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Eurobonds: das wahrscheinliche Szenario

Kommen die Eurobonds? Darüber debattiert derzeit die ganze Finanzwelt. Ich wage fünf Prophezeiungen:

Erstens, die Eurobonds werden – in der nächsten Krisenetappe – kommen.
Zweitens, sie werden den Zinsen-Druck auf die größten Problemländer mildern.
Drittens, diese Milderung wird nur einige Monate wirksam sein, auch deshalb, weil viele Regierungen ihre Sparversprechungen nicht einhalten.
Viertens, unter den enorm steigenden Zinsen für die Eurobonds werden sehr rasch die (scheinbar noch) stabilen Länder so leiden, dass es dort zu politischen Explosionen kommt, die den Euroraum sprengen werden.
Und fünftens wird es nur mit Mühe gelingen, die EU – in einem deutlich geschwächten Zustand – über dieses Euro-Ende hinaus am Leben zu erhalten.

Da ich kein Hellseher bin, kann es gewiss auch anders kommen. Aber diese Entwicklung hat eine hohe Wahrscheinlichkeit für sich.

Denn in den nächsten ein oder zwei Jahren wird sich wohl die – kurzfristig sogar richtige – Überzeugung durchsetzen, dass die Eurobonds billiger kommen als Direktzahlungen und die Haftung für jeden neuen Kredit der PIIGS-Staaten (und wohl noch einiger anderer).

Sehr bald werden aber die Anleger entdecken, dass die große Sparsamkeit neuerlich nur eine leere Versprechung war, dass trotz „Euro-Wirtschaftsregierung“ die bisherige Politik weitergeht. Die Argumente für ein Anhalten der Schuldenpolitik stehen nämlich schon auf Abruf bereit: „Man darf die Konjunktur nicht abwürgen“, „Zuerst muss man ins Wachstum investieren, dann erst kann man an Schuldenabbau denken“, „Die Sparpolitik trifft gerade die Ärmsten“, „Die . . . -Regierung findet leider keine Mehrheit im Parlament für die Sparmaßnahmen“, „Die Oberstgerichte verbieten die Kürzung wohlerworbener Rechte“, „Es drohen soziale Unruhen; da muss man mit Geld gegensteuern“.

Diese Argumente sind altbekannt und haben ja gerade die Schuldenkrise ausgelöst. Sie haben nur in einem recht: dass Widerstand der Straße, der Parlamente, der Gerichte durchaus wahrscheinlich ist.

Deren Widerstand wird sich aber nicht nur gegen die Sparmaßnahmen richten, sondern noch viel stärker gegen die neuerliche aufgezwungene Umverteilung von den Deutschen, den Skandinaviern, den Niederländern, den Österreichern zu den verschwendungsfrohen Südländern. Denn schon in den letzten Jahrzehnten sind ja ergebnislos Billionen Richtung Süden geflossen: Nicht nur durch die Rettungspakete der letzten 18 Monate, sondern auch durch die gewaltigen Kohäsions- und Strukturprogramme der EU, die ja schon längst eine Transferunion ist. Dazu kommen beispielsweise noch die gewaltigen Mittel, welche die Norditaliener für den Mezzogiorno zahlen müssen. Daher droht ja auch schon Italien das Zerbrechen. So wie der EU und dem Euroland.

Ab irgendeinem Zeitpunkt machen die Menschen eben nicht mehr mit, wenn sie unter dem Titel „Solidarität“ ausgeraubt und verhöhnt werden.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2011 08:23

    Der Wahnsinn kann nur durch Gesetzestreue gestoppt werden.

    Wer die Konvergenzkriterien verletzt, muss aus dem Euro aussteigen und kann dann frei über seine Währung verfügen, abwerten, umschulden, etc.

    Solange die EU ihre eigenen Gestze bricht, wird sie noch mehr Unheil anrichten, als sie schon getan hat.

    Der Gesetzesbruch wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Zerfall der EU und sogar zu Kriegen führen, wie es in Europa früher auch schon immer war.

    Die EU ist eine Staatengemeinschaft der Schuldenmacher und Gesetzesbrecher, der Wegelagerer und Abzocker geworden und geht so ihrem Ende mit Schrecken entgegen, danach wird es ein Schrecken ohne Ende.

  2. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2011 07:24

    Eurobonds werden schon deswegen kommen, weil das Finanzgeschehen Europas derzeit vorwiegend von Merkel und Sarkozy bestimmt wird und alle anderen Staaten nichts besseres entgegenbringen können. Dies auch dann, wenn sich Merkel vorerst noch dagegen sträubt.
    Eurobonds heisst, dass alle (noch) starken Volkswirtschaften mithaften, daher werden auch deren Schulden mit höheren Zinsen "bestraft" werden und somit auch Österreich viele Milliarden zusätzlich zahlen muss.
    Positiv ist zu vermerken, dass viele Staaten schon gute Sparpakete auf den Weg gebracht haben, Österreich ist aber leider (noch) NICHT dabei, denn die Bedenken von Fekter wird ja von Fayegger und Spindelmann nicht gehört.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2011 11:03

    Durch die Eurobonds wird die disziplinierende Kraft des Marktes aufgehoben, welche die Schuldner-Länder zu Reformen zwingt.

    Die Politik versucht diese Kraft durch Regeln, etwa einer Schuldenbremse, zu ersetzen. Diese Regeln werden aber bekanntlich beim leisesten Hauch durch die Politik selbst umgehauen, siehe Bailout-Klausel. Die Schuldner-Länder können also jubeln, wenn Eurobonds eingeführt werden. Sie können in Zukunft so weitermachen wie bisher. Die Zeche dürfen die Nordstaaten bezahlen. Sie werden durch die Eurobonds an die Kette der lebenslustigen Dolcevita-Feierer gelegt. Und das für immer. So sieht die hoffnungsvolle Zukunft Europas aus, wenn man die bisherigen sozialistischen Planungs-Architekten aus dem Politbüro weitermachen läßt wie bisher.

