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Das kollektive Burnout

Das durchschnittliche Pensionsantrittsalter in Österreich soll auf Grund des jüngsten Sparpakets bis 2016 um rund ein Jahr steigen. Bravo, wenigstens etwas! Bravo? Das kann wohl nur rufen, wer eine zweite Kleinigkeit vergisst.

Nämlich, dass gleichzeitig auch die Lebenserwartung um ein Jahr gestiegen sein wird. Von einer Sanierung des Pensionsystems also keine Rede. Gleichzeitig bewirkt der Transfer der Möchtegern-Invaliditäts-Pensionisten, die jünger als 50 sind, von der Pensionsversicherungsanstalt zum Arbeitsmarktservice vor allem eines: höhere Kosten für die beim AMS viel üppigeren Ausgaben für Schulungen und Rehabilitationen. Ob diese höheren Ausgaben aber langfristig überhaupt einen Effekt haben, ist vorsichtig ausgedrückt durchaus offen.

Das trifft etwa insbesondere auf die rapide zugenommenen Invaliditätspensionen wegen angeblicher psychischer Erkrankungen zu. Diese haben aber dramatisch zugenommen. Jährlich behaupten schon 35.000 Österreicher, dass sie aus irgendwelchen psychischen Gründen nicht mehr arbeiten können. Nur zur Erläuterung der Größenordnung: Jährlich kommen zwischen 70.000 und 80.000 Menschen in Österreich zur Welt. Polemisch verkürzt, muss man sich fragen: Jeder zweite ein Narr?

Natürlich nicht. Dieser dramatische Anstieg hängt mit einem anderen Phänomen zusammen: Andere beliebte Invaliditätsursachen lassen sich seit einigen Jahren viel präziser medizinisch überprüfen beziehungsweise therapieren. So kann bei den verbreiteten Rückenschmerzen durch Computertomographen viel genauer als durch einstige Röntgenbilder das wahre Ausmaß überprüft werden. So sind Hüftoperationen in den allermeisten Fällen total erfolgreich (zu denen sich freilich so mancher erst nach Zuerkennung der lebenslangen Invaliditätsrente bereitfindet). So sind auch Herzinfarkte heute viel besser therapierbar und in ihren Folgen diagnostizierbar.

Eine Depression ist hingegen kaum objektiv überprüfbar. Noch eleganter klingt der Weg in die Frühpension, wenn die Überschrift „Burnout“ heißt. Das ist ja erstmals ein gesellschaftlich voll akzeptiertes psychisches Krankheitsbild. Es schmückt geradezu, wenn man dieselbe Krankheit hat wie Spitzenmanager oder Künstler.

Frühpensionisten kommen sich subjektiv gar nicht als Betrüger vor. Schließlich gibt es kaum 40-plus-Jährige, die noch nie Rückenschmerzen oder Zustände der Frustration, der Erschöpfung, des Angespanntseins erlebt hätten. Früher hat man für solche Zustände freilich nur eine Therapie gehabt: Arbeit. Was erstaunlich oft dazu geführt hat, dass man die Zustände bald wieder vergessen hat. Heute jedoch gibt es ganze Heerscharen von Psych-Professionen, die sich über solche eher robusten Therapien empören und jeden Burnout-Fall am liebsten viele Jahre zum Patienten oder Klienten haben möchten.

Was jedem Einzelnen zu gönnen wäre, würde es nicht auch zum Burnout des ganzen Staates führen.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2012 07:34

    Ist es vermessen, mich hier als Gegenbeispiel zu outen (will aber nicht angeben!!):

    Ich bin 78, Gewerbepensionist, daneben aber in meiner Branche weiterhin noch selbständig tätig.
    Jetzt war ich einige Tage im Krankenhaus: Durchcheck Herz und Hirn (jeweils bereits einige Kratzer abbekommen). Der Check deswegen, um zu testen, ob ich noch einige Zeit gute Arbeitsleistungen bringen kann!
    Ergebnis: Pickerl erhalten, kommende Woche (zur Sicherheit) ein Stent gesetzt; dann geht's hurtig weiter: Anfang Mai eine Vertretertagung in der Schweiz, Messen, usw. usf!!
    Familienleben, Urlaube, Hobbies werden als erfreuliche Arbeits-Unterbrechung gerne genützt und zelebriert; da wacht schon meine liebe Frau darüber!

    Aber ganz ohne sinnvolle Tätigkeit? Kann ich mir nicht recht vorstellen!
    Bin ich ein Sonderling, eventuell sogar partiell geistesgestört? Ich hoffe, nicht!

    Nichts für ungut, liebe Freunde!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2012 03:03

    "Burn out" = hilft jedem!

    Der Betroffene darf in Frühpension gehen, einem Heer von "Seelenklempnern" verschafft es Arbeitsplatzauslastung und den Politikern entsprechende Wählerstimmen, deshalb ist diese Erscheinung bereits zur Modekrankheit Nr. 1 aufgestiegen - ohne "burn out" geht ja fast gar nichts mehr.

    Wer dann noch einen Migrationshintergrund vorweisen kann, vor lauter "burn out" zu Drogen greift, darf schon mit 25 Jahren in die Invaliditätspension gehen und was dann am Ende dieser verhängnisvollen Kette steht, tritt grell im Fall des kleinen Caine zutage.

    Ob dabei das Pensionssystem kollapiert, spielt für das Stimmvieh nurmehr eine untergeordnete Rolle, denn Geld holt man sich sowieso im Wege der Umverteilung von denen, die noch ein bißchen etwas gespart haben.
    Vom Raubrittertum zum Freibeutertum, neuerdings auch Piraten genannt!

  3. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2012 14:30

    Eine Diagnostik von Burnout an Hand von klinisch erfaßbaren Parametern fehlt.

    Die aktuelle Definition von Burnout trifft auf bis zu 100 % der Berufstätigen irgendeinmal zu:

    Burnout = i) Zustand emotionaler Erschöpfung bezogen auf den Beruf, der ii)mit negativen Einstellungen zum Beruf bzw. zu den Inhalten oder den Mitteln des Berufs (Zynismus) einhergeht, wobei iii) ein erheblich reduziertes Selbstwertgefühl in Bezug auf die eigene berufsbezogene Leistungsfähigkeit hinzukommt).

    Ist es daher verwunderlich, daß mehr und mehr Arbeitsabstinenzler von dieser Epidemie befallen werden?

    Vor kurzem hat der ÖGB mit Unterstützung der Business Doctors und Karmasin Motivforschung eine Online-Umfrage zum Thema Burn-out durchgeführt. Rund 1350 Antworten (Lehrer, IT-Beschäftigte, Versicherungs/Kreditwesen, Handel) ließen darauf schließen, daß:
    - a) 19% aller Befragten Burn-out gefährdet waren (d.h. bei den klassischen drei Erkennungsmerkmalen von Burn-out - Erschöpfung, Zynismus und geminderte berufliche Leistungsfähigkeit (siehe oben) - erhöhte Werte aufwiesen)

    - b) Burn-out gefährdete Personen deutlich häufiger krank sind. 37% der Burn-out Gefährdeten gegenüber 11% der Nicht-Gefährdeten waren 2007 mehr als 20 Tage im Krankenstand

    - c) allerdings je höher Einkommen und Bildungsgrad waren, desto geringer die Burn-out Gefahr ausfiel.
    (Details: http://www.gesundearbeit.at/gesundearbeit/data/upload/burnout_studie.pdf )

    Das Ganze wäre noch einigermaßen tolerabel, wenn es nicht so exorbitante Kosten verursachte:
    "Laut bisher veröffentlichten Zahlen leiden rund elf Prozent der österreichischen Bevölkerung unter Burn-out. Die Krankheit ist der häufigste Grund für Krankenstände, allein 20 Prozent der Frühpensionen -die größte Gruppe -gehen darauf zurück. In Summe kostet das der österreichischen Volkswirtschaft jährlich rund sieben Milliarden €, nebst Frühpension und Krankenstand schlagen sich auch Arbeitsausfall und Behandlungen zu Buche. (Pressberger 26.01.2012 http://www.wirtschaftsblatt.at/home/service/karriere/burn-out-rate-steigt-trotz-loeschversuchen-505318/index.do )"

    Auf welcher Basis erfolgt die Diagnose eigentlich - nur weil ein arbeitsunwilliger "Patient" beteuert überlastet zu sein und nicht mehr zu können?
    Merkwürdigerweise sprechen ja die oben unter c) erwähnten Daten dagegen, daß ein übermäßiger Einsatz, wie er bei hohen Einkommen und Bildungsgrad gefordert wird, trotz dauerender Frustrationen zu vermehrten Burnout führt.

    Wenn also Burnout vermehrt in unteren Bildungs-und-Besoldungsgruppen geortet wird, dann ist dies zumindest teilweise auf eine einfache Kosten-Nutzen Rechnung zurückzuführen: Warum arbeiten, wenn ich als Burnout-Opfer mit etwas zusätzlicher Arbeitstherapie (=Pfusch) mehr lukriere?

    Dies allerdings auf Kosten der immer weniger werdenden Nettozahler.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2012 09:20

    Ich kenne sehr, sehr viele Leute, welche die Vorteile der Früh-, Hackler- oder Invaliditätspension geniessen. Ganz wenige davon sind aus meiner Sicht wirklich berechtigt, da sie einfach nicht mehr in der Lage sind, ihren früheren Beruf oder auch nach Umschulung etwas anderes zu machen. Der grosse Rest nützt einfach die "legalen" Möglichkeiten auf Kosten der Solidargemeinschaft voll aus. Viele davon verdienen weiter einiges an Geld "schwarz", machen ausgiebige Fernreisen und/oder geniessen einfach das nun arbeitslose Einkommen.

    In diesem Zusammenhnag müssen auch die grosszügigen Regelungen der Arbeitslosenunterstützung erwähnt werden, wo ebenso ein Grossteil der Geldempfänger es genau wissen, wie man diese Schlupflöcher ausnützen kann. Dazu kenne ich Leute, welche mit allen Tricks sich ab 50 bis zum gesetzlichen Pensionsalter um eine weitere Eingliederung in den Arbeitsprozess erfolgrech drücken.

    Damit solche Missbräuche künftig verhindert werden, sind die medizinischen Gutachter und AMS-Mitarbeiter gefordert. Und natürlich die Politik, welche solche Auswüchse gutheisst.

  5. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2012 07:48

    Das Burn Out Syndrom ist ein sehr gutes Symptom für den Zustand unserer Gesellschaft!

    Zuerst einmal ist es ein Krankheitsbild, dessen Diagnose für jeden Außenstehenden fast unmöglich ist. Es bleibt daher meistens allein der Behauptung des Betroffenen überlassen, diese Krankheit festzustellen. Deshalb ist es ein schier unendliches Biotop für alle bessermenschlichen Organisationen, ihr Geschäftsfeld auch darauf hin auszuweiten. Auf Kosten der Allgemeinheit natürlich beziehungsweise auf Kosten der Nettoleistenden. Daher werden diese Nettoleistenden einerseits immer weniger, und kommen daher andererseits immer stärker unter Leistungsdruck, wodurch sich die Grundlage fürs "Ausbrennen" logischerweise immer stärker ausbildet!

