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Senkt die Steuern!

Die Schizophrenie der derzeitigen Diskussion ist unerträglich. Täglich wird nach Wachstum verlangt, zugleich hören wir täglich neue Vorschläge, welche Steuer eingeführt und welche erhöht werden solle; jede dieser Forderungen wird absurderweise mit „Gerechtigkeit“ begründet. Völlig verstummt ist hingegen das Anliegen einer Steuersenkung; niemand wagt es mehr, es als ungerecht zu bezeichnen, dass Österreich bei der Steuer auf Einkommen weit über den anderen Staaten liegt.

Die Höhe dieser Steuer richtet aber schweren Schaden an, am Wachstum wie an der Summe der Staatseinnahmen. Sie ist entscheidend bei der Absage von Spitzenkräften – ob Wissenschafter, Ingenieure oder sonstige Leistungsträger – an Job-Angebote aus Österreich. Internationale Manager verlieren das Interesse, einen Firmensitz nach Österreich zu verlegen, sobald sie hören, dass sie selbst dort 50 Prozent Steuern zahlen müssen (die Tricks mit dem 13. und 14. Gehalt durchschauen ja nur Inländer). Dementsprechend geht die Zahl der Europazentralen internationaler Konzerne in Wien ständig zurück. Gilt doch in anderen mitteleuropäischen Ländern eine Flat Tax von 15, 16 oder 19 Prozent. Und die Telefone funktionieren dort längst so gut wie in Wien.

Die Initiative proMarktwirtschaft (eine der erfreulichsten Entwicklungen der letzten Zeit) hat einen weiteren Schaden der hohen Einkommensteuer analysiert: den Brain Drain. Immer mehr der tüchtigsten jungen Österreicher wandern aus. Und lassen sich – trotz teurer Initiativen der Regierung – angesichts der Steuerlast fast nie mehr zurückholen. Sie genießen die niedrigeren Steuern des Auslandes und haben kein Problem damit, dass man dort ein paar Jahre länger arbeiten muss (und darf!).

Besonders schwachsinnig ist die von Sozialdemokraten, aber erstaunlicherweise auch von einigen sonst klugen Jungliberalen vorgeschlagene Akademikersteuer. Denn eine solche würde ja noch mehr der besten Uni-Absolventen vertreiben! Einmal im Ausland werden diese nur noch über die Wünsche aus Österreich lachen, dass sie solcherart für die Unis spenden sollten – nur weil es hier populistische Parteien aus Feigheit verhindert haben, dass jeder für sein Studium auch zahlt.

Besonders absurd wäre eine Akademikersteuer, sollte sie wie vorgeschlagen nur für Besserverdienende gelten: Dann würden Absolventen der allerunnötigsten, aber massenweise belegten Studien in der Regel nichts zahlen – im Gegensatz zu jenen mit schweren, aber dringend benötigten Ausbildungen. Das wäre also ein zusätzlicher Anreiz, falsche, aber leichte Studien zu belegen. Studiengebühren zwingen hingegen zu viel besser überlegter Studienwahl.

Vernünftige Politik senkt die Einkommensteuern, sie verflacht die steile Progression und reduziert auch notwendigerweise den Spitzensatz. Dann – und nur dann – kann man auch über die vielen Erhöhungsideen nachdenken und über den Schaden, den jede einzelne anrichtet.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2012 20:16

    Das Grundübel ist die marxistische Ideologie, dern Proponenten den Menschen einreden, daß ein hoher Staatsanteil am Einkommen zu Gerechtigkeit per Umverteilung führe. Und genau so agieren SPÖ und die dreiviertelkommunist-ischen Grünen auch.
    Fataler Weise scheinen die Österreicher, seit Ewigkeiten mit immer diesem selben menschenverdummenden und -entmündigenden Unsinn gehirngewaschen, dies in viel zu großer Anzahl zu glauben, anstatt etwa auf die Schweiz zu schauen, der es doch offensichtlich viel besser geht, bei erheblich geringerer Steuerlast.

    Zweifellos wäre nur die Einführung von Direktdemokratie im Stande, diesen fatalen circulus vitiosus (vielfach unwissende/unmündig gemachte Bürger wählen verantwortungslos - populistische Heilsversprecher) zu durchbrechen; würden die Menschen häufiger zu allen möglichen, wichtigen und weniger wichtigen Thematiken befragt, bildete sich ein größeres Wirtschafts -und Politikverständnis heraus; alle, die direktdemokratische Möglichkeiten nutzen wollten, müßten sich sozusagen notwendigerweise zur betrefffenden Materie ihre Meinung bilden.

    Ich kann nur händeringed hoffen, daß ÖVP und FPÖ mit ihrer Direktdemokratieinitiative Erfolg haben; auch unsere jungen Linken scheinen daran Gefallen zu finden; die Alten fürchten offenbar Machtverlust verbunden mit schleichendem Untergang, womit sie m.E. natürlich richtig liegen. Man stelle sich vor, der ORF würde abermals ihren Klauen entrissen; und die zigtausenden, in die hunderte Millionen gehenden Förderungen kontraproduktiver linker, homosexueller und sonstiger gendergerechter Vereine würden per Volksentscheid gestrichen! Ein finanzielles Aufatmen ginge durch die Republik und ein Wehgeheul durch die linke Kamarilla! Welches wirksame Indoktrinationsforum bliebe dann der SPÖ noch?

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2012 04:00

    Her mit der Flat-Tax, weg mit den Steuerschlupflöchern, auch wenn damit die Zunft der Steuerberater so gut wie brotlos wäre.
    Her mit dringend notwendigen Sparmaßnahmen, weg mit Substanzbesteuerungen.

    All das forderte schon vor vielen Jahren ein vorausschauender Politiker und wurde dafür verbal gesteinigt!

    Wo sind heute unsere mutigen, zukunftsweisenden und gestaltungswilligen Volksvertreter?

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2012 05:44

    Die Sozialisten sind auf die Gerechtigkeitsschiene bereits derart eingeschworen, daß sie so wie vorgestern, in der ZIP1, nur mehr Gerechtigkeit flüstern. Egal zu welchem Thema, natürlich auch besonders zum Thema Steuererhöhungen, hauchen sie das Zauberwort, Gerechtigkeit! Diese Gleichschaltung kommt mir vor, wie die touristische Gleichschaltung der indigenen tiroler Bergbevölkerung in Felix Mitterers Piefke Saga. Es fehlt nur mehr der Jodler am Ende jeden Satzes als Bekräftigung, aber den werden die dummen Spinndoktoren den roten Schülern auch noch beibringen. Spätestens dann, wenn die ÖVP Politiker am Anfang jeder Aussage einen Jodler loszulassen beginnen!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorestate
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2012 03:53

    Gerechtigkeit und Sozialismus? Dazu hatte im 19.Jhd. schon Nietzsche die einzig passenden Worte gefunden:

    Der Socialismus in Hinsicht auf seine Mittel » - Der Socialismus ist der phantastische jüngere Bruder des fast abgelebten Despotismus, den er beerben will; seine Bestrebungen sind also im tiefsten Verstande reactionär. Denn er begehrt eine Fülle der Staatsgewalt, wie sie nur je der Despotismus gehabt hat [..]. Desshalb bereitet er sich im Stillen zu Schreckensherrschaften vor und treibt den halb gebildeten Massen das Wort "Gerechtigkeit" wie einen Nagel in den Kopf, um sie ihres Verstandes völlig zu berauben (nachdem dieser Verstand schon durch die Halbbildung sehr gelitten hat) und ihnen für das böse Spiel, das sie spielen sollen, ein gutes Gewissen zu schaffen. - Der Socialismus kann dazu dienen, die Gefahr aller Anhäufungen von Staatsgewalt recht brutal und eindringlich zu lehren und insofern vor dem Staate selbst Misstrauen einzuflössen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2012 09:58

    Es ist völlig falsch, Steuern zu erhöhen, das löst keine Probleme, sondern schafft nur welche.

    Dr. Unterberger hat es angeführt, Akademikerabwanderung, Kapitalabwanderung, Arbeitsabwanderung.

    Ja, die Arbeitsabwanderung, das wäre Sache der Gewerkschaften, das zu verhindern, die Anreize zu schaffen, dass die Österreicher Arbeit haben und nicht nur bei Partei und Gewerkschaft, denn denen wird das Geld zufolge Schulden und Inflationseinbruch bald ausgehen. Also auch die müssten reges Interesse haben, dass die Arbeit in Österreich bleibt. Das geht sicher nicht mit Gängelungs- und Arbeitsvertreibungsgesetzen, sondern, wie richtig angeführt, mit sinnvollen Anreizen, es geht auch nicht mit Geldgeschenken, es geht ausschliesslich mit dem Aufruf zu Fleiß, Verlässlichkeit, zu wirklicher Bildung und Auslese, zu Qualifikation (nicht Papierln), zu Sparen und Effizienz, zu Maß und Ziel, aber ganz sicher nicht mit den steinzeitkommunistischen Ansagen zu 'Gerechtigkeit', was so viel heissen soll, wenn der Nachbar fleißiger war, dann muss ich es ihm wegnehmen (oder die 'Baddei' mittels Gesetz), was er geschaffen hat, denn das ist 'gerecht'. Das ist Raub, werte Gewerkschafter (und Innen). Und niemand fühlt sich in einer Räuberhöhle wohl.

    Auch ich habe dieses stupide Steuergeblödel der ungebildeten SPÖ Granden schon satt bis hinauf. Ruft doch die Menschen auf zur Ordnung, zum Anstand, zur Ehrlichkeit, zum Fleiß, zum Bildungswillen, zur Kooperation, zum Pensionsalter von 65 als Ziel, etc. Ihr tut den Menschen nur Gutes damit. Und ruft sie nicht ständig auf zu noch mehr Faulheit, zu noch mehr 'staatlicher' 'Leistung', zu noch mehr Steuer, etc. Ihr tut den Menschen nur Schlechtes damit.

    Sucht nicht ständig Ausreden für Euer Versagen in den letzten 40 Jahren, wo Ihr Wein auf Kredit ausgeschenkt habt, sondern denkt endlich daran Wasser zu predigen und zu trinken, das ist wesentlich gesünder und hat enorme Heilkraft.

    Aber das Dilemma ist wohl, dass die Apparatschikhirne zufolge Wohlstandvernebelung und Ideologievernebelung nicht denken können und die ungebildeten oder parteigebildeten oft noch weniger, die schaffen es bloß bis zum Lesen des Kontoauszuges ...

    Bildlich gesprochen: Nein, es ist zum Heulen mit diesem Kindergarten. 'Gusch Bubi' kriegst noch eine Schokolade, die macht Dich krank und ist auf Kredit, sind wir noch zu retten ? Statt dass 'Bubi' den Apfel vom Baum schüttelt, der wesentlich gesünder wäre und Bewegung macht.

    Wie wärs mit dem Aufruf zur Arbeit, werte Genossen aus allen Parteien und werte Linksdenker. Sie werden einsehen müssen, dass wir Österreich gemeinsam retten müssen wegen Eurer Schuldentreiberei, die Ihr in bewährter DDR Manier bewerkstelligt habt, nur nicht arbeiten, nur immer mehr Geld auf Kredit, etc., das Ergebnis liegt auf dem Tisch.

    Werte Gewerkschafter !

    Kehrt um und verjagt nicht noch die letzten Reste von Arbeit aus dem Land, wir Österreicher wollen leben und das, wenn Sie gestatten, in sozialem Frieden und nicht in gewerkschaftlicher Ungleichheit, die die Partei 'Gerechtigkeit' nennen will !

    Arbeit ist das Zauberwort, das Ihr seit 40 Jahren vergessen habt, weil Ihr die 'Arbeit' durch 'Geld' (heute völlig wertlos geworden) ersetzt habt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2012 06:50

    Statt einer sog. Akademikersteuer wäre ein günstiger Kredit für das Studium denkbar, wie es ihn schon in vielen Ländern gibt. Wenn der fertige Akademiker dann im Berufsleben steht, dann kann er diesen Kredit - auch aus dem Ausland - leichter wieder zurückzahlen.

    Steuern runter, statt rauf! Schlupflöcher abbauen und genauer kontrollieren!
    Übertriebene Sozialleistungen und Subventionen zurückfahren!
    Verwaltungs-, Gesundheits-, Pensions- und Bildungssystem reformieren!
    Leistung soll sich wieder lohnen!
    Nur so können wir den Staatsschuldenberg schnell abbauen!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2012 08:12

    VERNÜNFTIGE politik?

    klingt wie ein längst vergessener begriff aus grimms märchen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorestate
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2012 03:53

    Gerechtigkeit und Sozialismus? Dazu hatte im 19.Jhd. schon Nietzsche die einzig passenden Worte gefunden:

    Der Socialismus in Hinsicht auf seine Mittel » - Der Socialismus ist der phantastische jüngere Bruder des fast abgelebten Despotismus, den er beerben will; seine Bestrebungen sind also im tiefsten Verstande reactionär. Denn er begehrt eine Fülle der Staatsgewalt, wie sie nur je der Despotismus gehabt hat [..]. Desshalb bereitet er sich im Stillen zu Schreckensherrschaften vor und treibt den halb gebildeten Massen das Wort "Gerechtigkeit" wie einen Nagel in den Kopf, um sie ihres Verstandes völlig zu berauben (nachdem dieser Verstand schon durch die Halbbildung sehr gelitten hat) und ihnen für das böse Spiel, das sie spielen sollen, ein gutes Gewissen zu schaffen. - Der Socialismus kann dazu dienen, die Gefahr aller Anhäufungen von Staatsgewalt recht brutal und eindringlich zu lehren und insofern vor dem Staate selbst Misstrauen einzuflössen.


alle Kommentare

  1. Sharleena (kein Partner)
  2. Testtwee (kein Partner)
    22. Januar 2015 00:02

    Walking in the preensce of giants here. Cool thinking all around! http://qgkeghk.com [url=http://metsxrbdnxf.com]metsxrbdnxf[/url ] [link=http://bkmftl.com]bkmftl[/link ]

  3. Sheyla (kein Partner)
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  4. Selin (kein Partner)
    20. Januar 2015 16:27

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  5. Robert Bond (kein Partner)
    14. Januar 2012 20:26

    Um die Ideologie auch mal mit ein paar Fakten zu würzen: Kennt einer der hier postenden Hayek-Jünger ein Land, in dem die Staatsfinanzen durch Steuersenkungen konsolidiert wurden?

    Frau Thatcher hätte GB fiskalisch fast gegen die Wand gefahren und wurde nur durch das Nordseeöl gerettet, G.W. Bush hat die USA schuldenfrei von Clinton übernommen und mit einem Rekorddefizit an Obama weitergereicht. Dann fällt mir noch Arnold. die Eiche, ein. Der hat mit einem der potentesten Bundesstaaten der USA Pleite gemacht. Da stehen klassische Hochsteuerländer wie Finnland oder Dänemark schon viel besser da.

  6. Bergstudent (kein Partner)
    14. Januar 2012 12:05

    Juhu, die schwarze Hoffnung Minister Töchterle erlässt nun allen Drittstaatsangehörigen und Lanzeitstudenten die Studiengebühren und verzichtet damit auf etliche Mio. Euro. Da merkt man doch, dass er mal bei den Grünen war...Vielleicht schaffen wir es dann auf der Hauptuni Wien die österreichischen STudenten auf unter 50% zu drücken. Viel braucht es nicht mehr!

    "Kommendes Semester werden auf den Universitäten keine Studiengebühren mehr eingehoben, an manchen Fachhochschulen sind diese leider immer noch zu bezahlen."

  7. Gasthörer (kein Partner)
    14. Januar 2012 11:15

    Hier ein ausführliches Interview des erst kürzlich gestorbenen Freidenkers Roland Baader. Er denkt AUs hier zum besten gegebenen Versatzstücke zu Ende. Ein AU ohne EU. Wahrlich löblich!

    http://libertaer.wordpress.com/2012/01/13/radiointerview-streiflichter-roland-baader/

    „Am 8. Januar starb Roland Baader nach langer Krankheit im Alter von 71 Jahren. Die Welt des freiheitlichen Denkens hat einen ihrer bedeutendsten Denker, Schaffer und Mahner verloren. Roland Baader, der Meister der klassisch-liberalen Schule, verfasste mehr 10 Bücher, über 200 Zeitschriftenartikel und hielt unzählige Vorträge. Er war Mitglied in der Mont Pelerin Society und der Friedrich August von Hayek-Gesellschaft. Roland Baader besaß die seltene Fähigkeit, auch komplexe Zusammenhänge der Ökonomie und Geldwirtschaft, prägnant und leicht verständlich zu vermitteln. Seine populärwissenschaftlichen Schriften erreichten ein breites Publikum und verhalfen vielen Menschen zu einem besseren Verständnis politisch-wirtschaftlicher Zusammenhänge..."

  8. Lawrence (kein Partner)
    13. Januar 2012 23:28

    Als Auslandoesterreicher kann ich diesen Artikel 100 %ig zustimmen. Ich zahle hier, wo ich bin, ueberhaupt keine Steuern. Dafuer bezahle ich fuer jede Leistung, die ich in Anspruch nehme. Bei Amstwegen kann ich mir aussuchen, ob ich es "VIP" haben moechte, dann zahle ich mehr und komme sofort an die Reihe, oder ob ich die Leistung, die ich brauche, in der normalen Geschwindigkeit haben moechte - dann muss ich mich eben stundenlang mit jenen Auslaendern, die hier nur Hilfskraefte sind, anstellen. Das mag unfair klingen, aber jeder kann es sich aussuchen, hier arbeiten zu wollen (sofern er bereit ist, Leistung zu bringen), oder nicht.

    Das Schoene: ich bezahle nicht fuer die Leistungen, die jene in Anspruch nehmen, die nichts leisten wollen.

    Auch beim Arzt werde ich, da meine Firma die hoechste Versicherungsklasse bezahlt, sofort an die Reihe genommen. Ganz offiziell. Darueber aufreben wuerde sich hier niemand.

    Auch "Familienzusammenfuehrung" gibt es hier nur, wenn man einen gewisses Einkommen hat. Somit koennen es sich nur die Leistungstraeger leisten, die Familie nachkommen zu lassen. Jene, die das aufgrund eines niedrigen Einkommens nicht koennen, regen sich nicht auf, denn jeder kann sich aussuchen, ob er hier arbeitet oder nicht.

    Staatsbuergerschaft bekommt ueberhaupt kein Auslaender, egal wie lange er bereits hier ist. Das ist auch vollkommen ok und jeder akzeptiert es. Ganz im Gegenteil, verliere ich meinen Job und finde in angemessener Zeit keinen neuen, muss ich leider gehen. Auch darueber beklagt sich kein Expat. Das es keine Gewerkschaften gibt, muss ich nicht erwaehnen. Und es ist gut so, dass es keine gibt.

    Fuer die Schule meiner Kinder, muss ich bezahlen. Ungefahr 10.000 Euro pro Jahr. Aber alle Eltern (egal ob Europaeer, Amerikaner, Einheimische, Asiaten) versuchen ihre Kinder in den besten Schulen unterzubringen. Plaetze in guten Schulen sind rar und alle Schulen stehen in engem privaten Wettbewerb: bietet eine Schulde die beste Ausbildung, dann hat sie einen guten Ruf und kann mehr Geld verlangen, gleichzeitig kann ich mir die besten Lehrer leisten. Angebot und Nachfrage. Eine gute Ausbildung der Kinder wird hier nicht als "Pfui-Teufel-Privileg" empfunden, sondern ist ein Resutat von Arbeit und Leistung.

    Nach Oesterreich zieht es mich nicht zurueck. Denn es stimmt: ich bin nicht bereit, fuer all den dortigen Sozialmissbrauch und diese schwachmatige Regierung 50 % meines Gehalts abzugeben.

    Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wo ich bin. Dazu soviel: es ist ein arabisches Land. Und Faymann, Spindelegger & Co. koennten viel von hier lernen. Aber das scheitert wahrscheinlich schon an deren Englischkenntnissen.

    Beste Gruesse,
    Lawrence.

    • Lawrence (kein Partner)
      13. Januar 2012 23:31

      Wahrscheinlich sind mehrere Fehler in dem Kommentar, aber zumindest ein "s"' in "Dass" reiche ich nach... ;-)

    • Undine
      14. Januar 2012 09:18

      @Lawrence

      *******!

      Das klingt sehr nachahmenswert; vielleicht sollten wir künftige Politiker--die jetzige miserable Truppe ist nicht mehr lernfähig!--zu einer Art "fact-finding-mission" in Ihr Gastland schicken!

  9. Segestes (kein Partner)
    13. Januar 2012 18:08

    ***OT***

    Jetzt wirds lustig, Österreichs AAA-Rating ist angeblich so gut wie weg!

    http://www.krone.at/Oesterreich/Ist_Oesterreich_um_21_Uhr_sein_AAA-Rating_los-Rating-Schock-Story-308079

    Ich weiß auch schon was die beiden Ober-Flachzangen unserer Regierung dazu sagen werden:
    "Alles nur halb so schlimm. Andere Länder besitzen auch kein AAA-Rating und leben ganz kommod. Und sowieso, hätte die Opposition der Schuldenbremse zugestimmt...."

    PS: Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle besonders bei unsere Banken, die ja so eifrig in ungarische Luftschlösser investiert haben.
    Etwas, das bei der neuerlichen Bewertung Österreichs, den Ausschlag gegeben haben dürfte.

    • november (kein Partner)
      13. Januar 2012 18:27

      Danke für das PS. Es wird in diesem Blog oft übersehen, dass auch die privaten Banken eine Mitschuld tragen. Wobei ich denke, dass die Ratingagenturen etwas hinterherhinken. Die Investoren verlangen schon seit einiger Zeit höhere Zinsen auf österreichische Anleihen.

    • Segestes (kein Partner)
      13. Januar 2012 18:38

      Ja, november, in der Tat hat auch der Misserfolg viele Väter.

    • november (kein Partner)
      14. Januar 2012 00:51

      Hier die Begründung von S&P:

      http://www.standardandpoors.com/ratings/articles/en/us/?articleType=HTML&assetID=1245327294763

      We also believe that the agreement (at the EU summit in December) is predicated on only a partial recognition of the source of the crisis: that the current financial turmoil stems primarily from fiscal profligacy at the periphery of the eurozone. In our view, however, the financial problems facing the eurozone are as much a consequence of rising external imbalances and divergences in competitiveness between the eurozone's core and the so-called periphery". As such, we believe that a reform process based on a pillar of fiscal austerity alone risks becoming self-defeating, as domestic demand falls in line with consumers' rising concerns about job security and disposable incomes, eroding national
      tax revenues.

    • Segestes (kein Partner)
      14. Januar 2012 08:45

      Manchmal wünscht man sich, nicht richtig gelegen zu haben. Das ist so ein Fall.

      Wobei, die Chutzpe die z.B. die Bank Austria hat, muss man sich einmal geben:
      Da schwadronierte einer deren Vertreter noch vor zwei Tagen, man wolle die
      Investitionen in Ungarn und dem restlichen Osteuropa sogar noch steigern!
      Kunststück, wenn in Wirklichkeit nicht die Bank, sondern de facto die Allgemeinheit, für diese Zockerei haftet!

      Der Verlust des AAA-Ratings, ist mitunter ein direktes Ergebnis dieses von den gekauften Polit-Sockenpuppen tolerierten Gebarens der Banken.

  10. ashanyan (kein Partner)
    13. Januar 2012 17:05

    Es darf dabei nicht vergessen werden, dass die Sparpakete im Rahmen der Steuergesetzgebung am Anfang des Jahrtausends als "verfassungswidrige Verfassungsgesetze" beschlossen wurden und als solche noch in Geltung sind.

    Daher die Frage: Wie gerecht ist ein Steuersystem das unser Parlament auf Basis der bestehenden Verfassung rechtsstaatlich betrachtet gar nicht beschliessen könnte ?

    Gegenfrage: Oder birgt etwa unsere Verfassung mit dem Grundsatz der Gleichheit der Menschen den Makel der Ungerechtigkeit in sich und muss deshalb rechts(un)staatlich umgangen werden ?

  11. UFisch (kein Partner)
    13. Januar 2012 16:24

    Insgesamt mag A.U. ja recht haben, dass es ohnehin schon reicht, ABER sieht man sich die Grund-, Vermögensverkehrs-, Erbschafts- / Schenkungs- und Vermögenssteuer an (Quelle: DiePresse) und setzt diese in Relation zum BIP, so liegt dieser Faktor in Österreich wesentlich niedriger als in UK (4,2%), USA (3,2%), Japan (2,7%), Luxemburg (2,7%), Frankreich (3,6%), Belgien (3%), Südkorea (2,9%). ÖSTERREICH hingegen nur 0,5% und damit mag die absolute Höhe der Steuern zwar genug oder zu hoch sein, aber die Verteilung bzw. Heranziehung des vermögenden Bereichs zu gering. Zuviel auf Arbeit und zu wenig auf +/- "arbeitsloses" Einkommen.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      13. Januar 2012 17:48

      @UFisch:
      Sie stoßen ins selbe Horn wie die europäischen Volksbeglücker, die stets z.B. die Höhe der Vermögenssteuer property tax in den U.S.A. preisen. Doch amerikanische Verhältnisse sind steuerlich mit europäischen nicht zu vergleichen.
      Was unsere chronischen Steuererhöher uns wohlweislich verschweigen.

      Viele amerikanische Bundesstaaten (alle sind steuerlich autonom) kennen überhaupt keine Einkommensteuer, manche auch keine Umsatzsteuer; der Löwenanteil der staatlichen Ausgaben wird über die Vermögenssteuer finanziert — übrigens eine der gerechtesten Steuern weltweit: Wer große Häuser und Grundstücke besitzt, zahlt am meisten, also trifft es die wirklich Wohlhabenden. Wer zur Miete wohnt, zahlt so gut wie überhaupt keine Steuern.

      Die steuerliche Autonomie der Bundesstaaten lässt kein umfassendes fiskalisches Gesamtbild der U.S.A. zeichnen, aber Sie können mir vertrauen ich bin jährlich zwei- bis dreimal dort und mindestens einmal in Kanada.
      Beispiel Florida, Stand 2007, seiter nicht geändert: Einkommensteuer gibt's nicht, sales tax (unserer Umsatzsteuer vulgo MWSt. entsprechend) 7%, property tax je nach Marktwert des Anwesens zwischen 3% und 9% p.a. davon, also progressiv. (Bewegliches Vermögen unterliegt keiner Steuer, Zinsen und Dividenden schon, aber bescheiden.)

      In anderen Bundesstaaten gibt es eine Einkommensteuer weit unter europäischem Niveau (payroll tax), dafür aber auch weit geringere Vermögens- und Verbrauchssteuern.

      Das ist es, was hierzulande chronisch ausgeklammert wird. (Man komme mir jetzt nicht mit der "exorbitanten" Verschuldung der U.S.A. Die europäischen Staaten sind nicht minder in der Kreide, aber die Amis haben wenigstens eine sich dynamisch entwickelnde Demographie und das Motto: "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott." (Was die sozialen Aufwendungen im Zaum hält, womit die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung einverstanden ist.)

    • cmh (kein Partner)
      13. Januar 2012 18:00

      arbeitsloses Einkommen ..... ?

      Diesen Begriff höre ich immer wieder. Aber was ist das denn eigentlich?

      Dem Wort nach müsste es sich um eine Zwangsschenkung handeln. Ohne etwas zu tun bekommt man den Zaster und hat auch noch einen Anspruch darauf. Aber das gibt es nicht einmal im Schlafraffenland.

      Die linken Polemiker meinen damit sicher irgendwelche Verbrecher, die man noch nicht liquidieren konnte, die aber schon auf der Abschussliste stehen aber derzeit noch zu mächtig sind. Ich stelle mir hingegen solche Typen wie den Niko, oder zahlreiche Migranten vor, aber auch rüstige ÖBB-Invalide. Auch eineige Förederungsempfänger werden darunter sein.

      Tatsächlich ist es doch so, dass jedes Vermögen, das nicht bewirtschaftet wird über kurz oder lang wieder durchgebracht ist. Und auch wenn es bewirtschaftet wird ist immer noch ein Risiko zu tragen. Denn was tue ich, wenn ich meinen nichtzahlenden Mieter erst nach Jahren wieder aus der Wohnung bekomme weil die Justiz so menschlich arbeitet oder was soll ich mit einem ausgedehnten Wald im Waldvietel wenn die Holzpreise im Keller sind?

      Auch ein Petrikovic, ein Marcel von der BAWAG und vielleicht auch ein Muzikant müssen zu ihrer Steuerleistung möglicherweise noch das eine oder andere Jährchen aussetzen, ohne da Vermögen genießen zu können. Wobei der BAWAG-Marcel ja eine schöne Liegenschaft mit dem in Österreich verdienten Geld im sonnigen Südfrankreich gekauft hat.

      Aber es wird immer vom "arbeitslosen Einkommen" gefaselt - einer Chimäre wie das Ungeheuer von Loch Ness oder dem Pertpetuum mobile oder der Schuldenbremse.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      13. Januar 2012 18:36

      @cmh:
      Nicht nur mit den Chimären haben Sie absolut recht: Das Zehndollarwörter "sozial gerecht", "sozialverträglich" und "Verteilungsgerechtigkeit" (ein sprachliches Exkrement, das die üblen Intentionen der Wortschöpfer offenbart) zählen aber ebenso dazu.

    • byrig
      15. Januar 2012 20:34

      es gibt kaum ein land,in dem die soziale ausgeglichenheit grösser ist als österreich.(eu-studie).
      über 2 millionen erwerbstätige zahlen keine einkommenssteuer,nur indirekte steuern wie die mehrwertsteuer.
      jedes einkommen ab 60.000 brutto wird mit 50% besteuert,also jeder euro einkommen mit 50 cent.
      davon lebt diese republik,diese steuergelder des mittelstandes teilt die linke freizügig um.und da es aufgrund der verschwenderpolitik,seit kreisky,nicht mehr reicht,sollen die braven mittelständler noch mehr zahlen,für die stimmen der hackenstaaten und kulturbereicherer.
      hätten wir steuersätze wie in den usa kämen zusätzliche überlegungen bezüglich einer vermögens-oder erbschaftssteuer in frage.so sicher nicht!

  12. Segestes (kein Partner)
    13. Januar 2012 15:20

    Bezahlt Unterberger für seinen Blog eigentlich Steuern?
    Er verdient ja, nach eigenen Angaben, ganz ordentlich mit seinen Abonnenten.

    Wobei ihm dazu gratuliert sei, dass er es geschafft hat gewissen Einfallspinseln zu suggerieren, mit ihrem finanziellen Beitrag wären Sie quasi Teil einer verschworenen Gemeinschaft, deren Mitglieder ein epischer Kampf gegen das Böse (Sozis) eint.

    • Otto (kein Partner)
      13. Januar 2012 16:18

      Was genau ist ein Einfallspinsel? Hat der viele Einfälle? Oder ist es eher einfältig sowas zu fragen? :-)

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      13. Januar 2012 17:52

      @Segestes:
      Zum Thema Einfaltspinsel. Da wüßte ich noch einen; blicken Sie einfach in Ihren Badezimmerspiegel.

    • Segestes (kein Partner)
      13. Januar 2012 17:57

      Pah, wenn sich Unterberger "mockieren" darf,
      dann darf mein Pinsel auch Einfälle haben :)

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      13. Januar 2012 18:22

      @Segestes:
      Die Einfälle, die Ihr Pinsel über sich ergehen lassen muß, dürften mit sogar dem altmodischen Salvarsan zu therapieren sein. Wohl bekomm's!

    • Segestes (kein Partner)
      13. Januar 2012 18:33

      Manchmal ist ein Pinsel einfach nur ein Pinsel... das wusste bereits Freud..
      Aber danke für den sehr erhellenden Einblick in das Oberstübchen des "Marcus Aurelius".

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      13. Januar 2012 18:44

      @Segestes:
      Dass dieser Einblick Sie nur erhellen kann, stand leider schon fest, ehe er Ihnen vergönnt wurde. Ich wünschte mir zu Ihren Gunsten, es wäre anders.
      Nützt aber nix: Denn wie Sie mit Sigmund Freud sagen: Manchmal ist ein Pinsel einfach nur ein (Einfalts-) Pinsel.
      Aber liebenswert allemal, gööö? In entsprechend einfältigen Kreisen, versteht sich.

    • Segestes (kein Partner)
      13. Januar 2012 19:38

      Eine ziemlich banal-sophistische Wortklauberei, die der vermeintliche Philosophenkaiser hier zum Besten gibt.

    • Udo (kein Partner)
      14. Januar 2012 17:32

      Ihr Kommentar trieft ja geradezu vor Neid, was auch Ihr Motiv sein dürfte hier zu posten.

  13. november (kein Partner)
    13. Januar 2012 12:46

    Hat nicht sogar Keynes empfohlen, in einer Wirtschaftskrise die Steuern zu reduzieren, um die Privatwirtschaft zu entlasten? Es scheint, dass die Sozialisten ihren eigenen Styliten nicht verstanden haben.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Januar 2012 13:03

      Eigentlich wollte Keynes mit seinem wirtschaftspolitischem Modell der sozialistischen Planwirtschaft eine nicht-sozialistische entgegensetzen.

    • november (kein Partner)
      13. Januar 2012 13:31

      Sehr gut möglich, dass auch ich Keynes nicht richtig verstanden habe. Aber impliziert ein antizyklisches Wirtschaften nicht einen gewissen staatlichen Interventionismus? Allenfalls kann man sich noch streiten, wie weit dieser ausfallen soll, und darum geht es meistens im politischen Diskurs.

  14. schreyvogel
    13. Januar 2012 12:45

    Der Ruf "Senkt die Steuern!" ist leider unrealistisch, genau so wie es der Ruf "Erhöht die Steuern nicht!" wäre. Da würde die SPÖ aus Gerechtigkeitsgründen nie zustimmen.
    "Erhöht die Steuern nicht zu stark!" könnte dagegen einigen Eindruck machen, zumindest auf den größeren Teil der rechte Hälfte der Regierungskoalition.

    Immer schön auf dem Boden bleiben!

  15. Brigitte Imb
    13. Januar 2012 12:09

    Ein guter Vorschlag gegen die kommende Belatungswelle - Steuerboykott!

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120113_OTS0031/rfw-bo-amann-jede-steuererhoehungsmassnahme-schreit-nach-einem-general-lohnsteuer-boykott

    Die Politikerfalotten sind aufgefordert zu sparen, das erreicht man bekanntlich dch. weniger Ausgaben und nicht dch. "einnahmenseitiges Sparen".

    Es wäre zu schön, würden sich daran viele Betriebe beteiligen - so könnte man der Regierung einmal Dampf machen.

    • Dr. Seltsam (kein Partner)
      13. Januar 2012 15:28

      Das ist gleich doppelt lustig. Zuerst verwundert es, dass die FPÖ einen Wirtschaftsbund hat, zumal der durchschnittliche FPÖ Wähler ja nur der frustrierte SPÖ Wähler von gestern ist, also oft der Biertrinker mit Tagesfreizeit auf der Bank im Gemeindebau.

      Ich frage mich auch, wo denn das "Geld für unsere Leut" herkommen soll, dass die FPÖ generös umverteilen will (halt nur an unsere Leut).

      Aber die Frau Imb keift halt immer gerne mit, FPÖ Rudelverhalten eben, nur nicht selber denken, besser mitgröhlen was der Führer vorne brüllt.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      13. Januar 2012 18:17

      @Dr. Seltsam:

      Auch Ihnen, akademischer Buntvogel, scheint das Bier und die reichliche Tagesfreizeit zu gewaltigen Geistesblitzen zu verhelfen. Die "Bank im Gemeindebau" ist allerdings längst Geschichte; die Zentralsparkasse der Gemeinde Wien ging den Weg aller sozialistischen Stümperei.
      Also können Sie nur auf der Bank vor dem Gemeindebau sitzen. (Oder in einem sozialverträglichen Tschumpus, wo sogar übelsten Ganoven ein Internet-Zugang zusteht.)
      Wie dem auch sei: Weiterhin gute Einfalt Einfälle, viele Freigänge und prost!

    • Brigitte Imb
      14. Januar 2012 16:00

      @ Marcus Aurelius

      Seid gegrüßt werter Imperator, ich lad´Sie gerne auf ein Bierchen ein, wir besitzen ja eine Bierzapfanlage in unserem denkfreien "Gemeindebau"...........

  16. AppolloniO (kein Partner)
    13. Januar 2012 11:56

    Gerechtigkeit?
    10% der Lohn- und Gehaltsempfänger zahlen über 50% dieser Steuern. Da soll eine noch höhere Besteuerung gerecht sein, Herr Faymann?

    Laut Gini-Koeffizient ist Österreich Weltmeister im Umverteilen. Und zwar von oben nach unten. Da sollen Steuersätze über 50% gerecht sein? Da soll Substanzbesteuerung (Steuer auf versteuertes Vermögen) gerecht sein?

    Herr Faymann, Sie benötigen ja die höheren Steuern nicht um mehr Gerechtigkeit einzuführen, sondern um weitere Wahlzuckerln und Inserate zu verteilen - dazu verwandten Sie bisher Geld das Sie nicht hatten.

    Auch wenn Sie, Herr Faymann, angeblich höhere Steuern NUR bei Millionären und Milliardären eintreiben wollen, ist dieses Tun im höchsten Grade ungerecht, wenn Sie damit weiterhin Frühpensionisten (warum bloß haben Sie nach Dienstantritt die Hacklerpension rückgängig gemacht?) und Pensionsprivilegien (Beamte, ÖBB, Nationalbank uvam.) finanzieren wollen.

    Also, die sogenannte Gerechtigkeit der SPÖ ist der gößte Etikettenschwindel aller Zeiten.

  17. sosheimat (kein Partner)
    13. Januar 2012 10:23

    Jetzt hat Österreich endgültig die ARSCH-Karte gezogen!!!! UNGLAUBLICH....
    EGMR-Watsche für Österreich: Rückschiebung nach Ungarn verboten

    http://sosheimat.wordpress.com/2012/01/13/egmr-watsche-fur-osterreich/

  18. Politicus1 (kein Partner)
    13. Januar 2012 09:20

    Die Steuerbelastung in verschiedenen Staaten kann nur bei einer Gesamtbetrachtung aller Steuern verglichen werden.
    Es ist sinnlos bis populistisch nur einzelne Steuern herauszugreifen.
    In einem Land sind die Einkommensteuern niedrig, dafür aber die Grundsteuern sehr hoch.
    In einem anderen ist die Mehrwertsteuer (sales-Tax) wieder höher, aber z.B. Grundnahrungsmittel und Bekleidung davon ausgenommen... (das wäre doch ein Vorschlag für die SPÖ; so wären die ärmeren Schichten durch die Mwst. nicht überproportional belastet!)
    Und wenn ein Vergleich noch genauer sein will, dann müssen auch die vielfältigen Gebühren für kommunale und staatliche Dienste herangezogen werden.
    Regt sich bei uns jemand darüber auf, dass der Staat Gebühren kassiert, wo er überhaupt keine Leistung erbringt? "Wos is sei Leistung?", z.B. bei der idiotischen Vergebührung von Mietverträgen ?

    • Undine
      13. Januar 2012 11:30

      @Politicus1

      "Regt sich bei uns jemand darüber auf, dass der Staat Gebühren kassiert, wo er überhaupt keine Leistung erbringt? "Wos is sei Leistung?", z.B. bei der idiotischen Vergebührung von Mietverträgen ?"

      Sie sprechen mir aus der Seele! Erst kürzlich hab' ich 362.28 € für die Verlängerung meines Mietvertrages für weitere fünf Jahre überwiesen; was geht das den Staat an!?

  19. estate (kein Partner)
    13. Januar 2012 03:53

    Gerechtigkeit und Sozialismus? Dazu hatte im 19.Jhd. schon Nietzsche die einzig passenden Worte gefunden:

    Der Socialismus in Hinsicht auf seine Mittel » - Der Socialismus ist der phantastische jüngere Bruder des fast abgelebten Despotismus, den er beerben will; seine Bestrebungen sind also im tiefsten Verstande reactionär. Denn er begehrt eine Fülle der Staatsgewalt, wie sie nur je der Despotismus gehabt hat [..]. Desshalb bereitet er sich im Stillen zu Schreckensherrschaften vor und treibt den halb gebildeten Massen das Wort "Gerechtigkeit" wie einen Nagel in den Kopf, um sie ihres Verstandes völlig zu berauben (nachdem dieser Verstand schon durch die Halbbildung sehr gelitten hat) und ihnen für das böse Spiel, das sie spielen sollen, ein gutes Gewissen zu schaffen. - Der Socialismus kann dazu dienen, die Gefahr aller Anhäufungen von Staatsgewalt recht brutal und eindringlich zu lehren und insofern vor dem Staate selbst Misstrauen einzuflössen.

    • rene dorer (kein Partner)
      13. Januar 2012 14:56

      serh schön, bitte um quellenangabe mit seite wenn möglich, aus welchem buch ist das denn (bitte aus der kritischen gesamtausgabe, wenn möglich)
      besten dann

    • de Voltaire (kein Partner)
      13. Januar 2012 15:13

      Danke für den Text. In welchem seiner Werke finde ich ihn?

    • november (kein Partner)
      13. Januar 2012 16:02

      Menschliches, Allzumenschliches vielleicht? Googeln hilft.

    • de Voltaire (kein Partner)
      13. Januar 2012 20:43

      Dann hätte nur ich es gewußt. Ich finde aber generell, das Zitate mit Quellenangabe gewinnen. Und besondere Zitate sogar besonders.

    • de Voltaire (kein Partner)
      13. Januar 2012 20:44

      Das "Danke" ist bei kopieren liegengeblieben, wird daher nachgereicht.

  20. FranzAnton
    12. Januar 2012 20:16

    Das Grundübel ist die marxistische Ideologie, dern Proponenten den Menschen einreden, daß ein hoher Staatsanteil am Einkommen zu Gerechtigkeit per Umverteilung führe. Und genau so agieren SPÖ und die dreiviertelkommunist-ischen Grünen auch.
    Fataler Weise scheinen die Österreicher, seit Ewigkeiten mit immer diesem selben menschenverdummenden und -entmündigenden Unsinn gehirngewaschen, dies in viel zu großer Anzahl zu glauben, anstatt etwa auf die Schweiz zu schauen, der es doch offensichtlich viel besser geht, bei erheblich geringerer Steuerlast.

    Zweifellos wäre nur die Einführung von Direktdemokratie im Stande, diesen fatalen circulus vitiosus (vielfach unwissende/unmündig gemachte Bürger wählen verantwortungslos - populistische Heilsversprecher) zu durchbrechen; würden die Menschen häufiger zu allen möglichen, wichtigen und weniger wichtigen Thematiken befragt, bildete sich ein größeres Wirtschafts -und Politikverständnis heraus; alle, die direktdemokratische Möglichkeiten nutzen wollten, müßten sich sozusagen notwendigerweise zur betrefffenden Materie ihre Meinung bilden.

    Ich kann nur händeringed hoffen, daß ÖVP und FPÖ mit ihrer Direktdemokratieinitiative Erfolg haben; auch unsere jungen Linken scheinen daran Gefallen zu finden; die Alten fürchten offenbar Machtverlust verbunden mit schleichendem Untergang, womit sie m.E. natürlich richtig liegen. Man stelle sich vor, der ORF würde abermals ihren Klauen entrissen; und die zigtausenden, in die hunderte Millionen gehenden Förderungen kontraproduktiver linker, homosexueller und sonstiger gendergerechter Vereine würden per Volksentscheid gestrichen! Ein finanzielles Aufatmen ginge durch die Republik und ein Wehgeheul durch die linke Kamarilla! Welches wirksame Indoktrinationsforum bliebe dann der SPÖ noch?

    • Undine
      12. Januar 2012 20:38

      @FranzAnton

      *****!

    • Brigitte Imb
      12. Januar 2012 20:47

      Franz Anton,

      da kann ich Ihnen nur beipflichten. Gestztenfalls dies träfe zu, die Linken würden Amok laufen und die Nazikeule schwingen - ohne ÖRF natürlich uneffizienter für deren Begehren.
      Schauen Sie doch nur auf die Berichterstattung über Ungarn, die Linken werden gar nicht fertig die dortige, mit 2/3 Mehrheit ausgestattete Regierung, zu diffamieren.
      Schön wär´s trotzdem.

    • Undine
      12. Januar 2012 22:36

      @Brigitte Imb

      Stichwort ORF-Berichterstattung:

      Vorhin in der ZIB1 berichtete Tarek Leitner über die geplanten Korruptions-Ausschüsse. Er zählte sechs Themenkomplexe auf, dabei fiel zweimal --mit
      Betonung!-- der Name Grasser; andere Namen wurden nicht genannt.

      Bei den Ungarn hat sich, solange dort die Sozis am Ruder waren, keiner in unserem ORF aufgepudelt, daß dort das FS von den Linken dominiert war und selbstverständlich--genau wie bei uns seit langem schon--die Farbe ROT vorherrschend war. Erst als die rechte Orban-Regierung anfing, das FS in ihre Hand zu nehmen und mit eigenen Leuten zu besetzen, erfolgte der Aufschrei in Ö!

    • APM (kein Partner)
      13. Januar 2012 08:59

      @undine

      Vorschlag: Gründen wir (wenigstens innerhalb des Blogs) die Plattform für die "Seligsprechung Grassers bei lebendigem Leib" Der Bloginhaber könnte dabei als Begabtester die dazu notwendige Petition an den hl. Vater in literarisch ansprechender Form verfassen!

      Ps: Manchmal habe ich den Eindruck, dass Grassers unschuldiger Blick die Herzen berührt. Zu Ihrer Information: Ich hab die Roten grad so lieb als wie die Schwarzen...

    • Undine
      13. Januar 2012 11:41

      @APM

      Sie irren! Ich gehöre beileibe nicht zu jenen, die sich Grasser als "Schwiegersohn" gewünscht hätten. Aber ich kann Ungerechtigkeit nicht leiden, und die ist im Fall Grasser mit den Händen zu greifen. Er hat sicher sein Amt nicht schlechter gemacht als seine roten Vorgänger. Aber die Lust, Menschen ABZUSCHIESSEN spürt man im ORF ausschließlich bei rechten Politikern, dabei gäbe es bei den Linken haufenweise zu tun!!! Ich erinnere nur an den Fall LUCONA!

    • de Voltaire (kein Partner)
      13. Januar 2012 15:23

      @ APM: Manchmal habe ich den Eindruck, dass, selbst wenn sich alle Vorwürfe als zutreffend herausstellen sollten, die "Skandale" Grassers ein Klacks sind gegen den Rechtsstaats- und Medienskandal "Grasser". Und vor allem: für die Gesellschaft viel gefährlicher!

      Aber unsere Gesellschaft hat noch ihren Spaß dabei ...

  21. Alexander Renneberg
    12. Januar 2012 19:04

    komisch, dass sich nicht alle darauf stürzen......

    das sollte doch dem kurier und allen anderen Titelseiten wert sein.

    nicht so "wichtige" dinge wie diplomatenpässe......

    http://derstandard.at/1326249115132/Gemeindenahe-Wien-sucht-verlorenen-Schatz-in-Mailand

    • contra
      12. Januar 2012 22:37

      Mit einer linken Mehrheit läßt sich viel vertuschen.
      Klar, daß die Sozis nach Steuererhöhungen schreien, damit sie wieder mehr zum "Verbraten" haben.

  22. Johann Scheiber
    12. Januar 2012 17:15

    OT: Vielleicht geht bei diesem Artikel so manchem ein Licht auf. Es geht um die Doppelwurzel von Multikulti in Libertarismus und Kulturmarxismus, oder, anders ausgedrückt, um die gemeinsame Agenda von Mises, Rand, Friedman und Adorno, Horkheimer, Marcuse!

    http://fjordman.wordpress.com/2012/01/11/frei-zu-verlieren-juden-weise-und-der-libertarianismus/

    • Anton Volpini
      12. Januar 2012 19:33

      Johann, Du hast Nerven, uns zu so später Stunde einen so schwer zu verdauenden Brocken hinzuwerfen.
      Ich wills aber trotzdem versuchen, aus meiner Sicht dazu Stellung zu nehmen, bin mir aber nicht sicher ob ichs hinkrieg.
      In diesem Artikel werden im wesentlichen zwei Ebenen des menschlichen Zusammenlebens miteinander behandelt: einmal die wirtschaftstheoretische Komponente und dann die darübergelagerte Auseinandersetzung der verschiedenen Ethnien. Diese zwei Ebenen ringen ständig miteinander um die jeweilige Vorherrschaft, wobei die ethnische Ebene beliebig unter den verschiedenen Akteuren austauschbar ist. Ob eine Ethnie durch die eine Wirtschaftsform Vorteile erlangt, weil sie dafür zum Beispiel besser geeignet ist als die anderen sei dahin gestellt. Das ist meiner Meinung nach die Ebene, auf der sich Interventionismus, Neid, Protektionismus und Mißwirtschaft entwickeln kann, nicht muß!
      Auf der wirtschaftlichen Ebene sollen die freien Kräfte der Preisbildung herrschen, und dort brauchen wir so wenig wie möglich Staatseinfluß.

      Um diesen Artikel zu würzen, und damit wird auch darin viel Verwirrung gestiftet, werden Ayn Rand, Friedrich A. von Hayek, Ludwig von Mises und Milton Friedman angeführt.
      Zu Friedman kann ich gar nichts sagen, ich habe nichts von ihm audentisch gelesen.
      Ludwig von Mises halte ich aber für den größten aller Vertreter der österreichischen Schule der Nationalökonomie, aber überhaupt nicht für einen Libertären. Seine Gesamtaussage ist, der Staat sollte sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren, die da sind: Verteidigung des Eigentums, Kleinhalten der Bürokratie, der Wirtschaft so viel wie möglich freien Lauf lassen, aber!aber, strikte Marktregeln zu exekutieren. Das ganze zum Zwecke der größtmöglichen Freiheit für seine Bürger.
      Friedrich August von Hayek war mehr Philosoph als Ökonom, aber sicher einer der stärksten Verfechter der Freiheit des Individuums.
      Und über Ayn Rand kann ich nur sagen, daß ich als 25 jähriger alle ihre Bücher mit Begeisterung verschlungen habe, bis mir zum Schluß nur mehr das "Virtue of selfishness" übrigblieb. Das hab ich nur bis zum Vorwort geschafft, denn da schreibt sie, daß sie keinen Gott brauche, sinngemäß, der Mensch ist Selbstzweck.

    • Anton Volpini
      12. Januar 2012 20:12

      Ach ja, Johann, tschuldigung, weil nicht gleich, 3 Sternderln für Deine Sammlung für die Ewigkeit, zur Erhaltung Deines Selbstbewußtseins.

    • terbuan
      12. Januar 2012 20:57

      Johann & Anton
      Nach der Rückkehr aus den verschneiten Bergen - es hatte 3 Tage fast ohne Unterbrechung geschneit - bin ich zwar noch etwas "schneeblind" aber den Beitrag habe ich dennoch versucht zu lesen und zu verstehen:
      Eine sehr kluge ethnische Minderheit versucht mit einer Doppelstrategie erfolgreich zu bleiben. Einerseits macht sie im Libertarismus mächtig Kohle und hält sich religiös und in einem staatlichen Refugium möglichst rein, andererseits versucht sie mit willigen Helfershelfern durch Multikulti und Unterwanderung den Gegner möglichst zu schwächen bzw. zu zerstören.
      Liege ich da ganz daneben?
      lG aus dem zum Glück schneefreien Wien,
      terbuan

    • Anton Volpini
      12. Januar 2012 21:37

      Nun Johann, jetzt haben wir schon zwei Deutungen Deines Artikels. Wartest Du noch auf weitere, oder traust Du Dich schon jetzt aus Deiner Höhle heraus? :-)

    • Undine
      12. Januar 2012 22:38

      @terbuan

      Diese Zusammenfassung ist sehr treffend, finde ich!

    • Johann Scheiber
      13. Januar 2012 05:37

      Undine, terbuan, Anton,
      Ich denke, dass dieser Artikel von atemberaubender Brisanz ist, zeigt er doch nicht nur die substanzielle Identitaet von Hintergrundideologien - Libertarianismus und Kulturmarxismus - vor denen und durch die sich die Menschen unserer Breiten in zwei feindliche und einander bekaempfende Lager teilen, sondern auch, dass diese Hintergrundideologien die Stärken der am Christederntum grossgewordenen, diesem aber entronnenen europäischen und westlichen Völker - Freiheits- und Gerechtigkeitsdrang - nützen, sie in Schwaechen konvertieren, um so Einfallstore zu bauen, damit andere Völker, Voelkerschaften und dergleichen mehr die Chance erhalten uns zu übernehmen und zu unterwerfen.
      Treffend ist auch der Titel des Aufsatzes: Frei zu verlieren! der auf englisch free to loose heisst, was offenbar auf das Buch von Milton und Rose Friedman an spielt: Free to choose! (ich habe es vor vielen Jahren mit einigem Abscheu gelesen)

      Mir sagt der Artikel, dass wir aus der germanisch-christlichen Tradition heraus Kulturmarxismus und Libertarianismus überwinden müssen um wieder ueberlebens- und zukunftsfaehig zu werden. Zum Glueck ist unsere Geschichte voll von erneuerungswuerdigen Beständen.

      Wer die Strategie seiner Gegner nicht kennt, ist ihnen ausgeliefert. Die gegen uns massangefertigten Okkupationsideologien Libertarianismus und Kulturmarxismus zeigen sogar, dass uns unsere Gegner besser kennen, als wir selbst.

    • 23 (kein Partner)
      13. Januar 2012 15:36

      Ah, jetzt bin ich aber etwas verwirrt lieber Johann. Was ist denn jetzt noch gut, ich dachte immer Libertarismus wäre der gute Gegenpol zum Kulturmarxismus? Ist das alles nur eine große Verschwörung? A.U. ist womöglich ein Teil davon, zumal er ja auch oft liberal spricht, vielleicht ist er aber auch ein Roboter, den die liberalen Kulturmarxisten konstruiert haben. Darüber sollten wir ernsthaft nachdenken. Ich könnte mir auch gut Vorstellen, dass A.U. gar nicht in Wien aufgewachsen ist, sondern in Kenia, mit Obama - hat schon mal jemand seine Geburtsurkunde gesehen? Vielleicht sind beide auch an der Mondverschwörung beteiligt, wem kann man denn heute noch trauen?

  23. Alfred E. Neumann
    12. Januar 2012 16:54

    OT, aber so sieht der Wiener Fahrradbeauftragte aus! Mit € 900.000,-- Budget!!!

    http://wien.orf.at/news/stories/2516436/

    • Alexander Renneberg
      12. Januar 2012 18:22

      keine angst, es ist auch die glücklose susi reichart von der övp dabei. dann ist ja alles in Ordnung. oder?

      der neuen Radagentur stehen Blum Susanne Reichard und Peter Eschberg zur Seite. Die frühere Bezirksvorsteherin auf der Wieden und „langjährige begeisterte Radfahrerin“ Reichard wird für den Kontakt zu den Bezirken zuständig sein. Sie spricht sich für ein Miteinander aller Verkehrsteilnehmer aus. Man müsse wegkommen vom Glaubenskrieg der Radfahrer gegen den den Rest der Welt und umgekehrt, so die 48-Jährige.

    • contra
      12. Januar 2012 18:37

      Eine einzige Sauerei:
      Für "Velo-City" und ein "Bike-Festival" 900.000,-- Euro Budget!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Herby (kein Partner)
      13. Januar 2012 08:39

      Ein gut wattierter Posten bei der Stadt Wien für den Herr Blum. Ein idealer Einstieg als Jungpolitiker.

      Die einzige Frage die offen bleibt ist: Wird er bei Grün (als ehemaliger VCÖ-Chef naheliegend) oder bei Rot (wegen der besseren Chancen im SPÖ-dominierten Wien) seine Politiker-Karriere beginnen?

  24. perseus
    12. Januar 2012 15:48

    Es wird täglich nach Wachstum verlangt, weil die Österreicher seit der Monarchie - also schon immer - obrigkeitshörig sind und in der Mehrzahl glauben, dass Wachstum vom Staat kommt. Der Staat verstärkt diese Ansicht noch, weil es die Erfindung neuer Steuern rechtfertigt. Das Geld, das der Staat für das Wachstum ausgeben muss schließlich von irgendwo herkommen.

    Die Realität ist aber ganz anders:

    • Wachstum kommt von starken Unternehmen
    • Wachstum wird durch Ideen (Produktideen) generiert
    • Wachstum entsteht, wenn Unternehmen (und Unternehmer) das Risiko auf sich nehmen, Ideen umzusetzen und zur Marktreife zu bringen
    • Wachstum entsteht, wenn für die Umsetzung der Ideen in Maschinen investiert wird und Personal eingestellt wird
    • Wachstum entsteht, wenn sich viele Unternehmen mit guten Ideen im Wettbewerb befinden
    • Wachstum entsteht, wenn die Menschen, die dadurch einen Arbeitsplatz bekommen ihr Gehalt für Konsumgüter ausgeben
    • Wachstum entsteht durch Liberalisierung
    • Wachstum entsteht durch Steuersenkung

    • Wachstum entsteht nicht, wenn sich der Staat immer neue Aufgaben anmaßt
    • Wachstum entsteht nicht, wenn der Staat für diese Aufgaben neue Steuern erfindet
    • Wachstum entsteht nicht, wenn der Staat dadurch den Menschen Geld entzieht, das sie sonst investieren würden
    • Wachstum entsteht keinesfalls durch Zentralisierung
    • Wachstum entsteht nicht durch Zuschüsse und Förderungen – eine Produktidee muss sich auch ohne Förderung rechnen

    Der Staat soll sich möglichst auf seine ureigensten Aufgaben zurückziehen, die da wären:

    Sicherheit, Justiz und Bildung

    Dort werden aber ganz andere „Leistungen“ erbracht wie zum Beispiel:

    • Sicherheit (Mikl-Leitner): „her mit dem Zaster“ statt Bekämpfung der Ausländer-Kriminalität
    • Elfriede Karl (Justiz): Gesetz über Gender Budgeting und den „gegenderten“ Hymnentext,
    • Claudia Schmid (Bildung): Gesamtschule + Aufsteigen mit 2 Fünfern

    Wachsen werden wir so nicht!

    • Brigitte Imb
      12. Januar 2012 15:57

      Die "Elfriede" ist eine Beatrix ;).

    • GOP
      12. Januar 2012 15:57

      Ich staune immer, wenn ein Politiker sagt, er schafft Arbeitsplätze. Eventuell kann er eine Bedienerin anstellen, welche ggfs. in seinem Haushalt "schwoarz" arbeitet.

    • Helmut Graser
      12. Januar 2012 16:39

      Ich auch. Hat nicht Frau Brauner (Stadt Wien) erst unlängst wieder erwähnt, dass Wien wieder "aus der internationalen Krise heraus investieren" wird.

      Klingt zwar so hübsch problemlösend, es wird aber leider mit unserem Steuergeld gemacht.

    • perseus
      12. Januar 2012 17:39

      @ Brigitte Imb

      Habe vorher gerade vorher den durchaus lesenswerten Kommentar von Elfriede Jelinek über Niko Pelinka (http://www.elfriedejelinek.com/ , "Der kleine Niko") gelesen; daher der Fehler.

    • Brigitte Imb
      12. Januar 2012 17:57

      @ perseus,

      macht nix, es sind ja beide ziemliche Scheuchen.

    • Alexander Renneberg
      12. Januar 2012 18:33

      @frau imb: sie meinen wohl "seuchen" ;-)

    • perseus
      12. Januar 2012 20:17

      @ Brigitte Imb & Alexander Renneberg

      Scheuche hin, Seuche her: der Aufsatz von Elfriede Jelinek demoliert neben Niko Pelinka auch die SPÖ und ist daher auch für mich als Neoliberalen absolut lesbar und empfehlenswert. Sie bringt in einem Satz mehr unter als mancher Chefredakteur im ganzen Leitartikel.

    • Brigitte Imb
      12. Januar 2012 20:57

      Die SPÖ versucht die Angelegenheit (Jelinek) wie gewohnt auszusitzen, also schön still darüber zu sein. Und wenn ich mich so umhöre, möchte ich bestätigen, dass sehr viele SPÖ Wähler keine Ahnung haben wer NP ist und schon gar nicht wie es im ÖRF zugeht (zumindest über den Teil der der breiten Öffentlichkeit dch. die Medien zugänglich ist). Bei einer gewissen Klientel der SPÖ dringt wenig Wissenswertes in Reichweite des Cortex vor.

  25. Brigitte Imb
    12. Januar 2012 15:48

    Vernünftige Politik, so wie sie Dr. Unterberger fordert, scheint bei uns in Österreich, aber auch in sehr vielen anderen Staaten, einfach nicht möglich zu sein. Als Grund dafür mache ich unfähige Politiker aus, die in ihrem Amt dem Selbstzweck erliegen, die Sicht auf die Staatsgeschicke rein parteipolitisch betrachten und denen das Wohl des Volkes nicht vorrangig ist.
    Eine Politikerkaste, die nichts anderes als ihre Wiederwahl im Kopf hat, wild um sich rudert, um zu immer mehr Geld für ihre Verschwendungsucht zu kommen und denen dabei die Enteignung des eigenen Volkes regelrecht egal scheint, ist nie und nimmer fähig den Staatshaushalt in Ordnung zu halten. Daher MUSS dem Volk mehr Mitspracherecht eingeräumt werden, v.a. was die Umverteilung unseres Geldes anbelangt, und es muß der ungenierte Griff in die Staaskassen - zur Selbstbeweihräucherung der politischen Repräsentanten unterbunden werden.
    All meine Wünsche werden höchst wahrscheinlich unerfüllt bleiben, aber dafür wird die Politik die Steuern erhöhen. :-(((

  26. Johann Scheiber
    12. Januar 2012 14:59

    Anton, ich mühe mich auf dem Monarchiestrangab, während du wieder einmal auf populistische Art und Weise Sterne sammelst. Aber gut, meine drei Sterne hast du. Aber ZIB bitte mit B wie Bruno!

    • Johann Scheiber
      12. Januar 2012 15:00

      Sorry, schon wieder falsche Türe!

    • brechstange
      12. Januar 2012 16:09

      Nachfolger des Wertkonservativen? :-)

    • Brigitte Imb
      12. Januar 2012 16:12

      Wahnsinn, nun "geht die Brechstange auch schon auf den WK los"............;)

    • Anton Volpini
      12. Januar 2012 17:10

      Johann, ich habe mit ZIP den Zentralen Informations Populismus gemeint! :-)
      Bei B wie Bruno hast Du wohl den tiroler Bären im Kopf, eine weitere Gaudi-Geschichte von Felix Mitterer.

    • Johann Scheiber
      12. Januar 2012 17:38

      @Brigitte Imb

      Warum, bin ich seiner so gar nicht würdig?

      @brechstange

      Um ehrlich zu sein, sammle ich Sterne für die Ewigkeit. Spätestens nach zehn Jahren möchte ich ganz vorne sein. Da für praktisch jede Bemerkung Sterne daherkommen, geh ich halt manchmal durch die falsche Türe. Und um nocheinmal ehrlich zu sein, ich habe mir manchmal auch schon selbst Sterne gegeben. Aber das ist wirklich der absolute Ausnahmefall der nur dann eintritt, wenn ich durch die fehlende Anerkennung der Mitposter Selbstzweifel bekomme.

      @Anton

      Nein, ich habe an den anderen Bruno gedacht, der hat auch gebrummt, aber eher nicht so sympatisch wie der Bär!

    • Brigitte Imb
      12. Januar 2012 17:52

      @ Johann Scheiber,

      krawuzikapuzi........, und ja/nein, um dem Forumsopa( Verzeihung lieber WK - das ist ganz lieb u. nicht bös gemeint) "würdig" zu werden, da fehlen wohl noch ein paar Jahrzehnte.

    • brechstange
      12. Januar 2012 19:10

      Frau Imb,

      ich hoffe, der Herr Michler versteht den Spaß. Losgehen wollte ich nicht auf ihn.

    • Brigitte Imb
      12. Januar 2012 19:55

      Brechstange,

      im jugendlichen Leichtsinn ein halbvorlautes Satzerl entrutscht - das wird der g´standene u. abgeklärte WK bestimmt net übel nehmen.
      Schick ma ihm zur Wiedergutmachung ein "Zwickabussi"!? ( Sie natürlich 2...;))

    • Wertkonservativer
      12. Januar 2012 20:01

      Liebe Damen Brigitte und Brechstange:

      Auf Sie beide böse zu sein, würde mir nicht einmal im Traum einfalllen!
      Sie sind, neben Undine, Durga, Liberta und einigen anderen Edeldamen hier , der beste Beweis, dass wir Männer halt doch das schwächere Geschlecht sind!

      Liebe Grüße an Sie alle!

      Herzlich

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Brigitte Imb
      12. Januar 2012 21:01

      Ha......, wußt´ ich´s doch. Danke.

      Knickserl*

    • terbuan
      12. Januar 2012 21:14

      Lieber Gerhard,
      heute bist Du wirklich der Hahn im Korb, man könnte direkt neidisch werden!
      lG/terbuan

    • Wertkonservativer
      13. Januar 2012 08:17

      Ja, lieber Terbuan!
      Soll das Alter keine Vorteile bieten?

      Ich lasse mich von dem schönen Gedicht Ferdinand von Saars leiten, das die Vorteile des Alters so wunderbar besingt:

      "Alter"

      Das aber ist des Alters Schönre,
      Daß es die Saiten reiner stimmt,
      Daß es der Lust die grellen Töne,
      Dem Schmerz den herbsten Stachel nimmt.

      Ermessen läst sich und verstehen
      Die eigne mit der fremden Schuld,
      Und wie auch rings die Dinge gehen,
      Du lernst dich fassen in Geduld.

      Die Ruhe kommt erfüllten Strebens,
      Es schwindet des Verfehlten Pein -
      Und also wird der Rest des Lebens
      Ein sanftes Rückerinnern sein.

      Ist doch schön und wahr, oder?

      Ich hoffe, dass meine gelegentlichen Lyrik-Einblendungen da und dort Anklang finden.; mir ist es ein Bedürfnis!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      13. Januar 2012 13:05

      soll heissen:
      ...des Alters Schöne
      ...

  27. M.S.
    12. Januar 2012 14:23

    "Gerechtigkeit" ist das populistische Modewort der Sozialisten (beim Staatssekr. Schieder kommt es in jedem seiner Statements zu irgend einem Thema, seien es Steuern, Pensionen, Gehältern u.s.w. mehrmals vor) mit dem die unbedarfte Neidgesellschaft bei der Stange gehalten werden soll. Die Rechnung geht solange auf, als diese Klientel noch bedient werden kann.

  28. Undine
    12. Januar 2012 13:37

    A.U. schreibt:

    "...– nur weil es hier populistische Parteien aus Feigheit verhindert haben, dass jeder für sein Studium auch zahlt.

    ..... Studiengebühren zwingen hingegen zu viel besser überlegter Studienwahl"

    Mein Vorschlag ist vermutlich naiv, aber man hört ständig, daß manche Studienrichtungen, die den Studenten wenig abverlangen, heillos überlaufen sind und daß deren Absolventen außerdem wenig Aussicht auf einen Arbeitsplatz haben, während manche Studienrichtungen (MINT-Studien) nur ganz wenige Hörer haben, obwohl bei denen die Aussichten auf eine angemessene Anstellung sehr groß ist und zum Teil sogar Mangel an Studenten /Absolventen herrscht.

    Deshalb meine Frage: Weshalb ist es nicht möglich, den Andrang zu steuern, indem man bei Massenfächern Studiengebühren fordert, während bei solchen, bei denen zur Zeit weniger bis gar kein Andrang herrscht, KEINE Studiengebühren verlangt. Diese Absolventen werden dringend gebraucht, während die anderen einen Ballast darstellen.

