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Von den Mühen der politisch korrekten Tiefebene

Man muss lebhaft zweifeln, ob die Bundeshymne nach dem jüngsten Gewaltakt von Rot-Schwarz-Grün schon genügend politisch korrekt ist. Eigentlich besteht ja noch auf vielen Gebieten dringender Handlungsbedarf. In der geltenden Form ist die Hymne daher in Wahrheit noch immer eine Schande für korrekte Menschen.

Fehlen in ihr doch die Transgender-Menschen; werden doch die christlichen „Dome“ erwähnt, aber keine Moscheen und Logen; fehlen doch die Ahninnen in den „Ahnentagen“; zeigt doch „begnadet für das Schöne“ einen völlig überholten, ja skandalös reaktionären Kunstbegriff; muss doch die Erwähnung des Wortes „Strome“ jedem wackeren Grünmenschen einen elektrischen Stoß versetzen; und klingt doch die Bundeshymne insgesamt noch immer viel zu patriotisch.

Viktor Szontagh hat sich daher der Mühe einer Neudichtung unterzogen. Dafür haben ihm alle politisch korrekten Mensch_innen herzlich zu danken. Ich tue es auch. Dass das Versmaß noch nicht ganz stimmt, muss wohl egal sein, schließlich ist dieses Defizit ja auch unseren Parlamentariern bei der jüngsten Umdichtung egal gewesen.

Der vorgeschagene neue Wortlaut:

‎"Land der Täler und Berge,
Land der Gewässer und Trockengebiete,
Land der landwirtschaftlich genutzten Flächen und der Naturgebiete,
Land der Gebäude von religiöser Bedeutung (unter Beachtung der Nichtreligions-Freiheit der atheistischen Bevölkerungsteile),
Land der arbeitenden und arbeitslosen Menschen und Menschinnen,
vergangenheitsbewältigend und zukunftsreich!
Heimat großer Töchter, Söhne und Transgender-Personen,
Volk, begnadet für das Schöne, Abstrakte und Nonfigurative,  
Vielgerühmte, politisch korrekte Republik Österreich (ohne nationalistische Untertöne, voller Bedauern über all die Verbrechen die in den letzten Jahrtausenden begangen wurden, für die Österreich die volle Schuld und Verantwortung für ewige Zeiten auf sich nimmt)!
© Viktor Szontagh“

PS.: Irgendwie ist aber auch das noch nicht wirklich ganz korrekt: Wo sind denn da die Tiere geblieben? Dürfen sich die Österreicher denn „Volk“ nennen, was ja geradezu völkisch klingt? Und: Wenn sowohl Täler wie Berge genannt werden: Wo bleiben denn da die Ebenen (oder gar die parlamentarischen Tiefebenen)?
Alle Leser sind daher dringend zu noch weiter verbesserten Neudichtungen eingeladen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2012 08:31

    wenn man 2 weltkriege jeweils so katastrophal verliert und in den folgenden unschuldigen, aber komplett gehirngewaschenen generationen gleich darauf im überschäumenden wohlstand erstickt, darf man sich über geistige degenerations- und dekadenzerscheinungen nicht wundern.

    es lebe schwulenlandia!
    es lebe die befreite kinderlose frau!
    männer zum kinderkriegen und windelwechseln heim an den herd!
    2050 kommt endlich die islamische erlösung!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2012 09:11

    O.T. oder auch nicht

    Wir kämpfen an Nebenschauplätzen wie der Hymne und übersehen dabei, wie den noch nicht so arg in Bedrängnis geratenen Nettozahlern so nebenbei von ihren "solidarischen Freunden" das Wasser abgegraben wird.

    Fiat und Peugeot, sprich die Achse Rom-Paris, bauen gemeinsam an einer neuen "Volkswagen AG".
    Jetzt können wir einfach und oberflächlich betrachtet sagen, toll, da werden die Autos billiger. Konkurrenz belebt das Geschäft, Größe ist ja so wichtig, wir sind doch in einer Marktwirtschaft.

    Doch im Hintergrund geht es darum, der deutschen Autoindustrie das Wasser mit Mitteln des unlauteren Wettbewerbs abzugraben,

    durch mehr oder weniger versteckte staatliche Förderungen der Nationalstaaten Frankreich und Italien für Fiat und Peugeot
    durch die Geldflut der EZB, die solche Fehlallokationen befördert
    durch die erzwungene Umverteilung von Nord nach Süd
    durch EU-Subventionen, die in den bedrängten Staaten ohne Co-Finanzierung bzw. nur 5 % Co-Finanzierung möglich sein wird

    Wie blind eigentlich sind die deutschen, österreichischen Politiker, die ihre Wirtschaft sehenden oder nicht sehenden Auges in das offene Messer rennen lassen.?
    Wie blind sind eigentlich die deutschen, österr. EU-Parlamentarier und die EU-Kommission, die diesen unlauteren Wettbewerb zulassen und damit Europa im globalen Konzert schaden wird?
    Wie blind ist eigentlich unser Philosoph Hahn in Brüssel, der es befürwortet Fördergeld in die PIIGS zu schütten?

    Es ist notwendig, dass endlich Politiker aufstehen für einen fairen, unlauteren Wettbewerb, der wettbewerbsverzerrende Förderungen ausschaltet.

    Europa schwächt sich mit solchen Methoden selbst. Das hätten die Nationalstaaten auch zusammengebracht, dazu ist keine EU vonnöten. Wirtschaftskrieg in der EU, das haben wir gerade noch gebraucht.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPannonicus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2012 10:11

    Die Reform - so muß es politisch korrekt heißen! - der Bundeshymne ist, wie von Brechstange richtig festgestellt, eines von etlichen Scheinproblemen, mit denen die intellektuellen Ressourcen vorsätzlich verplempert werden sollen, damit weniger auffällt, welche Pfuscher bei den wichtigen Themen am Werk sind. Aber weil vom Wertkonservativen das Wort „Verballhornung“ gebraucht hat: Hier ein Beispiel wie mir eine andere „Reform“ bei einem Gedicht die Pointe versaut hat. (Das Gedicht entstand vor elf Jahren, nachdem mich ein Leser auf einen Fehler aufmerksam gemacht hatte.)

    Verbalhornung

    Der Dieter von der Waterkant
    hat mein Dilemma klar benannt:
    Es stimmt, ich bin zutiefst geschockt,
    wenn "Korrektur" den Text verbockt!

    Da drechselt man an Witz und Wort,
    und dann erfährt man solchen Tort?
    Doch Paranoia wäre dumm:
    Das Mißgeschick geht weltweit um!

    Bezeichnet wird das Phänomen
    nach Balhorn: Der war kein Mäzen,
    vielmehr ein platter Drucker nur -
    in Lübeck pfuschte er Fraktur.

    Verbal verhornt wird diesem Gauch
    zumeist der eigne Name auch:
    Wie "Ball" "verballhornt" - so profan,
    als hätt' es Balhorn selbst getan!

    Pannonicus

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2012 07:11

    Mit an kalten, nassen Fetzn gehörns davongejagt, diese Sprachzerstörer!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2012 13:35

    OT

    Da gibt es nichts politisch Korrektes und schon gar keine Aufarbeitung:

    "Im Kampf gegen illegale Einwanderer aus afrikanischen Ländern hat Israel nun ein umstrittenes Gesetz beschlossen. Flüchtlinge ohne Aufenthaltsgenehmigung können künftig ohne Gerichtsverfahren bis zu 3 Jahre inhaftiert werden. Kritiker sehen in dem neuen Einwanderungsgesetz einen verfassungswidrigen Verstoß gegen die Menschenrechte."

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2012 13:55

    OT - Lt. Spindelegger seien ja die Diplomatenpässe der Ex-Minister völlig in Ordnung und gesetzlich legal. Nun frage ich mich aber, warum ein Mensdorff-Pouilly, der kein offizieller Politiker ist, solch einen Paß erhält?
    Die Begründung seiner Gattin , dass es "unpraktisch" wäre ist mehr als nebulos.
    Was zeigt uns das wieder auf? Die Politiker, samt Verwandt- u. Freundschaft, richten es sich nach eigenem Gutdünken - die Anarchie läßt grüßen!

    http://teletext.orf.at/

  7. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Renneberg
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2012 11:58

    aufarbeiten, aufarbeiten, aufarbeiten. ich kann das schon nicht mehr hören.

    http://www.orf.at/stories/2098846/

    fragt sich nur, was machen die dann alle wenn alles aufgearbeitet ist?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorViktor Szontagh
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2012 01:45

    Eines sei (als zitierter Verfasser der "politisch ganz k orrekten und zu Tode gegenderten" Strophe) hinzugefügt: der Text ist während einer Facebook-Diskussion um die Wildwüchse des Political Correctness entstanden, als Parodie auf die z.Zt. herrschende, mMn entbehrliche Debatte um Töchtersöhne & Co., noch dazu da der Verfasser der entstellten Zeilen von berufswegen verpflichtet ist, im Namen des Gender Mainstreaming Tag für Tag der Sprache von Goethe, Schiller & Co. zu Gewalt anzutun.


alle Kommentare

  1. StrawberriesCo (kein Partner)
  2. Jeffery (kein Partner)
    19. Januar 2015 16:31

    That's a wet-hthougll-out answer to a challenging question

  3. kpax (kein Partner)
    13. Januar 2012 23:53

    Also dieser Text von Herrn Szontagh ist absolut inakzeptabel.

    Zunächst mal stammt er nicht von einer Frau, das geht schon mal gar nicht.

    Des Weiteren kommt darin der Begriff "Heimat" vor, das geht auch nicht. Viel zu nazi und diskriminierend gegenüber allen nicht in Österreich geborenen.

    Arbeitende werden vor den Arbeitslosen genannt und Menschen vor Menschinnen. Böse, böse, böse.

    Außerdem ist der Text komplett in deutsch, was unsere bereichernden türkischen MigrantInnen traumatisieren könnte, welche überdies an keiner Stelle irgendwie explizit genannt werden - obwohl sie das wirklich müssten, denn sie sind ja ein integraler (wenn auch nicht integrierter) Bestandteil Österreichs und müssen somit auch in der Hymne erwähnt werden.

    Fazit: Das geht noch viel besser und korrekter!

  4. dagarser (kein Partner)
    13. Januar 2012 07:23

    Ich habe das bereits vergangenen Dezember anläßlich der Abstimmung im Nationalrat thematisiert: http://dagarser.wordpress.com/2011/12/06/heimat-bist-du-dummer-kinder/

  5. Viktor Szontagh (kein Partner)
    13. Januar 2012 01:45

    Eines sei (als zitierter Verfasser der "politisch ganz k orrekten und zu Tode gegenderten" Strophe) hinzugefügt: der Text ist während einer Facebook-Diskussion um die Wildwüchse des Political Correctness entstanden, als Parodie auf die z.Zt. herrschende, mMn entbehrliche Debatte um Töchtersöhne & Co., noch dazu da der Verfasser der entstellten Zeilen von berufswegen verpflichtet ist, im Namen des Gender Mainstreaming Tag für Tag der Sprache von Goethe, Schiller & Co. zu Gewalt anzutun.

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      13. Januar 2012 06:10

      "A b'soffene G'scicht" also.
      Das merkt man der lustigen Dichtkunst auch an.

    • Viktor Szontagh (kein Partner)
      13. Januar 2012 10:24

      S.g. Sternderlfetischist!

      Lange Rede, kurzer Sinn - an Ihren Meldungen sieht man aber auch, dass es auch möglich ist, kurze Meldungen abzufeuern, die inhalt- und witzlos sind. Dass sie dies trotzdem wiederholt tun, zeigt aber, dass Sie offenbar Ihres Unvermögens bewusst sind und auch dazu stehen. Respekt!

      Herzlichst,
      V.S.

  6. Sternderlfetischist (kein Partner)
    12. Januar 2012 23:18

    Jetzt reichen die 5 Standard-Unterberger-Themen nicht mal mehr für eine dümmliche Polemik, nein, dieses "Blog" ist mittlerweile auf dem Niveau eines deutschen Karneval-Kalauer-und-Witz-Heftls verkommen.

    Wenn der 100. Beitrag über die Bundeshymne wenigstens lustig wäre, aber dafür reichts offensichtlich nicht. Daher mein Tip: Wer nicht lustig sein kann, der soll es auch nicht versuchen.

    • Papa Geno (kein Partner)
      12. Januar 2012 23:46

      Offensichtlich reicht's immer noch für dümmliche Postings vom Sternderlfetischisten.
      Das genügt.

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. Januar 2012 09:09

      STF

      Immer wieder muss man Dir alles 1000 mal sagen und Du verstehst es immer noch nicht. Nicht weil Du dumm wärst, sondern weil Du nicht willst.

      Und jetzt kommst Du und meckerst, dass Du alles schon kennst.

      Ja dann verstehe doch endlich und dann muss man es nicht immer wiederholen.

  7. Gerhild Baron
    12. Januar 2012 22:38

    Warum konzentriert sich alles auf die Bundeshymne, wo es doch so viele weitere Möglichkeiten gäbe ! Vielleicht könnte man einen Staatssekretär dafür bestellen, alle Literatur, Operntexte, Theaterstücke usw usf nach den dringend nötigen Änderungen zu durchforsten !!

    Erster Vorschlag : IX. Beethoven : "Alle Menschen werden Brüder und Schwestern" - das wäre doch musikalisch mindestens so überzeugend wie die Söhne und Töchter und noch dazu international anwendbar !

  8. Aron Sperber (kein Partner)
    12. Januar 2012 22:01

    "großer bald zu bauender Moscheen" fehlt

    außerdem ist die Bezeichnung "Österreich" allen nicht gebürtigen Österreichern gegenüber diskriminierend.

    wie wäre es mit "Üsteric"?

    damit würden wir die beiden größten Bereicher unseres kleinen Landes endlich entsprechend würdigen.

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      12. Januar 2012 23:19

      Noch so ein lustiger Karnevals-Bruder. Leilei!

  9. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    12. Januar 2012 21:42

    Es ist eine Schande, wie unsere würdige traditionelle Bundeshymne von einer Mikro-Minderheit von Aktivistinnen hinterfotzig mutwillig geschändet wurde.
    Die Hymne allein wegen der uneingestandenen Minderwertigkeitskomplexe irgendwelcher Weiber (und gegen den Willen der Bevölkerung!) zu verhunzen hat die Büchse der Pandora geöffnet. In Zukunft werden alle auch noch so blödsinnige Genderisierungswünsche mit der ja schliesslich doch auch erfolgten Änderung der Bundeshymne begründet werden. Als ob wir keine anderen Sorgen hätten!

  10. APM (kein Partner)
    12. Januar 2012 20:15

    Was nutzt das Euch das ganze aufbuddeln? Ein "Volk" dass sich derartigen Schwachsinn ohne tätigen(!) Widerspruch aufoktruieren lässt und sich nur in sinnlosem"Blogggejammer"darüber erregt, verdient nichts anderes und darf sich gleichberechtigt auf die geistige Stufe der "Schaffenden" dieser Volks- wie Staatsverarschung stellen...

  11. Segestes (kein Partner)
    12. Januar 2012 15:50

    "...und Logen"

    Theaterlogen?

    Oder, Zitat Wikipedia:
    "Loge, österreichischer Ausdruck für eine öffentliche Toilettenanlage, die von Homosexuellen für Sex benutzt wird, siehe Klappe (Sex).

    ^^

  12. Johannes Graf (kein Partner)
    12. Januar 2012 13:51

    Eine Ergänzung: Die Bundeshymne ist auch nach der beschlossenen Änderung nicht politisch korrekt. Heißt doch die dritte Strophe:

    "Mutig in die neuen Zeiten
    Frei und gläubig sieh uns schreiten
    Arbeitsfroh und hoffnungsreich
    Einig laß in Brüderchören
    Vaterland dir Treue schwören,
    Vielgeliebtes Österreich,
    Vielgeliebtes Österreich"

    Die zweite Zeile müsste irgendwie die Ungläubigen einbeziehen, die dritte die Arbeitslosen, die vierte die Schwester- und Transgenderchöre, die fünfte Zeile das Mutterland, aber genau genommen auch das Großmutter- und Großvaterland, das Land des Lebensabschnittspartners/ der Lebensabschnittspartnerin der Mutter bzw. des Vaters, und so weiter und so fort.

    Es wundert mich eigentlich, dass das noch kaum jemand aufgefallen ist, auch nicht in den "Genderwachstuben" der politischen Korrektheit.

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      12. Januar 2012 23:21

      Bemüht, aber leider nur halblustig.
      Ich gebe dir ein halbes braunes Sternderl.

