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Europas Sparefrohs

Fast täglich erreichen uns Fernsehbilder aus Europas meistverschuldeten Staaten, in denen uns immer dieselbe Botschaft vermittelt wird: Die Regierungen und die Menschen sparen bis an den Rand der Verzweiflung.

Vor allem Griechen und Italiener verbreiten diese Botschaft in regelmäßigen Demonstrationen. Diese sollen unseren offenbar naiven Glauben zerstreuen, dass angesichts schwerer Schulden ein „Zehn Prozent weniger von allem“ doch möglich sein müsse. Blickt man jedoch hinter die Oberfläche dieser Fernsehbilder, stößt man plötzlich auf ein ganz anderes Bild.

Italiens arme Abgeordnete

Da revoltieren etwa die italienischen Abgeordneten ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt gegen die Ansinnen der Sparregierung Mario Montis, da das Sparen sie selber treffen soll. Sie drechseln die skurrilsten Argumente, warum das bei ihren eigenen Bezügen absolut unmöglich sei. Ein Abgeordneter verkündete sogar, dass er und seine Kollegen ja auch viel mehr arbeiten würden als ausländische Parlamentarier. Ein anderer behauptete, der Steuerdruck sei in Italien höher als im Ausland. Der Mann sollte einmal nach Österreich eingeladen werden.

Die Argumente klingen alle so, wie wenn die Abgeordneten bei irgendwelchen Gewerkschaftsbossen in die Schule gegangen wären und dort einen Crash-Kurs in „Hundert Wege, Nein zu sagen“ absolviert hätten.

Dabei sind die Privilegien der italienischen Volksvertreter gigantisch. Sie verdienen mehr als die Angehörigen jedes anderen Parlaments. Mit rund 16.000 Euro monatlich bekommen sie ziemlich genau doppelt so viel wie die österreichischen Abgeordneten (VOR der hohen österreichischen Einkommensteuer). Von den armen Osteuropäern gar nicht zu reden.

Italiens politische Klasse hat Zehntausende Dienstwagen. Die Volksvertreter konnten bis vor kurzem zu Billigstpreisen in exquisiten Parlamentsrestaurants speisen (das wenigstens wurde inzwischen abgedreht). Die Abgeordneten haben auch ein üppiges Pensionssystem, das sie bisher schon mit 50 Jahren in Anspruch nehmen konnten (in Österreich hingegen ist schon vor etlichen Jahren das privilegierte Politikerpensions-Schema ausgelaufen).

Italien hat zwei nationale Parlamentskammern, die insgesamt 955 Abgeordnete haben – mehr als jedes andere irgendwie vergleichbare Parlament. Italien hat neben diesen zwei Kammern und den EU-Abgeordneten aber auch noch auf drei weiteren Stufen gewählte Volksvertreter: Regionen, Provinzen, Gemeinden. Das ist also noch eine Stufe mehr als in Österreich. Dabei meinen schon in Österreich viele mit guten Argumenten, dass das Land seit dem EU-Beitritt mindestens eine Verwaltungs- und Gesetzgebungs-Ebene zuviel hat.

Ein Abgeordneter namens Mario Pepe sagte sogar: „Wir sind Opfer einer Racheaktion. Man will uns für die Schuldenkrise bestrafen.“ In der Tat: Warum eigentlich nicht? Denn niemand anderer als die Gesetzgeber trägt ja die letzte Verantwortung dafür, dass ein Staat alljährlich mehr ausgibt, als er einnimmt. Ein Verhalten, bei dem immer klar war, dass es irgendwann zum Zusammenbruch führen muss.

Eine signifikante Kürzung von Abgeordnetenbezügen bei Defiziten wäre daher durchaus legitim und logisch. Sie entspricht dem praktizierten Prinzip Verantwortung. Die politische Verantwortung kann ja nicht darin bestehen, dass Abgeordnete für die regelmäßige Bestechung von Wählern durch ungedeckte Schecks noch belohnt werden.

