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Der Pluralismus hat ausgetanzt

Lesezeit: 3:30

Eine pluralistisch-rechtsstaatliche Demokratie muss ein zentrales Prinzip haben: Toleranz. Wer nicht andere gefährdet oder bedroht, muss in einer solchen Demokratie ein gleichberechtigtes Existenzrecht haben. Egal ob er den anderen gefällt oder nicht. Dieses Prinzip wird bei uns immer öfter durchbrochen. Ein markantes Beispiel dafür sind die Vorgänge rund um den in dieser Woche stattfindenden WKR-Ball.

Dieser Ball der Wiener Korporationen wird nach ungestörten Jahrzehnten seit einigen Jahren durch gewalttätige Demonstrationen grüner, roter und anarchistischer Gruppen bedroht. Was alljährlich breitgefächerte und teure Polizeiaktionen notwendig macht. Schon die Aggressivität dieser Demonstrationen zeigt ein bedenklich geringes Toleranz-Niveau von zwei heimischen Parlamentsparteien.

Der Ball darf aber ab nächstem Jahr überhaupt nicht mehr stattfinden. Zumindest nicht mehr in der Wiener Hofburg. Damit hat die Straße über Recht und Toleranz gesiegt. Was ein extrem bedenkliches Zeichen für den Zustand dieses Landes ist.

Die Entscheidung für diese Absage haben aber letztlich gar nicht die anonyme Straße und die dortigen Steinewerfer oder Brandstifter zu verantworten. Die Verantwortung liegt auch nicht bei der Geschäftsführung des Ball- und Konferenzzentrums, die sogar ausdrücklich für die weitere Durchführung des Balles ist, sondern bei deren Eigentümern, einer Anhäufung österreichischer Feigheit und landesüblichen Anpasslertums: Die Casinos Austria an der Spitze (ein parteipolitisch geschützter Privilegienbetrieb), das Verkehrsbüro, Ruefa und die Hotelketten Intercontinental, Sacher, Schick und Austria. Dass aus dem Hotel Sacher überdies noch persönliche Protestschreiben einer Linksaußen-Journalistin zur Veröffentlichung zugespielt worden sind, rundet nur das Bild ab.

Um nicht missverstanden zu werden: Ich war nie auf jenem Ball und habe bis heute nicht verstanden, warum sich „schlagende“ Studenten (also die Träger des Balls) freiwillig Gesicht und Oberkörper beim sogenannten Mensurenfechten verunstalten lassen. Nur: Sie tun das freiwillig. Und ich habe seit Jahren nicht das geringste Indiz von Gewalttätigkeiten gesehen, die von diesen Gruppen gegen Dritte ausgingen. Oder von Aufrufen zu Gewalt oder ähnlichem.

Der einzig konkrete Vorwurf, den ich irgendwo fand, ist das Zusammenfallen des seit Jahren durch den Wochentag fixierte Balltermins mit einem Gedenktermin zur Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Wer aus diesem terminlichen Zusammenfallen eine von langer Hand vorbereitete antisemitische Provokation ableiten will, der muss freilich schon eine heftige genetische Veranlagung zu Verschwörungstheorien haben. Etwas, was man bisher primär am Rechtsaußen-Rand der politischen Arena daheim wähnte.

Wie ungefährlich der WKR-Ball in Wahrheit ist, zeigt die Tatsache, dass er bisher zusammen mit anderen Wiener Nobelbällen unkritisiert zum Unesco-Weltkulturerbe erhoben worden war. Hauptverantwortlich für diese Unesco-Liste ist eine langjährige sozialistische Spitzendiplomatin, die auch im Kabinett eines gewissen Franz Vranitzky eine Schlüsselfunktion gehabt hatte. Jetzt stottert sie herum, dass sie da etwas übersehen haben müsse.

Dennoch wird mit dem feigen Nachgeben gegen die Jäger des WKR-Balls keineswegs für Ruhe gesorgt. Denn die Linke bereitet sich schon zum Sturm auf die nächste bürgerliche Gruppe vor: Im linken Untergrund kursieren Aufrufe zum Sturm gegen den CV-Ball in Linz. Und bei der letzten Wiener ÖH-Wahl ist auf dem Geschichts-Institut ein Aufruf zur Vertreibung aller bürgerlichen Studenten und Professoren verteilt worden.

Wer den Anfängen nicht wehrt, der wird am Schluss selber zum Opfer des Mobs. Das haben wir ja im vorigen Jahrhundert in Europa schon mehrfach gesehen.

Viele glauben, dass diese gefährlichen Anfänge ohnedies immer nur „bloß die anderen“ treffen. Bis diese Anfänge dann aber immer mehr „andere“ treffen. Dann werden halt eines Tages die Fleischhauer nicht mehr tanzen dürfen, weil es demonstrierenden Tierschützern nicht gefällt. Oder ein Pfarrkränzchen wird bekämpft, weil das ja die Schuldigen an den Kreuzzügen seien. Und jedenfalls sind die pluralistische Demokratie und der Rechtsstaat die ersten Opfer, wenn die opportunistische Feigheit erste Bürgerpflicht geworden ist.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2012 10:58

    Provakant sage ich:

    Wir haben eine Art Krieg innerhalb der EU, weil das sozialistische Modell, das uns in eine horrende Verschuldung trieb, zu zerbrechen droht. Anstatt Rückbesinnung, Ursachenerforschung, Fehlerbehebung und Neuaufstellung setzt man zunehmend auf Ausschaltung der demokratischen Institutionen, Zwang und Gewalt. Man setzt auf immer größere Einheiten, obwohl es jeden Bürgers bedarf, diese Krise zu bewältigen. Man möchte zentralisieren, obwohl das föderalistische Deutschland weit effizienter ist als das zentralistische Frankreich.

    Es geht um Umverteilung innerhalb Europas.

    Die enorme Gelddruckmaschine des Herrn Draghi und Konsorten bevorteilt die ersten Empfänger dieser Geldmengen, wenn diese uns erreichen, werden sie weniger wert sein, dh während gewissen Kreisen mit diesen Geldmengen eine Umschichtung in reale Werte gelungen sein wird, haben diese für die späteren Empfänger einen geringeren Wert.

    Die zur Ablenkung notwendigen Feinde, die den Zusammenhalt gewährleisten sollen, sind ausgemacht.
    Es sind die äußere Feinde wie
    - die bösen Ratingagenturen
    - die den Euro zerstörenden Amerikaner
    - die aufstrebenden Schwellenländer
    - die Reichen, Banker und Investoren

    und die innere Feinde, die diesen Weg blockieren könnten. Diese sind mit Hilfe der Systemmedien zu isolieren. Dies sind
    - die Rechten, Konservativen und Christen va die gut organisierte und "reiche" Katholische Kirche
    - die Unternehmer und Bauern
    - die private Unabhängigkeit
    - die inneren Reichen, Banker und Investoren
    - die "Gedanken sind frei"-Sänger
    "
    "Wenn der Euro zerstört wird, löst sich Europa in Rauch auf." (Sarkozy), "Alternativlos" (Merkel), "Deutschland muss mehr zahlen, ansonsten sich die Wut der Italiener gegen Deutschland richtet" (Monti), Hausdurchsuchungen in den drei amerikan. Ratingagenturen in Mailand, angeordnet von Monti.
    Diese Phrasen dieser mehr oder wenigen hilflosen Bande, sollten für uns Anlass sein, zu erkennen, dass
    wir allein sind und uns selbst helfen müssen.
    Wir dürfen die vorhandenen Strukturen nicht zerstören, wir müssen sie effizienter machen. Dazu benötigen wir Politiker und Engagierte, die das ohne Rücksicht auf irgendeine Klientel möglichst gerecht durchziehen und gestalten, immer unter der Prämisse die Subsidiarität, Eigenverantwortung und den Föderalismus zu fördern. Gerechtigkeit gilt und beginnt bei jedem selbst, verordnete Gerechtigkeit gibt es nicht, so sagte Herr Prof. Taschner kürzlich sinngemäß in einem Vortrag.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2012 09:46

    Zitat aus der heutigen "Presse":

    .....„Wir werden der Polizei sicher keinen langweiligen Abend bereiten“, sagt ein Mitglied der Autonomen Antifa Wien in einem Tonbandmitschnitt, der auf einschlägigen Internetseiten kursiert. Dabei helfen sollen nicht nur Gruppen aus Wien, sondern vor allem Linksextreme aus Deutschland. Koordiniert werden die Gäste über das radikale Bündnis „Ums Ganze“, das gleich mehrere Busreisen aus deutschen Städten ankündigt – Mitglieder des berüchtigten Schwarzen Blocks inklusive."......

    Und unser Verfassungsschutz zeigt sich nur "besorgt" über mögliche und wahrscheinliche Ausschreitungen-
    Anstatt: Schengen aussetzen und dieses Gesindel gar nicht nach Österreich einreisen zu lassen!

    Es ist ein Skandal sondergleichen, weit haben wir es gebracht!!!!

  3. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2012 01:45

    Den Linken geht es nass durch. Jedes abtretende System dreht, nachdem es schon den Blick in den bevorstehenden Abgrund getan hat, nochmals die Schraube der Repression fester und fester. Mittlerweile sind die bunten Farben der Tänzer bereits eine Gefahr für das Gutmenschenmonopol von Rot und Grün. Das gehört natürlich verboten, heucheln die Monopolisten der einzig denkbaren Wahrheit !
    Da kann ich nur sagen, jawoll - Trauer, Scham und Betroffenheit - echt, nur in dieser Reihenfolge! Gehorsamst!

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2012 14:50

    Wie noch mal nannten sich vor ca 70 Jahren gewisse Politiker?

    NATIONALSOZIALISTEN!!

    Wo fanden die meisten Nazis nach dem WKII Unterschlupf?

    Bei den SOZIALISTEN!

    Und wo sind heutzutage die schlimmsten Aggressoren zu finden?

    Wieder bei den SOZIALISTEN und ihren (hauptsächlich) SchwesterInnen der Grünkommunisten.

    Die Linksextremen reden einen Rechtspopulismus her, den es in besagter Form gar nicht gibt und nur dazu dient die linksextremen Auswüchse zu rechtfertigen.

    Meine Erinnerung an Extremismus bei Abhaltung des WKR Balls ist ein brennendes Polizeiauto und ein brennendes Geschäftslokal - verursacht von Linksextremen - die sog. Rechten unterhielten sich friedlich in der Hofburg.

    Die feige ÖVP unternimmt nicht das Geringste gegen diesen Linksterror, es stünde ihnen gut an wenigstens verbal dies anzuprangern, denn die Aggression richtet sich nicht nur gegen die Korporierten, sondern auch gegen unsere Polizei.

    Uns wer wird bei dieser Demo zu finden sein? Hauptsächlich arbeitslose Individuen - andere finden wohl keine Zeit zu demonstrieren und zu denunzieren-, die sich nicht schämen gegen die Leute vorzugehen, die ihren Lebensunterhalt finanzieren. Es scheint eine neue Art der Sklaverei zu entstehen, proportional umgekehrt. Die linken Nichtstuer sehen Bürgerliche als ihre Arbeitssklaven und "Untermenschen".

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2012 05:14

    wie wäre es, die kommunistische partei, ihr gedankengut, ihre veranstaltungen zu verbieten? zig-millionen ermordete, menschenverachtende repressalien, vernichtung des wohlstandes bis zum existenzminimum sind doch wahrhaft grund genug!
    bei schweren freiheitsstrafen natürlich.
    unterlegt durch einen umbesetzten staatsrundfunk, eine ummanipulierte presse, die bei jedem leisen verdacht sofort "internazi" aufheult und jedweden symphatisanten oder einfach auch nur systemkritiker medial hinrichtet.
    würde das der rotgrünen reichshälfte gefallen?

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2012 07:08

    Wir waren vor einigen Jahren auf dem Jägerball.
    Am Weg zur Hofburg geht man da durch ein Spalier skandierender Linker. "Bambimörder und Mörder" sind da die üblichen Bezeichnungen, mit denen man hier bedacht wird. Aus Megaphonen, damit mans auch wirklich nicht überhören kann. Die Polizei steht daneben, und tut nichts.
    Ich meine, wenn laut der Vorwurf Mörder gegen mich geäußert wird, dann hätte die Polizei doch die Pflicht mich zu verhaften?

    So schaffen die Linken ein Umfeld der gewalttätigen Auseinandersetzungen, von Toleranz keine Spur. Grad im Gegenteil, irdendeine rechte Sau wird hundert mal durchs Dorf getrieben, damit von der eigenen Gewaltbereitschaft abgelenkt wird.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2012 21:52

    Linkslinke brauchen Feindbilder die sie auch in radikalster Form bekämpfen können. Von Meinungsfreiheit, Toleranz von Demokratie halten sie nicht sehr viel wie man sieht.

    Opernball-Demos sind erst verschwunden als die bösen Reichen in den Logen plötzlich Linke waren und Alfons moderieren durfte.
    Auch gegen Jägerbälle demonstrierte man und vielleicht auch gegen Trachtenbälle. Gegen einen Papstbesuch machte einst sogar ein Herr Faymann (der sich nun Bundeskanzler nennen darf) mobil oder bin ich da falsch unterrichtet?
    Nur der Lifeball wird hochgejubelt, gilt es doch ein Schwulendasein auch als Familienideal zu propagieren.

    Linke lehren : Es gibt gute Bälle und es gibt böse Bälle so wie es eben nur gute Linke und nur böse Rechte gibt. Mit diesen Methoden haben sie bis jetzt stets Wähler verloren aber trotzdem scheint der Terror der Linkslinken oft zu ihrem Wunschziel zu führen. Eigentlich unverständlich und (wie A.U. bestens beschreibt) das wirklich Besorgniserregende für jede Demokratie.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorxRatio
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2012 01:23

    Der Pöbel hat im Land die Macht
    .
    .
    bis alles echt zusammenkracht


    xRatio

  2. Ausgezeichneter Kommentatorpour le merite
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2012 14:55

    Heute gegen die Burschenschaft,
    morgen gegen den CV und
    übermorgen gegen den Rest des staatstragenden Bürgertums.

    Das ist die eigentliche Botschaft, welche Herr Unterberger gerade dem (noch/nicht mehr) seinem "schwarzen" Lager mitgeben möchte.

    Wer sich heute als ÖVPler noch köstlich darüber amüsiert, wie gegen das freiheitliche Lager und seinen Vorfeldorganisationen "vorgegangen" wird,
    wer aus lauter "politischer Korrektheit" Freudensprünge macht, wenn sozusagen aus allen Rohren der organisierten Linken gegen eine überschaubare, nationale, aber nicht minder disziplinierte und leistungswillige bürgerliche Gruppe gefeuert wird,
    wer sich in diese "Kräfte" auch noch einreiht oder sich zum Werkzeug machen läßt, wie eben diese Hotelbetriebe und Reisebüros

    dem reicht der Verstand nicht bis zur eigenen Nasenspitze!

    Und könnte schon morgen selber Zielscheibe sein.....

alle Kommentare

  1. Günter Polajnar (kein Partner)
    01. Februar 2012 18:59

    Gratuliere zu diesen klaren Aussagen! Ebenfalls in die selbe Kerbe schlägt das Uniformverbot des Herrn BMLV/S Darabos. Ich bin nur gespannt wie lange freie Bürger unseres Staates sich diese Machenschaften gefallen lassen werden. G.P.

  2. D.I.L.E. (kein Partner)
    30. Januar 2012 12:01

    Was "machen" die Burschnschafter eigentlich???

    Allgemein positiv bewirken sie : REIN GAR NIX!

    Im Grunde erscheint mir die gesamte Vereinignung ziemlich degeneriert zu sein,
    und zwar im umfassenden, geradezu geistig inzestiösen Sinne.
    --- Ein längst überlebtes Relikt aus einer "anderen Zeit"!

    Wenn dahinter nicht tatsächlich (auch) die Brutstätte rechtsextremen Gedankengutes und Handelns bzw. die ganz offensichtlche Unterstützung aus diesen Kreisen bestünde, dann dürften diese scheinbar höchst lächerliche Truppe einem eigentlich keine Sekunde und keinen Buchstaben wert sein.

    Aber so?
    ... ist es nur richtig und natürlich, gegen diesen höchst reaktionären Verein öffentlich, klar und eindeutig aufzutreten.

  3. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    29. Januar 2012 12:03

    Ich kann nicht umhin zu gestehen, dass ich A.U. hier für einen Troll halte, der sich den Spass erlaubt, die Poster zu Argumenten gegen bzw. für die "Burschen" aufzufordern. Denn ich nehme ihm die Verteidigung dieser Gruppe nicht ab. Schon gar nicht mit der Toleranz als Grund.

    Denn Toleranz muss man sich verdienen. Und erwarten darf sich Toleranz auch nur der, der selbst tolerant ist. All das ist bei den "Burschen" nicht zu erkennen.

    Sicherlich gibt es dabei auch viele Mitläufer und darf nicht pauschal geurteilt werden.

    Allein schon der vorhandene Anschein von Sympathie zu nationalsozialistischem Gedankengut von einigen hohen FPÖ-Leuten, die sogar im NR höchste Positionen einnehmen, um es ganz ganz vorsichtig zu formulieren, erfordert größte Vorsicht und Beobachtung dieser Gruppe.

    Auch dass der immer mehr psychisch angeschlagene "Rache- Strache" diesen Ball besucht, macht diese Leute nicht unverdächtiger. Zeigt er damit doch demonstrativ, dass er einer von ihnen ist. Seine uminterpretierte "drei Bier Pose" und seine "Wehrsportübungen im militärischen Kampfanzugdress" sind da nur seine bekanntesten Beweise zu deren Gedankengut.

    Wie in Deutschland passiert, sollte man nicht den Fehler machen, diese Gruppe zu unterschätzen sondern deren Gefahr und Ablehnung deutlich machen.

    Wenn das der sog. Straßenmob im Zuge des WKR-Balles besorgt, soll mir das auch recht sein.

    Mir persönlich ist die kriminelle und unfähige SPÖ-ÖVP-Bande immer noch viel lieber als eine symphatisierende Partei mit einem psychisch nicht ganz fitten Leader.

    Ich kann nur hoffen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt und die Menschen aus tiefster Unzufriedenheit wieder auf einen politischen "Finsterling" hereinfällt.

    • november (kein Partner)
      29. Januar 2012 19:04

      Wir haben von 2000 - 2006 eine Schwarz/Blaue Regierung gehabt, und was ist passiert? Genau nichts. Journalisten, Künstler, politische Aktivisten aller Couleurs haben nach wie vor ihren Tätigkeiten nachgehen können.

      Ich finde die Burschenschafter auch dumm aus mehreren Gründen. Zuerst wegen der Mensur, die nichts anderes ist als ein dämliches Männlichkeitsritual, was mir aber im Prinzip egal sein kann. Dann wegen dem ständigen Provozieren, Hinterfragen des Holocaust, der Tendenz zum Antisemitismus und Deutschnationalismus und teilweiser Nähe zu Neonazitum. Es sind natürlich nicht alle so, aber die, die so sind, fallen negativ auf. Aber ich hoffe doch, dass unsere Demokratie gefestigt genug ist, dass diese wenigen tausend Burschenschafter in Österreich keine große Gefahr darstellen. Die ärgsten Neonazis sitzen ohnehin hinter Gitter.

      Das beste Mittel gegen diese Leute wäre, wenn man sie einfach ignoriert und ÖVP und SPÖ eine bessere Politik liefern.

    • november (kein Partner)
      29. Januar 2012 19:12

      Spätestens durch die Regierungsbeteilligung muss klar geworden sein, dass die Burschenschafter trotz mancher Allüren Demokraten sind. Und somit bleibt nicht anderes übrig, als sie zu tolerieren.

  4. Carolus (kein Partner)
    29. Januar 2012 11:56

    Der ORF (ZIB2 vom 27.1.) übt sich weiter in Geschichtsfälschung zulasten der Rechten:
    http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZIB-2/episodes/3506793-ZIB-2/3506797-Umstrittener-Ball
    „… Auschwitz-Birkenau …, das am 27. Jänner 1945 befreit wurde. SEITHER wird dieser Tag als internationaler Holocaustgedenktag begangen…aber heuer…auch getanzt…“
    In Wirklichkeit gibt es diesen erst seit November 2005.
    Den WKR-Ball gibt’s seit 40 Jahren und er findet schon lange am letzten Freitag im Jänner statt.

  5. Carlo (kein Partner)
    28. Januar 2012 23:55

    Nachdem ich mir hier einige Kommentare gegeben habe, bestätigt sich meine Meinung abermals. Ihr Rechten seid's wirklich die ärgsten Jammerlappen, was in diesem Staate herumlaufen. Anderen Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder anderen "Kriterien" oftmals quasi ihr Mensch-sein absprechen, aber wenn mal ein paar von dieser "feinen" Burschigesellschaft angepöbelt werden, sudert ihr tagelang herum, wie gemein und unfair diese Linkslinken doch sind. Echt armselig. Und ihr wollt's "richtige" Männer sein? Ab in's Mädchenheim mit euch eitlen Jammerlappen!

    • trollala (kein Partner)
      30. Januar 2012 06:26

      Da ist leider kein Platz mehr. Alles voll mit Kerzerlmarschierern und Baumumarmern.
      Oder um bei deinem Deutsch zu bleiben: Voll mit Typen, die wo was linke Memmen sind.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      30. Januar 2012 11:52

      Carlo beschreibt ebenso kurz und bündig, wie treffend, welch Eindruck diese "Burschen"auch auf mich machen.

      Aber dafür sind sie ja zum Ausgleich auch um so großmäuliger.
      Allgemein positiv bewirken sie : REIN GAR NIX!
      Im Grunde erscheint mir die gesamte Vereinignung ziemlich degeneriert zu sein,
      und zwar im umfassenden Sinne.
      --- Ein längst überlebtes Relikt aus einer "anderen Zeit"!

      Wenn dahinter nicht tatsächlich (auch) die Brutstätte rechtsextremen Gedankengutes und Handelns bzw. die ganz offensichtlche Unterstützung aus diesen Kreisen bestünde, dann dürften diese scheinbar höchst lächerliche Truppe einem eigentlich keine Sekunde und keinen Buchstaben wert sein.

      Aber so?
      ... ist es nur richtig und natürlich, gegen diesen höchst reaktionären Verein öffentlich, klar und eindeutig aufzutreten.

  6. Gasthörer (kein Partner)
    28. Januar 2012 19:43

    Ich frage mich bei diesen Themen immer: Wäre der Tugendterror hierzulande auch so schlimm, hätte AU im Jahre 1994 nicht so erfolgreich mitgeholfen, die österreichischen Gehirne dergestalt zu waschen, dass sie am Ende für den unseligen EU-Beitritt stimmen?

  7. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    28. Januar 2012 13:40

    Die Berichterstattung über den Ball der Burschenschafter zu beobachten und genau zu verfolgen ist äußerst lehrreich. Die Wahrheit kommt irgendwann sowieso ans Licht, früher oder später. Aber bis dahin sollten wir genau beobachten, welche Medien und wie anlügen (etwa bei der Zahl der Deomstrationsteilnehmer - je linker, umso mehr nähert sich die angebliche Zahl dem Wert 10.000, schließlich muss man ja den sogenannten Antifa-Faktor berücksichtigen: tatsächliche Zahl der linientreuen Genossen Aktivisten mal Antifa-Faktor vier, eine einfache Rechnung: 2.500 ungewaschene mal vier ergibt die tatsächliche Anzahl von 10.000 gewaltfreien Aktivisten! Und jeder, der das Gegenteil behauptet, ist natürlich ein Nazi!). Den nächtlichen Slalomkurs der "Standard" bei der Teilnehmerzahl zu beobachten - besser als Hansi Hinterseer zwischen den Fahnenstangen zu verfolgen . . . Zuerst heisst es lapidar "7.500", dann kurz später "5.000", dann plötzlich "zwischen 4.000 und 10.000" (Hauptsache die Zahl 10.000 kommt vor!) und so weiter. Alles ohne Quellenangabe (die lauten müsste: "aus den Fingern gesogen"). Das Triumphgeheul des ORF mitzuerleben, abenteuerlich - und dabei ist alles nicht wahr, weil die Polizei sagt was ganz anderes! Aber irgendein Polizist hat ja dem Strache die Hand geschüttelt - na da sieht man ja, auf welcher Seite die "Bullen" stehen! So einfach ist die Welt, wenn man kommunistischer Antifa-Aktivist ist, aus Berlin oder sonstwoher.

