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Französische Einbahn in die Arbeitslosigkeit

Lesezeit: 7:30

Immer wieder wird in akademischen Analysen wie in Fernseh-Talkshows diskutiert, warum niemand vor der großen Krise gewarnt hat. Nun, im Nachhinein sind immer alle klüger. Deswegen sei hier einmal im Vorhinein eine intensive und heftige Warnung Richtung Zukunft ausgesprochen: Frankreich wird in eine schwere Arbeitslosigkeit stürzen, was angesichts der Größe und Bedeutung des Landes auch ganz Europa in eine neuerliche Krise stürzen wird. Dies wäre selbst dann der Fall, wenn es die schon heute von Griechenland bis Portugal reichende europäische Mehrfachkrise nicht gäbe.

Denn Frankreich macht seit Jahren unter Präsidenten beider Couleurs auf dem Arbeitsmarkt unglaublich viel falsch. Und es ist lernunfähig, die neue Regierung will nun noch viel mehr falsch machen. Was vernichtende Folgen für die ganze Wirtschaft haben wird.

Derzeit sind im Lande De Gaulles, Napoleons und Ludwig XIV. rund 2,9 Millionen Menschen arbeitslos, also fast zehn Prozent der Arbeitsbevölkerung. Das sind die weitaus höchsten Zahlen seit Beginn des Euro. Die Rigidität des französischen Arbeitsmarkts hat viele Arbeitsplätze verschwinden lassen, die dann in anderen Ländern anders, billiger und vor allem flexibler neu entstanden sind. In Osteuropa, Asien und Nordafrika. Vor allem private Unternehmer sind seit vielen Jahren nicht mehr motiviert, in Frankreich zu investieren und damit Arbeitsplätze zu schaffen.

Wirtschaftsfeindliches Arbeitsrecht

Sehr negativ wirkt sich das tief aus dem vorigen Jahrhundert stammende Arbeitsrecht aus. Es ist ein Produkt einer stark von der linken Kulturszene geprägten Gesellschaft. In kaum einem anderen Land setzt diese mit satten staatlichen Förderungen finanzierte Szene ideologische Klassenkampf-Akzente. Unternehmer sind prinzipiell die Bösewichte, welche die Arbeitnehmer schikanieren und ausbeuten.

Wer daran zweifelt, möge nur einen repräsentativen Ausschnitt französischer Filme analysieren. Diese sind wieder interessanterweise nicht nur von linken, sondern auch von rechten Regierungen heftig gefördert worden: Die Rechte ist in Frankreich nämlich nicht primär marktwirtschaftlich, sondern vor allem nationalistisch geprägt. Sie sieht daher Film&Co als wichtige Träger des nationalen Ruhms und der sprachlich-kulturellen Identität. Das da oft Klassenkampf pur transportiert wird, ist der Rechten meist nicht so wichtig gewesen. Haben doch auch die Gaullisten oft einen abgemilderten nationalen Sozialismus geschätzt.

Kündigen darf man erst, wenn man schon Verluste macht

Das größte Hindernis für die Anstellung neuer Arbeitskräfte ist der französische Code du Travail, also das Arbeitsgesetzbuch. Dieser Code ist nicht weniger als 3200 Seiten dick. Er regelt genau, wie man Arbeitskräfte zu klassifizieren hat, welche Voraussetzungen vorliegen müssen, wenn man Arbeitskräfte kündigen will. Und so weiter. Dazu kommen ständige Änderungen der Sozialversicherungsregeln, die den Arbeitgebern jedes Mal große Umstellungskosten verursachen.

Die abschreckendste Hürde: Solange ein Unternehmen Gewinne macht, ist es fast unmöglich, Arbeitnehmer zu kündigen. Es gibt etliche Fälle, wo Kündigungen von den Gerichten nach mehr als zwei Jahren rückgängig gemacht worden sind. Was nicht nur zur Nachzahlung von Gehältern, sondern auch zur Wiederanstellung von Mitarbeitern geführt hat, die voll Hass auf den Arbeitgeber sind.

Das weitgehende Kündigungsverbot bedeutet in der Praxis: Die Krise einer Firma muss sich erst voll in den Bilanzen niedergeschlagen haben, bevor man reagieren kann. Dann aber kommt die Reaktion oft um viele Jahre zu spät. Aber auch sonst wären Kündigungen trotz Gewinnen oft sehr sinnvoll: Wenn beispielsweise nur ein Bereich nicht effizient ist, sollte er abgebaut werden, damit man das freiwerdende Geld sinnvoller einsetzen kann, etwa durch Entwicklung neuer Produkte.

Eine weitere Folge des französischen Arbeitsrechts: Nicht weniger als zehn Prozent der Beschäftigten sind Betriebsräte. Auch wenn die nicht alle komplett von der Arbeit freigestellt sind, gehen doch all ihre Sitzungen, Wahlkämpfe und Besprechungen komplett auf Kosten der Arbeitszeit.

Der 50. Arbeitnehmer ist der teuerste

Die restriktivsten Regeln des französischen Arbeitsrechts gelten zwar „nur“ für Unternehmen mit mehr als 49 Mitarbeitern. Aber diese Grenze hat eine katastrophale Folge: Viele Tausende französischer Firmen verzichten prinzipiell darauf, einen 50. Mitarbeiter (und natürlich dann auch 51., 52. Oder 53. usw) anzustellen. Was automatisch viele mögliche Arbeitsplätze verhindert. Dennoch wird in eigenen Konferenzen lange nachgedacht, warum es in Frankreich so wenige mittelgroße Unternehmen gibt (es gibt nur kleine Familienbetriebe und die großen Staatsgiganten).

Wenig produktiv ist es auch, dass manche Unternehmer als Folge dieser Gesetze lieber eine zweite und eine dritte Firma gründen, um die 49er Regel zu umgehen. Denn das kostet dann wiederum unnötig viel Geld für Anwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer und Buchhalter, um diese Firmenvielfalt korrekt zu administrieren.

Ab der 49er Grenze sind französische Unternehmer auch – über die Gehälter hinaus – zu Gewinnbeteiligungen verpflichtet. Wobei diese an sich zwar ein durchaus gutes Motivationsmittel sind. Aber sobald sie nach staatlichen Regeln erfolgen, sorgen die Betriebsräte dafür, dass auch keineswegs motivierte und produktive Arbeiter aus der Gewinnkasse bedient werden.

Die übelste Konsequenz des französischen Arbeitsrechts: Dieses kommt Arbeitgeber nicht nur oft sehr teuer und verhindert unternehmerische Flexibilität, bei Verletzung gewisser Regeln können Arbeitgeber sogar ins Gefängnis kommen. Auch das erhöht nicht gerade die Bereitschaft, in Frankreich unternehmerische Verantwortung zu übernehmen.

Wie lange wirken noch Frankreichs Erfolgsfaktoren?

Warum steht Frankreich eigentlich dennoch noch nicht ganz so schlecht da wie Europas Hauptkrisenländer? Dafür dürften primär drei Faktoren relevant sein.

  1. Einer ist zweifellos die hohe Qualität und Kreativität seiner Ingenieure und Manager.
  2. Ein zweiter Faktor ist das weitgehende Ausbleiben einer französischen Immobilienblase (während das Platzen der spanischen Blase zuletzt allen Spaniern ins Gesicht gespritzt ist).
  3. Ein dritter ist das weitgehende Desinteresse der Franzosen an Umweltthemen und einschlägigen Paniken: Daher hat sich das Land etwa durch seine vielen Atomkraftwerke im europäischen Strommarkt in eine sehr starke und gewinnbringende Position bringen können. Diese Energiepolitik gewinnt zu einem Zeitpunkt an zusätzlicher Bedeutung, da Deutschland in der Fukushima-Hysterie den Ausstieg aus der Atomstromproduktion beschlossen hat. Das stellt Frankreichs großen Nachbarn vor gewaltige Probleme (sogar in Österreich werden sich die Folgen der Energiewende mit um ein Viertel höheren Stromrechnungen niederschlagen, was auch hier viele Produktionen unrentabel machen wird).

Diese Vorteile Frankreichs haben aber schon in den letzten Jahren immer weniger die Nachteile einer verfehlten Arbeitsmarktpolitik wettmachen können. Denn zugleich leidet die französische Wirtschaft auch unter den Folgen des Euro: Haben sich doch seit dem Anschluss an den D-Mark-Block die Kosten einer Arbeitsstunde um zweistellige Prozentsätze gegenüber den deutschen Kosten verschlechtert, ohne dass sich Frankreich wie früher durch Franc-Abwertungen helfen konnte.

Hollandes Anti-Job-Programm

Und jetzt wird die Situation für französische Unternehmer noch viel entmutigender. Denn jetzt haben die Sozialisten unter ihrem neuen Chef Hollande mit einem ebenso ideologischen wie populistischen Anti-Wirtschafts-Programm die Wahl gewonnen:

  • Unternehmer sollen für jede Fabriksschließung bestraft werden.
  • Höhere Einkommen sollen mit 75 Prozent besteuert werden.
  • Die letzten Möglichkeiten zur Kündigung von Arbeitnehmern sollen verschlossen werden.
  • Auf Dividendenzahlungen soll eine zusätzliche Steuer kommen.
  • Erhöhung der Erbschafts- und Vermögenssteuern (die ja sehr oft Unternehmen treffen).
  • Neue Abgaben auf Banken und Energiefirmen.
  • Erhöhung der Mindestlöhne weit über der Inflationsrate.
  • Staatsfirmen dürfen nur noch 450.000 Euro Lohn im Jahr zahlen (Das trifft zwar scheinbar nur die allerwenigsten Menschen; es wirft aber Frankreichs Staatsindustrie im Wettlauf um die wirklich genialen Entwickler und besten Manager aus dem Rennen, was dann indirekt doch viele trifft).

Roter Teppich nach Großbritannien

Dieses Programm gilt als Killerprojekt für die französische Wirtschaft, selbst wenn nach dem Wahlkampfende einige Punkte daraus in Vergessenheit geraten sollten.

Ist es da eine Überraschung, wenn – beispielsweise – der britische Premierminister Cameron französischen Unternehmern verspricht, für sie bei einer Übersiedlung nach Großbritannien den „roten Teppich auszurollen“? Und wenn Cameron damit viel Echo findet? Das mag zwar in einer Union als unfreundlicher Akt gewertet werden, aber das ist letztlich ganz normale Politik im nationalen Interesse. Man denke nur, wie sehr österreichische Bundesländer untereinander – oft mit Steuergeld – um die Ansiedlung von Betrieben oder Forschungsinstituten fighten!