  6. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2012 17:37

    OT "Der medizinisch-monetäre Komplex"

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-24389639.html
    http://de.wikipedia.org/wiki/Burnout-Syndrom

    Der "Burnout" als neuester Hype der Klaviatur des medizischen-monetären Komplexes mit Abwälzung der Zahlungsverpflichtung auf die Gesellschaft bzw. deren produktive Leistungsträger (ich hätte auch einfach "Steuerzahler" sagen können) steht in einer inzwischen langen Reihe von "Krankheiten", welche vorwiegend der Einkommensgenerierung für Ärzte und die Pharamindustrie dienen.

    Burnout steht in einer Reihe, die vielleicht mit der "posttraumatischen Belastungsstörung" - welche den Weltkriegsveteranen noch als "erist halt kaputt" oder "er findet nicht mehr ins Zivilleben zurück" konstatiert wurden - begann.
    Gemeinsam ist diesen mitunter auch für die Erkrankten vorteilhaften "Syndromen", dass eine Diagnostik meist nur sehr undeutlich über psychosomatische Indizien diagnostiziert werden können. Damit wird der Aufwand verständlich, der für die Anerkennung dieser Syndrome als sozialversicherungsrelevante Krankheit betrieben wird.

    Hätten wir noch unsere Wirtshäuser und Stammtische und möglicherweise die Pfarrer und Ärzte von früher und wüßten wir mit der "Brüderlichkeit" aus dem Tripel "Freiheit, Gleicheit, Brüderlichkeit" noch etwas anzufangen, dann wäre das Problem vielleicht nach wie vor nur ein allzu menschliches.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  7. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2012 09:30

    O.T.: aus der "presse":

    "Der Ring-Abschnitt zwischen Burgtheater und Stadiongasse wird umbenannt. Der bisherige Namensgeber, Ex-Bürgermeister Lueger, gilt als "Begründer des modernen Antisemitismus"."

    das che-denkmal ist aber kein problem ...

    geistiger burn out ?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2012 09:17

    Life is unfair. (Malcolm mittendrinn)

    Nach dem Willen unserer Sozialdemokraten aller PArteien leben wir ja leider in einem Schlaraffenland, in dem Milch und Honig fließen und einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen.

    Nur leider stellt sich auch umgehend eine gewisse, nicht unbeträchtliche Fettleibigkeit ein.

    Soweit die Volksmär. Und gottseidank gibt es dieses Schlaraffenland nicht.

    Aber wir haben unsere Sozialdemokraten und Gutmenschen, die dem gläubigen Volk genau das vorgaukeln, mit dem bezeichnenden Zusatz, dass sie in der Lage wären, genau diesen Zustand mit Marxscher Kraft herbeizuführen. Daher ergeben sich drei Möglichkeiten, dies zu interpretieren:

    1. diese Typen sind dumm
    2. diese Typen sind Rattenfänger
    3. sie sind beides

    (Und damit sich phaidros ein wenig ärgern kann, behaupte ich auch noch ohne weitern Nachweis die selbstevidente Tatsache, dass burn-out genauso wie Breivik das zwangsläufige Korrelat jeder sozialistischen Gesellschaft sind.)

    Und zuletzt noch ein Trost für alle Schlankgebliebenen: saturnalia non semper sunt.


alle Kommentare

  1. T. Haelke (kein Partner)
    13. März 2017 20:14

    Und wie viele sind nach einem Herzinfarkt gestorben ??
    Antwort: Jede Menge !!
    Heutzutage sterben die Menschen Reihenweise nach einem Kreislaufkollaps. Der Hubschrauber wird ab Mai gar net mehr zum Stehen kommen..........

    mit freundl. Grüßen...........

  2. Hans Luginger (kein Partner)
    09. August 2015 21:57

    Hallo,

    Die Haupursache von Burn-Out Syndrom ist auf athermische Wirkungen zurückzuführen, das bestätigen acht Wissenschaftler der Kompetenzinitiative e.V.
    siehe Youtube Hans Luginger

    MfG. Hans Luginger

  3. Kris (kein Partner)
    23. Januar 2015 18:45

    Sharp thiinkng! Thanks for the answer.

  4. Charlottelouise (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:25

    That's an ingielltent answer to a difficult question xxx

  5. Aptullah (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:46

    Schreiben Sie Ihren Kommentar Sie kf6nnen diese Tags verwenden HTML:

    Benachrichtigen Sie mich fcber fwololup comments via e-mail

  6. Cheyanne (kein Partner)
    20. Januar 2015 06:47

    Always a good job right here. Keep rolling on thrhogu.

  7. Victo (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:35

    Mit einem forward-Darlehen kann man sich einen gfcnstigeren Zins sihecrn, wenn man ffcr die Zukunft mit steigenden Zinsen rechnet. Die Zinssicherheit erkauft man sich mit einem Zuschlag zum Zinssatz, man wettet praktisch auf die zukfcnftige Zinssteigerung.

  8. Bischof John Nelson (kein Partner)
    09. August 2014 15:44

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  9. Pastor James Harry (kein Partner)
    27. April 2012 18:35

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    Darlehensbetrag:
    Dauer der Ausleihe:
    Monatliches Nettoeinkommen.

    Zurück zu mir so bald wie möglich mit den oben genannten Informationen für weitere Informationen.
    Hoffnung, von Ihnen zu hören.
    Vielen Dank und Gott segne Sie,
    Pastor James Harry

  10. U.D. (kein Partner)
    22. April 2012 21:30

    AU hat offensichtlich noch nie das Leiden eines Burn Out-Kranken miterlebt.
    Dieser für ihn erfreuliche Umstand kann aber nicht den Niveau-Abfall in diesem Kommentar erklären.

  11. D.I.L.E. (kein Partner)
    20. April 2012 11:10

    Ich wünsche JEDEM, wirklich JEDEM, der hier so komplett ahnungslos daherschreibt und dies teils auch nur mehr fetzendeppert (man kanns nicht mehr anders nennen), dass er einmal ein kleines "Burnouterl, NEIN! > vielleicht doch besser ein ordentliches, ausgewachsenes BURNOUT zu durchleiden hat!
    So richtig mit allem DRUM und DRAN!

    Ich garantiere dafür:
    Er wird für immer und ewig geheilt sein davor,
    jemals wieder derart bodenlos blöd /zynisches wie hier, in der Welt zu verbreiten.
    So gesehen hätte das eine ganze Reihe von Zeitgenossen BITTER nötig!

    Ich wünsche Dies wirklich jedem!! und zwar "von ganzem Herzen"!
    Und KEINER ist davor gefeit! :-)

    Bei Unterberger ist jedoch selbst dies zu spät!
    Erstens ist er aus dem kritischen "Arbeitsalter"!

    Und nachdem er ja oben selber den Begriff Narr in einem Bereich verwendet hat
    wo es um ausgebrannte und in Depression "getretene" Menschen geht, worauf einem dann nur mehr der Mund offen bleibt vor Empörung, bleibt mir nur ihm hier schriftlich zu attestieren:

    Herr Unterberger sie sind tatsächlich ein Narr!
    ... und zwar ein höchst trottelhafter!
    Andere Begrifflichkeiten bleiben nicht mehr, ausser vielleicht noch: "selber krank"!!

    Und als solcher würde und wird er selbst nach einem derartigen "Erlebnis", jederzeit wieder derartig schon dreckiges Zeugs daherschreiben wie hier oben!

    Diese Unterbergersche Art zu schreiben, ist durch nichts mehr entschuldbar!

    Nicht einmal durch dessen , schon bald zum greifen offensichtliche Dummheit!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 11:12

      Korrektur:

      ..zum Greifen.. (usw.)

    • cybercon
      20. April 2012 11:16

      Der Schwachsinn des Tages,
      wie üblich vom Rotnazi.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 11:23

      cybercon

      Du wirst Dich wohl noch einmal wunden. :-)

    • Reinhard (kein Partner)
      20. April 2012 14:18

      DILE, "...Ich wünsche Dies wirklich jedem!! und zwar "von ganzem Herzen"!"

      Dieses wiederholte tiefe und innige Wünschen von persönlichem Unheil über Menschen, die eine andere Meinung als Deine vertreten, ist krankhaft. Das typische Verhalten überheblicher Moralapostel, die mit Feuer und Schwert "das Gute" zu verbreiten glauben, in Wirklichkeit aber nur Schrecken, Brutalität und widerwärtigen Sadismus ausleben.
      Mit der gleichen Inbrunst haben SS-Capos in den KZs Juden massakriert, um ihnen "von ganzem Herzen" zu zeigen, für welche Verbrechen man sie verantwortlich macht. Mit der gleichen Inbrunst haben brave "Arbeitersoldaten" in den Gulags verbrecherische "Intellektuelle" "umerzogen" und ihnen "von ganzem Herzen" gezeigt, was sie unter Arbeit verstehen.
      Du bist einfach nur krank und widerlich, anders kann man es nicht mehr bezeichnen.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 14:36

      Reinhard

      Ja Reinhard, das wünsche ich..!
      Wer derart bewusst zynisch über tatsächliche menschliche Schicksale daherschwafelt und bald auch schon geifert, dem wünsche ich dies zutiefst!
      Er hat ja dann immer noch die selbe Chance wieder gesund zu werden, so wie jene über die er zuvor selber so hergezogen ist!
      Das ist doch fair! Oder etwa nicht!

      Und weil Du mit SS und Gulag daherschleifst ... (natürlich! bist ja Reinhard!)
      Jedem tatsächlich persönlich schuldig gewordenen SS -Schergen wünschte ich im Nachhinein die selbe Qual und das selbe Leid welches er anderen angetan hat ... ausser die Todesstrafe!
      Diese wäre ausserdem angesichts des von denen angerichteten Grauens dann eh nur mehr eine Erlösung!

      So ...
      und jetzt kannst wieder abzotteln...
      oder auch da bleiben ... mach was Du willst ... schreib was Du willst!
      Ich hab Dir an andere Stelle schon geschrieben dass und warum ich mich mit Dir nicht mehr weiter abgebe!

      Wirds licht??
      :-)

    • Reinhard (kein Partner)
      20. April 2012 14:48

      Richtig, DILE, Leute wie Du, Propagandisten einer brutalen "Weltverbesserung", haben erst die "tatsächlich persönlich schuldig gewordenen" produziert - man denkt sadistisch, hetzt andere auf, lässt sie die "Drecksarbeit" machen und putzt sich dann an ihnen ab. Du kleiner Sadist kannst jedem den größten Dreck an den Hals wünschen, findest dabei nicht nur perverse persönliche Befriedigung sondern vielleicht sogar Dumme, die sich von Dir aufstacheln lassen, und kannst Dich dann immer auf Deine "persöliche Unschuld" berufen.

      Gratulation, Du hast die Prüfung zum "AgitProp"-Funktionär im Rotfrontclub mit Bravour bestanden!
      Du bist doch nicht wie ein SS-Capo oder Gulag-Aufseher, nein, Du schreibst diesen Leuten nur die Parolen vor, nach denen sie andere quälen. Und hinterher rümpfst Du Deine mit einem moralingetränkten Feh verhüllte Nase über diese "tatsächlich persönlich schuldig gewordenen".
      Ich bedaure Deinen Spiegel, dass er Deinen Anblick täglich ertragen muss.

    • Austeiler (kein Partner)
      20. April 2012 14:49

      Dilo phantasiert von "fair".
      Wenn die Linken mit "fair" anfangen wird's gefairlich...

    • Reinhard (kein Partner)
      20. April 2012 14:56

      Ach ja, DILE, habe gerade nachgeschaut - Du und Deine Genossen seid ja bis heute sehr still zu dem Thema "Demokratie" gewesen. Bei jedem kleinen Randthema rotzt Du Deine Untergriffe ins Forum, aber wenn mal wirklich etwas Wichtiges zur Debatte steht, wo die Partei keine klare Aussage tätigen kann - ("Wie lassen wir unsere populistischen Kampfkotzer jetzt eigentlich gegen "mehr Demokratie" hetzen, ohne dass es auffällt?") - dann wird es still wie auf dem Häusl vom BP.
      Auch das Schweigen der selbsternannten Moralapostel mit missionarischem Anspruch kann sehr bezeichnend sein.

    • Austeiler (kein Partner)
      20. April 2012 15:02

      Reinhard, die hatten alle kollektives burn-out...

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 15:49

      Bist jetzt fertig?

    • Mama (kein Partner)
      20. April 2012 16:26

      DILE, hier ist wieder Deine Mama. Manchmal schäme sogar ich mich für Dich und dafür, was Du so von Dir gibst.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 18:10

      So Reini... und wennst willst dann schreib ich Dir´s noch ein paar Mal um die Rübe:

      Ich wünsche JEDEM, wirklich JEDEM, der hier so komplett ahnungslos und doch bewusst zynisch, ja bald schon gfeifernd über tatsächliche menschliche Schicksale und Leiden daherschreibt und dies teils auch nur mehr fetzendeppert (man kanns nicht mehr anders nennen), dass er einmal ein kleines "Burnouterl, NEIN! > vielleicht doch besser ein ordentliches, ausgewachsenes BURNOUT zu durchleiden hat!
      So richtig mit allem DRUM und DRAN!

      Ich garantiere dafür:
      Er wird für immer und ewig geheilt sein davor,
      jemals wieder derart bodenlos blöd - Zynisches wie hier, in der Welt zu verbreiten.

      Er hat ja dann immer noch die selbe Chance wieder gesund zu werden, wie jene über die er zuvor selber so hergezogen ist!
      Das ist doch fair und lehrreich! Oder etwa nicht!

    • Reinhard (kein Partner)
      20. April 2012 19:28

      Ach DILE, meinst Du nicht, dass auch so schon jeder hier begriffen hat, dass Du eh nur immer und immer wieder den selben geistigen Brechdurchfall wiederholst? Aber wenn es Dich zusätzlich befriedigt, onanierst Du eben Deinen Müll mit copy+paste immer und immer wieder hier rein.
      Jedem, was er braucht.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 20:05

      Noch nicht fertig??

      Es wird nicht besser!
      Da kannst jetzt noch so bizzln!

      Ich hab dennoch recht mit meinem fairen und lehrreichen Tatausgleich!
      *g*

  12. JA (kein Partner)
    20. April 2012 10:51

    Es mag natürlich durchaus sein, dass mit der Diagnose "Burnout" und "Depression" Mißbrauch getrieben wird. Aber diese (alleinige) Betrachtungsweise ist wohl extrem verkürzt. Denn wer tatsächlich unter so etwas leidet, würde sich wohl nichts sehnlicher wünschen als wieder ein halbwegs "normales" Leben (z.B. halbwegs glücklich arbeitend) führen zu können.
    Ich denke es ist extrem kurz gegriffen, die steigenden Raten an psychischen Krankheiten nur auf den sozialen Mißbrauch zu schieben. Vielmehr denke ich, dass ein starker Anstieg an (echten) psychischen Leiden durch unsere kranke Gesellschaft massiv begünstigt wird (fehlende Werte, Auflösung von Familienstrukturen, div. Wahnsinn in Politik und Wirtschaft etc.).
    Die soziale "Hängematte" von diversen (oft staatsnahen) Gesellschaftsschichten und sonstige unrechtmäßige Bereicherungen, führen dabei natürlich auch zu höherem Druck im gesamten freien Wirtschaftssystem. Die "Entspanntheit" des Einen kann damit durchaus massiv zum "Burnout" des Anderen beitragen. Der restliche Teil der freien Wirtschaft muss, wenn es auch vielen einzelnen Akteuren nicht bewusst ist, eine immer höhere Last tragen - bis hin zur Unerträglichkeit der Umstände. Dass dann diesen Menschen auch noch zahlreiche soziale Mißbräuche als zusätzliche Last umgehängt wird ist eine weitere Perversion. Bis halt am Schluss, womöglich dann jenen nicht mehr geholfen werden kann, die eigentlich wirklich Hilfe von der Gesellschaft benötigen würden.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 11:22

      JA!

      Wie gut ist es doch, dies gerade hier in diesem Forum lesen zu können!

      Danke! :-)

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 12:23

      ... Ja ! Und es hat auch schon gewirkt ...!

      Wie gut dass Jenes vom cmh vorhin:

      cmh
      20. April 2012 09:17

      nicht mehr hier steht in der Sternderlriege.
      Es war einfach unerträglich!

      Da ist dies vom JA hier schon ganz etwas anderes , besseres .
      Es hat sich seine Auszeichnung wirklich verdient!

      Also:
      weitermachen ... die Richtung stimmt!

    • JA (kein Partner)
      20. April 2012 13:00

      @D.I.L.E.
      Wobei es Sie womöglich verwundern wird, dass ich ebenso wie "chm" durchaus auch zahlreiche Bedenken bzgl. "Psycho-Industrie" habe und ich den Artikel von Hrn. Dr. Unterberger auch nicht grundsätzlich durchstreichen möchte - sondern eben auf einen Mißtand bei der ziemlich einseitigen Betrachtungsweise hinweisen wollte. Für mich ist der Schreiber des Artikels definitiv kein "Narr" - so wie Sie es, an anderer Stelle, sehr unfreundlich ausgedrückt haben. Ihre (bzgl. Burnout-Verharmlosung für mich verständliche) Kritik müssten Sie doch sicher auch anders ausdrücken können.

    • Erich Bauer
      20. April 2012 13:27

      RICHTIGES Burn-Out ist z.B. mit Herzrasen "bis zum Abwinken" begleitet. Es kommt dabei auch zum totalen körpelichen Zusammenbruch. Die Notaufnahme im Spital ist unumgänglich. Die davon betroffenen Menschen sind oft danach von ziemlich schweren Medikamenten abhängig. Für den Rest ihres Lebens. Kenne 2 davon betroffene Mitarbeiter meiner Firma. Nach langem Krankenstand arbeiten beide wieder. Auf die Idee in Pension zu gehen kam keiner von beiden...

    • Austeiler (kein Partner)
      20. April 2012 13:47

      Auf die Idee, daß Arbeit gleichzeitig eine Therapie sein könnte, kommen die Rotjacken von Dilos Format nicht. Für die ist Arbeit eine Strafe, weil sie selbst zu blöd sind, sich an Leistungsergebnissen zu erfreuen.

    • Erich Bauer
      20. April 2012 14:00

      Gewisse Paralellen beim Burn-Out-Phänomen und bei der "Hacklerregelung" scheint es zu geben. Diejenigen die nix oder weniger "hackeln" lassen sich ganz gerne "regeln", oder wenn das nicht möglich ist, lassen sie sich eben "burnen"...

    • Reinhard (kein Partner)
      20. April 2012 14:04

      Es mag nicht nur sein, es wird.
      Das mir bekannte Beispiel einer 47-jährigen kinder- und verpflichtungslosen Putzfrau, die mit "burn-out" in Pension geschickt wurde, allerdings aus dem Landesdienst (Landesbeamte sind ja besondere Sensibelchen und brennen teilweise bereits aus, wenn man in Hörweite das Wort "Arbeit" verwendet), ist nur eines von Vielen.

      Die für ein burn-out beschriebenen Symptome macht ein Selbstständiger alle paar Jahre wieder durch. Gelegentlich zerbrechen daran ganze Familien und Existenzen, komischerweise ist das dem Staat aber sch**egal, solange er die Hälfte der Umsätze des Selbstständigen einsacken kann. Krankenstand oder Frühpension kann sich der Unternehmer eh nicht leisten, sowas gibt es nur bei den armen ausgebeuteten Arbeitern und Angestellten. Oder eben da, wo es genehm ist, jemanden aus dem Staatsdienst zu schicken um die Statistik zu schönen.

      Es gibt wenige Fälle wirklichen schweren burn-outs, bis hin zum geistigen Abschalten (auch so ein Fall eines leitenden Angestellten ist mir bekannt), aber seltsamerweise finden dese Leute nach Behandlung und Neuordnung ihres verkorksten Lebens schnell wieder ins Berufsleben zurück und empfinden eine erfüllende Arbeit sogar als besonders heilsam (da möchte ich Herrn Bauer ausdrücklich zustimmen!) - der mir bekannte Fall bestand sogar mit 60 darauf, weitermachen zu dürfen um aus dem burn-out nicht in eine Depression geschickt zu werden, weil ihm der Sinn seiner Existenz abhanden gekommen wäre. Er hätte Aufgeben als Versagen empfunden.

      Ausschlaggebend ist (da liegt der "Austeiler" trotz deftiger Wortwahl nicht ganz falsch) die Einstellung: Empfinde ich Arbeit als etwas Positives, definiere ich mich auch durch meine Leistung, bin ich stolz auf das was ich kann oder sudere ich mich ins Unheil und lasse mich bewusst hängen, weil ich eh nicht mehr will - Faulheit lässt grüßen.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 14:23

      @JA

      Es ist nichts gegen Kritik an eventueller Psychoindustrie zu sagen.
      Die wird es geben, in dieser heutigen "schönen Welt"! Nona!

      Es geht hier aber eben um genau diese mehr als einseitige Betrachtungsweise
      von der auc Sie schreiben!
      Und die finde ich hier bei Unterberger inzwischen geradezu skandalös!

      Unterberger kommt eigentlich in keinem Seiner "Beiträge" ohne Diffamieung Einzelner Personen oder Gruppen oder ganzer Gesellschaftsgruppen aus!
      Dass er dies zudem auch gesellschaftspolitisch ebenso einseitig und tendenziös praktiziert ist dann hier schon nur mehr ein Nebenschauplatz!

