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SN-Kontroverse: Frauen-Pensionsalter

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der  Salzburger Nachrichten  eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.
Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Gehen Frauen zurecht früher in die Pension?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden

Zuerst Diskriminierung kippen!

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at)

Wenn es schwierig wird, müssen die Frauen dran glauben. Jetzt ist es wieder einmal soweit. Sie sollen um fünf Jahre länger arbeiten, um die Staatsschulden in den Griff zu bekommen. Obwohl Frauen in fast allen Bereichen benachteiligt sind. Ihr Verdienst ist weit geringer. Im Durchschnitt bekommen Frauen für gleichwertige Arbeit rund 40 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Karriere ist hingegen nicht für sie vorgesehen. In den Führungsetagen und in den Aufsichtsgremien großer Unternehmen sind Frauen stark unterrepräsentiert. Der Frauenanteil in den Chefetagen ist traditionell niedrig und stagniert seit Jahren. In der Geschäftsführung liegt der Frauenanteil bei nur 4,6 Prozent; im Aufsichtsrat bei neun Prozent. Dafür sind Frauen mehrfach belastet. Sie kümmern sich nach wie vor in erste Linie neben dem Job um Haushalt und Kindererziehung. Wenn dieser Lebensabschnitt vorbei ist, leisten sie den Großteil der Pflegearbeit. Die Diskriminierung der Frauen endet nicht im Pensionsalter, sondern da wird sie noch vertieft: Während Männer auf eine durchschnittliche monatliche Pension von 1288 Euro kommen, beläuft sich diese bei Frauen lediglich auf 786 Euro.

Frauen werden außerdem vom Arbeitsmarkt früher „ausgemustert" als Männer. Wird eine Frau mit 50 Jahren arbeitslos gilt sie de facto als nicht mehr vermittelbar. Das Risiko, in Armut abzugleiten, ist für Frauen deutlich höher als für Männer. Jede dritte allein lebende Pensionistin in Österreich ist armutsgefährdet. Dass Frauen früher als Männer in Pension gehen dürfen, ist daher mehr als gerechtfertigt. Es besteht nicht der geringste Grund, die derzeitige Rechtslage, wonach des gesetzlichen Pensionsalters von Frauen ohnedies ab 2024 bis 2033 an das der Männer anzugleichen ist, früher zu kippen.
 

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Weder gerecht noch nachhaltig

Andreas Unterberger

In der großen Mehrheit der Staaten gilt seit Langem für Männer und Frauen das gleiche Pensionsantrittsalter. Immer mehr Länder haben dieses Alter schon auf 67 Jahre erhöht. Österreichs Feministinnen hingegen wollen mit Hilfe von Rot und Grün das gleichheitswidrige Privileg eines früheren Antritts bis 2033 verteidigen.

Was absurd ist. Denn genau dieser frühe Pensionsantritt ist eine Hauptursache für das statistisch niedrigere Durchschnittseinkommen von Frauen. Verdient man doch laut den meisten Kollektivverträgen und Dienstordnungen in den letzten Dienstjahren am meisten. Angesichts ihres früheren Pensionsantritts, ihrer höheren Lebenserwartung und ihrer geringeren Pensionsbeiträge sind die Frauen zu drei Viertel für die wachsende Lücke in den Kassen der Pensionsversicherung verantwortlich. Das ist das Gegenteil von „Gerechtigkeit", welche die SPÖ gerne plakatiert. Diese aus dem Budget zu deckende Pensionslücke wird jedes Jahr größer und kann nur noch durch ständig wachsende Schulden gedeckt werden. Die Pensionen sind - zusammen mit den ÖBB und den Zinsen für die alten Schulden früherer Verschwenderregierungen - der weitaus größte Defizittreiber und damit Hauptursache des Sinkens unserer Kreditwürdigkeit. Das ist das Gegenteil von „Nachhaltigkeit", von der die Grünen ständig schwadronieren. Dieses Privileg wird gerne mit der Kindererziehung begründet. Jedoch: Angesichts der immer größeren Zahl von kinderlos bleibenden Frauen gibt es keinen Grund, den wichtigen Beitrag der Mütter zu unserer Zukunft über das Pensionsantrittsalter aller Frauen zu belohnen. Gerecht wäre hingegen eine Unterstützung nur für die Mütter mehrerer Kinder. Ihnen sollten nicht nur maximal vier Jahre pro Kind als Beitragsjahre gutgeschrieben werden, sondern jedes Jahr, das sie ihre Berufstätigkeit der Kinder wegen unterbrechen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRichard Mer
    27x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2012 01:08

    Zum Thema Benachteiligung von Frauen sind die rechtlichen und faktischen Rahmenbedingungen so, dass Männer massiv ihr ganzes Leben lang benachteiligt werden.

    * Burschen werden nachweislich in der Schule für gleiche Leistungen schlecher benotet, weil die Lehrer sie für das Verhalten bestrafen.
    * Burschen werden von Eltern und Mitschülern härter angegriffen.
    * Dann müssen sie zum Militär, während die Mädchen ein Jahr "gap year" in Nizza und Rom verbringen.
    * Beim Studium gibt es für Frauen Förderprogramme und besondere Mentoren
    * Beim Beruf werden Frauen bevorzugt. In meiner Branche (der Wissenschaft) ist es so, dass es nicht mehr um Bevorzugung bei Gleichqualifizierung geht, sondern es ist deutlich, dass auf jeder Stufe von den Doktorandenposten bis zu den Professuren Frauen deutlich vorgezogen werden. Das heißt besserqualifizierte Männer müssen oft vor schlecherqualifizierten Frauen zurücktreten.
    * Bei Scheidungen bekommen de facto Frauen nahezu immer Kinder und Haus und Geld, Männer hingegen nichts. Unabhängig vom Verschulden etc.
    * Frauen konsumieren viel mehr Leistungen des Gesundheitssystems, Männer müssen das aber gleich finanzieren.
    * Frauen gehen 5 Jahre früher in Pension, auch wenn sie keine Kinder haben. Das bedeutet nichts anderes als einen Nettotransfer von 5 Jahreseinkommen von jedem Mann zu jeder Frau.
    * Frauen leben deutlich länger (7 -8 Jahre), die zusätzlichen Kosten werden aber von Männern voll mitfinanziert.
    * Männliche Gewalt (= physische Gewalt) ist gänzlich tabuisiert und strafbar. Weibliche Gewalt (=erlogene Vergewaltigungsvorwürfe, Schreikrämpfe, subtile Schmerzzufügung, physische weibliche Gewalt, Psychoterror) ist voll akzeptabel. Es ist so schlimm, dass wenn in einem Restaurant eine Frau einem Mann den Wein über den Kopf gießt und davonläuft der Eindruck entsteht, er hätte etwas unmögliches gemacht.

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2012 05:44

    Frau K.K.-P. ist in ihrer Linksideologie derart verbohrt, dass sie, ohne rot zu werden, einen Satz wie "40% weniger für gleichwertige Arbeit" hinschreibt!

    Das stimmt so ja keinesfalls, ist bestenfalls eine "Milchmädchenrechnung".