Will Griechenland Krieg führen?

Was den Italienern die Politikerprivilegien, sind den Griechen die Armeeausgaben. An diesen sind nämlich die Sparbeschlüsse bisher fast spurlos vorbeigelaufen. So hat Athen zwar einige Neuanschaffungen von Waffen hinausgeschoben – die gewaltige Zahl von 130.000 aktiven Soldaten bleibt jedoch unverändert. Der Vergleich zu Österreich: Hier hat das Heer noch 35.000 Mann, es ist aber ein weiterer Abbau geplant, und die Wiener Regierung sucht schon heftig nach Möglichkeiten, pragmatisierte Soldaten in andere Dienststellen zu transferieren. Griechenland hat elf Millionen Einwohner, Österreich acht. Griechenland gibt unverändert fast drei Prozent seines Bruttoinlandsprodukts für die Streitkräfte aus – in Österreich sind das 0,7 Prozent.

Dieses Militärbudget kann vom Ausland nur noch als Provokation aufgefasst werden. Denn während in Griechenland viele Bezüge sehr wohl spürbar gekürzt werden, tut das Land so, als ob ein Krieg unmittelbar bevorstünde.

Die griechische Armee war wegen des Antagonismus gegenüber der Türkei traditionell immer stark aufgebläht. Die Luft- und Seegrenze in der Ägäis war ein regelmäßiger Zankapfel – obwohl beide Länder Nato-Mitglieder sind. Und natürlich spielt auch die Geschichte mit: Die Griechen konnten sich erst im 19. Jahrhundert nach Jahrhunderten der Unterdrückung aus dem Osmanischen Imperium befreien. Im Gegenzug wurden nach dem ersten Weltkrieg viele Griechen aus dem einst rein griechischen Kleinasien vertrieben. Die Türkei hat in den letzten Jahrzehnten auf ihre Rechte in der zur Gänze von griechischen Inseln umgebenen Ägäis gepocht. Und auch die türkischen Nadelstiche gegen das Oberhaupt der orthodoxen Welt in Istanbul waren immer wieder provokativ.

Seit etlichen Jahren aber gibt es eindeutig eine Entspannung in diesem Verhältnis. Die Türkei hat vor allem im Osten in den Kurdengebieten Sicherheitsprobleme, sie überquert deshalb auch fast regelmäßig die Grenze in den Irak, um dort Kurden-Stellungen auszuheben. Bei allem, was man der Regierung Erdogan auch Kritisches nachsagen mag: Interesse an Zündeleien entlang seiner Westgrenze zeigt die Türkei derzeit sicher keine.

Daher könnte Athen zweifellos ohne Gefährdung zurückschrauben. Und daher ist es ein Skandal, eine so hochgerüstete Armee zu unterhalten, wenn das Ausland gleichzeitig Hunderte Milliarden Euro für Griechenland zahlen muss, was auch dem ganzen Euroraum schwer schadet.

Auffällig ist freilich auch, wie wenig Druck Deutschland – und der Rest Europas – in Sachen griechisches Heeresbudget macht. Hängt das vielleicht gar damit zusammen, dass Griechenland einer der drei größten Abnehmer deutscher Waffenprodukte ist?

Die Griechen selbst konstruieren neben der Türkei eine andere Erklärung für die Notwendigkeit einer so intensiven Rüstung: Sie müssten die Grenze gegen die Flut illegaler Immigranten sichern. Griechenland ist in der Tat zum Einfallstor Nummer eins für Möchtegern-Asylwerber aus Asien und Afrika geworden. Und es weiß, dass es mit diesem Hinweis bei den Miteuropäern Sympathie auslöst. Die Größe des griechischen Heeres kann damit aber in Wahrheit natürlich nicht gerechtfertigt werden.

Das gewaltige Militärbudget ist vielmehr ein Beweis, dass den Griechen weiterhin die Bereitschaft zu einem grundsätzlichen Umdenken, zu einem radikalen Hinterfragen jedes einzelnen Ausgabepostens abgeht.

Die andere Erklärungsmöglichkeit für die ungeniert anhaltende Hochrüstung wollen wir ja hoffentlich gleich wieder vergessen: nämlich, dass Griechenland ernsthaft an einen Einsatz seiner Armee denkt. Es gibt freilich viele historische Beispiele bedrängter Politiker in schweren Krisen, die geglaubt haben, in der kriegerischen Flucht nach vorne einen Ausweg zu finden.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2012 05:49

    Für das griechische Heer bin ich dankbar! Wenn die Griechen heutzutage neben gutem Essen zu was zunutze sind, dann als Bollwerk gegen Übergriffe aus Kleinasien. Die italienischen Parlamentarier gehören aber allesamt in die Wüste geschickt!

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2012 08:04

    Klar, dass die Mediterran-Länder beginnen müssen, an Haupt und Gliedern eisern zu sparen! Ob das auch nur einigermaßen funktionieren kann, werden wir bald sehen.
    Pleitekandidaten allesamt, Schluss mit lustig!

    Und nun, o.t.,
    verweise ich wieder einmal auf meine Morgenlektüre im heutigen Kurier:

    Seite 12/Leben - Interview mit Stefan Hopmann, Erziehungswissenschaftler an der Uni Wien:
    "Etikettenschwindel "Neue Mittelschule"
    "Betrug und Irreführung!"

    Fast eine Hinrichtung!

    Lesenswert, äußerst lesenswert!
    Eine Watschn für Frau Schmied!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2012 08:13

    Es gibt jetzt eine neue Achse und zwar die Achse Paris-Rom, nicht mehr Berlin-Paris.

    Die EZB hat sich endgültig von der "wie die Bundesbank" mit Draghi, Praet verabschiedet. Die EZB ist zur Bad Bank geworden.

    Monti und Sarkozy drängen Merkel zur Einführung von Eurobonds.

    Deutschlands Einfluss geht schön langsam gegen Null.

    Sarkozy drohte bereits: "Wenn der Euro zerstört wird, löst sich Europa in Rauch auf."

    Wenn Deutschland und die Nordländer rebellieren bzw. den Euro in den Augen Sarkozys zerstören, dann wird Frankreich und Italien möglicherweise mit Hilfe des griechischen Heers wissen, was zu tun ist. Geübt haben sie ja bereits in Libyen.

    Verrückt meine Gedanken. Ja, ich weiß es.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2012 01:19

    Solange die Bevölkerung von solchen - zugegeben demokratisch gewählten - Politikern vertreten wird, darf man sich nicht wundern, wenn beim Sparen nicht wirklich etwas weitergeht.
    Egal ob in Italien, Griechenland und nicht anders in Österreich, überall gilt das Florianiprinzip = sparen ja, aber nicht bei mir und ehe man richtige und wichtige Sparmaßnahmen realisiert, versucht man lieber weiter einnahmenseitig die "Kuh zu melken" - am besten mit Klassenkampfparolen.

    Europa bräuchte Politiker, die gestalten und nicht nur teuer verwalten, aber woher nehmen,......?

  5. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2012 01:07

    Eine Frage: Am 1. 1. 2012 gab es ein Jubiläum, nämlich 10 Jahre Euro in Österreich. Kennen Sie jemanden in ihrem Umkreis, der dies gefeiert hat?
    Die Versprechungen waren seinerzeit grandios: Ederer-Tausender an erster Stelle. Wie immer haben uns auch damals die verantwortlichen Politiker belogen und betrogen. Konsequenzern? Keine.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2012 15:12

    Unglaublich, die griechische Regierung stellt Pädophilen, Exhibitionisten, Kleptomanen, Fetischisten, Pyromanen, Spielsüchtigen und Sadomasochisten den Behindertenstatus aus!!!!!!!!!!!!!!!!

    http://kurier.at/nachrichten/4480571-athen-aufregung-um-paedophilen-beihilfe.php

    Naja, womöglich gefällt diese Entscheidung auch den Eurokraten und sie überweisen von den Resteuropäern noch mehr Hilfsgelder.
    Diese Politiker sollten schnellstmöglich unter Kuratell gestellt werden - einfach irre!

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2012 09:43

    Das, lieber A.V.,

    mit den Parlamentariern und der Wüste stimmt schon irgendwie!

    Allerdings sind diese ja nur Abbild und Ausgewählte der jeweiligen Stimmbürgerschaft da und dort!
    Schauen wir uns doch nur unser Wahlvolk an: eine bunte Mischung von Minderbemittelten, Durchschnitts-Klugen und im Verhältnis wenigen echten Durchblickern!
    Wir erwarten und verlangen von unseren Politikern Höhenflüge, und sind an deren Auswahl und Bestätigung selber schuld, da halt in der Demokratie immer die Mehrheit recht hat. Und die Mehrheit? Siehe oben!

    Grüße!

    Gerhard Michler

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHegelianer
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Januar 2012 10:02

    Wer griechische Verhältnisse kennt, wird auch die Befürchtung andenken müssen, daß die griechische Armee zwar "offiziell" die illegale Immigration bekämpft, aber "inoffiziell" von dieser profitiert - "privat", versteht sich ... (Und nicht nur die Armee ...)


alle Kommentare

  1. Hegelianer (kein Partner)
    11. Januar 2012 10:02

    Wer griechische Verhältnisse kennt, wird auch die Befürchtung andenken müssen, daß die griechische Armee zwar "offiziell" die illegale Immigration bekämpft, aber "inoffiziell" von dieser profitiert - "privat", versteht sich ... (Und nicht nur die Armee ...)

    • Undine
      11. Januar 2012 19:00

      @Hegelianer

      Wer sich gerne Günther Jauch anschaut, konnte kürzlich von einem jungen,sehr sympathischen, intelligenten, griechischen Kandidaten ein neues griechisches Vokabel lernen, nämlich das Wort "FAKELAKI". Er lieferte auch gleich die Schilderung mit, wie Fakelaki anzuwenden ist:

      Zitat aus Google: "Eines der Worte in der griechischen Sprache für hörig machende Abgaben ist Fakelaki. Was für uns Deutsche nach Fäkalie klingt, bezeichnet in Wirklichkeit und im wahrsten Sinne des Wortes einen kleinen Umschlag. Das Wort hat sich eingebürgert, weil es in Griechenland vor vielen Jahren zu einer festen Gewohnheit geworden ist, dass man einem anderen Menschen einen kleinen Briefumschlag (mit hoffentlich wertvollem Inhalt) zuschob. Ursprünglich war das Ganze als kleines „Danke Schön“ am Ende einer gemeinsamen Aktion gedacht. Heute ist es ein oftmals erwarteter Türöffner."

      Der junge Mann erklärte, daß man auf diese Weise gänzlich ohne Steuern zu zahlen, in G durchkommt.

  2. Observer
    10. Januar 2012 17:28

    Beim Sparen ist wohl so wie beim Florianiprinzio:
    nicht bei mir, sondern die Anderen sollen sparen.

  3. Brigitte Imb
    10. Januar 2012 15:12

    Unglaublich, die griechische Regierung stellt Pädophilen, Exhibitionisten, Kleptomanen, Fetischisten, Pyromanen, Spielsüchtigen und Sadomasochisten den Behindertenstatus aus!!!!!!!!!!!!!!!!

    http://kurier.at/nachrichten/4480571-athen-aufregung-um-paedophilen-beihilfe.php

    Naja, womöglich gefällt diese Entscheidung auch den Eurokraten und sie überweisen von den Resteuropäern noch mehr Hilfsgelder.
    Diese Politiker sollten schnellstmöglich unter Kuratell gestellt werden - einfach irre!

    • contra
      10. Januar 2012 15:47

      @B. Imb

      Vermutlich fließt das Geld wieder in die Taschen der Politiker, denn bei solchen Maßnahmen müssen die "Behinderten" wohl in den eigenen Reihen sitzen.

      Wo bleibt da der Protest der Bevölkerung oder der sog. linken "Autonomen"?
      Vielleicht erwarten sich letztere ebenfalls eine Beihilfe für ihre Behinderung!

    • Undine
      10. Januar 2012 21:29

      @Brigitte Imb

      Da dies kein Faschingsscherz zu sein scheint, denn mit solchen Dingen zu scherzen wäre wohl jedem Menschen zu geschmacklos, muß an dieser Ausgeburt kranker Gehirne etwas dran sein. Haben die Griechen wirklich nicht genug Geldsorgen, als daß sie sich damit beschäftigen, Pädophilen und anderen Menschen mit charakterlichen Webfehlern Geld aus ihren leeren Kassen zukommen zu lassen?Pädophile sollten sie lieber auf eine Insel verbannen, wo sie sich wie Robinson selbst versorgen müssen; dann vergehen ihnen ihre widerlichen Eigenschaften schon. Als Capo empfehle ich den Daniel Cohn-Bendit.

    • Trolltresser (kein Partner)
      11. Januar 2012 00:39

      Brigitte Imb: Verstehe die gekünstelte Empörung nicht, sind es doch die treuenm Leser dieser Nörgel- und Suderplattform, die diese Menschen stets als "Kranke" oder "Irre" bezeichnen. Da ist dann die Zuerkennung des Behindertenstatus nur eine logische Konsequenz.

      Im übrigen bin ich der Meinung, dass man auch denjenigen den Behindertenstatus zuerkennen soll, die für diesen Sozi-neurotischen Blog freiwillig Geld geben

    • fadfinder (kein Partner)
      11. Januar 2012 01:18

      @Troll

      Her mit dem Zaster, wenn man Dir gibt, so nimm!

    • Trollfresser (kein Partner)
      11. Januar 2012 09:22

      Spastisch die Tasten drückenden Trollen sollte man Abgeordnetenstatus zuerkennen und Trolltresser sollte der Präsident dieses Trollaments werden.

      So intelligent wie er postet ....

    • Hegelianer (kein Partner)
      11. Januar 2012 10:06

      Das mit den Behinderten ist ja herrlich. Wenn das auch bei uns kommt, sind Pädophile & Co. seit 1.1.2012 vor "Verhetzung" geschützt. Das wäre ja nachgerade die logische Fortsetzung, daß der Prophet nicht als pädophil bezeichnet werden darf.

    • Udo (kein Partner)
      12. Januar 2012 12:23

      @TrollTresser
      Sie finden also die Pädophilen, Exhibitionisten, Kleptomanen, Fetischisten, Pyromanen, Spielsüchtigen und Sadomasochisten haben die Bezeichnung als "Kranke" oder "Irre" nicht verdient, ja?
      Sie müssen ja ein ganz "Gesunder" sein.
      Vielleicht sollte man für Sie einen ganz eigenen Status erfinden.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      12. Januar 2012 12:52

      Wie wär's mit einem Diplomatenpaß, damit sie ungehindert nach Österreich kommen können?...

  4. Brigitte Imb
    10. Januar 2012 13:13

    Wohlweislich haben unser Politiker auf eine Gehaltserhöhung verzichtet, damit stehen sie ja gleich viel besser da und das Ungemach, ev. die Politikerbezüge zu kürzen - was wohl not täte - ist vorerst vom Tisch.

  5. Wertkonservativer
    10. Januar 2012 09:43

    Das, lieber A.V.,

    mit den Parlamentariern und der Wüste stimmt schon irgendwie!

    Allerdings sind diese ja nur Abbild und Ausgewählte der jeweiligen Stimmbürgerschaft da und dort!
    Schauen wir uns doch nur unser Wahlvolk an: eine bunte Mischung von Minderbemittelten, Durchschnitts-Klugen und im Verhältnis wenigen echten Durchblickern!
    Wir erwarten und verlangen von unseren Politikern Höhenflüge, und sind an deren Auswahl und Bestätigung selber schuld, da halt in der Demokratie immer die Mehrheit recht hat. Und die Mehrheit? Siehe oben!

    Grüße!

    Gerhard Michler

    • Wertkonservativer
      10. Januar 2012 09:48

      Herrgottnochmal!

      irgendwas mache ich falsch;
      war als Replik zu Anton Volpini 05:49 gedacht!
      (Geht anderen aber auch ähnlich!).
      Also - bitte - keine Aufmerksamkeitheischung (A.R.!); wirklich nur ein Versehen, das aus dem Text ja wohl abgeleitet werden kann.

      (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Josef Maierhofer
    10. Januar 2012 09:40

    Das italienische Paradies kann schon einige Einschränkungen vertragen.

    Ich habe mit diesen (grossteils skrupellosen) Abgeordneten in Italien nicht sonderliches Mitleid. Die können auch von 6 000,- Euro leben und müssen deshalb nicht hungern.

    Mit dem Heer in Griechenland, das sehe ich etwas differenzierter.

    Einerseits ist die seit Jahrtausenden bestehende Bedrohung aus dem Osten ja nicht wirklich weg, wenn sie einmal über eine Zeitperiode abflaut und ein Heer ist so schnell nicht wieder aufgebaut, wie wir in Österreich noch bitter erleben werden, sollte sich doch einmal nicht alles 'nach Plan' (unserer Apparatschikregierung oder der unfähigen EU) entwickeln, wie wir ja im Jugoslawienkrieg gesehen haben und im 'Türkenkrieg' noch erleben werden. Man kann sich nur selbst helfen und nicht auf andere vertrauen und auf Europa derzeit schon gar nicht. Mit dem andererseits bezüglich der inneren auftauchenden Probleme, da stimme ich schon überein, nach innen werden die Griechen kein Heer wirklich brauchen.

    Wir selbst täten wohl gut daran, unser Heer nicht im Zuge unserer Selbstmordabsichten nciht abzuschaffen, sondern sehr wohl zu trachten, notwehr bereit zu sein und auch katastrophenbereit.

  7. Johann Scheiber
    10. Januar 2012 08:31

    Der gleiche Gedanke ist mir auch gekommen, Anton. Die Kleinasiaten haben 800.000 aktive Soldaten und werden auch von der EU finanziert. Ihre Ambitionen in Europa sind aus Geschichte und Gegenwart bekannt. Die Türkei trudelt angeblich auch in große wirtschaftliche Schwierigkeiten hinein, was viel gefährlicher sein könnte als die Entwicklungen in Griechenland.

    • Johann Scheiber
      10. Januar 2012 08:32

      Pardon, war als Kommentar zu Anton Volpini gedacht!

    • Anton Volpini
      10. Januar 2012 09:04

      Wo doch Hr. Dr. Unterberger heute an anderer Stelle was von naiven Menschen schreibt. Gell Johann, da wollen wir beide nicht dazugehören!

    • Reinhard (kein Partner)
      11. Januar 2012 07:13

      Israel bindet (noch) die Aggressionspotentiale in Kleinasien und Griechenland ist das Bollwerk gegen Gelüste Richtung Europa.
      Wenn Israel (Ägyptens wahlgewinnende Islamisten drohen bereits alle Verträge zu kündigen und Syrien "erwacht" gerade...) erst nachhaltig geschwächt und an allen Fronten in Verteidigungskriege gebunden ist, werden wir vielleicht noch froh sein über jede Kanonenkugel der Griechen...

  8. brechstange
    10. Januar 2012 08:13

    Es gibt jetzt eine neue Achse und zwar die Achse Paris-Rom, nicht mehr Berlin-Paris.

    Die EZB hat sich endgültig von der "wie die Bundesbank" mit Draghi, Praet verabschiedet. Die EZB ist zur Bad Bank geworden.

    Monti und Sarkozy drängen Merkel zur Einführung von Eurobonds.

    Deutschlands Einfluss geht schön langsam gegen Null.

    Sarkozy drohte bereits: "Wenn der Euro zerstört wird, löst sich Europa in Rauch auf."

    Wenn Deutschland und die Nordländer rebellieren bzw. den Euro in den Augen Sarkozys zerstören, dann wird Frankreich und Italien möglicherweise mit Hilfe des griechischen Heers wissen, was zu tun ist. Geübt haben sie ja bereits in Libyen.

    Verrückt meine Gedanken. Ja, ich weiß es.

    • Johann Scheiber
      10. Januar 2012 08:36

      Scharf beobachtet, brechstange! Ich denke, man muß schön langsam mit allem rechnen.

    • Anton Volpini
      10. Januar 2012 09:42

      Nein überhaupt nicht verrückt, brechstange, das nennen die Franzosen Realpolitik.
      Ich bin im Buch "Das Ende des Geldes" gerade im Jahr 1922, als Raymond Poincare´ Deutschland unter Druck setzt. Da läufts einem kalt über den Buckl runter.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Raymond_Poincar%C3%A9

    • Reinhard (kein Partner)
      11. Januar 2012 05:08

      Die besiegten Untertanengeister Deutschlands und Österreichs waren die einzigen, die sich demütig dem Großen Ganzen Europas unterwarfen. Merkels Aufbegehren zur Wahrung deutscher Interessen kommt zu spät, Deutschland ist nach Jahrzehnten der Unterwerfungsgesten zu schwach.
      Jetzt schlägt die Stunde der Nationalisten. Und, welch Wunder für die Europäische Linke, sie schlägt nicht in Deutschland sondern in jenen Staaten, die ihren Nationalstolz behalten durften.
      Libyen war eine französische Demonstration der Stärke; nach Amerikas erklärtem Abzug großer Teile des Europakontingentes wird Frankreich selbstbewusst die Führungsrolle in Europa beanspruchen. Und durch deutschlandfeindliche Politik die erklärten Deutschlandhasser Großbritanniens an seiner Seite finden.
      Die Atommächte Frankreich und GB haben das Recht zum Angriffskrieg, Deutschland darf später die Kosten übernehmen und Truppen für "humanitäre Hilfe" nachsenden. Man stelle sich eine Angriffshandlung Deutschlands vor, und wäre es nur das Kapern eines Schlauchbootes vor einer dänischen Insel - alles weitere überlasse ich der Fantasie eines jeden.

      Man muss den Stolz eines Volkes brechen, um es zu unterwerfen.
      Wenn heute jemand sagt "Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein", geifert die heulende Meute "Nazi! Nazi!" und prügelt auf ihn ein.
      Wenn heute jemand sagt "Ich bin stolz, Franzose zu sein" passiert gar nichts, denn das sind die meisten Franzosen.
      Was dem einen normal, ist dem anderen verboten. Eine wahrhaft brüderliche Gemeinschaft.
      Übrigens war Frankreich die treibende Kraft bei den Sanktionen gegen Österreich.
      Krieg wird heute nicht mehr mit Waffen gewonnen; diese dienen nur der Machtdemonstration.
      Frieden in Europa?
      Ach, wo denn?

    • brechstange
      11. Januar 2012 08:49

      News

      Fiat und Peugeot bauen an einer neuen "Volkswagen AG". Da sollten die Deutschen mal aufpassen, ob da nicht irgendwelche Fördergelder hinfließen, die den Wettbewerb verzerren.

    • Undine
      11. Januar 2012 08:53

      @Reinhard

      *****************! Zustimmung zu j e d e m WORT!

    • Udo (kein Partner)
      12. Januar 2012 12:32

      Täglich warte ich nun schon auf die Nachricht vom Einknicken Merkels, was die Eurobonds betrifft.

    • Udo (kein Partner)
      12. Januar 2012 12:35

      @Reinhard
      Bin schon auf die Sanktionen nach der nächsten Wahl gespannt.

  9. Wertkonservativer
    10. Januar 2012 08:04

    Klar, dass die Mediterran-Länder beginnen müssen, an Haupt und Gliedern eisern zu sparen! Ob das auch nur einigermaßen funktionieren kann, werden wir bald sehen.
    Pleitekandidaten allesamt, Schluss mit lustig!

    Und nun, o.t.,
    verweise ich wieder einmal auf meine Morgenlektüre im heutigen Kurier:

    Seite 12/Leben - Interview mit Stefan Hopmann, Erziehungswissenschaftler an der Uni Wien:
    "Etikettenschwindel "Neue Mittelschule"
    "Betrug und Irreführung!"

    Fast eine Hinrichtung!

    Lesenswert, äußerst lesenswert!
    Eine Watschn für Frau Schmied!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • mike1
      10. Januar 2012 19:48

      der gute mann sagt die wahrheit - wir wissen es aber auch schon lang, dass die neue mittelschule ein irrweg ist....

      und der schmidt (und allen, die da mitmachen) gehören wirklich einige ordentliche watschen !

    • Reinhard (kein Partner)
      11. Januar 2012 05:12

      Mike, bemerkenswert ist, dass die medien das jetzt auch veröffentlichen.
      Scheinbar wirken die Irritationen um Faymanns Medienkauf durch Inserate befreiend auf die Meinungsfreiheit.
      Ich will nicht zu hoch loben; Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Aber vielleicht finden jetzt auch andere Blätter den Mut, Meinungen zu veröffentlichen, die nicht dem Wunsch der Regierigen entsprechen.

    • DB (kein Partner)
    • Reinhard (kein Partner)
      11. Januar 2012 12:25

      "Es kommt nicht auf die Schulstruktur an, also ob Gesamtschule oder differenziertes Schulsystem. Wichtig ist, was im Unterricht passiert."
      Schön, wenn international tätige "Experten" endlich das aussagen, was von Lehrern und Eltern auch hier schon hundertfach geschrieben wurde...

  10. Anton Volpini
    10. Januar 2012 05:49

    Für das griechische Heer bin ich dankbar! Wenn die Griechen heutzutage neben gutem Essen zu was zunutze sind, dann als Bollwerk gegen Übergriffe aus Kleinasien. Die italienischen Parlamentarier gehören aber allesamt in die Wüste geschickt!

  11. libertus
    10. Januar 2012 01:19

    Solange die Bevölkerung von solchen - zugegeben demokratisch gewählten - Politikern vertreten wird, darf man sich nicht wundern, wenn beim Sparen nicht wirklich etwas weitergeht.
    Egal ob in Italien, Griechenland und nicht anders in Österreich, überall gilt das Florianiprinzip = sparen ja, aber nicht bei mir und ehe man richtige und wichtige Sparmaßnahmen realisiert, versucht man lieber weiter einnahmenseitig die "Kuh zu melken" - am besten mit Klassenkampfparolen.

    Europa bräuchte Politiker, die gestalten und nicht nur teuer verwalten, aber woher nehmen,......?

  12. Haider
    10. Januar 2012 01:07

    Eine Frage: Am 1. 1. 2012 gab es ein Jubiläum, nämlich 10 Jahre Euro in Österreich. Kennen Sie jemanden in ihrem Umkreis, der dies gefeiert hat?
    Die Versprechungen waren seinerzeit grandios: Ederer-Tausender an erster Stelle. Wie immer haben uns auch damals die verantwortlichen Politiker belogen und betrogen. Konsequenzern? Keine.





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