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Die Heimat der Intoleranz ist rot-grün gestreift

Es sind täglich neue Beispiele, die zeigen, welche geballte Intoleranz, geistige Verengung und Einschränkung der Freiheit durch die Grünen und durch die wachsende Zahl an Sozialdemokraten droht, die von ihren einstigen Werten abgefallen sind. Die heutige Linke ist zur größten Bedrohung unserer demokratischen Grundfreiheiten geworden. Da sie aber einen so großen Teil der Medien kontrolliert, wird das so wenigen Mitbürgern bewusst.

Signifikant sind etwa die Umtriebe der linken Hochschülerschaft. Als neues Beispiel sei heute ein Flugblatt einer Institutsgruppe Geschichte zitiert. Sein Text: "Rechte raus aus der Uni! Seien es ewiggestrige Lehrende, seien es Burschenschafter, Neonazis und Klerikalfaschisten, die gerne bei ersteren studieren: für diese Kreaturen darf es weder Platz noch Akzeptanz an der Uni geben. Wir fordern kritische Lehre und endlich Taten statt Worte von der Universitätsleitung."

Wenn die anderen Geschichtsstudenten solche totalitären Anwandlungen ignorieren oder gar unterstützen, dann machen sie sich genauso schuldig wie alle jene, die „nur“ durch ihr Wahlverhalten anfangs der 30er Jahre den Nazis den Weg bereitet haben und mitschuldig geworden sind. Denn der Ruf der Linken nach Säuberungen auf einer ohnedies schon bedenklich schlagseitigen Universität gleicht ganz den Rufen der einstigen Nazis: Juden Raus, Pfaffen Raus.

Ähnlich Erschreckendes spielt sich derzeit auch besonders in Deutschland ab. Ein konkretes Opfer ist die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar – eine tolerante und vernünftige Sozialdemokratin. Sie ist gefeuert worden, weil sie es gewagt hat, das Konzept einer Ausstellung über Gewalt in Beziehungen als „ideologisch und einseitig“ zu bezeichnen. Männer werden nämlich darin generell als Täter, Frauen generell als Opfer dargestellt. Was beides keineswegs den Fakten entspricht – aber nach Ansicht des linken Meinungsterrors offenbar nicht mehr gesagt werden darf. Außerdem hat die Gleichstellungsbeauftragte auch die Nummer eines Väternotrufs auf ihre Webseite gestellt, also gleich ein zweites schweres Verbrechen begangen. Besonders bestürzend ist dabei eines: Auch die immer mehr nach links abdriftende FDP hat die Abwahl der mutigen Frau unterstützt.

Typisch für grünen Gesinnungsterror ist auch, dass in Stuttgart nach dem Machtwechsel bei der Landtagswahl-Wahl der Projektleiter für das von den Grünen gehasste Hauptbahnhofsprojekt aus dem Job gemobbt worden ist, wie Henryk Broder, Deutschlands mutigster Kolumnist, nun berichtet. Das besonders Pikante: Der bedrohte Ingenieur ist ein Ägypter, also Angehöriger einer von den Grünen eigentlich sonst immer als unangreifbar behandelten Gruppe. Broders treffende Konklusion: „Zwar gelten noch immer die allgemeinen Gesetze, das Nähere aber bestimmt der grüne Mob.“

Der von linken Immigranten kontrollierte deutsche „Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat“ wiederum hat eine Strafgesetzesänderung verlangt, damit Thilo Sarrazin strafrechtlich verfolgt werden kann. Sarrazins Bücher sollen die Gesellschaft künftig nicht mehr „belasten“.

Noch haben solche Vorstöße zwar keine Mehrheit im Berliner Bundestag. Aber alles deutet darauf hin, dass das nach der nächsten Wahl anders sein könnte – weil die derzeitige schwarz-gelbe Mehrheit ihren Wählern vielen Grund zum Ärger gibt. Wegen ihres Zickzacks in Sachen Atom, wegen der Zustimmung zur griechisch-portugiesischen Milliardenverbrennung (samt gleichzeitiger massiver Kritik daran), wegen des ständigen Streits vor allem zwischen CSU und FDP. Das Ergebnis ist freilich eine geistige Megakatastrophe, die all diese berechtigten Ärgernisse weit übertrifft, nämlich das Ende des wichtigsten Grundrechts unserer westlichen Gesellschaften, jenes auf Meinungsfreiheit.

Die österreichischen Grünen haben ihn mit vielen Solidaritätsaktionen heftig unterstützt – und bis heute kenne ich kein Wort grüner Kritik an Venezuelas Diktator Hugo Chavez. Dabei verwandelt der Mann gerade Venezuela durch massive Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in eine Diktatur. Dabei gibt es inzwischen zahllose Beweise, dass Chavez intensiv die blutige Guerilla im Nachbarland Kolumbien unterstützt. Dabei zeigt sich Chavez heute noch solidarisch mit Libyens blutigem Schlächter Gaddafi. Das alles stört unsere Grünen aber überhaupt nicht. Denn Chavez ist gegen die Amerikaner und die westlichen Demokratien, daher ist er im verqueren Weltbild der Linken ein Guter.

Dafür hat sie und einige Rote furchtbar ein Vers eines ÖVP-Abgeordneten gestört, der sich über Dominique Strauss-Kahn und seinen Sextrieb lustig gemacht hat. Das einzige, was man dem Verslein wirklich vorwerfen kann, ist seine Holprigkeit:
Obwohl er schon ein reiferer Mann,
zeigt Dominique Strauss, was er noch ka(h)nn.
Trotz ihrer Bedeutungslosigkeit wurden diese zwei Zeilen aber sofort auch vom ORF und anderen Linksmedien zum Skandal gemacht. Das hat wiederum den ängstlichen und offensichtlich überforderten ÖVP-Klubobmann - samt einigen seiner Parteifreunde - zu einer massiven Rüge für den Verseschmied veranlasst, statt die unerträgliche Heuchelei der Linken zu thematisieren.

Diese ist nämlich nach dem grandiosen Scheitern ihrer Wohlfahrtstaats-Illusionen nur noch als Meinungspolizei unterwegs. Ihr moralinsaurer Krampf macht die Politik auch endgültig zur humorfreien Zone. Der Skandal in den Reaktionen auf Strauss-Kahn war nicht dieser schlechte Scherz, sondern die unverschämte Art, mit der die Linke von einem wirklichen (wenn auch vorerst natürlich nur „mutmaßlichen“) Verbrechen eines deklarierten linken Spitzenpolitikers abzulenken und einen Nichtlinken Verseschmied zum meistkritisierten Schuldigen zu machen versucht. Über Strauss-Kahn und sein widerliches Verhalten haben sich die linken Erreger nämlich noch überhaupt nicht erregt. Statt dessen wird täglich eine neue Verschwörungslegende erfunden, derzufolge Strauss-Kahn doch unschuldig ist. Dabei geben sich Rot und Grün ständig als Anwälte der Frauen aus. Die werden sich aber freuen, wenn die europäische Sozialdemokratie auch den absurdesten Theorien nachjagt, nur um von der Vergewaltigung einer Frau durch einen linken Politiker abzulenken. Widerlich.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2011 07:35

    Ich frage mich oft, wie es möglich war und ist, dass sich der Linksbazillus (oder ist's ein Virus?) in unseren Breiten zwar schleichend, aber doch nachhaltig und unheilvoll ausbreiten konnte und weiterhin kann!

    Das ursprüngliche Ziel dieser Ideologie, die Befreiung der Arbeiterschaft und der sonstig Entrechteten von Fron und Ausgezehr, ist hierorts längst gelungen, womit eigentlich die Daseinsberechtigung der marxschen Ideologie beendet sein sollte.

    Als weitverbreitete Mode der saturierten West-Gesellschaften feiert sie jedoch fröhliche Urständ' !
    Möchtegern-Revoluzzer bedienen sich ihrer für ihre Weltverbesserungs-Phantasien;
    unter dem Mäntelchen der Gutmenschen-Philosophie, des Gender- und P.C.-Schwachsinnes fühlen sich die linken "Menschenfischer" besonders wohl, und können unter Mithilfe höriger Medien ihre Botschaft recht wirkungsvoll unters Volk streuen!
    Ich meine, dass die inzwischen merkbar steigenden Dekadenz-Erscheinungen unserer westlichen Welt viel zum "Siegeszug" der linken Ideologie beitragen.

    Nehmen wir den heutigen Sonntag-Kurier (ich werde ihn demnächst abbestellen):
    zwei volle Seiten Interwiew mit Alfons Haider (Danke - das Volk hat Lauda Lügen gestraft"!
    Zwei hymnische Seiten über den Schwuli-Lifeball runden das Thema stilgerecht ab.

    Wo ist da noch Platz für echte Werte? Wie könnte dieser unheilvollen Entwicklung wirksam und nachhaltig gegengesteuert werden?
    Vielleicht kann wirklich nur die sich am Horizont bereits zusammenbrauende Katharsis eine - wenn auch sicher schmerzhafte - Wendung bringen!?

    Für unser Land gibt's kurz- und mittelfristig nur eines:
    Bündelung der Kräfte Mitte/Rechts (ÖVP, FPÖ, BZÖ), Verzicht auf gegenseitige Wadlbeissereien, freundschaftliche Verständigung unter den Partei-Oberen!

    Alle zusammen gegen Rot/Grün: das ist die Devise!

  2. Ausgezeichneter KommentatorRichard Mer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2011 01:50

    Henryk Broder ist mir auch schon mehrmals positiv aufgefallen. Am Bezeichnensten war das bei einem gemeinsamen Auftritt mit Sarazin an der London School of Economics. Zunächst musste der Auftritt wegen großer Proteste kurzfristig in einen Raum im Waldorf Astoria Hotel außerhalb der Uni verlegt werden. Dann wollte der Mob verhindern, dass die beiden das Hotel betreten. Schließlich gab es drinnen Geschrei. Als endlich Ruhe war, und Henryk Broder am Wort, hat irgendein Student laut: "Sie sind ein Nazi!" gerufen. Seine trockene Antwort: "Und Sie sind ein Arschloch".

  3. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2011 07:22

    Die Diktatur des grünen-roten Pöbels in Europa schreitet trotz vieler gegenteiliger Wahl-Ergebnisse (Finnland, Niederlande, Ungarn) munter weiter fort.
    An der Spitze der Bewegung: die Öko-Nazis mit ihren roten Helfershelfern in Deutschland. Kräftig unterstützt von den linksextremen Propagandasendern ARD und ZDF.
    Die Öko-Nazis bevorzugen natürlich nicht Wahlen, sondern wie alle totalitären Bewegungen die Aktion. In ihren Nazi-Vorfeldorganisationen wie NGOs, Wutbürgerbewegungen etc wird der Terror von den dortigen "Aktivisten" unter dem Beifall der gleichgeschalteten Medien in kriminellem Ausmass ausgeübt.
    So ist der Chefplaner von "Stuttgart 21" zurückgetreten, weil er und seine Familie massivst persönlich bedroht wurden. Das Gesindel schreckte nicht einmal vor Morddrohungen zurück. Und der SPIEGEL jubelte über den Rücktritt.....
    Und so präsentiert sich Deutschland heute: eine feige CDU/CSU, die dem rot-grünen Pack meist nach dem Munde redet, eine FDP, die von den Medienstrolchen in den deutschen Fernsehanstalten fertig gemacht wurde, freche rote Strolche a la Gabriel, der gegen alles, was nicht links ist, in gemeinster Weise hetzt und die grünen Faschisten , die nicht nur mit Worten den Kampf für ihre PC-Diktatur führen.
    Und zum Drüberstreuen dann noch die Kommunisten, vor allem aus der EX-DDR, die die Mauermörder und die SED-Verbrecherbande nostalgisch hochleben lassen und nun als "die LINKE" der DDR nachweinen.
    Und in Österreich versucht sich eine Filiale des rot-grünen Terrors breitzumachen. Vor kurzem war eine Delegation der hiesigen Öko-Nazis bei den deutschen Führern und hat sich Instruktionen für die Ausweitung des grünen Terrors in Österreich geholt. Denn wieder einmal sollen die deutschen Öko-Nazis den ostmärkischen Öko-Brüdern unter die Arme greifen.........

  4. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2011 23:00

    Zum Thema Intoleranz der Linken paßt ganz gut der Life-Ball.

    “Spread the Wings of Tolerance“ war das Motto des diesjährigen Life-Balls.
    Passend zu ihrem Motto durften die mit der Toleranz Geflügelten gestern von der ORF-Kanzel herab den Papst denunzieren. So hat man erste Reihe fußfrei von Gerry Keszler ins Wohnzimmer geliefert bekommen, daß der Papst, wie lächerlich, gegen AIDS Enthaltsamkeit predigt. Wo doch jede Sau weiß, daß man ein Präservativ nehmen müsse.

    Das ist ein Beispiel für die gelebte Intoleranz der selbst ernannten ach so Toleranten gegenüber allem, was nicht so schräg tickt wie sie. Sogar der römisch-katholischen Kirche möchten sie ihre Vorstellung des richtigen Lebens aufoktroyieren. Nicht Enthaltsamkeit ist das wahre Leben, sondern die Wollust-Sau durch Sodom und Gomorrha zu treiben. Mit Präservativ natürlich, damit kein Unglück passiert. Welch Verhöhnung eines jeden Christen! Und eine Dagmar Koller grinst dazu. Diese Spötter der Kirche prahlen damit, daß ihre Einstellung einen Siegeszug um die Welt macht. Sie ignorieren die Tatsache, daß Christen tatsächlich aus religiöser Überzeugung den GV vor der Ehe ablehnen.

    Jeder Anspruch auf das einzig Wahre, so wie ihn Gerry Keszler erhebt, ist das Abzeichen des Fundamentalisten. Zusammen mit dem Toleranz-Motto und wie er die Intoleranz im Fernsehen zelebrierte, war der Life-Ball der Gipfel der Heuchelei.

    Nicht auszudenken, würde Gerry Keszler den Islam öffentlich durch den Dreck ziehen. Das gäbe vielleicht einen Aufstand. Aber gegen die Katholische Kirche bringts sogar Popularitätspunkte.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2011 01:57

    Die von den Linxlinken perfekt beherrschte "Haltet-den-Dieb"-Methode feiert weiterhin fröhliche Urstände.

    Bezeichnen sie doch fast schon jeden Rechten als potenziellen Nazi, geben sich als engagierte Antifaschisten und wenden dabei die gleichen Methoden wie dieses totalitäre System an.

    Der Uni-Nachwuchs zeigt bei seinen Mitteln keinerlei Hemmung mehr, sind sie sich doch einer breiten, medialen Unterstützung sicher.

    Beim jüngsten Kriminalfall Strauß-Kahn treibt die heuchlerische Manipulation einmal mehr besondere Blüten. Plötzlich kennt man nicht einmal mehr einen Funken Unterstützung für das Opfer, handelt es sich doch bei dem Täter um einen Genossen, der natürlich sofort als sakrosant erklärt wird.

    Auch in Österreich gibt es genügend Beispiele dafür und ich möchte nur ein paar Beispiele bringen, die Liste kann fortgesetzt werden: Jack Unterweger - der von der linken Künstlerszene noch lange hofiert wurde, Udo Proksch - der heute noch als kreativ und originell bezeichnet wird, Otto Mühl - dem sogar noch ein vielbeachteter Burgtheaterauftritt ermöglicht wurde.
    Man beachte: allesamt rechtskräftig verurteilt und trotzdem noch (be-)achtenswerte Genossen!
    Tja, man muß sich nur oportunistisch auf die richtige Seite schlagen, dann darf man sich sogar kriminelle Vergehen in seiner Biografie erlauben! Pfui, Deibel!

  6. Ausgezeichneter KommentatorRiese35 Partner Homepage
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2011 12:46

    >> Für unser Land gibt's kurz- und mittelfristig nur eines:
    >> Bündelung der Kräfte Mitte/Rechts (ÖVP, FPÖ, BZÖ),
    >> Verzicht auf gegenseitige Wadlbeissereien,
    >> freundschaftliche Verständigung unter den Partei-Oberen!

    Danke, Wertkonservativer! Diese Worte sind mir aus der Seele gesprochen, wenngleich ich die Reihenfolge einmal als nicht so wichtig klassifiziere, weil sie mir eigentlich egal ist, wenn inhaltlich gute Politik gemacht wird.

    Was die ÖVP angeht, wird aber noch einiges fundamental zu korrigieren sein, wenn man Erfolg haben und glaubwürdig erscheinen will. Dazu fiele mir z.B. ein:

    a) Nicht wieder den Schüssel-Fehler begehen und sich den Ast absägen, auf dem man sitzt, d.h. zu glauben, seinen Koalitionspartner wie einen Gegner nach dem Prinzip "divide et impera" behandeln zu müssen

    b) Nicht vor dem Gegner (ORF, Medien, GrünInnen etc.) in die Knie gehen, sondern konsequent seine Werte (welche?) vertreten; wie Andreas Unterberger schreibt, ähneln die Zeiten dem aufkommenden Nationalsozialismus (wie wahr!); wir bräuchten also Personen vom Format eines Engelbert Dollfußes oder einer Margaret Thatcher an der Spitze

    c) Persönlichkeiten in Positionen bringen, zu denen das Volk Vertrauen hat, die Vorbilder sind und die die nötige Fachkompetenz, Erfahrung und Weitsicht mitbringen (also keine Quotenerfüller wie z.B. E. Gehrer, A. Kdolsky, Ch. Marek oder den jungen Staatssekretär Kurz, sondern Personen vom Format eines Robert Lichal oder Egmont Foregger, die sich die ÖVP ja nach spätestens einer Periode hinausschießen hat lassen)

    d) Einen klaren Standpunkt vertreten, der sich von der Frankfurter Schule, den 68ern, vom Feminismus, Genderismus, der Homoideologie, der Quotenideologie, vom Rätesystem deutlich distanziert, sei es gelegen oder ungelegen, auch dann, wenn man sich gegen den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte oder den EU-Sowjet oder das Politbüro der EU stellen müßte (siehe http://www.youtube.com/watch?v=7qcQ95d5G18 ); warum wurden Polen und Irland von Österreich nicht unterstützt, als sie Ausnahmen beim EU-Beitritt ausgehandelt haben, oder warum hat sich Österreich nicht ähnliche Ausnahmen ausgehandelt, wo es Widersprüche zur katholischen / christlichen Moral- und Sittenlehre gibt

    >> Einer der Gründe, warum ich die FPÖ-Begeisterung
    >> in bürgerlichen Intelligenzlerkreisen überhaupt
    >> nicht verstehen kann.

    Das hat sicher damit zu tun, daß es die (leider!) einzige Partei ist, die konsequent gegen die Geisteshaltung der Frankfurter Schule und all ihrer Konsequenzen auftritt. Eine Barbara Rosenkranz ist zwar nicht katholisch, aber glaubhaft konsequent, und sie hat den Geist der Frankfurter Schule und dessen Bedeutung für den gesellschaftlichen Niedergang durchschaut, was man von einer Andrea Kdolsky oder Christine Marek nicht behaupten kann. In dieser Hinsicht vertritt B. Rosenkranz viel mehr urkatholische Positionen als ein Großteil jener ÖVPler, die heute das Sagen haben und sich mit modernen Bier- und Stelzenmeßzelebranten wie der des Dompfarrers solidarisieren. M. Spindelegger möchte ich von diesen meinen Aussagen einmal ausnehmen, denn den kenne ich noch zu wenig und möchte ihm eine faire Chance geben.

    Ein Beispiel, wie weit sich die ÖVP von den Wurzeln entfernt hat, ist z.B. Wilhelm Molterer, der in einer ORF-Sendung vor der letzten Wahl, auf Homosexualität und speziell die Haltung der Kirche dazu angesprochen, gesagt hat: "Ist das (Anm.: gemeint ist die Kirche) ein Maßstab für mich? ... Ich hab' meinen persönlichen Maßstab und ich respektiere jede individuelle Entscheidung des Menschen, weil er es aus seinem Gewissen her verantortet. Und das ist mein Maßstab. Glauben's wirklich, ich brauch den Bischof Laun dazu? Nein wirklich nicht." (siehe http://www.kathtube.com/player.php?id=6260 ). Diese Haltung hat sicher auch dazu beigetragen, daß sich noch mehr ehm. ÖVP-Wähler von dieser Partei verabschiedet und mangels Alternative der FPÖ zugewandt haben. Eine Chance wird Michael Spindelegger nur dann haben, wenn er mit Hilfe einer FPÖ und eines BZÖ diese unseligen Schritte einer "Gleichstellung", die dann Josef Pröll gesetzt hat, wieder rückgängig macht. Dazu braucht es aber, wenn man die Linken und GrünInnen kennt, die Konsequenz, den Kampfesmut und das Durchhaltevermögen einer Margaret Thatcher. Das ist die Hoffnung, die ich noch nicht ganz aufgegeben habe. So eine Tat würde sicher eine große Wählerrückholaktion zur ÖVP einläuten.

    Wie Andreas Unterberger schreibt, sehe ich heute die wirkliche Gefahr auf der Seite der militanten Linken und der GrünInnen, nicht auf der Seite der sogenannten Neonazis (werimmer damit auch gemeint sein soll). Letztere sind meines Erachtens eine verschwindende Minderheit von Spinnern, die es in jeder Gesellschaft gibt. Sie haben kaum eine politische Relevanz, auch nicht in der FPÖ. Und froh wäre ich, wenn die alpen-donau.info nicht einer so strengen Zensur unterläge, denn dann könnte man dort nachlesen, welch eklatanten Unsinn diese Herrschaften dort behaupten. Das wären wirkliche Scheinmessiase. Gegen die nationalsozialistische Ideologie muß man mit Sachargumenten und nicht mit Zensur kämpfen. So, wie man jetzt gegen diese Herrschaften vorgeht, macht man sie unnötigerweise nur zu Märtyrern, verschafft ihnen Popularität, die ihnen nicht zusteht, und lenkt von den eigentlichen Problemen und der Gewalt von links ab.

  7. Ausgezeichneter KommentatorEva
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Mai 2011 09:38

    Auf jeden Fall gab's beim gestrigen Schwuchtel-Ball im Wiener Rathaus dank der Anwesenheit so vieler "warmer Brüder" mit Sicherheit eine nicht zu leugnende "Klimaerwärmung"! :-)

    Daß Händels Musik für dieses Spektakel mißbraucht, ja vergewaltigt wurde, setzt dem Ganzen die Krone auf. Was hat ausgerechnet Händel mit dieser Materie zu tun!? Warum hat man nicht moderne, oberflächliche Musik gewählt, die viel besser geeignet gewesen wäre für diesen Zweck?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPerikles
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Mai 2011 19:18

    Das Bedenkliche an den Grünen und anderen Linken ist ihr Hang zur volksuntreuen außerparlamentarischen Opposition. Durch diese Protest- und Demonstrationsunkultur versuchen sie immer mehr den demokratischen Prozess auszuhebeln. Man sollte eine NGO gründen, die solche unappetitlichen Entwicklungen beobachtet und dokumentiert. Vielleicht kann der Unterbergerblog zu so einer Organisation heranreifen.


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  1. Ousman (kein Partner)
  2. Open (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:37

    That's an inigtlleent answer to a difficult question xxx

  3. Nicole (kein Partner)
    19. Januar 2015 16:43

    These topics are so counisfng but this helped me get the job done.

  4. derek (kein Partner)
    24. Mai 2011 11:59

    sie verteidigen den spruch eines parlamentsabgeordneten, dessen niveau eher zum biertisch beim wirten passt als ins hohe haus und outen sich damit als gesinnungskollegen eben jenes menschen und jenes spruches, der offenbart, wie der konservative österreichER denkt und fühlt: frauenfeindlich, frauendiskrimierend und zutiefst rassistisch.

    und das alles in einem "lustigen" reim verpackt, so macht ihr es gern. man kann euch dafür nicht belangen, für diesen netten reim. es war ja nur ein witz. nicht so ernst gemeint, gell?

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. Mai 2011 11:44

      Man sollte zumindest so viel Hirn haben, um die "üblichen Verdächtigungen" nur dann anzubringen, wenn wenigstens ein Hauch von Bezug zu erkennen ist.

    • contra
      25. Mai 2011 13:01

      @derek

      Jo, genau - schützt die Täter und haut die Opfer in die Pfanne!

      Ein bewährtes Rezept der linken Pharisäer! *zumkotzen*

  5. cmh (kein Partner)
    24. Mai 2011 09:21

    @phaidros

    Also wenn ich Ihr Posting vom 22.5.2011 um 20:34 richtig gelesen habe (was ich denke) dann bringen Sie Gott - oder was Sie darunter verstehen - schon ins Spiel. Was natürlich Ihr gutes Recht, wenn auch Unsinn ist.

    Ganz besonders enttäuschend ist es, dass Sie eine feine Anspielung auf Ihren Nick (schon einmal was von Plato gehört? was ich allerdings nicht glauben kann) nicht verstanden haben und gleich wirkliche Rösser daraus machen. Und dann der Punkt 2., in dem es Ihnen nicht auffällt, dass Sie die intakte Familie alter Art (nicht im katholischen, sondern im sinne eines rechtlichen Vertrages) voraussetzen, unter deren Bedingungen es allein Sinn macht von "Familienplanung" zu sprechen.

    Ich möchte Ihnen ja nicht die Illusionen rauben, aber in der Zeit des Onenightstand besteht die, wie Sie es nennen, vernunftvolle Familienplanung doch einzig in der Frage "Aids oder gehts?"

    Aber vielleicht verstehen Sie unter vernüftiger Familienplanung auch das:

    http://www.youtube.com/watch?v=K4HTfWJtxro&feature=related

    Worin ich Ihnen Anweisungen für IHre Verhalten gegeben habe, müssen Sie mir noch erklären. Anweisung für richtiges Denken können Sie aber von mir gerne und jederzeit wenn nötig (also immer) haben.

    Ihre Behauptung, die Menschheit von heute würde die Anweisungen eines Gottes für richtiges Vögeln - wenn diese nur erfolgte - befolgen, ist reine Heuchelei. Was sonst? Denn Sie sagen damit nur, dass Gott selber schuld ist an unserem Verhalten: Recht gschicht dem Vatter, dass ich so kalt in die Finger hab. Warum kauft er mir keine Handschuh? Oder ist es nur eine Lakune in Ihrer Denke?

    Und abschließend: Man sollte mit über Geschlechtsethik säuselnden Leuten immer in einer etwas derberen Sprache reden. Dann zeigt sich die Heuchelei recht rasch.

    • cmh (kein Partner)
      24. Mai 2011 09:23

      Gehört zu einem Subposting von phaidros zu alfons adam

    • phaidros
      24. Mai 2011 18:22

      Habe ich, cmh? Wenn Sie meinen Post von 19:50 und den Kopfpost von alfons adam von 18:08 auch lesen, dann müssten Sie mein Posting lediglich als Replik erkennen.

      Zur Anweisung für mein Verhalten: »Lassen Sie also bitte den Lieben Gott aus dem Spiel und heucheln Sie nicht...« Verstehe ich da was falsch, oder reden wir irgendwie aneinander vorbei? Ist mir aber wirklich nicht so wichtig.

      Schönen Abend noch und
      bG/phaidros.vie@gmail.com

    • cmh (kein Partner)
      24. Mai 2011 20:21

      Wir reden aneinander vorbei. Vale!

  6. Segestes (kein Partner)
    23. Mai 2011 21:53

    Es stimmt schon, damit das Böse siegt, muss nur das Gute nichts dagegen unternehmen.
    Andererseits - wie hoch ist schon die Beteiligung bei ÖH-Wahlen? Wenns mehr als "sehr klein" wäre, täte es mich wundern.
    Hinter jenen speziellen antifaschistischen Schreiern, die so durch ihre Lautstärke auffallen, steht demnach nur ein Bruchteil der Studentenschaft.
    In den Hörsälen vernimmt man dieses Geplärre nicht.

    PS: Captchas - endlich ;)

    • Nick (kein Partner)
      23. Mai 2011 22:35

      Wehret den Anfängen, Segestes. Irgendwann wird keiner mehr da sein, wenn Sie abgeholt werden.

    • Nick (kein Partner)
      23. Mai 2011 22:36

      ...und keiner wird da sein, um zu protestieren.

  7. Karl Kamin (kein Partner)
    23. Mai 2011 21:40

    Juhu, man kann wieder posten. Wo sind die Trolle?
    Wie ich sehe, war das EDV-Team sehr fleißig und hat eine tolle neue Sicherheitsabfrage eingebaut.

    • Beliebter Troll (kein Partner)
      23. Mai 2011 21:52

      Bin schon da. Ich poste aus Leidenschaft. Übrigens, Starl nennt sich jetzt PostScriptum. Warte schon auf den nächsten Theaterdonner der Inszenierung. Ansonsten, tja, Sie wissen schon, die rot-grüne Pest im Land macht einem zu Schaffen. Aber der Kampf geht weiter.

    • fenstergucker (kein Partner)
      23. Mai 2011 22:09

      @Beliebter Troll

      *wow* - Sie liefern absolute Neuigkeiten, genial!.

    • Beliebter Troll (kein Partner)
      24. Mai 2011 07:42

      Nun, es scheint ja hier kaum jemanden zu bewegen, welch lächerliche Show hier abgezogen wird. Aber sei's drum. In Dummheit sterben ist auch schön.

    • Trollfresser (kein Partner)
      24. Mai 2011 08:40

      Wie oft bist Du schon Deines Todes gestorben - geschmackvoller Troll?

    • socrates
      25. Mai 2011 00:41

      Beliebter Troll
      Wer schreibt ist mir egal, ich kenne ihn so wenig wie Sie. Mich interessiert was er schreibt und da ist er mir positiv aufgefallen, Sie hingegen weniger, wenn sie als Vernaderer in Ihren Kampf ziehen.

  8. Erwin Tripes (kein Partner)
    23. Mai 2011 21:04

    „Statt dessen wird täglich eine neue Verschwörungslegende erfunden, derzufolge Strauss-Kahn doch unschuldig ist. Dabei geben sich Rot und Grün ständig als Anwälte der Frauen aus. Die werden sich aber freuen, wenn die europäische Sozialdemokratie auch den absurdesten Theorien nachjagt, nur um von der Vergewaltigung einer Frau durch einen linken Politiker abzulenken. Widerlich.“

    Nicht nur die US-amerikanische Medien auch der äußerst wichtige Blog von A.U. hat also bereits das Urteil über Strauss-Kahn gefällt.
    Gefällt mir nicht, auch wenn mir Strauss-Kahn persönlich nicht sympathisch ist.
    Merkwürdig, wo doch A.U. sonst länger für die Unschuldsvermutung eintritt, wenn er hier zwar vorsichtshalber einmal den Begriff „mutmaßlich“ verwendet, dann aber doch vorausverurteilt.
    Bin gespannt, was wirklich rauskommt, insbesonders wenn man sich die Verflechtungen von Ankläger und Richterin zur US-Politik näher ansieht. (Bin ich somit jetzt auch schon ein Verschwörungstheoretiker?)

    • brechstange
      24. Mai 2011 08:30

      Der Strauß-Kahn ist in diesen Straffällen schon öfter auffällig gewesen. Bis jetzt hat er es immer abgeblockt. Das verschärft natürlich seine Situation.

    • socrates
      24. Mai 2011 21:30

      Was braucht es da uns! DSK ist von seiner Tochter, seinen Geschäftspartnern, sinen Freunden, der gesamten NY-geschäftswelt und der amerikanischen Presse vorverurteilt worden. Aber als Sozi und Jude hat er immer noch eine Chance. Sein Anwalt, orthodoxer Jude Brafman, hat schon Mikel Jackson, Sean "P. Diddy" Combs, l'ex-spieler und star des football américain Plaxico Burress und sogar den "König des Pop," Michael Jackson aus verlorenen Positionen gerettet.

    • socrates
      24. Mai 2011 21:53

      Erwin Tripes
      Vorverurteilen: Für Sie ist es offenbar die Frau! Schließlich ist sie eine Negerin und bei DSK waren immer die Frauen schuld, verloren Ehre und Posten. Er blieb.

  9. november_rain (kein Partner)
    23. Mai 2011 20:10

    Die Grünen sehen sich einfach als die besseren Sozialisten, die mit den SPÖ-Proleten nichts zu tun haben wollen. Da der Sozialismus praktisch alle Ziele erreicht hat, müssen sie sich jetzt nach anderen Betätigungsbereichen umsehen. Die grüne Intoleranz ist vielleicht nicht ganz überraschend, wenn man weiß, dass einige der prominenten Linksgrünen in Politik und Publizistik ihre Studienzeit bei diversen marxistischen Gruppen verbracht haben. Anders als vielleicht noch die Sozialdemokratie sind marxistische und kommunistische Organisationen per se antidemokratisch, weil sich ihre Ziele auf friedlichem Weg nicht erreichen lassen. Diese Geisteshaltung zeigt sich immer wieder bei diversen Protestaktionen. Mit Umweltschutz hat das alles herzlich wenig zu tun.

  10. cmh (kein Partner)
    23. Mai 2011 19:52

    Mit einer gewissen Freude muss man aber schon auch feststellen, dass die Katze das Mausen nicht lassen kann - schon gar nicht wenn die Katze Michael und die Maus Maria heißt.

    Nach ablauf der Jetzigen rotgrünen Rathausjunta (analoge Wortbildung zur damaligen Diktion: jetzige schwarzblaue Regierung!) werden die GrünInnen - sofern sie dann nicht restlos korrumpiert sind und sie sich um am Geldtropf bleiben zu dürfen prostituieren müssen - in das Kinderlied einstimmen müssen:

    http://www.youtube.com/watch?v=Ph-vHNUBUdc

    Und wer das nicht glauben will, etwas ganz süßes

    http://www.youtube.com/watch?v=c_kiJht_oJM

    Schönen Abend!

  11. Perikles (kein Partner)
    23. Mai 2011 19:18

    Das Bedenkliche an den Grünen und anderen Linken ist ihr Hang zur volksuntreuen außerparlamentarischen Opposition. Durch diese Protest- und Demonstrationsunkultur versuchen sie immer mehr den demokratischen Prozess auszuhebeln. Man sollte eine NGO gründen, die solche unappetitlichen Entwicklungen beobachtet und dokumentiert. Vielleicht kann der Unterbergerblog zu so einer Organisation heranreifen.

    • Erich Bauer
      24. Mai 2011 08:53

      "...Man sollte eine NGO gründen..."

      Diese Idee... die hat was... ernsthaft! "Beobachtungsstelle gegen totalitäre und "heilige" Einfalt" (nur ein "Arbeitstitel) Ich glaube, es gibt Besseres...

  12. Nick (kein Partner)
    23. Mai 2011 18:57

    Bei den Linken gilt nur als tolerant, wer linke Ideen verbreitet. Alles wird unterdrückt. Seltsame Ideologie ist das.

    (Schön, dass man wieder kommentieren kann.)

  13. HDW
    23. Mai 2011 17:36

    Man kann das synergistische Zusammenwirken der neomarxistischen Journaille mit den Anklagebehörden als "Postmoderne Putschmethode" (A. Diaconale) der jetzigen Komintern - Generation benennen. Waren im 19.Jh. Barrikaden, im 20. Kaderparteien für den antidemokratischen Umsturz durch die totalitären Utopisten angesagt, ist es im 21.Jh. die selektive Anwendung der Kombination von Korruptionsvorwurf, Kinderpornografie oder Auschwitzkeule mit gezielt durch Indiskretion gesteuerten Medienprozess (Volksgerichtshof) oder die "Sünde" der heterosexuellen Ausschweifung (nie die homosexuelle) als strafbaren Tatbestand und Vorverurteilung durch die Medien und damit gesellschaftliche Vernichtung sowie als Folter Untersuchungshaft oder Hausdurchsuchung. Besonders auffallend: Parteienfinanzierung betrifft immer nur nichtlinke Parteien, die freche Finanzierung der SPÖ durch die Stadt Wien hingegen verschwindet in der Fellnerei. Früher hieß es wenigstens: "Hinaus mit dem Schuft aus Wien"

  14. Celian
    22. Mai 2011 23:00

    Zum Thema Intoleranz der Linken paßt ganz gut der Life-Ball.

    “Spread the Wings of Tolerance“ war das Motto des diesjährigen Life-Balls.
    Passend zu ihrem Motto durften die mit der Toleranz Geflügelten gestern von der ORF-Kanzel herab den Papst denunzieren. So hat man erste Reihe fußfrei von Gerry Keszler ins Wohnzimmer geliefert bekommen, daß der Papst, wie lächerlich, gegen AIDS Enthaltsamkeit predigt. Wo doch jede Sau weiß, daß man ein Präservativ nehmen müsse.

    Das ist ein Beispiel für die gelebte Intoleranz der selbst ernannten ach so Toleranten gegenüber allem, was nicht so schräg tickt wie sie. Sogar der römisch-katholischen Kirche möchten sie ihre Vorstellung des richtigen Lebens aufoktroyieren. Nicht Enthaltsamkeit ist das wahre Leben, sondern die Wollust-Sau durch Sodom und Gomorrha zu treiben. Mit Präservativ natürlich, damit kein Unglück passiert. Welch Verhöhnung eines jeden Christen! Und eine Dagmar Koller grinst dazu. Diese Spötter der Kirche prahlen damit, daß ihre Einstellung einen Siegeszug um die Welt macht. Sie ignorieren die Tatsache, daß Christen tatsächlich aus religiöser Überzeugung den GV vor der Ehe ablehnen.

    Jeder Anspruch auf das einzig Wahre, so wie ihn Gerry Keszler erhebt, ist das Abzeichen des Fundamentalisten. Zusammen mit dem Toleranz-Motto und wie er die Intoleranz im Fernsehen zelebrierte, war der Life-Ball der Gipfel der Heuchelei.

    Nicht auszudenken, würde Gerry Keszler den Islam öffentlich durch den Dreck ziehen. Das gäbe vielleicht einen Aufstand. Aber gegen die Katholische Kirche bringts sogar Popularitätspunkte.

    • brechstange
      22. Mai 2011 23:13

      die Chris Lohner als Päpstin, es ist zum Fremdschämen

    • byrig
      22. Mai 2011 23:58

      he he,celian:als christ lasse ich mich von ihnen nicht so einengen,dass ich sex vor der ehe ablehne!und auch nicht andere christen,die von so einer grotesken einstellung abgestossen würden!haben sie einen knall?so eine meinung können sie dann äussern,wenn sie sich als mitglied einer sekte äussern-sonst nicht.und solange sie das nicht tun,verbitte ich mir,dass sie statements dieser art im nahmen des christentums abgeben.

    • Johann Scheiber
      23. Mai 2011 09:00

      Toller Beitrag, Celian!

    • derek (kein Partner)
      24. Mai 2011 11:47

      sie armer müssen sich wirklich furchtbar verfolgt fühlen von diesen menschen, die gegen eine krankheit ankämpfen und damit auch gegen die menschenverachtende doktrin der katholischen kirche, die durch ihre Anti-Kondom-Doktrin die verbreitung von AIDS in afrika indirekt fördert und damit den tod unzähliger menschen auf dem gewissen hat. sie tun mir leid in ihrer kurzsichtigkeit. sie armer christ. sie predigen wasser und trinken wein, genauso wie der papst, der heuchler.

    • Celian
      24. Mai 2011 17:54

      derek, der Papst hat nie zum GV ohne Präservativ aufgerufen. Sondern zur Enthaltsamkeit. Alles klar?

    • november_rain (kein Partner)
      24. Mai 2011 18:02

      derek,
      Ich bin selbst kirchenkritisch und auch der Meinung, dass die Position der Kirche in der Kondomfrage dumm ist, aber dass die Kirche in Afrika indirekt AIDS fördert ist nicht richtig, auch wenn man es immer wieder hört. Dieser Vorwurf würde nämlich voraussetzen, dass noch irgendjemand auf den Papst hört. Ich kann ihnen versichern, dass dies in Afrika noch weniger der Fall ist als bei uns.

  15. Undine
    22. Mai 2011 22:29

    Gäbe es für die ORF- Ansager und die meisten ORF-Korrespondenten eine einheitliche Berufskleidung, müßte sie ROT-GRÜN-GESTREIFT sein! :-)

  16. byrig
    22. Mai 2011 21:47

    mutiger,längst fälliger artikel von a.u. mit lauter ernstzunehmenden,wichtigen kommentaren.ein weiterer beweis,wie wichtig dieser blog ist,und wie notwendig "wir"-die teilnehmer auch sind!!!

  17. alfons adam
    22. Mai 2011 18:08

    Sehr geehrter Herr Dr. Ortner! Als einfacher theologisch nicht gebildeter - oder sollte ich besser sagen nicht verbildeter - Katholik fällt mir zu Ihren Vorwürfen gegen die Kirche folgendes ein: Die vornehmste Aufgabe des kirchlichen, speziell des päpstlichen Lehramtes ist es, das von den Aposteln überkommene Glaubensgut unversehrt zu bewahren. Der christliche Glaube gründet auf göttlicher Offenbarung, kann also weder Gegenstand demokratischer Willensbildung sein noch durch vielleicht gutgemeinte abweichende Ansichten einzelner Theologieprofessoren abgeändert oder fortentwickelt werden. Es steht jedem frei, an Gott zu glauben oder nicht, die Kirche für eine göttliche Stiftung zu halten oder nicht, ich halte es aber nicht für vertretbar und redlich, sich als Katholiken zu bezeichnen, wenn man das Lehramt ablehnt. Und wenn jemand gar nicht katholisch sein will, dann soll er gefälligst jede Einmischung unterlassen.

    • Anton Volpini
      22. Mai 2011 19:21

      @alfons adam
      Wenn ich auch jedes Ihrer Worte unterschreibe, so will ich Sie aber doch fragen, ob Sie mit diesem Beitrag im richtigen Blog sind?

    • phaidros
      22. Mai 2011 19:50

      kann also weder Gegenstand demokratischer Willensbildung sein noch durch vielleicht gutgemeinte abweichende Ansichten einzelner Theologieprofessoren abgeändert oder fortentwickelt werden

      Aber muss nicht auch eine in sich unveränderliche Lehre in einem sich über die Jahrtausende ändernden gesellschaftlichen Umfeld immer wieder neu interpretiert werden? Rezepte, die gestern gut waren, sind das nicht notwendigerweise auch heute. Solche, die gestern versagt haben, können morgen als einzige Probleme lösen.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Anton Volpini
      22. Mai 2011 19:59

      Gott, lieber @phairos, kann nicht uminterpretiert werden, und da gibt es keinen Kompromiss. Das ist absolut!!

    • Anton Volpini
      22. Mai 2011 20:03

      Tschuldigung, @phaidros!

    • phaidros
      22. Mai 2011 20:34

      Kein Problem, Herr Volpini.

      Aber wieso war Gott der Meinung, es bräuchte ein Neues Testament, wenn nicht, um auf geänderte gesellschaftliche Gegebenheiten zu reagieren?

      Ein kleines Beispiel: ich bin überzeugt, würde Er heute direkt zu uns sprechen, Er würde »seid fruchtbar und mehret Euch« nicht zur Tugend erheben (das meine ich global, nicht in Bezug auf die industrialisierte Welt). Aber bei einer Erdbevölkerung von etwa 80 Mio Menschen um das Jahr 0 a.d. war es eben angezeigt und eine Überlebensnotwendigkeit für die Menschheit.

      Aber bei 7000 Mio Menschen - Tendenz stark steigend - würde er vermutlich in intelligenter Weise eher Parole »denkt nach, bevor Ihr Euch vermehrt« ausgeben.

      Der absolute Wert von Nachkommenschaft als solcher ist damit in keiner Weise beschädigt. Nur eben in einem geänderten Umfeld neu interpretiert. Weil es nötig ist.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Dr.Otto Ludwig Ortner
      22. Mai 2011 20:39

      Sehr geehrter Herr Adam!
      Kein Katholik wir in Frage stellen, daß es Aufgabe des Episopats ist, das Glaubensgut unverfälscht durch die Zeit zu tragen. Die frühen Christen gewannen das mächtige römische Reich durch ihr gewaltlos ertragenes Martyrium. Leider wandten die christlichen Machthaber ab Theodosius des Großen 380A.D.) gegenüber Nichtchristen die gleichen Methoden an wie Diokletian ect. gegen die frühen Christen. Der von mir sehr verehrte Hl. Augustinus wandte im Donatistenstreit erstmals die kriminellen Mittel der Enteignung unf Vertreibung der Menschen an, die ihm nicht nach dem Mund redeten. Eine religiöse Autorität, die Glaubensfragen gewaltsam aufzwingen will, verbreitet im Ergebnis den Unglauben. Das habe ich in meiner katholischen Umgebung wiederholt gehört: "Das muß man halt glauben!" Die Praxis waren dann infame Verbrechen, der damit verbunden Ehrverlust, das Unglück und die Verzweiflung der Kinder - mit tödlichen Ausgang - und Verelendung. Auch der Untergang Österreichs war jedenfalls von der Landeskirche mitverschuldet. Seine Opfer haben mich dazu bestimmt, ihnen Genugtuung zu verschaffen und Österreich zum Sieg zu führen (siehe"www.ortnerprinceton58.at"). Ich greife nicht das Lehramt an, doch will ich ein wirksames Lehramt, dem man mit Ehrfurcht begegnet, und nicht ein unwirksames Lehramt, dem man mit Furcht - und daher zwangsläufig nur mit Lippenbekenntnissen begegnet. Glauben kann nur ein freier Mensch - und nur ein solcher kann sich auf die Dauer behaupten.

    • Anton Volpini
      22. Mai 2011 20:44

      Es tut mir leid phaidros, aber ich fürchte, wir können Gott bis zum jüngsten Tag nicht um seine Meinung fragen.....

    • phaidros
      22. Mai 2011 21:20

      So sehe ich das auch, Herr Volpini. Und das werden wir ja dann alle (oder nur Christen?) früh genug erfahren. Bis dahin fällt es mir halt nur schwer zu glauben, dass er uns mit Grips ausgestattet haben soll, aber gleichzeitig dem impliziten Verbot, den in bestimmten Bereichen auch einzusetzen. Ich vermute das Gegenteil: er würde von uns erwarten, dass wir genau das tun.

      Nicht, dass groß erkennbar wäre, dass wir es auch täten, natürlich.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Anton Volpini
      22. Mai 2011 22:46

      Genau deswegen, weil es so schwer ist, zu glauben, hat er seinen Sohn auf die Welt geschickt.....um uns Menschen zu zeigen, daß wir unter all den Lebewesen die Auserwählten sind!

      Ich würde mich freuen, wenn wir uns in diesem Punkt einig sein könnten, phaidros!

    • phaidros
      22. Mai 2011 23:05

      Da habe ich keine Einwände, Herr Volpini! Insbesondere, als es eben Jesus war, der lehrte nicht zu richten. Wer einen anderen verurteilt, der hat augenblicklich keine Gesprächsbasis mehr mit dieser Person. Die ist aber die Basis jeden christlichen Miteinanders.

      BG/phaidros.bis@gmail.com

    • Johann Scheiber
      23. Mai 2011 09:05

      Auch der Christ muß in der Welt urteilen, muss sich aber innerlich des Urteils enthalten.
      Das Christentum ist durchgehend dialektisch und nicht einfach gestrickt. Genauso verhält es sich mit der Feindesliebe und dem Gesetz. In das Christentum kommt man schlußendlich nur über das Denken hinein.

    • cmh (kein Partner)
      23. Mai 2011 19:44

      @ JS

      Das mit dem Denken ist sicher ein Charakteristikum des Christentums. Das Erfordernis, immer wieder neu zu denken und gleichzeitig alle Handlungen vor einem Richter zu verantworten müssen ist es, was das Christentum im Vergleich zu allen anderen Religionen besonders schwierig macht. Glücklicherweise stellt es aber auch Handreichungen dar, die in der großen Zahl Vereinfachungen bringen, ohne dass jetzt das Denken etwa durch Unterwerfung unter einen von Autoritäten eindeutig vorgegebenen Willen Gottes überflüssig würde. (Verwunderlich ist, dass dies Mohammed nicht aufgefallen ist, wird ja schon in der Genesis der Wunsch, Gut und Böse sicher zu erkennen als mittelbarer Grund für die Vertreibung aus dem PAradies ziemlich am Anfang genannt.)

      @phaidros

      Welches der (beiden) Pferde ist Ihnen da durchgegangen? Gott ist doch kein soziologischer Zauberlehrling, der sich auf geänderte Umstände einstellen müsste. Vielleicht sind in der MEnschheit eh uns unbekannte weil nicht erkennbare und/oder von uns nicht erkannt werden wollende Mechanismen eingebaut, die verhindern, dass die Bäume in den Himmel wachsen. Alles ist möglich, nur erwarten Sie von ihm keine Prämie für Nichtanbauen Ihrer Körperflüssigkeiten.

      Vielleicht liegt eine seiner Strategien die Fortpflanzung betreffend ja gerade darin, dass alles was mit der Fortpflanzung zu tun hat, ein vernunftfreies Gebiet ist. Oder wollen Sie behaupten, das wir uns auf vernüftige Weise reproduzieren. Eine einzige Rosamunde Pilcher RoKo sollte doch genügen, auch asexuellen Marsmenschen klar zu machen, dass diese Handlungen deshalb so sinnleer sind, weil die Geschehnisse des tatsächliche Lebens noch viel vernuftloser sind. Einzig das Bestreben beim Mister Right ins Bett zu kriechen und allen anderen die Augen auszukratzen ist festzumachen, alles andere sind Träume. (Mutatis mutandis gilt das auch für die Männer: Swift - der auch noch andere Sachen als Gullivers Reisen geschrieben hat, beschreibt irgendwo seine Überraschung, im Budoir seiner angegebetenen Göttin auch auf deren Ausscheidungsprodukte zu stoßen, womit die Gute dem verblendeten Liebhaber gegenüber auf normales Maß reduziert ward.)

      Lassen Sie also bitte den Lieben Gott aus dem Spiel und heucheln Sie nicht, dass die Menschheit ein Gebot von ihm richtig einhalten würde. Nicht das wichtige moralische und schon gar nicht irgendeines das Vögeln betreffend.

    • phaidros
      23. Mai 2011 20:35

      Sg. cmh,

      1. Gott habe ich hier noch nie ins Spiel gebracht, warum sollte ich ihn also draußen lassen - haben nur Kompatible das Recht sich dazu zu äußern?

      2. Selbstverständlich ist Fortpflanzung vernunftgesteuert - oder wieso sind Knaus-Ogino bzw. Feststellen der fruchtbaren Tage Ihrer Meinung eine erlaubte Art der Familienplanung? Selbst, wenn diese Vorgänge sich Ihrer Vernunftsteuerung entziehen sollten wäre es vermessen, bedingungslos von sich auf andere zu schließen.

      3. Ich wäre Ihnen verbunden, würden Sie nicht vom hohen Ross herab anderen Anweisungen in Punkto Verhalten erteilten. Wie kommen Sie überhaupt dazu, hier andere der Heuchelei zu bezichtigen! Nebenbei, Ihre übrige Ausdrucksweise ist mir egal, damit verraten Sie uns etwas über sich selbst, nicht über mich - wie auch?

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      P.S.: Ok, ich gestehe: »Verbundenheit« ist geheuchelt. D.O.

    • cmh (kein Partner)
      24. Mai 2011 09:22

      phaidros

      mein Antwort erfolgte am 24.5. um 9.21

  18. alfons adam
    22. Mai 2011 17:48

    Lieber Wertkonservativer! Nach meinen Beobachtungen ist es eine Illusion, von den maßgeblichen Leuten in ÖVP und BZÖ ein Gegensteuern gegen den sich immer mehr steigernden linken Terror zu erwarten. Die sind doch derselben Ideologie verhaftet, genauso wie Teile der FPÖ.
    Alles, worüber wir entsetzt sind, geht an der Mehrheit unserer Mitbürger vorbei. Es stimmt aber nicht, daß sie dafür nicht zu interessieren wären. In jahrzehntelanger Berufspraxis bin ich mit Menschen aller Gesellschaftsschichten und Bildungsgrade in Kontakt gekommen und habe mich oft gewundert, wie offen die Leute sind, wenn man ihnen die Probleme und Ereignisse in ihrer Sprache erklärt. Wir hätten eine echte Chance, die nötigen Veränderungen herbeizuführen, wenn wir nicht darauf warten, daß es andere tun. Diese "Anderen" gibt es nämlich nicht. Man muß die Zusammenhänge erklären und darauf hinarbeiten, das Totschweigen der wichtigsten den Menschen unmittelbar angehenden Fragen zu durchbrechen.

  19. Celian
    22. Mai 2011 17:35

    Die vereinigte Linke betreibt immer weniger Aufwand, um ihre wahren Absichten zu verbergen, sie fordert Verbote oder gleich den Rausschmiss Andersdenkender: „Rassismus raus!“, erschallt der Ruf der Antifa, den man an den Häuserwänden Wiens findet. Dadurch fühlt sie sich legitimiert, Toleranz gegenüber Andersdenkenden, die man vorher durch die Medien gezerrt und gründlich diffamiert hat, zu verweigern.

    Wir sind Zeuge, wie der erste Schritt vom demokratischen Sozialismus zum totalitären Sozialismus vollzogen wird. Als erster Schritt bleibt die Meinungsfreiheit auf der Strecke. Nicht, daß der demokratische Sozialismus so erstrebenswert wäre. Er selbst ist bereits ein Mühlstein, der Österreich nach seiner Zerstörung 1918 umgehängt wurde.

    • Alex
      22. Mai 2011 18:42

      "Kill all Racists" steht auf der Wand des Juridicums gekritzelt. Das ist die Toleranz der Gutmenschen.

    • Konrad Loräntz
      23. Mai 2011 11:02

      "Rassisten raus" ist aber denn doch arg Migrantenfeindlich, denn unter diesen finden sich, wir mir deucht heute die noch ungebrochen ethnisch selbstbewussten Gruppen. Ich will jetzt das T-Wort nicht unnötig strapazieren. Es denkt sich wohl ohnehin jeder !

  20. Dr.Otto Ludwig Ortner
    22. Mai 2011 15:08

    1945 aus Südböhmen mit 9 Jahren vertrieben, als Opfer des tschechischen Raubmordes, durch den mein Patenonkel durch Foltermord sein Leben verlor und meine Mutter lebenslang Invalide wurde, erfreute ich mich einer begnadeten Gymnasialzeit im Wiener BG XIII, wo ich 1954 mit Brillanz maturierte. 1955 folgte, gleichfalls mit Auszeichnung, die 1. Staatsprüfung (Jus). Am 5.11.1955 feierte ich in der Wr. Staatsoper mit" Fidelio" die neue Freiheit meiner Heimat Österreich, mit anschliéßendem "Bal paré" im Wr. Musikverein. Belohnt mit einem Fulbright-Stipendium an die Universität Princeton, U.S.A., wurde ich Hörer von Prof. Otto Butz in "History of political thought". Dieser lehrte im Semester 1956/57: "Die Deutschen sind keinesfalls ein besonders verbrecherisches Volk, sie haben nur eine besonders tragische Geschichte." Obwohl mir Prof. Butz damit meinen geistigen Lebensweg wies, kostete ihn diese These den Job. Nie sah ich ihn wieder, den einzigen meiner akademischen Lehrer, der mich privat einlud.
    1978 machte sich der Tübinger Konzilstheologe Prof. Hans Küng mit seinem Buch "Unfehlbar?" im Vatikan unbeliebt. Der, mittlerweile selige, Papst Johannes Paul II. entzog ihm die kirchliche Lehrbefugnis. Ich protestierte mit einem Lesebrief in "Die Presse", denn ich verdanke den Büchern dieses Theologen, insbesondere "Christsein" eine wesentliche Festigung meines Glaubens. Der ö. und deutsche Episkopat unterstützten die sehr unpopuläre päpstliche Entscheidung durch den Druck und die Verbreitung von verleumderischen Schmähschriften gegen Prof. Küng mit Kirchensteurgeldern.
    Als ich als Pensionist mit meinem Bibelstudium an der r.k.theol. Fakultät mein als Lehrmittel der Bibelkunde konzipiertes Werk "Tempelgesänge-ein biblisches Gedicht" ("www.ortnerprinceton58.at") vorbereitete, vertraute mir mein verehrter Lehrer Prof. Georg Braulik an, im Hörsaal säßen Leute, die seine Vorlesung mitschrieben und ihn dann wegen angeblicher "Irrlehren" denunzierten. Tatsächlich stellte Prof. Braulik kurz darauf unerwartet - obwohl im Vorlesungsverzeichnis angeführt- seine Lehrtätigkeit in einer für einen Ordinarius ganz ungewöhnlichen Weise ein. Ich richtete an Kard. Schönborn eine Anfage, der die Sache abwiegelte.
    Eine Gedankenpolizei dieser Art schädigt die Gemeinschaft intellektuell, moralisch, politisch und ökonomisch bis zum Untergang (Österreich 1938), denn die Evolution - man kann sie auch Gott nennen -straft die Hemmung des Intellekts mit dem Tode (Siehe die Ausführungen in meiner Biographie in der angeführten Homepage). Das gilt auch für die r.k. Hierarchie (aus dieser Ecke kommt die katastrophale Tendenz zur Verketzerung aller intelligenten Menschen). Denn diese fiel auf den plumpen Propaganda-Bluff des Mißbrauchs-Skandals der Länge nach herein. Denn wie ich den Redaktionen schrieb, "kann man von einem Mißbrauchsskandal erst sprechen ,wenn ein signifikant höherer Prozentsatz von Klerikern wegen im Schuld- und Heimdienst begangenen Sexualdelikten von den zuständigen Strafgerichten rechtskräftig verurteilt wurden ,als von Laien in gleicher Verwendung."
    Wer unliebsame Bücher verbietet und die Autoren verfolgt,schädigt Staat und Gesellschaft -vorbehaltlich des Schutzes von Leib und Leben, des Staatsziels der republikanischen Staatsordnung

    • socrates
      22. Mai 2011 21:28

      Wie wahr! Was ich nicht verstehe ist, wie die Macht die Kirche so in ihre Krallen bekommen konnte, daß sie ihre - dringend gebrauchte - Funktion nicht mehr wahr nimmt. Der letzte Teil des "Paten" war ganz aufschlußreich. Schönborn wurde halt vom System berufen.

  21. Riese35
    22. Mai 2011 12:46

    >> Für unser Land gibt's kurz- und mittelfristig nur eines:
    >> Bündelung der Kräfte Mitte/Rechts (ÖVP, FPÖ, BZÖ),
    >> Verzicht auf gegenseitige Wadlbeissereien,
    >> freundschaftliche Verständigung unter den Partei-Oberen!

    Danke, Wertkonservativer! Diese Worte sind mir aus der Seele gesprochen, wenngleich ich die Reihenfolge einmal als nicht so wichtig klassifiziere, weil sie mir eigentlich egal ist, wenn inhaltlich gute Politik gemacht wird.

    Was die ÖVP angeht, wird aber noch einiges fundamental zu korrigieren sein, wenn man Erfolg haben und glaubwürdig erscheinen will. Dazu fiele mir z.B. ein:

    a) Nicht wieder den Schüssel-Fehler begehen und sich den Ast absägen, auf dem man sitzt, d.h. zu glauben, seinen Koalitionspartner wie einen Gegner nach dem Prinzip "divide et impera" behandeln zu müssen

    b) Nicht vor dem Gegner (ORF, Medien, GrünInnen etc.) in die Knie gehen, sondern konsequent seine Werte (welche?) vertreten; wie Andreas Unterberger schreibt, ähneln die Zeiten dem aufkommenden Nationalsozialismus (wie wahr!); wir bräuchten also Personen vom Format eines Engelbert Dollfußes oder einer Margaret Thatcher an der Spitze

    c) Persönlichkeiten in Positionen bringen, zu denen das Volk Vertrauen hat, die Vorbilder sind und die die nötige Fachkompetenz, Erfahrung und Weitsicht mitbringen (also keine Quotenerfüller wie z.B. E. Gehrer, A. Kdolsky, Ch. Marek oder den jungen Staatssekretär Kurz, sondern Personen vom Format eines Robert Lichal oder Egmont Foregger, die sich die ÖVP ja nach spätestens einer Periode hinausschießen hat lassen)

    d) Einen klaren Standpunkt vertreten, der sich von der Frankfurter Schule, den 68ern, vom Feminismus, Genderismus, der Homoideologie, der Quotenideologie, vom Rätesystem deutlich distanziert, sei es gelegen oder ungelegen, auch dann, wenn man sich gegen den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte oder den EU-Sowjet oder das Politbüro der EU stellen müßte (siehe http://www.youtube.com/watch?v=7qcQ95d5G18 ); warum wurden Polen und Irland von Österreich nicht unterstützt, als sie Ausnahmen beim EU-Beitritt ausgehandelt haben, oder warum hat sich Österreich nicht ähnliche Ausnahmen ausgehandelt, wo es Widersprüche zur katholischen / christlichen Moral- und Sittenlehre gibt

    >> Einer der Gründe, warum ich die FPÖ-Begeisterung
    >> in bürgerlichen Intelligenzlerkreisen überhaupt
    >> nicht verstehen kann.

    Das hat sicher damit zu tun, daß es die (leider!) einzige Partei ist, die konsequent gegen die Geisteshaltung der Frankfurter Schule und all ihrer Konsequenzen auftritt. Eine Barbara Rosenkranz ist zwar nicht katholisch, aber glaubhaft konsequent, und sie hat den Geist der Frankfurter Schule und dessen Bedeutung für den gesellschaftlichen Niedergang durchschaut, was man von einer Andrea Kdolsky oder Christine Marek nicht behaupten kann. In dieser Hinsicht vertritt B. Rosenkranz viel mehr urkatholische Positionen als ein Großteil jener ÖVPler, die heute das Sagen haben und sich mit modernen Bier- und Stelzenmeßzelebranten wie der des Dompfarrers solidarisieren. M. Spindelegger möchte ich von diesen meinen Aussagen einmal ausnehmen, denn den kenne ich noch zu wenig und möchte ihm eine faire Chance geben.

    Ein Beispiel, wie weit sich die ÖVP von den Wurzeln entfernt hat, ist z.B. Wilhelm Molterer, der in einer ORF-Sendung vor der letzten Wahl, auf Homosexualität und speziell die Haltung der Kirche dazu angesprochen, gesagt hat: "Ist das (Anm.: gemeint ist die Kirche) ein Maßstab für mich? ... Ich hab' meinen persönlichen Maßstab und ich respektiere jede individuelle Entscheidung des Menschen, weil er es aus seinem Gewissen her verantortet. Und das ist mein Maßstab. Glauben's wirklich, ich brauch den Bischof Laun dazu? Nein wirklich nicht." (siehe http://www.kathtube.com/player.php?id=6260 ). Diese Haltung hat sicher auch dazu beigetragen, daß sich noch mehr ehm. ÖVP-Wähler von dieser Partei verabschiedet und mangels Alternative der FPÖ zugewandt haben. Eine Chance wird Michael Spindelegger nur dann haben, wenn er mit Hilfe einer FPÖ und eines BZÖ diese unseligen Schritte einer "Gleichstellung", die dann Josef Pröll gesetzt hat, wieder rückgängig macht. Dazu braucht es aber, wenn man die Linken und GrünInnen kennt, die Konsequenz, den Kampfesmut und das Durchhaltevermögen einer Margaret Thatcher. Das ist die Hoffnung, die ich noch nicht ganz aufgegeben habe. So eine Tat würde sicher eine große Wählerrückholaktion zur ÖVP einläuten.

    Wie Andreas Unterberger schreibt, sehe ich heute die wirkliche Gefahr auf der Seite der militanten Linken und der GrünInnen, nicht auf der Seite der sogenannten Neonazis (werimmer damit auch gemeint sein soll). Letztere sind meines Erachtens eine verschwindende Minderheit von Spinnern, die es in jeder Gesellschaft gibt. Sie haben kaum eine politische Relevanz, auch nicht in der FPÖ. Und froh wäre ich, wenn die alpen-donau.info nicht einer so strengen Zensur unterläge, denn dann könnte man dort nachlesen, welch eklatanten Unsinn diese Herrschaften dort behaupten. Das wären wirkliche Scheinmessiase. Gegen die nationalsozialistische Ideologie muß man mit Sachargumenten und nicht mit Zensur kämpfen. So, wie man jetzt gegen diese Herrschaften vorgeht, macht man sie unnötigerweise nur zu Märtyrern, verschafft ihnen Popularität, die ihnen nicht zusteht, und lenkt von den eigentlichen Problemen und der Gewalt von links ab.

    • Wertkonservativer
      22. Mai 2011 16:13

      Freut mich, werter @Riese35, dass Sie mit meinen Ausführungen im Wesentlichen konform gehen. In Ihrer Replik sind unverzichtbare Anforderungs-Profile festgehalten, die der ÖVP zwecks Wiedererlangung ihrer alten Stärke abzuverlangen sind.
      Ob der neue Obmann den Mumm haben wird, zumindest einiges davon in seine Agenda aufzunehmen, werden wir in den kommenden Monaten und Jahren sehen.
      Ich kann ihm nur raten, abwechselnd Löwentropfen und Pantherpillen einzunehmen
      (hätte ich auch schon Herrn Strache vorgeschlagen), um gegen die laufenden Rot/Grün-An- und Untergriffe entsprechend starke Gegenwehr und Konterattacke auf's Kampffeld bringen zu können.
      Let's wait and see!

    • Undine
      22. Mai 2011 21:47

      @Riese35

      "Eine Barbara Rosenkranz ist zwar nicht katholisch, aber glaubhaft konsequent, und sie hat den Geist der Frankfurter Schule und dessen Bedeutung für den gesellschaftlichen Niedergang durchschaut, was man von einer Andrea Kdolsky oder Christine Marek nicht behaupten kann. "

      Nein, Barbara ROSENKRANZ ist nicht katholisch (was den linxlinken HEUCHLERN eigentlich SEHR imponieren müßte!); aber ich bin überzeugt, daß, wenn es einen GOTT gibt, ihm eine Frau wie Barbara Rosenkranz 1000x lieber ist als diese beiden völlig bedeutungslosen Blunzen ( Blunzen in 2-facher Bedeutung!) Andrea KDOLSKY und Christine MAREK!

    • Undine
      22. Mai 2011 21:59

      Nachsatz:

      Und so weit ist es schon gekommen, daß viele unserer Kirchenobersten nicht den Mut und das Rückgrat haben zuzugeben, daß Barbara Rosenkranz, obwohl sie nicht Mitglied der katholischen Kirche ist, ein GOTTGEFÄLLIGERES Leben führt als so manche vermeintliche Lichtgestalt. Daß sie der FPÖ angehört, ist wohl in den Augen der so überaus "toleranten" Linken ein Riesenmakel; den lieben Gott, so es ihn gibt, wird das nicht stören.

    • Riese35
      23. Mai 2011 00:01

      Danke für die Worte des Lobes.

      @Wertkonservativer: Ja, in den Werten, so glaube ich, und was sich bei einer ÖVP ändern müßte, stimmen wir weitgehend überein. Auch darin, daß der intolerante Linkskurs der ÖVP einen großen Schaden für das Land bedeutet. Was aber die Beurteilung betrifft, wie unsereins am effektivsten an einer Lösung mitwirken könnte, glaube ich, daß sich unsere Geister scheiden. Ich habe keine Patentlösung und ringe selbst nach der richtigen Beurteilung. Ich weiß nur, daß eine ÖVP wie unter Pröll, Gehrer, Kdolsky, Marek, eine ÖVP, die gegenüber der EU (eigentl. ESU = Europ. Sowjetunion) bedingungslosen Kadavergehorsam pflegt, eine ÖVP, die auf der Basis der Frankfurter Schule steht, meine Unterstützung sicher nicht bekommt. Als Katholik habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, daß sich etwas diesbezüglich ändert. Ich wäre allerdings wirklich sehr überrascht und rechne nach menschlichen Maßstäben nicht damit, daß sich wirklich etwas wesentlich in die notwendige, richtige Richtung auf Basis des christlichen Abendlandes ändern sollte. Zu durchsetzt mit den Idealen der Frankfurter Schule scheint mir die ÖVP, zu sehr scheinen mir viele ÖVPler mit den Kirchenvolksbegehrern verstrickt zu sein.

      @Undine:

      Danke, daß Sie mich in meinen Ansichten bestärken.

      >> Und so weit ist es schon gekommen, daß viele unserer Kirchenobersten
      >> nicht den Mut und das Rückgrat haben zuzugeben, ...

      Nein. Es fehlt ihnen nicht an Mut. Sie haben den Mut, mit den extremen Linken und GrünInnen mitzuheulen. Siehe die neue Fratze im Stephansdom von Alfred Hrdlicka, oder Alfred Hrdlickas Ausstellung im Wiener Diözesanmuseum im Frühjahr 2008, wo ein Bild von ihm ausgestellt wurde, das Apostel darstellte, die vor einem Kreuz mit Corpus onanierten. Erst als Mailänder Zeitungen und andere ausländische Medien von diesem Skandal berichteten, ließ der Kardinal das Bild abhängen.

      Früher bot die Kirche Rückgrat, heute ist sie mit ihren Homosegnungen, Diskomessen und Laiengremien (Pfarrsowjets) wesentlicher Bestandteil des Problems. Früher war der Platz des Laien, wo er christliche Ideale verwirklichte, die Welt draußen. Aus der Hl. Messe holte er Kraft dafür. Heute glauben viele Laien, religiös zu sein, wenn sie sich möglichst nahe um den Mahltisch drängen und mit dem Auszug aus dem Kirchentor ihr Christsein ablegen können. Und die Aufgabe der Priester war es, Sakramente zu spenden und zu missionieren. Heute sind sie von Kommissionitis befallene Gemeindeleiter, die sich demokratisch vorschreiben lassen, was sie tun dürfen und was nicht. Die Mission wurde von den sog. Tischmüttern übernommen, die sich selbstverständlich von einem Priester nichts vorschreiben lassen.

      Eine solche Kirche kann nicht attraktiv sein. Ich kann eine Barbara Rosenkranz sehr gut verstehen, daß sie mit einer solchen Kirche nichts zu tun haben möchte.

    • Undine
      23. Mai 2011 09:48

      @Riese35

      "Nein. Es fehlt ihnen nicht an Mut. Sie haben den Mut, mit den extremen Linken und GrünInnen mitzuheulen"

      Da muß ich Ihnen widersprechen! Zum "Mitheulen" mit den extremen Linken und GrünInnen ist kein bißchen Mut erforderlich! Mit dem kräftigen Applaus der linken Claqueure können sie mit Sicherheit rechnen; sie sonnen sich zu gerne in deren Wohlwollen. Die Stimmen derer aber, die von diesen wendigen, eitlen Kirchenmännern VERRATEN werden, verklingen ungehört. Später einmal, wenn sich das Blatt gewendet hat, werden sie als MITLÄUFER bezeichnet werden und sich damit RECHTFERTIGEN, daß sie nicht anders konnten.....

    • Riese35
      23. Mai 2011 10:48

      Werte Undine, Sie haben mich ertappt. Sie haben leider vollkommen recht. Ich neige halt immer noch, von mir selbst auszugehen. Ich fühlte mich nämlich bei solchen Aktionen SEHR unwohl und würde einiges an Überwindung aufbringen müssen, mir solche "Kunst-"Werke aufzwingen zu lassen oder gar noch vorauseilenden Gehorsam zu leisten. Oder gar dem Hl. Vater bei Bischofsernennungen in den Rücken zu fallen. In Liebe vorgetragene Kritik, auch wenn ich persönlich nicht damit einverstanden bin, fände ich ja noch vollkommen in Ordnung. Dieses Maß ist aber leider schon weit überschritten worden, und von Liebe ist dort keine Spur mehr.

      "Mut" war das falsche Wort. Ich hätte besser Überwindung sagen sollen. Aber vermutlich kostet so etwas viele unserer Würdenträger nicht einmal mehr Überwindung.

      Ich bin fest davon überzeugt, daß die Krise, die Andreas Unterberger in diesem Artikel anspricht, seine Wurzeln zutiefst in der Krise der Kirche hat. Ohne Respekt vor unserem Schöpfer gibt es auch keinen Respekt vor den Mitmenschen. Alle Brüderlichkeit hört sich auf ohne einen Vater. Es gibt dann keine Wahrheit mehr, sondern nur mehr eine selbst gebastelte, die man sich nach Gutdünken zurechtbiegt. Man wird orientierungslos. Es wird alles erlaubt. Das Versagen der Kirche hat Europas geistiges Fundament zerstört.

    • Undine
      23. Mai 2011 13:38

      @Riese35

      " ...Alfred Hrdlickas Ausstellung im Wiener Diözesanmuseum im Frühjahr 2008....."

      Und noch ein Nachsatz: Daß Alfred Hrdlicka ein Erzkommunist war (er bedauerte den Zusammenbruch der Sowjetunion, ebenso wie Elfriede Jelinek zutiefst!), also ein begeisterter Anhänger eines durch und durch verbrecherischen Regimes; nahm ihm von unseren linken Meinungsmachern niemand übel; diese seine politische Leidenschaft wurde bestenfalls mit einem Augenzwinkern quittiert!

      Wäre aber derselbe Hrdlicka ein RECHTER gewesen, hätte er VON ALLEM ANFANG AN NIE die Chance bekommen, sich in Ö oder D künstlerisch zu betätigen. Als KÜNSTLER gilt in Ö und in D ausschließlich jemand, der in der Wolle gefärbter Roter, Dunkelroter oder Grüner ist, sonst kann er sich seine Kunst an den Hut stecken.

      Daß Hrdlicka---abgesehen davon, daß er wirklich ein großer Künstler war---sich JEDE SAUEREI leisten konnte, zeugt von seinem miesen Charakter.

      Ganz so groß war sein Mut allerdings auch wieder nicht, denn so, wie er Personen der kath. Kirche zeichnerisch schändete, hätte er es nicht gewagt, in vergleichbarer Weise Mohamedaner oder Juden zu beleidigen; die machen nämlich mit solchen Künstlern kurzen Prozeß (siehe die Arbeiten des dänischen Karikaturisten!)

  22. cicero
    22. Mai 2011 12:19

    Wie Deutschland an Griechenland schon 10 Mrd verdient hat!
    Die Geier des Kapitals wollen Staatseigentum Griechenlands im Werte von 50 Mrd kassieren ! Das rettet zwar Griechenland nicht, aber die haben - wie immer - in der Kriese gut verdient. Haircut sofort hilft allen Griechen und Steuerzahlern.
    Das Mediengesindel verschweigt die Wahrheit, die Staatschefs wollen auch den übrigen Zugang zur Information verbieten. Zurück zur Brieftaube!
    http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:kolumne-thomas-fricke-der-suendige-grieche-rechnet-sich/60054697.html

    • cicero
      22. Mai 2011 12:22

      Im Originaltext:
      Kurios, aber wahr: Wohl keiner verdient durch die Krise so viel Geld wie die Bundesregierung. Es ist Zeit, mit diesem Gewinn von rund 10 Mrd. Euro endlich die Zweifler zu beruhigen. von Thomas Fricke
      Anzeige
      Für Theatralik sind die Griechen zuständig. Die Deutschen können das allerdings auch - wenn es darum geht zu wehklagen, wie viel der deutsche Steuerzahler noch für Griechenland zahlen muss. Und Abgeordnete im Bundestagsrücksitz meckern, dass sie nicht mehr zustimmen könnten, weil unsere große Hilfsbereitschaft jetzt die Schmerzgrenze erreiche.
      Das muss so eine Art Phantomschmerz sein. Bis dato hat ja nur der Grieche mehr Steuern zu zahlen, auf Tabak, Wein und überhaupt jeden Mehrwert sind es 23 Prozent, auf Druck der deutschen Kanzlerin. Bei uns liegt der Mehrwertsteuersatz dagegen unverändert bei 19 Prozent. Und in der Koalition wird wieder von Steuersenkungen geredet - nicht von Erhöhung.
      Und das ist kein Wunder. Bei genauerem Hinsehen haben die Deutschen ja nach wie vor nichts bezahlt. Im Gegenteil: Wir kriegen sogar was, und die Krisengewinne werden größer. Vielleicht wäre es fürs allgemeine deutsche Bauchgefühl hilfreich, wenn der Finanzminister seinen Griechengewinn da einfach mal ans Volk ausschüttet, sagen wir, an jeden "Bild"-Leser einzeln. Und die FDP.
      Schuldenkrise Das griechische Tafelblech
      Telefongesellschaft OTE Stromversorger DEI Hellinikon Schuldenkrise: Das griechische Tafelblech Immobilien
      Gefühlte deutsche Armut
      Kleine Erinnerung: Die Griechen haben 2010 via Hilfspaket 110 Mrd. Euro an Krediten zugesagt bekommen, weil vor lauter verselbstständigter Marktpanik keiner mehr griechische Anleihen kauft. Davon tragen die Deutschen nach üblicher Gewichtung gut 22 Mrd. Euro. Und auch das ist nicht geschenkt. Auf den Kredit muss der gebeutelte Grieche Zinsen zahlen, nach Logik der ökonomischen SM-Szene sogar besonders hohe. Was die Lage für das Land de facto nur noch schlimmer macht.
      Nur für den deutschen Kreditgeber nicht, der, Gewinn damit macht. Die KfW hat im Auftrag der Regierung in den ersten zwölf Monaten 8,4 Mrd. Euro Kredite an Griechenland verkauft. Zu einem flexiblen Zins, der über fünf Prozent liegt, damit ist aktuell die Rendite gut zwei Prozentpunkte höher als auf deutsche Staatsanleihen. Wunderbar: Das macht immerhin schon knapp 500 Mio. Euro Gewinn, die von der KfW nach Abzug üblicher Gebühren an den Bund überwiesen werden.
      Peanuts für den Finanzminister Wolfgang Schäuble, klar. Nicht aber für den - sagen wir - "Bild"-Leser, der sich vor lauter Griechenland-Berichten ohnehin schon ganz arm fühlt. Bei zuletzt noch knapp 2,9 Millionen Auflage täglich und gerechter Aufteilung des Gewinns bekäme jeder Käufer des Informationsblatts 157 Euro.
      Wieviel die Deutschen an den Krediten für Griechenland verdienen Wieviel die Deutschen an den Krediten für Griechenland verdienen
      Und das ist lange nicht alles. Der deutsche Finanzminister profitiert mit jedem Monat Griechenkrise zusätzlich davon, dass Anleger aus den Krisenländern in vermeintlich solide deutsche Staatsanleihen fliehen. Das drückt die Schuldenlast und erklärt, warum die deutschen Defizite so viel besser aussehen. Auch dieser Krisenbonus lässt sich - grob - schätzen. Im Aufschwung 1999/2000 lag der Langfristzins schnell bei 5,5 Prozent (siehe Grafik), im Boom 2006/07 immer noch bei 4,5 Prozent. Jetzt ist das Wachstum höher, was für stärkere Kreditnachfrage und höhere Zinsen spräche. Die Zinsen sind aber nicht einmal auf 3,5 Prozent gestiegen, in der Krise 2010 zeitweise sogar auf knapp über zwei Prozent gefallen - ein Geschenk des Himmels. Für uns.
      Es spricht viel dafür, dass die Zinsen ohne Griechenkrise mindestens einen Prozentpunkt höher wären, wenn nicht so viel Geld aus den Krisenländern umgeschichtet würde. Schon ein solcher Aufschlag hätte den deutschen Finanzminister bei einer Anleiheemission von 350 Mrd. Euro (letzte Meldung 2009) entsprechende 3,5 Mrd. Euro Zinslast gekostet. Stattdessen gibt es einen Griechenbonus in gleicher Höhe, den der deutsche Steuerzahler nun spart.

      Teil 2: Milliardengewinn durch Zinsen

    • brechstange
      22. Mai 2011 12:38

      Selten einen so einseitigen Artikel gelesen.

      Deutschland übernahm Garantien von etwa 366 Mrd. Euro und hatte Ende 2010 326 Mrd. Euro-Nettoforderungen ggü andere Notenbanken. Da nehmen sich die irgendwo zusammengewurschtelten 10 Millarden schon mickrig aus. Ein sehr schlechtes Investment, dafür gehören eigentlich die Manager gefeuert.

    • terbuan
      22. Mai 2011 14:39

      Die bösen Deutschen und die armen, ausgebeuteten Griechen!
      Eine Presseaussendung des griechischen Ministerpräsidenten direkt in die Spalten der Financial Times Deutschland, es ist einfach unfassbar!

  23. socrates
    22. Mai 2011 11:42

    Nachdem die Welt nicht untergegangen ist, sah ich bei Heise nach, was es neues gibt:
    *** Beginnen wir mit einem textuellen Hear-In, von einer Versammlung der besonderen Art, auf der BKA-Chef Jörg Ziercke sprach. Aus dem abschließenden Teil, in dem der oberste deutsche Polizist auf Fragen antwortete und sich dabei mit der Operation Coreflood des FBI beschäftigte, ist diese kleine Transkription des Audiomaterials ein guter Einstieg in einen durch und durch barbarischen Wochenrückblick:

    "Aber vielleicht haben Sie gemerkt an dem Beispiel USA, das ich Ihnen brachte, dass die in der Lage waren, einen Server umzuleiten, auszuschalten und dann sozusagen Stoppschilder in die Welt zu schicken, um dann Computer aus dem Verkehr zu nehmen – unvorstellbar in Deutschland. Ich habe gleich gesagt, dass, wenn die Amerikaner das bei uns wollten, das machen wir auf gar keinen Fall. Also, da kann ich gleich meinen Hut nehmen. (Gelächter)"

    *** Unvorstellbar? Na, dann stellen wir einfach einmal vor, wie so etwas in Deutschland abläuft, wenn die Server einer kleinen Partei gekapert werden, weil angeblich strafrechtlich relevantes Material in einem Pad auf einem virtuellen Server vorhanden war. Eine unvorstellbar unordentliche Aktion der Staatsanwaltschaft Darmstadt mit einem ordentlichen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichtes lief am Freitag ab: Man reagierte angeblich auf einen vagen Hinweis aus Frankreich, obwohl nicht einmal ein Rechtshilfeersuchen vorlag - das wurde nachgeholt. Anstelle der vom BKA-Chef Ziercke bewunderten Amerikaner wurde nichts umgeleitet, sondern einfach abgeschaltet und ein Server kopiert von diesen diesen "Typen, die könnten genauso gut im Silicon Valley in einer Garage sitzen und Programme entwickeln". So aberwitzig und dilettantisch die ganze Aktion ist, so aberwitzig ist die Begründung, wenn die Angaben der Piratenpartei stimmen. Wegen der Flüchtigkeit der Daten sah man Gefahr im Verzuge und stöberte bei Aixit in Offenbach in allem, was irgendwie wie ein Piratenbyte aussah. Die flüchtige Datei, die solchermaßen inhaftiert werden sollte, soll angeblich ein SSH-Schlüssel sein, der zum Angriff auf den französischen Energiekonzern EDF gestohlen wurde. Dass dieser Unsinn straffrei erzählt werden kann, zeugt nicht gerade vom Sachverstand der Beteiligten: Ein kompromittierter Server-Schlüssel muss schleunigst ersetzt werden, da er sonstwohin kopiert sein kann in diesem informationellen Globalismus, das wissen die in Feindspionage geschulten Techniker von EDF. Oder sind sie alle abgezogen worden, um als Cybergarde gegen digitale Angriffe auf den G8-Gipfel anzutreten, der Internet-Sperren beschließen soll?

    *** Was nach der virtuellen Zurückgabe der Server bleibt, ist die Verschwörungstheorie, dass deutsche Behörden unter Missachtung des Parteienstatus zielgenau vor einem Wochenende mit einer kleineren unwichtigen Wahlentscheidung bei den bankrotten Nordländern einmal ausprobieren wollten, wie sich der digitale Widerstand entwickelt, wenn er sich denn überhaupt entwickelt. Passend serviert mit dem hanebüchenem Unsinn einer polizeilichen Kriminalstatistik zum Tatmittel Internet, das so unsicher ist, dass es unbrauchbar wird, so ganz ohne Vorratsdatenspeicherung.
    Die herrschenden Marionetten sorgen vor, wie man die direkte Demokratie dem Volk entzieht. So eine Marionette ist nur dann im Rampenlicht, wenn sie an den Fäden der Mächtigen hängt.

  24. socrates
    22. Mai 2011 11:22

    Da ich gerade in F bin, stehen mir andere Informationen zur Verfügung: DSK wurde weder von deiner Tochter, noch von seinen Freunden aufgenommen, noch nimmt ihn ein Hotel als Gast, sondern er wohnt im Haus einer Spzialfirma für Kautionshäftinge. Seine Kaution betrug 6 Mio $, 1Mio bar und der Rest als Bankgarantie. In den USA hält ihn die Mehrheit für schuldig, was bei uns verschwiegen wird. Gestern lauschte ich einer interessanten Diskussion von Medienprofis : Warum wurde über DSK nie ordentlich berichtet, sondern alles was ihm zum Nachteil gereicht hätte, wurde verschwiegen. Es hörte sich an wie die Diskussion der Sportjournalisten nch dem Match gegen die Färöer, wirklich lustig.
    Mein Hauptgrund hier zu schreiben ist die Rot-Grüne Gewalt aufzuzeigen.

    • phaidros
      22. Mai 2011 11:44

      Ich lese Ihre Beiträge immer mit Genuss, o mein Meister, aber in dem Fall muss ich in praktisch allen Punkten Widerspruch anmelden:

      Kaution 1+5 Mio Kaution wurde ordentlich gemeldet, wohnt in Haus der Überwachungsfirma, nachdem Unterbringung in Privathaus am Widerstand der Mieter gescheitert war, hat einschlägige Vergangenheit... alles bekannt gewesen.

      Da fällt mir allerdings ein: ich schaue allerdings keinen ÖRF, sondern deutsche Sender (im privat/öffentlichen Mix).

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • socrates
      22. Mai 2011 12:32

      phaidros
      Die Tochter, die den Vater nicht aufnimmt, is nix?
      Die Diskussion der F. Medien, warum DSK, als Triebtäter bekannt, von den Medien und der Justiz verschont wurde, is nix?
      ÖRF sehe ich nur, wenn ein Herz - Schmerz Film läuft (Xanthippe!) und die anderen ö Medien habe ich hier nicht zur Verfügung. In meinem Bar - Café gibt es nur fr Zeitungen und gratis WIFI und Sport im Fernsehen. Schön sind Meldungen in deutschen Medien wie "Alle befragten F halten DSK für unschuldig". Alle, die ich befragte, halten ihn für schuldig.

