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Bürgerkrieg in Europas Städten

Erstaunlich und eindrucksvoll, wie schnell die Briten die Unruhen und Plünderungen nach vier Bürgerkriegstagen wieder gestoppt haben. Skurril und lächerlich hingegen, wie sich Linksjournalisten geradezu enttäuscht zeigen darüber, dass die erhoffte Weltrevolution wieder einmal ausgeblieben und vorerst nicht mehr aufgeflammt ist. Und noch viel skurriler und lächerlicher sind die sogenannten Menschenrechtsvereine, die lautstark das Durchgreifen gegen Plünderer, Gewalttäter und Anstifter beklagen.

Offenbar haben die Opfer der Unruhen – etwa jene Angestellten, die ihren Job in den zerstörten Geschäften verloren haben – keine Menschenrechte. Offenbar wäre es diesen Menschenrechtsvereinen lieber, die Unruhen wären monatelang so weitergegangen, nur damit ja keiner der armen Jugendlichen zu hart angefasst wird. Obwohl gerade diese Härte leider ganz offensichtlich die einzige Sprache ist, welche diese Typen verstehen.

Dasselbe hat sich ja in der Reagan-Ära auch in den USA gezeigt, als die einst vor Kriminalität überkochenden Stadtzentren der Großstädte durch eine konsequente Zero-Tolerance-Strategie, bei der auch das kleinste Vergehen bestraft wird, wieder zivilisiert worden sind. Auch damals haben sich in den USA und noch mehr in Europa vermeintlich gute (in Wahrheit freilich nur kurzsichtige) Menschen darüber aufgeregt. Aber trotz dieser einstigen Kritik hat seither auch kein demokratischer Präsident, kein linker Bürgermeister diese Strategie umzukehren gewagt.

Das heißt nun gewiss nicht, dass es nicht auch andere sinnvolle Strategien gegen fehlgeleitete Energien junger Männer gibt. Diese machen aber nur als Zusatz zu einer glaubwürdigen Recht-und-Ordnung-Strategie einen Sinn, nicht als Ersatz dafür.

Falsch ist lediglich eine einzige, aber leider sehr verbreitete Reaktion: den Jugendlichen einzureden, nicht sie, sondern die Gesellschaft wäre an allem schuld; ihnen zu sagen, weil sie keinen Job haben, wären sie ein Opfer, was eine Täter-Rolle logischerweise ausschließt; zu argumentieren, solange ein Banker so viel verdient, sei es verständlich, Kaufhäuser zu plündern.

Welche Begleit-Strategien zu Law and Order sind aber wirklich sinnvoll? Da gibt es einmal die oft erfolgreich angewendeten Wunderdrogen Sport und kulturelle Kreativität. In beiden Bereichen finden auch arbeitslose junge Menschen ein Ziel und werden zu Disziplin gezwungen. Anders formuliert: Ihre Hormone werden von destruktivem Verhalten abgelenkt. Das hat oft genug gewirkt. So waren Österreichs Fußballer gerade in den Zeiten der größten Not am erfolgreichsten; so sind durch Basketball, Leichtathletik und Boxen viele schwarze Amerikaner statt ins Gefängnis zu erfolgreichen Karrieren gekommen; so sind die venezolanischen Jugendorchester voller Unterschicht-Kinder ein weltweit bekanntes Modell geworden.

Über solche natürlich nur langfristig wirksame Initiativen sollten auch die Briten ein wenig mehr nachdenken.

Ebenso sollte man europaweit über mehr Jobs für die Jugendlichen nachdenken. Die entstehen freilich nicht durch Anordnung, sondern durch ganz andere, teilweise unpopuläre Maßnahmen. Ein winziges, aber signifikantes Beispiel hat mir ein heimischer Tischler erzählt: Er hat aufgehört, Lehrlinge zu beschäftigen, als ihm die Behörde verboten hat, Lehrlinge über eine Leiter auf einen Dachboden in der Werkstatt steigen zu lassen, und er eine eigene Treppe bauen hätte müssen.

Genau solche Beispiele sind es, die mit dem so abstrakt klingenden Wort „Deregulierung“ gemeint sind, und die in der Summe europaweit Millionen Jobs kosten.

Genauso schädlich sind zu hohe Gehälter: Je erfolgreicher Gewerkschaften sind, umso mehr profitieren zwar die glücklichen Besitzer eines Jobs, umso weniger Jobs gibt es aber für jene, die noch keinen haben. Wenn ein neuer Mitarbeiter mehr kostet, als er bringt, wird er logischerweise halt nicht angestellt werden. Vor allem, wenn man ihn später nicht kündigen darf. Da können die Gewerkschaften noch so sehr auf Regierung oder Unternehmer schimpfen, an den (für Arbeitgeber) in manchen Ländern mehr als abschreckenden Arbeitskosten sind die Gewerkschaften selber hauptschuld.

Noch schädlicher aber sind Grundeinkommens-Projekte und Sozialhilfen, bei denen arbeitsfähige Menschen praktisch genauso viel verdienen wie arbeitende. Das lässt Jugendlichen jede Suche nach einem Job – so bescheiden der am Anfang auch sein mag – als eine völlig überflüssige Kraftanstrengung erscheinen.

Könnten die Regierungen nicht auch selbst Beschäftigungsprogramme auflegen? So hört man es mancherorts. Solche Programme haben aber halt die Tendenz, sehr rasch unfinanzierbar zu werden. Egal wie man sie tauft. So sind etwa in Österreich die vielen überschüssigen Eisenbahner und die viel zu jungen Frühpensionisten ja auch nichts anderes als versteckte Arbeitslose. Deren Kosten ruinieren die Republik. Dennoch sind Programme sinnvoll, wo Jugendliche, die Anspruch auf eine soziale Unterstützung haben, jedenfalls auch arbeiten müssen – und sei es nur, um die von Touristen verunreinigten Wanderwege wieder zu säubern.

Viel wichtiger als Beschäftigungsprogramme ist aber eine gute und zielgerichtete Bildungspolitik. Es gibt viele sehr ernsthafte Hinweise, dass die großen Probleme mit Jugendlichen gerade in Großbritannien sehr intensiv mit dem britischen Gesamtschulsystem zusammenhängen. Eine gute Ausbildung gibt es dort nämlich fast nur noch in den extrem teuren Privatschulen – oder in sehr teuren Wohnvierteln, in welche Eltern bewusst hinziehen, um eine gute Schule für ihre Kinder zu ergattern.

In den schlechten Schulen hingegen hat man noch mehr als bei uns den Lehrern jedes Zwang- und Druckmittel gegen undisziplinierte Kinder aus der Hand genommen. Sodass diese dann oft wirklich erst von der Polizei Grenzen gesetzt bekommen. Was natürlich für eine sinnvolle Lebensperspektive viel zu spät ist.

Gleichzeitig fehlt in Großbritannien etwa ganz das hervorragende österreichische Berufsschulsystem, das zumindest außerhalb der Großstädte auf sehr guten und stark nach Leistung differenzierenden Hauptschulen aufbaut. Das also auch jenen Kindern eine befriedigende Berufsperspektive vermittelt, die von zuhause ohne kulturellen und Bildungshintergrund ins Leben geschickt worden sind.

Keineswegs ignorieren darf man aber auch den ethnisch-kulturellen Faktor der Unruhen. Es gibt zwar Täter mit allen Hautfarben. Aber es gibt einen übersignifikant großen Anteil von Tätern mit schwarz-karibischer Abstammung und von solchen, deren Vorfahren aus Pakistan oder Bangladesh stammen, was viele Medien verschweigen.

Wobei die Zuwanderer aus Indien und China im Gegensatz dazu extrem erfolgreich und friedlich sind – obwohl Inder ja rein äußerlich nicht von den Pakistanis zu unterscheiden sind. Dass die britischen Moslems in erstaunlich großen Teilen eine extrem problematische und schlecht integrierte Gruppe sind, hat sich ja auch schon bei den diversen terroristischen Aktivitäten gezeigt – die nach Meinungsumfragen unter den auf der Insel lebenden Moslems erschreckenderweise von rund 20 Prozent gutgeheißen werden.

Bei der Ursachenforschung für die britischen Unruhen stößt man schließlich auf noch einen Faktor, der zumindest bei den Zuwanderern aus der Karibik wichtiger ist als Law and Order, wichtiger als Jobs, wichtiger als ein maßgeschneidertes und disziplinierendes Schulsystem: Das sind die Familien; oder genauer gesagt deren Fehlen; oder noch genauer: das Fehlen der Väter.

In britischen wie amerikanischen Slums wächst der Großteil der jungen Menschen vor allem schwarzer Hautfarbe ohne Väter auf. Diese sind meist rasch nach der Zeugung wieder abgehauen. Und in jenen wenigen Fällen, wo sie vorhanden sind, ist ein Gutteil der Väter nicht gerade an Erziehung interessiert, nicht gerade ein Vorbild.

Was das Schlimmste daran ist: den verschwundenen Vätern fehlt jedes Unrechtsbewusstsein, wie es in wertkonservativ geprägten Gesellschaften in solchen Situationen noch auftritt. Die flüchtigen Väter müssen auch mit keinerlei gesellschaftlicher Verachtung mehr rechnen. Man wird sich doch nicht gleich um jedes Kind kümmern müssen, dass man halt einmal gezeugt hat. Man sollte höchstens aufpassen, nicht legal zu arbeiten, da man ja sonst Alimente zahlen müsste.

Dabei zeigt jede internationale Statistik, dass vaterlos aufgewachsene Kinder viel öfter psychisch krank sind, viel häufiger in der Sozialhilfe und im Gefängnis landen. Sie haben niemanden, der ihnen ein Vorbild sein könnte, an dem sie sich reiben könnten, der sie beschützt und gegebenenfalls auch bestraft, der darauf schaut, dass sie in die Schule (oder gar Kirche) gehen.

Wenn sich die westlichen Gesellschaften nicht diesen Defiziten zu stellen beginnen, dann werden die heißen britischen Sommertage nur eine Generalprobe für künftige Katastrophen sein. Und niemand soll glauben, diese könnten nicht auch vor unserer Haustür passieren.

Man denke nur an die signifikant höhere Verbrechensrate von Jugendlichen türkischer Abstammung, wie sie etwa aus Deutschland bekannt ist (In Österreich hat man derartige statistische Spuren möglichst zu verwischen versucht). Die lustigen Auto-Verbrennungen in französischen Städten und nun in Berlin sind aber geographisch und soziologisch Österreich schon bedenklich nahe. Nur wagt in Deutschland niemand, mit der gleichen Härte energisches Durchgreifen zu verlangen, wie es etwa der britische Premier tut. Dieser wird mit Sicherheit auch politisch gestärkt aus den Unruhen herausgehen. Trotz der Belastung durch die peinliche Nähe zum Verlagshaus Murdoch und dessen seit einigen Tagen bekannt gewordenen kriminellen Recherche-Methoden.

Man sollte aber auch die positiven Erfahrungen aus den Unruhen nicht ignorieren: Sie haben Nachbarschaften wieder viel stärker zusammengeschweißt. Hunderte Jugendliche – ebenfalls aller Hautfarben – machen freiwillig und unbezahlt Aufräumarbeiten. Es gibt viele Menschen, die der Polizei die Identität der auf Photos der Überwachungskameras festgehaltenen Übeltäter enthüllen. Diese Photos haben die bei unseren Linken und Juristen so verpönten Kameras übrigens noch populärer gemacht hat, als sie ohnedies schon waren.

Weiters haben die Briten mit „Tough love“ ein hochinteressantes Konzept entwickelt: Sie kürzen einerseits arbeitslose Grundeinkommen und fördern andererseits alle Initiativen, die arbeitslosen Jugendlichen einen echten Job verschaffen.

Am grundlegendsten ist aber eine von David Cameron nun in die Wege geleitete Neuorientierung des Denkens: Anstelle des schwachsinnigen Gender-Mainstreaming will er nun in Richtung eines "Ehe- und Familien-Mainstreamings" gehen. Jede politische Maßnahme wird künftig einem "Familien-Test" unterworfen, bevor sie Gesetz werden kann. Gewiss: Da muss man immer abwarten, wie die Wirklichkeit aussieht. Aber schon die Ankündigung ist einer der wichtigsten Paradigmenwechsel im politischen Denken europas seit Jahrzehnten.

Wir könnten und sollten viel aus den britischen Erfahrungen lernen. Was freilich zuerst das Bewusstsein voraussetzt, dass es auch anderswo solche Unruhen geben kann.

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alle Kommentare

  1. Cathy (kein Partner)
  2. Coralie (kein Partner)
  3. Salina (kein Partner)

    Normally I'm against killing but this article slteahgerud my ignorance. http://pvehdw.com [url=http://bxemzirswzq.com]bxemzirswzq[/url ] [link=http://qvjmln.com]qvjmln[/link ]



  4. Cotet (kein Partner)

    A little rationality lifts the quality of the debate here. Thanks for cotntiburing!



  5. PS (kein Partner)

    Nachdem ich zum Ersten Mal Ihren Blog lese, und gleich zu Beginn mit "Bürgerkrieg in Europas Städten" begonnen habe, versuche ich nun den einen oder anderen Denkanstoß zu geben.
    Mit den Aussagen, dass man europaweit über mehr Jobs für die Jugendlichen nachdenken sollte und dass eine gute und zielgerichtete Bildungspolitik notwendig ist, stimme ich überein. Tatsächlich ist das Bildungssystem in Großbritannien zumindest in öffentlichen Einrichtungen katastrophal schlecht. Dafür aber die Gesamtschule verantwortlich zu machen, entbehrt jeder Grundlage, zumal in Skandinavien Gesamtschulen bekanntlich wunderbar funktionieren.
    Weiters möchte ich anmerken, dass der Grund für ein Versagen des Schulsystems nicht der ist, "dass den Lehrern jedes Zwang- und Druckmittel gegen undisziplinierte Kinder aus der Hand genommen wird". Der Hauptgrund dafür ist einfach, nämlich dass (öffentliche) Schulen grob unterfinanziert sind. (Ein ähnliches Szenario verfolge ich in den USA, wo diskutiert wird, Steuereinnahmen, die eigentlich für den Bildungssektor verwendet werden sollten, -dh. vor allem den öffentlichen Schulen- den Familien direkt zu überweisen, damit sich diese die horrenden Studiengebühren an den Privatschulen u. in der Folge auf den Unis leisten können)
    Eine Möglichkeit zum Erfolg scheint mir, verstärkt in öffentliche Schulen zu investieren und dafür einen höheren Prozentsatz des Budgets für das Bildungssystem zu verwenden. (bei gleichzeitig geringeren Ausgaben bei Pensionen)

    Ein Problem habe ich jedoch mit Ihrem Versuch, die Problematik der Straßenschlachten mit rassistischen Argumenten erklären zu wollen. Nicht dieser ethnisch-kulturelle Faktor war der Grund dafür, sondern eine falsche Immigrationspolitik, die seit Thatcher besteht. Dass es für Sie sowohl gute (chinesischer, indischer Abstammung) als auch schlechte Ausländer gibt (schwarz-karibischer, pakistanischer, bangladeshi Abstammung), finde ich bedenklich. An dieser Stelle der Hinweis, dass in der Karibik der überwiegende Teil römisch katholisch ist, und nicht dem Islam angehört.

    Die Umfrage, wonach 20% der auf der Insel lebenden Moslems die terroristischen Attentate gutgeheißen haben, ist für mich weniger relevant, weiß ich doch, dass man mit Statistiken alles beweisen kann, woran man glaubt, und dass diese alles, nur nicht repräsentativ sind.

    Interessant finde ich, dass Sie erwähnen, dass es anstelle eines"schwachsinnigen Gender-Mainstreamings" ein "Ehe- und Familien-Mainstreamings" bedürfte. Möglicherweise ist es Ihnen schon aufgefallen, dass im Regelfall zu einer Familie sowohl Frau als auch Mann dazugehören. In diesem Sinne scheint mir eine gleichberechtigende Politik für Mann und Frau notwendig, um Ehen und Familien möglichst zu unterstützen, was ich sehr begrüße.

    Jedenfalls fällt ein Muster bei Ihrer Analyse auf. Dieses ist, dass immer die anderen schuld sind. In Ihrer Denkweise gibt es anscheinend nur diese anderen, nicht ein "Wir". Es sind die "Linken", die "Schwarzen", "die Menschenrechtsvereine".
    Dieses "Wir"-Gefühl ist aber sehr wichtig, damit eine Gesellschaft funktionieren kann, und dass die Krawalle ein gesellschaftliches Problem waren, werden Sie ja wohl kaum abstreiten können.

    Mit besten Grüßen aus NY,
    PS



  6. Clemens Taferner (kein Partner)

    Nun, die Sozialisten haben die Menschen jahrzehntelang dazu erzogen, "Opfer" zu sein. Übrigens ist "Opfer" ein häufig gebrauchter "Spitzname" türkischer Jugendlicher für die Deutschen hier in Berlin...



  7. byrig

    es ist alles das auch ein sogenanntes "rassenproblem".nur sagen darf man das heutzutage das nichtmehr.da man ja sonst ein-folgerichtig-rassist wäre.
    fakt bleibt:ohne unsere "kulturbereicher" hätten wir die oben beschrieben probleme gar nicht.
    verdanken dürfen wir das allen linken und versantwortungslosen wirtschaftskämmerern.



  8. Gennadi (kein Partner)

    Unruhen...
    Mit größter Akribie wird versucht, die sozialen, politischen und alle sonstigen Hintergründe für die Ausschreitungen in europäischen Städten zu (er)finden.

    Die naheliegendste Antwort ist verpönt, weil nicht politisch korrekt. Viele Jahre lang sahen Staat, Behörden und Exekutive in Ländern wie Großbritannien, Frankreich und Deutschland träumerisch zu, dass sich ein Netz von Banden etablierte. Banden? Genau. Kriminelle, mit kriminellen Motiven und kriminellen Zielsetzungen.

    Die Frage, wer warum und wodurch veranlasst wird, bei einer Bande mitzuwirken, ist nachrangig. Vorrangig wäre, diese Banden auszuschalten. Es kann nicht angehen, dass ganze Stadtteile in den genannten Ländern nicht betreten werden können, weil die Sicherheit nicht gewährleistet werden kann. Es kann genauso wenig angehen, dass Bandenmitglieder etwa in Österreich straffrei ausgehen, weil die Justiz von anarchistischen politischen Gruppierungen unter Druck gesetzt wird.

    Null-Toleranz heißt nichts weniger als Null-Toleranz. Du rauben? Du morden? Du plündern? Du erpressen? Du sitzen. Du aufmucken? Eins drüber. Das sind keine Mittel einer Diktatur, sondern ohne Anwendung solcher Mittel begibt sich der Staat seines Gewaltmonopols. Ist es Zufall, dass gerade die Engländer besonders betroffen waren? Nein. Denn die wurden schon vor Jahren radikal entwaffnet, sind Kriminellen aller Art schutzlos ausgeliefert. Während bei Banden-Krawallen in Los Angeles koreanische Kaufleute und andere ihren Besitz mit der Waffe in der Hand schützen konnten, können Engländer nur hoffen, dass die völlig unzureichend ausgerüstete Polizei wenigstens durchkommt.

    Video-Aufnahmen aus England zeigten, daß bei etlichen Gelegenheiten von Banden bewaffnete Gewalt ausgeübt wurde, auch mit Schusswaffen. Dagegen mit netten Besäftigungen vorgehen, heißt nichts anderes, als Kriminelle zu weiteren Übergriffen herausfordern.

    Hört also auf, ständig nach Entschuldigungen zu suchen, weshalb denn das arme Bubi nicht mit dem zufrieden ist, was ihm Mami gibt. Sperrt den Kriminellen lieber ein, die Shetland-Inseln hätten noch Platz. Zeigt ihm, entweder Du lernen Job, oder Du schwimmen über Teich. Auch bei uns beginnt es im kleinen, wenn Kinderbanden andere von einem Spielplatz prügeln. Da gehört eingegriffen. Wenn sie erst mit Drogen handeln, rauben und morden, ist es zu spät.

    Aktueller Vorfall: Ausländer stürmt ins Parlament, greift dort Menschen an. Kein Sicherheitsdienst, so was brauch ma ja nicht. Hätte der Irre jemanden getötet, hätte Hausherrin Prammer sicher empört gejammert, warum man ihn denn schief angesehen habe, das arme Bubi. Kommt ja aus schwierigen Verhältnissen, das arme Bubi. So kann man es machen, will man den Staat zur Anarchie verkommen lassen. Nur mehr gewaltfreie Radfahrer bleiben übrig, die anderen sind dann massakriert.



    • Undine

      @Gennadi

      *****!
      FREIHEITSENTZUG für diese Banditen---DIESE Sprache "verstehen" alle, gleichgültig, welcher Provenienz sie sind!

  9. xRatio (kein Partner)

    OT - im Vorgriff auf Dr. Unterbergers nächsten Artikel:

    Lindau: Stelldichein der Ökonomenelite
    Ein Armutszeugnis
    von Andreas Tögel
    http://ef-magazin.de/2011/08/29/3158-lindau-stelldichein-der-oekonomenelite

    "Volkswirte"? - Eine absolut lächerliche Hurenzunft. Bereits die Selbstbezeichnung eine Witz.

    Oder bewirten die etwas das Volk? :-)

    Dann wären diese linkskorrupten Spinner wenigstens für irgendwas nützlich.



    • Gennadi (kein Partner)

      ...eigentlich hieß das Studium Volkswirtschaft. Und nicht Volksbewirtung.

  10. Segestes (kein Partner)

    "Genauso schädlich sind zu hohe Gehälter"

    Diese Aussage ist eigentlich eine astreine Sauerei, wenn man bedenkt, dass die Reallöhne von manuell arbeitenden Menschen seit etlichen Jahren spürbar sinken, wie man nahezu jeder einschlägigen Statistik entnehmen kann.
    "Kalte Progression" scheint für den Blogger jedoch ein Fremdwort zu sein.
    Gleichzeitig explodieren die Gehälter von Managern, vor allem bei den Top-Positionen (z.B. Chefredakteur....). Doch letzterem Treiben wird ja durch den Umstand, dass der freie Markt dafür verantwortlich sei, in Unterbergers Augen die Absolution erteilt und der Glorienschein aufgesetzt. Arbeitnehmerschutz ist hingegen des Teufels.
    Diese gesammte Entwicklung beruht nicht zuletzt auch auf der totalen Verhaberung von vollgefressenen Gerwerkschaftsfunktionären mit Industrie und Politik.

    Den Lehrlingsschutz als Argument anzuführen, warum immer weniger innerbetrieblich ausgebildet wird, ist aberwitzig!
    Der ewige Bürohengst Unterberger beweist damit nur wieder einmal seine totale Unkenntnis und Ignoranz.
    In Wirklichkeit wollen Großbetriebe aus Kostengründen keine Lehrlingswerkstätten mehr unterhalten, wodurch die Lehrlinge oft nur mehr mittelmäßig bzw. einseitig ausgebildet werden - innerhalb einer großen Firma ist so jemand, bei sich verändernder Auftragslage, kaum vielseitig einsetzbar.
    In Wirklichkeit kann man Lehrlingen durch den Lehrlingsschutz auch nicht mehr so leicht als Billigarbeitskräfte / Hilfsarbeiter ausbeuten - auch das schreckt viele Unternehmer ab - ich kenne einige davon! Im Gegensatz zu Unterberger war ich nämlich einmal Lehrling und weiß wovon ich spreche!
    In Wirklichkeit ist vielen Betrieben die im Schnitt dreijährige Ausbildung eines Lehrlings ein zu großes finanzielles Risiko, da man in Sachen Auftragslage selten einen so großen Zeitrahmen überblicken kann. Deshalb schreit man lieber nach Ausländern (euphemistisch als "Fachkräfte" bezeichnet) - die kann man bei Nichtbedarf rasch wieder feuern - womit die Kosten (Arbeitslosengeld) also wieder einmal sozialisiert, sprich auf die Allgemeinheit abgewälzt werden. Unternehmerisches Risiko selbst zu tragen, scheint immer öfter "out" zu sein. Von sozialer Verantwortung ganz zu schweigen.

