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Menschenjagd einst und heute

Die Zustände rund um unsere Universitäten beweisen wieder einmal zwei Erfahrungssätze. Erstens: Linke Gutmenschen sind immer mit Begeisterung bei Konflikten von vorvorgestern zwar ethisch, aber total einäugig. Zweitens: Bei den linken Sauereien von heute sind die Bürgerlichen viel zu knieweich und die Linken schauen natürlich sowieso nicht hin.

Man vergleiche einfach die Aufregung um das Thema Lueger mit den aktuellen Vorgängen. Da schreibt eine einst bürgerliche Zeitung in einem langen Feuilleton über die schweren Studentenunruhen in den 30er Jahren – und schiebt sie dann schwuppsdiwupps Karl Lueger in die Schuhe. Obwohl dieser damals schon Jahrzehnte tot war, und obwohl es auch ähnlich schwere Auseinandersetzungen zwischen katholischen (also Luegers Erbe nahe stehenden) und nationalsozialistischen Studenten gegeben hat wie zwischen diesen und jüdisch-sozialistischen. Aber wenn die Linke agitiert, haben Fakten und Logik noch nie eine Rolle gespielt. Und Ethik sowieso nicht.

Denn wäre Ethik ein Thema, dann sollte man sich vielleicht auch ein wenig damit befassen, was diese Woche und nicht vor 80 Jahren an den Unis los war. Aber dazu sind weder die Linken noch einst bürgerliche Medien imstande oder willens.

In den letzten Tagen hat es nicht nur eine weitere der von vielen dieser Medien ja bisher immer begeistert gefeierten Besetzungen der Universität gegeben. Die linksradikalen Studenten haben auch handgreiflich Sitzungen des Uni-Senats zu sprengen versucht.

Der übelste Gipfelpunkt aber ist ein Aufruf zur Menschenjagd via Facebook: Dort finden sich wie auf einem Fahndungsplakat der Polizei die Photos einiger unerwünschter Professoren und Senatsmitglieder mit dem zwar nicht sehr orthografischen, aber unmissverständlichen Aufruf: „folgende person sollten bei Sichtung aufgehalten werden.“

Hier findet also Verhetzung nicht mehr bloß in der Form unerwünschter Meinungsäußerungen statt. Hier wird ganz eindeutig zu rechtswidrigen Aktionen und Gewalt aufgerufen. Was aber tun Polizei, Medien und Staatsanwaltschaft? Sie sind zwar bei politisch unerwünschten Meinungs- und Faktenäußerungen sehr aktiv. Wenn es um linke Gewalt geht, dann sind sie absolut schweigsam und desinteressiert.

Jetzt möge mir jemand erklären, wo der Unterschied zwischen den 30er Jahren und heute ist. Außer dass damals die Gewalt von schlagenden und Nazi-Studenten ausgegangen ist, während sie heute von linken Studenten ausgeht.

PS.: Nachwort zu einem der inhaltlichen Auslöser der linken Aufregungen, dem sogenannten Studium der Internationalen Entwicklung. Was vielen nicht klar ist: Es geht dabei nicht etwa darum, dass irgendjemand dieses vor ein paar Jahren erst geschaffene Studium nicht fortsetzen könnte. Sondern es geht nur darum, dass die Uni im nächsten Jahr keine neuen Anfänger mehr aufnimmt (während jederzeit Absolventen jedes anderen Bachelor-Studiums dort auch in Zukunft Master-Studien betreiben können). Das ist bei einem reinen Ideologie-Studium ohne jede Berufsperspektive nicht nur legitim, sondern auch absolut richtig. Die einzigen, die dadurch einen Nachteil erleiden, sind die dortigen Assistenten oder Professoren (und jene, die es noch werden wollen). Daher liegt die Annahme mehr als nahe, dass es diese waren, welche die Studenten in die Rechtswidrigkeit gehetzt haben. Ach wie freut man sich, dass da ständig mehr des nicht vorhandenen Steuergelds an diese Unis gepumpt werden.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2012 09:41

    Ein Gustostückerl von Einäugigkeit und Manipulation: Heute in der Presse, Gastkommentar von Dr. Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, zur Krypta am Heldenplatz.
    Walser soll laut Angabe Geschichte studiert haben, das Spezialfach "Klitterung" ist nicht erwähnt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2012 06:42

    Wie ich das alles verachte!

    Diese Vielzahl an Vernadereien, linkslastige Aufdecker-Aktivitäten (mit blindem Auge auf die eigenen krummen Füß'), Medienkauf; Vernebelungsaktionen, wo es linke Herrschaften treffen könnte: alles zur Festigung der linken Bastionen, zur Zementierung ihrer Macht!

    Wir Bürgerlichen? Zu schwach für wirksame Gegenwehr, zu zersplittert in den notwendigen Stoßrichtungen; insgesamt zu vornehm und zu gutmütig!
    So samma halt!

    Wo ist die Kraft, die uns aus diesem Dilemma herausholt?
    Derzeit weit und breit kein Wunderwuzzi (m/w) in Sicht!

    Wer weiß mehr?

    (mail to: gerhard@michler.at)

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2012 01:25

    Wäre das ein rechtsextremer Facebook-Aufruf, dann hätte man den Betreiber der Seite ausgeforscht und dieser wäre mindestens mit einer Gefängnisstrafe von 6 Monaten UNBEDINGT abgestraft worden.

    Aber bei den Linksextremen drückt unsere "Justizia" beide Augen zu und da sage noch einmal jemand: vor dem Gesetz sind alle gleich!

    Bei uns in "Absurdistan" hat sich der Justizapparat - von der Politik, der VLM sowie der PC gnadenlos vereinnahmt - längst einseitig zugunsten der Linkschaoten entschieden. Traurig aber wahr!

  4. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2012 09:09

    VERGANGENHEIT-GEGENWART-ZUKUNFT

    „…Linke Gutmenschen sind immer mit Begeisterung bei Konflikten von vorvorgestern zwar ethisch, aber total einäugig…“ (A.U.)

    Ein einmaliges Phänomen in den Ländern des Staatssozialismus war die Triebkraft der herrschenden Schicht. „Ihre Macht war größer als die irgendeiner früheren Klasse in der Geschichte, und entsprechend größer waren ihre Klassendünkel und ihre Klassenvorurteile.“ (Milovan Djilas)

    Im Rückblick war ihre Herrschaft kürzer als die anderer „Herrschaften“. Ihre Hinterlassenschaft war aber ruinöser. Die Schäden an der Menschheit sind kaum absehbar ( (z.B. riesige verseuchte Gebiete um die Uranbergwerke). Vor allem die seelische Deformierung von Millionen Menschen. Und, das Herunterwirtschaften ganzer Länder und Nationen…

    Im EU-Staatssozialismus setzt sich die Geschichte fort… Insbesondere die seelische Deformierung und das Herunterwirtschaften…

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2012 08:31

    Solidarität und Mainstream.

    Solidarisch wird links fast alles aufgefasst und begründet, ob gut oder schlecht, jedenfalls gedankenlos und kritiklos das Marschiervolk betreffend, gezielt bis krimieall, was den Kader betrifft. Was in diesen Fällen aber bereits das Gesetz überschreitet.

    Beim Überschreiten der Gesetze ist die Linksjustiz ja geübt, wie gesagt, mit selektiver Wahrnehmung ausgestattet und mit selektiver Verfolgung von Straftaten, für Österreich, einst ein Musterland der Gesellschaftsordnung, heute eine einzige Katastrophe.

    Mainstream war auch in den 1930-er Jahren angesagt, zwar nicht mit diesem Beschreibungstitel, aber mit ähnlich verderblicher Wirkung, oder wollen die Geschichtsfälscher auch den 2. Weltkrieg in Frage stellen ?

    Die Österreicher täten gut daran, über diese Fakten nachzudenken und die Konsequenzen zu ziehen, es wäre dringend Zeit, das abzustellen, und das geht für den Bürger nur per Wahl. Je unbedeutender Links wird, desto sicherer können diese Auswüchse in den Griff bekommen werden.

    Wir müssen wachsam sein, in alle Richtungen.

    Wir wollen Frieden und Zukunft und nicht Klassenkampf und Schuldensumpf.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2012 08:51

    "Linksblind"

    Der medizinisch-pharmazeutische Komplex bemüht sich zwar nach Kräften, immer neue Krankheiten in die Vergütungsregister der Sozialversicherungen hinein zu definieren (wie z.B. "Burnout"), ist aber offensichtlich nicht in der Lage, objektiv gesellschaftsschädigendes Verhalten, verbunden mit pathologischer Wahrheitsvermeidung, wie beispielsweise von AU aufgezeigt, in die Gruppe der dissoziativen Persönlichkeitsstörungen (mit Tendenz zur Soziopathie) einzureihen.

    So kommt es, dass zwar mit an Sicherheit grenzender Wahscheinlichkeit mit einer Verurteilung zu rechnen hat, wird heute die Hand zum "deutschen Gruß" erhoben, nicht aber jemand, der im Geiste jener Kommunisten lebt, welche es in ihrer kurzen Hochphase geschafft haben, sich ca. 100.000.000 Toter schuldig zu machen.

    Und nicht einmal die geistige Vergiftung, welche Engels, Marx und Epigonen als Bodensatz ihres Giftcocktails zurückgelassen haben, wird im Interesse psychischer Umwelthygiene zu entsorgen versucht.

    Immerhin - so ist festzuhalten - stellt Korruption ein "normales kriminelles" Verhalten dar und kann mit einigermaßen bekannten Mitteln bekämpft werden. Aber gegen das schleichende, in den Tiefen der Gehirne sitzende Gitft "linker Denkungsart" scheint kein Kraut gewachsen. Denn die "Linksdreher" haben es verstanden, sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr Waffen der "grün-pazifistischen Gutmenschen" anzueignen und können nun aus deren Arsenalen von der "Faschismuskeule" (schon etwas veraltet, aber immer noch wirksam) über die etwas harmlosere, aber breitenwirksame "Kapitalismusschelte", alternativ auch mal den Genderismus und die Political Correctness bis hin zu "ideologischen Cruise Missiles" (gezielte, persönliche Verunglimpfung durch meist "anonym" erhaltene Hinweise) ihre Angriffe gegen "Andersdenkende" (welche doch eigentlich vom Geist demokratischer Gesellschaften geschützt sein sollten) vortragen.

    Ich fordere ein strenges Wiederbetätigungsgesetz gegen diese Delikte und gegen alles, was auch nur im Verdacht steht, "links" zu sein!
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  7. Ausgezeichneter KommentatorKaffeehäferl
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2012 15:56

    Manchmal frage ich mich, ob die Linken von heute nicht die Faschisten von morgen sind. Immer mehr entsteht der Eindruck, daß sie sich exakt der Mittel bedienen, die zu bekämpfen sie vorgeben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Mai 2012 09:55

    Wie figura zeigt:

    Der Nationalsozialismus ist - ebenso wie der heutige Sozialismus - eine linke Ideologie.

    Jedesmal wenn einer von der rot/grünen/bunten Kahlfraßtruppe das Wort "Faschismus", "Nationalsozialismus" oder dergleichen in den Mund nimmt, muss er sofort darauf hingewiesen werden, dass er selbst der derzeitigen Inkarnation dieser verbrecherischen Kurzschlussideologie anhängt.

    Ein geistiger Kurzschluss ist das deshalb, weil aus dem Glauben, die einzige richtige Ideologie völlig verstehend zu besitzen das Recht (!) abgeleitet wird, alle anderen zunächst geistig und dann auch körperlich vergewaltigen und unterdrücken zu dürfen.

    Warum diese Ideologie auch verbrecherisch ist, sieht man aus dem letzten Teilsatz und Anschauungsmaterial liefert die Tagespolitik.

    Den Bürgerlichen ist schließlich vorzuwerfen, dass ihnen das Fallbeispiel eines Renners eines Tandlers von den alten Sozen und natürlich nicht zu vergessen dasjenige eines Schröders und Gusenbauers unter den neueren Lügenroten nicht genügte. Wieviele Stricke wollen die denn noch verkaufen bis sie merken, wozu diese gebraucht werden?


alle Kommentare

  1. Kaden (kein Partner)
    22. Februar 2015 04:06

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  2. Jack (kein Partner)
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    19. Januar 2015 23:06

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    19. Januar 2015 16:48

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  8. Tertu (kein Partner)
    07. Mai 2012 14:59

    Die Debatten um die Umbenennung des Dr.-Karl-Lueger-Ringes in Wien hat mich veranlasst nach weiteren (antisemitischen) Kandidaten Ausschau zu halten.
    Und da wurde ich im "Stenographisches Protokoll" der 78. Sitzung der Konstituierenden Nationalversammlung der Republik Österreich vom 29.April 1920 fündig.
    Da ist auf Seite 2382 folgendes zu lesen:
    Abgeordneter KUNSCHAK (später einer der fünf Unterzeichner der österreichischen Unabhängigkeitserklärung vom 27.4.1945):
    ....wir fordern daher, dass wenn man die Juden, soweit sie nicht ausgewiesen werden können und soweit sie nicht freiwillig gehen, unverzüglich in solchen Konzentrationslagern interniert werden...Ich bin überzeugt, wenn unser Volk weiß, dass es von diesen Elementen nicht mehr bewuchert wird, wird es gerne seine Zustimmung geben, dass aus Staatsmitteln, eventuell durch Einhebung einer eigenen Kopfsteuer, die Kosten für den ERhalt der Juden in den Konzentrationslagern aufgebracht werden.
    Frage: Wann werden die Empfänger der Kunschak-Preise diese empört
    zurückgeben?
    Keiner? Aber den Lueger-Ring tauft man um!
    Es gibt offenbar immer ungleiche Massstäbe.

  9. xRatio (kein Partner)
    03. Mai 2012 03:12

    Wie die linken Schweine und -linksbekloppt- Schweininnen gerade mal eingefärbt sind,
    ob grün, braun oder rot, macht entgegen ihrer schwachsinnigen Propaganda keinen Unterschied. Ist völlig egal.

    Stalin, Hitler, Mao und Pol Pot mag sich das Gesindel in den Irrenanstalten erklären lassen.

    Geisteskrankes, massenmördisches Gesindel, das ganze linke Pack.

    Nichts weiter.

    xRatio

  10. Gasthörer (kein Partner)
    02. Mai 2012 10:28

    Die meisten IE-Studenten sind ja nur hier, weil uns AUs Traumgebilde EU dazu verdonnert hat, jeden ausländischen Studenten hier -kostenfrei- studieren zu lassen. Und wer sich öfter an der Hauptuni aufhält, wird hören, dass diese Racker auffällig oft piffkinesisch klingen.

    Geht's öfter durch durch/vor die Hauptuni und ins alte AKH und schaut Euch an, wer an der von Euch finanzierten UNI so studiert. Ihr würdet Euch wundern. Allein die tausenden Gaststudenten, die direkt aus der Türkei kommen und dann die PC-Räume im NIG bevölkern, sind die Wonne. Diese schauen gerne türkische Nachrichten an den PCs, und für manchen Studierwilligen ist dann halt leider kein Platz mehr frei.

  11. Der Versachlicher (kein Partner)
    01. Mai 2012 23:31

    OT

    27. April 2012 01:29 | Autor: Andreas Unterberger

    Der neue deutsche Bundespräsident erweckt schon in seinen ersten Amtstagen im Österreicher Neidgefühle. (Mit einer nachträglichen Aktualisierung)

    Joachim Gauck hat wegen der skandalösen Behandlung der früheren ukrainischen Ministerpräsidentin Julia Timoschenko und anderer Oppositioneller im Gefängnis einen Besuch der Ukraine abgesagt. Er hätte im Mai in Jalta an einem Treffen zentraleuropäischer Präsidenten teilnehmen sollen (was heutzutage alles schon Mitteleuropa ist …). Timoschenko wird unter fadenscheinigen Vorwürfen vom Regime des jetzigen altkommunistischen Präsidenten Janukowitsch in Haft gehalten, wo sie auch misshandelt wird – trotz eines schweren Bandscheibenleidens. Wie schön wäre es, wenn einmal auch ein Heinz Fischer auf eine solche Idee kommen würde, mit der er Mut und Charakter beweisen könnte. Aber ich wage zu wetten: Fischer wird nach Jalta fahren – es sei denn, das Treffen wird jetzt ganz abgesagt, weil auch andere Staatsoberhäupter einem Janukowitsch nicht die Hand geben wollen. Hat doch Fischer noch nie verstanden, was an einem kommunistischen Potentaten widerlich sein sollte.
    Inzwischen hat - man höre und staune - auch Heinz Fischer seine Reise abgesagt. "Aus terminlichen Gründen". Womit man sich jede inhaltliche Stellungnahme erspart.
    ---------------------------------------------

    Unterberger lügt wie immer. BP Heinz Fischer hat seine Reise nach Jalta längst abgesagt - eine kurze Recherche hätte genügt, um das festzustellen.

    Im übrigen: Derzeit sagen viele Politiker (darunter auch sämtliche österreichischen Politiker, die gefahren wären) ihre Reisen zur EM in die Ukraine ab. Alle - bis auf einen: Den Schweizer SVP-Politiker Ueli Maurer. Warum verschweigt Unterberger das?

    • Einspruch! (kein Partner)
      02. Mai 2012 19:51

      Dieser "Versachlicher" scheint nicht ganz compos mentis zu sein: er bezichtigt Dr Unterberger der Lüge . . . warum? Weil dieser behauptet hätte, UHBP würde nach Jalta fahren.

      Als Beweis führt er Unterbergers Text an, wo jedoch (wenn man des Lesens mächtig ist) zu lesen ist: "Inzwischen hat - man höre und staune - auch Heinz Fischer seine Reise abgesagt."

      Merke: man muß nur schlicht genug sein in seinen Gedankengängen, dann hat man (in seinem linksaktivistischen Selbstverständnis) immer recht. Speziell dann, wenn man selbst die Unwahrheit spricht, nein: gerade dann. Was kümmern einen Aktivisten schließlich Tatsachen?

  12. AGLT (kein Partner)
    01. Mai 2012 20:13

    O.T.

    unglaublich wohltuend in der Zeit des Gesinnungsterrors und Genderwahns:

    "Da ich die Einfachheit dem Komplizierten immer vorziehe, verwende ich Begriffe wie Österreicher, Arbeiter und Unternehmer in der geläufigen Form, meine damit aber selbstverständlich Menschen beiderlei Geschlechts."

    Frank Stronach
    Stronach Institut für sozioökonomische Gerechtigkeit

    Beilage in der Kronen Zeitung vomm 1.5.2012

  13. DailyMirror (kein Partner)
    01. Mai 2012 13:23

    Aha: für Herrn Unterberger sind also die Audimax-Besetzer von heute genauso übel wie die rassistisch motivierten Schlägertrupps der 30-er Jahre.

    Herr Unterberger, seien Sie mir nicht böse: aber das ist widerlich, Unsinn, Verhetzung. Noch dazu, wo Sie im gleichen Artikel anderen "Verhetzung" vorwerfen: da sehen Sie wohl den Splitter im Auge des anderen, nicht aber den Balken im eigenen.

    • Alexander Renneberg
      01. Mai 2012 14:31

      grad vom maiaufmarsch heimgekehrt und die versprochenen fünf bier von den nationalen sozialisten bekommen?

      offenbar vertragen sie alkohol nicht so ganz.....

    • Diskussionsleiter (kein Partner)
      01. Mai 2012 15:30

      Nanu? Waren die Nationalen Sozialisten (vulgo "soziale Heimatpartei") heute nicht Urfahraner Jahrmarkt in Linz zu Gast?

    • Gastleser (kein Partner)
      01. Mai 2012 18:10

      ist wohl das wenig Hirn am Rathausplatz verdampft. Bezüglich Verhetzung ist dem linken Gesindel nachweislich ziemlich alles erlaubt, oder hat sich vielleicht die linke Staatsanwaltschaft den Transparenten mit "hängt Schüssel" angenommen? Stellen sie sich vor, ein FPÖler geht mit einem ähnlichen Plakat, Zielperson natürlich ein Gutmensch, spazieren, der mediale Aufschrei wäre gewaltig, abgesehen davon, dass dem Taferlträger unter Garantie eine Anzeige ins Haus steht und unter einem Jahr unbedingt kommt er auch nicht davon.

    • Erich Bauer
      02. Mai 2012 18:23

      Gastleser,

      Ein gewählter Parteiobmann einer demokratisch gewählten Partei wird als "Hassprediger" dargestellt. NIEMALS will man mit dieser demokratisch gewählten Partei (FPÖ) zusammenarbeiten! (Man mag von der FPÖ halten was man will!) Das ist tatsächlich Verhetzung! Österreich ist noch immer im Lagerdenken der 1.Republik verhaftet! Die Sozialisten betrachten dieses Land als ihr Eigentum! Und da gibt es noch immer Zeitgenossen, die von der Auflösung der Bundesländer schwafeln!

      Dieser 1.Mai zeigt mir wieder eindringlichst, daß die Enns der Grenzfluß zwischen den "Lagern" sein soll!!! Ich kanns kaum erwarten. Östlich davon balkanesisches Nehmertum... westlich davon besteht noch die Chance zu eine Gesellschaft, begründet auf Reziprozität...

  14. Torres (kein Partner)
    01. Mai 2012 11:04

    "... keine neuen Anfänger mehr aufnimmt ..." Aha: alte Anfänger (was immer das auch sein mag: "alt" an Lebensjahren oder "alt" an Studienjahren?) werden offenbar sehr wohl noch aufgenommen. Oder ist das womöglich wieder eine originelle Unterbergersche Sprachkreation?

  15. cmh (kein Partner)
    01. Mai 2012 09:55

    Wie figura zeigt:

    Der Nationalsozialismus ist - ebenso wie der heutige Sozialismus - eine linke Ideologie.

    Jedesmal wenn einer von der rot/grünen/bunten Kahlfraßtruppe das Wort "Faschismus", "Nationalsozialismus" oder dergleichen in den Mund nimmt, muss er sofort darauf hingewiesen werden, dass er selbst der derzeitigen Inkarnation dieser verbrecherischen Kurzschlussideologie anhängt.

    Ein geistiger Kurzschluss ist das deshalb, weil aus dem Glauben, die einzige richtige Ideologie völlig verstehend zu besitzen das Recht (!) abgeleitet wird, alle anderen zunächst geistig und dann auch körperlich vergewaltigen und unterdrücken zu dürfen.