    • Johannes Graf (kein Partner)
      13. Januar 2012 09:23

      Na, da hab ich immerhin einen linken Oberlehrer so geärgert, dass er sich zu einer (Betragens?)Note herabgelassen hat. Auch schon was. :-)

      Der eigentliche Punkt meines Beitrages ist aber nicht lustig (oder halblustig) gemeint. Ich wollte eigentlich auf die Inkonsequenz der Änderung hinweisen. Da wird mit erheblichem politischen Aufwand die Bundeshymne im Sinne der derzeit herrschenden politischen Korrektheit angepasst, und dann wird das nur für die erste von drei Strophen durchgeführt.

    • logiker2
      13. Januar 2012 11:41

      ich denke sie setzen einfach zu hohe Erwartungen an Politiker wenn Sie meinen sie müssten mehr als eine Strofe kennen. Von den Linken kennt sie ohnehin niemand oder verweigert sie wegen Österreichhass und von den Rechten vielleicht gut geschätzt die Hälfte. Ausserdem wird in absehbarer Zeit ohnehin nur mehr die Europahymne oder sozialistische Internationale gesungen und dies auf türkisch.

  13. Udo (kein Partner)
    • Reinhard (kein Partner)
      12. Januar 2012 19:43

      Wie überall: Meinungsverbote sind kontraproduktiv.
      Man überzeugt Menschen nicht durch Verbote. Wer geschmacklose Provokation und hirnlosen Aktionismus wählt, möge sich und seine Dumpfheit der Öffentlichkeit präsentieren.
      Meinungsverbote zeugen von Hilflosigkeit - sie können Argumente nicht ersetzen.
      Aber sie erzeugen Märtyrer, denn jedes Meinungsverbot provoziert Widerstand!

    • cmh (kein Partner)
      13. Januar 2012 09:14

      Dass ist doch ganz klar:

      Man darf sich wie ein Nazi aufführen und andere unterdrücken.

      Aber das böse N-wort darf man nie und niemandem sagen.

      Vergleiche dazu:
      "They want their boys to kill other people. But they wont allow them to write "fuck" on their airoplanes. Because it is obcene." (Col.Kurtz in Apocalypse now)

    • Udo (kein Partner)
      13. Januar 2012 09:15

      Bin ganz bei Ihnen, wie schon des öffteren.

  14. till uilenspygel (kein Partner)
    12. Januar 2012 13:42

    Dafür gibt's ein cineastisches Vorbild:

    in "Das Leben des Brian" spielt die Monty-Python-Truppe die pc-Skurrilität mit hedonistischer Akribie durch und lässt John Cleese skandieren:
    "...an alle Männer, Frauen und Hermaphroditen..."

    Also, liebe PC-Mullahs, 's gibt Arbeit!

  15. AGLT (kein Partner)
    12. Januar 2012 11:46

    Ich will den Radetzkymarsch.
    Es ist nämlich Zeit, dass den genderwahnsinnigen PC-TerroristInnen (ausnahmsweise diesmal das Trottel-Binnen-I) kräftig der Marsch geblasen wird!

  16. Nightowl (kein Partner)
    12. Januar 2012 11:43

    Als Artikelbeschreibung würde sich wohl eher "Von den vergeblichen Mühen des konservativen Humors" anbieten. Hihihi Mensch_innen hihi Grün_innen hoho - naja... Da ja der alternde Mensch oft zunehmend auf infantiles Niveau zurückfällt sollten solche humoristischen Auswürfe allerdings wohl nicht allzusehr verwundern.

    Wen interessiert diese Hymmne eigentlich, wozu soll sie gut sein? Man lernt sie in der Schule auswendig und das wars. Meinetwegen können irgendwelche Spinner trangsgegenderte Pokemons in grünen Strumpfhosen hineindichten. Und nein, ich bin kein Österreichhasser. Es ist ein wunderschönes Land, wenngleich es auch von Leuten wie den Zahlern hier bevölkert wird - selbst über diese geistigen Niedrungen ragen die herrlichen Berglandschaften. Wozu ich allerdings die durchaus liebenswürdigen Seiten eines Landes mit einem staatlich verordneten Liedchen preisen sollte, hat sich mir nie erschlossen.

  17. Nieder mit der Dummheit
    12. Januar 2012 10:59

    Neu ausschreiben. Einen Wettbewerb zur neuen Bundeshymne. Alle großen Geister sollen ihre Texte vorlegen. Eine Jury trifft eine Vorauswahl, dann entscheidet die "Große Chance" TV-Sendung.

    Der geänderte Text verunsichert nur, früher hat zumindest die Hälfte mitgesunden, aktuell kaum noch wer. Es weiß auch keiner welche Version gesungen werden soll oder darf.

    Aber was sollen Kindheitserinnerungen, die Zeit der Hymnen ist vorbei.

  18. Susanna (kein Partner)
    12. Januar 2012 10:35

    Es ist ausweglos... man kann nicht einmal auf die inoffiziellen Texte der bisweilen so genannten "heimlichen" Hymnen Österreichs ausweichen, ohne unkorrekt anzustreifen! Also: "Wenn der Hund mit der Wurst um 'en Eckstein springt..." - geht nicht, denn wo bleibt die Hündin?
    Oder: "Die Wiener sind froh, oho, wieso..." - geht auch nicht, wegen der nicht erwähnten Wienerinnen.
    Da fällt mir etwas ein: Tralala müsste in jedem Fall passen, oder? Es sei denn, man kann mir vorwerfen (und sieht es mir womöglich am Gesichtsausdruck an), dass ich mir dabei etwas Unkorrektes GEDACHT habe.

  19. Neppomuck (kein Partner)
    12. Januar 2012 09:32

    Ich „schage“ euch auch was vor:
    (allerdings gereimt und im Trocheus)

    Land der Täter und der Zwerge,
    Land der Mittelmäßigkeit,
    wo ein Volk der Dummen herge-
    stellt wird bis in alle Ewigkeit.

    Land auch der Unmöglichkeiten,
    die, begrenzt zwar, dennoch walten,
    soll der Zustand alle Zeiten
    uns’re Politik gestalten?

    Nehmen wir die Kleinkarierten,
    schwach, doch machtgeil, aus dem Spiel,
    denn von medienverzierten
    Funktionären kommt nicht viel.

    Wer es liebt, als Depp so hinge-
    stellt zu werden wie zuletzt,
    ziehe leis’ ins Ausgedinge,
    wo Vernunft ihn nicht verletzt.

    Usw.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Januar 2012 09:40

      Ist der „slash“ nicht vor dem „b“,
      tut das in den Augen weh.

      Pardon.

  20. cmh (kein Partner)
    12. Januar 2012 09:08

    ...voller Bedauern über all die Verbrechen die in den letzten Jahrtausenden begangen wurden, für die Österreich die volle Schuld und Verantwortung für ewige Zeiten auf sich nimmt....

    Es drängt sich mir hier der Vergleich mit den Krokodilstränen auf. Der Legende nach (Plinius) vergießt dieses Tier bittere Tränen, wenn es einen Menschen verspeist.

    Alle diese Gutmenschen, die so Tränen über die Verbrechen der Vergangenheit vergießen, leben ja auch nicht nur von der Luft, sondern haben ganz schöne Nehmerqualitäten. Man muss nur genauer hinschauen.

    Ganz besonders manifest ist das bei den Roten. Überall dort, wo sie Gerechtigkeit schreien lenken sie nur von der eigenen Unterdrückung ab.

  21. Politicus1 (kein Partner)
    12. Januar 2012 08:32

    ein Wort sollte auch in dieser Neufassung geändert (nicht gegendert) werden, um auch den weltoffenen, absolut politisch korrekten STANDARD-Redakteuren und deren LeserInnen keinen Grund zum Ärgern zu geben:
    "Heimat" - ein Unwort vergangener Zeiten hat in einer Bundeshymne, die nicht nur den autochthonen Bürgern, sondern für alle österreichischen Passinhaber ein Leittext sein soll, nichts mehr verloren.
    Es sollte daher ersetzt werden durch:
    Asyl bist du großer Töchter und Söhne....

  22. RR Prof. Reinhard Horner
    12. Januar 2012 04:18

    reinhard.horner@chello.at

    Darf ich hier noch einmal einschalten, was ich unlängst als Gastkommentar beibringen durfte:

    Nationalrat auf dem Weg zur Faschingsgilde?