    Und so wäre wieder einmal bewiesen, dass der Neoliberalismus sich nur zu gerne des Sozialstaates bedient, wenn dies nur hilft den eigenen Profit zu maximieren ^^



    • Reinhard (kein Partner)

      Naja, die Wahrheit liegt schon in der Mitte.
      Wenn man die reale Anwesenheitszeit der Lehrlinge nimmt und ihre durchschnittliche Leistung, dann ist es eher aberwitzig, von "Ausbeutung als Billigarbeitskräfte" zu fabulieren. Dass die böse böse Wirtschaft dafür, dass sie per Gesetz verpflichtet wird, den Lehrlingen ein inzwischen recht fürstliches Entgelt zu verrechnen, Gegenleistung verlangt, kann nur sehr weit links stehenden Menschen als Frechheit vorkommen. Ich sehe das als logische Folge.
      Es gab Zeiten, als Lehrlinge dafür zahlen mussten, dass sie den Meister bei der Arbeit begleiten und von ihm lernen durften. Damals war Lehrlingen auch noch bewusst, dass sie selbst einen großen Schatz durch ihr Wissen und Können ansammeln, der ihren Wert auf dem Arbeitsmarkt erhöht und die Chancen auf einen guten Verdienst verbessert. Mag sein, dass linken Genossen eine solche Zeit als schreckliche Ausbeutung und brutale Ungerechtigkeit vorkommt, aber real betrachtet hat diese Zeit den höchsten Fortschritt und den Grundstock für den heutigen Wohlstand gebracht. Heute lernen Lehrlinge nur noch, dass sie kaum Pflichten, dafür aber alle Rechte haben - und bitteschön, Unterbergers Tischlerbeispiel ist sehr real. Ich kenne viele KMUs, die genau aus jenen Schikanen und unstemmbaren Kosten die Ausbildung eingestellt haben. Erfahrene Meister, denen ein 16-jähriger Rotzlöffel mit Händen in den Taschen ins Gesicht sagt: "Du kannst mir gar nix, Alter! Wenn ich herkomme musst du auch zahlen, sonst verklag ich dich!"
      Dass einem Menschen für seine erbrachte Leistung eine garantierte Entlohnung zusteht, steht außer Diskussion. Wenn ich aber nur Rechte verteile, aber auf die Pflichten vergesse, züchte ich Leistungsverweigerer und Schmarotzer.
      Ich habe erst kürzlich mit einem Lehrlingsausbilder ein interessantes Gespräch gehabt. Grund war der in den letzten Jahren eklatant ansteigende Grad an Dummheit, Faulheit und Frechheit bei den Neuzugängen. Wir kamen nur zu einem Schluss: Da ein evolutiopnäres generelles Verdummen der Menschen eher unwahrscheinlich sein dürfte, muss es daran liegen, dass Gewerkschaft und Gesetz sei Dank keinen Anreiz mehr für Lehrlinge gibt, irgend etwas zu tun, zu lernen oder zu können. Bezahlt werden sie sowieso, und nach der Lehrzeit kann man sich immer noch ins Sozialnetz kuscheln, falls sich der fiese Ausbeuter von Kleinunternehmer nicht leisten kann, einen Arbeiter fürs Nichtstun fett zu entlohnen.

      Und ja, die Gehälter sind zu hoch. Wir jammern auf höchstem Niveau. Bauen ein Haus, fahren einen protzigen Wagen, der Fernseher muss mindestens 55 Zoll haben und natürlich HD und 3D und alle pay-TV-Kanäle spielen, ab dem 50er wird sich in die Pension gejammert, von der Abfertigung ein Mercedes oder eine Harley (bei Beamten schon mal beides) gekauft - aber die Reallöhne sinken, muhahaha...
      Wissen Sie auch warum?
      Weil sie bisher viel zu hoch waren!

      Ach ja, bei uns um die ecke hat eine große Firma dicht gemacht. Lebte gut vom Export, bis der intzernationale Druck durch Konkurrenten aus Südosteuropa zu groß wurde. Alle, vom Arbeiter bis zum Angestellten, hätten gestaffelt auf 5-10% des Lohnes verzichten müssen, um die Firma zu retten. Alle sagten sofort ja, da weit über dem Durchschnitt verdienend. Der Betriebsrat rief "Njet!" und verklagte die Firma.
      Fazit: 120 arbeitslose in einer schweineteuren staatlichen Stiftung, unvermittelbar da uin Arbeitslosigkeit immer noch mehr kassierend als eine normale Firma zahlen kann.
      Bravo, Gewerkschaft! So verrät man seine klientel, um sich dann mit den neuen Arbeitslsoenzahlen an die Front zu werfen und die "kalte Wirtschaft" zu bejammern.
      Bei Sekt und Kaviar.
      Freundschaft!

    • Undine

      @Reinhard

      ************!

    • xRatio (kein Partner)

      @Reinhard 29. August 2011 18:50

      **********************:-)

    • Norbert Mühlhauser

      @ Reinhard:

      Denke auch, dass die Wahrheit in der Mitte liegt, vor allem sofern sich die Behauptung sinkender Löhne auf Bezugnahmen zur Lohnquote stützt.

      Dabei macht man sich offenbar zu Nutze, dass viele nicht einmal wissen, dass die Lohnquote aus der Zahl der Unselbständigen errechnet wird, die aber sinkt, weil es immer mehr Selbständige, also Kleinunternehmer, gibt. Außerdem sinkt die Anzahl der Vollzeit-Beschäftigungsverhältnisse.

      Es ist also nicht so, wie Uninformierte meinen könnten, dass die Lohnquote zum Ausdruck bringt, dass der Arbeitgeber einen immer kleineren Teil eines Gewinnes "herausrückt".

  11. lurkerabove

    Das Fehlen der Väter.

    Diesen Sommer gab es zwei "big stories" in den internationalen Massenmedien, die eine betraf London, die andere betraf Norwegen.

    Auch Herr B ist das Produkt der modernen vaterlosen Gesellschaft.

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/norway/8659746/Norway-killer-Anders-Behring-Breivik-was-a-mummys-boy.html

    Zwar in ganz anderen sozialen Umständen aufgewachsen als der Mob in britischen Grosstädten, aber das Ergebnis eines Aufwachsens ohne männliche Bezugsperson ist auch in seinem Fall durchaus bemerkenswert.

    Ob Herr B als Kind einer alleinerziehenden Mutter in Norwegen die Segnungen der vielgelobten skandinavischen Krippenerziehung genossen hat, konnte ich leider nicht herausfinden.

    Die absolute Gefühllosigkeit, mit der er mehr als eine Stunde lang auf halbe Kinder geschossen hat, lässt solches vermuten.

    Aber vielleicht war es doch anders, und er hatte zumindest eine Ersatzmutter, als er noch in den Windeln herumkrabbelte.

    Weiss hier jemand etwas genauers darüber?



  12. Konrad Loräntz

    Virtuelle Jugend.
    Vielleicht am Rande des Themas, aber doch sehr wichtig: Kinder und Jugendliche leben heute in einer völlig künstlichen Welt aus Hollywoodfilmen, Facebook-"Freunden", Internet-Fleischeslust, Videogames und, wenn es gut geht, etwas Schule. Es ist selbst für ein gefestigtes Elternhaus nicht einfach, den Kindern den Blick aufs wirkliche Leben mit Natur, Freunden aus Fleisch und Blut und v.a. auf Arbeit nahezulegen. Total unncool. Chill a bissl, Oida (oba zoi).
    Dass es sehr stark an ihnen selbst liegt, einen Platz in der Welt zu "erobern", verstehen sie halt leider erst spät - manche nie.



  13. sosheimat (kein Partner)

    So sieht leider manchmal der Gewalt-Alltag aus:

    "Mahmut und Ahmet schlagen Sina ohne Grund zusammen"

    http://sosheimat.wordpress.com/2011/08/28/mahmut-und-ahmet/



    • Gennadi (kein Partner)

      Hat es besondere Bedeutung, wenn A.U. jetzt schon fast regelmäßig ein Nazi-Blog hervorhebt?

    • lurkerabove

      A.U. hebt hier gar nichts hervor.

      Vielmehr verteilen die zahlenden Mitglieder Sterne, und der Computer identifizierte den Nicht-Abonnenten mit den meisten Sternen.

      Sie können natürlich ihren Unmut mit der Community hier äussern, aber wenn man im Internet nach diesem Vorfall sucht, findet man nur sehr wenig. Das hat wohl manche hier bewogen, diesen Beitrag als informativ zu werten, auch wenn die website nicht unbedingt jedermanns Geschmack ist ...

    • Gennadi (kein Partner)

      So kann man es auch sehen. Würde voraussetzen (was nirgends der Fall ist), die Vergabe von Sternen wäre nachvollziehbar. Verrückte finden sich in jedem Forum, um die extremsten Meinungen mit Tricks hochzupushen.

      Dennoch bleibt unter dem Strich - und das ist eine organisatorische Frage - eine Webseite, die ihre Berichte (auch diesen) von anderen Seiten holt und ideologisch aufbereitet, eine Webseite, die dunkelbraunes und keineswegs österreichisches Gedankengut verbreitet, sollte gesperrt werden können. Auch als Link.

    • rhodium (kein Partner)

      Die Wahrheit ist eben oft bitter und manchal ist sie auch nur auf nicht ganz problemlosen zu finden. Aber es ist und bleibt die Wahrheit: in Deutschland wird rassistische Gewalt gegen die autochthone Bevölkerung totgeschwiegen!

    • Bodo

      @Gennadi

      Gehe ich fehl in der Annahme, daß Sie an einer leichten IDIOSYNKRASIE allem gegenüber, was auch nur ein bißchen nach DEUTSCH riecht, leiden??? Man müßte der Sache einmal auf den Grund gehen, denn sie zeichnet sich bei den meisten Ihrer Beiträge auffallend deutlich ab. Ist GOETHE für Sie ein Ausländer???

  14. Eso-Vergelter (kein Partner)

    Der Widerstand gegen die Nato und die chinesische Volksbefreiungsarmee wird immer größer. Bald wird es unabhängige Staaten Afghanistan, Ost-Turkestan und Tibet geben. Und in Europa wird der Widerstand gegen Kapitalismus und Völkervermischung immer größer. Zudem wächst die Macht des nicht-grünen Ökologismus und der C. G. Jung-Esoterik explosionsartig. Z. B. sind die Winter ca. 20 % kürzer, als früher. Und die herkömmlichen Autos werden durch 1 l-Autos ersetzt. Des Weiteren wird der €uro durch regionale Gelder mit Umlaufgebühr ersetzt. Dadurch wird die ungerechte Vermögensverteilung beseitigt.



  15. Deutschländer (kein Partner)

    Die fehlenden Väter in schwarzen Familien sind soweit ich von einem mir bekannten Soziologen weiß, der sich u.a. mit schwarzafrikanischen Dorf- und Familienstrukturen beschäftigt hat, ein in ganz Afrika verbreitetes und kulturell bedingtes Phänomen.

    Anders als z.B. in arabischen Gesellschaften, wo Kinder generell dem Vater und dessen Familie zugehören, sind in Schwarzafrika die Mütter die Verantwortlichen.
    Deshalb haben viele afrikanische und afrikanischstämmige Männer wirklich kein Verantwortungsbewusstein und auch kein "schlechtes Gewissen", wenn sie ihre Kinder und deren Mütter verlassen und weder finanziell noch anders unterstützen.

    Dieses Verhalten ist schlicht und einfach normal in ihrer Herkunftsgesellschaft.

    Will man das in westlichen Gesellschaften wie England, Deutschland oder Österreich ändern, muss man bei den schwarzen Jungen und Männern ansetzen, und ihnen erklären, dass ihre alte Tradition schädlich ist und sie eine neue annehmen sollten.



  16. november (kein Partner)

    Dasselbe hat sich ja in der Reagan-Ära auch in den USA gezeigt, als die einst vor Kriminalität überkochenden Stadtzentren der Großstädte durch eine konsequente Zero-Tolerance-Strategie, bei der auch das kleinste Vergehen bestraft wird, wieder zivilisiert worden sind. Auch damals haben sich in den USA und noch mehr in Europa vermeintlich gute (in Wahrheit freilich nur kurzsichtige) Menschen darüber aufgeregt. Aber trotz dieser einstigen Kritik hat seither auch kein demokratischer Präsident, kein linker Bürgermeister diese Strategie umzukehren gewagt.

