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Die Kinder und die Elefanten

Ich bin ja nun schon ein wenig aus dem Alter heraus, in dem Zirkus-Besuche zu den tollsten Höhepunkten des Lebens zählen. Daher erfüllt mich eines der jüngsten Urteile des Verfassungsgerichtshofs weniger mit nostalgischer Trauer als mit juristischem Unverständnis.

Der Gerichtshof hat nämlich das Verbot des Auftrittes von Elefanten und anderen Tieren verteidigt, obwohl er selbst zugeben musste, dass dies ein verfassungswidriger Eingriff in die Erwerbsrechte eines Zirkus-Unternehmers sei. Jedoch sei der Tierschutz heute ein „weithin anerkanntes und bedeutsames öffentliches Interesse“. Und daher sei der Eingriff doch gerechtfertigt.

Deutlicher kann man es gar nicht mehr zugeben, dass wir heute statt einer Orientierung an Gesetz und Verfassung eine Interessen-Judikatur haben. Damit kehrt jedoch ein völlig willkürlich und beliebig zu definierender Begriff in die Rechtsordnung ein, der auch von totalitären System immer wieder verwendet wird.

Denn wenn etwas wirklich ein „bedeutsames“ öffentliches Interesse wäre, dann gäbe es ohnedies immer die Möglichkeit, die Verfassung entsprechend zu ändern. Das wäre der viel saubere Weg als die Dekretierung eines solchen verfassungsrechtlichen Gummiausdrucks per Richterspruch. Denn dadurch wird in Wahrheit all das heimlich zu Recht, was Kronenzeitung und noch ein oder zwei andere Medien zum Inhalt von Kampagnen machen.

Dabei ist ja ohnedies schon schlimm genug, was der Einfluss der Krone schon an direkten Gesetzesänderungen erreicht hat (zumindest in jenen Zeiten, bevor die Zeitung zum verlängerten Arm des SPÖ-Vorsitzenden geworden ist): Das reicht vom absurden Wiener Baumschutzgesetz bis zur fast völligen Loslösung aller Zeitungs-Verkäufer von rechtlichen Regeln wie Aufenthalts- oder Arbeitsgenehmigung. Die letztgenannte Lex Kronenzeitung wird absurder Weise heute fast nur noch von organisierten osteuropäischen Bettlerketten genutzt, die ihr Betteln als Zeitungsverkaufen tarnen, während den Zeitungen die Straßenkolportage schon längst viel zu teuer geworden ist.

Neben dieser grundlegenden Sorge um die Verfassungsordnung lässt einen aber auch das konkrete Thema Zirkus wundern. Denn zum Unterschied von Elefant&Co ist dort der Schutz von Kindern und deren Gesundheit ganz offensichtlich nicht öffentliches Interesse. Dürfen doch kindliche Akrobaten weiterhin auftreten – und Erwachsene, deren Knochen- und Gelenksgerüste nur deshalb so biegsam sind, weil sie schon im kindlichen Altern allen möglichen Torturen ausgesetzt gewesen sind.

In dieser Verfassungs-Logik wird man es demnächst wohl auch hinnehmen müssen, wenn irgendein öffentliches Interesse Indien&Co einen Wirtschaftskrieg erklärt, weil dort Elefanten ja weiterhin zu Tausenden dressiert oder als Arbeitssklaven gehalten werden.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 10:20

    Darf man jetzt auch erwarten, dass die Damen und Herren des Höchstgerichtes auch konsequenterweise den Mut haben werden, von ihrer bisherigen ablehnenden Haltung zu einem etwaigen Schächtungsverbot abzugehen?
    Das Leid der Tiere scheint denen doch ein so großes Anliegen zu sein, das sogar verfassungsgesetzlich gewährleistete Rechte aushebelt.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 01:22

    Es hat sich leider eingebürgert mit dem Begriff "öffentliches Interesse" Rechtssprechungen durchzuboxen, die auf legalem Wege nicht möglich wären.
    Da werden Mietrechte und/oder Baurechte ausgehebelt, Verkehrsmaßnahmen durchgesetzt und vieles mehr.
    Hat uns die Judikatur schon einmal transparent erklärt, wer genau hinter dieser oftmals vorgeschobenen Erklärung steckt? Sonst ließe das wohl Spielraum für die abenteuerlichsten Spekulationen!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorinside
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 09:46

    Leider fallen in unserem politischen Zirkus die Elefanten Faymann et al nicht unter dieses neue Gesetz.
    Von Kinderarbeit in der SPÖ und im ORF ganz zu schweigen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 07:15

    Unsere Justiz, vor allem deren Höch- und Höchstorgane, werden immer mehr zur Speerspitze der neuen Weltmacht P.C.!

    Kein Wunder daher, dass unsere mehrheitlich verlinkten Rechtssprech-Befugten derart viel Unsinn verzapfen und in Gesetze und Urteile hineinpacken: sie haben eine rote Binde vor den Augen und tappen daher blind umher, und dies noch dazu im Glauben, der Wohlfahrt des Landes und seiner Menschen zu dienen.

    Unser Rechtsempfinden, liebe Brigitte, ist denen ziemlich wurscht!
    Die wandeln am rot/grünen P.C.-Pfad, und pfeifen uns was!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 00:44

    Die "Heilige (unantastbare)Kuh" in Indien ist unseren Gutmenschen zu weit entfernt und somit auch der arbeitende, Geld bringende Elefant. Die Gutmenschenclique, vom Richter bis zum Arbeiter, getraut sich nur im geschützten, gleichgültigen Bereich dagegen zu agieren, wohlwissend dass die Chose durchgeht. Der geschützte und gleichgültige Bereich wird nämlich vom verdummten Bereich übertrumpft und dadurch genduldet, bzw. sogar genehmigt.

    Solange das Volk derartige Zustände zuläßt, werden die Unverschämtheiten kaum weniger werden. Das veranlaßt mich schon zu der Frage, wie hochgradig degeneriert wir sind wir eigentlich? Ist das natürliche Rechtsempfinden bereits den Bach runter gegangen?

  6. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2012 09:04

    Wenn man schon - aus verständlichen Gründen - die "dressierten" exotischen Tiere in den Zirkusvorstellungen verbietet, dann sollte man sich aber auch der "Tierproduktion" in der heutigen Landwirtschaft annehmen. Da wird viel von artgerechter Tierhaltung, glücklichen Hühnern usw. gesprochen und solche Begriffe in der Werbung verwendet. Die Praxis ist aber völlig anders.
    Mit Ausnahme von wenigen meist Kleinlandwirten sieht es da aber grauenhaft aus.

    Ich empfehle jedem Konsumenten von Eiern, Hühnern, Schweine- und Rindfleisch, Fische aus Aquakulturen usw. einmal solche industrielle Produktionsstätten zu besuchen. Tausende Tiere werden da auf engstem Raum im eigenen Dreck, meist bei künstlicher Beleuchtung mit Kraftfutter in kürzester Zeit zum verkaufsfähigen Produkt gemacht. Mutterschweine können sich in den Abferkelboxen nicht umdrehen, Kälber werden sofort nach Geburt von den Muttertieren getrennt, männliche Ferkel oft ohne Narkose kastriert, Kuheuter sind voll von Kot, Millionen an männlichen Kücken der Legenhennenrassen und weiblichen Kü(c)ken der Mastsorten sowie vielfach (mangels Nachfrage) auch alte Legehennen durch Vergasung entsorgt (und ggfs. dabei elektrischer Strom gewonnen) usw. Dies habe ich alles mit eigenen Augen in Österreich gesehen. Da könnte man schnell zum Vegetarier werden.

    Übrigens: beim Vergleich Pflanzen (z.B. Sojabohnen) für die zur Erzeugung von Fleisch zu Pflanzen für den direkten menschlichen Verzehr wird die zehnfache Anbaufläche bei den Futtermitteln benötigt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorErwin Tripes
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2012 13:27

    @cotopaxi, das wäre zwar konsequqnt, aber Sie sprechen zurecht den (fehlenden) Mut an. Der fehlt in zweifacher Hinsicht:
    Einerseits fürchten sich die Meisten vor der dann geschwungenen Nazikeule der Juden bzw. der Antirassismuskeule der Muslime, andererseists fehlt der Mut, einen anderen, politisch entzerrten, Bestellungsmodus für die Richter des VfGH zu installieren; s. Art. 147 Abs.2 B-VG.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorErwin Tripes
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Januar 2012 13:27

    @cotopaxi, das wäre zwar konsequqnt, aber Sie sprechen zurecht den (fehlenden) Mut an. Der fehlt in zweifacher Hinsicht:
    Einerseits fürchten sich die Meisten vor der dann geschwungenen Nazikeule der Juden bzw. der Antirassismuskeule der Muslime, andererseists fehlt der Mut, einen anderen, politisch entzerrten, Bestellungsmodus für die Richter des VfGH zu installieren; s. Art. 147 Abs.2 B-VG.


alle Kommentare

  1. Adhe (kein Partner)
    22. Januar 2015 08:40

    I saw the movie on Amazon.com as my curiosity was aenkeawd by all these stories of sea creatures. I had to watch it two times as the local dialect was hard for me to understand. I thought it was a good movie with a strange twist at the end. http://gnnrfakb.com [url=http://tuomrdqbz.com]tuomrdqbz[/url ] [link=http://zhplvvdoiy.com]zhplvvdoiy[/link ]

  2. Lee (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:26

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  3. Der Beobachter (kein Partner)
    10. Januar 2012 18:09

    Die schlimmsten Verbrecher sind seit jeher diejenigen, die in Robe und Talar am Richtertisch sitzen und Unrecht sprechen!