  8. Wahrheit (kein Partner)
    27. Januar 2012 22:23

    Wie wichtig das heutige Datum in Wien genommen wird zeigt die Feier für den österreichischen Filmpreis:

    "Zum zweiten Mal feierte die österreichische Filmszene die besten Produktionen des vergangenen Jahres. In den Wiener Rosenhügelstudios wurde am Freitag der Österreichische Filmpreis vergeben. Als großer Favorit galt vorab das Regiedebüt "Atmen" von Karl Markovics, das sechs Mal nominiert wurde. Und die Erwartungen wurden erfüllt: Der Film wurde in allen sechs nominierten Kategorien mit der von Valie Export gestalteten Statuette geehrt und unter anderem als bester Spielfilm, für die beste Regie und das beste Drehbuch ausgezeichnet."

    Besser kann man die linken Heuchler gar nicht bloßstellen, wenn ausgerechnet der KZ-Darsteller am Gedenktag gefeiert wird!

    • Trollfresser (kein Partner)
      27. Januar 2012 22:27

      Alter Schwede, du hast aber echt gewaltig einen an der Meise ...

    • Wahrheit (kein Partner)
      27. Januar 2012 22:44

      Und die linke Schicki-Micki-Bussi-Bussi-Gesellschaft ersäuft sich bei der großen Gala geschlossen am Gedenktag:

      "Von offizieller Seite gaben sich sowohl Kulturministerin Claudia Schmied (S), Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S), die Wiener Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz die Ehre. Die im ersten Jahr noch in vergleichsweise kleinem Rahmen abgehaltene Zeremonie wurde im zweiten Jahr vom intimen Fest zur großen Gala im (Film-)Industrie-Chic."

    • Katholik (kein Partner)
      27. Januar 2012 22:49

      Warum lässt du Wappler bei der Brigitte Jank die ÖVP weg?

    • trollala (kein Partner)
      28. Januar 2012 06:03

      Weil die Wirtschaftskammer kaum eine rote Präsidentin haben wird, du Hirnakrobat?

    • Katholik (kein Partner)
      28. Januar 2012 12:28

      Warum listet der Wappler sie dann unter "linke Schicki-Micki-Bussi-Bussi-Gesellschaft"?

    • Leopold Koller (kein Partner)
      28. Januar 2012 15:29

      Weil die OeVP auch schon so links wie der Rest ist.

    • Undine
      28. Januar 2012 18:06

      @Wahrheit

      Ich hab' mich gestern auch gefragt, warum sich der Ariel Muzikant an der Spitze der Antifaschistentruppe in diesem Fall nicht aufgepudelt hat. Die Feier der Verleihung des Filmpreises hat keinerlei Tradition, hätte also an JEDEM x-beliebigen anderen Tag stattfinden können. Mein Resümee: Die Linken (andere als Linke findet man in "diesen Kreisen" ohnedies nicht vor) dürfen, weil sie genuin "gut" sind, feiern und tanzen, wann sie Lust dazu haben, auch am KZ-Gedenktag; bei den Rechten ist alles gaaaaanz anders!

    • pipifax (kein Partner)
      28. Januar 2012 21:47

      am holocaust gedenktag schwingen das Tanzbein die Trachtenpaare in Grafenegg im Beisein von LH Erwin Pröll !! Oh Gott o Gott o Gott.....

  9. Janaer (kein Partner)
    27. Januar 2012 19:39

    Sogar im ORF (Wien.at) finden sch bisweilen richtige Aussagen:
    --------- Auschwitz als Beispiel der Folgen von Intoleranz
    „Auschwitz steht stellvertretend für den Massenmord der Nazis an den europäischen Juden, politisch verfolgten, Homosexuellen, Sinti und Roma“, sagte Peter Traschkowitsch, Landesvorsitzender der Sozialdemokratie und Homosexualität (SoHo). Man müsse und werde sich als Mahnung mit der Geschichte der NS-Zeit dafür auseinandersetzen, wohin Rassenhass, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Intoleranz und öffentlich geschürter Hass gegen einzelne Bevölkerungsgruppen führen könne.------------
    Herrn Traschkowitz kann man durchaus folgen, wobei seine Mahnung wohl eher an die voll Hass triefenden und geifernden Demo-Proponenten zu richten wäre.
    ....... WOHIN INTOLERANZ UND ÖFFENTLICH GESCHÜRTER HASS GEGEN EINZELNE BEVÖLKERUNGSGRUPPEN FÜHREN KÖNNE !!!
    Sollte es heute Nacht Schwerverletzte geben, steht freilich jetzt schon fest, wo Herr Muzikant die Schuldigen verorten wird. Fest steht ebenso, dass die Justiz - dank seines speziellen Status als Führer einer wichtigen Religionsgemeinschaft - seiner Vorgabe folgen wird.
    Der Kampf gegen Rechts muss uns das eben alles wert sein.
    Der dümmliche Oberjäger der Nation checkt nicht einmal jetzt noch, dass sich das Blatt schon in Bälde auch gegen seinesgleichen (auch gegen seine Badei) richten wird.
    Hätten wir einen mutigen BP (Der ist wirklich gut, oder :-), müsste der spätestens nach Bekanntgabe auch des versuchten Taxiboykotts schärfstens gegen das Schüren von Hass und Intoleranz eintreten. Nun leben wir aber leider in Ösistan, wo die allgemeine Totalvertrottelung und Hysterisierung der Bevölkerung politisches Kalkül ist. Nichts lenkt so wunderbar vom Totalversagen der schwachmatischen Regierung und unseren wahren Problemen ab, wie der biblisch-zornige Kampf gegen die Windmühlen des (leider und gemeinerweise eigentlich schon ausgestorbenen) NS-Regimes. Trotzdem kämpfen wir in Ösistan mutig, entschlossen und voller Selbstverleugnung dagegen an.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      27. Januar 2012 20:03

      Man weiß recht gut mit, wem man es bei Ihnen zu tun hat wenn man hier Ihren vorletzten Satz gelesen hat:

      .... "gegen die Windmühlen des (leider und gemeinerweise eigentlich schon ausgestorbenen) NS-Regimes ....

      Das fällt eigentlich und klar schon unter (strafbare) "Wiederbetätigung"
      Und genau wegen solcher Gestalten wird heute auch demonstriert.

    • Janaer (kein Partner)
      27. Januar 2012 20:35

      Oje, D.I.L.O., die ironische Klinge ist offenbar nicht die Ihre.
      Ich wollte durchaus niemanden intellektuell überfordern, gestehe aber - mea culpa - die sonstigen Blog-Leserbeiträge vorweg nicht hinreichend studiert zu haben.
      Aber, nur interessehalber gefragt: Welche politischen Aussagen von Marine LePen halten sie für derart furchtbar, dass sie eine solche Welle von Hass und Verachtung gegen die Besucher dieses Hofburgballs rechtfertigen (Falls sie meinen, dass diese Intensität an Hass und Ablehnung gerechtfertigt ist, ich will ja nichts unterstellen) ?

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      27. Januar 2012 20:49

      Von "Hass" schreiben alleine und vor allem zuerst nur Sie hier!

      Und dass eine Demonstration eine "Ablehnung" in sich trägt, ist jawohl nur normal und logisch und demokratisch!

      Ich lehne Rechtsextremismus und jede Verharmlosung dessen, so wie hier in diesem Forum durchwegs vorexerziert, kategorisch ab!
      Im Übrigen gilt dies für mich auch für Linksextremismus, wie auch für alle weiteren "Ismen"!

      Das hat aber schon überhaupt nichts mit Hv4mass zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand, der sich auflehnt, wenn ihm tatsächlich ein geistig pervertiertes, grässliches Gedankengut und Weltbild begegnet!

    • Janaer (kein Partner)
      27. Januar 2012 21:12

      Mit dem "Hv4mass" überfordern sie mich jetzt intellektuell .

      Sonst, was humanes, aufgeklärtes Weltbild betrifft, vielleicht gar nicht Welten von ihnen entfernt, frage ich :
      "geistig pervertiertes, grässliches Gedankengut und Weltbild" :
      Wenn Menschen (denen ich durchaus nicht zugehöre!) eine Tradition pflegen, die ihre Wurzeln in der Freiheitsbewegung 1815 hat, als es gegen den Usurpator Napoleon ging, gegen Absolutismus, Kleinststaatlerei von adeligen Möchtegern-Herrschern und insbesondere gegen strikte Zensur (bis heute und gerade heute ein Thema), später dann für Grund- und Freiheitsrechte - ist DAS pervertiert oder grässlich??

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      28. Januar 2012 01:12

      Sie können ruhig vom (offfensichtlich aufgesetzten) intellektuellen Habitus herabsteigen... in die "Normalwelt!"

      Mich regt dieses Gehabe ehrlich gesagt inzwischen auf und jeder der mir derart vordergründig daher kommt scheint mir in seiner höchst verdächtig...

      Das "Hv4mass" ist nichts anderes als das Ergebnis eines Kopierfehlers und beinhaltet im wesentlichen das Wort "Hass", der Rest ist Schrott!
      Ich ließ es unkorrigiuert und unerklärt so stehen, weil ich davon ausging, dass die Kombinationsfähigkeit meines Gegenübers dafür alleine auch ausreicht.
      Aber: Macht nix!

      Zu Ihren: "ist DAS pervertiert oder grässlich??" > 1815 etc. nur soviel:

      Es gehört schon viel Unverfrohrenheit dazu ... die gesamte Geschichte zwischen 1815 und 2012 = beinahe 200 Jahre einfach auszuklammern, und hier vor allem den bekannt, berüchtigten Zeitabschnitt der ersten Hälfte der zweiten hundert Jahre.

      Diese "Burschen " profilierten gerade in dieser Zeitspanne Ihr Selbstgefühl in ungeahnte Höhen, indem sie sich dem damaligen Zeitgeist auf das "Tapferste" und "Treueste" anbiederten und ihm dienten. Da hatten sie endlich eine ihnen würdige Aufgabe! Nicht wahr???!

      Und die Aufrechterhaltung dieses Selbstgefühles nährt sich eben auch
      heute noch ganz offensichtlich aus diesen damaligen, eben auf das Grässlichste pervertierten Zeitgeist, in aller "Tapferkeit" und "Treue"!

      Wer von denen will denn da tatsächlich an Napoleonische Zeiten erinnert werden???! ... Da schlafen denen ja die strammen Wadeln ein!
      Da gibt es doch inzwischen wesentlich Zackigeres! Nicht wahr???!!!
      ... um daraus seinen dünnen Lebenssinn schöpfen.

      Und wer kann die "einschlägige" Geisteshaltung der heute dort führenden Protagonisten tatsächlich ernsthaft bestreiten... ???

  10. D.I.L.E. (kein Partner)
    27. Januar 2012 18:39

    Man sollte tatsächlich menschlich sein,
    und auch den Rechtsextremen dieser Welt wenigstens einmal im Jahr eine gemeinsame, gemütliche und prominente Wärmestube für vergnügliches Beisammenseinin in vertrauter Runde vergönnen, nicht wahr??

    Stellen diese Rechtsextremen doch auch durch Ihre Gesinnung selber geradezu DIE Menschlichkeit an sich dar!
    Und dies seit Jahr und Tag!
    Nicht wahr!

    Die geradezu samten-zarte Chefin der rechtsextremen Front National aus Frankreich, Marine Le Pen wird heute diesen vergnüglichen Abend sicherlich in vollen Zügen entspannt genießen.

    Und dass es der Ball vielleicht gerade auch wegen ihr und ihresgleichen völlig zu Recht nicht zum Unesco Weltkulturerbe gebracht hat, das wird Frau Marine Le Pen dabei am allerwenigsten stören, -- ebensowenig, wie sie sich an jenen stören wird, welche "da draußen vor der Tür" völlig zu Recht (auch) gegen sie demonstrieren werden !

    • Specht (kein Partner)
      28. Januar 2012 21:35

      Solange es in Wien einen Julius Tandler Platz gibt (er wäre seit vorigem Jahr kein Schandfleck mehr laut Magistrat) rate ich D.I.L.E. sich daran abzuarbeiten, denn das ist doch unzumutbare Ehrung eines Vordenkenkers der Menschenauslese.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      29. Januar 2012 15:22

      Man könnte, so wie Sie hier schreiben und "argumentieren", Herr Specht, auch meinen, dass es besser wäre, sich erstmal an "Hr. Specht" abzuarbeiten, denn der scheint mir tatsächlich ein ebenso großer Schandfleck zu sein, in all seiner ganz offensichtl leicht schwachsinnig angehauchten bürgerlich - selbstverliebten Attitüde, wie es der Lulis Tandler Platz angeblich noch immer ist.

      Es ist nämlich im Letzten dann kaum mehr ein Unterschied, ob jemand in einer klar definierten Diskussion ganz bewusst von höchst zweifelhaften "politischen" Gruppierungen dadurch ablenken will, indem er sich die nächstbesten Schwachen in der Gesellschaft, (hier eben am Tandlerplatz, herausklaubt, nach dem Motto: Solange es diese (und andere)"Schwachen" gibt, haben die Rechtsextremen eine (moralische?) Existenzberechtigung!
      Wer sonst soll diesen "Schandfleck sonst beseitigen können als die.. ("Nazis"?)
      Die haben sich ja schon einmal bestens und höchst effizient bewährt darin, im "Entsorgen", nicht wahr??!!

      Beides: rechtsextremes wie linksextremes Gedankengut und Weltbild haben den selben Kern, die selbe Ursache:
      Sie sind letztlich nichts anderes als höchstgefährliche ansteckenden Massen - Geisteskrankheiten.

      Wie weit sie selbst , Herr Specht, auch in diese Patientengruppe fallen, das möchte ich jedoch lieber nicht von hier aus beurteilen.
      Anzeichen einer mehr als latenten Ansteckung sind jedoch hier so gut wie sicher.

      Besser und lieber erscheint es mir jedoch, wenn "Herr Specht" sich an "Herrn Specht" selbst abarbeitet, wie auch immer dies geschehen mag, es geschieht ja, zwangsläufig, ob man will oder auch nicht!

      So bleibt mir der Rest des Tages dann doch noch im Reinen.
      Und darüber bi ich schon sehr sehr froh!
      Also: Ich wünsche noch einen guten Tag!

  11. rundertischdgf (kein Partner)
  12. Konrad Loräntz
    27. Januar 2012 14:54

    Denkwürdigerweise sind wohl die meisten Antifanten, die heute die "Burschis" ankläffen werden, gegen das Fehrbotsgesetz:

    http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/ungeheuerlich-geplantes-indisches-gesetz-soll-kri.html

  13. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    27. Januar 2012 13:31

    Wenn man den "Club 2" unter der unsäglichen Leitung der Frau Rossmann gesehen hat und gehört hat, mit welchen absurden Argumenten dort die Burschenschaften (die mir weder bekannt sind noch nahestehen noch sympathisch sind) und ihr völlig belangloser Ball schlechtgemacht wurden, ohne dass man das rational nachvollziehen konnte, dann muss man einfach für die Partei ergreifen. Denn wenn man Zeuge einer Ungerechtigkeit wird, soll man sich auf die Seite derer stellen, denen übel mitgespielt wird. Sogar dann, wenn sie Ungustln sein sollten. Es darf nicht sein, dass Mobbing (und um dieses handelt es sich bei den Aktivitäten gegen diesen mir völlig gleichgültigen Ball) ungestraft zur Methode wird, andere zu beherrschen und über sie zu bestimmen. Wehret den Anfängen der Gesinnungsdiktatur!

    • Der Durchleuchter (kein Partner)
      27. Januar 2012 18:59

      Genau, die armen verfolgten Rechtsextremen.

    • Mitleserin (kein Partner)
      27. Januar 2012 19:41

      @ Wilhelm Conrad

      Wenn ich Sternderln vergeben könnte, würde ich es tun.

      Habe auch den Club2 gesehen... und auch wenn mir der WKR Ball völlig egal ist, kann ich mich nur auf diese Seite begeben. Das war Gesinnungsterror...

    • Undine
      28. Januar 2012 18:20

      @Wilhelm Conrad

      Was diese linken Eiferer, diese hehren Antifaschisten, diese Helden der Neuzeit da im Zusammenhang mit dem WKR-Ball aufführen, nenne ich

      VERHETZUNG und MOBBING und STALKING

      in höchstem Maße und müßte eigentlich zur Anzeige gebracht werden.

  14. HDW
    27. Januar 2012 12:12

    @Civil Qurage
    26. Januar 2012 19:14
    Also wenn sie das Ganze für lächerlich befinden dann auch die Diskussion um die geschichtlichen Wurzeln der Debatte. In Wirklichkeit wollen sie sich wie alle Schwarzen von "den Nazis" abgrenzen und wie die ehemalige DDR beteuern "wir waren nicht dabei!" Und da stört sie eben, dass A.U. wie immer die Tagesmeinungen gegen den Strich bürstet. Die wahnhafte Liquidierung von Menschen bdurch enschen, sogar von Kindern einer Religion, Rasse oder Klasse zur Verwirklichung der ideologisch motivierten Kollektivschuldthesen lässt sich nicht ungeschehen machen! Darüber debattiert werden und dazu dienen Erinnerungstage, Denkmäler, die Wissenschaften aber eben auch die der Freiheit der Rede, auch des Biertischgegröles sonst breitet sich Tartuffsche aus, heuchlerische Instrumentalisierung und die "Schweigespirale" führt zum zähen Weiterleben des Negationismus, der Rechtfertigung dieser Liquidierungen. Ich glaube, dass A.U. das sagen wollte und eben gerade nicht wieder eines der drei österreichischen Lager freisprechen!

    • Civil Qurage (kein Partner)
      27. Januar 2012 12:38

      @HDW Natürlich möchte ich mich, als "Schwarze" abgrenzen, selbstverständlich! Soweit ich weiß waren "Schwarze" die einzigen, die echten, auch blutigen (Kärntnerstraßendemonstrationen samt von den Nazis aus dem Fenster geworfenem Jesuiten) Widerstand gegen den sogenannten "Anschluss" geleistet haben. Aber nicht alle Schwarzen, manche sind sicherlich übergelaufen zu den Braunen. Diese beiden Ideologien, - die Ideologie des Nationalsozialismus und die der ÖVP bzw. der Christlich Sozialen - die von den Linken ja soo gerne als auswechselbar hingestellt werden würden, weil sie hoffen, damit zwei Fliegen mit einem Schlag zu erledigen, sind halt schon zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich mag diese Schlampigkeiten nicht bei den Definitionen, die zur Volksverdummung führen, weil viele Menschen anfangen, Lügen zu glauben, wenn sie sie nur oft genug vorgesetzt bekommen. Es geht mir gar nicht so sehr darum "die Meinigen" als Unschuldsengel darzustellen, aber wer versucht, Konservativismus mit Nationalsozialismus gleichzusetzen, der kriegt von mir halt zu hören, dass er falsch liegt und einer üblen Propaganda aufgesessen ist. Jeder kann ja letztlich glauben, was er will und sich verdummen lassen, aber die Chance auf Wahrheit sollte doch jeder kriegen. Und diese Anbiederung der Blauen an die ÖVP ist ja auch sowas von falsch und verlogen, da wird mir ja wirklich übel. Wer hat denn die Katholiken in die KZ gesperrt, wer hat sie denn ermordet zwischen 1934 und 1945? Ich selbst hatte das große Glück, noch Menschen kennen zu lernen, die aus Glaubensgründen als einfache, aber aufrechte Katholiken (keine CV-er, ganz einfache Kleinhäusler waren das!) damals inhaftiert und verfolgt wurden. Ich habe selten im Leben Menschen getroffen, die weniger Hass in sich verspürten und mehr Liebe verströmten, das war schon eine Erfahrung. Diese Leute sind nach dem Horror auf die Nazis zugegangen, es ist unglaublich, und haben die Hand gereicht, nicht zu fassen eigentlich. Aber eines lasse ich, die ich die Zeit nicht erlebt habe, nicht zu: dass man diese Menschen mit ihren ehemaligen Verfolgern in einen Topf wirft!
      Ich weiß, was ich vor allem hätte lernen sollen von ihnen ist diese Versöhnung und diese Liebe zu anderen und Andersdenkenden und dieses Verständnis und Mitleid. Viele hatten Mitleid mit den "Ehemaligen", weil sie sie für Verirrte hielten, für Verführte. Aber bitte schön, heutige Nationalsozialisten kann man nur noch äußerst schwerlich für Verführte halten, also mir gelingt das jedenfalls noch nicht. Trotzdem müsste ich mich natürlich anders benehmen, das weiß ich schon. Vielleicht gelingt es mir irgendwann, damit ich meinen Helden keine Schande mache.
      Wenn Sie noch Fragen haben, bitte scheuen Sie sich nicht, sie zu stellen. Manchmal springe ich in den Gedanken und merke das nicht.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      27. Januar 2012 13:02

      Ich erinnere mich auch an eine Diskussionssendung mit dem großen Ludwig Steiner. Was er erzählte, war furchtbar. Es gab eine junge Studentin (ich glaube Geschichte oder so) die hat offenbar auch zum ersten Mal gehört, dass Katholiken auf Grund ihres Glaubens oder ihrer Überzeugungen bitterste Erfahrungen machen mussten, die hat ganz große Augen bekommen. Ja. Und sie war schon auf der Uni, also da müsste sie doch schon etwas mehr Wissen vermittelt bekommen haben. Dann gab es eine Frau aus Wien, aus dem Arbeitermilieu und sie sagte etwas, über das ich sehr lange nachdenken muss. Sie sei nie für Hitler gewesen, aber dann, als er einmarschiert ist, 1938, da "hat es auf einmal Klick gemacht" und sie ist dann in diese Fänge dieser Verbrecher geraten. Mir hat diese Frau auch sehr imponiert, weil, was sie sagt kann uns sehr, sehr helfen. Wir müssen gut zuhören.

      Und nun zur Lächerlichkeit. Ich sage ihnen, es ist in der Tat lächerlich, dann als "Verteidiger" oder "Nostalgiker" dieser verbrecherischen Ideologie des Nationalsozialismus, oder auch nur als Relativierer oder "Manches davon kann ich verstehen"-der, sich aufzupudeln, wenn es Demos gegen "meinen" Ball gibt und wenn manche Menschen meinen, in der Hofburg sollten keine Bälle von Organisationen veranstaltet werden, die es nicht und nicht schaffen, sich ausreichend von den Nationalsozialisten zu distanzieren. Natürlich ist das lächerlich und zwar im Grunde von allen Beteiligten. Die Demonstranten sind genauso lächerlich wie die Ballbesucher und das Großaufgebot an Polizei ist auch lächerlich. Das ist alles lächerlich. Und österreichisch, weil sich nur in diesem Land ein politischer Konflikt an einem Ball entzünden kann.
      Bitte, Leute, seid doch friedlich miteinander. Bitte.

    • Mitleserin (kein Partner)
      27. Januar 2012 19:56

      @Civil Qurage

      Sie sollten eigentlich nicht hier posten, sondern die Friedensbotschaft auf den Facebook Seiten von SOS Mitmensch und den andern Raudauschlägern. Vielleicht hilft es auch wenn Sie die Frohe Botschaft dem Herrn Muzikant verkünden.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      28. Januar 2012 09:00

      @Mitleserin Sie schlagen also Krieg vor? Ich nicht. Und ich möchte das Thema Frieden keinesfalls nur der politischen Linken überlassen, die daraus seit Jahr und Tag geschickt Kapital schlägt, oft aus reiner Heuchelei. Das macht aber die Friedensforderung nicht schlecht. Nur jene, die versuchen, ein Monopol dafür zu bekommen und "Frieden" dann benützen, um andere zu unterdrücken.

      Und noch etwas, Mitleserin: Unterlassen Sie es in Zukunft, mir den Mund, (oder das Schreiben) zu verbieten.

  15. kaffka (kein Partner)
    27. Januar 2012 11:49

    Und die isi-Kultusgemeinde, weil Sie doch an der Kreuzigung Christi schuld sind!

  16. D.I.L.E. (kein Partner)
    26. Januar 2012 23:13

    "Wie ungefährlich der WKR-Ball in Wahrheit ist, zeigt die Tatsache, dass er bisher zusammen mit anderen Wiener Nobelbällen unkritisiert zum Unesco-Weltkulturerbe erhoben worden war." .... steht da oben...

    Dieser Ball ist rein irrtümlich zum Unesco-Weltkulturerbe erhoben worden, nachdem er auf einer längeren Liste ganz schlicht und einfach als solcher übersehene wurde!
    Und es ist ihm völlig zu Recht dieser hehre Titel wieder entzogen worden.

    Soviel nur zur oben angedeuteten hohen Referenz bezüglich "Unbedenklichkeit"!

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Januar 2012 00:12

      Was sollte auch an einem Ball "gefährlich" sein?

      Vielleicht der Weg dorthin, aber das liegt sicher nicht an den Ballbesuchern.
      Wenn die so gefährlich wären, hätte man sie längst eingesperrt.

      Demnächst werden die Linken noch den Rechtswalzer verbieten lassen.

      Blöd genug dazu wären sie ja ...

    • zauberlehrling
      27. Januar 2012 04:10

      @Dillo

      Übersehen wurde er natürlich nur, weil er bis dato UNAUFFÄLLIG war, im Gegensatz zu linklinken Veranstaltungen und Demos.

      Vermutlich hat dieser Ball jedenfalls mehr Tradition als sich die linken Chaoten und Krawallmacher das je vorstellen können.

    • Reinhard (kein Partner)
      27. Januar 2012 06:10

      "Und es ist ihm völlig zu Recht dieser hehre Titel wieder entzogen worden."
      Eine kernige Aussage.
      Aber: Worauf begründet sich dieses "Recht"?
      Die Burschenschaften sind legale Vereine. Ihre Veranstaltungen werden nur dann zu einem Krawall, wenn ihre "friedliebenden" Gegner sich Straßenschlachten mit der Polizei liefern, randalierend Privatbesitz zerstören und gewalttätig gegen Ballbesucher werden.
      Nach dieser linken Logik (die ja gerne diesem großen Vorbild nacheifern) waren wohl auch die Juden selbst schuld, wenn der randalierende National-Sozialisten-Mob ihre Geschäfte plünderte und Synagogen anzündete?
      Und nein, dieser Vergleich hinkt nicht: eine Propagandamaschine gibt ein offizielles feindbild aus und der primitive Gutmenschen-Mob lädt seine Frustration an unbescholtenen Bürgern ab.
      Ich kann mit den teils geschniegelten Lackaffen der Burschenschaften nichts anfangen und finde ihre ganzen Balzrituale nur lächerlich, aber wenn eine Propagandamaschinerie Gruppen zum Freiwild erklärt und rechtsstaatliche Gesetzlichkeit durch Parolen und Hetze ersetzt, hat das nichts mit "völlig zu Recht" zu tun, sondern mit faschistischen Tendenzen zur diktatorischen Alleinherrschaft einer Gruppe mit alleinigem Machtanspruch.
      Wir nähern uns mit großen Schritten 1933.

    • D.I.L.E (kein Partner)
      27. Januar 2012 12:58

      Nochmals:
      Dieser Ball wurde IRRTÜMLICH ins UWE aufgenommen,
      und nachdem man den Irrtum bemerkte wurde davon wieder Abstand genommen, >>> also völlig "zu Recht"!

      Er wäre grundsätzlich nie in Frage dafür gekommen...
      ... und auch dies "völlig zu Recht"!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      27. Januar 2012 13:00

      Reinhard...

      ... machs vielleicht ein paar Stufen tiefer...
      von wegen : "Wir nähern uns mit großen Schritten 1933"

      Du machst Dich nämlich ansonsten ganz arg lächerlich!

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Januar 2012 14:52

      Von "1984" zu 1933.

      Wenn das kein "großer Schritt" ist, was dann?

    • Reinhard (kein Partner)
      27. Januar 2012 20:50

      D.I.L.E., lernen's Geschichte, aber nicht die von den Propagandatrompeten aufbereitete sondern jene, die Sie von Zeitzeugen und aus Originaldokumenten von damals lernen können. Sei wären erstaunt, wer sich da lächerlich macht.

  17. Aron Sperber (kein Partner)
    26. Januar 2012 23:00

    Rechtextremismus konnte noch nie erfolgreich durch linksextremen Terror bekämpft werden.

    Jener wird dadurch höchstens verstärkt.

    Obwohl im vorhinein klar ist, dass die Demonstration gegen den Korporationsball für Gewaltexzesse mißbraucht werden wird, glaubt Ariel Muzicant, sich daran beteiligen zu müssen.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/01/26/schlehmil-muzicant/

    Wenn absehbar wäre, dass eine Anti-Moschee-Demo für Pogrome gegen türkische Geschäfte genutzt werden soll, würde es wohl auch nicht ausreichen, sich in Lippenbekenntnissen davon zu distanzieren.

    Würde die FPÖ trotzdem mitmarschieren, müsste sie sich die rechtsextreme Gewalt wohl zu Recht zurechnen lassen.

  18. haro
    26. Januar 2012 21:52

    Linkslinke brauchen Feindbilder die sie auch in radikalster Form bekämpfen können. Von Meinungsfreiheit, Toleranz von Demokratie halten sie nicht sehr viel wie man sieht.

    Opernball-Demos sind erst verschwunden als die bösen Reichen in den Logen plötzlich Linke waren und Alfons moderieren durfte.
    Auch gegen Jägerbälle demonstrierte man und vielleicht auch gegen Trachtenbälle. Gegen einen Papstbesuch machte einst sogar ein Herr Faymann (der sich nun Bundeskanzler nennen darf) mobil oder bin ich da falsch unterrichtet?
    Nur der Lifeball wird hochgejubelt, gilt es doch ein Schwulendasein auch als Familienideal zu propagieren.

    Linke lehren : Es gibt gute Bälle und es gibt böse Bälle so wie es eben nur gute Linke und nur böse Rechte gibt. Mit diesen Methoden haben sie bis jetzt stets Wähler verloren aber trotzdem scheint der Terror der Linkslinken oft zu ihrem Wunschziel zu führen. Eigentlich unverständlich und (wie A.U. bestens beschreibt) das wirklich Besorgniserregende für jede Demokratie.

  19. Udo (kein Partner)
    • Reinhard (kein Partner)
      26. Januar 2012 20:25

      Verbote von Bällen, Bejubeln von Schwulenumzügen, Umdichten von Hymnen, Provokationen, Hetze, Molotovcocktails - Alles nur Nebelgranaten. Das Volk bekommt Brot und Spiele, darf sich wegen Kleinigkeiten zermürben, und in den Hinterzimmern schnapsen sich die Mächtigen und ihre Sockenpuppen den Gang der Geschichte aus.

      Die Frage stellt sich, ob wir überhaupt noch in der Lage sind, ändernd einzugreifen, oder ob die Eigendynamik der Idiotie bereits so weit fortgeschritten ist, dass der Zug der Lemminge nur noch zur Klippe führen kann.

    • Udo (kein Partner)
    • Reinhard (kein Partner)
      27. Januar 2012 06:26

      Man erkennt das auch an dieser blinden Bereitschaft, Entscheidungsgewalt zu delegieren. In Ruhezeiten machen die Leute ihr Kreuzerl bei jenem Dolm, der ihnen das ruhigste Leben verspricht. Und in Krisenzeiten (Wenn die Dolme uns sagen "Ihr könnt nicht mitentscheiden, denn ihr versteht nicht, worum es geht" - um davon abzulenken, dass sie es noch weniger begreifen) sehnen sie sich wieder nach dem "Starken Mann", der ihnen zeigt, wo es langgeht, um wieder zu einem ruhigen Leben zu gelangen.
      Es ist der Fluch unserer individualistischen Gesellschaft, dass die Wünsche des Einzelnen über die Ziele der Herde gestellt werden. Vergessen wird, dass dies auch zu besonderer Verantwortung des Einzelnen führt, zu der die meisten nicht bereit oder nicht in der Lage (oder beides) sind. Anstatt diese Menschen zur Entscheidungsfähigkeit zu erziehen, zu bilden, zu formen, werden sie von den Leittieren zu blökenden Schafen geformt, denn erstens liegt das im Interesse der Leithammel und zweitens, wie in dem Artikel richtig erkannt, sind die Menschen gerne Schafe.

      "Wir dreh'n uns um uns selbst,
      denn was passiert, passiert,
      wir wollen keinen Einfluss,
      wir werden gern regiert!
      Hör auf hier zu predigen,
      hör auf mit der Laberei;
      wir feiern hier 'ne Party
      und du bist nicht dabei!"
      Grönemeyer, "Luxus"

    • Udo (kein Partner)
      27. Januar 2012 11:01

      Genauso ist es.
      Aufgrund dieser (V)Erziehung, kommen viele (immerhin so um die 95%) gar nie auf den Gedanken, dass sie diese Verantwortung haben könnten, folglich können sie sie auch nicht wahrnehmen.
      Und die übrigen 5%, naja, denen ergeht es z.B. wie Hr. Prof. Hörmann uva..

      Mag die Mehrheit noch so geisteskrank und verhaltensgestört sein, sie definiert die Norm, also muss alles was von ihr abweicht, egal wie beweisbar oder logisch, "falsch" bzw. inkorrekt sein.

      Wirklich ungesund wird es aber, wenn, wie bei uns, wieauchimmer Andersdenkende verfolgt und deren Existenzen aufgrund von Meinungen zerstört werden.
      (Abgesehen von den Kosten.)

      Gesunde Idiologien vertragen Kritik und Zweifel und wachsen daran,
      kranke Idiologien verfolgen nur.

  20. Hegelianer (kein Partner)
    26. Januar 2012 17:17

    Geht man die Unterstützerliste von "Jetzt Zeichen setzen" durch (siehe: http://www.jetztzeichensetzen.at/?page_id=14 ), kann man feststellen, daß sich darunter nebst den stets genannten Organisationen (SPÖ, Grüne, IKG, SOS Mitmensch, ÖGB) auch die evangelische Kirchenleitung befindet, sowie, was noch übler aufstößt, die Evangelisch-theologische sowie die Katholisch-theologische Fakultät der Universität Wien. Offensichtlich gehört es heute zum Selbstverständnis christlicher Theologie, pauschal gegen Personengruppen zu hetzen.

  21. schreyvogel
    26. Januar 2012 16:17

    Mein Eindruck vom gestrigen Club2 mit Ariel M.:

    M. hat die Begriffe "rechtsextrem", "national", "nationalistisch", "rechtsnational", "deutschnational", "antisemitisch", "Burschenschaften", "FPÖ", "Nazi", "Neonazi" absolut synonym und wild durcheinander gegen alle und alles verwendet, die rechts von ihm sind.

    Sein Argument gegen den Ball war im wesentlichen, dass der 27.1. ein internationaler Holocaust-Gedenktag sei, und dass die Korporationen moralisch verpflichtet gewesen wären, nicht an diesem Tag zu tanzen, weil sie ja rechtsextrem usw. usw. (siehe oben) seien. (Dass Österreich bereits seinen eigenen Holocaust-Gedenktag (5.5.) hat, ließ er allerdings unerwähnt).

    Es ging ihm eigentlich nur darum, die Burschenschaften als rechtsextrem usw. usw. zu verunglimpfen. Da er keine Beweise gegen heutige Burschenschafter hatte, griff er immer wieder in unbestimmter Weise auf die Vergangenheit zurück. Zu Hilfe kam ihm dabei, dass keiner der Diskutanten damals schon auf der Welt war und keiner daher aus eigenem Erleben argumentieren konnte. Auch merkte man deutlich, wie sich alle zurückhielten, wenn er Einzelheiten des Holocausts zur Sprache brachte - das gesetzliche Diskussionsverbot mit den harten Strafandrohungen zeigte deutliche Wirkung.

    Den Österreichern deutscher Nation sagte er sehr deutlich seine Meinung: Obwohl die Regierung sehr gute Hilfsprogramme habe, seien sie nur auf ihre Interessen bedacht und lehnten Hilfe an arme Migranten ab. Er selber sei nicht so, sondern spende viel Geld für die Hilfe für Arme. Wenn Leute von ihrer deutschen Nationalität sprechen, dann sollten sie sich bewusst machen, dass es in dieser Nation sehr viele Nazi-Mörder gäbe.

    Interessant war, dass M., als er als Immobilienmakler bezeichnet wurde, es sofort für notwendig befand, sich gegen Korruptionsvorwürfe zu wehren, obwohl solche gar nicht erhoben wurden.

    Die Rossmann machte ihre Sache gut, sie hielt sich zurück und ließ die Leute reden.
    Insgesamt und im Grunde genommen eine sehr interessante Sendung!

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. Januar 2012 16:29

      "Interessant" würde ich nicht sagen, eher "informatief".
      Mit "f" wie Volksbank.

    • contra
      26. Januar 2012 16:51

      Wer sich verteidigt, klagt sich an! :-(

    • kaffka (kein Partner)
      27. Januar 2012 12:40

      schreyvogel
      26. Januar 2012 16:17
      @ Der liebe M machts sich leicht. Er verwendet die bei seinesgleichen übliche Verschleierungsmethode wie wenn man Jude, Israelit, Israeli,Angehöriger der Kultusgemeinde etc abwechselnd verwendet.

  22. pour le merite (kein Partner)
    26. Januar 2012 14:55

    Heute gegen die Burschenschaft,
    morgen gegen den CV und
    übermorgen gegen den Rest des staatstragenden Bürgertums.

    Das ist die eigentliche Botschaft, welche Herr Unterberger gerade dem (noch/nicht mehr) seinem "schwarzen" Lager mitgeben möchte.

    Wer sich heute als ÖVPler noch köstlich darüber amüsiert, wie gegen das freiheitliche Lager und seinen Vorfeldorganisationen "vorgegangen" wird,
    wer aus lauter "politischer Korrektheit" Freudensprünge macht, wenn sozusagen aus allen Rohren der organisierten Linken gegen eine überschaubare, nationale, aber nicht minder disziplinierte und leistungswillige bürgerliche Gruppe gefeuert wird,
    wer sich in diese "Kräfte" auch noch einreiht oder sich zum Werkzeug machen läßt, wie eben diese Hotelbetriebe und Reisebüros

    dem reicht der Verstand nicht bis zur eigenen Nasenspitze!

    Und könnte schon morgen selber Zielscheibe sein.....

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. Januar 2012 15:10

      Muzikalisches.

      „Kurz die Hose, lang der Rock,
      krumm die Nase usw.“,
      wer hat darauf heut’ noch Bock,
      wer macht hier die Räuberleiter?
      Jäger des verlor’nen Mazzes,
      links und „link“, doch gut betucht,
      sind für Talkshows für die Katz, es
      haben viel’ sich schon versucht,
      auszutreiben Nationalen
      ihren gottgewollten Willen.
      Dazu werden aus verbalen
      Untergriffen keine Pillen,
      welche das Immunsystem
      eines Volkes ruinieren,
      dass der faule Rest bequem
      fremde Arbeit kann lukrieren.
      Trägt die Narben im Gesichte,
      in der Hose sieht sie keiner,
      sonst wird alles das zunichte,
      was geschaffen unsereiner.
      Angst und Hass und Wut zu haben
      schmückte den klugen Denker nicht,
      drum besinnt euch auf die Gaben,
      an den’ es dem Feind gebricht.
      Macht Gebrauch von der Satire,
      Machtgier kennt keinen Humor,
      egozentrische Allüre
      bringt keine Genies hervor.
      Helft den Menschen zu begreifen,
      dass sie sich nur selber schaden,
      wenn sie, statt im Kampf zu reifen,
      dumpf im Zeitgeistsumpfe baden.

    • Undine
      26. Januar 2012 15:42

      @Pour le merite

      *****!

      Ja, am LINKEN WESEN soll die WELT GENESEN! ;-(

    • Riese35
      26. Januar 2012 21:09

      ************!

    • suche noch, aber (kein Partner)
      26. Januar 2012 22:11

      ...kenne keinen Schwarzen oder CVer der das gut findet oder sich gar amüsiert. Wir wissen schon ganz genau was da als nächstes noch alles auf uns zukommt.
      Wir fürchten uns bloß nicht.

  23. Nelly (kein Partner)
    26. Januar 2012 14:20

    A.U.: "Und bei der letzten Wiener ÖH-Wahl ist auf dem Geschichts-Institut ein Aufruf zur Vertreibung aller bürgerlichen Studenten und Professoren verteilt worden."

    Wie war denn das vor 75 Jahren?

    • KH (kein Partner)
      26. Januar 2012 14:50

      Die linksextreme ÖH hat aus der Vergangenheit gelernt wie man die Macht an sich reißt und politische Konkurenten ausschaltet. Für diese ideologische und politische Gleichschaltung bezahlen alle Studenten - auch die, die von der ÖH verfolgt werden.
      Die Hauptbeschäftigung der ÖH ist die politische Verfolgung.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      26. Januar 2012 19:38

      Gibt es diesen Aufruf in Kopie? Das sollte man veröffentlichen. Überhaupt sollte man anfangen, solche Dinge zu sammeln und ins Internet zu stellen. Das wäre sehr wichtig.

    • D.I.L.E (kein Partner)
      26. Januar 2012 23:40

      Ich glaube das mit diesem Aufruf erst dann, wenn ich ein Originalflugblatt zu Gesicht bekomme, bzw. die Verteiler persönlich kennenlerne und mit hnen gesprochen habe....

    • Reinhard (kein Partner)
      27. Januar 2012 06:31

      Vorsicht D.I.L.E., wer behauptet, man könne nur das kritiklos als Wissen übernehmen, was man auch selbst erlebt oder bewiesen hat, dem kann es so ergehen:

      http://www.andreas-unterberger.at/2012/01/die-grose-geschichtsluege/#comment-168206

    • kaffka (kein Partner)
      27. Januar 2012 12:46

      @Nelly
      26. Januar 2012 14:20

      Und erst zu Zeiten des Dschigis Khan!

  24. Undine
    26. Januar 2012 13:11

    @Brigitte Imb

    "euch wird der Verassungsschutz, also die STASI, aufspüren, der Blog ist sowieso unter ständiger Beobachtung, so vemute ich.
    Natürlich gilt die viel beanspruchte Unschuldsvermutung"

    Danke für die Warnung! Ich vergesse zeitweise den Umstand, daß Österreich kein "RECHTSSTAAT" mehr ist, sondern man GELINKT wird, wo's nur geht, so daß man mit Fug und Recht eher von einem "LINKSSTAAT" sprechen muß.

  25. AppolloniO (kein Partner)
    26. Januar 2012 11:28

    Meinungsfreiheit als Gesinnungterrorismus.

    Gedankenfreiheit ist vorallem die Freiheit der Gedanken Andersdenkender! Interesant, dass dieses Prinzip ausgerechnet von jenen nicht verstanden wird, die sonst bei jeder Gelegenheit für Meinungsfreiheit antreten, zumindest solange diese richtig eingefärbt ist.

  26. Dr.Otto Ludwig Antigone (kein Partner)
    26. Januar 2012 11:09

    Terror: Im August 2011 erhielt ich als böhmischer Heimatvertriebener die Einladung der "Sudetendeutschen Landsmannschaft" zum "Sudetendeutschen Heimattag 2011" für den 17./18 9.2011 imStift Klosterneuburg. Als Festredner war der 3.Präs.d.ö.NR. Dr. Martin Graf angekündigt, ein "braunes" Tuch für alle Gegner des Nationalszialismus. In Verteidigung meines durch die angebliche Vertretung der böhmischen Vertriebenen brutal angegriffenen Heimatrechts in Böhmen verfaßte ich mein "Böhmisches Manifest" (Verlag "Weimarer Schillerpresse", Frankfurt a.M.), das ich dem Obmann des genannten Vereins am 14.9. mit der Ankündigung sandte, es beim Heimattag gratis zu verteilen. Darauf erteilte mir dieser schriftlich dasVerbot,das zu tun (verteilt hat es dann der Abt des Stiftes Klsoterneuburg).
    Eine Vereinigung, die im Ausland als Neonazi verschrieene Festredner vor deutschen Vertriebenen einlädt und patriotischen Humanisten Publikationsverbot erteilt - und deren Gesinnungsgenossen in der FPÖ dürfen- nicht mit dem Finger auf linke Terroristen zeigen - les extrèmes se touchent!

  27. Civil Qurage (kein Partner)
    26. Januar 2012 11:08

    Ich bin etwas im Zwiespalt. Einerseits finde ich es verständlich, vielleicht sogar irgendwo ehrenhaft, wenn der Blogautor sich für die Veranstaltung einsetzt, ohne selbst Sympathien für die dahinter stehende Ideologie zu hegen. Er müsste sich aber folgerichtig auch ins Zeug werfen für einen Ball der Rote Armee Fraktion oder der "Osama-bin-Laden-Fans". Das wäre nur gerecht.

    Was nämlich diese rechten Schmissträger (und ja - jeder soll sich verunstalten dürfen wie er will) eigentlich repräsentieren und repräsentieren möchten ist nichts Gutes, und das sollte Unterberger schon klar sein. Sicher, Freiheit über alles. Und man muss nicht unbedingt für ein Verbot der Veranstaltung eintreten. Aber sie ausdrücklich unterstützen ist eine andere Sache. Finde ich. Noch dazu sind darunter viele der schlimmsten Christophoben, mit denen wir es zu tun haben. Das sind zum Teil echte Zersetzer und bösartige Verfolger. Das kann Unterberger nicht ignorieren.

    • Herby (kein Partner)
      26. Januar 2012 11:12

      @ Civil Qurage

      Bitte um eine kurze Erklärung für das Wort "Christophoben".

    • HDW
      26. Januar 2012 12:15

      Und wer verlangt schon von einem CVer, dass er die schlagenden Burschenschaften unterstützen soll? Wirklich verstanden haben sie diesen Blog glaube ich nicht!

    • Civil Qurage (kein Partner)
      26. Januar 2012 12:48

      @HDW - lol, ja das kann sein, dass ich diesen Blog nicht wirklich verstanden habe. Aber diesen Beitrag: "Und wer verlangt schon von einem CVer, dass er die schlagenden Burschenschaften unterstützen soll?" verstehe ich auch überhaupt nicht. Das weiß ich nicht, was Sie damit sagen wollen. Haben Sie meinen Beitrag verstanden?

      @ Herby: Christophob etwas vornehmer für: Christenhasser. Vielleicht nicht ganz korrekt in der Übersetzung, weil natürlich "phob" auf "Angst" hinweist, was es wohl nicht ganz trifft. Sie haben also 100% recht: Ich muss ein Wort finden, das weniger aggressiv klingt mit lateinischer Endung und Christenhasser bedeutet. Was heißt Hass auf lateinisch? Odio? Aber was da rauskommt klingt furchtbar: Christodioten. Geht nicht. Antichristen wäre das Wort, aber das ist eindeutig besetzt, geht also auch gar nicht. Da es sich aber um ein leider zunehmendes Phänomen handelt, das weltweit in verschiedenen Ausprägungen vorhanden ist und geschürt wird, muss man versuchen, das zu benennen. Man kann sich dann auch besser davor schützen, meine ich.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. Januar 2012 14:47

      Christodioten finde ich prima.

    • HDW
      26. Januar 2012 14:51

      Nein, will ich auch gar nicht! Dass jemand die Morde der Roten ARMEE Fraktion oder der Roten Brigaden mit Freiheit und Gerechtigkeit mit den, übrigens in der Nazizeit verbotenen Burschenschaften, aufrechnet, ist einfach nur schräg und jenseitig. Was die Rolle des CV in der ersten Republik betrifft, die "nichtschlagenden aqber Säbeltragenden Verbindungen" siehe weiter unten!

    • Civil Qurage (kein Partner)
      26. Januar 2012 16:02

      @HDW - Sie müssen jetzt bitte nicht die Freiheitlichen in Schutz nehmen, dass sie ihr Festl feiern dürfen. Die sind wirklich nicht so hilflos oder so zerbrechlich. Mit ihren Äußerungen oder Äußerungen von Leuten, die sie einladen und reden lassen - also da fiele mir Mölzer ein und andere fragwürdigste Gestalten, Irving bin ich nicht sicher, glaube aber ja - machen sie ja als Gruppierung ein Statement. Ich meine ein weltanschauliches Statement, solange diese Vortragenden nicht in Diskussionen herausgefordert würden, wovon ich von Schmiss-seite noch nie etwas gehört habe. Also haben wir ein Statement von den Schmissern. Und ich sage ja auch - sie sollen ihr Festl haben. Aber ich rühre wirklich keine Taste dafür, echt nicht.

      Und werfen Sie mir nicht die CV-er mit denen in einen Topf! Soweit ich weiß, wäre das ja gaaanz verkehrt. Denn haben die Schmisser nicht die CVer verprügelt in den 30-ern? Wenn nicht mehr als das. Viel mehr. Übrigens - auch in meiner Familie gibt es CV-er. Und der ist einer meiner Lieblingsverwandten. Nur so, damit Sie es wissen.

    • Wafthrudnir (kein Partner)
      26. Januar 2012 16:05

      Die Frage, für wessen Freiheit man sich ins Zeug legen soll, ist leicht beantwortet: Fügen sie anderen Schaden zu oder bedrohen sie jemanden? Die Antwort dürfte für die RAF und Al Quaida recht eindeutig sein, wohingegen die bewußten Burschenschaftler zwar einem mehr als seltsamen Hobby nachgehen, aber meines Wissens noch keinem Außenstehenden etwas getan haben. Also sollte man sich als freiheitsliebender Mensch für die Freiheit der Letzteren einsetzen, nicht jedoch für die ersten beiden.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      26. Januar 2012 17:56

      @wafthrudnir - aber genau das ist der Punkt. Was, wenn die RAFler einen Ball haben möchten und die Organisatoren und die Teilnehmer allesamt niemals irgendjemanden etwas getan haben, sondern einfach nur die Existenz der Roten Armee Fraktion aus nostalgischen Gründen feiern möchten? Was dann?

    • HDW
      26. Januar 2012 18:44

      Genau die Seite die sich über diesen Ball aufregt ist ja die die dem Klassenkampf huldigt der als Ideologie die meisten Opfer im vorigen Jahrhundert gefordert hat. Die da jetzt ein Denkmal für ihren Ölgötzen Che Guevara feiern sagen ja auch sie waren selber keine Tschekisten! Warum verbieten sie denen dann nicht ihren Life Ball oder die AK-Stiftungskurse in der Stöbergasse samt Festl? Ist das der Punkt? Vielleicht wissen sie es nicht, aber sie sind eben vom Diskurs der Macht indoktriniert! Ich jedenfalls bin dafür, dass alle die keine Gewalt in Kauf nehmen und glauben recht zu haben auch darüber reden dürfen, man nennt das dann immer noch argumentieren und das darf man auch gegen die katholische Kirche. In den 30er Jahren war in Österreich übrigens Schuschnigg, ein Schüler der Stella Matutina, Krukenkreuzler und CVer an der Macht und noch nicht die Nationalsozialisten!

    • Civil Qurage (kein Partner)
      26. Januar 2012 19:14

      @HDW - Ich möchte eigentlich überhaupt niemandem irgendetwas verbieten, so lange niemand dadurch zu Schaden kommt. Aber ich werde auch nicht für das Recht auf ein Festl irgendeiner obskuren Organisation auf die Barrikaden steigen, egal ob RAF oder WKR, wobei ich gar nicht weiß, was WKR heißt. Ich halte das Ganze für unsäglich lächerlich und eigentlich typisch österreichisch. Ich finde es nur bedauerlich, dass sich Unterberger dafür hergibt und kann ihn da nicht ganz verstehen, wie gesagt.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      26. Januar 2012 19:33

      Die echte Sauerei ist aber, was die Linken mit den CVern machen oder machen möchten. Da fällt die Demokratenmaske und übrig bleibt die Fratze des blanken Fanatismus.
      Sicher werden Sie sich fragen, wo der Unterschied ist. Und ich kann nur antworten: in der Weltanschauung, die diese verschiedenen Gruppierungen repräsentieren. CVer als staatstragende und verantwortungsbewusste Demokraten, die sie immer waren. Viele von deren Mitgliedern haben sehr viel für Österreich geleistet und versucht, auf ihre Weise und nach ihren Vorstellungen das Land zu pflegen. Ich weiß schon, es gibt bestimmt nicht nur ehrwürdige Menschen unter ihnen, aber nirgendwo gibt es nur ehrwürdige Leute. Es kommt also auf den Hintergrund an, auf die Haltung und die Einstellung zu Demokratie.
      Und wenn Krawallmacherinnen auszucken, weil die einen Ball machen und deswegen anfangen zu hetzen und zu agitieren, dann wird mir schon ein wenig bang. Aber erst dann.
      Weil wenn man nämlich das Festl einer Gruppierung explizit unterstützt, die sich auszeichnet dadurch, dass sie Österreich für eine Missgeburt halten und solche Sachen, dann verpulvert man Kraft, Energie und Zeit für die Unterstützung von Gruppierungen, deren Grundwerte man selbst zumindest respektieren kann und die es notwendiger brauchen und von denen man mehr Positives hat. Da müsste mir noch ein kurzer Aphorismus einfallen, um das auszudrücken, aber heute mag ich mich nicht mehr so anstrengen.

    • Udo (kein Partner)
      26. Januar 2012 19:46

      @CQ
      Weil Sie den Unterschied zwischen Burschenschaften und RAF oder Al-Quaida nicht verstehen können bzw. wollen.

      Und Sie empfinden etwas unsagbar Lächerliches als typisch österreichisch?
      Hauptsache Sie sind stolz auf Ihr Oxford-Englisch.

      Sie werden hier bestimmt noch Vieles lesen, was Sie nicht verstehen werden.

    • Udo (kein Partner)
      26. Januar 2012 19:54

      Das gehört zum vorletzten Beitrag von CQ.

    • kaffka (kein Partner)
      27. Januar 2012 13:01

      @Civil Qurage
      26. Januar 2012 11:08

      Courage!!!

      Es muss jedermans Recht sein zu leben wie er es für richtig hält.(innerhalb der Gesetze) für dieses Recht soll maqn eintreten, das gilt auch für Freunde der Osamas, oder Ball der Roten Armee-Fraktion.

      Nicht dafür kann man sein wenn mit unzulässiger Gewalt (Terror) gegen Andersdenkende vorgegangen wird, wie es die "Demonstrierer" vorhaben, bzw drohen.

  28. november (kein Partner)
    26. Januar 2012 10:00

    Ich bin wahrlich kein Freund dieser schmissigen Burschen, aber man kann ihnen schwer verbieten, einen Ball zu veranstalten. Bedenklich auch die fehlende Distanzierung der SPÖ und der Grünen von den linksextremen Gruppen. Was man (manchen) Rechten vorhält, muss auch für die Linken gelten.

    "Im linken Untergrund kursieren Aufrufe zum Sturm gegen den CV-Ball in Linz"

    Ist das wirklich so? Man kann Unterberger nicht wirklich vertrauen, weil er sich so oft von seinen Vorurteilen in die Irre leiten läßt.

  29. cmh (kein Partner)
    26. Januar 2012 09:55

    http://www.youtube.com/watch?v=XGw1tMWOlVA

    Es handelt sich dabei um ein frühes Zeugnis von Jugendkultur.

    Wenn ich dann noch gleichzeitig höre (Presse), dass es organiesierte Busreisen aus Deutschland zum Burschiskleschen und einer Hotline bei Verhaftungen gibt, dann - ich kürze hier lediglich zeitgeistige Ornamente aus der Berechnung - dann drängt sich mir doch der Gedanke auf, dass uns heute sowas wie organisierte Feldzüge (Feldzüge sind nona immer organisiert) in denen eine gewisse Art von abenteuerlustigen Jugendlichen einmal so ordentlich Dampf ablassen können.

    Kommen sie zurück, gut dann sind sie innerlich gereift, wenn nicht, auch gut.

    Ich betone hier nur nocheinmal, dass dies nicht meine Vorstellungen sind, sondern dass sich dies zu meinem Bedauern als Ergebnis nichtpolitschkorrekter Überlegungen zwangsläufig ergibt.

    Meine persönliche Ansicht dazu besteht aus tiefer und ehrlicher Trauer.

  30. Martin Klein (kein Partner)
    26. Januar 2012 09:48

    Also, ich bin als Student Mieter/zahlender Prekarist in Linz im den Rechten sehr nahestehenden Kepler-Heim gewesen.
    Da hab ich manches erlebt, was mir die Frequentant/inn/en der Burschenbund- und WKR-Bälle nicht wirklich sympathischer gemacht hat. Besonders nach dem dritten Bier, wenn Enthemmung "platzgriff", wurden alle antisemitischen und xenophoben Klischees bedient, die man sich vorstellen kann. Natürlich gab es auch weniger aggressive Rassenexperten darunter, aber dier lauten und erinnerlichen waren halt die anderen. Es war dann gar nicht leicht, die Diskussion wieder von den antisemitischen Klischees wegzubringen. Am besten führt man diese Leute ja mit alten Witzen ad absurdum. Z.B.: Sagt der kleine Sepperl zum kleinen Sami: "Du, Sami, meine Mama hat mir verboten, mit Dir zu spielen, weil Ihr Juden habts unseren Heiland umgebracht." Antwortet Sami:" Das waren sicher nicht wir, das müssen die Kohns vom Dritten Stock gewesen sein."
    Oder: Bei einem Festdiner sitzen der Kardinal und der Oberrabbiner nebeneinander. Es wird Schweinsbraten serviert. Fragt der kauende Kardinal den vor seinem unberührten Gedeck sitzenden Oberrabbiner: "Na, Herr Kollege, wann werden Sie denn ihre anachronistischen Regeln aufgeben und Schweinsbraten essen ?" Antwortet der Rabbiner: "Bei Ihrem Hochzeitsmahl, Eminenz."
    Man mag jetzt fragen, was diese Kirchenwitze mit dem Thema zu tun haben. Nun, es ist wohl unbestreitbar, dass der europäische Antisemitismus nicht zuletzt von der christlichen Kirche geschürt wurde und wird. Wenn dann auch noch die Juden immer mit der Shoah-Keule kommen, ist es natürlich schwer, in eine zukunftsweisende Diskussion einzutreten. Daher wird Österreich immer ein Hort der antisemiten bleiben und die Juden werden das immer larmoyant beklagen.

    • cmh (kein Partner)
      26. Januar 2012 10:19

      Danke für die beiden Witze und Ihren ausgewogenen Kommentar.

      Es ist dazu lediglich festzuhalten, dass hier das allseits beliebte "Die anderen aber auch!"-Argument bedient wird. Und damit es möglichst ausgewogen klingt, wird flugs die "Kirche" wieder hineingezogen, die doch hier überhaupt nichts zu suchen hätte.

      Es kann nun schon sein, dass einzelne Mitglieder der christlichen Kirche Antisemiten waren. Dies aber in einen pseudokausalen Konnex zu stellen ist eine geistige Laxheit, die schon rasch unangenehme Konsequenzen kat. Die erste dieser Konsequenzen ist, dass es einen mit höchstens 500 Jahren beengten historischen Horizont offenbar macht.

      Und genau hier ist den Anfängen zu wehren.

      Schließlich ist die katholische Kirche, die einzige Glaubensgemeinschaft, die für das Wohl einer anderen Glaubensgemeinschaft betet. Auch wenn das immer die Entrüstung der gerne Entrüsteten hervorruft, dieser Fall ist einzigartig und sollte vor allem von den Christen auch entsprechend gewürdigt werden.

      Auch aus dem Verhalten und dem Lallen im angedröhnten Zustand, das ohne strafrechtliche Konsequenzen geblieben ist, sollten keine Schlüsse auf die bewussten Ansichten gezogen werden. Ausnahmsweise möchte ich hier das Die-anderen-auch-Aurgument heranziehen und behaupten, dass wenn dem so wäre, müsste die halbe Linke wegen ihrem Gegröle unter Rauschmitteleinfluss unter beobachtung gestellt werden. (Wobei hier nicht nur ein politischer sondern auch ein sanitätspolizeilicher Aspekt zu berücksichten sein dürfte.)

      Ein weiterer zu wehrender Anfang ist darin zu finden, dass wir hier als sowohl den Burschis als auch den Insrigen ferne Stehende uns weder der einen noch der anderen Seite zuneigen sollten und keine Gründe aus der Farbe, in der die Wolle gefärbt ist ziehen sollten.

      Als Außenstehender also reduziert sich diese Angelegenheit auf die polizeilichen Auswirkungen und auf die allgemeine Sicherheit.

      Wie hier die Rechtslage ist, steht außer Zweifel.

    • Zraxl (kein Partner)
      26. Januar 2012 10:26

      Herr Klein, als Intellektueller müssen Sie nicht alles glauben, was Ihnen die Parteiideologen vorsagen. Und ein bisserl Geschichte lernen würde Ihnen auch nicht schaden.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      26. Januar 2012 10:32

      Also bei Euch, die Ihr im rechten Lager euch herumtreibt ist mir halt schon immer schleierhaft, wie ihr auf den Gedanken kommt, Christen per se seien Antisemiten oder Judenhasser. Es sei dem Christentum der Antisemitismus inhärent. Habt's ihr kein Hirn zum Nachdenken? Seid's so ungebildet, dass ihr verschiedene Fakten einfach nicht wisst? Schauen Sie, vor Darwin (grob gesprochen) gab es keinen Antisemitismus, weil es die Rassenlehre nicht gab. So fangt das einmal an. Und dann:
      Gott wurde Mensch und als Jude Jesus geboren. Seine Mutter: Jüdin. Sein Nährvater: Jude. Seine Freunde und die Kirchengründer: Juden, zum Beispiel Petrus, Paulus, Thomas, Johannes, Lukas, Matthäus usw usf. Alles Juden.
      Wie bitte schön sollen wir gläubige, nichtjüdische Christen denn da Antisemiten sein oder wie könnte die Kirche Antisemitismus betreiben? Kein Mensch glaubt, Christus wurde von "den Juden" ermordet. Es waren auch nicht "die Römer". Nicht "die Ägypter", nicht "die Griechen", nicht "die Aramäer", nicht "die Christen".
      Es waren "die Menschen".
      Wir alle waren es.

    • Konrad Loräntz
      26. Januar 2012 12:09

      An Civil Courage

      Dass es Antisemitismus erst nach Darwin gegeben hätte, glauben Sie aber selber nicht, oder? Ich sag nur: Luther !

    • Civil Qurage (kein Partner)
      26. Januar 2012 12:32

      @Konrad Loräntz: Luther hat einige judenfeindliche Äußerungen gemacht, soweit ich weiß, bezogen auf den Verrat, den seiner Meinung nach "die Juden" an Jesus begangen haben. Denn auch Judas war Jude und viele der ersten Feinde von Jesus ebenfalls. Die berühmten Pharisäer, wenn ich mich nicht täusche. Ein Antisemit im Sinne des 19. und der folgenden Jahrhunderte kann Luther aber nicht gewesen sein, weil, wie gesagt, es das Rassendenken noch nicht gegeben hat. Das hat die Welt dem Helden der Atheisten, Mr. Darwin, zu verdanken. Many thanks.

      Es ist aber durchaus nicht besser, Angehörige einer anderen Menschengruppe pauschal zu verurteilen, egal auf welcher ideologischen Grundlage, so wie Luther es leider auch gemacht hat. Das sei nur ausdrücklich angemerkt. Um nix besser.

    • november (kein Partner)
      26. Januar 2012 12:58

      Antisemiten im Sinne des 19.Jhd gab es vor allem im 19. Jhd. Ansonsten ist der Antisemitismus ungefähr genauso alt wie das Judentum, jedenfalls wurden die Juden schon lange vor Luther verfolgt. Man kann auch Darwin nicht verantwortlich machen für das, was andere aus seinen Ideen gemacht haben. Wäre es wirklich besser gewesen, wir hätten nie etwas über Evolution gelernt?

    • Anton Volpini
      26. Januar 2012 13:09

      @Civil Qurage

      Als Papst Urban II 1095 zum ersten Kreuzzug aufrief, verbreitete er dermaßen anti-jüdische Stimmung, daß der erste Kreuzzug 1096 tatsächlich eine Blutspur an der jüdischen Bevölkerung Europas nach sich zog.
      Antsemitismus an Charles Darwin aufzuhängen ist falsch und hat mit Darwins Arbeit wie auch seinen Forschungsergebnissen rein gar nichts zu tun.
      Sie verwechseln das mit dem Darwin später angedichteten Sozialdarwinismus.
      Übrigens, Darwin war ein sehr gläubiger Mensch!

    • november (kein Partner)
      26. Januar 2012 13:14

      Vielleicht darf man auch an den Antisemitismus im mittelalterlichen England erinnern. Nach einer Serie von Pogromen (das berüchtigste Massaker vielleicht in York, im Jahre 1190) sind die Juden aus dem Land geschmissen worden und durften erst 400 Jahre später zurückkehren

    • november (kein Partner)
      26. Januar 2012 13:17

      "Übrigens, Darwin war ein sehr gläubiger Mensch!"

      Zu Beginn ja, und auch seine Frau. Wahrscheinlich hat er deswegen die Veröffentlichung von "On the Origin of Species" so lange herausgezögert.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      26. Januar 2012 13:28

      @november - Natürlich wurden Juden schon lange vor Luther verfolgt, leider auch schon lange vor Jesus. Wir können uns vielleicht einigen darauf, dass es egal ist, wie man die Verfolgung eines Volkes begründet, also da stimme ich Ihnen ganz zu. Es ist wirklich egal. Insofern haben Sie recht. Alles andere wäre Wortklauberei. Obwohl ich natürlich schon sagen muss, dass diese wissenschaftliche, darwinistische Begründung die folgenschwersten, grausamsten und unmenschlichsten Verfolgungen nach sich zog. Das macht die anderen Verfolgungen nicht besser. Es zeigt nur, dass die Menschheit durch "die Evolution" absolut nicht besser geworden ist. Sondern im Gegenteil. Offensichtlich reguliert die Natur genau gar nichts, jedenfalls nichts, was Menschlichkeit oder menschliche Größe betrifft. Demnach werden wir immer brutaler, wenn wir der Evolution ihren Lauf lassen. Nochmals: many thanks. Immerhin eine Erkenntnis.

      "Wäre es wirklich besser gewesen, wir hätten nie etwas über Evolution gelernt?"

      Ich bin halt keine Naturwissenschafterin. Ich habe aufgehört, eine werden zu wollen, als meine Biologieprofessorin uns die Evolution erklärte und dazu ein Fossil, das Millionen von Jahren alt war, mitbrachte. Es war einer Schnecke deckungsgleich, die ich im Sommer zuvor am Adriastrand in mein Plastikkörberl gelegt hatte, solche Meeresschnecken, wie wir sie alle kennen. Meine Mutter besitzt einen Bernsteinanhänger, Millionen von Jahren alt. Darin breitet eine winzige Mücke ihre zarten Flügerl aus. Identische Mücken erschlage ich jedes Jahr auf meinem Handrücken. Evolution? Hu? Ich habe nichts gesagt, aber damals habe ich mich schon gefragt, ob die Lehrerin mich auf den Arm nehmen will. Und ich habe einfach nicht eingesehen, wieso ich mich da jetzt auch noch anstrengen soll um diese Evolutionstheorie zu kapieren. Aber ich glaub' schon, dass es so war mit der Evolution. Ich kapier nur nicht, wie und so. Aber es interssiert mich auch nicht sehr. Ich hab halt das Gefühl es ist genau so eine Theorie, wie es auch andere Theorien gibt und eine davon wird schon stimmen, wahrscheinlich eh die Evolutionstheorie.

      Wäre es besser gewesen, ich hätte nie etwas über Evolution gelernt? Nein, sicher nicht. Denn interessant ist es auf jeden Fall, bis zu dem Punkt halt, wo man ein bisschen gelangweilt wird. Und dann auch noch Fetzen fangt bei der Prüfung, weil man sich traut zu fragen, wie das sein kann mit der Evolution, wo doch die Mücke im Anhänger und so weiter. Aber bei der Urknallprüfung habe ich einen Einser bekommen!

    • Civil Qurage (kein Partner)
      26. Januar 2012 13:48

      @Volpini zu "Als Papst Urban II 1095 zum ersten Kreuzzug aufrief, verbreitete er dermaßen anti-jüdische Stimmung, daß der erste Kreuzzug 1096 tatsächlich eine Blutspur an der jüdischen Bevölkerung Europas nach sich zog", hätte ich gerne Belege, obwohl ich jetzt einmal Ihre Behauptung keinesfalls in Zweifel ziehe. Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass solche Aussagen immer hinterfragt werden müssen. Leider.

      "Antsemitismus an Charles Darwin aufzuhängen ist falsch und hat mit Darwins Arbeit wie auch seinen Forschungsergebnissen rein gar nichts zu tun." Auch hier sind Sie leider nicht ganz ehrlich. Wir verdanken die Rassenlehre Darwin. Und demnach auch alles, was aus diesem Rassendenken folgte. Leider. Ist so. Zumal ja zum Glück die Genetik diese Rasseneinteilungen eh mehr oder weniger widerlegt hat. Ätsch kann ich nur sagen. Trotzdem - many thanks.

      Es ist egal ob Darwin gläubig war. Leider hat er einer Ideologie Bahn gebrochen, die zu den schlimmsten Massenermordungen aller Zeiten führte. Many thanks.

    • Anton Volpini
      26. Januar 2012 14:52

      Nun Couragierte Zivilistin, dann sollten sie vielleicht "Die Fahrt auf der Beagle" und "Die Entstehung der Arten" lesen. Am besten in englischer Orgialform, um Übersetungsfehler zu vermeiden. Dann wären Sie an der Quelle und kämen nicht auf so crude Schlußfolgerungen.

    • schreyvogel
      26. Januar 2012 16:05

      Die jüdischen Witze sind ja bekannt gut. Ich habe vor vielen Jahren das Buch der Salcia Landmann geradezu verschlungen, später dann noch die Tante Jolesch und ihre Erben, und auch Kishon.
      Aber: Warum gibt es keine neuen mehr, warum werden immer wieder so alte wie diesen beiden erzählt?

    • Civil Qurage (kein Partner)
      26. Januar 2012 16:22

      @Tony - I like your suggestions. Especially the one, to read the book "Die Fahrt auf der Beagle" and "Die Entstehung der Arten" in the Original English version. My poor german abilities bring me to the conclusion, it must be "Driving the Beagle" and "Genesis of the types" but I can't find it on Amazon. Mind you to play the part of my instructor here and try by yourself to explain to me in simple German just the core facts in some sentences, in order to release me of my crudity? Many thanks.
      C.Q.

    • Anton Volpini
      26. Januar 2012 16:38

      "The origin of spezies", is still waiting in my shelfs, since it was much easier to read it in german. :-)
      Oba i hobs glesen, und ka red von irgendeinem Rassismus. Und das Survival of the fittest, das sogerne als das Überleben des Stärkeren mißinterpretiert wird, worauf sich dann die die ganze verknorkste Sozialdarwin-Lehre aufbaut, ist im "Origin of Spezies" mit zig Beispielen beschrieben, die Durchsetzung des Individuums auf die jeweils individuelle Situation und deren individuelle Veränderung.
      Sie sollten sich mit Ernst Haeckel auseinandersetzen, Civil Qurage, dann könne Sie so urteilen, und ich werde Ihnen Recht geben.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      26. Januar 2012 17:46

      @Volpini "Sie sollten sich mit Ernst Haeckel auseinandersetzen, Civil Qurage ..."
      Volpini würd's für mich auch tun fürs Erste, aber der will irgendwie nicht und verweist mich immer nur an seine Götter.

    • Leopold Koller (kein Partner)
    • Civil Qurage (kein Partner)
      26. Januar 2012 18:06

      @Leo - areth you insinuadding, my Englisch speaging ist not well oder what? :-(

    • Leopold Koller (kein Partner)
      26. Januar 2012 18:40

      A little re-fresher can never hurt, oder?

    • Anton Volpini
      26. Januar 2012 18:44

      Leopold Koller

      Schönen Gruß ausm südlichen Kärnten ans wunderschöne Kanada.
      Den Link werd ich mir zu Herzn nehmen, sind doch meine californischen Jahre schon eine Weile her. :-)
      Und auch richtig; der Orginal Titel lautet: "On the origin of species"
      Und die sonstige Orthographie im Englischen verzeihen Sie mir bitte.
      Warum posten Sie jetzt so selten, am Anfang dieses Blogs waren Sie rege dabei?
      Immer mit guten Beiträgen, und oft lustig und immer weit über den Tellerand rausschauend?

      Civil Qurage

      Sie sollten vielleicht über Darwin mit dem Buch von Jürgen Neffe beginnen: "Darwin, das Abenteuer eines Lebens" Dann erst lesen Sie "The Zoology of the Voyage of H.M.S. Beagle" und danach die "Species".
      Und tun Sie mir bitte den Gefallen, bringen Sie Charles Darwin nicht mehr in Zusammenhang mit dem Sozialdarwinismus und sonstigen Mißinterpretationen, wie auch die von Ernst Haekel, auf die wirklich diese ganzen Fehlentwicklungen aufbauen, die Sie oben beschrieben haben.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      26. Januar 2012 19:03

      Anton Volpini

      Danke fuer den Gruss. Einen ebensolchen zurueck ins Kaerntnerland!

      Das Kommentieren hier ist bei mir geschaeftsbedingt zyklisch. Im Winter ist wenig los, da kann ich mehr schreiben. Lesen tu ich aber auch sonst regelmaessig. Andererseits haben sich hier auch viele shit disturber eingeschlichen, die nur auf's Poebeln aus sind.

      Ja, der Tellerrand wird halt niedriger und die Sicht darueber hinaus ein Bisserl weiter, wenn man auch was Anderes sieht. Wenn ich mir dann aber wieder Oesterreich anschau, dann ist Schluss mit lustig. Da gibt's nur zwei Strategien. Polit-mikado, keiner bewegt sich, oder alles wird bis auf Unkenntlichkeit verwaessert. Es ist zum Verzweifeln.

    • Anton Volpini
      26. Januar 2012 19:16

      Verzweifeln ist schon eine Stufe höher in der Resignation als Kotz.. . Das wäre noch eine aktive Handlung gewesen. :-)
      Was wir aber in good old Europe bräuchten, ist genau Ihre Sichtweise, vom übern großen Teich. Sie könnens gar nicht laut genug hinausschreien!

    • Leopold Koller (kein Partner)
      26. Januar 2012 19:33

      Eigentlich waer's ja fuer Oesterreich relativ einfach. Das Land ist nicht besonders gross, also leicht ueberschaubar. Die Leute sind grossteils tuechtig, ausser natuerlich die Daueralimentierten. Da liesse sich ein neues System leichter durchziehen, als in einem grossen Land. Aber bei uns sind alle in einen Grabenkampf verwickelt. Einzementiert auf alle Ewigkeit. Und den Kindern wird's von klein auf eingetrichtert. Das oesterreichische Volk ist die grosse Koalition des Misstrauens. Niemandem wird ein Sieg gegoennt, und sei's noch so gut fuer's Land. Das ist vollkommen wurscht. Partei geht vor.

    • Anton Volpini
      26. Januar 2012 20:05

      Eigentlich hättens wir Österreicher noch viel leichter, würden wir uns nur auf unsere eigene Schule der Österreichischen Nationalökonomie besinnen. Aber die Austrians werden bei uns totgeschwiegen, während sie in den USA durch Ron Paul einen neuen Aufwärtstrend erfahren.
      Die negative Stimmung bei uns, von Kindesbeinen an, die Sie skizzieren, hätte Ludwig von Mises mit seiner Gegenüberstellung von Gewinn versus Gehorsam schon 1944 beschrieben gehabt.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      26. Januar 2012 20:34

      Natuerlich wird das bei uns totgeschwiegen. Den Roten passt's nicht in den tax-and-spend Kram. Die Schwarzen haben kein Rueckgrat mehr. Das hat ihnen der Konrad schon lange ausgebaut.

      Das Wahlrecht, der Klubzwang und die Abhaengigkeit der Regierung von der Gesetzgebung bzw. der Gesetzgebung von der Regierung sind die Hemmschuhe, die es zu beseitigen gibt. Dann kann man die Probleme angehen.

      A democracy is always temporary in nature; it simply cannot exist as a permanent form of government. A democracy will continue to exist up until the time that voters discover that they can vote themselves generous gifts from the public treasury. From that moment on, the majority always votes for the candidates who promise the most benefits from the public treasury, with the result that every democracy will finally collapse due to loose fiscal policy, which is always followed by a dictatorship.

    • Anton Volpini
      26. Januar 2012 20:57

      Alexander Tyler

      Ist einige Male hier gebracht worden, das erste Mal glaube ich, von Ihnen. Und trotzdem glaube ich an die Meinungsbildung von unten rauf. Alles andere ist der Willkür stärker ausgeliefert. Und Willkür ist das Gegenteil von Recht.
      Man kann die allgemeine Meinungsbildung, wie immer man sie nennen möge, nicht auf Dauer durch ein, wie immer geartetes Zentralsystem ersetzen. Der große Vorteil der Meinungsbildung von unten rauf, ist die "relativ" schnelle Korrektur von Fehlentwicklungen.
      Das was wir heute erleben, egal ob sogenannte Demokratien, Republiken oder Diktaturen, sind alle aus dem Ruder gelaufenen Systeme der ursprünglichen Idee!

    • Anton Volpini
      26. Januar 2012 22:10

      Leopold Koller, es war mir eine Ehre, die Klingen mit Ihnen zu kreuzen (stammt, glaub ich vom Wertkonservativen), doch bei uns in good old Austria ists Zeit, schlafen zu gehen. Bis auf ein nächstes Mal, hoffe ich. Alles Gute.

    • kaffka (kein Partner)
      27. Januar 2012 14:19

      @Civil Qurage
      26. Januar 2012 12:32

      Also Rassen hat es schon vor Darwin gegeben. ZB konnte man vorher schon unterscheiden ob man eine Katze oder einen Hund vor sich hatte. Sowohl bei den Hunden konnte man unterscheiden ob es ein Schäferhund oder ein Dackel bzW eine Angora oder eine Siam-Katzewar.

      Auch beim Menschen - der sich wieder von den Affen unterschied - gibt es Rassen - nur die Gutmenschen sträuben sich dagegen.
      Aber ein Neger bleibt ein Neger, auch wenn er - wie der Obama - aus Haiti kommt.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      27. Januar 2012 16:51

      @kaffka Konnte man nicht erst, als der Mensch zum Affen wurde (many thanks @ Charles Darwin), nach den Kriterien einteilen, die man zuvor etwa auf Hunde anwandte?
      Und weil Sie so genüsslich das Wort "Neger" für Schwarze verwenden, so als würden Sie damit ein Statement abgeben wollen: also für mich als Christin hat die Hautfarbe überhaupt keine Bedeutung. Wenn Sie mir nun noch sagen würden, wie denn das Pendent für Weiße heißt, und diese Weißen dann konsequenterweise auch so nennen, habe ich auch nicht mehr den Verdacht, dass Sie ein Rassist sind. Wie wäre es mit "Blanchos"? Na, würde dir das gefallen, Blancho?
      Lustigerweise ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie, Blancho, genetisch mit einem Afrikaner weit näher verwandt sind, als mit Ihrem Urwiener Blancho-Nachbarn, sehr hoch, das haben Gen-Wissenschafterinnen doch unlängst erst herausgefunden. Ätsch, kann ich da nur sagen. Ätsch, Blancho.

    • Udo (kein Partner)
      28. Januar 2012 10:08

      @CQ und kaffka

      http://www.youtube.com/watch?v=WjsTu34KYjg

      Nur damit das klar ist! ;-)

    • kaffka (kein Partner)
      28. Januar 2012 15:24

      @Civil Qurage
      27. Januar 2012 16:51
      @Udo
      28. Januar 2012 10:08

      Köstlich, wie der Udo dem Kura(r)sch eine über die Schnauze gehaut hat.
      Wie sich der zum Affen gemacht hat mit seinen Äusserungen .... sagenhaft!
      So schlagend hätte ich das nicht können.

      Viel Vergnügen allen Gutis beim Ansehen der Videos .. das mussman gesehen haben!

  31. Politicus1 (kein Partner)
    26. Januar 2012 09:19

    Jetzt wirklich ganz im Ernst:
    Ich kann den Präs. M. d. IKG nicht verstehen.
    Gerade er sollte doch gerade an besonderen Gedenktagen bedenken, wohin Straßendemonstrationen selbsternannter Hüter und Kämpfer des Rechts (tut mir leid, aber Recht heißt halt so - und nicht Links...) letztendlich führen können.
    Er sollte auch bedenken, dass wir in einer funktionierenden Demokratie leben und es verheerende Folgen hat, wenn das "Volk" sich "sein recht" auf der Straße holt.
    Er sollte auch wissen, dass er am 27. Jänner in einer Reihe mitläuft mit Menschen und Organisationen, die möglicherweise genau so darauf brennen, Auslagen zu zertrümmern und Menschen zu verletzen, wie es seine Vorfahren schon einmal erleben mussten.
    Und er sollte auch erkennen, dass Linksfaschismus genau so faschistisch ist, wie Rechtsfaschismus...
    PS: wie denken die Mitglieder der IKG über ihren Präsidenten? Werden sie ihm folgen und mit Kommunisten und Anarchisten mitmarschieren?

    • HDW
      26. Januar 2012 12:44

      Leider ja, aber das Ablehnen der Kollektivschuld gilt auch für Juden oder besonders für sie! Das hat eine deutsche Jüdin hat das zur Zeit sehr prägnant ausgedrückt: "Die Trotzkij-Bronsteins machen ihre Revolution und wir Kohns müssen es dann ausbaden" Man sollte eben bei allem Verstehen mit dem Rechtfertigen vorsichtig sein, das gilt besonders für den jetzigen IKG Verantwortlichen von dem sein wirklich betroffener Vorgänger gesagt hat: "Es kommt nichts besseres nach!"

    • brechstange
      26. Januar 2012 14:00

      Gestern im Report sagte Muzicant, er nähme nicht teil an der Demo, weil Freitag ist.

    • Eva
      26. Januar 2012 20:23

      @brechstange

      Ach ja, der Sabbat fängt ja schon am Freitag an!

  32. Fakten statt Gekeife (kein Partner)
    26. Januar 2012 09:06

    Dieser Ball der Wiener Korporationen wird nach ungestörten Jahrzehnten seit einigen Jahren durch gewalttätige Demonstrationen grüner, roter und anarchistischer Gruppen bedroht.

    Das ist gleich doppelt interessant.
    1.) Ist das eine üble Unterstellung zumal wie so oft nur ein verschwindend geringer Teil der friedlichen Demonstranten gewalttätige Aktionen gesetzt hat. Das sind meist einfach autonome Gewalttouristen, die fühlen sich weder bei rot noch bei grün zu Hause.
    2.) Wurde hier vom Blogger sowie von den Usern bei diversen Gelegenheiten begeistert der Anarchokapitalist Hoppe zitiert, ein starker Sympathisant dieser Person darf auch regelmäßig Gastbeiträge verfassen. Gleichzeitig schreibt man über die Bedrohung durch anarchistische Gruppen. Wie passt das jetzt zusammen?

    Die Sache ist ganz einfach, die Burschis dürfen tanzen (nur sollten sie das nicht in der Hofburg dürfen) und die Gegner demonstrieren - hoffentlich friedlich. Wer nicht friedlich demonstriert wird mit Maßnahmen bedacht, die der Rechtsstaat dafür vorsieht. Zimperlich war die Polizei da ja noch nie, eher das Gegenteil ist der Fall. Eigentlich ganz einfach. Der Schmäh mit der Toleranz ist ja auch ziemlich witzig, wie die aussieht wird ja hier ganz gut vorgelebt. Aber das ist ja ok, denn niemand muss tolerant sein, die Intoleranz sollte sich allerdings im rechtlichen Rahmen bewegen und im Idealfall auch argumentierbar sein.

    • Claudius (kein Partner)
      26. Januar 2012 09:49

      @Fakten

      Na, na, na, jetzt mal halblang.

      Sie wissen es,
      ich weiß es,
      jeder hier im Forum weiß es,
      und im ganzen Land Österreich weiß es auch jeder Interessierte:

      Eine Demonstration und eine Demonstration - da besteht ein Unterschied.

      Da wird nicht friedlich demonstriert! Gegen einen WK-Ball! Da wird das gesamte Repertoire der Gewalt-Zuspitzung, der Skandalisierung genutzt.

      Wer wenn nicht die Linke ist der Meister der Straßenagitation:

      Da ziehen sie wieder ihre Kostüme an, holen ihre Trillerpfeifen heraus, ihre Megaphone. Da kommen wieder die "Freunde der vereinigten Linken", die werden busweise angekarrt aus allen Bundesländern, auch aus Deutschland kommen sie busweise. Zum großen Teil: Berufsdemonstranten.

      Es weiß doch jeder dass die Linke alles tut, damit die Demonstration EBEN NICHT friedlich bleibt: Da werden Wurfgeschoße gegen Polizisten eingesetzt usw. usf.

      So ähnlich wie es damals vor 20J. gegen den Opernball war. Da sind wieder die Provokateure am Werk.

      Euer Ziel ist es ja, den Polizeieinsatz so groß und so teuer wie möglich zu machen, damit eure befreundeten Boulevardmedien dann Titelzeilen schreiben: "So und soviel hat der Polizeieinsatz nur wegen dem WK-Ball gekostet".....

    • Undine
      26. Januar 2012 10:37

      @Fakten statt Gekeife

      "1.) Ist das eine üble Unterstellung zumal wie so oft nur ein verschwindend geringer Teil der friedlichen Demonstranten gewalttätige Aktionen gesetzt hat. Das sind meist einfach autonome Gewalttouristen, die fühlen sich weder bei rot noch bei grün zu Hause"

      Sie sind also GENAU informiert, daß NUR ein VERSCHWINDEND GERINGER Teil der FRIEDLICHEN Demonstranten GEWALTTÄTIGE Aktionen setzt!? Und weil Sie das behaupten, MUSS man es glauben.....

      Aha, und warum machen da, wenn man weiß, daß gewalttätiges Gesindel mitmarschiert, dann Nichtgewalttätige überhaupt mit? Warum hindert man diese Bagage nicht daran, mitzumachen?

      Außerdem: mit obigem Einwand, daß nur ein verschwindend geringer Teil GEWALTBEREITER ZUSCHLÄGT, versucht man diese gewalttätigen Aktionen zu verharmlosen.

      Nein, so einfach kann man sich's nicht machen! Wenn Sie von den Normalbürgern verlangen, den "geringen Teil linksextremer Gewalttätiger" zu tolerieren, könnte man doch auch die Toleranz einfordern, eine möglicherweise verschwindend geringe Menge an sehr Rechten --wofür allerdings der Beweis fehlt, daß solche sich auf dem Ball tummeln!-- zu tolerieren, oder etwa nicht?

      Was genau finden Sie an SEHR Linken besser als an SEHR Rechten?

  33. Herby (kein Partner)
    26. Januar 2012 09:00

    @ brechstange

    Ich stimme Ihnen zu und würde wenn ich's könnte ein Sternderl * geben.

    Es gibt diesen Krieg, Kampf, den Sie andeuten tatsächlich, jedoch ist es meiner Meinung nach vor allem eine Auseinandersetzung wobei stark darauf geachtet wird:

    Dass sie verborgen bleibt. Das Kalkül ist: Die Öffentlichkeit soll eingelullt werden mit Ablenkungen, Brot und Spielen usw.

    Und die geistige, ideologische Auseindersetzung die bis zum Fall des Eisernen Vorhangs 1989 klar zu sehen war, wird derzeit im VERBORGENEN, im GEHEIMEN geführt. Möglichst niemand soll etwas merken.

    Auch die beiden (oder mehreren geistigen, ideologischen Lager) sind diffus u. überschneiden sich teilweise. Im Großen und Ganzen lässt sich feststellen:

    Das Christentum sowie die aufrichtigen u. rechtschaffenen Gläubigen in anderen Religionen, wahrhaftig Liberalen u. Wirtschaftsliberalen und sich wahrhaftig demokratisch u. rechtsstaatlichen Grundsätzen Verpflichteten bilden das eine Lager.

    Und das andere, eher aggressive, angreifende geistige Lager sind: Die immer noch existierenden Marxisten, Maoisten, Trotzkisten, Linkssozialisten sowie alle möglichen Fanatiker die sich publizistisch u. auf der Straße betätigen, auch fanatische, gewaltbereite Nationalisten, Neonazis und ähnliche u. verwandte Gruppierungen.

    Eine Ehrenrettung für Nicolas SARKOZY: http://de.wikipedia.org/wiki/Sarkozy

    Er gehört dem wertkonservativen u. eher wirtschaftsliberalen Lager in Frankreich an und er kann gut mit den Deutschen insbesondere mit Angela Merkel.

    Wir wären hier doch alle gut beraten, dass SARKOZY bei den nächsten Präsidentschaftswahlen am 22. April 2012 ( http://de.wikipedia.org/wiki/Staatspr%C3%A4sident_(Frankreich ) ) wieder gewählt wird, oder?

    Oder ist hier jemand ein Fan von Francois Hollande von den frz. Sozialisten?

    • brechstange
      26. Januar 2012 14:05

      Die französischen Politiker haben sich ihr Bett gerichtet auf Kosten der deutschen Politiker. Ob deren Rechnung aufgeht, steht in den Sternen. Was die französischen Politiker von den deutschen Politikern unterscheidet ist, dass die französischen nationalistisch sein dürfen. Das sehe ich als Startvorteil für Frankreich an, aber diesen haben sie aufgrund ihrer Wirtschaftsdaten eh dringend nötig.

  34. Herby (kein Partner)
    26. Januar 2012 08:33

    Das war wieder ein ganz fundamental-wichtiger Artikel von Herrn Dr. Andreas Unterberger!

    Vielen Dank dafür!

    Kaum ein Kommentator im ganzen Land Österreich hat sich so in die grundsätzlichen Gedanken vorgewagt wie Dr. Unterberger.


    Wehret den Anfängen => es klingt schon etwas abgedroschen, aber es ist so wahr!

    Es ist hoch an der Zeit, dass die verfassungsmäßigen Institutionen des Staates, vor allem die dem Gesetz verpflichteten Behörden sich auf die Hinterfüße stellen und aufhören sich von gewissen politischen Vorfeldorganisationen und diversen Boulevardmedien treiben zu lassen.

  35. Politicus1 (kein Partner)
    26. Januar 2012 08:13

    Besonders mit dem letzten Absatz bringt AU es auf den Punkt!
    Nicht der Dieb, sondern der Bestohlene ist der Schuldige!
    Wie friedlich und frei von Straftaten wäre Wien, gäbe es keine Nobeljuweliere. Deren Klunker in den Auslagen laden ja zum Raub ein...
    Es sind die Banken und die Postämter, die zum Überfall einladen...
    Es sind die Villenbesitzer, die zum Einbruch verführen...
    Es sind die Ballbesucher, die die Demonstranten und Randalierer provozieren...

    Der Linksfaschismus hat zuerst die Straßen und die Medien erobert und schließlich mit seiner Intoleranz auch die feige Toleranz der schweigenden Mehrheit...

    Was kommt als nächstes?
    Der Jägerball? Ein paar Tierschützer demonstrieren und schon gibt es von der Hofburg eine Absage ....

    • Well (kein Partner)
      26. Januar 2012 09:13

      Der Jägerball ist ebenso wie der WKR-Ball eine Schande, auch dagegen kann man selbstverständlich demonstrieren. Ich fürchte allerdings, dass sich die Betreibergesellschaft in dieser Sache nicht überzeugen lassen wird, zumal dieses Treiben sogar noch eine höhere Akzeptanz hat als die Schmissbrüder.

      Ausgefressene Komplexler versuchen ihre minderwertige Persönlichkeit durch das quälen und erschießen von leidensfähigen Lebewesen aufzuwerten - solche Menschen sind wahrlich keine Zierde für die Hofburg.

    • cmh (kein Partner)
      26. Januar 2012 10:26

      Der Unterschied zwischen den Jägern und McDonalds ist lediglich, dass die Jäger dem Wild sowas wie "ritterliche Ehre" zukommen lassen. Bei diesen Fressbuden kommen die ehemals lebenden Geschöpfe nur bis zur Unkenntlichkeit zwerkleinert und faschiert zum Verzehr.

      Das mit der Ehre ist nicht bedeutsam für die toten Tiere, deren unüberlegten Konsum wir soweit als möglich einschränken sollte, aber es ist bedeutsam für unser Verlaten als Fleisch- und Allesfresser, der wir biologisch nun einmal sind.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      26. Januar 2012 10:32

      "Ausgefressene Komplexler versuchen ihre minderwertige Persönlichkeit durch das quälen und erschießen von leidensfähigen Lebewesen aufzuwerten" - Wie sprechen Sie ungehörig über den Herrn Landeshauptmann von Wien?

    • Undine
      26. Januar 2012 11:58

      @Well

      Was wollen Sie denn noch alles abschaffen, bzw. verbieten? Los, jetzt haben Sie die Chance, Ihren Frust abzuladen. Ich bin schon sehr, sehr neugierig auf die Liste!

      Also, fangen wir einmal an: den WKR-Ball, den Jägerball, den Life-Ball (oder den etwa nicht?), die Homosexuellen-Parade,.....

  36. dieba (kein Partner)
    26. Januar 2012 07:46

    Tja, mit Intoleranten muss man nicht tolerant sein. Gegenüber Islamisten (ja zT nicht mal ggü. Moslems generell) ist Unterberger auch nicht tolerant, also sollte er sich für die Schmissigen ebenfalls nicht in die Bresche werfen.

    Oder liegts daran, dass Letztere am äußersten Rand des Spektrums angesiedelt sind?

    • Politicus1 (kein Partner)
      26. Januar 2012 08:16

      Wer ist da "Intolerant"?
      die Ballbesucher in der Hofburg oder die vermumten Randalierer?
      Die Selbstzahler in der Hofburg - oder die aus Steuergeldern subventionierten gutmenschlichen, linken Vereinsmitglieder?

    • Undine
      26. Januar 2012 08:46

      @dieba

      Sie haben noch immer keinen eigenen Blog?? Tun Sie sich doch zusammen mit Ihren Brüdern und Schwestern im Geiste: @erne, @meriva und wie die gelegentlichen frustrierten "kreativen Mitposter" von der Löwelstraße alle hießen! Viel Erfolg!

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      26. Januar 2012 11:44

      Ich habe noch nie gelesen oder gehört, daß Dr. Unterberger sich aufgeregt hätte, wenn Moslems irgendwo einen Ball veranstalten. Also was wollen Sie?

  37. Hummel (kein Partner)
    26. Januar 2012 07:43

    Wenn es, und davon gehe ich aus, bei diesen Demonstrationen zu Sachbeschädigungen oder gar zu Personenschäden kommen sollte, dann müssten die Strafen und Schmerzensgelder die Jungsozis und die Grüninnen aus der Parteikasse zahlen. Die haben schließlich, in trauter Einigkeit mit den „Staatsmedien“ zum Kampf aufgerufen.
    Wir haben doch kürzlich hier im Forum über das Steuergeldsponsoring der unzähligen linken Vereine hier in Wien erörtert und die Frage aufgeworfen wieso das alles ? Hier ist die Antwort ! Ein Anruf von der Parteizentrale genügt und alle gesponserten Vereine gehen, teils gewaltbereit, auf die Straße. Das ist nichts anderes als eine gut organisierte und mit Steuergeldern finanzierte linke Kamptruppe. Am Freitag können diese Vereine wieder ihre Dankbarkeit für die großzügigen finanziellen Unterstützungen bekunden.
    Übrigens, wenn man all die Kommentare der Sozis und der Grünen, incl der „Staatsmedien“ im Vorfeld betrachtet, so stelle ich mir schon die Frage, ob das alles nicht den Verhetzungsparagraphen betrifft. Wenn das keine Verhetzung und Aufruf zum Kampf gegen alle Nichtlinken ist, was dann ? Stellt sich nur die Frage, welcher Staatsanwalt hat den Mut seinen Job zu riskieren und Anklage zu erheben ? Der Druck der Linken ist bereits schon so groß, dass die Justiz im politischen Bereich bereits handlungsunfähig ist.
    Freundschaft !

    • Katholik (kein Partner)
      26. Januar 2012 08:06

      Aha. Und warum sollen dann Kultusgemeinde, Kirchen und die ÖVP nicht mitzahlen, die sich ebenfalls gegen diesen FPÖ-Nazi-Ball ausgesprochen haben?

  38. Antidummquatsch (kein Partner)
    26. Januar 2012 07:15

    Da schau her. Der Herr Unterberger lässt die Maske fallen und verteidigt die Rechtsextremen. Und zugleich beschimpft er ÖVP und kirchliche Organisationen, die sich ebenfalls gegen den rechtsextremen FPÖ-Ball aussprechen, als linke Chaoten.

    Macht er das, um seinen Bezahlclowns zu gefallen oder ist er tatsächlich schon im ewiggestrigen nationaldeutschen Lager der FPÖ-Ultras angelangt?

    BTW: Wann wird eigentlich der verlogene Beitrag "Fußnote 255: Österreich rehabilitiert Nationalsozialisten" korrigiert? Bleiben die Lügen dort so stehen wie sie von Unterberger in den Raum gestellt wurden?

    • Segestes (kein Partner)
      26. Januar 2012 07:35

      "rechtsextremen FPÖ-Ball"

      Der Verfassungsschutz des Innenministeriums sieht das übrigens
      anders.

      Nicht, dass ich persönlich nicht der Meinung wäre, dass dort einige
      echte Nazis herumspuken werden.
      Aber viele werden das kaum sein.
      Es sei denn natürlich, man punziert jeden als Nazi, der rechts von
      der eigenen Weltanschauung steht. Dann kommt es natürlich
      bei manchen Leuten zu gewissen Wahrnehmungsstörungen.

    • Antidummquatsch (kein Partner)
      26. Januar 2012 08:04

      Du solltest dich nicht naiver stellen als du bist.
      Der Verfassungsschutz hat sich übrigens mit der Aussage "Es ist uns nicht bekannt, ob ..." aus der Affäre gezogen. Reingewaschen wird der Nazi-Ball mit so einer Aussage nicht.

      Wie siehts nun mit der Richtigstellung des erwähnten erlogenen beitrages aus?

    • Segestes (kein Partner)
      26. Januar 2012 08:48

      Du bist also der Meinung, besser als der Verfassungsschutz
      informiert zu sein?

      Das mit der Richtigstellung darfst du mich übrigens nicht
      fragen. Dass der Alte hier gerne in seinem Eifer über das
      Ziel hinaus schießt und mit Halbwahrheiten operiert, habe
      ich selbst schon oft genug kritisiert.

    • Xymmachos
      26. Januar 2012 09:09

      Antidummquatsch => ja, was haben wir denn da? Eine neue Sumpfblüte aus der Löwelstraße? Oder direkt aus dem Vorzimmer des Herrn Ostermayer? Freundschaft, Genosse, willkommen im Blog!

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      26. Januar 2012 10:37

      Wird nun endlich der ORF verboten, weil nachweislich jeder Rechtsextreme ein TV-Gerät zu Hause hat und dieses auch benützt?

  39. Segestes (kein Partner)
    26. Januar 2012 05:35

    ***OT***

    Gestriger Club 2 -->
    http://tvthek.orf.at/programs/1283-Club-2

    Thema:
    „Rechtsextreme am Ball: Wie rechtsextrem sind die schlagenden Verbindungen, und wie weit reichen ihre Seilschaften? „

    Für beste Unterhaltung sorgen Ariel Muzicant, Eva Rossman, Lothar Höbelt, ein gutmenschelndes ÖVP-U-Boot, ein zackiger Ex-Brigadier und ein (nicht nur) frisurenmäßiger Alt-68er, der sich als "Historiker" bezeichnet.
    Eine der unterhaltsamsten TV-Streitereien seit langem, egal ob man nun Burschenschaften für eher überflüssig hält (so wie ich), oder der Meinung ist, die dazugehörigen Bälle wären sogar Teil des, *hüstel*, Weltkulturerbes.

    Alleine der ständig zwischen Ereiferung und Weinerlichkeit hin und her schwankende Sozi Muzicant, mit seinem abgeschmackten „6 Millionen ermordete Juden…“-Totschlagargument, war wieder einmal Komik pur.
    Über den "Herrn" kann man sich ja nur ärgern, oder über ihn lachen – ich ziehe mittlerweile letzteres vor, da ich mir kein Magengeschwür einhandeln will ^^

    PS: Wieder einmal sehr auffällig war, dass sprachlich permanent "rechts" mit "rechtsextrem" gleichgestellt wurde, ohne dass die rechte Hälfte der Diskussionsrunde dagegen Einspruch erhoben hätte.

    • brechstange
      26. Januar 2012 14:14

      Doch segestes Einspruch gab es, doch der wurde überstimmt bzw. als nicht zur Diskussion passend erklärt, ist Ihnen das nicht aufgefallen?
      Das linksextrem und rechtsextrem am Ende sich treffen, wurde auch nicht zur Diskussion zugelassen und als neue populistische Historie abgetan. Warum eigentlich?

  40. Haider
    26. Januar 2012 01:56

    Das tat jetzt gut!
    Nach dem Club 2 "Rechtsextreme am Ball" diese Beiträge zu lesen.
    Für mich hatte AU's Artikel mit seinen bisher 112 Kommentaren eine therapeutische Wirkung.
    Als 113 kann man nichts Wesentliches mehr beitragen; außer viele * vergeben.
    Das einzige, was ich nicht gefunden habe ist der Hinweis, daß eine riesige höchstsubventionierte "Gutmenschenindustrie" sich halt auch unser Steuergeld irgendwie ergaunern muß. Und sie leben gut, kommen billigst in der Welt herum und werden von der Nomenklatura hofiert. Applaus der veröffentlichten Meinung ist ihnen sicher. Was braucht man mehr zum Leben: "Einrauchen - Bullen haun - fremdes Eigentum zerstören!"

    • Undine
      26. Januar 2012 08:56

      @Haider

      ***!
      " Was braucht man mehr zum Leben: "Einrauchen - Bullen haun - fremdes Eigentum zerstören!"

      ......und sich das alles, auch das Einrauchen, den kostspieligen Polizeieinsatz mit verletzten Polizisten und was so quasi nebenher alles zu Bruch geht, selbstverständlich vom Steuerzahler finanzieren zu lassen!

  41. ashanyan (kein Partner)
    26. Januar 2012 01:30

    Das höchste Gut in einer Demokratie ist die freie und ungehinderte Meinungsäußerung der "Andersdenkenden". Dazu gehört auch die Freiheit der Burschenschaften, ihre Veranstaltung dort abzuhalten, wo sie es wollen. Egal ob man die Gedankenwelt dieser Ballbesucher teilen kann - oder eben nicht.

    Das höchste Gut in einer faschistoiden und autoritären Welt ist die unbedingte Durchsetzung der eigenen Meinung. Mit allen Mitteln und unter Missachtung aller Rechte, die man sich selbst gerne zugesteht.

    Die Frage ist daher: Wo wird die demokratische, pluralistische und frei Gesellschaft gefährdet ? Im Ballsaal oder draußen ? Und: wohin geht die Reise wenn all dies wieder salonfähig ist ?

    • astuga (kein Partner)
      26. Januar 2012 02:01

      Schon Rosa Luxemburg hat gesagt: Die Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.

      Und die Kommunistin Rosa Luxemburg hat schon damals nur die eigenen Linken damit gemeint, denen diese Freiheit zugestanden werden sollte.

    • astuga (kein Partner)
      26. Januar 2012 02:03

      Achja, Ihre Frage.
      Keine Ahnung wer drinnen ist, draußen ist sie jedenfalls nicht.

    • Katholik (kein Partner)
      26. Januar 2012 07:17

      Und die Rechtsextremen missbrauchen das Zutat, um die eigenen Rechtsextremen damit zu meinen , denen diese Freiheit ausschliesslich zugestanden werden soll.

      Sonst würden die Gegner des Nazi-Balles ja nicht derart primitiv beschimpft werden.

    • Susa
      26. Januar 2012 13:51

      @Katholik

      "Sonst würden die Gegner des Nazi-Balles ja nicht derart primitiv beschimpft werden"

      Und was ist mit dem Life-Ball? Der genießt Ihre Zustimmung, denke ich, ebenso die reichliche Gratis-Werbung, die der ORF für diesen Tunten-Ball macht. Und daß mit Steuergeldern gesponsert wird, stößt Ihnen natürlich auch nicht sauer auf.

      Daß die Gegner des Life-Balls primitiv beschimpft, genau genommen mundtot gemacht werden, stört Sie nicht.

    • astuga (kein Partner)
      26. Januar 2012 18:12

      @Katholik
      Welche anderen Bälle oder Veranstaltungen möchten die echten und vermeintlichen Rechtsextremen denn gerne verbieten?

      Ich meine, ich könnte mir so ein Szenario schon vorstellen - würden tatsächlich extreme Rechte an die Macht kommen.
      Aber das sehe ich nicht mal ansatzweise.
      Die Rabiaten und Intoleranten sehe ich auf der anderen Seite.

  42. xRatio (kein Partner)
    26. Januar 2012 01:23

    Der Pöbel hat im Land die Macht
    .
    .
    bis alles echt zusammenkracht


    xRatio

    • Segestes (kein Partner)
      26. Januar 2012 05:39

      Noch mehr von solchen Ansagen hier, und
      der Verfassungsschutz des BM.I. kümmert
      sich um dein Leiden.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      28. Januar 2012 01:29

      ... dies Ansage da oben, von xRatio, spricht viel mehr noch über den geistigen Zustand dieses Forums ... und nachdem sie ganz offensichtlich hier vom Meister selbst auch noch mit 3 Sternderln gekürt wurde, sagt dies auch noch so ziemlich alles über dessen tatsächliche mentale Verfassung aus!

      Es muss einfach einmal geschrieben sein!
      Die geradezu flächendeckende Dummheit hier drinn, in diesem Forum, stinkt ja schon bald zum Himmel!

      Ich schreibe dies bewußt mit aller Offenheit!
      Meine E-mail Adresse liegt ja auf!

  43. Wahrheit (kein Partner)
    26. Januar 2012 00:39

    Der ORF Club 2 zu diesem Thema gerade war äußerst sehenswert, besonders weil sich der Heuchler Muzikant mit seinen falschen Unterstellungen bis auf die Socken blamiert hat.
    Ich denke es war das erste und letzte Mal dass gleich 3 Konservative zu dieser Sendung eingeladen wurden und so die Diskussion einen etwas unerwünschten Verlauf nahm (Rossmann versuchte stehend zu schlichten!).
    Zum Nachschauen in der ORF TV-Thek wärmstens empfohlen!

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. Januar 2012 01:19

      "There's no business but shoa-business."

      Abba Eban, ehedem israelischer Außenminister.

    • Haider
      26. Januar 2012 02:00

      @Neppomuk:
      That's it! Auf Deutsch wohl: Das ist des Pudels Kern.

    • libertus
      26. Januar 2012 02:40

      Ariel Muzicant = einer der schlimmsten Demagogen seit es Club 2-Diskussionen gibt.

    • cmh (kein Partner)
      26. Januar 2012 10:46

      So macht der Ariel M. auch seine Immobiliengeschäfte.

      War er nicht auch gleichzeitig mit dem KHG am Opernball?

  44. zauberlehrling
    26. Januar 2012 00:11

    Noch ein interessantes OT:

    http://wien.orf.at/news/stories/2518490/

    Wien, Wien nur Du allein!

  45. ProConsul
    25. Januar 2012 21:25

    Man kann Andreas Unterberger nicht hoch genug anrechnen, dass er hier als einziger Rufer in der Wüste auftritt und nicht vor der geballten Medienmacht der Linken kapituliert. Die Mitkommentatorin "Brechstange" hat den Kern der Sache wohl am besten getroffen. Weil den Sozialisten durch die Wirtschaftskrise die Oberhoheit zu entgleiten scheint, versuchen sie in einem letzten Aufbäumen die Zügel noch fester heranzuziehen und offenbaren gleichzeitig ihren Hang zum Totalitarismus.

    Erik von Kuehnelt-Leddhin, Altösterreicher und einer der letzten Universalgelehrten unserer Zeit hat in einem Aufsatz "Die Linke ist noch nicht am Ende" geschrieben:
    "Der Staatskapitalismus ist andererseits Gleichmacherei, und der Antifamilismus kann auch mit dem Wohlfahrtsstaat seine rein materiellen Ziele erreichen. Allerdings ist der richtige Ausdruck für den Wohlfahrtsstaat, wie uns Röpke einst belehrte, der „Versorgungsstaat“. Er ersetzt rein materiell weitgehend die Familie. Er gibt auch dem Staat weitgehende Macht. Also spielt der Versorgungsstaat eine zweifache Rolle - eines Versorgers und eines „Verantwortungsenthebers“. Auch sehen die linken Sozialpolitiker es gerne, wenn man von der Hand in den Mund lebt und darum wird er oft die Einkommenssteuer und Erbschaftssteuer für den von ihm gehaßten „Besitzbürger“ erhöhen. Familienstolz und Familiensinn sollen schwinden. Besitz bedeutet Unabhängigkeit und das gefällt den Linken nicht. Alles wird „versorgt“. Auch die Großeltern, die man in staatliche Greisenheime abschiebt. Ehen werden seltener und seltener geschlossen. Und „moderne“ Ehen sind „offene Ehen“ mit Ehebrüchen am laufenden Band, wobei man zumal annimmt, daß Ehebrüche zur „Selbstverwirklichung“ schön beitragen. Kinder wachsen in stets größeren Mengen von arbeitenden und ledigen Müttern unbetreut, auf. Auch die Scheidungen werden leichter gemacht. Das Los der Scheidungskinder - auch im Lichte des Kriminalität - ist oft erschütternd und da man gerade im Alter einen Partner bitter braucht und viele der Geschiedenen nicht mehr wieder heiraten, gibt es mehr einsame Alte als notwendig.

    Doch die Linke ist stets gegen „Bindungen“ - vertikale wie auch horizontale. Der Mensch soll ja frei sein, aber hauptsächlich von Nabel abwärts. Auch der Feminismus, mit dem wir uns schon einmal beschäftigten, steht im linken Lager und trägt wahrhaftig nichts zur fraulichen Erfüllung bei,[14] denn der Linken sind die Geschlechter nicht nur gleichwertig, sondern auch identisch. Schon das Wort „Unterschied“ erfüllt sie mit Verdacht. Es ist überhaupt ein Wunder, daß Linke nicht - noch nicht! - gegen das getrennte Auftreten von Männern und Frauen bei sportlichen Wettbewerben protestiert haben.

    Doch wendet sich die Linke organisch zusammenhängend gegen die Rechte, d. h. das Rechte, Gerechte und Richtige, also auch gegen Gott, Gottes Wort und die natürliche Ordnung. Sie ist bewußt Menschenvergötzung und vertritt daher einen rein menschlichen „Konstruktivismus“ (um einen Ausdruck Poppers und Hayeks zu gebrauchen) und dieser ist von den ewigen Wahrheiten sternenweit entfernt. Das aber führt ganz automatisch zum Untergang."
    (Erik von Kuehnelt-Leddhin, Die Linke ist noch nicht am Ende)

    Sämtliche linke Ideologien sind zum Scheitern verurteilt, doch werden sie - genauso, wie die Kommunisten - vorher noch mit aller Gewalt versuchen ihre widernatürlichen Ansichten allen Bürgern aufzuzwingen!

  46. byrig
    25. Januar 2012 21:14

    warum erklären die spitzen der sozis und grünen die teinahme an dieser undemokratischen und gewalttätigen demonstration für ihre parteigänger alsunerwünscht?freuen sie sich klammheimlich darüber??
    das ist wohl anzunehmen,sonst würde man doch irgendetwas in diese richtung vernehmen!

  47. GFS
    25. Januar 2012 20:04

    Als "Betroffener", also Ballbesucher und Burschenschafter, kann ich diesem Kommentar nur mit Genugtuung zustimmen.
    Herr Dr. Unterberger hat es bislang als einziger Journalist verstanden, seinem Berufsethos entsprechend, die wahre Lage zu erheben und ein realitätsnahes Bild zu zeichnen.
    Freilich, übers Mensurfechten, das ich persönlich sehr befürworte, kann man unterschiedlicher Meinung sein. Aber wer nicht fechten will, machts halt nicht. Wo ist das Problem?
    Weiters: wo ist das Problem, wenn vermeintlich "rechte Recken" gemeinsam einen Ball feiern? Beschwere ich mich, wenn der schwarze Block ein "Fest" veranstaltet, bei welchem man unter sich sein will? Wie im Tagebucheintrag schon angeklungen ist, wird die Toleranz heutzutage von vielen in den Mund genommen, um unliebsame Personen mundtot zu machen. Welche Ironie!

    • Undine
      25. Januar 2012 22:06

      @GFS

      Fechten ist die eleganteste Sportart, die ungeheuer viel Disziplin erfordert. Als Kind hab' ich übrigens meinem Bruder beim Abschied nach den Ferien immer einen "schönen" Schmiß gewünscht...
      Warum kreidet man nicht auch anderen Sportarten die Verletzungsgefahr an?
      Viel Spaß am Freitag in der Hofburg; ich wäre-- auch auf meine alten Tage --noch gerne dabei--allerdings nicht mehr bis zum "Gaudeamus igitur"!

    • Brigitte Imb
      25. Januar 2012 23:23

      GFS u. Undine,

      euch wird der Verassungsschutz, also die STASI, aufspüren, der Blog ist sowieso unter ständiger Beobachtung, so vemute ich.
      Natürlich gilt die viel beanspruchte Unschuldsvermutung.

    • cmh (kein Partner)
      26. Januar 2012 10:55

      andere Sportarten? Ja!

      Jeder der einmal auf einem Abfahrtshang gestanden hat wie z.b. auf der Streif, dem wird klar sein, dass sich hier nur Leute hinunterstürzen können, denen die natürlichen Schutzreflexe abtrainiert wurden.

      Da ist genauso ungesund, wie die laufenden Verletzungen und vor allem die körperlichen Schädigungen nach dem Ende dieser Sportlerkarrieren.

      Und sowas ist Nationalsport!

  48. fenstergucker
    25. Januar 2012 19:11

    @terbuan

    Vollkommen richtig!

    • terbuan
      25. Januar 2012 20:28

      fenstergucker,
      ich weiß zwar nicht was Sie meinen, das Kompliment an die Damenriege oder die Kritik an den linken Randalierern, egal, jedenfalls vielen Dank und
      herzliche Grüße! :-)

    • fenstergucker
      25. Januar 2012 20:41

      HOPPALA!

      Meine Zustimmung gehört ganz unten hin zu Ihrem Eintrag um 15:42 Uhr.
      Entschuldigung! ;-)

    • terbuan
      25. Januar 2012 20:50

      Alles klar, aber das mit dem Kompliment hat dort auch gepasst! :-))

  49. Brigitte Imb
    25. Januar 2012 17:56

    OT - wie wird das Wr. Rothaus auf das wegenommene "A" reagieren?

    http://www.orf.at/#/stories/2101558/

    Und falls die Slovenen nicht spuren - die getrauen sich eine Mitte-rechts-Regierung zu installieren - werden sie die Knute der EU zu spüren bekommen.

    http://www.orf.at/#/stories/2101558/

  50. contra
    25. Januar 2012 17:06

    Also SPÖ und AK können sich eine "Liste der Schande" für Steuersünder vorstellen.

    http://www.orf.at/#/stories/2101503/

    Nur als Rufe nach einer "Liste der Kinderschänder" laut wurden, um die Bevölkerung bzw. Kinder im Umfeld zu schützen, da liefen die Linken Sturm.

    Das heißt, Steuersünder sind noch kriminellere Mitbürger als Kinderschänder.
    Schöne, neue Welt!

    • contra
      25. Januar 2012 17:07

      OT in der Überschift habe ich vergessen, versteht sich jedoch von selbst! ;-)

  51. thomas lahnsteirer
    25. Januar 2012 16:41

    Auf dem Weg nach Nordkorea !!!!
    Leider sind wir viel weiter als man so landläufig glaubt.
    Das rot-grüne Gesindel und die Blockpartei ÖVP (die dümmsten Kälber...) treiben uns munter in diese Richtung und das Ergebnis kann sich sehen lassen:
    http://antifa.servus.at/node/36

    • Anton Volpini
      25. Januar 2012 17:08

      Mein Vater hätte vor 40 Jahre gesagt: "Was geht das die an, die sollen sich nicht einmischen!"
      Und die Sache wäre erledigt gewesen. Damals hat die Polizei (Gendamerie) allerdings noch die Privatsphäre und das Eigentum geschützt, und der einzelne hat dieses noch respektiert.
      Die paar Randalierer hats aber immer gegeben.

    • Brigitte Imb
      25. Januar 2012 17:41

      Der Hr. Vizekanzler, der ein "Norica" ist, die Mitzi(MRK), die dort Ehrenmitglied ist, der Mock (gut, dem verzeihe ich, der ist sehr krank) und etliche andere namhafte Menschen dieser Republik, die versprochen haben nach den Prinzipien des ÖCV zu leben, die da lauten:

      religio (Religion, Glaube, Katholizitätsprinzip)
      patria (Vaterland, Heimat)
      scientia (Wissenschaft, Bildung)
      amicitia (Lebensfreundschaft),

      sehen keine Notwendigkeit sich gegen den Linksterror zu wehren, der nicht nur die schlagenden angreift, sondern ALLE ebendiese Verbindungen.
      Eine Schande!!

      http://norica.org/nggallery/page-15/album-2/gallery-73

    • Josef Klaus
      25. Januar 2012 18:40

      Hilfe! Hilfe! Hilfe!

      Wo ist der Wertekonservative? Wo ist der beamtete Jubler Milke 1?

      Um Gottes Willen! Ruft Ihn! Ruft sie!

      Das ist ja Blasphemie!

    • Anton Volpini
      25. Januar 2012 18:55

      @ Josef Klaus

      Heißen Sie Josef Klaus, oder ist das ein Nick Name?

    • Undine
      25. Januar 2012 18:58

      @Thomas Lahnsteirer

      Danke für den Link! Ein kurzer Auszug daraus:

      "AKTIONEN:

      (diese Liste wird ständig erweitert – stay tuned!)

      Freitag, 13.1.12
      14:00h :
      "1. Linzer Burschitour" mit Heribert Schiedl (DÖW)
      servus-Clubraum, Stadtwerkstatt Linz, Kirchgasse 4
      diesenreiter.at

      Samstag, 14.1.12
      - 18:00h
      Demonstration "CV-Ball wegschmeißen!" gegen den reaktionären CV-Ball im Palais-kaufmännischer Verein.
      Treffpunkt Hauptplatz

      - ca. 20:30h
      Straßenfest – "CV-Ball wegtanzen!" am Schillerpark Linz (Nähe Palais-kaufmännischer Verein)

      - ca. 22:00
      Abendprogramm, Chillout mit Vokü und Auflegerei
      Ort wird noch bekanntgegeben

      Freitag 27.1.12
      Proteste gegen den rechtsextremen WKR-Ball in Wien
      Es wird eine gemeinsame Anreise aus Linz geben.
      Infos: http://nowkr.at/

      Samstag 11.2.12
      Proteste gegen den rechtsextremen Burschenbundball – Termin vormerken, Infos folgen
      )
      servus-Clubraum, Stadtwerkstatt Linz, Kirchgasse 4
      diesenreiter.at

      Samstag, 14.1.12
      - 18:00h
      Demonstration "CV-Ball wegschmeißen!" gegen den reaktionären CV-Ball im Palais-kaufmännischer Verein.
      Treffpunkt Hauptplatz

      - ca. 20:30h
      Straßenfest – "CV-Ball wegtanzen!" am Schillerpark Linz (Nähe Palais-kaufmännischer Verein)

      - ca. 22:00
      Abendprogramm, Chillout mit Vokü und Auflegerei
      Ort wird noch bekanntgegeben

      Freitag 27.1.12
      Proteste gegen den rechtsextremen WKR-Ball in Wien
      Es wird eine gemeinsame Anreise aus Linz geben.
      Infos: http://nowkr.at/

      Samstag 11.2.12
      Proteste gegen den rechtsextremen Burschenbundball – Termin vormerken, Infos folgen"

      Diese "Aktionen", die dieser Herr Heribert Schiedl (DÖW) veranstaltet--im Namen des DÖW nehme ich an--werden mit Steuergeldern finanziert! Für solche Blödsinnigkeiten wird unser Geld verpraßt, man faßt es nicht.

    • Wertkonservativer
      25. Januar 2012 20:01

      Weil ich angesprochen wurde:

      Josef Klaus, Sie sind wirklicht ein ganz eigenartiger Zeitgenosse; lesen Sie bitte meine Meinung zur Burschenschafter-Ballsache in meinem diesbezüglichen Beitrag.

      Abwarten, wie sich die angesprochenen Damen und Herren äußern werden; ich bin sicher, dass da schon von Seite der Alten Herren entsprechende Gegenäußerungen kommen werden.
      Nur keine künstliche Aufregung, werte Wutbürger und -innen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • HDW
      26. Januar 2012 12:32

      Völlig richtig aber leider auch deprimierend, die Wiederholung der Geschichte ist leider nicht immer nur als Farce zu sehen! Die Teilnehmer am Budapester Aufstand werden heute schon wieder von kommunistischen Agitatoren der kulturellen Hegemonie als Faschisten (!) bezeichnet, und in den betreffenden Fernsehanstalten gibt es die Anweisung von oben die Worte "Kommunist" oder "kommunistisch" zu vermeiden!

  52. herakles
    25. Januar 2012 16:36

    Korrekterweise müsste es heißen :
    ..................im linken Untergrund kursierten (statt "kursieren") Aufrufe zum
    Sturm gegen den CV-Ball in Linz.
    Dieser war am 14.Jänner 2012 !

  53. Susa
    25. Januar 2012 16:30

    Lange wird's nicht mehr dauern, bis die Linxlinken, angeführt von Ariel Muzikant, Michael Landau und André Heller verlangen, daß die Burschenschafter und ev. auch gleich die FPÖ-Sympathisanten einen Blauen Stern am Ärmel tragen.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      26. Januar 2012 12:51

      Dem Hrn. Andre Heller bin ich sehr böse, weil er mich um ca. 250€ betrogen hat. Das Geld für 3 Eintrittskarten für Magnifico hat er zwar gerne genommen, aber seine Leistung ist er bis heute schuldig geblieben.

      Anmerkung für eine mitlesende Richterin: Natürlich ist Hr. Heller kein Betrüger, sondern genauso wie ich ein Opfer des Magnifico-Betreibers. Dass Hr. Heller vom Betreiber sein Gehalt bekommen hat, spielt keine Rolle. Und überhaupt gilt die Unschuldsvermutung.

      Auf jeden Fall werde ich keine Veranstaltung mehr besuchen, wo Hr. Heller mitwirkt.

    • Undine
      26. Januar 2012 15:36

      @Anonymer Feigling

      "Dem Hrn. Andre Heller bin ich sehr böse, weil er mich um ca. 250€ betrogen hat. Das Geld für 3 Eintrittskarten für Magnifico hat er zwar gerne genommen, aber seine Leistung ist er bis heute schuldig geblieben."

      Das war von diesem miesen Typen A.H. auch nicht anders zu erwarten.
      Aber seine Klappe wird der André Heller-- mit kräftiger Unterstützung der Linxlinken und des ebenso linxlinken ORF-- trotzdem immer offen haben.

  54. Brigitte Imb
    25. Januar 2012 16:04

    Was hilft es uns Bürgerlichen sich über die Skandale der linken Hetzgesellschaft zu echoffieren? Dies dient lediglich dazu um uns ein wenig abzureagieren und hat keine Konsequenz.
    Sind wir Bürgerlichen nicht ein wenig selbst daran schuld, weil wir in generöser Eitelkeit keine Gegenoffensive starten? Wir nehmen all die Denunzierungen der linken Jagdgesellschaft großzügig hin, wir wollen ja nicht anecken und uns auch nicht zu weit aus dem Fenster lassen. Dabei wäre es das Gebot der Stunde vehement und geschlossen dagegen aufzutreten und auch die, wenigstens namentlich bürgerlichen Parteien, zu verpflichten, gegen diese Vernaderung Stellung zu nehmen.
    Eine linke Minderheit drangsaliert uns und wir sind offensichtlich nicht in der Lage dies zu unterbinden - also müssen wir weiterhin darunter leiden, od. wir erheben uns dagegen.

    • Bodo
      25. Januar 2012 16:32

      Man streift halt nicht gerne an bei dem linken Gesindel!

    • Spiegelfechter
      25. Januar 2012 18:32

      Diese Gaudi machen sich diese Gfraster ja nur, weil man sie lässt. Sie riskieren kaum etwas dabei.

      Als vor etwas mehr als 40 Jahren gewalttätige "Studentendemonstrationen" in Paris wüteten, war schlagartig Ruhe, nachdem man ihnen die Garde Republicaine auf den Seinebrücken in den Weg gestellt hatte, deren etwas grobschlächtige Leute ordentlich dreingehaut haben und ein paar von der Brücke in den Fluss geworfen haben.

      Die Opernballdemonstrationen verloren sofort an Zulauf und endeten schliesslich ganz, nachdem die Polizei einmal hart durchgegriffen hat und die halbe Nacht lang den Teilnehmer noch nachstellte, und sie schlug, wo sie diese noch antraf.

      Und die Italien habe bei einer gewalttägen "Demonstration" gegen so eine kapitalistische Veranstaltung (ich glaube es war ein Weltwirtschaftsgipfel o.ä) durch hares Durchgreifen den Frieden wieder Dauerhaft hergestellt.

      Man sieht, dass der Einsatz von Polizeigewalt gegen gewalttätige Randalierer, die ausser Randalieren kein wirkliches Anliegen haben, durchaus Erfolg bringt. Deshalb nur munter drauf los, der Mut der Randalierer ist endenwollend! Und wenn man schon den Tatbestand "Landfriedensbruch" gegen vergleichsweise harmlose Fussballfans zur Anwendung bringt, warum nicht gegen vermummte Gewalttäter?

    • machmuss verschiebnix
      25. Januar 2012 21:05

      Liebe Frau Imb,

      nur weil wir Bürgerlichen so sind, wie wir nunmal sind, kann es sich die Regierung
      leisten, all jene zu verarschen, die "dagegen auftreten" oder "Stellung nehmen" !

      Warten Sie nur, bis das Pensionssystem kippt, dann erübrigt sich jeder Aufruf zu
      Gegenwehr, denn dann wird die "linke Jagdgesellschaft" urplötzlich überrannt werden,
      von "Grufties", von Opi's und Omi's die ausschwärmen um ihren Gewerkschafter
      zu kra.... - äh - "gratulieren" .

      Solange wir alle was zu verlieren haben, hat die Regierung superleichtes Spiel,
      aber danach heißt's "rien ne va plus" - hoffentlich erwisch' einen Flug, bevor
      Schwechat dicht gemacht wird.

    • Brigitte Imb
      25. Januar 2012 23:35

      Also jammern "wir" weiter....

      @ machmuss verschiebnix,

      damit könnten Sie wohl recht behalten, aber das wird dann sehr unlustig, wenn die Linken die Linken hauen.

    • Riese35
      26. Januar 2012 00:28

      Wir bräuchten ja nicht Gleiches mit Gleichem vergelten und Gegen-Gegen-Demonstrationen organisieren. Wie man am Beispiel Ägypten sieht, sehen die Blicke auf die Straße und in die Wahlurne komplett unterschiedlich aus. Wir bräuchten nur Politiker (eigentlich Staatsmänner), die sich nicht von der Straße beeindrucken lassen. Von den Muslimen könnten wir viel lernen. Denen ist das Demokratiegefasle vom Tahrirplatz nur gelegen gekommen, und sie haben es glänzend verstanden, es für ihre Zwecke auszunutzen.

      Aber offenbar durchschaut das auch die österreichische Bevölkerung nicht. Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.

    • byrig
      29. Januar 2012 21:18

      meine grosse hoffnung ist die junge generation.
      denn die hat mit den parolen der 68-und altlinken überhaupt nichts mehr am hut.was ja auch schon beklagt wird in den linken medien.
      denn die jungen verspüren tagtäglich am eigenen leib,was ihnen z.b. die linke hemmungslose zuwanderungspolitik zumutet.was ihnen von den älteren generationen und hier v.a. von den linken mit der verantwortungslosen frühpensionitis auferlegt wird.
      die jungen haben weder mit marx,noch mit dem gebrabbel adornos noch mit hundstorfers beschwichtigungsgerede am hut.denn sie wissen:sie werden es ausbaden(müssen).
      insofern,brigitte imb,besteht ein hoffnungsschimmer.wir können dazu z.b. h.o. ein wenig beitragen.

  55. socrates
    25. Januar 2012 15:37

    Die Kultusgemeinde und ihre Angehörigen bekommen in Ö einen Waffenpaß, mit dem sie bewaffnet spazieren gehen können. Sie können wöchentlich in einem Schießkeller trainieren. Diese Schießstätte wurde von der Gemeinde Wien auf Kosten der Bürger eigens renoviert.
    Die Schlagenden Studenten hatten 1848 ihre großen Verdienste, als sie in der Revolution für die Bürger kämpften. Heute sind sie, aus meiner Sicht, ein Traditionsverein, ebenso wie Standschützen oder Bergmänner. In Böckstein sah ich den Schwertertanz der Bergknappen, ohne Empörung!
    Hier soll wieder, in trotzkistischer Weise, ein Stück ö. Kultur und Tradition beseitigt werden. Wenn es der Kultusgemeinde darum geht Rechte (Orthodoxe), die bewaffnet mit MG in Israel herumspazieren, zu verbieten, dann vorwärts, ich unterstütze das gerne.
    Wenn sie aber revolverschwingend in Ö Terror gegen harmlose Traditionsvereine machen, dann widert mich das an.
    Den Genozid an den Armeniern anzuerkennen und seine Leugnung zu verbieten, wie es gerade in Frankreich versucht wird, Ist fast unmöglich, wenn es keine Juden betrifft. Dort kann sich die Kultusgemeinde stark machen, denn an den Genozid der Türken an den Armeniern glaubt jeder.
    Lit: Die vierzig Tage des Musa Dagh – Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Die_vierzig_Tage_des_Musa_DaghIm Cache - Ähnliche Seiten

    • Gandalf
      25. Januar 2012 16:49

      Das mit dem Waffenpass und dem Schiesskeller ist doch hoffentlich eine satirische Übertreibung? Wenn's wahr wäre, müsste man den Unfug ebenso schnell abstellen wie die Diplomatenpässe.

    • socrates
      25. Januar 2012 20:48

      Gandalf
      Leider NEIN !
      Der Schießstand ist in 1080. Bei dem Gastkommentar von Tögel postete ich schon ähnliches und erhielt folgende richtige Antwort (Ich kannte den Erlaß vonSeys Inquart nicht. Trotzdem ist die Umkehrung um nichts gerechter!)
      Rado
      Das mit den Juden war auch einmal anders. Dank der österreichischen Nationalbibliothek gibt es authentische Gesetzestexte. Das Musterbeispiel einer Anlassgesetzgebung zur Hebung der öffentlichen Sicherheit.
      http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?apm=0&aid=glo&datum=19380004&seite=00002832
      Die flächendeckenden Verbote und Suchen nach Waffen bei Bürgern war zu allen Zeiten ein Mittel von Repression und Terror. Berühmt ist zB. die Hausdurchsuchung bei Albert Einstein 1933, bei der nur ein Brotmesser gefunden wurde.
      http://stephenhalbrook.com/law_review_articles/entwaffnung.pdf

    • socrates
      25. Januar 2012 23:28

      So denkt die Financial Times über den Genocid an den Armeniern:
      Streit um Völkermord: Frankreichs unfreiwillige Stützaktion für Erdogan
      Leitartikel Auch wenn die offizielle Reaktion eine andere ist, der türkische Premierminister wird wohl dem französischen Senat gegenüber in diesen Tagen große Dankbarkeit empfinden.
      Der hat Recep Tayyip Erdogan eine wunderbare Möglichkeit geliefert, sich wieder mal als wütender Beschützer der nationalen Ehre zu gerieren, als Vater (fast) aller Türken - und nicht nur als unberechenbar agierender Regierungschef einer Regionalmacht, die ganz besoffen ist vom eigenen Bedeutungszuwachs.
      üäüä Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan
      Und so kommt es, wie es kommen muss: Wenn in Frankreich die Leugnung des Völkermords an den Armeniern ab sofort strafbewehrt ist, wird erwartungsgemäß in der Türkei die Auf- und Erregungsmaschine angeworfen. Mit wilden Drohungen und geballten Fäusten. Alles andere hätte ja von politischer Vernunft gezeugt.
      Gleichzeitig nützt das französische Gesetz weder der Wahrheit über den Völkermord an den Armeniern, denn es verstärkt nur die trotzige Uneinsichtigkeit der Türken. Noch hilft es den Minderheiten in der Türkei, die gehofft hatten, dass ihre Geschichte ernsthaft aufgearbeitet wird - erste Anzeichen dafür hatte es schon gegeben. Auch der Annäherung zwischen der Türkei und Armenien, die unter Erdogan tatsächlich vorankam, ist das alles nicht zuträglich.
      Recht und Gesetz gilt nur, wenn es gegen deutschsprachige geht, sonst lässt man die Vergangenheit besser ruhen. Gemma Ball verbieten!

  56. A.K.
    25. Januar 2012 15:09

    Bravo zu Dr. Unterberges "Der Pluralismus hat ausgetanzt"!

  57. Brigitte Imb
    25. Januar 2012 14:50

    Wie noch mal nannten sich vor ca 70 Jahren gewisse Politiker?

    NATIONALSOZIALISTEN!!

    Wo fanden die meisten Nazis nach dem WKII Unterschlupf?

    Bei den SOZIALISTEN!

    Und wo sind heutzutage die schlimmsten Aggressoren zu finden?

    Wieder bei den SOZIALISTEN und ihren (hauptsächlich) SchwesterInnen der Grünkommunisten.

    Die Linksextremen reden einen Rechtspopulismus her, den es in besagter Form gar nicht gibt und nur dazu dient die linksextremen Auswüchse zu rechtfertigen.

    Meine Erinnerung an Extremismus bei Abhaltung des WKR Balls ist ein brennendes Polizeiauto und ein brennendes Geschäftslokal - verursacht von Linksextremen - die sog. Rechten unterhielten sich friedlich in der Hofburg.

    Die feige ÖVP unternimmt nicht das Geringste gegen diesen Linksterror, es stünde ihnen gut an wenigstens verbal dies anzuprangern, denn die Aggression richtet sich nicht nur gegen die Korporierten, sondern auch gegen unsere Polizei.

    Uns wer wird bei dieser Demo zu finden sein? Hauptsächlich arbeitslose Individuen - andere finden wohl keine Zeit zu demonstrieren und zu denunzieren-, die sich nicht schämen gegen die Leute vorzugehen, die ihren Lebensunterhalt finanzieren. Es scheint eine neue Art der Sklaverei zu entstehen, proportional umgekehrt. Die linken Nichtstuer sehen Bürgerliche als ihre Arbeitssklaven und "Untermenschen".

    • Anton Volpini
      25. Januar 2012 14:56

      Das ist heute heute eindeutig ein Tag unserer Damen!!!

      ************

    • terbuan
      25. Januar 2012 15:17

      Anton,
      es ist nicht das erste Mal, unsere Damen-Conwutantenriege kann sich sehen und lesen lassen, ich schätze mich glücklich, sie alle persönlich zu kennen und zu schätzen, da bist noch etwas im Nachteil, das wird sich aber hoffentlich bald ändern!

    • terbuan
      25. Januar 2012 15:20

      Da war jetzt einmal "schätzen" zu viel, aber... jede Einzelne ist ein Schatz! :-)))

    • Brigitte Imb
      25. Januar 2012 15:26

      @terbuan,

      du Charmeur......, kriegst auch ein Zwickabussi.

    • terbuan
      25. Januar 2012 15:30

      Danke Brigitte,
      ich nenne nur die ersten Buchstaben der Vornamen B.E.E.S. und ergänze "Beessere kann ich mir nicht vorstellen"! :-)))

    • Brigitte Imb
      25. Januar 2012 15:38

      Du hast I. vergessen, auf ihre Intelligenz können wir wirklich nicht verzichten!

      Jetzt muß ich doch glatt die Frauenquote der Echo Redaktion studieren.....

    • terbuan
      25. Januar 2012 15:51

      Mea culpa, wie konnte ich nur, unverzeihlich, dann mache ich ein B.E.E.S.S. daraus und hoffentlich wird alles wieder gut!

    • terbuan
      25. Januar 2012 15:56

      Brigitte
      Die Frauenquote in der Echoredaktion liegt zwar nur bei 20%, bei der Präsenz im Blog aber sicher bei über 50%!

    • Undine
      25. Januar 2012 16:13

      @terbuan

      Was man doch gleich alles versäumt, während man sich um die Enkel kümmert! :-)

    • simplicissimus
    • terbuan
      25. Januar 2012 20:59

      Heute (21:00) jedenfalls bei 70%, ich fühle mich sehr wohl zwischen brechstange und brigitte, liebe Grüße und einen schönen Abend noch!

    • terbuan
      25. Januar 2012 21:03

      Verdammt, jetzt ist mir der Helmut hineingerutscht, aber was solls, er ist auch Spitze!

    • Franz Maier (kein Partner)
      26. Januar 2012 01:30

      So alt möchte ich mal werden und so einen Schwachsinn daherfaseln. Unglaublich.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      26. Januar 2012 08:42

      NATIONALSOZIALISTEN DAMALS - GLOBALSOZIALISTEN HEUTE

    • Undine
      26. Januar 2012 20:30

      @Herbert Richter

      Ich nenne sie INTER-NATIONAL-SOZIALISTEN, oder kurz INTERSOZIS

  58. Johannes G.P.
    • Brigitte Imb
      25. Januar 2012 14:52

      Haben Sie von der roten Staatsanwaltschaft etwas anderes erwartet?

    • Cotopaxi
      25. Januar 2012 14:56

      In diesem Fall hilft nur noch ein internationaler Strafgerichtshof mit geheimen Haftbefehlen usw.

  59. terbuan
    25. Januar 2012 14:04

    Auszug aus der Plattform gegen den WKR-Ball "NO-WKR '12'!:

    --------A Herzbotschn* for the Nation!

    Klar ist, dass sich unser Protest nicht nur gegen Burschis und ihre NazifreundInnen richtet. Auch kann es nicht unser Anliegen sein, die bürgerliche Gesellschaft quasi gegen ihre eigenen Auswüchse zu verteidigen, etwa liberalen »Verfassungspatriotismus« gegen aggressiven Ethnozentrismus in Stellung zu bringen. Abschiebungen, soziales Elend und die tägliche Ausbeutung sind – auch in liberaldemokratischer Spielart – kein Grund zu feiern: sie sind ein Angriff auf das schöne Leben und gehören schnellstmöglich abgeschafft! Wenn also im kommenden Januar in der Wiener Hofburg getanzt wird, kommen wir auch – um die deutschnationale Party zu stören, das Alpenstadl mal gründlich aufzumischen und seinen Fans das Fürchten zu lehren.

    We don‘t feel like dancing – Den WKR Ball zum Desaster machen! Für den Kommunismus.........

    Noch mehr von dieser Sorte, für alle denen noch nicht schlecht ist:
    http://nowkr.at/

    • Undine
      25. Januar 2012 16:16

      @terbuan

      Sind denn die alle komplett verrückt!? Und niemand schreitet gegen diese linke Verhetzung ein?

    • Riese35
      25. Januar 2012 16:53

      @Undine: Nein, Verhetzung etc. ist nur strafbar, wenn sie von rechts kommt, was immer auch "rechts" bedeuten mag.

      So will es ja auch unsere ÖVP. Bei der unlängst beschlossenen Rehabilitierung heißt es ja auch "für ein demokratisches und unabhängiges Österreich". Die Begriffe "demokratisch" und "unabhängig" sind auch sehr dehnbar und werden im Zweifel mittels einer linken Brille ausgelegt. Denn sonst müßten nachträglich alle verurteilt werden, die uns in die EU geführt haben. Jedenfalls beruhigt mich diese Formulierung ein wenig, denn so kann Renner sicher nicht rehabilitiert werden.

  60. HDW
    25. Januar 2012 14:00

    Das Opfermonopol das die IKG einfordert schützt gleichzeitig die Linke vor Historisierung, wodurch sie weiterhin alles an ihrem Idealmodell messen kann ohne sich der Geschichte ihres Versagens stellen zu müssen. Und das ist kein Zufall denn es gibt eine gemeinsame Geschichte und eben dies möchte man (erfolgreich) vertuschen. Die aus einer kommunistischen Familie stammende ORF-Korrispondentin vermied es daher immer an dem Kommunisten Sjuganov anzustreifen und griff nur scheinbar Putin an. Die in Moskau auch an der MGU einige Zeit nach dem Verfall des Bolschewismus möglich gewesene Historisierung wurde nämlich genau von diesen beiden abgewürgt und Solschenyzins letzte Bücher verunglimpft. Das wäre eine Diskursanalyse und keine "Verschwörungstheorie" obwohl es in der Geschichte auch manchmal Verschwörungen gegeben hat! Dank der sozialistisch-populistischen Schuldenmacherei in Europa erscheint ja das Menetekel des 19.Jh. wieder an der Wand, also völlig richtig: "Wehret den Anfängen" denn jedem objektiv denkenden ist ist der "kausale Nexus" der Totalitarismen eine historische Tatsache!

  61. Scipio
    25. Januar 2012 11:23

    Warum soll man am 27. Jänner nicht tanzen? Es ist das Mozarts Geburtstag!
    Den feiern wir, nicht den Holocaust!

    • Undine
      25. Januar 2012 16:19

      @Scipio

      *****************!

    • Bodo
      25. Januar 2012 19:25

      Müssen wir ständig auf irgendwelche jüdischen Gedenktage Rücksicht nehmen, wenn wir Lust zum Feiern haben??? Das kann's doch nicht sein! Die schalten auch unsretwegen keine Trauertage ein. Man kann wirklich alles übertreiben.

    • byrig
      25. Januar 2012 21:19

      das mit dem jahrestag der ausschwitzbefreiung ist ein an den haaren herbeigezogenes argument um den wkr-ball aus der hofburg wegzubekommen!

    • Lisa
      26. Januar 2012 09:17

      Ein noch lächerlicheres, blödsinnigeres Argument, als sich über das Zusammenfallen der beiden "Termine" WKB und Befreiung von Auschwitz aufzupudeln kann es wirklich nicht geben; das kann man nur mit dem eher unschönen Wort "Chuzpe" bezeichnen. Erstaunlich, wie die Leute dem Herrn Muzikant auf den Leim gehen und willig nach seiner Pfeife tanzen.

  62. brechstange
    25. Januar 2012 10:58

    Provakant sage ich:

    Wir haben eine Art Krieg innerhalb der EU, weil das sozialistische Modell, das uns in eine horrende Verschuldung trieb, zu zerbrechen droht. Anstatt Rückbesinnung, Ursachenerforschung, Fehlerbehebung und Neuaufstellung setzt man zunehmend auf Ausschaltung der demokratischen Institutionen, Zwang und Gewalt. Man setzt auf immer größere Einheiten, obwohl es jeden Bürgers bedarf, diese Krise zu bewältigen. Man möchte zentralisieren, obwohl das föderalistische Deutschland weit effizienter ist als das zentralistische Frankreich.

    Es geht um Umverteilung innerhalb Europas.

    Die enorme Gelddruckmaschine des Herrn Draghi und Konsorten bevorteilt die ersten Empfänger dieser Geldmengen, wenn diese uns erreichen, werden sie weniger wert sein, dh während gewissen Kreisen mit diesen Geldmengen eine Umschichtung in reale Werte gelungen sein wird, haben diese für die späteren Empfänger einen geringeren Wert.

    Die zur Ablenkung notwendigen Feinde, die den Zusammenhalt gewährleisten sollen, sind ausgemacht.
    Es sind die äußere Feinde wie
    - die bösen Ratingagenturen
    - die den Euro zerstörenden Amerikaner
    - die aufstrebenden Schwellenländer
    - die Reichen, Banker und Investoren

    und die innere Feinde, die diesen Weg blockieren könnten. Diese sind mit Hilfe der Systemmedien zu isolieren. Dies sind
    - die Rechten, Konservativen und Christen va die gut organisierte und "reiche" Katholische Kirche
    - die Unternehmer und Bauern
    - die private Unabhängigkeit
    - die inneren Reichen, Banker und Investoren
    - die "Gedanken sind frei"-Sänger
    "
    "Wenn der Euro zerstört wird, löst sich Europa in Rauch auf." (Sarkozy), "Alternativlos" (Merkel), "Deutschland muss mehr zahlen, ansonsten sich die Wut der Italiener gegen Deutschland richtet" (Monti), Hausdurchsuchungen in den drei amerikan. Ratingagenturen in Mailand, angeordnet von Monti.
    Diese Phrasen dieser mehr oder wenigen hilflosen Bande, sollten für uns Anlass sein, zu erkennen, dass
    wir allein sind und uns selbst helfen müssen.
    Wir dürfen die vorhandenen Strukturen nicht zerstören, wir müssen sie effizienter machen. Dazu benötigen wir Politiker und Engagierte, die das ohne Rücksicht auf irgendeine Klientel möglichst gerecht durchziehen und gestalten, immer unter der Prämisse die Subsidiarität, Eigenverantwortung und den Föderalismus zu fördern. Gerechtigkeit gilt und beginnt bei jedem selbst, verordnete Gerechtigkeit gibt es nicht, so sagte Herr Prof. Taschner kürzlich sinngemäß in einem Vortrag.

    • simplicissimus
      25. Januar 2012 11:07

      hervorragende Analyse!

    • Anton Volpini
      25. Januar 2012 12:05

      brechstange
      ******************************

    • raeter
    • terbuan
      25. Januar 2012 12:51

      Einfach großartig brechstange!********
      Nur mehr Deutschland kann jetzt den Euro retten, heißt es neuerdings (auf gut deutsch:
      "Zahlen und den Mund halten!")

    • Brigitte Imb
      25. Januar 2012 14:55

      Naja, die Angela zieht offensichtlich doch die Bremse, bevor auch noch Deutschland unter die Räder kommt.

      http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/726752/Merkel_Aufpassen-dass-uns-nicht-die-Kraft-ausgeht?_vl_backlink=/home/index.do

    • terbuan
      25. Januar 2012 15:11

      Brigitte
      Warten wir es ab, der Druck kommt von allen Seiten!
      Wir können es uns (leider nicht) aussuchen:
      Entweder Deutschland ist Schuld an der Pleite der Griechen etc. oder wir alle gehen gemeinsam unter!
      Tatsache ist, die Billionen die jetzt fließen sollen um den Karren aus dem Dreck zu ziehen, sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind!

    • Anton Volpini
      25. Januar 2012 19:41

      terbuan, Werner Schneider hat in Ö1 heute zwischen 1700 Uhr und 1730 Uhr die ganzen Finanz- und sonstigen Wirtschaftstreibenden pauschal als Gauner bezeichnet. Was da momentan abläuft sei ein Piramidenspiel, sagte er. Die sozialistische Partei Österreichs bezeichnete er als zu schwach um dieser Wachstumsideologie, wie er das bezeichnete, Einhalt zu gewähren. Den finaziellen Crash, der unmittelbar bevorstehe, verglich er mit einem Auto, das mit 100 Kmh gegen die Wand fährt. Crasch und dann Lähmung, dann kommen die Nationalisten wieder ans Ruder. Auch die katholische Kirche wird mit ihrer Unheilslehre für Unfrieden sorgen.
      Er mag in einigen Details nicht ganz daneben liegen, aber insgesamt war seine Aussage ein unglaubliches linkes Gewäsch.

      Wenn Du das Buch "Das Ende des Geldes" gelesen hast, dann weißt Du, daß es so was wie einen Crash nicht geben kann, wo wir dann alle plötzlich untergehen. Es ist nur das Ende einer (Fehl-) Entwicklung, der dann Neues folgt. Der Übergang wird allerdings schmerzhaft sein!

  63. HJR
    25. Januar 2012 10:15

    Österreichische Bundesverfassung, Artikel 1: "Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus."

    Es wird allmählich Zeit, diesen Artikel auf seinen tatsächlichen Inhalt zu beschränken: Österreich ist eine Republik. Ihr Recht geht von den Parteien aus.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  64. Josef Maierhofer
    25. Januar 2012 09:46

    Ich galube, wir sind schon weiter.

    Es wird bereits alles gewalttätig, was hier herum so passiert.

    Die Steuerung all dieser Fäden läuft bei den 'sozialdemokratischen' Bonzen zusammen, denen Österreich egal ist, denen nur ihr Bonzentum wichtig ist, das Absahenen und die 'Baddei'.

    Wie soll das weiter gehen ?

    Ich fürchte, es wird sehr schlimm, denn die Sozimeute fragt nicht nach Recht und Ordnung, die hört nur den Bonzenruf und handelt auf 'Fass !'.

    Nein es ist wirklich sehr spät, wenn nicht schon zu spät, zur Umkehr, eEinkehr und Rettung Österreichs.

  65. terbuan
    25. Januar 2012 09:46

    Zitat aus der heutigen "Presse":

    .....„Wir werden der Polizei sicher keinen langweiligen Abend bereiten“, sagt ein Mitglied der Autonomen Antifa Wien in einem Tonbandmitschnitt, der auf einschlägigen Internetseiten kursiert. Dabei helfen sollen nicht nur Gruppen aus Wien, sondern vor allem Linksextreme aus Deutschland. Koordiniert werden die Gäste über das radikale Bündnis „Ums Ganze“, das gleich mehrere Busreisen aus deutschen Städten ankündigt – Mitglieder des berüchtigten Schwarzen Blocks inklusive."......

    Und unser Verfassungsschutz zeigt sich nur "besorgt" über mögliche und wahrscheinliche Ausschreitungen-
    Anstatt: Schengen aussetzen und dieses Gesindel gar nicht nach Österreich einreisen zu lassen!

    Es ist ein Skandal sondergleichen, weit haben wir es gebracht!!!!

    • Cotopaxi
      25. Januar 2012 10:03

      Viel deutsches Gesindel hat sich schon längst in Wien niedergelassen, genießt die österreichische Mindestsicherung, "studiert" hier kostenlos und ist in der Anarcho-Szene recht aktiv. Es muss nicht mehr in Bussen anreisen, höchstens schwarzfahrend in den Öffentlichen.

      Sie erwarten sich zu viel von einer Schwarzen Ministerin, wenn Sie meinen, dass diese auf die Idee käme, vorübergehend Grenzkontrollen einzuführen.

    • brechstange
      25. Januar 2012 11:04

      Randalieren lassen, dann festnehmen und dann ausweisen und dann Einreiseverbot für diese aggressiven Täter aus Deutschland oder sonst woher.

    • simplicissimus
      25. Januar 2012 11:09

      es ist ein skandal. und die presse schreibt in ihrem artikel, als wären "rechtsextreme" für die kommenden ausschreitungen massgeblich mitverantwortlich!

  66. Buntspecht
    25. Januar 2012 09:44

    Unsere Linken und Links-Grünen brauchen ein Ventil zur Abreaktion ihres permanenten Frusts, und da sind nun einmal Demonstrationen bestens geeignet! Und man fühlt sich so solidarisch, im Kampf gegen Andersdenkende. Und man kommt - ohne wirkliche Leistung – mit Garantie in die Medien, und man kann´s denen da einmal so richtig zeigen und man kann vorzeigen, wie viel Polizei man mobilisieren kann, und, und, und. Man ist einfach nur guter Menschlich!
    Opernball, Regierung Schüssel, WKR-Ball, CV-Ball, Geschäfte mit Pelzverkauf, Tierhandlungen, Tierzüchter, ………!
    Aber es gibt eine Gruppe, denen Demos nicht erlaubt sind, das sind die Bösen, die gegen Abtreibung demonstrieren! Wo kommen wir da hin, wenn man gegen etwas ist, was unsere guten, guten Linksrandalierer ungestört betreiben möchten!!!!!!

  67. Riese35
    25. Januar 2012 09:38

    Ich poste nochmals einen Link zum Film "The Sowjet Story":
    http://de.gloria.tv/?media=235054

    Sehr interessant, sich diesen Film anzuschauen und sich zu fragen, welche Schlüsse wir daraus für heute ziehen können.

    Interessant in diesem Zusammenhang auch das Demokratieverständnis eines Alexander Pollak, der heute in der Presse schreibt:

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/726591/Strache-und-die-Demokratie?from=suche.intern.portal

    Er beklagt darin das Demokratieverständnis der FPÖ, verhält sich selbst aber nicht anders, als er es der FPÖ unterstellt, indem er die FPÖ von jeder Teilnahme am politischen Leben ausschließen möchte. Er fordert "Pluralismus", der aber explizit alle, die nicht seiner Meinung sind, ausschließt. Das erinnert mich sehr an das marxistisch-leninistische Demokratieverständnis, wie es im oben genannten Film beschrieben wird. Der linke Aufmarsch rund um den WKR-Ball mit den Gewaltaufrufen von linker Seite machen diese Zusammenhänge immer deutlicher.

    Wir leben heute in einer immer totalitärer werdenden Demokratie.

    • M.S.
      25. Januar 2012 14:47

      @Riese35

      "Und nicht zuletzt beweist die FPÖ immer wieder, dass für sie die Würde von Menschen nur wenig zählt." stellt Pollak als Behauptung in den Raum, ohne auch nur einen Beweis dafür anzubieten.
      Die Methode kommt mir irgend wie bekannt vor. Bundespräsidentenwahlkampf 1986 - war da nicht was?

  68. Ritter vom Kapall
    25. Januar 2012 09:14

    Linke sind meist alles andere als liberal oder tolerant. Linke sind meist dogmatischer als so mancher erxkonservative Kirchenmann.

    Allein der Druck der durch P.C. aufgebaut wird, durch das permanente Schwingen der Faschismuskeule oder die penetranten Hinweise auf alle möglichen Diskriminierungen zeigen, daß man die Meinung des anderen nur dann toleriert, wenn sie mit der eigenen übereinstimmt.

    Und da die Genossen der Ansicht sind, eine Meinung ist dann richtig, wenn sie nur laut genug und oft genug geäußert wird, findet man sie auch meist auf den Straßen. Denn diskutieren ist dort nicht möglich - wie soll das im Gebrüll möglich sein?

    • Leopold Koller (kein Partner)
      26. Januar 2012 17:15

      "Linke sind meist alles andere als liberal oder tolerant."

      Was heisst meist? Immer! Links, also Sozialismus, ist das absolute Gegenteil von liberal.

  69. Laura R.
    25. Januar 2012 08:58

    Der Werner hat g`meint, daß, wenn die Hofburg dann frei wird, könnt` unser allseits verehrter lieber Genosse Bundespräsident ja einen Ball der Freunde der freien Volksdemokratie Nordkorea mit dem sympathischen Ehrengast Kim organisieren und gleich eröffnen. Da kommerten sicher keine Demonstrierer.

    Aber wahrscheinlich auch keine Gäste, so daß des Sallettl auch groß genug wär`.

  70. mike1
  71. Wertkonservativer
    25. Januar 2012 08:17

    Dieses widerliche p.c.-verseuchte und verseuchende Lumpenpack in den mittleren bis höchsten Rängen (das normale Volk denkt da ja ganz anders), dieser Antifa-Klüngel speziell im linken Bereich, das sind die wahren Anti-Toleranzler in unserem Land!
    Sie reden dauernd von Gerechtigkeit, sind selber nach vielen Seiten hin ungerecht, sektiererisch bis zum Gehtnichtmehr, und bilden sich dazu noch ein, die wirklichen Gutmenschen zu sein!

    Da lachen die Hühner, da gackert der Hahn! So viel Unverfrorenheit ist schon bald Guinessbuch-rekordverdächtig!

    Die Burschenschafter sollen (und werden) einen anderen Saal für ihren Ball finden.
    Einige Chaoten werden auch dort ihren Weg säumen, und somit ihre Intoleranz ganz öffentlich zur Schau stellen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      25. Januar 2012 08:20

      Pardon:
      "Guinnessbuch"!

    • mike1
      25. Januar 2012 08:41

      richtig, lieber freund Gerhard!

      die roten waren noch nie tolerant oder gar friedlich ! diese sind und waren es, die zu den waffen griffen.

      man sehe sich um auf der welt: china, nordkorea, die kommunistisch/diktatorisch regierten länder südamerikas. die kommunisten, die von unseren linken ja als friedlich dargestellt werden, sind nicht zimperlich: bist du anderer meinung, bist du schon tot.

      von unserer journaille wird längst totgeschwiegen, wieviel millionen tote die linken auf dem gewissen haben.

  72. Cotopaxi
    25. Januar 2012 07:45

    Liebe Burschenschafter:

    Es geht auch anders, nehmt Euch ein Beispiel, auch im Wiener Rathaus gibt es Räumlichkeiten für Bälle, es muss nicht immer die Hofburg sein, und Uniform tragen darf man dort auch:

    http://www.bundespolizei.gv.at/lpdreader/lpd_news_standard.aspx?id=2F4C646379304D752F48673D&inc=wien

  73. Anton Volpini
    25. Januar 2012 07:08

    Wir waren vor einigen Jahren auf dem Jägerball.
    Am Weg zur Hofburg geht man da durch ein Spalier skandierender Linker. "Bambimörder und Mörder" sind da die üblichen Bezeichnungen, mit denen man hier bedacht wird. Aus Megaphonen, damit mans auch wirklich nicht überhören kann. Die Polizei steht daneben, und tut nichts.
    Ich meine, wenn laut der Vorwurf Mörder gegen mich geäußert wird, dann hätte die Polizei doch die Pflicht mich zu verhaften?

    So schaffen die Linken ein Umfeld der gewalttätigen Auseinandersetzungen, von Toleranz keine Spur. Grad im Gegenteil, irdendeine rechte Sau wird hundert mal durchs Dorf getrieben, damit von der eigenen Gewaltbereitschaft abgelenkt wird.

    • Cotopaxi
    • Alfred E. Neumann
      25. Januar 2012 09:04

      @ Herr Volpini

      Ich hatte exakt dasselbe Erlebnis. Seitdem meide ich den Jägerball, der in den alten Sophiensälen ohnedies bedeutend gemütlicher war.

    • Anton Volpini
      25. Januar 2012 10:20

      Ich würd schon wieder auf den Jägerball gehen, Alfred E. Neumann. Denen tue ich doch nicht den Gefallen mit ihrer linken Agitation erfolgreich zu werden.
      Es ist nur Wien für uns ein bißchen zu weit weg.
      Daher gehen wir heuer hier in Spittal auf den Garnisonsball, da soll sich ein Linker trauen, zu skandieren. Hier brauchen wir keine Polizei, unsere Hochgebirgsjäger würden da nicht lange fackeln!

    • Undine
      25. Januar 2012 16:49

      @Anton Volpini

      Im Jahr 1992 war ich mit meinem Bruder auf dem Opernball; auf dem Weg vom Hotel Imperial zur Oper riefen uns ein paar dieser linken Würstchen hinter den Absperrungen stehend SCHEISSBONZEN nach.

      Meine schönsten Bälle waren frühester Jugend an die glanzvollen, fröhlichen, rauschenden " Burschenschafts-Bälle" im stilvollen Festsaal des "Kaufmännischen Vereinshauses" in Linz.

    • Anton Volpini
      25. Januar 2012 17:12

      ... dann schaun Sie oben beim Lahnsteirer nach, was jetzt draus geworden ist, Undine!

    • Undine
      25. Januar 2012 18:35

      "Burschenbund-Ball" hieß er in Linz, nicht Burschenschafts-Ball

    • Anton Volpini
      25. Januar 2012 20:40

      Die linken drehen doch alles nur herum, Undine. Jeden begriff, jede historie! Ich habs schon laengst aufgegeben, die noch in irgendeiner weise, ueberzeugen zu wollen. Da ist hopfen und malz verloren.

      Ps.: verzeihen sie bitte meine rechtschreibung. Ich hab ein neues handy, ein sogenanntes smartphone. Meine kinder findes das cool. Jetzt weiss ich endlich, warum simlicissimus so schreibt. Und jetzt versuch ich noch ein :-)

  74. Observer
    25. Januar 2012 05:47

    "Bella gerant alii, tu felix Austria nube"
    Hier: Glückliches Österreich, tanze!
    Haben wir Österreicher derzeit keine anderen Sorgen, als uns um diesen WKR-Ball zu kümmern?

  75. simplicissimus
    25. Januar 2012 05:14

    wie wäre es, die kommunistische partei, ihr gedankengut, ihre veranstaltungen zu verbieten? zig-millionen ermordete, menschenverachtende repressalien, vernichtung des wohlstandes bis zum existenzminimum sind doch wahrhaft grund genug!
    bei schweren freiheitsstrafen natürlich.
    unterlegt durch einen umbesetzten staatsrundfunk, eine ummanipulierte presse, die bei jedem leisen verdacht sofort "internazi" aufheult und jedweden symphatisanten oder einfach auch nur systemkritiker medial hinrichtet.
    würde das der rotgrünen reichshälfte gefallen?

  76. RR Prof. Reinhard Horner
    25. Januar 2012 02:20

    reinhard.horner@chello.at

    Gegen diesen Ball vorzugehen, ist mehr als undemokratisch; es ist eine Dummheit. Allerdings hat es auch schon Leute gegeben, denen der Opernball Anlass zur Randale gegeben hat.

  77. Helmut Oswald
    25. Januar 2012 01:45

    Den Linken geht es nass durch. Jedes abtretende System dreht, nachdem es schon den Blick in den bevorstehenden Abgrund getan hat, nochmals die Schraube der Repression fester und fester. Mittlerweile sind die bunten Farben der Tänzer bereits eine Gefahr für das Gutmenschenmonopol von Rot und Grün. Das gehört natürlich verboten, heucheln die Monopolisten der einzig denkbaren Wahrheit !
    Da kann ich nur sagen, jawoll - Trauer, Scham und Betroffenheit - echt, nur in dieser Reihenfolge! Gehorsamst!

  78. libertus
    25. Januar 2012 00:52

    "Und willst Du nicht mein Genosse sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein"!

    Weit ist es gekommen in unserer (un-)demokratischen Gesellschaft mit Unterstützung von entsprechend stimmungsverbreitenden Gratisblatteln und dem täglichen Trommelfeuer des grünen Rotfunks (wer heute wieder "REPORT" konsumierte und keine Magenberuhigungstropfen gebraucht hat, ist wahrlich eine Roßnatur!).

    Nachdem niemand den Anfängen wehrt, folgt vermutlich als nächster Schritt, daß Corpsstudenten der Unizutritt verwehrt wird und ÖCVler aus allen leitenden Positionen entfernt werden müssen.

    Kommt uns irgendwie bekannt vor, oder? Und leider hat bei den Linken der Rat
    ihres Altvorderen Bruno Kreisky: "Lernen Sie Geschichte" so gut wie nichts gefruchtet, denn sonst kämen sie endlich zur Besinnung, welche fatale Entwicklung sie forcieren.

    • brechstange
      25. Januar 2012 09:17

      Mir ist nicht wohl dabei, wenn dauernd das Kreisky-Zitat "Lernen Sie Geschichte" hervorgezaubert wird. Denn dieses bedeutet, lernen Sie parteipolitische Geschichte. Und das funktioniert in diesen Kreisen offenbar ganz gut.

      Übrigens hatte der Journalist recht mit der Geschichte und nicht Kreisky, der diesen Satz opportunisitsch als Killerphrase einsetzte.

    • libertus
      25. Januar 2012 12:38

      @brechstange

      Da stimme ich mit Ihnen überein, daß dieser bis zum Erbrechen zitierte Kreisky-Spruch bereits Unbehagen hervorruft.

      Nur in diesem Fall war er als Menetekel für für die roten "Baddeisoldaten" gedacht, die mit ihrem System bzw. ihren Methoden an unselige Zeiten erinnern und daher nichts aus der Geschichte gelernt haben!

    • terbuan
      25. Januar 2012 15:42

      Gerade deshalb, weil Kreisky mit seiner erzroten Dialektik nicht Recht hatte, verwende ich diesen Ausspruch ironisierend auch immer wieder gerne!





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