    In Angelegenheit der so bitter nötigen Veränderung unserer Bundeshymne hat der Verfassungsausschuss mit den Stimmen der SPÖ, der ÖVP und der Grünen an das Plenum den Antrag gestellt: „der Nationalrat wolle dem angeschlossenen Gesetzentwurf die verfassungsmäßige Zustimmung erteilen.“

    Der Gesetzesbeschluss des Nationalrats mit 151 Stimmen von SPÖ, ÖVP und Grünen lautet:
    „§ 1 Die Bundeshymne der Republik Österreich besteht aus drei Strophen des Gedichtes ‚Land der Berge‘ und der Melodie des sogenannten Bundesliedes, beides in der Form der einen Bestandteil dieses Gesetzes bildenden Anlage.
    § 2 Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist die Bundesregierung betraut.
    § 3 Dieses Bundesgesetz tritt mit 1. Jänner 2012 in Kraft.“
    (In der Anlage entfällt jegliche Angabe der Urheberschaft.)

    Damit hat der Nationalrat die Hymne entschieden in die Namenlosigkeit verguttenbergt. Kein Nachweis, dass der von Paula von Preradovic stammende Text aktuell einer politischen Veränderung unterzogen worden ist! Obendrein keine Angabe, dass es sich um die Melodie eines Freimaurer-Bundesliedes handelt, die Mozart zugeschrieben worden ist, vermutlich aber von Johann Holzer stammt!

    Nach dem als kostenlos bezeichneten Inkrafttreten sollte bei der Aufnahme der Neufassung in die Schulbücher die kritische Darlegung dieses im § 1 verschuldeten Tatbestands einer lustigen, listigen oder arglistigen Täuschung unter dem Anspruch der politischen Bildung jedenfalls nicht verabsäumt werden. Überdies hat die Ausdünnung der aus der Aufklärung erwachsenen demokratischen Dreiheit „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ durch den Wechsel von den „Brüderchören“ zu „Jubelchören“ in der dritten Strophe – also eine Ausdünnung just um die „Brüderlichkeit“ – den Pädagogen eine zusätzliche Aufgabe und Verantwortung auferlegt. Die sind es allerdings bereits gewöhnt, des Öfteren für Fehlleistungen von Politikern Abhilfe schaffen zu müssen.

    Interessant ist gewiss noch der strafrechtliche Schutz der Bundeshymne als Staatssymbol. Wer nämlich die Bundeshymne „verächtlich macht oder sonst herabwürdigt“, ist gemäß § 248 StGB strafbar. Für die von Frau BM Schmied sündteuer in Auftrag gegebene Verrockung durch Christa Stürmer, bei der im Übrigen die Zeile „Volk, begnadet für das Schöne“ von unserer Kunstministerin eliminiert wurde, ist die Strafbarkeit nicht in Anwendung gebracht worden. (Müssen hingegen diejenigen, die den alten Text singen werden, eine strafrechtliche Verfolgung befürchten?)

    Dass über dieses Gesetz eine Volksabstimmung beantragt und mehrheitlich abgelehnt wurde, ist wohl nur ein zusätzliches Schmankerl.

    In derselben Nationalratssitzung ist im Übrigen die „Schuldenbremse“ ohne Verfassungsmehrheit beschlossen worden. Wahrscheinlich war dieses Gesetz den für die geänderte Bundeshymne so aktiven Oppositionsabgeordneten weit weniger wichtig.

  23. socrates
  24. Brigitte Imb
    11. Januar 2012 13:55

    OT - Lt. Spindelegger seien ja die Diplomatenpässe der Ex-Minister völlig in Ordnung und gesetzlich legal. Nun frage ich mich aber, warum ein Mensdorff-Pouilly, der kein offizieller Politiker ist, solch einen Paß erhält?
    Die Begründung seiner Gattin , dass es "unpraktisch" wäre ist mehr als nebulos.
    Was zeigt uns das wieder auf? Die Politiker, samt Verwandt- u. Freundschaft, richten es sich nach eigenem Gutdünken - die Anarchie läßt grüßen!

    http://teletext.orf.at/

    • Brigitte Imb
    • Anton Volpini
      11. Januar 2012 16:40

      Die Diplomatenpassdiskussion ist völlig überzogen, und wird nur wegen dem KHG so geführt. In den 1980iger Jahren bekam diesen Paß über die Wirtschaftskammer jeder Geschäftsmann der mit dem Ostblock Geschäfte macht. Ich hatte auch so einen Paß, und handle bei weitem nicht mit Waffen! :-)

    • Undine
      11. Januar 2012 22:31

      Es hat den Anschein, als gehörte diese alberne Diplomatenpaß-Diskussion zum ORF-Auftrag: Was können wir noch vor dem Publikum breittreten, um nicht nur Karl-Heinz Grasser endlich das Haxl zu stellen, sondern zugleich die Schwarz-Blaue Regierung den Leuten madig zu machen. Warum sonst zerrt man nur die Vertreter der rechten Reichshälfte ins Blickfeld, während man die roten und grünen Diplomatenpaß-Besitzer schamhaft verschweigt?

    • Herby (kein Partner)
      12. Januar 2012 09:20

      ACHTUNG ! VORSICHT ! SPINDOKTORGEFAHR !

      Was auffällt ist, die völlige Zeitgleichheit der beiden Themen in der Innenpolitik:

      - Die Verhandlungen über die Buget-Einsparungen = Schuldenbremse

      und:

      - Das Thema, das manche Expolitiker noch immer e. Diplomatenpass haben. (wo dzt. manche Expolitiker von VP u. FP im öffentlichen Kreuzfeuer stehen)

      Der Schaden der der Republik u. Allgemeinheit u. den folgenden Generationen infolge maßloser Überschuldung entsteht ist ungleich höher als der Schaden durch die Verwendung von Diplomatenpässen durch manche Expolitiker.

      ABER: Das Diplomatenpassthema ist ungleich emotionaler, eben e. richtiges Aufregerthema! Da werden Neidreflexe bei Vielen im Volk bedient.

      UND DESHALB eignet sich das Diplomatenpassthema vorzüglich zur ABLENKUNG vom Schuldenbremse-Thema. Geschickt lanciert u. gesteuert von den SP-Spindoktoren! Ich wette, dass das Diplomatenpassthema bis zum nächsten Wahlkampf in d. Medien warmgehalten wird.

    • cmh (kein Partner)
      12. Januar 2012 09:24

      So sehr ich für die Sauberkeit aller unserer Politiker bin - es wäre zuviel, würde man fordern, dass sie Ehrenmänner wären - aber da jetzt die Vorwürfe gegen KHG immer absurder werden, kann ich nicht umhin, ihn für unschuldig zu halten.

      Absurd ist die Angelegenheit deswegen, weil ich als Österreicher zumindest im Ausland auf -auch ehemalige und auch auf die der anderen Partenen - Regierungsmitglieder stolz sein möchte und es unerträglich finden würde, wenn diesen von den ausländischen Beamten die gleiche Behandlung wie den Neckermanpauschlreisenden zuteil wird.

      Sollte im Inland wirklich ein Verfahren gegen - z.B. Faymann wegen betrügerischer Krida im Zusammenhang mit seinen Inseraten oder seinen Wahlgeschenken auf Schulden des Staates (es gilt natürlich die Unschuldsvermutung und es ist auch nur zum fiktiven Beispiel) - eingeleitet werden, dann müsste er seinen grünen, blauen oder roten Pass in gleicher Weise abgeben. Also was soll die Aufregung?

      Zu bemerken ist nur, dass die linken Demagogen wieder einmal einen Volltreffer bei den Konservativen gelandet haben.

    • Brigitte Imb
      12. Januar 2012 11:48

      Mir ist natürlich bewußt, dass dieses Thema v. den Roten lanciert ist, und dass die Roten genauso ihre DP eingesteckt haben. Bezeichnend für Österreichs Politiker ist die eigene Vorteilnahme, selbst wenn sie nichts mehr in der Öffentlichkeit verloren haben. Damit wird dem Volk ganz klar mitgeteilt, dass es eben 2 Klassen von Menschen gibt in unserer verluderten Republik.

      Apropos Faymann u. Inserate, die Justiz sagte bereits eine "Enderledigung" an: Das kann bedeuten, dass das Verfahren, bei dem bis dato nur Ostermaier befragt wurde, eingestellt wird, od. Anklage erhoben wird. Wir dürfen gespannt sein!!

    • socrates
      12. Januar 2012 16:24

      Für Karl Blecha, vorbestrafter SPÖ-Minister, ist der Diplomatenpaß sicher nützlich!

    • werauchimmer
      12. Januar 2012 21:49

      Eher Oligarchie als Anarchie, da es sich ja um eine tyrannische Willkürherrschaft handelt ...

  25. libertus
    11. Januar 2012 13:48

    Bitte, keine weiteren Beispiele, es ist schon grauslich genug, sonst kommen noch die Migranten und Asylanten, reklamieren ihre "Kulturbereicherung" in die Bundeshymne und können sich darauf verlassen, daß rote und leider jetzt auch schon schwarze Gutmenschen prompt darauf reagieren.

  26. contra
    11. Januar 2012 13:35

    OT

    Da gibt es nichts politisch Korrektes und schon gar keine Aufarbeitung:

    "Im Kampf gegen illegale Einwanderer aus afrikanischen Ländern hat Israel nun ein umstrittenes Gesetz beschlossen. Flüchtlinge ohne Aufenthaltsgenehmigung können künftig ohne Gerichtsverfahren bis zu 3 Jahre inhaftiert werden. Kritiker sehen in dem neuen Einwanderungsgesetz einen verfassungswidrigen Verstoß gegen die Menschenrechte."

  27. HDW
    11. Januar 2012 13:18

    Es fehlen ja auch noch Loriots unsterbliche "Feuchtbiotope"!

  28. Brigitte Imb
    11. Januar 2012 12:34

    Völlig politisch unkorrekt....."Kinderrechte" verletzend......eine öffentliche Drohung.....

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120110_OTS0191/falter-peter-pelinka-droht-sohn-nikolaus-watschen-an

    • brechstange
      11. Januar 2012 12:50

      Was hat denn Pelinka in News zu den vor 40, 50 Jahren getätigten Watschen von Kirchenvätern geschrieben? Obwohl das damals noch als Züchtigungsmittel erlaubt war.

    • Undine
      11. Januar 2012 13:52

      @Brigitte Imb

      Da kann man Ferdinand Lacina nur Recht geben, wenn er meint:

      Es sei erstaunlich, so Lacina, "wie eine angeblich medienaffine
      junge Truppe einen Flop nach dem anderen hinlegt". Zuerst die
      falschen Facebook-Freunde Faymanns, dann die gefälschten Leserbriefe
      und nun die Bestellung Nikos. Lacina: "Wenn ich schon wenig zu sagen
      habe, muss ich wenigstens medienpolitisch alles richtig machen"

      Solch klare Einsicht hört man selten von den gestandenen Sozis.

      Ist schon recht, wenn's dem Pelinka-Clan richtig peinlich ist, wenn einmal darauf hingewiesen wird, wie sie den ORF vereinnahmen, als wäre er ihre private Spielwiese und ständig den Ton vorgeben.

  29. Observer
    11. Januar 2012 12:01

    Es ist schön, wenn sich Viktor Szontagh und Andreas Unterberger um diese unwichtige Nebensache annehmen, welche vielleicht nur in Nordkorea wichtige Bedeutung hätte. Für mich ist die alles Sch ..(marrn).
    Die Politiker und auch wir sollten sich um die derzeit "unter den Nägeln brennenden Themen kümmern und brauchbare Lösungen durchsetzen.

    • schreyvogel
      11. Januar 2012 13:43

      Observer, da kann ich Ihnen ausnahmsweise einmal nicht zustimmen.

      Die Verunstaltung der Bundeshymne ist eine sehr öffentlichkeitswirksame Tat der Gender-Mainstreamerinnen. Und Gender-Mainstreaming ist weder unwichtig noch eine Nebensache, sondern beschädigt schleichend aber unumkehrbar unsere Gesellschaft.

      Außerdem ist das Gehirnwäsche. Wollen wir das wirlich hinnehmen?

    • contra
      11. Januar 2012 13:52

      @schreyvogel

      Volle Zustimmung!
      Es hat schon Sinn, warum die Bundeshymne symbolisch verunstaltet wird, denn in den eigenen Reihen ist die Botschaft offensichtlich nicht notwendig:

      http://www.volksliederarchiv.de/text4691.html
      http://www.volksliederarchiv.de/lexikon-452.html

    • Observer
      11. Januar 2012 14:17

      schreyvogel & contra:
      Natürlich war es absoluter Stumpfsinn, dass Rauch-Kallat und die Genderleute der linken Reichshälfte den neuen Text durch das Parlament durchgeboxt hatten. (vielleicht wird sogar der Änderungsbeschluß oberstgerichtlich wieder aufgehoben, wenn sich der Rechteinhaber des alten Textes durchsetzen kann?. Natürlich sollte man dies nicht schweigend zur Kenntnis nehmen und kann daher darüber auch polemisieren. Auch beim Staatswappen wurde einmal die Kette gesprengt und da gab es über den noch immer existierenden Hammer und Sichel tolle Debatten..

      Aber Hand aufs Herz: sind dies alles wirklich wichtige Sachen, wo vielleicht bald nur mehr die Europahymne gespielt und gesungen wird? Mit dem mehr oder weniger erzwungenen Beitritt zur EU und Eurozone wurde ohnehin der Anfang vom Ende der österreichischen Selbständigkeit gemacht.

    • Susa
      11. Januar 2012 15:07

      Jetzt wird erst einmal die Bundeshymne fertiggegendert, dann setzt man die Genderbestrebungen bei der Ministerriege durch; der Anfang ist ja schon gemacht. Eine passende Anrede wird man sich einfallenlassen müssen.

    • Xymmachos
      11. Januar 2012 18:43

      @Observer:
      Auch hier gilt die alte Römerweisheit: "PRINCIPIIS OBSTA".
      Übersetzungsvorschlag des unvergessenen Horst Knapp: "NUR KEINE PRINZIPIEN!"

    • Udo (kein Partner)
      12. Januar 2012 13:38

      @Observer
      Der Schreyvogel hat vollkommen recht, Gender-Mainstreaming ist eines der Werkzeuge von Gehirnwäsche und dient dazu die Gesellschaft zu spalten, schleichend und unumkehrbar. Bei diesen Vorgängen muss man wachsam sein, es sind derer schon so viele, aus Unachtsamkeit, im Gange.

  30. Staatsbürger
    11. Januar 2012 12:01

    Nicht nur die (wenigen) "Großen", sondern auch die (vielen) "Kleinen" haben ein Recht auf Integration in die Bundeshymne! Am einfachsten:
    Den Originaltext von "Heimat bist du großer Söhne..." ändern auf "Heimat großer Söhne, Töchter/uns Kleinen geht es immer schlechter".

  31. Alexander Renneberg
    11. Januar 2012 11:58

    aufarbeiten, aufarbeiten, aufarbeiten. ich kann das schon nicht mehr hören.

    http://www.orf.at/stories/2098846/

    fragt sich nur, was machen die dann alle wenn alles aufgearbeitet ist?

    • brechstange
      11. Januar 2012 12:09

      Vielleicht arbeiten sie dann die Aufarbeitung auf. Doch denke ich, es wird bald wieder genügend Stoff für die Zukunft geben, Vergangenes aufzuarbeiten.

    • schreyvogel
      11. Januar 2012 13:58

      Wir sollten unsere Türken einmal fragen, wie sie mit ihrer Vergangenheit (z.B. dem Völkermord an den Armernierinnen) umgehen.
      Die scheinen mit der Aufarbeitung noch gar nicht begonnen zu haben, genau so wenig wie etwa die Israelis mit der Aufarbeitung ihrer Verbrechen an den Palästinenserinnen.

    • M.S.
      11. Januar 2012 22:06

      @Brechstange

      ************** Bei dem neuen Stoff wird es mindestens Jahrzehnte dauern!!

    • simplicissimus
      12. Januar 2012 08:03

      unglaublich, backpulver und pudding haben kein interresse am aufarbeiten ihrer verdorbenen vorprodukte.

      ja, wenn alles aufgearbeitet ist und alle eingesperrt sind, die in der strassenbahn irrtümlich die hand zur halteschlaufe hinaufgestreckt haben, dann haben wir wieder was zum aufarbeiten nachdem wir dieses regime losgeworden sind.

    • brechstange
      12. Januar 2012 08:06

      @simplicissiumus

      *********!

  32. Alfred E. Neumann
    11. Januar 2012 11:51

    OT, aber wie blöd sind wir wirklich?

    "Schiefergas entzweit Minister". Wirtschaft gegen Umwelt. Aber:

    "Immerhin würden die Schiefergasreserven den gesamten heimischen Bedarf an Erdgas für 30 Jahre abdecken. Das prognostizieren Experten."

    Hier der Link:

    http://noe.orf.at/news/stories/2516450/

  33. schreyvogel
    11. Januar 2012 11:46

    Was m.E. auch in der vom Nationalrat umgedichteten Fassung fehlt, sind die Zuwanderer aus dem Morgenland, die keine Söhne und Töchter Österreichs sind.

    Die kann man aber nicht durch weitere Metrikstörungen irgendwie noch in die Hymne stopfen. Man müsste ihnen eine ganze neue Strophe widmen, in der sie willkommen geheißen und gepriesen werden und ihnen volle Integration in das österreichische Sozialnetz verheißen wird.

    Der Kehrreim könnte sein: Viel begehrtes Österreich!

    Der Nationalrat kann also gleich weiter dichten.

  34. M.S.
    11. Januar 2012 11:43

    Dieses Theater um unsere Bundeshymne ist sowas von überflüssig. Sie ist eine echte Hymne, getragen von einer schönen, schlichten Melodie, kein Kampflied wie etwa die französische oder italienische Hymne. Zweitens ist der Text, wenn auch vielleicht etwas antiquiert eben eine Hymne über Österreich spürbar geprägt von Wertschätzung und Heimatliebe. Es gibt meiner Meinung nach überhaupt keinen Grund an diesem Symbol herum zu manipulieren.
    Dass diese Eigenschaften in unserer Gesellschaft viele p.c. verpatzte Zeitgenossen stören ist ja klar.

  35. Cincinnatus
    11. Januar 2012 11:30

    Nun dürfte die PC Gehirnwäsche auch die Aplenbarriere überwunden haben. Hat doch der Kärntner Landtag im Juli 2011 ein Gesetz ganz im Sinne der Transgenderbewegten beschlossen. Man führe sich mit schauerlichem Genuß folgende Auszüge zu Gemüte und grüble darüber nach, ob in §2 Abs. 4 das weibliche und das männliche Geschlecht oder das weibliche und irgendein Transgendergeschlecht gemeint ist.

    Gesetz über das Dienstrecht der Gemeindemitarbeiterinnen (Kärntner Gemeindemitarbeiterinnengesetz – K-GMG)
    § 1
    Anwendungsbereich des Gesetzes
    (1) Dienstverhältnisse der Dienstnehmerinnen der Kärntner Gemeinden und Gemeindeverbände – im Folgenden Gemeindemitarbeiterinnen genannt – sind nach den Bestimmungen dieses Gesetzes zu begründen, zu gestalten und zu beenden, soweit in Abs. 2 bis 5 nichts anderes bestimmt ist.
    (2) Dieses Gesetz gilt für alle Gemeindemitarbeiterinnen, deren Dienstverhältnis mit oder nach dem In-Kraft-Treten dieses Gesetzes begründet wurde oder die eine Erklärung nach § 126 abgegeben haben, dass sich ihr Dienstverhältnis nach dem vorliegenden Gesetz bestimmen soll.
    (3) Dieses Gesetz findet auf Ferialarbeiterinnen und auf Lehrlinge der Gemeinden und der Gemeindeverbände nach Maßgabe des 7. Abschnittes Anwendung.
    (4) Dieses Gesetz findet keine Anwendung auf
    a) Landarbeiterinnen iSd Art. 12 Abs. 1 Z 6 B-VG,
    b) Mitarbeiterinnen der Städte mit eigenem Statut,
    c) Bauarbeiterinnen iSd Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetz 1972 (BUAG), BGBl. Nr. 414,
    d) freie Dienstnehmerinnen.
    (5) Für Bauarbeiterinnen gilt das Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetz 1972 (BUAG), BGBl. Nr. 414, idF BGBl. I Nr. 59/2010.
    (6) Dieses Gesetz findet keine Anwendung auf Angelegenheiten des Arbeitnehmerschutzes hinsichtlich jener Gemeindemitarbeiterinnen, die in Betrieben tätig sind.

    § 2
    Gemeindemitarbeiterinnen, Begriffe
    (1) Gemeindemitarbeiterinnen nach diesem Gesetz sind Dienstnehmerinnen, deren Dienstverhältnis durch Vertrag begründet wird und kündbar ist.
    (2) Lehrlinge sind keine Gemeindemitarbeiterinnen.
    (3) Verwendung sind die einem Arbeitsplatz zugeordneten Aufgaben.
    (4) Soweit in diesem Gesetz Bezeichnungen in ausschließlich weiblicher Form verwendet werden, sind beide Geschlechter gemeint.

    Wenn ich als - wie ich mit Stolz gestehen muß - politisch nicht korrekter Mensch das heutige Parteienspektrum auf Bundes - uns auch auf den Landesebenen betrachte, stelle ich die verzweifelte Frage: "Wohin soll ich mich wenden?"

    • Wertkonservativer
      11. Januar 2012 13:58

      Frage dazu, @ Cincinnatus:

      a) warum gibt's keine Lehrlinginnen?
      b) " " " Dienstnehmer, nur Dienstnehmerinnen?

      Mir dreht es jedesmal den Magen um, wenn ich täglich im Radio und FS die Doppelversion: werte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unsere Schifahrerinnen und Schifahrer usw., usf. anhören muss.

      Tausend-, ja millionenfache Zeitverschwendung aus reinem p.c.-Wahn heraus!

      Wann fällt jemandem Klugen und Einflussreichen ein, die männlich-weiblichen Begriffsbestimmungen zu versächlichen, also auf den Menschen, nicht auf das Geschlecht zu reduzieren?!?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      11. Januar 2012 18:50

      "Menschinnen" geht mir auch noch ab!

    • simplicissimus
      12. Januar 2012 07:58

      sehen Sie, wertkonservativer, wie fortschrittlich niederösterreich ist, da heisst es seit urzeiten schon:

      DAS MENSCHA

      :-)

    • Kapuzerer (kein Partner)
      12. Januar 2012 11:02

      Ja, ich kanns auch nicht mehr hören. Bei mir hat es jedoch den positiven Effekt ausgelöst, dass mein Interesse an den Medienberichten, an der Politik, sehr geschwunden ist und mir mehr Zeit bleibt für wichtigere und vor allem gesündere Beschäftigungen als fernsehen, Zeitung lesen etc.
      Das mögen manche "Kopf in den Sand stecken" nennen; aber warum nicht, ich versäum ja eh nichts, ich weiß ja wie es läuft und wenn sich wirklich was grundlegend ändern sollte so werde ich gewiß wieder wach werden!
      Ich widme mich mehr dem Wahren, Guten und Schönen, das es entgegen allen Bestrebungen es zu vernichten, immer noch gibt!

    • kaffka (kein Partner)
      12. Januar 2012 11:44

      @ simplicissimus
      12. Januar 2012 07:58

      Richtig heisst es : Des Mensch (sächlich) und die Menscha

      Zumindest als ich noch jung war und im Gau Niederdonau lebte!

    • simplicissimus
      13. Januar 2012 16:00

      hmm, kaffka, hat sich diese lautverschiebung auch ins nördliche waldviertel durchgesetzt? aber sie könnten durchaus recht haben? :-)

  36. Pannonicus
    11. Januar 2012 10:11

    Die Reform - so muß es politisch korrekt heißen! - der Bundeshymne ist, wie von Brechstange richtig festgestellt, eines von etlichen Scheinproblemen, mit denen die intellektuellen Ressourcen vorsätzlich verplempert werden sollen, damit weniger auffällt, welche Pfuscher bei den wichtigen Themen am Werk sind. Aber weil vom Wertkonservativen das Wort „Verballhornung“ gebraucht hat: Hier ein Beispiel wie mir eine andere „Reform“ bei einem Gedicht die Pointe versaut hat. (Das Gedicht entstand vor elf Jahren, nachdem mich ein Leser auf einen Fehler aufmerksam gemacht hatte.)

    Verbalhornung

    Der Dieter von der Waterkant
    hat mein Dilemma klar benannt:
    Es stimmt, ich bin zutiefst geschockt,
    wenn "Korrektur" den Text verbockt!

    Da drechselt man an Witz und Wort,
    und dann erfährt man solchen Tort?
    Doch Paranoia wäre dumm:
    Das Mißgeschick geht weltweit um!

    Bezeichnet wird das Phänomen
    nach Balhorn: Der war kein Mäzen,
    vielmehr ein platter Drucker nur -
    in Lübeck pfuschte er Fraktur.

    Verbal verhornt wird diesem Gauch
    zumeist der eigne Name auch:
    Wie "Ball" "verballhornt" - so profan,
    als hätt' es Balhorn selbst getan!

