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Schafft die Orden ab!

Lesezeit: 3:00

Der dauerlächelnde Opa der Nation gibt also dem ungehorsamen Enkel das neue Spielzeug nicht: Die Ordensverweigerung Heinz Fischers an H.C. Strache löst weiten Jubel aus – was zu erwarten war. Und der Jubel ist so laut, dass er vieles zudeckt, was eher betretenes Schweigen verursachen sollte.

Das beginnt schon mit der Quelle: Ein Journalist verkleidet sich als Burschenschafter und gibt den Strache-Bewunderer, um auf dem WKR-Ball „verdeckt zu ermitteln“. Statt der erhofften Beweise von dort getätigten „rechtsextremen Geschäften“, von denen man im Vorfeld der Veranstaltung gefaselt hat, bringt er empörende Strache-Sager aus einem Privatgespräch mit. Und die Republik steht Kopf, keiner fragt, was für eine Art von Journalismus das ist, und ob man denn solchen „wörtlichen“ Berichten auch trauen kann. Fragt der HBP den bösen Strache, was er dazu sagt? Das Schreckliche ist, dass man an diese Wortwahl Straches glaubt. Aber glauben genügt nicht.
Verliert der HBP – sonst immer ausgewogen nach allen Seiten – ein einziges Wort über unanständige Methoden einer so genannten Qualitätszeitung, die sich kaum mehr von jenen ungustiösen Boulevardblättern abheben, deren Reporter sich verkleidet in Krankenzimmer schleichen, um „Exklusivberichte“ zu bekommen?
Es hat auch keinen Sinn, darüber lange zu diskutieren, ob die Sager so gemacht wurden. Dem „Aufdecker“ wird ohnehin geglaubt – und man kennt den Zungenschlag des Herrn Strache. Fair wäre es gewesen, hätte man vor der „Bestrafung“ mit dem „Beschuldigten“ gesprochen, wenn man schon Bundespräsident ist. So funktioniert das aber nicht, in unserem Land.
Im Namen des „Antifaschismus“ scheint alles erlaubt.
Über wirklich nicht entschuldbare Attacken bei der Demo vor dem Ball wird nicht gesprochen – wohl, weil die Verletzten „nur“ Polizisten und Ballbesucher waren. Dass die Berliner Kommunisten das Fahrgeld für die Krawalltouristen gesponsert haben, für jene Kapuzenträger, die als Speerspitze der „friedlichen“ Demo auch einen keineswegs harmlosen Sprengsatz bei sich führten, wird verschwiegen. Es wird suggeriert, dass man sich gegen „Rechts“ wehren muss. Und dass man dabei nur – wie die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek unwidersprochen zitiert wurde – dem „antifaschistischen Auftrag unserer Verfassung“ nachkommt.
Auch das kann zu gefährlicher Fanatisierung führen. Und keinem der jungen Menschen, die an ihre Mission als Vertreter eines „anderen, besseren Österreich“ glauben, sagt jemand: Der gefahrlose Kampf gegen einen aufgebauten Popanz „Rechts“ ist eines. Aber genauso mutig seiner Überzeugung zu folgen, wenn die dafür erforderliche Zivilcourage auch nur die eigene Karriere kosten könnte, ist viel schwerer. Davon sollte Heinz Fischer den jungen Menschen erzählen. Er kennt das ja nur zu gut.
Schließlich war er Kreiskys williger Erfüllungsgehilfe in dessen verbissenem Kampf gegen den großen Simon Wiesenthal. Und bis heute hat sich Heinz Fischer für seine unrühmliche Rolle nie entschuldigt. Wo man doch in unserem Land dauernd öffentliche Entschuldigungen einfordert.
Aber vielleicht sollten wir aus dieser in jeder Hinsicht unappetitlichen Affäre nur einen einzigen Schluss ziehen: Nach den Diplomatenpässen gehören auch die Sitzfleisch-Orden abgeschafft. Ausnahmslos.
Wir haben im Augenblick wirklich größere Sorgen. Ist da nicht eine Staatsschuldenkrise?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    29x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Februar 2012 09:19

    Die österreichische Doppelnull.

    Wie ist es denn Herr Bundespräsident mit Multikulti in Österreich und Solidarität mit allen Lebewesen, die hier leben ? Ihre Partei hofiert Sozialzuwanderer aber normal denkende und arbeitende Österreicher, die auf den WKR Ball gehen, die muss man bekämpfen ? Was ist denn das für eine Partei und was für ein Präsident ?

    Ich staune über diese Diktatur, die Sie, werter Herr Bundespräsident, da zulassen, ich staune über die noch treuen 'Baddei'mitglieder, die da teilweise sogar mitmachen bei solchen Randalen und linkem Terror.

    Nein, machen Sie uns nichts vor, alle sollen wissen, was da gespielt wird, ein ganz übles Spiel und alle, die diese Partei noch wählen, machen sich mitschuldig an der nächsten Diktatur in Österreich, die diesen Staat bereits ruiniert hat.

    Wir wissen alle, dass diese Terrormassnahmen von der Parteispitze abgesegnet wurden, von der Parteibasis ganz sicher nicht, und dass die Parteispitze damit von den schweren Fehlern, von den eigenen Unzulänglichkeiten, von den das Volk erdrückenden Schulden ablenken will.

    Sorgen Sie lieber dafür, dass der Korruptionsausschuß und die befreundete Staatsanwaltschaft lieber bald den Faymann Akt bearbeitet !

    Was haben Sie für Österreich getan damit, dass Sie so was zulassen, mitspielen oder dazu Schweigen ? Warum verurteilen Sie diesen linken Terror nicht ?

    Es ist furchterregend, was hier im Land provoziert wird von einer Partei, die sich 'demokratisch' nennen will. Sind Sie Präsident einer Partei oder von Österreich ?

  2. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Februar 2012 09:21

    Es scheint also so weit zu sein. Übernimmt der ORF ab sofort die Rolle des Anklägers in Form von öffentlichen Verhören in seinen Nachrichtensendungen? Was sich der Redakteur Wolf in der gestrigen ZIB 2 geleistet hat, machte mich fassungslos. Die Art dieses "Interviews" erinnerte eher an das Plädoyer eines zornigen Staatsanwaltes in einem politischen Prozess, in dem die Schuld des "Angeklagten" von vornherein feststeht, als an ein professionelles Interview eines Journalisten, das sachlich geführt und als Hilfe zur Wahrheitsfindung und Information dienen sollte.
    Wenn es eines Beweises bedurft hätte, welche Rolle der ORF in unserem Land derzeit einnimmt, diese zwölf Minuten in der ZIB 2 am 31.1.2012 haben ihn erbracht.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Februar 2012 10:18

    Schade, dass es die STASI und das Fernsehen der DDR nicht mehr gibt, denkt man im ORF und springt munter in die Bresche.
    Eine erbärmliche Kreatur namens Wolf spielt sich als geifernder Ankläger und Wortpolizist in der ZiB 2 auf.
    Von oben herab belehrt der Oberkorrekte den verduzten Strache, dass es die Diktion "Reichskristallnacht" nicht mehr zu geben hat und dass diese Wortwahl wie "Neger" schon längst verpönt zu sein hat.
    Ja, Wolf rückt die "Reichskristallnacht" irgendwie in die Nähe der Verharmlosung und Wiederbetätigung..........
    Interssanterweise ist noch im Jahr 2008 ein wissenschaftliches Buch unter dem Titel "Reichskristallnacht" in Deutschland erschienen und auch der SPIEGEL gedenkt im Jahr 2008 an die "Reichskristallnacht" vor 70 Jahren.

    http://www.amazon.de/Reichskristallnacht-Hans-Dieter-Arntz/dp/3938208694/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1328046334&sr=8-6
    http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/3119/startschuss_fuer_den_systematischen_terror.html

    Aber was schert das den einfältigen Fanatiker Wolf im kommunistischen Hetzsender ORF

  4. Ausgezeichneter KommentatorAlfred E. Neumann
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Februar 2012 08:58

    Wann wird eigentlich derjenige Beamte, der die Gegendemonstration der "Demokraten" ausgerechnet auf dem Heldenplatz genehmigt hat, vor den Vorhang geklatscht?

    War das nicht ein Tatbeitrag zur schweren Körperverletzung an Ballbesuchern?

    Für derartige Gegendemos wäre der Stadionparkplatz wohl auch geeignet, das würde den
    unblutigen Ablauf eher garantieren.

  5. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2012 09:12

    Es ist wirklich empörend (und wohl auch einmalig - oder gabe es Ähnliches schon einmal?), dass auf eine bloße Beschuldigung hin der Bundespräsident ohne wietere Befragung und Beweise sozusagen ein "höchstgerichtliches" Urteil fällt. Dieser Bundespräsident ist übrigens auch "Verfassungsexperte" und (ehemals) Universitätsprofessor. Damit hat er sich wohl endgültig disqualifiziert; so einen Präsidenten brauchen wir wirklich nicht! Was jetzt nicht heißen soll, dass ich mich mit den (tatsächlichen oder angeblichen) Strache-Sagern identifiziere; aber so darf man damit wohl nicht umgehen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Februar 2012 11:53

    Was sich in diesem Fall um den Rechtsstaat - besser LINKSstaat - in Österreich abspielt, ist wohl beispiellos und kann nur zu einer Schlußfolgerung führen:

    Schafft die Orden ab und schafft bei dieser Gelegenheit auch gleich das Amt des BP ab, dann würde unserem Land ein weiterer Opportunist wie Heinz Fischer erspart bleiben.

  7. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Februar 2012 11:13

    abgesehen davon, dass ich auch dafür bin, diese ordensverleihungen grundsätzlich und für immer abzustellen (egal ob jetzt strache oder sonst wer betroffen ist), frage ich mich, wieso man auf jeden journalistenfurz reagieren muss, nämlich ohne die sache wirklich untersucht zu haben. so wie der ehemalige nordkoreafreund bundesheinzi.

    wieso gilt eigentlich nur das wort eines standardjournalisten ?

    wieso kann z.b. ein alter herr (opa, onkel, was weiß ich) wegen sexueller belästigung verhaftet werden, nur weil ein pubertierendes mädchen probleme hat ?
    so doch erst unlängst geschehen, der alte herr war vollkommen schuldlos.

    wieso kann sich ein journalist des öffentlich-rechtlichen örf ohne disziplinäre konsequenzen als richter aufspielen ? im übrigen sind die "nachrichten" auf dem verblödungssender ö3 genauso frech, zynisch und manipulativ gestaltet. ich bin zwar der letzte, der den strache verteidigt, aber das was hier geboten wird, ist eigentlich bereits als unfassbar zu bezeichnen.

    hier fragt man sich wirklich, in welchem land leben wir eigentlich ? wo bleibt das recht des einzelnen ? sind wir wirklich schon so weit, dass nur irgendwer irgendwas sagen muss, und schon sitzt man im häfn ? angeblich ist mobbing strafbar....

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2012 09:12

    Es ist wirklich empörend (und wohl auch einmalig - oder gabe es Ähnliches schon einmal?), dass auf eine bloße Beschuldigung hin der Bundespräsident ohne wietere Befragung und Beweise sozusagen ein "höchstgerichtliches" Urteil fällt. Dieser Bundespräsident ist übrigens auch "Verfassungsexperte" und (ehemals) Universitätsprofessor. Damit hat er sich wohl endgültig disqualifiziert; so einen Präsidenten brauchen wir wirklich nicht! Was jetzt nicht heißen soll, dass ich mich mit den (tatsächlichen oder angeblichen) Strache-Sagern identifiziere; aber so darf man damit wohl nicht umgehen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorpour le merite
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2012 11:45

    Ach Gott!

    Na klar, hat´s wohl einen derartigen "Sager" gegeben.

    Nur interessiert der längst niemanden mehr.

    Jeder Politik-Interessierte der länger als 20 Jahre denken kann, kennt mittlerweile sämtliche "Sager" und Gschichteln rund um diesen "Themenkreis" besser als die Oldies von Hitradio ö3.

    Noch an keinem der Politprominenz von Otto Rösch, Johann Öllinger, Eduard Wallnöfer, Friedrich Peter, Alexander Götz, Kurt Waldheim, Michael Graff, Heinz Fischer, Jörg Haider, HC Strache und co.
    hat die Republik ernsthaft Schaden genommen,

    das politische Kleingeld, welches in den letzten Jahrzehnten damit gewechselt worden ist, würde aber jeden von uns zum Millionär machen.

    Diese "Nazi-Sager" Intrige durch eingeschleuste Standard-Spitzel in bester Stasi-Manier ist eine weitere Episode und für jedes Kind kristallklar erkennbar.

    Die Linke samt ÖVP stinkt ab und die Freiheitlichen gehen durch die Decke.

    Das ist doch des Pudels-Kern!

    SPÖ und ÖVP haben doch Strache und den Seinen das komplette "Feld" zum Beackern überlassen,
    vom Bürgertum zur Arbeiterschaft,
    von den Beamten über die Soldaten bis zu den Lehrern und
    von den Gewerbetreibenden bis zur Bauernschaft,
    die einen, um die 68er Illusion von der immerwährenden Geldverteilung und Multikulti weiterträumen zu können,
    die anderen, um den Befehlen aus Brüssel nachzuhängen.

    Jetzt, wo die FPÖ Richtung 35% "marschiert" und man mit Argumenten, wie immer, nicht mehr weiterkommt,
    wird wie von Sinnen herumagiert und einem Ertrinkenden gleich klammert man sich an den letzten Rettungsring - die abgelutschte Nazikeule .

    Da werden dann den "Rechtsradikalen"
    - Räumlichkeiten für Bälle verweigert,
    - Das Tragen von Uniformen verboten,
    - Muziklant kommt mit einer Gedenkveranstaltung daher,
    - die Literaturnobelpreisträgerin rastet programmiert aus,
    - die Unesco streicht die Liste,
    - der ORF tut das seine,
    - die Junggrünen und Sozen demonstrieren und randalieren wie verrückt,
    - Presse-Spitzel werden in Privatlogen eingeschleust und ziehen dem "Obernazi" einen "Sager" aus der Nase,
    - der Präsident verweigert Orden und

    die braven Journalisten schreiben sich die Finger wund.

    Auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen:

    Wird alles nix nutzen.

    Die Sympathie liegt nach solchen Manövern eindeutig bei den Freiheitlichen.....

alle Kommentare

  1. AGLT (kein Partner)
    06. Februar 2012 08:32

    Ein Kriterium für einen Orden: Österreichbeschimpfung und -vernaderung. So geschehen bei Ewwa G. (die ihn zwar nicht annehmen wollte, was irgendwie klar ist, da es sich ja um einen ÖSTERR. Orden handelt ....)

  2. Helmut Weissert (kein Partner)
    05. Februar 2012 12:09

    Es ist arg, dass es das vorherrschende Thema bei uns ist, ob der Strache die Behandlung seiner Leute mit jener der Juden verglichen hat, oder nicht. Ich meine, dass die Probleme die uns heute befassen, die Wesentlichen sind, und nicht die Historischen. Dass die Juden gut zu behandeln und nicht zu diskrimieren sind, ist ja ohnehin gesellschaftlicher Konsens, und dazu steht auch die FPÖ. Ich weiß nicht was das Ganze soll, möglicherweise steckt da die Strategie einer anderen Partei dahinter, dass so aufzubauschen.

  3. H. Schramm (kein Partner)
    04. Februar 2012 23:44

    Die Demokratie in Österreich wird weiter dezimiert. Erschreckend, was alles als Wiederbetätigung gilt.

    Wie ist das eigentlich mit den Palästinensern, die seit über 30 Jahren massakriert und vertrieben werden?

    Oder darf man das auch nicht mehr sagen?

  4. Der Prophet (kein Partner)
    04. Februar 2012 16:09

    Die Wahrheit über die "friedfertigen" Demonstrationen:

    Blinde Frau von Demonstranten beschimpft und attackiert

    http://www.unzensuriert.at/content/007113-Blinde-Frau-von-Demonstranten-beschimpft-und-attackiert

  5. Gasthörer (kein Partner)
    04. Februar 2012 00:52

    Erst haben es die Muzikanten et Cie mit der Kriminalisierung des "Judenverfolgungs"-Vergleichs versucht. Ein Chuzpe, da die Analogie hier Augenfällig war und wirklich passte. Doch Sie kamen durch. Selbst AU hielt sich mit Marginalien auf.

    Nun dachten Sie, das läuft ja prima für uns. Gehen wir einen Schritt weiter. "Progromstimmung" ist nun auch verboten. Super, auch hier gibt es keinen Widerspruch.

    Die Muzikkapelle will das Alleinstellungsmerkmal all jenen Übels, das ihnen angetan wurde. Dazu sichert man sich die Begriffe, man schließt andere aus, sie zu verwenden oder, wer sie nicht ihnen gemäß verwendet, wird vor den Kadi gezerrt. Es orwellt ganz schön dieser Tage.

    • Susa
      07. Februar 2012 22:05

      @Gasthörer

      Man könnte also feststellen, Muzikant und Co. haben ein "Patent" erworben auf die Ausdrücke "Reichskristallnacht" und "Progrom" und ähnliche Begriffe. ;-(

  6. Neppomuck (kein Partner)
    04. Februar 2012 00:22

    Die nicht gehaltene Rede eines ‚verantwortungsbewussten Staatsmannes ohne Portefeuille’ (vulgo ULHBP):

    „Liebe p.t. Berufs-Demonstrantinnen und -Demonstranten!

    Als Mitglied der „Sozialistischen Nomenklatura Denkfauler Abgehalfterter Parteigranden“, kurz „SNDAP“, rufe ich dazu auf, den Ball unserer Dachorganisation „BSA“, die aus einem Identitätsproblem aus der Bahn geworfener Alt- und Heimkehr-Nasos heraus entstanden und sich als Schutzmantelmadonna ewigmorgiger Heilslehrer nachhaltig bewährt hat, wie mir schon mein Herr Papa als Obmann eines dieser segensreichen Verbindungen aufrechter Sozialdemokraten berichten konnte, nicht zu stören.

    Bei einer erfolgreichen Nichtteilnahme werden alle Juso-, ÖH-, NGO- und andere Vorfeld-Obleute von mit das Gross-Kreuz „Waldbrunner-Czettel-Wagner“ in Blecha, schmierblattvergoldet, mit Espenlaub und Wärtern, erhalten.

    Die ruhmreiche Vergangenheit unserer korporierten (von corporatio, lat. – Körperschaft) Eliten-Dachverbandes „BSA“, deren erster Buchstabe keine listige Verschleierung erwiesener geistiger Zustände dort sein soll sondern „Ballausschuss“ bedeutet, sei anlassbedingt hier in Erinnerung gerufen:

    Zur Untermauerung, bzw. ideologischen Unterfütterung meines Appells nun ein Bekenntnis aus der bedauerlicherweise aufgrund von historischen Missverständnissen im Ansehen etwas geschmälerten Vergangenheit unserer glorreichen Bewegung:

    Ich verlese jetzt einen Auszug aus dem 1949 in einer Auflage von hundertausenden von Exemplaren gedruckten und verteilten Flugblattes - heute würde man „folder“ dazu sagen – anlässlich der damaligen „National-(kein Grund sich zu erregen)Ratswahl“:

    „Warum sind wir seinerzeit Nationalsozialisten geworden? Vor allem deshalb, weil wir den Volksverrat des Dollfußsystems abgelehnt haben.
    Wer vergessen hat, daß wir national und sozialistisch waren, wird heute zur ÖVP. gehen. Er beweist damit nur, daß er es niemals mit seinem Sozialismus ernst genommen hat. Wer aber im Sozialismus die Idee der Verpflichtung für die Volksgemeinschaft und zur sozialen Gerechtigkeit gegenüber jedem Volksgenossen sieht, weiß, daß sein natürlicher Weg zu den Sozialisten, zur SPÖ. ist!
    Wer für die ÖVP. stimmt, hat ehrlos seine Vergangenheit vergessen!
    Wer für sich, seine Familie und sein Volk eine ehrliche und gerechte Zukunft will, stimmt in Österreich für die Sozialisten,
    für die SPÖ.!


    Es gibt also nichts und damit auch gegen nichts zu demonstrieren.
    Dazu sind als Zielobjekt unkontrollierbaren Volkszornes jene Veranstaltungen besser geeignet, die von der Partei ausgehen, die uns das Monopol auf Heimattreue und Vater-/Mutterlandsliebe streitig machen will.

    Lupenreine Sozialdemokraten demonstrieren übrigens auch nicht gegen eigene Veranstaltungen.
    Wo kämen wir denn sonst noch hin?

  7. Mitleserin (kein Partner)
    03. Februar 2012 22:07

    Ich habe die letzten Tage versucht irgendwie zu verifizieren - oder auf YouTube was zu finden. Die Demo kann nicht harmlos gewesen sein, denn Strache ist nicht wehleidig... so eine Bemerkung muss eine Vorgeschichte haben.... und seit dem ZIB 2 Interview versuche ich mehr zu erfahren.

    Ich habe einmal eine Massenpsychose erlebt.. in Paris, am Flughafen. Unsere Maschine nach Miame war stundenlang am Boden und dann begann die Stimmung zu kippen. Was es bedeutet mit schreienden, ausser Rand und Band geratenen Leuten zu tun zu haben (bei meinem Erlebnis wurden die Flugbegleiter niedergeschrien, daß das Flugzeug abstürzen werde, dass es verflucht sei ...und körperlich wurde es auch)...es war ein Wahnsinn kann ich Euch sagen...
    Wir reden heute noch über diese Grenzerfahrung.

    Nachfolgen habe ich ein paar Augenzeugenberichte...
    ============
    M. G.

    Um ca. 20 Uhr 40 in der Naglergasse, auf halber Höhe, traf ich mit 5 weiteren Ballgästen auf eine Gruppe mit 8-9 Linken Demonstranten. Zuerst wurde eine geöffnete, volle, Bierdose nach mir geworfen, welche vor mir aufschlug. Wir ignorierten diese Wurfattacke. Als die Gruppe auf unserer Höhe war, bekam ich einen gezielten Faustschlag gegen die linke Seite meines Unterkiefers. Daraufhin kam ich zu Sturz und stauchte mir mein linkes Handgelenk. Während mir aufgeholfen wurde, provozierte einer der Linken mich massiv. Um weitere Tätlichkeiten zu vermeiden, bogen wir in eine Seitengasse ab und begaben uns direkt zu einer Polizeisperre in der Kärntner Straße. Bei meinen Verletzungen handelt es sich um eine geschwollene Lippe, die auf der Innenseite aufgerissen ist.

    Anzeige wurde erstattet.

    R.E.

    Ich war Augenzeuge eines Angriffes auf einen Ballgast. Das ganze geschah um ca. 20.45 vor dem Josephsplatz. Die hintere rechte Windschutzscheibe unseres Taxis war heruntergelassen und so kam, was kommen musste: Ein Linker schlug durch das Seitenfenster auf den Vater eines unserer Fuchsen ein. Er erlitt zum Glück nur eine
    leichte Schürfwunde an der Hand. Danach konnten wir das Fenster schließen und es kam zu keinen weiteren Vorfällen.

    Anzeige wurde erstattet.

    W.R.M.

