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Weshalb die Rechnungen des kleinen Norbert plötzlich wieder stimmen werden

Die Rechenkünste des Norbert Darabos sind längst nur noch kabarettreif. Gar nicht kabarettreif ist aber das, was mit der Umstellung auf eine angebliche Berufsarmee der österreichischen Landesverteidigung, dem Katastrophenschutz und der Terrorismusabwehr bevorsteht. Da droht eine veritable Katastrophe. Wobei es kein Trost ist, dass der jüngste Beweis für diese Aussage aus Deutschland kommt, dass also Österreich nicht alleine dasteht.

Die deutsche Regierung hat bereits ein paar Monate vor dem Herumgemurkse der großen Strategen Dichand, Häupl, Faymann und Darabos geglaubt, die Zukunft liege in einer Berufsamee. Seit Jänner macht schon der letzte Turnus von Wehrpflichtigen seinen Dienst beim „Bund“, wie die Deutschen die Wehrpflicht gerne nennen.

Und dann sollten nahtlos die Freiwilligen kommen. Doch sie kommen nicht. Das zeigen die ersten Reaktionen auf die Webekampagne des deutschen Verteidigungsministeriums. Dieses hat 498.000 junge Männer angeschrieben (interessanterweise hat man für die jungen Frauen nicht einmal das Porto investiert) und sie zum freiwilligen Wehrdienst eingeladen. Von diesen zeigten ganze 1800 Interesse. Nicht einmal ein halbes Prozent. Und Interesse heißt natürlich noch lange nicht, dass alle am Schluss bei der Bundeswehr landen. Von der körperlichen, geistigen und emotionalen Tauglichkeit gar nicht geredet.

Die schwarz-gelbe Koalition in Berlin hat allerdings mit jährlich 15.000 Freiwilligen gerechnet – angesichts der Größe der Bundesrepublik, ihrer Rolle in der Nato und ihren Auslandseinsätzen ohnedies eine riskant niedrige Zahl. Jetzt werden es halt deutlich weniger. Was wieder bestätigt, dass auch Europas größtes Land beim Marsch in die Selbstaufgabe an der Spitze marschiert.

„Die ins Auge gefassten Einschnitte werden die Fähigkeiten Deutschlands, mit militärischen Mitteln zur nationalen und internationalen Sicherheitsvorsorge beizutragen, erheblich einschränken", heißt es in einem internen Papier des deutschen Verteidigungsministeriums. Dies könne auf mittlere Sicht auch nicht wieder rückgängig gemacht werden.  Offiziell macht man sich freilich Mut und glaubt, dass weitere Werbekampagnen die Zahl der Freiwilligen noch erhöhen werden.

Das alles kann nahtlos auf Österreich übertragen werden. Und es passt absurderweise perfekt in die Groteske der von Darabos schöngerechneten Verteidigungsausgaben. Der Minister hat ja in den letzten Tagen neuerlich die Kosten eines Berufsheers heruntergerechnet, weil halt das Geld knapp ist.

Er verhält sich damit wie ein schwacher Mathematikschüler, dem ständig jemand eine andere Lösung für seine Gleichung einsagt. Der daher ununterbrochen seinen Rechengang so zu manipulieren versucht, dass immer das gewünschte Ergebnis herauskommt.

Aber vielleicht hat Darabos sogar recht: Es wird sich ohnedies kaum jemand fürs Heer melden, bis auf ein paar soziale Outcasts. Und dann wird das Ganze sogar noch viel weniger kosten als berechnet.

Dass das Heer dann halt keine Aufgabe mehr erfüllen wird können, das werden wir alle auslöffeln müssen, wenn Darabos längst nicht mehr amtiert. Dass dann nicht einmal die Trinkwasserleitungen oder Bahnhöfe im Krisenfall gegen Terroranschläge geschützt werden können. Dass dann weder ein Deutscher noch ein Österreicher mehr da sein wird, um Bosnier und Serben davon abzuhalten, sich wieder gegenseitig die Schädeln einzuschlagen und Hunderttausende in dle Flucht Richtung Norden (=Österreich) zu treiben, sobald endlich die internationalen Truppen abgezogen sind. Dass dann niemand mehr da ist, um bei Katastrophenfällen Dämme abzudichten und Lawinen auszuschaufeln.

Aber das ist alles eh wurscht. Weil sich dieses Land, dieser Kontinent  ja schon selbst aufgegeben hat. Vorher hat man noch rasch ein paar lustige Jahre verlebt, auf Kosten der Zukunft in Sachen Sicherheit, Demographie, Schuldenwirtschaft.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2011 01:28

    Das kommt dabei heraus, wenn Politiker bzw. Parteien sich mit voreiligen Wahlversprechen an der Macht halten möchten.

    Woher sollen auch die Freiwilligen requiriert werden? Der demografische Faktor läßt nicht auf genügend verteidigungsinteressierten Nachwuchs schließen und die Migranten bzw. deren durchaus zahlreiche Nachkommenschaft meldet sich sicher nicht zu einer Freiwilligenarmee, weil sie keinerlei Solidarität und/oder Idealismus für ihre neue Heimat empfinden.

    Warum auch, wenn es sich in erster Linie um Wirtschaftsflüchtlinge handelt, die sich mehr um alle möglichen Sozialleistungen kümmern, denn um Landesverteidigung!

    Stimmt, ein weiterer Schritt zu "Europa gibt sich auf" und allen voran schon wieder einmal die Deutschen und die Österreicher = keine ganz neue Entwicklung!

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2011 09:16

    Das Heer hat sich selbst abgeschafft. Die blöden Beamten haben es geschafft. Es begann damit, daß die Berufssoldaten und -beamten sich der sie störenden Miliz entledigten. Zur Erläuterung - ich verteidige nicht die Begriffswahl 'Miliz' die sich niemals aus den Wehrtraditionen unserer Länder speisen ließ, freilich aber das Prinzip des Wehrbürgers, des Staatsbürgers in Uniform. Der sollte weg, meinten die Berufsheerbefürworter. Deren Motive sachfremd waren und sind, wie bereits vorgängig in diesem Blog ausführlich dargelegt.

    Damit hat das verbliebene Heer (von Beamten) genau jenen Ast abgesägt, auf dem es/sie selbst sitzen. Niemand braucht noch Leute, die in Wahrheit gar nichts mehr verteidigen, außer die Feldküche, um die herum sie sich eingeigelt haben. Gratulation an alle, die so vehement für das (Nur-) Berufsheer eingetreten sind! Was nun herauskommt - (Nun Phaidros ? vielleicht hatte ich doch recht ;-)) - nämlich daß keiner dieser so toll angekündigten Supermänner 'von hochmotivierten, gut bezahlten, nimmermüden, stets gut trainierten, schmer- und schlaflosen Profis - die schneller schießen und besser treffen und deren Intellekt in der Bewältigung der Aufgaben auf dem Gefechtsfeld schier unnachahmlich ist' - ist genau das, was alle vorhergesagt haben, die den Laden von innen und außen kennen. Wo 300 Mann gebraucht werden, stehen drei ... zwei davon Migranten, der eine auf Drogenrehabilitation ... aber alles Superfreiwillige !

    Und der längst in Rente befindliche Superbürokrat Reiter - auch so ein Pseudoliberaler der sein Leben mit einem Verdienst aus Steuergeldern organisiert hat - organisiert mit seinen Lakaien und dem üblichen Berufspolitiker
    schon die nächste Werbeveranstaltung gegen die Wehrpflicht.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2011 10:40

    Die Entkoppelung der Wehrfähigkeit von der männlichen Bürgerpflicht ist der Todesstoß für unsere okzidentalen, rationalen Nationalstaaten. Unsere Freiheit steht und fällt mit der Wehrpflicht. Dies ist der einzige entscheidende Parameter. Die Finanzen sind tertiär. Lange bevor ich die Verteidigung aufgebe, schicke ich das internationale Sozialprekariat wieder nach Hause und finanziere damit zwei Bundesheere.

    Mit der Frage der äußeren und inneren Sicherheit befinden wir uns im Auge des Taifuns der gegenwärtigen Verwahrlosung. Es ist müßig mit Leuten zu diskutieren, die Buchhalter sind und ein wenig operativen und taktischen Verstand besitzen, die aber von Strategie, Politik, Geschichte, oder gar Schicksal gar nichts verstehen.

    Mit seinem unbestechlichen Blick auf die linke Schickeria, auf den europäischen Totentanz, hat der unsterbliche Albert Camus diagnostiziert: Wer letztlich keinen Grund zum Sterben hat, der hat auch keinen Grund zum Leben!

    Wir leben in einer nihilistischen Zeit und werden von Nihilisten gegängelt. Man schaue sich die Darabose, Reiters und Karners nur an!

  4. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2011 06:23

    Dass in Deutschland die ganze Wehrkraftzersetzung noch schneller läuft, zeigt, dass dieses Land in einem noch höheren Maße US-EU-NATO-Vasallenstaat ist als Österreich. Bei uns wird den bezahlten Verrätern von SOZ- und LIBINTERN noch etwas Widerstand geleistet, in Deutschland wird gleich abgewrackt.

    Die Motive sind ganz klar, die Wehrlosigkeit, der Sturm über Europa ist gewollt und geplant. Und da die Mitte dieses Kontinentes am meisten Potenzial in jede Richtung besitzt, muss hier auch am meisten zerstört werden.

    Wehrkraftzersetzung, Klima-Vodooh, Multikriminelle Gesellschaft, Weibersozialismus, Gender-Wahn, und allem voran, Massenabtreibung!
    Europa muss doch fallen, oder? Wenn doch unsere „Eliten“ so kräftig unseren Feinden zu Hilfe kommen!

    http://fjordman.wordpress.com/2010/07/10/wer-beschutzt-uns-vor-der-nato/

  5. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2011 01:28

    reinhard.horner@chello.at

    Umfassende Landesverteidigung – beileibe nicht bloß eine Kostenfrage

    Heute besteht akut die Gefahr, dass die SPÖ mit dem mehrfachen Skandalminister Darabos und einer lahmen ÖVP sich durchsetzen wird. Mit diesem Skandalminister in Angelegenheit Entacher, aber vor allem als dreistem Aufgaben- und Verantwortungsverweigerer gegenüber dem Regierungsprogramm 2008-2013 mit seinem ausdrücklichen Bekenntnis zur Allgemeinen Wehrpflicht und dem konkreten Versprechen: „„Die Ausbildung und der Dienstbetrieb der Grundwehrdiener müssen so gestaltet und weiter entwickelt werden, dass sie den geänderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen entsprechen und für die jungen Staatsbürger sinnvoll und motivierend wirken.“

    Statt diese Aufgabe zu erfüllen, setzt er einen Taschenspielertrick nach dem anderen zur gezielten Demolierung des Bundesheeres und der „Umfassenden Landesverteidigung“. Und niemand zieht ihn zur Verantwortung? Interessant ist im Übrigen, wie viele „EU-Skeptiker“ (EU-Gegner, Österreich-Isolierer) sich in diesen Belangen auf die EU-Friedlichkeit und auf den EU-Schutz verlassen möchten. Und etliche Leute auch auf eine Neutralität, von der ein erfolgreicher Unternehmer verkündet hat: „Neutralität heißt doch, dass uns niemand angreifen darf!“

  6. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2011 07:04

    Das Trio infernal im Verteidigungsministerium hat wieder zugeschlagen.

    Der ÖBB-Gewerkschafter Lokführer Kammerhofer, Kabinettschef und Oberwachtmeister, der sich als eigentlicher Verteidigungsminister sieht und der sich haupsächlich mit dem endgültigen Abschuß von General Entacher befasst.

    Der Mediensprecher Hirsch, der kritische Journalisten bei ihren Arbeitgebern als Neonazis denunziert.

    Und über allem thront der völlig überforderte Brillenheini Norbert, der rechnen und rechnen läßt, das die Schwarten krachen. So lange bis das Ergebnis der Berechnungen der Familie Dichand und dem Wiener Weinbeisser gefällt.
    Und bei diesen gefakten Berechnungen wird das Bundesheer immer billiger und die Freiwilligen strömen in Massen zum Heer.