  4. cmh (kein Partner)
    08. Januar 2012 15:48

    An den Weihnachtsfeiertagen lief in der Sendung Kreuz und Quer ein Beitrag über das Verbot, Schweinefleisch zu essen im Islam und bei den Juden. Der Beitrag findet sich leider nicht mehr in der TV-Thek, aber vielleicht hat ihn der eine oder andere gesehen.

    Dem staunenden Zuschauer wurde gezeigt, wie die von den Kopten gehaltenen Schweine in Ägypten vom mohamedanischen Mob zu Tode geprügelt wurden und dann mit Schaufelbaggern zusammengeschoben und verscharrt wurden.

    Im Ergebnis war das ein veritables Christenpogrom und ein versuchter Genozid!

    Aber was zeigte man uns?

    Nicht das Leid der Christen, denen man die Lebensgrundlage entzog, denn die wurde durch den Einsatz von Mitteln aus Deutschland und der EU entschädigt.

    Nein, das herzige österreichische Schweinderl Felix kontratierte mit dem verendenden Blick der ägyptischen Schweine.

    Nicht einmal die Muslime in Österreich wurden dazu befragt, die durften nur ihren üblichen Schmonzes über die Liebe Allahs zu allen Lebewesen schwadronieren.

  5. Erwin Tripes (kein Partner)
    08. Januar 2012 13:27

    @cotopaxi, das wäre zwar konsequqnt, aber Sie sprechen zurecht den (fehlenden) Mut an. Der fehlt in zweifacher Hinsicht:
    Einerseits fürchten sich die Meisten vor der dann geschwungenen Nazikeule der Juden bzw. der Antirassismuskeule der Muslime, andererseists fehlt der Mut, einen anderen, politisch entzerrten, Bestellungsmodus für die Richter des VfGH zu installieren; s. Art. 147 Abs.2 B-VG.

  6. Peter (kein Partner)
    08. Januar 2012 08:40

    Sinngemäß müssen dann zB auch Springreiten und Spanische Hofreitschule der Vergangenheit angehören.

    • Undine
      08. Januar 2012 09:15

      @Peter

      Ich kann mir nicht vorstellen, daß für ein Pferd das Hüpfen auf den Hinterbeinen mit einem Mann auf dem Rücken angenehm ist.

    • G.Ott (kein Partner)
      08. Januar 2012 09:29

      Wäre nicht schlecht. Vielleicht erkennen die Tierausbeuter aber auch eines Tages wie erbärmlich es ist, sich über Tiere zu profilieren, Tradition hin oder her.

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. Januar 2012 10:48

      Wenn Gott gewollt hätte, dass Pferde springen, dann wären sie mit kurzen Vorderbeinen, einem Beutel und kräftigen Hinterhaxen ausgestattet worden.
      Pferde umgehen jedes Hindernis. In der freien Natur, versteht sich.

      Wer getraut sich, die Fiaker in Frage zu stellen?
      Reiten ist übrigens auch Tierquälerei.
      Kein Hund mit 4 Beinen darf in einer Wohnung verfetten!

      Free the canaries!
      Dont feed or annoy our cockroaches!

    • Papa Geno (kein Partner)
      08. Januar 2012 11:01

      G.Ott, schön dass Sie das Thema Schoßhündchen und Stubenkatze ansprechen!

    • G.Ott (kein Partner)
      08. Januar 2012 12:05

      Fiaker in Frage stellen? Gerne! Ebenso natürlich die Haltung von sogenannten Haus und Nutztieren.

    • Undine
      08. Januar 2012 13:34

      Tradition hin, Tradition her, solche, die zulasten von wehrlosen Tieren, den LIPIZZANERN in diesem Fall, gehen, gehören abgeschafft! Mein Vorschlag: Die jetzt "aktiven" Pferdeballetteusen, die die Schinderei der Dressur schon durchgemacht haben, zu FILMEN, um sie meinetwegen der Nachwelt vorführen zu können. Wenn unsere österr. IDENTITÄT dadurch verloren gehen sollte, sei's drum!
      Ebenso anachronistisch finde ich die FIAKER; einfach verbieten!

    • HB (kein Partner)
      08. Januar 2012 14:31

      schauen Sie sich doch einmal 9in der Herde kämpfende oder auch nur spielende Hengste an

  7. valkenstayn (kein Partner)
    08. Januar 2012 06:04

    Tatsächlich hatte Österreich vor gar nicht langer Zeit eine international hervorragende Qualität im Bereich der Rechtsprechung und Rechtswissenschaften. Es waren große Namen in der Obersten Gerichten und Universitäten die für diesen Standard verantwortlich waren und diese Namen kamen aus allen politischen Richtungen.

    Leider hat Österreich dieses Niveau nicht halten können und befindet sich "im freien Fall".

    An den Universitäten werden - nach vielfachen Studienreformen - brave und alltagstaugliche Juristen ausgebildet die mit überschaubarem Methoden- und Grundlagenwissen und frei von rechtsdogmatischen Irritationen ihr Glück versuchen. Professoren geben sich in den Medien als politische Rechtsberater her und die Medien wählen hier nicht nach fachlicher Qualität sondern nach politischer Biegsamkeit.

    Gleiches in der Rechtsprechung. Die Unabhängigkeit der Richter in Österreich darf dann mit Augenzwinkern erwähnt werden, wenn man bedenkt, dass die Karrieren der Richter natürlich politisch entschieden werden. Natürlich wird niemand die Ureile beeinflussen, wer aber das System als junger Richter nicht durchschaut darf sich auf 40 Jahre in der Funktion eines Bezirksrichters ohne Aufstiegschance freuen. Über die Staatsanwaltschaft sollte man in diesem Zusammenhang generell den Mantels des Schweigens hüllen.

    Und die Obersten Gerichte? In der Zeit einer hoch qualitativen universitären Rechtswissenschaft in Österreich kam es zu einer wichtigen wechselseitigen Befruchtung der Wissenschaft und der Judikatur. Natürlich haben sich die Umstände geändert, das EU Recht hat eine neue Situation geschaffen, das österreichische Parlament hat durch eine Vielzahl "verfassungswidriger Verfassungsgesetze" und eine unüberschaubare Flut von Verwaltungsnormen die qualitative Entwicklung des Rechts in Österreich massiv behindert und eine systematische Bearbeitung der unterschiedlichen Materien eingeschränkt. Dennoch: die Obersten Gerichte haben tendenziell ihre Rolle als höchste Instanz aufgegeben und fungieren nunmehr als letzte Instanz. Und da in Österreich das Primat der Politik gilt und nicht das Primat der Qualität sind die Ergebnisse dieser Rechtsprechung auch nur politisch interpretierbar.

  8. FranzAnton
    07. Januar 2012 21:03

    Es ist mir bekannt, daß auch die Behörden buchstäblich rein willkürliche Bescheide erlassen, etwa die Wiener Baupolizei, zwar, durchaus unter völliger Ignorierung der einschlägigen Gesetzesbestimmungen, oder selbstverordneter "Ethikregeln", um die sich niemand schert. Im Übrigen stecken etwa in den Bauordnungen Gummiparagraphen, mit denen sich alles genehmigen läßt, zwar mit der Begründung "zeitgemäßer architektonischer Entwicklung". Der Aussage von Bekannten gemäß ist dies aber nicht nur in Wien so, sondern auch in den Bundesländern, wo die Bürgermeisterschaft überhaupt nach Lust und Laune schalten kann, wie sie will.
    Wie hier schon oft betont, reichen Möglichkeiten und Praxis der repräsentativen Demokratie nicht aus, um zufriedenstellende Regierungsarbeit zu gewährleisten; die Möglichkeiten der Politiker, undemokratisch agierende Machtagglomerationen krebsgleich wachsen zu lassen (Eisenbahnergewerkschaft), sind zu groß, und werden daher auch zu sehr ausgenützt, wovon täglich in diesem Blog die Rede ist. Daher wird es unverzichtbat sein, praktisch anwendbare Direktdemokratische Möglichkeiten zu schaffen, damit der Souverän, also das Volk, der Politik jederzeit den zu beschreitenden Weg weisen kann. Daß die nötige Umstellung von den Menschen erst wird erlernt werden müssen, ist klar; jahrtausendelang eingeübte Untertanenmentalitäten lassen sich nicht von heute auf morgen entsorgen. Gottseidankt tut sich aktuell etwas auf diesem Gebiet; HC Strache und die ÖVP scheinen gottseidank erkannt zu haben, daß unseren linken Volksverführern und -verdummern, wegen deren hohem und effizienten Organisationsgrad, nur direktdemokratisch der Marsch zu blasen ist, um den drohenden moralischen und wirtschaftlichen Ruin doch noch abzuwenden;
    siehe:http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/424131_Die-FPOe-ist-fast-schon-mit-an-Bord.html

  9. RR Prof. Reinhard Horner
    07. Januar 2012 18:33

    reinhard.horner@chello.at

    Orbanisierung auch in Österreich!

    Über die Entrepubliknisierung und Entdemokratisierung in Ungarn regt man sich in Europa immerhin etwas auf. Wird die Verorbanung in Österreich just durch Höchstrichter bald auch europäisches Interesse finden? Für österreichisches Interesse sorgt jedenfalls unser Dr. Unterberger.

    Vielen Dank!

    • Gennadi (kein Partner)
      08. Januar 2012 12:15

      Was könnte man in Österreich noch entdemokratisieren?
      Haben Sie, Herr Horner, schon jemals eine der Personen gewählt, die über Gesetze abstimmen? Nein. Weshalb nicht? Weil diese Personen nicht demokratisch gewählt werden. Höchstgerichte in Österreich werden durch politische Parteien besetzt. Meist durch die SPÖ, weil die ÖVP vornehm auf Kandidaten verzichtet. Demokratisch? Was also wollen Sie mit Ungarn?

  10. schreyvogel
    07. Januar 2012 13:42

    Wie passt das zusammen: Die Würde und das Glück der Tiere als ein oberstes Rechtsgut zu schützen und gleichzeitig den industriellen Massentiermord zu erlauben?
    Wann wird der VfGH das Töten von Tieren generell verbieten?

    • Brigitte Imb
      07. Januar 2012 14:31

      Nicht ganz verbieten......es werden alle geschächtet werden müssen ....vorauseilender Gehorsam, ähm..Untertänigkeit.

    • Undine
      07. Januar 2012 15:13

      @Brigitte Imb

      "...es werden alle geschächtet werden müssen "

      Das wäre wirklich eine typisch österreichische Lösung!

  11. Cotopaxi
    07. Januar 2012 10:20

    Darf man jetzt auch erwarten, dass die Damen und Herren des Höchstgerichtes auch konsequenterweise den Mut haben werden, von ihrer bisherigen ablehnenden Haltung zu einem etwaigen Schächtungsverbot abzugehen?
    Das Leid der Tiere scheint denen doch ein so großes Anliegen zu sein, das sogar verfassungsgesetzlich gewährleistete Rechte aushebelt.

    • Observer
      07. Januar 2012 12:00

      Die Schächtung nach altem jüdischen oder islamischen Ritus ist in Österreich - von Ausnahmen abgesehen - verboten. Aufgeschlossene Juden und Moslems sehen in der vorherigen "Kurzzeitbetäubung" keinen Widerspruch zu den alten religiösen Gesetzen.

    • Undine
      07. Januar 2012 14:03

      @Cotopaxi

      Das Leid der geschächteten Tiere wird durch die Tatsache, daß das grausame Schächten zwei Religionen zuliebe erfolgt, deren Gesetze mit Sicherheit nicht ein Gott gemacht hat, um nichts weniger groß sein. Warum müssen unschuldige Tiere leiden, weil Fanatiker beider Religionen auf der sonst mit Recht verpönten Schächtung bestehen. Hätten unsere Politiker Rückgrat, würden sie das Schächten ausnahmslos verbieten. Aber bei uns in Bagdad....

      Und wo bleiben da unsere sonst so militanten "Tierschützer"? Wäre es ihnen ernst mit dem Tierschutz, träten sie vor die Vertreter dieser beiden Religionen und würden denen den Marsch blasen.

    • Cotopaxi
      07. Januar 2012 14:49

      @Undine

      Ich bin ganz Ihrer Meinung. In dieser Frage erkennt man die Verlogenheit der Gutmenschen insbesondere der militanten Tierschützer. Aber Hauptsache am Kleiderbauer kann man sich abreagieren und sich als Held fühlen und feiern lassen.

    • Undine
      07. Januar 2012 15:17

      @Cotopaxi

      " Aber Hauptsache am Kleiderbauer kann man sich abreagieren..."

      Jedenfalls ist es beim Kleiderbauer wesentlich ungefährlicher als beim Liska.

    • byrig
      07. Januar 2012 21:56

      @ Undine

      die tierschützer bleiben solange tierschützer,solange nicht linke interessen und die befindlichkeit unserer lieben zuwanderer und kulturbereicherer betroffen sind.da dürfen dann durchaus tiere gequält und massakriert werden.(natürliche meine ich die rdikalen repräsentanten dieser menschengattung,nicht die mizzi-tant,die fürs tierheim spendet)

    • Gennadi (kein Partner)
      08. Januar 2012 12:07

      Undine, warum meinen Sie, Tiere würden beim Schächten leiden? Statt gestellte Videos aus indonesischen Hinterhöfen anzusehen, sollten Sie einmal einen konzessionierten Zuständigen in Österreich begleiten. Die von Ihnen angesprochenen Tierschützer, wie Balluch & Komplizen, haben mit Tierschutz nicht einen Millimeter am Hut. Weiß jeder. Sie nicht?

    • Undine
      08. Januar 2012 13:45

      @Gennadi

      Wann und wo hätte ich gesagt, Balluch und Co. seien Tierschützer? Für mich sind sie übelste Heuchler und Kriminelle!

      Wenn das Schächten so "angenehm" wäre, würde diese Tötungsart flächendeckend stattfinden. Wenn Sie sich-- natürlich angekündigt-- in einem einschlägigen Betrieb schlau machen wollen, wird vermutlich alles zu Ihrer Zufriedenheit über die Bühne gehen. Leider sind Leute, die Tiere schächten, nicht automatisch Tierfreunde.

  12. inside
    07. Januar 2012 09:46

    Leider fallen in unserem politischen Zirkus die Elefanten Faymann et al nicht unter dieses neue Gesetz.
    Von Kinderarbeit in der SPÖ und im ORF ganz zu schweigen.

