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Die Geschichtsfälscher

Sie werden immer hemmungsloser. Jetzt beginnen Rot-Grün wie die Nazis und Kommunisten aus ideologischen Gründen wild Straßennamen umzunennen.

In Wien wird der Dr.-Karl-Lueger-Ring abgeschafft. Das hat eine mediokre Figur namens Mailath-Pokorny bekanntgegeben. Dabei war der Mann zweifellos mit seinen zahllosen städtebaulichen Maßnahmen der weitaus wichtigste Bürgermeister in der gesamten Geschichte der Stadt. In seiner Ära hat Wien auch das an Schönheit gewonnen, was sie in den letzten Jahren wieder hässlicher geworden ist. Einfach eine Schande, wenn diese Stadt nun sein Andenken auszuradieren versucht. Das erinnert lebhaft an die stalinistische Praxis, unliebsam gewordene Parteiführer nachträglich aus offiziellen Photos wegzuretuschieren.

Kein Zweifel, Lueger hatte auch Schattenseiten, etwa seinen verbalen Antisemitismus. Den darf man nicht verschweigen. Aber wenn diese linke Gemeindeführung anfängt, Menschen wegen ihrer Schattenseiten aus dem Gedächtnis zu verbannen, dann hätte sie ein weites Betätigungsfeld. Denn da finden sich noch deutlich dunklere Flecken.

Was ist etwa mit dem Herrn Marx und seinen antisemitischen Äußerungen, die alle den gleichen sozialagitatorischen oder wenn man so will klassenkämpferischen Hintergrund wie jene Luegers hatten? Die wirren Gedanken des Herrn Marx haben in der Folge jedenfalls rund 100 Millionen Menschen das Leben gekostet, darunter immer wieder auch gezielt vielen Juden.

Was ist mit dem Herrn Renner? Der Mann hat nicht nur Hitler und seinen Anschluss begeistert bejubelt, dasselbe hat er dann ein paar Jahre später auch gegenüber dem nächsten Megaverbrecher, nämlich Stalin gemacht.

Was ist mit dem Herrn Tandler? Der einstige SPÖ-Stadtrat hat im Gegensatz zu Lueger buchstäblich zu Morden (an „lebensunwertem“ Leben) aufgerufen.

Um nur einige der bekanntesten Namen zu nennen. Am Schluss blieben wohl  nur sehr wenige Namen über, über die man nichts Übles fände. Das gezielte Herausholen eines Mannes, der noch dazu große Verdienste für diese Stadt hat, zeigt hingegen nur, was für eine miese Partie da im Rathaus an der Macht ist. Aber es ist eine Partie, die spürt, dass nach 70 Jahren ihre Herrschaft zu Ende geht, und die da noch schnell ihre Spuren ins Geschichtsbuch eingravieren will.

Und was das Ganze noch unerträglicher macht: Die Häupl-Partie hat einem Massenmörder wie Che Guevara sogar ein Denkmal errichtet. Auf Steuerzahlers Kosten.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2012 10:31

    Die Historikerin Victoria Zumtobel hat in einem Heft der Weissen Rose (Hrsg. Albert v. Pethö) über Bürgermeister Lueger und dem ihm vorgeworfenen Antisemitismus folgendes geschrieben:

    "Wohl kein Bevölkerungselement jemals, auch das Judentum nicht, ist völlig einheitlich agierend, in strategischer Absprache vorgehend oder auch nur, was spätere Zeiten anbelangt, weltanschaulich in sich geschlossen. Allerdings kan man mitunter Tendenzen erkennen, die sich auch historisch belegen lassen. So wandte sich eine bestimmte Schicht auch innerhalb des jüdischen Bevölkerungsanteiles, von den religiösen Bindungen der eigenen Tradition losgelöst, den Positionen der Aufklärung beziehungsweise des Liberalismus zu. Aus dieser vielleicht überproportional großen Schicht liberalen Judentums sind, biographisch benennbar, Personen durch Geschäftstüchtigkeit und Intelligenz in maßgeblicher Zahl zu Geldmagnaten, also zu Vertretern des Großbürgertums emporgestiegen. Ein vorzugsweise liberales Großbürgertum, das, offenbar weitreichend unbeinflußt von den mäßigenden Vorstellungen christlicher Ethik, nicht nur die Geldwirtschaft und Industrialisierung der Monarchie mitbetrieb, sondern auch Anteil an der Verantwortung für das damalige Arbeiterelend hatte und mitunter im vehementen und bösartigen Kampf gegen die Katholische Kirche stand.

    Auch zahlreiche unter den liberalen "Intellektuellen" - Professoren, Journaliten, Literaten, Rechtsanwälte, nennen wir nur Antiklerikale wie Freud und Schnitzler - waren Juden. Die Juden waren solcherart ein Faktor der Modernisierung des Landes geworden, hatten Anteil an den Vorzügen wie an den Fragwürdigkeiten dieses Prozesses, wurden sehr einflußreich und wurden dafür auch, in unterschiedlichem Ausmaß und unterschiedlich gerechtfertigt, mit der Feindschaft jener konfrontiert, die man heute wohl als "Modernisierungsverlierer" bezeichnen würde. Lueger aber war der Vetreter jener Modernisierungsverlierer, denen er, im Kampf gegen den Ungeist seiner Zeit, machtvolle organistatorische Stärke, die Möglichkeit der Gegenwehr, die Durchsetzung der Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse erstritt.

    Zahlreich waren die Persönlichkeiten in den Reihen der Christlich-sozialen Partei, denen heute Antisemitismus vorgeworfen wird, so dem großartigen Sozialpolitiker Kunschak, so auch zahlreichen Priestern wie Eichhorn, Latschka, Schindler, Scheicher, dem Jesuiten Abel, vielen anderen. Nie wird heute dazugesagt, daß es sich beim politischen Kampf all dieser vom Geist der päpstlichen Sozialenzyklika "Rerum novarum" geprägten Persönlichkeiten nicht um Rassenhaß, sondern um einen Kampf gegen die Entartungen des Kapitalismus und um die Verteidigung der Rechte des kleinen Mannes gegenüber den Profit-Interessen des Großkapitals handelte. Dem sogenannte und heute gerne bemühten "Kirchlichen Antimsemitismus" und Antiliberalismus stand ja zudem eine massive liberale Tendenz zum Kampf gegen die Katholische Kirche mit außerdem klaren historischen Belegen ultimativer Zerstörungsabsichten gegenüber; eine Frontstellung, die das ganze 19. und auch 20. Jahrhundert und bis in die Gegenwart andauert." (Victoria Zumtobel, Bürgermeister Karl Lueger)

    Heute setzen die Sozialisten ihren Kampf gegen das Haus Österreich fort und versuchen mit allen erdenklichen Maßnahmen die Geschichte umzuschreiben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Graser
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2012 11:03

    Off topic: Steigern wir die Auflagezahl unserer eigenen Gratiszeitung!

    Wer 10 Euro oder mehr als Spende an „Conwutatio“ Konto 10110125831 bei BAWAG P.S.K. BLZ 60000 überweist und uns seine Postanschrift mit einem Bezug zur Überweisung des Betrages an redaktion@conwutatio.at übermittelt, erhält je Euro ein Exemplar unserer in den nächsten Tagen erscheinenden dritten Ausgabe des „ECHO der himmelschreienden Diskriminierung österreichischer Steuerzahler“ zur eigenen Verwendung und Verteilung im Freundes- und Bekanntenkreis!

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    Vielen Dank für die bereits eingelangten Unterstützungsbeiträge!

    Helmut Graser
    http://www.conwutatio.at

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2012 12:12

    Die Wiener Stadtregierung scheint tatsächlich immer mehr zur letzten Bastion des Kommunismus zu verkommen und ich warte jetzt nurmehr auf eine öffentliche Kulturrevolution, die ja schleichend schon im Gange ist.

    In dieser Stadt muß man als Bürgermeister kräftig dem Alkohol zusprechen, gefälschte Papiere bei einem rumänischen Mörderregime (Ceau?escu) für einen Versicherungsbetrüger und 6-fach Mörder beschaffen, die NAPOLA (!) besucht haben, danach jedoch rasch beim BSA (= Bund Sozialistischer Akademiker!) unterschlupfen - schon wird ein Platz ehrenhalber nach diesem feinen Genossen benannt: siehe Leopold Gratz, genannt "Whiskey-Poldi".

    http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Gratz

  4. Ausgezeichneter KommentatorClaudius
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2012 11:36

    Von der ORF-Seite: http://www.orf.at/stories/2116059/2116060/ :

    Welche Leute, die auf Steuerzahlers Kosten bezahlt werden waren denn das von der Uni Wien die da als Pressure-group im Rathaus lobbyiert hatten: Bitte die Namen veröffentlichen:

    " ... Freuen dürfte sich jedenfalls die Uni Wien, die in den vergangenen Jahren wiederholt auf eine Umbenennung ihrer Adresse gedrängt und zuletzt im Mai des Vorjahres für den Namen „Universitätsring“ plädiert hatte. Als Wunschdatum nannte das Rektorat damals das Jahr 2015, in dem die Alma Mater ihr 650-Jahr-Jubiläum feiert. ... "

    Und zu:

    ".... Bekannte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft wie Ruth Klüger, Robert Schindel, Eric Kandel und Isolde Charim hatten sich ebenfalls für eine andere Bezeichnung des Lueger-Rings ausgesprochen. .... "

    Frauf Ruth Klüger, Herr Robert Schindel, Herr Eric Kandel, Frau Isolde Charim:

    Ich vermisse Ihren Protest gegen die zahlreichen Denkmäler und Straßenbezeichnungen die an den bekannten Hitlerdeutschland-Anschlussfreund Karl Renner erinnern: Stößt es denn in ihrer Seele nicht jedesmal schmerzhaft auf wenn dieses Rennerdenkmal u. die Renner-Straßennamen sehen müssen? Quält sie dieser Anblick nicht? Ist das nicht unerträglich für Sie?

    Frauf Ruth Klüger, Herr Robert Schindel, Herr Eric Kandel, Frau Isolde Charim:

    Ich vermisse Ihren Protest gegen den Julius Tandler Platz und die vielen anderen Erinnerungen an Julius Tandler in Wien, wo doch Julius Tandler zur Vernichtung
    von „lebensunwertem“ Leben aufgerufen hatte. Tandler hat vor dem Holocaust gelebt aber mit seinen Theorien und Aufrufen war er ein geistiger Vorläufer der Euthanasiepolitik des menschenverachtenden Hitler-Regimes, die dann verwirklicht wurde z.B. im Schloss Hartheim.

    Und genauso war Julius Tandler ein geistiger Vorläufer des Holocausts: Dachau, Mauthausen, Auschwitz, Bergen-Belsen, Buchenwald, Theresienstadt, Majdanek - all diese Stätten des Grauens sind sind bis heute mit dem geistigen Vorläufer der "Vernichtung unwerten Lebens" Julius Tandler untrennbar verbunden!

    Wie können Sie, Frauf Ruth Klüger, Herr Robert Schindel, Herr Eric Kandel, Frau Isolde Charim die weitere Ehrenbezeugung des Namens Julius Tandler in Wien noch länger ertragen? Sicherlich quält sie das!

    Unternehmen Sie daher doch bitte Schritte und intervenieren Sie doch bitte im Wiener Rathaus um "Zeichen für ein differenziertes Julius-Tandler-Bild sowie auch ein differenziertes Karl-Renner-Bild" in Wien zu setzen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2012 10:59

    A.U. schreibt:

    "Was ist etwa mit dem Herrn Marx und seinen antisemitischen Äußerungen, die alle den gleichen sozialagitatorischen oder wenn man so will klassenkämpferischen Hintergrund wie jene Luegers hatten? Die wirren Gedanken des Herrn Marx haben in der Folge jedenfalls rund 100 Millionen Menschen das Leben gekostet, darunter immer wieder auch gezielt vielen Juden."

    Dabei war Karl MARX, dem die Welt nicht nur das Buch "Das Kapital" zu verdanken hat, sondern den menschenverachtenden Kommunismus mit seinen rund 100 (hundert!) Millionen Toten -- der VATER des KOMMUNISMUS also--selber JUDE, wie auch die meisten maßgeblichen Kommunisten weltweit. Im sowjetischen Parlament waren zu Lenins Zeiten sogar 75 % der Parlamentarier Juden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2012 11:55

    "Die Interpretation eines Sachverhaltes richtet sich stets nach der Quellenlage der Zeit.
    Die historische Wahrheit ist demnach immer eine Tochter der Zeit"!

    Da hat er wahrlich recht, unser Altenbetreuer Khol!

    Zu den Wiener "Umfärblern":
    eine mediokre, ideologieverseuchte Bande, nicht willens bzw. unfähig, die Leistungen in Gesellschaft, Kultur und Kunst verdienstvoll gewesener Menschen aufgrund ihrer Linkslastigkeit akzeptieren bzw. beurteilen zu können! Shame on You!

    Diese Links-Schickeria mitsamt ihren politischen Handlangern verachte ich unsäglich!

    Und noch etwas: ja, Renner muss auch weg von den Ringtafeln. Ein derart mit dem Deutschvirus infizierter Kampel gehört wahrlich nicht weiterhin gewürdigt! Oder?

    (mail to: gerhard@michler)

  7. Ausgezeichneter Kommentatordxb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2012 10:39

    Ja, schon gut.

    Es war in totalitären Regimes durchaus üblich, unliebsame Namensgebungen zu ändern.

    Da ist natürlich das Argument, Lueger sei ein Antisemit gewesen, ein passender Aufhänger.

    Wenn man die SPÖ aber ernst nehmen würde, dann müßte sie sich eigentlich auch von ihren eigenen Wurzeln distanzieren.
    Dann würde dummerweise auch der Sonnenkaiser Kreisky mit seinem Spruch vom Judenvolk eine persona non grata werden, oder der Fischer mit seinen Ausritten gegen den Wiesenthal.
    Von den sonstigen, hier schon angeführten, Urvätern der Sozialdemokratie in Österreich ganz abgesehen.
    Die waren nach heutigen Maßstäben schwere Antisemiten, Rassisten, Antidemokraten und (Bürger-) Kriegstreiber.
    Nach den heutigen Maßstäben der SPÖ würden ein Adler, ein Bauer, ein Tandler und auch ein Kreisky wegen ihrer hetzerischen Aussagen nicht einmal in die Partei aufgenommen werden, sicher aber ausgeschlossen werden.

    Da müßte die SPÖ vor ihrer eigenen Türe kehren.
    Und auch die Günen hatten in ihren Anfängen gestandene Nazis, ohne deren Einsatz und Geld es die Grünen heute nicht geben würde.
    Auch die müßten vor ihrer eigenen Türe kehren.

    Das wird aber nicht passieren.

    Schließlich hat schon der Cap im Jahr 2002 auf seiner programmatischen Rede auf dem SPÖ Parteitag festgestellt, die SPÖ müsse die Hoheit über die Auslegung der Geschichte erringen, damit sie die öffentlichen Diskussionen in der Zukunft beherrschen kann.

    Das ist der beste Nachweis für die totalitäre Gesinnung der SPÖ, denn es ist eine Forderung, die auch von einem gewissen Lenin, einem Stalin und einem Mao, sogar von einem Pol Pot aufgestellt wurde. .
    Dass die Grünen dabei federführend mitmachen ist, gemessen am Machtrausch der Wiener Grünen, eigentlich nur eine zwingend logische Nebenerscheinung.

    Die Umbenennung hat also nicht einmal zwingend mit dem Antisemitimus Luegers zu tun, sondern "nur" mit dem Versuch die eigene Machtbestrebung durch das Erniedrigen des vermeintlichen politischen Gegners in Szene zu setzen.
    Als Zeichen, seht her, wir sind die Besseren und die Stärkeren.

    Die SPÖ und die Grünen haben damit längst bewiesen, daß sie in diesem Bereich den so oft strapazierten Khol'schen Verfassungsbogen verlassen haben und sich längst im Fahrwasser jener Ideologien bewegen, die sie selbst zu bekämpfen vorgeben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordxb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2012 10:39

    Ja, schon gut.

    Es war in totalitären Regimes durchaus üblich, unliebsame Namensgebungen zu ändern.

    Da ist natürlich das Argument, Lueger sei ein Antisemit gewesen, ein passender Aufhänger.

    Wenn man die SPÖ aber ernst nehmen würde, dann müßte sie sich eigentlich auch von ihren eigenen Wurzeln distanzieren.
    Dann würde dummerweise auch der Sonnenkaiser Kreisky mit seinem Spruch vom Judenvolk eine persona non grata werden, oder der Fischer mit seinen Ausritten gegen den Wiesenthal.
    Von den sonstigen, hier schon angeführten, Urvätern der Sozialdemokratie in Österreich ganz abgesehen.
    Die waren nach heutigen Maßstäben schwere Antisemiten, Rassisten, Antidemokraten und (Bürger-) Kriegstreiber.
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    Und auch die Günen hatten in ihren Anfängen gestandene Nazis, ohne deren Einsatz und Geld es die Grünen heute nicht geben würde.
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    Das wird aber nicht passieren.

