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SN-Kontroverse: Rot-Grün

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Rot-Grün - ein Modell auch für Österreich?

 In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Sparen allein genügt nicht

 Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Deutschland ist anders. Statt auf die ewige Große Koalition zu setzten, steht mit dem Wahlerfolg in Nordrhein-Westfalen das rot-grüne Regierungsmodell möglicherweise vor einem flächendeckenden Comeback. Eine rot-grüne Koalition regiert bereits in Bremen; in Baden-Württemberg stellen die Grünen sogar den Ministerpräsidenten. Im Bund könnte es nach der Bundestagswahl 2013 zur Neuauflage von Rot-Grün kommen. Hierzulande drehen sich die Mühlen der Politik langsamer. Erfahrung mit Rot-Grün liegen bis dato nur in der Bundeshauptstadt vor. Durchaus mit zufriedenstellendem Ergebnis, sodass der mächtige Wiener Bürgermeister Michael Häupl mit einer solchen Koalition auf Bundesebene liebäugelt. Das hat einiges für sich, denn in vielen Kernaussagen sind sich Sozialdemokraten und Grüne weitaus näher als SPÖ und ÖVP. Ganz zu schweigen von den tiefen Gräben, die SPÖ und Grüne von den Freiheitlichen oder dem BZÖ trennen. Sozialdemokraten und Grüne haben viele Gemeinsamkeiten in ihrer Programmatik. Vor allem in der Sozial- und Wirtschaftspolitik gibt es ähnliche Ziele. Das gilt ebenso für die Bereiche Bildung, Wissenschaft, Kultur und Integration. Parallel sind auch ihre europapolitischen Anliegen. Rote und Grüne kämpfen für eine vernünftige Regulierung der Finanzmärkte, für mehr Demokratie und für eine Vertiefung der EU. Ein rot-grünes Bündnis würde daher in vielen Politikfeldern große Übereinstimmungen erzielen und könnte mehr bewegen als die derzeitige Koalition. Sozialdemokraten und Grüne könnten sich leichter auf mutigere Reformschritte einigen, ohne sich im ideologischen Dauerkampf aufzureiben. Der Stillstand in der heimischen Politik würde beendet. Es spricht viel dafür, die ausgeleierten Gleise zu verlassen und das rot-grüne Projekt zu wagen.


Eine Formel des Schreckens

Andreas Unterberger

  Die rot-schwarze Regierung hat trotz aller Fehler ein starkes Argument für sich: Es gibt noch viel schlimmere Alternativen - insbesondere eine rot-grüne Koalition. Wohlweislich haben die Österreicher dieser Formel bisher stets die Mehrheit verweigert. Sie ist nur bei den vielen linksgestrickten Journalisten beliebt.

Die größte Katastrophe wäre Rot-Grün zweifellos für die Staatsfinanzen. Das macht nicht nur die seit Kurzem wieder hell aufflammende linke Kampagne gegen den (ohnedies unzureichenden) Sparzwang für Griechenland oder Frankreich klar. Das zeigt auch das rot-grün regierte Wiener Rathaus sehr anschaulich: Die Schulden dieser Stadt haben sich binnen zweier Jahre weit mehr als verdoppelt! Zusätzlich wurden in Wien fast alle Gebühren in Rekordausmaß in die Höhe gejagt, etliche sogar um 60 bis 70 Prozent. Das Geld wird für jede Menge unsinniger Projekte hinausgeschmissen, sogar für Schulschwänz- und Fahrradbeauftragte.

Rot-Grün würde die Gymnasien durch zwangsweise Gesamtschulen ersetzen, was den Mittelstand zwingt, seine Kinder in Privatschulen zu schicken. Daneben drohen noch viele andere linke (Un-)Bildungsideen wie: "Kein Durchfallen mehr!" oder: "Jeder soll gratis und so lang er will studieren, was er will". Feministische Quotenzwänge anstelle des Leistungsprinzips würden auch die derzeit noch gut funktionierende Privatwirtschaft treffen. Viele Linke wünschen sich aber auch schon weitere Quoten, etwa für Zuwanderer. Bei Migration wie Asyl würden gleichzeitig alle Bremsversuche der letzten Innenministerin rückgängig gemacht werden. Während Feministinnen und Migranten profitieren, würden neben den Steuerzahlern, der Wirtschaft sowie den Schulpartnern noch zwei Gruppen besonders ins rot-grüne Fadenkreuz geraten: Familien der altmodischen heterosexuellen Art und Autofahrer. Man darf sich freuen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Barato
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2012 00:51

    So Frau Krawagna-Pfeife(r), und jetzt alle gemeinsam:

    "Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt,
    wer hat soviel Pinke-Pinke, wer hat soviel Geld?"

    PS: dass Rot und Grün "Gemeinsamkeiten" haben... Duh... Rot und Grün ist die Double-Branding-Strategie der Linken - sie sind de facto das gleiche, für verschiedene Zielgruppen verpackt.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorefrinn
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2012 01:53

    Liebe Frau K.-P! Danke, daß sie so klar darstellen, wie eng verwandt rot und grün sind. Es fehlt nur noch der Hinweis, daß die Grünen viel weiter links stehen als die Roten. Das Ergebnis in Wien wurde schon besprochen. Jetzt können wir auf das Ergebnis in Innsbruck warten. Die neue Koalition heißt seit einer Woche rot - gelb - grün. In der letzten Abrechnungsperiode hat die Stadt noch eine positive Gebarung vorweisen können. Ob das - mit DERSELBEN Bürgermeisterin! - unter der Mitwirkung der Grünen nochmals gelingt, wage ich zu bezweifeln. Denn: mit dem Klubobmann der Grünen, Gerhard Fritz, ist ein Kampfgefährte von Raimund Löw und Peter Pilz von der Gruppe Revolutionärer Marxisten (GRM) im Innsbrucker Gemeinderat. Wir werden sehen!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2012 01:06

    Möge unser immer noch funktionierendes Land von einer rot-grünen Regierung verschont bleiben, denn das wäre der Dolchstoß, von dem sich Österreich womöglich nicht mehr erholen könnte.

    Was in Wien unter Rot-Grün so gut funktioniert, frage ich mich allen Ernstes.
    Abgesehen davon, daß sich die Grünen von so gut wie allen Wahlversprechen verabschiedet haben, beginnen sie kaum in der Regierung mit dem Postenschacher wie eine der sogenannten "Altparteien", denn Vassilakou färbelt soeben gegen den erbitterten Widerstand der Sozis das rote Stadtentwicklungsbüro auf Grün um. Van der Bellen wurde nach einem Vorzugsstimmenwahlkampf, den er gewann, gleich einmal "Uni-Beauftragter", was immer das auch sein mag, er erfüllt diesen teuren Posten mit "grünem Vakuum":

    http://www.heute.at/news/politik/art23660,705258

    Weiters werden so linkslinke Aktionen ins Leben gerufen, für die sich die Wirtschaftstreibenden wegen des sicheren Umsatzentganges bedanken dürfen, was doppelten Steuergeldmißbrauch bedeutet.

    http://www.vienna.at/ring-wird-am-samstag-wegen-zeltstadt-der-frauen-gesperrt/3248695

    Das sind nur ein paar Beispiele der sinnfreien rot-grünen Koalition und daran sollten sich verantwortungsvolle Wähler rechtzeitig erinnern, damit das Schlimmste in Österreich verhindert wird.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2012 11:32

    dazu nur kurz folgendes:

    die rotgrüne chaospartie hat schon deutschland fast in den abgrund gerissen, in den dt. bundesländern wird der finanzielle untergang weiter vorbereitet.

    in österreich gehen die wiener beispielhaft voran. der blade michl gemeinsam mit genossinnen und -nossen und der vassilakuh zeigen, wie man die finanzen einer stadt innerhalb kürzester zeit ruinös verwaltet.

    rotgrün im bund wäre zweifellos der todesstoß. aber ich fürchte, die propaganda der journaille (die wir als steuerzahler sogar anoch finanzieren dürfen) wird das stimmvieh schon dazu bringen, den stoß auszuführen.

    trotzdem: schönes wochende allen !

  5. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2012 00:54

    Auch beim Thema der "Integration von Migranten" würden die Links-Grünen keinen Stein auf dem anderen lassen:

    Die Links-Grünen sind bekannt dafür, Begriffe umzudeuten und Begriffen wie z.B. "Integration" ganz neue Inhalte zu verleihen - ein Artikel im "Der Standard":

    Integration - ein überholter Begriff (Olja Alvir, 15. Mai 2012)

    Mit "Integration" sind falsche und veraltete Vorstellungen und Erwartungen verbunden. Plädoyer für einen Begriffswechsel


    Vor einigen Wochen startete SOS Mitmensch eine Petition gegen die (missbräuchliche) Verwendung des Wortes "Migrationshintergrund". Damit wurde eine breitere Diskussion über die Beziehungen zwischen Begrifflichkeiten, Sprache und Gesellschaft losgetreten. Wie kann man (politisch korrekt) über Integration reden?

