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Die Wort-Täter und die Tat-Täter

Bisher war man das eher von Fellner-Hefteln gewohnt: Ein Reporter schleicht sich irgendwo bei einem Feindobjekt unter falscher Identität ein und kolportiert dann irgendein Zitat, das den Feind blamieren soll. In der seit Tagen anhaltenden linken Aufregung um den FPÖ-Chef H.C.Strache hat sich nun die angebliche Qualitätszeitung „Standard“ dieser Methode bedient.

Ein Mitarbeiter dieser Zeitung – der sich beim Ball nicht als solcher zu erkennen gegeben hat – schreibt, dass Strache zu ihm gesagt habe: "Das war wie die Reichskristallnacht" und "Wir sind die neuen Juden."

Diese Sätze werden zwar von Strache dementiert, sind aber seither das zentrale Thema der Republik. Was aus mehreren Gründen absurd ist.

Denn selbst wenn Strache alles so gesagt haben sollte, gibt es rund um den Ball Wichtigeres zu diskutieren. Denn immer noch sollten Taten tausend Mal wichtiger als Worte sein. Und rund um diesen Ball gab es unbestritten eine ganze Reihe von Gewaltakten: von linken Demonstranten (samt aus Deutschland importierten Anarchochaoten) haufenweise gegen Ballbesucher. Von einem rechten Einzelgänger besonders brutal gegen einen SPÖ-Politiker. Ein ordentlicher Rechtsstaat dürfte und müsste vor allem diese - natürlich nur "mutmaßlichen" - Exzesse diskutieren. Denn es ist ein schlimmes Zeichen, dass ein Ballbesuch in Wien heute gefährlicher als der Besuch eines Rapid-Spieles geworden ist.

Kann es wahr sein, dass die Polizei nicht imstande ist, ein solches Ereignis ordentlich zu sichern? Sind Gewalttaten immunisiert, wenn grüne und rote Organisationen zur Aktion rufen? Wird die BSA-geleitete Staatsanwaltschaft auch nur gegen einen der 21 von der Polizei kurzfristig festgenommenen und angezeigten Gewalttäter ein Strafverfahren einleiten?

Die Aufregung ist auch noch aus einem weiteren Grund absurd: nämlich in Hinblick auf die Medien-Ethik. Wir leben in einer Zeit, da praktisch alle Interviews erst nach offizieller Freigabe durch den Interviewten gedruckt werden. Wir leben in einer Zeit, da Europas Medien unter dem Schock der britischen Affären um illegal abgehörte Prominente stehen, die in England zu vielen Strafverfahren und der Schließung einer Zeitung mit Großauflage geführt haben. Österreichs linke Medienwelt erregt sich hingegen über im Trubel eines Balles gefallene private Worte, für die es keinen unbeteiligten Zeugen gibt und die vom angeblichen Wortspender dementiert werden (auch wenn nach den gewalttätigen Begleiterscheinungen des Balles eine subjektive Erregung samt verbalem Kontrollverlust gewiss vorstellbar ist).Und sie diskutiert nichtdie „Standard"-Methoden.

Den Schwarzen und Orangen fehlen wieder einmal die richtigen Worte. Offenbar glauben sie, dass man sich mit der eigentlich fälligen scharfen Verurteilung politischer Gewalt in den Straßen Wiens zu einem Sympathisanten einer schlagenden Burschenschaft oder der FPÖ machen würde.

Geradezu abenteuerlich sind die wirren Verschwörungstheorien einiger linker Medien: Strache würde bewusst Sager an eine neonazistische Wählerschaft richten, um diese durch einen solcherart ausgelösten Wirbel näher an sich zu binden. Glaubt jemand im Ernst, mit Erinnerungen an die Reichskristallnacht seien heute auch nur ein paar Dutzend Wählerstimmen noch zu bewegen? Warum soll überhaupt ein Sager, in dem jenes Pogrom und die Judenverfolgung eindeutig als etwas Übles angesprochen werden, irgendwelche Neonazis für Strache einnehmen können? Glaubt jemand im Ernst, dass man ein solches Wähler-Signal ausgerechnet in einem vermeintlichen Privatgespräch absetzen würde? Für so dumm kann man nicht einmal Strache halten. Außer man ist selbst noch dümmer.

Eine kleine Absurdität ist auch die Neben-Aufregung um das Datum des Balls. Sein zweifellos zufälliges Zusammenfallen mit der Befreiung des Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz hat eine regionale SPÖ-Organisation keineswegs gehindert, am gleichen Tag ebenfalls einen Ball zu veranstalten. Und natürlich regt sich darüber niemand auf. Denn bis heuer hat ja auch kein Mensch ein Ball- oder Tanzverbot an jenem Tag gefordert. Balltermine als Provokation zu verstehen, scheint ohnedies eine Eigenart primär der SPÖ zu sein: Sie legt nämlich selbst viele ihrer Faschingsveranstaltungen mit demonstrativer Vorliebe in die Fastenzeit. Sie wollte damit die Kirche provozieren, die gegen Tanzveranstaltungen in jener Zeit ist. Der Schelm denkt halt, wie er ist.

Eigenartig einseitig ist die Aufregung über die kolportierten Strache-Sager auch dann, wenn man sich nur auf die verbalen Ausrutscher beschränken will. Gewiss ist oder wäre es unpassend und geschmacklos, die linken Gewalttaten gegen Ballbesucher mit den Massenmorden der Nazis an den Juden irgendwie gleichzusetzen. Aber ebenso übel sind auch die Sprüche der linken Demonstranten gewesen: „Gegen Demokratie“, „Bis die Scheisse aufhört. Gegen Staat, Nation und Kapitalismus“. Und Dutzende ähnliche Slogans mehr. Weder Rot-Grün noch jene christlichen Organisationen, die ebenfalls zu den Demonstrationen aufgerufen hatten, haben es bisher für wert gefunden, sich davon zu distanzieren. Wer hat doch schnell den Satz vom Balken im eigenen und dem Splitter im anderen Auge gesagt?

Absurd ist weiters die Reaktion des Bundespräsidenten: Er storniert wegen jener angeblichen Sätze die von der Regierung routinemäßig vorgeschlagene Ordensverleihung an Strache. Ganz abgesehen davon, wie unsinnig solche Orden für die bloße Dauer des Verweils im Parlament an sich auch sind: Es ist völlig unbegreiflich, dass Heinz Fischer auf Äußerungen aus einem dementierten Privatgespräch zweier anderer Personen reagiert. Die scheinbare Verkörperung der Staatsoffizialität lässt sich neuerdings von unseriöser Gossenmedialität beeinflussen.

Unehrlich ist auch die angebliche Angst vor irgendwelchen braunen Restbeständen, die es bei dem einen oder anderen pubertären Dummkopf zweifellos gibt. Will man die wirklich bekämpfen, dann sollte man nicht den Vertreter der wahrscheinlich schon von einer Mehrheit unterstützten Partei ständig zum Nazi stempeln. Das verharmlost nur jene verbrecherische Zeit und macht für die Jungen den Nationalsozialismus attraktiv.

Statt dessen sollte man ihnen Hand in Hand mit den Freiheitlichen sagen, wie übel es ist, wenn die Demokratie abgeschafft wird, wenn Kriegshetze betrieben wird, wenn andere Staaten angegriffen werden, wenn der Rechtsstaat ausgehebelt wird, wenn Juden oder andere Gruppen verfolgt werden, wenn die Meinungsfreiheit abgeschafft wird, wenn Gewalt auf die Straßen getragen wird, wenn Völkermorde geleugnet werden, wenn ein Volk als den anderen überlegen dargestellt wird. Dabei wäre es zweifellos besonders lehrreich, wenn gerade jene Partei, in der sich (neben der Sozialdemokratie) besonders viele Kinder und Enkelkinder der Nationalsozialisten gesammelt haben, einbezogen wird.

Erst wenn Strache sich weigern sollte, dabei mitzumachen – wofür aber nichts spricht –, gäbe es einen wirklichen Grund, ihm Vorwürfe zu machen und ihn auszugrenzen. Man lädt ihn aber gar nicht zu einer solchen Kampagne ein, weil man in Wahrheit fürchtet, sich damit der scheinbar so bequemen Faschismuskeule gegen die FPÖ zu begeben.

Besonders absurd ist die anhaltende Aufregung aber schließlich auch deshalb, weil dadurch total von den wirklichen Schwachpunkten Straches abgelenkt wird: von seiner wirren Ahnungslosigkeit in Sachen Wirtschafts- und Europapolitik. Aber offenbar haben die linken Regisseure der nunmehrigen Strache-Aufregung gerade wegen dieses Themenbereichs selber die Hose voll. Sie fürchten, dass die Wähler über das bevorstehende Belastungs- und Sparpaket so entsetzt sein werden, dass sie dann in noch größeren Massen zu Strache strömen werden. Dass ihre Angst riesig ist, zeigt sich schon daran, wie lange Oberangsthase Faymann die ja schon für die Weihnachtsfeiertage angekündigte Enthüllung des Pakets bereits hinausgezögert hat.

Das Thema der blauen Ahnungslosigkeit wird aber nun durch die Aufregung um den angeblichen Juden-Sager Straches überdeckt.  Dieser Aufregung wird jedoch trotz der wackeren Bemühungen des Tribunale inszenierenden ORF  in Kürze die Luft ausgehen. Dann wird sich zeigen, dass sich die Koalition in einer schwierigen Stunde selbst eine taktisch entscheidende Chance genommen hat: nämlich klarzulegen, dass auch Strache keine funktionierenden UND schmerzfreien Auswege aus der Schuldenkrise anzubieten hat, sondern nur blöde Parolen gegen „Banken und Spekulanten“. Die eigentlich aus linksextremen Schubladen stammen könnten. Aber in denen will man ja selber kramen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2012 13:48

    Schön, dass zu dem Thema noch ein Artikel kommt, weil die Ereignisse um den WKR-Ball sind für mich der Skandal des Jahres. Erstens wegen dem faschistischen Verhalten der "Demonstranten", und zweitens wegen dem faschistischen Verhalten linker Politiker und Pressemenschen.

    1. Die Doppelmoral:

    Ariel Muzicant, der Strache angezeigt hat, sagte Ausländer wären die "neuen Juden".
    http://derstandard.at/1326504185651/Archiv-Die-Juden-von-heute-wurden-schon-mehrfach-bemueht

    Angesichts der Tatschae, dass es zu wenige Juden in Österreich gebe, seien jetzt die Ausländer als "neue Juden" den Angriffen ausgesetzt.

    Gusenbauer und Broukal:
    http://derstandard.at/1687847
    Gusenbauer: "Absolute Pogrom-Stimmung" bei Parlamentssitzung
    ...
    Ausgelöst wurde dieser Eklat durch Broukals Äußerung in Richtung ÖVP und FPÖ, es sei diesen unbenommen, den Nationalsozialisten nachzutrauern.


    Walter Pohl von "News":
    http://diepresse.com/home/kultur/medien/721616/Causa-Pelinka-als-Hetzpublizistik-und-Generationenkonflikt
    Pohl rückt in "News" Jelineks Text in die Nähe des Nationalsozialismus und bezeichnete ihre Wortwahl als "widerlich und degoutant". er nennt sie sogar "völkische Beobachterin" (der "Völkischer Beobachter" war das Parteiorgan der NSDAP) und meint, dass die Nobelpreisträgerin am Ende ihres Textes für eine "Endlösung" plädiere.

    Und so weiter, usf. Öllinger, Glawischnig, Van der Bellen & Co bezeichnen generell vieles, was ihnen an FPÖ-Politik nicht passt als "braun", "national", "ewiggestrig" usw, und bezeichnen damit die FPÖ (oder auch ÖVP)-Politik indirekt als nationalsozialistisch.

    Die Beschimpfungen selbst rund um den WKR-Ball sind ein weiterer trauriger Beweis. Mindestens 99.99% der Ballbesucher haben mit einer Nazi-Gesinnung überhaupt nichts zu tun. Burschenschaften gibt es seit fast 200 Jahren. Diese vorbildlichen Bürger und ihre Gattinen, oft Akademiker, Unternehmer, Wissenschaftler und allgemein Stützen der Gesellschaft als "Nazis" niederzubrüllen, ist nur noch letztklassig.

    2. Der Vergleich:

    Wenn man schon vergleicht, so wie es die Linken gewohnheitsmäßig machen, dann muss man sich fragen, ob am Vergleich nicht doch etwas Wahres dran ist. Die Judenverfolgung und der Holocaust haben nicht mit den Gaskammern begonnen, sondern mit alltäglicher Diskriminierung, zum Beispiel dem Spruch "Kauft nicht bei Juden!". Da frage ich mich schon wo denn der Unterschied liegt, zwischen "Kauft nicht bei Juden!", und "geht nicht zum WKR-Ball".

    im KURIER:
    http://kurier.at/nachrichten/wien/4482833-wkr-ball-spiessrutenlauf-zum-rechtswalzer.php
    Direkt vor uns warten Trommeln und Gebrüll, es bleibt nur der Versuch über den verlassenen Mölkersteig auszuweichen. Es ist ein kurzer Moment der angespannten Ruhe, bevor die Gewalt die Innenstadt beherrscht.
    In der Herrengasse warten Demonstranten. Nazi-Rufe und Spuckattacken sind die Ouvertüre dafür, was noch folgen soll.
    ...
    Vom Ballhausplatz kommt eine Schar von Demonstranten gelaufen. In ihren Augen blanker Hass auf jene, die an diesem Abend auf der falschen Seite stehen.
    Junge Mädchen schreien und spucken. Stöße, Rempeleien und Bierduschen prasseln auf die vermeintlichen Gegner ein. Wir flüchten mit letzter Kraft bis zur Polizeiabsperrung, Unterstützung durch Beamte gibt es in keiner Weise.
    Nach einer Dreiviertelstunde Spießrutenlauf sind wir in der Hofburg.
    ...
    "Wir sind gelaufen wie die Hasen", erzählt ein junger Mann mit Prunktönnchen (Kopfbedeckung). "Die Damen wurden bespuckt, sind hingefallen. Eine Schande."


    Man stelle sich vor, Moslems würden auf dem Weg zur Moschee so bespuckt und bepöbelt werden, trotz der Anwesenheit von 1500 Polizisten. Zu welchen Vergleichen würden die Herren Fischer, Faymann, Wolf, Rauscher & Co greifen?

    3. Strache

    Bei Strache habe ich vor allem Bedenken, dass er mit schwierigen Situationen umgehen kann. Er sitzt 36 Stunden nach den Ausschreitungen locker flockig in der Pressestunde, ohne die Ereignisse nur zu erwähnen, geschweige denn scharfe Angriffe zu starten. Es genügt dann die Behauptung eines linken Wichts vom Standard und ein gewohnt einseitiges Interview in der ZIB2 um Strache völlig in die Defensive zu bringen.

    In dem Zusammenhang ist natürlich auch die ÖVP zu kritisieren, und auch viele konservative Schreiber wie zum Beispiel Christian Ortner. Man kann nicht wegen jeder Kleinigkeit auf Strache hinhauen, und gleichzeitig 100x größere Verfehlungen anderer links liegen lassen. Es ist vorletzte Woche Unglaubliches passiert. Wie oben schon erwähnt, man kann in solchen Fällen die "Probe" machen, wie in der Volksschule. Was wäre los, wenn die gleichen Ereignisse die andere Seite beträfe? Würde auch irgendein unbestätigter und höchstens dummer Sager im Vordergrund stehen, oder doch die unglaublichen, faschistischen Handlungen der Gegenseite?

    Insgesamt macht die "konservative Seite" (in Wahrheit die Vertreter der Mitte der Gesellschaft) den Fehler, viel zu kritisch mit der FPÖ und anderen politischen und medialen Vertretern der Mitte umzugehen. Die Linken sind da anders. Faymann und das Personal der SPÖ sind intellektuell mindestens ebenso deppert wie FPÖ-Vertreter. Moralisch (Korruption, Ehrlichkeit ..) nimmt man sich auch nix. Gestritten wird bei den Grünen wie wild. Linke Medien nehmen ungeniert Presseförderung und Bestechungsinserate.