    Die Rettung wäre dagegen, 
    - der sofortige Stop jeglichen Eingriffs der Politik auf den Markt.
    - das freie Wirkenlassen der Marktkräfte
    - die daraus folgende Insolvenz Griechenlands und ähnlicher kläglicher Länder
    - die Entlassung dieser Länder aus dem Euro
    - der schuldenfreie Neustart dieser Länder unter ihrer eigenen Währung.

    Mit dieser können sie dann machen, was sie wollen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2011 07:03

    So könnte es wohl kommen:

    ° Die asiatischen " Schwellenländer " werden diese Eurobonds kaufen.

    ° In diese so genannten " Schwellenländer " erfolgt aus Europa und USA seit Jahrzehnten ein gigantischer Technologietransfer!

    ° Diese so genannten " Schwellenländer " entwickeln die ihnen nachgeworfenen Technologien, wie einst die Japaner weiter, um uns am Ende zu übertreffen.

    IN EINIGEN JAHRZEHNTEN KÖNNTE EUROPA AUS AN ASIEN VERSCHULDETEN ENTWICKLUNGSLÄNDERN BESTEHEN ! ! ! !

    HÖCHSTE ZEIT DASS WIR AUFWACHEN ! ! ! !

  5. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2011 07:32

    Die Politik hat die Möglichkeit des Handelns längst verloren weil
    1) Politiker meist von Finanzen soviel verstehen wie ein Regenwurm von der christlichen Seefahrt.
    2) Selbst wenn sie etwas richtig verstehen, so wie Obama das nach der Lehmann-krise gezeigt hat, sie sich nicht einigen können oder von einem korrupten Kongress,Repräsentatenhaus ausgebremst werden.

    Wir Bürger sind die Flöhe, die auf einem Hund sitzen der ein Reh jagt und auf den der Förster schon zielt.

    Lieber ein Ende mit Schrecken als ein noch größerer Schrecken ohne Ende.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2011 01:04

    Euro-Bonds, so sie tatsächlich kommen, sind eine derart einfallslose Lösung, daß wenn überhaupt, man schon viel früher hätte darauf zurückgreifen können.

    Für die Geberländer werden sie jedenfalls eine teure Angelegenheit, welche Konjunktur und Wirtschaftswachstum bremsen würden und für die Nehmerländer wären sie absolut kontraproduktiv, weil alle Dämme brechen und es keinerlei Ansporn mehr für sinnvolle Sparmaßnahmen gäbe.

    Schlußfolgerung = es gibt weder Vorteile bzw. Nutzen für die Einen noch für die Anderen, sondern sie wären lediglich ein Alarmzeichen für das letzte Aufgebot in der EU als Wirtschafts- und Währungsunion.

    Am ersten Tag der Ausgabe sollte man endgültig aus dem Euro flüchten oder hoffen, daß die Chinesen möglichst alles aufkaufen und nie mehr auf Rückzahlung bestehen, dann könnte das "EU-Werkel" eventuell weiterbestehen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. August 2011 14:37

    Bis 5 Mrd. würden die Österreicher durch die Einführung von Eurobonds pro Jahr zusätzlich an Steuern abliefern müssen oder die Staatsverschuldung steigt zusätzlich etwa um 1,5 % zum BIP.

    Wer will eigentlich die Nettozahler der EU derart schwächen? Wer? Ist es wirklich nur mehr der letzte Strohhalm an den man sich kettet. Ich denke nicht.

    Wer sind die stärksten Eurobond-Befürworter? Das sind Barroso, Juncker, Lagarde, Papandreou, Tremonti, Draghi, Lamy, Delors, Gabriel, die Linken, die Grünen, etc. Das sind alles Menschen, die dem Sozialistischen bzw. dem linken Lager zugeordnet sind oder die wie Juncker, etc. komplett befangen sind.

    Mir scheint zum einen, dass der Zusammenbruch weiter vor sich hergeschoben werden soll, das wünschen sich viele Konservative und Banker, Versicherer, etc., doch das Chaos wünschen sich die Linken, die schon vor den Türen warten, um ohne demokratische Mittel verlorenes Terrain zurückzugewinnen hoffen.
    Wo sind sie eigentlich die Konservativen, die sich dem entgegenstellen? Diese sollten sich endlich der Realität stellen und für einen geordneten Rückbau der Eurozone sorgen. Denn nun gilt: Klein ist fein und handlungsfähig.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPrinz Eugen von Savoyen
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. August 2011 20:28

    Eurobonz?

    Das ist keine Verschwörung, das ist nur ein Raubzug. Nicht immer so kompliziert denken.


alle Kommentare

  1. Heber (kein Partner)
    23. Januar 2015 20:57

    SNuss,And thus is the condundrum that President I iaescnred the debt by $5.4 Trillion has put us in. Now for every 100 basis point increase in interest rates, it cost the country $160 billion. Also, Obama in order to try and keep the deficit low has used short-term borrowing instead of borrowing long and locking in these long-term low interest rates.

