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Fußnote 286: Die Arbeiterzeitung meldet aus Innsbruck

Es mag schon sein, dass das Innsbrucker Wahlergebnis stark lokal geprägt ist (warum auch nicht). Aber die Berichterstattung der sonntägigen ZiB war in jedem Fall wieder ein Skandal und ein Exempel des dort seit Wrabetz und Dittlbacher herrschenden Arbeiterzeitung/Volksstimme-Berichterstattungsstils.

Immerhin geht es um eine Landeshauptstadt der Republik. Daher gehört deren Wahl nicht hinter einem Vorbericht zur ägyptischen Wahl mit einer einen Tag alten Meldung versteckt. Aber das Wie der Berichterstattung war noch viel schlimmer: Zum Zeitpunkt der sonntägigen Hauptnachrichtensendung war nach Auszählung von weit mehr als 60 Prozent(!) der Stimmen nämlich längst klar, dass es deutliche ÖVP-Zugewinne (angesichts der Vielfalt von Listen: netto wie brutto) gibt, sowie klare Verluste der SPÖ. Das alles wurde aber total verschwiegen. Dafür schwafelte der unsägliche Tarek Leitner vom Zusammenhang der Wahl mit den Korruptionsaffären und den Jagd-Einladungen des schwarzen Landeshauptmannes. Nun, wenn es diesen vom ORF gesehenen Zusammenhang gibt, dann ist eines völlig klar: Die vereinte Kampagne der linken Parteien, einflussreicher Kreise der Staatsanwaltschaft, des ORF und der linken Wochenmagazine. Bei Schwarz und Blau auch den banalsten Druckkostenbeitrag zu skandalisieren, hingegen die roten Skandale unter den Teppich zu kehren, ist schlimm nach hinten losgegangen. Daher verschweigt das ORF-Fernsehen den schwarzen wie den roten Wahltrend lieber ganz, bejubelt nur den Einzug eines Piraten in den Gemeinderat (und verschweigt wiederum, dass sich diese Scherzpartei vier Sitze erhofft hatte), statt die eigene Blamage zuzugeben. Langsam muss man sich fragen, ob im ORF wenigstens die Zeitangabe noch richtig ist, oder ob man auch da schon etwas zu manipulieren versucht.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2012 11:59

    Die gestrige Verrenkung des Staatsfunksprechers war bezeichnend. Das Minus der SPÖ von 4,9% und das Stagnieren der GünInnen wollte ihm partout nicht über die Lippen kommen.

    http://tvthek.orf.at/programs/1203-Zeit-im-Bild

  2. Ausgezeichneter KommentatorAlfred E. Neumann
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2012 12:26

    Das habe ich genau so empfunden. Diesem Pro..eten Tarek Leitner ist der Begriff ÖVP nicht einmal über die Lippen gekommen. Was der herumnuschelt gheht auf keine Kuhhaut.

    Übrigens, wo ist eigentlich Faymann? Auf Entzug oder im Häf`n?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2012 12:58

    Man beachte auch die heutige Internet-Berichterstattung unseres ORFs über diese Wahl = eine kleine, versteckte Schlagzeile unter INLAND!

    Hätte das Ergebnis Zugewinne für Rot-Grün gebracht, wäre das ganz oben mit entsprechendem Bild gelandet und alle hauseigenen Sendungen inklusive eines Runden Tisches müßten eine Trendumkehr in den "schwarzen" Bundesländern als Auswirkungen der Korruptionsskandale orten.

    Dieser Rotfunk empfindet keinerlei Hemmungen mehr bei seinen tendenziösen Agitationen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2012 13:02

    Die Nordkoreanische Militärparade bekam fast so viel Sendezeit und die Stützenhofener mit dem Homosexuellen bekamen gleich viel Sendezeit.

    Tolle Leistung, ORF. Das ist gut so, öffnet dies sehr vielen Menschen in Österreich die Augen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHaarspalter
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2012 00:25

    Erst am Sonntagabend entsann ich mich der Wahlen in Innsbruck und schaltete die ZIB an. Als die Sendung - ganz unüblich - mit einer Auslandsmeldung begann, noch dazu mit aufgewärmtem Kohl vom Vortag, konnte ich erleichtert aufatmen, denn damit war klar, dass die Schwarzen gut abgeschnitten haben und die Roten gar nicht gut. Den Rest entnahm ich dann der Presse am Montag.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2012 13:39