    Nur, die ganze linke Szene steht im Falle des Falles geschlossen zusammen. Wenn es um den Machterhalt geht, dann funktioniert die Maschinerie aus Finanzierung, Propaganda und Intrigen. Der STANDARD verkauft nur 70.000 Exemplare, die Fellner-Blatteln wären ohne Bestechungsinserate und Medienförderung längst pleite. Die ZIBs haben kaum Quote (außer bei Sportveranstaltungen und Anti-FPÖ-Sendungen). Rot- Grün hätten ohne Propaganda oder gar bei Vorhandensein eines kritischen Journalismus um 1 Drittel weniger Stimmen. Linkslinke Vorfeldorganisationen im Asylanten-, Feminismus-, Islam- und Klimabereich sind zu 100% von Steuergeldern abhängig. Das ist ein Block der mit windelweicher Herangehensweise und mit Samthandschuhen nicht zu knacken ist.

    Wer sich zu gut ist die FPÖ zu wählen, oder sich irgendwie für konservative Politik zu engagieren, ist ein Naivling. Es ist die Taktik der Linken sich mit Hilfe der Nazi-Keule an der Macht und an den Futtertrögen zu halten. Zum großen Schaden für Österreich. Wer Österreich helfen will, muss die Samthandschuhe ausziehen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2012 01:28

    Die Zeitung, die seit Anbeginn von selbsterfundenen Interviews, Statements oder Behauptungen lebt, ist zweifellos die mit dem anspruchvollsten Namen, nämlich ÖSTERREICH. Dies allein ist schon eine Schande für unseren Journalismus. Daß aber auch andere (wirtschaftlich kämpfende) Printmedien zu analogen Mitteln greifen, ist erschütternd. Sei es das Undercover-Journalistenpärchen des Standard oder die Falter-Tussi Horatschek (oder so ähnlich). Wobei ich dem Standard-Duo noch zugestehe, daß ihr Arbeitgeber einen Haufen Geld investiert hat (Eintrittkarten, großes Abendkleid, Friseur, Frack, Taxi, Überstunden, Konsumation ...), und dafür muß man eben etwas liefern, von dem man annimmt, daß es die Welt erschüttert.
    Am schlimmsten für mich ist jedoch die Einseitigkeit des Leidens. Die Zahl der unschuldigen zivilen Bombenopfer in Dresden beispielsweise wird höchst offiziell heruntergerechnet, aber wehe einem armen Randalierer gerät ein Pfefferkörnchen ins linke Auge. Sofort steht der Weltfriede am Spiel. ZARA steht Gewehr bei Fuß um den Erdball zu erschüttern. Wann erfolgt endlich eine Weisung an die BSA-Staatsanwaltschaft, daß das Tanzen des Rechtswalzers ein Offizialdelikt darstellt und entsprechend zu ahnden wäre? 15 Jahre unbedingt scheint dafür durchaus angemessen!
    Auf Weisung Darabos' sollen übrigens die Marschkommandos beim österreichischen Bundesheer geändert worden sein. Jetzt heißt es: "Links! Rot! Links! Rot! ..."
    Das Wort "RECHTS" muß aus dem deutschen Wortschatz verschwinden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorDieWahrheit
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2012 08:11

    Großartiger Artikel!

    Ich füge jedoch auch dazu, daß der "Aufklärungsjournalismus" von NEWS mich bereits an die €30.000 an Anwaltskosten gekostet hat. Und eine Vorstrafe. Alles ohne ein einziges Opfer, denn niemand außer dem Staat saß auf der Anklagebank.

    Ich werde von diesen so toll recherchierenden Medien auch als Intima der FPÖ, ja sogar als Außenpolitik-Beraterin von HC Strache dargestellt. Wenn die Journalisten ihrer Aufgabe nachkämen, würden sie draufkommen, daß ich mit der FPÖ nichts zu tun habe, außer für das Freiheitliche Bildungsinstitut Vorträge zu halten, wie es laut Semesterprogramm viele andere auch tun. Sitzen diese Vortragenden demnächst auch auf der Anklagebank?

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2012 05:26

    hervorragender artikel von au, der die sache auf den punkt bringt.

    ich möchte - wieder - darauf hinweisen, dass die ob der jüngsten meinungsumfragen desperate linke reichshälfte den vorwahlkampf mit den üblichen schäbigen methoden bereits eröffnet hat. die braune schmutzkübelkampagne ergiesst sich wieder auf alles rechts von der mitte stehende und damit indirekt über ganz österreich. die linke reichsshälfte misst damit selbstverständlich pc-konform mit zweierlei mass. verharmlosung und gewaltverherrlichung auf der eigenen seite wird ignoriert, dafür jeder echte oder unechte rülpser der gegenseite zum verbrechen hochstilisiert.
    das ist das übliche einfallslose und widerliche schema, dass nun zum dritten mal (!) wiederholt wird. dazu passt nahtlos die ungerechtfertigte zu- und ebenso ungerechtfertigte aberkennung des ordens an strache.

    haben wir österreicher das wirklich verdient? wir wollen ENDLICH seriöse, problemlösende politik sehen, kein jämmerliches egoistisches an-der-macht-kleben, das finanzen und volk ruiniert und nebenbei österreich wieder und wieder vor dem ausland bloss stellt!

  5. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2012 10:53

    Ein sehr empfehlenswertes, allerdings umfangreiches Buch von Wolfgang Neugebauer und Peter Schwarz

    „Der Wille zum aufrechten Gang. Offenlegung der Rolle des BSA bei der gesellschaftlichen Integration ehemaliger Nationalsozialisten“

    ist im Netz frei zugänglich. Es zeigt von 1945 an den blanken Opportunismus der Sozialisten sich mit jedem ins Bett zu legen, wenn es dem Stimmen-und Machtgewinn dient (Zitate unter Anführungszeichen):

    „Auf einer Parteiländerkonferenz im Oktober 1945 gab Renner seiner Befürchtung Ausdruck, dass bei einem Wahlausschluss der Nationalsozialisten der SPÖ durch den Verlust dieser Wählerstimmen schwerer Schaden erwachsen werde: „Es geht nicht, dass wir so weit gehen, unter Umständen sehr wertvolle Elemente von uns abzustoßen.” Im Protokoll heißt es weiter: „Es müßte auch darauf Rücksicht genommen werden, dass jetzt die jüdischen Wähler wegfallen und wenn wir damit auch noch diese Stimmen abstoßen, kann das eine Gefahr sein.“

    Ein besonderes Problem stellte der Mangel an Akademikern und Fachkräften dar:

    „Die SPÖ war nach 1945 mit einem Mangel an parteieigenen bzw. parteinahen Akademikern und Fachkräften konfrontiert, sodass es ihr nicht gelang, gehobene und leitende Positionen in der öffentlichen Verwaltung und Wirtschaft (Bundesministerien, Schulen, Banken, Spitäler, Verstaatlichte Industrie etc.) mit qualifizierten Vertrauensleuten der sprechend ihrer politischen Stärke zu besetzen. Der BSA zählte am 31. März 1947 – inklusive aller seiner Fach- und Landesorganisationen – 1.265 Mitglieder......

    Der drückende Mangel an eigenen, sozialistisch gesinnten AkademikerInnen, das CV-Monopol im öffentlichen Dienst und die Tatsache, dass die SP-Parteiführung, keine systematische Remigration ihrer vertriebenen „alten”, jüdischen Intelligenz betrieb („So befürchtete die Parteispitze der SPÖ - allen voran Dr. Adolf Schärf und Oskar Helmer - dass ihr mit diesem Personenkreis eine Konkurrenz um den Machtanspruch innerhalb der Partei erwachsen könnte.“), dürften aus personalpolitischer Perspektive die Hauptfaktoren für eine prinzipielle Öffnung der SPÖ bzw. des BSA gegenüber den ehemaligen Nationalsozialisten gewesen sein......“

    Erfolgreiche Werbung für den BSA:

    „Die Strategie der SPÖ, die damals bereits von dem Flügel um Schärf/Helmer/Waldbrunner dominiert wurde, zielte einerseits auf eine Aufsplitterung des bürgerlichen Lagers durch die Ermöglichung einer vierten Partei sowie andererseits auf die Gewinnung bzw. Neutralisierung von ehemaligen Nationalsozialisten durch den BSA.7 So bemühte sich die Parteiführung der SPÖ erfolgreich um eine Zulassung des „Verbands der Unabhängigen” (VdU), der sich als eine Art „Sammelbewegung der ‚Ehemaligen’ unter dünner liberaler Führung” konstituiert hatte, bei den Nationalratswahlen 1949.“

    „Für den BSA-Fachverband der Ärzte in Wien stellte deren Obmann Dr. Rom fest, dass „die Aussendung eines Flugblattes einen wesentlichen Zuwachs der Ärztesektion verzeichnet und über 100 Ärzte neu beigetreten sind. Davon bilden ehemalige Nationalsozialisten den größeren Teil. Aber es müssen auch diese Leute erfasst werden, wenn sie gewillt sind, zu uns zu stoßen.... Im BSA legte man offensichtlich keinen Wert darauf, vor allem von den „Belasteten” zu verlangen, ihre Einsicht, Umkehr oder „Reue” glaubhaft zu machen.“

    Bei einer Bundesausschusssitzung vom 10. April 1948 konnte BSA-intern bereits eine erste Erfolgsbilanz der NS-Mitgliederwerbung gezogen werden: Demnach waren in der Steiermark 70 Prozent der BSA-Mitglieder registrierungspflichtig, in Zahlen ausgedrückt waren 405 von 579 steirischen BSA-Mitgliedern Registrierte, in Oberösterreich 124 von 215 (58 Prozent), davon 13 Juristen, 70 Ärzte, 2 Wirtschafter und 4 Mittelschullehrer, in Tirol und Salzburg – hier waren die BSA-Landesorganisationen gerade erst gegründet worden – jeweils 8 von 13 bzw. 26.99 Allein bei dem Wiener Fachverband der Ärzte schienen nach Angaben von Dr. Rom 126 Registrierte bei einem Mitgliederstand von 365 (April 1948) auf.100 Ein Blick auf die interne Statistik des BSA zeigt, dass der Zulauf ab 1948 rasant anstieg, im Zeitraum von 1948 bis 1954 vervierfachte sich die Mitgliederanzahl von 2.312 auf 8.741. ...
    Der Obmann der sozialistischen Lehrervereinigung Dr. Max Neugebauer führte in seinem Bericht die große Mitgliederzahl der sozialistischen Lehrerschaft darauf zurück, dass „sehr viele ehemalige Nationalsozialisten aufgenommen wurden”.97

    Welche Personen dem BSA beitraten:

    „In der Mehrzahl der von uns untersuchten Fälle stießen wir auf den Typus des Opportunisten, der mit Hilfe des BSA seinen beruflichen Wiedereinstieg oder den Aufbau einer neuen Karriere zu erreichen suchte.“

    In Summe schildert das Buch über den Fall des Psychiaters Heinrich Groß hinaus den Werdegang zahlreicher prominenter „Ehemaliger“, ihren Aufstieg in Badei, Wirtschaft, Rechtswesen, akademischen Einrichtungen, etc., deren Ansehen und Ehrungen (z.B. durch Verleihung hochrangiger Orden) bis in die Jetztzeit.

    Ein Sittenbild roter „Strategie“, das Pflichtlektüre werden sollte.

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2012 07:19

    Dieser Vorfall, der mittlerweile mehr als genügend kommentiert wurde, da er schon eine Weile her ist, ist Sinnbild für den Zustand unserer heutigen österreichischen Gesellschaft.
    1300 Polizisten draußen, gewalttätige linke Demonstranten pöbeln unbescholtene Ballbesucher an, mindestens 13 Verletzte, ein ORF-Wolf, der einen Sprensatz von einem Kilo verharmlost, und drinnen ein Strache, dem wiedereinmal ein unbedarfter Sager auskommt. Darauf hinzuweisen, daß dieser Strache keinerlei Wirtschaftskompetenz hat, ist insoferne müßig, als selbige jedem Mitglied der näheren Politikerkaste gänzlich abgeht!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbart
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2012 07:39

    "Der Standard" ist der "Völkische Beobachter" der Neuen Nazis.

    Daniel Cohn-Bendit, der Kinderschänder, wird im "Substandard" in ausufernden Interviews wie eine geile Götze angehimmelt. Alle Postings, die sich auf seine sexuell-heroische Abenteuerlust mit Kleinkindern beziehen, werden naturgemäß zensuriert.

    Ungarn wird verleumdet, dass man ein Gefühl für Geschichte bekommt. Naturgemäß wird auch bei diesem Thema zensuriert bis zum Rosa-Werden.

    Dabei ist „Der Substandard“ nichts anderes als die Frankfurter Schule für alles und jedes, für Hinz und Kunz und retour. Mit etwas Bildung kennt man nach einer einzigen Ausgabe des „Standard“ alles, was er zu bieten hat. Es gibt halt Leute, die brauchen etwas länger.

    Eines ist aber neu am Substandard, nämlich seine unerschöpfliche Liebe zur Heiligen Kirche und seine innige Sehnsucht, diese endsiegmäßig zu retten:
    Also widmet dieses "Frankfurter lachsrosa" dem Selbstdarsteller Helmut Schüller viele Fan-Seiten.
    Bekommt der Substandard wenigstens eine Reliquie des Herrn Schüller oder eher umgekehrt?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbart
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2012 07:39

    "Der Standard" ist der "Völkische Beobachter" der Neuen Nazis.

    Daniel Cohn-Bendit, der Kinderschänder, wird im "Substandard" in ausufernden Interviews wie eine geile Götze angehimmelt. Alle Postings, die sich auf seine sexuell-heroische Abenteuerlust mit Kleinkindern beziehen, werden naturgemäß zensuriert.

    Ungarn wird verleumdet, dass man ein Gefühl für Geschichte bekommt. Naturgemäß wird auch bei diesem Thema zensuriert bis zum Rosa-Werden.

    Dabei ist „Der Substandard“ nichts anderes als die Frankfurter Schule für alles und jedes, für Hinz und Kunz und retour. Mit etwas Bildung kennt man nach einer einzigen Ausgabe des „Standard“ alles, was er zu bieten hat. Es gibt halt Leute, die brauchen etwas länger.

    Eines ist aber neu am Substandard, nämlich seine unerschöpfliche Liebe zur Heiligen Kirche und seine innige Sehnsucht, diese endsiegmäßig zu retten:
    Also widmet dieses "Frankfurter lachsrosa" dem Selbstdarsteller Helmut Schüller viele Fan-Seiten.
    Bekommt der Substandard wenigstens eine Reliquie des Herrn Schüller oder eher umgekehrt?


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  1. Johannah (kein Partner)
    23. Januar 2015 19:18

    Keep these arieclts coming as they've opened many new doors for me.

  2. Waleed (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:57

    Lex: Americans here wouldn't stop by any site viniiyflg America in its essence without being offended, nor would most Christians here pay much mind to blogs viniiyflg Christianity.The only problem is that Americans and Christians aren't flying fully loaded passenger airliners into occupied skyscrapers. Given the overwhelmingly peaceful nature of America and Christianity, the almost unanimous participation by Muslims in all ongoing terrorism becomes a significant issue. Islam's core doctrine sanctifies such incredibly evil atrocities and Muslims around the world continue subscribing to the Koran despite increasing awareness that it is nothing but a war manual.Furthermore, Islam continues to demonstrate a complete and total inability to either criticize itself or accept outside criticism with anything remotely resembling good graces. That constitutes a major problem and one that entirely belongs to Muslims. Not Americans, not Christians but Muslims and only Muslims.You extoll these moderate Muslims but somehow manage to neglect the far more important point that there is no moderate Islam. Where does this leave your moderate Muslims? Common interpretation has them pegged as blaphemers, heretics or apostates, all of whom are typically sentenced to death by their own religion.Please pardon my lack of confidence but such individuals do not seem to have much power in terms of correcting the manifest wrongs of their co-religionists. Given that, their existence becomes increasingly negligible in terms of fighting the Global War on Terrorism.Faced with ongoing threats of nuclear terrorism, further terrorist atrocities and the creeping Islamization of European and American cities, it's rather difficult to avoid being dismissive about this world's deafeningly silent moderate Muslims.Equally disturbing is how even moderate Muslim parents still manage to raise children who remain highly susceptible to radicalizing influences. It would seem as though their moderation is not entirely persuasive or appealing to their own kids. What does that say about any hope for increased moderation amongst the world's Muslim population?

