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Darabos, der letzte Privatisierer

Irgendwie ist eine Möglichkeit, das Milliardenloch in den Staatsfinanzen zu verkleinern, ganz aus dem Regierungsdenken verschwunden: Privatisierungen. Nur einer in der Riege der Spare(bei-den-anderen)frohs ist munter auf dieser Schiene unterwegs: Verteidigungsminister Norbert Darabos. Ausgerechnet. Denn seinen brillanten Wirtschafts-Sachverstand hat er bereits bei seinen Eurofighter-Nachverhandlungen walten lassen. Und genauso treffsicher beweist er seine Effizienz nun bei der Privatisierung der Truppenübungsplätze.

Bei der ersten Privatisierungstranche dauerte es sechs Jahre, bis er den 53.000 Quadratmeter großen Truppenübungsplatz Oberfeld in der oberösterreichischen Dachsteinregion zum Schnäppchenpreis von 173.000 € an den Mann brachte. Immobilien-Tycoon Gerald Schweighofer wird jetzt dort ein Hotel bauen. Und er bekommt auch noch neun Bundesheerbeamte gesponsert, welche die veraltete Seilbahn betreuen, für weitere 18 lässt sich das Ministerium wenigstens den Salär refundieren. Und ein Rückgaberecht wurde Steigenberger auch noch eingeräumt, wenn er binnen Jahresfrist die Bewilligungen für seine Pläne nicht zusammentragen kann.
Ein Schnäppchen eben.
Jetzt kommt die zweite Privatisierungs-Tranche – immerhin 288 Quadratkilometer, darunter der Übungsplatz Allensteig. Dieser wirft jetzt schon Einnahmen aus Pacht und Jagdlizenzen ab. Und für ihn gibt es auch ein Heeres-Konzept für eine effektivere wirtschaftliche Nutzung – das freilich nicht präsentiert werden darf.
Denn so ist das im Reich von Norbert Darabos: Was ihm nicht genehm ist, darf es nicht geben. Wie sagte er doch bei der Präsentation seiner Probeläufe für sein Berufsheer-Steckenpferd: „Die Erfahrungswerte werden zeigen, dass mein Modell das beste ist.“ Na, wozu dann noch Erfahrungen sammeln, wenn der Minister ohnehin schon im Vorhinein weiß, was sie beweisen? Wladimir Putin weiß ja auch schon jetzt, wer am 4. März zum russischen Präsidenten gewählt wird. Und recht hat er.
Norbert Darabos weiß dagegen nicht, ob er nach der nächsten Wahl noch Verteidigungsminister ist. Er wird aber auf alle Fälle seine Handschrift unauslöschlich hinterlassen. Denn er kann noch fast die gesamte Heeresspitze austauschen, bevor er selbst abrüstet.
Was das bedeuten kann, will man sich ungern ausmalen. Denn der Minister geht, aber die führenden Beamten bleiben. Und wenn die Personalentscheide in bester Darabos-Manier erfolgen, dann werden wir noch lange an seiner ganz speziellen Kompetenz leiden.
Einer der ersten, den Darabos ersetzen kann, ist der giftigste Stachel in seinem Fleisch, General Entacher. Dass ein General in Österreich zum beliebten Volkshelden werden kann, hätte sich wohl vor der Ära Darabos niemand träumen lassen. Eigentlich ein Erfolg des Ministers. Wenn auch ein unbeabsichtigter, in dieser Art aber nicht sein einziger.
Wer hätte denn vor ihm je gedacht, dass ein Verteidigungsminister uns mit seinen Verordnungen, Initiativen und Weisungen immer wieder Stoff zum Lachen liefert?
In seinem ganz persönlichen Kampf gegen den WKR-Ball etwa: Es sollte doch ja keine Uniform zwischen den Couleurs tanzen. Also ließ er eine längst vergessene Uniformtrageerlaubnis-Verordnung herauskramen. Derzufolge darf die militärische Adjustierung nur bei Veranstaltungen von Gebietskörperschaften und besonderen familiären Feierlichkeiten getragen werden. Und so muss jetzt eine Genehmigung des Militärkommandos eingeholt werden, wenn ein junger Soldat in Uniform etwa zum Feuerwehrball gehen will. Der Bürokratieabbau lässt grüßen.
Schildbürgerstreiche aus dem Darabos-Ressort können aber nicht nur alle Steuerzahler gemeinsam teuer kommen, sondern auch Einzelpersonen.
So hat man jetzt befunden, dass man Kriegsmaterial nicht zerstören kann: Wer ein Maschinengewehr durchsägt, hat demnach keinen unbrauchbaren Schießprügel, sondern zwei Stück Kriegsmaterial. Die man nicht besitzen darf. Und aufgrund dieser Erkenntnis wurde dem Betreiber eines Bunkermuseums in Kärnten beschieden, dass er die ausgestellten Waffen, die ihm das Bundesheer selbst übergeben und angeliefert hatte, nach Wien zurückbringen muss – auf eigene Kosten. Der Kostenvoranschlag dafür beläuft sich auf schlichte 276.000 €.
Dafür hätte der gute Mann 53.000 Quadratmeter Dachsteinregion kaufen können und es wäre ihm noch ein hübsches Sümmchen übriggeblieben.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2012 12:45

    Noch dümmer als Darabos ist nur noch Ingrid Thurnherr, was gestern bei "im Zentrum" wieder eindrucksvoll bewiesen wurde...
    (ich musss mir den gestrigen Abend einfach von der Seele schreiben)

    Die Veranstaltung lief unter dem Motto" Wie schwingen wir im ORF gemeinsam mit den üblichen Verdächtigen die Nazikeule" und "wie verteidigen wir den Großinquisitor Armin Wolf", der mit seinem hinterhältigen, gemeinen Anklagestil gegenüber HC viele Antipathien hervorgerufen hat.

    Die Nazikeule gegen Kickl und Mölzer schwangen vor allem die "Moderatorin" selbst, die von objektiver Gesprächsführung noch nichts gehört hat und eine permanent von einem Ohr zum anderen grinsende Falterjournalistin, die stereotyp "immer sind s die anderen" stammelte.
    Gegen die beiden einfältigen Flintenweiber der political correctness wirkte der Pelinka-Onkel doch wie ein scharfsinniger Intellektueller und auch Herr Menasse hätte sich intelligentere Partnerinnen verdient.

    Aber es kommt noch ärger: zur Verteidigung des Armin Wolf hatte der ORF "Experten" aufgeboten u. a. eine wissenschaftliche Hilfskraft von einem Institut für Zeitgeschichte, die dreist behauptete, dass "Reichskristallnacht" eine Nazi-Diktion sei und der Verharmlosung der Judenverfolgung diene.
    (das stimmt schlicht und einfach nicht, und immerhin wurde dieser Begriff über 70 Jahre lang in der Literatur verwendet).
    Außerdem analysierte ein "Professor" für Kommunikationswissenschaft Straches Stil und kam zu der Erkenntnis, dass der tolle Armin Wolf 11 SACHLICHE Fragen an Strache gestellt hätte. Außerdem hetze die FPÖ nicht nur gegen Ausländer, sondern auch gegen den ORF.......
    (was anscheinend ein schlimmes Verbrechen ist)
    Wohlwollend nahm Thurnherr die wie bestellt wirkenden Aussagen der "Experten" zur Kenntnis und wandte sich dann wieder triumphierend den beiden FPÖ-Delinquenten zu, die sich aber tapfer wehrten und Frau Thurnherr im wahrsten Sinn des Wortes alt ausschauen ließen.......

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2012 14:06

    Es ist heute nicht Thema bei A.U., ließ mich aber beim Morgen- und Mittagsjournal aufhorchen:

    Auf der "Klinik HOFF" wurden nachweislich noch in den 60er-Jahren an Kindern und Jugendlichen Versuche mit MALARIA-ERREGERN gemacht, um diese im Körper dieser bedauernswerten jungen Menschen "zwischenzulagern" (so hab' ich das jedenfalls verstanden!), um sie bei Bedarf bereit zu haben für eine längst veraltete Syphilis-Behandlung. Somit wurden diese Kinder gewissermaßen als LEBENDIGES MEDIKAMENTEN-DEPOT mißbraucht. Welches Verbrechen an diesen Kindern!

    Allerdings wurde dann in einem Atemzug festgestellt, daß man dem ehrenwerten Herrn Professor Dr. HOFF natürlich keineswegs eine Fortführung verbrecherischer "Nazipraktiken" vorwerfen dürfe, denn der Herr Prof. Dr. HOFF sei ja seinerzeit vor den Nazis emigriert und somit über sämtliche Zweifel, Verbrechen an Kindern und Jugendlichen--wie einst die Nazis-- noch bis in die 60er-Jahre hinein begangen zu haben, natürlich erhaben! Weil nicht sein kann, was nicht sein darf???

    Es wird spannend, ob diese Verbrechen mit der gleichen Hingabe und Akribie verfolgt werden wie die Verbrechen in kath. Internaten und ob die ORF-Konsumenten auch wochen- ja monatelang mit den Nachforschungen über diese Verbrechen des Prof. Hoff am Laufenden gehalten werden. Gleiches "Recht" für alle!