      Und:
      Wäre diese mehr als einseitige Betrachtungsweise ein Einzelfall (hier bei Unterberger), so kann man mir glauben, - ich würde mich keineswegs so "unfreundlich" (wie Sie es nennen) hier oben zu all dem und vor allem gegenüber Unterberger äussern.

      Ob dieser dies allerdings lediglich als "unfreundlich" empfindet, das bezweifle ich zwar sehr stark. Icb hoffe dann doc etwas mehr! Ja!
      Ich hab ihm ins Gesicht geschrieben was ich nach all den Zeilen von ihm halte. Und es fehlen in Anbetracht des von ihm da oben Reingestellten andere Worte.
      Alles andere wäre auch unangebrachte Freundlichkeit und Zurückhaltung.

      Wenn Sie Ihre Kritik so abgefasst haben wie sie eben dasteht, so ist dies natürlich in Ordnung und sehr gut!
      Schrieb ich ja auch schon...

      Ich bin schon froh, wenn ich mich froh sehen kann darüber.

      Ich selber allerdings stecke, aus o. a. Gründen, Herrn Unterberger inzwischen sozusagen in einer völlig anderen Haut.

      :-)

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 15:51

      > bezüglich < Unterberger inzwischen sozusagen in einer völlig anderen Haut.

  13. cmh (kein Partner)
    20. April 2012 09:36

    Was man vom segensreichen Wirken der Seelenklemptner halten kann, ist aus diesem kurzen Video zu ersehen. Danach wird klar sein, dass Breivik eigentlich nur seine Zigaretten haben wollte.

    http://video.google.com/videoplay?docid=-306117750868699483

    Die Psychoanalyse ist die Krankheit, deren Heilung sie vorgibt zu sein. (trad.)

    Und eigentlich sollte man sich als Wiener über vieles aus Wien freuen. Nur nicht über Freud. Denn der Umstand, dass Freud gerade in Wien seine Theorien entwickeln konnte, lässt auf ein gewaltiges psychopathonogenes Potential in dieser schönen Stadt schließen.

    Wien - nur zur Information von Lesern aus dem Ausland - ist die Stadt, in der immer noch ein Platz nach einem Rassentheoretiker und Eugenetiker benannt ist, die eine Büste eines Massenmörders freiwillig auf Gemeinkosten aufstellte und deren Gemeinderat Resolutionen gegen Israel verabschiedet, die aber ansonsten besonders auf behaupteten ANtisemitismus ziemlich verschnupft reagiert.

    • Möp (kein Partner)
      20. April 2012 09:48

      Wenn man deine Postings so liest, kommt man zu dem Schluss, dass man dir weit mehr als deine Zigaretten weggenommen hat.

    • M.S.
      20. April 2012 10:19

      @Möp

      Auch typisch für die Stadt Wien. Wenn jemand in Wien etwas sagt, was den Linken nicht passt, und wenn es auch die Wahrheit ist, wird ihm gleich eine psychischen Störung angedichtet.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 10:27

      M.S. psychische Störung ... ist hier naheliegend ... themenbezogen

    • Johann Glaser (kein Partner)
      20. April 2012 10:53

      Nagut, einen Film aus Hollywood als "Beleg" für psychische Störungen und Therapien heranzuziehen ist mMn nicht sehr stichhaltig.

      Allerdings gebe ich Ihnen bzgl. der Kritik an der "Psychoanalyse" völlig recht. Österreich und speziell Wien huldigen diesen Freud bis heute, und das völlig zu Unrecht. Der Großteil der Bevölkerung glaubt ja noch immer, Freuds "Psychoanalyse" hätte etwas mit Psychologie zu tun, oder gar, Freud hätte einen großen Beitrag zu diesem Fachgebiet geleistet.

      Eine Vielzahl an wissenschaftlicher Psychologen spricht der "Psychoanalyse" sogar jegliche Wissenschaftlichkeit ab, weil die darin enthaltenen Behauptungen nicht beweis- aber auch nicht widerlegbar sind. Sehr praktisch für den, der so etwas behaupten will. "Psychoanalyse" ist also eher ins Eck von Esoterik als von Wissenschaft zu stellen. Von den eklatant langen Behandlungszeiten (4-5 Jahre sind durchaus typisch) und mäßigen Erfolgen ganz zu schweigen. Die Erfolge der "Psychoanalyse" werden bei allen psychischen Störungen von anderen Therapieformen (insbes. kognitive Verhaltenstherapie) tlw. weit übertroffen.

      Die "Psychoanalyse" bereitet uns einige Probleme. Als erstes sei der generische Name zu nennen, "so, wir analysieren deine Psyche". In Wirklichkeit ist das aber ein Markenname (daher auch unter Anführungszeichen), Freud hätte sein Theoriegebilde genauso gut auch "Wrdlbrmft" nennen können. Aber der generische Name bringt natürlich den Vorteil, dass ein Laie damit etwas sehr anständiges assoziiert. Für die Synonyme "Tiefenpsychologie" und "psychodynamische Therapie" gilt das selbe Problem.

      Ein weiteres Problem sehe ich in den österreichischen Lehrplänen. Alle Gymnasiasten lernen im Fach Psychologie zuerst und größtenteils den Freud'schen Schmafu und glauben, dass das das gesamte Fach Psychologie ausmacht. Für die echte Psychologie bleibt dann im Unterrichtsjahr meist nur noch ein kleiner Teil übrig. Im Medizinstudium in Wien ist es noch schlimmer, da haben sich die "Tiefenpsychologen" eine Vorlesung hinein reklamiert, die ausschließlich dieses Thema enthält. Unsere Mediziner glauben also wirklich, dass Psychologie nur aus "Es", "Ich", "Über-Ich", "Traumdeutung", "analem Charakter" usw. besteht. Und das auf universitärem Boden!

      Als drittes Problem sehe ich die Anziehungskraft der esoterischen Theorien. Wer die Themen der "Psychoanalyse" liest, fühlt sich wissend, jedenfalls meint man besser als das "analysierte" Gegenüber Bescheid zu wissen. Der synonyme Name "Tiefenpsychologie" suggeriert dass man in die unzugänglichen Bereiche der Psyche vordringen könnte. Daraus ergibt sich eine Gefühl von Überlegenheit, man ist ein Insider und hat Zugang zu etwas, was der Andere nicht hat. Aber dieses vermeintliche "Wissen" ist reine Esoterik und führt zu Diskriminierung des Anderen, zu falschem Umgang und zu Fehlberatung.

      Nicht zuletzt war Freud selbst Sozialist und hat sogar ausdrücklich empfohlen, die Sozialisten zu wählen. Er war (anfangs) gut mit Viktor Adler befreundet. Das alles sind Gründe, warum er in Österreich so verehrt und gehuldigt wird, und warum seine Theorien so umfangreich in den Lehrplänen vertreten sind.

      Ich finde aber, dass es äußerst wichtig ist, die "Psychoanalyse" ganz klar von der Psychologie abzugrenzen.

    • Undine
      20. April 2012 11:16

      @Johann Glaser

      *******!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 11:39

      Johann Glaser :-)))

      nur soviel:

      Ohne der (Weiter) Entwicklung der Psychologie und der Freudschen Psychoanalyse und deren Anwendung hätten wir entweder den 3. Weltkrieg schon hinter uns, oder wären mitten drinn oder aber noch näher davor als dies vielleicht eh schon der Fall ist!

      Mehr ist zu dem von Dir Geschriebenen nicht zu vermerken!

    • Erich Bauer
      20. April 2012 12:09

      Ein Mann beim Psychiater:
      "Herr Doktor, ich glaube ich bin ein Auto.
      Brumm, brumm, brumm..."
      Der Arzt: "Machen Sie das nochmal."
      "Brumm, brumm, brumm.."
      "Ich glaube Ihr Vergaser ist verstopft!"

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 12:12

      ... wenigstens einmal etwas zu Lachen ... hier drinn ...

    • durga
      20. April 2012 12:23

      @Johann Glaser

      Ihrer Analyse ist voll und ganz zuzustimmen!

    • Austeiler (kein Partner)
      20. April 2012 13:51

      Dilo und sein "hätte, wäre, vielleicht"...
      So viele Worte um nichts zu sagen.
      Freud "hätte" wohl seine Freude an ihm.

    • RB (kein Partner)
      20. April 2012 14:08

      @Johann Glaser
      Zunächst sollte jedem der Unterschied zwischen Psychologie und Psychiatrie klar sein. Wenn nicht, dann bitte nachlesen.
      Und nun zu S. Freud. Er hatte anscheinend recht, wenn er sagte "in den USA werde ich nicht verstanden und in Wien werde ich gehasst".
      Wie immer man zu der Therapieform Psychoanlyse steht - wobei man ein bissl davon verstehen sollte - es war damals eine bahnbrechende NEUE Methode und ein
      bahnbrechendes neues Gedankengebäude um seelische KRANKHEITSbilder zu betrachten und versuchen zu behandeln, Hysterie usw. Man sollte wissen wie diese
      Krankheitsbilder VOR S. Freud gesehen und behandelt wurden. Dass es nach S. Freud eine Weiterentwicklung gab und gibt sei unbestritten und möglicherweise gibt es heute effektivere Behandlungsmethoden. Einen Ehrenplatz in der medizin. Geschichte der PSYCHIATRIE hat sich S. Freud allemal verdient. Ob er nun Jude, Sozi oder sonst etwas war in seinem Privatleben.
      Und im Medizinstudium in Wien gibt es eine eigene Prüfung in Psychiatrie, also nicht eine einzige Vorlesung über das Ich-Überich-Es.
      Machen Sie doch einen Selbstversuch und versuchen Sie einmal Ihre eigenen Träume ein bissl zu analysieren und versuchen Sie herauszufinden, was ihre Psyche Ihnen sagen will. Und DANACH reden wir weiter.

    • Johann Glaser (kein Partner)
      20. April 2012 18:52

      Woher dieser Dillo - ähm - D.I.L.E. so viel Zeit hat, sich mit zum Poster-König hochzuposten, ist mir ein Rätsel. Oder wird er dafür bezahlt? Wäre mal interessant, seine IP-Adresse zu analysieren, sozusagen "Protokollanalyse" statt "Psychoanalyse", passend zum Thema.

      Jedenfalls, die Unterscheidung zw. Psychologie, Psychotherapie bzw. Psychiatrie auf der einen Seite als ernsthafte Wissenschaften und Methoden und der "Psychoanalyse" als Esoterik auf der anderen Seite ist essentiell. Auch wenn die Wörter ähnlich klingen und sich mit ähnlichen Bereichen beschäftigen.

      Aber der Unterschied ist genau so groß wie zw. Energietechnik (z.B. Kraftkwerksbau, Übertragung, ...) und "freier Raum-Energie" (also Esoterik). Da täuschen auch die angeblich so bahnbrechenden Errungenschaften um die vorletzte Jahrhundertwende nicht hinweg.

      Der von RB vorgeschlagene Selbstversuch krankt unter genau dem Problem der mangelnden Falsifizierbarkeit psychoanalytischer Theorien: Nona wird man so etliche Punkte auf sich zutreffend finden, genau so wie Horoskope auch immer irgendwie zutreffen. Weil niemand nach den Gegenbeweisen sucht.