    • Undine
      23. Mai 2011 11:01

      @socrates

      "Alle befragten F halten DSK für unschuldig".

      Die Namen derer, die in F tonangebend sind, wie beispielsweise Andre Glucksman, Jack Lang, Bernard Kouchner usw. sind doch Dominique Strauss- Kahns Landsleute im zweifachen Sinn. Die lassen sich keinen aus ihren Reihen so mir nix dir nix herausschießen. Die waren's ja auch, die den üblen Roman Polanski heftig verteidigt hatten, und die sicher auch ihre schützende Hand nicht nur über das Charaktersch...n Daniel Cohn-Bendit halten, sondern auch einen DSK nicht verkommen lassen!

  25. Eva
    22. Mai 2011 09:38

    Auf jeden Fall gab's beim gestrigen Schwuchtel-Ball im Wiener Rathaus dank der Anwesenheit so vieler "warmer Brüder" mit Sicherheit eine nicht zu leugnende "Klimaerwärmung"! :-)

    Daß Händels Musik für dieses Spektakel mißbraucht, ja vergewaltigt wurde, setzt dem Ganzen die Krone auf. Was hat ausgerechnet Händel mit dieser Materie zu tun!? Warum hat man nicht moderne, oberflächliche Musik gewählt, die viel besser geeignet gewesen wäre für diesen Zweck?

    • brechstange
      22. Mai 2011 10:24

      weil sie nichts Gescheites zusammenbringen, denn was Händel komponierte, bräuchte Talent und Disziplin. Beides ist denen fremd.

    • phaidros
      22. Mai 2011 19:53

      »SCHWUCHTELINNENBALL« und »warme GESCHWISTER« muss das heißen. Herrschaftszeiten, ist denn das so schwierig!?

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      P.S. ;-)

    • Undine
      22. Mai 2011 22:14

      Musik von Webern hätte eventuell gepaßt, aber doch nicht Händel!!! Fast bei jedem klassischen Konzert wird einem zwischendurch ein "moderner" Komponist untergejubelt, aber wenn's drauf ankommt, greifen die so Progressiven doch lieber feige auf einen der ganz Großen, Altbewährten zurück.
      Aber warum hat nicht Elton John, das warme Brüderchen, etwas Passendes komponiert; der wäre doch berufen wie kein Anderer, einen richtigen Schmachtfetzen zu schreiben.......

    • brechstange
      22. Mai 2011 23:15

      @undine

      Der muss gerade auf sein Kind aufpassen. Keine Zeit.

    • Undine
      23. Mai 2011 13:46

      @brechstange

      Gerade entdecke ich, daß ein Teil meines Beitrags futsch ist und somit Ihre Replik unverständlich ist. Falls es jemand lesen und sich wundern sollte: Ich hatte den Lifeballleuten empfohlen, sich von dem "Thermofrater" ELTON JOHN einen Schmachtfetzen a la Lady Diana-Song komponieren zu lassen statt HÄNDELS Musik zu mißbrauchen.

    • brechstange
      23. Mai 2011 18:35

      Sg undine,

      in der Eile habe ich Elton John nicht wiederholt. Ich wollte damit ausdrücken, dass Homosexuelle in England bereits Kinder adoptieren dürfen. Ich muss ehrlich sagen, ich bin gegen solche Adoptionen, doch auch unser Bundespräsident spricht sich für ein Adoptionsrecht aus. Ich finde, dass ist eine Schande.

    • Undine
      23. Mai 2011 21:46

      @brechstange

      Dafür kann ich auch kein Verständnis aufbringen! Da weder 2 Männer noch 2 Frauen miteinander ein Kind zeugen können, wäre dieses Thema eigentlich erledigt. Alles kann man halt nicht haben; aus, basta!
      Meine Meinung über UHBP spreche ich lieber nicht aus.....

  26. Josef Maierhofer
    22. Mai 2011 09:02

    Solche Texte gab es auch in den 1930-er Jahren, als die Linken gegen die Rechten hetzten und damals zum Unterschied von heute auch umgekehrt.

    Das Ergebnis war damals der Bürgerkrieg, eine österreichische Schande und Ohrfeige ins Gesicht der Demokratie.

    Werte Kollegenschaft an den Hochschülerschaft der Unis, denkt einmal darüber nach, wozu Ihr an die Uni gekommen seid. Werte Kollegenschaft, die weiß, warum sie an die Unis gekommen ist, geht zur ÖH Wahl und wählt Euch vernünftige Vertreter !

    Über die Unschuld eines Bonzen Kahn möchte ich mich nicht äussern müssen, kann ich auch gar nicht. Ich kann mir aber nicht gut vorstellen, daß die Zeugenaussage des Opfers falsch ist, bloß, weil sie arm ist im Verhältnis zum Bonzen. Die Amerikaner haben das Ganze schon richtig beurteilt und die Frau unter Schutz gestellt, damit da nicht Bestechung, Einschüchterung, Bedrohung oder gar Mord passieren können, inszeniert von so mächtigen 'Organisationen' um den Bonzen herum.

    Der Mann als Täter kommt genauso oft vor wie die Frau als Täter, lediglich die Manipulation der Medien vermag das anders darzustellen.

    Manipulation, Verschweigen, Einseitigkeit ist die Spezialität der linksgrünen Szene, ich nenne das schlicht Realitätsverweigerung und reihe das unter Betrug, Lüge und Urkundenfälschung ein. Es wundert mich nur, wie viele sich an solchen offensichtlichen Abwegigkeiten beteiligen.

    Liebe Mitbürger bewahrt Euer Hirn und Eure freie Meinung, sofern Ihr noch nicht indoktriniert seid und infiziert von diesem tödlichen Gesellschaftsvirus Linksgrün !

    • Josef Maierhofer
      22. Mai 2011 09:13

      Werte Poster !

      Wegen Krankenhausaufenthalts werde ich erst wieder im Juli posten können. Ich wünsche Ihnen allen einen freien Meinungsaustausch zu den Themen von Dr. Unterberger und ich hoffe auch, daß das eine oder andere als Tip Österreich weiterhelfen kann in dieser miserablen Situation, die es in dieser Dimension noch nie gegeben hat, solange Österreich existiert.

    • phaidros
      22. Mai 2011 09:47

      Alles Gute, Herr Maierhofer!

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • libertus
      22. Mai 2011 14:36

      @Josef Maierhofer

      Ebenfalls alles Gute und kehren Sie wohlbehalten zurück!

    • Wertkonservativer
      22. Mai 2011 15:15

      Alles Gute auch von mir; Ihre qualitativ hochwertigen Grundsatz-Statements lese ich immer wieder unter großer Zustimmung!

  27. thomas lahnsteirer
    22. Mai 2011 08:05

    An der Uni Wien haben die Anarchisten schon teilweise die Macht übernommen:

    Beispiel: "die Institutsgruppe Geschichte"
    sie bezeichnet sich als

    Basisdemokratisch
    Antifaschistisch
    Feministisch
    Emanzipatorisch
    Undogmatisch
    Antirassistisch/ Antixenophob/ Nicht-Diskriminierend
    Antiheteronormativ

    dieses ganze Geschwafel ist nur die Tarnung für knallharte Aktionen gegen Andersdenkende und die Etablierung des linksextremen Terrors auf der Uni mit dem Ziel nur mehr ein einseitiges linkes Geschichtsbild zu vermitteln...und dafür ist den selbsternannten Aktivisten eigentlich jedes Mittel recht......
    dafür fordern sie Taten und diffamieren Gegner ihres linksextremen Weltbildes als Kreaturen.....die es in logischem Schluß eigentlich zu vernichten gilt

    Arme Universität !!!!!

    • der Bösmensch
      22. Mai 2011 09:02

      Totalitärer Sozialismus hat mit Anarchismus absolut nichts gemein.

    • thomas lahnsteirer
      22. Mai 2011 09:13

      Natürlich gibt es große Überschneidungen zwischen totalitärem Sozialismus und Anarchismus...dass sich Anarchisten und Kommunisten auch bekämpft haben, lag vor allem an der mangelnden Disziplin der Anarchisten.....und ihren noch extremeren Vorstellungen...
      dass sie absolut nichts gemein haben ist schlicht und einfach Schwachsinn

    • Schani
      22. Mai 2011 14:02

      Einfach entlarvend:Die AnARCHISTEN übernehmen die MACHT!

  28. Wertkonservativer
    22. Mai 2011 07:35

    Ich frage mich oft, wie es möglich war und ist, dass sich der Linksbazillus (oder ist's ein Virus?) in unseren Breiten zwar schleichend, aber doch nachhaltig und unheilvoll ausbreiten konnte und weiterhin kann!

    Das ursprüngliche Ziel dieser Ideologie, die Befreiung der Arbeiterschaft und der sonstig Entrechteten von Fron und Ausgezehr, ist hierorts längst gelungen, womit eigentlich die Daseinsberechtigung der marxschen Ideologie beendet sein sollte.

    Als weitverbreitete Mode der saturierten West-Gesellschaften feiert sie jedoch fröhliche Urständ' !
    Möchtegern-Revoluzzer bedienen sich ihrer für ihre Weltverbesserungs-Phantasien;
    unter dem Mäntelchen der Gutmenschen-Philosophie, des Gender- und P.C.-Schwachsinnes fühlen sich die linken "Menschenfischer" besonders wohl, und können unter Mithilfe höriger Medien ihre Botschaft recht wirkungsvoll unters Volk streuen!
    Ich meine, dass die inzwischen merkbar steigenden Dekadenz-Erscheinungen unserer westlichen Welt viel zum "Siegeszug" der linken Ideologie beitragen.

    Nehmen wir den heutigen Sonntag-Kurier (ich werde ihn demnächst abbestellen):
    zwei volle Seiten Interwiew mit Alfons Haider (Danke - das Volk hat Lauda Lügen gestraft"!
    Zwei hymnische Seiten über den Schwuli-Lifeball runden das Thema stilgerecht ab.

    Wo ist da noch Platz für echte Werte? Wie könnte dieser unheilvollen Entwicklung wirksam und nachhaltig gegengesteuert werden?
    Vielleicht kann wirklich nur die sich am Horizont bereits zusammenbrauende Katharsis eine - wenn auch sicher schmerzhafte - Wendung bringen!?

    Für unser Land gibt's kurz- und mittelfristig nur eines:
    Bündelung der Kräfte Mitte/Rechts (ÖVP, FPÖ, BZÖ), Verzicht auf gegenseitige Wadlbeissereien, freundschaftliche Verständigung unter den Partei-Oberen!

    Alle zusammen gegen Rot/Grün: das ist die Devise!

    • Cotopaxi
      22. Mai 2011 07:47

      Dieses Wort zum Sonntag hat meine volle Zustimmung, lediglich die Reihenfolge der angeführten Parteien müsste wahrscheinlich so aussehen: FPÖ. ÖVP, BZÖ.

      Denn ungestraft werden die Schwarzen für ihre jahrelange Steigbügelhalterei linken Gedankengutes, Blindheit und Appeasementpolitik nicht davon kommen.

    • Wertkonservativer
      22. Mai 2011 07:56

      War mir klar, liebe cotopaxi, dass die Reihenfolge moniert werden könnte; ich würde die Reihung FPÖ/ÖVP im Interesse des Ganzen aber sportlich einwandfrei akzeptieren!
      Schönen Sonntag!

    • phaidros
      22. Mai 2011 08:27

      Linksbazillus (oder ist's ein Virus?)

      Virus, ganz klar: auf sich allein gestellt ohne Wirte überhaupt nicht lebensfähig. ;-)

    • brechstange
      22. Mai 2011 09:29

      Ich werde den Gedanken nicht los, dass FPÖ und BZÖ der SPÖ näherstehen als der ÖVP. Man denke an die Sept.08-Geldverteilungsaktion im Parlament oder an den Kärntner Dörfler, der ja aus der roten Ecke kommt.

    • Cotopaxi
      22. Mai 2011 09:44

      @brechstange

      Bei der verhängnisvollen, da äußerst populistischen, Geldverschleuderungsaktion bzw. Stimmenkaufaktion im Parlament vor den Wahlen 2008 hat das BZÖ nicht mitgestimmt, die Strache-FPÖ sehr wohl.

    • Wertkonservativer
      22. Mai 2011 10:09

      Liebe Brechstange:

      meine Rede! Erst gestern habe ich die FPÖ als moderne Linkspartei bezeichnet!
      Einer der Gründe, warum ich die FPÖ-Begeisterung in bürgerlichen Intelligenzlerkreisen überhaupt nicht verstehen kann.
      Aber nochmals: es soll mir recht sein, wenn FPÖ, ÖVP und BZÖ (man bemerke die Reihenfolge!) sich zusammentun, um die Rot/Grünen in die Schranken zu verweisen!
      (Siehe dazu auch meinen heutigen Beitrag).

    • durga
      22. Mai 2011 10:22

      @phaidros, WK

      bei der Aversion, die unsere Rot/Grünen allem entgegenbringen, was mit Genen zusammenhängt, sollten wir nicht auf Infektionen mit den genfreien Prionen vergessen! Dazu würde auch die Symptomatik passen, die - ausgelöst durch Umwandlung eines normalen in ein toxisches Protein im Gehirn - mit Störungen der Wahrnehmung und Persönlichkeitsveränderungen beginnend zum Irrsinn der Infizierten führt.

    • Cincinnatus
      22. Mai 2011 10:26

      Auch ich stimme mit dem Befund und den damit vebundenen Konsequenzen überein.

      Zur ÖVP: sie hat mit dem Wechsel des Führungs- und Regierungsteams den Handlungsspielraum für ihre allerletzte Chance eingeräumt erhalten. Wenn es der Partei während der nächsten Monate nicht gelingen wird, ein sich von linker p.c Ideologie abgrenzendes Weltbild vermittelt und auch dementsprechend auch gehandelt zu haben, wird sie in Zukunft als unbedeutende, möglicherweise zersplitterte Kleinorganisation mit einer staatstragenden Geschichte unter Figl, Raab, Gorbach, Klaus und Schüssel dahinvegetieren.

    • mike1
      22. Mai 2011 16:32

      lieber wertkonservativer: soeben aus dem schönen burgenland heimgekehrt, lese ich ihre replik auf a. u.'s eintrag.

      ich kann nur sagen: danke für diesen kommentar, er sagt so ziemlich alles aus, was dazu zu sagen ist.

      eine meiner echten befürchtungen ist eine zukünftige rot-grün-die linke koalition in deutschland, die wahrlich dräut. dann gute nacht der kultur und in der folge uns....., alle zusammen gegen rot-grün ist die devise, wie wahr !

  29. thomas lahnsteirer
    22. Mai 2011 07:22

    Die Diktatur des grünen-roten Pöbels in Europa schreitet trotz vieler gegenteiliger Wahl-Ergebnisse (Finnland, Niederlande, Ungarn) munter weiter fort.
    An der Spitze der Bewegung: die Öko-Nazis mit ihren roten Helfershelfern in Deutschland. Kräftig unterstützt von den linksextremen Propagandasendern ARD und ZDF.
    Die Öko-Nazis bevorzugen natürlich nicht Wahlen, sondern wie alle totalitären Bewegungen die Aktion. In ihren Nazi-Vorfeldorganisationen wie NGOs, Wutbürgerbewegungen etc wird der Terror von den dortigen "Aktivisten" unter dem Beifall der gleichgeschalteten Medien in kriminellem Ausmass ausgeübt.
    So ist der Chefplaner von "Stuttgart 21" zurückgetreten, weil er und seine Familie massivst persönlich bedroht wurden. Das Gesindel schreckte nicht einmal vor Morddrohungen zurück. Und der SPIEGEL jubelte über den Rücktritt.....
    Und so präsentiert sich Deutschland heute: eine feige CDU/CSU, die dem rot-grünen Pack meist nach dem Munde redet, eine FDP, die von den Medienstrolchen in den deutschen Fernsehanstalten fertig gemacht wurde, freche rote Strolche a la Gabriel, der gegen alles, was nicht links ist, in gemeinster Weise hetzt und die grünen Faschisten , die nicht nur mit Worten den Kampf für ihre PC-Diktatur führen.
    Und zum Drüberstreuen dann noch die Kommunisten, vor allem aus der EX-DDR, die die Mauermörder und die SED-Verbrecherbande nostalgisch hochleben lassen und nun als "die LINKE" der DDR nachweinen.
    Und in Österreich versucht sich eine Filiale des rot-grünen Terrors breitzumachen. Vor kurzem war eine Delegation der hiesigen Öko-Nazis bei den deutschen Führern und hat sich Instruktionen für die Ausweitung des grünen Terrors in Österreich geholt. Denn wieder einmal sollen die deutschen Öko-Nazis den ostmärkischen Öko-Brüdern unter die Arme greifen.........

    • terbuan
      22. Mai 2011 17:22

      Wieder einmal Polemik pur von unserem "lahnsteirer"!
      Es ist überhaupt nicht bewiesen, dass der geachtete Chefplaner ägyptischer Herkunft persönlich eine Morddrohung erhielt, Drohungen dieser Art gab es gegen mehrere Personen, auch gegen den Oberbürgermeister und der Spiegel hat auch nicht gejubelt:
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,762864,00.html

      Er hatte bei der Planung des Berliner Hauptbahnhofs schon einmal einen Herzinfarkt erlitten und hat jetzt einfach genug von den Querelen, die ihm seine wertvolle Planungsarbeit zunichte zu machen scheinen. Er ist ein tüchtiger Ingenieur und hat mit der Politik nichts am Hut.

      Und ARD und ZDF als linksextreme Propagandasender zu bezeichnen, ist alles andere als seriös, Ihre sich immer wiederholenden Beschimpfungen mit Öko-Nazis, rot-grünes Pack, freche rote Strolche, grüne Faschichten etc. sind eigentlich Diktionen, die in einem seriösen Forum nichts verloren haben sollten.

    • woglinde
      22. Mai 2011 18:22

      @ terbuan

      Wie wir an ihrem Kommentar sehen, gehen leider A.Us Wünsche auch nicht immer in Erfüllung:
      "Wenn wir dabei einige Dauerstänkerer verlieren, wird der Schmerz nur ein begrenzter sein. So sehr ich für die freie Meinungsäußerung eintrete, so wenig Freude habe ich doch über jene - zum Glück sehr wenigen - Neurotiker gehabt, die bisher im Schutz der Anonymität andere Kommentatoren ununterbrochen beschimpft haben."

    • terbuan
      22. Mai 2011 18:28

      Bin ganz Ihrer Meinung, werte Woglinde,
      meine Einladung ins Fischerbräu steht, oder doch lieber ins Café Rosa? :-)

  30. Markus Theiner
    22. Mai 2011 06:38

    Es ist eine erstaunliche und gute Nachricht, dass sogar Gleichstellungsbeauftragte die sogar im Dunstkreis der Linken stehen ihren Job mit Verstand angehen.
    Das würde in der Flut an schlechten Neuigkeiten fast untergehen, wenn irgendwas davon neu wäre.

    Der einseitige Umgang der Linken (zumindest deren lautester Vertreter) mit Freiheit und Menschenrechten ist doch schon seit jeher bekannt.
    Während Meinungs-, Religions-, Presse- und Wissenschaftsfreiheit (mE alles Formen der Meinungsfreiheit) sogar bemüht werden um jede Kritik an gewalttätigen und vandalistischen Demonstrationen unter den Teppich zu kehren und Hassprediger der übelsten Sorte zu schützen werden diese Prinzipien völlig ignoriert wenn es um Äußerungen des politischen Gegners geht.

    Da will man Bücher verbieten. Man will Leuten nicht nur den Mund verbieten sondern sie sogar strafrechtich verfolgen. Und während es ein Skandal ist, wenn jemand der autonom Entscheidungen über die Vergabe eines Jobs, der Vermietung einer Wohnung oder dem Zutritt zu seinem Restaurant entscheidet und gewisse Leute davon ausnimmt ohne beweisen zu können dass seine Motive politisch korrekt waren, so ist es umgekehrt auch ein Skandal wenn der eigentlich zur Neutralität verpflichtete Staat in seinem Wirkungsbereich (etwa auch den Unis) nicht selektiv unliebsame Personen aufgrund ihrer Ansichten oder ihrer dummen Reime vor die Türe setzt.

    Menschenrechte gelten natürlich für alle, aber wer nicht Antifa ist kann ja wohl kaum als Mensch gelten, oder?

  31. Observer
    22. Mai 2011 06:24

    So lange die genannten Gruppierungen in unserem Staat nur eine nicht entscheidende Minderheit darstellen, werden sie von mir nur belächelt. Gefährlich wird es aber dann, wenn diese Leute mit demokratischer Legitimation uns beeinflussen, terrorisieren und beherrschen wollen bzw. werden. Dazu gehört auch die Unterwanderung der nach aussen gezeigten "unabhängigen" Medien. Daher heisst es für alle: Holzauge, sein wachsam!
    Viele politische Koalitionen mit den Grünen - so auch in OÖ und Wien - kamen nur "aus der Not heraus" zustande, da sonst keine regierungsfähige Mehrheit möglich war. Ein anderes Wahlrecht würde solche Zwangsehen hinfällig machen. Leider ist auch die in den nordischen Staaten oft notwendige Art der Minderheitsregierungen (mit wechselnden Abstimmungsmehrheiten) bei uns nicht denkbar, da dazu die nötige demokratische Reife fehlt.

  32. phaidros
    22. Mai 2011 04:21

    Das ist ganz seltsam: wenn ich das so lese, dann sollten alle diese Akte von »Gesinnungsterror« eigentlich empören, alle (zutreffenden) Vergleiche mit der Vergangenheit auf die Barrikaden treiben. Und doch kann ich irgendwie nur ganz entspannt »na und, lasst sie nur kommen« denken, denn es gibt im Vergleich zu vorvergangenen Situationen einen völlig neuen Spielstein auf dem Brett: das Internet.

    Ist bislang schon keinem Regime dauerhafte Meinungsmanipulation gelungen, so haben sich die Möglichkeiten zur Kommunikation und Informationsverbreitung zwischenzeitlich vertausendfacht. Und zwar zum ausschließlichen Schaden dessen, der eine veröffentlichte zur öffentlichen Meinung forcieren möchte.

    In unserer Gesellschaft ist es nicht das geringste Problem, die allüberall vorhandenen berieselnden und einlullenden Orwell'schen »Teleschirme« in all ihren Ausprägungen völlig zu ignorieren und statt dessen nötige und erwünschte Information zu verbreiten - aber auch selbst zu beziehen.

    Das gut einstudierte Hyperventilieren bestimmter meinungsverbreitender Gruppen angesichts sinnfrei ausgewählter Themen (und meistens Personen) geht also letztendlich völlig ins Leere und wird zunehmend als das erkennbar, was es ist: einfach nur lächerlich.

    BG/phaidros.vie@gmail.com

  33. Schani
    22. Mai 2011 04:08

    Meine Furcht um die Zukunft meiner Kinder wird immer größer!Wenn ich ehrlich sein will,kann ich ihnen nur raten,nach Beendigung ihrer Studien auszuwandern - aber wohin?

    • Schani
      22. Mai 2011 04:12

      P.s.:Was mich besonders kränkt,ist das Bewustsein der Macht- und Aussichtslosigkeit meinerseits,die Zukunft nur im geringsten mitgestalten zu können!

    • Schani
      22. Mai 2011 04:13

      corr.:Bewußtsein

    • phaidros
      22. Mai 2011 04:24

      Keine Sorge: Ihre Kinder werden die beste Entscheidung treffen. Meine Favoriten wären Kanada oder Neuseeland.

      Im übrigen bin ich nach wie vor der Ansicht, dass trotz aller Jammerei Österreich eines der schönsten und lebenswertesten Länder der Welt ist. Und das auf so vielfältige Weise, dass man es in einigen, wenigen Sätzen gar nicht zusammenfassen kann.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

  34. libertus
    22. Mai 2011 01:57

    Die von den Linxlinken perfekt beherrschte "Haltet-den-Dieb"-Methode feiert weiterhin fröhliche Urstände.

    Bezeichnen sie doch fast schon jeden Rechten als potenziellen Nazi, geben sich als engagierte Antifaschisten und wenden dabei die gleichen Methoden wie dieses totalitäre System an.

    Der Uni-Nachwuchs zeigt bei seinen Mitteln keinerlei Hemmung mehr, sind sie sich doch einer breiten, medialen Unterstützung sicher.

    Beim jüngsten Kriminalfall Strauß-Kahn treibt die heuchlerische Manipulation einmal mehr besondere Blüten. Plötzlich kennt man nicht einmal mehr einen Funken Unterstützung für das Opfer, handelt es sich doch bei dem Täter um einen Genossen, der natürlich sofort als sakrosant erklärt wird.

    Auch in Österreich gibt es genügend Beispiele dafür und ich möchte nur ein paar Beispiele bringen, die Liste kann fortgesetzt werden: Jack Unterweger - der von der linken Künstlerszene noch lange hofiert wurde, Udo Proksch - der heute noch als kreativ und originell bezeichnet wird, Otto Mühl - dem sogar noch ein vielbeachteter Burgtheaterauftritt ermöglicht wurde.
    Man beachte: allesamt rechtskräftig verurteilt und trotzdem noch (be-)achtenswerte Genossen!
    Tja, man muß sich nur oportunistisch auf die richtige Seite schlagen, dann darf man sich sogar kriminelle Vergehen in seiner Biografie erlauben! Pfui, Deibel!

    • brechstange
      22. Mai 2011 09:36

      Irgendwie trifft sich Linksradikal mit Rechtsradikal, Antifaschismus mit Faschimus am Ende des Kreises immer.

    • schreyvogel
      22. Mai 2011 11:38

      Noch mächtiger wäre die Unterstüzung der Linken für DSK ausgefallen, wäre er statt über das Zimmermädchen besser über einen Hotelpagen hergefallen.

      Dann würden sie den Anklägern häßliche Herteronormativität vorwerfen, und die Medien würden einstimmen!

    • Undine
      22. Mai 2011 22:24

      @schreyvogel

      :-)

    • libertus
      23. Mai 2011 01:45

      @schreyvogel

      ***!!!

    • cmh (kein Partner)
      23. Mai 2011 20:23

      ad DSK: Ohne jetzt groß in die Verschwörergruppe einzuschwenken. Möglich wäre es schon gewesen, dass die Zimmeristin einfach zur falschen Zeit am falschen Ort war und daher von DSK mit jemandem verwechselt wurde, mit der er glaubte einen Vertrag zur Abendgestaltung abgeschlossen zu haben.

      Und wenn unsere Polizei hier in Österreich "Kampfkräpftige Aufklärung" bei Tierschützern betreiben kann, kann die amerikanische Polizei in welcher Ausformung auch immer, sicher auch dafür Sorge tragen, dass die Zimmeristin dann zwar wieder zur falschen Zeit am falschen Ort ist, aber eben geplant.

      Mitleid mit DSK ist jedoch in keinem Fall angebracht. Allerdings würde es den Amiländern wohl anstehen, nicht Ihre offiziellen Moralvorstellungen so demonstativ zur Schau zu stellen wie hier. Denn wenn ich mir als Europäer - und hier sind mir die Franzosen näher als die Amis - von irgendjemandem Vorhaltungen über meinen Lebenswandel machen müsste, dann aber ganz sicher nicht von den Amerikanern!

      Das Abendprogramm des ORF sollte da als Nachweis und Selbstauskunft der Amerikaner gewissermaßen genügen.

    • terbuan
      23. Mai 2011 22:35

      Aber die "Verschwörungstheorie", dass ihn Sarkozy einfach nur als gefährlichen Gegenkandidaten los werden wollte und ihm mit Hilfe seiner guten Beziehungen zu den USA einfach nur eine Falle stellen ließ, hat auch einen gewißen Reiz!

  35. Richard Mer
    22. Mai 2011 01:50

    Henryk Broder ist mir auch schon mehrmals positiv aufgefallen. Am Bezeichnensten war das bei einem gemeinsamen Auftritt mit Sarazin an der London School of Economics. Zunächst musste der Auftritt wegen großer Proteste kurzfristig in einen Raum im Waldorf Astoria Hotel außerhalb der Uni verlegt werden. Dann wollte der Mob verhindern, dass die beiden das Hotel betreten. Schließlich gab es drinnen Geschrei. Als endlich Ruhe war, und Henryk Broder am Wort, hat irgendein Student laut: "Sie sind ein Nazi!" gerufen. Seine trockene Antwort: "Und Sie sind ein Arschloch".

  36. Amtsbekannt
    22. Mai 2011 01:19

    Heuchler aller Linken vereinigt euch!

    Allerdings: Die von den Linken dominierten Medien bekommen das Geld von "rechten" Geldgebern!

    siehe Njus, Kurie...steht doch reitz-eisen drauf, oder?





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