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Nigeria: Die einzige Therapie wird vom Westen verweigert

Die Anschläge der radikalislamischen Sekte Boko Haram im Norden Nigerias werden immer aggressiver und blutiger. Während die internationalen Medien noch fast stündlich höhere Opferzahlen melden, wird die Frage immer drängender: Wie sollen diese Konflikte zu Ende gehen? Wie soll der Westen darauf reagieren?

Der Westen wird natürlich vorerst über tief betroffene Worte hinaus gar nicht reagieren. Er wird bald wieder wegschauen und hoffen, dass CNN keine Kamera-Teams nach Nordnigeria entsendet. Intensive Medienberichterstattung würde nämlich den Druck der Öffentlichkeit stark erhöhen, dass irgendetwas geschieht. Dieser Druck könnte zu einer gefährlichen Eskalation führen, nämlich zu einer Entsendung von Truppen. Ein solches Himmelfahrtskommando wäre aber in einem riesigen und fremden Land absolut sinn- und chancenlos.

Der Westen sollte etwas ganz anderes tun: Er sollte einmal die Lage mutiger und vernünftiger analysieren als bei früheren Konflikten gleicher Art, vor allem ohne Political Correctness. Und er sollte daraus endlich die richtigen Schlüsse ziehen. Diese müssten sich vor allem auf eine neue Einschätzung des Islams und des Selbstbestimmungsrechts beziehen.

Denn im Islam boomen derzeit an immer mehr Orten extremistische Mörderbanden. Diese sind vor allem für Staaten mit gemischter Bevölkerung ein riesiges Problem. Und da ist es schlicht mörderisch, wenn der Westen Druck ausübt, dass diese Staaten jedenfalls vereinigt bleiben. Sinnvoll kann nur noch eine Abgrenzung, ein Containment der islamistischen Aggression sein. Dies kann der Westen zwar nicht alleine durchsetzen, aber er sollte es zumindest legitimieren.

Tatsache ist ja, dass in Nordnigeria eine islamische Sekte von den übrigen, offen oder insgeheim sympathisierenden Moslems nicht an ihrem mörderischen Wüten gehindert wird. Dieses Wüten besteht vor allem in der blutigen „Säuberung“ des Nordens von allen Christen. Dahinter steht eine steinzeitliche Gesinnung, die sich sogar schon im Namen dieser Bewegung ausdrückt: „Westliche Bildung ist Sünde". Damit sind Teile des Islam endgültig in der Reihe der übelsten Totalitarismen der Menschheitsgeschichte angelangt.

Das macht zum einen das Gerede mancher christlicher Gruppen von der Verwandt- und Freundschaft der monotheistischen Religionen absurd. Dieses Gerede findet man freilich nicht nur in linkskatholischen Kreisen, sondern auch bei sehr konservativen, dem Opus Dei nahen Gruppen. Beide versuchen einander an Naivität zu übertreffen.

Das muss zum anderen auch zu einer klaren politischen Erkenntnis führen: Die nigerianischen Nichtmoslems können schon auf Grund der Zahlenrelationen nur eine einzige Überlebens-Perspektive haben: eine Teilung des Landes. Dieses Ziel haben viele Südnigerianer vor mehr als vier Jahrzehnten schon einmal zu erreichen versucht. Nämlich im Biafra-Krieg.

Damals hat sich aber das Ausland in einer unheiligen britisch-amerikanisch-sowjetischen Allianz gegen eine Sezession der Südostprovinz Biafra gewandt. Biafra musste sich dieser Übermacht nach zweieinhalb Jahren Krieg und wahrscheinlich zwei Millionen Toten ergeben. Eine Hungerblockade und die von der Sowjetunion an die Zentralregierung gelieferten Napalm-Bomben waren für die meisten Opfer verantwortlich.

Neben dem Interesse vieler Nationen an den nigerianischen Ölquellen war die Politik der Angelsachsen vor allem durch die politische korrekte Überzeugung geprägt: Die aus der Kolonialzeit stammenden Staatsgrenzen sollten keinesfalls geändert werden. Dabei haben diese Grenzen meist keinerlei historische oder ethnische Rechtfertigung, sondern waren reines Produkt der einstigen Interessenkämpfe der Kolonialmächte.

Dieses Beharren der meisten Weltmächte auf den Kolonialgrenzen wird wohl noch in vielen afrikanischen Ländern Opfer fordern. Mit diesem insbesondere von der UNO geprägten Beharren wird absurderweise die vielleicht übelste Folge des sonst von der UNO so oft verurteilten Kolonialismus perpetuiert und geradezu geheiligt.

Offenbar ist die Welt immer erst nach Millionen Toten und jahrelangen Kriegen zu einem Umdenken bereit. Wie es etwa im Sudan der Fall war. Auch dort hat ein fundamentalistisch-islamischer Norden viele Jahrzehnte einen christlich-animistischen Süden mit entsetzlichen Opfern terrorisieren dürfen, bis die Welt eine Teilung des Sudans als Lösung erkannt und dann mit etlichem Druck auf den Norden auch weitgehend durchgesetzt hat. Wobei ja auch zwischen Nord- und Südsudan noch immer etliche Grenzfragen ungelöst sind.

Nichts deutet darauf hin, dass man jetzt im Fall Nigerias zu einem früheren Umdenken bereit wäre. Dieses müsste vor allem im Angebot zur Mithilfe bei einer geordneten und demokratisch legitimierten Teilung des Landes bestehen. Eine solche Teilung wäre ja nichts anderes als eine Konkretisierung des in der UNO-Charta allen Völkern garantierten Selbstbestimmungsrechts.

Die Welt opfert aber lieber zuerst einige Millionen Menschen als ein überholtes und absurdes Prinzip. Alle jene, die jetzt wegschauen, weil sie nur ja nicht als antiislamisch erscheinen wollen, werden dann großen Druck machen, dass Europa Flüchtlingsmassen aus Nigeria aufnimmt. Dabei reden wir wohlgemerkt vom einwohnerstärksten Land Afrikas, das heute schon die weitaus meisten afrikanischen Zuwanderer in Österreich stellt.

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alle Kommentare

  1. Walter Klemmer (kein Partner)

    Jedes Kind, das dort im Namen Allahs getötet wird, ist eines zu viel.



  2. Pionier (kein Partner)

    Nigeria wird hoffentlich bald geteilt - so wie der Sudan.



  3. astuga (kein Partner)

    Die Grenzen in Afrika sind nicht willkürlicher als jene in Europa oder anderswo.
    Einige Grenzziehung Europas sind sogar jüngeren Datums.
    In Afrika ist vielleicht eher das Problem, dass es keine echte Staatstradition gibt, sondern nur eine der Stammes- oder Clangebiete.
    Anders als etwa in Asien.

    Auch würde eine Teilung des Landes nicht wirklich viel bringen.
    Mal abgesehen von den Kämpfen die um eine Grenzziehung selbst erfolgen würden.
    Nigeria hat weder die Mittel noch die Infrastruktur um solche Grenzen zu überwachen, und Muslime sind nicht dafür bekannt, Grenzen zu akzeptieren.
    Besteht ihr Interesse doch in einer Ausweitung der isl. Gebiete.

    Fragen sollte man sich, wer die Boko Haram ausbildet und finanziert!



  4. KH (kein Partner)

    Dort, wo der Mohammedanismus aus eigener Kraft blutig die Macht an sich reißen kann, braucht er keine Unterstützung durch die NATO, die USA und die EU:

    http://www.pi-news.net/2012/01/nigeria-christen-kundigen-massenflucht-an/



  5. Peter H. (kein Partner)

    Aber auch die Medien lernen dazu:

    Nachdem die Bezeichnung „islamische Terroristen“ auf Dauer eine zu große Assoziation zum Islam zuließ und diese Bezeichnung im Laufe der Zeit auch schon allzu negativ besetzt war, musste ein neuer, politisch korrekterer Begriff gefunden werden, der strenger zwischen den „braven Moslems“ und ihren nicht ganz so friedliebenden Glaubensbrüdern abgrenzt.
    Die neue Bezeichnung „Islamisten“ war schnell gefunden. Doch leider verbrauchte sich auch diese Wortschöpfung nur allzu schnell, sodass noch eins drauf gesetzt werden musste. Um den Unterschied zwischen den braven und „weniger braven“ Moslems noch deutlicher hervor zu heben, hießen sie fürderhin „radikale Islamisten“. Doch auch dieser Begriffe hatte bereits einen Geburtsfehler in sich. Ließ sich doch „Islamisten“ trotz des Attributs „radikal“ immer noch auf seinen Wortstamm zurück führen.
    Es musste also ein ganz neuer Begriff her, der eine Assoziation zum Islam von vornherein ausschließt. Das neue Zauberwort heißt „Boko Haram“ und das ist natürlich nur eine Sekte.
    Somit hat das Abschlachten der Christen in Nigeria also gar nichts mehr mit dem Islam zu tun, denn Islam heißt ja bekanntlich Frieden,……oder hab‘ ich da was falsch verstanden?!



    • Undine

      @Peter H.

      *****!

      Wer ständig das Wort "Friede" im Mund führt, muß nicht zwangsläufig "friedliebend" sein, wie man immer öfter feststellen kann! Mich macht das eher stutzig..... ;-(

    • Neppomuck (kein Partner)

      Wie schnell die Tünche der Zivilisation abgehen kann, wird man dann erkennen, wenn Solidarität zwischen wildgewordenen Muselmanen und den sich hier handzahm gebenden Mohammedanern gefordert wird.

      Daher ist es an der Zeit, die "Kritische Masse" unterhalb jener (besonderen) Dimension zu halten, die noch eine Beherrschbarkeit gewährleitet.
      Viel Spielraum ist da dank unserer linken Politiker (insbesondere Häupl) nicht mehr.

    • Leopold Koller (kein Partner)

      Nein, Peter H., ueberhaupt nichts falsch verstanden.

  6. njxt7t (kein Partner)

    Weiter unten kritisiert der Poster Alfred Neumann eine Webseite, die die Forderung aufstellt, dass Religion Privatsache zu sein hat. Der Poster sollte einmal darüber nachdenken, dass seine Gedankenwelt jener dieser nigerianischen Sekte ziemlich ähnlich ist. Beide wollen den Menschen ihre Religion aufzwingen. Btw: Die Christen haben das früher auch mit Gewalt versucht.
    Wäre Religion tatsächlich überall auf der Welt Privatsache, gäbe es auf der Welt viel weniger Gewalt, um nicht zu sagen, fast gar keine. Leider ist Religion aber auch und vor allem ein Machtfaktor. Das war sie immer und das wird sie wohl auch immer sein.



    • cmh (kein Partner)

      ... Das war sie immer und das wird sie wohl auch immer sein. ...

      Lediglich im Christentum wurde der Versuch gemacht, Religion und Staat von allem Anfang an zu trennen. Das Christentum muss sich daher mit einer "Macht" begnügen, die rein imaginär ist. Genauso wie die Divisionen der Kirche.

      Möglicherweise ist das auch der Grund dafür, dass sie ihre Macht für Regelungen verwendet, deren Begründetheit nicht von allen eingesehen werden können.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Alle Kriege waren, sind und werden Wirtschaftskriege sein.

      Da das ziemlich entlarvend ("homo homini lupus") klingt, gibt es u. a. Religionen, die man vorschützt, um nicht als Raubmörder zu gelten.

      Als begleitende Untermauerung dieser Sichtweise kann man noch festhalten, dass alle Kriegsministerien heute Verteidigungsministerien heißen.

      Die Wahrheit stirbt zuerst.
      Nicht nur in Kriegen.

    • Reinhard (kein Partner)

      "Die Christen haben das früher auch gemacht..."
      Feine Ausrede für Massenmord.
      Ach ja, die quasireligiös-fanatische Hitlerei hat das auch gemacht.
      Ist das jetzt damit entschuldigt oder was?

    • njxt7t (kein Partner)

      cmh

      "Lediglich im Christentum wurde der Versuch gemacht, Religion und Staat von allem Anfang an zu trennen".

      Meinen Sie das ernst? Es gab also nie Päpste und Bischöfe, die gleichzeitig weltliche Herrscher waren und die sich ein eigenes Heer hielten? Es gab nie die christliche Invasion in Lateinamerika? Es gab nie die Inquisition?

      Reinhard

      niemand braucht so zu tun, als sei religiös motivierter Mord eine Domäne des Islam. Denn das ist schlicht und einfach falsch.

  7. Ottoludwig (kein Partner)

    Wenn die Führungsmacht des aufgeklärten Westens ihre besiegten Gegner (Saddam Hussein) vor der Fernsehkamera ermordet und ihr Präsident vor dieser Kamera an einem Meuchelkmord (Osama bin Laden) teilnimmt und "gezieltes Töten" systematisch praktiziert, insbesondere durch "Drohnen", einem Synonym für Feigheit, ist der Westen der Hauptterrorist. Den Kampf werden jene für sich entscheiden, die bereit sind, für ihren Glauben zu sterben. Die Religion hat im Westen so einen schlechten Ruf, weil das Papsttum die Germanen für Christus gewann und deren Naivität ("unsere Ehre heißt Treue") benützte, um die Welt mit dem deutschen Schwert für Christus zu erobern - als deren Herren sich die Päpste verstanden (Bulle "Unam sanctam, 1308 AD.). Nachdem das - nach Meinung Pius XII., nicht der meinen - schiefging (Stalingrad), vertschüßte sich der Papst (Costa Concordia) und verbrannte mit seinem deutschen Komplizen Prälat Kaas im Juni 1944 die Deutschlandakte im Vatikan (Stehle, "Ostdiplomatie des Vatikan", S. 229.) Wer die r.k.Kirche für "Die Kirche" hält, gleicht dem Frosch, der das Brunnenloch für den Himmel hält. Die einzige Antwort auf den Religionsterror ist das Bekenntnis zur authentischen Lehre Jeus von Nazareth's, der offensiven Gewalt zu entsagen und nur das eigene Blut zu vergießen - als Realist unter Zugeständnis gerechter Notwehr im Sinne der Bergpredigt und des - noch - geltenen österreichischen Strafgesetzbuches



    • K.K.

      Gut, gut, Ottoludwig... Und wie weiter? ..Ortner?

    • Ottoludwig (kein Partner)

      Zu K.K.:
      Ja, Ortner - aus unerfindlichen Gründen nahm der PC nicht meinen vollen Namen.
      Näheres in meinem schon voluminösem Werk, gelistet in "www.Amazon.de", erläutert in "www.ortnerprinceton58.at". Aus Princeton, wo ich die Werkstatt einer Gesellschaft studierte, die die Glaubens- und Gewissensfreiheit zum Staatsziel erhob, erinnere ich mich an den Satz des Gründungsvaters der U.S.A. Thomas Jefferson: "Man kann oft viele betrügen, aber nicht immer alle!"

  8. november (kein Partner)

    Hier zeigt sich wieder das prinzipiell zerstörerische Potenzial von Religionen. Wie Unterberger richtig anmerkt, kann ein Dialog zwischen monotheistischen Religionen, die alle den irrationalen Anspruch auf die alleinseligmachende Wahrheit stellen, nur schwer funktionieren. Radikale Gruppen werden innerhalb ihrer Religionsgemeinschaft selten kritisiert, wodurch sie sich bestätigt finden. Die Lösung wäre eine neue Aufklärung mit strenger Trennung von Staat und Religion auch in der islamischen Welt, aber so eine Entwicklung muss von innen kommen und kann, wie wir aus eigener Erfahrung wissen, Jahrhunderte dauern. Können wir im Umgang mit dem Islam so lange warten? Sind dauerhafte schwere Konflikte unausweichlich?

    Übrigens, wer sich einmal die Mühe gemacht hat, die modernen atheistischen Autoren zu lesen, wird wissen, dass viele durchaus zu differenzieren wissen und den Islam als größte Bedrohung einstufen. Nur wird das von unseren linken Atheismusaktivisten oft übersehen.



  9. Pumuckl

    Unser Entzetzen ist berechtigt!
    Doch sind wirklich alle Europäer zur Empörung berechtigt?


    ° Als Spanier, Portugiesen und Engländer Amerika kolonisierten, stellten sie bald fest das die indianischen Ureinwohner zur Sklavenarbeit nicht wirklich brauchbar sind.

    ° Die schwarzen Monarchen, welche im heutigen Nigeria residierten hielten schon immer, ebenso wie ihre reichen Untertanen Sklaven und ihr Reichtum war u.a. auf den Handel mit Elfenbein und eben auch Sklaven begründet.
    Mit dort eingekauften Sklaven machten die amerikanischen Eroberer gute Erfahrungen.

    ° Der steigende Bedarf den Handel mit afrikanischen Sklaven wurde zum immer lukrativeren Geschäft. Darum begannen zunächst meist portugiesische Geschäftsleute für diese Negerkönige SKLAVENRAUBEXPIDITIONEN zu finanzieren, und die so gewonnene " menschliche Ware " unter unmenschlichen Bedingungen nach Amerika zu exportieren.
    Nach der Zerstörung der spanischen Armada geriet die Vorherrschaft auf den Meeren und auch der lukrative Sklavenhandel in die Hände der Briten.
    Von den Bewohnern eines von diesen Sklavenräubern überfallenen Dorfes kam meist kaum die Hälfte lebendig in Amerika an!

    ° Leider spielten in diesem unrühmlichen Kapitel europäischer Geschichte auch die christlichen Kirchen, keine rühmliche Rolle!

    ° Schreckliche Verbrechen, wie sie jetzt in Nigeria aus religiösem Wahn geschehen, wurden dort in Jahrhunderten an Millionen Menschen aus Habgier mit Hilfe europäischer Kaufleute und der christlichen Seefahrt vollbracht!

    Seit Jahrzehnten büßt das ganze christliche Abendland für Verbrechen weniger Kolonialmächte und deren geldgierigen Kaufleuten! Und letztere waren keineswegs immer Christen!



    • cmh (kein Partner)

      Ohne die Sklavenhaltergesellschaften in Amerika rechtfertigen zu wollen und ohne zu vergessen, dass es überall als schick und Zeichen unermesslichen Reichtums galt einen Neger als Bedienten zu haben, so sollte doch nicht vergessen werden, dass die Sklavenjagten hauptsächlich von Afrikanern durchgeführt wurden.

      Und es soll auch nicht vergessen werden, dass in mohamedanischen Ländern immer noch Menschen in sklavenartiger Abhängigkeit gehalten werden.

      Und um auf Pumuckl einzugehen:

      Selbstverständlich sind wir zur Empörung berechtigt! Denn diese "noble Zurückhaltung" ist mit ein Teil des Übels, kann man mit diesem Gedankenkonstrukt ja Unrecht immer wieder aufs neue rechtfertigen. Irgendeinen Nabob in der jüngeren oder ferneren Vergangenheit findet man ja immer.

      Und solange die Nigerianer nach Europa und nicht nach Arabien, Russland oder den Iran und China fliehen, solange sind wir zur Empörung geradezu verpflichtet.

      Und auch völkerrechtlich gilt der Grundsatz: Qui tacet consentire videtur. Wer also in gutmenschlich-behaglicher Untätigkeit schweigt, macht sich selbst mitschuldig.

      Ohne also Ihnen verehrter Pumuckel nahetreten zu wollen, wer die eigenen (behaupteten) Fehler der Vergangenheit als Vorwand für Untätigkeit geltend machen will, ist ebenfalls "boko haram".

    • Udo (kein Partner)

      @Pumuckl

      Bitte informieren Sie sich zuerst über die Geschichte der Sklaverei in Afrika, bevor Sie soetwas schreiben.
      Die Ersten Menschenräuber und Sklavenhalter kamen aus dem arabischen Raum, lange vor den Europäern.

    • Pumuckl

      cmh 09:10

      Ich bin empört über die Mordorgien in Nigeria! Ich bin besorgt, ja sogar geängstigt über die Migrationsströme welche WIR AUCH IN MITTELEUROPA dadurch zu erwarten haben! Dies obwohl wir niemals am schmutzigen, aber sehr einträglichen Sklavengeschäft beteiligt waren. Wo lesen Sie da in meinen Worten "noble Zurückhaltung" heraus?

      Es stimmt, daß die militärisch organisierten Menschenraubexpiditionen von mohammedanischen Schwarzafrikanern durchgeführt wurden.

      Doch ohne die Generationen von Kaufleuten und Reedern an den Küsten und
      ihre wechselnden Schutzmächte, hätten diese Verbrechen niemals dieses hoch
      zweistellige Millionenausmaß angenommen!
      Sie sind also Täter, wenn sie auch persönlich keinem Sklaven Gewalt antaten. Religiös fanatische Moslems argumentieren damit heute auch gegen die Nachkommen jener Christen welche damit überhaupt nichts zu tun hatten. Es sei hier daran erinnert, daß noch Mitte des neunzehnten Jahrhunderts schwarze Sklaven nach Südamerika verschachert wurden!

      Darum frage ich, ob jene, welche so leidenschaftlich die Notwendigkeit ungezügelter Migration in Europa propagieren, die "Rechts - und Moralnachfolger" jener "Versklavungseliten" von der afrikanischen Westküste sind.

      Ich verweise einmal mehr auf den N.Y. Times Bestseller "the PENTAGONS NEW MAP" Mai 2005 von Thomas M. Barnet.
      Auch Coudenhove - Kalergi's 1923 veröffentlichte Vision von der " eurasisch - negroiden Mischrasse " paßt leider auch wieder einmal zum Thema.

      Schritte zur NEUEN WELTORDNUNG ? Oder Verschwörungstheorien?

  10. plusminus

    OT

    Na, bitte - beim kroatischen Referendum hat eine klare Mehrheit FÜR den EU-Beitritt gestimmt und wir bekommen demnächst einen "hochpotenten" 28. Staat dazu:

    http://orf.at/stories/2101007/2100194/



    • Udo (kein Partner)

      Ja, bei einer Wahlbeteiligung von knapp über 40%, eine klare Mehrheit also.

  11. contra

    Wer ein gerüttelt Maß an Masochismus besitzt und sich heute ein bißchen im ORF die ORIENTIERUNG gegeben hat, den wundert nichts mehr:

    1 Beitrag über die Auflassung von Kirchen und wie sie in Deutschland schon positiv genutzt werden (Skateboardbahn, Künstlertreff), wobei Kaufhaus und Disco tunlichst verschwiegen wurden.
    1 Beitrag warum Asylwerbern nicht das humanitäre Aufenthaltsrecht gewährt wird, anhand des Beispiels eines basketballspielenden Jungendlichen, ähnlich aufgemacht wie seinerzeit der Fall Zogaj.

    Das sind offensichtlich die größten Probleme der Katholiken im ÖRF?
    Die Kirche schafft sich genauso ab wie ganz Deutschland und Österreich



    • cmh (kein Partner)

      Die Sendung "Orientierung" sollte endlich in "Umorientierung" umbenannt werden und die Sendung "Kreuz und Quer" in "Queer und Halbmond".

  12. Geheimrat
  13. Alfred E. Neumann

    Aber ins eigene Nest darf öffentlich und werbewirksam gesch... werden:

    http://www.religion-ist-privatsache.at/orf/christliche-sprachregelung/

    Da verschlägt es einem wahrhaftig die Sprache!



    • Undine

      @Alfred E. Neumann

      "Hier sollten wir bei der Formulierung besonders sensibel vorgehen, diesen äußerst unchristlich agierenden Mann eventuell als 'religiösen Fanatiker' bezeichnen oder uns vor allem auf die überwiegend verwendete Einordnung als 'Rechtsextremisten' beschränken"

      Das muß man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen: auf die ÜBERWIEGEND VERWENDETE EINORDNUNG als "R E C H T S E X T R E M I S T E N" beschränken!

      Man macht also überhaupt kein Hehl daraus, für jedes Verbrechen gleich einmal Rechtsextremisten verantwortlich zu machen. Da schlägt's 13!

    • ProConsul

      unglaublich, eine der dümmsten Seiten im Netz. Man sollte sie am besten als abschreckendes Beispiel an Freunden und Bekannten schicken, so mancher wird dann wohl als Protest wieder der kath. Kirche beitreten. Der Auto stößt sich auch an den Vorrechten die gesetzlich anerkannte Kirchen besitzen. Man will offenbar einfach nicht erkennen, welchen Stellenwert Religion für die Gesellschaft, den Staat und die Volksgemeinschaft hat. Indem sie die Religion zurückdrängen und schlechtreden, arbeiten sie unweigerlich auch an der Zerstörung Österreichs mit.

      Fjodor Dostojewski schrieb im „Tagebuch eines Schriftstellers“: „Der Bildung einer Nation ist immer eine sittliche Idee vorausgegangen; die jüdische Nation, die erst nach Moses entstanden ist, sowie viele muslimische Nationen erst nach dem Koran. Und wenn im Laufe der Jahrhunderte das sittliche Ideal einer bestimmten Nationalität zu wanken beginnt, so verfällt auch diese Nationalität, mit allen ihren zivilen Normen und Idealen."

    • Religiosicus Nixicus (kein Partner)

      Oha, die Undine hat etwas neues entdeckt, die gute alte Sperrschrift. Die Empörung braucht schließlich auch in der Schrift ihre Steigerung. Nächste Stufe: Sperrschrift + Unterstreichung + !!!!!!!!

      Bei all der Aufregung (ist nicht gut fürs Herz meine Liebe) schießt sie doch glatt am Ziel vorbei. Wie Proconsul richtig vorgemacht hat, müsste sie sich doch über die böse linksatheistische Seite aufregen. Wollen diese frechen Menschen doch glatt, dass Wahnvorstellungen Privatsache werden sollten. So eine Frechheit aber auch, irgendwie auch komisch - hier soll normal alles privatisiert werden nur die Religion ist davon ausgenommen.

    • cmh (kein Partner)

      Keine Religion zu haben ist langweilig.

      Wogegen sollte man denn seine Religion eintauschen? Gegen das Nix des R.nix?

      Der Gipfelpunkt des geistigen Fortschrittes wäre dann, andern die Verwendung von Sperrschrift, oder überhaupt Abweichlertum vorzuwerfen. Mehr Inhalt bringt rn ja nix.

      Und mit gleichem Recht kann man doch sagen, dass der Staat für alles die Verantwortung übernehmen soll und dann will man die Religion wieder zur PRivatsache machen.

      Und nur nocheinmal: Diese Atheisteler sind sowas von intellektuell schwach drauf, dass es schon wirklich Mühe macht, sich mit denen abzugeben.

    • november (kein Partner)

      Im Prinzip haben Spinoza und Kant in ihren Religionskritiken schon alles gesagt.

    • cmh (kein Partner)

      november

      Im Prinzip haben Paulus, Augustinus und Thomas schon alles gesagt.

      Aber Scherz beiseite: Es überrascht dann doch immer wieder wie autoritätsgläubig Sie sind. Oder wollen Sie mir sagen, dass Ihre ausgedehnte und langjährige Lektüre dieser beiden nicht unbedingt als leicht bekannten Autoren in dem kurzen Satz, dass diese beiden schon alles gesagt hätten gipfelte?

      Das ist ja gerade mein Argument der Langweiligkeit der Religionskritik. Diese wird immer von Atheisten in summarischer Form mit angemaßter Autorität vor sich her geblasen.

      In Wirklichkeit geht es ja nie darum, dass alle unsere Wissenschaften und unser Verständnis von Staat und Zusammenleben überhaupt ohne das Christentum sich weder entwickeln hätten können noch weiterbestehen können, sondern nur darum, dass dieses auch gesagt werden sollte.

      Und keine Angst lieber november: Blödheit und Irrtum sind keine Sünden.

    • november (kein Partner)

      cmh, Das Fatale am Christentum war die radikale Abkehr vom antiken Menschenbild, welches den Menschen selbst als das Maß aller Dinge sah. Alleine anhand der Gesetze der Logik und rationellem Verstand war der Mensch fähig, Wahrheit, Weisheit und ein gutes und sinnvolles Leben zu erreichen. Nach den von Ihnen genannten Theologen war das nicht mehr möglich, der Mensch war für immer von seinem Ideal getrennt, und durch die Erbsünde für immer und ewig verdammt. Erlösung konnte es nur mehr durch Gott und Jesus geben, wermittelt durch die Kirche. Man kann jetzt durchaus argumentieren, dass diese Positionen unmoralisch waren, weil sie der Natur des Menschen widersprechen, und den Menschen von der Kirche abhängig gemacht haben. Wer nach wie vor an Sündefall, unbefleckte Empfängnis und Erlösung durch einen nicht verifizierbaren Gott glauben will, der soll es gerne tun. Aber ob das intellektuell ist, kann ich nicht beantworten.

    • november (kein Partner)

      Und der Verdienst der Aufklärer war, die Widersprüche innerhalb der der Religionen aufzudecken und die Kirche zurückzudrängen.

    • cmh (kein Partner)

      Also Sie haben Recht. Gott existiert nicht, denn er ist nicht verifizierbar. Genau deshalb ist er nur im Glauben zu erkennen.

      Das kann natürlich nicht jeder und schon gar nicht wer meint, dass Gott ein Ding ist, das mit einer Holzlatte geprügelt werden kann.

      Und man muss kein Aufkärer sein, um die Widersprüche in Ihrem Posting aufzeigen zu können.

      Schon allein der Hinweis auf die Sklavenhaltung in der Antike kann Ihr Bild der edlen und stillen Größe der Antike als Wortgeklingel entlarven. Thomas, der für die Rezeption des Aristoteles genauso maßgeblich war wie Augustinus für den antiken Neuplatonismus ist nur noch eine Erinnerung bei Ihnen.

    • november (kein Partner)

      Wo genau sehen Sie einen Widerspruch in meinem Posting? Es fällt jedenfalls auf, dass sie kein einziges meiner Argumente widerlegt haben.

      Mit der Sklavenhaltung begeben Sie sich auf dünnes Eis, weil es gerade in der Kirche genügend Apologeten dafür gegeben hat, auch von Augustinus bis in die amerikanischen Südstaaten.

      Generell kann man sagen, nur weil die Erklärungen der Kirche nicht mehr funktionieren, nicht unbedingt heißt, dass es keinen Gott gibt, also beruhigen Sie sich wieder. Wenn Sie einen brauchen, sollen Sie ihn haben. Für mich jedenfalls ist das Christentum einfach Teil der Kultur, in die ich hineingeboren wurde. Das bedeutet aber nicht, dass ich jeden Unsinn auch glauben muss.

    • cmh (kein Partner)

      Wo finde ich sie nur, Ihre Argumente?

      Nehmen wir nur Ihre Behauptung, die Erklärungen der Kirche funktionierten nicht mehr? Was hat z.B. die Kirche erklärt, was jetzt nicht mehr funktioniert. Kommen Sie bitte aber jetzt nicht mit Gallilei und ähnlichen Nebensächlichkeiten.

      Wenn Sie Spinoza und/oder Kant gelesen haben sollte IHnen das doch leicht fallen.

      Und was Ihren lieben Gott anbelangt, habe ich schon zugestanden, dass der nicht existieren kann weil er eben nicht verifizierbar.

      Sie selber scheinen aber ein ziemlicher Ausnutzer und Trittbrettfahrer zu sein.

      Sie sagen:"Für mich jedenfalls ist das Christentum einfach Teil der Kultur, in die ich hineingeboren wurde." Damit können Sie nur meinen, dass Sie die Errungenschaften der Kultur sich halt so aufdrängen lassen weil es bequem ist, aber über alles was Sie nicht verstehen (wollen, können) gießen Sie Spott und Häme aus. Bravo!

      Machen Sie sich aber nichts daraus, Ihre Einstellung ist heutzutage häufig.

    • november (kein Partner)

      "Was hat z.B. die Kirche erklärt, was jetzt nicht mehr funktioniert."

      Ich bitte Sie. Glauben Sie wirklich an die Erbsünde und die Erlösung durch Jesus? And die unbefleckte Empfängnis, an die Auferstehung und die diversen Himmelfahrten, eventuell noch an die Transsubstantiation als das Geheimis des Glaubens? An einen Gott (oder mehrere - die Genesis ist auch nicht ganz eindeutig), der in brennenden Dornenbüschen auftritt und sich Analphabethen offenbart? Und vor allem - Gallileo ist für Sie eine Nebensächlichkeit?!?? Wenn ja, verstehe ich, warum eine Diskussion über Religion mit Ihnen sinnlos ist.

      Und sagen Sie nicht, dass selbst Einstein religiös gewesen wäre. Sein Gott war der Spinozas - deus sive natura. Haben Sie vielleicht schon gehört. Wenn nicht, lesen Sie's nach. Dafür wurde der gute alte Baruch für immer und ewig aus der jüdischen Gemeinschaft ausgeschlossen. War im egal. Und wenn Sie eine Ahnung von Kan hätten, wüssten Sie, was er von organisierten Offenbarungsreligionen gehalten hat. Genau nichts. Ich sage nur "Religionswahn" und "Afterdienst". Nicht meine Worte.

      Ich schätze eben die Welt, in der ich lebe. Ich habe sie mir nicht ausgesucht, genauso könnte ich in Afghanistan, im Ostblock, in Afrika oder im mittelalterlichen Europa auf die Welt gekommen sein. Bin ich aber nicht. Gruppen wie Boko Haram (Bücher/Aufklärung/Bildung sind verboten (aus islamischer Sicht)) befinden sich nicht einfach im Kampf gegen das Christentum sondern gegen die Moderne. Und das finde ich bedauerlich.

    • cmh (kein Partner)

      november

      Genauso wie ich es mir gedacht habe. Deus sive natura - das bedeutet die Natur wird vergöttert.

      Wie billig machen Sie es sich. Immer, wenn Sie auf etwas stoßen, was Ihnen nicht gefällt oder was Sie nach zweimaligem Lesen nicht verstanden haben,dann bezeichnen Sie es als Blödsinn und werfen es weg.

      Sehen Sie nicht, dass mit dem Wegfall des Unterschiedes zwischen dem Schöpfergott und seiner Schöpfung jeder Zustand als natürlich gerechtfertig erscheinen kann. (Worin die Heräsie liegt.) Da hätte man gleich den Islam übernehmen können, dann hätten sich viele PRpobleme nie stellen können. Wir hätten einen Sultan und Kalifen und alle wären glücklich.

      Und Gallilei war nebensächlich für die Religion, auch wenn sich sein Fall als feiner Prügel erwiesen hat, die Kirche zu treffen ohne sich mit ihr auseinandersetzen zu müssen. Wenn Sie sich bei Feyerabend oder T.S.Kuhn über die Handlungen des großen Gallilei informieren, dann werden Sie sehen, dass er zuerst den Unmut seiner Zunftgenossen erregte und seine Theorien an den jesuitischen Observatorien mit genauen Beobachtungen bestätigt und ausgebaut wurden.

      Auch mit Kant rennen Sie bei mir offene Türen eines leeren Hauses ein. Denn Sie müssen Kant selbstverständlich mit derjenigen Philosophie sehen, die glaubte, man könne Gott beweisen wie einen physikalischen Effekt und dann damit die Leute kujonieren. Das habe ich Ihnen, wie Sie sich sicher erinnern, bereits zugestanden.

      Selbstverständlich stimme ich Ihnen zu, dass Sie in jeder anderen Zeit und Gesellschaft hätten geboren werden können und dann entsprechend anders dächten. Aber offensichtlich scheinen Sie zu meinen - und das ist das Nonsequitur - dass sie sich deshalb über alles andere nur so einfach lustig machen dürften.

    • november (kein Partner)

      Sie haben also doch noch geantwortet.
      "Genauso wie ich es mir gedacht habe. Deus sive natura - das bedeutet die Natur wird vergöttert. Wie billig machen Sie es sich."

      Was ist daran billig? Das ist doch genau seine Idee gewesen. Dass das Universum, die Natur und die Naturgesetze mit Gott gleichgesetzt werden. Wenn nun alles nach festen Gesetzen abläuft, braucht man Gott oder die Natur nicht mehr verehren oder anbeten. Eigentlich ist das kein Pantheismus mehr sondern eine Umschreibung von Atheismus. Somit braucht man auch keine Priesterkaste als Vermittler, was erwartungsgemäß die holländischen Rabbis aus dem Häuschen gebracht hat.

      "Sehen Sie nicht, dass mit dem Wegfall des Unterschiedes zwischen dem Schöpfergott und seiner Schöpfung jeder Zustand als natürlich gerechtfertig erscheinen kann."

