Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Fußnote 261: Die Gleichen und die Gleicheren

Griechenland hat 500.000 Beamte zu viel.

Der ORF rätselt in der „Zeit im Bild“, was mit diesen 500.000 geschehen soll: Hinauswerfen? Der Staatssender kommt aber sofort zur Antwort: „Eine Firma kann das tun, ein Staat nicht.“ Na klar, wäre ja noch schöner, wenn man am Rande des Staatsbankrotts unbeschäftigte Beamte abbauen könnte. Im ORF müssen wir Steuerzahler ja auch für jede Menge an überflüssigen Büroleitern, Abteilungsleiter und ähnlichen weißen Elefanten zahlen. Wer einmal vom Staat (oder einem Staatssender) lebt, der hat nach ORF-Philosophie für sein Leben lang ausgesorgt zu haben. Die anderen sollen bluten; die können ruhig arbeitslos werden, wenn's der Firma schlecht geht; die sollen als Jugendliche Null Job-Chance haben; die sollen immer höhere Steuern zahlen müssen. Auch für die überflüssigen griechischen Beamten. Es gibt eben immer Gleiche und Gleichere.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2012 00:35

    Die Gleichen und die Gleicheren, und die ORF-Mitarbeiter, die sind doppelt so gleich:

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/528329/ORFGehaelter-fast-doppelt-so-hoch-wie-Branchenschnitt -
    Die insgesamt 16 Direktoren kassieren jährlich je 253.400 Euro brutto. ORF-Angestellte verdienten im Schnitt 74.500 Euro - fast doppelt so viel wie in der Branche üblich.

    Doppeltes Gehalt wie in der Branche üblich. Man kann sich ungefähr ausrechnen, was sogenannte "Starjournalisten" wie Armin Wolf oder die Dittlbachers verdienen. Ich schätze, ein knappes Präsidentengehalt.

    Bei 3666 Mitarbeitern multipliziert mit 74.500 Euro Durchschnittsgehalt(!!!) ergibt 273.1 Millionen Euro. Ist ja egal, der Steueresel streckt sich gerne:

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/522307/Rotschwarzer-ORFDeal
    In wichtigen Punkten hat sich die SPÖ – z.B. mit einer 160-Millionen-Euro-Spritze bis 2013 für den ORF – durchgesetzt.

    Ich würde dem ORF keinen Cent mehr geben. Bei einer Pleite müßten sich Wolf und Co an den Insolvenz-Entgelts-Fonds wenden. Der zahlt aber nicht viel. Der ORF ist eine weitere fette Kuh die zu schlachten ist. Das eine Ärgernis ist das neokommunistische Programm, das andere Ärgernis die hohen Kosten.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2012 23:01

    Jetzt übertreibe ich einmal krass:

    In Griechenland gibt es bei ca. 10 Mill. Einwohnern fast eine Million Staatsbeamte, mit den Angehörigen lebt also gut jeder Vierte vom Staat, der praktisch pleite ist.
    Dazu kommen noch die Pensionisten (vielfach über 100 Jahre alt) und deren Angehörige.

    Da fragt man sich aber schon, was haben diese Leute bisher gemacht außer nebenbei schwarz gearbeitet und den griechischen Wein getrunken?

    Dies alles hat unsere fröhliche Europäische Union geduldet und gefördert.
    Und weil es jetzt heißt "Schluß mit Lustig", werden die Zahler verhöhnt und verspottet und ihre Fahnen verbrannt.
    Und zum Drüberstreuen gibt es noch unbedarfte Leute in diesem Land, die ihre Mitbürger auffordern: "Helft doch den armen Griechen und macht Urlaub in diesem schönen Land!"

    Ich fühle mich nicht nur im falschen Film sondern auch im falschen Kino!

  3. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2012 23:34

    Als dieser Satz fiel, konnte ich durchaus Verständnis aufbringen, wenn jemand den Fernseher durch Sonne, Mond und Sterne gehaut hätte. Alleine die Selbstverständlichkeit, mit der dieser Satz en passant ins Wohnzimmer flog, demonstrierte die totale Abgehobenheit unserer Eliten. aber es geschah nichts.

    Es ist unglaublich, welche Frechheiten sich die schmarotzende Klasse - und in ihrer ausführenden Form, die Lakaien am Küniglberg - gegenüber der geknechteten Bevölkerung sich zu leisten getraut. Da muß man sich schon sehr sicher sein, daß diese nicht aufmuckt. Diese ist offenbar durch die ständig auf sie niederprasselnde Gehirnwäsche schon so sehr auf den Boden gedrückt , daß selbst offene Demütigungen keinen Widerstand mehr erregen. Wie das sich Konsolidierungspaket nennende Enteignungsprogramm, das die Reihe der Belastungen der 2 Mio. Nettozahler in diesem Land konsequent fortsetzt, keinen Widerspruch bis auf die wenigen letzten Wackren hervorruft.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2012 00:37

    Dass noch keiner auf die Idee gekommen ist deren Abgeordnete zu reduzieren,
    immerhin sind 300 an der Zahl - bei 10,7 Mio Einwohner - deutlich überhöht. Hätten die griech. Politiker nur ein Fünkchen Anstand und Respekt vor ihrem Volk, dann müßten mind. 30 % freiwillig den Hut nehmen, wenigstens um ein Zeichen zu setzen, und schließlich täte der Staatskassa jeder Euro gut.