    Pannonicus

  37. Josef Maierhofer
    11. Januar 2012 10:05

    Ja, unreife grüne Früchte sind halt oft auch faul und wurmig und viele Linke (in allen Parteien) sind das auch.

    Faul, die ganze Gesellschaft, die wir in 4 Jahrzehnten der Dummheit und dem Glauben an die 'wunderbare' Geldvermehrung gefrönt haben, statt die Tugenden und die heimischen Traditionen, die Religion, etc. zu pflegen.

    Wir haben das eigene Volk verraten und verkauft, und den 'grünen' Propheten geglaubt. Sie haben Europa kaputtgemacht, indem sie ihre Forderungen auf Schulden durchgesetzt haben, statt der ehrlichen Diskussion und Auseinandersetzung ins Auge zu blicken. Man hat auf Manipulation und Lüge gesetzt.

    Nun stehen wir vor dem 'beachtlichen' Ergebnis, Gesellschaftsbankrott, Staatsbankrott, Umweltbankrott, Erstarrung in Selbstzerstörung und Masochismus, in Lüge und Trauma, in Dummheit und falscher Gutmenschlichkeit.

    Die 'Traumgesellschaft' hat als Spaßgesellschaft bald ausgedient, die Hymne zeigt es deutlich, wie blöd wir eigentlich sind hierzulande.

  38. Undine
    11. Januar 2012 09:41

    Mit anderen Worten: Die Bundeshymne wird noch einige Zeit eine politisch-korrekte Baustelle bleiben müssen, denn so halbherzig bloß die Töchter hineinzureklamieren war eindeutig zu wenig! Wo bleibt der Mut zur Perfektion? Am Ende dieses Prozesses werden wir sie vermutlich gar nicht mehr wiedererkennen, aber dieses Risiko müssen wir eingehen! Auf halbem Wege stehen zu bleiben ist immer schlecht! :-)

  39. brechstange
    11. Januar 2012 09:11

    O.T. oder auch nicht

    Wir kämpfen an Nebenschauplätzen wie der Hymne und übersehen dabei, wie den noch nicht so arg in Bedrängnis geratenen Nettozahlern so nebenbei von ihren "solidarischen Freunden" das Wasser abgegraben wird.

    Fiat und Peugeot, sprich die Achse Rom-Paris, bauen gemeinsam an einer neuen "Volkswagen AG".
    Jetzt können wir einfach und oberflächlich betrachtet sagen, toll, da werden die Autos billiger. Konkurrenz belebt das Geschäft, Größe ist ja so wichtig, wir sind doch in einer Marktwirtschaft.

    Doch im Hintergrund geht es darum, der deutschen Autoindustrie das Wasser mit Mitteln des unlauteren Wettbewerbs abzugraben,

    durch mehr oder weniger versteckte staatliche Förderungen der Nationalstaaten Frankreich und Italien für Fiat und Peugeot
    durch die Geldflut der EZB, die solche Fehlallokationen befördert
    durch die erzwungene Umverteilung von Nord nach Süd
    durch EU-Subventionen, die in den bedrängten Staaten ohne Co-Finanzierung bzw. nur 5 % Co-Finanzierung möglich sein wird

    Wie blind eigentlich sind die deutschen, österreichischen Politiker, die ihre Wirtschaft sehenden oder nicht sehenden Auges in das offene Messer rennen lassen.?
    Wie blind sind eigentlich die deutschen, österr. EU-Parlamentarier und die EU-Kommission, die diesen unlauteren Wettbewerb zulassen und damit Europa im globalen Konzert schaden wird?
    Wie blind ist eigentlich unser Philosoph Hahn in Brüssel, der es befürwortet Fördergeld in die PIIGS zu schütten?

    Es ist notwendig, dass endlich Politiker aufstehen für einen fairen, unlauteren Wettbewerb, der wettbewerbsverzerrende Förderungen ausschaltet.

    Europa schwächt sich mit solchen Methoden selbst. Das hätten die Nationalstaaten auch zusammengebracht, dazu ist keine EU vonnöten. Wirtschaftskrieg in der EU, das haben wir gerade noch gebraucht.

    • Anton Volpini
      11. Januar 2012 09:45

      Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen, brechstange. Die ganze PC-Gender- Sprachzerstörung ist nichts anderes als ein Ablenkungsmanöver, um uns Bürger auf Nebenkriegsschauplätzen aufgeregt zu halten. Gleichzeitig wird aber auch die Strategie verfolgt um uns Deutschsprachige mit Sprachverwirrung das Hirn zu nehmen!
      Im Buch, "Das Ende des Geldes" bin ich jetzt im Herbst 1923 angelangt. Die Franzosen unter Poincare´ haben mit den Belgiern gemeinsam den Ruhrüberfall durchgezogen und damit Deutschland entgültig ruiniert.
      Bei jedem zweiten Satz dieses Buches fühlt man sich in die Istzeit versetzt. Es ist so unglaublich,was da abläuft!

    • Konrad Loräntz
      11. Januar 2012 10:31

      @ Volpini

      Ich nehme an, Sie meinen das Buch von Adam Fergusson.

    • Undine
      11. Januar 2012 10:35

      @brechstange

      *******! Es ist längst Feuer am Dach des Hauses Europa und anstatt zu löschen schauen die Leute einfach nur hilflos zu, wie es langsam niederbrennt.

    • Anton Volpini
      11. Januar 2012 11:24

      @Konrad Loräntz

      Ja, es ist das von Max Otte neuaufgelegte Buch von Adam Ferguson.
      1975 geschrieben und sehr gut, packend, spannend und verblüffend die Parallelen zu heute.

    • Wertkonservativer
      11. Januar 2012 18:41

      Glauben Sie wirklich, werte Brechstange, dass die deutsche Industrie, und da speziell die Auto-Industrie, sich von zwei halbschwachen Konkurrenten in die Knie zwingen lassen würde!
      Nach meiner bescheidenen Meinung ist Deutschland wirtschaftlich so stark,dass es seine europäischen Konkurrenten auf allen Gebieten jederzeit in Schach halten kann!

      Diese Konkurrenz werden VW, Mercedes und BMW wohl aushalten können!

      Freundliche Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Alexander Renneberg
      11. Januar 2012 18:59

      seh ich ebenso wie der wk. wie sollen die italiener & franzosen gegen mercedes, bmw, audi, und vw antreten?

      das geht sich nie und nimmer aus. da ist ja opel noch eine echte option.

    • brechstange
      11. Januar 2012 20:14

      @wk, renneberg
      Ich hoffe selbstverständlich auch auf die deutsche Wirtschaftskraft und dass diese "Strategen" auf die Nase fallen.

      Trotzdem bringe ich Ihnen zwei Beispiele zur Kenntnis, die der deutschen Wirtschaft aufgrund von französischen Interventionen mit Hilfe des Herrn Monti Schaden zufügten. Dazu nochmals mein Beitrag vom

      03. Januar 2012 19:31

      Jetzt hat er noch gar nichts hingekriegt, der Goldman Sachs - und Bilderberger - Monti und schon wird dieser vorauseilend gelobt. Wer soll das verstehen? Ich nicht.
      Monti war erst Binnenmarkt-Kommissar, dananch Wettbewerbs-Kommissar, in seine Zeit fallen eine paar sehr fragliche Wettbewerbsentscheidungen bzw. Wettbewerbsverzerrungen:
      1. Übernahme von Aventis (deutsch-franz.) durch den wesentlich kleineren Konzern Sanofi (franz.), die Verbindung mit Aventis und Novartis (Schweiz) war wettbewerbsrechtlich nicht möglich, daher gibt es heute Sanofi-Aventis
      2. Übernahme Alstom (franz.) durch Siemens (deutsch) wurde durch eine staatliche Geldspritze unter Wirtschaftsminister Sarkozy abgewehrt, die EU-Wettbewerbsbehörde in Brüssel unter Kommissar Monti schaute zu.

      Gleichzeitig haben die Deutschen nun auch den EZB-Chefvolkswirt an den Schuldenstaat Belgien mit Peter Praet verloren. Die Falken werden in der EZB nahtlos durch Tauben ersetzt.