      Kräht der Hahn am Mist, ändert sich's Wetter, oder es bleibt wie's ist!

    • phaidros
      20. April 2012 20:23

      Die Leute sind immer bass erstaunt, wenn sie erfahren, dass am Ende eines indianischen Regentänzes tatsächlich *immer* Regen fiel!

      Es muss also doch was dran sein!

      Wenn man dann erfährt, dass diese Tänze von äußerst unterschiedlicher Dauer waren, wird einem klar, warum...

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 21:29

      Johann Glaser

      So kannst Du nur schreiben weil Du zu wenig weißt über Psychotherapie.
      Ich kann Dir nur (noch) EINEN Tip geben:

      Erkundige Dich, über Goggle oder sonst wo oder wie über den derzeitigen, wissenschaftlich allgemein anerkannten Forschungsstand und Dir werden die Augen übergehen darüber, wie "real" diese "Seelenzunft" tatsächlich in der Welt verankert ist bzw. wie real sich die Psychotherapie tatsächlich auf die weitere PHYSISCHE und eben nicht nur psychische Entwicklung des Gehirns und des Geistes auswirkt!
      So das wäre das eine!

      Das andere: ich schrieb schon (gerade jetzt) an anderer Stelle:

      "Ich bin dann mal weg"!

      Ich muss mich jetzt wieder verstärkt anderem verstärkt zuwenden.

      Weiteres zu erklären fehlt mir hier die Lust und wird ja ier auch nicht interessieren, ist auch nicht von Interesse.

      Ihr werdet Euch schon selbst Euren eigenen bekannt - bewährt - leidigen m darauf machen. Da bin ich SEHR sichr! *g*

      Viel Spaß dabei.

      Man liest sich evenbtuell wieder ... in späterer Zeit.

      ... und nicht nur desswegen und trotz ALLEM: ALLES GUTE!
      :-))

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 21:48

      Korrektur:

      ....bewährt - leidigen > Reim < darauf machen ...

    • Johann Glaser (kein Partner)
      20. April 2012 22:46

      Ist heute schulfrei? Oder haben die Wiener Stadt-Hauptschulen heute schulautonomen freien Tag? Vielleicht hat er deswegen so viel Zeit...

      Naja, wegen "Goggle": Ich hoffe dass mir mein Psychologie-Studium ausreichend "über den derzeitigen, wissenschaftlich allgemein anerkannten Forschungsstand" die Augen geöffnet hat.

      Eben deswegen bin ich ja der Überzeugung, dass "Psychoanalyse" ein Bereich der Esoterik ist, und dass die meisten Laien es leider mit der wissenschaftlichen Psychologie, Psychotherapie und Psychiatrie verwechseln (und dramatischerweise laut Lehrplan der Schulen und des Medizinstudiums auch sollen).

  14. Robert Bond (kein Partner)
    20. April 2012 09:20

    AUs medizinische "Expertise" ist so peinlich, dass sich der Kommentar eigentlich erübrigt. Worauf man aber wiedermal hinweisen muss, ist das Fehlen jeglicher Recherche. Sonst wäre AU nämlich aufgefallen, dass es einen Unterschied zwischen Frühpension und Invaliditätspension gibt. Bei der Frühpension mag das leichter sein, aber eine Invaliditätspension bekommt man nicht wegen "angeblicher psychischer Erkrankung". Da muss schon eine lange psychiatrische Leidensgeschichte mit stationären Aufenthalten etc. vorliegen. Im Übrigen gehen diese Menschen meist nicht direkt aus dem Erwerbsleben in die Pension. Denn ein 45jähriger, der gerade aus der Psychiatrie kommt, findet keine Arbeit mehr.

  15. cmh (kein Partner)
    20. April 2012 09:17

    Life is unfair. (Malcolm mittendrinn)

    Nach dem Willen unserer Sozialdemokraten aller PArteien leben wir ja leider in einem Schlaraffenland, in dem Milch und Honig fließen und einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen.

    Nur leider stellt sich auch umgehend eine gewisse, nicht unbeträchtliche Fettleibigkeit ein.

    Soweit die Volksmär. Und gottseidank gibt es dieses Schlaraffenland nicht.

    Aber wir haben unsere Sozialdemokraten und Gutmenschen, die dem gläubigen Volk genau das vorgaukeln, mit dem bezeichnenden Zusatz, dass sie in der Lage wären, genau diesen Zustand mit Marxscher Kraft herbeizuführen. Daher ergeben sich drei Möglichkeiten, dies zu interpretieren:

    1. diese Typen sind dumm
    2. diese Typen sind Rattenfänger
    3. sie sind beides

    (Und damit sich phaidros ein wenig ärgern kann, behaupte ich auch noch ohne weitern Nachweis die selbstevidente Tatsache, dass burn-out genauso wie Breivik das zwangsläufige Korrelat jeder sozialistischen Gesellschaft sind.)

    Und zuletzt noch ein Trost für alle Schlankgebliebenen: saturnalia non semper sunt.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 11:31

      cmh

      Dass Du mit diesem "Deinem" hier Sternderl (3) ergattern konntest, das zeichnet neben Dir auch dieses Forum und damit vor allem Unterberger auf das Höchste aus!

      So bin ich nur froh, ihm hier bereits an anderer Stelle meine entsprechende
      Hochachtung und Wertschätzungen samt allen dazugehörigen, höchst angebrachten und wohlverdienten Attributen erwiesen zu haben.

      Weiter so! :-)

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      20. April 2012 12:17

      Ja Hoi!! ... es wirkt ja! ... *g*

      Jetzt habens Dirs wieder weggenommen, die Sternderln.

      Aber,cmh, es sind eh noch genug da! Für Späteres...

    • cmh (kein Partner)
      21. April 2012 11:15

      Verehrtester D.I.L.E.:

      Ich darf Ihren Auswurf mit großem Stolz tragen. (Luftdicht verpackt natürlich und im Giftschrank.)

  16. RB (kein Partner)
    20. April 2012 08:07

    Ich kenne drei Personen, die ein echtes Burnout hatten. Einer davon musste in Invaliditätspension gehen - er war und ist wirklich arbeitsunfähig.
    Die beiden anderen haben sich nach Monaten wieder erholt und arbeiten.
    Es gibt immer und überall Missbräuche.
    ABER ich wünsche meinem schlimmsten Feind - so ich einen hätte - dieses Krankheitsbild nicht! Es ist das "Fegefeuer".

  17. Diskussionsleiter (kein Partner)
    20. April 2012 06:37

    Menschen mit psychischen Problemen sind laut Unterberger also Narren.
    Nun denn, darf ich demgemäss Unterberger als Narr bezeichnen?

    • ashanyan (kein Partner)
      20. April 2012 07:40

      Es ist überaus schmerzlich wenn man den Leidensweg depressiver Menschen kennt, den obigen Artikel zu lesen. Die Bezeichnung "Narr" für psychisch kranke Menschen die verzweifelt ihren Weg zurück ins Leben suchen kann man mit "Nichtwissen" nicht entschuldigen.
      Es ist dabei egal, dass die medizinisch-psychiatrische Ausführung des Herrn Doktor jur. "Depression ist objektiv nicht feststellbar" blanker Unsinn ist. Natürlich ist eine gesicherte Diagnostik möglich (im Gegensatz vor 50 Jahren).
      Dass depressive "Narren" Spitzenleistungen im Beriech Kunst, Kultur und Wissenschaft vollbracht haben sei nur nebenbei erwähnt.
      Herr Doktor jur. - es ist höchst an der Zeit sich zu informieren und sich zu entschuldigen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      20. April 2012 09:25

      Stellvertretend für den Bloginhaber entschuldige ich mich bei allen Teilnehmern für die Anwesenheit von Trollen wie dem DL und ashanyan.

    • Möp (kein Partner)
      20. April 2012 09:50

      Wenn die Argumente fehlen kommt die Trollkeule. Sie ist allerdings ziemlich unwirksam und streicht den argumentativen Mangel des Schwingers noch einmal überdeutlich heraus.

    • Austeiler (kein Partner)
      20. April 2012 14:25

      "Nun denn, darf ich demgemäss Unterberger als Narr bezeichnen?"

      Was redest denn so geschwollen daher?
      Tust du doch sowieso, auch wenns keinen juckt.

    • Trollfresse (kein Partner)
      21. April 2012 11:20

      Richtig, Sie selber demonstrieren es ja immer wieder aufs neue, dass Trolle gänzlich argumtlos zu argumentieren pflegen.

      Aber vielleicht glauben Sie ja auch, dass in Ihren Verbalinjurien ein tiefster Sinn steckt, für den wir Armutschgerln hier natürlich erkenntnismäßig viel zu unterbelichtet sind. Weswegen wir durch neue Anschüttungen zur Raison gebracht werden müssen.

      Aber Spass beiseite: In welchem Ihrer Beiträge ist Ihr Argument vom Loch Möp denn zu finden?

  18. Haider
    19. April 2012 23:18

    Auf der griechischen Insel Zakynthos sind bekanntlich in jedem der 7 Dörfer im Schnitt hundert Blinde. Tragisch? Eher nein - denn es handelt sich um Betrugsblinde!
    Nach 1945 gab es in Österreich kaum Allergiker. Es gab auch kaum Burn-Out-ler. Es gab Menschen mit Hungerödemen, die Schutt wegräumten; es gab Frauen mit schwersten Traumatisierungen, die ihre Kinder über die Runden brachten; Schwerstkriegsversehrte bemühten sich, dem Staat nicht zur Last zu fallen. Und heute: Die erste Frage: "Wo gibt's was zu holen?". Es sind dies aber selten die wirklich Bedürftigen; und dafür geniere ich mich.

  19. Brigitte Imb
    19. April 2012 21:28

    Burnout - die Menschen passen sich dem Staat an, der ihnen auch noch dazu die Möglichkeit bietet. Ein kl. Unterschied besteht, denn während der Staat tatsächlich "abgebrannt" ist, mitunter dch. die vielen "Ausgebrannten", sind diese Menschen nur vorübergehend "burn geoutet", bis sie halt die "wohlverdiente" Pensi zugesprochen bekommen.

  20. HJR
    19. April 2012 17:37

    OT "Der medizinisch-monetäre Komplex"

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-24389639.html
    http://de.wikipedia.org/wiki/Burnout-Syndrom

    Der "Burnout" als neuester Hype der Klaviatur des medizischen-monetären Komplexes mit Abwälzung der Zahlungsverpflichtung auf die Gesellschaft bzw. deren produktive Leistungsträger (ich hätte auch einfach "Steuerzahler" sagen können) steht in einer inzwischen langen Reihe von "Krankheiten", welche vorwiegend der Einkommensgenerierung für Ärzte und die Pharamindustrie dienen.