  3. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2012 13:42

    was den darabos betrifft, kann man eigentlich nur beleidigendes sagen: ich schreib's aber nicht, es kann sich eh jeder denken.

    darabos wurde seinerzeit von den roten deswegen als minister installiert, um das bundesheer umzubringen. natürlich auch, um stimmen der jungwähler einzuheimsen. unter hilfestellung des bladen michls. und der krone.

    die bundesheerler sind zwischenzeitig einigermaßen demotiviert, das bh als solches - bis auf einige einheiten - ziemlich ausgedünnt. der irregeleitete burgenländer war und ist hier also in seinem zerstörungstrip ziemlich erfolgreich tätig.

    im grunde genommen ist darabos ein erfolgreicher vertreter seiner roten kumpanen und genossen, gleichzusetzen mit den arbeitsplatzvernichtern aus dem reich der muhms und foglars, im parallelschritt mit den grünen chaoten - angeführt vom failman, des dümmlich grinsenden großen vorsitzenden einer partei, die bis vor kurzem von der klassenlosen gesellschaft geträumt hat.

    es wird zeit für einen wechsel - wobei der nicht so schnell kommen wird können, es fehlen die persönlichkeiten, die dies umsetzen könnten.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorleshandl
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2012 11:59

    Es geht noch besser. Der Minister lässt hunderte Scharfschützengewehr verschrotten, statt sie um geschätze 1.000 pro Stück zu verkaufen. Langsam komme ich zur Überzeugung, der Mann wurde zum Zivildienst gezwungen - weil er für den Wehrdienst untragbar war. Und jetzt ist er Minister ...

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2012 12:08

    eine schande, wie unser bundesheer behandelt wird.
    grösser kann die ausgedrückte missachtung der regierenden parteien kaum sein.
    wie sehr müssen manche proponenten der linken reichshälfte die identität und verteidigungswürdigkeit österreichs verachten.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2012 12:22

    Jetzt weiß man, warum die "Kausa Grasser" die Medien beherrscht.
    Vermutlich um von den skandalösen Privatisierungen des Herrn Minister Darabos abzulenken? Bei dessen Konditionen müßte sofort der ohnedies vorhandene U-Ausschuß einschreiten und eventuelle "Nebenabsprache" aufdecken.

    Man darf jetzt schon gespannt sein, welcher "Realitätenentwickler" den Truppenübungsplatz Allensteig um ein ähnliches Schnäppchen erwirbt.

    Nur den Kleinunternehmern wirft man nach bekannter Sozimanier wieder einmal Prügel in den Weg, wie dem Kärntner Bunkermuseumsbesitzer.
    Um seinen Kostenvorschlag könnte er vermutlich locker den Truppenübungsplatz kaufen und ein Hotel darauf errichten.
    Unser Verteidigungsminister hat jedenfalls seine Lektion brav gelernt:
    Nach Oben buckeln, nach Unten treten!

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2012 13:32

    Der Darabos ist kein Privatisierer,
    sondern ein ordentlicher Rohrkrepierer!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2012 14:56

    Minusmann Norbert.

    Man glaubt es kaum, 5 Jahre ist er
    bereits Verteidigungsminister.
    Beim "Handeln" ist das linke Stück
    so etwas wie der Hans im Glück.
    Und jener Herr Aloysius Rauen
    hat sich beim Feilschen abgehauen.
    Als Norbert pfiffig drei der Düsen
    storniert, ward er nicht abgewiesen,
    sondern bezog, zum selben Preis,
    Gebraucht-Typhoons, so viel ich weiß.
    Man mag es drehen oder wenden,
    es wird noch daraböser enden,
    wenn man den Mann aus Minihof,
    der sichtlich unbegabt, ja doof,
    jetzt gar das Heer noch „reformieren“
    lässt, um es gänzlich zu verlieren.

    Moral:
    Lasst keinen, der „zivilgedient“
    ans Ruder, selbst wenn er nicht (!) spinnt.
    Schickt lieber ihn zur Caritas,
    dort schätzt man ihn, dort wird er was.
    Und ist er selbst dafür zu blöd,
    im Land der Burgen, heißt es, steht
    ein Landeshauptmann bald zur Wahl,
    und da ist Fähigkeit egal.
    Wichtiger ist in diesem Lande,
    man g’hört zur der Genossenbande.


alle Kommentare

  1. Brandy (kein Partner)
    13. Februar 2015 05:21

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    09. Februar 2012 04:07

    Nach laengerer Faktfindungsmission im Tierreich wurde nun beschlossen, die Loewelstrasse in Hyaenelstrasse umzubenennen. Die anderen zwei Namensvorschlaege zogen den Kuerzeren. Aasgeierlstrasse schied aus, weil man einen Vogel haben muss, die geistigen Tiefflieger der SPOe mit einem fliegenden Tier zu vergleichen. Blutegellstrasse schied aus wegen dem doppel-L, das ist den Doppelnullen der SPOe einfach zu kantig. Auch widerspricht letzterer Vorschlag eindeutig der Adresse des SPOe-Bundespraesidenten: 00 Ballhausplatz.

  6. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    08. Februar 2012 06:23

    Gibt es auch ein Gegenargument gegen die Privatisierungen und habe ich das nur übersehen?

    • Reinhard (kein Partner)
      08. Februar 2012 07:11

      Nein. Gegen die Privatisierung spricht auch nichts.
      Nur gegen das WIE.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      08. Februar 2012 09:42

      Und WIE hätten Sie es besser gemacht? Außer, dass SIe nicht Darabos heißen/sind?

    • Leopold Koller (kein Partner)
      09. Februar 2012 01:06

      "Gibt es auch ein Gegenargument gegen die Privatisierungen und habe ich das nur übersehen?"

      Wahrscheinlich gibt's das! Es gibt auch Gegenargumente gegen Gegendverschandelung gegenwaertiger gegenderder Gegenden! Im permanenten Linksdrall ist alles moeglich.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      09. Februar 2012 11:59

      Ganz einfach:
      Privatisieren: Ja!
      Verschleudern: NEIN!
      (Verschleuderungsaktionen hatten wir schon, unter Schüssel! Tut leid das sagen zu müssen)

  7. gandhi (kein Partner)
    07. Februar 2012 22:17

    Die SPÖ: lauter Blindgänger, es gibt nicht einen einzigen, der intellektuell wäre; vielleicht der Häupl, der gscheit ist. Und die alle regieren uns! BRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR...

  8. Udo (kein Partner)
  9. sosheimat (kein Partner)
    07. Februar 2012 21:04

    Der dümmste Spruch der Woche kommt aus Wien - BM Häupl:
    "Wir können nicht den rechtsradikalen Schlägern die Straße überlassen."

    http://sosheimat.wordpress.com/2012/02/07/der-dummste-spruch-der-woche-die-schlager-in-wien/

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      07. Februar 2012 23:22

      @Udo:
      Typisches Anonymous-Pamphlet. Panikmache, hoffnungslos übertrieben. Denn nichts Privates wird damit unterbunden. Das ACTA-Abkommen dient auschließlich dem Patent-, Marken- und Urheberrechtsschutz — ist leider aber auch ein verzweifelter Versuch, der Industriespionage einen Riegel vorzuschieben; diese aber wird längst subtiler und verdeckter durchgeführt, leider.
      Rohstoffarme Länder aber, und daraus besteht so gut wie ganz Europa, leben vom Export ihrer Technologie, Forschung und Innovation. Wenn Anonymous und die Piratenpartei nun propagieren, all dies sei kostenloses Allgemeingut — Musik, Film, Literatur, Malerei, Fotografie und Wissenschaft natürlich ebenfalls —, so sägen sie an den Wurzeln von Europas eh schon reichlich gebeuteltem Wohlstand.
      Hat sich schon einer dieser Spinner dagegen aufgelehnt, seine Frühstückssemmel beim Bäcker zu bezahlen? Bis jetzt noch nicht, meines Wissens zumindest; kommt vielleicht bald. Aber Filme, Bücher, Musikstücke und Patente haben gefälligst gratis zu sein!
      Wenn es so weit kommt, wird halt nix mehr produziert, erfunden, erforscht, gesungen oder geschrieben. Können wir das wollen?

    • Reinhard (kein Partner)
      08. Februar 2012 05:56

      Marcus Aurelius, da muss ich Ihnen vollkommen Recht geben!
      Selbst mühsam herausgearbeitete Fachliteratur soll möglichst verschenkt werden, aber keiner von diesen Sozialschamrotzern kann mir erklären, wovon ich meine Brötchen bezahlen soll bzw. warum ich weiterhin Fachskripten verfassen soll, wenn ich mir nicht mal Brötchen davon kaufen kann.
      Selbst zu faul, bei Wintereinbruch für zwölfmonatige Vollalimentierung einen Tag die Schaufel anzugreifen statt im Keller vor dem Computer zu hocken und andere zu bestehlen, aber anderen die Früchte ihrer Arbeit neiden.
      Die Kunstindustrie muss sich damit abfinden, dass die fetten Jahre vorbei sind und eine andere Preisgestaltung überlegen, aber das gibt noch niemandem das Recht, die Früchte geistiger Arbeit zu stehlen!

    • Udo (kein Partner)
      08. Februar 2012 10:45

      Was die Urheberrechtsverletzungen angeht, bin ich ganz bei Ihnem beiden, diesem Problem hätte man schon viel früher nachgehen sollen, es geht aber um die Art und Weise WIE man das macht:

      http://futurezone.at/netzpolitik/7193-wie-gefaehrlich-ist-acta.php

    • Kapuzerer (kein Partner)
      09. Februar 2012 12:03

      Erinnert sich hier noch jemand an Albrecht Konecny?
      Das war der der in den 1970er Jahren bei der Erstürmung und Verwüstung der spanischen Botschaft in Wien dabei war! Jetzt beklagt er sich im Standard bitter dass er eine aufs Aug bekommen hat als er gegen den Burschenschafterball demonstriert hat! (Eine Art ausgleichender Gerechtigkeit, meine ich)

  10. Udo (kein Partner)
    07. Februar 2012 20:53

    nicht ganz o.t.:
    Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht. (aus 1,2 oder 3)

    http://www.youtube.com/watch?v=g37e3x9YVK8&feature=fvsr

  11. logiker2
    07. Februar 2012 15:31

    Eine Frage drängt sich auf: Da wird Kriegsmaterial, Liegenschaften usw. des Staates verkauft/verscherbelt und von unserem selbsternannnten Ankläger Pilz hört man nichts hinsichtlich Schmiergeld, Korruption usw. Hat das etwas mit der ideologischen Blutsverwandschaft zu tun?

