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Vollgas mit Schuldenbremse

Derzeit fällt in jedem Gespräch über die internationale Finanzmisere früher oder später das Zauberwort, das offenbar alle Probleme löst: Schuldenbremse. Deutschland etwa hat sie schon beschlossen, freilich nur für die Zukunft. Bis 2016 soll dort die Neuverschuldung des Bundes auf 0,35 Prozent des BIP zurückgeführt werden. Ein wunderschönes Ziel – aber wer daran glaubt, sollte besser ins Casino gehen. Dort haben seine Wunschträume nämlich eine höhere Realisierungschance.

Wie das, werden manche fragen. Steht die Schuldenbremse doch sogar im deutschen Grundgesetz. Dort ruht sie freilich schon seit 1949. Und sie hat das gleiche Schicksal erlitten, wie es etwa gerade der Verschuldungsgrenze der Vereinigten Staaten passiert. Denn wenn sich die Konsequenzen einer solchen Bremse oder Grenze zuspitzen, wenn ihre Folgen konkreter zu werden drohen, werden alle Schranken übersprungen. In Amerika etwa wird am Schluss zweifellos auch die Opposition weitere Kreditaufnahme genehmigen. Denn wer könnte es verantworten, so wird argumentiert, wenn Spitäler, Ämter, Polizei und andere wichtige öffentliche Einrichtungen schließen müssten? Für die weniger folgenschweren Sparmaßnahmen ist es im letzten Augenblick freilich immer viel zu spät.

Neben solchen Erpressungen gibt es auch viele Tricks, Schulden zu verstecken. Sie werden ausgelagert oder durch geheime Haftungen getarnt. So hat vor zwei Jahren niemand außerhalb von Klagenfurt von den rund 20 Milliarden Euro Haftungen der Kärntner Landesregierung für die Hypo Alpe-Adria auch nur gewusst. Noch im Oktober 2009 sagte mir der österreichische Finanzminister in einem Hintergrundgespräch, dass die Kärntner HAA-Haftungen 6 Milliarden ausmachen würden. Und schon dieser noch relativ geringe Betrag hat gereicht, dass er bereit war, wider alle Sparsamkeitsschwüre eine sehr teure Feuerwehraktion zu starten.

Auch die deutsche Schuldenbremse ist völlig unglaubwürdig. Hat Deutschland doch soeben einen Beschluss gefasst, der allein die gesamte Sparsamkeitspolitik killen wird: nämlich den Atomausstieg. Dessen Konsequenzen sind zwar noch unabsehbar, aber jedenfalls sowohl für staatliche Budgets wie auch die Investitionsfreude der energieabhängigen Wirtschaft verheerend.

Gleichzeitig trägt Deutschland die Hauptlast der dreistelligen Milliardenbeträge, die neuerdings alljährlich nach Griechenland geschickt werden. Es gibt Studien, dass letztlich 50 Prozent davon am Ende – oft erst nach Umwegen – den deutschen Steuerzahler treffen. Dazu kommt ein gewaltiges Problem, das man seit langem kennt: Heerscharen an Babyboomern gehen nun in Pension – und wollen dann insbesondere auch die teuren Beamtenpensionen kassieren. Auch dafür wurde kein Euro zurückgelegt.

Da bleibt nur ein Ratschlag: Sollte wieder jemand von Schuldenbremse faseln, dann lachen Sie ihn einfach aus, wenn auch voll Verzweiflung. Wir sind mit Vollgas unterwegs, und keine Bremse greift.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2011 11:56

    Liebe Poster!

    Sie schreiben sich - mit meist wirklich klugen Argumenten - die Finger darüber wund, was geschehen sollte, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, welche richtige Betrachtungsweise einer lebenswichtigen Angelegenheit zukomme (großartig z.B. diesbezüglich jüngst Frau Undine).

    Die Krux kennen Sie Alle aber auch:

    Die Politkamarilla schert sich keinen Deut darum. Sie hat via TV und Verdummungszeitungen die Lufthoheit im Lande. Noch schlimmer: Die meisten Menschen ziehen es vor, hinsichtlich Problemen, und seien diese tödlich, den Kopf in den Sand zu stecken.

    Nicht alle, gottseidank.

    Ich bin ganz gewiß: Die einzige Chance, den unaufhaltsam scheinenden Zug von uns Lemmingen in den finanziellen und moralischen Abgrund abzubremsen, besteht im Implementieren starker direktdemokratischer Elemente in unsere verkommmene Repräsentativdemokratie. Phaidros glaubt's nicht; warum, erscheint nicht einsichtig.

    Engagierten sich die hier Aktiven in diesem Sinne, anstatt nur (das "nur" ist allerdings höchstwichtig) super Verbesserungsvorschläge zu entwickeln, bestünde die Chance, tatsächlich etwas zu erreichen.

    Beispiel:
    Wenn man konsequent, fleißig und intelligent genug agiert, gehen die Mächtigen in die Knie; sie sind vielfach nur Popanze, und haben Achillesfersen; diese zu finden ist zwar äußerst kompliziert und zeitaufwändig, aber befriedigend.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2011 08:22

    Bei uns hat Frau Fekter zaghaft versucht, ein kleines Hebelchen anzusetzen in die richtige Richtung.

    Ja, wir haben sie unsere Sozialpartner, in der Verfassung und als Blockierer allen Vorankommens, als Sand im Getrieb Österreichs. Da helfen alle vernünftigen Vorstösse nichts.

    Schuldenbremse ? Ein 'unmodernes' Wort, 'Hilfspaket', das ist modern, Verschwendung bis zum 'geht nicht mehr', das brauchen wir.

    Ja, Schuldenbremse, wo wird denn die meist immer angesetzt ? Genau, bei denen, die sich nicht wehren können, die Familien, die Kinder, die Alten, die kleinen Unternehmer und Angestellten und die Arbeiter.

    Ich meine, die Schuldenbremse muss dort angesetzt werden, wo die Überzahlungen von Lohn und Pension sind, in der Politik, im Verwaltungswesen, im öffentlichen Dienst allgemein. Ohne Berufsgruppen gegeneinander ausspielen zu wollen, die Schuldenbremse bei den Ankerbrot Verkäuferinnen anzusetzen halte ich für das Letzte, die Schuldenbremse aber bei unseren Feudalklientelgehältern, die kann schon was bringen, gehören doch 70% allen österreichischen Vermögens und Einkommens etwa 150 000 Leuten, die meist an politischen oder beamteten Posten sitzen, ganz wenige Superreiche haben wir auch, etwa 10 000, die machen das Kraut dann auch nicht mehr fett. Die Schuldenbremse bei gesunden Schmarotzerarbeitslosen anzusetzen wäre ein ziemlicher großer Faktor, hat es sich doch eingebürgert, von der Pflichtschule über die 'Häfenjahre' nahtlos über die Sozialhilfe in die Pension zu gehen bei nur allzu vielen, vor allem bei 40% der von SPÖ und Grünen forcierten Importtürken, denen man von dieser Seite nur allzu gerne gleich die Staatsbürgerschaft samt Einladung ins goldene 'Sozialsystem' in die Türkei vorausschickt.

    Die Schuldenbremse, der Aufschrei der Privilegierten ist ihr sicher, der Schuldenbremse. Ohne den ernsten Schnitt bei den Privilegien, bei Klientel wird es keine Schuldenbremse geben.

    Darum wird von den gegenwärtigen Parteien, auch wenn ich anerkenne, daß einzelne, wie z.B. Frau Fekter, wirklich wissen und helfen wollen, keine Schuldenbremse bei uns zu erwarten sein. Die Betonierer und Blockieren outen sich reihenweise, gestern die Kammern, heute die Parteien, morgen die Klientel.

    Ich fürchte nur allzu sehr, der Wähler muß ernstlich mit H.C. Strache drohen, dem auf diesem Sektor nicht allzu viel Klientel nahestehen dürfte und der die notwendigen Schritte freier ausführen könnte.

    Sie, werte SPÖVP, haben es in der Hand, sich zu ändern oder unterzugehen.

    Schuldenbremse ist eines der Zauberwörter.
    weitere wären:
    Verfassungssaustall ausmisten
    Gesetzesreform
    Verwaltungsreform
    Föderalismusreduktion
    Abschaffung der Pragmatisierung
    ÖBB Reform
    ... etc. ... etc.

    Sie haben es in der Hand. Sie haben die Schulden verursacht, die Wähler sind mitverantwortlich, weil sie Sie gewählt haben, immer wieder, immer wieder SPÖVP, die österreichische 'Packeleinheit' mit garantiertem Schuldenzuwachs, die Zerstörerpartie (-parteien) schlechthin.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2011 01:10

    Immerhin wird in Deutschland wenigstens eine Schuldenbremse angedacht, wenn auch vermutlich nur theoretisch.

    In Österreich haben die Regierenden den Begriff überhaupt ganz aus ihrem Wortschatz gestrichen sprich sie fahren mit überhöhter Geschwindigkeit und AUSGEBAUTEN Bremsen.

    Da wird uns allen das Lachen noch vergehen!

    Apropos, diesen ominösen Bankenstreßtest hat in Österreich eine einzige Bank nicht bestanden, nämlich ihres Zeichens die VOLKSBANK.
    Damit erhebt sich die Frage wie die viel gescholtene HAA dabei abgeschnitten hat, oder fällt sie nurmehr unter "burn out"?

  4. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2011 11:31

    Die Geburten in Österreich:

    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bevoelkerung/geburten/022162.html

    In den 50er und 60er Jahren wurden im Schitt ca 120.000 Kinder geboren, mit Spitzen von bis zu 135.000 Neugeborenen pro Jahr. Fast alle ohne "Migrationshintegrund" oder eben sofort als Österreicher assimiliert. Kinder der Aufbaugeneration, zu Leistung und Aufstiegswillen erzogen, unbelastet von Radikalfeminismus, Multikulti-Gedanken und linkem Heimathass.

    Diese Leute tragen heute noch mit ihrem Leistungswillen und ihrer Qualifikation maßgeblich die Wirtschaft. Wenn diese Leute ab dem Jahre 2015 in Pension gehen, dann kommen die Generationen ab den späten 90er Jahren auf den Arbeitsmarkt. Das sind Jahrgänge von nur noch knapp 80.000 Personen, 1 Drittel davon mit "Migrationshintergrund", Tendenz stark steigend. Bei vielen Migranten muß man als "Qualifikation" schon Kenntnisse der deutschen Sprache anführen.

    Das Kartenhaus wird an vielen Stellen gleichzeitig zusammenbrechen.

    Es sind ganz andere Maßnahmen notwendig. Wer ein Arzt einen Blinddarmpatienten mit Nivea-Salbe behandelt, macht er sich strafbar. Gleiches gilt für unsere Politiker, aber auch für die Bürger, die sich so eine Politik gefallen lassen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2011 01:21

    Mir graut vor der Vergangenheit, welche für unsere Kinder die Zukunft sein wird!

  6. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2011 14:10

    Die Schweizer zeigen es vor, dass es geht mit der Schuldenbremse. Ich glaube, dass man diese Option keinesfalls aufgeben darf, und zwar mit der Ausprägung eines Budgetplus' von mindestens 1% pro Jahr, nach der Sanierungsphase bis 2015. ab 2016 ff. Sonst kommt niemals ein Abbau der Schulden zustande - mit der Auswirkung, dass unsere Nachfolger ungeheure Zinsenbelastungen ertragen müssen, wir werfen sie den Finanzmärkten zum Fraß vor. Von Bildung, Pflege Sozialleistungen können die dann nur mehr in den Geschichtsbüchern lesen: Die goldenen Jahre der Zukunftsräuber. Und für die letzthin so 'perfekt' angewandte Krisenbewältigung, auf die unsere Regoerung so stolz ist - zulasten der Zukunft finanziert, auch schon eine Kunst - ist für die Nachfolger aber auch schon kein Dipf mehr da. Aber: Es muss ja nicht allen Generationen so gut gehen wie uns, net woahr?

    Schuldenbremse ist ein klar verständlicher Begriff, gut vermarktbar. WIR müssen dafür sorgen, dass er eben nicht missbraucht wird und untergeht - mit uns und unseren Kindern!

    Siehe www.verwaltungsreform-jetzt.at

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2011 08:50

    Mir wäre wohler, würde uns in Brüssel heute Putin statt Fayman vertreten!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Juli 2011 10:01

    Zitat A. U. aus dem einleitenden Artikel:
    „So hat vor zwei Jahren niemand außerhalb von Klagenfurt von den rund 20 Milliarden Euro Haftungen der Kärntner Landesregierung für die Hypo Alpe-Adria auch nur gewusst.“

    Na ja, dass Klagenfurt hinsichtlich Internet eine “splendid isolation“ genießt, wäre mir neu.
    Die Frage ist natürlich, was einer „wissen will“, was er „wissen kann“ und was er „wissen sollte“.
    Journalisten „sollten wissen“.

    „Gemäß dem Regierungsbeschluss vom 7. 12. 2004 4-FINF-1001/59-2004, dem LH Haider,
    LH-Stv. Pfeifenberger (FPÖ, jetzt BZÖ) , LR Ambrozy (SPÖ), LR Schaunig-Kandut (SPÖ), LR Dörfler (FPÖ, jetzt BZÖ) und LR Rohr (SPÖ) gegen die Stimme von LR Martinz (ÖVP) zustimmten, wurde der Freiheitliche Finanzreferent ermächtigt, eine Vereinbarung mit der HYPO über die Leistung einer Verlängerung der Haftungsprovision für die Gewährträgerhaftung des Landes hinsichtlich der Laufzeit bis 31.12.2010, sowie hinsichtlich des Abschlusses einer Zusatzvereinbarung, betreffend die Leistung einer weiteren Vorauszahlung einer Haftungsprovision für die Gewährträgerhaftung
    des Landes für die Geschäftsjahre 2005 bis 2010 zu fertigen …“

    http://kaernten.gruene.at/uploads/media/Hypo_-_Endbericht_Untersuchungsauschuss.pdf .
    Aus 2007.

    Dazu eine „kurze“ (das sollte ein Witz sein) Erklärung:

    „Esel streck dich.“

    Es war einmal ein Landesfürscht,
    dem waren Sitte, Anstand würscht,
    wann immer es ihm nützte.
    Er selbst war reich, sein Land war arm,
    so kam’s, auch wenn es Gott erbarm,
    dass er die Ohren schlitzte.

    Versprechungen, die gab er oft,
    wahrscheinlich, weil er sich erhofft,
    dass man ihn wieder küre.
    Doch da dies alles teuer ist,
    und Geld nicht auf dem Bäumen sprießt,
    kam es zur Ouvertüre.

    Wo kriegt er jetzt das Geld bloß her,
    was allgemein schon ziemlich schwer
    in Zeiten so wie diesen.
    Doch ließ er sich, die Landesbank
    war dazumalen noch recht schlank,
    den Umstand nicht vermiesen.

    "Kommt Leute und schmückt uns’re Braut,
    und sei dies auch auf Sand gebaut,
    mir werd’n das Kind schon schaukeln."
    So blies man das Gerippe auf:
    „wir finden wen, der scharf darauf,
    dem werden wir’s vergaukeln.“

    Doch da der Zukunftsfonds wie nie
    nach ausreichendem Futter schrie
    (das Bild man mir verzeihe),
    erfand man vor dem Börsengang,
    denn dieser dauert meistens lang,
    die *Wandelschuldanleihe.

    Das Peinliche dabei ist bloß,
    kriegt man die Aktien nicht los,
    muss die* zurück man zahlen.
    Dann fliegt der ganze Schwindel auf,
    dann nimmt das Unglück seinen Lauf,
    und das noch vor den Wahlen.

    Doch stört das große Geister nicht,
    hat man doch Freunde, die auf Sicht
    sich nur zu gern bereichern.
    Die lieferten der BLB
    den Schrott, und das tat dann auch weh,
    den Gleichen, nicht den Gleicher’n.

    Dass einige doch abgestaubt,
    ist klar, wenngleich auch nicht erlaubt,
    das ist bei uns so üblich.
    Wir leben halt in einem Land
    in dem stets gern man sich verband,
    stimmt dieses auch betrüblich.

    Ein Selbstbedienungsladen ist
    dagegen dilettantisch’ Mist,
    da man dort schließlich löhnt.
    Ein anständiger Mensch ist platt,
    der brave Österreicher hat
    sich längst daran gewöhnt.

    So kam ein Handel dann zustand
    mit einer Bank im Bayernland,
    dort war man geil und gierig.
    Dass auch Amigos involviert,
    weil eine Hand die andre schmiert,
    machte die Sache schwierig.

    Jetzt, da die ganze Chose gar,
    will keiner wissen, wie es war
    und wer da wen bestohlen.
    Denn der sich all das ausgedacht,
    der all den ganzen Mist gemacht,
    hat sich beizeit’ empfohlen.

    Die anderen, die mitgenascht,
    tun nun auf blind und überrascht,
    denn Zeit heilt alle Wunden.
    Doch das System, seit jeher schon
    geeicht auf Trug, Malversation,
    wird derart nie gesunden.

    „Post festum“ wie dies allgemein
    so üblich, springt der Bürger ein,
    verlässlich stets als Zahler.
    Und wer jetzt sagt „halt ein, sei still“,
    dies immer noch nicht glauben will,
    zahlt einen Bärenthaler.
    2/2010


alle Kommentare

  1. cmh (kein Partner)
    24. Juli 2011 11:45

    Always jam tomorrow, always jam yesterday - but never jam today.

    Das verblüffende daran ist, dass man immer noch Leute findet, die sich das einreden lassen!

  2. ... (kein Partner)
    23. Juli 2011 11:37

    Na sowas, ein "Rechter" verbreitet Terror. Nach den Auskünften hier dürfte es sowas aber nicht geben, Terror kommt schließlich nur von Links, Radterroristen und so, kennt man ja.
    Die hier recht beliebte SOS-Heimat hat natürlich auch wieder genau gewusst wer das war, ebenso die Meute im Presseforum.

    Weil das natürlich so unglaubwürdig ist, dass ein lupenreiner gewaltfreier Demokrat, zu denen ja alle "Rechten" quasi natürlicherweise gehören sowas abzieht, lässt der Verschwörungsverdacht natürlich nicht lange auf sich warten. Dem lieben "einfacheinnick" sei ins Stammbuch geschrieben: Ja ein(!) Täter tut sich wohl nicht sonderlich schwer dabei haufenweise Jugendliche auf einer Insel (etwas über einen Kilometer lang) zu erschießen. Von der Geisteskrankheit abgesehen, die man braucht um solche Taten zu begehen, ist es wohl nicht sonderlich schwer unter solchen Umständen unbewaffnete Menschen zu töten. Aber gut, bei dem kruden Weltbild das einige hier haben ist es nicht verwunderlich, dass im Subtext schon der Verdacht mitschwingt, es wäre ein linkes Komplott gewesen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      23. Juli 2011 11:52

      Warum sollte ein "Rechter" (beliebtes Synonym für "national Denkende") rein aus seiner Ideologie heraus gut 100 seiner Landsleute hinmetzeln, Pünktchen?

      Das ist doch eher die Domäne der Linken. (siehe RAF)

    • ... (kein Partner)
      23. Juli 2011 12:33

      Die Frage ist jetzt aber nicht dein Ernst?

      Warum er das tun sollte? Nun vermutlich zuerst deswegen, weil er ein ganzes Stück neben der Spur ist, die Taten von Geisteskranken lassen sich nicht unbedingt rational erklären.

      Aber: Warum sollte ein "Rechter" oder wenn dir das besser gefällt - national Denkender - nicht aus seiner Ideologie 100 Landsleute metzeln? Immerhin waren die Jugendlichen ja Sozialdemokraten und Hass gegen die Regierung hatte er offenbar auch.

      Und nein, Gewalt ist eben keine Domäne der Linken, wenngleich es selbstverständlich linksextreme Gewalt gab und gibt. Hier herrscht allerdings die Auffassung, dass selbst der harmloseste Linke Affinität zur Gewalt hat, während "die Rechten" immer total brav und anständig sind. Dieses Beipiel zeigt wieder einmal sehr deutlich, dass es sich dabei um einen Trugschluss handelt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      23. Juli 2011 12:39

      Blöd, dass dieses "Beispiel" gar keines ist.

      Aber ruhig Blut.
      Die Medien werden schon eines daraus machen.

    • ... (kein Partner)
      23. Juli 2011 12:47

      Stimmt, in Wahrheit war das ein als blonder Nationalist verkleideter Taliban, vielleicht auch ein Agent der linkslinken Internationalen, der seinen Kopf hinhält um ein Erstarken der Rechten zu verhindern.

    • Neppomuck (kein Partner)
      23. Juli 2011 13:08

      Da hat einer den Links- oder Junghegelianern (Karl Marx e.a.), die Ihren Guru zwar oft missverstanden, seine Dialektik aber hinsichtlich seiner Art zu argumentieren freimütig übernommen haben, über die Schulter gekuckt:

      "Umso schlimmer für die Tatsachen!"
      Hegel auf den Vorwurf, dass seine Theorien den Tatsachen widersprächen.

    • ... (kein Partner)
      23. Juli 2011 14:01

      Aha nichts als philosophisches Geschwätz auf der Schmalspur. Aber bitte nur heraus mit deinen Tatsachen die uns die Medien verschweigen. Ich warte gespannt.

    • contra
      23. Juli 2011 15:06

      @------

      Mein Gott, sind Sie verbohrt!
      Bei einem IRREN EINZELTÄTER hebt sich wohl die ideologische Weltanschauung auf.
      Der Mann ist GEISTESKRANK und sonst nix.
      Leider wird die Gesellschaft immer mit solchen allzuoft unauffälligen Wahnsinnigen konfrontiert, bis halt die Krankheit durchbricht.

    • Reinhard (kein Partner)
      24. Juli 2011 08:33

      Pünktchen, nix begriffen: RECHTS im Sinne der von den Medien gerne als rechtsextrem bezeichneten nationalen Sozialisten (also Linksextreme) hat nichts mit BÜRGERLICH zu tun.
      Die Bürger, Kleinunternehmer, Angestellten, der sogenannte "Mittelstand" hat nichts mit marschierenden Springerstiefeln und Ballerspielen irrwitziger Verbohrter am Hut.
      Nur weil der Mittelstand immer mehr gegen das Verschleudern der erwirtschafteten Werte an Sozialschmarotzer und Werteverachter aufsteht ihn gleich in einen Topf mit durchgeknallten Gewalttätern zu stecken kann nur einer Gruppe einfallen, nämlich linksextremen Hetzern. Und das beweisen auch die Kommentare von den Linksverhetzern in diesem Blog, die soweit gehen, die Bloggemeinde pauschal in den Gulag stecken oder am Laternenpfahl aufhängen zu wollen.

      Komischerweise schweigen sie zu dem frenetischen Jubel in den Moslemblogs, die das Massaker fälschlicherwiese erstmal als Tat eines ihrer Gotteskrieger interpretierten. Kein Kommentar zu den dortigen Kommentaren über die Freude, dass in Norwegens Straßen das Blut seiner Bürger fließe. Kein Kommentar zum befürwortenden Schweigen aus den Reihen jener Glaubensgemeinschaften, die angeblich für den Frieden stehen, wenn aus ihren Reihen Jubelrufe über hingemetzelte Jugendliche ertönen.
      Ihr Linken seid so widerlich, dass einem nur das Kotzen kommen kann.

      Und den anderen: Ich möchte mal empfehlen, in Zukunft erst die Fakten abzuwarten und nicht sofort loszuposten, das kann nämlich nach hinten losgehen. Verdrehte Hirne wie die linksgewaschenen nehmen nämlich das Vorhandensein von rechtsextremem Terror als Beseis, dass es den islamistischen gar nicht gibt. Links und Logik haben nämlich nichts miteinander zu tun.
      Auch wenn der Hinweis, dass es Extremismus an beiden Rändern des politischen Spektrums gibt und bei politischen wie religiösen Fanatikern immer geben wird, im "Presse"-Forum mal wieder zu Lösch-Orgien geführt hat...

  3. Empörter Bürger (kein Partner)
    23. Juli 2011 08:21

    Was ist das nur für ein unfassbares Drecksblog:
    http://sosheimat.wordpress.com/2011/07/22/terror-doppelanschlag-in-oslo/

    Hier wird Moslems die Schuld in die Schuhe geschoben. Der Täter war allerdings ein Rechtsextremer, ein Gesinnungsfreund derjenigen, die sosheimat betreiben.

    Euch gehört der Prozess gemacht wegen Verhetzung. Verhetzende, hasserfüllte und gewaltbereite Arschlöcher wie euch sollte man lebenslang hinter Gitter bringen!

    • phaidros
      23. Juli 2011 08:31

      Tja, sehr weit komme ich ja nicht mit meiner Pause, aber sie kommt! Nur das hier muss sein:

      Wenn Sie Ihren Darminhalt ausleeren wollen (einzig dafür bedarf es übrigens eines Arschlochs, empörter Bürger) weil Sie über sosheimat empört sind, dann tun Sie das bitte dort, aber nicht hier - was haben »wir« mit sosheimat zu tun, außer dass einer von diesem Gesindel ständig seinen Müll hier absondert?

      Arschlöcher wie »uns« (wen immer Sie damit jetzt meinen könnten) lebenslang hinter Gitter zu bringen steht Ihnen aber selbstverständlich frei: Sie müssten »uns« dafür allerdings eines mit lebenslänglicher Haft bedrohten Verbrechens überführen. Können Sie das nicht würde ich bitten und raten, einen etwas gemäßigteren Ton anzuschlagen. Sie sind hier sonst möglicherweise nicht so willkommen.

      @Alle: Ich ersuche, diesen Post nicht zur Löschung zu melden. Wird er nämlich gelöscht, sieht man nicht mehr, von wo überall Gewaltbereitschaft in der Sprache ausgeht.

    • Neppomuck (kein Partner)
      23. Juli 2011 09:48

      Danke für den Hinweis.
      Immerhin erfahren wir dort, dass „lt. einer norwegischen Quelle die terroristische Gruppe Ansar al-Jihad al-Alami eine Erklärung veröffentlicht hat, in denen sie die Verantwortung für den Bombenanschlag auf das Stadtzentrum übernimmt.
      Mehr allerdings nicht.

      „Qualitätsmedien“ wie dem ORF ist (soll man sagen „natürlich“?) zu entnehmen, dass „Rechtsextremer Hintergrund vermutet“ wird, „Nationalistische Gesinnung“ im Spiel ist und dass „sich die Hinweise auf einen rechtsextremen Hintergrund verdichten.
      Womit die tägliche Pflicht zur „politischen Korrektheits-Demutgeste“ abgestattet wäre.

      Aber nur etwas Geduld.
      Die Meldungen müssen erst „ge-Mannichlt“ und dann „ge-Moschitzt“ werden, bevor sie als nicht parenteral einzusetzende Munition der „öffentlich rechtlichen Dreckschleuder“ und damit zur kollektiven Ideologisierung freigegeben werden können.

    • november (kein Partner)
      23. Juli 2011 10:17

      Geh bitte Neppomuck, das Gerücht mit der islamistischen Urheberschaft, welche auch der ORF anfänglich vermutet hat, ist doch längst widerlegt. Allerdings dürfte der Täter auch keine Kontakte zur rechtsextremen Szene gehabt haben.

      Aber die Darstellung eines verwirrten Volltrottels (man wird noch sehen, ob er alleine war) mit rechtsextremer Gesinnung als politisch korrekte Übung zu interpretieren ist einfach nur idiotisch. Ihr Kommentar ist genauso blöd wie der von dem Spammer hier.

    • Neppomuck (kein Partner)
      23. Juli 2011 10:39

      Den möchte ich gerne sehen, der „Gerüchte widerlegen“ kann.
      Ich würde ihm das nicht glauben.

      Selbst wenn es ein „verwirrter Volltrottel mit rechtsextremer Gesinnung“, aber „ohne Kontakte zur rechtsextremen Szene“ wäre.

    • Reinhard (kein Partner)
      24. Juli 2011 08:44

      Das Wort "rechtsextrem" hat in Verbindung mit einem durchgeschossenen Einzeltäter nur einen Sinn: In Zukunft können linke Hetzer wieder jede Äußerung einer politisch unkorrekten Meinung als "rechtsextrem" bezeichnen und damit unterschwellig eine Nähe zur Denkweise durchgeknallter Massenmörder herstellen. Das übliche Spiel der Diffamierung. Denn den meisten Leuten wird der Nachsatz "ohne Verbindung zur rechtsextremen Szene" nicht in Erinnerung bleiben, denn was die Kommunikationsexperten sehr gut wissen: eine Verneinung wird eher ausgeblendet, die Wiederholung des Wortes "rechtsextrem" fördert aber dessen Einprägen...

      Wenn jemand glaubt, es wäre Zufall, wenn bei Gewalttätern rechter Gesinnung von "Extremisten" gesprochen wird, bei jenen vom linken Rand aber von "Autonomen" (eine Perversion des Begriffes "Selbstständigkeit" ohne Gleichen!!), dann hat dieser den Sinn der Propagandaabteilungen nicht verstanden.

      Ach ja, empörter Lohnschreiber, der letzte Satz ("...Arschlöcher wie euch sollte man lebenslang hinter Gitter bringen!") enttarnt Sie als gewaltbereiten aggressionsgeladenen politischen Extremisten. Herzlich willkommen im Kreise der RAF-Gesinnnungsgenossen und kommunistischen Massenmörder!

    • contra
      24. Juli 2011 21:10

      @Reinhard

      *****************************!
      Mehr Sternderln gehen dafür, daß Sie mir viel Schreibarbeit ersparen.
      Sie schreiben mir aus der Seele!

  4. xRatio (kein Partner)
    22. Juli 2011 23:42

    @Geheimrat 21. Juli 2011 11:30
    Der Euro ist eine Katastrophe

    Sie prügeln auf einem Stück Papier herum.

    "Der Euro" ist an gar nichts schuld. Ebensowenig wie irgendeine andere Währung das jemals war und ist.

    Warum benennen Sie nicht Roß und Reiter? Oder haben Sie da gar keine Idee?

  5. xRatio (kein Partner)
    22. Juli 2011 23:03

    OT: TERROR – Doppelanschlag in Norwegen

    +++update+++21-25 Uhr
    Laut "New York Times", der laut der Zeitung allerdings noch nicht bestätigt ist, hat eine Terrorgruppe namens «Helfer des globalen Jihad» ein Statement mit einem Tatbekenntnis publiziert. Als Quelle nennt das Blatt Will McCants, einen Analaysten beim Institut C.N.A., das Studien über Terror erstellt. Laut dem Statement sollen der Einsatz norwegischer Truppen in Afghanistan und «Beleidigungen des Propheten Mohammed» als Gründe für den Anschlag genannt worden sein.

    http://sosheimat.wordpress.com/2011/07/22/terror-doppelanschlag-in-oslo/

    • Brunsky (kein Partner)
      23. Juli 2011 00:54

      Der mutmaßliche Täter ist angeblich groß, blond, blauäugig und ein autochtoner Norweger. Ich habe aber zuerst auch an islamistischen Terrorismus gedacht.

    • Analyzator (kein Partner)
      23. Juli 2011 08:04

      Herzlichen Gläückwunsch! Ein Rechtsextremist hat über 80 Menschen ermordet, weil er mit der Politik nicht einverstanden war. Offenbar ist es auch das, was vielen hier gefällt.

      Die Zeit des retorischen Aufrüstens geht scheinbar zu Ende. Die Rechtsextremen beginnen, auf Gewalt umzustellen.

      Wir Demokraten werden uns allerdings mit allen Mitteln gegen euch wehren. Wer Hass säät, wird Hass ernten. Ihr zerstört den Frieden nicht nocheinmal!

    • contra
      24. Juli 2011 21:11

      @Analidiot

      Wer, wie Ihr täglich gewaltigen Sturm sät, darf sich nicht wundern, wenn ein Geisteskranker ausrastet!

    • xRatio (kein Partner)
      24. Juli 2011 22:01

      Tja, wie sie sch..ßen so reden sie halt, die roten Nazischweine und Analfurzer.

      Wie ihre Idole (hier Che), die sie stolz auf ihren T-Shirt spazieren führen:

      „Der Haß als Faktor des Kampfes; der unnachgiebige Haß gegenüber dem Feind, der weit über die natürlichen Schranken eines Menschenwesens hinaustreibt und es in eine wirksame, gewalttätige, auswählende und kalte Tötungsmaschine verwandelt.
      Unsere Soldaten müssen so sein; ein Volk ohne Haß kann nicht über einen brutalen Feind siegen. Man muß den Krieg bis dorthin tragen, bis wohin der Feind ihn trägt: in sein Haus, in seine Vergnügungsstätten; man muß ihn zum totalen Krieg machen.“

      Pöbel aus der Gosse.

  6. Ein begeisterter Mitleser (kein Partner)
    22. Juli 2011 17:41

    Ich muss gestehen: Das ist hier inzwischen mein Lieblingsblog.
    Es ist zu lustig nachzulesen wie sich die edlen Scheinbürgerlichen gegenseitig zerfleischen. Als hier noch regelmäßig Menschen die etwas anders denken (Linkslinke, Löwelstraßler, Kryptokommunisten, Transferempfänger usw.) vorbeigeschaut haben, konnten die Patienten hier ihren Frust auf deren Rücken abladen.
    Inzwischen haben die meisten eingesehen, dass sich hier kaum diskussionsfähige Menschen herumtreiben und die Abwesenheit des Feindes treibt die Suderanten in den Lagerkoller.
    Die eitlen Selbstdarsteller vom Format eines Renneberg bringen dann das Faß endgültig zum überlaufen. Einfach herrlich.

    Ich habe aber auch etwas Kritik vorzubringen: Das übliche Theater wird nun schon etwas langweilig. Die ewig gleiche Suderei, der Wertkonservative der sich zu jedem Thema zu Wort meldet und doch immer meint er hätte keine Ahnung, die schreiende Undine und sogar der langweilige Starl ist wieder zurück (hat er den Unterberger und die Kommentatoren eigentlich schon verklagt?)

    Ich fordere also: Mehr Drama, mehr Bitchfights zwischen Mr. "alle sind Transferempfänger und beneiden mich" Renneberg und Phaidros, mehr vom hochgradig schizophrenen Mr. "Ich steh auf Anarchokapitalismus und wähle die blauen Sozialisten" xratio...das kann doch nicht alles sein Freunde.

    • Chuck (kein Partner)
      22. Juli 2011 19:52

      Lol. Sie müssen ein Masochist sein.

      P.S. Gibt's eigentlich einen größeren Kotzbrocken als den Renneberg?

    • phaidros
      22. Juli 2011 20:44

      LOL - leider werde ich hier zurecht namentlich angeführt! Asche auf mein Haupt.

      Ich kann mich nur für die zweifelhafte Ehre bedanken, denn ich gestehe: ich bin so humorreduziert (das ist, glaube ich, das Wort, der renneberg kann Ihnen das erklären): Unterhaltung ist mir eigentlich nicht das Anliegen, aus dem ich hier poste.

      Aber umso größerer Dank für's Augenöffnen: ab sofort gibt's eine Woche phaidros-Pause, und dann schaumermal.

      Schöne Woche allerseits!

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Und jetzt: viel Vergnügen, wenn man Ihnen erklären sollte, wieso Sie meine Sockenpuppe sind

    • Norman Bates
      22. Juli 2011 21:31

      @Alexander Renneberg, phaidros, Anton Volpini, Erich Bauer, Undine, mischu, lässing, xRatio, Dornenkrone, contra, Martin Bauer, Neppomuck, Wertkonservativer, terbuan et al!

      Es funktioniert! Unsere von langer Hand geplante und durchdachte Strategie zur Zerstörung der parasitären linxslinken Gender- und Egallitätsbeschleunigungsmaschine durch zusätzliche, nicht kalkulierte, extern induzierte Beschleunigung geht auf!

      Durch den vorgespielten Disput im Forum wiegen wir die feindliche Bewegung in Sicherheit, betätigen uns als Regenatoren und schaffen durch Zuführung von nur wenig zusätzlicher Energie einen exponentiellen Effekt, der zur Zerstörung der feindlichen Bewegung führt.

      Durch freien Fluß unserer Phantasie überbieten wir qualitativ und quantitativ die kriminelle Dummheit der Progressiven und schießen so deren Bewegung durch die Decke! 1)

      1) Großer Dank gebührt unserem (an dieser Stelle natürlich nicht genannten) Spin-Doktor für diesen revolutionären Ansatz!

    • contra
      22. Juli 2011 23:42

      @Mitleser & @Chuck

      *GÄÄÄÄHHHHHHN*

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Juli 2011 21:08

      Muss ich mich da angesprochen fühlen.

      Aber Sutrollshi sind ja nicht jedem Trollfresser sein Geschmack, auch wenn dieser gerade ganz besonders subtil daherkommt.

  7. Undine
    22. Juli 2011 15:26

    Ist KKP untergetaucht???

    • RB (kein Partner)
      22. Juli 2011 15:37

      Vielleicht auf Urlaub, könnte ja sein, Ende Juli.

    • Brigitte Imb
      22. Juli 2011 16:21

      Wem fehlt sie? Es kann doch niemand so masochistisch sein, dieses Gesülze zu benötigen!

  8. Öko-Vergelter (kein Partner)
    22. Juli 2011 14:41

    Als die Russen den Afghanistankrieg verloren hatten, brach der Kommunismus zusammen. Nachdem die Nato ihren Afghanistankrieg verloren hat, bricht der Kapitalismus zusammen. Eine Koalition aus RETTÖ und FPÖ soll Österreich regieren. Millionen Ausländer sollen weggeschafft bzw. in ihre Heimatländer gebracht werden. Und Millionen Mischlinge sollen weggeschafft bzw. nach Russland gebracht werden. Dort sollen sie einen "Staat der Mischlinge" gründen. Der €uro soll durch den Schilling ersetzt werden. Zudem sollen Regionalgelder mit Umlaufgebühr gefördert werden.

  9. Philipp Starl
    22. Juli 2011 12:02

    Ist das nur bei mir so, oder gibt es heute keinen neuen Beitrag? Soll keine Beschwerde sein, auch Dr. Unterberger hat seinen Urlaub verdient, tut m.E. sogar ganz gut, mal eine Atempause einzulegen. Das gibt mir Gelegenheit zu einem Beitrag, der zu diesem hier passt und aktuell ist; Griechenland.

    Nun ist er also passiert, der Ausgleich, der "haircut", der Schnitt. Von 20% ist da die Rede (Hemetsberger), von einem schweren Schlag (Chef der Deutschen Bank). Natürlich nimmt die Politik das böse U- Wort (Umschuldung) nicht in den Mund. Im Politsprech heißt das "Beteiligung der privaten Gläubiger". Aber solche Wurschtelformulierungen sind wir ja von einer derart dummen Politikerklasse ja gewöhnt. Es ist nur immer verwunderlich, dass die Politik so feig ist, da gerade das Volk sowieso entweder keine Ahnung oder kein Interesse hat und wer eines oder beides hat, weiß sowieso, dass es eine Umschuldung ist; aber das ist ein Nebenschauplatz.

    Was bringt uns dieses Paket nun? Die Eurokraten haben sich auf mehrere Punkte geeinigt:

    1) Ein neues "Hilfspaket" wurde geschnürt, also staatliche Zahlungen an Griechenland. Die Nettozahler Deutschland und Österreich dürfen weiter bluten, trotz Schuldenschnitts.

    2) Der EFSF wird zu einer Art Währungsfonds umgebaut.

    3) Die privaten Gläubiger, also vor allem Banken und Versicherungen, werden sich an den "Hilfen" beteiligen.

    Was bringen diese Maßnahmen nun? Merkel formulierte es überraschend treffend und illuminierend:"Es ist kein Befreiungsschlag". Woher plötzlich diese Ehrlichkeit? Dazu am Schluss. Zu den Maßnahmen:

    1) Die neuerlichen "Kredite" (denn zurückzahlen werden die Griechen das Geld niemals) verschaffen dem Staat Griechenland vor allem Zeit. Bis zum Inkrafttreten des (noch) ominösen Europäischen Währungsfonds dürften die Griechen keine Zahlungsschwierigkeiten mehr haben. Wird das Land dadurch nachhaltig saniert und sind seine Probleme damit gelöst? Selbstverständlich nicht. Die Probleme Griechenlands sind inzwischen strukturell so gravierend, dass man fast von einem "failed state" sprechen muss. Die griechische Wirtschaft ist nicht im geringsten Maße wettbewerbsfähig, Unternehmertum ist den Griechen ein Fremdwort.

    2) Was bringt nun dieser Europäische Währungsfonds? Wahrscheinlich wird er "Eurobonds" ausgeben dürfen, also Kredite der Nettozahler an die Peripherie. Das Eurokratenmonstrum EU hat den vorletzten Schritt zum Bundesstaat getan, die Nationen haben ihre Finanzhoheit verloren. Zieht jetzt Brüssel die so genannte Kompetenz- Kompetenz an sich, hat Österreich als Staat aufgehört zu existieren. In jedem Fall wird die Konsequenz dieser Aktion sein, dass der österreichische und deutsche Steuerzahler dauerhaft für Griechenland, Portugal & Co. zahlen wird dürfen. Die Tragweite dieser Entscheidung ist den Medien entweder nicht klar, oder sie verschweigen sie.

    3) Ein Schuldenschnitt wäre schon vor einem Jahr die einzig richtige Lösung gewesen. Doch 20%? Warum so wenig? Das hilft den Griechen in keinster Weise, es zögert einen ausstehenden größeren Schuldenschnitt nur hinaus. Warum? Und warum die plötzliche Offenheit Merkels? Die Zeichen deuten darauf, dass die Eurokraten Griechenland als trojanisches Pferd missbrauchen, um endgültig einen Bundesstaat Europäische Union zu installieren. Merkels Worte "kein Befreiungsschlag" impliziert, dass noch weitere Schritte gesetzt werden müssen. Müssten sie aber nicht. Wäre der Schnitt gleich zu 40% oder 50% ausgefallen, wären die Probleme Griechenlands zumindest für ein Jahrzehnt gelöst. Warum also das Hinauszögern? Ein Schelm, wer hier Böses denkt.

    Abschließend bleibt zu konstatieren, dass die Europäische Union einem Bundesstaat einen entscheidenden Schritt näher gekommen ist. Es dürfte nicht mehr lange dauern, da dies auch offen zugegeben wird. Freilich dann, wenn es schon zu spät ist, denn mit dem Inkrafttreten des Lissabonvertrags und der damit geschaffenen Möglichkeit Änderungen der Verträge schnell und lautlos durchzuziehen, so wie das bei der Abschaffung der "No- Bail- Out- Klausel" passierte, ist die Kompetenz- Kompetenz rasch dahin.

    Konkrete Folgen werden diese Entscheidungen aber in diese Richtung keine mehr haben. Die Völker Europas haben sich schon längst von dieser EU abgewandt. Bis Parteien an die Macht kommen, die aus dieser EU austreten wollen, wird es nicht mehr lange dauern. Außer das Platzen der Monsterblase, das bald angezeigt scheint (der Goldpreis erreicht immer lichtere Höhen) kommt der Entwicklung zuvor und radiert sowieso sämtliche bestehenden politischen Strukturen aus.

  10. Martin Bauer
    • Alexander Renneberg
      22. Juli 2011 11:39

      herr bauer, die leut haben sorgen.....

      das klingt ja fast schon wie die "sorgen" von einem dauerempörten und beraufsaufgeregten "allseits gschätzten" mitposter......

  11. Neppomuck (kein Partner)
    22. Juli 2011 10:01

    Zitat A. U. aus dem einleitenden Artikel:
    „So hat vor zwei Jahren niemand außerhalb von Klagenfurt von den rund 20 Milliarden Euro Haftungen der Kärntner Landesregierung für die Hypo Alpe-Adria auch nur gewusst.“

    Na ja, dass Klagenfurt hinsichtlich Internet eine “splendid isolation“ genießt, wäre mir neu.
    Die Frage ist natürlich, was einer „wissen will“, was er „wissen kann“ und was er „wissen sollte“.
    Journalisten „sollten wissen“.

    „Gemäß dem Regierungsbeschluss vom 7. 12. 2004 4-FINF-1001/59-2004, dem LH Haider,
    LH-Stv. Pfeifenberger (FPÖ, jetzt BZÖ) , LR Ambrozy (SPÖ), LR Schaunig-Kandut (SPÖ), LR Dörfler (FPÖ, jetzt BZÖ) und LR Rohr (SPÖ) gegen die Stimme von LR Martinz (ÖVP) zustimmten, wurde der Freiheitliche Finanzreferent ermächtigt, eine Vereinbarung mit der HYPO über die Leistung einer Verlängerung der Haftungsprovision für die Gewährträgerhaftung des Landes hinsichtlich der Laufzeit bis 31.12.2010, sowie hinsichtlich des Abschlusses einer Zusatzvereinbarung, betreffend die Leistung einer weiteren Vorauszahlung einer Haftungsprovision für die Gewährträgerhaftung
    des Landes für die Geschäftsjahre 2005 bis 2010 zu fertigen …“

    http://kaernten.gruene.at/uploads/media/Hypo_-_Endbericht_Untersuchungsauschuss.pdf .
    Aus 2007.

    Dazu eine „kurze“ (das sollte ein Witz sein) Erklärung:

    „Esel streck dich.“

    Es war einmal ein Landesfürscht,
    dem waren Sitte, Anstand würscht,
    wann immer es ihm nützte.
    Er selbst war reich, sein Land war arm,
    so kam’s, auch wenn es Gott erbarm,
    dass er die Ohren schlitzte.

    Versprechungen, die gab er oft,
    wahrscheinlich, weil er sich erhofft,
    dass man ihn wieder küre.
    Doch da dies alles teuer ist,
    und Geld nicht auf dem Bäumen sprießt,
    kam es zur Ouvertüre.

    Wo kriegt er jetzt das Geld bloß her,
    was allgemein schon ziemlich schwer
    in Zeiten so wie diesen.
    Doch ließ er sich, die Landesbank
    war dazumalen noch recht schlank,
    den Umstand nicht vermiesen.

    "Kommt Leute und schmückt uns’re Braut,
    und sei dies auch auf Sand gebaut,
    mir werd’n das Kind schon schaukeln."
    So blies man das Gerippe auf:
    „wir finden wen, der scharf darauf,
    dem werden wir’s vergaukeln.“

    Doch da der Zukunftsfonds wie nie
    nach ausreichendem Futter schrie
    (das Bild man mir verzeihe),
    erfand man vor dem Börsengang,
    denn dieser dauert meistens lang,
    die *Wandelschuldanleihe.

    Das Peinliche dabei ist bloß,
    kriegt man die Aktien nicht los,
    muss die* zurück man zahlen.
    Dann fliegt der ganze Schwindel auf,
    dann nimmt das Unglück seinen Lauf,
    und das noch vor den Wahlen.

    Doch stört das große Geister nicht,
    hat man doch Freunde, die auf Sicht
    sich nur zu gern bereichern.
    Die lieferten der BLB
    den Schrott, und das tat dann auch weh,
    den Gleichen, nicht den Gleicher’n.

    Dass einige doch abgestaubt,
    ist klar, wenngleich auch nicht erlaubt,
    das ist bei uns so üblich.
    Wir leben halt in einem Land
    in dem stets gern man sich verband,
    stimmt dieses auch betrüblich.

    Ein Selbstbedienungsladen ist
    dagegen dilettantisch’ Mist,
    da man dort schließlich löhnt.
    Ein anständiger Mensch ist platt,
    der brave Österreicher hat
    sich längst daran gewöhnt.

    So kam ein Handel dann zustand
    mit einer Bank im Bayernland,
    dort war man geil und gierig.
    Dass auch Amigos involviert,
    weil eine Hand die andre schmiert,
    machte die Sache schwierig.

    Jetzt, da die ganze Chose gar,
    will keiner wissen, wie es war
    und wer da wen bestohlen.
    Denn der sich all das ausgedacht,
    der all den ganzen Mist gemacht,
    hat sich beizeit’ empfohlen.

    Die anderen, die mitgenascht,
    tun nun auf blind und überrascht,
    denn Zeit heilt alle Wunden.
    Doch das System, seit jeher schon
    geeicht auf Trug, Malversation,
    wird derart nie gesunden.

    „Post festum“ wie dies allgemein
    so üblich, springt der Bürger ein,
    verlässlich stets als Zahler.
    Und wer jetzt sagt „halt ein, sei still“,
    dies immer noch nicht glauben will,
    zahlt einen Bärenthaler.
    2/2010

  12. Alexander Renneberg
    22. Juli 2011 09:14

    O.T. von letzter woche die konroverse über die bundeshymne.

    anbei eine leserbriefschreiberIn. da bleibt einem tatsächlich die spucke weg......

    Ja, Frau Krawagna-Pfeifer,
    Sie haben mit Ihrer Überschrift die Sache schon ganz klar auf den Punkt gebracht. Das passt wie angegossen auf Ihren Kontrahenten nebenan und auf die Kommentierer hier und dort. Da fordern die mit einer bemerkenswerten Scheinheiligkeit eine ernsthaftere Politik zu den "wirklich wichtigen" anstehenden Anliegen, und die besteht bei ihnen vor allem darin, auf die Frauen loszugehen, weil Angriff immer noch die beste Verteidigung ist vor den Frauen, vor denen sie sich unübersehbar ziemlich fürchten. Wenn die - Gott behüte!, nicht wahr? - tatsächlich einmal zu ihrem Recht kämen, sehen sie darin den Nieder- wenn nicht gar Untergang der abendländischen Kultur. Und mit der gleichen Scheimheiligkeit treten dieselben Männer dann an, um die Rechte der islamischen Frauen zu verteidigen.

    Als vor ein paar Jahren die Einheitsübersetzung der Bibel auf den Markt und in die Schulen kam, hat man wenig von Aufregung gehört. Wohlgemerkt: Es geht mir hier nicht um Inhalte, sondern um die Abwertung der Sprache, die damit einherging. Immerhin basiert die allgemeine deutsche Sprache auf der Lutherbibel. Die wurde zwar im Laufe der Jahre immer wieder der Zeit angepasst, aber der literarische Wert blieb erhalten. Die staubtrockene Einheitsübersetzung mag ja sprachlich richtig sein, aber die Schönheit, der sprachliche Wert, die Sprachmelodie sind weg.
    Für so etwas haben die werten Männer hier nicht das geringste Gefühl. Sie geben nur vor, die Sprache zu verteidigen, meinen aber nur ihre eigene ins Wanken geratene Position. Die ist aber schon sehr schwach, die soziologische Entwicklung nicht aufzuhalten. Schon ist der Kondukt unterwegs, in dem die männlichen Vorrechte zu Grabe getragen werden, und noch so viel Pomp und Bedauern von deren Verenden wird sie nicht wieder lebendig machen. Diese lächerlichen und so offen zur Schau gestellten letzten Zuckungen im Kampf gegen den Fortschritt werden diesen nicht verhindern. Und der wird weiblich sein, egal was in der Bundeshymne steht!

    • Alexander Renneberg
      22. Juli 2011 09:15

      kaufe ein t nach. kontroverse!

    • Anton Volpini
      22. Juli 2011 10:17

      Aber scheinbar hat dieser Leserbrief unserer allseits, überaus geschätzten Fr. KKP den Garaus gemacht, denn heute warten wir wohl auf weitere Erkenntnisse vergeblich. :-)

    • Neppomuck (kein Partner)
      22. Juli 2011 10:40

      Ich werde mir erlauben, den Tippfehler "Scheimheiligkeit" auszubauen und hinkünftlg (Neologismen sind "in") als "Schleimheiligkeit" einzusetzen.

      Welcher Eminenz dies gut zu Gesicht steht, kann jeder selbst herausfinden.

    • contra
      22. Juli 2011 12:00

      @A. Renneberg

      Vermutlich hat diesen Leserbrief die Frau KKP aus Wut über Ihre "Bewertung" (die man nicht unterschätzen soll - siehe auch in diesem Blog!) selbst geschrieben.
      Ganz nach dem Vorbild des seligen H. Dichand in seinen Anfängen!

    • contra
      23. Juli 2011 02:03

      @lässing

      Ihre befremdende, unzutreffende sowie gebetsmühlenartige SUDEREI sollte man eigentlich nurmehr ignorieren!

    • contra
      23. Juli 2011 02:04

      Sry, gehört natürlich weiter unten hin, man verliert ja schon fast die Übersicht! ;-)

    • mischu
      23. Juli 2011 20:48

      @jump

      Für Sie sogar GRATIS, erste Reihe und ich hoffe fußfrei!

    • mischu
      23. Juli 2011 20:48

      *huch*

      Auch das gehört weiter unten hin!
      Also nochmals.

  13. phaidros
    22. Juli 2011 09:03

    Eigenartig: die Forderung nach mehr direkter Demokratie inklusive der Aufforderung in diese Richtung aktiv zu werden, erhält 12x ***, aber Nennung von vier entsprechenden Initiativen wird 2x nicht einmal mit einem einzigen Kommentar aufgegriffen. Wie passt das zusammen?

    BG phaidros.vie@gmail.com

    • Erich Bauer
      22. Juli 2011 10:07

      Ich bin dafür, daß Sie, "phaidros", das "Sternderlvergaberecht" uneingeschränkt erhalten sollten. Fürs Erste würde ich vorschlagen Ihr "Sternderlpouvoir" auf 3 x 1000 pro Poster zu beschränken. Sollte das nicht ausreichen könnte man nach einem Beobachtungszeitraum nachbessern. :-)

    • phaidros
      22. Juli 2011 10:18

      Na, das war ja so klar. Danke für den intelligesten Beitrag des Tages, Herr Bauer. Wenig überraschend kam er von Ihnen.

      Leider hat er aber mit der Frage nichts zu tun: wie kommt es, dass die Forderung nach Direktdemokratie und nach diesbezüglicher Aktivität hohe Zustimmung erfährt, die konkrete Möglichkeit dazu aber wenig bzw. gar keine Beachtung findet?

    • Anton Volpini
      22. Juli 2011 10:34

      Kommen die zwei Beiträge vielleicht von Ihnen, phaidros?

    • phaidros
      22. Juli 2011 10:37

      Und der nächste. Gratulation.

      Die simple, immer noch unbeantwortete Frage lautet weiterhin: wieso gibt es zur Forderung nach Direktdemokratie und diesbezüglicher Aktivität hohe Zustimmung, die konkrete Möglichkeit dazu bleibt aber unbeachtet?

    • Erich Bauer
      22. Juli 2011 10:40

      Nun, da Ihre "Frage" eher rhetorischer Natur ist, beantwortet es sich geradezu von selbst. Sie hätten die Antwort gleich mitliefern können:

      "Dieser Blog wird beherrscht von Intelligenzmangel, ... (die Fortsetzung überlasse ich Ihrer werten Beurteilungen)

    • Dornenkrone
      22. Juli 2011 10:43

      Vielleicht weil dieser Beitrag von Ihnen kommt?

    • phaidros
      22. Juli 2011 10:46

      Das ist natürlich keine Rhetorik, sondern:

      Jemand schlägt vor, Richtung Direktdemorkatie aktiv zu werden, bekommt hohe Zustimmung. Konkrete Möglichkeiten dazu werden aufgezeigt - Schweigen.

      Es müsste auffallen, dass da etwas nicht zusammenstimmen kann, das hinterfrage ich.

      Hat jemand eine Idee, die intellektuell noch höher angesiedelt ist als die bisherigen Spitzenleistungen?

    • Anton Volpini
      22. Juli 2011 10:50

      Tschuldigung phaidros, wenn das nicht nett war, aber meine Tastatur wurde wohl vom Unterbewußtsein gesteuert. Jetzt bin ich draufgekommen, was die Ursache für meine Unnettigkeit ist.
      Freitag ist, und da wird uns üblicherweise Fr. KKP serviert! Das wird wohl schon im Vorfeld meinen BH Wert beeinflussen.
      Werde mich bessern! Versprochen.

    • Erich Bauer
      22. Juli 2011 10:51

      "...intellektuell noch höher..."

      Ich füchte, Sie werden hier niemand, bis auf ganz, ganz wenige Ausnahmen, finden. Das würde ja dann die hiesige "Regel" bestätigen.

    • Dornenkrone
      22. Juli 2011 10:51

      Ihr Intellekt, lieber Herr Ph. ist quasi nicht zu schlagen. Oder so.

    • phaidros
      22. Juli 2011 10:57

      Oh, viel zu viel der Ehre, ich bedanke mich artig! Meinen Intellekt zu schlagen ist sogar sehr einfach! Nur halt nicht für jeden.

      Sg. Herr Volpini: bitt' Sie, kein Problem! Bloß eine echte Antwort auf eine ganz normal gestellte Frage würde mich interessieren. Haben Sie eine? Ich nicht, jedenfalls keine, die mir gefallen würde.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Anton Volpini
      22. Juli 2011 11:02

      Könnten Sie bitte sagen, von wem die 4 Initiativen (mit Angabe Uhrzeit) stammen?
      Damit wir auch wirklich die gleichen meinen!

    • phaidros
      22. Juli 2011 11:18

      Könnte ich, Herr Volpini, tue ich aber mit Verlaub nicht, denn es ist völlig unwichtig (sollte es jedefalls sein). Wenn Sie möchten, dann nehmen Sie an: vom größten Ungustl des Blogs.

      Aber selbst das würde ja nichts an der Konkretheit der Möglichkeiten ändern: die Initiativen sind ja mit einem Klick aufgesucht!

      Wer also echtes Interesse hat, Direktdemokratie voran zu bringen, dürfte doch wenigstens eine oder zwei anklicken (denke ich mir halt). Und wenn die Eingangsforderung so ernst genommen wird, dürfte er hier herein tragen, was er dort findet.

      Selbst, wenn es nur Blödsinn sein sollte, so würde auch das hier herein getragen, oder nicht? Damit der Nächste sich die Mühe sparen kann, oder auch nur um den Ungustl wieder genüsslich mit Gülle zu bekübeln.

      Nichts davon passiert aber!?

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • lässing
      22. Juli 2011 11:23

      Lieber Phaidros, damit müssen Sie sich abfinden. Man frägt sich auch, warum ein
      nächtens freigelassener Schreiberling, der tagtäglich Binsenweisheiten auf niedrigstem Niveau verzapft, ständig mit einem Sterndlregen bedacht und dem armen Wertkonservativen vorgezogen wird.
      Mit "Spitzenkräften" wie libertus geht das Forum hier langsam aber sicher den Bach runter.
      C'est la vie

    • Alexander Renneberg
      22. Juli 2011 11:34

      lässing,

      und jemanden wie den wertekonsernaiven der glaubt ohne ihn bestünde der blog nicht, der täglich zwanghaft posten muss, auch wenn er schreibt ohnehin nichts über den sachverhalt zu wissen.
      das meinen sie, lässing, mit voll super. das dürfte auch ihrem niveau entsprechen.

      vielleicht sollte sie lieber miteinander mailen, da können sie sich dann nach herzenslust beweihräuchern und müssen keine kritik fürchten.

    • phaidros
      22. Juli 2011 11:46

      Lieber lässing, um Persönliches geht's mir gar nicht (geht's mir praktisch nie. Das scheint allerdings etwas zu sein, das man sich mancherorts nur sehr, sehr schwer vorstellen kann - weil man von sich selbst ausgeht?), und ich kann Ihnen versichern, es gibt rein gar nichts, mit dem ich mich »abfinden« müsste. Aber danke für Ihre aufmunternden Worte und bei der Gelegenheit auch danke für Ihr wiederholtes hochanständiges Eintreten für den Wertkonservativen.

      Zur Sache: im Grunde ist die einzige Idee, die ich zu dieser Diskrepanz habe, deprimierend, und ich will sie gar nicht wahr haben. Deswegen habe ich gefragt und hoffe immer noch auf eine »richtige« Antwort irgendwann.

      LG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Und nehmen S' bitte den Renneberg einfach nicht ernst: er schreibt uns hier die Birne voll mit Lokalen in Salzburg, Golfrunden und seinem was-weiß-ich-wieviel-Zylinder Audi. Ist auch in Ordnung, aber andere für das Gleiche maßregeln zu wollen ist natürlich lächerlich.

    • Alexander Renneberg
      22. Juli 2011 11:54

      mal wieder dauerempört phaidros?

      wen wollen sie denn diesmal um hilfe anbetteln?

    • contra
      22. Juli 2011 11:57

      Wer jetzt schon wieder "star wars" vom zaune bricht sollte überhaupt keine Bewertung mehr erhalten.
      Ist doch der reinste Kindergarten und am liebsten würden einige Poster hier vorschreiben, wer wieviele "Sternderln" erhalten muß.

      Dann noch etwas von direkter Demokratie zu faseln, verhält sich wie ein Alkoholsüchtiger, der auf Apfelsaft schwört!

    • phaidros
      22. Juli 2011 11:59

      Lass stecken, Alex. Du provozierst mich nicht. -oo-

    • Martin Bauer
      22. Juli 2011 12:01

      Danke, contra! ****

    • Alexander Renneberg
      22. Juli 2011 12:06

      phaidros, aber ihr angstbeißreflex nicht das letzte wort zu haben scheint noch zu funktionieren.
      tja, so tanzen die puppen.

    • phaidros
      22. Juli 2011 12:06

      Contra, ich ersuche Sie: Versuchen Sie einfach einmal, sich "phaidros" als Autor wegzudenken, und lesen Sie den Post bitte noch einmal ganz unvoreingenommen.

      Was dann übrig bleibt ist die Frage, auf die ich gerne zurück kommen würde:

      Aufforderung zu Aktivität Richtung direkter Demokratie findet große Zustimmung (bitte vergessen's den Begriff »Sternderl« dabei), Möglichkeit zu Aktivität Richtung direkter Demokratie findet keinerlei Echo. Was heißt das?

      Bitte versuchen Sie, das von der rein sachlichen Seite zu betrachten, danke. Dann würde mich Ihre Meinung sehr interessieren.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Neppomuck (kein Partner)
      22. Juli 2011 12:07

      Zur Sache:

      Am Jahrmarkt namens „Eitelkeit“,
      da finden sich schon arme Tröpfe.
      Doch war dies nie Besonderheit;
      ob Politik, ob Abendkleid,
      gern schlägt man ein sich leere Köpfe.

    • contra
      22. Juli 2011 12:29

      @phaidros

      So funktioniert nun einmal Demokratie - auch in der hohen Politik:
      Ein Politiker macht einen Vorschlag, startet eine Initiative und wird dafür "gegeißelt".
      Ein anderer Politiker tritt auf den Plan, möchte dasselbe verwirklichen und wird dafür bejubelt.

      Oft und oft in der Praxis passiert, was soll's = c'est la vie!

    • phaidros
      22. Juli 2011 12:34

      Tja, sg. Neppomuck, langsam fürchte ich genau das auch.
      (Morgenstern? Rosegger? Roth? Neppomuck?)

      Gratuliere zur Antwort, die nicht nur »Zur Sache« passt, wie Sie schreiben, sondern auch »zum Thread« (nehme mich da gar nicht aus).

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      22. Juli 2011 13:00

      Danke, contra, für das Zurückkommen auf's Sachliche. Nur: um Jubel, Sternderl oder irgendeinen Quatsch in der Richtung geht es doch überhaupt nicht.

      Es geht um eine Möglichkeit, die nicht aufgegriffen wird, weil der »Falsche« sie aufgezeigt hat!? Das Anliegen dahinter kann ja nicht sehr ernsthaft sein. Wenn Sie unheilbar krank sind recherchieren Sie auch dann, wenn Ihnen ein ausgemachter Idiot von einer neuen Operationstechnik erzählt. Und genau das ist hier aber nicht der Fall.

      Die Folgerung hat Neppomuck mit seinen Zeilen »Zur Sache« leider auf den Punkt gebracht. .

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Wertkonservativer
      22. Juli 2011 13:09

      @ Renneberg:

      ich habe etlichen Freunden zwar versprochen, Sie ab sofort nicht mehr zu kommentieren, aber einmal muss es wohl noch sein; Ihre Gemeinheiten mir gegenüber sind wirklich fies!

      Ja, ich melde mich täglich hier, doch ich bin ich in guter Gesellschaft:
      zählen sie einmal nach; mindestens 30 - 50 Poster tun das Gleiche, nämlich täglich ihre Meinung zu A.U.s Kommentaren vorzulegen. Also warum werde gerade ich als Vielschreiber von Ihnen abqualifiziert?

      Für lässing kann ich nichts! Da gehe ich nach dem Motto: wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr!

      Und jetzt wirklich Schluss. Ab sofort sind Sie für mich Luft, einfach ein nobody!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • phaidros
      22. Juli 2011 13:25

      Oh, Herr Erich Bauer, ich bitte um Entschuldigung! Gerade sehe ich: meine Bemerkung oben »wenig überrschend kam er von Ihnen« bezog sich darauf, dass Sie in letzter Zeit sehr oft für nichts und wieder nichts mit mir auf Konfrontation gegangen sind, und keineswegs auf die Intelligenz! Das tut mir wirklich leid, und Sie sehen, dass ich das dann ebenso öffentlich versuche, aus der Welt zu schaffen!

      Bitte also nochmals um Entschuldigung.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Anton Volpini
      22. Juli 2011 13:34

      Kinder, gehts aussi in dn Hof fuassballspüln!

    • mischu
      22. Juli 2011 14:30

      ....oder auf die "Bluatwies'n"! ;-)

    • Undine
      22. Juli 2011 14:35

      Normalerweise ---so meine Beobachtung---gibt's ähnliche, oft persönlich verletzende Wadlbeissereien hier im Blog ausschließlich an ausnehmend heißen, schwülen Tagen (auch im Frühjahr hatten wir solche!). Dieser Tag scheint die Ausnahme von der Regel zu sein, denn mein Thermometer zeigt gerade einmal jämmerliche 20 Grad (Wolken, Sonne, heftiger Wind)! :-)

      Dennoch frage ich mich, was an @phaidros' Frage tatsächlich so unverständlich sein sollte:

      "Eigenartig: die Forderung nach mehr direkter Demokratie inklusive der Aufforderung in diese Richtung aktiv zu werden, erhält 12x ***, aber Nennung von vier entsprechenden Initiativen wird 2x nicht einmal mit einem einzigen Kommentar aufgegriffen. Wie passt das zusammen?"

      Es bedeutet--zumindest für mich--soviel wie:
      Alle sind für eine dringend notwendige Änderung zum Positiven, aber keiner fühlt sich zuständig, etwas zu tun, DAMIT sich etwas ändert.

      Natürlich ist nicht jeder Mensch geeignet, das Heft in die Hand zu nehmen, aber wenn sich einer finden sollte und auch konkrete Vorstellungen hat, hat man die Möglichkeit, sich anzuschließen und einen Versuch zu wagen.

    • Anton Volpini
      22. Juli 2011 14:51

      Ich glaub nicht Undine, daß es an der schwülen Hitze liegt, wohl eher daran, daß wir heute noch nicht am Knochen, namens KKP, nagen durften. :-))

    • Erich Bauer
      22. Juli 2011 15:09

      "...Bitte also nochmals um Entschuldigung..."

      Ich hoffe, Sie erwarten von mir nicht, daß ich diese "Entschuldigung" annehme.

    • phaidros
      22. Juli 2011 15:14

      Das liegt natürlich ganz bei Ihnen, Herr Bauer. Sollte ich Ihnen einen Grund gegeben haben, sie nicht anzunehmen, so ist er mir nicht bewusst, und ich bitte um Aufklärung unter phaidros.vie@gmail.com. Mehr kann ich, glaube ich, nicht tun.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Undine
      22. Juli 2011 15:19

      @lässing

      Sie schreiben:

      "Man frägt sich auch, warum ein
      nächtens freigelassener Schreiberling, der tagtäglich Binsenweisheiten auf niedrigstem Niveau verzapft, ständig mit einem Sterndlregen bedacht ........
      Mit "Spitzenkräften" wie libertus geht das Forum hier langsam aber sicher den Bach runter."

      Jetzt kann ich aber nicht umhin anzumerken, daß von @lässing, seit er den Blog beehrt, noch keine einzige konstruktive Zeile zu lesen war. Bis dato hat @lässing ausnahmslos gestänkert. Aber möglicherweise ist "@lässing" ja Ihr "Stänkernick". :-)

      Was Sie an @libertus auszusetzen haben, ist mir schleierhaft; nicht nur ich finde ihn SEHR gut, aber deshalb MUSS er Ihnen ja nicht gefallen. Ich bin nur überzeugt, daß wegen des Freigelassenen, der obendrein das Recht hat zu posten, wann er Lust hat, das Forum ganz sicher NICHT den Bach 'runtergehen wird. Da er schon seit längerer Zeit täglich postet und bis jetzt keine Anzeichen zu erkennen sind, daß das Forum seinetwegen sichtbaren Schaden erlitten hat, ist auch künftighin nicht damit zu rechnen, denke ich.

      Ja, und der Ordnung halber: "FRÄGT" mag zwar in Ihren Ohren etwas eleganter klingen; es heißt aber dennoch "FRAGT", es sei denn, ich hätte eine Änderung verschlafen. :-)

    • Undine
      22. Juli 2011 16:02

      @Anton Volpini

      Vielleicht ist ja KKP in Frühpension abgetaucht? :-)

    • Erich Bauer
      22. Juli 2011 16:38

      Undine,
      "...Was Sie an @libertus auszusetzen haben, ist mir schleierhaft..."

      Derzeit scheinen hierorts zumindest 2 "Sternderlverteilungstruppen" tätig zu sein :-) Das ist mit Händen zu greifen. Ich finde das sogar sehr amüsant. "lässing" scheint halt eine bestimmte Truppe zu bevorzugen.

      Ehrlich gesagt, ein bißchen neugierig wär' ich schon, wer da das "Stilmittel" der Halbsternderl eingeführt hat. Mittlerweile geben sich's die zwei Gruppen ja schon gegenseitig. :-)

      Die, mit extrem zahlreichen "Meteoriteneinschlägen" bedachten Poster, sollten eigentlich froh sein, daß sie nicht mit der vollen "3-Sternderl-Wucht" getroffen werden ... :-)

    • Wertkonservativer
      22. Juli 2011 18:24

      @ Erich Bauer:

      ich kann eigentlich keine zwei Gruppen ausmachen, und ich gehöre wissentlich keiner Gruppe an. "lässing" ist mit Sicherheit kein Fan meiner Schreibslerei, der kommt aus einer ganz anderen Ecke, und will die Blog-Gemeinde nur irritieren und auseinanderdividieren. Einer meiner Freunde hier dürfte wissen, um wen es sich handelt.

      Bei Halbsternderl-Gebern habe ich mich wiederholt artig bedankt; wer mir Positiv-Sternderl gibt, weiß ich nicht: die BIÖ-Leute sind - bis auf phaidros - im Forum nicht mehr aktiv tätig, und der ist wahrlich nicht sternderlsüchtig oder vergabefreudig.

      Also was wollen Sie mit Ihrer Ätzerei; ich fühle mich jedenfalls nicht wirklich betroffen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • terbuan
      22. Juli 2011 18:27

      Ich bin meinen Enkelkindern ja so dankbar, dass sie mich heute ins "Technische Museum" in Wien entführt haben, es war ein wunderbarer Tag und ich habe mir die Verfolgung dieser völlig unnötige Debatte erspart!
      Mein Gott, was ist schon dabei, der FranzAnton hat halt etwas mehr geschrieben als nur auf gewisse Aktionen hinzuweisen, sollte doch kein Problem sein!

      Zu der von mir schon mehrmals kritisch hinterfragten Bewertung kann ich nur nochmals anmerken. Es gibt halt bei diesem vorgegebenen Procedere ein paar Grundsätze die zum Erfolg führen, wenn man diesen anstrebt:

      1. Früh aufstehen oder lange aufbleiben.
      2. Man muß eine Basis-Fangemeinde haben
      3. Prägnant schreiben und vor allem das Problem auf den Punkt bringen.
      4. Man sollte sich möglichst Diskussionen über Subkommentare enthalten.
      5. Die Länge des Beitrags spielt überhaupt keine Rolle.
      6. Man sollte über die Thematik gut Bescheid wissen.
      7. Wenn man nichts zu sagen hat, dann sollte man auch nichts schreiben.

      Libertus, oder besser Liberta, sie hat sich ja schon als weiblich geoutet beherrscht diese Regeln perfekt, daher sollte man ihr den Erfolg auch nicht neiden. Sie ist einfach gut und ich bin ein erklärter Fan von ihr.
      Das gleiche gilt auch für die anderen Spitzenposter, ohne hier Namen zu nennen.
      Einen schönen Abend noch!
      terbuan@aon.at

    • phaidros
      22. Juli 2011 18:38

      Also, Entschuldigung schon, aber das alles kann man ja nur noch als grotesk und lächerlich bezeichnen!

      Ist es tatsächlich so unmöglich zu begreifen, dass es nicht um Sternderln geht (das interessiert doch niemanden!) sondern um die Frage, wieso die Möglichkeit zur angeblich gewünschten Aktion nicht aufgegriffen wird?

      Einer verlangt Aktion - viele klatschen. Gut! Dann tut sich die Möglichkeit zu Aktion auf: Stille.

      Da passt doch was nicht zusammen, und das hat rein gar nichts mit diesem unseligen Bewertungssystem zu tun! (Aber wenn wir schon dabei sind: dass jetzt ein Nicht-Partner gesondert bewertet wird, ist in meinen Augen eine weitere ganz unglückliche Idee)

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Tut mir leid, liberta, das wusste ich nicht!

    • terbuan
      22. Juli 2011 18:57

      phadros,
      nimm das doch nicht so tragisch, ich habe auch schon öfter meiner Meinung nach wichtige Dinge gepostet und keiner hat reagiert!
      Die Bewertung und die Beantwortung durch Sukommentare erfolgt doch immer wieder nach völlig irrationalen und nicht nachvollziehbaren Kriterien!
      lG/terbuan

    • terbuan
      22. Juli 2011 19:00

      Undine,
      "lässing" ist doch sein Stänkerer-Nick, der schreibt doch seine Kommentare unter einem ganz anderen Nick, den solltest Du eigentlich kennen!

    • phaidros
      22. Juli 2011 20:24

      Schade, wieder einmal haben diese unsäglichen Sternderln eine gar nicht unwichtige Diskussion im Keim erstickt und zugekleistert.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • lässing
      23. Juli 2011 00:23

      @ terbuan

      Es belustigt mich, wenn der Oberstänkerer Terbuan bei anderen einen Stänkerer-Nick ortet.
      Seiner Aufzählung der Kriterien für erfolgreiche Poster kann man zustimmen, es fehlen nur 2 wichtige Kriterien, die früher zB von einem Mayerhofer und anderen immer eingehalten wurden: neue, interessante Informationen, und humorvolle, ironische Beiträge.

      Die Sterndldebatte wird meiner Meinung nach äußerst unfair und verlogen von denen geführt, die nicht oft genug betonen können, wie unwichtig Sterne für sie persönlich sind.
      Ich glaube das einfach nicht. Das enspräche nicht der menschlichen Natur, denn jeder freut sich, wenn er gelobt und akzeptiert wird.

      Außerdem bin ich wirklich ein Fan des Wertkonservativen, weil er wichtige Kriterien erfüllt, die ihn meiner Meinung nach turmhoch über einen libertus mit seinen einfältigen, Herrn Unterberger ständig nach dem Mund schreibenden statements stellen. Was manchmal direkt peinlich wirkt.
      U.a. hat der WK eine pointierte Meinung, mit der er auch öfters gegen den Strom schwimmt.
      Es ist wirklich tragisch, dass der WK trotz seiner Qualitäten gegen einen libertus wieder einmal keine Chance hat und ihm der so ersehnte Monatssieg wieder vor der Nase weggeschnappt wird.
      Niemand hätte einen Monatssieg mehr verdient.

      Aber anscheinend ist gegen nächtliche Vielschreiberei, die für mich schon fast pathologische Züge hat, kein Kraut gewachsen....

      Leider ist der Wertkonservative mir gegenüber sehr untergriffig, anscheinend hört er zuviel auf Einflüsterer, die er vermeintlich für seine Freunde hält.

      Mein Sterndl kriegt er (meistens) trotzdem !

      So jetzt höre ich auf und geh schlafen, bevor ich dann nächtens um 2 Uhr mit den immer gleichen einfältigen Erkenntnissen des libertus konfrontiert werde.

    • contra
      23. Juli 2011 02:00

      @phaidros

      Sie versuchen sich jetzt herauszuwinden, aber das ist nach Ihrer EINDEUTIGEN Reklamation um 9:03 Uhr nurmehr schwer möglich:

      ".........erhält 12x ***,..............."

      Warum expliziet erwähnt, wenn es Ihnen nicht darum geht?
      Irgendwie verwirrend dieser Rückzieher jetzt!

    • contra
      23. Juli 2011 02:05

      @lässing

      Ihre befremdende, unzutreffende sowie gebetsmühlenartige SUDEREI sollte man eigentlich nurmehr ignorieren!

    • phaidros
      23. Juli 2011 06:00

      Liebe contra, auf die Gefahr hin, dass mir das wieder den Vorwurf »weg - wieder da« einbringt, aber zumal Sie mich direkt angsprechen: »warum erwähnen?«, gebietet es die Höflichkeit zu antworten: um es festzuschreiben.

      Der Beitrag hätte oben »verdrängt« werden und theoretisch von einer Halbsternderlmafia »zerstört« werden können. Die Zustimung wäre dann nicht mehr erkennbar gewesen. Und die Sternderln sind hier nun einmal die »Maßeinheit« für die Zustimmung.

      Liebe contra, meinen Sie, man könnte sich hier nicht welche »erschreiben«, wenn man das wollte? (Das richtet sich auch an lässing, dessen »verlogen« weiter oben ich bedaure) Es wäre vermutlich sogar relativ einfach. Mein persönlicher Beweis das nicht zu tun: ca. 100% aller meiner Beiträge und der in vielen Fällen in Kauf genommene, meistens nicht sehr überraschende Gegenwind.

      Ich kann wirklich nur entgegnen (aber keineswegs nur Ihnen! Ich schätze Sie sehr!): bitte nicht von sich auf andere schließen. Auf Sternderljagd zu gehen ist völlig legitim, und ich bin sicher, es macht Spaß, ein erfolgreicher Jäger zu sein! Und das sei jedem herzlich vergönnt! Aber es ist genauso legitim, nicht zu jagen.

      (Gar nicht so) Nebenbei, und das sollte uns in Hinblick auf politische Gegebenheiten zu denken geben: wenn nicht mal wir es hier schaffen, die Sternderln als das zu akzeptieren, was sie sind, nämlich als Nebensache, sondern weiterhin glauben, dass jeder nur danach und nichts Anderem streben muss, dann brauchen wir uns keine weiteren Gedanken machen, ob jemals Populismus eingedämmt werden kann!

      Denn das Sternderl in der politischen Realtität heißt Wählerstimme. Zum Unterschied zu uns verlieren diese Leute aber ihre Posten, wenn sie nicht genügend erhalten. Aber selbst bei uns, wo es um rein gar nichts geht, soll es undenkbar sein, dass jemand nicht auf Sternderln aus ist? Wie sehr müssen sich also Politiker »um ihre« sorgen!

      Daher kann der Ansatz nicht der Politiker und nicht die Konfrontation sein, haben wir bislang immer gesagt.

      Das relativiere ich jetzt, da ich einsehe: beide Ansätze dürfen es sehr wohl sein! (Wir unterstützen diesbezüglich ja auch alle Aktivitäten aktiv! Sie werden nirgendwo ein Wort gegen irgendeine Initative von uns finden, sondern im Gegenteil: kommen Sie doch einmal auf unsere Webseite schauen, auf wen wir aller verlinken! Und das nicht erst seit gestern. Auch im Falle von FranzAnton und seiner Direktdemokratie habe ich ja flankiert! Es wurde mir halt als Sternderleifersucht ausgelegt, oje.)

      Aber ich bleibe dabei: sie dürfen es nicht ausschließlich sein. Wir müssen versuchen, einen Einfluss auf die auszuüben, die die (politischen) Sternderln vergeben, damit die Sternderlempfänger wieder vernünftiger agieren können!

      Ihre Frage ist damit hoffentlich beantwortet.

      Liebe Grüße
      phaidros.vie@gmail.com

    • libertus
      23. Juli 2011 13:12

      @Undine & @terbuan

      Danke!

    • jump (kein Partner)
      23. Juli 2011 15:25

      Grosses Kino!

    • mischu
      23. Juli 2011 20:49

      @jump

      Für Sie sogar GRATIS, erste Reihe und ich hoffe fußfrei!

    • Erich Bauer
      25. Juli 2011 09:08

      phaidros,
      „…Der Beitrag hätte oben »verdrängt« werden und theoretisch von einer Halbsternderlmafia »zerstört« werden können. Die Zustimung wäre dann nicht mehr erkennbar gewesen. Und die Sternderln sind hier nun einmal die »Maßeinheit« für die Zustimmung…“

      Wahnsinn! Ich habe mir heute lange überlegt, ob ich diese obige Einschätzung einfach nur so stehen lassen sollte. Ich habe mich anders entschieden. Das erste „3-fach-Sternderl“ haben Sie von mir bekommen … Fast zeitgleich mit dem „Eröffungsposting“. Ich gebe zu, eine momentane Stimmung aus „Jux und Tollerei“ war der Urheber der mich zur Vergabe drängte. Es war einfach zu verlockend …

      Ich hoffe, diese „Sternderlsache“ hört irgendwann auf. Obwohl, es wird sicher noch einige Zeit dauern …

  14. Rado (kein Partner)
    22. Juli 2011 07:41

    In deutschen Internetforen und Blogs geht derzeit ein Gerücht um.
    Griechische Geschäftsleute könnten sich um mehr als 20 Milliarden Euro an der heimischen Krise bereichert haben, es bestehe auch eine Verbindung zur Familie von Ministerpräsident Giorgos Papandreou.

    http://der-klare-blick.com/2011/05/papandreou-klaut-23-milliarden/

    Etwas vorsichtiger hier:
    http://coveringdelta.wordpress.com/2011/05/29/accusations-of-treason-in-the-greek-parliament/

  15. Anton Volpini
    22. Juli 2011 07:19

    O.T.
    Wir haben uns gestern Abend im Mamorsteinbruch Krastal den Faust angeschaut.
    Alles in allem eine mächtige, beeindruckende Vorstellung.
    Wer zu uns nach Kärnten auf Urlaub kommt, sollte sich das unbedingt anschauen.

    www.faust-steinbruchkrastal.com

  16. Philipp Starl
    21. Juli 2011 19:33

    Eine Schuldenbremse des Staates ist ohne demokratische Kontrolle (Volksabstimmungen bei Annähern der Grenze) so wie der Drogensüchtige, der schwört, nie wieder zu fixen. Aber auch mit demokratischer Kontrolle kann sie wirkungslos sein. Das Beste ist einfach, dem Staat so viele Aufgaben wegzunehmen, dass er gar nicht mehr erst das Wahlvolk bestechen kann.

    In einem Staat der allein für Justiz, Polizei und Militär verantwortlich ist, kann das Budget nicht in 300 Jahren dermaßen ausufern. Hinzu kommt, dass es einem Staat in einem freien Markt nicht möglich wäre, so viele Schulden aufzunehmen. Er hätte schlicht keine (Zentral-)Banken mehr, die sie ihm finanzieren.

  17. terbuan
    21. Juli 2011 19:20

    Freudscher Versprecher im Heute-Journal (ZDF)
    Der Korrespondent in Brüssel wurde von der Moderatorin über den EU-Gipfel interviewt. Auf die Frage, wieviel denn das Rettungspaket den deutschen Steuerzahler kosten wird, antwortete der Herr von Kampen:
    "Gar nichts, Deutschland hat von Griechenland schon 200 Mio. DM (Deutsche Mark!!!) an Zinsen eingenommen!!
    Da hat ja unsere Frau Ministerin schon besser lügen gelernt, sie rechnet wenigstens in Euro, oder ist Herr von Kampen schon seiner Zeit voraus?

    • Markus Theiner
      21. Juli 2011 20:43

      Nach dem Sturz von der hohen Klippe:

      "Wie schlimm werden denn jetzt die Konsequenzen dieses Sturzes?"
      "Garnicht schlimm. Bisher war es doch wunderv..."

  18. Alexander Renneberg
    21. Juli 2011 17:36

    recht seltsam mutet auch an, dass die spritpreise massiv gestiegen sind seit letzter woche.

    der liter super kostet mittlerweile 1,414 bei einer diskonttankstelle und diesel soweit ich gesehen habe 3,393 eigentlich unfassbar, sind doch reserven verkauft worden wie man lesen konnte.

    das läßt, wie die hohen lebensmittelpreise, die inflation kräftig steigen.

    ob da was im anmarsch ist?

    • terbuan
      21. Juli 2011 17:47

      Der Ölpreis ist seit Ende Juni von knapp über 100 USD/barrel auf zuletzt 113,50 gestiegen, die Spritpreise sind in Österreich sehr unterschiedlich, bei Super schwankt er derzeit zwischen knapp über 1,30 bis fast 1,50 Euro/l
      http://www.tecson.de/oelweltmarkt.html
      http://www.oeamtc.at/?id=2500%2C%2C%2C11156&state=&fuelType=2&daysLimit=1&ZIP=&search=Anzeigen

    • Alexander Renneberg
      21. Juli 2011 17:56

      danke terbuan!

    • Philipp Starl
      21. Juli 2011 19:34

      Bedanken Sie sich bei den Zentralbanken und dem Staat. Ein Prozess wäre angemessen.

    • Karl Rinnhofer
      21. Juli 2011 19:48

      @Alexander Renneberg
      ... Dafür wird ab nächsten Jahr die Mineralölabgabe erneut um den selben Betrag erhöht wie schon beim vergangenen Jahreswechsel. Davor gab es schon die zusätzliche „Nahverkehrsabgabe“ und die Aufgabe jeglicher Zweckwidmung, sdoass die Vignette eingeführt und bald ihr Preis verdoppelt werden mußte. Diese Mineralabgabe ist gottlob keine „Steuer“, sodass sie ihrerseits durch die Mehrwertsteuer besteuert werden kann. Man wollte ja fahrleistungsabhängige Elemente in die KFZ-Abgabenstruktur einbringen. Allerdings - An eine aufkommensneutrale Gegenrechnung zu den anerkannt überhöhten pauschalierten KFZ-Abgaben hat man "vergessen".

      Ein Schelm, wer denkt, dass damit im Verein mit weiteren Energieabgaben (ÖKO-Strom ... ) die Inflation gewaltig stimuliert würde, sodass man schon jetzt von einer „Inflationssteuer" für Sparer“ spricht.

      Ja, ja, was tut man nicht alles für Umweltschutz. Edle Motive, so weit das Auge reicht ...!

  19. simplicissimus
    21. Juli 2011 16:58

    bauernhof mit fetten äckern für biodieselbau, fetten weiden für milchreiche kühe und holzreichen wäldern von arbeitswilligem und selbstverteidigungsfähigem österreicher gesucht.
    gegenleistung ist krisensicherer stammesanschluss.

    • Erich Bauer
      21. Juli 2011 17:01

      Sind genug Marterpfähle im Stammeslager vorhanden?

    • terbuan
      21. Juli 2011 17:08

      Als Rückzugsgebiet empfehle ich das steirische Salzkammergut, es bietet alle Möglichkeiten der Selbstversorgung, ist schwer zugänglich und daher relativ leicht zu verteidigen!
      Der Stammesanschluß ist allerdings eher schwierig und der Dialekt nur für Fremdsprachentalentierte erlernbar.
      Aber das sollte zu schaffen sein ;-)))

    • simplicissimus
      21. Juli 2011 17:16

      erich bauer und terbuan: unser stamm wäre sogar in der obersteiermark integrationsfähig, wir sprechen fremdsprachen, wie "wou" und "dey", also warum nicht im steirischen salzkammergut, wo wir land, luft und wasser in hülle finden. die sonne haben wir ja im herzen.

    • Erich Bauer
      21. Juli 2011 17:18

      "...Fremdsprachentalentierte..."

      Die Sprache ist mir wurscht! Ich kenne sämtliche Indianerdialekte! Mir ist nur wichtig, daß genügend Marterpfähle mit den Gefangenen besetzt werden!!! :-))))

    • Brigitte Imb
      21. Juli 2011 17:20

      @simpli...

      Ein paar Sklaven könnt´ich gut gebrauchen, müssten sich nicht integrieren, brauchen nur arbeiten. Aber keine Sklavinnen, ich will ja meinen Mann net überlasten.

    • simplicissimus
      21. Juli 2011 17:25

      mein optimismus steigt, die ersten arbeitsamen und marterwilligen mitglieder sind bereirs gefunden. als alter trapper freu mich schon auf die schuldenfalle.

    • Erich Bauer
      21. Juli 2011 17:31

      simplicissimus,
      "...freu mich schon auf die schuldenfalle..."

      Gründen wir ein "Glasperlenderivat"!!! Die grünen Rotgesichter fallen drauf rein! Bin mir sicher!!!

    • terbuan
      21. Juli 2011 17:34

      Erich Bauer
      Marterpfähle gibt es genug, oben im "Toten Gebirge" (nomen es omen)
      Bei der Sprache helfen allerdings die Indianerdialekte gar nichts, eine Kostprobe:
      "I ho an Hülzndibü oba davia gabats an Zweschpnofnnudl in da Hrei"

    • Alexander Renneberg
      21. Juli 2011 17:37

      ich verbleibe lieber im tessin. das erscheint mir sicherer.

    • Erich Bauer
      21. Juli 2011 17:39

      terbuan,

      Übersetzung frei:

      Ich haben einen Holzdübel, aber, stattdessen gäbe es ...(wahrscheinlich ziemlich feste Nahrung) ... in der Pfanne... Na?

    • terbuan
      21. Juli 2011 17:49

      Erich Bauer
      Übersetzung:
      "Ich habe eine geschwollene Zehe vom Holzschuhtragen aber dafür gibt es einen Zwetschkenkuchen im Reindl!"

    • Wertkonservativer
      21. Juli 2011 18:55

      Ich hab' mein Steinhäusl in Istrien; eine sichere Gegend, Prsut, Malvasier, Olivenöl inbegriffen; von Scampi und Trüffeln gar nicht zu reden!

      Dort fallen alle Probleme von mir ab; meine Frau, die Enkel rund um uns, das Meer in Sichtweite; ein Paradies für Menschen, die die Weite lieben!

      Nichts gegen das Auseerland! Ich mag es auch; Doch, Feunde: das Meer ist meine Sehnsucht!

      Liebe Grüße an alle Steirer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

      (warum schreibe ich das eigentlich laufend? Mir schreibt eh keiner!)

    • Brigitte Imb
      21. Juli 2011 19:05

      Lieber WK,

      darf ich einmal auf ein Trüfferl vorbeikommen? Eh nur, falls die Zeiten schlechter werden. :-)

    • Wertkonservativer
      22. Juli 2011 07:56

      Gern, liebe Frau Imb:

      da können wir dann gleich die in unserer Wette (ÖVP-Prozente 2013) aufs Spiel gesetzten Bouteillen gemeinsam leeren (egal, wie's ausgeht!).

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • phaidros
      22. Juli 2011 10:27

      Flaschen auf Flaschen zu setzen, entbehrt nicht einer gewissen, witzigen Ironie ... ;-)

    • Wertkonservativer
      22. Juli 2011 13:14

      Hej, phaidros, fällst du mir in den Rücken?
      Und sower ist mein Freund? :-)))

  20. terbuan
    21. Juli 2011 16:46

    Die Brandstifter spielen schon wieder Feuerwehr! Wie lange noch?

    Die USA sind pleite und demnächst zahlungsunfähig. Ausgerechnet die private FED arbeitet an einem Rettungsplan, wie man den Offenbarungseid noch etwas hinauszögern kann:
    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:schuldenkrise-fed-erarbeitet-notfallplan-fuer-pleite-der-usa/60081841.html

    In Europa stehen die zu rettenden Pleitiers Schlange und warten nur auf eine "Rettung" Griechenlands um mit ihren Forderungen nach weiteren Milliarden zu schreien.
    http://www.faz.net/artikel/S30638/euro-sondergipfel-niedrigere-zinsen-fuer-not-kredite-30469689.html

    Dollar und Euro im Wettlauf um den Zusammenbruch, so siehts leider aus.
    Und Wetterbesserung ist auch keine in Sicht, ein lausiger Sommer 2011!

    • Brigitte Imb
      21. Juli 2011 16:52

      Super, bald dürfen wir den WELTPLEITETAG "feiern" - dank weltweiter Politikernieten, die alles andere im Sinn haben, als das Wohl ihrer Staatsbürger.

    • Erich Bauer
      21. Juli 2011 16:58

      "...Wetterbesserung ist auch keine in Sicht..."

      Wir sollten auf Wetterderivate (Chikagoer Börse) setzen. Derzeit natürlich ein "Bärenmarkt" :-)

    • Philipp Starl
      21. Juli 2011 19:36

      Die "private" FED, ja.

    • Undine
      21. Juli 2011 21:33

      Heute kam ich erst spät dazu, mich mit dem "Tagebuch" zu beschäftigen. Etwas fiel mir auf: Es zeigt sich streckenweise eine Art GALGENHUMOR. Wir werden ihn in Zukunft brauchen, denke ich. Oder sehe nur ich das so?

    • Undine
      21. Juli 2011 21:41

      @Brigitte Imb

      "WELTPLEITETAG" ist guuuuut! Sollte es unter den 365 Tagen des Jahres noch einen "freien" Tag geben, dann nur zu. Vielleicht verzichten ja wir stattdessen auf den MUTTERTAG
      Und als Vogelart, die nicht im Aussterben ist, sondern sich ganz im Gegenteil unglaublich rasch vermehrt, können wir den PLEITEGEIER feiern.

    • contra
      21. Juli 2011 23:28

      Wenn es so weitergeht, werden wir bald alle 365 Tage WELTPLEITETAG haben!

  21. contra
    21. Juli 2011 16:33

    @A. Renneberg & @B. Imb

    Danke für die Links, aber mir drängt sich die Frage auf, warum man diese Maßnahmen nicht schon vor Monaten in der EU eingeleitet hat.

    Das wäre für alle Beteiligten billiger gewesen, oder?

    • Brigitte Imb
      21. Juli 2011 16:53

      Sie, die Politiker, wollten eben ihre Inkompetenz beweisen. Ich muß sagen, das ist echt gelungen.

  22. Brigitte Imb
    21. Juli 2011 15:33

    Nun werden die GR voraussichtlich um 50% entschuldet und noch immer benötigen sie ein 2. Hilfspaket v. 90 -120 Mrd. Ist das nicht einfach ein Anreiz für die GR ihre Steuern weiter, wie gehabt, nicht zu zahlen?
    Aber die Entschuldung wird auch f. andere Staaten diskutiert, u. zahlen wird ohnehin der Steuerzahler lt. Felderer.
    Der Hr. Bundeskasperl ist ein großer Anhänger der Finanztransaktionssteuer und einer eigenen europäischen Ratingagentur - alles wird gut, oderrr? Und bestimmt glauben wir dem Wirtschafts- u. Finanzexperten Faymann dies alles.

    http://orf.at/stories/2069906/2069868/

    • FDominicus (kein Partner)
      22. Juli 2011 09:36

      50% ? Nicht nach meiner Zeitung das steht etwas von 20 %. Nur 20% der Schulden wären um die 70 Mrd Euro, das Rettungspaket soll aber über 109 Mrd sein. Man mag sich fragen wo denn wohl die 30 Milliarden bleiben könnten.

  23. Alexander Renneberg
    21. Juli 2011 15:24

    O.T. oder auch nicht.

    http://www.orf.at/stories/2069906/

    eine teilpleite ist nicht zu vermeiden. soso, wann kommt dann der satz:

    eine komplette pleite ist wohl nicht zu vermeiden.

    und was dann? retten wir dann wieder unsere banken?

    jetzt zu sparen bzw die schuldenbremse kommt da ein wenig spät .damit hätten wir wie die schweiz vor 5-8 jahren beginnen sollen.
    (haben wir zum teil unter schüssel auch)
    denn da waren diese einschnitte den menschen auch noch leichter erklärbar.

    vom vorzeigeland wie stern, die zeit, die welt, der spiegel, die frankfurter etc. etc.zwischen 2004 und 2006 schrieb ist nichts übrig geblieben.

  24. Karl Rinnhofer
    21. Juli 2011 14:56

    @Maierhofer
    Ich habe den eigenen Text ungenau addressiert; er bezieht sich als Sub-Sub-Text auf Ihren Kommentar. Ich bitte auch die Blogpartner für diese Ungenauigkeit um Entschuldigung.

  25. Karl Rinnhofer
    21. Juli 2011 14:53

    Schade, dass sie einmal bezüglich der Arbeitnehmer mehr vermuten, nur im öffentlichen Dienst gebe es „Überzahlungen von Lohn und Pension“, die zu Lasten „der kleinen Unternehmer, Arbeiter und Angestellten“ gingen. Zudem müsse die Schuldenbremse (vorwiegend) „... im öffentlichen Sektor allgemein“ angesetzt“ werden
    Ähnliches wird - leider ebenfalls einmal mehr .- im Kommentar Unterbergers selbst – suggeriert („... wollen dann insbesondere auch die teuren Beamtenpensionen kassieren“).

    Ich kenne beide Welten. trage in mir eine „Unternehmerseele“, die sich auf freien Markt bewähren muss, glaubte durch frühere detaillierte Auflistung klargemacht zu haben, dass Beamte insgesamt keineswegs privilegiert sind. Dass ich damit Verständnis gefunden hätte, war wohl ein naiver Irrglaube. Dass ich die viel zu teure Verwaltung – genauso wie Sie – stets kritisierte (viel zu viele Beamte durch Parallelstrukturen, Verpolitisierung, mangelnde Effizienzkontrolle, überzogene Bereiche, in denen der Staat nichts zu suchen hat), der staatliche Sektor radikal verkleinert gehört und überzeugt bin, dass sehr vieles Private besser machen – dazu habe ich mich wiederholt (auch mit darauffolgender Anfeindung) bekannt. Doch der einzelne Beamte kann dafür nichts. Ich verweise auf die „tollen“ Gehaltrunden der letzten Jahre (Akademiker): 0,85 (Vorjahr), 0,9 (heuer). Zu den „überzogenen Pensionen“: 0-Runde heuer, neu eingeführter „Pensionssicherungsbeitrag“ (Pensionsbeitrag muss auch im Ruhestand weitergezahlt werden), Entkoppelung von Aktivbezügen durch „Harmonisierung“, infolge ausgeprägten (und auch von Beamten nicht gewünschten) Senioritätsprinzips, besonders starke Durchrechnungs-Verluste“, 65 als Regelpensionsalter auch bei Frauen, deutlich höhere Pensionsbeiträge als bei anderen Berufsgruppen, höhere Sozialbeiträge ohne Höchstbeitragsgrundlage, trotzdem Selbstbehalte bei allen ärztlichen Leistungen), keine Abfertigungen, keine „golden Handshakes“, stets empfindliche Abschläge bei früherer Pensionierung vor 65 (durchaus zu recht!), nachweislich um 2 Jahre späterer De-facto-Pensionseintritt als in allen anderen Berufsgruppen; Disziplinarrecht auch im Ruhestand geltend, extrem altertümliche Hierarchisierung und bedrückende Verpolitisierung, insgesamt unterdurchschnittliche Karriere- und Verdienstmöglichkeiten; sehr geringe steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten (z.B. Abschreibungen)

    Man möge die Netto-Lebensverdienstsumme unter Einbeziehung aller Faktoren betrachten: Dann wird man sehen, dass Beamte keineswegs bevorzugt sind. Deren jetzige Pensionisten hatten schlicht beschämende Anfangsgehälter; die nur langsam stiegen; sie wurden mit dem Hinweis auf ausgleichende höhere Pensionen vertröstet, die man ihnen jetzt neidet.

    Gerade die Beamten selbst drängen seit Jahren vergeblich auf Verflachung der Lebensgehaltskurven!

    Wenn sie so „privilegiert“ wären, warum glauben Sie, wehren sich viele, in das öffentliche Dienstverhältnis aufgenommen zu werden und bleiben lieber bei „Verträgsen“; „echte Beamte“ wollen seit den Reformen in derartig hoher Zahl entpragmatisiert werden, dass man dieser Welle gar nicht Herr werden konnte und „Bremsen“ einziehen musste (z.B. bei weiblichem Lehrpersonal).

    Auch von der angeblichen Privilegiertheit des „geschützten Sektors“ ist oft neidvoll die Rede: Wenn Rechtsstaatlichkeit gewahrt werden soll, ist dieser Berufsschutz gegen die in diesem Bereich stets präsente politische Willkür absolut notwendig. Er schützt keineswegs gegen Folgen von Fehlverhalten . im Gegenteil: Sanktionen – bis zur Entlassung und Verlaut aller Rechte (!) sind viel härter als im nicht beamteten Bereich; im Konfliktfall hat der Beamte keine Möglichkeit, sich an ein Arbeitsgericht zu wenden. Zudem ist die Verpolitisierung, zudem die unwürdige Hierarchisierung oft unerträglich. Viele verlassen diese oft nur scheinbar „sichere“ Position; es gibt Mobbingprozesse (auch „von oben“) in großer Zahl.

    Sollte dieses immer wieder wiederholte beamtenfeindliche Vorurteil weiterhin in diesem sonst geschätzten Forum vertreten werden, verlasse ich den Blog. Schade, dass sonst von mir so geschätzte Personen – Unterberger, Schellnhorn, Sie – auf diesem verhängnisvollen Vorurteil beharren. Und zu den (absolut notwendigen) Einsparungen verweise ich: Es gibt viel zu viele „Gratis“-Leistungen und Zwangsbeglückungen; diese müssen abgestellt und der persönlichen Verantwortung anheimgestellt werden, auch wenn man selbst davon schmerzlich betroffen ist.

    • Helmut Graser
      21. Juli 2011 15:13

      @Karl Rinnhofer

      Ich kenne ebenfalls beide Welten sehr gut und gebe Ihnen recht.

      Es gibt unzählige junge und motivierte Beamte, die sehr wenig verdienen, auch Leistungsträger in ihrem Gebiet sind, aber eine sehr trübe Aussicht auf die Pension haben.

      Natürlich gibt es auch den "Mißbrauch" so mancher Beförderung kurz vor dem Pensionsantritt, um in den Genuss einer noch höheren Pension zu kommen.

      Das Hauptproblem liegt leider wieder bei der Politik. Es geht hier natürlich auch um verschiedene Interesse und das Problem ist die Umstellung auf diese Verflachung der Lohnkurve. Eine oder mehrere Gruppen würden verlieren und bevor die Politik(er) das riskieren, wird am Status Quo festgehalten.

    • Karl Rinnhofer
      21. Juli 2011 15:43

      @Helmut Graser
      Genau so ist es; vielen Dank.

      Ich bin immer wieder verzweifelt bemüht, hier Vorurteile auszuräumen. Zumal in einer Krise, in der ein Staat gesamtheitlich effizienter werden muss, kann es sich eine Gesellschaft nicht leisten, dass deren potenzielle Leistungsträger - durch Desinformation gestützt – in falschen Meinungen der vermeintlichen „Privilegiertheit der jeweils anderen“ verharren, was demotivierend ist und den Gesamtstaat u.U. „ zerreißt“.

      Da Sie - wie ich – beide Bereiche kennen, wissen Sie – wie ich - wie viele Schwächen im öffentlichen Dienst es natürlich gibt. Die von Ihnen zu Recht angeführte Praxis des „Kurz-vor-der-Pension-.Höherbeförderns“ war ein Unding zu Lasten des Steuerzahlers Die Wirkung davon ist allerdings mittlerweile durch Einführung der "Durchrechnung" weitgehend neutralisiert Es ist seit deren Einführung (zu Recht) nicht mehr die letzte erreichte Gehaltsstufe der „Ankerpunkt“ für die Pensionszumessung, sondern die gesamte Einzahlungszeit - Und so sollte es auch sein, wenn man „Beitragswahrheit“ einfordert. Die „Durchrechnung“ ist als solche gerecht, auch wenn sie natürlich Beamte mit dem (längst überholten) Senioritätsprinzip am stärksten trifft. Das Bemessen der Pensionshöhe nach der letzterreichten Gehaltsstufe war tatsächlich ein ungerechtfertigtes Privileg.

      Auch Ihre Erwähnung des Frustrationspotenzials für hoch motivierte Staatsdiener und mancher beharrenden Kräfte teile ich.

      Die dringend gebotene Einführung flacherer Gehaltskurven kommt natürlich - neben der Wirksamkeit diverser Lobbyismen - in der Übergangszeit teuer, weil sich die Anhebung früher Gehaltsstufen sofort, die junktimierte Verringerung der Endgehälter retardiert auswirkt. Die wünschenswerte Harmonisierung ASVG-Beamtenpensionen (derzeit "Parallelrechnung“) ebenso, da sie derzeit nur zu einer Verringerung der Pensionsbeiträge auf ASVG-Niveau führt, ohne dass dem nennenswerte Verringerung der Pensionsauszahlungen für die im alten System Befindlichen entspricht. Doch alles andere wäre tatsächlich ungerecht, auch wenn Teilen der Öffentlichkeit leider das Verständnis dafür fehlt.

    • brechstange
      21. Juli 2011 16:02

      @Karl Rinnhofer

      Das Kind mit dem Bade auszuschütten, ist ein wirklich gefährlicher Weg. Pauschal Beamte zu diffamieren, ist unfair und dient den Populisten. Was passiert dann? Gerade im Beamtenbereich werden dann möglicherweise gerade die Leistungsträger als erstes hinausgemobbt.

    • Karl Rinnhofer
      21. Juli 2011 16:34

      @Brechstange
      @Brechstange
      Ich danke für dieses Verständnis und die wichtige Ergänzung.
      Hinausmobben von besonders Leistungsbereiten im Öffentlichen Dienst ist tatsächlich ein Thema, unter dem viele Engagierte leiden. Denn es scheint, dass solche, die auf Leistung vertrauen - statt auf Partei, unauffälliges Agieren in vorauseilendem Gehorsam und Gesinnungsprostitution zu setzen, nicht so recht ins System passen und daher als „verdächtig“ wahrgenommen werden. Bedenklich genug, auch wenn diese Wahrnehmung nicht generalisierend zu verstehen ist.

    • Helmut Graser
      21. Juli 2011 17:32

      @Karl Rinnhofer

      Wir sind einer Meinung. Danke für die Erläuterung der Durchrechnungszeiträume, deren Einführung habe ich, da ich schon länger in der Privatwirtschaft tätig bin, dann nicht mehr verfolgt.

    • Haider
      21. Juli 2011 21:41

      Endlich einer, der verlogene Vorurteilen nicht kritiklos nachplappert. Dafür die "Sternderl". Aber dennoch muß ich etwas sehr Wichtiges ergänzen: das extreme Politmobbig im SPÖ-Einflußbereich. Im Wr. Rothaus hat man gerade wieder eine Beamtin zu Tode gemobbt. Der zuständigen SP-Stadträtin "Freuden"-berger ist es allerdings egal: schließlich warf sich die Beamtin außerhalb der Dienstzeit vor die U1.

    • Karl Rinnhofer
      22. Juli 2011 03:09

      @Haider
      Danke für die Zustimmung meiner Argumentation gegen den Mainstream.

      Zum "Mobbing von Amtswegen in der Beamtenschaft": Das von Ihnen angeführte Beispiel ist exemplarisch,m doch nur eines unter zunehmend vielen; es reiht sich nur in eine lange Liste ähnlicher Fälle; so sind Selbstmorde, Rücktritte, Burn-Outs, (objektive) Dienstunfähigkeit als "Ergebnis" solcher unerträglichen Vorgänge Legion, riefen bereits eine eigene Mobbingabteilung für Staatsdiener innerhalb der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst auf den Plan. Deren stellvertretende Vorsitzende, Christine Gubitzer, setzt sich schwerpunktmäßig damit auseinander.

  26. Pumuckl
    21. Juli 2011 14:17

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Ihr Tagebucheintrag ist wieder eine trefflich formulierte Teilansicht eines geoplitischen Gesamtszenarios, welches nur in einem Chaos münden kann!

    ° Die Weltfinanzen mit der desolaten Leitwährung Dollar sind so verflochten, daß selbst Wirtschaftsschwergewichte wie Deutschland, durch die 11 Millionen Grichen erschüttert werden.
    °England, die 5. Kolonne der USA innerhalb der EU, hat mit Frankreich von Deutschland für die Zustimmung die Aufgabe der DM gefordert. Diese beiden Staaten hatten damit den Weg zur Gründung des Euro erst geschaffen, welche ohne Leitwirtschaftsmacht Deutschland unmöglich wäre.
    °England betrieb somit die Gründung des Euro, weigerte sich aber, selbst den Euro einzuführen.
    Ist nicht die Frage berechtigt ob England schon damals die heutige katastrophe als notwendige Folge erkannt hat, und sie förderte, um am Ende in irgendeiner Form gestärkt daraus hervorzuhehen?
    Ashton und Blair als Wahrer der EU - Außeninteressen erscheinen mir da auch nicht geheuer!
    °Weltweit werden Volkswirtschaften von den Erschütterungen berührt, welche von dem 11 Millionenvölkchen der Griechen ausgeht. Europa wird davon erschüttert, besonders die Euroländer.
    Wie soll irgendein österreichischer Politiker aus dem möglicherweise geplanten, sicher aber bei der Euroeinführung vorhersehbaren Chaos, unser geliebtes Österreich heraushalten?

    Sehen wir uns doch die Veränderungen in der Welt an, welche wir nach dem Chaos der beiden Weltkriege beobachten können. Dem 2. Weltkrieg ging ja auch eine Weltwirtschaftskrise voran.
    Könnte das Finanzdesaster welches wir zur Zeit in USA und Europa beobachten, ein gewollter Schritt zu der geheimnisumwitterten neuen Weltordnung sein?

    • Pumuckl
      21. Juli 2011 14:31

      Ergänzung, der vollständige Satz:
      England, die 5. Kolonne der USA innerhalb der EU, hat mit Frankreich von Deutschland für die Zustimmung zur Wiedervereinigung, die Aufgabe der DM gefordert.

    • Undine
      21. Juli 2011 22:02

      @Pumuckl

      Frankreich und England haben sich damals mehr als schäbig, erbärmlich und beschämend verhalten; mit einer VEREINIGUNG der beiden deutschen Staaten hatten sie nicht gerechnet und das auch nie gewollt trotz aller falschen Beteuerungen, als diese noch unmöglich schien!. Es war viel bequemer mit dem stark geschrumpften Deutschland! Aber Deutschland ist es ja gewöhnt, immer gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

  27. Wolfgang Bauer
    21. Juli 2011 14:10

    Die Schweizer zeigen es vor, dass es geht mit der Schuldenbremse. Ich glaube, dass man diese Option keinesfalls aufgeben darf, und zwar mit der Ausprägung eines Budgetplus' von mindestens 1% pro Jahr, nach der Sanierungsphase bis 2015. ab 2016 ff. Sonst kommt niemals ein Abbau der Schulden zustande - mit der Auswirkung, dass unsere Nachfolger ungeheure Zinsenbelastungen ertragen müssen, wir werfen sie den Finanzmärkten zum Fraß vor. Von Bildung, Pflege Sozialleistungen können die dann nur mehr in den Geschichtsbüchern lesen: Die goldenen Jahre der Zukunftsräuber. Und für die letzthin so 'perfekt' angewandte Krisenbewältigung, auf die unsere Regoerung so stolz ist - zulasten der Zukunft finanziert, auch schon eine Kunst - ist für die Nachfolger aber auch schon kein Dipf mehr da. Aber: Es muss ja nicht allen Generationen so gut gehen wie uns, net woahr?

    Schuldenbremse ist ein klar verständlicher Begriff, gut vermarktbar. WIR müssen dafür sorgen, dass er eben nicht missbraucht wird und untergeht - mit uns und unseren Kindern!

    Siehe www.verwaltungsreform-jetzt.at

  28. brechstange
    21. Juli 2011 12:49

    Schon erscheinen Artikel im Handelsblatt, natürlich von einem Banker als Gastkommentator:

    "Nur die Transferunion hilft." Kirsch, Vorstandsvorsitzender der DZ Bank. Eine wesentliche Tochter- und Beteiligungsgesellschaft dieser Bank sind die Volksbank International AG und die Österreichische Volksbanken AG in Wien.

    Hier wird uns durch einen an der Finanzkrise nicht unschuldigen Lobbyisten ein ideales Bild einer Transferunion gezeichnet. Natürlich ist das für sein Institut am besten: Groß, mafiöser, am zentralistischten. Es mag sein, dass die Schuldenstaaten Europas vorübergehend wieder Kredit bekämen, doch wie lange und auf wessen Kosten????

    Wir müssen SCHREIEN.

    • Anton Volpini
    • brechstange
      21. Juli 2011 15:08

      Danke, Herr Volpini.

      Das Bild ist leider zu statisch. Daher denke ich, wir müssen ein dynamischeres Bild zeichnen und handeln, ehe es zu spät ist.

      Ich frage mich oft, warum es eigentlich nur in Deutschland Ökonomen gibt, die die Regierung vor den Kadi zerren, warum diese in Österreich schweigen? Oder werden die noch immer bewusst verschwiegen?

    • Anton Volpini
      21. Juli 2011 15:37

      brechstange, ehrlich gesagt wüßte ich keinen österreichischen Ökonomen nach Ludwig von Mises, der von Bedeutung wäre. Wir haben gut ausgebildete Manager, die wir zu Siemens, Lufthansa, Nestle, Magna, sogar bis nach Rußland exportieren, aber denkende Wissenschafter, die sich so was wie eine theoretische Wirtschaftsgesellschaft abstrakt vorstellen können, sind mir in Österreich zur Zeit nicht bekannt.
      Wäre vielleicht eine Marktlücke, aber über welches Medium wollte man kommunizieren um sein Wissen zu verkaufen? Den ORF?
      Vielleicht ist das der Grund, warum es in Deutschland viele Ökonomen von Bedeutung gibt, die haben dort medialen Wettbewerb!

  29. Brigitte Imb
    21. Juli 2011 12:33

    Die EZB, bzw. Trichet ist mit einem Zahlungsausfalls GR einverstanden - schaun wir mal wie die Finanzmärkte darauf reagieren.
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/679825/Trichet-signalisiert-Zustimmung-zu-Zahlungsausfall?_vl_backlink=/home/wirtschaft/609810/index.do&direct=609810

    Rauch Kallat soll rasch "ihre" Schutzmasken austeilen um die Ansteckung zu verhindern, ich vermute die helfen dagegen so viel wie die Mrd., die Europa nach Athen und sonstwo hinträgt.

    • brechstange
      21. Juli 2011 12:52

      Eh klar, es naht der 20. September, das ist ein Stichtag für CDS. Da brauchen wir einen Zahlungsausfall Griechenlands, sonst waren doch die Absicherungen umsonst.
      Ein klarer Fall von Umverteilung von Nord nach Süd und von Staat zu Privat.

    • Brigitte Imb
      21. Juli 2011 13:33

      Naja, dann könnte Papandreou selbst sein Land retten, er hat ja hoch geug gesetzt auf den Untergang SEINES Landes.

    • brechstange
      21. Juli 2011 14:54

      Frau Imb, die investieren lieber im süddeutschen und österreichischen Raum als in Griechenland.
      Der Papandreou hat ja selbst gesagt, dass es nicht möglich sei, die 41 ausstehenden Steuermilliarden einzutreiben. Das ist eine Bande.

  30. FranzAnton
    21. Juli 2011 11:56

    Liebe Poster!

    Sie schreiben sich - mit meist wirklich klugen Argumenten - die Finger darüber wund, was geschehen sollte, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, welche richtige Betrachtungsweise einer lebenswichtigen Angelegenheit zukomme (großartig z.B. diesbezüglich jüngst Frau Undine).

    Die Krux kennen Sie Alle aber auch:

    Die Politkamarilla schert sich keinen Deut darum. Sie hat via TV und Verdummungszeitungen die Lufthoheit im Lande. Noch schlimmer: Die meisten Menschen ziehen es vor, hinsichtlich Problemen, und seien diese tödlich, den Kopf in den Sand zu stecken.

    Nicht alle, gottseidank.

    Ich bin ganz gewiß: Die einzige Chance, den unaufhaltsam scheinenden Zug von uns Lemmingen in den finanziellen und moralischen Abgrund abzubremsen, besteht im Implementieren starker direktdemokratischer Elemente in unsere verkommmene Repräsentativdemokratie. Phaidros glaubt's nicht; warum, erscheint nicht einsichtig.

    Engagierten sich die hier Aktiven in diesem Sinne, anstatt nur (das "nur" ist allerdings höchstwichtig) super Verbesserungsvorschläge zu entwickeln, bestünde die Chance, tatsächlich etwas zu erreichen.

    Beispiel:
    Wenn man konsequent, fleißig und intelligent genug agiert, gehen die Mächtigen in die Knie; sie sind vielfach nur Popanze, und haben Achillesfersen; diese zu finden ist zwar äußerst kompliziert und zeitaufwändig, aber befriedigend.

    • Brigitte Imb
      21. Juli 2011 12:21

      Sie haben wohl zweifelsohne Recht, denn müßten die Popanze den Souverän erst fragen, bevor sie tätig werden dürfen, sähe die Situation bestimmt nicht so triest aus. Die repräsentative Demokratie, bzw. die Repräsentanten, sind europaweit verkommen, abgehoben und unfähig, der Finanzindustrie hörig und entscheiden immer häufiger zum Nachteil des Souveräns - Sie glauben Europa, bzw. die einzelnen Staaten seien ihr Eigentum.

      Neben der finanziellen Gnute steht die Überwachung und Einschränkung der Bürger im Vordergrund. Wir werden wie Leibeigene behandelt, obwohl WIR die "Chefs" sind.

    • phaidros
      21. Juli 2011 12:32

      S.g. FranzAnton,

      ich glaube es insofern nicht, als ich Ihnen bereits 4 Initiativen genannt habe! Gerne noch einmal: http://mehr-demokratie.at - http://direktedemokratie.at - http://www.demokratie-plattform.at - http://www.direkte-demokratie-plattform.at

      Die gibt es längst, und was bringen sie zu Stande?

      Der Grund dafür ist im Wesentlichen, weil sie nicht genug Leute interessieren können. Die Menschen sind an Politik desinteressiert. Ich merke das, wenn ich versuche, wirklich hochgebildete, gut verdienende Leute (mit Kindern!) auf solche Themen anzusprechen.

      Man darf nicht in den Fehler verfallen, die eigene Begeisterung und den eigenen Eifer auch bei anderen vorauszusetzen, sonst erleidet man Schiffbruch.

      Ich glaube es auch deswegen nicht, weil sogar mir eine ganz einfache, nicht zu konternde Technik einfällt, wie ich als Regierung mit Bürgerinitiativen umgehen würde: 1. ich behindere sie. Überleben sie das, ignoriere ich sie. Geht das nicht mehr, lade ich zum Gespräch. Ich verzettle sie in Verhandlungen über Gehsteigkantenhöhen, Bogenlampenwinkel, Kanalgitterlochdurchmesser und Supermarkteingangsmindestlichtweiten bzw. irgendeinen anderen Kleinkram, der aus dem jeweils gewählten Themengebiet stammt. Lasse sie Kinkerlitzchen »durchsetzen«. Dann hänge ich bei einem Bezirksfest den Protagonisten Verdienstmedaillen um und halte eine Ansprache, wie wichtig die Arbeit der Initiative nicht wäre.

      Die ursprüngliche Arbeit ist damit nachhaltig und restlos zerstört, das eigentliche Anliegen zerbröselt, und diese Technik ist nicht zu kontern.

      Ich sage aber auch: jeder Versuch ist es wert unternommen zu werden! Es ist doch eine Stärkung der Gesamt»streitmacht«, wenn die Ansätze diversifiziert sind! Ich bin aus oben genannten Gründen der Überzeugung, dass die Politik mit allem, was aus der Bürgerschaft kommt und auf Konfrontation bzw. Forderung ausgerichtet ist, bestens umgehen kann. Mein Indiz dafür: Beobachtung unserer derzeitigen Zustände. (Das Ausländervolksbegehren, weil vor Kurzem die Rede davon war, versammelte übrigens über 400000 Bürger. Ergebnis: 0. Die - höchstlöbliche! - »Verwaltungsreform - jetzt«, die wir ebenfalls unterstützen, hält derzeit bei unter 3% davon.)

      Unser Versuch ist, die Voraussetzungen zu verändern. Das bedeutet, nicht am Politiker anzusetzen, sondern an jenem Wähler, der ihn ans Ruder geschickt hat.

      Denn Sie können abwählen, wen Sie wollen, der Ersatz wird um keinen Deut besser sein. Und wenn, dann lassen wir, die Wähler, ihn nicht überleben. Siehe Schüssel, siehe Molterer, siehe »es reicht«. Jedesmal wurden die richtigen Leute vom Wähler geteert und gefedert.

      Gegenfrage: woher der Optimismus, dass eine von uns paar Forumslesern gegründete Initiative mehr Effekt freisetzen könnte? Glauben Sie allen Ernstes, dass vor uns nur Deppen Versuche gestartet haben?

      Aber ich gehe sogar noch weiter: wir werden uns diese Plattformen genauer ansehen, und ggf. von unserer eigenen Seite aus verlinken und untersützen! Jeder Versuch ist es wert, unternommen zu werden!

      In der Hoffnung, dass Sie nun eine etwas differenzierteres Bild von uns und unseren Anliegen haben,

      herzlich Ihr
      phaidros

    • Wertkonservativer
      21. Juli 2011 13:20

      Zu phaidros:
      "Man darf nicht in den Fehler verfallen, die eigene Begeisterung und den eigenen Eifer auch bei anderen vorauszusetzen, sonst erleidet man Schiffbruch".

      Das ist genau das, was ich mir bei vielen gutgemeinten Kassandrarufen (Josef Maierhofer fast täglich, danke!) auch denke!

      Wir meinen es gut, wollen die Mächtigen aufrütteln, doch es hört uns kaum wer zu!
      Und die quasi Revolutionsaufrufe unseres Philipp, aber auch solcher Ungustl-Typen wie XRatio, verlaufen sich ung'hörter Weise auch im Wüstensand der Gleichgültigkeit!

      Ja, wir können versuchen, kleine Teile der Bevölkerung zu erreichen; den bestehenden Mainstream in Politik und Gesellschaft werden wir jedoch auch mit größtem Idealismus und Aktivismus nicht wirksam umdrehen können!

      Natürlich gilt es, weiterzumachen: wirken, wagen, nicht verzagen!
      Doch Wunder dürfen wir uns nicht erwarten! Tägliches Wiederholen unserer Befindlichkeiten ohne eigenes Zutun (!!) bringen uns ganz sicher nicht weiter!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • phaidros
      21. Juli 2011 13:22

      Wenn ich mir noch einen Vorschlag erlauben dürfte, sg. FranzAnton: wenn Ihnen der Weg einer Initiative für Direktdemokratie als der Richtige erscheint, dann würde ich Kritierien festlegen, damit die o.a. (und ev. auch andere) genauer unter die Lupe nehmen, und dann geschlossen der geeignetsten beitreten und sie so verstärken.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      21. Juli 2011 13:24

      (Witzig - hatte sich genau gekreuzt!)

      Genau so, lieber Wertkonservativer, sehe ich das auch.

    • brechstange
      21. Juli 2011 15:02

      @phaidros, wertkonservativer

      Die Mühen der Ebene gilt es zu durchstehen.

      Doch in dieser Situation, in der wir uns befinden, gilt, der Spruch von Erica Jong:
      "Wenn du nichts riskierst, riskierst du sogar noch mehr."

      Lassen wir uns nicht entmutigen.

    • phaidros
      21. Juli 2011 15:18

      Das ist genau die richtige Einstellung, brechstange. Und irgendwo hab' ich gehört: »The one saying it won't go should not interrupt the one doing it.« In diesem Sinne bin ich auch schon wieder ganz ruhig und wünsche (wirklich!) bestes Gelingen!

      LG

    • Apropos (kein Partner)
      22. Juli 2011 15:44

      Die beste und einfachste Möglichkeit zur "Information" und Einflussnahme ist meiner Meinung nach Wikipedia. Sie ist für Jeden offen und frei bearbeitbar. Sie wird von vielen Leuten gelesen und genießt (zu Unrecht) hohes Ansehen. Die Linken wissen das schon die längste Zeit, die Konsevativen schlafen. In diesem Forum ist ihr Beitrag morgen vergessen, in der Wikipedia bleibt er bestehen, wenn Sie ihn verteidigen können. Die Zugriffszahlen sin z.T. enorm und sogar die Journalisten informieren sich dort.
      Also, frisch ans Werk! Benutzerkonto eröffnen (100% anonym) und los geht´s! Haben Sie Fragen, ich helfe gerne!
      MfG Apropos

  31. Patriot
    21. Juli 2011 11:31

    Die Geburten in Österreich:

    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bevoelkerung/geburten/022162.html

    In den 50er und 60er Jahren wurden im Schitt ca 120.000 Kinder geboren, mit Spitzen von bis zu 135.000 Neugeborenen pro Jahr. Fast alle ohne "Migrationshintegrund" oder eben sofort als Österreicher assimiliert. Kinder der Aufbaugeneration, zu Leistung und Aufstiegswillen erzogen, unbelastet von Radikalfeminismus, Multikulti-Gedanken und linkem Heimathass.

    Diese Leute tragen heute noch mit ihrem Leistungswillen und ihrer Qualifikation maßgeblich die Wirtschaft. Wenn diese Leute ab dem Jahre 2015 in Pension gehen, dann kommen die Generationen ab den späten 90er Jahren auf den Arbeitsmarkt. Das sind Jahrgänge von nur noch knapp 80.000 Personen, 1 Drittel davon mit "Migrationshintergrund", Tendenz stark steigend. Bei vielen Migranten muß man als "Qualifikation" schon Kenntnisse der deutschen Sprache anführen.

    Das Kartenhaus wird an vielen Stellen gleichzeitig zusammenbrechen.

    Es sind ganz andere Maßnahmen notwendig. Wer ein Arzt einen Blinddarmpatienten mit Nivea-Salbe behandelt, macht er sich strafbar. Gleiches gilt für unsere Politiker, aber auch für die Bürger, die sich so eine Politik gefallen lassen.

    • terbuan
      21. Juli 2011 12:33

      Danke auch Patriot!

      Wenn man diese Grafik der Statistik Austria nach hinten verlängern würde, dann käme man zu folgender Schlußfolgerung:
      Die "Aufbaugeneration" hat in den Hitlerjahren noch kräftig für Nachwuchs gesorgt (geburtenstarke Jahrgänge 1939-1944). Diese haben dann auch noch in den 60er und Anfangs der 70erJahre so zwischen 2 und 3 Kinder in die Welt gesetzt.

      Dann haben sich mehrere geburtenfeindliche Faktoren verstärkt:
      Die Pille, die Abtreibung, die 68er, der Feminismus, die Spaßgesellschaft und zuletzt der Genderwahnsinn!
      Dies ist den verantwortlichen Politikern seit Jahrzehnten bekannt, das einzige was ihnen als Lösung eingefallen ist, war die Auffüllung des Geburtenvakuums durch Einwanderer und nicht einmal das konnte das Defizit ausgleichen!

      Wir müssen nunmehr zur Kenntnis nehmen, dass die österreichische Bevölkerung dabei ist, ihre Identität, ihre Kultur und sich selbst aufzugeben um Platz zu machen für stärkere Völker, mit mehr Fleiß und Überlebenswillen!

    • Erich Bauer
      21. Juli 2011 12:59

      terbuan,
      "...um Platz zu machen für stärkere Völker, mit mehr Fleiß und Überlebenswillen!..."

      Ich möchte versuchen, Dich von dieser "Bunkerstimmung" ein bißchen zu befreien. :-) Während seiner letzten Tage hat unser größter "Arier" (der übrigens nie einen Ariernachweis erbringen konnte), dem Sinne nach ähnliches gesagt. "Wenn das "arische" Volk sich als schwach herausstellt, sollen eben die "slawischen" Völker herrschen!"

      Die Geschichte vernahm dann doch einen anderen Verlauf ... Aber! Ohne "Kampf" ist Freiheit und Selbstbestimmung nicht zu erreichen! Die Gegner unserer europäischen Kultur (nicht zu verwechseln mit der EU-Kültür) werden sich noch warm anziehen müssen ... Ich hoffe, ich konnte Deine Stimmung ein bißchen heben. terbuan, :-)

    • terbuan
      21. Juli 2011 16:19

      Erich Bauer,
      meine Stimmung entspricht zwar derzeit der Lage, als grundsätzlich positiv denkender Mensch stimme ich Dir jedoch zu, noch ist der Kampf noch nicht ganz verloren. Aus einem Zusammenbruch könnten wir gestärkt hervorgehen, Europa hat es nicht erst einmal bewiesen!
      Die "dunklen Mächte" sollten sich nicht zu früh freuen :-)
      lG terbuan

    • Erich Bauer
      21. Juli 2011 18:02

      terbuan,

      In der altjapanischen Kaligraphie bedeutet das Zeiche für Krieg auch die "Überwindung des Alten". Mit anderen Worten: Der alte Schaß ist dann endgültig vorbei!!!

  32. Geheimrat
    21. Juli 2011 11:30

    Der Euro ist eine Katastrophe, ökonomisch Unsinn, von den euromantischen greisen Politikern wie Kohl, Schmidt, Waigl, Schäuble, Juncker, Trichet,... die alle ins letzte Jahrhundert gehören, und dort bleiben sollten, politisch gewünscht. Diese Europhilen leben ihren Mythos auf Kosten der kommenden Generationen, und sollen zur Verantwortung gezogen werden, egal wie alt sie sind.

    Der Euro hat die exzessive Verschuldung der PIIGs erst möglich gemacht. Der Euro führte zur Verlagerung des Eunkommens von unten nach oben und von Kernzone zur Peripherie. Der Euro kostet die Zukunft Deutschlands. Die Ausplünderung Deutschlands hat der Euro erst möglich gemacht.

    Letzte Hoffnung: BVerfG, aber diese Richter wurden von den lobbyistischen korrupten Politikern ernannt, so dass an einer "unabhängigen" Entscheidung zu zweifeln ist. Euro zum Verzweifeln.

    Von der Politik ist man inzwischen als Bürger oder Unternehmer ja leider völlig verlassen und auf die guten Ökonomen hört man nirgends mehr.

    Man hat beschlossen, lieber mit dem Eurotraum unterzugehen als die wirklich nötigen Konsequenzen und Notbremsen zu ziehen. Was ist mit den deutschen / europäischen Entscheidungsträgern nur passiert?

    Europa war einmal in Sachen Intelligenz, Ökonomie, in geistig - geistlicher und moralisch - ethischer Hinsicht Weltmacht. Heute ist es in diesen wichtigen Dingen nicht mal mehr Zwergstaat.

    Dies ist der Preis für die Arroganz und die Träumerei, alles zu reglementieren und Superweltmacht spielen zu wollen sowie etwas zusammenzubinden, was nie zusammgehörte noch zusammengehören wird.

    Erst nach dem Crash wird Vernunft einkehren und erst dann darf man hoffen, dies wird überdeutlich.

    • Erich Bauer
      21. Juli 2011 11:33

      "...Man hat beschlossen, lieber mit dem Eurotraum unterzugehen..."

      Erinnert an die "Letzten Tage im Bunker". Einzige Hoffnung liegt in der "Wunderwaffe" ...

      Das Wunder
      Ist des Glaubens
      Liebstes Kind ...

    • simplicissimus
      21. Juli 2011 16:55

      erich bauer: welche wunderwaffe? 100% frauenquote, männer herzinfarktfrei an den kinderlosen herd und verantwortungslos zusehen, wie sich unsere besseren hälften abrackern? ja, das lass ich mir gefallen!

    • Erich Bauer
      21. Juli 2011 17:08

      simplicissimus,
      "...ja, das lass ich mir gefallen..."

      Sie haben's kapiert. Sie sind jetzt schon Scharia-konform. "Ein Mann soll nicht arbeiten! Er darf schlimmenstfalls Geschäfte machen..."

      Wenn Sie mich quälen wollen, fragen Sie mich nach dieser Sure. Aber heute bekommen Sie von mir keine Antwort mehr. Ich hoffe auf Ihr Verständnis...

    • Brigitte Imb
      21. Juli 2011 17:09

      Bierbauch statt Herzinfarkt......

    • simplicissimus
      21. Juli 2011 17:11

      w'al hamdulilah!

    • Brigitte Imb
      21. Juli 2011 17:15

      @ Erich Bauer

      Apropos Sure: Schlage deine Frau, auch wenn du nicht weißt warum, sie weiß es.

    • simplicissimus
      21. Juli 2011 17:20

      aber, aber frau imb, wir schlagen keine frauen, wir überlassen ihnen einfach alles und leben von den alimentationszahlungen. so ca. 70% des einkommens dürfte reichen.

    • Erich Bauer
      21. Juli 2011 17:21

      Brigitte Imb,

      Frauen haben immer ein schlechtes Gewissen ... :-))))

    • Brigitte Imb
      21. Juli 2011 17:27

      simpli..,

      das ist eine wirklich gute Einstellung von Ihnen. Bei uns z´Haus´ ist das schon seit ewigen Zeiten so ähnlich, also genau seit der Heirat ( ich nehm 100 % und gebe wenig Taschengeld), und meinem Mann red´ich beständig gut zu, dass er viel arbeiten soll, damit er mir was bieten kann.

    • Brigitte Imb
      21. Juli 2011 17:41

      @ Erich Bauer,
      nein, nein, ich nicht, bin schon eman(n)zipiert. :-)

  33. Geheimrat
    21. Juli 2011 11:22

    Der Euro ist eine Katastrophe, ökonomisch Unsinn, von den euromantischen greisen Politikern wie Kohl, Schmidt, Waigl, Schäuble, Juncker, Trichet,... die alle ins letzte Jahrhundert gehören, und dort bleiben sollten, politisch gewünscht. Diese Europhilen leben ihren Mythos auf Kosten der kommenden Generationen, und sollen zur Verantwortung gezogen werden, egal wie alt sie sind.
    Der Euro hat die exzessive Verschuldung der PIIGs erst möglich gemacht. Der Euro führte zur Verlagerung des Eunkommens von unten nach oben und von Kernzone zur Peripherie. Der Euro kostet die Zukunft Deutschlands. Die Ausplünderung Deutschlands hat der Euro erst möglich gemacht.
    Letzte Hoffnung: BVerfG, aber diese Richter wurden von den lobbyistischen korrupten Politikern ernannt, so dass an einer "unabhängigen" Entscheidung zu zweifeln ist. Euro zum Verzweifeln.
    Von der Politik ist man inzwischen als Bürger oder Unternehmer ja leider völlig verlassen und auf die guten Ökonomen hört man nirgends mehr.

    Man hat beschlossen, lieber mit dem Eurotraum unterzugehen als die wirklich nötigen Konsequenzen und Notbremsen zu ziehen. Was ist mit den deutschen / europäischen Entscheidungsträgern nur passiert?

    Europa war einmal in Sachen Intelligenz, Ökonomie, in geistig - geistlicher und moralisch - ethischer Hinsicht Weltmacht. Heute ist es in diesen wichtigen Dingen nicht mal mehr Zwergstaat.

    Dies ist der Preis für die Arroganz und die Träumerei, alles Reglemtieren und Superweltmacht spielen zu wollen sowie etwas zusammenbinden, was nie zusammgehörte noch zusammengehören wird.

    Erst nach dem Crash wird Vernunft einkehren und erst dann darf man hoffen, dies wird überdeutlich.Vielen herzlichen Dank,

    dass man es hier wagt die Wahrheit zu sagen, zu schreiben, zu publizieren. Höchst bemerkenswert!

    Helfen wird es aber wohl leider nichts mehr außer dass noch viele, welche "Ohren haben zu hören", gut vorgewarnt werden.

    Von der Politik ist man inzwischen als Bürger oder Unternehmer ja leider völlig verlassen und auf die guten Ökonomen hört man nirgends mehr.

    Man hat beschlossen, lieber mit dem Eurotraum unterzugehen als die wirklich nötigen Konsequenzen und Notbremsen zu ziehen. Was ist mit den deutschen / europäischen Entscheidungsträgern nur passiert?

    Europa war einmal in Sachen Intelligenz, Ökonomie, in geistig - geistlicher und moralisch - ethischer Hinsicht Weltmacht. Heute ist es in diesen wichtigen Dingen nicht mal mehr Zwergstaat.

    Dies ist der Preis für die Arroganz und die Träumerei, alles reglementieren und Superweltmacht spielen zu wollen sowie etwas zusammenzubinden, was nie zusammgehörte noch zusammengehören wird.

    Erst nach dem Crash wird Vernunft einkehren und erst dann darf man hoffen, dies wird überdeutlich.

    • Geheimrat
      21. Juli 2011 11:24

      Sorry, da ist etwas schiefgelaufen! Ich versuche es gleich neocheinmal!

    • simplicissimus
      21. Juli 2011 16:50

      ähm, nicht ganz richtig: nicht der euro macht die ausplünderung deutschlands möglich, im gegenteil, er hat deutschland gegenüber früher billigeren PIIGS produkten etwa aus italien oder spanien wettbewerbsfähiger gemacht, sondern DIE DEUTSCHEN POLITIKER MACHEN DIE AUSPLÜNDERUNG DEUTSCHLANDS MÖGLICH.
      nachdem alle nachfolgegenerationen deutschlands für die erbsünde büssen müssen, verpflichtet sich der feministen-pensionisten-gutmenschaktivistenstaat nun wiedergutmachung in form von hilfspaketen zu zahlen.
      österreich ist natürlich keinen deut besser mit der ausnahme, dass es bei uns wenigstens eine opposition gibt.

  34. Brigitte Imb
    • brechstange
      21. Juli 2011 11:12

      Bemerkenswert, dass plötzlich von seiten Elsners und seiner Ruth kein Interesse mehr besteht, zur Aufklärung des BAWAG-Skandals beizutragen, sondern nur mehr die Republik zu verklagen, weil sich im Gefängnis seine Herzkrankheit verschlechtert haben soll.
      Werden alle Gefangenen so gut bedient, wenn sie im Gefängnis krank wurden bzw. sich eine Krankheit verschlechtert hat?
      Übrigens hat er auch den Rohrmoser auf dem Gewissen, der Elsner, die Rohrmoser-Firma, die in die Insolvenz geschlittert wurde, mit einer Konkursquote von über 90 %.
      Wie viele Eigenkaptialunterlagen haben unsere Banken, die jetzt um jeden Preis gerettet werden müssen, obwohl man auch die Einlagen sichern könnte?

      Fragen über Fragen.

    • Brigitte Imb
      21. Juli 2011 11:22

      Und eine Kur im Ausland will er antreten, obwohl die Elsners ja angeblich gar kein Geld haben und Fr. Elsner sogar von Almosen leben mußte.

      Ob sich die Gewerkschaftsmitglieder vera... fühlen?

    • phaidros
      21. Juli 2011 12:34

      Natürlich nicht! Als Gewerkschaftsmitglieder fühlen die sich solidarisch, und werden ihm die Kur im Ausland sicher sehr gerne finanzieren!

    • brechstange
      21. Juli 2011 15:04

      @phaidros

      In einer Stiftung in Liechtenstein ist sicher noch was übrig.

    • Undine
      21. Juli 2011 21:02

      Ja, wo sollen die Elsners denn wohnen, wenn ihnen ihre günstige Luxuswohnung in bester Lage einfach weggenommen wurde??? Da ist halt das "Imperial" halbwegs standesgemäß---überhaupt nach der doch nicht gerade geräumigen Zelle im Häf'n.

      Allerdings war ich der Meinung, er wäre schwer krank und müßte unbedingt im Krankenhaus gerettet werden?

      So viel ich weiß, hat die gute Ruth einen israelischen Paß. Da wird das Elsnerpärchen wohl vorziehen, am See Genezareth oder sonst wo REHA genießen---und bis ans Lebensende das gefährliche Österreich tunlichst meiden, da geh' ich jede Wette ein.

  35. Brigitte Imb
    21. Juli 2011 10:24

    Rettung ohne Ende, Schulden ohne Ende, Transfer ohne Ende....od. befinden wir uns doch am Anfang des Endes?

    Zur Übung, schlüpft nun noch rasch das kl. Zypern unter den löchrigen Rettungsschirm, ev. auch Slowenien, bevor sich die Euroretter mit dem gr. Italien beschäftigen dürfen.

    Das dumme Gerede von Ansteckungsgefahr zeigt die Hilflosigkeit der Politiker, denn die europ. Staaten sind seit Jahrzehnten infiziert, eine Seuche quasi, bei manchen ist halt die Inkubationszeit noch nicht gänzlich abgelaufen. Auf Vorsorge haben die Staatenvertreter nie gesetzt, deren Motto ist "behandeln bis zum sicheren Tod" - "Marasmus" für alle.

    • Undine
      21. Juli 2011 21:13

      @Brigitte Imb

      Neugierig bin ich, wie lange es noch dauern wird, bis es den Nettozahlern an den Kragen geht! Man könnte ja fast schon den Überblick verlieren über die ständig wachsende Zahl der EU-Länder, die beinahe im Wochentakt unter dem EU-Rettungsschirm Zuflucht suchen (müssen). Wenn nämlich alle diese Länder ihren Anteil an der Beute unter sich aufgeteilt haben, könnte es sein, daß den Nettozahlern die Luft ausgeht. Dann wären ALLE EU-Länder wenigstens GLEICH ARM.......

  36. socrates
    21. Juli 2011 08:50

    Mir wäre wohler, würde uns in Brüssel heute Putin statt Fayman vertreten!

    • Martin Bauer
    • brechstange
      21. Juli 2011 09:56

      Mir wäre wohler, hätten wir eine Thatcher, die die Tasche auf den Tisch knallt, in Brüssel.

    • Erich Bauer
      21. Juli 2011 10:20

      socrates,

      ***! Vielleicht könnte Putin dann gleich in einem Aufwaschen mit der "Nabucco-Türken-Schieberei" aufräumen ...

    • brechstange
      21. Juli 2011 10:29

      Putin, nein danke.

    • Erich Bauer
      21. Juli 2011 10:32

      brechstange,

      Gilt insbesondere für Heute:
      Was weiß ist, ist schwarz, was schwarz ist, ist weiß ... :-)

    • brechstange
      21. Juli 2011 11:06

      @Erich Bauer

      Ich finde es, grob fahrlässig sich Putin zu wünschen, den starken Mann. So kann man nur vom Regen in die Traufe kommen. Ist eben meine Meinung.

    • phaidros
      21. Juli 2011 11:12

      Liebe brechstange, eher vom Regen in die Wurstmaschine, oder?

    • terbuan
      21. Juli 2011 11:14

      Es ist doch völlig egal wer unseren Minioperettenstaat vertritt, uns nimmt doch eh keiner mehr ernst, leider!

    • Martin Bauer
      21. Juli 2011 12:04

      socrates

      ****!

      Sie haben recht, denn in einer Übertreibung liegt oft die richtige Erkenntnis. :-)

    • socrates
      21. Juli 2011 22:52

      Die Lage ist weiter unklar, außer daß wir zahlen müssen.
      "Alle denken nur an sich, nur ich denke ein bißchen an mich!"
      Was hätte Putin schlechter machen können? Sein "Njet" hätte alles geregelt.

  37. Josef Maierhofer
    21. Juli 2011 08:22

    Bei uns hat Frau Fekter zaghaft versucht, ein kleines Hebelchen anzusetzen in die richtige Richtung.

    Ja, wir haben sie unsere Sozialpartner, in der Verfassung und als Blockierer allen Vorankommens, als Sand im Getrieb Österreichs. Da helfen alle vernünftigen Vorstösse nichts.

    Schuldenbremse ? Ein 'unmodernes' Wort, 'Hilfspaket', das ist modern, Verschwendung bis zum 'geht nicht mehr', das brauchen wir.

    Ja, Schuldenbremse, wo wird denn die meist immer angesetzt ? Genau, bei denen, die sich nicht wehren können, die Familien, die Kinder, die Alten, die kleinen Unternehmer und Angestellten und die Arbeiter.

    Ich meine, die Schuldenbremse muss dort angesetzt werden, wo die Überzahlungen von Lohn und Pension sind, in der Politik, im Verwaltungswesen, im öffentlichen Dienst allgemein. Ohne Berufsgruppen gegeneinander ausspielen zu wollen, die Schuldenbremse bei den Ankerbrot Verkäuferinnen anzusetzen halte ich für das Letzte, die Schuldenbremse aber bei unseren Feudalklientelgehältern, die kann schon was bringen, gehören doch 70% allen österreichischen Vermögens und Einkommens etwa 150 000 Leuten, die meist an politischen oder beamteten Posten sitzen, ganz wenige Superreiche haben wir auch, etwa 10 000, die machen das Kraut dann auch nicht mehr fett. Die Schuldenbremse bei gesunden Schmarotzerarbeitslosen anzusetzen wäre ein ziemlicher großer Faktor, hat es sich doch eingebürgert, von der Pflichtschule über die 'Häfenjahre' nahtlos über die Sozialhilfe in die Pension zu gehen bei nur allzu vielen, vor allem bei 40% der von SPÖ und Grünen forcierten Importtürken, denen man von dieser Seite nur allzu gerne gleich die Staatsbürgerschaft samt Einladung ins goldene 'Sozialsystem' in die Türkei vorausschickt.

    Die Schuldenbremse, der Aufschrei der Privilegierten ist ihr sicher, der Schuldenbremse. Ohne den ernsten Schnitt bei den Privilegien, bei Klientel wird es keine Schuldenbremse geben.

    Darum wird von den gegenwärtigen Parteien, auch wenn ich anerkenne, daß einzelne, wie z.B. Frau Fekter, wirklich wissen und helfen wollen, keine Schuldenbremse bei uns zu erwarten sein. Die Betonierer und Blockieren outen sich reihenweise, gestern die Kammern, heute die Parteien, morgen die Klientel.

    Ich fürchte nur allzu sehr, der Wähler muß ernstlich mit H.C. Strache drohen, dem auf diesem Sektor nicht allzu viel Klientel nahestehen dürfte und der die notwendigen Schritte freier ausführen könnte.

    Sie, werte SPÖVP, haben es in der Hand, sich zu ändern oder unterzugehen.

    Schuldenbremse ist eines der Zauberwörter.
    weitere wären:
    Verfassungssaustall ausmisten
    Gesetzesreform
    Verwaltungsreform
    Föderalismusreduktion
    Abschaffung der Pragmatisierung
    ÖBB Reform
    ... etc. ... etc.

    Sie haben es in der Hand. Sie haben die Schulden verursacht, die Wähler sind mitverantwortlich, weil sie Sie gewählt haben, immer wieder, immer wieder SPÖVP, die österreichische 'Packeleinheit' mit garantiertem Schuldenzuwachs, die Zerstörerpartie (-parteien) schlechthin.

    • Wolfgang Bauer
      21. Juli 2011 13:58

      Danke, Herr Maierhofer! Genau das steht in www.verwaltungsreform-jetzt.at.
      Vielleicht gibt es noch Gleichgesinnte, die sich noch nicht auf der Homepage eingetragen haben. Bitte nachschauen, nachholen und weiterempfehlen.
      Über 10.000 namentlich eingetregene Unterstützer sind wir schon.sind wir schon

      Ich glaube daran: Das Volk kann es bewirken!

      PS: Auf Strache kann ich leider nicht hoffen, denn der wird seine Wähler ebenso durch unser Geld bei der Stange halten müssen, wenn er etwas geworden ist.

      WIR müssen es machen.

    • Josef Maierhofer
      21. Juli 2011 14:50

      Ich als Politiker, darum bin ich ja keiner, würde nie Wähler bei der Stange halten, sondern stets arbeiten und erklären, diskutieren und, wenn ich wieder abgewählt bin, dann hat der Wähler die Verantwortung, soll er mit seiner Wahl weitermachen.

      Diese Verantwortung hat der Wähler heute auch, bloß über die Auswahl ist er sich nicht im Klaren, weil er verraten und verkauft wurde, das genau spürt, aber nicht reagieren zu können glaubt, und das 40 Jahre lang.

      Sie müssen wissen, ich war lange im Krankenhaus und bin noch lange nicht gesund, werde noch öfter ins Krankenhaus müssen, darum habe ich die Verwaltungsreformforderungen zwar damals unterstützt und mehrere Male weitergeleitet, aber diese nicht mehr frisch vor mir stehen.

      Wir wissen alle, dass es nicht anders gehen kann als durch radikale Veränderung und da sehe ich, wenn sie von innen nicht möglich ist, muss sie von aussen geschehen durch Wahl einer anderen Partei, die ich genauso als österreichisch betrachte als die gegenwärtigen, sogar viel heimatverbundener und deutlich sparsamer und konservativer, in manchen Punkten sogar herzerfrischend real denkend, wie etwa Familie, Frauen, Gendern und viele 'Zeichen der Zeit', sind dort nicht wirklich unterstützt.

      Ich weiß nicht, ob Strache nicht auch damit zufrieden wäre, wenn er nur eine Legislaturperiode lang die notwendige Wende, das notwendige Umdenken in Österreich hat bringen können.

      Aber es können auch noch Wunder geschehen und die SPÖVP zerfällt, erwacht, ändert sich, was auch immer ... zum Guten. Wer's glaubt wird selig, ich glaube nach 40 Jahren nicht mehr daran.

  38. Observer
    21. Juli 2011 07:49

    Dieses scheinbare Dauerthema wird erst dann gelöst werden können, wenn Vernunft und Einsicht bei den derzeit entscheidenden Politikern Einzug hält. Die Spitzenleute in der EU und den einzelnen Ländern sind keine Finanzexperten (und müssen es auch nicht sein!), aber sie sollen sich den Vorschlägen der besten verfügbaren Fachleute bedienen und erst dann ihre Entscheidungen treffen. Derzeit gibt es viele Leute, welche selbst "aus dem Bauch heraus" entscheiden oder genügend "Einflüsterer", welche das Sparen als kontraproduktiv betrachten und auch viele Spieler im internationalen Finanzcasino halten das Feuer am lodern um daran weiterhin kräftig abzusahnen.
    Grob betrachtet, gibt es nur zwei Möglichkeiten:

    a) weiterwursteln, Schulden machen, Geld drucken, Inflation ignorieren und und und ... bis zum totalen Zusammenbruch oder

    b) den Problemländern durch gezielte Massnahmen helfen, aus der selbst verschuldeten Lage wieder herauszukommen. Dazu gehören u.a. Ankurbelung der Wirtschaft, niedrige Zinsen für die Schulden, Umschuldung auf lange Zeiträume, Abbau der Privilegien, Reformen bei Verwaltung, Bildung, Gesundheit, Pensionen; strikte Einhaltung der Steuergesetze usw. Alles muss international kontrolliert werden. Gleichzeitig müssen global gültige Spielregeln für die Finanzmärkte geschaffen werden, damit die negativen Begleiterscheinungen (= Krisengewinne) ausgeschaltet werden.

    • phaidros
      21. Juli 2011 08:48

      Bitte um Nachsicht mit mir, wenn das jetzt eine blöde Frage sein sollte, aber: wird nicht b) auf Punkt und Komma versucht?

      Das Problem, nebenbei, mit »Spielregeln« ist leider immer wieder, dass auf sie vergessen wird, wenn's wieder besser geht.

    • GOP
      21. Juli 2011 09:01

      phaidros:
      Ja, es wird versucht, aber in der Praxis sieht es doch anders aus. Da gibt es immer wieder Kräfte, welche alles verwässern, ändern, untergraben, gegensteuern usw. Schon allein die beiden Hauptentscheider Merkel und Sarkozy zeigen sich regelmässig bei gemeinsamen Treffen in "stiller Eintracht", etwas später lassen sie sich über die Presse wieder böse Aussagen ausrichten. Jedem ist halt das Hemd bzw. die Bluse näher als der Rock. Solche Politiker gehören abgewählt, denn sie haben nicht das Charisma, wie sie z.B. dem eben verstorbenen Otto Habsburg zuteil war.

    • Helmut Oswald
      21. Juli 2011 09:16

      @ phaidros

      Versucht die Versucher. Die großen Versucher sind zugleich die Verursacher. Ihr Antlitz ist janusköpfig. Die rechte und die linke Hand des Teufels.
      Es gibt eine richtige, aber undemokratische Antwort. Durchzusetzen sind Regeln, wo auch immer, nur mit Autorität. Diese fehlt in den großen Dingen - dieses Defizit wird überkompensiert, durch Kaskaden von Regelungen in Nebensächlichkeiten (Tschenderismus, Formulare, Quatschzeug - dessen Bedeutung bis zur Groteske aufgeblasen wird). Das ganze Gerümpel ist entbehrlich bis zum Erbrechen, aber genau dort waltet der Staat am heftigsten. Was noch funktioniert ist die Geldeintreiberei - der Rest versinkt im Chaos. Die Polizei verfolgt nicht Verbrecher, sondern Verkehrsdelikte, der Staat schützt die Einheimischen nicht gegen Überfremdung, sondern erklärt diese zu Rassisten, wenn sie das Bedürfnis nach Heimatschutz haben, KGB Mörder schicken wir mit Schulterklopfen nach Hause, aber am 26. feiern wir unsere Souveränität, das Heer wird zerstört - Wehrdienstverweigerer und Lügner besetzen den Ministerposten und schikanieren vorbildliche Offiziere. Diejenigen, die das nicht wollen werden durch gekaufte Medien diffamiert und der Rest , der sich in Stillschweigen übt, geht beten in eine Kirche, die der Obrigkeit beihilft, weil sie dafür zum Juniorpartner des Eintreibersystems gemacht wurde. Dieser Staat ist ein Dreck, seine Beamten sind reif, unter das Fallbeil geschickt zu werden, wie einst die weißbezopften ausbeuterischen Parasiten in Frankreich, nachdem den Bürgern der Kragen geplatzt war. Mit jeder Zusendung des Finanzamtes wächst mein Zorn ins Unermessliche. Dies illae, dies irae.

    • phaidros
      21. Juli 2011 09:22

      Herr Oswald, danke, ich könnte es nicht besser in Worte fassen! Als ob wir sie bereits gelesen hätten haben wir versucht, Ihre uneingeschränkt zutreffende (aber sicher unvollständige) Suada in unseren Slogan zu gießen: Weniger Staat!

    • phaidros
      21. Juli 2011 09:26

      GOP, ganz genau, bin völlig bei Ihnen: abwählen! Die ('tschuldigung) Scheiße aber: danach was?

      Es steht ja nur diese eine Art von Falotten zur Auswahl! Wir müssen versuchen eine Situation zu schaffen, in der ein richtiger Politiker wieder eine richtige Chance haben würde.

    • terbuan
      21. Juli 2011 10:18

      Helmut Oswald
      ***** für den Kommentar des Tages!!!!
      (Ich teile Ihren Zorn, gerade holte ich einen Brief vom Finanzamt aus dem Postkasten, es war natürlich eine Steuervorschreibung! :-))))

    • Helmut Oswald
      21. Juli 2011 10:20

      Nicht bloß weniger Staat im Sinne einer Zurücknahme an der ganzen Front - gar keinen Staat, wo er nicht hingehört - aber dort einen starken Staat, wo seine Kernaufgaben liegen. Ordnungspolitik, auch für Märkte, ja. Ansonsten Justiz, innere und äussere Sicherheit (auch gegen Wirtschaftskriege, die geführt werden) und Bildung. Punkt. ABschaffung der gesamten Umverteilungsbürokratie, der Subventionspolitik usw. Ein Sozialversicherungssystem, das ohnehin nur von Steurn lebt, braucht keine 'Anstalten', die nur die Portion der Begünstigten verkleinert - die E-CArd kann sofort aufs FA Konto der Republik zugreifen - und wir sparen uns die gesamte Verteilungsbürokratie - wenn diese Abgaben ohnehin nicht reichen, wozu noch Personal beschäftigen, damit wir nach den Abgaben auch noch Steuern zuschießen.

    • phaidros
      21. Juli 2011 10:25

      Bildung sehe ich nicht (allenfalls könnten Bildungsziele vom Staat vorgegeben werden . Stichwort: Zentralmatura). Abgesehen davon: völlig einverstanden.

    • simplicissimus
      21. Juli 2011 17:09

      tja, herr oswald, sie haben leider vollkommen recht. wie wäre es mit kollektivem harakiri, dann hätte österreich ein paar reaktionäre rassisten weniger und dank für die errichter der infrastruktur ist ohnehin nicht vorgesehen. würde platz machen für die neuen generationen der ganz sicher bei den melonen kreuzerl machenden einwanderer.

    • Johann Scheiber
      21. Juli 2011 22:33

      Keine Sorge Herr Oswald, so eine französische oder lybische Revolution ist für uns ohnedies geplant. Wir müssen aber ernsthaft aufpassen, dass dabei nicht wir aufgehängt werden. So lautet nämlich der Plan.
      http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/07/21/frankreich-hatte-keine-revolution-14-juli-frohlicher-bastille-tag/

  39. Anton Volpini
    21. Juli 2011 07:09

    Augustinus hat gesagt: "Ihr seid die Zeit! Seid Ihr gut, sind auch die Zeiten gut."

    Nun, wir sind nicht gut! Wir lassen uns gefallen, daß der Staat so tut als wäre er ein Subjekt. (Vater Staat). Demnach lassen wir es zu, daß der Staat sich in Dinge einmischt, die nicht seine Aufgabe sind. Und wir durchschauen nicht, daß das ganze Gerede von Gerechtigkeit, Gleichheit und sozialem Frieden nur Sandkörnerstreuen in unsere Augen ist, um uns zu verblenden, damit es den Herrschenden leichter wird, unser Geld auszugeben. Von wegen Schuldenbremse, dieses Wort ist doch nur ein weiteres Sandkorn!
    Wir müssen radikal umdenken, und dann sollten wir handeln! Vielleicht gelingt es uns irgendwann, dem Hl. Augustinus gerecht zu werden......

    • brechstange
      21. Juli 2011 07:19

      Wie auch das Wort Friedensunion, um alles alternativlos zu erscheinen lassen.

      Sarkozy ließ sich hinreißen, das Verhalten der Deutschen sogar als kriminell zu bezeichnen.
      Der Papandreou wird mit den EU-Staaten bereits ungeduldig.
      Für mich ein Zeichen, welch übles Spiel die Franzosen (ich meine damit nicht die gesamte Bevölkerung sondern die politische Elite) mit der Hetze in diesem Konzert spielen.

  40. phaidros
    21. Juli 2011 06:59

    Zum Thema Schuldenbremse bekamen wir auf Anfrge beim seinerzeitigen FM Pröll im Wesentlichen die denkwürdige Antwort, dass Österreich so etwas nicht bräuchte.

    Unsere Anfrage: http://biö.at/?q=meinparlament_Schuldenbremse
    Die Antwort: http://biö.at/?q=node/113

    BG phaidros.vie@gmail.com

  41. Wertkonservativer
    21. Juli 2011 05:39

    Bitte nicht böse sein, lieber Dr. Unterberger!

    Aber das tägliche Diskutieren über die Weltschulden, die Schuldenbremse und die damit überforderten Politiker, Volkswirtschaften, und über die Folgen für die armen unschuldigen Menschen geht mir langsam ans Herz (das eh nicht mehr ganz gesund ist)!

    Ich will darüber nicht mehr reden, kann es mangels ausreichender Qualifikation in Finanzdingen auch gar nicht, und überlasse die weitere Diskussion gerne Wissenderen!
    Es ist jedenfalls ein rechter Jammer; auch ich bedauere von Herzen unsere Nachkommen, die die extrem versalzene Suppe auslöffeln werden müssen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  42. Schani
    21. Juli 2011 01:21

    Mir graut vor der Vergangenheit, welche für unsere Kinder die Zukunft sein wird!

  43. libertus
    21. Juli 2011 01:10

    Immerhin wird in Deutschland wenigstens eine Schuldenbremse angedacht, wenn auch vermutlich nur theoretisch.

    In Österreich haben die Regierenden den Begriff überhaupt ganz aus ihrem Wortschatz gestrichen sprich sie fahren mit überhöhter Geschwindigkeit und AUSGEBAUTEN Bremsen.

    Da wird uns allen das Lachen noch vergehen!

    Apropos, diesen ominösen Bankenstreßtest hat in Österreich eine einzige Bank nicht bestanden, nämlich ihres Zeichens die VOLKSBANK.
    Damit erhebt sich die Frage wie die viel gescholtene HAA dabei abgeschnitten hat, oder fällt sie nurmehr unter "burn out"?

    • Anton Volpini
      21. Juli 2011 06:54

      Bitte zur Klarstellung die Volksbanken AG nennen! Das ist die Tochtergesellschaft aller Volksbanken Primärgenossenschaften und somit eine eigene juristische Gesellschaft!

    • Samtpfote
      21. Juli 2011 10:00

      Immerhin ist die ÖVAG auch durch Mithilfe einer Ministerin in das Debakel gelaufen und nicht durch internationale Derivatrisikogeschäfte.
      Ich bin sicher, die ÖVAG schafft es.
      Was ich von unseren Budgetverantwortlichen nicht annehme.

    • simplicissimus
      21. Juli 2011 17:04

      libertus, ich weiss nicht, was sie haben: ab einer bestimmten schuldenhöhe gibt es EUROPÄISCHE HILFSPAKETE! also bremsen ab und rein in die schulden, glauben sie, die deutschen politiker wären blöd? die wissen verantwortungsbewusst, wie sie nun einmal sind, ganz genau, was sie machen und erklärens dann unseren, die mit dem verstehen nicht so schnell nachkommen.

    • libertus
      21. Juli 2011 21:41

      @Anton Volpini

      Vielen Dank für diese wichtige Ergänzung!

    • libertus
      21. Juli 2011 21:42

      @simplicissimus

      Stimmt - oder so! ;-)





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