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SN-Kontroverse: Arbeitszeitverkürzung

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

 

Ist eine gesetzliche Arbeitszeitverkürzung sinnvoll?

 

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Kürzer arbeiten ergibt Sinn

 

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

In Österreich ist die Arbeitszeit eigenartig verteilt. Allein im dritten Quartal 2011 wurden laut Eurostat 5,5 Millionen Überstunden geleistet - und das zu knapp einem Viertel unbezahlt. Bereits jetzt arbeiten 1,1 Millionen Menschen nur 38,5 Stunden pro Woche, während für die anderen die Normalarbeitszeit von 40 Wochenstunden gilt. Etliche arbeiten aber noch sehr viel länger. Es ist daher hoch an der Zeit, über eine Verkürzung der Arbeitszeit nachzudenken. Sie würde mehr Gerechtigkeit schaffen und ist eine Maßnahme, die ökonomisch durchaus Sinn ergibt. Mit der Reduzierung der Wochenarbeitszeit könnte die Zahl der Arbeitslosen gesenkt werden. Im Jahresdurchschnitt 2011 lag die Arbeitslosenquote bei 4,2 Prozent. Laut einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts würden durch eine Arbeitszeitverkürzung um zehn Prozent mittelfristig 130.000 Beschäftigte gewonnen. Steigt die Beschäftigung, steigt auch die Kaufkraft. Letztlich wird also die Konjunktur angekurbelt. Weniger Wochenarbeitsstunden bedeuten außerdem eine geringere Belastung für das teure Gesundheitssystem. Gerade immer häufiger auftretende Überlastungserscheinungen wie Burn-out könnten verringert werden; die Betriebe würden profitieren, wenn die Mitarbeiter seltener in den Krankenstand gehen. Ein besseres Verhältnis von Arbeits- und Freizeit bedeutet enormen Gewinn an Lebensqualität. Vereinbarkeit von Beruf und Familie wäre nicht mehr so schwierig zu bewerkstelligen. Frauen hätten weniger Karrierebarrieren zu überwinden; Männer könnten stärker in das Familienleben eingebunden werden. Die Arbeitszeitverkürzung ist bei vollem Lohnausgleich möglich. Denn die Produktivität ist enorm gestiegen. Die Arbeitszeitverkürzung ist leistbar, sie ist vernünftig und bringt Vorteile für alle.


Lasst den Menschen doch ihre Freiheit!

Andreas Unterberger

 Oberösterreichs Sozialdemokraten werben für eine zwangsweise Arbeitszeitverkürzung mit der an sich richtigen Parole: "Zeit für sich, die Familie und die persönlichen Leidenschaften zu haben, bereichert das Leben ungemein." Genau deshalb wurde in den letzten Jahren ja auch die Möglichkeit der Teilzeitarbeit ausgebaut, mit großem Zuspruch. Das Absurde aber ist: Genau diese Teilzeitarbeit wird von der SPÖ vehement bekämpft! Zugleich mit der Forderung nach Arbeitszeitverkürzung. In Wien geschieht dies sogar mit Plakaten auf Steuerzahlerkosten.

Weiß diese Partei noch irgendwie, was sie will? Letztlich will sie wohl nur eines: ständig noch mehr in unser Leben eingreifen und es reglementieren, damit die Politik ständig noch mehr Macht erhält. Gleichzeitig ist es der Partei völlig gleich, dass dabei der umzuverteilende Kuchen kleiner wird.

Die Menschen wollen diese Reglementierungen aber nicht. Sie wollen sich frei entscheiden können. Die einen wollen sich primär ihren Familien oder "Leidenschaften" widmen, die anderen wollen Karriere machen und viel verdienen. In einem freien Land sollte jeder das tun können, was er will. Und nicht das tun müssen, was Politiker wollen.

Wenn die Linke aber den Menschen vorgaukelt, dass alles zugleich möglich wäre - viel verdienen und zugleich wenig arbeiten -, dann sollte sie sich in Frankreich umschauen: Dort haben von ihr durchgesetzte Arbeitszeitverkürzungen heute katastrophale Folgen. Was die linken Theoretiker in ihrem papierenen Wolkenkuckucksheim nämlich nicht begreifen: Europa steht im beinharten Wettbewerb mit den boomenden (weit länger als 35 oder 38 Stunden arbeitenden!) Ländern Asiens, den der alte Kontinent zunehmend verliert. Noch ein paar so linke Projekte, dann ist der Wettbewerb endgültig entschieden, und Europa in einer jahrzehntelangen Rezession.

 

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alle Kommentare

  1. Kusha (kein Partner)

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  2. Bruno (kein Partner)
  3. Reuse (kein Partner)

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  4. Julia (kein Partner)

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  6. Fitriasari (kein Partner)

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  7. Buntspecht

    Eigenartig: Stand die Abstimmung lange bei 90:10 liegt sie nun plötzlich bei ~ 40:60. Waren da wieder die Facebook-Freunde des Herrn BK tätig???



  8. ZUM SCHLUSS ! (kein Partner)

    Siehe :

    D.I.L.E.
    20. April 2012 20:30
    So!
    Ich bin dann mal weg!

    unter:

    #http://www.andreas-unterberger.at/2012/04/die-geschichtsfaelscher/#comment-181699



  9. Reinhard (kein Partner)

    Ein Beispiel für das Pfeiferkathrinchen:

    In der Produktion an einer hochtechnologischen CNC-Maschine arbeiten 3 Mann (Frau eher weniger, denn Nachtarbeit ist im Gegensatz zu Vorstandsquotenjob für Frauen ja untragbar) die ganze Woche im Schichtradl, denn der Kübel für eine Dreiviertel Million das Stück muss rund um die Uhr laufen. Nach bereits kurzen Pausen führt die Temperaturänderung in der Maschine dazu, dass die Maßgenauigkeit nicht mehr eingehalten werden kann. Ein mühsames Nachjustieren bei jedem Neuanlauf der Maschine ist nötig.
    Und nun verkürzen wir die Arbeitszeit. Möglichkeit eins: Jede Nacht steht der teure Spaß zwei Stunden sinnlos in der Weltgeschichte herum, kostet Geld (was mal wieder die ohnedies teuren Produktionskosten aufwärts treibt) und zusätzlich weitere zwei Stunden mit deutlich gesenkter Leistung und erhöhter Ausschussproduktion beim Nachjustieren. Möglichkeit zwei: Der Kübel rennt weiter rund um die Uhr, aber nur noch vier Tage die Woche, und am Freitag steht er eben sauteuer in der Weltgeschichte rum, kostet Geld - siehe oben.

    Aber WO, so frage ich die Propagandatrompete, taucht da jetzt der zusätzliche Arbeitsplatz auf? Man kann nämlich nicht jeden Nasenbohrer einfach so an diese Maschinen lassen, das ist ein Job (wie übrigens auch sehr viele andere in der Wirtschaft!) für zum Teil hoch qualifizierte Facharbeiter, an denen bis heute ein spürbarer Mangel herrscht. Nicht jede Arbeit kann, wie zB die der Propagandatrommel des Zentralkommitees, von jedem halbwegs schreibbegabten Affen übernommen werden. Das Einzige was passiert ist weitere Steigerung der Produktionskosten, weiterer Druck der internationalen Konkurrenz, weiterer Arbeitsplatzabbau und Abwanderung der Betriebe nach Fernost. Einfach mal den Genosssen Androsch fragen, wie so etwas geht, Kathrinchen, der kann ein Lied davon singen das in keiner Sammlung der Arbeiterlieder auftaucht.

    Das Verhältnis, das hier verbessert gehört, ist nicht das von Arbeits- und Freizeit, sondern das ZUR Arbeit. So lange die linken Kampfparolendrescher Arbeit als Strafe, als Fron und Zwang propagieren, um die große Klientel der Bequemen und Faulen immer weiter zu vergrößern und in ihre Fänge zu treiben, solange in marxscher Tradition der Anteil am materiellen Eigentum als einziger Wert zur Selbstdefinition propagiert wird, wird es burn-out und Krankenstände en masse geben - Lehrer sind nur die halbe Arbeitszeit im praktischen Einsatz und brennen enorm häufiger aus als selbstständige Ausbilder mit 1500 Einsatzstunden und ohne drei Monate Urlaub im Jahr. Liegt also nicht an der Arbeitszeit und Bezahlung (die Privaten bekommen etliches weniger als Lehrer), sondern an der Einstellung zur Arbeit - die Privaten machen ihren Job aus und mit Freude, viele Lehrer haben sich dem Beamtensudern und Jammern auf höchstem Niveau angepasst.

    Zu den Krankenständen empfehle ich einfach mal die Statistik zu bemühen, wie viele inzwischen auf Freizeitaktivitäten zurückzuführen sind. Diese steigen bei mehr Freizeit automatisch an.

    Ach ja, und ehe ich es vergesse: Das Viertel Überstunden, das als "unbezahlt" in die Statistik eingeht, betrifft Überstunden, für die keine weitere Erhöhung der monatlichen Gehaltsauszahlung stattfindet.
    Das gibt es einmal bei der sogenannten "Überstundenpauschale" und bedeutet, liebes ahnungsloses Kathrinchen, dass jeden Monat pauschal eine festgelegte Anzahl Überstunden pauschal abgegolten wird, selbst dann, wenn keine geleistet werden - in diesem Fall kommt allerdings niemand auf die Idee, Geld zurückzuzahlen, sehr wohl aber wird gejammert, wenn eine böse Firma frech verlangt, die bereits bezahlten Überstunden auch wirklich zu leisten.
    Und zum anderen lassen sich viele, die das Geld eben nicht nötig haben aber lieber daheim bleiben, Überstunden als Zeitausgleich schreiben und nehmen dann mal ein paar Tage zusätzlich frei.
    Werden Überstunden gar nicht abgegolten, bekommt die Firma erst Ärger mit dem Betriebsrat und dann stehen die lackierten Anwälte der AK vor der Tür und klären den Sachverhalt.

    Aber mit der Realität, Kathrinchen, belastet man sich nur. Am Besten wäre, wir fordern als Erstes die Abschaffung der Realität, denn die pfuscht den linken Tagträumen vom Schlaraffenland, in dem man einfach eine Handvoll "Reiche", wo immer die herkommen, abmelken muss, damit alle in süßem Nichtstun schwelgen können.
    Wäre ich Dein Arbeitgeber, ich würde Dich sofort feuern, denn wer so offensichtlich davon träumt seinem Arbeitsplatz zu entfliehen, den möchte ich nicht sozial kalt und menschenverachtend davon abhalten...



    • Möp (kein Partner)

      Grundsätzliches - Ich bin gegen eine gesetzliche Arbeitszeitverkürzung. Jeder Mensch soll so viel oder wenig arbeiten wie ihm das gefällt, die Arbeitszeit hat er mit dem Arbeitgeber auszuhandeln. Der Gesetzgeber hat die Aufgabe grundsätzliche Sicherheitsbestimmungen zu erlassen und vielleicht noch einen Mindestlohn zu bestimmen (obwohl es da auch gute Argumente dagegen gibt).

      Bei Ihrere seltsamen Argumentation fragt man sich allerdings von welchem Planeten Sie kommen. Das beginnt schon bei der abwertenden Verniedlichung von K.K.P.

      Liebes Reinhardchen, die wenigsten Menschen arbeiten an der von Ihnen beschriebenen CNC Maschine, der Facharbeitermangel ist zu guten Teilen hausgemacht, bzw. massiv übertrieben. So manch ein Betrieb interessiert sich nicht für langfristige Perspektiven, innerbetriebliche Ausbildung usw. und sudert einfach darüber, dass kein Heer an voll ausgebildeten Fachkräften mit jahrelanger Berufserfahrung zur Verfügung steht. Dann werden die Hände medial gerungen und wieder einmal haben wir den Fachkräftemangel. Da fragt man sich doch das eine oder andere Mal wo da die marktwirtschaftlichen Prinzipien bleiben. Wenn der Mangel wirklich so drückt könnte man doch ausbilden, mehr bezahlen usw. meist reicht es aber nur für die Pressemitteilung über den jährlichen Fachkräftemangel, vielleicht auch noch dazu dem Ausland ein paar Facharbeiter abzuziehen. Und nein, das ist wie es in der Natur der Sache liegt nicht überall so.

    • Pete Sahat (kein Partner)

      @Möp
      Der gesetzliche Mindestlohn ist -wie Sie richtig erkennen- sowieso eine der vielen unnötigen Einmischungen des Staates. Die Argumentation von Reinhard ist gar nicht seltsam. Polemik a la "Kathrinchen" finde ich zwar auch nicht gut, aber ansonsten ist alles klar und nachvollziehbar. Wir leben eben in einem Hochsteuerland, wo Arbeit den Unternehmen einfach viel kostet. Wenn jetzt die Produktion noch mehr kostet, so überlegt sich ein Unternehmen eben, ins Ausland abzuwandern. Genauso, wie Arbeitnehmer sich überlegen bei besserer Bezahlung (weil zB niedrigere steuern) woanders zu arbeiten. Das kommt zwar noch selten vor, aber mit steigender Mobilität immer häufiger.
      Und egal ob der Arbeitgeber jetzt ganz schnell eine neue Fachkraft findet oder die jetzigen mehr Überstunden machen müssen - er muss in jedem Fall mehr zahlen, das geht für wirtschaftlich denkende Arbeitgeber nur bis zu einem gewissen Punkt. Dann sagen sie irgendwann Adieu.
      Und ja, der Fachkräftemangel ist hausgemacht. (Man braucht sich nur anschauen welche Studienrichtungen der Staat sponsort obwohl sie überlaufen sind.) Aber es gibt ihn wirklich. Ansonsten gäbe es keine Firmenmessen, wo doch tatsächlich Unternehmen dafür Werbung machen sich bei ihnen zu bewerben.

      @Reinhard:
      Die Liebe zum Job wäre meines Erachtens auch weit höher, wenn man Lehrern wieder mehr Kompetenzen zugestehen würde. Derzeit bürdet man Lehrern auch die Erziehung auf (staatliche Erziehung eben), gibt Ihnen aber keine möglichkeit ihre Autorität durchzusetzen.

    • Reinhard (kein Partner)

      @Möp
      1. Was an dem Wort "Beispiel" haben Sie nicht verstanden?
      2. Fachkräftemangel gibt es nicht? Und Sie fragen mich nach meinem Heimatplaneten? Und mehr bezahlen gibt es auch schon, gute CNC-Fachleute bekommen mehr ausbezahlt als ihre Produktionsleiter. Davon werden's aber auch nicht mehr, denn die linke Wunschformel "Mehr Geld = Alles Gut!" funktioniert eben nicht.
      Und es gibt, wie bereits erwähnt, auch viele andere Berufe mit hoher Qualifikation. Bfi und Wifi bieten Fachkurse, die bis zum letzten Platz ausgebucht sind, Firmenschulungen finden statt - das Märchen "die Firmen bilden eben keinen aus, selbst schuld" mag ja bei Gewerkschaftskonferenzen ein beliebter Slogan sein, aber das macht ihn auch nicht wahrer.
      Zum Thema Ausbildung wird von linker Seite sowieso so viel gelogen, dass es fast schon weh tut. Wie war das mit dem Akademikermangel?
      http://apps.wuapaa.com/wuapaa_supermail/reload?linkid=395&newsid=36&mitgliedID=1
      Aber den Fachkräftemangel als Märchen abtun wollen.
      Na danke!

      @Pete Sahat
      Natürlich hängt die Liebe zum Job von den Rahmenbedingungen ab, denn würde (und das habe ich gemeint) wenig Arbeitszeit bei bester Bezahlung allein ausreichen (wieder die oben erwähnte Wunschformel...) müssten Lehrer die höchst motivierten Spitzenkräfte des Staates sein. Sind sie aber nicht, eben weil es ihnen schwer gemacht wird - meist übrigens von den eigenen Kollegen. Und es wird ihnen von ihrer eigenen Gewerkschaft, eh schon wissen, wieder das Dogma "Arbeit ist böse, Geld ist gut!" eingetrichtert. Aber das ist ein Thema für sich.

      Meinen letzten Respekt vor KKP habe ich beim Konsum ihrer Beiträge der letzten Monate endgültig verloren. Wenn sie nicht vollkommen am Thema vorbei propagandistische Parolen aus der marxistischen Mottenkiste abdrosch waren ihre Wortmeldungen, gelinde gesagt, einfach nur peinlich. Allein das revolutionär-verzückte Geschwafel über die Piratenpartei letzte Woche genügt für eine veritable Verdauungsstörung. Natürlich muss man bzw. frau, wenn sie aus dem parteilichen Elfenbeinturm schwafelt, sich nicht von solchen Dingen wie der Realität aus der Ruhe bringen lassen, aber es zerstört nachhaltig jede Glaubwürdigkeit, wenn sie immer nur den gleichen linken Schmonzes absondert, ohne auch nur in Rufweite realwirtschaftlicher Fakten zu kommen.

    • Pumuckl

      @ Reinhard

      Danke für Ihren kenntnisreichen Beitrag, welchen ich gerade im Unterbergertagebuch besonders wertvoll finde. Habe selbst im engsten Freundeskreis einen mittelständischen Unternehmer, welcher mir in jeder Hinsicht tiefen Einblick in seinen Betrieb gewährt.
      MAN KÖNNTE GLAUBEN, SIE HÄTTEN DIE REALITÄT DIESES UNTERNEHMENS BESCHRIEBEN!

      @ Möp kann ich nur in einem Punkt zustimmen: Alle die am Blog-Geschehen teilnehmen wollen, ohne nach Trollart destruktiv zu stören, sollten Schmähungen, wie sie " Star-Troll " D.I.L.E. unserer geschätzten Frau @ Undine
      angedeihen läßt (Undinchen), unterlassen.

      Sie @ Reinhard haben alleine mit diesem Beitrag so viel Format bewiesen, daß Sie
      es nicht nötig haben Frau KKP mittels spöttischer Verniedlichung ihres Namens anzugreifen. Frau KKP ist allein durch ihre Botschaften hinreichend angreifbar!

      Nochmals zu @ Möp " . . . Wenn der Mangel ( Facharbeiter ) wirklich drückt, könnte man doch ausbilden . . .)
      Ist ihnen nicht bekannt, daß man für viele Ausbildungen sehr viel mitbringen muß, um dafür geeignet zu sein?
      Ich treffe immer wieder einen Ausbildner am SPÖ-nahen bfi. Der ist oft ganz schön frustriert über die Menschen, welche er berufstauglich machen soll.

    • Reinhard (kein Partner)

      @Pumuckl
      Danke, ich gelobe Besserung!
      Was Ihren bfi-Ausbilder betrifft: ich kenne berufsbedingt einige, auch von vielen anderen Bildungseinrichtungen, auch Unternehmens-Lehrwerkstätten - es ist überall das gleiche Bild. Für eine gute Qualifikation braucht es eine gesunde Basis; diese bricht immer mehr zusammen. Nicht nur das schulbedingt miserable Können sondern immer stärker das gesellschaftlich bedingt gegen Null tendierende Wollen spielen eine sehr große Rolle bei der fast schon an Bildungsverweigerung grenzenden Unfähigkeit zur Höherqualifikation. Auch die Ausbilder bekommen von gesellschaftlicher Seite nur wenig Achtung und Respekt entgegengebracht, Bildung hat den Stellenwert, den man an Leuten wie Pröll und Häupl medial demonstriert bekommt - oder eben an Katzenberger und Bohlen.
      Den Schwarzen Peter den Unternehmen zuzuschieben ist ein pawlowscher Reflex der Gewerkschaften, geht aber an der Realität vorbei. Es ist nicht einfach und der Frust des bfi-Kollegen wird leider noch viel Nahrung bekommen.

      Firmeninterne Weiterbildungen gibt es inzwischen sehr viele, auch eigene Unternehmensakademien, Bildungspläne etc, die oft mit hohem finanziellen Aufwand betrieben werden und bis in höchste fachliche Qualifikation reichen. Nicht umsonst verlangen die Initiatoren auch messbare Ergebnisse und Verbesserungen. Außerdem gibt es immer mehr Ausbildungsverbünde, in denen sich KMU organisieren um Lehrlinge und Facharbeiter besser auszubilden.
      Alle Mühen werden dort belohnt, wo interessierte und motivierte Mitarbeiter nach Höherem streben und gehen dort ins Leere, wo raunzige, nicht selten von Betriebsräten aufgehusste Mitarbeiter alles nur schlechtreden, negativ belegen, niederwürgen, lächerlich machen und trotzige Forderungen aufstellen. Oft aus einer Position des eigenen wertes für ein Unternehmen heraus, dass es einem Chef eigentlich leicht machen müsste, denjenigen zu feuern, aber kaum tut er dies, hat er einen Märtyrer geschaffen und es geht der Spaß erst richtig los.

      Ich erlebe das sehr oft und immer wieder, in vielen KMU und auch in größeren Unternehmen.
      Und dann kommen solche linksgestrickten Klugsch*** daher, die entweder in geschützten Werkstätten untergebracht wurden oder noch in den Windeln liegen, und wollen unsereinem die wirtschaftliche Welt beschreiben.
      Da wird's schon mal eng am Kragen.

  10. Patriot

    Mehr als den ersten Satz muss man bei der Dame gar nicht lesen:

    "ist .... ungleich/eigenartig/ungerecht verteilt"

    Mit der gleichen Argumentationslinie könnte man auch behaupten, kranke Leber sind ungerecht auf Alkoholiker verteilt. Der Versuch der Linken die Bevölkerung unselbständig und dumm zu halten wird nie aufhören.



    • Diskussionsleiter (kein Partner)

      Das stimmt. Intelligenz ist ja auch ungleichmässig verteilt. Du bist von Intelligenz zB gar nicht betroffen, das sollte man auch so beibehalten.

  11. moderatus

    KKP
    wenn die Arbeitszeit gegen null tendiert, spielen Krankenstände und längerer Urlaub auch keine Rolle mehr, das würde die Firmen sogar entlasten... so stellt sich der kleine Maxi die Wirtschaft vor. (Zynismus aus)



  12. RR Prof. Reinhard Horner

    reinhard.horner@chello.at

    „Gesetzliche Arbeitszeitverkürzung“ – jetzt? und überhaupt? 1

    Mit längerer Ausbildungszeit – es sollen ja möglichst viele (alle?) zur Matura und in akademische Studien geführt werden – sowie durch die Fortführung reichlicher Möglichkeiten zu Frühpensionierungen (noch mehr für Frauen) wollen wir ohnehin bereits kurze Lebensarbeitszeiten praktizieren.

    Nun soll es zusätzlich an die Wochenarbeitszeit gehen. Dazu gibt es zunächst jedoch etwas Lustiges zu vermerken, dass nämlich die Unterrichtsministerin mit allen Mitteln die Wochenarbeitszeit der Lehrkräfte erhöhen möchte.

    Eine gesetzliche Arbeitszeitverkürzung, obendrein in dieser Zeit, ist alles andere als sinnvoll. Die Forderung entspricht freilich dem Uniformierungsdrang

    „Gesetzliche Arbeitszeitverkürzung“ – jetzt? und überhaupt? 2

    jenes gesellschaftlichen und politischen Biotops, dem humane Vielfalt ein Gräuel ist und das daher die gesamte Lebensführung unter parteilicher Protektion von der Kinderkrippe bis zum Abgang mit der „Flamme“ verstaatlicht haben möchte.

    Ausschließlich und zwangsläufig im Gedankengebäude verstaatlichter und darin obendrein parteigesteuerter Planung ergibt die Forderung nach gesetzlicher Arbeitszeitverkürzung „Sinn“. Faktisch spricht schier alles dagegen.

    Wen stört übrigens das einschlägige sozialpartnerschaftliche Wirken in Kollektivverträgen und Betriebsvereinbarungen?



  13. Stefan Graf

    Frau KKP beweist (zum wiederholten Mal), dass sie die unangefochtene Meisterin der Milchmädchenrechnung ist.



    • estate (kein Partner)

      In der obersten Tugend des Milchmädchens ist KKP tatsächlich vorbildhaft. Ihr Eingangsstatement: "Allein im dritten Quartal 2011 wurden laut Eurostat 5,5 Millionen Überstunden geleistet - und das zu knapp einem Viertel unbezahlt."

      Laut Statistik-Austria waren im dritten Quartal 2011 3,6 Mio. Menschen unselbständig tätig, d.h. jeder von ihnen erbrachte im Schnitt rund 1,6 Überstunden innerhalb von 4 Monaten. Allein daraus kann man sich schon einen Reim über die Relevanz machen.

      1.755 Mio (=1,755 Mrd.) Stunden wurden in diesem Quartal erbracht, womit die von KKP in ihrer Bedeutsamkeit hochgejubelten 5,5 Mio. Stunden als gerademal 3 Promille des Gesamtvolumens ebenfalls verdammt blaß ausschauen. Für Linke hätte es aber eines Mathe-Studiums bedurft, um derart hochkomplexe Relationen zu ermitteln.
      Wir sollten daher nicht zu streng mit ihnen ins Gericht ziehen, zumal niemals Bösartigkeit zur Erklärung angenommen werden soll, wo's auch ganz normale Dummheit tut.

  14. terbuan

    Nur weil die Gewerkschaft wieder einmal diesen alten Ladenhüter aus der Mottenkiste hervorholt, plappert ihn diese unbedarfte Frau KKP pflichtbewußt nach!

    Dabei ist längst erwiesen, dass der lange Zeit von Seiten der Gewerkschaften favorisierte Vorschlag der kollektiven Arbeitszeitverkürzung zur Verringerung der Arbeitslosigkeit (bei vollem Lohnausgleich) auf der falschen Vorstellung beruht, die volkswirtschaftlich nachgefragte Arbeitsmenge sei eine gleichbleibende Größe, weitgehend unabhängig von der Höhe der Arbeitskosten.

    Wie in der Praxis sehr oft gezeigt (siehe z.B. in Frankreich) trägt die Einführung dieser Maßnahme wenig zum Abbau der Arbeitslosigkeit bei oder aber verschärft sie sogar!

    Aber von volkswirtschaftlichen Zusammenhängen hat diese Frau ohnehin überhaupt keine Ahnung, daher kann man ihren Beitrag nur so schnell wie möglich vergessen!



  15. Josef Maierhofer

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Ich habe in meinem bisherigen Arbeitsleben es immer störend empfunden, wenn ein Betriebsrat, eine Gewerkschaft Vorschriften gemacht hat, dafür haben wir den Gesetzgeber.

    Bei Siemens hat das z.B. dazu geführt, dass die Leute, damit sie und die Firmenabteilung keine Probleme bekommen, die Arbeit zu Hause gratis ausgeführt haben, um Projekte beenden zu können, das von wegen apparatschikhafter Arbeitszeitverkürzung. Seien wir froh, dass es noch Arbeit für uns gibt !

    Frau Krawagna-Pfeifer, die meisten Menschen wissen, dass wir im Wettbewerb ohne Arbeit keine Chance haben und vor allem nicht ohne effiziente Arbeit. Bloß die arbeitsfrei gestellten Betriebräte und Gewerkschafter liegen da quer mit ihren sinnlosen Ideologien und Begehrlichkeiten.

    Der sozialistische Slogan, größtmöglicher Nutzen für alle kann nicht erreicht werden durch Vertreibung und Verbürokratisierung der Arbeit, sondern durch gute Ausbildung, hohe Motivation und freie Handlungsweise und Verringerung der Lohnnebenkosten.

    Die dumpfe Forderung nach geringerer Arbeitszeit schafft keine Arbeitsplätze, das ist Lüge. Wem wollen Sie denn die 'frei' werdenden Arbeitsplätze eines Spezialisten geben ? Dem arbeitsresistenten, sein Leben lang beim AMS 'angestellten', Arbeitsverweigerer etwa ? Dazu hätte ich auch noch eine Aussage anzubringen. Wenn ein Arbeitsloser mehr Geld bekommt, als eine Ankerbrotverkäuferin, dann kann doch was nicht stimmen, oder ? Ich bin dafür, dass Arbeitslose nur der bekommt, der die Gegenleistung für die Arbeitslose erbringt, nämlich nach Maßgabe seiner Fähigkeiten die Abarbeitung einer mindestens 30 Stundenwoche für gefragte Dienste, Altenpflege, Umweltpflege (bei unserer verkommenen Müllgesellschaft), etc.

    Hört doch endlich auf mit der Verbürokartisierung der Arbeit ! Das ist genauso hinderlich, wie Eure ständigen Aufrufe zum Boykott der Arbeit, siehe AUA.

    Die Menschen wollen leben und wollen Arbeitsplätze haben und ihre Firmen konkurrenzfähig erhalten, sie wollen selbstbestimmt leben, schliesslich leben wir alle zusammen als Ganzes und funktinieren auch so, kapiert das doch endlich, ihr ideologisierten Vollkoffer, Polarisierer, Manipulierer, ihr Anwälte der Faulheit, Schuldentreiber, Landesvernichter und Ablenker vom Wesentlichen !

    @ Dr. Unterberger

    Sie sagen es ganz genau, sogar mit Steuergeld wird die Zerstörung des Staates betrieben.



    • werauchimmer

      Hört doch endlich auf mit der Verbürokratisierung der Arbeit !

      Sie sagen es!

      Allein die Teilzeitvorschriften sind derart widerlich kleinkariert, dass, wollte man sie genau nehmen und auch entsprechend überwachen, sogar ein kleines Unternehmen mit ein paar wenigen Mitarbeitern zu deren Überwachung eine eigene Arbeitskraft anstellen müsste, die zwar nichts dazu beiträgt, den Verbrauchern eine Leistung zu erbringen, die aber von dem bezahlt werden müsste, was andere in der Firma als Dienst am Kunden erlösen können.
      Diese Kraft müsste dann die An- und Abmeldungen überprüfen und Arbeitszeiten zusammenrechnen, der Lohnverrechnung melden, die Mehrstundenperioden samt deren Fristen evident halten, die Sondervereinbarungen mit den Mitarbeitern auf dem neuesten Stand halten und gegebenenfalls Mitarbeiter hinauskomplimentieren, falls Mehrstunden zur falschen Zeit zu überstundengleichen Ansprüchen auszuarten drohen.

  16. socrates

    Karl May sagte: "Man kann genau so gut vornüber wie hintüber fallen".
    Hier angewand: man kann zuviel oder zuwenig arbeiten. In F hat die Gewerkschaft schon die Arbeitszeit auf 37,5 Stunden verkürzt und der Wirtschaft schwer geschadet, so daß es meist zurückgenommen wird.
    Die Lehrer sollen mehr arbeiten, weil kein Geld da ist, die Anderen sollen weniger arbeiten, solange der Pleitestaat nicht dafür aufkommen muß! Eines der üblichen ROTEN Wahlzuckerln, das zur Katastrophe führt.



  17. Wertkonservativer

    Arbeitszeitverkürzung?
    Heute sind wir in Europa - was Konkurrenzfähigkeit betrifft - aufgrund unserer sozialzückerlbedingten Annehmlichkeiten (Lohnniveau, kurze Arbeitszeiten, dichtgespanntes Sozialnetz usw.) auf dem besten Weg, ins wirtschaftliche Hintertreffen abzugleiten.
    Weitere "Sozialfortschritte" würden uns wohl vollends ins Abseits kiippen.

    Die Ideen der linken "Gutmenschen" sind nicht nur weltfremd, realitätsfern, sondern auch insgesamt gefährlich!

    Frau KKP ist - wir wissen es inzwischen und sie beweist es Woche für Woche) unangenehm linksdrehend bis zur journalistischen Gemeingefährlichkeit!

    Die "Salzburger Nachrichten" sollten mehr auf Ihr Renommee und auf ihre mehrheitlich bürgerliche Klientel schauen, und diese Dame doch vielleicht recht bald an eines der vielen Links-Schmuddelblätter hier im Osten "verlieren"!

    (mail to: gerhard@michler.at)



    • Alexander Renneberg

      Die "Salzburger Nachrichten" sollten mehr auf Ihr Renommee und auf ihre mehrheitlich bürgerliche Klientel schauen....

      yep, gut ausgedrückt.

      gleiches gilt für die övp.

      aber das macht der strache leider schon besser als uns lieb sein kann, oder hast du irgendwas gehört von den schwarzen bezüglich ringumbenennung?

      na vielleicht gibts ein tauschgeschäft und die bekommen eine engelbert dollfußstiege.

    • Buntspecht

      Ich möchte Kragagna nicht "verlieren" wie sonst könnte ich so anschaulich erfahren, wie es in linken Köpfen so zugeht und wie sie ticken :-)) Sie spricht laut aus, was linke Politiker in aller Stille dem Volk aufs Auge drücken.

  18. Pumuckl

    SIND DA WIRKLICH NUR GRÜN-ROTE DUMMKÖPFE AM WERK, ODER WILL MAN GEZIELT DIE WETTBEWERBSFÄHIGKEIT DER EUROPÄISCHEN VOLKSWIRTSCHAFTEN ZUM VORTEIL DER ASIATISCHEN KONKURRENZ SCHWÄCHEN ? ? ?
    Investoren sind überall auf der Lauer, um europäische Produktionstechnologie billig aufzukaufen, und gewinnträchtig nach Asien zu übersiedeln.

    Der rote Wirtschaftswunderknabe Hannes Androsch hat es ja mit seinem Leiterplattenproduzenten AT&S vorgemacht.

    In Österreich fühlt er sich nur mehr berufen, dem Bildungswesen abenteuerliche
    Therapien des Bildungswesens aufzuschwatzen.



    • Pumuckl

      @ Pumuckl
      Natürlich nur einmal Bildungswesen.

    • Pumuckl

      @ Pumuckl 08:05
      Ergänzend erlaube ich mir nochmal meinen Kommentar zu Tagebuch " Zaster her
      für Beamte und Politiker " vom 30. Nov. 2011, anzuführen:

      " . . EUROPA IST IN JEDER HINSICHT AM ENDE . . .DER KONTINENT WIRD EIN GUTER PLATZ FÜR DEN TOURISMUS SEIN, ABER NUCHT VIEL MEHR! . . .EUROPA
      GEHÖRT DER VERGANGENHEIT AN. "

      So drastisch begründete BERNIE ECCLESTONE gegenüber der spanischen Sportzeitung Marca sein Vorhaben, bald nur mehr 5 GP - Rennen in Europa zu veranstalten. Wir sollten das Gewicht dieser Äußerung nicht unterschätzen!

      WTO - Regeln haben seit Jahrzehnten einen brutalen Technologietransfer von Europa und USA nach Asien bewirkt. Asien hat u.a. aus folgenden Gründen gewaltige Wettbewerbsvorteile gegenüber Europa:

      ° Unerschöpfliches Potential an genügsamen Billigarbeitskräften.
      ° Riesiger ungesättigter Binnenmarkt.
      ° Eine den Europäern zumindest ebenbürtige Bildungsfähigkeit.
      ° AUS OBIGEN GRÜNDEN HÖHERE ATTRAKTIVITÄT FÜR INVESTOREN:

      Diesen Fakten wird sich die europäische Industrie anzupassen haben, wenn sie überleben will! Alle Produkte mit hohem Lohnanteil niedriger Qualifikation können in Europa längst nicht mehr produziert werden.

      Aber auch in höheren Technologien wie etwa der Autoproduktion haben die Koreaner neben den Japanern längst europäisches Niveau!

      Ohne den Beitrag sozialistischer Gewerkschafter wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen!

    • terbuan

      @pumuckl
      Ja, auf den Punkt gebracht, genauso ist es!******

  19. Markus Theiner

    Es ist immer wieder ein Phänomen, wie man aus den richtigen Fakten falsche Schlüsse ziehen kann.
    Die Verkürzung der Normalarbeitszeit trägt zur Bekämpfung unbezalter Überstunden ungefähr so viel bei wie mehr Steuern zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung.
    Dass weniger Arbeit logischer Weise weniger Lohn bringen müsste wird wie gewohnt ignoriert. Wenn aber weniger Arbeit gleich entlohnt werden muss und weitere Leute eingestellt werden steigen die Kosten für Unternehmen und damit auch die Preise für deren Leistungen. Dann hat man von der nominal gestiegenen Kaufkraft nichts, weil man sich real auch nicht mehr leisten kann. Außer natürlich man greift auf ausländische Güter und Leistungen zurück, die von der Preissteigerung nicht betroffen sind. Je mehr man das tut um so weniger Arbeitsplätze gibt es aber im Inland.
    Das sind eigentlich grundlegende Probleme die bei fast jeder politischen Forderung eine Rolle spielen. Je mehr wir unsere eigenen Unternehmen mit Kosten belasten, um so schlechter können wir uns im internationalen Wettbewerb behaupten. Die Produktivität pro Arbeitskraft zu senken ist ein effektiver Schritt Richtung Griechenland.



    • M.S.

      @Markus Theiner

      Diese von Ihnen aufgezeigten Zusammenhänge waren früher jedem Hauptschulabsolventen klar. Heute verstehen das sogar manche Hochschulabsoventen nicht mehr, was ich immer wieder feststellen kann.