    Schließlich hat schon der Cap im Jahr 2002 auf seiner programmatischen Rede auf dem SPÖ Parteitag festgestellt, die SPÖ müsse die Hoheit über die Auslegung der Geschichte erringen, damit sie die öffentlichen Diskussionen in der Zukunft beherrschen kann.

    Das ist der beste Nachweis für die totalitäre Gesinnung der SPÖ, denn es ist eine Forderung, die auch von einem gewissen Lenin, einem Stalin und einem Mao, sogar von einem Pol Pot aufgestellt wurde. .
    Dass die Grünen dabei federführend mitmachen ist, gemessen am Machtrausch der Wiener Grünen, eigentlich nur eine zwingend logische Nebenerscheinung.

    Die Umbenennung hat also nicht einmal zwingend mit dem Antisemitimus Luegers zu tun, sondern "nur" mit dem Versuch die eigene Machtbestrebung durch das Erniedrigen des vermeintlichen politischen Gegners in Szene zu setzen.
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  1. Tish (kein Partner)
    10. Februar 2015 22:28

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  3. Eren (kein Partner)
    22. Januar 2015 08:34

    Les autrichiens n ont pas attdneu Hitler pour eatre antise9mites !Il me semble d ailleurs que l obsession antise9mite de Hitler n est venue qu au milieu des anne9es 30 et que la pe9riode des anne9es 20 reste avant tout fe9rocement anticommuniste, les communistes e9tant ses pires ennemis politiques dans son entreprise de conqueate du pouvoir. http://xjdfwggner.com [url=http://prowqgnmwx.com]prowqgnmwx[/url ] [link=http://armkrpyyq.com]armkrpyyq[/link ]

  4. Vaio (kein Partner)
    21. Januar 2015 17:09

    Great! So the more "competent" turkish conoiructtsn workers we import, the more unstable buildings we will get too. Luckily earthquakes are rare in Sweden. Only has experienced one last christmas in my 50 years on this planet. Nonetheless, one of them is enough to cause catastrophes though. Perhaps it will be more likely the building succumb to fires as I assume the wire-works will be as equally lousy as the rest of the conoiructtsn works. Robert, given enough time, let's say 50-60 years, they will rewrite our history completely. This is how it starts. Later Mozart will be renamed, getting a full turkish or arabic name.

  5. Issam (kein Partner)
    21. Januar 2015 04:56

    , " I have concluded that the West-haters that I have anyaezld are invariably transferring the hate they feel toward the way they were educated onto the powerful West and the powerful America."Now this is reasonable in the sense that Chechar says that education, not just parenting, is the problem. I wonder though-- Why is it that other culture's children don't HATE their educational systems, while our children do? I must say that I have a much broader theory as to why we are in this mess-- Societal Self-Actualization Theory.By applying Maslow's Hierarchy of Needs to social classes and societies as a whole, the reason for the rise and fall of civilizations becomes clear.In a nutshell, the concept is this:A Society rises as it masters basic needs through discipline. However, when a society keeps advancing, the danger sprouts-- people take progress for granted and fail to maintain the disciplines that caused the progress in the first place. If this change is NOT checked, the leaders of a society (the leaders become affected first, because they have less consciousness of a personal struggle for survival than the lower classes) can begin to believe that old rules no longer apply: Thus, we can do as the 'elite' finds pleasing in the moment (the future can ONLY be better, you see), and real problems (seen by the lower classes) are ignored. At this stage, the society is in deep trouble, as it has come under the control of egocentric grandstanders.As problems build up in a society, they are ever more strenuously DENIED by the leaders, because addressing them would mean that survival needs still exist ( that there is no 'freedom from want' and 'freedom from fear' in their society). This admission would interfere with the 'elites' pursuit of perverse self-actualization. If this state of society continues long enough, soon problems topple the society, and the actual toppling is usually sudden and fairly rapid.The 'elites' will NOT deal with their society's problems, or even recognize them, until it is too late. This is because dealing with problems would 'deny progress' and mean work for the elite.The Perverse Self-Actualizers would rather DIE than be objective-- and they usually do, eventually.I believe that the fall of every recorded civilization is a result of this pattern repeating itself.This theory states that the cultural experiences of the classes ( the aggregate of individuals) of a society shape its concept of how needs are perceived, influence how a society changes, and explain how a society views the world.The point is that disciplined societies replace 'grandstanding' ones.

  6. Yasmine (kein Partner)
    20. Januar 2015 19:21

    I am surprised there are any "socialist" Jews in Vienna! Why are they monnaig now? I lived in Vienna in the 1970's when there was a Jewish prime minister who gave Austria its longest period of peace-time growth. The people were anti-semitic then, even without the huge and horrifying influx of muslims!

  7. Safiya (kein Partner)
    20. Januar 2015 11:59

    Loved the description of midlde class' life lounging in cafes, skiing plus the hard work very evocative- almost having the vicarious experience of being there living the life!

  8. Freak77
    27. April 2012 20:08

    Eventuell wird auch der Dr.-Karl-Renner-Ring umbenannt, der Historiker Oliver Rathkolb denkt nach:

    http://kurier.at/nachrichten/wien/4494065-wien-neuer-name-fuer-renner-ring.php

  9. Herby
    24. April 2012 13:36

    Gastkommentar in Die Presse zum Thema:

    Lueger geht – Renner bleibt (von DIETMAR HALPER, 24.4.2012)
    Die geplante Umbenennung eines Teils der Ringstraße beweist das selektive Geschichtsverständnis von Rot-Grün.


    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/751846/Lueger-geht-Renner-bleibt

  10. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    23. April 2012 22:22

    Undifferenziert alle Deserteure des zweiten Weltkriegs zu idealisieren geht sicher in die Irre. Da waren sicher auch Leute darunter, die aus miesen Motiven (oder einfach aus Angst) desertiert sind. Aus hehren idealistischen Motiven werden die wenigsten desertiert sein - sonst hätten sie sich wohl viel eher dem Widerstand angeschlossen.

    Die rotgrüne Partie im Rathaus kümmert das alles nicht. Es kümmert sie auch nicht, dass sie gerade einen Platz nach einem Bürgermeister mit speziellen Beziehungen zu einem östlichen Geheimdienst benannt hat (es gilt natürlich die Unschuldsvermutung! wie immer!!). Dass Che Guevara etliche Leute persönlich erschossen hat, ist ihr ebenfalls schnurz. Dass der endloseste Gemeindebau nach einem wilden Antisemiten benannt wurde, ist ihr auch egal. Dass der Anatom Tandler ein Befürworter der Euthanasie war - völlig irrelevant für sie. Alle diese "Herren" sind nämlich Sozis gewesen. Und für die legen die Rathaussozis (und neuerdings der grüne Blinddarm der Sozis) speziell milde Maßstäbe an. Nur gegen den Klassenfeind wird aus allen Rohren geschossen, selbst wenn er der bedeutendste Bürgermeister war, den Wien jemals hatte.

    Dr. Unterberger hat ganz recht, wenn er alle Akte der roten Scheinheiligkeit aufzählt. Eine wirkliche Liste der Schande! Leider werden wir diese Art von Politikern nicht eher los, ehe wir uns bei der nächsten Wahl ganz nüchtern fragen: wen muß ich wählen, um die derzeit herrschende Partie möglichst wirksam in den Hintern zu treten, um sie endlich los zu werden?

  11. Frawa (kein Partner)
    22. April 2012 20:59

    Grauslich diese Sozis !

  12. workforcetrust (kein Partner)
  13. Claudius
    22. April 2012 10:00

    Nicht nur die Roten haben die Umbenennung des Lueger-Rings gepusht. Auch die Grünen waren da aktiv dabei:
    Hier der Fotobeweis: Herr Van der Bellen:
    http://diepresse.com/images/uploads/7/2/1/751393/wiens_problem_karl_lueger_lueger20120421190859.jpg

  14. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    21. April 2012 19:56

    Als die Nazihorden bei uns einmarscheirt sind, haben sie flugs einen schönen Platz in Wien, den Rathausplatz nämlich, in "Adolf-Hitler-Platz" umbenannt.

    Die russischen Besatzer haben den Schwarzenbergplatz in "Stalin-Platz" umbenannt.

    Und jetzt kommen die lächerlichen politisch correcten Figuren aus dem Rathaus und wollen (unter Mithilfe der Universität womöglich) den Dr.-Karl-Lueger-Ring in "Universitätsring" umbenennen. Der an den bedeutendsten Bürgermeister erinnert, den Wien in den letzten hundert Jahren hatte. Warum? Weil wir erstens keine anderen Sorgen haben und man zweitens so ganz hervorragend von den zahlreichen viel, viel größeren Schweinereinen in unserem (immer noch) schönen Wien ablenken kann.

    Einfach schäbig.

  15. otto ortner, RA.em. (kein Partner)
    21. April 2012 13:54

    Mit dem Sturz des Kaisertums war das Schicksal des europäischen Judentums beiegelt.

    • ambrosius
      21. April 2012 15:57

      Das passiert öfter einmal, wenn Spiessbürger und Domestiken die Macht übernehmen

  16. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    21. April 2012 13:40

    Über "Werte" und Bewertung läßt sich trefflich streiten und am Ende kommt man doch oft zu keiner eindeutigen objektiven Lösung.

    Die damalige Straßennamenbenennung war - wie eine Ordensverleihung oder sonstige Ehrung- ein öffentliches Lob für Lueger.
    Der jetzige entgegengesetzte Akt ist eine Umbewertung des ehemaligen Wiener Bürgermeisters ins Negative.

    ME war der Lueger´sche Antisemitismus, der nicht nur im Verbalen lag, wie A.U. hier falsch darlegt, ein vertretbares Einbremsen der jüdischen Tüchtigkeit zur Förderung der weniger tüchtigen Nichtjuden.

    Die Umbennung durch das Früchterl M-P und dem schon deutlich A-gekennzeichneten Häupl halte ich daher für nicht gerechtfertigt.

    • Diskussionsleiter (kein Partner)
      21. April 2012 13:43

      Vertretbarer Antisemitismus?
      Na serwas, da treibt sich ein Lurch rum ...

    • Neppomuck (kein Partner)
      21. April 2012 13:44

      „Deutschland ist ein Problem (!), weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden - Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

      Joschka Fischer

      So viel zu ihrem vorletzten Absatz.

  17. UKW (kein Partner)
    21. April 2012 05:03

    Pilatus war gegen Häupl ein Lehrbub

    Der gute alte Tribun hat sich seine Hände noch selbst in Unschuld gewaschen, der Imperator Häupl lässt sich seine Pfoten hingegen von anderen säubern. Im aktuellen Fall von seinem Freund Fellner, dessen Ergüsse in "Österreich" muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:

    """""" Seit Jahrzehnten veruschen Studenten, junge SPÖler und Grüne die "Denkmäler" für Karl Lueger (1844-1910) zu kippen. Vor allem der Karl-Lueger-Ring ist ihnen ein Dorn im Auge. Bürgermeisteer Michael Häupl wehrte die vergangenen Umbenennungsforderungen regelmäßig ab. "Die großen Leistungen Luegers sind unbestreitbar", wiederholte er in diesem Zusammenhang regelmäßig, wobei er aber Luegers antisemitische Haltung nicht verleugnen wolle. Justament da Häupl im fernen Osten weilt gab Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) am Donnerstag bekannt, dass der Lueger-Ring nun endlich umbenannt wird. """"""

    Viel schäbiger geht es wirklich nicht mehr. Was soll das ganze suggerieren? Häupl als Bewahrer der Tradition, Häupl drückt die Leistungen aber auch die Schattenseiten von Lueger aus, Häupl war halt im Ausland und kann nichts dafür, dass die Straße umbenannt wird (als ob ohne seine Zustimmung so etwas möglich wäre). der Spitzenkanditat ist wieder einmal reingewaschen. Die Schmutzigen Dinge erledigen wie immer andere. Pokorny ist der Buhmann (für die Wahl ist das völlig belanglos). Das beste ist das Wort "Justament" im Artikel. Köstlich.

    Komischerweise ist die Online-Version in "Oe24" eine ganz andere.

  18. Neppomuck (kein Partner)
    20. April 2012 21:47

    Unter (sog.) „Sozialdemokratischen“ Meistern aller Wiener Bürger wäre Wien wohl ein riesiges Provinznest vom Schlage eines „St. Pöltens mal 30“ geworden und keine faszinierende Großstadt, die allerdings seit Jahrzehnten mehr und mehr an Zauber verliert.

    Wien verdankt also seine Weltgeltung sicher nicht den Häupls, Gratzens oder Slaviks, sondern einem Liebenberg (Mut), einem Felder (Visionen) und einem Lueger (Tatkraft).

    Wie es in dieser Stadt weiter gehen wird, kann man an den jüngsten Aktionen kaum zu unterbietender Kleingeister erkennen, die z.B. einen Heldenplatz mit einem Denkmal für Deserteure ausstatten wollen. Viel absurder geht es wohl nicht. Die Grünen in diese Kritik einbeziehen zu wollen verkneife ich mir, dazu sind die auch zu unwichtig.

    Selektive „Politische Korrektheit“ und dies mit einer horrenden Verspätung an den Tag zu legen ist überdies Merkmal eines 'politischen Skarabäus' (Mistkäfers). Nach Buchhalterart in Vergangenem zu wühlen hat absolut nichts Kreatives an sich, dessen sich ein Gestalter einer lebendigen Stadt rühmen könnte.

    Das ist nicht mehr nur noch als Einbekenntnis, weder Ideen oder Gestaltungswillen zu haben zu werten, sondern kann nur als ein Zeichen von erwiesener Unfähigkeit verstanden werden.
    Damit macht man als Verantwortungsträger nämlich nicht allein sich selbst zum Gespött der Welt, sondern alle Bürger dieser Stadt. Die es bisher nicht verstanden haben, ihren politischen Zensuren in durchaus gerechtfertigten Wahlergebnisse Ausdruck zu verleihen.

    Selber schuld.

  19. Diskussionsleiter (kein Partner)
    20. April 2012 21:15

    Unterberger: "Und was das Ganze noch unerträglicher macht: Die Häupl-Partie hat einem Massenmörder wie Che Guevara sogar ein Denkmal errichtet. Auf Steuerzahlers Kosten."

    Da sollte sich der Herr Polemikberger mal besser mit seinem Idol HC StraChe absprechen, schliesslich macht doch gerade dieser Che Guevara bei seinen unterbelichteten Fans in diversen Diskos salonfähig:

    http://lindwurm.wordpress.com/2012/04/19/strache-und-der-massenmorder/

  20. Steuerzahler (kein Partner)
    20. April 2012 20:37

    Unsere SPÖVP-rot-grünen = braune oder dunkelrote Geschichtsfälscher sind auch noch übelste Realitäsfälscher von der schlimmsten Sorte!

    Ein türkisch-nationalistisch-mohammedanischer Nachwuchsterrorist fackelt den Wiener Neustädter Dom ab, und der Aufschrei von unseren Berufsdummenschen bleibt natürlich aus. Im umgekehrten Fall würden sich Faigmann und Speichellecker schon am Weg nach Ankara zum Rapport befinden. Schönborn, Klawischnigginin und Konsorten würden längst die Lichterkette vom Stephansplatz bis Wiener Neustadt anführen!

    Den Vogel schießen allerdings wieder einmal die von unseren hart erarbeitenden Steuern hochsubventionierten (legal oder nicht legal) Medien ab. Die KZ schreibt von einem „einheimischen Schüler“, um Stunden später nach Protesten in beinahe sämtlichen Kommentaren zu berichtigen:
    „Der türkischstämmige Schüler ist nach Informationen der “Krone” bekennender Mohammedaner und wohnt wenige Hundert Meter von der Kirche entfernt.“
    Der Kommentarbereich samt bereits geschriebenen Kommentaren wurde gleichzeitig geschlossen!
    Auch in der angeblichen „freien“ Presse sind auf erstaunliche Weise alle Kommentare verschwunden, die Kommentarfunktion geschlossen!
    Im Kurier (Raiffaisen?) blieb die Kommentarfunktion im voraus-eilendem Gehorsam überhaupt von Anfang an geschlossen!
    Usw, usw. ……

    Wir sind nicht mehr am Weg in eine SPÖVP-rot-grüne = braune und dunkelrote Meinungs- und Gessinnungsdiktatur, nein wir befinden uns bereits in dieser!
    _________________________________________________

    „Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten.
    Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott!
    Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
    dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“

    (Theodor Körner 1791-1813)

    • terbuan
      20. April 2012 20:52

      Interessanterweise ist das Forum vom "Standard" noch immer offen und wirkt aufgrund ziemlich kritischer Postings relativ unzensuriert!

    • Undine
      21. April 2012 09:23

      @Steuerzahler

      Ich lese hier zufällig zum ersten Mal von dieser BRANDSTIFTUNG eines jungen TÜRKEN im Wiener-Neustädter DOM Anfang März!
      Es wurde, wie es scheint, mit allen Mitteln verhindert, daß die Öffentlichkeit davon erfährt.

      Wenn irgendwo in einem Asylantenheim eine(r) der Bewohner(innen) aus Fahrlässigkeit einen Brand verursacht hat, gehen augenblicklich pausenlos über alle Fernsehbildschirme Meldungen von rassistisch motivierten Brandanschlägen, natürlich verübt von Rechtsextremisten.
      Es würden umgehend MAHNWACHEN und LICHTERKETTEN organisiert und ganz Österreich würde wieder einmal sich der Selbstgeißelung hingeben. Auf jeden Fall müßte das Thema bis zur nächsten Wahl als Warnung vor den Freiheitlichen herhalten.
      Einem 15-jährigen Christen würde in einem ähnlich gelagerten Fall (etwa in einer Moschee in der Türkei) die Todesstrafe drohen.

    • Diskussionsleiter (kein Partner)
      21. April 2012 13:09

      Udine, red ned so an Schas daher. Der Brandanschlag war damals samt Nennung der Nationalität des Täters in sämtlichen Medien. Im übrigen: Wärs ein kleiner Nachwuchs-Keller-Nazi gewesen, hätte Strache von Bubendummheiten gesprochen - nur um die Verhältnismässigkeit zu wahren.

  21. D.I.L.E. (kein Partner)
    20. April 2012 20:30

    So!

    Ich bin dann mal weg!

    Ich wünsche mir das Beste und was davon noch übrig bleibt, das soll Euch zufallen!

    Mit leidigem Gruß an Dr. Andreas Unterberger! :-)

    Und: "Er soll dann auch einmal ein bisserl brav sein"!

    :-)

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 21:04

      Schnell noch : habs vergessen:

      Man liest sich vielleicht irgendwann wieder ... in späteren Zeiten!

      Nicht nur daher auch und trotz allem und ehrlich:

      ALLES GUTE!

    • Gandalf
      20. April 2012 21:13

      DILO:
      Alles Gute für deine weitere Karriere im Kindergarten, wo du ja herkommst und auch hingehörst. Und Achtung! Zu viel Griesskoch essen kann zu Verstopfung führen. Nur damit s' Baucherl nicht zwickt.

    • Mama (kein Partner)
      20. April 2012 21:34

      DILE, hier ist Deine Mama. Sei nicht traurig, die Ärzte haben gesagt, es ist nur zu Deinem Besten.

    • Salmo (kein Partner)
      20. April 2012 22:31

      Oh je, DILO hat sich nach all den Postings zu sehr verausgabt und muss wegen emotionaler Erschöpfung aufgeben und ist mitten in einem Burnout gelandet. Vielleicht kriegt das DILO mit seinen Ende 20 ja eine Mindestsicherung. Dann könnte das DILO weiter lustige Kommentare schreiben.

    • Reinhard (kein Partner)
      21. April 2012 06:21

      Frei nach Nuhr: Wenn Hirntod wirklich ein Zeichen für das Lebensende wäre, müsste man den DILE eigentlich begraben...

    • Der Realist (kein Partner)
      21. April 2012 10:18

      einem halbwegs Normalen wäre es schon längst aufgefallen, dass er hier eindeutig zur Witzfigur verkommen ist, als strammer Realitätsverweigerer kann das Dilo natürlich nicht erkennen, dazu kommt noch seine penetrante Selbstüberschätzung.
      Hoffentlich kann sich Mama ohne ihren depperten Buben endlich erholen.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      21. April 2012 18:21

      So!
      Sind jetzt alle fertig mit ihrem Nachruf???

      Dann kann ich ja endgültig schliessen!
      Alle Weiteren können das Ihre immer noch da drauf "ablassen".

      Vielleicht noch soviel:

      Hier auch "andere" Gedanken einbringen zu wollen, auf hier höchst Negatives
      aufmerksam machen zu wollen und hinzuweisen darauf was da hier
      tatsächlich höchst Gesellschaftsschädliches, unsäglich Verhetzendes
      und Diffamierendes und letztlich oft nur Dummes abgelassen wird, Tag für Tag, das ist tatsächlich gleichermaßen wirkungsvoll wie Kieselsteine in einen riesigen Sumpf zu werfen, in der Hoffnung, dass dieser einmal allgemein begehbar und kultivierbar werden würde.

      Dieses Forum ist so ziemlich das unkultivierteste, ungepflegteste und verkommenste in Österreich. Es ist die Gosse!

      Da hilft auch die ganze (spies) bürgerliche Attitüde samt ach so "gepflegter Semantik" gar nix. Im Gegenteil, diese unterstreicht und verstärkt das alles noch und erweist so dem tatsäclchen Österreichischen Bürgertum (und dazu zählen "Linke" und "Rechte", wie man sie hier nennt, gleichermaßen) geradezu einen Bärendienst!
      Letztlich wird hier, Tag für Tag, die österreichische Kultur und die Gesellschaft
      in dümmster Weise untergraben.

      Man lese nur all die täglichen Texte vom Meister abwärts genau und unvoreingenommen. Dann weiß man, was man von Dr. Unterberger und einem (zu) großen Teil seines Forum hier zu halten hat!

      Es gibt da hier noch ein paar Zeitgenossen, welche sich beinahe schon täglich abmühen dieser höchst einseitigen, zweifelhaften Geisteshalt und Weltsicht entgegenzuschreiben. Viele sind es nicht!
      Sie verdienen eigentlich nur eines: Respekt!
      Letztlich lebt draußen die gesamte Gesellschaft von Personen dieser Art! ... mit POSITIVEM Engagement und mit Zivilcourage!

      Ich habe hier teils mehr als deutlich meine Meinung geschrieben, manchmal sehr, sehr direkt und ungeschminkt, gerade Dr. Unterberger gegenüber.
      Und mit "offenem Visier".
      Und ich habe auch immer wieder versucht meines mit (bissigem) Humor zu hinterlegen wo sich Gelegenheit dafür bot.

      Meine Daten hat Dr. Unterberger soweit, dass letztlich meine tatsächliche Existenz für ihn leicht erkennbar offen liegt.
      Dies ist hier im Forum sicherlich nicht unbedingt notwendig.
      Ein Zugang ist hier auch anders möglich.
      Es ist dies jedoch gerade hier für mich eine Selbstverständlichkeit und Notwendigkeit!
      Anders wäre es nix anderes als Maulheldentum.
      ... und von dem gibt es hier ohnehin schon zuviel!

      Wer meint, dass hier Gechriebene sei nur ein Zeichen dafür, wie sehr ich mich zu wichtig nehme, der soll es meinen.
      Die oben beschriebenen Forumszuständen rechtfertigen mir jedenfalls diese abschliessende, persönliche Zusammenfassung.

      Der tatsächliche Grund meines (vorübergehenden) Abganges hat nichts mit dem Forum an sich zu tun ...,
      ... was immer hier daraus gemacht wird.

      Gute Besserung!

    • Xymmachos
      21. April 2012 22:32

      Jetzt ist er also (endlich) avanciert, der DILO. In Ansehung der Verdienste, die er sich als SPÖ-Kampfblogger in aufopferungsvollem Einsatz erwarb, hat ihn, wie ich höre, der Ostermayer vorübergehend vom Journaldienst entbunden und ihm ein Semester Kaderschulung auf der Parteiakademie spendiert. Die Mama ist, auch wenn sie sich bemüht, das zu verbergen, froh und stolz; der Onkel Doktor hatte also doch nicht recht mit seiner so negativen Prognose, und nach seiner Schwester Jaqueline (die aus dem Inseratenteil der Krone, unmittelbar vor dem Sport) ist der DILO jetzt schon ihr zweites Kind, das Karriere macht.
      Nach dem Bildungssemester kommt er hoffentlich wieder und zeigt uns, was er dort gelernt hat.

    • Undine
      21. April 2012 23:09

      D.I.L.E. ist nicht der erste Gutmensch, der sich an uns verstockten Unterberger-Bloggern vergeblich die Zähne ausgebissen hat. Was hat sich einst ein "Martin" geplagt und die Finger wund getippt, ein(e) "erne", ein(e) "meriva" und wie sie sich alle nannten, diese weltfremden Weltverbesserer! Können es diese Leute wirklich nicht ertragen, daß es österreichweit einen einzigen "nichtlinken" Blog gibt?

      Wir befinden uns im Jahr 2012 n. Chr. Ganz Österreich ist von linken Medien beherrscht....ganz Österreich? Nein! Ein von unbeugsamen Partnern bevölkertes Forum unter der Führung von A.U. hört nicht auf, dem allgemeinen Links-Trend Widerstand zu leisten.......

      Irgendwie haben sie dann doch alle früher oder später entnervt ob unserer mangelnden Bereitschaft, uns umpolen zu lassen, das Handtuch geworfen, die ernes, merivas, diles..... :-)

    • Austeiler (kein Partner)
      22. April 2012 12:35

      Ach, der arme Dilo! Haben sie das Zeug doch gefunden, das er immer vor dem Posten geraucht hat?
      Und nun ist er weg!
      Aber sicher nicht für lange, denn bei guter Führung ist er bald wieder auf Bewährung draußen.

  22. Grantiger Alter
    20. April 2012 18:07

    @phaidros:
    MuskatellerInnenring ist schön! Aber wie wäre es mit der Ergänzung: VeltlinerAussenring?

  23. D.I.L.E. (kein Partner)
    20. April 2012 17:46

    Ach so! Das ist jetzt Geschichtsfälchung
    ... wenn einem nachgewiesenen Antisemiten ... die Ehre entzogen wird
    ... einen Ring nach seinem Namen zu haben!

    Ich schreibs ja!
    Unterberger lebt in einem Paralleluniversum.
    Dort fliessen wahrscheinlich auch die Flüsse aufwärts und Pinguine fahren per Einrad durch die Eiswüste! *g*

  24. Claudius
    20. April 2012 16:56

    Hier der Link mit der offiziellen Stellungnahme der ÖVP-Wien zur Karl-Lueger-Sache:
    http://oevp-wien.at/nachrichten/archiv/2012/04/manfred_juraczka_zur_umbenennung_des_lueger_rings

  25. Segestes (kein Partner)
    20. April 2012 16:02

    "Wer einmal schon für Adolf war, wählt Adolf auch in diesem Jahr."

    Das sei den roten Pharisäern, nur zur Erinnerung, in ihr Parteibuch geschrieben.
    Denn über eine Umbenennung jener vielen Straßen die an Adolf Schärf erinnern, welcher mit obiger Parole in den 50ern schamlos um die Stimmen der Alt-Nazis buhlte, wird lustigerweise nicht nachgedacht.
    Scheinheilige Inkonsequenz, dein zweiter Name ist SPÖ.

    Der Akademiker(!) Lueger soll übrigens, so die zweite Argumentationsschiene der rot-grünen Partie, kein großer Freund der Wissenschaften gewesen sein.
    Der großartigen Uni Wien (die in sämtlichen universitären Ranglisten übrigens unter ferner liefen rangiert), wäre demnach auch deshalb eine Adresse die an Lueger erinnert, einfach nicht zumutbar.
    Tja, es kann eben nicht jede Uni eine so passende Anschrift haben wie jene in Innsbruck, die an einer Straße liegt, deren Namensgeber so passend „Herzog Friedrich mit der leeren Tasche“ ist…

  26. dieba (kein Partner)
    20. April 2012 15:20

    Es gibt ja ohnehin noch Lüger-Denkmäler, einen Lüger-Platz, usw.

    Allerdings, da gebe ich Herrn Unterberger Recht, der Julius-Tandler-Platz wäre auch zu überdenken. Und einige anderer mehr.

    Che Guevara dürfte jedoch über jeden Zweifel erhaben sein, macht doch sogar Strache mit diesem Werbung.

    • Segestes (kein Partner)
      20. April 2012 16:53

      Da hast du die Strachelbeere wohl falsch verstanden.
      Wie diese "Werbung" mit Che gemeint war, hat er schon
      mehrmals erklärt.

  27. kaffka (kein Partner)
    20. April 2012 13:59

    OT aberdoch lustig:

    SN-Kontroverse: Arbeitszeitverkürzung

    20. April 2012 00:05 | Autor: Andreas Unterberger 20 Kommentare
    Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

    weiterlesen leider nur für Partner

    Tipp für NICHTPARTNER: Klicken Sie hier auf Salzburger Nachrichten und Sie können trotzdem WEITERLESEN!

    • ATX (kein Partner)
      20. April 2012 15:44

      Nein, wer hätte das gedacht! Was Sie alles wissen!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 17:53

      Ich kenne den neuesten Unterbergerschen Schmarren schon ...
      ... er steigt sich dort in klassischer unterbergerscher Art und Weise selbst ... auf die Füsse ... und das über einen Zeitraum von nichteinmal 2 oder 3 Tagen:

      Man lese seinen Beitrag "Burnout" und man lese eben "Arbeitszeitverkürzung"!

      Es darf gewiehert oder geweint werden.
      Je nachdem was einem gerade liegt!

  28. kaffka (kein Partner)
    20. April 2012 13:38

    Wenn es nun bereits wahrscheinlich wird, dass die derzeitige Wiener Regierungspartie in der Versenkung verschwindet, ist ja nichts verhackt.

    Es kann dann nachher die Umbenennungsphase der Nachfolger beginnen, zB der Universitätsring kann wieder Dr. Luegerring heissen und auch der Rooseveltplatz kann wieder einen älteren Namen bekommen.

    Und wer sagt, dass man ein Massenmörderdenkmal nicht wieder abreisst und zum Beispiel ein "Abu Ghraib Gedächtnismal" errichtet, oder ein KZ Guantanamo VerherrlichungsMal aufbaut?

    Alle diese Politblödheiten könnte auch jetzt schon ein Lueger- Klo im Gedenken an eine unbekannte SPÖ Abgeordnete toppen!

  29. Gasthörer (kein Partner)
    20. April 2012 12:37

    Argumentationshilfen zu Themen, auf die AU wohl noch eingehen wird:

    Audi-Max-Besetzung:
    Die große Mehrheit der IE-Studenten sind Deutsche Gaststudenten, die für exakt 17 Euro ÖH Gebühr in Österreich studieren. Ich erlebte sie im Jahr 2009 als sie den C1 besetzten, in demgerade Prof. Kolland eine VO abhielt. Sie sahen optisch relativ einheitlich wie Punks oder Alternative aus. Nach einer Abstimmungsniederlage verließen sie auch antandslos den Saal. Der Prof. war so klug und ließ darüber abstimmen, wer für Vorlesung oder Abbruch/Besetzung sei.

    Paris und Berlin für Grenzkontrollen:
    Man beachte die orwellsche Gleichsetzung der Begriffe "Grenzkontrollen" und "Reisefreiheit". Ich bin in den 1970ern geboren und genoß Zeit meines Lebens Reisefreiheit. An den Grenzen wurde man als Österreicher zumeist durchgewunken. Dass nach einer Abschaffung der Grenzkontrollen eine erneute Einführung dieser Kontrollen meine Reisfreiheit gefährdet, wusste ich nicht.
    Seit die Grenzkontrollen abgeschafft wurden, hat sich die Qualität meiner Reisefreiheit nämlich nicht erhöht, da sie durch Grenzkontrollen nie beeinträchtig war.

    Für Schlepper, illegaler Einwanderer, Einbrecherbanden, Bank- und Schmuckräuber, Autoschieber und Bankomatknacker (Aufzählund nicht taxativ) macht es jedoch einen qualitativen Unterschied, ob es an den inneuropäischen Grenzen Grenzkontrollen gibt oder nicht.

  30. APM (kein Partner)
    20. April 2012 12:33

    Was heutzutage unter dem politischen Begriff "sozialistisch, sozialdemokratisch, oder noch schlimmer: Bürger freundlich" firmiert, ist schlichtweg eine schwere, fast schon verbrecherische Zumutung für Jeden, der zu dieser Stadt und diesem Land eine Gefühlsbeziehung hat.
    Doch es kann nicht bestritten werden, dass es keine Großstadt der Welt gegeben hat, die JE so viel für ihre nicht so betuchten Bürger wie Wien getan hat. Dies unter - damals noch den Namen verdienenden - Sozialisten, wie auch unter christlich sozial denkenden Politikern. Diese, fast könnte man sagen zu ihrem Glück - verstorbenen Politiker müssten in ihren Gräber rasen, wenn sie diesen Subjekten bei ihrer Tätigkeit zusehen könnten.
    Jenen "Historikern" dieses Landes, die nach einer charmanten Definition eines sehr bekannten Kollegen, als "H....des Zeitgeistes" bezeichnet werden, die eine solche absolut schwachsinnige, wie böswillige wie auch völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Verleumdung Luegers wider besseres Wissen zulassen, müssten Juristen (die diesen Namen noch verdienen) eigentlich "in Memoriam Lueger" einen Prozess anhängig machen.
    Der Brechreiz könnte einem überkommen.....

  31. HDW
    20. April 2012 12:11

    @ November
    Also wenn sie sich mit dem November 17 identifizieren, der war noch viel mehr ein Produkt des 19. Jh. und dorthin möchte ich schon gar nicht zurück! Die konstitutionellen Monarchien haben übrigens schon vom Zeitpunkt ihrer Entstehung sehr wenig mit Tourismus zu tun!

    • november (kein Partner)
      20. April 2012 12:27

      Die modernen Monarchien in Europa sind aber keine konstitutionellen sondern parlamentarische. Das bedeutet, dass der Monarch überhaupt keine politischen Funktionen mehr ausübt, also reiner Repräsentant ist. Nur noch das Parlament hat die Möglichkeit, die Regierung abzusetzen.

      Was Sie meinen, gibt es bestenfalls noch in UK, wo aber die jeweilige Queen (oder King) seit vielen Jahrzehnten ihr konstitutionelles Anrecht nicht mehr ausübt. Sollte die Königin jemals eine Regierung absetzen, wäre das sehr wahrscheinlich das Ende der britischen Monarchie. Das heißt also reine Folklore.

    • november (kein Partner)
      20. April 2012 12:29

      Ach ja, dass Sie mich mit einer griechischen Terrororganisation assoziieren, finde ich irgendwie witzig.

  32. AppolloniO (kein Partner)
    20. April 2012 11:59

    Rot/Grün, die Bücherverbrenner des jetzigen Jahrhunderts!

  33. Gutartiges Geschwulst (kein Partner)
    20. April 2012 11:46

    " ..., wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten)."

    Ob unsere rotgrünen Blockwarte wohl wissen, wer das geschrieben hat? Immerhin gibt es in Wien einen K.-M.-Hof.

  34. HDW
    20. April 2012 11:42

    Wie alle diskussionsunnötigen schwarzen Beschwichtigungshofräte, gehen sie der roten Desinformations Gleichsetzung von Demokratie und Republik (schon seit der franz. Revolution) auf den Leim! Aber sie könnten wenigstens beachten, dass das Parlamentsgebäude am Ring noch in der Zeit der Monarchie gebaut wurde, auch wenn die Roten ihre Säulenheiligen, links und rechts davon nachträglich hingepickt haben!

    • november (kein Partner)
      20. April 2012 11:54

      Es ist aber was anderes, wenn man ein Kaisertum von Gottes Gnaden und die katholische Kirche als Staatsreligion wieder einführen möchte. Mit Demokratie und Liberalismus hat das nichts zu tun. Zurück ins 19. Jahrhundert, oder noch weiter? Die aktuellen europäischen Monarchien sind es nur mehr dem Namen nach. Repräsentative Folkore für Touristen, sonst nicht viel.

  35. Doppeladler
    20. April 2012 11:33

    Die Unbenunnung des Dr. Karl Lueger Rings ist ein Skandal der rot-grünen Wiener Stadtregierung sondergleichen. Und skandalös ist, daß es weiterhin einen Julius Tandler Platz oder Dr. Karl Renner Ring gibt.

    Doch was mich mit großer Sorge erfüllt, ist wie ohnmächtig man zusehen muß wie solche Dinge geschehen. Würde der Karl Marx Hof unbenannt oder irgendein anderer linker Säulenheiliger seiner Namensstätte beraubt, so würden mit großer Gewissheit tags darauf unüberschaubare Horden von (gewaltbereiten) Demonstranten die jeweiligen Orte säumen und Protest einlegen.

    Umgekehrt: Es gibt Unmutsäußerungen, Bekundungen wie skandalös dies sein, aber letztendlich wird es wohl nicht möglich sein, eine größere Zahl an "Aktivisten" zu irgendwelchen Unternehmungen dagegen zu motivieren.

    Wie auch? Nachdem die meisten und wichtigsten Medien rot-grün-gleichgeschalten sind, weil das bürgerliche Lager es sträflich vernachlässigt hat, sich darum zu kümmern (nicht erst jetzt, sondern schon vor vielen, vielen Jahren); nachdem die Wirtschaft permanent mit den herrschenden Linken packelt (man will ja Geschäfte machen; jüngstes Beispiel die Fortsetzung einer Initiative von Häupl-Freund Rahimi mit Kraft-Kinz von Raiffeisen) fehlt es an der Fähigkeit zu kampanginisieren und effektive Maßnahmen einzuleiten.

    Das ist das wirklich traurige, was hier offensichtlich wurde.

  36. HDW
    20. April 2012 11:30

    @Alexander Renneberg
    Und wie kommen sie darauf, dass es Demokratie und Liberalismus nur in einer Republik möglich sind? England, Holland, Belgien, Dänemark oder Schweden sind also ihrer, jetzt aber wirklich sozialistischen Gesinnung nach keine freien Gesellschaftskörper? Oder gerade Spanien, wo der noch von Franco vorbereitete Monarch Juan Carlos gerade in einem kritischen Moment als Garant der Demokratie gewirkt hat?

  37. Die rote Macht (kein Partner)
    20. April 2012 11:22

    Das schreibt einer Eurer Schmierfinken:

    Je tiefer die Schwarzen in Brüssel der EU in den Arsch kriechen, desto eher kommen sie in Wien bei Rot-Grün heraus. Und das ermuntert natürlich jene zu sagen: "Ihh, ihr habts ja braune Flecken."

    So unrecht hat er da nicht. Hat uns doch der EU-Gerichtshof an der Wiener Hauptuni ca. 20.000 Gast-Stududten aus Deutschland beschert. Diese absolvieren vor allem Psycholgie, Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaten und auch Theaterwissenschaften. Und es ist mir eine Freude zu berichten, dass diese ehrwerten jungen Menschen die Speerspitze im Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit, gegen den strukturellen Rassismus, gegen Studiengebühren und auch gegen den Antiseminten Lueger sind. Die können dermaßen laut "Nazis raus" bei ihren Demos schreien, dass es mir warm ums Herz wird.
    Zur Not haben wir noch 4000 Gast-Studenten, die direkt aus der Türkei zu uns gekommen sind, und selbstverständlich auf unserer Seite sind.

    Liebe Schwarze Brut, ihr holt uns bei den Wahlen nimma mehr ein. Warum? Wir haben seit dem uns der EU-Beitritt eine flexible, humane Familienzusammenführung ermöglichte ein Reservoir an neuen Wählern, das so bald nicht versiegen wird. Jedes Jahr kommen 5.000 aus der Levante und nach rascher Einbürgerung wählen sie uns zu 85%. Dank einer EU-Richtlinie darf ich an diese unseren Freunden seit 2006 auch alle Sozialleistungen samt Gemeindewohnung verteilen. Eine wunderbare Investition. Wisst's wie uns die dankbar sind. Oft kommt einer zu mir in die Sektion und fragt: Wo sollen meine Familie Kreuz bei Wahlen machen? - Briefwahl bantragen sag' ich dann. Wir wollen ja nix dem Zufall überlassen.

    Da kann der Kurze noch so viel intergrieren, ihr werdet nie davon profitieren.

    Ja so ist das im Leben liebe Klump- ähm Dollfüßler, Euer Mittelstand zahlt die Steuern, die wir an unsere Klientel verteilen.

    • Reinhard (kein Partner)
      20. April 2012 13:10

      "Hat uns doch der EU-Gerichtshof an der Wiener Hauptuni ca. 20.000 Gast-Studenten aus Deutschland beschert."

      So ein Quatsch. Nur weil die österreichische Politik seit Jahren und Jahrzehnten auf Arbeitsverweigerung als Programm setzt und trotz jahrelanger Übergangsfristen genau gar nichts tut, um die für Österreich und das österreichische Volk beste Lösung zu schaffen, sondern immer wieder auf Gerichtsurteile wartet, um dann hinterher vollmundig tönen zu können: "das waren wir nicht, das war die böse EU!", ist es nicht der Europäische Gerichtshof, sondern die österreichische Hochpolitik, die für diese schlampigen Zustände verantwortlich ist!
      Ich bin alles andere als ein EU-Verteidiger, aber manchen Tages habe ich die Vermutung, die österreichische Politik drängelte einst nur deshalb so stark in die EU, um in Zukunft die Verantwortung jedes eigenen Versagens und jedes Ergebnisses der eigenen Faulheit, Feigheit und Dummheit an "die da in Brüssel" abschieben zu können.
      In diese Vermutung passt auch die dankbare Entsorgung der lästigen Altlasten in "die EU".

      Lokale Unfähigkeit, Faulheit, Feigheit und Dummheit haben zu dem Ergebnis geführt, mit dem wir heute leben müssen. Auch wenn die eigentlich Schuldigen das ihre bezahlten Tintenstrolche gern auf andere Institutionen abschieben lassen.

      Dem Rest des Postings kann ich aber nur vollinhaltlich zustimmen: Die "Segnungen" der EU, die die Schwarzen einst in zollfreiem Warenverkehr und Import billiger Gastarbeiter erschnüffelten, erweisen sich als Bumerang.
      Und wir stehen erst am Anfang der Entwicklung!

  38. Torres (kein Partner)
    20. April 2012 10:42

    Unterberger ist hier voll zuzustimmen; den Einzug der Grünen ins Wiener Rathaus kann man nur als absolute Katastrophe für die Stadt und ihre Bewohner bezeichnen - wobei ja nicht ganz klar ist, was genau den Grünen und was den Roten zuzuordnen ist. Und der oberste Alkoholiker schaut dem Treiben offenbar teilnahmslos (oder vielleicht gar zufrieden und mit Vergnügen) zu.
    Nicht nachvollziehen kann ich allerdings, dass Unterberger Marx als Antisemiten bezeichnet. Er sollte doch wissen, dass Marx selbst Jude war, ja dass sogar beide Eltern aus Rabbinerfamilien stammen.

    • Reinhard (kein Partner)
      20. April 2012 13:27

      Marx hatte jüdische Wurzeln, aber bereits sein Vater (das war der mit den Rabbinerfamilien) war aus Gründen der Karriere in Preußen zum Protestantismus konvertiert und außerdem Freimaurer. Antisemitismus war in diesen Kreisen (preußische Advocaten) eher berufsfördernd; Marx dürfte da bereits in jungen Jahren von seinem Vater geprägt worden sein.
      Etliche seiner Schriften befördern Inhalte, für die man ihn zu heutiger Zeit als Antisemit, Rassisten und Hetzer verurteilen würde.
      Abgesehen davon ließ er lieber seine Familie in Armut verkommen und sogar einige spätgeborene Kinder verhungern, als einer geregelten Arbeit nachzugehen. Er lebte von Aktienspekulationen und Geldgeschenken, die sein Freund Engels aus den Gewinnen der väterlichen Industrie tätigte.
      Seine fast schon krankhafte Reduktion des gesamten menschlichen Zusammenlebens auf die Verteilung materiellen Besitzes als Einzigem Indikator für den Zustand einer menschlichen Gesellschaft ist ein Zeichen tief sitzender Gottlosigkeit; seine zahlreiche Anhängerschar ist nicht ein Beweis dafür, dass er Recht hätte, sondern ein Beweis dafür, wie viele Menschen durch Gier nach Materiellem bereits von jeglichem Glauben außer dem an Geld abgefallen sind. Die Zahl seiner Anhänger ist das eigentliche Armutszeugnis der Menschheit.

    • Alex
  39. dxb (kein Partner)
    20. April 2012 10:39

    Ja, schon gut.

    Es war in totalitären Regimes durchaus üblich, unliebsame Namensgebungen zu ändern.

    Da ist natürlich das Argument, Lueger sei ein Antisemit gewesen, ein passender Aufhänger.

    Wenn man die SPÖ aber ernst nehmen würde, dann müßte sie sich eigentlich auch von ihren eigenen Wurzeln distanzieren.
    Dann würde dummerweise auch der Sonnenkaiser Kreisky mit seinem Spruch vom Judenvolk eine persona non grata werden, oder der Fischer mit seinen Ausritten gegen den Wiesenthal.
    Von den sonstigen, hier schon angeführten, Urvätern der Sozialdemokratie in Österreich ganz abgesehen.
    Die waren nach heutigen Maßstäben schwere Antisemiten, Rassisten, Antidemokraten und (Bürger-) Kriegstreiber.
    Nach den heutigen Maßstäben der SPÖ würden ein Adler, ein Bauer, ein Tandler und auch ein Kreisky wegen ihrer hetzerischen Aussagen nicht einmal in die Partei aufgenommen werden, sicher aber ausgeschlossen werden.

    Da müßte die SPÖ vor ihrer eigenen Türe kehren.
    Und auch die Günen hatten in ihren Anfängen gestandene Nazis, ohne deren Einsatz und Geld es die Grünen heute nicht geben würde.
    Auch die müßten vor ihrer eigenen Türe kehren.

    Das wird aber nicht passieren.

    Schließlich hat schon der Cap im Jahr 2002 auf seiner programmatischen Rede auf dem SPÖ Parteitag festgestellt, die SPÖ müsse die Hoheit über die Auslegung der Geschichte erringen, damit sie die öffentlichen Diskussionen in der Zukunft beherrschen kann.

    Das ist der beste Nachweis für die totalitäre Gesinnung der SPÖ, denn es ist eine Forderung, die auch von einem gewissen Lenin, einem Stalin und einem Mao, sogar von einem Pol Pot aufgestellt wurde. .
    Dass die Grünen dabei federführend mitmachen ist, gemessen am Machtrausch der Wiener Grünen, eigentlich nur eine zwingend logische Nebenerscheinung.

    Die Umbenennung hat also nicht einmal zwingend mit dem Antisemitimus Luegers zu tun, sondern "nur" mit dem Versuch die eigene Machtbestrebung durch das Erniedrigen des vermeintlichen politischen Gegners in Szene zu setzen.
    Als Zeichen, seht her, wir sind die Besseren und die Stärkeren.

    Die SPÖ und die Grünen haben damit längst bewiesen, daß sie in diesem Bereich den so oft strapazierten Khol'schen Verfassungsbogen verlassen haben und sich längst im Fahrwasser jener Ideologien bewegen, die sie selbst zu bekämpfen vorgeben.

    • Konrad Loräntz
      21. April 2012 10:50

      @ dxb: ******
      Es geht schlicht um den Ausbau der Deutungshoheit. Die letzten Hindernisse vor dem endgültigen Sieg des Kulturbolschewismus werden noch aus dem Weg geräumt, sodass sich keine Opposition auf irgendwelche positiven Vorbilder stützen kann. Die Geschichte ist voll von solchen Versuchen, aber interessanterweise haben die Kulaken, Konterrevolutionäre, Ketzer - oder wie die jeweils Unberührbaren auch immer hiessen - trotz starken Blutverlustes nie ganz aufgehört zu existieren.

      Aber was ist schon das Detail der Lueger-Andenkensverdrehung gegen die grosse Geschichtsverfälschungswalze (wer die Namen Scheil oder Musial kennt, versteht mich).

  40. Peter Flor
    20. April 2012 07:46

    Wenn schon von Personen gesprochen wird, deren Namen im Wiener Stadtbild auftauchen: viele Wiener kennen die Per-Albin-Hansson-Siedlung oder die Per-Albin-Hansson-Kurve auf der "Tangente", doch wie viele wissen, wer Per Albin Hansson war?: lange Jahre sozialdemokratischer Ministerpräsident von Schweden. Unter seiner Regierung wurde 1934 ein Gesetz beschlossen, nach welchem "Geisteskranke" auch gegen ihren Willen sterilisiert werden konnten. Das ist in und auch nach seiner Amtszeit bis in die 1970erjahre noch geschehen, laut "wikipedia.de" in sechs- bis fünfzehntausend Fällen ohne Einwilligung der Betroffenen. Schweden stand damit in Europa nicht allein, doch soll es dort, nach dem nationalsozialistischen Deutschland, die größte Zahl an Zwangssterilisationen gegeben haben. Was ist dagegen das eine Hitler-Gedicht von Ottokar Kernstock (der übrigens schon vor 1933 starb)?

  41. phaidros
    20. April 2012 07:02

    Wenn wir schon umbenennen, dann sollten wir das zum Anlass nehmen, die Benamung insgesamt zu überdenken. Denn eines ist doch klar: über jeden Politiker kann etwas Negatives gefunden werden.

    Wir brauchen daher Namen, die über jeden Zweifel erhaben sind. Erhaben. Auf der ganzen Welt unsere einzigartige Sympathie und Liebenswürdigkeit kommunizieren.

    Ich schlage daher vor, den Lueger-Ring in Sängerknabenring umzutaufen. Und dann gleich weiter: Lippizanerring, Mozartring, Mariandlring, Salzburger Nockerl-Ring, Mozartring (ich weiß, hatte ich schon, aber Mozart ist halt so cool) und so weiter.

    BG phaidros.vie@gmail.com

    P.S. Übrigens wurde einmal vorgeschlagen, irgendeine Straße nach Falco zu benennen. Was vom Rothaus abgelehnt wurde, weil »Straßen nicht umbenannt« würden. Was lernen wir daraus: Falco war offenbar nicht rot (genug?).