    Ich war mit einer Gruppe von ungefähr 20 Ballgästen auf dem Weg zur Hofburg, als wir plötzlich mit Eisbrocken, Knallkörpern und anderen Gegenständen attackiert wurden. Nach einem Angriff mit Pfefferspray, mußte einer aus unserer Gruppe von Sanitätern behandelt werden.

    Anzeige wurde erstattet.

    W.N.F.

    Wir waren zu dritt in einem Taxi in der Schottengasse, wo dieses von Linken blockiert wurde. Die Fahrzeugtüren wurden immer wieder aufgerissen, in den Wagen hinein getreten und hinein gespuckt. 2 Polizeiautos standen in unmittelbarer Nähe (beim Rest. Leupold) und müßen die Angriffe auf uns gesehen haben, zu Hilfe kam uns aber niemand. Abgesehen davon ist es zu Schimpftiraden gekommen, die an Aufruf zum Mord erinnern: „Ein Baum, ein Strick, ein Burschigenick”, „Wenn ihr aussteigt, seit ihr alle Tod” oder „Wenn nicht heute, dann morgen, aber wir kriegen euch alle”!

    N.F.

    Ich mußte mitangesehen, wie ein älteres Pärchen (über 70 Jahre) mit Tritten und Schlägen aus einer anonymen Masse angegriffen wurde.

    Die Absperrung der Linksradikalen war in der Herrengasse, zwischen Palais Niederösterreich und dem Radisson Blue Style Hotel ....

    ----
    viele mehr zu liesen gibt es hier: http://www.dereckart.at/?p=874

    • schnee (kein Partner)
      04. Februar 2012 10:16

      Ein Schüler aus der Schule meines Kindes war in einer der beiden von den Linksextremen in Brand gesteckten Burschenschaften - durch ihn erfuhren wir Folgendes:

      Es brach Panik aus, als sich Rauch in den Räumlichkeiten ausbreitete und von den Linken gegen die Tür geschlagen und getreten wurde. Die Burschen versuchten erst die Mädchen in den hinteren Räumlichkeiten in Sicherheit zu bringen und versuchten dann sich gegen die Eindringliche durch Vorschieben von Gegenständen an die Tür zu schützen - gleichzeitig fürchtete man, dass sich der Brand ausbreiten würde.

      Mieter des Hauses (dies ist ja ein normales Mehrparteienhaus) hatten Gott sei Dank mittlerweile die Polizei verständigt. Leider waren diese 2 Burschenschaften nicht bewacht, obwohl in der Nähe des Ballgeschehens.

      Ferner wurde eine schwangere (!) Frau vorm Betreten des Balles mit einem Schlagstock attackiert und ein 70 jähriger Mann nach einer Attacke der Demonstranten ins Krankenhaus gebracht. Von den verbalen Entgleisungen ganz zu schweigen.

      Wenn man diese Augenzeugenberichte weitererzählt (wie ich z.B. in meinem Büro) fragen die Leute mit großen Augen "Wieso liest man davon nichts in den Medien ?". Tja, wieso nicht...? Diese Frage müssen wir uns wohl selber beantworten.

      Dies is ein oft zitierter Satz : "Wir haben von nichts gewusst...." Wie denn auch ?
      Herr Wolf unterbricht solche Berichte gerne, weil sie nicht in die Öffentlichkeit vordringen dürfen, sie entsprechen nicht seinem Sendungsbewußtsein (im wahrsten Sinne des Wortes).

      Fragen sie die Menschen, die die aufgehetzte Meute durch die Mariahilferstraße ziehen sahen in ihren schwarz-vermummten "Uniformen" - fragen sie, wie diese Passanten sich dabei gefühlt haben. Bürgerkriegsatmosphäre wegen eines Balls. So habe ich es vernommen. Dann kann man sich ungefähr vorstellen, wie sich die Ballgäste gefühlt haben.

      Ein Bundespräsident für "ALLE BÜRGER", wie er so gerne betont, hat vergessen zu erwähnen, dass er es grauslich findet, wie gegen einen Teil dieser Bürger vorgegangen wird. Man stelle sich nun vor, es wären " SEINE Bürger" gewesen - was für ein Aufschrei durchs Land ziehen würde. Er hat sich nicht distanziert von den Gewalttätern, es sind nicht "SEINE Bürger".
      Aber vielleicht hat er es ja auch einfach nur vergessen....Wie traurig.

      "Täterumkehr":

      Ich habe mich beim Hören dieser Berichte an das Buch/Film von Haslinger "Opernball" erinnert und mir gedacht - wie feig eigentlich, dass sich dieser Autor - obwohl es immer Linksextreme sind/waren, die für Ausschreitungen bei Bällen verantwortlich sind - in seinem Buch Rechte als Täter darstellt. So haben also Linke nicht einmal die Courage zu ihren Taten zu stehen, und unterstellen selbst in ihren Büchern solche Aktionen den Rechten.

      Aber es spricht sich herum, was wirklich passiert ist. Die meisten Menschen sind entsetzt drüber, wie sehr die Medien (der Großteil der österr. Journalisten bekennt sich dazu "Grünwähler" zu sein) zu manipulieren versuchen. Gerade auch junge Leute horchen auf, wenn sie das hören.
      Sie werden hoffentlich auf diese Weise lernen "zwischen den Zeilen" zu lesen und selbständig zu denken.

    • Mitleserin (kein Partner)
      04. Februar 2012 14:38

      Da stimme ich Ihnen voll zu.

      Und diese Erfahrungsberichte sollten auch in den anderen Mainstream Online Foren aufscheinen. Das würde mehr bewirken. Aber das würde wohl nicht freigeschaltet werden. Zu real... zu direkt...

      Am Sonntag wird der ORF - "IM Zentrum" das Thema behandeln. Interessant ist die Einladungsliste. Fast nur FPÖ Mandatare. Wahrscheinlich werden die Zuspieler und die Interviewpartner entsprechend "links" sein.

    • Schnee (kein Partner)
      05. Februar 2012 10:50

      Ad Mitleserin: Welche Foren ? Im Standard etwa? Dort passiert keine "nicht standardgemäße" Meinung die Zensur.

      Man sehe sich die heute veröffentliche Wählerumfrage an:

      Ich würde sagen: Perfekte Performance! Eine gelungene politische Inszenierung (wieder einmal ) - wie immer, wenn die FPÖ in den Wählerumfragen zulegt.
      Da kam doch der WKR-Ball recht gelegen.

      So macht man politisches Kleingeld. Die Hetzjagd auf die Burschenschafter war zumindest eine Hetz`für linksextreme Schläger .

      Auf zur "Burschisafari, Billigreisen zum Burschiklopfen in Wien", Gewalt gegen die Ballbesucher - fällt alles nicht unter Hetze in Österreich, sondern zur "politisch correcten Auseinandersetzung".
      Der Under-Cover-Journalist durfte sich einen Namen machen und vielleicht demnächst einen Orden beim Bundespräsidenten abholen...

      Das Volk und seine Meinung ...? - es folgt brav den Medien just like "puppets on the strings".

      Und Strache ? Der sollte endlich lernen zu seinen Äußerungen zu stehen, selbst wenn ihm ein Wolf zusetzt.
      Er hätte diese Ballstimmung wiedergeben sollen, auch wenn es Wolf überhaupt nicht interessiert, dass Menschen bedroht wurden, die nicht in sein Sympathiefeld passen.

      Vorhang zu. Licht aus. Bis zur nächsten Performance...
      Der Wahlkampf ist offenbar bereits voll in Gange.

    • Schnee (kein Partner)
      05. Februar 2012 11:54

      P.S.

      ...obwohl ich an Wählerumfragen sowieso nicht glaube.

      Ich denke immer, dass diese "Umfragen" bloß Instrumente sind, Parameter, anhand derer man die Stimmung im Land abklopft und in entsprechende Bahnen zu lenken versucht.

  8. Neppomuck (kein Partner)
    03. Februar 2012 13:04

    Dass die liebe Elfriede J. nicht besonders gut schreiben kann ist kein Geheimnis.
    Dass sie allerdings auch mit dem Lesen schwere Probleme hat ist neu:

    In der Verfassung kommt der Begriff „faschistisch“ (aut idem) nicht vor, genau so wie man das Wort „antifaschistisch“ im Staatsvertrag (Teil der Verfassung) von 1955 ergebnislos suchen wird. Einmal (in Worten - 1X) liest man dort (Staatsvertrag) das Wort „faschistisch“ und zwar in diesem Zusammenhang:

    „Artikel 9.
    Auflösung nazistischer Organisationen


    2. Österreich verpflichtet sich, alle Organisationen faschistischen (aha, da ist es) Charakters aufzulösen, die auf seinem Gebiete bestehen, und zwar sowohl politische, militärische und paramilitärische, als auch alle anderen Organisationen, welche eine irgendeiner der Vereinten Nationen feindliche Tätigkeit entfalten oder welche die Bevölkerung ihrer demokratischen Rechte* zu berauben bestrebt sind.“
    *Was in Österreich (unbestritten Teil der "Vereinten Nationen) z.B. für Rot und Schwarz, Grün sowieso, gilt, denn Abstimmungen z.B. über den Vertrag von Lissabon wurden verweigert.

    Wer daraus einen allgemeinen und festgeschriebenen „antifaschistischen Grundkonsens“ konstruieren will, tickt nicht sauber.
    Zumal der Begriff „Faschismus“ heute weder eine politische Orientierung darstellt noch einen klar definierten Inhalt hat.

    N.B.: Stalin hat alle seine Gegner als „Faschisten“ beschimpft, das ist wahr, aber müsste es dann nicht Pflicht und Schuldigkeit jedes aufrechten Demokraten sein, einen ‚Faschisten in diesem Sinne’ abzugeben?

    • APM (kein Partner)
      03. Februar 2012 19:33

      Und wieder "geißelt" ein politisch historischer Versager wie sonstiger Dorftrottel, mit ähnlichem "aufrechtem Charakter" wie "unser" höchstbezahlter Bundeskasperl, den bösen, bösen Strache. Gerade die tolle Vergangenheit seines Clans läßt seinen "Sager" in besonders skurrilem Licht erscheinen....

      Vranitzky geißelt FPÖ: „Eine Art historische Unverschämtheit“
      DiePresse.com - ?vor 34 Minuten?:

      SPÖ-Altkanzler Vranitzky fühlt sich in seiner Anti-FPÖ-Haltung bestätigt: Der freiheitliche EU-Mandatar Obermayr habe mit seinem Pogrom-Sager „Geschichtsunkenntnis“ bewiesen, wie davor auch Strache. Wien. Nach vielen aktiven SPÖ-Politikern meldete sich ....

    • APM (kein Partner)
      03. Februar 2012 19:35

      Aber nichts desto trotz halte ich auch den Strache in gewisser Weise für einen.....

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Februar 2012 20:33

      Das Ergebnis zählt.
      Da einzige, wovon man "was halten kann".

      Außerdem hat HC es nicht gerade leicht.

      Ein falsches Wort und er hat das Aufgebot der vereinigten Sittenwächter an seiner Backe kleben.
      Die Journaille tut dann noch ihre infame Drecksarbeit und dann sind die 68-Richter in ihren ideologisch versauten Roben dran.

      Da steht man schon unter Druck.
      Jeder Parteivorsitzende hat sein Zeit.

      Derzeit braucht es Kämpfer und keine Beschwichtigungshofräte als "Hinsichtl und Rücksichtl".

      Der Alterungsfaktor ernst zu nehmender Politiker in dieser von der veröffentlichten Meinung beherrschten Bananenrepublik, die gerne mal auch den Habitus eines Operettenstaates annimmt, ist etwa 200 %.

      Mein Mitgefühl hat Strache jedenfalls, außerdem: Wer hätte das Geschäft sonst übernehmen sollen, der Freiheitlichen Partei jenen Stellenwert zu verleihen, den sie in einem von abwegigen Grundhaltungen durchseuchten Europa einzunehmen hätte?

      Man darf die von Österreich ausgehende Signalwirkung hinsichtlich des Wertes nationalen Gedankengutes nicht aus seinen Betrachtungen ausklammern.
      Die Bande der Internationalisten, die gerne über die Menschen nach Gutdünken drüberführe und dabei von ihrem "natürlichen Feind", den Internationalkapitalisten nach Kräften unterstützt wird, sind nicht in einem Mädchenpensionat groß geworden.
      Denen ist jedes Mittel recht, ihre verqueere Sicht einer "Neuen Welt" umzusetzen.

      Das sollte jeder Bürger = Wähler bedenken.

  9. Rado (kein Partner)
    03. Februar 2012 09:27

    Mit Fischer ist nach Klestil ein neuer Tiefpunkt bei den Bundespräsidenten erreicht.
    http://www.wno.org/newpages/com37b.html
    Wier Zeit, dieses Amt endlich abzuschaffen. Meinetwegen kanns auch wieder einen Kaiser geben.

  10. zjrp8f (kein Partner)
    03. Februar 2012 08:41

    Zu den Vorwürfen an den Standard - Journalisten ist zu sagen, dass Strache eine Person des öffentlichen Lebens ist und als solcher damit rechnen muss, in der Öffentlichkeit (und ein Ball ist eine öffentliche Veranstaltung - auch der WKR-Ball) beobachtet zu werden, vor allem dann, wenn sein Auftritt in der Öffentlichkeit mit seinem Beruf als Politiker zusammenhängt (was bei diesem Ball der Fall war). Der Journalist ist bereit, die von Strache getätigte Aussage vor Gericht zu bezeugen, außerdem hat Strache selbst im ORF vor mehr als 700000 Zeugen den beanstandeten Satz sinngemäß wiederholt. Damit erübrigt sich wohl jede weitere Diskussion.
    Und dass ein Mann mit einem deratigen Geschichtsbild keinen staatlichen Orden erhält, halte ich für selbstverständlich.

    • cmh (kein Partner)
      03. Februar 2012 09:03

      Ich warte mit Spannung auf die Ergebnisse Deiner verdeckten Recherche über die acht vergessenen Jahre unseres Kanzlerdarstellers.

      Vielleicht könnte man auch noch die Kinder und Verwandten aller - wie Du sagst - Personen des öffentlichen Lebens, als freie Mitarbeiter für Schaslatiblattln wie den Standart anwerben, damit die Huster Ihrer Eltern oder Lebensabschnittspartner vor dem Frühstück oder in angeheitertem Zustand gekürzt und unzensiert referiert werden können.
      (gekürzt und unzensiert: langweiliges wie der Zusammenhang sind raußgeschnitten und das Pikante bleibt fett umrandet drinnen)

      Wie man ja seit den von Herrn Roland Freisler abgeführten Prozessen weiss, lassen sich Denunzianten auch von einer größeren Öffentlichkeit nicht von ihren Aussagen abbringen. Gerade dann, wenn diese Aussagen nicht zur Gänze erstunken und erlogen sind, haben sie die beste Wirkung.

      Ansonsten haben diese "verdeckten Recherchen". deren Wirkung nur auf die Erregung von Aufmerksamkeit über ansonsten sowieso bekannte Umstände berrechnet ist nur die Verbelanglosung eben dieser Informationen einerseits und andererseits die Abdrängung jeglicher freien Meinungsäußerung in konspirative Kellerlokale zur Folge. Denn dass auf dem WKR-Ball nicht nur politisch Korrektes über den Sektgläsern gemurmelt wird, darf man doch getrost solange annehmen, als dieser Ball nicht in den Räumen der Synagoge stattfinden darf.

      Wenn jemand auch nur annimmt, dass alles Hörbare nur wie Honig widerstandslos seinen Gehörgang hinunterfließen muss und das dann mit einer freien Meinungsäußerung verwechselt der ist schon seinerseits reif für die nächste Diktatur aus dem Hinterhalt. Der Volksmund hat hier auch noch das Sprichwort: "Der Lauscher an der Wand, hört seine eigene Schand'."

    • zjrp8f (kein Partner)
      03. Februar 2012 09:25

      cmh

      Ein Huster vor dem Frühstück passiert selten in der Öffentlichkeit.

      Die Bestrafung eines falschen Zeugenaussage wurde unter Freisler wohl etwas anders gehandhabt als jetzt, denn genau dieser Herr Freisler hatte wohl auf Grund vieler falscher Zeugenaussagen erst seine Existenzberechtgung.

      Die Erlaubnis der freien Meinungsäußerung impliziert nicht, dass Politiker in der Öffentlichkeit demaskierenden Schwachsinn von sich geben dürfen, vor allem dann nicht, wenn es sich bei diesem Schwachsinn um einen Vergleich mit 6 Mio Mordopfern handelt.

      Zwischen "Lauschen" und "in ein Gespräch verwickeln" besteht ein essentieller Unterschied.

    • cmh (kein Partner)
      03. Februar 2012 10:08

      Welche 6 Mio Mordopfer? Mit dem Holokaust hat Strache seinen Ball ja nicht verglichen.

      Das ist nur eine Ausdampfung des linken Gefasels, das sich nicht um den Inhalt schert, wenn es nur die linke Zustimmung beschert.

      Wie Sie es jetzt auch hier demonstrieren.

      Denn um Ihre Position zu rechtfertigen sehen Sie sich jetzt gezwungen, dem Justizmörder Freisler noch eine gute handwerkliche Qualität zu attestiereren. Und Sie verkennen die Eigendynamik dieser journalistischen Schweinereien. Denn um jemanden ans Messer zu liefern waren Freisler gerade die morgendlichen Huster wichtig.

      Aber vielleicht ist Ihnen das zu abstrakt? Vielleicht sind sie eben erst aufgestanden?

      Daher etwas konkretes - auch wenn ich mich wiederholen muss:

      http://www.youtube.com/watch?v=SohMW2aa9IQ

      War das jetzt "Lauschen" oder "in ein Gespräch verwickeln"?

      Der bekannte Spion und Verräter Oberst Redl enttarnte einen anderen Spion dadurch, dass er die kleine Tochter des Verdächtigen auf den Schoß nahm, herzte, als Große schmeichelte und fragte, ob sie auch wüsste, wo ihr Papa die Geheimunterlagen versteckte. Nachzulesen bei Egon ERwin Kisch. Soviel nur zu Kindern und morgendlichen Rülpsern im Höchstprivaten.

      Aber das geht über die Vorstellungskraft linker Gutmenschen.

    • zjrp8f (kein Partner)
      03. Februar 2012 10:30

      Zitat Strache: "Wir sind die neuen Juden". 6 Mio Mordopfer oder nicht?

      Die morgendlichen Huster waren zu Freislers Zeiten oft erfunden.

      Und Strache musste man am WKR-Ball nicht "schmeicheln". Der hat seinen Unsinn ganz von selbst, sehr freimütig von sich gegeben.

    • cmh (kein Partner)
      03. Februar 2012 10:56

      Na dann ist ja alles gut!

    • Maybach (kein Partner)
      03. Februar 2012 11:38

      @cmh
      Wer sich nur ein wenig in rechtskonservativen Kreisen bewegt, weiß welche Aussagen dort getätigt werden und welche Meinungen dort kursieren. Das ist auch ok, aber ob solche Leute als Spitzenpolitker tragbar sind, ist eine andere Frage. In Deutschland wären sie es mit Sicherheit nicht, wenn man den Fall Martin Hohmann anschaut. Und billiges "Rauswinden" statt ehrlicher Distanzierung wird dort mit Ende der Politkarriere abgestraft.

    • Patriot
      03. Februar 2012 12:36

      @zjrp8f

      Ariel Muzicant:
      http://derstandard.at/1326504185651/Archiv-Die-Juden-von-heute-wurden-schon-mehrfach-bemueht
      Angesichts der Tatschae, dass es zu wenige Juden in Österreich gebe, seien jetzt die Ausländer als "neue Juden" den Angriffen ausgesetzt.

      Haben die Österreicher 6 Millionen Ausländer umgebracht, oder gibt es weiter ungehinderte Masseneinwanderung in die Sozialsysteme, und weit überproportionale Ausländerkriminalität? Ausländer schädigen, verletzten und ermorden Österreicher in weit höherem Ausmaß als umgekehrt. Und Muzicant bezeichnet Ausländer als "neue Juden"!

      Die Griechen bezeichnen den geplanten EU-Sparkommissar als "Gauleiter". Usw, usf. Linke benutzen Nazi-Vergleiche jeden Tag.

      Strache hat den Fehler gemacht sich lang und breit zu erklären. Er hätte sagen sollen, die Verfolgung der Juden hat genauso begonnen wie die Verfolgung der Ballbesucher beim WKR-Ball. Man stelle sich vor, Moscheebesucher würden in der gleichen Art und Weise angegriffen wie die Ballbesucher. Die linken Leitartikler hätten sich überschlagen vor lauter Nazi-Vergleichen!

      @Maybach

      In Deutschland wird die halbe linke Bundestagsfraktion vom Verfassungschutz überwacht, weil sie nämlich das Grundgesetz ablehnt! Nicht immer sagen, "in Deutschland wäre so was nicht möglich!". Man erinnere sich auch an den 68er Schläger Joschka Fischer, an den Kommunisten Jürgen Trittin, der es immerhin zum Minister gebracht hat, und auch der jetzige Ministerpräsident in Baden-Württemberg Winfried Kretschmer war Mitglied des Kommunistischen Bundes.

      In Deutschland wird genau das selbe Spiel gespielt. Jüngst gab es wieder Aufregung um die Aussage, die NationalSOZIALISTISCHE ARBEITER-Partei wäre eine linke Partei gewesen.
      http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/erika-steinbach-die-nazis-waren-eine-linke-partei-vergessen_aid_710058.html

      In Wahrheit waren die Nazis genausowenig links wie rechts. Die Linken vertragen es halt nie, wenn der Schmutzkübel in die eigene Richtung fliegt.

    • cmh (kein Partner)
      03. Februar 2012 17:36

      Leider bewege ich mich weder in linken noch in rechten Kreisen, doch kann ich mir nach so mancher Aussage einen Reim darauf machen, was davor gedacht wurde.

      Zudem kann man auch bei vielen Leuten das tatsächliche Handeln im täglichen Leben beobachten.

      Die "Toleranz", mit der in linken Kreisen immer wieder die Kirche verächtlich gemacht wird und die tatsächlichen Handlungen der Roten Regierung lassen mich im Gegensatz zu Ihnen vor allem schließen, dass in den Reihen der Sozialdemokratischen PArtei kein einziger ist, der - Ihre Kriterien für Rechts auf Links angewendet - für ein öffentliches Amt tauglich ist.

      Außerdem darf ich auf einen Sprung in Ihrer Argumentation hinweisen. Wie wollen Sie aus den Liedern, die die Burschis singen darauf schließen, ob die ministrabel oder nicht wären?

    • Maybach (kein Partner)
      03. Februar 2012 17:57

      @cmh
      Es geht doch nicht um Lieder, sind Sie so nai, oder was? Ich schütze keine linken Politdodeln, aber man soll auch die rechten als das ansprechen dürfen was sie sind, nämlich peinlich und nicht minstrabel wie Strache, der sich ja schon mehrfach mit Rum bekleckert hat. Und da hilft es nun mal nix, vor allem mir gegenüber, wenn man dann auf Fischer, Blecha, Faymann und Darabosch mit denm nackten FInger zeigt. Es ist eben keine Frage von links oder rechts, sondern von deppat oder gscheit.