  13. Observer
    07. Januar 2012 09:04

    Wenn man schon - aus verständlichen Gründen - die "dressierten" exotischen Tiere in den Zirkusvorstellungen verbietet, dann sollte man sich aber auch der "Tierproduktion" in der heutigen Landwirtschaft annehmen. Da wird viel von artgerechter Tierhaltung, glücklichen Hühnern usw. gesprochen und solche Begriffe in der Werbung verwendet. Die Praxis ist aber völlig anders.
    Mit Ausnahme von wenigen meist Kleinlandwirten sieht es da aber grauenhaft aus.

    Ich empfehle jedem Konsumenten von Eiern, Hühnern, Schweine- und Rindfleisch, Fische aus Aquakulturen usw. einmal solche industrielle Produktionsstätten zu besuchen. Tausende Tiere werden da auf engstem Raum im eigenen Dreck, meist bei künstlicher Beleuchtung mit Kraftfutter in kürzester Zeit zum verkaufsfähigen Produkt gemacht. Mutterschweine können sich in den Abferkelboxen nicht umdrehen, Kälber werden sofort nach Geburt von den Muttertieren getrennt, männliche Ferkel oft ohne Narkose kastriert, Kuheuter sind voll von Kot, Millionen an männlichen Kücken der Legenhennenrassen und weiblichen Kü(c)ken der Mastsorten sowie vielfach (mangels Nachfrage) auch alte Legehennen durch Vergasung entsorgt (und ggfs. dabei elektrischer Strom gewonnen) usw. Dies habe ich alles mit eigenen Augen in Österreich gesehen. Da könnte man schnell zum Vegetarier werden.

    Übrigens: beim Vergleich Pflanzen (z.B. Sojabohnen) für die zur Erzeugung von Fleisch zu Pflanzen für den direkten menschlichen Verzehr wird die zehnfache Anbaufläche bei den Futtermitteln benötigt.

    • Undine
      07. Januar 2012 14:14

      @Observer

      Ich fürchte, Sie haben mit allen "Anklagepunkten" recht. Schlimm finde ich auch, daß den Rindern die Hörner entfernt werden. Ich kann mich nicht erinnern, früher gehört zu haben, daß sich die Rinder gegenseitig verletzt hätten; außerdem sehen sie irgendwie unvollständig aus. Noch viel schlimmer aber finde ich, daß viele Kühe so große Euter haben, daß sie kaum gehen können. Warum tut man ihnen das an? Wir hätten auch dann genug Milch zur Verfügung, wenn nicht in der Zucht solch Mißbrauch getrieben würde zulasten der unschuldigen Kreatur!

    • KR Ing. W. Maurer
      07. Januar 2012 18:02

      Erst schreien die Konsumentenschützer nach billigen Lebensmitteln für Alle. Daraufhin werden Methoden für billige Nahrungsmitteln entwickelt. Dann schreien die Tierschützer nach artgerechter Haltung. Daraufhin werden die Produktionsmethoden angepasst. Daraufhin werden die vorerst billigen Lebensmittel zwangsweise teurer. Daraufhin attakieren die Konsumentenschützer die Lebensmittelspekulanten. u.s.w , u.s.w.

      Jaja, der Neid is a Gfrast. (Die Dummheit ebenso)

    • Observer
      07. Januar 2012 20:29

      Undine + KR Ing. W. Maurer:
      Besonders Fleischprodukte werden gerne von den führenden Lebensmittelketten als "günstige Lockmittel" verwendet, um die Kunden in die Geschäfte zu bringen - und dann auch andere Produkte mit guten Spannen zu verkaufen. Um dies zu erreichen, werden die lokalen Erzeuger (Bauern) beim Preis stark gedrückt und ggfs. mit den niedrigen Importpreisen ausländ. Erzeuger erpresst. Durch dortige starke Subventionen, Produktionsüberschüsse und die viel zu niedrigen Transportkosten sind tatsächlich solche Vergleichspreise möglich. Da bleibt dann den inländischen Produzenten nichts übrig, als zu den diktierten Preisen zu liefern. Mit mehr Tieren pro Fläche versucht man dann, die Produktionskosten etwas zu reduzieren. Daher wird auch die Hornentfernung praktiziert, da es im Stall nun sehr eng geworden ist. Die fast bis zum Boden reichenden Kuheuter gehören den sog. Turbokühen, wo man eine wesentlich höhere Milchleistung erzielen kann.
      Übrigens: die genannten Turbokühe werden früher geschlachtet, da diese hohe Milchleistung nicht sehr lange anhält. Viele Bauern liefern auch über das genehmigte Jahreskontingent für Milch und müssen dann Strafzahlungen an die EU in Kauf nehmen. Eigentlich alles unlogisch, aber solange vorwiegend die Mengen subventioniert werden, wird sich nichts ändern. Neue wissenschaftliche Erkennnisse ergaben auch, dass sich im Horn sehr feine Nervenstränge befinden, welche durch die Stummeln Probleme im ganzen Kuhleben verursachen.