    Die eigene Blamage des ORF ist nicht die verlorene Wahl der SPÖ in Innsbruck, das geht die SPÖ was an, sondern die eigene Blamage des ORF ist die hier angeführte Art der 'ausgewogenen' Berichterstattung, ein glatter Gesetzesbruch, der immer intensiver über eine Privatisierung des ORF nachzudenken empfiehlt und eine Führung des ORF als Privatunternehmen namens 'SPÖ-TV'. So gibt es dann eben ATV, Servus TV, etc. und einen Finanzprokurator, der das in den ORF investierte Volkseigentum, Steuergeld und ORF Gebühr, für die Senderstrukturen und Gebäude von den Privatsendern als Nutzungsgebühr eintreibt.

    Ich bin froh, dass ich das alles nicht sehen muss, inzwischen kenne ich schon viele, die den ORF nicht mehr ansehen, bzw. auch keinen Fernseher mehr haben, mich inklusive.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    16. April 2012 15:16

    Über den ORF sind ja hier kaum noch Worte zu verlieren!

    Die Innsbruck-Ergebnisse der Volkspartei insgesamt beweisen recht gut meine Meinung mit angeschlossener Hoffnung, dass die Volkspartei im Westen, aber auch in Ober- und Niederösterreich kaum etwas von ihrer Stärke eingebüsst hat!
    Einzig und allein die Bundeshauptstadt, aufgrund ihrer Bevölkerungsstärke natürlich einr entscheidende Faktor, ist inzwischen ein veritabler Sargnagel für die Schwarzen.

    Wenn da nicht bald etwas geschieht, geschieht etwas: da müsste sehr bald mit einem dramatischen Paukenschlag die Wiener Schwarz-Szene gehörig ausgemistet und und neu durchmischt werden!

    Ich will ja den jungen Kurz wahrlich nicht vor der Zeit verheizen helfen; er hat das Polithandwerk ja eigentlich erst noch richtig zu erlernen!
    Doch wäre es wahrscheinlich recht intelligent, diesen jungen, gut ankommenden und intelligenten Burschen an die Wien-Front zu schicken, um mit jugendlichem Ungestüm den verkrusteten Bezirkstrotteln so richtig Beine zu machen!

    Mein Wort in Spindeleggers und der anderen schwarzen Oberkleifel Ohren!

    (mail to: gerhard@michler.at)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMarcus Aurelius
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2012 17:43

    @Undine:
    Der D.I.L.O. hat a Bankerl g'rissen? Wie kann das sein. Ich hab' den für unsterblich gehalten — ebenso unsterblich wie die Dummheit.


alle Kommentare

  1. Marv (kein Partner)
    13. Februar 2015 10:29

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  4. Der Notar (kein Partner)
    18. April 2012 12:27

    REPORT: die Lüge ist Programm, der politische Arbeitsauftraug ist Alles!" Burn Out...wer genau hingehört hat, merkt die Absicht und ist verstimmt. Um öffentliche Kassen zu entlasten, soll nun der Langzeitkrankenstand wg Burn-Out + Co für die Dauer von bis zu 2 Jahren den Arbeitgebern umgehängt werden. Wer jemals eine ältere Dienstnehmerin eingestellt hat, die nach 5 Monaten "Betriebszugehörigkeit" alle Register des Burn Out zieht, und weiß, wie schwer es ist, solch Grätzen wieder los zu werden, erstarrt vor Schrecken. Absolut widerlich die Speichelleckerei der unsäglichen .....DDR Fernsehen pur.

  5. Gabriele B. (kein Partner)
    18. April 2012 01:45

    Der ORF ist gleich der Österreichische ROTFUNK!
    Objektive Berichterstattung gibt es im politischen Bereichen schon lange nicht mehr.

  6. carlo soziale (kein Partner)
  7. D.I.L.E. (kein Partner)
    17. April 2012 21:21

    Jetzt homs de Schwoazblaun zweng belobhudelt...!

    ...Na sowos!!!

    Manda!! S´ísch Zeittt!!!!

    • Carlo (kein Partner)
      17. April 2012 21:31

      Das sind schon arme Hund. Da geht eine Wahl mal gut für sie aus und was passiert: die gleichgeschaltete Presse der Linksmedien schweigen immer alles tot. Schrecklich. Aber zum Glück deckt Unterberger das alles auf und bringt die Wahrheit ans Licht.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. April 2012 21:39

      Mich wundert´s jetzt auch nimma...

      ... dem Unterberger seine LINKSLINK - LALLEREI!