    Generell waren die (von den Republikanern) geprägten 1980er Jahre für die USA keine gute Zeit. Die innerstädtische Kriminalität war vollkommen ausgeufert und hat um 1990 den historischen Höhepunkt erreicht. In dieser Zeit sind eine Viertelmillion Menschen ermordet worden, wahrlich bürgerkriegsähnliche Zustände. Erst später hat sich die Situation gebessert, unter anderem durch gewaltige Investitionen in die Strafverfolgung und das Gefängniswesen, auch auf Kosten der Bildungsausgaben (besonders deutlich zu sehen in Kalifornien). Aber vielleicht hat Clinton einfach geerntet, was Reagan und Bush gesät hatten. Anyway, das alte Links/Rechts-Denkschema langweilt bisweilen.



  17. Samtpfote

    Die Unruhen in England und Frankreich, verursacht zum Grossteil durch Immigranten aus den ehemaligen Kolonien, also Sprachkundigen!, sollte uns zu Denken geben.

    Uns sollte ein sprachunkundiger griechisch-orthodoxer Ukrainer lieber sein, als ein perfekt Deutsch sprechender Islamistischer Türke.

    Und wir sollten endlich daraus Konsequenzen ziehen.



  18. Pumuckl

    BÜGERKRIEG, EIN PROBATES INSTRUMENT DER WELTPOLITIK ? ?

    Dr. A.U. hat in seinem heutigen Tagebucheintrag vor allem die aktuellen britischen Aspekte zu seiner Überschrift angesprochen.

    Die meisten Kommentartoren haben treffend und teils sehr berührend den europaweiten Sittenverlust in Familie und Gesellschaft beklagt, und dem Sozialismus angelastet.

    Ich erinnere mich, daß Heinz Fischer einst am Beginn seiner Parlamentskarriere vor laufender Fernsehkamera sagte: " Man wirft uns immer vor, daß wir die Gesellschaft verändern wollen, jawohl, wir wollen die Gesellschaft verändern! " Waren heutige Zustände seine damalige Vision?

    Doch zur Überschrift meines Kommentars. Standen nicht gesellschaftliche Destabilisierung, Bürgerbewegungen, Aufstände, Rebellionenen, Revolutionen am Anfang wichtiger Veränderungen der jeweiligen geopolitischen Situation?

    ° Französische Revolution - napoleonische Kriege. ° Tea Party - Unabhängigkeit der USA. ° 1848er Revolutionen in Europa - Parlamentarismus in Europa.
    ° Oktoberrevolution in Rußland - Sowjetunion. ° Danziger Streikbewegung - Solidarnosc - Zusammenbruch der Sowjetunion, um einige Beispiele zu nennen.

    Brennende Autos in Paris und London haben sicher auch etwas mit starken Migrationströmen aus den ehemalige Kolonien der beiden Länder zu tun.

    Andere europäische Staaten wie Österreich und Deutschland hatten keine Kolonien. Haben da gehorsame und - oder blöde Politiker gewaltige Einwanderung zugelassen, für die weder wirkliche Rechtsnotwendigkeit noch Bedarf bestand?
    SIND IMPORTIERTE SOZIALE UND RELIGIÖSE SPANNUNGEN EIN GEWÜNSCHTES ZIEL, UM EIN REVOLUTIONÄRES POTENTIAL ZU ERZEUGEN??

    In diesem Zusammenhang frage ich mich auch, warum gerade in Libyen eine Natounterstützte Revolution zu Ende geht. Dieser Staat war in Afrika an der Spitze in Gesundheitswesen, Schulwesen, pro Kopfeinkommen u.s.w.
    Sicher ist Gaddafi ein Potentat an dessen Verstand wir alle immer wieder gezweifelt haben. Aber von den sozialen Verhältnissen in Libyen können viele andere moslemische Staaten bestenfalls träumen.
    Für diese Revolution gab es jedenfalls handfeste Interessen von USA und Israel.



    • Norbert Mühlhauser

      Aber von den sozialen Verhältnissen in Libyen können viele andere moslemische Staaten bestenfalls träumen.

      Das kann man ruhig laut sagen. Auch standen unter seiner Patronanz die Frauen (samt Männern) unter keinem islamisch-fundamentalistisch-terroristischem Sittendiktat, wie es zB bei den US-alliierten Scheichtümern der Fall ist.

  19. socrates

    NZZ vom 27.8.
    Slowakei streicht Doppelstaatsbürgerschaft von Erwachsenen.
    Das wäre auch bei uns dringend notwendig!



    • Pumuckl

      Tschechen und Slowaken kann man wegen des Amnestieparagraphen der Benes Dekrete böse sein. Deren Politiker fühlen sich immerhin den Interessen des eigenen Landes verpflichtet.

  20. brechstange

    Für eine Woche werden wir Birmingham besuchen und erkunden. Ich wünsche allen eine schöne Woche.



    • Undine

      @brechstange

      Gute Reise! Und hoffentlich zeigen die Versprechungen der angedrohten hohen Strafen der Regierung Cameron auch Wirkung, damit Sie wieder wohlbehalten nach Hause kommen und uns Ihre Eindrücke schildern können!

    • libertus

      @brechstange

      Schönen Aufenthalt und eine wohlbehaltene Rückkehr wünsche ich.

  21. Gerhild Baron

    Libertus und M.S.:
    Sie haben natürlich völlig recht - aber wie M.S. sehe ich mich nicht imstande, derzeit auch nur einen einzigen österreichischen Politiker zu nennen, den ich mit Überzeugung wählen kann . M.S. schreibt ja ganz richtig "Charakter und Charisma" - in der Mediengesellschaft, in welcher wir leben, genügen leider Charakter und alle sonstigen Fähigkeiten nicht mehr, wenn nicht das entsprechende Charisma hinzukommt, das die Menschen über die Medien (vor allem natürlich TV) anspricht. Es zählt ja oft nur mehr die Verpackung, aber nicht der Inhalt.
    Bitte, Libertus, können Sie mir Namen nennen, die beides vereinbaren ??



    • libertus

      @Gerhild Baron

      Ich kann Ihnen nur uneingeschränkt zustimmen und es kommt einer innenpolitischen Bankrotterklärung gleich, daß auch ich keine wie von vielen hier gesuchte Persönlichkeit nennen kann, so gerne ich es tun würde.

      Es bleibt daher vorerst nur die Aufgabe, 2013 eine Denkzettelwahlstimme abzugeben, um das Land endlich aus den armen der linkslinken Krake zu befreien, deren Macht über Finanzen und Medien aufzubrechen und zu hoffen, daß sich in diesem neuen Klima ein derartiger Politiker mit "Charakter und Charisma" doch noch entwickelt!!

    • Observer

      libertus:
      Was meinen Sie mit "Denkzettelwahlstimme"?
      Ungültig wählen oder nicht zur Wahl gehen kommt nur der stärksten gewählten Partei zugute. Grün ist zu Rot/Schwarz keine Alternative. Wenn keine neue interessante Liste kommt, bleibt nur H.C.Strache oder BZÖ übrig. Da wähl ich lieber Orange, damit sie nicht aus dem Parlament rausfliegt. Aber damit ändert sich nicht viel, oder?

    • libertus

      @Observer

      Sehe ich genauso, es bleibt im Moment nur die Alternative zwischen Blau und/oder Orange und damit die Hoffnung, sie kämen in eine Koalition, wo sie so viel wie möglich umrühren.

      Ungültig oder weiß wählen lehne ich ab, weil das am wenigsten bewirkt!

    • Norbert Mühlhauser

      @ Libertus:

      Ungültig wählen ist aber immer noch besser als überhaupt nicht wählen gehen.

  22. h.schmidt

    mein nachfolgender beitrag bezieht sich nicht auf die heutigen ausfuehrungen von dr.a.u., sondern auf eine vor einiger zeit von mir hier gestellte frage, wer sich noch auf folgenden ausspruch einer oesterreichischen politikerin erinnern kann: auch bei uns in oesterreich muessen die akademiker taxi-fahrer werden. leider blieb meine frage unbeantwortet, das zitat ist auch schon einige jahre alt.
    gestern las ich in einer oesterreichischen tageszeitung, dass frau rudas in einem interview - offenbar mit bedauern - feststellte, dass die arbeitslosenquote fuer akademiker in oesterreich nur 2% betrage, wahrscheinlich im vergleich mit den viel hoeheren quoten fuer arbeiter und fuer wenig ausgebildete.
    beide politischen aussagen - obwohl jahrzehnte auseinander - geben doch nach m.m. einen hinweis darauf, warum das uni-studium so leicht wie moeglich sein soll: keine gebuehren, keine beschraenkungen, usw. man will von dieser politischen seite offenbar nur quantitaet und nicht die erforderliche qualitaet, die konkurrenz soll endlich auch bei akademischen berufen steigen und damit deren arbeitslosenquote erhoehen!
    ich komme mir beim lesen solcher aussprueche wie im theater vor, wenn ich ploetzlich die moeglichkeit habe, hinter die kulissen zu schauen!
    ich bitte um nachsicht fuer meine vielleicht zu emotionale reaktion: ich schaeme mich schon bald, ein oesterreicher zu sein.



    • ambrosius

      Geht mir auch so ! Aber nicht, weil ich Österreicher bin sondernweil ich Untertan einer Ochlokratie bin

    • schreyvogel

      Der von Ihnen zitierte Ausspruch einer oesterreichischen Politikerin "auch bei uns in oesterreich muessen die akademiker taxi-fahrer werden" ist bereits voll Realität geworden, allerdings hauptsächlich für Akademiker aus Asien oder Afrika.

      Der Lehrplan für die "Neue Österreichische voll integrierte Haupt- und Hochschule" sieht jedoch bereits als Pflichtfach den Taxiführerschein vor (auf Verlangen der Polizei einziges Fach mit Sitzenbleiben).

      Das dauert halt alles, aber es kommt.

    • werauchimmer

      ... die konkurrenz soll endlich auch bei akademischen berufen steigen und damit deren arbeitslosenquote erhoehen!

      Wie kann man nur die liebe Tante Rudas so missverstehen! Die meint es doch nur gut und weiß genau, dass es im neuen EUdSSR-Utopia niemals eine nennenswerte Akdemiker-Arbeitslosenquote geben kann!

      Wenn es nämlich hart auf hart geht, schafft der Staat ganz einfach Jobs für Akademiker, deren agglomeriertes sozio-kulturelles Erbe man doch nicht brachliegen lassen kann! Da gäbe es doch einige noch zu erschließende Betätigungsfelder, zB für Anwälte verpflichtende Eheberatung und Beratung über den besonnen Umgang mit der Meinungsfreiheit im Spannungsfeld mit Meinungsdelikten, für die psychologischen Berufsvarianten gleichfalls die verpflichtende Ehe- und Familienberatung sowie die Alk-Beratung von Nachtschwärmern außerhalb des Bermuda-Dreiecks (- hoppala, die gibt es schon!), für die immer zahlreicheren Allgemeinmediziner ohne Kassenvertrag verpflichtende Ernährungsberatung, und die Wirtschaftstreibenden werden einfach verpflichtet, einen Absolventen der Öko- oder Klimawissenschaften als Patenkind unter ihre Fittiche zu nehmen.

      Daher ist es völlig unbedenklich, wenn etwa pro Jahr rd 130 Rechtsanwälte in den Ruhestand treten und zugleich über 500 durch erfolgreiche Rechtsanwaltprüfung dem rauen Leben des freien Marktes ausgesetzt werden. (Laut einer Info-Graphik der WZ vom 14. Feb. '08 gab es Ende 2007 5.129 Rechtsanwälte und 1.898 RA-Berufsanwärter - idR 3 bis 4 Jahre Anwartschaft)

      Man braucht einfach nur eine 100%-Akademikerquote anpeilen, und schon haben wir das Ende der Wirtschaftsgeschichte und den Gipfel des Wohlstands erreicht. Und weil dann alle maximal verdienen werden, wird die Versorgung mit Gütern des täglichen und des außerordentlichen Bedarfes aus Ländern der verlängerten Werkbank keinerlei Probleme bereiten! Das zeigen die Statistiken, meint Frau Rudas und Konsorten, je mehr Akademiker, umso mehr Kaufkraft - ehrlich!

  23. Celian

    Wien ist anders. In Wien wird statt  Zero-Tolerance dem freien Künstlertum gehuldigt.

    Vor der Technischen Universität hat einE anonymeR KünstlerIn befunden, das Marcus-Denkmal verschönern zu müssen und hat es  mit grüner Farbe angeschüttet sowie auf den  Sockel ein großes Peace-Zeichen gemalt, ebenso in Grün. DerDie KünstlerIn wollte wohl dem Frieden ein Zeichen setzen und durch die Farbe seinIhr Bekenntnis zu einer bestimmten Ideologie ausdrücken. Die künstlerische Freiheit, die uns genau diese Ideologie so segensreich beschert hat, erlaubt es ihmIhr, dafür nicht einfach nur eine profane Hauswand zu benutzen. Nein ein historisches Denkmal eines großen österreichischen Erfinders muß es sein.  Provokation gelungen!

    Im Namen des Friedens wird hier nicht nur Eigentum beschädigt, sondern wird auch noch respektlos mit den Idealen unserer Kultur, wie Unternehmertum und Erfindergeist, für die Siegfried Marcus  gestanden ist, umgegangen. Freies Künstlertum statt freies Unternehmertum, das will uns die KünstlerIn wohl hier sagen!

    Als Höhe der Frechheit wird das Friedenszeichen der 68er-Bewegung verwendet, um diese aggressive Tat mit dem Schein des Friedens zu ummänteln und sie sakrosankt gegen jegliche Kritik zu stellen. Und ist doch nur Vandalismus einesR Linksextremen aus der Anarcho-Szene. 

    Und tatsächlich - bisher hat es noch niemand gewagt, nur ein Sterbenswörtchen dagegen zu sagen, auch die  Wiener Stadtverwaltung schaut weg.
    Diese,ist sie doch selbst ein Haus mit grünem Anstrich, hat viel mehr dazu ermuntert, indem es genau vor dem Denkmal eine Skateranlage errichtet hat, wodurch sie selbst das Denkmal der Mißachtung preisgegeben und diese freischaffenden KünstlerInnen angezogen hat.  

    Und das mitten in  Wien, zwischen Karlsplatz und Naschmarkt.  Mir blutet jedesmal das Herz, wenn ich daran vorbei gehe.



  24. Undine

    Man kann im Leben alles übertreiben, wirklich alles, und zwar sowohl im (vermeintlich) Guten als auch im (vermeintlich) Schlechten. Es scheint, als hätte man den Unterschied zwischen MITTELWEG und MITTELMASS ganz bewußt "vergessen".

    Sehr verhängnisvoll wirkt sich das von LINKER Seite gezielt angestrebte Verdammen sämtlicher "Tugenden" aus, die da sind: Leistungwille, (Selbst)Disziplin, Ehrlichkeit, Rechtschaffenheit, Fleiß und viele andere.

    Das Perfide ist, daß man im Namen einer (falsch verstandenen) Humanität ein sehr wirksames Mittel skrupellos einsetzt: Sämtliche TUGENDEN werden mit der KIRCHE, mehr noch mit dem FASCHISMUS verquickt und somit gnadenlos verdammt, weil sie unweigerlich und ganz gezielt geradewegs zu den Gräueln in der NS-Zeit geführt haben sollen.

    Nur, weil in der NS-Zeit die Kinder und Jugendlichen sehr viel Sport betrieben haben und der Wettbewerb eine sehr große Rolle spielte, ist körperliche Anstrengung heute nicht nur verpönt; sie wird einfach unmöglich gemacht, da womöglich einige Kinder nicht zu den Gewinnern gehören würden. Man richtet sich heutzutage immer nach den Schwächsten; die Folgen sind fatal!

    Wenn Kinder so viel wie möglich in- und außerhalb der Schule Sport betreiben und bestrebt sind, ihre Leistungen nach und nach zu steigern, bleibt für HERUMLUNGERN auf der Straße, für Drogenbeschaffung und DROGENKONSUM oder für solche "Aktivitäten" wie PLÜNDERND und BRANDSCHATZEND durch die Städte zu ziehen einfach keine Zeit, vor allem aber KEIN GRUND, da die Kinder und Jugendlichen mit Sport ausreichend beschäftigt und KÖRPERLICH AUSGELASTET sind. Überschüssige ENERGIEN scheinen sie ja zu haben;, dafür allerdings KEIN UNRECHTSBEWUSSTSEIN, das eigentlich in der Familie und in der Schule gelehrt werden müßte.

    Ein Gefühl für Gemeinschaft im positiven Sinn--- nicht in Bandenbildung--- wird sich dann auch einstellen, wenn die schulfreie Zeit ausreichend für körperlich anstrengende Aktivitäten ausgefüllt sind und die Jugend BEGREIFT, daß man, wenn man etwas haben will, vorher etwas leisten muß. Daß die Schulpflicht ernst genommen werden muß, sollte eigentlich selbstverständlich sein.

    Die ganzen STREETWORKER, die ohnedies ziemlich für die Katz' sind, könnte man einsparen, wenn die Kinder und Jugendlichen mehr an die Kandare genommen werden würden. Mit dieser ganzen "Weichspülerei" in der Erziehung in FAMILIE und SCHULE bekommt man nur egoistische Waschlappen und künftige leistungsunwillige Sozialhilfeempfänger heraus, die dann das, was sie wollen, sich mit Gewalt aneignen.



    • Alexander Renneberg

      undine, was die streeworker betrifft muss ich ihnen massiv widersprechen.

      gerade bei sozialen bernnpunkten wie z.b. leberberg/murhoferweg im 11 bez, am schöpfwerk, in der per albin hansosn siedlung etc. sind diese streetworker enorm wichtig.

      dort hätte es schon längst ausschreitungen gegeben wären diese leut nicht im einsatz.

      dass es auch bei den streetworkern in wien verbesserungspotential gibt steht (wie bei allen der stadt wienunterstellten oder deren vorgeschobenen vereinen) außer frage, aber seien sie versichert, die burschen (streetworker, dsa`s) kennen im ernstfall keinen spass.

    • Undine

      @Alexander Renneberg

      Also gut, die Streetworker sind nicht samt und sonders für die Katz'. Aber das negative Potential, das in den Jugendlichen zu stecken scheint, wird ja bloß überdeckt; es schlummert ja stets unter einer ganz dünnen Decke, um jederzeit hervorzubrechen, wenn es einen Anlaß dazu gibt. Es ist ja nicht so, daß die zur Kriminalität neigenden Jugendlichen durch die Streetworker plötzlich "geläutert" oder "späterzogen" werden.

      Wenn Kinder nicht schon von klein auf anständig erzogen werden, ist meist Hopfen und Malz verloren. Dann hilft nur mehr die ERZIEHUNGauf dem Umweg über den GELDBEUTEL der ELTERN!!!. Diese "Sprache" verstehen alle Eltern, auch diejenigen, die KEIN WORT DEUTSCH können!

    • Alexander Renneberg

      für mein dafürhalten hat jeder mensch ein ähnliches potential. auch im sinne einer grundethik.

      diese grundethik hat als werkzeug die moral nach außen. und die moralischen standards sind zum einen erziehungs, zum anderen aber gruppenabhängig.

      mit zunehmendem alter und dadurch einem anderen zugehörigkeitsgefühl ändert sich das jedoch.

      die elterlichen moralvorstellungen verschwimmen und die zugehörigkeit wird wichtiger als die bisherigen moralischen maßstäbe.

      wenn aber jemand diesem weniger guten kreis entkommen möchte bieten die das´s oder streetworker eine gute hilfe.

    • Martin Bauer

      Das einzige, was Streeworker wirklich sind, ist ein Exerzierfeld der linken Correctness und ein sicheres Wählerpotential für die Roten.

      PS: Ich kenne einige. Es ist exakt so!

    • Alexander Renneberg

      stimmt schon martin, da gibts natürlich auch ein paar pc korrekte, aber wenn ich mir diejenigen anseh die zum teil mit uns ausbildung gemacht haben, krisenintervention 1-3 zum beispiel, na mit denen ist sicher nicht gut kirschen essen wenn sich die jugendlichen nicht an gewisse reglen halten.

      mir ist es allemal lieber diese dsa´s und streetworker sind da und die brennpunkte werden entschärft.

    • Alex

      traurig, dass es in unserer Gesellschaft überhaupt Street Worker bedarf.

    • Undine

      Wie war denn das eigentlich früher? Da hat es doch auch Eltern gegeben, die ihre Kinder vernachlässigt haben; und dennoch hat es nicht so viel herumlungerndes, schulschwänzendes, teils drogensüchtiges und dadurch kriminelles JUNGES Gesindel gegeben.

    • Gerhild Baron

      Liebe Undine,
      ich frage mich seit ich das erste Mal darüber stolperte, was das Wort
      Streetworker eigentlich soll ... es ist doch ziemlich klar, von welcher Seite es wohl kommt und ich denke, WIR sollten es nicht verwenden. nicht böse sein !
      Übrigens hörte ich - natürlich im ORF - auch schon das schöne Wort
      "streetworkerinnen".....

      Also abgesehen von diesem kleinen Einwand : bin ansonsten ganz Ihrer Meinung !

    • Undine

      @Gerhild Baron

      Sie haben völlig recht: das saublöde Wort "Streetworker" heißt ja wörtlich übersetzt "Straßenarbeiter"! Das klingt halt nicht ganz so fein und fast ein bißchen politisch unkorrekt, dabei gehören sie doch zu den linxlinken Hätschelkindern mit lauter hehren Vorstellungen!

    • durga

      "Wenn Kinder so viel wie möglich in- und außerhalb der Schule Sport betreiben und bestrebt sind, ihre Leistungen nach und nach zu steigern..."

      Liebe Undine, Sport, wie er heute unter dem Titel "Bewegung und Sport" in unseren Schulen "gelehrt" wird hat nicht mehr viel mit dem Gegenstand zu tun, den wir kannten. Leichtathletik, Geräteturnen sind weitgehend passe (vermutlich zu anstrengend). Dafür sieht der Lehrplan u.a. vor:

      "Zu den wesentlichen Anliegen des Unterrichtsgegenstands Leibesübungen zählen sowohl für Mädchen als auch für Knaben traditionelle und zeitgenössische Formen der Bewegung und ihre Entwicklung in Tanz, Gymnastik und Bewegungstheater."

      "Erarbeiten von Bewegungsverbindungen und Erweitern akrobatischer und gauklerischer Fertigkeiten."

      "Die Besonderheiten der ”Sportsprache” (schriftlich, mündlich) als Mittel der Verständigung in Bewegung, Sport und Spiel; Körpersprache als nonverbale Kommunikation." usw., usw.

      Ich weiß nicht, ob diese Aktivitäten von der Jugend als so anregend empfunden werden, daß sie diese in ihrer Freizeit fortsetzen wollen.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)

      Wenn es nutzloseres gibt als Streetworker, dann kenne ich es noch nicht. Wir haben hier einen Park, der vor einigen Jahren den Dealern zum Opfer fiel. Man konnte nicht mehr hinein gehen. Er war zugleich eine zentrale, leicht erreichbare Stelle für alle Interessierten.

      Nach einigen Jahren wurde endlich eine Verbotszone eingerichtet. Seit damals ist Ruhe. Die Streetworker regten sich als erste auf, denn da hatten sie ihre Pappenheimer zusammen.

      Eine zentrale Drogenverteilstelle in der Stadt störte sie nicht, Hauptsache, sie haben nicht weit in die "Arbeit".

    • simplicissimus

      liebe undine, volle zustimmung!

    • Konrad Loräntz

      ****
      Ergänzung:
      Englisch-Deutsch Wörterbuch: Streetworker .... Drogenkellner/in der/die

    • Reinhard (kein Partner)

      Streetworker haben einen schweren Job, der eigentlich überflüssig sein sollte. Sollte, denn sie rennen eigentlich nur mit feuchten Fetzen herum und versuchen die Geschwüre der gesellschaftlichen Erkrankung durch Kühlen am Ausbrechen zu hindern.
      Wäre die Gesellschaft in sich gesund und hätte sich die Politik und die von ihr gehaltene Bildung nicht zum Ziel gesetzt, den Virus der Idiotie täglich aufs Neue in unsere Kinder zu pumpen, wären Leute wie Streetworker größtenteils überflüssig. Würde die Politik dafür sorgen, dass Drogendealer erst gar nicht ins Land kommen und wenn doch, diese härtest verfolgen und bestrafen, anstatt ihnen Straffreiheit und Asyl zu gewähren; würde die Politik den Jugendlichen Perspektiven geben und Leistung abfordern, anstatt ihnen Rechte und Ansprüche vorzugaukeln, die sie in die Abhängigkeit der Bettelei bei Behörden treibt; würde die Politik Interesse am Wohl der kommenden Generationen zeigen, anstatt sich darauf zu konzentrieren, wie viel Schulden man ihnen aufbürden kann um die Lehrerpensionen weiter aufzufetten - dann könnten wir uns irgendwelche Streetworker und Sozialarbeiter "im Brennpunkt" ersparen.
      Die Krankheit hat viele Ursachen; die meisten davon sitzen auf weichen Ledersesseln, kassieren fette Politikergehälter und begrüßen sich mit "Freundschaft!".