  12. Neppomuck (kein Partner)
    07. Februar 2012 14:56

    Minusmann Norbert.

    Man glaubt es kaum, 5 Jahre ist er
    bereits Verteidigungsminister.
    Beim "Handeln" ist das linke Stück
    so etwas wie der Hans im Glück.
    Und jener Herr Aloysius Rauen
    hat sich beim Feilschen abgehauen.
    Als Norbert pfiffig drei der Düsen
    storniert, ward er nicht abgewiesen,
    sondern bezog, zum selben Preis,
    Gebraucht-Typhoons, so viel ich weiß.
    Man mag es drehen oder wenden,
    es wird noch daraböser enden,
    wenn man den Mann aus Minihof,
    der sichtlich unbegabt, ja doof,
    jetzt gar das Heer noch „reformieren“
    lässt, um es gänzlich zu verlieren.

    Moral:
    Lasst keinen, der „zivilgedient“
    ans Ruder, selbst wenn er nicht (!) spinnt.
    Schickt lieber ihn zur Caritas,
    dort schätzt man ihn, dort wird er was.
    Und ist er selbst dafür zu blöd,
    im Land der Burgen, heißt es, steht
    ein Landeshauptmann bald zur Wahl,
    und da ist Fähigkeit egal.
    Wichtiger ist in diesem Lande,
    man g’hört zur der Genossenbande.

  13. Rado (kein Partner)
    07. Februar 2012 14:06

    Die Aktionen aus dem Darabos Ressort gegendas Bunkermuseum am Wurzenpass beschränken sich nicht nur auf diesen ominösen Rückforderungsanspruch.
    Diese Sache hat alle Merkmale einer persönlichen Abneigung gegen einen ehemaligen Entacher-Mitarbeiter, die vom Ministersessel aus gepflegt wird. Von dubiosen Presseaussendungen bis zu Entziehungen von Bewilligungen, und Strafanzeigen als intrigantem Vorgehen aus dem BMLV.
    Chronologie hier.
    http://www.bunkermuseum.at/attacke/index.php

    • Undine
      07. Februar 2012 15:50

      @Rado

      Ja gibt's denn da niemanden, der diesen ebenso selbstherrlichen wie unfähigen "Verteidigungsminister" endlich zurückpfeift?

    • Rado (kein Partner)
      07. Februar 2012 16:04

      @Undine
      Wie es aussieht in dieser Regierungskoalition nicht (jedenfalls kenne ich keinen ernstgemeinten Versuch).
      Was mE. aber nur heißen kann, dass dieser Mann eher Symptom als Ursache eines Zustandes ist.

  14. Segestes (kein Partner)
    07. Februar 2012 12:09

    Zitat:
    "Dass ein General in Österreich zum beliebten Volkshelden werden kann..."

    Ausgerechnet dieses typisch bierbäuchige Produkt einer Operettenarmee?
    Und bei einer mehrheitlichen Ablehnung (laut jüngsten Umfragen)
    der Wehrpflicht?
    Allerhöchstens in Unterbergers Oberstübchen ist das ein mögliches
    Szenario.

    Wäre es übrigens nicht das zivildinende, rote Nerverl Darabos, dass diese
    Dilettantentruppe professionaliseren möchte, sondern ein glaubwürdigerer
    Verteidigungsminister - ja dann wäre die Zustimmung für ein Berufsheer
    noch viel größer, als sie es ohnehin schon ist.
    Dann könnten sich die Altherren hier, mit ihrer Ideologie vom Heer als
    Schule fürs Leben, erst recht über die vielzitierten Häuser hauen.

    Die schon fast kriminelle Verscherbelung von Republikvermögen hat
    übrigens auch schon unter blauen und schwarzen Verteidigungsministern
    begonnen. Das hat quasi Tradition.

    • Segestes (kein Partner)
      07. Februar 2012 12:45

      -s

      +Nachtrag:
      Hat der Blogger eigentlich auch Platter für sein Unfähigkeit beim
      Kasernenverkauf abgewatscht?
      Nein?
      Und so sieht man wieder einmal, wie seriös es hier zugeht.
      Der Delinquent muss nur die richtige Farbe haben,
      schon stellt sich eine teilweise Sehstörung ein.

    • Reinhard (kein Partner)
      07. Februar 2012 12:51

      Segestes, es geht nicht um die natürlich "breite Zustimmung" zur Befreiung von einer als lästig empfundenen Pflicht (deren Ausführung von der Heeresspitze selbst in den letzten Jahrzehnten zu einem Witz verkorkst wurde) oder zu einer "Schule für's Leben" (die das Heer, vernünftig geführt, durchaus wäre, wenn unser Leben als hirnlose Konsumtrottel noch einer Schule bedürfte), sondern um eine ganz einfache Rechnung:
      Ein Wehrdienst-Heer hat bisher IMMER durch seine Volksnähe Probleme bereitet, wenn Machthaber sich eben dieses Volkes erwehren mussten. Ein Söldnerheer hat damit keine Probleme.
      In dem Maße, in dem Europa auf innere Unruhen und Bürgerkrieg zutaumelt, ist der Austausch eines volksnahen Verteidigungsheeres durch ein gekauftes Söldnerheer ein besonders alarmierendes Zeichen; vA in Verbindung mit den in letzter Zeit im Schatten der "Kriiieeese!" durchgewunkenen europäischen Regelwerke zum Waffeneinsatz und Schießbefehl bei innereuropäischen Unruhen.

      Jaja, unsere Qualitätsmedien machen ein G'riss um Gurkenkrümmung und Bananenlänge, schweigen aber fein zu den wirklich interessanten Regelwerken.

      Für den Einzelnen mag die Befreiung vom Wehrdienst ein lustiges bequemes Spiel sein, für das Volk kann es zu einem bösen Erwachen führen, selbst unbewaffnet und zum Kampf niemals ausgebildet einer bezahlten und hochgerüsteten Soldateska gegenüberzustehen.
      Dann hat das Leben bisher zwar Spaß gemacht, aber der Spaß ist dann ein für alle mal vorbei.

      Mir kommt die Aufrechnung der Wehrpflicht immer wie eine Aufrechnung der Versicherungsprämien vor - was hätte man sich damit nicht schon alles kaufen, wie viele Partys damit feiern können?!
      Aber wenn es dann brennt kommt das böse Erwachen....

    • Segestes (kein Partner)
      07. Februar 2012 13:18

      Reinhard, genau diese Argumentation hat die SPÖ noch
      vor gar nicht allzu langer Zeit vorgetragen - während die ÖVP die
      heutige SPÖ-Meinung vertrat (verrückt!).

      "Söldner" ist eine rhetorische Hyperbel. Wir holen uns für eine
      Berufsarmee ja keine Halbwilden aus Zentralafrika, so wie Gaddafi.
      Österreichische Staatsbürger, die tief in der Gesellschaft verwurzelt
      sind, sollen beim Bundesheer dienen.
      Dass sich in einem Berufsheer nicht unbedingt die Schlauesten
      tummeln, will ich gerne einräumen. Aber in einigen Jahren kann man sein
      Handwerk sicher besser erlernen, vor allem in Hinblick auf die immer
      häufigeren Auslandseinsätze, als in ein paar Monaten.

      Die Polizei besteht auch aus Profis - und das Biotop in dem Polizisten
      leben, ist auch nicht ohne. So gesehen müsste man auch für einen
      Freiwilligendienst bei der Polizei eintreten, damit man diese im Falle
      des Falles nicht allzu leicht gegen das Volk eingesetzt werden kann.
      Es gibt schließlich mindestens genauso viele Polizeistaaten wie
      Militärdiktaturen - meist geht das sogar Hand in Hand.

    • logiker2
      07. Februar 2012 14:43

      Reinhard, wie immer ein hervorragender Beitrag. Natürlich ist die Befreiung von gesellschaftlichen Verpflichtungen (Wehrdienst, Sozialdienst, usw.) erklärtes Ziel einer auf "Solidarität" ausgerichteten Ideologie. Begründen kann man es immer mit, nicht mehr zeitgemäß, modern, fortschrittlich usw. Wieviel man von Umfragen in Linksverseuchten und bestochenen Medien halten darf/kann ist zimmlich klar. Die Klärung der Frage Wehrplicht/Berufsarmee sollte jedenfalls von seriöseren Institutionen geklärt werden als von indoktrinierten Parteiapparatschiks oder abhängigen Medien. Dazu ist die Sicherheit eines Landes ein zu hohes Gut. Voraussetzung wäre jedenfalls die seriösen Antworten auf die Themen: zukünftige Bedrohungen bzw. Ausrichtung der Sicherheitsdoktrin als neutraler Staat oder im Rahmen eines Bündnisses, Eu/Nato. Das die Sozen aufgrund ihrer Parasiten - und Schmarotzerideologie bzw. Fun-und Leck mich am A... Gesellschaftsmodell zur seriösen Beantwortung dieser Themen ungeeignet sind, bestätigen ihre bisherigen Leistungen wie: Konsum, Bawag, Verstaatlichte Industrie, Verstaatlichte Banken , Bildungsniveau bis zur Verschuldungssituation des Staates. Einfach rote Erfolgsgeschichten.

    • Segestes (kein Partner)
      07. Februar 2012 15:54

      @Logiker2,
      hapert es vielleicht ein wenig mit dem Erinnerungsvermögen?

      Die ÖVP mit ihrem Säulenheiligen Schüssel war es, die vor ein
      paar Jahren noch vehement ein Berufsheer wollte - mit dem
      Argumenten "nicht mehr zeitgemäß".

      Was hat denn der Herr damals übrigens für eine Meinung vertreten?
      Gar keine?
      Oder war er voll dafür, weil die SPÖ damals noch voll dagegen
      war?

      Ein Berufsheer als typisch "linkes" Model abzutun, ist auch deshalb
      schon beinahe dummdreist, weil in Deutschland eine
      konservativ-wirtschaftsliberale Regierung ebenfalls den Umstieg
      durchzieht. Initiiert übrigens vom Hassobjekt aller bundesdeutscher
      Linken, dem Ex-Dr. Guttenberg.

