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Faymann und Scheuch: Wie sich die Bilder gleichen

Dass ich das noch erleben durfte: Zwei Jahre lang hat das Tagebuch praktisch im Alleingang gegen die kriminelle Bestechung von Tages- und Wochenzeitungen vor allem durch SPÖ-Politiker mit Steuergeldern angeschrieben. Und jetzt ist die Sache allgemeines Thema und sogar in mehreren ORF-Sendungen Spitzenmeldung. Da kommt ehrliche Freude auf. Doch sollte man sich nicht zu früh freuen. Noch immer hat kaum jemand das wahre Ausmaß und den wahren Charakter dieses Korruptionsmechanismus erkannt.

Noch immer droht ein sogenanntes Medientransparenzgesetz, das einzig dazu dient, hinter einem Feigenblatt eine Fortsetzung der Korruption zu ermöglichen. Noch immer glaubt die SPÖ, mit lächerlichen Verteidigungslinien ein Strafverfahren gegen die Herren Faymann und Ostermayer abwenden zu können.

Nachdem binnen weniger Tage die erste Verteidigungslinie völlig geräumt werden musste, dass sich die beiden Politiker in der Zeit ihrer Regentschaft im Verkehrsministerium überhaupt nicht in die Vergaben von Inseraten durch ÖBB und Asfinag eingemischt hätten, wurde rasch eine zweite Linie aufgebaut: Dass die Inserate vor allem den Faymann ständig zujubelnden Postillen Kronenzeitung, „Heute“ und „Österreich“ zugute gekommen seien, sei ein „Zufall“ gewesen. Das wagte Ostermayer wörtlich zu sagen. Diese Behauptung war aber so erkennbar lächerlich, dass sich Ostermayer und Klubobmann Cap fast postwendend auf die dritte Linie zurückzogen.

Die da lautet: Es habe zwar „hunderte Gespräche“ mit ÖBB und Asfinag gegeben, aber diese Aktiengesellschaften seien ja eigentlich rechtlich unabhängig; es gebe kein Weisungsrecht des Verkehrsministers. Zusagen an die Herrn Fellner oder Dichand seien irrelevant, weil Faymann ja gar keine Kompetenz dafür hatte.

Diese Argumentation ist aber dem Österreicher aus einem ganz anderen auch nicht unaktuellen Zusammenhang mehr als bekannt: Sie wurde von dem Kärntner Freiheitlichen Uwe Scheuch verwendet, als dieser vor Gericht stand.

Scheuch hatte in einem mitgeschnittenen Telefonat versprochen, dass ein reicher Russe im Gegenzug für Geld die österreichische Staatsbürgerschaft bekommen werde. Als Scheuch dann deswegen angeklagt wurde, hatten er und seine Parteifreunde so wie die SPÖ das Formalargument hervorgekramt, dass Scheuch ja laut Verfassung gar nicht für die Verleihung zuständig gewesen wäre. Zumindest in der ersten Instanz hatte er sich mit dieser Argumentation aber ein blutige Nase und eine saftige Verurteilung geholt.

Denn Staatsanwaltschaft und Richter waren wohl zu Recht der Meinung, dass informell der Wunsch eines starken Landespolitikers sehr wohl (und in der Praxis sehr häufig) Einfluss auf die Vergabe der Staatsbürgerschaften hat. Es kann aber nun gar kein Zweifel bestehen, dass der Einfluss des Verkehrsministers als oberster und einziger Eigentümervertreter auf die ÖBB und die Asfinag nicht nur wie bei den Landespolitikern ein traditioneller, sondern ein auch juristisch sehr starker ist.

Der Zufall wollte es, dass Stunden nach dem demaskierenden Ostermayer-Auftritt im ORF die jetzige Verkehrsministerin und der jetzige ÖBB-Chef gemeinsam die ÖBB-Pläne für die nächsten Jahre präsentiert haben. Das wurde zu einem mehr als lebendigen Beweis gegen diese dritte Verteidigungslinie: Minister und Vorstand führen ganz offensichtlich gemeinsam die ÖBB.

Noch aus einem weiteren Grund ist der Scheuch-Vergleich für Faymann, Ostermayer und deren Freunde in der Staatsanwaltschaft, die wohl noch immer nach einem Grund für eine Niederschlagung suchen, sehr unangenehm: Denn aus dem Scheuch-Telefonat ist ja nie Wirklichkeit, nie ein österreichischer Pass geworden. Aus den Wünschen des famosen Duos Faymann-Ostermayer sind hingegen allein im Fall ÖBB Dutzende mit unserem Geld teuer bezahlte Doppelseiten in der Kronenzeitung geworden (um nur ein Beispiel zu nennen!). Und auch die Gegenleistung – massive Unterstützung der geförderten Blätter im anfangs total verloren gewesenen SPÖ-Wahlkampf 2008 – ist Wirklichkeit geworden.

Herr Huber, Radmuttern immer gut kontrollieren!

Am Rande ist erstmals seit langem dem ORF journalistische Reverenz zu zeigen; er hat – wenngleich Jahre verspätet – auch einen SPÖ-Skandal thematisiert. Doppelte Reverenz gilt den Regionalmedien Austria, welche die Sache exzellent recherchieren. Noch größere dem damaligen ÖBB-Generaldirektor Huber, den ich bisher immer für ein eher schwaches Kirchenlicht gehalten habe. Aber der Mann war so schlau, sich viele entscheidende Kopien mit nach Hause zu nehmen, die nun Faymanns direkte Verantwortung für diese Inseratenvergabe nachweisen.

Umso mehr würde ich ihm jetzt empfehlen, vor jeder Autofahrt zu kontrollieren, ob auch all seine Radmuttern gut angezogen sind. Damit er nicht so ein blödes Pech hat wie der auch nicht anpassungswillige General Entacher.

Das Delikt heißt Untreue

Dennoch ist das Thema der Faymann/Ostermayer-Weisungen nur ein Randaspekt des Faymann-Skandals. Denn der Kern ist, dass Faymann bei ÖBB und Asfinag ein Korruptionssystem eingeführt hat, das die Gemeinde Wien samt ihren zahllosen Tochterunternehmen seit Jahren in noch viel größerer Breite praktiziert, wo es Faymann ja auch gelernt hat. Und das dieser nach seinem Aufstieg ins Bundeskanzleramt zum Regierungsprinzip gemacht hat: Kauf des Wohlwollens wichtiger Zeitungen mit Unsummen von Steuergeld. Das heißt im österreichischen Strafrecht freilich Untreue.

Diese wird vom Gesetzbuch so umschrieben: „Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, wissentlich missbraucht und dadurch dem anderen einen Vermögensnachteil zufügt, ist . . . zu bestrafen.“ Und konkret: “Wer einen 50.000 Euro übersteigenden Schaden herbeiführt, mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.“

Der Missbrauch im Fall der Inserate hat zwei Elemente, wobei man über das erste streiten mag: nämlich darüber, ob auch der Inhalt der Inserate ein Missbrauch war. Es ist jedenfalls mehr als anrüchig, wenn in den doppelseitigen Inseraten der angeblich unabhängigen ÖBB, die im 14-tägigen Rhythmus in der Krone erschienen sind, jedes Mal mehr als ein Fünftel der Fläche einer Faymann-Kolumne „Sie fragen – der Minister antwortet“ gewidmet war. Dieser erste Teil des Missbrauchs ist also die parteipolitische Werbung mit öffentlichen Mitteln.

Aber selbst wenn man das noch für legitim halten mag, so ist das zweite Missbrauch-Element umso eindeutiger und umso schlimmer: Diese Inserate wurden ebenso wie später die Inserate vieler Ministerien ganz gezielt und oft ausschließlich an die Freunde Faymanns vergeben. Und nicht etwa nach dem größten Nutzen für den Inserenten. Dieser Nutzen heißt in der Fachsprache: die Herstellung der größtmöglichen Zahl von Leserkontakten zu den geringsten Kosten. Zur Erzielung dieses Nutzens gibt es eigene spezialisierte Agenturen, deren Dienste sich praktisch jede werbende Firma bedient. Wenn ein Marketing-Chef es nicht täte, riskierte er sofort Kopf und Kragen.

Jedes Ministerium muss jede größere Anschaffung (und mit „größer“ sind da schon Anschaffungen deutlich unter dem Wert der von Faymann in Auftrag gegebenen Inserate gemeint) in einem extrem peniblen Verfahren entweder selbst oder über die Bundesbeschaffungsgesellschaft ausschreiben. Wenn ein Beamter glaubt, statt dessen direkt bei seinem Freund Wolfgang oder Hans kaufen zu können, um denen eine Freude zu machen, dann landet er mit Sicherheit vor dem Richter.

Der Ostermayer-Schmäh und die ÖVP

Es schmerzt geradezu unsäglich, dass die ÖVP nun offensichtlich auf den Ostermayer-Schmäh eines „Medientransparenzgesetzes“ hereinzufallen bereit ist, mit dem nun angeblich gegen diese Fälle schweren Missbrauchs vorgegangen wird. Dabei schreibt der Ostermayer-Schmäh lediglich vor, dass irgendwann später einmal – nur! – die Globalsummen veröffentlicht werden, wie viel Steuergeld Wolfgang, Hans oder dessen Erben insgesamt von einem Minister oder einem Staatsbetrieb haben. Da ist der Schaden aber längst entstanden und kann in solchen Globalzahlen nie mehr konkret analysiert werden. Das Gesetz ist daher völlig für die Katz.

