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Fußnote 211: Die rechte und die linke Hand der Kulturlosigkeit

Heinz Fischer bleibt sich treu: Er sondert medial Habsburg-kritische Worte ab, um seiner offiziellen Teilnahme am Begräbnis von Otto Habsburg ein Gegengewicht zu geben. Keiner soll ihm nachsagen können, dass er (in jüngeren Jahren als ideologischer Kopf von den eigenen Genossen „roter Heinzi“ benannt) ausgerechnet wegen eines Habsburgers einmal klar Stellung bezieht.


Da weiß der arme Rotfunk nicht mehr, wie er sich genauso geschickt verhalten soll. Also wählt man doppelstrategisch den Ausweg der linken Hand, die nicht wissen will, was die rechte tut. Auf Ö 1 vergeht keine Journalsendung, in der nicht empört kritisiert wird: Skandal, was das Steuergeld kostet - 400 Polizisten beim Habsburg-Begräbnis! (Bei Regenbogenparaden, Donauinselfesten etc. kräht kein ORFler danach – die sind ja alle ideologisch richtig und müssen uns unser gutes Steuergeld grenzenlos wert sein). Jeder Politiker muss sich der knallharten Frage stellen: Ist denn das gerechtfertigt? Und völlig unbekannte Historiker, Verfassungsrechtler dürfen vors Mikrophon, wenn sie nur sagen, dass das ungeheuerlich ist. Wenn man schon mit ansehen muss, dass ORF 2 den ganzen Samstagnachmittag lang das Begräbnis live überträgt, dann muss man wohl als politisch korrekter Radio-Redakteur sein Zeichen setzen.
Die Republik hat mit den Nachkommen der Habsburger längst ihren Frieden gemacht – und doch ist das Begräbnis keine „Privatveranstaltung“, wie Ö 1 meint. Es ist – auch – ein Blick auf unsere Geschichte (die nicht erst 1934 beginnt, wie der ORF zu glauben scheint). Es ist – auch – ein Teil unseres kulturellen Gedächtnisses. Aber das aus unser aller Zwangsgebühren finanzierte Ö 1 ist eben kein Kultursender mehr.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2011 12:19

    Wir sollten eher über die Kosten der Ehrengräber für die Spione Broda und Zilk, für den verurteilten Wr. Ex-Bürgermeister Gratz und sonstige Vernaderer Österreichs im Ausland sprechen, als über die 400 Polizisten, die für das Habsburg Begräbnis aufgeboten werden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAlfred E. Neumann
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2011 11:43

    Das Polizeiaufgebot ist richtig.

    Es schützt die Anständigen, die Glatzen, Tätowierten, Gepiercten, Punks, Schwule, Lesben, Junkies, Straßenmusikanten und Bettler in der Wiener Innenstadt vor gewalttätigen Übergiffen durch die aggressiven und kampfbereiten Angehörigen des Verstorbenen Habsburgers, den teilnehmenden Klerus und die Trauergemeinde. :-)

  3. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2011 10:57

    Das ist eben die typische Kleingeisterei der Linken - von menschlicher Größe, hoher Gesinnung, Anstand und Respekt vor dem anderen keine Spur. Selbst über den Tod hinaus nicht.
    Der kleingeistige ORF achtet auch peinlichst darauf, dass ja nicht das Adelsprädiktat "von" im Zusammenhang mit dem Verstorbenen gebraucht wird.

    Sie haben jedoch selber eine Redakteurin namens Alexandra von Mersi, einen Sprecher namens Fritz von Friedl, denen man nicht das "von" streicht als Ausdruck republikanischer Gesinnung.
    Der rote Parteiadel duldet wohl keine Konkurrenz durch echte Aristokraten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2011 13:16

    Ist er beim Begräbnis nicht in der ersten Reihe gesessen UHBP ?

    Wo residiert er denn UHBP, wenn er nicht gerade im Jagdhaus ist oder krank oder beim ATV oder am Klo ? Er hat das Haus am Heldenplatz sicher aus Gewerkschaftsmitteln erbauen und erhalten lassen, oder mit Spenden aus Nordkorea ?

    Was hat er denn im Geschichtsunterricht gemacht ? Hat er da schon begonnen, selektiv zu vergessen ? Liegen ja schon fast hundert Jahre zurück, die letzten regierenden Habsburger, eine lange Zeit mit 2 Weltkriegen dazwischen und 40 Jahre Lotterleben, Kulturzerstörung und Schuldenmachen, repräsentiert auch von UHBP, leider.

    Ich halte das alles, was da zu berichten in Auftrag gegeben wird, für klein und armselig, auch im Verhältnis zum Verstorbenen. Haben wir nicht Anrecht auf bessere Politik, auf bessere Berichterstattung, auf bessere Lebensbedingungen ?

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2011 11:41

    Kultur- und geschichtslose Gesellen: das sind sie, unsere Roten!

    Da sitzt der rote Heinzi in der Hofburg, macht sich nach allen Seiten wichtig, und genießt ganz unverdient das Ambiente einer glorreichen Vergangenheit!

    Parvenüs, wo man hinschaut!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2011 11:41

    Heinz Fischer muß wohl schon aus Selbstschutzgründen Negatives über Otto von Habsburg absondern, denn er weiß genau, daß er diesem großen Österreicher niemals das Wasser wird reichen können.

    Zwischen der Integrität und dem Intellekt der beiden liegen Universen und deshalb wird auch wieder die VLM = Vereinigte Linke Medienmaschinerie in Gang gesetzt, um diese Diskrepanz zu übertünchen.

    Und nachdem man an der Persönlichkeit des letzten Thronfolgers kaum etwas auszusetzen findet, arbeitet man sich halt am Begräbnis und dessen Kosten ab.

    Schließlich muß ein strammer Linker seiner verqueren Gesinnung bis ins Grab nach Ausdruck verleihen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Graser
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Juli 2011 22:28

    "derStandard" (welcher Standard eigentlich) bemüht sich redlich um Verunglimpfung.

    http://derstandard.at/1310511394263/Habsburg-Begraebnis-Otto-Haettiwari-wird-mit-einem-pompoesen-Haettmawama-Ritual-zu-Grabe-getragen

    Mann kann zur Monarchie stehen wie man will, aber Artikel dieser Art und Weise sind schlicht und ergreifend eine Schande. Gibt es dort eigentlich eine verantwortliche Chefredaktion oder eine Qualitätskontrolle oder ist denen dort alles gänzlich entglitten und egal.

    Was sagt Herr Bronner dazu? Ist er damit einverstanden oder fördert er sogar diese Art von Journalismus?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSegestes
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Juli 2011 22:14

    Was speziell der ORF in diesem Fall für einen Eiertanz veranstaltet, ist geradezu aberwitzig!

    Da interviewt man im unmittelnbaren Vorfeld der Trauerveranstaltung Ottos Sohn Karl und fragt ihn am Ende des kurzen Gesprächs beinhart, was denn die Begräbniszeremonie kostet bzw wer sie bezahlt!
    Alleine diese Frage ist, kurz vor dem Begräbnis, an Pietätlosigkeit nicht mehr zu überbieten!
    Dieses Interview spielte man als boshafte Krönung, kurz vor der Ankunft des Trauerzuges bei der Kapuzinergruft, den der ORF selbst mit großem (finanziellen) Aufwand ins Bild rückte(!), ein.
    Schäbiger und doppelzüngiger geht es wirklich nicht mehr.

    Dass der tiefrote Heinz Mayer am Vortag noch per ORF (Zib24) darüber stänkern durfte, dass das Bundesheer an der Beerdigung teilnimmt, rundet das Bild nur ab.
    Der unsympathische und schlecht rasierte Heini musste zwar eingestehen, dass rechtlich nichts dagegen spricht, aber ihm gefällt es halt einfach nicht so.... ^^
    Die rot-grünen Kotzbrocken des ORF konstruierten aus der wertlosen Privatmeinung dieses Ungustels natürlich sofort eine "Kontroverse".

