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Fußnote 257: Ein Orden für Häupl, bitte!

Wenn demnächst die Republik in der Oper tanzt, werden Faymann, Spindelegger und eine Reihe von bisher undekorierten Ministern also mit ihren hübschen neuen Orden antreten, die ihnen der Bundespräsident umgehängt hat – als Belohnung für ihr Sitzfleisch. Das jahrlange Ausharren auf ihren Posten ist nämlich ihre gewürdigte Leistung, nicht irgendwelche effiziente, ambitionierte oder auch nur dringend notwendige Regierungsarbeit. Für Michael Häupl, der ohnehin schon schwer an Ehrenzeichen trägt, müsste aber dringend noch ein viel höherer, neuer Orden kreiert werden.

Sein Radio-Interview „Im Journal zu Gast“ war illuminierend (oder doch illuminiert?). Dass er jedwede Art der Haushaltskonsolidierung als Kaputtsparen wegschimpft, dass er exorbitante Wiener Gebührenerhöhungen als „seit 15, 20 Jahren überfällig“ schönlügt, das alles kennt man. Auch sein schmerzhafter Gebrauch der deutschen Sprache ist nicht neu. Diesmal aber rutschte ihm mitten in seinen aufgeregten Schimpftiraden heraus, was sein Verständnis von Demokratie ist.
Seit vielen Jahren vollzieht Wien die Schüsselsche Pensionsreform nicht nach. Mit immer neuen Scheinargumenten wurde dieses teure Privileg der Wiener Stadt-Diener verteidigt. Die überhöhte Rechnung zahlen ohnehin wir alle.
Diesmal aber sprach Häupl Klartext: „Dass wir als Sozialdemokraten eine schwarz-blaue Pensionsreform durchziehen, das ist ja absurd!“
So ist das also: Für Sozialdemokraten gelten nur Gesetze, die ein Parteifreund durchbringt? So funktioniert Demokratie – in Wien.
Für dieses Bekenntnis gebührt Michael Häupl wirklich ein besonderer Orden. Und zwar kein Faschings-Orden. Denn das ist gar nicht lustig.
 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorherakles
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 12:28

    Zum Sparverständnis der Sozialdemokraten :
    Einem heutigen "Presse" - Artikel (natürlich über das Steuer - und Sparpaket) entnehme ich eine Aussage des ÖVP-Generalsekretärs Rauch :
    Man muss offenbar sein Eigentum vor 2 Gruppen schützen :
    Erstens vor den Sozialisten und zweitens vor kriminellen Ostbanden !
    Ist eine derartige Diktion überhaupt politisch korrekt ?
    Ja, darf er denn das ?............

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 12:16

    jetzt hab ich naivling endlich verstanden, was SOZIALDEMOKRATIE bedeutet!
    lange jahre hab ich herumgerätselt, aber au hat mir jetzt auf die sprünge geholfen:

    rote gesetze müssen von allen anderen befolgt werden und eigentlich nur von denen.
    schwarz-blaue gesetze sind eine frechheit, zumutung und müssen überhaupt nicht befolgt werden.

    das ist demokratieverständnis auf SOZIALDEMOKRATISCH.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 16:38

    Der Stil des Strolchs, der das Amt des Bürgermeisters innehat, ist so unfassbar, dass man seine Schandtaten nicht oft genug wiederholen kann:

    Der oberste Sowjetführer von Wien:

    1. Er sorgt liebevoll für seine Mätressen. Entweder werden sie StadträtInnen oder sie bevölkern den Landesschulrat. Unfähigkeit ist kein Hindernis. Im Gegenteil sogar gefragt, dann dann strahlt der Stern des Häuptlings umso heller

    2. Er läßt Wahlen fälschen (Stichwort: türkische Kaffeehäuser)

    3. Er besticht die verlogenen Schmierblätter (von "News" bis "Heute") mit de facto aus Steuergeldern finanzierten Inseraten und erkauft sich so eine Hofberichterstattung

    4. Er füttert die SPÖ-Betriebe (von der Sozialbau bis zur Gewista) mit Steuergeldern

    5. Er plündert gemeinsam mit seinen grünen Schoßhunden die Wiener Bürger aus (Kanalgebühren, Wassergebühren, Parkgebühren.....)

    6. Er hat die Weichen dafür gestellt, dass Wien im Schulden- und Haftungssumpf versinken wird (Frankenkredite, Haftungen für die BA)

    7. Das "Vierterl" ist sein Freund, schlimmstenfalls wird halt den Bürgern ein statement vorgelallt.

    8. Er erkauft sich die Gunst seiner Prätorianergarden im Rathaus durch üppige Geldgeschenke (Besoldungs- und Pensionsregelungen)

    9. und er agiert meist abgehoben und präpotent und verhöhnt seine Untertanen.

    10. Vielleicht schafft es ja Kim-Il-Bernhard, die Nachfolge seines Vaters anzutreten.

    Armes Österreich, armes Wien !!!!

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 13:15

    Die "Goldene Reblaus" auf Häupls Leibbinde....

    Und wieder: warum greift die ÖVP diesen Skandal nicht auf und publiziert ihn täglich?

  5. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 12:22

    Daß der Bundespräsident am Vorabend des Opernballs die Vertreter der Regierung mit hohen österreichischen Orden ausgezeichnet hat, zeigt zu welchem Saftladen Österreich heruntergewirtschaftet wurde.
    Die Wertigkeit dieser Orden wurde damit vom Präsidenten derart degratiert, daß sie mit diesen Gegenständen vergleichbar geworden ist, die wir als Kinder aus dem Kaugummiautomaten herausgequetscht haben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHDW
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 12:05

    Dazu noch als Ergänzung dieser Politkarikatur: Bei den letzten Gemeinderatswahlen gab es einen dieser, in den Wartehäuschen der Verkehrsbetriebe affichierten von Herrn Häuptl unterschriebenen Sprüche der sinngemäß folgendes aussagte: "Wenn eine Stadt von einer Partei so gut regiert wird wie Wien, stellen Wahlen eine unnötige Geldverschwendung dar und sind abzuschaffen" (Interessant wäre in diesem Zusammenhang nachzuforschen ob die regelmässig publizierten, besonders positiven Rankings nicht auch mit Gegenleistungen seitens der Stadt Wien z.B. bei internationalen Outsourcingfirmen, zu tun haben!)

  7. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2012 12:51

    Wenn jemand fast 18 Jahre lang im selben "politischen" Sessel sitzt, dann ist etwas nicht in Ordnung. Seine Amtsführung hat viele Parallelen zu diktatorischen Verwaltungen und ich vermisse schon seit vielen Jahren bei seine Wortspenden Weitsicht und Nachhaltigkeit.

    Vor über 2 Jahren wurde der Wiener Oberhäuptling mit der zweithöchsten Auszeichnung der Republik geehrt. Diesem Schmarrn kann er sich ja beim kommenden Opernball an die Brust heften, wenn er nicht sonst durch intelligente Aussagen auffallen kann.

    Übrigens: dieser Kult der Orden und Berufstitel sollte sich ausschliesslich auf die Faschingszeit (bzw. Nordkorea) beschränken, denn das übrige Jahr ist dies alles einfach völlig überholt und lächerlich. Die eigene Ordenskanzlei in der ehem. kaiserlichen Hofburg samt der Handvoll hochbezahlten Mitarbeitern wäre ersatzlos zu streichen.


alle Kommentare

  1. Buffee (kein Partner)
    05. Februar 2015 02:07

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  3. Nawaz (kein Partner)
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  5. Sunil (kein Partner)
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  6. Alisson (kein Partner)
    20. Januar 2015 22:11

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  7. Anastasia (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:29

    Gepatcht wird das Spiel, nicht die Ordner. Wenn du also den Patch durchffchrst dann ist dein Spiel gecatpht, das gilt dann ffcr jeden Ordner.Also wenn du dann mit dem Bastelordner ins Spiel mf6chtest, hast du ja dort die Mods drin, diese sind nun (nach dem Patch) aber veraltet und du musst die neuen Versionen davon holen.

  8. dr.Johannes Drexler (kein Partner)
    02. Februar 2012 18:34

    lasst doch den micherl in ruhe saufen -um so früher sind wir ihn los........