    Im deutschsprachigen Raum ist in der Diskussion um gesellschaftliche Veränderungen, die teilweise durch Migration bedingt sind, das Wort "Integration" modern geworden. Ohne Hinterfragen wurde es zur Beschreibung komplizierter Vorgänge und vielschichtiger Migrationspolitik angenommen. Problematisch sind viele Suggestionen, die "Integration" liefert.

    Falsche Vorstellungen

    Zunächst fokussiert der Begriff auf Gesellschaft, wie sie sein soll, und nicht, wie sie tatsächlich ist.

    Vollständiger Artikel: http://dastandard.at/1336696870157/Olja-Alvir-Integration---ein-ueberholter-Begriff

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2012 09:53

    Eine Rot-Grüne Regierung? Hoffentlich ist diese schon in Vorbereitung!
    Es gibt wirklich nichts mehr zu gewinnen, der Punkt ohne Wiederkehr ist längst überschritten.
    Wir sollten uns keine Sorgen mehr machen, dieses System hat sich bereits erledigt; jetzt sollten wir an die Zukunft denken!
    Schauen wir nach Süden, in Griechenland gewinnen radikale Linke und legen das klassische Parteispektrum in Trümmer, in Italien denkt die Regierung ernsthaft über den Einsatz des Militärs im Innern nach, in Portugal sieht sich der Armeechef genötigt, darauf hinzuweisen, dass die Armee im Innern nicht zur Verfügung steht …
    Das kommt auch zu uns! Wer immer dann regiert, der Hass der Bevölkerung ist ihm sicher; also Rot-Grün an die Macht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Mai 2012 13:35

    " DIE WÄHLERSCHAFT DER SPÖ IST IN IHRER LEBENSEINSTELLUNG IM GRUNDE ZIEMLICH RECHTS "

    Der angesehene UNIV. PROF. DR. MANFRIED WELAN* machte diese Aussage während einer Diskussion, nach einem von ihm gehaltenen Vortrag.
    Im Zusammenhang dieser Diskussion hätte man die Zuordnung "rechts" sehr gut durch " wertkonservativ " ersetzen können.

    Die Anwesenheit der Grünen in einer Regierung hilft sozialistischen Parteien,
    leichter gegen die Interessen ihrer im Grunde wertkonservativen Wählerschaft zu regieren!
    Man kann sich da bequem auf die fanatisch linksintellektuellen Koalitionspartner in der Regierung ausreden.

    * Der Jurist, Univ. Prof. Dr. Manfried Welan war mehrmals Rektor der Universität für Bodenkultur und 2 Jahre Vorsitzender d Rektorenkonferenz.
    Politisch war er viele Jahre Kommunalpolitiker für die SPÖ und als solcher Stadtrat, Gemeinderat, Landtagspräsident und Mitglied der Landesregierung.

    Man kann ihm deshalb hohe Urteilsfähigkeit zutrauen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Mai 2012 11:14

    Wo immer Grün in der Regierung ist, wird's teuer, auch für die sogenannten "sozial Schwachen", für die sich die Grünen angeblich so einsetzen. Und wenn auch noch Rot hinzukommt (siehe Wien), bleibt einem nur noch die sofortige Flucht übrig.


alle Kommentare

  1. Kaycee (kein Partner)
  2. Matei (kein Partner)
    10. Februar 2015 09:24

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  3. Allen (kein Partner)
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  4. Mario (kein Partner)
    21. Januar 2015 20:06

    by a native spkeaer)BUT ANOTHER REASON FOR MY COMMENTING HERE is this:(2) I read about your method, and it seems my own experience overlaps with yours by 70 percent, ???.I am experimenting with learning foreign languages by reading frequent word entries in a monolingual dictionary for foreign learners (most European languages at least are well provided with those).I do not try to remember them actively (with a flash card program or some such gimmick those I would consider inferior as the format does not allow for multiple senses and tons of examples easily).I just read the dict like one could read a book an exciting book, which I do not need to break from (all explanations are within).WHY? to break from the frequency cage THIS IS THE MOST IMPORTANT PRINCIPLE here.Most common words cover largish parts of texts (e.g. 2000 could come to 80% for non-specific texts ) therefore if one tries to acquire new vocabulary from reading, as is often suggested, one has to fight against the frequency conspiracy words beyond the first 2000 will come up after thousands of frequent words, and only in one of their senses.By reading a dictionary you beat the Frequency Conspiracy against you you are presented with all meanings, in correct contexts and collocations, in examples drawn from natural corpora.You save enormous amounts of time by not trying to get vocabulary from reading.THEREFORE reading a dict becomes one's major method of language acquisition.As dictionaries do not come with soundtracks, I read them in my own internal voice, at this stage.This remains almost my sole practice until I acquire PASSIVELY 2000-3000-4000 ??.THERE IS ANOTHER MAJOR REASON for this: there is no known human intellectual ability, perhaps, in which passive skills would not cover areas several times as extensive as those in which one's active skills are manifested. Language is no exception.It is utmost stupidity in all language courses to demand that new vocabulary and grammar would be remembered and used, all of it, immediately upon learning. NO! get yourself presented with 2, 5 times more of correct language first.It coincidentally avoids being crushed by excruciating effort, as just reading' a self-explanatory text, which a monolingual dictionary is, is pleasure, not painThen I switch to (A) correcting how the lang sounds, ? (b) to activating my knowledge.(A) comes as a Harry Potter book in the target language (there are few if any without translations) accompanied by an actor reading the full text (??, best actors have been hired and produced audio versions of those).With say 3000 ? 4000 thousand words passively in my head already (took me about 1 month of reading Robert dictionaries for my French about 2 hrs per day), it's a pleasure, not a toil.The froggy actor (? 3/4 the full speed, modern digital recorders can slow it down without actually distorting the tone of the voice or making it unnatural) is buzzing in my ear, I stop the recording at each and every sentence making sure it registers in my head, and so it goes on. All properly said, ? 100% native intonation and ways to convey emotions etc as the actor performs with gusto on the audiobook version I have.This sentence-by-sentence reading/listening is different from just watching some Potter-based movies with rewritten dialogues.And the next stage is ACTIVATING this all.??? by rereading already studied chapters, then by retelling them to myself in my head, then by starting to write all kinds of opinions, micro-essays, or doing scenes suggested by regular textbooks only now, when those have long fell below my level of knowledge.THEN and only then it would be listening to radio/TV (i.e. recognition of unknown language) it is useless to try to recognize speech when you have no idea what those words and/or idioms meanGRAMMAR is something that I go on very lightly, it's actually not as important as many, many examples of words in correctly constructed sentences picked from language corpora, i.e. 100% natural native speech which are supplied by the monolingual learner's dictionaries P.P.S. If you are interested, I could recommend you a couple of dictionaries for learning Russian for reading.One is based on the Longman Activator , i.e. contains about 600 thematic, notional categories written as dictionary entries, good for just reading The other one is mimics the famous Collins COBUILD definitions style and covers about 7000 most frequent Russian words (which are marked in bands, so one could pick the first 2000 , or the next band to, ??, 3000 ??? 5000 and so on).Both can be found on the NET http://yomjdthcuzd.com [url=http://brkhrwiv.com]brkhrwiv[/url ] [link=http://xxyugtc.com]xxyugtc[/link ]

  5. Adam (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:37

    P.S. If you are interested, I could reeocmmnd you a couple of Russian learner's dictionaries for dictionary reading.One is based on “the Longman Activator”, i.e. contains about 600 thematic, notional categories written as dictionary entries good for “just reading”. This one is good for collecting several ways of expressing notions together.The other one mimics the famous Collins COBUILD definitions style and covers about 7000 most frequent Russian words (which are marked in bands, so one could pick “the first 2000?, or the next band to, ??, 3000 ??? 5000 and so on).Both can be found on the Net. You never mention on your site how familiar you are with, let's call them, applied linguistics marketable products generated by the extensive EFL industry.Since 1986 most learner's dictionaries of English became corpus-based (gradually, but for all major publishers now). This is a new era for linguistics, when facts about a given language can be based on the realities of its actual usage, rather than on what dictionary compilers think, even if their opinions are informed by card-collecting activities.But the pioneer in the field, Collins COBUILD project, went farther than that. They redesigned definitions to become complete English sentences, which are written very precisely to demostrate who or what, ??? (a person, a thing, a subclass of those, e.g. politicians ) does what in what phrase to what class of people or things in other words, their full-sentence definitions are not only readable in the fullest sense, but show correct patterns and collocations, the environment in which the word lives.This is further illustrated with 100% natural corpus-drawn examples of usage.In the beginning of 2000 a group of Russian linguists inspired by the then well-known COBUILD dictionary line, decided to do a similar description of the core of the Russian language. They collected a corpus of actual Russian usage (mostly documents published on the Internet by that time), and formulated their explanations of the 7000 core Russian words (each having a number of meanings and usages) in the style of COBUILD entries.You can really read it, like a novel.Here is an example entry for you:(1) ????? ??????-???? ??????? ??????? ??? ??? ????????? ??????, ???, ???? ? ?.?. ????? ???????? ???? (2) ????? ??????-???? ??????? ??? ??? ????????? ???????, ????? ? ????????????(3) ?????? ??????-???? ????, ???????? ???????? ??? ??????????(4) ???? ?? ? ?????-???? ???? ????? ?? ????????? ?????, ??????, ?? ?????????? ? ??? ????????? ?????????? . .(21) ?? ???????? ??? ????? (? ????) ????-????, ???? ?????? ??????????? ???????????????? ??? ????????????????? ?????. ????? ??????? ??? ????? .(23) ?? ??????????? ????????? ?? ????? ? ?????, ????? ?????? ???????????, ??? ???????? ?????????? ?? ????? ??????? ????? ??????????? ?? ??????