  2. Andreita (kein Partner)
    21. Januar 2015 23:32

    Speaking to the economic sitotaiun.Citizens of a free-market democratic nation influence politics vote their opinions in two ways. First in the electoral booth, and Second (and often the most influential) is via their pocket book... http://jjyqir.com [url=http://hwarya.com]hwarya[/url ] [link=http://hehwvnk.com]hehwvnk[/link ]

  3. Arif (kein Partner)
    21. Januar 2015 17:06

    It's appropriate time to make a few plans for the long run and it is time to be happy. I have learn this put up and if I could I want to rceemmond you some fascinating issues or suggestions. Maybe you can write subsequent articles referring to this article. I want to learn even more issues about it!

  4. Jorge (kein Partner)
    21. Januar 2015 04:59

    You can certainly see your eastuhinsm in the paintings you write. The sector hopes for even more passionate writers such as you who aren't afraid to say how they believe. All the time follow your heart. A simple fact that is hard to learn is that the time to save money is when you have some. by Joe Moore.

  5. Fulado (kein Partner)
    20. Januar 2015 18:58

    There should be btteer oversight in the Eurozone. Were there no leading indicators for the Greek crisis which, unlike Spain, was not driven by the downturn in the construction or banking industries but, rather, by wilfully ignoring basic economics spend what you have.

  6. Ameriica (kein Partner)
    20. Januar 2015 11:58

    IN future, psaele do not refer to me as Dear Snootie for I will not represent anything to you except a dear pain', and I find the term exceedingly chauvinistic.You spend the entirety of your posts trashing Americans. Reread them. Then you proceed to tell me that Human nature is the same everywhere che8re madame. Well, if it's so, then why bother to direct your venom solely at American hypocrisy? The EU is set in service for the wealthy elite: any rhetoric otherwise is a blatant forgery of lies. A lot of eastern european countries and the PIIGS saw Europe as a sort of USA or infinite cow to milk. Morons. I'm afraid you have mistaken who is being milked by whom, Marc. It is the rich international elites who are settling in like vultures upon the poor. These same elites use national sovereign structure and international Bretton Woods institutions to do their bidding. Sickening.I'm referring to colonial interests, Marc, and global empire. The dollar was used to give America an unfair advantage worldwide: I have never palliated American sins. You have no right to call me a hypocrit.Why don't you research France's little venture in Nigeria to secure their uranium? I'm sure you are right: but your blatant disregard for criminal colonial acts worldwide in preference for some vitriol aimed at one country is ludicrous.The US military should abandon their bases and constrain their activities: but these activities do not proceed from a sovereign US base but instead from a sanctimonious international base firmly set in Europe through the work of the IMF and the UN.look it up

  7. byrig
    31. August 2011 00:01

    es wird etwas kommen,was keinen wirklich leiden lässt-v.a. nicht die nordeuropäer.die haben soviel riskiert mit dm euro und lassen sich durch die griechen sicher nicht ihre sparkonten entwerten-also von 100.000 auf null wege griechenland oder spanien.
    es kommt-aber es wird völlig anders sein als beschrieben.
    keiner lässt sich in friedenszeiten völlig enteignen.

  8. xRatio (kein Partner)
    29. August 2011 14:16

    @Celian 27. August 2011 11:03

    Die Rettung wäre dagegen,
    - der sofortige Stop jeglichen Eingriffs der Politik auf den Markt.


    Richtig. Damit ist alles gesagt!! Punkt!

    - das freie Wirkenlassen der Marktkräfte

    Überflüssig, weil bereits gesagt

    - die daraus folgende Insolvenz Griechenlands und ähnlicher kläglicher Länder

    Insolvenz "folgt" daraus nicht.
    Außerdem:
    Nicht "Griechenland" (auch nicht "die Griechen"), ALLEIN der griechische STAAT(!!!) ist pleite.

    Wer nicht mal das unterscheiden kann, ist ein unverbesserlicher Kollektivist und Mittäter/Mitläufer des politischen Volksbetrugs.

    - die Entlassung dieser Länder aus dem Euro

    Lächerlich!
    "Der Euro" hat niemanden "verhaftet", schon gar nicht ganze "Länder", die daraus zu "entlassen" wären.

    - der schuldenfreie Neustart dieser Länder unter ihrer eigenen Währung.

    Quatsch hoch 10!

    Mit dieser können sie dann machen, was sie wollen.

    Quatsch hoch 100!

    Regierungen und Notenbanken haben ihre dreckigen Pfoten endlich und sofort vom Euro und von allen anderen Währungen lassen.

    • Celian
      29. August 2011 19:58

      Quatsch hoch 10 und Quatsch hoch 100.... Idipflerreiterei betreffend Griechenland und Staat, was ja wohl hier jeder richtig verstanden hat...

      Sie ungehobelter Klotz! So sehr ich auch daran glaube, daß sich dahinter ein intelligenter Kerl versteckt.

      Aber wenn Sie kein Benehmen an den Tag legen, kriegen Sie keine Antwort von mir. Höchstens eine Begründung wie eben für eine Nicht-Antwort.

    • xRatio (kein Partner)
      29. August 2011 21:41

      @Celian 29. August 2011 19:58

      Ooooch, da bin ich jetzt aber untröstlich. Schniieef...

      Leute, die Staat und Volk nicht auseinanderhalten können,
      Leute, die trotz langatmiger Ausführungen nicht mal die einfache Frage beanworten können,
      wozu Notenbanken überhaupt gut sein sollen

      http://www.andreas-unterberger.at/2011/08/die-moral-und-europas-schuldenpolitik/#comment-146563

      ...lassen eh keine brauchbaren Antworten erwarten.

      Gratuliere daher zur gefundenen Ausrede. :-)

      Wir dürfen uns sicher bald auf Quatsch hoch 1000 freuen.

  9. Onkel Hans (kein Partner)
    28. August 2011 21:09

    Und? Wer wollte denn unbedingt bei diesem Euro-System dabeisein? Das Volk war es nicht! SPÖVP heißt die Canaille!

    Aber nun zu etwas Wichtigerem: Meine Zwetschkenbäume tragen dieses Jahr, dass es ein wahre Freude ist.

  10. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    28. August 2011 20:28

    Eurobonz?

    Das ist keine Verschwörung, das ist nur ein Raubzug. Nicht immer so kompliziert denken.

  11. Eso-Vergelter (kein Partner)
    28. August 2011 19:26

    Die Macht des nicht-grünen Ökologismus und der C. G. Jung-Esoterik wächst explosionsartig. Z. B. sind die Winter ca. 20 % kürzer, als früher. Und die herkömmlichen Autos werden durch 1 l-Autos ersetzt. Der €uro soll durch regionale Gelder mit Umlaufgebühr ersetzt werden. Einer übermäßigen Globalisierung muss durch Regionalisierung begegnet werden. Es ist z. B. gut, dass in einigen Jahren Schottland unabhängig wird.

    • Maybach (kein Partner)
      30. August 2011 10:18

      Träumen Sie weiter, aber bitte wiederholen Sie sich nicht so oft...

  12. Dr. Dieter Zakel MA
    28. August 2011 14:50

    Der Euro wird bestand haben und Deutschland wird alle zur Räson bringen.
    Das Vierte Reich wird kommen.
    Diesmal mit wirtschaftlichen Mitteln.
    Das ist meine Prophezeiung. Und ich wette mit jedem der die Wette annimmt (Vorsicht Spekulation:-)

    • brechstange
      28. August 2011 19:38

      Bestimmt nicht, weil Deutschland nicht alle zur Räson bringen darf, Deutschland darf arbeiten und zahlen, wie es scheint. In dieser Form wird der Euro in der jetzigen Form sicher keinen Bestand haben, es sei denn, die Nettozahler finden sich mit einer Lira ab.

    • contra
      28. August 2011 21:55

      @Dr. Dieter Zakel MA

      Solche Spekulatinen sind in Zukunft steuerpflichtig, wetten! ;-))

  13. apropos (kein Partner)
    28. August 2011 14:31

    Bitte festhalten! (damit sie vor Lachen nicht vom Sessel fallen)

    Franz Schellhorn in der Presse:

    „Nicht nur in Spanien hinterlässt der grassierende Neoliberalismus eine Spur der Verwüstung. So musste das von „den Märkten“ unter Sparzwang gesetzte Griechenland unlängst die Auszahlung von Renten an 1400 Personen streichen, weil sich herausstellte, dass die Empfänger schon lange nicht mehr am Leben waren. Klar: Zuerst trifft es eben immer die Schwächsten der Gesellschaft. In diesem Fall auch noch jene, die sich gegen die Umverteilung von „unten nach oben“ nicht mehr wehren können.“

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. August 2011 14:44

      Witziges Kerlchen, der Herr Schellhorn.

      Wer sich nicht betrügen lässt, ist also ein Ausbeuter.

      Da hat einer nicht alle Latten an seinem Zaun.

    • Dr. Dieter Zakel MA
      28. August 2011 14:51

      Sehr geehrter Herr Neppomuck!
      Denken sie nicht, dass das Ironie sein könnte?

    • apropos (kein Partner)
      28. August 2011 15:15

      Neppomuck, sie enttäuschen mich. Was ist daran so misszuverstehen?

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. August 2011 15:20

      An sich schon.
      Hier jedenfalls.

      Alarmierend sollte es dennoch sein, wenn man heute etlichen der "Qualitätszeitungen" gar nicht mehr zutraut, die eigene Grundhaltung auf die Schippe zu nehmen.
      Da kommt ein kleines Feigenblatt oft nicht mehr zu Geltung.

      Mangelhafte Konsistenz der veröffentlichten Meinung eines Blattes birgt eben Risken.

  14. Herby (kein Partner)
    28. August 2011 13:59

    Geograph. Überblick der Regionen:
    Europ. Fonds für regionale Entwicklung 2001-2013:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8a/European_union_erdf_map_de.png

  15. Haider
    28. August 2011 00:34

    Immer mehr habe ich das ungute Gefühl, daß auch die EU-"Rettungs"-Konstruktion nur ein Ziel hat, Deutschland finanziell zu ruinieren. Was in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht gelang, soll nun endlich finalisiert werden. In einem politischen Gewaltakt rund um die Wiedervereinigung mußte die ehemalige BRD den völlig abgewirtschafteten kommunistischen Teil Deutschlands finanziell retten. Dem nicht genug, bestanden die europäischen "Freunde" bei der EURO-Einführung auf einem für Deutschland destrastösen Wechselkurz €:DM. Und jetzt kommen die Eurobonds! Es ist zu befürchten, daß in nicht zu ferner Zeit nicht nur brennende Autos den allabendlichen Himmel deutscher Großstädte erleuchten werden.

    • Pumuckl
      28. August 2011 03:07

      @ Haider

      Morgenthau Plan soft ?

    • Herbert Richtet (kein Partner)
      28. August 2011 09:16

      Im Einklang mit der agressiven Islamisierung ist dies der alleinige Zweck dieser korrupten Verbrechervereinigung, wurde uns bereits vor Jahrzehnten vom Karlspreisträger Coudenhove Kalergi verkündigt.

  16. xRatio (kein Partner)
    28. August 2011 00:33

    Bereicherung durch Überfall und Geiselnahme im Parlament

    http://sosheimat.wordpress.com/2011/08/27/uberfall-und-geiselnahme-im-parlament/

    Die Eurobonds sind dagegen und gegenüber dem geplanten
    "Europäischen Stabilitätsmechanismus" (ESM)
    ein Ablenkungsmanöver, ein Nebenkriegsschauplatz.

    http://www.freiewelt.net/nachricht-7521/%22esm%22-plant-vollst%E4ndige-entmachtung-der-nationalen-parlamente.html

    Frage mich immer wieder, weswegen wir hier fortlaufend mit vergleichsweisen Belanglosigkeiten unterhalten werden.

    • Reinhard (kein Partner)
      28. August 2011 13:28

      Was ist die Macht des österreichischen Parlamentes?
      Früher haben "Experten" im Auftrag der Parteihäuser und Minister Gesetzesentwürfe ausgearbeitet und die Parteien haben den Parlamentariern vorgeschrieben, wie sie gefälligst Pfötchen zu heben haben.
      Heute arbeiten "Experten" nach Vorgabe europäischer Richtlinien Gesetzesentwürfe aus und die Parteien schreiben den Parlamentariern vor, wie sie gefälligst Pfötchen zu heben haben.
      Was hat sich eigentlich grundlegend geändert im Hinblick auf die Macht des Parlamentes? Die pawlowschen Hunde haben noch nie selbst bestimmt, wann das Glöckchen zu läuten hat. Sie sabbern nur.

  17. Paneuropa
    27. August 2011 21:30

    Angesichts dieser Prognose wäre es also ratsam ganz Europa nach einer griechischen Wirtschaftspolitik zu organisieren. Und so alle zehn Jahre macht man dann halt eine Währungsreform.

    • Azdak
      27. August 2011 21:40

      Nivellierung nach unten also. Warum nicht? Werden wir noch fauler wie die Griechen und lassen wir uns danach von den Griechen "retten". Verdienen wir mehr wie die Griechen. Trinken wir Ouzo, schlürfen wir Retsina. Nur im Olivenöl-Geschäft werden wir keine große Nummer werden. Macht nichts, wir haben Kartoffeln und Wein. Auch nicht schlecht.

  18. brechstange
    27. August 2011 14:37

    Bis 5 Mrd. würden die Österreicher durch die Einführung von Eurobonds pro Jahr zusätzlich an Steuern abliefern müssen oder die Staatsverschuldung steigt zusätzlich etwa um 1,5 % zum BIP.

    Wer will eigentlich die Nettozahler der EU derart schwächen? Wer? Ist es wirklich nur mehr der letzte Strohhalm an den man sich kettet. Ich denke nicht.

    Wer sind die stärksten Eurobond-Befürworter? Das sind Barroso, Juncker, Lagarde, Papandreou, Tremonti, Draghi, Lamy, Delors, Gabriel, die Linken, die Grünen, etc. Das sind alles Menschen, die dem Sozialistischen bzw. dem linken Lager zugeordnet sind oder die wie Juncker, etc. komplett befangen sind.

    Mir scheint zum einen, dass der Zusammenbruch weiter vor sich hergeschoben werden soll, das wünschen sich viele Konservative und Banker, Versicherer, etc., doch das Chaos wünschen sich die Linken, die schon vor den Türen warten, um ohne demokratische Mittel verlorenes Terrain zurückzugewinnen hoffen.
    Wo sind sie eigentlich die Konservativen, die sich dem entgegenstellen? Diese sollten sich endlich der Realität stellen und für einen geordneten Rückbau der Eurozone sorgen. Denn nun gilt: Klein ist fein und handlungsfähig.

    • ambrosius
      27. August 2011 17:58

      Zustimmung, was die Herbeiführung des Staatsbankrotts betrifft: Dadurch wird das mittelständische Bürgertum endgültig " abgestaubt" und die klassenlose Gesellschaft geschaffen. Profiteure sind die Nomenklatura und die in Symbiose lebenden Großkapitalisten.
      Wartet ab, wenn`s gelingt, wem bald der Hafen von Piräus, Olympic airways gehören werden!
      Die Konservativen, Liberalen und Christlichen sind paralysiert und politisch heimatlos, folglich unfähig zur Gegenwehr. Da braucht es schon eine neue Lady Margarete und ein Aufwachen des Funktionärsstabes,des Bürgertums.

  19. socrates
    27. August 2011 13:36

    Der Goldpreis fiel von 1907$ auf 1710$, also ~10%. Seit Freitag abends (Sabbat) ist er stabil bei 1805$. Zufall? Montag geht es wieder los !

  20. Helmut HGR.
    27. August 2011 13:04

    @A.U.

    Sehr geehrter Herr Doktor Unterberger,

    müssen Sie wirklich so bedrückende, gute Laune zerstörende Prognosen
    gerade vor dem Wochenende posten?

    Umso mehr, als ich glaube, daß es genauso kommen wird.

    Gott schützt uns vor den Politikern.

  21. Celian
    27. August 2011 11:03

    Durch die Eurobonds wird die disziplinierende Kraft des Marktes aufgehoben, welche die Schuldner-Länder zu Reformen zwingt.

    Die Politik versucht diese Kraft durch Regeln, etwa einer Schuldenbremse, zu ersetzen. Diese Regeln werden aber bekanntlich beim leisesten Hauch durch die Politik selbst umgehauen, siehe Bailout-Klausel. Die Schuldner-Länder können also jubeln, wenn Eurobonds eingeführt werden. Sie können in Zukunft so weitermachen wie bisher. Die Zeche dürfen die Nordstaaten bezahlen. Sie werden durch die Eurobonds an die Kette der lebenslustigen Dolcevita-Feierer gelegt. Und das für immer. So sieht die hoffnungsvolle Zukunft Europas aus, wenn man die bisherigen sozialistischen Planungs-Architekten aus dem Politbüro weitermachen läßt wie bisher.

    Die Rettung wäre dagegen, 
    - der sofortige Stop jeglichen Eingriffs der Politik auf den Markt.
    - das freie Wirkenlassen der Marktkräfte
    - die daraus folgende Insolvenz Griechenlands und ähnlicher kläglicher Länder
    - die Entlassung dieser Länder aus dem Euro
    - der schuldenfreie Neustart dieser Länder unter ihrer eigenen Währung.

    Mit dieser können sie dann machen, was sie wollen.

  22. socrates
    27. August 2011 10:20

    Soweit, so richtig. Allerdings bin ich weiter der Meinung, daß es nur eine Rettung vor einer Wirtschaftskrise gibt: Die Anleger und ihre Gewinne besteuern. Auf die Zinsen, die die EU-Staaten zahlen müssen, eine Steuer vom doppelten Zinssatz einheben. Weiters eine Kapitaltransfersteuer von 1% und eine Mehrwertsteuer auf die Gewinne. "Das Kapital ist flüchtig", genau so flüchtig ist die Arbeit. China ist die Werkbank der EU, die Fabriken hier werden mit Förderungen geschlossen und im billigeren Ausland mit Förderungen neu errichtet.
    Kein Unternehmer, der Kredite zur Rettung seiner Angestellten und Arbeiter aufnimmt und pleite geht, kommt auf die Idee, daß die Lohnemfpfänger die Schulden zurückzahlen müssten.
    Was im Ausland angelegtes Geld Wert ist, weiß auch Gadafi: Die Mächtigen zahlen die Waffen seiner Gegner und verdienen gut. Venezuela holt sein Gold zurück, weil es nicht versteht, daß es trotz Golddepot 15% Zinsen zahlen soll.
    Geld muß man dort holen wo es ist, Arbeit besteuern bringt nichts mehr.

    • ambrosius
      27. August 2011 14:06

      Da sind aber eine Reihe von Vorschlägen dabei, die man schon etwas "ausformulieren" müsste.

    • socrates
      27. August 2011 19:02

      ambrosius
      Hier komme ich fast nicht ins Internet, aber ein paaer Hinweise:
      Googeln unter Großkonzerne steuerfrei zeigt, daß die Bestverdiener nicht zahlen, bei Western Union zeigt, daß Geldüberwendung in den Nicht-EU Raum bis zu 20% kostet.
      Wir zahlen die Kest und Gewinne sind steuerpflichtig. Das sollte für Alle gelten, nicht nur für uns. Die Arbeit weiter zu besteuern, während die anderen in Saus und Braus leben, bringt Hungerrevolten und stößt an Grenzen. Wenn ein Angestellter 5€ netto bekommt (Kinobranche), was kann man da noch besteuern? Eine Flattax und Besteuerung des Geldflusses und der Gewinne tut Not.
      Noch einfacher wäre die Rückkehr zum Goldstandard. Wenn es mehr Geld gibt als auf dieser Welt existiert, ist die Inflation der einzige Ausweg. Das kennen wir schon und fürchten es.

    • socrates
      27. August 2011 19:21

      ambrosius
      Vor einigen Jahren war es in Ö häufig, daß Bankkunden mit Gold bürgten und dafür einen besonders günstigen Zinssatz bekamen. 15% zahlte niemand und würde auch niemand zahlen. Daher rufen einige Staaten ihr Gold zurück.

    • ambrosius
      28. August 2011 08:16

      Mir ist schon klar, worauf Sie hinauswollen. Bloß: so unüberlegt oberflächlich formuliert geht das nicht. Das bedeutet nicht, daß Sie nicht in vielerlei Hinsicht durchaus Recht haben. Die Welt ist kein Monopoli sondern, wie ein Bundeskanzler einmal gesagt hat, sehr sehr komplitziert.

  23. Josef Maierhofer
    27. August 2011 08:23

    Der Wahnsinn kann nur durch Gesetzestreue gestoppt werden.

    Wer die Konvergenzkriterien verletzt, muss aus dem Euro aussteigen und kann dann frei über seine Währung verfügen, abwerten, umschulden, etc.

    Solange die EU ihre eigenen Gestze bricht, wird sie noch mehr Unheil anrichten, als sie schon getan hat.

    Der Gesetzesbruch wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Zerfall der EU und sogar zu Kriegen führen, wie es in Europa früher auch schon immer war.

    Die EU ist eine Staatengemeinschaft der Schuldenmacher und Gesetzesbrecher, der Wegelagerer und Abzocker geworden und geht so ihrem Ende mit Schrecken entgegen, danach wird es ein Schrecken ohne Ende.

    • M.S.
      27. August 2011 10:40

      Ja, der 30-jährige Krieg war dagegen ein Lercherl!

    • Haider
      28. August 2011 00:14

      Leider ist es noch viel schlimmer. Die EU erließ ganz offensichtlich Gesetze (Regeln), von den sie nie vorhatte sie selbst einzuhalten, geschweige denn diese zu exekutieren. Ich nenne so etwas wissentlichen Betrug an den leistungsbereiten Bürgern.

  24. ambrosius
    27. August 2011 07:32

    Die Politik hat die Möglichkeit des Handelns längst verloren weil
    1) Politiker meist von Finanzen soviel verstehen wie ein Regenwurm von der christlichen Seefahrt.
    2) Selbst wenn sie etwas richtig verstehen, so wie Obama das nach der Lehmann-krise gezeigt hat, sie sich nicht einigen können oder von einem korrupten Kongress,Repräsentatenhaus ausgebremst werden.

    Wir Bürger sind die Flöhe, die auf einem Hund sitzen der ein Reh jagt und auf den der Förster schon zielt.

    Lieber ein Ende mit Schrecken als ein noch größerer Schrecken ohne Ende.

  25. Observer
    27. August 2011 07:24

    Eurobonds werden schon deswegen kommen, weil das Finanzgeschehen Europas derzeit vorwiegend von Merkel und Sarkozy bestimmt wird und alle anderen Staaten nichts besseres entgegenbringen können. Dies auch dann, wenn sich Merkel vorerst noch dagegen sträubt.
    Eurobonds heisst, dass alle (noch) starken Volkswirtschaften mithaften, daher werden auch deren Schulden mit höheren Zinsen "bestraft" werden und somit auch Österreich viele Milliarden zusätzlich zahlen muss.
    Positiv ist zu vermerken, dass viele Staaten schon gute Sparpakete auf den Weg gebracht haben, Österreich ist aber leider (noch) NICHT dabei, denn die Bedenken von Fekter wird ja von Fayegger und Spindelmann nicht gehört.

    • M.S.
      27. August 2011 10:33

      @Observer

      Daher wird auch Österreich eines der nächsten Staaten sein, das das Triple-A verliert.

    • Geheimrat
      27. August 2011 14:13

      >weil das Finanzgeschehen Europas derzeit vorwiegend von Merkel und Sarkozy bestimmt wird <

      Dieser Meinung bin ich nicht!

      Sarkozy sagt "Frosch" und Merkel springt! Schön für die Franzosen, aber das wars dann schon.....

  26. Pumuckl
    27. August 2011 07:03

    So könnte es wohl kommen:

    ° Die asiatischen " Schwellenländer " werden diese Eurobonds kaufen.

    ° In diese so genannten " Schwellenländer " erfolgt aus Europa und USA seit Jahrzehnten ein gigantischer Technologietransfer!

    ° Diese so genannten " Schwellenländer " entwickeln die ihnen nachgeworfenen Technologien, wie einst die Japaner weiter, um uns am Ende zu übertreffen.

    IN EINIGEN JAHRZEHNTEN KÖNNTE EUROPA AUS AN ASIEN VERSCHULDETEN ENTWICKLUNGSLÄNDERN BESTEHEN ! ! ! !

    HÖCHSTE ZEIT DASS WIR AUFWACHEN ! ! ! !

    • phaidros
      27. August 2011 14:56

      Ganz Ihrer Meinung. Aber sicher nicht dadurch, dass wir Europa auseinander brechen, so werden wir kein Gegengewicht auf die Waage bringen (ohne aktuellen Bezug zu den PIIGS-Staaten gemeint)

    • Wertkonservativer
      27. August 2011 20:35

      Das sage ich hier dauernd:

      die Asiaten kaufen uns auf und werden uns dann ihre Bedingungen stellen!

      So werden wir dann irgendwann einmal Sklaven der Völker aus dem fernen Osten werden!

      Ich werde es nicht mehr erleben, unsere Nachkommen schon!

      gerhard@michler.at

    • cmh (kein Partner)
      28. August 2011 11:53

      Darf man Spengler eigentlich noch zitieren?

      Wenn ja, dann möchte ich nur daran erinneren, dass er am Beispiel Ägyptens den Begriff der "Fellachisierung" geprägt hat. Das land der einstigen Spitzenkultur wird nur noch von abhängigen Bauern, Fellachen, bewohnt.

      That's all folks!

  27. Wertkonservativer
    27. August 2011 05:06

    Da unser verehrter Dr. Unterberger kürzlich in Lindau am schönen Bodensee ja in der illustrierten Gesellschaft zahlreicher Wirtschafts-Nobelplreisträger war, hat er dort ganz sicher einiges Kluge in Wirtschafts- und Finanz-Angelegenheiten vernommen.

    Wie es bei Experten und Zukunfts-Auguren üblich ist, hat er wohl etliche gegensätzliche Meinungen zum Thema gehört. Sie wissen: drei Experten, vier Meinungen!
    Ich glaube gern, was A.U. uns da sicher überlegt und seriös vorlegt.
    Wie die Zukunft der europäischen und Weltwirtschaft sich in nächster Zeit gestalten wird, wissen wohl auch die vielen Experten und Politiker nicht wirklich!

    Klar ist mir jedenfalls, dass die Zukunft wohl den unaufhaltsam aufstrebenden Asiaten gehören wird: dort ist jetzt schon das Geld (das wir nicht mehr haben), die Volkskraft und der unbändige Zukunftswille!

    gerhard@michler.at

    • ambrosius
      27. August 2011 06:45

      Daß die Asiaten jetzt das Geld haben, das wir nicht mehr haben hat viel für sich: so wie im 2. Weltkrieg durch Pacht-Leihabkommen und andere Hilfsprogramme Unsummen an US Dollars nach Europa und Asien geflossen sind die dann- wegen der Inflation- garnicht mehr an die USA zurückgezahlt oder repatriiert werden durften ( regulation Q) und so auch zur Entstehung des Eurodollarmarktes geführt haben, so sind natürlich auch all die viertuellen Dollars, die Greenspan bei jeder Krise gedruckt hat, zu einem großen Teil nach Malaysia oder Bankok oder Indonesien geflossen (vorher war`s Japan und Korea) und zwar jeweils bei deren Kreditkrisen. Nun gab es intelligente Länder dort, wie auch in Westeuropa mit dem Marshallgeld, die was daraus gemacht haben und heute gut dastehen und eben andere, wo das Geld in den Taschen einer korrupten, gaunernden Oberschicht verschwand und die heute noch ebenso dastehen, wie von 60 Jahren.(Es gibt natürlich auch Mitteldinge, wie etwa Indonesien, wo es recht gut angefangen hat und das alles jetzt von dem Islamistengesindel kaputtgemacht wird.