      Aber natürlich, das alles kann man ausblenden, wenn es
      einen gefühlsmäßig und intellektuell zu sehr überfordert....

    • Anton Volpini
      07. Februar 2012 18:20

      @Segestes

      Es ist völlig einerlei, ob die Linken die Wehrpflicht aufheben oder eine ÖVP Regierung unter Schüssel ein Berufsheer befürwortete. Die Wirkung ist in beiden Fällen dieselbe, wie @Reinhard eindrucksvoll darlegte.

      Wer glaubt, das Militär kann auf dieselbe Weise Mannschaft rekrutieren wie die Polizei, der sollte sich einmal die Probleme der amerikanischen Armee anschauen. Dort werden immer mehr Vorbestrafte, sozial Unterbemittelte und Obdachlose rekrutiert, denn andere Jugendliche suchen sich ihre Ausbildung woanders. Mit den Ergebnissen, die wir in Abu Ghraib, Wikileaks-Videos und zuletzt mit den Leichenschändungen in Afghanistan beobachten konnten. "Wer beim "Schrott der Gesellschaft" Nachwuchswerbung betreibt und dann mit diesen Menschen in den Krieg zieht, braucht sich nicht zu wundern, wenn Exzesse beinahe zum Alltag gehören" (Chef des Deutschen Bundeswehrverbandes, Bernhard Gerz)
      In Militärskreisen werden diese Entwicklungen mit zunehmender Sorge weltweit beobachtet und analysiert. Der Obmann der österreichischen Offiziersgesellschaft, Hptm. Dr. Paulus, hat zu diesem Thema in der Zeitschrift "Der Offizier", Ausgabe Nr. 4 einen umfassenden Artikel verfasst, der absolut lesenswert ist.

      Und der Vergleich mit der Polizei hinkt insoferne, als Polizisten nicht für einen Krieg ausgebildet werden, daher ein viel geringeres Risiko eingehen, getötet zu werden.
      In dem Paulus Artikel werden auch Meinungen hoher Militärs zitiert, die einen amerikanischen Kampfeinsatz im Irak, Afghanistan und anderen Kriegsregionen, mit einem Wehrpflichtheer für mehr als unwahrscheinlich halten. Aus denselben Gründen, die @Reinhard beschrieb.

    • Udo (kein Partner)
      07. Februar 2012 23:14

      Reinhard hat vollkommen recht!

      Wir befinden uns derzeit in einer der schwersten und vielseitigsten Krisen Europas überhaupt und niemand kann sagen, wie sich die Lage weiterhin entwickeln wird
      Von der Wirtschaftskrise zum Wirtschaftskriege muss es nicht weit sein, gegebenenfalls kann das Eine schneller zum Anderen führen als uns lieb ist und dann ist ein Heer mit Volksnähe sicher die bessere Wahl.
      Jedenfalls ist der jetzige Zeitpunkt für eine Reduzierung des Heeresapparates, der denkbar Schlechteste.
      Und wenn sich sogar Griechenland derzeit eine ganz neue Panzerarmee leisten kann, sollten wir es uns auch leisten können, unser sowieso nur kleines Bundesheer auch noch ein paar Jahre zu behalten.
      Dass Dauarbös äh, Darabos auf biegen und brechen und mit unlauteren Methoden kämpft, um die Vorgabe seiner Herren zu erfüllen, zeigt ,einmal mehr, die Hörigkeit der Sozis gegenüber ... ja, wem eigentlich?
      Garantiert nicht dem Schutz des Volkes.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      07. Februar 2012 23:34

      Jawoll, die Pflichtbefreiung! Nix Wehrpflicht, nix Schulpflicht, nix Steuerpflicht! Her mit den Rechten, den wohlerworbenen! Her Wahlrecht, her Grundsicherungsrecht, her Pensionsrecht!

      Recht haben S', Reinhard! Waffen konfiszieren, Wehrpflicht abschaffen, Volk enteignen! Das ist die Reihenfolge.

    • Leopold Koller (kein Partner)
    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      08. Februar 2012 06:23

      Gibt es auch ein Gegenargument gegen die Privatisierungen und habe ich das nur übersehen?

    • Leopold Koller (kein Partner)
      09. Februar 2012 01:02

      "Gibt es auch ein Gegenargument gegen die Privatisierungen und habe ich das nur übersehen?"

      Wahrscheinlich gibt's das! Es gibt auch Gegenargumente gegen Gegendverschandelung gegenwaertiger Gegenden! Im permanenten Linksdrall ist alles moeglich.

  15. Christoph
    07. Februar 2012 08:17

    Das Märchenreich des N.D.

    In dieser Geschichte muss leider, da die Quelle beim B.H. bedienstet ist, der Name und die Ortsangabe unterlassen werden.

    Der Organisator des zu beschreibenden Ereignisses war ein SPÖ Funktionär und eine ehemalige, zwischenzeitlich in Konkurs gegangene, Wirtschaftsgröße. Wie in letzten Jahren üblich, werden ja die Golfplätze von rotem Bonzen und deren Freunde überbevölkert. Ganz nach dem unrealistischen Motto der ehemaligen Fr. Vranitzky „Holt die Kinder von der Straße, lasst sie lieber Golfspielen“.

    Naja, was ist jetzt erzählenswert? Scheinbar war ein normales Golfturnier zu langweilig, da eine Weisung beim Militärkommando … einging, wonach das Golfturnier logistisch und personell zu unterstützen sei und ein Schießstand zu betreiben wäre. Gesagt getan, der oben erwähnte Offizier schlägt mit seiner Truppe am befohlenen Zeitpunkt und Golfplatz auf und betreibt für die Zivilisten zwischen 2 Löchern einen Schießstand. Neben Bällen fliegen Kugeln und der Alkohol fließt. Eine untragbare Kombination. Nach geraumer Zeit kommt der Hr. Organisator und mokiert, dass ihm das Turnier noch zu fad sei. Er wolle seinen Freunden etwas Besonderes bieten. Also forderte er den Offizier auf, Eurofighter zu organisieren die sofort eine Runde über den Golfplatz zu fliegen hätten. Nachdem der verblüffte Offizier dem Organisator erklärte, dass ihm dies nicht möglich sei und Dienstwege einzuhalten wären, griff der Hr. Organisator zu seinem Handy und sprach mit einem „Freund“. Nach ca. 1 Stunde überflogen dann 2 Eurofighter flügelwinkend den Golfplatz.

    Und wenn sie nicht gestorben sind, dann fliegen sie noch heute………………

    • Undine
      07. Februar 2012 11:53

      @Christoph

      " Nach ca. 1 Stunde überflogen dann 2 Eurofighter flügelwinkend den Golfplatz."

      Für solch kleine "Mätzchen" ist auf Steuerzahlers Kosten nichts zu teuer; man faßt es nicht!

      Und für die wirklich sinnvolle Einrichtung der Kinderdörfer oder die Betreuung der "Schmetterlingskinder" muß gebettelt werden; ist das nicht ein Hohn?

    • Reinhard (kein Partner)
      07. Februar 2012 13:09

      Die Sozen spielen Macht.

      Nach ihrem Weltbild ist der Manager ein fette Bezüge kassierender, rücksichtsloser Ausbeuter. Deswegen sind die roten Manager genau das.
      Unternehmer sind fette, Zigarre rauchende Leuteschinder und neoliberale Globalisierungsgewinnler, also sind rote Unternehmer genau so.
      Beamte sind amtsmissbrauchende selbstherrliche Präpotenzler, rote Beamte benehmen sich genau so.
      Inhaber politischer Macht sind Befehlsgeber, Anweiser, Machtmissbraucher, deswegen nehmen sich rote Amtsinhaber genau das heraus.

      Das bewegt sich auf der gleichen Schiene wie die Emanzipation. Was hat die bisher gebracht? Frauen ahmen genau das nach, was ihrer Meinug nach "typisch Mann" ist: rauchen, saufen, fluchen, herumvögeln - und wundern sich, wenn sie dann unattraktiv werden. Karrieretechnisch fordern sie auch nur das, was sie als "typisch männlich" sehen, nämlich Quoten im Vorstand - andere typisch männliche Dinge wie körperlich schwere Drecksarbeit werden dabei selektiv ausgeblendet.

      Den Emanzen geht es niemals darum, die böse männliche Vorherrschaft zu brechen, sondern eine weibliche Vorherrschaft (repräsentiert allerdings nicht durch Frauen an sich, da sei die teuflische Barbara R. davor, sondern nur durch sich selbst) aufzubauen.

      Den Sozen geht es niemals darum, die Welt von den "bösen Kapitalisten und Spekulanten" zu befreien, sondern nur darum, deren Posten einzunehmen und all das Verwerfliche, das dort passieren kann, exzessiv auszuleben.

  16. Anton Volpini
    06. Februar 2012 20:08

    Lachen konnte ich bei keiner der Handlungen von Darabos. Soviel Humor besitze ich nicht. Nicht einmal bei aller Anstrengung wäre mir so etwas wie ein zynisches Lächeln über die Lippen gekommen, wenn Drabos wieder seinen Gaul ritt.
    Dieser Mann ist das Letzte, eine unglaubliche Ansammlung von unbeschreiblicher Dummheit und verbohrter Zerstörungswut. Wie verottet muß unser politisches System sein, daß so jemand ein Minister wird.
    Ich bin nur froh, daß meine Großmutter das nicht mehr miterleben muß, denn sie hat das schon über unser politisches System in den 1970iger Jahren gesagt!

  17. socrates
    06. Februar 2012 18:54

    Ich muß wieder Putin verteidigen: Ein Regierungschef, der das Durchschnittseinkommen ver4facht hat und die Pensionen um 39% erhöht hat, innerhalb von 8 Jahren, muß einem Liberalen ein Greul sein.
    Besser ist eine EU Troika, die den Mindestlohn um 15% herabsetzt, entgegen der Mahnung des IWF, die Menschen entlässt, die Spitäler schließt, die Banken kassiert und die Anleger auf EU-Steuerzahlerkosten saniert.
    Oder eine undemokratische Notstandsregierung zum plündern Italiens. Die haben aber die Maffia zur Verteidigung. Alles wurde seit Berlusconi schlechter, aber die Medien sehen es nicht.
    Warum verstehen die Liberalen und die EU-Politiker nicht Putins Erfolg?
    Zur Hetze gegen Rußland und China bezüglich Syrien: Wo nehmen die "Aufständischen" Waffen, Munition und Ressourcen her? Wächst das auf Bäumen?

    • Riese35
      07. Februar 2012 00:49

      *********!

      Übersehen wir nicht einen wesentlichen Unterschied zwischen der EU und Rußland: Während die EU Gott aus dem Leben komplett zu streichen versucht (das hat auch bereits die alte Räteunion versucht), hat Rußland aus seiner Geschichte gelernt, geht heute wieder den gegenteiligen Weg und anerkennt und fördert die Religion als moralische Voraussetzung für das Funktionieren einer Gemeinschaft.

      Natürlich dürfen wir bei der Beurteilung der IST-Zustände nicht übersehen, daß in Rußland nach wie vor über 70 Jahre wissenschaftlicher Sozialismus nachwirken und der aktuelle atheistisch-materialistische Einfluß aus dem Westen seine Spuren hinterläßt. Während Rußland das aber bereits als Problem erkannt hat, glaubt der Westen noch immer, diesen "Segen" möglichst in alle Welt exportieren zu müssen.

      Da ich beim Gang der Geschichte nicht an Zufälle glaube, glaube ich auch nicht an einen zufällig durch Vermittlung des Internets ausgebrochenen Freiheitsdrang der arabischen Völker, wie uns der ORF und viele westliche Zeitungen weismachen wollen. Eine Antwort und Beleuchtung der von Ihnen, werter Socrates, angesprochenen Frage interessierte mich brennend: wer steckt hinter diesen Aufständen und cui bono?

    • Undine
      07. Februar 2012 09:16

      @Riese35

      "...anerkennt und fördert die Religion als moralische Voraussetzung für das Funktionieren einer Gemeinschaft."

      Tun wir in der EU dies nicht in hohem Maße? Anerkennen und fördern wir etwa den Islam nicht?
      Sorgen wir nicht genug dafür, daß ausreichend Moscheen (die Minarette werden uns erst etwas später, wenn wir an die Moscheen einmal so richtig gewöhnt sind, untergejubelt) vorhanden sind, daß genug Imame zur Verfügung stehen, daß die Muselmanen ihre Schafe--wie auch die jüdischen Mitbewohner --lege artis töten, also schächten können (dazu beeilten wir uns, das Schächten gesetzlich festzulegen), wie die Religion es erfordert? Führen wir Europäer nicht die islamischen Gesetze, die Scharia durch die Hintertür ein, damit die Moslems ungehindert die im Koran vorgesehenen Ehrenmorde ausführen können? Daß sich die kleinen moslemischen Machos ihre Kinderbräute ins Land holen können? Was tun wir nicht alles, daß sich diese Religion in Europa weiterverbreiten kann, wie der Koran befiehlt?
      Da sage noch einer, wir täten nicht genug für die Religion!
      Anerkennen und fördern wir etwa nicht die Religion als moralische Voraussetzung für das Funktionieren einer Gemeinschaft?
      Leider ist es nicht "unsere" Religion, sondern eine fremde, die wir förden, eine, die zum Ziel hat, das Christentum mit Butz und Stingel zu vernichten, was mit Hilfe "nützlicher Idioten", die es nicht nur in Ö, sondern im gesamten Europa wie Sand am Meer gibt, in absehbarer Zeit auch gelingen wird.

  18. Schani
    06. Februar 2012 17:19

    Als ich gestern im Gasthaus die Kronenzeitung geniessen durfte, eröffnete sich meinem erstaunten Auge, daß sich die Stadträtin Brauner in höchster sozialilistischer Spargesinnung auf dem New Yorker Opernball amüsierte. Auf wessen Kosten wohl?

    • mike1
      06. Februar 2012 18:29

      3 mal dürfen sie raten.....

    • Azdak
      06. Februar 2012 21:20

      Vielleicht hat sie den Flöttl jr. getroffen und ihn gefragt, ob sie ihn später auch mal wegen des Euros beraten darf.

    • Gandalf
      07. Februar 2012 00:28

      Warum diese Fettwurst auf Steuerkosten nach New York grflogen wurde, gehört offenbar zu den grossen Geheimnissen der Wiener Stalinistischen Stadtverwaltung.
      Der New Yorker Opernball ist an sich schon peinlich genug. Mit Frau Brauner als Beschwerung wird er unerträglich. Spart sie ein - beide, den Ball und Frau Brauner.

    • Gandalf
      07. Februar 2012 00:34

      @Schani
      Also, am Sonntag geniesse ich die Kronenzeitung nicht im Gasthaus, sondern, nach einem kleinen Spaziergang, gemütlich zu Hause; denn am Sonntag kann ich für jede Zeitung das zahlen, was sie wert ist. Und bei der "Krone" sind das eben im besten Falle und höchstens 10 Cent - bei "Österreich" tut es mir jedes mal leid, dass es keine kleineren Münzen als das 1 - Cent Stück gibt....

    • Undine
      07. Februar 2012 09:24

      @Gandalf 00:28

      :-)))

  19. Armin
    06. Februar 2012 16:14

    Auch mir erschien das gestrige ORF-Match zugunsten der Freiheitlichen gelaufen zu sein. Mölzer hatte völlig recht, als bemerkte, daß mit dieser einseitigen und absolut parteiischen Art, die FPÖ darzustellen, letztlich ihre Geschäfte betrieben würden...

    Daß Kickl äußerst eloquent und schlagfertig ist, hat er gesten wieder unter Beweis gestellt. Leider ist er halt ein Sozialist durch und durch, der zu jeder Umverteilung mehr als bereit ist - außer jener zugunsten von Türken halt. Als "Sozialsprecher" seiner Partei tönt er gewöhnlich nicht anders, als rote Gerkschafter aus Meidling oder Simmering.

    Ein Jammer, daß die öffentlich in Erscheinung tretenden, angeblichen "Rechten" Kakaniens in Wahrheit verteilungspolitisch (radikale) Linke sind...:-( .

  20. plusminus
  21. Undine
    06. Februar 2012 14:06

    Es ist heute nicht Thema bei A.U., ließ mich aber beim Morgen- und Mittagsjournal aufhorchen:

    Auf der "Klinik HOFF" wurden nachweislich noch in den 60er-Jahren an Kindern und Jugendlichen Versuche mit MALARIA-ERREGERN gemacht, um diese im Körper dieser bedauernswerten jungen Menschen "zwischenzulagern" (so hab' ich das jedenfalls verstanden!), um sie bei Bedarf bereit zu haben für eine längst veraltete Syphilis-Behandlung. Somit wurden diese Kinder gewissermaßen als LEBENDIGES MEDIKAMENTEN-DEPOT mißbraucht. Welches Verbrechen an diesen Kindern!

    Allerdings wurde dann in einem Atemzug festgestellt, daß man dem ehrenwerten Herrn Professor Dr. HOFF natürlich keineswegs eine Fortführung verbrecherischer "Nazipraktiken" vorwerfen dürfe, denn der Herr Prof. Dr. HOFF sei ja seinerzeit vor den Nazis emigriert und somit über sämtliche Zweifel, Verbrechen an Kindern und Jugendlichen--wie einst die Nazis-- noch bis in die 60er-Jahre hinein begangen zu haben, natürlich erhaben! Weil nicht sein kann, was nicht sein darf???

    Es wird spannend, ob diese Verbrechen mit der gleichen Hingabe und Akribie verfolgt werden wie die Verbrechen in kath. Internaten und ob die ORF-Konsumenten auch wochen- ja monatelang mit den Nachforschungen über diese Verbrechen des Prof. Hoff am Laufenden gehalten werden. Gleiches "Recht" für alle!

    • contra
      06. Februar 2012 14:32

      @Undine

      Nein, diese Verbrechen sind für unsere Nazijäger nicht so interessant.
      Aber wenn Dr. Hoff Mitglied der NSDAP gewesen wäre, dann würde natürlich die Medienmaschinerie voll angeworfen.

    • Schani
      06. Februar 2012 17:11

      Genauso wenig darf man ja Julius Tandler seine Euthanasiepläne aus den 20ern vorwerfen, welche die Nazis dann ausführten! Der Ärmste mußte ja vor den nazigleichen Austrofaschisten zu seinen sozialistischen Brüdern in Moskau fliehen.

    • Josef Maierhofer
      06. Februar 2012 17:53

      @ Undine+contra+Schani

      Offenbar war Österreich immer verfault an gewissen Stellen und hat solche Typen unter sich gefördert, gelassen, gedeckt, weggeschaut, fehlt nur noch die Ehrung dieser Verbrecher ...

      ... nur heute ist das alles 'selbstverständlich' und P.C., was da an Irrsinn geschehen darf und gefördert wird von Parteiorganisationen.

    • Undine
      06. Februar 2012 20:09

      Vorhin in der ZIB1 wurde tunlichst vermieden, den Namen des damaligen Leiters der Klinik, Prof. Dr. Hans HOFF, zu erwähnen; gibt's da etwa Instruktionen?

    • contra
      06. Februar 2012 20:21

      @Undine

      Vielleicht war er Mitglied beim BSA, da genießt man nämlich gleich einmal RUNDUMSCHUTZ!!!

    • K.K.
      06. Februar 2012 21:19

      @contra
      Was heißt "vielleicht"? Natürlich war Hoff - wie peinlicher Weise offiziell zugegeben werden mußte - BSA-Mitglied! Wie hätte er sich sonst so lange gehalten?

    • Reinhard (kein Partner)
      07. Februar 2012 12:38

      Tja, wenn der kompetenzfreie HaCeh das Wort "Reichskristallnacht" in den Mund nimmt, dann marschirern die Ankläger und ORF-Experten reihenweise auf, werden Sondersendungen und Diksussionsrunden produziert, aber wenn ein Liebkind der Sozen die menschenverachtenden Kinderversuche der Nazis nachspielte, dann ist das ein Kavaliersdelikt.
      So tickt das gutmenschliche Hirn eben: dient es dem Guten, dann können Millionen verrecken, sie tun es ja zum guten Zweck; das Böse muss ausgerottet werden!
      Es tickt eben genauso wie das herrenmenschliche Hirn...

    • Udo (kein Partner)
      07. Februar 2012 20:20

      Vielleicht bekommt Hans Hoff ja jetzt auch einen Platz, der nach ihm benannt wird, oder eine Büste in einem Park. Wundern würde es kaum.

    • terbuan
      07. Februar 2012 21:59

      Prof. Hans Hoff war konvertierter Jude und wurde 1938 zur Emigration gezwungen. Daher gilt er als Person unangreifbar und jede Diskussion über etwaige Verfehlungen ist entbehrlich.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      08. Februar 2012 12:03

      Ich erlaube mir, die Behauptung, jemand sei durch eine intramuskuläre Injektion mit malariaverseuchtem Blut gewissermaßen als lebendes Erregerdepot mißbraucht worden - bis zu einem stichhaltigen Beweis dafür! - in Zweifel zu ziehen.

      Für die von Professor Wagner-Jauregg 1917 entdeckte Malariatherapie der Progressiven Paralyse (Hirnerweichung als Folge einer Syphilis im Endstadium) wurde zwar der Malariaerreger verwendet - das war allerdings vielleicht bis in die Vierzigerjahre. Ab etwa 1945 wurde das 1928 entdeckte Penizillin bei uns als Medikament verfügbar, was zu einem sofortigen drastischen Rückgang der Syphilis führte. In den Sechzigerjahren gab es kaum noch progressive Paralyse, die Betroffenen waren praktisch alle verstorben und die Malariatherapie war (nach meiner Erinnerung) längst zu den Akten gelegt. Sie wurde den Studenten als historisches Kuriosum berichtet.

      Die Vorwürfe sollen genau untersucht werden, ganz klar, ich vermute aber, sie werden einer kritischen Überprüfung nicht standhalten. Ganz abgesehen davon, dass Professor Hoff ein moralischer Mensch war und ich mir nicht vorstellen kann, dass er in menschenverachtender Weise eine museale Therapie (gegen eine bereits damals bereits praktisch ausgestorbene Krankheit) angeordnet oder toleriert haben könnte.

  22. schreyvogel
    06. Februar 2012 13:46

    Warum der Spitzensteuersatz (50%) erhöht werden muss:

    Weil die Kapitalertragssteuer (KEST) per Verfassungsbestimmung auf 50% des Spitzensteuersatzes beschränkt ist und bei derzeit 25% KEST dieser Spielraum ausgeschöpft ist.

    Erhöht man den Spitzensteuersatz auf z.B. 70%, könnte man die KEST auf 35% erhöhen, und DAS würde ordentlich ausgeben. Die Sparer bekommen derzeit zwar nur sehr geringe (weil künstliche niedrig gehaltene) Zinsen, die nicht einmal die Inflation abdecken. Aber der Staat will ja von der Inflation profitieren und muss daher auch eine nur teilweise Inflationsabgeltung besteuern. Und das erscheint sogar als gerecht, weil ja auch Spekulationsgewinne voll besteuert werden, ohne Berücksichtigung der Inflationsverluste.

    Inflation scheint das einzige Heilmittel zu sein, das die Staaten von ihren Schulden-Problemen erlösen kann.

  23. mike1
    06. Februar 2012 13:42

    was den darabos betrifft, kann man eigentlich nur beleidigendes sagen: ich schreib's aber nicht, es kann sich eh jeder denken.

    darabos wurde seinerzeit von den roten deswegen als minister installiert, um das bundesheer umzubringen. natürlich auch, um stimmen der jungwähler einzuheimsen. unter hilfestellung des bladen michls. und der krone.

    die bundesheerler sind zwischenzeitig einigermaßen demotiviert, das bh als solches - bis auf einige einheiten - ziemlich ausgedünnt. der irregeleitete burgenländer war und ist hier also in seinem zerstörungstrip ziemlich erfolgreich tätig.

    im grunde genommen ist darabos ein erfolgreicher vertreter seiner roten kumpanen und genossen, gleichzusetzen mit den arbeitsplatzvernichtern aus dem reich der muhms und foglars, im parallelschritt mit den grünen chaoten - angeführt vom failman, des dümmlich grinsenden großen vorsitzenden einer partei, die bis vor kurzem von der klassenlosen gesellschaft geträumt hat.

    es wird zeit für einen wechsel - wobei der nicht so schnell kommen wird können, es fehlen die persönlichkeiten, die dies umsetzen könnten.

    • Wertkonservativer
      06. Februar 2012 13:46

      Hast komplett recht, mike,

      so schaut's aus im Reiche der Rothäute!

      Grüße

      Gerhard

    • mike1
      06. Februar 2012 14:03

      lieber Gerhard !

      leider, es ist wirklich zum verzweifeln !!

      beste grüße

      mike

  24. Anton Volpini
    06. Februar 2012 13:32

    Der Darabos ist kein Privatisierer,
    sondern ein ordentlicher Rohrkrepierer!

  25. Observer
    06. Februar 2012 13:13

    Aus meiner Sicht ist Darabos kein "Privatisierer", auch wenn er versucht, nicht mehr benötigte Objekte und Grundstücke an die Meistbietenden zu verkaufen. Unter Privatisierung verstehe ich, wenn bisher vom Staat geführte Unternehmen oder dessen Aufgaben von "Privaten" übernommen werden.
    Was Norbert Darabos betrifft, so war es von der SPÖ ein absoluter Fehlgriff, diesen Mann ohne Profil und Erfahrung die Position eines Verteidigungsministers anzuvertrauen. Ich bin mir sicher, dass er - egal wie die Koalitionsfarben dann lauten - nicht mehr bei der nächsten Regierung dabei sein wird.

    • Cotopaxi
      06. Februar 2012 13:43

      Wahrscheinlich wird er durch Laura Rudas ersetzt, die ist doch schon lange ministrabel.

    • Schani
      06. Februar 2012 18:02

      Darabos war sicher kein Fehlgriff - er wurde mit voller Absicht inthronisiert!

    • GOP
      06. Februar 2012 19:03

      Schani:
      Glücksgriff war es sicher keiner vom Faymann.
      Fairer weise muss man aber zugestehen, dass er ein fast kaputtes Bundesheer übernommen hat und es eigentlich - nach den vielen Reformvorschlägen - hätte sanieren sollen. Tatsächlich hat er es aber total in den Graben gefahren. Nur ein Neustart mit völlig neuen Zielen und qualifiziertem Führungspersonal macht Sinn.

  26. Josef Maierhofer
    06. Februar 2012 13:12

    Ist wohl ein Burgenländerwitz, das Ganze.

    Leider ist es ernst und teuer.

    Wer haftet z.B. in Allentsteig für das 'Blindgänger Kriegsmaterial', das niemand besitzen darf ? Wer haftet für Unfälle mit explodierendem 'Restkriegsmaterial'. Das heißt wohl, dass Herr Darobos persönlich wohl noch Minensuchhund spielen wird müssen in Allentsteig, denn Blindgänger gibt es dort genug.

    Sonst gibt es nicht wirklich viel Sachliches 'zur Causa' zu sagen, nur leider ist er da nicht die einzige 'Causa', die seine Partei 'in die Schlacht' wirft, bis wohl die ganze Partei zu einer einzigen 'Causa' werden wird, wenn es so weiter geht.

    • Schani
      06. Februar 2012 18:04

      Als Suchhund für Blindgänger müßte er sich ja selbst suchen!

    • mike1
      06. Februar 2012 18:31

      das mit dem blindgänger als suchhund find ich gut !!

    • byrig
      06. Februar 2012 21:47

      es ist doch unfassbar,dass so ein kleiner burgenlandkroate die macht hat,dem bundesheer und in weiterer folge österreich so einen nicht wieder gutzumachenden schaden zufügen zu können-und dürfen.
      faymann muss davon entweder keine ahnung haben-in doppeltem sinne-oder es ist ihm bestenfalls egal.sowie der spö insgesamt,die das heer lieber heute als morgen vernichtet sähe.

    • Undine
      06. Februar 2012 22:33

      @Josef Maierhofer

      " Das heißt wohl, dass Herr Darobos persönlich wohl noch Minensuchhund spielen wird müssen in Allentsteig, denn Blindgänger gibt es dort genug"

      Es ist ganz einfach: BLINDGÄNGER SUCHT BLINDGÄNGER

    • Florin
      07. Februar 2012 09:55

      Unterschätzen Sie die "kleinen burgenländisce Kroaten" ncht; die haben das Burgenland fest im Griff und sind besten vernetzt!

  27. thomas lahnsteirer
    06. Februar 2012 12:45

    Noch dümmer als Darabos ist nur noch Ingrid Thurnherr, was gestern bei "im Zentrum" wieder eindrucksvoll bewiesen wurde...
    (ich musss mir den gestrigen Abend einfach von der Seele schreiben)

    Die Veranstaltung lief unter dem Motto" Wie schwingen wir im ORF gemeinsam mit den üblichen Verdächtigen die Nazikeule" und "wie verteidigen wir den Großinquisitor Armin Wolf", der mit seinem hinterhältigen, gemeinen Anklagestil gegenüber HC viele Antipathien hervorgerufen hat.

    Die Nazikeule gegen Kickl und Mölzer schwangen vor allem die "Moderatorin" selbst, die von objektiver Gesprächsführung noch nichts gehört hat und eine permanent von einem Ohr zum anderen grinsende Falterjournalistin, die stereotyp "immer sind s die anderen" stammelte.
    Gegen die beiden einfältigen Flintenweiber der political correctness wirkte der Pelinka-Onkel doch wie ein scharfsinniger Intellektueller und auch Herr Menasse hätte sich intelligentere Partnerinnen verdient.

    Aber es kommt noch ärger: zur Verteidigung des Armin Wolf hatte der ORF "Experten" aufgeboten u. a. eine wissenschaftliche Hilfskraft von einem Institut für Zeitgeschichte, die dreist behauptete, dass "Reichskristallnacht" eine Nazi-Diktion sei und der Verharmlosung der Judenverfolgung diene.
    (das stimmt schlicht und einfach nicht, und immerhin wurde dieser Begriff über 70 Jahre lang in der Literatur verwendet).
    Außerdem analysierte ein "Professor" für Kommunikationswissenschaft Straches Stil und kam zu der Erkenntnis, dass der tolle Armin Wolf 11 SACHLICHE Fragen an Strache gestellt hätte. Außerdem hetze die FPÖ nicht nur gegen Ausländer, sondern auch gegen den ORF.......
    (was anscheinend ein schlimmes Verbrechen ist)
    Wohlwollend nahm Thurnherr die wie bestellt wirkenden Aussagen der "Experten" zur Kenntnis und wandte sich dann wieder triumphierend den beiden FPÖ-Delinquenten zu, die sich aber tapfer wehrten und Frau Thurnherr im wahrsten Sinn des Wortes alt ausschauen ließen.......

    • Anton Volpini
      06. Februar 2012 13:10

      Bei diesem Match vier gegen zwei, haben deutlich die zwei Freiheitlichen gewonnen. Der mir nicht gerade sympatische Mölzer überzeugte durch überlegene Schlagkraft, während der mir völlig unbekannte Kickl für mich überraschend positiv durch scharfen Intellekt überzeugte. Beide gute Kämpfertypen.
      Während der Menasse schon Unsinn redete bevor er überhaupt den Mund aufmachte, und wo die Thurnherr das danebensitzende Mädl ausgegraben hatte, war mir bis zu Schluß nicht klar. Pelinka versuchte sich in gönnerhafter Überlegenheit, hat dabei aber zumindest bei mir nur Peinlichkeit hervorgerufen.
      Daß die Thurnherr eine einzige Verlegenheit darstellt, hat ihr wahrscheinlich noch niemand gesagt.

    • Josef Maierhofer
      06. Februar 2012 13:26

      @ thomas lahnsteirer

      Nur weiter so, dann ist Strache's Weg zum Bundeskanzler wohl nicht mehr aufzuhalten ...

      Sind wirklich lauter taube Nüsse und Leichtgewichte im ORF Kabarett, wenn man das alles so liest.

      Würde der ORF die Leute reden lassen und uns darüber informieren, was die Leute zu sagen haben, dann wäre der Informationsauftrag wenigstens erfüllt und wir würden erfahren, was wirklich Sache ist, so erfahren wir halt nur, was im ORF Sache ist. Das halte ich für zuwenig, zu leicht, zu dumm, für entbehrlich. Wenn man schon Mölzer und Kickl einlädt, so sollte man wenigstens nachher Informationen von Mölzer und Kickl bekommen haben und nicht das 'Reichskristallnacht-Gerülpse' unbedarfter ORF Mitarbeiter und 'ausgewählter' ORF 'Experten'.

      Ich glaube, so einen ORF hat sich Österreich wirklich nicht verdient.

    • Gandalf
      06. Februar 2012 13:26

      Dass das blöd glotzende, zu keiner sinnvollen Formulierung fähige Wesen, das da gestern abend zwischen dem im Kontrast dazu fast seriös wirkenden Herrn Pelinka und dem recht nett und ziemlich zahnlos wadlbeissenden Herrn Menasse II gesessen ist, vom "Falter" kommt, habe ich nicht gewusst. Allerdings: eigentlich hätte ich es mir ja denken können: Wo würde ein solches Dummerchen sonst schreiben dürfen?
      Die skandalöse Auswahl der sogenannten "Experten", die aus dem Publikum auftauchten und (erwartungsgemäss) hanebüchenen Unsinn verzapften, wäre ein Fall für ein Disziplinarverfahren gegen Frau Ingrid "hilflos" Thurnherr und/oder die Redaktion von "im Zentrum" - wenn, ja wenn, der ORF einer ordentliche Kontrolle hinsichtlich der Seriosität seiner Produkte unterworfen wäre. Ist er aber nicht, so lange die Sozialisten Österreich in Geiselhaft halten können.

    • Cotopaxi
      06. Februar 2012 13:47

      @Gandalf

      Das sich andauernd wiederholende Fräulein zwischen Pelinka und Menasse tat mir am Schluss schon leid, man ist ja schließlich kein Unmensch.

    • Gandalf
      06. Februar 2012 14:15

      @Cotopaxi:
      Sie haben recht: Die Urschel kann einem ja echt leid tun. Sie und ich sind natürlich keine Unmenschen; allerdings dürfen wir nicht erwarten, dass linke Brüder und, vor allem, Schwestern - von der Falterfrau bis zur Ingrid Hilflos - auch so nachsichtig mit unsereinem verfahren würden.

    • Cotopaxi
      06. Februar 2012 14:26

      @Gandalf

      Natürlich, mit deren menschlichen Nachsicht dürfen wir natürlich nicht rechnen. Man muss sich nur die landfriedensbruchartigen Zustände rund um den WKR-Ball vergegenwärtigen.

    • Wertkonservativer
      06. Februar 2012 15:48

      Also, Freunde allerseits;
      ich habe die Sendung aufgenommen und mir gerade vorhin angesehen:

      Gleich vorweg: Die zwei Freiheitlichen waren einfach super! Hut ab! Ihr wisst, dass ich den Blauen üblicherweise nicht gerade hymnische Berichte spende, doch sowohl der alte Kämpe Mölzer, ganz speziell jedoch der junge Kickl waren wirklich blendende Werber für ihre Partei.

      Den Kickl würde ich mir bei "meiner" ÖVP" wünschen, der könnte erfolgreich mithelfen, den Laden wieder ein wenig aufzupolieren.

      Die anderen: Thurnher wird immer schlechter, wird langsam zur Karikatur ihrer selbst; Pelinka wie immer linkswissenschaftlich dozierend, zumindest aber einigermaßen seriös in seinem Sinne argumentierend.
      Die restlichen Zwei:
      Der Herr Menasse (ein Brüder des "Dichters"?) - a schwache Raspel!
      Und die Falter-Journalistin? Sowas von peinlich! Die Frau gehört demnächst einmal einem Psychiater vorgeführt. Da sind ja die roten Dauerlächler reine Amateure gegen diese unsägliche Person!

      Also nochmals: eine kostenlose Werbesendung für die Freiheitlichen!
      Wenn's so weitergeht, glaube ich auch langsam an den möglichen Aufstieg der FPÖ zur ersten Kraft im Land!
      Aber - wie gesagt - Leute wie Kickl und Mölzer müssen dem in meinen Augen etwas überforderten H.C. sekundieren und ihn in Außen-Dingen unterstützen!

      Und noch etwas, liebe Blaue: zuerst denken, dann reden!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gandalf
      06. Februar 2012 16:03

      @ WK
      Besser, als Sie es getan haben, kann man den gestrigen Abend in ORF nicht beschreiben. Dank und Hochachtung! Ach, hätte die ÖVP doch wenigstens einen halben Kickl!

    • Cotopaxi
    • M.S.
      06. Februar 2012 17:00

      Diesen Schwachsinn, der da gestern im "Zentrum" geboten wurde, kann man nicht einmal mehr als Kabarett bezeichnen, denn ein solches muß unbedingt intelligent gemacht sein um gut anzukommen. Jedesmal wenn ich mir ein "Im Zentrum" ansehe bei dem die Thurnherr moderiert, denke ich mir schlechter kann es nicht mehr werden. Aber jedesmal irre ich mich. Diese Dame hat entweder keine Ahnung wie eine Gesprächsrunde zu moderieren ist, oder sie will diese Aufgabe gar nicht erfüllen. In beiden Fällen soll sie es überhaupt bleiben lassen. Im ORF gibt es hinter den Kulissen sicher einfachere Tätigkeiten zu verrichten.
      Der absolute Tiefpunkt war allerdings mit der Teilnahme dieser unsäglichen Falter-Journalistin - wie die einen halbwegs vernünftigen Artikel schreiben kann ist mir ein Rätsel - mit der "Expertin"vom Institut für Zeitgeschichte und dem "Kommunikationswissenschaftler" erreicht, die einen derartig hanebüchernen Unsinn von sich gaben, den man nur ohne Kommentar im Raum stehenlassen konnte. Was da an unseren Hochschulen gelehrt wird? Der Sarrazin wurde wieder einmal bestätigt.

    • Alexander Renneberg
      06. Februar 2012 17:42

      Wk: treffer!

      Wenn wir bei der övp einen jungen wie den kickl hätten, und man ihn auch lassen tät, das brächte uns ein bißl weiter.

    • Cotopaxi
      06. Februar 2012 17:51

      @Renneberg

      Ich fürchte, bei den Schwarzen wird früher oder später aus jedem politischen Talent ein Busek, ein Karas, ein Amon, ein Spindelegger, ein Taus, eine Karl, eine Marek, ....

    • durga
      06. Februar 2012 19:14

      Zur Information:

      - Das dauergrinsende Mädel ist Nina Horaczek, die nicht nur im Falter sondern manchmal auch in der Zeit Müll abladen darf.