  6. Lisette (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:06

    .. only it looks like this on-line version coitnnas just 3200 most frequent words.(80 groups, 40 words in each, it looks like)The full version in my PDF (or the one in a bookstore in Moscow) has 7000 ????.But even so, this should be a great resource: it's a true corpus-based learner's monolingual dictionary of Russian with COBUILD-like full sentence definitions that reflect collocations and usage patterns

  7. Fistos (kein Partner)
    20. Januar 2015 13:31

    ??????????!I suck at the tones thing no musical ears for me. I have been going over the IPA chart, and I udnrestand the concepts, but it is not something that I can easily replicate with my own mouth apparatus. I was wondering what tips do you have for someone to improve their hearing and pronunciation skills. I know you say to enter a language pronunciation first, but I am awful at it I'll never learn a language this way because I'll stay stuck at this level I accept it's just something that will slowly get better with time (it took me a while until I was able to hear different tones when I lived in China, just my ear getting used to it) I can usually mimic a native speaker right away with the sounds correctly, but when I try to recall the words laters, I am totally off mark.Just wondering as a musician if you know of specific exercises to loosen up the tongue and fine tuning one's ears??????!M

  8. Fistos (kein Partner)
    20. Januar 2015 13:30

    ??????????!I suck at the tones thing no musical ears for me. I have been going over the IPA chart, and I udnrestand the concepts, but it is not something that I can easily replicate with my own mouth apparatus. I was wondering what tips do you have for someone to improve their hearing and pronunciation skills. I know you say to enter a language pronunciation first, but I am awful at it I'll never learn a language this way because I'll stay stuck at this level I accept it's just something that will slowly get better with time (it took me a while until I was able to hear different tones when I lived in China, just my ear getting used to it) I can usually mimic a native speaker right away with the sounds correctly, but when I try to recall the words laters, I am totally off mark.Just wondering as a musician if you know of specific exercises to loosen up the tongue and fine tuning one's ears??????!M

  9. ReyJen (kein Partner)
    19. Januar 2015 21:54

    ??????! You really went into great depth here. As sooemne who spoke German as a first language it's easy to pick up on the nuances found in the vowel sounds of the German language. Yet, I see so many English speakers having a hard time distinguishing between these sounds.Your post was really insightful, ?????.

  10. Hollandrad (kein Partner)
    20. Mai 2012 23:14

    Die am höchsten verschuldeten Bundesländer sind Niederösterreich und Kärnten. Lichtjahre von Rot-Grün entfernt!

  11. DerTurm
    20. Mai 2012 00:08

    Wie viel Sinn fürs (Über)Leben hat, kann man neuerdings auch an der Abbiegespur ins AKH bewundern: Hier wurden sinnigerweise Fahrradständer montiert (am Gürtel, 30 Meter vor der Einfahrt ins AKH).

  12. Der Notar (kein Partner)
    19. Mai 2012 13:52

    Also KK-Pipe: meine Eltern (Jahrgang rund um 1920) waren alte Sozis. Aber ihre Ansichten (und die vieler ihrer gleichaltrigen Jahrgangskollegen) wären aus Sicht von derzeit Rot-Grün reaktionär. Mit dem Aufkommen der Grünen Mitte der 80iger Jahre reagierten sie mit Abscheu vor den Biolatschenträgern. Meine Eltern wußten, was sie tun mußten, damit Österreich sich wieder erholen konnte. Und sie konnten kraft ihrer Erfahrung mit den Nazis Volksverderber 100 m gegen den Wind riechen. Das inkludierte auch die Kommunisten, die von meinem Vater - unter Führung von Olah - auf das Schärfste bekämpft wurden.

    • Pumuckl
      20. Mai 2012 01:18

      @ Der Notar

      Sehr geehrte/er Frau ?/Herr? Notar!

      Ich glaube Ihr Kommentar beschreibt ein gelebtes Beispiel zu meinem Beitrag, welchen ich am 18. 05. 13:35, zu diesem Tagebucheintrag abschickte.

      Er ist mit " DIE WÄHLERSCHAFT DER SPÖ IST IN IHRER LEBENSEINSTELLUNG IM GRUNDE ZIEMLICH RECHTS ", einem Zitat von Univ. Prof. und Kommunalpolitiker der SPÖ, Dr. Manfried Welan, überschrieben. Im Zusammenhang seines Gespräches hätte man statt rechts auch das Wort wertkonservativ einsetzen können.

      Ich hatte in meinem langen Leben Gelegenheit, in hunderte Familien wie jene Ihrer Eltern hineingesehen.

      ° Mehrheitlich führen sie ein vorbildliches, konservatives Familienleben und erziehen ihre Kinder so, daß ihnen sozialer und gesellschaftlicher Aufstieg möglich ist.

      ° Mehrheitlich sind sie sind loyale, verläßliche und fachlich hervorragende Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen und damit Leistungsträger, ohne die unsere Volkswirtschaft undenkbar wäre.

      ° Viele sind in ihrer Wohngemeinde im Vereinsleben, Feuerwehr, Rotem Kreuz,
      Gemeinderat u.s.w. aufopfernd integriert und tragen so in ihrer Freizeit zum Gemeinwohl bei.

      ° In überwiegender Mehrheit sind sie loyale Staatsbürger, welche ihre Heimat lieben, für die die überbordende Zuwanderung ein Gräuel ist, die im Gegensatz zu unserem "famosen" Verteidigungsminister aus Überzeugung den Wehrdienst
      ableisten und über die Entwicklung in Österreich und Europa in großer Sorge sind.

      Vieles könnte man noch lobend anführen, was auf diese Menschen zutrifft.

      Viele davon würden es entrüstet von sich weisen, wenn man sie als "rechts" einordnen würde. Wenn auch manche vielleicht mit dem Begriff im ersten Moment nichts anfangen können, sind sie aber zweifelsfrei wertkonservativ!
      Sie wählten bisher aus Familientradition SPÖ, sind aber nicht wirklich politische Menschen, weil ihnen Beruf und Familie keine Zeit lassen, sich mit der Komplexität des politischen Geschehens auseinanderzusetzen.

      Da nun aus dem schönen bankrotten Griechenland eine Dame nach Wien kam um auf akademischen Niveau deutsch zu lernen, UND NUN ALS STADTRÄTIN FÜR PLANUNG, BÜRGERMEISTER HÄUPEL NACH BELIEBEN VOR SICH HERTREIBT, sind viele anständige gescheite Wähler der SPÖ "angfressen" ! ! !

      FPÖ, BZÖ, die Piraten und leider auch die Grünen werben erfolgreich um diese
      " ANGEFRESSENEN ". Nur die ÖVP versäumt es wieder einmal, diesen wertvollen Mitbürgern ein überzeugendes Angebot zu machen. Wenn es die ÖVP
      nicht fertigbringt, für die gegenständliche Wählerschaft interessant zu werden,
      wird sie sich mit ihren Wählerprozenten bald im Bereich der deutschen FPD vorfinden.
      Der Parteiname Volkspartei dürfte dann aber nicht mehr passen!

  13. Leopold Koller (kein Partner)
    19. Mai 2012 13:29

    "A democracy is always temporary in nature; it simply cannot exist as a permanent form of government. A democracy will continue to exist up until the time that voters discover that they can vote themselves generous gifts from the public treasury. From that moment on, the majority always votes for the candidates who promise the most benefits from the public treasury, with the result that every democracy will finally collapse due to loose fiscal policy, which is always followed by a dictatorship."

    • Gerhard Pascher
      19. Mai 2012 19:19

      Ein Professor in München hat einmal in einer Vorlesung folgendes gesagt:
      "In einer Demokratie entscheidet immer die Mehrheit ....... und die Mehrheit ist dumm".

    • Leopold Koller (kein Partner)
      20. Mai 2012 18:23

      Leider ist es so!

      Aber man koennte das Ganze ja auch mit ein bisserl Verantwortung verbinden und schon wuerd's funktionieren. Die meisten Leute, auch die dummen, denken halt doch mit dem Geldboersel. Wenn man nur die Systemerhalter waehlen laesst, dann hoert sich der "vote themselves generous gifts from the public treasury" Spuk bald auf. Und die Politiker, who promise the most benefits, werden in die Wueste geschickt.

  14. november (kein Partner)
    19. Mai 2012 12:53

    Ich bin auch nicht so sicher, ob die grünen Landesregierungen in Deutschland so ein Erfolgsmodell sind. Ein weiteres großes Problem, das Unterberger nicht angesprochen hat, ist die generelle Technik- und Fortschrittsfeindlichkeit der Grünen. So wird ein Bundesland nach dem anderen zur gentechnikfreien Zone erklärt, was natürlich auch für öffentliche Forschungsinstitute gelten soll. Vorher haben schon Aktivisten grüner NGOs gentechnische Feldversuche zerstört; Unrechtbewusstsein ist bei diesen Vandalen natürlich nicht vorhanden. Die Folge ist, dass internationale Konzerne ihre Gentechnikabteilungen ins Ausland übersiedeln. BASF ist nur das jüngste Beispiel. Dass daduch hochqualifizierte Arbeitsplätze verloren gehen, scheint keinen zu stören. Aber so wird das nichts mit der "Wissensgesellschaft".

    Wenigstens ist der Strom in Deutschland billiger geworden, nachdem teure AKWs durch einen Mix aus günstigen erneuerbaren Energien und nicht voll ausgelasteten Gaskraftwerken ersetzt wurden.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      19. Mai 2012 14:10

      @november
      Voll d'accord — bis auf Ihren letzten Satz. Denn den können Sie nur bitter ironisch gemeint haben:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Strompreis

      Gerade das EEG sorgt für galoppierende Preiserhöhungen und bringt dem sogenannten Umweltschutz überhaupt nix. Im Gegenteil. (Es sei denn, wir stehen auf verschandelte Landschaften.)
      Die Strompreise drohen Deutschland allmählich zu deindustrialisieren. Profiteure der angeblich "alternativen" Zufallsenergien sind Grund- und Dachbesitzer, deren Gewinne von Mietern bezahlt werden, die am Hype nicht teilnehmen können.
      Anno 2011 wurden in Deutschland 600.000 Haushalte von ihren Versorgern abgeklemmt, weil sie ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen konnten.
      Erneuerbare Energien sind günstig?
      Nein, sie sind sündteuer. Allmählich weinen sogar die deutschen Grünen den sichersten Kernkraftwerken der Welt hinterher, die aus rein populistischen Gründen abgeschaltet wurden.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      19. Mai 2012 14:35

      Dass wir die flächendeckende Gentechnikfeindschaft einem Herrn Berlakovic und seiner Partei zu verdanken haben, ist Ihnen gar nicht aufgefallen?
      http://www.lebensministerium.at/presse/lebensmittel/GVO_120312.html

    • november (kein Partner)
      19. Mai 2012 14:49

      @Marcus Aurelius

      Ich gebe zu, leicht verwirrt zu sein. Es gibt tatsächlich eine Studie, die die Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien belegt. Hier ein Arktikel dazu:

      http://www.heise.de/tp/artikel/36/36930/1.html

      Hier handelt es sich um die Gestehungskosten und nicht den Endpreis. Man muss jedenfalls auch berücksichtigen, dass fossile Rohstoffe teurer werden, ähnliches gilt auch für AKWs (erhöhte Sicherheitsvorkehrungen, Sanierung von Zwischenlager, Endlager?, langwieriger und teurer Rückbau alter Kraftwerke, etc.), EE werden eher billiger werden.

      Ich weiß leider nicht mehr, wo ich gelesen habe, dass auch der Endkundenpreis etwas niedriger geworden ist. Es war nicht sehr viel, auch weil Deutschland die Exporte reduziert hat. Der Wikipediaeintrag scheint dem aber zu widersprechen. Es könnte aber sein, dass einfach nur die Abgaben gestiegen sind.

    • november (kein Partner)
      19. Mai 2012 14:54

      @STF

      In Österreich ist ohnehin Hopfen und Genmalz verloren. Zumindest in Deutschland geht das aber eindeutig auf die Grünen zurück.

    • november (kein Partner)
      19. Mai 2012 15:10

      @Marcus Aurelius

      Habe den Wikiartikel zu Ende gelesen. Jetzt ist mir wieder eingefallen, worum es in dem von mir vergessenen Artikel ging, nämlich um die Preise an der Strombörse, auf die EE einen dämpfenden Effekt haben. Auch sind energieintensive Industrien von der EEG-Umlage befreit, wodurch sie von der Energiewende profitieren sollten. Der steigende Preis für viele der anderen Endkunden hat offenbar andere Gründe.

  15. Torres (kein Partner)
    19. Mai 2012 11:14

    Wo immer Grün in der Regierung ist, wird's teuer, auch für die sogenannten "sozial Schwachen", für die sich die Grünen angeblich so einsetzen. Und wenn auch noch Rot hinzukommt (siehe Wien), bleibt einem nur noch die sofortige Flucht übrig.

  16. zwick-zwack (kein Partner)
    19. Mai 2012 11:03

    Solche Themen sollte es öfter geben für die Jünger hier drinn!
    Dagegen ist für die dann der saftigste Schweinsbraten mit den besten Semmelknödeln nicht mehr uraltes vergammeltes Knäckebrot !
    Mahlzeit! Und nicht zuviel rülpsen!

  17. Politicus1 (kein Partner)
    19. Mai 2012 10:11

    Keinem Satz des AU kann ich widersprechen. Nur 100%ige Zustimmung!
    Es ist schon richtig, dass ein Kind durch negative Erfahrungen und durch Schmerzen für sein langes Leben viel mehr lernen kann, als durch ermahnende Worte der Eltern. Und auch für Erwachsene gilt das Sprichwort "Aus Schaden wird man klug".
    Beides ist aber auf ein Staatswesen nicht übertragbar!
    Im und für den Staat gilt das alte römische Sprichwort: „Videant consules, ne quid detrimenti capiat res publica."
    Rot-Rotrot (=Grün) können zwar recht gut das Geld der anderen ausgeben - aber was, wenn der letzte Euro weg ist?
    Mit einer heterophoben Politik lässt sich übrigens aus Dauer auch kein Staat machen. Was ist, wenn der letzte der ihren gestorben ist...?

    • Politicus1 (kein Partner)
      19. Mai 2012 10:13

      sorry: Korrektur des Tipfehlers:
      übrigens AUF Dauer auch kein Staat machen.

  18. ProConsul
    19. Mai 2012 06:45

    Sozialismus in Kombination mit Demokratie ist brandgefährlich, vielleicht sollten wir uns einmal grundsätzliche Gedanken über unsere Staatsform machen. Dazu erschien ein mutiger Essay von Mark Lilla, Professor für Geisteswissenschaften an der Columbia University, in der NZZ:

    DAS LEERE CREDO DES 21. JAHRHUNDERTS
    http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/das-leere-credo-des-21-jahrhunderts_1.16880943.html

  19. RR Prof. Reinhard Horner
    18. Mai 2012 20:18

    reinhard.horner@chello.at

    Aufbruch oder Abbruch

    Abbruch durch Rot-Grün für Österreich? Bitte nein! Solche rücksichtslose Veränderungen, die viel Bewährtes zerstören und um jeden Preis wenig Zukunftstaugliches herbeiführen möchten, verdient unser Land gewiss nicht.

    Schade ist, wie etliche Österreicher einer derartigen Konstellation Unterstützung bieten. Dagegen ist diese Zuversicht angebracht: Österreich würde auch das überstehen; wir haben schon viel Arges überwunden.

    Frau KKP legt in aller Klarheit dar, wie sich Rot und Grün leicht koalieren lassen. Tatsächlich sind die Bundes- und die Wiener Grünen stramme Rote. Machtrot und rotes Grün sind zur Kumpanei zweifelsohne sehr geeignet. (Da hat doch Erhard Busek bereits festgestellt, er sei schon Grün gewesen, als die meisten Grünen noch Rote waren.)

    Sowohl die Sozialdemokraten als auch die Parteigrünen haben viel von ihren Wertegrundlagen eingebüßt. Gleichwohl agieren sie mit nicht wenigen ideologisch punzierten Ladenhütern als Rezepten für die von ihnen (eben weitgehend übereinstimmend) gewünschten Veränderungen der Gesellschaft und der persönlichen Lebensführung. Der staatliche Zugriff möglichst unter Einparteiherrschaft ist die grundlegende Absicht. So ginge es von der gewillkürten Kinderproduktion mittels wahlweiser künstlicher Befruchtung über die früheste öffentliche Kinderschulung und die zwangsweise Frequenz eines einlinig organisierten weiteren Schulwesens in die staatliche Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkommensversorgung bis zum Abgang mit der „Flamme“.

    Tatsächlich geht es darum, welche persönliche Lebensführung und welche gesellschaftliche Kultur in unserer Zukunft Platz greifen sollen. Ob menschliche Vielfalt etwas gelten soll. Ob die „Freiheit zu“ massiv beschränkt und von Eigenverantwortung losgelöst werden soll. Ob Gerechtheit und Gerechtigkeit dermaßen vermischt werden sollen, indem nicht Chancengleichheit gesichert, sondern Gleichheit der Lern- und Lebensergebnisse hergestellt werden soll. Ob Brüderlichkeit aus persönlicher Gesinnung und gesellschaftlichem Wertekonsens erwachsen oder durch zwangsweise Organisation ersetzt werden soll.

    Zur Aufgabe und Verantwortung steht nicht weniger als dies: Eine Lebensführung unter Maßstäben von Gleichwertigkeiten in der Vielfalt persönlich gestalteter Lebenszuschnitte. Wo zum Beispiel nicht der akademisch Studierende über den Unternehmer, über die Fachkraft etc. gestellt wird. Und jeder politische Anbieter muss sich der Anforderung und der Beurteilung stellen, was er konkret wirksam beitragen will zur Überwindung der vorwaltenden, an schier uferloses quantitatives Wachstum gefesselten hinsichtsschwachen, rücksichtslosen Erfolgsgesellschaft hin zu einer auf qualitatives Wachstum gerichteten solidarischen Leistungsgesellschaft, die gewillt und befähigt ist, die wirtschaftliche und technische Entwicklung in die Gesamtzusammenhänge der persönlichen Lebensführung und der unverkürzten Kulturentfaltung einzubinden.

    Ob es zu einem hemmenden, einem fehlleitenden Rot-Grün für Österreich kommen kann, liegt in der Hand anderer, besserer Kräfte – unter den führenden Repräsentanten sowie nicht minder im (qualitativ) „bedeutenderen Teil der Bürgerschaft“. Mutlose, bequeme Repräsentanten und apokalyptische Jammerer im Volk werden den erforderlichen Aufbruch nicht bringen, sondern jenem Abbruch Vorschub leisten. Im Zuge dessen werden sich auch die Auswanderungen und die Einwanderungen entscheiden.

  20. GOP
    18. Mai 2012 20:17

    Faymann jettet in den nächsten Tagen in die USA um beim Nato-Treffen drei Mal 6 Millionen Euro als Afghanistanhilfe anzubieten.

    • plusminus
      18. Mai 2012 21:25

      @GOP

      Ist ja nicht sein Geld, da kann er leicht damit großzügig sein!

    • Austeiler (kein Partner)
      20. Mai 2012 06:18

      Die sprechen da englisch.
      Wie will er denen das klarmachen?

  21. Blahowetz
    18. Mai 2012 17:32

    Für alle, die davon nichts in den österr. Nachrichten gehört haben:

    http://www.pi-news.net/2012/05/graz-verbeugt-sich-vor-dem-islamismus/

  22. Pumuckl
    18. Mai 2012 13:35

    " DIE WÄHLERSCHAFT DER SPÖ IST IN IHRER LEBENSEINSTELLUNG IM GRUNDE ZIEMLICH RECHTS "

    Der angesehene UNIV. PROF. DR. MANFRIED WELAN* machte diese Aussage während einer Diskussion, nach einem von ihm gehaltenen Vortrag.
    Im Zusammenhang dieser Diskussion hätte man die Zuordnung "rechts" sehr gut durch " wertkonservativ " ersetzen können.

    Die Anwesenheit der Grünen in einer Regierung hilft sozialistischen Parteien,
    leichter gegen die Interessen ihrer im Grunde wertkonservativen Wählerschaft zu regieren!
    Man kann sich da bequem auf die fanatisch linksintellektuellen Koalitionspartner in der Regierung ausreden.

    * Der Jurist, Univ. Prof. Dr. Manfried Welan war mehrmals Rektor der Universität für Bodenkultur und 2 Jahre Vorsitzender d Rektorenkonferenz.
    Politisch war er viele Jahre Kommunalpolitiker für die SPÖ und als solcher Stadtrat, Gemeinderat, Landtagspräsident und Mitglied der Landesregierung.

    Man kann ihm deshalb hohe Urteilsfähigkeit zutrauen.

  23. perseus
    18. Mai 2012 13:10

    Am Beispiel Griechenland:
    Nach dem Beitritt Griechenlands, als mit dem Euro ein Investitionswahn das Land erfasste, wusste man was los ist. Geld wurde ausgegeben, es wurde gebaut und gefeiert – Olympia und die gewonnene Fußball-Europameisterschaft befeuerten die Stimmung noch. Aber unterdessen nahm das Unheil seinen Lauf.
    Investitionskosten und Löhne verteuerten sich, die zunehmende Korruption behinderte die Entwicklung der Wirtschaft, und so wanderte früher oder später die Industrie in benachbarte Billiglohnländer ab. Der Staat investierte weiter auf Pump. Dann kamen wegen der monströsen Staatsverschuldung das Sparpaket und schließlich der Schuldenschnitt. Die Folgen waren verheerend: die Altersversorgung wurde um 30 Prozent gekürzt, die Löhne um 20 Prozent.
    Ganze Stadtviertel verarmten, die Arbeitslosigkeit steigt, heute können Familien ihre Kinder nicht mehr selbst ernähren und bringen sie in staatlich finanzierte Kinderdörfer, damit sie nicht auf der Straße verhungern müssen.
    In den Finanzämtern sieht es dagegen noch genauso aus wie vor zwei Jahren: Akten verrotten in den Kellern, Beamte erscheinen teilweise noch nicht einmal wöchentlich zur Arbeit. Von den Milliarden aus Europa ist beim einfachen Volk nichts angekommen, auch nicht in der griechischen Wirtschaft.
    Programme, die eine direkte Zusammenarbeit fördern sollen wurden angestoßen, mit mäßigem bis gar keinem Erfolg. Das Ergebnis war ernüchternd: Wer will schon in einem Land investieren, das politisch instabil ist und korrupt bis in die unteren Beamtenschichten?
    Das eigene Potenzial setzt sich unterdessen ins Ausland ab. Reiche Griechen – und davon gibt es auch genug – verlassen das Land und bringen ihr Geld im Ausland unter.

    Ungefähr so würde ein Bericht über die Wirtschaftslage Österreichs nach einer Legislaturperiode Rot/ Grün aussehen.

  24. A.K.
    18. Mai 2012 11:38

    Dr. Unterberger erwähnt in der Tagebuchnotiz „SN-Kontroverse: Rot-Grün“ u.a. „Feministische Quotenzwänge“.
    Dazu ist mir auch die Österreichische Nationalbibliothek mit der an sich gut gemachten Ausstellung „Willkommen in Österreich – eine sommerliche Reise in Bildern“ (11.5 bis 28.10 2012“) unangenehm aufgefallen.
    In der - sonst gut geführten und erfreulichen – ÖNB herrscht auch seit längerem die Geisteskrankheit des „Binnen-I“ bei deutschsprachigen schriftlichen Texten. In der zitierten Ausstellung ist bei den erklärenden Beschreibungen, z.B. bei jenen der ausgestellten Plakate, wiederholt die „Wortschöpfung“ „PhotografIn“ zu finden. Da die meisten mit „–In“ beschriebenen Bilder aus einer Zeit stammen, wo die Photographen tatsächlich Männer waren, wird durch diesen Unsinn sogar eine eher unzutreffende Vermutung gefördert. Es geht eben nicht um „Richtig“ oder „Falsch“, sondern um „Political Correctness“.
    Zu diesen Beschreibungen mit „PhotografIn“ gibt es jeweils auch englische Übersetzungen. Dort steht dann „photographer“ also in der umfassenden Bedeutung „der Fotograf/die Fotografin“. Der feministische Unsinn ist also zum Glück nur auf die Deutsche Sprachgemeinde beschränkt.
    Daß solcher Unsinn in der ÖNB gemacht wird kann ich mir nur dadurch erklären, daß Dr. Claudia Schmied der Regierung von Bundeskanzler Werner Faymann als Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur (vorher Mitverantwortliche bei Kommunalkredit) angehört und somit ihren Einfluß auch in der ÖNB geltend machen kann.

    • Torres (kein Partner)
      19. Mai 2012 11:10

      Der Gender-Unsinn ist auch u.a. auch darauf zurückzuführen, dass die ÖNB von einer Frau geleitet wird (Johanna Rachinger) und in ihrem Leitbild den Satz hat "... bekennt sich die Österreichische Nationalbibliothek zur Frauenförderung..." Daher müssen die Frauen offenbar auch nachträglich historisch "gefördert" werden, auch wenn das mit der Realität nichts zu tun hat.

    • A.K.
      19. Mai 2012 12:14

      @Torres
      Ist der Satz "... bekennt sich die Österreichische Nationalbibliothek zur Frauenförderung..." nicht im Gegensatz zur "Gleichstellung von Männeren und Frauen in der Sprache" wie von der EU angestrebt?

  25. mike1
    18. Mai 2012 11:32

    dazu nur kurz folgendes:

    die rotgrüne chaospartie hat schon deutschland fast in den abgrund gerissen, in den dt. bundesländern wird der finanzielle untergang weiter vorbereitet.

    in österreich gehen die wiener beispielhaft voran. der blade michl gemeinsam mit genossinnen und -nossen und der vassilakuh zeigen, wie man die finanzen einer stadt innerhalb kürzester zeit ruinös verwaltet.

    rotgrün im bund wäre zweifellos der todesstoß. aber ich fürchte, die propaganda der journaille (die wir als steuerzahler sogar anoch finanzieren dürfen) wird das stimmvieh schon dazu bringen, den stoß auszuführen.

    trotzdem: schönes wochende allen !

  26. dssm
    18. Mai 2012 09:53

    Eine Rot-Grüne Regierung? Hoffentlich ist diese schon in Vorbereitung!
    Es gibt wirklich nichts mehr zu gewinnen, der Punkt ohne Wiederkehr ist längst überschritten.
    Wir sollten uns keine Sorgen mehr machen, dieses System hat sich bereits erledigt; jetzt sollten wir an die Zukunft denken!
    Schauen wir nach Süden, in Griechenland gewinnen radikale Linke und legen das klassische Parteispektrum in Trümmer, in Italien denkt die Regierung ernsthaft über den Einsatz des Militärs im Innern nach, in Portugal sieht sich der Armeechef genötigt, darauf hinzuweisen, dass die Armee im Innern nicht zur Verfügung steht …
    Das kommt auch zu uns! Wer immer dann regiert, der Hass der Bevölkerung ist ihm sicher; also Rot-Grün an die Macht.

    • M.S.
      18. Mai 2012 20:39

      Bei uns braucht man über den Einsatz des Bundesheeres gar nicht erst nachzudenken. Bei der nicht vorhandenen Ausrüstung können die Soldaten bestenfalls durch Verteilung von Punschkrapferln zur Beruhigung der aufgebrachten Demonstranten beitragen.

    • dssm
      18. Mai 2012 20:58

      Darabos for President!

  27. Observer
    18. Mai 2012 09:28

    Man darf bei allen Betrachtungen nicht übersehen: Die Sozialisten benützen die Grünen nur als (ungeliebte) Mehrheitsbeschaffer um weiterhin an der Macht zu bleiben.
    Siehe Wien: da legt sich Häupl mit den Grünen "ins Bett" und überlässt ihnen einige weniger bedeutende Agenden. Hauptsache, die SP kann weiterhin das Bürgermeisteramt stellen.
    Diese "Zwangs"koalitionen sind das negative Resultat unseres Wahlsystemes, wo es bei Parteien mit weniger als 50 % Zustimmung eben immer zu Kompromissen (= Nichtumsetzung der Wahlversprechen) kommen muss. Daher sollte man dringend sich mit den Themen Mehrheitswahl, Verhältniswahl und den dazugehörigen Mischsystemen wie personalisierte Verhältniswahl (wie z.B. beim deutschen Bundestag), Mehrheitswahl mit Minderheitenvertretung, Verhältniswahl mit Sperrklauseln u.a. beschäftigen.
    Ich meine, wenn eine Partei mit absoluter Mehrheit regiert und nichts taugt, dann wird sie bei der nächsten Wahl ohnedies vom Souverän "bestraft". Griechenland zeigt aktuell ein negatives Beispiel, wo man so lange wählt, bis es passt bzw. das Volk wahlmüde geworden ist.

    • FranzAnton
      18. Mai 2012 20:45

      @ "Ich meine, wenn eine Partei mit absoluter Mehrheit regiert und nichts taugt, dann wird sie bei der nächsten Wahl ohnedies vom Souverän "bestraft".

      Bedauerlicher Weise erscheint mir eher das Gegenteil der Fall zu sein; es dürfte dies an der nicht besonders ausgeprägten demokratischen Tradition in Österreich (und auch anderswo) liegen, an welcher wiederum die diktatorisch geprägte Historie Schuld trägt. Unter Monarchie, Erster Republik und "Adolf dem Prächtigen" gab es wenig bis keine Möglichkeit für den Einzelnen, sich gegen fies agierende Mächtige durchzusetzten; auch bis dato ist die Zugehörigkeit zu einer "Baddei" vielfach Voraussetzung für berufliches Weiterkommen, was man, bei Licht betrachtet, nur als ungeheuerliche Schweinerei mehrheitlich scheint die Meinung vorzuherrschen, daß jede Anstrengung gegen eine mies agierende Obrigkeit vergeblich sei.
      Als bezügliches Schlaglicht ist mir ein Verwaltungsverfahren bekannt, bei welchem die Behörde auf Biegen und Brechen, entgegen eindeutige gesetzl. Bestimmungen agiert. Der Fall ist aktuell bei der (theoretisch von Weisungen unabhängigen) Oberbehörde anhängig; die mir seitens der betroffenen Geschädigten zugegangenen Berichte lassen aber erhebliche Zweifel daran aufkommen, ob es dort korrekt zugehen wird.-
      Gottseidank gibt es aber immer mehr direktdemokratische Initiativen; ganz egal, ob diese aus linker oder rechter Ecke kommen, wird, sobald die bezüglichen Möglichkeiten geschaffen sind, die bis dato schweigende Mehrheit die Möglichkeit haben, per "Schwarmintelligenz" der Ratio zum Durchbruch zu verhelfen, und linke sowie andere extremistische Entwicklungen ausbremsen. Wir sollten alles daran setzen, die Direktdemokratie möglichst zu fördern, bevor der finale Schuldencrash eintritt, auf welchen, scheint's, allzu viele Populisten hinarbeiten.

  28. DerTurm
    18. Mai 2012 09:22

    Passend zum Thema: Jan Fleischhauer auf spon:

    Alle schimpfen auf unsere Nachbarn im Südosten Europas, weil sie sich den nötigen Veränderungen verweigern. Aber auch die Deutschen beherrschen den kollektiven Realitätsverlust, wie die Wahl in Nordrhein-Westfalen zeigt.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jan-fleischhauer-kolumne-unsere-griechen-a-833673.html

    • Herby
      18. Mai 2012 12:15

      @ DerTurm: Danke für den Link - wirklich vielsagend ....

    • mike1
      18. Mai 2012 14:26

      die rotgrünen sind einfach unbelehrbar - das stimmvieh leider auch....

  29. Brockhaus
    18. Mai 2012 08:36

    Zur Feststellung von KKP

    "Erfahrungen mit Rot-Grün liegen bis dato nur in der Bundeshauptstadt vor. Durchaus mit zufriedenstellendem Ergebnis"

    fällt mir wahrlich nichts mehr ein! Außer Wien schafft sich ab und der dringende Appell an die Vernunft der Wähler, eine derartige Konstellation nicht mehr zuzulassen.

    Und ich glaube damit ist alles gesagt.

    • Torres (kein Partner)
      19. Mai 2012 11:21

      Von Salzburg aus kann man ja leicht mit dem Wiener "Ergebnis" zufrieden sein. Ich bin ja neugierig, wie KKP über die horrenden Preis- und Gebührenhöhungen denken würde, wenn sie in Wien leben würde. Etwas dagegen sagen oder schreiben würde sie aber auch dann bestimmt nicht - Ideologie geht ihr ja über jede Vernunft oder sogar den eigenen Geldbeutel.

  30. HJR
    18. Mai 2012 07:47

    Wie üblich vermengt die KKP sozialistisch Geträumtes und geistig Halbverdautes zu einem für intellektuell Auffällige (um einen hoffentlich pc-gerechten Begriff zu benutzen) leicht verdaulichen Brei. Und auch der Hinweis auf die für die Gesellschaft gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe werden angemessen erwähnt (wie die einer gewissen Folgemilch in der täglichen Werbung; fehlt nur noch die anschauliche Darstellung des daraufhin einsetzenden wohligen Darmgefühls). Geschwiegen wird allerdings davon, dass am Ende doch nur Scheiße von all dem darmfreundlichen Zeug übrig bleibt.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    NONE-MEMBER OF FACEBOOK!
    horst.rathbauer@gmx.at

  31. Wertkonservativer
    18. Mai 2012 07:04

    "Was schert mich Rot, was schert mich Grün!"
    könnte man, speziell als Niederösi, ja sagen!

    Sollte jedoch Rot/Grün in absehbarer Zeit (siehe heute im Kurier: Merkel-Dämmerung!") auch bei uns im Bund, speziell aber auch in Deutschland,
    Realität werden, dann:
    "Gute Nacht, bürgerliche Welt!!!".

    Um Euch von so tristen Gedanken (o.t.) ein wenig abzulenken, möchte ich Euch in die phantiesievolle Dichtkunst unserer großen Lyrikerin Christina Busta entführen:

    "
    Was die Drachen hören und sehn.

    Bunt sind die Länder und schneeweiß die Berge,
    die Kirchtürme werden winzig wie Zwerge.
    Pflüger, Winzer, Soldaten, Matrosen
    winken mit Tüchern und Mädchen mit Rosen.

    Aus den Schloten fährt Rauch in finsteren Fahnen,
    es pfauchen und zischen die Eisenbahnen.
    Am Rand der Sahara in einer Oase
    bläst ein Kamel heißen Sand aus der Nase.

    In Mistelbach blühn noch die Feuerbohnen.
    In Hongkong verkaufen sie Reis und Melonen.
    Zwölf braune Araber aus Aden
    fahren ans Rote Meer zum Baden.