  9. Reinhard (kein Partner)
    01. Februar 2012 20:43

    Wie sieht eigentlich die Antwort der schwarzen Opposition in Wien auf diese Ungeheuerlichkeiten aus? Wo profilieren sie sich als Interessenvertreter der Bürger, der Leistungsträger, des Mittelstands? Wie zerpflücken sie diesen Erguss als das demokratiefeindliche und machtberauschte Selbstherrlichkeitsgelaber, das er ist?

    Ach ja, die Wiener Schwarzen.
    Die haben andere Probleme.
    Noch.
    Bald wohl nicht mehr...

    • Wiener Derby (kein Partner)
      01. Februar 2012 20:49

      Es liegen gleich drei Bälle direkt vor dem roten Tor, der Torwart liegt besoffen von Machtrausch und ein paar Achterln in der Ecke, der Kapitän sitzt am Klo und die restliche Mannschaft drängelt sich um das Laura-Groupie - und die schwarzen Spieler liegen vor den Bällen auf dem Bauch und wagen nicht zu atmen, um nur ja nicht aus Versehen mit ihrer Puste die Bälle ins Tor rollen zu lassen...
      Einige sind schon richtig blau angelaufen...

  10. jak (kein Partner)
    01. Februar 2012 11:30

    LÄCHERLICH - das kleinliche hickhack hier - statt endlich selbst was auf die beine stellen zu versuchen !
    offensichtlich will man nichts ändern - sondern geht nur seinem hobby nach ...

  11. AppolloniO (kein Partner)
    01. Februar 2012 10:51

    Wann endlich kriegt der Häupl eins auf Haupt?

    Das Schlimmste daran: von den Wiener Schwarzen ist keiner in der Lage diese Schwäche der SPÖ auszunutzen. Auch der neue Obmann scheint paralysiert, na dann holen wir halt den Busek wieder aus der Versenkung. Verzweiflung pur!

  12. KH (kein Partner)
    31. Januar 2012 21:50

    Immerhin wollte das Bundespräserl Fischer dereinst Simon Wiesenthal einen Untersuchungsausschuss umhängen.

  13. Freak77 (kein Partner)
    31. Januar 2012 21:45

    Das komplette Interview v. Häupl vom Samstag, 28.1.2012 ist als
    downloadbare&speicherbare MP3-Datei hier:


    http://www.nakido.com/975589D5338EE0D1BE46DEEF306A2F819C36F9C2

    Zum Downloaden bitte die 'Nakido-Flag' http://www.nakido.com/flag herunterladen & installieren

    und auf "Zum Downloadmanager" klicken.

    Die oben erwähnte Aussage von Häupl ist bei: 3 Min. 28 Sek.

  14. schlechter Geschmack (kein Partner)
    31. Januar 2012 20:23

    Dem Häupel einen Orden,
    dem Häupel einen Orden,
    dem Häupel einen Orden,

    dem Häupel einen ordentlichen Tritt in den A......

    • Specht (kein Partner)
      01. Februar 2012 22:22

      Häupel hat seinen Orden wie Gusenbauer vom Bundesheinzi bekommen. Dieser rote Präsident fand nichts dabei ein Jahr nach Gusenbauers Nazi-Ausrutscher im Parlament, O-Ton:"Im Plenum herrscht Pogromstimmung", auf Ersuchen Khols dem Gusi einen Orden umzuhängen. Der Gusenbauer hat doch nur den guten Broukal verteidigt, gegen empörte ÖVP-ler, die er im Parlament eben mal Nazis schimpfte. So wird alles unter sich geregelt, der Strache muss zuschauen.

  15. APM (kein Partner)
    31. Januar 2012 17:49

    Na, jetzt hat der OSDR Fischer ja einen Orden für den "Ersatzblauen" Häupl über!
    Eigentlich sollte man dem OSDR Fischer den Prozess wegen Wiederbetätigung machen!

  16. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    31. Januar 2012 16:34

    „Dass wir als Sozialdemokraten eine schwarz-blaue Pensionsreform durchziehen, das ist ja absurd!“ --- diese Aussage passt haargenau zum Herrn Häupl. Ich ertrage ihn einfach nicht mehr. In jeder Hinsicht.

  17. AGLT (kein Partner)
    • Undine
      31. Januar 2012 20:37

      @AGLT

      War vom Bundesheinzi etwas Anderes zu erwarten?!?

    • Reinhard (kein Partner)
      01. Februar 2012 20:36

      Wie war das mit der Verharmlosung von Naziverbrechen, als Alev Korun die Ausweisung der Familie Zogaj unter Maria Fekter mit Deportationen unter Hitler verglich? Bekommt die jetzt auch keinen Orden oder gilt auch in diesem Fall die Ausrede vom abweichenden kulturellen Hintergrund oder von der richtigen politischen Gesinnung, die plötzlich solche Geschmacklosigkeiten erlaubt?
      Man darf gespannt sein, wie die Reaktion auf das gleiche Vergehen bei zwei NR-Abgeordneten und hochrangigen Politikern gehandhabt wird, wenn sie verschiedenen Parteien angehören. Bei Ungleichbehandlung drängt sich der Verdacht auf, dass sich Strache zwar (wie so oft, dieser undiplomatische Poltergeist) im Ton vergriffen, im Kern aber Recht behalten hat...

  18. Udo (kein Partner)
  19. Susanna (kein Partner)
    31. Januar 2012 12:41

    Was soll's, die Mehrheit mag das.

    Wer die Mehrheit hat, hat die Macht.
    Wer die Macht hat, hat das Recht.

    Wer das Recht hat, bricht es auch.

  20. hubihubsi (kein Partner)
    31. Januar 2012 12:27

    Was solls! Häupl spricht in einem roten Radio. Mit roten Hörern. Da kann er praktisch alles sagen. Und erntet dafür Zustimmung. Solange sich kein Mensch gegen diese Missstände wehrt, wird sich auch nichts ändern.

    Ach ja da war ja jemand. Aber in diesem Blog wird nur schwarz geschrieben.

    Dass sind jene die genau so wenig reformieren wie die Roten.

    Thats it.

  21. byrig
    30. Januar 2012 23:56

    wien wird beherrscht von einer kleinen rote clique verheirateter,verschwägerter,verwandter oder verhaberter leute,deren uneingeschränkter boss und pate michael häupl ist.
    diese herrschaft ist absolut.
    das wiener stadtparlament ist völlig in der hand dieser roten clique,milliardenbetriebe im eigentum der stadt wien werden ungeniert und unkontrolliert zur machtausübung und zur mehrung der macht dieser "familie" benutzt.
    instrumente wie das kontrollamt werden geduldet,solange sie nicht eine rote linie überschreiten:den michel zu ärgern.
    putzig die goscherten grünen,denen der michel nur eine kleine gnackwatschn zu geben brauchte.jetzt spuren sie absolut.
    ein kleines problem sind halt die wähler,denen nicht alles passt,v.a.die massive überfremdung,und dann die frechheit haben,fpö zu wählen.
    aber gut.dann werden halt ein paar tausend sicher rot wählende anatolier oder serben mehr eingebürgert.
    und die presse,die 4.gewalt?-haha-gekauft!

  22. Brigitte Imb
    30. Januar 2012 21:32

    Der "Presse" liegt ein vertraulicher Rechnungshofbericht vor, der die Wr. Stadtregierung, die naturgemäß dementiert, nicht unbedingt gut wegkommen läßt.

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/728206/Kritischer-Rechnungshofbericht_Wien-verfehlt-Sparziele?_vl_backlink=/home/index.do

  23. Haider
    30. Januar 2012 21:12

    "Ein denkender Arbeiter trinkt nicht. Ein trinkender Arbeiter denkt nicht." Dieser Antrag wurde auf der Landeskonferenz der Vorarlberger Sozialistischen Jugend diskutiert und beschlossen. Dieser Beschluß käme also von der richtigen (!) Seite. Aber Häupl macht's sich einfach: "Seit wann arbeiten linke Politiker?"

  24. DerTurm
    30. Januar 2012 20:23

    Wenn einem Quacksalber* wie Johann Grander für seine "wissenschaftliche Leistung" um die "Wasserbelebung" (ein aus dem Esoterik-Milieu stammender, parawissenschaftlicher Unfug) mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet wird, dann ist in diesem Land ohnedies Hopfen und Malz verloren.

    *Grander, der das Geheimnis um seine "Technologie" vor 30 Jahren von Jesus Christus persönlich eingeflüstert bekam, verspricht immerhin keine Heilung mehr, trotzdem könnten Menschen, die an gefährlichen Krankheiten wie etwa Borreliose oder Krebs leiden, möglicherweise leichtgläubig auf dringend notwendige medizinische Behandlung verzichten und auf die Wirkung des Wunderwassers vertrauen. Immerhin wurde 2005 die Vertriebsfirma in Neuseeland wegen Quacksalberei verurteilt.

  25. Schani
    30. Januar 2012 19:06

    Wie wäre es mit dem Orden "Held der sozialistischen Arbet"?

  26. RR Prof. Reinhard Horner
    30. Januar 2012 16:46

    reinhard.horner@chello.at

    Ehrenzeichen auch ablehnen?

    Bei der Verleihung von Ehrentiteln und Ehrenzeichen ist doch im Voraus eine Erklärung abzugeben, dass die Ehrung angenommen wird. Hat H. C. Strache keine solche abgegeben?

    Seine angekündigte Ausstellung zur Widmung an das Volk ist lustig.

    • Undine
      30. Januar 2012 23:09

      Auf dem WKR-Ball hat H.C. Strache den ominösen Orden NICHT "ausgeführt", wie man sehen konnte.

    • Undine
      31. Januar 2012 20:44

      Ach, ich dachte, die Orden wären längst verteilt! In diesem Falle hätte ihn der H.C. wahrscheinlich tagsdarauf wieder abliefern müssen bei unserem ach so edlen, weisen "Staatsoberhaupt".

  27. thomas lahnsteirer
    30. Januar 2012 16:38

    Der Stil des Strolchs, der das Amt des Bürgermeisters innehat, ist so unfassbar, dass man seine Schandtaten nicht oft genug wiederholen kann:

    Der oberste Sowjetführer von Wien:

    1. Er sorgt liebevoll für seine Mätressen. Entweder werden sie StadträtInnen oder sie bevölkern den Landesschulrat. Unfähigkeit ist kein Hindernis. Im Gegenteil sogar gefragt, dann dann strahlt der Stern des Häuptlings umso heller

    2. Er läßt Wahlen fälschen (Stichwort: türkische Kaffeehäuser)

    3. Er besticht die verlogenen Schmierblätter (von "News" bis "Heute") mit de facto aus Steuergeldern finanzierten Inseraten und erkauft sich so eine Hofberichterstattung

    4. Er füttert die SPÖ-Betriebe (von der Sozialbau bis zur Gewista) mit Steuergeldern

    5. Er plündert gemeinsam mit seinen grünen Schoßhunden die Wiener Bürger aus (Kanalgebühren, Wassergebühren, Parkgebühren.....)

    6. Er hat die Weichen dafür gestellt, dass Wien im Schulden- und Haftungssumpf versinken wird (Frankenkredite, Haftungen für die BA)

    7. Das "Vierterl" ist sein Freund, schlimmstenfalls wird halt den Bürgern ein statement vorgelallt.

    8. Er erkauft sich die Gunst seiner Prätorianergarden im Rathaus durch üppige Geldgeschenke (Besoldungs- und Pensionsregelungen)

    9. und er agiert meist abgehoben und präpotent und verhöhnt seine Untertanen.

    10. Vielleicht schafft es ja Kim-Il-Bernhard, die Nachfolge seines Vaters anzutreten.

    Armes Österreich, armes Wien !!!!

    • Anton Volpini
      30. Januar 2012 16:58

      Faulende, lepröse Glieder sollte man abtrennen!

    • Undine
      30. Januar 2012 23:11

      @Thomas Lahnsteirer

      *******!

    • cybercon
    • Civil Qurage (kein Partner)
      31. Januar 2012 11:56

      Kim-Il-Bernhard. lol

    • Torres (kein Partner)
      31. Januar 2012 12:20

      Zu Punkt 5: Wenn sie schon "Schoßhunde" erwähnen, dann erinnert man sich auch gleich an die exorbitante Erhöhung der Hundesteuer, die ja ganz besonders "sozial" ist, da Hunde ja sehr oft die einzigen "Gefährten" von alleinstehenden Mindestpensionisten und (noch mehr) -pensionistinnen sind. Ich selbst wohne in einer (roten!) niederösterreichischen Gemeinde in der Nähe von Wien, habe einen Hund und zahle 27 Euro jährlich (in Wien über 70, wenn ich es recht gelesen habe). Ich bin allerdings kein alleinstehender Mindestpensionist.