      Verstehe ich tatsächlich nicht ganz.

      Ja, Gallileo war wahrscheinlich für die Wissenschaft mehr von Bedeutung als die Religion. Gerade deswegen gilt ihm meine Bewunderung.

      Ansonsten habe ich nur die Kernaussagen des Christentums, vor allem der katholischen Kirche, aufgezählt. Wieso meinen Sie, dass ich mich darüber lustig gemachet habe?

  14. Geheimrat

    Die Mohammedaner bemühen sich heftig den Islam sakrosankt zu stellen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß sie damit Erfolg haben. Die Amerikaner und die europäischen Gutmenschen sind ja für jede Trottelei zu haben.....

    http://jeanjean2brambilla.wordpress.com/2012/01/15/globales-blasphemiegesetz-nachster-akt-juli-2012-europa/



  15. Undine

    Off topic, aber ich muß es trotzdem los werden:

    Am FR in der ZIB2 wurde für den kommunistischen Tausendsassa des ORF, Kurt PALM, Freund und FÖRDERER (natürlich auf Steuerzahlers Kosten, versteht sich!) des ziemlich grotesken Hermes Phettberg, sehr ausführlich GRATISWERBUNG für sein neuestes Buch gemacht.
    Gehört auch das zum "Auftrag" eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders?



  16. Senfspender

    @ Undine: "Gab's übrigens schon jemals Lichterketten, Mahnwachen, Demonstrationen etc, wenn z. B. Christen massenweise in islamischen Ländern ermordet worden sind?"

    Ja, es gab einen "Schweigemarsch und Fackelzug gegen Christenverfolgung" am Montag, 05.12.2011. Aber Schweigemärsche sind naturgemäss leise und die Medien haben sich grossteils dem Schweigen angeschlossen. Aber immerhin eine Regung, wenn auch eine zaghafte!



    • Undine

      @Senfspender

      Danke für die Antwort! Weiß man, wie viele Vertreter der Kirche sich dem "Schweigemarsch und Fackelzug gegen Christenverfolgung" angeschlossen haben? Kardinal Schönborn, Toni Faber,.........? Eventuell auch beschämte Vertreter des Islam??? Herr Muzikant aus Solidarität etwa?

    • Nestor 1937

      @ Undine
      **********!

    • Pumuckl

      @ Undine 11:28

      ". . . Weiß man, wie viele Vertreter der Kirche dem Schweigemarsch . . . Kardinal Schönborn, . . . ? "

      Ich selbst nahm in den letzten Monaten 2x an einem Protestmarsch zu dem die koptischen Christen Österreichs aufgerufen hatten teil. Beide Demo's starteten bei der Oper und endeten am Stephansplatz mit kurzen Ansprachen vor dem Dom, jeweils in Anwesenheit von Kardinal Schönborn. Zumindest einmal marschierte der Kardinal sogar mit!
      Anschließend jeweils Andachten im Dom.

      ICH KONNTE UNSEREEN KARDINAL JA BISHER LEIDER NICHT ALS BESONDERS MUTIGEN UND LEIDENSCHAFTLICHEN VERTEIDIGER DER BEDROHTEN CHRISTENHEIT BEOBACHTEN, DOCH AN DIESEM SCHEUEN " PROTESTERL " NAHM ER IMMERHIN TEIL !

    • Undine

      @Pumuckl

      Ein Pluspunkt für Kardinal Schönborn!

    • Maria Kiel

      wie und wo erfährt man als Einzelner VORHER von solchen geplanten Schweigemärschen? vielleicht möchte man ja schliesslich hin- und mitgehen?

    • Pumuckl

      @ Maria Kiel

      victorelkharat@yahoo.de

      Herr Victor Elkharat ist Theologe der koptisch orthodoxen Kirche. Er betreibt einen
      Blog, welcher sich auch mit Christenverfolgung in moslemischen Ländern befaßt.

      Er versendet aber zu diesen Themen auch immer wieder Mails an einen großen Verteiler. Darin befinden sich auch die Ankündigungen dieser Demonstrationen.

      Bei Interesse, bitte in einem Mail an obige Anschrift, um Aufnahme in den Verteiler ersuchen!

  17. brechstange

    Vor ein paar Jahren sind 50 Mrd. Dollar nigerianische Erdöleinkommen spurlos verschwunden. Vielleicht sollte man da mal fündig werden, um die wahren Verknüpfungen zu durchleuchten. Denn genau dort muss man ansetzen, um Sezession auf Basis von Selbstbestimmung durchführen zu können.

    Ich denke nämlich, dass es Kräfte weltweit gibt, die eben aus diesen Vorteilen heraus, eher an Chaos interessiert sind als an friedliche Ordnung.



  18. Anton Volpini

    Wer ist der Westen?
    Ist das die Wallstreet oder Champs Élysées, das Unterhaus in London, oder seit kurzer Zeit gar Berlin? Oder meint man damit die UNO?
    Erst vor kurzem konnten wir beobachten, wie die Nato unter französischer Führung in Lybien "erfolgreich" war. Nigeria liegt geostrategisch schon ungünstiger als Lybien. Das einzige, was da die einzelnen westlichen Staaten tun sollten, ist, eine scharfe Protestnote nach Abuja zu schicken!



    • Helmut Oswald

      Es gibt keinen 'Westen'. Und wenn es einen geben sollte, dann bin ich es jedenfalls nicht. Auch wenn ich wahrscheinlich jetzt den Vorwurf ertragen muß, Hass, auf wen auch immer zu säen. Es gab einmal Mittelmächte, aber jetzt gibt es dort, wo es um deren - also unsere - einstige und gegenwärtige Interessen geht, keine Mächte mehr sondern bestenfalls nur noch Mittelmaß. Der Rest soll es sich werthaltig halt richten, wie er es schon immer getan hat. Nur bitte keine Weihnachtsmärchen. Die Verursachen Übelkeit.
      Die Unverletzlichkeit der Grenzen ist die wichtigste Formel aller Landräuber, denen werthaltig versprochen wurde, daß ihnen ihre Gewaltakte und Genocide nürnberglos als legitim und durch Nuklearwaffeneinsatz garantiert wird. Daß Besitzwahrung (aut vi, aut clam, aut precario) stets nur ein Provisorialverfahren sein kann, ist den Werthaltigen aber offenbar nicht bewusst, sonst würden sie nicht den Heiligenschein der Gerechten tragen, sondern sich mit den Entrechteten, wenn die Gluthitze des Hasses im großen Krieg erloschen ist, auf einen Frieden verständigen können. Wenn dies beiden Seiten nicht gelingt, den trifft die normative Kraft des Faktischen.

  19. Observer

    Was sagt die AU (Afrikanische Union) dazu? Ist sie ebenso zahnlos wie die Arabische Liga in Syrien? Der Westen schaut in Nigeria zu, solange das Rohöl vertragsgemäss verschifft wird. Militärische Interventionen mancher einzelner Staaten (z.B. Kenia oder Äthiopien in Somalia) sind da erfolgreicher.



  20. Wertkonservativer

    Nigeria / Afrika:

    Der Äonen-Sprung von der Stein- in die Neuzeit (unter Auslassung der evolutionären Zwischenzeiten) ist extrem steinig und führt unweigerlich und immer wieder zu blutigen Exzessen.
    Religionskriege (allerdings auch in unseren "zivilisierten" Breiten bis vor kurzem an der Tagesordnung), Atavismus, Fanatismus, das ist die Mixtur, die speziell Afrika und somit auch die Welt in Atem hält.

    Wir sollten jedoch nicht zu herablassend auf diese jungen (alten) Völker herunterschauen: es ist kaum mehr als zwanzig Jahre her, dass mitten in Europa, am Balkan, blutsverwandte Völkerschaften sich die Schädel einschlugen und gegenseitig ihre Heimstätten verwüsteten!

    "Der Mensch ist des Menschen Wolf"!
    Wie wahr, wie wahr!

    (mail to: gerhard@michler.at)



  21. Dr. Dieter Zakel MA

    Diese apokalyptischen Eskalationen sind Ausdruck des Untergangs des Islamischen "Kulturkreises" aufgrund negativer demographischer Tendenzen.



    • Igo

      Ich wünschte, ich würde Ihren obigen Satz verstehen!
      Es scheint mir, dass "islamisch" und "Kulturkreis" eher ein Oxymoron sei (eher "Unkulturkreis").
      Aber, was ist mit "negativer demographischer Tendenzen" gemeint?
      Und ist es wirklich schon apokalyptisch? Ich denke, da kommt noch etwas ganz anderes auf uns zu.

  22. byrig

    von islamischen staaten wie türkei oder saudi-arabien kommt kein wort der mässigung,überhaupt kein kommentar.klammheimlich wird in beiden ländern das christengemetzel wohl positiv aufgenommen.
    soweit,so schlecht.
    dass aber die westliche welt keinerlei bedeutende reaktionen zeigt,ist erschütternd.haben die linken,die gutmenschen alles bei uns-damit meine ich den gesamten westen-soweit im griff,dass diese massenmorde ignoriert werden können?damit die kopftücher in europa ja nicht hinterfragt werden?
    ist der ölbedarf in amerika sosehr von den saudis abhängig,dass obama dazu schweigt?
    dieser obertürke erdogan darf weiter davon schwafekn,dass antiislamische tendenzen rassistisch sind.kein linker widerspricht.morde an christen werden einfach hingenommen.
    aber europa beginnt sich zu wehren.



    • Undine

      @byrig

      *******!
      "haben die linken,die gutmenschen alles bei uns-damit meine ich den gesamten westen-soweit im griff,dass diese massenmorde ignoriert werden können"

      Die Antwort auf diese Frage lautet JA; das gilt bei einzelnen Morden genauso wie bei Massenmorden. Kommt z. B. in Ö oder in D ein Asylant ums Leben, dann war's gleich Mord (etwa bei Abschiebungen) und wird "selbstverständlich" als RASSISTISCH dargestellt. So ein Ausnahmefall ist dann m o n a t e l a n g in den Schlagzeilen und beschert uns dazu noch zahllose Demonstrationen, Mahnwachen, Lichterketten der Gutmenschen.

      Wird hingegen ein Einheimischer Opfer eines Mordes, verübt durch einen Asylanten, was schon beinahe auf der Tagesordnung steht, kräht kein gutmenschlicher Hahn danach. Da wird vertuscht, beschönigt, kleingeredet, die Nazikeule geschwungen, was das Zeug hält. Jeder Fernsehkonsument kennt schon die gesamte Skala rauf und runter! Und n a t ü r l i c h sind diese zahllosen, von Ausländern verübten Morde an Einheimischen n i c h t die Spur r a s s i s t i s c h (warum eigentlich nicht?), sondern bestenfalls Pech des Ermordeten.

      Dieses "Prinzip" gilt auch bei Massenmorden in moslemischen Ländern; solche Meldungen werden, wenn überhaupt, zwischen irgendwelchen Programmpunkten versteckt in der Hoffnung, daß sie bald aus dem Gedächtnis der Fernsehkonsumenten verschwinden, denn "erinnert" daran wird so gut wie nie.

      Gab's übrigens schon jemals Lichterketten, Mahnwachen, Demonstrationen etc, wenn z. B. Christen massenweise in islamischen Ländern ermordet worden sind?

    • M.S.

      @Undine

      Bei einem durch einen Ausländer ausgeführten Mord an einem Einheimischen wird dieseses Verbrechen im ORF oft durch die Bemerkung "Das Opfer war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort" verharmlost.

    • Fakten (kein Partner)

      Hier die Fakten zum Geschrei von Undine:

      174 Fälle vorsätzlicher Tötung (§ 75, 76 und 79 Strafgesetzbuch) wurden 2011 in
      Österreich zur Anzeige gebracht. Dieser Aufwärtstrend zeigt sich seit 2008.
      [...]
      Bei den ermittelten Tatverdächtigen handelt es sich bei über 73 Prozent um Inländer. In 52,6 Prozent der begangenen Taten gibt es ein Verhältnis zwischen Täter und Opfer.

      Soviel zum fast täglichen Ausländermord an Inländern, wie immer bei der lieben übersteigt die Empörung und das Geschrei den faktischen Gehalt der Aussagen massiv.

    • Fakten (kein Partner)
    • cmh (kein Partner)

      Fakten schreit man heute immer recht gerne und untermauert das dann noch durch eine irgendwie dazupassende Statistik.

      Aber jede Statistik ist ein Hund und höchst interpretationsbedürftig. Sinnerfassendes Lesen wäre dabei ja auch sehr hilfreich. Sonst droht das Nichtgenügend wegen Verfehlen des Themas.

      So auch beim Poster Fakten:

      Vor lauter statistischem Dusel hat er vergessen, dass es nicht um die Anzahl der Delikte ging, sondern um deren mediale Aufarbeitung. Und da ist Undine in aller Unaufgeregtheit zuzustimmen.

    • Gast der Zweite (kein Partner)

      „Bei den ermittelten Tatverdächtigen handelt es sich bei über 73 Prozent um Inländer.“ – Das bedeutet im Umkehr-Schluss: Es handelt sich bei fast 27 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen um Ausländer.

      Folgende Fragen bleiben offen, bzw. gehen aus dem Bericht nicht hervor:

      1. Wie setzte sich der Mix aus Ausländern zusammen? (Asylanten, Einwanderer mit/ohne Aufenthaltsgenehmigung, Familienzuzug, Touristen, EU-Bürgern aus welchen Ländern?)

      2. Von den restlichen 73 Prozent (Inländern) hatten wie viele, einen sogenannten „Migrationshintergrund“? Sprich: Haben die Staatsbürgerschaft erst kürzlich bekommen? Welchen Status hatten sie vorher? (Asylanten (eher nicht), Einwanderer mit/ohne Aufenthaltsgenehmigung (eher schon), Familienzuzug (mit Sicherheit), Touristen, EU-Bürgern aus welchen Ländern?)

      3. Wie steht die Zahl 27% ermittelter Tatverdächtiger, gegenüber einer angeblichen Ausländerquote von ca.10%?

      4. Wenn 10% aller sich hier aufhaltenden Ausländer 27% aller Tötungsdelikte tatsächlich begehen, was sagt uns das über ihre „Friedfertigkeit“ bei einer Tatverdächtigen-Quote von 27%? – Wohl eher, dass sie verhältnismäßig häufiger morden als Inländer!

      5. 18% der Bevölkerung Österreichs haben Migrationshintergrund, ein Drittel davon stammt aus der EU
      1. Woher aus der EU?
      2. Immerhin 12% stammen NICHT aus der EU!

      6. „Anfang 2010 gab es 895.000 ausländische Staatsangehörige in Österreich (10,7% der Bevölkerung). Im Durchschnitt des Jahres 2009 lebten rund 1,468 Millionen Personen (17,8%) mit Migrationshintergrund in Österreich. […] Unter den Personen mit Migrationshintergrund stammte ein Drittel (487.000 Personen) aus anderen EU-Staaten, zwei Drittel (981.000 Personen) kamen aus Drittstaaten. Mit 496.000 waren Personen aus den jugoslawischen Nachfolgestaaten die größte Gruppe, gefolgt von rund 248.000 Personen mit türkischem Migrationshintergrund.“

      Quelle: http://www.statistik.at/web_de/presse/051839

      Also ganz so falsch dürfte Undine wohl nicht liegen.

      LG

      Gast

  23. libertus

    Der Westen hat in der Vergangenheit bei solchen Konflikten in erster Linie mit Eigeninteressen reagiert und dementsprechend viel zu oft noch mehr Chaos verursacht bzw. verbrannte Erde hinterlassen.

    Ob der Westen aus diesen Fehlern endlich gelernt hat, könnte er am Beispiel Nigeria beweisen, nämlich diesen Staat nicht wieder nur eigensüchtig als wichtigen Erdöllieferanten betrachten, sondern nach einer Befriedung der Bevölkerung streben und damit einen wichtigen und fairen Handelspartner zu gewinnen.

    Träumen wird man ja noch dürfen, wenn die Hoffnung zuletzt sterben muß!



  24. Haider

    Im ersten Moment war ich von der Eingangsfrage: "Wie soll der Westen reagieren?" geschockt. Jede REAKTION DES WESTENS führte zumindest in den vergangenen Dezenien zu Chaos. Der Westen hat am weltweiten Unheil kräftigst mitgewirkt. Koloniale Ausbeuterinteressen (z.B. Öl), religiöses Sendungsbewußtsein mit einhergehendem Alleinvertretungsanspruch, staatliche Großmannssucht, pseudohistorische Gebietsansprüche etc. brachten - wie die meisten "-ismen" - nur Haß und Unheil über eine geknechtete Bevölkerung. Typisch ist, daß man die betroffene Menschen nicht befragt sondern beglückt. Man läßt sie nicht wählen sondern erlöst sie (nur wovon, das bestimmen die Mächtigen!).
    Das gilt im Kleinen (z.B. Bezirk) genauso wie im Großen (z.B. EU).



    • Undine

      @Haider

      *****!

    • Markus Theiner

      Die Eingangsfrage ist durchaus berechtigt. Auch die Entscheidung nichts zu tun ist eine Entscheidung.

      Würden Sie (wenn Sie könnten) jemandem helfen der gerade von einer Gruppe Jugendlicher zusammengeschlagen wird, oder würden Sie sich raushalten, weil Sie ja nicht wissen ob der Zusammengeschlagene überhaupt Hilfe haben will?
      Nicht, dass ich Zwangsbeglückung begrüßen würde. Aber in manchen Situationen ist es doch ziemlich eindeutig, dass jemand Hilfe braucht. Und im Zweifelsfall könnte man auch fragen.

      Das größte Problem ist aber, dass Europa ja sein Sendungsbewußtsein so oder so nicht aufgibt. Wir fühlen uns für das Schicksal der ganzen Welt verantwortlich, weshalb wir ja auch verpflichtet sind alle Opfer eines solchen Massakers bei uns aufzunehmen, wenn sie entkommen. Also die Wertung über das Massaker erlauben wir uns so oder so. Nur verhindern wollen wir es nicht.

    • FranzAnton

      Jede REAKTION DES WESTENS führte zumindest in den vergangenen Dezenien zu Chaos. *******************

      Völlig richtig; bei uns schert keinen Menschen, was mit dort Ansässigen Christen oder Hutus/Tutsis oder sonstjemanden passiert, solange nur das Öl zu uns fließt, egal, wieviel Blut dran klebt und welche bizarren Diktaturen von uns untrstützt werden. Insbesondere kommt ja das meiste Öl aus undemokratischen Ländern; außer Norwegen fällt mir nicht rasend viel Demokratisches ein. Theoretisch müßten daher neben Persien konsequenterweise auch fast alle anderen Ölländer boykottiert werden - bei uns aber bedeutete dies den Absturz ins finale (Wirtschafts)desaster.

      Wohl gäbe es einen Ausweg aus dieser unserer - eigentlich moralischen - Malaise/Zwickmühle: Wir könnten uns entschlossen an die Entwicklung und den Einsatz von Energiealternativen machen, und die - wirklich nachhaltige - Solarenergie implementieren; ganz zweifellos steht dies im Bereich unserer technischen Möglichkeiten; stattdessen wird von unserer Politelite vorrangig in jeder Hinsicht phantasielos dahingewurstelt; die Priester des Ölgötzen (OMV; EXXON, BP, Shell . . etc.) engagieren sich nicht für Solarenergie, sondern haben nur ihren Profit im Kopf, zum ungeheuren weltweiten Schaden.

      Wie schon so oft hier im Blog betont, bin ich daher - so wie viele andere hier Postende - der Meinung, daß unsere Politiker keine besonderen Lichtgestalten sind, und ihnen per Aufwertung der Direktdemokratie der Weg gewiesen werden müsste. Voraussetzung hiefür wäre aber natürlich eine "Politisierung" der Bevölkerung in dem Sinn, dass viele Menschen ihre ureigensten Angelegenheiten selber in die Hand nehmen, sich informieren und engagieren; Interesse an Hahnenkammrennen und Fußballergebnissen wird nicht reichen; so etwas braucht Zeit, um in die Hirne Eingang zu finden. Gottseidank zeigen sich diesbezüglich Anfangsinitiativen; lasst uns diese zarten Pflänzchen unterstützen!

    • Leopold Koller (kein Partner)

      "Würden Sie (wenn Sie könnten) jemandem helfen der gerade von einer Gruppe Jugendlicher zusammengeschlagen wird, oder würden Sie sich raushalten, weil Sie ja nicht wissen ob der Zusammengeschlagene überhaupt Hilfe haben will?
      Nicht, dass ich Zwangsbeglückung begrüßen würde. Aber in manchen Situationen ist es doch ziemlich eindeutig, dass jemand Hilfe braucht. Und im Zweifelsfall könnte man auch fragen."

      Na, der liegt ja schon fast regungslos am Boden und die Jugendlichen treten immer noch auf ihn ein. Den frag' ich jetzt, ob er Hilfe braucht. Weil man will ja niemnand zwangsbegluecken. Oder ich greif gleich zwangsbeglueckend ohne Fragen ein, da haben wir dann wenigstens etwas Zeit zum Kennenlernen. In die meisten Rettungswagen passen eh zwei Bahren und im Krankenhaus werden's uns schon zwei Nachbarbetten geben..

    • Leopold Koller (kein Partner)

      FranzAnton

      Direkte Demokratie, indirekte Demokratie. Voellig wurscht. Die Menschen waehlen immer nur eines. Mehr fuer sich selbst auf Kosten anderer. So wird's weiter gehen bis alles weg ist. Dann kommt der strache Mann.

      From bondage to spiritual faith;
      From spiritual faith to great courage;
      From courage to liberty;
      From liberty to abundance;
      From abundance to selfishness;
      From selfishness to complacency;
      From complacency to apathy;
      From apathy to dependence;
      From dependence back into bondage.





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