    Schmarotzer und Parasiten kümmern sich leider nicht um ihren Wirt in gebührlicher Form!

  5. Ausgezeichneter KommentatorHaargenau
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Februar 2012 09:45

    Besonders interessant ist es ja, dass der griechische Staat, trotz der überbordenden Anzahl an Beamten, nicht in der Lage ist eine effektive Verwaltung zu schaffen. Bestes Beispiel dafür ist, dass Griechenland nicht in der Lage ist, Steuern einzuheben und die Steuergesetze zu überwachen. Die Schattenwirtschaft wird dort auf 40% des BIP geschätzt.
    Vielleicht sollte man einfach nur einen Teil dieser Beamtenlegionen dazu zwingen dafür zu Sorgen, dass die Gesetze in Griechenland auch eingehalten werden. Es müsste doch möglich sein, mit einem Heer von Beamten die Schattenwirtschaft in den Griff zu bekommen... Dann müsste das restliche Europa auch nicht im Halbjahresrhythmus gutes Geld in Milliardenhöhe in diesen maroden Staat pumpen...

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2012 23:37

    Egal ob in Griechenland oder Österreich: Selbstverständlich wähnt man sich im geschützten Bereich und auf Kosten des Steuer- bzw. Zwangsgebührenzahlers im Paradies auf Lebenszeit.
    Deshalb sind diese Jobs auch so begehrt und werden nurmehr untereinander - quasi innerhalb "des Clans" vergeben.

    Wo kommen wir denn da hin, wenn jemand diese Idylle zerstören möchte?
    Österreich gerät jetzt weiter ins Visier der Ratingagenturen und damit könnte auch bei uns endlich Schluß mit Lustig sein.

    Nachtigall, ick hör Dir trapsen!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2012 22:50

    Da müssen die im ORF aber noch Geschichte lernen, vielleicht könnte das der Dittelbacher übernehmen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Februar 2012 09:12

    Die Depperten und die Depperteren.

    Nix gleich, aber in der Folge haben alle gleich nix!

    Via ORF leiden wir alle an den Folgen Kreiskyscher Kuschelpädagogik. Denn wenn jemand als Depperter auf die Welt kommt, dann wird er nix - aber wenn er in unserem Schulsystem depperter gemacht wird, als er geboren werden kann, dann wird er in staatlichen Stellen zum vielbeneideten Gleicheren.

    Dass die ORFler depperter sind als alle anderen kann man daraus ersehen, dass sie sich nicht zu blöde sind, ohne eigene geistige Beimengungen die Wahrheit auszusprechen:

    Die die in den staatlichen Stellen inklusive ORF überflüssigerweise Angestellten wären in der Privatwirtschaft auch überflüssig und müssen daher so und so von allen erhalten werden.

    Man könnte die Wände hochgehen!


alle Kommentare

  1. Charlee (kein Partner)
    06. Februar 2015 09:57

    extra http://carinsurance5quotes.com injury did http://viagraqw.com minds wrong http://cheapcarinsuranceon.click great auto still convince http://autoinsurance4.me business shed http://cialisonline.club levels how effective http://cialiswx.net long-lasting solution

  2. Louis (kein Partner)
  3. Muris (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:34

    I was really confused, and this answered all my qutinsoes.

  4. Lokesh (kein Partner)
    20. Januar 2015 07:49

    Wow, fantastic blog laouyt! How long have you been blogging for? you made blogging look easy. The overall look of your site is magnificent, let alone the content!. Thanks For Your article about Jetzt erhc3a4ltlich: Adobe Photoshop Touch | TechnikObst .

  5. Specht (kein Partner)
    15. Februar 2012 15:33

    @ Patriot Kann schon sein, dass es zu hohe Gehälter im ORF gibt, ganz bestimmt aber sind die vielen kleinen angestellten Reporter nicht dabei. Auch wenn sie überdurchschnittlich auf Trab sind. Daher stimmt ihre Rechnung mit den 74.500 Euronen nicht ganz.

  6. Susanna (kein Partner)
    15. Februar 2012 10:43

    Ich möchte allen, die über "die Griechen" den Stab brechen, zu bedenken geben, dass wir, "die Österreicher", nicht viel besser dastehen.

    Eine der Ursachen der Misere besteht wohl darin, dass viele wohlmeinende Wähler sich darauf verlassen haben, dass alle Vorhaben und Pläne der Parteien gleichwertig und von Experten erarbeitet sind; man brauche sich nur etwas auszusuchen. Dass die Politiker, die über uns herrschen, ganz bewusst immer wieder unfinanzierbare Projekte zur Wahl gestellt haben, haben viele Wähler nicht bemerkt. Ich erinnere mich an eine meiner liebsten Tanten, die ein herzensguter Mensch war und in den 70er Jahren gerne geschwärmt hat "Schaut nur, was der gute Bruno wieder für uns macht!". Sie hat es ernst gemeint, für die Finanzierung hat sie sich nicht als zuständig betrachtet und somit auch nicht darüber nachgedacht.

    Die Katastrophe wird zusätzlich dadurch befördert, dass Personen, die keine Steuern zahlen, genauso wahlberechtigt sind, wie alle die, die die Luftschlösser finanzieren müssen. Im Ergebnis reden sich die einen auf die anderen aus, nämlich die Wähler: "Ich kann nichts dafür, die da oben haben mich nicht ausreichend informiert" und die Politiker: "Ich kann nichts dafür, das Volk hat entschieden!"
    Aus subjektiver Sicht haben beide Gruppen recht...

    Ich will nicht behaupten, dass ich die Lösung weiß, aber das Problem erscheint mir nicht rätselhaft, sondern durchaus beschreibbar zu sein.

  7. Torres (kein Partner)
    15. Februar 2012 09:33

    Nicht, dass ich gegen den Abbau von überflüssigem Personal wäre (Beamte oder andere); das Problem ist aber etwas komplexer. Was geschieht denn mit den entlassenen Beamten (noch dazu in dieser Menge)? Dass sie - noch dazu in Griechenland! - bald oder überhaupt einen anderen Job finden, ist ja undenkbar. Also vergrößern sie das Arbeitslosenheer, für das der Staat ja wieder Milliarden als Arbeitslosengeld bzw. Sozialhilfe ausgeben muss, d.h. mit dem Wegfall der Gehälter von so und sovielen Beamten ist ja keineswegs die Ersparnis derselben Geldsumme verbunden, noch dazu ohne Gegenleistung (irgend eine Leistung werden die Beamten ja doch wohl erbracht haben). Ich habe ja auch keine Lösung, ich will nur aufzeigen, dass das Problem nicht so einfach zu handhaben ist.

    • cmh (kein Partner)
      15. Februar 2012 10:05

      Da kann ich helfen:

      Keynes hat sich gedacht - und die Regierung des österreichischen Ständestaates hat das auch gemacht - dass man Arbeitslosen eine manuelle Arbeit gibt.

      So wurden in ÖSterreich z.b. mit der damaligen Völkerbundanleihe Kraftwerke, Straßen u.a. mit der eigenen Hände Arbeit geschaffen. Jedesmal, wenn ich über die Höhenstraße auf den Kahlenberg fahre, denke ich an Seipel. Die Pflasterung ist schön und einzigartig.

      Bei den gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften wurden die Häuser ebenfalls mit eigenen Händen gebaut und nach Fertigstellung unter den Genossen verlost.

      Heute herrscht nur noch die Vorstellung, man schüttet Geld über Leute und schon setzt der Wirtschaftskreislauf oder die Bildung ein.

      Wollen müsste man schon auch selber. Aber auch das muss einem heute ja schon gesagt werden.

    • Torres (kein Partner)
      15. Februar 2012 11:10

      @cmh
      Der große Unterschied ist der, dass heute sowohl Österreich als auch Griechenland demokratische Länder sind, wo es keinen Ständestaat (oder Ähnliches) geben kann; daher sind derartige Lösungen heutzutage völlig auszuschließen. Ganz abgesehen davon: wenn es derart viel notwendige "manuelle Arbeit" gäbe, könnten die Arbeitslosen auch sofort eine bezahlte Tätigkeit erhalten. Nur - diese (eher unqualifizierte) Arbeit gibt es leider nicht, weder bei uns noch in Griechenland. Deswegen sind die meisten Arbeitslosen (auch bei uns) eben Menschen mit geringer Ausbildung.

    • cmh (kein Partner)
      15. Februar 2012 12:09

      Der Ständestaat war eine Spitze gegen seine Verächter.

      Man hätte aber genausogut Großbritannien nehmen können, oder horribile dictu das Reich.

      Das war aber nicht der Punkt.

      Denn in nicht allzu ferner Zukunft z.B. nach einem Reduktionsprogramm der AUA oder wie nach dem Platzen der dot.com Blase werden genug hochausgebildete Arbeitslose herumlaufen. Es werden aber viele ihre Lohnvorstellungen nicht elastisch halten sondern eben lieber ihr bisheriges Entgelt vom AMS abholen. Es wird aber keiner von denen eine Bedarfsfluglinie mit einem intelligenten Konzept aufmachen oder als Physik- und Meteorolielehrer gegen weniger werken.

      Nicht dass ich es jemandem wünschen möchte. Aber dass überzählige Politikwissenschaftsstudentinnen als Klomann jobben werden ist doch nicht deshalb auszuschließen, weil sie zu hoch dafür qualifiziert wären, sondern weil diese Damen und Herrn strukturell nichtkloputzfähig sind.

      Und nocheinmal: die Arbeit, die zu erledigen wäre muss man schon auch selber sehen können.

      Wie war das denn mit dem Greisslersterben. Keiner von uns wollte mehr diese Arbeit machen. Nach dem Greisslersterben waren dann die Leute entweder studiert und im Großeinkauf oder an der Registrierkasse und im Regaldienst. Die Greissler waren tot und die Supermärkte boomten.

      Bis dann die Türken u.a. kamen. kleine Greisslerläden mit beschränktem Programm aufmachten und "Süpermarket" drüberschrieben.

      Für den Erfolg des keynesschen Ansatzes sind eben auch gewisse Voraussetzungen bei den Arbeitnehmern, nämlich Arbeitswille, vorauszusetzen.

    • Heri (kein Partner)
      15. Februar 2012 12:18

      @Torres,

      ja fein, es gibt dann mehr Arbeitslose, nur kommen die der Allgemeinheit viel billiger als wenn sie als Beamte durchgefüttert werden. Die Ersparnis ist mindestens 80%!!

      Und dann bleibt noch die Hoffnung, dass Arbeitslose vielleicht doch eine Firma gründen und zur Wertschöpfung beitragen. Was ja bei Beamten gar nicht der Fall sein kann.

    • Harald (kein Partner)
      15. Februar 2012 18:38

      @Torres

      *******!

  8. cmh (kein Partner)
    15. Februar 2012 09:12

    Die Depperten und die Depperteren.

    Nix gleich, aber in der Folge haben alle gleich nix!

    Via ORF leiden wir alle an den Folgen Kreiskyscher Kuschelpädagogik. Denn wenn jemand als Depperter auf die Welt kommt, dann wird er nix - aber wenn er in unserem Schulsystem depperter gemacht wird, als er geboren werden kann, dann wird er in staatlichen Stellen zum vielbeneideten Gleicheren.

    Dass die ORFler depperter sind als alle anderen kann man daraus ersehen, dass sie sich nicht zu blöde sind, ohne eigene geistige Beimengungen die Wahrheit auszusprechen:

    Die die in den staatlichen Stellen inklusive ORF überflüssigerweise Angestellten wären in der Privatwirtschaft auch überflüssig und müssen daher so und so von allen erhalten werden.

    Man könnte die Wände hochgehen!

  9. HDW
    14. Februar 2012 23:17

    Den Rassismusvorwurf kann ich deshalb nicht zurücknehmen weil sie ihn ja wiederholen: Der (langobardische) Norden als dem Süden, den terroni und meridionali überlegener Gesellschsftskörper!? Das sind eben meiner Ansicht nach die falschen Kategorien und wenn sie jetzt wieder hochkommen läutet auch das eben das Ende der auch von ihnen positiv bewerteten Eusopaidee. Im übrigen habe ich in Mittelitalien Studiert und dort als Selbstständiger fünf Jahre gearbeitet. Ich verfolge die geistig sehr regen Auseinandersetzungen in Italien auch historisch geprägt.

  10. sosheimat (kein Partner)
    14. Februar 2012 23:07

    OT:
    Ein SPÖ-Funktionär droht bei einer schwarz-blauen Koalition in Ö das Parlament inkl. seiner Insassen in die Luft zu sprengen!!!

    http://sosheimat.wordpress.com/2012/02/11/spo-funktionar-demnachst-ein-osterreichischer-breivik/

  11. Censorius
    14. Februar 2012 18:12

    " Nach anfänglichen Erfolgen und beginnendem Wohlstand übernehmen die Schweine immer mehr die Führung und errichten schließlich eine Gewaltherrschaft, die schlimmer ist als jene, die sie abschütteln wollten ". Und wie haben die Schweine sich die Schweine gerechtfertigt : " Alle sind gleich, manche jedoch gleicher ".
    Nicht das was sie meinen ! Sondern aus animal farm von George Orwell !

    Trotzdem oft treffend. Wo ? Na ja ...........

  12. Brigitte Imb
  13. zweiblum
    14. Februar 2012 10:20

    In Griechenland sagt ein Bauer zum anderen:
    "Warum bist du so traurig?"
    "Ich habe meine Ziege ein Jahr trainiert und gestern, als sie fast soweit war, ist sie gestorben!"
    "Was hast du ihr beigebracht?"
    "Mit dem Essen aufhören um Kosten zu sparen!"

  14. Haargenau
    14. Februar 2012 09:45

    Besonders interessant ist es ja, dass der griechische Staat, trotz der überbordenden Anzahl an Beamten, nicht in der Lage ist eine effektive Verwaltung zu schaffen. Bestes Beispiel dafür ist, dass Griechenland nicht in der Lage ist, Steuern einzuheben und die Steuergesetze zu überwachen. Die Schattenwirtschaft wird dort auf 40% des BIP geschätzt.
    Vielleicht sollte man einfach nur einen Teil dieser Beamtenlegionen dazu zwingen dafür zu Sorgen, dass die Gesetze in Griechenland auch eingehalten werden. Es müsste doch möglich sein, mit einem Heer von Beamten die Schattenwirtschaft in den Griff zu bekommen... Dann müsste das restliche Europa auch nicht im Halbjahresrhythmus gutes Geld in Milliardenhöhe in diesen maroden Staat pumpen...

  15. Geheimrat
    14. Februar 2012 09:39

    Von solchen Zuständen träumt der Neugebauer schon sein ganzes Leben!

    8 Millionen Einwohner und 3 Millionen Beamte (mindestens), das hat schon was!

    • GOP
      14. Februar 2012 12:49

      Geheimrat:
      Herr Neugebauer ist ein Auslaufmodell mit Ablaufdatum. Dies wissen bereits seine 10 Stellvertreter, hoffentlich sagt ihm dies auch seine Frau, welcher er immer gehorcht.

  16. Josef Maierhofer
    14. Februar 2012 08:35

    Ich würde sagen nicht Gleiche oder Gleichere, sondern 'Mit'-glieder und 'Ohne'-glieder im 'Mainstream'.

    Nämlich dann noch unterteilt in mit und ohne 'Buch' bei der 'Baddei', bei der Mentalität, beim Gewissen, beim Begründen von Selbstbedienung, beim Glauben des Meinungsdiktates durch den 'Mainstream', beim Glauben an die 'Säulenheiligen', beim Wegschauen, wenn nicht sein kann, was nicht sein darf, beim Terror gegen andere Meinungen, ja, und alles andere, was ich im Moment da nicht hinschreibe, das gehört für mich zu den Gleicheren.

    Wie gefährlich diese Mentalität der Gewissensbetäubung ist, wenn es um Masochismus, Selbstzerstörung, im 'In'-Jargon 'Solidarität' genannt, geht, sehen wir hier bei uns am Schuldenstand, sehen wir hier bei uns daran, wie man die zugehörigen Probleme löst, Beispiel 'Sparpaket', das man eigentlich 'Belastungspaket' nennen müsste. Sparpaket wofür ? Für die eitle Ideologiebefriedigung der 'Baddei' für das (für blöd gehaltene, stimmt ja auch, solange die alle nicht selbst zu denken anfangen) Volk für 40 Jahre Lüge.

    Beamte entlassen ist natürlich für die betroffenen Beamten eine harte Sache. Ich habe da immer wieder gesagt, es wäre ein Pool nötig, aus dem man dann den Bedarf deckt und für die nicht Verwertbaren, die Überqualifizierten, etc. sollte man ganz sicher nicht 'Parteiposten', 'Systemposten' (ohne Bedarf und Anforderung), 'Beschäftigungstherapie', etc. ansagen, sondern eben die in Österreich für alle vorgesehenen AMS-Leistungen, die wir ja alle bezahlen für die Gleichen. Da sind auch Umschulungen, etc. beinhaltet und für Engagierte findet sich trotz großer Flaute am Jobmarkt (auch ein Ergebnis der alles totmachenden Gewerkschaftsaktivitäten) nach hartem Suchen und oft längerer Anstrengung, länger als man plant und will, ganz sicher auch was Adäquates. Flexibilität ist da natürlich schon gefragt. Es schlummern in jedem normal tickenden Menschen immer mehrere Berufe. Mit Faulheit und 'Staatsverantwortung' wird da nichts gehen, denn es wird für den Staat immer enger, immer mehr wird der 'Staat' über Dinge reden müssen, die der 'Staat' 40 Jahre lang ignoriert hat.

    Auch darüber wird er reden müssen, der 'Staat', ob die Österreicher weiter gewillt sind, eigene Milliarden, die wir ja nur auf Kredit bekommen, fremden Interessen, etwa der Erhaltung des feudalen griechischen Beamtenapparates, der Erhaltung der schweren griechischen Korruption, der Erhaltung der 'Solidarität', der Erhaltung der EU-Bürokartie, der Erhaltung des EU-Bonzentums, etc. zuzuschieben und hier die Menschen mit 'Spar'-Belastungspaketen auszulaugen.

    Da bei uns aber im 'Staat' die 'Baddei' regiert, wird das Volk wohl nie dazu gefragt werden, ja es werden auch alle Volksbegehren, wie etwa Verwaltungsreform, EU-Austritt, etc. mit Füßen getreten, benachteiligt, nicht, wie ein Androsch-Begehren, das monatelang im Staatsfunk beworben wird.

    Die verblendeten Befehlsempfänger der 'Baddei' in den Medien und im ORF speziell werden wohl nie Verantwortung für Österreich zu tragen imstande sein, das könnten sie nur, wenn sie privatisiert sind und von dem leben müssten, was sie produzieren und nicht von dem, was die 'Baddei' im Namen des 'Staates' den Bürgern abpresst.

    So bleibt dem Bürger wohl nur noch das Ventil der Wahl, das er hoffentlich nützen wird.

    • Observer
      14. Februar 2012 12:47

      Josef Maierhofer:
      Ich bin froh, dass Sie noch die Gross- und Kleinschreibung anwenden. Sonst hätte ich bei Ihrer ersten Zeile an "Herren und Damen" gedacht. :-)

    • Josef Maierhofer
      14. Februar 2012 18:57

      @ Observer

      Tja ... ... irgendwas muss man ja auch richtig machen ...

  17. Wertkonservativer
    14. Februar 2012 07:05

    Des Rätsels Lösung ?

    Die dem südeuropäischen Menschen eigene Mentalität und Weltanschauung:
    Leben und leben lassen, gerade nur so viel arbeiten, wie für das tägliche Leben notwendig; den Mittag - wegen der Hitze - verschlafen, und dann auch nurmehr soiviel schaffen, dass am Zeit fürs Feiern ist.
    Eine an sich recht sympathische Auffassung vom Leben (auch bei uns nicht ganz unbekannt), doch wundern darf man sich dann nicht, wenns halt dann doch einmal kracht!
    Natürlich gibts dort auch viele hart arbeitende Menschen, aber die können gar nicht so viel schaffen, dass sie die Lässigkeit der anderen aufwiegen könnten!

    Ich liebe alle unsere europäischen Südländer, mag auch die Menschen dort sehr!

    Für mich jedoch ein großes Rätsel, wie die und wir aus dem nun offengelegten Schlamassel herauskommen können!
    Das Motto: "Irgendwie wirds schon gehen", wird da kaum die richtige Medizin sein!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2012 08:17

      ... dass am Abend Zeit ...

    • Undine
      14. Februar 2012 09:10

      @Wertkonservativer

      "Leben und leben lassen, gerade nur so viel arbeiten, wie für das tägliche Leben notwendig; den Mittag - wegen der Hitze - verschlafen, und dann auch nurmehr so viel schaffen, dass am Abend Zeit fürs Feiern ist"

      Das ist ja die Crux: Diese gemütliche Lebensart kann man sich nur "leisten", wenn man sicher sein kann, daß andere sie durch Mehrarbeit und aufgezwungene Solidarität finanzieren. Tun diese das nicht mehr so freudig, werden sie nicht nur weiter ausgebeutet sondern auch noch aufs Gemeinste beschimpft.

    • HDW
      14. Februar 2012 15:12

      Wenn das auch auf Italien gemünzt sein soll, dann ist es an Rassismus grenzender Blödsinn! Das Defizit Italiens war bis zuletzt dasselbe wie das österreichische nämlich 4,6%, das Wachstum im Norden fast 3% des Bip und die Gesamtarbeitslosigkeit unter dem EU Durchschnitt! Nur der Anteil der Schulden am Bip ist exorbitant hoch, aber das schon seit den 80er Jahren, gerade wegen die Regierungsbeteiligung der italienischen Kommunisten, die sich in Italien besonders als nordisch-puritanische Nachfolger des deutschen Marxismus und als Antisüdländer gerieren (In Griechenland schon mehr Richtung Partisanen und Bürgerkrieg)! Der von WK geträumte "way of life" der Südländer manifestiert sich im Durchdringen der Wirtschaft, auch im Norden durch Mafia, Camorra und N´Drangheta, in Griechenland halt durch akzeptierte Korruption. Meiner Ansicht nach wurde aber die jetzige Situation nicht durch Irrtümer der üblichen Verdächtigen Spekulanten und Co., sondern bewusst durch das "Kerneuropa" von Deutschland (mit uns im Schlepptau) und Frankreich herbeigeführt um die eigenen verspekulierten Banken zu sanieren und die südlichen Länder nach Belieben zu filettieren. Diese EU Garnitur, dieselben 68er die auf ihrem Marsch durch die Institutionen populistisch die Schulden in die Höhe getrieben haben, die sie dann durch einen überbewerteten EURO bezahlen lassen wollten, haben auch die Globalisierung übermässig beschleunigt (besonders auch in den ex-sozialistischen Länder, sozusagen gönnerhaft als Retter des verlorenen kommunistischen Sohnes!) Und jetzt sollen dieselben Leute den Karren mit denselben Methoden aus dem Dreck ziehen? Ausser Austerity auf Kosten der Bevölkerung und Geld drucken, kann denen gar nichts anderes einfallen! Denen nicht, die zerstören gerade den Europa-Gedanken, denn wie man sieht tauchen ja auch schon wieder nationalistische Aggressionen auf! Das ist der Schlamassel, nicht erst jetzt offen gelegt sondern erkennbar mindestens seit den 90er Jahren! Die Entwicklung einer produktiven mittelständischen Realwirtschaft zur Erhöhung des Geldwerts ist von dieser politischen Kaste nicht zu erwarten. Nicht von der Linken? Nein sondern nicht von den kritiklosen Mitläufern der Rechten (bei uns und in Deutschland die schwarzen Beschwichtigungshofräte die nur auf die eigenen Biennien schauen oder wie der Herr Leitl für seine frühpensionierten Kammerangestellten sorgt) !

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2012 18:26

      Antwort an @ HDW:

      Mein Beitrag ist ganz allgemein auf Meditteran-Europa gemünzt, ganz speziell jedoch nicht auf Norditalien, das ich mit meinem Hinweis auf dort auch hart arbeitende Menschen meinte.

      Italien und seine immer noch beachtliche Wirtschaftskraft, zu gut 90% von den Leistungen der Norditaliener herrührend, brauche ich mir von Ihnen nichterklären zu lassen!

      Ich habe als Selbständiger seit mehr als dreißig Jahren intensivste Kontakte zu norditalienischen Industrieunternehmen, war die längste Zeit monatlich unten, und kenne die Industrielandschaft Norditaliens (speziell die Stahlindustrie) wie meine Westentasche!

      Ihre unqualifizierten Anwürfe (Rassismus, Blödsinn!) lassen mich ziemlich kalt!

      Nur noch zum Drüberstreuen: die Norditaliener sind für mich - selbstredend -Mitteleuropäer; was das von mir geliebte Italien betrifft, meinte ich mit dem Begriff: Südländer"die netten Leute von Rom abwärts!

      Das wär's dann! Den "Rassismus" nehmen Sie bitte zurück (muss nicht öffentlich geschehen!).

      (mail to: gerhard@michler.at)

  18. Observer
    14. Februar 2012 07:05

    Die extrem hohe Anzahl der im griechischen Staatsdienst angestellten Personen ist durch den mehrmaligen Stärkewechsel bei den Wahlen erklärbar. Denn die jeweiligen gewonnenen Parteien haben als Dank an deren Wähler immer Leute in den Ministerien aufgenommen, obwohl dafür weder Bedarf noch ein Schreibtisch (eigentlich Ruhetisch) vorhanden war.
    Leider gibt es dort auch die sog. südamerikanischen Schreibtische, welche eine nach zwei Seitens öffnungsfähige Mittellade haben. Da werden zur Beschleunigung und positiven Erledigung des Bürgerwunsches eben von der Besucherseite diskrete Kuvert eingelegt (= Bestechung). Betrug ist es nur dann, wenn das Kuvert leer ist :).
    Auch bei uns gibt es an manchen Stellen "Überflüssige". Da fällt mir der Witz ein, wo ein hoher ausländische Gast von BM Häupl durch das Wiener Rathaus geführt wurde. Auf die Frage des Besuchers, wieviel Leute denn hier arbeiten, kam die prompte Antwort unseres Oberhäuptlings:
    "Ich weiss nicht, wieviel hier arbeiten, aber ich kann Ihnen sagen, dass soundsoviel auf der Gehaltsliste stehen".

  19. Brigitte Imb
    14. Februar 2012 00:37

    Dass noch keiner auf die Idee gekommen ist deren Abgeordnete zu reduzieren,
    immerhin sind 300 an der Zahl - bei 10,7 Mio Einwohner - deutlich überhöht. Hätten die griech. Politiker nur ein Fünkchen Anstand und Respekt vor ihrem Volk, dann müßten mind. 30 % freiwillig den Hut nehmen, wenigstens um ein Zeichen zu setzen, und schließlich täte der Staatskassa jeder Euro gut.

    Schmarotzer und Parasiten kümmern sich leider nicht um ihren Wirt in gebührlicher Form!

    • Undine
      14. Februar 2012 09:26

      @Brigitte Imb

      "Hätten die griech. Politiker nur ein Fünkchen Anstand und Respekt vor ihrem Volk, dann müßten mind. 30 % freiwillig den Hut nehmen....."

      Was man sich in G dabei gedacht hat, einen so überdimensionierten, völlig unnötigen Beamtenapparat überhaupt zu installieren, müßten die Verantwortlichen erst einmal erklären. Aber so lange es unfreiwillige Geldgeber (=die zur Solidarität gezwungenen EU-"Freunde") gibt, die finanziell dafür aufkommen müssen, wird keiner der Politiker seinen Sessel verlassen!

    • terbuan
      14. Februar 2012 18:30

      Brigitte & Undine
      Aber immerhin, der stellvertretende Minister für die Handelsmarine (sic!) ist aus Protest gegen das Sparpaket zurückgetreten! :-)

  20. Patriot
    14. Februar 2012 00:35

    Die Gleichen und die Gleicheren, und die ORF-Mitarbeiter, die sind doppelt so gleich:

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/528329/ORFGehaelter-fast-doppelt-so-hoch-wie-Branchenschnitt -
    Die insgesamt 16 Direktoren kassieren jährlich je 253.400 Euro brutto. ORF-Angestellte verdienten im Schnitt 74.500 Euro - fast doppelt so viel wie in der Branche üblich.

    Doppeltes Gehalt wie in der Branche üblich. Man kann sich ungefähr ausrechnen, was sogenannte "Starjournalisten" wie Armin Wolf oder die Dittlbachers verdienen. Ich schätze, ein knappes Präsidentengehalt.

    Bei 3666 Mitarbeitern multipliziert mit 74.500 Euro Durchschnittsgehalt(!!!) ergibt 273.1 Millionen Euro. Ist ja egal, der Steueresel streckt sich gerne:

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/522307/Rotschwarzer-ORFDeal
    In wichtigen Punkten hat sich die SPÖ – z.B. mit einer 160-Millionen-Euro-Spritze bis 2013 für den ORF – durchgesetzt.

    Ich würde dem ORF keinen Cent mehr geben. Bei einer Pleite müßten sich Wolf und Co an den Insolvenz-Entgelts-Fonds wenden. Der zahlt aber nicht viel. Der ORF ist eine weitere fette Kuh die zu schlachten ist. Das eine Ärgernis ist das neokommunistische Programm, das andere Ärgernis die hohen Kosten.

    • socrates
      14. Februar 2012 10:34

      Dafür schimpft der ORF über Beamte und Lehrer und berichtet nur, was Regierung und Auserwählten gefällt. Wie sagt der Fuchs zum Raben? (La Fontaine)
      Mon bon Monsieur, apprenez que tout flatteur vit aux depenses de celui, qui l´écoute.
      Leider sind die anderen Journalisten nur neidig, nicht besser.
      Neid ist eine Todsünde, aber Unmäßigkeit auch!

    • M.S.
      14. Februar 2012 11:10

      @socrates
      Was berichtet der ORF heute in der ZIB um 9 Uhr?
      "Die Ratingagentur M&P hat die Aussicht auf "negativ" gewertet, das Triple AAA behalten wir weiterhin!! Mit dem "Sparpaket" hängt das nichts zusammen, das betrifft ja ganz Europa." Der Bundespräsident bestätigt diesen Bericht in einem persönlichen Statement.

    • Steuerzahler (kein Partner)
      15. Februar 2012 02:22

      GIS da jemand?

      Mein G(estapo)IS Schnüffler kommt seit 12 Jahren, seitdem verweigere ich diese Umerziehungsabgabe, so im Iintervall von 1 bis 1.1/2 Jahren immer wieder mal bei mir vorbei. Sein Zweck mag wohl nur die Einschüchterung sein.
      Beim letzen mal (2009), nachdem dieser Schnüffler meinen Grund und Boden zum Wiederholtenmal unbefugt betreten hat, hab ich ihm meine "kleine Freundin" aus Deutsch-Wagram sehr dezent, aber doch vermutlich sehr wirksam vorgestellt. Seitdem hab ich meine Ruhe vom SP-ORF-Reichspropagandasender.

      Einfach boykottieren ohne wenn und aber!

    • mschoss (kein Partner)
      15. Februar 2012 15:00

      Leider betrifft das nur die ORF Angestellten in den höheren Rängen. Die Leute, die eigentlich die Arbeit machen, mit denen geht man nicht so zimperlich um, denn da gibt es hauptsächlich Leiharbeiter, freie Mitarbeiter, Werkverträge und sonstige prekäre Arbeitsverhältnisse, wo man weder sehr gut verdient, noch eine vernünftige
      Lebensplanung machen kann, denn schon Morgen kann dieses Dienstverhältnis zu Ende sein. Mich wundert nur, daß bei einem „roten“ Arbeitgeber solche Zustände überhaupt möglich sind und vor allem wird das der Allgemeinheit gegenüber gerne verschwiegen. Von den betroffenen Leuten traut sich auch keiner den Mund aufzumachen, denn er hofft ja, daß er eben nicht gleich auf der Straße sitzt.

  21. libertus
    13. Februar 2012 23:37

    Egal ob in Griechenland oder Österreich: Selbstverständlich wähnt man sich im geschützten Bereich und auf Kosten des Steuer- bzw. Zwangsgebührenzahlers im Paradies auf Lebenszeit.
    Deshalb sind diese Jobs auch so begehrt und werden nurmehr untereinander - quasi innerhalb "des Clans" vergeben.

    Wo kommen wir denn da hin, wenn jemand diese Idylle zerstören möchte?
    Österreich gerät jetzt weiter ins Visier der Ratingagenturen und damit könnte auch bei uns endlich Schluß mit Lustig sein.

    Nachtigall, ick hör Dir trapsen!

  22. Celian
    13. Februar 2012 23:34

    Als dieser Satz fiel, konnte ich durchaus Verständnis aufbringen, wenn jemand den Fernseher durch Sonne, Mond und Sterne gehaut hätte. Alleine die Selbstverständlichkeit, mit der dieser Satz en passant ins Wohnzimmer flog, demonstrierte die totale Abgehobenheit unserer Eliten. aber es geschah nichts.

    Es ist unglaublich, welche Frechheiten sich die schmarotzende Klasse - und in ihrer ausführenden Form, die Lakaien am Küniglberg - gegenüber der geknechteten Bevölkerung sich zu leisten getraut. Da muß man sich schon sehr sicher sein, daß diese nicht aufmuckt. Diese ist offenbar durch die ständig auf sie niederprasselnde Gehirnwäsche schon so sehr auf den Boden gedrückt , daß selbst offene Demütigungen keinen Widerstand mehr erregen. Wie das sich Konsolidierungspaket nennende Enteignungsprogramm, das die Reihe der Belastungen der 2 Mio. Nettozahler in diesem Land konsequent fortsetzt, keinen Widerspruch bis auf die wenigen letzten Wackren hervorruft.

  23. terbuan
    13. Februar 2012 23:01

    Jetzt übertreibe ich einmal krass:

    In Griechenland gibt es bei ca. 10 Mill. Einwohnern fast eine Million Staatsbeamte, mit den Angehörigen lebt also gut jeder Vierte vom Staat, der praktisch pleite ist.
    Dazu kommen noch die Pensionisten (vielfach über 100 Jahre alt) und deren Angehörige.

    Da fragt man sich aber schon, was haben diese Leute bisher gemacht außer nebenbei schwarz gearbeitet und den griechischen Wein getrunken?

    Dies alles hat unsere fröhliche Europäische Union geduldet und gefördert.
    Und weil es jetzt heißt "Schluß mit Lustig", werden die Zahler verhöhnt und verspottet und ihre Fahnen verbrannt.
    Und zum Drüberstreuen gibt es noch unbedarfte Leute in diesem Land, die ihre Mitbürger auffordern: "Helft doch den armen Griechen und macht Urlaub in diesem schönen Land!"

    Ich fühle mich nicht nur im falschen Film sondern auch im falschen Kino!

    • Undine
      14. Februar 2012 00:18

      @terbuan

      Ich fürchte, Sie haben kein bißchen übertrieben!

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2012 09:27

      Hab' die Andeutung im vorletzten Absatz schon verstanden, Terbuan!

    • terbuan
      14. Februar 2012 15:26

      Lieber Gerhard,
      nach 2 Wochen "Eistage in der Obersteiermark" war meine Stimmung etwas frostig, mein Hinweis auf den Griechenlandurlaub war aber keinesfalls auf Dich gemünzt, jetzt erinnere ich mich, Du hattest vor ein paar Tagen in dieser Richtung gepostet!

      liebe Grüße/terbuan

    • Wertkonservativer
      14. Februar 2012 18:35

      Bist ein feiner Mann, Freund Terbuan!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • FEH (kein Partner)
      15. Februar 2012 08:26

      Diese Mimosenhaftigkeit des Weko ist einfach nur mehr UN_ER_TRÄG_LICH!!!!!!

    • Wertkonservativer
      15. Februar 2012 11:53

      FEH:

      Was soll ich machen, ich bin halt so!
      Seit Jahrzehnten bemühe ich mich, diese unangenehme und von Ihnen als peinlich empfundene Mimosenhaftigkeit endlich einmal abzulegen; aber glauben Sie, dass mir das bisher gelungen wäre??
      Nein, tut mir leid! Jetzt muss ich wohl bis zu meinem wahrscheinlich baldigen "seligen Ende" mit diesem Makel leben!
      Schwacher, mimosenhafter Mensch, der ich bin!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  24. brechstange
    13. Februar 2012 22:50

    Da müssen die im ORF aber noch Geschichte lernen, vielleicht könnte das der Dittelbacher übernehmen.

  25. brechstange
    13. Februar 2012 22:49

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,814408,00.html

    Schäuble in Deutsch. Was ist nur in die Deutschen gefahren?





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung