Ist es Wiederbetätigung, wenn sich Corona-Demonstranten mit verfolgten Juden vergleichen?

Autor: Wilfried Grießer

Jene Zuwanderung, die man kritisieren darf

Autor: Wolfgang Maurer

Fundamente „Europäischer Bildung“

Autor: Josef Stargl

„Wer Antisemit ist, bestimmen wir!“

Autor: Elmar Forster

Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Die Bankrotterklärung einer verlogenen Politik

Jahrelang war die Botschaft der Politik an die Österreicher immer die gleiche: Uns gehen die Arbeitskräfte aus, deshalb müssen wir solche importieren. Jetzt gilt plötzlich das Gegenteil: Wir haben viel zu viele Immigranten importiert und müssen nun verzweifelt Jobs für diese suchen. Deutlicher kann man das Scheitern einer verlogenen Politik nicht mehr bilanzieren.

Die Zahlen sind eindeutig: Menschen mit Migrationshintergrund stellen zwar schon 19 Prozent der Bevölkerung, aber nur 16 Prozent der arbeitenden Bevölkerung, hingegen 32 Prozent der Arbeitslosen. Bei den Frauen ist das Missverhältnis zwischen Zugewanderten und Arbeitenden noch viel krasser, besonders bei jenen aus islamischen Ländern.

Jetzt will der Sozialminister eine Initiative starten, die vielen Zugewanderten auch in Arbeit zu bringen. Wie bei allen Initiativen staatlicher Sozialingenieure, Menschen und Gesellschaft zu verändern, darf man einmal skeptisch abwarten.

Denn für sehr viele Zuwanderer aus armen Ländern sind die österreichischen Sozialstandards im Vergleich zu selbst harter Arbeit in ihrer Heimat so gut, dass kein existenzielles Interesse an einer Arbeitsaufnahme besteht. Denn so mancher von ihnen hat sich auch im Bereich des Pfuschs längst gut etabliert (was aber wenigstens für die Allgemeinheit noch besser ist, als wenn sie nur von der Sozialhilfe leben).

Außerdem übersehen gute Menschen gerne die tiefen kulturell-religiösen Gräben zwischen dem Bedarf an Mitarbeitern auf der einen Seite und der Bereitschaft der Arbeitslosen auf der anderen, bestimmte als demütigend geltende Tätigkeiten auszuüben. Es ist ja kein Zufall, sondern klare Folge dieser Prägung, dass im sozialen und Pflegebereich besonders wenige Moslems anzutreffen sind – obwohl gerade dort helfende Hände besonders gebraucht würden, obwohl gerade dort nicht gleich ein Universitätsstudium Voraussetzung für einen Arbeitsantritt wäre. Es sind einzig und allein Frauen aus dem einzigen katholischen Land Asiens, den Philippinen, die unter allen Nichteuropäern in signifikanter Zahl im Pflegebereich tätig sind. Dazu kommt, dass im Familienbild vieler Moslems die außerhäusige Berufstätigkeit einer Frau strikt verpönt ist.

Das alles will die Politik ernsthaft überwinden?

In der Zwischenzeit, während sie sich noch darum bemüht, könnten sich die Schuldigen an dem Zustand ja vielleicht wenigstens einmal bei uns entschuldigen: Das wären etwa die Industrie und die Bauwirtschaft, die einst billige Hilfsarbeiter geholt haben, die sich aber nun nicht mehr um die Folgen kümmern, seit sie kaum noch ungelernte Hilfsarbeiter brauchen. Das wären die SPÖ und die Gewerkschaften, die immer verhindert haben, dass diese Menschen nur als Saisonniers, also nur befristet und ohne Familien kommen dürfen. Das wären die linken und christlichen Gutmenschen, die in ihrer Naivität immer dafür gekämpft haben, dass man den Familiennachzug möglichst weit und tolerant erlaubt, ohne dass auch nur geprüft würde, ob die vielen Kinder eines Zuziehenden auch wirklich dessen Kinder wären. Das wären die Freiheitlichen und Gewerkschaften, die dagegen waren, dass die Mittel- und Osteuropäer mit Vorrang zuziehen können, obwohl gerade diese kulturell viel verträglicher und bildungsmäßig viel besser geeigneter sind, einen Beitrag zum österreichischen Wohlstand zu leisten. Das wären die dominierenden linken Journalisten und „Wissenschaftler“, die immer verhindert haben, dass der größte soziale Umsturz in der Geschichte Österreichs auch nur umfassend und ehrlich analysiert werden darf.

Aber dennoch stimmt es zunehmend, dass uns die richtigen Arbeitskräfte ausgehen. Nur werden wir die auch unter den nächsten Hunderttausenden Türken und Arabern nicht finden.

Wir können das Problem lediglich durch sehr einscheidende Maßnahmen mildern. So sollte kein arbeitsfähiger Mensch vor dem 65. Geburtstag in Pension gehen dürfen, während man ja derzeit hierzulande im Schnitt mit absurden 58 Jahren Rentner wird, also um vier Jahre früher als Schweden oder Deutsche. An diesem Wahnsinn sind Gewerkschaft und SPÖ hauptschuld, aber auch ÖAAB und BZÖ, die an der Wiege der Hacklerregelung gestanden sind.

Wir müssten auch mit allen Mitteln zu verhindern suchen, dass so viele junge Österreicher noch dazu gratis und mit vielen Förderungen begleitet, Studienrichtungen absolvieren, nach denen überhaupt keine Nachfrage herrscht: Das ist nur durch Aufnahmebeschränkungen (und Kostenpflicht) bei den vielen geistes- und sozialwissenschaftlichen Studienrichtungen, und durch Forcierung technischer Lehrinhalte auch schon in den Schulen erreichbar.

Zu all dem wird natürlich die Politik noch viel weniger bereit sein als zu einem ehrlichen Wort in Sachen Migration, denn populär macht man sich nicht damit. Also: Keine Besserung in Sicht.

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2011 08:17

    Es ist fatal.

    Danke für diesen nüchternen Artikel !

    Zuerst ein Einwand
    @
    'Denn so mancher von ihnen hat sich auch im Bereich des Pfuschs längst gut etabliert (was aber wenigstens noch viel besser ist, als von der Sozialhilfe zu leben).'

    Dem ist leider in großer Mehrheit nicht so. Gepfuscht wird fast ausschliesslich neben der Sozialhilfe.

    Mein Statement:

    Ich habe schon öfter gehört, dass ein parteiindoktrinierter Sozialist die alleinige Schuld an den, sogar den Sozialisten unwillkommenen, bevorzugten und teuren Fremden, der Gier der Firmen zugeschrieben wird. Danke, Herr Dr. Unterberger, das stimmt eben nur zu einem Teil, wie Sie richtig schreiben.

    Ich nehme wieder das Wort meines Armeniers, er ist zugewandert, kriminell geworden, bekam nach verzögertem Asylverfahren nach der Tilgung der schweren Haftstrafe, die er verbüssen musste wegen Schlepperei, Asyl und für die Gesamtdauer samt Gefängnis (also jetzt bereits 9 Jahre, bald sind es 10) vollen Unterhalt für sich und seine 14 Familienmitglieder, die allesamt nicht arbeiten. Er hat gesagt: 'Österreich ist dumm, es sollte hier nur sein, wer Arbeit hat, und wenn er keine hat, muss er wieder gehen.' Habe ich ihm gesagt, dann müsstest Du aber auch gehen. Hat er gemeint, das würde er verstehen.

    Was tun in dieser fatalen Situation ?

    Ich würde einmal die Gesetze ganz eng auslegen und die unqualifiziete Zuwanderung stoppen, eher würde ich die eine, hier befindliche, Person nach Hause schicken, als die anderen 20 aus ihrer Welt reissen, entwurzeln und hierher verschleppen in das 'Paradies' mit Ablaufdatum. Es ist nämlich bald zu Ende das 'Paradies', ja richtig, hier bei uns.

    Des weiteren würde ich, die bereits hier befindlichen und eingebürgerten Leute mit der hiesigen Gesellschaft bekanntmachen und verlangen, dass sie arbeiten und die Gestze einhalten. Es kann nicht sein, dass österreichische Staatsbürger sich in der 3. Generation noch immer wie Ausländer aufführen, das sei ausdrücklich nicht bezüglich Religion gemeint, aber bezüglich Gesetz, Schulpflicht, Arbeit, Nachtruhe, Lärmschutzordnung, etc.

    Alle dieser Zugereisten wissen genau Bescheid, dass es so was bei ihnen zu Hause nie geben würde, Wohlstand ohne Arbeit, gibt es auch hier nicht, bloß die Linken und Gutmenschen wollen uns das einreden. Und da bin ich auch schon am Ende: Jeder dieser 'Fürsprecher' sollte selbst auf eigene Kosten für diese Leute bürgen, die er der österreichischen 'Allgemeinheit' anhängen will, die er selbst ist, wie er dann bemerken wird, dass seine 2 Kinder, seine Frau und er selbst bereits in Summe an die 150 000,- Euro Staatsschulden haben.

    Die wissen alle nicht mehr, worüber sie reden. Die scheinen auf einem anderen Stern zu leben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorRado
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2011 07:54

    Die Sozialhilfemigranten sind auch soetwas wie das Statussymbol der linken Politik. Man erfreut sich einfach an ihrem Anblick, wenn man den Cafe Latte schlürft. So wie jemand anderer sich über die Blumen in seinem Garten freut. Beiweise für diese Annahme findet man in mehreren Äußerungen linker "Vordenker". Nur so ist es auch zu erklären, dass man mitunter ungebildete faule Menschen ohne Benehmen für eine kulturelle Bereicherung hält.

  3. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2011 00:56

    (Im)Migranten, die keine Arbeit finden (wollen), sollten freundlich, aber bestimmt aufgefordert werden, unser Land zu verlassen, und das möglichst schnell. Und erst recht die lediglich dem österreichischen Sozialsystem zur Last fallenden unproduktiven Nebenerscheinungen wie nachgezogene Frauen, Kinder, Schwiegermütter etc: Die (türkische, kurdische, serbische oder was auch immer für eine) Heimat ruft!

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2011 07:20

    Nachdem ich in der Industrie tätig bin und auch noch als Mitglied der Industriellenvereinigung am Geschehen aktiv teilnehme, möchte ich dazu folgendes klarstellen: Wir, die pööhse Wirtschaft, die Industriellenvereinigung und die einzelnen Unternehmungen haben in den letzten 2 Jahrzehnten nur nach qualifizierten Arbeitskräften gerufen. Wir haben immer die Stimme für eine gute Bildungspolitik, für qualifizierte Ausländer mit befristeter Aufenthaltsbewilligung, und für die Erhaltung des dualen Ausbildungssystems erhoben. Und wir haben uns immer gefragt, wer diesen ungezügelten Zuzug von moslemischen Fundamentalisten aus der Türkei fördert.
    Sollten wir an der heutigen Misere in den Städten eine Mitschuld tragen, dann möchte ich mich in aller Form dafür entschuldigen!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2011 13:45

    Die österreichische Politik ist nicht nur im Zusammenhang mit Immigrantenbeschäftigung verlogen. Das Problem ist ein viel grundsätzlicheres:
    Die Art Demokratie, die wir in Österreich praktizieren ist nicht mehr in der Lage, die anstehenden Probleme zu lösen. Das hat mehrere Gründe:

    • Politiker werden nur dort aktiv, wo sie Maßnahmen setzen können, die ihnen den Erfolg bei der nächsten Wahl sichern. Dazu gehören keine unpopulären Maßnahmen, wie sie im von AU geschilderten Zusammenhang nötig wären. So ist es auch unmöglich die dringendsten Probleme wie die Überschuldung des Staates zu lösen. Hier sind Ausgabenkürzungen angesagt – damit ist aber keine Wahl zu gewinnen. Auch das Pensionssystem ist zu ändern – auch damit kann man keine Wahlen gewinnen.
    • Die meisten Politiker werden Politiker, weil sie sonst nichts gelernt haben und weil sie auf Kosten der Allgemeinheit trotz schlechter Ausbildung gut verdienen wollen.
    • Der Akademikeranteil bei Nationalratsabgeordneten beträgt nur mehr 38%. Und die haben Soziologie, Psychologie oder Politologie studiert. Bei Länder- oder Gemeindefunktionären liegt der Akademikeranteil noch viel tiefer.
    • 80% dieser Leute werden in parteinahen Institutionen (ÖGB, Arbeiterkammer, Wirtschaftkammer, Mietervereinigung etc.) groß.
    • Politiker haben noch nie eigenes Geld mit eigenem Risiko ausgegeben. Aber unser aller Geld werfen sie mit offenen Händen beim Fenster raus – nur um ihre Pfründe zu sichern.
    • Die Demokratie funktioniert wegen des vorgelagerten Kammersystems noch weniger gut als in anderen europäischen Ländern. Es wird nicht abgestimmt sondern nur abgenickt. Es gibt keine wirklichen Diskussionen weil alles schon vorher abgepackelt ist (von Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und ÖGB). Die Funktionäre im Nationalrat haben eine Vereinbarung mit der Partei von der sie in den Nationalrat entsandt werden, die sie dazu zwingt zurückzutreten, wenn sie gegen den Clubzwang verstoßen und anders abstimmen als die Partei es will. Demokratie funktioniert anders.
    • In keinem anderen nichtkommunistischen Land gibt es eine derart einflussreiche Boulevardzeitung wie die Kronenzeitung – sie bestimmt was im Land geschieht. Und sie ist links – und das heißt verteilen, aber zu verteilen gibt es schon lange nichts mehr.

    Diese Zustände können nur revolutionär verändert werden. Die kommende hohe Inflation ist nötig, um die von den unfähigen Politikern angehäuften Schulden abzutragen. Sie wird weite Bevölkerungsschichten verarmen lassen. Die Revolution entsteht somit aus der Unfähigkeit der Politiker ehrlich zu sein und notwendige Maßnahmen zu treffen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2011 14:59

    Vor nicht allzu langer Zeit erklärte der Herr Vizekanzler Spindelegger, dass Österreich noch die Zuwanderung von zirka 100000 gut ausgebildeten Facharbeitern bzw. Ingenieuren brauche. Jedem, der auch nur oberfächlichlich überlegt, ist klar das solche Arbeitskräfte doch niemals nach Österreich kommen würden. In vielen anderen Ländern sind die Verdienstmöglichkeiten für solche Fachkräfte wesentlich besser, noch dazu würde Ihnen in einem Hochsteuerland wie Österreich schon bei einem durchschnittlichen Einkommen bald die Hälfte des Verdienstes weggesteuert.
    Da Österreich bei den Sozialausgaben (zirka 1/3 des BIP) Weltmeister ist, kommen halt vorwiegend unqualifizierte und teilweise arbeitsunwillige, aber auch naive Menschen zu uns, die dann von den sozialen Zuwendungen erhalten werden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPhilipp Starl
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2011 09:29

    Sofortiger Zuwanderungsstop für Niedrigqualifizierte!

    Ansonsten gilt:

    Die Politik betrügt und belügt wo es nur geht. Beispiel gefällig? Da wird dem "Markt" die Schuld der sinkenden Löhne zugeschrieben, nur um dann eine Woche später den Marktmechanismus Angebot- Nachfrage auszuhebeln.

    Wer nämlich Billigarbeitskräfte importiert, statt den Betrieben endlich einmal zu geigen, dass sie gefälligst selbst für Personal zu sorgen haben und dieses notfalls auch selbst ausbilden müssen, wird ein Sozialfall nach dem anderen integriert. Sozialfall nämlich spätestens dann, wenn die Personallücke nicht mehr besteht und die liebe Familie nachgezogen ist. Neuerdings muss es sich dabei offenbar nicht einmal mehr um Familie handeln (siehe Unterberger letzten Beitrag).

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRado
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    24. August 2011 07:54

    Die Sozialhilfemigranten sind auch soetwas wie das Statussymbol der linken Politik. Man erfreut sich einfach an ihrem Anblick, wenn man den Cafe Latte schlürft. So wie jemand anderer sich über die Blumen in seinem Garten freut. Beiweise für diese Annahme findet man in mehreren Äußerungen linker "Vordenker". Nur so ist es auch zu erklären, dass man mitunter ungebildete faule Menschen ohne Benehmen für eine kulturelle Bereicherung hält.


alle Kommentare

  1. Jazlyn (kein Partner)
    05. Februar 2015 21:56

    implications http://cheapcarinsuranceon.click easiest way unique formula http://cialisonline.club who herbs listed http://levitraon.net huge market already http://buyviagra.click vital energy six month http://viagraqw.com method strict http://carinsurance5quotes.com help save fda report http://viagraonline.me regular continuous

  2. Yuka (kein Partner)
  3. Himanshu (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:32

    I have exactly what info I want. Check, please. Wait, it's free? Awsoeme!

  4. Natalia (kein Partner)
    20. Januar 2015 01:25

    Thre'es nothing like the relief of finding what you're looking for.

  5. Reinhard (kein Partner)
    25. August 2011 12:05

    Neppomuck, entschuldigen Sie wenn die Vergleiche hinken, aber die PISA-Studie habe ich nur erwähnt, weil wir auf der einen Seite pauschal Ausbildungen im Ausland als minderwertig abtun (ich habe oft genug mit solchen Leuten zu tun; durchwegs recht intelligente Leute, die in ihrer Heimat qualifizierte Facharbeiter waren und jetzt im gleichen Berufsfeld maximal die Werkzeuge putzen dürfen - erstaunlich, wie wenig Fachkräftemangel wir im Bereich der Facharbeiter zu haben scheinen), auf der anderen Seite bei internationalen Vergleichen der Bildungssysteme aber selbst ziemlich mies dastehen. Anders ausgedrückt: Unsere Schulabgänger und -innen sind durchschnittlich fauler, unbegabter oder einfach nur blöder als in vielen anderen Teilen der Welt. Wer mit Lehrlingen arbeitet, weiß, wovon ich schreibe. Wer mit Studenten arbeitet, wahrscheinlich auch.
    Woher nehmen wir also die Präpotenz, zu behaupten, die Biochemie-Ingenieurin aus Bulgarien hätte keine Ahnung von wirklicher Biochemie? Wo ist ihr Abschluss den hiesigen so weit unterlegen, dass wir den kompletten Abschluss für ungültig erklären? Und woher nimmt dann ein Beamter im Arbeitsamt die Präpotenz, ihr auf die Frage, wieso ihre Abschlüsse und Berufserfahrung in Österreich nicht anerkannt werden, süffisant zu antworten, Putzfrauen hätten ja auch viel mit Chemie zu tun und sie solle froh sein, hier überhaupt einen Job zu bekommen?

    Wir sollten Fachleuten, die aus welchem Grund auch immer herkommen, nicht die Motivation rauben und selbst diese Leute noch dazu bringen, sich Schritt für Schritt in das Sozialsystem zu verabschieden. Jeder, der aktiv leisten will, wird mit dem seltsamen österreichischen Weg konfrontiert, Leistung zu behindern, zu verhindern und zu bestrafen, während er im Kreise seiner ehemaligen Landsleute ständig Beispiele sieht, denen es ohne jede Arbeit glänzend geht - ab und zu ein bfi-Kurs oder eine kurze Arbeitsaufnahme gefolgt von monatelangen Depressionen, und schon kann man gut leben ohne einen Finger zu krümmen, und die gleichen eben noch präpotenten AMS-Beamten werden plötzlich zu fürsorglichen Betreuern.

    Dieses System und die darin heranwachsenden Leistungsunwilligen erlebe ich ständig. Wir haben nicht das Problem, dass unsere Jugend dümmer wird und aus dem Ausland generell nur Faulenzer herkommen, wir haben das Problem dass die einen wie die anderen einfach keinen Bock mehr haben, sich zu scheren, denn es sorgt eh eine fleißige Armee emsiger gutmenschlicher Bienchen für das Wohl der Drohnen, während die Arbeiter verhöhnt werden.

    Aber da Politiker und Beamte auf der einen Seite und Motivation und Leistungswille auf der anderen zwei unvereinbare Konzepte zu sein scheinen, kann jeder weitere Einfluss der Politik auf Bildung und Zuwanderung nur zu einer noch größeren KAtastrophe führen.

    • Reinhard (kein Partner)
      25. August 2011 12:06

      Hoppla, zwei Nummern zu hoch gerutscht, war natürlich als Antwort auf Neppomuck weiter unten gedacht.
      Muss an den Temperaturen liegen...

  6. xRatio (kein Partner)
    25. August 2011 11:46

    @perseus 23. August 2011 13:45

    Zur Demokratie:

    "Die heute praktizierte Form der Demokratie ist zunehmend ein Synonym für den Prozeß des Stimmenkaufs und für das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen, ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die größten Sondervorteile versprechen, ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allmächtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt."
    Friedrich August v. Hayek

    http://www.mehr-freiheit.de/faq/demokrat.html

    Das Europa der Sozialistischen Sowjetrepubliken (EUdSSR) wird uns nicht erspart bleiben, wenn die Völker und Staaten Europas so weiter machen wie bisher
    Wegen der "demokratischen" Proletenherrschaft aber leider zu befürchten.

    Demokratie: Eine linke Idee - Die Alternative ist der liberale Rechtsstaat

    http://ef-magazin.de/2010/08/25/2468-demokratie-ueber-eine-linke-idee

    Dagegen scheint aus politischer Sicht kein Kraut gewachsen, und in diesem Sinne hatte Oscar Wilde recht, wenn er von der Demokratie als Niederknüppeln des Volkes durch das Volk sprach. Zumindest im Namen des Volkes.

    Die Menschen beziehen, so scheint es, lieber eine sichere Tracht Prügel von den Schlächtern, die sie selbst gewählt haben, als eine eventuell sanftere Behandlung durch andere Personen.