  28. ambrosius
    30. Januar 2012 16:37

    Ob im Suff gesagt, oder nicht. Die Ungeheuerlichkeit w/ der " irrelevanten" scharzblauen Regierung hat unser Leibfiaker schon vor Jahren in der Öffentlichkeit von sich gegeben und war auch in der Zeitung zu lesen. Auch damals hat niemand reagiert. Also, geht doch !..

  29. Gandalf
    30. Januar 2012 14:45

    Ihr wahres Gesicht zeigt die heutige sozialistische (den Zusatz "demokratisch" verdient keiner von ihnen) Politikergarde ja tatsächlich nur im Wege von Versprechern. Umso mehr müssten alle, die ein solch faschisto-sozialistisches Denken ablehnen und nicht von Faschistosozialisten (noch dazu der zweiten oder dritten Garde) und/oder sonstigen roten Koffern regiert werden wollen, sich bemühen, endlich wieder eine vernünftige Regierung, zumindest auf Bundesebene, in den Sattel zu heben (von Wien wagt man mangels jeglicher Aussichten ja ohnehin nicht zu träumen). Die Frage ist allerdings: Selbst wenn einer heben wollte, wen sollte er.....?!

  30. Rosi
    30. Januar 2012 14:15

    'SPÖ' und 'Demokratie' sind generell einander widersprechende Begriffe, ab und zu gibt es Ausnahmen. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  31. Dr. Dieter Zakel MA
    30. Januar 2012 14:12

    Ich würde Häupl gerne ein "purple heart" verleihen :-)

    Posthum...

    • Udo (kein Partner)
      31. Januar 2012 20:24

      Ich würde Häupl gerne verleihen :-)

      Gratis

    • cmh (kein Partner)
      31. Januar 2012 20:30

      Ist Häupel nicht schon Ehrenpräsident der anonymen Athleten?

      (aA ... immer wenn jemand den Drang versprürt sich zu bewegen kommt einer von den aA und sauft mit ihm bis er sich nicht mehr rühren kann)

  32. perseus
    30. Januar 2012 13:25

    Wär’ vielleicht ein Aufenthalt in der Justizanstalt Mittersteig fällig. Dort sitzen Täter, die ihre Taten im Suff begangen haben.

  33. Josef Maierhofer
    30. Januar 2012 13:23

    Damit beschimpft der beliebte Bürgermeister Dr. Häupl alle Wiener Sozialdemokraten, denn bei Dr. Häupl kann von Demokratie nicht geredet werden.

    Für mich ist er ein grässlicher Politbonze der üblen Art, nicht einmal die Partei beachtet er mehr. Denn ich glaube nicht, dass es einen Beschluss in der SPÖ Wien gibt, die Gestze zu boykotteiren, vom Gemeinderat ganz zu schweigen.

    Es ist dies kein Versprecher, sondern gelebte Bonzendiktatur.

    Für so was trinkt man in Wien normaler weise das Fluchtachterl und nimmt den Hut.

    • Schani
      30. Januar 2012 19:14

      Entwickelt sich ja zu einem kleinen Nero oder Caligula, der Stritzi!

    • cmh (kein Partner)
      31. Januar 2012 20:33

      Jedesmal wenn ich an einer Haltestelle auf diesen Häupelplakaten diese manükierten Würstelfinger - nota bene eines "Sozial"-"demokraten" (?!) - sehen muss, drehts mir den Magen um.

      (Und meine Hochachtung vor seinen Mätressen steigt ins Unermessliche)

  34. Brigitte Imb
    30. Januar 2012 13:15

    Die "Goldene Reblaus" auf Häupls Leibbinde....

    Und wieder: warum greift die ÖVP diesen Skandal nicht auf und publiziert ihn täglich?

    • durga
      30. Januar 2012 13:48

      Und unter dem Reblaus Emblem: "Sieben (Viertel) an einem Tag"

    • Brigitte Imb
      30. Januar 2012 15:18

      7 was? G´spritzte, od. 7 Vierterl, od . gar 7 Liter....?

      Vor noch nicht allzu langer Zeit hat er im TV gesagt, er tränke tägl. 2(!) Viertel - nachedem er bereits dunkelrot ist, brauchte er ob dieser Lüge nicht mehr rot werden.