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eilmeldung-peter-praet-wird-neuer-chefvolkswirt-der-ezb-11590144.html

      Der historische Pardigmenwechsel für die Euroländer lautet:

      Umverteilung von Nord nach Süd
      Ausverkauf des Nordens an den Süden, denn dort landet als erstes das frisch gedruckte Geld, das reale Anlagen sucht
      der Verschwender besiegt bzw. übertopelt den Sparsamen
      bei Unruhen gibt es dann die Eugendfor, vielleicht sollte man gleich mal mit Ungarn diesen störrischen Esel üben
      feindliche Übernahmen versus mangelnde Solidarität

      Eigentlich ein Wahnsinn, wie unsere Politiker unser Land ohne mit der Wimper zu zucken verkaufen. Das sind keine Volksvertreter.

    • Reinhard (kein Partner)
      12. Januar 2012 06:20

      Die EU wird gerne als Garant für den Frieden bezeichnet.
      Das kommt aber ganz darauf an, wie man "Krieg" definiert.

    • PeterT (kein Partner)
      12. Januar 2012 09:08

      @brechstange:
      Welche überflüssigen, nationalistischen Gräben sollen denn mit dem Kommentar zu PSA/Fiat hier aufgerissen werden?
      Wir brauchen eine starke EUROPÄISCHE Auto-Industrie, um global gegen Korea / Japan zu bestehen, und da kann ein zweiter starker Player nur helfen.
      Eine falschverstandene Nibelungentreue zu den teutschen Volks(wagen)genossen ist absolut hyperliquid

    • brechstange
      12. Januar 2012 09:13

      @peterT

      Das hat nichts mit Nibelungentreue zu tun, sondern mit fairen Wettbewerb, der notwendig ist, um zwei oder drei starke Player zu haben. Also packen Sie Ihre Nazi-Keule wieder ein, Mister.

    • PeterT (kein Partner)
      12. Januar 2012 09:48

      @brechstange
      sorry für die Nazikeule, ist sonst nicht mein Werkzeug. Die Befürchtungen wg. 'Fairness' halte ich allerdings für völlig unbegründet. Fiat und PSA sind beides Konzerne in rein privater Hand, im Gegensatz zu VW, das noch immer zu 20% in Staatsbesitz ist.
      Ok, Frankreich macht ab und zu ganz gerne Industriepolitik, aber bei diesen zwei privaten Konzernen halte ich das für ein Randthema.
      Eine starke Autoindustrie in I und F kann uns nur nützen, und abgesehen davon - die EU Förderungen versickern ganz woanders.
      Deshalb habe ich mich halt gefragt, ob da auch ein paar Vorurteile (zumindest unbewusst) mitschwingen - aber lassen wir das

    • brechstange
      12. Januar 2012 10:01

      @peterT

      Selbst erlebt wie der französische Geheimdienst von einem deutschen Mitbieter die Faxe abgefangen hat und dafür Vorteile für den französischen Mitbieter gewann.

      Selbst erlebt wie der frankophile Teil einer Veranstaltung den deutschen Teil ungerechtfertigt abzuzocken versuchte.

      Selbst erlebt wie Gelder im zentralistischen Systems Frankreichs auf Nimmerwiedersehen verschwunden sind.

      Das alles sind nur Kleinigkeiten, doch es gibt sie. Auch Kleinigkeiten machen Schaden. Gesundes Misstrauen ist jedenfalls aus meiner Sicht angebracht, der Wettbewerb ist knallhart, dafür wenden manche auch unlautere Methoden an und bekommen Unterstützung während anderen diese Unterstützung der Kommission versagt bleibt.

    • PeterT (kein Partner)
      12. Januar 2012 10:54

      @brechstange:
      Die 'Deutschland AG' ist allerdings auch nicht zimperlich, bei Projekten von nationaler / internationaler Bedeutung die ausländischen Mitbewerber außen vor zu halten.
      Vielleicht machen's die etwas weniger offensichtlich aber durchaus ebenso effektiv.
      Hab' ich auch zur Genüge erlebt.

    • brechstange
      12. Januar 2012 11:30

      @peterT

      Ist auch nicht in Ordnung.

      Ich finde, dass ganze Förderwesen gehört auf den Misthaufen entsorgt. Das ist Wettbewerbsverzerrung per se, absolut schädlich für eine funktionierende Wirtschaft. Außerdem wäre Transparenz bei öffentlichen Geldern oberstes Gebot.

  40. simplicissimus
    11. Januar 2012 08:31

    wenn man 2 weltkriege jeweils so katastrophal verliert und in den folgenden unschuldigen, aber komplett gehirngewaschenen generationen gleich darauf im überschäumenden wohlstand erstickt, darf man sich über geistige degenerations- und dekadenzerscheinungen nicht wundern.

    es lebe schwulenlandia!
    es lebe die befreite kinderlose frau!
    männer zum kinderkriegen und windelwechseln heim an den herd!
    2050 kommt endlich die islamische erlösung!

    • Undine
      11. Januar 2012 10:44

      @simplicissimus

      Wir sind jahrzehntelang erfolgreich präpariert worden und haben jeglichen Mut verloren. Da hilft auch das Stoßgebet "Gott schütze Österreich!" nicht mehr. Wir überlassen pflichtschuldigst und kampflos, aber politisch korrekt unsere Heimat den (moslemischen) Zuwanderern, weil man uns eingebläut hat, wir seien nichts wert.

    • schreyvogel
      11. Januar 2012 11:22

      "die befreite kinderlose frau" scheint mir die Wurzel (fast allen) Übels zu sein.

      Ohne sie keine Massenzuwanderung, kein Wegbrechen der PV-Beitragszahler, kein Emporschnellen des Durchschnittsalters, keine Quoten und keine Dohnal, Brauner, Vassilakou etccccc.

    • Tertullian (kein Partner)
      12. Januar 2012 21:03

      es ist noch viel schlimmer -
      ein Kontinent der mit Vorsatz sein schöpferisches Kraftzentrum zerstört hat, besitzt
      keine Zukunft mehr!

  41. Wertkonservativer
    11. Januar 2012 08:19

    Obgleich ich den Sinn des heutigen A.U.-Kommentars nachvollziehen kann,m möchte ich an weiteren Umdeutungen bzw. "Verschandelungen" unserer sowieschon kürzlich vergewaltigten Bundeshymne nicht beteiligen.

    In Anbetracht meines inzwischen fortgeschrittenen Alters und mir von anderen hier wiederholt bescheinigten Demenzerscheinungen hoffe ich auf Verständnis für meine Haltung.

    Als einer, der unsere Hymne bei entsprechenden Gelegenheiten aus voller Überzeugung auch wirklich mitsingt (wer tut das sonst schon noch?), finde ich jede weitere Verballhornung (die geschehene ist unverzeihlich!!) zumindest ein wenig unseriös und eigentlich auch geschmacklos!

    Das wär's dann!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      11. Januar 2012 08:21

      im ersten Absatz:

      ...unserer sowieso schon ...

    • Karl Rinnhofer
      11. Januar 2012 15:36

      Sehr geehrter „Wert-Konservativer“.
      Niemand, der einigermaßen bei Trost oder von reiner Motivation ist, könnte Ihnen Demenz vorwerfen – ganz im Gegenteil! Es wäre zu wünschen, würde es mehr Menschen Ihrer Erfahrung und Agilität geben, die sich wach, in ständiger Beobachtung des Tagesgeschens und im besten Sinne kritisch, „Werte-bewußt“, positiv und tolerant einbringen – an Stelle in Resignation, undifferenziertem Ablehnen von Allem ohne Gegenvorschlag und passivem Delegieren aller Verantwortlichkeiten (Gift für Demokratie!) zu versinken.

      Mit herzlichen Grüßen

      K.R.

    • Wertkonservativer
      11. Januar 2012 18:03

      Herzlichen Dank, lieber Herr Rinnhofer!

      Es ehrt mich sehr, von einem der absolut Besten in diesem Forum so positiv eingeschätzt zu werden!
      Sie sind wahrlich ein Hochgesinnter!

      In ehrlicher Verbundenheit,

      Gerhard Michler

  42. Anton Volpini
    11. Januar 2012 07:11

    Mit an kalten, nassen Fetzn gehörns davongejagt, diese Sprachzerstörer!

  43. mreingru
    11. Januar 2012 06:49

    Am besten machen wir es wie die Genossen Stoph und Ulbricht, die den Text ab Beginn der 70er Jahre offiziell nicht mehr singen ließen.

    • Undine
      11. Januar 2012 20:15

      @mreingru

      Wir könnten ja alle drei Strophen SUMMEN und eine vierte widmen wir summend den moslemischen Ausländern, denen wir unsere Heimat kampflos zu Füßen legen.





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