  20. Observer

    Merkt Frau KKP nicht, dass ihre Wortspende voll von Widersprüchen ist? Da werden bezahlte und unbezahlte Überstunden sowie weniger Krankheitsfälle als Argument für eine gesetzliche Arneitszeitverkürzung (natürlich bei vollem Lohnausgleich!) erwähnt und auch die sich daraus ergebene verstärkte Kaufkraft durch mehr Konsum prophezeiht.
    Soviel Schwachsinn kann nur jemand schreiben, der von den Zusammenhängen in der Wirtschaft keine Ahnung hat. Das genaue Gegenteil würde nähmlich bei einer weiteren Arbeitszeitverkürzung (natürlich mit entstehen: es werden noch mehr Überstunden verlangt, die Mehrkosten auf die Erzeugnisse umgewälzt bzw. bei dann nicht mehr Konkurrenzfähigkeit die Arbeitsplätze in das ferne Ausland verlagert.
    In diesem Zusammenhang noch die Vorteile für die Familien zu erwähnen, ist wohl der Gipfel dieses Geschwätzes. Gerade die Linken sind dafür hauptverantwortlich, dass die Familie als Urzelle der menschlichen Gesellschaft in den vergangenen 60 Jahren stark beschädigt wurde.

    Schämen Sie sich, Frau Katharina Krawanga-Pfeifer!



  21. mike1

    die frau kkp zeigt, dass sie wie die andern sozn einfach nicht lernfähig ist.

    sie verharrt dumpf in ihrem falschen ansatz.

    dabei ist gerade frankreich das beste beispiel, dass arbeitszeitverkürzung nichts bringt. außer, dass die wettbewerbsfähigkeit leidet, dass die arbeitslosigkeit weiter steigt (warum auch immer). aber das negiert dies frau.

    außerdem wollen die sozn nur eines: der einzelne mensch zählt nichts - die partei muss den takt vorgeben. das wahlvolk wird durch solche idiotien natürlich wieder angelockt. und das wahlvolk wählt diese idioten dann auch.



  22. brechstange

    Wie Soziale glauben, die Zahl der Arbeitsplätze in Europa zu erhöhen. Haben ja gerade Barroso und Van Rompuj angekündigt, dass sie diese erhöhen wollen. So als hätten diese beiden jemals einen Arbeitsplatz außer den einer Putzfrau oder eines Gärtners geschaffen.
    Gestern gefunden in Ortner-Online:

    http://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Es-brennt-und-keiner-darf-helfen-id19655961.html



    • GOP

      brechjstange:
      Und die Putzfrau bzw. der Gärtner werden "schwoarz" angestellt!

    • Herby

      Haben diese Eurokraten immer weniger Ahnung vom wirklichen Leben?

      So wie es aussieht wissen die Eurokraten so gut wie nichts von ehrenamtlicher Tätigkeit - die aber eine der Stützen in unserer mitteleuropäischen Kultur u. Gesellschaft ist.

      Irgendwie ist dieser Plan auch insofern typisch, denn wie man hört und liest lassen sich die EU-Politiker u. EU-Beamte ja jede Arbeitsminute fürstlich entlohnen.

      Sind das schon die ersten Anzeichen, dass sich die EU in Richtung einer totalitären Diktatur entwickelt, die sich ins Leben jedes Einzelnen einmischt?

      Heute kaufe ich mir den von Dr. Unterberger empfohlenen EU-Zukunfts-Thriller: "Zwang", Autorin: Birgit Mosser-Schuöcker

  23. Buntspecht

    Die 35-stunden-woche ist der erste Schritt zur 0-stunden-woche, dann ist`s endlich vorbei mit dem Arbeitsleid. Ich fordere arbeitsloses Grundeinkommen für jede/jeden!!



  24. libertus

    Also diese linksextreme Logik der Frau KKP soll noch jemand verstehen:
    Bei 5,5 Millionen Überstunden gibt es nur die Arbeitszeitverkürzung als Lösung dazu? Wer des Rechnens mächtig ist, käme wohl eher zum umgekehrten Schluß. Mit diesen gesamtschulverdächtigen Rechenkünsten der Sozis darf man sich nicht mehr wundern, daß sie zu den finanziellen Abgründen führen, vor denen viele EU Staaten bereits stehen.

    Weiters ist zu bedenken, daß eine längeres Freizeitangebot auch erhöhte finanzielle Mittel voraussetzt und da manche schon mit ihrem jetzigen Verdienst nicht auskommen, wie sollen sie dann noch mehr Freizeit finanzieren?
    Die nächste Rechnung, welche nur Genossen mit Arbeitszeitverkürzung beantworten können.

    Außerdem kommt noch ein Faktor dazu: mehr Freizeit, eventuell mehr Langeweile, mehr Entgleisungen für die sich dann wieder die linken Gutmenschen starkt machen können. So wird das Stimmvieh noch anfälliger für "rote und grüne Parolen".

    Das ist der wahre taktisch-ideologische Hintergrund für solch kontraproduktive Forderungen.



    • Hippokrates (kein Partner)

      Na ja, das war doch bloß wieder einmal das typisch dümmlich-marxistische Gewäsch der Frau KKP. - Ich kann mich jedenfalls nicht entsinnen, daß jemals in den letzten Jahrzehnten eine Arbeitszeitverkürzung zur Schaffung enorm vieler neuen Arbeitsplätze geführt hätte.
      Schlimm ist vor allem das dem "Denken" unserer Kryptokommunisten innewohnende wirtschaftspolitische Credo, das man vielleicht am besten mit "Wohlstand durch Faulheit" umschreiben könnte. - Erstaunlich, daß die Herren von Mises und von Hayek offensichtlich zu beschränkt waren, dieses grundlegende Prinzip sozialistischen Wirtschaftens anzuerkennen, konnte doch inzwischen schlagend bewiesen werden, daß es auf diese Weise ein leichtes ist, sogar einen ganzen Kontinent "erfolgreich" zu ruinieren (die sprichwörtlichen Lemminge lassen grüßen).





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