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Fußnote 268: Wie den Griechen, so der Volksbank

Jetzt ist die Volksbank noch einmal vom Staat „gerettet“ worden. Ist das schon problematisch genug, so ist das Wie dieser Rettung noch viel problematischer.

Denn die Republik erhöht zur Finanzierung der Rettungsaktion die Steuern auf die Konkurrenten der Volksbank-Zentrale (die durch ihre von Großmannsucht getriebenen Fehlinvestitionen bei Invest- und Kommunalkredit am Abgrund steht). Diese Rettungsmethode der Politik muss man sich wirklich lebhaft vor Augen führen: Weil ein Greißler statt in Konkurs geschickt zu werden, gerettet werden soll, müssen nicht wie berim normalen Konkurs die leichtfertigen Lieferanten, sondern alle anderen Greißler die Ausfälle zahlen. Obwohl die Konkurrenten am wenigsten schuld am Crash sind (sie haben höchstens unter seiner Schmutzkonkurrenz gelitten). Wären die Konkurrenten gut aufgestellt, könnte man ja durchaus darüber reden. Aber in Wahrheit würgen die Banken alle miteinander lebensbedrohlich an den Langfolgen der Krise und an den Schikanen, die im letzten Jahr schon mehrfach erhöht worden sind: Bankensteuer, Börsegewinnsteuer, ungarische Steuern, schlagartig erhöhte Nationalbank-Vorschriften. Das heißt: Diese Rettung rettet nichts, sondern schafft nur noch mehr Risken. Freilich: Die Republik tut ja nichts anderes, als ganz Europa im Falle Griechenland&Co tut – und dort mit noch viel gefährlicheren Folgen. Sooft dabei das Geld ausgeht, druckt die Zentralbank halt neue Scheine. Wie ja zuletzt schon im Monatsrhythmus. So einfach geht heutzutage das Wirtschaften. Und nur noch die ganz Blöden bemühen sich, sparsam zu sein, ohne Schulden auszukommen, oder solche gar zurückzuzahlen . . .

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2012 21:17

    Gestern, bei der Übertragung Skiflug-WM aus Norwegen dachte ich mir schon, was ist das für eine blöde Werbung "Volksbank mit V wie Flügel!"
    Heute ist sie eine Bank mit B wie Pleite!
    Und was wird die Frau Fekter sagen zum ersten österreichischen Bankdominostein nach der BAWAG: "Wir haben alles im Griff, kein Problem".
    Alles was die Regierung im Griff hat, ist der Griff in die Taschen der Steuerzahler!

  2. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2012 23:47

    Ja, wenn's halt nur die BAWAG und die Z noch gäbe! Dann wäre nämlich so etwas - daß der Rest der Branche für den Kollaps eines Institutes zur Kasse gebeten wird - nicht möglich. Aber mangels roter Banken kann man ja... Was schert uns schließlich das österreichische Bankwesen als solches.
    Und die arme überforderte Frau Fekter macht da mit...
    Und die (via Kommunalkredit) Totengräberin der ÖVAG namens Claudia Schmid sitzt, von der roten Staatsanwaltschaft natürlich völlig unbehelligt, in der Regierung und sagt wahrscheinlich auf Anfragen: "ÖVAG? Nie gehört!"
    => DIFFICILE SATIRAM NON SCRIBERE

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2012 22:50

    Nun verlieren die politischen Agitatoren mehr und mehr die HAA als singuläres Schreckensbeispiel für Bankenmißwirtschaft, denn wie sich nach und nach herausstellt, gibt es in diesem Land mehrere "Leichenbanken" im Keller (Kommunalkredit, Volksbank.......?), die durch Verstaatlichung gerettet werden müssen und wo bereits konkrete Milliardenverluste schlagend wurden - nicht nur Haftungen!

    Nur werden diese Pleiten kurz als Randnotiz wahrgenommen, weil Hauptfiguren sogar noch in der Soziregierung sitzen und dem Steuerzahler für ihr Versagen auch noch schamlos in die Tasche greifen dürfen.

    Wie sagte schon Fiedler: "Die gesamte Politlandschaft ist bereits verludert" und die Dummen sind wieder einmal wir alle, ohne zu wissen, wen man bei Wahlen 2013 noch Vertrauen schenken kann!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2012 23:42

    Seit dem Zusammenbruch von "Lehman Brother's" vor etwa 3 1/2 Jahren hören wir nahezu Tag für Tag von Banken und Staaten, die pleite gehen ---und gerettet werden müssen! Wir retten und retten und retten---es ist uns schon zur Gewohnheit geworden. Wie viele Banken und ganze Staaten wollen denn noch gerettet werden? Hört denn das nie auf??????

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2012 09:22

    Spricht nicht für die Banker sich in Abhängigkeit der Politiker gebracht zu haben.
    Genauso spricht es nicht für die Politiker sich in Abhängigkeit der Finanzwirtschaft gebracht zu haben durch ihre Wählerbestechungspolitik.

    Es wird Zeit für NEUES Personal in Politik und Bank. Die "korrupten" Verflechtungen zwischen Bank und Politik wird man sonst nicht mehr in den Griff bekommen.

    P.S. Übrigens haben in diesem Monat 20 TopBanker weltweit aus persönlichen Gründen ihren Job aufgekündet. Kann es sein, dass die Ratten von Bord gehen?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2012 06:59

    Überall. allüberall liegt der Denkfehler darin, daß man eine " freie Marktwirtschaft" und durch Konkurrenz niedrig gehaltene Preise fordert, ohne das unverzichtbare Korrigans, nämlich den Konkurs für die Gescheiterten.
    Das gilt für Griechenland ebenso wie für Bawag, Volksbank, Landeshypos etc..

    Marktwirtschaft ( eigentlich: jede Wirtschaft) ohne Konkurs ist wie Leben ohne Tod:
    Evolution und Fortschritt werden verhindert, Fehlentwicklungen verewigt.

    Auch das Argument mit den Arbeitsplätzen ist ein hirnrissiger Trugschluß. Wenn sich neue, von unten nachwachsende Betriebe frei entwickeln könnten hätten selbst Schulabbrecher und andere sog. Minderqualifizierte keine Arbeitsplatzprobleme,wenn sie denn nur arbeiten wollten.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorherakles
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2012 08:21

    Geschichtsaufarbeitung :
    Gab es da nicht seinerzeit einen gewissen Hrn. Pinkl, der innerhalb kürzester
    Zeit die Investkredit und die Kommunalkredit ungeprüft (!) gekauft hat !?
    Bei diesen beiden Instituten haben daraufhin die Sektkorken geknallt !
    Aus gutem Grund !!
    Für derart professionelle Handlungen muss es es doch in der Schublade des HBP noch einen Orden geben ?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatoraw70
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2012 23:22

    Nüchtern betrachtet ist diese "Bankenrettung" doch ein Unfug. Wenn eine Bank dermassen hinüber ist, geht sie im derzeitigen Umfeld (wo die Ressourcen zur Rettung angeschlagener Banken letztlich mehr als begrenzt sind) so oder so früher oder später in Konkurs. Oder wird geschluckt. Oder sonstwie entsorgt. So passiert das halt später, was eher mehr kosten wird, als wenn es jetzt ein Ende mit Schrecken geben würde.

    Dass es jetzt trotzdem doch zu dieser "Bankenrettung" kommt, kann zwei Gründe haben:

    1. Mehr oder weniger kriminelle Inkompetenz, oder wenigstens Konfliktscheu, seitens der Politik. Denkbar, aber in wirtschaftlichen Dingen ist das meiner Meinung nach nicht einmal automatisch gesagt. Denn wenn es ums Geld geht, ist die Bande, die sich heutzutage am Trog drängelt, ja doch meist nur im Halbkoma. Und nicht im Vollkoma, so wie bei den meisten anderen Themen (Bildungspolitik, z.B.).

    2. Oder es gibt noch dermassen viel Mist unter der Oberfläche, dass ein Konkurs der OeVAG wirklich das gesamte System in Österreich mitreissen würde. Das klingt aufs erste selbst im heutigen Umfeld eher weit hergeholt, aber was weiss man als Aussenstehender denn schon wirklich vom "Innenleben" dieser ganzen tollen Banken? Wenn Installateure und Architekten so arbeiten würden wie unsere "Bankenaufsicht", dann würden regelmässig Wohnblocks einstürzen, nur weil jemand eine Klospülung betätigt hat. Gottverdammte Dilettanten, alle miteinander - und in den meisten Fällen null Unrechtsbewusstsein.

    Was mich persönlich an all diesen Dingen am meisten ziemlich verbittert ist, wie sich da im Bankwesen (und auch in der Politik) eine Generation ohne jedes Mass und ohne jede Hemmung die Taschen voll geräumt hat. Und dafür aber als Dank einen Scherbenhaufen hinterlässt...


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  1. sosheimat (kein Partner)
    29. Februar 2012 13:42

    Verarschen können wir uns selber....
    "Finanzstaatssekretär Andreas Schieder (SPÖ) erklärt uns mit ernster Miene, die Rettung der Volksbanken AG (ÖVAG) durch den Staat koste den Steuerzahler kein Geld, weil im Gegenzug die Bankenabgabe um 25% angehoben würde. "

    http://sosheimat.wordpress.com/2012/02/28/neues-von-den-raubrittern/

  2. dxb (kein Partner)
    29. Februar 2012 11:15

    Wenn es denn nur eine betriebswirtschaftliche oder gar volkswirtschaftliche Überlegung wäre, könnte man die Volkbank ja in Konkurs schicken.
    Selbst das Gespenst der Haftungen ist dabei nicht das Problem, die kann der Staat tragen und sie werden ja nicht alle gleichzeitig schlagend.

    Aber in Badad gehen die Uhren eben anders.
    In Bagdad stehen in ein paar Monaten, vielleicht sogar schon früher, Neuwahlen an.
    Bei denen werden dann die Karten neu verteilt und dann werden die heutigen Bazaaris, die mit den guten Beziehungen zu den völkischen Gazetten, durch neue Bazaaris, die mit dem Koks und dem Alkohol, ersetzt.

    Also machen sich die alten Bazaaris Sorgen um ihre Alterversorgung.
    So eine Bazaari Pension reicht ja nicht einmal für einen kleinen Braunen im Gutruf.

    Daher werden jetzt imer wieder ein paar Posten gebraucht um die Matznetters, Schieders, Karls & andere blinde, gelähmte und intelektuell unterversorgte Bazaaris zu versorgen.
    Das ist nur gut und sozial, aber nicht gerecht, denn wo sonst sollten diese völlig bildungs- und leistungsresistenten Blindgänger sonst unterkommen.
    Die können ja nichts außer dem ehrlosen Beruf des Bazaaris.

    Und was beim Scholten und beim Novotny funktioniert hat, das wird doch auch bei den vielen anderen Blindgängern funktionieren?

    Wer weiß, vielleicht findet sich sogar ein Vorstandsposten in einer Bank für die Schmied und die Heinisch-Hosek?
    Bei der Frauenquote müßte das dann doch ein Top-Unternehmen werden.

    Da kann ja gar nichts mehr schief gehen.

    • Lawrence (kein Partner)
      29. Februar 2012 20:23

      @Dubai International Airport: Habe Ihren Kommentar mehrmal gelesen und muss jedesmal schmunzeln.

    • dxb (kein Partner)
      02. März 2012 11:07

      Danke.
      Als ich noch in Österreich gab es eine nette Sendung namens "Guglhupf", die geht mir hier in Asien einfach ab.

  3. Torres (kein Partner)
    29. Februar 2012 10:25

    Tatsache ist, dass ein Konkurs den Staat (also den Steuerzahler) möglicherweise noch mehr gekostet hätte als die "Rettung" (die, da hat Unterberger schon recht, ja wohl sehr zweifelhaft ist): Bekanntlich garantiert der Staat gesetzlich allen Sparern Einlagen bis 100.000 Euro, d.h. er hätte den (wohl hunderttausenden) Sparern ihr Geld ersetzen müssen; was da teurer wäre, ist die Frage...

  4. Claudius (kein Partner)
    29. Februar 2012 09:17

    *** O. T. ***
    Ein neues Polit-Husarenstück von Nobert Darabos, aufgedeckt im KURIER: Danke Herr Dr. Brandstätter!

    http://kurier.at/nachrichten/4486534-rote-raeuberleiter.php

    Rote Räuberleiter
    Norbert Darabos ist beim Polit-Tricksen geübter als beim Soldatenspielen.

    ( KURIER, 27.02.2012, Dr. Helmut Brandstätter )

    Die Abgeordneten des parlamentarischen U-Ausschuss versuchen gerade, Licht ins Dunkel von zahllosen Affären zu bringen. Da bemüht sich der Verteidigungsminister, den nächsten Untersuchungsgegenstand zu schaffen. Norbert Darabos will ohne Ausschreibung einen SP-nahen Verlag mit einem guten Geschäft versorgen.

    Wer sonst könnte eine gute Soldatenzeitung machen, wenn nicht der bewährte Steuerberater Havranek, der im Hauptberuf die Finanzen der SPÖ beaufsichtigt? Seit ein KURIER-Redakteur, der auch Milizoffizier ist, diese Zusammenhänge aufgedeckt hat, wird im Verteidigungsministerium hinter ihm herspioniert. So stellt man sich den Zugang eines demokratischen Politikers zur Pressefreiheit vor.

    Beim Steuerberater Havranek, weithin bekannt als Zeitungsmacher, will sich Darabos einschmeicheln. Immerhin gehört ihm angeblich die Gratiszeitung „heute“, auch wenn das schwer zu glauben ist. Es ist übrigens rätselhaft, wie viel diese Zeitung, die in Wien auf öffentlichen Plätzen aufliegt, bezahlt. Jedenfalls weigern sich die Behörden, dazu Auskunft zu geben. Dafür erhöht die Stadt die Gebühren für die Bürger. Minister Darabos hingegen verteilt unser Steuergeld. [Ende]

  5. Otto (kein Partner)
    29. Februar 2012 07:37

    Das einzige was im Bankensektor tatsächlich gut funktioniert, ist das Erfinden von Ausreden. Weltweit. Die Wirtschaftslage, die Politik, die Konkurrenz und sogar die eigenen Kunden müssen für ihre Misserfolge herhalten!
    Schon seit Jahren baut eine Bank nach der anderen nicht nur in Österreich am laufenden Band Scheiße und dann Pöbeln ihre Vertreter auch noch herum, wenn sie gerettet wurden und fette Prämien eingestrichen haben.
    Das schlimmste an der Sache ist, dass man als arbeitstätiger Endkunde überhaupt keine Entscheidungsmöglichkeiten hat! Wenn ich zB den ORF mit seinem grottenschlechten Programm nicht weiter subventionieren möchte, dann meld ich meinen Fernseher ab und zahl einfach keine GIS mehr, aber bei den Banken geht das so nicht.
    Ich würde mir halt eine Bank wünschen, die vielleicht nicht mit Mrd. herumjongliert, doch dafür redlich die Konten ihrer Kunden führt. Eine Bank, die nicht über hundert Mal das ihre zur Verfügung stehende Geld verborgt. Und eine, die nicht nur aufs nächste Quartal, sondern auch längerfristig in Zukunft schaut, so wie die meisten ihrer Kunden auch. Dafür würd ich dann auch gern Kontoführungsgebühren zahlen!
    Aber so ist die performance, die unsere Banken an den Tag legen nicht einen cent der Gebühren der Kunden wert!

    • ja (kein Partner)
      29. Februar 2012 20:51

      @ otto
      ich bin mit keiner bank verbandelt, aber ich bitte sie, nicht alle über einen kamm zu scheren. da gibt es z.b. die oberbank und die bks -übrigens alle in westösterreich - die äußerst seriös arbeiten und vertrauensvoll sind. lediglich die ost- und südösterreichischen banken haben probleme. was sagt das aus? je näher zu wien, desto korrumpierter sind diese banken und deren akteure. wien ist anders, dort ist das zentrum des sumpfes, an der spitze unser bürgermeister und seine gesamte verwandte siebschaft.
      so gesehen sind eigentlich die banken in relation zu den vorgenannten harmlos.

    • Otto (kein Partner)
      01. März 2012 12:37

      Was sagen Sie zu Schelmhammer & Schattera?

    • Otto (kein Partner)
  6. aw70 (kein Partner)
    28. Februar 2012 23:22

    Nüchtern betrachtet ist diese "Bankenrettung" doch ein Unfug. Wenn eine Bank dermassen hinüber ist, geht sie im derzeitigen Umfeld (wo die Ressourcen zur Rettung angeschlagener Banken letztlich mehr als begrenzt sind) so oder so früher oder später in Konkurs. Oder wird geschluckt. Oder sonstwie entsorgt. So passiert das halt später, was eher mehr kosten wird, als wenn es jetzt ein Ende mit Schrecken geben würde.

    Dass es jetzt trotzdem doch zu dieser "Bankenrettung" kommt, kann zwei Gründe haben:

    1. Mehr oder weniger kriminelle Inkompetenz, oder wenigstens Konfliktscheu, seitens der Politik. Denkbar, aber in wirtschaftlichen Dingen ist das meiner Meinung nach nicht einmal automatisch gesagt. Denn wenn es ums Geld geht, ist die Bande, die sich heutzutage am Trog drängelt, ja doch meist nur im Halbkoma. Und nicht im Vollkoma, so wie bei den meisten anderen Themen (Bildungspolitik, z.B.).

    2. Oder es gibt noch dermassen viel Mist unter der Oberfläche, dass ein Konkurs der OeVAG wirklich das gesamte System in Österreich mitreissen würde. Das klingt aufs erste selbst im heutigen Umfeld eher weit hergeholt, aber was weiss man als Aussenstehender denn schon wirklich vom "Innenleben" dieser ganzen tollen Banken? Wenn Installateure und Architekten so arbeiten würden wie unsere "Bankenaufsicht", dann würden regelmässig Wohnblocks einstürzen, nur weil jemand eine Klospülung betätigt hat. Gottverdammte Dilettanten, alle miteinander - und in den meisten Fällen null Unrechtsbewusstsein.

    Was mich persönlich an all diesen Dingen am meisten ziemlich verbittert ist, wie sich da im Bankwesen (und auch in der Politik) eine Generation ohne jedes Mass und ohne jede Hemmung die Taschen voll geräumt hat. Und dafür aber als Dank einen Scherbenhaufen hinterlässt...

  7. schreyvogel
    28. Februar 2012 21:50

    Aus NZZ/AWP, zur ÖVAG-Rettung:
    "Das Rettungspaket sieht zunächst einen Kapitalschnitt um 70 Prozent vor. Das bedeutet zugleich, dass Österreich auf eine 2009 gewährte Nothilfe von einer Milliarde Euro 700 Millionen Euro abschreiben muss. An dem Kapitalschnitt machen auch alle Aktionäre mit. An der anschliessenden Rekapitalisierung - eine Kapitalerhöhung über 480 Millionen Euro - beteiligt sich die Republik mit 250 Millionen Euro. Auf die regionalen Volksbanken als bisherigen Haupteigentümern entfällt der Rest. Sie sollen auch weiter grösster Eigentümer bleiben. Zudem wurden neue Staatsgarantien vereinbart."

    An dieser Bankenrettung wird Österreich bestimmt keinen Cent verdienen, auch wenn diese Kosten auf alle Banken umgelegt werden, denn letztlich landen sie ja doch in den Preisen.

  8. Lawrence (kein Partner)
    28. Februar 2012 21:47

    In Ahnlung an Terbuan:

    Ich habe mir heute schon ganzen Tag gedacht:

    "Volksbank mit V wie VERSTAATLICHT!"

    Werden unsere Adler ab jetzt mit SPOe-Logo springen muessen? Hoffentlich nicht, sonst werden wohl kaum mehr Weiten zu erzielen sein.

  9. cmh (kein Partner)
    28. Februar 2012 20:59

    Wo ist denn das Problem? Wir haben ja einen Geldscheißer. Mehrere sogar!

    Und die werden uns mit ihrem Geld noch solange zuscheißen, bis wir nicht mehr wissen, wie man das ganze wertlose Papier wegräumen soll.

    Wenn man aus dem ganzen nur eine Lehre ziehen kann dann die: Die Brüder haben alle miteinander so keine Ahnung. Am allerwenigsten die, die am lautesten Spekulanten schreien.

    Aber keine Ahnung zu haben ist nichts besonderes. Wer hat sonst noch keine Ahnung?

    Die Klimatologen, die Tourismusexperten, die Regierungen, die Banker, die Mediatoren .....

  10. Roland Wagner
    28. Februar 2012 18:53

    Es tut mir leid, aber die Liste der Verfehlungen der ÖVAG Vorstände ist ellenlang. Beinahe so lange, wie die Liste der Verfehlungen und Versäumnisse der Politik bei der Kontrolle der ÖVAG, vor allem bei der Kontrolle seit die ÖVAG mit Steuergeld ausgestattet wurde, keine Zinsen bezahlt, keine Rückzahlung tätigt und dennoch so tut als ob nichts wäre.

    Als im Kurier vor über einem Jahr eine Serie über die Missstände begann, waren die Kontrollore längst nicht so träge. Zuerst ist die eigene Wirtschaftredaktion auf die Aufdecker losgegangen, dann der Eigentümer auf den Herausgeber und schlußendlich hat die Politik so lange interveniert, bis die Volksbankserie eingestellt wurde.

    Das österreichische Ergebnis: der ÖVAG Vorstand hat die Möglichkeit bekommen, in einem Interview zu erklären, dass alles Bestens sei. Knapp ein Jahr später zahlt der Steuerzahler die Zeche in hundertfacher Millionenhöhe.

    Die Aufdecker hatten zweifelhafte Geschäftsfälle mit einer Schadenssumme von zumindest EUR 500 Mio. für Recherche und Bericht.

    http://derstandard.at/1292462137721/Europolis-ging-offenbar-nicht-an-Bestbieter
    http://kurier.at/nachrichten/4481285-mitteilung.php (der Bericht ist natürlich gelöscht) sowie weitere verfolgenswerte Nachrichten.

    Ach ja, sogar der Sberbank war beim jüngsten Verkauf der VBI (Volksbank International) die Rumänientocher zu heiß, weswegen sie aus dem Paket genommen wurde, was eigentlich alles sagt, da können noch so viele gerichtlich angeordnete Löschungen auf Webseiten erfolgen.

    • Roland Wagner
      28. Februar 2012 19:26

      Ein kurzer Nachschlag. Als ob die heimischen Politiker über alle Parteigrenzen hinweg nicht ohnehin mehr als genug Unsinn verzapfen würden, so haben sie sich - sowohl die Regierung als auch die versammelte Opposition - namhafte Proponenten heute erdreistet, vollmundig zu verkünden, jetzt sei aber wirklich das Ende der Bankenhilfe erreicht. Es sei zwar schmerzlich, in Zeiten des Sparpaketes und der Konsolidierung und bla bla bal. Aber jetzt wären die Banken gerettet.

      Woher wollen die Damen und Herren das wissen? Und seit wann genau?

      Keine drei Stunden später vermeldet der Standard online, dass die Hypo und die Kommunalkredit nochmals an die Steuergeldkrippe traben werden; am Finanzplatz Wien verdichten sich die Gerüchte, dass das Giebelkreuz ziemlich morsch sein soll, was RI Chef Rothensteiner die Frühpension bringen und dem Steuerzahler nochmals ordentlich Geld für die Bankenrettung kosten dürfte. Aber dann sind wirklich alle Banken gerettet. Ach ja, Rothensteiner war Aufsichtsrat in der ÖVAG, an der RI knapp 6 Prozent hält.

      Und wenn wir dann alle Banken mit Steuergeld gerettet haben, bekommt man als einfacher Steuerzahler und Bankenbesitzer keine temporäre Aufstockung des Überziehungsrahmens ohne 200Prozentige Besicherung und prohibitiven Zinssätzen.

      Mit den Steuergeldern muss zwangsläufig zeitgleich die Wirtschaftskorruptionsstaatsanwaltschaft in die zu rettenden Banken geschickt werden. So viel Geld kann bei den österreichischen Wirtschaftsrahmendaten nur durch Misswirtschaft, Korruption und / oder Unfähigkeit verzockt werden.

      Und dafür sollte es generalpräventive Strafen geben; im Fußball hat ein Vereinsvorstand des SK Sturm als ahnungsloser Mittäter von Hannes Kartnig zumindest 1,6 Mio. Geldstrafe ausgefasst. Was müßten da erst Aufsichtsräte und Vorstände bekommen, die das Desaster in den Banken verursacht haben?

      Nicht die Politik muss wie von den oben genannten Politikern gefordert die Banken kontrollieren, wir müssen diese Politiker kontrollieren. Sonst ist das letzte Geld weg.

    • Lawrence (kein Partner)
      28. Februar 2012 21:35

      @ R. Wagner:
      Sie fordern demnach die gleiche (oder aehnliche) Strafe fuer jemanden (SK Sturm Vorstand), der Steuer hinterzogen mit jemanden, der schlechtes Management betrieben hat (Bankmanager). Ist das nicht etwas platt? Bei Ihrem Gerechtigkeitssinn muessten wohl viele Menschen hinter Gittern gesperrt werden, zumindest alle, die jemals mit einer Firma in den Konkurs gegangen sind.

      Des Weiteren:
      Rothensteiner sitzt nicht im Aufsichtsrat der OeVAG. Rothensteiner ist des weiteren GenDir der RZB und nicht der RI, jetzt eigentlich RBI.

    • Roland Wagner
      28. Februar 2012 21:57

      Ja, weil die Vorgänge in der ÖVAG eine strafrechtliche Relevanz haben - noch gilt die Unschuldsvermutung. Oder glauben Sie wirklich, dass ein Spitzeninstitut eines hochaktiven Sektors nur wegen Pech in die Schieflage kommt?So oder so. Und wenn das Flaschen sind, die in die Vorstandsetage berufen werden, gibt es ja auch Aufsichtsräte, die für ihre Entscheidungen haften.

      ad rothensteiner:
      http://www.derboersianer.com/includes/print.html?tx_wcprintview_pi1%5Bmode%5D=xmlnews&tx_wcprintview_pi1%5Buid%5D=125799

    • Lawrence (kein Partner)
      28. Februar 2012 22:27

      Es stimmt, dass viele Vorstaende durch den Aufsichtsrat - sagen wir mal - ungluecklich besetzt werden. Vor allem bei diesem Geschwuer von OeVAG, Kommunalkredit, Investkredit und Co. Und im Aufsichtsrat sitzen oft honore Herren, die wirklich nicht nahe am "Business"sind. Das ist ein Problem, keine Frage. Nur muessen wir aufpassen, dass diese gewisse "Unfaehigkeit"nicht mit einem Straftatbestand wie Steuerhinterziehung gleichgesetzt wird. Sollte ein anderer Straftatbestand erfuellt sein - dann fordere ich auch eine Bestrafung!

      Das ist etwa der Grund, warum ich mich als von der OeVP abgewendeter Stammwaehler mit der FPOe schwertue: die redet sofort wieder von "Casinomentalitaet" (laut ORF) und zeigt dadurch, wie wenig diese Partei von Wirtschaft eine Ahnung hat.

      ad Rothensteiner (aber vielleicht ist das nie upgedated worden und Sie haben recht):
      http://www.volksbank.com/konzern/management/aufsichtsrat

    • Roland Wagner
      29. Februar 2012 06:54

      Rothensteiner ist schlimmer. Seit die ÖVAG Krise ausgebrochen ist, hat Raiffeisen das Aufsichtsmandat nicht wahrgenommen. Er hat es mit Jahreswechsel 2010 zurückgelegt und wurde nicht nachbesetzt. Alles unglaubliche Vorgänge.

    • Lawrence (kein Partner)
      29. Februar 2012 19:01

      Vielen Dank fuer die Aufklaerung. Wirklich interessant. Ansich auch ein Wahnsinn, wenn man ein Aufsichtsmandat (es muss ja nicht gleich Aufsichtsrat sein), fuer welches man bestellt ist, nicht wahrnimmt.

    • Roland Wagner
      29. Februar 2012 19:18

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Vorgehensweise zufällig ist. Wird wohl mit Haftungsfragen und dergleichen zusammenhängen.

  11. contra
    28. Februar 2012 18:12

    Was kommt nach Griechenland?

    Richtig: Portugal!

    http://orf.at/#/stories/2107428/

    Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Pinke, Pinke.......................?

  12. Josef Maierhofer
    28. Februar 2012 13:18

    Zwei Milliarden für die Griechenlandrettung, ungefähr 1 Milliarde für die Mitgliedschaft im edlen EU-Club, 1 Milliarde für die Bankenrettung , .... usw., usf.

    Das hat uns eine wahnwitzig verantwortungslose Politik innerhalb von 40 Jahren eingebrockt und krönt das Zesrtörungswerk mit all diesen 'Paketen'.

    • brechstange
      28. Februar 2012 23:14

      bald 2,2 Mrd. für den ESM Bareinzahlung und Haftung bis 22 Mrd. oder vielleicht doch mehr, immerhin verlangt die Lagarde eine Aufstockung auf 2 Billionen. Das wäre dann 8,8 Mrd. + 88 Mrd. Euro Haftung.

  13. brechstange
    28. Februar 2012 09:22

    Spricht nicht für die Banker sich in Abhängigkeit der Politiker gebracht zu haben.
    Genauso spricht es nicht für die Politiker sich in Abhängigkeit der Finanzwirtschaft gebracht zu haben durch ihre Wählerbestechungspolitik.

    Es wird Zeit für NEUES Personal in Politik und Bank. Die "korrupten" Verflechtungen zwischen Bank und Politik wird man sonst nicht mehr in den Griff bekommen.

    P.S. Übrigens haben in diesem Monat 20 TopBanker weltweit aus persönlichen Gründen ihren Job aufgekündet. Kann es sein, dass die Ratten von Bord gehen?

  14. herakles
    28. Februar 2012 08:21

    Geschichtsaufarbeitung :
    Gab es da nicht seinerzeit einen gewissen Hrn. Pinkl, der innerhalb kürzester
    Zeit die Investkredit und die Kommunalkredit ungeprüft (!) gekauft hat !?
    Bei diesen beiden Instituten haben daraufhin die Sektkorken geknallt !
    Aus gutem Grund !!
    Für derart professionelle Handlungen muss es es doch in der Schublade des HBP noch einen Orden geben ?

    • brechstange
      28. Februar 2012 09:15

      Ja, der Herr Pinkl ist ganz was besonderes, der wurde ja dann ob seines Erfolgs zum Vorstand der HAA gekürt, wo er dann den Platz früher räumen musste mit einer Patzenabfindung. So bringt man diese Leute zum Schweigen.

      Wo sind eigentlich die Mutigen und Unbestechlichen? Die wurden wahrscheinlich medial abgemurkst.

  15. ambrosius
    28. Februar 2012 06:59

    Überall. allüberall liegt der Denkfehler darin, daß man eine " freie Marktwirtschaft" und durch Konkurrenz niedrig gehaltene Preise fordert, ohne das unverzichtbare Korrigans, nämlich den Konkurs für die Gescheiterten.
    Das gilt für Griechenland ebenso wie für Bawag, Volksbank, Landeshypos etc..

    Marktwirtschaft ( eigentlich: jede Wirtschaft) ohne Konkurs ist wie Leben ohne Tod:
    Evolution und Fortschritt werden verhindert, Fehlentwicklungen verewigt.

    Auch das Argument mit den Arbeitsplätzen ist ein hirnrissiger Trugschluß. Wenn sich neue, von unten nachwachsende Betriebe frei entwickeln könnten hätten selbst Schulabbrecher und andere sog. Minderqualifizierte keine Arbeitsplatzprobleme,wenn sie denn nur arbeiten wollten.

  16. schreyvogel
    28. Februar 2012 00:04

    Wie oft haben sich unsere Politiker schon im Namen Österreichs öffentlich entschuldigt. Wie wäre es, wenn sich die Claudia Schmied einmal im eigenem Namen für die Volksbankenpleite entschuldigt? Wie lange will sie mit der Verdrängung noch fortfahren?

  17. Xymmachos
    27. Februar 2012 23:47

    Ja, wenn's halt nur die BAWAG und die Z noch gäbe! Dann wäre nämlich so etwas - daß der Rest der Branche für den Kollaps eines Institutes zur Kasse gebeten wird - nicht möglich. Aber mangels roter Banken kann man ja... Was schert uns schließlich das österreichische Bankwesen als solches.
    Und die arme überforderte Frau Fekter macht da mit...
    Und die (via Kommunalkredit) Totengräberin der ÖVAG namens Claudia Schmid sitzt, von der roten Staatsanwaltschaft natürlich völlig unbehelligt, in der Regierung und sagt wahrscheinlich auf Anfragen: "ÖVAG? Nie gehört!"
    => DIFFICILE SATIRAM NON SCRIBERE

  18. Undine
    27. Februar 2012 23:42

    Seit dem Zusammenbruch von "Lehman Brother's" vor etwa 3 1/2 Jahren hören wir nahezu Tag für Tag von Banken und Staaten, die pleite gehen ---und gerettet werden müssen! Wir retten und retten und retten---es ist uns schon zur Gewohnheit geworden. Wie viele Banken und ganze Staaten wollen denn noch gerettet werden? Hört denn das nie auf??????

    • brechstange
      28. Februar 2012 09:18

      Liebe Undine,
      Sie verstehen das falsch, die sind ja alle so edel und retten mit diesen edelmütigen Rettungsaktionen uns, das dumme Volk. Dafür sind wir auch noch undankbar. ;-))

    • Undine
      28. Februar 2012 09:19

      Da obiger Kommentar "in der Hitze des Gefechts" zu später Stunde versehentlich beim Thema "Schulschwänzen" gelandet ist und @Steuerzahler einen Hinweis auf ein ausgezeichnete Video gegeben hat, möchte ich "Steuerzahlers" Beitrag hier hereinkopieren:

      Richard Sulik attackiert den Präsidenten des Europaparlaments Martin Schulz:

      http://www.youtube.com/watch?v=7FimSxjq2W0&feature=player_embedded

      Wollen wir die ganze Welt retten ………?

      Eva 28. Februar 2012 09:04
      @Steuerzahler

      Danke für den Link! Wer dieses Video gesehen hat, muß vor Neid erblassen!

      Richard Sulik attackiert den Präsidenten des Europaparlaments Martin Schulz--und schlägt sich grandios! Kann sich jemand einen österreichischen Politiker vorstellen, der diese Courage aufbrächte? Ist die Frage erlaubt: Gehört etwa Martin Schulz dem auserwählten Volk an?

  19. libertus
    27. Februar 2012 22:50

    Nun verlieren die politischen Agitatoren mehr und mehr die HAA als singuläres Schreckensbeispiel für Bankenmißwirtschaft, denn wie sich nach und nach herausstellt, gibt es in diesem Land mehrere "Leichenbanken" im Keller (Kommunalkredit, Volksbank.......?), die durch Verstaatlichung gerettet werden müssen und wo bereits konkrete Milliardenverluste schlagend wurden - nicht nur Haftungen!

    Nur werden diese Pleiten kurz als Randnotiz wahrgenommen, weil Hauptfiguren sogar noch in der Soziregierung sitzen und dem Steuerzahler für ihr Versagen auch noch schamlos in die Tasche greifen dürfen.

    Wie sagte schon Fiedler: "Die gesamte Politlandschaft ist bereits verludert" und die Dummen sind wieder einmal wir alle, ohne zu wissen, wen man bei Wahlen 2013 noch Vertrauen schenken kann!

    • Undine
      28. Februar 2012 09:39

      @libertus

      "Nun verlieren die politischen Agitatoren mehr und mehr die HAA als singuläres Schreckensbeispiel für Bankenmißwirtschaft, ..."

      Wie wir immer wieder hören müssen: Man darf nicht aufrechnen (z. B. Nazi-Verbrechen gegen Verbrechen des Kommunismus!).

      Ebenso wenig darf man offensichtlich bei den Pleite-Banken "aufrechnen", wer denn wohl die größere Pleite herbeigeführt hat! Einzig die HAA darf als "Schreckensbeispiel" dienen, denn damit kann man dem Jörg Haider posthum immer noch am Zeug flicken! Da man bei all den anderen Pleite-Banken SOZIS beschuldigen müßte, hält man sich an die eiserne ORF-Regel: Stillhalten und Durchtauchen und nur auf den ausgewählten "Sündenbock" die Steine werfen!

  20. terbuan
    27. Februar 2012 21:17

    Gestern, bei der Übertragung Skiflug-WM aus Norwegen dachte ich mir schon, was ist das für eine blöde Werbung "Volksbank mit V wie Flügel!"
    Heute ist sie eine Bank mit B wie Pleite!
    Und was wird die Frau Fekter sagen zum ersten österreichischen Bankdominostein nach der BAWAG: "Wir haben alles im Griff, kein Problem".
    Alles was die Regierung im Griff hat, ist der Griff in die Taschen der Steuerzahler!

    • Cotopaxi
      27. Februar 2012 21:39

      Und die Fekter wird uns auch noch vollmundig erklären, dass der österreichische Staat auch noch ein Geschäft mit dieser Bankrettung macht.

      Mir ist die Marienverehrung für Fekter, die auch hierorts im Blog manchmal aufblitzt, ein Rätsel.

    • diko
      28. Februar 2012 05:50

      ......das ist fein beobachtet und ganz trefflich formuliert!

    • simplicissimus




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