    Rot-Grün war der Heimatbegriff schon immer ein Greul.
    Symbole die es den Menschen erleichtern sich mit ihrem Land und seiner langen Geschichte zu identifizieren, werden deshalb abgelehnt.


alle Kommentare

  1. Claudinei (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:32

    This is crsytal clear. Thanks for taking the time!

  2. Tiffany (kein Partner)
    19. Januar 2015 08:31

    ja, aber im titel nur uhrzeit, je nach rss reedar musst du aufklappen, und selbst dann gibts kein jahr, genre, kurztext, von und mit, @ martin: danke ffcr den tipp, dass ist viel besser :))

  3. black (kein Partner)
    17. Juli 2011 10:15

    Der ORF macht sich Sorgen um unser Steuergeld?

    Dass der Steuerzahler den ORF mit 160 Millionen Euro vor der Pleite retten musste, haben die linken Hetzer des ehemaligen "Reichssender Wien" wohl nicht dazu gesagt...

    Wer Zwangsgebühren bezahlt, macht sich mitschuldig.

    • Maybach (kein Partner)
      17. Juli 2011 11:19

      Man kann und soll die Zwangsgebühren kritisieren, aber immerhin können Sie andere Programme auch sehen. Ich kann mich auch nicht über die Kanalgebühren aufregen, leider gibt es in meiner Region keine Konkurrenz-Anbieter.
      Die Reichssender Wien Anspielung ist schließlich völliger Schwachsinn, pardon. Solche hirnlosen Gleichsetzungen bringen rein inhaltlich außer Provokationen rein gra nichts.

    • Reinhard (kein Partner)
      18. Juli 2011 09:15

      Maybach, Irrtum.
      Sie können sich sehr wohl über die Kanalgebühren aufregen.
      Sie tun es nur nicht. Aber das ist Ihre Entscheidung.
      Wenn der Kanal voll ist und nicht mehr benutzbar und von den Stadtwerken die vertragsgemäße Benützbarkeit nicht wieder hergestellt wird, stelle ich die Zahlungen ein und verklage die Stadtwerke auf Vertragserfüllung.

    • Maybach (kein Partner)
      18. Juli 2011 12:12

      Dann verklagen Sie doch den ORF, Sie Klügling!

  4. Undine
    17. Juli 2011 09:07

    Mich erstaunt weniger, daß die ORF-Leute unisono dem Sohn des letzten österr. Kaisers das VON verweigern ---die LINKEN haben halt nun einmal ihre (proletarischen) KOMPLEXE und KÖNNEN nicht über ihren Schatten springen.

    Umso verwunderlicher finde ich, daß man der Verfasserin unserer Bundeshymne, Paula v. Preradovic, verehelichte, ganz "gewöhnliche" Molden (ohne VON) sehr wohl das Adelsprädikat zugesteht! Wie ist diese Ungleichbehandlung zu verstehen?

    • Gennadi (kein Partner)
      17. Juli 2011 09:20

      Undine - Männer haben Rechte. Frauen haben Vorrechte.

    • Maybach (kein Partner)
      17. Juli 2011 11:30

      Scheinbar aus Unwissenheit, kurz nach WK 2 war ein Adelstitel noch schick, heute ist er nur mehr Ausdruck des Festhaltens an einer scheinbar einmal besser gewesenen Welt, die dennoch auf Ungleichheit und Adelsprivilegien aufbaute. Wollen wir das zurück? Ich nicht.

    • Florin
      17. Juli 2011 12:51

      Wollen wir forcierte Gleichheit bis zur Selbstaufgabe? Ich nicht.

    • contra
      17. Juli 2011 13:51

      @Maybach

      Noch viel mehr bin ich gegen sinnlose Verbote und das ist eines davon!
      In Deutschland (und vielen anderen Ländern Europas!) ist das führen des Wörtchens "von" im Namen nicht verboten und wo gibt es da "Ungleichheit und
      Adelsprivilegien"? Wem tut das in diesen Ländern weh?

      Bei uns ist das doch nur eine Verneigung vor der linken Ochlokratie, die sofort einen Beißreflex entwickelt, wenn die Gleichmacherei nur einen kleinen Knick erlebt!

    • Maybach (kein Partner)
      17. Juli 2011 15:44

      Auch ohne linke Ochlokratie, Adelsprädikate sind heute entbehrlich. Übrigens kann sie jeder gerne auf seine Visitenkarte drucken, ist nicht strafbar. Ich sehe von der Verwendung diverser Adelstitel im Gespräch ab und werde darin von so manchen Adeligen bestätigt, solange diese nicht gerade dem besonders empfindlichen "Coupe-Adel" entstammen.

  5. Peter (kein Partner)
    17. Juli 2011 03:24

    Einmal mehr ein Beispiel für den Verfall des einstigen Kultursenders. Offenbar versuchen die Ö1 Macher/Zerstörer mittlerweile das Niveau der roten Führer Faymann, Prammer, Bures zu unterbieten. Da bleibt nur mehr der Ausweg auf Radio Stephansdom bzw. -Satellit sei Dank- die deutschen Kultursender wie NDR Kultur oder BR Klassik.

  6. Segestes (kein Partner)
    16. Juli 2011 22:14

    Was speziell der ORF in diesem Fall für einen Eiertanz veranstaltet, ist geradezu aberwitzig!

    Da interviewt man im unmittelnbaren Vorfeld der Trauerveranstaltung Ottos Sohn Karl und fragt ihn am Ende des kurzen Gesprächs beinhart, was denn die Begräbniszeremonie kostet bzw wer sie bezahlt!
    Alleine diese Frage ist, kurz vor dem Begräbnis, an Pietätlosigkeit nicht mehr zu überbieten!
    Dieses Interview spielte man als boshafte Krönung, kurz vor der Ankunft des Trauerzuges bei der Kapuzinergruft, den der ORF selbst mit großem (finanziellen) Aufwand ins Bild rückte(!), ein.
    Schäbiger und doppelzüngiger geht es wirklich nicht mehr.

    Dass der tiefrote Heinz Mayer am Vortag noch per ORF (Zib24) darüber stänkern durfte, dass das Bundesheer an der Beerdigung teilnimmt, rundet das Bild nur ab.
    Der unsympathische und schlecht rasierte Heini musste zwar eingestehen, dass rechtlich nichts dagegen spricht, aber ihm gefällt es halt einfach nicht so.... ^^
    Die rot-grünen Kotzbrocken des ORF konstruierten aus der wertlosen Privatmeinung dieses Ungustels natürlich sofort eine "Kontroverse".

    Rot-Grün war der Heimatbegriff schon immer ein Greul.
    Symbole die es den Menschen erleichtern sich mit ihrem Land und seiner langen Geschichte zu identifizieren, werden deshalb abgelehnt.

    • libertus
      16. Juli 2011 22:37

      @Segestes

      Zum Glück haben heute Abertausende Menschen ein Zeichen gesetzt, daß sie über Heimat und Geschichte anders denken, als Rot-Grün ihnen aufzwingen möchte!

    • Reconquista_2012 (kein Partner)
      17. Juli 2011 03:11

      Der Verfassungs Heinzi war auch beim Resetarits im ORF. Ich weiss leider nicht genau um was es ging (kann den Type nicht lange zuhören) aber irgendwie wird seine Frau als Lehrerin im (schwarzen) NÖ gemobbt. Jetzt nerven im ORF schon die eigenen Protagonisten mit ihren Problemchen.

    • ... (kein Partner)
      17. Juli 2011 08:42

      Segestes bist das wirklich du? Pietätslosigkeit?
      Das finde ich immer besonders entlarvend. Gegenüber lebenden Menschen werden hier praktisch immer die härtesten Töne angeschlagen - wir haben ja Meinungsfreiheit und die muss natürlich entsprechend genutzt werden. Wenn man dann aber einen Toten, dem es ohnehin schon egal ist, nicht mit Samthandschuhen anfassst, ist das pietätslos. Von der Klientel hier kennt man dieses Verhaltensmuster, beim Segestes ist es mir neu.

      Warum sollte man den Sohnemann nicht fragen was das Begräbnis gekostet hat? Wenn ihm die Frage nicht passt kann er das ja artikulieren, bzw. sich dem Interview entziehen - niemand zwingt ihn dazu ein solches zu geben.

      Auch hinsichtlich der Pauschalverurteilungen (Rot-Grün, nächste Stufe sind "die Linken") macht sich der Daueraufenthalt in diesem Kommentarsystem bei Segestes unangenehm bemerkbar.

    • RB (kein Partner)
      17. Juli 2011 09:35

      @...
      Der Unterschied zwischen einem Lebenden und einem Toten was Kritik betrifft?
      Der Lebende kann sich wehren, der Tote nicht. Daher gebietet es der Anstand zumindest bei den Begräbnisfeierlichkeiten den Toten nicht zu kritisieren und wenn man es doch tut, dann ist es eben pietätlos, ganz einfach oder?
      Schönen Sonntag!

    • Segestes (kein Partner)
      17. Juli 2011 18:32

      @...
      Bei Pietät geht es um die Gefühle der trauernden Hinterbliebenen, weniger um den Toten selbst .
      Und natürlich darf man fragen was das alles kostet und wer es bezahlt. Aber sicher nicht vor bzw. während dem Begräbnis. Wer das tut, noch dazu in anklagendem Ton, dem geht es weniger um die Frage an sich, denn die hätte man auch danach stellen können, sondern darum, selbst an prominienter Stelle eine klare Botschaft zu platzieren.
      Und hier ist das Problem: Der ORF will auf diese hinterfotzige Weise Gesellschaftspolitik betreiben.
      Nur wer gibt ihm das gottverdammte Recht dazu?
      Er wird schließlich nicht nur von rot-grünen Gebührenzahlern finanziert.

      Rot-Grün hat mich überigens schon immer angewidert - das hat nichts mit diesem Forum zu tun.
      Sicher, meine Abneigung gegen diese BrüderInnen ist teilweise anders begründet als bei den Schwarzen hier. Für mich sind die Sozis in erster Linie scheinlinke Verräter der Arbeiterklasse. Und die Grünen haben z.B. mit ihrem Klimawandel-Zirkus mehr Schaden als Nutzen angerichtet.

      Was bin ich also?
      Heimatverbunden.
      Umweltverbunden.
      Islamfeindlich (Warum soll man die Dinge nicht beim Namen nennen. Ich lehne diese nazoide Ideologie ganz klar ab. Ich verachte sie, wie ich meine aus guten Gründen, sozusagen von A-Z.)
      Agnostisch, kirchenkritisch - aber das Maß wahrend und nicht antikatholisch.
      Meinen Ursprüngen in der Arbeiterschaft verbunden.
      Kein Fan von Law & Order und dem allgegenwärtigen Überwachungsstaat.
      Nicht verkappt schwulenfeindlich wie der Blogger oder die Strache-FPÖ
      Wenig konservativ in Fragen der Sozial- und Bildungspolitik.
      Gegen die EUdSSR.
      Für direkte Demokratie auf allen staatlichen Ebenen.
      Für ein Berufsheer, gegen die Wehrpflicht.
      ....

      Sind nun alle Missverständnisse ausgeräumt?
      Mir ist natürlich klar, dass ich damit nicht in irgendein 08/15-Schema passe.
      Aber was juckt mich die Denkfaulheit meiner Mitmenschen?
      :)

  7. brechstange
    16. Juli 2011 19:30

    In meinen Augen war die Übertragung des Begräbnisses halbwegs ausgewogen.

    Was mich irritierte, war der Umstand, dass Fekter und Spindelegger bei der Volkshymne ihren Mund nicht aufbrachten, von Fischer und Faymann habe ich mir nichts anderes erwartet.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      17. Juli 2011 00:42

      Nun gut, dazu muß man erst einmal den Text können. Ich werfe den Herren nicht vor, daß sie das nicht tun. Mir erscheint ein Faktum hoch interessant: daß Bundespräsident, Bundeskanzler und Wiener Landeshauptmann anwesend waren, und sie waren es sicher nicht "freiwillig". Soll heißen: es bedeutet einiges, wenn derart führende SPÖ-Politiker Otto von Habsburg in offizieller Funktion die letzte Ehre erwiesen haben. Ich frage mich aber, WAS es bedeutet.

    • Gennadi (kein Partner)
      17. Juli 2011 09:06

      Diese Frage hat Faymann sehr präzise beantwortet:
      Des Anstandes wegen.

      Übrigens, Fekter ist eine Frau.

    • Florin
      17. Juli 2011 10:54

      Faymann und Anstand in einem Satz? ;)

    • brechstange
      17. Juli 2011 11:08

      @taferner
      Texte waren vorhanden für jeden, auf der Kirchenbank liegend.

    • jump (kein Partner)
      18. Juli 2011 10:27

      @brechstange
      Die Spitzenrepräsentanten der Republik hätten "Gott erhalte unsern Kaiser" singen sollen? Das kann doch hoffentlich nur ein Scherz sein, oder?

  8. raeter
    16. Juli 2011 18:29

    Der ORF Reporter fragt den Sohn Ottos während des Begräbnisses, wer die Kosten trägt!

    Kommentar: ohne Worte

    • terbuan
      16. Juli 2011 18:53

      Das Interview wurde vor dem Begräbnis aufgezeichnet, die Frage war allerdings völlig entbehrlich und natürlich typisch ORF.
      Insgesamt war die Übertragung selbst überraschenderweise sehr ausgewogen und kommentarmäßig dem Ereignis angemessen.
      Dass die Deutschen uns die Kaiserhymne gestohlen haben ist allerdings eine Lüge, diese entstand schon zu Zeiten des heiligen römischen Reiches (1797), die Deutschen haben sie nur behalten und wir haben sie weggeworfen!

    • Haider
      16. Juli 2011 23:01

      @ Terbuan:
      Der ORF blieb seiner obersten Maxime nur treu: Halbwissen glaubt Pointen zu setzen. Daß der "gute Kaiser Franz" auch deutscher Kaiser war, dies wird von den Geschichtstrotteln in unserem Zwangsgebühren-Rotfunkt natürlich verdrängt.

    • Gennadi (kein Partner)
      17. Juli 2011 09:13

      Die Sache mit der Hymne wars nicht so ganz, terbuan.
      die alte Kaiserhymne (bezogen auf "Franz") wurde nach dessen Tod in die Volkshymne umgewandelt (bezogen auf "Kaiser"). Verwendet wurde hier die Volkshymne.

      Ob die Deutschen später (Deutschland ist 1871 entstanden) die gleiche Melodie verwendeten, stört nicht. Man kann, als Österreicher, bei der bekannten Melodie immer noch "Gott erhalte und beschütze..." mitsingen. Da die Deutschen über den Text ihrer Hymne seit langer Zeit streiten, erleichtert diese Anwendung.

    • terbuan
      17. Juli 2011 15:59

      Mein Hinweis bezog sich darauf, dass zum Zeitpunkt der Entstehung der Hymne das alte Römische Reich deutscher Nation noch bestand, die Deutschen sie dann im Gegensatz zu Österreich bis heute verwenden (unter Verwendung des Textes von Hoffmann von Fallersleben) und sie Österreich daher nicht gestohlen haben konnten, wie es ein Kommentator des ORF behauptet hat.

  9. jump (kein Partner)
    16. Juli 2011 15:51

    Der angebliche Linksabweichler Schönborn spricht Karl Habsburg als "Erzherzog Karl" an. Bringt ihm das bei Unterberger jetzt wieder Pluspunkte?;-)

    • terbuan
      16. Juli 2011 18:48

      Die Worte Schönborns anläßlich des Requiems für Otto von Habsburg waren die besten, welche ich seit langem aus seinem Mund gehört habe! Respekt!

    • raeter
      16. Juli 2011 19:21

      Diesmal hat Schönborn Flagge gezeigt!

    • RB (kein Partner)
      16. Juli 2011 22:33

      Ich habe die Rede von Kardinal Schönborn nicht gehört. Aber in der Presse habe ich gelesen, dass er Karl Habsburg als "Erzherzog" angesprochen hat.
      (Auch Papst Benedikt sprach in seinem Schreiben von "Seiner kaiserlichen Hoheit"). Kardinal Schönborn soll Kaiser Franz Joseph erwähnt und es als Ursünde bezeichnet haben, dass er den WK I nicht versucht hat zu verhindern.
      Kaiser Franz Joseph hat Serbien den Krieg erklärt und sonst niemandem.
      Ich finde es falsch bei den Begräbnisfeierlichkeiten auf Kaiser Franz Joseph zurückzugreifen. Auch finde ich es nicht richtig, bei aller Wertschätzung von Otto von Habsburg, seinen Sohn 2011 als Erzherzog zu bezeichnen. Ich bin absolut dafür, dass der langen, wechselvollen und bedeutenden Geschichte des Hauses Habsburg Respekt entgegengebracht wird, es ist unsere Vergangenheit, es ist die Vergangenheit Österreichs, aber Österreich ist nun seit fast 100 Jahren Repubik und daher ist es unangebracht, Herrn Karl Habsburg als "Erzherzog" zu bezeichnen. Man kann ja der Meinung sein, dass es falsch war, die Adelstitel abzuschaffen, aber sie wurden nun mal abgeschafft. Ich würde auch noch gerne mein "von" im Familiennamen verwenden, ist aber gesetzlich nicht erlaubt und danach muss sich jeder halten.

    • RB (kein Partner)
      16. Juli 2011 22:37

      sollte lauten ....daran hat sich jeder zu halten. Sorry.

    • libertus
      16. Juli 2011 22:38

      @jump

      Eine Wohltat wenn ein kirchlicher Würdenträger endlich Zivilcourage beweist!

    • libertus
      17. Juli 2011 01:41

      @RB

      Es wäre höchst an der Zeit, dieses unsinnige Verbot abzuschaffen!
      Wem tut ein "von" heutzutage schon weh - wir sollten auch dies überwunden haben und ein Zeichen der Versöhnung setzen!

  10. Antidummquatsch (kein Partner)
    16. Juli 2011 15:46

    In wievielen Beiträgen wird der arbeitslose Chefredakteur wohl noch den Tod dieses grossen Österreicher missbrauchen, um seinen Mageninhalt den verhassten Sozis gegenüber zu entleeren?

    Das Gekeife des Herrn Unterberger wird von Tag zu Tag erbärmlicher.

    • Florin
      16. Juli 2011 19:19

      Ein "Anti" zuviel !

    • socrates
      16. Juli 2011 19:40

      dummquatsch
      Wie lange noch wird uns die arbeitslose Chefredakteurin Krawanger-Pfeiffer, die auch nicht mehr wächst, noch die Österreicher mit ihren diskriminierenden Beschimpfungen mißbrauchen, um ihren Mageninhalt den verhassten Konservativeb gegenüber zu entleeren?
      Das Gekeife der Frau KK-P wird von Tag zu Tag erbärmlicher!

    • libertus
      16. Juli 2011 22:38

      @Florin

      Punktgenau, danke! ;-)

    • Haider
      16. Juli 2011 23:06

      24 Stunden sind abgelaufen. Die Trolle kriechen aus ihren Löchern.

  11. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    16. Juli 2011 14:20

    Im Gegensatz zu Ö1 muss ich das Begräbnis leider twangsweise schon mitsponsern. Was braucht man dort überhaupt 400 Polizisten?!? Der ist doch eh schon tot.

    • Maybach (kein Partner)
      16. Juli 2011 14:44

      Na könnte doch so ein böser Principe oder so kommen und auf den Sarg feuern, bei diesen vielen brandschatzenden Bolschewistenhorden in Wien kann man doch nie wissen :-) Das hätts unterm Kaiser nicht gegeben. Seltsam wieviele sich liberal Dünkende der Monarchienostalgie verschrieben haben.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      16. Juli 2011 18:31

      @jump
      @Antidummquatsch
      @Schnabeltierfresser

      Diese bedauernwerten, aber pflichtgetreuen Polizisten werden leider benötigt, um Ihr primitives, hasserfülltes Gesabber vom Asphalt zu entfernen. Es könnt' ja ein Sozi drauf ausrutschen und sich auf linkem Schleim das linke Wadel brechen.
      Das wär' ein Staatsnotstand!
      Diesen gilt es mit aller Kraft zu verhindern, liebe Genossen!

    • terbuan
      16. Juli 2011 18:57

      STF
      Sie haben den Tiefpunkt der Trollspenden nochmals heftig unterschritten, Gratulation!

    • contra
      16. Juli 2011 22:15

      @STF

      Wenn man ebensoviele Polizisten für den Life Ball und die Regebogenparade oder den 1. Mai-Aufmarsch requiriert, dann hätte sich Otto von Habsburg mindestens doppelt soviele verdient, denn da weiß ich als Steuerzahler wenigstens wofür, was mir bei Erstgenannten unverständlich ist.

  12. A.E.I.O.U (kein Partner)
    16. Juli 2011 13:24

    Mir persönlich ist die behauptete Kulturlosigkeit Fischer´s allemal lieber als die ostentativ zur Schau getragene verlogene Gläubigkeit Otto von Habsburg. Und das, obwohl ich kein Fan vom Heinzi bin.

    • simplicissimus
      16. Juli 2011 16:43

      na, dann feiern wir halt weiter ideologen, die massenmörderische systeme verharmlosen. was für eine überzeugende errungenschaft.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      16. Juli 2011 17:53

      @A.E.I.O.U.
      Welche Anmaßung ist allein schon Ihr Nick!
      Die Ihres gnädigen Erachtens "verlogene" Gläubigkeit Otto von Habsburgs wird über kurz oder lang zu Ihrem heftigem Heimweh führen, Genosse! Spätestens wenn das wieder erstehende Osmanische Reich, diesmal auf österreichischem Boden, Sie einem Kran der vertrauten Firma Liebherr zuführt, um Sie aus luftiger Höhe einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.
      Der Heinzi Fischer wird aus sicherer Entfernung zuschauen, von züchtig verschleierten Odalisken mit dem richtigen Patreibuch umgeben.

    • terbuan
      16. Juli 2011 19:01

      Marcus Aurelius
      Soll wohl bedeuten:
      ALLES ERBÄRMLICHE IN OFFENSICHTLICHER UNBEDARFTHEIT!

    • Florin
      16. Juli 2011 19:20

      *lol* terbuan

    • contra
      16. Juli 2011 22:27

      @ A.E.I.O.U

      Gleich und gleich gesellt sich gern.

      Mir ist halt der Otto von Habsburg beim A.... lieber als der HeiFisch im Angesicht!

  13. ... (kein Partner)
    16. Juli 2011 11:38

    Ich möchte ja fast wetten, dass die angeblich empörte Kritik kaum so tragisch war, wie Unterberger das darstellt. Wahrscheinlich hat einer ein bissl über ein großes Polizeiaufgebot schwadroniert und in Unterbergers seltsamer Wahrnehmung, die er ja schon oft gezeigt hat, würde das dann zu empörter Kritik.

    Wie auch immer - was ist eigentlich an Kritik schlecht? Muss man die Habsburger völlig unkritisch betrachten? Was der Herr Unterberger hier bejammert ist doch eigentlich genau das was immer alle fordern - eine umfassende und kritische Berichterstattung. Schon mal daran gedacht, dass nicht alles schwarz und weiss ist? Gerade Otto Habsburg war ja eine durchaus ambivalente Figur, insofern ist es nur logisch, dass hier keine eindimensionale Berichterstattung stattfindet.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      16. Juli 2011 12:33

      Der ORF verkommt (sic!) immer mehr zum Propagandainstrument, wo sich linke "Meinungsmacher" austoben. Ich vermute, dass es gar nicht mehr nötig ist, dass irgendwelche parteipolitisch ernannte Chefs vorgeben, was zu schreiben ist, nein, alle "Meinungsmacher" sind so ausgesucht und in der Wolle gefärbt linientreu, dass eine andere als linxgrüne Meinung garnicht erst entsteht. Auch die Mimik der Herren und Damen Moderatoren, die Art zu sprechen (je nach Thema Wohlwollen oder Missbilligung ausdrückend), all das ist von linxrotgrüner Grundstimmung durchdrungen. Und von militanter Ablehnung gegenüber blau, Bewunderung für unseren Bundeskanzlerdarsteller und seine Riege von Amateuren, während für die schwarzen Meinungen nur Häme und Spott signalisiert wird, wenn sie denn überhaupt erwähnt werden. Und das alles in einem einst vorbildlichen (Bacherzeit), mit der BBC vergleichbaren Sender, der im Lauf der Jahrzehnte sozialdemokratischer Machtausübung aber auch schon alles an guten Eigenschaften verloren hat. Die Art, wie über den Sohn des letzten österreichischen Kaisers berichtet wurde, bestätigt diese Einschätzung. Als Nazi konnte man den "Herrn Habsburg" nicht hinstellen (das wäre die Standardbehandlung Mißliebiger gewesen), weil seine Aktivitäten für ein freies Österreich doch zu deutlich waren, so beschränkt man sich halt auf augenzwinkerndes Eh-scho-wissen-Gehabe und betont "neutrale" Berichterstattung, das eigene Klientel haut sich währenddessen ab.

      Wenn ich nur könnte, würde ich den ORF sofort abbestellen. Aber jeder, der ein Empfangsgerät hat, muss zahlen (sonst wäre der ORF auch sicher schon bankrott).

      Und wenn ich nur könnte, würde ich den ORF ganz einfach ersatzlos abschaffen. Er würde mir nicht im geringsten fehlen, dieser Propagandasender.

    • Undine
      16. Juli 2011 19:11

      @Wilhelm Conrad

      *********!!!

    • ProConsul
      16. Juli 2011 20:23

      es wird Zeit, dass der ORF privatisiert wird.

    • Gennadi (kein Partner)
      17. Juli 2011 09:18

      "Aber jeder, der ein Empfangsgerät hat, muss zahlen"

      Und wenn sich alle kollektiv weigern? Das Recht geht schließlich vom Volke aus.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      18. Juli 2011 08:43

      Lieber ProConsul, Sie meinen wirklich wenn der ORF privatisiert würde würde irgendwas besser?
      Sehen Sie sich doch all die Privatisierungen seit dem Jahre 2000 an! Wo ist da was besser geworden?
      Angefangen von der Schneeräumung in unserer Gemeinde bis hinauf zu den gigantischsten Privatisierungen - überall derselbe Krampf und vor allem enormer Qualitätsverlust!
      Aber Hauptsach, privatisiert ist, Folgen wurscht!
      Nein, es muß ganz wo anders angesetzt werden. Aber das ist wohl ein aussichtsloses Unterfangen - nämlich die Förderung von Anstand und Moral!
      (Naja, ich bin wohl ein hoffnungsloser Fall)

  14. SOKs (kein Partner)
    16. Juli 2011 11:37

    Ich bin der Meinung, wenn wir da ein Problem haben mit der Finanzierung von 400 Polizisten, dann sollte man keine schicken. Es seien lassen.

    Wer hat das bestellt? Die Polizei-Gewerkschaft könnte dem entgegentreten. Es nun den Habsburgern anzuhängen, daß Polizisten den Weg begleiten ist kess. Und spießig.

    Was könnte passieren, wenn ein Begräbnis stattfindet, und kein Polizist schützt die Feierlichkeit? Herr Darboz hat auch Soldaten abgestellt. Aus welchem Grund dieser große Aufwand?
    Gibt es in diesem Lande vielleicht Bevölkerungsgruppen, die nach sozialistischimperialem Dünken Trauerfeierlichkeiten stören wollen?

  15. sosheimat (kein Partner)
    16. Juli 2011 11:26

    Wenn Linke auf den Straßen randalieren fragt niemand um die Kosten - man nennt es Versammlungsfreiheit!!!

    http://sosheimat.wordpress.com

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. Juli 2011 14:37

      Na wenn die Monarchisten beim Begräbnis randalieren täten, würde den Polizeieinsatz eh jeder verstehen. Aber so...?

    • Undine
      16. Juli 2011 19:16

      Weiß man eigentlich, was das Polizeiaufgebot bei den lächerlichen und sinnlosen "Donnerstagsdemonstrationen", die der linxgrüne Mob seinerzeit so stolz aufgeführt hat, gekostet hat???

  16. Helmut Graser
    15. Juli 2011 22:28

    "derStandard" (welcher Standard eigentlich) bemüht sich redlich um Verunglimpfung.

    http://derstandard.at/1310511394263/Habsburg-Begraebnis-Otto-Haettiwari-wird-mit-einem-pompoesen-Haettmawama-Ritual-zu-Grabe-getragen

    Mann kann zur Monarchie stehen wie man will, aber Artikel dieser Art und Weise sind schlicht und ergreifend eine Schande. Gibt es dort eigentlich eine verantwortliche Chefredaktion oder eine Qualitätskontrolle oder ist denen dort alles gänzlich entglitten und egal.

    Was sagt Herr Bronner dazu? Ist er damit einverstanden oder fördert er sogar diese Art von Journalismus?

    • libertus
      15. Juli 2011 23:14

      Mehr Niedertracht geht nimmer - dieser feine Herr Wolfgang Weisgram muß ein schwerer Komplexler sein, daß er die Geschichte des Hauses Habsburg nicht erträgt!

    • Maybach (kein Partner)
      16. Juli 2011 11:30

      Ich weiß nicht was Sie wollen, ich finde etwas diesen Satz mehr als habsburgerfreundlich: "Als Person war er wohl zu sehr ein Habsburger, um als bedeutend wahrgenommen zu werden. Aber bei aller Kleinlichkeit, Bigotterie, I-Tüpferl-Reiterei, Unerbittlichkeit bis hin zur Brutalität und Uneinsichtigkeit, bis hin zur Blödheit, Eigenschaften, welche die Habsburger über die Jahrhunderte charakterisiert hat: Was nachher kam, stellte sie diesbezüglich in den Schatten."

    • ... (kein Partner)
      16. Juli 2011 11:44

      Ja eh, in die eigene Richtung nimmt man die Meinungsfreiheit gerne bis in die Grenzregionen in Anspruch, wer ein bisschen Empathie zeigt ist gleich als politisch korrekter Gutmensch diffamiert. Man muss ja schließlich alles sagen können, egal wen es verletzt usw.

      Aber wehe jemand schreibt einen relativ harmlosen, leicht bissigen Artikel, der einem nicht passt - da müsste dann gleich der Chefredakteur zensieren, was erlauben sich die eigentlich?

      Ich finde den Artikel durchaus gelungen. Wenn sie ihn nicht gelungen finden, sollten sie ihn eventuell inhaltlich angreifen, anstatt sich ohne Argumente darüber zu empören mein lieber Conwutant und Suderbürger.

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      16. Juli 2011 12:31

      So schaut er aus, das ist er, daher kommt er:
      http://www.echomedia-verlag.at/home/autoren/18
      Paßt. Ich muß es immer wieder anmerken: Daß Menschen aber auch so berechenbar sind!

    • Helmut Graser
      16. Juli 2011 12:53

      @...

      Ich sudere überhaupt nicht. Das "Gesudere" hat Euer neoliberaler Gusenbauer, der gerade zum Turbo-Kapitalisten mutiert, wieder salonfähig gemacht.

      @Franziska Malatesta

      Seltsam, immer dasselbe Muster, man könnte die Uhr danach stellen ...

    • Maybach (kein Partner)
      16. Juli 2011 14:08

      @Grasner
      Schwarze wie Rote sudern, und Blaue und Grüne noch viel mehr. Das verbindet alle Österreicher über die Parteigrenzen hinweg. Freilich sudert immer nur der andere ...
      Und wie gesagt sollte man den Artikel schon in allen seinen Facetten würdigen, wie mein Zitat belegen sollte.

    • Celian
      16. Juli 2011 14:10

      Die Meinungsfreiheit erlaubt auch dem allergrößten Idioten seine Weisheiten von sich zu geben.

      Für Wolfgang Weisgram wär es allerdings klüger gewesen, er hätte seine niederträchtigen Betrachtungen für sich behalten. So wissen nun alle, was für ein dämlicher, von Haß erfüllter Prolet er ist. Daß er auch noch ein großer Fan der von Schlägertrupps geliebten Rapid ist, bestätigt nur den Ersteindruck.

    • Helmut Graser
      16. Juli 2011 14:23

      @Maibach

      Noch einmal, falls Sie es überlesen haben, ich sudere überhaupt nicht.

      Ich werde diesen niveaulosen Artikel auch nicht würdigen, diese Ehre hat sich der Autor im lachsrota subStandard-Blatt nicht verdient.

    • Haider
      16. Juli 2011 23:28

      Die Reaktionen über den Beitrag des Herrn Wolfgang Weisgram im subSTANDARD verwundern mich etwas. Was kann man sich sonst von einem einseitigen Hetzblatt erwarten, dessen oberste Maxime Destruktion aller positiven Werte ist?

    • libertus
      17. Juli 2011 01:44

      @Franziska Malatesta

      Jetzt wundert mich nichts mehr! :-(

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      17. Juli 2011 18:20

      Einen derart niederträchtigen Zeitungsartikel habe ich schon sehr lange nicht mehr gelesen. Letztklassig! Ein richtig mieses haßgetränktes Geschreibsel. Widerlich.

      Oscar Bronner sollte sich schämen!

  17. RR Prof. Reinhard Horner
    15. Juli 2011 20:49

    reinhard.horner@chello.at

    Gegenwart ist Geschichte und Zukunft

    Die Verbindung der beiden staatsformenden Prinzipien REPUBLIK (Politik als öffentliche Angelegenheit) und DEMOKRATIE (direkte und repräsentative Selbstbeherrschung des Volkes mit Hilfe von Mehrheitsentscheidungen ohne Unterdrückung von Minderheiten) hat in Österreich längst Legitimität erlangt. Dr. Otto von Habsburg-Lothringen hat die Legitimität ausdrücklich als wesentlichen Grundsatz vertreten und in einer beachtenswerten persönlichen Entwicklung gelebt.

    Das monarchische Staatsprinzip hat für das politische Geschehen in Österreich schon lange keine Aktualität mehr.

    Aus dem „Rest“ von 1918 (© Georges Clemenceau), dem „Staat, den keiner wollte“ (© Hellmut Andics, 1962), ist namentlich in der 2. Republik ein respektables und äußerst erfolgreiches Gemeinwesen geworden. Dass Österreich nicht wenig von seiner Geschichte lebt, zu der wesentlich auch Habsburg gehört, lässt sich nicht leugnen, obgleich das von manchen Leuten versucht wird. Bis zum „Habsburger-Kannibalismus“ (© Günther Nenning,) und zu eher schwächlichen heutigen Fortsetzungen.

    Dass sich Österreich 1918 und zunächst lange auch in der 2. Republik gegen die Habsburger sehr schofel benommen hat, ist kein Ruhmesblatt der Zeitgeschichte.

    Es ist für unser Land sehr heilsam, mit der eigenen Geschichte ins Reine zu kommen. Der aktuelle Anlass lässt sich hierzu als ein guter, ein würdiger Schritt nützen. Dass es immer Leute geben wird, denen eine unverkürzte und unverbogene Sicht der eigenen Geschichte nicht passt, damit muss gerechnet werden. Es kommt nur darauf an, diesen nicht das Feld für ihre oft kruden Agitationen zu überlassen und nicht zuletzt auch dem an sich wie durchaus auch für Österreich bedeutsamen Menschen Dr. Otto von Habsburg-Lothringen das abzugewinnen, was an ihm in seiner persönlichen Entwicklung vorbildlich wirken kann. Das ist nämlich gar nicht so wenig.

    So sieht das ein zutiefst überzeugter demokratischer Republikaner im zukunftsweisenden Bemühen um Klarheit und Redlichkeit.

    • des Namen Gott weiß (kein Partner)
      16. Juli 2011 10:58

      Danke für ihr "zukunftsweisendes" Bemühen !

  18. Vayav Indrasca
    15. Juli 2011 19:51

    Hat vielleicht jemand einen Link, wo man die "Absonderungen" des Bundespräsidenten nachlesen kann? Danke!

  19. Stadtindianer
    15. Juli 2011 14:53

    Ja Ö1 ist seit Faymann total parteipolitisch und linksideologisch unterwegs. Schade. Ich überlege schon mein Radio zu verschenken und Radio-Gebühren zu sparen. Beim TV habe ich es schon vor Jahren gemacht.
    Warum sollte man für ideologische Indoktrinierung auch noch bezahlen?

  20. RR Prof. Reinhard Horner
    15. Juli 2011 13:33

    reinhard.horner@chello.at

    Schwäche und primitive Böswilligkeit

    Haben wir von unserem Herrn Bundespräsidenten in dieser Angelegenheit klare Stärke erwartet? Erinnern wir uns doch an seinen letzten Auftritt in der Pressestunde des ORF.

    Dass der verkommene ORF auch in dieser Causa nur Volksvertrottelung versucht und hierzu auch genügend willfährige Akademiker findet, das kann doch nicht anders sein.

  21. Josef Maierhofer
    15. Juli 2011 13:16

    Ist er beim Begräbnis nicht in der ersten Reihe gesessen UHBP ?

    Wo residiert er denn UHBP, wenn er nicht gerade im Jagdhaus ist oder krank oder beim ATV oder am Klo ? Er hat das Haus am Heldenplatz sicher aus Gewerkschaftsmitteln erbauen und erhalten lassen, oder mit Spenden aus Nordkorea ?

    Was hat er denn im Geschichtsunterricht gemacht ? Hat er da schon begonnen, selektiv zu vergessen ? Liegen ja schon fast hundert Jahre zurück, die letzten regierenden Habsburger, eine lange Zeit mit 2 Weltkriegen dazwischen und 40 Jahre Lotterleben, Kulturzerstörung und Schuldenmachen, repräsentiert auch von UHBP, leider.

    Ich halte das alles, was da zu berichten in Auftrag gegeben wird, für klein und armselig, auch im Verhältnis zum Verstorbenen. Haben wir nicht Anrecht auf bessere Politik, auf bessere Berichterstattung, auf bessere Lebensbedingungen ?

    • Anton Volpini
      15. Juli 2011 14:30

      Ja, wir sollten dieses Anrecht wieder einfordern. Mit Nachdruck!
      Und dem Hrn. Fischer sollten wir bei jeder sich bietenden Gelegenheit ins Gesicht sagen, daß ein Bundespräsident gelernt haben sollte, wie man sich benimmt und daß er seine eigene Person nicht erhebt in dem er Dr. Otto von Habsburg herabwürdigt.

  22. Rosi
    15. Juli 2011 12:22

    Heinz Fischer, das 'Sprachrohr der SPÖ' - seit wann dürfen Sprachrohre Staatsbegräbnisse besuchen?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  23. Observer
    15. Juli 2011 12:20

    De mortuis nil nisi bene!
    Dies betrifft nicht nur Otto Habsburg, sondern die ganze Habsburg-Monarchie, welche ebenfalls "gestorben" ist.

    UHBP ist ein Meister, was das "Durchmanovrieren" betrifft, so ganz nach dem Motto: nur keine klaren und eindeutigen Festlegungen treffen. Vom "Propagandamedium" ORF erwarte ich keine objektive Berichterstattung. Auch das bisherige relativ objektive Ö1-Radioprogramm bekommt nun diese Linkslastigkeit zu spüren. Ob dies mit der neuen Leiterin zusammenhängt?

  24. brechstange
    15. Juli 2011 12:19

    Wir sollten eher über die Kosten der Ehrengräber für die Spione Broda und Zilk, für den verurteilten Wr. Ex-Bürgermeister Gratz und sonstige Vernaderer Österreichs im Ausland sprechen, als über die 400 Polizisten, die für das Habsburg Begräbnis aufgeboten werden.

    • M.S.
      15. Juli 2011 20:03

      @ Brechstange

      In der ZIB um 19 Uhr 30 wurde vom Nachrichtensprecher natürlich erwähnt, dass der Aufwand beim Begräbnis aus Steuergeldern bestritten wird. Beim subventionierten Swingerklub im Kunstforum kann ich mich nicht auf einen ähnlichen Hinweis nicht erinnern.

  25. brechstange
    15. Juli 2011 12:14

    Die Zeit vor 1934 war geprägt von einer rot-schwarzen Koalition, die die Staatsverschuldung ausufern ließ, die erst Seipel mit einem Staatskommissär von außen stabilisieren konnte, sie war geprägt von Hass, dass im Linzer Programm 1926 ihren Ausdruck fand. Sie war geprägt von Uneinsichtigkeit und Zweigleisigkeit der SDAP, die abgelöst durch die NSDAP in Österreichs Zerstörung führte, zwischen den Fronten die "standhaften" Christlichsozialen mit der Fehlentscheidung das Parlament und den Verfassungsgerichtshof auszuschalten mit einem schwachen Bundespräsidenten, der sich und seine Familie in Sicherheit bringen musste und Österreich dem Deutschen Reich "opferte" mit wohlwollender Unterstützung der SDAP.

    Klar, dass diese Zeit von der SPÖ und auch den Kommunisten wahrlich gerne unter den Teppich gekehrt werden möchte, warum die ÖVP sich derart distanziert von dieser Zeit, anstatt ehrliche historische Aufklärung zu betreiben, ist mir schleierhaft. Ich denke, auch Otto Habsburg verstand dieses Verhalten nicht, nicht wirklich.

  26. Celian
    15. Juli 2011 12:13

    Dr. Otto von Habsburg.

    So viel Zeit muß sein.

    • libertus
      15. Juli 2011 12:35

      @Celian

      Vollkommen richtig, ein weiteres Verbot, welches auf seine Aufhebung wartet!

    • Cotopaxi
      15. Juli 2011 13:01

      Heute, Ö1, Mittagsjournal, Ernst Gelegs berichtet aus Budapest über das Habsburg-Begräbnis:

      Ein befragter ungarischer Professor nennt in Englisch den Verstorbenen "Otto von Habsburg".

      Ernst Gelegs übersetzt beharrlich "Otto Habsburg".

      Was soll man dazu noch sagen? Offensichtlich gibt es im ORF eine kleingeistige Weisung, diesen Namensteil nicht zu nennen.

      Leider unterliegt der ORF keiner (parlamentarischen Kontrolle), sonst könnte man diesbezüglich eine parlamentarische Anfrage stellen.

    • M.W. (kein Partner)
      16. Juli 2011 11:51

      Ist das wirklich so wichtig? "Von", ja, wenn man ihn als deutschen Staatsbürger
      sieht, der er ja auch war. Auf der anderen Seite will ich nicht wieder eine
      Adelsunterwürfigkeit, die z.B. in der Monarchie darin gipfelte (wie von meinem Großvater glaubwürdig berichtet), dass sich etwa Fürst Lichtenstein mit "Küss Kleid Euer Durchlaucht" grüßen ließ. Andere Grußformen waren für die beim Fürsten bediensteten einfachen Leute nicht erwünscht und nur von höher gestellten Personen akzeptiert. Also lassen wir`s gut sein.

      Man sollte so ehrlich sein und nicht von Namensbestandteilen reden, wie in
      Deutschland, wenn man eigentlich vom gemeinen Volk abgehoben sein will,
      auf Grund von in der Vergangenheit liegenden, oft zweifelhaften "Verdiensten" und "(Un)Taten".

    • contra
      16. Juli 2011 18:49

      @M.W.

      Das Verbot zeugt jedoch von der gleichen Hysterie wie die seinerzeitigen Anreden.
      Wir haben Verbote genug, soll doch jeder das "von" im Namen tragen wie er will.

      Ich sehe keinen Sinn mehr in diesem Gesetz, Deutschland geht mit seinen "Vons" auch nicht unter! Wozu dann noch?

    • M.W. (kein Partner)
      16. Juli 2011 20:37

      Na ja, unlängst hat sich die Paparazza Sayn-Wittgenstein-Sayn fürchterlich
      echauffiert, als sie mit "gnädige Frau" angesprochen wurde. "Ich bin keine
      gnädige Frau, ich bin Fürstin!". Oder wenn ein deutscher Reporter den Herrn(!)
      Prinz Poldi von Bayern unterwürfig fragt: "Wie darf ich Sie den ansprechen?" Wenn`s nur Namensbestandteile sind, wozu dann dieses Getue. Die Herrschaften sollten zufrieden sein, dass sie ihre zusammengerafften Güter größtenteils behalten durften und haben diese Angeberei mit Adelsprädikaten gar nicht nötig. Österreich geht ohne Adelstitel auch nicht unter.

    • M.W. (kein Partner)
      17. Juli 2011 00:43

      Soll richtig heißen Mamarazza.

    • contra
      17. Juli 2011 13:53

      @M.W.

      Da Neid is a Luada! *lol*

  27. Alfred E. Neumann
    15. Juli 2011 11:43

    Das Polizeiaufgebot ist richtig.

    Es schützt die Anständigen, die Glatzen, Tätowierten, Gepiercten, Punks, Schwule, Lesben, Junkies, Straßenmusikanten und Bettler in der Wiener Innenstadt vor gewalttätigen Übergiffen durch die aggressiven und kampfbereiten Angehörigen des Verstorbenen Habsburgers, den teilnehmenden Klerus und die Trauergemeinde. :-)

    • Gennadi (kein Partner)
      17. Juli 2011 09:02

      Ja. Die Tiroler Schützen wirkten sehr aggressiv und einschüchternd. Da konnte man wirklich Angst bekommen (wenn man zu den Aufgezählten gehört).

  28. libertus
    15. Juli 2011 11:41

    Heinz Fischer muß wohl schon aus Selbstschutzgründen Negatives über Otto von Habsburg absondern, denn er weiß genau, daß er diesem großen Österreicher niemals das Wasser wird reichen können.

    Zwischen der Integrität und dem Intellekt der beiden liegen Universen und deshalb wird auch wieder die VLM = Vereinigte Linke Medienmaschinerie in Gang gesetzt, um diese Diskrepanz zu übertünchen.

    Und nachdem man an der Persönlichkeit des letzten Thronfolgers kaum etwas auszusetzen findet, arbeitet man sich halt am Begräbnis und dessen Kosten ab.

    Schließlich muß ein strammer Linker seiner verqueren Gesinnung bis ins Grab nach Ausdruck verleihen!

    • HJR
      15. Juli 2011 11:54

      [... Heinz Fischer muß wohl schon aus Selbstschutzgründen Negatives über Otto von Habsburg absondern, denn er weiß genau, daß er diesem großen Österreicher niemals das Wasser wird reichen können ...]

      Um jemandem das Wasser reichen zu können, hat er ja den Faymann!

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Brigitte Imb
      16. Juli 2011 04:24

      ..hmm, Faymann kann max. tragen, niemals reichen.

  29. Wertkonservativer
    15. Juli 2011 11:41

    Kultur- und geschichtslose Gesellen: das sind sie, unsere Roten!

    Da sitzt der rote Heinzi in der Hofburg, macht sich nach allen Seiten wichtig, und genießt ganz unverdient das Ambiente einer glorreichen Vergangenheit!

    Parvenüs, wo man hinschaut!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Alfred E. Neumann
      15. Juli 2011 11:44

      Pardon, nicht Parvenüs, sondern Proleten, wie Treichl sen. einmal gesagt hat.

    • Xymmachos
      15. Juli 2011 19:46

      @Alfred E. Neumann
      Also bitte, die G'schicht geht so: Heinrich Treichl bezeichnet Hannes Androsch, seinen Nachfolger als CA-General, als Parvenü. Als das im St. Johanns-Club bekannt wird, meint Graf Rudi zum Grafen Bobby: "Aber geh! A Parvenü is' der Treichl, der Androsch is' a Prolet."

    • Florin
      15. Juli 2011 21:49

      Xymmachos :-)

      Ist es nicht schad, daß mit der grauslichen Political Correctness solche harmlosen Witzerln gleichsam "ausgerottet" werden?

    • Haider
      16. Juli 2011 23:54

      Diesmal haben Sie mit dem Begriff "Parvenü" wirklich den Nagel auf den Kopf getroffen. Die linken Prestigeschmarozzer (statt eigener Leistung wird immer gesellschaftliche Wichtigkeit vorgegaukelt) lügen sich durchs Leben.

  30. thomas lahnsteirer
    15. Juli 2011 11:23

    Die Geschichtsfälscher im ORF haben wieder Hochsaison. Wie gerne würde man doch dem Otto eine Nazivergangenheit anhängen, aber leider für das verlogene ORF-Pack gibt es am Anti-Nationalsozialimus der Habsburger nichts zu rütteln.
    Also beschränkt man sich auf pseudo-wissenschaftliche Adabeis, die allerlei Schlechtes über Otto und sein Begräbnis zu sagen haben.
    Und so manipulieren sich die linken Leichenfledderer durch den Tag, allen voran der sich wie ein Aal windende Bundespräsident, der sich natürlich gerne im Licht der Öffentlichkeit sonnt , aber auch glaubt, die rot-grüne Geschichtsfälscher-Clique bedienen zu müssen.
    Gerade ist in NEWS ein verlogener, kriecherischer Artikel über das über angeblich über Jahrzehnte so harmonische Eheleben des Bundespräsidenten erschienen. Der paßt zum Fischer wie die Faust aufs Auge !!!!

    • diko
      15. Juli 2011 14:46

      .....ergänzend erlaube ich mir zu bemerken,
      solch’ Anlass bietet auch, wie nicht alle Tage die Gelegenheit, - dem
      ORF u. „Brötchengeber“ gegenüber, - seine linksgefällige Gesinnung
      und Ergebenheit, kundzutun.

    • Xymmachos
      15. Juli 2011 20:23

      @Fischers Eheleben:
      Wie war das doch gleich mit der Heide Schmid? Im Zuge der Abspaltung des LIF von der FPÖ kam, wie es damals die Spatzen von den Dächern pfiffen, bei den Bemühungen um den Klubstatus der Flüchtlinge der lieben Heide das "Nahverhältnis" zum Heinzi sehr zu statten.

    • brechstange
      16. Juli 2011 09:52

      @xymmachos
      Welche Opfer Fischer erbringen musste, um die FPÖ zu spalten? Welche Opfer seine Frau erbringen musste, für die Staatsräson, pardon Parteiräson? Erinnert mich an Frau Sinclair, Ehegattin von Strauss-Kahn.

  31. socrates
    15. Juli 2011 11:08

    Ich hörte gerne den österr. Kurzwellendienst auf 6055kHz, bis er nur mehr Nachrichten für Israel brachte und wir nicht mehr wussten, was in Ö passierte.Dann wurde er eingestellt, als Dienst an Auslandsösis, uns die unkündbaren übersiedelten zu Ö1. Als Ausweg höre ich und meine jüdischen Freunde, die an Kultur interessiert sind, Radio Stephansdom.
    Die deutsche Kurzwelle (6075kHz) ist reine Regierungspropaganda und wiederlich. Aber mit Internet entkommt man. Schade um diese Medien!
    Jede Stunde ohne ORF ist eine gewonnene Stunde.

  32. Cotopaxi
    15. Juli 2011 10:57

    Das ist eben die typische Kleingeisterei der Linken - von menschlicher Größe, hoher Gesinnung, Anstand und Respekt vor dem anderen keine Spur. Selbst über den Tod hinaus nicht.
    Der kleingeistige ORF achtet auch peinlichst darauf, dass ja nicht das Adelsprädiktat "von" im Zusammenhang mit dem Verstorbenen gebraucht wird.

    Sie haben jedoch selber eine Redakteurin namens Alexandra von Mersi, einen Sprecher namens Fritz von Friedl, denen man nicht das "von" streicht als Ausdruck republikanischer Gesinnung.
    Der rote Parteiadel duldet wohl keine Konkurrenz durch echte Aristokraten.

    • Pasquino (kein Partner)
      16. Juli 2011 11:28

      Die Art, wie der ORF in seinen Sendungen mit dem Ableben Otto von Habsburgs umgeht, verrät vielfach eine Geisteshaltung, die kleinkarierter nicht sein könnte. Das zeigt sich schon in der Sprachregelung. Während man sich niemals trauen würde, etwa den Österreicher Karajan mit Nazivergangenheit und trotz Abschaffung der Adelsprädikate ohne das 'von' vor seinem Namen nennen zu lassen, es dem toten Erben des Österreichischen Kaiserhauses aber, obwohl Doppelstaastbürger, trotzig verweigert. Nota bene, dem Erben jenes Kaiserhauses, in dessen Hinterlassenschaften nicht nur die so stolzen Jakobiner der Republik sich ohne Genierer eingenistet und breitgemacht haben, sondern ohne die Österreich als Kulturnation überhaupt zusperren könnte. Und da fragt noch die ORF-Moderatorin der Nation, ohne dabei schamrot zu werden, wofür denn wir heute noch dem Hause Habsburg dankbar sein sollten? Um ihre arrogante Ahnungslosigkeit und Kleinkariertheit noch zu unterstreichen, mokiert sie sich dann auch noch über den 'Erzherzog'-Titel des Verstorbenen. Dabei ist die Dame wohlgemerkt ein ORF-Star. Des selben ORF, wo man sonst mit Titulaturen jedweden Grades, oft schon bis zur servilen Lächerlichkeit nicht gerade geizt, dem Habsburger aber selbst noch seinen Doktortitel unterschlägt. Otto von Habsburg und seiner Familie wurde in seiner Kindheit mehr als übel mitgespielt. Er hat das ein Leben lang mit Treue zu Österreich vergolten. Umso armseliger ist der kleinliche Zwerggeist, mit dem der ORF wie auch die meisten Medien diesen aufrechten Sohn des Hauses Österreich auf seinem letzten Weg medial begleiten.

  33. Graf Berge von Grips
    15. Juli 2011 10:53

    Nr.399
    Ö! gehört -
    abgeschwört!





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