    Burnout steht in einer Reihe, die vielleicht mit der "posttraumatischen Belastungsstörung" - welche den Weltkriegsveteranen noch als "erist halt kaputt" oder "er findet nicht mehr ins Zivilleben zurück" konstatiert wurden - begann.
    Gemeinsam ist diesen mitunter auch für die Erkrankten vorteilhaften "Syndromen", dass eine Diagnostik meist nur sehr undeutlich über psychosomatische Indizien diagnostiziert werden können. Damit wird der Aufwand verständlich, der für die Anerkennung dieser Syndrome als sozialversicherungsrelevante Krankheit betrieben wird.

    Hätten wir noch unsere Wirtshäuser und Stammtische und möglicherweise die Pfarrer und Ärzte von früher und wüßten wir mit der "Brüderlichkeit" aus dem Tripel "Freiheit, Gleicheit, Brüderlichkeit" noch etwas anzufangen, dann wäre das Problem vielleicht nach wie vor nur ein allzu menschliches.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Alexander Renneberg
      19. April 2012 19:48

      freiheit, gleichheit, sicherheit wie lafayette sagte, ist mir bedeutend lieber.

  21. durga
    19. April 2012 14:30

    Eine Diagnostik von Burnout an Hand von klinisch erfaßbaren Parametern fehlt.

    Die aktuelle Definition von Burnout trifft auf bis zu 100 % der Berufstätigen irgendeinmal zu:

    Burnout = i) Zustand emotionaler Erschöpfung bezogen auf den Beruf, der ii)mit negativen Einstellungen zum Beruf bzw. zu den Inhalten oder den Mitteln des Berufs (Zynismus) einhergeht, wobei iii) ein erheblich reduziertes Selbstwertgefühl in Bezug auf die eigene berufsbezogene Leistungsfähigkeit hinzukommt).

    Ist es daher verwunderlich, daß mehr und mehr Arbeitsabstinenzler von dieser Epidemie befallen werden?

    Vor kurzem hat der ÖGB mit Unterstützung der Business Doctors und Karmasin Motivforschung eine Online-Umfrage zum Thema Burn-out durchgeführt. Rund 1350 Antworten (Lehrer, IT-Beschäftigte, Versicherungs/Kreditwesen, Handel) ließen darauf schließen, daß:
    - a) 19% aller Befragten Burn-out gefährdet waren (d.h. bei den klassischen drei Erkennungsmerkmalen von Burn-out - Erschöpfung, Zynismus und geminderte berufliche Leistungsfähigkeit (siehe oben) - erhöhte Werte aufwiesen)

    - b) Burn-out gefährdete Personen deutlich häufiger krank sind. 37% der Burn-out Gefährdeten gegenüber 11% der Nicht-Gefährdeten waren 2007 mehr als 20 Tage im Krankenstand

    - c) allerdings je höher Einkommen und Bildungsgrad waren, desto geringer die Burn-out Gefahr ausfiel.
    (Details: http://www.gesundearbeit.at/gesundearbeit/data/upload/burnout_studie.pdf )

    Das Ganze wäre noch einigermaßen tolerabel, wenn es nicht so exorbitante Kosten verursachte:
    "Laut bisher veröffentlichten Zahlen leiden rund elf Prozent der österreichischen Bevölkerung unter Burn-out. Die Krankheit ist der häufigste Grund für Krankenstände, allein 20 Prozent der Frühpensionen -die größte Gruppe -gehen darauf zurück. In Summe kostet das der österreichischen Volkswirtschaft jährlich rund sieben Milliarden €, nebst Frühpension und Krankenstand schlagen sich auch Arbeitsausfall und Behandlungen zu Buche. (Pressberger 26.01.2012 http://www.wirtschaftsblatt.at/home/service/karriere/burn-out-rate-steigt-trotz-loeschversuchen-505318/index.do )"

    Auf welcher Basis erfolgt die Diagnose eigentlich - nur weil ein arbeitsunwilliger "Patient" beteuert überlastet zu sein und nicht mehr zu können?
    Merkwürdigerweise sprechen ja die oben unter c) erwähnten Daten dagegen, daß ein übermäßiger Einsatz, wie er bei hohen Einkommen und Bildungsgrad gefordert wird, trotz dauerender Frustrationen zu vermehrten Burnout führt.

    Wenn also Burnout vermehrt in unteren Bildungs-und-Besoldungsgruppen geortet wird, dann ist dies zumindest teilweise auf eine einfache Kosten-Nutzen Rechnung zurückzuführen: Warum arbeiten, wenn ich als Burnout-Opfer mit etwas zusätzlicher Arbeitstherapie (=Pfusch) mehr lukriere?

    Dies allerdings auf Kosten der immer weniger werdenden Nettozahler.

    • Erich Bauer
      20. April 2012 07:36

      "...Erkennungsmerkmalen von Burn-out - Erschöpfung, ZYNISMUS..."

      Zynismus: ein Ding zu betrachten, wie es wirklich ist, und nicht, wie es sein sollte. (Oscar Wilde)

      Wenn das in unserer p.c.-Welt keine Krankheit ist...

    • phaidros
      20. April 2012 07:45

      Hihi, wenn Sie Wilde-Zitate mögen, gefällt Ihnen vielleicht dieses hier:

      Mensch: ein vernunftbegabtes Wesen, das immer dann die Ruhe verliert, wenn von ihm verlangt wird, daß es nach Vernunftgesetzen handeln soll.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Erich Bauer
      20. April 2012 09:54

      Ein anderers nettes Sprüchlein:

      "Der fuchs ist schlau und stellt sich dumm, bei dir da ist es andersrum..."

    • Reinhard (kein Partner)
      20. April 2012 14:12

      @durga
      "Burnout = i) Zustand emotionaler Erschöpfung bezogen auf den Beruf, der ii)mit negativen Einstellungen zum Beruf bzw. zu den Inhalten oder den Mitteln des Berufs (Zynismus) einhergeht, wobei iii) ein erheblich reduziertes Selbstwertgefühl in Bezug auf die eigene berufsbezogene Leistungsfähigkeit hinzukommt)."

      Anders ausgedrückt: "Wenn ich keinen Bock zum hakeln habe, mir aber einer sagt, ich muss, weil sonst..., obwohl's mich anstinkt, dann hab' ich ein burn-out!"
      Früher nannte man das Tachinieren... ;o)

  22. RR Prof. Reinhard Horner
    19. April 2012 14:05

    reinhard.horner@chello.at

    Frühvergreisung?

    Wollen wir auf eine Gerontokratie zusteuern?

    Die erforderlichen Kinder können wir allenfalls durch künstliche Befruchtung nach Belieben und von Zuwanderern herstellen lassen.

    So wäre das "andere" Österreich (mit nicht geringen Anteilen an lahmer und parasitärer Lebensführung) hurtig auf den Weg gebracht.

    Wundert es, wenn nicht wenige gute und beste Kräfte auswandern?

  23. Wolfgang Bauer
    19. April 2012 12:50

    Kein Schmäh: Im üblichen Jargon heißt's: "Wo ist der Herr Meier eigentlich? Den seh' ich schon seit Wochen nicht mehr hier im Amt?" "Der ist auf Burnout".
    Eine lukrativere Form der Kur, nur mit Aussicht auf nachhaltiges Z'haus bleiben mit öffentlicher Stütze..

  24. Josef Maierhofer
    19. April 2012 12:02

    Burnout.

    Ganze Brachen leben davon, Ärzte, AMS Beamte, Verwaltungsbeamte, Pensionsbeamte, Politbeamte, 'Gewerkschaftsbeamte', etc.

    Die Burnout Syndrome hat es in den 1950-er Jahren noch nicht gegeben, auch nicht in den 1960-er Jahren, die Faulheit unter Benutzung von Beziehungen, etc. hat erst mit den 1970-er Jahren eingesetzt.

    An dieser Faulheit (Arbeitsverweigerung, Gedankenfaulheit, Verantwortungslosigkeit) verfault der ganze Staat.

    Dem nicht genug holen wir noch Sozialzuwanderer, die auch die Segnungen des 'Wohlfahrtsstaates' (Himmelfahrtsstaates) mit dem 'Billionenhimmel' 'bereichern'.

    Eine nette Gesellschaft haben wir aufgebaut, ist halt im 'Mainstream'.

  25. Undine
    19. April 2012 10:35

    "PSYCHOSTRESS KOSTET 3,3 MILLIARDEN IM JAHR"

    So lautete eine Überschrift in der "Presse" vom vorigen Donnerstag. Wie hoch der Anteil an unter Psychostress leidenden Frauen in dieser von der AK in Auftrag gegebenen Studie ist, geht aus dem Text nicht hervor.

    Ziel dieser Studie ist es mMn, in möglichst vielen Betrieben "um jeden Preis" ARBEITSPSYCHOLOGEN unterzubringen. Irgendwo müssen ja die am laufenden Band "erzeugten" Psychologen eine Beschäftigung finden.

    Gleichzeitig steigt der Anteil jener Kinder, die ebenso häufige "Patienten" bei Kinderpsychologen, Kinderpsychiatern und Psychotherapeuten sind, in immer größerem Ausmaß.
    Dazu kommt, daß diese Kinder und Jugendlichen bereits mit einschlägigen Medikamenten vollgepumpt werden. Wenn diese erst erwachsen sein werden, können sie sich vermutlich ein Leben ohne diese SEELENKRÜCKEN gar nicht mehr vorstellen.

    Fragt sich denn da niemand, ob das alles noch normal ist? Die Normalität scheint heute zu sein, daß Kinder und Erwachsene heute nur noch in Ausnahmefällen OHNE Psychologen, Psychiater oder Psychotherapeuten auskommen. Viele dieser Behandlungen ziehen sich über Jahre dahin, noch dazu meist ohne spürbaren Erfolg! Die Kosten dafür sind unüberschaubar.

    Manchmal frage ich mich, was der Grund dafür sein kann, daß Erwachsene, aber auch in hohem Maße bereits Kinder und Jugendliche mit dem Leben offensichtlich nicht zurecht kommen. Und dann muß ich unweigerlich an die Kriegsgeneration denken, die über Jahre hindurch wenig Zeit fand, ihren Seelen ruhige Stunden zu verschaffen, die diese so dringend benötigt hätten. Es war in der Kriegszeit nicht nur der tägliche Kampf ums Überleben; nahezu in jeder Familie war mindestens ein Angehöriger irgendwo an einer Front--und wie viele dieser Männer sind nicht mehr heimgekehrt. Das Leid der Angehörigen mag man sich gar nicht ausmalen. Wie viele Kinder mußten damals ohne Väter auskommen.

    Und wir haben glücklicherweise seit bald sieben Jahrzehnten Frieden--und dennoch kommen die Menschen heutzutage mit dem Leben nicht zurecht. Was ist da falsch gelaufen und was läuft immer noch falsch? Liegt es etwa doch an der gezielten, links-politisch gesteuerten schleichenden Zerstörung der Familie?

    • brechstange
      19. April 2012 11:04

      Jetzt dürfen die Lesben und überforderten Alleinerzieherinnen auch noch über künstliche Befruchtung Kinder kriegen. Die Zerstörung geht weiter.