    In der Sache selbst stimme ich zu 110% dem klugen und weisen @ Socrates zu:
    In jeder Hinsicht gerechtfertigte Abgeltung vor allem für Mehrkinder-Mütter, noch mehr Steuererleichterungen für Mehrkinder-Familien (aber - bitte - nur für Familien im Wortsinn!)!
    Nur mit wirksamen Anreizen zum Mut für das Kind können wir die Zukunft unseres Landes sicherstellen!
    Ich will ja nicht angeben, doch abschließend noch ein persönliches Wort:
    meine liebe, tapfere Frau und ich haben in den harten Nachkriegsjahren vier Kinder aufgezogen, die wir - trotz damals üblicher Alleinverdienerei (meine Frau hatte im Haus mehr als genug zu tun!) - unter allerlei Entbehrungen, doch mit viel Liebe schlussendlich über das Studium gebracht haben: wir alle waren - und sind - glücklich und zufrieden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2012 08:34

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Der hämmernde Propagandasong der Linken und immer die gleichen Lügenmärchen. Die Mehrbelastung trifft nur allein erziehende und allein verdienende Mütter, sonst niemanden.

    @ Dr. Unterberger

    Die Gesellschaft hat nur von Müttern was, und nur Mütter liefern Beiträge und nur Mütter (und auch Väter, sofern sie engagiert sind) verwenden in der Mehrheit Zeit für die Kinder (ausgenommen die emanzipierten Rabenmütter) und meiner Meinung nach zähle ich nur Mütter zu den Frauen, denn die Kinderlosen, die sind gleichzustellen und mit all den Vergünstigungen, von Links propagiert, nur Trittbrettfahrer bezüglich Pension und Antrittsalter und für mich Kollegen, die halt weiblich sind. Diese Tritbrettfahrer(Innen) haben alle die gleichen Bedingungen wie die Männer auch und es ist wirklich nicht einzusehen, wenn die Lebenserwartung der Frauen im Durchschnitt um viele Jahre höher ist als die der Männer, dass diese Frauen noch zusätzlich um 5 Jahre früher in Pension gehen.

    Also, wenn wir den Müttern die hier vorgeschlagenen Beitragsjahre anrechnen, dafür würde ich auch stimmen, trotzdem auch das teuer kommt in Geld, aber vielfach wettgemacht wird durch die Erziehungsleistung der Mütter.

    Ich hielte es für gerecht, wenn Mutterjahre in die Pensionsbeiträge eingerechnet werden, dafür aber kinderlose Frauen ab sofort, und nicht erst 2033, pensionsrechtlich gleichzustellen sind. Ja aber, tönt es dann von linksgrün, was ist denn mit den Frauen, die Kinder wollen, aber keine bekommen können, meine Antwort, wäre ich an verantwortlicher Stelle, dann sind sie eben kinderlos, aus basta und haben zu arbeiten, wie alle anderen auch.

    Wir müssen uns von diesem 'staatstragenden' (in Wirklichkeit staatsvernichtenden) übertriebenen Sorgedenken, das vor allem links für Linke herrscht, bei den Unternehmern kennen sie eh kein Pardon, endlich lösen, letztlich ist jeder selbst für sich verantwortlich, auch die Frauen.

    Ich kenne auch viele Fälle wo der Ehepartner ausfällt (Scheidung, Tod, etc.) und die Frauen und Mütter dann sehr arm dastehen. Also Mütter Pensionsjahre mäßig zu fördern, das macht Sinn, aber das linke und meist kinderlose Emanzengetue, das ist verzichtbar.

    Für mich ist die Sozialistenheilige Dohnal eine Unheilige und die passt auch voll in dieses Bild, das uns da von links gezeichnet wird, unnatürlich und pervers.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2012 13:36

    Schluß mit der Diskriminierung!

    Der Begriff "Blödmann" wird ab sofort durch den Begriff "Blödfrau" ergänzt. Frau KKP darf sich rühmen den Anspruch erworben zu haben zu den ersten und vornehmsten Trägerinnen dieser Bezeichnung zu gehören.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2012 01:11

    Den Argumenten der Frau KKP folgend müßte man ja alle, die am Arbeitsmarkt nur schwer oder gar nicht vermittelbar sind, in Pension schicken.
    So stellt sich eine Linkslinke den sozialistischen Versorgungsstaat vor und den "Zaster" dafür nehmen wir ganz einfach den "Reichen" mit dem Slogan der "gerechten Umverteilung" weg.

    Selbst die gebetsmühlenartige Wiederholung von der Mehrfachbelastung für Frauen durch Job, Kindererziehung und Altenpflege verliert immer mehr an Substanz, da wie in der Folge ausgeführt, viele Frauen kinderlos bleiben und wenn nicht, Kinder - genauso wie Alte - in entsprechenden Einrichtungen abgegeben werden (Ganztagsschulen und Pflegeheime boomen!).

    Der einzig richtige Schluß daraus wäre: gleiches Pensionsantrittsalter für Männer und Frauen (letztere können dabei höhere Pensionen erwerben!), entsprechende wirtschaftliche Rahmenbedingungen um beide bis zum Antritt im Erwerbsleben zu halten und zuguterletzt Anrechnung von Kindererziehung und Pflege bedürftiger Angehöriger.
    Aber keinesfalls die Rasenmähermethode, welche ALLEN Frauen automatisch auf Grund ihres Geschlechtes und nicht auf Grund ihrer Leistung 5 Jahre früheren Ruhestand garantiert!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2012 05:56

    frauen und männer sind von natur aus physisch und psychisch ungleich ausgestattet.
    eine aufgeklärte gesellschaft gesteht beiden gleiche rechte zu und setzt sie auch durch.
    die murxistische realitätsverweigerung, die die natur des menschen in die kategorien engel und teufel einteilt, sieht zwangsmassnahmen zur erzielung von gleichheit vor und verletzt dabei das prinzip gleicher rechte für alle. teufel müssen gewaltsam umerzogen werden, und wenn das nicht möglich ist, soll halt von ihnen zu den engeln umverteilt werden. engel sind prinzipiell rein, schuldlos, immer die opfer und nettoempfänger.
    dieses kategorische klassen- oder geschlechterdenken ist für eine gesellschaft nur solange hilfreich, solange es um gleichberechtigung geht. heute geht es jedoch um zwangsweise gleichmachung, was nur in gesellschaftszerstörung enden kann und endet. die zerstörte gesellschaft wird jedoch nie durch eine bessere ersetzt, wie alle murxistischen experimente bisher beeindruckend klar bewiesen haben.
    ich empfehle, all die statistiken, die dieses oder jenes beweisen sollen, einmal auf den tisch zu legen und detailliert zu analysieren. au hat hier des öfteren das ammenmärchen der benachteiligten frau im einzelnen zerpflückt, soll er es noch genauer machen!
    auch sehe ich nicht ein, warum meine kinder den kinderlosen emanzInnen aller geschlechter deren früh- und sonstige pensionen finanzieren sollen. dafür hab ich mich nicht abgerackert, meine kinder gewickelt, die freizeit in sie investiert und last not least das studium.