    • Reinhard (kein Partner)
      20. April 2012 13:38

      Also bitte, Phaidros:
      Sängerknaben ist ein veralteter und sexistischer Begriff; diese Gemeinschaft ewiggestrig nach Geschlechtertrennung und damit schwerster Diskriminierung der Weiblichkeit lebender Gestalten, die nicht einmal ein ordentliches Repertoire von Arbeiterliedern schmettern können, haben sicher keinen Straßennamen verdient!
      Lippizanerring würde den slowenischen Freunden, die seit Jahren darum kämpfen, das Gestüt Piber nach Lipice verlegen zu lassen, politisch vollkommen unkorrekt auf den Magen schlagen und wäre damit nicht einmal diskussionswürdig!
      Mozart war als "Wunderkind" genau jene Ausgeburt rechtskonservativen Elitedenkens, das wir mit Ganztagsgesamtschulinternierung, Matura, Doktor und Gott für Alle endgültig auszurotten gedenken.
      Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

      Aber um dem GröBaZ eine Freude zu machen: Wie wäre es mit "Muskatellerring", "Achterlstraße" und "Schanigartenallee"? Das dürfte unserem Dickerchen leicht über die Lippen gehen...

    • phaidros
      20. April 2012 14:52

      Sehe ich ein.

      Korrigiere also: »SängerInnenjugendlichering«. Oder besser, weil moderner: »SängerInnenkidsring«. Rest wie von Dir vorgeschlagen.

      Bestehe dafür aber im Gegenzug auf »MuskatellerInnenring«.

    • Reinhard (kein Partner)
      20. April 2012 15:01

      Na gut, wenn wir statt "DER Ring" jetzt noch "DIE Schleife" verwenden, wird es pc.
      MuskatellerInnenschleife.
      Auf die Festrede des DiBaZ zur feierlichen Umbenennung wäre ich gespannt...

    • phaidros
      20. April 2012 15:09

      Zwei Seelen, ein Gedanke!

      Mir ist auch grad gekommen, dass DER Ring ja männlich ist! Das geht ja gar nicht, und es ist eine bekannte Tatsache, dass EIN Ring und EINE Kette, wenn man sie gemeinsam ins Ladl legt, nach einem heftigen SchäferInnenstündchen kleine Diademe zur Welt bringen!

      Daher: Schleife ... naja ... weiblich, wird vielleicht zukünftige Generationen stören, suchen wir also etwas angemessen Sächliches: wie wär's mit Rund? Oder Rondeau? Oder, jetzt hab ich's: Karussel? Dann ist auch gleich der Bezug zur Relevanz da: Vergnügspark. (Sh*t, schon wieder männlich...)

    • Konrad Loräntz
      21. April 2012 10:53

      Das der/das Problem könnte man mit der urwienerischen Verniedlichung zum "Ringerl" lösen. Ein anderer, ernsthafterer und vor allem zeitgeistigerer Vorschlag:
      Das Gendering.

  42. Haider
    19. April 2012 23:24

    Unter Rot-Grün wird Wien zum Kotzen!!!!

    • Reinhard (kein Partner)
      20. April 2012 14:36

      Also bitte, da muss ich interwienieren - Wien ist und bleibt eine schöne Stadt!
      Es mehrt sich nur die Anzahl der Einwohner, die zum K** sind...

    • phaidros
      20. April 2012 15:19

      Steht das »**« jetzt für »otzen« oder für »acken«?

    • Konrad Loräntz
      21. April 2012 10:56

      @ Reinhard:
      aus Sicht der Rathausmehrheit müsste sich also die Zahl der selbständig denkenden, leistungorientierten, traditionsbewussten Bildungsbüger mehren - sehen Sie dafür tatsächlich Anzeichen ?

  43. Anton Volpini
    19. April 2012 21:31

    O.T.

    Urteil gegen Uwe Scheuch aufgehoben!

    Mit der Begründung eines Formfehlers erklärte das Oberlandesgericht in Graz das Urteil gegen Uwe Scheuch als nichtig und verwies das Verfahren an das erstinstanzliche Gericht in Klagenfurt zurück, das jetzt das Verfahren mit einem neuen Richter neu aufzurollen hat. In der Sache selbst hat sich das OLG mit keinem Wort geäußert!

    Der Formfehler besteht in einem sogenannten "Überraschungsverbot", nach welchem bei einer Ausweitung des Tatbestandes, welches die Anklage des Staatsanwaltes übersteigt, der Angeklagte explizit vom Richter hätte belehrt werden müssen, was Liebhauser-Karl in dieser Deutlichkeit scheinbar unterließ.
    In der Sache selbst hat der Staatsanwalt die Anklage auf Geschenkannahme in Form einer von Scheuch geforderten Parteienspende als Gegenleistung für eine Staatsbürgerschaftsverleihung ausgelegt, während im Verfahren auch herausgekommen ist, daß eine weitere Gegenleistung von Scheuch für ein Investitionsvorhaben desselben Russen gefordert worden wäre, worauf der Richter den Tatbestand ausgeweitet hat.

    Der Skandal des OLG Urteiles besteht jetzt meiner Meinung nicht darin, daß ein Formfehler namhaft gemacht wurde, sondern darin, daß das soganannte "Überraschungsverbot" in der Strafprozessordnung (Rechtsmaterie) nicht vorkommt, sondern eine "Meinung" des OGHs in einem seiner Erkenntnisse darstellt.
    Diese "Meinung" des OGHs wurde in den von mir, seit Bekanntgabe der Entscheidung, verfolgten Medienberichten in seinen Zusammenhängen nicht näher kommentiert.

    Ich bin nur ein gstudierter Jurist, und stelle daher die Frage an alle praktizierenden Juristen hier im Forum. Ist diese Begründung zulässig?

    • schreyvogel
      20. April 2012 09:56

      Ich bin ja auch kein Jurist, aber sicherlich kommt im Strafrecht oder in der Strafprozessordnung der Begriff der prozessualen Fairness vor oder es liegt dieser Gedanke zugrunde.
      Dann wäre es aber durchaus legal und wünschenswert, dass im Sinne einer konsistenten Rechtssprechung Gerichte auf diesbezügliche Präjudize zurückgreifen.

      Natürlich entwickeln die Gerichte überall, besonders in den angelsächsischen Ländern aber auch bei uns, das Recht präjudiziell weiter. Ein Beispiel, das mir aufgefallen ist, ist der Schuldspruch gegen Ivan Demjanjuk. Bei diesem Urteil wurde erstmalig eine gerichtlich neuentwickelte Rechtsdogmatik verwendet, wonach einem Angeklagten keine spezifische Tat nachgewiesen werden muss, es genügt die allein die Tatsache, dass er in dem KZ beschäftigt war, und sei es als Latrinenreiniger.

      So gesehen muss es ein Gericht nicht stören, wenn ein neu entwickelter Grundsatz noch nicht in der STPO steht.

      Oder meinten Sie, es sei ein Skandal, dass das Überraschungsverbot nicht explizit in der STPO stehe?

    • dxb (kein Partner)
      20. April 2012 10:40

      Das wird dem Lukasek nicht gefallen.
      Schließlich läuft er jetzt Gefahr, daß seine illegale Abhöraktion sich gegen ihn richtet.

    • Anton Volpini
      20. April 2012 11:36

      Danke @schreyvogel, aber ich muß mich korrigieren!
      Da bin ich gestern wohl einer Fehlmeldung aufgesessen, einer der Nachteile des schnellen, offenen Internets, wo jeder schnell mitquatscht. Mea Culpa!

      http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/scheuch/2999382/urteil-gegen-uwe-scheuch-aufgehoben.story?seite=2

      und

      http://www.jusguide.at/index.php?id=88&tx_ttnews[tt_news]=1040

      Der Hinweis auf den Demjanjuk Prozeß ist sehr interessant, wo es sich dort ja wirklich um die Abhandlung von Kapitalverbrechen handelte!

  44. schreyvogel
    19. April 2012 21:07

    Weiß man schon, wie der Luegerring künftig heißen wird? Bruno-Kreisky-Ring? Johanna-Dohnal-Ring? Oder gar Helmut-Holec-Ring?
    Aber wahrscheinlich wird's ja ein Theodor Herzl-Ring.

    Was passiert mit dem Lueger-Denkmal? Dasselbe wie mit dem Grabstein der Eltern von A. Hitler?

  45. Herby
    19. April 2012 19:35

    Die ganze Inszenierung von Seiten der Linken ist sehr interessant anzusehen:

    - Es gab angeblich zahlreiche Ansuchen und Anträge von außerhalb des Rathauses um den Lueger-Ring umzubennenen.
    (Was waren das bitte für Leute die da um eine Umbenennung ansuchten)

    - Angeblich gab es auch jahrelange Diskussionen und Beratungen über das Thema 'Umbenennung des Lueger-Rings'.
    (Wer hatte da mit wem wann diskutiert?)

    Und im April 2012 sieht sich zuständige Stadtrat Mailath-Pokorny - auf Grund des massiven Drängens vor allem von Seiten der Uni Wien - keinen anderen Ausweg mehr, als dass er diesem Drängen und nach den jahrelangen Verhandlungen nachgibt und bekanntgibt: "Ja, der Luegerring wird in Universitätsring umbenannt."

    Diese ganze Inszenierung der Linken ist ein lehrbuchhaftes Beispiel für politisches Vorgehen mit geschickter PR.

    • Alexander Renneberg
      19. April 2012 19:38

      bißl hysterisch der mailath. will der noch was werden?

    • brechstange
      19. April 2012 20:53

      Der Bürgermeister musste auch einen Park um 500.000 Euro neu gestalten, weil irgendeiner aus Deutschland angerufen hat und sagte, wie häßlich der wäre. In Wahrheit war es reines Eigeninteresse, weil aus dem Gründerzeitpark ein Busbahnhof werden sollte.

    • Herby
      19. April 2012 21:14

      Noch eine Ergänzung zu oben:

      Bei dieser Inszenierung fällt auf, dass keiner wirklich die Verantwortung für diese Umbennenung übernehmen möchte:

      Herr Häupl sagt gar nichts und wartet ab welche Wortspenden er dann nächste Woche zum Thema geben wird.

      Mailath-Pokorny sieht sich eigentlich von den vielen Anträgen u. Ansuchen um Umbenennung beinahe gedrängt und tut halt seine Pflicht. Weil man jetzt draufgekommen ist wie Lueger historisch-wissenschaftlich einzuschätzen ist

      Von der Universität Wien und all diese prominenten Wissenschaftler: Ist da schon jemand vor die Mikrofone u. Kameras der Öffentlichkeit getreten? Und hat sich klar zu dieser Umbenennung bekannt? Ich habe bisher keinen gesehen. (?)

      Alle ducken sich erst mal u. warten ab. Aus der Deckung kann man dann übermorgen immer noch kommen. Also so schaut Zivilcourage nicht wirklich aus, meine ich.
      ______

      Angeblich ist jetzt wissenschaftlich erwiesen, dass Lueger der "Begründer des modernen Antisemitismus" sein soll, ausgerechnet der - wahrscheinlich deswegen weil er das Pech hatte, dass ihn der Adolf H. in seinem programmatischen Buch 'Mein Kampf' namentlich erwähnte. Lueger konnte sich nicht mehr dagegen wehren weil er schon 13 J. tot war:

      http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,694210 und:

      http://diepresse.com/home/panorama/wien/750916/MailathPokorny_Hitler-hat-sich-auf-Lueger-berufen?direct=750914&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=615

      Frage: Wo ist dieses wissenschaftliche Gutachten? Bitte veröffentlichen und nicht nur vage andeuten.
      ______

      Lisa Nimmervoll schreibt heute im Standard:
      " ... Eine nachdenkende Gesellschaft mit historisch-reflektiertem Bewusstsein muss auch offen sagen, wovon sie sich nachdrücklich, und sei es nur nachträglich, symbolisch distanzieren .... will. ..... "
      http://derstandard.at/1334795668686/Pro-Ring-Umbenennung-Geschichte-schreiben

      Da denke ich dass für unsere nachdenkende Gesellschaft mit historisch-reflektiertem Bewusstsein in Wien noch viel zum Umbenennen gibt:
      Karl Marx Hof, Friedrich Engels Platz, Friedrich Adler Weg, Julius Tandler Platz, Was ist mit der Stalin-Tafel in Wien-Meidling? Was mit dem Che Guevara-Denkmal? usw. usw.

    • Herby
    • Haider
      19. April 2012 23:28

      Den Musels ist's wurscht und die Wiener wissen, wem sie diesen Linksfaschismus zu verdanken haben.

  46. eudaimon
    19. April 2012 18:08

    Wien ist für mich nicht mehr Österreich-diese gekaufte,gesponserte ,schmarotzerische,oportunischstische,kitschige Multi
    -Transkulturalität hat keine Spontanität ,keinen Esprit,ist einfach nur todbringende Lebenslüge!!Die autochtone(K.K.generierte)Bevölkerung tut mir
    leid,da sie auf eine großartige Tradition,Wahrheit ihrer Geschichte,Weltoffenheit
    im liberalen Sinn,nationalen Respekt und eine europäische westliche Demokratiesierung verzichten muss!Die Installierung einer marxistischen
    Gesellschaftsordnung mithilfe eines instrumentalisierten sozialistischen
    Europa garantiert ein weiteres wirtschafliches Disaster mit sozialer Aushölung
    der Lebensentwürfe der Fleißigen und Tüchtigen zugunsten einer inerten
    Masse an Konsumenten als Garanten für eine Funktionärsdiktatur orientalischen
    Ausmasses!!

    • terbuan
      19. April 2012 19:36

      @eudaimon

      Sie haben ja so recht, aber bei der "gekauften, gesponserten, schmarotzerischen, opportunistischen, kitschigen Multi-Transkulturalität" fällt mir gleich die Stadt Berlin ein, eine Stadt mit der wir zwei "Reichshauptstädte" ja seit Jahrhunderten in Konkurrenz stehen.
      In Berlin ist es noch viel schlimmer, abgesehen vom Anteil der Sozialhilfeempfänger (in Berlin 580.000 Hartz IV Empfänger von 3,5 Mio. Einwohnern, in Wien bei halber Bevölkerungszahl "lediglich" 130.000 Sozialhilfeempfänger) ist der marxistische Mief allgegenwärtig, der große Anteil integrationsunwilliger Migranten ein Pulverfass vor der Explosion, dagegen ist Wien vorläufig noch eine Insel der Seligen. Aber unsere Rot-grüne Regierung ist fest am Arbeiten, derartige Zustände auch bei uns einkehren zu lassen!

    • Herby
      19. April 2012 19:38

      @ terbulan

      Berlin war 44 Jahre in Ost u. West geteilt und das ist noch immer nicht ganz ausgeglichen worden.
      Und Wien? War Wien jemals geteilt?

    • terbuan
      19. April 2012 19:46

      Herby
      Das ist aber jetzt schon fast 23 Jahre vorbei, fast eine ganze Generation!

    • Undine
      19. April 2012 21:59

      @terbuan

      Zu Berlin und seinen Sozialhilfeempfängern ein Video, das zeigt, wie man's als Türke anstellen muß, daß man ungestraft prächtigst leben kann:

      http://kurtssammelsurium.npage.de/neu-hartz-iv-tricks-wie-bekomme-ich-3000-eur-pro-monat-skandal-aufgedeckt-behoerde-tut-nichts.html

    • Haider
      19. April 2012 23:39

      @terbuan 19:36
      Welchen getürkten Statistiken glauben Sie? In Berlin werden Hartz-IV-Empfänger verschleiert und in Wien eben Sozialhilfeempfänger. Die Manipulationsmöglichkeiten sind (aufgrund der jeweiligen undurchsichtigen Definitionen) unüberschaubar. Wo sind die illegalen Ausländer? Wo sind jene, die nie ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis hatten? Wer stellt fest, daß nur eine Scheinanmeldung vorliegt?
      Ich habe jahrzehntelang offizielle Statistiken gefälscht. Ich weiß wovon ich spreche!

