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Ein deutscher Kardinal und die österreichischen Bischöfe

Ein deutscher Kardinal hat seinen Bundespräsidenten zum Rücktritt aufgefordert. Wann schickt uns die Kirche wieder einmal einen Bischof mit ähnlichem Mut auch nach Österreich?

Der lange verheimlichte Privatkredit eines Unternehmerehepaares an den deutschen Bundespräsidenten Wulff ist zumindest ein ethischer Grenzfall. Er erfolgte zwar vor Wulffs Präsidentenzeit. Aber in Deutschland ist so wie in Österreich der Ministerpräsident (Landeshauptmann) eines Bundeslandes ohnedies einflussreicher als das zeremonielle Staatsoberhaupt, das nur regelmäßig predigen kann.

Es gibt zwar keinen Hinweis, dass der Unternehmer irgendwelche Gegenleistungen Wulffs – korrekter oder unkorrekter Natur – erhalten hat. Aber ein Politiker sollte doch nicht so naiv sein zu glauben, dass die Freunde, die ihn plötzlich so zahlreich umgeben, in der Regel völlig uneigennützig sind. Sie versorgen Politiker oft auch „nur“ deshalb mit guten Gaben, also beispielsweise einem Kredit zu besonders guten Konditionen, um sich die Politik zumindest langfristig für den Eventualfall gewogen zu machen. „Anfüttern“ nennt man das. Politikerkontakte sind so gesucht, dass mir ein Berater einmal zugegeben hat, dass auch nur die Vermittlung eines Gesprächstermins bei einem Ministersekretär mit fünfstelligen Euro-Summen in Rechnung gestellt wird. Ganz legal.

Das erinnert mich an die Einführung durch einen altgedienten Journalisten in meinen allerersten Tagen im Schreibberuf: „Glaube ja nicht, dass irgendwelche der freundlichen Worte, die du hören wirst, mit echter Freundschaft zu tun haben. Sie gelten immer nur der vermeintlichen Macht, die du hast. Ob sich unter den vielen neuen Beziehungen auch nur irgendeine echte Sympathie verbirgt, wirst du erst erfahren, wenn du keine journalistische Funktion mehr hast.“

Dieses Prinzip gilt mit Sicherheit noch viel mehr für Politiker.

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat Christian Wulff jedenfalls nicht dessen langjährige Naivität geglaubt. Wenn Meisner selbst in einer vergleichbaren Lage wäre, so sagte er vor einigen Tagen, "dann müsste ich meinen Hirtenstab abgeben, dann müsste ich resignieren".

Wechseln wir nach Österreich. Hier spielen sich in der Politik noch viel üblere Dinge ab. Denn bei Werner Faymanns Finanzaktionen kann nicht einmal die potenzielle Ausrede angeblicher Naivität gelten. Wer in die Staats-, Gemeinde- und ÖBB-Kassen greift, um sich die Unterstützung von einigen Medien zu kaufen, der kann nur vorsätzlich gehandelt haben.

Keiner der österreichischen Bischöfe – oder sonstigen Religionsführer – hat jedoch bisher auch nur ein einziges Wort, eine einzige Andeutung zu diesem Thema gefunden. Das ist doch ziemlich merkwürdig. So weltfremd kann man doch hinter den Mauern der bischöflichen Palais nicht leben. Oder hängt das Schweigen etwa damit zusammen, dass der Vorsitzende der Bischofskonferenz in zwei der solcherart angefütterten Zeitungen regelmäßige Kolumnen schreibt? Die dort zur Abwechslung von den sehr drastischen und nicht im eigentlichen Sinn familienfreundlichen Inseraten der (meist importierten und eher unfreiwilligen) Prostitutierten beziehungsweise ihrer Vermarkter dienen.

Während er all das ignoriert, hat Kardinal Schönborn zu Weihnachten wieder einmal einen Spruch der SPÖ-Propaganda aufgegriffen: Man solle jetzt „nicht bei den Ärmsten sparen“. Mit dieser besonders zu Weihnachten ans Gemüt gehenden Argumentation hat uns in diesen Tagen auch die ganze SPÖ beglückt, von Fischer über Prammer bis Faymann.

Wie das? Aus welchem aktuellen Anlass dieser seltsame Gleichklang? Ist das nicht bei der SPÖ nur ein Propagandaschmäh, um wieder nicht wirklich sparen zu müssen? Oder will etwa jemand die Ausgleichszulagen abschaffen (was niemand tut, obwohl diese in den letzten Jahren steiler gestiegen sind als irgendein anderer Parameter, etwa der Verbraucherpreisindex oder die durchschnittliche Pensionserhöhung, von den Verlusten der Sparer gar nicht zu reden)? Will etwa jemand die arbeitslose Grundsicherung abschaffen (obwohl diese ohnedies für viele nichts anderes als die erweiterte Lizenz zum Pfuschen bedeutet)?

Wenn Schönborn sein „Nicht bei den Ärmsten sparen“ ernst nähme, dann müsste er seit Jahren täglich, ja stündlich gegen die Staatsverschuldung wettern. Denn die ist die größte Umverteilung aller Zeiten – zu den Gläubigern, die ganz überwiegend reich und im Ausland daheim sind. Denn deren ärmsten Opfer sind die Kinder und Ungeborenen, die all das einmal zurückzahlen müssen, was die Politik unter Wegschauen aller Religionsgemeinschaften an angeblich unverzichtbaren Wohltaten unter die Wähler streut. Die einzige Alternative zu diesen Opfern stellt eine noch größere Gefahr für diese Kinder und Ungeborenen dar: nämlich in den katastrophalen Folgen einer Megainflation aufwachsen zu müssen (siehe die Zwanziger und Dreißiger Jahre), wenn die Politik wirklich auf diesem schon begonnenen Weg ihre Schulden abbauen will.

Dabei hätte Schönborn mit durchaus gutem Gewissen auf die ärgste Ursache hinweisen können, mit denen diese Kinder belastet werden: auf das kriminell niedrige Pensionsantrittsalter. Gehen doch Bischöfe in der Regel erst mit 75 Jahren in Pension, obwohl sie meist ein durchaus stressiges Leben führen. Das ist doch ein auffallender Unterschied zu den 58 Jahren des Durchschnittsösterreichers oder den 54 eines Eisenbahners, den man nicht schamhaft verschweigen braucht.

Daher der Wunsch zum Ende der Weihnachtstage: Lieber Gott, schick Deiner Kirche – Deinen Kirchen – doch gelegentlich auch nach Österreich wieder Hirten, die den Mut haben, zumindest die allereinfachsten Wahrheiten auszusprechen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2011 01:51

    dass schhönborn linksextremisten wie den gelernten einzelhandelskaufmann küberl und seinen kompagnon im geiste landau duldet,mag ja vielleicht noch verzeihbar sein.dass dieser kardinal aber jetzt so offen für die linke partei ergreift,ist unakzeptabel.
    statt dessen hätte dieser kardinal ja durchaus ein wort zu dem skandalösen plakat der gemeinde wien mit dem türkenplakat verlieren können,gerade jetzt,wo überall in moslem-ländern christen kujoniert und verfolgt werden.das scheint dem linken oberpriester allerdings ziemlich egal zu sein.wie der gemeinde wien.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2011 16:03

    Das Geschäft mit dem Mitleid.

    Es ist wohl Fakt, dass die Gutmenschen meist nie selbst das Gute tun (auch meist gar nicht können) sondern es von der Allgemeinheit, vom Staat verlangen, eine große Unsitte. Populismus und Gleichschaltung, Manipulation, oft sogar Unwahrheiten prägen das Geschäft mit dem Mitleid.KLingts ja nicht schlecht, 'nicht auf Kosten der Armen zu sparen', vor allem, wenn man sich selbst auf Kosten der Armen bereichert,

    Es muss uns wohl allen klar sein, dass die Frage nach dem Gehalt eines der in dem Artikel genannnten Politiker und auch das eines Herrn Kardinals, eines Herrn Landau und Küberl nach Rechtfertigung schreit, wie man die 20-, 30 fache Höhe eines Existenzminimums im öffentlichen Dienst oder kirchlichen Dienst begründet. Und es muss auch klar sein, dass das, was die einen zuu viel bekommen, den anderen fehlt.

    Es ist zynisch mit voller (teilweise Selbstbedienungs-)Hose solche Gemeinplätze von sich zu geben, 'nicht auf Kosten der Ärmsten zu sparen'.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Renneberg
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2011 08:24

    Na das war ja wirklich voll, total mutig von dem bischof wulff den rücktritt nahe zu legen.
    Oder war es einfach nur populistisch, wie ich denke.

    Die kirche hat sich in keiner weise in die politik einzumischen, denn sonst dürfte a.u. nicht den "mutigen" deutschen bischof für sein einmischen bewundern und nebenher gegen die linke phrasendrescherei eines schönborns wettern.

    P.s. Zu "der islam gehört zu deutschland" wulff. Gscheit war das alles nicht, aber langsam geht es zu weit wie die medien und linke mit schaum vor dem mund und völlig hysterisch menschen wegen kleinigkeiten hinrichten.

    Jeder hat eine vergangenheit, da wird sich bald kaum jemand finden der in die politik geht.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2011 01:27

    Schönborn plappert einfach nur sozialistische Plattitüden nach, weil er genau weiß, daß er damit sowohl bei der Boulvardpresse als auch beim öffentlich-rechtlichen ROTfunk automatisch auf der richtigen Seite steht und "Everybody's Darling" bleibt!
    Nicht zu vergessen auch der treue Diener seines Herrn, "Don Promillo" - seines Zeichens Dompfarrer zu St. Stephan, der aus demselben Holz geschnitzt ist.

    Die österreichischen Katholiken bräuchten dringend einen kirchlichen Vertreter mit Ecken und Kanten, Integrität, Rückgrat sowie einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Aber der fehlt hier genauso wie in der gesamten politischen Landschaft = offensichtlich eine gesellschaftliche Zeiterscheinung und daher keine wirklich überraschende Parallelität!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2011 09:43

    die gesellschaft verschiebt ihre strukturen nach wie vor weg von den leistungsträgern hin zu den umverteilungsgewinnlern. diese sind zahlenmässig bereits in der überzahl. daher laufen schwache organisationen wie övp und linke katholiken und protestanten auch diesem trend hinterher, im irrglauben, dass damit das eigene überleben gesichert wäre. das gegenteil ist aber der fall und wird von den führungskräften dieser organisationen penetrant nicht erkannt.

    dieses spiel wird weitergehen, bis die verbleibenden leistungsträger nicht mehr imstande sind die lasten zu schultern und das handtuch werfen. erst wenn die futtertröge leer sind wird nach einer gewissen durststrecke massenhaftes umdenken beginnen.

    alles schon erlebt. ich frage mich nur warum soviele menschen dies nicht erkennen (wollen)?

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2011 21:18

    "dass auch nur die Vermittlung eines Gesprächstermins bei einem Ministersekretär mit fünfstelligen Euro-Summen in Rechnung gestellt wird. Ganz legal."
    ---------------

    - Da hat´s mir zum erstenmal die Kehle zugeschnürt beim Lesen...

    Was glaubt denn diese Bande überhaupt wer und was sie sind und wozu sie eigentlich da sind??? Vom Politiker bis zum Beamten, sie sind dem Staat - UNS - verpflichtet und auch darauf vereidigt. Aber diese Bande hat die Demokratie "umgedreht" und macht sich das Volk zum Untertan, anstatt ihm zu dienen.

    - ....über Küberl zu lesen, hat beinahe die gute Stimmung des schönen Feiertages zerstört.

    Dieser Küberl verdiente bereits vor der Einführung des Euros 3 Mio. öS im Jahr (bezahlt aus Spendengeldern!), und das bei einer sozialen Organisation - die nur für die Ärmsten da ist - das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen. Die Caritas bekommt von mir nicht einen Cent, sowie all die unverschämten NGOs.

    - Grundsätzlich sollte sich die Kirche von der Politik fernhalten, und ohne den genauen Wortlaut des deutschen Bischofs zu kennen, meine ich doch, dass in speziellen Situationen - wo die Politik schamloser denn je agiert, und man ev. später fragen würde "warum habt ihr nicht eingegriffen...", auch der Klerikus dazu berechtigt ist seine Meinung öffentlich zu machen. Wie oft wurde auch hier schon der Kirche Untätigkeit vorgeworfen?, nun wo sie Stellung bezieht erhält sie erst nur Prügel - das paßt für mich nicht zusammen. Die Kirche hat die moralische Verpflichtung einzugreifen - eine Grundthese -, die Kirche hat schon allzulang verabsäumt sich zu positionieren, sowohl gegen die überdimensionale Islamisierung, als auch im Bereich der Globalisierung.

    - Kardinal Schöborn betrachte ich als einen sehr intelligenten Menschen, mitsamt seiner adeligen Abstammung und seiner sozialistischen Äußerlichkeit, bleibt mir nur zu denken, dieser Mann steht massiv unter Druck. Es gilt die Unschuldsvermutung.

  7. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2011 13:07

    Die Kirche soll sich möglichst nicht in tagespolitische Angelegenheiten einmischen. Dem ist jedenfalls zuzustimmen. Sehr wohl hat die Kirche jedoch Stellung zu beziehen, wenn durch Maßnahmen in der Politik gegen grundlegende moralische und sittliche Werte (Menschenrechte) verstoßen wird. Man wirft ja schließlich auch heute noch Papst Pius XII vor, gegen den Nationalsozialismus nicht entschieden öffentlich Stellung bezogen zu haben (abgesehen davon, ob dieser Vorwurf zu Recht besteht, oder nicht). In solchen Fällen ist es sogar Pflicht der Kirche mahnend die Stimme zu erheben (u.a. in allen Fällen in denen die Würde und das Leben des Menschen in Gefahr gerät, wie z.B bei Abtreibung und Sterbehilfe).
    Was die soziale Komponente betrifft, so ist festzustellen, dass Christus immer an die e i n z e l n e n Menschen appelliert hat tätige Nächstenliebe zu üben. Nirgendwo findet sich im neuen Testament ein Hinweis darauf, dass der Staat aufgefordert wäre, zwangsweise Gelder von seinen Bürgern einzutreiben. Es können doch alle Menschen von sich aus jederzeit für sozial Notleidende bei allen möglichen NGO`s spenden wenn ihnen das ein Bedürfnis ist, ohne die Verantwortung an den Staat abzugeben. Es ist aber auch aus humanitären Gründen selbstverständlich, dass der Staat für die Ärmsten in der Gesellschaft soweit vorsorgt, dass diese ein menschenwürdiges Leben führen können. Die Frage ist aber, ob eine Regierung, die der Sorgfaltspflicht, die von den Staatsbürgern eingehobenen Steuern sparsam und effizient zu verwalten nicht nachkommt, Schulden anhäuft und damit die Zukunft der folgenden Generationen gefährdet berechtigt ist, immer mehr Steuern einzutreiben. Der Appell von kirchlichen Institutionen an den Staat, immer mehr Gelder für Sozialleistungen zu verwenden und dadurch immer mehr Schulden, die die Wirtschaftskraft des Landes gefährden und dann auch wiederum die Ärmsten der Armen schädigt, ist zutiefst unchristlich. Das wäre dem Hern Küberl ins Stammbuch zu schreiben. Vielleicht kann er auch einmal sagen, wie er sich die Tatsache erklärt, dass Österreich eine der weltweit höchsten Sozialleistungen (zirka 1/3 des BIP) aufweist und die Armut trotzdem so hoch sein kann, wie dies von ihm stets behauptet wird.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUlrike S.
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2011 15:40

    Kardinal Schönborn: „Nicht bei den Ärmsten sparen“

    Alle Achtung Herr Kardinal!
    Wenn z.B. Arme von den Einnahmen aus der Kirchensteuer (von der Wiener Caritas) eine Abtreibung bezahlt bekommen, dann gewährt ihnen das Ambulatorium am Fleischmarkt einen "Sozialtarif"! Es ist höchste Zeit, Herr Kardinal, dass das Ambulatorium am Fleischmarkt einen katholischen Orden von ihnen verliehen bekommt!

    http://gloria.tv/?media=109091


alle Kommentare

  1. Atta (kein Partner)
    22. Januar 2015 14:14

    Wow 300,000 views for this track. Kardinal is one of the most underated airtst's out there. Nobody know's about him or just does'nt give him any respect. Your still #1 in Canada no matter what. Rep that dot. 416 905 BlackJays

  2. Lansanna (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:57

    you know i love your music posts thanks chica!So radnom that you like that Enya song for running, I tried it a few months ago since I hadn't heard it in ages and totally had the same reaction!

  3. Andgela (kein Partner)
    19. Januar 2015 09:14

    Hey! This is kind of off topic but I need some help from an established blog. Is it diiclfuft to set up your own blog? I'm not very techincal but I can figure things out pretty quick. I'm thinking about making my own but I'm not sure where to start. Do you have any tips or suggestions? Thank you

  4. Clemens Taferner (kein Partner)
    28. Dezember 2011 17:53

    Nun ja, aber bedenken Sie doch, was hierzulande für ein mediales Sperrfeuer eröffnet würde, erdreistete sich ein katholischer Bischof, einen sozialistischen Politiker zum Rücktritt aufzufordern. Ich kann verstehen, daß sich die Herren bedeckt halten.

  5. Gennadi (kein Partner)
    28. Dezember 2011 14:45

    Päpste und Kardinäle haben die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Sie mögen sich aus der Tages- und sonstigen Politik heraushalten. Aus jeder.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      28. Dezember 2011 18:02

      Das ist ein unsinniges Verlangen, welches lediglich dazu dient, potentielle scharfe Kritiker auszuschalten. Was ist Politik? Politik betrifft uns alle, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute unseres Lebens. Für mich ist es selbstverständlich, daß Priester zu jenen Themen, die unser Leben bestimmen, Stellung beziehen. Ich wünsche mir das sogar. Vielleicht gäbe es dann ein wenig Ausgleich zum ewig gleichen Politiker-Geschwätz. Außerdem finde ich, daß uns die Kirche sehr wohl etwas zu sagen hat und das soll sie - um Himmels willen - auch tun. Was den Rücktritt den Rücktritt des deutschen Bundespräsidenten betrifft: ich bin nicht sicher, ob ein solcher gerechtfertigt wäre. Darf ein Politiker keinen Kredit aufnehmen? Darf er keine Freunde haben? Maßgeblich ist, wie er seine Position ausfüllt, und kriminell ist er ja vei weitem nicht geworden. Und den Satz von der "schiefen Optik" kann ich ebenso wie das sinnleere Argument "zeitgemäß" schon nicht mehr hören. In der Natur und im Leben ist nichts gerade. Nicht einmal Gut und Böse sind eindeutig zu definieren. Also was wollen wir?

    • Leopold Koller (kein Partner)
      29. Dezember 2011 15:07

      Volle Zustimmung, Hr. Taferner!

  6. leshandl
    28. Dezember 2011 09:34

    Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass der Herr Kardinal einmal in Rom mutig die tatsächliche Situaution und die Anliegen der Mehrheit der österreichischen Gläubigen darstellt. Das würde gegenüber der dortigen "Gerontokratie" Mut erfordern. Stellungnahmen gegen die Politiker kaum.

    • Harry (kein Partner)
      28. Dezember 2011 10:09

      @ leshandl und die "Mehrheit der österreichischen Gläubigen".
      Jesus Christus hat das Wort Gottes verkündet - und keine Mehrheitsmeinungen. Die katholischen Glaubenswahrheiten sind keine Mehrheitsmeinungen (das gilt auch für ev. Mehrheiten vor 70 Jahren).
      Dass die Wahrheit ein Kind der Zeit sei ist völlig unkatholisch - und das ist das Problem der niedergehenden Kirche in Österreich.

    • leshandl
      28. Dezember 2011 13:06

      @Harry
      Das sit ja der Irrtum. Bei den Wünschen der Gläubigen und der Pfarrer-Initiative handelt es sich ja keineswegs um Glaubenswahrheiten. Das behaupten nur die, die ihre eigene Interpretation des Evangeliums als solche bezeichnen

    • Gennadi (kein Partner)
      28. Dezember 2011 14:48

      leshandl, jedem steht es frei, aus einer Kirche auszutreten, wenn er nicht mehr einverstanden mit ihr ist.

    • Harry (kein Partner)
      28. Dezember 2011 15:57

      @ leshandl "Pfarrer-Initiative handelt es sich ja keineswegs um Glaubenswahrheiten"

      Im KKK heißt es beispielsweise, dass

      "alle geweihten Amtsträger der lateinischen Kirche normalerweise aus den gläubigen Männern gewählt, die zölibatär leben und den Willen haben, den Zölibat „um des Hirnmeireiches willen...Der Zölibat ist ein Zeichen des neuen Lebens, zu dessen Dienst der Diener der Kirche geweiht wird;“ (Mt 19,12) beizubehalten."

      In der Dogmatik der RKK heißt es:

      "Der Papst besitzt die volle und oberste Jurisdiktionsgewalt über die gesamte Kirche nicht bloß in Sachen des Glaubens und der Sitten, sondern auch in der Kirchenzucht und der Regierung der Kirche."

      Die Priesterinitiative ist eindeutig nicht katholisch (wie auch vieles unserer Bischöfe).

    • Harry (kein Partner)
      28. Dezember 2011 16:03

      Die Initiative der ungläubigen Pfarrer muss der Forderung des Heiligen Stuhls nach Korrektur der Wandlungsworte nachkommen. Aber rasch!

    • Harry (kein Partner)
      28. Dezember 2011 16:06

      In der Dogmatik der RKK heißt es:

      "Christus hat nur Männer zum Apostolat berufen."

      Die heuchlerische Priesterinitiative ist eindeutig nicht katholisch (wie auch vieles unserer Bischöfe).

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      28. Dezember 2011 18:04

      Was will denn die Mehrheit der Gläubigen Ihrer Beobachtung nach?

    • leshandl
      29. Dezember 2011 09:59

      Und wie steht es mit der Hierarchie der Wahrheiten? Der RKK zählt alles Mögliche auf, gibt aber leider nicht an, wie seine Sätze in dieser Hierarchie liegen. zB Zölibat: Das ist doch eine Erfindung aus ganz anderen Gründen, denn schließlich war sogar Petrus verheiratet. In den ersten 1000 Jahren der Kirchengeschichte spielte der Zölibat keineswegs die große Rolle, die ihm dann nicht zuletzt aus Vermögensgründen zugesrochen wurde.

    • Harry (kein Partner)
      29. Dezember 2011 13:59

      @ leshandl "In den ersten 1000 Jahren der Kirchengeschichte spielte der Zölibat keineswegs die große Rolle".

      Und Joseph Goebbels hat den Zölibat (die Lebensform Jesu Christi) als 'Quelle des Übels' bezeichnet.

  7. Ulrike S. (kein Partner)
    27. Dezember 2011 15:40

    Kardinal Schönborn: „Nicht bei den Ärmsten sparen“

    Alle Achtung Herr Kardinal!
    Wenn z.B. Arme von den Einnahmen aus der Kirchensteuer (von der Wiener Caritas) eine Abtreibung bezahlt bekommen, dann gewährt ihnen das Ambulatorium am Fleischmarkt einen "Sozialtarif"! Es ist höchste Zeit, Herr Kardinal, dass das Ambulatorium am Fleischmarkt einen katholischen Orden von ihnen verliehen bekommt!

    http://gloria.tv/?media=109091

    • Gerhild Baron
      27. Dezember 2011 19:04

      Ulrike S. : ist dies tatsächlich so ?? Unglaublich !!

    • opa heinrich (kein Partner)
      27. Dezember 2011 19:11

      herr kardinal leidet sehr, er erspart sich die abtreibung und sein saft wird nicht ins fruchtbare verworfen, also braucht er kein ambulatorium=fleischmarkt.
      er erspart sich diese sache und ist sehr klug eigentlich.
      herr kardinal ist auch sehr arm und leidet bestimmt sehr und liebt sicherlich sein leben.
      also bitte, ich möchte mich da schon vor herrn schönborn stellen.
      dieser leidensweg ist beinahe einzigartig und kann man nur bwundern.
      tuts nicht streiten auf dieser welt, vielmehr spenden und nochmals spenden.

    • oma klara (kein Partner)
      27. Dezember 2011 19:21

      die politiker sind schon sehr lieb, sie tun geld verwalten und die quellen gehören alle ihnen. gott hat ihnen alles geschenkt, weil nur sie gut sind oder selbst gott sind.
      da braucht man nicht viel mut dazu=eigentümer bleibt eigentümer, versteht sich.
      sie können zwar selbst nicht immer politik (einnehmen) erklären, aber ist egal bei diesen kühen auf der weide, sie werden es niemals verstehen.
      was aus erbschaften so immer werden kann...

    • Ulrike S. (kein Partner)
      27. Dezember 2011 19:54

      @ Gerhild Baron "ist dies tatsächlich so ??"
      Sie können in dem betreffenden Beitrag auf "gloria.tv" das entsprechende Schreiben der Caritas Wien an das Ambulatorium am Fleischmarkt sehen. Die Caritas bedankt sich in diesem Schreiben für den gewährten "Sozialtarif" von 100 Euro fürs Töten eines ungeborenen Menschen. Sollte man dem noch keinen Glauben schenken, würde ich mich an den Direktor der Caritas Wien, Michael Landau, wenden. Der wird voraussichtlich die Echtheit dieses Schreibens nicht bestreiten.

    • Harry (kein Partner)
      27. Dezember 2011 20:19

      Mann-o-Mann. Dass die Kirche in Österreich schon so verrottet ist, muss man erst einmal sickern lassen. Wenn ich hierzulande Kirchenbeitrag bezahle, dann verstoße ich gegen das 5. Gebot: „Du sollst nicht töten!“ Parallel dazu arbeitet die Schönborn Opfer-Kommission. Und außer Ungehorsam, Anti-Rom-Propaganda und der Verfolgung papstreuer Priester haben die keine Antwort auf diesen noch nie dagewesenen Niedergang der Kirche in Österreich. Wie armselig.

    • black (kein Partner)
      28. Dezember 2011 08:49

      an Harry - #außer Ungehorsam, Anti-Rom-Propaganda und der Verfolgung papstreuer Priester haben die keine Antwort auf diesen noch nie dagewesenen Niedergang der Kirche in Österreich#

      Die Antwort der erfolgreichsten Glaubensvernichtungskonferenz aller Zeiten (= österreichische Bischofskonferenz) an die Ungläubigen ist Toni Faber.
      Dieser Liebhaber der flüssigen Form der Kommunion beweist der Zeitgeistavantgarde, dass die Kirchenszene bereits mit dem Hedonismus, Atheismus, Relativismus und einer tiefen Verachtung des Hl. Vaters konform geht.
      Das ist schon das einzige, wofür diese Priesterattrappe (gemeinsam mit unseren Bischofsattrappen) die Hand ins Feuer legt.

    • leshandl
      28. Dezember 2011 09:30

      Ui, wird das jetzt ein Ableger von kreuz.net? Dort wird jedenfalls mit falschen Behauptungen immer wieder manipuliert. Und häufig "gloria" zitiert.

    • Harry (kein Partner)
      28. Dezember 2011 10:23

      @ leshandl "mit falschen Behauptungen"
      Was in Gottes Namen ist an dieser Feststellung, dass die Wiener Caritas mit Kirchengeldern die Tötung unerwünschter Ungeborener bezahlt, falsch?
      Haben sie Beweise für die von ihnen behauptete Falschheit?

    • Harry (kein Partner)
      28. Dezember 2011 10:50

      @ leshandl: kreuz.net

      Habe mir gleich den ersten Artikel ihres Hinweises angesehen:
      'Das ist eine „Pest unserer Zeit“' (10:03:01 | Mittwoch, 28. Dezember 2011)

      Dort wird im Untertitel der Bischof von Fulda zitiert:

      „Neben den zahlreichen Kriegen halte ich den zerstörenden Umgang mit dem vorgeburtlichen menschlichen Leben für eine Seuche.“

      Danke für den guten Hinweis.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      28. Dezember 2011 18:13

      In jüngster Vergangenheit habe ich einige Monate zum Thema "Familienaufstellungen" recherchiert. Dabei ist mir folgendes aufgefallen: Sehr viele Frauen, die einerseits über Abtreibungsgegner herfallen und sie böse abkanzeln (ich verwende dieses Wort absichtlich), betonen in der Aufstellungsarbeit immer wieder, wie problematisch die Lücke ist, die "ein abgetriebenes Familienmitglied" hinterläßt. Was soll man nun davon halten...:)

    • einfacheinnick (kein Partner)
      29. Dezember 2011 08:42

      Kriegt euch wieder ein, ihr moralinsauren Befindlichkeitshysteriker! Dafür wird einer (illegalen) Asylantin, die einen Kinderwunsch hegt, aber einen lendenschwachen Mann hat, eine kostenlose In-vitrio auf österreichische Steuerkosten bezahlt!

      Auf der einen Seite hängt ihr die Moralschweine heraus, auf der anderen Seite ist euch zB Umwelt- und Tierschutz völlig egal, ihr wettert noch dagegen! Tiere sind ebenso göttliche Geschöpfe, das solltet ihr ach so Gläubigen doch wissen! Das zeigt wieder einmal, wie verlogen ihr alle hier seid! Nicht auszudenken, welche "Werte" ihr euren Nachkommen mitgegeben habt.

    • blacky (kein Partner)
      29. Dezember 2011 13:33

      @ einfacheinnick
      "auf der anderen Seite ist euch zB Umwelt- und Tierschutz völlig egal"

      Halt die Luft an, sonst verschluckst du eine Mücke.

  8. Freak77 (kein Partner)
    27. Dezember 2011 14:21

    Off Topic:

    Ein Buch aus 1975: "Was kommt nach dem Kommunismus, Kritik und konstruktive Alternative zum dialektischen Materialismus", Autor: Herbert Giller, Wien, 1975 - als PDF-Datei:

    Downloadlink:
    http://www.file-upload.net/download-3982649/WasKommtNachDemKommunismus_Kritik-Alternative_-HerbertGiller-.pdf.html

  9. A.K.
    27. Dezember 2011 13:06

    Die Tagebuchnotiz „Ein deutscher Kardinal und die österreichischen Bischöfe“ – vor allem die Kommentare - habe ich mit zwiespältigen Gefühlen gelesen.
    Dabei ist mir 1 Korither 10 eingefallen: „ ... Es ist alles erlaubt; aber es frommt nicht alles! Es ist alles erlaubt; aber es erbaut nicht alles! Niemand suche das Seine, sondern ein jeder das des andern...Ob Ihr esset nun oder trinket oder was ihr tut, so tut es alles zu Gottes Ehre! Seid unanstößig den Juden und Griechen und der Gemeinde Gottes, gleichwie auch ich in allen Stücken allen zu Gefallen lebe und nicht suche, was mir, sondern was vielen frommt, damit sie gerettet werden.“
    Auf diese Gesichtspunkte kann sich wohl auch ein Bischof oder Kardinal in Österreich berufen, allerdings auf die Gefahr hin mißinterpretiert zu werden.
    In gewisser Weise hat mich beruhigt, daß manche Kommentare von Bloggern stammen, denen das Partnersymbol („Krone“) fehlt. Es waren darunter nämlich primär gerade jene, die auf mich eher anstößig wirkten.

  10. Michael K. (kein Partner)
    27. Dezember 2011 12:27

    Die völlig inhaltsleere und allgemeine Platitüde "man soll jetzt nicht bei den Ärmsten sparen" kann so oder so gedeutet werden, wie auch Unterberger in seinem Tagebucheintrag bemerkt - also auch durchaus im Sinne einer notwendigen Eindämmung der Staatsschulden (verbunden mit sozialen Abfederungen). Ich begrüße ausdrücklich, dass ein Kirchenmann bewusst nicht konkreter wird - aus einer liberalen Gesinnung heraus lehne ich allzu eindeutige Handlungsanweisungen, wie sie vom Kölner Kardinal kamen, ab. Das erinnert mich zu stark an "Don Camillo"...

  11. werauchimmer
    27. Dezember 2011 11:29

    Jede Glaubengemeinschaft muss das Recht haben, sich zu sittlichen Belangen aus aktuellem Anlass zu äußern.

    Solche Stellungnahmen sollten zwar die Verwerflichkeit von Handlungen möglichst konkret umreißen, aber nicht die äußeren Umstände des Anlassfalles, damit die universelle Bedeutung der Aussage sichergestellt wird.

    Namensnennungen wären dabei aber tunlichst zu vermeiden, gibt man sich doch der Vereinnahmung preis.

  12. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    27. Dezember 2011 10:04

    Die österreichische Kirche weiß ganz genau, dass sie nicht das moralische Recht hat, auf Politiker zu schimpfen.

    Sie hat einfach viel zu viel Dreck am Stecken, wie es einst der südlichste LH ausdrückte. Und demzufolge auch keine Unterstützung durch die breite Bevölkerung. Mit jedem Fingerzeig durch die Kuttenträger würde man ihnen ihre eigenen SAUEREIEN vorwerfen. Das wollen sie sich ersparen. Und deshalb huldigen sie lieber dem Ritual:
    Hände falten, Gosch´n halten!

    Wenn ich an den Sager Schönborn´s zu einem Kindesmißbrauchfalles durch einen Priester denke, wird mir noch heute schlecht . Originalzitat von Schönborn:

    "Was ist denn dabei, das kann doch passieren."

    Da ist es wirklich viel besser, die Gosch´n zu halten.

  13. ashanyan (kein Partner)
    27. Dezember 2011 08:47

    Die Kirche des 20. Jahrhunderts in Österreich war bis 1938 eine politisierende Kirche die die Trennung von Staat und Kirche abgelehnt hat. Es waren vorwiegend fundamentale Kirchenpolitiker die diese Zeit politisch geprägt haben. Nach 1945 wurde schrittweise die Säkularisierung vollzogen und hat unter Kardinal König eine Hochblüte erreicht. Durch seinen Weg der unpolitischen Kirche kam es auch zu einem inhaltlichen Dialog und zu einer sachlichen Annäherung zwischen Staat (Parteien) und Kirche - mit überaus positiven Ergebnissen. Aktuell - in Zeiten der österreichischen Kirchenkrise - gibt es eine Polarisierung innerhalb der Kirche. Einerseits haben die Fundamentalisten kräftigen Aufwind und anderseits kam es im ideologisch "linksgrünen" sozialen Bereich der Kirche zu Überlappungen mit den Vorfeldorganisationen politischer Parteien (mit allen basisdemokratischen Folgen). Diese zunehmende Polarisierung und die daraus entstandene "politisch kirchliche Meinungsvielfalt" stellt definitiv ein kaum lösbares Problem für die heutige Kirchenführung dar. Während Äußerungen wie "vergesst die Armen nicht" von Kardinal König noch eine unpolitische Deutung zuließen ist die gleiche Äußerung durch Kardinal Schönborn für manche eine politische Kampfansage. Vereinfacht gesagt: Die Parteien haben die Christen als Wähler entdeckt, haben sich mit kirchlichen Organisationen vernetzt und nutzen diese als politisches Sprachrohr - heizen aber dabei durch die Medien die innerkirchliche Polarisierung an und entziehen damit der Kirchenführung die Deutungshoheit der eigenen Aussagen. Es ist daher nicht empfehlenswert - wie dies der von mir ansonsten sehr geschätzte Herr Dr. Unterberger tut - der Kirchenführung Feigheit zu unterstellen weil sie sich nicht in Staatsangelegenheiten einmischen will. Vielmehr sollte man die Kirchenführung unterstützen, die Säkularisierung wieder zu erreichen und die Kirche aus der Umklammerung diverser Parteienunterwanderungen und Medien wieder herauszuführen. Und: nicht jede theologische Aussage des Kardinals hat eine politische Motivation bzw. muss in ein Parteienkästchen gesteckt werden.

  14. Neppomuck (kein Partner)
    27. Dezember 2011 08:40

    Kein Wunder, wenn die Männer der Kirche sich nicht trauen, gegen unsere Politiker etwas zu sagen.
    Man könnte Senge beziehen.

    Wer es noch nicht kennt, mag sich hier schlau machen:
    http://www.youtube.com/watch?v=GxOnpOAZXyQ

    • APM (kein Partner)
      27. Dezember 2011 17:04

      Andererseits: Wer diesen großmäuligen Provinztrottel ernst nimmt anstatt ihm eine passen Antwort zu verpassen, dem ist nicht zu helfen...Die größte und wirksamste Sparpolitik wäre, Ihn und seinen Busenfreund Häupl incl. ihrer Speichellecker zu Gänze zu entsorgen..

  15. RB (kein Partner)
    27. Dezember 2011 08:04

    Meiner Meinung nach hätte der Kölner Kardinal schweigen sollen.
    Dieses Moralapostel-Getue geht mir schön langsam aber sicher auf die Nerven.

  16. Der Versachlicher (kein Partner)
    27. Dezember 2011 00:56

    Der Unterberger redet schon wieder an Schas. Als Erzbischof Schönborn den FPÖ Abgeordneten Königshofer wegen seiner rassistischen Sager zum Rücktritt aufforderte, hat sich Unterberger natürlich auf die Seite des rechtsextremen Trottels geschlagen und gegen die "linke Kirche" polemisiert. Wenns um seinen neurotischen Hass gegen Faymann und die Sozis geht, müssen seiner Meinung nach die Bischöfe herhalten, um mit ihm im Chor zu jaulen. Warum nur sollten sich unsere katholischen Bischöfe für die Neurosen des Herrn Unterberger hergeben?

    • Heri (kein Partner)
      27. Dezember 2011 08:25

      Damit unterstreichen Sie den Vorwurf des Bloggers, dass die Kirche in Österreich linkslastig ist.
      Das wollten Sie eh, oder?

    • Der Versachlicher (kein Partner)
      27. Dezember 2011 08:28

      Aus des "Bloggers" Sicht ist in Österreich alles linkslastig was links von Gottfried Küssel steht.

    • Heri (kein Partner)
      27. Dezember 2011 09:59

      Ich weiß zwar nicht warum jetzt auf Küssel kommen, aber ist Küssel nicht dieser (nationale) SOZIALIST? Also auch so ein linker Umverteiler, der dem Blogger bitter aufstößt?

      Nicht vergessen:
      links = inter/nationale Sozialist
      rechts = liberal (=Blogger)

      Sind Sie eigentlich nationaler oder internationaler Sozialist oder auch eher rechts?

    • Udo (kein Partner)
      27. Dezember 2011 10:54

      Das ist wieder mal ein prächtiges Beispiel für die linke Denkweise.
      Äpfel mit Birnen zu vergleichen und jeden dem der Unterschied auffällt als krank zu bezeichnen, das ist richtig krank.

      Von Sachlichkeit keine Spur.

    • Aha (kein Partner)
      27. Dezember 2011 12:18

      Also wenn rechts gleich liberal ist, so muss das wohl hier eine linkes Altersheim sein.

  17. joy (kein Partner)
    27. Dezember 2011 00:50

    Die österreichischen Bischöfe und ihre Kirchenvermögensholding (die Bischofskonferenz) arbeiten mit unübertroffener Effektivität an der Zersetzung des Katholischen Glaubens und der einst existiert habenden Volksfrömmigkeit. Statt die Identität der Hl. Kirche zu schützen sind unsere „Hirten“ Garanten des Konformismus, intellektueller Unredlichkeit, spiritueller Nichtigkeit und einer abstoßenden Speichelleckerei. So ist es kein Zufall, dass diese modernistische Ortskirche samt NS-Kirchensteuermodell zu den ungehorsamsten Kirchen weltweit zählt. Mit der Zeit, aus der das reformbedürftige NS-Kirchensteuermodell stammt, hat die gegenwärtige Ortskirche aber noch etwas gemeinsam: die weltrekordartigen Austrittszahlen, die selbst Joseph Goebbels vor Neid erblassen hätten lassen. Diesen Austrittszahlen entsprechen auch unsere Hirten:

    + Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn von Wien:
    Der Kolumnist eines Propagandaorgans der SPÖ („heute“) steht als hochgradiger Kirchenfürst für die Zerstörung geweihter Orte, die innerkirchlichen Christenverfolgungen und den Ungehorsam (wie etwa bei Bischofsernennungen durch den Hl. Stuhl). Entweder lässt er katholische Kirchen abreißen, verschenken oder blasphemisch verhöhnen. So befindet sich DIE WELTWEIT HÄSSLICHSTE DARSTELLUNG EINER SELIGEN, nämlich der Seligen Schwester Maria Restituta Kafka, in der Barbarakapelle zu St. Stephan. Diese barbusige Darstellung eines wegen ihres Gottesglaubens geköpften Nazi-Opfers ist ein feiges Nachtreten, das dem ehrenwerten Wiener Erzbischof ca. € 80.000 wert war:
    http://hagiomajor.blogspot.com/2011/03/march-30-feast-of-blessed-maria.html
    Kardinal Christoph Schönborn ließ im Wiener Dommuseum 2008 folgendes Sittenbild der Kirche in Österreich präsentieren: In seinem Museum hing eine Geißelungsszene, in welcher ein Peiniger Jesus Christus einen abwichst und das „Letzte Abendmahl“ wurde als eine abscheuliche Homosexuellen-Orgie „verklärt“. NOCH NIE WURDE DAS JÜDISCHE PESSACHMAHL SO FREVELHAFT UND GOTTESLÄSTERLICH DARGESTELLT ALS IM WIENER DOMMUSEUM unter dem ehrenwerten Kardinal Schönborn:
    http://www.lifesitenews.com/news/archive/ldn/2008/mar/08032608
    Daran erkennt man, dass der Wiener Erzbischof spirituell gar nicht in der Lage ist, dem Sohn Gottes auch nur den geringsten Respekt zu zollen, während er sich für sozialistische Parteibonzen in so gut wie jedem Wahlkampf instrumentalisieren lässt. Naturgemäß besitzt daher auch sein Dompfarrer bestenfalls Respekt vor einem nächtlichen Alkoholtest durch die Polizei.
    Der Stern von Bethlehem leuchtet – Dank Erzbischof Schönborn – neuerdings im GROSSEN ORIENT, obwohl es im 1. Gebot Gottes heißt: „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“. Trotzdem besuchte Kardinal Christoph Schönborn mit Sternsingern die größte Moschee Österreichs, obwohl der Islam die Dreieinigkeit Gottes ausschließt. Aber die Kenntnis des 1. Gebots ist von unseren Bischofsdarstellern zu viel verlangt:
    http://www.krone.at/Oesterreich/Schoenborn_besucht_mit_Sternsingern_Wiener_Moschee-Schoene_Geste-Story-239110

    + Bischof Egon Kapellari von Graz:
    Dieser Hirte hat (wie vermutlich fast alle unsere Bischöfe) noch nichts vom römisch-katholischen Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes gehört. So behauptete er dem antiklerikalen und sozialistischen ORF gegenüber, dass die Frauenordination nur ein Konzil ändern könne.

    + Bischof Manfred Scheuer von Innsbruck:
    Dieser Bischof kokettiert mit der „Priesterehe“, die das Gegenteil der Lebensform Jesu Christi ist). Auch hält er eine Legitimierung des Ehebruchs für vorstellbar, was zwar dem Willen Gottes widerspricht und katholisch unmöglich ist, aber Bischof Scheuer ist eben nur ein österreichischer Bischof.

    + Bischof Ludwig Schwarz von Linz:
    Er ist der nonchalante Hirte derer, die das Zölibat nach Herzenslust brechen, während er gut-katholische Priester nach Polen deportiert (Pfarrer von Kopfing). Bischof Ludwig Schwarz steht leidenschaftlich in Opposition zum Petrusamt, wenn es z.B. darum geht, päpstliche Bischofsernennungen zu sabotieren. Sein eigener Unglaube dient seiner Diözese als Vorbild, die ebenso ihr Selbstverständnis aus dem Gegensatz zur Lehre der Hl. Kirche bezieht.

    + Bischof Alois Schwarz von Klagenfurt:
    Er wollte den Zölibat regional freistellen: "Bei einem Auftrag aus Rom wäre ich dafür, dass die Diözese Gurk auch eine solche Proberegion wäre", sagte der ehrenwerte Bischof Alois Schwarz.

    + Erzbischofs Alois Kothgasser von Salzburg
    ist damit beschäftigt, sich als Plastilin zu betätigen. So sagte er dem antiklerikalen und sozialistischen ORF gegenüber: „Die Zeiten und die Gesellschaft haben sich verändert. Und deswegen wird die Kirche überlegen müssen, wie sie diese Lebensform weiterpflegen kann, oder was sie verändern muss.“ Ein Erzbischof der lehrt, dass die Wahrheit ein Kind der Zeit ist. Das nennt man Chuzpe.

    + Ex-Weihbischof Helmut Krätzl von Wien:
    Dieser schräge Vogel will Pfarrer mit Ehefrau und Zweitjob – damit sich die verweltlichten Zivilpriester gleich selbst finanzieren und ihr Leben dem Weltlichen weihen.

    + Ex-Bischof Paul Iby von Eisenstadt:
    Dieser Herr konnte, wie er einmal sagte, nie verstehen, warum Bischöfe vom Papst ernannt werden. Dieser Herr hat recht, seine eigene Ernennung ist in keiner Weise verständlich gewesen. Ex-Bischof Iby ist von der Lehre der Hl. Kirche noch weiter entfernt als „Wir sind Kirche“, „Laieninitiative“ und die Initiative der ungläubigen Pfarrer miteinander, die alle aus der Feindseligkeit gegen das Papsttum und den überlieferten Glauben ihre Bestimmung sehen.

    Im Unterschied zum völlig eindeutigen und unmissverständlichen Papst Benedikt XVI. sind unsere sogenannten Bischöfe angepasste Mitläufer in einer gottlosen Zeit - das exakte Gegenteil von Jesus Christus. In der Hl. Schrift heißt es:
    „Ihr Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der wird zum Feind Gottes“ (Jak 4,4) oder ein österreichischer Bischof.

    • Katholik (kein Partner)
      27. Dezember 2011 00:58

      Das ist mieselsüchtige Kirchenhetze, sonst nix.

    • joy (kein Partner)
      27. Dezember 2011 01:00

      @ Katholik "Das ist mieselsüchtige Kirchenhetze, sonst nix."

      Ich bin nicht Helmut Schüller.

    • Zraxl (kein Partner)
      27. Dezember 2011 11:46

      @ joy

      Danke für Ihren Kommentar! Leider ist das nur eine kleine Auswahl an Widrigkeiten.

      Erwähnenswert scheint mir jedenfalls noch, dass einige der prominentesten Medien, die andauernd in widrigster Weise gegen die Kirche hetzen, im 100% Eigentum der Katholischen Kirche stehen.

      Erwähnenswert ist sicher auch die Leisetreterei der Bischöfe zum Thema Abtreibung. Wenn dann einmal ein Bischof klare Worte findet oder sich sogar an einer Demonstration gegen Abtreibung beteiligen will, wird dieser von seinen Amtskollegen auch noch öffentlich gemaßregelt.

      Interessant ist auch, dass Personen wie der Herr Msgr. Schüller oder der Geschäftsführer der Tageszeitung der Standard, der sich in dieser Zeitung sogar einen eigenen Kirchenhetzblog leistet, dem unmittelbaren Dunstkreis des Kardinal Schönborn entspringen.

    • black (kein Partner)
      27. Dezember 2011 12:14

      @ Zraxl

      Wie sehen sie die Aufgaben von Helmut Schüller?
      Auffallend ist, dass Herr Schüller völlig ungestört in Probstdorf an der Säkularisierung der Kirche in Österreich arbeiten kann, darf oder muss.

      Warum hat Herr Schönborn seinen damaligen Generalvikar abserviert?
      Wurde Schüller damals wirklich von Schönborn selbst degradiert oder ging die Initiative dafür nicht vielmehr von Rom aus, weil dort nachgewiesen werden konnte, dass Herr Schüller massiv gegen die Papsttreuen intrigiert (gegen Bischof Krenn usw.) und diese mit Hilfe der kirchenfeindlich-faschistischen Massenmedien (ORF, Standard, Profil, Kurier usw.) zu vernichten versucht?

      Jedenfalls setzt Schüller seinen Anti-Rom-Kurs fort. Und ich fresse einen Besen, wenn das nicht im Sinne des Wiener Kardinal Schönborn ist.

    • Zraxl (kein Partner)
      27. Dezember 2011 14:07

      @ black

      Ich weiß über Herrn Msgr. Schüller nur das, was ich in den Zeitungen von ihm bzw. über ihn lese. Da scheinen mir etliche seiner Forderungen ins Beliebige und Absurde abzugleiten. Dass er sich mit den praktizierenden Esoterikern des Kirchenvolksbegehrens zusammengetan hat, zeigt ja auch, welchen Weg er gehen will.

      Von der Abberufung Schüllers habe ich inzwischen mehrere, einander widersprechende Versionen gehört - da bin ich meinungsfrei.

  18. Brigitte Imb
    26. Dezember 2011 21:18

    "dass auch nur die Vermittlung eines Gesprächstermins bei einem Ministersekretär mit fünfstelligen Euro-Summen in Rechnung gestellt wird. Ganz legal."
    ---------------

    - Da hat´s mir zum erstenmal die Kehle zugeschnürt beim Lesen...

    Was glaubt denn diese Bande überhaupt wer und was sie sind und wozu sie eigentlich da sind??? Vom Politiker bis zum Beamten, sie sind dem Staat - UNS - verpflichtet und auch darauf vereidigt. Aber diese Bande hat die Demokratie "umgedreht" und macht sich das Volk zum Untertan, anstatt ihm zu dienen.

    - ....über Küberl zu lesen, hat beinahe die gute Stimmung des schönen Feiertages zerstört.

    Dieser Küberl verdiente bereits vor der Einführung des Euros 3 Mio. öS im Jahr (bezahlt aus Spendengeldern!), und das bei einer sozialen Organisation - die nur für die Ärmsten da ist - das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen. Die Caritas bekommt von mir nicht einen Cent, sowie all die unverschämten NGOs.

    - Grundsätzlich sollte sich die Kirche von der Politik fernhalten, und ohne den genauen Wortlaut des deutschen Bischofs zu kennen, meine ich doch, dass in speziellen Situationen - wo die Politik schamloser denn je agiert, und man ev. später fragen würde "warum habt ihr nicht eingegriffen...", auch der Klerikus dazu berechtigt ist seine Meinung öffentlich zu machen. Wie oft wurde auch hier schon der Kirche Untätigkeit vorgeworfen?, nun wo sie Stellung bezieht erhält sie erst nur Prügel - das paßt für mich nicht zusammen. Die Kirche hat die moralische Verpflichtung einzugreifen - eine Grundthese -, die Kirche hat schon allzulang verabsäumt sich zu positionieren, sowohl gegen die überdimensionale Islamisierung, als auch im Bereich der Globalisierung.

    - Kardinal Schöborn betrachte ich als einen sehr intelligenten Menschen, mitsamt seiner adeligen Abstammung und seiner sozialistischen Äußerlichkeit, bleibt mir nur zu denken, dieser Mann steht massiv unter Druck. Es gilt die Unschuldsvermutung.

    • Celian
    • Alexander Renneberg
      26. Dezember 2011 21:27

      Wer macht denn ihrer ansicht nach druck auf schönborn?

      Schwer vorszustellen, dass er sich diesem auch beugt.

    • Brigitte Imb
      26. Dezember 2011 21:35

      @ AR,

      keine Ahnung - am ehesten Druck seitens der Politik - es ist nur so ein Gefühl aufgrund seines Verhaltens, das mich seit langem zu dem Schluß kommen läßt.

    • Katholik (kein Partner)
      27. Dezember 2011 00:59

      @Brigitte Imb: Das, was du da über das angebliche Gehalt von Küberl daherschwafelst, ist von vorne bis hinten erlogen. Schämst dich gar nicht, du verlogene Extremistin?

    • Brigitte Imb
      27. Dezember 2011 10:24

      Nix ist gelogen und schämen werde ich mich schon gar nicht, das würde in dem Fall dem Hrn. Küberl besser zustehen.

    • Well well well (kein Partner)
      27. Dezember 2011 14:01

      Küberl verdient angeblich 3.800 Euro netto, das ist nicht wenig und man mag über seinen Verdienst gerne diskutieren. (http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/621042/Versteckte-Kosten-der-guten-Tat ) Dieses aufgeregte Geschnatter mit angeblichen Verdiensten zieht sich allerdings durch die rechte Propaganda wie ein roter Faden. Da kursieren angebliche Asylwerberverdienste und sonstiger Müll, gleichzeitig regen sich dann die Leute teilweise über eine linke Neidgesellschaft auf.

      Davon abgesehen - wie die offenbar recht leicht erregbare Frau Imb festgestellt hat ist die Caritas spendenfinanziert. Oft fällt mir hier auf, dass Dummheit positiv mit der Lautstärke korreliert, Hauptsache herumgesudert und geschimpft, Quellen braucht man sowieso nicht. Auch wenn die liebe Brigitte nichts spendet dürfte die Caritas offenbar das Geld haben um den Verdienst zu finanzieren. Spenden sind immer noch freiwillig, die Caritas kann mit dem Geld im Prinzip machen was sie will, sie ist nur ihren Spender Rechenschaft schuldig und die müssen sich das mit ihr ausmachen.

  19. Josef Maierhofer
    26. Dezember 2011 16:03

    Das Geschäft mit dem Mitleid.

    Es ist wohl Fakt, dass die Gutmenschen meist nie selbst das Gute tun (auch meist gar nicht können) sondern es von der Allgemeinheit, vom Staat verlangen, eine große Unsitte. Populismus und Gleichschaltung, Manipulation, oft sogar Unwahrheiten prägen das Geschäft mit dem Mitleid.KLingts ja nicht schlecht, 'nicht auf Kosten der Armen zu sparen', vor allem, wenn man sich selbst auf Kosten der Armen bereichert,

    Es muss uns wohl allen klar sein, dass die Frage nach dem Gehalt eines der in dem Artikel genannnten Politiker und auch das eines Herrn Kardinals, eines Herrn Landau und Küberl nach Rechtfertigung schreit, wie man die 20-, 30 fache Höhe eines Existenzminimums im öffentlichen Dienst oder kirchlichen Dienst begründet. Und es muss auch klar sein, dass das, was die einen zuu viel bekommen, den anderen fehlt.

    Es ist zynisch mit voller (teilweise Selbstbedienungs-)Hose solche Gemeinplätze von sich zu geben, 'nicht auf Kosten der Ärmsten zu sparen'.

  20. RR Prof. Reinhard Horner
    26. Dezember 2011 15:16

    reinhard.horner@chello.at

    1. Der deutsche Kardinal mutig? Ein Vorbild? Wohl kaum!

    2. Kardinal Schönborn mit seinem Umfeld an tagespolitischen Agitatoren und seinem Mitwirken in Straßenmedien? Ist´s erstaunlich, dass er seinen tatsächlichen Aufgaben und Verantwortungen immer wieder auszuweichen sucht?

    3. Was u. a. ansteht, ist eine genaue Aufstellung, aus welchen Mitteln die Zahlungen für die Missbrauchsopfer im Bereich der katholischen Kirche getätigt werden. Und wie (etwa auch finanziell) mit Tätern umgegangen wird. (Gleiches ist übrigens von der Gemeine Wien etc. zu verlangen.)

  21. Alexander Renneberg
    26. Dezember 2011 15:12

    o.t.

    viele der postings, nicht alle, es dürfte auch vernünftige poster beim standard geben, zeigen wieviel hass & bösartigkeit bei den linken vollpfosten gegen andersdenkende vorhanden ist.

    http://derstandard.at/1324501273334/FPOe-Politiker-betroffen-Grossbrand-zerstoerte-Hotel-in-Saalbach-Hinterglemm

  22. Rosi
    26. Dezember 2011 14:26

    Ich glaube, jeder Christ wünscht sich eine starke Kirche, und Bischöfe und Kardinäle mit Rückgrat. Keine billige Phrasendrescherei, die in großen Teilen nicht einmal mit dem Inhalt der Bibel vereinbar ist.
    Daß die Kirche sich nicht in die Politik einmischen soll, ist klar, besagt aber nicht, daß sie unsaubere Vorgänge des öffentlichen Lebens nicht ansprechen darf - und soll.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  23. Gerhild Baron
    26. Dezember 2011 14:18

    Ich finde nicht, daß es Sache eines Bischofs ist, in der derzeitigen Situation BP Wulff einen Rücktritt indirekt nahezulegen. Auch wenn Wulff an Glaubwürdigkeit eingebüßt hat, steht offenbar eine Mehrheit der Deutschen hinter ihm und sogar
    SPD Chef Gabriel ist gegen seinen Rücktritt. Die Kirche sollte sich hier nicht einmischen.

    Daß Kardinal Schönborn sich leider gerne an Küberl & Landau anlehnt, hat sich schon öfter und viel gravierender gezeigt als in der diesjährigen Weihnachtsäußerung . Offensichtlich erreicht er damit aber zumindest, daß er nicht wie unser Papst bei jedem Wort und jedem Schritt vor allem im ORF kritisiert wird ...

  24. ProConsul
    26. Dezember 2011 14:03

    Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn schreibt in einem Essay über die "linken Christen":

    "Mit dem Phänomen der linksstehenden Christen sind wir bestens vertraut. Ihnen begegnen wir schon unter den Ketzern des Mittelalters, den Wiedertäufern, den Sektierern Englands im 17. Jahrhundert (Levellers, Diggers etc.) und besonders seit der Französischen Revolution, an der (um einen Ausdruck Spenglers zu gebrauchen) der „Priesterpöbel“ nicht unbeteiligt war. Der linke Christ leidet an der fausse idée claire eines proletarischen Christus und einer marxistischen Umdeutung der Urkirche, an einer geradezu methodischen ökonomischen und psychologischen Ignoranz [...]

    Diese schiefen Vorstellungen - die sowohl den naiven Christen als auch den konservativen Kritiker des Christentums gleichermaßen, wenn auch mit anderem Effekt verwirren - beginnen schon mit der Exegese in Bezug auf den sozialen Hintergrund Christi: der Sohn eines armen Zimmermanns, der sich mit simplen Worten an einfache Fischer wandte. Ob nun Joseph wirklich arm war - tekton kann auch Baumeister heißen - bleibe dahingestellt. Auf jeden Fall besaß er in Bethlehem Grund und Boden, was ihn zwang, zur Volkszählung hinzureisen. Als die Weisen aus dem Morgenland ankamen, hatte er bereits ein Haus. (Also gab es keine Epiphanie im Stall, wie sie in der darstellenden Kunst so beliebt ist). Sowohl Joseph als auch Jesus wurden mit „Sohn Davids“ angeredet; und auch Maria war aller Wahrscheinlichkeit nach davidischen Ursprungs und, als Verwandte Elisabeths (mütterlicherseits?) stammte sie von Aaron ab. Christus war also in den Augen der Juden (nach unseren Begriffen) ein Prinz und Thronanwärter. Die Frage des Pilatus, ob Er ein König sei, bejahte Er. (Gerade wegen seiner, von den Evangelisten eigens angeführten Deszendenz hatte er die größten Schwierigkeiten, die Juden davon zu überzeugen, daß sein Reich nicht von dieser Welt sei!) Er war aber weder ein Sozialreformer noch ein politischer Revolutionär. („Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!“)

    Zwar warnte Er vor dem Mammonismus (und würde heute sicher vor dem Massenmammonismus, d. h. dem Sozialismus warnen), doch wußte Er, daß die Armen immer unter uns sein werden. Er verkehrte viel mit den Reichen und war dem Wohlleben (das Nardenöl!) keineswegs abhold. Er wurde auch luxuriös begraben. Keineswegs gab Er sich lediglich mit einfachen Fischern ab (was Er zu ihnen sagte, bereitet auch heute noch so manches theologische Kopfzerbrechen), sondern zog im Leben und im Tod auch Intellektuelle hoher Qualität an sich. Man denke nur an Johannes oder Paulus."
    (Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn, "Rechts - doch ohne Glauben?")
    http://www.monarchieliga.de/person/kuehnelt-leddihn-erik-von/rechts-ohne-glauben.htm

  25. brechstange
    • M.S.
      26. Dezember 2011 13:45

      Ja, Wien zählt offenbar in Europa schön langsam wirklich zum Balkan!

    • Alexander Renneberg
      26. Dezember 2011 14:07

      so gesehen muss man garnicht den Satz: "der islam gehört zu deutschland" sagen. es reichen schon alle Sätze davor......

      trotz alledem muss ich sagen, wer will da noch irgend ein hohes amt in einer regierung bekleiden?
      jeder hat eine vergangenheit. und in den meisten gibt es auch ein wenig schatten.

      na und?

      wer von den pc terroristen legt denn fest was schatten ist und was nicht? wer legt denn fest ab wann so eine hexenjagd losgeht?

  26. M.S.
    26. Dezember 2011 13:07

    Die Kirche soll sich möglichst nicht in tagespolitische Angelegenheiten einmischen. Dem ist jedenfalls zuzustimmen. Sehr wohl hat die Kirche jedoch Stellung zu beziehen, wenn durch Maßnahmen in der Politik gegen grundlegende moralische und sittliche Werte (Menschenrechte) verstoßen wird. Man wirft ja schließlich auch heute noch Papst Pius XII vor, gegen den Nationalsozialismus nicht entschieden öffentlich Stellung bezogen zu haben (abgesehen davon, ob dieser Vorwurf zu Recht besteht, oder nicht). In solchen Fällen ist es sogar Pflicht der Kirche mahnend die Stimme zu erheben (u.a. in allen Fällen in denen die Würde und das Leben des Menschen in Gefahr gerät, wie z.B bei Abtreibung und Sterbehilfe).
    Was die soziale Komponente betrifft, so ist festzustellen, dass Christus immer an die e i n z e l n e n Menschen appelliert hat tätige Nächstenliebe zu üben. Nirgendwo findet sich im neuen Testament ein Hinweis darauf, dass der Staat aufgefordert wäre, zwangsweise Gelder von seinen Bürgern einzutreiben. Es können doch alle Menschen von sich aus jederzeit für sozial Notleidende bei allen möglichen NGO`s spenden wenn ihnen das ein Bedürfnis ist, ohne die Verantwortung an den Staat abzugeben. Es ist aber auch aus humanitären Gründen selbstverständlich, dass der Staat für die Ärmsten in der Gesellschaft soweit vorsorgt, dass diese ein menschenwürdiges Leben führen können. Die Frage ist aber, ob eine Regierung, die der Sorgfaltspflicht, die von den Staatsbürgern eingehobenen Steuern sparsam und effizient zu verwalten nicht nachkommt, Schulden anhäuft und damit die Zukunft der folgenden Generationen gefährdet berechtigt ist, immer mehr Steuern einzutreiben. Der Appell von kirchlichen Institutionen an den Staat, immer mehr Gelder für Sozialleistungen zu verwenden und dadurch immer mehr Schulden, die die Wirtschaftskraft des Landes gefährden und dann auch wiederum die Ärmsten der Armen schädigt, ist zutiefst unchristlich. Das wäre dem Hern Küberl ins Stammbuch zu schreiben. Vielleicht kann er auch einmal sagen, wie er sich die Tatsache erklärt, dass Österreich eine der weltweit höchsten Sozialleistungen (zirka 1/3 des BIP) aufweist und die Armut trotzdem so hoch sein kann, wie dies von ihm stets behauptet wird.

    • brechstange
    • Gerhild Baron
      26. Dezember 2011 19:20

      M.S.:
      Jedes Wort ist mehrfach zu unterstreichen !
      Man muß übrigens auch nicht an NGOs spenden (sind Sie so sicher, daß da alles bei den richtigen Menschen landet ?), sondern jeder von uns kann einzeln und direkt helfen, im Inland oder Ausland, je nachdem, wo man unterstützungswürdige bedürftige Menschen kennt und direkten Zugang hat !

    • M.S.
      26. Dezember 2011 20:15

      @Gerhild Baron

      Sie haben völlig recht. Spenden kann man auch in seinem nächsten Umfeld, dem bedürftigen Nachbarn, oder Menschen von denen man weiß, dass sie in Not geraten sind. Da macht das Schenken noch mehr Freude, wenn man selbst sieht, was man bewirkt hat.

  27. GOP
    26. Dezember 2011 12:43

    Die Bundespräsidenten haben sowohl in Deutschland als auch in Österreich gemäss den jeweiligen Verfassungen wenig in der Tagespolitik zu sagen, eigentlich haben sie viele Funktionen, welche nur im Krisenfall ausgeübt werden. Das mit der "obersten moralische Autorität" ist ohnehin nur ein Lippenbekenntnis, hier im immer noch vorwiegend christlichen Österreich haben wir sogar einen bekennenden Agnostiker als BP. Warum sitzt der bei wichtigen Ereignissen eigentlich im Stephansdom?
    Mein Wunsch wäre es, bei der nächsten Verfassungsreform diese Position ersatzlos zu streichen, die wenigen Aufgaben auf andere Stellen zu übertragen und auch den Mitarbeiterstab - soweit überhaupt nötig - zu versetzen.
    Da lobe ich mir die Schweizer Eidgenossenschaft, wo turnurmässig jedes Jahr ein anderer Bundesrat (etwa vergleichbar mit unserem Minister) diese Funktion nach aussen übernimmt. Übrigens: man kommt auch mit 7 Bundesräten aus, welche vom Parlament gewählt werden.
    So vernünftig die österreichische Verfassung nach dem 1. und 2. Weltkrieg war, im Jahre 2012 ist sie einfach überholt. Bei einer neuen Verfassung könnte man gleich eine Reihe von anderen Schwachstellen (Bundesrat, Landtage, fehlende direkte Demokratie usw.) beseitigen. Vielleicht nennt man es gleich 3. Republik, um alle alten Zöpfe schnell loszuwerden.
    Zur aktuellen Rücktrittsaufforderung des deutschen Kardinals an BP Wulff zitiere ich Worte von Jesus (Joh. 8/7): "Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein ..". Und plötzlich waren alle weg!

  28. Spiegelfechter
    26. Dezember 2011 10:42

    "Es gibt zwar keinen Hinweis, dass der Unternehmer irgendwelche Gegenleistungen Wulffs...", aber...., und dann folgen jeweils Scheinheiligkeiten. Dafür sollte man den Hirtenstab Kardinal Meisners auf dessen Buckel zertrümmern! Denn wie stellen wir uns Politiker in einer Demokratie vor? Dürfen diese nicht zu ihrem Vorteil wirtschaften? Muss es nicht reichen, dass sie ihren Vorteil nicht durch missbräuchliche Ausübung anvertrauter Macht erkaufen? Oder sind sie im Zweifel schuldig und müssen ihre Unschuld gegen jeden mutwilligen Vorwurf verteidigen?

    Was unseren Oberhirten Kardinal SChönborn betrifft, so mag man sich manches an ihm anders wünschen, aber eines steht fest: Wenn er sagt, man möge nicht bei den Ärmsten sparen, ist das kein Plagiat, sondern das Original! Wer sonst wäre dazu befugt, was sonst wollte man vom Erzbischof zu Weihnachten hören?

    Und weil das so selbstverständlich ist, und deshalb vorhersehbar, erscheinen die Plagiate schon vorweg, um damit in hinterfotziger Weise jeden Spargedanken abzublocken. Die sollte man prügeln - vielleicht mit den Resten von Kardinal Meisners Hirtenstab - denn Weihnachten ist nun vorbei, jetzt kommen die Rauhnächte!

  29. brechstange
    26. Dezember 2011 10:26

    Nachdem jetzt viele den Stab gebrochen haben über die katholische Kirche, trete ich zur Verteidigung an:

    1. Das Copyright "nicht auf die Ärmsten zu vergessen" hat die Kirche und nicht die SPÖ. Es ist wohl eher so, dass die SPÖ sich dieser Worte bedient, obwohl gerade der Sozialismus nicht für die Ärmsten steht, sondern nur eine Gleichmacherei anstrebt. Wir sollten wirklich bedenken, wer es zugelassen hat, dass diese Meinungsumdeutung Fuss gefasst hat in der westlichen Welt. Das waren nämlich wir alle in unserer Saturiertheit.

    2. Es wird gerade in der christlichen Botschaft, Leistung und Arbeit gewürdigt und nicht Umverteilung und Gleichmacherei. Es ist auch Aufgabe aller Menschen diese Werte zu verinnerlichen und laut zu vertreten.

    3. Die Einmischung der Kirche in politische Angelegenheiten ist sehr verpönt, die Katastrophensirenen läuten in ganz Österreich, wenn dies passiert, va wenn sich die Einmischung gegen linke Marschrichtung wendet, Einmischung gegen rechts ist von der veröffentlichten Meinung gewünscht. Auch hier ist es unsere Aufgabe, Menschen zum selbständigen Nachdenken anzuregen und diesem Geheul nicht zu folgen.

    4. Kapellari hat sich in einem Interview sehr wohl auf die Gefahr einer falsch verstandenen Säkularisierung in Europa im ORF hingewiesen. Doch niemand transportiert diese Worte zur Masse.

    5. Ich bin der Meinung, dass ein Bischof sehr wohl der Öffentlichkeit sagen darf, dass man selbst, wäre man in der Situation des BP, den Bischofsstab abgeben müsste, das ist richtig so.

    6. Eine Sensibilisierung der Bevölkerung auf Moral und Anstand ist notwendiger denn je, nachdem in den letzten 2 Jahrzehnten doch mehr Menschen nach oben schwammen, die kein Vorbild für Moral und Anstand sind.

    7. Der Österreicher jammert und schweigt selbst in opportunistischer und bequemer Weise. "Drecksarbeit", "Sich-zu-positionieren" verlangt der Östereicher immer von den anderen. Ich meine, wir sollten unsere Meinung direkt zu den Würdenträgern tragen, auch wenn das nicht immer goutiert wird bzw. zum Erfolg führt.

    Wir alle sind verpflichtet, Moral und Anstand in unserem Land zu etablieren. Ich bin der Meinung, dass dann auch die Worte der Christen wieder gehört würden.

    • Undine
      26. Dezember 2011 10:38

      @brechstange

      *****************!

    • Alexander Renneberg
      26. Dezember 2011 10:41

      1) wer hat denn davon gesprochen, dass bei den ärmsten gespart werden soll? niemand, daher ist der saget von schönborn nutzlos bis völlig entbehrlich.

      2.) nachdem das ja so in der biebel steht, warum spricht schönborn dann nicht von der Würdigung von leistung und arbeit? sondern nur von Umverteilung in sozimanier?

      3.) die Kirche hat zu politischen themen nicht öffentlich stellung zu nehmen. weder gegen links noch gegen rechts. schönborn und seine pr berater meinen dadurch das wohlwollen der linken zu erkaufen. ehrlich ist das nicht.
      das ist reiner populismus.

      4.) bitte um konkrete daten zu dem interview, bzw einen link.

      5.) wer ohne fehler ist werfe den ersten stein. im verurteilen ist die kirche und der herr kardinal schnell. lebten die alle so gottesfürchtig wären auch ihre gläubigen andere.

      6.) ja stimmt. siehe meinen Punkt 5.

      7.) einverstanden.

      anstand, dieses: " das tut man einfach nicht" (auch wenn es nicht in einem gesetz steht) sollte wieder mehr in den Vordergrund rücken.

      leider ist im moment keine partei und auch nicht die kirche in der lage authentisch diese dinge zu vermitteln.

    • Alfred E. Neumann
      26. Dezember 2011 11:38

      @brechstange

      Danke für Ihre klaren Worte.

      @ Renneberg

      Schon lange nicht mehr die "BIEBEL" gelesen?

    • Alexander Renneberg
      26. Dezember 2011 11:42

      @neumann, sorry die fehler, sollte wohl vor dem wegschicken nochmals korrektur lesen.

    • brechstange
      26. Dezember 2011 13:10

      @Renneberg
      1-2 Ich weiß ja nicht, was in Wien so gepredigt wird. Doch Wien ist nicht der Nabel der Welt.
      3 jede gesellschaftliche Betätigung ist auch politisch, daher auch die der Kirche, eine Wahlempfehlung sollte die Kirche nicht abgeben, daher sollten wir, wenn wir sowas hören, sofort reagieren und dies dem Pfarrer, Bischof, etc. mitteilen
      4 Das sagte Kapellari bei der Aktion "Licht ins Dunkel" am Samstag Nachmittag.
      5 Wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein gilt für jeden einzelnen, ich denke, wir sollten uns nicht anmaßen, andere zu verurteilen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich noch nie von einem kirchlichen Würdenträger verurteilt vorkam.

      Sie haben natürlich Recht, dass einem manches instrumentalisierend vorkommt, daher sollten wir uns die Zeit nehmen, nicht davor zurückzuschrecken, direkt rückzumelden. Ich glaube, dass wir das in den letzten Jahren verabsäumten.

  30. simplicissimus
    26. Dezember 2011 09:43

    die gesellschaft verschiebt ihre strukturen nach wie vor weg von den leistungsträgern hin zu den umverteilungsgewinnlern. diese sind zahlenmässig bereits in der überzahl. daher laufen schwache organisationen wie övp und linke katholiken und protestanten auch diesem trend hinterher, im irrglauben, dass damit das eigene überleben gesichert wäre. das gegenteil ist aber der fall und wird von den führungskräften dieser organisationen penetrant nicht erkannt.

    dieses spiel wird weitergehen, bis die verbleibenden leistungsträger nicht mehr imstande sind die lasten zu schultern und das handtuch werfen. erst wenn die futtertröge leer sind wird nach einer gewissen durststrecke massenhaftes umdenken beginnen.

    alles schon erlebt. ich frage mich nur warum soviele menschen dies nicht erkennen (wollen)?

    • Alexander Renneberg
      26. Dezember 2011 10:30

      ich befürchte sie haben recht.
      das umdenken wird erst beginnen wenn es allen schlecht bis sehr schlecht geht.

      die övp hat vor 2,5 Jahren ca. den versuch gestartet das grundsatzprogramm zu überarbeiten.
      die werte klarer in den Vordergrund zu stellen. es zu verkürzen, leichter nachvollziehbar, verständlicher und "befolgbarer" zu machen

      ich kann mich noch genau erinnern welche fulminanten worte aus prölls mund tönten.

      a.u. war ebenfalls anwesend. was ist daraus geworden? nichts. garnichts.

      es wurde intern bei den Funktionären diskutiert die das wort subsidiarität nicht unfallfrei buchstabieren können.
      und da wundern wir uns über bescheidene 22% der övp?

    • simplicissimus
      26. Dezember 2011 10:49

      sup..., subdidida.., verdammt verlangen sie nicht soviel! :-)
      wer will schon eigenverantwortlich und selbstbestimmt sein, mit allen möglichkeiten, aber leider auch möglichen konsequenzen?
      wenn es so viel besser ist im behüteten schoss der gemeinschaft daueralimentiert zu werden? zahlen tuns die reichen, daher auch kein problem!

    • Alexander Renneberg
      26. Dezember 2011 11:01

      ich glaub eher: wir zahlen`s ;-)

    • Leopold Koller (kein Partner)
      27. Dezember 2011 17:02

      Ja, so schaut's leider aus. Von ca. 6,5 Mio Wahlberechtigten sind ca. 3,8 Mio Erwerbstaetig. Davon zahlt ein schwaches Viertel keine Einkommenssteuern. Also ca. 3 Mio Zahler gegen 3,5 Mio Kassierer.

      "A democracy is always temporary in nature; it simply cannot exist as a permanent form of government. A democracy will continue to exist up until the time that voters discover that they can vote themselves generous gifts from the public treasury. From that moment on, the majority always votes for the candidates who promise the most benefits from the public treasury, with the result that every democracy will finally collapse due to loose fiscal policy, which is always followed by a dictatorship."

  31. Cotopaxi
    26. Dezember 2011 08:57

    Die Presse-Schlagzeile spricht von "Mehreren Toten bei Anschlägen auf Kirchen in Nigeria".

    Ist " mehrere" Tote nicht verharmlosend, wenn tatsächlich mindestens 25 Christen durch Muselmanen ermordet wurden?

    Typisch Presse-Schreiberlinge!

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/719526/Mehrere-Tote-bei-Anschlaegen-auf-Kirchen-in-Nigeria?_vl_backlink=/home/index.do

    • AGLT (kein Partner)
      29. Dezember 2011 08:51

      Wären 3 Muselmanen durch Christen getötet worden, hieße die Schlagzeile "Massaker".

  32. Alexander Renneberg
    26. Dezember 2011 08:24

    Na das war ja wirklich voll, total mutig von dem bischof wulff den rücktritt nahe zu legen.
    Oder war es einfach nur populistisch, wie ich denke.

    Die kirche hat sich in keiner weise in die politik einzumischen, denn sonst dürfte a.u. nicht den "mutigen" deutschen bischof für sein einmischen bewundern und nebenher gegen die linke phrasendrescherei eines schönborns wettern.

    P.s. Zu "der islam gehört zu deutschland" wulff. Gscheit war das alles nicht, aber langsam geht es zu weit wie die medien und linke mit schaum vor dem mund und völlig hysterisch menschen wegen kleinigkeiten hinrichten.

    Jeder hat eine vergangenheit, da wird sich bald kaum jemand finden der in die politik geht.

    • Anton Volpini
      26. Dezember 2011 09:31

      Die Kreditangelegenheit Wulffs ist eine so profane Sache, daß sich ein Kirchenvertreter wirklich nicht einmischen sollte. Ebenso sollten die Österreichischen Kirchenvertreter keine Verstärkung für sozialistische Schuldenpolitik bildedn. Völlig d,accord!

    • Alexander Renneberg
      26. Dezember 2011 10:25

      @undine: sorry die beistrichfehler ;-)

    • simplicissimus
      26. Dezember 2011 10:43

      abgesehen davon, dass ein herr wulff meine sympathien keinesfalls hat, stimme ich ihnen zu!

    • UFisch (kein Partner)
      28. Dezember 2011 10:21

      Dass die Kirche sich nicht in die Politik einmischen soll, mag Ihr "frommer" Wunsch sein, dieser ist aber so absurd, wie eine Aufforderung an Sie, sich nicht in die Politik einzumischen.

      Die Kirche besteht erstens aus Bürgern dieses Staates, die wie Sie das Recht haben sich am politischen Geschehen zu beteiligen und zwetens, die Kirche als Institution hat wie jede andere, ob ÖGB oder sonstiger Verein das Recht und die Pflicht im Sinne der Interessenswahrung ihrer Mitglieder ihre Meinung kund zu tun und so Einfluß auf das politische Geschehen zu nehmen.

  33. Cotopaxi
    26. Dezember 2011 08:10

    Die katholische Kirche ist durch die zum Teil Jahrzehnte zurückliegenden angeblichen Missbrauchsfälle waidwund geschossen bzw. hat sich gottergeben waidwund schießen lassen.
    Vielleicht fürchtet man auch eine von den Linken gesteuerte breite Diskussion über die Abschaffung der zwangseintreibbaren Kirchensteuer, der man sich zu Recht nicht gewachsen fühlte?
    Schönborn ist nicht der einzige bedenkliche Kirchenfuntkionär. Im ÖRF treten manchmal einfache Pfarrer auf, bei denen man sich fragt, in welcher wirklichkeitsfernen Welt sei eigentlich leben? Da gibt es angebelich in Wien-Fünfhaus einen Pfarrer, der sich den Muselmanen bei jeder Gelegenheit anbiedert. Er hat wohl erkannt, dass er als Funktionär einer religiösen Minderheit im 15. Bezirk nur so etwas Duldung durch die muselmanische Mehrheitsbevölkerung erfahren kann und damit nicht türkische Kinder in die Weihwasserbecken seiner Kirche urinieren, wie es schon aus Deutschland berichtet wird, wo in Gebieten die Christen in der Minderheit sind.

    • Haider
      26. Dezember 2011 19:03

      Vielleicht fürchtet der Pfarrer der Kirche am Akkonplatz (15. Wr. Bezirk), daß es ihm genauso ergehen könnte wie dem Kollegen der wenige 100 Meter entfernten Rudolfsheimer Kirche, wo das Kirchentor seit langem nicht nur als Fußballtor sondern auch als Pissoirwand herhalten muß?

    • Undine
      26. Dezember 2011 23:15

      @Haider

      Ist es wirklich schon so weit gekommen in Ö?!?

  34. Johann Scheiber
    26. Dezember 2011 07:56

    Dass der deutsche BB, der überraschenderweise mit einigen Bemerkungen den Geldwechslern in die Quere gekommen ist, nun auch von Kardinal Meiner kampagnisiert wird, finde ich, gelinde gesagt, bedenklich.

  35. Wertkonservativer
    26. Dezember 2011 06:15

    Ja, ja, es ist schon ein Gfrett mit der r.k. Kirche!

    Der Papst ist zu rechts und erwiesenermaßen auch sehr, sehr konservativ; unser Kardinal ist zu links und darüberhaus auch sehr, sehr naiv!
    Dazwischen und mittendrin gibt es Revoluzzer, Zweifler und andere "störende" Elemente.
    Was soll bzw. kann da aus unserer Kirche noch werden?

    Ich war gestern am Christtag beim Hochamt in der St. Ulrichskirche zu Wien:
    Ein volles Haus gläubiger Menschen, ein wunderbares Chor-Osterkonzert als würdige und wunderschöne Messbegleitung:

    DAS IST KIRCHE !!

    Ihnen allen noch einen besinnlichen Feiertags-Ausklang am Stephanitag!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Alfred E. Neumann
      26. Dezember 2011 11:43

      Lieber WK!
      Ich hatte in der Christmette die gleichen Empfindungen. Es gibt sie noch, die Christen, wenngleich sie leiser sind. Und nicht zu allem hysterisch aufschreien.

      (Bitte lesen Sie das Interview mit Thomas Gottschalk = Gottes Schalk in einem vorweihnachlichen Spiegel. Ein auffallend bekennender Katholik.)

    • Wertkonservativer
      26. Dezember 2011 11:49

      Bitte entschuldigen Sie den Fehler im 2. Absatz::
      natürlich nicht Chor-Osterkonzert, sondern ein Chor-Orchesterkonzert war gemeint!
      Danke!

  36. byrig
    26. Dezember 2011 01:51

    dass schhönborn linksextremisten wie den gelernten einzelhandelskaufmann küberl und seinen kompagnon im geiste landau duldet,mag ja vielleicht noch verzeihbar sein.dass dieser kardinal aber jetzt so offen für die linke partei ergreift,ist unakzeptabel.
    statt dessen hätte dieser kardinal ja durchaus ein wort zu dem skandalösen plakat der gemeinde wien mit dem türkenplakat verlieren können,gerade jetzt,wo überall in moslem-ländern christen kujoniert und verfolgt werden.das scheint dem linken oberpriester allerdings ziemlich egal zu sein.wie der gemeinde wien.

  37. libertus
    26. Dezember 2011 01:27

    Schönborn plappert einfach nur sozialistische Plattitüden nach, weil er genau weiß, daß er damit sowohl bei der Boulvardpresse als auch beim öffentlich-rechtlichen ROTfunk automatisch auf der richtigen Seite steht und "Everybody's Darling" bleibt!
    Nicht zu vergessen auch der treue Diener seines Herrn, "Don Promillo" - seines Zeichens Dompfarrer zu St. Stephan, der aus demselben Holz geschnitzt ist.

    Die österreichischen Katholiken bräuchten dringend einen kirchlichen Vertreter mit Ecken und Kanten, Integrität, Rückgrat sowie einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Aber der fehlt hier genauso wie in der gesamten politischen Landschaft = offensichtlich eine gesellschaftliche Zeiterscheinung und daher keine wirklich überraschende Parallelität!

    • Observer
      26. Dezember 2011 07:40

      Wie kann es in der katholischen Kirche plötzlich andersdenkende Bischöfe und Kardinäle geben, wenn ausschliesslich der jeweils amtierende Papst dazu Ernennungen trifft und diese von ihm ausgewähten Kardinäle auch seinen eigenen Nachfolger wählen? So bleibt eben "Kontinuität" gewahrt.
      Ausnahmen gab es in der katholischen Kirchengeschichte nur dann, wenn ein noch etwas jüngerer Kardinal zum Papst ernannt wurde und dieser dann neue und der jeweiligen Zeit entsprechende Entscheidungen traf. Darauf warten derzeit viele Katholiken (vergebens).
      Ich möchte aber festhalten, dass ich Benedikt XVI, Schönborn usw. für sehr kluge Leute halte, welche leider Geiseln des herrschenden Kirchensystems geworden sind.

    • brechstange
      26. Dezember 2011 09:58

      @observer
      Wohl eher Geiseln der medial-politschen Welt, sind sie geworden, die Würdenträger.

    • Pumuckl
      26. Dezember 2011 10:04

      @ Observer 26. 12. 07:40

      *****
      . . . . "So bleibt Kontinuität gewahrt " . . . Kürzer und treffender kann man die existenzbedrohenden Probleme der katholischen Kirche nicht beschreiben!

    • Gerhild Baron
      26. Dezember 2011 15:27

      Neulich war ausnahmsweise eine gute Sendung im ORF zu sehen : "Der Kardinal und seine Kinder" - Kardinal König und die von ihm aufgenommene Familie aus Vietnam. Wie immer war es unglaublich eindrucksvoll und zeigte einmal mehr, wie sehr dieser Mann unserem Land fehlt !!

  38. Maria Kiel
    26. Dezember 2011 01:11

    Ganz offensichtlich kann nur noch göttliches Eingreifen eine Änderung bei Österreichs obersten Hirten bewirken. Deshalb, lieber Captain: ich schliesse mich Ihrem Gebet an. Amen.





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