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Februar 2012 01:07

    Ich weiß nicht, auf welchem (Sowjet)stern Frau KKP lebt. In den heutigen jungen Familien mit Kindern verrichten die Männer genauso Hausarbeit wie die Frauen. Wollen sich beide beruflich verwirklichen, so wird eben eine bezahlte Hilfe angeheuert (fast immer auch angemeldet, denn das Risiko ist einfach vielen zu hoch) und vom Einkommen beider Partner bezahlt. Vor Kindergärten stehen mindestens soviele Väter - und warten auf ihren Sprößling - wie Mütter. Schwierigkeiten gibt es natürlich dort, wo das sozialistische, familienfeindliche Modell der "Ehe auf Abruf" praktiziert wird. Kaum taucht ein kleineres Problem auf, vertschüsst sich einer der Partner von der Verantwortung. Das nennt man dann auf marxistisch: "Selbstverwirklichung".

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorReinhard
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2012 13:41

    Wie wäre es mit einer Quote im Pflegeheim?
    Jüngst besuchte ich eine solche Einrichtung, drei hochbetagte Männer bevölkerten die Einrichtung, dazu etwa 40 hochbetagte Frauen. Ja wo bleibt denn da die immerhin zum Koalitionsdogma unserer regierung erklärte soziale Gerechtigkeit, dachte ichmir, und stellte flugs die rüstigen Damen zur Rede, warum sie sich so fürsorglich pflegen ließen während ihre Männer daheim allein dahinsiechen müssten.

    Alle beteuerten, dass sie ihre Männer gerne mitgenommen hätten, doch leider wären die Lotter schon vor Jahren einfach so gestorben. Manche sogar erst nach Bezug einiger Raten ihrer Pension. Im Gegensatz zu den Frauen der drei Männer im Pflegeheim, die alle wirklich noch daheim wohnten, aber die Pflegearbeit nicht mehr packten.

    Wie kann es nun sein, dass eine solche statistische Wundertüte wie unsere allseits beliebte Kommunikationsfachfrau nicht einmal nachgehakt hat, wie sich die durchschnittlich etwa 23 Jahre Pensionszeit mit den ach so ungerechten Monatsbezügen der ÖsterreicherInnen auf Männlein und Weiblein verteilen - es wird doch sonst so gerne herumdividiert?
    Das Blöde an dem Ergebnis wäre nämlich, dass den angeblich um 40% kleineren Monatsbezügen der Frauen eine mindestens ebenso (aber wahrscheinlich viel - das wäre mal eine Recherche wert, wenn ich wieder etwas Zeit dafür habe) längere Auszahlungszeit gegenüberstünde (was den Pensionsbezug durchrechnet mindestens zum Nullsummenspiel werden lässt - allerdings nur, wenn man die Differenzen der Einzahlungen einfach mal fahrlässig und linkslastig ignoriert), während bei den Pflegekosten, also der Entnahme aus den zu mindestens zwei Dritteln von Männerbeiträgen gefüllten Sozialtöpfen, ein wahrscheinlich so gigantischer Überhang entsteht, dass man ihn einfach ignorieren muss, will man (oder frau) sich nicht die emanzipatorische Märchenstunde verhageln.

    Leider (oder für die Parolendrescher: zum Glück) sind die meisten Menschen, egal ob Männlein oder Weiblein, schon so hirnfiltriert und mathematisch ahnungslos, dass sie den aus Statistiken herausgefilterten Krümelquatsch widerspruchslos löffeln.
    Die Masse der (vermutlich weiblichen) jubelnden Zustimmungen zu dem vollkommen an den Haaren herbeigezogenen statistischen Blödsinn der Frau KKP spricht für sich. Bei den linken Emanzen darf ob solcher Siege des Populismus über den Geist der eine oder andere Schampuskorken knallen.

    Bei denkenden Menschen dürfen es auch härtere Getränke sein.
    Mit Wein kann man sich das nicht mehr schönsaufen.


alle Kommentare

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  8. Stadtindianer
    06. Februar 2012 15:45

    Krawagna-Pfeifer schreibt immer den SPÖ-Standardsprech. Das ist fad. Da kommen nie neue Überlegungen.

    • Rainer (kein Partner)
      07. Februar 2012 18:37

      Vielleicht nicht unbedingt immer SPÖ-Neusprech. Eher eine feministisch-linke Utopie-Rhetorik, die den Mauerfall auf wundersame Weise überdauert hat. Da gibt es einfach keinen Platz für Fakten, die das geträumte Schlaraffenland der Gerechtigkeit erschüttern könnten, oder gar den Mut zur Anpassung eigener Ansichten, wenn der Blick aus dem Fenster nicht mit jenem durch die (Rosa-)Rote Blicke übereinstimmt.
      Leben ist Veränderung und Anpassung - das sind Lebenskonzepte, die vielen Menschen leider komplett fremd und unheimlich sind, egal aus welcher politischen Ecke. Insofern darf es nicht verwundern, dass der ganze Laden gegen die Wand gefahren wird, weil jeder Angst vor einer - rettenden - Kursänderung hat.

      Andererseits ist es natürlich auch vorhersehbar, dass wir bösen Männer derart abschätzig kommentieren ...

  9. Reinhard (kein Partner)
    06. Februar 2012 06:43

    Interessant am Rand: die SN zensurieren extrem.
    Kritische Kommentare erscheinen nicht.
    Na wer hätte das gedacht...

  10. Haarspalter
    05. Februar 2012 00:57

    Es wird nicht möglich sein, einerseits die Ungleichheit zu beseitigen und andererseits davon zu profitieren. Das ist wie bei der Kuh: man kann sie nur entweder melken oder schlachten!

  11. Udo (kein Partner)
    04. Februar 2012 18:37

    So kämpfen Frauen (und Männer) in Florida für Gleichberechtigung

    http://www.worldstarhiphop.com/videos/video.php?v=wshh9bTTxqoz93vhHqEz

    ;-)

  12. Rechtschreibtroll (kein Partner)
    04. Februar 2012 14:45

    Gehen Frauen zurecht früher in die Pension?

    Oh, oh, bitte diesen Rechtschreibklops korrigieren" Es handelt sich übrigens um einen der beliebtesten Fehler von Journalisten:
    "zurecht" statt "zu Recht"
    zurecht = gibt es nur in festen Verbindungen mit Verben:

    zurechtschneiden, ich schneide etwas zurecht (also in die richtig Form)
    zurechtbiegen
    zurechtlegen
    zurechtmachen

    usw.

    Wenn gemeint ist, dass etwas "mit Recht" getan oder gesagt wird, dann schreibt man das IMMMMMMMER so:

    zu Recht

    Also: Gehen Frauen zu Recht früher in die Pension?

    Danke für Korrektur und künftige Beachtung! Mir tut's immer beim Lesen weh.

    • Azdak
      04. Februar 2012 23:15

      Ist "richtig Form" richtig? :-)

    • plusminus
      04. Februar 2012 23:51

      @Azdak

      Bei Trollen sicherlich! ,-)

    • Undine
      05. Februar 2012 13:05

      @Rechtschreibtroll

      Ich muß Ihnen Recht geben: Sie haben RECHT! Ich habe dieses Wort absichtlich in Majuskeln geschrieben, weil ich noch mit der alten Rechtschreibung aufgewachsen bin und nicht dran denke, mich auf meine alten Tage noch umzustellen; ich weiß also jetzt wirklich nicht, ob ich schreiben hätte müssen: Sie haben recht oder Sie haben Recht. Früher schrieb man's jedenfalls "klein". Sei's drum! Ich hab' in meinem alten Duden zur Groß- und Kleinschreibung nachgesehen und dabei entdeckt, daß man auch nach der alten Regel schrieb:
      mit Recht und zu Recht.

  13. Udo (kein Partner)
    04. Februar 2012 14:36

    Zusätzlich haben wir auch noch dieses Problem:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/christine-ruetlisberger/abkassieren-in-oesterreich-wie-sie-einkommen-aufbessern-koennen.html

    ...und das Problem, dass darüber österreichische Medien (nicht) kaum berichten!

  14. Tertullian (kein Partner)
    04. Februar 2012 13:42

    wollt ihr die volle Gleichberechtigung?
    dann bitte gleiches Pensionsalter, meine Damen!

  15. Reinhard (kein Partner)
    04. Februar 2012 13:41

    Wie wäre es mit einer Quote im Pflegeheim?
    Jüngst besuchte ich eine solche Einrichtung, drei hochbetagte Männer bevölkerten die Einrichtung, dazu etwa 40 hochbetagte Frauen. Ja wo bleibt denn da die immerhin zum Koalitionsdogma unserer regierung erklärte soziale Gerechtigkeit, dachte ichmir, und stellte flugs die rüstigen Damen zur Rede, warum sie sich so fürsorglich pflegen ließen während ihre Männer daheim allein dahinsiechen müssten.

    Alle beteuerten, dass sie ihre Männer gerne mitgenommen hätten, doch leider wären die Lotter schon vor Jahren einfach so gestorben. Manche sogar erst nach Bezug einiger Raten ihrer Pension. Im Gegensatz zu den Frauen der drei Männer im Pflegeheim, die alle wirklich noch daheim wohnten, aber die Pflegearbeit nicht mehr packten.

    Wie kann es nun sein, dass eine solche statistische Wundertüte wie unsere allseits beliebte Kommunikationsfachfrau nicht einmal nachgehakt hat, wie sich die durchschnittlich etwa 23 Jahre Pensionszeit mit den ach so ungerechten Monatsbezügen der ÖsterreicherInnen auf Männlein und Weiblein verteilen - es wird doch sonst so gerne herumdividiert?
    Das Blöde an dem Ergebnis wäre nämlich, dass den angeblich um 40% kleineren Monatsbezügen der Frauen eine mindestens ebenso (aber wahrscheinlich viel - das wäre mal eine Recherche wert, wenn ich wieder etwas Zeit dafür habe) längere Auszahlungszeit gegenüberstünde (was den Pensionsbezug durchrechnet mindestens zum Nullsummenspiel werden lässt - allerdings nur, wenn man die Differenzen der Einzahlungen einfach mal fahrlässig und linkslastig ignoriert), während bei den Pflegekosten, also der Entnahme aus den zu mindestens zwei Dritteln von Männerbeiträgen gefüllten Sozialtöpfen, ein wahrscheinlich so gigantischer Überhang entsteht, dass man ihn einfach ignorieren muss, will man (oder frau) sich nicht die emanzipatorische Märchenstunde verhageln.

    Leider (oder für die Parolendrescher: zum Glück) sind die meisten Menschen, egal ob Männlein oder Weiblein, schon so hirnfiltriert und mathematisch ahnungslos, dass sie den aus Statistiken herausgefilterten Krümelquatsch widerspruchslos löffeln.
    Die Masse der (vermutlich weiblichen) jubelnden Zustimmungen zu dem vollkommen an den Haaren herbeigezogenen statistischen Blödsinn der Frau KKP spricht für sich. Bei den linken Emanzen darf ob solcher Siege des Populismus über den Geist der eine oder andere Schampuskorken knallen.

    Bei denkenden Menschen dürfen es auch härtere Getränke sein.
    Mit Wein kann man sich das nicht mehr schönsaufen.

    • Udo (kein Partner)
      04. Februar 2012 14:11

      Quotenregelung im Pflegeheim wäre nur gerecht im Sinne der Gleichberechtigung von Mann und Frau und um nichts anderes geht es ja, oder?.

    • Undine
      05. Februar 2012 10:35

      @Reinhard

      *******!

      Als ich Ihren --wie immer--brillanten Kommentar las, stellte ich mir folgendes Szenario vor: Sie und Gabriele Heinisch-Hosek (oder jede andere x-beliebige Kampfemanze: KKP, Eva Rossmann, um nur einige zu nennen) in einer ORF-Diskussion (Direktübertragung!) zu obigem Thema. Und dann rücken Sie plötzlich, wie weiland Jörg Haider beim Duell gegen Vranitzky, mit einem Taferl heraus, auf dem in knappen Worten das zu lesen steht, was Sie in Ihrem Kommentar so stichhaltig schreiben.
      Es käme vermutlich zum gleichen Effekt wie seinerzeit bei Vranitzky: Der jeweiligen Diskussionsemanze würde die Kinnlade herunterfallen und sie wäre für einen Moment sprachlos (was bei sehr linken Frauen eine Seltenheit ist!)--um nach der Schrecksekunde wortreich das Gegenteil zu behaupten.

  16. Udo (kein Partner)
    04. Februar 2012 13:39

    Was Frau KKP hier macht, ist versuchte Indoktrination bzw. Gehirnwäsche.
    Egal wie falsch und widerlegbar, sie versucht, durch ständiges Wiederholen aus unwahren Kampfparolen, diese Lügen in soetwas wie Fakten zu verwandeln.
    Sie hofft vielleicht durch schlampiges arbeiten, auch 5 Jahre kürzer arbeiten zu müssen.

    • Reinhard (kein Partner)
      04. Februar 2012 13:45

      Udo, sie macht nur ihren Job. Es wird von ihren Geldgebern vorgegeben, was sie zu transportieren hat, und das tut sie.
      Zwar schlampig, aber durch die scheinbar im rapiden Sinkflug befindliche durchschnittliche Hirnleistung der WählerInnen ist es anders auch nicht mehr nötig.
      Für uns're Dodeln reicht's.

    • Udo (kein Partner)
      04. Februar 2012 14:05

      @Reinhard
      Selbstverständlich wurde das vorgegeben, obwohl ich bei KKP trotzdem auch den Eindruck habe, dass sie das wirklich glaubt. Aber was mich mehr interressiert ist, wer und was jemand davon hat unsere Gesellschaft derart zu spalten, weil wirklich um Frauen oder um Gerechtigkeit geht es dabei ja offensichtlich nicht.

  17. Torres (kein Partner)
    04. Februar 2012 10:26

    Wenn man die ewig gleichen dümmlichen Argumente immer wieder anführt, werden sie dadurch keineswegs richtiger. Darauf kann man auch die immer gleiche Antwort geben: wenn die Frauen tatsächlich die gleiche (gleichwertige) Arbeit für weniger Geld leisten, wäre doch jeder Unternehmer völlig bescheuert, wenn er überhaupt noch einen Mann einstellen würde. Tatsache ist - und das kann ich aus meiner beruflichen Tätigkeit voll bestätigen, - dass die Frauen für die gleiche Tätigkeit auch genau das Gleiche bezahlt bekommen (zumindest am Anfang - später sind die Gehälter natürlich etwas unterschiedlich, je nachdem, wie geschickt man sich Gehaltserhöhungen aushandelt, d.h. es kommt selbstverständlich auch vor, dass Frauen besser bezahlt werden als Männer). Die unterschiedlichen (durchschnittlichen!) Einkommen haben ganz andere Gründe, die ja auch hier mehr als ausreichend angeführt sind.

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. Februar 2012 12:27

      Mir ist auch nicht bekannt, dass es geschlechtsspezifische Kollektivverträge gibt.

      Allerdings hat das schon irgend eine Gewerkin laut angedacht.
      Natürlich werden das höhere Tarife werden.
      Alles im Sinne der Gleichbehandlung.

      N.B.: Frauen haben einen größeren Anteil an der Wählerzahl.
      Hört jemand die (populistische) Nachtigall trappsen?

  18. termi30 (kein Partner)
    04. Februar 2012 10:20

    Zensieren die SN?

    Mein Beitrag wurde nicht freigeschaltet. Wer mehr darüber lesen will, ist herzlich auf mein Männerrechts-Blog eingeladen.

  19. Anonymer Feigling (kein Partner)
    04. Februar 2012 09:53

    Ich verfolge das Abstimmungsverhältnis dieser Umfrage und habe folgendes festgestellt:

    Ganz zu Beginn stand es ca. 100:30 für A.U., 2 Stunden später plötzlich 500:250 für KKP.
    Dieser Vorsprung hält sich jetzt einigermaßen konstant. (Jetzt: 630:350)

    Woher kommt dieser plötzlich Stimmengewinn für KKP, der ziemlich zeitlich begrenzt stattgefunden hat?

    Ich weiß es nicht? Vielleicht hat eine Emanze in einem Frauenforum gepostet: Bitte alle ganz schnell für KKW stimmen.

    Oder vielleicht hat da eine Beamtin am frühen Nachmittag des Freitags nichts zu tun gehabt außer Mehrfachstimmen abzugeben?

    Und das ist ganz einfach und jeder DAU kann es:
    Firefox: Edit ? Preferences ? Privacy ? remove individual cookies ? cookie poll_id von site mein.salzburg.com markieren ? remove cookie ? close ? Abstimmunsseite auffrischen (F5) ? KKP auswählen ? „Abstimmen“-Knopf drücken

    Das ist jetzt kein Aufruf zu einer „linken“ Aktion!

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      04. Februar 2012 14:16

      Die Manipulation der Abstimmung ist gewissermaßen mit Fingern zu greifen. Frau K.-P. kann darauf wirklich stolz sein. Es tut gut, wenn man nach 99 Niederlagen vor dem Leserpublikum endlich einmal besser ist als dieser Unterberger, nicht? Und wenn es durch Betrug geschieht - sei's drum.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      05. Februar 2012 20:12

      Wau, steht steht's nur noch 830:800 für KKP.
      Nur weiter so! Ihr wißt, wie es geht!

  20. Neppomuck (kein Partner)
    04. Februar 2012 09:46

    Ich versuch' es noch einmal:

    Der Satz # 2 zu Beginn der allwöchentlichen "Kontroverse"

    "Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt."

    ist schlicht Schwachsinn.

  21. DerTurm
    04. Februar 2012 07:09

    Es ist wirklich immer wieder erstaunlich, welche von Misandrie triefende volkssozialistische Propaganda KKP hervorzubringen fähig ist.

    Da werden wieder einmal die von Wohlstandsarmut bedrohten Frauen an den Haaren herbeigezogen und die zahlenden (häufig am Existenzminimum lebenden) Scheidungsmänner ignoriert. Diese sind nämlich statistisch gesehen nicht Arm (sie können es nach der gängigen Methode gar nicht werden), da sämtliche Zahlungen für Frau und Kinder ihren eigenen Konsumausgaben zugerechnet werden, abgesehen von dem Umstand, dass sie systematisch "reich gerechnet" werden.

    In diesem speziellen Fall interessiert mich vor allem eines: Ist sie eigentlich Mutter?

  22. numerus clausel (kein Partner)
    04. Februar 2012 07:04

    Da muss ich in meiner langjährigen Tätigkeit wohl die Kollektivverträge speziell für Frauen übersehen haben, in denen steht, dass diese 40% weniger bekommen. Vielleicht bemüht sich KKP einmal dazu, die gesetzlichen Bestimmungen anzusehen und diese sich eventuell auch erklären zu lassen, bevor solche unrichichtigen Phrasen publiziert werden.
    Ein gutes Beispiel dazu: Sollte die Annahme von KKP tatsächlich stimmen, warum sind dann nicht alle Männer arbeitslos, wenn die Frauen bei gleicher Arbeit so viel weniger bekommen? Als Unternehmer würde man dann doch nur mehr Frauen einstellen, schon erspart man sich einiges. Wär doch ein super Vorschlag für Bures, damit sie die Bundesbahnen auf Vordermann bringt. Auf einen Schlag wären die Personalkosten um 40% reduzuiert.
    Und noch etwas: Frauen können sich nicht wie Männer untereinander nach oben pushen, Frauen schaffen es leider nur, über jemanden Gerüchte in die Welt zu setzen und wenn eine zielstrebiger ist, dann ist diese nicht mehr solidarisch und wird gemobbt, anstatt das als Beispiel zu nehmen und sich gegenseitig weiter nach oben zu bringen, dreht sich die Spirale bei Frauen nach unten.

    • DerTurm
      04. Februar 2012 07:15

      Dochdoch, dem ist schon so: Frauen verdienen häufig deutlich weniger, als Männer.

      Ganz einfach deswegen, weil sie in Teilzeit oder Geringfügigkeit weniger (kürzer) arbeiten. Wenn fra nun nach volkssozialisitischer Methode die Gehälter aufsummiert und durch die Anzahl der Köpfe dividiert, kommen eben solche Zahlen heraus.

      Die eigentliche Ursache wird dann schnell durch die ideologisch passende Begründung ersetzt, und fertig ist der "Beweis".

    • numerus clausel (kein Partner)
      04. Februar 2012 08:33

      Natürlich bekommt man für Teilzeit auch nur einen anteiligen Gehalt. Das sagt doch schon das Wort. Und dieses "weniger" kann man mit einer Vollzeitbeschäftigung nicht vergleichen. Warum man das dennoch macht, lässt entweder vermuten, dass diejenigen, die so etwas behaupten, das nicht verstehen, oder sie glauben, dass diejenigen, an die diese Aussagen gerichtet sind, nicht verstehen können oder wollen, also ihre eigenen Anhänger für "dumm" halten.

    • Helmut Graser
      04. Februar 2012 09:54

      Der Hintergrund ist meiner Meinung nach ganz einfach erklärt. Die Partei besetzt das Thema "Frauen" positiv für sich, da es viele Wählerstimmen, zeitgeistig und halbwegs breitenwirksam ist. Es gibt nicht viele Themen, die derart breit sind. Mit der hinkenden Krücke der Teilzeit kann man das Thema in Diskussionen auch noch halbwegs argumentieren. Ob es richtig oder vollkommen falsch ist, ist nebensächlich. Hauptsache das Thema ist besetzt ...

  23. RR Prof. Reinhard Horner
    03. Februar 2012 19:35

    reinhard.horner@chello.at

    Vergangenheit oder Zukunft? Eine Gegenwartsentscheidung.

    „Gehen Frauen zurecht früher in die Pension?“ (– „zurecht“ – also in sachlicher Gerechtheit und/oder in wesentlicher, in moralischer Gerechtigkeit?)

    Nein, weder noch! Und weder im gesetzlichen (ausgenommen die Beamtinnen) noch im faktischen Pensionsantrittsalter!

    (Warum das gleiche gesetzliche Pensionsantrittsalter für Beamtinnen Frau KKP nicht beschäftigt, sie nicht stört, von ihr überschwiegen wird, ist bezeichnend für das von ihr vertretene gesellschaftliche und politische Verwesungsbiotop.)

    Wem nützt die kampfeslustig vertretene Fortführung der Differenzierung, die übrigens von Leuten gewünscht wird, die sonst gerne der umfassenden und durchdringenden Uniformierung das Wort reden und eine demgemäße Verstaatlichung der Lebensführung durchboxen möchten? Das lässt sich unzweifelhaft feststellen: Es nützt den zuverdienenden (möglichst obendrein kinderlosen) jüngeren Gattinnen und Lebensgefährtinnen für einen längeren gemeinsamen Pensionsgenuss sowie Witwen mit zwei Pensionsansprüchen.

    Für die überwiegende Mehrheit der Frauen (Qualitäts- und Quotenfrauen) bringt die Fortführung oder Hinauszögerung ihres nur vermeintlichen Pensionsprivilegs hingegen mehrfache Blockierungen der zukunftsweisenden und zukunftstauglichen Fortschritte mit sich. Wirksame Förderungen der Qualifizierung (insbesondere für technische Berufe), der entsprechenden lebenslangen Weiterqualifizierung, des Aufstiegs, der faktisch ermöglichten längeren Lebensarbeitszeit zu höheren Löhnen und höheren Pensionen werden zwangsläufig behindert. Gleiches widerfährt den von AU angesprochenen leistungsgerechteren Anrechnungen von Kindererziehungszeiten. Hinzu kommen wohl auch Pflegezeiten.

    Der mit unschwer durchschaubaren Verfälschungen von Tatsachen und mit der Munition früherer Frauenpensionen geführte Genderkrieg ist und bleibt offenbar ein tragendes Element des gesellschaftlichen und politischen Verwesungsbiotops. Das auf Pump zu finanzieren, kommt vermutlich auch weiterhin gelegen.

    Achten wir die Frauen und folgen wir den Frauen, die das durchschauen und nicht daran teilnehmen!

  24. Brockhaus
    03. Februar 2012 18:51

    Als man im Jahre 1992 mit dem Bundesverfassungsgesetz über unterschiedliche Altersgrenzen von männlichen und weiblichen Sozialversicherten beschloß, die Altersgrenze für weibliche Versicherte schrittweise ab dem Jahre 2024 dem der männlichen Versicherten anzupassen, um den europarechtlichen Bestimmungen zu entsprechen, gab es damals keinen Aufstand. Vermutlich, weil es damals ohnehin "noch soweit weg war".

    Und heute ist die Aufregung groß, weil man die Nivellierung des Anfallsalters aus nachvollziehbaren Gründen vorziehen muß. Dazu bedarf es allerdings, da es sich ja um ein Verfassungsgesetz handelt, einer Zweidrittelmehrheit.

    Bleibt nur zu hoffen, daß sie zustandekommt.

    • Brockhaus
      03. Februar 2012 19:00

      sorry, sollte natürlich heißen ........ ab dem Jahre 2024 jener der für männliche Versicherte geltenden Altersgrenze..........

  25. durga
    03. Februar 2012 13:36

    Schluß mit der Diskriminierung!

    Der Begriff "Blödmann" wird ab sofort durch den Begriff "Blödfrau" ergänzt. Frau KKP darf sich rühmen den Anspruch erworben zu haben zu den ersten und vornehmsten Trägerinnen dieser Bezeichnung zu gehören.

    • Undine
      03. Februar 2012 19:23

      @durga

      *****! :-)

      Wäre da nicht ein geeigneter Orden angebracht?

    • durga
      04. Februar 2012 11:03

      @undine

      der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt!

      - Nach bewährter Manier kürt Die Presse am Nationalfeiertag auch den Blödmann/die Blödfrau des Jahres.
      - L'Oreal verleiht den "Blödfrau-Award" für das Lebenswerk herausragender Damen.
      - Der verehrte UHBP kann endlich auch in dieser Kategorie Orden verleihen (Ehrenzeichen mit Stern für besondere Blödheit) und damit die Zahl der Ordensträger beim Staatsgehopse dekorativ erhöhen.

      usw...

  26. Alfred E. Neumann
    03. Februar 2012 09:45

    Irgendwie ist die Frauenquote in der SN-Kontoverse ja auch bereits eine Pein, wenn man sich das Gesudere dieser Emanzenimitatorin antut.

  27. Josef Maierhofer
    03. Februar 2012 08:34

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Der hämmernde Propagandasong der Linken und immer die gleichen Lügenmärchen. Die Mehrbelastung trifft nur allein erziehende und allein verdienende Mütter, sonst niemanden.

    @ Dr. Unterberger

    Die Gesellschaft hat nur von Müttern was, und nur Mütter liefern Beiträge und nur Mütter (und auch Väter, sofern sie engagiert sind) verwenden in der Mehrheit Zeit für die Kinder (ausgenommen die emanzipierten Rabenmütter) und meiner Meinung nach zähle ich nur Mütter zu den Frauen, denn die Kinderlosen, die sind gleichzustellen und mit all den Vergünstigungen, von Links propagiert, nur Trittbrettfahrer bezüglich Pension und Antrittsalter und für mich Kollegen, die halt weiblich sind. Diese Tritbrettfahrer(Innen) haben alle die gleichen Bedingungen wie die Männer auch und es ist wirklich nicht einzusehen, wenn die Lebenserwartung der Frauen im Durchschnitt um viele Jahre höher ist als die der Männer, dass diese Frauen noch zusätzlich um 5 Jahre früher in Pension gehen.

    Also, wenn wir den Müttern die hier vorgeschlagenen Beitragsjahre anrechnen, dafür würde ich auch stimmen, trotzdem auch das teuer kommt in Geld, aber vielfach wettgemacht wird durch die Erziehungsleistung der Mütter.

    Ich hielte es für gerecht, wenn Mutterjahre in die Pensionsbeiträge eingerechnet werden, dafür aber kinderlose Frauen ab sofort, und nicht erst 2033, pensionsrechtlich gleichzustellen sind. Ja aber, tönt es dann von linksgrün, was ist denn mit den Frauen, die Kinder wollen, aber keine bekommen können, meine Antwort, wäre ich an verantwortlicher Stelle, dann sind sie eben kinderlos, aus basta und haben zu arbeiten, wie alle anderen auch.

    Wir müssen uns von diesem 'staatstragenden' (in Wirklichkeit staatsvernichtenden) übertriebenen Sorgedenken, das vor allem links für Linke herrscht, bei den Unternehmern kennen sie eh kein Pardon, endlich lösen, letztlich ist jeder selbst für sich verantwortlich, auch die Frauen.

    Ich kenne auch viele Fälle wo der Ehepartner ausfällt (Scheidung, Tod, etc.) und die Frauen und Mütter dann sehr arm dastehen. Also Mütter Pensionsjahre mäßig zu fördern, das macht Sinn, aber das linke und meist kinderlose Emanzengetue, das ist verzichtbar.

    Für mich ist die Sozialistenheilige Dohnal eine Unheilige und die passt auch voll in dieses Bild, das uns da von links gezeichnet wird, unnatürlich und pervers.

    • Susanna (kein Partner)
      08. Februar 2012 18:34

      "Mutterjahre in die Pensionsbeiträge einrechnen" - ja eh, aber... was dann? In Wirklichkeit ist das Arbeiten außer Haus auch dann ein Krampf, wenn die Kinder schon im Gymnasium sind - es sei denn, man hat zusätzlich einige Dienstboten! Viel effizienter wäre es, den Familienvätern nicht die üblichen horrenden Summen an Steuern wegzunehmen, dann könnten diese nämlich ganz gemütlich als Alleinverdiener ihre jeweilige Familie unterhalten. Damit wäre allen geholfen.

  28. Anton Volpini
    03. Februar 2012 08:10

    Frau Keawagner-Pfeifer tut einfach das, was Sozialisten aller Parteien am fünftbesten können. Sie verwehren sich gegen jede Veränderung.
    Und dabei ist ihnen keine Argumentation zu blöd, auch wenn sie noch so an den Haaren herbeigezogen wird.
    Veränderungen, die nicht im schleichenden sozialistischen Prozess für Nichtsozialisten fast unmerklich ablaufend, hat stets zu Folge, daß parasitäre Positionen für Sozialisten aufgegeben oder zumindest verschlechtert werden. Da werden sie direkt in den Kern ihrer Daseinsberechtigung getroffen.
    Wie das Thema der Veränderung lautet, ist dabei völlig wurscht, der Schließmuskel wirkt reflexartig!

  29. Observer
    03. Februar 2012 06:45

    Fantastisch, wie die Salzburger Nachrichten immer Reizthemen wählen, wo schon im vorhinein feststeht, wie die beiden Positionen ausfallen.

    Es ist - wie immer - eigentlich völlig sinnlos, die Behauptungen von Frau Krawagna-Pfeiffer sachlich zu widerlegen, denn sie ist von ihren Illusionen völlig verblendet.

    Trotzdem will ich erwähnen:
    Der Durchschnittsverdienst und die Durchschnittspension der Frauen ergeben sich vorwiegend aus den vielen sog. geringfügig Beschäftigten (welche gar keine Sozialversicherung bezahlen), den geringeren Beitragsmonaten und dem früheren Pensionsantritt. Die meisten dieser Teilzeitbeschäftigten wollen laut kürzlich stattgefundenen Untersuchungen gar keine Vollzeitarbeit haben!
    Es gibt nun viele Frauen, welche sich dem Nachwuchs "verweigern", daher ist das Argument von Doppelbelastung durch Kindererziehung nicht anwendbar. Genau so, wie "deren Alte" aus Bequemlichkeit in Heime abgeschoben werden, also auch der genannte Pflegedienst wegfällt. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wo sich Frauen um Kinder und Alte besonders kümmern und auf Einkommen verzichten, was natürlich den Einkommensdurchschnitt neuerlich "hinunterdrückt".
    Und wie ist das mit der höheren Lebenserwartung der Frauen, hat Frau KKP davon schon etwas gehört?

  30. simplicissimus
    03. Februar 2012 05:56

    frauen und männer sind von natur aus physisch und psychisch ungleich ausgestattet.
    eine aufgeklärte gesellschaft gesteht beiden gleiche rechte zu und setzt sie auch durch.
    die murxistische realitätsverweigerung, die die natur des menschen in die kategorien engel und teufel einteilt, sieht zwangsmassnahmen zur erzielung von gleichheit vor und verletzt dabei das prinzip gleicher rechte für alle. teufel müssen gewaltsam umerzogen werden, und wenn das nicht möglich ist, soll halt von ihnen zu den engeln umverteilt werden. engel sind prinzipiell rein, schuldlos, immer die opfer und nettoempfänger.
    dieses kategorische klassen- oder geschlechterdenken ist für eine gesellschaft nur solange hilfreich, solange es um gleichberechtigung geht. heute geht es jedoch um zwangsweise gleichmachung, was nur in gesellschaftszerstörung enden kann und endet. die zerstörte gesellschaft wird jedoch nie durch eine bessere ersetzt, wie alle murxistischen experimente bisher beeindruckend klar bewiesen haben.
    ich empfehle, all die statistiken, die dieses oder jenes beweisen sollen, einmal auf den tisch zu legen und detailliert zu analysieren. au hat hier des öfteren das ammenmärchen der benachteiligten frau im einzelnen zerpflückt, soll er es noch genauer machen!
    auch sehe ich nicht ein, warum meine kinder den kinderlosen emanzInnen aller geschlechter deren früh- und sonstige pensionen finanzieren sollen. dafür hab ich mich nicht abgerackert, meine kinder gewickelt, die freizeit in sie investiert und last not least das studium.

  31. Wertkonservativer
    03. Februar 2012 05:44

    Frau K.K.-P. ist in ihrer Linksideologie derart verbohrt, dass sie, ohne rot zu werden, einen Satz wie "40% weniger für gleichwertige Arbeit" hinschreibt!

    Das stimmt so ja keinesfalls, ist bestenfalls eine "Milchmädchenrechnung".

    In der Sache selbst stimme ich zu 110% dem klugen und weisen @ Socrates zu:
    In jeder Hinsicht gerechtfertigte Abgeltung vor allem für Mehrkinder-Mütter, noch mehr Steuererleichterungen für Mehrkinder-Familien (aber - bitte - nur für Familien im Wortsinn!)!
    Nur mit wirksamen Anreizen zum Mut für das Kind können wir die Zukunft unseres Landes sicherstellen!
    Ich will ja nicht angeben, doch abschließend noch ein persönliches Wort:
    meine liebe, tapfere Frau und ich haben in den harten Nachkriegsjahren vier Kinder aufgezogen, die wir - trotz damals üblicher Alleinverdienerei (meine Frau hatte im Haus mehr als genug zu tun!) - unter allerlei Entbehrungen, doch mit viel Liebe schlussendlich über das Studium gebracht haben: wir alle waren - und sind - glücklich und zufrieden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      03. Februar 2012 06:05

      das ist das gute beispiel einer funktionierenden, wahrscheinlich toleranten beziehung, gratulation!

  32. libertus
    03. Februar 2012 01:11

    Den Argumenten der Frau KKP folgend müßte man ja alle, die am Arbeitsmarkt nur schwer oder gar nicht vermittelbar sind, in Pension schicken.
    So stellt sich eine Linkslinke den sozialistischen Versorgungsstaat vor und den "Zaster" dafür nehmen wir ganz einfach den "Reichen" mit dem Slogan der "gerechten Umverteilung" weg.

    Selbst die gebetsmühlenartige Wiederholung von der Mehrfachbelastung für Frauen durch Job, Kindererziehung und Altenpflege verliert immer mehr an Substanz, da wie in der Folge ausgeführt, viele Frauen kinderlos bleiben und wenn nicht, Kinder - genauso wie Alte - in entsprechenden Einrichtungen abgegeben werden (Ganztagsschulen und Pflegeheime boomen!).

    Der einzig richtige Schluß daraus wäre: gleiches Pensionsantrittsalter für Männer und Frauen (letztere können dabei höhere Pensionen erwerben!), entsprechende wirtschaftliche Rahmenbedingungen um beide bis zum Antritt im Erwerbsleben zu halten und zuguterletzt Anrechnung von Kindererziehung und Pflege bedürftiger Angehöriger.
    Aber keinesfalls die Rasenmähermethode, welche ALLEN Frauen automatisch auf Grund ihres Geschlechtes und nicht auf Grund ihrer Leistung 5 Jahre früheren Ruhestand garantiert!

  33. Richard Mer
    03. Februar 2012 01:08

    Zum Thema Benachteiligung von Frauen sind die rechtlichen und faktischen Rahmenbedingungen so, dass Männer massiv ihr ganzes Leben lang benachteiligt werden.

    * Burschen werden nachweislich in der Schule für gleiche Leistungen schlecher benotet, weil die Lehrer sie für das Verhalten bestrafen.
    * Burschen werden von Eltern und Mitschülern härter angegriffen.
    * Dann müssen sie zum Militär, während die Mädchen ein Jahr "gap year" in Nizza und Rom verbringen.
    * Beim Studium gibt es für Frauen Förderprogramme und besondere Mentoren
    * Beim Beruf werden Frauen bevorzugt. In meiner Branche (der Wissenschaft) ist es so, dass es nicht mehr um Bevorzugung bei Gleichqualifizierung geht, sondern es ist deutlich, dass auf jeder Stufe von den Doktorandenposten bis zu den Professuren Frauen deutlich vorgezogen werden. Das heißt besserqualifizierte Männer müssen oft vor schlecherqualifizierten Frauen zurücktreten.
    * Bei Scheidungen bekommen de facto Frauen nahezu immer Kinder und Haus und Geld, Männer hingegen nichts. Unabhängig vom Verschulden etc.
    * Frauen konsumieren viel mehr Leistungen des Gesundheitssystems, Männer müssen das aber gleich finanzieren.
    * Frauen gehen 5 Jahre früher in Pension, auch wenn sie keine Kinder haben. Das bedeutet nichts anderes als einen Nettotransfer von 5 Jahreseinkommen von jedem Mann zu jeder Frau.
    * Frauen leben deutlich länger (7 -8 Jahre), die zusätzlichen Kosten werden aber von Männern voll mitfinanziert.
    * Männliche Gewalt (= physische Gewalt) ist gänzlich tabuisiert und strafbar. Weibliche Gewalt (=erlogene Vergewaltigungsvorwürfe, Schreikrämpfe, subtile Schmerzzufügung, physische weibliche Gewalt, Psychoterror) ist voll akzeptabel. Es ist so schlimm, dass wenn in einem Restaurant eine Frau einem Mann den Wein über den Kopf gießt und davonläuft der Eindruck entsteht, er hätte etwas unmögliches gemacht.

    • simplicissimus
      03. Februar 2012 05:29

      auf den Punkt gebracht, herr mer!

    • Konrad Loräntz
      03. Februar 2012 17:37

      ******* !
      Kein Wort zuviel und keines zuwenig.
      Zum Glück kenne ich auch einige Frauen, denen das selbst schon peinlich ist. Die Jüngeren sind aber meist so gehirngewaschen, dass ihnen die Aufzählung solcher Ungerechtigkeiten an ihnen völlig abprallt. Wenn man als Mann zu argumentieren beginnt, hat man schon verloren.

    • Undine
      03. Februar 2012 23:31

      @Richard Mer

      Auch auf die Gefahr hin, daß mich von der Frau KKP abwärts über die sonstigen Emanzen alle für deppert erklären werden---aber das werde ich überleben!---kann ich Ihnen nur voll und ganz Recht geben, deshalb *******!

    • ProConsul
      04. Februar 2012 00:11

      danke Herr Mer, Sie sprechen mir aus der Seele. Ich arbeite in einer Bank und in dem Bereich in welchem ich tätig bin arbeiten ca. 70% Frauen. Trotzdem kommen ständig eMails mit irgendwelchen Mentor- und Förderprogrammen für Frauen. Und wenn man dann erlebt auf welch armselige und niveaulose Art die Mehrheit dieser Frauen miteinander umgeht, dann fragt man sich, ob es nicht für alle besser wäre, wenn diese Damen zu Hause bei ihrer Familie und Kindern bleiben würden.

    • Udo (kein Partner)
      04. Februar 2012 13:52

      @Richard Mer
      Leider ist es genauso. Danke für diese hervorragende Analyse.

      @Konrad Loräntz
      Leider ist es genauso. Mit jüngeren Frauen kann man über dieses Thema überhaupt nicht diskutieren oder reden, da hat die Gehirnwäsche, die zu gesellschaftlicher Spaltung führen soll, voll gegriffen.
      Wer das nicht glaubt, möge es ausprobieren, aber nicht erschrecken.

  34. Haider
    03. Februar 2012 01:07

    Ich weiß nicht, auf welchem (Sowjet)stern Frau KKP lebt. In den heutigen jungen Familien mit Kindern verrichten die Männer genauso Hausarbeit wie die Frauen. Wollen sich beide beruflich verwirklichen, so wird eben eine bezahlte Hilfe angeheuert (fast immer auch angemeldet, denn das Risiko ist einfach vielen zu hoch) und vom Einkommen beider Partner bezahlt. Vor Kindergärten stehen mindestens soviele Väter - und warten auf ihren Sprößling - wie Mütter. Schwierigkeiten gibt es natürlich dort, wo das sozialistische, familienfeindliche Modell der "Ehe auf Abruf" praktiziert wird. Kaum taucht ein kleineres Problem auf, vertschüsst sich einer der Partner von der Verantwortung. Das nennt man dann auf marxistisch: "Selbstverwirklichung".

  35. socrates
    03. Februar 2012 00:50

    Die Sache ist sehr einfach: Gleiches Pensionsalter für Mann und Frau, aber 2 Jahre Bonus für jedes Kind. Eine Österreicherin, die 3 Kinder groß zieht, kann 6 Jahre früher in Pension gehen. Sie verdient es auch und hat etwas für unseren Staat geleistet.

    • simplicissimus
      03. Februar 2012 05:33

      socrates, eine ähnliche meinung vertrete auch ich! zusätzlich erhöhte einkommenssteuern für kinderlose familien und dementsprechend verringerte pro kind. es soll fühlbar sein.

    • Almaviva
      03. Februar 2012 07:52

      Ich sehe das ganze etwas Anders: Selbstverständlich sollte Müttern die Zeit der Berufsunterbrechung für die Pension angerechnet werden, unabhängig davon, ob sie ein, drei oder mehr Kinder in die Welt setzen.

      Ich halte es für familienfreundlicher, wenn man Müttern die Möglichkeit gibt, bei ihren Kindern zu bleiben, wenn diese klein sind und ihre Mutter brauchen, durchaus auch mehrere Jahre, wobei hier die entsprechenden Kindergeldprogramme und somit auch die Wahlmöglichkeiten für die Frauen fehlen.

      Erwachsene Kinder brauchen keine Mutter mehr, die sich um sie kümmert.

    • socrates
      03. Februar 2012 08:35

      almaviva
      Richtig, aber das ist kein Widerspruch. Nur aus Gerechtigkeit und dem Nutzen für den Staat sollen die Bonusjahre gestaffelt sein, je nach Anzahl der Kinder. Die Betreuung und ihre finanzielle Abgeltung ist getrennt zu bewerten. Da bin ich Ihrer Ansicht.





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