    • Normalsterblicher
      19. April 2012 11:54

      Manchmal frage ich mich, was der Grund dafür sein kann, daß Erwachsene, aber auch in hohem Maße bereits Kinder und Jugendliche mit dem Leben offensichtlich nicht zurecht kommen.

      Na vielleicht ist die Ursache ein stetig wachsender Strom von von den Universitäten in die freie Wildbahn ausgesetzten Psychologen, Psychiater, Logopäden, Lebensberater, Therapeuten etc, und deren nach Behandlungsfällen heischende - und von den Medien gerne übernommene - Agitation?

      Sagt nicht auch die OECD, je mehr UNI-Absolventen, desto mehr Wohlstand?

    • Erich Bauer
      19. April 2012 12:08

      Normalsterblicher,
      "...Sagt nicht auch die OECD, je mehr UNI-Absolventen, desto mehr Wohlstand?..."

      ...Aber keiner wäre imstande, für die Wiederbelebung der industriellen Produktion zu sorgen. Wir hatten keine Ahnung von Metallgießerei, der maschinellen Fertigung von Einzelteilen, vom Thermoformen von Kunststoff. Ganz zu schweigen von neueren Gegenständen wie Glasfasern oder Mikroprozessoren. Wir lebten in einer Welt aus Gegenständen, deren Herstellung, Möglichkeitsbedingungen und Seinsweise uns völlig fremd waren... ("Elementarteilchen" - Houlebeque)

    • Normalsterblicher
      19. April 2012 12:55

      @ Erich Bauer:

      Na so was - wie das Leben so spielt!

      Gerade erst vor ein paar Stunden habe ich mir gedacht: Houlebeque musst du unbedingt lesen, sobald du in Pension bist und Zeit dafür hast.

      Jedenfalls Danke für die Literaturempfehlung, Herr Bauer!

    • M.S.
      19. April 2012 16:34

      @Undine
      Der Schulstress durch Leistungsdruck und die schlechten Lehrer sind schuld! (-:)

    • Undine
      19. April 2012 17:52

      @M.S.

      Möglicherweise bereits der "Geburtsstress"! :-)

    • M.S.
      19. April 2012 22:58

      @Undine

      Natürlich! Der Geburtsvorgang soll ja das erste traumatische Erlebnis der Kinder sein. Jetzt ist auch klar warum die Geburten so rückläufig sind. Man will den armen Hascherln diesen Schrecken ersparen (-:)

  26. KR Ing. W. Maurer
    19. April 2012 10:06

    "Burn-out" können wir bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen unseres Betriebes (160 MA) immer wieder feststellen. Die Ursachen dafür lagen bisher zu 100% im persönlichen Bereich und wurden meist ausgelöst durch private (Partnerschaftsprobleme), familiäre (Problemkinder) und besonders finanzielle (hohe Verschuldung) Herausforderungen. Die Frühpension hilft bei der Lösung dieser Probleme nie. Sie verstärkt sie meist. Eine Arbeitstherapie kann hier häufig, aber auch nicht immer, helfen.

  27. HDW
    19. April 2012 09:45

    Also wer schädigt das Gemeinwesen jetzt mehr, die "Ausländer" oder die "Ösi-Frühpensionisten"? Bzw. wer ermöglicht überhaupt das BIP die einzige Geldquelle für die Wohlfahrt? Und welche politische Parteien f
    reflektieren diese Kategorien die mit Klassen und Rassen wenig bis gar nichts mehr zu tun haben?

    • cmh (kein Partner)
      20. April 2012 09:41

      Für jeden Zuwanderer und für jeden, der mit einem behaupteten burn-out kokketiert ist die Vorgehensweise eigentlich rational. Jeder vernüftig denkende Mensch wird einen Vorteil nerhmen, woimmer der sich bietet.

      Nicht rational ist hingegen das Handeln politischer Verantwortungsträger, die geradezu daruf hinarbeiten, dass Staat und Gemeinwesen auseinanderbrechen.

      Kurz zusammengefasst: Der Fisch stinkt vom Kopf.

  28. ambrosius
    19. April 2012 09:32

    Es gibt nur ein einziges Mittel um Sozialschmarotzer, ob sie nun importiert sind oder aus eigener Produktion stammen, auf das tatsächlich Maß an Bedürftigen zu begrenzen: Gestaltung der Zuwendungen dergestalt, daß sie zwar das Leben ermöglichen aber keineswegs erstrebenswert sind.
    Das gilt auch für Pensionen: jeder mag dann in Pension gehen, wenn er will. Die Höhe der Pension wird aber nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bemessen. Der ganze Hahnenkampf um das gesetzliche Pensionsantrittsalter, das sowiso totes Recht ist, wäre damit vom Tisch. Was Sozialfälle betrifft: siehe oben!

  29. mike1
    19. April 2012 09:30

    O.T.: aus der "presse":

    "Der Ring-Abschnitt zwischen Burgtheater und Stadiongasse wird umbenannt. Der bisherige Namensgeber, Ex-Bürgermeister Lueger, gilt als "Begründer des modernen Antisemitismus"."

    das che-denkmal ist aber kein problem ...

    geistiger burn out ?

    • cmh (kein Partner)
      20. April 2012 09:43

      Da gab es nichts zu brennen.

      Das Che-denkmal ist die Anbetung der roten Asche.

  30. Gerhard Pascher
    19. April 2012 09:20

    Ich kenne sehr, sehr viele Leute, welche die Vorteile der Früh-, Hackler- oder Invaliditätspension geniessen. Ganz wenige davon sind aus meiner Sicht wirklich berechtigt, da sie einfach nicht mehr in der Lage sind, ihren früheren Beruf oder auch nach Umschulung etwas anderes zu machen. Der grosse Rest nützt einfach die "legalen" Möglichkeiten auf Kosten der Solidargemeinschaft voll aus. Viele davon verdienen weiter einiges an Geld "schwarz", machen ausgiebige Fernreisen und/oder geniessen einfach das nun arbeitslose Einkommen.

    In diesem Zusammenhnag müssen auch die grosszügigen Regelungen der Arbeitslosenunterstützung erwähnt werden, wo ebenso ein Grossteil der Geldempfänger es genau wissen, wie man diese Schlupflöcher ausnützen kann. Dazu kenne ich Leute, welche mit allen Tricks sich ab 50 bis zum gesetzlichen Pensionsalter um eine weitere Eingliederung in den Arbeitsprozess erfolgrech drücken.

    Damit solche Missbräuche künftig verhindert werden, sind die medizinischen Gutachter und AMS-Mitarbeiter gefordert. Und natürlich die Politik, welche solche Auswüchse gutheisst.

    • GOP
      19. April 2012 11:21

      Dazu muss auch noch erwähnt werden, dass viele noch sehr rüstige Pensionisten weiterhin gerne arbeiten (wollen bzw. auch müssen). Bei den Staatsdienern ist ja die Zuverdienstgrenze (fast) unbegrenzt, bei den anderen wird oft die "erworbene" Pension kassiert und weiterhin legal (mit Pensionsreduktion und Versteuerung) dazuverdient, aber sie vielfach auch "auf andere Weise" aktiv sind und damit eigentlich Arbeitsplätze für die nachfolgenden Generationen blockieren.

  31. Buntspecht
    19. April 2012 08:55

    Ob da nicht das arbeitslose Grundeinkommen für jeden letztendlich doch billiger kommt? Das eigetliche Ziel der kath. Sozialakademie und der linken Reichshälfte wäre erreicht :-))

    • M.S.
      19. April 2012 09:51

      @Buntspecht
      Vor einigen Jahren hörte ich von diesen Überlegungen zum arbeitslosen Grundeinkommen für jeden Staatsbürger anläßlich eines Vortrages eines Vertreters der katholischen Sozialakademie. Als ich nachfragte welchen Sinn es mache, allen eine Grundsicherung zu bezahlen, die dann von den Gehältern und den Pensionen wieder abgezogen werden müßte, meinte er zu meinem Entsetzen, dass die Grundsicherung natürlich zusätzlich zum Gehalt bzw. zur Pension gebühren solle. Auf meine weitere fassungslose Frage, wie er sich die Finanzierung dieses wahnwitzigen Projektes vorstelle, meite er das sei eine Sache der Organisation, die in die den Zuständigkeitsbereich der Finanzverwaltung falle.

    • Undine
      19. April 2012 11:43

      @M.S.

      Der kindliche Glaube an Märchen wie beispielsweise an das vom "Tischlein, deck dich" und dem Goldesel scheinen manche Leute zu stark verinnerlicht zu haben! Denen gebührte der "Knüppel aus dem Sack!"

    • dxb (kein Partner)
      20. April 2012 08:52

      Das ist eine ziemlich unrealistische Ansicht.
      Das bedingungslose Grundeinkommen ist einfach nicht finanzierbar.
      Das haben sogar einige schweizer Gewerkschafter erkannt.
      Dazu gibt einen ziemlich guten Artikel in der NZZ Ausgabe vom letzen Wochenende (S.31) in dem vorgerechnet wird, daß die Finanzierung des bedingungslosen Grundeinkommens auf der Basis von SFR 2,500 monatlich z.B. über die USt. einen USt. Satz von knapp 70% oder über die ESt. einen ESt. Satz von über 50% bedürfe.
      Das ist einfach eine unfinanzierbare Sozialuptopie mit der sich aber leider vortrefflich auf Wählerstimmenjagd gehen läßt.

  32. Observer
    19. April 2012 08:33

    Warten wir ab, was sich da derzeit in der SPÖ-Initiative "Österreich 2020" tut. Laura Rudas (rote Dauergrinserin) und Karl Duffek (Boss der SPÖ-Vorfeldorganisation Renner-Institut) brüten schon eifrig an diversen Vorschlägen. Langsam sickert durch, welche "soziale Erungenschaften" uns da noch bevorstehen: weitere Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, Lockerung der Stammkapitalvorschrift bei Firmenneugründungen auf wenige Euros (= GmbH-light) usw. Alles Retro-Ideen, welche uns im Sommer oder spätenstens beim nächsten Bundesparteitag präsentiert werden. Vermutlich wird man diese Ergebnisse für den nächsten NR-Wahlkampf verwenden.
    Wie war denn das eigentlich mit der ÖVP-Perspektivengruppe unter Josef Pröll 2007-2009? Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Vorschläge sind doch auch alle in der Schublade gelandet.

    • mike1
      19. April 2012 09:23

      richtig, diese ideen wird man sicher vor den wahlen präsentieren und das blöde wahlvolk wird's vermutlich wieder fressen.

      und wir werden wieder schulden machen und erhöhen, das volk will es offenbar so (?).

  33. Anton Volpini
    19. April 2012 07:48

    Das Burn Out Syndrom ist ein sehr gutes Symptom für den Zustand unserer Gesellschaft!