  3. Patih (kein Partner)
    20. Januar 2015 11:29

    Can any of you actually put toegther two thoughts or more to leave as a comment without digging into the programmed dregs? You are as robotic as Mitt Romney you two, and Sodra as well. Sheesh.Can you tell me why a Muslim would not simply be offended by a site like this? That is the question. Period.I have found plenty of moderates. I don't need to look. But you guys aren't ever going to see them at all. And you think it's funny that your assumption is me looking for something you gave up on in '02? Welcome to the real world where everyone else calls you "wingnuts" for still being obsessed with Muslim terrorists after all these years. It goes both ways.Now if you can't answer the question, stop bothering. PRCal, admittedly, I'd like to see you going postal over at my GoV site...LOL.You write like someone who speaks English as a second language, except that almost all of the non-English speaking Europeans on this site write in better English than you. I'll try to make this as simple as I can: we should be as little concerned with how these fabled 'moderate' Muslims are offended by this site as we should with how we offend 'moderate' Nazis. In your politically correct brain, you've somehow established that moderate Muslims mean the existence of a moderate Islam, and such is not the case. In fact, I think you live just to be offended - offended for 'moderate' Muslims, offended by Protestants evangelizing Roman Catholics, offended by WASPs, offended by virtually everything. I've yet to see you write anything actually defending any of your positions using substance or logic or argumentation. You just get offended. By everything. I don't care if 'moderate' Muslims are offended. If they had an ounce of conscience, they'd leave their ridiculous faith and renounce it this instant. No one who follows the epileptic, lunatic warlord Mohammed who died 1500 years ago has any business telling me or anyone else that they're offended.

  4. 2fq2p9 (kein Partner)
    10. Februar 2012 00:06

    Herr Unterberger:

    1. "Reichskristallnacht" war jenes Wort, dass die Nazis selbst für die Ereignisse im Nov. 1938 "erfunden" haben. Jene Leute, die die damaligen Taten abscheulich finden, verwenden normalerweise das Wort "Novemberpogrom".

    2. Strache und seine Leute (Vilimsky z.B.) haben die beim WKR-Ball getätigten Aussagen überhaupt nicht bestritten, sondern nur relativiert. Strache selbst hat diese Aussagen in der Zib2 indirekt bestätigt. Da somit feststehen dürfte, dass diese Sätze tatsächlich gefallen sind, war die Ablehnung der Ordensverleihung richtig.

    3. Wer sagt, dass es geschmacklos ist, am Holocaust-Gedenktag einen Ball zu veranstalten? Es kommt nur darauf an, wer das tut. Wenn es jemand tut, bei dem anzunehmen ist, dass Holocaust-Leugner und -Verharmloser auf dem Ball aufkreuzen, ist es geschmacklos. Und beim WKR-Ball war das anzunehmen.

    4. Strache ist eine Person des "öffentlichen Lebens", er ist auf Grund seiner Position und seines Verhaltens in der Öffentlichkeit ein Mensch von besonderem Interesse, daher ist es legitim, wenn über ihn berichtet wird, wenn er sich in der Öffentlichkeit bewegt. Und ein Ball, für den jedermann Karten kaufen kann, ist eine öffentliche Veranstaltung. Zudem war Strache nicht als Privatmann dort, sondern als FPÖ-Chef, er hatte ja auch Gäste aus der Politik. Das Argument mit dem Interview ist daher lachhaft. Strache muss damit rechnen, dass er bei solchen Gelegenheiten unter Beobachtung steht.

    • trollig (kein Partner)
      10. Februar 2012 08:02

      Sie wollen wohl Minister für Volksaufklärung und Propaganda werden?

      Dann kläre uns doch über die Rolle des Bundes sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller und KünstlerInnen (BSA) bei der gesellschaftlichen Reintegration ehemaliger Nationalsozialisten auf.

    • Undine
      10. Februar 2012 09:03

      "3. Wer sagt, dass es geschmacklos ist, am Holocaust-Gedenktag einen Ball zu veranstalten? Es kommt nur darauf an, wer das tut. Wenn es jemand tut, bei dem anzunehmen ist, dass Holocaust-Leugner und -Verharmloser auf dem Ball aufkreuzen, ist es geschmacklos. Und beim WKR-Ball war das anzunehmen."

      Das ist wohl eines der dümmsten Argumente, die ich je gelesen und gehört habe!

    • 2fq2p9 (kein Partner)
      10. Februar 2012 23:32

      trollig

      Das ist hier nicht das Thema - bitte nicht ablenken. Aber dazu sei gesagt, dass die SPÖ unter Gusenbauer ihre "braunen Flecken" aufgearbeitet hat. Das täte der ÖVP auch gut. Alleine die Person Kamitz täte dies rechtfertigen. Und Leute wie Dollfuss, Lueger oder Raab hatten es mit den Juden auch nicht so......

      undine

      Irgendwie kommen Sie mir ertappt vor.....

  5. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    09. Februar 2012 20:15

    Der "Standard" ist ein richtiges Mistblatt, das man am besten mit dem scharfen Messer zerteilt und mittels eines rostigen Nagels in einen Abort hängt (wenn es denn irgendwo noch sowas geben sollte). Alles andere wäre zuviel der Ehre. Kurios ist nur, dass die dort tätigen Journalisten sich nicht im klaren ist, dass sie Strache-Macher der Sonderklasse sind. Kurzsichtig! Oder ausgleichende Gerechtigkeit für die spezielle Art des Journalismus, der dort herrscht? Naja, jeder hat eben den Durchblick, den er sich verdient hat.

    • ulrike (kein Partner)
      09. Februar 2012 21:44

      Ich werde bei der kommenden NR-Wahl mein Kreuzerl am Wahlzettel dem "Standard" (oder genauer: "Amtsblatt für linke Armleuchter") widmen und es zum ersten Mal bei Strache machen.

  6. 105er (kein Partner)
    09. Februar 2012 19:48

    Das ist eine Supereintrag in das Unterberger´sche Tagebuch !
    EIN Aspekt - die Aktivitäten unseres HBP betreffend - fehlt mir aber besonders.
    Was bewegt wohl einen bekennend nordkoreanisch ausgerichteten prominenten & dank seiner Wendigkeit aufgestiegenen Exsozialisten dazu, Herrn H.C.Strache einen höheren Rang eines Staatsordens ("mit Stern!?") zu verleihen, als durch Absitzen im Gemeinderat (? - würde wohl die Verleihung eines entsprechendn Wiener Orden durch seinen Waffenbruder rechtfertigen!) satzungsgemäss verdient.
    Die Beweggründe unseres HBP zur Verleihung "mit Stern" wären doch tiefenpsy-chologisch wesentlich interessanter, als die nach dem Strache-Sager "pflicht- schuldige" Zurückstellung der ganzen Ordens-Verleihung.
    Übrigens: war es nicht unser HBP, der auch Vater Haider (Illegaler mit zeitwei- sem Wohnsitz in Münschen....etcetc.) am Schluß seines Erdenwaens mit einem Orden des Staates Österreich belohnt hat ? Wofür eigentlich? - es sei denn, ein
    absolviertes Entnazifierungsverfahren ist jetzt auch schon Grund für die Verlei- hung eines Ordens dieser Republik........

  7. AGLT (kein Partner)
    09. Februar 2012 12:52

    "derStandard.at: Sollte Strache einmal Bundeskanzler werden, was würden Sie tun?

    Konecny: Ich würde mit dafür sorgen, dass er durch den unterirdischen Gang zur Angelobung beim Bundespräsidenten gehen muss."

    Ein weiteres, nicht mehr notwendiges Beispiel für das Demokratieverständnis eines Linken.

    • black (kein Partner)
      09. Februar 2012 13:50

      Man kann Herrn Konecny zur Zeit auf vielen Fotos bewundern. Ist dieser sozialistische Funktionär mit der Parteibasis in Berührung gekommen?

    • Undine
      09. Februar 2012 16:51

      @AGLT

      Eine gefährliche Drohung, würde ich sagen; aber so ticken sie halt, die Linken mit ihren Scheuklappen.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      09. Februar 2012 20:25

      Ein feiner Demokrat, dieser Herr! Drohungen gegen demokratisch gewählte Politiker sind sichtlich unter den Roten salonfähig. Alles sogenannte Antifa-Arbeit, die bekanntlich rechtlich (und intellektuell) immun macht. Aber wehe, jemand würde ähnliche Drohungen gegen diesen Herrn ausstoßen, etwa dass man schon dafür sorgen werde, dass er als gewählter Mandatar dereinst am Betreten des Parlaments gehindert werden würde - ich möchte mir das stundenlange Geseres in den verschiedenen Zeit-im-Bild-Sendungen gar nicht vorstellen!

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. Februar 2012 00:15

      Der liebe Herr Konecny hat wohl Maß an E. Kirchweger genommen, dem rabiaten Spanienkämpfer, Kommunisten und Anti-Borodajkewycz-Demonstranten, der zum ersten sozialistischen Blutzeugen der Nachkriegszeit hochstilisiert wurde.

      Und das, obwohl er selber aggressiv wurde und mit seinem Regenschirm die Pro-Demo (Kümmel) angegriffen hat.
      Folge : Notwehrüberschreitung.

      Diesem Taras B. hatten dann Fischer (der Heinzi) und Lacina die höheren Weihen eines Ministeramtes zu verdanken.
      So läuft das bei uns.

    • Undine
      10. Februar 2012 09:34

      @Neppomuck

      Das Intrigieren hatte UHBP --wie man an dem von Ihnen angesprochenen Beispiel erkennen kann, bereits in sehr jungen Jahren perfekt beherrscht und sich mit Hilfe dieser "Fähigkeit" zielstrebig bis zum Präsidentenamt hinauf"gearbeitet".

    • Undine
      10. Februar 2012 10:35

      @Neppomuck

      Und noch ein Nachsatz: Taras Borodajkewycz hatte im kleinen Finger mehr Charakter als unser BP Heinz Fischer im ganzen Körper, der auf den Schultern derer, die er durch sein Intrigantentum vernichtete, wie auf einer Leiter stetig hinaufkletterte.

  8. Tertullian (kein Partner)
    09. Februar 2012 12:09

    Der lautstarke Vertreter einer kleinen Bevölkerungsminderheit
    beteiligte sich führend auf der Organisatorenseite der auch
    gewalttätigen Demonstrationen gegen den WKR-Ball. Anstatt sich von den
    Ausschreitungen der linksfaschistischen Aktivisten zu distanzieren, will
    er nun auf die personelle Besetzung einer ihm ungenehmen Partei Einfluß
    nehmen. Erinnert das an den berüchtigten Lueger-Spruch: Wer Jude ist, bestimme ich"?
    Es gibt keinerlei Verständnis dafür, diese abzulehnenden Gewaltprovokationen um den Ball zu verharmlosen.
    Außerdem darf man "in kleiner privater Runde" (5 Personen) noch dazu zu später Stunde über
    alles sprechen, das läßt sogar das menschenrechts- und verfassungswidrige "Verbotsgesetz" (ein Unrechtsgesetz lt. O-Ton Dr.
    Alfons Gorbach im Nationalrat 1952!) zu.
    Alle Medienschelte ist nichts als ein großes Ablenkungsmanöver von den geplanten Verarmungsmaßnahmen gegen die eigene Bevölkerung - genannt Sparpaket! Für unser Haus fehlt das Geld an allen Ecken und Enden, weil wir es im EU-Paradies versenken "müssen"!
    Wer stoppt den Wahnsinn???

  9. jump (kein Partner)
    09. Februar 2012 11:48

    Nach Unterberger-Logik sind dann vermutlich auch in der Causa Strasser die Sunday-Times-Journalisten die wahren Schuldigen!?

    Passend zum Thema: Beeindruckend, wie unaufgeregt und differenziert dieser Mann über seine Erlebnisse am Rande des WKR-Balls spricht:

    http://derstandard.at/1328507207762/Nach-dem-WKR-Ball-Die-Polizisten-machten-keine-Anstalten-mir-zu-helfen

    Wie nennt man das Verhalten der Polizisten? Unterlassene Hilfeleistung?

    • DailyMirror (kein Partner)
      09. Februar 2012 15:35

      Na, sicher sind auch im Fall Strasser die Journalisten die Schuldigen. Für Unterberger wäre der Strasser nur dann schuld an der Affäre, wenn er ein Sozi wäre...

    • simplicissimus
      09. Februar 2012 16:08

      hmm. unterberger hat, wenn nicht hier, dann in einem vorhergehenden beitrag klar diese - offensichtlich von einem rechten einzeltäter begangene - untat angeprangert.
      relativiert diese nun die politischen gewaltausbrüche der demonstranten?

    • Undine
      09. Februar 2012 17:22

      Ein einziger linker Gewohnheitsdemonstrant ist im Zuge des inszenierten Krawalls wegen des völlig legitimen WKR-Balles niedergeschlagen worden und behauptet in einem ausführlichen Interview, es müsse ein rechter Täter gewesen sein, weil die Verletzungen "Runenform" aufwiesen!
      Da zu diesem Zeitpunkt auf der einen Seite friedliche, festlich gekleidete Ballbesucher unterwegs zur Hofburg waren, auf der anderen Seite gewaltbereites, extra zum Randalemachen angereistes linkes Gesindel auf der Straße war, ist eher anzunehmen, daß er einem linken Gewalttäter in die Hände geraten ist. Schlagringe waren bis zum Krieg im ehemaligen Jugoslawien bei uns in Ö nicht Usus und wenn, dann eher unter den Migranten im linken Spektrum zu finden.
      Wenn der Mann seit Jahrzehnten regelmäßig bei linken Demonstrationen mitmarschiert, wird es ihm nicht neu sein, daß mit ihm hauptsächlich gewalttätige Bagage mit von der Partie ist und daß es dabei regelmäßig zu Gewalttaten kommt.

  10. Torres (kein Partner)
    09. Februar 2012 11:01

    Ein kleiner Nebenaspekt dieser Affäre, der aber wieder einmal aufzeigt, wie der ORF Falschinformationen weitergibt (oder wie uninformiert er ist, was genauso schlimm ist) : Bekanntlich wurde in der Ballnacht der Ex-SPÖ-Bundesrat Abrecht Konecny (von wem auch immer) niedergeschlagen. In der gestrigen ZIB2 wurde er deshalb von Armin Wolf interviewt und mehrmals ausdrücklich (auch von Armin Wolf selbst) "ehemaliger Präsident des Bundesrates" genannt, was er nachweislich niemals war.

  11. Politicus1 (kein Partner)
    09. Februar 2012 10:29

    Die Berichterstattung im STANDARD wurde noch ergänzt und übertroffen von Frau Turnherr IM ZENTRUM.
    Anstatt wenigstens zu versuchen, zwischen den Streitparteien obketiv zu moderieren, goss sie emsig Öl ins Feuer und machte aus ihrer linken Gesinnung kein Hehl.
    Die als "Experten" Geladenen war auch so was von objektiv, dass es der Moderatorin eigentlich nur noch peinlich gewesen sein konnte...
    Dank der Kameraführung konnten die Zuseher selbst beurteilen, wie hasserfüllt Blicke und Gesichtsausdruck einer linken Journalistin am Bildschirm wirken.

    Gottseidank sind wir immer mehr von einer jungen Generation umgeben, denen es völlig Wurscht ist, ob der ORF bestimmte Worte verbietet oder nicht.
    Traurig nur, dass aus einer Geisteshaltung vernünftiger Menschen sich die "AntiFa"-Bewegung immer mehr zu einem Linksfaschismus entwicklet...

    • Torres (kein Partner)
      09. Februar 2012 11:07

      Die Unausgewogenheit der "Experten" wurde durch die ständig dümmlich vor sich hingrinsende peinliche "Strache-Biographin" mehr als ausgeglichen.

    • Patriot
      09. Februar 2012 11:40

      @Politicus, Torres

      Sehr richtig! Die "Biografin" Nina Horaczek hat zwar (gemeinsam mit der ORF-Journalistin Claudia Reiterer) eine Biografie über Strache geschrieben, aber die Biografie wurde nicht autorisiert!

      Zweitens ist Nina Horaczek hauptberuflich eine Falter-Journalistin, was vom ORF komplett verschwiegen wurde.

      Da schreibt also eine linke Journalistin ein polemisches Buch (HC Strache: Sein Aufstieg, seine Hintermänner, seine Feinde), und wird vom ORF als seriöse "Biografin" vorgestellt.

    • Politicus1 (kein Partner)
      09. Februar 2012 12:08

      zu torres und Patriot:
      erfreulich für mich, dass es auch andere so sehen und ich anscheinend doch nnicht an einer ORF-Turnherr Paranoia erkrankt bin...
      Es stellt sich allmählich die Frage, wieso sind Leute, die nicht in dem dort vorherrschenden linkslinken Lager angehören, noch bereit, sich an dieser Kasperliade zu beteiligen?!
      Soll doch die Frau Turnherr mit ihren "Experten" alleine das Hauptabendprogramm voll schwafeln...

    • astuga (kein Partner)
      09. Februar 2012 16:17

      Dass diese Sendung ein Schuss ins Knie für den ORF war (und für alle linken Proponenten), darin besteht wohl kein Zweifel.

    • Undine
      09. Februar 2012 17:30

      Das Machwerk dieser strohdummen Falter-Journalistin, eine "Strache-Biographie" (!), wird wahrscheinlich an den Schulen als Pflichtlektüre verwendet werden, gesponsert von unserer Unterrichtsministerin! Denn trotz Gratiswerbung im ORF wird dieses Buch kaum jemand kaufen.

  12. grmpf (kein Partner)
    09. Februar 2012 10:08

    Dass die FPÖ-Intention aufgeht, sieht man auch an dieser peinlichen Heimatseite des A.U.

  13. Lenin (kein Partner)
    09. Februar 2012 09:49

    Ein nicht ganz nebensächliches Detail wäre noch zu ergänzen:

    Als bei den Demonstranten eine Band aufspielte, setzte sofort ein lustiges Tanzfest am Heldenplatz ein (war kurzfristig im ORF zu sehen).
    Da blieb den Veranstaltern in ihrer Verzweiflung über die mißglückte Indoktrinierung wahrscheinlich kein anderer Ausweg als die Stromversorgung versagen zu lassen.

    • Bodo
      09. Februar 2012 17:42

      Sie meinen, es hätte sich nicht gut gemacht im FS, dass die edlen Demonstranten, die es sich zur hehren Aufgabe gemacht hatten, dagegen zu protestieren, dass in der Hofburg ausgerechnet am 27. 1. getanzt wird, selber anfangen zu tanzen, wo das doch der Herr Muzikant so schlimm fand. Kann schon sein, dass die Veranstalter irgendwie reagieren mussten!

  14. Und jetzt die Fakten (kein Partner)
    09. Februar 2012 09:43

    Unterberger fantasiert wieder daher wie es ihm passt.

    1.)Es besteht ein großer Unterschied zwischen investigativem Journalismus und dem Abhören von Personen, das sollte gerade ein Jurist wie Unterberger wissen.

    2.) Die Sätze wurden von Strache nicht dementiert, er sah sie lediglich aus dem Zusammenhang gerissen - auch ein großer Unterschied.

    3.) Gewalttaten sind nicht immunisiert wenn sie von links kommen, so weit mir bekannt ist wurden sie angezeigt und es wird wohl hoffentlich entsprechend ermittelt.

    • Patriot
      09. Februar 2012 11:45

      Die ursprüngliche Fassung der Schmutzjournalisten:

      http://derstandard.at/1326504047903/STANDARD-Bericht-Strache-auf-WKR-Ball-Wir-sind-die-neuen-Juden
      FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache vergleicht sich auf dem WKR-Ball mit den Opfern der Nazis: "Wir sind die neuen Juden", sagte er zu Ballgästen, ohne zu wissen, dass Journalisten in der Nähe waren.

      "in der Nähe"

      Das klingt ein bischen anders als ein persönliches Gespräch. Und überhaupt, jeder weiss wie es auf einem Ball zu geht, wie viele Gespräche dort geführt werden, und noch ist ja auch der Alkohol zu späterer Stunde am Wochenende nicht verboten.

      Und vielleicht HAT der Schmutzfink das Gespräch sogar aufgezeichnet, dazu genügt heute ein Smartphone. Und vielleicht hat ihm der Gesprächsverlauf nicht in den Kram gepasst.

  15. Segestes (kein Partner)
    09. Februar 2012 09:21

    "...von seiner wirren Ahnungslosigkeit in Sachen Wirtschafts- und Europapolitik."

    Das unterscheidet ihn inwiefern von der gegenwärtigen Regierung?

  16. onkel hans (kein Partner)
    09. Februar 2012 08:42

    (Fast) alles richtig, was Herr Unterberger schreibt. Richtig gruselig ist es mitanzusehen, wohin sich dieses Land entwickelt.

    Warum nur fast: das (angebliche) wirtschaftliche Unwissen von Strache wird locker von der Bundesregierung getoppt. Oder glaubt jemand, dass der Bundeskanzler etwas von Wirtschaft versteht (außer dass er ihr Geld will)? Und die ÖVP-Finanzministerin glaubt ohnehin, dass es ein gutes Geschäft ist, wenn man an ein Pleiteland Geld borgt (verschenkt). Strache glaubt das übrigens nicht. Er versteht also mehr von der Wirtschaft als die Person, die von der "Wirtschaftspartei" ÖVP für das Finanzministerium auserkoren ist. Ich wähle daher Strache und die FPÖ, weil sie von allen Parteien OFFENSICHTLICH noch die meiste WIRTSCHAFTSKOMPETENZ hat, lol [was freilich noch nicht viel sagt, wie ich zugeben muss].

  17. HKG
    09. Februar 2012 08:17

    Die Linken wissen in ihrer Panik vor dem Machtverlust nicht mehr was sie alles tun könnten um Strache als Wahlgewinner zu verhindern. Da es sich bei den Handelnden GenossInnen durchwegs um einfach gestrickte Geister handelt, fällt ihnen nichts mehr ein - nur Terror. Das war immer so und wird auch so bleiben. Die Schwarzen reagieren wie immer mit Zeitverzögerung, wenn alles vorbei ist. Das war auch immer so. Jetzt fehlt nur noch der klassische Wahlbetrug, wie er aus Ostblock-Diktaturen bekannt ist. Fakt ist, für die versammelten GenossInnen Europas und speziell Österreichs ist ein Machtverlust der Supergau. Das wird man mit allen Mitteln, auch kriminellen zu verhindern versuchen.

    • Undine
      09. Februar 2012 08:29

      @HKG

      "Jetzt fehlt nur noch der klassische Wahlbetrug, wie er aus Ostblock-Diktaturen bekannt ist."

      Nun, einen Anfang haben sie ja schon gemacht, die Genossen: Bei der letzten Wien-Wahl gab's doch bereits eine ansehnliche illegale "Stimmenvermehrung" in Pflegeheimen und türkischen Kaffeehäusern, zunächst von einem Grünen aufgedeckt, dann aber nicht weiterverfolgt, weil die Grünen mit dem Mitregieren betraut wurden.

  18. Silke H. (kein Partner)
    09. Februar 2012 08:16

    In der heutigen Ausgabe des von der SPÖ mit Steuergeld finanzierten Ausgabe von "Österreich" kann man schön sehen, wo der Herr Fellner seinen Kopf hat:

    Dolly Busters erste ?Tanz-Schritte

    Oder: Wie Dolly - Dank ORF - das Gehen lernt. Von der Vertikalen in die Horizontale. Mit vielen Fotos!

    http://www.oe24.at/tv/Dancing-Stars-Dollys-erste-Tanz-Schritte/55634712

  19. bart (kein Partner)
    09. Februar 2012 07:39

    "Der Standard" ist der "Völkische Beobachter" der Neuen Nazis.

    Daniel Cohn-Bendit, der Kinderschänder, wird im "Substandard" in ausufernden Interviews wie eine geile Götze angehimmelt. Alle Postings, die sich auf seine sexuell-heroische Abenteuerlust mit Kleinkindern beziehen, werden naturgemäß zensuriert.

    Ungarn wird verleumdet, dass man ein Gefühl für Geschichte bekommt. Naturgemäß wird auch bei diesem Thema zensuriert bis zum Rosa-Werden.

    Dabei ist „Der Substandard“ nichts anderes als die Frankfurter Schule für alles und jedes, für Hinz und Kunz und retour. Mit etwas Bildung kennt man nach einer einzigen Ausgabe des „Standard“ alles, was er zu bieten hat. Es gibt halt Leute, die brauchen etwas länger.

    Eines ist aber neu am Substandard, nämlich seine unerschöpfliche Liebe zur Heiligen Kirche und seine innige Sehnsucht, diese endsiegmäßig zu retten:
    Also widmet dieses "Frankfurter lachsrosa" dem Selbstdarsteller Helmut Schüller viele Fan-Seiten.
    Bekommt der Substandard wenigstens eine Reliquie des Herrn Schüller oder eher umgekehrt?

    • Patriot
      09. Februar 2012 11:49

      Faschismus beginnt damit, dass die Redefreiheit eingeschränkt wird. Der STANDARD ist in der Hinsicht ein faschistisches Blattl.

      Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass dort ganz normale Postings überhaupt nicht erscheinen, oder erst nach ein paar Stunden, wo man 10 Seiten zurück-klicken muss, und was naturgemäß niemand der anderen Poster mehr liest.

    • DailyMirror (kein Partner)
      09. Februar 2012 15:33

      @bart: Treffend, dass Sie sich nach dem Sohn der Simpson-Familie benannt haben.

  20. Mitleserin (kein Partner)
    09. Februar 2012 01:50

    Ich glaube es war am Tag nach "Im Zentrum", daß ich auf arte - glaube ich - eine Diskussionssendung zum Thema "Holocaust" verfolgt habe. Hängengeblieben bin ich in diesem Sender, weil hier die Diskussionsrunde neben einer Zeitzeugin - auch mit eine jungen, gläubigen Jüdin besetzt war (sie leitet eine jüdische Jugendgruppe in Deutschland).

    Sie sagte sinngemäss, daß Ihr bis zum Erbrechen jedes Jahr der Holocaust in der Schule gelehrt wurde. Dass der Holocaust für Sie Geschichte ist. Dass die Lehren aus dem Holocaust nicht dadurch gezogen werden können, daß man Zahlen und Zahlen und Zahlen lernt. Das Leid wird nicht erfassbar durch reine Zahlen und Jahreszahlen.
    Dass man in dem Unterricht nichts über die Vielfalt, die Lebensfreude und Einstellungen des jüdischen Glaubens lehrt. Sie fühlt sich auch heute noch in die Opferrolle gedrängt und will nicht Opfer oder Verfolgte sein, sondern sich in der Mitte der Gesellschaft bewegen - als ein Teil von ihr.

    • Gandalf
      09. Februar 2012 04:18

      Ja, das ist eben der Unterschied zuwischen arte und dem ORF. Bei Frau Thurnherr haben so vernünftige Menschen wie die von Ihnen geschilderte Dame nicht die geringste Chance, zu Wort zu kommen.

  21. dagarser (kein Partner)
    09. Februar 2012 00:21

    Am vergangenen Sonntag wurde dieses (angebliche) Strache-Zitat ja auch im ORF "Im Zentrum" abgehandelt.

    Interessante Sendung, der ORF ist seinem Bildungsauftrag wieder einmal hervorragend nachgekommen. Meine Gedanken dazu hier: http://dagarser.wordpress.com/2012/02/07/bildungsauftrag/

  22. RR Prof. Reinhard Horner
    08. Februar 2012 23:06

    reinhard.horner@chello.at

    Offenbar stehen auf beiden Seiten Wort-Täter und Tat-Täter zur Feststellung und zur Beurteilung.

    Überdies steht zur Frage, wofern Wort-Täter durchaus bereits zu Tat-Vortätern oder Mittätern werden.

    Im gegenständlichen Fall steht jedenfalls nicht Aussage gegen Aussage.

  23. Rosi
    08. Februar 2012 22:10

    'Wir leben in einer Zeit, da Europas Medien unter dem Schock der britischen Affären um illegal abgehörte Prominente stehen, die in England zu vielen Strafverfahren und der Schließung einer Zeitung mit Großauflage geführt haben.'
    Wenn die skandalösen Methoden des 'Standard' rund um den WKR-Ball zur Schließung besagten Blattes von Sub-(Standard-)Niveau führen, soll's mir Recht sein - dann hatte die ungustiöse Angelegenheit wenigstens etwas Positives.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  24. Eva
    08. Februar 2012 19:21

    Weshalb hat sich der Herr Muzikant nicht aufgepudelt, daß am Tag des ominösen Burschenschafter-Balles nicht nur, wie man hört, auch andere Bälle angesetzt waren, bei denen sicherlich auch fleißig getanzt worden ist*, sondern außerdem eine FILM-PREIS-VERLEIHUNG stattgefunden hat, die sicherlich nicht aus jahrzehntelanger Tradition am letzten Freitag im Jänner jedes Jahres abgehalten wird und somit an JEDEM x-beliebigen Tag stattfinden hätte können! Die Antwort ist einfach: Obwohl es bei dieser Verleihung bestimmt hoch hergegangen ist, war dort das "andere", das "gute" Österreich vertreten, nämlich die Vereinigten Linken; die
    waren da unter sich und feierten aus den edelsten Motiven heraus.

    Die geschmacklose Formulierung des Herrn Muzikant "Sie tanzen auf den Gräbern der Toten von Auschwitz" trifft wohl nicht zu, wenn Linke tanzen.

    • Charlotte
      09. Februar 2012 16:30

      @Eva

      Gleiches habe ich mir auch gedacht.

      Die Feier am Rosenhügel hat keinerlei Kritik hervorgerufen. Der ORF u.a. haben eifrig berichtet und in diesem Fall nicht das Datum beanstandet.

      Die primitive Linkspropaganda "links-gut, rechts-böse" geht in unvermindertem Maße weiter und muss auch noch von allen Steuer- und Gebührenzahlern finanziert werden.

  25. Geheimrat
    08. Februar 2012 18:01

    Es ist ja überall das Gleiche....

    die Politik schaut angestrengt weg und sieht daher nichts. Wie gehabt.

    Beispiel Schweden:

    http://www.welt.de/politik/article13853559/Malmoe-verdraengt-sein-neues-Antisemitismus-Problem.html

    http://www.youtube.com/watch?v=CVPVDsN4bo4

    Blonde Wikinger, ABBA und Björn Borg, sozialer und liberaler Musterstaat,….. das war einmal!
    Das gescheiterte Multikulti im sozialdemokratisch-geprägten Schweden wird in unseren Medien bewusst unter den Teppich gekehrt (selbst für Hrn. Muzikant ist es ein Tabuthema!)
    Wie einst muss man sich hierzulande an ausländische Medien wenden, um ein wenig Wahrheit zu erfahren….

    Und seltsamerweise sind die Verursacher immer die Gleichen.

    Aber bei uns geht die Welt unter, wenn der Strache "Reichskristallnacht" sagt. Verlogenes Österreich!

  26. Wertkonservativer
    08. Februar 2012 17:30

    Aus gegebenem Anlass heute noch einmal:

    gerade sah ich in den ORF-5-Uhr-Nachrichten die FPÖ-Recken Hübner und Jung-Gudenus mit dem Tschetschenenhäuptling und Mördergesellen Kadyrow + Kumpanei recht gesellig über die Tschetschenflüchtlings-Situation und die doch wirklich gute Entwicklung des Tschetschenenlandes plaudern.

    Der tschetschenische Rundfunk widmete ganze zehn Minuten diesem "offiziellen" Besuch aus dem schönen Österreich!
    Peinlich, richtig peinlich, das!

    Die Herren Hübner und Gudenus haben wieder einmal gezeigt, dass die FPÖ-Leute ein ziemlich jenseitiges Politikverständnis haben:
    für höhere Aufgaben ist der blaue Haufen zumindest in der augenblicklichen personellen Zusammensetzung mit Sicherheit total ungeeignet!

    Stimmt schon, bereits der verewigte Haider hat sich wiederholt mit seinen lybischen und anderen Spezln getroffen! Aber der war wenigstens ein charismatischer Mensch!
    Die derzeit agierende FPÖ-Riege ist jedenfalls korporativ zu vergessen!

    Tut mir leid, liebe FPÖ-Sympathisanten, doch Eure Hoffnungen auf einen blauen Höhenflug sind sehr auf Sand gebaut!

    Bitte nicht allzu böse sein, doch diese Bilder haben mich derart verärgert, dass ich schnurstracks zur Feder greifen musste!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • M.S.
      08. Februar 2012 18:43

      Also wenn der Bundespräsident nach Nordkorea fährt, werden zwei einfache freiheitliche Funktionäre doch noch nach Tschetschenien reisen dürfen. Der Besuch aus Österreich wurde übrigens auch im Nordkoreanischen Rundfunk ausführlich gebracht und auch das Beileidstelegramm zum Ableben ihres großen Führers!

    • haro
      08. Februar 2012 18:58

      und trotzdem ist dieser "blaue Haufen" die einzige Alternative um der linkslinken Ideologie eine Absage zu erteilen

    • M.S.
      08. Februar 2012 19:13

      @Haro

      Sehr richtig! Das Argument, dass in der FPÖ wenig Wissen über die Wirtschafts- und Finanzpolitik vorhanden sei mag vielleicht stimmen. Aber welches wirtschaftliche Verständnis ist denn bei SPÖVP zu finden?

    • thomas lahnsteirer
      08. Februar 2012 20:02

      Zu wem soll man eigentlich gehen, wenn man sich über die Situation in Tschetschenien informieren will, zu Herrn Pilz, zur Caritas, zum ORF oder zum Herrn Michler...
      Es zeigt sich in Österreich, dass die ach so armen Flüchtlinge meist Wirtschaftsflüchtlinge oder leider auch Mitglieder islamistischer Gangsterbanden sind.
      Ich freue mich, dass wenigstens die FPÖ den unangenehmen Aspekt "Tschetschenien" thematisiert, ist doch Österreich eines der Hauptzielländer der tschetschenischen "Flüchtlinge", weil die meisten anderen EU-Länder aus guten gründen einen Asylstatus für Tschetschenen ablehnen.

    • M.S.
      08. Februar 2012 20:19

      @Thomas Lahnsteirer
      **********

    • Mitleserin (kein Partner)
      09. Februar 2012 01:07

      @Wertkonservativer

      Sie sitzen hier wieder voll der ORF Masche auf.

      Ich habe mich neben ORF auch anders informiert und hier ist das neutrale Ergebnis:

      a) Die Einladung war vom Regionalparlament (=Stadt Grosny) - also nix inoffizieller Staatsbesuch in Georgien

      b) Die Wiener Stadtregierung macht ja auch "fraktionsweise" Besuche mit Delegationen und lässt sich besuchen.

    • Wertkonservativer
      09. Februar 2012 09:10

      Muss ich mich jetzt hier entschuldigen, weil ich die Reise der blauen "Außenpolitiker"zu Herrn Kadyrow als ungustiös bezeichnet habe?

      Ja, auch die Reise des Herrn Bundespräsidenten nach Nordkorea war ungustiös, doch der wurde für seinen Ritt ins "Freundesland Nordkorea" hier ja auch schon genüglich gescholten!

      Nun, wenn die beiden Herren mit Herrn Kadyrow eine taugliche Rückführungs-Aktion der vielen Tschetschenen hier im Land ausgeknobelt haben sollten, hätte die Reise ja immerhin etwas Sinnvolles bewirkt. Ich bin da allerdings ein wenig skeptisch, lasse mich aber gern von Ihnen eines Besseren belehren!

      Also nochmals, muss ich mich entschuldigen, oder geht's diesmal noch durch??

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Mitleserin (kein Partner)
      09. Februar 2012 13:23

      @Wertkonservativer

      Nein, entschuldigen müssen sie sich nicht. :)
      Da wir hier Meinungsfreiheit üben, ist sowas nicht angedacht.

  27. DerTurm
    08. Februar 2012 17:16

    ...wer einmal schon für Adolf war,
    wählt Adolf auch in diesem Jahr.

    Gab's doch schon mal.

  28. thomas lahnsteirer
    08. Februar 2012 16:58

    Die verkommene, eigentlich echt kriminelle Medienlandschaft in Österreich wird
    durch diesen Presseartikel entlarvt.
    Einige "Oligarchen/Innen" bereichern sich auf Kosten des Steuerzahlers, indem sie sich mit Gefälligkeitsinseraten der roten Strolche in Bund und Gemeinde Wien füttern lassen. Und wenn einer in der Mafia-Zeitung einmal gegen die roten Auftraggeber schreibt, wird er sofort von der Patin eliminiert.

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/730546/Heute_Scheidender-Chefredakteur-kritisiert-Dichand?_vl_backlink=/home/index.do

    Eigentlich müßte ein Aufschrei durch die Medienlandschaft gehen.
    Wo bleibt Armin Wolf angesichts der Ausplünderung der Steuerzahler durch einige Drecksblätter..........?
    Aber der ORF ist ja mit der "Reichskristallnacht", Straches Orden und mit dem kommenden Burschenschafterball in Linz beschäftigt

  29. schreyvogel
    08. Februar 2012 16:49

    Mit seiner Weigerung, Strache den beschlossenen Orden zu verleihen, wollte uns Fischer wahrscheinlich darauf vorbereiten, dass ihn in der nächsten Regierung weder als Kanzler noch als Vizekanzler dulden werde.

  30. Patriot
    08. Februar 2012 13:48

    Schön, dass zu dem Thema noch ein Artikel kommt, weil die Ereignisse um den WKR-Ball sind für mich der Skandal des Jahres. Erstens wegen dem faschistischen Verhalten der "Demonstranten", und zweitens wegen dem faschistischen Verhalten linker Politiker und Pressemenschen.

    1. Die Doppelmoral:

    Ariel Muzicant, der Strache angezeigt hat, sagte Ausländer wären die "neuen Juden".
    http://derstandard.at/1326504185651/Archiv-Die-Juden-von-heute-wurden-schon-mehrfach-bemueht

    Angesichts der Tatschae, dass es zu wenige Juden in Österreich gebe, seien jetzt die Ausländer als "neue Juden" den Angriffen ausgesetzt.

    Gusenbauer und Broukal:
    http://derstandard.at/1687847
    Gusenbauer: "Absolute Pogrom-Stimmung" bei Parlamentssitzung
    ...
    Ausgelöst wurde dieser Eklat durch Broukals Äußerung in Richtung ÖVP und FPÖ, es sei diesen unbenommen, den Nationalsozialisten nachzutrauern.


    Walter Pohl von "News":
    http://diepresse.com/home/kultur/medien/721616/Causa-Pelinka-als-Hetzpublizistik-und-Generationenkonflikt
    Pohl rückt in "News" Jelineks Text in die Nähe des Nationalsozialismus und bezeichnete ihre Wortwahl als "widerlich und degoutant". er nennt sie sogar "völkische Beobachterin" (der "Völkischer Beobachter" war das Parteiorgan der NSDAP) und meint, dass die Nobelpreisträgerin am Ende ihres Textes für eine "Endlösung" plädiere.

    Und so weiter, usf. Öllinger, Glawischnig, Van der Bellen & Co bezeichnen generell vieles, was ihnen an FPÖ-Politik nicht passt als "braun", "national", "ewiggestrig" usw, und bezeichnen damit die FPÖ (oder auch ÖVP)-Politik indirekt als nationalsozialistisch.

    Die Beschimpfungen selbst rund um den WKR-Ball sind ein weiterer trauriger Beweis. Mindestens 99.99% der Ballbesucher haben mit einer Nazi-Gesinnung überhaupt nichts zu tun. Burschenschaften gibt es seit fast 200 Jahren. Diese vorbildlichen Bürger und ihre Gattinen, oft Akademiker, Unternehmer, Wissenschaftler und allgemein Stützen der Gesellschaft als "Nazis" niederzubrüllen, ist nur noch letztklassig.

    2. Der Vergleich:

    Wenn man schon vergleicht, so wie es die Linken gewohnheitsmäßig machen, dann muss man sich fragen, ob am Vergleich nicht doch etwas Wahres dran ist. Die Judenverfolgung und der Holocaust haben nicht mit den Gaskammern begonnen, sondern mit alltäglicher Diskriminierung, zum Beispiel dem Spruch "Kauft nicht bei Juden!". Da frage ich mich schon wo denn der Unterschied liegt, zwischen "Kauft nicht bei Juden!", und "geht nicht zum WKR-Ball".

    im KURIER:
    http://kurier.at/nachrichten/wien/4482833-wkr-ball-spiessrutenlauf-zum-rechtswalzer.php
    Direkt vor uns warten Trommeln und Gebrüll, es bleibt nur der Versuch über den verlassenen Mölkersteig auszuweichen. Es ist ein kurzer Moment der angespannten Ruhe, bevor die Gewalt die Innenstadt beherrscht.
    In der Herrengasse warten Demonstranten. Nazi-Rufe und Spuckattacken sind die Ouvertüre dafür, was noch folgen soll.
    ...
    Vom Ballhausplatz kommt eine Schar von Demonstranten gelaufen. In ihren Augen blanker Hass auf jene, die an diesem Abend auf der falschen Seite stehen.
    Junge Mädchen schreien und spucken. Stöße, Rempeleien und Bierduschen prasseln auf die vermeintlichen Gegner ein. Wir flüchten mit letzter Kraft bis zur Polizeiabsperrung, Unterstützung durch Beamte gibt es in keiner Weise.
    Nach einer Dreiviertelstunde Spießrutenlauf sind wir in der Hofburg.
    ...
    "Wir sind gelaufen wie die Hasen", erzählt ein junger Mann mit Prunktönnchen (Kopfbedeckung). "Die Damen wurden bespuckt, sind hingefallen. Eine Schande."


    Man stelle sich vor, Moslems würden auf dem Weg zur Moschee so bespuckt und bepöbelt werden, trotz der Anwesenheit von 1500 Polizisten. Zu welchen Vergleichen würden die Herren Fischer, Faymann, Wolf, Rauscher & Co greifen?

    3. Strache

    Bei Strache habe ich vor allem Bedenken, dass er mit schwierigen Situationen umgehen kann. Er sitzt 36 Stunden nach den Ausschreitungen locker flockig in der Pressestunde, ohne die Ereignisse nur zu erwähnen, geschweige denn scharfe Angriffe zu starten. Es genügt dann die Behauptung eines linken Wichts vom Standard und ein gewohnt einseitiges Interview in der ZIB2 um Strache völlig in die Defensive zu bringen.

    In dem Zusammenhang ist natürlich auch die ÖVP zu kritisieren, und auch viele konservative Schreiber wie zum Beispiel Christian Ortner. Man kann nicht wegen jeder Kleinigkeit auf Strache hinhauen, und gleichzeitig 100x größere Verfehlungen anderer links liegen lassen. Es ist vorletzte Woche Unglaubliches passiert. Wie oben schon erwähnt, man kann in solchen Fällen die "Probe" machen, wie in der Volksschule. Was wäre los, wenn die gleichen Ereignisse die andere Seite beträfe? Würde auch irgendein unbestätigter und höchstens dummer Sager im Vordergrund stehen, oder doch die unglaublichen, faschistischen Handlungen der Gegenseite?

    Insgesamt macht die "konservative Seite" (in Wahrheit die Vertreter der Mitte der Gesellschaft) den Fehler, viel zu kritisch mit der FPÖ und anderen politischen und medialen Vertretern der Mitte umzugehen. Die Linken sind da anders. Faymann und das Personal der SPÖ sind intellektuell mindestens ebenso deppert wie FPÖ-Vertreter. Moralisch (Korruption, Ehrlichkeit ..) nimmt man sich auch nix. Gestritten wird bei den Grünen wie wild. Linke Medien nehmen ungeniert Presseförderung und Bestechungsinserate.

    Nur, die ganze linke Szene steht im Falle des Falles geschlossen zusammen. Wenn es um den Machterhalt geht, dann funktioniert die Maschinerie aus Finanzierung, Propaganda und Intrigen. Der STANDARD verkauft nur 70.000 Exemplare, die Fellner-Blatteln wären ohne Bestechungsinserate und Medienförderung längst pleite. Die ZIBs haben kaum Quote (außer bei Sportveranstaltungen und Anti-FPÖ-Sendungen). Rot- Grün hätten ohne Propaganda oder gar bei Vorhandensein eines kritischen Journalismus um 1 Drittel weniger Stimmen. Linkslinke Vorfeldorganisationen im Asylanten-, Feminismus-, Islam- und Klimabereich sind zu 100% von Steuergeldern abhängig. Das ist ein Block der mit windelweicher Herangehensweise und mit Samthandschuhen nicht zu knacken ist.

    Wer sich zu gut ist die FPÖ zu wählen, oder sich irgendwie für konservative Politik zu engagieren, ist ein Naivling. Es ist die Taktik der Linken sich mit Hilfe der Nazi-Keule an der Macht und an den Futtertrögen zu halten. Zum großen Schaden für Österreich. Wer Österreich helfen will, muss die Samthandschuhe ausziehen.

    • Florin
    • Undine
      08. Februar 2012 15:26

      @Patriot

      *******!

    • byrig
      08. Februar 2012 22:45

      eines ist auch klar:ariel muzikant ist ein politischer brandstifter,der sich weitab von der vertretung seiner gemeinde unzulässig und völlig einseitig in die politik einmischt,sicher nicht zum vorteil und zu einem wahrscheinlich nicht geringen teil gegen die vorstellungen der von ihm vertretenen juden in österreich.

    • Reinhard (kein Partner)
      09. Februar 2012 06:28

      Patriot, Sie haben mehr als Recht!

      Nur einer Frage muss sich die FPÖ wirklich einmal stellen: Haben sie keine auch nur annähernd Kompetenz ausstrahlenden Leute in ihrer Führungsriege, dass ihre "beste Wahl" an der Parteispitze ausgerechnet ein sich wie ein glitschiger Aal windender Kickl und ein HC Strache sind, der zwar bei der nicht unwichtigen Wählerschicht der Lehrlinge supertoll ankommt, aber jeden Menschen, der sich von einer Regierung Fachkompetenz und vollen Einsatz zum Wohle des Volkes erwartet, nur mit Grausen gesehen werden kann?

      Wie soll eine Regierung aus solchen Witzgestalten wirklich arbeiten (vor Allem auch gegen den linken Mob, der die Vorgänge von 2000 mehrfach potenzieren wird, sollte die nächste Wahl nicht zu einem roten Machterhalt führen)? Wie soll ein Bundeskanzler Strache, der nicht einen Funken Kompetenz mehr hat als der derzeitige Amtsdarsteller, aber sicher nicht wie dieser von den Medien mit Samthandschuhen angefasst wird, auch nur ein einziges Interview überleben, wenn er kaum in der Lage ist, auf eine provokante Frage einen halbwegs ausformulierten Satz zu erwidern?

      Nein, ich bin nicht der Überzeugung, dass jemand ein abgeschlossenes Studium für diesen Job vorweisen muss, dafür kenne ich inzwischen zu viele strunzdumme Akademiker, aber man sollte zumindest ein Niveau besitzen, das man vorzeigen kann.
      Die FPÖ, die auf genau dieses Niveau konsequent an allen Fronten verzichtet, egal ob beim Obmann oder bei den Wahlplakaten, wird deshalb denkende Menschen immer ebenso abstoßen wie die SPÖ. Und ihre politischen Ziele gleichen denen der SPÖ in sehr vielen Punkten (bis hin zu den Studiengebühren) und trennt sich ausschließlich am Ausländerthema.
      Das ist zu wenig.

      Wenn FPÖ ebenso wie BZÖ (mit dem nur als unsäglich zu bezeichnenden Westenthaler in Frontstellung) nicht endlich einmal beweisen können, dass es dort Leute gibt, die die notwendige Kompetenz zum Regieren besitzen, die sich offen und ehrlich positionieren können, eine klare Meinung zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft besitzen und Durchsetzungsvermögen und Eloquenz gegen die provozierenden Medien und den linken Vorfeldmob haben, gebe ich ihnen im Mittelstand keine Chance, viele Stimmen zu reißen.

    • Patriot
      09. Februar 2012 11:34

      @Reinhard

      Faymann, Bures, Darabos, Heinisch-Hosek, Beatrix Karl, Berlakovich, Claudia Schmied. Die halbe Regierung besteht heute schon aus absoluten Witzgestalten! Aber sie haben natürlich Recht. Es ist eine Schande, welches politische Personal wir zur Auswahl haben.

      Andererseits wird aus dem Regieren ein zu großes Mysterium gemacht. Ein Politiker muss nicht alles wissen. Im Idealfall sollte er das umsetzen, was er bei der Wahl versprochen hat. Für das Umsetzen hat er seine Experten. Wenn er beispielsweise versprochen hat, die Zuwanderung aus Drittstaaten weitgehend einzustellen, dann gibt er ein paar Juristen den Auftrag eine Gesetzesvorlage zu erstellen, die die ungewünschte Zuwanderung weitgehend beschränkt. Natürlich alles im Rahmen der Verfassung, aber dafür sind ja die Juristen da. In Dänemark hat man so etwas längst umgesetzt, und Dänemark ist ebenfalls in der EU, und hat dieselben Menschenrechtskonventionen unterschrieben. Genauso wie die Schweiz.

      Die Zusammenlegung der Krankenkassen wurde inzwischen sogar von Glawischnig vorgeschlagen. Strache muss nicht wissen wie man das macht, er muss nur den Auftrag geben, es zu machen. Und gegenüber der EU machen kleine Staaten wie die Slowakei und Finnland vor, was man mit ein bischen Widerstand erreichen kann.

      Was bei Strache bei aller berechtigter Kritik übersehen wird, ist seine Volksnähe. Das hat die Linken schon bei Haider verrückt gemacht. Sie konnten nicht verstehen, dass die Bevölkerung Haider trotz aller Vorkommnisse nicht abserviert hat. Aber Haider soll angeblich jedem Kärntner schon einmal die Hand geschüttelt haben. Das ist Volksnähe. Wo sich die moralinsaure Glawischnig mit Grausen vom "Pöbel" abwendet, geht Strache auf die Leute zu.

      Und was Standard und Profil mit jeweils 70.000 verkauften Exemplaren, der ORF mit seinen Quoten am Tiefststand und ein paar andere Blattln schreiben ist nicht so wichtig. Die FPÖ als inkompetent hinzustellen ist halt die letzte Verteidigungslinie nach der Rassismuskeulenbatterie.

      Man sollte die Partei wählen, die den eigenen Wünschen am nächsten liegt, ein Ideal gibt's sowieso nicht. Geht man überhaupt nicht zur Wahl, dann lachen sich Rot, Grün und Schwarz ins Fäustchen, weil dann bleibt alles so wie es ist.

    • simplicissimus
      09. Februar 2012 15:56

      patriot, mit abstand beste analyse in der causa!

    • Undine
      09. Februar 2012 17:51

      @Patriot

      Und noch einmal eine Sternderlzugabe:*********!

    • DieWahrheit
      09. Februar 2012 19:17

      Danke für die hervorragende Analyse, @patriot. Sie sprechen mir aus der Seele.

    • Helmut Graser
      09. Februar 2012 20:29

      @Patriot

      Ich kenne erfreulicherweise sehr viele Kärntner und annähernd alle berichten, dass Haider jedem Kärntner zumindest zweimal die Hand geschüttelt hat.

      Darüber hinaus hatte er nach diesen Berichten ein phänomenales Personen- und Namensgedächtnis. Er hat Leute mit Namen angesprochen, die er nur einmalig vor Jahren bei irgendwelchen Veranstaltungen getroffen hat.

      Das ist zweifelsfrei eine besondere Begabung. Ich könnte das in dieser Form nicht. Ich würde mich zwar an die Person erinnern, den Namen hätte ich vermutlich nach Jahren nicht mehr behalten.

    • Reinhard (kein Partner)
      09. Februar 2012 20:34

      Patriot, ich gebe Ihnen ja in Vielem Recht, aber die Kompetenzfreiheit ist keine Erfindung des Standard sondern wurde bereits häufig live vorgeführt.

      Ich möchte Sie nur um eines bitten: Lassen sie Haider aus dem Spiel. Strache ist nicht einmal der Hauch eines Schattens dieses Mannes.
      Mit einem Jörg Haider an der Spitze und ohne innere Zerwürfnisse der aufstrebenden Jungrebellen um den Schreihals Strache (nicht vergessen, er hat Haider nicht beerbt sondern gestürzt) könnte die FPÖ bereits regieren.
      Und ein Jörg Haider würde als Bundeskanzler eine ganz andere Gestalt abgeben.
      Gar kein Vergleich...

  31. Almaviva
    08. Februar 2012 13:29

    Eine großartige Analyse, Hr. Dr. Unterberger.

    Einen Satz möchte ich allerdings noch ergänzen: Zwar regt sich die linke Jagdgesellschaft über das Zitat "Wir sind die neuen Juden" massiv auf, schreckt allerdings nicht davor zurück, die Korporierten und die Freiheitlichen regelmäßig in Zusammenhang mit dem NS-Regime - und das beinhaltet für mich auch die Verbrechen dieses Regimes, den Völkermord an Juden, Roma und Sinti sowie den Massenmord an Homosexuellen und Regimegegnern - zu bringen. Dagegen wurde allerdings weder von Sozialdemokraten noch von Grünen protestiert.

    Wer eine demokratische Partei und nationalliberale Burschenschaften (die im Übrigen im 3. Reich eben wegen ihrer liberalen Ausrichtung verboten waren) in die Nähe eines Völker- und Massenmörder-Regimes bringt, braucht sich über derartige Sager wie "Progrom-Stimmung", "Wir sind die neuen Juden" nicht aufzuregen, auch wenn diese (falls sie so gefallen sind), nicht wirklich gerade von Klugheit und Sensibiltät gegenüber den Opfern des Holocausts zeugen.

    Meines Erachtens nach ist es Teil der politischen Strategie der Linksparteien, einmal mehr die Faschismuskeule gegen die ständig wachsende FP auszupacken, um dadurch zu verhindern, dass die FP die stimmenstärkste Kraft im Lande wird. Sinnvoller wäre eine Auseinandersetzung mit den Position dieser Partei und ihrern Lösungsansätzen für die wirtschaftlichen Probleme.

  32. Richard Mer
    08. Februar 2012 12:49

    Und wieder ein völlig irrelevantes Geschrei über irgendwelche Gerüchte, die keinerlei Bedeutung haben, um abzulenken. Warum wird nicht die Finanzministerin in der ZIB angegriffen, weil sie das mit dem Sparen nicht zusammenbringt? Wo sind die Attacken von Armin Wolf gegen den Bundeskanzler? Das würde mich deutlich mehr interessieren, als dieser Nazizirkus. Da stehen tatsächlich ein paar offene Fragen im Raum.

  33. contra
    08. Februar 2012 12:45

    Angefeuert durch das zustimmende Medienecho machen die "Tat-Täter" munter weiter, auch ganz ohne Gedenktag. Damit beweisen sie, daß es ihnen nur um ideologische bis hin zu gewalttätige Übergriffe geht und nicht um die Sache selbst.

    http://ooe.orf.at/news/stories/2520228/

  34. HDW
    08. Februar 2012 12:41

    Seit Max Weber weiß man, dass hinter den repräsentativen Politikern der demokratischen Regierungen, Fachleute als Berater fungieren die die wahren Entscheidungen herbeiführen. Sonst wären Regierungswechsel ja gar nicht möglich! Soviel zu Herrn Straches "Wirtschaftskompetenz" die dann zum Tragen käme, aber diese abzuwerten ist halt ein beliebtes Abwertungsargument der einstigen "Wirtschaftspartei" ÖVP gegen die FPÖ. Wer den komischen Außenminister, den ÖAABler Spindelegger berät weiß ich nicht aber wer den Faymann bezüglich Wohnungsmarkt Steuern berät ist bekannt: nämlich der Immobilienspekulant Muzicant, der bei der neuerlichen, unwürdigen Instrumentalisierung der jüdischen Opfer für den Wahlkampf der Sozis, wieder mitspielt! Simon Wiesenthal, der wirkliche Vertreter der Opfer, der auch selbst eines war, war aber ÖVP Mitglied daher waren die Sozis damals eben auf der Seite der alten Nazis (und gegen das nationale Israel Herr Muzicant)!

  35. Staatsbürger
    08. Februar 2012 12:34

    Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, daß Alice Schwarzers mehrfache Vergleiche der Lage der FRAUEN mit der der JUDEN keine merkbaren Proteste ausgelöst haben (außer ausgerechnet von einer Prostituiertenorganisation), obwohl sie öffentlich gefallen sind und die Judenverfolgung eindeutig verharmlosen.
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_alice/

  36. durga
    08. Februar 2012 10:53

    Ein sehr empfehlenswertes, allerdings umfangreiches Buch von Wolfgang Neugebauer und Peter Schwarz

    „Der Wille zum aufrechten Gang. Offenlegung der Rolle des BSA bei der gesellschaftlichen Integration ehemaliger Nationalsozialisten“

    ist im Netz frei zugänglich. Es zeigt von 1945 an den blanken Opportunismus der Sozialisten sich mit jedem ins Bett zu legen, wenn es dem Stimmen-und Machtgewinn dient (Zitate unter Anführungszeichen):

    „Auf einer Parteiländerkonferenz im Oktober 1945 gab Renner seiner Befürchtung Ausdruck, dass bei einem Wahlausschluss der Nationalsozialisten der SPÖ durch den Verlust dieser Wählerstimmen schwerer Schaden erwachsen werde: „Es geht nicht, dass wir so weit gehen, unter Umständen sehr wertvolle Elemente von uns abzustoßen.” Im Protokoll heißt es weiter: „Es müßte auch darauf Rücksicht genommen werden, dass jetzt die jüdischen Wähler wegfallen und wenn wir damit auch noch diese Stimmen abstoßen, kann das eine Gefahr sein.“

    Ein besonderes Problem stellte der Mangel an Akademikern und Fachkräften dar:

    „Die SPÖ war nach 1945 mit einem Mangel an parteieigenen bzw. parteinahen Akademikern und Fachkräften konfrontiert, sodass es ihr nicht gelang, gehobene und leitende Positionen in der öffentlichen Verwaltung und Wirtschaft (Bundesministerien, Schulen, Banken, Spitäler, Verstaatlichte Industrie etc.) mit qualifizierten Vertrauensleuten der sprechend ihrer politischen Stärke zu besetzen. Der BSA zählte am 31. März 1947 – inklusive aller seiner Fach- und Landesorganisationen – 1.265 Mitglieder......

    Der drückende Mangel an eigenen, sozialistisch gesinnten AkademikerInnen, das CV-Monopol im öffentlichen Dienst und die Tatsache, dass die SP-Parteiführung, keine systematische Remigration ihrer vertriebenen „alten”, jüdischen Intelligenz betrieb („So befürchtete die Parteispitze der SPÖ - allen voran Dr. Adolf Schärf und Oskar Helmer - dass ihr mit diesem Personenkreis eine Konkurrenz um den Machtanspruch innerhalb der Partei erwachsen könnte.“), dürften aus personalpolitischer Perspektive die Hauptfaktoren für eine prinzipielle Öffnung der SPÖ bzw. des BSA gegenüber den ehemaligen Nationalsozialisten gewesen sein......“

    Erfolgreiche Werbung für den BSA:

    „Die Strategie der SPÖ, die damals bereits von dem Flügel um Schärf/Helmer/Waldbrunner dominiert wurde, zielte einerseits auf eine Aufsplitterung des bürgerlichen Lagers durch die Ermöglichung einer vierten Partei sowie andererseits auf die Gewinnung bzw. Neutralisierung von ehemaligen Nationalsozialisten durch den BSA.7 So bemühte sich die Parteiführung der SPÖ erfolgreich um eine Zulassung des „Verbands der Unabhängigen” (VdU), der sich als eine Art „Sammelbewegung der ‚Ehemaligen’ unter dünner liberaler Führung” konstituiert hatte, bei den Nationalratswahlen 1949.“

    „Für den BSA-Fachverband der Ärzte in Wien stellte deren Obmann Dr. Rom fest, dass „die Aussendung eines Flugblattes einen wesentlichen Zuwachs der Ärztesektion verzeichnet und über 100 Ärzte neu beigetreten sind. Davon bilden ehemalige Nationalsozialisten den größeren Teil. Aber es müssen auch diese Leute erfasst werden, wenn sie gewillt sind, zu uns zu stoßen.... Im BSA legte man offensichtlich keinen Wert darauf, vor allem von den „Belasteten” zu verlangen, ihre Einsicht, Umkehr oder „Reue” glaubhaft zu machen.“

    Bei einer Bundesausschusssitzung vom 10. April 1948 konnte BSA-intern bereits eine erste Erfolgsbilanz der NS-Mitgliederwerbung gezogen werden: Demnach waren in der Steiermark 70 Prozent der BSA-Mitglieder registrierungspflichtig, in Zahlen ausgedrückt waren 405 von 579 steirischen BSA-Mitgliedern Registrierte, in Oberösterreich 124 von 215 (58 Prozent), davon 13 Juristen, 70 Ärzte, 2 Wirtschafter und 4 Mittelschullehrer, in Tirol und Salzburg – hier waren die BSA-Landesorganisationen gerade erst gegründet worden – jeweils 8 von 13 bzw. 26.99 Allein bei dem Wiener Fachverband der Ärzte schienen nach Angaben von Dr. Rom 126 Registrierte bei einem Mitgliederstand von 365 (April 1948) auf.100 Ein Blick auf die interne Statistik des BSA zeigt, dass der Zulauf ab 1948 rasant anstieg, im Zeitraum von 1948 bis 1954 vervierfachte sich die Mitgliederanzahl von 2.312 auf 8.741. ...
    Der Obmann der sozialistischen Lehrervereinigung Dr. Max Neugebauer führte in seinem Bericht die große Mitgliederzahl der sozialistischen Lehrerschaft darauf zurück, dass „sehr viele ehemalige Nationalsozialisten aufgenommen wurden”.97

    Welche Personen dem BSA beitraten:

    „In der Mehrzahl der von uns untersuchten Fälle stießen wir auf den Typus des Opportunisten, der mit Hilfe des BSA seinen beruflichen Wiedereinstieg oder den Aufbau einer neuen Karriere zu erreichen suchte.“

    In Summe schildert das Buch über den Fall des Psychiaters Heinrich Groß hinaus den Werdegang zahlreicher prominenter „Ehemaliger“, ihren Aufstieg in Badei, Wirtschaft, Rechtswesen, akademischen Einrichtungen, etc., deren Ansehen und Ehrungen (z.B. durch Verleihung hochrangiger Orden) bis in die Jetztzeit.

    Ein Sittenbild roter „Strategie“, das Pflichtlektüre werden sollte.

    • Undine
      08. Februar 2012 15:24

      @durga

      Aus dem enorm hohen Akademikerzuwachs aus dem Pool der ehemaligen NSDAP-Mitglieder, der den BSA nach dem Krieg schon rein zahlenmäßig bereicherte, kann wohl der Schluß gezogen werden, daß erstens unter den Nazis verhältnismäßig sehr viele Akademiker zu finden waren und zweitens, daß --entgegen der gängigen, gerne kolportierten Meinung!-- Österreich genug geistige Kapazität besaß, auch NACH dem Krieg!
      Allerdings saßen in den ersten Jahren nach dem Krieg eine SEHR große Anzahl an Akademikern--vorwiegend teils sehr berühmten Ärzten, Koryphäen auf ihrem Gebiet!--in KRIEGSGEFANGENSCHAFT, bzw in amerikanischen Straflagern fest.
      Um ein Beispiel zu nennen: Im Lager "Glasenbach" gab es ein von den Inhaftierten geführtes Lazarett, in dem z. T. höchst renommierte Universitätsprofessoren für die medizinische Betreuung der Tausenden von Gefangenen zur Verfügung standen, von denen sich sogar die Amerikaner behandeln ließen, lieber als von den eigenen Leuten.

      Ein nicht geringer Teil der österreichischen Akademiker, die NSDAP-Mitglieder waren, bekamen allerdings nach dem Krieg für mehrere Jahre Berufsverbot, worunter die dazugehörenden Familien schwer zu leiden hatten (Sippenhaftung!), viele von ihnen sogar lebenslang.
      Aber wie man sieht: an geistiger Kapazität, an "Intelligenz" also haperte es in Ö nach dem Krieg keineswegs.

  37. Wolfgang Bauer
    08. Februar 2012 10:43

    Ich habe sowohl den "Samma wieder gut"-machungsversuch des Herrn ORFWolf in Richtung Rudas zulasten des Herrn Strache als auch das versuchte Thurnherr-Tribunal (das in die Hose ging) gesehen.

    Sehr dumm und demokratiepolitisch schädlich, wie da die Anhänger dieser jetzt schon Großpartei ins Schmuddel- oder verführte-Dummerln-lEck gestellt werden. Die Gefahr steigt, dass sich manche dann so benehmen, wie ihnen unterstellt wird. Ist der Ruf einmal ruiniert.....

    Und die ÖVP? Spindelegger musste auch noch was Dummes dazu sagen.

  38. Josef Maierhofer
    08. Februar 2012 09:17

    Alles richtig, Herr Dr. Unterberger.

    UHBP ist eine Schande für Österreich, er kann sich von Terror nicht öffentlich distanzieren, solange dieser von links kommt.

    Strache macht den Wirtschafts- und Bankenfehler und redet von Spekulanten und bietet aber nichts dagegen, außer vielleicht die Beteiligung an der Zustimmung zur 'Finanztransaktionssteuer', die wieder nur die Bankkunden betrifft über die Manipulationsgebühren.

    Für mich ist es klar, so lange die Linken und die unbedarften Erfüllungsgehilfen namens Medien in deratiger Weise völlig unobjektiv und einseitig 'Tribunale' abhalten gegen Strache, so lange wird H.C. Strache scharenweise Wählerzulauf bekommen. Eine bessere Werbung kann er sich gar nicht vorstellen, als die total ideologisierte und versumperte SPÖ da mit ebenbürtiger Medienhilfe ihm anbietet.

    Das wäre wohl eine wichtige Lehre an die österreichischen Politparteien. Schön langsam wird es Zeit zur Sache zu kommen, sachlich zu werben und mit Lösungen, die allen weiter helfen, anzutreten und die dumpfe 'Parteilinie', die dumpfe 'Ideologie', die masochistische 'Solidarität' mit dem Ausland, die volkszerstörende Selbst- und Klientelbedienung, die Mobilisierung des Mobs gegen politische Mitbewerber und unbeteiligte Ballbesucher (hätte ich auch eins abbekommen, wäre ich dorthin zum Ball gekommen ? - aber sicher Herr Maierhofer, darauf haben wir ja Spezialisten angesetzt ....), das falsche Gutmenschentum, das P.C., u.v.a.m. schön langsam wird es Zeit, dass Schwächen und Fehler zugegeben werden und Rücktritte erfolgen müssen und schön langsam wird es Zeit für Ehrlichkeit und Wahrheit.

    Aber schön langsam werden die 'nackten' Tatsachen immer bekannter und ich weiß aus vielen Gesprächen ganz genau, wie viele ehemaligen SPÖ Wähler Strache wählen werden, diesmal aber wirklich, und wie viele ehemaligen ÖVP Wähler das Gleiche tun werden, diesmal aber auch wirklich.

    Die Koalition hat aus den genannten Gründen ausgedient, ja sie hat bisher nicht gedient, sondern fast die ganze Legislaturperiode blockiert, und davor ? Genauso. Mit einer kurzen Ausnahme haben wir seit 40 Jahren diese Missstände.

    Da wird nun ein H.C. Strache zum österreichischen Opferlamm, angefeindet von links und 'konservativ', obwohl derzeit, geht man von den Statements aus, dort noch die letzten konservativen Gedanken gepflegt werden zur Schande der ÖVP und dort noch die am ehesten wirkliche sozialistische Heimat zu finden ist. Wird schön langsam die 'andere Koalition', die FPÖ.

    Ja, unsere Koalitionsparteien haben den Bogen überspannt und 40 Jahre daran gearbeitet, wie man sich selbst bedienen und die Klientel und Österreich in die Schuldenschlucht stürzen kann. Diese Rechnung kumuliert sich nun auf H.C. Strache.

    Es bliebe uns zu wünschen, dass Strache viele Überläufer (kompetente) als Unterstützung bekommt, damit er die derzeiten Mängel seiner 'Blitzableiterpartei' ausgleichen kann. Die Linke und die ÖVP-Reste müssen schön langsam zur Kenntnis nehmen, dass sie eine dringende Nachdenk- und Konsolidierungspause benötigen. Die reinigende Auszeit könnte in späterer Zukunft Früchte tragen, sofern man gewillt ist, ehrlich und wirklich zu arbeiten.

    Ich denke nicht, dass eine FPÖ mit H.C. Strache als Kanzler gar so undemokratisch wäre, ich denke, die wäre sicher demokratischer als die derzeitige Linksdiktatur der SPÖ in Koalition mit der ÖVP, aber und das hat Dr. Unterberger auch gesagt, Wunder gibt es keine mehr und hoffentlich auch keine Wundermärchen, etwa die Mär von der 'wunderbaren Geldvermehrung', etc.

    Kehren wir wieder zurück zu Ehrlichkeit, Wahrheit, Fleiß, Eigenverantwortlichkeit, Heimatverbundenheit, und all die anderen Tugenden, die uns sinnlose Ideologien verwässert und lächerlich gemacht haben und als Untugenden aufs Auge gedrückt haben mit dem Effekt, dass wir jetzt alle Bettler geworden sind.

    Hoffentlich geht das 'Downrating' nicht mehr weiter, eine Botschaft an alle, auch an H.C. Strache. Umkehr ist angesagt.

    • Wertkonservativer
      08. Februar 2012 10:00

      Werter Josef Maierhofer,

      Respekt, Respekt! Sie sind ja wirklich Tag für Tag der beste und treueste Wahlwerber für H.C. Strache!
      Da sind Sie praktisch in meinem Fahrwasser, mit dem einzigen Unterschied, dass ich halt aus alter Verbundenheit den Schwarzen das Wort rede.

      "Chacun a son gout", jeder wie er meint!

      Bei der Qualifizierung UHBP's sollten Sie vielleicht doch andere Worte finden.
      Ich weiß ja, was und wie sie es meinen, doch der Mann ist zweimal volksmehrheitlich in das höchste Staatsamt unseres Landes gewählt: da sollte man vielleicht doch einige Contenancxe wahren!

      Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)(

    • Wertkonservativer
      08. Februar 2012 10:15

      natürlich: Contenance ..

    • Josef Maierhofer
      08. Februar 2012 10:49

      @ Wertkonservativer

      Es gibt Politiker, die sind halt Symbolfiguren, die haben das Charisma und die äußerliche Statur, auch, wenn so manches andere fehlt.

      Die Menschen suchen den Blitzableiter und er wird ihn machen, das trau ich ihm zu.

      Es liegt sicher an uns, ihm Experten beizustellen, dass es dadurch nicht noch schlechter wird, als es bereits ist. Aber das Ventil ist nötig offenbar bei so viel Verstricktheit der Koalitionsparteien in die österreichische Misere. Die Koalition hat uns hineingeritten, das verstehen alle inzwischen.

      Wie gesagt, das 'Downrating' muss gestoppt werden.

      Die Koalition blockiert, bedient sich und Klientel und ich fürchte, auch das 'Sparpaket' wird entsprechend gepackelt aussehen, statt ausgewogen für alle Österreicher. Was ich jetzt schon zu prognostizieren wage, es wird keine 'Bolidiga'-Pension angerührt werden, die werden stillschweigend bei günstigem Wind wieder einmal um 22% erhöht werden, das prognostiziere ich, strafen Sie mich Lügen, wenn es anders kommen sollte. Es wird ganz sicher auch der Bundesrat und der Nationalrat in voller Größe weiter bleiben, weil man da ja auch die Opposition dazu brauchen würde und die wird sich zieren, obwohl sie ständig daran kritisiert, und es werden die Landesfürstentümer weiter Feudalherrschaften bleiben, also, wie gehabt, das Volk wird bluten und die Fürsten leben feudal genauso weiter wie bisher.

      Es ging also wieder um nichts anderes als dem Privilegienerhalt, Strukturreform wird diese Koalition keine zustandebringen, etwa Doppelgeleisigkeiten abschaffen, Gesetzesüberschneidungen, etc.

      Bedenken wir immer wieder, die Schulden wurden von der Politik für falsche, oft ideologisch motivierte Wahlversprechen gemacht und damit das Volk betrogen, vergessen wir das nicht. Das Lügenmärchen geht zu Ende.

    • Patriot
      08. Februar 2012 14:10

      @Josef Maierhofer

      Die Sache mit der Wirtschaftskompetenz der FPÖ wird ebenfalls zu kritisch gesehen. Es kann gar nicht mehr schlimmer werden als heute. Der Staat gab schon 2010 150 Milliarden Euro aus.

      http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/oeffentliche_finanzen/einnahmen_und_ausgaben_des_staates/019897.html

      Jetzt will man bis 2016 27 Milliarden Euro einsparen. Wenn sofort mit dem Sparen begonnen wird, betrifft das einen Zeitraumvon 5 Jahren. In dem Zeitraum wird Österreich ca 800 Milliarden Euro ausgeben. Und zwar mit hoher Sicherheit, währenddessen die Einsparungen (die Hämmer!) noch verhandelt werden müssen, und sich einige Rote schon sehr unwillig zeigen.

      Die FPÖ könnte alleine mit einer vernünftigen Zuwanderungspolitik (Zuwanderungsstop für Parrallelweltler, Ausweisung von kriminellen Ausländern, finanziell geförderte Rückmigrationsprogramme) mittelfristig 5-10 Milliarden Euro pro Jahr einsparen. Weiter hohe Milliardenbeträge würde man einsparen, wenn man nicht freiwillig und ohne Widerstand Steuemilliarden nach Brüssel und Griechenland schickt.

      Die FPÖ hätte alleine mit den 2 Massnahmen eine weit bessere Ausgangsposition als die Regierung. Und dann wäre noch einiges drin bei einer Verwaltungsreform, wo die FPÖ Dinge bewegen könnte, ohne eigener korrupter Klientel zu schaden. Die Regierung kann das nicht.

    • Josef Maierhofer
      08. Februar 2012 17:50

      @ Patriot

      Könnte die FPÖ das aus eigener Kraft tun ?

      Realistisch betrachtet wäre das eine 7-Tagesdemo der linken Kerzerlträger (wenn es nur solche sind) das ganze Jahr über und passive Resistenz der 'konservativsozialistischen' Kerzerlschlucker und alles andere als Kooperation.

      In so einem Klima kann es keine fruchtbare Arbeit geben. Hat es nun schon 40 Jahre keine Vernunft und nur Sabotage, Blockade und Untergriffe gegeben, warum sollte es jetzt mit Strache besser werden können, die liegen doch alle quer und halten sich mit Zähnen und Klauen am Staatskuchen fest, den sie glauben gepachtet zu haben. Das muss ich sagen, die FPÖ hat sich in der letzten Zeit benommen im Gegensatz zu den Links/und/grünen.

      Diegenannten Maßnahmen sagen sich alle so leicht, erfodern aber alle intensive Knochenarbeit und Detailarbeit, aber prinzipiell gebe ich Ihnen schon recht, wenn Sie allein diese beiden Maßnahmen ansprechen, die 'bis zu' ergeben können, was Einsparungen betrifft.

      Aber Österreich sollte doch nicht nur von Einsparungen leben, sondern sollte doch von der eigenen Kraft der Arbeit leben können. Tut es auch, wären da nicht die Beamten, Privilegienritter, ÖBB, Gewerkschaftsbremser, etc. und die Politschuldenmacher, die partout mit dem Steuergeld nicht auskommen wollen. Sind alles Ideologieschulden, was da angehäuft wird.

      Da ist schon eine mächtige Änderung nötig im 'Ösiland', wenn das alles noch gut ausgehen soll und die vor allem bei den Linken, leider.

      Wir müssen aber mit dem Protest rechnen, das sehe ich real kommen und, je mehr wir dann die gewählte Regierung unterstützen, desto eher wird sich was verbessern können. Mit der jetzigen Koalition geht es nicht, die spricht nur mit der Klientel, aber nicht mit dem Bürger, darum muss sie weg und pausieren. 40 Jahre hatten sie Zeit, was für Österreich zu tun, das haben sie versäumt, noch schlimmer, sie haben Österreich in das schlimmste Schuldendilemma aller Zeiten geritten.

    • Patriot
      09. Februar 2012 11:58

      @Josef Maierhofer

      Ich fürchte sowieso am meisten die Islamisierung. Schon 2008 waren 24% der Neugeborenen in Wien moslemisch, österreichweit waren es 14%. Die Islamisierung lässt sich nicht mehr rückgängig machen.

      Alles andere lässt sich wieder richten. Wenn kein Geld mehr da ist, können die Kerzerlmarschierer marschieren wie sie wollen. Die Sachzwänge werden alle überzeugen, von der Caritas über Neugebauer hin zur ÖBB weiter zum ÖGB und vielen anderen Blockierern.

  39. Wertkonservativer
    08. Februar 2012 08:43

    Schau, schau, was lese ich da?

    Unser A.U. übertrifft mich ja hiemit ganz ordentlich in der Charakterisierung des blauen Oberreiters H.C.!

    Aber zu dessen partieller Ehrenrettung: in der Burschenschaftsball-Affaire hat man ihm schon übel mitgepielt. Eine derart hinterfotzige Abhör- und Vernaderungsaktion gegenüber einem doch etwas einfältigen Knaben ist ungehörig, gemein und typisch für unser gesamtes Medienwesen!

    Das ganze Antifa-Geschmeiss ist in einer Weise retro und nur auf Anti-Mitte- und Rechts-Besudelung ausgerichtet, dass es einem den Magen umdrehen kann!

    Da bleibt nur die Hoffnung, dass eine große Mehrheit unserer Bevölkerung gegen derlei Aktionen restitent ist, und diese p.c.- und Antifa-Aktivisten imehr und mehr ins Leere laufen lässt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  40. DieWahrheit
    08. Februar 2012 08:11

    Großartiger Artikel!

    Ich füge jedoch auch dazu, daß der "Aufklärungsjournalismus" von NEWS mich bereits an die €30.000 an Anwaltskosten gekostet hat. Und eine Vorstrafe. Alles ohne ein einziges Opfer, denn niemand außer dem Staat saß auf der Anklagebank.

    Ich werde von diesen so toll recherchierenden Medien auch als Intima der FPÖ, ja sogar als Außenpolitik-Beraterin von HC Strache dargestellt. Wenn die Journalisten ihrer Aufgabe nachkämen, würden sie draufkommen, daß ich mit der FPÖ nichts zu tun habe, außer für das Freiheitliche Bildungsinstitut Vorträge zu halten, wie es laut Semesterprogramm viele andere auch tun. Sitzen diese Vortragenden demnächst auch auf der Anklagebank?

    • DieWahrheit
      08. Februar 2012 08:59

      "Alles ohne ein einziges Opfer, denn niemand außer dem Staat saß auf der Anklagebank."

      Korrektur: Der Staat war natürlich Kläger. Ich war die Angeklagte. Nur gab es kein Opfer. So war das gemeint.

    • Anton Volpini
      08. Februar 2012 09:24

      @Die Wahrheit

      Sind sie das, die "Gabriels Einflüsterungen" gelesen hat?

    • DieWahrheit
    • Anton Volpini
      08. Februar 2012 10:00

      Whow, wenn Sie Hilfe brauchen, ich steh sofort Gewehr bei Fuß. Und ich kann mir vorstellen, viele andere in diesem Forum ebenfalls!

    • DieWahrheit
      08. Februar 2012 10:07

      Ich bin gerührt und danke Ihnen sehr.

      Sie können mich über admin@savefreespeech.org erreichen!

    • DieWahrheit
      08. Februar 2012 11:49

      Habe e-mail erhalten, kann aber nicht antworten, wird "rejected".

    • thomas lahnsteirer
      08. Februar 2012 17:10

      Das ist leider das Drecksblatt "NEWS", das mit unzähligen Inseratenseiten der korrupten Wiener Gemeindeverwaltung auf Kosten der Steuerzahler gefüttert wird.
      Haben Sie noch Chancen, dass das Urteil noch korregiert wird ?
      Wenn ja, dann die verlogene Denunziantenzeitung wegen der Unwahrheiten auf Schadenersatz klagen.
      Aber das ist natürlich ein weiteres Risiko !

    • DieWahrheit
      08. Februar 2012 18:46

      In Österreich gibt es keine Chancen mehr auf Korrektur. Höchstens beim EUGH. Aber auch nur dann, wenn es genug Spendengelder gibt.

    • Anton Volpini
      08. Februar 2012 21:41

      Vergessen Sie den EUGH, @DieWahrheit, das ist verlorenens Geld und Liebesmüh!
      Ich hab beim EUGH wegen der Bagadelle "Natura 2000" ums Recht gekämpft, mit Kosten, die das Doppelte übersteigen, von den bisherigen Ihren. Bin abgewiesen worden, allerdigs mit qualifizierten Aussagen, die mir bei Klagen im Inland weiterhelfen würden.
      Bei mir ging es "nur" ums Eigentumsrecht, bei Ihnen geht es aber um die freie Meinung.
      Sie sind das erste Opfer des Verhetzungsparagraphen! Daher sind Sie auch meine Heldin!
      Wir müssen das Übel anders anpacken!
      Wenn Sie mit einer Vorbestrafung leben können, wir hier witzeln immer wieder über unsere Möglichkeit, aufgrund unserer Goschertheit in den Hefn (ganz bewußt nicht Häfn) zu gehen, dann belassen Sie das voerst einmal so, wie es sich momentan darstellt. Ich weiß, das ist leicht dahergesprochen, Sie müssen sich da ganz anders fühlen, aber glauben Sie mir, mit all unserer Sympathie für Ihre Sache, sind sie stärker drann, als wenn Sie vor dem linken EUGH auch noch verlieren.

      Recht zu bekommen ist was anderes als Recht zu haben. In meinem Sinn sind Sie im Recht. Und in diesem Sinne bekommen Sie von mir alle Unterstützung, die Sie brauchen. Und denken Sie daran, daß sich noch keine Lüge wahrgelogen hat, und Eva Hermann mittlerweile wieder oben auf mitmischt!

    • Wahrheit (kein Partner)
      09. Februar 2012 00:56

      Einen herzlichen Gruß von der "Wahrheit" (ohne "die", hoffe es kommt in Zukunft zu keinen Verwechslungen) an "DieWahrheit", habe ihren Kampf von der ersten Sekunde aufmerksamst mitverfolgt und möchte Ihnen persönlich danken für Ihren Mut und Einsatz bei dem wohl wichtigstem Thema unserer Zukunft!

    • DieWahrheit
      09. Februar 2012 07:51

      Ich danke allen für Ihre Unterstützung. Das gibt mir die Kraft, das alles durchzustehen und weiterzumachen.

      ... die Wahrheit wird uns frei machen. Es lebe die Meineungsfreiheit.

    • Patriot
      09. Februar 2012 11:52

      @DieWahrheit

      Zuerst einmal danke für ihre Arbeit.

      Zweitens, wie stehen die (finanziellen) Chancen auf das Verfahren beim EUGH? Lohnt es sich noch zu spenden?

    • DieWahrheit
      11. Februar 2012 07:44

      Es lohnt sich auf jeden Fall zu spenden, denn ich habe nch nicht einmal die Kosten der Instanzen abbezahlt!

      Erst danach mache ich weiter. Das aber auf jeden Fall! Laut Anwalt stehen die Chancen gut.

  41. mike1
    08. Februar 2012 07:27

    hat nicht ein gewisser kreisky in seine regierung wissend (!) echte nazis in die regierung geholt? man erinnere sich an peter und co.....

    das vergessen die sozn heutzutage sehr gern !

    • Helmut Graser
      08. Februar 2012 09:16

      Hat nicht Armin Wolf oder wer auch immer im ORF dies erst unlängst bei einer Diskussion mit dem Halbsatz "das war ja in den 70er Jahren und wir reden heute nicht über die Kreisky-Zeit" weggewischt.

      So einfach geht das.

    • Undine
      09. Februar 2012 18:01

      @mike1

      Aber der Vollständigkeit halber und zur Ehrenrettung dieser ehemaligen Nazis: SOLCHE Flaschen und solche Proleten (ich denke da vor allem an den Rudolf Edlinger mit der zu ihm passenden Schweinchen-Krawatte!), wie die, die heute auf den Ministersesseln sitzen, wären damals kaum zu Ministerwürden gekommen, Nazi hin, Nazi her!

  42. Anton Volpini
    08. Februar 2012 07:19

    Dieser Vorfall, der mittlerweile mehr als genügend kommentiert wurde, da er schon eine Weile her ist, ist Sinnbild für den Zustand unserer heutigen österreichischen Gesellschaft.
    1300 Polizisten draußen, gewalttätige linke Demonstranten pöbeln unbescholtene Ballbesucher an, mindestens 13 Verletzte, ein ORF-Wolf, der einen Sprensatz von einem Kilo verharmlost, und drinnen ein Strache, dem wiedereinmal ein unbedarfter Sager auskommt. Darauf hinzuweisen, daß dieser Strache keinerlei Wirtschaftskompetenz hat, ist insoferne müßig, als selbige jedem Mitglied der näheren Politikerkaste gänzlich abgeht!

  43. Observer
    08. Februar 2012 06:02

    Herr Unterberger kritistiert mit Recht das Aufbauschen dieser Nebensächlichkeit durch Medien und Politik. Warum verwendet er für diesen Kommentar aber 110 Zeilen, um seinen Frust auszudrücken? Manchmal kann so ein "Randthema" besser mit wenigen Worten beschrieben werden - siehe z.B. www.ortneronline-at.

    • diko
      08. Februar 2012 06:32

      Ja es scheint in der Tat frustrierend, wenn einem als Aufpasser, auf Realitäts- und Sachverhaltshinweise, nur die Unterstellung, dass der Autor seine Frustration ausdrücken will, - einfällt!

    • Observer
      08. Februar 2012 07:00

      diko:
      Wer stark im "austeilen" ist, muss auch "einstecken" können.

  44. simplicissimus
    08. Februar 2012 05:26

    hervorragender artikel von au, der die sache auf den punkt bringt.

    ich möchte - wieder - darauf hinweisen, dass die ob der jüngsten meinungsumfragen desperate linke reichshälfte den vorwahlkampf mit den üblichen schäbigen methoden bereits eröffnet hat. die braune schmutzkübelkampagne ergiesst sich wieder auf alles rechts von der mitte stehende und damit indirekt über ganz österreich. die linke reichsshälfte misst damit selbstverständlich pc-konform mit zweierlei mass. verharmlosung und gewaltverherrlichung auf der eigenen seite wird ignoriert, dafür jeder echte oder unechte rülpser der gegenseite zum verbrechen hochstilisiert.
    das ist das übliche einfallslose und widerliche schema, dass nun zum dritten mal (!) wiederholt wird. dazu passt nahtlos die ungerechtfertigte zu- und ebenso ungerechtfertigte aberkennung des ordens an strache.

    haben wir österreicher das wirklich verdient? wir wollen ENDLICH seriöse, problemlösende politik sehen, kein jämmerliches egoistisches an-der-macht-kleben, das finanzen und volk ruiniert und nebenbei österreich wieder und wieder vor dem ausland bloss stellt!

  45. Senfspender
    08. Februar 2012 03:43

    Es scheint in Vergessenheit geraten zu sein, dass die SPÖ bei der Besetzung von Führungspositionen in der Verstaatlichten recht häufig auf Leute mit Schmissen im Gesicht zurückgegriffen hat und der BSA ironisch als B-SA bezeichnet wurde.

    • HDW
      08. Februar 2012 12:14

      B-SS war passender, denn die SA war ja eher der proletarische Verein der Akademiker-Feinde! (Nachzulesen bei Viktor Frankl)
      Die Sozialisten, besonders in Wien haben das "Thema" immer schon eiskalt zum Erhalt der Macht instrumentalisiert! Allerdings war das sich Verhabern mit wirklichen Nationalsozialisten nach dem Krieg durch den Ex-Kommunisten Broda oder Kreißkj oder Fischer oder die Wiener Magistratsdirektoren vor dem Generationswechsel zur Zeit der Waldheimkampagne (ihn als BP zu verhindern ging ja noch schief trotz DDR - Bronfman Unterstützung) besonders widerlich, weil damals die Opfer (und Täter) noch lebten! Und gewusst haben mussten die Sozis alles, nach den Prozessen von Nürnberg, über Auschwitz und besonders dann Kreißkj und Fischer nach dem Treblinka-Prozess! Und wenn sie jetzt den Holokaust instrumentalisieren ist das genauso widerlich weil sie es sind die um ihre Pfründe zu erhalten, in Wahrheit als die "Verharmloser" erscheinen!

  46. libertus
    08. Februar 2012 02:15

    Zu ergänzen wäre noch, daß weite Teile der Bevölkerung bis zu der künstlich hochgekochten Erregung unserer VLM (=Vereinigten Linken Medienlandschaft) vermutlich gar nichts von einem internationalen Holocaustgedenktag am 27. Jänner wußten, der noch dazu für Ballveranstaltungen (alle - oder nur rechte?) tabu sein sollte.
    Und warum rückte keine der anderen, zahlreichen Bälle in den Fokus der linken Gutmenschen, wie zum Beispiel der:

    http://www.events.steiermark.com/detail/3281/

    Man findet auch hier in der Ankündigung keinerlei Erwähnung des Gedenktages.

    Die Schlagzeilen mit Hilfe der linken, willigen Vollstrecker dienen in erster Linie dazu, um von der stümperhaften Regierungsarbeit abzulenken, weiters die letzten Skandale der Sozen (siehe Pelinka-Clan am Küniglberg!) zu übertönen sowie den einzigen, ernstzunehmenden politischen Gegner wieder einmal mit der Faschismuskeule ins Nazieck zu drängen. Wobei die Gutmenschen nicht einmal merken, daß sie durch den inflationären Gebrauch dieser Keule selbst den Holocaust am meisten relativieren und die Bevölkerung immer mehr desensibilisieren.

    Es würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn der "Undercover"-Journalist vom Standard demnächst Straches Orden aus den Händen Heinz Fischers erhielte, einhergehend mit einem Versorgungsjob bei der "Baddei" - womöglich sogar den vakanten Büroleiterjob beim Wrabetz!

  47. Haider
    08. Februar 2012 01:28

    Die Zeitung, die seit Anbeginn von selbsterfundenen Interviews, Statements oder Behauptungen lebt, ist zweifellos die mit dem anspruchvollsten Namen, nämlich ÖSTERREICH. Dies allein ist schon eine Schande für unseren Journalismus. Daß aber auch andere (wirtschaftlich kämpfende) Printmedien zu analogen Mitteln greifen, ist erschütternd. Sei es das Undercover-Journalistenpärchen des Standard oder die Falter-Tussi Horatschek (oder so ähnlich). Wobei ich dem Standard-Duo noch zugestehe, daß ihr Arbeitgeber einen Haufen Geld investiert hat (Eintrittkarten, großes Abendkleid, Friseur, Frack, Taxi, Überstunden, Konsumation ...), und dafür muß man eben etwas liefern, von dem man annimmt, daß es die Welt erschüttert.
    Am schlimmsten für mich ist jedoch die Einseitigkeit des Leidens. Die Zahl der unschuldigen zivilen Bombenopfer in Dresden beispielsweise wird höchst offiziell heruntergerechnet, aber wehe einem armen Randalierer gerät ein Pfefferkörnchen ins linke Auge. Sofort steht der Weltfriede am Spiel. ZARA steht Gewehr bei Fuß um den Erdball zu erschüttern. Wann erfolgt endlich eine Weisung an die BSA-Staatsanwaltschaft, daß das Tanzen des Rechtswalzers ein Offizialdelikt darstellt und entsprechend zu ahnden wäre? 15 Jahre unbedingt scheint dafür durchaus angemessen!
    Auf Weisung Darabos' sollen übrigens die Marschkommandos beim österreichischen Bundesheer geändert worden sein. Jetzt heißt es: "Links! Rot! Links! Rot! ..."
    Das Wort "RECHTS" muß aus dem deutschen Wortschatz verschwinden.

    • leshandl
      08. Februar 2012 11:12

      Also ganz so toll kann die Vorbereitung des Standard-Journalisten nicht gewesen sein, denn sonst hätte er sicher ein Aufnahme-Gerät dabei gehabt und den Sager wirklich dokumentiert. Der wollte eher ein Stimmungsbild haben und dann ist ihm die Idee zum Gespräch mit HCS gekommen.

    • durga
      08. Februar 2012 13:49

      "Das Wort "RECHTS" muß aus dem deutschen Wortschatz verschwinden."

      ganz meine Meinung, daher

      - gelinkt anstatt gerecht,

      - Studium der Linkswissenschaften anstatt Rechtswissenschaften,

      - Linkssprechung anstatt Rechtssprechung,

      - Arbeitslink anstatt Arbeitsrecht

      - Medienlinks anstatt Medienrecht

      - Gelinkse anstatt Gerichte

      - Linksstaat anstatt Rechtsstaat

      - Völkerlinken anstatt Völkerrecht, dazu Staatslinks, EU-links, Verwaltungslinks, Straflinks

      - Linksschreibung anstatt Rechtschreibung

      unter HELP.gv.at - Leben in Österreich :- Linkssquellen/Linkssauskünfte

      und vor allem: links muß links bleiben!

    • contra
      08. Februar 2012 14:33

      @durga

      *********!

      Die "Political Correctness" darf nicht mit dem Genderismus enden - der (Sprach-)Kampf geht weiter.

    • Undine
      08. Februar 2012 19:03

      @durga und @Haider

      ******************! Bitte, gerecht aufteilen!

    • Norman Bates
      08. Februar 2012 21:29

      Genial. Da fehlt vielleicht nur noch linksfertigen anstatt rechtfertigen. Allenfalls noch linksgläubig anstatt von rechtgläubig. Aber gut, das sollen die Linksanwälte klären, wenn die Rechtsanwälte ausgedient haben ;-)





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