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Ist die Uni doch noch zu retten?

Schon war ich dabei, über den neuen Rektor der Uni Wien zu verzweifeln. Da hat er sich zu einem unerwarteten Lichtblick entwickelt.

Zwar bleibt die Rolle des Heinz Engl rund um die skandalöse Umbenennung des Lueger-Rings eine sehr negative. Aber dennoch muss man ihm volle Anerkennung zollen für seine Reaktion auf die Uni-Besetzung durch Linksstudenten: Er ließ sofort alle Tore schließen und dann am Abend das besetzte Audimax polizeilich räumen. Ein paar Polizeihunde erwiesen sich als sehr schnell wirksam. Alle Besetzer wurden angezeigt. Und schon war der Spuk zu Ende.

Ganz ähnlich hat Engl ein paar Stunden davor das ebenfalls besetzte Rektorat räumen lassen. Das alles unterscheidet sich dramatisch von seinem Vorgänger Winckler. Dieser hat sich ja bei einer früheren Besetzung als totales Weichei erwiesen. Tiefpunkt war, dass Winckler den Besetzern (die vier Millionen Schaden auf Steuerkosten angerichtet haben!) zur Aufmunterung sogar noch eine persönliche Spende zukommen hat lassen. Noch übler war freilich damals die Reaktion fast der ganzen Medienwelt (auch der Restbestände sogenannter bürgerlicher Medien), die sich begeistert der Revolutionsgeilheit hingab. Von der üblichen Kulturszene ganz zu schweigen.

Auch zum Anlass der jüngsten Besetzung ist dem neuen Rektor zu gratulieren: Er hat den Mut, eine Studienrichtung („Internationale Entwicklung“) auslaufen zu lassen – zumindest in der Bachelor-Phase –, für die es in Österreich absolut keinen Arbeitsmarkt gibt. Erstmals seit langem spürt man, dass es mit der größten Universität des Landes nicht unbedingt nur ständig bergab gehen muss. Dass sie vielleicht doch noch eine Existenzberechtigung hat.

Und selbst mein Mitleid für jene Studenten hält sich in Grenzen, die durch die Besetzung um Vorlesungen beziehungsweise Prüfungen umgefallen sind: Schließlich haben sie selbst eine Hochschülerschaft gewählt, die sich ständig mit derartigen Rechtsbrechern solidarisiert. Und die ansonsten das Geld der Studenten für dubiose Lesben-Beisln verschwendet.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2012 07:23

    und der örf ließ natürlich sogleich einen "studierenden" über die brutalität der polizei bericht erstatten...

    sonst hoffe ich, dass die studiengebühren wirklich eingeführt werden !

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2012 08:21

    Ein gutes Signal. Der Rektor einer Schweizer Universität hat bei einer vergleichbaren Gelegenheit Videoteams aufzeichnen lassen und zuvor - mit dem Megaphon in der Hand neben den Kameras stehend - erklärt, man werde jeden einzelnen Rechtsbrecher, von dem jetzt Aufzeichnungen angelegt werden, identifizieren und ihn hinsichtlich der Kostenfolgen (zerstörte und verschmutzte Einrichtungsgegenstände, Personalaufwand, Räumungskosten, Kosten des Polizeieinsatzes usw) zivilrechtlich bis hin zur Taschenpfändung in die Pflicht nehmen. Da waren die plötzlich genauso schnell draussen, wie sie reingekommen waren.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2012 01:12

    Ein BRAVO dem Rektor für diese effiziente Aktion!

    Der einzig richtige Schutz für ernsthaft Studierende, die nun nicht mehr wochenlang auf eine geordnete Weiterführung des Unibetriebes warten müssen, wie es bei der letzten, völlig chaotisch ausufernden Besetzung geschehen ist.

    Wie man sieht, sind einige Verantwortliche doch noch lernfähig.

    P.S.: Lueger-Ring ist und bleibt trotzdem kein Ruhmesblatt für Heinz Engl!

  4. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2012 08:12

    Die Mehrzahl der Studenten sind für die schlechte Performance der gesetzlichen Vertretung "Hochschülerschaft" mitverantwortlich. Denn durch ihre bedeutende Nichtteilnahme an diesen Wahlen und ihrem Desinteresse werden schliesslich Chaoten in das Gremium gewählt, welche dann den Ton angeben und auch für solche Besetzungen verantwortlich sind.

    Parallelen sehe ich dabei durch die allgemeine Politikverdrossenheit bei Nationalrats- und sonstigen Wahlen. Nichtwählen bzw. ungültig wählen stärkt die dann verbliebenen "Sieger", daher ist die Wahlabstinenz nicht das geeignete Mittel, um in unserem demokratischen Gesellschaftssystem zu protestieren.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2012 08:46

    Rektor Engl ist zu loben (die Tafel-Änderung ist sicher nicht allein sein Werk!).

    Nur mit mutigen Aktionen dieser Art sind die (gottseidank noch wenigen) Radaubrüder unter den Studierenden (verhältnismäßig viele Deutsche dabei) in Schach zu halten und ihnen Mores zu lehren!

    Das beste Mittel, um diese Elemente aus den Unis zu vertreiben, sind Studiengebühren! Da trennt sich dann der Spreu vom Weizen!
    Für aus einkommensschwachen Kreisen kommende und echt studierfreudige junge Leute gibt's ja Stipendien und andere Studierhilfen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2012 07:52

    "Und selbst mein Mitleid für jene Studenten hält sich in Grenzen, die durch die Besetzung um Vorlesungen beziehungsweise Prüfungen umgefallen sind: Schließlich haben sie selbst eine Hochschülerschaft gewählt, die sich ständig mit derartigen Rechtsbrechern solidarisiert."

    Und man braucht auch kein Mitleid mit den Opfern der parteiischen Staatsanwaltschaft zu haben, weil die ja selber ein Parlament und (indirekt) eine Regierung gewählt haben, die nichts dagegen unternimmt.
    Was ja natürlich ausnahmslos alle Betroffenen getan haben.

  7. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2012 11:50

    Heinz Engl ist nach dem Motto "Wehret den Anfängen" vorgegangen! Mutig, sachlich und mit starken Nerven. Dazu kann man ihm nur gratulieren!

    Bereits zu Mittag war ja eine Horde von rund 100 Studenten in sein Büro vorgedrungen. Nach einem Augenzeugenbericht herrschte dort ein riesiges Gedränge wild durcheinander schreiender Studenten - für den anwesenden Engl eine nicht ungefährliche Situation. Die Anordnung zur Räumung des Audimax erfolgte zweifellos nach sorgfältiger Abwägung der Konsequenzen pro- und contra - ganz entsprechend der Grundhaltung des Mathematikers Engl.

    Ein Rektor, der rechnet, ist ein Glücksfall für die Wiener Uni. Ein Sparkurs, der zum Eindämmen von Wildwuchs und klugem Fokussieren von Studienrichtungen führt, ist ebenfalls ein Glücksfall für eine Uni, die in den letzten Jahren stark an Reputation verloren hat.

    Es ist zu hoffen, daß Engl seine Linie fortsetzen kann!

    Im übrigen finde ich eine Bezeichnung "Universitätsring" nicht schlecht, da sie in positiver Weise zum Sichtbarmachen der Einrichtung Universität beiträgt. (Vielleicht könnte man dann auch noch den Karl-Renner-Ring umbenennen.)


alle Kommentare

  1. Ving (kein Partner)
  2. Siyabonga (kein Partner)
    22. Januar 2015 14:26

    the British government cocnduled their investigation of Litvinenko92s murder this spring, and determined that his death was the result of state-sponsored terrorismAndrei Lugovoi not Russia was charged with murder. He has not been convicted. Of course, he is unlikely to be tried, so we probably won't ever know a fair outcome. The British press tried and convicted him long before even the investigation was complete.But what does the Litvinenko murder or even Putin have to do with Mosnews closing? It is extremely unlikely that there is even a tiny connection. That is like that the death of a journalist who was investigating local illegal street races might have something to do with the Kremlin.Although, the link in your signature shows you too be quite the conspiracy buff, so I am not sure that reasoning, logic, or other probable explanations would be useful to you.

  3. Gabriela (kein Partner)
    21. Januar 2015 14:47

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  4. Sani (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:28

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  5. Ruvell (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:00

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  6. Abdi (kein Partner)
    19. Januar 2015 09:59

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  7. Guatavo (kein Partner)
    19. Januar 2015 07:55

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  8. durga
    23. April 2012 18:23

    Vier Tage nachdem diese überaus zweifelhafte Aktion in ihren Ansätzen verhindert wurde, finde ich es bestürzend, daß das Ganze kaum auf Interesse in unserem Forum gestossen ist!

    Ich sehe wirklich nicht ein, daß die Frage eines (zugegebenermaßen unsinnigen) Deserteurs-Denkmals hier wesentlich wichtiger erscheint als Probleme der Ausbildung und der Karrierewege unserer Jungen!

  9. Zum Schluss ! (kein Partner)
    21. April 2012 18:25

    Siehe :

    D.I.L.E.
    20. April 2012 20:30
    So!
    Ich bin dann mal weg!

    unter:

    #http://www.andreas-unterberger.at/2012/04/die-geschichtsfaelscher/#comment-181699

  10. Segestes (kein Partner)
    21. April 2012 13:54

    Diese "Linksstudenten" haben mit ihrem Aktionismus zumindest eines erreicht:
    Man diskutiert über ihre Anliegen.
    Etwas, das vergleichsweise träge Leserbriefschreiber und bloße Blogstänkerer nie erreichen werden.
    Und dann wundern sich diese Leute auch noch darüber, warum die sie umgebende Welt sich sämtlicher konservativer Werte entledigt....

    Andererseits, hat man je von einer konservativen "Revolution" gehört?
    Im Gegenteil, es liegt wohl in der Natur des Konservativen, dass er in seiner vermeintlichen Erhabenheit verharrt und letztendlich von den Ereignissen überrollt wird.
    Nobel geht die Welt zugrunde.

    • quaxi (kein Partner)
      21. April 2012 16:21

      Segestes
      Das ist ein tatsächlich guter, ja eleganter Beitrag!

      Dafür hätten Sie sich hier 3 Sternderln verdient.
      Wenn es nach mir ginge.

  11. Josef Maierhofer
    20. April 2012 18:26

    @

    'Alle Besetzer wurden angezeigt. Und schon war der Spuk zu Ende.'

    So war es auch in Großbritannien bei den 'riots', die Täter und Brandstifter wurden ausgeforscht und angezeigt und Ruhe war seither.

    Jede Vernuftreaktion ist ein Lichtblick in dieser verantwortungslosen Zeit.

    • Diskussionsleiter (kein Partner)
      21. April 2012 13:45

      Sollte man auch mir den Rüpeln und rethorischen Brandstiftern hier machen.

    • Segestes (kein Partner)
      21. April 2012 13:57

      @Diskussionsleiter:
      Tu dir keinen Zwang an.
      Ein bissl schwierig allerdings, wenn einer nicht unter Klarnamen schreibt, so wie du selbst ^^

    • Josef Maierhofer
      21. April 2012 15:34

      @ Diskussionsleiter

      Das ist aber kein Argument, sondern eher Ihr Ideologiewunsch, wie ich annehme.

    • Mario (kein Partner)
      21. April 2012 16:57

      Wenn man sich hier umsieht dann kommt man zu dem Schluß:
      Dieses Argument unterstützende Individuen gibt es hier genug.

    • Austeiler (kein Partner)
      23. April 2012 17:04

      Disksussionsleiter, warum nur mit den Rüpeln und Brandstiftern? Dann müßtest dich ja selbst anzeigen! Irgendwie blöd, oder?

  12. terbuan
    20. April 2012 18:25

    Es gibt einen neuen Gastkommentar von Elisabeth Hennefeld über dieses Thema!

  13. Erich Bauer
    20. April 2012 13:03

    ef magazin Buchtip:

    Jan Fleischhauer. "Der schwarze Kanal" (Was Sie schon immer von Linken ahnten, aber nicht zu sagen wagten)

  14. Geheimrat
    20. April 2012 11:58

    Jeden Tag
    sehe ich hunderte von verzweifelten Unternehmern auf den Strassen, die händeringend nach Absolventen dieses Elitestudiums suchen.....

  15. durga
    20. April 2012 11:50

    Heinz Engl ist nach dem Motto "Wehret den Anfängen" vorgegangen! Mutig, sachlich und mit starken Nerven. Dazu kann man ihm nur gratulieren!

    Bereits zu Mittag war ja eine Horde von rund 100 Studenten in sein Büro vorgedrungen. Nach einem Augenzeugenbericht herrschte dort ein riesiges Gedränge wild durcheinander schreiender Studenten - für den anwesenden Engl eine nicht ungefährliche Situation. Die Anordnung zur Räumung des Audimax erfolgte zweifellos nach sorgfältiger Abwägung der Konsequenzen pro- und contra - ganz entsprechend der Grundhaltung des Mathematikers Engl.

    Ein Rektor, der rechnet, ist ein Glücksfall für die Wiener Uni. Ein Sparkurs, der zum Eindämmen von Wildwuchs und klugem Fokussieren von Studienrichtungen führt, ist ebenfalls ein Glücksfall für eine Uni, die in den letzten Jahren stark an Reputation verloren hat.

    Es ist zu hoffen, daß Engl seine Linie fortsetzen kann!

    Im übrigen finde ich eine Bezeichnung "Universitätsring" nicht schlecht, da sie in positiver Weise zum Sichtbarmachen der Einrichtung Universität beiträgt. (Vielleicht könnte man dann auch noch den Karl-Renner-Ring umbenennen.)

  16. thomas lahnsteirer
    20. April 2012 10:50

    Ein typisches, linkes BlaBla-Studium:

    "Institut für Internationale Entwicklung

    Das Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien legt in Lehre und Forschung seinen Schwerpunkt auf die transdisziplinäre Analyse und kritische Reflexion globaler Ungleichheitsverhältnisse. Es befasst sich mit Theorien und Ansätzen sozialer, politischer, wirtschaftlicher und kultureller Entwicklungen in internationaler Perspektive."

    Zum Drüberstreuen noch die "Forschungsschwerpunkte" dieses ominösen Institutes:

    "Forschungsschwerpunkte

    Die Forschungstätigkeiten des Instituts stellen thematisch eine Kontinuität und Weiterentwicklung der bisherigen Forschungsschwerpunkte des Projekts Internationale Entwicklung dar. Sieben transdisziplinäre Teams behandeln die Felder Transnationalisierung und Entwicklung; Menschenrechte und Rechtsdiskurse; Körperpolitiken, Gender, Sexualität; Geographic and Political Determinants of Economic Development; Staat und Staatlichkeit im globalen Süden; „Bridging Research and Policy“ und Rassismus und Entwicklungszusammenarbeit aus unterschiedlichen Zugängen und Perspektiven. "

    Dümmer und manipulativer geht es eigentlich nicht mehr !!!!

    • terbuan
      20. April 2012 11:43

      ---und 600 Studenten haben im Wintersemester dieses Studium begonnen, meldet die Wiener-Zeitung!
      Na Bravo, die Absolventen würden den Bedarf sicherlich nicht abdecken können, das grausen will einem nicht vergehen!

    • DerTurm
      21. April 2012 16:11

      GADE!!!!!

      Da bekommt man ja allein beim Lesen akute Hirnerweichung!

  17. Josef Maierhofer
    20. April 2012 09:56

    Ja, auch die Studenten haben Verantwortung zu tragen.

    Die Eigenverantwortung der Studienwahl, der Arbeitsbewältigung, der Studienfinanzierung und der Wissensaneignung.

    Die Verantwortung für ihre Seite der Studienbedingungen, überlaufen und fordern, oder limitieren durch Qualifikation und ernstlich lernen und sich auf den Beruf vorbereiten.

    Die politische Verantwortung über die Vertretung in den Gremien und der Öffentlichkeit, auch diese Verantwortung ist den Studierenden nicht zu nehmen, sie sollten doch tatsächlich zur Wahl gehen und ordentliche Vertreter wählen, die die Studierenden repräsentieren und nicht Randgruppen.

  18. socrates
    20. April 2012 09:11

    Wer waren die Besetzer? Studieren sie alle "Internationale Entwicklung" oder gar nichts? Der ORF meinte, daß alle Bachelorstudien aufgelassen werden, was offenbar falsch ist.

  19. phaidros
    20. April 2012 09:09

    Ich möchte auf Prof. Engls Beitrag hier im Science-Blog vom 3. Oktober aufmerksam machen.

    BG phaidros.vie@gmail.com

  20. Wertkonservativer
    20. April 2012 08:46

    Rektor Engl ist zu loben (die Tafel-Änderung ist sicher nicht allein sein Werk!).

    Nur mit mutigen Aktionen dieser Art sind die (gottseidank noch wenigen) Radaubrüder unter den Studierenden (verhältnismäßig viele Deutsche dabei) in Schach zu halten und ihnen Mores zu lehren!

    Das beste Mittel, um diese Elemente aus den Unis zu vertreiben, sind Studiengebühren! Da trennt sich dann der Spreu vom Weizen!
    Für aus einkommensschwachen Kreisen kommende und echt studierfreudige junge Leute gibt's ja Stipendien und andere Studierhilfen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pete Sahat (kein Partner)
      21. April 2012 12:14

      Wobei ich anmerken möchte, dass ich in Sachen Stipendium für das australische Modell bin. Das ist die einzige Möglichkeit, wie der Staat Studien mit wenig bis keiner Nachfrage seitens der Wirtschaft nicht mehr fördert. (Er fördert im Übrigen dann gar keine Studien mehr explizit, sondern nur mehr die Möglichkeit zu studieren.)