    Zuerst einmal ist es ein Krankheitsbild, dessen Diagnose für jeden Außenstehenden fast unmöglich ist. Es bleibt daher meistens allein der Behauptung des Betroffenen überlassen, diese Krankheit festzustellen. Deshalb ist es ein schier unendliches Biotop für alle bessermenschlichen Organisationen, ihr Geschäftsfeld auch darauf hin auszuweiten. Auf Kosten der Allgemeinheit natürlich beziehungsweise auf Kosten der Nettoleistenden. Daher werden diese Nettoleistenden einerseits immer weniger, und kommen daher andererseits immer stärker unter Leistungsdruck, wodurch sich die Grundlage fürs "Ausbrennen" logischerweise immer stärker ausbildet!

  34. Wertkonservativer
    19. April 2012 07:34

    Ist es vermessen, mich hier als Gegenbeispiel zu outen (will aber nicht angeben!!):

    Ich bin 78, Gewerbepensionist, daneben aber in meiner Branche weiterhin noch selbständig tätig.
    Jetzt war ich einige Tage im Krankenhaus: Durchcheck Herz und Hirn (jeweils bereits einige Kratzer abbekommen). Der Check deswegen, um zu testen, ob ich noch einige Zeit gute Arbeitsleistungen bringen kann!
    Ergebnis: Pickerl erhalten, kommende Woche (zur Sicherheit) ein Stent gesetzt; dann geht's hurtig weiter: Anfang Mai eine Vertretertagung in der Schweiz, Messen, usw. usf!!
    Familienleben, Urlaube, Hobbies werden als erfreuliche Arbeits-Unterbrechung gerne genützt und zelebriert; da wacht schon meine liebe Frau darüber!

    Aber ganz ohne sinnvolle Tätigkeit? Kann ich mir nicht recht vorstellen!
    Bin ich ein Sonderling, eventuell sogar partiell geistesgestört? Ich hoffe, nicht!

    Nichts für ungut, liebe Freunde!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      19. April 2012 07:49

      Nein, sind Sie nicht.
      Sie sind ein Glücklicher, der Freude an seiner Arbeit hat, der sicher auch mit viel Verzicht und Mühe durchgehalten hat.
      Ich denke, Menschen müssen wieder lernen, dass das Leben nicht nur "aus vorgegaukeltem Glück" besteht, sondern dass durch die Höhen und Tiefen des Lebens, die man meistert, erst Glück entsteht. Das Bewusstsein, es trotz Widrigkeiten geschafft zu haben.

    • Alfred E. Neumann
      19. April 2012 08:06

      ad multos annos, geschätzter WK!

    • mike1
      19. April 2012 08:27

      lieber Gerhard !

      gut zu hören, dass Du das pickerl wieder bekommen hast !! gott sei dank gibt es leute wie Dich, die sich nicht einfach aufs altenteil zum nichtstun zurückziehen, sondern weiterhin der gesellschaft ein würdiges beispiel sind !

      alles gute für die nächstwöchige stentsetzung !!

      liebe grüße
      mike

    • terbuan
      19. April 2012 08:38

      Auf viele weitere gesunde Jahre, lieber Gerhard
      und herzliche Grüße!
      terbuan

    • Karl Knaller
      19. April 2012 09:07

      Gratuliere, gratuliere! Und erwarte mir, daß dieses bulletin de santé beispielgebend wirkt. Jeder Blogger, und natürlich erst recht jede -in, über sagen wir 50 sollte seine aktuellen Befunde (einer jährlichen Durchuntersuchung unterziehen wir uns ja alle?) hier ins Netz stellen. Man will doch wissen, wie's den lieben Leuten geht!

    • Dornenkrone
      19. April 2012 10:46

      Karl Knaller: ************

    • Josef Maierhofer
      19. April 2012 11:55

      Gratuliere, auch ich werde in der Pension nach Maßgabe der Gesundheit weiterarbeiten und das solange, solange meine Arbeit gefragt ist und den anderen weiterhilft.

    • Wafthrudnir (kein Partner)
      20. April 2012 11:17

      Da gratuliere ich gleich doppelt! Einmal zum sinnerfüllten Leben bei anscheinend akzeptabler Gesundheit, zum anderen zu der weisen Entscheidung! Es gab da in der Presse mal eine Statistik, nach der Krankenhausaufenthalte und Mortalität nach der Pensionierung sprunghaft zunehmen. Das einzige, was dagegen schützt (die Mortalität nimmt natürlich trotzdem zu, aber eben nur langsam, bis das biologische Höchstalter erreicht ist) ist Arbeit, entweder eine "richtige" als Arbeitnehmer oder Unternehmer, oder eine geregelte ehrenamtliche Tätigkeit, bei der man sich verpflichtet, zu regelmäßigen Zeiten gewisse Leistungen zu erbringen. Das schönste, intensivste Hobby schützt hingegen praktisch nicht. Wir sind halt einfach nicht für Schlaraffenleben gebaut.

  35. mike1
    19. April 2012 07:27

    "burn out" ist sozusagen in mode.

    leider kenn ich selbst einige leut, die mit hilfe dieser "krankheit" vorzeit ihre arbeitsstelle in richtung frühpension verlassen durften.

    es ist mir auch bekannt, dass sich selbige noch am ersten tag ihrer frühpension so schnell von ihrer krankheit erholt hatten, dass sie eigentlich schon wieder arbeitsfähig gewesen wären.

    es stimmt also: in wirklichkeit scheint der großteil der "burnoutler" schlicht und einfach arbeitsunwillig zu sein.

    auch das wird sich die republik nicht mehr lang leisten können, wie vieles, was die gewerkschaften und arbeitskämmerer an unsinn fordern.

  36. brechstange
    19. April 2012 07:25

    Zu diesem Missstand bedarf es eines Systems und auch Ärzte, die diese Krankheiten diagnostizieren und einer dauerhaften Frühverrentung trotz Heilungschancen zuführen.
    Depressionen jedoch zu verniedlichen, finde ich unfair, da Menschen mit dieser Krankheit echter Hilfe bedürfen. Diese Menschen zu stigmatisieren, ist mE unfair. Mir persönlich sind nur Fälle bekannt, die sehr wohl wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert wurden.
    Dieser missbräuchliche Umgang nehme ich an, bezieht sich vor allem auf den öffentlichen Sektor, wo man Menschen gerne hinausdrängt, sobald sie 50 sind und diese damit zum Opfer ihrer Vorgesetzten und Kollegen werden. Die Verhaberung vieler Personalvertreter mit den Arbeitgebern und der Politik setzen diesen Missständen die Krone auf.
    Auf der anderen Seite sind ja die, die am meisten Menschen aus dem Arbeitsprozess drängen, dann die guten Manager, die durchaus für diese Leistungen Belohnungen einstreifen. Das ist gerade in den Bereichen, wo es nicht auf die Qualität des Produkts ankommt bzw. die Qualität nicht messbar ist, besonders häufig anzutreffen. Auch hier rangiert der öffentliche Bereich vorne.

    Ein Bekannter, der eigentlich zu bewundern ist. Dieser Mann hält durch, das gesetzlich vorgeschriebene Pensionsalter einzuhalten, obwohl der halbe Ort eingespannt wird, ihm vorzuwerfen, wann er doch wohl endlich in Pension gehen würde mit jährlichen öffentlich vorgetragenen Geburtstagswünschen auf Veranstaltungen, obwohl er zu diesem Zeitpunkt gar nicht Geburtstag hat. Sogar die Zeitung wurde bemüht, ihn in einem Artikel als "jenseits der 60" zu betiteln, weil er 61 war. Um hier nicht in einem Burnout zu versinken, bedarf es eines robusten familiären Umfelds. Das Schlimme, das sind leider keine Einzelfälle. Wir werden von Proleten regiert, die Medien unterstützen das.

    • M.S.
      19. April 2012 09:59

      @Brechstange

      "Das Schlimme, das sind leider keine Einzelfälle. Wir werden von Proleten regiert, die Medien unterstützen das."
      Die Wurzel allen Übels!

    • Kapuzerer (kein Partner)
      22. April 2012 08:19

      Wennst nicht gleich gehst sobald die Hacklerregelung es ermöglicht wirst Trottel genannt. (Könnte dazu noch einiges erzählen)

  37. libertus
    19. April 2012 03:03

    "Burn out" = hilft jedem!

    Der Betroffene darf in Frühpension gehen, einem Heer von "Seelenklempnern" verschafft es Arbeitsplatzauslastung und den Politikern entsprechende Wählerstimmen, deshalb ist diese Erscheinung bereits zur Modekrankheit Nr. 1 aufgestiegen - ohne "burn out" geht ja fast gar nichts mehr.

    Wer dann noch einen Migrationshintergrund vorweisen kann, vor lauter "burn out" zu Drogen greift, darf schon mit 25 Jahren in die Invaliditätspension gehen und was dann am Ende dieser verhängnisvollen Kette steht, tritt grell im Fall des kleinen Caine zutage.

    Ob dabei das Pensionssystem kollapiert, spielt für das Stimmvieh nurmehr eine untergeordnete Rolle, denn Geld holt man sich sowieso im Wege der Umverteilung von denen, die noch ein bißchen etwas gespart haben.
    Vom Raubrittertum zum Freibeutertum, neuerdings auch Piraten genannt!

    • M.S.
      19. April 2012 10:04

      @libertus

      Die Kuenringer haben noch eine Kette über die Donau gespannt. In der heutigen hochtechnisierten Welt geht es viel effizienter und unpersönlicher.

  38. Spiegelfechter
    19. April 2012 01:26

    Das "Burn-Out-Syndrom" erinnert sehr an das seinerzeitige "Schleudersyndrom". als reihenweise Leute mit Halskrausen herumrannten, weil sie bei irgendeiner Minikollision etwas heftiger mit dem Kopf gewackelt haben und nun versuchten bei der Versicherung damit etwas herauszuholen. Das kam wieder aus der Mode, weil die Halskrausen doch recht unbequem sind, und der Ertrag wurde auch immer geringer.

    "Burn out" (zu deutsch: "Uns freut die Arbeit nimmer") ist da viel angenehmer, zumal die einzige Therapie dagegen die Frührente ist. Bedenklich ist nur, mit welcher Ernsthaftigkeit der Schmäh zur "Volkskrankheit" stilisiert wird, und Arbeit an Wellnesskriterien gemessen wird.

    • logiker2
      19. April 2012 07:52

      Burn-Out-Syndrom bedeutet ausgebrannt. Dieser Zustand wird durch länger dauernde geistige und seelische Überlastung ausgelösst. Diese geistige und seelische Überlastung wird jedoch keineswegs nur durch entsprechende Arbeit herbeigeführt, sondern auch durch die heutige generelle Lebensführung. Das es für die Linken ein weiterer willkommener Grund ist, die (unselbstständige) Arbeit als das größte Übel der Menschheit zu bezeichnen liegt auf der Hand. Diese Erkrankung wurde zu Beginn als Managerkrankheit bezeichnet, nun betrifft sie bereits beinahe jede Putzfrau.

    • logiker2
      19. April 2012 07:54

      pardon: ReinigungskraftIn





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