Selten stand eine Prognose auf so sicheren Beinen wie die vom weiteren steilen Abstieg Frankreichs. Offen bleibt freilich die Frage, ob sich Deutschland (und damit auch sein steuermannloses österreichische Beiboot) noch einmal breitschlagen lässt, auch für Frankreich die Zeche zu zahlen. Das würde den Absturz Frankreichs zwar hinauszögern, aber umso sicherer gleich auch andere Länder mitreißen.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2012 07:08

    Seit 2007 wird immer wieder von verschiedenen Krisen gesprochen. Ich bin jedoch der Meinung, wir westlichen Länder haben seit dem eine einzige Krise. Sie bildet sich zwar in unterschiedlichen Facetten als Immobilienkrise, Finanzkrise oder Schuldenkrise heraus, hat aber überall die gleichen Ursachen. Totales Staatsversagen!

    Ob der US Staat einerseits die strikten Bankenaufsichtsregeln (Glass-Steagall Act) weggefegt hat, gleichzeitig die Welt mit Dollars geflutet hat (Kündigung von Bretton Woods), und durch ein aktives Hausbau-Ankurbelungsgesetz(Community Reinvestment Act) die Subprime Krise verursacht hat, was dann nachfolgend die Schwachstellen die übrigen Finanzwelt offengelegt hat, oder jetzt die zutage tretenden Schuldenorgien aller offen und verdeckt sozialistisch regierten Länder betreffen, es waren immer staatliche Maßnahmen, die diese Fehlentwicklungen verursacht haben.

    Wenn jetzt Frankreich glaubt, auf Kosten des übrigen Europas nationalistische Sozialprogramme verwirklichen zu können, und gleichzeitig die eigene Wirtschaft durch rigorose Eingriffe noch weiter ruinieren zu müssen, nachdem sie in den letzten 2 Jahren die ungeheuren Exposures der französischen Banken über die EZB europäisch "sozialisiert" haben, so werden sie auch in aller Deutlichkeit dazu sagen müssen, ob sie wirklich glauben, daß Deutschland, Finnland, Holland und Österreich das bezahlen werden.

    Diesbezügliche Unkenrufe werden schon seit 2010 durch Christine Lagarde laut, doch sind diese immer noch relativ zivilisiert ausgedrückt. Kritisch wird es, wenn wieder der Ruf gegen die "Sal Bosch" aus Frankreich dringt!

  2. Ausgezeichneter KommentatorMarie-Joseph Paul Yves Roch Gilbert du Motier, Marquis de La Fayette
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2012 07:03

    5

    Rund um Frankreich wird man sich die Hände reiben und wie England versuchen etwas vom Kuchen abzubekommen.
    Auch Deutschland wird profitieren, selbst wenn dort ein recht restrikiver Kündigungsschutz herrscht, ist dieser nicht so übel wie in Frankreich.

    Aber ich möchte vielmehr über die Auswirkungen im Land selbst einige Fragen stellen.

    Was macht man mit all den Arbeitslosen? Wie vertreiben sich all jene die dann vom Staat alimentiert werden die Zeit?
    Wohin mit deren Unzufriedenheit. Deren Hass auf die Gesellschaft? Auf die Reichen.
    Was wird aus deren Kindern, der Zukunft des Landes?

    Das ist keine schöne und vorallem keine gut kontrollierbare Reise auf der sich Frankreich befindet.

    Wie aber müssen Hollande und seine Leute denken, dass sie einen Staat mutwillig ins Abseits, wenn nicht ins Verderben führen? (gleiches gilt natürlich auch für andere Länder)

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2012 08:09

    Ganz deutlich sehen wir hier die falsche Ideologie.

    Wenn Frankreich nun vor die Hunde geht, weil die Steinzeitsozis den Kahlfrass, die Leistungsfeindlichkeit, die Überbürokratisierung und die Schuldentreiberei forcieren um die perversen Wahlversprechen zu erfüllen, so wird ganz Europa darunter leiden.

    Der Schutzschirm, der gegen die Völker durchgesetzte ESM, die perversen und kranken 'Rettungsschirme' (kommt mir vor, wie würde man eine Seifenblase als Fallschirm benutzen wollen), die Solidarität, etc. werden dafür sorgen dass man in Frankreich eine kurze Zeit sozialistisch leben kann, bis halt dann alle anderen auch pleite sind.

    Die Arbeitslosen werden zu Randalierern und Devastierern und auch zu Brandschatzern, etc.

    Weit vom 30-jährigen Krieg mit all seinen zerstörerischen Fakten sind wir nicht mehr.

    Das alles bloß, weil ein paar hirnverbrannte Sozialisten Unmögliches versprechen. Ideologieverblendet sehen sie ihre Taten und die Unrichtigkeit ihrer sozialistischen Religion nicht ein. Solange alles bequem ist, weil andere das zahlen, solange findet der Kahlfrass seine Unterstützung, danach nimmt er unkontrolliert überhand ...

    Mit Schaudern denke ich daran, was dort und in ganz Europa alles passieren wird, nachdem all diese Blasen, Ideologieblase, Schuldenblase, Inflationsblase, etc. explodiert oder implodiert sein werden und das Chaos ausbrechen wird. Nie hätte ich eine derartige Unvernunft und Verblendung der Europäer für möglich gehalten.

    Wo sind die Zeiten, wo die Menschen noch für sich selbst gesorgt haben und die Steuern niedrig waren und ebenso die Schulden, wo noch politische Verantwortung und Vernunft geherrscht haben, wo es noch eine Zukunftsaussicht gegeben hat ?

    Der Krug geht halt leider solange zum Brunnen, bis er zerbricht. Europa der politische Scherbenhaufen, der nun bald zum gesellschaftlichen Scherbenhaufen wird. Traurig.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2012 01:11

    Bei allem Optimismus, aber ich denke es wird für Deutschland keine Frage des Wollens beim Bezahlen der "französischen Zeche", sondern ganz einfach des Könnens sein, denn diese "Krot" wäre für die gesamte EU "unverdaulich"!

    Nicht zu vergessen bei der Aufzählung des sozialistischen Antiwirtschaftskurses sind auch die 35-Stunden-Woche sowie die Wiedereinführung des Pensionsantrittsalters von 60 Jahren (letztes Wahlversprechen!).

    Ein äußerst beeindruckendes Beispiel für den linkslinken Wahnsinn ist der Niedergang des einst blühenden Zweiges der französischen Automobilproduktion. Während diese Branche zum Beispiel in Deutschland besonders prosperiert, ist sie in Frankreich so gut wie in der Bedeutungslosigkeit versunken.

    Für Österreich sollte der Werdegang des einst als "Grand Nation" bezeichneten Landes ein wichtiges Menetekel darstellen, was auf uns unter
    linkslinker (= womöglich rot-grüner) Staatsführung zukommen könnte.
    Ergo - keinen Fußbreit den Wohlstandsvernichtern!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2012 10:19

    Auch Österreich geht den französischen Weg der Zerstörung der Wirtschaft, wenn es auch noch etwas hinterher hinkt:

    Gerade lese ich im ORF-Teletext, dass Walter Boltz, der Chef der E-Control, eine empfindliche Strompreiserhöhung ankündigt, als Folge der der Umstellung auf Windkraft und Sonnenenergie.

    Nun mag ja der eine oder andere Journalist schon länger davor gewarnt haben, aber welcher wirklich einflussreiche Politiker oder Meinungsmacher ist aufgestanden und hat laut und nachdrücklich gegen diese völlig unwirtschaftlichen aber unglaublich teuren Energiequellen gekämpft?

    Kein einziger!!!

    Aber alle haben sie den Gesetzen zugestimmt, wonach diese Energieproduzenten aberwitzige Einspeistarife erhalten (zwangsweise!) und uferlose Subventionen!
    Deutschland, das noch weiter vorgeprescht ist, stöhnt und ächzt bereits unter den wirtschaftlichen Lasten dieser "Energiewende".

    Haben wir wirklich die Berechtigung, Frankreich zu kritisieren, weil es seine Wirtschaft vorsätzlich ruiniert, wenn Deutschland und Österreich das gleiche tut, wenn auch mit anderen Mitteln?

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2012 01:00

    Wir haben in Österreich auch "Arbeitnehmerschutzbestimmungen", die sich als Konsequenz immer gegen den Arbeitssuchenden richten. Bäcker dürfen nicht vor 6 Uhr backen lassen; nur ein nachher gebackenes Frühstückssemmerl findet kaum mehr den Weg zum Frühstücker. Derartiges findet sich zuhauf in jeder Branche, wo Gewerkschafter mitreden. Wenn ich einen Behinderten nie mehr kündigen kann, dann werde ich als Unternehmer einfach keinen einstellen und viel lieber die Ausgleichszahlung leisten. Die wirtschaftsfernen/feindlichen Schreibtischtäter sind die wahren Jobkiller. Und an oberster Stelle natürlich die fremdgesteuerten Politiker.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Renneberg
    5x Ausgezeichneter Kommentar

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWahrheit
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2012 07:29

    Neuer Höhepunkt beim Propaganda-Sender ORF: Raimund Löw in der ZIB24 Märchenstunde

    Angela Merkel hatte gestern bekannt gegeben: "Keine Euro-Bonds, solange ich lebe"

    http://www.stern.de/wirtschaft/news/staatsschuldenkrise-merkel-will-bis-zum-tod-gegen-eurobonds-kaempfen-1846449.html

    Diese Aussage hört sich dann beim ORF-Ober-Pinocchio aus Brüssel wortwörtlich um Mitternacht dann so an:
    "Man muss genau hinhören, Deutschland sagt nicht für alle Zeiten schließt man solche Eurobonds aus.
    Die deutsche Kanzlerin sagt nur immer wieder, zum jetzigen Zeitpunkt, solange es noch keine politische Union gibt ist das nicht der richtige Weg" !!!

    http://tvthek.orf.at/programs/1225-ZIB-24/episodes/4241975-ZIB-24
    (Live-Schaltung (03:05))

    Löw schreckt in seinem persönlichem Endkampf um den Euro also nicht einmal mehr davor zurück Nachrichten so umzuschreiben, dass einzig und allein von einer vorsätzlichen Lüge gesprochen werden kann!


alle Kommentare

  1. Magda (kein Partner)
  2. Rose (kein Partner)
  3. Dilek (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:14

    Keep it coming, wretris, this is good stuff.

  4. Scott (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:19

    Well madiaamca nuts, how about that.

  5. Kaffeehäferl
    28. Juni 2012 22:30

    Ich war bis vor ca. 1 Jahr in der Wiener Zweigstelle eines französischen Unternehmens beschäftigt und habe noch einen weiteren Aspekt des französischen Arbeitsrechts mitbekommen:

    Weil Firmen eben nur sehr schwer Mitarbeiter kündigen können, stellen sie lieber Leiharbeiter an. Leider sind aber Unternehmen offenbar verpflichtet, diese Leiharbeiter in die eigne Firma zu übernehmen wenn sie länger als 3 Jahre für die Firma arbeiten. Dabei ist egal, ob es ein Vertrag über mehr als 3 Jahre oder mehrere kürzere Verträge sind, die in Summe die Laufzeit von 3 Jahren überschreiten.

    Als Konsequenz wurde in dem Unternehmen, in dem auch ich tätig war, in Frankreich das Personal alle 3 Jahre ausgetauscht (Der Anteil der Stamm-Mitarbeiter war sehr niedrig). In einer Abteilung, die mit der Entwicklung von technischen Geräten beschäftigt ist, ist das katastrophal: Mit den Leiharbeitern verließ nämlich auch das Know-How die Firma.

    Der Firma ging es schlechter (nicht zuletzt auch durch Auslagerungen der Entwicklung nach Tunesien und der Fertigung nach China), die Zweigstelle der Entwicklungsabteilung in Wien(!) wurde geschlossen und 60 Mitarbeiter "freigesetzt".

    Gratuliere.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. Juni 2012 23:20

      Was hat jetzt noch mal die Firma dran gehindert, die Mitarbeiter fest anzustellen, wenn sie doch das ganze Know-How hatten? Wäre es der Firma dann nicht vielleicht besser gegangen?

    • Kaffeehäferl
      02. Juli 2012 11:55

      Ich nehme mal an, daß es zur Unternehmenspolitik gehört (hat), sich die Freiheit zu bewahren, Mitarbeiter zu kündigen, wenn es notwendig ist. Wie im Artikel besprochen, geht das aber in F nicht mit fest angestellten Mitarbeitern sondern nur mit Leiharbeitern.

  6. Erzliberaler (kein Partner)
    27. Juni 2012 21:35

    Fehlt noch der Irrsimm mit dem Mindestlohn. Dieser beträgt derzeit 9,22 € die Stunde, Hollande erhöht ihn zum 1. Juli um 2 %. Auf diesen Mindestlohn kommen aber für die Arbeitgeber noch einmal gut 50% Sozialabgaben. Das macht dann aus Arbeitgebersicht ca. 14 €. Bei der staatlich verordneten 35-Stunden-Woche kann ein Vollzeitarbeitnehmer für den Arbeitgeber schon jetzt gar nicht weniger kosten als gut 2100 €. Das gilt selbst für Berufseinsteiger ohne jede Erfahrung. Statt diese offensichtliche Ursache (natürlich nicht die einzige) der hohen Jugendarbeitslosigkeit anzugehen, wird es ein Beschäftigungsprogramm geben. Da zeigt sich die typisch linke Staatspervertierung: Die durch eigenes Versagen geschaffenen Probleme sind die Rechtfertigung für noch mehr Staatseingriffe.

  7. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    27. Juni 2012 13:46

    sogar in Österreich werden sich die Folgen der Energiewende mit um ein Viertel höheren Stromrechnungen niederschlagen, was auch hier viele Produktionen unrentabel machen wird)

    Und schon strotz Unterbergers Artikel vor Uniformiertheit. Der Strompreis für die Produktion sinkt ständig, nicht zuletzt durch die indirekten Wirkungen der Energiewende. Zahlen tun das die Privatkonsumenten, aber sicher nicht die Industrie.

    • kaffka (kein Partner)
      28. Juni 2012 16:24

      Der Preis für die Produktion stand nicht in Frage.

      Dr Untergerher sprach von einer Erhöhung der Strom_Preise (für die Allgemeinheit.)
      Auch die Industrie (?) wird mehr zahlen müssen >>>>>> und dadurch werden ihre Produkte teurer. Wenn der Konsument das ncht bezahlen kann oder will, wird der vernünftige Unternehmer sofort zusperren und nicht solange weiterwurdteln bis im Konkurs alles Futsch ist.

      Dr. U. hat recht!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. Juni 2012 23:17

      Tja, leider sagen die Tatsachen was anderes:
      http://www.e-control.at/de/industrie/strom/strompreis/industriestrompreise

      Die Energiewende zahlen einzig die Haushalte und Kleinbetriebe, die vom volatilen Markt nichts haben.

  8. Erwin Tripes (kein Partner)
    27. Juni 2012 10:50

    „Deswegen sei hier einmal im Vorhinein eine intensive und heftige Warnung Richtung Zukunft ausgesprochen: Frankreich wird in eine schwere Arbeitslosigkeit stürzen, was angesichts der Größe und Bedeutung des Landes auch ganz Europa in eine neuerliche Krise stürzen wird.“
    Das ist eine Behauptung, die mich an die regelmäßigen Politbehauptungen “ Wird der Euro nicht gerettet, geht Europa unter“, etc., etc., erinnert.
    Bitte daher um eine profunde, schlüssige Erklärung, wieso eine große Arbeitslosigkeit, in Frankreich selbst verschuldet, ganz Europa in eine Krise stürzen wird..
    Wenn ich mich richtig erinnere, hat zB die wirtschaftliche Trägheit, inklusive Arbeitsmoral, in Frankreich dazu beigetragen, daß in Deutschland prosperierend exportiert wurde, auch und gerade nach Frankreich, weshalb von dort interveniert wurde, Deutschland möge doch nicht so effektiv sein.
    Wenn jemand die Staaten in Europa zugrunde richtet, dann ist dies MMn der sich rasant ausbreitende Sozialismus.
    Bin wirklich neugierig auf die intensive Expertise, die ich dann von Prof. Dr. Van der Bellen überprüfen lassen werde. :-)

    • kaffka (kein Partner)
      28. Juni 2012 16:31

      Bin wirklich neugierig auf die intensive Expertise, die ich dann von Prof. Dr. Van der Bellen überprüfen lassen werde. :-)
      Das ist lieb von Tripes, da werden auch wir staunen.

      Gleichzeitig sollte er dann auch seine Meinung über den Sozialismus vom Fayman überprüfen lassen. Dann wird er erst eine Überraschung erleben.

  9. AGLT (kein Partner)
    27. Juni 2012 10:17

    O.T.:

    Ich dachte eigentlich, die österreichischen Volksverräter hätten bereits den Plafond der Abgehobenheit vom Volk erreicht. Die ÖVP schafft es aber trotzdem, noch einen draufzusetzen:

    http://diepresse.com/home/politik/eu/1260172/Grosser-Wurf_Spindelegger-fuer-EURegierung?offset=25&page=2

    Die ÖVP will sich wohl wirklich 2013 mit dem BZÖ matchen ....

  10. cmh (kein Partner)
    27. Juni 2012 09:39

    Kurz zu eingen Punkten die angesprochen wurden:

    Der Euro war der Versuch, eine gemeinsame Währung zu schaffen, die den nationalen Regierungen entzogen war. Also so eine Art Goldstandard in Papier. Doch die nationalen zumeist sozialistischen Regierungen haben so getan, als hätten Sie das nicht verstanden. Und die Journalisten, die doch immer so stolz auf ihre Archive sind, haben flugs vergessen, dass vor etwa fünf Jahren der Begriff Mastichtkriterien allen geläufig war. Mit diesem Personal kommen wir nicht weiter.

    Die Demokratie kann man auch auf verschiedene Weisen spielen. Idealerweise ist sie gekennzeichnet (nicht von Liberte, Egalite, Fraternite und Humpertätärä) sondern von verständnisvollem, höflichem, rücksichtsvollem, gerechtem und bedächtigem miteinander Vorgehen. Heute wird sie aber immer mehr zur Pöbelherrschaft - und so leid mir das angesichts der Verdienste und der grundsätzlich guten Ideen des Sozialismus tut - daran sind die gierig-blöden Roten die Hauptschuldigen.

    Die Franzosen hingegen sind die Erfinder des Wilhelminismus. (Der Autor des Romanes des Wilhelminsmus "der Untertan" war ja bekanntlich ausgesprochen frankophil.) Nur hat er in Deutschland nicht so gut und geräuschlos funktioniert wie in Frankreich. Nichteinmal das Schulsystem kriegen die Deutschen (genausowenig wie wir Österreicher) so schon zentralistisch hin wie die Franzosen.

    Qualtinger hat für den Tag der Wahlen eine deutliche Exitstrategie: Er kaufte sich angesichts des damaligen Alkoholverbotes am Wahltag bereits am Vorabend einen Doppler und verfuhr dann wie gewohnt. Man muss den Mann verstehen um den Witz zu schätzen. Jede Überheblichkeit über die scheinbare Karikatur des scheinbaren Nachkriegsösterreich ist hingegen fehl am Platze.

  11. Wahrheit (kein Partner)
    27. Juni 2012 07:29

    Neuer Höhepunkt beim Propaganda-Sender ORF: Raimund Löw in der ZIB24 Märchenstunde

    Angela Merkel hatte gestern bekannt gegeben: "Keine Euro-Bonds, solange ich lebe"

    http://www.stern.de/wirtschaft/news/staatsschuldenkrise-merkel-will-bis-zum-tod-gegen-eurobonds-kaempfen-1846449.html

    Diese Aussage hört sich dann beim ORF-Ober-Pinocchio aus Brüssel wortwörtlich um Mitternacht dann so an:
    "Man muss genau hinhören, Deutschland sagt nicht für alle Zeiten schließt man solche Eurobonds aus.
    Die deutsche Kanzlerin sagt nur immer wieder, zum jetzigen Zeitpunkt, solange es noch keine politische Union gibt ist das nicht der richtige Weg" !!!

    http://tvthek.orf.at/programs/1225-ZIB-24/episodes/4241975-ZIB-24
    (Live-Schaltung (03:05))

    Löw schreckt in seinem persönlichem Endkampf um den Euro also nicht einmal mehr davor zurück Nachrichten so umzuschreiben, dass einzig und allein von einer vorsätzlichen Lüge gesprochen werden kann!

  12. Claudius
    26. Juni 2012 17:24

    Weil es zum Thema "Europäische Wirtschafts- und Finanzpolitik" passt:
    Zutreffender Focus-Artikel:

    Star-Ökonomen in der Schuldenkrise: Die gefährlichen Rezepte der Euro-Besserwisser

    Eine Handvoll Star-Ökonomen glaubt zu wissen, wie sich die Schuldenkrise lösen lässt: Auf Kosten Deutschlands – mit noch mehr Schulden, Eurobonds und höherer Inflation. Eine Abrechnung mit Krugman, Roubini und Co.