    In Venedig gurren dreitausend Tauben,
    in Rom naschen Spatzen Pignoli und Trauben.
    Ein dicker Wiener Maronibrater
    putzt dem alten Vesuv seinen Krater.

    In Wladiwostok ein russischer Schneider
    flickt für Chinesen und Kulis die Kleider.
    Vor London zerfetzt ein Sturm sieben Segel,
    in Flandern klappern die Windmühlenflegel.

    Fern auf Spitzbergen, den eisigen Inseln,
    hört man die jungen Polarhunde winseln.
    Ein grauer Schäfer, ein Swinemünder,
    strickt Strümpfe für seine Enkelkinder.

    In Amsterdam regt sich kein Schiff jetzt im Hafen,
    die Sonne geht purpurn im Nordmeer schlafen.
    Zu Konstantinopel tutet schon leise
    das Goldene Horn dem Mond auf die Reise,
    und die Sterne schwimmen im Schwarzen Meer
    wie goldene Fische von Asien her.
    "
    Wunderbare Phantasie, den Reichtum und die Vielfalt unserer Welt spiegelnd!

    Konnte ich Sie ein wenig vom Grau des politischen Alltages ablenken?
    Ich würde mich freuen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      18. Mai 2012 13:18

      ....phantasievoll ... natürlich!

    • Cotopaxi
      18. Mai 2012 18:15

      Sehr geehrter Herr Michler!

      Da ich nicht genau weiß, wann Ihr Spitalsaufenthalt sein wird, wünsche ich Ihnen schon heute, dass Sie alles gut überstehen und sich schnell erholen werden, damit ich bald wieder von Ihnen lesen kann.

      Hochachtungsvoll

      Ihr Cotopaxi

    • Wertkonservativer
      18. Mai 2012 18:50

      Herzlichen Dank, lieber Cotopaxi!
      Sie sind ein hochherziger Mensch; ich nehme manches zurück!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      18. Mai 2012 18:59

      Liebe Freunde,

      bitte nicht böse sein, wenn ich Euch nochmals mit persönlichen Dingen behellige;
      doch jetzt bin ich ehrlich traurig:
      Soeben hörte ich, dass Dietrich Fischer-Dieskau, der musikalische Heros meines Lebens, gestorben ist.
      Seine Liedkunst hat mich durch mein ganzes Leben begleitet; ich habe auch alle seine "Konkurrenten" und Nachfolger geliebt (von Prey bis Quasthoff), doch Fischer-Dieskau war und ist wohl unerreichbar!
      Niemand hat die Lieder unseres Schubert so schön und so "schubertisch" gesungen wie er!
      Ein herrlicher Künstler, und auch ein wahrer Mensch!

      Ich bin wirklich traurig!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      18. Mai 2012 19:25

      Nur weil's gefragt wurde:
      "meine Stunde" schlägt am 30.d.M.

      wird schon gut gehen: ich komme wieder, keine Frage!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • M.S.
      18. Mai 2012 20:55

      @Wertkonservativer

      Eine kleine Ergänzung erlaube ich mir zu Ihren Ausführungen über Fischer-Dieskau anzumerken. Ich würde den vor einigen Jahren in hohem Alter verstorbenen Hans Hotter, abgesehen von seinen großartigen künstlerischen Leistungen auf der Opernbühne, gerade auch wegen seines hervorragenden Liedgesanges (unvergessen der Vortrag der Winterreise) durchaus mit Fischer-Dieskau in einem Atemzug nennen.

    • phaidros
      18. Mai 2012 22:17

      Auch Fischer-Dieskau selbst verehrte Hotter offenbar sehr:
      http://www.mwolf.de/fd_ueber_hotter.htm

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • M.S.
      18. Mai 2012 22:53

      @Phaidros

      Danke für dieses interessante und bewegende Dokument. Zwei edle Charaktere.

  32. Herby
    18. Mai 2012 06:40

    Apropos Rot-Grün in Wien:

    Weiß jemand von den werten Mitpostern hier, wie es mit den Verhandlungen über das neue Wiener Landeswahlrecht aussieht? Oder gibt es schon Beschlüsse? Den Medien konnte ich bisher diesbezüglich nichts entnehmen.

    Das spezielle, mehrheitsverstärkende Wiener Wahlrecht war im letzten Wiener Wahlkampf 2010 ein großes Thema. Die Grünen haben versprochen dass sie es ändern wollen.

    Die Wiener Grünen im Jahr 2010: http://wien.gruene.at/2010/05/04/wahlrechtsreform

    Oder ist zu befürchten, dass bei der nächsten Wiener Wahl wiederum nach diesem für die SPÖ maßgeschneiderten Wahlrecht gewählt wird?

  33. efrinn
    18. Mai 2012 01:53

    Liebe Frau K.-P! Danke, daß sie so klar darstellen, wie eng verwandt rot und grün sind. Es fehlt nur noch der Hinweis, daß die Grünen viel weiter links stehen als die Roten. Das Ergebnis in Wien wurde schon besprochen. Jetzt können wir auf das Ergebnis in Innsbruck warten. Die neue Koalition heißt seit einer Woche rot - gelb - grün. In der letzten Abrechnungsperiode hat die Stadt noch eine positive Gebarung vorweisen können. Ob das - mit DERSELBEN Bürgermeisterin! - unter der Mitwirkung der Grünen nochmals gelingt, wage ich zu bezweifeln. Denn: mit dem Klubobmann der Grünen, Gerhard Fritz, ist ein Kampfgefährte von Raimund Löw und Peter Pilz von der Gruppe Revolutionärer Marxisten (GRM) im Innsbrucker Gemeinderat. Wir werden sehen!

    • HJR
      18. Mai 2012 07:52

      Ja, ja, meine "alte Heimat" Innsbruck ist auch nicht mehr das, was sie einmal war!
      =================================
      horst.rathbauer@gmx.at

  34. libertus
    18. Mai 2012 01:06

    Möge unser immer noch funktionierendes Land von einer rot-grünen Regierung verschont bleiben, denn das wäre der Dolchstoß, von dem sich Österreich womöglich nicht mehr erholen könnte.

    Was in Wien unter Rot-Grün so gut funktioniert, frage ich mich allen Ernstes.
    Abgesehen davon, daß sich die Grünen von so gut wie allen Wahlversprechen verabschiedet haben, beginnen sie kaum in der Regierung mit dem Postenschacher wie eine der sogenannten "Altparteien", denn Vassilakou färbelt soeben gegen den erbitterten Widerstand der Sozis das rote Stadtentwicklungsbüro auf Grün um. Van der Bellen wurde nach einem Vorzugsstimmenwahlkampf, den er gewann, gleich einmal "Uni-Beauftragter", was immer das auch sein mag, er erfüllt diesen teuren Posten mit "grünem Vakuum":

    http://www.heute.at/news/politik/art23660,705258

    Weiters werden so linkslinke Aktionen ins Leben gerufen, für die sich die Wirtschaftstreibenden wegen des sicheren Umsatzentganges bedanken dürfen, was doppelten Steuergeldmißbrauch bedeutet.

    http://www.vienna.at/ring-wird-am-samstag-wegen-zeltstadt-der-frauen-gesperrt/3248695

    Das sind nur ein paar Beispiele der sinnfreien rot-grünen Koalition und daran sollten sich verantwortungsvolle Wähler rechtzeitig erinnern, damit das Schlimmste in Österreich verhindert wird.

    • charlemagne
      18. Mai 2012 15:40

      Und wo sind jetzt die Neuigkeiten? Nur Gulasch wird besser beim Aufwärmen!

    • contra
      18. Mai 2012 21:39

      @charlesmagne

      Sind Sie von Hetzendorf?
      Es ging um Beispiele, wenn Sie des Lesens mächtig sind. Die Neuigkeiten können gerne SIE hinzufügen, wir warten!

    • plusminus
      18. Mai 2012 21:42

      @charlemagne

      Net bös sein, aber wo sind die Neuigkeiten bei @El Barato und @efrinn?
      Bitte, um entsprechende Hinweise!

    • charlemagne
      18. Mai 2012 22:09

      Danke, in die Falle getappt, libertus/contra/plusminus/fenstergucker/zauberlehrling,etc., mit wievielen Nicks geruhen Euer Ehren noch die Welt zu narren?
      Ein verräterisches Übermass an Eitelkeit!

    • contra
      18. Mai 2012 22:40

      @charlemagne

      Sie sollten das Kombinieren lieber dem Nick Knatterton überlassen, der kann das besser.
      Aber wenn Ihnen der "Hohlweg" gut tut, wandeln Sie ruhig weiter darauf.

      Den Rest, nämlich die Neuigkeiten bleiben Sie schuldig, armselig!

    • fenstergucker
      18. Mai 2012 22:57

      @charlemagne

      Zu später Stunde lese ich meinen Nick im Zusammenhang mit einer dummen Unterstellung.
      Ich halte ausdrücklich fest, daß ich weder mit @libertus, noch mit @contra usw. ident bin und ersuche um Unterlassung solcher Spekulationen!

    • zauberlehrling
      18. Mai 2012 23:12

      @charlemagne

      Der guten Ordnung halber: ICH AUCH NICHT!

    • plusminus
      19. Mai 2012 10:44

      @charlemagne

      Wer schießt noch größere Böcke beim "heiteren Beruferaten"?
      Ich bin auch noch @charlemagne, @efrinn, @Karl Rinnhofer und viele andere Nicks.
      Man möge mir verzeihen, daß ich so omnipräsent bin. Kleiner Scherz für Karl, den Großen!

    • charlemagne
      19. Mai 2012 15:18

      Na ja, libertus,
      die Fakten sprechen eine andere Sprache, wer den Blog genau verfolgt, dem fällt auch die merkwürdige "libertus-Kurve" auf.
      Der Post kommt nach Mitternacht, dann dümpeln die Bewertungen so dahin und schwuppidiwupp ab ca. 12:30 erfolgt dann täglich ein merkwürdiges, rasantes upgrading in die Ränge, (oder manchmal auch nicht), alles Freunde mit den gleichen Schlafgewohnheiten? Oder eine plumpe Manipulation?
      An Ihrer Stelle würde ich vorsichtiger agieren, sie stellen den Ruf des ganzen Blogs in Frage!

    • charlemagne
      19. Mai 2012 19:23

      Genau wie heute wieder Herr libertus,
      ich vermute, von den 66x 3* Bewertungen im Vormonat, waren ca. ein Drittel aus eigener Produktion, sehen Sie sich nur einmal die kaum gelesenen und kommentierten Gastkommentare an, wer hat da zumeist 4x3*, der libertus!
      Sie sollten sich wirklich schämen, kein anderer Partner benimmt sich so schäbig wie Sie!

    • libertus
      19. Mai 2012 22:03

      @charlemagne

      Bis jetzt habe ich mich zu Ihren haltlosen Unterstellungen nicht geäußert, aber nun bleibt mir leider keine andere Wahl:
      Auch wenn Sie noch so akribisch versuchen, eine "Fieberkurve" aufzuspüren, sie existiert nur in Ihren "Fieberphantasien" und bitte erklären Sie genau, wie man "ein Drittel 3*aus eigener Produktion" erreicht, damit auch andere davon profitieren können. Sollten Sie sich an meinen Schlafgewohnheiten stoßen, ist das nicht mein Problem, sondern ein individuelles. Manche sind halt Eulen und manche Lerchen und es sollte Ihrem detektivischen Spürsinn nicht entgangen sein, daß um die Mittagszeit die meisten Bewertungen schon gelaufen sind und ich kaum mehr Einfluß darauf habe. Aber wie der Schelm ist, so denkt er halt und scheinbar schließen Sie schamlos von sich auf andere. Bitte, verschonen Sie mich damit in Zukunft!

    • libertus
      19. Mai 2012 22:23

      @charlemagne

      Nachtrag:

      Wie man Ihre seltsamen Berechnungen auch dreht und wendet, sie erlauben keinerlei konkrete Rückschlüsse. Bitte nochmals überprüfen und genauer arbeiten!

    • charlemagne
      19. Mai 2012 22:29

      Wie kann man nur so falsch und verlogen sein, eine Schande für den Blog!

    • charlemagne
      19. Mai 2012 23:10

      Ich habe Sie schon früher gewarnt, hören Sie auf, das Forum zu manipulieren, Sie sind der einzige Poster im Blog der mit falschen Karten spielt, Ihre 666 mal 3 Sterne sind ergaunert und diskeditieren das ganze System der Bewertung!

    • libertus
      19. Mai 2012 23:10

      @charlemagne

      Armselig!

    • charlemagne
      21. Mai 2012 22:46

      Die Armseligkeit liegt in der Fortsetzung der geübten Praxis, der libertus steht eben jetzt früher auf, ein Jammer, anstatt selbst zu antworten, sind contra und plusminus rasch zur Stelle, wahrlich armselig!

  35. DerTurm
    18. Mai 2012 00:58

    Bei den Zuwächsen der Piraten, welche vor allen anderen auf Kosten der Grünen (und div. anderen Linken) erfolgen, mache ich mir über Rot-Grün keine Sorgen...

  36. Herby
    18. Mai 2012 00:54

    Auch beim Thema der "Integration von Migranten" würden die Links-Grünen keinen Stein auf dem anderen lassen:

    Die Links-Grünen sind bekannt dafür, Begriffe umzudeuten und Begriffen wie z.B. "Integration" ganz neue Inhalte zu verleihen - ein Artikel im "Der Standard":

    Integration - ein überholter Begriff (Olja Alvir, 15. Mai 2012)

    Mit "Integration" sind falsche und veraltete Vorstellungen und Erwartungen verbunden. Plädoyer für einen Begriffswechsel


    Vor einigen Wochen startete SOS Mitmensch eine Petition gegen die (missbräuchliche) Verwendung des Wortes "Migrationshintergrund". Damit wurde eine breitere Diskussion über die Beziehungen zwischen Begrifflichkeiten, Sprache und Gesellschaft losgetreten. Wie kann man (politisch korrekt) über Integration reden?

    Im deutschsprachigen Raum ist in der Diskussion um gesellschaftliche Veränderungen, die teilweise durch Migration bedingt sind, das Wort "Integration" modern geworden. Ohne Hinterfragen wurde es zur Beschreibung komplizierter Vorgänge und vielschichtiger Migrationspolitik angenommen. Problematisch sind viele Suggestionen, die "Integration" liefert.

    Falsche Vorstellungen

    Zunächst fokussiert der Begriff auf Gesellschaft, wie sie sein soll, und nicht, wie sie tatsächlich ist.

    Vollständiger Artikel: http://dastandard.at/1336696870157/Olja-Alvir-Integration---ein-ueberholter-Begriff

    • ambrosius
      18. Mai 2012 08:58

      Noch heute, also mehr als 2 1/2 Jahrtausende nach den Vorsokratikern, streiten die Philosophen darüber, was " gut " bedeutet und was " schlecht " bedeutet. Und da kommen solche athropomorphe Einzeller daher und wollen uns erklären, was "Migrationshintergrund", "Neger" und "Mohr im Hemd" und "Integration" bedeutet und was wir sagen und denken dürfen und was nicht. Und wir geben diesen Erscheinungen auch noch eine Platform zur Sekretion ihrer Überlegungen !

      Die Wissenschaftsredaktion des Spiegel meldete, daß der Hirninhalt des Menschen in den letzten fünf Jahrtausenden um rund 200 Milliliter geschrumpft ist. Ob diese Typen uns evolutionär bloß um ein paar weitere Jahrtausende voraus sind ?

  37. El Barato
    18. Mai 2012 00:51

    So Frau Krawagna-Pfeife(r), und jetzt alle gemeinsam:

    "Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt,
    wer hat soviel Pinke-Pinke, wer hat soviel Geld?"

    PS: dass Rot und Grün "Gemeinsamkeiten" haben... Duh... Rot und Grün ist die Double-Branding-Strategie der Linken - sie sind de facto das gleiche, für verschiedene Zielgruppen verpackt.

    • dssm
      18. Mai 2012 10:09

      Her mit dem Zaster, her mit der Marie! (c Johanna Mikl-Leitner (die ist doch von den grünanarchischen Volkskommunisten - oder?)
      Praktischer Weise ist selbige Dame auch Innenministerin, kann also auf das Gewaltmonopol des Staates zugreifen - dann kommt schon Geld in die Kassen.

    • Pumuckl
      18. Mai 2012 10:55

      " Wer soll das bezahlen . . . "

      CUI BONO ?

      Jedenfalls nützen die Staatsverschuldungen, welche linke Parteien weltweit durch ihre Politik fördern, den Finanzmärkten!
      Langfristig sind doch Staaten, Länder und Kommunen immer noch Schuldner mit hoher Bonität.
      Könnten jene Eliten, welche die Finanzströme lenken nicht dieselben sein, welche
      über Frankfurter Schule, Popper & Co das Gedankengut* liefern, mit welchem diese Parteien eifrig Gesellschaftsveränderung und einen neuen Menschen fördern?

      * Da erinnere ich auch daran, daß Alfred Gusenbauer, vom A.U.-Tagebuch unbeachtet, Harvard-Professor wurde!
      Sein Forschungsschwerpunkt:" ERNEUERUNGSPROJEKTE FÜR DIE EUROPÄISCHE UND SÜDAMERIKANISCH SOZIALDEMOKRATIE "
      Vielleicht holt man ihn auch noch an die "london scool of economics". Politiker der
      SPÖ können dann Vielleicht Sprücherl nachplappern, welche von einem SIR ALFRED GUSENBAUER STAMMEN.

    • sauna-echo
      18. Mai 2012 12:17

      "Als das Wünschen noch geholfen hat", weil man problemlos weitere Schulden machen konnte, hatten "infantile" Politiker (und NGOs) Zulauf - weil kindische Wähler gerne glauben, dass es ewig Freibier geben wird.
      Es wird Zeit wieder "erwachsen" zu werden !

    • contra
      18. Mai 2012 13:39

      @sauna-echo

      *********!





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