    Warum diese Ideologie auch verbrecherisch ist, sieht man aus dem letzten Teilsatz und Anschauungsmaterial liefert die Tagespolitik.

    Den Bürgerlichen ist schließlich vorzuwerfen, dass ihnen das Fallbeispiel eines Renners eines Tandlers von den alten Sozen und natürlich nicht zu vergessen dasjenige eines Schröders und Gusenbauers unter den neueren Lügenroten nicht genügte. Wieviele Stricke wollen die denn noch verkaufen bis sie merken, wozu diese gebraucht werden?

    • Diskussionsleiter (kein Partner)
      01. Mai 2012 11:15

      Dann ist also HC Strache ein Linksextremer?

    • ProConsul
      01. Mai 2012 12:25

      Diskussionsleiter et al

      "Hierbei darf man jedoch nicht dem linkspolitischen Taschenspielertrick verfallen, „rechts“ mit „nationalistisch“ gleichzusetzen (eine Übung, die ihre Wurzeln im bolschewistischen Sprachdiktat hat, den Nationalsozialismus ausschließlich mit dem Wort „Faschismus“ zu benennen, um von dessen sozialistischem Hauptkern abzulenken). Dem „rechten“ Spektrum der Weltanschauungen rechnet Kuehnelt-
      Leddihn zu: Spiritualität, freien Willen und Verantwortlichkeit, Föderalismus, Patriotismus und freie Wirtschaft – kurz: Freiheitlicher Antitotalitarismus. Das „linke“ Spektrum sieht er manifestiert im Materialismus, Determinismus, Zentralismus, Etatismus, Sozialismus, Nationalismus und Rassismus. In Links und Rechts erkennt er echte Gegensätze, die sich deshalb nie berühren. (Es gibt kein „dazwischen“). „Die Linke“, schreibt er in seinem Hauptwerk „Gleichheit oder Freiheit?“, „wurzelt in der Französischen Revolution mit ihren nationalistischen und internationalistischen Epigonen, die Rechte in den Traditionen des christlichen und vorchristlichen Westens.“ (S. 339)" (Roland Baader - Leben und Werk von Erik Maria Ritter von Kuehnelt-Leddihn)

      @Diskussionsleiter: Ich hoffe, wir haben das Thema somit geklärt, und sie haben endlich was dazu gelernt.

    • ProConsul
      01. Mai 2012 13:18

      @cmh
      darf ich Sie um eine Kontakt Email-Adresse bitten.

    • Diskussionsleiter (kein Partner)
      01. Mai 2012 15:33

      Danke, ProConsul, dann ist ja Strache tatsächlich ein Linksextremer!
      Perdauz, was man hier alles lernt ...

    • DailyMirror (kein Partner)
      01. Mai 2012 17:49

      Das heißt dann wohl auch: wenn Strache über die "linkslinken Gutmenschen" schimpft, dann meint er damit sich selbst?

    • cmh (kein Partner)
      01. Mai 2012 19:19

      DiLeiLeiter

      Wenn es Ihnen feuchte Träume beschert, dann ist der HCS ganz speziell für Sie ein Linksextremer. Für Ihre Ansichten habe ich dann noch den Begriff Linxextrem vorrätig - der hat sogar zwei X. Supertoll? Oder?

      DaiMlich

      HCStrache meint mir linkslink nur seinen unmittelbaren und direkten Mitbewerber. Oder glauben Sie, dass ein Soze urplötzlich zu denken beginnt und was gscheides wählt. Nein - den Strache wird er wählen.

    • DailyMirror (kein Partner)
      01. Mai 2012 19:54

      @camorrha:
      Also, Strache ist links weil er rechts ist, er nennt aber nur die anderen links, weil die... äh... links oder rechts sind. Wie er. Und das hat damit zu tun, dass die Sozis nix Gscheites wählen.

      Kann's sein, dass Ihnen gestern beim Maibaumaufstellen der Baum umgefallen ist und Ihren Kopf getroffen hat?

    • cmh (kein Partner)
      01. Mai 2012 20:50

      Was machen Sie für Umstände? Mein Nick ist kürzer zu schreiben. Nur Buchstaben dazuzufügen ist für eine Verballhornung zu wenig.

      Aber machen Sie nur.

      Glauben Sie eigentlich an Vodoo und Wortzauber. Oder können Sie sich unter politischerm Rechts und politischem Links irgendetwas vorstellen?

      Vielleicht das folgende: Links ist die Laura und die trifft man mit dem Niko beim nobelsten Italiener der Innenstadt. Rechts ist der HC und der macht am Viktor Adlermarkt in regelmäßigen Abständen Lärm.

      Oder für simpel gestrickte Gutmenschen die folgende Parabel:

      Auf dem Viktor Adlermarkt sind nur noch drei Standler. Einer verkauft Obst und Gemüse, die anderen beiden Fische. Die Fische sind schon etwas vergammelt und haben zu stinken angefangen. Einer der beiden Fischhändller stinkt von rechts, der andere von links.

      Stellen Sie sich jetzt vor, ein Kunde kommt. Dann werden die Fischhändler sicher nur die Ware des anderen Fischhändlers und nicht so sehr die des Gemüsehändlers miesmachen wollen. Der eine schreit von links, der andere von rechts. Aber verkaufen wollen sie beide nur ihren stinkenden Fisch.

      Alles klar?

      Aber vielleicht stellen Sie sich auch einmal unter einen fallenden Maibaum. Ein leichter Schlag auf den Hinterkopf soll jamanchmal Wunder wirken.

    • Steuerzahler (kein Partner)
      02. Mai 2012 00:17

      „Rechts“ steht für Persönlichkeit, Vertikalität, Transzendenz, Freiheit, Subsidiarität, Föderalismus und Vielfalt.

      „Links“ für Kollektivismus, Horizontalismus, Materialismus, Gleichheit-Nämlichkeit, Zentralismus und Einfalt (in beiden Sinnen des Wortes).

      http://www.monarchieliga.de/person/kuehnelt-leddihn-erik-von/etikettenschwindel.htm

    • xRatio (kein Partner)
      03. Mai 2012 03:17

      Wie die linken Schweine und -linksbekloppt- Schweininnen gerade mal eingefärbt sind,
      ob grün, braun oder rot, macht entgegen ihrer schwachsinnigen Propaganda keinen Unterschied.

      Ist völlig egal.

      Stalin, Hitler, Mao und Pol Pot mag sich das Gesindel in den Irrenanstalten erklären lassen.

      Geisteskrankes, massenmördisches Gesindel, das ganze linke Pack.

      Nichts weiter.

      xRatio

  16. dxb (kein Partner)
    01. Mai 2012 09:25

    Was fast noch besser dazu passt ist der dieswöchige Artikel der Irene Brickner im Standard (http://mobil.derstandard.at/1334796483850/Brickners-Blog-Vom-Nachteil-Mirko-oder-Marijana-zu-heissen ) in dem die Paradegutmenschin ein Auskunftsersuchen einer Behörde für die Zahlung einer Familienförderung mit den Verbrechen der NS Behörden gleichgesetzt wird.
    Diese Verharmlosung von NS Verbrechen in der Öffentlichkeit nach den Bestimmungen des §3h VbtG, wie hoch war nich mal die Auflage des Standard, geht sicher wieder als menschenrechtlicher Meilenstein durch und schreit geradezu nach einem weiteren Renner Preis (ja das wa der mit dem Anschluß an Nazideutschland, also passt das schon ganz gut zusammen) für die Bricknerin....

    Aufdecker bei der Arbeit habe ich mir eher in der Tradition der Watergate oder Lucona Aufdecker denn in dieser Form vorgestellt.

    • Alex
      01. Mai 2012 12:27

      der Standard ist neben Heute und Österreich die widerlichste Zeitung in Ö.

    • Dassa (kein Partner)
      01. Mai 2012 18:50

      Alex,
      was heisst hier neben? der Standard ist mit seinen penetranten Gutmenschen das widerlichste Schundblatt überhaupt

  17. Politicus1 (kein Partner)
    01. Mai 2012 08:52

    AU fragt: wo ist der Unterschied?
    Es gibt eben keinen Unterschied! LINKSFaschismus ist genauso schlecht und verachtenswert wie RECHTSFaschismus!

    Die Nichtlinken der Wissenschaft und in der Politik müssen sich heute die Frage gefallen lassen, wie es kommen konnte, dass aus einmal seriösen Disziplinen mit international herzeigbaren Wissenschaftern heute - wie sie AU bezeichnet - "Ideologiestudien" wurden.
    Wieso sind Geschichte, Politikwissenschaft, Publizistik und alles, was "International" im Titel trägt, zu linken Schaubühnen geworden?

    • cmh (kein Partner)
      01. Mai 2012 10:12

      Insbesondere hinsichtlich der Geschichte frage ich mich schon, warum man das in großer Anzahl an den Universitäten studieren muss.

      Außer dass man für Geldverdienzwecke den amtlichen Nachweis mit Brief und Siegel benötigt, die Leseliste irgenwelcher Universitätsindoktrinatoren (Lehrende) abgearbeitet zu haben. Und dabei natürlich die gewünschten (!) Antworten gegeben zu haben.

      Gerade bei der Geschichte das Schwergewicht über Gebühr auf die neue Zeitgeschichte zu legen halte ich nicht für besonders informativ, sondern im Gegenteil eher unproduktiv. Der Grund dafür liegt schlicht und ergreifend in der zeitlichen Nähe zur Jetztzeit. Genauso wenig sinnvoll ist es ja auch, sich von der Geliebten ein Urteil anhand der sicher vorhandenen Unreinheiten auf der Nase zu bilden.

  18. annona
    01. Mai 2012 00:58

    ad Internationale Entwicklung (IE): Ja, dieses Studium ist generell als ideologisch einzustufen und die ProfessorInnen als auch ein Großteil der Studierenden sind politisch der (extremen) Linken zugehörig.
    Dennoch sollte eines nicht außer Acht gelassen werden: Der viel zitierte "Bologna Prozess" hatte einen - meiner Meinung nach äußerst negativen - Einfluss auf das öster. Universitätssystem, wobei Umstellung vom System "Mag. --> Dr." auf "Bac. --> MA --> (Phd.)" hierzulande ziemlich unglücklich vonstatten gegangen ist. Auch der IE war es demnach für ehemalige DiplomstudentInnen (welche also auf das neue Bac. System umgestiegen sind) möglich, einen Studienabschluss zu erlangen, ohne eine "wissenschaftliche Abschlussarbeit" (ehemalige Diplomarbeit) abgegeben zu haben. Aber dies nur so nebenbei.
    Die Motive dieses Studium zu beginnen mögen oftmals ideologisch, politisch, nichts-besseres-zu tun-haben etc. bedingt sein, aber es gibt auch einen weiteren Grund, aus welches gerade die IE attraktiv erscheinen mochte: Als eines der wenigen - wenn nicht das einzige - Studium der Uni Wien, bot das Diplomstudium IE den Studierenden eine Wahlfreiheit (nach Humboldschen Prinzip). Man wurde nicht von vornherein in einen festgezogenen Curriculum gepresst, musste diese und jene Prüfung erst passieren um zu einer anderen zugelassen zu werden. Man konnte IE mit allem kompinieren, sei es nun Politik, Wirtschaft, Jus, Bodenkultur, Kulturwissenschaften, Sprachwissenschaften, Philosophie, Biologie, Technik etc. Auch die Seminare waren thematisch dermaßen unterschiedlich gestaltet, dass kein Absolvent dem anderen glich. Für denjenigen/diejenige, welche es zu schätzen und nutzen wusste, bot die IE eine intellektuelle Freiheit sondergleichen. Und ja, wer auch immer dieses Studium wählt, wird es nicht aufgrund seiner zukünftigen Jobchancen tun (aber ebenso ergeht es den Politik-, Kommunikationswissenschaften, der Philosophie etc.), aber des Interesses, des Lernens und des Wissens willen - ausgenommen der ideologisch "Vergifteten" !!!
    Außerdem macht die sogenannte "Protestbewegung" bzw. auch die "Aufwieglerstudentenschaft" der IE rund 10% der gesamten Studierendenzahl aus - wenn überhaupt. Ein guter Teil würde am liebsten in Grund und Boden versinken, wenn sie die Aktionen ihrer Kommilitonen sehen!
    Ich appeliere daher an ihren gesunden Menschenverstand, nicht ALLE in einen Topf zu werfen (was zugegebenermaßen sowohl eine politisch linke, als auch rechte Taktik zu sein scheint).

    • cmh (kein Partner)
      01. Mai 2012 10:24

      Weil das Humboldsche Prinzip genannt wurde:

      Diesem fehlt im heutigen Betrieb der Unterbau einer Gymnasial(aus)bildung.

      Das ist so wie auf einem festen Fundament auch ein wackeliges Haus gebaut werden kann, auf einem wackeligen Fundament aber auch ein festes Haus - und schon gar nicht ein wackeliges - sicher stehen kann.

      Schier zum Verzweifeln ist die logische Inkonsistenz der Universitäten, die sich doch glatt einerseits dem totalen Feminismus mit Tschändern und soweiter verschrieben haben und andererseits im Bätschelor die Bezeichnung eines akademischen Grades kreiert haben, die vom Wortstamm her schon ausschließlich ein männliches Individuum, nämlich einen Junggesellen, bezeichnen kann.

      Bakkalaurei wurden in den ma Universitäten diejenigen beichnet, die sich einerseits schon etwas auskannten, aber andererseits wegen ihrer fehlenden Familienbindung noch leicht herumgeschoben werden konnten.

      Man hätte ja nur den lic. nehmen müssen, hätte aber dann geglaubt, die Amis würden das nicht verstehen. Warum muss ich eigentlich unter der "University of Vienna" die "Alma Mater Rudolfina" erkennen?

  19. contra
    30. April 2012 22:59

    Unter 2Menschenjagd heute" verstehe ich auch jene Jäger, die sich an Orte begeben, wo sich Prominente privat aufhalten könnten (Restaurants etc.) und sie fotografien bzw. denunzieren, wer mit wem ein paar Worte gewechselt hat, um das dann als Faktum für Korruption und Freunderlwirtschaft hinzustellen.

    Absolut unerträglich!

  20. Ambra
    30. April 2012 22:26

    In der Wiener Zeitung von 26.April erschien ein Leserbrief von Norbert Leser
    zum Thema Lueger, den man den Linken herzlich zur Lekture empfehlen kann !!
    Norbert Leser dürfte ja nicht im Verdacht stehen, der rechten Reichshälfte anzugehören. Also vielleicht regt dieser Leserbrief den einen oder anderen der Genossen zum Nachdenken an ! Und - oh pardon - natürlich auch die GenossINNEN....

    • Florin
    • Florin
      01. Mai 2012 08:56

      Aus dem E-Mail an die WZ:
      *Demgegenüber ist an eine über jeden Verdacht einer einseitigen Sympathie erhabene Gegenstimme zu erinnern, an die von Stefan Zweig, der in seiner "Welt von gestern" Lueger nicht in die Nähe Hitlers rückt, sondern ihn als dessen Gegensatz und Widerpart darstellt. Zweig bescheinigt der Luegerschen Stadtverwaltung, dass sie "tadellos gerecht und sogar vorbildlich demokratisch" war, und dass "die Juden, die vor diesem Triumph der antisemitischen Partei gezittert hatten, ebenso gleichberechtigt und angesehen weiterlebten. Noch war nicht das Hassgift und der Wille zu gegenseitiger restloser Vernichtung in den Blutkreislauf der Zeit gedrungen."*

      Dieser "Zweig" ist übrigens absolut empfehlenswert!

  21. dssm
    30. April 2012 21:34

    Wir sollten nicht mit den irregeleiteten jungen Studenten so arg ins Gericht gehen. Jeder Mensch versucht sein Leben so gut er kann zu leben, wer jung ist, hat wenig Erfahrung, er muss sich auf das 'Umfeld' verlassen. Die Täter sind daher diejenigen, welche diese Flut an Studienrichtungen eingeführt haben. Die Täter sind diejenigen, welche die Lehre als minderwertig ansehen und das den Kindern und Eltern so beibringen. Die Täter sind diejenigen, welche auf viel zu wenige Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter, viel zu viele Studenten loslassen. Die Täter sind diejenigen, welche die Prüfungen mechanisiert haben und nicht das Verständnis abklopfen.
    Auch ich wäre frustriert wenn ich nach 4-5 Jahren Studium langsam mitbekommen, da 'draussen' läuft es ganz anders. All das Büffeln, all die Stunden im Hörsaal, all die finanziellen Engpässe – alles Umsonst, alle staatlichen Stellen überbesetzt weil der Staat pleite ist. Nur Platz für Kinder der Nomenklatura.
    Noch einmal: Bitte nicht diese jungen Menschen, deren Zukunft gar nicht so lustig ist, mit scharfer Gesetzesanwendung vollständig ins AUS stellen. Wenn die noch eine (viele) Vorstrafe(n) haben - ist selbst der Posten als Taxifahrer ausser Reichweite.

    • ambrosius
      01. Mai 2012 08:17

      Man muß es schon zugeben und somit in vieler Hinsicht Ihrem Beitrag zustimmen:
      1) die Pubertät setzt heute- vor allem in Blickrichtung auf die geistige Entwicklung- deutlich später ein als dazumal.
      2) mit der Gratismatura ( kein Schulgeld, kein Sitzenbleiben, keine Leistung) kann man ja auch nicht verlangen, daß die lieben Buben und Mäderln darüber nachdenken, wie sie dereinst ihr Brot verdienen werden.
      3) auch der Ersatz des Elternhauses durch Einrichtungen zur Schaffung des neuen Sowjetmenschen- pardon: sozialistisch eingestellten Bürgers- ist nicht geeignet, Gedanken über Eigenverantwortung zu fördern.

      Bloß: das Leben ist kein Ponyhof- Pardon: keine Gemeindebau- Kita

    • cmh (kein Partner)
      01. Mai 2012 10:45

      Aber wählen dürfen schon alle ab 16!

      Nicht dass ich die politischen Ansichten eines 16-jährigen nicht akzeptieren würde.

      Aber es ist schon sehr mangelhaft in der logischen Konsistenz, wenn man dem gleichen Individuum einerseits volle demokratische Rechte zusichert, andererseits aber vom Tragen der Konsequenzen der persönlichen Entscheidungen dispensieren will.

      Seien wir uns doch ehrlich: diese Herangehensweise an die Demokratie macht sich nur über die Wähler lustig und entwertet gleichzeitig die Demokratie an sich.

      Die Auswirkungen im Universitätsbereich sind auch für den Außenstehenden nicht zu übersehen:

      An den Universitäten wird jeder Schrott zugelassen und damit gleichzeitig ein sinnvolles Studieren unmöglich gemacht. Die Kinder der Nomenklatura gehen dann auch nicht auf eine der Universitäten, sondern machen ihren, sie den echten Universitätsgebildeten gleichstellenden Scherztitel an der Donauuniversität Krems (Niko P.) und gehen für die wirklichen an ausländische Einrichtungen wie z.B. die ecole nationale superieure

    • dssm
      01. Mai 2012 10:52

      CMH: Sie treffen mit Ihrer Kritik ins Schwarze. Es ist einfach krank einen 16jährigen Schüler wählen zu lassen. Ich denke mit Schaudern an meine eignen Überzeugungen in diesem jugendlichen Alter nach; und dies obwohl ich das Glück hatte das meine Eltern uns Kindern wirklich eine grundsolide Bildung mitgegeben haben. Es fehlt einfach Lebenserfahrung, die kann man aber nicht lernen, die muss man machen und zwar im beruflichen Alltag. Daher mein Vorschlag für das Wahlalter: Mindestens 5 Jahre ein eigenes Geld verdient!

    • Undine
      01. Mai 2012 11:08

      @ambrosius

      *****!

      "... die Pubertät setzt heute- vor allem in Blickrichtung auf die geistige Entwicklung- deutlich später ein als dazumal."

      Es scheint mir heute so zu sein, daß körperliche und geistige Entwicklung in der Pubertät nicht mehr einigermaßen parallel verlaufen, sondern ---voneinander getrennt --- HINTEREINANDER, und zwar mit immer größer werdendem Abstand. Manche Mittdreißiger wirken, als wäre dieser pubertäre geistige Entwicklungsprozeß noch immer nicht abgeschlossen. Im Gegenzug nützen die körperlich immer früher Pubertierenden ---leider ohne den dazugehörenden Verstand--- die einsetzende körperliche Entwicklung ausgiebigst.

    • Undine
      01. Mai 2012 11:20

      @dssm

      Absolute Zustimmung! Und wer als genug erwachsen klassifiziert wird, um mit 16 Jahren wählen zu dürfen (eine Verantwortung!), muß, wenn er/sie gegen das Gesetz verstößt, auch wie ein Erwachsener behandelt werden und nicht plötzlich strafmildernd als leichtsinniges "Kind", das die Tragweite seiner Tat nicht absehen konnte.

    • cmh (kein Partner)
      01. Mai 2012 19:12

      quidquid agis, prudenter agas et respice finem

      Der Kern des Pudels liegt eigentlich noch tiefer.

      Ich möchte natürlich einem 16-jährigen nicht entmündigen. Es ist aber dennoch festzustellen, dass überall dort, wo Jugendliche dem Rotstaat in die Hände fallen, ihnen systematisch abtrainiert wird darauf zu schauen, welche Konsequenzen das eigene Handeln hat.

      Und die sollen dann wählen? Um kurz darauf den Tatbeweis zu erbringen, dass sie nicht einmal ihre eigenen LEbensumstände durch eine verantwortungsbewusste Wahl in den Griff zu kriegen im Stande sind?

      Den jungen Studenten ist dabei aber kein Vorwurf zu machen. Sie wurden scheibchenweise verraten und verkauft.

      Was hier aber nottut, ist den roten (Ver)Bildungsexperten, das Versagen ihres Denkansatzes immer wieder aufs neue vorzuhalten.

  22. socrates
    30. April 2012 20:15

    Die Macht schafft immer neue Gesetze, die mit dem Naturrecht nichts zu tun haben. Heute bereichert man sich durch neue Gesetze, wie z.B. das Copyright.
    Immer neue Genossen streben zur staatlichen Futterkneipe, indem sie die Geschichte fälschen.
    Aber auch die "Liberalen" und "Investoren" tun das gleiche. Hier wurden sie ertappt, aber zur Not ändern sie auch die Verfassung!

    Kim Dotcom darf teilweise auf sein Vermögen zugreifen
    750.000 US-Dollar (derzeit rund 565.000 Euro) in Bargeld und sonstigen Vermögenswerten kann der Megaupload-Gründer Kim "Kimble" Schmitz, der sich seit einiger Zeit Kim Dotcom nennt, wieder in Anspruch nehmen. Das entschied der neuseeländische High Court, wie die News-Seite Stuff berichtet.
    So soll Dotcom wieder vollen Zugriff auf eins seiner Bankkonten mit 301.000 US-Dollar (227.000 Euro) bekommen, ebenso hat er seinen Mercedes-Benz G55AMG im Wert von 250.000 US-Dollar (188.000 Euro) zur Verfügung. Ferner sollen diverse Rechnungen beglichen werden, darunter Arztrechnungen für Dotcoms Frau Mona. Auch soll sie wieder Zugriff auf ihr Auto bekommen, einen Toyota Vellfire. Zudem sollen Dotcom monatlich 20.000 US-Dollar (15.000 Euro) zustehen, die sich aus Zinsen eines Investments in neuseeländische Staatsanleihen speisen. Ein Großteil des Vermögens, darunter Luxuskarossen im Wert von 6 Millionen US-Dollar (4,5 Millionen Euro), wird jedoch nach wie vor beschlagnahmt bleiben.
    Zuvor hatte Dotcoms Anwalt Willie Akel vom Gericht gefordert, das gesamte Vermögen wieder freizugeben. So sei das Vermögen unrechtmäßig beschlagnahmt worden, weil die dafür nötigen Papiere nicht vorgelegen hätten. Die zuständige Richterin erklärte das Vorgehen für rechtmäßig, ließ den Anwälten aber gleichzeitig weitere Rechtsmittel dagegen offen.
    Parallel dazu sorgte auch eine Parteispende seitens Dotcom für Aufregung: Gegenüber der Tageszeitung New Zealand Herald erklärte er, 2010 dem Vorsitzenden der konservativen Regierungspartei Partei John Banks 50.000 NZ-Dollar (31.000 Euro) für den Wahlkampf gespendet zu haben. Da man in Neuseeland bei Parteispenden bis zu 25.000 NZ-Dollar (15.000 Euro) anonym bleiben kann, soll ihn Banks im persönlichen Gespräch gebeten haben, die Summe auf zwei Spenden zu stückeln.
    Nun wird polizeilich ermittelt, ob Banks die Spende geheim halten wollte und somit gegen das Parteispendengesetz verstoßen habe. Banks bestreitet bislang jegliches Fehlverhalten seinerseits und verneint eine engere Bekanntschaft mit Dotcom. Gleichwohl gibt es dem Herald-Bericht zufolge Zeugen und Videoaufnahmen, die solche Gespräche zwischen beiden bestätigen. Das Neuseeländische Recht sieht für Verstöße gegen das Parteispendengesetz Haftstrafen bis zu zwei Jahren sowie Geldstrafen bis 10.000 NZ-Dollar (6000 Euro) vor.
    Derzeit ist auch noch unklar, ob es überhaupt zu einem Prozess gegen Kim Dotcom sowie zu einer Auslieferung kommen wird. So äußerte der US-Richter Liam O'Grady, der einem Nebenverfahren gegen Megaupload vorsitzt, starke Zweifel daran. Unter anderem sei es fraglich, ob die angelasteten Taten den nötigen Strafrahmen für eine Auslieferung rechtfertigten. Außerdem monierte er mehrere Formfehler seitens der Behörden. (axk) (heise.de)
    Verteilung der Cloud-Märkte (IT-Business - vor 11 Stunden)
    Weder Investoren noch Anleger brauchen Angst zu haben, dass das neue IT-Vertriebs- und Servicemodell so schnell platzt, wie die Dotcom-Blase vor rund einem ...
    Einfach unter dotcom nachsehen und man findet, daß Gesetze und Menschenrechte für normale Bürger nichts wert sind. Da können unsere Sozi´s moralisch mitnaschen.

  23. Anton Volpini
    30. April 2012 18:11

    "Außer dass damals die Gewalt von schlagenden und Nazi-Studenten ausgegangen ist, während sie heute von linken Studenten ausgeht."

    Selbst da kann ich keinen Unterschied feststellen, denn was ist bei den heutigen sozialistischen Studenten anders, als bei den damals nationalen Sozialisten?
    Vielleicht die Sichtweise durch die Internationalität?

  24. perseus
    30. April 2012 16:40

    Apropos „Die Presse“ (einst bürgerliche Zeitung) – folgendes Zitat vom 24.4. zum Thema Anders Breivik.

    „Im Prozess gegen den christlichen norwegischen Rechtsradikalen Anders Breivik hatte dieser am Mittwoch Gelegenheit, die zwei psychiatrischen Gutachten zu kommentieren.“

    Die Presse macht sich damit zum Komplizen aller Linksblätter, die gemeinsam die Reste der Kirche eliminieren wollen.

    Ich bin kein katholischer Aktivist oder gehe regelmäßig in die Kirche; ich glaube aber, dass durch den christlichen Glauben ewig gültige Werte vertreten werden, was man von den linken Ideologien, die dahinter stecken, wenn es darum geht, den christlichen Glauben immer mehr und mehr zu diskreditieren, nicht sagen kann. Die vertreten überhaupt nichts mehr außer das Ziel, selbst weiter am Futtertrog zu bleiben, den wir alle finanzieren.

    Ich hätte vor einiger Zeit – auch unter Michael Fleischhacker - nicht gedacht, dass das in der Presse möglich ist. So etwas passiert eher in Profil, News oder Format.

    Leider liest man auch immer mehr schöngeschriebene Artikel über tolle Leistungen von Wiener Stadträten oder einzelner Magistratsabteilungen und findet Inserate der Gemeinde, mit denen das „bezahlt“ wurde.

    Also auch schon bestochen.

    Schade um „Die Presse“.

    • Cotopaxi
      30. April 2012 17:44

      Genauso gut hätte der Presse-Schreiberling daraufhin weisen können, dass B. ein homosexueller und/oder freimaurerischer Rechtsradikaler ist, oder?
      Aber christlicher Rechtsradikaler entspricht doch eher dem journalistischen Zeitgeist.

      Aber vor der Freimaurerlobby und den Homosexuellen-Verbänden ziehen alle feige die Schwänze ein.

    • Undine
      30. April 2012 21:46

      Also können wir zusammenfassen: Breivik ist blond und blauäugig (das war das erstgenannte "Erkennungsmerkmal"!) --- was ausschließen sollte, daß er ein "Ausländer" ist --- christlich, rechts(extrem), Freimaurer, homosexuell.
      Daß er zu den Freimaurern zählt und homosexuell ist, wird nie erwähnt. Umso öfter wird er dafür als christlich und rechts(extrem) bezeichnet.

      Man will also den Freimaurern und den Homosexuellen nicht antun, daß Breivik einer von ihnen ist, obwohl es stimmt.
      Man will den Christen und den Rechten schaden, indem man dieses menschliche Monster ständig in ihre Nähe rückt.
      Das ist "objektive" Berichterstattung a la ORF.

  25. Kaffeehäferl
    30. April 2012 15:56

    Manchmal frage ich mich, ob die Linken von heute nicht die Faschisten von morgen sind. Immer mehr entsteht der Eindruck, daß sie sich exakt der Mittel bedienen, die zu bekämpfen sie vorgeben.

    • Charlesmagne
      30. April 2012 16:01

      Der neue Faschismus wird nicht sagen:"Ich bin der Faschismus"
      Er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus"

      Ignazio Silone. italienischer Sozialist, 1900 bis 1978

  26. HJR
    30. April 2012 13:45

    OT - Das rote Wien

    Komme soeben von einigen Besorgungen zurück. U.a. wollte ich im "Mistplatz Kendlerstraße" (MA48) Biomüllsäcke besorgen. Dort empfing mich ein total verstörter Arbeiter, der mir nach ergebnisloser Prüfung seiner diesbezüglichen Bestände mitteilte, dass er keine hätte, weil er heute schon mit der Total-Räumung des Gebäudes beschftigt sei und mit heute Abend arbeitslos wird. Die Stadt Wien müsse sparen und hätte den Vertrag mit der Betreiberfirma mit heutigem Tag gekündigt - damit würden heute 100 Mitarbeiter arbeitslos.

    Vienna is different! Und morgen marschiert die Gewerkschaft an Häupl & Konsorten vorm Rathaus-Podium vorbei und darf sich wieder anhören, was der böse Kapitalismus alles anrichtet bzw. woran er schuld ist.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    PS.: Jetzt weiß ich auch, wo das Gerücht herkommt, dass der Häupl im Herbst zugunsten Hundsdorfers aufhören will. Na, klar! Wien ist nach nahezu 100 Jahren roter Dominanz pleite!

  27. Erich Bauer
    30. April 2012 11:44

    VERGANGENHEIT-GEGENWART-ZUKUNFT

    „…Bei den linken Sauereien von heute sind die Bürgerlichen viel zu knieweich …“ (A.U.)

    Die „Neue Klasse“ war und ist in ihrem Impetus eine antikapitalistische und antibürgerliche Reaktion… Sie kennt nicht nur die Schwächen des Bürgertums, sie nützt sie auch aus: es ist das latent vorhandene „schlechte Gewissen“, der Hang zur Heuchelei, der für die Verstiegenheit des „theoretischen Sozialismus“ empfänglich macht und nicht zuletzt die relative UNERFAHRENHEIT des Bürgertums als „herrschende Schicht“… Man könnte auch sagen, der individuelle Erfolg hat im Bürgertum einen höhern Stellenwert als die „Ausbeutung der Massen“.

    Zwei Monate vor dem Sturz behauptete Honecker: „Die Einheit der Massen mit der Partei war noch nie so stark wie heute“. Der Adressat dieser Erkenntnis war aber längst nicht mehr die Masse. Der Adressat war die „Neue Klasse“ selbst! Und ihre Sponsoren im Westen! Man wollte den Eindruck stabiler Machtverhältnisse erwecken… Mit Hilfe von westlichen Kreditgebern und Geschäftspartnern noch einige Zeit sein Leben fristen…

    Hier und heute: Die „Rettungsschirme“… für die „fernöstlichen“ Kreditgeber? Fristverlängerung?

  28. Wolfgang Bauer
    30. April 2012 09:41

    Ein Gustostückerl von Einäugigkeit und Manipulation: Heute in der Presse, Gastkommentar von Dr. Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, zur Krypta am Heldenplatz.
    Walser soll laut Angabe Geschichte studiert haben, das Spezialfach "Klitterung" ist nicht erwähnt.

    • Cotopaxi
      30. April 2012 10:18

      Allein wegen eines solchen Schwagers (Walser) ist der Schwarze Klubobmann Kopf rücktrittsreif. Persönlich verstehen sie sich angeblich bestens. Ich empfände einen solchen Angeheirateten Grünen als unerträglich.

    • Herbert Sutter
      30. April 2012 10:29

      Ich denke, Herr Kopf hat es auch verdient fair behandelt zu werden, auch auf dem glatten Parkett der Politik.

      Was kann der Herr Kopf dafür, welche Ansichten Walser hat? Auch wenn er der Schwager ist?

      Ich möchte an die ideologisch so ungleichen Brüder aus Deutschland: Hans-Jochen Vogel und Bernhard Vogel erinnern:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Jochen_Vogel

      http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Vogel_%28Ministerpr%C3%A4sident%29

    • brechstange
      30. April 2012 10:50

      Sippenhaftung sollte es nicht geben.

    • Cotopaxi
      30. April 2012 10:51

      Obwohl Kopf einen Bolzen nach dem anderen dreht, wird er doch immer noch fair behandelt.
      Sein Parteiobmann stellt sich demonstrativ hinter ihm, das bedeutet erfahrungsgemäß, dass Kopf bald Geschichte sein wird.
      Soviel zur internen Fairness bei den Schwarzen Steigbügelhaltern der Roten.

    • Cotopaxi
      30. April 2012 10:54

      @brechstange

      Gilt das auch für die Pelinkas und die Häupls?

    • brechstange
      30. April 2012 12:41

      Natürlich gilt das auch für Pelinkas und Häupls, cotopaxi.

      Bei Pelinka war das Problem, dass er vorausgewählt wurde, siehe da nun braucht man den Posten plötzlich nicht mehr. Bei Häupls Sohn musste jemand weichen, das ist ein kleiner feiner, nein eigentlich großer Unterschied.

  29. Erich Bauer
    30. April 2012 09:09

    VERGANGENHEIT-GEGENWART-ZUKUNFT

    „…Linke Gutmenschen sind immer mit Begeisterung bei Konflikten von vorvorgestern zwar ethisch, aber total einäugig…“ (A.U.)

    Ein einmaliges Phänomen in den Ländern des Staatssozialismus war die Triebkraft der herrschenden Schicht. „Ihre Macht war größer als die irgendeiner früheren Klasse in der Geschichte, und entsprechend größer waren ihre Klassendünkel und ihre Klassenvorurteile.“ (Milovan Djilas)

    Im Rückblick war ihre Herrschaft kürzer als die anderer „Herrschaften“. Ihre Hinterlassenschaft war aber ruinöser. Die Schäden an der Menschheit sind kaum absehbar ( (z.B. riesige verseuchte Gebiete um die Uranbergwerke). Vor allem die seelische Deformierung von Millionen Menschen. Und, das Herunterwirtschaften ganzer Länder und Nationen…

    Im EU-Staatssozialismus setzt sich die Geschichte fort… Insbesondere die seelische Deformierung und das Herunterwirtschaften…

  30. HJR
    30. April 2012 08:51

    "Linksblind"

    Der medizinisch-pharmazeutische Komplex bemüht sich zwar nach Kräften, immer neue Krankheiten in die Vergütungsregister der Sozialversicherungen hinein zu definieren (wie z.B. "Burnout"), ist aber offensichtlich nicht in der Lage, objektiv gesellschaftsschädigendes Verhalten, verbunden mit pathologischer Wahrheitsvermeidung, wie beispielsweise von AU aufgezeigt, in die Gruppe der dissoziativen Persönlichkeitsstörungen (mit Tendenz zur Soziopathie) einzureihen.

    So kommt es, dass zwar mit an Sicherheit grenzender Wahscheinlichkeit mit einer Verurteilung zu rechnen hat, wird heute die Hand zum "deutschen Gruß" erhoben, nicht aber jemand, der im Geiste jener Kommunisten lebt, welche es in ihrer kurzen Hochphase geschafft haben, sich ca. 100.000.000 Toter schuldig zu machen.

    Und nicht einmal die geistige Vergiftung, welche Engels, Marx und Epigonen als Bodensatz ihres Giftcocktails zurückgelassen haben, wird im Interesse psychischer Umwelthygiene zu entsorgen versucht.

    Immerhin - so ist festzuhalten - stellt Korruption ein "normales kriminelles" Verhalten dar und kann mit einigermaßen bekannten Mitteln bekämpft werden. Aber gegen das schleichende, in den Tiefen der Gehirne sitzende Gitft "linker Denkungsart" scheint kein Kraut gewachsen. Denn die "Linksdreher" haben es verstanden, sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr Waffen der "grün-pazifistischen Gutmenschen" anzueignen und können nun aus deren Arsenalen von der "Faschismuskeule" (schon etwas veraltet, aber immer noch wirksam) über die etwas harmlosere, aber breitenwirksame "Kapitalismusschelte", alternativ auch mal den Genderismus und die Political Correctness bis hin zu "ideologischen Cruise Missiles" (gezielte, persönliche Verunglimpfung durch meist "anonym" erhaltene Hinweise) ihre Angriffe gegen "Andersdenkende" (welche doch eigentlich vom Geist demokratischer Gesellschaften geschützt sein sollten) vortragen.

    Ich fordere ein strenges Wiederbetätigungsgesetz gegen diese Delikte und gegen alles, was auch nur im Verdacht steht, "links" zu sein!
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • HJR
      30. April 2012 09:05

      @Nachwort
      Sozialismus ist der Nährboden des "geistigen Terrorismus"!

    • HJR
      30. April 2012 09:06

      Und bei dieser Gelegenheit:
      Der Islam ist der Nährboden des "realen Terrorismus"!

    • ambrosius
      30. April 2012 09:28

      Viel Lob und dennoch zwei wesentliche Korrekturen zu den Post Scripten:
      1)Nicht der Sozialismus allein ist der Nährboden des " geistigen Terrorismus", sondern jede Form absolustistischen Herrschaftsdenken, also auch die diversen Religionen.
      2)Den " realen Terrorismus " haben die Palästinenser vom faschistischen Zweig der Zionisten, etwa einem Menachem Begin, gelernt. Die waren es, die als erste mit einem Karren mit Sprengstoff gefüllter Melonen auf den belebten Makrtplatz gefahren sind !
      Angriffskriege mit religiöser Untermauerung, Massaker und Brandschatzungen und dergleichen hat es natürlich schon vorher, sowohl von Muslimen als auch von " wehrhaften Christen" gegeben, aber eben nicht diese Dimension des blindwütigen Terrorismus, wie wir ihn heute erfahren.

    • Herbert Sutter
      30. April 2012 09:45

      @ ambrosius

      Bei Ihrer historischen Analyse gebe ich Ihnen recht.

      Ergänzen möchte ich: Durch die technische Entwicklung ist die Situation heute so, dass jede Privatperson Terroranschläge von verheerender Wirkung - ohne besonders viel Aufwand - verüben kann.

      Alle Informationen für verheerende Anschläge sowie auch die Materialien, Sprengstoff u. Logistik können heute über das Internet, Mobilfunk, Handys, Smartphones, offene Schengegrenzen, moderne Verkehrsverbindungen beschafft werden.

      Denken Sie etwa an die Internet-Hacker die viel anrichten können, was viele überrascht, z.B.: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,826352,00.html

      Vereinfacht ausgedrückt: Heute kann eine Einzelperson einen ganzen Staat durch einen verheerenden Anschlag herausfordern.

    • Erich Bauer
      30. April 2012 10:25

      Die Rélativierung als "Differenzierung" auszugeben ist eine der wirkungsvollsten und zugleich verschlagensten Argumentationstechnik der "Neuen Klasse" (Staatssozialismus). Wenn alle "Stricke reissen", wirft man dem (bürgerlichen) "Klassenfeind" die "Inquisation" und/oder die "Hexen- und Ketzerverbrennungen" an den Kopf. Die Wirkung ist ungefähr damit vergleichbar, wie wenn einem kleinen Kind gesagt wird: "Du bist schuld, wenn Papa und Mama sich scheiden lassen!" Verstörendes, nicht nachvollziehbares "Schuldgefühl" erscheint dann.

      Mit "fortschrittlichen Theorien" wird der Blick vernebelt! Die "Neue Klasse" beherrscht die Kunst der Verschleierung und der Desinformation. Das Ganze beruht auf einer einfachen Grundlage: stur, unbeirrt, mit allem Nachdruck und Einfallsreichtum, allen Mitteln der Täuschung wird das Gegenteil behauptet von dem was tatsächlich ist. Selbst wenn irgendwann tatsächlich Armut herrscht, wird man von "wachsender Befriedigung der materiellen Bedürfnisse" sprechen. Und zum Trost: "Wir haben euch von der Inquisation befreit!!!"

    • ambrosius
      30. April 2012 10:35

      Wer " relativiert" hier was und gibt es als " Differenzierung" aus. Was meint derjenige mit " Differenzierung"?

    • HJR
      30. April 2012 11:33

      @ambrosius
      Danke für Ihre sachliche Replik. Widerspruch jedoch in Bezug auf die Religionen als Nährboden des "geistigen Terrorismus.
      Ich schließe mich Popper an, der ungefähr so argumentiert: Jede Ideologie (oder Doktrin), welche Gleichheit vor Freiheit stellt, neigt tendenziell dazu, die Gesellschaft von "oben nach unten" zu organisieren; somit gibt es eine (möglicherweise kleine) herrschende Klasse und eine mehr oder weniger absolutistische Gesellschaftsdoktrin. Dies trifft auf den Sozialismus (in all seinen Erscheinenformen, also auch in der des "National-Sozialismus") zu, nicht aber auf alle (Hoch-)Religionen wie z.B. das Christentum oder den Buddhismus. Hinzu kommt, dass der "Sozialismus" (in Gestalt des Nationalsozialismus) der Erfinder der politischen Propaganda als eines der ersten "geistigen Gifte" gelten darf.

      Was den Menachem Begin anbelangt, so haben Sie natürlich Recht. Aber schon der frühe Flugzeug-Terrorismus der Palestinenser wuchs auf islamischem Boden und die nun schon beinahe globale Terrorismusbedrohung geht wohl eindeutig von islamischen Kräften aus und ist wohl mehr oder weniger eine Pflanze, die den Hass (auf aalles was nicht islamisch ist) als Nährboden benötigt. Drum auch die Missionierungs- und Indoktrinierungsversuche (z.B. durch die Bibelverteilung der Salafisten oder durch die globale Finanzierung islamischer "Vorposten" durch die Wahabiten).

      @Herbert Sutter
      Ich denke, Sie haben vollkommen Recht, was die Potenzierung der Möglichkeiten geistigen und realen Terrorismus durch das Internet anbelangt. 'Darum bin ich persönlich auch der Meinung, das wir diesen Missbrauch an Freiheit (z.B. durch das Nick-Name-Unwesen, aber auch durch "Open-Source-Philosophie") stoppen sollten (und nicht noch weiter ausdehnen, wie die Piraten das in ihrer grenzenlosen Naivität fordern).

      @Erich Bauer
      Das eben isat der Fluch der bösen Tat, dass sie fortzeugend Böses muss gebären.
      Dort, wo dich der "geistige Terrorismus einmal etablieren konnte, kann man damit nicht aufhören, ohne das ganze Kartenhaus zum Einsturz zu bringen.

      Darum beginne ich auch jetzt, wo das Ende meines Lebens keine Sache einer fernen Zukunft ist, auch wieder die politische Dimension der christlichen Lehre in den Blick zu nehmen und glaube, dass eine "vernünftige" Renaissance der Politik in dieser Richtung angebracht wäre.

      Und danke für diesen Diskurs!
      =================================
      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • ambrosius
      30. April 2012 12:33

      Lieber HJR ! Ich habe schon selber gemerkt, das der Bezug so einfach auf " Religionen" nicht zulässig ist. Es ging mir auch um jene Leute, die aus einer Religion eine einen absolutistischen Warheitsanspruch begründende und diesen anderen Menschen mit allen Mitteln, auch der Gewalt aufoktroyieren wollende Ideologie schufen/schaffen.Was diese Leute betrifft, ist kein Unterschied zu anderem Indeologengesindel erkennbar.
      Es ist schon bemerkenswert, dass sowohl Jesus von Nazareth als auch Gautama Siddhartha eben keine schriftliche Spuren hinterlassen haben sondern mündlich ihr Wissen/Ansichten/Glauben vermittelt haben. Deswegen ist es ja so schwer zu erkennen, was diese Männer wirklich gemeint,gesagt,etc. haben und was von späteren Menschen hinzugefügt,verändert wurde.
      Noch ein Wort zum Thema Terrorismus: Wer hat`s erfunden ? Das war meine Bemerkung, nicht: " wer kann`s besser ?"

    • werauchimmer
      30. April 2012 12:33

      Soziopathie?

      Netter Begriff, das; und so handlich ...!

    • HJR
      30. April 2012 13:52

      @werauchimmer
      Ja, nicht?!

    • ProConsul
      30. April 2012 15:09

      Lieber Herr Rathbauer

      drei Sterne für ihren Beitrag. Es freut mich zu lesen, dass Sie "vermehrt die politische Dimension der christlichen Lehre in den Blick nehmen." Die politische Theologie ist auch mein großes Lieblingsgebiet und ich lese fast ausschließlich solche Bücher. Falls Sie Interesse haben, kann ich ihnen gerne ein paar Bücher empfehlen. Ich darf noch einige kurze und prägnante Zitate zu dem Thema bringen:

      "Folgt die Macht nicht dem Worte Gottes, ist sie nicht von Gott, sondern von dessen Widersacher." (Dirk Budde)

      "Doch fehlt die Religion als Bindekraft der Gesellschaft, dann muß eine Zwangsgewalt her, die die Einheit wahrt." (Friedrich Romig, Der Sinn der Geschichte)

      "Jede große politische Frage schließt stets auch eine große theologische Frage in sich." (Donoso Cortes)

      "Alle prägnanten Begriffe der modernen Staatslehre sind säkularisierte theologische Begriffe." (Carl Schmitt)

      "Es ist überraschend, daß wir am Grunde der Politik stets der Theologie begegnen.“ (Pierre-Joseph Proudhon)

      "Alle Bemühungen, Europa nach den Ideen einer aufklärerischen Gedankenwelt ohne Gott und christlichen Glauben zu ordnen, haben versagt."
      (Theodor Innitzer)

      "Ja, wir wollen einen christlich-deutschen Staat in unserer Heimat errichten!" (Engelbert Dollfuß, 10.09.1933)

    • ambrosius
      30. April 2012 17:10

      Er ist schon ein bedauern swertes Geschöpf, unser Lieber Gott ! Alle dürfen ihne beanspruchen und mißbrauchen und er kann sich nicht wehren.

    • Schani
      30. April 2012 17:17

      Meines Erachtens ist es nicht richtig, die "Erfindung des Terrorismus" Begin anzulasten. Schon während der franz. Revolution - nebenbei ein besonderes Übel in der Geschichte - sprach man von Terror. Außerdem gibt es einen gewaltigen qualitativen Unterschied zwischen jüdischem und palästinensischem Terror: die Araber wurden nie von totaler Ausrottung bedroht und die Juden werden das nach wie vor z.B. durch die Hamas!

    • HJR
      30. April 2012 18:15

      @Schani
      Sie haben Recht, wenn sie bereits auf früheren "Terror" hinweisen. Allerdings glaube ich, der "islamische Terror" hat eine neue Qualität deswegen, weil er sich nicht mehr nur gegen den eigentlichen Feind richtet, sondern die ganze Welt, die ihm nicht beizustehen bereit ist, zu Terrorzielen macht.
      =================================
      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Anton Volpini
      30. April 2012 18:15

      "Er ist schon ein bedauernswertes Geschöpf, unser Lieber Gott ! Alle dürfen ihne beanspruchen und mißbrauchen und er kann sich nicht wehren."

      Sind sie da sicher ambrosius?

    • HJR
      30. April 2012 18:28

      @ProConsul
      @ProConsul
      Vielen Dank für Ihre Re und Ihre Zitate. Allerdings geht mein Blick nichtso ganz weit in Richtung "politische Theologie" sondern eher bis dorthin, wo man mit rationalen Begründungen noch weiterkommt. (Wenn man Gott zu nahe kommt, ist das mit der Rationalität so eine Sache und die Argumentation wird mühsam). Aber ich denke, auch das restliche Feld bietet genug Raum für Betätigung.
      Z.B. kann man auf die Idee kommen, die Rolle der christlichen Kirche im Staat angesichts so mancher islamischer Aktivitäten wieder zu preferieren und zu stärken.
      =================================
      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • ambrosius
      30. April 2012 19:21

      Nochmals zum Thema " Erfinder des Terrorismus" : Terrorherrschaft á la Französische Revolution und dgl. gab es in der Menscheitsgeschichte mehr als uns lieb sein kann und auf allen Kontinenten und bei allen Rassen. Ich habe mich auf Terror in der Form von Mordanschlägen auf Menschen, die mit der Sache überhaupt nichts zu tun haben. bezogen und da ist die Faschismusfraktion der Zionisten m.E. tatsächlich diejenige, welche. Die " Weiterentwicklung " dieser Art der Auseinandersetzung im islamischen Bereich ist allgemein bekannt und unbestreitbar.

      Sehr vorsichtig würde ich mit Bemerkungen bzgl. der Begründung/Rechtfertigung solcher Handlungen sein ( "die Juden waren ja in ihrer Existenz bedroht" u.dgl.).
      Solche schwarz/weiß Argumente stimmen nie !! Weder bei den Juden noch bei den Palästinensern noch bei den Spaniern im Freiheitskampf gegen die beste Armee der Zeit, jene Napoleons, noch bei dem Mexikanern, den Maoisten auf den Philippinen oder in Nepal, den Tschetschenen, den Afghanen den... und den..
      und wem sonst noch immer. Ob Terror, Terroregime,Guerillakrieg: immer werden Menschenrechte mit Füssen getreten und die Probleme werden nicht gelöst.

    • Undine
      30. April 2012 22:02

      Dank an alle Poster für diese hochinteressante Diskussion!
      ********************* (Bitte, gerecht aufteilen!)

    • HJR
      30. April 2012 22:26

      @ambrosius
      Ja, da kann ich zustimmen.-
      MfG
      HJR

  31. Josef Maierhofer
    30. April 2012 08:31

    Solidarität und Mainstream.

    Solidarisch wird links fast alles aufgefasst und begründet, ob gut oder schlecht, jedenfalls gedankenlos und kritiklos das Marschiervolk betreffend, gezielt bis krimieall, was den Kader betrifft. Was in diesen Fällen aber bereits das Gesetz überschreitet.

    Beim Überschreiten der Gesetze ist die Linksjustiz ja geübt, wie gesagt, mit selektiver Wahrnehmung ausgestattet und mit selektiver Verfolgung von Straftaten, für Österreich, einst ein Musterland der Gesellschaftsordnung, heute eine einzige Katastrophe.

    Mainstream war auch in den 1930-er Jahren angesagt, zwar nicht mit diesem Beschreibungstitel, aber mit ähnlich verderblicher Wirkung, oder wollen die Geschichtsfälscher auch den 2. Weltkrieg in Frage stellen ?

    Die Österreicher täten gut daran, über diese Fakten nachzudenken und die Konsequenzen zu ziehen, es wäre dringend Zeit, das abzustellen, und das geht für den Bürger nur per Wahl. Je unbedeutender Links wird, desto sicherer können diese Auswüchse in den Griff bekommen werden.

    Wir müssen wachsam sein, in alle Richtungen.

    Wir wollen Frieden und Zukunft und nicht Klassenkampf und Schuldensumpf.

    • Haider
      30. April 2012 19:59

      Nehmen wir die Innsbrucker Bürgermeisterwahl. Bei einer Wahlbeteiligung von 36 % haben 54 % für die neue/alte Bürgermeisterin gestimmt. D.h. ca 20 % der Wahlberechtigten. Ein demokratisches Armutszeichen par excellence; wobei ich zugeben muß, ausgesprochen attraktiv waren die Alternativen nicht gerade!

    • Josef Maierhofer
      01. Mai 2012 11:03

      @ Haider

      Ja, wir müssen wachsam sein in alle Richtungen, sprich auch für bessere Alternativen sorgen, sprich unter Umständen selbst in die Politik gehen, wie es ja in der Schweiz öfter vorkommt, und dann halt wieder zurück ins Berufsleben,

      Mit unserem 'Staatshörigkeitsdenken' und 'Parteihörigkeitsdenken' wird wohl nicht viel besser werden.

      Aber die Menschen haben ja schon richtige Abscheu vor der Politik, vor dem Ruß, der sich dort permanent befindet. Nicht Argumente werden gebracht in der heutigen Politik, sondern Gewalt wird ausgeübt, 'Mainstream', sehr ähnlich den 1930-er Jahren.

  32. ambrosius
    30. April 2012 08:14

    Ob rechts, links oder christlich-sozial, alle erwarten sie ein Gratisstudium vom Staat und der Staat soll auch noch für eine entsprechende Stelle nach dem Studium sorgen. Anders ausgedrückt: alle reißen sie die Schnäbel auf um gefüttert (vom Staat versorgt) zu werden und kommen garnicht auf die Idee, daß man seinen Lebensunterhalt gefälligst selbst verdienen sollte oder daß Bildung ein Gut wie jedes andere Ist und qualitätsgerecht bezahlt werden sollte.
    Die Abhilfe: Kostendeckende Studiengebühren ab Inskription ( bei entsprechend
    ausgestattetem jedoch streng nach Bedürftigkeit zugänglichen Stipendienwesen).

    Die Geschichte hat gezeigt, daß weder Orchideenstudien noch Rotenelkenstudien
    dadurch verunmöglichst würden.

    Was die übrigen Klagen betrifft: schon in der sogenannten Demokratie der Athener war der Ostracismus ein beliebtes Instrument des Pöpels und deren Führer. Er hat einen Fleischermeister Kleon zur Macht geführt, einen Perikles in Lebensgefahr gebracht, einen Sokrates (wegen religiöser Fundamentalisten) in den Tod getrieben und einen Aristotels in alten Tagen zur Flucht getrieben. So ist das halt einmal in allen Zeiten in der Demokratie. (In anderen Regierungsformen ist es aber auch nicht besser !)

    • Haider
      30. April 2012 19:53

      So richtig, so wenig hilfreich. Nach 2500 Jahren wäre schön langsam eine Lösung fällig.

    • Undine
      30. April 2012 22:17

      @ambrosius

      "....alle erwarten sie ein Gratisstudium vom Staat und der Staat soll auch noch für eine entsprechende Stelle nach dem Studium sorgen"

      Dazu kommt neuerdings noch, daß auch jede schlechte Charaktereigenschaft als "Krankheit" definiert und somit auf Krankenschein behandelt werden soll. Damit verschafft man den zahllosen Psychologen, Psychiatern, Psychotherapeuten, die an den Unis im Überfluß herangebildet werden, ausreichend Kundschaft--- meist für VIELE Jahre und selten mit echtem Erfolg.

    • HJR
      30. April 2012 22:41

      @Haider
      So wenig hilfreich finde ich das gar nicht, was "ambrosius" hier (im letzten Absatz) vorträgt. wenn wir seine Beispiele einmal unter die Lupe nehmen, d.h., nein, durch ein "umgekehrtes Fernrohr"betrachten, die Physik des gesamten Universum aus dynamischen Teilsystemen besteht, die miteinander wechselwirken und sich ständig verändern, manchmal sogar in ähnliche Zustände zurückfallen, die schon beobachtet wurden, ohne dass man "Gleichheit" feststellen könnte.
      Warum sollte also für für so etwas auf Menschen gegründetes, wie Gesellschaft, etwas anderes gelten? Freilich mag eine solche Erkenntnis unbequem sein, deutet sie doch darauf hin, dass "menschenbasierte Systeme" von ihrer Eigendynamik nur um den Preis ständiger Arbeit an diesen Systemen auf einigermaßen stabilem Kurs gehalten werden können - falls so etwas überhaupt möglich sein sollte.
      =================================
      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Haider
      30. April 2012 22:52

      @undine & HJR
      Da habe ich - locker vom Hocker - eine hochintellektuelle Diskussion ausgelöst.
      Das ist eben der A.U.-Blog!

    • Normalsterblicher
      30. April 2012 23:01

      @ Ambrosius:

      Fachausbildung sollte vor allem bedarfsgerecht entgolten werden, Ambrosius, nicht bloß qualitätsgerecht!

      ... und kommen gar nicht auf die Idee, daß man seinen Lebensunterhalt gefälligst selbst verdienen sollte oder daß Bildung ein Gut wie jedes andere Ist und qualitätsgerecht bezahlt werden sollte.

    • Normalsterblicher
      30. April 2012 23:31

      ... sollte richtig formatiert so aussehen:

      ... und kommen gar nicht auf die Idee, daß man seinen Lebensunterhalt gefälligst selbst verdienen sollte oder daß Bildung ein Gut wie jedes andere Ist und qualitätsgerecht bezahlt werden sollte.

    • ambrosius
      01. Mai 2012 08:32

      Lieber Normalsterblicher: Ich habe von BILDUNG, nicht von FACHAUSBILDUNG gesprochen.
      Fachausbildung, die übrigens auch bei den Juristen und Medizinern den Fachhochschulen überlassen werden sollte, weil die das besser können als die sog. Universitäten, kann durchaus sowohl im Schulgeld als auch als späteres Gehalt rein nach den Regeln der Marktwirtschaft festgelegt werden/ richtiger: ergibt sich nach diesen Regeln.
      Im Falle der Bildung ist das nicht so einfach, weil immaterielle Werte eine größere Rolle spielen. Dennoch: Lehrmittel und Lehrende müssen in ausreichender Qualität da sein, die Lehrenden auch ein halbwegs behagliches Leben führen können.
      Was der Gebildete dann aus seinem Leben macht, ist seine Sache. Es darf aber angenommen werden, daß B ildung kein Hindernis zum Broterwerb darstellt.

    • Normalsterblicher
      01. Mai 2012 15:54

      Ambrosius,

      was akademische Diplome in der Regel lediglich bestätigen können ist Fachausbildung, also Wissen in Form von Kontextwisen, wie es durch Prüfungen abgenommen wird. Einzig bahnbrechende Diplomarbeiten mit philosophischem (oder etwa auch: rechtsphilosophischem) Hintergrund könnte man unter universitärer Bildungsaneignung subsumieren.

      Bildung, d.h. das umfassende Allgemeinwissen über zivilisatorische Gegebenheiten und die menschliche Beschaffenheit, kann genausogut außerhalb der Universitäten angeeignet werden, und tatsächlich ist der menschliche Lebenslauf dadurch charakterisiert, sich ständig mehr Einsichten anzueignen, sei es über die Sprache, über den Menschen und dessen organisatorsiche Entwicklung, die Geschlechterbeziehung/-polarität, oder über Zusammenhänge der Zivilisationsinfrastruktur.

      Ich halte es für völlig verfehlt, es so darzustellen, als wären Universitäten ein Hort der Allgemeinbildung, und diese nur allein. Ein Student kann an Universitäten seine Bildung anreichern, wenn er aufgeweckt ist und Interesse am interdisziplinären Dialog, oder an philosophischen resp sozio-ökonomischen Fragen hat. Das Diplom bestätigt jedoch in aller Regel nur angeeignetes (Kontext-)Wissen, also Fachwissen.

    • ambrosius
      02. Mai 2012 14:43

      llgemeinbildung oder dergleichen gemeint sondern das weiterführende, forschende, auch interdisziplinär forschende Studium, das m.E. an die Uni gehört.
      Sorry für verschuldete Vewrwirrung.

    • ambrosius
      02. Mai 2012 14:47

      Da hat mie Maschine was verschluckt. Nochmals in Kurzform:
      Kathederwissen( Kontextwissen) auch bei Juristen und Medizinern an die FachhochSCHULE.
      weiterführendes, forschendes, auch interdisziplinär forschendes Studium( das meinte ich mit Bildung) an die Uni.
      Sorry für angerichtete Verwirrung.

  33. Wertkonservativer
    30. April 2012 06:42

    Wie ich das alles verachte!

    Diese Vielzahl an Vernadereien, linkslastige Aufdecker-Aktivitäten (mit blindem Auge auf die eigenen krummen Füß'), Medienkauf; Vernebelungsaktionen, wo es linke Herrschaften treffen könnte: alles zur Festigung der linken Bastionen, zur Zementierung ihrer Macht!

    Wir Bürgerlichen? Zu schwach für wirksame Gegenwehr, zu zersplittert in den notwendigen Stoßrichtungen; insgesamt zu vornehm und zu gutmütig!
    So samma halt!

    Wo ist die Kraft, die uns aus diesem Dilemma herausholt?
    Derzeit weit und breit kein Wunderwuzzi (m/w) in Sicht!

    Wer weiß mehr?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      30. April 2012 18:28

      Wir Bürgerlichen ?

      Da ist es so wie bei den Sozis, die wirklichen Menschen, die ihre Sachen in Ordnung haben, oder zumindest danach streben, die arbeiten und Arbeit suchen, die Eigenverantwortung über ihre Belange übernehmen, die sind das normale Volk.

      Die Repräsentanten und deren Klientel haben abgehoben und sind in keinem Lager besser, vielleicht um Nuancen. Da gibt es eben die Faymanns, die Strassers, etc., die es vorzeigen, was die Representanten denken und tun.

      Was sich leider entwickelt hat, ist der Fakt, dass sich der Selbstbedienungsvirus ausgebreitet hat und eine Schmarotzergesellschaft entstanden ist und schon das einfache Parteimitglied sich auf Staatsschulden durchfüttern lässt, das gab es vor 40 Jahren, bevor die Kahlfressertruppe das Schiff gegen die Niagarafälle zu steuern begonnen hat, noch nicht in solchem Ausmaß.

      Also, wenn 'wir Bürgerlichen' besser sein wollen, es besser machen wollen, dann müssen wir mit allen Menschen reden, diskutieren, argumentieren, müssen wir auf die Konsequenzen des gegenwärtigen Irrweges hinweisen und dazu müsste es die Moral geben, die ich überall heute vermisse von oben bis unten.

      Was vielleicht bei den Sozis anders ist, sie sind unkritisch, staatshörig und parteigläubig, ohne Moral, daher leichter und folgenschwerer manipulierbar, während die Bürgerlichen Verantwortung zu übernehmen und zu tragen eher gewillt sind, da meine ich die wirklichen Bürgerlichen, nicht die verkappten gutmenschlichen Sozis aus dem bürgerlichen Lager, eben nicht in dem Ausmass manipulierbar sind.

      Alles in allem, wäre es an der Zeit, diese Auswüchse, die tatsächlich sehr an die Überhandnahme der Nazis in Österreichs 1930-er Jahren erinnern, tatsächlich abzuwählen, wollen wir, dass Österreich weiterleben kann und nicht im Schuldensumpf und Meinungsdiktat umkommt wie die DDR.

      Was haben die Menschen von der Parteidiktatur in der DDR gehabt ?
      Sie mussten das unrechtmässig erhaltene Eigentum retournieren, sie mussten Ideologieposten räumen, sie mussten die ganze Stasiarbeit, die wir hier gerade aufbauen, vernichten, sie mussten auswandern. um Arbeit zu haben, sie mussten den ganzen gesellschaftlichen und aufgestauten Müll erst einmal verkraften und verarbeiten, etc., etc. und das hat dort alle ziemlich gleich getroffen. Aber der Übergang von der kommunistischen Diktatur in der DDR zur sozialistischen Diktatur der heutigen Ostdeutschen und inzwischen auch Westdeutschen ist schon sehr weit gediehen, man brauche doch nur die masochistischen (solidarischen) Beschlüsse ansehen, die gefasst werden, oder die warnenden Stimmen eines Herrn Sarrazin und anderer, die mit dem Mainstream lügnerisch niedergemacht werden, bzw. bei Gelegenheit auch gleich verurteilt, eingeschüchtert erpresst und terrorisiert werden.

      Die Muslime, die hofiert man linksseitig, statt sie gleich zu behandeln, wie alle andren auch.

      Wollen wir das hier auch so machen ? Wir tun es ja bereits und sind schon sehr weit, viel weiter, als wir das ahnen mögen als 'strebsame Bürgerliche', gutgläubig, wie Sie es nennen.

      Solange die Partei und die Klientel derart viele Leichen im Keller haben, sind die Repräsentanten um nichts besser als die anderen Repräsentanten, Säue an der Futterschüssel, die schon fast leer ist, getrieben von der jeweiligen Parteiklientel.

    • Ambra
      30. April 2012 22:28

      Wertkonservativer:
      die bürgerlichen Parteien zu vornehm ?? So wie Frau Mikl Leitner und ihre Ausdrucksweise ?? Von vornehm sehe ich nicht mehr viel in dieser ÖVP, eher Unfähigkeit, Dummheit und leider wie im Falle der genannten Dame auch
      Primitivität.

    • HJR
      30. April 2012 22:47

      @Josef Maierhofer, 16:29
      Dieser Kommentar wäre mindestens eines Hauptbeitrags Wert gewesen.
      **************!
      =================================
      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  34. Observer
    30. April 2012 06:06

    Manche Leute - besonders jene, welche mit Piraten und anderen Linken sympathisieren - möchten, dass das Internet, mit allen seinen Möglichkeiten (dazu gehören auch die sog. "sozialen" Netzwerke dazu!) völlig im rechtsfreien Raum stehen bleibt.
    Andererseits kenne ich viele Studenten, welche nichts anders im Sinn haben, als ihr Studium so schnell wie möglich abzuschliessen und kein Interesse an Demos und den Aktivitäten der Hochschülerschaft und anderem politischen Gruppierungen haben.
    Da muss man streng unterscheiden können.

  35. libertus
    30. April 2012 01:25

    Wäre das ein rechtsextremer Facebook-Aufruf, dann hätte man den Betreiber der Seite ausgeforscht und dieser wäre mindestens mit einer Gefängnisstrafe von 6 Monaten UNBEDINGT abgestraft worden.

    Aber bei den Linksextremen drückt unsere "Justizia" beide Augen zu und da sage noch einmal jemand: vor dem Gesetz sind alle gleich!

    Bei uns in "Absurdistan" hat sich der Justizapparat - von der Politik, der VLM sowie der PC gnadenlos vereinnahmt - längst einseitig zugunsten der Linkschaoten entschieden. Traurig aber wahr!





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