      Es ist ein Teufelskreis, aus dem kaum auszubrechen ist. Ausser: der Konsument ist bereit, für lokale Produkte, welche unter guten Bedingungen erzeugt wurden, auch mehr zu zahlen. Vermutlich geht es aber nicht ohne gesetzlichem Druck, bessere Produktionsbedingungen zu schaffen. Beim Umstieg von der brutalen Käfigeierproduktion zu der Bodenhaltung ist schon ein kleiner - wenn auch noch unbefriedigender - Schritt gelungen. Bei der aktuellen Diskussion der Schweine-Abferkelboxen zeigte sich aber, wie sich die Landwirtschaft schwer tut und nur ein typisch österreichischer fauler Kompromiss erzielt wurde.

    • Undine
      07. Januar 2012 21:20

      @Observer

      Was ich auch immer nicht recht verstehe: Sämtliche Subventionen--seien sie nun für die Landwirtschaft, die Zeitungen, die Theater (und zudem noch für 1000 schwachsinnige linke, völlig nutzlose Einrichtungen plus Multikulti) werden doch mit UNSEREN STEUERGELDERN finanziert. Wenn ich denke, wofür mein gutes Steuergeld verplempert wird---da kaufe ich doch die Milch, die Butter, das Fleisch, das Mehl, aber auch die Zeitung, die Theaterkarte um einen angemessenen Preis, wenn dafür die Subventionen wegfallen. In Summe werde ich vermutlich gleich viel Geld ausgeben.

      Und dann soll mir niemand kommen und klagen, daß sich Leute, die wenig verdienen, gute Produkte dann nicht leisten können! Wenn diese Leute sich nicht mit billigen minderwertigen Lebensmitteln vollstopfen würden, sondern um diegleiche Summe weniger, aber wertvolle Lebensmittel zu sich nähmen und statt Fertiggerichten selber kochen würden, wäre allen geholfen, nicht zuletzt den Krankenkassen.

      Ich sehe ja jeden Tag, was gerade dicke (junge) Leute ins Einkaufswagerl laden: zig Flaschen süße Getränke, gleich mehrere Großpackungen Kartoffelchips, Schokoladen, Kekspackungen en gros, Kuchen etc; Hauptsache möglichst viel und billig, damit man rund um die Uhr mampfen kann!

      Und damit die Einkaufswagerl auch in Zukunft immer mehr als randvoll gefüllt sein können mit Ramsch-Billiglebensmitteln, müssen die Nutztiere leiden.

    • Observer
      08. Januar 2012 18:26

      Undine:
      völlig richtig.
      Aus Brasilien wird berichtet, dass (mit Korruption) riesige Regenwälder unwiderruflich gerodet, weil diese Flächen für den anspruchslosen Anbau von Sojabohnen verwendet werden. Die Produkte werden dann in riesigen Schiffen u.a. auch nach Europa versandt, wo die Tierfuttererzeuger versorgt werden. Und daraus werden dann die bei uns gewünschten Hühnereier, Hühner, Schweine usw.
      Aus medizin. Berichten entnehme ich, dass sich in vielen fernöstlichen Ländern aufgrund der geänderten Ernährungsgewohnheiten (mehr Fleisch anstatt pflanzl. Nahrung) langfristig sogar der Darmtrakt der Menschen der nächsten Generationen etwas verändert. Auch die früher häufige Kuhmilchunverträglichkeit geht zurück.
      Leider werden durch die alternativen Treibstoffe (Biodiesel, Benzinzusätze, Biogasanlagen usw.) nun viele Pflanzen dafür verwendet, somit werden die Flächen und Mengen für die Lebensmittelproduktion kleiner, was wegen des damit geringeren Angebotes für viel höhere Preise sorgt.

  14. Wertkonservativer
    07. Januar 2012 07:15

    Unsere Justiz, vor allem deren Höch- und Höchstorgane, werden immer mehr zur Speerspitze der neuen Weltmacht P.C.!

    Kein Wunder daher, dass unsere mehrheitlich verlinkten Rechtssprech-Befugten derart viel Unsinn verzapfen und in Gesetze und Urteile hineinpacken: sie haben eine rote Binde vor den Augen und tappen daher blind umher, und dies noch dazu im Glauben, der Wohlfahrt des Landes und seiner Menschen zu dienen.

    Unser Rechtsempfinden, liebe Brigitte, ist denen ziemlich wurscht!
    Die wandeln am rot/grünen P.C.-Pfad, und pfeifen uns was!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • M.S.
      07. Januar 2012 10:54

      @Wertkonservativer

      Dahinter steckt eben die Absicht, alle wichtigen Schaltstellen unserer Republik und dazu gehören nun einmal neben den Medien u.a. auch die Justiz, mit dem "richtigen" Personal zu besetzen. Leider hat diese schon seit langer Zeit zu erkennende Entwicklung wegen mangelnder Aufmerksamkeit der Parteien, die dies verhindern hätten können, zum Erfolg geführt.