Über die juristische wie auch die Medien-Kompetenz der ÖVP könnte man nicht nur aus dem Anlass dieses Gesetzes ganze Bücher schreiben. Mit lauter leeren Seiten. Bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens keine der Oppositionsparteien ihre Hände dazu hergibt, ein solches Feigenblatt zu produzieren. Ich tippe aber darauf, dass die Grünen wieder einmal binnen sechs Wochen umgefallen sein werden.

 

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alle Kommentare

  1. Nona (kein Partner)

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  2. Junior (kein Partner)

    Thank you ESW, for your wonderful cgoerave of the funeral, and your beautiful tribute. Since he died, my world has stopped. I am not only Carinthian, but his loss has hit us particularly hard as we have lost not just our governer but also a friend of the family. Particularly, reading the MSM who have been having a field day for the main stream media who are painting him as some sort of evil monster has been painful. Apart from an obituary in the Economist, your tribute was the only non-austrian article that presented a more realistic view of him, and for that I am grateful. He is sorely missed, both politically and personally. (And for the record, I am a Jewish Social Democrat, so not everyone grieving for him is some sort of right wing monster as the MSM would have us believe). http://fvmnahwtd.com [url=http://yvninmise.com]yvninmise[/url ] [link=http://hseaph.com]hseaph[/link ]



  3. Anitha (kein Partner)

    The EU is a siknnig ship. The rats that leave the siknnig ship are the clever ones: the ones that dont go down with it. This Jonas is living in a fool's world. It is not a zero sum game, it is negative for everybody. Tell the 54% unemployed Spanish and Greek youth what a lot of benefit they are getting. This Jonas has swallowed the propaganda from the EU, which has swallowed him. Perhaps in a while, he will see the light again.



  4. Achraf (kein Partner)

    Haider wasn't deporting Jews, et. al twraod the end of his piece I guess was intended to be sarcastic and cute, but it's just lame. If you folks defending ESW haven't forgotten, Haider was an anti-Semite. In an article in the Jerusalem Post of Oct. 19, by Benjamin Weinthal, "Austrians Praise Deceased Nazi Admirer Haider" Weinthal points out that in the mid 1990's Haider proclaimed his Freedom Party "to be the PLO of Austria". He also said, [no date given, but it appears to be in mid 90's] that the Waffern SS are/were "decent individuals with character, who stick to their beliefs despite strong opposition and remain true to them today as well." And on he goes. This is not anti-Semitic? Well, but that was then, conveniently tucked into some corner now. So let's see, what about now? Did the leopard Haider change his stripes? Well not only did Haider have a relationship with Saddam and Gaddafi as one of the commentors pointed out, and as someone else seems to think is not so much of a big deal because everyone was doing it, (hey that's why Europeans are Europeans) but Haider was happy to receive an Iranian economic delegation from Iran in the summer of 2007 when the EU (I dispise them like everyone who reads this site, but occassionally even if by accident they do the right thing), and the United States was discouraging trade with Iran because of their enrichment of uranian program. Now Haider knew where the first Iranian bomb was going to drop, but true to his past leanings, he could care less about who it was going to drop on, the Jews. But that's just a European doing European type business, right? More from the same article by Mr. Weinthal: "He [Haider]demanded the 'responsible warmongers' in Israel during the Second Lebanon War in 2006 be summoned before a war crimes tribunal, and that Austria evict the Israeli Ambassador in Vienna." He also said of Ariel Muzicant, the head of the Austrian Jwewish Community, that she was a "Zionist provacatuer in the west", who wanted to silence criticism of Israel, with "the club of anti-Semitism." Now maybe ESW and some of theose commenting here, want to pretend that that doesn't reek of anti Jew bias, but facts are facts. Just because ESW doesn't want to interfer with the staged funeral of Haider, with the flowers, with Mozart, a regular European operetta, doesn't change the truth.One more quote from the Weinthal column, columnist Gudrun Harrer in a left liberal paper in Austria, Der Standard, put it pretty well when she said of Haider, "many Arabs considered Haider, 'the Lion'". That's the thing about Arabs who hate Jews, they say what they want to say, they don't have ESW tip toeing around for them. It's too bad about Haider. A good looking chap, strong on preventing Islamization in Europe, but still anti-Semitic. Just what the hell did the Jews do to him? And why the hell is ESW covering for him?One of the commentors asks: "When is ESW glorifying Haider? Give me just one example." Let's just say this sir, his whole article is set up like a painted picture, within a beautiful cathedral, with Mozart's Requiem in the background. He reports on the glorification of Haider, not as a reporter, but as an admirer. Everything is soaked with admiration. His toughest statement against Haider stinks like a rotten fish, that Haider "admitted his allusions to the Third Reich were wrong." His allusions? Stop making me laugh. Maybe that cuts it in Sweden or wherever you are from (I'm sorry I forgot who said what, apologies) but not in Brooklyn where I come from. We have the no bull spit rule where I'm from. Regarding Filip DeWinter I followed the Baron's links on him several months back, and discovered that DeWinter was not only not an anti-Semite, he was pro Israel, and had several interviews to prove it. So as regards why he wasn't at Haider's funeral, I guess he didn't want to associate with an anti-Semite. As for why to my knowledge he hasn't made any (major) public statement, he is in a bit of a quandry. He can't seem to be a supporter of Haider and have his decency credentials challenged, and he also can't blow away Haiders supporters, because like them jor not, they are part of the fight against the creeping Islamization of Europe. Being one of the leaders of a cause sometimes involved walking a narrow line.Mike from Brooklyn



  5. Schnabeltierfresser (kein Partner)

    Kein Wunder, dass die ÖVP nun offensichtlich auf den Ostermayer-Schmäh hereingefallen ist. Bedenkt sie doch mittlerweile intensivst "Österreich - die Zeitung" mit Inseraten aus Innen- und Finanzministerium nach dem 'System Faymann'. Hoffentlich aus Eigennutz, und nicht etwa, um die Kreditrückzahlungen der Zeitung an Raiffeisen zu sichern.



  6. Gasthörer (kein Partner)

    Selbst das Profil ist hier sehr krititsch und mit vielen interessanten und nicht gerade blutdruckschonenden Details zugange:

    http://www.profil.at/articles/1138/560/307672/faymann-inseratenaffaere



  7. Wilhelm Conrad (kein Partner)

    Diesen Herrn Ostermayer muss man garnicht vor Gericht zitieren, damit eine breite Öffentlichkeit die Wahrheit über die wundersame Entstehung der sozifreundlichen Berichterstattung in den diversen Boulevardzeitungen erfährt. Es genügt, wenn man ihn reden läßt, und schon weiß man, wie alles gelaufen ist. Wer wem gesagt hat, was er zu tun hat, etwa. Man muss ihn (und mit ihm den Herrn Werner) nicht vorführen, er erledigt das selbst! Danke aber auch! Die Zeit im Bild und das Herumgestottere des Herrn Staatssekretärs war wirklich aufschlussreich. Jetzt weiß auch der naivste Mitbürger Bescheid.



  8. cmh (kein Partner)

    Faymann fehlt die Kompetenz.

    Endlich sagen die Roten einmal versehentlich die Wahrheit.



  9. Grazer (kein Partner)

    Herr Unterberger mutmaßt also, dass irgendjemand von der SPÖ bzw. in deren Auftrag dem Herrn Entacher die Radmuttern gelockert hat. Mit demselben Recht mutmaße ich, dass Herr Unterberger, der von Anfang an journalistischer Begleiter und Unterstützer von schwarz/blau war, von all diesen Malversationen, die da jetzt hochkommen, von Strasser über Grasser, von Scheibner über Scheuch, gewußt hat, aber schwieg.
    Ich bin übrigens kein Kampfposter aus der Löwelstraße.



    • Trollfresser (kein Partner)

      kein Kampfposter aus der Löwelstraße?

      geht es denen jetzt schon so schlecht, dass sie das Kampfposten jetzt schon in Heimarbeit vergeben müssen. Wenn das der ÖGB mitkriegt ..

    • Grazer (kein Partner)

      Nichts wäre einfacher als das. Genauso einfach ist es auch, jemandem mit der Funktion des "Trollfressers" zu betrauen. Dieser Auftrag kann z.b. von Forumsbetreiber kommen oder ebenfalls von einer Partei.

  10. byrig

    dass faymann völlig uneinsichtig ist und dass ihm auch jedes unrechtsbewusstsein fehlt sieht man daran,dass er heute!!! in der gazette heute wieder die gleiche korruptionsverdächtige handlung gesetzt hat.
    dieser mann ist nicht ungefährlich,trotz dauergrinsens.er serviert sofort nach machtantritt alle nichtsozis ab-unterberger ist nur einer von vielen.
    und fühlt sich so sicher,dass er mit der korrumpierung von ihm genehmen medieneinfach fortfahren kann,dass er es bis heute tut.
    auch im wissen,dass die övp so schwach ist,selbst von korruptionsvorwürfen betroffen,dass sie eigentlich handlungsunfähig ist.
    es gibt zwischen övp und spö eher einen korruptionsabtausch.
    zur zeit kann am ehesten die fpö frei agieren.die linken grünen haben sowieso eine beisshemmung gegen der spö,in wien wird nur gekuschelt.



    • Reinhard (kein Partner)

      Jetzt erkennt man auch, warum die roten und grünen Propagandisten seit Jahren die Verhetzung der FPÖ in den Medien pflegen: Die einzige Partei, die noch die Kraft hätte, gegen diesen Sumpf aufzustehen, muss ständig diskreditiert werden, muss unglaubwürdig klingen, muss lächerlich gemacht werden. So lässt es sich bequem weiterwurschteln.
      Wobei ich der F generell viel weniger zutraue als von vielen erhofft wird...