  47. cicero
    19. April 2012 17:51

    EU-Parlament lehnt Steuererhöhung für Diesel ab und fordert Exportkontrolle für Techniken zur Internetüberwachung (Demokratie neu, früher "Feind hört mit" :
    Das EU-Parlament hat mit einer Mehrheit von 409 Stimmen gegen 226 Nein-Stimmen und 33 Enthaltungen das Fluggastdatenabkommen mit den USA angenommen. Abgelehnt wurde hingegen in einer nicht bindenden Abstimmung die von der EU-Kommission vorgeschlagene Steuerneutralität für Treibstoffe. 374 lehnten die einheitliche Besteuerung nach Energiedichte und CO2-Ausstoß ab, wenn dies zu einem Wegfall der Steuervergünstigung für Diesel führt. Die endgültige Entscheidung wird von den Ministern im EU-Rat getroffen
    Beim umstrittenen Fluggastdatenabkommen, das zunächst sieben Jahre in Kraft sein wird, wies die Mehrheit auch den Vorschlag zurück, das Abkommen vom Europäischen Gerichtshof prüfen zu lassen. Mit dem Abkommen können US-Behörden die PNR-Daten fünf Jahre lang in einer "aktiven" Datenbank speichern, auf die sie in dieser Zeit Zugriff haben. Nach einem halben Jahr sollen einige Angaben wie Namen und Adresse anonymisiert werden, mit denen sich Reisende identifizieren lassen. Nach fünf Jahren können die Daten weitere 10 Jahre gespeichert werden, wobei US-Behörden nur unter bestimmten Bedingungen darauf zugreifen können. Dann sollen sie komplett anonymisiert und unbegrenzt gespeichert werden. Allerdings können Ausnahmen gemacht werden und Daten von Personen unbegrenzt in der aktiven Datenbank bleiben, wenn Untersuchungen stattfinden.
    Das Abkommen stößt nicht nur wegen des mangelnden Datenschutzes in Kritik, sondern auch deswegen, weil die PNR-Daten nicht nur dem Antiterrorkampf dienen, sondern auch für grenzüberschreitende Straftaten und andere Ermittlungen herangezogen werden können. Die Fluggastdatensätze müssen von den Fluggesellschaften dem US-Heimatschutzministerium vor dem Abflug übermittelt werden.
    Angenommen wurde mit großer Mehrheit im Plenum eine umfangreiche Resolution zum Jahresbericht über die Menschenrechte 2010. Gefordert wird u.a. ein Gesetz zur Exportkontrolle von Techniken, mit denen in autoritären Staaten das Internet zensiert und überwacht wird. "Es gibt einen Wettlauf zwischen jenen, die neue Medien zum Zweck der Befreiung einsetzen und jenen, die sich ihrer in repressiver Absicht bedienen. Ich habe keine Scheu zu sagen, dass Vodafone aus seinem Nachgeben gegenüber den Wünsche Mubaraks lernen muss", erklärte der Berichterstatter des Parlaments Richard Howitt (S
    fordert die Kommission auf, spätestens im Laufe des Jahres 2013 Vorschläge für intelligente Regulierungsmaßnahmen, einschließlich erhöhter Transparenz und Rechenschaftspflicht für die (in der) EU (niedergelassenen) Unternehmen vorzulegen, um die Überwachung der Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen zu verbessern, die auf die Sperrung von Webseiten, die Massenüberwachung, die Überwachung des gesamten Internetverkehrs und aller (mobilen) Kommunikationen, die Abhörung und Transkription privater Gespräche, die Filterung von Suchergebnissen und Einschüchterung von Internetnutzern einschließlich Menschenrechtsaktivisten abzielen;
    glaubt, dass Telekommunikations- und Internetdienstanbieter Lehren aus in der Vergangenheit begangenen Fehlern ziehen müssen, wie etwa Vodafones Entscheidung, in den letzten Wochen des Mubarak-Regimes den Forderungen ägyptischer Staatsorgane nach Einstellung der Dienste, Verbreitung von Regierungspropaganda und Beobachtung von Oppositionellen und der Bevölkerung im Allgemeinen nachzugeben, was auch für die Gesellschaften anderer Mitgliedstaaten gilt, die Informations- und Telekommunikationstechnologien an andere Drittstaaten wie Libyen, Tunesien usw. vertrieben haben."
    Florian Rötzer (heise.de/tp)

  48. terbuan
    19. April 2012 17:50

    Eine späte Rache am Ständestaat?

    Der Teil der Ringstraße zwischen Parlament (Reichsratsgebäude) und Schottengasse hieß ursprünglich Franzensring, benannt nach dem Kaiser Franz I.
    Nach dem Untergang der Monarchie wurde dieses Teilstück in "Ring des 12. November" umbenannt (Tag der Ausrufung der Republik 1918).

    Im April 1934 wurde dieses Stück der Ringstraße namensmäßig geteilt und hieß fortan im südlichen Bereich "Dr. Ignaz Seipel-Ring" und im nördlichen "Dr. Karl Lueger-Ring".
    In der NS-Zeit gab es die nächste Änderung: Ab 1940 "Josef Bürckel-Ring" benannt nach dem Gauleiter.
    Nach 1945 wieder "Dr. Ignaz-Seipel-Ring", ab 1949 "Parlamentsring", seit 1956 "Dr. Karl Renner-Ring".

    Der Dr.Karl Lueger-Ring behielt seit 1934 seinen Namen bis heute, das kann es doch nicht sein meint daher Rot-Grün, vom Dollfuss eingeführt und bis heute
    in Kraft, dieser Name muß einfach weg, Basta!

    (Quelle Felix Czeike "Historisches Lexikon der Stadt Wien")

  49. GOP
    19. April 2012 17:47

    Ich vermute, hinter der nun beschlossenen Umbenennung bzw. Tilgung des Namens Lueger haben jüdische Kreise (besonders die IKG) ihre Hände im Spiel. Denn uns allen (inkl. Häupl) waren seit Jahren die positiven wie negativen Seiten des Lueger bekannt. Aber manche Leute und Organisationen können es eben nicht lassen, ständig das Feuer anzufachen.

    • Eva
      19. April 2012 19:25

      @ GOP

      Ariel Muzikant hat als ehem. Chef der IKG in Wien bereits "Hausherrenallueren" gezeigt und immer deutlicher gesagt, was ihm passt und was ihm nicht passt in Wien.

  50. HJR
    19. April 2012 17:04

    OT Aus für Panzer und Kanonen

    http://kurier.at/nachrichten/4492902-bundesheer-generaele-befahlen-aus-fuer-panzer-und-kanonen.php

    Warum eigentlich wieder einmal mit halben Mitteln zu halben Zielen? Wozu, bitte, brauchen wir eigentlich wirklich noch ein Heer? Nachdem unsere Neutralität ohnehin nur noch auf einem Papier existiert, unsere Panzer und Kanonen inzwischen wahrscheinlich hoffnungslos veraltet sind, unsere Luftwaffe nach Zahl und Ausrüstung ein Witz ist und wir ohnehin im "Ernstfall" hoffen müssten, dass sich ein potentieller Gegner (Lichtenstein?) angesichts unserer heranrollenden Armee totlacht, wäre es doch das Klügste, die paar Einheiten, welche international brauchbar sind (z.B. als Friedenssoldaten der Uno oder vielleicht noch die Pioniere) der NATO oder EU zu unterstellen uns dafür das ganze restliche Heer (angefangen beim Minister und hinunter bis zum letzten Wachsoldaten) aufzulösen.

    Den Mensdorf-Bredoully könnten wir mit dem Verscherbeln des dann herrenlos werdenden Rüstungsgutes und der Kasernen beauftragen (der wäre da bestimmt erfolgreicher als der Brillenheini!) Mit den erzielten Einkünften könnten wir die Umschulung der arbeitslos gewordenen Soldaten in Managerberufe (Event-, Wissens-, Diversity-, Migrationsmanagement, etc.) finanzieren.

    Das Budget würde damit um 2,18 Milliarden entlastet und wir wären nicht nur den Krempel, sondern unseren intelligentesten Minister samt seinem "Schoßhündchen" los.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • phaidros
      19. April 2012 17:11

      Es ist ein verbreitetes Fehlurteil, das Heer hätte eine Schrottausrüstung. Mit dem Pandur, aber auch mit der Noricum ist da durchaus brauchbares Material vorhanden.

      Die Katastrophe ist der Ausverkauf dieses Materials, keineswegs notwenidigerweise das Umorganisieren eines Wehrdienstes, der im Anlassfall nur als Mord an einer Generation bezeichnet werden könnte.

      Verteidigung einstellen halte ich für staatsgefährdend, Aufgaben teilen wäre billiger und effizienter. Einem Bündnis beitreten nennt man das geimeinhin.

      BG ph. (v.htc)

    • Alexander Renneberg
      19. April 2012 19:36

      sorry, die ghn 45 von noricum wird nicht mehr verwendet. ich glaube seit 2005. wozu auch? ein 15.5 cm geschütz, das zwischen 16 und knapp 40 km weit schießt braucht kein mensch mehr. (naja vielleicht sollten wir die in den iran schicken)

      gleiches gilt für die panzerhaubitze m 109 mit kurzem rohr, den m60 kampfpanzern, den jagdpanzer kürassier a2. nur von den leopradpanzern 2a4 sollten wir nicht gleich alle weggeben. man weiß ja nie.

      aber sonst alles richtig, so schlecht ist das Bundesheer nicht ausgerüstet. aber es gehört komplett umgestaltet.

    • phaidros
      20. April 2012 06:34

      Danke! Leopard, hab ich ganz vergessen, ist ja noch viel wichtiger.

      Der weltweit anerkannte Wehrexperte Dr. Michael Wampo hat auf seine Weise schon recht, wenn er sagt, es wird keine Panzerschlacht im Marchfeld geben. Wird es auch nicht, denn wir verhökern unsere.

  51. socrates
    19. April 2012 16:50

    In einem meiner Schachcafés auf der Landstraße steht noch immer der große, runde Marmortisch, an dem sich Lueger mit den Bürgern zusammensetzte um ihre Wünsche kennenzulernen und zu besprechen, also direkte Demokratie. Klar fürchten das die heutigen Politiker, besonders die Grünen. An diesem Tisch spielten Nazis, Juden, Perser, Kroaten, Bosnier, Serben, Rumänen, Deutsche, Russen.... in friedlicher Eintracht. Heute ist der Rassismus zurück, die Erben machen alles für die Juden und gegen die Deutschen + Ösis. Der Kniefall bringt Protektion und Geld.
    Gerhard Bronner schrieb die Ballade der Ottakringer Plattenbrüder vom Kernstockplatz, sein Sohn und Erbe, der nichts erlebt hat, half den Namen Kernstock abzuschaffen.
    Stalin, der mit Hitler, Trotzky, Tito und Lenin in Wien war, hat immer noch sein Arbeitszimmer im Vorwärtsverlag, später "Hotel Ananas", er war ja auch ein Freund Renners. Gegen ihn wird nichts unternommen.
    Die Sozis hatten jede Menge Antisemitismus, jetzt versuchen sie sich, auf Kosten Luegers, reinzuwaschen.

    Sozialdemokratie als Wegbereiter für den Antisemitismus ...
    www.vorwaerts.de/.../sozialdemokratie-als-wegbereiter-fuer-den-...
    http://www.heise.de/tp/blogs/8/151828
    Der Fall Bodo Thiesen: Für die Meinungsfreiheit oder politisch nicht tragbar? Das Bundesschiedsgericht der Piraten entscheidet gegen einen Ausschluss
    Die Piratenpartei befindet sich zur Zeit im Aufwind und gewinnt auch viele neue Mitglieder. Doch wie wird man ein Mitglied los, das nach Meinung des Parteivorstands politisch nicht tragbar ist? Über diese Frage streitet die Partei seit zwei Jahren. Es geht um Bodo Thiesen, dem nicht wenige in der Partei parteischädigende Äußerungen vorwerfen.
    "Wenn Polen Deutschland den Krieg erklärt hat (und das hat Polen indirekt durch die Generalmobilmachung), dann hatte Deutschland jede Legitimation, Polen anzugreifen", soll beispielsweise Thießen gesagt haben. Für nicht wenige war diese Äußerung parteischädigend und damit ein Ausschlussgrund. Zumal Thiesen noch andere Geschichtslektionen parat hatte. Dazu zählt sicher die ihm zugeschriebene Äußerung:
    "Solange der Holocaust als gesetzlich vorgeschriebene Tatsache existiert, sehe ich keine Möglichkeit, diesen neutral zu beschreiben. Zur Erinnerung an vergangene Zeiten. Es gab auch mal andere Doktrinen, z. B. die 'Tatsache', dass die Erde eine Scheibe sei."
    Besonders mit dieser Äußerung sahen viele den Tatbestand der Holocaustrelativierung oder gar der Leugnung erfüllt. Jetzt hat das Bundesschiedsgericht der Piraten in seinem Urteil klargestellt, dass Thiesen Pirat bleiben kann. Dabei ging das Gericht nicht auf die Äußerungen ein, sondern bezog sich auf das Prozedere. Thiesen sei bereits 2008 vom damaligen Bundesvorstand verwarnt worden. Eine Ausschluss wäre daher eine Doppelbestrafung und die sei zu vermeiden, lautet die Begründung. Auch das Landesschiedsgericht der Piraten von Rheinland-Pfalz hatte sich bereits mit Thiesens Äußerungen beschäftigt. Der Landesverband versuchte in einer Pressemeldung den Eindruck zu widerlegen, dass die Entscheidung ein Sieg für Thiesen ist. Der rheinland-pfälzische Landesvorsitzende Roman Schmitt erklärt:
    "Sowohl aus dem Urteil des Landes- wie des Bundesschiedsgerichts wird deutlich, dass es sich auf keinen Fall um einen 'Freispruch' handelt. Vielmehr seien es 'politisch und historisch in hohem Maße unsensible' Äußerungen. Diese werden von den Mitgliedern des Landesverbandes nicht unwidersprochen hingenommen, unabhängig davon, ob sie für einen Ausschluss hinreichend sind oder nicht!"
    Grenzen der Meinungsfreiheit?
    An der Personalie von Thiesen entspann sich in der virtuellen Piratenwelt ein heftiger Streit über die Grenzen der Meinungsfreiheit. An der Debatte beteiligte sich auch Thiesen mit einer persönlichen Stellungnahme. Dort stellt er klar:
    "Meine Ansichten über die deutsche Geschichte entsprechen sicherlich nicht der allgemeinen Lehrmeinung, allerdings ist es Teil der freiheitlich demokratischen Grundordnung, seine Meinung auch dann äußern zu können/dürfen, wenn sie eben nicht der allgemeinen Lehrmeinung entspricht."
    Lange Zeit interessierten sich nur sehr kleine Kreise für die Gedankenwelt des Bodo Thiesen. Doch da die Piraten in Umfragen mittlerweile als drittstärkste Partei erscheinen, hat der Umgang mit Thiesen und die Entscheidung des Schiedsgerichts bundespolitisch für Wirbel gesorgt. Grüne und SPD kritisierten heftig, dass Thiesen nicht ausgeschlossen wurde. Ob diese Entscheidung den Umfragehöhepunkt der Piraten stoppt, muss sich zeigen. Schon 2009, als Thiesens Geschichtslektionen bekannt wurden, sahen manche Kommentatoren voreilig das Ende der Piraten gekommen.
    Peter Nowak

    • Herby
      19. April 2012 18:35

      @ socrates

      Der oben erwähnte Gerhard Bronner war übrigens Jude u. musste auch vor den Nazis flüchten.

    • Bodo
      19. April 2012 19:27

      Und Steuerhinterzieher war er auch.

    • Xymmachos
      19. April 2012 20:32

      ... und den "G'schupften Ferdl" hat er einem armen Berufskollegen gestohlen.

  52. Pannonicus
    19. April 2012 16:45

    Die historische Wahrheit ist zweifellos eine Tochter der Zeit, und eben daran liegt es, daß man moralische Wertungen von historischen Persönlichkeiten meist allzu leichtfertig – und oft böswillig - mit dem Wissensstand ex nunc vornimmt. So eben auch bei Lueger. Und ebenso bei Renner.

    Aber versuchen wir einmal Renners politische Positionen ex tunc zu betrachten: Nach dem Zusammenbruch der Monarchie war Renner so wie die deutschen Abgeordneten des österreichischen Reichsrats und vermutlich die große Mehrheit der Bevölkerung dafür, daß sich Restösterreich als Deutschösterreich und in Artikel 2 der Verfassung als Teil der Deutschen Republik bezeichnete. Was – ex tunc wie ex nunc – tatsächlich die beste Lösung gewesen wäre, was aber bekanntlich durch die Vororteverträge, die weltweit die Grundlage für viel weiteres Unheil schufen, vereitelt wurde.

    Daß Renner 1938 für den Anschluß eintrat, paßte genau zu dieser Vorgeschichte, und vermutlich hätte selbst eine einwandfreie Abstimmung mehrheitlich ein Ja ergeben. Denn die Folgen waren – damals - nicht abzusehen, auch wenn das heute immer wieder behauptet wird. Daß es damals auch Warner gab, ist natürlich nicht zu bestreiten.

    Daß sich Renner, der in der NS-Zeit unbehelligt blieb, 1945 an Stalin anbiederte, war damals ebenfalls das kleinere Übel. Denn es trug dazu bei, daß das Land nicht geteilt wurde. Und von der These von Österreich als erstem Opfer Hitlers zehrt man bis heute. Was Renner über Stalin wirklich dachte, weiß ich nicht. Aber schon damals wußte man, wie man bei Stalin etwas erreichen konnte - und wie man im Gulag landete.

    • Undine
      19. April 2012 18:05

      @Pannonicus

      *******!

    • Xymmachos
      19. April 2012 20:45

      @Pannonicus
      Eine erbärmlichere Entschuldigung für Karl Renners "freudiges Ja zum Anschluß" und sein Anschleimen an Stalin im Jahr 1945 hab' ich noch nicht gehört. Folgen des Anschlusses nicht absehbar? Empfehle Lektüre der "Dritten Walpurgisnacht" von Karl Kraus (falls Ihnen der Name was sagt).
      Stalin auf die Mitteilung, daß sich Renner bei einer russischen Kommandatur gemeldet und seine Dienste angeboten habe: "Was, der lebt noch, der alte Verräter? Das ist unser Mann!". Den Karl-Renner-Ring müsste man umbenennen!

  53. ambrosius
    19. April 2012 16:34

    Jede minderwertige Ideologie, meist hat sie das Wort Sozialismus in ihrem Namen oder doch zumindest in ihrem Programm, strebt danach, ihre Säulenheiligen in Straßennamen und dgl. zu " verwewigen" (wo sind die Adolf Hitlerplätzer, die Stalinstädte, die Marxaleen, die Leninvoulevards, die Hermann Göring Werke ?)
    So gesehen ist die Benennung auf Universitätsring nur eine Zwischenstufe. Unsere Universität verdient schon heute keine Erwähnung mehr im Namen dieses Staates. Folglich wird also bald eine weitere Umbenennung statt finden. Dann- spätestens- werden die feministischen Kampfhummeln bemerken, daß es noch keinen nach einer Frau benannten Ring gibt. Claudia Schmid-Ring ist da naheliegend.
    Überdies haben wir ja noch einen Dr. Luegerplatz samt Denkmal !
    Da ist folgende Vorgangsweise angezeigt:
    1) "Schieflegen" des Denkmals, dann ersetzen durch ein Menachem Begin-Denkmal. Der war zwar Anführer der terroristischen Faschisten im Zionismus und Lehrmeister des Arafat in Sachen Terrorismus, aber das mekrt keiner und er hat den Friedesnobelpreis bekommen.
    2) Verfahren und Aberkennung des Doktorats von Dr. Lueger, weil kein Sozialist
    3) Umbenennung auf Häuptlplatz.

    • Undine
      19. April 2012 16:48

      Weitere Vorschläge für Umbenennungen: Irgendein Ring-Stück könnte man Schwulen-und Lesben-Ring taufen und einen Platz in Multi-Kulti-Platz umbenennen. Der Rathaus-Platz könnte einmal Reblaus-Platz heißen. ;-(

  54. Baldur Einarin
    19. April 2012 16:31

    Die "sauberen" Roten und Grünen sollten endlich in die Schranken gewiesen werden. Offenbar stört keine ÖVP oder FPÖ die Tatsache, daß nach dem Mörder Friedrich Adler, dem mißratenen Sohn Viktor Adlers in Wien-Favoriten eine Verkehrfläche benannt ist. Wo ist die Stimme der katholischen Kirche?
    Lueger war trotz Widersprüche ein erfolgreicher,verdienstvoller Wiener Bürgermeisterund im Gegesatz zu Adler KEIN Mörder !

    Demnächst werden wohl Theodor Billroth und Richard Wagner in die selbstgerechten Klauen des rot-grünen Ochlos kommen.
    Die grüne Fraktion in der Wiener Ärztekammer hat schon einen Antrag auf Namensänderung des "Billrothpreises" gestellt.

    • ambrosius
      19. April 2012 16:37

      Ochlos versteht von denen keiner ! Prolo ist geeigneter.

    • Censorius
      19. April 2012 19:21

      Ochlos ( griech. ) = Pöbelherrschaft. Das trifft besser zu als Proletenherrschaft, was im Vergleich ja fast adelig klingt.
      Was muss in diesen rot/grünen Hirnen vorgehen, den bedeutendsten Bürgermeister von Wien zu verunglimpfen. Was haben im Vergleich die sozialistischen Bürgermeister geschaffen ? Mit Kreisky kann man den Genossen nur sagen " Lernen sie Geschichte " !
      Wo bleibt der Aufschrei des bürgerlichen Lagers, denn eines war Dr.Lueger sicherlich, nämlich " bürgerlich " ?
      Die ÖVP unter Spindelegger schämt sich bereits das Wort " bürgerlich " überhaupt in den Mund zu nehmen. Wer in der ganzen ÖVP- Partie ist noch als bürgerlich zu bezeichnen ? Trittbrettfahrer und Linksüberholer - Her mit dem Zaster Schreier - u.v.m.
      Diese Partie ist nur mehr eine Karikatur der einstmals großen Christlich Sozialen Partei, der auch Dr.Lueger angehörte.
      Als nächstes wird womöglich auch Hans Moser ausgebürgert, der trotz jüdischer Frau ein Loblied auf Dr.Lueger gesungen hat.

    • terbuan
      19. April 2012 20:02

      Der liberale Bürgermeister Cajetan Felder wäre auch noch ein Kandidat, hat er doch immerhin die 1. Wiener Hochquellenwasserleitung, die Ringstraße, die Donauregulierung und andere nicht-sozialistische Schandtaten auf dem Gewissen!

    • Xymmachos
      19. April 2012 21:05

      @ambrosius, @Censorius
      Ochlokratie auf deutsch: Edgar J. Jung "Die Herrschaft der Minderwertigen" (1927).

  55. Undine
    19. April 2012 16:26

    Jetzt geht's also dem Dr. Karl Lueger ernsthaft an den Kragen. All seine großen unübersehbaren Leistungen für die Stadt Wien sind offensichtlich nebensächlich geworden. Er ist also ab jetzt--dokumentiert durch die Umbenennung des nach ihm benannten Ringstraßenabschnittes --eine Persona non grata geworden und die "damnatio memoriae", die es schon in der Antike dem Pöbel ermöglichte, folgenlos Denkmäler plötzlich in Ungnade gefallener ehemals gefeierter großer Männer zu schänden, feiert fröhliche Urständ'!

    Was Karl Lueger (vorhin im Mittagsjournal gehört) zu den Universitäten sagte, nämlich, daß sie ein "Hort der vaterlandslosen Gesellen" seien, hing möglicherweise damit zusammen, daß gerade im Wien der 80er Jahre des 19. Jhdts. an der Universität ein ausgeprägtes Ungleichgewicht bei der Bestellung der Professoren herrschte. Da kam es sogar mehrere Jahre lang immer wieder zu Ausschreitungen mit Handgreiflichkeiten zwischen deutsch-nationalen und jüdischen Studenten, weil es erstere nicht hinnehmen wollten, daß letztere, fast durchwegs sehr begüterte Studenten, sich's bei vielen Professoren richten konnten und Protektion genossen.

    Der Großvater meiner Kinder studierte zu dieser Zeit in Wien mit zwei weiteren seiner Brüder Medizin, ein vierter Jus. Was das für den Vater finanziell bedeutete, kann man nur ahnen. Diese vier Brüder logierten--nehme ich an-- bei sog. Kostschachteln, da ihre Heimat weit entfernt von Wien war.

    Vermutlich hat Karl Lueger diese unheilvolle Stimmung auch wahrgenommen und nicht goutiert.

  56. fenstergucker
    19. April 2012 16:26

    OT

    So gehen die "Rothaus-Sozis" mit unserem Steuergeld um.
    Unappetitlicher geht es nicht mehr:

    http://wien.orf.at/news/stories/2529673/

  57. pica
    19. April 2012 15:31

    Seine Magnifizenz der Rektor der Universität Wien, Engel, ist teilt hocherfreut auf der website der Universität mit, dass nun endlich diese Forderung der Studierenden erfüllt wurde . .. und dass der Nobelpreisträger Kandel seit langem auf diese Änderung drängte.
    so schauts aus!

  58. Claudius
    19. April 2012 14:50

    Hier liegt offenbar der ideologische Schwerpunkt der Stadt Wien:

    Auf dieser amtlichen Seite der Stadt Wien wird die Enthüllung des Che Guevara-Denkmals in Wien beschrieben:
    http://www.wien.gv.at/rk/msg/2008/1009/023.html

    Warum stellte die Stadt Wien ein Denkmal für einen gescheiteten Revolutionär auf der genau Nichts für die Menschen Lateinamerikas nachhaltig geschaffen hat? (außer einem Paket voll Propagandamythen)

    2 Videos:

    http://www.youtube.com/watch?v=fIZ4c6eLz0E&feature=relmfu
    hier bei Min. 7:40 wird klar beschrieben dass Che Guevara eigenhändig in Kuba Menschen tötete. Er war einer der skrupellosesten Revolutionäre von Fidel Castro. Später bekam er den Beinamen "Der Schlächter von La Cabana".

    http://www.youtube.com/watch?v=XrepZiRpxLc
    bei ca. Min. 4:00: Che würde eine Atomkrieg riskieren für einen Sieg des Sozialismus. Er war enttäuscht, dass die Sowjets die Raketen 1962 von Kuba abzogen. Che glaubte tatsächlich dass ein nuklearer Schlagabtausch mit den Amerikanern richtig gewesen wäre. Er hätte nichts dagegen gehabt wenn Amerika Nord und Süd ausgelöscht worden wären. 1965 verließ er Kuba um in Afrika und in Bolivien für den Kommunismus zu kämpfen.

    • contra
      19. April 2012 15:28

      Che hat nicht nur nichts für Kuba und seine Bevölkerung bewirkt, sondern die wichtigere Frage in Wien: Was hat Che Guevara FÜR die Bundeshauptstadt geleistet, daß er HIER ein Denkmal erhält.

      Reine Gehirnwäsche für die Wiener, sonst nix!

  59. Brigitte Imb
    19. April 2012 14:48

    Wartet ab, die Wiener werden ihre Führungsreblaus noch als Antialkoholiker in den Geschichtsbüchern aufnehmen. Prost!

  60. Alexander Renneberg
    19. April 2012 14:39

    schön langsam glaube ich auch, dass da ein massiver plan dahinter steckt. quasi eine ultrageheime geheimoperation der roten & grünen.

    sie wollen mit allen mitteln, dass strache mehr stimmen bekommt.

  61. Alexander Renneberg
    • contra
      19. April 2012 15:28

      Schaut aber eher nach "heißer Kartoffel" für die Grazer aus, die sie rasch loswerden wollten! :-(

  62. RR Prof. Reinhard Horner
    19. April 2012 13:44

    reinhard.horner@chello.at

    Wien soll offensichtlich anders werden ...

    Gegenwart ist Geschichte und Zukunft! Also werden für eine beabsichtigte "andere" Zukunft üble und übelste Faktoren der eigenen Vergangenheit weggeschwiegen. Die sollen kritiklos fortwirken und tun das auch. Insbesondere die von Dr. Unterberger genannten - übrigens mit der aktuellen Ergänzung eines Terroristen. Wird noch ein RAF-Denkmal oder Ähnliches hinzukommen?

    Das Feindbild Dr. Karl Lueger ist klar begründet. Da geht es nicht um dessen Schattenseiten, sondern um die Löschung seiner großen Verdienste um diese Stadt, an denen sich die akuten Gauner (siehe Ulrich Wickert) nicht messen lassen möchten.

    Daraus ergibt sich nun eine Aufgabe und Verantwortung für qualitativ hochwertige Repräsentanten und nicht minder für den (qualitativ) bedeutenderen Teil der Bürgerschaft.

  63. libertus
    19. April 2012 12:12

    Die Wiener Stadtregierung scheint tatsächlich immer mehr zur letzten Bastion des Kommunismus zu verkommen und ich warte jetzt nurmehr auf eine öffentliche Kulturrevolution, die ja schleichend schon im Gange ist.

    In dieser Stadt muß man als Bürgermeister kräftig dem Alkohol zusprechen, gefälschte Papiere bei einem rumänischen Mörderregime (Ceau?escu) für einen Versicherungsbetrüger und 6-fach Mörder beschaffen, die NAPOLA (!) besucht haben, danach jedoch rasch beim BSA (= Bund Sozialistischer Akademiker!) unterschlupfen - schon wird ein Platz ehrenhalber nach diesem feinen Genossen benannt: siehe Leopold Gratz, genannt "Whiskey-Poldi".

    http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Gratz

  64. Josef Maierhofer
    19. April 2012 12:07

    Trotz Geschichtsfälschung werden die Taten nicht ungeschehen gemacht.

    Sollen sie vergessen werden ? Statt ein mahnendes Beispiel zu bleiben ?

    Ich halte nichts von solchen ideologischen hirnverbrannten Aktionen.

    Aber offenbar die Bolschewiken schon, die brauchen das zur Selbstbefriedigung der abgehobenen Apparatschiks.

  65. HDW
    19. April 2012 12:04

    Da wäre ja der erst geplante Schildbürgerstreich, das Lueger Denkmal nach rechts zu kippen, billiger gekommen und auch origineller gewesen! Auf die linke Seite hätte man dann die Stalin-Gedenktafel aus der Schönbrunnerstrasse hängen können! Den Liebling der Genossen Doktoren, Trotzky-Bronstein gleich dazu!
    Rudasse, Vecseys, Lendway, Mailath-Pokornys, lauter Beuteösis aus Ungarn nach 1956. Na, ja! Vielleicht hatte der selige Klesthil dann doch recht mit seinem Urteil wer da hier geblieben ist!
    Das wirklich schräge daran ist, dass die Sozis in Wien immer noch mit ihrer populistischen Personalpolitik weiterhin die Macht behalten werden!

  66. Wertkonservativer
    19. April 2012 11:55

    "Die Interpretation eines Sachverhaltes richtet sich stets nach der Quellenlage der Zeit.
    Die historische Wahrheit ist demnach immer eine Tochter der Zeit"!

    Da hat er wahrlich recht, unser Altenbetreuer Khol!

    Zu den Wiener "Umfärblern":
    eine mediokre, ideologieverseuchte Bande, nicht willens bzw. unfähig, die Leistungen in Gesellschaft, Kultur und Kunst verdienstvoll gewesener Menschen aufgrund ihrer Linkslastigkeit akzeptieren bzw. beurteilen zu können! Shame on You!

    Diese Links-Schickeria mitsamt ihren politischen Handlangern verachte ich unsäglich!

    Und noch etwas: ja, Renner muss auch weg von den Ringtafeln. Ein derart mit dem Deutschvirus infizierter Kampel gehört wahrlich nicht weiterhin gewürdigt! Oder?

    (mail to: gerhard@michler)

    • HDW
      19. April 2012 16:19

      Seit dem "linguistic turn" auch in der Geschichtswissenschaft, gilt die Diskursanalyse und nicht die Quellenlage, deren Objektivität eben in Frage gestellt wird. Die geschichtliche Erzählung ("auch Klio dichtet") ist aber nicht die Tochter sondern die Hure der Zeit, wenn man die Geltungssucht der "nützlichen Idioten" z.B. Görg, Neisser, Busek und auch Khol einbezieht.
      Ansonsten ist es z.B. für die Linke und andere Protagonisten ja ganz einfach: Die Geschichte der eigenen Klientel darf immer nur nur als Opfer, die anderen nur als Täter erzählt werden, als manichäischer Monolog. So kann man alles an Gräueltaten der Gutemenschen-Moderne rechtfertigen, der Rest wird verschwiegen. Aber man müsste das ja nicht mitmachen!

  67. Claudius
    19. April 2012 11:36

    Von der ORF-Seite: http://www.orf.at/stories/2116059/2116060/ :

    Welche Leute, die auf Steuerzahlers Kosten bezahlt werden waren denn das von der Uni Wien die da als Pressure-group im Rathaus lobbyiert hatten: Bitte die Namen veröffentlichen:

    " ... Freuen dürfte sich jedenfalls die Uni Wien, die in den vergangenen Jahren wiederholt auf eine Umbenennung ihrer Adresse gedrängt und zuletzt im Mai des Vorjahres für den Namen „Universitätsring“ plädiert hatte. Als Wunschdatum nannte das Rektorat damals das Jahr 2015, in dem die Alma Mater ihr 650-Jahr-Jubiläum feiert. ... "

    Und zu:

    ".... Bekannte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft wie Ruth Klüger, Robert Schindel, Eric Kandel und Isolde Charim hatten sich ebenfalls für eine andere Bezeichnung des Lueger-Rings ausgesprochen. .... "

    Frauf Ruth Klüger, Herr Robert Schindel, Herr Eric Kandel, Frau Isolde Charim:

    Ich vermisse Ihren Protest gegen die zahlreichen Denkmäler und Straßenbezeichnungen die an den bekannten Hitlerdeutschland-Anschlussfreund Karl Renner erinnern: Stößt es denn in ihrer Seele nicht jedesmal schmerzhaft auf wenn dieses Rennerdenkmal u. die Renner-Straßennamen sehen müssen? Quält sie dieser Anblick nicht? Ist das nicht unerträglich für Sie?

    Frauf Ruth Klüger, Herr Robert Schindel, Herr Eric Kandel, Frau Isolde Charim:

    Ich vermisse Ihren Protest gegen den Julius Tandler Platz und die vielen anderen Erinnerungen an Julius Tandler in Wien, wo doch Julius Tandler zur Vernichtung
    von „lebensunwertem“ Leben aufgerufen hatte. Tandler hat vor dem Holocaust gelebt aber mit seinen Theorien und Aufrufen war er ein geistiger Vorläufer der Euthanasiepolitik des menschenverachtenden Hitler-Regimes, die dann verwirklicht wurde z.B. im Schloss Hartheim.

    Und genauso war Julius Tandler ein geistiger Vorläufer des Holocausts: Dachau, Mauthausen, Auschwitz, Bergen-Belsen, Buchenwald, Theresienstadt, Majdanek - all diese Stätten des Grauens sind sind bis heute mit dem geistigen Vorläufer der "Vernichtung unwerten Lebens" Julius Tandler untrennbar verbunden!

    Wie können Sie, Frauf Ruth Klüger, Herr Robert Schindel, Herr Eric Kandel, Frau Isolde Charim die weitere Ehrenbezeugung des Namens Julius Tandler in Wien noch länger ertragen? Sicherlich quält sie das!

    Unternehmen Sie daher doch bitte Schritte und intervenieren Sie doch bitte im Wiener Rathaus um "Zeichen für ein differenziertes Julius-Tandler-Bild sowie auch ein differenziertes Karl-Renner-Bild" in Wien zu setzen.

  68. Helmut Graser
    19. April 2012 11:03

    Off topic: Steigern wir die Auflagezahl unserer eigenen Gratiszeitung!

    Wer 10 Euro oder mehr als Spende an „Conwutatio“ Konto 10110125831 bei BAWAG P.S.K. BLZ 60000 überweist und uns seine Postanschrift mit einem Bezug zur Überweisung des Betrages an redaktion@conwutatio.at übermittelt, erhält je Euro ein Exemplar unserer in den nächsten Tagen erscheinenden dritten Ausgabe des „ECHO der himmelschreienden Diskriminierung österreichischer Steuerzahler“ zur eigenen Verwendung und Verteilung im Freundes- und Bekanntenkreis!

    Die Gruppe der „Conwutanten“ hat die Finanzierung der Herstellkosten übernommen. Jeder einlangende Euro, der über das unvermeidliche Porto hinausgeht, wird ausschließlich zur Erhöhung der Auflagezahl verwendet.

    Vielen Dank für die bereits eingelangten Unterstützungsbeiträge!

    Helmut Graser
    http://www.conwutatio.at

    • Helmut Graser
      19. April 2012 11:49

      PS: Sämtliche Daten (Namen, Adressen, Kontoverbindung) werden selbstverständlich absolut vertraulich behandelt und nur von mir für den Versand verwendet. Keine Angabe der Pseudonyme/Nicknames erforderlich!

  69. Freak77
    19. April 2012 11:03

    Na und was kostet das Ganze?

    Da kommen ja etliche tausende Euro an Umstellungskosten zusammen!


    All die Häuser am Karl-Lueger-Ring sollen eine neue Adresse bekommen? Das sind ja gewaltige Umstellungskosten!

    Wer soll denn die bezahlen:
    Die prvaten Hausbesitzer? Oder schon wieder die Steuerzahler harten in Zeiten wie diesen?

    Mein Rat an alle Hausbesitzer am Karl-Lueger-Ring: Den KLAGSWEG gegen die Stadt Wien beschreiten:
    Hinauf bis zum Obersten Gerichtshof und dann weiter zum Verfassungsgerichtshof und dann weiter zum Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg.

  70. mike1
    19. April 2012 10:59

    und das lueger-denkmal werden wir auch schiefstellen ? das wollen bekanntlicherweise die künstler.

  71. Undine
    19. April 2012 10:59

    A.U. schreibt:

    "Was ist etwa mit dem Herrn Marx und seinen antisemitischen Äußerungen, die alle den gleichen sozialagitatorischen oder wenn man so will klassenkämpferischen Hintergrund wie jene Luegers hatten? Die wirren Gedanken des Herrn Marx haben in der Folge jedenfalls rund 100 Millionen Menschen das Leben gekostet, darunter immer wieder auch gezielt vielen Juden."

    Dabei war Karl MARX, dem die Welt nicht nur das Buch "Das Kapital" zu verdanken hat, sondern den menschenverachtenden Kommunismus mit seinen rund 100 (hundert!) Millionen Toten -- der VATER des KOMMUNISMUS also--selber JUDE, wie auch die meisten maßgeblichen Kommunisten weltweit. Im sowjetischen Parlament waren zu Lenins Zeiten sogar 75 % der Parlamentarier Juden.

    • mike1
      19. April 2012 11:01

      deswegen beantrage ich die sofortige umbenennung des karl-marx-hofes, des friedrich-engel-platzes, aber auch des helmut-zilk-platzes ! etc etc.

  72. mike1
    19. April 2012 10:57

    dank an Herrn Dr.Unterberger, dass er das aufgegrifffen hat - ich habe das ja schon in zusammenhang mit dem burnoutkommentar off topic erwähnt.

    aber auch hier haben die rotgrünen fratzen keine scheu mehr, ihr wahres antlitz zu zeigen. geschichtsfälschung ist bei den roten schon immer gang und gäbe gewesen, da gibt's genug beispiele aus der neueren zeit.

    ich hoffe, demnächst dazu von der bundes-övp was zu hören !

    und wetten, wenn die blauen sich äußern, wird die rotgrünjournaille über sie herfallen ??!!

  73. Claudius
    19. April 2012 10:52

    Karl Renner im Originalwortlaut:

    "Ich stimme mit Ja":
    http://www.austria-lexikon.at/attach/Wissenssammlungen/Denkmale/Renner%2C_Karl/ja.jpg

    "Ich müsste meine ganze Vergangenheit als theoretischer Vorkämpfer des Selbstbestimmungsrechtes der Nationen wie als deutsch-österreichischer Staatsmann verleugnen, wenn ich die große geschichtliche Tat des Wiederzusammenschlusses der deutschen Nation nicht freudigen Herzens begrüßte."

    (Erklärung von Karl Renner zum Anschluss Österreichs 1938) http://www.quotez.net/german/karl_renner.htm

    Dieses Rennerdenkmal auf der Wiener Ringstraße:
    http://www.austria-lexikon.at/attach/Wissenssammlungen/Denkmale/Renner%2C_Karl/Diem_Renner-Wien1.jpg

    Da gehört eine Zusatztafel angebracht: "Dieser Mann hat den Anschluss an Hitlerdeutschland 1938 mit freudigem Herzen begrüßt."

    Oder: Das gesamte Denkmal wegräumen?

    • HDW
      19. April 2012 11:51

      Noch dazu wo dieser abgeschnittene Kopf der schon damals die kunstsinnigen Genossen zu einer Art Käfig drumherum veranlasst hatte, das Werk des bekennenden Bolschewiken Hrdlicka war!

  74. Herby
    19. April 2012 10:37

    Auch Herr Gerhard Loub hat es auf seinem Blog heute ganz oben:
    Mit mehreren aufschlussreichen Links:

    http://www.loub.at/

    Das ganze ist eine beispiellose Provoaktion des Bürgertums in ganz Österreich.

    Ein brutaler Schlag ins Gesicht des Bürgertums!
    Wozu ist diese SP-VP-Koalition in der Bundesregierung überhaupt noch gut?

    Kann Spindelegger und die ÖVP sich da nicht zur Wehr setzen?


    Oder ist das Ganze ein mediale Ablenkungsmanöver? Damit neue Schlagzeilen da sind? Soll von etwas abgelenkt werden?

    • Freak77
      19. April 2012 11:13

      Herr Vizekanzler Dr. Spindelegger, Frau Finanzministerin Dr. Fekter, Herr Wirtschaftsminister und alle anderen ÖVP-Politiker:

      Warum lasst Ihr Euch diese Ohrfeige von den Linken gefallen?

      STELLT EUCH DOCH AUF DIE HINTERFÜßE UND WEHRT EUCH! LASST NICHT ZU DAS DIE LINKEN EURE WÜRDE ABMONTIEREN!

    • Observer
      19. April 2012 11:27

      Freak77:
      Die gesamte ÖVP-Crew ist derzeit mit parteiinternen Problemen beschäftigt und kann sich daher nicht um solche Kinkerlitzchen kümmern.

    • Alexander Renneberg
      19. April 2012 11:54

      na wenn sich sogar der gerhard das schreiben traut.... ist er doch abteilungsleiter in der bundespartei.

      und er hat völlig recht!

    • terbuan
      19. April 2012 19:43

      Die haben doch vor nichts mehr Fracksausen als vor dem Platzen der Koalition, die schlucken doch jede Krot!

  75. ProConsul
    19. April 2012 10:31

    Die Historikerin Victoria Zumtobel hat in einem Heft der Weissen Rose (Hrsg. Albert v. Pethö) über Bürgermeister Lueger und dem ihm vorgeworfenen Antisemitismus folgendes geschrieben:

    "Wohl kein Bevölkerungselement jemals, auch das Judentum nicht, ist völlig einheitlich agierend, in strategischer Absprache vorgehend oder auch nur, was spätere Zeiten anbelangt, weltanschaulich in sich geschlossen. Allerdings kan man mitunter Tendenzen erkennen, die sich auch historisch belegen lassen. So wandte sich eine bestimmte Schicht auch innerhalb des jüdischen Bevölkerungsanteiles, von den religiösen Bindungen der eigenen Tradition losgelöst, den Positionen der Aufklärung beziehungsweise des Liberalismus zu. Aus dieser vielleicht überproportional großen Schicht liberalen Judentums sind, biographisch benennbar, Personen durch Geschäftstüchtigkeit und Intelligenz in maßgeblicher Zahl zu Geldmagnaten, also zu Vertretern des Großbürgertums emporgestiegen. Ein vorzugsweise liberales Großbürgertum, das, offenbar weitreichend unbeinflußt von den mäßigenden Vorstellungen christlicher Ethik, nicht nur die Geldwirtschaft und Industrialisierung der Monarchie mitbetrieb, sondern auch Anteil an der Verantwortung für das damalige Arbeiterelend hatte und mitunter im vehementen und bösartigen Kampf gegen die Katholische Kirche stand.

    Auch zahlreiche unter den liberalen "Intellektuellen" - Professoren, Journaliten, Literaten, Rechtsanwälte, nennen wir nur Antiklerikale wie Freud und Schnitzler - waren Juden. Die Juden waren solcherart ein Faktor der Modernisierung des Landes geworden, hatten Anteil an den Vorzügen wie an den Fragwürdigkeiten dieses Prozesses, wurden sehr einflußreich und wurden dafür auch, in unterschiedlichem Ausmaß und unterschiedlich gerechtfertigt, mit der Feindschaft jener konfrontiert, die man heute wohl als "Modernisierungsverlierer" bezeichnen würde. Lueger aber war der Vetreter jener Modernisierungsverlierer, denen er, im Kampf gegen den Ungeist seiner Zeit, machtvolle organistatorische Stärke, die Möglichkeit der Gegenwehr, die Durchsetzung der Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse erstritt.

    Zahlreich waren die Persönlichkeiten in den Reihen der Christlich-sozialen Partei, denen heute Antisemitismus vorgeworfen wird, so dem großartigen Sozialpolitiker Kunschak, so auch zahlreichen Priestern wie Eichhorn, Latschka, Schindler, Scheicher, dem Jesuiten Abel, vielen anderen. Nie wird heute dazugesagt, daß es sich beim politischen Kampf all dieser vom Geist der päpstlichen Sozialenzyklika "Rerum novarum" geprägten Persönlichkeiten nicht um Rassenhaß, sondern um einen Kampf gegen die Entartungen des Kapitalismus und um die Verteidigung der Rechte des kleinen Mannes gegenüber den Profit-Interessen des Großkapitals handelte. Dem sogenannte und heute gerne bemühten "Kirchlichen Antimsemitismus" und Antiliberalismus stand ja zudem eine massive liberale Tendenz zum Kampf gegen die Katholische Kirche mit außerdem klaren historischen Belegen ultimativer Zerstörungsabsichten gegenüber; eine Frontstellung, die das ganze 19. und auch 20. Jahrhundert und bis in die Gegenwart andauert." (Victoria Zumtobel, Bürgermeister Karl Lueger)

    Heute setzen die Sozialisten ihren Kampf gegen das Haus Österreich fort und versuchen mit allen erdenklichen Maßnahmen die Geschichte umzuschreiben.

    • Martin Bauer
    • brechstange
    • terbuan
    • Alexander Renneberg
      19. April 2012 19:54

      das haus österreich?

      sorry, falls es ihnen entgangen seine sollte: wir leben gott sei dank in keiner monarchie mehr.
      und wir brauchen auch keine mehr!

      sosehr sie sich diese auch herbeisehnen mögen.

    • ProConsul
      19. April 2012 20:00

      Bis heute setzen die Sozialisten ihren Kampf gegen das Haus Österreich und die Kirche fort. Unterstützt werden sie dabei - wie vor 100 Jahren - von jüdischen und freimaurerischen Kreisen, welche schon maßgeblich an der der Zerstörung der alten Ordnung von Thron und Altar beteiligt waren. Diese geistige Auseinandersetzung ist schon seit 300 Jahren im Gange (Französische Revolution bzw. Aufklärung) und hat im 20. Jahrhundert bereits 100 Millionen Tote gefordert. Nachdem sie das Königtum gestürzt haben versuchen sie jetzt das Bürgertum und die Kirche zu zerstören. Mit der brutalen Variante des Kommunismus sind sie gescheitert, daher versuchen sie es jetzt mit einem schleichenden Sozialismus, der allerdings schon totalitäre Züge trägt, wie Dr. Unterberger in seinem wertvollen Blog immer wieder aufzeigt. Hinter der freundlichen Oberfläche von politischer Korrektheit, Menschenrechten, Humanismus, Brüderlichkeit, Gleichheit etc. verbirgt sich eine teuflische Fratze, die nur mehr mit Mühe ihr wahres Gesicht verdecken kann.

      Renneberg, was wir brauchen haben Sie nicht zu entscheiden.

    • Alexander Renneberg
      19. April 2012 20:10

      aber gott sei dank sie und ihre paar retardierten monarchisten ebensowenig.

      wir haben wenigstens die wahl.

      sie nicht.

    • ProConsul
      19. April 2012 22:25

      Unser Problem ist der Sozialismus und zwar der internationale, genauso wie der nationale. Der Sozialismus kann meines Erachtens in einer Demokratie nicht auf Dauer in Schach gehalten werden. Das ist auch einer der Hauptgründe, weshalb ich für eine Monarchie plädiere...vielleicht verstehen Sie dieses Argument.

      Es gibt viele Leuten, die mich fragen, wie ich an so etwas "unzeitgemäßes", "unmodernes", "verstaubtes", "nicht-zukunfstträchtiges" etc. glauben kann? Denen antworte ich dann immer: wenn man etwas als wahr erkannt hat, dann muss man auch dazu stehen. Egal wieviele Anhänger man hat, egal wie "realistisch" das Ganze erscheint. Abgesehen davon: die Monarchisten und Adeligen, die ich kennengelernt habe, haben mich mit ihrem tiefen Verständnis, dem Geschichtswissen, dem Glauben und ihrer Bildung so beindruckt, dass ich fest davon überzeugt bin auf dem richtigen Weg zu sein.

      Aber es bleibt ihnen natürlich unbelassen weiter an diese Demokratie zu glauben, wahrscheinlich müssen Sie das sogar als kleiner Partei-Appartschik.

    • Alexander Renneberg
      19. April 2012 22:36

      sie beginnen mich zu amüsieren.

      wie kommen sie darauf, dass ich in einer partei arbeite?

      und nur nebenbei, ich glaube ausschließlich daran, dass der mensch ein freies wesen ist in allen belangen. da kommt mir die demokratie am nächsten.

      sie sind offenbar lieber obrigkeitshörig oder würden gerne in einer monrachie eine höhere rolle spielen als jetzt. solche Menschen hat es immer gegeben.
      nunja, das wird ja nun eher nix werden.....

    • Wertkonservativer
      20. April 2012 11:15

      Also, werter ProConsul,

      ich bin ja wirklich auch ein recht konservativer Knabe (mit viel Nostalgie-Potential hinsichtlich unserer "glorreichen" Vergangenheit), und kann vieles, was Sie hier vorbringen, glatt unterschreiben.

      Ihre Diktion in Richtung Erzhaus und Kircheneinfluss in Staatsangelegenheiten scheint mir, obwohl seriös und geschichtsbewusst vorgebracht, doch etwas gestrig und in unserer inzwischen ins Demokratische gewandelten Welt kaum mehr diskussionswürdig bzw. -fähig!

      Diese Zeiten sind vorbei, lieber Pro-Consul! Schauen wir lieber dazu, dass wir die heutigen Probleme auf demokratische Art und Weise in den Griff bekommen!

      Liebe Grüße, und - bitte - nichts für ungut!

      Gerhard Michler

    • ProConsul
      20. April 2012 14:08

      Lieber Herr Michler,

      ich schätze Sie sehr, ebenso wie viele andere Mitposter, die ich persönlich kennengelernt habe. Alles anständige und aufrichtige Menschen. Allerdings frage ich mich, wie man sich den ganzen Tag hier im Blog über die politische Situation, die Parteien und die Gesellschaft beschweren kann, OHNE dabei nicht irgendwann das System als solches in Frage zu stellen. Ich bin auch nicht als Monarchist geboren worden, sondern die Beschäftigung mit Politik, Geschichte und Religion hat mich dorthin geführt.
      MfG

  76. Richard Mer
    19. April 2012 10:28

    Immerhin schaffen sie damit einen Präzedenzfall auch einmal den Helmut Zilk Platz wieder umzubenennen.





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