    • Frusti
      30. Januar 2012 15:22

      @ Brigitte Imb
      Weil die ÖVP schon ein Teil der SPÖ ist.

    • byrig
      30. Januar 2012 23:41

      vielleicht,weil der pröll ähnlich tickt und mit dem häupl verhabert ist?

  35. Observer
    30. Januar 2012 12:51

    Wenn jemand fast 18 Jahre lang im selben "politischen" Sessel sitzt, dann ist etwas nicht in Ordnung. Seine Amtsführung hat viele Parallelen zu diktatorischen Verwaltungen und ich vermisse schon seit vielen Jahren bei seine Wortspenden Weitsicht und Nachhaltigkeit.

    Vor über 2 Jahren wurde der Wiener Oberhäuptling mit der zweithöchsten Auszeichnung der Republik geehrt. Diesem Schmarrn kann er sich ja beim kommenden Opernball an die Brust heften, wenn er nicht sonst durch intelligente Aussagen auffallen kann.

    Übrigens: dieser Kult der Orden und Berufstitel sollte sich ausschliesslich auf die Faschingszeit (bzw. Nordkorea) beschränken, denn das übrige Jahr ist dies alles einfach völlig überholt und lächerlich. Die eigene Ordenskanzlei in der ehem. kaiserlichen Hofburg samt der Handvoll hochbezahlten Mitarbeitern wäre ersatzlos zu streichen.

  36. libertus
    30. Januar 2012 12:46

    Es überrascht niemanden mehr, daß sozialistische Politik (von demokratisch kann keine Rede sein!) explizit bedeutet, das Recht den Leistungswilligen und Selbstverantwortlichen immer mehr aus den Taschen zu stehlen und den eigenen Genossen zuzustecken, das alles unter dem Deckmäntelchen der "gerechten Umverteilung"!

    Selbstverständlich müssen Politiker, die sich dagegen aussprechen, mundtot gemacht werden und man kann sich darauf verlassen, daß die eigene, gehätschelte Klientel den Machterhalt sichert.

    Und am "Staatsball" darf man dann stolz die hochdekorierte Brust in die Kameras halten wie weiland die Feudalherren, denn als solche fühlen sich Häupl & Co. längst!

    • cmh (kein Partner)
      31. Januar 2012 20:35

      Nennen wir diese Politik durchaus "sozialdemokratisch" und vergessen wir dabei nicht, dass es sich um weder soziale noch um demokratische Politik handelt.

  37. herakles
    30. Januar 2012 12:28

    Zum Sparverständnis der Sozialdemokraten :
    Einem heutigen "Presse" - Artikel (natürlich über das Steuer - und Sparpaket) entnehme ich eine Aussage des ÖVP-Generalsekretärs Rauch :
    Man muss offenbar sein Eigentum vor 2 Gruppen schützen :
    Erstens vor den Sozialisten und zweitens vor kriminellen Ostbanden !
    Ist eine derartige Diktion überhaupt politisch korrekt ?
    Ja, darf er denn das ?............

    • onkal hans (kein Partner)
      31. Januar 2012 19:39

      Unfug!

      Die Ostbanden erwischen Sie nur mit einer Wahrscheinlichkeit von wenigen % und auch dann nehmen sie nur mit, was in der Wohnung herumliegt. Die Sozen sind weit schlimmer als die Ostbanden. Mein Gott, hätten wir nur die Ostbanden am Hals, wir wären glückliche Menschen!

    • Udo (kein Partner)
      31. Januar 2012 20:26

      Komisch, der unterscheidet da?

    • Gasthörer (kein Partner)
      01. Februar 2012 11:37

      Ja die Ostbanden....

      Waren es nicht ÖVP-Innenminister, die unsere Grenzkontrollen pulverisierten und damit Österreich viel sicherer machen wollten? Wan es nicht die heilige Fekter, die am gesamten Balkan die Visafreiheit für Reisen nach Österreich einführte? (Seitdem führen die Serben bei der Einbruchskriminalität)

      Ist es nicht die ÖVP, die mit dieser bösen SPÖ koaliert?

      Mensch, sind die Schwarzen doch falsche Fuchzger!

    • Udo (kein Partner)
      03. Februar 2012 13:23

      @Gasthörer

      Sie sollten das Ganze (Forum) nicht nur so schwarz und weiss bzw. rot sehen.

  38. Anton Volpini
    30. Januar 2012 12:22

    Daß der Bundespräsident am Vorabend des Opernballs die Vertreter der Regierung mit hohen österreichischen Orden ausgezeichnet hat, zeigt zu welchem Saftladen Österreich heruntergewirtschaftet wurde.
    Die Wertigkeit dieser Orden wurde damit vom Präsidenten derart degratiert, daß sie mit diesen Gegenständen vergleichbar geworden ist, die wir als Kinder aus dem Kaugummiautomaten herausgequetscht haben.

  39. simplicissimus
    30. Januar 2012 12:16

    jetzt hab ich naivling endlich verstanden, was SOZIALDEMOKRATIE bedeutet!
    lange jahre hab ich herumgerätselt, aber au hat mir jetzt auf die sprünge geholfen:

    rote gesetze müssen von allen anderen befolgt werden und eigentlich nur von denen.
    schwarz-blaue gesetze sind eine frechheit, zumutung und müssen überhaupt nicht befolgt werden.

    das ist demokratieverständnis auf SOZIALDEMOKRATISCH.

    • Spiegelfechter
      30. Januar 2012 18:51

      Demokratisch im Zusammenhang mit sozialistisch hat eben eine eigene Bedeutung. War nicht auch die DDR eine "demokratische" Republik?

  40. Wertkonservativer
    30. Januar 2012 12:14

    Als bekennender Weinfreund, der ich bin, kann Herr Häupl bei mir zumindest auf einiges Verständnis stoßen: das mir angetraute Goldstück wirft mir (wenn auch recht liebevoll) manchmal vor, im Zuge weinschwangerer Familien-Festivitäten oder auch anderer Anlässe zu vorgerückter Stunde nicht immer nur Kluges von mir zu geben!
    Na, und da soll es bei unserem weinseligen Bundeshauptstadt-Oberhaupt anders sein? Menschen, Menschen san' mir alle!

    Allerdings sollte sich Herr Häupl als einer der wirklich Mächtigen in unserem Lande manchmal zurücknehmen, etwas weniger "inhalieren", und vor wichtigen Äußerungen das Hirn einschalten.
    Mit Verlaub gesagt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Brigitte Imb
      30. Januar 2012 12:32

      "Das Hirn einschalten" ??? Ja wie denn? Er findet doch den Alk Ausschaltknopf nicht und ganz ehrlich, er soll doch weiter trinken, denn als Delieranter kostet er uns noch viel mehr.

    • Anton Volpini
      30. Januar 2012 12:48

      Der Unterschied zwischen Häupl und Ihnen, lieber Wertkonservativer, ist der, daß die Folgen der Weinschwangerschaft Häupls von uns Steuerzahlern getragen werden müssen.

  41. Brigitte Imb
    30. Januar 2012 12:06

    Bitte für Häupl und die Vassilaku# einen Kurator bereitstellen....., od. richten´s die Ratingagenturen alleine?

    • Anton Volpini
      30. Januar 2012 12:26

      ..verzeihung, habs Sternderl verwackelt. Beim WK aber nicht, dort hats die drei ganzen erst gar nicht genommen.

    • Brigitte Imb
      30. Januar 2012 16:11

      A.V.,

      ich liebe die Sterne, den Mond und die Nacht, aber in diesem Fall kann ich gut damit leben, ein Sternderl weniger im Blogfirmament vorzufinden, und Sie brauchen nicht gesondert um Verzeihung bitten.

  42. HDW
    30. Januar 2012 12:05

    Dazu noch als Ergänzung dieser Politkarikatur: Bei den letzten Gemeinderatswahlen gab es einen dieser, in den Wartehäuschen der Verkehrsbetriebe affichierten von Herrn Häuptl unterschriebenen Sprüche der sinngemäß folgendes aussagte: "Wenn eine Stadt von einer Partei so gut regiert wird wie Wien, stellen Wahlen eine unnötige Geldverschwendung dar und sind abzuschaffen" (Interessant wäre in diesem Zusammenhang nachzuforschen ob die regelmässig publizierten, besonders positiven Rankings nicht auch mit Gegenleistungen seitens der Stadt Wien z.B. bei internationalen Outsourcingfirmen, zu tun haben!)





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