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Fußnote 215: Norwegen und die SJ Saufkompanie

„Und ein jeder wird verstehen, dass die Reichen bald ihr Ende sehen.“ Oder noch deutlicher: „Angesicht zu Angesicht werden sie geschlachtet“. Oder: „ihren Reichtum werden wir uns stehlen danach werden wir sie quälen.“ Das sind genau der Ton und die Gesinnung, aus dem Blutbäder wie jenes von Norwegen entstehen.

Diese Zitate kursieren im Internet mit Screen Shots und finden sich auch in der Kleinen Zeitung. Interessant ist ihr Urheber: Es ist ein sozialdemokratischer Jugendfunktionär aus Bruck an der Mur. Und der SJ-Bezirksvorsitzende kommentierte seine Mordrohungen mit „Gefällt mir“. Würden diese Töne von einem schwarzen, blauen oder orangen Politiker stammen, wäre die Aufregung längst in die Zeit im Bild geschwappt. Und die Staatsanwaltschaft wäre hochaktiv. Aber wenn es gegen die Reichen geht und wenn der Täter ein Sozialdemokrat ist, dann wird ihm mit Sicherheit nichts passieren. Dafür sorgt schon die parteipolitisch nicht gerade neutrale Oberstaatsanwaltschaft und eine grenzenlos naive Justizministerin. Während diese Eintragung inzwischen gelöscht sein dürfte, ist immer noch interessant, wie sich die rote Nachwuchshoffnung einer massiv mit Steuermitteln geförderten Organisation auf Facebook selbst präsentiert: Unter Hobbies findet sich da zum Beispiel: „türlich saufn“ oder „SJ Saufkompanie“. Das entschuldigt natürlich alles - offen ist nur, ob das "SJ" oder die "Saufkompanie".

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2011 22:42

    Man stelle sich vor, ein FPÖ-Funktionär würde ähnliches verzapfen:

    Sofort würden die grüne Oberdenunziantin Gabriele Moser und der Tschekist Öllinger bei ihren Freunden von der Staatsanwaltschaft Graz aktiv werden und schwupp di wupp gäbe es schon ein Verfahren gegen den ruchlosen blauen Hetzer.
    NEWS würde dann die face-book Freunde des Funktionärs als Radikale entlarven und die Raiffeisen-Blattln Kurier und Profil würden sich wieder einmal ganz im Sinne ihrer Auftraggeber von der Blockpartei ÖVP über die Freiheitlichen empören.
    Helle Aufregung natürlich auch im ORF, Armin Wolf berichtet atemlos.

    In einem Verfahren vor dem Standgericht Graz wird der Funktionär dann von einem im Nebenberuf töpfernden und strickenden Richter zu 10 Monaten unbedingt wegen Verhetzung verurteilt. Großer Beifall von "heute"; PRESSE und STANDARD bejubeln das Urteil, der Bundespräsident lobt die objektive Justiz...
    Und- Ehre wem Ehre gebührt- Wolfgang Fellner titelt: Leute, seid ihr alle narrisch geworden ?
    Diese Frage geht schnell im Beifall des rot-grünen PC- Lagers und einer willfährigen ÖVP für das bestellte Urteil unter.

    Daher gilt für das Österreich des Jahres 2011 mehr denn je: den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAzdak
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2011 20:47

    Dieser SJ-Funktionär hat in seinem Facebook-Eintrag auch davon geschrieben, dass Sie nach der Enteignung die Gründe der "Reichen" dann verpachten würden.

    @Erich Bauer hat vor einigen Tagen hier folgerichtig geschrieben: "Pacht nehmen sie schon".

    Viel schöner als dieser strunzdumme SJ-Funktionär kann man die Widersprüchlichkeit des gelebten Sozialismus nicht darstellen. Danke, wenn es nicht so traurig wäre!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2011 21:28

    So stellt sich also der hoffnungsvolle Nachwuchs der SJ dar.

    Die linken Vorfeldorganisationen sowie die sozialistischen Kaderschmieden haben ganze Arbeit geleistet und wir können erahnen, wie es dann mit Kindergartenpflicht und Gesamtschule unter den Sozis weitergeht.

    Bei solch gewalttätigen Worten, lassen dann die Taten der Verrückten, bei denen das auf fruchtbaren Boden fällt, nicht lange auf sich warten - siehe auch Großbritannien und in Berlin brennen bereits jede Nacht Autos.

    Man darf gespannt sein, wie die Berichterstattung unserer VLM (=Vereinigten Linken Medienlandschaft) lautet, wenn es dann die Agitatoren selbst betrifft.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2011 00:09

    Gehören derartige Äusserungen nicht zum normalen Vokabular unserer Linken?

    Erinnern wir uns nicht mehr an das tagelange Skandieren von "Widerstand, Widerstand, Schüssel Haider and die Wand"? Oder: "Schengen sprengen, Haider hängen" oder "Tötet Schüssel"?

    War dies alles nur Satire ohne tiefere Bedeutung?

    Vielleicht sollten wir im nächsten Echo einen "Auszug aus dem linken Zitatenschatzkästlein" zusammenstellen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2011 20:15

    Andeutungsweise hörte man doch immer wieder, dass der Lebensgefährte/Mann der Justizministerin Berger Gegenstand gerichtlicher Erhebungen war, die eingestellt wurden.
    Stimmt das und worum ging es dabei?

  6. Ausgezeichneter KommentatorDr. Otto Ludwig Ortner Partner Homepage
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2011 10:28

    "Du sollst nicht stehlen!" (7.Gebot)
    "Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen" (9.Gebot)
    "Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklavewn oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgend etwas, was deinem Nächsten gehört!" (10. Gebot) - aus "die Bibel - Altes und Neues Testament - 1980 Katholische Bibelanstalt GmbH. -Stuttgart, S. 72, Buch Exodus, 20, 15 und 17).
    Das ist das Fundament unseres ABGB., vornehmlich eine jüdische Rechtsschöpfung. Daß der Glaubensverlust auch zum Verfall des Rechtsbewußtseins führt, die zur Hetze gegen "Juden" - und nach deren erfolgreicher Ausrottung gegen die Reichen - führt, kann den Staatswissenschaftler nicht erstaunen. Als böhmischer Heimatvertriebener ging ich in geschenkten Lumpen in's Gymnasium und erhob mich mit meinen Leistungen über die autochtonen Österreicher - Ziel des Hasses gegen "den Streber" - gleiches beim Studium - schließlich war ich, ungeachtet der von meinen politischen Gegnern in Österreich gegen mich begangenenen Vermögensdelikte (angezeigt zu 15 Ut 117800/99 der StA. Wien - mit expliciter Rechtsverweigerung, weil politische Prominenz betroffen) "Reicher", gegen die nach den "Juden" nun auch die erbländische katholische Kirche hetzt (Caritaspräsident L. : "Wir wissen, wo die Reichen wohnen!").
    Doch der Reichtum ist der Lohn der Gesetzestreue - das sei allen Lästerern in's Stammbuch geschrieben. Und die Verhöhnung von Gottes Geboten - und sei es auch von Hierarchen, die mit bunten Kostümen Theater spielen - führt in Elend und Tod!

  7. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2011 22:29

    Blödheit schützt vor Strafe nicht. Findet sich nicht ein vernünftiger, mutiger nicht- sozialistischer Jurist, der gegen diesen zwar offenbar ziemlich trottelhaften, aber nicht ungefährlichen steirischen Jungfunktionär einen Strafantrag stellt - wenn schon die Staatsanwaltschaft nicht, wie es ihre Pflicht wäre, von sich aus tätig wird?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsosheimat
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2011 20:36

    Der ganze Artikel rund um das "Reiche abschlachten!" - DANKE an Hr. Unterberger dass er diese "SJ-Sauerei" aufgegriffen hat:

    http://sosheimat.wordpress.com/2011/08/22/machen-spoler-das-land-der-denker/


alle Kommentare

  1. Lavon (kein Partner)
  2. Akash (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:07

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    21. Januar 2015 01:56

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  4. Mario (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:55

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  5. johannes th. drexler (kein Partner)
    25. August 2011 10:05

    kürzestkommentar:
    wo ist in österreich ein cameron ? in GB gibt es noch gesunde demokatie, welche
    staatserhaltend einzugreifen versteht !
    (4 Jahre für facebook-aufruf in london)

  6. Segestes (kein Partner)
    23. August 2011 22:58

    Alles nur Theaterdonner, lieber Dagobert Unterberger.

    Solange die Parlamente ausschließlich von elitären Klüngeln,
    Bankern, Juristen und Polit-Dynastien wie der Rudas Familie
    beschickt werden, wird Vermögen nie ernsthaft angetastet
    (kräftig besteuert) werden - auch nicht von den Nadelstreif-Sozis.
    Also wischen Sie sich den Angstschweiß von der Stirn und
    beruhigen Sie sich wieder.
    Ihre gehorteten Schätz sind in Ihrem Geldspeicher sicher.

    • Maybach (kein Partner)
      24. August 2011 09:48

      Sie haben recht, die bürgerlichen malen immer gleich den bolschewistischen Feuersturm an die Wand, wo ein Mäuschen hüstelt, genauso wie die Linken von ausländermordernden Todesschwadronen der Rechten phantasieren. Muss muss immer den Gegner heroisieren, um selbst möglicht als Held dazustehen. Dabei sind SP und VP gleich armselige Haufen von der traurigen Gestalt, ebenso wie das liberale Raffbürgertum, das von den freien Märkten faselt, solange es selber am längeren Hebel sitzt und in der Krise nach Bailouts bettelt.

    • Gennadi (kein Partner)
      24. August 2011 10:03

      Der Feuersturm sei von bürgerlichen an die Wand gemalt worden? Seidlitz würde die Bezeichnung "bürgerlich" sicher als Beleidigung verstehen.
      Maybach, wie sieht es denn in Ihrem Land aus?

    • Maybach (kein Partner)
      24. August 2011 10:31

      Ich sagte doch, dass ich das für übertrieben Hysterie halte, genauso wie wenn man jedes Wort eines FP-Funktionärs auf die Goldwaage legt. Beim Fackelzug der Sj nach dem Wahlsieg 2005 in Graz haben auch alle von der bolschewistischen gefahr geheult. Gehns bitte, das sind doch Papiertiger, die in 20 Jahren kassierende Politkasperls a la Cap sind. Aber irgendetwas braucht ja der Vorstadtbürger über der Frühstückszeitung zum Aufregen anstatt sich um die echten probleme des Landes zu kümmern. Ich finde diesen Theaterdonner von beiden Seiten lächerlich, aber wem's gefällt ...

    • Reinhard (kein Partner)
      24. August 2011 22:12

      Naja, da gibt es schon ein paar feine Nuancen...
      Der linke Theaterdonner beginnt bereits, wenn irgendwo in Hinterdodelheim ein Provinz-FPler aus der dritten Reihe das falsche T-Shirt kauft oder nur mal Paintball spielt. Da heulen die Medien landauf landab den Nazi-Alarm und unerschrockene Antifaschisten formieren sich zu einem mutigen Kerzerlmarsch (ohne reale Gegner ist es leicht, mutig zu sein). Irgendwelche Grünroten Wichtigtuer fordern sofort eine Verschärfung des Strafrechts und geben der Justiz öffentliche Handlungsanweisungen.
      Der rechte Theaterdonner ist ein leises Hüsteln in Blog-Separees wie diesem hier, wenn die "linken Antifaschisten" sich offen und breitenmedial unterstützt der Verhetzung und Anstiftung zu Mord und Totschlag schuldig machen. Ein vorsichtiges "Ähem", das schnell verstummt, wenn die Nazikeule ausgewickelt und jeder Versuch, gegen solche linksterroristischen Verbrecherbanden juristisch vorzugehen, als faschistische Politjustiz verschrien und medial zum Politskandal (samt angeblich kalmierender, in Wirklichkeit linksideologisch ausgerichteter Worte des großen Staatsmannes HeiFi) aufgebauscht wird.
      Dass es ideologisch gefärbten Theaterdonner gibt, steht außer Zweifel. Aber dass es bei diesem Theaterdonner eine extreme Schlagseite gibt, ebensowenig.

  7. Wahrheit (kein Partner)
    23. August 2011 22:55

    Also strickender Richter ist eine gemeine Unterstellung, da kann sich jeder selbst ein Bild z.B. beim Susanne Winter-Richter machen:

    http://www.schwentner.info/

    :-)

  8. Eso-Vergelter (kein Partner)
    23. August 2011 22:10

    Die Sozialdemokraten verlieren glücklicherweise immer mehr Macht. Nicht-grüne Ökoparteien und rechtsdemokratische Parteien werden letztlich Deutschland und Österreich regieren. Bei der Wahl in Berlin werden die FW und Pro D viele Stimmen bekommen. Die Macht des nicht-grünen Ökologismus wächst explosionsartig. Die Winter sind ca. 20 % kürzer, als früher. Die herkömmlichen Autos werden durch 1 l-Autos ersetzt. Und Millionen Ausländer und eingebürgerte Migranten werden weggeschafft.

    • Maybach (kein Partner)
      24. August 2011 09:52

      Interessantes Gefasel, sind Sie auch sonst der Hellseherbranche tätig?
      Winter 20% kürzer, der letzte zum Beispiel, gelle? Abgesehen davon muss der Realverbrauch erst mal zurückgehen und nicht nur in der Fantasie von CO2-Reduzierern, allein um wieder den Stand von 1990 zu erreichen, wären übermenschliche Anstrengungen nötig. Schon mal von Klimaanlagen gehört und wie diese den Verbrauch hinaufschnlazen. Was die Erwärmung bringen mag, wir werden umso mehr für Kühlung brauchen.

    • Eso-Vergelter (kein Partner)
      24. August 2011 12:51

      @ Maybach
      Tatsache ist, dass nicht-grüne Ökoparteien immer mehr Macht bekommen. In Deutschland bekommen die "Freien Wähler" bei Kommunalwahlen zwischen 10 % und 40 %. In Bayern sind sie schon im Landtag. Bald auch in anderen Bundesländern.

  9. november (kein Partner)
    23. August 2011 21:55

    Na bumm. Ist das die sozialdemokratische Zukunft? Das mit der Saufkompagnie scheint mir auch nicht ganz aus der Luft gegriffen, wenn ich an das Aufrteten der heimatörtlichen SJ-Abteilung bei Maiaufmärschen denke.

    • november (kein Partner)
      23. August 2011 22:00

      ... -kompanie ...

    • Maybach (kein Partner)
      24. August 2011 09:54

      Schon mal einem ländlich-rustikalen JVP-Verein begegnet? So groß ist der Unterschied nicht, das darf ich Ihnen als Unparteiischer versichern.

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. August 2011 10:03

      Das eigene Verhalten immer wieder dem politischen Gegener vorzuwerfen, das könnens halt ...

    • Maybach (kein Partner)
      24. August 2011 10:27

      Wer jetzt: Die Schwarzenn oder diue Roten? Beide können es. Ich habe mnit beiden gleich wenig am Hut.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. August 2011 10:55

      Es entbehrt auch nicht einer gewissen Komik, wenn die Linksrabiaten über die Titularradikalen herziehen.

      An ihren Früchten sollt ihr die wahren Früchtchen erkennen ...

    • Maybach (kein Partner)
      24. August 2011 12:14

      Sie können immer nur alles auf ihr politisches Kastl-Denken zurückführen. Leider. Ich stehe keiner der genannten Gruppierungen nahe, was mich nicht daran hindert in der bäuerlich-bürgerlichen Jugend die gleichen Rotznasen zu erkennen wie bei der SJ. Amen.

    • cmh (kein Partner)
      24. August 2011 18:07

      Und das heisst jetz genau was ...

      Lass Dich doch herab von Deiner Unparteilichkeit.

    • Reinhard (kein Partner)
      25. August 2011 11:23

      In Österreich oder zumindest hier in der Steiermark (wo es Gerüchten zufolge "Anonyme Antialkaholiker" geben soll...) über Alkoholkonsum zu diskutieren kommt mir vor, als wenn alle Gäste im Steakhouse streiten, wer jetzt der miesere Fleischfresser sei.
      Die Partei, die hier keine Zelt- und Straßenfeste veranstaltet oder deren Obmann nicht durch die Discos tingelt, bekommt doch keine Stimmen. Ein Bürgermeisterkandidat, der nicht bei jedem Besäufnis das Fass ansticht und bestenfalls brettfett von seinem beschwipsten Kumpel vom örtlichen Polizeiposten nach Hause gekarrt wird, kann vom Chefsessel nicht mal träumen. Der hat weniger Chancen auf Stimmen als ein Politiker in Bagdad, der dem Verbrennen amerikanischer Flaggen abschwört.

      Was wundern wir uns über Gemeinden, in denen versoffene Vollblutzer regieren die zu blöd sind, die Gemeindekasse zusammenzuhalten? Nur solche werden gewählt. Eine nüchtere Stimme der Vernunft, eine trockene Spaßbremse, gilt höchstens als hochnäsig und stammtischfern.

      Und dass die Jugend säuft bis ins Koma ist vollkommen parteiunabhängig. Viele Verhaltensforscher und Sozialexperten rätseln herum und geben kluge Kommentare ab, warum sie das wohl tut, diese Jugend. Ist es die Perspektivlosigkeit, die (btw nicht vorhandene) Lehrstellenknappheit, die bildungstechnische Belichtungsschwäche, sind die Linken schuld oder die Rechten, die Neoliberalen und Globalisierer oder die Ökofreaks und Baumumarmer?
      Keiner kommt auf die einfachste Antwort:
      Weil sie es nicht anders sieht.
      Denn soviel wir sie auch erziehen wollen, am Ende machen sie uns einfach alles nach.

  10. sosheimat (kein Partner)
    23. August 2011 20:36

    Der ganze Artikel rund um das "Reiche abschlachten!" - DANKE an Hr. Unterberger dass er diese "SJ-Sauerei" aufgegriffen hat:

    http://sosheimat.wordpress.com/2011/08/22/machen-spoler-das-land-der-denker/

    • Gennadi (kein Partner)
      24. August 2011 09:42

      Lieber Herr Unterberger!
      Weshalb heben Sie einen Nazi-Blog noch extra hervor? Thematisch gibt es keinen Unterschied zwischen rot und braun.

  11. Gennadi (kein Partner)
    23. August 2011 20:28

    Kommen wir auf die Erde zurück.
    Die rote Staatsanwaltschaft Leoben hat einige Strafanzeigen auf dem Tisch. Wir werden sehen, wie sie (re)agiert. Nicht förderlich war sicher, dass einige Nazi-Webseiten die Sache verrissen haben.

    • Gennadi (kein Partner)
      24. August 2011 09:54

      So sieht ein potentieller Mörder aus:
      http://de.netlog.com/__Sickness __

      Aber nicht vergessen: Michael Peiner, SJ-Chef von Bruck a.d. Mur, und Max Lercher, SJ-Gauleiter von Steiermark, hatten den Aufruf von Seidlitz gutgeheißen.

    • Gennadi (kein Partner)
      24. August 2011 09:59

      Lerchers andere Meinung:
      http://www.sj-stmk.at/content/stmk/presse/article/8042.html

      Auch da typisch: Fragt man Impressum ab, erhält man
      ERROR
      Die angeforderte Seite [] wurde nicht gefunden!
      --------------------------------------------------------------------------------

    • Maybach (kein Partner)
      24. August 2011 10:05

      Impressum mag formal fehlen, aber unter Kontakt sind eh die vollen Daten, was wollen Sie mehr? mehr ist für ein Impressum auch nicht nötig.
      SJ Steiermark
      Eggenberger Allee 49
      8020 Graz
      Mail: office@sj-stmk.at
      Tel: 0316 / 702 632
      www.sj-stmk.at

  12. Observer
    23. August 2011 10:56

    Jeder Verein braucht Nachwuchs, so auch die SPÖ. Besonders erfolgversprechend ist es, wenn schon den Kindern und Jugendlichen sozialistisches Gedankengut eingeimpft wird, damit später genügend Stimmvieh vorhanden ist. So wird schon den Heranwachsenden ein angenehmen Leben mit ständiger staatlicher Unterstützung versprochen, Matura und Magistertitel gibt es künftig auch fast ohne eigene Anstrengung und auch ein Posten bei Partei, Kammer, Gewerkschaft, staatseigenem Betrieb oder in Bund/Land/Gemeinde wird in Aussicht gestellt.
    Da kann man ruhig immer "die Sau rauslassen", wie z.B. am vergangenen Wochenende in St. Pölten beim dort abgehaltenen sog. "Frequency-Festival". Übrigens: die Basstöne der starken Tieftonlautsprecher waren dabei noch in 25 (in Worten: fünfundzwanzig) Kilometer Entfernung zu hören.

    • Brigitte Imb
      23. August 2011 15:07

      Richtig "herzig", die Nackerten....

      http://noe.orf.at/stories/533074/

    • november (kein Partner)
      23. August 2011 21:59

      Na ja, es sollen auch schon nichtlinke Jugendliche auf Rock-Festivals gesehen worden sein. Das ist nicht mehr so wie es früher offenbar war.

    • cmh (kein Partner)
      24. August 2011 10:09

      Man weiss ja, dass es viele geistige Nackerbatzln gibt ... Aber, dass die jetzt einen Weg gefunden haben, das auch zu zeigen ...

      unb bevor der november in den Dezember übergeht:

      Wenn auf einem nichtlinken Rockfestival, die Verhaltensorginellen über die Stränge hauen, dann machen sich die nichtlinken Eltern Vorwürfe, in der Erziehung versagt zu haben.

      Das gleiche auf einer linken Veranstaltung - das g'hört so!

  13. simplicissimus
    23. August 2011 10:30

    "und die aristokraten hängt sie hoch an die laterne!"
    gut, dass wir die stramme SJ noch haben, die sich bezeiten darum kümmern wird und bereits im sandkasten übt.
    fehlt noch ein pfiffiges max ressel lied und links setzt mit umgekehrten vorzeichen nahtlos fort woran rechts gescheitert ist.

    werden wir diese typen denn eigentlich nie los?
    extremistischer bodensatz der gesellschaft.

    • cmh (kein Partner)
      24. August 2011 10:11

      Nach über 100-jährigem segensreichen Wirken der Sozialdemokratie in und gegen Österreich, haben wir nur noch rote Aristos. (arg. Wir haben zwar keine Kaiser, aber ihre Juwelen.)

      Daher stimme ich der SJ zu!

  14. Dr. Otto Ludwig Ortner
    23. August 2011 10:28

    "Du sollst nicht stehlen!" (7.Gebot)
    "Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen" (9.Gebot)
    "Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklavewn oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgend etwas, was deinem Nächsten gehört!" (10. Gebot) - aus "die Bibel - Altes und Neues Testament - 1980 Katholische Bibelanstalt GmbH. -Stuttgart, S. 72, Buch Exodus, 20, 15 und 17).
    Das ist das Fundament unseres ABGB., vornehmlich eine jüdische Rechtsschöpfung. Daß der Glaubensverlust auch zum Verfall des Rechtsbewußtseins führt, die zur Hetze gegen "Juden" - und nach deren erfolgreicher Ausrottung gegen die Reichen - führt, kann den Staatswissenschaftler nicht erstaunen. Als böhmischer Heimatvertriebener ging ich in geschenkten Lumpen in's Gymnasium und erhob mich mit meinen Leistungen über die autochtonen Österreicher - Ziel des Hasses gegen "den Streber" - gleiches beim Studium - schließlich war ich, ungeachtet der von meinen politischen Gegnern in Österreich gegen mich begangenenen Vermögensdelikte (angezeigt zu 15 Ut 117800/99 der StA. Wien - mit expliciter Rechtsverweigerung, weil politische Prominenz betroffen) "Reicher", gegen die nach den "Juden" nun auch die erbländische katholische Kirche hetzt (Caritaspräsident L. : "Wir wissen, wo die Reichen wohnen!").
    Doch der Reichtum ist der Lohn der Gesetzestreue - das sei allen Lästerern in's Stammbuch geschrieben. Und die Verhöhnung von Gottes Geboten - und sei es auch von Hierarchen, die mit bunten Kostümen Theater spielen - führt in Elend und Tod!

    • simplicissimus
      23. August 2011 10:32

      als atheist finde ich die 10 gebote als das beste gesetzbuch und versuche, danach zu leben.
      aber sag das mal einem gehirngewaschenen juso.

    • Helmut Oswald
      23. August 2011 10:49

      Wir wissen, wo Landauer wohnt.
      Beste Grüße !

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      23. August 2011 10:58

      Simplicissimus möchte ich antworten, daß auch mein Vater kein Gläubiger Christ war, aber ein Mann von heroischer Tugend. Nach meiner Lebenserfahrung - und Kenntnis der Viten meiner Sippe- halte ich die "Frömmigkeit" - gleich welcher Konfession, für eine Begabung - religiös ausgedrückt "Gnade", die ebensowenig jedermann in die Wiege gelegt wird, wie die Musikalität - die Liebe zur Musik -gleich welchen Instrumentes und welcher Gattung. Daher hat mich das Hofmannsthal-Zitat "Die Musik ist eine heilige Kunst" so beeindruckt (aus dem Libretto "Ariadne auf Naxos").
      Der Erfinder der Religionsfreiheit, der Bischof der "Böhmischen Brüder" Jan Komensky sah das auch so, als er die Konfessionen als "die Instrumente im Orchester des Gotteslobes" bezeichnete. Dieses Prinzip fand bei der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika durch aus Glaubensgründen aus England vertriebene Puritaner (Mayflower) Eingang in das Staatsrecht. Denn es ist offentkundig, daß der in Europa übliche Glaubenszwang (seit 380 AD. durch Kaiser Theodosius II) zur Vernichtung des Glaubens führte, jedenfalls im Kirchensprengel Roms - in Rußland sieht die Sache anders aus. Der Glauben kann - wie die Liebe - nur auf dem Boden der Gewaltlosigkeit gedeihen! Und in Freiheit. Denn einen stockunmusikalische Menschen kann niemand dazu bringen, Beethovens 9. Symphonie als göttliche Botschaft zu empfinden.

    • cmh (kein Partner)
      24. August 2011 10:31

      Sehr geehrter Herr Geheimrat Dr. Ortner!

      Möglicherweise sind Ihnen die Götzenbilder hinter Ihren dichten Weihrauchvorhängen abhanden gekommen.

      Möglicherweise haben Sie nicht verstanden, dass das Christentum eine Religion für alle sein will und nicht entweder nur für religiöse Virtuosen (einige östliche Religionen) oder nur für die Masse der unfreien Untertanen (Islam).

      Laienprediger machen sich ihre Religion auch fallweise mehr oder weniger selber. Die Jungen, Schönen und Starken sind auch eher mit dem Bändigen ihres Hormonhaushaltes eigenverantwortlich beschäftigt. In diesen Fälle ist eine Religion selbstverständlich überflüssig und nur die Pfaffen sind dann halt kleinlich, wenn sie Ausgetretene nicht an der Kirchenmauer bestatten wollen.

      Bezeichnenderweise zitieren die ganz schlauen Kirchenflüsterer auch immer nur aus dem AT, denn das NT ist ihnen unter dem Zuckerguss nahezu gänzlich unverdaulich.

      Aber was solls. Der Weihrauch macht vieles gangbar, wie schon Haderer - allerdings in Verkennung der tatsächlichen Gegebenheiten - richtig annahm. Ich bitte Sie nur, wenn Sie das Heilige Buch der Juden bemühen, dieses auch so, nämlich als Tanach zu bezeichnen. Meinetwegen auch als Septuaginta.

    • Maybach (kein Partner)
      24. August 2011 13:11

      "Doch der Reichtum ist der Lohn der Gesetzestreue -" Naiver oder infamer gehts nicht -- Selten so gelacht.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      24. August 2011 16:04

      Zu Maybach: Den Satz "Reichtum ist der Lohn der Gesetzestreue" entnehme ich der Bergpredigt, in der Jesus von Nazareth den Tanach ausdrücklich zu Inhalt seiner Lehre machte: "Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben, sondern um zu erfüllen. (Matth. 5,17). Weiter unten daselbst: " Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles braucht. EUCH ABER MUß ES ZUERST UM SEIN REICH UND UM SEINE GERECHTIGKEIT GEHEN; dann wird euch das alles andere dazugegeben."(Matth. 6, 31-33). Daraus leitete ich meine These ab, daß der Reichtum der Lohn der Gesetzestreue ist.
      Im Volksmund "Ehrlichkeit währt am längsten". Nach der Lehre lebte ich 75 Jahre mit Vertreibung, Enteignung, schwerer Krankheit, grausamer politischer Verfolgung (in Österreich, mit politischen Morden an meinen Freunden). Ich kann die Lehre als bewährt empfehlen, wenn ich meine Vita mit denen der "Prominenz" vergleiche (siehe meine Homepage "www.ortnerprinceton58.at". Und daß Menschen mit der Religion Probleme haben, lehrt die Lebenserfahrung.

  15. Brigitte Imb
    23. August 2011 10:06

    Oh, solch primitive, hetzerische Worte eines Blauen, würden die gesamte Justiz u. den ÖRF in emsige Recherchen stürzen, die Berichterstattung - also die linke Meinungsdiktatur - hätte für´s nächste Jahr ausgesorgt ( s. Grasser - Ermittlungen dauern noch 1 Jahr, od. bis zur nächsten Wahl)...., aber nachdem ein wirklich dummer Roter diesen Mist abgesondert hat, lohnt dies keiner Erwähnung, im Gegenteil, es muß vertuscht werden.

    • Gennadi (kein Partner)
      23. August 2011 20:30

      Gern wird auch vergessen, dass die jungen Leutchen, die wegen der Ebensee-Affäre wegen Wiederbetätigung verurteilt wurden, ebenfalls der SJ angehörten. Wie war das mit gleich und gleich...?

  16. Wertkonservativer
    23. August 2011 08:30

    Mir fällt bereits seit Jahrzehnten auf, dass jugendliche Marxisten-Fans am Beginn ihrer "Karriere" wüste bis revolutionäre Sprüche klopfen, und sich quasi als "Reserve-Guavaras" gerieren!

    Mit ansteigender Karriere (so sie stattfindet) werden die jungen Rothäute dann Zug um Zug "handsamer", einigermaßen demokratieverträglich und in ihren Sitten und Gebräuchen ähnlich wie andere normale Menschen!

    Beispiele zu seltsamen Verwandlungen dieser Art gibt es bei unseren Roten genug:
    vom SJ-Schreier zum Bankdirektor, Konzernchef oder Diktatorenberater:
    Sie kennen die Leute und deren Namen!
    Heuchlerei: Deine Farbe ist ROT!

    gerhard@michler.at

  17. Josef Maierhofer
    23. August 2011 07:38

    Ich bin auch nicht reich.

    Mir würde so was nie einfallen, mich an fremdem Eigentum, nicht einmal in Gedanken, zu vergreifen.

    Ich verurteile diese Texte und Stellungnahmen der 'SJ' (vor noch 65 Jahren 'HJ').

  18. ambrosius
    23. August 2011 07:26

    So wie wir die völligen nutzlosen Alibihandlungen wie "Antikorruptionsgesetz" ( Erfunden von Kreisky und seinem Team aus Anlass des grsen Fressens im AKH) oder die ebenfalls völlig unbrauchbare und Geld kostende "Antikorruptionsstaatsanwalt" (er war das eigentlich der das wieder erfunden hat als Pacebo für`s blöde Volk) nie gebraucht haben weils es genügt hätte unsere guten alten Gesetze( im Wesentlichen aus dem 19. Jahrhundert !!) ordentlich und mit Hirn zu lesen so gilt das auch für diese heuchlerischen Bestimmungen "Hetzrede" und dergleichen.
    Es gibt im Strafgesetz die Begehung einer Straftat in mehrfachen Formen, so auch die Begehungsform der Anstiftung.
    Mord und Totschlag ist ein Offizialdelikt, die Staatsanwalt m u ß es also nach dem Gesetz verfolgenl!
    Wenn, ja wenn wir eine pflichtbewuste Staatsanwaltschaft hätten und wenn, ja wenn man nicht die aufpassenden U-Richter durch zahnlose Politiker und sowieso in Komplizenschaft stehende Beamte ersetzt hätte!
    So wird der Totalitarismus vorbereitet, vastehst`? (Die Schlägertrupps der SA wurden dann ja auch nicht ((mehr)) strafrechtlich verfolgt)
    Es ist zum Angst kriegen !

  19. Helmut Oswald
    23. August 2011 00:27

    Dem roten Trottel gleich zurück - hier fürchtet sich niemand. Wir warten schon - nach dreißig Jahren roter Hetze muß die Drachensaat ja wohl eines Tages aufgehen. Was die Väter verstanden hatten, nämlich daß für die gemeinsame Grundlage von Wiederaufbau und Überleben den Klassenkampf zu überwinden hatte - die 68 er haben konsequent das Gegenteil gepredigt. Nervös geworden, oder was, seit sich die proletarische sowjetische Schutzmacht samt tschechischen und serbischen Gehilfen auf den Müllhaufen der Geschichte verabschiedet hat. Und übrigens, dauert nicht mehr lange, und ihr feiert genau dort ein fröhliches Wiedersehen, mit dem lieben Genossen Honecker ...

    • ambrosius
      23. August 2011 07:10

      Wünschen darf man aj, aber sicher bin ich mir keineswegs. Die Totalisierung des Staates hat -von der Öffentlich unbemerkt oder nicht verstanden- einen Grad erreicht.
      Die Medienlandschaft ist offenkundig, falls man nicht wirklich völlig blöd ist.
      Die Verluderung der Justiz lässt sich auch noch ganz gut demonstrieren.
      Auch die Vereinnahmung der Kindererziehung,Schulwesen etc. ist ja aus Zeiten von Stalin und Hitler nicht ganz unbekannt.
      Aber die Diplomatie und die Steuerung des Geschehens von mehr oder weniger obskuren aber hochgelobten Internationalen Organisationen wie OECD, Europarat, ja fallweise und wirklich verblüffenderweise bereits durch die Uno ?
      Die Durchseuchung der Universitätslehrer ?
      Ich rufe Soziologen auf, uns zu berichten, wie weit die Durchseuchung von Australien und Neuseeland nach dem 2. Weltkrieg gegangen ist ( Die war nämlich auch ziemlich atemberaubend) Danach kann man vielleicht beurteilen, ob Ihre Meinung eines demokratischen Wandels noch möglich ist, lieber Herr Oswald oder ob uns nur die die mehr als schrecklichen anderen Möglichkeiten bleiben, die die Geschichte für uns bereit hält.

    • Helmut Oswald
      23. August 2011 10:46

      @ ambrosius

      Es liegt an uns - und nur an uns. Denken sie daran, wie machtvoll der Popanz DDR, Sowjetunion usw einst aufgetreten ist. Diese Roten leben nur von der Präpotenz ihres äußeren Scheins - hart auf die Probe gestellt, gehen die ein wie ein Sack Leinwand. Ein Jahr vor dem völligen Systemzusammenbruch marschierten sie noch im Stechschritt an Honecker vorbei, dann ist der ganze Haufen mit einem Winseln vergangen, einzig Gestank hinterlassend ...

    • ambrosius
      23. August 2011 12:54

      So wie Sie das gemeint und jetzt verdeutlicht haben, lieber Herr Oswald, geht`s natürlich. Bis man den Bürger aber soweit hat, wie in der DDR muß aber noch viel, sehr viel an Ungeheuerlichem geschehen!
      Mit dem einfachen Prinzip: "one Trottel, one vote" geht`s sicher nicht, ist es auch in der Sowjetunion nicht gegangen und in der DDR auch nicht!

  20. durga
    23. August 2011 00:09

    Gehören derartige Äusserungen nicht zum normalen Vokabular unserer Linken?

    Erinnern wir uns nicht mehr an das tagelange Skandieren von "Widerstand, Widerstand, Schüssel Haider and die Wand"? Oder: "Schengen sprengen, Haider hängen" oder "Tötet Schüssel"?

    War dies alles nur Satire ohne tiefere Bedeutung?

    Vielleicht sollten wir im nächsten Echo einen "Auszug aus dem linken Zitatenschatzkästlein" zusammenstellen.

  21. RR Prof. Reinhard Horner
    23. August 2011 00:07

    reinhard.horner@chello.at

    Nicht links, nein außerhalb, unterhalb

    Mit links, sozialdemokratisch u. dgl. hat das eigentlich nichts zu tun. Man muss das ständig wiederholen: Derlei steht außerhalb bzw. weit unterhalb des zivilisierten Lebenszuschnitts und des demokratischen Spektrums.

    Die Sozialdemokratie ist jedoch dringend aufzufordern, solche Vorgänge in ihren Reihen sowie in ihren Einflussbereichen rasch zu überwinden. Die SPÖ ist jedenfalls für ihre SJ zuständig und unverkürzt verantwortlich. Was sagen also die führenden Köpfe der SPÖ dazu?

    • Gennadi (kein Partner)
      23. August 2011 20:33

      Bitte nicht vergessen: Es heißt Sozialistische Jugend.
      Der Ausdruck Sozialdemokratie ging im ideologischen Streit der frühen 20er Jahre unter.

  22. Alexander Renneberg
    22. August 2011 23:31

    weiß jemand welchen straftatbestand das erfüllt?

    bevor wir uns über verurteilungen etc, den mund zerreißen sollten wir wissen ob es überhaupt was anzuzeigen gibt.

    philipp wo bist du?

    • contra
      22. August 2011 23:46

      @A. Renneberg

      Zwar wiederhole ich mich, aber wäre das ein Blauer, Oranger oder Schwarzer gewesen, hätte die Staatsanwaltschaft längst einen Tatbestand.

      Aber bei Roten und Grünen ist unsere Justizia doppelt blind!!!!!

    • Gennadi (kein Partner)
      24. August 2011 09:48

      Mehrere §§ kommen in Frage, Strafrahmen so bis ca. 3 Jahren. Interessant wird der Vergleich. In Großbritannien erhielten zwei Täter, mit gleichen Delikten (die sich Seidlitz anscheinend als Vorbild genommen hat) je vier Jahre.

  23. thomas lahnsteirer
    22. August 2011 22:42

    Man stelle sich vor, ein FPÖ-Funktionär würde ähnliches verzapfen:

    Sofort würden die grüne Oberdenunziantin Gabriele Moser und der Tschekist Öllinger bei ihren Freunden von der Staatsanwaltschaft Graz aktiv werden und schwupp di wupp gäbe es schon ein Verfahren gegen den ruchlosen blauen Hetzer.
    NEWS würde dann die face-book Freunde des Funktionärs als Radikale entlarven und die Raiffeisen-Blattln Kurier und Profil würden sich wieder einmal ganz im Sinne ihrer Auftraggeber von der Blockpartei ÖVP über die Freiheitlichen empören.
    Helle Aufregung natürlich auch im ORF, Armin Wolf berichtet atemlos.

    In einem Verfahren vor dem Standgericht Graz wird der Funktionär dann von einem im Nebenberuf töpfernden und strickenden Richter zu 10 Monaten unbedingt wegen Verhetzung verurteilt. Großer Beifall von "heute"; PRESSE und STANDARD bejubeln das Urteil, der Bundespräsident lobt die objektive Justiz...
    Und- Ehre wem Ehre gebührt- Wolfgang Fellner titelt: Leute, seid ihr alle narrisch geworden ?
    Diese Frage geht schnell im Beifall des rot-grünen PC- Lagers und einer willfährigen ÖVP für das bestellte Urteil unter.

    Daher gilt für das Österreich des Jahres 2011 mehr denn je: den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.

    • werauchimmer
    • Wahrheit (kein Partner)
      23. August 2011 22:57

      Also strickender Richter ist eine gemeine Unterstellung, da kann sich jeder selbst ein Bild z.B. beim Susanne Winter-Richter machen:

      http://www.schwentner.info/

      :-)

    • thomas lahnsteirer
      24. August 2011 00:32

      @wahrheit
      mein statement ist natürlich nur fiktiv, natürlich gibt es in Graz keine strickenden Richter und natürlich auch keine bestellten Urteile.........und den Sozialismus in seinem Lauf werden hoffentlich 2013 die österreichischen Wähler aufhalten......

  24. Gandalf
    22. August 2011 22:29

    Blödheit schützt vor Strafe nicht. Findet sich nicht ein vernünftiger, mutiger nicht- sozialistischer Jurist, der gegen diesen zwar offenbar ziemlich trottelhaften, aber nicht ungefährlichen steirischen Jungfunktionär einen Strafantrag stellt - wenn schon die Staatsanwaltschaft nicht, wie es ihre Pflicht wäre, von sich aus tätig wird?

    • contra
      22. August 2011 22:36

      Leider nein, wie man sieht und genau das ist so bedenklich an unserem korrumpierten Justizsystem!

      Hätte das ein - wie A. U. bereits bemerkte - ein Blauer, Oranger oder Schwarzer geschrieben, wäre Feuer am Dach und eine unbedingte Gefängnisstrage längst ausgeschprochen!

    • byrig
      22. August 2011 23:38

      bei dieser steirischen justizministerin,die eher sympathien für die sozialistische gesamtschule denn für eine ordentliche justiz hegt?

  25. libertus
    22. August 2011 21:28

    So stellt sich also der hoffnungsvolle Nachwuchs der SJ dar.

    Die linken Vorfeldorganisationen sowie die sozialistischen Kaderschmieden haben ganze Arbeit geleistet und wir können erahnen, wie es dann mit Kindergartenpflicht und Gesamtschule unter den Sozis weitergeht.

    Bei solch gewalttätigen Worten, lassen dann die Taten der Verrückten, bei denen das auf fruchtbaren Boden fällt, nicht lange auf sich warten - siehe auch Großbritannien und in Berlin brennen bereits jede Nacht Autos.

    Man darf gespannt sein, wie die Berichterstattung unserer VLM (=Vereinigten Linken Medienlandschaft) lautet, wenn es dann die Agitatoren selbst betrifft.

  26. Anton Volpini
    22. August 2011 21:08

    Ich glaube, wir sollten zu diesem fürchterlichen Verbrechen in Norwegen schweigen. Sollen die Linken doch das Verbrechen versuchen, für sich zu vereinnahem. Es wäre nicht das erste Mal, das sie das erfolgreich durchführen!Halten wir es mit Ludwig Widgenstein: " Worüber wir nicht reden können, sollten wir schweigen"!

    • socrates
      23. August 2011 16:14

      Anton Volpini
      "Wehret den Anfängen!" heißt es seit 66 Jahren. Die deutschen Medien und der ORF trommelten im Halbstundentakt gegen konservativ, christlich und rechts. Da nehme ich Beleerung ernst und befolge sie.

  27. Azdak
    22. August 2011 20:47

    Dieser SJ-Funktionär hat in seinem Facebook-Eintrag auch davon geschrieben, dass Sie nach der Enteignung die Gründe der "Reichen" dann verpachten würden.

    @Erich Bauer hat vor einigen Tagen hier folgerichtig geschrieben: "Pacht nehmen sie schon".

    Viel schöner als dieser strunzdumme SJ-Funktionär kann man die Widersprüchlichkeit des gelebten Sozialismus nicht darstellen. Danke, wenn es nicht so traurig wäre!

    • contra
      22. August 2011 21:52

      @Azdak

      Diese Widersprüchlichkeit beweisen auch die erwachsenen Genossen so bald sie an die Futtertröge kommen.

      Wie die Alten sungen,..............!!!!

    • Azdak
      22. August 2011 22:31

      ... und genau deshalb ist es unsere Aufgabe, den Sozialismus auf ein gesundes und verträgliches Ausmaß zurückzudrängen.

    • contra
      22. August 2011 23:47

      @Azdak

      Völlig d'accord, aber.....!

      Ich schreibe ja schon meinen Wunschzettel ans Christkind. Ich fürchte, er wird unerfüllt bleiben!

  28. Markus Theiner
    22. August 2011 20:28

    "Da kommt dieser Mann und schlachtet - weil ihm sonst alle anderen Künste mißlangen - vor der aufheulenden Menge einen Juden. Auf der Rednertribüne schlachtet er ihn mit Worten, sticht ihn mit Worten tot, reißt ihn in Fetzen, schleudert ihn dem Volk als Opfer hin. Es ist seine erste monarchisch-klerikale Tat: Der allgemeinen Unzufriedenheit den Weg in die Judengassen weisen; dort mag sie sich austoben. Ein Gewitter muß diese verdorbene Luft von Wien reinigen. Er läßt das Donnerwetter über die Juden niedergehen. Und man atmet auf."

    Felix Salten über Karl Lueger.

    Das Prinzip ist das gleiche. Man sucht sich einen Sündenbock und geht auf den mit allen Mitteln los. Natürlich nur rethorisch, die Hände schmutzig machen will man sich nicht.

    Warum denn auch nicht? Mit solchen Sprüchen macht man Karriere.
    Fachliche Qualifikation ist in der Politik nicht gefragt. Kritisches Denken, sachliche Argumente, differenzierte Analysen - alles hinderlich.
    Markige Sprüche gegen den politischen Gegner reichen. Und da die Reichen sich nicht unter die gesetzlich geschützten Gruppen des Verhetzungsparagraphen rechnen lassen muss man nicht einmal staatliche Repressalien fürchten, wenn man die "Reichen" verbal abschlachtet. Da kann man ohne Probleme deutlich weiter gehen als die diversen FPÖler das bei ihrem Feindbild können.

    Und bei Salten geht es so weiter:

    "Allein er nimmt auch noch die Verzagtheit von den Wienern. Man hat sie bisher gescholten. Er lobt sie. Man hat Respekt von ihnen verlangt. Er entbindet sie jeglichen Respektes. Man hat ihnen gesagt, nur die gebildeten sollen regieren. Er zeigt, wie schlecht die Gebildeten das Regieren verstehen. Er, ein Gebildeter, ein Doktor, ein Advokat, zerfetzt die Ärzte, zerreißt die Advokaten, beschimpft die Professoren, verspottet die Wissenschaft; er gibt alles preis, was die Menge einschüchtert und beengt, er schleudert es hin, trampelt lachend darauf herum, und die Schuster, die Schneider, die Kutscher, die Gemüsekrämer, die Budiker jauchzen, rasen, glauben das Zeitalter sei angebrochen, das da verheißen ward mit den Worten: selig sind die Armen am Geiste."

    Kommt das jemandem bekannt vor?

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Lueger#Rezeption
    (Ja, ja, nicht die beste Quelle, aber es geht ja auch nicht um hard facts)

    • Norbert Mühlhauser
      22. August 2011 23:31

      Die hard facts sind, dass Lueger die Verkehrslinien und die Versorgungsbetriebe kommunalisiert hat (- also "verstaatlicht", aber nicht enteignet), und dass er dabei gegen den Widerstand kapitalistischer Kreise verbal zu Felde ziehen musste.

      Es wird wohl auch Juden getroffen haben, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass etwa BP (British Petrol) im Besitz von Leuten mosaischen Glaubens stand.

      Auch ist mir nichts von Judenpogromen unter Lueger bekannt. Es dürfte sich daher bei dem Geschreibsel von Salten um eine literarische Überzeichnung handeln.

    • Norbert Mühlhauser
      23. August 2011 00:04

      Sollte heißen:

      .... (- also "verstaatlicht", aber nicht konfisziert), ...

    • Karl Knaller
      23. August 2011 09:53

      Na ja, der gute Salten war halt nicht immer auf dem Niveau von BAMBI oder JOSEFINE MUTZENBACHER. Karl Kraus hat ihn schon richtig beschrieben...

    • Norbert Mühlhauser
      23. August 2011 12:44

      @ Karl Knaller:

      Was bitte, haben literarisch verbrämte Giftpillen mit einem bewussten Kontrast zu Bambi oder Mutzenbacher zu tun?

      Literarisch Begabte sind der Wahrheitsverpflichtung nicht enthoben, sobald sie an Biographischem Hand anlegen.

      Der allgemeinen Unzufriedenheit den Weg in die Judengassen weisen; dort mag sie sich austoben.

      Seltsamerweise hat die Unzufriedenheit mehr als 40 Jahre gebraucht, um bei der Judengasse einzulangen. Nennen Sie das eine der Wahrheit verpflichtete Darstellung?

      Und zur rhetorischen "Schlachtung eines Juden": Allein die Wortwahl - ist es hernach zur Lynchjustiz gekommen? Ist es nicht üblich, politische Gegner bestmöglich zu zerlegen? - Kommt doch jeden Tag vor! Weshalb daher nicht auch einmal einen Juden?

      Selber Mimose, aber vernichtend austeilen. Diesen Eindruck habe ich von solchen Literaten, auf deren Kunstfertigkeiten - hysterische, wenn auch stilisierte Aufwiegelungen - ich verzichten kann.

  29. Cotopaxi
    22. August 2011 20:15

    Andeutungsweise hörte man doch immer wieder, dass der Lebensgefährte/Mann der Justizministerin Berger Gegenstand gerichtlicher Erhebungen war, die eingestellt wurden.
    Stimmt das und worum ging es dabei?





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