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Chuzpe in allen Farben

In diesem Land passieren so viele Dummheiten, Bösartigkeiten und Seltsamkeiten, dass man als deren Chronist oft ins Schwitzen gerät. Daher muss man bisweilen zum Mittel der Kollektivabfertigung, zur neuerdings modischen Sammelklage greifen. Heute gegen die Herrn Schieder, J.Pröll, Ellensohn, Kräuter, E. Rasinger und Wrabetz, gegen blau-orange Kärntner, rote Steirer und grüne Greenpeacler.

Sehr begrenzte Intelligenz hat etwa der SPÖ-Staatssekretär Andreas Schieder gezeigt. Denn er hat ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt im geifernden Klassenkampfton nach höheren Krankenversicherungsbeiträgen der „Reichen“ verlangt, da die Krankenversicherungen überraschend einen Überschuss melden. Er hätte aber ein wenig besser recherchieren sollen, wenn er schon das Sommerloch zum Anpreisen linker Ladenhüter nutzen will. Freilich könnte man solche ständige Attacken rot-grüner Politiker auf die Reichen auch anders als nur in der Kategorie Dummheit qualifizieren, würde man die gleiche Logik anwenden, wie sie Rot und Grün im Fall des norwegischen Massenmörders B. gegenüber Islamkritikern anwenden: nämlich als Anstiftung zur Kriminalität. Wer die angeblichen Reichen so konsequent attackiert wie Islamkritiker die gewaltverherrlichenden Aussagen jener Religion, der ist nach jener Logik zweifellos genauso schuld, wenn eines Tages auch bei uns die Autos angeblich Reicher brennen wie jetzt in Berlin oder wenn die Supermärkte vom Mob geplündert werden wie vor kurzem in England. Wobei bei Schieder wohlgemerkt jeder ein verstärkt zu schröpfender Reicher ist, der mehr als 4020 Euro pro Monat verdient!

Der Mund blieb einem dieser Tage offen, als man erfuhr, dass die Hypo Alpen-Adria bis jetzt an das Land Kärnten eine sogenannte Haftungsprämie gezahlt hat. Das ist eine an sich übliche Entschädigung dafür, dass Kärnten mit 20 Milliarden Euro für Kredite der Bank haftet. Nur: Das Bundesland haftet de facto gar nicht mehr dafür. Denn die Bundesregierung hat vor fast zwei Jahren die am Rande des Bankrotts stehende Bank übernommen und diese mit viel Steuergeld gerettet. Der damals für diesen Unsinn hauptverantwortliche Finanzminister Josef Pröll hatte das mit folgender Begründung getan: Kärnten wäre von den Haftungen total überfordert und müsste sofort in Konkurs gehen. Dabei hat Pröll damals nur von sechs Milliarden Kärntner Haftungen gewusst und noch gar nicht deren vollen Umfang gekannt. Wie aber reagiert das Land Kärnten auf den Zahlungsstopp der Hypo? Statt schuldbewusst ob der grob fahrlässigen Haftungs-Politik von Blau/Orange den Kopf einzuziehen, verlangt das Land frech die Weiterbezahlung der Haftungsprämie. Stammt das Wort Chuzpe am Ende nicht aus dem Jiddischen, sondern aus dem Kärntner Dialekt?

Chuzpe oder Ahnungslosigkeit? Eines von beiden muss den grünen Wiener Koalitionsdrahtzieher David Ellensohn bewegt haben, als er in einem Interview die skandalösen Wiener Preiserhöhungen zu rechtfertigen suchte. Er behauptete, gäbe es in Österreich eine Vermögenssteuer, gäbe es keine Preiserhöhung. Damit sind die – vermeintlichen – Erträge einer solchen Steuer von Grün oder Rot locker schon zum dreißigsten Mal verbal für irgendetwas verwendet worden, von Steuerermäßigungen bis zur Uni- und Pflegefinanzierung. Das ist zumindest Chuzpe. Diese entpuppt sich als totale Ahnungslosigkeit, wenn man sich den genauen Wortlaut Ellensohns zu Gemüte führt. Er verlangt nämlich „Vermögenssteuern auf die Superreichen auf Schweizer Niveau“. Der Mann weiß offenbar nicht, dass die Schweiz das liebste Ansiedlungsland für die Superreichen aus aller Herren Länder ist – und das aus einem einzigen Grund: Weil die Superreichen dort zumindest in vielen Kantonen so wenig Steuern zahlen wie in keinem anderen Land (was aber der Schweiz in der Summe mehr Einnahmen bringt, als wäre sie ein Hochsteuerland).

Nochmals die Wiener Grünen: Ebenfalls Chuzpe ist ihr Nein zu einem Untersuchungsausschuss, der die vielen neuen Korruptionsskandale rund um das AKH aufarbeiten soll. „Keine Notwendigkeit“ meinen sie. Dabei sind die Grünen überall dort, wo sie nicht mitregieren, die häufigsten Rufer nach solchen Untersuchungsausschüssen. Wohl noch nie hat hierzulande eine Partei für ein winziges Zipfelchen der Macht- und Postenteilhabe so schnell alle Grundsätze aufgegeben, für die sie vorher mit großem Gedröhne behauptet hatte zu stehen.

Ahnungslosigkeit muss man dem schwarzen Gesundheitssprecher Erwin Rasinger attestieren. Denn er will dem Gesundheitssystem durch eine Erhöhung der Tabaksteuer mehr Gelder verschaffen. Unabhängig von der Frage, ob in diesem System wirklich so effizient und sparsam gewirtschaftet wird, dass man überhaupt über mehr Einnahmen reden müsste, scheint sich Herr Rasinger jedenfalls bei der Tabaksteuer nicht auszukennen. Denn beispielsweise aus Deutschland ist soeben gemeldet worden, dass die Einnahmen aus dem Zigarettenverkauf um zweistellige Prozentsätze zurückgehen: (leider) nicht, weil weniger geraucht wird, sondern weil die teuren legalen Zigarettenpreise europaweit den Schmuggel der giftigen Ware sehr profitabel gemacht haben. Damit bringt jede Preiserhöhung nicht mehr mehr, sondern immer weniger Geld in die Kasse. Damit niemand falsche Schlüsse zieht: Ich bin seit mehr als drei Jahrzehnten Nichtraucher.

Öffentlich eher unbemerkt ist auch eine Chuzpe des roten Parteisekretärs Günther Kräuter geblieben. Er hat in einem Interview seine „Gesprächsbereitschaft“ über eine Aufwertung der ÖIAG verkündet. Freilich nur unter einer Bedingung: Zuvor müsse dort das System des sich selbst erneuernden Aufsichtsrates abgeschafft werden. Mit anderen Worten heißt das völlig ungeniert: Wir wollen endlich auch dort wieder den parteipolitischen Proporz haben (und so ganz nebenbei zusammen mit den Belegschaftsvertretern die Mehrheit). Dabei ist gerade dieser ÖIAG-Aufsichtsrat eine der größten und bisher unangetasteten Erfolgsstories der schwarz-blauen Ära: Wenn aus dem – von lauter Spitzenmanagern und Unternehmern gebildeten – Aufsichtsrat ein Mitglied ausscheidet, entscheidet der Aufsichtsrat selbst über die Nachfolge. Ohne dass irgendein Politiker mitreden könnte. Genau dieses System hat nach Jahrzehnten der Parteibuchwirtschaft eine Entpolitisierung der einstigen Megaproblemzone „Verstaatlichte Industrie“ gebracht und einen großen Schuldenberg in eine sehr positiv bilanzierende Holding verwandelt. Die SPÖ will aber ganz offensichtlich lieber eine Struktur und damit Misswirtschaft wie bei ÖBB und ORF, wo jeweils ihre Minister die entsprechenden Räte dominierend beschicken.

Apropos ORF: Voll Staunen konnte man hören, wie der brave Parteisoldat Alexander Wrabetz vor seiner durch die rotgrüne Dampfwalze gesicherten Wiederwahl als Generaldirektor eine Reihe neuer Programme ankündigte. Dabei hieß es doch immer, der ORF pfeife aus dem letzten Loch und brauche dreistellige Millionenbeträge des Steuerzahlers. Ein enger Wrabetz-Mitarbeiter schmunzelte, als ich ihn auf diese Diskrepanz ansprach: Das sei ja alles nur Wahlkampf und werde eh nicht so kommen. Aha. Habe ich heute schon das Wort Chuzpe verwendet?

Auf Plakaten mit dem Photo lieber Kinder und Teddybären wirbt Greenpeace um Spenden (die der Verein ja trotz der vielen von Greenpeace ausgestreuten Unwahrheiten immer noch von etlichen Mitbürgern bekommt). Wie aber formuliert die grüne Vorfeld-Organisation ihren Appell? „Mit Ihrer Spende Greenpeace Eingreiftrupps ausrüsten.“ Man stelle sich vor, was im Lande los wäre, würde irgendeine Partei oder Gruppierung rechts der Mitte eine so militant-aggressive Sprache verwenden! Die „Eingreiftrupps“ wären sofort als neue SA entlarvt und das „Rüsten“ würde überhaupt als Kriegserklärung erkannt; in „Falter“, „Profil“ und „Standard“ würden Protestaufrufe mit langen Unterschriftslisten der linken Szene veröffentlicht; Tarek Leitner würde mit vor Erregung zitternder Stimme einen pointierten ZiB-Beitrag moderieren; und selbstverständlich würde auch die Wiener Staatsanwaltschaft aktiv. Aber bei Greenpeace ist natürlich alles anders. Auch wenn manche nur deshalb für die Greenpeace-Rüstung spenden, um nicht selber ins Visier irgendeiner Eingreiftruppe zu geraten.

In Fohnsdorf schließlich tritt der frühere SPÖ-Bürgermeister auf einer Namensliste zur vorzeitigen Neuwahl des Gemeinderates an. Gegen ihn gibt es schwere Vorwürfe des Bundes- und Landesrechnungshofs sowie staatsanwaltschaftliche Erhebungen. Er ist deshalb des Amtes enthoben und veranlasst worden, seine SPÖ-Mitgliedschaft ruhend zu stellen. Das klingt ehrenvoll für die steirische SPÖ. Weniger ehrenvoll ist freilich, dass die gesamte SPÖ-Mannschaft Fohnsdorfs nun auf dieser angeblichen Namensliste kandidiert und dass es daneben nicht einmal pro forma eine SPÖ-Liste gibt. Und das in einem Ort, wo die Partei zuletzt über 70 Prozent der Stimmen erreicht hatte! Habe ich am Ende schon wieder das Wort Chuzpe gehört?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2011 01:53

    Ich würde in obigen Fällen eher die Termini technici "Blödheit,Verlogenheit" etc.bevorzugen, da Chuzpe eines gewissen Mindestmaßes an Intelligenz bedarf!
    Die genannten Bespiele österreichischer Politik verursachen mir nur Abscheu und Deprimiertheit.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPhilipp Starl
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2011 11:44

    Viele Grauslichkeiten sind hier heute zu lesen, viele Dummheiten, viele Frechheiten. Daran ändern wird man mit Jammern nichts. Aber zu den einzelnen Punkten:

    1) Schieders Vorschlag ist nicht dumm, wenn auch wirklich alt. Es ist nur extrem verlogen von diesem mit mäßiger Intelligenz ausgestatteten Herren, dies dann noch als Versicherungsbeitrag zu bezeichnen. Vielmehr würde die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage einer Einführung einer neuen Steuer gleichkommen. Ein Versicherungsbeitrag muss nämlich in einem Äquivalenzverhältnis zur Leistung stehen. Wenn ich aber plötzlich 3.000 Euro mehr für eine Versicherung zahle, dafür aber keine Leistungssteigerung erfahre, so ist das nichts anderes als eine Steuer. Im Erfinden neuer Steuern sind die Linken ja besonders kreativ.

    Andererseits ist die Linke besonders renitent und dumm, wenn es um neue Steuern geht. Da wird seit Jahren von Vermögenssteuern und einer Finanztransaktionssteuer gefaselt, obwohl diese absurden Steuerideen schon tausendfach als Dummheiten entlarvt wurden.

    In diese Kategorie fällt auch der nächste Lieblingssport der Linken (und da zähle ich bitte die ÖVP genauso dazu): bestehende Steuern erhöhen. Dumm und dreist deswegen, weil schon jeder Bauer aus Hintertupfing gelernt hat, dass aber einer gewissen Höhe die Steuermoral sinkt und dies dazu führt, dass vor der Steuer geflüchtet wird, was im Fall Rasinger wie Unterberger richtig ausführt zu Schmuggel, also zu Illegalität führt. Kennen wir das nicht? Ein Land, das hohe Steuern noch höher macht und trotzdem insolvent bleibt? Ahja da war doch Griechenland, das schon längst an dem Punkt angelangt ist, an dem die Bürger nicht mehr bereit sind, Steuern zu blechen. Diese Art stillen Steuerstreiks erleben wir ja in Österreich auch schon. Viel wird schwarz gearbeitet, Vermögende suchen sich jedes möglich Schlupfloch und geraten nicht selten an den Rand der Legalität.

    2) Zur HAA kann ich nichts sagen. Der Sachverhalt ist mir nicht ausreichend bekannt, um ihn kommentieren zu können.

    3) Was den ORF betrifft: privatisieren und Schlüssel weg.

    4) Herr Unterberger, Sie gehen nicht weit genug. Sie scheinen zu übersehen, dass NGO's wie Greenpeace nicht nur eine militärische Sprache sprechen, sondern auch militant agieren und das ungeniert weltweit. Sie zerstören Eigentum, sie behindern rechtschaffene Bürger, sie bedrohen, sie schüchtern ein. Im Westen ist man seit Hitler von der Schuldkrankheit geplagt. Vor lauter Schuld (als ob man die haben müsste) dass ein Deutscher (Österreicher) ein paar Millionen hinrichten hat lassen, meinen wir, wir müssten alles, was rechts ist, extra stark bekämpfen und alles was auch nur nach Kampf gegen Rechts aussieht, mit Milde betrachten. Gleichheit vor dem Gesetz gibt es schon lange nicht mehr. Dazu passt auch die linke Staatsanwaltschaft. Meine Forderung daher schon immer:

    a) Das staatsanwaltliche System ähnlich der Gerichtsstruktur aufbauen, vor allem also Weisungsfreiheit.

    b) Speziell ausgebildete Wirtschaftsstaatsanwälte.

    c) Volle Transparenz bei den Entscheidungen. Verfahrenseinstellungen sollten öffentlich begründet werden. Eine Anklage muss ebenfalls begründet werden. Gleichzeitig sollten endlich wieder Schutzmaßnahmen greifen, die Angeklagte (Unschuldsvermutung!) vollständig schützt. Strafen für Weitergabe von Daten müssen rigider ausfallen. Ein Berufsverbot wäre zu überlegen. Gleichzeitig sollte jedes Medium verurteilt werden können, das geheime Akten, Namen, Ermittlungsschritte usw. veröffentlicht!

  3. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2011 08:27

    Ob man es jetzt begrenzte Intelligenz, Chuzpe oder schlicht Blödheit nennt, ist nicht so wichtig. Richtig ist, dass der Kurs der österreichischen Sozialisten mit ihren Klassenkampfparolen und sonstigen paläomarxistischen Ideen immer vergangenheitsorientierter wird: Mit denen ist wirklich kein Staat zu machen. So weit, so schlecht. Aber: Wo ist die nichtsozialistische, (christlich-) demokratische (Volks-) Partei, die das aufzeigt, ja hinausschreit, und echte Alternativen anbietet? Von Zeit zu Zeit gehe ich durch die Lichtenfelsgasse und sehe nach, ob es wenigstens das Haus noch gibt, in dem einmal eine Partei namens ÖVP ihren Sitz gehabt haben soll.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2011 09:55

    Man müßte über jeden Fall einen eigenen Beitrag schreiben, ich nehme nur den ersten und den letzten heraus, Chuzpe im großen und im kleinen.

    Das kleine Österreich leistet sich 15 Krankenversicherungsanstalen (eine in jedem Bundesland und 6 Betriebskrankenkassen).

    Diese erbringen pro Jahr Leistungen im Ausmaß von ca. 15 Mrd. EUR. Davon entfallen auf die größte, die Wiener GKK, 2.5 Mrd.
    In ihrem jährlichen "Leistungsblatt", in dem pikanterweise die zu bezahlenden Selbstbehalte ("Rezeptgebühren") bei den Kosten für Medikamente nicht angerechnet werden, findet man auch eine nette Tortengrafik, in der die einzelnen Leistungen dargestellt werden und darauf hingewiesen wird, dass die Verwaltungskosten nur 2,3% der Gesamtausgaben betragen.

    Das wären bei der WGKK rund 65 Mio. hochgerechnet auf alle Kassen bedeutet dies, dass die Verwaltung unserer Krankenkassen pro Jahr an die 400 Mio. Euro kostet.

    Verwaltungsreform? Fehlanzeige! Es werden höhere Beiträge gefordert!

    Ad Chuzpe Fohnsdorf:

    Der selbstherrliche Bürgermeister Franz Straner baut mit seiner satten SPÖ-Mehrheit und mit Unterstützung des LH Voves eine Therme um 21 Mio. EUR.
    Eine Therme die nie aus den roten Zahlen kommt und die Raten für die aufgenommenen Darlehen nicht bezahlen. Das Ergebnis, Fohnsdorf ist pleite.

    Der Bürgermeister wird abgesetzt und durch einen Regierungskommissar Zach ersetzt. Der Rechnungshofpräsident Moser kommt eigens nach Fohnsdorf um den vernichtenden Prüfbericht zu präsentieren.

    Den Fohnsdorfer ist dies egal, sie stehen zu ihrem ehemaligen Bürgermeister, der ist sauer auf Voves und die "rot-schwarze Koalition" in Graz und tritt jetzt mit seiner Namensliste "Hans" zu den Gemeinderatswahlen an und wird mit großer Wahrscheinlichkeit wieder gewählt!

    Und wer wird für die Therme die Raten bezahlen, natürlich der Steuerzahler!
    Es ist einfach nicht zu fassen!!!!

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2011 08:04

    Danke Hr. Dr. Unterberger !

    Sie zeigen die kleinen Details und Lügen, mit denen hier im 'Ösiland' 'gearbeitet' wird, Sie zeigen viel von der Mentalität und den versteckten Gefahren.

    Immer, wenn jemand nur plaudert ohne genauer nachzudenken, dann passieren sehr leicht Dummheiten.

    Immer, wenn jemand glaubt, er müsse der Partei dienen gegen das Volk, dann ist das keine Dummheit mehr, sondern eine Gefahr.

    Ich würde mir von einem jeden Politiker erwarten, dass er ein Gewissen für seine Aufgabe entwickelt und nicht für seine Partei, die der Aufgabe oft entgegensteht.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2011 01:41

    reinhard.horner@chello.at

    Noch eine Chuzpe, die "nachhaltig" unterstützt wird

    Wie ist es bitte zu erklären, dass hinsichtlich des Kronenzeitungs-Häupl-Darabos-Politspiels gegen die Wehrpflicht auch in den Medien die Tatsache untergeht, dass damit das Regierungsprogramm 2008-2013 dreist gebrochen wird.

    In diesem bekannte sich die gegenwärtige Bundesregierung ausdrücklich zur allgemeinen Wehrpflicht und zu dem konkreten Versprechen: „Die Ausbildung und der Dienstbetrieb der Grundwehrdiener müssen so gestaltet und weiter entwickelt werden, dass sie den geänderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen entsprechen und für die jungen Staatsbürger sinnvoll und motivierend wirken.“ Was wird davon von dieser Regierung noch eingelöst?

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. August 2011 07:10

    Leute mit Chuzpe gibt es in Österreich zuhauf!
    Meist Zeitgenossen mit zuwenig Kinderstube, mit eklatantem Mangel an realistischer Selbsteinschätzung, dafür mit zu viel Ego und Selbstüberschätzung "gesegnet".

    Die von Dr. Unterberger sorgfältig nach Farben ausgewählten Chuzpe-Infizierten sind treffliche Beispiele dieser Zunft! Diese Krankheit macht halt auch vor unserer Prominenz keinen Bogen!

    Leider gibt es gegen diesen Virus noch kein Heilmittel; so müssen wir halt damit rechnen, auch in Zukunft immer wieder mit Chuzpe-Menschen konfrontiert zu werden!
    Lächerlich machen, die vielleicht einzige Möglichkeit, diese Leute auf den Boden zurückzuholen!

    gerhard@michler.at

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2011 11:38

    ERgänzen möchte ich noch, dass mir Schüssel gerade dort am besten gefallen hat, wo er scheinbar fehlte und am untergriffigsten angegangen wurde.

    Einer dieser Vorwürfe ist: "Schweigekanzler"

    (Übersetzung aus dem Quacksprech in inhaltliche Worte: Pfui doch auch, der Präpotenzling will nicht mit uns spielen und sich in der vollgeschissenen Sandkiste mit uns suhlen.)

    Diese "Verfehlung" Schüssels lerne ich mit jedem Tag des "Dr." Faymann und Genossen mehr schätzen. Si tacquisses, politicus mansisses ...


alle Kommentare

  1. Travis (kein Partner)
    21. Januar 2015 19:29

    Very true! Makes a change to see soonmee spell it out like that. :) http://twpfsbkyws.com [url=http://lcuvoyfdxzz.com]lcuvoyfdxzz[/url ] [link=http://rpwukyknn.com]rpwukyknn[/link ]

  2. Este (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:26

    That's really thinking at an impsvrsiee level

  3. Eren (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:13

    Action requires knodgewle, and now I can act!

  4. Segestes (kein Partner)
    31. August 2011 15:49

    Zu den angekündigten neuen ORF-Formaten:

    Eine Sendereihe soll den Schwerpunkt jüngere
    Geschichte haben - also wieder einmal das
    Zelebrieren des Negativkults rund um das tote Alien
    aus Braunau.
    Über die Notwendigkeit dieser volkspädagogischen
    Zwangsbelästigung und aufgepfropften
    Vergangenheitsbewältigung für die Nachgeborenen,
    darf getrost gestritten werden.
    Bei den meisten Leuten schalten die Ohren,
    nach jahrelanger Dauerbeschallung mit diesem
    abgenudelten Thema, ohnehin automatisch auf
    Durchzug.
    Niemand lässt sich permanent die Verfehlungen
    von meist toten Fremden vorhalten.
    Außer er ist masochistisch veranlagt.

    Interessant wird es aber vor allem, wenn dieses "neue"
    ORF-Format quasi als Begleitmaßnahme zur ohnehin
    schon tendenziösen Berichterstattung,
    (wie angekündigt) im zeitlichen Umfeld der
    Nationalratswahl über den Bildschirm flimmert.
    Die verklausulierte, aber durch einschlägig bekannte
    Historiker gewiss verständlich vermittelte Botschaft:
    Wählt nicht die "falsche" Partei, sonst
    wiederholen sich die einstigen Zustände...

    Ich kann mir auch bildhaft vorstellen, wie Geschichtslehrer
    ihre Schüler dazu verdonnern, sich diese Sendung
    anzusehen, um im Nachhinein eine Diskussion in der
    Klasse darüber zu führen (und der ORF kennt
    diese üblichen Abläufe!).
    Der Lehrer wird im Zuge dieses Palavers gewiss nicht
    darauf vergessen, das Gespräch in die "rechte"
    Richtung, also hin zur FPÖ, zu lenken.
    Zweifellos unterstützt von den fast schon obligaten
    Kopftuchträgerinnen unter den anwesenden
    Halbwüchsigen.

    Voilà, und fertig ist der ausgeklügelte Versuch,
    Strache die noch leicht beeinflussbaren
    Jung- und Erstwähler abspenstig zu mach,
    bei denen er für gewöhnlich überdurchschnittlich
    gut abschneidet.
    Diese jungen Leute werden nun zwar kaum zu Rot-Grün
    überlaufen, aber wohl oft resigniert und verwirrt am
    Wahltag zuhause bleiben, nachdem man ihnen zum
    hundertsten Mal erklärt hat, dass Blau gleich Braun
    ist und nur Dummköpfe und "Loser" diese Partei wähle.
    Und wer will schon durch das "falsche" Wahlverhalten
    "Sozialprestige" einbüßen?

    • AGLT (kein Partner)
      31. August 2011 20:36

      Und 3 der linkesten Zecken unter den so genannten Künstlern - Florian Scheuba, Robert Palfrader und Thomas Maurer - bekommen eine 10teilige Sendereihe im ORF, "lustigerweise" "Wir Staatskünstler" genannt.

      Themen: Neben der Kommentierung des aktuellen Zeitgeschehens stehen Vergangenheitsbewältigung (EH KLAR, damit die Erbschuld schön weiterlebt), Medienbeobachtung und die Präsentation realer Dokumente im Geiste der legendären „Abhörprotokolle“ auf dem Programm, das darüber hinaus die Grundlage für eine neue wöchentliche ORF-Sendung im Rahmen der „Donnerstag Nacht“ sein wird.
      Eine weitere Bereicherung im "OBJEKTIVEN" Programm des UNABHÄNGIGEN ORF!!!!

      Mir kommt das große Kotzen.

    • Segestes (kein Partner)
      31. August 2011 23:03

      "Florian Scheuba, Robert Palfrader und Thomas Maurer"

      Da fehlt eigentlich nur noch Andreas "ich trete nie mehr in Kärnten auf" Vitasek :)

      Wobei ich obige Gestalten nur eingeschränkt als "links" bezeichnen würde.
      "Salonbolschewiki" trifft es eher.

    • Undine
      02. September 2011 20:13

      @segestes

      *******!

  5. xRatio (kein Partner)
    31. August 2011 13:20

    Ich predige es seit langem...

    Die Euro-interne Enteignungsprozedur läuft auf Hochtouren - nur der Mann auf der Straße realisiert es nicht.

    Die Medien und Dr. Unterberger kapieren es nicht - oder verschweigen es kratzen mit ihren "Eurobonds" allenfalls an der Oberfläche.

    Deshalb hier noch einmal eine Erklärung zu den drei Hauptinstrumenten, mit deren Hilfe das Vermögen der Nordschiene enteignet wird:
    EFSF, ESM, ELA.
    von Peter Boehringer
    http://www.mmnews.de/index.php/politik/8447-die-drei-monster-der-eu-efsf-esm-und-ela

    Der Euro hat durch die Machenschaften der sozialistischen Politverbrecher und Notenbankster binnen eines Jahres einen Wertverlust von etwa 35% erlitten.

    Wer meiner Empfehlung gefolgt ist, seine Euros durch simple Umbuchung auf ein inländisches Fremdwährungskonto in Form von Schweizer Franken (CHF) in Sicherheit zu bringen
    hat sich allein im letzten Jahr einen Wertverlust von etwa 35% erspart. Aus hundert Euros wurden 135. :-)

    Allerdings spekuliert die Schweizer Notenbank (SNB) seit einiger Zeit (mit Unterstützung sogar der WELTWOCHE, die das vorher heftigst kritisiert hat) emsigst gegen die Aufwertung des CHF.

    Eine Anlage in Gold oder Silber ist trotz der damit verbundenen Umstände (Depot, evtl. MWSt) und der atemberaubenden Goldpreise wohl immer noch vorzuziehen.

    Hinter allen Staatswährungen stecken halt sozialistischen Politgauner, "Volkswirte", Notenbankster.

    Nicht der Euro, die NOTENBANKEN gehören als willfährige Werkzeuge des Geldsozialismus ersatzlos abgeschafft.

    In diesem Sinne auch Ron und Rand PAUL (END THE FED!), in D. vor allem Frank Schaeffler, FDP-MDB:

    DIE EUROPÄISCHE ZENTRALBANK ALS BRANDSTIFTER
    http://www.frank-schaeffler.de/search/node/Geldmenge

  6. xRatio (kein Partner)
    31. August 2011 12:28

    Die drei Monster der EU:
    EFSF, ESM und ELA

    http://sosheimat.wordpress.com/2011/08/31/die-drei-monster-der-eu-efsf-esm-und-ela/

    Roland Baader nennt das "Geldsozialismus"

  7. cmh (kein Partner)
    31. August 2011 11:38

    ERgänzen möchte ich noch, dass mir Schüssel gerade dort am besten gefallen hat, wo er scheinbar fehlte und am untergriffigsten angegangen wurde.

    Einer dieser Vorwürfe ist: "Schweigekanzler"

    (Übersetzung aus dem Quacksprech in inhaltliche Worte: Pfui doch auch, der Präpotenzling will nicht mit uns spielen und sich in der vollgeschissenen Sandkiste mit uns suhlen.)

    Diese "Verfehlung" Schüssels lerne ich mit jedem Tag des "Dr." Faymann und Genossen mehr schätzen. Si tacquisses, politicus mansisses ...

    • cmh (kein Partner)
      31. August 2011 11:43

      Der "Dr." Fayman hat seinen Abschluss an der selben Universität gemacht wie weiland FRau "Mag.a" Ute Fabel.

      nur so zur Vollständigkeit

  8. cmh (kein Partner)
    31. August 2011 11:11

    Rot ist die Farbe der Lüge und Grün die des Umfallens.

    Meistens stellt sich noch heraus, dass Grün am Hintern auch ganz schön Rot ist.

    NB Schwarz ist derzeit die Farbe der Ideenlosigkeit und Blau wird es sicher auch noch billiger geben.

    • Philipp Starl
      31. August 2011 11:21

      Lord Moncktons Ampelspruch:

      "Reds are to yellow to admit, that they are in fact green".

  9. Torres (kein Partner)
    31. August 2011 10:55

    Ergänzung zur Grünen-Chuzpe: Laut deren Bundessprecherin Eva Glawischnig, gibt es in Österreich eine "besonders hohe Dichte an Millionären und Milliardären" (!), und es "kann nicht sein, dass die Reichen und Superreichen steuerfrei spazieren gehen" (Originalzitate aus dem Sommergespräch mit Ingrid Thurnher). Und dass die Grünen, kaum haben sie eine kleine Chance auf Beteiligung an der Macht (auch auf lokaler Ebene), sofort alle ihre Prinzipien über Bord werfen, ist ja nichts Neues.

  10. sosheimat (kein Partner)
    • contra
      31. August 2011 19:58

      In Österreich wird Selbsbeschmutzung immer sofort ausgezeichnet.
      Diese sog. "Künstler" wußten genau, daß sie richtig pissen! :-(

  11. kaffka (kein Partner)
    31. August 2011 09:06

    SCHIEDER: Bei dieser Aufzählung fehlt mir die wichtigste Anmerkung. Wieviel verdient Herr Schieder? Ist er also ein REICHER? Dann bitte sofort sein Auto anzünden und diese ausbeuterische Karnalie abschlachten! Die SJ ist hierbei gefragt!!

    Nach dem Fertiglesen habe ich festgestellt, dass alle namentlich genannten Gauner auch zur verabscheuungswürdigen Ausbeutergruppe gehören, ich dehne daher meine Forderungen s.o. an die SJ auch auf jene aus!

    Gott! wird das eine Hetz sein wenn auch die vielen ungenannten Polit-Ausbeuter ohne Auto dastehen werden, bzw liegen, da man als abgemurkster wohl nicht mehr stehen kann.
    Auch entfallen dann auch die vielen Gagen die sie beziehen, was allein den Staat sanieren könnte.

    Aufruf an die SJ: Setzt Eure Forderungen durch, die Einkommen dieser Ausplünderer sind öffentlich bekann!!!

    Die Einwohne Österreichs werden es Euch danken!

  12. Reinhard (kein Partner)
    31. August 2011 07:13

    Warum halten die Schwarzen denn so still, wenn es um linke Geldverteilung, Pfründesicherung und Selbstbedienung aus dem Steuertopf handelt?
    Weil ihre eigene Klientel nicht besser ist? Und die Medien sich natürlich jedesmal genüsslich darauf stürzen,

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/689490/Verdacht-bei-Almfoerderungen_65-Mio-Euro-zu-viel-kassiert?_vl_backlink=/home/index.do

    während sie die Machenschaften der sie fürstlich inseratenbestechenden Roten geflissentlich ausblenden?

    • Undine
      31. August 2011 09:05

      @Reinhard

      "Die wunderbare Schrumpfung begann 2009. In dem Jahr forderte die Agrarmarkt Austria (AMA) erstmals, dass ein Antrag für die Förderung von Alm-Weideflächen ein Luftbild zu enthalten hat. Damit kann die Größe leichter überprüft werden"

      Während eines Spaziergangs im Voralpenland fragte ich einen Bauern, warum er die schönen Bäume und Büsche entlang eines sich am Fuße eines bewaldeten Hügels dahinschlängelnden (zum Glück unregulierten) Bächleins bis an den Stamm zurückschneide, was einen ziemlich traurigen Anblick bot.
      Seine Antwort: Diese Bäume und Büsche würden bei Luftaufnahmen ziemlich viel von seiner Ackerfläche verdecken, was sich auf die EU-Agrarförderung erheblich auswirke. Ob dieser Bauer als Bergbauer einzustufen ist, nur weil sein Riesenfeld nicht flach ist, sondern eine Steigung aufweist, weiß ich nicht.

      "während sie die Machenschaften der sie fürstlich inseratenbestechenden Roten geflissentlich ausblenden?

      Gestern in der ZIB1 wurde von Tarek Leitner sehr, sehr knapp und nur so zwischendurch, daß man es beinahe hätte überhören können, ganz verschämt (nicht BEschämt!) über diese Causa berichtet (gerade einmal 40 Sekunden lang). So schnell konnte man gar nicht schauen, war das Thema auch schon wieder abgetan und erledigt.
      Der ORF kennt halt seine Pflichten gegenüber der SPÖ, dem Marionettenkanzler und seinem Ostermayer!

    • cmh (kein Partner)
      31. August 2011 11:03

      Reinhard

      Das ist es ja gerade. Wenn die ÖVP wieder Gewicht und Einfluss bekommen will, muss sie zuerst auf liebgewonnene Pfründe verzichten.

    • Reinhard (kein Partner)
      31. August 2011 18:54

      Werte Undine, diese Auswüchse gäbe es gar nicht, wenn wir nicht sage und schreibe 1,9 Milliarden Euro jährlich an EU-Förderungen an Almbauern verteilen würden. Wieso wird Steuergeld an die EU überwiesen und von dort mit viel bürokratischem Aufwand und für die Bauern teuren Luftbildern wieder verteilt?`Wieso wird einem als Almbauer eingestuften Landwirt nicht schlicht und einfach die Steuerlast erlassen und ihm das Recht eingeräumt, in Direktvermarktung USt-frei zu verkaufen - das kommt bei der Handvoll Bauern mit Almbetrieb wohl kaum teurer als diese 1,9 Milliarden? Bauern, die sich dann um ihren Hof scheren, könnten damit gut leben, der Verwaltungsaufwand wäre geringer und der Kulturlandschaft wäre geholfen.
      Einziger Stolperstein: gewisse Bonzen hätten dann keine Kontrolle mehr, wem sie Geld rüberschieben und wen sie abstrafen.

      Cmh, genau da liegt der Hase im Pfeffer. Die ÖVP als Partei wird sich von den Bauernbündlern und Beamten als Organisation gehalten. Bauern und Beamte sind nicht konservativ, sondern betonstur. Deshalb fühlen sich Wert-Konservative in der ÖVP nicht vertreten, denn sie ist ein reiner Verein der System-Konservativen. Beamte, Kämmerer und Sturschädel - genau das Gegenteil von Unternehmergeist, Selbstständigkeit und Freiheit. Da liegt das Problem.

    • Mitleserin (kein Partner)
      31. August 2011 19:48

      @ Reinhard

      Der Gedanke die 1.9 Mrd Förderung gleich hierzubehalten und dafür die Bergbauern zu entlasten von Verwaltungsaufwand und Steuerlast ist nicht ganz zu Ende gedacht.

      Ich bin auch sehr für ein System in welchem nicht die Förderung "regiert", sondern die Steuersätze als Lenkungsinstrument dienen. Aber ... in der freien Marktwirtschaft wird der Bauer nicht überleben können. Ich glaube nicht, daß er genügend erwirtschaftet (auch wenn ESt und Ust - befreit) um laufende Investitionen und sonstige Kosten abdecken zu können.

    • Reinhard (kein Partner)
      31. August 2011 20:28

      Stimmt, er ist nicht ganz zu Ende gedacht, denn eine Maßnahme fehlt noch: Das Streichen jeglicher staatlicher Schikanen und Vorschriften, die den Bauern heute die Luft abschnüren, bis hin zum Verbot, eigene Waren zu verkaufen, wenn sie nicht EU-konform sterilisiert und geschmacksentzogen wurden.
      Ansonsten können laufende Kosten locker erbracht werden, denn warum es Almbauern gibt, die man fördert bis sie mit Maschinen ausgerüstet sind, die dem Gegenwert mehrerer Einfamilienhäuser entsprechen, bleibt ein Rätsel. Wenn jemand nicht mehr Almbauer sein will, weil damit die Arbeit eines Almbauern verbunden ist, soll er es lassen, aber gefälligst nicht über das Bauernsterben jammern. Ebensowenig wie Konsumenten, die lieber holländisches Wassergemüse und als Milch getrantes weißes Wasser im Supermarkt kaufen, weil es so schön billig ist.
      Eine Einnahmequelle wäre übrigens das Einholen einer Maut bei den Bergwanderen (bin übrgigens selbst einer und gerne bereit für Landschaftspflege, Wegeerhaltung und Sauberkeit meinen Teil beizutragen), vielleicht in Form einer auf Zeit begrenzten Card (Tageskarte 2 Euro, Familientageskarte 5 Euro oder so), denn immerhin wird von den Bauern auch ein sauberes Wegenetz in einer gepflegten Kulturlandschaft zur Verfügung gestellt.
      Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt; eine Vernetzung der Bauern, Interessensverbände, Eigenverantwortung sind gefragt. Und nicht Hände falten, jammern und der Bürokratie die Verantwortung überlassen.
      Ansonsten wäre es eine Frage realer Zahlen und nicht pauschaler Behauptungen, ob finanzielle Förderungen sein müssen oder evtl. Unterstützungen bei Maßnahmen der Marktbeeinflussung (Kundenbewusstsein durch Werbung beeinflussen) oder Unterstützung für neue Strategien der Zusammenarbeit. Das Züchten von bravem Stimmvieh durch Schaffung finanzieller Abhängigkeiten wird nicht besser, wenn es statt der Roten in diesem Fall die Schwarzen betreiben.

  13. HJR
    30. August 2011 19:06

    Wieder einmal muss ich meinen Lieblingsphilosophen zitieren: "Die Welt ist Zufall und Irrtum und leider treiben auch Dummheit und Bosheit ihr Unwesen."

    Wie mir scheint, hat Schopenhauer auch unsere Parteien vorausgesehen, ohne ihnen damals schon die einzelnen Parameter seiner Welterkenntnis zuordnen zu können. Aber wir "Heutigen" könnten das. Demnach muss die "Dummheit" zweifellos der ÖVP zugeordnet werden, denn die ist dort so groß, dass sie die Partei sogar an Notwehrmaßnahmen gegen die "Bosheiten" des linken (sozialistischen und ökoterroristischen) Gesindels hindert.
    =================================
    ceterum censeo ORF delendum esse
    http://www.CONWUTATIO.at
    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • cmh (kein Partner)
      31. August 2011 11:08

      Schopenhauer kann man immer bedenkenlos zustimmen.

      Gerade wenn einem eine seiner Ansichten ganz besonders abstrus vorkommt, dann stellt sich immer heraus, dass er dabei besonders genau beobachtet und natürlich recht hat.

  14. Cotopaxi
    • terbuan
      30. August 2011 18:51

      Und für diesen saublöden denglischen Namen ist auch noch Geld geflossen?
      "railjet", ein "Schienen-Düsenflugzeug" ist der nebenbei bemerkt überhaupt nicht:
      Als Wendezug viel zu langsam und beschleunigungsschwach, da insgesamt zu schwer!
      (Diese Weisheit habe ich von unserem Eisenbahnspezialisten Karl Rinnhofer)

    • Reinhard (kein Partner)
      31. August 2011 06:18

      Der Satz mit dem höchsten Unterhaltungswert in diesem Artikel über die Geldverschwendung bei der erzroten ÖBB:

      "Für Pilz ist dieser Fall ein weiterer Puzzlestein aus der schwarz-blauen Regierungszeit..."

      Naja, nicht vergessen, auch am Abschmelzen der Polkappen, an der Verteuerung der Spritpreise und am Umfallen des Fahrrades der Tante Mitzi sind Schwarz-Blau schuld.
      Wer sonst?

    • Eisenbahner (kein Partner)
      31. August 2011 06:44

      @terbuan: Sorry, aber dass ein Wendezug langsam und beschleunigungsarm ist, ist völliber Unsinn. Hättens vielleicht die Güte, Ihre "Argumente" dafür auch auf den Tisch zu legen?

    • Reinhard (kein Partner)
      31. August 2011 07:02

      Da muss ich dem "Eisenbahner" zustimmen.

      Die im Railjet eingesetzte ES64U2 von Siemens ist eine 10.000-PS-Maschine mit 300kN Anfahrtszugkraft und einer Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h. Der geschwindigkeitsrekord liegt bei 275 km/h. Damit gilt der Railjet als einer der schnellsten lokomotivbespannten Züge der Welt.

      Der Nachteil liegt eher in dem extrem begrenzten Sitzplatzangebot, das regelmäßig zu Unmengen an stundenlang für teures Geld stehenden Fahrgästen führt und die ÖBB-üblichen Verspätungen sowie fahrgastfeindlichen Taktungen. Die Technik ist nicht Schuld am Schluderwesen der Bahn.

    • Reinhard (kein Partner)
      31. August 2011 07:04

      Korrigiere: Die Fahrzeugtechnik.
      Die Gleisanlagen sind bis auf wenige Ausnahmen rings um Wien ein Witz. Die ÖBB fahren mit Ferrari auf Schotterstraße...

    • terbuan
      31. August 2011 08:23

      Reinhard, Eisenbahner
      Die Konzeption des "Railjet" als Wendezug ist eine Notlösung, da die ÖBB zu viele Taurus-Lokomotiven besitzt, die seinerzeit im Hinblick auf einen europäischen "Lok-Pool" angeschafft wurden, dieser jedoch nicht zustande kam.

      Jetzt zu den Nachteilen des Railjet im Vergleich z.B. zum ICE (Zitat Rinnhofer):

      "Bei lokomotivbespannten Zügen dagegen (nur 4 angetriebene Achsen) gibt es manchmal Traktionsprobleme für optimale Beschleunigung; zudem kann im Schiebebetrieb (Wendezüge) nicht voll beschleunigt werden, da es im Weichenbereich sowie auf krümmungsreichen Strecken Zugkraftbeschränkungen (NM) aus Sicherheitsgründen gibt. Ich erinnere an die seinerzeitigen Sicherheitsbedenken beim nur 2500 KW starken und relativ leichten 4010 im Schiebebetrieb bei dessen Einführung.

      Zu "Railjet Notlösung": Ich gebe Ihnen Recht; das ist technisch keine optimale Lösung: Wie sich in anderen Wendezuglösungen zeigte, ist das Zuggewicht unter aliquoter Einbeziehung der Lokomotive recht hoch im Verhältnis zu der zu befördernden Passagierzahl (schlechter als bei einem PKW, der nur mit einer Person besetzt ist!); die Beschleunigung ist beschränkt; sie bleibt im Schiebebetrieb deutlich unter der Leistungsmöglichkeit der Lokomotive. Das ist nur sinnvoll, wenn lange Strecken ohne Halte durchgefahren werden."

      An den (noch immer sehr langen) Fahrzeiten ist ersichtlich, dass der "Railjet" gebenüber dem IC praktisch keine Geschwindigkeitsvorteile herausfährt:
      Wien-Salzburg
      Railjet: 2:30 (2 Halte)
      IC: 2:45 (8 Halte)

    • cmh (kein Partner)
      31. August 2011 11:20

      Also wenn ich die Eisenbahnsachverständigen richtig verstanden habe, ist nicht die Technik das Problem, sondern die ÖBBler aller Einkommensgruppen und Einkommensfarben.

      Und wenn ich weiter extemporieren darf, dann kann ein defekter Zug repariert werden, die defekten Eisenbahner kann man aber nicht los werden.

      Und wenn man noch einen Zusatznutzen der Post für sich ziehen will, dann kann die Post als Anschauungsmaterial für die Inefizienezen der ÖBB genommen werden.

      (NB: Sucht man am Stadtplan von Wien nach einer Adresse, dann gibt man den Straßennamen ohne Bezirkspostleitzahl ein und wie von Zauberhand wird die Adresse gefunden. Schreibt man hingegen eine Postleitzahl undeutlich - also z.B. als letzte Stelle eine schlampige 0 die wie ein 9er ausschaut - dann kommt der Brief mit der Sicherheit der Postpensionen wieder zum Absender zurück.

      http://www.wien.gv.at/stadtplan/ )

    • cmh (kein Partner)
      31. August 2011 11:29

      Das mit dem railjet ist zwar eine riesige, aber nicht strafbare Sauerei.

      Die Krux leigt aber bei der ÖBB. Denn den Kapazundern dort wäre es wohl sicher zumutbar gewesen, ein anderes Wortgeklingel aus dem ÄRmel zu zaubern und im übrigen auf eine weitere Beauftragung des Schrumpelschönlings zu verzichten.

      Dabei sind die ÖBBler nicht nur für den Hochegger zu blöd, denn sonst hätten sie bereits damals nach diesem Vorkommnis die Marke Hochegger als fiese Bazille ruiniert, sondern auch noch zu blöd für den Gemeindewohnungs-Pilz, der sie jetzt wenn die Kuh aus dem Stall ist, zum eigenen Vorteil als Dilettantentruppe vorführt.

    • Reinhard (kein Partner)
      31. August 2011 19:18

      Terbuan, Sie sagen es: Weichenbereich und krümmungsreiche Strecken.
      Wie gesagt, die ÖBB fahren mit Ferrari auf Schotterstraßen.
      Ein ICE, weitaus teurer in Anschaffung und Betrieb und nicht universell einsetzbar wie eine Lokomotive, kann auf Weichenstraßen und gewundenen Strecken auch nicht mehr herausholen. Er käme sogar einer noch stärkeren Geldvernichtung gleich. Auf der Schotterstraße macht es keinen Unterschied, wenn ich den Ferrari durch einen Koenigsegg ersetze.
      Ohne eine entsprechende Neugestaltung der Strecken (auch extrem teuer und unrentabel; man betrachte die Milliardenvernichtung bei Neubaustrecken in Deutschland) wäre ein höheres Aufrüsten des Fahrzeugparks sinnlos.
      Sogar die Taurus war schon eine zu teure Anschaffung, aber wenn man bedenkt, dass bei den ÖBB durchschnittlich 40 Jahre vergehen, bis mal wieder was Neues angeschafft wird und die Taurus in 20 Jahren nur noch technischer Durchschnitt sind...

      Der Railjet als Idee ist nicht falsch, jedes Unternehmen braucht Zugpferde. Aber der Einsatz ist ein Witz. So lange die ÖBB Zugverbindungen einstellt und die daraus folgernde Abwanderung der Fahrgäste als Begründung für weitere Streichungen hernimmt; solange Fahrgäste wie lästige Übel behandelt werden und Kundenfeindlichkeit oberstes Gebot des Managements ist; solange Transportleistungen überteuert angeboten werden müssen weil Pensionsansprüche und Managergehälter Milliarden verschlingen; solange kein Geld erwirtschaftet wird um sinnvolle Investitionen in Streckennnetz und Sicherheitstechnik tätigen zu können brauche ich keinen Railjet, keine BahnCard und keine ganzseitigen Inserate - sondern ein neues Management, ein neues Dienstrecht und den Abzug der Politik aus den Führungsetagen.

    • Reinhard (kein Partner)
      31. August 2011 19:23

      Cmh, Zustimmung. Die Blödheit einer roten Parteisoldatentruppe in wirtschaftlichen Belangen sowie deren komplette Kreativitätsfreiheit heute als Schwarz-Blaues Greuel darzustellen zeugt höchstens von grüner Realitätsverweigerung. Und wie gesagt: Für Pilz sind alle Grauslichkeiten der Welt Beweis für die Allgemeinschuld von Schwarz-Blau. In der ideologischen Ameisenfalle muss man die Realität nicht mal anstreifen.

    • Mitleserin (kein Partner)
      31. August 2011 19:53

      :) -- ich habe herzlich gegrinst. Was Hochegger da gelungen ist, war ein Schachzug, wie er nicht oft gelingt. Strafbar ist es nicht, auch wenn es der Fliegenpilz gerne hätte.

  15. contra
    • terbuan
      30. August 2011 18:56

      Da hängen wir ganz fest mit drin, dank unserer hervorragenden Politiker!
      Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen! Eigentlich eh schon egal, auch wir werden unsere Schulden niemals zurückzahlen (können)!

  16. Gandalf
    30. August 2011 13:03

    O. T., oder doch auch nicht:
    Weil hier schon von begrenzter Intelligenz un Blödheit die Rede war: gerade lief im Mittagsjournal auf ORF 1 (pardon, ich höre es unter dem Prätext "Feindbeobachtung") ein Interview mit einem gewissen Herrn Wallner - Geschäftsführer oder was immer bei den Grünen. Ich gratuliere allen, die diesen Unsinn nicht gehört haben.

    • Alfred E. Neumann
      30. August 2011 13:11

      Mir hat schon der Bericht über die "Telekom-Affäre" gereicht, in dem auffallend oft die ÖVP, "Schüssel-Wendeära" und Molterer genannt wurden.

      Zum Glück ist das Mittagsjournal ja eh nur ein Minderheitenprogramm, die anderen hören sicher Aufofahrer unterwegs... Das verstehen sie eher.

    • contra
      30. August 2011 15:11

      @Gandalf

      Echt? Die Sendung gibt es immer noch? Moderiert die Rosemarie Isopp noch? *gg*

    • cmh (kein Partner)
      31. August 2011 11:31

      Nein, es ist jetzt die Koller gemeinsam mit dem Ötzi redivivus.

    • contra
      31. August 2011 20:03

      @cmh

      Na, so a Glück - ich dachte schon, Marika Rökk redivivus! ;-))

  17. Celian
    30. August 2011 12:58

    A propos Eingreiftruppe

    Die Friedensengerln von Greenpeace tun mal wieder ihrem Namen alle Ehre und besetzen ein in Bau befindliches RWE-Kohlekraftwerk in Holland, um einen Baustopp durchzusetzen.

    Das höchste Gericht der Niederlande hatte die Genehmigungen für den Kraftwerksbau wegen Unklarheiten beim Umweltschutz gekippt. Die zuständigen Provinzen verzichteten auf einen Baustopp. Leider haben die Provinzen den Fehler begangen, nicht beim Grünen Frieden um Erlaubnis zu bitten. Die Folgen haben sie sich daher selbst zuzuschreiben. Denn hier macht sicher keiner ein Kraftwerk auf, wenn es die Grüne Friedens-Mafia nicht will.

    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Greenpeace-besetzt-Baustelle-von-RWE-Kraftwerk-1350468

  18. Vayav Indrasca
    30. August 2011 12:44

    "Damit niemand falsche Schlüsse zieht: Ich bin seit mehr als drei Jahrzehnten Nichtraucher."

    Was soll das? Was ist ein falscher Schluss? Ist das Tabakrauchen verboten? Macht es dich zum schlechteren Menschen? Muss man sich schämen dafür?

    Die Äußerung schwimmt auf der Welle des rotgrünen Wellness- und Gesundheitsterrors mit. Den Leuten alels vermiesen, was Freude macht. Verbieten, Kontrollieren, drangsalieren. Also genau das Gegenteil einer liberalen Einstellung.

    • Machowetz
      30. August 2011 13:05

      Rauchen ist für den Raucher und dessen Umfeld gesundheitsschädlich. Mehr ist dazu nicht mehr zu sagen.

    • phaidros
      30. August 2011 14:18

      Doch, nämlich dass niemand gezwungen wird zu rauchen oder sich in der Nähe eines Rauchers aufzuhalten.

      BG phaidros.vie@gmail.com
      (seit bald 13 Jahren Raucher in Karenz)

    • Philipp Starl
      30. August 2011 14:35

      @ Machowetz

      Eine seriöse Studie, die das Passivrauchen als schädlich entlarvt bitte.

      @ phaidros

      Und wie steht es mit meiner Freiheit zu rauchen bzw. meine Freiheit mich nicht unwohl fühlen zu müssen, weil ich nicht rauchen darf?

      Rauche übrigens auch seit 7 Jahren nicht mehr.

    • Machowetz
      30. August 2011 14:46

      Es scheint ein Zeichen ausgeprägter intellektueller Minderbegabung zu sein, dass man zur Erkenntnis, dass Rauchen schädlich ist, eine Studie benötigt.

    • Vayav Indrasca
      30. August 2011 15:00

      Ich wollte hier keine dieser leidigen Raucherdiskussionen abhalten, ich wollte nur darauf hinweisen, das eine (sogar ziemlich große) Minderheit nicht dauernd abgestraft und verächtlich gemacht werden sollte, insbesondere auf einer Site, die sich als liberalkonservativ versteht.

    • contra
      30. August 2011 15:03

      @Vayav Indrasca

      Eine völlig unnötige Diskussion vom Zaun gebrochen, denn wer lesen UND verstehen kann bekommt mit, daß A.U. meinte: obwohl Nichtraucher ist er GEGEN eine Erhöhung der Tabaksteuer. Damit gab er keinerlei Bewertung für oder gegen Raucher bzw. Nichtraucher ab!
      So einfach ist das.

    • Philipp Starl
      30. August 2011 15:20

      Ich spreche von Passivrauch Machowetz. Nicht Lesen zu können scheint mir in die von Ihnen angesprochene Kategorie zu fallen. Aber genug der Rabulistik, können Sie eine valide Studie vorweisen oder nicht? Mir scheint nicht. Wie so oft glauben linke Weltverbesserer wie Sie die Wahrheit für sich in Anspruch nehmen zu können, ohne auch nur das geringste Faktum vorlegen zu können.

    • phaidros
      30. August 2011 15:31

      Es scheint ein Zeichen ausgeprägter intellektueller Minderbegabung zu sein, dass man zur Erkenntnis, dass Rauchen schädlich ist, eine Studie benötigt.

      Ist das nicht interessant, sg. machowetz, ich sehe es umgekehrt als Zeichen ausgeprägter intellektueller Begabung, auch offensichtlich Scheinendes belegt haben zu wollen.

      Nebenbei, Herr Starl schrieb vom Passivrauchen, nicht vom Rauchen - wenn wir uns schon über intellektuelle Begabungen unterhalten, so gehört das exakte Erfassen der Argumente des Gegenüber doch unbedingt dazu.

      Das Argument als solches käme übrigens cooler rüber, wenn Sie eine Studie genannt hätten. So wirkt es ein bisserl angriffig - mangels weiterer Argumente?

      Ebenso meinten nämlich die intellektuell Begabten in den 70ern ganz selbstverständlich, dass das Waldsterben durch das dem Benzin zugesetzte Klopfmittel Bleitätraethyl mit verursacht worden wäre. Bis eine Studie des Forschungszentrum Seibersdorf das Gegenteil belegte.

      Ich will damit nicht sagen, dass Passivrauchen gesundheitsförderlich ist, sondern nur, dass man darüber nichts sagen kann, solange man es nicht untersucht. Das ist nämlich das Wesen einer naturwissenschaftlichen Studie: nachher weiß man etwas, was man vorher nur vermuten konnte.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. @Starl: Gratulation zur Abstinenz. Es gibt nicht viel, auf das ich selbst stolz bin, aber diesen Mist schlussendlich doch losgeworden zu sein, darauf schon ein bisschen. (Und es geht mir nichts ab, was vermutlich/hoffentlich wichtig für die Nachhaltigkeit ist)

    • phaidros
      30. August 2011 15:32

      Oh - Eingabemaske offen stehen gehabt, hat sich überschnitten. Starl braucht mich sicher nicht als Hinterherkläffer, also bitte einfach vergessen.

    • Philipp Starl
      30. August 2011 15:48

      @ phaidros

      Unterstützung hat man immer gern. Aber wozu gratulieren Sie mir genau? Zum Abstehen vom häufig schreiben oder zum Abstehen von untergriffigen Bemerkungen?

    • phaidros
      30. August 2011 16:04

      Zu 7 Jahren Abstinenz vom Rauchen. Aber ich erkenne immer gerne andere Leistungen und erkenne sie auch an! ;-)

      Zu Ihrer »Freiheit, mich nicht unwohl fühlen zu müssen, weil ich nicht rauchen darf?«: da geht meines Erachtens die Freiheit bzw. das Recht des Hausherren, es zu verbieten, drüber. Denn umgekehrt haben Sie ja wieder die Freiheit zu gehen, wenn Ihnen das nicht taugt. Aber um es auf den Punkt zu bringen: sich als Gesetzgeber in Hausordnungen (z.B. bei Wirtsstuben) einzumischen, ist ein Skandal.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Philipp Starl
      30. August 2011 16:19

      100% d'accord, werter phaidros.

    • werauchimmer
      30. August 2011 22:24

      Für Machowetz:

      Es scheint ein Zeichen ausgeprägter intellektueller Minderbegabung zu sein, dass man zur Erkenntnis, dass Rauchen schädlich ist, eine Studie benötigt.

      Das ganze Leben ist schädlich. Es führt, wie statistisch erweislich, zu 100 % zum Tode.

      Laut gestrenger statistischer Methodik führt sogar Körndlfressen, Alk-Abstinenz, Jogging etc zum Tode. Beim Jogging mitunter sogar während der Tatbegehung!

    • Reinhard (kein Partner)
      31. August 2011 19:25

      Werauchimmer, das wussten wir schon vor Jahrzehnten:

      Alkohol und Nikotin
      rafft die halbe Menschheit hin -
      Aber ohne Suff und Rauch
      stirbt die andere Hälfte auch!

    • Mitleserin (kein Partner)
  19. Philipp Starl
    30. August 2011 11:44

    Viele Grauslichkeiten sind hier heute zu lesen, viele Dummheiten, viele Frechheiten. Daran ändern wird man mit Jammern nichts. Aber zu den einzelnen Punkten:

    1) Schieders Vorschlag ist nicht dumm, wenn auch wirklich alt. Es ist nur extrem verlogen von diesem mit mäßiger Intelligenz ausgestatteten Herren, dies dann noch als Versicherungsbeitrag zu bezeichnen. Vielmehr würde die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage einer Einführung einer neuen Steuer gleichkommen. Ein Versicherungsbeitrag muss nämlich in einem Äquivalenzverhältnis zur Leistung stehen. Wenn ich aber plötzlich 3.000 Euro mehr für eine Versicherung zahle, dafür aber keine Leistungssteigerung erfahre, so ist das nichts anderes als eine Steuer. Im Erfinden neuer Steuern sind die Linken ja besonders kreativ.

    Andererseits ist die Linke besonders renitent und dumm, wenn es um neue Steuern geht. Da wird seit Jahren von Vermögenssteuern und einer Finanztransaktionssteuer gefaselt, obwohl diese absurden Steuerideen schon tausendfach als Dummheiten entlarvt wurden.

    In diese Kategorie fällt auch der nächste Lieblingssport der Linken (und da zähle ich bitte die ÖVP genauso dazu): bestehende Steuern erhöhen. Dumm und dreist deswegen, weil schon jeder Bauer aus Hintertupfing gelernt hat, dass aber einer gewissen Höhe die Steuermoral sinkt und dies dazu führt, dass vor der Steuer geflüchtet wird, was im Fall Rasinger wie Unterberger richtig ausführt zu Schmuggel, also zu Illegalität führt. Kennen wir das nicht? Ein Land, das hohe Steuern noch höher macht und trotzdem insolvent bleibt? Ahja da war doch Griechenland, das schon längst an dem Punkt angelangt ist, an dem die Bürger nicht mehr bereit sind, Steuern zu blechen. Diese Art stillen Steuerstreiks erleben wir ja in Österreich auch schon. Viel wird schwarz gearbeitet, Vermögende suchen sich jedes möglich Schlupfloch und geraten nicht selten an den Rand der Legalität.

    2) Zur HAA kann ich nichts sagen. Der Sachverhalt ist mir nicht ausreichend bekannt, um ihn kommentieren zu können.

    3) Was den ORF betrifft: privatisieren und Schlüssel weg.

    4) Herr Unterberger, Sie gehen nicht weit genug. Sie scheinen zu übersehen, dass NGO's wie Greenpeace nicht nur eine militärische Sprache sprechen, sondern auch militant agieren und das ungeniert weltweit. Sie zerstören Eigentum, sie behindern rechtschaffene Bürger, sie bedrohen, sie schüchtern ein. Im Westen ist man seit Hitler von der Schuldkrankheit geplagt. Vor lauter Schuld (als ob man die haben müsste) dass ein Deutscher (Österreicher) ein paar Millionen hinrichten hat lassen, meinen wir, wir müssten alles, was rechts ist, extra stark bekämpfen und alles was auch nur nach Kampf gegen Rechts aussieht, mit Milde betrachten. Gleichheit vor dem Gesetz gibt es schon lange nicht mehr. Dazu passt auch die linke Staatsanwaltschaft. Meine Forderung daher schon immer:

    a) Das staatsanwaltliche System ähnlich der Gerichtsstruktur aufbauen, vor allem also Weisungsfreiheit.

    b) Speziell ausgebildete Wirtschaftsstaatsanwälte.

    c) Volle Transparenz bei den Entscheidungen. Verfahrenseinstellungen sollten öffentlich begründet werden. Eine Anklage muss ebenfalls begründet werden. Gleichzeitig sollten endlich wieder Schutzmaßnahmen greifen, die Angeklagte (Unschuldsvermutung!) vollständig schützt. Strafen für Weitergabe von Daten müssen rigider ausfallen. Ein Berufsverbot wäre zu überlegen. Gleichzeitig sollte jedes Medium verurteilt werden können, das geheime Akten, Namen, Ermittlungsschritte usw. veröffentlicht!

    • Martin Bauer
    • RR Prof. Reinhard Horner
      30. August 2011 13:27

      reinhard.horner@chello.at

      Sehr geehrter Herr juristischer Fachmann (Mag. oder Dr.) Philipp Starl!

      Warum mindern Sie Ihre zutreffende Argumentation zur Unterscheidung von Versicherung und Steuer durch eine persönliche Beschimpfung des Staatssekretärs Mag. Schieder? Im Übrigen ist bei der Krankenversicherung der Bezug zwischen der Versicherungszahlung und der Versicherungsleistung nur sehr eingeschränkt gegeben.

      Warum bringen Sie Ihre berechtigte Forderung nach gleicher Behandlung von Vorgängen, die rechts und links außerhalb bzw. unterhalb des demokratischen Spektrums stehen, in ein äußerst schiefes Licht? "Vor lauter Schuld (als ob man die haben müsste) dass ein Deutscher (Österreicher) ein paar Millionen hinrichten hat lassen ..." Hitler als Einzeltäter? "Hinrichten" statt ermorden im Holocaust und darüber hinaus? Die Millionen Toten in dem vom Zaun gebrochenen 2. Weltkrieg? Die unzähligen Zwangsarbeiter die unermesslichen Zerstörungen etc.? Eine mehrfach verbrecherische NS-Ideologie?

      Der Ablehnung einer Kollektivschuld, einer Sippenhaftung wird mit einer dermaßen wohlfeilen Abweisung der - auch nachwirkenden - Verantwortung nicht gedient. Im Gegenteil.

      MfG

    • Philipp Starl
      30. August 2011 13:42

      Der Herr RR auf der Suche nach dem Haar in der Suppe.

    • Philipp Starl
      30. August 2011 14:38

      Jetzt reizt es mich doch, Sie zu widerlegen, Herr RR.

      1) Nach Moskauer Deklaration aus dem Jahre 1943 ist Österreich erstes Opfer. Von einer (österreichischen) Kollektivschuld kann hier daher schon gar keine Rede sein. Lesen Sie nicht so oft den "Standard".

      2) Eine Kollektivschuld, die über zwei Generationen nach der Täterzeit liegt? Das ist wohl nicht Ihr Ernst, oder?

    • Philipp Starl
      30. August 2011 14:41

      Noch etwas Herr RR,

      Was ist eigentlich mit der von Ihnen so gepriesenen Verantwortung des türkischen Volkes bei der Abschlachtung der Armenier oder den zahlreichen Versklavungen und Hinrichtungen während der Zeit der Ausdehnung des Osmanischen Reiches?

      Wo bleibt die Verantwortung der Araber bei der Ausrottung der Ägypter und vieler anderer nativer Stämme in Afrika? Wo bleibt die arabische Verantwortung für die Dutzenden Millionen Sklaven?

      Eine von Ihnen dahergeschriebene Verantwortung gibt es nicht, sie ist purer Blödsinn. Jeder Mensch ist für sein Handeln verantwortlich, aber jeder Mensch und nicht jedes Volk, oder jede Rasse oder sonst irgendeine dahergedichtete Sippschaft.

    • inside
      30. August 2011 16:49

      Kollektivschuld, Herr RR??
      Sie nerven, wie alle die dieses Schlagwort gebrauchen.
      Ich fühle mich genau so wenig schuldig am WKII und Folgen, wie am 30 jährigen Krieg, der immerhin auch einen Grossteil Europas vernichtete.
      Also verschonen Sie mich bittre mit Ihren Vorwürfen.

    • Celian
      30. August 2011 17:27

      Ich gebe dem RR schon recht, daß Starl es sich etwas zu leicht macht - "wohlfeil", wie der RR schreibt - wie er die Kollektivschuld abtut. Und das der Sache nicht dienlich sondern eher kontraproduktiv ist. Und das kann ja das Ziel nicht sein.

    • Philipp Starl
      30. August 2011 17:55

      Wie bitte Celian, das Ziel darf ja wohl nicht sein, die Wahrheit auszusprechen? Und wenn Sie schon meinen, ich weise "wohlfeil" die Schuld von mir, verlange ich bitte von Ihnen eine sofortige Stellungnahme warum ich am Holocaust mitschuld trage bzw. Verantwortung trage.

    • Celian
      30. August 2011 18:43

      Starl, verdrehen Sie mir bitte nicht die Worte im Mund. Wo habe ich Ihnen eine Mitschuld am Holocaust gegeben? Auch habe ich Ihnen nicht unterstellt "wohlfeil" die Schuld von sich zu weisen. Und ich bin Ihnen auch keine "sofortige" Stellungnahme verpflichtet, wo sind wir denn....

      Die Kollektivschuld abzulehnen, mit Argumenten, die so offenkundig leicht entkräftbar sind, ist der Sache nicht dienlich. Sie stellen Hitler als Einzeltäter hin, das war er nicht, verharmlosen den Holocaust als Hinrichtung u.s.w. ich will jetzt nicht die Worte des RRs wiederholen. Wenn Sie darauf weiter bestehen, machen Sie sich viel mehr der Befürwortung der Kollektivschuld verdächtig.

    • socrates
      30. August 2011 18:44

      Mit Erbsünde und Kollektivschuld kann man gut verdienen.
      Als Sudetendeutscher bin ich für jede Wiedergutmachung offen. Die Massenmorde an den Indianern speziell Seminolen um ~1900 warten auf Aufarbeitung. England hatte im Sklavenhandel über 1000 Schiffe im Dienst. Aufarbeitung? Die Benesdekrete warten auf Aufarbeitung. Die Vendee wartet auf Aufarbeitung. Im A.T. hält Gott die Sonne an, damit die Juden ihre Feinde ausrotten. Die Feuerlandindianer, die ausgerottet wurden, warten auf Aufarbeitung. Ich vergesse sicher die meisten Massenmorde.
      Warum suchen WIR die Kollektivschuld immer nur bei uns? Ist das das Ziel?

    • Philipp Starl
      30. August 2011 19:30

      @ Celian

      Meine Argumente sind denke ich nicht im mindesten leicht entkräftbar oder neieren Sie den Inhalt der Moskauer Deklaration?

      Und natürlich hängen Sie mir eine Schuld an, wenn Sie es kritisieren, dass ich jegliche Schuld meiner Person als lächerlich zurückweise mit dem Verweis, dass fast kein einziger lebender Österreicher (und junge wie ich schon gar nicht) etwas mit diesen Verbrechen zu tun hatte.

      Und was anderes, als eine Hinrichtung, war denn der Massenmord an den Juden sonst? Werden Sie nicht aberwitzig.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      30. August 2011 19:36

      reinhard.horner@chello.at

      Sehr geehrter Herr juristischer Fchmann (Mag. oder Dr.) Philipp Starl, bitte nicht (wohlfeil) verfälschen!

      Um ein Haar in der Suppe geht es unschwer einsichtig nicht, sondern a) um eine persönliche Beschimpfung und b) um eine Geschichtsverfälschung zur wohlfeilen Abweisung der - auch nachwirkenden - Verantwortung. Dass eine solche zur (notwendigen) Ablehnung der Kollektivschuld, der Sippenhaftung alles andere als dienlich ist, darauf habe ich hingewiesen. Die Ablehnung der Kollektivschuld, der Sippenhaftung kann nur auf dem Boden unverkürzter Verantwortung gelingen, wozu nicht zuletzt unverbogene Antworten über die geschichtlichen Tatsachen zählen.

      Und zu anderen Stellungnahmen: Aufdeckungen anderer Verbrechen, etwa der tschechoslowakischen Verbrechen gegen die Sudetendeutschen, des Völkermords an den Armniern etc., sind nicht minder wichtig, aber sie dürfen nicht zur Aufrechnung genüber den NS-Verbrechen Verwendung finden, wenn von diesen die Rede ist. Eine derartige Flucht aus der Verantwortung wäre unzulässig, wäre schändlich.

      MfG

    • Celian
      30. August 2011 19:50

      Starl, ich werde nicht aberwitzig, werden Sie bloß nicht frech.

      Und sowas wie Sie will ein Akademiker gar ein Doktor sein. Sie verstehen überhaupt nichts.

    • byrig
      30. August 2011 22:35

      als einleitung möchte ich sagen,dass mir die kommenden worte nicht leichtfallen,zumal der herr starl durchwegs meine ansichten vertritt.
      andererseits dürfte der gute starl an einer (kaum)abgeschwächten form des tourette-syndroms leiden.
      und unterberger hat er gefälligst als "dr."unterberger anzuschreiben,zumal ich schwer daran zweifle,dass dieser starl überhaupt einen akademischen titel hat.
      was ich aber am meisten verachte,ist die tatsache,dass starl nach seinem so theatralischem abgang,der sogar mit klagsdrohungen gegen dr.unterberger und anderen drohungen gepflastert war,hier einfach wieder so auftaucht,als wäre nichts geschehen-ohne die mitblogger zu informieren.
      angeblich hat er sogar eine eigene partei gegründet.unter diesen auspizien ist die wohl unwählbar.

  20. Eva
    30. August 2011 10:35

    Das Wort "Chuzpe" drückt alleine schon durch die Häßlichkeit seines Klanges (meine Finger scheuen fast davor zurück, es zu tippen!) seine Herkunft und Bedeutung höchst treffend aus: Unverfrorenheit, unbekümmerte Dreistigkeit, Unverschämtheit ( alles laut Duden); es schließt nach meiner Deutung Betrug und Übervorteilung mit ein.
    Ähnlich scheußlich empfinde ich das Wort "Tacheles". Diese beiden Wörter passen einfach nicht in unseren Wortschatz, obwohl sie "Bände sprechen".

  21. Patriot
    30. August 2011 10:22

    Die größte Chuzpe steckt schon im Namen "Greenpeace".

    Bei den Ideen zur "Reichenbesteuerung" ist die Mehrheit der Österreicher meist dagegen:
    http://images.derstandard.at/t/12/2011/08/28/1313074555714.jpg

    Die ganze "Gerechtigkeitsdebatte" ließe sich übrigens auch umgekehrt führen:

    Ist es gerecht, dass ein kleiner Teil der Bevölkerung den größten Teil der Abgabenlast zu tragen hat?

    Ist es gerecht, dass zugewanderte Parallelweltler per Sozialsystem besser gestellt werden als Leute, die dieses Land aufgebaut haben?

  22. Martin Bauer
    30. August 2011 10:17

    Laut Wiki

    Chuzpe [x?tsp?], auch Chutzpe (aus dem jiddischen ????? [chùtzpe] von hebräisch ???? [chuzpà] für „Frechheit, Dreistigkeit, Unverschämtheit“ entlehnt) ist eine Mischung aus zielgerichteter, intelligenter Unverschämtheit, charmanter Penetranz und unwiderstehlicher Dreistigkeit.
    Im Hebräischen enthält der Begriff eine negative Bewertung für jemanden, der die Grenzen von Höflichkeit und/oder Anstand aus egoistischen Motiven überschreitet. Im Jiddischen und in den meisten europäischen Sprachen schwingt Anerkennung für eine Form sozialer Unerschrockenheit mit. Hier spricht man insbesondere von Chuzpe, wenn jemand in einer eigentlich verlorenen Situation mit Dreistigkeit noch etwas für sich herauszuschlagen versucht.

    Ich empfehle als Kurzdefinition:
    - Anerkennung für eine Form sozialer Unerschrockenheit zu Lasten Dritter, gepaart mit Unwissen

    • kaffka (kein Partner)
      31. August 2011 11:31

      Philipp Starl
      30. August 2011 15:20

      Irgedwie habe ich in Erinnerung, dass der Starl den Lesern seine hinterfotzigen Enuntiationen endgültig vorenthalten wollte.

      Und jetzt mault er schon wieder!

      Rauchbelästigung sollte überall wo Andere anwesend sind ebenso verboten sein wie andere Belästigungen.

      Schon mein längst verstorbener Vater wusste einen passenden Witz zum Thema:

      In einem Restaurant raucht sich ein Kunde eine Zigarre an. Der Kellner läuft diensteifrig herbei und schüttet ihm einen Sektkübel Wasser über den Kopf.
      Der Kunde beschwert sich, der Kellner verteidigt sich und sagt "I hab glaubt der Herr Dokta is brennat worn!"

      Diese Methode sollte den Belästigten bald Abhilfe schaffen!!! Ohne Bevormundung, Reglementierung und sonstigen Schmus...

    • kaffka (kein Partner)
      31. August 2011 11:38

      @Martin Bauer
      30. August 2011 10:17

      Chuzpe: Ich empfehle als Kurzdefinition: "Abzulehnendes abgefeimtes, hinterhältiges Verhalten aus sicherer Deckung. Es hat nichts mit sozialer Unerschrockenheit, eher mit Feigheit zu tun!

  23. terbuan
    30. August 2011 09:55

    Man müßte über jeden Fall einen eigenen Beitrag schreiben, ich nehme nur den ersten und den letzten heraus, Chuzpe im großen und im kleinen.

    Das kleine Österreich leistet sich 15 Krankenversicherungsanstalen (eine in jedem Bundesland und 6 Betriebskrankenkassen).

    Diese erbringen pro Jahr Leistungen im Ausmaß von ca. 15 Mrd. EUR. Davon entfallen auf die größte, die Wiener GKK, 2.5 Mrd.
    In ihrem jährlichen "Leistungsblatt", in dem pikanterweise die zu bezahlenden Selbstbehalte ("Rezeptgebühren") bei den Kosten für Medikamente nicht angerechnet werden, findet man auch eine nette Tortengrafik, in der die einzelnen Leistungen dargestellt werden und darauf hingewiesen wird, dass die Verwaltungskosten nur 2,3% der Gesamtausgaben betragen.

    Das wären bei der WGKK rund 65 Mio. hochgerechnet auf alle Kassen bedeutet dies, dass die Verwaltung unserer Krankenkassen pro Jahr an die 400 Mio. Euro kostet.

    Verwaltungsreform? Fehlanzeige! Es werden höhere Beiträge gefordert!

    Ad Chuzpe Fohnsdorf:

    Der selbstherrliche Bürgermeister Franz Straner baut mit seiner satten SPÖ-Mehrheit und mit Unterstützung des LH Voves eine Therme um 21 Mio. EUR.
    Eine Therme die nie aus den roten Zahlen kommt und die Raten für die aufgenommenen Darlehen nicht bezahlen. Das Ergebnis, Fohnsdorf ist pleite.

    Der Bürgermeister wird abgesetzt und durch einen Regierungskommissar Zach ersetzt. Der Rechnungshofpräsident Moser kommt eigens nach Fohnsdorf um den vernichtenden Prüfbericht zu präsentieren.

    Den Fohnsdorfer ist dies egal, sie stehen zu ihrem ehemaligen Bürgermeister, der ist sauer auf Voves und die "rot-schwarze Koalition" in Graz und tritt jetzt mit seiner Namensliste "Hans" zu den Gemeinderatswahlen an und wird mit großer Wahrscheinlichkeit wieder gewählt!

    Und wer wird für die Therme die Raten bezahlen, natürlich der Steuerzahler!
    Es ist einfach nicht zu fassen!!!!

    • terbuan
      30. August 2011 10:05

      Ad Fohnsdorf, 1. Absatz:
      ...und die Raten für die aufgenommenen Darlehen nicht bezahlen KANN.

    • Patriot
      30. August 2011 10:26

      Wäre Österreich ein Privatunternehmen, dann würde das Steuer- und Sozialsystem für alle Bundesländer in einer Abteilung zusammengefasst werden.

    • terbuan
      30. August 2011 18:37

      Patriot
      Malen Sie den Teufel nicht an die Wand!
      Es gibt ja ohnedies seitens der Linken den fiesen Plan, die Lohn- und Einkommensteuer mit der Sozialversicherung zusammenzulegen.
      Dann hat man 2 Fliegen auf einen Schlag, die 40% der Österreicher die keine Lohnsteuer bezahlen brauchen dann auch keine SV-Beiträge mehr zu entrichten und die Höchstbeitragsgrundlage wäre dann mit einem Schlag weg!

  24. Alexander Renneberg
    30. August 2011 09:15

    auch chuzpe:

    quelle: www.ortneronline.at

    Kein Verhör bitte, wir haben Ramadan!
    Muslime sollten während des vierwöchigen Fastens keine anstrengenden fremdenpolizeilichen Verhöre über sich ergehen lassen müssen – und in dieser Zeit nicht abgeschoben werden -, schlägt die Flüchtlingshelferin Karin Klaric vor, berichtet der “Standard”.

    Eine aparte und ausbaufähige Idee: demnach dürfte die Polizei während der anstrengenden vorösterlichen Fastenzeit keine Christen verhören oder gar in U-Haft nehmen. Und natürlich auch keine Atheisten, sollten sich die gerade zum Behufe der Gewichtsreduktion einer Diät unterwerfen

    • Cotopaxi
      30. August 2011 09:32

      Ich habe keinen Zweifel, das die Forderung, mag sie heute noch so absurd klingen, in naher Zukunft von der Gerichtsbarkeit und der Polizei umgesetzt werden wird - mit Hilfe der Schwarzen natürlich.

    • Martin Bauer
      30. August 2011 09:46

      "... in naher Zukunft"? Alles schon da. man richtet es sich im islamischen Paralleluniversum in Europa:

      http://diepresse.com/home/panorama/religion/689255/Berlin_Buch-warnt-vor-islamischer-Paralleljustiz?_vl_backlink=/home/index.do

    • Alexander Renneberg
      30. August 2011 09:49

      cotopaxi,

      wenn es durchgeht dann mit hilfe der schwarzen. keine frage. dumm genug ist die momentane truppe in jedem fall.

      aber ich denke, dass nichteinmal die sozialisten so dumm sind sowas zu wollen.

      ich frage mich vielmehr: wie kommt diese dame klaric dazu so zu denken und zu argumentieren.

      wie krank im kopf muss man sein um sowetwas vorzuschlagen?
      (krank im kopf nicht im sinne einer persönlichkeitsstörung nach dem ICD 10 sondern einfach krause gedanken)

    • Cotopaxi
      30. August 2011 10:19

      @Renneberg

      Man sollte die Dummheit der Linken in allen Parteien nicht unterschätzen, ich glaube nicht, dass sie Grenzen hat.

    • Alexander Renneberg
      30. August 2011 10:28

      auch der cotopaxi hat seine grenze bei 5897 metern ;-)

      so hoffe ich, dass die dummheit doch auch grenzen hat!
      naja wobei, wenn ich mir die parteien so ansehe.....

    • Cotopaxi
      30. August 2011 11:26

      @Renneberg

      Ha, ein interessanter Vergleich!

      Nur frage ich mich, wo sich die linken Geistesriesen im Augenblick herumtreiben: Schon nahe des Gipfelkreuzes oder noch in den Niederungen der Täler?

    • Alexander Renneberg
      30. August 2011 11:36

      gefühlt sind die nahe am gipfel.

      leider sieht die wahrheit anders aus. ich denke der linke mob ist erst am anfang....

    • schreyvogel
      30. August 2011 13:23

      Was die Klaric antreibt? Geltungssucht und Lust am Provozieren!

    • Cotopaxi
      30. August 2011 14:57

      @Schreyvogel

      Mit der Familie Komani hat sie ihren ersten großen medialen Erfolg eingefahren und das spornt an.

      Zur Erinnerung: die Komanis sind die Kosovaren, die zuerst abgeschoben und dann auf Staatskosten durch Fr. Fekter wieder ins Land geholt wurden.

    • HJR
      30. August 2011 18:43

      @Coropaxi, 10:19

      Einstein war dokumentierterweise auch Ihrer Meinung.

    • byrig
      30. August 2011 22:50

      diese karin klaric ist das prototypische beispiel dafür,dass die eigentlichen feinde im inland sitzen und gebürtige österreicher sind.nur mit diesen ist und war es möglich,so gegen unser land zu agieren-natürlich mit links-grünem hintergrund.und es betrifft ja leider nicht nur österreich.
      der massive schaden,der durch diese linksgrünen bereits angerichtet wurde,ist europaweit vorhanden.ein rätsel ist,warum die europäischen wähler noch nich massiv reagieren.aber das ist sicher im kommen.

    • AGLT (kein Partner)
      31. August 2011 11:25

      @byrig: ********

  25. schreyvogel
    30. August 2011 09:06

    Chutzpe wo man nur hinschaut.

    Der Landesparteisekretär Christian Deutsch verdammt die Kritik von ÜVP und FPÖ an den exorbitanten Gebührenerhöhungen für Gas und Wasser so:

    "Die Taktik von ÖVP und FPÖ ist leicht zu durchschauen. In Wirklichkeit geht es ihnen darum, öffentlichen Betrieben die wirtschaftliche Grundlage zu entziehen, um dann lauthals nach Privatisierung schreien zu können". Sie wollen damit "in unverantwortlicher Art und Weise den öffentlichen Sektor durch Stellenkürzungen und Privatisierungen ruinieren" und "den Boden für Privatisierung und Geschäftemacherei bereiten".
    (Wiener Bezirkszeitung Nr. 34, 24.8.2011, Seite 4)

    Die Meinung und das Wohlergehen der Konsumenten ist der SPÖ wurscht. Es geht nur darum, an der Macht zu bleiben, über Riesen-Apparate zu herrschen und sie mit ihren Parteigängern anzufüllen.

    Selbst wenn Österreich darüber ausblutet.

  26. Gandalf
    30. August 2011 08:27

    Ob man es jetzt begrenzte Intelligenz, Chuzpe oder schlicht Blödheit nennt, ist nicht so wichtig. Richtig ist, dass der Kurs der österreichischen Sozialisten mit ihren Klassenkampfparolen und sonstigen paläomarxistischen Ideen immer vergangenheitsorientierter wird: Mit denen ist wirklich kein Staat zu machen. So weit, so schlecht. Aber: Wo ist die nichtsozialistische, (christlich-) demokratische (Volks-) Partei, die das aufzeigt, ja hinausschreit, und echte Alternativen anbietet? Von Zeit zu Zeit gehe ich durch die Lichtenfelsgasse und sehe nach, ob es wenigstens das Haus noch gibt, in dem einmal eine Partei namens ÖVP ihren Sitz gehabt haben soll.

    • Azdak
      30. August 2011 12:04

      Stellen Sie bitte nicht so beinharte Fragen hier, denn es ist einfach nur mehr zum Heulen.

      Den Sozialisten muss man zugestehen, dass sie taktisch und strategisch ganz clever agieren. Die Retro-Linie, dann ein kleiner Napalm-Wahlkampf zum richtigen Zeitpunkt. Dazwischen immer wieder ein bisserl "Gerechtigkeit" und "die Reichen müssen zahlen" plakatieren und schon ist die breite Masse der Transferleistungsempfänger motiviert, das Kreuzerl im rotgrünen Feld zu machen. Und die Minderheit der Steuerzahler darf das dann alles bezahlen.

      Die ÖVP gibt es glaube ich nicht mehr. Die wurde aufgelassen und firmiert jetzt unter SPÖVP als Rechtsausleger der vereinigten Systemparteien Österreichs. Sie dürfen gnadenhalber noch am Futtertrog sitzen und Geschäfte machen. In diesen raren Augenblicken dürfen sie sich auch unheimlich mächtig fühlen und sich einmal im Jahr beim Sauschädelessen treffen.

      Bis zur vollständigen Demütigung dauert es aber nicht mehr lange, da die Sozialisten gerade die Medien - die sie ja ohnehin bereits weitgehend kontrollieren - in Stellung bringen, um zu weiteren Schlägen auszuholen. Ein bisschen Geschichtsrevisionismus zu "Schwarz-Blau" (da "evil") und ein bißchen Aufarbeitung Grasser-Schüssel-Gorbach-Telekom-BUWOG, da dies doch einen vorzüglich dichten Schleier über BAWAG, Stadt Wien, Prater-Vorplatz, Brauner-Spekulationen etc. wirft.

      Ob dieser Stärke werden die Sozialisten auch gleich ein wenig offensiver. Mal so eine kleine Volksabstimmung fordern zur Reichensteuer, wie der Häupl gestern.

      Ich bin auch noch immer verwundert darüber, wie schnell es der Pröll jr. geschafft hat, den eigentlich großen Bonus den er hatte, zu verspielen. Leider schwindet auch mit jedem Tag mein Vertrauen, dass der Spindelegger die Person ist, die dieses große Ruder wieder herumreissen kann. Wenn die ÖVP derzeit irgendetwas zu gesellschaftlichen Themen äußern will, kommt das in den linken Medien mit einer Stärke herüber, als ob die entlaufene Kuh im Wald "muh" sagt und keiner hat es gehört.

      Dieses Pferd dürfte also wirklich tot sein. Wir sollten absteigen, um entweder ein anderes Pferd zu wählen oder ein neues zu gründen.

    • terbuan
      30. August 2011 17:16

      Gandalf, Azdak
      *****!

  27. Josef Maierhofer
    30. August 2011 08:04

    Danke Hr. Dr. Unterberger !

    Sie zeigen die kleinen Details und Lügen, mit denen hier im 'Ösiland' 'gearbeitet' wird, Sie zeigen viel von der Mentalität und den versteckten Gefahren.

    Immer, wenn jemand nur plaudert ohne genauer nachzudenken, dann passieren sehr leicht Dummheiten.

    Immer, wenn jemand glaubt, er müsse der Partei dienen gegen das Volk, dann ist das keine Dummheit mehr, sondern eine Gefahr.

    Ich würde mir von einem jeden Politiker erwarten, dass er ein Gewissen für seine Aufgabe entwickelt und nicht für seine Partei, die der Aufgabe oft entgegensteht.

  28. mike1
    30. August 2011 07:27

    mir fehlt hier noch der faymann mit seinem laufenden brechen der regierungsvereinbarungen (v.a.betreffend wehrpflicht), mit seinen ewigen sudern nach steuererhöhungen,

    dann fehlt der häupl mit seiner suderei (volksabstimmung zur reichenschröpfung),

    dann fehlt mir noch der darabosch, diese lächerliche unglücksfigur, mit seinen versuchen, neuerdings die wehrpflicht hinterrücks unter brechung der verfassung abzuschaffen.

    wie a.u. sagt, man kommt ja gar nicht mehr nach, dies alles festzuhalten !!

    ich weiß nicht, ob das chuzpe ist, jedenfalls ist es ein zeichen absoluter unfähigkeit der an den futtertöpfen hockenden und sabbernden rotgrünen chaoten.

  29. Wertkonservativer
    30. August 2011 07:10

    Leute mit Chuzpe gibt es in Österreich zuhauf!
    Meist Zeitgenossen mit zuwenig Kinderstube, mit eklatantem Mangel an realistischer Selbsteinschätzung, dafür mit zu viel Ego und Selbstüberschätzung "gesegnet".

    Die von Dr. Unterberger sorgfältig nach Farben ausgewählten Chuzpe-Infizierten sind treffliche Beispiele dieser Zunft! Diese Krankheit macht halt auch vor unserer Prominenz keinen Bogen!

    Leider gibt es gegen diesen Virus noch kein Heilmittel; so müssen wir halt damit rechnen, auch in Zukunft immer wieder mit Chuzpe-Menschen konfrontiert zu werden!
    Lächerlich machen, die vielleicht einzige Möglichkeit, diese Leute auf den Boden zurückzuholen!

    gerhard@michler.at

  30. libertus
    30. August 2011 02:01

    Cosi fan tutte - keine Frage!

    Aber solange die Genossen ihrer Klientel versprechen, die vermeintliche Zweiklassenmedizin abzuschaffen, kann sich Schieder auch einen solchen Fauxpas erlauben.

    Interessant wäre im Zusammenhang mit der HAA zu erfahren, wieviel Haftung bisher tatsächlich schlagend geworden ist, oder ob sie nur als Munition gegen den politischen Gegner herhalten muß.
    Und wie steht es um die Milliarden für die Kommunalkredit, sg. Frau MinisterIn Schmied?

    David Ellensohn ist nur das getreue Abbild dieser unglückseligen Wiener Rot-Grün-Koalition und nachdem die Grünen schon bei deren Bildung am Boden gelegen sind, können sie gar nicht mehr umfallen - da überrascht nichts mehr.

    Die neuen ORF-Produktionen sind das Dankeschön des Herrn Wrabetz für seine Wiederwahl und da darf ihm selbstverständlich nichts zu teuer sein. Kann er sich doch darauf verlassen, bei Bedarf wieder eine kräftige Finanzspritze einzustreifen - womöglich aus der angedachten "Vermögenssteuer für die Superreichen", die im Gedanken sowieso schon mindestens fünfach verteilt wurde!

    Übrigens dürfen wir sicher sein, daß diese Produkte mit einem weiteren Höchstmaß an Chuzpe Wahlkampfmunition für 2013 enthalten werden.

    Und niemand weit und breit, der endlich Schluß mit Lustig macht!

  31. Schani
    30. August 2011 01:53

    Ich würde in obigen Fällen eher die Termini technici "Blödheit,Verlogenheit" etc.bevorzugen, da Chuzpe eines gewissen Mindestmaßes an Intelligenz bedarf!
    Die genannten Bespiele österreichischer Politik verursachen mir nur Abscheu und Deprimiertheit.

    • Observer
      30. August 2011 06:50

      @ Schani:
      Eine gewisse Intelligenz ist in allen diesen Beispielen schon noch festzustellen. Denn die genannten Personen sind frech, dreist, egoistisch, unverschämt und unanständig. In einem Wörterbuch habe ich einmal gelesen, dass sich solche Chuzpe-Leute auch in einer für sie fast ausweglosen Situation noch einen Vorteil herausschlagen.

    • diko
      30. August 2011 19:39

      Observers:
      Hatten Sie nicht neulich noch – Herr oder Frau Observer, - bei Grünpiss - die Art, der vielleicht etwas über das Ziel hinausschießende Kritik, nie und nimmer missen wollen ?

  32. RR Prof. Reinhard Horner
    30. August 2011 01:41

    reinhard.horner@chello.at

    Noch eine Chuzpe, die "nachhaltig" unterstützt wird

    Wie ist es bitte zu erklären, dass hinsichtlich des Kronenzeitungs-Häupl-Darabos-Politspiels gegen die Wehrpflicht auch in den Medien die Tatsache untergeht, dass damit das Regierungsprogramm 2008-2013 dreist gebrochen wird.

    In diesem bekannte sich die gegenwärtige Bundesregierung ausdrücklich zur allgemeinen Wehrpflicht und zu dem konkreten Versprechen: „Die Ausbildung und der Dienstbetrieb der Grundwehrdiener müssen so gestaltet und weiter entwickelt werden, dass sie den geänderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen entsprechen und für die jungen Staatsbürger sinnvoll und motivierend wirken.“ Was wird davon von dieser Regierung noch eingelöst?





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