  11. Selle (kein Partner)

    Rechtlich ist die Sache mE derart zu beurteilen, dass die Untreue von den Vorständen als unmittelbare Täter verwirklicht wurde. Sie haben das Unternehmen dadurch, dass sie sinnlose Werbemaßnahmen finanziert haben, am Vermögen geschädigt. Bestimmungstäter iS des § 12 StGB, also Anstifter hiezu wären Faymann und CO. Der Bestimmunstäter muß aber nicht weisungsbefugt sein, d.h. es reicht für den Bestimmungstäter, dass er weiß, dass die Vorstände durch ihre Handlusgsweise den Tatbestand des § 133 StGB begehen. Die Argumentation der SPÖ, Faymann sei nicht weisungsbefugt gewesen, geht daher mE ins Leere. Zu befürchten ist allerdings, dass die Sache mit der Begründung, es sei den ÖBB kein Schaden entstanden eingestellt wird.



    • Reinhard (kein Partner)

      Den ÖBB ist ja auch kein Schaden entstanden, da sie jedes Minus sofort im Rahmen der jährlichen Milliardentransfers aus dem Steuertopf ersetzt bekommen. Schaden enstanden ist "nur" dem Steuerzahler, also der blöden Melkkuh, die es sowieso nicht anders verdient hat, wie blöde zu rackern und sich dafür auch noch ausplündern zu lassen.
      Wenn man Schaden am Steuerzahler (ein Konzept, das in den Parteispitzen querbeet nicht verstanden wird, denn ein explizites Hervorheben dieser Schädigung würde implizieren, dass es auch ohne ginge - ja wie denn das??) zu einem Verbrechen erklären würde, könnten wir jede neue Regierung direkt nach jeder Wahl in ein Gefängnis verlegen lassen (in das wir auch gleich alle ihre Vorgänger stecken).
      So reizvoll dieser Gedanke auch sein mag, ich befürchte er wird nicht Realität...

    • dw (kein Partner)

      Eines sollte man nicht vergessen:

      Am Delikt der Untreue kann man sich nicht nur als Bestimmungstäter beteiligen (§ 14 StGB). Beteiligte sind wegen Untreue zu bestrafen, wenn sie einen bedingt vorsätzlichen Fehlgebrauch der Befugnis für gewiss halten und dabei einen zumindest bedingten Vermögensschädigungsvorsatz haben.

      Als sonstige Beteiligte einer noch zu beweisenden Untreue wären Fellner und Dichand mit an Bord. Ob sich das in Österreich ausgeht: Bundeskanzler und zwei Verleger. Der Staatsanwalt wird es jedenfalls nicht leicht haben.

      "Krieg Fellners gegen mich: Fellner wird verwendet und lässt sich gern verwenden. Er ist ein gut bezahlter Handlanger".

  12. numerus clausel (kein Partner)

    Wie schon weiter unten zu @Christoph hinzugefügt:
    Offensichtlich wurde Kopf nicht nur von den einfältigen Medien alá ORF, etc falsch verstanden.
    Seine aussage war dahin zu verstehen, dass der Ostermayer im Interview mit dem eh freundlich fragenden Wolf, wo er sich selbst um Kopf (seinen eigenen) und Kragen redete, ein Geständnis abgelegt hat und sohin die Justiz am Zuge ist.
    Ich frage mich auch, weshalb ein Untersuchungsausschuss zusätzlich notwendig ist. Wenn dem Inseratenduo Malversationen nachgewiesen werden, dann bekommen sie eh eine saftige Strafe und sind rücktrittsreif, sofern sie nicht sowieso eine unbedingte Strafe erhalten. Bei einem Untersuchungsausschuss kommt es lediglich zu gegenseitigen Aufrechnungen der diversen Parteien und die wesentliche Causa kann damit ein bisserl verniedlicht werden.
    Nein, Nein, einfach hoffen, dass die Justiz endlich auch in diese Richtung ordentlich arbeitet, dann ist das Schaulaufen eines Untersuchungsausschusses hinfällig.
    Kleine Anmerkung: Vorhin in den Nachrichten gehört, dass in "Österreich" und "Heute" Inserate vom Maturanten, diesmal als Retter des Gesundheitssystems, zusammen mit Stöger geschalten sind, die Regierung Faymann habe die Zweiklassenmedizin abgeschafft.
    Er kann´s offensichtlich nicht lassen, wenn ihm das jetzt nicht auf den Kopf fällt (auch seinem eigenen, nicht dem Karlheinz), wann dann?

    Christoph: Offensichtlich haben Sie den Kopf, wie so viele andere auch, falsch verstanden. Kein Wunder, dass auch die Systemmedien daraus bewusst, oder weil sie es eben nicht besser wissen, eine Verharmlosung drehen wollten.
    Kopf hat aber ganz im Gegenteil damit ausgesagt - wie er es auch gestern in der Paralmentssitzung deutlich machte - dass der Ostermayer mit seinen Aussagen ein Geständnis abgeliefert hat und jetzt die Justiz am Zuge ist.



    • numerus clausel (kein Partner)

      Oh, sorry, da hab ich das untere Posting zu @Christoph auch mit angehängt. Egal, doppelt hält besser.

  13. kaffka (kein Partner)

    ÖVP hin oder her....

    War da nicht eine Strafanzeige der FPÖ in den Blättern?
    Warum erwähnt diese Keiner?

    (War das nur ein Gerücht oder hat das die Sozi-Anwaltschaft schon niedergeschlagen?)



  14. [amok] (kein Partner)

    dass die ÖVP auch diesen aufgelegten SPÖ-skandal nicht weiter auszuschlachten vermag, ist ein weiters indiz für einen schon lange gehegten verdacht: sie ist längst von der SPÖ unterwandert worden.



  15. kaffka (kein Partner)

    @ Azdak
    21. September 2011 22:05

    Nochmals zurück in den Kurs!

    ..denn es heisst: ein/eine NegerIn oder noch besser ..eine/ein Schwarzafrikaner -amerikanerIn, auch wenn er/sie in Berlin geboren ist und wie Obama/In aus Haiti stammt!

    Tschüss PC



  16. Titus (kein Partner)

    Reblaus Haeupl im Standard-Interview, 13. August 2008.

    http://derstandard.at/1218533969735/Nicht-ohne-Gspritztn-ablichten-lassen

    Noch vor drei Jahren wurde die Geschichte von den Roten in keinster Weise geleugnet. Ein Auszug...

    ...STANDARD: Von Mitspielen kann nicht die Rede sein. Finden Sie es nicht problematisch, dass Faymann den ÖBB eine Kampagne in Boulevardmedien aufträgt, in der er selbst abgefeiert wird?

    Häupl: ÖVP-Minister Josef Pröll hat für das Gleiche dreimal so viel Geld ausgegeben - doch das ist nicht Gegenstand der Kritik. Zweierlei Maßstäbe akzeptiere ich nicht.

    STANDARD: Im Fall Pröll gibt sein Ministerium das Geld für Werbung aus. Faymann hat einem ausgelagerten Unternehmen eine Kampagne aufgetragen.

    Häupl: Na und? Wenn etwa der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds für Betriebsansiedlungen wirbt, soll ruhig der politisch Verantwortliche vorkommen - auch ich.
    ...



  17. Torres (kein Partner)

    Erstaunlich: Unterberger hat zugegeben, dass der ("linksexterme und SPÖ-hörige") ORF tatsächlich Faymanns Inseratenkorruption thematisiert hat. Allerdings: zuzugeben, dass der (seiner Meinung nach) noch linksgrünere Armin Wolf den Staatssekretär Ostermayer da besonders in die Mangel genommen und ihn völlig bloßgestellt hat, das ist offenbar schon zu viel verlangt - wie immer, wenn es sich herausstellt, dass er sich geirrt hat oder falsch gelegen ist.



    • Neppomuck (kein Partner)

      "Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen."

      Johann Wolfgang von Goethe, Faust I, Vers 2565 f. / Mephistopheles

  18. Neppomuck (kein Partner)

    Aufgezeichnetes Telefongespräch?

    http://tinyurl.com/44eb75e
    APA-ots, 2010-01-19/09:02

    Herr Kurt Lukasek, der ehemalige Ex- (FPÖ) wie zum Zeitpunkt des Gesprächs momentane (BZÖ) Parteifreund von Scheuch hat den etwas naiven „Schnittling auf mehreren Parteisuppen-Uwe“ konspirativ in den Sack rennen lassen, indem er ihm um Ezzes in Sachen „wie verhelfe ich meinem russischen Kontakt zu der österreichischen Staatsbürgerschaft“ um Rat befragt hat.

    Als die Trennung der FPK vom BZÖ Anfang 2010 ruchbar wurde (vollzogen 6/2010), zündete der feine Herr den Ezzesgeber (Scheuch) an, indem er seine (widerrechtlich erstellte und weiter gegebene – wo ist da der Staatsanwalt?) Tonaufzeichnung der Unterredung (kein Telefonat, sondern in einem Wirtshaus o.ä.) dem Blattl „NEWS“ zugespielt hat, was dann auch von Fellners „Österreich“ willig aufgegriffen worden ist.
    Siehe „selbstreferenzierende Quellen“ sollen Authentizität vorgaukeln, das Strickmuster zieht sich über viele Jahrzehnte.

    Man wollte einen Sprengsatz zur drohenden Kooperation (nach dem Muster CDU – CSU) in Kärnten liefern.
    Dürfte auch „part of the (political) game“ sein in unserem Land.
    Dies zu erkennen sollte selbst einem Redakteurslehrling gegeben sein.

    N.B. Detail am Rande:

    „Sichere Kunden“ braucht man nicht mit (eigen)lobhudelnden Selbstbeweihräucherungen (man entschuldige den Pleonasmus) zu quälen, also ist die Wahl des Mediums eine rein „unternehmerische Entscheidung“ (welches Ziel steckt dahinter?) und nicht eine Frage des „1000er-Preises“ bei Inseraten.
    Wozu die Angel in das Becken hineinhalten, wo jene Fische schwimmen, die man schon gefangen hat? Die entscheidende Frage, wo und wie man seine „Plakate“ aufhängt, ist immer eine der jeweiligen Zielgruppe.

    Hier den Vorwurf eines Verstoßes zu entkräften dürfte nicht allzu schwer sein.

    Dass die ganze Chose selbst bei Windstille meilenweit stinkt, das ist wiederum eine andere Angelegenheit.



  19. Reinhard (kein Partner)

    Ich finde die Argumentationskette äußerst interessant: "Faymann durfte das gar nicht, daraus schließt, er kann es gar nicht getan haben!"
    Das bietet Möglichkeiten in alle Richtungen.
    Wir schaffen die Asylprüfungsverfahren ab und lassen jeden rein, denn logischerweise dürfen nur armen Flüchtlinge um Asyl ansuchen, woraus folgt, dass jeder Asylsuchende ein armer Flüchtling sein muss. Ebenso schaffen wir die Steuerprüfungen ab, denn jeder Staatsbürger muss freiwillig und mit jubelndem Herzen seine Steuern abliefern, woraus folgt, dass das jeder auch tut. Um mit den sprudelnden Einahmen den unweigerlich folgenden Zustrom der Kulturbereicherer zu finanzieren, können wir das AMS auflösen, denn nach dem Versprechen der Regierung "Jeder bekommt einen Job!" hat auch jeder einen, und wenn nicht, dann muss es sein eigener Wunsch sein, denn wenn er arbeiten wollte - tja, dann hätte er ja einen.
    Mich fasziniert diese Logik.
    Ebenso wie die Frechheit, sich hinzustellen und zu sagen "Es wäre mir gesetzlich gar nicht erlaubt, eine alte Oma vor den Schulbus zu schubsen, also kann ich deswegen auch gar nicht angeklagt werden!"
    Wie verludert ist diese überbezahlte primitive Bagage auf der Brücke des Staatsschiffes eigentlich? Scheinbar geradezu unendlich, wenn sich nicht einmal der politische Gegner aus der Deckung wagt und die Mistgabel auspackt, um diesen Augiasstall auszumisten. Die zittern wie ein Kaninchen vor der Medienschlange, weil ihr Ex-Kanzler im schweren Vorwurf steht, in seinem Kabinett Leute beschäftigt zu haben, die genauso unantastbar sein müssten, denn auch ihnen werden Dinge vorgeworfen, die sie eigentlich nicht hätten tun dürfen und tun können. Die gleichen, die nach schwarzer Sippenhaftung für orange Mauschelei schreien, stecken selbst bis zum Hals im Kriminal. Und keinen scherts.

    Das Einzige, was die österreichsiche Justiz vor dem Vorwurf der Parteilichkeit retten könnte, wären klickende Handschellen. Das Einzige, was das Gesicht und die Ehre des Genossen Faymann noch retten könnte, so er solches überhaupt besitzt, wäre ein sofortiger Rücktritt aus dem Amt und aus allen politischen Funktionen sowie die volle Unterstützung der Behörden bei der Aufklärung der wirklichen Vorgänge.
    Aber von einem braven Soldaten einer Partei, in der sich rechtskräftig verurteilte und abgestrafte Verbrecher tummeln, erwarte ich das natürlich nicht im Ernst. Ebensowenig wie wirkliche Aktionen der Schwarzen, denen ein Ankuscheln an die linken Machthaber wichtiger ist als kernige Politik im Sinne potenzieller Wählergruppen.
    Rot-Schwarz würden ihr Todesurteil unterschreiben, wenn die nächsten Wahlen nicht 2 Jahre entfernt lägen und der österreichische Wähler ein Langzeitgedächtnis hätte...



    • Reinhard (kein Partner)

      Zu meinem Satz: "Die gleichen, die nach schwarzer Sippenhaftung für orange Mauschelei schreien, stecken selbst bis zum Hals im Kriminal." möchte ich ein P.S. anfügen:
      Die schwarze Sippenhaftung für orange Mauschelei entbehrt wirklich jeglicher rechtlicher Grundlage, denn niemand kann einen Menschen für die Verfehlungen eines anderen Menschen haftbar machen. Sippenhaftung ist in einem Rechtsstaat definitiv ausgeschlossen. Anders liegt es bei Faymann, denn hier geht es um Dinge, die er selbst gemacht hat (auch wenn die Linken mit dem absolut schwachsinnigen Argument daherkommen "Ja, aber nicht als Kanzler sondern als Verkehrsminister" - was das bedeuten soll ist absolut unklar, denn nach dieser Logik wäre kein Verbrecher mehr fassbar, wenn er den Job gewechselt hat, oder wie???).
      All jene linken, die sich den Hintern weggejubelt haben über Schüssels Rückzug aus einer Politik, die er nur als undankbar empfinden kann, verteidigen jetzt ihren eigenen Kanzler, der im Gegensatz zu Schüssel aber persönlich Dreck am Stecken hat.
      Ich bleibe dabei: nur ein sofortiger Rücktritt kann das Gesicht dieses Mannes noch wahren.

    • M.S.

      @Reinhard

      **********************************

    • Paige

      Das mit der alten Oma kommt hin - tolldreist, diese "Logik".

      Ja, der Volksalzheimer ist ein Phänomen. Das wissen unsere Heinis natürlich und die Roten machen es perfekt: Medien kaufen und knapp vor der Wahl sudeln. Das klappt immer wieder. Es ist ein Gfrett.

    • Undine

      @Reinhard

      **********************!!!

    • cmh (kein Partner)

      Die Sozen sind zu borniert um die Notwendigkeit des Rücktrittes ihres Kanzlers zu sehen und der "Dr." Faymann hat - wie formuliere ich es nur politische korrrrekt? - zu große besondere mentale Bedürfnisse.

  20. Segestes (kein Partner)

    Alles sehr interessant.
    Nur wer diesen Blog im Detail finanziert
    und so auch Einfluss auf die
    Themengestaltung nimmt,
    ist nach wie vor unbekannt...

    Hier geht es aber nicht um Steuergelder?
    Sicher?
    Und selbst wenn nicht, was ist mit
    Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit?

    Medien gehören grundsätzlich verpflichtet,
    lückenlos ihre Finanziers offen zu legen.
    Das gebietet die Hygiene in einer
    Demokratie.
    (Ebenso wie die Abschaffung der
    Presseförderung, die nur wenigen
    Auserwählten zugute kommt
    und den Online-Bereich total ignoriert.)



    • Paige

      Lieber Segestes, die Krönchen-User und der Autor finanzieren den Blog. Wenn Sie mit dem Angebot unzufrieden sind, dann "bestechen" Sie den Autor halt auch einmal mit 10 Euro/Monat ;-)

    • Segestes (kein Partner)

      Ja ja, lieber Paige,
      nur wer mögen diese gekrönten Häpter
      sein?
      Giebelkreuzler-StrohmännerInnen?
      Mitarbeiter der Industriellenvereinigung?

      Und gibt es nicht viel mehr Abonnenten als
      aktive Nutzer?
      Irgendwie schon verdächtig.
      Ich mag mich natürlich irren,
      aber man macht sich eben so seine
      Gedanken. Vor allem wenn da jemand
      ist, der von anderen Medien Transparenz
      einfordert, zu der er selbst offenbar nicht
      bereit ist.

    • Celian

      Na gut, für Sie mag es ja einerlei sein, wenn einer eine Zeitung oder die neueste Ausgabe eines Blogs per Abonnement bezieht oder sonst wie eine Zeitung finanziert. Aber wenn dem so ist, dann erklären Sie mir bitte schön warum konnte Faymann nicht einfach in den nächsten Kiosk gehen wie jeder normale Bürger auch und auf die Zeitung durch Kauf Einfluß nehmen, um das böse Wort von der Bestechung zu vermeiden. Warum müssen es Inserate der ÖBB sein, um die Zeitung zu finanzieren?

    • kaffka (kein Partner)

      Celian
      22. September 2011 10:13

      1. Weil man Österreich und heute nicht kaufen kann
      2. und es gibt keinen Kiosk in dem man zum Beispiel für 500000 Euro Zeitungen kaufen kann
      3. und wenn man sie kaufen könnte, wäre es schwer diese vielen Tonnen Zeitungen vor dem Kiosk zu verladen und abzutransportieren
      4. Die Wiener Verbrennungsanlagen für derartige Massenanlieferungen extra Geld verlangen, die aber nicht den Nutzniessern des Deals zugute kommen.

      Schönen Gruss!

    • numerus clausel (kein Partner)

      Also, "Österreich" ist in Graz sehr wohl zu kaufen, nur, wer macht sowas freiwillig? Lediglich vor gewissen Wahlen wird dieses Blattl auch bei uns gratis verteilt, so wie zuletzt bei den Landtagswahlen. Ein Schelm, der Böses denkt. Hier stünde auch eine Untersuchung an, inwiefern die Roten in der Steiermark hier mitgezahlt haben.