    Von FOCUS-Redakteur Uli Dönch ....

    http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/star-oekonomen-in-der-euro-krise-die-irren-und-die-wirren-_aid_772626.html

  13. brechstange
    26. Juni 2012 16:14

    Steinbrück meinte, dass mit konzertierter Stimmungsmache durch Wissenschaftler, Medien, Unternehmer und Politiker ein MehrEuropa bald gelingen könnte.
    Zu den Wissenschaftern zählt Prof. Flassbeck, der für dauerhafte mind. 6%ige Lohnerhöhungen in Deutschland plädiert, um die Wettbewerbsfähigkeit in Frankreich und den ClubMed-Ländern auf die Sprünge zu helfen.
    Mit Hollandes Frankreich ist das Flassbeck-Modell wohl hinfällig oder will man die Lohnanpassungen in Deutschland verdoppeln? Flassbeck scheint einer von Steinbrücks Gnaden zu sein. Diese Kapazunder rechnen offenbar mit hoher Inflation, sinkendem Euro, sinkende Staatsschulden und lassen außer Acht, dass die Produkte der Zulieferindustrie Deutschlands und Resteuroraum, Rohstoffe außerhalb des Euroraums entsprechend teurer werden. Das wird zu weiteren Abwanderungsbewegungen von Unternehmen aus dem Euroraum führen. Ist den beiden offenbar wurscht.

  14. HDW
    26. Juni 2012 13:36

    Es ist wohl der Sprachbarriere anzulasten, dass AU trotzdem auch meistens dem internationalen Berlusconi-bashing gefolgt ist! Die französische Linke hat ja keine eigene Theorie sondern folgt seit Thorez dem Togliatti-Gramsci Weg mit kulturellere Hegemonie und extrem-linkem Syndikalismus. Demzufolge gab es nach WKII überhaupt nur Klassenkampf im Film, Gesamtschule und Medienproduktionen bis heute. Wenn die Franzosen ab 50 Angestellten laut Arbeitsgericht wieder einstellen müssen, war das in Italien für alle (!) Gesetz und wurde nur von der Berlusconi auf Betriebe mit über 15 reduziert (85% des italienischen BIP wird durch die KMUs erzeugt). Sodass die KMUs in Schwierigkeiten jetzt in Kärnten und im Tessin Zuflucht suchen müssen! Die Jugendarbeitslosigkeit ist in Italien schon fast so hoch wie in Spanien. Nur die totale Machtübernahme der Kommunisten 1994 konnte durch die Sozialdemokratisch-liberale Partei Berlusconis verhindert werden, die Hälfte der letzten 17 Jahre regierte ja sowieso die extrem Linken in der Regierung Prodi. Nur die Atomenergie wurde hier durch den neofaschistischen Carabiniere Dipietro verhindert sodass die italienischen Betriebe an den Energiemonopolisten den doppelten Energiepreis zahlen müssen! Wenn also das einzig wirklich zu fürchtende Spektrum der Arbeitslosigkeit in Europa droht, dann ausgehend von dieser Linken, die auch AU meint, die aber ihre geistige Wurzel in Italien hat und Metastasen überall in Europa hat, sowie in unseren Uni Instituten und Medien (als AGITATOREN Twaroch, Kössler, Huemer, Thurnher, Bronner, Busek, sämtliche Kabarettisten und und und)

  15. libertus
    • terbuan
      26. Juni 2012 13:06

      Und wer ist größter Aktionär neben der Stiftung der Hauptgesellschafter?
      JP Morgan Chase! Na Bravo, da kann ja nichts schief gehen.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Monte_dei_Paschi_di_Siena

    • brechstange
      26. Juni 2012 13:17

      Und wer ist Aufsichtsratsvorsitzender, der gefeuerte Profumo. In England werden "schlechte Banker" vom Bankgeschäft ausgeschlossen. Dieses Jahr bereits 41.

    • kakadu
      26. Juni 2012 14:36

      @terbuan

      Danke für den Link. So läuft das also, da holt sich womöglich indirekt JP Morgan Chase frisches Geld für die Spekulationsverluste. Die reinste Mafia.

  16. Geheimrat
    26. Juni 2012 12:49

    So denken diese Gauner wirklich.......

    Peter Sutherland, UN-Migrationsbeauftragter: “EU soll ethnische Homogenität zerstören!”

    BBC News meldet:

    Der UN-Sonderbeauftragte für Migration [Peter Sutherland] hat die EU aufgefordert, “ihr Bestes zu tun”, die “Homogenität” der Mitgliedsstaaten zu “untergraben”.

    Peter Sutherland erklärte vor Mitgliedern des britischen Oberhauses, der künftige Wohlstand vieler EU-Staaten hänge davon ab, dass sie multikultureller würden.

    http://korrektheiten.com/2012/06/23/peter-sutherland-un-migration-ethnische-homogenitaet-multikulturell/

    • Undine
      26. Juni 2012 21:18

      @Geheimrat

      Was dieser IRRE Ire Peter Sutherland, seines Zeichens UN-Sonderbeauftragter für Migration, da von sich gibt, ist einfach haarsträubend und gemeingefährlich. Der Mann gehört so umgehend eingelocht! Unsere linken Gutmenschen werden natürlich gegenteiliger Meinung sein.

  17. Cotopaxi
    26. Juni 2012 10:40

    o.T.
    Können unsere älteren Mitbürger jetzt nicht einmal mehr unbesorgt in eine Bäckerei gehen?

    http://www.bundespolizei.gv.at/lpdreader/lpd_presse_standard.aspx?id=7975484D2B6C72314476673D&template=2&inc=wien

    • El Barato
      26. Juni 2012 11:14

      Einer von unglaublich vielen sicher nicht zusammenhängenden Einzelfällen.

    • Cotopaxi
      26. Juni 2012 17:22

      Kann man seine Eltern und Großeltern heutzutage noch allein auf die Straße lassen, ohne befürchten zu müssen, dass sie von Kulturbereicherern zusammengeschlagen und beraubt werden?

    • Undine
      26. Juni 2012 21:21

      @Cotopaxi

      Mit dieser wirksamen Holzhammermethode wird uns deren Kultur halt am einfachsten und gründlichsten nahegebracht! ;-(

  18. schreyvogel
    26. Juni 2012 10:19

    Auch Österreich geht den französischen Weg der Zerstörung der Wirtschaft, wenn es auch noch etwas hinterher hinkt:

    Gerade lese ich im ORF-Teletext, dass Walter Boltz, der Chef der E-Control, eine empfindliche Strompreiserhöhung ankündigt, als Folge der der Umstellung auf Windkraft und Sonnenenergie.

    Nun mag ja der eine oder andere Journalist schon länger davor gewarnt haben, aber welcher wirklich einflussreiche Politiker oder Meinungsmacher ist aufgestanden und hat laut und nachdrücklich gegen diese völlig unwirtschaftlichen aber unglaublich teuren Energiequellen gekämpft?

    Kein einziger!!!

    Aber alle haben sie den Gesetzen zugestimmt, wonach diese Energieproduzenten aberwitzige Einspeistarife erhalten (zwangsweise!) und uferlose Subventionen!
    Deutschland, das noch weiter vorgeprescht ist, stöhnt und ächzt bereits unter den wirtschaftlichen Lasten dieser "Energiewende".

    Haben wir wirklich die Berechtigung, Frankreich zu kritisieren, weil es seine Wirtschaft vorsätzlich ruiniert, wenn Deutschland und Österreich das gleiche tut, wenn auch mit anderen Mitteln?

  19. Dr. Otto Ludwig Ortner
    26. Juni 2012 10:04

    Etwa gleichzeitig mit dem Abzug der Römer aus Europa nördlich der Alpen entstand mit der Taufe des Frankenfürsten Chlodwig I. 508 A.D. in Reims durch St. Remi das katholische Königreich Frankreich, das bis zur großen Krise des christlichen Abendlandes, der "Großen Revolution" 1789 vielfach - auch vom habsburgisch dominierten Spanien und Hl.römischen Reich -angegriffen, doch nie besiegt wurde.
    Seit 1789 wurde es vier mal besiegt (1814, 1815, 1871, 1940). Die französiche Sprache löste die lateinische Sprache um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert als die Sprache aller Gebildeten ab - seit 1789 degenerierte das Französiche immer mehr zum Orchideenfach. Die französische "Revolution" zeichnete sich vor alllem dadurch aus, daß die Revoluzzer sich den Grundbesitz von Kirche und Adel als "biens nationaux" unter den Nagel rissen, die den Revolutionären verständlicherweise wichigste Errungenschaft der "Großen Revolution", auch in der folgenden Restauration unter Ludwig XVIII. irreversibel, so wie der europaweite Kunstraub, der den Hauptstock des Louvre begründete - die Wiener kaiserliche Gemäldegalerie verwahrt bis heute die Dokumente über den legalen Ankauf der in ihrem Besitz befindlichen Kunstwerke. Es ist jedenfalls zu begrüßen, daß die in der Ära der Nachfolger der "Großen Revolution," den Nazi, in Österreich gestohlenen, Kunstwerke lückenlos restituiert werden, denn Österreich hat durch sein reiches Erbe das Stehlen nicht nötig. Es sei erinnert, daß auch der unter den Epigonen der "Großen Revolution" arisierte Grundbesitz durch 7 Rückstellungsgesetze 1947-1954 den rechtmäßigen Eigentümern restituiert wurde, zum Unterschied des Präzedenzfalles de r"biens nationaux". Erstaunlich ist die im Journalismus vorherrschende Meinung, daß ein erfolgreicher Volksaufstand den "demokratischen Rechtsstaat" begründet - ist doch dieser strafrechtlich das "Verbrechen des Landfriedensbruches". Und dem Historiker sollte doch bekannt sein, daß die Begründung der Demokratie das Todesurteil des europäischen Judentums bedeutete. Alle "demokratischen Parteien" benutzten das "allgemeine Wahlrecht", um durch die Hetze gegen die jüdische Volksgruppe parlamentarische Mehrheiten zu gewinnen - die Einbahnstraße in den Holokaust. Nach dieser Erfahrung kann nur ein Dummkopf - oder ein Lügner - den Satz unterschreiben: "Alles Recht geht vom Voke aus" -der Hauptlüge der "Großen Revolution". Das Volk wird im Rousseau'schen Sinn als "homogene Ethnie" verstanden, die allein Bürgerrecht genießt: "Was brauchen wir noch Zeugen?"

    • Collector
      26. Juni 2012 11:17

      Sehr geehrter Herr Dr. Ortner,

      mit Vergnügen habe ich Ihren Beitrag gelesen. In der Tat ist „die Demokratie eine Fehlgeburt der Geschichte“ (N. G. Davila), geeignet, den Untergang Europas zu beschleunigen.

      Richtig ist wohl auch, dass die „Demokratie das Todesurteil des europäischen Judentums bedeutete.“

      Meine Frage: Ist nicht die moderne (jakobinische, rousseauische) Demokratie ein Produkt des Judentums? Oscar Levy, David Gelernter u. v. a. würden diese Frage mit „Ja“ beantworten.

      Gelernter (Commentary Jan. 2005) führt Demokratie, Gleichheit, Freiheit, Individualismus, Menschenrechte auf das Judentum zurück.

      Für O. Levy (Nietzsche verstehen, 2005) sind sind Freiheit, Gleichheit, Demokratie, Kapitalismus „Ausgeburten der jüdischen Ideologie“ und Schuld am „Ruin der Welt“.

      Hat also die Revolution auch hier “ihre eigenen Kinder gefressen“? Mich würde sehr Ihre Sicht der Dinge interessieren.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      26. Juni 2012 14:07

      Zu "Collector":
      Es wurde - vor allem von "rechter" Seite - argumentiert, die "Revolution" sei von "Juden" gefördert worden, die sich so das Grab schaufelten. Damit sind wir beim zentralen Punkt: "Wer ist Jude". Meine Antwort - und die religiöser Juden - ist, die, die an das Wort Gottes glauben. Apostaten sind nach nur rassischen Gesichtspunkten "Juden" - und diese spielten natürlich in der europäischen Linken eine Rolle. Auch will ich nicht mißverstanden werden, ich lehnte die repräsentative Demokratie ab. Doch ihre Erfinder stellten diese Staatsform unter die Ägide der Bibel. Ich habe dazu einiges geschrieben (siehe "www.ortnerprinceton58.at" und "www.amazon.de"). Der Absolutismus hat sich gerade durch die "Große Revolution" diskreditiert, die ich als den Einsturz einer Kathedrale wegen statischer Fehler betrachte. Der Hauptfehler war die Mißachtung des Volkes, die "Große Revolution" in gewisser Weise Ausdruck einer politischen Klaustrophobie. Das gilt auch für den arabischen Frühling, an dessen Ende ich auch einen "demokratischen Rechtsstaat" erhoffe, aber nicht unter der uneingeschränkten Despotie der Mehrheit.

    • Collector
      26. Juni 2012 18:18

      Verehrter Herr Ortner,

      vielen Dank für Ihre Antwort, von der ich alledings nicht weiß, ob ich sie verstehe.

      Beruht nicht auch die repräsentative Demokratie auf dem von Ihnen (und mir) abgelehnten Satz: "Alles Recht geht vom Volk aus" (Art. 1 unserer BV)?

      Zweite Frage: Bin ich religöser Jude, weil ich - als Christ - an das Wort Gottes glaube.? Oder ist der religiöse Jude nur jener, der aus dem Talmud lebt? Oder nur der Thora-Jude? Gehört zum Judesein jedenfalls die strikte Verneinung der Gottheit Christi?

      Ihre Antwort wäre für mich sehr erhellend.

    • Erich Bauer
      26. Juni 2012 18:25

      Collector,

      Die strikte Verneinung der GOTTHEIT Chrisit gibt's auch bei den orthodoxen Christen...

    • Collector
      26. Juni 2012 19:00

      Sehr geehrter Herr Ortner,

      vielen Dank für Ihre Antwort, von der ich allerdings nicht weiß, ob ich sie richtig verstanden habe. Daher zwei Fragen:

      1. Gilt nicht auch für die repräsentative Demokratie der von Ihnen mit Recht abgelehnte Satz: "Das Recht geht vom Volks aus"(n Art. 1. BVG)?

      2. Bin ich religiöser Jude, weil ich an Gott glaube? Oder ist religiöser Jude nur der, der auf die Torah und/oder den Talmud rekurriert, die Gottheit Christi aber strikt ablehnt?

      Den Begriff "rassistischer Jude" gibt es wohl nicht. Juden sind allees andere als "eine Rasse".

      Ihre Antwort wäre sicher erhellend.

    • Collector
      26. Juni 2012 19:04

      Verehrter Herr Erich Bauer,

      die Ablehnung der Gottheit Christi durch orthodoxe Christen ist mir ganz neu.
      Darf ich gütigst um nähere Hinweise bitten?

      Besten Dank im voraus!

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      26. Juni 2012 19:21

      An collector!
      Natürlichist mir der Unterschied zwischen Juden - die die Botschaft Jesu ablehen -und Christen bekannt. Doch beiden ist der Glaube an die "Hebräische Bibel" - das "Alte Testament" der Chrsiten gemeinsam. Das faßte ich mit dem "Wort Gottes" zusammen, denn die Hebräische Bibel ist die Hauptuelle des göttlichen Rechtes, das Jesus nicht aufgehoben hat (Matth. 5,17), insbesondere der "10 Gebote". Die Entstehung der repräsentativen Demokratie in England war natürlich religiöse geprägt. Ihre Ausgestaltung nach der Lehre Motesquieus zur Republik mit Gewaltentrennung (Legislative, Exekutive, Justiz) konnte ich als Fulbright-Stipendiat an der staatswissenschaftlichen Akademie "Woodrow-Wilson School" in Princeton studieren (1956/57). Princeton spielte dabei eine bestimmende Rolle, eine prsbyterianischeUniversität, also durchausbibeltreu. Das geht schonaus der "Declaration of Independence" von 1776 hervor, die mehrfache Gottesbezüge aufweist, wie auch die Verfassugn selbst. Die "Menschenrechte" werden davon abgeleitet, unterliegen also prinzipiell nicht dem Mehrheitsprinzip. Die "Große Revolution" war den biblischen Bezug der "demokratischen Republik" und der Menschenrechte" über Bord und stellte Rousseau's "Volonté Generale" der als homogene Ethnie verstandenen Nation an Gottes Stelle. Die Folge war die schrankenlose Tyrannei der Mehrheit der homogenen Ethnie und viele Holokausts. Doch lange vorher entwickelten die Römer die Idee eines Staates, dessen Staatsziel die Unverletzlichkeit seiner Bürger ist, die Republik (510v.Chr.). Da ich weiß, das es Menschen gibt, denen eine Konfession unzugänglich ist, wie es stockunmusikalische Menschen gibt, führe ich nicht einem biblischen Gottesstaat das Wort - ohne den Segen zu verleugnen, der den Frommen zuteil wird. Doch müssen im Rechtsstaat die "Menschenrechte" - die die Unverletzlichkeit des Bürgers garantieren sollen - mehrheitsfest sein.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      26. Juni 2012 19:26

      Noch ein Wort zum "rassistischen Juden".
      Der rassische Antisemitismus wurde im 15. Jh. von der spanischen Inquisition erfunden ("limpieza de sangre"). Er wurde im "Gesetz zum Schutz der Deutschen Ehre und des Deutschen Blutes" 1936 (vulgo Nürnberger Rassengestze) übernommen: Nur die Matrik - die Abstammung, nicht das Bekenntnis macht zum Juden. Das muß jeder anständige Mensch ablehnen!

    • Collector
      27. Juni 2012 08:02

      @Dr. Ortner

      Ihre Antwort ist wieder sehr erhellend. Doch sie verweist auf den eigentlichen Bruch zwischen Juden und Christen, der eben darin besteht, dass Juden die Gottheit Christi verneinen. Das Alte Testament kann diesen Bruch nicht kitten. Es hätte des Neuen Testaments nicht bedurft, wenn das Alte genügt hätte. Die Gründung des neuen Bundes wurde aber notwendig, weil die Juden dem Alten Bund untreu wurden und Jahwe „sich nicht mehr um sie kümmerte“ (Hebr 8,9). Nach Gottes Willen sollte der Neue Bund den „veralteten, überlebten und zum Verschwinden bestimmten ablösen“ (Hebr 8,13). Die Worte Christi sind hier sehr eindeutig: Die Juden, die Christus vereinen und sein Wort nicht hören, „sind nicht aus Gott“ (Joh 8, 47), sie haben nicht den Gott Abrahams zum Vater, sondern ihr Vater ist „der Teufel, Lügner und Menschenmörder von Anfang an“ (Joh 8,44).
      Daran hat ja auch Vatikanum II (Nostra aetate) nichts geändert. In den 20 Jahre nach Ende dieses Konzils, also 1985 ergangenen Hinweisen der Vatikanischen Kommission für die religiösen Beziehungen mit dem Judentum „ für die richtige Darstellung von Juden und Judentum in der Predigt und in der Katechese der Katholischen Kirche“ heißt es: ”Vom Anfang seiner Sendung an hat es Konflikte zwischen Jesus und gewissen Gruppen von Juden seiner Zeit, darunter auch den Pharisäern, gegeben (vgl. Mk 2, 1-11; 3, 6 usw.). Es besteht ferner die Tatsache, daß die Mehrheit des jüdischen Volkes und seine Behörden nicht an Jesus geglaubt haben. Diese Tatsache ist nicht nur historisch; sie hat vielmehr eine theologische Bedeutung, deren Sinn Paulus herauszuarbeiten bemüht ist (Röm 9-11).   Diese Tatsache, die sich mit der Entwicklung der christlichen Mission, namentlich unter den Heiden, immer mehr verschärfte, hat zum unvermeidlichen Bruch zwischen dem Judentum und der jungen Kirche geführt, die seither – schon auf der Ebene des Glaubens - in nicht aufzuhebender Trennung auseinanderstreben. ... Es kann nicht davon die Rede sein, diesen Bruch zu verringern oder zu verwischen” (n.22).

      In der Katechese wird also dieser Bruch zwischen Christentum und Judentum nicht verwischt, die Unvereinbarkeit von Christentum und Judentum hingenommen, bei allem Respekt (=wörtl. Nachsicht) gegenüber dem jüdischen Glauben der „älteren Brüder“. Dass die Kirche heute auf deren Mission wegen Aussichtlosigkeit und „Verstocktheit“ (Röm 11,25) verzichtet und lieber für ihre Konversion betet (Pro conversione Iudaeorum), bedeutet nicht die Anerkennung zweier Heilswege, ist doch Gott „kein Bigamist“ (Robert Spaemann).

      Es bleibt also dabei: Christentum und Judentum sind unvereinbar, und dies Unvereinbarkeit ist zweifellos von weltgeschichtlicher Bedeutung, nämlich Inhalt „der Judenfrage“, um die sich die Achse der Weltgeschichte dreht (jedenfalls nach Karl Marx, N. Berjajew, A. Soschenizyn u.v.a.).

      Wieder ganz mit Ihnen, lehne ich eine rassistische Definition des Jüdischseins ab, wundere mich allerdings, dass Israel an einer solchen (ähnlich den Nürnberger Gesetzen) festzuhalten scheint.

    • Erich Bauer
      27. Juni 2012 09:54

      Collector,

      Sie haben natürlich recht. Ich habe das in der Eile mit der doch eigenwilligen Sicht der "Arianer" verwechselt...

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      27. Juni 2012 14:05

      An collector:
      ur Frage des Verhältnisses der Christen zu den Juden habe ich vor allem in mienem Buch "STALINGRAD-Princeton'sche Bekenntisse, ein Testament für Österreich", S. 47 ff., geschrieben. Im Jahre 1960 hatte ich die Vision, daß unsere Gefallenen nicht bestattet seien, ich ihren Grabgesang schreiben und sie bestatten müßte. Das erzählte ich damals meinen Ärzten, die mein Erregungszustand erforderte, und erhielt eine katastrophale psychiatrische Diagnose, die man mir wegen des hohen Suicidrisikos geheim hielt. Wieder als Rechtsanwaltsanwärter bei der Arbeit, bestand ich die Aufnahmskolloquien des Jesuitenordens und wurde aufgenommen. Nachträglich erlangte der Provinzial Pinsger Kenntnis der Dieagnose und knallte sie - im Frust, eine Niete gezogen zu haben - im Mai 1961 brieflich mit einem Betrugsvorwurf an den Kopf. Ich verbrannte in meinem namenlosen Scherz den Brief, der vielleicht im Jesuitenorden noch vorhanden ist. Glücklicherweise protegierte mich eine Jüdin und ließ mich zu einem Anwalt ausbilden, offenbar einem besseren als die Adepten der r.k.Kirche - der ich natürlich blieb. Hätten sich alle Juden taufen lassen, wäre ich seit 1961 tot. Und das einzige, das in Österreich den Naziterror unbeschadet überstand, ist das ö. Zivilrecht, ein jüdisches Erbe. Hätten sich alle Juden taufen lassen, gäbe es ganz gewiß kein Österreich mehr. Und letztlich bestimmt Gott, wer sich taufen läßt, denn er sendet den Heiligen Geist.

    • kaffka (kein Partner)
      28. Juni 2012 18:26

      Beginnend mit einem O.T von Dr Ortner entspinnt sich zwischen ihm und Collector ein Zwiegespräch das völlig unmotiviert in das Thema: Französische Einbahn in die Arbeitslosigkeit hineindrängt.

      Es ist eine Excursion in die Frage Jude als Glaube und Jude aus rassischen Gründen. (wobei auch das Wort rassistisch verwendet wird)

      Diese Ausführungen sind in ihrem Inhalt schwer beschädigt dadurch, dass alles in einer Wurst geschrieben ist. Keine Absätze wenn ein neuer Gesichtspunkt auftaucht.
      Noch vielmehr aber dadurch dass die Texte viele Verschreibungen und sinnstörende Auslassungen enthält.

      In der Eile einer Argumentation kommen natürlich Fehler vor, aber nach dem schreiben sollte man den Text doch durchlesen.

      ZB
      Diagnose, die man mir wegen des hohen Suicidrisikos geheim hielt.

      Kenntnis der Dieagnose und knallte sie - im Frust, eine Niete gezogen zu haben - im Mai 1961 brieflich mit einem Betrugsvorwurf an den Kopf. (an den eigenen oder wessen?)
      Ich verbrannte in meinem namenlosen Scherz ...
      Den Begriff "rassistischer Jude" gibt es wohl nicht..
      die Abstammung, nicht das Bekenntnis macht zum Juden. Das muß jeder anständige Mensch ablehnen!(warum?)
      als die Adepten der r.k.Kirche - der ich natürlich blieb
      Hätten sich alle Juden taufen lassen, wäre ich seit 1961 tot. (Wieso, dabei stirbt man ja nicht?)
      Hätten sich alle Juden taufen lassen, gäbe es ganz gewiß kein Österreich mehr. (Was soll das sagen??)

      (Collector: Die Juden, die Christus vereinen (??) und sein Wort nicht hören, „sind nicht aus Gott“ (Joh 8, 47...

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      28. Juni 2012 21:17

      zu Kaffka: Sehr wohl hat die glaubenslose französische Revolution etwas mit der Verelendung Frankreichs zu tun; und in der Folge Europas: Ohne Gottes Segen ist alles vergebens. Schönes Wochenende!

  20. Observer
    26. Juni 2012 09:53

    Vive la République, vive la France!

    Ja, die sollen leben, aber bitte nicht auf Kosten der braven EU- und Euro-Mitglieder!

  21. Scipio
    26. Juni 2012 09:38

    Journalisten sind arm, fast täglich müssen sie eine neue Sau durchs Dorf treiben.
    Diesmal ist es Frankreich. Doch nicht Frankreich ist das Problem, sondern EU und Euro. Man kann nicht Länder verschiedener (Arbeits- und sonstiger) Kulturen in eine Zwangsjacke stecken, zentral regieren und in eine Währungsunion zusammenpressen.

    AU sollte BZÖ und FPÖ klar unterstützen. Beide haben in der KronenZeitung sich klar gegen den für 4. Juni von SPÖVP/Grüne gepanten Staatsstreich ESM und Fiskalpakt ausgesprochen:

    BZÖ: Raus aus dem Euro bevor es zu spät ist. Keine Zahlungen für Pleitestaaten und Banken. Keine Haftungen für ein Faß ohne Boden.
    FPÖ: Volksabstimmung über ESM-Wahnsinn. Keine Abschaffung Österreichs duch Soueänitätsverzicht. "Der ESM-, Fiskalpakt- und Schuldenwahnsinn treibt Österreich und Europa in den Abgrund. Retten, was noch zu retten ist!"

    Beide Parteien haben Protestversammlungen für Mittwoch, 27. 06. angekündigt
    FPÖ Ballhausplatz, BZÖ Saturn Tower). Teilnehmen!

    Und vielleicht sollte sich AU überlegen, ob das nicht das lebenswichtige Thema für Österreich ist, dass es wert wäre, von seiner Edelfeder mit Verve behandelt zu werden. Keines ist heute wichtiger!

    • Cotopaxi
      26. Juni 2012 09:52

      Ich finde auch, dass es Zeitverschwendung ist, sich über einen lahmen Gaul (ÖVP) wortgewaltig und intelligent den Kopf zu zerbrechen und auf Genesung zu warten.
      Es ist Zeit, einen anderen Gaul zu satteln.

    • Freak77
      26. Juni 2012 10:49

      Apropos Volksabstimmung zur Verlagerung von weiterer staatl. Souveränität nach Brüssel: Da gibt es jetzt Umfrageergebnisse, nachlesen bitte beim Christian Ortner-Blog:

      http://www.ortneronline.at/?p=17731#more-17731

    • Scipio
      26. Juni 2012 11:37

      @Freak77

      Vielen Dank für den Link.

      Der Gipfel der Perfidität ist, dass sowohl Schäuble, Merkel, Faymann, Spindelegger alle die Volksabstimmung erst wollen, wenn die Dinge gelaufen sind, ESM auf Schiene, das Bailoutverbot de facto aufgehoben, die Eurozone in eine Schulden-, Haftungs-, Transfer-, Fiskal- und Bankenunion verwandelt ist und wir Österreicher auf ewige Zeit zur Schuldknechtschaft auf ewige Zeiten verdammt sind? Perfider geht’s nimmer! Mit Feymann steht auch die"bürgerliche" ÖVP, die am 4. Juni beim Staatsstreich mitmacht, für Falschspiel, Hinterlist und Betrug am Bürger.

    • Florin
      26. Juni 2012 18:59

      ad Scipio: *********

      Genau so ist es!

  22. dssm
    26. Juni 2012 09:08

    Ein Erlebnis aus Frankreich: Ich liefere nur an Firmen, welche bei der ÖKB versicherbar sind! Auch Vorkasse hilft da nicht, denn eine Pleitefirma zahlt zuerst die Rechnung und kann mich dann ohne Risiko verklagen – leider schon da gewesen, ich habe bei Gericht gewonnen und alles selber zahlen dürfen.
    Eine französische Firma hat angefragt, die Prüfung durch die ÖKB endete mit dem Hinweis: Finger weg. Ich rief den Patron dort an und teilte ihm das Ergebnis mit, der lachte nur und erklärte mir ganz in Ruhe warum das so ist. Er und seine Frau haben den Betrieb vor über 20 Jahren gegründet, dann wurde expandiert, auf Schulden versteht sich. Vor 7 Jahren hatten er und seine Frau (macht die Buchhaltung) das staatliche Drangsal satt und beschlossen nur mehr soviel zu verdienen wie die Familie zum Leben braucht. Also Schulden getilgt, dabei nichts mehr investiert, vor zwei Jahren waren die Schulden weg, sofort runter mit dem Umsatz (unter 10% von vorher) und Verlust gemacht (weil wieder investiert), Mitarbeiter gekündigt und jetzt ein glücklicher kleiner Hobbyunternehmer mit zwei Angestellten. Die Geschichte ist wahr, ich habe die testierten Bilanzen gesehen, das Unternehmen hat nicht einen Euro Schulden aber ein Betriebsgebäude mit einem super Maschinenpark und großem Rohstofflager im Eigentum!

    • brechstange
      26. Juni 2012 09:30

      Die Rosinen rauspicken, ist eine Spezialität Frankreichs. Das schlägt sich nach unten durch. Produkthaftung ist ein Fremdwort.

    • Erich Bauer
      26. Juni 2012 10:44

      brechstange,
      "...Produkthaftung ist ein Fremdwort...."

      Man kann die Produkthaftung so weit treiben, daß die Herstellung jedweden Produktes die Existenz der KMUs gefährdet... Also, kann man die Produktion getrost den Konzernen überlassen. Die sehen jeder etwaigen Haftungsklage doch eher gelassen entgegen...

    • Erich Bauer
      26. Juni 2012 10:54

      dssm,
      "...Also Schulden getilgt..."

      Wenn man heute einen schuldenfreien Betrieb hat, scheint es als ob man bei den Kreditschutzverbänden auf die schwarze Liste kommt. Wahrscheinlich schneit dann auch täglich ein "Finanzer" rein... Da kann doch was nicht stimmen!

    • brechstange
      26. Juni 2012 12:12

      Ja, Herr Bauer, Produkthaftung ruiniert die Kleinen und unterstützt die Großen, das ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass sich manche um diese Produkthaftung keinen Deut scheren und in der Kette diese an einem hängenbleibt, der dann den gesamten Verlust zu tragen hat, jahrelangen Rechtsstreit inklusive.

    • Erich Bauer
      26. Juni 2012 13:18

      Sg. brechstange,

      Produkthaftung ist gegeben, wenn jemand seine gebadete Katze im Mikrowellenherd trocknet, da er nicht extra auf diese widrige Verwendung hingewiesen wurde... :-) Auch als Handtrockner ist es nicht geeignet. Es ist mir natürlich klar, daß die allgemein zunehmende "Kreativität" proportional zum allgemeinen Niedergang des Verstandes steht... Eine zivilisatorische Erscheinung. Persönlich bin ich allerdings der Ansicht, daß derartige "Haftungen" nicht "gesetzlich" geregelt sein sollten...

      Anderes fällt unter Garantiebestimmungen. Natürlich kann es auch da zu unterschiedlichen Ansichten kommen...

    • Erich Bauer
      26. Juni 2012 13:33

      Nachtrag: Kleine Zwischenhändler sollten vielleicht davon absehen die "Energiesparlampe" ins Sortiment aufzunehmen.... Wahrscheinlich würden die zuerst einmal im Anlaßfall herangezogen werden. Selbstverständlich mit Regreßanspruch... an "Brüssel"?

  23. HJR
    • brechstange
      26. Juni 2012 09:25

      Die wollen allesamt konzertiert eine Banken-, Fiskal- und Wirtschaftsunion durchdrücken. Das ist alles geplant. Es gibt nämlich keine Alternativen, die aufgezeigt werden, die Alternativen sind allesamt nach deren Aussagen ganz, ganz schlimm für uns, Dummerchen.
      Sie treiben die Herde rechtzeitig zur Volksabstimmung, damit die Masse es im Geldbörserl noch nicht bemerkt hat, wenn künftig bis zu 10 Mrd. Euro jährlich und regelmäßig nach Portugal, Griechenland, Spanien und Co fließen werden. Europäischer Finanzausgleich, das heißt zwischenzeitlich ESM bis das Konstrukt EU sui generis entstanden ist. Man macht den ESM, der dann - nach Junckers Prinzip - nicht rückgängig machbar sein wird, weil er ja so alternativlos ist. (Abgesehen davon hängt Juncker mit seinen Luxemburgischen Banken total in den Seilen und vertritt hier unter dem Deckmäntelchen Solidariät und Gemeinschaft Eigeninteressen.)
      Wer kann schon was gegen Stabilität haben? Was würde dagegen ein Krieg kosten? Mit diesen Floskeln treiben sie die Herde.

      Der Euro ist nicht alternativlos. Er ist eine Fehlkonstruktion, der die Eurostaaten statistisch über einen Durchschnitt misst. Passt eigentlich zum gestrigen Artikel.

    • brechstange
      26. Juni 2012 09:54

      Novotny sagt, dass die EZB nicht mehr bereit wäre, Staatsanleihen zu kaufen. Er sagt nicht, dass sie es gar nicht mehr kann. Die EZB muss aufgefangen werden vom europäischen Steuerzahler, ansonsten ist der Euro passe.
      Dazu verweise ich noch auf meinen Artikel zum durchschnittsberechnenden Eurosystem:

      http://www.conwutatio.at/index.php?option=com_content&view=article&id=63:geldschwemme-ezb&catid=5:europaeische-politik

  24. HJR
    26. Juni 2012 08:51

    OT - Sender Gleiwitz wieder in Betrieb?

    http://www.welt.de/politik/article107267318/Zweites-tuerkisches-Flugzeug-von-Syrien-angegriffen.html
    ===========================
    horst.rathbauer@gmx.at

  25. Alexander Renneberg
    26. Juni 2012 08:21

    auch wenn schadenfreude was für dienstmädchen ist, da muss ich doch ein bißl schmunzeln.

    http://www.krone.at/Oesterreich/Wiener_Gruene_schiesst_Ehefrau_eines_Blauen_ab-Alkofahrt_mit_Folgen-Story-325674

    • terbuan
      26. Juni 2012 11:54

      Tja Renneberg, wenn Grüne Wasser predigen und Wodka saufen und dann blau die Frau eines Blauen abschiessen, a blede Gschicht!
      Dabei ist die Frau Hauk ein Urgestein der Grünen, die war schon in Hainburg dabei, in einer der Gratisschmierblätter findet man sie heute auf einem Foto in trauter Zweisamkeit mit Günter Nenning, der ja bekanntlich auch nichts anbrennen ließ :-

    • Undine
      26. Juni 2012 21:41

      @Alexander Renneberg

      Ach was, hier keine Schadenfreude zu empfinden wäre zu viel verlangt! :-)

  26. brechstange
    26. Juni 2012 08:17

    Seit wann dürfen Bäcker erst ab 6 Uhr morgens backen. Die fangen um 24:00 an, auch die Ausfahrer?

  27. Josef Maierhofer
    26. Juni 2012 08:09

    Ganz deutlich sehen wir hier die falsche Ideologie.

    Wenn Frankreich nun vor die Hunde geht, weil die Steinzeitsozis den Kahlfrass, die Leistungsfeindlichkeit, die Überbürokratisierung und die Schuldentreiberei forcieren um die perversen Wahlversprechen zu erfüllen, so wird ganz Europa darunter leiden.

    Der Schutzschirm, der gegen die Völker durchgesetzte ESM, die perversen und kranken 'Rettungsschirme' (kommt mir vor, wie würde man eine Seifenblase als Fallschirm benutzen wollen), die Solidarität, etc. werden dafür sorgen dass man in Frankreich eine kurze Zeit sozialistisch leben kann, bis halt dann alle anderen auch pleite sind.

    Die Arbeitslosen werden zu Randalierern und Devastierern und auch zu Brandschatzern, etc.

    Weit vom 30-jährigen Krieg mit all seinen zerstörerischen Fakten sind wir nicht mehr.

    Das alles bloß, weil ein paar hirnverbrannte Sozialisten Unmögliches versprechen. Ideologieverblendet sehen sie ihre Taten und die Unrichtigkeit ihrer sozialistischen Religion nicht ein. Solange alles bequem ist, weil andere das zahlen, solange findet der Kahlfrass seine Unterstützung, danach nimmt er unkontrolliert überhand ...

    Mit Schaudern denke ich daran, was dort und in ganz Europa alles passieren wird, nachdem all diese Blasen, Ideologieblase, Schuldenblase, Inflationsblase, etc. explodiert oder implodiert sein werden und das Chaos ausbrechen wird. Nie hätte ich eine derartige Unvernunft und Verblendung der Europäer für möglich gehalten.

    Wo sind die Zeiten, wo die Menschen noch für sich selbst gesorgt haben und die Steuern niedrig waren und ebenso die Schulden, wo noch politische Verantwortung und Vernunft geherrscht haben, wo es noch eine Zukunftsaussicht gegeben hat ?

    Der Krug geht halt leider solange zum Brunnen, bis er zerbricht. Europa der politische Scherbenhaufen, der nun bald zum gesellschaftlichen Scherbenhaufen wird. Traurig.

  28. Anton Volpini
    26. Juni 2012 07:08

    Seit 2007 wird immer wieder von verschiedenen Krisen gesprochen. Ich bin jedoch der Meinung, wir westlichen Länder haben seit dem eine einzige Krise. Sie bildet sich zwar in unterschiedlichen Facetten als Immobilienkrise, Finanzkrise oder Schuldenkrise heraus, hat aber überall die gleichen Ursachen. Totales Staatsversagen!

    Ob der US Staat einerseits die strikten Bankenaufsichtsregeln (Glass-Steagall Act) weggefegt hat, gleichzeitig die Welt mit Dollars geflutet hat (Kündigung von Bretton Woods), und durch ein aktives Hausbau-Ankurbelungsgesetz(Community Reinvestment Act) die Subprime Krise verursacht hat, was dann nachfolgend die Schwachstellen die übrigen Finanzwelt offengelegt hat, oder jetzt die zutage tretenden Schuldenorgien aller offen und verdeckt sozialistisch regierten Länder betreffen, es waren immer staatliche Maßnahmen, die diese Fehlentwicklungen verursacht haben.

    Wenn jetzt Frankreich glaubt, auf Kosten des übrigen Europas nationalistische Sozialprogramme verwirklichen zu können, und gleichzeitig die eigene Wirtschaft durch rigorose Eingriffe noch weiter ruinieren zu müssen, nachdem sie in den letzten 2 Jahren die ungeheuren Exposures der französischen Banken über die EZB europäisch "sozialisiert" haben, so werden sie auch in aller Deutlichkeit dazu sagen müssen, ob sie wirklich glauben, daß Deutschland, Finnland, Holland und Österreich das bezahlen werden.

    Diesbezügliche Unkenrufe werden schon seit 2010 durch Christine Lagarde laut, doch sind diese immer noch relativ zivilisiert ausgedrückt. Kritisch wird es, wenn wieder der Ruf gegen die "Sal Bosch" aus Frankreich dringt!

    • HJR
      26. Juni 2012 08:40

      [... Ich bin jedoch der Meinung, wir westlichen Länder haben seit dem eine einzige Krise ...]
      Sag ich doch! *******!

    • dssm
      26. Juni 2012 09:24

      Nicht seit 2007.
      In den 80ern wurden Bücher zum Thema geschrieben, das Vor- oder Geleitwort kam oft von Politikern (z.B. bei Paul C. Martin). Damals hätte die Umkehr sehr wehgetan.
      In den 90ern waren die Staaten pleite, die Börsen hingen am Tropf der Notenbanken. Eine Umkehr wäre fast schon dem Exodus gleichgekommen.
      In den 00er Jahren begannen die Risse vom Fundament in das Mauerwerk überzugreifen. Spätestens da war eine evolutionäre Umkehr nicht mehr möglich, daher das verzweifelte herumbasteln unserer Eliten –es geht jetzt um Kopf und Kragen.

      Warum ist es so lange gut gegangen?
      Wir haben, unter hintanstellen jeder Moral, Länder in der Dritten Welt ausgequetscht. Durch die billige und umwelt-/menschenzerstörende Produktion in China und anderswo wurde dem europäischen Konsumenten ein Wohlstand vorgegaukelt welcher nie der eigenen Produktivität entsprach.
      Durch Gelddrucken und Schuldenberge wurden die Chinesen und andere bezahlt. Die sitzen jetzt auf den grössten Devisenreserven, welche Null und Niete wert sind – das gibt noch Ärger. Auch durch das kranke Urheberrecht (z.B. Softwarepatente!) wurden diese Neulinge am Weltmarkt geknechtet, auch dies ändert sich gerade und dann ist es vorbei mit dem arbeitslosen Einkommen (insbesondere der USA).

    • brechstange
      26. Juni 2012 12:21

      Diese Neulinge, dssm, sind doch auch gut im Kopieren. Also Mitleid ist nicht angebracht, außer mit den Menschen in diesen Ländern, die ausgebeutet werden von ihresgleichen. Glauben Sie mir, diese Neulinge sind drauf und dran ihre Devisenreserven in Reales umzusetzen. Wir nehmen das Fiat Money gerne zurück, die besten Stücke sind dann eben auch weg.

      Es ist eine sehr verzwickte Situation. Durch das krampfhafte Festhalten am Euro schwächt sich Euro-Europa massiv, die einen können nicht wettbewerbsfähig werden, den anderen wird die Substanz abgegraben, Feindschaft baut sich auf, jeder kommt sich betrogen vor und hat irgendwie dann doch subjektiv auch wieder recht. Die geplante Planwirtschaft durch eine Wirtschaftsunion wird das alles verschärfen. Gesund ist dies nur für Konzerne und Banken, doch auch diese lechzen nach Subventionen und öffentlichen Mitteln.

  29. Marie-Joseph Paul Yves Roch Gilbert du Motier, Marquis de La Fayette
    26. Juni 2012 07:03

    5

    Rund um Frankreich wird man sich die Hände reiben und wie England versuchen etwas vom Kuchen abzubekommen.
    Auch Deutschland wird profitieren, selbst wenn dort ein recht restrikiver Kündigungsschutz herrscht, ist dieser nicht so übel wie in Frankreich.

    Aber ich möchte vielmehr über die Auswirkungen im Land selbst einige Fragen stellen.

    Was macht man mit all den Arbeitslosen? Wie vertreiben sich all jene die dann vom Staat alimentiert werden die Zeit?
    Wohin mit deren Unzufriedenheit. Deren Hass auf die Gesellschaft? Auf die Reichen.
    Was wird aus deren Kindern, der Zukunft des Landes?

    Das ist keine schöne und vorallem keine gut kontrollierbare Reise auf der sich Frankreich befindet.

    Wie aber müssen Hollande und seine Leute denken, dass sie einen Staat mutwillig ins Abseits, wenn nicht ins Verderben führen? (gleiches gilt natürlich auch für andere Länder)

    • Josef Maierhofer
      26. Juni 2012 07:49

      @
      'Wie aber müssen Hollande und seine Leute denken, dass sie einen Staat mutwillig ins Abseits, wenn nicht ins Verderben führen?'

      Wie sie denken und vor allem die Konsequenzen kennen wir ja schon am Zusammenbruch des Kommunismus, am Zusammenbruch der DDR, wo heute noch die Bürger auswandern müssen um leben zu können, am Schuldenstand der Staaten, etc., etc.

      Wie sie denken ? An sich, wie alle Sozialisten, an sich, nie an eine Gesellschaft, maximal an den solidarischen Kahlfrass und natürlich an die Ideologie, so falsch sie auch ist.

    • HJR
      26. Juni 2012 08:42

      Vielleicht möchten der Hollande und Franzosen auch nur ein Bisschen von dem Euro-Geldregen aus den Quellen IWF, ESFS/ESM, EZB und EU-Nettozahler abhaben?
      ===========================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • schreyvogel
      26. Juni 2012 10:27

      Man fragt sich wirklich, ob es klug ist, dass Deutschland, Österreich und einige andere Euro-Länder sich in Griechenland ausbluten, statt sich zu der viel wichtigeren Rettung Frankreichs zu rüsten?

    • brechstange
      26. Juni 2012 12:26

      Herr Rathbauer,
      Ich meine, Sie haben die Richtung getroffen. Wenn man das durchdenkt, ist doch wirklich jeder blöd, der spart und nachdem die ClubMed-Länder allen voran Frankreich, doch eher imperialistisches Denken im Blut liegt, suchen diese in erster Linie Finanziers, ändern jedoch nichts an verfassungsrechtlich geschützten Steuerfreiheit griech. Reeder zum Beispiel.

  30. libertus
    26. Juni 2012 01:11

    Bei allem Optimismus, aber ich denke es wird für Deutschland keine Frage des Wollens beim Bezahlen der "französischen Zeche", sondern ganz einfach des Könnens sein, denn diese "Krot" wäre für die gesamte EU "unverdaulich"!

    Nicht zu vergessen bei der Aufzählung des sozialistischen Antiwirtschaftskurses sind auch die 35-Stunden-Woche sowie die Wiedereinführung des Pensionsantrittsalters von 60 Jahren (letztes Wahlversprechen!).

    Ein äußerst beeindruckendes Beispiel für den linkslinken Wahnsinn ist der Niedergang des einst blühenden Zweiges der französischen Automobilproduktion. Während diese Branche zum Beispiel in Deutschland besonders prosperiert, ist sie in Frankreich so gut wie in der Bedeutungslosigkeit versunken.

    Für Österreich sollte der Werdegang des einst als "Grand Nation" bezeichneten Landes ein wichtiges Menetekel darstellen, was auf uns unter
    linkslinker (= womöglich rot-grüner) Staatsführung zukommen könnte.
    Ergo - keinen Fußbreit den Wohlstandsvernichtern!

    • HJR
      26. Juni 2012 08:44

      [... denn diese "Krot" wäre für die gesamte EU "unverdaulich" ...]
      Dennoch werden wir diese "Krot" noch fressen, Sie werden sehen!
      ===========================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • terbuan
      26. Juni 2012 11:12

      Einspruch werter libertus gegen den vorletzten Absatz:
      Frankreich ist immerhin der 2.größte Produzent von PKWs in Europa mit annähernd 2 Mio. Stück pro Jahr. Also von "Bedeutungslosigkeit" kann da wohl keine Rede sein!

      Die große Krise der Autoindustrie war in den 70er und 80er Jahren, da wurde viel Murks betrieben und Geld verbrannt.

      Auch von der Qualität her haben sich die Franzosen entscheidend verbessert, was ich nicht nur bei Testberichten sondern auch aufgrund persönlichen Erfahrungen in meiner Familie bestätigt bekam.

    • contra
      26. Juni 2012 11:51

      @terbuan

      Interessant, wie kommt es dann zu solchen Schlagzeilen, wo die Automobilhersteller überlegen, staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen?

      http://www.handelsblatt.com/politik/international/schwaches-geschaeft-frankreich-denkt-ueber-staatshilfen-fuer-autokonzerne-nach/6745350.html

    • terbuan
      26. Juni 2012 12:12

      @contra

      Die sich abschwächende Konjunktur wird alle Autohersteller treffen, auch die deutschen. Diese sind nur kapitalmäßig und im Exportgeschäft besser aufgestellt. Ich habe mich nur gegen den Satz "...so gut wie in der Bedeutungslosigkeit gesunken." ausgesprochen. Das ist nicht korrekt!

    • contra
      26. Juni 2012 12:21

      Die deutsche Autoindustrie ist weit davon entfernt, über Staatshilfen nachzudenken, die haben bisher jedes Jahr neue Rekordziffern geschrieben.

      International sind die großen, französischen Hersteller so gut wie "in die Bedeutungslosigkeit gesunken", die leben grad noch von einem relativ großen, heimischen Markt und wie, kann man bereits in diesen jüngsten Schlagzeilen nachlesen!

    • contra
      26. Juni 2012 12:22

      Nachtrag

      Und wenn man über Staatshilfen nachdenken muß, dann ist vermutlich bereits jahrelang etwas schiefgelaufen!

    • brechstange
      26. Juni 2012 12:30

      contra

      In fast jedem Kaff in Griechenland gibt es französische Autovertretungen. Ich nehme an, die Franzosen haben ua auf die falschen Kunden gesetzt. Aber es wird ja alles besser, weil die EZB inzwischen auch Autokredite zur Besicherung annimmt (der Abschlag soll angeblich nur 19% sein).

    • terbuan
      26. Juni 2012 12:54

      Jetzt gebe ich es auf und schließe mit einer Statistik über die weltweite Automobil-Produktion:
      http://www.vda.de/de/zahlen/jahreszahlen/automobilproduktion/
      Soll sich jeder selbst ein Bild machen, wer hier bedeutungslos geworden ist!
      (Ich fahre übrigens einen japanischen Wagen :-))

    • brechstange
      26. Juni 2012 13:13

      terbuan,
      danke für die Statistik.
      Ich wollte nicht sagen, dass Frankreich keine große Autoproduktion hätte, sondern aufzeigen, wie falsch die Akzente sind, die hier gesetzt werden. So hatte meine Nichte vor etwa 20 Jahren ein französisches Auto gekauft, dass als Leasingkauf günstiger war als hätte sie sofort bezahlt. Die Folge daraus ist, dass diese Unternehmen Staatshilfe benötigen, die Annahme von Autokrediten zur Absicherung durch die EZB verheißt da nichts Gutes.

  31. RR Prof. Reinhard Horner
    26. Juni 2012 01:10

    reinhard.horner@chello.at

    Unterschiede

    Es gibt durchaus auch vernünftige (nicht fremdgesteuerte) Politiker und Gewerkschafter. Unterscheiden und unterstützen wir solche gegenüber den anderen.

    • HJR
      26. Juni 2012 08:45

      Gerne! Aber ist/sind "wir"?
      ===========================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • Josef Maierhofer
      26. Juni 2012 14:31

      Praktisch geht das nur mit ratzeputz Abwahl der gegenwärtigen Parteien und Installation anderer mit völlig anderen Personen.

      Wechselnde Mehrheiten zu verschiedenen Themen müssten wir halt schön langsam in Kauf nehmen anstelle von Koalitionen und denken müssten wir halt an die Zukunft.

      Sowohl Parteien, wie auch die (noch) freien Wähler denken allerdings hauptsächlich an sich, Klientel und Pfründe und damit hat sich in Österreich real die Demokratie erübrigt.

  32. Haider
    26. Juni 2012 01:00

    Wir haben in Österreich auch "Arbeitnehmerschutzbestimmungen", die sich als Konsequenz immer gegen den Arbeitssuchenden richten. Bäcker dürfen nicht vor 6 Uhr backen lassen; nur ein nachher gebackenes Frühstückssemmerl findet kaum mehr den Weg zum Frühstücker. Derartiges findet sich zuhauf in jeder Branche, wo Gewerkschafter mitreden. Wenn ich einen Behinderten nie mehr kündigen kann, dann werde ich als Unternehmer einfach keinen einstellen und viel lieber die Ausgleichszahlung leisten. Die wirtschaftsfernen/feindlichen Schreibtischtäter sind die wahren Jobkiller. Und an oberster Stelle natürlich die fremdgesteuerten Politiker.

    • brechstange
      26. Juni 2012 08:18

      Seit wann dürfen Bäcker erst ab 6 Uhr morgens backen. Die fangen um 24:00 an, auch die Ausfahrer?





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