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Fußnote 253: Was Wulff und Niko verbindet

Die Reaktion der deutschen Bevölkerung auf Christian Wulff scheint widersprüchlich, ist aber eigentlich von tiefer Weisheit geprägt.

Die jüngsten Auftritte ihres Bundespräsidenten werden von einer klaren Mehrheit der Deutschen abgelehnt. Zugleich aber sind nicht weniger als 60 Prozent dafür, dass Wulff im Amt bleibt. Der Widerspruch ist erklärbar: Die Deutschen wissen oder spüren bei aller Enttäuschung über ihr Staatsoberhaupt, dass Politiker nur Menschen sind, dass man nicht alle zwei Jahre ein Amt wegen Ungeschicklichkeiten neu besetzen kann, dass selten etwas Besseres nachkommt. Sie denken damit ganz anderes als die meisten Medien, die ständig die Illusion pflegen, dass Politiker in jeder Hinsicht perfekt zu sein haben. Was ihnen erst den Stoff für viele Kommentare gibt. Vielleicht spüren die Menschen ja aber auch, dass Wulff auch Pech hatte, weil seine Affäre ins Weihnachtsloch gefallen ist. In dieser nachrichtenarmen Zeit sind alle Medien froh, wenn sie neben unendlichen Jahresrück- und -ausblicken wenigstens ein aktuelles Thema haben. Das gleiche Pech hatte ja übrigens in Österreich der blonde Niko. Was aus beiden keine erfreulichen Figuren macht. Übrigens haben sie noch eine Gemeinsamkeit: Beide sind wohl ein wenig zu jung in ihr jeweiliges Amt gekommen. Das tut selten gut.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLaura R.
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 11:03

    Der Werner hat g`sagt, den Niko laß`n mir uns net herausschieß`n von der Reaktion. Se fesch wie der is`, hat er so wie er selba amal des Zeug für den Kanzla.

    Und selber Schuld, wenn einer CHRISTian heißt. Tät` er Ömer oder Erkan Wülff heiß`n, hätt er bestimmt schon den Opferstatus.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 00:59

    Menschlichkeit sollte selbstverständlich auch Politikern entgegengebracht werden, bzw. von denen geduldet werden.
    Nun ist es aber so, dass Politiker eine Vorbildfunktion haben und sich auch anmaßen ihr Volk zu bevormunden und deshalb paßt es für mich nicht zusammen, dass genau diesen Leuten, die ihren "Untertanen"Gesetzestreue abverlangen und dies exekutieren lassen, sich wissentlich daneben benehmen um eigene Vorteile zu lukrieren.
    Wulff hätte seinen Privatkredit nur angeben müssen, warum hat er dies unterlassen? Er weiß genau was sich nicht schickt, er hat aber spekuliert.
    Unehrenhaft - daher Rücktritt!
    Vom Niko, diesem Pseudoirgendwas, will ich ja gar nicht reden, der verkörpert doch die Peinlichkeit höchst persönlich und auch den desaströsen Zustand der Sozialisten.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 20:14

    Soeben in der ZIB1 gesehen: Aufgebrachte Menschen demonstrieren gegen Christian Wulff; sie fuchteln mit Schuhen in den Händen--ganz nach dem "Vorbild" im wilden Osten (Orient) herum, wo diese Art zu demonstrieren die größte Verachtung ausdrücken soll. Was für eine abstoßende Meute! Der nächste Schritt könnte Selbstjustiz sein.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 01:09

    Ein gewichtiges Problem, welches diese beiden noch verbindet, ist ein großes Glaubwürdigkeitsproblem und wenn man solche "Figuren" im Amt halten muß, weil nichts Besseres nachkommt - was leider Fakt ist - dann sieht es mit der politischen Landschaft und deren Protagonisten in beiden Länder sehr düster aus!

  5. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 08:03

    Die Herren Wulff und Pelinka zu vergleichen bzw. in einem Atemzug zu nennen, ist schon ein gewagtes Stück.
    Bei der Position des Bundespräsidenten in D und A - die ohnehin lt. Verfassung vorwiesend Repräsentationsaufgaben erfüllen - sollten sich nicht Karrieresüchtige und Parteiapparatschiks bewerben, sondern integere und erfahrene Leute mit weisser Weste, welche dies als Berufung verstehen und dem Volk ein uneingeschräktes Vorbild sind.
    Die Büroleiterstelle des ORF-Häuptlings ist - wie die Position des Generaldirektors selbst - ein reiner Versorgungsposten von parteitreuen Mitarbeitern. Fachliche Qualifikationen, wie Organisationstalent, Menschenführung, strategisches Denken und Handeln sind leider nicht erforderlich, da gibt es Fachleute in der zweiten Reihe bzw. werden diese Dienstleistungen von aussen "eingekauft". Wichtig ist im Fall Pelinka nur das "rote Handy" mit eingespeicherter Kurzwahl zur Löwelstraße.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGeheimrat
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 16:03

    Aus der Kronen-Zeitung zitiert:

    "Beim Bundesheer verwalten 24.000 Verwaltungsbeamte 11.000 Soldaten, von denen 3000 militärisch einsetzbar sind."

    Hannes Androsch, Industrieller

  7. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 18:40

    reinhard.horner@chello.at

    Zu jung?

    Wulff und Pelinka seien zu jung im Amt? Da gibt es doch in unserer Bundesregierung einen sehr jungen Staatssekretär, der seine Aufgabe beileibe nicht schlecht erfüllt. Vergleichen wir ihn etwa mit dem etwas älteren aufgaben- und verantwortungsflüchtigen Unminister Darabos!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorxRatio Partner Homepage
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2012 03:09

    Postille Nr. 3 von Agens e.V.

    Liebe Leser,

    nun hat das Jahr 2012 begonnen und wir haben bereits in der ersten Woche eine öffentliche Aufmerksamkeit erreicht, die so groß wie ungeplant war. Es begann mit dem Interview bei heise-online mit Eckhard Kuhla: http://agensev.de/agens-meint/interview-mit-heise-online/ zum Thema des AGENS - Buches "Schlagseite - MannFrau kontrovers".

    Dieses Interview hatte eine unfassbare Resonanz: derzeit (05.01., 16:00 Uhr) über 700 Kommentare (seit Monaten bei telepolis die höchste Anzahl von Kommentaren). Für uns ein Zeichen, dass wir mit diesem Thema Männer und Frauen zu diesem Thema erreicht haben, die bisher zum großen Teil aus Unwissenheit geschwiegen haben. Gerade diese Männer und Frauen wird AGENS zie lgruppenorientiert in den nächsten Monaten ansprechen. Ein hoffnungsvoller Beginn...

    Das Buch "Schlagseite - MannFrau kontrovers" hat zudem bei AMAZON gewaltigen Schub erfahren. Nur noch wenige Exemplare sind auf Lager, in nur wenigen Tagen hat es in den Rubriken Geschlechterpolitik, Erziehung/Wissenschaft und Familienrecht den Rang 1 erreicht.
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    Auch unsere Beschwerde aufgrund der Falschaussagen der Rezension unseres Buches bei dradio kultur am 11.12.2011 zeigte positive Wirkung. Wir haben der radikalfeministischen Szene gezeigt, dass Falschaussagen nicht mehr toleriert und akzeptiert werden. Dass sich ein Sender wie Deutschlandradio entschuldigt und die Rezension korrigiert hat, zeigt uns, das hier die feministische taz-Redakteurin Simone Schmollack "ihr Publikum" unterschätzt hat. Feministische Aussagen haben nicht mehr den Freibrief, Wahres oder Unwahres unwidersprochen hingenommen zu werden.
    http://agensev.de/agens-meint/sender-entschuldigt-sich-fur-buchkritik-einer-taz-redakteurin/

    Diese Ereignisse haben wir in einer Pressemitteilung an uns bekannte Redakteure herausgegeben:
    http://agensev.de/meldungen/agens-pressemitteilung-emporung-stoppt-feministische-diffamierungen/

    Wir möchten Sie noch hinweisen auf die Veranstaltung des Max-Planck-Institutes in Berlin am 20.01.2012, 17:00 Uhr und Sie herzlich dazu einladen:
    http://agensev.de/agens-veranstaltungen/dr-papa-mannliche-biografien-und-vaterschaft-in-der-forschung/

    Wir freuen uns weiterhin auf Ihren Besuch auf http://www.agensev.de und ein herzliches Dankeschön für Ihre finanzielle Unterstützung.

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  1. Kamron (kein Partner)
    08. Februar 2015 03:31

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  4. Maradona (kein Partner)
    19. Januar 2015 14:44

    borna0 on December 16, 1891, in Schapville, Thompson Twp, Illinois,a0 to Carl Herman Bohnsack and Carolina Sophia Wulff.a0 He was the oldest of three chrilden. a0a0 He married Minnie Marie Deininger on February 16,

  5. tom12 (kein Partner)
    09. Januar 2012 22:16

    Die Causa Wulff und Pelinka/ORF sind grundverschieden. Beiden eint jedoch ein Missverständnis, wenn auch nicht dasselbe.

    Ging es bei Wulff anfangs noch um eine jahrelang zurückliegende, obgleich formaljuristisch richtige Auskunft an den niedersächsischen Landtag, so hat sich diese Sache inzwischen zu einer wahren Machtdemonstration der beteilgten Akteure entwickelt, die freilich im teilweise ungeschickten Verhalten des Bundespräsidenten den Nährboden fand. Dabei sind es weniger die Parlamentarier, die Opposition oder im weitesten Sinne die Politik, die als Akture in den Ring steigen, sondern sind es vielmehr Medienkonzerne und Verlagshäuser, die sich Stirn an Stirn stehen, um mit der Publizierung von scheinbar am Fließband erzeugten Halbwahrheiten den Bundespräsidenten in die Knie zu zwingen versuchen, ganz nach dem Motto: wer darf der Königsmörder sein? Das Duell lautet Axel Springer gegen Spiegel und nicht Wulff gegen Rechtsstaat. Nebenkriegsschauplätze sind die öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten, in denen etwa beim berühmten Fernsehinterview die Moderatorin den Bundespräsidenten gar rotzfrech ins Gesicht log, um die vielleicht ihr zu Gemüte stehende Anwort zu erhalten.

    Das größte Missverständnis in Sachen ORF besteht dahingehend, zu glauben, er sei politisch abhängig. In erster Linie mag dies den Anschein haben. Tatsächlich ist er unabhängig, zumindest wenn es um den Empfang von Weisungen aus der Löwelstraße geht. Solche ergehen kaum, weder direkt, indirekt, noch über die Beschickung von Personal. Die politische Einflussnahme, in welcher Form auch immer, haben SPÖ und Grüne erst gar nicht notwendig. Die Redaktionsstuben im Staatsfunk sind von oberster bis unterster Ebene von studierten Publizisten, Politikwissenschaftern, Philosophen und ähnlichem besetzt. Juristen, Volkswirtschafter, Betriebswirte oder Naturwissenschafter wird man an einer Hand abzählen können. Das Ergebnis erlebt der ORF-Konsument in der täglichen Berichterstattung und in den Sendungsformaten, bei denen ihm ständig Multikulti, Feminismus, Lesbischwultransgender, Antiamerikanismus, Gesamtschule, Antikapitalismus und Beschönigungsversuche der meisten linken totalitären Systeme begegnen.

  6. Censorius (kein Partner)
    09. Januar 2012 19:26

    Typisch deutsch - oder " haben die keine anderen Sorgen ".
    Das BILD als Moralwächter. Ein Zerrbild falsch verstandener Demokratie.

  7. Wolfgang Fellner (kein Partner)
    08. Januar 2012 19:29

    Grüß Gott, liebe Damen und Herrn am Blog meines Berufskollegen Andreas Unterberger, ich möchte hier meinen heutigen Zeitungskommentar posten:

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/wolfgangfellner/Das-sagt-Oesterreich/52078060

    Wolfgang Fellner:

    Das sagt Österreich
    Es ist Zeit für ein neues ORF-Volksbegehren


    Wie bei den Sowjets: Der ORF erlebt dieser Tage die wahrscheinlich schwierigste Zeit seiner Unternehmensgeschichte. Er hat das Image einer Prawda, eines an dunkelste Sowjetzeiten erinnernden Parteien-Sprachrohrs. Mehr noch: Der ORF wirkt so, als wäre er Teil einer Polit-Mafia, wo Parteienvertreter, die einen Generaldirektor gewählt haben, als Dank für ihre Stimme in die wichtigsten Unternehmens-Positionen gehievt werden.

    Vordergründig geht es um den 25-jährigen Niko Pelinka. Ich kenne Niko Pelinka – über seinen Vater, den News-Chefredakteur – seit frühesten Kindertagen. Ich halte Niko Pelinka für einen der talentiertesten jungen Medienmanager dieses Landes. Jeder privaten TV-Anstalt (Puls 4, ATV etc.) könnte man also zur Verpflichtung von ¬Niko Pelinka nur gratulieren.

    Polit-Mafia

    Der ORF freilich hat mit der „Personalie Pelinka“ ein Problem. Pelinka hat den Job als „Büroleiter“ von GD Wrabetz nicht als „Talent“, sondern als Leiter des SPÖ-Freundeskreises im Stiftungsrat erhalten. Heißt: Der Polit-Funktionär, der für die SPÖ die Wahl von Wrabetz perfekt organisiert hat, sitzt künftig in seinem Büro. Das erinnert an eine Polit-Mafia. Und noch mafiöser ist, dass Wrabetz gleich auch den Betriebsrats-Chef, der ihn gewählt hat, zum Technischen Direktor und die zwei ÖVP-Funktionäre, die ihm gegen die Parteilinie ihre Stimmen gegeben haben, zu Landesdirektoren ernannt hat. Das würde sich heute nicht einmal mehr der Chef des ¬albanischen Rundfunks trauen.

    Wie kommen wir dazu, diesen Missbrauch mit 200 Euro Zwangsgebühr zu finanzieren?

    Die Regierung ist dringend gefordert, eine ORF-Reform zu starten:

    Der an ein DDR-Kombinat erinnernde „Stiftungsrat“ gehört abgeschafft.

    Die Zwangs-Gebühren gehören abgeschafft. Der ORF soll sich aus Werbe-Einnahmen finanzieren.

    Sollte die Regierung die ORF-Reform nicht bis Sommer schaffen, muss ein neues ORF-Volksbegehren kommen. Der ORF steht für die Identität dieses Landes – und die darf nicht kaputt gehen. [Ende]
    wolfgangfellner@oe24.at

    • Nelly (kein Partner)
      08. Januar 2012 20:53

      S.g. Herr Fellner,

      neben Niko Pelinka gibt noch viele andere SPÖ-Söldner, die von unserem Steuergeld zu unserem Schaden am Leben erhalten werden - und zwar von einer das Politische abgeschafft habenden Partei.

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. Januar 2012 21:29

      Wer seine Existenz dem moribundenen (todgeweihten) Parteiensystem verdankt (siehe Regierungsinserate), sollte nicht wider den Stachel löcken.

    • KH (kein Partner)
      08. Januar 2012 21:36

      @ Nelly "das Politische abgeschafft habenden Partei"

      Nach Machiavelli hat die SPÖ die Politik (rücksichtslose Machtpolitik) nicht abgeschafft:

      „Politik ist die Summe der Mittel, die nötig sind, um zur Macht zu kommen und sich an der Macht zu halten und um von der Macht den nützlichsten Gebrauch zu machen“

      Aber vermutlich versteht Nelly unter Politik etwas Sittliches, das in der Tat so weit als möglich abgeschafft wurde.

  8. cmh (kein Partner)
    08. Januar 2012 18:11

    Früher hatte der ORF gerüchteweise einen Festnetzanschluss, das Moltophon.

    Jetzt sind alle vernetzt und man nennt das das Lauraphon.

  9. UFisch (kein Partner)
    08. Januar 2012 15:07

    Dass ein Staatsoberhaupt kein perfekter Mensch sein muss, na, da bedarf es keines besonderen Hinweises, dass jemand ganz sicher NICHT dieses, aber auch kein anderes politisches Amt ausüben sollte, ist dann gegeben, wenn er es nicht schafft seine "Freunde" zu unterscheiden, nämlich jene, die er aufgrund seiner politischen Karriere eingefangen hat und jenen, die außerhalb davon er dazu gemacht hat, gleiches gilt für die Unterscheidungsfähigkeit bezüglich Kreditkonditionen etc.

  10. Segestes (kein Partner)
    08. Januar 2012 14:54

    Niko Pelikan im Interview , ganz weinerlich:
    "Ich bin hier für viele der Blitzableiter"

    Die passendere Metapher währe wahrscheinlich gewesen:
    Der Teufel sch...t immer auf den größten Haufen.

    http://www.krone.at/Oesterreich/Niko_Pelinka_Ich_bin_hier_fuer_viele_der_Blitzableiter-Krone-Interview-Story-307470

    • Segestes (kein Partner)
    • numerus clausel (kein Partner)
      08. Januar 2012 17:04

      Pelinka ist der neue Liebling der Krone. Jetzt sollte sich der Werner sputen, sonst wird er von dem karreieregeilen, äh, parteigeförderten Jüngling noch aus seinem Posten geschossen.

  11. censorius (kein Partner)
    08. Januar 2012 13:30

    Nichts gegen die Jugend Pelinkas, die korrigiert sich von selbst. Alles gegen seine Borniertheit nd Keckkheit. Da fallen mir nur A.Schnitzlers Worten im Weiten Land ein : " Als ich in seine frechen jungen Augen blickte ... "

  12. Aron Sperber (kein Partner)
    08. Januar 2012 13:22

    Im STANDARD wird jetzt die Sorge geäußert, dass der ORF sein dem STANDARD ebenbürtiges "Qualistätsniveau" verlieren könnte:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/01/08/zwangesgebuhrensender-auf-standard-niveau/

  13. Sternderlfetischist (kein Partner)
    08. Januar 2012 09:56

    Dem Sozineurotiker Unterberger gehen offensichtlich die Themen aus.

    • Papa Geno (kein Partner)
      08. Januar 2012 11:07

      Und dem Fetischisten die Sternderln.

    • Lisa
      08. Januar 2012 12:17

      @Sternderlfetischist

      Womit begründen Sie Ihre Daseinsberechtigung hier im Blog, wenn Sie nicht gerade ein Masochist sind?

  14. valkenstayn (kein Partner)
    08. Januar 2012 05:21

    Es gibt wenig was Wulff und Niko verbindet.

    Wulff spielt in der CDU/CSU Regierung die Rolle des politisch korrekten Beschwichtigungshofrates. Eine wichtige Funktion für A. Merkel - solange Wulff dabei sakrosankt und unangepatzt die Rolle des Präsidenten spielen darf. Damit ist völlig klar, dass Wulff zur Zielscheibe der Opposition wird der jeder Grund gut ist, ihm das Saubermann-Immage zu nehmen und ihn damit aus seiner politischen Rolle zu drängen. Egal ob er im Amt bleibt oder nicht - als politisch korrektes Gewissen der Nation hat er ausgedient. Dass er durch Ungeschicklichkeit und durch versuchte Umdeutungen sich selbst ins "Aus" manövriert hat, ist Glück für die Opposition.

    Völlig anders der Niko. Der soll vorerst überhaupt keine politisch wahrnehmbare Rolle spielen sondern soll in einem politischen ORF ein aktives Traineeprogramm mit Sprungbrettfunktion für höhere Aufgaben einnehmen. Daher versteht niemand in der SPÖ die Aufregung - "is ja eh alles in Ordnung". Der Niko ist alter sozialistischer Hochadel - was bitte soll man da ausschreiben?

    Die Gemeinsamkeit der beiden Fälle kann ich nur in der Ungeschicklichkeit feststellen. Der Wulff war zu ungeschickt zum Vertuschen der Angelegenheit, Niko und Genossen waren zu ungeschickt zum Nichtvertuschen der Mauschelei. Allerdings: der Wulff hat sich wenigstens entschuldigt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. Januar 2012 09:39

      Am Beispiel Werner F. zeigt sich doch, dass man als „Rote Hoffnung“ mindestens fünf Jahre und unter völligem Ausschluss der Öffentlichkeit einem Trainingprogramm unterzogen werden muss, um zu höheren Weihen zu kommen.
      Was passiert, wenn dieser „Reifungsprozess“ übersprungen (da muss wohl Personalmangel in Tateinheit mit latenter Neigung zum Nepotismus mitgespielt haben) wird, kann man z.B. an Laura R. erkennen.

      Aber auch Niko P. wird sich in der Oeffentlich Rechtlichen Freunderlwirtschaft nicht verstecken und/oder einen auf Oberst Wrangel (Wallenstein, F. v. Schiller – „Ich hab’ hier nur ein Amt und keine Meinung.“) machen können.

      Dazu ist dieser Intrigantenstadl ungeeignet.
      Dafür werden schon die Kollegen sorgen, die schon jetzt nach Dreikönigs-Art am Fettnäpfchen-Sammeln zwecks Markierung der Hürdenstrecke für einen vorderhand ziemlich unbunten New(s)-Comer sind.

      Aber sei ’s drum.
      Die roten Phönixe und -nixen werden in der roten Asche nach den nächsten Wahlen versanden, statt einen auf Ikarus machen zu können.

      Dem Staat wird das nicht schaden.
      Im Gegenteil.

  15. xRatio (kein Partner)
    08. Januar 2012 03:09

    Postille Nr. 3 von Agens e.V.

    Liebe Leser,

    nun hat das Jahr 2012 begonnen und wir haben bereits in der ersten Woche eine öffentliche Aufmerksamkeit erreicht, die so groß wie ungeplant war. Es begann mit dem Interview bei heise-online mit Eckhard Kuhla: http://agensev.de/agens-meint/interview-mit-heise-online/ zum Thema des AGENS - Buches "Schlagseite - MannFrau kontrovers".

    Dieses Interview hatte eine unfassbare Resonanz: derzeit (05.01., 16:00 Uhr) über 700 Kommentare (seit Monaten bei telepolis die höchste Anzahl von Kommentaren). Für uns ein Zeichen, dass wir mit diesem Thema Männer und Frauen zu diesem Thema erreicht haben, die bisher zum großen Teil aus Unwissenheit geschwiegen haben. Gerade diese Männer und Frauen wird AGENS zie lgruppenorientiert in den nächsten Monaten ansprechen. Ein hoffnungsvoller Beginn...

    Das Buch "Schlagseite - MannFrau kontrovers" hat zudem bei AMAZON gewaltigen Schub erfahren. Nur noch wenige Exemplare sind auf Lager, in nur wenigen Tagen hat es in den Rubriken Geschlechterpolitik, Erziehung/Wissenschaft und Familienrecht den Rang 1 erreicht.
    http://www.amazon.de/Schlagseite-MannFrau-kontrovers-Eckhard-Kuhla/dp/3880740313/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1325772657&sr=8-1

    Auch unsere Beschwerde aufgrund der Falschaussagen der Rezension unseres Buches bei dradio kultur am 11.12.2011 zeigte positive Wirkung. Wir haben der radikalfeministischen Szene gezeigt, dass Falschaussagen nicht mehr toleriert und akzeptiert werden. Dass sich ein Sender wie Deutschlandradio entschuldigt und die Rezension korrigiert hat, zeigt uns, das hier die feministische taz-Redakteurin Simone Schmollack "ihr Publikum" unterschätzt hat. Feministische Aussagen haben nicht mehr den Freibrief, Wahres oder Unwahres unwidersprochen hingenommen zu werden.
    http://agensev.de/agens-meint/sender-entschuldigt-sich-fur-buchkritik-einer-taz-redakteurin/

    Diese Ereignisse haben wir in einer Pressemitteilung an uns bekannte Redakteure herausgegeben:
    http://agensev.de/meldungen/agens-pressemitteilung-emporung-stoppt-feministische-diffamierungen/

    Wir möchten Sie noch hinweisen auf die Veranstaltung des Max-Planck-Institutes in Berlin am 20.01.2012, 17:00 Uhr und Sie herzlich dazu einladen:
    http://agensev.de/agens-veranstaltungen/dr-papa-mannliche-biografien-und-vaterschaft-in-der-forschung/

    Wir freuen uns weiterhin auf Ihren Besuch auf http://www.agensev.de und ein herzliches Dankeschön für Ihre finanzielle Unterstützung.

    Unser Spendenkonto -Nr. 240 59081 00
    Oldenburgische Landesbank
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  16. byrig
    07. Januar 2012 21:23

    die sache mit wulffs kredit halte ich für eine relativ kleine,zumindest überhaupt keinen grund für einen rücktritt.bedenklich wird die causa wulff durch seine unbedachten reaktionen im boulevard,ein zeichen fehlender souveränität und auch nervenstärke.
    ab diesem zeitpunkt ist die diskussion bezüglich seiner eignung zulässig.
    der vergleich mit einem nobody wie diesem niko pelinka ist schon gewagt.letzterer hat ausser einer parteilaufbahn nichts vorzuweisen,seine bestellungen in der öbb wie jetzt beim orf sind somit völlig ungerechtfertigt.
    aber bei faymann gibt es ja ähnlichkeiten:ausser politiker war er nichts,mit einer formidablen lücke in seiner biographie von 7 jahren.

    • Haider
      07. Januar 2012 22:58

      Unsere Roten werden wohl kaum in diese Verlegenheit kommen. Sie kauften sich rechtzeitig den Boulevard mit dem Geld aller Steuerzahler.

  17. Undine
    07. Januar 2012 20:14

    Soeben in der ZIB1 gesehen: Aufgebrachte Menschen demonstrieren gegen Christian Wulff; sie fuchteln mit Schuhen in den Händen--ganz nach dem "Vorbild" im wilden Osten (Orient) herum, wo diese Art zu demonstrieren die größte Verachtung ausdrücken soll. Was für eine abstoßende Meute! Der nächste Schritt könnte Selbstjustiz sein.

    • Haider
      07. Januar 2012 23:01

      Wer sich mit Hunden ins Bett legt, wird eben mit Flöhen munter. Die Kulturbereicherer zeigen uns, wer das Sagen hat!

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. Januar 2012 01:07

      Da ham S' es, Herr Ramses:

      "Der Islam ist Bestandteil Deutschlands."
      (C. Wulff)

    • censorius (kein Partner)
      08. Januar 2012 13:34

      Das war der Mob Deutschlands. Gott schütze uns !

    • cmh (kein Partner)
      08. Januar 2012 15:20

      Haider:

      Ganz offensichtlich gibt es in Europa viele geistige Armutschgerln, die jeden Furtz von wo auch immer als kulturelle Bereicherung voller Dankbarkeit entgegennehmen.

    • Undine
      08. Januar 2012 22:54

      Ganz Deutschland (zumindest die linke Reichshälfte) ist vermutlich beglückt und dankbar über die unerwartete, längst fällige Kültürbereicherung aus dem Orient, bzw. dem arabischen Raum:

      Das Wedeln und Werfen von Schuhen bei Demonstrationen. Schade, daß diese einzigartige Kültürbreicherung damals bei den heroischen "Donnerstags-Demonstrationen" in Wien noch nicht en vogue war. Da soll noch jemand sagen, Multikulti bringt nichts! Übrigens ist mir aufgefallen, daß bei den Schuhewedelnden Massen (an die 300 haben sich zum Schloß Bellevue hinverirrt) eine Reihe von Ausländern waren; bei denen scheint Wulffs Aussage, der Islam gehöre zu D noch nicht angekommen zu sein.

  18. RR Prof. Reinhard Horner
    07. Januar 2012 18:40

    reinhard.horner@chello.at

    Zu jung?

    Wulff und Pelinka seien zu jung im Amt? Da gibt es doch in unserer Bundesregierung einen sehr jungen Staatssekretär, der seine Aufgabe beileibe nicht schlecht erfüllt. Vergleichen wir ihn etwa mit dem etwas älteren aufgaben- und verantwortungsflüchtigen Unminister Darabos!

    • Segestes (kein Partner)
      08. Januar 2012 14:46

      Eine Sprechpuppe ist immer nur so gut wie die Hand die sie steuert.

    • cmh (kein Partner)
      08. Januar 2012 15:22

      Man vergleiche mit welcher Langeweile Kurz während der Mikel-L. Hermitdemzasterrede seine Fingernägel betrachtete mit der präpotenten Gönnerhaftigkeit, mit der der Niko anderern auf die Schulter klopft.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      08. Januar 2012 16:22

      reinhard.horner@chello.at

      Wer bitte ist die "Sprechpuppe" und wer gibt "die Hand, die sie steuert"?

    • Segestes (kein Partner)
      08. Januar 2012 16:36

      Als ob Kurz, dieser Maturant und Nur-Köder für Jungwähler (Strache lacht sich über diesen naiven Versuch zweifellos kaputt), auch nur auf Klo gehen darf, ohne die Innenministerin, oder seine Berater/Aufpasser, zu fragen.
      Ist das so schwer zu verstehen?

    • cmh (kein Partner)
      08. Januar 2012 18:10

      Segestes

      Nachdem man den Jugendlichen das Wahlrecht angedient hat muss man jetzt auch für geeignete Kandidaten sorgen.

      Ob sich das in einem Stimmenplus wiederspiegelt bleibt abzuwarten. Aber hier steht die Entscheidung klarerweise beim Wähler. (Der Wähler wird natürlich so klug wie ein gewisser Germane entscheiden.)

      Der Unterschied zum Niko besteht aber darin, dass der Niko eben nicht gewählt werden kann weil er nicht gewählt werden muss. Er muss nur bezahlt werden mit unseren Fernsehgebühren.

      Aber so ist das mit den Germanen. MAn kann ihnen ganz Germanien wegnehemn und sie machen anderen Vorwürfe, das nicht klass zu finden.

      Welche andere Möglichkeiten sehen denn Sie, der roten Chutzbe entgegenzutreten, die schon ganz Österreich samt allen angeschlossenen Unternehmen als Vorfeldorganisation der weder sozial noch demokratischen SPÖ als ihr Eigentum ansieht?

      Oder finden Sie das sogar gut.

      Wenn Sie es gut finden, dann sagen Sie es doch. Wenn Sie es aber nicht gut finden, und weder bei den Schwarzen noch bei den Blauen ein gutes Haar lassen wollen, dann her mit Ihren Alternativen.

    • Segestes (kein Partner)
      08. Januar 2012 20:54

      cmh spricht: "Her mit den Alternativen"

      Keine Parteien, sondern das Schweizer-Modell,
      angepasst für Österreich, ist meine Alternative.
      Und nicht nur meine. Neuerdings sind ja sogar
      die elitär gewordenen Grünen nicht mehr total
      gegen mehr Mitbestimmung des Volkes
      und lassen sich zu Diskussionen darüber herab.
      Und auch die ÖVP tut ja im Moment so,
      als ob Sie sich dafür interessieren würde.
      Das ist natürlich bloß ein Schmäh, um der SPÖ zu
      signalisieren, dass es bei der nächsten Wahl
      Alternativen zu SPÖVP geben könnte:
      Nämlich die einzigen halbwegs glaubwürdigen
      Verfechter der Direkten Demokratie - die
      Freiheitlichen.

      Warum ich die FPÖ, die sicher ansonsten auch
      nicht die Moral für sich gepachtet hat, in der Frage
      für glaubwürdiger halte, als alle anderen politischen
      Gruppierungen im Parlament?
      Weil die FPÖ, wenn sie Volksabstimmungen zu ihren
      Kernthemen Zuwanderung, Islam, EU und Co initiiert
      kann, am ehesten von allen Parteien damit rechnen
      darf, ihre Postionen von einer Mehrheit des verärgerten
      Volkes bestätigt zu bekommen.

      Und mit Ärger kenne ich mich aus.
      Eh schon wissen, der "furor teutonicus"!
      ^^

    • cmh (kein Partner)
      09. Januar 2012 16:28

      Dann sind wir wieder einmal fast einer Meinung.

  19. Geheimrat
    07. Januar 2012 16:03

    Aus der Kronen-Zeitung zitiert:

    "Beim Bundesheer verwalten 24.000 Verwaltungsbeamte 11.000 Soldaten, von denen 3000 militärisch einsetzbar sind."

    Hannes Androsch, Industrieller

    • Haider
      07. Januar 2012 22:52

      Hannes Androsch verlor vor 31 (!) Jahren seine Funktionen als Vizekanzler und Finanzminister und kutschiert dennoch nach wie vor mit einem österreichischen Diplomatenpaß durch die Weltgeschichte. Er sieht sich halt als roten Parteiadeligen und da stehen einem in dem Operettenstaat Österreich so kleine Zuckerl schon zu.

    • Brigitte Imb
      08. Januar 2012 00:12

      Das ist heftig! Läßt es sich eruieren ob diese Daten tatsächlich stimmen? Wir sollten den Dottore bitten zu recherchieren, bzw. vielleicht weiß er ohnehin die Zahl zu bestätigen. das ist ja eine wahre Beamtenbombe!

      Und zu den Diplomattenpässen , dieses Privileg dürfen ALLE ehemaligen Minister genießen, aber die Linke, diese verlogene Bagage, krallt sich wieder einmal nur an KHG fest.

  20. GFS
    07. Januar 2012 15:36

    Man kann es ja auch so sehen: nachdem wir (die Öffentlichkeit bzw. die Wähler) schon härteren Stoff gewöhnt worden sind, wäre der Rücktritt wegen "so einer Kleinigkeit" unverhältnismäßig. Vor allem in Relation zum allumfassenden Polit-Korruptionssystem der (früher einmal vielleicht tatsächlich gewesenen) "Volks"-Parteien.
    Was "den lieben Niko" betrifft: "ohne Worte" (schließlich bemühe ich mich ja höflich zu bleiben).

  21. schreyvogel
    07. Januar 2012 14:01

    Was ist eigentlich aus dem dritten in ihrem Bunde, dem Rafi Sternfeld, geworden? Der hält sich, scheint's, derzeit bedeckt.

  22. Alfred E. Neumann
    • Brigitte Imb
      07. Januar 2012 14:40

      ....aus der Krise herausinvestieren....(lt. Brauner).

    • cmh (kein Partner)
      08. Januar 2012 15:26

      Kann mir bitte jemand erklären, was ein politisch korrekter - als solche darf man Brauner wohl annehmen - unter einer "Investition" versteht?

      Unter dieser Art "Investition" ist doch nur verfressen, versaufen und mit Huren durchbringen zu verstehen.

  23. Josef Maierhofer
    07. Januar 2012 11:05

    Ja, Menschen würden wir in Politik und Medien brauchen und nicht Apparatschiks und besserwissende 'Experten' und Ideologen.

    Dass viele in der Bevölkerung noch Menschen geblieben sind, bei aller Medienindoktrination, spricht für die Menschen. Niemand wird erwarten, dass jeder Politiker in jeder Phase der Politik die richtige Idee zur Lösung hat, aber alle Menschen erwarten, dass er es für die Menschen tut und nicht für eine privilegierte Kaste oder Parteigänger oder Ideologie.

    Ja, Ideen brauchen wir und Vorschläge, die eine Diskussion wert sind, aber diese Ideologieindoktrination durch die Medien, die braucht kein Mensch, es ist eine Herabwürdigung des Menschen, was unsere Medien uns antun mit ihrem Ideologie- und Haßgekreische. Konstruktives ist sehr selten dabei.

    Auch der korrupte 'Medienkauf' durch die Politik möge mit all dem anderen 'Segen', den uns die Ideologiepolitik gebracht hat, auf die Nase fallen. Zahlen müssen die Zeche leider immer die Menschen.

    Man kann bei uns von einem politisiertem 'Medienfluch' reden, nicht von Beiträgen der Medien zur Gesellschaft. Schauen wir uns doch mal an, was da so in etwa der Zeitung 'Österreich' steht, eine Verhöhnung des Namens Österreich ist das, zum Beispiel oder der ORF, etc..

  24. Laura R.
    07. Januar 2012 11:03

    Der Werner hat g`sagt, den Niko laß`n mir uns net herausschieß`n von der Reaktion. Se fesch wie der is`, hat er so wie er selba amal des Zeug für den Kanzla.

    Und selber Schuld, wenn einer CHRISTian heißt. Tät` er Ömer oder Erkan Wülff heiß`n, hätt er bestimmt schon den Opferstatus.

    • Undine
      07. Januar 2012 14:42

      @Laura R.

      "Kurt Wulff" würde auch schon genügen, denn KURT heißt im Türkischen WOLF, allerdings auch WURM, was so gar nicht zusammenpaßt! Aber für den Opferstatus würde es reichen!

  25. KR Ing. W. Maurer
    07. Januar 2012 10:33

    Wer kennt eigentlich den Herrn Pelinka Junior? Ist er wirklich so, wie er allgemein dargestellt wird? Sein weibliches Pendant hat sich schon mehrmals intellektuell geoutet, aber er? Onkel und Vater sind ja bei Gott keine Dummerchens, halt ideologisch nicht auf unserer Seite. Wenn es so ist, dass die Intelligenz meist eine Generation überspringt, könnte man sich sicher Sorgen machen. Aber das ist eben nur eine Theorie. Die ORF - Intendantenwahl hat er bravurös gemeistert. Da können sich die "Schwarzen" eine Scheibe abschneiden. Ihm lediglich seine Jugend vorzuwerfen, scheint mir etwas billig. Das hat schon bei Sebastian Kurz zu kurz gegriffen. Vielleicht kann mir jemand aus dem Forum konkret weiterhelfen. Bisher kenn ich nur ein paar Grinserfotos. Die vermitteln nicht unbedingt hohe Sympathiewerte. Aber was weiß man sonst? Ich bin für Informationen offen.

    • M.S.
      07. Januar 2012 13:53

      @KR Ing. W.Maurer

      Es geht vorerst nicht darum wie N.P. tasächlich ist, sondern um die ungustiöse und unverschämte Art seiner Bestellung.

    • haro
      07. Januar 2012 16:19

      "Ihm lediglich seine Jugend vorzuwerfen, scheint mir etwas billig"

      Die Vorwürfe gelten vor allem einer Partei die immer jüngere Protektionskinder für ihren Machterhalt einsetzt und nicht einmal begreift, wie sie sich damit selbst schadet.

    • cmh (kein Partner)
      08. Januar 2012 15:31

      Eine Unsitte der Konservativen:

      Es wird doch immer auch beim Gegner versucht, die guten Seiten hervorzukehren und Entschuldigungen zu finden.

      Das ist nur mehr noch - es tut mir leid - blöde und selbstbeschädigend.

    • KR Ing. W. Maurer
      08. Januar 2012 16:29

      @cmh
      Es gehört zur Tugend eines intelligenten und gebildeten Liberalen, sich erst ein umfassendes Bild über den Menschen, auch den politischen Gegner, zu machen, bevor man ihn beurteilt und verurteilt. Es gehört zur Tugend eines intelligenten und gebildeten Liberalen, nicht sofort in den Chor des, oft dumpfen und von Klischees geleiteten, Mainstreams kritiklos einzustimmen. Und es gehört auch zur Tugend eines intelligenten und gebildeten Liberalen, verbale Entgleisungen politisch Engstirniger großzügig zu überhören.

    • JEZ (kein Partner)
      08. Januar 2012 16:41

      ....Die ORF - Intendantenwahl hat er bravurös gemeistert. ...
      wos woar sei leistung davei ?
      Intrigieren, Versprechen, Drohen, Vernetzen !

      Miz diesem Leistungsprofil passt er vielleicht wirklich in den ORF

    • cmh (kein Partner)
      09. Januar 2012 09:24

      Tugend eines intelligenten und gebildeten Liberalen? Natürlich!

      Ein Pfau, auch wenn er noch so schöne Räder schlagen kann, ist etwas für einen fürstlichen Garten, aber a la long nichts für die Wildbahn. Was aber nichts daran ändert, dass das Schlagen schöner Räder zu den Tugenden des Pfaues gehört.

      Tugend eines intelligenten und gebildeten Liberalen ist daher meiner Meinung nach, dass er in eigenem Interesse die Stunde erkennenen kann, an der er seine Radeln besser eingepackt lässt.

      Wobei der intelligente und gebildete Liberale vielleicht auch bemerkt haben wird, dass die Hermit dem Zaster Mikl mit ihrer Rede auch eine formidable Begründung für die SPÖ geliefert hat, das zu tun, was die Sozen halt immer so tun.

  26. inside
    07. Januar 2012 09:49

    Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.
    Na allemal, ein Wulff wäre jetzt im ORF....

  27. Observer
    07. Januar 2012 08:03

    Die Herren Wulff und Pelinka zu vergleichen bzw. in einem Atemzug zu nennen, ist schon ein gewagtes Stück.
    Bei der Position des Bundespräsidenten in D und A - die ohnehin lt. Verfassung vorwiesend Repräsentationsaufgaben erfüllen - sollten sich nicht Karrieresüchtige und Parteiapparatschiks bewerben, sondern integere und erfahrene Leute mit weisser Weste, welche dies als Berufung verstehen und dem Volk ein uneingeschräktes Vorbild sind.
    Die Büroleiterstelle des ORF-Häuptlings ist - wie die Position des Generaldirektors selbst - ein reiner Versorgungsposten von parteitreuen Mitarbeitern. Fachliche Qualifikationen, wie Organisationstalent, Menschenführung, strategisches Denken und Handeln sind leider nicht erforderlich, da gibt es Fachleute in der zweiten Reihe bzw. werden diese Dienstleistungen von aussen "eingekauft". Wichtig ist im Fall Pelinka nur das "rote Handy" mit eingespeicherter Kurzwahl zur Löwelstraße.

    • cmh (kein Partner)
      08. Januar 2012 15:33

      Entweder Niko ist eine Flasche - dann ist seine Bestellung eine rote Frechheit.
      Oder er ist keine Flasche, dann ist seine Bestellung eine rote Kampfansage: die Laura sticht hatl der Hafer.

  28. Wertkonservativer
    07. Januar 2012 07:19

    Guten Morgen!

    die beiden heutigen "Erstrednerinnen", von mir ehrlich verehrt, beweisen mir wieder einmal, dass man sich mit Frauen nicht ungestraft anlegen soll!

    Und wenn dann sogar über einen gutaussehenden, sympathisch wirkenden Mann ganz mitleidlos "der Stab gebrochen" wird, zeigt mir das nur, dass meine Sympathie anscheinend einem Unwürdigen zuteil wird!

    Vom Zusammenleben mit meiner lieben Frau her weiß ich, dass Frauen meistens recht haben, zumindest jedoch meist rechtbehalten!
    Gut so, soll weiterhin so bleiben!

    Liebe Grüße beiden Angesprochenen (oder sagt man ...innen?)

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      07. Januar 2012 07:22

      Nun, ich dachte, mein erster "Geisteserguss" sei mir abhanden gekommen!
      Daher ein nochmaliger Versuch, ganz ähnlich dem ersteren!
      Bitte um Vergebung:
      ein alter Mann ist kein D-Zug, und
      die Technik is a Hund!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  29. Wertkonservativer
    07. Januar 2012 07:03

    Meine beiden "Vorrednerinnen", von mir ehrlich verehrt, beweisen mir wieder einmal, dass man es sich mit Frauen nicht ungestraft anlegen soll!
    Und wenn diese wirklich lieen Damen dann auch noch über einen so gut aussehenden und sympathischen Mann, wie der umkämpfte Herr Wulff einer ist, derart mitleidlos herziehen, dann muss deren Verachtung und Wut wohl grenzenlos sein.
    Da stehe ich mit meinen Sympathie-Kundgebungen für den armen Wulff ziemlich isoliert da! Macht nix, ich werd's aushalten!
    Bitte aber - um der Gerechtigkeit willen - keine Direktvergleiche mit dem kleinen Niko!
    Das hat sich sogar der so tief gefallene Herr Wulff wirklich nicht verdient!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      07. Januar 2012 07:03

      ....lieben Damen...!

    • Wertkonservativer
      07. Januar 2012 09:02

      Auch hier, bitte um Vergebung!
      Thema con variazione, eben!

    • Brigitte Imb
      07. Januar 2012 17:38

      Lieber WK,

      kommt das wirklich so rüber...grenzenlose Wut u. Verachtung? So meine ich das nicht, jedoch Respekt, wie man ihn als wohlerzogener Bürger vor einem BP haben sollte, will keineswegs aufkommen. Und mein lieber WK, vergessen Sie bitte nicht, wie respektlos das Verhalten des D BP gegenüber seinem Volk ist. Nein, es kann nicht sein, dass den Repräsentanten derartrige Schlendriane durchgehen, schließlich sind sie in höchster Position, die Vorbild verlangt.

      Das Aussehen des CW, das aus meiner Sicht um Klassen besser ist als eines NP, jedoch gesamt bei beiden farblos erscheint, kann Nebensache sein, nur deren Taten sind relevant.
      LG, Brigitte

  30. libertus
    07. Januar 2012 01:09

    Ein gewichtiges Problem, welches diese beiden noch verbindet, ist ein großes Glaubwürdigkeitsproblem und wenn man solche "Figuren" im Amt halten muß, weil nichts Besseres nachkommt - was leider Fakt ist - dann sieht es mit der politischen Landschaft und deren Protagonisten in beiden Länder sehr düster aus!

    • Alexander Renneberg
      07. Januar 2012 08:33

      Na ich hoffe sie meinen mit "im amt halten" nicht den pelinka.

      Denn da ist alles besser was nachkommt.

    • libertus
      07. Januar 2012 17:01

      @Alexander Renneberg

      Vielen Dank für die Klarstellung und ich stimme ihr aus tiefster Überzeugung zu.

  31. Brigitte Imb
    07. Januar 2012 00:59

    Menschlichkeit sollte selbstverständlich auch Politikern entgegengebracht werden, bzw. von denen geduldet werden.
    Nun ist es aber so, dass Politiker eine Vorbildfunktion haben und sich auch anmaßen ihr Volk zu bevormunden und deshalb paßt es für mich nicht zusammen, dass genau diesen Leuten, die ihren "Untertanen"Gesetzestreue abverlangen und dies exekutieren lassen, sich wissentlich daneben benehmen um eigene Vorteile zu lukrieren.
    Wulff hätte seinen Privatkredit nur angeben müssen, warum hat er dies unterlassen? Er weiß genau was sich nicht schickt, er hat aber spekuliert.
    Unehrenhaft - daher Rücktritt!
    Vom Niko, diesem Pseudoirgendwas, will ich ja gar nicht reden, der verkörpert doch die Peinlichkeit höchst persönlich und auch den desaströsen Zustand der Sozialisten.





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