      - Mag Linda Erker (Assistentin in Ausbildung am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien) - ihr Ausspruch gestern: „Es hat mich auch nicht überrascht, dass Herr Strache die Reichskristallnacht nennt und nicht Novemberprogrom 1938 und ich glaube auch, dass er bewusst diesen Begriff gewählt hat, um auch hier zu verharmlosen. Nein, man muss es heutzutage wissen.“

    • Anton Volpini
      06. Februar 2012 19:25

      Letzte Woche hatte ich ein Erlebnis der anderen Art, das mir in Hinblick ÖVP einmal mehr die Augen geöffnet hat. Achil Rumpold, Nachfolger von Martinz als Landesrat in Kärnten erklärte doch glatt auf die Frage, welche Standpunkte die ÖVP beziehe, sinngemäß, daß man mit eigenen Meinungen sehr vorsichtig sein müsse. Es könnte ja sein, daß nicht die eigene Meinung richtig sei, sondern der andere recht habe.
      Das erinnerte mich an den Spruch von Albert Einstein: "Die meisten Menschen haben einen Horizont mit Radius null, das nenne sie dann einen Standpunkt"
      Der Rumpold hat nicht einmal einen Standpunkt. Kann es sein, daß mittlerweile die meisten ÖVPler so ticken?

    • Undine
      06. Februar 2012 23:24

      @ Alle

      Neugierig geworden durch die vielen interessanten Beiträge zum "Diskussionsabend" Im Zentrum hab' ich mir soeben diese Sendung angeschaut. Ich muß sagen, niemand von Ihnen allen hat übertrieben! Bei mir wäre der Menasse noch viel schlechter weggekommen; er ist in meinen Augen einfach unintelligent. Das glubschäugige dauergrinsende Falter-Nockerl war überhaupt letztklassig; ihre Strache-Biographie kann ich mir bestens vorstellen. Die wird sie verschenken müssen. Ingrid Thurnher ist ohnedies eine unmögliche Moderatorin.
      Zu meiner großen Überraschung war der Herbert Kickl wirklich sehr eloquent und hat sich ausgezeichnet gehalten; den wird man sich merken müssen. Auf Mölzer ist ohnedies immer Verlaß. Alles in allem für die Vereinten Linken ein Schuß, der nach hinten losgegangen ist; was zum Schaden der FPÖ geraten hätte sollen wird zum Gewinn. Recht so!

    • Gandalf
      06. Februar 2012 23:34

      @ Undine:
      **********!

    • Cotopaxi
      07. Februar 2012 07:55

      @Undine

      Wenn ich mich richtig erinnere, hat die Turnherr bei der Vorstellungsrunde erwähnt, dass die bedauernswerte Strache-Biographin diese gemeinsam mit Claudia Reiterer geschrieben hat.

      Reiterer? Natürlich, eine ORF-Journalistin.

      Mit anderen Worten, eine versteckte Werbung im ORF für eine Mitarbeiterin.

    • Undine
      07. Februar 2012 11:02

      @Cotopaxi

      Ja, wenn es gilt, LINKES Gedankengut unters Volk zu bringen, legt sich der ORF mächtig ins Zeug, um mit den Zwangsgebühren aller ORF-Konsumenten für linke Schwadroneure und SchwadroneurINNEN ordentlich Gratiswerbung zu machen! Ein Buch dieses linken Trutscherls fällt sicherlich in die Rubrik "Kulturauftrag"!
      Ein Buch von Mölzer hätte allerdings keine Chance, auf diese Weise angepriesen zu werden; da würde ich jede Wette gewinnen!

    • Torres (kein Partner)
      07. Februar 2012 11:26

      Bei dieser Diskussion wurden einem ja Kickl und Mölzer sogar fast sympathisch - ja der ORF macht's möglich (wenn auch sicher nicht mit Absicht). Und die "Biographin" Straches hat ja außer dümmlichem Grinsen kaum etwas hervorgebracht; das war ein volles Eigentor des ORF.

    • AGLT (kein Partner)
      07. Februar 2012 11:46

      Mich wundert ein wenig, dass man hier vom Kickl so überrascht ist. Ich liebe seine Parlamentsreden - prägnant, pointiert und natürlich für die linke Reichtshälfte nicht akzeptabel, deswegen trifft ihm auch gerne die Nazikeule (Goebbbels-Vergleiche) :-) - das blaue Pendant zum orangenen, leider nach Brüssel emigrierten Stadler.

    • Wahrheit (kein Partner)
      07. Februar 2012 13:29

      @cotopaxi:
      Und ORF-Claudia Reiterer wiederum ist verheiratet ist mit dem grünen Ex-Parteisekretär Lothar Lockl!

      Ob der Falter-Rottweiler schon einen Partner abbekommen hat entzieht sich meiner Kenntnis :-)

    • Undine
      07. Februar 2012 17:26

      @Wahrheit

      Der ORF scheint ja das reinste Ehe-Anbahnungs-Institut zu sein! Wer ist da nicht mit jemandem verheiratet, verschwägert oder neuerdings verpartnert? Die große rot-grüne ORF-Familie!

      @AGLT

      Da ich mir nie Parlamentsreden anhöre --weder in natura noch im FS-- ist mir bis dato der Herbert Kickl noch nicht wirklich aufgefallen, dafür aber bei dieser Runde gleich doppelt und dreifach positiv!

    • Udo (kein Partner)
      08. Februar 2012 14:22

      @Undine

      "Da ich mir nie Parlamentsreden anhöre --weder in natura noch im FS" da muss ich Ihnen diese Parlamentsrede (falls Sie sie noch nicht kennen) unbedingt empfehlen, sozusagen eine meiner Favoriten. Viel Vergnügen!

      http://www.youtube.com/watch?v=fPdbKWenlI8

    • Undine
      08. Februar 2012 22:46

      @Udo

      Danke für den Link! Ja, diese Rede kenne ich gut und sie ist einfach blendend!

  28. Wertkonservativer
    06. Februar 2012 12:30

    Ich bin persönlich - schon aus weltanschaulichen und auch beruflichen Gründen - ein Befürworter von Privatisierungen in Staatshand befindlicher Unternehmen.

    Aber sehen wir die derzeitige diesbezügliche Situation hier in unserem Lande doch aus dem Blickwinkel der diversen "Privatisierungen" im vergangenen Jahrzehnt!

    Da wurde einiges Schindluder getrieben, wodurch die an sich extrem sinnvolle Option "Privatisierung" ziemlich arg diskreditiert wurde.
    Dies - zusammen mit der grundsätzlichen Ablehnung durch die staatsbeherrschenden Sozialisten - ist keine gute Voraussetzung für die weitere Verfolgung weiterer Privatisierungsschritte.

    Dass der Herr Darabos mit seinen Verkäufen von Staatsgrund, Kasernen und Kriegsmaterial diese rote Doktrin nun durchbricht, ist zwar irgendwie sinnvoll, wenn auch wahrscheinlich nicht sehr lukrativ.
    Unter Privatisierung verstehe ich jedoch eher die Übertragung "lebender" Großbetriebe in private Hände, um sie wieder marktfit zu machen!

    Herr Unterberger hat im höherstehenden Kommentar Darabos' Sündenregister schon ausführlich angeprangert: dieser Minister ist derart schwach (der sicher Schwächste in einer schwachen Regierung), dass den roten Entscheidungsträgern wirklich nur geraten werden kann, ihn bei erstbester Gelegenheit ins schöne Burgenland zu versetzen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      06. Februar 2012 14:10

      Die Versetzung ins Burgenland ist sicher eine gute Idee, dort kann er dann als Einmann-Assistenz die Grenzen sichern und die Burgenländer in trügerischer Sicherheit wiegen.

  29. libertus
    06. Februar 2012 12:22

    Jetzt weiß man, warum die "Kausa Grasser" die Medien beherrscht.
    Vermutlich um von den skandalösen Privatisierungen des Herrn Minister Darabos abzulenken? Bei dessen Konditionen müßte sofort der ohnedies vorhandene U-Ausschuß einschreiten und eventuelle "Nebenabsprache" aufdecken.

    Man darf jetzt schon gespannt sein, welcher "Realitätenentwickler" den Truppenübungsplatz Allensteig um ein ähnliches Schnäppchen erwirbt.

    Nur den Kleinunternehmern wirft man nach bekannter Sozimanier wieder einmal Prügel in den Weg, wie dem Kärntner Bunkermuseumsbesitzer.
    Um seinen Kostenvorschlag könnte er vermutlich locker den Truppenübungsplatz kaufen und ein Hotel darauf errichten.
    Unser Verteidigungsminister hat jedenfalls seine Lektion brav gelernt:
    Nach Oben buckeln, nach Unten treten!

  30. simplicissimus
    06. Februar 2012 12:08

    eine schande, wie unser bundesheer behandelt wird.
    grösser kann die ausgedrückte missachtung der regierenden parteien kaum sein.
    wie sehr müssen manche proponenten der linken reichshälfte die identität und verteidigungswürdigkeit österreichs verachten.

    • byrig
      06. Februar 2012 21:52

      und leider ist die verteidigungswürdigkeit unseres landes auch vielen nicht-linken traditionellerweise ziemlich egal.sieht fast nach einem mentalitätsproblem aus.

    • byrig
      06. Februar 2012 21:54

      man braucht sich nur erinnern,welchen schaden der tiroler exgendarm platter dem heer an schaden zugefügt hat...

  31. leshandl
    06. Februar 2012 11:59

    Es geht noch besser. Der Minister lässt hunderte Scharfschützengewehr verschrotten, statt sie um geschätze 1.000 pro Stück zu verkaufen. Langsam komme ich zur Überzeugung, der Mann wurde zum Zivildienst gezwungen - weil er für den Wehrdienst untragbar war. Und jetzt ist er Minister ...

  32. Brockhaus
    06. Februar 2012 11:19

    Wenn das so weitergeht, wird es bald ein neues, altes Buch geben. Diesmal von Norbert Darabos. Mit dem Titel "Mein Kampf"





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