  29. HDW
    12. Januar 2012 13:34

    Nur Geduld, die Kaste der Keynesianer wird schon bald nach "Ankurbeln des Wachstums" durch höhere Staatsinvestitionen rufen (die WU ist voll von diesen Schulmeisters) Das wäre ja auch gar nicht so schlecht wenn dazu vom "Sparprogramm" sprich den Steuererhöhungen etwas abgezweigt würde. In den USA z.B. unterstützt der Staat die KMUs 9Jahre lang nach der Neugründung finanziell. Aber wie wird das bei uns aussehen? Die geschröpften Steuergelder werden sich in noch mehr Bürokratie, Politiker in Wirtschaftspositionen und solche Minustypen wie die Rudas die Bures oder überhaupt in das rotgrüne Marxisten-Paradies Gemeinde Wien auflösen! Daher nur Privatisierung mit allen auch möglichen Nachteilen ist für diese Beamtennation vom Souverän zuzulassen!

  30. Josef Maierhofer
    12. Januar 2012 09:58

    Es ist völlig falsch, Steuern zu erhöhen, das löst keine Probleme, sondern schafft nur welche.

    Dr. Unterberger hat es angeführt, Akademikerabwanderung, Kapitalabwanderung, Arbeitsabwanderung.

    Ja, die Arbeitsabwanderung, das wäre Sache der Gewerkschaften, das zu verhindern, die Anreize zu schaffen, dass die Österreicher Arbeit haben und nicht nur bei Partei und Gewerkschaft, denn denen wird das Geld zufolge Schulden und Inflationseinbruch bald ausgehen. Also auch die müssten reges Interesse haben, dass die Arbeit in Österreich bleibt. Das geht sicher nicht mit Gängelungs- und Arbeitsvertreibungsgesetzen, sondern, wie richtig angeführt, mit sinnvollen Anreizen, es geht auch nicht mit Geldgeschenken, es geht ausschliesslich mit dem Aufruf zu Fleiß, Verlässlichkeit, zu wirklicher Bildung und Auslese, zu Qualifikation (nicht Papierln), zu Sparen und Effizienz, zu Maß und Ziel, aber ganz sicher nicht mit den steinzeitkommunistischen Ansagen zu 'Gerechtigkeit', was so viel heissen soll, wenn der Nachbar fleißiger war, dann muss ich es ihm wegnehmen (oder die 'Baddei' mittels Gesetz), was er geschaffen hat, denn das ist 'gerecht'. Das ist Raub, werte Gewerkschafter (und Innen). Und niemand fühlt sich in einer Räuberhöhle wohl.

    Auch ich habe dieses stupide Steuergeblödel der ungebildeten SPÖ Granden schon satt bis hinauf. Ruft doch die Menschen auf zur Ordnung, zum Anstand, zur Ehrlichkeit, zum Fleiß, zum Bildungswillen, zur Kooperation, zum Pensionsalter von 65 als Ziel, etc. Ihr tut den Menschen nur Gutes damit. Und ruft sie nicht ständig auf zu noch mehr Faulheit, zu noch mehr 'staatlicher' 'Leistung', zu noch mehr Steuer, etc. Ihr tut den Menschen nur Schlechtes damit.

    Sucht nicht ständig Ausreden für Euer Versagen in den letzten 40 Jahren, wo Ihr Wein auf Kredit ausgeschenkt habt, sondern denkt endlich daran Wasser zu predigen und zu trinken, das ist wesentlich gesünder und hat enorme Heilkraft.

    Aber das Dilemma ist wohl, dass die Apparatschikhirne zufolge Wohlstandvernebelung und Ideologievernebelung nicht denken können und die ungebildeten oder parteigebildeten oft noch weniger, die schaffen es bloß bis zum Lesen des Kontoauszuges ...

    Bildlich gesprochen: Nein, es ist zum Heulen mit diesem Kindergarten. 'Gusch Bubi' kriegst noch eine Schokolade, die macht Dich krank und ist auf Kredit, sind wir noch zu retten ? Statt dass 'Bubi' den Apfel vom Baum schüttelt, der wesentlich gesünder wäre und Bewegung macht.

    Wie wärs mit dem Aufruf zur Arbeit, werte Genossen aus allen Parteien und werte Linksdenker. Sie werden einsehen müssen, dass wir Österreich gemeinsam retten müssen wegen Eurer Schuldentreiberei, die Ihr in bewährter DDR Manier bewerkstelligt habt, nur nicht arbeiten, nur immer mehr Geld auf Kredit, etc., das Ergebnis liegt auf dem Tisch.

    Werte Gewerkschafter !

    Kehrt um und verjagt nicht noch die letzten Reste von Arbeit aus dem Land, wir Österreicher wollen leben und das, wenn Sie gestatten, in sozialem Frieden und nicht in gewerkschaftlicher Ungleichheit, die die Partei 'Gerechtigkeit' nennen will !

    Arbeit ist das Zauberwort, das Ihr seit 40 Jahren vergessen habt, weil Ihr die 'Arbeit' durch 'Geld' (heute völlig wertlos geworden) ersetzt habt.

  31. Celian
    12. Januar 2012 08:29

    Es gibt keine gerechten Steuern, auch keine gerechten Reichensteuern, weil Steuern nie gerecht sein können, wie könnte Raub gerecht sein? Ist ein Dieb gerecht, ein Wegelagerer? Steuern sind bestenfalls Zwang zur Bezahlung nicht bestellter Dienste. Steuern irgendeinen obstrusen Gerechtigkeitsaspekt abzugewinnen, ist vergebene Liebesmüh.

    The State is the Organization of Robbery.
    Murray Rothbard

  32. simplicissimus
    12. Januar 2012 08:12

    VERNÜNFTIGE politik?

    klingt wie ein längst vergessener begriff aus grimms märchen.

  33. Observer
    12. Januar 2012 06:50

    Statt einer sog. Akademikersteuer wäre ein günstiger Kredit für das Studium denkbar, wie es ihn schon in vielen Ländern gibt. Wenn der fertige Akademiker dann im Berufsleben steht, dann kann er diesen Kredit - auch aus dem Ausland - leichter wieder zurückzahlen.

    Steuern runter, statt rauf! Schlupflöcher abbauen und genauer kontrollieren!
    Übertriebene Sozialleistungen und Subventionen zurückfahren!
    Verwaltungs-, Gesundheits-, Pensions- und Bildungssystem reformieren!
    Leistung soll sich wieder lohnen!
    Nur so können wir den Staatsschuldenberg schnell abbauen!

  34. mike1
    12. Januar 2012 06:50

    die geschichte mit den akademikersteuern ist wirklich hirnrissig - typisch sozn halt, also nichts neues.

    das zweite hirnrissige (ebenfalls die rotgrüne idee): sparen durch steuererhöhung !

    wenn man sich die argumentationen der roten klassenkampforganisationen ögb und ak anhört, dann sieht man, dass die nicht erkennen, wo es wirklich lang gehen sollte !

  35. Wertkonservativer
    12. Januar 2012 06:13

    Da ich erst gestern für einen höheren Beitrag der wirklich begüterten Schichten zur Budgetsanierung eingetreten bin, muss ich heute wohl schweigen.

    Wie sich eine Einkommen-Steuersenkung jetzt oder bald mit der Budgetsanierung vertragen könnte, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
    Aber wahrscheinlich stimmts ja, was unser Dr. Unterberger meint; ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, trotz meines Alters!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      12. Januar 2012 08:16

      wenn die behörden richtig ausgemistet werden, dann fallen so viele arbeitslose an, dass der faktor arbeit verbilligt werden muss, um betriebsansiedlungen wieder attraktiv zu machen. radikales ausgabenseitiges sparen bedingt eine starke entlastung der freien wirtschaft. dann wird wieder echte wertschöpfung betrieben.

    • Wertkonservativer
      12. Januar 2012 08:37

      Ich verstehe Sie schon, werter simplicissimus!
      Aber wie wollen Sie unseren verwöhnten Mitbürgern das radikale ausgabenseitige Sparen, das natürlich zu vielen herben Einschränkungen in unserer schönen und uns liebgewordenen Sozial-Gegenwart führen würde, zu Gemüte führen?

      Ihre - allerdings radikal abführende - Medizin wäre schon die richtige, doch wer verschreibt sie (solche "Mut"-Politiker" a la Orban gibts bei uns nicht), angesichts des bei uns weitverbreiteten Anspruchsdenkens und des sehr ausgeprägten Wohlstandsbewahrertums?

      Wie ich mir hier gelegentlich zu sagen erlaube: leicht gesagt, schwer getan!

      Grüße vom Wertkonservativen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  36. Anton Volpini
    12. Januar 2012 05:44

    Die Sozialisten sind auf die Gerechtigkeitsschiene bereits derart eingeschworen, daß sie so wie vorgestern, in der ZIP1, nur mehr Gerechtigkeit flüstern. Egal zu welchem Thema, natürlich auch besonders zum Thema Steuererhöhungen, hauchen sie das Zauberwort, Gerechtigkeit! Diese Gleichschaltung kommt mir vor, wie die touristische Gleichschaltung der indigenen tiroler Bergbevölkerung in Felix Mitterers Piefke Saga. Es fehlt nur mehr der Jodler am Ende jeden Satzes als Bekräftigung, aber den werden die dummen Spinndoktoren den roten Schülern auch noch beibringen. Spätestens dann, wenn die ÖVP Politiker am Anfang jeder Aussage einen Jodler loszulassen beginnen!

  37. libertus
    12. Januar 2012 04:00

    Her mit der Flat-Tax, weg mit den Steuerschlupflöchern, auch wenn damit die Zunft der Steuerberater so gut wie brotlos wäre.
    Her mit dringend notwendigen Sparmaßnahmen, weg mit Substanzbesteuerungen.

    All das forderte schon vor vielen Jahren ein vorausschauender Politiker und wurde dafür verbal gesteinigt!

    Wo sind heute unsere mutigen, zukunftsweisenden und gestaltungswilligen Volksvertreter?

    • simplicissimus
      12. Januar 2012 08:19

      heutige volksverreterInnen verstehen solche antiquierte ausdrücke nicht.





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