    • Paige

      Liebe Segestes...
      Schaun Sie sich die Werbung an - ev. sollten Sie dazu nicht Firefox mit Adblock Plus verwenden - dann können Sie schon etwas besser über Ihren Verdacht grübeln. Zwar zahlen "wir" sicher alle ein bisserl mehr, als das ABO kosten würde, aber es ist bei 1.200,- Euro pro Jahr limitiert. Ihre Beobachtung, dass es gar nicht so viele aktive Krönchen-User gibt, teile ich. Ich vermute allerdings nicht die Giebelkreuzler oder den IV als geheime uneigennützige Förderer des Blogs, sondern A.U. selbst und sonst noch ein paar - sicher nicht die ÖVP (denn wie Sie wohl mitbekommen haben werden, kriegt hier jeder sein "Fett" ab, der das auch verdient), wenn Sie verstehen, was ich meine...

    • durga

      Sehr geehrter Cheruskerfürst,

      wenn Sie an der Finanzierung dieses blogs interessiert sind, sollten Sie unter der Rubrik "Fragen und Antworten" nachsehen. Dort werden 700 Partner/Abonnenten angeführt, die auf jeden Fall je 120 € im Jahr zahlen.

      Reicht dies für die Hygiene?

  21. Haider

    Wäre ich Dr. Unterberger, würde ich mir nicht so sehr Sorgen um die Radmuttern von Dienstautos von General Entacher oder Ex-ÖBB-Huber machen, sondern lieber selbst mit dem Öffis fahren - was er übrigens tut, wie ich schon mehrmals persönlich feststellen konnte.
    Er wäre beileibe nicht der erste Unbequeme im Nachkriegsösterreich, dessen plötzliches Ableben bis heute sehr begründete Zweifel offen läßt.



  22. socrates

    O.T. : Aus dem Angebot der Volkshochschule (vhs.at)
    "Darf man denn gar nichts mehr sagen... Macht politische Correctness Sinn?"
    Was bedeutet Political Correctness? Ist es möglich, nötig und zielführend, (politisch) fehler- oder einwandfrei zu sprechen? In diesem Workshop wird einerseizs die historische Entwicklung des vielschichtigen Begriffpaares diskutiert, adererseits wird dessen Verwendung im Alltag und auch in NGOs kontextualisiert. Vielfach geht es zweifelnden SprecherInnen darum, eine adäquate Sprache für sich selbst zu finden, gleichzeitig ist für sie relevant, was andere von ihnen denken, wenn sie bestimmte Begriffe schon oder nicht verwenden. Der Workshop bietet im 2. Teil an Hand praktischer ("typisch österreichischer") Beispiele auch die Möglichkeit der Entwicklung und Festigung eines individuellen, eigenen Zugangs zu Political Correctness.
    Umerziehung, öffentlich gefördert !



    • Azdak

      ... angeblich ist der/die Vortragender_In ein Neger (oder war das jetzt unkorrekt und ich muß den Kurs nochmal machen?)

    • Azdak

      ... ich ersuche vielmals um Entschuldigung, dass ich das mit "/" und "_" und groß "I" oder klein "i" noch nicht so hinbekomme!

      Ich bemühe mich aber! Versprochen!

    • socrates

      Den Text hat Xanthippe abgeschrieben, es war mir zu schwer.

  23. Celian

    Tipp/OT:
    Eva Herman, die politisch-korrekt verfolgt wurde und dafür ihren Job als ARD-Fernsehmoderatorin einbüßte, wird heute auf ORF2 um 23:00 zum Thema "Politisch über-korrekt: was darf man noch sagen" sprechen.

    Klare Worte sind angesagt.



  24. A.K.

    Mir erscheint folgender Ausschnitt aus dieser Notiz "Faymann und Scheuch: Wie sich die Bilder gleichen" von Dr. Unterberger hoch interessant:
    (Zitat aus Notiz v. Dr. Unterberger) „Untreue: ...Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, wissentlich missbraucht und dadurch dem anderen einen Vermögensnachteil zufügt, ist . . . zu bestrafen.“ Und konkret: “Wer einen 50.000 Euro übersteigenden Schaden herbeiführt, mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.“
    Als Staatsbürger und einschlägiger Laie glaube ich, daß eigentlich in einem Rechtsstaat wohl nun - mit allen dazu notwendigen Schritten - eine entsprechende Anklage zu erwarten wäre. Oder bin ich doch zusehr Laie?



    • M.S.

      @A.K.

      Das es zu einer Anklage halte ich eventuell für möglich, dass es aber zu einer Verurteilung kommt schon für eher unwahrscheinlich. Unvorstellbar was hinter den Kulissen alles passiert um eine solche zu verhindern.

    • Haider

      Wie immer: Die legistischen Bestimmungen sind ausufernd und füllen Bibliotheken in Staatsanwaltschaften bzw. Rechtsanwaltskanzleien; allein deren Anwendung ist offensichtlich - wie immer - Ermessenssache und damit der politischen Willkür überlassen. Oder glauben sie allen Ernstes einen einzigen Österreicher zu finden, der auf die Objektivität der Justiz auch nur einen Cent verwettet?

    • A.K.

      @M.S und Haider:
      Als Personifikation des Rechtswesens wird Justitia meist als Jungfrau mit verbundenen Augen dargestellt, die in der linken Hand eine Waage, in der Rechten das Richtschwert hält. Dies soll verdeutlichen, dass das Recht ohne Ansehen der Person (Augenbinde), nach sorgfältiger Abwägung der Sachlage (Waage) gesprochen und schließlich mit der nötigen Härte (Richtschwert) durchgesetzt wird.
      Wenn Ihre Meinungen betreffend dem Geschehen hinter den Kulissen und Objektivität zutreffen, dann müßte zukünftig auf allen Darstellungen die Augenbinde und die Waage der Justitia entfernt werden. Vielleicht sollte man auch auswandern.

    • kaffka (kein Partner)

      A.K.
      22. September 2011 09:16

      Würde man die allgemeine Meinung als Standbild aufstellen wollen, müsste man JUSTIZIA als Hure mit gespreitzten Beinen auf dem Rücken liegend und einem riesigen Geldsack auf dem Bauch liegend darstellen. Als Attribute wäre vielleicht ein langer P---s geeignet!

  25. Celian

    Manchmal frage ich mich, sind diese Politiker wirklich so blöd, oder wollen sie uns nur verschaukeln?

    Davor hatte SPÖ-Klubobmann Josef Cap das Inserieren Faymanns in auflagenstarken Boulevardmedien verteidigt. Die Frage sei, ob man im kleinst- oder größtmöglichen Leserkreis informieren wolle. Da sei er „Vertreter der Marktwirtschaft“ und dagegen, Inserate „planwirtschaftlich zu verteilen“ - eine Aussage, die Kopf Furcht einflößte: „Wenn sich der Klubobmann der SPÖ zum Retter der Marktwirtschaft aufschwingt, dann wird mir schwindlig, dann kriege ich Angst.“

    Der Herr Cap meint also allen Ernstes, daß es sich um freie Marktwirtschaft handelt, wenn man nur die Boulevard-Zeitungen mit Inseraten besticht und nicht die ganze Branche.

    Lieber Herr Cap, der Vorwurf geht nicht in die Richtung, daß die SPÖ es verabsäumt habe, alle Zeitungen zu bestechen. Im Gegenteil, es sind schon genug Zeitungen bestochen worden. Das Ausmaß ist bei weitem zu hoch, nicht zu niedrig, Herr Cap, capice? Und diesen Skandal auch noch als „freie Marktwirtschaft“ zu rechtfertigen, ist ja wohl der größte Unfug.

    http://orf.at/stories/2080376/2080374/



  26. Doppeladler

    Und jetzt plötzlich kann es Kopf doch: Im Parlament dürfte es recht heftig zugegangen sein, wie gemeldet wird. Der Druck auf den Klubobmann scheint doch recht groß geworden sein ...



  27. Gerhild Baron

    Gratulation an Dr. Unterberger , der nicht nachließ, den Skandal der Inseratenschaltungen aufzuzeigen !

    Im demaskierenden Interview von Herrn Wolf mit Herrn Ostermayer erklärte uns letzterer auch endlich den Nepotismus im ORF und anderswo : in einem Land von nur 8 Millionen Einwohnern ist es doch völlig normal, daß ganz zufällig Verwandte und Freunde , Ehepaare und Geliebte jeweils in Positionen arbeiten, die ebenso zufällig in öffentlichen Institutionen sind. Wie könnte man sonst die Stellen besetzen ? Wieso haben wir alle dies nicht längst begriffen ?



    • contra

      Das ist dann vermutlich auch die Begründung für die maßlose Zuwanderung, damit will man dem Nepotismus entgegenarbeiten und für mehr Bevölkerung bzw. Auswahl sorgen! *kopfschüttel*

    • Undine

      @Gerhild Baron

      ***! :-)

      @contra

      ***! :-)

    • Haider

      D.h. in kleinen Staaten wie beispielsweise Liechtenstein oder Luxemburg ist Nepotismus unumgänglich? Wenn Linke in Argumentationsnotstand geraten sind sie völlig hilflos. Kaiser sind sie nur in ihrem geschützten Parteibiotop.

  28. thomas lahnsteirer

    Eine gemeine, besonders niederträchtige Karrikatur findet sich im heutigen Eva-Dichand Blattl:
    http://www.heute.at/epaper/epa7446,943
    Während sich die Leute vor dem Heute-Ausgabecontainer in einer langen Schlange
    anstellen und dann glücklich und lachend "Heute" lesend davoneilen, steht abseite mit dem Rücken zur glücklichen Menge Helmut Brandtstätter. Er liest heimlich und verstohlen ebenfalls "Heute" und trägt ein Kolporteur-Jackerl auf dem sinnigerweise "Kopier" steht.
    Selten so gelacht.
    Diese Gossen-Karrikatur erinnert an manche DDR-Blättchen. Der einzige Unterschied: Diese erschienen in schwarz-weiß Druck.



  29. schreyvogel

    Ob sich wohl Faymann jetzt ins Gesäß beisst, weil er den Unterberger in tiefster Ungnade aus der amtlichen Zeitung stieß?



  30. phaidros

    Jetzt wird's gefährlich - derStandard titelt:

    »INSERATENAFFÄRE
    U-Ausschuss zu Faymann-Inseraten - Oppositionsparteien wittern einen weiteren rot-schwarzen Kuhhandel
    - Überraschenderweise will die ÖVP Kanzler Werner Faymanns einstige ÖBB-Inserate nicht untersuchen - Für die SPÖ ist plötzlich die Causa Buwog kein Thema mehr - Grün, Blau und Orange tippen auf eine Abmachung«


    Wenn die Schwarzen hier einmal Testikel bewiesen hätten und den Roten Grenzen aufgezeigt, so wäre das ja prinzipiell begrüßenswert. Wenn schlussendlich allerdings herauskommt, dass schwarz und jetzt rot vorhaben weiterzumachen wie gehabt, dann Helm ab zum Gebet...

    BG phaidros.vie@gmail.com



    • phaidros

      Normalerweise korrigiere ich nicht, aber hier geradzu sinnverkehrend, daher:

      ... schwarz und rot jetzt vorhaben ... (statt »schwarz und jetzt rot«)

    • Gerhild Baron

      Phaidros: ... Helm ab zum Gebet und Strache ante portas !

  31. Brigitte Imb
    • schreyvogel
    • contra
    • Norman Bates

      Der Inserator, Kanzler "Sieben Millionen für den Werner"-Faymann.

      Köstlich!

      Beachtenswert in diesem Zusammenhang erscheint mir auch, dass das dem Inserator Faymann offensichtlich vollkommen egal ist. Wir schreiben hier immer vom schlechtesten Bundeskanzler aller Zeiten. Er wird es wirklich werden, respektive er ist es bereits.

      Entwickelt der Mann denn überhaupt keinen Ehrgeiz?

      Vielleicht liegt seine Latte so niedrig, dass er nur den Maßstab "wielange bleibe ich an der Macht" anlegt.

    • durga

      @ Norman Bates

      die Geschichte seines "Erfolgs" ist ja die Geschichte der Selbstdarstellung in den Medien.

      Das hat er in seiner Zeit als Stadtrat so gemacht, wo man keine Zeitung aufschlagen konnte ohne sein grinsendes Konterfei vor neuen Einrichtungen sehen zu müssen. Das hat er als Minister so gemacht und das setzt er als BK-Mime fort.

      Zweifellos werden Fotos zusammen mit Schwarzenegger die nächsten Wahlplakate in der Steiermark zieren.

  32. Alfred E. Neumann

    Lieber Herr Dr. Unterberger!

    Meinen herzlichen Glückwunsch dazu, daß Ihr steter Tropfen offenbar doch endlich den Stein gehöhlt hat. Ihr über zwei Jahre dauerndes Engagement hat offenbar endlich dazu geführt, daß die Staatsanwaltschaft dann doch nicht herumkam, die Ermittlungen aufzunehmen.

    Aber bitte geben Sie auf sich acht und kontrollieren selbst ebenfalls vor jeder Fahrt die Radmuttern Ihres Wagens!

    (Schleinzer, Entacher und viele andere haben das leider versäumt...)



  33. Buntspecht

    Es hilft alles nichts! Quod licet Iovi, non licet bovi! Es wird nichts herauskommen, wenn Linke verwickelt sind! Denn die sind die GUTEN!



  34. Patriot

    Gratulation an Herrn Unterberger.

    Inzwischen ist man schon bei der 4. Verteidigungslinie:

    http://kurier.at/nachrichten/4153378.php

    "Einige Millionen für den Werner." Faymann-Werbung also. Diese muss noch kein Schaden für die ÖBB sein.

    Die SPÖ-Spitze argumentiert neuerdings folgerichtig - und offensichtlich juristisch beraten - mit genau diesem fehlenden Schaden. Ein solcher wäre Voraussetzung für strafrechtliche Konsequenzen. "Das Funktionieren der ÖBB lag schließlich auch im Interesse des Verkehrsministeriums", sagt Josef Ostermayer.


    Diese Verteidigungslinie hält aber auch nicht, weil Werbung mit Herrn Faymann keine professionelle Werbung ist, und deshalb sehr wohl großer Schaden für die ÖBB entsteht, weil man für nicht funktionierende Werbung Millionen bezahlt hat.

    Üblicherweise würde man für Werbesujets eine lächelnde Blonde mit einem höflichen ÖBB-Mitarbeiter nehmen, und nicht Grinse-Faymann mit bekannt niedrigen Sympathiewerten, der lustige Frage-Antwort Spielchen veranstaltet.

    Man stelle sich vor, Angela Merkel würde die Mercedes-Werbung in der BILD-Zeitung mit ihrem Konterfei schmücken. Natürlich bezahlt von Mercedes, und die BILD-Zeitung berichtet dafür sehr höflich über Merkel, weil sie unerwartet zusätzliche Werbemillionen kassiert. Undenkbar, aber bei uns in Bagdad der Alltag.



  35. ProConsul

    Man kann Dr. Unterbeger für seine "Arbeit" in diesem Blog nicht hoch genug loben. Und das macht er auch noch mehr oder weniger unentgeltlich, denn die paar Euro Mitgliedsbeitrag muss man wohl eher als Unkostenbeitrag verstehen.



  36. Brigitte Imb

    Mir tut sich die Frage auf, ob der Zeitpunkt dieser Veröffentlichungen der Faymann/Ostermayer Sauerei Zufall ist, oder ein letzter Rettungsanker der ÖVP. Es kann mir keiner einreden, dass die Politiker bis dato nichts davon gewußt haben, denn die Freude am Inserieren teilen die Schwarzen sehr wohl mit den Roten, nur dass halt bei den Blackies noch keine Druckausübung auf irgendwelche Firmen bekannt ist.

    Warum nützt die ÖVP den Skandal nicht um einen eigenen Reinigungsprozess durchzuführen? Alles auf den Tisch und gründlich ausmisten - od. bliebe da etwa nicht viel über, weil die ÖVP noch zögerlich reagiert auf einen UA.



  37. Doppeladler

    An erster Stelle gilt es Andreas Unterberger, ob seiner Beharrlichkeit beim Aufdecken und Anprangern der Machenschaften des Bundeskanzlerdarstellers, Hochachtung auszusprechen. Es zeigt, wie unabhängiger und furchtloser Journalismus aussieht. Endlich haben auch größere Printmedien des Landes den Ball aufgegriffen und ihre die Furcht abgelegt, wohl auch, weil sie erkennen mußten sowieso nur wenig vom Inseratenkuchen zu verlieren, da sie schon jetzt nur die Bröseln abbekamen (siehe Statistik des Zeitungsherausgeberverbands).

    Doch dürfte ist ein Großteil der österreichischen Bevölkerung noch nichts von den linken Dingen des Herrn Faymanns und seiner grauen Eminenzen mitbekommen haben. Zwar gibt es im O-Rot-Funk Beiträge (Armin Wolf gefiel sich ganz in seiner Rolle im Verhör mit dem Herrn Staatssekretär und wird wohl einen Knick seiner Karriere im Kauf nehmen müssen), doch was erfährt der durchschnittliche unbedarfte Leser des Kleinformats über diese Causa? Bis dato konnte ich nicht einmal einen empörten Zweizeiler finden ... Nur Österreich versucht den Kurier Chefredakteur mit in den Dreck zu ziehen, was dieser hoffentlich entsprechend parieren wird.

    Und der Koalitionspartner des Herrn Faymann: Der Verdacht hier werde nun abgetauscht liegt schwer im Raum. Ja, die ÖVP ist auch in unangenehme Machenschaften verstrickt – doch sie liegen lange in der Vergangenheit und als neuer Obmann hätte Spindelegger durchaus die Flanken und den Rücken frei nach vorne zu stoßen und seine Leute sich darum kümmern zu lassen. Vielleicht ist es vorarlberger Noblesse oder was auch immer, daß Kopf die Causa als erledigt betrachtet. Ohne Konsequenzen? Oder gibt es noch Leichen, die vielleicht in einem burgenländischen Keller liegen, wenn man den Fleiß der AMA beim Inserieren betrachtet ...



  38. brechstange

    Das größte Übel sehe ich in der "viel gelobten" Sozialpartnerschaft.
    Im Hintergrund schnapsen diese vieles aus, für jeden fällt ein Brösel ab. In den Parlamenten wird nur mehr gerechtfertigt und durchgewunken wird. Ein durch und durch mafiosen System hat sich hier über Jahre etabliert.
    Als man merkte, dass diese Sozialpartnerschaft zu wanken beginnt, zementierte man die Sozialpartner verfassungsmäßig ein.

    Wir dürfen uns das nicht mehr bieten lassen! Kämpfen wir weiter!



  39. mike1

    am ende kommt immer die wahrheit heraus: das problem hier jedoch könnte sein, dass man sich mit dem ende zu viel zeit lässt - es kommt dann zu spät !

    dieser offensichtliche missbrauch durch das osterhasenfaymanngespann ist JETZT zu verfolgen, und zwar mit aller härte. es geht hier um den bundeskanzler der republik und um einen staatssekretär. die fakten liegen doch auf dem tisch, man kann jetzt nicht wieder zeit vergehen lassen bis alles in der historischen versenkung verschwindet.

    dem herrn kopf müsste zwischenzeitig auch klar geworden sein, dass die suppe nicht dünn, sondern im gegenteil so dick ist, dass sie schluckbeschwerden verursacht. in dieser sache muss ein unterausschuss her !

    hier wird ja auch aus ideologischen gründen vom sonst so geschäftigen grünaufdeckerschwammerl auf teufel komm raus geschwiegen. da wird lieber der eh schon von tausend stellen geprüfte eurofighterdeal hochgespielt.

    es stellt sich die frage: was hat grünschwammerl seinerzeit beim u-ausschuss gemacht ? trotz seiner dummen verdächtigunge ist ja offensichtlich nichts wirklich wichtiges herausgekommen. oder gibts irgendwelche anklagen ?

    schlussfolgerung: der a.u. blog muss weiter dran bleiben, die zeitungen (kurier und presse) dürfen nicht mehr lockerlassen, bis hier recht gesprochen und politisch gerichtet wurde ! nur so kann auch auf die övp druck ausgeübt werden.

    es darf jedenfalls nicht sein, dass bei triumphaler rückkehr unserer un-troika aus dem fernen new york (oder auch aus der los angels'schen heimat des ex-governators) alles vergessen ist !!



  40. durga

    „Was taugt zur Lösung der Probleme?
    Wohl nie und nimmer das Extreme!
    Seit alters ist’s der Weisen Sitte,
    stets einzutreten für die Mitte.
    Wie glücklich ist doch unser Staat!
    Mit Werner Faymann wird sie Tat!
    Mit klarem Wort und offnem Blick
    macht er die beste Politik!”

    Wolf Martin: “In den Wind gereimt”,
    Kronen Zeitung, 26.08.2008, Seite 2



  41. Josef Maierhofer

    Wenn einem das Gesetz zu einem Verbrecher stempelt, muss man das Gesetz ändern.

    So macht man das in Sizilien - an der Donau (c KURIER).

    Mich schockiert vor allem die Kleingeistigkeit und Dreistheit. Ich wäre da als Bundeskanzler längst zurückgetreten. Aber das ist ja der Unterschied zu Faymann & Co, die glauben tatsächlich, es wäre das Verbrechen rechtens gewesen und mit ihnen eine ganze Wolke Parteijustiz, die erkennen ja das Verbrechen gar nicht in ihrer Parteiblindheit.

    Es ist weder juridisch noch moralisch rechtens.

    Der Vergleich mit Scheuch ist gut gewählt in der Sache, doch in der Person scheinen gewaltige Unterschiede zu sein, auch in der Behandlung durch die Justiz.

    Die Medien tun gut daran, schön langsam zu erkennen, dass das Korruptionssystem gescheitert ist und dass sie wahrscheinlich sehr bald auch keine solchen korrupten Parteimittel erhalten werden wegen des wirtschaftlichen Zusammenbruch, 40 Jahre lang provoziert von den Schuldenmachern und Korrumpierern, nicht nur zufällig die gleichen. Die Medien sollten rasch wieder das werden, wofür sie da sind, Informationsquellen ohne Korruption. Sie sollten wieder Information und Meinung trennen und dem Bürger reinen Wein einschenken und nicht Rauschgift der Parteien einflössen.



  42. thomas lahnsteirer

    Wenn Helmuth Brandstätter im KURIER recht hatte, dann kommt bei den beiden Gratisschmierblättern zur Medienbestechung noch der Tatbestand der Inseratenerpressung hinzu.
    Die beiden Herausgeber der Drecksblätter "Heute" und "Österreich" haben sich ja auf Brandstätter eingeschossen, ihm aber in der Sache nicht widersprochen, sondern wütende persönliche Angriffe gegen Brandstätter gestartet.
    http://diepresse.com/home/kultur/medien/660996/Eva-Dichand-schreibt-einen-Brief-an-Helmut-Brandstaetter
    http://tagdyr.net/2011/09/obb-fellner-gegen-brandstatter/
    Dass dabei von "Österreich" gelogen wird, dass sich die Balken biegen, kann man ja bei Fellners statement erkennen.

    Selbst wenn der Brandstätter ein Gauner wäre, der er natürlich nicht ist, was würde das an der Tatsache der Inseratenbestechung und Inseratenerpressung durch die Gratisblätter ändern ?

    Daher kann die conclusio nur lauten : Weg mit "Heute" , weg mit "Österreich"
    aus der U-Bahn. Gefordert wären die Gemeinde Wien bzw die Wiener Linien, die anscheinend tief in diesen Sumpf verstrickt sind und nicht nur die Schmierblätter mit Inseraten sponsern, sondern auch noch die Entsorgungslogistik gratis übernehmen.
    Der tägliche Konsum dieser "Zeitungen" dient vor allem der linken Volksverblödung und wird ungeniert mit Steuergeldern vor allem der Wiener
    Bevölkerung ermöglicht, die die Taschen der "Oligarchin" und des "Oligarchen" füllen. Zustände wie im tiefsten Russland !!!!!



    • mike1

      völlig d'accord !

      diese drecksblätter gehören weg ! aber der häupl wird's nicht zulassen, der verschickt ja auch noch seine bezirkswahlpostillen....

    • Patriot

      Trotzdem stinkt das, was Brandstätter & Co veranstalten, bzw es stinken sowieso die Zustände im Dunstkreis Politik-Wirtschaft-Medien

      http://derstandard.at/1316390026315/Brandstaetter-vs-Fellner-Gut-bezahlter-Handlanger

      Was ist die zitierte Mail dann? Ein "Memo" an die PR-Agentur Ecker Dietmar Ecker hielt 25 Prozent an Brandstätters Agentur BBC.

      Ecker berichtet, Klugar habe ihn nach einer Agentur gefragt, die Coaching anbiete und "gute Kontakte in Richtung ÖVP" habe. Ecker will drei Vorschläge gemacht haben, darunter Brandstätters BBC - in dessen Memo gleich eine Reihe von Gesprächen mit VP-Politikern angeboten wird.


      Auch wenn das nur eine interne Email ist, die Zustände treten offen zu Tage.

      Was brauch ich eine Agentur, was brauch ich einen Brandstätter, um "Gespräche mit VP-Politikern" zu führen? Noch dazu ist so eine Gesprächsvermittlung mit hoch bezahlten Volksvertretern offenbar nicht gratis.

      Ein Sauhaufen, das alles.

    • Alfred E. Neumann

      Mit Verlaub, gegen diese Herrschaften sind die russischen Oligarchen (eigentlich Oliogarchen) nachgerade Ministranten.

    • contra

      @Alfred E. Neumann

      ******!

  43. Kaffeehäferl

    Paßt fast wie die Faust aufs Auge. Gerade heute in der Tageszeitung unseres Vertrauens:

    www.heute.at/news/politik/Pressefoerderung-Wenige-Leser-viele-Steuermillionen;art422,600549



  44. Pumuckl

    Von schauderndem Staunen werden da biedere Steuerbürger erfaßt!

    Die SPÖ hat Gusenbauer durch Faymann ersetzt. Sie hat damit einen Kanzler mit
    immerhin hoher Bildung durch einen im Parteiapparat hochgedienten Maturanten
    ersetzt.
    Der, vom Anforderungsprofil bestenfalls zum Obermaat taugliche Faymann, wurde damit von der SPÖ als Kapitän auf die Kommandobrücke unseres Österreich berufen.

    Für die acht Millionen Passagiere des Schiffes Östereich, welches sich bei stürmischer See in schwierigen Gewässern befindet, wäre es ein Glück, wenn nun der Strafrichter diesem unfähigen Kapitän das Kommando entzieht!

    Dr. Unterbergers Sorgen um die Radmuttern des ÖBB - Exgenerals Huber mögen berechtigt sein. Auch die körperliche Unversehrtheit eines solchen Nadelstreifstrizis ist ein hohes Gut. Doch Huber wird wohl eher von Rachegelüsten als von der Sorge um eine saubere ÖBB motiviert sein.

    Muß man sich aber nicht um Dr. Unterberger selbst Sorgen machen? Dunkle Mächte, welche ihn als Chefredakteur von Presse und Wienerzeitung eliminierten,
    können mit seiner medialen Wirkung in diesem Blog keinesfalls begeistert sein!



    • GOP

      Ja, Herr Dr. Unterberger sollte auch vor der Abfahrt seine Radmuttern kontrollieren, denn der Klassenfeind ist zu allem fähig. Auch das Verkleben von Eingangstürschlössern mittels Superkleber ist eine Methode, um sehr grossen Schaden anzurichten.

    • Undine

      @GOP

      Ja, die Rache der Sozis kennt, wenn sie die Futtertröge verlassen müssen, keine Grenzen; wie war das doch damals, als die wütenden roten Verlierer in den Büros, die sie gezwungen waren zu verlassen, wie die Berserker wüteten und Computer etc unbenützbar machten?
      An diese Vandalenakte sollte auch gelegentlich erinnert werden, damit man nicht vergißt, wes' Geistes Kind diese SOZI-Proleten eigentlich sind!

    • M.S.

      @Undine
      Nicht zu vergessen wie der linke Mob das Regierungsgebäude gestürmt, während einer Aufführung im Burgtheater die Bühne besetzt hat, ins Hotel Mariott eingedrungen ist und die Teilnehmer einer Tagung belästigt haben, ohne dass die Polizei in allen drei Fällen eingeschritten ist.

    • Undine

      @M.S.

      Ja, stimmt! Wäre der ORF unparteiisch, müßte er diese Schandtaten der LINKEN immer wieder in Erinnerung bringen. Gerade DAS aber vermeidet der ORF mit Erfolg, und all das, was die Roten und Grünen aufgeführt haben, gerät in Vergessenheit. Im ORF weiß man eben genau, was Verbreitung finden darf und was nicht!

  45. Observer

    Es ist sehr erfreulich, dass - besonders in diesem Blog - das ständige Aufzeigen diverser Missstände nun auch in der breiten Öffentlichkeit diskutiert wird. Damit ist aber noch nicht gesagt, dass sich auch tatsächlich etwas zum besseren ändern wird.
    Derzeit hat es eher den Anschein, dass die damals und jetzt daran Beteiligten (Ex-ÖBB-Chef Huber ist da eine löbliche Ausnahme!) mauern und bagatellisieren.
    Interessant wäre es noch, die ganzen Kosten, die Anzahl der Seiten und den entsprechenden Zeitraum zu erfahren.
    Die Erfahrung zeigt, dass viele solche Verfahren von der Staatsanwaltschaft "auf die lange Bank" geschoben und dann später ohne viel Aufsehen eingestellt werden. Eine offizielle Begründung muss die Behörde in solchen Fällen nicht geben, inoffiziell spricht man dann halt von: "Die Suppe war zu dünn".
    Da hilft nur: den Druck nicht nachlassen, auch von Seiten des Herrn Unterbergers.



    • Undine

      @Observer

      Selbst wenn die Suppe so dick ist, daß der Löffel drin stecken bleibt, werden die Sozis ihre Unschuld beteuern und schlechte Absichten verleugnen! Bis jetzt ist ihnen alles immer durchgegangen; aber vielleicht ist das doch endlich der berühmt-berüchtigte Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt!

  46. Christoph

    Habe ich gestern am Abend in der ZIB wirklich den ÖVP- Klubobmann Hr. Kopf mit folgender Aussage gehört: "Den Ausführungen Hr. Ostermayers ist nichts mehr hinzu zu fügen. Für ihn sei es mit dieser Erklärung erledigt"?

    Was ist mit dieser Partei los? Da ist eine Bresche ins rote Bollwerk geschlagen, und die schwarzen Stürmer machen einen rückwärts Pass? Da ist ein "aufgelegter Efler" und man weigert sich zu schießen? ÖFB = ÖVP, nicht nur auf der ORF –HP?



    • Paige

      Die ÖVP hat wohl selbst genug Dreck am Stecken und panische Angst vor Neuwahlen. Jetzt kann sie nicht einmal diesen aufgelegten Elfer verwandeln.

      100 Mio Steuergeld - das sind die offiziellen Zahlen - gehen jährlich via Inseraten an die Medien zwecks freundlicher Berichterstattung und gezielter Desinformation. Das ist schon eine Größenordnung, welche die Einführung von "Besitzsteuern" erforderlich macht...

    • Markus Theiner

      @ Paige
      Das ist wahrer Proporz. Keine Partei soll in wichtigen Punkten ohne die andere auskommen können. Daher Verfassungsgesetze an allen Ecken und Enden und ein gemeinsames Untergangsszenario. Wenn einer fällt nimmt er den anderen mit - aber das auf freiwilliger Basis. Sozusagen ein kalter Krieg mit sozialer Wärme.

    • Paige

      Das haben Sie perfekt auf den Punkt gebracht, Herr Theiner. Ach, dieser Filz ist so verwoben. Man wird ihn nie entflechten können. Ich weiß nicht, was man da tun kann. Transparenz würde viel helfen, aber die vierte Gewalt steckt auch voll mit drinnen. Seien wir froh, dass wir wenigstens diesen Blog haben. Er ist nicht mit Gold aufzuwiegen.

    • socrates

      Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!

    • Cotopaxi

      Die Schwarzen werden bald Kopf-los sein. Spätestens nach der Blamage mit dem Text der BundeshymnIn war er rücktrittsreif.

    • Anton Volpini

      @Christoph

      Hab mir gestern in der ZiB I das selbe gedacht. Dabei hielt ich den Hrn. Kopf bisher für einen der wenigen ÖVPler mit Vernunft. Bei einem soooo aufgelegten Elfer so daneben zu schießen, dazu braucht es mindestens Bestechung!
      Wir werden nur mehr von Gaunern regiert!

    • Martin Bauer

      Anton Volpini

      Das Verschiessen von Elfmetern hat leider der sonst von mir sehr geschätzte BK a.D. Dr.Schüssel vorexerziert.

      Es ist zum Heulen!

    • Christoph

      Da frag ich mich: Wo fängt der Balkan an? Und wie sehr haben wir den Antikorruptionsindex bestochen, dass Österreich doch noch so gut plaziert ist.

    • Undine

      @Markus Theiner

      Für die Formulierung "Sozusagen ein kalter Krieg mit sozialer Wärme" ***!

    • Undine

      @Paige

      "Seien wir froh, dass wir wenigstens diesen Blog haben. Er ist nicht mit Gold aufzuwiegen."

      Mit diesem Satz sprechen Sie bestimmt vielen Mitpostern aus der Seele!

    • Paige

      Wissen Sie, was ich glaub? Die User-Kommentare bei den Online-Zeitungen werden ja immer mehr eingeschränkt, bis es gar nicht mehr möglich ist, dort seine Meinung kundzutun. Dann wird der Blog noch größeren Zulauf haben und wir werden bald so viele Tonnen auf die Waage bringen wie Ford Knox :-)

    • M.S.

      @Christoph

      "Und wie sehr haben wir den Antikorruptionsindex bestochen, dass Österreich doch noch so gut plaziert ist."

      Ich denke mir, Österreich hat vor gar nicht so langer Zeit international noch einen sehr guten Ruf genossen. Da dauert es schon eine Zeit bis der ruiniert ist. Das ist wie bei einem Dammbruch. Zuerst bröckelt ein bißchen Beton aus der Mauer, dann entstehen da und dort ein paar Risse und wenn man dann nicht etwas dagegen unternimmt, geht alles ganz schnell und der Damm bricht.
      So ähnlich geht das auch in der Politik. Da sind wir gerade im Stadium von gefährlichen Rissen, gegen die nichts getan wird. Völlig unerwartet werden uns zum Beispiel die Ratingagenturen von einem Tag auf den anderen herabstufen und den Beginn der Katastrophe auslösen.

    • numerus clausel (kein Partner)

      @Christoph: Offensichtlich haben Sie den Kopf, wie so viele andere auch, falsch verstanden. Kein Wunder, dass auch die Systemmedien daraus bewusst, oder weil sie es eben nicht besser wissen, eine Verharmlosung drehen wollten.
      Kopf hat aber ganz im Gegenteil damit ausgesagt - wie er es auch gestern in der Paralmentssitzung deutlich machte - dass der Ostermayer mit seinen Aussagen ein Geständnis abgeliefert hat und jetzt die Justiz am Zuge ist.

    • A.K.

      Ich teile bezüglich Kopf-Auftritt im ORF völlig die Meinung von
      "numerus clausel":
      (Zitat) "...Kopf hat aber ganz im Gegenteil damit ausgesagt - wie er es auch gestern in der Paralmentssitzung deutlich machte - dass der Ostermayer mit seinen Aussagen ein Geständnis abgeliefert hat und jetzt die Justiz am Zuge ist."
      Wie so oft, werden korrekte - nicht schreierische - harte Worte gar nicht mehr verstanden. Ich habe schon beobachtet, daß auf - allerdings recht vornehm geäußerte - sachliche Kritik, die Kritisierten (zunächst) begeistert reagierten. Auch für Verständnis ist eben ein gewisses Niveau beim Zuhörer notwendig.

  47. Markus Theiner

    Na die dritte Verteidigungslinie hat doch super funktioniert, wenn jetzt sogar AU nicht mehr von Amtsmißbrauch spricht - gegen den sich der Ostermayer Schmäh ja gerichtet hat.
    Dass man die Flanke Richtung Untreue weit offen gelassen hat zeigt aber einen grundlegenden Fehler fast aller heutigen Politiker: Man konzentriert sich immer nur auf das Problem direkt vor der eigenen Nase und ignoriert völlig, wie sich der Umgang damit auf andere Probleme auswirken könnte. Dass man damit viele Probleme überhaupt erst verursacht bzw. verschärft ist im Normalfall egal, weil es den Politiker persönlich nicht trifft. Das könnte hier tatsächlich einmal anders werden. Wenn nicht die siebenundzwanzigste Verteidigungslinie dann doch plötzlich hält.



  48. libertus

    Diese Freude für 2 Jahre harte Arbeit sei dem Tagebuchautor aus ganzem Herzen gegönnt, denn bei einem solchen Marathon könnte man zwischendurch ja schier verzweifeln.

    Jedenfalls beweist dieses Ergebnis, daß steter Tropfen denn doch auch den härtesten Stein - siehe ORF - aushöhlen kann, bravo!

    Die Parallele zur Causa Scheuch ist nicht zu übersehen und wenn Uwes Urteil in der nächsten Instanz hält, muß die Justiz mit gleichem (Augen-) Maß messen. Erstmals würde dann Österreich von einem vorbestraften Bundeskanzler samt Staatssekretär regiert, außer die beiden siamesischen Zwillinge werden so rasch wie möglich zurückgetreten - was nämlich hoch an der Zeit wäre, würden die selbsternannten "roten Saubermänner" ihre Maßstäbe tatsächlich bei sich selbst anlegen.

    Bleibt nur zu hoffen, daß der überraschend geradlinige Ex-Generaldirektor Huber nicht doch noch '"umfällt" und bei der Warnung vor gelockerten Radmuttern tauchen unvermutet wieder Bilder über Verschwörungstheorien eines verunfallten, unbequemen Landeshauptmannes auf.

    "Oft kommt die Wahrheit erst am Ende ans Licht" - wußten schon die alten Römer!







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