    • Maybach (kein Partner)
      03. Februar 2012 18:17

      @cmh
      Pardon, peinlich, natürlich "Ruhm bekleckert". Ich wills nochmal versöhnlicher formulieren: Bei allesr Sympathie die ich früher für die FPÖ als Anti-Systempartei hatte, ist mir leider längst aller Glaube abhanden gekommen und Herrn Strache kann ich leider nur als politisch viel unbeschlagener als Haider einstufen. Er versteht sich nur auf die grobe Klinge und Emotionen anheizen, und gibt sich dann bei Gegenwind beleidigt. Das ist eben kein problem von links oder rechts, sondern eine Frage des Stils und der Integrität, die haider noch eher verkörpert hatte. Sorry.

    • cmh (kein Partner)
      04. Februar 2012 11:17

      Danke für Ihr liebenswürdige Korrektur. Ich weiss ja, dass hier sinnerfassend gelesen werden kann un nicht jeder Tippfehler den Untergang des Abendlandes auslöst. Natürlich muss es Ruhm lauten.

      Aber zu Ihrer Position, die mir gänzlich unverständlich ist. Also Sie sind zwar immer noch (?) gegen die "Systemparteien" (?) wurden aber von Strache enttäuscht und sind daher jetzt wieder für die Systemparteien? Oder sind Sie Nichtwähler.

      Oder sehen Sie einfach keine Alternativen? Oder warten Sie auf den Messias? Oder haben Sie resigniert?

      Warum posten Sie dann hier?

    • Maybach (kein Partner)
      04. Februar 2012 14:44

      @cmh
      Ganz offen: bei aller Abneigung gegen die Systemparteien kann ich an der FP seit den diversen Affairen leider wenig Besseres erkennen und muss sagen, dass ich Strache im Vergleich zu Haider für einen relativ schlechten und ungebildeten Politiker halte, der mir zu sehr mit plumpen Emotionen spielt. Deswegen ist die FP keine echte Alternative mehr für mich, sorry und das rüpelhafte Verhalten von Scheuchs und dergleichen hat nicht gerade zu einer besseren Einschätzung dessen beigetragen. Die FP leidet selbst massiv an der Krankheit die sie bekämpft. ;eimetwegen soll die FP aber gerne ans Regierungsruder und es nochmals versuchen. Aber dann bitte nicht wieder immer nur den anderen die Schuld geben, wenns nicht so viel toller läuft als mit den Roten oder Schwarzen.

    • socrates
      06. Februar 2012 09:34

      Zwischen beobachten und "agent provocateur" ist ein großer, auch gesetzlich definierter Unterschied. Wer den nicht kennt, aber zu den Bestverdienern (Journalisten) gehört, ruiniert das Vertrauen der Leser. Er hat sich politisch verkauft.

  11. AGLT (kein Partner)
    03. Februar 2012 08:15

    Die Systemmedien, allen voran der Reichtspropagandasender ÖRF, bringen sich gegen Schwarz-Blau/Blau-Schwarz in Stellung. So geschehen gestern in der ZIB2 mit Tarek Leitner und dem Haus-und-Hof-Zerreder des ÖRF, Filzlausmeier.
    Und auch die Krone legt heute nach (Gnam auf Seite 3).

    • Maybach (kein Partner)
      03. Februar 2012 11:44

      Filzmaier ist aber alles andere als ein Roter. Sie müssen auch akzeptieren, dass es viele Schwarze gibt, die nach 2000ff kein gesteigertes Intzeresse an einer Neuauflage von schwarz-blau haben. So natürliche Verbündete sind das nicht, wie gerne getan wird. Als Partei des "kleinen Mannes" macht die Strache Partei sowieso der SPÖ Konkurrenz.

    • cmh (kein Partner)
      03. Februar 2012 17:46

      Ich habe gerade eine Tabelle der Naturkonstanten vor mir (findet sich auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Physikalische_Konstante ) kann aber daraus nicht erkennen, dass die Roten in Österreich naturgegebenermaßen immer in der Regierung sein müssen.

      Wer das denkt, dem ist nicht zu helfen.

      Es ist aber auch dem nicht zu helfen, der so wie Sie offensichtlich - glaubt, dass eine Alternative zu unserer weder sozial noch demokratischen Regierung in einer Horde Engerlen bestehen müsste. Die Heiligen, die nacht bald 50 Jahren roter Missherrschaft, die Angelegenheiten wieder ins Reine bringen könnten, ohne dass es kracht und quietscht, die werden sicher in den nächsten 150 Jahren nicht geboren.

      Und was den Filzmaier betrifft glaube ich jedesmal, dass mir einer in getragener Stimmlage das Inhaltsverzeichnis seinen noch nicht geschriebenen Buches vorliest. Denn jedesmal ist die angegebene Seite dann unbedruckt und leer. Ob Schwarz, Rot oder Blau ist dann schon egal.

    • Maybach (kein Partner)
      03. Februar 2012 18:02

      ich habe die blau/orangen der Minister von 2000fff noch ziemlich klar vor Augen, einen bedeutenden Qualitätsunterschied zu roten Ministern kann ich leider nicht feststellen. Für eine Partei, die angetreten war, Proporz und Korruption zu beseitigen, leider eine zeimlich schwache Nummer. Und ich habe haider zu zeiten gewählt, als es noch nciht schick für Jugendliche war. Ich wurde enttäuscht und brauch sicher keine Engerl, aber leider sehe ich schon wieder das gleiche Spiel auf uns zukommen, und Strache ist viel weniger ein Wirtschaftsexperrte als Haider es je war.

    • cmh (kein Partner)
      04. Februar 2012 11:25

      Haben Sie es schon einmal mit der intertemporalen Gewaltenteilung versucht?

      Natürlich ist die Blaue Truppe um keinen Deut besser als die rote. Aber es ist eine andere Truppe.

      Schon bei jedem kleinen Buchhalter, der jahrelang nicht auf Urlaub geht, ist anzunehmen, dass bei seinem Fortbleiben seine Malversationen offenkundig werden. Das ist eine alte Buchprüferweisheit und es kommt immer wieder vor, dass Unternehmen durch relativ unbedeutende Funktionen ruiniert werden, wenn diese unbeaufsichtigt und ohne Kontrollen werken dürfen.

      Genauso ist es im Politischen. Hier ist ein regelmäßiger Wechsel der Mannschaft lebenserhaltend.

      Aber Sie halten den saturierten Defraudanten, die bereits bewiesen haben, dass nichts ihren Hunger stillen kann gegen die hungrigen Trottel, die sich mit weniger begnügen würden die Stange.

    • Maybach (kein Partner)
      04. Februar 2012 14:47

      Ihren letzten Satz verstehe ich nicht ganz. Ich war nie bei einer Partei und hab auch von keiner profitiert. Darum sollen es die blauen Buchhalter gerne versuchen. Aber sie müssen sich dann auch an ihren eigenen Kriterien messen lassen, um ihre Glaubwürdigkeit zu bewahren, von der sie schon unter Riess-Passer, Gorbach und anderen Politprofiteueren eingebüßt haben. Die FP war eine gute und ogft knallharte regierungspartei, aber in der Vernatwortung ist suie auch schwach geworden, Haider, Dörflinger, Scheuch etc.

    • Maybach (kein Partner)
      04. Februar 2012 14:49

      @cmh
      Pardon: meinte natürlich die FP war eine gute Oppositionspartei

  12. Tertullian (kein Partner)
    03. Februar 2012 08:12

    es ist äußerst bedrohlich, zu erleben, daß eine gewalttätige Menschenhatz (Pogromstimmung) in einer rechtsstaatlichen Demokratie möglich, zugelassen und noch dazu verteidigt wird

  13. xRatio (kein Partner)
    03. Februar 2012 00:53

    Heinz Fischer ist ein Typ, der mit Massenmördern im Bunde ist.

    Ein Volk, das sich solche GANOVEN gefallen lässt, ist selbst nicht ganz dicht.

    xRatio

    • Tertullian (kein Partner)
      03. Februar 2012 11:16

      Manische Culpathie - Deutschland und der Selbstmord-Pakt

      Das japanische Fernsehen beschäftigt sich mit einer rätselhaften, tödlich
      verlaufenden Geisteskrankheit (Pandemie) in Deutschland (einige Fälle wurden
      auch aus Österreich gemeldet) die sich rasend schnell ausbreitet.
      Gegenmittel sind aber bisher keine bekannt - und auch keine erwünscht.
      Heilungschancen sind gleich null. Der Krankheitsverlauf ist aber in jedem Fall absolut tödlich.

      Identifiziert wurde die Krankheit als "Manische Culpathie". Dabei ist "Culpa" vom lateinischen
      Wort für Schuld abgeleitet.

      Jedenfalls sind die Japaner sehr fasziniert von den seelisch-geistigen
      Problemen hierzulande. Einer von ihnen hat sogar ein Buch darüber
      geschrieben. Es heißt: "Der Selbstmord-Pakt"

      Hier der Verweis zu YouTube:

      http://www.youtube.com/watch?v=te_NpUvM8R8&feature=uploademail

  14. einer-der-anonym-bleiben-will (kein Partner)
    03. Februar 2012 00:43

    "Es hätte in meinem Augen von Größe und Großmut gezeugt, hätte Stadler auf das EU-Mandat verzichtet und es dem FPK-ler überlassen.
    Das EU-Mandat ist ohnehin bedeutungslos, oder leistet Mölzer Bedeutungsvolles für Österreich oder irgend ein anderer dort?
    Aber so gewinnt man den Eindruck, Stadler hat das sinkende Schiff BZÖ rechtzeitig verlassen."

    Damit könnte man schon in Konform gehen,also dass Herr Mag. Stadler das Mandat sagen wir 1 Jahr übernimmt und dann 2013 an die FPK abgibt.
    Aus zweierlei gründen: 1.) Das BZÖ gewann das Mandat auch durch Stimmen in Kärnten. 2.)Wenn man es schafft, dass Westi zurücktritt und Stadler zurückkommen kann hat man wirklich eine weiße Weste weil dann erstmals KEIN Verurteilter BZÖler mehr im Nationalrat sitzt.
    Außerdem wie Sie schon sagen, das EU-Mandat hat wenig Bedeutung, und die FPK muss so oder so zusammen(das die Kärntner FPK gegen die FPÖ antritt ist intern verboten woren ) mit der FPÖ kandidieren, hätte also gar keinen Nutzen von diesem Mandat.
    Außerdem: Entscheidender ist der Wiedereinzug ins Parlament. Gelingt der nicht ist es relativ unrealistisch ,dass der Einzug ins Eu Parlment gelingen würde!
    Mag. Ewald Stadler fehlt uns wirklich sehr , gerade jetzt könnte er das BZÖ stark nach oben steuern.

  15. lurkerabove
    03. Februar 2012 00:30

    Wie so oft wurde dieses Szenario schon vor einigen Jahren in Deutschland vorexerziert. Dort ging es um Eva Herman, die nach einigen zu erfolgreichen Büchern auf ähnliche Weise kaltgestellt wurde. Mittlerweile gibt es schon zwei Bücher dazu, eines von Arne Hofmann und eines von ihr selbst, aber sogar auf wikipedia kann man die Fakten nachlesen. (Obwohl natürlich mit ideologischer Schlagseite.)

    Bei Eva Herman funktionierte das Szenario noch, bei Thilo Sarrazin nicht mehr so ganz. Aber der mainstream in Österreichs Medien will es jetzt offenbar noch mal wissen. Mal sehen, wie die nächsten Wahlen ausgehen.

  16. Sternderlfetischist (kein Partner)
    02. Februar 2012 23:01

    Bravo Herr Polemikberger. Sie sind zum Verteidiger gewalttätiger Neonazis aufgerückt:

    http://www.stopptdierechten.at/wp-content/uploads/Konecny-alte-rote-Sau.jpg

    • Trollfresser (kein Partner)
      03. Februar 2012 09:09

      Also ich interessiere mich nicht besonders für diese Abart der öffentlichen Betätigung.

      Es ist lediglich so, dass ich schon mehr linke als rechte Bespucker und Nichtausredenlasser kenne.

  17. Der sinnvollere Kommentar (kein Partner)
    02. Februar 2012 22:59

    Wenn Rechtsextreme von Verfolgung reden
    Gastkommentar | 01. Februar 2012 08:47

    Die FPÖ sieht sich "von allen" bedroht. Dieses Szenario reicht weit in ein rechtsextremes Selbstverständnis zurück und fußt in einer permanenten Angst um die deutsche Nation - Von Natascha Strobl

    Es fällt schwer, die Gedanken zu ordnen, um Heinz-Christian Straches und Klaus Nittmanns Aussagen am WKR-Ball zu analysieren. In einer Reportage im STANDARD wird berichtet, dass sie, vermeintlich "unter sich", Folgendes gesagt haben:

    FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache vergleicht sich auf dem WKR-Ball mit den Opfern der Nazis: "Wir sind die neuen Juden", sagte er zu Ballgästen, ohne zu wissen, dass Journalisten in der Nähe waren. Die Angriffe auf Burschenschafter-Buden vor dem Ball seien "wie die Reichskristallnacht gewesen". Klaus Nittmann, Chef des FPÖ-Bildungsinstituts, der ebenfalls dabeistand, meinte: "Unternehmen, die für den Ball arbeiten, bekommen den Judenstern aufgeklebt." Diese Aussagen haben viele Ebenen, die in diesem Artikel einzeln beleuchtet werden sollen.

    Verharmlosung der "Reichskristallnacht"

    Die Novemberpogrome von 1938 gegen die jüdische Bevölkerung wurden vom nationalsozialistischen Regime als "Volkszorn" inszeniert. Die "deutsche" Bevölkerung habe sich spontan gegen vermeintliche Provokationen von Juden und Jüdinnen aufgelehnt. Der Begriff "Volkszorn" wurde vom NS in diesem Zusammenhang für diese Nacht erfunden. Richtig ist jedoch, dass das NS-Regime selbst die gewalttätigen Übergriffe, Morde und Zerstörungen geplant und gelenkt hat. Im gesamten damaligen Reichsgebiet kam es zu einer Menschenhatz auf Juden und Jüdinnen, gegen die der große Teile der "deutschen" Bevölkerung nicht protestierte. ZivilistInnen beteiligten sich auch daran. Synagogen und Bethäuser wurden in Brand gesteckt und zerstört, Wohnungen wurden geplündert und Geschäfte verwüstet. Mindestens 400 Juden und Jüdinnen wurden in dieser Nacht ermordet. 30.000 wurden in Konzentrationslager deportiert. Viele weitere wurden all ihres Habs und Guts beraubt. Die Pogrome bilden den Übergang von brutaler Diskriminierung zu systematischer Verfolgung und, in weiterem Verlauf, Vernichtung der jüdischen Bevölkerung Deutschlands (bzw. des damaligen Deutschen Reichs) sowie ganz Europas.

    Mit dieser Situation vergleicht sich Strache, Nationalratsabgeordneter, in einem Frack bei einem Glas Champagner in der Hofburg stehend, also. Diese grobe Verharmlosung von Verbrechen des Nationalsozialismus wurde mittlerweile von der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) nach dem Verbotsgesetz angezeigt.

    Das rhetorische Mittel der Retorsion wird hier par excellence angewandt. Retorsion beschreibt die Strategie einer Mehrheit, sich mit den Waffen der Minderheit zu bewaffnen. Das passiert z. B., wenn "Weiße" analog zu Black Power eine Emanzipation einer vermeintlich "weißen" Rasse fordern. Oder wenn Männer beklagen, sie müssten nun vor all den emanzipierten Frauen geschützt werden. In diesem Fall kommt noch eine historische Opfer-TäterInnen-Umkehr hinzu.

    Banalisierung des "Judensterns"

    Der "Judenstern" war eine Zwangskennzeichnung von Juden und Jüdinnen bzw. Leuten, die in der biologistischen Denkweise der Nazis als solche bezeichnet wurden. Er diente als sichtbarer Ausschlussmechanismus gegenüber der jüdischen Bevölkerung. Sie wurde damit als nicht zugehörig klassifiziert. Gleichzeitig erleichterte er der Gestapo das Schikanieren und den Zugriff sowie die Deportation in Konzentrations- und Vernichtungslager der Menschen, die diese Kennzeichnung tragen mussten. Nittmann sieht also historische Gemeinsamkeiten zwischen der Situation der Juden und Jüdinnen im "Dritten Reich" und der von Firmen, die an der Umsetzung des WKR-Balls beteiligt sind. Auch hier passiert wieder grobe Verharmlosung und eine Umkehr von Opfern und TäterInnen, also Retorsion. Insinuiert (offensichtlich gemeint, aber nicht wortwörtlich ausgesprochen) wird nämlich, dass die Opfer von damals die TäterInnen von heute sind, dass also die IKG nun WKR-Ball-freundlichen Firmen den Judenstern aufklebt.

    "Die neuen Juden"

    Die beiden zuvor besprochenen Punkte gipfeln in der Aussage, "sie" seien die "neuen Juden". Mit "sie" sind die BesucherInnen des WKR-Balls, die FPÖ und/oder das gesamte rechtsextreme Lager gemeint.

    Im Nationalsozialismus wurden sechs Millionen Juden und Jüdinnen systematisch vernichtet. 3,3 Millionen sowjetische Kriegsgefangene wurden bei deutschen Verbrechen ermordet. Über 219.000 Sinti und Roma waren Opfer des Nationalsozialismus. Ca. 250.000 Menschen starben bei Euthanasie-Aktionen. Zwischen drei und vier Millionen weitere Menschen starben in Konzentrations- und Vernichtungslagern, während der Zwangsarbeit sowie bei weiteren Verbrechen.

    Es ist nicht historische Dummheit, die Strache zu dieser Aussage verleitet. Er kennt die Zahlen sowie die Geschichte des Holocausts und insbesondere der Shoah sehr genau. Wieso vergleicht er also dies miteinander?

    Die Verbrechen der Nazis waren eh schlimm, aber ...

    Relativieren und Banalisieren ist in der rechtsextremen Szene mittlerweile beliebter als das plumpe Leugnen der Verbrechen des Nationalsozialismus. Relativieren kann subtiler und mit mehreren Strategien passieren. Gerne wird durch Vergleich relativiert. Die Verbrechen der Nazis seien eh schlimm gewesen, aber XY hat auch irgendwas gemacht. Gerne wird der NS mit dem Stalinismus verglichen, der eigentlich fast noch schlimmer gewesen sei und gegen den sich der NS schützen wollte. (Insbesondere die SS wird dabei zur Beschützerin des christlichen Abendlandes gegen den gottlosen Bolschewismus stilisiert.)

    Relativiert wird auch durch eine einseitige Betonung von Verbrechen gegen deutsche ZivilistInnen. Seien es Bombenangriffe auf deutsche Städte oder die "Vertreibung" der Deutschen aus Polen und Tschechien. Ursache und Wirkung sowie Verhältnismäßigkeiten werden dabei gerne komplett ignoriert. Eine weitere Strategie zur Relativierung ist, dass es die Opfer vielleicht "eh irgendwie" verdient hätten, denn es seien auch wirkliche VerbrecherInnen deportiert etc. worden. Die Opferzahlen werden auch durch verschiedene krude und pseudowissenschaftliche Analysen relativiert. Banalisiert wird zudem die Singularität der Verbrechen des Nationalsozialismus. Sie seien eben nicht einzigartig oder besonders grausam. Egon Flaig, zur Neuen Rechten gehörend, beschreibt, dass alles singulär sei, "sogar der Rotz in meinem Taschentuch ist singulär". In diesem Fall das Warschauer Ghetto auf eine Stufe mit Rotz zu stellen ist nicht nur geschmacklos, sondern zeigt, wie das gezielte Lächerlichmachen und das Anzweifeln einer Besonderheit der NS-Verbrechen vollführt wird.

    Die Rechte sieht sich von links bedroht

    "Gutmenschen", "Linksfaschisten", "Zensur", "Emanzen", "Political Correctness", "Inquisition", "Terror" usw.: Die Rechte sieht sich permanent von einer vermeintlich unglaublich starken linken Hegemonie bedroht. Man dürfe gar nichts mehr sagen. Überraschenderweise sagen die Rechten dann aber doch immer wieder was. Im Parlament, in Zeitungen, in eigenen Druckwerken, im Fernsehen, bei Interviews und auf ihren Veranstaltungen. All das dürfte ihnen nur mit größter Anstrengung und quasi aus dem Untergrund heraus gelingen, so arg, wie eine "Linksfaschistische Gutmenschenterrorinquisitionsemanzen-Political-Correctness" sich ihnen entgegenstellt. Volker Weiß hat recht anschaulich das rechte Verständnis von "Gutmensch" beschrieben:

    Seine Figur ist komplementär zum Vorwurf der Zensur konzipiert, als populäre Phantasmagorie ist der 'Gutmensch' der Akteur gefühlter Repression. Aufgrund seiner nie spezifizierten Macht kann der Rassist nicht mehr ungestört sagen, 'Neger' seien alle faul, der Antisemit fürchtet einen Ordnungsruf für seine Ansicht, dass Juden 'schachern' und selbst die Bemerkung, Homosexualität sei 'widernatürlich', kann wegen der Gutmenschen nur im Untergrund kursieren. Zur Unterdrückung des allgemeinen Menschenrechts auf diskriminierende Sprache setzt der Gutmensch seine schwerste Waffe ein: die Kritik. Daher wird sein Wirken
    gerne mit dem Dritten Reich oder der DDR gleichgesetzt, die demzufolge äußerst kritikfreudig gewesen ein müssen.

    Jeder Anflug von Kritik wird mit Mord, Vernichtung, Verfolgung und Hetze gleichgesetzt. Damit banalisieren die Rechten die genannten Verbrechen und immunisieren sich gegen Kritik und die Auseinandersetzung mit ihrer Ideologie.

    Opferstatus

    Obwohl die FPÖ von Wahl zu Wahl stärker wird, obwohl ihre MandatarInnen tausende Euro aus öffentlichen Kassen im Monat verdienen, obwohl sie in den Medien stark präsent sind und obwohl sie große Ressourcen zur Verfügung haben, die FPÖ sieht sich als permanentes Opfer. Sie werden von Leuten durch deren bloße Existenz bedroht. Minderheiten sind eine Bedrohung. Feministinnen sind eine Bedrohung. Arme Menschen sind eine Bedrohung. Kritische Studierende sind eine Bedrohung. Dieses Bedrohungsszenario durch alles reicht weit zurück in einem rechtsextremen Selbstverständnis und fußt in einer permanenten Angst um die deutsche Nation, die von außen oder innen zerstört werden könnte und laufend verteidigt werden müsse.

    In diesem Verständnis kann es auch keine anderen Opfer geben. Der Opferstatus ist einzig für die Rechte reserviert. Und wenn es unbestreitbar Opfer (etwa im NS) gegeben hat, dann muss ihnen dieser Opferstatus streitig gemacht werden. Dann sind die Rechtsextremen mindestens in derselben Situation wie etwa Juden und Jüdinnen im NS. Dieses Denken findet sich mittlerweile auch bei vermeintlich demokratischen Parteien. Kristina Schröder, Ministerin der CDU für Familie, SeniorInnen, Frauen und Jugend in Deutschland, setzt etwa mit ihrer Extremismusklausel antifaschistische Arbeit mit neonazistischen Aktivitäten gleich oder startet Kampagnen gegen "Deutschenfeindlichkeit".