      Jetzt tuat a ma a scho load!
      ... Der Oame!

      ... Vielleicht hüft eam an Schnapsl?? ?? ?

  8. Marcus Aurelius (kein Partner)
    17. April 2012 17:43

    @Undine:
    Der D.I.L.O. hat a Bankerl g'rissen? Wie kann das sein. Ich hab' den für unsterblich gehalten — ebenso unsterblich wie die Dummheit.

  9. Holmes (kein Partner)
    17. April 2012 15:50

    Die im Einflussbereich der Sozialisten stehenden Medien für einfache Geister = "Krone", "Österreich", "heute" würden - wenn statt der ÖVP die Sozialisten +7,3% dazu gewonnen hätten - auf der Titelseite "Erdrutschsieg der SPÖ" oder "Bauchlandung der ÖVP" titeln. Wenn allerdings die SPÖ mit -5,1% Stimmen verliert, dann kommt das unter "Sonstiges" (und mit wenigen Zahlen) vor.

  10. Orfschauer (kein Partner)
    17. April 2012 14:27

    das werden die linken Meinungsterroristen zwangsläufig ganz anders sehen, nach dem altbekannten Motto, es kann nicht sein,was nicht sein darf. Über das Ableben von D.I.L.E. hat unser Staatsfunk allerdings auch noch nicht berichtet.

    • Holmes (kein Partner)
      17. April 2012 15:55

      Strategieänderung? Könnte es sein, dass jener einer der nun arbeitslosen Facebook-Beauftragten für den in die Hose gegangenen Facebook-Auftritt des den Bundeskanzler imitierenden Politiker ist?

    • Undine
      17. April 2012 16:49

      @Orfschauer

      "Über das Ableben von D.I.L.E. hat unser Staatsfunk allerdings auch noch nicht berichtet"

      Ich blicke auch schon sorgenvoll um mich ohne auch nur einen Schatten von D.I.L.E. entdecken zu lönnen! Es ist schon eigenartig: Von Zeit zu Zeit fällt so ein kleines buntes Geschwader über den Blog her, verausgabt sich bis an die Grenzen und ist im Nu verschlissen. Ein Himmelfahrtskommando aus der Löwelstraße!?Requiescat in pace!

  11. RR Prof. Reinhard Horner
    17. April 2012 14:13

    reinhard.horner@chello.at

    Gauner im ORF-Morast

    (Vgl. Ulrich Wickert: Gauner muss man Gauner nennen. Von der Sehnsucht nach verlässlichen Werten.)

    Wie ein Gaunerpack aus dem ORF die Berichterstattung über die Innsbruck-Wahl unverfroren verfälschend fortgesetzt hat, zeigt in unmissverständlicher Deutlichkeit, wie weit die Duldung derartiger volksverdummender Absichten journalistischer Betrüger bereits gediehen ist.

    Von wem wird sie auch hinkünftig getragen werden?

  12. panzerechse (kein Partner)
    17. April 2012 13:59

    "...Druckkostenbeitrag zu skandalisieren,..."

    Wirklich lieb find ich das Ex und Neo-Kummerl Peter Pilz bei seinem Ausschuß-"Schrei nach Leistung" im Zusammenhang mit Druckkostenbeiträgen. Leutchen, die das Arbeitsleid, durch unerträglichen "Leistungsdruck", vor sich hertrugen wie eine Monstranz, wollen auf einmal "beinharte" Leistung sehen... Daß ich das noch erleben darf! Leistung! Leistung! Leistung! dröhnt's aus allen Melonen.

    Übrigens, die "Gegenleistung" bei Druckkostenbeiträgen ist bereits das ERSCHEINEN der so bedachten Zeitung oder auch "Elaborats". Betrug ist's wenn der Druckkostenbeitrag kassiert wird und das Blatt NICHT erscheint! Dieses "Geheimnis" scheint ja nicht einmal mehr die völlig inferiore Staatsanwaltschaft zu kennen! Die "Gegenleistung" von Druck- und Allerlei-Beiträgen an sattsam bekannten Krawall und Schlichtheitsblättern ist natürlich von jedem, der lesen kann, ersichtlich. Sogar vom Staatsanwalt. Der findet das in Ordnung. Wie schön lebt sich's eigentlich in einem solchen Universum?

  13. Möp (kein Partner)
    17. April 2012 12:32

    Da schimpft wieder der Blinde über die Einäugigen.

    Wo wurden denn bitte die Piraten bejubelt? Sie wurden erwähnt und da sie ungeachtet ihrer Wünsche den Einzug geschafft haben ist das immerhin eine Neuigkeit, auch wenn A.U. diese Partei natürlich nicht in den Kram passt. Wenig verwunderlich für U. ist ja alles ausser einer ÖVP unter dem Grökanz linkslinkes Teufelswerk. Es wurden übrigens auch die Zugewinne der FPÖ erwähnt, auch auf die diversen bürgerlichen Listen wurde eingegangen.

    Die Ausschlüsse in Ägypten sind natürlich weltpolitisch wesentlich bedeutsamer als diese Miniwahl in Österreich. Immerhin wurde der Salafistenkandidat, sowie ein Muslimbruder ausgeschlossen, sowas sollte ja auch für A.U. und seine Fans eine gute Nachricht sein.

    Die Jagdeinladungen (dabei stört mich persönlich vor allem die völlige Ignoranz der Eingeladenen - "ist ja kein Geld wird man ja wohl noch dürfen") wurde vollkommen zurecht thematisiert, sie fanden übrigens u.a. in Tirol statt, während die mutmaßlichen Mediengeschichten der SPÖ vor allem in Wien zu Hause sind.

    • Xymmachos
      17. April 2012 14:40

      @Möpserl: DILO, schon wieder eine neue Tarnkappe?

    • Möp (kein Partner)
      17. April 2012 14:54

      @ Xymmachos: Nein, sonst noch irgendwelche Argumente?
      Ein bisschen erbärmlich, ausser irrelevanter Verdächtigungen (selbst wenn - wen interessierts?) nichts gewesen.

    • Sinnlosschwatz (kein Partner)
      17. April 2012 18:17

      @xymmachos: nein, Dilo und Möps sind nicht ident, einer allein kann ja ned so deppert sein !!!

  14. Haarspalter
    17. April 2012 00:25

    Erst am Sonntagabend entsann ich mich der Wahlen in Innsbruck und schaltete die ZIB an. Als die Sendung - ganz unüblich - mit einer Auslandsmeldung begann, noch dazu mit aufgewärmtem Kohl vom Vortag, konnte ich erleichtert aufatmen, denn damit war klar, dass die Schwarzen gut abgeschnitten haben und die Roten gar nicht gut. Den Rest entnahm ich dann der Presse am Montag.

  15. terbuan
    16. April 2012 17:06

    Ich bin überhaupt kein Freund des ORF, im Gegenteil, im meide ihn wo ich kann!
    Aber an dieser Berichterstattung ist bei schlechtestem Willen nichts auszusetzen, jedenfalls nichts was den Internetauftritt betrifft:

    Zitat aus ORF-Tirol:

    "Herbe Verluste von fünf und mehr Prozent im Verhältnis zur Gemeinderatswahl von 2006 mussten Für Innsbruck und die SPÖ hinnehmen, auch die Liste Rudi Federspiel und der Seniorenbund verloren Stimmen. Leichte Zugewinne gab es hingegen für die Grünen. Die FPÖ steigerte sich von fünf auf knapp acht Prozent. Während die Piraten den Einzug in den Gemeinderat überraschend schafften, konnte die KPÖ diese Hürde nicht nehmen......"

    Mehr dazu:
    http://tirol.orf.at/news/stories/2529143/

    Die ZIB sehe ich grundsätzlich nur in Ausnahmefällen, daher kann ich mich zum Auftritt des Herrn Tarek Leitner nicht äußern.

  16. Gerhard Pascher
    16. April 2012 15:46

    Mag sein, dass Herr Mag. Tarek - ich schaue mir die ZIB mit der Doppelconférence nie an - gestern versucht hatte, die SP-Verluste kleinzureden, auf ORF-online wird jedenfalls völlig neutral berichtet: http://tirol.orf.at/news/stories/2529143/

  17. Wertkonservativer
    16. April 2012 15:16

    Über den ORF sind ja hier kaum noch Worte zu verlieren!

    Die Innsbruck-Ergebnisse der Volkspartei insgesamt beweisen recht gut meine Meinung mit angeschlossener Hoffnung, dass die Volkspartei im Westen, aber auch in Ober- und Niederösterreich kaum etwas von ihrer Stärke eingebüsst hat!
    Einzig und allein die Bundeshauptstadt, aufgrund ihrer Bevölkerungsstärke natürlich einr entscheidende Faktor, ist inzwischen ein veritabler Sargnagel für die Schwarzen.

    Wenn da nicht bald etwas geschieht, geschieht etwas: da müsste sehr bald mit einem dramatischen Paukenschlag die Wiener Schwarz-Szene gehörig ausgemistet und und neu durchmischt werden!

    Ich will ja den jungen Kurz wahrlich nicht vor der Zeit verheizen helfen; er hat das Polithandwerk ja eigentlich erst noch richtig zu erlernen!
    Doch wäre es wahrscheinlich recht intelligent, diesen jungen, gut ankommenden und intelligenten Burschen an die Wien-Front zu schicken, um mit jugendlichem Ungestüm den verkrusteten Bezirkstrotteln so richtig Beine zu machen!

    Mein Wort in Spindeleggers und der anderen schwarzen Oberkleifel Ohren!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Nestor 1937
      16. April 2012 16:41

      Wissen Sie das nicht? Er will nicht!
      Was ich sehr gut verstehen kann...

    • Alexander Renneberg
      16. April 2012 17:06

      der geilomobil kurz soll jemanden beine machen und ausmisten. sorry wk, das ist mehr als gewagt.

      in wien braucht die övp mindestens 26% um eine chance auf platz eins zu haben. wobei bundeswahlen einem anderen trend folgen als gemeinderats bzw landtagswahlen.

      und dem eher zufälligen Ergebnis in innsbruck halte ich das ergebnis von nagl in graz bei der letzten landtagswahl entgegen, das leider inferior war und der övp den möglichen platz eins gekostet hat.

      ich kenn den innsbrucker vpler nicht, aber wenn der charisma hat und die dame der abgespaltenen liste fehler gemacht hat dann ist das dieses Ergebnis durchaus ok.

      warten wir ab was in zwei Wochen ist bei der stichwahl. ich wünsch ihm den ersten platz.

      @nestor: er kann es auch nicht.

    • Wertkonservativer
      16. April 2012 17:38

      Okay, okay, Renneberg,

      Du kennst die Wiener Szene besser; mag sein, dass ich den Knaben überschätze!

      Aber besser als irgendein weiterer Beschwichtigungshofrat oder ein weibliches Pendant gleicher Minderqualität könnte er schon bei den Wählern ankommen, oder?

    • Xymmachos
      16. April 2012 18:46

      Werter @WK, auch ich würde, wie Herr Renneberg, aus Landtags- oder Gemeinderatswahlergebnissen nur sehr, sehr vorsichtig Schlüsse auf das Stimmverhalten bei Nationalratswahlen ziehen. Bei Wiener Wahlen wähle ja z.B. auch ich noch die ÖVP, weil ich "mitten im 8." mit ihr zufrieden bin und weil ihr auf Gemeinderats- bzw. Landtagsebene bei ihrer Mandatsschwäche der Grundsatz "ultra posse nemo tenetur" zugute gehalten werden muß. Aber auf Bundesebene schaut's anders aus...

    • Helmut Graser
      16. April 2012 18:53

      @Xymmachos

      ad "mitten im 8.". Ich bin auch "mitten im 8." und ein paar Bekannte und Freunde treffen sich demnächst im Cafe Hummel. Zeit, Lust und Laune?

    • Alexander Renneberg
      16. April 2012 22:07

      Xymmachos,

      ich bin da auch dabei.
      Kommens auch.
      würde uns freuen den "streitbaren"kennen zu lernen!

    • Xymmachos
      16. April 2012 22:56

      Werte Herren H.Graser und A.Renneberg,
      vielen Dank, ich fühle mich sehr geehrt, jedoch:
      "Nie sollst du mich befragen,
      noch Wissens Sorge tragen,
      woher ich kam der Fahrt,"
      (also gut, aus dem 8., das wissen Sie, jedoch:)
      "noch wie mein Nam' und Art!"
      und das gedenke ich b.a.w. beizubehalten.

  18. OMalley
    16. April 2012 14:28

    Abmelden ist das Einzige , das der Reichsrundfunk versteht. Wann startet die notwendige Campagne ?

  19. Observer
    16. April 2012 14:19

    Lieber Herr Unterberger,
    Sie nennen im Zusammenhang mit der ORF-Meldung die selige Arbeiterzeitung sowie Volksstimme. Sicher können Sie sich noch erinnern, dass damals dort immer fremde Erfolge zu Misserfolgen und eigene Blamagen zu Erfolgen umgedeutet wurden. Warum soll es beim ORF (= Oesterreichischer Rotfunk) anders sein? Der einzige - aber wesentliche - Unterschied besteht darin, dass ich nie diese beiden genannten Zeitungen finanziert habe, aber die monatliche anachronistische GIS-Zwangsabgabe entrichten muss.

    • M.S.
      16. April 2012 15:47

      @Observer

      Sind Sie ganz sicher, dass sie die beiden Zeitungen, ohne es zu wissen, nicht doch mitfinanziert haben?

    • terbuan
      16. April 2012 16:04

      @M.S.
      Also diese Frage ist ziemlich eindeutig mit JA zu beantworten!
      Die AZ bekam ab 1974 Presseförderung aus unseren Steuergeldern und bei der Volksstimme fällt mir sofort die "Rote Fini" Steindling ein, die österreichische Firmen bei ihren Exportgeschäften in den Ostblock tatkräftig unterstützte und da war natürlich auch die Österreichische Kontrollbank mit entsprechend staatlich gestützten Exportfinanzierungskrediten voll mit dabei (VOEST-Alpine, Steyr-Daimler-Puch etc.) Es täte mich sehr wundern, fielen da nicht nur ein paar Brosamen an die Volksstimme ab!

  20. RR Prof. Reinhard Horner
    16. April 2012 13:54

    reinhard.horner@chello.at

    Längst unterhalb

    Die Berichterstattung des ORF ist gar nicht so sehr linkslastig als längst unterhalb des demokratischen Spektrums gelandet.

    Die sauren Wiesen des ORF wandeln sich immer stärker in ausgedehnte Sümpfe.

    Und wir lassen uns dafür Zwangsgebühren und zusätzlich Steuermittel abpressen.

    • HJR
      16. April 2012 20:11

      HJR
      Mit Verlaub, aber "saure Wiesen " oder "ausgedehnte Sümpfe" scheinen mir als Sprachbild nicht stark genug. Müsste man nicht längst von einer Sahelzone der Information sprechen?

  21. Josef Maierhofer
    16. April 2012 13:39

    Die eigene Blamage des ORF ist nicht die verlorene Wahl der SPÖ in Innsbruck, das geht die SPÖ was an, sondern die eigene Blamage des ORF ist die hier angeführte Art der 'ausgewogenen' Berichterstattung, ein glatter Gesetzesbruch, der immer intensiver über eine Privatisierung des ORF nachzudenken empfiehlt und eine Führung des ORF als Privatunternehmen namens 'SPÖ-TV'. So gibt es dann eben ATV, Servus TV, etc. und einen Finanzprokurator, der das in den ORF investierte Volkseigentum, Steuergeld und ORF Gebühr, für die Senderstrukturen und Gebäude von den Privatsendern als Nutzungsgebühr eintreibt.

    Ich bin froh, dass ich das alles nicht sehen muss, inzwischen kenne ich schon viele, die den ORF nicht mehr ansehen, bzw. auch keinen Fernseher mehr haben, mich inklusive.

  22. mike1
    16. April 2012 13:23

    dieser örf hat doch anfänglich soger von övp verlusten in innsbruck berichtet...

    also diese örfliche berichterstattung geht wirklich auf keine kuhhaut mehr.

    a.u. vermutet jetzt, dass auch zeitangeben nicht stimmen: wenn man sich die prüfung antut, kann man feststellen, dass beim örf die zeiten wirklich nicht stimmen, oft werden die nachrichten schon zwei minuten vor oder eine minute nach der zeit gebracht - jedenfalls mit dem hinweis, es wäre nun punkt x-uhr (was es aber nicht ist).

  23. Alexander Renneberg
    16. April 2012 13:15

    na gut, das mit dem sozialistischen orf, den roten saatsanwälten, den linken zeitungen & magazinen etc. etc. kennen wir.

    und?

    was genau machen wir dagegen? unterbergerblog lesen und posten wird nicht reichen.

    • fenstergucker
      16. April 2012 13:17

      Es gehen aber schon einige vielversprechende Initiativen von hier aus, oder?

      Außerdem machen es die Innsbrucker vor: der nächste Wahltag wird Zahltag!

    • Alexander Renneberg
      16. April 2012 13:33

      einziges problem, bei einer bundeswahl ist auch für die övp zahltag.....

      p.s. ja es gibt initiativen, das echo zuzm beispiel und www.conwutatio. at oder das biö.

      aber die frage ist: was verändert das?

    • Alexander Renneberg
    • Brigitte Imb
      16. April 2012 14:28

      @ AR,

      mach´ ma an Aufstand, 24 Conwutanten sind wir ja bereits......:-)

      Mir ist gerade aufgefallen, dass uns der "Dottore" nicht in seine Linkliste aufgenommen hat, das finde ich gar nicht nett, dass wir als "Stiefkinder" behandelt werden.

    • Alexander Renneberg
      16. April 2012 14:43

      herrje frau imb. das fällt mir erst jetzt auf. na vielleicht wenn ihh helmut nett bittet :-)

      p.s. haben sie conwutation auf facebook schon ein like gegeben?

    • Brigitte Imb
      16. April 2012 15:17

      Ja, hab´gerade die Werbetrommel gerührt.

    • Helmut Graser
      16. April 2012 19:50

      Werde ihn fragen.

    • panzerechse (kein Partner)
      17. April 2012 13:24

      Alexander Renneberg,
      "das echo zum beispiel..."

      ...hat von der Grundidee her, als Anti-Mainstream-Medium, das Potential. Druckt is druckt!

    • phaidros
      17. April 2012 18:57

      Wollen wir bitte auch auf den unangefochtenen Meister nicht vergessen: Mag. Bauer, der mit seiner Initiative www.verwaltungsreform-jetzt.at bereits über 16000 Unterschriften gesammelt hat!

      Ich hoffe schon und bin überzeugt, dass das etwas verändert.

      Und weil man nie vorhersagen kann, was genau welche Veränderung bewirken wird (sonst wär's ja auch einfach), finde ich auch den Schrotflintenansatz unterschiedlicher Ideen und Herangehensweisen goldrichtig.

  24. brechstange
    16. April 2012 13:02

    Die Nordkoreanische Militärparade bekam fast so viel Sendezeit und die Stützenhofener mit dem Homosexuellen bekamen gleich viel Sendezeit.

    Tolle Leistung, ORF. Das ist gut so, öffnet dies sehr vielen Menschen in Österreich die Augen.

  25. libertus
    16. April 2012 12:58

    Man beachte auch die heutige Internet-Berichterstattung unseres ORFs über diese Wahl = eine kleine, versteckte Schlagzeile unter INLAND!

    Hätte das Ergebnis Zugewinne für Rot-Grün gebracht, wäre das ganz oben mit entsprechendem Bild gelandet und alle hauseigenen Sendungen inklusive eines Runden Tisches müßten eine Trendumkehr in den "schwarzen" Bundesländern als Auswirkungen der Korruptionsskandale orten.

    Dieser Rotfunk empfindet keinerlei Hemmungen mehr bei seinen tendenziösen Agitationen.

    • Antischaumschläger
      16. April 2012 14:16

      Das ist natürlich völliger Unsinn. Die Berichterstattung des ORF war vor allem gestern abend im Internet sehr ausführlich und unter den headlines.
      Dass Innsbruck am Montag mittag nicht mehr unter den headlines war, soll bei einem medium wie dem internet vorkommen.

    • libertus
      16. April 2012 14:47

      @Antischaumschläger

      Wer des Lesens mächtig ist, muß das "Anti" im Nick nicht streichen, sonstige Schaumschläger schon.

      Bitte, Schaum vorm Mund wegwischen und auf den VERGLEICH eingehen und nicht nur auf den ersten Satz!!!!

    • Brockhaus
      16. April 2012 16:13

      @Antischaumschläger

      Ich muß libertus da vollkommen recht geben. Ich habe mich gestern gewundert, warum es in der ZiB um 17 Uhr nicht schon die erste Hochrechnung gab. Jetzt weiß ich warum.

    • Antischaumschläger
      16. April 2012 16:43

      Im Internet wurde die Innsbrucker Wahl gestern vom ORF mit Grafiken genau und sehr umfassend dokumentiert.
      Nur um das ging es.
      Aber anscheinend gibt es genug Idioten in diesem Forum, die jede Unwahrheit
      des libertus auch noch bejubeln.

    • contra
      16. April 2012 18:58

      @Antischaumschläger

      Nur der Vergleich macht Sie sicher. Aber wenn ein Geisterfahrer schäumt, schlägt es halt 13! ;-)

    • Brockhaus
      16. April 2012 23:27

      @ Antischaumschläger

      Zuerst lesen, dann denken und dann blöd fragen. Aber ich glaube das wäre von Ihnen zuviel verlangt.
      Es geht hier nicht darum, daß sich der ORF im Internet übergibt, sondern ganz einfach für jeden Besitzer eines Fernsehgerätes seiner objektiven Informationspflicht nachkommt.

    • Antischaumschläger
      17. April 2012 00:33

      Wenn einer sehen will, welche Schwachköpfe in diesem Forum posten, dann muss er nur libertus, Brockhaus und contra lesen.
      Da prangert libertus die mangelnde Berichterstattung des ORF im Internet an, obwohl in diesem Fall äußert sorgfältig und sehr informativ berichtet wurde. Als man libertus auf diesen Irrtum oder auf diese Lüge aufmerksam macht, korrigiert sich dieser nicht, sondern fällt sofort gemeinsam mit brockhaus und contra über den Überbringer dieser Botschaft her.

    • Brockhaus
      17. April 2012 08:32

      @Antischaumschläger

      Traurig, daß es für Sie nur das Internet gibt. Aber was red ich mit Ihnen?

  26. Alfred E. Neumann
    16. April 2012 12:26

    Das habe ich genau so empfunden. Diesem Pro..eten Tarek Leitner ist der Begriff ÖVP nicht einmal über die Lippen gekommen. Was der herumnuschelt gheht auf keine Kuhhaut.

    Übrigens, wo ist eigentlich Faymann? Auf Entzug oder im Häf`n?

    • Brigitte Imb
      16. April 2012 12:55

      Der KD (Kanzlerdarsteller) rettet sicher wieder einmal den €, od. läßt seine Stimme tiefer legen.

    • Josef Maierhofer
      16. April 2012 14:38

      @ Brigitte Imb

      UHBK ?

      Er wird gerade angefangen haben eine Billion zu zählen, oder er kommt als nächster in den U-Ausschuss, da gibt es auch noch einiges 'umzudefinieren' und zu 'bereinigen' oder zu 'biegen', irgend wie wäre es ja ein Kasperltheater, würde es nicht so enorm viel kosten und zerstören, was da unter seiner (solidarisch ferngesteuerten) Rolle als Leitung angerichtet wurde und wird.

    • logiker2
      16. April 2012 18:03

      vielleicht auf Korrupitionsschulung bei Putin.

    • Haider
      16. April 2012 22:21

      Unser Kanzlerdarsteller verlängert sicher gerade das 7-Jahre-Loch in seinem Lebenslauf.

  27. Brigitte Imb
    16. April 2012 11:59

    Die gestrige Verrenkung des Staatsfunksprechers war bezeichnend. Das Minus der SPÖ von 4,9% und das Stagnieren der GünInnen wollte ihm partout nicht über die Lippen kommen.

    http://tvthek.orf.at/programs/1203-Zeit-im-Bild

    • Gerhard Pascher
      16. April 2012 14:38

      Frau Imb:
      Mit Statistiken, Prozenten, Prozentpunkten, grafischen Darstellungen (besonders nicht-linearen Kurven) kann man sehr gut Tatsachen verschleiern und "uminterpretieren". Da sind die ORF-Grafiker wahre Meister.

      Können Sie sich noch erinnern, als 1961 die beiden damals mächtigsten Staatsmänner Chruschtschow und Kennedy in Wien waren. Da kursierte als Witz ein Radrennen der beiden Herren rund um das Wiener Rathaus. Aufgrund der körperlichen Statur war schon im voraus abzusehen, wer gewinnen wird. Die Volksstimme berichtete in typischer Umdeutungsmanier am nächsten Tag:
      Unser Genosse Nikita Sergejewitsch Chruschtschow errang den hervorragenden zweiten Rang während sich sein imperialistischer Gegenspieler mit dem schäbigen vorletzten Platz zufriedengeben musste.

    • Brigitte Imb
      16. April 2012 15:16

      @Gerhard Pascher

      Erinnern? 1961 - nein. Da war ich 2J. alt.

      Maaahhh, dass Sie mein "jugendliches" Alter so überschätzen, das tut mir aber jetzt schon weh. ;)

    • Gerhard Pascher
      16. April 2012 15:23

      Brigitte Imb:
      Korrektur meiner Aussage von heute 14,38 Uhr:
      Können Sie sich noch erinnern, als Sie in der Schule vom historischen Treffen der beiden Staatsmänner von 1961 in Wien gehört bzw. gelernt hatten .....
      ;-(

    • Brigitte Imb
      16. April 2012 15:29

      Ok, sind ma wieder gut....:-)





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