    • Wertkonservativer
      27. August 2011 08:17

      ... illustren Gesellschaft ...

    • schreyvogel
      27. August 2011 10:05

      @ambrosius

      Unser Geld fließt nach Asien - das stört hier niemanden, solange die EZB unbeschränkt Geld schöpfen und zum Nulltarif verleihen kann.
      Solange das Vertrauen in den Euro aufrechterhalten werden kann, funktioniert das auch. Aber irgendwann, eher bald, wenn der Geldumlauf zum Platzen aufgeblasen ist, wird das Vertrauen ohne eigentliche Vorwarnung blitzartig verpuffen, und der Euro ist kaputt, wertlos, wird nicht mehr an Zahlungs statt angenommen, und entweder Sie haben Devisen oder sie können nichts mehr kaufen.

      Und die wenigen Devisen, die wir besitzen, wird der Staat dann einziehen, denn die braucht er für sich.

      Eine ähnliche Situation gab es nach dem 1. Weltkrieg. Das Geld wurde wertlos. Mein Urgroßvater ging damals "hamstern", so nannte man die Touren aufs Land zu den Bauern, um mit irgendwelchen Tauschgeschäften Lebensmittel zu ergattern. Trotzdem litt seine Familie auch an Hunger.

      Wird es nach dem GROSSEN KRACH bei uns auch so kommen? Die Pensionen werden wertlos, Sparbücher auch. Vielleicht bekommen wir von einem Bauern für unser Smartphone einige Eier. Aber inzwischen dreht uns die Gemeinde W. das Gas und das Wasser ab, weil wir die Tarifsteigerungen nicht mehr bezahlen können.

      Aber vertrauen wir einfach auf unsere ÖVP und auf Herrn Spindelegger, die werden das schon richten!

    • ambrosius
      27. August 2011 11:57

      @schreyvogel
      Genauso ist es bzw. wird es sein.
      Ausnahme: die ÖVP, die gibt`s nämlich nur noch in entlegenen Gebieten und in Habitats des Artenschutzgesetzes. Hilft aber auch nix, weil die Gebiete zuweit auseinander liegen und der Bestand durch Mangel an Genauffrischung zusammenbrechen wird.

    • Wertkonservativer
      27. August 2011 15:28

      mein Gott, liebe Leute!

      Ihr seid alle soi lieb zur Eurer Bürgerpartei!

      Als alter Optimist glaube ich halt, dass sie unsere wichtigsten Bedürfnisse und Hoffnungen immer noch am besten auch in Zukunft vertreten wird.

      Aber macht nur so ruhig so weiter!

      gerhard@michler.at

    • Alexander Renneberg
      27. August 2011 15:35

      ich muss hjr zitieren, ich hoffe er ist mir nicht gram:

      HJR
      .......so gewiss ist soeben deren letzter Tropfen, was Sie, lieber Freund betrifft, versickert!

      Tschüss!

      da kann ich nur sagen:

      VIER!

    • Wertkonservativer
      27. August 2011 20:45

      Sie, Renneberg, nehme ich schon lange nicht mehr ernst!

      Sie sind in meinen Augen ein Schwadroneur, der glaubt, besondrs gescheit und publikumswirksam zu sein; real sind Ihre Beiträge vom Zorn auf Ihre Partei geprägt, und das vor allem aus Frust über Ihre Belanglosigkeit in der Parteiarbeit in früheren Jahren.

      Nochmals: was Sie sagen, schreiben und ätzen, geht mir wirklich nicht unter die Haut! Hinterlistiges und billiges Geschreibsel, was Sie hier beitragen!

      gerhard@michler.at

    • Alexander Renneberg
    • Maybach (kein Partner)
      30. August 2011 10:22

      Lieber Wertkonservativer
      Es hindert Sie neimand daran, der VP die unverbrüchliche Treue zu halten. Leider ist diese Partei moralisch und charakterlich auf einem Tiefpunkt angelangt und selbst langjährige kleine Mitglieder haben die Schnauze voll. Ich weiß nicht mehr was diese Partei auszeichnet, außer dass sie fanatisch ein paar kleine Gruppen (Bauern, Lehrer) in ihren Rechten schütztt und vor allem sich selbst in Form ihrer "Eliten" kräftig zu bedienen weiß.

  28. libertus
    27. August 2011 01:04

    Euro-Bonds, so sie tatsächlich kommen, sind eine derart einfallslose Lösung, daß wenn überhaupt, man schon viel früher hätte darauf zurückgreifen können.

    Für die Geberländer werden sie jedenfalls eine teure Angelegenheit, welche Konjunktur und Wirtschaftswachstum bremsen würden und für die Nehmerländer wären sie absolut kontraproduktiv, weil alle Dämme brechen und es keinerlei Ansporn mehr für sinnvolle Sparmaßnahmen gäbe.

    Schlußfolgerung = es gibt weder Vorteile bzw. Nutzen für die Einen noch für die Anderen, sondern sie wären lediglich ein Alarmzeichen für das letzte Aufgebot in der EU als Wirtschafts- und Währungsunion.

    Am ersten Tag der Ausgabe sollte man endgültig aus dem Euro flüchten oder hoffen, daß die Chinesen möglichst alles aufkaufen und nie mehr auf Rückzahlung bestehen, dann könnte das "EU-Werkel" eventuell weiterbestehen.





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