    Rechte Gewalt

    Dabei geht die Gewalt bei beim diesjährigen WKR-Ball von rechtsextremer Seite aus. Von den 20 Verhaftungen, die am 27. Jänner vorgenommen wurden, betrafen neun Neonazis. Bei den Vergleichen, wie viele Linke und wie viele Nazigruppen auf der Straße waren, und der traditionellen Blindheit der Polizei am rechten Auge ist dies eine stattliche Zahl.

    Ein Jugendgewerkschafter bekam Drohbriefe, weil er sich gegen den WKR-Ball engagiert hat. Eine Person, die sich bei Offensive gegen Rechts engagiert, bekam sexistische Drohanrufe und Droh-SMS. Auch dieser Fall wird rechtliche Konsequenzen haben. Ein Mann wurde von Neonazis niedergeschlagen, ohne dass die Polizei eingriff. Martin Graf, dritter Nationalratspräsident und Alter Herr der rechtsextremen Wiener Burschenschaft Olympia, veröffentlichte am Tag des WKR-Balls einen Kommentar in der Presse. In diesem gibt er einfach mal so die Adresse des Büros von VSStÖ Wien und AKS Wien an, weil diese gegen den WKR-Ball protestieren und sich bei Offensive gegen Rechts engagieren. Er ruft damit indirekt zu Gewalttaten auf, indem er beiläufig seiner Klientel öffentlich die Adresse mitteilt. Dass die bürgerliche Presse dies so zulässt ist, bezeichnend für den zunehmenden Rechtsruck des Blattes, dem ein Kommentar von Martin Graf offenbar mehr wert ist als der Schutz von Menschen.

    "Stolz auf alle Alten Herren"

    Karl Öllinger hat darauf hingewiesen, dass Strache in seiner Eröffnungsrede explizit betont hat, wie stolz er auf alle Alten Herren ist.Damit meiner er explizit ausnahmslos alle. Viele Burschenschafter machten im Nationalsozialismus Karriere. Heinrich Himmler, Chef der SS, war genauso Burschenschafter wie etwa Josef Mengele, Lagerarzt von Auschwitz oder Irmfried Eberl, Leiter des Vernichtungslagers Treblinka und massiv beteiligt an der "Aktion Reinhardt". Es zeigt sich, wenn Burschenschafter in Konzentrations- und Vernichtungslagern waren, dann auf Seiten der TäterInnen. Die Aussage Straches ist auch ein Verweis auf den kürzlich verstorbenen Otto Scrinzi, der von sich behauptete, schon in der NSDAP zu den Rechten gehört zu haben. Die FPÖ hat ihn ausdrücklich als steten Vorkämpfer ihrer Gesinnung geehrt.

    Meinungsfreiheit und Demokratie

    Dieses Recht wird von rechtsextremer Seite traditionell nur für sich und für sonst niemanden eingefordert. Bei Kritik sind sie tödlich beleidigt. Das demokratische Recht auf Demonstrationsfreiheit markiert schon beinahe das Umschlagen in eine "linksfaschistische" Diktatur. Diskriminierung fällt also für die Rechten unter Meinungsfreiheit, die mensch halt aushalten muss und wo mensch nicht so empfindlich sein dürfe. Ein kritischer Bericht über die FPÖ ist hingegen mit Stasimethoden gleichzusetzen. Die elendige Wehleidigkeit der Rechtsextremen könnte humoristische Züge tragen, wäre sie nicht eine reale Gefahr für die Unversehrtheit von Menschen (wie oben beschrieben).

    Demokratie wird von Rechtsextremen gerne mit Beliebigkeit verwechselt, in der jeder Trottel alles sagen darf. Diskriminierung ist aber kein demokratisches Recht. Gegen Minderheiten zu hetzen oder Schwächere zu verfolgen ist ebenfalls kein demokratisches Recht. Das Leugnen und Relativieren des Holocausts ebenso nicht. Interessanterweise entspinnt sich für die Rechten die Frage nach Meinungsfreiheit immer nur an diesen Themenkomplexen. Die FPÖ verbal anzugreifen oder Diskriminierungen nicht still über sich ergehen zu lassen ist demnach kein demokratisches Recht.

    Ein antiegalitäres Weltbild kann per se nicht demokratisch sein, auch wenn eine Partei, die es vertritt, formaldemokratisch gewählt wird. Wahlen alleine sind kein ausreichendes demokratisches Merkmal. Die NSDAP ist auch formaldemokratisch an die Macht gekommen und hat kein demokratisches Weltbild vertreten. Andere Parteien, die sich nicht mehr formalen Wahlen stellen konnten, haben aber eines gehabt. Die Gleichwertigkeit aller Menschen und ihr individueller Wert sind Grundlage für ein demokratisches Menschenbild. Im Gegensatz dazu vertreten Rechtsextreme ein nominalistisches Weltbild, das Individuen über nationale oder völkische Gemeinschaften definiert. In diesem Bild sind individuelle Rechte das Gleiche wie die Rechte der Gemeinschaft. Dabei wird von einem homogenen Bild von Nation und Volk ausgegangen, in der das "Fremde" (Jüdische, Migrantische, Homosexuelle etc.) keinen Platz hat. Die, nach Carl Schmitt, "Ausgeschiedenen" haben nun überhaupt keine Rechte mehr, schon gar nicht gegenüber dem Staat, der Nation, dem "Volk" etc. In dieser Ungleichwertigkeit sehen Rechtsextreme ausgerechnet sich selbst als die vermeintliche Elite.

    Fazit

    Äußerungen wie diese sind nicht zufällig oder spontan, sondern entspringen einer gewissen Ideologie. Diese Ideologie ist antidemokratisch, antiegalitär und zutiefst antisemitisch. Es gilt also, nicht nur punktuell hinzuschauen, sondern die Ebenen dahinter aufzuzeigen und zu enttarnen. (Natascha Strobl, derStandard.at, 1.2.2012)

    • schnee (kein Partner)
      03. Februar 2012 07:56

      Eine Bitte an Herrn Unterberger: Könnte man es einrichten, dass Beiträge von Lesern auf ein gewisses Maß reduziert werden. Schreiber von Seminararbeiten, Diplomarbeiten etc. müssten auf diese Weise anderswo ihre Leser lukrieren. Die Ausführungen der Dame sind im übrigen nicht so neu, wie sie zu glauben meint.

      Danke.

    • AGLT (kein Partner)
      03. Februar 2012 08:12

      Natascha Strobl, derStandard.at

      What else?

      @schnee: richtig, ein Link zum Artikel in der Bibel der Linken hätte vollkommen ausgereicht :-)

    • socrates
      06. Februar 2012 09:41

      Demokratie wird von Linksextremen gerne mit Beliebigkeit verwechselt, in der jeder Trottel alles sagen darf. Diskriminierung ist aber kein demokratisches Recht. Gegen Minderheiten zu hetzen oder Schwächere zu verfolgen ist ebenfalls kein demokratisches Recht. Das Leugnen und Relativieren des Genocids ebenso nicht. Interessanterweise entspinnt sich für die Linken die Frage nach Meinungsfreiheit immer nur an diesen Themenkomplexen. Die SPÖ verbal anzugreifen oder Diskriminierungen wie kein Recht auf einen Waffenpaßnicht oder der hier dauernd vorgebrachte Vorwurf "Alter Trottel" nicht still über sich ergehen zu lassen ist demnach kein demokratisches Recht.

    • socrates
      06. Februar 2012 16:01

      Der Standard vertritt, gemäß seinem Herausgeber, die jüdische Linie, schimpft auf Österreich und versucht sich in Umerziehung. Dabei können seine Unterstützer einen gewaltigen Reibbach machen. Wenn ein Politiker Österreich vertritt, ist er ein Feind.

    • cicero
      06. Februar 2012 16:05

      Ein antiegalitäres Weltbild kann per se nicht demokratisch sein, auch wenn eine Partei, die es vertritt, formaldemokratisch gewählt wird. Wahlen alleine sind kein ausreichendes demokratisches Merkmal.
      Israel zeigt uns, wie wahr das ist. Aber was die Juden dürfen, gilt nicht für den Rest der Menschheit, speziell für die anderen Semmiten, wie Palestinenser oder Iraner. Die werden mit Atomwaffen ausgelöscht.

    • cicero
      06. Februar 2012 16:09

      Meinungsfreiheit und Demokratie
      Dieses Recht wird von linksextremer Seite traditionell nur für sich und für sonst niemanden eingefordert. Bei Kritik sind sie tödlich beleidigt. Das demokratische Recht auf Demonstrationsfreiheit markiert schon beinahe das Umschlagen in eine "rechtsfaschistische" Diktatur. Diskriminierung fällt also für die Linken unter Meinungsfreiheit, die mensch halt aushalten muss und wo mensch nicht so empfindlich sein dürfe. Ein kritischer Bericht über die Kultusgemeinde ist hingegen mit Stasimethoden gleichzusetzen. Die elendige Wehleidigkeit der Linksextremen könnte humoristische Züge tragen, wäre sie nicht eine reale Gefahr für die Unversehrtheit von Menschen (wie oben beschrieben).
      Dumme Behauptungen sind spiegelbar.

    • cicero
      06. Februar 2012 16:12

      Demokratie wird von Linksextremen gerne mit Beliebigkeit verwechselt, in der jeder Trottel alles sagen darf. Diskriminierung ist aber kein demokratisches Recht. Gegen Minderheiten zu hetzen oder Schwächere zu verfolgen ist ebenfalls kein demokratisches Recht. Das Leugnen und Relativieren des Genocids ebenso nicht. Interessanterweise entspinnt sich für die Linken die Frage nach Meinungsfreiheit immer nur an diesen Themenkomplexen. Die SPÖ verbal anzugreifen oder Diskriminierungen nicht still über sich ergehen zu lassen ist demnach kein demokratisches Recht.

  18. oberösi
    02. Februar 2012 19:31

    Es ist tatsächlich alles erlaubt im Namen des Antifaschismus. Und es wird in Zukunft noch viel schlimmer werden. Gilt es doch, abgesehen von der willkommenen Ablenkung von der aktuellen Lage finanz- und demokratiepolitischer Unsicherheit, das höchst einträgliche - politisch wie materielle - Nie-Wieder-Business am Laufen zu halten. Je mehr die Zeit real in die Vergangenheit entrückt und (oh Schreck!!!) die Opfer und Zeitzeugen wegsterben, also jene Leute, die sich tatsächlich als Betroffene bezeichnen durften, umso bizarrer müssen die Erinnerungrituale werden. Damit vielleicht doch jemand aus Groll und Überdruss ob des ganzen Theaters, oder auch nur der Provokation wegen, irgend etwas sagt, das umgehend von der lauernden Schicht der Politkorrekt-Parasiten als Wiederbetätigung interpretiert werden kann. Jemand, der, wenn er nicht täglich zumindest dreimal über" neue Erkenntnisse", Fakten über Hitlers Unterwäsche und ähnlich Wesentliches stolpern würde, marktschreierisch im Öffentlich Rechtlichen und anderen "Qualitätszeitungen" präsentiert, gar nicht mehr wüßte, was Sozialismus nationaler Prägung überhaupt war...

  19. Aron Sperber (kein Partner)
    02. Februar 2012 19:21

    Muzicant hat Strache wegen seines Nazi-Vergleiches nach dem Verbotsgesetz angezeigt.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/01/26/schlehmil-muzicant/

    Natürlich war Straches Vergleich (so wie 90 % aller Nazi-Vergleiche, die meistens von links kommen) absurd und geschmacklos.

    wenn das nach dem Verbotsgesetz strafbar sein soll, so müsste man jedoch auch alle anderen überzogenen Nazi-Vergleiche abstrafen.

    egal ob sie öffentlich oder (wie bei Strache) privat geäußert wurden.

    die Gerichte wären dann wohl mit nichts anderem mehr beschäftigt

    • socrates
      07. Februar 2012 07:14

      Einverstanden. Aber wenn der "Standard", Meinungsschleuder des Juden Oscar Bronner, einen verkleideten "agent provocateur" auf einen Ball schickt, wo vor der Türe gewalttätig demonstriert wird und die Demonstranten mit finanzieller Unterstützung, auch aus dem Ausland, herbeigeholt wurden, mit Brandsätzen und Bomben ausgerüstet und er in der entspannter Atmosphäre des Balles Strache aufs Glatteis führt, hinterlässt das einen miesen Geruch.

  20. einer-der-anonym-bleiben-will (kein Partner)
    02. Februar 2012 19:07

    @Cotopaxi

    Theoretisch kann Ewald Stadler noch vor den Nationalratswahlen (2013) wiederkehren.

    Praktisch wird man kaum riskieren können den Versuch zu unternehmen weil man so das EU-Mandat verlieren würde, was verantwortungslos wäre.

    Wenn dus wissen willst:
    Die Nationalratswahl Bundesliste sah so aus:

    1. HAIDER Dr. Jörg, Jurist
    2. PETZNER Stefan, Angestellter
    3. WESTENTHALER Ing. Peter, unselbstständig
    4. STADLER Mag. Ewald, Jurist

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20080908_OTS0135/bzoe-spitzenkandidat-joerg-haider-praesentierte-bzoe-bundesliste

    Wenn also Peter Westenthaler oder Stefan Petzner spontan einen Rücktritt beschliessen würde Ewald Stadler wiederkehren können (natürlich müsste er vorher vom MeP -Mandat zurücktreten was nicht passieren wird weil sonst der FPK-Typ das Mandat bekäme).

    • Cotopaxi
      02. Februar 2012 22:05

      Es hätte in meinem Augen von Größe und Großmut gezeugt, hätte Stadler auf das EU-Mandat verzichtet und es dem FPK-ler überlassen.
      Das EU-Mandat ist ohnehin bedeutungslos, oder leistet Mölzer Bedeutungsvolles für Österreich oder irgend ein anderer dort?
      Aber so gewinnt man den Eindruck, Stadler hat das sinkende Schiff BZÖ rechtzeitig verlassen.

  21. einer-der-anonym-bleiben-will (kein Partner)
    02. Februar 2012 18:55

    Ich bin keineswegs ein Strache Sympathisant, aber ich finde es schon wichtig, dass man Missstände wie diese Form der Berichterstattung (undercover-Journalismus) keineswegs gutheißt.
    Immerhin bin ich selbst dem orangen (Bucher) nicht dem blauen Lager angehörig, und um nur einige wenige zu nennen wie Sängerschaft Skalden,VDSt Sudetia haben auch wir ehemalige Burschen und Sänger (schaften) mit dabei.
    Und ich finde dies keineswegs schlecht, im Gegenteil sehr gut, weil diese in Gemeinschaften zusammenarbeiteten um gewisse Werte zu erhalten.
    Wenn z.b. eine Person meines Bekanntenkreises zum WKR -Ball tanzen geht, aber weder Burschenschafter ist noch einer beitreten will, ist dies doch schön, weil immer weniger Jugendliche überhaupt noch tanzen wollen. Da spreche ich aus Erfahrung! Und deshalb sollten sich die WKR-Demonstanten schämen, weil der WKR-Ball NICHT ein reiner Burschenschafter -Ball ist auf dem vielleicht irgendwelche "rechten Pläne geschmiedet werden", es gibt dort Leute die nur tanzen wollen und eine Gemeinschaft die zusammentrifft.
    Eigentlich müsste man Gegen das Donauinselfest demonstrieren, wenn man nicht einmal den Wiener Korporationsring-Ball ohne Störungen friedlich veranstalten kann. Das selbe haben wir ja dann eh auch beim Opernball jedes Jahr, also ich denke diese "Demonstranten" sind nicht mehr als arbeitsscheuhe ,sozialistisch klassenkämpferische Zecken die das Tanzen hassen wenn ichs drastisch formulieren muss. Zu Bewundern ist jedenfalls keiner dieser Demonstranten!

  22. Hinterbergler (kein Partner)
    02. Februar 2012 18:33

    Worauf auch leider Unterberger (leider nur Jurist und kein echter Akademiker)nicht eingeht:

    Was ist daran so verwerflich, wenn sich eine Gruppe, die von der einer viel größeren Gruppe wie die Hasen gejagt wird, diese Jagd dann, mit der auf die Juden in der ersten Häflte des 20 Jh. in Mitteleuropa vergleicht?

    Die Strukturen der Antifa sind selbstveständlich denen der Nazis in den 30er Jahren zum verwechselen ähnlich. Ich habe 2009 erlebt, wie die deren Kämpfer die Hauptuni in wenigen Tagen komplett mit ihren "Hakenkreuzen" eine Art "A" zugeschmiert haben. Ich habe erlebt, wie 2010 die VO von Prof. Höbelt in reinster Nazimanier gestört wurde, und er körperlich attakiert wurde.

    Ich sehe jeden Tage in Wien neu aufgesprühte "Kill Racists" Grafitis. Und bei den Linksfaschisten ist man sogar schon als katholischer EU-Gegner ein Rassist. Warum sind diese "Kill Racists" Sprüche nirgends ein Thema, wo es sicher hunderte davon in der Innenstadt gibt?

    "Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.(Ignazio Silone)" ...

    FAZIT:
    -Man kann vom Mob gejagt werden, aber man darf nicht sagen, dass einen dies an die Judenhetze der 30er Jahre erinnert.

    -Man darf zum Holocaust nicht mehr KEINE Meinung haben.

    -Aber die Türken, die Staaten drohen, die ihren astreinen Genozid an den Armeniern thematisieren, bekommen von der EU Jahr für Jahr eine Milliarde "Heranführungshilfe" überwiesen und ihnen wird erlaubt, mittels Einwanderung und Kinderprämie Österreich und Deutschland zu ihren Kolonien zu machen...

    Dazu passt dieses Video nicht schelcht - die Japaner öffnen uns die Augen.

    http://www.youtube.com/user/DieClownUnion?blend=1&ob=0#p/u/0/te_NpUvM8R8

  23. black (kein Partner)
    02. Februar 2012 18:28

    Heinz Fischer geizt ansonsten nicht mit Auszeichnungen:

    So wollte er Simon Wiesenthal einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss umhängen.

  24. Wahrheit (kein Partner)
    02. Februar 2012 14:20

    Wie recht Strache mit seiner Aussage doch hat:

    orf.at
    Holocaust-Sager: WU suspendiert Hörmann

    Die Wiener Wirtschaftsuniversität (WU) hat den Wissenschaftler Franz Hörmann vorläufig vom Dienst suspendiert. Gleichzeitig brachte sie eine Strafanzeige ein. Grund seien Hörmanns „öffentlich getätigte zweifelhafte Aussagen über den Holocaust“.

    Die WU unterstrich, „dass es MitarbeiterInnen von Universitäten zusteht, in ihren wissenschaftlichen Arbeiten ebenso wie in ihren Wortmeldungen kontroversielle Standpunkte zu vertreten“. Hörmann, der außerordentlicher Professor am Institut für Treuhand- und Rechnungswesen ist, sei zuvor öfters „mit kontroverser Meinung und umstrittenen Thesen zum Geld- und Finanzwesen“ aufgefallen. Doch seine jüngsten Äußerungen zum Nationalsozialismus seien für die Universität „untragbar“, würden den ordnungsgemäßen Lehrbetrieb gefährden und das Ansehen der WU schädigen.

    Disziplinarkommission am Zug
    Als nächsten Schritt entscheidet der Aussendung zufolge eine Disziplinarkommission im Wissenschaftsministerium über die endgültige Suspendierung. Die Strafanzeige wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung ist naturgemäß Sache der Ermittlungsbehörden.

    Hörmann: „Missverständnis sprachlicher Art“
    Hörmann selbst zeigte sich auf APA-Anfrage gelassen. Er betonte, dass er sich von der WU „in keiner Weise“ wissenschaftlich oder inhaltlich beschränkt fühle. Er spricht in Zusammenhang mit seinen inkriminierten Aussagen von einem „Missverständnis sprachlicher Art“, und „es ist wichtig, dass dem nachgegangen wird“.

    ORF
    Der Buchautor und Uniprofessor Franz Hörmann sieht sich verleumdet

    Das Verbotsgesetz in seiner derzeitigen Form fördere solche „Missverständnisse“, sagte er: Es „können wirklich sehr leicht bestimmte sprachliche Formulierungen, die in einer anderen Erwartungshaltung gehört werden“, zum Nachteil des Sprechers umgedeutet werden. Hier sei eine Überarbeitung des Gesetzes „eigentlich überfällig“, so Hörmann und will dafür gerne „als Paradefall“ dienen. Ins rechte Eck will er sich keinesfalls stellen lassen: „Eigentlich bin ich einer, der Lenins Idee umsetzen will.“

    Auslöser Interview für Unizeitung
    Auslöser der Vorgänge war ein - unveröffentlichtes - Interview, das drei WU-Studenten für die Unizeitung „Standpunkte“ mit Hörmann geführt hatten. Darin soll sich Hörmann, der Mitte Jänner beim „Occupy“-Aktionstag auf dem Wiener Stephansplatz als Gastredner aufgetreten war, relativierend zum Holocaust und zur Existenz von Gaskammern geäußert haben.

    Hörmann erklärte nach dem Aufkommen der Vorwürfe, da er weder Historiker noch Zeitzeuge sei, könne er aus rein logischen Gründen nicht behaupten, selbst von der Existenz der NS-Massenvernichtungslager zu wissen. Dem Wissen anderer zuzustimmen sei dagegen ebenso möglich, wie daran zu „glauben“, so Hörmanns Argumentation.

    Hörmann hatte auch von Verleumdung gesprochen. Er bestätigte das unveröffentlichte Interview, allerdings habe einer der drei interviewenden Studenten von ihm in gehässiger Form immer wieder Aussagen zum Holocaust verlangt und sie dann nach eigenem Gutdünken zusammengesetzt.

    • Undine
      02. Februar 2012 14:29

      @Wahrheit

      " Ins rechte Eck will er sich keinesfalls stellen lassen: „Eigentlich bin ich einer, der Lenins Idee umsetzen will."

      Uijegerl, da hat's einen aus den eigenen Reihen erwischt! Was allerdings ein ao Professor mit LENINS Gedankengut an der WU verloren hat, ist mir schleierhaft

    • Maybach (kein Partner)
      02. Februar 2012 14:57

      Aha, was so einer über sich selber sagt, ist also in jedem Fall wahr? So ein linker Pülcher würde doch nie die Wahrheit sagen, oder? Oder ist er doch nur ein politischer Wirrkopf und Obskurant, der einem etwas antiquierten Weltbild nachhängt, wo das jüdische Weltfinanztum den Globus beherrscht?

    • schreyvogel
      02. Februar 2012 16:07

      "da er weder Historiker noch Zeitzeuge sei, könne er aus rein logischen Gründen nicht behaupten, selbst von der Existenz der NS-Massenvernichtungslager zu wissen" ... Der redet sich selber ins Gefängnis. Nach österreichischere Spruchpraxis ist der Holocaust "offenkundig", solche Ausreden werden nicht akzeptiert.

      "Dem Wissen anderer zuzustimmen sei dagegen ebenso möglich, wie daran zu „glauben“" ... Leugnerische Meinungen darf man zwar zitieren, aber nur, wenn man in einem Zug deutlich macht, dass diese falsch und kriminell sind.

      Hörmann ist naiv. Er ist auf einen Provokateur hineingefallen. Es ihätte ihm doch auffallen müssen, dass jeder Politiker oder sonst irgendwie Ambionierte immer wieder sehr betroffen den Holocaust und unserer Mitschuld bestätigt und sich von der österreichischen "Geschichtslüge" distanziert.

      Der Rektor hat das Seinige getan. Nun werden die Kommission und die Gerichte das Ihrige tun. Auf Hörmann kommen große Veränderungen zu.

    • november (kein Partner)
      02. Februar 2012 22:50

      "Hörmann ist naiv..."

      Sehr wahr.

  25. Zuhi (kein Partner)
    02. Februar 2012 13:09

    Das nennt sich investigativer Journalismus und der Herr Strache bestreitet ja nichtmal die Aussagen, er sieht sie nur aus dem Zusammenhang gerissen. Insofern ist die Wahrheitsfrage eigentlich recht klar.
    Unterberger hat allerdings in einem Punkt recht: Die Ordensvergabe für lange Sitzzeiten ist völlig unsinnig.

    Über wirklich nicht entschuldbare Attacken bei der Demo vor dem Ball wird nicht gesprochen – wohl, weil die Verletzten „nur“ Polizisten und Ballbesucher waren.

    Wer wurde denn verletzt? Es geisterten ja alle möglichen Schauergeschichten herum, wo sind die Belege? Besonders lustig finde ich ja die Geschichte über die Pfeffersprayattacke - je nach Quelle wurden entweder Demonstranten von Ballbesuchern angegriffen oder umgekehrt.

    • inside
      02. Februar 2012 13:50

      Ja, sie haben recht.
      Das Bussi-und Blumenverteilen war schon ziemlich aufdringlich.

    • cmh (kein Partner)
      02. Februar 2012 14:36

      Jaja das ist das Problem mit der assymetrischen Informationspolitik.

      1) der ORF berichtet gefiltert und mit ungleichen Gewichten. Über die Huster der FPÖ mit großem Bahö und über die Demonstration nur deren Schmuseseite.

      2) das merken natürlich die Zuschauer und befriedigen ihren Wunsch nach inhaltsleerem Informationsgeblödel beim ORF und ihre tatsächliches Informationsbedürfnis woanders - und sei es auch nur die Latrine.

      3) Man glaubt dem ORF nicht mehr.

      4) Jetzt ist die Türe für alle möglichen Latrinengerüchte offen.

      5) Dass die Zuhis mit Pseudogravität jetzt nach "Fakten" schreien, ist nur noch drollig.

      Kurz: Wenn der ORF nur linke Pseudoinformation bietet, ist jedermann berechtigt, jedem Latrinengerücht größere Glaubwürdigkeit als dem ORF beizumessen.

    • Zuhi (kein Partner)
      02. Februar 2012 15:39

      @ cmh:

      Was hat mein Posting mit dem ORF zu tun? Gut, Österreich verfügt jetzt nicht über die breiteste Medienlandschaft, ein wenig mehr als den ORF gibt es allerdings schon. Und natürlich braucht es Fakten, sonst könnte ja jeder alles behaupten. Die Latrinengerüchte kommen übrigens von beiden Seiten und nur weil der ORF ja ach so böse ist muss man auch nicht jeden Schmarrn glauben, den sich irgendjemand aus den Fingern gesaugt hat. Üblicherweise ist auf jeder Demo schnell eine Kamera zur Hand, insofern frage ich mich ob da überhaupt jemand Pfefferspray verwendet hat. Am Ende des Tages braucht es Beweise, wenn sie jeden Müll glauben nur weil der ORF ihrer Ansicht nach asymmetrische Informationspolitik betreibt ist das ihr Problem und dürfte ein Tor in eine recht eigentümliche Welt eröffnen.

    • cmh (kein Partner)
      03. Februar 2012 09:33

      Das Problem mit Ihren Fakten ist, dass ein Faktum ja nie ausreichen kann, die eigene und vorgefasste Meinung nachhaltig zu beeinträchtigen.

      Dazu bitte die einschlägige Literatur einsehen.

      Wenn ich aber einen Bericht des ÖRF sehen muss, in dem über den pösen WKR-Ball berichtet werden soll und man kann einerseits nur eine beschränkte und immer wieder wiederholte Auswahl von Filmclips sehen und andererseits der Reporter von einem unzweifelhaften linken Demonstranten, der sich ins Bild drängte gestört wurde und das Grölen auf dem ansonsten leeren Platz aus dem Off kam -- dann stellt sich aber schon die Frage nach der inneren Konsistenz der Berichterstattung. Und nur um diese geht es mir.

  26. Peter H. (kein Partner)
    02. Februar 2012 13:07

    "Immer mehr Schmeißfliegen wehren sich gegen Vergleiche mit Journalisten."

    (leider nicht von mir)

  27. till uilenspygel (kein Partner)
    02. Februar 2012 13:04

    Same procedure as ev'ry year.

    Da wird ein "Journalist" einer Zeitung, die bisher nicht durch Objektivität in der WKR-Causa geglänzt hat, undercover ausgesandt, um einen "Sager" Straches an Land zu ziehen oder kreativ umzudeuten, um den man einen dauerempörten Bohei aufziehen kann.
    Sowas hamma schon mal gehabt.

    Die weltanschauliche Heimat Straches hat -wenn man den Umfragen glauben darf- auf das Wählervolk offensichtlich weniger Einfluss als die trotz Medien schöngefärbte Pfuscherei einer dahinstolpernden Koalition. Da man die tumben Wähler trotz Propaganda-Overkills nicht von der Notwendigkeit einer roten Regierungsbeteiligung überzeugen kann, geht man einen anderen Weg- man bestellt bei der am pekuniären Tropf hängenden Hofberichterstattung eine "smear-campaign".

    Diese ist zwar den immer zahlreicheren FPÖ-Wählern im Grunde wurscht, nicht aber dem schwarzen Koalitionspartner, der immer mehr mit einem Seitensprung nach rechts liebäugelt. Um den blauen Nebenbuhler vollends zu diskreditieren, verweigert ihm UHBP einen Orden und signalisiert damit der ÖVP: solche Leute sind nicht ministrabel!
    Selbst der sonst so erfahrene A. Khol fällt auf diese Scharade herein.

    Ziel: eine solchermaßen im Krepierhalfter an der Löwelstraße angeleinte ÖVP soll zum dreisten Griff der Roten in's Börserl der Österreicher ja & Amen sagen...und sonst kuschen.
    Bis, ja bis sich endlich Rot-Grün ausgeht- so hat es der Nabel des roten Universums, der Schatten Allahs auf Erden verfügt: der Emir von Wien.

    Einbildung meinerseits? Im Cosy-farbenen Paralleluniversum werden meine Worte durch einen Leitartikel bestätigt.

    Und wer's trotzdem nicht glaubt, durchforste die Annalen nach Geschichten von Waldheim oder EU-Sanktionen. Da gab's auch strafrechtlich nix Relevantes- Hauptsache die Guten haben den Bösen am Zeug geflickt.

    • M.S.
      02. Februar 2012 17:10

      @till uilenspygel

      Die ÖVP kapiert gar nichts. Die sind so mit sich selbst beschäftigt, dass sie nicht bemerken nur die nützlichen Idioten der SPÖ zu sein, noch dass ihnen die Wähler in Scharen davonlaufen.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      02. Februar 2012 17:10

      So ist es! Dem ist nichts mehr hinzuzufuegen.

  28. pour le merite (kein Partner)
    02. Februar 2012 11:45

    Ach Gott!

    Na klar, hat´s wohl einen derartigen "Sager" gegeben.

    Nur interessiert der längst niemanden mehr.

    Jeder Politik-Interessierte der länger als 20 Jahre denken kann, kennt mittlerweile sämtliche "Sager" und Gschichteln rund um diesen "Themenkreis" besser als die Oldies von Hitradio ö3.

    Noch an keinem der Politprominenz von Otto Rösch, Johann Öllinger, Eduard Wallnöfer, Friedrich Peter, Alexander Götz, Kurt Waldheim, Michael Graff, Heinz Fischer, Jörg Haider, HC Strache und co.
    hat die Republik ernsthaft Schaden genommen,

    das politische Kleingeld, welches in den letzten Jahrzehnten damit gewechselt worden ist, würde aber jeden von uns zum Millionär machen.

    Diese "Nazi-Sager" Intrige durch eingeschleuste Standard-Spitzel in bester Stasi-Manier ist eine weitere Episode und für jedes Kind kristallklar erkennbar.

    Die Linke samt ÖVP stinkt ab und die Freiheitlichen gehen durch die Decke.

    Das ist doch des Pudels-Kern!

    SPÖ und ÖVP haben doch Strache und den Seinen das komplette "Feld" zum Beackern überlassen,
    vom Bürgertum zur Arbeiterschaft,
    von den Beamten über die Soldaten bis zu den Lehrern und
    von den Gewerbetreibenden bis zur Bauernschaft,
    die einen, um die 68er Illusion von der immerwährenden Geldverteilung und Multikulti weiterträumen zu können,
    die anderen, um den Befehlen aus Brüssel nachzuhängen.

    Jetzt, wo die FPÖ Richtung 35% "marschiert" und man mit Argumenten, wie immer, nicht mehr weiterkommt,
    wird wie von Sinnen herumagiert und einem Ertrinkenden gleich klammert man sich an den letzten Rettungsring - die abgelutschte Nazikeule .

    Da werden dann den "Rechtsradikalen"
    - Räumlichkeiten für Bälle verweigert,
    - Das Tragen von Uniformen verboten,
    - Muziklant kommt mit einer Gedenkveranstaltung daher,
    - die Literaturnobelpreisträgerin rastet programmiert aus,
    - die Unesco streicht die Liste,
    - der ORF tut das seine,
    - die Junggrünen und Sozen demonstrieren und randalieren wie verrückt,
    - Presse-Spitzel werden in Privatlogen eingeschleust und ziehen dem "Obernazi" einen "Sager" aus der Nase,
    - der Präsident verweigert Orden und

    die braven Journalisten schreiben sich die Finger wund.

    Auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen:

    Wird alles nix nutzen.

    Die Sympathie liegt nach solchen Manövern eindeutig bei den Freiheitlichen.....

    • Maybach (kein Partner)
      02. Februar 2012 12:29

      Genau darum provoziert Strache auch mit solchen Sprüchen, ebenso wie Haider es tat, weil er damit nur gewinnen kann. Ich fürchte nur sobald wieder in der regierungsverantwortung, wird die FP genauso abstinken wie 2000fff. Wenn wir Korrupte und Unfähige in der Regierung wollen, dann können wir gleich bei rot-schwarz bleiben. ich erspare es Ihnen di3e FP/BZÖ-Minister und deren Performancerecord einzeln aufzuführen.

    • Undine
      02. Februar 2012 13:57

      @Maybach

      Dann wäre es aber gleich am gescheitesten, Wahlen überhaupt abzuschaffen! Große Koalition lebenslänglich, schauderhaft! Und die Grünen zum Garnieren; nein danke!

    • Undine
      02. Februar 2012 13:58

      @pour le merite

      *******!

    • Maybach (kein Partner)
      02. Februar 2012 14:12

      Sagen Sie mir was die Blau/Orangen in der Zeit an der Regierung Tolles geleistet haben. Selbst die meisten VPler wenden sich heute mit Grausen. Wozu Blaue an die Macht hieven, wenn Sie so peinlich sind. Und wirtschaftspolitisch erwarte ich mir von denen nix Gescheiters als von den Roten. Die machen dann doch auch nur auf populistisch Reiche besteuern, dessen seien Sie versichert. Im Grunde eine rote partei mit braunen Flecken, aber eine solche haben wir doch schon lange an der Regierung.

    • Undine
      02. Februar 2012 14:34

      @Maybach

      Sagen Sie mir, was die Rot/Schwarzen in der Zeit an der Regierung Tolles geleistet haben? Und erst, was die Grünen leisten würden??? Letzteres will ich gar nicht erst wissen!

    • cmh (kein Partner)
      02. Februar 2012 14:45

      "Sagen Sie mir was die Blau/Orangen in der Zeit an der Regierung Tolles geleistet haben. "

      Ganz einfach:

      Wenn die Rote Sonne versinkt, werfen auch die blauen oder orangen Zwergerln lange Schatten.

      Wenn man heute als Bürgerlicher sein Kreuzerl ohne lange zu zögern bei den Blauen macht, so geschiehts der Not gehorchend, nicht dem eigenen Triebe.

      Und wenn der Grasser, der Gorbach und wie sie alle heißen rechtskräftig verurteilt sein sollten, dann denke ich nur an den Vranz, den Tumpel, den Häupel, die PRammerin etc (etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc.etc. pp es ist eine große Partei, die uns schon lange trichiniert) und meine Bedenken sind im Nuh wieder verflogen.

    • Maybach (kein Partner)
      02. Februar 2012 15:02

      Wenn die Blauen an der regierung sind (meinetwegen sollen sie doch), leider wird das nicht heilsam wirken: Ich höre dann schon wieder die Ausreden, wenn sie auch nix zsammenbringen, dann waren wieder die Roten und Schwarzen schuld, mit dem was sie falsch haben. Sehen wir dem ins Auge, die Blauen haben niemand von Format, sondern sind nur begnadete Opposituionsraunzer, für die immer die bösen Mächtigen schuld sind und wenn sie raufkommen, machen sie es auch nicht anders. Punkt.

    • pour le merite (kein Partner)
      02. Februar 2012 15:37

      @ Maybach:

      Also, wenn jemand heimlich Privatgespräche mitlauscht und dann veröffentlicht, kann wohl unmöglich von Provokation des Bespitzelten die Rede sein, oder?

      Es ist immer peinlich, frustrierend und zermürbend, wenn einer Partei, der man nahe steht, das Vertrauen entzogen und diese abgewählt wird.
      Doch verwundert es nicht im geringsten, wurde doch die längste Zeit immer GEGEN das eigene Volk regiert!

      Ihren Einschätzungen läßt sich am besten mit dem alten Spruch von Georg Christoph Lichtenberg begegnen:

      „Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“

      Im übrigen wären die Freiheitlichen momentan gar nicht gut beraten, Regierungsverantwortung zu übernehmen.

      Um diesen verfahrenen Karren unter den derzeitigen Umständen wieder flott zu machen, bräuchte es wahrscheinlich mehr als ein Ermächtigungsgesetz...

    • Maybach (kein Partner)
      02. Februar 2012 15:43

      Werter plm,
      ich will doch nicht die Roten loben, aber was blau geleistet hat, haben wir 2000ff gesehen. Aber von den jetzigen Blauen war doch keiner dabie. Allein was Martin Graf sich in Seibersdorf geleistet hat, kann allen roten Schweinereien leicht das Wasser reichen. Mit Versprechungen nach oben kommen, um erst nur wieder die Tröge der Eigenen zu füllen, dafür brauch ich keine FP-Regierer. Und da sagt Ihnen ein früherer, heute schwer enttäuschter FP_Wähler.

    • Patriot
      02. Februar 2012 15:49

      @Maybach

      Sogar Ariel Muzicant hat den Spruch "...sind die Juden von heute" schon benutzt:

      http://derstandard.at/1326504185651/Archiv-Die-Juden-von-heute-wurden-schon-mehrfach-bemueht
      Angesichts der Tatschae, dass es zu wenige Juden in Österreich gebe, seien jetzt die Ausländer als "neue Juden" den Angriffen ausgesetzt.

      Ganz zu schweigen von den täglichen Vergleichen mit der Nazizeit die die Linken jeden Tag bringen.

      Sagen Sie mir was die Blau/Orangen in der Zeit an der Regierung Tolles geleistet haben. Selbst die meisten VPler wenden sich heute mit Grausen.

      Die Staatsverschuldung wurde unter Schwarz-Blau von 67% des BIP auf 60% reduziert. Heute liegt sie wieder bei 72%.

      http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/maastricht-indikatoren/oeffentlicher_schuldenstand/019895.html

      Die VPler wenden sich heute mit Grausen wiederum von den Roten ab. Vielleicht sollten die VPler einmal eine vernünftige und volksnahe Politik machen, dann könnten sie selbst bestimmen wo es lang geht.

      Es gäbe mit den Blauen sicher nicht diese Blankoschecks nach Brüssel. Weiters würde die Massenzuwanderung erheblich eingeschränkt werden. Die 2 Punkte alleine würden uns jedes Jahr mehr als 10 Milliarden Euro sparen. Weiters würden die wildgewordenen Feminusmus-, Schwulen-, Islam-, Migranten- und Multikultilobbys erheblich mehr Schwierigkeiten haben. Ganz zu schweigen vom ORF, dem man hoffentlich bald den Geldhahn abdreht.

    • Maybach (kein Partner)
      02. Februar 2012 16:57

      Nochmals: die Roten nehem ich hier nicht in Schutz, die tollen Reduzierungen des Schuldenstandes haben andere Ursachen, über die sich jeder informieren kann: Privatisierungen und massive Ausgliederungen von Bürokratie in "privatwirtschaftliche" Strukturen. Gerade jetzt wird dieses Vorgehen ad absurdum geführt, weil diese Dinge wieder hineingerechnet wurden. Ich war selbst mal Blauwähler, aber diese Ministerfiguren der Jahre 2000-2005 waren mit wenigen Ausnahmen einfach nur peinlich, sowohl was Fachkenntnis als auch Auftreten betroffen hat.

  29. Susanna (kein Partner)
    02. Februar 2012 11:40

    Ich bin gespannt, ob der WKR-Ball aus der Hofburg verschwindet. Wenn ja, dann könnte man auf dem Heldenplatz nicht mehr so gut dagegen demonstrieren. Vielleicht wird dann die Opernballdemonstration "wiederbelebt" oder man weitet aus auf andere Faschingsveranstaltungen. Immerhin gibt es wohl auf jedem Ball, nach der Gaußschen Normalverteilung, einige Menschen, die den Demonstranten nicht gefallen.
    Interessant, wie ernst der Fasching sein kann....

    • Maybach (kein Partner)
      02. Februar 2012 14:16

      Wem interessierts, wo der Ball is, außer den Deckelträgern oder ein paar linken Chaoten. Ich mag für keine dieser feinen Partien Partei ergreifen.
      Weder müssen wir die Welt vor den Nazis schützen noch vor dem Kommunismus. Wir dürfen solchen Idioten nur keinen Raum in den Medien geben, aber das halten die reißerischen Medien aber auch Herr Unterberger im Hirn nicht aus. Aufregen um jeden Preis, bis morgen eine andere Sau durchs Dorf getrieben wird.

    • cmh (kein Partner)
      02. Februar 2012 14:46

      maybachel - wo bleibt den Deine Toleranz und Dein Verständnis für die Minderheiten.

    • Maybach (kein Partner)
      02. Februar 2012 15:03

      Ach so, sie interessieren sich wohlwollend für Minderheiten, alle?? Ich habe andere Hobbies, tut mir leid ...

    • cmh (kein Partner)
      03. Februar 2012 09:35

      Also jetzt sollten wir uns schon einmal über die Bedeutung des Wortes Toleranz und Minderheitenschutz unterhalten.

      Denn nach Ihrem letzten Posting bin ich mir nicht mehr so ganz im Klaren, ob mein Wortverständnis so ganz auf der Höhe der linken LEhre ist.

    • Maybach (kein Partner)
      03. Februar 2012 09:46

      Minderheitenschutz gut, aber das heißt weder dass ich Sympathien für rechte oder linke Dodel haben muss, oder? Wer Deckelträger doof findet, ist noch kein linker Randalierer. Das man wenn man Rechtsextreme ablehnt, automatisch Linker ist, halte ich für frech, guten Tag.

    • cmh (kein Partner)
      03. Februar 2012 11:05

      Habe ich gesagt, dass ich Sie für einen Linken halte? Nein, ich habe von der linken Lehre gesprochen.

      Guten Morgen!

      Also ich finde z.B. die Maiprozession der Wiener SPÖ für megabescheuert. Nicht die Tatsachen an sich, sondern der Umstand mich welchem Pathos die Sozen dabei vibrieren und sich megagut dabei vorkommen. Freundschaft.

      Unter Toleranz aber verstehe ich, nicht gleich immer einen Auszuck zu bekommen und sich dem Mainstream handgreiflich anzuschließen, wenn eine Sache bei unter Strafestellung des Gegenteiles für doof erklärt wird.

      Ich fühle mich auch nicht bemüßigt, bei jedem Schaas auch immer gleich eine Position zu beziehen.

      Ich habe aber immer beobachtet, dass Leuten, denen die Höflichkeit mangelt, immer auch jeglicher Sinn für Toleranz abgeht.

      Also bis demnächst.

    • Maybach (kein Partner)
      03. Februar 2012 18:10

      @cmh
      Ich hoffe ich habe Sie nicht unhöflich behandelt, lag nicht in meiner Absicht, bin nur oft zu knappem Schreiben gezwungen. Nicht aufregen, sehr richtig, das wäre wichtig und gilt für rechte und linke Themen. Die Gesellschaft besteht aus einem breiten Sprektrum und linke Chaoten und Burschenschaftsbuberl machen zusammen nicht mal 1% aus. Warum soll sich die Mehrheit darüber ereifern, wenn sich einer von diesen Gruppen als Opfer fühlt?

  30. carlo soziale (kein Partner)
    02. Februar 2012 11:35

    In der Hauptschule, die ich nicht abgeschlossen habe, war ich bei den meisten Lehrern gefürchtet, weil ich ziemlich heftig pubertierte. Diese Entwicklungsphase äußerte sich in allerlei Frechheiten gegenüber Lehrpersonen, aber auch in ungebührlichem Verhalten gegenüber Mitschülern mit Migrationshintergrund. Speziell für letzteres erntete ich viele belehrende Gespräche, zusätzliche Hausübungen und schlechte Betragensnoten.
    Dass ich dann im folgenden Schuljahr zum Klassen- und Schulsprecher gewählt wurde, war den Lehrern äußerst unangenehm.

  31. Udo (kein Partner)
    02. Februar 2012 11:19

    SCHAFFT DAS AMT DES BUNDESPRÄSIDENTEN AB,

    wäre doch eigentlich eine naheliegende Forderung, für Leute wie die zentralisierungsgeilen Sozen, vor allem, seit in der EU Leute wie van Rompuy und Ashton dessen Aufgaben ja sowieso übergeordnet erledigen.
    Immerhin erhält unser BP mehr Geld, als der amerikanische Präsident, von verdienen will ich in diesem Zusammenhang lieber nicht sprechen.
    Da könnte man einmal an der richtigen Stelle sparen!

    Aber jetzt verstehe ich, warum die Sozis das nicht wollen.
    Wer als BP, nur aufgrund von Hören-Sagen, einen Orden verweigert,
    wer, stattdessen, Orden verleiht für Lange-Genug-Mit-Dem-Strom-Schwimmen,
    wer Präsidiumsmitglied der österreichisch-nordkoreanischen Freundschaftsgesellschaft ist,
    wer mit der Partei von Diktator Mubarak im selben internationalen Dachverband (SI) war und von der Regierung wegen einer Vertragsunterzeichnung (ESM) gefragt werden muss, ob sie denn das darf,
    ja so ein braves "ehemaliges" Parteimitglied im höchsten Amt, ist für die Sozis natürlich (unser) Gold wert.

    Seinem Volk jedoch, wäre er wahrscheinlich nützlicher, auf jeden Fall zumindest käme es uns wesentlich günstiger, wenn er einfach am Klo sitzen bliebe. Das kann er angeblich richtig gut.

    SCHAFFT DAS AMT DES BUNDESPRÄSIDENTEN AB, werden diese Sozen also erst fordern, wenn es ihnen, nicht dem Volk, zweckdienlich ist, wenn also ein Nicht-Roter im Begriff sein sollte diese Stelle zu besetzen.

    Übrigens bin ich nicht der Einzge der mittlerweile den Eindruck hat, dass in unserem Land gar nichts Vernünftiges mehr weitergehen soll, damit langsam jeder Bürger (völlig gerechtfertigt) der nationalen Politik deren Notwendigkeit aberkennt und dadurch der Weg endgültig frei wird für die Diktatur der EU.

    Weil das gar so irre ist, nochmal:
    http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0
    und:
    http://www.youtube.com/watch?v=w5j0_kVFH98

  32. dieba (kein Partner)
    02. Februar 2012 11:04

    Als Deutschtümler braucht Strache eh keinen österreichischen Orden.

    Außerdem haben wir wichtigere Sorgen.

    • inside
      02. Februar 2012 13:54

      Auch keinen bekommen?

    • Undine
      02. Februar 2012 14:14

      @dieba

      Finde ich auch! Diese Faschingszier ist wirklich lächerlich. Allerdings scheinen sich die Slowenentümler, die Kroatentümler, die Judentümler, Multikultitümler, Sinti- und Romatümler u.v.a.m. immer noch um diesen Zierat aus längst vergangenen Monarchiezeiten zu reissen und selbst die Sozis schmücken damit stolz die befrackte Brust.

  33. Bratlhofer (kein Partner)
    02. Februar 2012 10:57

    .
    Das Wort des Jahres 2012 ist bereits gefunden und kann nicht mehr getopt werden:

    Sitzfleisch - Orden

    .

  34. Hegelianer (kein Partner)
    02. Februar 2012 10:21

    Hier eine "antifaschistische" Geschmacklosigkeit:

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10150572442184642&set=a.10150348968144642.369246.755619641&type=1&theater

    Auf den Aufschrei, daß durch einen solchen "Stolperstein" die auf den tatsächlichen Stolpersteinen Genannten verhöhnt werden, wird man vermutlich lange warten dürfen.

    • schlechter Geschmack (kein Partner)
      02. Februar 2012 10:51

      HC Strache ist nicht nur Jude, sondern sogar "ewiger Jude".

  35. cmh (kein Partner)
    02. Februar 2012 09:21

    http://www.youtube.com/watch?v=sZNyXlH_Zf4&feature=related

    Ich muss mich immer wieder fragen, wie diese Truppe unsere Zeit und unsere Probleme so gut kennen konnte.

  36. Torres (kein Partner)
    02. Februar 2012 09:12

    Es ist wirklich empörend (und wohl auch einmalig - oder gabe es Ähnliches schon einmal?), dass auf eine bloße Beschuldigung hin der Bundespräsident ohne wietere Befragung und Beweise sozusagen ein "höchstgerichtliches" Urteil fällt. Dieser Bundespräsident ist übrigens auch "Verfassungsexperte" und (ehemals) Universitätsprofessor. Damit hat er sich wohl endgültig disqualifiziert; so einen Präsidenten brauchen wir wirklich nicht! Was jetzt nicht heißen soll, dass ich mich mit den (tatsächlichen oder angeblichen) Strache-Sagern identifiziere; aber so darf man damit wohl nicht umgehen.

    • cmh (kein Partner)
      02. Februar 2012 09:25

      Die Habilitation hat Fischer von Klecatsky nachgeschmissen bekommen - wegen seiner bisherigen Veröffentlichungen glaub ich.

    • brechstange
      02. Februar 2012 09:44

      @cmh

      nach Lex Firnberg

    • Hegelianer (kein Partner)
      02. Februar 2012 09:53

      Soviel ich weiß, hat Fischer keine damals noch übliche ausführliche Monographie als Habilitationsschrift vorgelegt, sondern es wurden - sozusagen "ausnahmsweise" - zwei (oder waren es etwas mehr?) bereits veröffentlichte Aufsätze als Habilitation angenommen. Kumulative Habilitationen sind mittlerweile in vielen Wissenschaften Usus (v.a. in den Naturwissenschaften gibt es kaum noch Anderes), nur handelt es sich diesfalls um ein Konvolut peer-reviewter international veröffentlichter Artikel mit möglichst hohem Impactfactor - und nicht um wenige im eigenen "Hinterhof" veröffentlichte Austriaca.
      Elena Ceausescu war übrigens eine bedeutende Chemikerin mit namhaften Veröffentlichungen (studiert hat sie, glaube ich, nie), und auch die nordkoreanischen Potentaten, zu denen H.F. ja gewisse Sympathien hat, sind wissenschaftliche Genies - namentlich der unsterbliche neue Stern aller Sterne - Genosse Kim-jong-un.

  37. Spiegelfechter
    02. Februar 2012 02:02

    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“(Voltaire)

    Dieser einfache Satz bringt das Prinzip der Meinungsfreiheit in auf den Punkt und ist auch für jene verständlcih, die keine gelehrten Bücher lesen und sich in Blogs oder den Kommentaren dazu wichtig machen.

    Für Strache , dessen Meinungen ich nicht kommentieren möchte, und dessen "Verteidigung" im vorliegenden Fall durchaus unbeholfen wirkte, bleibt aber der mmit dem dünkelhaften Pharisäertum von Muzikant und Konsorten, der ORF-Berichterstaatung in dieser Causa und der für unseren HBP ungewöhnlich "mutigen" Aktion.

    Dieser Vergleich macht für viele deutlcih, dass wieder einmal mit zweierlei Mass gewesen wird und einem ungeschickten Tapferen mit fadenscheinigen Begründungen Unrecht getan wird. Das eird es schwer machen, den Leuten einzureden, dass Strache und seine Partei ein grösseres Gesindel seien als deren Widersacher, vielmehr wird ihnen noch der Underdog Effekt zugute kommen.

  38. Anton Volpini
    02. Februar 2012 01:08

    brechstange hat recht, schafft die Orden ab!
    Dabei ist auch schon präzessiert worden, daß es sich um die Orden handelt, die vom Bundespräsidenten vergeben werden.
    Seit dem dieses Instrument vom linken Fischer dazu mißbraucht worden ist, den Regierungsmitgliedern statuswirksame Klunker für den Opernball umzuhängen, hat sich Österreich auf das Niveau von Uganda unter Idi Amin Dada herunterbegeben. Idi Amin trug neben den vielen selbstverliehenen, unter anderem einen österreichischen Orden. Er wurde von einem Fan aus Niederösterreich "verliehen". Es war die Medaillie des Fittnissmarsches am Nationalfeiertag.
    Der, und nur der ist am Operball für den BP Fischer würdig.

    • Anton Volpini
      02. Februar 2012 01:19

      Fittnessmarsches und Opernball.
      Wobei der Operball auch seinen Charme hat, aber dann sollte ich eher Opaball schreiben. :-)

  39. Rosi
    01. Februar 2012 23:15

    Ja, was soll man dazu anderes sagen als: Armes Österreich.
    Wenn einer Rechts ist, und in der Gunst des Volkes steht, dann wird er von den Linken gnadenlos niedergeprügelt. Im allgemeinen mit der Nazi-Keule, denn die hat sich bewährt im Land der linksgefärbten Medien. Dementsprechend ist ja auch völlig wurscht, ob die Behauptungen wahr sind, oder erlogen - prüft von den unqualifizierten Journalisten und 'Kasblatteln' doch eh keiner nach.
    Eines gefällt mir allerdings: Ich habe schon immer vermutet, das die Zeitung 'Der Standard' ein dem 'Heute' und 'Österreich' entsprechendes Niveau hat. Dieses unrühmliche Kasperltheater hat mir den untrüglichen Beweis geliefert: Vielen Dank, lieber Standard!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  40. Observer
    01. Februar 2012 18:54

    Eigentlich ist das ganze Getue mit den Orden in unserem Operettenstaat völlig lächerlich, unsere Politiker sollten sich vielmehr mit den Budgetsanierungen ernstlich beschäftigen. Sicher hängt dies alles mit dem kommenden Opernball zusammen, wo es dieser Selbstdarstellungen bedarf. Mich erinnert dies alles an die Zeiten der seligen Sowjetunion, wo sich am Roten Platz in Moskau die greisen Politiker, Funktionäre und Armeeveteranen mit viel Blech an der Brust zeigten.

    Irgendwo habe ich gelesen, dass Niki Lauda auch für einen Bundesorden vorgeschlagen wurde und diesen gleich im Vorfeld ausgeschlagen hatte.

  41. cicero
    01. Februar 2012 18:48

    Die meisten Orden hatte Breschnew. Damals lachte man darüber, heute....?
    Ein Vernaderer der sich als Agent-Provokareur verkleidet und so handelt, wurde früher hinausgeworfen, heute ist er Journalist und es gibt zur Wahrung der Ethik einen Presserat. Ein Spitzenberuf mit 8% Quinquennien. Weit hammas bracht!
    In einer Gratiszeitung wurde Strache mittels Photomontage auf der Titelseite mit dem Orden auf einem Ball gezeigt. In der U3, wo sie verteilt wird, wurde er gelobt.

  42. RR Prof. Reinhard Horner
    01. Februar 2012 16:48

    reinhard.horner@chello.at

    Probleme und Lösungen …

    1. Der Ball ist (und war lange) kein Problem. Konnte ihn das unschwer nachprüfbar nicht beabsichtigte Zusammentreffen mit dem nun auch in Österreich begangenen Holocaust-Gedenktag zum lösbaren Problem machen?

    2. Das Vorgehen gegen den Ball und insbesondere die Demonstrationen sind mehrfach ein ernstliches Problem.

    3. Das journalistische Vorgehen seitens des STANDARD ist ein Problem. (Das hat übrigens der Chefredakteur der PRESSE dankenswerterweise moniert.)

    4. Die Beantragung des Ordens und die wohl voraus erfolgte Annahmeerklärung sind in den traditionellen Gepflogenheiten kein Problem.

    5. Die Reaktion des Bundespräsidenten ist ein Problem.

    6. Ein Problem hat H. C. Strache zunächst mit seiner Widmung des Ordens an die Bevölkerung mittels der beabsichtigten Ausstellung geliefert.

    7. Das größte Problem hat H. C. Strache im Kontext mit oftmaligem ähnlichem Verhalten mit seiner allzu wohlfeilen und durchsichtigen Opferreaktion herbeigeführt. In der Wortwahl seines Herausredens hat er nämlich seinen Feinden und seinen Gegnern mehrere Bestärkungen ihrer Positionen bereitet.

    Gelöst ist bislang keines der Probleme.

  43. Censorius
    01. Februar 2012 14:28

    Fischer hat uns nicht enttäuscht. Vermutlich hat er dem Marxisten Bruno Aigner, seinem Ideologieeinflüsterer sein Ohr geschenkt. Bei dieser Gelegenheit konnte er auch dem Verlangen mancher Bürger nachkommen, denen sein Schweigen zu existentiellen Problemen schon unheimlich wurde.
    Er hat zielsicher erkannt, was das wichstigste Problem derzeit für Österreich ist. Kakanien in Reinkultur !
    Wahrscheilich wollte Fischer dem NÖ Landeshauptmann beweisen, wie wichtig das Amt des Bundespräsidenten ist.
    Bei dem Schindluder um Ordensverleihungen sollten all jene, die noch einen Funken Ehre haben, am Opernball keine österr. ersessene Orden tragen.
    Und Schindlegger gibt seinen überflüssigen Gefälligkeitskommentar dazu.

  44. Patriot
    01. Februar 2012 14:06

    Strache entschuldigt sich viel zu viel. Nazi-Vergleiche werden heutzutage inflationär gebraucht, genauso wie der Rassismusbegriff. Sogar Tierschützer vergleichen die Massentierhaltung mit Konzentrationslagern. Linkslinke leben seit Jahrzehnten davon, politische Gegner als Nazis zu diffamieren. Was sich die Juden dabei denken, interessiert anscheinend sowieso niemanden.

    Strache ist leider ein Dodel. Er denkt, er könnte es den Linken Recht machen. Das kann nicht funktionieren. Sie werden ihm in jedem Fall den Strick drehen. Je mehr er erklärt, sich entschuldigt, richtigstellt, desto schlimmer wird es.

    Mein Nazi-Vergleich: Strache ist als Politiker ungefähr so tauglich wie die Politiker, die in den 30er jahren Hitler hätten stoppen sollen.

    leicht ot:
    http://derstandard.at/1326504246757/Umverteilung-II-Vermoegen?_lexikaGroup=1
    OeNB-Studienleiter Schürz will das schon: Bei einer Diskussion im November 2009 erklärte er, die Erbschaftssteuer solle bei 100 Prozent liegen, man solle alle Erbschaften verstaatlichen.

    Martin Schürz:
    http://oe1.orf.at/artikel/215041
    Er studierte Ökonomie, Philosophie und Politikwissenschaft und arbeitet in der Österreichischen Nationalbank. Seit dem Jahr 2000 leitet er dort die Gruppe für monetäre Analysen in der volkswirtschaftlichen Abteilung. Er unterrichtet zudem an der Fachhochschule Wien und ist Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien.

    Ein lupenreiner Kommunist arbeitet also in der Nationalbank und hält Vorlesungen an der WU. Niemanden interessiert es.

    • Patriot
      01. Februar 2012 14:19

      ps:
      Elfriede Jelinek ist vor kurzem selbst ins Schussfeld der fliegenden Nazi-Keulen geraten, als sie nämlich wagte, die Bestellung des Schnösels Niko Pelinka zum Büroleiter von Wrabetz zu kritisieren:

      http://diepresse.com/home/kultur/medien/721616/Causa-Pelinka-als-Hetzpublizistik-und-Generationenkonflikt?from=suche.intern.portal

      Deutlich schärfer äußert sich "News"-Chefredaktionsmitglied Walter Pohl im Heft: Er attackiert in einem Kommentar frontal Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die in einem aktuellen Text die Bestellung von Niko Pelinka als Symptom für das Ende der Sozialdemokratie charakterisiert.

      Pohl rückt in "News" Jelineks Text in die Nähe des Nationalsozialismus und bezeichnete ihre Wortwahl als "widerlich und degoutant". er nennt sie sogar "völkische Beobachterin" (der "Völkischer Beobachter" war das Parteiorgan der NSDAP) und meint, dass die Nobelpreisträgerin am Ende ihres Textes für eine "Endlösung" plädiere.

    • Cotopaxi
      01. Februar 2012 14:30

      Wer einem ORF-Journalisten intellektuell, rhetorisch und nervlich nicht gewachsen ist, sollte nicht anstreben, Bundeskanzler zu werden. Ich glaube nicht, dass Straches Presse-Auftritte ihm Stimmen bringen.
      Die Menschen erkennen zu klar seine persönlichen Grenzen. Da ist ihnen ein Dr. Faymann lieber.

    • contra
      01. Februar 2012 15:16

      @Cotopaxi

      Volle Zustimmung, nur wer ist dann noch für dieses Amt wählbar, denn die nächsten Wahlen kommen bestimmt!

    • Cotopaxi
      01. Februar 2012 15:52

      @contra

      Ach, eine gute Frage!

      Wenn es ein Schwarzer sein soll: Dr. Schüssel (gut, ich weiß eh, dem haben die eigenen Parteifreunde das Hackl ins Kreuz geschmissen)
      Bei den Blauen habe ich von Ing. Norbert (?) Hofer, Straches Stellvertreter, einen guten Eindruck gewonnen.
      Bei den Orangen hat sich soeben Ewald Stadler nach Brüssel verabschiedet.

      Viel länger will ich jetzt nicht mehr nachdenken.

    • contra
      01. Februar 2012 16:32

      @Cotopaxi

      Danke für die Denkarbeit, aber ich fürchte alle 3 stehen bei den nächsten Wahlen als Spitzenkandidaten ihrer Parteien nicht zur Verfügung.

      Der mündige Wähler wird sich einmal mehr zwischen "Pest und Cholera" entscheiden müssen!

    • Cotopaxi
      01. Februar 2012 16:36

      @ contra

      Sie sagen es. Es wird jedenfalls unbefriedigend sein.

    • schreyvogel
      01. Februar 2012 19:32

      Natürlich hätte Strache den Vergleich verteidigen können; er war ja berechtigt. Aber dann wäre er wahrscheinlich wegen Wiederbetätigung für einige Jahre eingesperrt worden. Muzikant hat das ganz klar angedroht. Und dass HC kein Märtyrer werden will, das muss man wohl verstehen.

    • Azdak
      01. Februar 2012 20:18

      @cotopaxi

      Seit wann ist der ehemalige Taxifahrer Doktor?

    • Cotopaxi
      02. Februar 2012 07:09

      @Azdak

      Endlich ist das Geheimnis der 7 dunklen Jahren in Dr. Faymanns Biographie gelüftet.
      Heißt es nicht, dass viele Akademiker sich durch Taxilenken ihr Brot verdienen müssen, da sie keinen Anstellung finden. Insofern ist der akademische Abschluss Dr. Faymanns doch glaubhaft.
      Und sind nicht auch die meisten ausländischen Taxifahrer in Wirklichkeit in ihrer Heimat Akademiker gewesen, die in Österreich diskriminiert werden?

    • Udo (kein Partner)
      02. Februar 2012 11:58

      @Cotopaxi

      Ewald Stadler als Kanzler.
      Das wär super. Dass Stadler Rückgrad hat, hat er ja schon bewiesen:

      http://www.youtube.com/watch?v=F0IgAgFPHAc&feature=related

      Schade.

    • kaffka (kein Partner)
      02. Februar 2012 12:41

      Patriot
      01. Februar 2012 14:06

      Sogar Tierschützer vergleichen die Massentierhaltung mit Konzentrationslagern.

      Der Begriff Holocaust (vom griechischen Adjektiv ??????????, holókauston: „vollständig verbrannt“) bezeichnete im Altertum ein BRANDOPFER von TIEREN. s. Wikipedia

  45. HDW
    01. Februar 2012 13:40

    Der europäische Gründungsmythos soll nicht die judeo-christliche Sendung sondern Auschwitz sein und die Verfassungen werden von den Lommunisten als Antifa-Auftrag vereinnahmt. Was will man mehr! Die Abgeordneten im unnötigen Europaparlament von wo das ausgeht, z.B. Swoboda, Karas, Martin oder Cohn-Bendit, kosten die europäischen Steuerzahler €34.000.- im Monat! Die der nationalen Parlamente im Durchschnitt nur € 20.000.- bis 24.000.-! Was uns die Wirtschaftsunfähigkeit von Juncker, Barroso und Van Rumpoy kostet ist adgegen sowieso gar nicht abschätzbar. Und das alles soll demokratisch legitimiert sein?

  46. Das Pingerle
    01. Februar 2012 13:32

    Wieder mal ein Klassiker linker Wahrnehmung, Wertung und Berichterstattung.

    Wenn Strache eine (wenn auch gewalttätige) Ball-Demo mit der Reichskristallnacht vergleicht, ist dies eine Verhöhnung der damaligen Opfer. Keine Frage.

    Wenn grundsätzlich behauptet wird Strache sei ein Nazi und die FPÖ sei rechts-EXTREM, dann ist das ebenso eine Verhöhnung der damaligen Opfer. Denn die Verfolgten der NS-Zeit hätten von solch "Rechtsextremen" wie der FPÖ nur träumen können.

    Merke: Übertreiben ist nur dann ok, wenn in die politisch korrekte Richtung übertrieben wird.

    • Patriot
      01. Februar 2012 14:08

      Damit ist alles gesagt.

    • simplicissimus
    • haro
      01. Februar 2012 18:13

      Heutzutage darf anscheinend jeder als Nazi oder Brauner bezeichnet werden der sich dem linken Terror dem Meinungsterror widersetzt.

      Auch in diesem Forum gab es entsprechende Beispiele.
      Sogar für die Forderung von Deutschkenntnissen bez. Einwanderer kam die Nazikeule. Und niemand klagte an wegen Verharmlosung...

      Es ist anscheinend noch immer Usus der Linken sich als gut darzustellen indem sie ganz einfach die jeweiligen politischen Gegner diffamieren und als Böse darstellen lassen (dank eigener Medien wie ORF etc. problemlos möglich) ohne Selbstkritik ohne auch nur ein wenig darüber nachzudenken wieviele Nazis in ihrer eigenen Partei waren und ohne irgendwelche tatsächliche gute Taten. Immer mehr Wähler sind angewidert von solchen Inszenierungen.

      Unser werter Herr BP ist skandalös. Zu wirklich relevanten Themen meldet er sich nicht zu Wort. Und wenn er sich schon bemüßigt fühlt bezüglich dieses Balls zu moralisieren so sollte er doch nicht nur die Worte eines Rechten sondern vielmehr die stattgefundenen Drohungen und Gewalttaten der Linken verurteilen.

      Die Abschaffung der Orden und Ehrungen die an Leute vergeben werden die ohnehin aus Steuergeldern ausreichend für ihre Tätigkeiten bezahlt werden wäre sehr zu begrüßen.

    • M.S.
      01. Februar 2012 19:03

      @Haro

      **********

    • simplicissimus
  47. M.S.
    01. Februar 2012 13:13

    Ja für die Linken ist es wieder einmal Zeit einen großen Coup zu landen. Schließlich könnte wieder einmal ein Konkurrent gefährlich werden und das langjährig aufgebaute Machtgefüge gefährden. Bei den Verhandlungen über die beabsichtigten Einsparungen (sprich Steuererhöhungen) geht nichts weiter und wer weiß drohen womöglich bald vorzeitige Neuwahlen und laut Umfragen liegt der "Gottseibeiuns" H.C. Strache gefährlich gut. Also wird wieder die altbewährte Nazikeule hervorgeholt. Die Vorgangsweise ist schon oft erprobt und läuft daher wie geschmiert immer nach dem gleichen Muster ab. Irgend ein linker Handlanger, meistens aus dem Medienbereich stellt eine inkriminierende Behauptung über jemanden auf (entweder wäre dieser ein Nazi, oder hätte sich bereichert u.a.m.) und die übliche "Jagdgesellschaft" stürzt sich auf diesen "Skandal", der von den willfährigen Medien aufbereitet und so lange warm gehalten wid, bis sich der beabsichtigte Erfolg einstellt. Dabei wird völlig skrupellos mit allen Mitteln vorgegangen, mit Verleumdung, Rufmord bis zur Zerstörung eines Menschen, wie im Falle Dr. Kurt Waldheim.
    Wie oft haben die Österreicher das schon erlebt? Waldheim, die Sanktionen und die Bänder vom Ed sind nur die markantesten dieser Aktionen. Mit der systematischen Durchdringung aller wichtigen staatlichen und gesellschaftlichen Institutionen der Republik mit linker Ideologie werden die beschriebenen Aktionen immer offener und unverschämter durchgezogen.
    Parallel mit dieser Entwicklung fühlt man zunehmend ganz deutlich die Gefahr des Verlustes der Meinungsfreiheit. Die Frage des Redakteurs Wolf an Strache, ob er wisse, dass man das Wort Reichskristallnacht nicht mehr sagt, spricht ja Bände.

    • logiker2
      02. Februar 2012 12:37

      sie haben die wesentlichen Vorgangsweisen, wie man mit tatsächlichen oder eventuellen Feinden (politische Gegner) umgeht um sie zu vernichten dargestellt. Nachzulesen allerdings bereits in den Linken Bibeln von Marx,Lenin und vorallem Stalin. Bis auf den Gulag sind die Vorgangsweisen fast ident.