  25. Josef Maierhofer

    Ein paar Worte zum Text:

    Die Briten sind sehr offene Menschen.

    Dass sie die Unruhen mit unbewaffneter Polizei in den Griff bekommen haben, liegt an den Millionen unentgeltlich und freiwillig gemachten Überstunden (schliesslich muss ja drastisch gespart werden, auch bei der Polizei, das ist alles anders als bei uns) durch die Polizisten persönlich, die ihren Auftrag, die Bevölkerung zu schützen, sehr ernst nehmen. Man macht sich auch die Mühe, die Täter alle einzeln auszuforschen und die Bevölkerung hilft dabei.

    Das Väterproblem haben wir hier genauso und es äußert sich bei uns teilweise aber auch darin, dass man eben überhaupt keine Kinder mehr will, sehr drastisch.

    Mit den Familienprogrammen wird der britische Premier bei den Briten weitere Punkte sammeln, der Bedarf ist groß.

    Mein Text:

    Wir müssen umdenken.

    Wir brauchen die Familie und nicht beziehungslose, lieblose, staatliche Organisationen, wir brauchen die lebensfähige Familie.

    Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, so hat mein Vater viele Überstunden gearbeitet, kam oft erst um 20 Uhr nach Hause, aber er konnte allein 8 Kinder ernähren, 4 davon studieren lassen, den anderen auf ihren Wunsch Handwerksausbildungen zukommen lassen, mit einem einzigen Arbeitergehalt viel Anstrengungen und viel Liebe. Er war nie zu müde, um auf die Tagesprobleme nicht auch noch einzugehen. Auf die Mutter konnte er sich verlassen und wir Kinder konnten uns auf beide verlassen. Im Urlaub gab es gemeinsame Reisen zu interessanten Zielen, bei denen auch Bildung nicht zu kurz kam. Dazu war ein Arbeiter, der selbst nur Hauptschulbildung hatte, imstande, weil er seine Familie geliebt hat.

    Heute haben alle 8 Kinder ihre Plätze im Leben und selbst Kinder, die schon teilweise ihre Plätze erobert haben, ein Resultat der Liebe.

    Genau, diese heute und seit etwa 40 Jahren modern gewordene Lieblosigkeit, das Wegschieben der Kinder aus vielerlei Gründen, die Institutionalisierung der Familie durch den Staat und dessen Betreiberparteien, dieses Gutmenschentum (Definition: das 'Gute' soll der 'Staat' tun ...) die Entwurzelung, die Zerstörung der Familie hat dazu geführt, wo wir heute stehen. Zur starken Kriminalitätsneigung, den niederen Hemmschwellen, zur Hemmungslosigkeit, zur Ausschweifung, zu falschen Wertbildern, zum Verfall der Moral, etc., sprich zur Spaßgesellschaft, die niemand mehr ernst nehmen kann wegen ihrer Perversität, angefangen von Gender über Trans bis zum 'Überdrüber' mit dem 'Binnen I' hat das geführt.

    In Deutschland und auch in Österreich wird die Polizei noch lange nicht für Ordnung sorgen können, wurde doch auch die Polizei zerstört, entmachtet und kann trotz Bewaffnung gegen Randalierer kaum was tun.

    So lieblos, wie die Familien zerstört wurden, so groß ist auch das Desinteresse der Bevölkerung, der Polizei zu helfen bei Ermittlungen, etc.

    Das Migrantenproblem ist auch bei uns, da sind es weniger die Pakistanis, eher die Tschetschenen, Türken, Russen, die da solche 'Ordnungsschwächen' (Klartext: Gesetzlosigkeit von oben bis unten) der Gesellschaft ausnützen. Es schert sich ja auch niemand um Gesetze, angefangen von Brüssel über unsere Politik bis hin zu den Kriminellen und Kleinkriminellen.

    Wir haben auch hier das Problem damit, dass das Schulwesen zerstört wurde und, was es noch gibt davon, gerade zerstört wird von einer ideologisierten fanatischen Meute der Sozis mit der jetzigen Sinnlosministerin Heinisch-Hosek (wir brauchen kein Frauenministerium, sondern ein Familienministerium) und der jetzigen unbelehrbaren Frau Schmied, die die Zerstörung der Gesellschaft über Jahrzehnte hinweg mit Erfolg betrieben haben, es gibt nichts, was sie nicht zerstört haben oder noch zerstören wollen in ihrer blinden, dummen, apparatschikhaften, lieblosen Machthysterie. Dazu gehören auch alle anderen Parteien, die da mitmachen.

    Wenn ich jetzt zu guter letzt noch anführe, dass eine Familie mit 2 Kindern bereits mit 150 000,- Euro Staatsschulden belastet ist, die womöglich ein Alleinverdiener zahlen muss, dann habe ich das Ausmaß der Zerstörung der Familie sehr drastisch vor meinen Augen. Die Zerstörung hat 1968 begonnen.

    Wir haben die Gesellschaft, die Familie zerstört und müssen den Bürgerkrieg und vor allem die Unmoral und Verrohung in Europa fürchten und es wird schlimm werden.

    Ob wir Umdenken können ?

    Ich erinnere mich noch an die gestandenen Sozis der 50-er Jahre, sie haben ihre Pflicht getan, bis 65 gearbeitet, ihre Familien ernährt (auch ohne Kinderbeihilfe und sonstiger Sozialromantik), sie waren sozial eingestellt und hatten noch vielerorts die Liebe im Herzen.

    Ein Herr Kreisky hat im Machtrausch und Korruptionsdrang (damals wurden Wahlen nur noch mit Korruption des Wählers geschlagen) damit begonnen, die Liebe gegen Geld zu tauschen, den Spaß vor das Gestz zu stellen, das Gesetz zu verwässern und die Gesellschaft zu zerstören wegen der Macht. So gab es keine Liebe mehr, sondern dafür einen (damals noch) Goldklumpen, heute gibt es nur noch wetrtlose 'Eurobonds' und 'Solidarität' und Schuldenphilosophien.

    Die Liebe und Wahrheit fehlt den Sozis. Darum würde ich meinen, die sollten endlich überall rausgewählt werden, bis die Liebe wiederkommt in ihren Programmen.



    • Undine

      @Josef Maierhofer

      *****************************!!!
      Ihrem Kommentar kann man nur noch hinzufügen, daß vaterlose Kinder nicht über einen Kamm zu scheren sind.

      Als ich 1946 in die Schule kam, hatte leider ein nicht geringer Teil der Kinder keinen Vater zu Hause: Die Väter waren reihenweise entweder "gefallen" oder "vermißt" oder in Gefangenschaft oder in einem "Straflager", weil sie NSDAP-Mitglieder gewesen sind.

      Diese Halbwaisenkinder, aber auch die damals "nur" temporär ohne Vater aufwachsenden Kinder waren aber überhaupt nicht "auffällig" oder "gestört" wie die Kinder heutzutage, die ohne Vater aufwachsen müssen, weil dies von Elternseite her "freiwillig" geschieht.

      Der Unterschied liegt mMn hauptsächlich darin, daß die jungen Mütter der Nachkriegszeit, deren Männer aus oben genannten Gründen abwesend waren, ihren Kindern mit viel Liebe von den Vätern erzählten, weil sie sie mit den Augen der meist noch jungen Liebe sahen und aus diesem Grund oft sogar glorifizierten, während die Mütter heute, die sich von den Vätern der Kinder getrennt haben oder von vornherein keine komplette Familie gegründet hatten, eher NEGATIV von diesen "Vätern" sprechen und diese nur schlecht hinstellen, wohl zum Teil auch unbewußt deshalb, um ihren "Anteil" an einer Trennung kleinzureden, bzw. ihr Gewissen zu beschwichtigen, allerdings ohne auf die Kinderseelen Rücksicht zu nehmen.

      Diese Kriegswaisenkinder waren---ganz im Gegensatz zu den heutigen Scheidungswaisen --- noch ganz und gar mit den "alten", heute so diffamierten Tugenden und Werten aufgewachsen; sie mußten oft Leistungen erbringen, die heutzutage von Erwachsenen als schwer empfunden würden; sie MUSSTEN zum UNTERHALT und ÜBERLEBEN der FAMILIE viel BEITRAGEN.

      Was damals Kindern als Selbstverständlichkeit abverlangt wurde, kann sich heute niemand vorstellen, schon gar nicht, wenn man nie zu Disziplin und Leistung erzogen worden ist und behaglich wohnt und immer und jederzeit ausreichend zu essen und anzuziehen hat. Diese Kriegswaisen lernten so nebenbei, VERANTWORTUNG in hohem Maße zu tragen.
      Als Lektüre wäre zu empfehlen, mit Aufmerksamkeit Erich KÄSTNERS Jugendbücher zu lesen, "Pünktchen und Anton" etwa.

    • ambrosius

      ab imo pectore :Bravo !!!

    • Pumuckl

      Bravo Undine!
      Ich kenne eine Familie, in welcher ein Vater von 3 Söhnen wenige Tage nachdem er seinen Jüngsten erstmals in den Armen hielt, gefallen ist.
      Bei diesem ersten und einzigen Vaterkontakt war dieser Jüngste 6 Monate alt.

      Die Witwe sorgte dafür, auch der Jüngste ebenso wie seine Brüder mit dem sittlichen Leitbild des Vaters aufwuchs. Ein lebender Vater hätte diese Rolle im Leben seiner Söhne nicht besser erfüllen können!

      Mit 68er Parolen wie, " trau keinem über 30 " oder " Papa, das darfst du doch nicht so eng sehen " wurde später gezielt die erzieherische Autorität der Eltern untergraben.

    • Josef Maierhofer

      @ alle

      Danke für Eure Ergänzungen, die habe ich vergessen, obwohl ich solche Familien selbst gekannt und das auch erlebt habe.

      Ja, es ist wirklich so, die Spaßgesellschaft hat aus Liebe Hass gemacht und das Gutmenschentum aus Nächstenliebe institutionalisierte 'Abschiebung an den Staat' und die Ergebnisse sehen wir überall heranwachsen, wuchern und überborden.

      Mein 90-Jähriger hat gesagt, in den 30-er Jahren hätte es öffentliches Ausspucken, Papierl wegwerfen oder gar Devastierungen nicht gegeben, die Schmierereien zu Propaganda- und Einschüchterungszwecken gab es dann beim Umschwung zu den Nazis (und die Juden mussten dann als Schuldige ins KZ) aber dann auch nicht mehr. Gott sei Dank hat er die Donauinsel nach dem Inselfest noch nie gesehen, er würde so einen Saustall, den 'Menschen' angerichtet haben, nicht verkraften. Heute brauchen wir schon 'Waste Watchers', die zusehen, wie unsere 'Bildungsprodukte' devastieren und 'waste' erzeugen und überall liegen lassen.

      Erziehung und Sanktion ist aus der Mode gekommen, die Familie wurde zerstört, also wer soll da noch Beispiel geben und eingreifen ? Die Parteisozis mit ihren 'Emanzenhirnen', ihrem P.C., und den sonstigen Unarten nebst Korruption und Lüge, die das angerichtet haben ? Ich meine nicht die sozialistischen Familien, die ihre Arbeit korrekt tun. Die Parteisozis haben alle Ausreden der Welt, ihre Untaten zu verschleiern.

    • Wertkonservativer

      Werter Josef Maierhofer,

      ich gestehe, nicht in allen Fällen ein Fan Ihrer Beiträge gewesen zu sein, doch dieser ist wunderbar und geht mir ans Herz; dies schon deswegen, weil ich ja meine Jugend im letzten Krieg und in der Nachkriegszeit verbringen musste; diese Zeit hat mich extrem geprägt und - trotz aller Entbehrungen - für meinen weiteren Lebensweg positivst konditioniert!
      Meine Hochachtung, und alles Gute!

      gerhard@michler.at

    • Josef Maierhofer

      @ Herbert Richter

      Zu dieser Zeit 1920-er und 1930-er Jahre war Hauptschulbildung ein Privileg und die Regel waren 8 Jahre Volksschule, wie sie meine Mutter hatte. Ich glaube aber, das hat mit heutigen Hauptschulen und was Sie da hienininterpretieren wollen nicht viel zu tun. Damals hat man das Zeug fürs Leben in der Schule gelernt. Meine Mutter hätte hier so manchen heutigen Maturanten in Verlegenheit gebracht, wenn ich auf die Qualitätsunterschiede schon eingehe.

      Ich wollte nur sagen´, wir durften studieren, obwohl er selbst nur Hauptschule hatte.

  26. thomas lahnsteirer

    Wie verlogen die linke Presse über die Unruhen in Engkand berichtete zeigt sich am besten im abstoßenden linken Schmierblatt SPIEGEL:
    Drei Pakistaner wurden kaltblütig von einem Auto niedergefahren und getötet, als sie bescheidenes Hab und Gut verteidigen wollten. Die Mörder waren Schwarze aus der Karibik. Der SPIEGEL spricht von "jungen Kerlen" aus Birmingham und vermeidet peinlich die Herkunft der Mörder zu erwähnen.
    Ansonsten werden die Krawalle schöngeredet und die durch und kriminellen Taten als Aufstand der jugendlichen Enrechteten hingestellt.

    Das nächste Pulverfass ist Berlin, die Hauptstadt der Befürsorgten.
    Für unfreiwilligen Humor sorgt der alte Terroristenversteher Ströbele mit seinem statement zu den wachsenden, täglichen Auto-Brandstiftungen in der rot-rot regierten Stadt:
    "Der Berliner Grünen-Bundestagsabgordnete Hans-Christian Ströbele glaubt nicht an einen politischen Hintergrund für das Gros der Brandanschläge auf Autos in der Bundeshauptstadt. "Das scheint mir eine Art Prestigegerangel zu sein zwischen denen, die das machen, und der Polizei", sagte Ströbele am Freitag in der ARD."



    • Neppomuck (kein Partner)

      Bei Hahne im ZDF (?):

      Ströbele vs. Sarrazin - das ist Brutalität.

      Die Grünen sind weiter von der Demokratie entfernt als sie selber zu denken bereit sind.

    • simplicissimus

      neppomuck: ***** für diese grünen-charakterisierung!

  27. Herbert Schramek

    Kreativität (ob durch Kunst, Kultur, Sport, o.ä.), Bildung, Familien (also der Einsatz von Müttern und Vätern), ... so schwierig, so fern, so fremd wären die Rezepte gar nicht. Diese müssten nur wieder mehr "beworben" werden, mehr unter die Leute gebracht werden. Und: "Anstelle des schwachsinnigen Gender-Mainstreaming will David Cameron nun in Richtung eines "Ehe- und Familien-Mainstreamings" gehen." Na endlich! Ich bin nur neugierig wie lange es brauchen wird bis diese Erkenntnis sich in unseren Bildungsinstitutionen und staatsnahen Einrichtungen durchsetzen wird. ... Anyway: Unterberger for President! ... No kidding!!!



  28. diko

    ….wieder einmal mehr, mir aus der Seele geschrieben!

    Leider verstärkt sich in mir, immer mehr der Verdacht, dass diesen „Unruhen“, - wie dem Zerstören der bestehenden Ordnung, eine seit langem geplante Strategie zu Grunde liegt. Mit dem Ziel der Erschaffung eines vereinheitlichen, glücklichen gesam Multikultieuropäers/In..



  29. GOP

    Von Great Britain können wir neben der Sprache so manches lernen. Natürlich ist es wichtig, von Fachleuten auch die Ursachen solcher Unruhen zu ermitteln. Trotzdem gilt auch hier: ZERO TOLERANCE. Wer sich den jeweiligen Landesgesetzen nicht unterwirft, der soll schnellstens wieder in sein früheres (bzw. das seiner Eltern) Heimatland zurückkehren. Dort wird ihm/ihr dann kurzer Prozess gemacht.



  30. Alexander Renneberg

    Cameron beklagt "moralischen Zerfall"
    Ein Premierminister muss sich selbst überprüfen: David Cameron
    Großbritannien fragt nach den Ursachen für die jüngsten Krawalle in mehreren Städten. Premierminister Cameron gibt Antworten: Schuld seien der moralische Zerfall, Schulen ohne Disziplin und die Faulheit vieler Bürger.
    Quelle:
    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15317694,00.html

    und jetzt stellen wir uns einmal vor merkel oder spindelegger hätten etwas über den verfall er moral, über faulheit oder disziplin geredet. der empörte aufschrei der linken wäre groß gewesen.

    wir bilden seit jahren jedes jahr 2-3 neue lehrlinge aus. letztes jahr haben wir 62 junge männer durch den test laufen lassen und sie dann je einen tag in gruppen von ca 8 personen durch die verschiedenen abteilungen geleitet.
    letztes jahr haben wir mit bauchweh 2 genommen. heuer ist es noch schlimmer. wer schon bei den aufnahmegesprächen mangelnde disziplin vermuten läßt, einfache rechen oder rechtschreibtests nicht besteht, wie soll der je ein guter geselle werden und vernünftig arbeiten?
    schlussendlich nahmen wir heuer einen jungen mann mit kroatischen wurzeln und einen jungen mann dessen eltern aus ostdeutschland vor 3 jahren der arbeit wegen nach österreich kamen.

    wenn wir ungarn betrachten, wie ambrosius schreibt, ist dieses land auf dem richtigen weg.
    erinnern wir uns, als vor ca 8 jahren andreas kohl einen bürgerdienst forderte, der aufschrei der beraufsaufgeregten war riesig. es könnte sich ja jemand angegriffen fühlen, beleidigt, ausgegrenzt, herzlos behandelt etc.

    und genau diese kultur der verletzten gefühle, diese angst vor dem wort disziplin, moral, anstand, ist es die uns (und dem land) letztlich unsere kultur und unsere stärken kosten werden.

    wann steht in österreich endlich mal ein politiker auf und tut es cameron gleich? wer redet tacheles, ist so mutig und steht das vom anfang bis zum ende durch?

    p.s. anbei ein kurzer absatz aus dem ortnerforum zur kultur der verletzten gefühle:

    Kultur der verletzten Gefühle
    “….Was wirklich nervt, ist diese Verletzte-Gefühle-Kultur, die sich in Politik und Medien ausgebreitet hat. Abgesehen von Nazis, Scientologen, Pädophilen und Zionisten gibt es eigentlich keine Gruppe, die man kritisieren darf, ohne dass sofort ein großes Geschrei folgt. Ganz egal, wie berechtigt die geäußerte Kritik ist.” (Gideon Böss, “Die Welt”)

    quelle: www.ortneronline.at



    • HJR

      *****!

      Ich wünschte, einer der vielen (unnötigen) Soziologie- oder Politik-Lehrstühle an unseren Universitäten würde sich der Forschung auf genau diesem (noch dazu mit relativ konkreten Beobachtungen zu belendem) Themenkreis widmen.

      Aber wie ich gestern meinem Enkel mit auf den Weg gab: "Der Ozean der Wünsche ist unerschöpflich!"

    • Azdak
    • Alexander Renneberg

      azdak, ich halte dagegen: drei.

    • socrates

      Die britische Polizei ist sehr gut bewaffnet und im Umgang mit Waffen geübt. Sie versucht nur im Alltag ohne Waffen auszukommen. Seit den Straßenschießereien mit illegalen Waffen ist sie immer öfter bewaffnet im Dienst.
      Berlin bräuchte ebenso eine massive Verstärkung der Polizei, aber die Pölitik ist dagegen. Was dabei herauskommt, sahen wir in Norwegen.

    • cmh (kein Partner)

      Nachdem die Republik gebrannt hat! (Kaske)

  31. Wertkonservativer

    Mit meinen vielen Enkeln habe ich so viel blühende und durchwegs positiv in die Zukunft blickende Jugend (zwischen elf und 33 Jahren) um mich herum, dass ich die vielfach berechtigte negativere Sichtweise vieler Anderer zwar verstehe (bin ja nicht doof!), aber gottseidank in der eigenen Familie nicht bestätigt finde.

    Natürlich sollten unsere Politiker alles tun, um familien- und somit menschengerechte Zustände mittels kluger Gesetze, Förderungen, Vermeidung zu großer Mainstream- und Gender-Blödheiten, in unserem Land zu erhalten und bestmöglich zu befördern.
    Ja, kluge und charismatische Politker bräuchte unser Land: wo haben sich die versteckt?

    Ob der heute in unseren Breiten bereits offenbar unumkehrbar eingeschlagene "way of life" im Jahr 2013 merkbar eingedämmt bzw. doch irgendwie umgekehrt werden kann, wage ich zu bezweifeln.
    Was sollte sich da schon viel ändern!

    Aber nur zu, liebe Freunde! Die Sache ist jeder Anstrengung wert!

    gerhard@michler.at



    • Johann Scheiber

      Werter Wertkonservativer, wenn alle Bürger in Österreich, wie sie, sich so um ihre Familie kümmern würden, dass alle Nachkommen die Geborgenheit eines warmen und sicheren Nestes erfahren können, wenn alle Bürger, wie sie, dem Nachwuchs schon im Nest Orientierung geben, damit sie sich nicht schon frühzeitig verirren, wenn alle Bürger den Kindern die Bildung garantieren, die sie befähigt, das Nest zu verlassen, um in der bürgerlichen Gesellschaft ihre eigene Persönlichkeit auszubilden und nicht an ihr mangels Zurüstung scheitern, wenn alle Bürger, wie sie, dann auch noch der nachfolgenden Generation zeigen, dass es notwendig ist, um den Staat Sorge zu tragen, der über die Generationen hinaus das Leben in Freiheit gewährleistet und wenn schließlich alle Bürger, wie sie, im Bewusstsein haben, dass wir nur frei sind und die Früchte der Freiheit nur genießen können, weil wir durch unseren Herrn, Jesus Christus, zu dieser Freiheit befreit worden sind - dann wäre alles in Ordnung, dann hätten wir das, was Hegel in seiner Rechtsphilosophie den Staat der Freiheit nennt, in dem das Allgemeine mit dem Einzelnen versöhnt ist.

      Wir haben aber leider an der Spitze unseres Staates organisierte Verbrecherbanden die alles dafür tun, zu verhindern, dass Kinder auf die Welt kommen, die, wenn das doch passieren sollte, die Kinder den Eltern möglichst früh entreißen wollen um sie ihren staatlichen Erziehungsanstalten zu überweisen, um sie dort gendergerecht zu deformieren. In der Folge sollen die Kinder dann in Gesamtschulen weiter so entdifferenziert werden, dass sie für ein selbständiges Leben in der Gesellschaft unfähig sind und so wieder dem Staat zur Fürsorge anheimfallen. Sie tun es nicht aus einem ideologischen Irrtum heraus, sondern wissentlich und vorsätzlich.
      Es geht um die Abschaffung der bürgerlichen, europäischen Welt als Hervorbringung des christlichen Glaubens. Das ist die Realität, der wir in das Auge sehen müssen. Die Wahrheit macht uns frei.

      Wie weit die Spitzenexponenten der kriminellen, hochverräterischen Organisationen an der Spitze unseres Staates da bewusst mitmachen oder nur dümmlich und semikorrupt mitschwimmen, ist wahrscheinlich im Einzelfall zu prüfen. In einer Sache bin ich mir aber sicher. Jene Organisation der sie immer noch vertrauen, der auch ich einmal vertraut habe, ist in der Bosheit ganz vorne dabei.

    • diko

      Johann Scheiber, - ***) !
      genau so ist es! - In jeder Beziehung der Antwort zum Wertkonservativen, und wäre einen Hauptkommentar wert.

    • Wertkonservativer

      Danke, werter Herr Scheiber, für Ihre hochgesinnten Worte: ich fühle mich verstanden und geehrt!
      Danke auch DIKO für seine/ihre zustimmende Replik!

      gerhard@michler.at

    • Undine

      @Wertkonservativer

      @Johann Scheiber

      Für sehr viele Menschen ist es der Glaube an einen Gott, der ihnen Halt gibt; nicht vergessen darf man aber auch, daß auch Menschen ohne Glauben dennoch rechtschaffene Zeitgenossen werden, die ihren Kindern Werte fürs ganze Leben mitgeben (die durchaus christlichen Werten ebenbürtig sind!), die es ihnen ermöglichen, anständig durchs Leben zu gehen.

      Daß unser Wertkonsevativer im Alter mit seinem Leben zufrieden sein kann und der ist, der er ist, hängt nicht nur mit seinen angeborenen und anerzogenen Qualitäten oder gar glücklichen Zufällen zusammen, sondern damit, daß er schon in sehr jungen Jahren VERANTWORTUNG für die durch den grausamen Krieg in Not geratene Familie übernehmen mußte. Und natürlich in seinem Fall der Glaube an Gott. Wer seine Vita kennt (Vater und zwei Brüder im Krieg umgekommen!), kann ihm nur gratulieren, daß er sein Leben so gut gemeistert hat.

      Das, was dieser Jugend damals aufgebürdet wurde, als Selbstverständlichkeit noch dazu, würde unsere verweichlichte Jugend dahinraffen wie die Fliegen oder ließe sie KRIMINELL WERDEN, wie man ja ständig vor Augen geführt bekommt.

      Warum ist die Nachkriegsjugend nicht kriminell geworden? Es muß doch an der Erziehung gelegen haben, so ganz ohne "Laisser- faire" und sonstige linke Ideologie.

    • M.S.

      @Undine @ Johann Scheiber

      Genau das sind die Wurzeln des Übels:

      Verweichlichung und Verwahrlosung ist das Gemisch aus dem Orientierungslosigkeit, Aggressivität und Kriminalität entsteht.

    • Wertkonservativer

      Danke, liebe Undine: ich knie nieder!

    • Gerhild Baron

      Wertkonservativer: auch ich habe in meinem Umfeld wunderbare Jugend, die alle jene Werte vertritt, die heutzutage so oft fehlen, die diese lebt und an ihre Kindern soweit schon vorhanden, weitergibt. Aber: alle diese jungen Menschen kommen aus gesunden, integren, wertkonservativen Familien - deren Eltern waren keine
      68er und gehören nicht dem rot-grünen Lager an. Zufall kann dies wohl keiner sein.

    • Undine

      @Gerhild Baron

      " Aber: alle diese jungen Menschen kommen aus gesunden, integren, wertkonservativen Familien - deren Eltern waren keine
      68er und gehören nicht dem rot-grünen Lager an. Zufall kann dies wohl keiner sein."

      Zum Glück gibt es das doch noch und das läßt hoffen!!!

  32. ambrosius

    England, das in seiner Geschichte neben einer gut etablierten Bürgertradition immer wieder auch sehr massive gesellschaftliche Verwerfungen zu bewältigen hatte ( wie auch andere Kriesen) dieses England hat immer wieder gezeigt, daß es mit unglaublicher Zähigkeit und großen Patriotismus mit solchen Dingen fertig wird. Schließlich hat England ja auch Margaret Thatcher hervorgebracht, die mit dem Rotalgen gründlich und nachhaltig aufgeräumt hat.( Auch in den angelsächsisch dominierten Ländern Australien und Neuseeland ist nach einem abschreckendem Beispiel des "Sozialismus am lebenden Präparat" Labour nie wieder Labour geworden.
    Gute Anfänge gibt es auch in unserem Nachbarland Ungarn: Arbeitslose nur max 6 Monate. Dann hat jeder gemeinnützige Arbeit zu machen mit Gehalt (50.000 Forint brutto für unter Maturaniveau, knapp 10.000 Forint brutto for Maturaniveau und darüber, ausbezahlt nach geleisteten Arbeitstagen (!) also ohne Gnade für Drückeberger.Der ausgesprochene Grundsatz: wer arbeiten kann, der muß auch arbeiten.



  33. Observer

    Wenn wir in der zivilisierten Welt nicht im Chaos versinken wollen, dann muss eben "Law and Order" akzeptiert werden. Und zwar ohne Rücksicht auf Herkunft, Rasse, Besitzverhältnisse usw.



  34. Thomas Fontanari

    "... so sind durch Basketball, Leichtathletik und Boxen viele schwarze Amerikaner statt ins Gefängnis zu erfolgreichen Karrieren gekommen ..."

    Das sehe ich skeptisch, weil die Wahrscheinlichkeit, daß jemand bezahlter Berufssportler werden kann, so verschwindend gering ist, daß man das als Projektziel getrost vergessen kann.

    Bei den für mich unverständlicherweise romatisch verklärten und bei den Medien beliebten "Kampfsport für Problemjugendliche"-Projekten besteht zudem die dringende Gefahr, daß dergestalt lediglich irgendwelche Streetfighter effizienzgesteigert werden. Mir ist in Europa kein Fall bekannt, daß aus einem solchen Projekt heraus jemand hauptberuflicher Athlet wurde, lasse mich aber gerne eines anderen belehren.



  35. libertus

    Man kann es nur befürworten, daß endlich ein englischer Politiker nach all den Verirrungen und Verwirrungen der letzten Jahre sowie deren Auswirkungen, nun doch wieder sogenannte konservative Werte stärken möchte, nämlich die wichtigste Zelle im Staat = eine möglichst intakte Familie.

    Daran könnten sich unsere Regierungsverantwortlichen ein Beispiel nehmen und so ohne eigene, bittere Erfahrungen noch rasch aus den britischen Zuständen lernen.

    Ich fürchte nur, daß sozialistische Parolen in Österreich weiterhin insistieren, jedem Staatsbürger - auch ohne wie immer gearteten Leistungswille - stünde der gleiche materielle Wohlstand zu, wie einem fleißigen, strebsamen Mitbewerber und da liegt bereits einer der Keime für diese kriminellen Auswüchse a la Großbritannien oder davor schon in Frankreich.

    Die einzigen, welche diesem unheilvollen Treiben wirksam Einhalt gebieten könnten, sind mündige Wähler, die den linken Realitätsverweigerern die gebührende Absage erteilen und Politiker eines Formats wie David Cameron Regierungsverantwortung übertragen.

    Wir müssen diese Chance 2013 unbedingt nützen!



    • M.S.

      Leider fällt mir im Augenblick in Österreich niemand aus dem gegenwärtig im Amt befindlichen politischen Personal ein, der den Charakter und das Charisma eines David Cameron aufzuweisen hat.

    • Undine

      @Libertus

      @M.S.

      Ich könnte mir durchaus vorstellen, daß, sollten bei der nächsten Wahl die Freiheitlichen ordentlich dazugewinnen und sie somit die Legitimation zu regieren erhalten, sich auch Leute mit Charakter und Charisma aus ihren Reihen finden werden. "Schickt der Herr 's Haserl, schickt er auch 's Graserl"!

      Wenn natürlich die "Vereinigten Linken" mit Ariel* Muzikant an der Spitze, den sattsam bekannten linken Staatskünstlern, den diversen Caritasleuten plus herbeigerufener Rückendeckung von der Ostküste und all den angeheuerten, gut bezahlten Berufsdemonstranten und dem sonstigen krawallliebenden Gesindel wieder eifrig Radau machen und das 4. Reich heraufbeschwören, dann heißt es standhaft zu sein und zu bleiben. Ein Mann wie weiland Wolfgang Schüssel wäre auch nicht schlecht!

      * Ariel Muzikant wird sich's nicht nehmen lassen, wiederum zum Kerzerltanz aufzurufen; soll er halt!
      Warten wir's ab!

    • xRatio (kein Partner)

      @libertus 28. August 2011 06:18

      "nun doch wieder sogenannte konservative Werte stärken möchte, nämlich die WICHTIGSTE ZELLE IM STAAT = eine möglichst intakte Familie."

      Jaja, alles zur höheren Ehre Ihrer Wach- und Schließgesellschaft.
      Ich denk' mich tritt ein Pferd, wenn ich so einen kollektivistischen Schwachsinn lese.

      Ist die Familie für den Staat da, oder doch eher der Staat für die Familie?

    • Pumuckl

      @ Undine
      " Schickt der Herr ´s Haserl, schickt er auch `s Graserl "
      Mit Schaudern denke ich an diverse " Graserln "welche mit dem Aufstieg Haiders auf der politischen Bühne auftauchten.Beispiele:

      ° Maischberger, der zwar eloquent, aber immer mit einem Lächeln, welches erkennen ließ, daß er seine Rede als Gaudi auffaßte, ans Rednerpult trat. Sein Freund und späterer Trauzeuge K.H. Grasser bezeichnete ja seine eigenen ersten aktiven Auftritte im Parlament als Teilnahme an einem Theater. Grasser drückte damit wohl recht präzise aus, mit welcher Geisteshaltung sein Freund Maischberger am Rednerpult stand.
      DAS LAND BRAUCHT ERNSTHAFTE MÄNNER UND FRAUEN, WELCHE ÖSTERREICH LIEBEN, KOMPETENT SIND, UND MIT IHRER GANZEN PERSÖNLICHKEIT UND HINGABE BEREIT SIND DEM LAND ZU DIENEN!!!!!

      ° Dolinischek der bis heute im Parlament sitzt und inhaltsleer und rethorisch plump vor sich hin schwadroniert.

      ° Reinhart Gaug, als Parlamentarier kaum eindrucksvoller als Dolinischek. Er brachte es mit Parteihilfe zu höchsten Managerwürden in der Sozialversicherung. Gott sei Dank schoß er sich selbst durch Alkohol am Steuer ab!

      Eine Aufzählung enttäuschender Mandatare, Aufstieg von Parteisoldaten in Positionen für welche keine Qualifikation vorhanden war, könnte fortgesetzt werden. Daß solches auch bei allen anderen Parteien immer stattfand, ist vor allem in dieser Krisensituation keine Rechtfertigung, es auch zu tun.

      Schon gar nicht, wenn man mit dem Anspruch antritt, es besser zu können.

    • Undine

      @Pumuckl

      Sie haben sehr recht mit Ihrer Aufzählung der Nieten! Allerdings gab's damals auch die Susanne Riess-Passer, der keine, bzw keiner der jetzigen Regierungsmannschaft (-Frauenschaft) das Wasser reichen kann!
      Ich habe halt die Hoffnung, daß man ein zweites Mal keine solchen Fehler macht; daß man Leute gründlich auf ihr Amt vorbereitet und sie nicht wie damals in aller Eile aus dem Hut zaubert. Die Freiheitlichen können nicht auf so ein Reservoir wie die Sozis zurückgreifen; die haben ja bald mehr "Berufspolitiker" als Wähler! Wobei man noch sagen muß, daß bei den Linken Quantität vor Qualität geht. Im Grunde genommen sind die meisten ja auch Nieten.

    • xRatio (kein Partner)

      @Undine 28. August 2011 20:47

      >Ich könnte mir durchaus vorstellen, daß, sollten bei der nächsten Wahl die Freiheitlichen ordentlich dazugewinnen und sie somit die Legitimation zu regieren erhalten, sich auch Leute mit Charakter und Charisma aus ihren Reihen finden werden. "Schickt der Herr 's Haserl, schickt er auch 's Graserl"!


      Ich könnte mir das ebenfalls sehr gut vorstellen.

      Die Nachfrage bestimmt das Angebot eben auch in der Politik.

      Im übrigen gilt:

      "Wer eine Partei wählt, deren Programm für mehr steht als den Schutz von Person und Eigentum, macht sich des Auftragsdiebstahls und der Auftragsgewalt schuldig."

      Roland Baader

      Ceterum censeo: Das Wahlrecht gehört geändert!

    • libertus

      @xRatio 29.8. 14:43 Uhr

      Nanana, wo schreibe ich, daß die Familie für den Staat da ist?
      Ich erwähnte lediglich, daß sie die wichtigste Zelle im Staat und das können auch Sie nicht widerlegen.
      Ansonsten bin ich weder für die eine Richtung, noch für die andere, sondern es sollte ein Wechselspiel zwischen Familie und Staat geben.

      Wo ist das Porblem?

  36. efrinn2

    Danke für diese schöne Zusammenfassung. Und da ähnliche "neue" Gedanken immer öfter auftauchen kann ich hoffen, daß unsere Kultur noch nicht verloren ist.







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