  21. Helmut Oswald
    20. April 2012 08:21

    Ein gutes Signal. Der Rektor einer Schweizer Universität hat bei einer vergleichbaren Gelegenheit Videoteams aufzeichnen lassen und zuvor - mit dem Megaphon in der Hand neben den Kameras stehend - erklärt, man werde jeden einzelnen Rechtsbrecher, von dem jetzt Aufzeichnungen angelegt werden, identifizieren und ihn hinsichtlich der Kostenfolgen (zerstörte und verschmutzte Einrichtungsgegenstände, Personalaufwand, Räumungskosten, Kosten des Polizeieinsatzes usw) zivilrechtlich bis hin zur Taschenpfändung in die Pflicht nehmen. Da waren die plötzlich genauso schnell draussen, wie sie reingekommen waren.

    • Undine
      20. April 2012 11:36

      @Helmut Oswald

      *******!

      Warum ist es in Oesterreich nicht moeglich, auch nur HALB so vernuenftig zu handeln wie die Schweizer??? Der Neid koennte einen fressen!!!

  22. Observer
    20. April 2012 08:12

    Die Mehrzahl der Studenten sind für die schlechte Performance der gesetzlichen Vertretung "Hochschülerschaft" mitverantwortlich. Denn durch ihre bedeutende Nichtteilnahme an diesen Wahlen und ihrem Desinteresse werden schliesslich Chaoten in das Gremium gewählt, welche dann den Ton angeben und auch für solche Besetzungen verantwortlich sind.

    Parallelen sehe ich dabei durch die allgemeine Politikverdrossenheit bei Nationalrats- und sonstigen Wahlen. Nichtwählen bzw. ungültig wählen stärkt die dann verbliebenen "Sieger", daher ist die Wahlabstinenz nicht das geeignete Mittel, um in unserem demokratischen Gesellschaftssystem zu protestieren.

  23. logiker2
    20. April 2012 07:53

    da wird aber der Werner F. ziemlich grantig sein, wenn seine Fans so mies behandelt werden, hat er doch für solche demokratischen Basisarbeit vollstes Verständnis. Was schreiben da seine Kampfmedien?

  24. Markus Theiner
    20. April 2012 07:52

    "Und selbst mein Mitleid für jene Studenten hält sich in Grenzen, die durch die Besetzung um Vorlesungen beziehungsweise Prüfungen umgefallen sind: Schließlich haben sie selbst eine Hochschülerschaft gewählt, die sich ständig mit derartigen Rechtsbrechern solidarisiert."

    Und man braucht auch kein Mitleid mit den Opfern der parteiischen Staatsanwaltschaft zu haben, weil die ja selber ein Parlament und (indirekt) eine Regierung gewählt haben, die nichts dagegen unternimmt.
    Was ja natürlich ausnahmslos alle Betroffenen getan haben.

    • Herby
      20. April 2012 08:52

      @ Markus Theiner

      Ihre Worte erinnern an den alten Spruch:
      "Jedes Volk hat die Regierung die es verdient."

  25. logiker2
  26. mike1
    20. April 2012 07:23

    und der örf ließ natürlich sogleich einen "studierenden" über die brutalität der polizei bericht erstatten...

    sonst hoffe ich, dass die studiengebühren wirklich eingeführt werden !

  27. Gandalf
    20. April 2012 03:13

    Vielleicht hat Rektor Engl in der Frage der Umbenennung des Luegerringes gar keine so miese Rolle gespielt, wie es jetzt aussieht, sondern stammt das ja aus der Verlassenschaft seines Vorgängers? Diesen Herrn von Winckler verbindet jedenfalls sehr viel mit dem in der stalinistischen Wiener Gemeindepolitik verantwortlichen Herrn von Mailath: Beide vermein(t)en offenbar, sich links- gutmenschlich engagieren zu müssen, obwohl (oder gerade weil?) sie sich als Aristokraten fühlen. Nun, beide sind ja tatsächlich geborene (Sehr-)Klein- Aristos. Aristokraten des Geistes sind sie allerdings mit Sicherheit beide nicht...

  28. libertus
    20. April 2012 01:12

    Ein BRAVO dem Rektor für diese effiziente Aktion!

    Der einzig richtige Schutz für ernsthaft Studierende, die nun nicht mehr wochenlang auf eine geordnete Weiterführung des Unibetriebes warten müssen, wie es bei der letzten, völlig chaotisch ausufernden Besetzung geschehen ist.

    Wie man sieht, sind einige Verantwortliche doch noch lernfähig.

    P.S.: Lueger-Ring ist und bleibt trotzdem kein Ruhmesblatt für Heinz Engl!





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