  48. simplicissimus
    01. Februar 2012 12:06

    strache ist möglicherweise in eine falle getappt.
    warum wurde er für die ordensverleihung vorgeschlagen?
    dass irgendetwas anstössiges über und durch den wkr-ball durch unsere kriegsberichterstatter an die öffentlichkeit gezerrt werden könnte, war anzunehmen.
    im nachhinein ist man immer klüger, aber hätte strache, dem ja gar kein orden zustünde, den braten gewittert hätte er viel mehr punkten können mit etwa solch einer reaktion: " mir steht noch kein orden zu. vorher möchte ich in regierender funktiion etwas für diese republik geleistet haben" mit seitenhieb auf die nichtstuer.
    das hätte ihm auch mehr sympathien eingebracht. ich habe diese ordensgeschichte von anfang an für seltsam gehalten.
    es ist zwar spekulation, aber unmöglich scheint es mir nicht zu sein, dass die ganze geschichte aus einer ähnlichen ecke wie die waldheim-anschuldigungen und die sanktionsgeschichte her gesteuert ist.

    • Anton Volpini
      01. Februar 2012 12:20

      Wenn das eine Falle war, dann hat Strache gezeigt, dass seine Eitelkeit groesser ist als sein Hirn!

    • Cotopaxi
      01. Februar 2012 12:31

      Jedenfalls wurde dem H.C. wieder einmal gezeigt, wo der Bartl den Most herholt.

      Auch gestern hat er sich vor dem Oberlehrer Wolf verhalten, wie ein Schüler, der beteuert, eh' brav gelernt zu haben.

    • Observer
      01. Februar 2012 14:44

      Nach Abruf der gestrigen ZIB2 und ZIB24 über die tvthek vom ORF muss ich feststellen, dass man beim ORF schon im Vorfeld sehr einseitig alles alte FPÖ-belastende Material zusammengetragen und gesaendet hatte.
      Armin Wolf ist leider kein "ordentlicher und ehrlicher" Journalist, sondern bei allen seinen Fragen und Behauptungen klingt seine persönliche parteipolitische Meinung heraus. Ich wünsche mir, dass er auch einmal Herrn Faymann so "abklopft".

      Ich bin kein Freund des Herrn Strache, muss aber feststellen, dass er sich in diesem Streitgespräch gut geschlagen hat und vor allem vom Herrn Wolf nicht so einfach unterbrechen liess (hat Armin Wolf in seinem Bildungsurlaub noch immer nicht gelernt, dass man einen Gesprächspartner zumindest den angefangenen Satz aussprechen lassen soll?). Somit ist Strache nicht in die ihm gestelle Falle hineingetappt, vielmehr wird er in den kommenden Wochen die ganze Angelegenheit zu seinen Gunsten nützen.
      Hans Rauscher hat sich in diesem Fall voll vor den "anonymen Aufdecker" gestellt, denn er musste ja den Kollegen seines Arbeitgebers schützen.

    • brechstange
      01. Februar 2012 16:01

      Die Frau Parlamentspräsident soll einen Orden für Strache vorgeschlagen haben.

    • Cotopaxi
      01. Februar 2012 16:40

      @brechstange

      Formell sind alle Vorschläge für Orden an Parlamentarier von der ParlamentspräsidentIn an den HBP herangetrage worden, somit auch der Ordensvorschlag für H.C.

    • Observer
      01. Februar 2012 18:43

      brechstange:
      wird nicht ein Orden durch lange Parlamentszugehörigkeit auch "ersessen"?

    • simplicissimus
      02. Februar 2012 04:42

      Observer: ja, aber bei strache ist es noch viel zu früh soweit ich informiert bin.

  49. socrates
    01. Februar 2012 11:54

    Orden sind oft eine miese Sache. In Ö ist (war?) es Sitte, wenn sich 2 gleich gute Leute um denselben Posten bewarben, den zukünftigen Verlierer mit einem Orden zu beglücken. Dadurch hatte er 2 Jahre Beförderungsverbot, der andere erhielt den Posten. Daher kam nicht immer Freude über Ordensverleihungen auf.
    Andere Länder, andere Sitten:
    Fiasko-Banker Goodwin verliert Ritterwürde
    Er darf sich fortan nicht mehr "Sir" nennen: Wegen seiner zweifelhaften Rolle während der Finanzkrise hat die britische Regierung dem früheren RBS-Chef Fred Goodwin die Ritterwürde aberkannt. Der Fiasko-Banker hatte die Royal Bank of Scotland praktisch in den Ruin geführt.
    London - Die Regierung in London hat dem früheren Vorstandschef der Royal Bank of Scotland (RBS) , Fred Goodwin, die Ritterwürde aberkannt. Weil Goodwin Schande über den Ritterstand gebracht habe, sei die Auszeichnung "aufgehoben und annulliert" worden, teilte das Kabinettsbüro am Dienstag mit.
    Die Queen habe eine entsprechende Weisung der Regierung vollzogen, meldete die BBC am Dienstag. Der 53 Jahre alte Banker Goodwin hatte an der Spitze der Großbank gestanden, als diese sich mit der Übernahme der niederländischen ABN Amro 2007 verhoben hatte und vor der Pleite stand.
    Der Staat musste mit einer Summe von rund 45 Milliarden Pfund eingreifen, um den Banken-Koloss vor dem Kollaps zu retten. Zuletzt hatte eine geplante Bonuszahlung von knapp einer Million Pfund an den neuen Vorstandschef Stephen Hester für Aufsehen gesorgt. Hester hat inzwischen angekündigt, den Bonus nicht annehmen zu wollen.
    Dass Goodwin inmitten der Finanzkrise mit einer Abfindung von 16 Millionen Pfund (rund 19 Millionen Euro) das Geldhaus verließ, hatte einen Aufschrei der Empörung ausgelöst. Die Bank gehört inzwischen zu mehr als 80 Prozent dem britischen Steuerzahler. Bevor er die RBS in praktisch in den Ruin führte, hatte Goodwin sie zu einer der größten Banken der Welt gemacht und war wegen seiner Verdienste um den britischen Finanzsektor im Jahr 2004 zum Ritter geschlagen worden.
    Der Ritterschlag, der die Aufnahme in den Adelsstand bedeutet und in der Regel die Anrede als "Sir" beinhaltet, wird in Großbritannien von Queen Elizabeth II. oder in ihren Namen etwa von Thronfolger Prinz Charles erteilt. Er wird nur in seltenen Ausnahmefällen zurückgenommen, etwa bei Schwerverbrechern. Zuletzt war die Ritterehre im Jahr 2008 dem Machthaber in Simbabwe, Robert Mugabe, aberkannt worden.
    Bei uns träumen viele von der Unschuld der Banken, die Briten handeln.
    Diese Art der Ordensverweigerung des HWBP wird Strache bei der Wahl nützen.

  50. libertus
    01. Februar 2012 11:53

    Was sich in diesem Fall um den Rechtsstaat - besser LINKSstaat - in Österreich abspielt, ist wohl beispiellos und kann nur zu einer Schlußfolgerung führen:

    Schafft die Orden ab und schafft bei dieser Gelegenheit auch gleich das Amt des BP ab, dann würde unserem Land ein weiterer Opportunist wie Heinz Fischer erspart bleiben.

  51. Alfred E. Neumann
  52. mike1
    01. Februar 2012 11:13

    abgesehen davon, dass ich auch dafür bin, diese ordensverleihungen grundsätzlich und für immer abzustellen (egal ob jetzt strache oder sonst wer betroffen ist), frage ich mich, wieso man auf jeden journalistenfurz reagieren muss, nämlich ohne die sache wirklich untersucht zu haben. so wie der ehemalige nordkoreafreund bundesheinzi.

    wieso gilt eigentlich nur das wort eines standardjournalisten ?

    wieso kann z.b. ein alter herr (opa, onkel, was weiß ich) wegen sexueller belästigung verhaftet werden, nur weil ein pubertierendes mädchen probleme hat ?
    so doch erst unlängst geschehen, der alte herr war vollkommen schuldlos.

    wieso kann sich ein journalist des öffentlich-rechtlichen örf ohne disziplinäre konsequenzen als richter aufspielen ? im übrigen sind die "nachrichten" auf dem verblödungssender ö3 genauso frech, zynisch und manipulativ gestaltet. ich bin zwar der letzte, der den strache verteidigt, aber das was hier geboten wird, ist eigentlich bereits als unfassbar zu bezeichnen.

    hier fragt man sich wirklich, in welchem land leben wir eigentlich ? wo bleibt das recht des einzelnen ? sind wir wirklich schon so weit, dass nur irgendwer irgendwas sagen muss, und schon sitzt man im häfn ? angeblich ist mobbing strafbar....

    • Wertkonservativer
      01. Februar 2012 13:58

      Du bist ja richtig super, lieber mike!

      Du sprichst das, was wir oft unangemessen Überklugen ganz verklausiert und mit vielen Worten hier anbringen, ganz unverblümt aus!
      Das ist wirklich eine neue Note in unserem Befindlichkeits-Klavier!
      Weiter so! Meine Sternderln hast Du (ganz berechtigt!)!

      Freue mich auf ein Bier morgen 16 Uhr in Deinem Beisl! (Verstandevous?!

      Herzlich

      Gerhard

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • mike1
      01. Februar 2012 14:54

      lieber Gerhard !

      morgen Donnerstag um 1600 uhr ist super !

      freu mich schon !

      beste grüße
      mike

    • Josef Klaus
      01. Februar 2012 18:33

      Sie beide sind tatsächlich nur peinlich!

      Prost!

    • Wertkonservativer
      01. Februar 2012 18:53

      Und Sie, Josef Klaus (ich meine zu wissen, wer sich hinter ihrem Pseudonym verbirgt), brauchen sich über kurze freundschaftliche Statements unter Freunden wirklich nicht aufregen!
      Wenn Ihnen unser Zwiegespräch peinlich ist: einfach überlesen.

      Von Ihnen lasse ich mir eine aus dem Blog entstandene Freundschaft wirklich nicht vermiesen!
      Und - bitte - nehmen Sie ein anderen Nicknamen an (Sie haben ja übrigens einen oder mehrere). Josef Klaus hat es wahrlich nicht verdient, in dieser Form karikiert zu werden; das war wahrlich ein guter Mann!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • mike1
      01. Februar 2012 19:40

      hallo gerhard !
      ich geh davon aus, dass mit diesem armseligen dummen würstchen j.k. niemand auf ein bier geht, wir sollten ihn "aussen vor lassen ".

  53. Geheimrat
    01. Februar 2012 11:13

    Der Strache bekommt den Orden nicht - der bleibt jetzt für den Niko übrig!
    Der hat in der letzten Zeit eh soviel mitmachen müssen .....

  54. Alexander Renneberg
    01. Februar 2012 10:50

    irgendwie versteh ich das nicht.

    muzicant, fischer, glawíschnig und sogar der seltendumme rauch von der övp, alle zeitungen, die dauerempörten und berufshysteriker, der kleinkarierte wolf und sein orf, genau jene also die ihn verhindern wollen,

    machen perfekte werbung für ihn!

    die g´schicht bringt ihm locker 1-1,5% mehr, genau wie damals beim waldheim:

    "wir wählen wen wir wollen"

    "jetzt erst recht"

    da kann man nur sagen: bravo!

    • simplicissimus
      01. Februar 2012 12:09

      möglich, bei waldheim und den sanktionen sind die schüsse auch nach hinten losgegangen. was mich trotzdem stört ist, dass österreich als ganzes wieder was braunes im ausland abkriegt. das ist mir nicht egal.

    • Gandalf
      01. Februar 2012 12:15

      Richtig. Und von wo kommt das Anpatzen unseres Landes wieder einmal? Vom rosaroten Klosettpapier.

    • Undine
      01. Februar 2012 15:40

      @Gandalf

      Den Linken ist einfach nicht wohl, wenn sie nicht regelmäßig eine Nazi-Debatte vom Zaun brechen können. Der Oberintrigant Österreichs, UHBP, hat dafür immer grööößtes Verständnis; im Moment war's der angekündigte Orden für Strache, der die Rolle des "fatalen Requisits" übernehmen sollte.
      Jetzt, wo den Roten die Felle davonzuschwimmen drohen, werden die Intervalle zwischen diesen den Österreichern aufoktroyierten regelmäßigen, künstlich erzeugten Nazi-Debatten immer kürzer. Mein Gott, für wie blöd halten denn unser Bundesheinzi und Co uns Österreicher denn noch!?

    • Cotopaxi
      01. Februar 2012 15:56

      @Undine

      Wie die Wahlergebnisse zeigen, schätzen die Linken das Wahlvolk richtig ein.

    • M.S.
      01. Februar 2012 16:26

      @Cotopaxi

      Da ist was Wahres daran!!

    • M.S.
      01. Februar 2012 16:33

      @Undine

      Wenn die Roten die nächste Wahl wieder gewinnen, dann muss man wirklich resignieren. Denn dann wüßte ich nicht mehr was noch passieren muss, damit sich etwas ändert.

    • Cotopaxi
      01. Februar 2012 16:43

      @M.S.

      Genug Prämienmeilen für einen Interkontinentalflug (nur Hinflug natürlich) zwecks Auswanderung hätte ich bereits beisammen.

    • M.S.
      01. Februar 2012 19:07

      @Cotopaxi

      *********!! -:)

    • simplicissimus
      02. Februar 2012 04:54

      lieber himmel, die einen immigrieren, die anderen emigrieren, nur dort, wo man dann hinkommt ist es auch nicht besser! :-)

    • Cotopaxi
      02. Februar 2012 07:12

      @simplicissimus

      Das stimmt schon. Nirgends ist es so schön wie in der Heimat. Aber in der Emigration muss man sich zumindest nicht mehr über die eigenen Politiker ärgern.

    • kaffka (kein Partner)
      02. Februar 2012 13:55

      simplicissimus
      01. Februar 2012 12:09

      Nichts drausmachen:

      Braunes im Gewehr verschossen, macht die schönsten Sommersprossen.

  55. DerTurm
    01. Februar 2012 10:41

    Man sollte den BP-Darsteller fragen, ob er den Herrn Strache durch seine Aktion etwa mit Primarius a.D. Dr. Heinrich Gross auf eine Stufe stellen möchte.

    Denn letzterer ist der einzige Fall in den letzten 50 Jahren, in dem "eindeutige und schwer wiegende Gründe" zur Aberkennung eines Ehrenzeichens geführt haben: www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIII/AB/AB_04581/index.shtml

    Die Verleihung des Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst auf Basis falscher Tatsachen ist jedoch kein Grund, einen solchen wieder abzuerkennen. Auch dann nicht, wenn sich heraus stellt, dass der Träger keinerlei wissenschaftliche oder künstlerischer Leistungen erbracht hat.

  56. Graf Berge von Grips
    01. Februar 2012 10:36

    Nr.422
    Beim Fischer erlaube ich mir hier anzuregen -
    das Gelübde des Trapisten-ORDENS abzulegen.....

  57. thomas lahnsteirer
    01. Februar 2012 10:18

    Schade, dass es die STASI und das Fernsehen der DDR nicht mehr gibt, denkt man im ORF und springt munter in die Bresche.
    Eine erbärmliche Kreatur namens Wolf spielt sich als geifernder Ankläger und Wortpolizist in der ZiB 2 auf.
    Von oben herab belehrt der Oberkorrekte den verduzten Strache, dass es die Diktion "Reichskristallnacht" nicht mehr zu geben hat und dass diese Wortwahl wie "Neger" schon längst verpönt zu sein hat.
    Ja, Wolf rückt die "Reichskristallnacht" irgendwie in die Nähe der Verharmlosung und Wiederbetätigung..........
    Interssanterweise ist noch im Jahr 2008 ein wissenschaftliches Buch unter dem Titel "Reichskristallnacht" in Deutschland erschienen und auch der SPIEGEL gedenkt im Jahr 2008 an die "Reichskristallnacht" vor 70 Jahren.

    http://www.amazon.de/Reichskristallnacht-Hans-Dieter-Arntz/dp/3938208694/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1328046334&sr=8-6
    http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/3119/startschuss_fuer_den_systematischen_terror.html

    Aber was schert das den einfältigen Fanatiker Wolf im kommunistischen Hetzsender ORF

    • simplicissimus
      01. Februar 2012 12:18

      er ist kein einfältiger fanatiker. das hat system und planung.

    • Susa
      01. Februar 2012 15:48

      Es gab einmal eine Umfrage unter Schülern, warum der WKII geführt worden ist. Die Antwort lautete: Wegen der Juden. Kein Wunder, spricht man doch ständig von den Juden und dem Holocaust. Ach ja, dann wurde noch gefragt, wie viele J. es in Österreich gäbe; die Antworten waren divergierend--bis zu mehreren Hunderttausend meinten einige Schüler. Das liegt vermutlich an der ständigen Medienpräsenz.

    • Damiano (kein Partner)
      02. Februar 2012 10:54

      Lustig finde ich, dass Wolf nach ca. 2 min selbst das Wort Reichskristallnacht (und mMn ohne zu zitieren) in den Mund nimmt. Zitat:

      "Es wurde niemanderschossen, bei Ihrem Ball, sondern Sie haben gesagt, so berichtet es ein Standard-Journalist und es gibt eine Zeugin dafür, Sie seien, also die Ballbesucher seien dieneuen Juden und Sie hätten Vergleiche zur Reichskristallnacht gezogen."

      Im Allgemeinen aber unglaublich, was uns diese political correctness alles verbieten will!

  58. GOP
    01. Februar 2012 10:03

    Da gab es einmal den "Militär-Maria-Theresia-Orden", welcher manchmal auch an bisher nicht bekannte Leute verliehen wurde. Und zwar dann, wenn eine Eigeninitiative - also ohne Genehmigung der Vorgesetzten - sich nachträglich als Vorteil für alle herausgestellt hatte.
    Auch wenn er sich damals nur auf militärische Angelegenheiten im Krieg bezog, so würde ich mir heutzutage (nur) solche Auszeichnungen in der Zivilgesellschaft wünschen. Denn gerade in der Demokratie kann oft nur durch Initiativen "von unten" auf Missstände aufmerksam gemacht werden, von welchen bei deren Beseitigung vielen Leute profitieren. Also her mit so einer Tapferkeitsmedaille! Gleichzeitig sollte es aber auch ein Gegenstück dazu geben, womit man mit demokratisch friedlichen Mitteln manchen Fehlentwicklungen entsprechenden Ausdruck geben könnte.
    UHBP würde ich gleich so einen Negativorden für seine "politisch völlig neutrale performance" verleihen.

  59. brechstange
    01. Februar 2012 09:59

    Schaffen wir sie ab, die Orden.

    • Martin Bauer
      01. Februar 2012 10:29

      Ich hoffe, liebe "brechstange", das ist nicht zweideutig gemeint...

    • Observer
      01. Februar 2012 11:30

      brechstange:
      Wirklich alle Orden abschaffen? Die religiösen Ordensgemeinschaften sind doch nützlich, oder meinen Sie weltliche Verbände, wie z.B. die Freimaurerorden? :-)

      Übrigens: die oft Schweiz verleiht keine Orden.

    • Observer
      01. Februar 2012 13:13

      ... die oft zitierte Schweiz .....

    • brechstange
      01. Februar 2012 16:16

      @Martin Bauer
      Die Ordensgemeinschaften habe ich nicht gemeint. Die Abschaffung des Bundespräsidenten soll ernsthaft diskutiert werden. Das Schweizer Modell würde mE auch reichen.

      @observer
      Die Burschenschafter, die CVer und andere Gemeinschaften sind bekannt, die Freimaurer nicht. Das finde ich bedenklich.

  60. Christoph
    01. Februar 2012 09:52

    Das Wort Antifaschist ist leider viel bequemer auszusprechen als Antitotalitarist. Und ich wage zu behaupten, dass die wenigsten Antifaschisten auch Antitotalitaristen sind.

    Es entlockt mir jedesmal ein Schmunzeln, wenn ich über die Definition des Wortes Faschist nachdenke. Laut der KommIntern war jeder Nicht-Kommunist ein Faschist. Auch die Sozialdemokraten wurden als Links-Faschisten bezeichnet.

    Demokratie ist für die Linke offensichtlich so lange faschistisch, bis die Machtverhältnisse zu deren gunsten geändert bzw. erkämpt wurden. Aber das ist ja nichts Neues.

    • cmh (kein Partner)
      02. Februar 2012 09:16

      Die Antifaschisten reden von sich ja immer von Antifa und da wird es ihnen doch wohl möglich sein, von Antito zu reden.

  61. Wertkonservativer
    01. Februar 2012 09:49

    Meine Meinung zur Ordensgeschichte und zum Wolf/Strache-Interview habe ich bereits als Sub-Kommentar zum heutigen Segestes-Beitrag (Südtirol) abgelassen; Wiederholung spare ich mir.

    Hinsichtlich der Seriösität und Glaubwürdigkeit der antifastischen Heerscharen sind extremste Zweifel angebracht! Da wird mit windigen Argumenten, Beweisen und Täuschungsmanövern eine leidvolle, geschichtliche Tatsache, die nur Verblendete und Verrückte abstreiten können, bei geringsten "Anstreifungen" als Waffe (Stichwort: Nazikeule) verwendet und brutal benützt; dies im vordergründigen Interesse, alles Nichtlinke zu schwächen und mundtot zu machen!
    Damit werden wir -. leider noch lange leben müssen!
    P.C.- Un-und Wahnsinn, halt!

    Weil A.U. die Herrschaften erwähnt:
    Herr Fischer ist ein schwacher, biegsamer BP, Frau Jelinek eine lebensuntüchtige, frustbeladene und kaum nobelpreiswürdige Schriftstellerin.
    Jedenfalls keine Leuchten unseres Landes!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      01. Februar 2012 09:51

      Die Leuchten findet man eben nur noch unter den Schwarzen, oder?

    • Wertkonservativer
      01. Februar 2012 10:07

      Also bitte, Cotopaxi,

      von Ihnen fühle ich mich richtiggehend verfolgt; hier nicht ein Wort in Richtung ÖVP, und Sie finden sofort wieder einen Zugang zu Ihrem Lieblingsthema.
      Der ÖVP-Hass muss bei Ihnen ja richtig eingebrannt sein; Sie können wohl nicht anders, als bösartig zu reagieren und einschlägige Sarkasmen abzuzulassen.

      Langsam wird's fad! Finden Sie nicht einmal einen anderen Reibebaum in diesem Forum? Sie sind jedenfalls einer von denen, die einem den Spaß am A.U.-Forum richtiggehend vermiesen können!
      Von den anderen (XRatio & Co.) hört man kaum mehr was, Sie allerdings sind in der Wertkonservativen-Verächtlichmachung neuerdings omnipräsent!
      No, wenn's Ihnen Spaß macht!?!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      01. Februar 2012 10:27

      Ich habe Sie bereits einmal höflich gefragt, ob ich übersehe hätte, dass dies ein Kuschelforum für Schwarze sei? Sie haben mich keiner Antwort gewürdigt. Vielleicht wollen Sie das Forum dazu machen und Teilnehmer mit anderer Ansicht, die Ihre unbedingte Schwarzenhörigkeit nicht teilen, vertreiben.
      Die Schwarzen regieren als Beiwagerl der Roten unser Land und müssen sich daher Kritik gefallen lassen, sie profitieren schließlich auch von den Futtertrögen.
      Dass meine Beiträge nur noch kurz gefasst und auf den Punkt gebracht sind, liegt daran, dass ich in meinen ersten Beiträgen in diesem Blog im Grunde bereits alles geschrieben haben, was ich mir denke. Alles weitere wäre ich Augenblick nur eine Wiederholung.
      Bitte, nehmen Sie meine Beiträge nicht persönlich, sonst müsste ich annehmen, Sie wären ein gekränkter Narzist.
      Glauben Sie mir, wäre ich nicht in diesem Forum, würden Sie sich von einem anderen verfolgt fühlen, der Ihnen das Schwarze Wohlgefühl beeinträchtigt.

    • Wertkonservativer
      01. Februar 2012 10:30

      @ Cotopaxi:

      no further comment!

    • simplicissimus
      01. Februar 2012 12:11

      wertkonservativer ******!
      diesmal gehts ja nicht um die vp :-)

    • xRatio (kein Partner)
      03. Februar 2012 01:16

      WertKO stellt sich als politische DoppelNull täglich erneut unter Beweis.

      Blindgängern seiner Sorte ist im Interesse aller das Wahlrecht abzuerkennen.

      xRatio

  62. Gerhard Pascher
    01. Februar 2012 09:28

    Wenn man beim Bund die Ehrenzeichen abschafft, was geschieht dann eigentlich mit den damit zuständigen Beamten in der Hofburg? Siehe:
    http://www.bundespraesident.at/aufgaben/praesidentschaftskanzlei/mitarbeiterinnen/
    (ziemlich weit unten in der Liste der dort sitzenden fast 100 Leute).
    Vielleicht - im Sinne des Sparpaketes - gleich die komplette Kanzlei*) (inkl. dem Chef) ersatzlos streichen?

    *) welch altmodischer Begriff für altmodische Einrichtungen.

    • Undine
      01. Februar 2012 16:05

      @Gerhard Pascher

      Ich bin überzeugt, niemand würde dem völlig unnötigen Amt des Bundespräsidenten eine Träne nachweinen und schon gar nicht unserm Heinzi. Der Klestil, Gott hab' ihn selig--- seine Leichenbitermiene bei der Angelobung war ein unverzeihlicher, und dazu noch saudummer Affront!---hatte auch in seiner Kleinkariertheit deutlich bewiesen, daß dieses Amt ersatzlos gestrichen werden könnte.

      Kein Mensch braucht heute mehr einen Orden! Wo und in welcher Zeit leben wir denn?
      Und einen Altkommunisten, der seine wichtigste Aufgabe darin sieht, sich das Recht anzumaßen, einen Orden NICHT zu verleihen, wenn's ihm, dem großen Heinzi, nicht in den Kram paßt, ist einfach unerhört. Ab in die Versenkung, HBP!

  63. M.S.
    01. Februar 2012 09:21

    Es scheint also so weit zu sein. Übernimmt der ORF ab sofort die Rolle des Anklägers in Form von öffentlichen Verhören in seinen Nachrichtensendungen? Was sich der Redakteur Wolf in der gestrigen ZIB 2 geleistet hat, machte mich fassungslos. Die Art dieses "Interviews" erinnerte eher an das Plädoyer eines zornigen Staatsanwaltes in einem politischen Prozess, in dem die Schuld des "Angeklagten" von vornherein feststeht, als an ein professionelles Interview eines Journalisten, das sachlich geführt und als Hilfe zur Wahrheitsfindung und Information dienen sollte.
    Wenn es eines Beweises bedurft hätte, welche Rolle der ORF in unserem Land derzeit einnimmt, diese zwölf Minuten in der ZIB 2 am 31.1.2012 haben ihn erbracht.

    • contra
      01. Februar 2012 12:29

      ********!

      Es war ein Paradebeispiel an LINKER Inquisition!

    • socrates
      01. Februar 2012 13:15

      Ich erspare mir seit Jahren den ORF. Mein Blutdruck verträgt so viel Unsinn und Hetze nicht. Das Leben ist zu kurz, um sich mit solchen Unwahrheiten aufzuhalten.
      Trotzkismus ist mit Scheinproblemen abzulenken und die Gesellschaft zu zersetzen: ORF

    • Undine
      01. Februar 2012 16:06

      @M.S.

      *********!

    • Gerhild Baron
      01. Februar 2012 22:31

      Die Konsequenz aus Interviews wie dem angesprochenen von Hr Wolf und aus Aktionen wie der des BP wird bei den nächsten Wahlen allen Parteien mit Ausnahme der FPÖ auf den Kopf fallen und das Erwachen wird böse sein.
      Alleine der kurze Ausschnitt der "Demonstration" vor der Hofburg zeigte wes Geistes Kinder dort am Werk waren - und zwar außerhalb, nicht innerhalb der Hofburg, Erschreckend.

    • M.S.
      01. Februar 2012 23:18

      @Gerhild Baron

      Ja, zum Beispiel die Wahnsinnige, die neben den eintreffenden Gästen mit hysterischen Nazirufen einher lief. Erschreckend!

  64. Josef Maierhofer
    01. Februar 2012 09:19

    Die österreichische Doppelnull.

    Wie ist es denn Herr Bundespräsident mit Multikulti in Österreich und Solidarität mit allen Lebewesen, die hier leben ? Ihre Partei hofiert Sozialzuwanderer aber normal denkende und arbeitende Österreicher, die auf den WKR Ball gehen, die muss man bekämpfen ? Was ist denn das für eine Partei und was für ein Präsident ?

    Ich staune über diese Diktatur, die Sie, werter Herr Bundespräsident, da zulassen, ich staune über die noch treuen 'Baddei'mitglieder, die da teilweise sogar mitmachen bei solchen Randalen und linkem Terror.

    Nein, machen Sie uns nichts vor, alle sollen wissen, was da gespielt wird, ein ganz übles Spiel und alle, die diese Partei noch wählen, machen sich mitschuldig an der nächsten Diktatur in Österreich, die diesen Staat bereits ruiniert hat.

    Wir wissen alle, dass diese Terrormassnahmen von der Parteispitze abgesegnet wurden, von der Parteibasis ganz sicher nicht, und dass die Parteispitze damit von den schweren Fehlern, von den eigenen Unzulänglichkeiten, von den das Volk erdrückenden Schulden ablenken will.

    Sorgen Sie lieber dafür, dass der Korruptionsausschuß und die befreundete Staatsanwaltschaft lieber bald den Faymann Akt bearbeitet !

    Was haben Sie für Österreich getan damit, dass Sie so was zulassen, mitspielen oder dazu Schweigen ? Warum verurteilen Sie diesen linken Terror nicht ?

    Es ist furchterregend, was hier im Land provoziert wird von einer Partei, die sich 'demokratisch' nennen will. Sind Sie Präsident einer Partei oder von Österreich ?

    • Wertkonservativer
      01. Februar 2012 14:33

      Bei allem berechtigten Furor, den Sie fast täglich hier abladen, gestatte ich mir trotzdem, auch von mir sehr verehrter Herr Maierhofer, die Technik, mit der Sie in Direktrede zu den einzelnen Angesprochenen Forderungen und Hoffnungen deponieren, ein wenig zu relativieren:
      auch wenn die von Ihnen Angesprochenen Ihre Zeilen läsen (lesen würden), wäre kaum ein Chance, dass sie Ihre Fragen und Anschuldigungen wirklich ernstnehmen würden!

      Wir reden uns hier den Mund fusslig und wund, doch - lieber Josef Maierhofer und liebe Freunde - echte Veränderungen in unserem Sinne könnten wir nur mit eigenem persönlichen Einsatz und mit der Aktivierung Gleichgesinnter erreichen !
      Mit täglichem Herumraunzen (tun wir ja fast alle!) bringen wir die Dinge auch nicht nur um einen Schritt weiter in die richtige Richtung!

      Natürlich ist es wichtig und sinnvoll, was wir hier tun! Wir sollten nur nicht glauben, dass wir mit unseren Beiträgen (auch Echo und BIÖ sei hier angesprochen) wirklich
      schon das Wahlvolk aufrütteln können!
      Die Leute mit der Berechtigung zum Kreuzerlmachen sind so in ihrem eigenen Wohlbefindlichkeits-Stadium befangen, dass - außer es käme sehr bald der von vielen befürchtete Crash - sehr geringe Chancen bestehen, dass Ihre (berechtigten)Jeremiaden von Politik und Vok einigermaßen ernstgenommen würden!

      Nochmals, lieber Josef Maierhofer: Ich bin grundsätzlich ganz bei Ihnen!
      Nur sollten wir nicht glauben (siehe oben), dass wir die Situation unseres Landes und Europas mit unseren Einwendungen wirklich auch nur einigermaßen beeinflussen können!
      Selbstbescheidung ist die Größe kluger Menschen!
      Verhalten wir uns danach!

      Liebe Grüße

      Gerhard Michler

    • Josef Maierhofer
      01. Februar 2012 18:04

      @ Wertkonservativer

      Das Wohlbefindlichkeitsstadium bezweifle ich sehr, es ist mehrheitlich längst gewichen, ich würde eher sagen, es gibt immer mehr, die ob dieser Vorgänge und Vorfälle Bauchweh haben. Die Menschen wissen längst, was es geschlagen hat bei uns, sie haben Ahnungen auf das Kommende und sie können sich an nichts orientieren. Niemand vertritt die ordentlichen, normalen arbeitenden Menschen, weder eine SPÖ, noch eine ÖVP, noch irgendeine Partei, alle klammern sich an die letzten Reste von Arbeit, Geld und ordentlichen Menschen und beuten sie aus. Die Parteiensamt Klientel haben sich von den Menschen entfernt und sind zu solchen Schandtaten und Verleumdungen, Lügen, etc. bereit, wie sie fast täglich serviert werden, und, wie wir sehen, auch fähig dazu, traurige Fähigkeiten.

      Fürchten wir uns lieber davor, wenn die Leute aufstehen müssen und die Dinge in die Hand nehmen wollen.

      Warum sind alle Parteileute so blind ? Haben die alle das Hirn bei der Parteikasse abgegeben ? Die Bürger stehen ganz woanders als unsere Parteien, die Parteileute samt Klientel haben allesamt abgehoben, die spüren noch ein 'Wohlbefinden' (Ihre Worte), wie lange noch ?

      Glauben Sie mir @ Wertkonservativer, ich würde am liebsten gar nichts schreiben müssen. Aber die Abweichungen vom geraden Weg werden immer ärger, da werden Terrortrupps aufgehetzt, da werden Verleumdungen verteilt über die Medien, da werden Lügen verbreitet, da blüht die Korruption, selektiv gedeckt von Staatsanwaltschaft und diversen Parteien, da wird verschwiegen, manipuliert, gelogen, bis sich die Balken biegen, was hat das alles mit Arbeit für Österreich zu tun ? Ich habe Bauchweh und viele andere auch, wenn ich das alles sehen muss. Viel zu lange habe ich das nicht beachtet, was die politischen Parteien da aufgebaut haben an Negativem, das sie mit aller Kraft verteidigen und damit alle Österreicher mit aller Kraft ins Verderben reiten.

      Klar, werden die Bürger nicht ernst genommen von der Bonzenschaft und deren Klientel, aber mit welcher Konsequenz ? Es staut sich immer mehr auf und kann dann ausufern, es kann passieren, was wir alle nicht wollen, aber zugelassen haben, aber gewählt haben, etc.

      Wo ist denn die Gegenkraft, die solche Auswüchse öffentlich verurteilt zumindest ?

      Wenn eine ÖVP aufsteht gegen solche Machaloikes, wie sie da passieren, dann wäre es die Arbeit der Menschen, die wir damals gewählt haben, aber zu sagen, sich zusammenzuscharen und gemeinsame Aktionen zu machen, bei aller Wertschätzung, wozu zahle ich horrende Steuern für Politik ? Wir haben Parteien gewählt und die machen 'Koalition' und haben nicht einen Funken Fundament, dass man gegen Kriminelles auftreten muss. Nicht mit Gesetz, nein mit den Hebeln der Politik, den Medien. Wenn eine ÖVP diese Medienmöglichkeiten alle versumpert hat, diese Kontakte zu den Medien, dann kann man natürlich diese Partei nicht mehr für arbeitsfähig erklären als Bürger, nicht einmal für funktionsfähig, würde ich dazu meinen.

      Wenn wir die Linksdiktatur beenden wollen, müssen wir vermutlich leider Strache wählen als (noch) Gegenkraft, zumindest emotional, gegen all das Schlimme, was da passiert mit uns.

      Das hat heute noch gefehlt, werden Sie von Ihrer (noch) angenehmen Position aus sagen, dass er wieder einmal den Strache auspackt. Aber viele tun das, nicht nur ich, @ Wertkonservativer, solange eine ÖVP mit all dem mitmacht, was den Linksterror ausmacht, immer mehr sehen das, das ist Realität.

      Fakt ist, dass weder UHBP noch eine ÖVP gegen diesen Terror auftritt.

    • Wertkonservativer
      01. Februar 2012 18:37

      Danke, , werter Josef Maierhofer,
      dass Sie mich einer so ausführlichen Antwort für würdig finden!

      Stimmt eh alles, was Sie sagen, doch ich bleibe dabei, dass die FPÖ das absolut falsche Vehikel ist, um die österreichische Politik umzukrempeln.
      Das sind zum Großteil schwache Raspeln, geistig bescheidene und teilweise retro-belastete Dünnbrettbohrer, ohne wirklich patriotisches Österreich-Programm, insgesamt eine schwache Truppe!
      Von denen eine Gesundung Österreichs zu erwarten, ist wirklich eine Schimäre!

      Den beiden Systemparteien kann man eine Menge vorwerfen! Aber schauen Sie doch einmal, wie diese beiden Parteien immer noch in den Bundesländern verwurzelt sind; da spielt die FPÖ (außer mit ihrem Ableger in Kärnten) praktisch nirgendwo eine einigermaßen spürbare Rolle: die Partei ist in Österreich nicht wirklich populär, die Haupt-Kapazunder im Umfrage-Vergleich am untersten Ende der Fahnenstange, die günstigen Umfrage-Ergebnisse lediglich ein Ausfluss der allgemeinen Unzufriedenheit (trotz immer noch hervorragender Lebensbedingungen in unserem Land)!

      Ich weiß, dass ich mit meiner Meinung hier total gegen Blog-Mainstream stehe, doch die FPÖ ist für mich - zumindest in ihrer derzeitigen personellen Verfasstheit - einfach nicht reif für Übernahme staatspolitischer Verantwortung.
      Das wissen hier viele FPÖ-Freunde ja auch, doch geben es die wenigsten zu!

      Abschließend:
      es ist meine - subjektive - Meinung, dass die beiden Systemparteien vom Wahlvolk auch weiterhin zumindest mit je 25 bis 35 % Stimmvertrauen ausgestattet werden, so dass auch eine FPÖ mit ähnlichem Stimmanteil im Endeffekt auch wieder nur eine Koalition mit einer der beiden "Systemparteien" eingehen können wird.
      Und was wird sich da schon viel ändern? Sagen Sie mir das bitte, werter Josef Maierhofer!
      Einen schönen guten Abend wünsche ich Ihnen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      01. Februar 2012 19:34

      @ Wertkonservativer

      Einen Dr. Schüssel bekommen wir nicht mehr.

      Aber ich fürchte, der Traum vom Machterhalt für ÖVP und SPÖ ist zumindest im Wählerrückhalt ausgeträumt, so unverschämt sich selbst an dem Land zu bedienen und solche Unfreiheiten und Schulden damit zu schaffen, das konnten nur die 'Systemparteien', derzeit in Koalition. Sehen wir nicht die Macht, die wird vergehen, sie kommt nur, wenn allerschleunigst Umkehr und Einkehr gehalten wird. Die Österreicher, auch in den Bundesländern haben es satt, von den 'Systemparteien' betrogen zu werden und ausgenützt und ausgebeutet.

      Ich kann Sie schon verstehen, Sie wähnen diese Parteien 'in Sicherheit' samt Machterhalt, aber die Wähler können wohl auch damit rechnen, wenn Strache eine deutliche Mehrheit und die 'Systemparteien damit eine deutliche Abfuhr einfahren, dass die Dilettanten ganz rasch ergänzt werden von den Überläufern aus den 'Systemparteien', die lieber einen Regierungsauftrag haben als keinen.

      Grenzen wir diesen Notnagel nicht aus, dann fällt später die Kooperation leichter.

      Heißt es nicht Demokratie ? Kann es da nur die 'Systemparteien' geben ?

      Oder wollen wir weiter Richtung Diktatur marschieren ? Diktatur der 'Systemparteien', Diktatur der 'Dilettanten' und Dilettanten, oder welche Diktatur auch immer, Gutes kann man da nicht erwarten und Sachliches schon seit 40 Jahren nicht mehr mit einer einzigen Ausnahme, das wissen wir alle.

    • A.E.I.O.U. (kein Partner)
      03. Februar 2012 11:02

      Typisch für die einfachen Stammtisch-A.U.-Kampfposter hier samt deren Groupies ist ihre Ahnungslosigkeit. Das hindert sie aber keineswegs zu jeden Thema ihren geistigen Müll und Frust fast schon inbrünstig abzusondern.

      Das hat ja schon HaCe-Niveau.

      Bei diesem Thread zeigt sich das wieder einmal sehr deutlich:

      Der BP als Verwaltungsorgan/-behörde hat kaum Macht.
      Bitte das einmal zur Kenntnis zu nehmen.

      Wenn man das einmal kapiert und akzeptiert hat, dann erübrigen sich die vorgeworfenen Untätigkeiten des BPen.

      Die erhobenen Vorwürfe an unseren Bundes-Heinzi gehen somit samt und sonders ins Leere.

    • Josef Maierhofer
      04. Februar 2012 09:36

      @ A.E.I.O.U.

      Er hat sehr wohl die Möglichkeit, jeglichen Terror, zumindest öffentlich, zu verurteilen. Er tut aber eher das Gegnteil davon, solange der Terror von links kommt. Haben Sie das noch nicht erkannt ?

      Für mich ist er wirklich ein Präsident der SPÖ und nicht der Österreicher, tut mit leid, ich sehe das nicht anders als es eben ist, oder gibt es Fakten dagegen ?

      Zum Begräbnis des polnischen Präsidenten ist er nicht gefahren UHBP, weil der ein 'Rechter' war, polnische Delegationen, ungarische Delegationen empfängt er in Österreich nicht, weil dort keine dunkelsozialistischen Regierungen sind, etc., etc.

      Das müssen wir zur Kenntnis nehmen und das ist kein gutes Bild für Österreich, vermutlich auch nicht für die Partei, deren Präsident er zu sein scheint.

      Also Macht, @ A.E.I.O.U., Macht hat er sehr viel, nämlich symbolische, motivierende und in Notfällen (die wünsche ich mir nicht) Militärmacht und er kann auch Regierungen absetzen, etc.

      Sonst bin ich halt auch der Meinung, dass wir einfach reihum Minister zum Präsidenten ernennen können, temporär, wie es in der Schweiz ist und in der EU z.B., und ein so aufwendiges Präsidentenamt mit hochdotierten Beamten ohne weiteres auch auf unterbelastete Bereiche im Parlament und den Ministerien verschieben könnten.

  65. Observer
    01. Februar 2012 09:06

    Anstatt meiner eigenen negativen Einstellung zu diesem Unfug, hier ein paar Zitate bekannter Leute:

    „Titel und Orden halten manchen Puff ab im Gedränge.“ (Johann Wolfgang von Goethe)
    „Orden sind Wechselbriefe, gezogen auf die öffentliche Meinung: ihr Wert beruht auf dem Kredit des Ausstellers.“ (Arthur Schopenhauer)
    „Orden werden verdient, erdient, erdienert oder erdiniert.“ (Helmuth Karl Bernhard von Moltke)
    „Was ist ein Orden? Ein kostensparender Gegenstand, der es ermöglicht, mit wenig Metall viel Eitelkeit zu befriedigen.“ (Aristide Briand)
    „Den ersten Orden bekommt man, weil man noch keinen hat; alle weiteren, weil man schon einen hat.“ (Gustav Heinemann)
    „Mir tun alle leid, die sich ohne Orden an der Brust halb nackt fühlen.“ (Gustav Heinemann)

  66. Alfred E. Neumann
    01. Februar 2012 08:58

    Wann wird eigentlich derjenige Beamte, der die Gegendemonstration der "Demokraten" ausgerechnet auf dem Heldenplatz genehmigt hat, vor den Vorhang geklatscht?

    War das nicht ein Tatbeitrag zur schweren Körperverletzung an Ballbesuchern?

    Für derartige Gegendemos wäre der Stadionparkplatz wohl auch geeignet, das würde den
    unblutigen Ablauf eher garantieren.

    • Cotopaxi
      01. Februar 2012 09:06

      Fragen Sie doch die Schwarze Mag.a Mikl-Leitner, die verantwortliche MinisterIn, wie es dazu kommen konnte?

    • Josef Maierhofer
      01. Februar 2012 09:33

      @ Cotopaxi

      Das nennt man bei uns 'Koalition' ...

    • Wertkonservativer
      01. Februar 2012 15:59

      Der täglich mehrmals unangenehm riechbare Anti-ÖVP-Rülpser des Cotopaxi!
      Wird langsam fad, wie bereits andernorts angeführt!

      Selber schuld, Cotopaxi, aber allzu oftmalige Wiederholungen wirken einstudiert und eigentlich auch borniert!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      01. Februar 2012 17:01

      @ WK

      Ich ziehe das Wort "Schwarze" und vorsichtshalber die Namensnennung der MinisterIn mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns zurück.
      Dadurch wird jeder Hinweis, von welcher Partei das Ministerium des Innern augenblicklich geführt wird, getilgt.
      Genaugenommen tut die Erwähnung der politischen Verantwortung für ein Ministerium ja nichts zur Sache, da sie ohnedies in Ösiland nicht wahrgenommen wird.

    • Cotopaxi
      01. Februar 2012 17:25

      @ WK

      Was ich noch sagen wollte:

      "Dastunk'n is no kana, dafrur'n scho".

    • Wertkonservativer
      01. Februar 2012 18:06

      Gute Replik, Cotopaxi!

      Vorschlag: bis auf weiteres Waffenruhe, gegenseitiges Verständnis, und - von meiner Seite - auch eine gewisse Sympathie für Ihre "Anhänglichkeit"!!

      Mit brennendem Interesse erwarte ich Ihre - hoffentlich amikale - Stellungnahme!

      Grüße!

      Gerhard Michler

    • Cotopaxi
      01. Februar 2012 18:44

      Werter Herr Wertkonservativer!

      Wie Sie ganz in meinem Sinne schreiben, mit gegenseitigem Verständnis sollte es uns möglich sein, ohne Verdruss an diesem wichtigen Medienprojekt von Dr. Unterberger teilzunehmen - es lebt sich so leichter.

      Also, auf zur Waffenruhe!

      Einen schönen Abend wünscht Ihnen

      Cotopaxi

    • Wertkonservativer
      01. Februar 2012 20:15

      Das ist ein Wort, werter Cotopaxi!

      Abgemacht!

      (mail to: gerhard@michler.at)





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