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Erstaunlich vernünftig und realistisch, diese Jugend

Dem „Kurier“ war sie gleich zwei empörte Hauptkommentare auf Seite 1 wert. Auch viele andere Medien haben extrem zornig reagiert. Anlass war eine neue Jugendstudie eines SPÖ-Vorfeld-Instituts. Alle linken Kommentatoren klagten über die Jugend von heute und deren neoliberale Amoralität (was auch immer neoliberal eigentlich heißt). In Wahrheit aber zeigt die Studie ein erfrischend positives Bild der Jugendlichen. Diese sehen die Welt realistisch und lebensnahe. Aber eben nicht so, wie die linken Ideologen es ihnen einreden wollen.

Kern der Aussagen der Jugendlichen: Jeder ist seines Glückes Schmied. Als häufigster Grund für Armut werden von 37 Prozent Faulheit und Mangel an Willenskraft genannt. 16 Prozent glauben sogar, Armut sei ein unvermeidbarer Bestandteil des modernen Fortschritts. Nur ein Fünftel glaubt hingegen an das rot-grüne Evangelium (das auch von vielen Medien ständig getrommelt wird), dass der Grund der Armut in der Ungerechtigkeit der Gesellschaft liegt.

Man stelle sich nur vor, wie katastrophal es umgekehrt wäre. Also wenn die Mehrheit der Jugendlichen die Verantwortung für das eigene Wohlergehen der Gesellschaft zuschöbe! Genau das und nur das wäre zutiefst amoralisch. Jede Motivation zur Leistung, zur Anstrengung, zur Bildung wäre dahin. Freuen wir uns daher, dass die klare Mehrheit der Jungen – zumindest prinzipiell – weiß, dass ihr Lebenslos in hohem Ausmaß von ihnen selbst abhängt. Rund 60 Prozent versteht unter sozialer Gerechtigkeit nicht Umverteilung, sondern die Möglichkeit, auf der Stufenleiter emporzusteigen, einen guten Job zu finden.

Aber diese Haltung der Jungen stört alle linken Umverteiler enorm. Diese wollen, dass sich die Menschen nur von ihnen abhängig sehen und nicht von den eigenen Entscheidungen. Diese Umfrage zeigt jedoch ein erstaunliches Scheitern der linken Gehirnwäsche an den Jugendlichen. Damit ist allen Versuchen, den Staat zum großen Gesellschaftsingenieur zu machen, der den Einzelnen die Verantwortung abnimmt, die demokratische Basis entzogen. Die Jungen glauben nicht mehr die Wohlfahrtsstaat-Lüge, deren Kern ja darin bestanden hat, dass man von der Wiege bis zur Bahre nur immer die richtige Partei wählen müsse.

Nach dieser Wohlfahrtsstaatslüge sind nur die bösen Kapitalisten schuld, wenn es doch einem schlecht ginge. Dann müsse halt noch mehr umverteilt werden. Und nie könne einer selber schuld an seiner Armut und seinem sozialen Abstieg sein, auch wenn er sich nicht den Mühen einer ordentlichen Ausbildung und ständigen Weiterbildung unterzogen hat, auch wenn er sich für Alkohol und Drogen entschieden hat, auch wenn er weder Höflichkeit noch Pünktlichkeit noch Disziplin als notwendige Basis jeder Berufslaufbahn erkannt hat. Immer ist die Gesellschaft dafür zu geißeln.

Die Mehrheit der Jungen glaubt jedoch nicht – oder nicht mehr, falls es früheren Jugendgenerationen jemals mehrheitlich getan haben, – an diese linken Märchen.

Eine klare Mehrheit der Jungen hat auch noch nie etwas von der linksradikalen „Occupy“-Bewegung gehört. Dabei schreiben sich alle linken Journalisten die Finger wund zur Anpreisung dieser angeblich von „99 Prozent“ unterstützten Besetzerszene. Wie weh muss dieses Desinteresse den Neoneoneomarxisten tun, die noch immer an eineinhalb Jahrhunderte alte Gesellschaftstheorien glauben.

Besonders köstlich ist, dass sich die linken Studienautoren besonders über eine weitere angeblich „fatale“ Aussage erregen: Auf dem Arbeitsmarkt sei man ohne Matura nichts wert. Aber sind es nicht gerade die Linken, die genau das ständig predigen? Verlangt nicht gerade das Androsch-Begehren genau aus diesem Grund eine Erhöhung der Maturantenzahl? Und geht nicht rund die Hälfte der Jugendlichen in Schulen, die zur Matura führen? Die werden ja wohl noch daran glauben dürfen, dass ihnen die Matura etwas auf dem Arbeitsmarkt nützt! Sie müssen ja nicht wissen, wie zweifelhaft das ist, wenn man nachher etwa Politikwissenschaft, Publizistik und ähnliche von niemandem nachgefragte Billigstudien belegen sollte (außer man wird halt dann über die Partei irgendetwas).

Erstaunlich scheint nur, dass ein notorisch linker Verein diese Jugendstudie veröffentlicht hat. Auf den zweiten Blick ist das nicht mehr so erstaunlich. Denn diese Studie ist sofort von zahllosen linken Vereinen mit dem Ruf nach noch mehr Geld verbunden worden, damit man die Jugend noch besser umerziehen kann. Dieses Geld werden sie zumindest in Wien auch bekommen.

Freilich zeigt die Geschichte, dass linke Umerziehung nie funktioniert. Denn von Vietnam über China bis zum Baltikum zeigt sich: Sobald Zwang und Terror nachlassen, werden die Umerzogenen zu überzeugten Vertretern eines besonders kompromisslosen Kapitalismus. Zu noch viel überzeugteren als die Kinder des Kapitalismus, die ja die Alternative noch gar nicht leibhaftig erlebt haben.

„Viel zu viele Türken“

Zurück zur Studie. Auch in Sachen Immigration denken viele Jugendliche ganz anders, als ihnen vorgeschrieben wird: 44 Prozent sagen offen, dass in Österreich schon „viel zu viele Türken leben“ leben. Kann man wirklich glauben, dass die alle von FPÖ und BZÖ verhetzt worden sind (und von Maria Fekter in ihrer Zeit als Innenministerin)? Oder haben die Jugendlichen vielleicht auch in diesem Punkt absolut recht? Nur linke Träumer können die Realität und Gefahr einer rasch wachsenden Minderheit übersehen, die sich in keiner Weise, weder sprachlich, noch kulturell, noch bildungsmäßig, noch leistungsmäßig, noch in ihrem Verhalten gegenüber Frauen und Mädchen in unsere Gesellschaft integrieren will.

Erstaunlich mutig haben die „Salzburger Nachrichten“ diese Zahl kommentiert: „Lauter Rassisten? Vielleicht ist dieser Prozentsatz bloß deckungsgleich mit jenen, denen eine Jugendgang mit Migrationshintergrund das Handy raubte. Oder die einen Freund, eine Freundin haben, denen dies widerfuhr, ohne dass die Erwachsenenwelt in irgendeiner Form auf diese Form der Kriminalität reagierte.“ Klarer kann man es gar nicht sagen.

Dabei sind naturgemäß unter den Befragten schon viele Jugendliche türkischer Abstammung dabei. Was diese 44 Prozent als noch signifikanter erscheinen lässt. Was aber andererseits auch zwei weitere, bedenkliche Zahlen dieser Studie in ein anderes Licht rückt: 18 Prozent sagen, dass die Juden nach wie vor zu viel Einfluss auf die Weltwirtschaft hätten; und 11 Prozent glauben, dass Adolf Hitler für die Menschen auch viel Gutes getan hätte. Unter diesen 11 beziehungsweise 18 Prozent sind mit Sicherheit viele hier lebende Moslems.

Dennoch verstecken sich in diesen beiden Zahlen auch Hinweise auf üble rechtsradikale Gruppen unter den indigenen Jugendlichen. Umso wichtiger ist es, die Sorgen der 44 Prozent über die türkische Zuwanderung ernst zu nehmen. Sonst würde dieser Mainstream wirklich den Rechtsradikalen auf den Leim gehen.

Mir hat einmal ein kluger Mann gesagt: Hüte dich vor jenen, die nichts Besseres zu tun haben, als ständig über die „heutige Jugend“ zu schimpfen. Auf Grund dieser Studie würde ich sogar ergänzen: Freuen wir uns über eine kluge Jugend, die jedenfalls klüger ist als ihre Möchtegernerzieher. Solange wir noch eine haben.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2011 10:32

    Die erste Maßnahme zur Umerziehung der Jugend ist gesetzt, die Botschaft eindeutig:

    Niko P. wird ohne großartige Ausbildung und Leistung Büroleiter des ORF-Wabretz. Ohne Ausschreibung und großartige Qualifikation.

    So stellt man sich Wettbewerb und Marktwirtschaft vor.

  2. Ausgezeichneter KommentatorLaura R.
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2011 10:31

    Der Werner hat g`sagt, er weiß ja eigentlich selber no immer net den Unterschied zwischen sozialistisch und nationalsozialistisch; ob`s den überhaupt gibt?

  3. Ausgezeichneter KommentatorDie Rote Melone
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2011 16:04

    An die Parteizentrale!

    An den desaströsen Ergebnissen der Studie sind auch diese neuen, privaten Initiativen schuld, die neuerdings wie Schwammerln aus dem Boden schießen.

    Zum Beispiel das Institut für Wertewirtschaft. Dieses besitzt tatsächlich die Frechheit, ein Seminar für mehr Eigenverantwortung anzubieten, das sich im speziellen an Personen zwischen 18- und 25 Jahren richtet. Ja wie soll denn da unsereiner die Jugend zu mehr Umverteilungsgerechtigkeit erziehen und ihnen ihre wohlerworbenen Ansprüche in unserem mühsam aufgebauten Sozialstaat bewußt machen, wenn von privater Seite dagegen gearbeitet wird?

    Ähnlich verhält es sich mit der neuen Echo-Zeitung, die ganz ohne Parteienfinanzierung auskommt. Und entsprechend sehen auch die Artikel aus! Kein Wort von Solidarität oder sozialer Gerechtigkeit. Statt dem Primat des Staates wird hier offen dem freien Markt gehuldigt!

    Diese Privatinitiativen verderben die Jugend und konterkarieren unsere hehren Bemühungen um die Jugend! Junge Menschen brauchen Führung und diese kann nur von den staatlich dafür vorgesehenen Stellen kommen, also von uns!

    Diese neoliberalistischen Teufel leben von privaten Sponsoren, was unsereinem ungerechterweise versagt ist. Um trotzdem gegen diese Übermacht der Privaten anzukommen, ist es unumgänglich, Parteien und Vereine bzw. links-alternative Lebensformen aller Art finanziell ausreichend zu versorgen, soll heißen zu unterstützen. Auch wir haben ein Anrecht auf die Kohle der Privaten. Ich beantrage daher die Verdoppelung der Förderung zum Zwecke der Indoktrinierung mit linkem Gendergedankengut zum Wohle unserer Jugend.

    Mit freundlichen Grüßen

    Parteibezirkssekretariat

    Am roten Wegesrand zur Knechtschaft

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2011 10:48

    Die Bonzokratie und ihre 'Elite'.

    Apparatschiks steigern sich sinnloser weise mittels Parteithesen in Ansichten hinein, die mit Wahrheit, kritischem Verhalten, Realität wenig zu tun haben, sondern lediglich mit Ideologie.

    Nicht verwunderlich, dass die Jungen Strache wählen werden, denn der hütet sich inzwischen vor dem Rechtsradikalismus, und da ist er gut beraten, denn jeder (Radikal)'-ismus' ist schädlich und bringt uns nicht weiter.

    Ich habe diesen Fakt, dass die Jungen erfrischend real zu sein scheinen mit Wohlwollen bereits früher, als ich von dieser Studie gehört habe, gepostet.

    Verdorben sind bei uns nur die Ideologieblinden, die Bonzen und Apparatschiks, die haben bei der Partei das Lügen als Handwerk von der Pieke auf gelernt.

    Hoffen wir auf Parteivernunft, beenden wir die Apparatschikfütterung mittels Einstellung der Parteiförderung, dann sind wir diese 'Taubenplage' los.

    Im Vorkapitel wurde ja mit Niko Pelinka ein solches Paradebeispiel von wertlosem Apparatschik und Ideologen gebracht. Genau diese sind nämlich der Sand im Getriebe unserer Gesellschaft.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2011 01:19

    Man merkt die Absicht und ist verstimmt:

    Dieses Ergebnis scheint nur vordergründig freudig zu stimmen und es erstaunt keinesfalls, daß die Studie von den Linken in Auftrag und zur Veröffentlichung freigegeben wurde.

    Sie werden diese Tendenz zum Anlaß nehmen, noch öfter und früher auf Kinder und Jugendliche zuzugreifen, indem sie diese der Familie (so noch vorhanden) entziehen und in Ganztagskindergärten, Gesamtschule und ähnliche staatliche Wohlfahrts- bzw. "Umerziehungseinrichtungen" unterzubringen.

    Alleine die Reaktion diverser Medien läßt erahnen, mit welcher Vehemenz rasch die Gehirnwäsche von linker Seite für diese jungen Menschen gegen ihre vernünftigen Einstellungen einsetzen wird.

    Wir dürfen uns darauf gefaßt machen, daß die "sozialistische Zukunftswerkstatt" keine Kosten und Mühen scheuen wird, um den nachkommenden Generationen ihre einzig richtige, linke Weltanschauung zu vermitteln!

    Erst dann wird sich endgültig weisen, wer diesem Boll(schewisten?)werk standhalten kann!

  6. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2011 12:48

    Die Jugendlichen sind in der unangenehmen Lage, daß sie all die negativen Dinge ausbaden müssen, die ihnen die Politiker aufbürden, angefangen über die Staatsschulden bis zu einer besorgniserregend anwachsenden Menge einer speziellen integrationsunwilligen Volksgruppe.
    Und offensichtlich sind unsere Jugendlichen intelligent genug, das zu erkennen, also Realisten. Und mutig genug, das auch in Umfragen entsprechend zu bewerten.
    Ein sehr positives Signal, würd' ich 'mal sagen. Das Positivste, das seit langem in Zeitungen gestanden ist :-)

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2011 20:22

    Angesichts des unerhörten Aufstiegs des Niko P. stellt sich die Frage:
    Was war sei Leistung?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2011 10:49

    Bedenklich?
    '18 Prozent sagen, dass die Juden nach wie vor zu viel Einfluss auf die Weltwirtschaft hätten'
    Ich bin sicher, dass am Ort des Geschehens - in den USA - dieser Prozentsatz um einiges höher liegt...

    Auch bei den Türken in Wien geht es nicht um "Turkophobie", sondern eben um das "zu viel". Wenn man in einer Wiener Schulklasse Kinder mit deutschen Namen mit der Lupe suchen muss, dann ist vieles aus dem Lot geraten.
    Und das merken die Jugendlichen und keine politische Correctness der linken Medien und des ORF kann ihnen diese selbsterfahrene Wahrheit wegleugnen!


alle Kommentare

  1. Adelphia (kein Partner)
  2. Sheyla (kein Partner)
  3. Azam (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:34

    Algrhit alright alright that's exactly what I needed!

  4. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    31. Dezember 2011 10:11

    Die heutige Jugend hat heute in vielen Belangen weit weniger Realitätsverlust als ihre Großeltern, die noch eifrig am "Herrgott Buss´n" in der Fastenzeit teilnahm.

    Dabei knieten sich die röm.-kath. Gläubigen vor einem auf dem Boden liegenden Kreuz in der Kirche nieder und küssten den darauf befindlichen Gips-Jesus auf den Mund.

    Das würde heute kein Jugendlicher mehr machen.
    So arg katholisch verseucht kann der gar nicht sein.

  5. RS (kein Partner)
    30. Dezember 2011 23:44

    Von Studien kann jeder halten was er will. Ich bin aber auch der Ansicht wie AU, dass unsere Jugend viel vernünftiger ist als sie immer dargestellt wird. Es ist teilweise schon unerträglich wie unsere Kinder/ Jugendliche verunglimpft werden.
    Letztendes bleibt ihnen aber auch nichts anderes übrig als vernnftig zu sein, bei dem Scherbenhaufen den wir hinterlassen! Nicht nur, dass wir das Bildungssystem für eine ganze Generation verbockt haben, wir sind auch gerade dabei unsere Demokratie zu verkaufen und die Zukunft unserer Kinder zu verpfänden.
    Bin gespannt wie engagiert sich AU gegen den ESM ...Knechtschaftsschirm einsetzt.

    Interessant ist auch der Seitenhieb gegen die occupy Bewegung. Die Mehrheit hat noch nichts davon gehört....??? Sagt aber noch lange nichts darüber aus ob sie es gut finden ..gggg.
    Ausserdem behauptet die occupy Bewegung nicht, dass 99% hinter ihnen stehen sondern, dass 1% der Weltbevölkerung 99% beherrschen.
    Also ich finde AU sollte da etwas besser zuhören, den diese Jugendlichen sind auch sehr vernünftig. Es ist unfair sie als linke Spinner abzutun.

  6. Bergbauer (kein Partner)
    30. Dezember 2011 21:24

    Nun, das nenne ich Dialektik. Da schimpft AU zurecht über die türkischen Barbaren, verschweigt aber, dass seine geliebte EU konstitutiv für deren hohe Anzahl hierzulande ist....

    "Türkei-Rechte als "Jugendsünde" der EU
    09.10.2011 | 18:09 | von Stefan Brocza (Die Presse)

    Einst räumte die Union im Überschwang türkischen Bürgern viele Rechte ein, nun will man sich nicht daran halten. Die EU sollte Farbe bekennen: Entweder man nimmt die Rechte zurück, oder man steht dazu.

    Drucken Senden Merken AAA Textgröße Kommentieren Aus dem Archiv:Wien. Maria Berger, Österreichs Richterin am Europäischen Gerichtshof (EuGH), hat im „Rechtspanorama“-Interview darauf hingewiesen, dass derzeit auffällig oft Fälle mit Bezug auf das EU-Türkei-Assoziierungsabkommen zur Entscheidung anstehen. Ein kurzer Blick ins Urteilsregister bestätigt den Eindruck der Richterin. Heuer wurden bereits sechs diesbezügliche Urteile gefällt, im gesamten Vorjahreszeitraum sieben und in den Jahren davor konstante drei bis vier Urteile pro Jahr. Worin liegt dieser Anstieg begründet?

    Um die gesamte Problematik zu erkennen, ist es notwendig, in die Frühzeit des europäischen Einigungsprozesses zurückzublicken. Nachdem die Türkei bereits 1959 erste Anträge gestellt hatte, wurde 1963 ein folgenschweres Assoziierungsabkommen Türkei–EWG geschlossen. Ziel war die Schaffung einer Zollunion (welche erst 1995 Wirklichkeit werden sollte) mit der vertraglich unzweideutig festgeschriebenen Aussicht einer möglichen künftigen Mitgliedschaft. Kenner der Materie stimmen darin überein, dass kein anderes bisher geschlossenes Abkommen der EU einem Drittstaat so weitgehende Rechte einräumte und solch einschneidende Rechtsfolgen nach sich zog. Oder, um es in aller Deutlichkeit auszusprechen: Ziel und Zweck des Abkommens von 1963 war die mehr oder weniger uneingeschränkte Gewährung der klassischen europäischen Grundfreiheiten.

    In diesem Geiste wurde auch der zwischenzeitlich legendäre Beschluss Nr. 1 des EG-Türkei-Assoziierungsrates gefällt. Dieses durch das Abkommen geschaffene gemischte Gremium auf Ministerebene sah sich dazu berufen, türkische Arbeitnehmer und deren Familienangehörige vor Diskriminierung zu schützen. Voraussetzung für diesen Schutz war der ordnungsgemäße Aufenthalt eines türkischen Arbeitnehmers im Gemeinschaftsgebiet (und eine gewisse Aufenthaltsdauer). Wer also nicht illegal eingereist war bzw. einer illegalen Beschäftigung nachging, fiel unter diese Schutzbestimmungen. Der Arbeitnehmerbegriff wurde dabei extrem weit interpretiert („tatsächliche und echte Tätigkeit“, „weisungsgebundene Tätigkeit gegen Entgelt“), die Integration in den Arbeitsmarkt war keine Vorbedingung, ja nicht einmal eine regelmäßige Beschäftigung wurde verlangt, um als „schutzwürdig“ zu gelten.

    Aufenthalt auch für Angehörige
    Und was umfasst nun dieser Schutz? Nicht weniger als ein implizites Aufenthaltsrecht für türkische Staatsbürger in den Mitgliedstaaten der EU. Darüber hinaus Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit, Arbeitserlaubnis und in bestimmten Fällen auch Familiennachzug. Von besonderer Bedeutung sind in diesem Zusammenhang auch noch die sogenannten „Stillhalteklauseln“, welche ebenfalls beschlossen wurden. Bereits 1970 vereinbarte man so, „keine neuen Beschränkungen der Niederlassungsfreiheit und des Dienstleistungsverkehrs“ vorzunehmen. 1980 fügte man die Bestimmung hinzu, dass „für Arbeitnehmer und deren Familienangehörige keine neuen Beschränkungen für den Zugang zum Arbeitsmarkt“ beschlossen werden dürften. Im Klartext heißt das, dass türkische Staatsangehörige, die nach der 1980 geltenden Rechtslage arbeiten durften, dies auch heute uneingeschränkt im Gebiet der EU dürfen. Als Familienangehörige gelten dabei übrigens Ehegatte, Lebenspartner, Verwandte (auch des Ehegatten!) in absteigender Linie, die unter 21 Jahre sind oder denen Unterhalt gewährt wird (Kinder, Adoptivkinder, Enkelkinder und Stiefkinder) sowie schließlich auch noch Verwandte (auch des Ehegatten!) in aufsteigender Linie, denen Unterhalt gewährt wird.

    Diese komplexe Rechtssituation führt dann dazu, dass beispielsweise türkische Fußballspieler nicht unter die „Ausländerquote“ fallen (C-152/08), oder auch, dass der türkische Lebensgefährte einer niederländischen Unionsbürgerin in der EU bleiben und arbeiten darf, auch wenn sich die beiden mittlerweile getrennt haben. Dass seine ursprüngliche und auch nur vorläufige Aufenthaltserlaubnis den expliziten Zweck des Aufenthalts anführte („um sich bei seiner Partnerin aufzuhalten“), bleibt unbeachtet. Was alleine zählt, ist, dass er ursprünglich legal eingereist ist (C-187/10).

    Mehr als 90 Prozent aller die Türkei betreffenden Fälle am EuGH beschäftigen sich mit solchen Aufenthaltsfragen. Die restlichen Urteile fallen demgegenüber nicht ins Gewicht. Dabei geht es dann um „Kriterien des Mehrwerts“ beim Import von Fernsehgeräten (C-372/06) oder um so brennende Fragen wie „Erstattung und Erlass von Einfuhrabgaben“ beim Import von Fruchtsaftkonzentrat aus der Türkei (C-204/07).

    EU-Länder regelmäßig verurteilt
    Das zentrale Problem ist die Flut von Klagen bzw. Vorabentscheidungsersuchen im Bereich Aufenthalt und Zugang zum Arbeitsmarkt von türkischen Staatsbürgern in der EU. Wobei eines nicht vergessen werden darf: Hier werden EU-Mitglieder dafür verklagt (und regelmäßig auch verurteilt), dass sie systematisch und über Jahre und Jahrzehnte hinweg klare rechtliche Bestimmungen missachten. Der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat die Problematik im Juni 2011 in einer aktuellen Studie behandelt; er kam zum nicht überraschenden Ergebnis, dass der EuGH bereits im Jahr 1990 (C-192/89) klargestellt hatte, dass das Assoziierungsabkommen der Türkei mit der EU sowie die daran angeschlossenen Zusatzabkommen und die Assoziationsratsbeschlüsse seit ihrem Inkrafttreten „integrierender Bestandteil der Gemeinschaftsrechtsordnung“ geworden sind. Somit haben die Regelungen des Assoziationsrechts „Vorrang“ und entfalten in den Mitgliedstaaten eine „unmittelbare Wirkung“. Der nationale Gesetzgeber ist zur Umsetzung der Regelungen des Assoziationsrechts verpflichtet. Die Rechtslage scheint damit geklärt.

    Am Zug ist die Politik. Es ist nämlich höchste Zeit Farbe zu bekennen: Stehen die EU-Mitglieder zu ihren vertraglichen Verpflichtungen und Zusagen, die sie vor Jahrzehnten eingegangen sind? Dann wäre es angebracht, die jeweiligen nationalen Dienststellen auch dazu zu bringen, regelkonform zu entscheiden. Würde dies geschehen, gäbe es schlagartig weniger bis keine Türkei-Fälle vor dem EuGH.

    Oder aber man stellt sich seiner „Jugendsünde“ und bekennt, dass man damals wohl im Überschwang zu viel versprochen hat. Dann ist es höchste Zeit, dies zu ändern. Artikel 25 des Assoziierungsabkommens bietet übrigens die Möglichkeit zu einem Konsultationsverfahren über strittige Punkte. Man müsste nur die politische Willensstärke haben, Probleme auch klar zu artikulieren.

    Stefan Brocza ist Experte für Europarecht und internationale Angelegenheiten; er übt diverse Lehr- und Beratungstätigkeiten aus."

    ("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.10.2011)

  7. Sebastian Arthofer (kein Partner)
    30. Dezember 2011 20:28

    Es ist erstaunlich, dass in einer immer dynamischeren,globalisierten Welt wie der unseren vom Leiter dieser Studie der "Neoliberalismus" als DAS Übel und die Wurzel allen Bösen verteufelt wird.

    Leistung und Selbstengagement wird sofort als negativ assoziiert und führt anscheinend zu einer Ausgrenzung in der Gesellschaft. Wie wohl, in einer links dominierten Medienlandschaft zieht der einzelne Bürger sein Wissen aus Medien wie der Österreich oder der Heute und schnappt vorgefertigte und vergefärbte Meinungen auf.

    Es ist doch offensichtlich, dass unsere Gesellschaft mehr auf Leute bauen sollte die einen eigenen Willen und auch die Durchhaltekraft haben sich zu engagieren und nicht stets aus der sozialen Hängematte zu leben.

    Die Verfasser dieser Studie haben empirische Daten und argumentieren in ihren Presseaussendung entgegen ihrer Daten, leicht kontrovers?! Das Ergebnis ist selbstredend und trägt zu einem starken leistungsorientierten Fundament eines Staates zu.

    Innovation und Wissen ist die essentielle Gabe die Menschen zu mehr Leistung anstrebt. Würde keine Innovation stattfinden befänden wir uns wieder in der DDR und jeder von uns müsste auf seinen Trabbi 3 Jahre Wartezeit einplanen. Es kann eine Gesellschaft nur durch Leistung Innovation und Wille gestaltet werden.

  8. rechtsliberaler-zorro (kein Partner)
    30. Dezember 2011 17:02

    als ehemaliger jugendlicher schließe ich mich der meinung an, dass man nicht über diw heutige generation schimpfen sollte und bin erfreut, dass die SN mal was sinnvolleres von sich gibt als die restlichen Einheitsblätter!

  9. Eso-Vergelter (kein Partner)
    30. Dezember 2011 15:46

    Der 2. Weltkrieg ist noch nicht beendet. Denn die sogenannten Alliierten hatten nicht nur Hitler als Gegner. Sondern z. B. auch Maududi im damaligen Britisch-Indien. Maududis Organisation, sowie diverse weitere Organisationen, wurden nie besiegt. Im Gegenteil. Die US-Amerikaner verloren im Jahr 2011 den Irakkrieg. Die äußeren Feinde Österreichs (z. B. die US-Armee) werden niedergebrochen. Danach können auch die inneren Feinde Österreichs niedergebrochen werden.
    Und allgemein nehmen die Zerstörungen explosionsartig zu. Z. B. können Krampfadern mit der Linser-Methode ohne Operation zerstört werden. Zudem sind u. a. die Winter 20 % kürzer, als früher.
    Aber nicht Nazis oder Islamisten werden letztlich die Völker der Erde regieren. Sondern u. a. nicht-grüne Ökos. Die widernatürliche Völkervermischung wird endlich gestoppt. Der €uro wird durch regionale Gelder mit Umlaufgebühr ersetzt. Und die orthodoxe Wissenschaft wird durch Bionik ersetzt.

  10. Otto (kein Partner)
    30. Dezember 2011 11:56

    "Dabei sind naturgemäß unter den Befragten schon viele Jugendliche türkischer Abstammung dabei. Was diese 44 Prozent als noch signifikanter erscheinen lässt. Was aber andererseits auch zwei weitere, bedenkliche Zahlen dieser Studie in ein anderes Licht rückt: 18 Prozent sagen, dass die Juden nach wie vor zu viel Einfluss auf die Weltwirtschaft hätten; und 11 Prozent glauben, dass Adolf Hitler für die Menschen auch viel Gutes getan hätte. Unter diesen 11 beziehungsweise 18 Prozent sind mit Sicherheit viele hier lebende Moslems."
    Also bei den 44 % sind die Jugendlichen türkischer Abstammung sicher nicht dabei, wenn ich da Unterbergers Meinung richtig interpretiere. Demnach sind bei einer gefühlten Migrantenquote von über 50 %, also fast 100 % der österreichischen Jugendlichen der Meinung, dass es zuviele Türken gibt.
    Unter den Türken gibt es aber eher mehr Judenhasser und Hitler'fans' als bei den Österreichern, deshalb bilden diese Prozentzahlen lediglich 0% unserer österreichischen Jugendlichen ab.
    Ich hab das jetzt so geschrieben, wie ich glaube, dass man es vom Autor verstanden haben soll.

  11. ysbdtt (kein Partner)
    30. Dezember 2011 01:33

    Ja wenn es nur so wäre, dass alle, die sich immer brav weiterbilden und den Drogen, ob legal oder illegal, abschwören, im Leben erfolgreich sind. Leider ist das bei weitem nicht der Fall. Den die Faktoren, die wirklich zu Erfolg führen, gehen in unserer Gesellschaft weit über den persönlichen Einsatz hinaus. Das System, in dem wir alle leben, kennt so viele Fallen, dass es selbst für den strebsamsten Menschen keine Garantie auf Erfolg gibt (auch wenn - in Hinblick auf manche Antworten - Goethe das anders gesehen hat).
    Wenn die Jugend wirklich so denkt, heißt das nichts anderes, als dass sie genauso anfällig für Vorurteile und billige Schmähs ist wie die Generationen davor. Und der billigste Schmäh ist "erfolglose, gescheiterte Menschen sind faul". Darauf fällt offenbar auch Herr Unterberger herein.
    Im Übrigen, Herr Unterberger: Der Mensch ist nicht nur dazu da, um der Wirtschaft zu dienen (auch wenn Sie das anders sehen). Vielmehr soll die Wirtschaft dem Menschen dienen. Roland Düringer hat schon recht mit seinem "Hamsterrad".
    Dienen Sie eigentlich der Wirtschaft?

    • Reinhard (kein Partner)
      30. Dezember 2011 06:30

      Nur ein ausgemachter Idiot glaubt, dass es eine Garantie auf irgend etwas im Leben gibt. Aber es gibt Wahrscheinlichkeiten.
      Und die besagen: Wenn man ein Los kauft, ist die Wahrscheinlichkeit größer, bei einer Tombola etwas zu gewinnen, als wenn man keines kauft.
      Wenn man sich bildet, hat man eine Chance.

      Ihr Rückschluss ist unzulässig. Es heißt nicht "Wer nichts wird, ist faul" sondern "Wer faul ist, wird nichts".

    • Reinhard (kein Partner)
      30. Dezember 2011 06:33

      Nachtrag: Was st "die Wirtschaft"? Sie besteht aus dem Handeln der Menschen. Handeln die Menschen nicht, gibt es keine Wirtschaft, sondern Hunger und Not. Fragen Sie einen Bauern: Seine Land-Wirtschaft kann ihm nur dienen, wenn er das Feld bestellt und die Viecher füttert. Faulheit und trotziges Fordern führen unweigerlich dazu, dass es bald keine Wirtschft mehr gibt, die ihm "dienen" kann.

    • Neppomuck (kein Partner)
      30. Dezember 2011 09:06

      Die Wirtschaft ist eine "arbeitsteilige".

      Die einen machen "a Wirtschaft" und die anderen haben dann die Arbeit.

    • ysbdtt (kein Partner)
      30. Dezember 2011 12:41

      Reinhard, dann sollten Sie Herrn Unterberger ausrichten, dass er ein "ausgemachter Idiot" ist, denn er scheint zu glauben, dass es bei absoluter Drogenabstinenz und ständigem Streben eine Garantie auf Erfolg gibt. Zumindest lässt sein obiger Artikel diesen Schluss zu.
      Die meisten Leute, die dieses Forum bevölkern, wollen offenbar eine Ellbogengesellschaft. Eine solche Gesellschaft bringt dann eine gewisse Anzahl von Leuten hervor, denen es sehr gut geht (und von denen nicht einmal alle selbst dafür etwas getan haben) und viel mehr andere, die quasi dazu auserkoren sind, den zuvor genannten Leuten zu dienen (als Voraussetzung für deren Existenz). Dieses System ist auf Gnade aufgebaut. Die Frage ist, ob das für die Menschheit so erstrebenswert ist. Jene Leute, die in der Lage sind, Gnade geben zu können, werden diese Frage bejahen, ebenso jene Leute, die Gnade geben wollen, auch wenn sie das nicht können (das sind dann jene Menschen, die, wenn sie in die Lage kommen, auch nur die kleinste Gnade zu geben, dies mit völliger Inbrunst und einer unbeschreiblichen Hochnäsigkeit tun - nach dem Motto "nach unten treten"). Übrig bleiben jene Leute, die nie in diese Lage kommen können, nicht etwa, weil sie faul sind, sondern weil ihnen - etwa durch unser Bildungssystem - keine Chance gegeben wird. Ein Bekannter von mir ist ärztlicher Leiter einer der größten medizinischen Fachabteilungen Österreichs. Er regt sich maßlos darüber auf, dass es in Österreich noch immer das Schulsystem aus der Monarchie gibt. Es vermindert Chancen, sagt er. Und damit hat er recht. So lange dieses Schulsystem bestehen bleibt, hat niemand das Recht, von den Menschen zu verlangen, dass sie sich nur auf sich selbst verlassen.

    • Undine
      30. Dezember 2011 14:02

      " Ein Bekannter von mir ist ärztlicher Leiter einer der größten medizinischen Fachabteilungen Österreichs. Er regt sich maßlos darüber auf, dass es in Österreich noch immer das Schulsystem aus der Monarchie gibt. Es vermindert Chancen, sagt er. Und damit hat er recht. So lange dieses Schulsystem bestehen bleibt, hat niemand das Recht, von den Menschen zu verlangen, dass sie sich nur auf sich selbst verlassen."

      Daß es Ihr Bekannter beruflich so weit gebracht hat, ist vermutlich der Tatsache zu verdanken, daß es, als er zur Schule ging, die glorreiche Neue Mittelschule noch NICHT gegeben hat. Ein einschlägiges Parteibuch wird vermutlich auch in Zukunft der beruflichen Karriere dienlich sein.

    • ysbdtt (kein Partner)
      30. Dezember 2011 19:07

      Wenn die hiesigen Poster nicht mehr weiter wissen, greifen sie gerne zu Mutmaßungen. Da sind Sie, werte Frau undine, keine Ausnahme. Das Problem ist nur: diese Mutmaßungen helfen niemandem, sie lassen nur den Leser ratlos zurück. Eines steht jedenfalls fest: mein Bekannter hat kein Parteibuch.

    • Undine
      30. Dezember 2011 20:14

      @ysbdtt

      Daß Ihr Bekannter über kein Parteibuch verfügt, das ihm den beruflichen Weg "geebnet" hätte, macht ihn mir sehr sympathisch; diese Tatsache spricht für ihn und seine ärztliche Qualifikation! Hut ab vor dem Mann!

    • ysbdtt (kein Partner)
      30. Dezember 2011 21:00

      Wie kann Ihnen ein Verfechter der Gesamtschule sympathisch sein? Ich war selbst von der Vehemenz überrascht, mit der er dafür eintritt. "Es ist ein Verbrechen an den Kindern, sie mit 10 Jahren auseinander zu dividieren", sagte er einmal bei einer Diskussion zu diesem Thema. Und weiter: "Ich verstehe die Leute nicht, die daran festhalten. Die Zeiten, in denen die Herkunft die Bildungschancen beeinflusst, müssen endlich vorbei sein. Das sind die Überbleibsel aus Monarchie und Ständestaat".
      Im übrigen gibt es auch in Ländern mit Gesamtschule sehr gut ausgebildete Ärzte und Menschen, die sich ohne Parteibuch emporarbeiten.

  12. Lodur (kein Partner)
    30. Dezember 2011 01:13

    Stimmt! Der Jugend von Heute kann man nur zustimmen. So ist z. B. der Arbeitnehmer, der aufgrund von Rationalisierungs-, Effizienzsteigerungs- oder Standortverlagerungsmaßnahmen entlassen wird EINDEUTIG SELBST dafür verantwortlich. Wahrscheinlich war er zu dumm, unfähig, faul und/oder unwillig. Und dann bekommt er auch noch Arbeitslosengeld auf Basis der Beiträge in die Arbeitslosenversicherung, die von seinem Lohn abgezogen wurden, bei Kindern einen Kinderzuschlag, damit diese nicht verhungern, später Notstand und irgendwann vielleicht auch noch die Mindestsicherung, die z. B. in der Steiermark regresspflichtig ist. So ein Sozialschmarotzer, so ein Parasit. Jeder ist seines Glückes Schmied..........oder vielleicht doch nicht?

  13. Gennadi (kein Partner)
    29. Dezember 2011 22:02

    Den Vogel holte Staatssekretär Ostermayer vom Himmel.

    Meint er doch, in der aktuellen Debatte um Pelinka "demokratieverachtende Stimmen" zu hören. Seine Begründung reißt jeden vom Sitz, der noch einen Funken Demokratie kennt:
    "Demokratie funktioniert eben über Interessensvertretungen, und die heißen Parteien."
    In der aktuellen Darstellung werde die Zugehörigkeit zu einer Partei nachgerade als etwas Negatives oder zumindest als "nicht besonders lässig" dargestellt, meint Ostermayer. "An sich ist das im Grunde genommen etwas Demokratieverachtendes."

    Für den gestandenen Sozialisten ist also Demokratie nicht etwas, das vom Volk ausgeht, sondern die Herrschaft von Parteien. Falsches Land, falsche Zeit, Herr Ostermayer. In Ochotsk würden linientreue Polit-Funktionäre gesucht.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      29. Dezember 2011 23:09

      Der Ostermayer fuehrt sich aerger wie der Goebbels auf. Ohne die Partei ist er halt nichts. Wie die meisten dieser Konsorten.

      Fuer einen gestandenen Sozialisten ist Demokratie eine Ochlokratie. Das Recht geht vom alimentierten Poebel aus, die "Reichen" sollen zahlen! So schaut's aus!

      Man kann gar nicht so viel fressen, wie man speiben moechte!

  14. Haider
    29. Dezember 2011 21:19

    Niko Pelinka hat an der Donauuniversität, die als Postgraduate-Universität konzipiert ist, ein Studium als Nichtakademiker absolviert. Daher mußte der Herr Papa € 35.000,- dafür berappen. Für einen Magister, der diesen akad. Abschluß nicht nachkaufen muß, kostet ein derartiges Studium ca € 15.000,-. Wie sang Helmut Qualtinger so treffend: "Der Papa wird's schon richten"

    • Gennadi (kein Partner)
      29. Dezember 2011 21:56

      Haider, dieses Studium gibt es.

    • Eva
      29. Dezember 2011 22:13

      @Haider

      "Der Papa wird's schon richten" trifft offenbar öfter zu als man glaubt! Da gibt es in Wien einen nun nicht mehr ganz so jungen Mann, dessen Familie sehr, sehr eng mit Vranitzky befreundet ist oder war, was für das Unternehmen des Herrn Papa von großem Vorteil war, aber auch für den Sohn kein Schaden! Dieser absolvierte die WU in nur zwei Jahren und hatte im zarten Alter von 21 Lenzen den Magistertitel in der Hand. Freilich mußte besagter Herr Papa auch was springen lassen.....

  15. Reinhard (kein Partner)
    29. Dezember 2011 21:04

    Zitat A.U.: "Sobald Zwang und Terror nachlassen, werden die Umerzogenen zu überzeugten Vertretern eines besonders kompromisslosen Kapitalismus. Zu noch viel überzeugteren als die Kinder des Kapitalismus, die ja die Alternative noch gar nicht leibhaftig erlebt haben."

    Gratulation zu diesem Volltreffer! Scheinbar müssen die Wohlstandsverwahrlosten erst eine richtige Diktatur am eigenen Leib erleben, um wieder zur Vernunft zu kommen, oder um es mit einer Zeile von Xavier Naidoo zu sagen: "Der Mensch lernt nur, wenn er Scheiße frisst!"

    • Leopold Koller (kein Partner)
      29. Dezember 2011 22:57

      "Der Mensch lernt nur, wenn er Scheiße frisst!"

      So ist es, Reinhard.

      Kleines Beispiel. Die Tschechen haben nach dem 2. Krieg den Sozialismus geerbt, zuerst sogar recht freudig angenommen. Als sie dann Scheisse zu fressen hatten, sind sie massenweise ausgewandert, zumindest die mit einem halben Hirn. Meine Freundin, eine Tschechin aus Ostrau, hat hier eine Wohnung in einem Wohnkomplex, der Masaryktown heisst. Mehr als drei Viertel der Bewohner sind Tschechen und Slovaken. Im Park steht am Huegel neben dem Fussballplatz ein Monument zur Erinnerung an die Opfer des Sozialismus. Da haengt ein ausgemergelter Koerper an einem Kreuz, das aus Hammer und Sichel gebildet ist. Diese Leute hier hassen alles, was nur den Anschein von Sozialismus hat. Weil sie es erlebt haben!

      In Oesterreich jedoch, wo man mit einem wirklichen Sozialismus, abgesehen von den Nationalsozialisten, kaum in Beruehrung gekommen ist, da wetteifern unsere Sozialarchitekten, diese miesen Volksverraeter, einen solchen zu etablieren. Da kommt einem sogar das Speiben, wenn man keine Scheisse frisst.

    • Politicus (kein Partner)
      30. Dezember 2011 09:23

      Nun mir ist auch jemand bekannt der den Kommunismus erlebt hat - seine Aussage sinngemäß: Damals hat sich halt der Parteikader bereichert und auf die Kosten des Volkes gelebt, heute beuten eben Politiker und ein paar Kapitalisten das Volk aus.
      Er meinte es wäre eigentlich ziemlich egal in welchem dieser Systeme man lebt, heute gibt es eben mehr Waren, dafür waren die Menschen früher freundlicher.

  16. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    29. Dezember 2011 19:12

    Die Jugend ist sichtlich nicht so dumm, wie sie von den Politikern (aber auch von den politischen Journalisten, speziell den linken) eingeschätzt wird. Sie ist skeptisch und merkt sich Details. Sie kennt keinen Kadavergehorsam nach dem Motto "die Partei denkt für dich, also tu was man von dir erwartet!". Das lässt für die Zukunft hoffen. Danke an Dr. Unterberger für den Hinweis auf die (SPÖ-initiierte) Studie.

  17. Bodo
    29. Dezember 2011 18:17

    "18 Prozent sagen, dass die Juden nach wie vor zu viel Einfluss auf die Weltwirtschaft hätten"

    Darf einen das wirklich wundern, wenn im Zusammenhang mit der schweren Wirtschaftskrise, die die ganze Welt erschüttert und geschüttelt hat, die Millionen von Menschen um ihr Vermögen gebracht und Firmen in den Ruin getrieben hat, immer wieder Namen jüdischer Banken- va in Amerika (Goldman+Sachs, Lehman Brother's etc) oder der Oberbetrüger Bernard Madoff oder der Oberspekulant Georg Soros auftauchen? Oder beim Betrug, durch den Griechenland mithilfe der Bank Goldman + Sachs in die Euro-Zone geschmuggelt wurde? Ist es wirklich verwunderlich, wenn die Jugend findet, daß die Juden zu viel (negativen) Einfluss auf die Weltwirtschaft haben?

    "44 Prozent sagen offen, dass in Österreich schon „viel zu viele Türken leben“ "

    Die jungen Menschen haben Augen im Kopf! Sie werden doch ständig mit diesen anpassungsunfähigen, lautstarken jungen Türken konfrontiert, die sich hier aufführen wie die ärgsten Machos. Ostasiaten hingegen fallen kaum ungut auf. Auch in den Schulen sind es meist die Türken, die allen, Lehrern und Mitschülern, Schwierigkeiten machen. Ganz anders etwa die Kroaten, die grossteils fleißige, kluge Schüler sind.
    Auch dieses Umfrageergebnis darf niemanden wirklich wundern!

    • Katholik (kein Partner)
      29. Dezember 2011 18:33

      Na, Herr Unterberger, sind Sie stolz darauf, dass Sie sich Alter von Antisemiten und anderem rechtsextremen Gesindel aushalten müssen?

    • Moslem-Effendi (kein Partner)
      29. Dezember 2011 19:18

      @ Katholik

      Na, Katholik-Effendi, wie fühlt man sich als Moslem, der sich ausgerechnet einen Nickname ausgesucht hat, für den man in moslemischen Ländern verfolgt wird? Wo Katholiken Freiwild sind und um ihr Leben fürchten? Wirst du Alter jetzt in der Dschehenna landen, Katholik-Efendi, für deine Nick?

    • Katholik (kein Partner)
      29. Dezember 2011 19:39

      Bist du betrunken?

    • Moslem-Effendi (kein Partner)
      29. Dezember 2011 19:57

      @ Katholik

      Wer schreibt: "Na, Herr Unterberger, sind Sie stolz darauf, dass Sie sich Alter von Antisemiten und anderem rechtsextremen Gesindel aushalten müssen?" sollte niemanden anderen fragen, ob er betrunken ist. Denn sowas kann man nur schreiben wenn man entweder zuviel "al kohol" (altarabisch "Das Feine") oder zuviel "kif" konsumiert hat - und überdies mit der deutschen Sprache auf Kriegsfuss steht (oser ist das ein weiterer Hinweis auf "das Feine"?). Der wahrscheinlichste Grund ist aber zuviel Koks, denn Kokain macht agressiv. Abgesehen davon: ich bin mit ihnen nicht per "du", alles klar?

    • Susa
      29. Dezember 2011 21:19

      @Katholik

      Von einem, der sich Katholik nennt, erwartet man eigentlich nicht, dass er auf jemanden in derbster, unflätigster Weise blindlings mit der Nazikeule losdrischt, der genaugenommen nur festgehalten hat, was jeder Zeitungsleser, jeder Fernsehkonsument mitgekriegt hat, beziehungsweise was eine Studie ergeben hat. An welcher Stelle dieses Kommentars genau glauben Sie zu erkennen, dass es sich beim Poster um einen Antisemiten und Rechtsextremen handelt? MMn ist der Kommentar völlig sachlich.

    • Lisa
      29. Dezember 2011 22:18

      @Susa

      Fragen Sie den "Katholiken" nicht, das ist zwecklos. Der leidet unter einer "Fixen Idee".

  18. Helmut HGR.
    29. Dezember 2011 17:19

    @Laura R.
    Die "Hitlerpartei", also die "NAZI", waren, wie man ja ihrem vollen Namen entnehmen kann, eine sozialistische Arbeiterpartei, wenn auch deutschnational.
    Das hören die Sozialisten nicht so gern.

    • DailyMirror (kein Partner)
      29. Dezember 2011 17:23

      Demnach sind Sie vermutlich auch der Ansicht, dass die DDR eine lupenreine Demokratie war? Immerhin hieß sie ja Deutsche Demokratische (!) Republik. Oder?

    • Leopold Koller (kein Partner)
      29. Dezember 2011 17:44

      Na, die DDR war auch nicht weniger demokratisch, als unsere heutige Republik Oesterreich. Alle fuenf Jahre darf das Stimmvieh bei der SEOe ein Kreuzerl machen. Bei uns wird's halt als fuenf verschiedene Parteien getarnt.

      Und die Nazis waren zutiefst sozialistisch, ob das im Parteinamen steht oder nicht.

    • Katholik (kein Partner)
      29. Dezember 2011 18:37

      @Leopold HGR: Solche dummen Sprüche ziehen vielleicht an Ihrem Glatzenstammtisch, aber sicher nicht bei Menschen, die keine Affinität zum Rechtsextremismus haben. Beim tarnen und täuschen sollte man sich etwas intelligenter anstellen als Sie das hier etwas geistig minderbemittelt versuchen.

      P.S. Sowohl FPÖ als auch NPD nennen sich "soziale Heimatpartei"
      Sozialistisch kommt von sozial (darum nannte auch Hitler seine Partei sozialistisch). Heimat ist direkt mit national verbunden. Gemäss Ihrem dämlichen Gesülze sind also auch NPD und FPÖ links, gell?

    • Moslem-Effendi (kein Partner)
      29. Dezember 2011 19:27

      @ katholik

      Warum nur warum kann dieser Katholik-Effendi eigentlich nur beschimpfen? Ist das bei I.Q unter 40 immer so? Und: Ist es nicht so, dass man dann zu schimpfen gezwungen ist, wenn die Sachargumente fehlen? Bei katholik ist es sicher so, siehe "Glatzenstammtisch", "Tarnen und Täuschen", "geistig minderbemittelt" usf.
      Sein dämliches Gesülze (Zitat) zieht einem ja die Pantoffeln aus!

    • Reinhard (kein Partner)
      29. Dezember 2011 20:59

      Katholik, wenn rechts außen und links außen rote Socken hängen, bei denen nur der Unterschied im kleingedruckten Symbol - hier ein fünfzackiger Stern, dort eine vierzackige Sonnenrune - und in ihrer Affinität zum Begriff "national" zu finden ist, ist die Einteilung in "links" und "rechts" reine Rosstäuscherei.

      Aber als "Experten für Rechtsextremismus" wird die Realität unweigerlich an Ihnen abperlen, denn die traurig gestalteten Don Quichottes des Antifaschismus heulen jede Windmühle an wie ein halbblinder Wolf eine Straßenlaterne, da kann man ihnen noch so oft den Unterschied zwischen Mond- und Gaslicht predigen - wo der der Erkenntnis vorbehaltene Platz im Hirn mit Ideologie vollgestopft ist, herrscht Erkenntnisresistenz.
      Und wer nicht Ihrer Ideologie ist, nicht mit den Wölfen heult, ist ein "Rechtsextremer", eine "geistig minderbemittelte Glatze", eigentlich ein "Untermensch" --- hoppla, diese Verhetzung der Roten mit dem Stern ist ja schon wieder eine Parallele zu den Roten mit dem Hakenkreuz...

    • Gennadi (kein Partner)
      29. Dezember 2011 22:04

      Sozialistisch kommt von sozial?

      Na, bei solchen verqueren Thesen wundert auch der Rest nicht mehr.

  19. Leopold Koller (kein Partner)
    29. Dezember 2011 16:24

    Da handelt es sich wahrscheinlich um eine Studie aus Vorarlberg.

  20. Mel Haring (kein Partner)
    29. Dezember 2011 12:02

    Zum Thema "Rot-Grünes Evangelium", konkret zur Gesamtschule oder ihrer Vorform, der in Wien praktizierten KMS (anderer Name für Hauptschule mit Unterricht nach AHS-Lehrplan, weit entfernt jedoch von AHS-Ergebnissen) hab ich heute in einem wien.at-Heft (8 Seiten zum Schulanfang) folgendes gelesen:

    "Wiener Mittelschule:

    Ein Beispiel dafür (Anm. von mir: Neuartige Schulkonzepte") ist die Wiener Mittelschule: Sie ist eine Schule mit AHS-Niveau, erweitert um die Stärken und Möglichkeiten anderer Schulformen."

    Selten so gelacht. Ich frag mich nur, ob die Autoren das selbst glauben oder das einfach nur so schreiben müssen.

    Mel

  21. Georg12 (kein Partner)
    29. Dezember 2011 11:36

    "Rund 60 Prozent versteht unter sozialer Gerechtigkeit nicht Umverteilung, sondern die Möglichkeit, auf der Stufenleiter emporzusteigen, einen guten Job zu finden."

    Tja, Herr Unterberger, eben das ist (in diesem Land jedenfalls) nicht mehr so leicht möglich. Die Gründe dafür sind ja allen bekannt. Das Niveau Ihrer Beiträge sinkt leider rapide ab, denn die Mehrheit hat inzwischen begriffen, dass in unserem System eine massive Umverteilung von den Schwachen und Mittleren zu den Reichen stattfindet. Es ist Fakt und auch bewiesen - und auch Ihre Ideologie wird daran nichts ändern. Und die halbwegs denkenden "Jungen" stehen in Wahrheit vor einer extremen Perspektivenlosigkeit und werden von Zweifel und Ungewissheit über ihre Zukunft geplagt. Der Teil der Jugend, der die Zukunft ach so strahlend und besser werdend sieht, hat leider keine Ahnung von der Realität und lebt von Mamas und Papas Geld für das nächste iPhone 4S (und wie auch immer dieser Unsinn heißen mag). Das ist ja locker leistbar und das Wichtigste im Leben. Wenn es dann mal um Hausbau/Wohnung, Job, Familie und Kinderkriegen, gute Schulen, stabile Verhältnisse und generell ein angenehmes Leben führen geht, dann werden die noch schön schauen. Es muss sich etwas ändern.

    Bildung, ja. Leistung, ja. Aber dieses Geldsystem? Nein! Wir müssen ein stabiles System finden/schaffen/implementieren.

    • simplicissimus
      29. Dezember 2011 14:01

      können sie ein bisschen präzisieren, wie sie das geldsystem ändern und seine ungerechtigkeiten verbessern wollen?

    • simplicissimus
      29. Dezember 2011 14:04

      ... und beweisen sie bitte konkret, dass unser umverteilungssystem, das rund die hälfte aller einkommen in beschlag nimmt, nicht nur zu den reichen umverteilt, sondern, ob es nicht auch massenhaft neue "schwache" geschaffen hat, die sich vom system durchfüttern lassen und daher in der statistik die durchschnittlichen einkommen drücken.

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      29. Dezember 2011 18:49

      Simplicissimus: Die Umverteilung findet statt. Aber nicht von arm zu reich sondern vom "Mittelstand" zu arm UND reich. Wobei die Armen durch die Zuwendungen gerade mal so am Leben gehalten werden (egal ob verdient oder nicht).

      Falt ist aber auch, dass der Mittelstand massiv von denjenigen geschröpft wird, die aufgrund unseres völlig deregulierten Finanzsystems immer reicher werden. Die Formel "Leistung = Reichtum", die der "Blogger" hier vertritt, ist falsch und verlogen. Es gibt tausende fleissige Österreicher, die nie besonders reich werden, weil sie immer geschröpft werden. Es gibt aber auch tausende nicht besonders fleissige Österreicher, die immer reicher werden, einfach indem sie ohne besonderen Fleiss "das Geld für sich arbeiten lassen".

      Unterberger, der Millionär, gehört zur letzteren Sorte. Klar, dass er hier allen weismachen will, dass das System gut ist.

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      29. Dezember 2011 19:11

      Korrektur erster Teil:

      Die Umverteilung findet statt. Aber nicht von reich zu arm sondern vom "Mittelstand" zu arm UND reich.

  22. Politicus1 (kein Partner)
    29. Dezember 2011 10:49

    Bedenklich?
    '18 Prozent sagen, dass die Juden nach wie vor zu viel Einfluss auf die Weltwirtschaft hätten'
    Ich bin sicher, dass am Ort des Geschehens - in den USA - dieser Prozentsatz um einiges höher liegt...

    Auch bei den Türken in Wien geht es nicht um "Turkophobie", sondern eben um das "zu viel". Wenn man in einer Wiener Schulklasse Kinder mit deutschen Namen mit der Lupe suchen muss, dann ist vieles aus dem Lot geraten.
    Und das merken die Jugendlichen und keine politische Correctness der linken Medien und des ORF kann ihnen diese selbsterfahrene Wahrheit wegleugnen!

  23. Neppomuck (kein Partner)
    29. Dezember 2011 09:44

    Kollektive Abhängigkeit zementiert die Machtverhältnisse.

    Haben die Oberfrösche der Linken auch vom wahren Leben kaum je etwas begriffen, den Satz hat jeder von ihnen in seinem geistigen Herrgottswinkel stehen.
    Dass Abhängigkeit das Gegenteil von Freiheit bedeutet, dürfte den Genossen bisher noch nicht aufgefallen sein.

    Da hilft selbst das Wahl-Versprechen (10.10.2010) von Mme. Vassi, jedem Wiener im schulpflichtigen Alter, ob Weiblein oder Männlein, in einigen Jahren ein Maturazeugnis zu verschaffen, auch nicht weiter.

  24. Buh! (kein Partner)
    29. Dezember 2011 09:33

    Na, wo ist denn das Verschwörungsdenken plötzlich hin?
    Immerhin wurde die Studie ja von einem SPÖ-Vorfeld-Institut gemacht, ist sowas nicht automatisch Fake, genau wie alles was in den Mainstream-Medien (also allen Medien ausser Unterbergers Tagebuch) steht?

    Vielleicht wollen DIE nur, dass ihr das denkt und in Wahrheit denken fast alle schon links und die Studie ist nur ein Anheizer um auch die letzten rechten Gedanken zu binden und sie ins Dunkel zu treiben.

  25. simplicissimus
    29. Dezember 2011 09:14

    die 68er haben das establishment verachtet und waren stolz darauf von ihm beschimpft zu werden.
    heute sind die 68er das establishment und sie gebärden sich wie die in die jahre gekommene filmdiva, die im spiegel ihre runzeln erblickt und darunter leidet, dass niemand sie mehr atemberaubend schön findet.
    ja, altern tut schon weh, gell?

  26. eudaimon
    28. Dezember 2011 23:20

    Alles Argumente für die Gesamtschule -mit Uni -Abschluss;jeder gleich indoktriniert,mit sozialer Kompetenz ,ohne Leistungsdruck,aber mit viel
    inter- bzw.multikultureller Dekadenz bis zur enthnischen ,sprachlich-autochton und-religiösen Negation der nationalen Idetität !!!
    Weder Christen, Juden noch Moslems sind an diesem Kulturverfall Europas schuld,sondern
    der sozialistische und kapitalistische Weltentwurf :Es gibt nichts Wertvolleres im Leben als zu konsumieren-- wer es auch immer bezahlt!!
    Auf diesem Weg liegen massenhaft Verwundete und Leichen, die wiederum
    macht u.gewinnbringend im System recycled werden -innerhalb von sozialen Einrichtungen !Freiheit von Meinung,Kunst ,Kultur und Politik gibt es natürlich
    zum Billigstpreis bzw.für Gewerkschaf/Partei-Mitglieder umsonst und auserlesen auch noch !!
    So baut sich ein wertfreier Staat um zum wertlosen Massenmoloch der ureigenen Bevölkerung -GUTE NACHT ÖSTERREICH

    • simplicissimus
      29. Dezember 2011 09:17

      .. und vergessen wir nicht, dass der gleichgeschaltete mensch sich nun sein geschlecht selbst aussuchen kann, wie eine puppe im spielzeugladen! juchheissassa, das sind die errungenschaften, auf die die jugend ja ganz heiss ist!

    • Undine
      29. Dezember 2011 17:47

      @simplicissimus

      ***** auch für den Beitrag weiter oben, Stichwort "Filmdiva"! :-)

  27. Celian
    28. Dezember 2011 20:22

    Angesichts des unerhörten Aufstiegs des Niko P. stellt sich die Frage:
    Was war sei Leistung?

  28. Anton Volpini
    28. Dezember 2011 17:59

    Heinrich Böll hat den Satz: "daß die Jugend nichts taugt" immer wieder thematisiert. In seinem eigenen Spott ist er, mehr in Nebensätzen, über dieses Thema hergezogen. Dabei hat er das uralte Vorurteil aufgearbeitet, in dem Generationen von Menschen in dem Wahn verfallen waren, nach ihnen wirds nur noch schlimmer. Dabei haben sie meist das von ihnen selbst angerichtete Übel vor Augen gesehen, und von der Jugend erwartet dieses Chaos aufzuarbeiten.
    Ich glaub, zumindet an meinen Kindern ablesend, es kann nur besser werden!

  29. Gerhild Baron
    28. Dezember 2011 17:15

    Das Ergebnis dieser Studie stimmt in erstaunlich hohem Maße mit meiner eigenen Erfahrung mit der Jugend in meinem Umfeld überein: leistungsbezogen, wertebezogen und in keiner Weise von den linken Ideologien indoktriniert.
    Und tatsächlich haben sie aufgrund ihrer guten Ausbildung und ihres Einsatzes plus des entsprechenden Auftretens und Benehmens es alle geschafft, gute Stellen zu bekommen . Schön, nun zu wissen, daß es offensichtlich genügend ähnlich denkende und agierende Jugend in unserem Land gibt. Ich glaube nicht, daß sie sich von den Medien zu sehr beeinflußen lassen werden, denn täten sie dies, hätten sie ja schon jetzt eine andere Grundhaltung.

  30. Die Rote Melone
    28. Dezember 2011 16:04

    An die Parteizentrale!

    An den desaströsen Ergebnissen der Studie sind auch diese neuen, privaten Initiativen schuld, die neuerdings wie Schwammerln aus dem Boden schießen.

    Zum Beispiel das Institut für Wertewirtschaft. Dieses besitzt tatsächlich die Frechheit, ein Seminar für mehr Eigenverantwortung anzubieten, das sich im speziellen an Personen zwischen 18- und 25 Jahren richtet. Ja wie soll denn da unsereiner die Jugend zu mehr Umverteilungsgerechtigkeit erziehen und ihnen ihre wohlerworbenen Ansprüche in unserem mühsam aufgebauten Sozialstaat bewußt machen, wenn von privater Seite dagegen gearbeitet wird?

    Ähnlich verhält es sich mit der neuen Echo-Zeitung, die ganz ohne Parteienfinanzierung auskommt. Und entsprechend sehen auch die Artikel aus! Kein Wort von Solidarität oder sozialer Gerechtigkeit. Statt dem Primat des Staates wird hier offen dem freien Markt gehuldigt!

    Diese Privatinitiativen verderben die Jugend und konterkarieren unsere hehren Bemühungen um die Jugend! Junge Menschen brauchen Führung und diese kann nur von den staatlich dafür vorgesehenen Stellen kommen, also von uns!

    Diese neoliberalistischen Teufel leben von privaten Sponsoren, was unsereinem ungerechterweise versagt ist. Um trotzdem gegen diese Übermacht der Privaten anzukommen, ist es unumgänglich, Parteien und Vereine bzw. links-alternative Lebensformen aller Art finanziell ausreichend zu versorgen, soll heißen zu unterstützen. Auch wir haben ein Anrecht auf die Kohle der Privaten. Ich beantrage daher die Verdoppelung der Förderung zum Zwecke der Indoktrinierung mit linkem Gendergedankengut zum Wohle unserer Jugend.

    Mit freundlichen Grüßen

    Parteibezirkssekretariat

    Am roten Wegesrand zur Knechtschaft

  31. Rosi
    28. Dezember 2011 12:48

    Die Jugendlichen sind in der unangenehmen Lage, daß sie all die negativen Dinge ausbaden müssen, die ihnen die Politiker aufbürden, angefangen über die Staatsschulden bis zu einer besorgniserregend anwachsenden Menge einer speziellen integrationsunwilligen Volksgruppe.
    Und offensichtlich sind unsere Jugendlichen intelligent genug, das zu erkennen, also Realisten. Und mutig genug, das auch in Umfragen entsprechend zu bewerten.
    Ein sehr positives Signal, würd' ich 'mal sagen. Das Positivste, das seit langem in Zeitungen gestanden ist :-)

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  32. Geheimrat
    28. Dezember 2011 12:28

    Eurabien muß Realität werden! Die EU arbeitet hart daran!

    Wir freuen uns auf einen intensiven Dialog mit der tunesischen Regierung", betonten Ashton und Füle. Die EU werde Tunesien weiter im Übergangsprozess zur Demokratie unterstützen.

    Dabei liegen die Schwerpunkte bei Migration und Handel.

    "Vor uns liegt eine breite Agenda gemeinsamer Arbeiten, angefangen von Verhandlungen über eine mobile Partnerschaft bis zur Möglichkeit, ein tiefes und umfassendes Freihandelsabkommen aufzubauen. Wir sind sehr darum bemüht, mit Tunesien eine privilegierte Partnerschaft einzurichten, die für unsere Völker von Vorteil sein wird."

    http://derstandard.at/1324501346745/EU-will-Tunis-privilegierte-Partnerschaft-anbieten

  33. HDW
    28. Dezember 2011 10:57

    Das ist nur wieder eine Bestätigung der Theorie von Noelle-Neumann aus den siebziger Jahren, populär "Schweigespirale" genannt. Das hat aber nichts genutzt denn leider ist das auch die Rot-Grünen bekannt und deshalb betreiben sie sie ja den legistisch-justizialistischen Medienkrieg um ihre parteiliche Personalpolitik durchzusetzen, wobei ihnen keine Position zu minder ist und dann kriegt man sie nicht mehr weg. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass diese "Studie" in absichtlich in diese Richtung getürkt wurde um dann loszuheulen und noch eine "Vorfeldorganisation gegen Rassismus" oder weiss was zu gründen! Besagte Personalpolitik gelingt im Lande der korruptesten Opportunisten weltweit, natürlich am besten! Soviel zur heutigen Rolle der ÖVP!

  34. Josef Maierhofer
    28. Dezember 2011 10:48

    Die Bonzokratie und ihre 'Elite'.

    Apparatschiks steigern sich sinnloser weise mittels Parteithesen in Ansichten hinein, die mit Wahrheit, kritischem Verhalten, Realität wenig zu tun haben, sondern lediglich mit Ideologie.

    Nicht verwunderlich, dass die Jungen Strache wählen werden, denn der hütet sich inzwischen vor dem Rechtsradikalismus, und da ist er gut beraten, denn jeder (Radikal)'-ismus' ist schädlich und bringt uns nicht weiter.

    Ich habe diesen Fakt, dass die Jungen erfrischend real zu sein scheinen mit Wohlwollen bereits früher, als ich von dieser Studie gehört habe, gepostet.

    Verdorben sind bei uns nur die Ideologieblinden, die Bonzen und Apparatschiks, die haben bei der Partei das Lügen als Handwerk von der Pieke auf gelernt.

    Hoffen wir auf Parteivernunft, beenden wir die Apparatschikfütterung mittels Einstellung der Parteiförderung, dann sind wir diese 'Taubenplage' los.

    Im Vorkapitel wurde ja mit Niko Pelinka ein solches Paradebeispiel von wertlosem Apparatschik und Ideologen gebracht. Genau diese sind nämlich der Sand im Getriebe unserer Gesellschaft.

    • Charlesmagne
      28. Dezember 2011 12:08

      Niko im Salzburger Nachrichten Interview von heute: Mich qualifiziert, dass ich "viele Jahre als Referent im Büro der Bildungs- und Kulturministerin" gearbeitet habe. Noch dazu habe ich "ein Studium der politischen Kommunikation absolviert".
      Na, wenn solche Präpotenz nicht reicht ihn in die Kategorie derer einzureihen, die Sie in Ihrem vierten Absatz nennen.

    • GOP
      28. Dezember 2011 15:24

      Charlesmagne:
      Die Ausschreibung wird sicher auf seinen Lebenslauf "zugeschnitten" sein, damit kein/e andere/r eine Chance hat. So funktioniert das!

    • Undine
      28. Dezember 2011 15:57

      @Charlesmagne

      "Mich qualifiziert, dass ich "viele Jahre als Referent im Büro der Bildungs- und Kulturministerin" gearbeitet habe. Noch dazu habe ich "ein Studium der politischen Kommunikation absolviert".

      Abgesehen davon, daß er möglicherweise ein ziemlich übersteigertes Selbstbewußtsein sein Eigen nennt, frage ich mich, wie das alles, was er bisher "geleistet" hat, zeitlich unterzubringen ist. Dabei ist sein "verantwortungsvolles" (jahrelanges?) segensreiches Wirken bei den ÖBB unerwähnt geblieben! WIE alt soll das geniale Bürschchen sein??

    • simplicissimus
    • Boethius (kein Partner)
      29. Dezember 2011 02:17

      Undine:
      Ich weiß nicht, was Sie haben; als Referent in einem Büro und mit einem Studium der politischen Kommunikation hat er also telefonieren gelernt und das ist doch mehr als aureichende Qualifikation - oder?

  35. brechstange
    28. Dezember 2011 10:32

    Die erste Maßnahme zur Umerziehung der Jugend ist gesetzt, die Botschaft eindeutig:

    Niko P. wird ohne großartige Ausbildung und Leistung Büroleiter des ORF-Wabretz. Ohne Ausschreibung und großartige Qualifikation.

    So stellt man sich Wettbewerb und Marktwirtschaft vor.

    • M.S.
      28. Dezember 2011 18:28

      Dass in der öffentlichen Verwaltung viele Ausschreibungen an den gewünschten Kandidaten angepasst werden, der dann natürlich als einziger Bewerber alle Voraussetzungen punktgenau erfüllt und nach Ende der Ausschreibungsfrist bestellt wird, daran ist man ja schon so gewöhnt, dass man nicht einmal mehr dagegen protestiert. Was allerdings in diesem Falle passiert, dass jemand bestellt wird und die Ausschreibung nachgeliefert wird, das stellt wohl eine unglaubliche Unverschämtheit und Verhöhnung des Rechtsstaates dar. Dass offenbar bis jetzt bei keiner einzigen im Parlament vertretenen Partei die Alarmglocken läuten oder zumindest bemerkenswerte Reaktionen erfolgen, zeigt wieder in welch erbärmlichen Zustand sich diese Republik bereits befindet. Man wird sehen, ob gegen diese Besetzung jemand Berufung einbringt. Der VGH müßte diese Postenbesetzung sofort aufheben. Aber nicht einmal das, kann man mit Sicherheit erwarten.

    • simplicissimus
      28. Dezember 2011 21:13

      und der "aufstand" der redakteure? sturm im wasserglas?
      von gestern abend bis jetzt ist mir der orf ja sogar sympathisch vorgekommen!

    • brechstange
      28. Dezember 2011 21:32

      @simplicissimus

      Mir kommt eher vor, als würden die Redakteure nur reagieren, weil sie spüren, dass ihnen die Felle davonschwimmen.
      Ich denke, eine Privatisierung des ORF wäre angesagt.

    • Anton Volpini
      29. Dezember 2011 05:50

      Ich glaube, die spüren gar nichts!
      " Die RedakteurInnen der Zeit im Bild sind täglich darum bemüht, unabhängig zu arbeiten und sich allen politischen Einflussnahmen zu widersetzen. Diese politische Unabhängigkeit ist keine Selbstverständlichkeit, wurde durch die RedakteurInnen hart erkämpft und wird durch Umfragen und die hohe Akzeptanz des Publikums bestätigt."
      So sieht sich die Nachrichtenredaktion selbst, wie man Wrabetz im Brief wissen ließ!
      Da hilft nur mehr die freie Marktwirtschaft!

    • brechstange
      29. Dezember 2011 09:06

      Na ich denke, dass die Freie Marktwirtschaft den Redakteuren nicht schmecken wird. Daher bin ich für Privatisierung des ORF.

  36. Laura R.
    28. Dezember 2011 10:31

    Der Werner hat g`sagt, er weiß ja eigentlich selber no immer net den Unterschied zwischen sozialistisch und nationalsozialistisch; ob`s den überhaupt gibt?

    • K.K.
      28. Dezember 2011 11:50

      Liebe Laura, sag' dem Werner:
      *Sozialistisch: "Schuld sind die Kapitalisten!"
      *Nationalsozialistisch: "Schuld sind die Juden!"
      Und dann erklär' ihm bitte, was ein Synonym ist.
      Vive la petite différence!

    • Helmut Oswald
      28. Dezember 2011 11:56

      Na ja, da sieht man wie wenig die Verbrechen der Vergangenheit aufgearbeitet wurden. Diese Jugend wagt es noch immer, anders als links zu denken. Satanas weiche ! Bitte mehr Berichterstattung über die vor Kreisky das Land regierend habenden Verbrechergenerationen, mehr Aufklärung gegen Rasssismus, bitte noch mehr Türken, damit das Berufsheer von Darabos bald eine verlässliche Leibgarde für ORF und Löwelstrasse stellen darf und bitte vor allem, mehr und härtere Strafen für nichtsozialistisches Denken und die Verherrlichung von was auch immer. Wär ja noch schöner, ob wir die Brut nicht ausrotten könnten, die abweichlerische. Und vor allem bitte, viel mehr Steuern, damit wir für das Alles unsere Funktionäre bezahlen und versorgen können.

    • Alfred E. Neumann
      28. Dezember 2011 13:53

      @Helmut Oswald
      Sie sprechen, ja schreien es mir aus der Seele.

      *************!

    • Schani
      28. Dezember 2011 14:46

      Und daher, liebe Laura, reden die Genossen lieber vom Faschismus als vom Nationalsozialismus!

    • simplicissimus
      28. Dezember 2011 21:09

      bitte alle aristokraten, und wenns keine mehr gibt, alle kapitalisten, manager, bankster, reiche, reaktionäre und faschisten an die laterne, hängt sie hoch!
      und alle unbotmässigen journalisten und deren gefolge ebenso.
      dann kann der internationale sozialismus endlich seinen verdienten einzug halten.

    • socrates
      29. Dezember 2011 14:56

      In Frankreich las ich "Rouge et Brun", über die Zusammenarbeit zwischen beiden. Da kann er nachsehen (lassen).

    • Eva
      29. Dezember 2011 18:21

      @Laura R.

      *****!

      @K.K.

      *****!

  37. Observer
    28. Dezember 2011 08:53

    Für mich haben viele solcher Befragungen und Studien wenig Aussagekraft. Da müsste man genau das "sample" (also Anzahl der Befragten und ob es auch dem Querschnitt der Bevölkerung entspricht) kennen sowie auch die Fragen und die meist vorgegebenen Antworten (meist zur besseren Auswertung nach der multiple choice-Methode) wissen. Vielfach kann man dabei bereits die Antworten beeinflussen und es gibt später genügend Raum für die unterschiedlichsten Auslegungen der Ergebnisse.
    Ich verlasse mich dabei lieber auf den oft zitierten "gesunden Menschenverstand".

    • wyatt (kein Partner)
      29. Dezember 2011 13:35

      " Für mich haben viele solcher Befragungen und Studien wenig Aussagekraft ".....schreibt der Observer.
      Ganz anders aber schreibt er über Studien, die den vom Mensch verursachten Klimawandel als erwiesen betrachten. Da gibt es keine Zweifel an der absoluten Richtigkeit und auch der gesunde Menschenverstand darf beim Klima, zumindest beim Observer, - nicht gelten !

  38. Alexander Renneberg
    28. Dezember 2011 08:01

    Dafür sind jene die z.b. nicht leistungsorientiert etc. gleich kaliber wie das fräulein rudas und der niko p.

    Wie man also erkennen kann geht das pendel auch massiv in die gegentichtung :-)

  39. Wertkonservativer
    28. Dezember 2011 05:16

    Dass die heutige Jugend anders denkt, als es die roten "Weltverbesserer" wollen und wünschen, ist mir seit längerem klar; da hätte es nicht der angeführten roten Jugendstudie bedurft (übrigens eine schöne Watschn für die roten Umerzieher).

    Sieben Enkel zwischen 18 und 33, deren (durchaus nicht immer nur bürgerlicher) Freundeskreis, gaben mir genügend Gelgenheit, mich in die Lebens- und Gedankenwelt der jungen Leute hineinzudenken.
    Mehrheitlich mehr oder weniger brave Matura-Abgänger, relativ klare Lebensentwürfe, Auslands-Jahr, Führerschein mit 19, teilweise am Bio-Trip, fast alle an der (Innen-) Politik total uninteressiert; und wenn, eher zum "Edelgrün" (allerdings ohne Rotstich) tendierend.
    Eines muss ich aber hier in diesem Kreis schon sagen:
    meine jungen Leute haben - obwohl sie einen diesbezüglich heiklen Großvater haben - viel Verständnis für Multikulti und Integrationsbemühungen aller Art!
    Zu viele Türken hin oder her - allein schon von den vielen Auslands-Freundschafts-Reisen haben die Jungen heute zu diesem Thema einen ganz anderen Zugang, als wir Alten! Das liegt im Zug der Zeit und der weltweiten Globalisierung!

    Insgesamt glaube ich, dass unsere Jugend auf einem durchaus guten Weg ist, und Einflüsterungen bzw. Wegweisungen von linker Seite wohl kaum gravierende Erfolgsaussichten haben werden; das zeigt ja schon die besprochene Studie in und aus rotem Umfeld recht eindeutig!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Haider
      29. Dezember 2011 20:57

      Ein "Türkischer" im Sommerurlaub am Meeresstrand bei Antalia schmeckt super. Zu Hause angekommen ist derselbe "Türkische" leider nur ein "Kaffee mit Sud". So ist es auch mit dem Ouzo in Griechenland, der zuhause ein billiger Anisschnaps ist usw. usf. Die Jugend kennt diesen Unterschied!

  40. libertus
    28. Dezember 2011 01:19

    Man merkt die Absicht und ist verstimmt:

    Dieses Ergebnis scheint nur vordergründig freudig zu stimmen und es erstaunt keinesfalls, daß die Studie von den Linken in Auftrag und zur Veröffentlichung freigegeben wurde.

    Sie werden diese Tendenz zum Anlaß nehmen, noch öfter und früher auf Kinder und Jugendliche zuzugreifen, indem sie diese der Familie (so noch vorhanden) entziehen und in Ganztagskindergärten, Gesamtschule und ähnliche staatliche Wohlfahrts- bzw. "Umerziehungseinrichtungen" unterzubringen.

    Alleine die Reaktion diverser Medien läßt erahnen, mit welcher Vehemenz rasch die Gehirnwäsche von linker Seite für diese jungen Menschen gegen ihre vernünftigen Einstellungen einsetzen wird.

    Wir dürfen uns darauf gefaßt machen, daß die "sozialistische Zukunftswerkstatt" keine Kosten und Mühen scheuen wird, um den nachkommenden Generationen ihre einzig richtige, linke Weltanschauung zu vermitteln!

    Erst dann wird sich endgültig weisen, wer diesem Boll(schewisten?)werk standhalten kann!





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