    Wie lange schaut die Öffentlichkeit eigentlich dem Treiben dieser 3 völlig durchgeknallten Typen noch zu.

    Bitte um Entschuldigung !!!
    das ist die letzte und richtige Version meines statements

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Mai 2011 07:04

    In der Türkei hätte das Militär so einen Minister schon längst aus dem Amt gejagt!
    Und nicht nur den Minister.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorOhm Hans
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Mai 2011 08:58

    Mal anders gefragt:

    Warum soll ich oder sollen meine Söhne (oder sollen in Deutschland die verbliebenen echten Deutschen) unter Einsatz ihres Lebens ein Land verteidigen, dass die "Eliten" (= Volksverräter) längst aufgegeben haben?

    Die Eliten sagen ja ganz ungeniert: uns ist jeder gleich viel wert, egal ob seine Ahnen den Reichtum dieses Landes im Schweiße ihres Angesichts aufgebaut haben oder ob es ein dahergelaufener Desperado aus den Slums des Südens und Ostens ist. Na gut, mir ist es mittlerweile auch gleichgültig, ob ich meine Steuern nach Wien oder nach Pressburg abliefere! Eine Hand wäscht eben die andere.

    Wenn es in Österreich mal Probleme gibt - wozu diesen MultikultiPallawatsch samt auf Schulden meiner Kinder finanzierter Subventionen für ZARA usw unter Lebenseinsatz verteidigen? Dann zieh ich halt woanders hin. Multikulti kann ich in NeuYork auch haben, nur sind dort die Steuern niedriger und gibts dort weniger Türken und Südslawen als in Wien.

    Viel Glück noch, SPÖVP!

    Disclaimer: alles natürlich nur im Rahmen der Gesetze; und nur als Fragen und nicht als Aufforderung gemeint.


alle Kommentare

  1. Sarita (kein Partner)
    21. Januar 2015 22:45

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  3. denke (kein Partner)
    09. Mai 2011 08:18

    Interessant ist immer, worüber am lautesten geschwiegen wird.
    In unserer durch-gGENDERten Welt wagt es so gut wie kein Journalist das Thema Wehrdienst und Gleichheit der Geschlechter auch nur anzustreifen.
    Diese erstaunliche Selbstzensur ist einerseits bedenklich, andererseits aber aber sicher interessant für Soziologie-Studenten.
    Kann doch hier die Selbstausschaltung des kritischen Geistes und die Mutlosigkeit, den eigentlich naheliegensten Gedanken aufzugreifen, live beobachtet werden.
    Rückschlüsse auf das Funktionieren autoritärer Systeme können somit gezogen werden.
    Genauso wie es ein österr. Journalist nicht wagt der Erste zu sein, der das Offensichtliche ausspricht, aus Angst vor möglichen Konsequenzen, wagt es auch in despotischen Systemen niemand, als Erster seine Stimme zu erheben.
    Natürlich, im Nachhinein sind dann immer alle mutig gewesen.

  4. Taurus (kein Partner)
    05. Mai 2011 21:42

    Mich wundert es überhaupt nicht, warum sich in Deutschland - und in Österreich - kaum jemand freiwillig zum Soldatentum einfangen läßt: Bei uns haben es, z. B. im Gegensatz zu den "vorbildlichen" Amis, auch die Unterschichten nicht notwendig, sich zur Armee deshalb rekrutieren zu lassen - und später ohne Krankenversicherung ein Recht auf Behandlung in Militärspitälern zu haben. (Deshalb auch die enorme Flut von Klagen ehemaliger US-Soladten wegen der angeblichen "Schäden" durch abgereicherte Uranmunition oder das Agent Orange in Vietnam!)
    Bei uns braucht auch kein potenzieller Student ein Stipendium durch die Armee (gemeint alle Waffengattungen) um studieren zu können. In den USA werden damit junge Leute für die ROC (Reserveoffiziers-Ausbildung) geködert. Und ärgern sich dann, wenn sie später tatsächlich mehrmals in einen der US-Kriege verschickt werden - und aus der Karriereleiter heraus fallen.

    ZUm Dritten aber: Vernünftige junge Leute - die, die man wirklich bräuchte - haben herade erst in Deutschland vorgeführt erhalten, was ihnen passieren kann, wenn sie von den Ami-hörigen Reghierern in deren Kriege wie nach Afghanistan verschickt werden: Ständig lauert daheim ein Staatsanwalt darauf, gegen sie wegen behaupteter Kriegsverbrechen zu ermitteln und eventuell sogar deshalb anzuklagen. Siehe Fall Kundus! Und natürlich muss der deutsche Staat schnellstens das tun, was den Deutschen angewöhnt wurde: Fette "Entschädigungen an die Opfer" bezahlen.

    Die Ami haben eben diese Probleme nicht: Da kann nach Lust und Laune "gezielt getötet" werden (siehe Irak aus Kampfhubschraubern) und keine Sau drüben kratzt das. Wenn ein wild gewiordener Pilot bei einem rough ride, wie 1996 in Cavalese in den Dolomiten 20 Zivilisten in einer Selbahngondel zu Tode bringt - wird er dann sofort "heimwärts" geflogen - und von einem Militärgericht frei gesprochen!

  5. Torres (kein Partner)
    03. Mai 2011 10:19

    Nichts Neues bei Unterberger: beherrscht die deutsche Sprache nicht. "Die Schädeln"??? Männliche Hauptworte auf "l" bekommen im Plural KEIN "n" (mit 2 Ausnahmen: "Muskel" und "Pantoffel"), nur die weiblichen. Aber das geht wohl in Unterbergers "Schädel" (sic) nicht mehr hinein. Was Hänschen nicht lernt ... PISA war offenbar immer schon aktuell, wohl auch zu Unterbergers Schulzeit.

    • Appollonio (kein Partner)
      03. Mai 2011 10:32

      Wenn schon den Zeigefinger rheben, dann aber richtig! Die von Torres angesprochene Pluralregel gilt nämlich NICHT für Wörter mit "l" am Ende sondern mit "el". Deshalb gibt`s ja auch Schwammerln.

      Ausstallieren ohne besser zu sein...wie erbärmlich.

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Mai 2011 10:44

      Die Mehrzahl von "Hauptwort"ist "Hauptwörter", Herr cloogchicer.

    • Waxolunist (kein Partner)
      03. Mai 2011 12:07

      Vollständige Sätze wären auch gut (z.B. nach dem Doppelpunkt sehe ich kein Subjekt). Adjektive als Subjektiv verwendet werden übrigens gross geschrieben.

    • Trollfresser (kein Partner)
      03. Mai 2011 12:17

      Getroffen, getroffen, versenkt!

      Mehr Kastln hat Torres' Schifferl ja eh nicht.

    • Haider
      05. Mai 2011 21:40

      Eine Analyse, die die Welt bewegt! Soll diese Besserwisserei auf Pisa-Niveau das österreichische Sicherheitssystem kollabieren lassen? Einfach peinlich.

  6. Ohm Hans (kein Partner)
    03. Mai 2011 08:58

    Mal anders gefragt:

    Warum soll ich oder sollen meine Söhne (oder sollen in Deutschland die verbliebenen echten Deutschen) unter Einsatz ihres Lebens ein Land verteidigen, dass die "Eliten" (= Volksverräter) längst aufgegeben haben?

    Die Eliten sagen ja ganz ungeniert: uns ist jeder gleich viel wert, egal ob seine Ahnen den Reichtum dieses Landes im Schweiße ihres Angesichts aufgebaut haben oder ob es ein dahergelaufener Desperado aus den Slums des Südens und Ostens ist. Na gut, mir ist es mittlerweile auch gleichgültig, ob ich meine Steuern nach Wien oder nach Pressburg abliefere! Eine Hand wäscht eben die andere.

    Wenn es in Österreich mal Probleme gibt - wozu diesen MultikultiPallawatsch samt auf Schulden meiner Kinder finanzierter Subventionen für ZARA usw unter Lebenseinsatz verteidigen? Dann zieh ich halt woanders hin. Multikulti kann ich in NeuYork auch haben, nur sind dort die Steuern niedriger und gibts dort weniger Türken und Südslawen als in Wien.

    Viel Glück noch, SPÖVP!

    Disclaimer: alles natürlich nur im Rahmen der Gesetze; und nur als Fragen und nicht als Aufforderung gemeint.

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Mai 2011 10:02

      "Elite" kommt von "eligere", lat. (auswählen , aussuchen, aber auch 'ausjäten').
      Womit eigentlich schon alles gesagt wäre.

      Da der Wähler "auswählt", und zwar unter dem Angebot der Parteien und nicht der "Köpfe", liegt es an ihm, ob er jetzt mittels seiner Stimme "adelt" oder eben das Unkraut ausrupft, indem er seine Stimme verweigert.

      Aufgeben kann oder soll man allenfalls einen Brief.
      Um das eigene Land aufzugeben wurden unsere Politiker nicht gewählt.
      Das sollte man ihnen klar machen, am besten, indem man sie nicht wählt.

      Dann sind solche Begleiterscheinungen des Zeitgeistes wie z.B. Darabos sehr schnell kein Thema mehr.

  7. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    03. Mai 2011 07:59

    Dass das Heer dann halt keine Aufgabe mehr erfüllen wird können, das werden wir alle auslöffeln müssen

    Äh, ja, und wer hat's bis jetzt auslöffeln müssen? Immerhin alle/2.

    Wenn man das auf die nicht eben steuergeldschonenden Strukturen beim Bundesheer (Zahlenspiel: auf 19 Soldaten : Offiziere 19:1, Studenten : Uniprofessoren 1:130!) erweitert, sogar fast alle.

    Aber klar, kein Wunder, dass sich niemand freiwillig meldet. Für den Sauhaufen der sich österreichisches Bundesheer schimpft, werden sich noch viel weniger melden als in Deutschland. Also Offiziere und ihr Servierpersonal ins Museum, der Rest in die Hacklerregelung, bevor sie ausläuft, und der Letzte dreht das Licht ab.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      03. Mai 2011 07:59

      Hoppla. Korrigiere: Soldaten : Offiziere 19:1, Studenten : Uniprofessoren 130:1.

    • Ano Nym - Bundesheer-Blog ? (kein Partner)
      03. Mai 2011 08:51

      Ich dachte zuerst, das sei ein Witz ... Dr. Andreas Unterberger
      Kontonummer 20877623601
      „Erste Bank“ (20111)
      Zweck: „Blog“
      Bitte mit vollem Namen und Anschrift (beides wird absolut vertraulich behandelt).

      .... aber vielleicht sollte das Bundesheer auch einen Blog einrichten, wenn damit tatsächlich Geld zu verdienen ist ? Zuerst stellt man Buchhaltungs-Offiziere ein, die die Einkommenden Gelder verbuchen, dann Editoren, die die Fehler suchen - später Zensoren, Kontrollore, und schon bald steht die geistige Landesverteidiung - unter der Führung von einem Historiker ... Guten Morgen Österreich-light, gute Nacht, Demokratie ...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      03. Mai 2011 09:31

      Na immer noch besser Zweck: „Blog“ als Zweck: „Erste Bank“ so wie unser Ex-Finanzminister das handhabte. ;')

  8. Celian
    02. Mai 2011 13:19

    Die Schönrechnerei Darabos‘ erinnert an die Mildmädchenrechnung der SPD zum Thema Mindestlohn, die rechtzeitig zum Eintrommeln für den 1. Mai von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht wurde.

    Ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro würde die Erwerbseinkommen der privaten Haushalte um etwa 14,5 Milliarden Euro erhöhen, heißt es da. Und zusätzlich 2,7 Milliarden Euro in die maroden Staatskassen spülen. Aber warum Kleckern und nicht Klotzen und nicht gleich das Doppelte an Mindestlohn, das würde gleich 5,4 Milliarden Euro für die Staatskasse bringen? Für solche Berechnungen braucht man freilich keine Studien, die Ergebnisse kann man sich selber anhand zehn Finger ausrechnen. Denn die Auswirkung auf die Arbeitsplätze wurde nicht berücksichtigt, wie die Studie selber betont. Eine Vergrößerung des Arbeitslosenheers ist zu erwarten. Was dadurch aus den Staatskassen wieder hinausgespült wird und wie viel davon übrig bleibt wenn überhaupt, bleibt ungewiß. Aber die SPD hat das natürlich nicht daran gehindert, am 1. Mai für höhere Mindestlöhne zu trommeln.

    Schön wärs ja, wenns so einfach wäre, wie es sich die Sozialisten vorstellen. Einfach die Löhne hinaufschrauben und alles wird gut. Über so viel grenzenlose Naivität könnte man herzhaft lachen. Leider ist ihnen bitter ernst damit. Und wenn dann in Konsequenz die Arbeitsplätze verschwinden, wer wird dann als Sündenbock hingestellt: die Unternehmer!

    http://tinyurl.com/ebertstudieinfaz

    • brechstange
      02. Mai 2011 17:19

      Die Friedrich-Ebert-Stiftung spielte bereits im Kosovo-Konflikt eine sehr unrühmliche Rolle.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      03. Mai 2011 08:20

      Auch ich bevorzuge Ferry gegenüber Friedrich Ebert.

    • Celian
      03. Mai 2011 22:21

      Der Schnabeltierfresser gibt hiermit zu Protokoll, daß er schon mal von Ferry Ebert, seines Zeichens der Automatenkönig von Wien etwas gehört hat.

      Ma toll, was für ein Angeber!

      Und sunst? Nur Mattscheibe.

  9. Rupert Wenger
    02. Mai 2011 11:44

    Seltsamerweise hat Österreich nachweislich ein Überangebot an überqualifizierten Freiwilligen. Wer es nicht glaubt, sehe sich einmal den Bedarf an Einjährig Freiwilligen und das Angebot an. Vielleicht wäre dieses Phänomen einmal auf Ursachen zu prüfen, bevor man Vorurteile nachplappert. Also macht Deutschland irgendetwas falsch und Österreich macht es in einem Teilbereich möglicherweise besser.
    Nebenbei bemerkt möchte Deutschland im Konzert der Großen mitspielen und beteiligt sich an der offensiven Bekämpfung von Terroristen in Afghanistan. Unter diesen Umständen benötigt man wohl mehr Soldaten, bekommt aber angesichts dieser Aussichten weniger. Wenn wir uns an solchen Einsätzen beteiligen wollen, nur zu. Dann werden wir mehr Soldaten benötigen und sollten zur Wehrpflicht zurückkehren. Wehrpflichtige mit 6 Monaten Husch-Pfusch Ausbildung in Afghanistan sind natürlich ein attraktiver Ansatz.

    • cmh (kein Partner)
      03. Mai 2011 12:23

      In Österreich hat ja immer noch jeder Soldat den Marschalsstab im Tornister.

      Wozu mir im übrigen auch schon ein Dienstposten für Generl Entacher einfällt, der möglicherweise sogar höherwertig ist:

      Marschal der EU

    • paul (kein Partner)
      04. Mai 2011 23:34

      Das "Überangebot" an Einjährigen Freiwilligen ist die Folge der Wehrpflicht. auch in der Bundeswehr gab es ein, wie sie es nennen würden "Überangebot" Reserveoffiziersanwärtern. Das sie jetzt zu wenig Freiwillige bekommen ist die Folge der Wehrpflichtabschaffung, wie es auch in Österreich passieren wird.
      Zur "Husch-Pfusch"-Ausbildung, die Ausbildung der meisten Berufsarmeen ist kürzer als beim ÖBH. Die US-Streitkräfte z.B. bilden ihre Soldaten 12 Wochen!! aus bevor sie sie nach Afghanistan schicken.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      05. Mai 2011 01:09

      Ja, paul, aber das muessen Sie erst einmal einem einbetonierten Berufsheerler beibringen. Die sind nicht daran interessiert, mit dem zu arbeiten, was sie haben. Die sind wie die Grundsicherungsbezieher. Nicht genug Zeit, nicht genung Geld. Dass sie damit den Staat abschaffen, geht ihnen gar nicht ein.

  10. Rosi
    02. Mai 2011 11:14

    Ein sehr ernster Ausklang. Sicher zurecht.
    Was da passiert, ist schlimm. Noch schlimmer ist wohl, zusehen zu müssen, aber nicht wirklich etwas zum Besseren bewirken zu können.
    Denn unsere Politiker sind alle vom Volk gewählt, so wie es in einer Demokratie auch sein soll.
    'Und man sieht, was herauskommt' - möchte man frustriert dazufügen.

    Auf was kann man noch hoffen - für die Zukunft Österreichs, und letztlich auch Europas in der Form, wie wir es heute kennen und zum größten Teil schätzen ?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      03. Mai 2011 07:16

      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass du die Pappn halten solltest.

    • Trollfresser (kein Partner)
      03. Mai 2011 08:06

      ... spuckte ich in mein Spiegelbild.

    • Trollfresser (kein Partner)
      03. Mai 2011 12:25

      Im übrigen bin ich der Meinung, dass alle die sich aus Mangel an Einfällen meines Nicks bedienen den Blogg zu verlassen haben.

  11. Johann Scheiber
    02. Mai 2011 10:40

    Die Entkoppelung der Wehrfähigkeit von der männlichen Bürgerpflicht ist der Todesstoß für unsere okzidentalen, rationalen Nationalstaaten. Unsere Freiheit steht und fällt mit der Wehrpflicht. Dies ist der einzige entscheidende Parameter. Die Finanzen sind tertiär. Lange bevor ich die Verteidigung aufgebe, schicke ich das internationale Sozialprekariat wieder nach Hause und finanziere damit zwei Bundesheere.

    Mit der Frage der äußeren und inneren Sicherheit befinden wir uns im Auge des Taifuns der gegenwärtigen Verwahrlosung. Es ist müßig mit Leuten zu diskutieren, die Buchhalter sind und ein wenig operativen und taktischen Verstand besitzen, die aber von Strategie, Politik, Geschichte, oder gar Schicksal gar nichts verstehen.

    Mit seinem unbestechlichen Blick auf die linke Schickeria, auf den europäischen Totentanz, hat der unsterbliche Albert Camus diagnostiziert: Wer letztlich keinen Grund zum Sterben hat, der hat auch keinen Grund zum Leben!

    Wir leben in einer nihilistischen Zeit und werden von Nihilisten gegängelt. Man schaue sich die Darabose, Reiters und Karners nur an!

    • phaidros
    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 11:25

      Phaidros, damit geben sie ja wieder ein Zeugnis ihrer Buchhalter-Mentalität!

      Sie sollten sich einmal Gedanken machen über einen Satz, den Rentmeister unlängst über sie geäußert hat: Er meinte sie wären kein expliziter Linker.
      Denken sie vielleicht einmal nach, was bei ihnen implizit los ist!

      Herzliche Grüße!

    • Helmut Oswald
      02. Mai 2011 13:45

      Ihrer Beurteilung ist diesfalls in jeglicher Hinsicht zuzustimmen.
      Oswald Spengler ist durch die Tat zu widerlegen - denn was wir beobachten, gibt ihm bedauerlicherweise Recht.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      04. Mai 2011 14:54

      Ja, Scheiber, da kann ich Ihnen nur Recht geben. Einen Zusatz erlaube ich mir. Unsere Weiber haben sich von der weiblichen Buergerpflicht, fuer den Nachwuchs zu sorgen, schon laengst verabschiedet. Da ist das Aufgeben der Wehrpflicht eigentlich nur konsequent.

  12. brechstange
    02. Mai 2011 10:12

    O.T.

    Der Herr Zeiler überlegt sich im ORF zu bewerben und die ÖVP freut sich. Dazu übermittle ich einen Gastbeitrag von Norbert Leser über die Rolle Zeilers in der Affäre Waldheim. Ich denke, dass sollte nicht vergessen sein.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/kulisse/654585/Gerhard-Zeiler-soll-nun-doch-zur-ORFWahl-antreten?parentid=0&act=0

    • terbuan
      02. Mai 2011 10:22

      Nein, nicht schon wieder der Zeiler, zweimal im ORF reichen, aller schlechter Dinge wären 3 :-)

  13. Observer
    02. Mai 2011 09:40

    Es gibt eine Vielzahl von Pro-Argumente für einen Wehrdienst, aber ebenso viele Pluspunkte, welche für ein Berufsheer sprechen. Darabos, AU und auch viele Poster sind so voreingenommen, dass sie entweder für das eine oder das andere System ohne seriöser Gegenüberstellung plädieren. Tatsache ist aber auch, dass unser jetziges Bundesheer nicht effizient geführt und nicht gut für die heutigen Voraussetzungen aufgestellt ist. Dazu kommen auch noch die beiden verwandten Gebiete Zivildienst und Katastropheneinsatz, welche bei einer Heeresneuordnung zu berücksichtigen sind. Man sollte bei allen diesen Überlegungen auch den Einsatz von Frauen, den Feuerwehren und vor allem auch die derzeit üblichen grosszügigen Geldzuwendungen für nichtarbeitende Leute berücksichtigen. So eine komplexe Neuorientierung braucht genaue Untersuchungen, Analysen und vor allem viel Zeit, also kann dies nicht im Schnellverfahren durchgepeitscht werden.
    Ein kleines und feines Heer mit modernen Systemen braucht nur mehr wenige, dafür aber hochmotivierte Spezialisten, welche mit besonderer Freude und angemessener Bezahlung diesen neuen Herausforderungen begegnen können. Wer von den derzeit beim BH tätigen ... pardon ... von den dort bezahlten Leute noch in den alten Dimensionen denkt, sollte schleunigst in die (Früh)Pension absalutieren.

    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 10:22

      Die Entkoppelung der Wehrfähigkeit von der männlichen Bürgerpflicht ist der Todesstoß für unsere okzidentalen, rationalen Nationalstaaten. Unsere Freiheit steht und fällt mit der Wehrpflicht. Dies ist der einzige entscheidende Parameter. Die Finanzen sind tertiär. Lange bevor ich die Verteidigung aufgebe, schicke ich das internationale Sozialprekariat wieder nach Hause und finanziere damit zwei Bundesheere.

      Mit der Frage der äußeren und inneren Sicherheit befinden wir uns im Auge des Taifuns der gegenwärtigen Verwahrlosung. Es ist müßig mit Leuten zu diskutieren, die Buchhalter sind und ein wenig operativen und taktischen Verstand besitzen, die aber von Strategie, Politik, Geschichte, oder gar Schicksal gar nichts verstehen.

      Mit seinem unbestechlichen Blick auf die linke Schickeria, auf den europäischen Totentanz, hat der unsterbliche Albert Camus diagnostiziert: Wer letztlich keinen Grund zum Sterben hat, der hat auch keinen Grund zum Leben!

      Wir leben in einer nihilistischen Zeit und werden von Nihilisten gegängelt. Man schaue sich die Darabose, Reiters und Karners nur an!

    • ProConsul
      02. Mai 2011 10:25

      Johann Scheiber

      ich stimme ihnen voll und ganz zu.

    • terbuan
      02. Mai 2011 10:30

      Johann Scheiber

      *****!
      (gehört als Hauptkommentar, lahnstei(n)rer hat heute auch schon 4!) ;-))))

    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 10:42

      terbuan

      Gemacht! War ein guter Wutexzess!

    • phaidros
      02. Mai 2011 10:50

      »Unsere Freiheit steht und fällt mit der Wehrpflicht. «

      Sagt wer?

      Damit ein Wehrpflichtigenheer funktionieren könnte, bräuchten wir 18 Monate, besser 2 Jahre Wehrdienst. Viel Spaß beim Umsetzen.

      Selbst bei der jetzigen Konfiguration müssten wir das Budget drastisch aufstocken - eine Dienstzeitverlängerung gar nicht mitgerechnet.

      Sagen Sie das den Leuten, bevor Sie solche Schauermärchen in die Welt setzen! Dazu muss auch die demokratische Willensbildung, vor allem aber, die Budgetierung erfolgen!

      Sie kokettieren mit einem von Ihnen geliebten Modell. Bloß kann es beim aktuellen Finanzaufwand nicht, was wir möchten und wir können die Nachbesserung nicht bezahlen. Das muss man doch zur Kenntnis nehmen!

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • inside
      02. Mai 2011 11:04

      Trotz unseres Oberlehrers hier im Forum: auch von mir *****

  14. Helmut Oswald
    02. Mai 2011 09:16

    Das Heer hat sich selbst abgeschafft. Die blöden Beamten haben es geschafft. Es begann damit, daß die Berufssoldaten und -beamten sich der sie störenden Miliz entledigten. Zur Erläuterung - ich verteidige nicht die Begriffswahl 'Miliz' die sich niemals aus den Wehrtraditionen unserer Länder speisen ließ, freilich aber das Prinzip des Wehrbürgers, des Staatsbürgers in Uniform. Der sollte weg, meinten die Berufsheerbefürworter. Deren Motive sachfremd waren und sind, wie bereits vorgängig in diesem Blog ausführlich dargelegt.

    Damit hat das verbliebene Heer (von Beamten) genau jenen Ast abgesägt, auf dem es/sie selbst sitzen. Niemand braucht noch Leute, die in Wahrheit gar nichts mehr verteidigen, außer die Feldküche, um die herum sie sich eingeigelt haben. Gratulation an alle, die so vehement für das (Nur-) Berufsheer eingetreten sind! Was nun herauskommt - (Nun Phaidros ? vielleicht hatte ich doch recht ;-)) - nämlich daß keiner dieser so toll angekündigten Supermänner 'von hochmotivierten, gut bezahlten, nimmermüden, stets gut trainierten, schmer- und schlaflosen Profis - die schneller schießen und besser treffen und deren Intellekt in der Bewältigung der Aufgaben auf dem Gefechtsfeld schier unnachahmlich ist' - ist genau das, was alle vorhergesagt haben, die den Laden von innen und außen kennen. Wo 300 Mann gebraucht werden, stehen drei ... zwei davon Migranten, der eine auf Drogenrehabilitation ... aber alles Superfreiwillige !

    Und der längst in Rente befindliche Superbürokrat Reiter - auch so ein Pseudoliberaler der sein Leben mit einem Verdienst aus Steuergeldern organisiert hat - organisiert mit seinen Lakaien und dem üblichen Berufspolitiker
    schon die nächste Werbeveranstaltung gegen die Wehrpflicht.

    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 09:31

      Ein Kommentar nach meinem Geschmack!!!

    • phaidros
      02. Mai 2011 09:35

      Das sind natürlich bedenkenswerte Argumente (und wir sind auch bereits dabei), aber wir wollen nicht voreilige Schlüsse ziehen. Ein paar Kleinigkeiten, die Sie offenbar übersehen:

      * Die Deutschen haben eine »freiwillige Wehrpflicht«, kein Berufsheer, also bezieht sich die zu niedrige Zahl auf den Jahrgang.

      * Sie haben unser Konzept des »Feuerbewahrens« durch ein Berufsheer offenbar noch immer nicht verstanden.

      * Wir haben jetzt bereits 16000 Berufssoldaten, brauchen 15000 - wo sollte da also kurzfristig ein Problem entstehen (obwohl man den Übergang sanft organisieren muss! Sonst bricht die Systemerhaltung zusammen)

      * Wir weisen den Darabos-Gedanken, Hardware zu veräußern, auf das Schärfste zurück (ein Detail, dass ebenfalls von der Seite, die hier immer wieder versucht Spott über uns auszuschütten, geflissentlich ignoriert wird - muss es ja auch, sonst lässt sich keine schöne Operettenidylle aufrecht erhalten)

      * Die »Wehrpflicht«-Fraktion - Sie eingeschlossen, Herr Oswald - hat noch nicht einmal den Ansatz eines Gedanken vorgelegt, wie eine ordentliche Wehrpflichtigenarmee finanziert werden könnte! Denn das Verteidigungsbudget müsste verdoppelt oder gar -dreifacht werden! Viel Spaß beim Umsetzen. Wir sind einfach realistisch: ohne äußere Bedrohung ist das politisch nicht durchsetzbar.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • brechstange
      02. Mai 2011 10:09

      @phaidros

      Die Deutschen haben dieses Jahr 2 Matura-Jahrgänge, da erstaunt die niedrige Zahl der Bewerbungen schon.
      Wenn Landesverteidigung als Belustigungsnummer abgetan wird, vermag es nicht zu verwundern, wenn Jugendliche kein Interesse daran zeigen.

    • HJR
      02. Mai 2011 10:16

      @phaidros, 09:35
      [... Die Deutschen haben eine »freiwillige Wehrpflicht«, kein Berufsheer, ...]

      contradictio in adiecto!

    • phaidros
      02. Mai 2011 10:43

      @brechstange: Natürlich erstaunt die geringe Zahl (und wie gesagt, natürlich überdenken wir unseren Standpunkt. Was nicht jetzt schon heißen soll, dass wir ihn ändern - es muss eben durchüberlegt werden. Bitte, nochmal: wir sind keine Partei, verbitten uns jede Einrede diesbezüglich und verfolgen daher niemandes als die Interessen des österreichischen Bürgers. Unsere Meinungen entstammen einzig sorgfältiger Aufbereitung und Analyse von Information sowie anschließender Auswertung und Entschlussfassung! Aber - und da haben unsere so eifrigen Gegenredner vielleicht das Problem: wir hinterfragen auch jede noch so über die Jahre als richtig kolportierte Meinungshülse. Denn Wehrpflicht in der derzeit praktizierten Form ist - ebenso wie Neutralität - obsoloet geworden)

      @HJR: wo sehen Sie da den Widerspruch? Berufsheer: Beruf des Soldaten ergreifen und ausüben. Freiwillige Wehrpflicht: 6-Monatsdienst ableisten, wenn man Lust dazu hat. ... ah, ok, jetzt seh ich's auch, ;-) , blöd hingeschrieben: die Deutschen haben Wehrpflicht, aber die Ableistung des Dienstes ist auf freiwilliger Basis. Besser so?

      Aber der eigentliche Knackpunkt ist der: kein Mensch, auch nicht die, die hier so vehement für unser Wehrpflichtigenheer eintreten und die (völlig unbewiesene) Behauptung in den Raum stellen, anders ginge es nicht, hat einen Plan, wie die Finanzierung gestemmt werden könnte!

      Das ist doch fahrlässig, etwas zu fordern von dem ich weiß, dass ich es nicht bezahlen kann! Um ein freundliches Wort zu benützen. (Und an Herrn Oswald: von einem liberalen Politiker erwarte ich Ehrlichkeit diesbezüglich)

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Helmut Oswald
      02. Mai 2011 10:59

      Lieber Phaidros - ich brauche kein (neues) Konzept vorzulegen. Es gibt genug davon, die sich bewährt haben. Geld kosten die freilich alle schon - und das wird im Ministerrat beschlossen und dem Parlament vorgelegt. Sie haben keine 16.000 Berufssoldaten, sie haben 16.000 Berufsbeamte ! Nein verstanden habe ich ihr Konzept schon - nur ist es falsch und keinen einzigen Cent wert.
      Begründung: Bedrohungsbild - alles schon geschrieben.
      Sie fragen nach EINSPARUNGSMÖGLICHKEITEN: aber Herr Phaidros, da kriege ich einen Lachanfall ! Lesen sie sich Jahr für Jahr die Rechnungshofberichte durch - allein davon können sie drei Armeen unter Ausschöpfung sämtlicher biologisch verwertbarer Jahrgänge mobil machen. Kein Geld da ist wohl das absurdeste Argument, das ich in diesem Zusammenhang gehört habe. Privatiseren sie die Gemeindebauten - nicht für Immobilienhaie - Details (bitte nicht fürchten, es ist jetzt parteipolitisch) lesen sie auf der FBZ Homepage nach. Privatisieren Sie Bahn, Post , räumen sie auf mit der Pöstchen- Freunderl und Kammerwirtschaft und eines - verdrücken Sie sich nicht feige wie der Strache und die ganzen Schwarzen vor diesem Proletenpack (braucht nicht viel Mut, es sind nur noch 17 %) das immer fetter wird, immer fauler, scheuchen Sie die Hängemattencowboys auf und bitte bitte, legen Sie sich endlich einmal an mit den ganzen Parasiten die uns Tag für Tag das Geld aus den Taschen saugen. Sie werden es mir nicht glauben, aber sie werden, abgesehen von den paar bürgerlichen Feiglingen die sich immer verdrücken, wenn es zur Sache geht von der leistbewussten Arbeiterschaft (die gibt es) bis hin zu den verantwortungsbewussten, klugen und tüchtigen Beamten (die gibt es nämlich auch, nur kommen die nicht hoch in diesem Sumpf) eine ganze Volkserhebung erleben, die Ihnen helfen wird, das durchzuziehen. Diesseits und jenseits der Grenzen. Die Leute haben dieses Sozialismusmuseum satt !

      Die Bundeswehr, um ihre Expertise zu unterstützen, hatte mit der Bundesluftwaffe auf dem Höhepunkt des kalten Krieges die stärkste Luftmacht ausserhalb der Sowjetunion in Europa. Sie hatte zwölf stehende Panzer- und Panzergrenadierdivisionen unter Waffen, ergänzt durch eine Territorialstreitmacht die bis zu 1,2 Mio Reservisten einberufen konnte. Trotz dieses gar nicht vollständig ausgeschöpften Potentials an Wehrpflichtigen. Es ist mir nie zu Ohren gekommen, daß dies zu Lasten des Lebensstandards der Westdeutschen geangen wäre - dieser Unsinn, das Rüstung den Armen das Butter vom Brot nimmt ist eine rote Lüge (Schweiz, Schweden). Denn in Wahrheit galt dies nur für die realsozialistischen Länder. GELD, lieber Phaidros, ist nicht das Problem. MUT und Sachkunde, gepaart mit Führungsneigung .- zusammen nennt man dies TATKRAFT - das ist die Ressource, die uns fehlt. Und Beamte sind die letzten, die gerade diese Ressource beischaffen.

    • phaidros
      02. Mai 2011 11:18

      Herr Oswald: wortreich, aber leider falsch. Es hat sich kein einziges Modell bewährt, weil kein einziges getestet wurde (Gott sei Dank).

      »Geld kosten die freilich alle schon«

      Und fertig argumentiert. Denn das haben Sie nicht, und das kriegen Sie nicht. (Ich würde mich hier sehr, sehr gerne irren!) Ob Sie das einen Lachanfall kostet oder keinen: auch das Geld, das laut Rechnungshofberichten gehoben werden könnte, kriegen Sie nämlich nicht dafür - selbst wenn es jemals dazu käme, dass da auch nur irgendwas gehoben würde. Und seien wir, lieber Leser, doch einen Moment ehrlich: wenn Sie diesen Satz lesen, dann wissen Sie, dass er stimmt!

      Aber Sie, sg. herr Oswald, reden sich noch tiefer in den (tut mir leid, Topfen-)Strudel: denn die nötige Wehrdienstverlängerung kriegen Sie ebenfalls nicht durch. Nicht WIR wünschen uns das - ganz im Gegenteil! Aber es sind doch realpolitische Gegebenheiten zur Kenntnis zu nehmen. Gehen Sie raus mit Ihrem FBZ und erzählen Sie den Jungen, dass sie drei oder gar viermal länger Dienst schieben sollen. Mit der (idiotischen, Anm.) Herabsetzung des Wahlalters wird das super funktionieren. Ich gratuliere jetzt schon!

      Langer Rede kurzer Sinn: in einem haben Sie völlig Recht - es braucht Mut und Tatkraft, aber Sie irren in Ihrer Konklusio: die beiden reichen NICHT! Sonst stünden wir nicht, wo wir stehen.

      (Abgesehen davon, dass Sie entgegen Ihrer Behauptung noch immer nicht kapiert haben, dass wir nicht den endgültigen Umstieg auf ein Berufsheer fordern, sondern die Zeit gewinnen wollen, fundiert über diese Themen nachdenken und eine fundierte demokratische Meinungsbildung durchführen zu können.)

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 11:29

      Max Weber hat den Liberalen schon vorgeworfen, dass sie alles auf die lange Bank schieben, auf Zeit setzen.

    • Rupert Wenger
      02. Mai 2011 11:31

      Es bleibt die Tatsache bestehen, dass wir ein Instrument der Landesverteidigung haben, das seine Aufgabe der Landesverteidigung nicht erfüllen kann, weil dies unter den gegebenen Umständen unmöglich ist. Eine militärische Bedrohung für unsere Souveränität ist derzeit nicht erkennbar, für die Zukunft aber nicht auszuschließen. Daher brauchen wir derzeit keine Verteidigung sondern nur einen Kern, der bei Bedarf hochgefahren werden kann, dann aber verteidigungsfähig ist. Dazu braucht man im 21.Jh Profis und keine Amateure. Bin mit Wehrpflicht einverstanden, dann aber 1,5-2 Jahre und unter Bedingungen, die eine sinnvolle Ausbildung einschließlich der notwendigen Härte sicherstellen, alles andere ist Lug und Trug. Alle Vertreter der Wehrpflicht in diesem Blog hätten unter dieser Bedingung recht und meine volle Zustimmung. Freiwillige Kämpfer für eine derartige Reform bitte vortreten!

    • Helmut Oswald
      02. Mai 2011 12:58

      @phaidros

      Sie meinen, die Unterfinanzierung der LV ist ein Naturgesetz. Und sie schließen stets vom Sein auf das Können. Und folgern, was nicht ist wird auch nicht (nie) sein (können). Falscher Ansatz. Politik hat Angebote zu liefern, nicht kleinmütig - im übrigen ja behebbare - Defizite zum Ausgangspunkt ihrer Konzepte zu machen.

      Ein Modell das funktioniert hatte, habe ich Ihnen auf dem Silbertablett serviert.
      Es ist die Bundeswehr gewesen - deren Kampfkraft - in Verbindung mit dem Nuklearpartner VS - das nötige Abschreckungspotential lieferte. Und es hat ganz hervorragend funktioniert.

      Aber klar, man muß eben in die Politik eingreifen. Glauben sie mir eines, was sie sich wünschen oder nicht, ob es ihnen nun in ihren Topfenstrudel passt oder nicht - läuft nur über den politischen Ansatz. Und falls sie es noch nicht bemerkt haben - Ihre sogenannten 'Informationen' beeinflussen die Entscheidungsträger in der Politik mit derselben Relevanz, mit der in Hamburg ein Rasenmäher nicht anspringt.

      Das ändert sich schlagartig, wenn sie nur den Bruchteil eines Prozentes an Wählerstimmen von A nach B verschieben können. Denn damit beweisen Sie, daß sie uU Mehrheiten schaffen oder verhindern können. Und (leider) nur das zählt in der Realität.

    • Helmut Oswald
      02. Mai 2011 13:26

      @ Wenger

      Der Dialog zwischen uns zu dieser Thematik leidet unter einem Missverständnis, an dem ich wohl selbst nicht ganz unschuldig bin. Sie gehen von einer österreichischen Souveränität aus, die in meinen Augen nie bestanden hat und deren Stellenwert aus meiner Sicht nicht zur Gänze, aber in weiten Bereichen als verzichtbar erscheint. Ja bereits durch den Beitritt zur Union ohnehin stark eingeschränkt ist.

      Verteidigung ist folglich nur im Bündnis europäischer Staaten zu leisten. Erste Vorgabe. Zweite Vorgabe: im Bündnis können die führenden Staaten - also naturgemäß die stärkeren Mächte (= wirtschaftlich, technologisch usw) - nur dann alle bei der Stange halten, wenn sie selbst über ausreichend Truppen verfügen. Also Wehrpflicht - weil sie sonst für das, was 300 machen müssen nur drei Leute haben.

      Dritte Vorgabe: die Europäer verzichten bewusst an eine Anlehnung an Moskau und Washington. Was ich zunächst in aller Bescheidenheit, für ein erstrebenswertes politisches Ziel halte - keineswegs für ein unerreichbares.

      Nun zur Dienstzeit: das heikelste Thema ! Sechs Monate oder 24 Monate - nennen wir diese das 'Angebot' auf dem politischen Jahrmarkt. Naturgemäß kann für jeden Berufssoldaten die ausbildung eines Wehrpflichtigen nie lange genug dauern. Ich war zehn Jahre in der Ausbildung - sie vielleicht noch länger, aber soweit ich es verstanden habe, waren die Waffengattungen unterschiedlich. Das spielt eine große Rolle - aber nicht die einzige.

      Wann ist die Einsatzreife da - jeder (Berufs-) soldat sagt - nie, fast nie, oder in zwei Jahren, aber auch nur wenn ... Da gibt es immer da noch etwas und dort noch etwas besser zu machen. Nun, der zweite Weltkrieg hätte nie stattgefunden (was für ein schöner Gedanke), wenn dies sicherheitspolitisch von Relevanz gewesen wäre.

      Lassen sie mich sagen - meine Erfahrung ist - wenn sie gewachsene EINHEITEN,
      kleine und große, unter kontinuierlicher guter Kaderung (also mindestens Orgplanmäßig) nachhaltig (60-70 Stunden / Woche) ausbilden, mit Munition und Übungsmöglichkeiten nicht gespart wird und gewisse überzüchtete Dogmen von Sicherheitsbestimmungen und dergl. abgebaut sind, würden 6 Monate mit wiederkehrenden Übungen nach dem alten System reichen. Aber nur, wenn ...

      Die lange Liste an Vorgaben erspare ich dem Leser und überlasse sie gerne einem Fachgespräch zwischen uns, falls wir uns wieder begegnen und Sie daran interessiert sind.

    • phaidros
      02. Mai 2011 13:30

      Sg. Herr Oswald, ich kann mich nur Herrn Wenger anschließen: zeigen Sie mir, wie Sie Finanzierung und Wiederherstellung eines vernünftigen Wehrdienstes durchsetzen (als Mehrheitsbeschaffer oder anders), und Sie haben in uns die treuesten Verbündeten.

      Allein, Sie werden scheitern.

      Ihr Ansatz klingt nobel, kommt mir aber offen gesagt vor wie ein Schachspieler, der ständig von einer optimalen Spielposition spricht, die aber nichts mit dem zu tun hat, was real auf dem Brett steht. Klar wäre alles kein Problem, wenn da ein Turm und dort ein Läufer (mehr!) wären. Sind sie aber nun mal nicht.

      Und wir können das alles ohne Weiteres feststellen, und das hat rein gar nichts mit »Kleinmut« zu tun. Denn wir brauchen uns nicht wählen lassen, daher auch niemandem zum Munde reden, wie praktisch alle Parteien (und - mit Verlaub - Ihr FBZ kann da gar keine Ausnahme bilden, das ist ja das Problem in unserer Polit- und Parteienlandschaft). Umgekehrt können wir uns im Gegenteil erlauben, die Wahrheit auszusprechen und brauchen nicht wider besseres Wissen Unhaltbares in den Raum stellen und auch noch die Illusion erzeugen, als ob es eine reine Frage der Zeit sei, bis das Realität würde - wenn wir es uns nur genug wünschen!

      Und wenn ich mir auch eine persönliche Anmerkung gestatten darf: für mich ist das eine Frage des Realitätssinns, den ich - mit Verlaub - als Wähler vom Politiker fordere. Zeigt er den nicht, kann ich als Wähler auch nichts für ihn tun - was ohnehin selten genug der Fall ist. Einen Träumer aber will ich in keinem Fall.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Helmut Oswald
      02. Mai 2011 14:08

      @ Phaidros

      Geben sie mir bitte den Nachweis, wem das FBZ nach dem Mund redet!

      Vranitzky sagte, wer Visionen hat, gehört in die Psychiatrie.
      Drei Jahre später war die Berliner Mauer gefallen, weil es sehr viel mehr Menschen waren, als sich Leute wie Vranitzky vorstellen konnte, die an einem Ziel festhielten, obwohl dessen Verwirklichung nicht einfach schien. Vranitzky hielt an Modrow fest.

      Ich werde mich darauf beziehen, daß sie dem FBZ Unterstützung versprochen haben, wenn ich Ihnen sage, wie es geht.

      Es geht genauso, wie ich Ihnen bereits gesagt habe. Aber: Erstens, allererstens und am allerwichtigsten überhaupt ist es, nicht die bequeme, die permissive oder vermeintlich opportune Entscheidung zu treffen, sondern die Richtige. Und über die im Grundsatz richtige Entscheidung, darüber gibt es, von Nuancen abgesehen zwischen uns ja wohl keinen Dissens. Denn ohne das richtige Ziel, stimmt jeder Weg - dann mag die Beliebigkeit regieren. Ich bin überzeugt von der Herrschaft des Geistes über die Materie und besitze darin einige Erfahrungen aus meiner politischen Arbeit. Tausche sie mit Ihnen auch gerne aus. Aber bitte jetzt nicht über den Blog - vielleicht fürchten sie sich eines Tages nicht, uns einmal zu besuchen. Keine Angst - niemand erwartet Ihren Beitritt, auch wenn er uns erfreute.

      Wir werden wachsen, weil wir niemandem nach dem Mund reden. Nicht einmal ihnen, obwohl ich sie gerne gewinnen möchte, aber eben nicht auf diese Weise. Und zumindest das Schicksal einer Partei in einer Regionalwahl haben wir schon beeinflusst. Auch das gerne mündlich, persönlich - es langweilt sonst den Blog.

      Nicht informieren verschafft Abhilfe, sondern nur der Kampf gegen die politische Ignoranz.

    • Rupert Wenger
      02. Mai 2011 14:45

      Sehr geehrter Herr Oswald!
      Freue mich, dass wir hier eine ernste sachliche Diskussion führen können. Wenn sie die 6 Monate als genug für einige Waffengattungen beurteilen, möchte ich ihnen unter der Prämisse, dass in dieser Zeit der Soldat sein eigenes Handwerk erlernt, mit Einschränkungen zustimmen. Die Bedingungen des modernen Gefechtsfeldes unter network centric warefare zeigen aber schon deutlich, dass an Berufssoldaten kein Weg mehr vorbeiführen kann.
      Sei's drum, der Irrtum von Kreisky mit seinen 6 Monaten, der heute weiter gepflegt wird, besteht in der Tatsache, dass Präsenzdienst (=Anwesenheitsdienst) nicht mit Ausbildungszeit des Wehrpflichtigen gleichgesetzt werden darf. Wenn der Präsenzdiener sein Handwerk beherrscht, muss die Teileinheit/Einheit/Verband erst taktisch zu üben beginnen. Kadersoldaten, die nur ausbilden, aber nie zum taktischen Führen kommen, sind Ausbilder, aber keine einsatzbereiten Kommandanten, und jede taktische Erfahrung, die sie im Frieden nicht erwerben können, wird im Einsatz mit Blut zu bezahlen sein. Wenn sie in das heutige Bundesheer hineinhorchen, werden sie von den Kommandanten der unteren Ebenen genau diese Erfahrung heraushören: Sie bilden aus, erfüllen Nebenaufgaben, verlieren aber massiv ihre taktische Kompetenz, weil es gar keine Einheiten/Teileinheiten mehr gibt, die übungsfähig wären und mit denen sie üben können. Dass solche Übungen auch finanziell keine Bedeckung finden, versteht sich von selbst. Es gibt keine einzige einsatzbereite Einheit aus Wehrpflichtigen mehr, also ist das Instrument Bundesheer in seiner jetzigen Ausformung für seine Aufgabe nicht geeignet.

    • phaidros
      02. Mai 2011 14:59

      »Geben sie mir bitte den Nachweis, wem das FBZ nach dem Mund redet!«

      Hier im Blog möchte ich mich nur noch entschuldigen, wenn das rotzig angekommen sein sollte. Gruppierungen wie eine FBZ würde es mehrere vertragen, und ich wünsche Ihnen alles Gute - aber da orten wir eben das Problem mit den modernen Mediendemokratien, so halt auch in unserer: bis zu einem gewissen Grad *muss* ja eine Zielgruppe bedient werden.

      Im übrigen freue ich mich über jeden Dialog und in diesem Fall auch über den Gleichklang: auch ich wollte mit diesem meinem nächsten Post anregen, doch auf direkten Mailverkehr zu wechseln.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Helmut Oswald
      02. Mai 2011 15:20

      @ Wenger

      Nun, ich habe mit EINHEITEN geübt, die ich in vier bis fünf Monaten im Handwerk dazu gebracht habe, an Verbandsübungen teilzunehmen - mit Reservisten Scharfschießen nach taktischem Befehl im freien Gelände (Angriff nBstlg im Kompanierahmen), in Allentsteig mit Artillerie- und Grw Unterstützung. Vieles geht - auch in den sechs Monaten - natürlich nicht, wenn beispielsweise ein S4 (BO) Schwierigkeiten macht, für ein Scharfschiessen Munition auszugeben, das am fünften Einrückungstag anberaumt ist. Weil das nicht seiner Ansicht nach 'nicht gehen kann'. MEINE Auszubildenden hatten ihr Gewöhnungschießen am fünften Einrückungstag - Handhabung der Waffe, Zielübungen und Sicherheitsbestimmungen zuvor haben Arztgänge und Bekleidungsausfassen eben NICHT zum Leerlauf werden lassen. Und auch der Plan einmal pro Woche während der gesamten Grundausbildung (Kader zum Vergleich eingeschlossen) scharfzuschießen, war weder teuer, noch unerfüllbar - aber die Motivation so einer Ausbildung strahlte bis in die Familien der Präsenzdiener zurück. Kostete übrigens gar nicht viel.

      Im fünften Monat haben wir mit einer Kompanie vst Pak Zug, vst Pi Zug Verzögerungskampf geführt - eine Woche lang. Alle, mich eingeschlossen, hatten taktisch zu führen. Mein Kamerad aus der Nachbarkompanie stellte mir die Übungsleitung. Geht alles natürlich nur, wenn Einheiten gebildet werden können und beisammen bleiben. Wenn 'Nährraten' mit - zwei GRW Beobachtern, fünf Pionieren, 20 MG Schützen und einer PAR Gruppe ausgebildet werden - was für ein Blödsinn, gemacht von Bürokraten in Uniform - gibt es natürlich kaum noch irgendein sinnvolles Zusammenwirken oder gegenseitiges beüben. Sie werden mir aber zustimmen, daß hier Motivations und Qualitätspontentiale ungehoben sind, die absolut nichts mit mehr Geld zu tun haben. Ein Kompaniekommandant
      (BO) der sagt, seine Systemerhalter müssen nur Reinigen und Grüßen können - er hat eine ganze Waffenkammer voll und könnte den Rekruten anstatt zum vierunddreissigsten mal Exerzierdienst anzusetzen vielleicht auch einmal ein MG oder PAR zeigen, mit ersterem ein Scharfschießen organisieren - kostet gar nichts - und kann damit der berühmten Demotivatorensystemerhaltermechanik entgegenwirken - hat der seine Aufgabe besser verstanden ?
      Niemand sagt, daß ein Berufssoldat verzichtbar ist - aber alleine ohne zahlenmäßige Ergänzung aus der Masse der Wehrpflichtigen nützt ihm seine Fähigkeit zum network centric warefare mEn gar nichts. Exzellenz wird das Ausbalancieren von Masse nur bis zu einem Punkt aufwiegen, der sehr schnell erreicht werden kann.

    • Rupert Wenger
      02. Mai 2011 20:08

      Sehr geehrter Herr Oswald!

      Ich gratuliere Ihnen, sie waren in einem Verband, der zumindest ansatzweise seinen Zweck erkannt und danach gestrebt hat, ihn zu erfüllen. Leider gibt es seit Jahren keine Waffenübungen mehr, daher auch keine taktische Ausbildung. Sie haben eine Kampfart einmal durchgeübt, das war mehr, als normale Soldaten erleben können, aber wo bleiben die anderen Kampfarten, wo die Taktik? Bei Gefechtsschießen reagiert der Gegner, also die Scheibe nicht, erfordert also auch keine Taktik.
      Die Mängel, die sie vermutlich mit Recht kritisieren, sind Teil der gegebenen Randbedingungen. Wenn ein Betrieb unbrauchbare Mitarbeiter nicht kündigen und die ausgezeichneten nicht belohnen kann , sinkt Qualität des ganzen Betriebs der Schwerkraft folgend.
      Sie können in http://www.youtube.com/watch?v=oTypDi6KsEI ansehen, wie ein Infanterist des 21.Jh innerhalb network centric warefare bei den byelorussischen Streitkräften ausgerüstet ist, die mit Sicherheit nicht den höchsten Stand der Technik repräsentieren. Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, das wäre mit unseren GWD nicht ganz kompatibel.
      Glaube aber nicht, dass das Publikum des Blogs uns in diese Tiefen folgen wird, schlage daher vor, wir setzen die Diskussion privatim fort: wenger_katayama Klammeraffe aon.at

    • Helmut Oswald
      02. Mai 2011 23:47

      @ Wenger

      Gerne weiter auf privater Schiene. Nur bitte eines - was wir 'seinerzeit' alles machten, passt mengenmäßig nicht in diesen Blog.

  15. mike1
    02. Mai 2011 09:14

    wen wundert's ? die deutschen hatten schon letztes jahr probleme mit der bereitstellung von soldaten für assistenz-und hilfseinsätze im eigenen land.

    dass der weg übers berufsheer der falsche ist, sollte ja durch die erfahrungen, die die länder, die ein solches schon haben, bekannt sein. aber offensichtlich sind auch die deutschen schwarzen auch auf dem falschen weg - ohne chance zur rückkehr zu geordneten bahnen. da wird die europäische welt noch schön blöd schauen, wenn mal hilfe und einsatz gebraucht werden - und keiner kommt.

    bei uns haben wir leider einen völlig vertrottelten bmlv (tut mir leid für die feststellung, aber ich kann nicht anders), der nichts anderes im sinn hat, als das bh zu vernichten. das war im übrigen schon immer das ziel der roten - leider nichts neues, nur sagt es keiner offen.

    nur wirkt es sich bei uns international nicht sonderlich aus, aber wer bei uns dann innerösterreichische assistenz - und sonstige einsätze durchführen soll, diese frage wird sich bei den nächsten überschwemmungen, lawinenabgängen (gott mecht abhiten), etc., stellen.

    gott sei dank stellt sich wenigstens die övp in dieser sache ein bissl dem darabosch und seinen roten halunkengenossen entgegen.

    • terbuan
      02. Mai 2011 09:26

      Im Gegensatz zu Österreich hat Deutschland wenigstens das THW für Katastropheneinsätze!

  16. HJR
    02. Mai 2011 08:57

    Darabos und der erste Mai
    Warum wirft man dem (armen) Darabos vor, dass er sich das Freiwilligenheer schön rechnen lässt? Er selbst kann (neben anderen Defiziten) ja nicht rechnen. Aber hier handelt es sich um keinen bedauerlichen Einzelfall, denn bekanntermaßen konnten die Linken ja noch nie wirklich oberhalb des Zahlenraumes 100 operieren. Wie denn auch, Marx und Engels waren ja Philosophen und nicht Mathematiker - und haben sich die Welt trotzdem erklärt!

    Nicht, dass Faymann von den eben genannten etwas wüßte (geschweige denn verstanden hätte), aber er weiß aus der Löwelstraße (oder dem Rothaus), dass er den armen, geknechteten Genossen (diesfalls alle, die meinen, nicht genug Transferleistungen zu erhalten) einen "gerechten Anteil" am erwirtschafteten Gesamtkuchen (Sozialprodukt hat er nicht gesagt, weil wahrscheinlich zu kompliziert für 40% muttersprachlich nicht deutsche Zielpersonen) in Aussicht stellen müsse. Und dieser Anteil müsse in Form von Steuern "mächtigen Gegnern", insbesonders aber den "Lobbyisten der Spekulation" (das verstehen alle), abgerungen werden. Und dann herrscht Gerechtigkeit in Österreich - Logo!

    Spindelegger wendet sich hingegen in einem mutigen Gegenstoß an die gefühlten 10% Leistungsträger im Lande und stellt denen (wie auch schon JP) Steuersenkungen, vereinfachte Steuersystematik, "gläserne Lohnzettel" und Transparenz in Aussicht. Da freuen wir uns aber!

    Ich glaube nicht (mehr), dass die Bildungseinrichtungen für unsere Jugend dringend reformbedürftig sind. Vielmehr gehören ALLE Politiker dringend auf eine Intensivschulung, in der sie nicht nur Rechnen, sondern auch andere Grundfertigkeiten und Kulturtechniken erlernen. Die bfi-Akademie, so erfahre ich aus dem heutigen Kurier, bietet dafür einen FH-Masterlehrgang "Integrierte Kommunikation" an und falls Sie, werter Forumsteilnehmer - so wie ich - noch nicht wußten, daß dies neuerdings ein Studienfach ist, empfehle ich Ihnen den Link ...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Integrierte_Kommunikation
    ... der gleichzeitig erklärt, woher diese Erkenntnisse stammen (Propaganda) und warum der ganze Apparat der Linken um so viel besser funktioniert als das, was diese eindimensional geradeaus denkenden Bürgerlich-Konservativen auf die Beine "derstellen".

  17. Christoph
    02. Mai 2011 08:07

    So wenig ich Lust habe Hrn. Darabos zu verteidigen, aber die Demontage des Heeres hat schon viel früher begonnen. Die Möglichkeit zur Auftragserfüllung hat noch unter keinem Verteidigungsminister bestanden.

  18. terbuan
    02. Mai 2011 08:04

    OT
    Osama bin Laden wurde von US-Spezialeinheiten getötet!
    Derzeit Sonder-ZIB auf ORF!

  19. thomas lahnsteirer
    02. Mai 2011 07:52

    Wie Darabos Modelle enden werden ist glasklar in diesem Leserbrief eines ehemaligen Soldaten an die PRESSE dargestellt:

    Ich war bei den Pionieren in Schwaz (Tirol).
    Die meisten meiner Kameraden dieser Pionierkompanie (PiKp/StbB 6) hatten zumindest eine sehr gute Berufsausbildung, sehr viele mit Fach-Matura, überdurchschnittlich viele waren Akademiker.
    Es war beinahe ein Vergnügen dort dienen zu dürfen, denn alle die dieser Einheit angehörten, waren vom Fach und mussten nicht lange lernen, wo und wie ein Pionier einzusetzen ist.
    Nicht nur wir Soldaten lernten von unseren Ausbildern, sondern auch die Ausbilder von uns!
    WER wird in Zukunft dort den Wehrdienst ableisten?
    Ich fürchte in der Mehrzahl Leute, die ohne Perspektive sind und in der Privatwirtschaft kaum Chancen haben dem AMS zu entrinnen- weil schlechte Schulbildung und wenn überhaupt auch eine schlechte Berufsausbildung.

    Seien wir doch einmal ehrlich: kein halbwegs intelligenter junger Mann geht freiwillig für mehrere Monate in die Kaserne … Als junger Mann von 19 Jahren war ich da keine Ausnahme. HEUTE jedoch bin ich froh, dass es eine Wehrpflicht gab!!
    Ich bin überzeugt, wir werden alle noch einmal der Wehrpflicht nachweinen! Außer den Grünen und sonstigen linken Genossen natürlich …

    • terbuan
      02. Mai 2011 07:57

      Ich stimme Ihnen in jeder Hinsicht zu, ach war ich unglücklich damals, noch dazu weg von Wien zu einer Maturantenkompanie nach Salzburg-Siezenheim!
      Heute möchte ich die Erinnerunen nicht missen!

    • brechstange
      02. Mai 2011 08:15

      So ist es.

      Die jungen Menschen werden zu Spaß und Konsum verführt, Pflichten sind nicht notwendig. Ich denke, dass gibt ein böses Erwachen und dann weiß ich nicht, wer das Zugpferd sein wird. Die Erfahrungen aus der Geschichte verheißen nichts Gutes.

    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 08:24

      Mir ist es mit Vorher-Nachher genauso ergangen. Klar ist das kein Honiglecken.

      Der Leserbrief zeigt, dass es in Österreich noch zahlriche Menschen mit Herz und Verstand gibt, die genügend Potential besitzen, so dekadenten Säuslern wie Karner und Co. zu widerstehen.

    • HJR
      02. Mai 2011 09:52

      Auch ich habe meine - kurze - militärische Laufbahn 1962 bei der Mat-Kompanie in Sbg-Glasenbach begonnen und war dann der Reihe nach Infanterist (St.Pölten, ein Monat bei Regen im Dreck gewühlt), Panzergrenadier (Großmittel, mit Kalaschnikow ein paar Wochen lang SPZen hinterher gerannt und diese dann putzen dürfen), Ausbilder (Solbad Hall/Tirol, Gebirgsjäger: rauf ins Karwendel, runter vom Karwendel, jeweils mit mGraWe am Buckel). Und dann die ausbildungsmäßig wertvollen "Assistenzeinsätze" in Großmittel: Rübenernte, Rübenernte, Rübenernte (ob auch einmal Kartoffel dabei waren, weiß ich nicht mehr), im Winter jedenfalls mehrfaches Sprengen der Eisblockade der Mühlräder einer Spinnerei am Wiener Neustädter Kanal.

      Der Sinn und Zweck des Ganzen hat sich mir - vermutlich war ich damals philosophisch noch nicht interessiert genug war - nicht erschlossen.

      Ich glaube, dass insbesonders die Pionier-Einheiten des Heeres gute Leistungen erbringen können. Dem Hörensagen nach sind auch die mobilen San-Einheiten gut aufgestellt. Aber nach meinen Erfahrungen und denen meines Sohnes halte unser Heer (so wie Post und Bahn) für überflüssig. (Im Fall eines kriegerischen Angriffs auf Österreich wäre es ohnehin das Beste, die weißen Fahnen rauszustecken - spart Menschenleben). Allenfalls sollte man die Pioniereinheiten in ein "THW" nach deutschem Muster überführen und wirklich spitzenmäßig ausrüsten.

    • terbuan
      02. Mai 2011 10:16

      HJR
      Einer meiner Söhne war bei den Pionieren und hat mit seiner Einheit anläßlich der Hochwasserkatastrophe im Kamptal wertvolle Dienste geleistet.
      Wir haben uns damals als freiwillige Helfer des Roten Kreuzes bei den Aufräumungsarbeiten beteiligt und konnten so aus nächster Nähe das unermeßliche Leid der Bevölkerung aber auch die Dankbarkeit der Betroffenen vor allem für die Hilfe des Bundesheeres und anderer Orgnisationen miterleben.

  20. Anton Volpini
    02. Mai 2011 07:04

    In der Türkei hätte das Militär so einen Minister schon längst aus dem Amt gejagt!
    Und nicht nur den Minister.

    • HJR
      02. Mai 2011 07:33

      Es war der größte Fehler des Westens, dem türkischen Militär die Wächterfunktion über den laizistischen Staat zu entwinden.

    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 07:38

      Sehe ich ähnlich, HJR. Nur war es kein Fehler, sondern Kalkül.

    • Anton Volpini
      02. Mai 2011 07:51

      Ihr zwei glaubt doch nicht im Ernst, daß sich die Türkei in Fragen des Militärs hineinreden läßt. Die teilweise Scheinentmachtung war nicht Fehler oder Kalkül des Westens, sondern Kalkül der türkischen Führung!

    • HJR
      02. Mai 2011 07:52

      @Johann Schreiber
      Sie haben mit "Kalkül" völlig Recht und ich nehme meine kalmierende Wortwahl ("Fehler") mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück :-)

    • HJR
      02. Mai 2011 07:58

      @Anton Volpini
      Wenn's ein Kalkül der (militärischen) "Führung" war, den Erdogan an die Macht zu lassen, dann habe ich da offenbar Einiges nicht verstanden.

  21. thomas lahnsteirer
    02. Mai 2011 07:04

    Das Trio infernal im Verteidigungsministerium hat wieder zugeschlagen.

    Der ÖBB-Gewerkschafter Lokführer Kammerhofer, Kabinettschef und Oberwachtmeister, der sich als eigentlicher Verteidigungsminister sieht und der sich haupsächlich mit dem endgültigen Abschuß von General Entacher befasst.

    Der Mediensprecher Hirsch, der kritische Journalisten bei ihren Arbeitgebern als Neonazis denunziert.

    Und über allem thront der völlig überforderte Brillenheini Norbert, der rechnen und rechnen läßt, das die Schwarten krachen. So lange bis das Ergebnis der Berechnungen der Familie Dichand und dem Wiener Weinbeisser gefällt.
    Und bei diesen gefakten Berechnungen wird das Bundesheer immer billiger und die Freiwilligen strömen in Massen zum Heer.

    Wie lange schaut die Öffentlichkeit eigentlich dem Treiben dieser 3 völlig durchgeknallten Typen noch zu.

    Bitte um Entschuldigung !!!
    das ist die letzte und richtige Version meines statements

    • allkarl
      02. Mai 2011 07:05

      Na hoffentlich !!!

    • HJR
      02. Mai 2011 10:01

      [... Wie lange schaut die Öffentlichkeit eigentlich dem Treiben dieser 3 völlig durchgeknallten Typen noch zu ...]
      Ist doch immerhin um Einiges unterhaltsamer, als jedes beliebige TV-Programm oder das neue (bzw. nicht mehr existente) österreichische Kabarett.
      Abgesehen davon müssten ansonsten eine Menge mehr linke (angebliche) Intellektuelle subventioniert werden und die Regierung wäre ganz für den Hugo.
      Also weiter so, Darabos & Co.!

  22. thomas lahnsteirer
    02. Mai 2011 06:56

    Das Trio infernal im Verteidigungsministerium hat wieder zugeschlagen.

    Der ÖBB-Gewerkschafter Lokführer Kammerhofer, Kabinettschef und Oberwachtmeister, der sich als eigentlicher Verteidigunsminister sieht und der sich haupsächlich mit dem endgültigen Abschuß von General Entacher befasst.

    Der Mediensprecher Hirsch, der kritische Journalisten bei ihren Arbeitgebern als Neonazis denunziert.

    Und über allem thront der völlig überforderte Brillenheini Norbert, der rechnen und rechnen läßt, das die Schwarten krachen. So lange bis das Ergebnis der Berechnungen der Familie Dichand und dem Wiener Weinbeisser gefällt.
    Und bei diesen gefakten Berechnungen wird das Bundesheer immer billiger und die Freiwilligen strömen in Massen zum Heer.

    Wie lange schaut die Öffentlichkeit eigentlich dem Treiben dieser 3 völlig durchgeknallten Typen noch zu.Das Trio infernal im Verteidigungsministerium hat wieder zugeschlagen.

    Der ÖBB-Gewerkschafter Lokführer Kammerhofer, Kabinettschef und Oberwachtmeister, der sich als eigentlicher Verteidigunsminister sieht und der sich haupsächlich mit dem endgültigen Abschuß von General Entacher befasst.

    Der Mediensprecher Hirsch, der kritische Journalisten bei ihren Arbeitgebern als Neonazis denunziert.

    Und über allem thront der völlig überforderte Brillenheini Norbert, der rechnen und rechnen läßt, das die Schwarten krachen. So lange bis das Ergebnis der Berechnungen der Familie Dichand und dem Wiener Weinbeisser gefällt.
    Und bei diesen gefakten Berechnungen wird das Bundesheer immer billiger und die Freiwilligen strömen in Massen zum Heer.

    Wie lange schaut die Öffentlichkeit eigentlich dem Treiben dieser 3 völlig durchgeknallten Typen noch zu.

    tut mir leid, dass ich immer wieder auf Lahnsteiner komme, habe Lahnsteiner das wegen Namensgleichheit ad acta gelegt,

    • allkarl
      02. Mai 2011 06:57

      ein bißchen verwirrt heute ?

    • terbuan
      02. Mai 2011 07:48

      t.l.
      Bitte 2 Einträge löschen lassen, es wird langsam unübersichtlich, Danke!

    • byrig
      03. Mai 2011 00:16

      no,das ist eine aussage,wo ich lahnsteiner völlig zustime.
      es ist doch völlig inakzeptabel,dass ei primitiver lokführer,nur weil er ein scheiss sozi ist,einen general heruntermacht.
      und das tut dieser koffer kammerhofer.ein sozialististisches produkt aus niederträchtigkeit und öbb-ungebildetheit.
      wie gesagt-so eine inferiore kreatur bestimmt,was der burgendlandkrowot darabos sagen darf.fein.

  23. thomas lahnsteiner
    02. Mai 2011 06:48

    Das Trio infernal im Verteidigungsministerium hat wieder zugeschlagen.

    Der ÖBB-Gewerkschafter Lokführer Kammerhofer, Kabinettschef und Oberwachtmeister, der sich als eigentlicher Verteidigunsminister sieht und der sich haupsächlich mit dem endgültigen Abschuß von General Entacher befasst.

    Der Mediensprecher Hirsch, der kritische Journalisten bei ihren Arbeitgebern als Neonazis denunziert.

    Und über allem thront der völlig überforderte Brillenheini Norbert, der rechnen und rechnen läßt, das die Schwarten krachen. So lange bis das Ergebnis der Berechnungen der Familie Dichand und dem Wiener Weinbeisser gefällt.
    Und bei diesen gefakten Berechnungen wird das Bundesheer immer billiger und die Freiwilligen strömen in Massen zum Heer.

    Wie lange schaut die Öffentlichkeit eigentlich dem Treiben dieser 3 völlig durchgeknallten Typen noch zu.

  24. Wertkonservativer
    02. Mai 2011 06:48

    Gefühlsmäßig bin ich ein Freund der Wehrpflicht; es schadet unseren jungen Leuten wahrlich nicht, einige Monate im Dienste des Landes zu verbringen (es sollten allerdings vorwiegend sinnvolle Tätigkeiten sein).
    Darüberhinaus ist der aus der Wehrpflicht als Alternative resultierende Zivildienst eine im heutigen Sozialsystem praktisch unverzichtbare Notwendigkeit.
    Als freiwillige Zivildiener (auf Basis eines reduzierten Helferlohnes) würden sich kaum viele Geeignete melden: die erreichbare "Auslese" möchte ich mir nicht gerne vergegenwärtigen.
    Ich bin mir jedoch sicher, dass die etablierten Heeres-Experten hier im Forum uns ihre Meinung dazu nicht vorenthalten werden.

    Die Rechenspiele des unsäglichen Herrn Darabos sind peinlich und lächerlich.
    Die grüne Frontfrau verlangt heute im Kurier die umgehende Ablösung des zweiten Burgenländers in der Regierung. Begründung: Unfähigkeit und Ahnungslosigkeit!
    Diese Kriterien wären bei Herrn Darabos weit eher als beim Landwirtschafts-Kasperl gegeben, keine Frage!

  25. Johann Scheiber
    02. Mai 2011 06:23

    Dass in Deutschland die ganze Wehrkraftzersetzung noch schneller läuft, zeigt, dass dieses Land in einem noch höheren Maße US-EU-NATO-Vasallenstaat ist als Österreich. Bei uns wird den bezahlten Verrätern von SOZ- und LIBINTERN noch etwas Widerstand geleistet, in Deutschland wird gleich abgewrackt.

    Die Motive sind ganz klar, die Wehrlosigkeit, der Sturm über Europa ist gewollt und geplant. Und da die Mitte dieses Kontinentes am meisten Potenzial in jede Richtung besitzt, muss hier auch am meisten zerstört werden.

    Wehrkraftzersetzung, Klima-Vodooh, Multikriminelle Gesellschaft, Weibersozialismus, Gender-Wahn, und allem voran, Massenabtreibung!
    Europa muss doch fallen, oder? Wenn doch unsere „Eliten“ so kräftig unseren Feinden zu Hilfe kommen!

    http://fjordman.wordpress.com/2010/07/10/wer-beschutzt-uns-vor-der-nato/

    • Alexander Renneberg
      02. Mai 2011 07:46

      @ herr scheiber,

      Nehmen wir mal an, was sie schreiben stimmt, was könntebder hintergrund zu all dem sein.
      Was bringt das alles? Und wem bringt das etwas? Wo ist das cui bono?

      Ich kann mir nur schwer einen so langfristigen plan vorstellen, der zum einen nicht öffentlich wird, und zu anderen über generationen geht.

      Letztlich bleibt die frage offen, was ist das endziel?

    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 08:16

      Herr Renneberg,
      ich denke, dass das Endziel die Vernichtung der Gegenwart von und der Erinnerung an Christus ist, die in Europa die geschichtsmächtigste Gestalt angenommen hat. Zweitausend Jahre Abendland, zweitausend Jahre Apokalypse.

      Glauben sie, dass uns das alles nur so zufällig passiert, die Massenzuwanderung, die Genderei, die Entwaffnung, die Enteignung...?

    • phaidros
      02. Mai 2011 08:25

      Herr Scheiber, da habe ich ein paar Detailfragen dazu:

      Wann und auf welche Weise wurde der österreichische Verfassungsschutz ausgehebelt, dessen Aufgabe es wäre, solche Entwicklungen zu beobachten?

      Ist der Verfassungsschutz Ihrer Ansicht nach bereits Teil der Verschwörung?

      Wann und wie passierte das bei jenen der übrigen europäischen Staaten?

      Wie konnte das synchron geschehen, was ja nötige Voraussetzung ist, denn sonst wäre die Verschwörung aufgeflogen?

      Wie ist es zu erklären, dass diese islamische Weltverschwörung um die westlichen Geheimdienste Kreise tanzt, ohne dass die das mitbekommen, aber keinen Weg finden, diesen Blog - der zu unserem Glück die wahren Gegebenheiten diesbezüglich beim Namen nennt - auszuschalten? (Also, nicht der Betreiber, aber zu unserm großen Glück die Partner! Wenigstens die etwas helleren.)

      Wieso schweigen die USA zu alledem?

      Und Herrn Rennebergs Frage bleibt ebenfalls offen: warum sollten de facto ja alle europäischen Staaten diesen Masterplan verfolgen?

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 08:47

      Phaidros, wenn sie meine Bemerkungen oben genau lesen, rede ich nicht von einer islamischen Weltverschwörung, sondern gebe letztlich metaphysische Gründe an.
      Die Dinge "passieren" verhängnisvoll, weil wir uns, unseren Glauben und unsere Kultur aufgegeben haben. Dadurch sind wir letztlich alle Verräter oder Kollaborateure.

    • phaidros
      02. Mai 2011 08:52

      Gut, Herr Scheiber, streichen wir das Wort »islamisch«, aber eine Verschwörung unterstellen Sie ganz klar (wer sollte sonst die »bezahlten Verräter von SOZ- und LIBINTERN« bezahlen?)

      Und da bleiben die Fragen dieselben.

    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 09:00

      "Bezahlt" sind die Leute von Soz-und LIBINTERN von ihren jeweiligen Vereinen. Der "Verrat "besteht in deren jeweiligen Zielsetzungen.

    • phaidros
      02. Mai 2011 09:08

      Der Kernfrage weichen Sie etwas aus: warum sollten die INTERNs so etwas verfolgen? Wieso sollte es gut für diese Organisationen sein, das von Ihnen in den Raum gestellte Endziel, »die Vernichtung der Gegenwart von und der Erinnerung an Christus«, zu betreiben?

      Denn ich sehe nicht ganz klar: haben wir's Ihrer Ansicht nach nun mit einem bezahlten, gesteuerten Verrat zu tun, wie Sie es mit LIBINTERN und SOZINTERN andeuten, oder sind wir alle Teil einer Metaphysik und daran »mitschuld« (in welchem Fall die von Ihnen aufgezeigten Entwicklungen wohl einfach dem Zeitgeist entsprechen würden, und das alles sehr wohl »nur so zufällig passiert«).

    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 09:14

      Ich kenne den Grund für den Widerstand gegen Christus ebensowenig wie das Geheimnis der Bosheit.

    • HJR
      02. Mai 2011 09:16

      @Joahnn Schreiber
      Erinnert mich entfernt an "die Weisen von Zion"

    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 09:18

      HJR, die sind nachweislich eine Fälschung!

    • HJR
      02. Mai 2011 09:19

      @Johan Schreiber
      Wenn Sie dem "Geheimnis der Bosheit" näher kommen möchten, so empfehle ich Ihnen:
      Rüdiger Safranski, "Das Böse oder das Drama der Freiheit", Fischerverlag, ISBN 978-3-596-14298-9

    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 09:26

      Danke für den Tip, aber ich befürchte, auch Safranski wird nicht weiterhelfen, denn das Geheimnis ist unauslotbar mit dem freien Willen, nicht etwa mit der sinnlichen Natur, verknüpft.

    • HJR
      02. Mai 2011 10:06

      @Johann Schreiber
      Wo kann ich über eine "sinnliche Natur" mehr erfahren?

    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 10:29

      Bei Kant: "Vom radikal Bösen"

    • HJR
      02. Mai 2011 10:46

      @Johann Schreiber
      [... dass das Endziel die Vernichtung der Gegenwart von und der Erinnerung an Christus ist... Glauben sie, dass uns das alles nur so zufällig passiert, die Massenzuwanderung, die Genderei, die Entwaffnung, die Enteignung ...]

      Wie schon Renneberg schrieb: "Ich kann mir nur schwer einen so langfristigen plan vorstellen, der zum einen nicht öffentlich wird, und zu anderen über generationen geht"

      Ich fühlte mich mit Ihren Beiträgen wohler, wenn Sie weniger "metaphysisch" formulieren würden, sondern mit Bezügen, welche auch für einen auf seine Ratio beschränkten Menschen, wie mich, nachvollziehbar sind. Oder sollte ich aus Ihren Beiträgen herauslesen, dass der gegenwärtige Christus derjenige ist, der all dieses Geschehen veranlasst?

    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 10:52

      @HJR

      Wohl eher der Antichristus!

    • HJR
      02. Mai 2011 11:01

      @Johann Schreiber (abschließend)
      Leider konnte ich "die sinnliche Natur des Menschen" nicht gleich mit Kants "radikalem Bösen" verknüpfen.
      Mit diesem "Bösen" befassen sich in der Folge auch Goethe, Nietzsche und Hanna Arendt, die u.a in ihrem Tagebuch festhält: "Das radikal Böse ist das, was nicht hätte passieren dürfen..."

      Da aber die Zahl der Möglichkeiten von Etwas, was NICHT SEIN darf(?) gegen Unendlich geht, sehe ich mich außerstande, einem solchen Problem mit meinem kleinen Verstand näherzutreten.
      MfG HJR

    • Wertkonservativer
      02. Mai 2011 11:34

      Eure Diskussion, liebe Freunde, ist mir wieder einmal zu hoch und überkandidelt, daher halte ich meinen Mund und bleibe am Erdboden!
      Aber, werter HJR, aus welchem Grunde schreiben Sie Herrn Scheiber immer mit "Schreiber" an? Ist das Absicht? Schreiben kann er sicher auch so!
      Liebe Grüße allerseits!

    • Johann Scheiber
      02. Mai 2011 12:17

      @HJR
      Goethe meinte, Kant hätte mit der Lehre vom Radikal Bösen den Philosophenmantel beschlabbert.
      Arendts Stellungnahme geht in diese Richtung, aber mit dem Hauch Utopismus auch noch weit über Goethe hinaus.

      Die Einschätzung der Natur des Bösen ist das Scheidewasser von konservativ und progressiv, von links und rechts, von christlichem Wirklichkeitsverständnis und von modernem.

      Glauben sie mir, die christliche Weltsicht ist die nüchtern-rationale und wer dagegen steht, träumt bestenfalls.

      @Wertkonservativer

      Danke, ist aber nicht so schlimm.

    • Celian
      02. Mai 2011 14:26

      An Johann Scheiber:

      Wenn die Einschätzung der Natur des Bösen das Scheidewasser von konservativ und progressiv, von links und rechts, von christlichem Wirklichkeitsverständnis und von modernem ist, wie ist dann folgendes Zitat von Thomas Bernhard zu verstehen:

      "Auf den ersten Eindruck haben Sie den Eindruck: lauter brave Leute. Hören Sie aber zu, entdecken Sie, dass sie nur von Ausrottung und Gaskammern träumen."

      War Bernhard ein verkappter Konservativer? Immerhin hat er auf einem Vierkanthof in OÖ gelebt.

    • Wertkonservativer
      02. Mai 2011 18:02

      Verzeihung, werter Celian,

      aber ich halte Thomas Bernhard für einen großen Übertreiber, und - wenn man's genau nimmt, auch für einen hochintelligenten und eigentlich recht sympathischen Nestbeschmutzer.
      Ich weiß, dass ich damit gegen die allgemeine Bernhard-Euphorie (heute ja schon nicht mehr so offensichtlich) spreche, doch möchte ich meine Meinung hier durchaus klargestellt wissen.
      Wer anderer Meinung ist, möge diese ruhig weiterpflegen.
      Einer meiner Wahlsprüche: Lasst tausend Blumen blühen!

    • HJR
      02. Mai 2011 20:39

      @Wertkonservativer, 11:34
      Fällt mir erst jetzt auf (Legasthenie?). Aber danke für den Hinweis!
      LG HJR

  26. libertus
    02. Mai 2011 01:28

    Das kommt dabei heraus, wenn Politiker bzw. Parteien sich mit voreiligen Wahlversprechen an der Macht halten möchten.

    Woher sollen auch die Freiwilligen requiriert werden? Der demografische Faktor läßt nicht auf genügend verteidigungsinteressierten Nachwuchs schließen und die Migranten bzw. deren durchaus zahlreiche Nachkommenschaft meldet sich sicher nicht zu einer Freiwilligenarmee, weil sie keinerlei Solidarität und/oder Idealismus für ihre neue Heimat empfinden.

    Warum auch, wenn es sich in erster Linie um Wirtschaftsflüchtlinge handelt, die sich mehr um alle möglichen Sozialleistungen kümmern, denn um Landesverteidigung!

    Stimmt, ein weiterer Schritt zu "Europa gibt sich auf" und allen voran schon wieder einmal die Deutschen und die Österreicher = keine ganz neue Entwicklung!

  27. RR Prof. Reinhard Horner
    02. Mai 2011 01:28

    reinhard.horner@chello.at

    Umfassende Landesverteidigung – beileibe nicht bloß eine Kostenfrage

    Heute besteht akut die Gefahr, dass die SPÖ mit dem mehrfachen Skandalminister Darabos und einer lahmen ÖVP sich durchsetzen wird. Mit diesem Skandalminister in Angelegenheit Entacher, aber vor allem als dreistem Aufgaben- und Verantwortungsverweigerer gegenüber dem Regierungsprogramm 2008-2013 mit seinem ausdrücklichen Bekenntnis zur Allgemeinen Wehrpflicht und dem konkreten Versprechen: „„Die Ausbildung und der Dienstbetrieb der Grundwehrdiener müssen so gestaltet und weiter entwickelt werden, dass sie den geänderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen entsprechen und für die jungen Staatsbürger sinnvoll und motivierend wirken.“

    Statt diese Aufgabe zu erfüllen, setzt er einen Taschenspielertrick nach dem anderen zur gezielten Demolierung des Bundesheeres und der „Umfassenden Landesverteidigung“. Und niemand zieht ihn zur Verantwortung? Interessant ist im Übrigen, wie viele „EU-Skeptiker“ (EU-Gegner, Österreich-Isolierer) sich in diesen Belangen auf die EU-Friedlichkeit und auf den EU-Schutz verlassen möchten. Und etliche Leute auch auf eine Neutralität, von der ein erfolgreicher Unternehmer verkündet hat: „Neutralität heißt doch, dass uns niemand angreifen darf!“

    • HJR
      02. Mai 2011 07:15

      [... Die Ausbildung und der Dienstbetrieb der Grundwehrdiener müssen so gestaltet und weiter entwickelt werden, dass sie den geänderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen ...]
      Ich bin relativ sicher, dass der Darabos das nicht wirklich verstanden hat - von wegen "sinnerfassendem Lesen!?".





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