    Demokratie: Das Ende der Geschichte? - Das Gespenst der Volksherrschaft als Selbstbestimmungs-Placebo

    http://www.ef-magazin.de/2010/05/26/2159-demokratie-das-ende-der-geschichte

  7. LeoXIII (kein Partner)
    25. August 2011 08:31

    @Josef Maierhofer 23.08.2011 08:17
    "Die wissen alle nicht mehr, worüber sie reden. Die scheinen auf einem anderen Stern zu leben."
    Dies trifft zu, die Vernunft ist ausgeschaltet, Gehirne quergewunden und verdreht:
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M551307f8043.0.html
    (CDU fordert Rücktritt der baden-württembergischen Integrationsministerin)

  8. Reinhard (kein Partner)
    25. August 2011 05:52

    Wir lassen bulgarische Ingenieurinnen als Reinigungskraft arbeiten und ukrainische Zahnärztinnen als Sprechstundenhilfe, weil wir in präpotenter Art die Ausbildungsabschlüsse anderer Länder geringer achten als die eigenen (die ja laut PISA und auch dem täglichen Vergleich vor Ort nie so hochwertig wie die österreichischen sein können). Diese beiden Fälle sind mir persönlich bekannt; es gibt sicher noch viele andere.

    Welcher qualifizierte Fachmann geht in ein Land, in dem seine Qualifikation nicht anerkannt und er von großspurigen Beamten wie ein Dorftrottel behandelt wird? Wo eine missgelaunte primitive Säufernase hinter einem Schreibtisch hockt, in seinem ganzen Leben niemals mehr leistend (und auch geistig niemals zu mehr in der Lage) als einen Stempel auf ein Blatt Papier zu knallen, und den vor ihm stehenden Diplomingenieur mit guten Deutschkenntnissen ins Gesicht lallt: "Du müssen kommen näxte Monat, vastäähn?"
    Wo er minderwertige Arbeiten verrichten darf und sich von strunzdummen Polieren und Kollegen als "dummer Tschusche" behandeln lassen darf?

    Nein, wirkliche Fachkräfte, hochqualifizierte Experten, stolze leistungsbewusste und intelligente Menschen bleiben einem solchen Land fern.

    Wenn die Politik glaubt, etwas dagegen tun zu können, indem sie Zuwanderer barrierefrei ins Sozialsystem integriert, dann sieht man, wie dumm und kurzsichtig diese Stimmhuren sind. Die einzige Maßnahme wäre eine Erschwerung des Zugangs ins Sozialsystem durch Ausländer (international absolut üblich) sowie im Gegenzug die Anerkennung von Ausbildungen in Ländern, die seit Jahren in Vergleichen wie PISA oder der Auflistung der besten Universitäten weit vor dem österreichischen Bildungssystem liegen.
    Aber das Prinzip "Fördern wir die Leister und Fordern wir die Nichtleister" ist den Stimmhuren ja zutiefst verhasst. Ihre grenzenlose Liebe zu den Faulen ist nur dadurch zu erklären, dass diese in jeder Gesellschaft die prozentuale Mehrheit bilden (frei nach Pareto: 20 Prozent erbringen 80 Prozent der Leistung; man sieht es ja an der ESt-Leistung...)

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. August 2011 08:50

      Die "PISA"-Studien (Program for International Student Assessment) haben zum Ziel, alltags- und berufsrelevante Kenntnisse und Fähigkeiten 15-Jähriger zu messen. (Mathematik, Lesefähigkeit, Naturwissenschaften)

      Also eine Art „Check“ für Pflicht-Schulabgänger (15 a), ob sie die Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) einigermaßen beherrschen und was sie so von den natürlichen Gesetzmäßigkeiten dieser Welt mitgekriegt haben. Was früher etwa der Aufnahmsprüfung (10 a) in die AHS entsprochen hat.

      Was soll PISA also mit dem durchaus berechtigten Anliegen, eine akademische Graduierung aus anderen Kulturkreisen einer genaueren Überprüfung zu unterziehen, jetzt zu tun haben?
      Die „Nostrifizierung“ (Reifeprüfung, Hochschulzeugnisse), also ein Vergleich der vorgewiesenen Befähigungsnachweise mit inländischen Standards ist übrigens nach wie vor üblich.

      Kleiner Exkurs:
      Die Vorstellung, mit einer Erhöhung der Akademikerquote wären alle Probleme gelöst, treibt nachgerade Blüten von kabarettistischem Format.

      „23.8.2011, ZIB 2, Wolf – Töchterle:
      W: „Sie sind meines Wissens nach der erste WM, der nicht sagt, wir brauchen eine höhere Akademikerquote.“
      T: „Das ist nicht das, was ich nicht gesagt habe …“

  9. Steuerzahler (kein Partner)
    25. August 2011 00:09

    Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger will den Dialog mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft intensivieren.

    Das Jubiläumsjahr 2012, in dem das 100-jährige Jubiläum der rechtlichen Anerkennung des Islam in Österreich begangen wird, solle dazu genutzt werden.
    (Gehört Bosnien noch immer oder schon wieder zu Österreich?)

    Die Wahl von Fuat Sanac an die Spitze der IGGiÖ ist für Spindelegger mit großen Erwartungen verbunden. Er nannte etwa die "konkrete Ausgestaltung des Islams in Europa und seiner Vereinbarkeit mit dem europäischen Lebensmodell".

    Den Dialog mit den Österreichern scheint dieser Eierlose Esel nicht einmal mehr für notwendig zu halten.

    Die Rechnung dafür gibts bald!

    http://www.krone.at/Oesterreich/Spindelegger_will_Dialog_mit_Moslems_intensivieren-Jubilaeum_als_Anlass-Story-293660

  10. xRatio (kein Partner)
  11. sosheimat (kein Partner)
    24. August 2011 18:44

    Österreich passt sich an!!!
    Bei der morgigen Bundesheer-Angelobung wird auch gleich der RAMADAN gefeiert:

    http://sosheimat.wordpress.com/2011/08/24/fastenbrechen-beim-bundesheer/

  12. Raketa (kein Partner)
    24. August 2011 14:19

    Sehr geehrter Herr Unterberger,
    es werden uns die Arbeitskräfte nicht ausgehen! Wir haben einen riesigen Pool an versteckter Arbeitslosigkeit: den öffentlichen Dienst in allen Facetten. Wir müssen nur neu organisieren und neu strukturieren und sparen gleichzeitig viel Geld ein. Schlimm wäre es, wenn der öffentliche Dienst die privaten Arbeitgeber, die tatsächlich wertschöpfend tätig sind, vom Arbeitsmarkt verdrängen würden. DAS WÄREN FRAGEN AN HC STRACHE GEWESEN UND NICHT IRGENDWELCHE ALTE KAMELLEN, DIE WIR SOWIESO SCHON BIS ZUM ABWINKEN KENNEN.

    • Azdak
      24. August 2011 16:53

      Das stimmt, aber die Hälfte dieser durch den Staat versauten Truppe kannst Du nur noch zum Krenreiben verwenden.

    • Mitleserin (kein Partner)
      24. August 2011 20:39

      Das stimmt. Ältere Hüte hätte der ORF nicht finden können.

  13. cmh (kein Partner)
    24. August 2011 10:51

    Für den heißen Tag einmal etwas Lustiges:

    http://www.youtube.com/watch?v=XChxLGnIwCU&feature=related

    Naja, eine Botschft steckt schon auch drinnen.

  14. Ulrich
    24. August 2011 10:39

    "Zu all dem wird natürlich die Politik noch viel weniger bereit sein als zu einem ehrlichen Wort in Sachen Migration, denn populär macht man sich nicht damit. Also: Keine Besserung in Sicht."
    Populär im Sinne von "dem Volk gefallend" wärs schon, wenn man es dem Volk richtig erklärte. Nur leider sind hiezu fähige politische Proponenten seit langem nicht mehr ersichtlich.

  15. Onkel Hans (kein Partner)
    24. August 2011 10:14

    Ihre erste Feststellung (erster Absatz), Herr Unterberger, ist doch nichts Neues; so geht es doch schon seit Jahr und Tag GLEICHZEITIG: Die Politclowns fordern doch seit eh und je Zuwanderung, weil wir angeblich zuwenig Arbeitskräfte haben, und GLEICHZEITIG fordern sie schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme, damit auch ja nicht die Arbeit ausgeht. Da beißt sich doch die Katze seit Jahren in den Schwanz und jeder konnte es sehen, der die Augen offen hielt.

    Und man muss auch die NAMEN nennen! Nur was mir so auf die Schnelle aus der Erinnerung einfällt: Herr Hahn, ja, der mit der bekannten Dissertation, forderte vor der letzten NR-Wahl: "Zuwanderung"; zum Dank darf er jetzt EU-Kommissar spielen. Der Herr Wirtschaftsminister Mitterlehner vor der letzten Wahl: "Wir brauchen Zuwanderung". Na, und die Leute wählen ÖVP. Wie bestellt, so geliefert. Es braucht sich niemand zu wundern. Gestern in der Zeitung, Hundsdorfer (ja, der, der keinen Wechsel von einer Anwesenheitsliste unterscheiden kann): "Österreich ist und bleibt ein Zuwanderungsland." (Woher er das "bleibt" hat, weiß ich nicht, vielleicht hat´s der Werner bei seiner privaten Reise zu den Bilderbergern aufgeschnappt.)

    Aber nur kein Mitleid mit dem Volk: wir werden seit 40 Jahren umgevolkt - und die dafür verantwortlichen Parteien haben gemeinsam noch immer mehr als 50 % der (abgegebenen) Stimmen. Die Mehrheit will es also so. Sie soll es auch ausbaden. Ich und meine Kinder werden es nicht ausbaden.

  16. Rado (kein Partner)
    24. August 2011 07:54

    Die Sozialhilfemigranten sind auch soetwas wie das Statussymbol der linken Politik. Man erfreut sich einfach an ihrem Anblick, wenn man den Cafe Latte schlürft. So wie jemand anderer sich über die Blumen in seinem Garten freut. Beiweise für diese Annahme findet man in mehreren Äußerungen linker "Vordenker". Nur so ist es auch zu erklären, dass man mitunter ungebildete faule Menschen ohne Benehmen für eine kulturelle Bereicherung hält.

    • Undine
      24. August 2011 08:34

      @Rado

      *****!

      "Nur so ist es auch zu erklären, dass man mitunter ungebildete faule Menschen ohne Benehmen für eine kulturelle Bereicherung hält." :-)))

    • Rado (kein Partner)
      24. August 2011 09:49

      @Undine
      Glaube, dass ich da nicht so falsch liege.
      Viele dieser Menschen sind zum einen Statussymbol, mit denen man sich gerne umgibt. Andererseits kommen einige vermutlich wirklich mit guten Vorsätzen her.
      Der Preis den viele Menschen aus exotischen Ländern, die den Lockrufen folgen, zahlen ist, das sie als eine Art Haustier nur zum Liebhaben der hiesigen Einwanderungslobby leben müssen und keine Chance haben sich je wirklich zu integrieren. Vielleicht ist das aber auch nicht gewollt.

    • ProConsul
      24. August 2011 10:09

      geniales Posting - und wahr!

  17. Markus Theiner
    23. August 2011 21:43

    Widersprüche die keine sind:

    Wir haben zu viele freie Arbeitsplätze und wir haben zu viele Arbeitslose.
    Das gleicht sich halt leider nicht aus, weil nicht jeder für jeden Job in Frage kommt.
    Genausowenig gleichen Quotenfrauen diskriminierte Frauen aus.

    "Denn so mancher von ihnen hat sich auch im Bereich des Pfuschs längst gut etabliert (was aber wenigstens noch viel besser ist, als von der Sozialhilfe zu leben)."

    Auch das ist kein Widerspruch, man kann beides gleichzeitig tun.

    Aber ansonsten kann ich zu dem Beitrag nur sagen: Kein Widerspruch.

  18. Helmut HGR.
    23. August 2011 20:54

    @Dr.A.U.

    "sollte kein arbeitsfähiger Mensch vor dem 65. Geburtstag in Pension gehen dürfen"

    Das sehe ich anders. Jeder kann früher oder später in Pension gehen, aber es wird versicherungsmathematisch exakt berechnet, was das für die Höhe der Pension bedeutet. Und diese Abschläge, ev. Zuschläge gibt es dann. In die staatliche Mindestsicherung - wenn sie schon nicht abgeschafft werden kann - schlüpfen, das gilt nicht.

  19. annona
    23. August 2011 18:56

    20% Migranten-na und?
    Wenn sie arbeiten ,sich und Ihre Familien erhalten -ok!
    Unsere Sozialausgaben werden schon seit Jahren geschönt bzw.nicht aufgezeigt;
    ist ja auch unsozial -Wahrheit tut Partei weh-Wählertäuschung ist das,was unsere Damen und Herrn PolitikerInnen bestens beherrschen!!
    Auf die Migranten schimpfen ist falsch;denn diese haben ja recht-unser Land ist schön und wenn die Mehrheit keine Steuern zahlen braucht -auch gut!
    Der Wähler entscheidet-und der ist allemal links!!
    Apopos Bildung -absolut unnötig -Vorbilder:Faymann,Leitl,Rudas,Bures uvam.
    Ausbildung genügt -oder;das dient der Wirtschaft und Politik gleichermaßen-!
    Wer braucht noch Literatur.......................

    • Azdak
      23. August 2011 21:38

      Welches Kraut rauchen Sie eigentlich so, wenn der Tag lang ist?

    • Mitleserin (kein Partner)
      24. August 2011 20:43

      .... *Tränen lach....* ...der hat sich sicher mit dem grünen Parteiprogramm bekifft..

  20. M.S.
    23. August 2011 14:59

    Vor nicht allzu langer Zeit erklärte der Herr Vizekanzler Spindelegger, dass Österreich noch die Zuwanderung von zirka 100000 gut ausgebildeten Facharbeitern bzw. Ingenieuren brauche. Jedem, der auch nur oberfächlichlich überlegt, ist klar das solche Arbeitskräfte doch niemals nach Österreich kommen würden. In vielen anderen Ländern sind die Verdienstmöglichkeiten für solche Fachkräfte wesentlich besser, noch dazu würde Ihnen in einem Hochsteuerland wie Österreich schon bei einem durchschnittlichen Einkommen bald die Hälfte des Verdienstes weggesteuert.
    Da Österreich bei den Sozialausgaben (zirka 1/3 des BIP) Weltmeister ist, kommen halt vorwiegend unqualifizierte und teilweise arbeitsunwillige, aber auch naive Menschen zu uns, die dann von den sozialen Zuwendungen erhalten werden.

  21. perseus
    23. August 2011 13:45

    Die österreichische Politik ist nicht nur im Zusammenhang mit Immigrantenbeschäftigung verlogen. Das Problem ist ein viel grundsätzlicheres:
    Die Art Demokratie, die wir in Österreich praktizieren ist nicht mehr in der Lage, die anstehenden Probleme zu lösen. Das hat mehrere Gründe:

    • Politiker werden nur dort aktiv, wo sie Maßnahmen setzen können, die ihnen den Erfolg bei der nächsten Wahl sichern. Dazu gehören keine unpopulären Maßnahmen, wie sie im von AU geschilderten Zusammenhang nötig wären. So ist es auch unmöglich die dringendsten Probleme wie die Überschuldung des Staates zu lösen. Hier sind Ausgabenkürzungen angesagt – damit ist aber keine Wahl zu gewinnen. Auch das Pensionssystem ist zu ändern – auch damit kann man keine Wahlen gewinnen.
    • Die meisten Politiker werden Politiker, weil sie sonst nichts gelernt haben und weil sie auf Kosten der Allgemeinheit trotz schlechter Ausbildung gut verdienen wollen.
    • Der Akademikeranteil bei Nationalratsabgeordneten beträgt nur mehr 38%. Und die haben Soziologie, Psychologie oder Politologie studiert. Bei Länder- oder Gemeindefunktionären liegt der Akademikeranteil noch viel tiefer.
    • 80% dieser Leute werden in parteinahen Institutionen (ÖGB, Arbeiterkammer, Wirtschaftkammer, Mietervereinigung etc.) groß.
    • Politiker haben noch nie eigenes Geld mit eigenem Risiko ausgegeben. Aber unser aller Geld werfen sie mit offenen Händen beim Fenster raus – nur um ihre Pfründe zu sichern.
    • Die Demokratie funktioniert wegen des vorgelagerten Kammersystems noch weniger gut als in anderen europäischen Ländern. Es wird nicht abgestimmt sondern nur abgenickt. Es gibt keine wirklichen Diskussionen weil alles schon vorher abgepackelt ist (von Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und ÖGB). Die Funktionäre im Nationalrat haben eine Vereinbarung mit der Partei von der sie in den Nationalrat entsandt werden, die sie dazu zwingt zurückzutreten, wenn sie gegen den Clubzwang verstoßen und anders abstimmen als die Partei es will. Demokratie funktioniert anders.
    • In keinem anderen nichtkommunistischen Land gibt es eine derart einflussreiche Boulevardzeitung wie die Kronenzeitung – sie bestimmt was im Land geschieht. Und sie ist links – und das heißt verteilen, aber zu verteilen gibt es schon lange nichts mehr.

    Diese Zustände können nur revolutionär verändert werden. Die kommende hohe Inflation ist nötig, um die von den unfähigen Politikern angehäuften Schulden abzutragen. Sie wird weite Bevölkerungsschichten verarmen lassen. Die Revolution entsteht somit aus der Unfähigkeit der Politiker ehrlich zu sein und notwendige Maßnahmen zu treffen.

  22. Geheimrat
    23. August 2011 13:40

    Die importierten Fachkräfte haben aber schon auch ihre Qualitäten!

    Bitte den Absatz mit Grundversorgung genau lesen….

    http://www.krone.at/Salzburg/Sieben_Schuesse_auf_Gegner_Georgier_in_Salzburg_vor_Gericht-Durchschiesse_dich-Story-293316

    • Brigitte Imb
      23. August 2011 14:38

      63 000€ für 21 Monate - na ordentlich! Stellt sich nur die Frage, wie viele wir mit derartigen Summen durchfüttern müssen? Skandal!
      Steuerboykott jetzt!

    • Cotopaxi
      23. August 2011 14:45

      Unglaublich, aber wahr!

      Der Wirtschaftsexperte Matherthaler, oder so ähnlich, erklärte soeben im Systemradio, wie er das ganze finanzieren will. Richtig, durch neue Steuern, die jedoch nur uns Österreicher treffen werden.

    • Celian
      23. August 2011 14:52

      Außerdem soll er einen Mitarbeiter des Amts der Salzburger Landesregierung bedroht haben, weil dieser 63.000 Euro Grundversorgung zurückforderte, die der Angeklagte zwischen Anfang Jänner 2009 und Ende September 2010 unrechtmäßig bezogen haben soll.

      3.000 Euro bekommen Asylanten also als Grundsicherung. Es gibt nicht viele, die das erhalten obwohl sie arbeiten.

      Tja, Asylant müsste man sein.

    • HJR
      23. August 2011 19:58

      @Brigitte Imb

      Wäre ein STEUERBOYKOTT eigentlich durch das Streikrecht (oder das Demonstrationsyrecht) gedeckt?

      Wie sehen das denn unsere Juristen?

      Ceterum censeo ORF delendum esse!

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]
      [Link-Empfehlung: http://www.conwutatio.at/ ]

    • Brigitte Imb
      23. August 2011 22:52

      @ HJR,

      nein, das glaube ich nicht, deshalb getraut sich das ja keiner, aber vorstellen könnte ich mir das gut. Es müßten sich die Freiberufler u. Selbständigen verbünden und die Vorauszahlungen über ein Treuhandkonto abwickeln - da würden möglicherweise manche Politiker aufwachen.

    • Steuerverweigerer (kein Partner)
      24. August 2011 13:12

      Ein Experiment bringt es an den Tag:
      Die Anfrage beim Wohnortfinanzamt wegen einer detaillierten Aufschlüsselung der Verwendung meiner Steuergelder führte zu einem Ausbruch von Heiterkeit bei den im Büro anwesenden Beamten. Mein persönlicher Steuereintreiber riet mir dringend davon ab, meine zunächst verbale Ankündigung, bis zur Erledigung dieser Anfrage die Steuern auf ein Treuhandkonto zu überweisen und die Freigabe an die Antwort zu koppeln, wahr zu machen.
      Also erfolgte die Einzahlung der ESt-Tranche auf ein Treuhandkonto bei meinem Anwalt (der mir ebenso lächelnd davon abriet), dies führte trotz Benachrichtigung des Finanzamtes über den Verbleib des Geldes prompt nach wenigen Tagen zur Mahnung, gefolgt von einer (gesetzlich voll gedeckten) Forderung, wegen zu späten Einzahlens der Steuern auf das Steuerkonto (keine andere Zahlung irgendwohin ist nämlich gesetzlich vorgesehen, auch Treuhandkonten zählen da nicht) einen Strafzins von 70 Euro zu berappen. Mein Einspruch, dass ich das Geld ja termingerecht gezahlt habe und nur eine exakte Aufschlüsselung der Verwendung erwarte, die Verzögerung also einzig und allein beim Finanzamt liege, führte zu einem kurzen Anruf von Seiten meines Finanzbeamten.
      Er fragte mich, ob ich bereits eine Betriebsprüfung gehabt hätte. Und ob ich wüsste, dass bei über der Hälfte der EPU grobe Unregelmäßigkeiten entdeckt würden, die zu hohen Nachzahlungen bis ans Existenzminimum führen können.
      Nur so nebenbei.
      Ich habe das Geld überwiesen, die insgesamt etwas über 100 Euro Verlust sind zwar schade, aber irgendwie war es mir das Wert, mal herauszufinden, wie so etwas abläuft. Fazit: Die Gesetze stehen auf der Seite der Geldverschwender und Raubritter, das Finanzamt hat den längeren Arm. Da hat sich in den letzten 2000 Jahren nicht viel geändert...

    • Helmut Graser
      24. August 2011 14:11

      Einer aus unserer Posterrunde hat zu diesem Thema schon einmal intensiver nachgeforscht und seinen Steuerberater befragt.

      Wenn ich mich richtig erinnere, war das Ergebnis in etwa so, dass es bei kleineren Steuerschulden relativ einfach und ohne Strafen machbar ist. Bei größeren Beträgen drohen Strafen in Form von erhöhten Verzugszinsen etc.

      Der springender Punkt ist allerdings die Menge der durchführenden Personen. Wenn das nur ein paar machen, dann wäre es vergleichbar mit dem Wirkung eines umfallenden chinesischen Reissackes oder Fahrrades. D.h. man bräuchte unbedingt ca. 50.000, besser 100.000 Personen. Die mobilisiert aber niemand so einfach.

      In Frankreich ist auf der anderen Seite erst vor wenigen Monaten dieser ex-Fußballspieler (Eric Cantona) mit seinem Aufruf zu einem "bank run" grandios gescheitert.

    • Martin Bauer
      24. August 2011 14:14

      Steuerverweigerer

      Empfehle, Ihre Steuerleistung genau so zu erbringen, wie es ein findiger bundesdeutscher Staatsbürger vor einigen Jahren tat.

      PS:
      Es waren geschätzte 470 KG

    • Helmut Graser
      24. August 2011 14:26

      @Martin Bauer

      ... der hat mit Münzen bezahlt.

      Ok, nette Idee, aber eigentlich sinnlos. Es erhöht den Aufwand der Bürokratie, aber die wissen schon, wie sie die Aufwendungen per Steuerlast wieder hereinbringen. Nächstes Jahr darf er dann 490kg hinschleppen :-(

    • Martin Bauer
      24. August 2011 14:55

      Helmut

      Na ja, zum ein wenig das FA ärgern reicht's. :-)

    • contra
      24. August 2011 22:50

      Jetzt ist klar, warum soviele Asylwerber nach Österreich drängen:

      "......er soll sich zwischen Jänner 2008 und September 2010 mehr als 63.000 Euro aus der Grundversorgung für Asylbewerber erschlichen haben."

      Das macht in pro Monat rund 2.000,-- Euro, wieviel muß ein österr. Staatsbürger dafür arbeiten?

      Jeder Mindestrentner müßte da durchdrehen!

      Man kann gar nicht soviel essen, wie man k..... möchte!

  23. Alfred E. Neumann
  24. simplicissimus
    23. August 2011 10:42

    in dieser hinsicht ist besserung in nicht allzuferner sicht absehbar:
    das einzig gute am kommenden "1929" megawirtschaftscrash wird sein, dass er diese unfähige politikerclique sang- und klanglos hinwegspülen wird.
    sonst wird alles schlechter werden für uns.
    die gewinner werden vor allem asiatische schwellenländer sein.
    dann ist auch schluss mit schwulen-lesben und immigrantenbesorgnis, dann heissts nämlich wieder brennesselspinat essen und mit holz heizen.
    viel spass!

    • Philipp Starl
      23. August 2011 10:49

      "die gewinner werden vor allem asiatische schwellenländer sein."

      Dachte man anno 1989 bei Japan auch. Und selbst wenn die asiatischen Schwellenländer Gewinner sein werden, das ist wirtschaftlich nur gut. Militärisch sieht das anders aus, aber daran kann Europa ja noch etwas ändern.

    • simplicissimus
      23. August 2011 10:54

      anno 89 hatte japan nicht mehr das gewaltige aufholpotential das heute vor allem china hat. das ist eine andere konstellation. und es ist langfristig nie gut, wenn man wirtschaftlich überholt wird, auch wenn das anfangs exporte beschert.

    • Philipp Starl
      23. August 2011 10:59

      Wieso ist das schlecht, wenn man wirtschaftlich überholt wird? Die Amerikaner und Deutschen sind auch "wirtschaftlich vor uns" und ich wüsste nicht, dass dies die Österreicher negativ beeinflusst hätte.

    • simplicissimus
      23. August 2011 12:16

      amerikaner und deutsche sind auf vergleichbaren ebenen mit uns, mit unterschiedlichen stärken und schwächen. ihr natürlicher vorteil, den wir nicht wettmachen können ist ihre grösse. wenn eine nation jedoch wirtschaftlich signifikant besser entwickelt ist, vergrössert sich auch der technologievorsprung, die effizienz, letztlich macht und einflussmöglichkeiten in vielen bereichen. die die amis und europa an china verlieren werden.
      und ich lasse mich nicht gerne von völlig fremden kulturkreisen dominieren.
      obwohl ich äusserst international aufgeschlossen bin.

    • xRatio (kein Partner)
      24. August 2011 18:30

      @simplicissimus 23. August 2011 12:16
      "wenn eine nation jedoch wirtschaftlich signifikant besser entwickelt ist, vergrössert sich auch der technologievorsprung, die effizienz, letztlich macht und einflussmöglichkeiten in vielen bereichen."

      -------
      Blödinn.

      1. Eine "Nation" ist "wirtschaftlich" überhaupt nichts.

      2. Es schadet niemand, es nützt allen, wenn viele oder wenigstens einige Menschen im In- oder Ausland "besser entwickelt" sind als andere.

      3. Was schadet, ist allein Ihr und Ihrer Genossen ökonomisch unbelecktes, dümmlich kollektivistisch-nationalistisches Geschwätz.

  25. Philipp Starl
    23. August 2011 09:29

    Sofortiger Zuwanderungsstop für Niedrigqualifizierte!

    Ansonsten gilt:

    Die Politik betrügt und belügt wo es nur geht. Beispiel gefällig? Da wird dem "Markt" die Schuld der sinkenden Löhne zugeschrieben, nur um dann eine Woche später den Marktmechanismus Angebot- Nachfrage auszuhebeln.

    Wer nämlich Billigarbeitskräfte importiert, statt den Betrieben endlich einmal zu geigen, dass sie gefälligst selbst für Personal zu sorgen haben und dieses notfalls auch selbst ausbilden müssen, wird ein Sozialfall nach dem anderen integriert. Sozialfall nämlich spätestens dann, wenn die Personallücke nicht mehr besteht und die liebe Familie nachgezogen ist. Neuerdings muss es sich dabei offenbar nicht einmal mehr um Familie handeln (siehe Unterberger letzten Beitrag).

    • Karl Rinnhofer
      23. August 2011 10:28

      @Philipp Starl
      ".. den Betrieben ...., gefälligst selbst für Personal zu sorgen haben und dieses .... selbst ausbilden müssen."
      Diese Forderung muss (leider) relativiert werden: Das Problem ist unser Dumping-Schulsystem, das Pflichtschulabsolventen als "negative Auslese" übrig lässt, weil nur "Studium“ als schick gilt, auch wenn die meisten geisteswissenschaftlichen Uni-Absolventen keinen Bedarf am Arbeitsmarkt vorfinden. Nur wenige sind geeignet, zu Fachkräften ausgebildet zu werden; die „Höheren Schulen“ nehmen de facto alles auf, was einigermaßen „normal“ ist; auch für Höhere Schulen sehr ungeeignete Schüler werden dort in einer Pädagogik des Schiebens und Ziehens gehalten. Sie wären als Fachkräfte durchaus geeignet, sind aber für immer verloren.

      Hauptschulen sind in Ballungsgebieten zu Restschulen erkommen; deren Absolventen sind, gepaart mit einer oft problematischen gesetzlichen Situation, die Lehrherren (möglicherweise sogar Lehrbetriebe) extrem exponiert und ihnen alle Rechte nimmt. Da man Sonderschulen weitestgehend abgeschafft hat und der bildungspolitische Wille ist, alles und jedes zu integrieren und wegen drohender "Diskriminierung" mit Berechtigungen und Attesten auszustatten, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt sind, kommt es zu einer mancherorts verständlichen Abwehrhaltung, es sich anzutun, solche Leute auszubilden zu versuchen.

      Alle weitere Punkte Ihrer Analyse teile ich.

    • Philipp Starl
      23. August 2011 10:40

      Werter Herr Rinnhofer,

      Ich danke Ihnen für Ihre Ergänzung. Natürlich trägt das Schulsystem auch eine große Schuld an der Situation.
      Auf Grund schlechter Schüler aber Massen zur Immigration zu bewegen, halte ich dennoch für den absolut falschen Ansatz.
      Auch teile ich Ihre Ansicht nicht, dass manche Schüler "auf ewig verloren" seien. Ich denke, unsere Jugendlichen können auch in höherem alter noch sehr rasch sehr viel dazu lernen. Würde sich der Staat gänzlich aus den Betrieben heraushalten, würden diese automatisch beginnen, Potential in Form von fähigen Jugendlichen auszubilden um so auch noch für eine Bindung an die Firma zu sorgen.

    • Karl Rinnhofer
      23. August 2011 16:29

      @Philipp Starl
      Ich teile Ihre Ansicht, dass Massenimmigration (genauso wie Massen-Alimentierung) auf alle Fälle die falsche Antwort ist ,wenn man die „Kollateralschäden“ bedenkt. Im Großen und Ganzen muss ein Land die für seine Bedürfnisse erforderlichen Qualifizierten selber aufbringen; tunlichst durch individuelle Engagements. Das Bildungssystem in diese Richtung umzustellen, ist allerdings eine Herkulesaufgabe, die gemeinsam mit einer grundlegenden Umstellung des völlig überzogenen, „umverteilenden“ Wohlfahrts-Sozialsystems erfolgen muss. Das Postulat: Hilfe nur für den, der unverschuldet in Not gerät oder wenn auf allfällige Fehlleistung unverhältnismäßige Konsequenzen folgten. Diese Auffassung von (wünschenswertem) Sozialstaat ist keineswegs mit dessen eigendynamisch – verhängnisvollen Dekadenzentwicklung zum „Wohlfahrtsstaat“.

      „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“ steht schon in der Bibel. Und wer nicht gebraucht wird, soll nicht jammern und die Hand aufhalten, sondern sich so qualifizieren, dass er gebraucht wird!

      Auch darin gehe ich mit Ihnen d’accord, dass fehlgeleitete Schüler (theoretisch) nicht notgedrungen für immer verloren sein müssen; es gibt ja die vielbeschworene „education permanente“. Die Rahmenbedingungen und Angebote können weitgehend durch Privatinitiative organisiert werden. Allerdings kommt es im gegenwärtigen System für den Betroffenen „billiger“, sich dauer-alimentieren zu lassen als sich aufwändig, sehr zeitintensiv und vielfach auf eigenen Kosten fortzubilden. Individuell und rein pekuniär „rechnet“ sich freiwillige Höherqualifizierung selten; derzeit gilt alle Zuwendung dem „kleinen Mann“; und hochgehievt werden Parteigänger und Gesinnungs-Prostitutions-Bereite eher als mühsam Hochqualifizierte: kleetztee erscheinen dem System eher als „verdächtig“ und haben mit Ablehnung, Mobbing, Misstrauen zu rechnen. Der ,mühsam und in Freizeit opfervoll Höherqualifizierte könnte zudem zu den „Besserverdienern“ gehören, die bekanntlich in Österreich der Verachtung aller preisgegeben werden und, aller Transfers beraubt, gerade gut genug sind, sich ausquetschen zu lassen.

      Auch im dritten Punkt teile ich Ihre Ansicht: Der Staat sollte sich möglichst nirgends einmischen und sich endlich auf seine Kernbereiche minimalisiert beschränken. Er ist der denkbar schlechteste Unternehmer, ineffizient in allem, was er anpackt. Alles endet in Inputmaximierung und Ineffizienz. Natürlich gilt das auch für jede Art von Ausbildung.

      Unter geänderten Umständen allerdings ist es durchaus legitim und wünschenswert, qualifizierte, leistungsbereite Ausländer zuzulassen, generalisierende Ausländerfeindlichkeit oder Abweisen solcher, die man einst händeringend geholt hat, wenn man sie nicht mehr braucht, ist tatsächlich inhuman. Zudem ist Internationalisierung im richtigem Ausmaß ist wichtig; auch ich bin froh, in einem anderen Land gut aufgenommen zu werden. Wenn meine Qualifikation anderswo höher geschätzt wird als hierzulande, bringe ich mich gerne anderswo ein, ohne erwarten zu haben , nur wegen Herkunft angefeindet zu werden.

      Insgesamt teile ich Ihre oft bekundete weitgehend kompromisslose Position der Staats-Minimierung.

    • Helmut HGR.
      23. August 2011 21:03

      @Philip Starl

      Den Stop der Zuwanderung Niedrigqualifizierter gibt es ja schon. Auf dem Papier.

      Da gibt es doch dieses Punktesystem für Qualifikation.
      Erreichen die alle genügend Punkte? Oder ist das nur ein riesiger Schwindel?

    • xRatio (kein Partner)
      24. August 2011 18:35

      @Karl Rinnhofer 23. August 2011 16:29
      "die man einst händeringend geholt hat"

      Die wurden nicht "geholt", schon gar nicht "händeringend", sondern auf eigenen Wunsch reingelassen, um ihnen Gelegenheit zu geben, hier ihr Geld zu verdienen und danach wieder zu verschwinden.

      Die Beendigung von Vertragsverhältnissen ist keineswegs "inhuman".

    • xRatio (kein Partner)
      24. August 2011 18:41

      @Karl Rinnhofer 23. August 2011 16:29
      "Der Staat sollte sich möglichst nirgends einmischen und sich endlich auf seine Kernbereiche minimalisiert beschränken.
      Er ist der denkbar schlechteste Unternehmer, ineffizient in allem, was er anpackt. Alles endet in Inputmaximierung und Ineffizienz.
      Natürlich gilt das auch für jede Art von Ausbildung."


      --------
      Eben!!!!!!!!!!!!!

      Alles, was nachhaltig schiefläuft, ist politisch generiert. Mit mehr Politik macht man es nur immer noch schlimmer!

      An allen Fehlentwicklungen sind letztlich allein die Wähler/innen schuld.
      Und natürlich das Wahlrecht, das solchen Wähler/innen die Mehrheit verschafft.

      Ein Systemfehler der kindisch bejubelten Demokratie, der uns bereits 1933 so schön vorgeführt wurde.

      Gelernt hat man natürlich nix draus. :-(

  26. Karl Rinnhofer
    23. August 2011 08:57

    Diesem Kommentar ist mit seinen düsteren Analysen in allen Punkten zuzustimmen.

    Repräsentanten diverser Organisationen ließen sich vorbei an der Realität instrumentalisieren, den übergeordneten irrational-ideologischen Willen nach multikultureller Gesellschaft durchzusetzen ("Bedarf nach Arbeitskräften", "Zuwanderer wichtig für Wirtschaftswachstum und Bevölkerungswachstum“ diverse vermeintlich, christliche, "humane" Aspekte, Vermengung unbestrittener Verpflichtungen gegenüber „echten“ Asylanten mit problematischer Einstufung Österreichs als „Einwanderungsland etc.), dies eine Eigendynamik bekam und man in eine irreversible Zauberlehrlingssituation geriet, ist nunmehr offensichtlich.

    Bei eine vernunftgeleiteten Bildungspolitik und bei leistungsstimulierenden Elemente (Pensionen nach versicherungsmathematischen Prinzipien statt konfiskatorischer Steuerbelastung für Leistungsbereite und deren Stigmatisierung als von allen Seiten auszuquetschende, nicht-transferleistungsberechtigte "Besserverdiener") hätte nicht einmal annähernd (selbst qualifizierter) Zuwanderung dieses Ausmaßes bedurft.

    Zum traurigen Kapitel "Schule und Universität" und „Wohlfahrtsstaat ohne Bedeckungsbereitschaft, dafür mit Obsoleterklärung jeder Verantwortung“ äußerte ich mich in diesem Forum immer wieder; möchte mich nicht mehr wiederholen. Zusammenfassung: Die total verpolitisierte, vielerorts ideologisiere öffentliche Schule bildet an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes vorbei aus, streut nicht benötigte, bloß irrational prestigebehaftete Atteste steuergeld- und lebenszeitressourcenmordend inflatorisch unter das Volk, verschüttet Begabungen und Leistungsbereitschaft, demütigt „fordernde“ Lehrer. Schlagworte sagen alles: „Akademikeranteil verdoppeln!“, „kein Durchfallen mehr!“, „Matura und (Gratis-) Studium für alle!“

    Und was die „Segnungen“ der multikulturellen Gesellschaft betrifft: Man sehe sich einmal die Zustände in den Schulen von Ballungsräumen an ... !

    • xRatio (kein Partner)
      24. August 2011 18:33

      @Karl Rinnhofer 23. August 2011 08:57
      "vernunftgeleitete Bildungspolitik"

      Die beste "Bildungspolitik" ist KEINE "Bildungspolitik".

  27. Wertkonservativer
    23. August 2011 08:54

    Dem Thema "Immigration" möchte ich mich - nach einigen Tachteln auch lieber Freunde - nur ganz, ganz vorsichtig nähern:

    Ich kenne die amtlichen Zuzugsbestimmungen nicht; was da auch immer aktueller Stand ist, dazu meine Privatmeinung:

    Zurückgelassene Kinder, Ehepartner: da halte ich Zuzug und Familienvereinigung für fair und statthaft.
    Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel und andere Verwandschaftsgrade:
    falls da noch Zuzugs-Schlupflöcher offen sind, gehören die aber sehr rasch hermetisch verschlossen! Diese Leute sind in ihrer Heimat integriert und sollen bitte auch dort bleiben!

    Fazit dazu: Im Wesentlichen sollte der österreichische Staat wirklich nur echten Flüchtlingen aus kriegsführenden oder sonst aus politischen Gründen menschenverfolgenden Ländern eine faire Asylchance einräumen!

    Zum Frühpensions- und Aufnahmebeschränkungs-Thema bin ich der absolut gleichen Meinung wie unser A.U: da müssen aber vor allem die Rot-Betonköpfe in die Jetztzeit geholt werden!
    Eine Koalition Mitte/Rechts könnte da wohl einiges bewirken; schauen wir halt dazu, dass diese Kräfte bei den nächsten Wahlen entsprechend gestärkt werden!

    gerhard@michler.at

    • Haargenau
      23. August 2011 10:34

      Lieber Herr Wertkonservativer,

      Es liegt mir schon länger am Herzen, da mir Ihre Kommentare schon des öfteren aufgefallen sind:
      Man muss nicht zu jedem Thema einen Kommentar abgeben. Es ist ehrenhaft über ein Thema nichts zu wissen oder auch vielleicht nur nicht ausreichend viel, um darüber mit Anderen diskutieren zu können. In diesem Fall ist Schweigen auch eine Möglichkeit...

      Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, oft finde ich Ihre Kommentare gut, geistreich und manchmal auch treffend. Ich wollte Ihnen nur diese Möglichkeit aufzeigen.

      MfG - Haargenau

    • Wertkonservativer
      23. August 2011 11:44

      Danke, liebe(r) @Haargenau,

      Sie haben schon recht, ich schreibe fast zu allen A.U.-Beiträgen einen Sub-Kommentar, auch wenn ich - wie Sie durchaus richtig vermuten - nicht überall ausreichend kundig bin.
      Ich gehe allerdings davon aus, dass unsere vielen anderen Mit-Diskutanten (schauen Sie sich doch bitte um), die ebenfalls zu JEDEM A.U.-Kommentar gleich mir ihre Meinungen und Stellungnahmen abgeben, auch nicht in allen von A.U. vorgebenen Themenkreisen wirklich "sattelgerecht" sind.

      Man schreibt halt, was man zu den einzelnen Themen so denkt, ob nun alles so g'scheit und treffend ist, oder eben auch nicht.

      Soll ich jetzt (Spaß!) zum Menschenrechtsgerichthof gehen, weil mir verwehrt werden soll, was anderen erlaubt ist?

      Nochmals gesagt: Sie haben recht, und ich habe ehrlich vor, Ihren Rat zukünftig auch bestmöglich zu befolgen! Es ist ja eigentlich wirklich ungeschickt, den Mit-Diskutanten sein zumindest partielles Unwissen derart augenfällig auf die Nase zu binden!

      I've understood, dear Sir (or Lady?) !

      gerhard@michler.at

    • Wertkonservativer
      23. August 2011 11:51

      Dank den inzwischen drei Halbsternderlgebern!

      Sie bestätigen mich in meiner Meinung, doch bald andere, etwas windstillere Ufer anzusteuern. Irgendwann wird's ja eh fad!

      gerhard@michler.at

    • Karl Knaller
      23. August 2011 21:16

      Seid alle getröstet, die ihr auch unter seinen Logorrhoe-Schüben leidet: der gute W.K. hat sich beim Thema Mikl-Leitner, ob seiner blinden ÖVP-Gefolgschaft tief durch den Kakao gezogen, selbst ein Schweigegelübde auferlegt. Ich glaub's zwar nicht, aber man darf ja hoffen...

  28. Christoph
    23. August 2011 08:20

    Und täglich grüßt das (Immigranten)Murmeltier!

    Die Priorität der Probleme in Österreich:

    1.) Pensionen
    2.) Sozialstaat
    3.) Verwaltung
    4.) ÖBB

    So wie in Kärnten die Ortstafeln Jahrzehnte lang eine wunderbare Ablenkung der wirklichen Probleme waren, so ist´s österreichweit die Immigrantenfrage und Natascha Kampusch.

    • Azdak
      23. August 2011 15:44

      Stimmt bitte nicht.

      Migration ist ein Problem. Sehen Sie sich den Prozentsatz an Migranten alleine in Wien an (ca. 40%).

      Natascha Kampusch ist ein Thema, gehört aufgeklärt, ist aber kein Problem.

    • Christoph
      23. August 2011 16:39

      @azdak

      Migration ist Tatsache. Seit Jahrzehnten gibt es eine verfehlte Zuwanderungspolitik. Kein Nobelpreisträger würde als Migrant nach Österreich kommen. Er würde über die Steuerlast und die Umverteilung nur lächeln und das Leben in den Vereinigten Staaten bevorzugen. Wir bekommen den Bodensatz.

      Warum?
      Weil jeder zu viel und zu früh Pensionen bezieht. Weil jeder Sozialleistungen vom Staat bekommt. Weil die Verwaltung nicht denkt, sondern ausführt. Und die ÖBB ist das beste Beispiel einer korrupten, sozialistischen Verwaltung.

      Darum, s.g. Hr. Azdak, müssen wir zuerst diese Probleme angehen. Wenn wieder Leistung, Verantwortung und Freiheit (vgl. 1848) herrscht, werden sich auch die Wirtschaftsflüchtlinge eine andere Heimat suchen.

    • Azdak
      23. August 2011 22:10

      Also doch ein Problem, weil Tatsache. Meinte ich ja ...

  29. Celian
    23. August 2011 08:18

    In den 60er und 70er Jahren hießen sie noch "Gastarbeiter."

    Dieses Hauptwort setzt sich aus zwei Worten zusammen. Erstens "Gast": Gäste müssen auch irgendwann einmal wieder nach Hause gehen. Davon ist heute keine Rede mehr. Vielmehr sind sie offenbar nie als Gäste gekommen.

    Und von "Arbeit" haben viele auch noch nie was gehört.

    So wie das Wort "Gastarbeiter" auf wundersame Weise verschwunden ist, sind aus Gastarbeitern Einwanderer geworden. Die anfänglich unter der Tarnkappe "Gastarbeiter" hergekommen sind. Dann ihre Hüllen haben fallen lassen und nun ihr wahres Gesicht zeigen: Invasoren, die über den Sozialstaat das Volk, das sie verdrängen, auch noch ausbluten lassen.

    • Undine
      23. August 2011 22:26

      @Celian

      *****!!

      Wir wurden und werden noch immer ganz schon irregeführt! Ich fand auch die Bezeichnung "Gastarbeiter" und das, was sie ausdrückt, völlig in Ordnung: Von einem Gast erwartet man nicht, daß er sich auf Dauer einnistet und dann noch ganzen Familienanhang herholt!

  30. Josef Maierhofer
    23. August 2011 08:17

    Es ist fatal.

    Danke für diesen nüchternen Artikel !

    Zuerst ein Einwand
    @
    'Denn so mancher von ihnen hat sich auch im Bereich des Pfuschs längst gut etabliert (was aber wenigstens noch viel besser ist, als von der Sozialhilfe zu leben).'

    Dem ist leider in großer Mehrheit nicht so. Gepfuscht wird fast ausschliesslich neben der Sozialhilfe.

    Mein Statement:

    Ich habe schon öfter gehört, dass ein parteiindoktrinierter Sozialist die alleinige Schuld an den, sogar den Sozialisten unwillkommenen, bevorzugten und teuren Fremden, der Gier der Firmen zugeschrieben wird. Danke, Herr Dr. Unterberger, das stimmt eben nur zu einem Teil, wie Sie richtig schreiben.

    Ich nehme wieder das Wort meines Armeniers, er ist zugewandert, kriminell geworden, bekam nach verzögertem Asylverfahren nach der Tilgung der schweren Haftstrafe, die er verbüssen musste wegen Schlepperei, Asyl und für die Gesamtdauer samt Gefängnis (also jetzt bereits 9 Jahre, bald sind es 10) vollen Unterhalt für sich und seine 14 Familienmitglieder, die allesamt nicht arbeiten. Er hat gesagt: 'Österreich ist dumm, es sollte hier nur sein, wer Arbeit hat, und wenn er keine hat, muss er wieder gehen.' Habe ich ihm gesagt, dann müsstest Du aber auch gehen. Hat er gemeint, das würde er verstehen.

    Was tun in dieser fatalen Situation ?

    Ich würde einmal die Gesetze ganz eng auslegen und die unqualifiziete Zuwanderung stoppen, eher würde ich die eine, hier befindliche, Person nach Hause schicken, als die anderen 20 aus ihrer Welt reissen, entwurzeln und hierher verschleppen in das 'Paradies' mit Ablaufdatum. Es ist nämlich bald zu Ende das 'Paradies', ja richtig, hier bei uns.

    Des weiteren würde ich, die bereits hier befindlichen und eingebürgerten Leute mit der hiesigen Gesellschaft bekanntmachen und verlangen, dass sie arbeiten und die Gestze einhalten. Es kann nicht sein, dass österreichische Staatsbürger sich in der 3. Generation noch immer wie Ausländer aufführen, das sei ausdrücklich nicht bezüglich Religion gemeint, aber bezüglich Gesetz, Schulpflicht, Arbeit, Nachtruhe, Lärmschutzordnung, etc.

    Alle dieser Zugereisten wissen genau Bescheid, dass es so was bei ihnen zu Hause nie geben würde, Wohlstand ohne Arbeit, gibt es auch hier nicht, bloß die Linken und Gutmenschen wollen uns das einreden. Und da bin ich auch schon am Ende: Jeder dieser 'Fürsprecher' sollte selbst auf eigene Kosten für diese Leute bürgen, die er der österreichischen 'Allgemeinheit' anhängen will, die er selbst ist, wie er dann bemerken wird, dass seine 2 Kinder, seine Frau und er selbst bereits in Summe an die 150 000,- Euro Staatsschulden haben.

    Die wissen alle nicht mehr, worüber sie reden. Die scheinen auf einem anderen Stern zu leben.

  31. Anton Volpini
    23. August 2011 07:20

    Nachdem ich in der Industrie tätig bin und auch noch als Mitglied der Industriellenvereinigung am Geschehen aktiv teilnehme, möchte ich dazu folgendes klarstellen: Wir, die pööhse Wirtschaft, die Industriellenvereinigung und die einzelnen Unternehmungen haben in den letzten 2 Jahrzehnten nur nach qualifizierten Arbeitskräften gerufen. Wir haben immer die Stimme für eine gute Bildungspolitik, für qualifizierte Ausländer mit befristeter Aufenthaltsbewilligung, und für die Erhaltung des dualen Ausbildungssystems erhoben. Und wir haben uns immer gefragt, wer diesen ungezügelten Zuzug von moslemischen Fundamentalisten aus der Türkei fördert.
    Sollten wir an der heutigen Misere in den Städten eine Mitschuld tragen, dann möchte ich mich in aller Form dafür entschuldigen!

    • Karl Rinnhofer
      23. August 2011 08:51

      @Anton Volpini
      Sie haben sich ganz gewiss nicht zu entschuldigen; Ihre Argumente sind glaubwürdig. Dass man, um den ideologischen Willen nach multikultureller Gesellschaft durchzusetzen, diverse Institutionen dafür instrumentalisierte und lügenhafte Argumente unverschämt einsetzt(e), dafür können Sie sicher nichts.

      verschleudet,
      äußerse ich mich in diesem Forum wieerholt und möche mich nicht mehr wiederholen.

    • Florin
      23. August 2011 10:09

      Ist die industriellenvereinigung nicht auch Unterstützerin des unsäglichen Androschen "Bildungsbegehrens" ?

    • Karl Rinnhofer
      23. August 2011 10:32

      @Anton Volpini (Zusatz)
      Der letzte Satz (verschleudert ... wiederholen) ist unabsichtlich (wahrscheinlich durch eigene Fehlbedienung) in den Subkommentar gerutscht; ich bitte um Entschuldigung; er gehört zu einem andern Subkommentar.

    • socrates
      23. August 2011 10:46

      Mir kommen immer, wenn die Hotels nach Migranten rufen, die für billiges Geld unter unzumutbaren Bedingungen nach Migranten rufen. Die Schülerinnen, die eine Ferialpraxis machen müssen und sich weigern aufrecht in Besenkammerl zu schlafen, sind nur arbeitsscheu. Letztens traf ich 2 Mädchen, die schon mit 17 feststellen mußten wie das Leben so spielt.
      Höchstqualifizierte Automechaniker bekommen 1700€ brutto. Da sie gut sind, pfuschen sie besser und überlassen ihre Plätze dümmlichen Migranten, die anderen sind schon fort. Wenn die Stunde 110€ kostet und der Arbeiter weniger als 8€/h verdient und daher in die Arbeitslosen geht, schreit die Industrie nach Migranten.
      Die Mechaniker können durch jedes andere Handwerk ersetzt werden. Ich kenne genug Meister, die lieber arbeitslos sind und dümmste Kurse machen, als um 1700€ brutto zu arbeiten.
      10€/h Mindestlohn und alles geht wieder. In F sind es 12,5€ und es geht gut!

    • socrates
      23. August 2011 10:49

      corr.: Mir kommen immer, wenn die Hotels nach Migranten rufen, die für billiges Geld unter unzumutbaren Bedingungen arbeiten, die Tränen.

    • Karl Rinnhofer
      23. August 2011 10:50

      @Florin
      Ja, leider. Das hängt mit der unseligen Instrumentalisierung von großen Teilen der Steiermark-ÖVP zusammen, deren Repräsentanten sich für Gesamtschule aussprechen: Bernt Schilcher (ÖVP-Ex-Landesschulratspräsident) ist wichtiger Vertreter des Androsch-Begehrens, die ehemalige VP-Bildungs-Landesrätin Edlinger-Ploder votierte für Gesamtschule (und neuerdings auch für Vermögenssteuern), und der Steirer Veit Sorger, selbst aus der ÖVP kommend, votiert als Industriellenvereinigungs-Boss für Androsch; auch ÖVP-nahe Institutionen laden Androsch, Veit Sorger, Karner etc. zu Vorträgen und „Kamingesprächen“ ein, wo diesen missionarisch für das de-facto-Gesamtschulbegehren eine Bühne geboten wird.

      Niemand von diesen kommt offenbar auf die Idee, gleiches auch bei den Initiatoren der wichtigen „Bildungsplattform für Leistung und Vielfalt“ zu tun.

      Dazu kommen zahlreiche namhafte ÖVP-Bildungsfunktionäre, die notorisch im Sinne der SPÖ-Bildungspolitik agieren und sich aktiv am „Abschießen“ leistungsbetonender Lehrer beteiligen.

      Wer die Verhältnisse vor Ort kennt, weiß, wie geschickt es den Ideologen der SPÖ gelingt, in der Steiermark gerade ÖVP - Leute für ihre Anliegen einzuspannen.

    • Observer
      23. August 2011 13:27

      Anton Volpini:
      Natürlich war und ist die IV nicht am Import von unqualifizierten Hilfsarbeitern interessiert, denn solche einfache manuelle Arbeiten wurden in den vergangenen Jahrzehnten meist schon durch Maschinen ersetzt. Im Gegensatz dazu ist die SPÖ auch an der Einwanderung von einfachen Leuten - ohne spezielle Fachkenntnisse - interessiert, damit das "Wählergleichgewicht" wieder passt. Aber eigentlich müsste es der IV und sonstigen Wirtschaft nur recht sein, wenn hunderttausende Arbeitslose und Arbeitsunwillige in unserem Land leben. Sie bekommen zwar die Mindestsicherung aus Steuergeldern, aber ein Grossteil dieser Gelder wird durch Mieten sowie Kauf von Lebensmittel und Gebrauchsgegenständen wieder in die Wirtschaft gepumpt. Oder?

    • Anton Volpini
      24. August 2011 09:40

      @Florin

      Sie legen da den Finger in eine Wunde der Industriellenvereinigung. Das Bildungsvolksbegehren war innerhalb der IV in Ausarbeitung, wurde aber durch eine undichte Stelle dem Androsch zugespielt. Jetzt glaubt man, durch die Unterstützung Schadensbegrenzung machen zu müssen, die Begeisterung hält sich aber bei den Mitgliedern sehr in Grenzen.
      Der Schwarzenbergplatz ist, wie jede andere Organisation auch, vor patscherten Dummheiten nicht gefeit, ich erinnere nur an die unglückliche Homepageaffaire von KH Grasser.

    • Anton Volpini
      24. August 2011 09:51

      @Observer

      Den Menschen, die in der IV als Mitglieder tätig sind, sind Arbeitslosigkeit genauso ein Dorn im Auge wie Ihnen. Die meisten IV Mitglieder sind um das volkswirtschaftliche Wohl des Landes Österreichs bestrebt. Alle wissen, daß nur ein zufriedenes Umfeld, wirtschaftliche Prosperität gewährt.
      Sie können mir glauben, die, die sich in der IV engagieren, sind begeisterte Österreicher, während diese Manager von multinationalen Konzernen, die ihre Produktionen schon aus Österreich in Billiglohnländer ausgelagert haben, nicht mehr Mitglieder der IV sind.

    • Anton Volpini
      24. August 2011 09:54

      @Karl Rinnhofer

      Danke!

    • Onkel Hans (kein Partner)
      24. August 2011 10:00

      Blablabla: "... entschuldigen ..."

      Sich "entschuldigen" (oder wie es die Polticlowns machen: die "Verantwortung" übernehmen, will heißen in die Pension gehen), ist ein bissel billig! Wir wollen Wiedergutmachung!

    • Azdak
      25. August 2011 18:36

      @Onkel Hans

      Du bist schon tot, gib endlich eine Ruhe!

  32. Observer
    23. August 2011 06:57

    Dabei wird übersehen, dass wirklich arbeitswillige Fachleute aus arabischen Ländern, der Türkei, ehem. Jugoslawien wie auch aus osteurop. EU-Ländern gar nicht nach Österreich kommen (wollen). Diese Leute gehen vielmehr in andere westeuropäische Länder, wo sie bessere Arbeitsbedingungen und vor allem bessere Einkommen erzielen können. Dies sollte sich auch schon bis zur IV und WKO herumgesprochen haben.

  33. Pumuckl
    23. August 2011 02:16

    HERRSSCHAFT DER VERANTWORTUNGSLOSEN ÜBER DIE VERANTWORTUNG TRAGENDEN !!

    Schon immer dominierte der geschützte Bereich der Arbeitswelt in allen Parlamenten an Anzahl gewaltig alle anderen Bevölkerungsbereiche.

    Abgesehen davon, daß Politikern aller Farben die Loyalität gegenüber Parteiapparat und Lobbys längst wichtiger ist, als jene gegenüber den Menschen, welche sie gewählt haben, fördert obiger Umstand Fehlentscheidungen!

    Die Körperschaften und deren Führungskräfte aus denen Politiker meist kommen, sind für die Ergebnisse ihres Tuns äußerst selten persönlich verantwortlich.
    Ihre Entscheidungen betreffen aber meist die reale Wirtschaft, von der sie keine Ahnung haben.

    Wie soll den da etwas gescheites herauskommen?

  34. Helmut Oswald
    23. August 2011 01:14

    Leider keine Bankrotterklärung. Denn ein Insolvenzverfahren würde jedenfalls zur Zwangsverwaltung des Restvernögens des Bankrotteurs führen. Aber der regierende samt oppositionierende Klüngel darf weiterpritscheln, egal wie mies die Resultate auch immer sind. Politiker ab Vertretungsmandat Bezirk- bzw Gemeinde aufwärts in die Personalhaftung einbeziehen. Entsprechendes Gesetz ist schnell ausformuliert. Und dann den Durchgriff ins Privatvermögen - und zwar ein bisserl dalli ! ...

  35. libertus
    23. August 2011 00:56

    "........................könnten sich die Schuldigen an dem Zustand ja vielleicht wenigstens einmal bei uns entschuldigen:......................"

    Der ist wirklich gut und wer es glaubt wird selig, denn die Schuldigen sind doch wir, nämlich die "rassistische Bevölkerung", welche eine echte Integration der Migranten verhindert und daher hat die sich zu entschuldigen bzw. die Hauptlast zu tragen.

    Schuld abgewälzt und die verantwortlichen Politiker werden uns das wieder solange einhämmern, bis es ein Großteil der Bürger glaubt - damit ist der Teufelskreis geschlossen.

    Schlußfolgerung: stimmt, eine Besserung ist nicht in Sicht, da auch nicht im Interesse der Linksregierenden!

  36. Gandalf
    23. August 2011 00:56

    (Im)Migranten, die keine Arbeit finden (wollen), sollten freundlich, aber bestimmt aufgefordert werden, unser Land zu verlassen, und das möglichst schnell. Und erst recht die lediglich dem österreichischen Sozialsystem zur Last fallenden unproduktiven Nebenerscheinungen wie nachgezogene Frauen, Kinder, Schwiegermütter etc: Die (türkische, kurdische, serbische oder was auch immer für eine) Heimat ruft!

  37. byrig
    23. August 2011 00:49

    voll dàccord,bis auf einen punkt:die freiheitlichen sind an dieser malaise sicher überhaupt nicht schuld.
    offenbar wollten sie mit dieser argumentation ausgewogen wirken.
    ich finde es ungerecht.
    die freiheitlichen waren so ziemlich die einzigen,die an dieser deletären massenzuwanderung keinen vorteil erlangen konnten.
    alle anderen schon:die wirtschaft(alsö övp),die linken(neue wähler),der gewerkschaftsbund(neue mitglieder).
    dass die fpö sich zuletzt gegen den zuzug ausländischer arbeiter und fachkräfte aussprach,war die folge einer langjährigen massenzuwanderung mit zweifelhaften nutzen für österreich.
    alles was sie sonst schreiben,entspricht auch meiner meinung.
    dabei habe ich mit der fpö persönlich keine beziehungen,aber ich erinnere mich anfang der 70-er,als die damals kleine freiheitliche partei bereits schwere bedenken gegen die von rot-schwarz stark favorisierte massenzuwanderung äusserte.
    also:alle gehören zur rechenschaft gezogen,die fpö in diesem fall sicher nicht-nur weil sie kürzlich gegen den zuzug polnischer facharbeiter war.zu einem zeitpunkt,als sich das leben in österreich durch masseneinwanderung drastisch verändert hat.
    und die fpö sagt auch heute als einzige:kein weiterer zuzug mehr,ausgenommen asyl!!!
    ich hoffe,ich bekomme eine belobigung von hc,aber wir kennen uns gar nicht.
    sollte spindelegger ähnliches vertreten,wäre ich sofort wieder dort.

    • ProConsul
      23. August 2011 21:52

      auch wenn ich aufgrund der sehr 'sozial-lastigen' FPÖ kein besonderer Freund dieser Partei bin, in diesem Punkt ist sie schuldlos, wie Sie byrig richtig aufgezeigt haben. Ich möchte noch auf das Ausländervolksbegehren 1993 hinweisen:

      - Verfassungsbestimmung: "Österreich ist kein Einwanderungsland"
      -Einwanderungsstop bis zur befriedigenden Lösung der illegalen Ausländerfrage, bis zur Beseitigung der Wohnungsnot und Senkung der Arbeitslosenrate auf 5%.
      -Ausweispflicht für Ausländische Arbeitnehmer am Arbeitsplatz, wobei aus diesem Ausweis die Arbeitsgenehmigung und die Anmeldung zur Krankenversicherung hervorzugehen hat.
      -Aufstocken der Exekutive (Fremdenpolizei, Kriminalpolizei), so wie deren bessere Bezahlung und Ausstattung zur Erfassung der illegalen Ausländer und zur wirkungsvolleren Kriminalitätsbekämpfung, insbesondere des organisierten Verbrechens.
      -Sofortige Schaffung eines ständigen Grenzschutzes (Zoll, Gendarmerie) statt Bundesheereinsatz.
      -Entspannung der Schulsituation durch Begrenzung des Anteils von Schülern mit fremder Muttersprache in Pflicht- und Berufsschulklassen mit höchstens 30%; bei einem mehr als 30%igen Anteil von fremdsprachigen Kindern Einrichtung von Ausländer-Regelklassen.
      -Entspannung der Schulsituation durch Teilnahme am Regelunterricht nur bei ausreichenden Deutschkenntnissen (Vorbereitungsklassen).
      -Kein Ausländerwahlrecht bei allgemeinen Wahlen.
      -Keine vorzeitige Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft.
      -Rigorose Maßnahmen gegen illegale gewerbliche Tätigkeiten (wie z.B. in Ausländervereinen und –klubs) und gegen Mißbrauch von Sozialleistungen.
      -Sofortige Ausweisung und Aufenthaltsverbot für ausländische Straftäter.
      -Errichtung einer Osteuropa-Stiftung zur Verhinderung von Wanderungsbewegungen.

      http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich_zuerst

      Leider sind damals hundertausende Österreicher in ihrer grenzenlosen Naivität auf die Straßen gegangen (Lichtermeer) um gegen Rassismus und Ausgrenzung zu demonstrieren. Jetzt haben sie das was sie wollten. Und es wird noch viel schlimmer kommen!

    • Undine
      23. August 2011 22:46

      @ProConsul

      Danke, daß Sie die Punkte des Volksbegehrens alle aufgezählt haben. Für mich liest sich alles ganz "normal". Welche dieser höchst vernünftigen Forderungen diese LINKE HYSTERIE damals ausgelöst haben, ist mir schleierhaft. Heute könnten wir uns glücklich schätzen, wären alle diese Forderungen durchgesetzt worden. Aber was JÖRG HAIDER machte, MUSSTE einfach verdammt werden, selbst wenn es zum Nutzen für unser Land gewesen wäre.

    • HJR
      24. August 2011 20:33

      @ProConsul
      @Undine

      Ich erinnere mich noch genau des Lichtermeeres und der "konzertierten Aktion", die dem vorausging. André Heller, damals auf dem Höhepunkt seiner Popularität, war der "Frontmann" und auch Vranitzky ließ es sich nicht nehmen, zur Menge zu sprechen. Und unter den Zuschauern, welche sich am Zaun des Volksgartens herumdrückten fanden sich u.a. Werner Schneyder und Dieter Hildebrandt!

      (So langsam - glaube ich ich - kann ich auch schon ins Fach des "Zeitzeugen" wechseln)
      ============================================
      ceterum censeo ORF delendum esse

      Link-Empfehlungen:
      http://www.CONWUTATIO.at
      http://www.wno.org/newpages/HeinzFischer.pdf

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  38. Schani
    23. August 2011 00:39

    Apropos Studium: heute hat es wieder einmal kräftig "geleitelt".Matura ade,eine Lehre soll zum Hochschulstudium berechtigen. Das heißt laut Leitel und Genossen:"Acht Jahre Einheitsbreischule, dann drei Jahre Lehre und ab auf die Uni."
    Da bleibt mir doch die Spucke weg.

    • Undine
      23. August 2011 22:50

      @Schani

      Solange Leute wie dieser Hornochse Christoph LEITL das Sagen haben, ist Hopfen und Malz verloren. Hat dem Mann jemand ins Hirn "geschaut"?

    • byrig
      23. August 2011 23:16

      undine:es dürfte dem leitl jemand ins hirn geschaut haben.ergebnis:er hat dort nichts gesehen.

    • Undine
      24. August 2011 08:39

      @byrig

      Mit dem Ausdruck INS HIRN "GESCHAUT" habe ich eigentlich ein etwas vulgäres Wort gemeint, nämlich "gesch...en"! :-)

    • byrig
      24. August 2011 22:51

      undine:aber wenn dort gar keines ist?

    • Undine
      25. August 2011 08:48

      @byrig

      Ach ja, diese einleuchtende Möglichkeit hatte ich noch gar nicht in Erwägung gezogen! :-)





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung