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Wenn die Politik der Wähler überdrüssig wird

Wahlen? Derzeit sinnlos. „Wahlen bedeuten heillose Versprechungen. Extreme Parteien von rechts und links würden gewinnen.“ Selten wurde der Demokratie eine so unverblümte Absage erteilt. Der Mann, der da Wahlen am liebsten abschaffen würde, heißt jedoch Hannes Swoboda, und er ist immerhin Vorsitzender der sozialdemokratischen Fraktion im europäischen Parlament. Da läutet offenbar eine ganz gewichtige Stimme eine ganz neue Debatte über eine fundamentale Krise der Demokratie ein.

Der SPÖ-Mann Swoboda hat aus Anlass der bevorstehenden griechischen Wahlen gesprochen. Die Politiker, die dabei antreten, stehen derzeit allesamt unter internationalem Druck, massivste und unpopuläre Sparmaßnahmen zu beschließen. Sie sollen also jetzt all das wieder abschaffen, womit sie in den letzten Jahrzehnten die Stimmen der Wähler gekauft haben. Was die Politiker vor ein dramatisches Dilemma stellt. Denn in ein paar Wochen bekommen sie von den Wählern das nächste Zeugnis ausgestellt. Die Wähler aber zeigen derzeit einen Maximum an Hass auf die gesamte Politik. Kein Wunder, dass da bei den Volksvertretern Panik ausbricht.

Was einen eigentlich kalt lassen könnte. Schließlich ist die Demokratie für die Bürger, nicht die Politiker geschaffen worden.

Die Problematik geht jedoch weit über diese griechischen Wochen hinaus. Sie lässt immer häufiger die Frage aufkommen: Ist vielleicht gar die Demokratie als solche am Ende? Ist die historische Epoche des Triumphs der demokratischen über alle anderen Staatsformen schon im Abklingen? Sind die Politiker in ihrer Abhängigkeit von den oft sehr oberflächlichen und egoistischen Reflexen vieler Wähler so populistisch geworden, dass sie nicht mehr imstande oder willens sind, das Richtige und Notwendige zu tun? Sind dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – die Wähler der Politiker überdrüssig geworden?

Diese Fragen lassen sich zwar nicht letztgültig beantworten. Ihr skeptischer Kern hat aber jedenfalls viel für sich. Die Demokratie birgt ein unüberbrückbares Dilemma zwischen dem Erwünscht-Angenehmen und dem Unerwünscht-Notwendigen.

Dieses Dilemma hat etwa dazu geführt, dass von Italien bis Griechenland heute nicht mehr vom Volk direkt oder indirekt gewählte Politiker als Regierungschefs agieren, sondern parteilose Experten, die ohne Rücksicht auf Wähler und Wahltag handeln sollen und können.

Freilich müssen auch sie jede Gesetzesänderung am Ende vor die gewählten Volksvertretungen bringen. Die dortigen Abgeordneten sind derzeit aber nur unter massivstem Druck zu einer Zustimmung zu einschneidenden Spar- und Sanierungsmaßnahmen zu bewegen. Ein solcher Druck lässt sich jedoch naturgemäß nicht dauerhaft aufrechterhalten. Womit auch das griechisch-italienische Modell keine wirkliche Lösung des Demokratie-Dilemmas ist.

Dieses Dilemma beherrscht aber auch die österreichische Politik, wenngleich auf anderem Niveau. Da hat etwa der Wiener Bürgermeister Michael Häupl Wahlkämpfe als Zeiten konzentrierten Unsinns bezeichnet; was zwar richtig ist, aber eben nicht gerade von Respekt eines Volksvertreters vor dem demokratischen Souverän zeugt, wenn er die Zeiten des Dialogs zwischen Wähler und Gewähltem so zynisch sieht. Da hat die Regierung Gusenbauer-Molterer die Dauer einer Legislaturperiode von vier auf fünf Jahre verlängert; man wollte nicht durch die Wähler beim Regieren gehindert werden.

Die „heillosen Versprechungen“, von denen Swoboda in Hinblick auf Griechenland spricht, die hat Österreich aber auch schon selbst erlebt. Am weitaus schlimmsten im September 2008, als das Parlament drei Tage vor der Wahl Milliarden zur Wählerbestechung beim Fenster hinausgeworfen hat. Milliarden, die dann später mit zur gegenwärtigen Krise samt Sparpaket geführt haben. Swoboda hat damals freilich keineswegs von „sinnlosen“ Wahlen gesprochen, war doch seine Partei die Hauptschuldige jener Aktion.

Alternativen zur Demokratie

Was aber sind langfristig die Folgen des Demokratie-Dilemmas? Es ist in der Tat nicht mehr absolut auszuschließen, dass viele heute demokratische Staaten in die Unregierbarkeit, in Chaos, in Gesetzlosigkeit versinken. Dass staatliche Strukturen nur noch in wenigen Bereichen funktionieren, dass statt dessen Kriminalität, Chaos und Faustrecht regieren. Während die Staaten immer noch mehr Gesetze beschließen, werden immer weniger Gesetze befolgt, und am Schluss gar keines mehr.

Eine andere, aber ebenfalls keineswegs erfreuliche Folge wäre der starke Mann, der unter vielerlei Versprechungen die Macht an sich reißt oder gar angedienert bekommt. Um sie erst wieder abzugeben, wenn er militärisch besiegt oder in einem revolutionären Kraftakt gestürzt würde. Ein solcher starker Mann war etwa Napoleon, der die blutigen Wirren der Französischen Revolution (die ja ursprünglich durchaus demokratisch-rechtsstaatlich begonnen hatte!) zur anfänglichen Erleichterung vieler Franzosen durch seine Machtergreifung beendete. Aber letztlich hat eben auch der einst so bejubelte Napoleon sein Land ins Elend gestürzt.

Ein erstaunlich erfolgreiches und schon lange funktionierendes Alternativmodell stellt die direkte Demokratie der Schweiz dar. Dort haben sich die Stimmbürger seit Jahrzehnten als viel verantwortungsbewusster denn die üblichen Machtträger der repräsentativen Demokratie erwiesen. Von der Landesverteidigung bis zur Schuldenfrage haben die Schweizer immer gezeigt, dass sie sich der Konsequenzen ihres Stimmverhaltens bewusst sind. Ihr Modell funktioniert – obwohl die direkte Demokratie immer als hemmungsloser Griff der Bürger in die Staatskasse attackiert wird.

Die Perspektiven dieser durchaus unterschiedlichen Alternativen wachsen jedenfalls. Das heißt aber noch nicht, dass die repräsentative Demokratie unwiderruflich am Ende ihres historischen Lebenszyklus angelangt sein muss. Aber sie braucht dasselbe wie die direkte Demokratie: ein hohes Ausmaß an Verantwortungsbewusstsein, sowohl der Wähler wie auch der Machthaber.

Dieses Bewusstsein wird jedoch von vielen Medien, Parteien und Gewerkschaften nicht gefördert, die statt dessen ständig Kurzsichtigkeit und Gruppenegoismus propagieren. Was vielen Bürgern aufs erste als die angenehmere Alternative gegenüber der sparsamen Strenge der schwäbischen Hausfrau erscheint. Obwohl sie – würde man nur ehrlich mit ihnen reden und ihnen nicht eine sozialutopische Fata Morgana vorgaukeln – an sich durchaus imstande sind, Notwendigkeiten zu begreifen.

Nationaler Grundkonsens ist entscheidend

Letztlich braucht jede funktionierende Gesellschaft einen grundlegenden Konsens zwischen Mächtigen und Bürgern: über die Notwendigkeiten des Zusammenlebens, über das Verhältnis von Rechten und Pflichten, über grundlegende Werte – altmodisch würde man sagen: über Moral – und auch über die volkswirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten. Es geht um den Wert der Familie, um Sparsamkeit, um die „Rule of law“, um die Treue gegenüber als durchwegs sinnvoll empfundenen Gesetzen (auch wenn einem kein Polizist über die Schultern blickt), um das Prinzip „Pacta sunt servanda“, um die Notwendigkeit von Leistung und Anstrengung, um gegenseitige Rücksicht und um die Wichtigkeit von Grundrechten, insbesondere Meinungsfreiheit, Menschenwürde, Eigentumsrechte und das Verbot von Willkür.

Wenn dieses Fundament funktioniert, dann funktioniert auch jedes politische System. Und die Demokratie tut das am besten. Dann muss auch ein Swoboda keine Wahlen mehr fürchten.

Die europäischen Völker haben aber anscheinend nach zwei Generationen eines so lange wie noch nie herrschenden Friedens und beständigen Wohlstandszuwachs viel von diesen Grundlagen verlernt. Und dann kann gar kein System mehr funktionieren.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das neue unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2012 09:33

    Oswald Spengler bezeichnete die Demokratie als Mittel der Sozialisten, mit der sie die alte deutsche Ordnung zerstoeren wollen.
    Er schrieb dies 1933 (1929-1933) in seinem Buch "Jahre der Entscheidung", das er urspruenglich "Deutschland am Ende" nennen wollte.
    Spengler sah zu dieser Zeit sehr deutlich, dass am Ende dieser sozialistischen Demokratie zwingend eine sozialistische Diktatur stehen wird.

    Mit Griechenland hat dies nur insofern etwas zu tun, als wiedereinmal Deutschland herhalten muss, um fuer Europa die heissen Erdaepfel aus dem Feuer zu holen. Und aehnlich wie Anfang des 20 igsten Jahrhundert wird wiedereinmal Deutschland als der Verursacher der mieslichen Lage der anderen europaeischen Laender bezeichnet.
    Hr. Swoboda hat gestern in seiner neuen Funktion Deutschland an den Pranger gestellt. Er forderte, dass Deutschland endlich seine Reparationszahlungen aus den Schaeden des WK II zu leisten haette. Wie er im uebrigen die armen Griechen als bemittleidenswerte Opfer hinstellte.

    Oswald Spengler wollte mit seinen Buechern unter anderem vor Eskalationen warnen, heute gibt es auch wieder genug Warner! Sind wir auch wirklich gescheiter geworden, um diese Warnungen auch wirklich zu verstehen?

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2012 12:54

    O.T.; aber ich muß mir Luft machen!
    Ja, sind wir denn noch zu retten!? Soeben wurde im Mittagsjournal weinerlich beklagt, daß jede Menge Therapieplätze für jede Menge "dringend" psychlogisch zu betreuende Kinder und Jugendliche fehlen. Man fragt sich da wirklich, wie es die Menschheit bis vor nicht allzu vielen Jahren eigentlich geschafft hat, den Nachwuchs OHNE Psychologen, Psychiater und Psychotherapeuten und vor allem OHNE PSYCHOPHARMAKA, mit denen heute schon massenhaft kleine Kinder und Jugendliche vollgestopft werden, nicht nur großzuziehen, sondern auch zu normalen Menschen zu erziehen. Man tut ja geradezu, als sei es ein Naturgesetz, daß ein Kind bzw Jugendlicher nicht ohne fremde seelische Hilfe aufwachsen könne. Nur das Natürlichste von der Welt wird ausgespart und ich spare mir's jetzt auch.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2012 12:46

    Wie soll unsere repräsentative Demokratie mit solchen Repräsentanten funktionieren?

    ICH WUSSTE NICHT WAS ICH DA UNTERSCHRIEB " So lautete die dümmliche Rechtfertigung von SOZIALMINISTER RUDOLF HUNDSTORFER als ihn im Juni 2006 Journalisten zu folgendem, bis dahin verschwiegenen Vorgang befragten:

    Am 8. September 2005 unterschrieb R. Hundstorfer als interimistischer
    ÖGB-Präsident eigenhändig,

  4. Ausgezeichneter KommentatorStefan Graf
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2012 07:52

    Der entscheidende Vorteil für die Schweiz liegt darin, dass der Bürger in der DIREKTEN Demokratie DIREKT Verantwortung übernimmt und somit mehr Sorgfalt walten lässt. Er hat niemanden, auf den er sich ausreden kann bzw. hinter dem er sich verstecken kann.

    In Österreich? Da gibt es eine Partei, einen Klub, eine Lobby, einen Koalitionspartner etc., auf die es sich trefflich mit dem Finger zeigen lässt...

    Eine Anregung an a.u.:
    Es wäre hilfreich, wenn Sie bei Aussagen wie der des Herrn Swoboda die Quelle anführen würden.
    Er sollte sich nach solch markanten Sprüchen mit einem Proteststurm konfrontiert sehen und dabei würde ich ihn gerne wörtlich zitieren.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2012 00:55

    Wir ernten die Früchte der jahrzehntelangen Erziehung durch unsere Volksvertreter, daß der Bürger zwar jede Menge Rechte gegenüber dem Staat besitzt, aber leider keinerlei Pflichten und genau das führt die Demokratie ad absurdum.

    In letzter Konsequenz endet diese Einstellung in Chaos und Anarchie, weil hilflose Politiker nurmehr auf ihren eigenen Vorteil achten und damit Wahlen samt Regierungsverantwortung scheuen wie der Teufel das Weihwasser, besonders die abgehobene Politikerkaste in der EU!

    Es gibt nur 2 Auswege aus diesem Dilemma - entweder der "starke Mann", was aber nicht nach Frieden und Wohlstand klingt, wie wir aus leidvoller, geschichtlicher Erfahrung gelernt haben.
    Oder wie schon erwähnt die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild, dann hätte die Demokratie noch eine Überlebenschance.

  6. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2012 10:20

    Die historische Regierungsform Österreichs und auch des Heiligen Römischen Reiches, welches immerhin fast 1000 Jahre bestand hatte, war die Monarchie, gestützt auf die römisch-katholische Kirche. Dieses Zweigespann wurde oft als "Thron und Altar" beschrieben. Einer meiner Lieblingsautoren Erik von Kuehnelt-Leddhin schrieb in einem Essay:

    "Was ist aber nun die Demokratie? Die Demokratie gibt eine Antwort auf die Frage: „Wer soll regieren?“ Die Antwort darauf ist: ,.Die Mehrheit der politisch gleichgestellten Bürger entweder in Person oder durch ihre im Mehrheirsverfahren gewählten Vertreter.“ Hingegen beantwortet der echte Liberalismus nicht die Frage nach dem Ursprung der politischen Gewalt, sondern nach ihrer Handhabung, also nicht wer, sondern wie regiert werden soll. „Wer auch immer regiert“, sagt der Liberalismus, „es muß so regiert werden, daß der einzelne Bürger die dem Allgemeinwohl nicht abträgliche größtmöglichste Freiheit genießt.“ Generell aber wird im Westen heute unter Demokratie die liberale Demokratie verstanden, wodurch schon eine nicht gelinde Verwirrung entsteht, denn auch eine absolute Monarchie oder eine Diktatur kann liberal (aber nicht demokratisch) und eine Demokratie sehr wohl illiberal sein. Ludwig XIV. war bedeutend liberaler als der Amerikanische Kongreß, der durch die Prohibition die Diät der Bürger kontrollierte. (Auch ein Einkommensteuerbekenntnis oder eine allgemeine Wehrpflicht wäre unter dem Roi Soleil undenkbar gewesen.)

    „Die Demokratie“, sagte der große Schweizer Gonzague de Reynold, „hat als Gesetz die Zahl, die Ziffer. Jede Regierung, die durch das Gesetz der Zahl bestimmt wird, ist ein tellurisches, seiner eigenen Schicksalhaftigkeit unterworfenes Phänomen. (Gonzague de Reynold: Conscience de la Suisse. Braconnière: Neuenburg 1938, S. 92)

    Darum kann im Zahlenrausch der Demokratie auch jedes beliebige andere Regime entstehen. Die Demokratie baut eben nicht auf die Person (aus Leib und Seele), sondern auf das „Individuum“ auf, das heißt auf die letzte unteilbare Einheit (Da das Individuum keine echten „personalen“ Eigenschaften hat, wird es auch als Schimpfwort benützt. Die „Person“ ist alles oder nichts. Darum kann sie im Französischen auch „Niemand“ bedeuten). So wird der Mensch Sandkorn im Sandhaufen. Geburt, Geschlecht, Wissen, Erfahrung, Charakter zählen alle nicht mehr. Jedermann kann zu jeder Funktion eingesetzt werden. Alles andere ist eine „undemokratische Diskriminierung“. Das aber ist völlig mit der biblischen Tradition unvereinbar.

    Die absolute Monarchie kann zur gekrönten Tyrannis werden, die absolute Demokratie endet, wie schon der große Liberale Alexis de Tocqueville voraussah, in einem „sozialistischen“ Totalitarismus. Wie wir eingangs erwähnten, ist die große politische Tradition des Westens die gemischte Regierungsform, das regimen mixtum, und in diesem hat auch die „reelle“ Vertretung der Regionen, Stände, Klassen, Berufe, Meinungen ihren Platz. Es gibt kein gutes Regieren ohne Dialog zwischen Regierenden und Regierten, ohne freie Meinung und Gedankenaustausch. Darum waren auch in der Geschichte nicht die republikanischen Liktorenbündel (Frankreich unter Robespierre, Italien unter Mussolini), nicht die Jakobinermütze, das Hakenkreuz oder das rote Pentagramm, sondern die Krone das wahre Symbol der Freiheit."
    (Erik von Kuehnelt-Leddihn, "Welche Staatsform hat geschichtliche Dauer?")

  7. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2012 14:21

    OT

    Die beste Nachricht zum heutigen Valentinstag!

    http://wien.orf.at/news/stories/2521103/

    Hoffentlich kommt "etwas Besseres" nach!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWilhelm Conrad
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 18:58

    Bereits bei der Verlängerung der Legislaturperiode des Nationalrates von 4 auf 5 Jahre habe ich ein ungutes Gefühl gehabt, das sich nun durch Aussagen wie jene Swobodas bestätigt. Mehr und mehr glauben die Politiker, sie könnten tun, was ihnen gefällt, sich straflos bedienen, nach Belieben schalten und walten - und die Wähler würden nur stören. Es wird uns allen nicht erspart bleiben, den Politikern viel mehr auf die Finger zu schauen! Wir sind alle gefordert!


alle Kommentare

  1. Sara (kein Partner)
  2. Hayden (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:19

    Yup, that'll do it. You have my apioiceatprn.

  3. Arsene (kein Partner)
    20. Januar 2015 14:52

    Absolutely first rate and cotdpr-botpomee, gentlemen!

  4. Gasthörer (kein Partner)
    17. Februar 2012 14:33

    Früher konnte das Volk, wenn es unzufrieden mit der Regierung war, sich eine neue wählen. Heute, so scheint es, sind die Regierungen in der Lage, wenn sie mit ihrem Volk unzufrieden ist, sich ein neues zu wählen.

    Die Geburtenstationen der Wiener Krankenhäuser sprechen hier eine eindeutige Sprache.

  5. Udo (kein Partner)
  6. Udo (kein Partner)
  7. Udo (kein Partner)
  8. Neppomuck (kein Partner)
    16. Februar 2012 14:37

    Demokratie a la Swoboda:

    § 1. In einer Demokratie, die ja “sozial” zu sein hat, haben immer die Sozialdemokraten (vulgo „Genossen“) recht.
    § 2. Sollte dies nicht zutreffen, etwa aufgrund wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse, tritt dennoch automatisch § 1 in Kraft.

    Durchführungsbestimmungen:
    Verweigert das Wahlvolk aus für einen in der Wolle gefärbten und aufgrund seiner inhärenten kognitiven Dissonanzen unverbesserlichen Urgesteins-Sozialdemokraten nicht erfassbaren Gründen diese Reglementierung und wird unruhig („mucken auf, weil sie geneppt werden“), wird umgehend eine sozialistische Räterepublik ausgerufen und Wahlen bis auf Weiteres abgeschafft.

  9. Herby (kein Partner)
    16. Februar 2012 14:07

    "Griechenland funktioniert überall dort, wo der Staat durch Abwesenheit glänzt."

    Ein sehenswertes 'Weltjournal' von Burgit Bock, noch eine Woche zu sehen auf:

    http://tvthek.orf.at/programs/1328-Weltjournal

  10. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    15. Februar 2012 18:58

    Bereits bei der Verlängerung der Legislaturperiode des Nationalrates von 4 auf 5 Jahre habe ich ein ungutes Gefühl gehabt, das sich nun durch Aussagen wie jene Swobodas bestätigt. Mehr und mehr glauben die Politiker, sie könnten tun, was ihnen gefällt, sich straflos bedienen, nach Belieben schalten und walten - und die Wähler würden nur stören. Es wird uns allen nicht erspart bleiben, den Politikern viel mehr auf die Finger zu schauen! Wir sind alle gefordert!

  11. Segestes (kein Partner)
    15. Februar 2012 17:41

    Zitat: "Letztlich braucht jede funktionierende Gesellschaft einen grundlegenden Konsens zwischen Mächtigen und Bürgern."

    Bitte??!?

    Dafür zu sorgen, dass niemand allzu viel Macht in sich vereinen kann - daran muss einer wahrhaft demokratischen Gesellschaft gelegen sein!
    Aber bestimmt nicht ist ein Kuschelkurs mit einer Geld- und Intelligenz-Junta anzustreben, wie wir sie im Parlament, im Meinungskartell der Mainstream-Medien und in hysterischen NGOs vorfinden!

    Unterberger, wenn ein Konservativer und Systemprofiteur wie Sie vorgibt, sich um unser demokratisches System zu sorgen, dann ist das ähnlich glaubwürdig, wie wenn ein Anarcho über die Vorteile von Rechtsstaatlichkeit philosophiert.
    Sie mögen nicht alles goutieren was in der Politik so abläuft, aber an echten Veränderungen kann Ihnen sicher nicht gelegen sein.
    Sie gehören, mitsamt der restlichen Journalisten-Mischpoke, deren Gfriser wir seit Jahrzehnten ertragen müssen, einfach zum System.

  12. Tertullian (kein Partner)
  13. Wahrheit (kein Partner)
    15. Februar 2012 13:03

    OT: SPÖ-Frauenberger wütet wieder- köstlich!

    http://www.werbewatchgroup-wien.at/

    • cmh (kein Partner)
      15. Februar 2012 14:07

      Gemeldet wurde u.a. bisher auch ein Werbesujet für Dyson Staubsauger, nämlich wenn ich richtig gesehen habe ein Damenpopo im Bikini.

      Also ich stelle mir vor, die Prammerin in ihrer ganzen Schönheit, oder die Lunacek würde für Staubsauger werben. Man kann dann sicher garantieren, dass kein Mann soein Staubsaugerding angreift. Dann ist wieder nix mit Halbehalbe und die pösen Matchos sind schuld.

      Es stimmt sicher, dass die Tussen nicht wissen, worauf man als Mann schaut. Aber daraus gleich ein Denunziantenforum machen ... das ist hirnverbrannt äh nein typisch weiblich. Denn es genügt ja nicht nur, dass eine Sache unangenehm zu erledigen ist, man darf dabei auch keinen Spaß haben.

      Lustigerweise haben diese Edelemanzen noch nie ein Problem mit Formaten wie Austrias next Topmodel und ähnlichen Castingshows, bei denen sich unerfahrene aber willige und ehrgeizige Frauen prositituieren.

    • cmh (kein Partner)
      15. Februar 2012 14:19

      Natürlich ist das Video geschmacklos in bester britischer Manier. Aber die sind halt so.

      Dass sich unsere Tussen aber über britische Geschmacklosigkeiten echoffieren ist dann auch wieder eigenartig.

    • Segestes (kein Partner)
      15. Februar 2012 19:12

      Herrlich!

      Zitat aus diesem in Pink gehaltenen Albtraum von einer Internetseite:

      "Hier wird eine halbnackte Frau mit dem beworbenen Produkt - Rasenmäher - gleichgesetzt. Die Frau räkelt sich in sexualisierter und dekorativer Funktion als Blickfang auf dem Produkt, um das Produkt begehrenswert zu machen. Die Darstellung suggeriert, DASS FRAUEN EINE WARE SIND."

      http://www.werbewatchgroup-wien.at/bad-news-5

      Eine total falsche, um nicht zu sagen, saudumme, Interpretation!
      Die abgebildete Frau soll den Eindruck vermitteln, dass "Mann" sie mit dem Rasenmäher beeindrucken kann - Stichwort Balzverhalten.
      Nichts anderes steckt dahinter!
      Wie vernagelt muss man eigentlich sein, dass man hier nun die Käuflichkeit der Frau herauslesen kann???
      Dieser Logik nach, wäre ja jede Produktwerbung mit Menschen tabu!

      Aber bei diesem Feuereifer gegen die freie Sexualität der Frau vorzugehen, verwundert es nicht, dass sich die Roten so gut mit dem Islam verstehen. Gleich und gleich gesellt sich eben gerne.

    • Wahrheit (kein Partner)
      15. Februar 2012 19:33

      Mein Favorit: :-)

      Jack Wolfskin
      Die Frau befindet sich im Zentrum des Bildes, in Outdoorbekleidung. Sie geht voran, hinter ihr geht ein Mann. Ihr Blick ist nach vorne gerichtet. Ihre Darstellung ist weder sexualisiert, noch dekorativ, noch abwertend. Bekleidung, Gesichtsausdruck und Körpersprache sind dem Setting entsprechend - eine Frau betreibt Outdoorsport und trägt dafür vorgesehene und adäquate Bekleidung.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      15. Februar 2012 19:41

      Also diese Werbewatschgruppe - sagenhaft. Hirnamputiert zu sein ist dort sicher nicht Pflicht, aber es dürfte ungemein helfen . . . .

    • Undine
      15. Februar 2012 20:13

      @Wahrheit

      Die einstige Bigotterie der kath. Kirche wird vom PC-Wahn der Linken um ein Vielfaches übertroffen!

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2012 21:10

      @Segestes, das Problem unserer stutenbissigen WerbewatcherInnen ist ja, dass die Frau mit dem Rasenmäher hübsch ist. Und ihre eigenen Männer vielleicht Interesse an dem, äh, Rasenmäher entwickeln könnten.

      Zur Produktwerbung mit Menschen, da hat es doch vor einiger Zeit dieses Bierplakat gegeben, wo drei dürftig bekleidete Damen die verschiedenen Hopfenlimonaden der Brauerei (weiß leider nicht mehr welche, das zum Thema Werbeeffekt....) repräsentierten. Erwartungsgemäß der Aufschrei der Gouvernanten, da die Mädels auch noch eine Augenweide darstellten.
      Also änderten die listigen Werbemacher das Plakat auf drei halbnackte junge Männer - und siehe da, die Gouvernanten schwiegen. Die Frage ist nur, warum? Entweder, weil es in unserer metrosexuellen Weicheiergesellschaft nur noch Fraueninteressen, aber keine Männerinteressen mehr gibt, oder weil die Sittenwächterinnen vor Geilheit soviel Saftl über die Lefzen tropfte, dass sie nicht mehr reagieren konnten.

      @Undine: Sie stehen sich näher, als sie denken. Wenn Menschen glauben, sich im Besitz der Wahrheit zu befinden, das "Gute" zu repräsentieren, benehmen sie sich immer gleich.
      Deshalb zerstören die Linken auch nicht die Religion, sondern sie wechseln sie aus. Deshalb hassen so viele Menschen auch jene Liberalen, die die Freiheit des Menschen an erste Stelle setzen, und rennen dafür lieber Rattenfängern hinterher, die ihnen Ersatzreligionen für jene bieten, von denen sie abgefallen sind.
      Taliban ist überall.

    • cmh (kein Partner)
      16. Februar 2012 11:13

      @ Jack Wolfskin

      Auf der Alm gibt's halt ka Sünd. Oder ist es jetzt pc zu sagen "Outdoor gibt's ka Sünd"?

      Hier noch eine kleine Aufgabe:

      http://www.youtube.com/watch?v=PPIRwa5nKA4&feature=related

      ist das sexistisch? Die Frauen sind so schnuckelig. Aber ich muss wie hypnotisiert auf die amerikanischen Essgenwohnheiten starren: Pappbecher, Plastikgabeln und voller Fingereinsatz!

      Diese Frauen spielen alle "Männerrollen" - aber essen können sie nicht. Das ist pc.

    • cmh (kein Partner)
      16. Februar 2012 11:22

      @Reinhard

      Es ist natürlich gut, wenn man nicht von Selbstzweifeln zerfressen ist.

      Aber es ist nicht gut, wenn man sich im Besitz der einzigen Wahrheit wähnt.

      Deswegen beten Christen auch : "Herr hilf meinem Unglauben!"

      Ein Allah hätte solche längst derschlagen und ein Stalin in den Gulag gesteckt.

    • cmh (kein Partner)
      16. Februar 2012 11:32

      Ein Mann kommt zum Psychiater und sagt, er sehe überall nur nackte Frauen.

      Der Arzt malt an die Tafel einen Kreis und fragt, was der Patient da sehe. "Eine nackte Frau!" Dann malt der Arzt nacheinander ein Dreieck und ein Quadarat an die Tafel und fragt jedesmal nach dem Dargestellten. Immer ist die Antwort: "Eine nackte FRau!"

      Darauf diagnostiziert der Psychiater eine Wahnvorstellung, die sich darin ausdrückt, überall nackte Frauen zu sehen. Er teilt dies dem PAtienten mit.

      Entrüstet sagt der darauf: "Warum denn ich? Wer hat denn die ganzen Schweinereien an die Tafel gezeichnet?"

      PS Diesem Manne ist nicht zu helfen.

  14. Christoph K. (kein Partner)
    15. Februar 2012 10:57

    A.U. irrt, wenn es sagt, dass wir die demokratischen Grundlagen verlernt haben.
    Wir haben sie noch gar nicht gelernt.

    Ja, ein allgemeiner Konsens über die in der Gesellschaft und der Verfassung verankerten Werte und Grundrechte ist für eine demokratische Gesellschaftsordnung unerlässlich.
    Eine auf Dauer funktionierende Demokratie benötigt aber noch eines: Die Bürger müssen sich für das, was im Staat passiert, VERANTWORTLICH fühlen.
    Artikel 1 unserer Verfassung besagt: Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.
    Wenn das Recht vom Volk ausgeht, so ist aber auch das Volk für das Recht und die darauf beruhenden Rechtsakte tatsächlich verantwortlich.

    Dieser unangenehmen Wahrheit haben sich die Völker Europas in den 100 bis 200 Jahren Demokratie noch nicht gestellt (mit Ausnahme der Schweiz, die schon viel länger demokratische Strukturen hat und vermutlich gerade deshalb viel weiter ist).

    Die europäischen Wähler gehen alle paar Jahre zur Wahl, machen ihr Kreuz und glauben, die Verantwortung für den Staat an die Politiker abzutreten. Wenn diese dann Unsinn machen, bricht das große Jammern aus, wie es denn sein kann dass die "verantwortlichen" Politiker dies oder das nicht endlich erkennen und umsetzen. "Warum haben wir denn so schlechte Politiker?"

    Leider geben wir die Verantwortung für unsere Gesellschaft mit dem Wahltag nicht ab. Wir wählen lediglich Vertreter, die die Entscheidung in unserem Namen treffen (siehe oben Art.1 B-VG). Wie jeden anderen, der Verantwortung an einen Vertreter delegiert, trifft uns im Fall des Versagens unserer Politiker ein Auswahlverschulden und die volle Last der Verantwortung.

    Erst wenn wir uns dieser Verantwortung bewusst werden, wenn wir die Handlungen der Politiker als unsere Handlungen begreifen, kann Demokratie funktionieren. Bis dahin leben wir in einer Oligarchie mit demokratischem Anstrich.

    Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      15. Februar 2012 11:19

      A.U. stellt sich sozusagen regelmäßig selbst das "Haxl" und schreibt Blödsinn

      Hier schreibt er im übertragenen oder direkten Sinne auch von "Verantwortung" "Kultur" "Bildung"
      "Erziehung""schwäbische Hausfrau"und wörtlich von "Nationalem Grundkonsens" ja sogar von "Verbot von Willkür" ...

      An anderen Stellen in diesem Forum schwadroniert er dann ebenso flott von den Vorzügen der freien Marktwirtschaft , dem Neoliberalismus und dass "DER STAAT" sich aus alle dem herauszuhalten hat, so als ob in den letzten 5 Jahren "da draußen" eigentlch eh nix passiert wäre an "Willkür" "Unkultur" "Missbildung" "Perversität wirtschaftlicher Natur" unter dem System der ach so weisen "Liberalen" Idee!
      Er übersieht recht gefliessentlich, dass gerade daraus das Ohnmachtsgefühl und die Politikverdrossenheit im Fußvolk entsteht und schreibt hier als scheinbar omnipotenter Alleswisser diesbezüglich wieder einmal umso gehörigeren Bockmist.

      Aber: Er darf es zu Recht, das Daherschwadronieren!
      Es ist ja hier sein Privatgemach!
      Wer sollte ihm hier etwas vorhalten können.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2012 15:20

      Tja, das begreifen die strammen Genossen mit ihrem Traum des hundertprozentigen Staatseigentums aller Produktionsmittel nie, dass Wirtschaft und Politik eben unabhängig voneinander existieren können.
      Wenn es funktionieren soll, sogar müssen.
      Aber wer nach umfassender Allmacht strebt, kennt keine Grenzen und wirft alles in einen Topf.
      Grüße an den Großen Bruder.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      15. Februar 2012 15:45

      >>> Hab Dir eh unten schon entsprechendes gschrieben .. das passt hier auch
      ganz gut und für Dich generell sowieso!
      Es ist, so wie die Zeilen vorliegen, im Weiteren die Zeit zu schade für Dich.

    • Trollfresser (kein Partner)
      15. Februar 2012 16:47

      Dilo

      Simma heute nervös?

      Oder nur naturbissig?

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2012 20:55

      Schade DILE, ich habe mich schon auf einen kabarettistischen Nachschlag gefreut.
      Na so ein Pech.

  15. D.I.L.E. (kein Partner)
    15. Februar 2012 10:54

    ... eine große GUTE und eine kleine SCHLECHTE Nachricht!

    Angefangen mit der GUTEN (weils gar so schön ist!):

    Es tut schon sehr, sehr GUT, wie A. Unterberger derart gewissenhaft
    analysierend, das Prinzip "Demokratie" als die problematischste aller Regierungsformen, welche aber immer noch die beste ist, herausarbeitet und
    so für diese einsteht, was für mich bei ihm längst nicht immer so klar erscheint.
    Ganz im Gegenteil!

    Die kleine SCHLECHTE:
    Wenn sich Andreas Unterberger hier wieder einmal, geradezu schon belustigend,
    künstlich aufregt, in diesem Fall über den "SPÖler" Swoboda, weil der wegen
    des zur Zeit in Griechenland sichtbaren gesellschaftlichen Ausnahmezustandes, in welchem aus dem Schockzustand der bitteren Not das kollektive rationale Denken tatsächlich massiv beeinträchtigt erscheint, momentan Wahlen als problematisch betrachtet, dann holt sich eben A. Unterberger nur sein täglich notwendiges Quantum vom persönlich unverzichtbaren Kratzbaum namens SPÖ.
    Swoboda hat nämlich in dieser Situation absolut recht!
    Bevor Wahlen durchgeführt werden können, ist es wichtig, dass der grundlegende Konsen im Volk wieder aufgebaut wird, >>> mit Hilfe von aussen.

    A. Unterberger schreibt ja erfreulicherweise oben selbst:
    "Letztlich braucht jede funktionierende Gesellschaft einen grundlegenden Konsens zwischen Mächtigen und Bürgern."

    Hannes Swoboda steht "ungschaut" MINDESTENS im selben Maß für die Demokratie ein wie A. Unterberger, auch wenn dieser es noch so gerne anders in seiner Räuberhöhle hier verbreiten möchte.

    So darf A. Unterberger beruhigt sein,
    und sich wieder abregen! :-)

    Ohne seiner gesellschaftspolitische Extremschlagseite bzw. ohne seinem gedankenumnebelnden Schwarz/RoT-Denken kann und konnte Unterberger eben noch nie leben und schreiben.
    Und so wird und wurde dann halt allzu vieles mistig was er schreibt!

    • Harald (kein Partner)
    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2012 14:28

      Wenn Unterberger schreibt, ein vom Volk gewählter parteiunabhängiger Regierunschef mit Unterstützung der EU würde mehr bewegen als unsere schleimschmierenden Parteisoldaten, wird sich aufgeregt und ihm (gerade erst zwei Tage her) Demokratie- und Verfassungsfeindlichkeit sowie die übliche Nähe zu ultrarechtem Gedankengut (mit dem die Linken immer kommen, wenn es keine wirklichen Argumente gibt und man nur darauf aus ist, Personen anzupinkeln um sich nicht mit ihren Inhalten auseinandersetzen zu müssen) unterstellt.

      Doch kaum möchte ein Linker für jene krisenbehaftete Zeit, in der es den Linken passieren könnte dass sie vom undankbaren Volk für ihre Verschwendungspolitik abgewatscht werden, die Wahlen aussetzen (was als Letzter in dieser Form ein gewisser Herr Schicklgruber durchgezogen hat - wäre, würde Herr Swoboda gleiches für Österreich fordern, für mich ein klarer Fall von politisch motivierter Wiederbetätigung und damit Verstoß gegen den im Verfassungsrang stehenden Staatsvertrag) bis das Volk soweit bearbeitet ist, dass es wieder richtig funktioniert, ist natürlich alles in bester Ordnung.
      Da heißt es sogar, Zitat DILE: "Bevor Wahlen durchgeführt werden können, ist es wichtig, dass der grundlegende Konsens im Volk wieder aufgebaut wird, >>> mit Hilfe von aussen."
      Das mit dem Schwammbegriff "grundlegender Konsens" (wer gibt den wohl vor?) kann man auch anders formulieren: Wenn das Volk Gefahr läuft, der von den Machthabern als nicht zulässig eingestuften Ideologie zuzulaufen, muss es diszipliniert werden, bis es weiß, was es gefälligst zu wählen hat.
      Hat ja damals in der Tschechei und in Ostdeutschland auch funktioniert.

      Merkt's Ihr Linksfaschisten überhaupt noch, in welcher Tradition Ihr unterwegs seid? Oder ist es Euch egal, weil Euch eh jedes Mittel Recht ist, wenn es nur um die eigene Machtposition geht?
      Jede Gesellschaftsform ist gut, Hauptsache sie wird von den Sozen beherrscht.
      Und dann über "gesellschaftspolitische Extremschlagseite" schwadronieren.
      Wenn es nicht so traurig wäre, dass ein ganzes Volk mit solcher Propaganda zugedröhnt wird, müsste man über den ganzen Schwachsinn den ganzen Tag schallend lachen.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      15. Februar 2012 15:41

      Reinhard, reg Dich ab! (oder auch nicht! .. wie es gefällt)

      Im von Dir erwähnten Beitrag schreibt Unterberger am Ende des Textes:

      "Wenigstens eines wissen wir aber jetzt fürs nächste Sparpaket, das ja zweifellos in absehbarer Zeit ins Haus steht: Wirkliche Reformen bringt keine Koalition, sondern nur noch ein parteiunabhängiger Regierungschef durch, der die gesamte Drohkraft der EU und der internationalen Finanzwelt hinter sich hat. Nur ein solcher Regierungschef braucht keine Rücksicht auf Landeshauptleute, auf Gewerkschaften, auf Kammern, auf Ärzte, auf ideologische Wunschprojekte und auf den nächsten Wahltermin zu nehmen."

      Na! Was bitte steht da anderes in diesen Zeilen dahinter, als antidemokratische Gesinnung und dies "VÖLLIG UNNOTWENDIG" angesichts eines Staates, einer Regierung, welche zwar tatsächlich zu tun hat um die "zeitgenössischen" Probleme in Griff zu halten bzw. zu bekommen, welche aber eben auch längst nicht katastrophal und NUR schlecht oder gar unverantwortlich agiert.
      (So wie Unterberger versucht es seit Jahr und Tag unter genug Dummen zu verbreiten.) Unterbergers Zeilen entbehren hier jeden Augenmaßes und jeder Verhältnismäßigkeit, warum auch immer!

      Und dann, wenn ein EU - Verantwortlicher, nach all den Meldungen über das inzwischen (ja schon wieder verständliche) entstandene Chaos im Denken und Handeln des griechischen Volkes mit Recht vermerkt, dass Wahlen DERZEIT kontraproduktiv sein würden, weil diese auf Grund eben dieses geistigen Zustandes im Volk nur noch weitere Extreme und Irrationalitäten gebären würden, ausgerechnet dann kommt ER , Unterberger daher, als DER und EINZIGE und GROßE Demokratiebewahrer.
      Das ist tatsächlich nur mehr komisch und zum Lachen!
      Unterberger macht sich damit selber zur personifizierten, grotesken Lächerlichkeit!
      Vor allem auch weil H. Swoboda in seinem gesamten bisherigen politischen Leben
      nie auch nur einen Hauch an Zweifel über seine demokratiepolitische Gesinnung geliefert hat.

      Swobodas einziger tatsächlicher Fehler in diesem Falle besteht darin, dass er aus den Reihen der SPÖ kommt.
      Das genügt dann für einen inzwischen schon mehr als fragwürdigen Kapazunder wie A. Unterberger schon vollkommen für die Abfassung solch umfassend deplazierter Suaden.

      Dir ins Gesicht geschrieben, lieber Reinhard, bleibt hier nichts anderes zu vermelden als das DU einer von den klassich Dummen bist, welche Leuten wie Unterberger auf den Leim gehen, sodass du, anscheinend völlig des (eigenen) Verstandes beraubt bis zum Umfallen lächerlich nur mehr Äpfel mit Birnen, also in diesem Fall Österreich mit Griechenland vergleichst!

      Das mit den SOZEN kannst Du Dir, wenn du willst sparen oder eben auch nicht, wie du eben willst! Es hat jedenfalls hier nichts zur Sache.
      Ich bin jedenfalls bequemerweise völlig parteiungebunden, ohne jeder Abhängigkeit oder Vorteilsnahme aus nur irgendeiner politischen Ecke Österreichs oder sonst woher!

      Um so leichter ist es mir dafür und dadurch auch hier meine ureigensten Gedanken und Meinungen auszudrücken! Und darum gehts ja, oder?

      Aber derartiges ist für so heillos geistig verbohrte Zeitgenossen, wie Du sie hier auch darstellst und repräsentierst, ja in keiner Weise (mehr) vorstellbar!
      Ärmster! :-)

    • Trollfresser (kein Partner)
      15. Februar 2012 16:53

      Der Unterschied zwischen dem DILE hier und dem Tilo S. in Bruxles ist lediglich, dass DILE selbstverständlich und jederzeit Schwachsinn absondern darf, der Svoboda im EU-Parlament (der mit dem erschwindelten Mandat) aber nicht zu knapp dafür bezahlt wird, eben keinen sochen Dreck zu schwadronieren.

      An dem Sinken der rethorischen Deckung der Sozen, die uns diese Sager jetzt präsentieren, kann man erkennen, dass denen sehr wohl bereits der Arsch auf Grundeis geht. Sie sind aber nur zu feige, es auch zuzugeben.

      Und falsch und feig zu sein ist zwar menschlich verständlich, aber nicht unbedingt eine Charaktereigenschaft von Volksvertretern, die fähig sind, uns aus der Krise zu führen.

    • cmh (kein Partner)
      15. Februar 2012 16:55

      D.I.L.E.

      Die wirklichen Sklaven haben sich an die Ketten bereits gewöhnt und spüren sie nicht mehr.

      In diesem Sinne magst Du unabhängig sein.

    • kaffka (kein Partner)
      15. Februar 2012 17:12

      Ist dieser Swoboda der selbe Gemeindebonze, der nicht wusste, dass man zum Bau einer Strasse durch die Wüste Beton und für diesen eine ungeheure Menge an Wasser braucht, das man aber in der Wüste (NONA) selten, bzw garnicht findet?

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      15. Februar 2012 17:45

      cmh. Trollfresser, kaffka und ähnlich - gleiche:

      Ihr habt hier nach unten tatsächlich unendlich viel Platz
      um Eure krankhaften Auswürfe loszuwerden
      Bitte bedient Euch!

      Ihr seid im Weiteren ungestört!

      Und viel Vergnügen beim Darmentleeren! *g*

    • trollala (kein Partner)
      15. Februar 2012 17:56

      Hahaha, D.I.L.E., natürlich haben wir nach unten jede Menge Platz.
      Im Gegensatz zu dir.
      Du bist schon am tiefsten Punkt angekommen.

    • François Marie Arouet (kein Partner)
      15. Februar 2012 18:28

      @D.I.L.E.

      ********!

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2012 20:51

      Ach DILE, Sie putzige kleine Figur, ich bin so froh dass es Sie gibt! Der Alltag ist ernst genug, da habe ich immer wieder gerne was zu lachen.

      Cmh, das schönste Beispiel für die Blindheit der Leute ist die Aufregung um die Telekom-Schmiergelder. Ohne Frage eine Schweinerei, und ich wünsche mir für die Verantwortlichen, dass sie ordentlich zur Rechenschaft gezogen werden.
      Auffallend ist nur, dass eine jener Systemparteien, bei der es Usus ist altgediente und treue Parteigenossen in diverse Vorstandsetagen von Staatsbetrieben, Energieversorgern oder Banken zu entsenden, in denen jeder einzelne von denen pro Quartal mehr Kohle einsackt als die Telekom insgesamt an das BZÖ geschmiert hat, sich jetzt besonders empört und aufplustert - und keiner von ihren treuen Anhängern merkt das. Von sonst ach so investigativ aufdeckenden Grünlingen über die ach so unabhängigen Medien bis zur angeblich ebenso unabhängigen Staatsanwaltschaft halten auch alle brav still, wenn es von dieser Seite nach Freunderlwirtschaft, Schieberei, Betrug oder Korruption stinkt. Man will die Hand, die einen füttert, nicht nur nicht beißen - man schnuppert nicht mal dran.

      Manchmal habe ich den Verdacht, unser Bundespräsident sitzt nur deswegen so oft am Häusl, weil er es sich nicht abgewöhnen kann, denn in der Löwelstraße machen' s sich den ganzen Tag vor Lachen fast in die Hosen, wenn sie sehen, wie sich ein Großteil des Volkes aussackeln und veralbern lässt und dafür noch dankbar jubelt.

      Einer wie unser Zwergengenosse DILE ist ja nur eine typische Randerscheinung der Volksverblödung. Und ich bin froh, dass Unterberger hier Andersdenkende nicht wegzensuriert, wie es in den einschlägigen linken Foren oder denen der auf PC gebürsteten und mit Dankbarkeitsinseraten geschmierten Medien üblich ist.

    • Udo (kein Partner)
      16. Februar 2012 17:41

      @Reinhard
      Ich bin auch froh, dass Unterberger hier Andersdenkende nicht wegzensuriert, aber solche fragwürdigen Geisteszustände lesend zu konsumieren, ist mindestens UNNÖTIGE ZEITVERSCHWENDUNG wahrscheinlich sogar SCHÄDLICH.

      D.I.L.E.
      14. Februar 2012 13:17

      "Es bleibt alleine das bewährte Modell der Sozialen Marktwirtschaft, in welcher die Gesellschaft noch eine Chance hat im ausgewogenen Rahmen Einfluß und Kontrolle auf die IHRE Wirtschaftsentwicklung bzw. deren Spielregeln auszuüben!"

      D.I.L.E.
      15. Februar 2012 15:41

      "Das mit den SOZEN kannst Du Dir, wenn du willst sparen oder eben auch nicht, wie du eben willst! Es hat jedenfalls hier nichts zur Sache.
      Ich bin jedenfalls bequemerweise völlig parteiungebunden, ohne jeder Abhängigkeit oder Vorteilsnahme aus nur irgendeiner politischen Ecke Österreichs oder sonst woher!

      Um so leichter ist es mir dafür und dadurch auch hier meine ureigensten Gedanken und Meinungen auszudrücken! Und darum gehts ja, oder?"

      Nicht bei dile.

  16. Onkel Hans (kein Partner)
    15. Februar 2012 09:17

    Hat die Demokratie die beste Zeit schon hinter sich, fragt Andreas Unterberger. Nun die Zukunft wird die Antwort geben. Jedenfalls lese ich in Zeitungen, dass sich die europäischen Politdeppen in China (!) zum Kredit-Betteln anstellen, weil Europa bis hinter beide Ohren verschuldet ist und China Devisenreserven bis zum Abwinken bunkert. Mein Gott, wie haben diese Politclowns das einst stolze Europa abgewirtschaftet. Aber verstärkt mit den Millionen Zuwanderern nach Österreich der letzten Jahrzehnte, dieser wahrlichen Elite von Leistungsträgern, werden wir das schon schaffen (LOL).

    Apropos Zuwanderung: der designierte Herr Oskar Deutsch, so lese ich in der PRESSE, fordert die Zuwanderung von etlichen Tausend Juden nach Österreich. Meinerseel, dass ich das noch erleben darf: Da erhebt sich der Ruf nach einer Bevölkerungspolitik nach VÖLKISCHEN Kriterien und niemand schreit: "Wiederbetätigung".

  17. Frage (kein Partner)
    15. Februar 2012 08:15

    Das ist doch ein interessantes Thema, da wird über die böse Jugend und ihre seltsamen Tätigkeiten, sowie den Werteverfall schwadroniert - Kernaussage: Früher war alles besser. Die Werte intakt, die Psyche der Kinder in Ordnung und offenbar haben sich die Kinder damals auch noch mit anständigen Dingen ihre Zeit vertrieben.
    Nun geht die Kritik an der ach so bösen verkommenen Jugend ja zurück bis in die Antike, aber das wissen ja unsere wertorientierten Bildungsbürger hier sicher.

    Eines würde mich allerdings interessieren: Wie konnte es dazu kommen? Klar, die linkslinken 68er Kommunismusmarxisten haben alles kaputtgemacht, so die hier gängige Geschichtsauslegung. Aber gehen wir doch mal einen Schritt tiefer - aus welchem Schoß kroch diese böse Brut, wenn doch früher alles so toll war? Wie konnte es sein, dass diese Menschen von der konservativen Perfektion abweichen wollten und die funktionierende Gemeinschaft zerschlagen haben? War das gar eine neuzeitliche Wiederholung der Schöpfungsgeschichte - die Hippies naschen von der verbotenen Frucht und zerstören das wertkonservative Paradies? Das verwundert mich alles schon etwas, ich bitte um Erklärung der Experten hier.

    • Antwort (kein Partner)
      15. Februar 2012 09:46

      Man sagt zwar, dass es keine dummen Fragen, sonden nur dumme Antworten gäbe, aber es gibt Fragen, an denen merkt man, dass der Fragesteller selber dumm, unerzogen, unkonzentriert oder sonst irgendwie nicht bei der Sache ist.

      Hier muss eine sinnvolle Erziehung einsetzen, die behutsam und taktvoll belehrt und fallweise auch energisch zurechtweist.

      Bei der gegenständlichen Frage merkt man, dass eine Antwort dringend erforderlich ist.

      Denn die Frage hat nur irgendwas einmal vom Gemäkel zwischen den Generation aufgeschnappt und glaubt, dass dies hier passe. Tut es aber nicht!

      Unterberger hat nicht alle möglichen schlechten Eigenschaften der Jugend herbeigeschwafelt - auch wenn die linke (?) Frage das so verstehen wollte.

      Er hat lediglich - und das ist wohl unbestreitbar - auf eine unbefriedigende Relation zwischen Input und Output in unserem Erziehungswesen hingewiesen. Daran ist aber nicht die Jugend schuld, sondern die Erziehungsmethoden der heutigen zumeist kinderlosen "Erziehungswissenschafter".

      Kapiert?

    • ProConsul
      15. Februar 2012 09:59

      Frage

      Es begann alles mit der Aufklärung, seit damals wurde durch Demokratie, Industrialisierung, Globalisierung, jüdisch-dominiertes Freimaurertum und Finanzkonzentration die alte Ordnung - Thron und Altar, aber auch das ständische Prinzip niedergerissen. Seit damals herrschen abwechselnd diverse menschliche, gottlose Ideologien zB. Kommunisms, Nationalsozialismus, Sozialismus, Kapitalismus etc. Wir wurden immer wieder von vraussehenden Männer gewarnt Zb. Oswald Spengler, Aldous Huxley, George Orwell, Alexander Solzenhitsyn, Fiodor Dostojewski. Aber auch die Kirche(n) haben immer wieder mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass kein System ohne Gott bzw. ethische Standards funktionieren kann. Es sei hier nur exemplarisch ein Zitat von Solzehnitsyn angefügt:

      "Nach der Befreiung von Raubzügen des korrupten Beamtengesindels im Kommunismus darf der Liberalismus keine Chance erhalten, das neue Rußland zu einer Billigkolonie des westlichen Kapitals zu erniedrigen. Die Massengesellschaftlichen Systemedes Kommunismus und des Kapitalismus sind identisch, verankert in den Dogmen der Aufklärung eines ideologischen Liberalismus, in der seelischen Entwurzelung der Völker." (Alexander Solzehnitsyn)

      Heute wird Rußland vom Geheimdienst und ein paar jüdischen Oligarchen kontrolliert

      "Der Freiheitsbegriff den die Aufklärung hervorbrachte, hat sich als der einer egoistischen Willkür, als rücksichtslos, gott- und kulturlos erwiesen, er hat sich als ein vordegründig primitives, unter Betracht seiner Entwicklungsstufe dem Menschen unwürdiges Ideal herausgestellt, das den Gesetzen des Lebens widernatürlich entgegensteht und die Unterdrückung anderer impliziert. Ein solcher Freiheitsbegriff musste zwangsläufig zur korrupten und materialistisch-mammonistischen Ego- und Gewaltgesellschaft mit werte- und gewissenlosen Menschen, zur Herrschaft des Geldes, sowie auch zur Zerstörung ökologischen Lebensgrundlagen, also in Unfreiheit führen.

      Indem die Aufklärer dem Menschen sein spirituelles Wesen absprachen, haben sie ihm auch seine Würde und den Sinn seines Daseins genommen. Wie wir es in der 'aufgeklärten' Gesellschaf heute allerorst beobachten können, ist die Masse der Menschen zu funktionierenden, abhängigen und gefügigen, meinungskonsumierenden und systemkonformen Arbeits- und Konsumwesen verkommen, zu charakter- und identitätslosen Wesen ohne Originalität und Individualität, die durch Politik, Medien und Werbung dem Zeitgeist enstprechend konditioniert und gleichgeschaltet, auf Konkurrenzdenken programmiert, fremdbestimmt und gehirngewaschen sind. Der Versuch, das menschliche Dasein auf das Materielle, auf Kommerz, Kalkül und Konsum zu reduzieren, ist weitestgehend geglückt! Die materialistische Wertevermittlung durch Aufklärungsapostel hat den heute überall anzutreffenden pseudo-intellektuellen und triebgesteuerten oberflächlichen Spaß- und Genußmenschen hervorgebracht, der sich gut gekleidet, sportlich durchtrainiert und sexuell befreit immer up to date nur in der Vordergründigkeit des Lebens bewegt, der profitgierig und profilsüchtig immer nur seinen eigenen Vorteil sieht - ohne Gemeinsins und ohne jegliches Gespür für Wahrheit und spirituelles Verantwortungsbewußtsein." (Reichsbewegung, Zeitenwende im Christentum)

    • Frage (kein Partner)
      15. Februar 2012 13:04

      @Antwort: Ich bezog mich auf die Postings von Undine und Co.

      @ProConsul: Achso, also die Aufklärung ist schuld...meine Güte, Gestalten laufen hier herum das glaubt man nicht. Nicht nur die Idee an sich ist absurd, auch die argumentative Kohärenz fehlt völlig, sie haben sich da etwas höchst verrücktes zusammengebastelt. Huxley, Orwell und Co. waren sicher keine Befürworter einer ständischen Gesellschaft.

      Und selbst wenn wir diese Absurditäten beiseite lassen bleibt meine Frage, nur bezieht sie sich dann auf die Aufklärung. Wenn vor der Aufklärung alles so toll war - warum wollte man dann aus dem unaufgeklärten Zeitalter ausbrechen?

      Übrigens bezüglich der Kohärenz noch - was macht ein Typ wie sie in einem wirtschaftsliberalen Blog?

    • Trollfresser (kein Partner)
      15. Februar 2012 16:59

      Na toll, der gleiche der anderen mangelnde Kohärenz in der Argumentation vorwirft, ist nichteinmal in der Lage sein Postings richtig abzusetzen.

      Die Frage hat sich dadurch schon von selbst beantwortet.

    • ProConsul
      15. Februar 2012 20:53

      da macht man sich ausnahmsweise mal die Mühe einem linken Troll zu antworten, und dann zeigt sich erst recht dessen völliges Unverständnis für tieferliegende Dinge.

    • Trollfresser (kein Partner)
      16. Februar 2012 11:18

      Don't feed the Trolls! Friss sie!

  18. Xymmachos
    14. Februar 2012 22:54

    Also, liebe Leute, so geht's ja nicht! Bis jetzt gezählte 83 Kommentare (von den Subkommentaren gar nicht zu reden), und alles verläuft ruhig und in gesitteten Bahnen, man gibt dem lieben A.U. alles in allem Recht, niemand haut auf den Tisch (bzw. in die Tasten des PC) und sagt uns, wo's wirklich langgeht und was für rechte Wappler hier ihr Unwesen treiben. Hat denn die SPÖ diesen Blog schon als harmlos abgeschrieben, als quantité negligeable eingestuft? Sind die 100 € Mitgliedsbeitrag für den DILO dem Ostermayer wirklich zu viel? Darf uns der DILO erst morgen wieder die Welt erklären? Er fehlt mir hier ja geradezu... Sollten wir eine Kollekte für seinen Mitgliedsbeitrag veranstalten? ("Komm wieder Nöck, du singst so schön!")

    • Trollfresser (kein Partner)
      15. Februar 2012 09:49

      Sehe ich auch so.

      Die Trolle sind ja ein nahrhafter Teil dieses Blogs. So nahrhaft wie eine kleines Steak.

      Vielleicht sollten wir ihnen ein paar Fruchtzwerge in die Lö schicken.

    • Reinhard (kein Partner)
      15. Februar 2012 15:16

      Nee, die müssen sparen. Keine zahlenden Mitglieder mehr; Propaganda wird mit 24 Stunden Verspätung nachgeliefert. Sonst müssen sie noch vor einem kommenden Untersuchungsausschuss begründen, warum sie mit Parteigeldern den teuflischen ultrarechtsextremneoliberalglobalkapitalistischimperialistischen Unterbergerblog, diesen Hort des satanischen, konterrevolutionären Gedankengutes gesponsert haben.
      Die avantgardistische Elite der revolutionären Massen kommt eben ein bisschen später.

    • Wertkonservativer
      15. Februar 2012 18:16

      Schau, schau, werter @ Xymmachos:

      "Es tönt des Nöcken Harfenschall..."

      Ballade A.Kopisch, wunderbar vertont von Carl Loewe!

      Da freut sich ein Adorant der Lied- und Dichtkunst, wenn er einen Gleichgesinnten erspäht!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  19. socrates
    14. Februar 2012 22:29

    Dienstag 14.02.2012 http://www.heise.de/tp/artikel/36/36380/1.html
    "Die Regierung hält sich immer dann für mutig, wenn sie unpopuläre Maßnahmen gegen schwächere Gruppen durchsetzt"
    Herr Kessler, lange Zeit ließ sich die Politik in der Eurokrise von Banken und Ratingagenturen treiben. Jetzt versuchen Merkel und Sarkozy, Banken und private Gläubiger zum Verzicht auf Griechenland-Kredite zu bewegen. Bekommt die Politik die Finanzmärkte jetzt unter Kontrolle?
    Wolfgang Kessler: Es ist richtig, die Banken und privaten Gläubiger stärker zum Verzicht auf Griechenlandanleihen zu bewegen als bisher, aber es kommt viel zu spät. Man hätte das schon vor zwei Jahren machen sollen. Wenn Merkel und Sarkozy sich jetzt dazu entschlossen haben, dann sicherlich, weil es gar nicht mehr anders geht. Es zeigt aber auch, wenn die Politik will, kann sie das Heft des Handelns zurück gewinnen.
    Was müsste die Politik denn tun, um die Kontrolle über das entfesselte Finanzsystem zurück zu gewinnen?
    Wolfgang Kessler: Es geht um Regulierung, um Entschleunigung und um einen neuen Umgang mit Geld. Bestimmte Formen von Spekulation müssen einfach verboten werden, z.B. Spekulation mit Nahrungsmitteln oder auch Leerverkäufe. Diese Formen von Spekulation bringen nur den Spekulanten etwas, sie sind volkswirtschaftlich völlig unnütz.
    Aber das lässt sich ja politisch offenbar nicht durchsetzen.
    Wolfgang Kessler: Ein Verbot der Nahrungsmittelspekulation ist momentan weltweit nicht durchsetzbar, aber es sind Veränderungen möglich. Sogar Produzenten wie Nestle fordern eine Kontrolle der Nahrungsmittelspekulation, weil die Spekulanten die Preise in die Höhe treiben. So könnte man wie in den USA an den Nahrungsmittelbörsen nur registrierte Händler zulassen, die Nahrungsmittel weiter verarbeiten und Spekulanten ausschließen, die sie nur kaufen, um mit ihnen zu handeln. Das wäre ein erster Schritt zu einer Reform.

  20. Haider
    14. Februar 2012 22:22

    Die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild hätte den unschätzbaren Vorteil, daß sich der Souverän (also der Bürger) mit seiner Entscheidung identifizieren kann. In unserer repräsentativen Demokratie wird alles auf anonyme Entscheidungsträger abgewälzt. Und dann trägt kein Politiker für irgendetwas die Letztverantwortung wenn's schiefgeht. Der Wähler sowieso nicht.
    Wenn ich in einer direkten Demokratie selbst entscheiden kann, dann informiere ich mich auch. Sagen sie heute einem Wähler er soll sich informieren. Die erste Antwort ist sicher: "Die lügen mich sowieso alle an!" Die zweite: "Die machen sowieso was sie wollen!" Die dritte: "Nach der Wahl weiß ohnehin keiner mehr, was er vor der Wahl versprach!"
    Dies führt zwangsläufig zu Politikerverdrossenheit (nicht Politikverdrossenheit!) und Resignation. Bei labilen Charakteren zu Anarchie und Chaos.

  21. inside
    14. Februar 2012 16:50

    "contra"

    Ad OT zum musikalischen Waschmittel:

    Bewilligung vom 29.11.2011 veröffentlicht im Amtsblatt der Gemeinde Wien vom 26.1.2012:

    Subvention an die israelitische Kultusgemeinde für die Sanierung des Friedhofsgärtnerhäuschens wegen 1.Überschreitung des Budgets: 500.000,00€

    PS:
    Ich warte schon seit Jahren auf einen U-Ausschuss betreffend die Immobiliendeals, Überschreitung der Baunormen, Dachböden wo keine sein dürfen etc. des Muzikant.

    • contra
      14. Februar 2012 17:03

      Untersuchungsausschüsse dienen in erster Linie zur politischen Selbstdarstellung sowie zur Vernichtung des politischen Gegners, jedoch nicht der Tatsachenfindung, damit müssen wir uns als dummes Stimmvieh wohl oder übel abfinden.

  22. Cotopaxi
    • Observer
      14. Februar 2012 16:42

      Folgendes ist vielleicht wichtig?
      Ich hatte heute ein längeres Gespräch mit der Bank wegen der Verwendung der IBAN- und SWIFT/BIC-Codes. Viele Firmen nennen in ihren Unterlagen bereits diese neuen Bezeichnungen der Kontoverbindungen bzw. haben dafür oft schon Zahlscheine vorgedruckt. Wenn man nun - so wie ich - Online-Banking betreibt, dann muss man erstmals diese Daten eingeben und speichern.

      Leider gibt es da noch eine Schwäche: wenn man - wie im modernen Computerzeitalter üblich - die IBAN-Reihe "markiert", "kopiert" und dann im Formular "einfügt", dann kann es passieren, dass der IBAN nicht komplett eingefügt wird, ohne es sofort zu bemerken. Der Grund liegt darin, dass - der besseren Lesbarkeit wegen - die Reihe meist in 4er-Gruppen mit Leerräumen geschrieben wird. Die Bankformulare verlangen aber die Zahlenreihe OHNE Zwischenräume, da werden dann eben beim beschriebenen "einfügen" die letzten IBAN-Stellen NICHT berücksichtigt. Auch beim löschen dieser Leerräume sind die letzten Ziffern unauffindbar und müssen nachträglich eingegeben werden. Angeblich arbeiten die Banken daran, dass die Programme künftig bei Datenübernahme die Leerzeichen automatisch löscht. Noch ist es nicht soweit.

    • cmh (kein Partner)
      15. Februar 2012 09:52

      Ich habe das Problem so gelöst, dass ich für die Zahlungen mit diesen Kontonummern einfach eine EU-Binnenüberweisung tätigte.

      Zahlscheine verwende ich grundsätzlich nicht mehr, bin aber immer froh, dadurch wieder Notizzettel zu bekommen.

    • cmh (kein Partner)
      15. Februar 2012 09:54

      Wirklich schleierhaft ist mir aber, warum die Banken dafür ein "Gesetz" brauchen. Die sollen sich doch einfach eine Gesellschaft oder AG gründen, die das abwickelt.

      Ich bin ja ein glühender Verfechter der EU, aber für solche Aktionen sollten die MEUP schadenersatzpflichtig werden.

  23. Brigitte Imb
    14. Februar 2012 15:31

    OT - nichts als Spielchen, nur interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Zahlen der sozialistischen Vorgängerregierung, für die Eurokraten nicht gut genug dargestellt werden......
    Die werden da nun mords viel zu tun haben, bei der EU Komission, denn die konservativen Regierungen in Europa scheinen auf dem Vormarsch zu sein.
    Naja, ist ja gar nicht so OT, denn es geht auch hier um die Wähler, die eben nicht "richtig" voten.

    http://www.orf.at/#/stories/2105017/

  24. Johannes G.P.
  25. contra
    14. Februar 2012 14:21

    OT

    Die beste Nachricht zum heutigen Valentinstag!

    http://wien.orf.at/news/stories/2521103/

    Hoffentlich kommt "etwas Besseres" nach!

    • Karl Knaller
      14. Februar 2012 14:29

      Sie meinen, ärger kann's nimmer werden?
      "Gott, wer kann sagen: schlimmer kann's nicht werden? S' ist schlimmer nun als je! Und kann noch schlimmer gehn. S' ist nicht das Schlimmste, solang' man sagen kann: das ist das Schlimmste."
      Shakespeare hat alles gewußt.

    • plusminus
      14. Februar 2012 14:32

      Ob seine "Immobilienentwicklungen" etwas damit zu tun haben?

    • zauberlehrling
      14. Februar 2012 14:54

      @Karl Knaller

      Oder:

      "Lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen. Ich lächelte, war froh und es kam schlimmer!" ;-)

    • Bodo
      14. Februar 2012 21:59

      @plusminus

      Vermutlich will er sich mehr der Politik widmen, gewissermaßen als "linke Hand" Faymanns und bewährter Einflüsterer bei neuen Steuern, damit der bei der Stange bleibt.....

    • cmh (kein Partner)
      15. Februar 2012 09:56

      Wie spricht der Volksmund?

      "Es sind schon Hausherren g'storben!"

  26. Undine
    14. Februar 2012 12:54

    O.T.; aber ich muß mir Luft machen!
    Ja, sind wir denn noch zu retten!? Soeben wurde im Mittagsjournal weinerlich beklagt, daß jede Menge Therapieplätze für jede Menge "dringend" psychlogisch zu betreuende Kinder und Jugendliche fehlen. Man fragt sich da wirklich, wie es die Menschheit bis vor nicht allzu vielen Jahren eigentlich geschafft hat, den Nachwuchs OHNE Psychologen, Psychiater und Psychotherapeuten und vor allem OHNE PSYCHOPHARMAKA, mit denen heute schon massenhaft kleine Kinder und Jugendliche vollgestopft werden, nicht nur großzuziehen, sondern auch zu normalen Menschen zu erziehen. Man tut ja geradezu, als sei es ein Naturgesetz, daß ein Kind bzw Jugendlicher nicht ohne fremde seelische Hilfe aufwachsen könne. Nur das Natürlichste von der Welt wird ausgespart und ich spare mir's jetzt auch.

    • Brigitte Imb
      14. Februar 2012 13:52

      Damit können sich doch ach so viele wichtig machen......
      ( Und nur so nebenbei, die meisten Pschyo"heinis" würden selbst am Dringendsten eine Therapie benötigen).

    • contra
      14. Februar 2012 14:16

      @Brigitte Imb

      **********!

      @Undine

      Zuerst zerschlägt man die Familie und dazu gleich sämtliche Werte einer funktionierenden Gemeinschaft, danach ruft man nach dem Psychotherapeuten für die orientierungslosen, unglücklichen und seelisch kranken Mitglieder.

      Eine schöne, neue Welt, die uns die 68er mit ihren linkslinken Nachfolger aufbereitet haben!

    • Johannes G.P.
      14. Februar 2012 14:56

      Volle Zustimmung für alle drei! ******

    • terbuan
      14. Februar 2012 16:29

      Undine
      Bei dem Schwachsinn mit dem sich die Jugendlichen heute in ihrer Freizeit beschäftigen, darf man sich über gar nichts mehr wundern!

    • Geheimrat
    • Brigitte Imb
      14. Februar 2012 17:09

      @ Geheimrat,

      vielen Dank - das ist ein Wahnsinn! Und die Deutschen lassen sich das gefallen!?

    • Alfred E. Neumann
      14. Februar 2012 17:55

      @undine, contra

      ************!

      Exakt auf den Ounkt gebracht!

    • Undine
      14. Februar 2012 18:11

      @Geheimrat

      Vielen Dank! Angesichts dieser Aussagen ist man sprachlos, man sollte sie sich aber öfter einmal zu Gemüte führen, um wachsam zu bleiben. Und keiner ruft: "Wehret den Anfängen!" DA wäre dieser Ruf angebracht.
      Wem bei dieser "Lektüre" nicht schlecht wird, muß sehr hart gesotten sein!

    • Pumuckl
      15. Februar 2012 06:17

      @ alle

      Aus Wikipedia unter Horkheimer:

      Horkheimer gilt als Begründer und gemeinsam mit Adorno als Protagonist der Frankfurter Schule und Hauptvertreter der kritischen Theorie, einer von Hegel,
      Marx und Freud inspirierten Gesellschaftstheorie.Zum engeren Zirkel gehörte auch Erich Fromm der sich u.a. auch intensiv mit Psychoanalyse befaßte.

      Sowohl im Zugang zur Masse, als auch im Umgang mit Einzelnen und kleinen Gruppen setzten diese erfolgreichen Gesellschaftsrevolutionäre geschickter als die Konkurrenz die Psychologie ein.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      15. Februar 2012 11:47

      Irgendwo müssen die vielen arbeitslosen Sozio- und Psycho-Experten doch eingesetzt werden...und Kinder können sich nicht wehren.

    • cmh (kein Partner)
      15. Februar 2012 17:01

      @ Clemens Taferner

      Vielleicht könnten die die S-Parteigenossen psychisch beraten. Denn die werden bald unter weltanschaulichem Schock stehen.

      Krisenintervention in der Löwelstraße. Super!

  27. Pumuckl
    14. Februar 2012 12:46

    Wie soll unsere repräsentative Demokratie mit solchen Repräsentanten funktionieren?

    ICH WUSSTE NICHT WAS ICH DA UNTERSCHRIEB " So lautete die dümmliche Rechtfertigung von SOZIALMINISTER RUDOLF HUNDSTORFER als ihn im Juni 2006 Journalisten zu folgendem, bis dahin verschwiegenen Vorgang befragten:

    Am 8. September 2005 unterschrieb R. Hundstorfer als interimistischer
    ÖGB-Präsident eigenhändig,

    • Pumuckl
      14. Februar 2012 13:26

      Da kam aus unerklärlichem Grund nur der halbe Brief an! Versuche nun den Rest nachzureichen:

      Am 8. September 2005 unterschrieb R.Hundstorfer als interimistischer
      ÖGB-Präsident eigenhändig, dass Verbindlichkeiten in Höhe von
      1,53 Milliarden Euro der BAWAG dem ÖGB übertragen werden


      Bei so gravierender belegter Einfalt erscheint auch das Gerücht glaubhaft, dass es der gelernte Bürokaufmann Hundstorfer nach absolvierter vorbereitender Abendschule nicht schaffte die Matura zu bestehen.

      Diesen somit notorischen Versager betraut Kanzler Faymann mit dem Amt des Sozialministers, in welchem er alljährlich für die vielen Milliarden verantwortlich ist, welche in unserem Sozialsystem fließen

      Wenn Hundstorfer in der Pressestunde verkündet dass er bis 2018 Sozialminister bleiben will, kommt das einer gefährlichen Drohung gleich!

    • Undine
      14. Februar 2012 13:50

      @Pumuckl

      So läuft's immer bei den Sozis: Der rote Rudolf Hundsdorfer unterschreibt, ohne zu wissen, was er da unterschreibt, nämlich "dass Verbindlichkeiten in Höhe von
      1,53 Milliarden Euro der BAWAG dem ÖGB übertragen werden". Mein Gott, was soll's! So etwas kann schon einmal passieren.....

      Dem Flöttl jun. stürzt im fernen Amerika just in dem Moment der (einzige???) Computer ab, als die Milliardenbetrügereien der roten BAWAG-ÖGB-Symbiose ruchbar werden. Mein Gott, was soll's. So etwas kann schon einmal passieren.....
      Und damit ist die Sache für die Sozis abgetan.

    • contra
      14. Februar 2012 14:28

      @Undine

      Da wird im Unterschied mit dem politischen Gegner ganz anders Schlitten gefahren - siehe als Paradebeispiel KHG, dem kein abgestürzter Computer der Welt aus der Patsche geholfen hätte.

      Tja, Sozis messen grundsätzlich mit 2erlei, weil sie sich halt "gleicher" fühlen!

    • contra
      14. Februar 2012 14:29

      OOPS!

      Das "Maß" ist mir in der Aufregung abhanden gekommen und ich reiche es hiermit nach! ;-)

    • Geheimrat
    • Geheimrat
      14. Februar 2012 18:33

      @Pumuckl

      Da sehen Sie aber, daß in Ö. nur die Allerbesten Minister werden können.

      Da muß man in jedem Fall schon unter Bweis gestellt haben was man so drauf hat.....

    • Pumuckl
      14. Februar 2012 20:37

      Da mein obiger Kommentar so unerwartete Beachtung findet, noch die Quelle:
      Google - Wikipedia

    • kaffka (kein Partner)
      15. Februar 2012 16:32

      @ Pumuckl
      14. Februar 2012 20:37

      Dass der Herr Katzenstädter ein Torotottel ist benötigt keinen Beweis. Seine Befähigung ist jedermann, der lesen kann hinreichend bekannt. In der Fachsprache heisst das notorischer Tor......

  28. ProConsul
    14. Februar 2012 10:20

    Die historische Regierungsform Österreichs und auch des Heiligen Römischen Reiches, welches immerhin fast 1000 Jahre bestand hatte, war die Monarchie, gestützt auf die römisch-katholische Kirche. Dieses Zweigespann wurde oft als "Thron und Altar" beschrieben. Einer meiner Lieblingsautoren Erik von Kuehnelt-Leddhin schrieb in einem Essay:

    "Was ist aber nun die Demokratie? Die Demokratie gibt eine Antwort auf die Frage: „Wer soll regieren?“ Die Antwort darauf ist: ,.Die Mehrheit der politisch gleichgestellten Bürger entweder in Person oder durch ihre im Mehrheirsverfahren gewählten Vertreter.“ Hingegen beantwortet der echte Liberalismus nicht die Frage nach dem Ursprung der politischen Gewalt, sondern nach ihrer Handhabung, also nicht wer, sondern wie regiert werden soll. „Wer auch immer regiert“, sagt der Liberalismus, „es muß so regiert werden, daß der einzelne Bürger die dem Allgemeinwohl nicht abträgliche größtmöglichste Freiheit genießt.“ Generell aber wird im Westen heute unter Demokratie die liberale Demokratie verstanden, wodurch schon eine nicht gelinde Verwirrung entsteht, denn auch eine absolute Monarchie oder eine Diktatur kann liberal (aber nicht demokratisch) und eine Demokratie sehr wohl illiberal sein. Ludwig XIV. war bedeutend liberaler als der Amerikanische Kongreß, der durch die Prohibition die Diät der Bürger kontrollierte. (Auch ein Einkommensteuerbekenntnis oder eine allgemeine Wehrpflicht wäre unter dem Roi Soleil undenkbar gewesen.)

    „Die Demokratie“, sagte der große Schweizer Gonzague de Reynold, „hat als Gesetz die Zahl, die Ziffer. Jede Regierung, die durch das Gesetz der Zahl bestimmt wird, ist ein tellurisches, seiner eigenen Schicksalhaftigkeit unterworfenes Phänomen. (Gonzague de Reynold: Conscience de la Suisse. Braconnière: Neuenburg 1938, S. 92)

    Darum kann im Zahlenrausch der Demokratie auch jedes beliebige andere Regime entstehen. Die Demokratie baut eben nicht auf die Person (aus Leib und Seele), sondern auf das „Individuum“ auf, das heißt auf die letzte unteilbare Einheit (Da das Individuum keine echten „personalen“ Eigenschaften hat, wird es auch als Schimpfwort benützt. Die „Person“ ist alles oder nichts. Darum kann sie im Französischen auch „Niemand“ bedeuten). So wird der Mensch Sandkorn im Sandhaufen. Geburt, Geschlecht, Wissen, Erfahrung, Charakter zählen alle nicht mehr. Jedermann kann zu jeder Funktion eingesetzt werden. Alles andere ist eine „undemokratische Diskriminierung“. Das aber ist völlig mit der biblischen Tradition unvereinbar.

    Die absolute Monarchie kann zur gekrönten Tyrannis werden, die absolute Demokratie endet, wie schon der große Liberale Alexis de Tocqueville voraussah, in einem „sozialistischen“ Totalitarismus. Wie wir eingangs erwähnten, ist die große politische Tradition des Westens die gemischte Regierungsform, das regimen mixtum, und in diesem hat auch die „reelle“ Vertretung der Regionen, Stände, Klassen, Berufe, Meinungen ihren Platz. Es gibt kein gutes Regieren ohne Dialog zwischen Regierenden und Regierten, ohne freie Meinung und Gedankenaustausch. Darum waren auch in der Geschichte nicht die republikanischen Liktorenbündel (Frankreich unter Robespierre, Italien unter Mussolini), nicht die Jakobinermütze, das Hakenkreuz oder das rote Pentagramm, sondern die Krone das wahre Symbol der Freiheit."
    (Erik von Kuehnelt-Leddihn, "Welche Staatsform hat geschichtliche Dauer?")

    • Riese35
      14. Februar 2012 17:33

      **************************!

      >> Einer meiner Lieblingsautoren Erik von Kuehnelt-Leddhin ...

      Ja, Gott habe ihn selig! Ich kannte ihn noch persönlich und habe ihn auf zahlreichen Vorträgen erleben dürfen. Er ist auch einer meiner Lieblingsautoren.

    • kaffka (kein Partner)
      15. Februar 2012 16:39

      Ein altes Sprichwort sagt:"Die Demokratie ist die Diktatur der Mehreren."

      Um etwas zu ändern muss man ANDERE zu den Mehreren machen.

      Es dauert vielleicht nicht mehr lange und dann wird es notwendig sein ein anderes Zettelchen in die Urne werfen!!

      Bis dahin kann man nur herummatschkern >>>>>> verändern kann man nur dann!! (Solange das noch möglich ist!)

  29. Anton Volpini
    14. Februar 2012 09:33

    Oswald Spengler bezeichnete die Demokratie als Mittel der Sozialisten, mit der sie die alte deutsche Ordnung zerstoeren wollen.
    Er schrieb dies 1933 (1929-1933) in seinem Buch "Jahre der Entscheidung", das er urspruenglich "Deutschland am Ende" nennen wollte.
    Spengler sah zu dieser Zeit sehr deutlich, dass am Ende dieser sozialistischen Demokratie zwingend eine sozialistische Diktatur stehen wird.

    Mit Griechenland hat dies nur insofern etwas zu tun, als wiedereinmal Deutschland herhalten muss, um fuer Europa die heissen Erdaepfel aus dem Feuer zu holen. Und aehnlich wie Anfang des 20 igsten Jahrhundert wird wiedereinmal Deutschland als der Verursacher der mieslichen Lage der anderen europaeischen Laender bezeichnet.
    Hr. Swoboda hat gestern in seiner neuen Funktion Deutschland an den Pranger gestellt. Er forderte, dass Deutschland endlich seine Reparationszahlungen aus den Schaeden des WK II zu leisten haette. Wie er im uebrigen die armen Griechen als bemittleidenswerte Opfer hinstellte.

    Oswald Spengler wollte mit seinen Buechern unter anderem vor Eskalationen warnen, heute gibt es auch wieder genug Warner! Sind wir auch wirklich gescheiter geworden, um diese Warnungen auch wirklich zu verstehen?

    • Alex
    • brechstange
      14. Februar 2012 10:59

      Bitte, Herr Volpini, könnten Sie mir die Quelle nennen, wo der Swoboda das gesagt hat.
      Ich sehe das als Beweis, dass hinter den Unruhen in Griechenland die Sozialisten, Grünen stecken. Die Sozialistische Internationale will nachdem sie spürt, dass sie Wahlen nicht mehr gewinnen kann, setzt auf Ausschaltung der Demokratie durch Unruhen. Das kann man mit der Zwischenkriegszeit vergleichen.

    • Richard Mer
      14. Februar 2012 11:04

      Herr Volpini,

      Ihr schöner Kommentar hat mich an einen satirischen Eintrag den ich heute bei einem anderen Blog gesehen habe erinnert. Es wäre noch lustiger, wenn es nicht so wahr wäre.

      ---

      greek crisis: a neo-keynesian analysis

      During the last ten years there has been a massive global imbalance as excess production has outstripped global aggregate demand. The Greeks have shouldered the burden of consuming beyond their means while the Germans slacked by producing more than they consumed. The solution is to impose a large progressive tax on German corporations and workers, as well as a global banking transaction [to curb speculation in Greek debt markets], in order to fund a large increase in aggregate Greek consumption. This scheme will be increasingly critical as Greek's twentysomethings near retirement next year.

      Paul K Rugman

    • Xymmachos
      14. Februar 2012 11:34

      @ Richard Mer
      Großartig, danke für diesen Text! Könnten Sie den "anderen Blog" präzisieren oder wollen Sie bei unserem guten A.U. nicht für die Konkurrenz Reklame machen?

    • Katharina
      14. Februar 2012 11:37

      @ Anton Volpini
      Ich will Ihre Darstellung nicht verfälschen, aber im Zusammenhang der damaligen Verhältnisse ist es wichtig zu sagen, dass Oswald Spengler das Buch nicht "Deutschland am Ende", sondern "Deutschland in Gefahr" nennen wollte.

    • Undine
      14. Februar 2012 13:55

      @Anton Volpini

      ********!

      @brechstange

      Vor wenigen Tagen konnte man im Mittagsjournal aus dem Mund von Hannes Swoboda diese Sätze hören.

    • Undine
      14. Februar 2012 14:09

      @brechstange

      Der Vollständigkeit halber: Hannes Swobodas Äußerungen fielen am 10. 2. Ich schrieb dazu noch voll frischen Ingrimms beim A.U.-Thema "Griechenland führt Europa vor" einen Kommentar:

      "A.U. schreibt u.a.:

      "Aber völlig fassungslos macht ein Brief des SPÖ-Mannes Hannes Swoboda, der ja jetzt sogar Vorsitzender der roten Fraktion im EU-Parlament ist."

      "Der da das Maul so weit aufreißt, dieser kaltschnäuzige Hannes SWOBODA also, der nur einer ausgewachsenen Perfidie seinen Job auf höchster EU-Ebene zu verdanken hat, weil er sich nämlich selber zu gut war, sich wahlkämpfend die Füße wundzulaufen, sondern den damals gutgläubigen Hans-Peter MARTIN von Wahlveranstaltung zu Wahlveranstaltung bis zur Erschöpfung rennen hat lassen, um ihm dann kaltlächelnd zu erklären, dieser hätte seine Schuldigkeit getan, er könne jetzt gehen---der spuckt also jetzt große Töne! Swoboda gehörte als erstes "eingespart"!"

    • Richard Mer
      14. Februar 2012 14:16

      @ Xymmachos: Es handelt sich un einen ziemlich vulgären Blog, wo anonyme junge Ökonomen ihren Frust abladen. Ich bin aus beruflichen Gründen öfter dort, und gelegentlich finden sich dort wirklich auch geniale Ansichten. Wenn man ein Thema zur Debatte stellt bekommt man originelle und harte Meinungen, aber auch viel Blödsinn. Der Blog heißt: http://www.econjobrumors.com/ .

    • terbuan
    • Anton Volpini
      15. Februar 2012 06:35

      Allen ein herzliches Dankeschön.

      Wie Undine schon schreibt, hat Swboda dies während mehrerer Radionachrichten gesagt, brechstange. Aber in dieser konkreten Form, daß Deutschland endlich anfangen sollte, Reparationen an Griechenland zu zahlen, und daß Deutschland quasi schuld am Zustand der anderen europäischen Länder ist, hat Swoboda am Montag den 13. Feber um 10 Uhr in den Ö1 Nachrichten gesagt. Hab das dann später nicht mehr gehört, weil ich in Deutschland unterwegs war und dort nur Bayern 5 Akuell höre.

      @Katharina, Danke für die Korrektur! Ich sollte wohl weniger Sarrazin lesen.

    • cmh (kein Partner)
      15. Februar 2012 09:21

      Wer hat ihn verraten? Svoboda.

      Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

      Die Roten sind doch nur mehr eine einzige Verantstaltung zum organisierten Wechselreiten.

  30. Wolfgang Bauer
    14. Februar 2012 09:30

    @libertus..."keinerlei Pflichten..."? Na ja, die Steuern werden bei uns ja doch ganz rigoros eingetrieben, zumeist. Daran muss sich auch der Widerstand gegen die Verschwendung durch die Gewohnheitspolitiker und Gewohnheitsfunktionäre endlich emporranken: Die finanziellen Träger unseres Staates schweigen schon ganz verschreckt und setzen dem Trommelfeuer von AK, Gewerkschaft, Armutskonferenz, Bundespräsident etc. nichts entgegen. Die AK - die jetzt profitiert von der Anhebung der Beiträge der Besserverdiener - haut in ihrer Postille mit irreführenden Statistiken auf diese hin wie in schlechtesten Klassenkampfzeiten - und keiner sagt was!!
    Haben wir schon so schlechtes Gewissen eingepflanzt bekommen vom Herrn "AK-Direktor Muhm", der selbst zu den "G'stopften" gehört? Identifikation mit dem Agressor?

    Unser Abstieg ist unter anderem schon deshalb vorprogrammiert. Denn ein gesundes Selbstbewusstsein der Leistenden aller Schichten gehört auch zu einer funktionierenden Demokratie.

    • Wolfgang Bauer
      14. Februar 2012 09:35

      ...Aggressor...(pardon)

    • libertus
      14. Februar 2012 15:04

      @Wolfgang Bauer

      Die Bevölkerungsgruppe, von der ich in erster Linie schrieb, zahlt sowieso kaum bis gar keine Steuern und der kleine Rest stöhnt unter der immer weiter steigenden Zwangsbelastung!

      Fragt sich nur, wie lange die "Kuh" noch gemolken werden kann, ehe sie zusammenbricht!

    • reha
      14. Februar 2012 16:01

      Die finanziellen Träger unseres Staates, wie Sie sie nennen, haben leider (noch) kein richtiges Sprachrohr und auch zu wenig Zeit um sich darum zu kümmern. Aber Sie haben recht mit Ihrer Befürchtung, dass sie langsam zermahlen werden zwischen den Interessen aller Sozivereine und der Beamten.

  31. Riese35
    14. Februar 2012 09:28

    Wir entwickeln uns leider zur Volksdemokratie. Die in Österreich zweifellos über Jahrhunderte erfolgreichste Staatsform war aber die Monarchie. Wäre das nicht ein erfolgversprechender Ansatz?

    Wien ohne Kaiser und Habsburger wäre ein zweites Groß Meseritsch. Noch heute leben wir von der Ringstraße, der Hofburg, Schönbrunn, den Museen, der Schatzkammer, der Reitschule, der Förderung der Musik etc.

    • Cotopaxi
      14. Februar 2012 09:45

      Die Linken, in diesem Fall der ORF, gönnte selbst dem verstorbenen Otto v. Habsburg nicht das "von", auf das er als deutscher Staatsbürger selbst in Österreich als Namensteil Anspruch gehabt hätte.

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2012 11:40

      @ Riese35:

      Zum Thema Monarchie schreibt sich ja unser @ProConsul höherstehend und schon des öfteren bisher die Finger wund!

      Bei allem Charme, den eine Rückkehr zur Monarchie wohl für manche von uns hätte, glaube ich doch, dass dieses Thema in der heutigen Zeit nicht mehr wirklich diskussionswürdig ist.

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • contra
      14. Februar 2012 15:15

      @WK

      No joa - Großbritannien, Belgien, Spanien, Niederlande, Norwegen und selbst Schweden leben doch gut mit ihrer konstitutionellen Monarchie.

      Jedenfalls wäre mir ein Otto von Habsburg als repräsentative Instanz in der Hofburg hundertmal lieber gewesen, als dieser BP Heinz Fischer!!

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2012 16:26

      Stimmt schon, @ Contra,

      doch wir sind uns schon einig, dass alle diese königlichen Herrschaften - sagen wir's ehrlich - eine edle Staffage darstellen, und in der Politik der jeweiligen Länder aber fast gar nichts zu plaudern haben!

      Aber in einem haben Sie zu 100% recht: Dr. Otto Habsburg wäre mir hundertmal lieber gewesen, als unser Bundesheinzi!

      @ Riese 35:

      Den Hinweis auf die Entwicklung Österreichs zur Volksdemokratie finde ich - mit Verlaub - nicht sehr passend; eine der hier unserem löblichen Blog immer wieder lustvoll ausgelebten Übertreibungen halt
      Versündigen wir uns - bitte - nicht: wir leben immer noch in einer recht gut funktionierenden Demokratie ! Dass manches schief und nicht optimal läuft, ist evident, doch sollten wir ds Kind nicht mit dem Bade ausschütten!

      Dies meint der Sie Beide herzlich grüßende

      Wertkonservative

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Riese35
      14. Februar 2012 18:32

      @WK ich nenne das jetzt einmal so provokativ, auch wenn manche Unterschiede bestehen; war es im Sozialismus die staatliche Planungsbehörde, so sind es jetzt die Großkonzerne, die die Planvorgaben machen, mit ihrer Marktmacht - bewußt oder unbewußt - die einstige Vielfalt unseres Warenangebots ruinieren und dem Kunden vorzuschreiben versuchen, was für ihn gut wäre.

      Natürlich, die Lubjanka haben wir bei uns (noch) nicht. Aber vielleicht sind heute die Mittel schon so verfeinert, daß man mit anderen Mitteln auskommt, seinen Gegner mundtot zu machen.

      Ich fände es gut, könnte man über beide Themen (Vergleich Sozialismus-EU, Monarchie) sachlich sprechen, ohne gleich ausgegrenzt zu werden ("nicht mehr diskussionswürdig").

    • Riese35
      14. Februar 2012 18:38

      Schade, das Blogprogramm hat offenbar durch einen Programmfehler etwa die ersten 70% meines letzten Kommentars beim Abschicken nicht übernommen. Die sind jetzt leider verlorengegangen, und damit ist mein letzter Kommentar komplett sinnentstellt. Vielleicht lag es daran, daß ich im Text das Ampersand-Zeichen verwendet habe, denn ab diesem Zeichen inklusive fehlt ein signifikantes Ausmaß meines Textes.

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2012 18:54

      @ Riese 35:

      auch die verlorenen 70% Ihrer Replik hätten mich interessiert!

      Dank jedenfalls für Ihre faire Antwort!
      "Nicht diskussionswürdig" war von mir überzogen (kann ich als alter Humanist durchaus zugeben!); ich bleibe aber dabei, dass eine Diskussion in dieser Richtung in unserer Zeit wohl kaum zielführend wäre!

      Nichts für ungut (geht auch an ProConsul!,

      und Ihnen Beiden freundschaftliche Grüße!

      Gerhard Michler

      Gerhard Michler

  32. LF
    14. Februar 2012 09:27

    Natürlich wäre Demokratie nach Schweizer Muster eine wünschenswerte Form! Ich habe nur meine Zweifel, dass die Österreicher das dazu nötige politische Verantwortungsbewusstsein haben. Die meisten machen doch, was in der "Sektion" verlangt wurde und sind zu bequem, sich selbst eine Meinung zu bilden. Da helfen auch alle schönen Worte von der Notwendigkeit "politischer Bildung" in den Schulen nichts. Vor allem, weil die meisten approbierten Schulbücher doch recht einseitig gestaltet sind und sich nur wenige Lehrer trauen, die fehlenden Fakten eben aus anderen Quellen zu ergänzen.

    • Undine
      14. Februar 2012 14:20

      @LF

      ***!
      Unter "Politischer Bildung" hat man von Anfang an ausschließlich linke Parteipropaganda verstanden. Anderes stand gar nicht zur Debatte.

  33. Josef Maierhofer
    14. Februar 2012 09:22

    Ja, der Grundkonsens und das Verlernen.

    Solange es keinen wirklichen 'Wohlstand' (wäre auch zu hinterfragen, ob Wohlstand auf Kredit nicht besser betrügerische Krida, Bestechung, Koruption odfer ähnliches genannt werden sollte) im heutigen Ausmaß gegeben hat, da hat dieser Grundkonsens funktioniert und gestimmt, da war auch bei der Politik noch das Gemeinsame das Tragende, siehe das Erreichen des Staatsvertrages 1955. Da haben auch dei Bürger funktioniert und die Tugenden, wie von Dr. Unterberger angeführt, gepflegt, die Parteien verantwortlich gewählt. Da haben auch die Politiker verantwortlich den Staatshaushalt geführt.

    Anders wurde es erst durch den 'Sonnenkönig', der die Demokratie bestochen hat mit Schulden. Die Schar der Faulen und Gläubigen ist rasch gewachsen und die 'Ösis' sind in Scharen herbeigeschwommen zu den 'Bolidigern', die ihnen Schuldenbrocken zuwarfen. Eine lange Regentschaft war dadurch dem 'Sonnenkönig' beschieden und die Staatsschulden haben sich vervielfacht während seiner Regentschaft, die Gesetze wurden verwässert und die Medien bestochen, die Beamtenheere wuchsen ins uferlose, die Bürokratie nahm überhand, der Konsens wurde aus dem Gleichgewicht gebracht.

    Zurück blieb die 'Baddei' alles alles verzehrende und kahlfressende Krake.

    Es kamen nach dem Sonnenkönig die nächsten Schritte, die Parteidiktatur wurde ausgeübt, die Gegenmeinungen wurden attackiert, die Justiz wurde durch Parteijustiz ersetzt, die Schule wurde zerstört, die Lehrinhalte durch die 'Baddei' vorgeschrieben usw,

    Irgendwie begannen die Schulden dann schön langsam zu drücken.

    Das Rezepterl war bald gefunden, 'Höheres', die EU, eine weite 'Solidaritätslandschaft', schließlich ist man ja nicht isoliert auf der Welt. Von Grundkonsens keine Spur mehr, die 'Bolidig' hat abgehoben.

    Die Schulden wuchsen auf das hundertfache an, die 'Ösis' haben aufgehört, mitzudenken, mitzuleben, unvorstellbare Summen werden ins Ausland verschoben, wir kennen das ja alles und, nachdem das Bauchweh nun auch bei den Bürgern einsetzt gibt es das nächste 'Pillerl', das 'Sparpaket' (namens Belastungspaket).

    Der Zusammenbruch zufolge Inflation, Stagnation, Schuldenkrise, Vertrauenskrise etc. wird die ('Baddei')Politik an die Mauer krachen lassen und die gläubigen, jetzt schon wehrlosen, (40 Jahre hatten die Bürger Zeit sich um die Dinge zu kümmern, genauso wie die Politik) Bürger bleiben mit diesen entsetzlichen Folgen alleine zurück.

    Da der Grundkonsens nicht mehr da ist, da niemand mehr selbst sein Heft in die Hand zu nehmen bereit ist und Verantwortung zu übernehmen, besteht natürlich die Gefahr eines Bürgerkrieges ganz real, weil ja die Medien ausschließlich die 'Baddei'-Lüge verbreiten, die sich zufolge der fatalen Konsequenzen für die Bürger aber als solche bald herausstellen wird.

    Dass wir die Demokratie gegen Parteidiktatur tauschen ahben lassen, daran sind wir wohl selbst schuld. Direkte Demokratie ist beschwerlich, aber es gibt eben im Leben nichts gratis.

    Der verantwortungslosen 'Baddei'Politik sei gesagt, das erste und wichtigste, was Ihr zu tun hättet ist die Rückkehr zur Wahrheit und das Weglassen der Ideologie, lernen Sie aus der Geschichte der DDR !

    • Patriot
      14. Februar 2012 12:51

      Richtig analysiert! Besonders die ÖVP sollte sich diese Analyse ansehen. Die Begünstigten wählen SPÖ, die mit den Folgen Unzufriedenen die FPÖ, und die Freaks, die am brennenden Rom Gefallen finden, die Grünen.

      Es ist die Frage, wie man ohne Zusammenbruch und Bürgerkrieg wieder zurückkommt.

  34. ambrosius
    14. Februar 2012 08:57

    Demokratie entsteht aus bzw. erklärt sich durch die geschichtliche Entwicklung eines Volkes/ einer Gemeinschaft von Bürger. Das gilt für die Schweiz, die sich ihre Freiheit von den Habsburgern und von Napoleon erkämpfen mußte ebenso wie für die Holländer. Obwohl flächenmäßig und in der Bevölkerungsanzahl in einer ganz anderen Liga spielend gilt das ebenso für die USA.
    Zur Demokratie gehört in dem Zusammenhang auch die Aufrechterhaltung des Bewustseins des Wertes der Demokratie und die mit einer funktionierenden Demokratie untrennbar verbundene Verantwortung für die demokratisch getroffenene Entscheidungen bzw. deren Auswirkungen.
    Man vergleiche nur die Einstellung der Schweizer zu ihrer " Eidgenossenschaft" und die Einstellung der Österreicher zu ihrer Republik bzw zur neuen Staatsidee von Europa( egal was die Verantwortlichen aus der Europäischen Idee gemacht haben). Mehr braucht es nicht !

  35. Wertkonservativer
    14. Februar 2012 08:46

    Ja, so wie die Schweiz! Das wär schon was!

    Leider sind unsere Voraussetzungen ganz andere, großteils auch historisch bedingt. Bei uns gibt es zwei Bevölkerungsblöcke, der eine konservativ, teilweise aus christlicher Tradition; der andere aus den seinerzeit "Entrechteten", vom Marxismus aufgefangen und in den demokratischen Sozialismus integriert.

    Diese Blöcke gab und gibt es in der Schweiz nicht, bzw. lediglich in bescheidener Ausformung.
    Weiters konnte die neutrale Schweiz mit ihrer Neutralität allen Kriegen des 19. und 20. Jahrhunderts elegant ausweichen, und dafür im Gegenzug die Geldbestände ganz Europas in vorteilhafte Obhut nehmen.
    Davon leben die biederen Eidgenossen auch heute noch sehr gut!

    Wer da ernstlich glaubt, unser Österreich könne in absehbarer Zeit die Demokratie Schweizer Art ausformen und erfolgreich übernehmen, ist wohl nicht gerade ein Realist!

    Die Demokratien Europas sind sind sicher nicht auf starkem Felsen gebaut;
    es könnte durchaus sein, dass der Ruf nach dem vielzitierten starken Mann"
    (Entschuldigung, liebe Damen, doch einer Frau möchte ich diese Funktion wirklich nicht zutrauen bzw. zumuten), immer lauter hörbar wird!

    Das wollen wir ja wirklich nicht!

    Hoffen und glauben wir daher daran , dass unsere Demokratie, zukünftig angeführt von klugen und mutigen Persönlichkeiten, auch in Zukunft in der Form funktionieren und weiterbestehen kann, wie sie durch unsere Republikgründer nach dem Zweiten Weltkrieg für unser schönes Land eingerichtet wurde!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • HDW
      14. Februar 2012 15:29

      Auch durch die Kommunisten? Ach ja Muhri wäre ja heute ein Grüner! Die Kummerln sind übrigens seit ihrer Gründung in der Schweiz heimisch!
      Im übrigen kann man Ansammlung schwachsinniger Gemeinplätze über die Schweiz noch durch ein diese Bonmot "historisch gewachsener Österreicher" ergänzen: "Direkte Demokratie wie in der Schweiz sei nur in einem kleinen Land praktikabel"

  36. Christoph
    14. Februar 2012 08:29

    Eine Demokratie nach Vorbild des WEG (Wohungseigentumsgesetz) wäre anzudenken. Statt der Nutzwertanteile würden die Einkommenssteuer bzw. KeSt herangezogen werden. Somit hätten die arbeitenden und leistenden Menschen wieder den ihren gebührenden Wert in der Politik.

  37. HJR
    14. Februar 2012 08:18

    IST die DEMOKRATIE am ENDE?

    Nein, denke ich. Noch nicht. Aber die Frage, die ich in letzter Zeit unter anderem Aspekt und geographisch auf unser Land bzw. die EU eingeschränkt schon mehrmals gestellt habe, ist höchst berechtigt und höchst bedenkenswert.

    Auch die Erwähnung der Schweiz hat in diesem Zusammenhang ihre Berechtigung, auch wenn ich glaube, dass dieses Modell in wesentlich größeren politischen Einheiten keine Zukunft hätte, da die optimale Organisation eines Staates mit (inzwischen) nahezu 8 Millionen Einwohnern unter anderen strukturellen Bedingungen steht als jene für einen 80-Millionen-Staat oder gar ein Gebilde, welches 500 Millionen Menschen dienen soll.

    Für letztendlich entscheidend halte ich jedoch die Einstellung, mit der die Menschen - mehrheitlich - ihrem Staatswesen gegenüberstehen, für das entscheidende Kriterium. Demokratie benötigt wie eine gute Ehe die ständige Arbeit am "System" und eine gleichermaßen vernünftige wie "brüderliche" Beurteilung des aktuellen Systemzustandes (über Moralität darf man als Österreicher angesichts der Vorfälle der letzten Jahre ja eigentlich nicht mehr reden).

    Aber können Menschen das leisten, wenn sie in einer Gesellschaft groß (und sogar alt) geworden sind, die das praktiziert, was Ortega y Gasset ("Aufstand der Massen") als den "Anspruchsstaat" heraufdämmern sah? Die inzwischen zurecht in den Hintergrund getretene Idee der "Profitcenters" in der Betriebswirtschaftslehre hat gezeigt, dass es eben nicht stimmt, dass in einem System, in welchem jede Einheit ihrem (eigenen) Nutzen maximiert (bzw. optimiert) automatisch der optimale Nutzen des Gesamtsystems erzielt wird.

    Aber solange wir uns hauptsächlich darum kümmern, wer der nächste Fußballmeister , das neue Topmodell oder der nächste Superstar wird, können wir diese Gesellschaft - können wir uns - vergessen.

    Die Demokratie war immer nur ein Versuch, ist noch ein Versuch und wird - irgendwann - ein Versuch gewesen sein, der unter den gesellschaftlichen, ökonomischen, strategischen und sonstigen Bedingungen einer immer komplexer werdenden Welt nicht aufrecht zu erhalten war.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  38. Stefan Graf
    14. Februar 2012 07:52

    Der entscheidende Vorteil für die Schweiz liegt darin, dass der Bürger in der DIREKTEN Demokratie DIREKT Verantwortung übernimmt und somit mehr Sorgfalt walten lässt. Er hat niemanden, auf den er sich ausreden kann bzw. hinter dem er sich verstecken kann.

    In Österreich? Da gibt es eine Partei, einen Klub, eine Lobby, einen Koalitionspartner etc., auf die es sich trefflich mit dem Finger zeigen lässt...

    Eine Anregung an a.u.:
    Es wäre hilfreich, wenn Sie bei Aussagen wie der des Herrn Swoboda die Quelle anführen würden.
    Er sollte sich nach solch markanten Sprüchen mit einem Proteststurm konfrontiert sehen und dabei würde ich ihn gerne wörtlich zitieren.

  39. brechstange
    14. Februar 2012 07:35

    Die Demokratie und die Marktwirtschaft scheint nur am Ende zu sein, weil sich eine "korrupte Kaste" sich derer bemächtigt hat. Nun hat genau diese Kaste Angst vor den Konsequenzen ihres Missbrauchs dieser wichtigen und wohlstandssichernden Grundlagen der Gesellschaft und würden am liebsten Wahlen abschaffen.

    Was was macht diese Kaste, sie zementiert sich ein, die Folge daraus ist Gewalt. Die einzige Lösung wäre, die Menschen rechtzeitig mitzunehmen und nicht zu "vergewaltigen" mit irren Zwangshaftungen.

    Daher gilt mehr Direkte Demokratie - wie Dr. Unterberger schreibt, sowie Eigenverantwortung, Subsidiarität und auch Föderalismus, der nur deswegen so schlecht dasteht, weil ihn die politische Kaste missbraucht.

    • HJR
      14. Februar 2012 10:29

      Aber wer will denn "Eigenverantwortung" (da es sich doch jahrzehntelang im Faulbett der "sozialen Netze" so herrlich ohne jede Verantwortlichkeit für irgendetwas lebte)?

      Wer weiß denn, was "Subsidiarität" wirklich bedeutet, welche Konsequenzen das hätte? Und das mit schwierigen Föderalismus ist genauso.

      Wer will denn "Menschen mitnehmen" und seine Erfolge dementsprechend mit ihnen teilen?

      Hier im Forum gibt es sicher eine Menge Leute die wissen, wovon hier die Rede ist. Aber von wievielen unserer ca. 6,5 Millionen Wahlbürger trauen Sie sich, das positiv anzunehmen? Von den xx% Migranten erster und zweiter Generation? Von den Schulabgängern der letzten 2 oder 3 Jahrzehnte, die in steigendem Maße von Lehrern unterrichtet wurden, die Kinder oder Enkel von (Alt-)68ern sind bzw. waren und die "Hitler" für den Erfinder des Apres Ski in zünftiger Hüttenatmosphäre halten?

      Leider, liebe Brechstange, ist aller Mangel, den Sie beklagen, "uns" vorzuwerfen" und keiner von uns ist in der Lage, gegen den Malstom des gesellschaftlichen Zeitgeistes anzuschwimmen.

    • brechstange
      14. Februar 2012 10:56

      @hjr
      Ich kenne nur Menschen, die Eigenverantwortung und Freiheit schätzen und das in allen Ebenen. Eher ist es Unwissenheit und Feigheit, ob der Möglichkeiten, die man als Bürger dann doch hat.

    • Xymmachos
      14. Februar 2012 11:48

      völlig OT, zu: "Bohrer & Brechstange", vor ein paar Tagen...
      Ich hab' ja gewußt, daß mich das an was erinnert: "I will be your dustpan, If you'll be my broom..." Die soziale Schicht paßt für B & B zwar nicht, aber Fats Waller bringt's auf den Punkt. Näheres unter
      http://www.youtube.com/watch?v=-04Z3K0Z0M0
      bzw., aus weiblicher Sicht:
      http://www.youtube.com/watch?v=Hbj4mWVbVkg&feature=related

  40. Observer
    14. Februar 2012 07:26

    Die Vergangenheit hat gezeigt, dass länger schlecht funktionierende Demokratien leicht zu Diktaturen führen können.Davon können die Deutschen und Österreicher ein Lied singen. Schon Winston Churchill hatte der Demokratie kein gutes Zeugnis ausgestellt, aber gleichzeitig erklärt, er kennt keine bessere Staatsform.

    Auch die vielgelobte Schweiz hat macherlei Probleme, welche im Ausland wenig beachtet werden. So war beispielsweise die kürzliche Ablöse des Nationalbankpräsidenten ein solches Thema wie auch die vom Ausland erzwungene schrittweise Abschaffung des Bankgeheimnisses. In den letzten Tagen ist der kürzlich beschlossene Ankauf von vielen Militärflugzeugen wieder in Frage gestellt worden, obwohl man sich schon für den schwedischen Hersteller entschieden hatte. Durch politischen Druck von Sarkosy wurde nun das Wettbewerbsoffert aus Frankreich "nachgebessert" und daraufhin ziehen auch die Schweden ihre Preise nach unten. Schliesslich stellte sich heraus, dass ein fachliches Negativgutachten zu den schwedischen Fluggeräten "unter den Tisch gekehrt" wurdfe. Alles dies erinnert mich an die unselige Eurofighterbeschaffung in Österreich.

    • brechstange
      14. Februar 2012 07:39

      Menschen sind korruptionsanfällig und opportunistisch. Doch sollte der Kontrollmechanismus derart funktionieren, dass diese abgelöst werden. Das hat doch funktioniert in der Schweiz, das wünschte ich mir für Österreich, weil hier unser Faymann trotz drückender Beweise bei der Medienbestechung mit Steuergeldern noch immer nicht abgelöst wurde.

    • HJR
      14. Februar 2012 10:31

      @brechstange
      Aber leider "entledigt" sich "das System" sehr schnell "unbequemer" Kontrollmechanismen.

    • brechstange
      14. Februar 2012 10:55

      @hjr
      Auch nur, weil wir dies bequemerweiser über Jahrzehnte zuließen. Ja, wir, Sie und ich.

    • HJR
      14. Februar 2012 12:05

      @brechstange
      Sag ich doch schon die ganze Zeit! - "WIR"

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2012 13:02

      Ganz richtig: WIR !

  41. Spiegelfechter
    14. Februar 2012 03:32

    Ob die Demokratie am Ende ist?

    Am Ende ist jedenfalls Griechenland, obwohl seine Regierungsform unserer Auffassung von Demokratie entspricht. Folgt man dieser Auffassung, muss man wohl auch akzeptieren, dass die Politik, die zu diesem Desaster geführt hat, vom nationalen Grundkonsens getragen war und die Politiker, die die dies zu verantworten haben, jeweils demokratisch legitimiert waren. Nun, da die Folgen zu tragen sind, ist der nationale Grundkonsens dahin und weicht der Überzeugung, die Demokratie habe versagt. Das hat sie aber nicht, vielmehr hat sie genau das produziert, was der griechische Wähler Wahl für Wahl mit seiner Zustimmung legitimiert hat.

    Weil dieses Ergebnis in der Tat nicht akzeptabel ist und die Alternativen mit Recht zu fürchten sind, ist es angezeigt, unsere Auffassung von Demokratie zu überprüfen, denn hinter dem Wort verbergen sich recht unterschiedliche Begriffe: Demokratie bedeutete in der DDR etwas anderes als in der Schweiz und beides hat wiederum mit der klassischen Athener Demokratie nur wenig gemein. Als kleinsten gemeinsamen Nenner akzeptieren wir als Demokratie das allgemeine Recht, von Zeit zu Zeit einen Zettel in eine Wahlurne zu werfen, und damit einen Volkswillen zu ermitteln, der auf die eigentlichen Entscheidungsprozesse keinen inhaltlichen Einfluss hat. Das aber wird auf Dauer nicht reichen, der Versuchung von Alternativen zu widerstehen, jedenfalls dann nicht, wenn sich griechische Ergebnisse verbreiten.

  42. Patriot
    14. Februar 2012 01:10

    Die heutigen Politiker sollten sich bei der Aufbaugeneration (zB den Trümmerfrauen) erkundigen, was wirklich harte Zeiten sind. Die Härte fängt heute anscheinend damit an, dass Pensionen statt durchschnittlich 25 Jahren nur noch 22 Jahre dauern sollen.

    Die großen "Probleme" wie Zuwanderung oder Verschuldung hat man sich durch jahrelange Untätigkeit eingehandelt. Es hat keine Naturkatastrophe gegeben, keine Krankheitsepidemie, und auch keinen großen Krieg. Die Ursachen der aktuellen Lage sind Dummheit, Faulheit, Korruption und bei den Linken eine sadistische Freude an der Zerstörung der Familie, der Kirche, der Wirtschaft und der Heimat.

    Zur Ergänzung die Liste der bisherigen Volksabstimmungen, die in der Schweiz seit 1848(!) stattgefunden haben:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_eidgen%C3%B6ssischer_Volksabstimmungen

    Wie Herr Dr. Unterberger anführt, die Schweizer haben durchaus vernünftig abgestimmt, und nicht "populistisch", was hierzulande die große Sorge der Politiker und Journalisten zu sein scheint.

    Die direkte Demokratie hat unter anderem den Vorteil, dass eher das Gemeinwohl im Vordergrund steht. Bei der repräsentativen Demokratie besteht die Gefahr, dass jeder Gruppe maximale Privilegien gewährt werden, und auf das Allgemeinwohl vergessen wird. Die meisten Pensionisten, Studenten, Mihigrus, Beamten, Schwulen und noch einige andere Gruppen mit Geschenken bedacht, und man kann gegen die arbeitende Bevölkerung regieren. Das ist genau die Taktik der Sozis. Bei den Einkommenssteuerzahlern lägen die Sozis bei 5%.

    Die wichtigen Fragen muss der Souverän selbst entscheiden. Den Kleinkram im eng gesetzten Rahmen dürfen unsere Schettinos erledigen. Bei der Wahl der Schettinos sollte man noch stärker auf das Element des Persönlichkeitswahl setzen.

    • Geheimrat
      14. Februar 2012 10:20

      Ich glaube Sie verwechseln da etwas. Die Sache war doch ganz anders!

      Ibrahim Beyazit, Obmann der Metalltechnik SWV (Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband), erklärt uns in der heutigen ORF-Migranten-Sendung “Heimat, fremde Heimat”, wer Österreich und Europa nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut hat:

      “Damals haben wir Europa aufgebaut nach dem 2. Weltkrieg und wir werden als Migranten auch unterstützen die Wirtschaftskrise zu überleben….”

      http://sosheimat.wordpress.com/2012/02/12/orf-geschichtsverfalschung-migranten-haben-europa-wieder-aufgebaut/

    • HJR
      14. Februar 2012 10:33

      @Geheimrat
      Ich mir das schon gedacht habe so ähnlich!

    • Patriot
      14. Februar 2012 13:00

      @Geheimrat

      Zahl der Moslems in Österreich

      http://de.wikipedia.org/wiki/Islam_in_%C3%96sterreich
      1971 ... 7.491.526 ... 22.267 ... 0,3 %
      1981 ... 7.555.338 ... 76.939 ... 1,0 %
      1991 ... 7.795.786 ... 158.776 ... 2,0 %
      2001 ... 8.032.926 ... 338.988 ... 4,2 %
      2009 ... 8.355.260 ... 515.914 ... 6,2 %

      1971 war die Zeit der Gastarbeiterzuwanderung vorbei, und erst Recht 1981. Wie man mit 0.3% (in den 50er Jahren 0.0x%) der Bevölkerung Österreich aufgebaut haben will, weiß nur ein Gestörter. Andere Gastarbeiter waren natürlich in größerer Zahl da, aber immer noch relativ wenige. Außerdem wurde ja jeder Gastarbeiter bezahlt.

      Der Herr Ibrahim Beyazit sollte sich eher mit den Fragen Asylschwindel und Massenimmigration in die Sozialsysteme per Familiennachzug beschäftigen.

    • lenz
      14. Februar 2012 14:57

      @ Patriot

      **********!

  43. libertus
    14. Februar 2012 00:55

    Wir ernten die Früchte der jahrzehntelangen Erziehung durch unsere Volksvertreter, daß der Bürger zwar jede Menge Rechte gegenüber dem Staat besitzt, aber leider keinerlei Pflichten und genau das führt die Demokratie ad absurdum.

    In letzter Konsequenz endet diese Einstellung in Chaos und Anarchie, weil hilflose Politiker nurmehr auf ihren eigenen Vorteil achten und damit Wahlen samt Regierungsverantwortung scheuen wie der Teufel das Weihwasser, besonders die abgehobene Politikerkaste in der EU!

    Es gibt nur 2 Auswege aus diesem Dilemma - entweder der "starke Mann", was aber nicht nach Frieden und Wohlstand klingt, wie wir aus leidvoller, geschichtlicher Erfahrung gelernt haben.
    Oder wie schon erwähnt die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild, dann hätte die Demokratie noch eine Überlebenschance.

    • Censorius
      14. Februar 2012 14:02

      Demokratie ist ein unbestimmter, vieldeutiger Begriff geworden. Widerstreitende, ja ausschließende Ideologien behaupten, dass sie allein den demokratischen Gedanken verkörpern.
      Manche politische Gruppierungen erblicken in der Demokratie das, was ihr zur Macht und zur Dauerherrschaft verhelfen könnte.
      Der Sozialismus/Marxismus versteht auch heute noch unter Demokratie die klassenlose Gesellschaft, die entstehen soll, nachdem die kapitalistische wirtschaftsordnung durch die Diktatur des Proletariats beseitigt worden ist.
      Beispiel : Demokratische Volksrepubliken ( DDR u.a.)
      Der grundlegende Fehler liegt auch in Österreich darin, dass die Sozialisten der Meinung sind, sie hätten die wahre Demokratie gepachtet und außerhalb ihrer
      Weltanschauung gäbe es keine Demokratie.
      Zahlreiche Wortmeldungen bestätigen dies.
      W. Churchill hat mit seiner Äußerung über die Zeckmäßigkeit der Demokratie nur insoferne recht, als die geeigneten Personen, die zur Wahl stehen, auch zur Staatsführung geeignet sind.
      Letzteres muss man in Österreich derzeit bezweifeln. Darum halte ich es für richtig, dass in Krisenzeiten vom jeweiligen Staatsoberhaupt ( GR u. I ) ohne das Volk zufragen für eine Übergangszeit Experten, die ihr Geschäft verstehen, mit der Regierung beauftragt.
      Warum nicht auch in Österreich ?

    • contra
      14. Februar 2012 14:19

      @Censorius

      Schließe vollkommen Ihren Ausführungen an, aber solange die Sozis bei uns an der Macht sind, werden sie eine Konzentrationsregierung aus Experten nie zulassen, außer der Karren steckt soweit im Dreck, daß bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen.

      Leider muß es erst immer soweit kommen!





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