    • Brigitte Imb
      07. Januar 2012 17:53

      Lieber WK,

      ja klar ist der "Hoheit" unser Rechtsempfinden schnurzegal, ich meinte jedoch in meinem Post das Rechtsempfinden des Volkes, das schon noch einigermaßen normal funktuioniert ( glaube ich halt u. sehe ich in meinem engeren u. weiteren Umfeld bestätigt - quer durch die Parteienlandschaften). Wann läßt die Übersättigung des Volkes nach und es kümmert sich wieder interessierter um Geschehnisse in unserem Staat? Momentan gibt es noch sehr viele Gleichgültige, weil es den meisten doch sehr gut geht im Alltag.

      Wir beobachten in der Praxis eine gewisse Angst, ein Unwohlbehagen der hiesigen Bevölkerung, viele Unsicherheiten die Zukunft betreffend, und dennoch erdulden die Menschen alles still weiter (noch!?).

  15. libertus
    07. Januar 2012 01:22

    Es hat sich leider eingebürgert mit dem Begriff "öffentliches Interesse" Rechtssprechungen durchzuboxen, die auf legalem Wege nicht möglich wären.
    Da werden Mietrechte und/oder Baurechte ausgehebelt, Verkehrsmaßnahmen durchgesetzt und vieles mehr.
    Hat uns die Judikatur schon einmal transparent erklärt, wer genau hinter dieser oftmals vorgeschobenen Erklärung steckt? Sonst ließe das wohl Spielraum für die abenteuerlichsten Spekulationen!

    • Gennadi (kein Partner)
      08. Januar 2012 12:09

      "Öffentliches Interesse" ist schon gut definiert, von Staatssekretär Ostermayer. Nämlich als Interesse der Partei.

  16. Brigitte Imb
    07. Januar 2012 00:44

    Die "Heilige (unantastbare)Kuh" in Indien ist unseren Gutmenschen zu weit entfernt und somit auch der arbeitende, Geld bringende Elefant. Die Gutmenschenclique, vom Richter bis zum Arbeiter, getraut sich nur im geschützten, gleichgültigen Bereich dagegen zu agieren, wohlwissend dass die Chose durchgeht. Der geschützte und gleichgültige Bereich wird nämlich vom verdummten Bereich übertrumpft und dadurch genduldet, bzw. sogar genehmigt.

    Solange das Volk derartige Zustände zuläßt, werden die Unverschämtheiten kaum weniger werden. Das veranlaßt mich schon zu der Frage, wie hochgradig degeneriert wir sind wir eigentlich? Ist das natürliche Rechtsempfinden bereits den Bach runter gegangen?

    • M.S.
      07. Januar 2012 10:42

      @Brigitte Imb

      Österreich entwickelt sich seit Jahren, in letzter Zeit immer rascher und deutlicher vom Rechtsstaat zum Willkürstaat.

    • byrig
      07. Januar 2012 22:07

      @Brigitte Imb

      nur etwas OT:die gutmenschenclique arbeitet intensiv daran,dass bei der berichterstatung über verbrechen in den medien jeglicher hinweis auf die herkunft der täter fehlen soll.also keine vornahmen,keine beschreibungen wie "südländischer typus" etc.die "ausländerfeindlichkeit" soll nämlich nicht noch weiter angeheizt werden!
      wobei diese v.a.durch dass verhalten der kulturbereicherer zum grossteil bestimmt wird.
      es wird noch schlimmer,Brigitte Imb-solange das volk es eben zulässt!

    • Kaffeetrinker (kein Partner)
      08. Januar 2012 09:08

      @byrig:

      Es wird jedes Jahr schlimmer, z.B. werden in Deutschland schon Einbrecher begnadigt, weil sie kein Deutsch können:

      http://ausserdem.info/2011/Keine-Gefaengnisstrafe-weil-Taeter-kein-Deutsch-spricht

      Ich bin mir sicher, dass die SPÖ das auch für uns gern hätte.

    • Undine
      08. Januar 2012 09:41

      @Kaffeetrinker

      Wenn man das liest, reibt man sich die Augen und fragt sich, ob man wohl einen Albtraum gehabt habe. In was für einer verqueren Welt leben wir denn, wenn ein junger Rumäne, der bei seinem 83. Banküberfall endlich ertappt wird, nicht stante pede eingelocht wird, weil er der deutschen Sprache nicht mächtig sei!

      Auf, ihr jungen Ausländer, brecht nur weiterhin
      fleißig in Banken ein, bevor ihr gelernt habt, deutsch zu sprechen!

      Und nebenbei las ich dann noch, daß in F ein junger Türke eine Krankenschwester als Vergewaltigerin beschimpft und verprügelt hat, weil diese der Gebärenden die BURKA abgenommen hatte





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