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Zurück zur Natur und weg mit der Atomkraft!

10.000 Todesopfer hat die japanische Erdbeben/Tsunami-Katastrophe bereits gefordert. Aber viele Medien und Politiker interessieren sich fast nur für die Schäden an Atomreaktoren, die bisher jedoch zum Glück zu überschaubaren Folgen geführt haben. Man merkt die Absicht. Und muss um Objektivität kämpfen.

Dabei lassen wir die eher lachhaften Auftritte heimischer Politiker einmal beiseite (Nikolaus Berlakovich: „Österreich ist sicher.“). Es sei vielmehr versucht aufzulisten, was man heute schon mit gewisser Sicherheit als Erkenntnis aus Japan ziehen kann:

Erstens: Die Frage, ob die Zerstörungen an dem japanischen AKW wirklich zur Infragestellung dieser Technologie veranlassen, wird erst in ein paar Monaten seriös zu beantworten sein.

Zweitens: Nach allem, was man derzeit weiß, hat das Erdbeben selber trotz seiner historischen Zerstörungskraft keine Schäden an den AKW angerichtet. Das waren vielmehr zum ersten der Stromausfall und zum zweiten der Tsunami, die Flutwelle, die meeresnahe Kraftwerke überspülte. Die Erdbebensicherheit war also auch bei einem 40 Jahre alten Kraftwerk, das knapp vor der Einmottung stand, gegeben. Daher ist für Europa jede diesbezügliche Panik nicht legitim.

Drittens: Japan hat mit seiner dichten Besiedlung, seiner hochentwickelten Industrie und ohne jedes Erdöl oder Erdgas absolut keine Alternative zur Atomkraft.

Viertens: Es ist recht bezeichnend, dass zeitgleich mit der Katastrophe von Japan eine regionale Volksabstimmung in Tirol ein 85-prozentiges Nein zum Bau einer neuen Wasserkraftanlage gebracht hat. Auch die zum „Aufheben“ von Wind- und Solarstrom notwendigen Speicherkraftwerke stoßen fast überall auf Widerstand gemäß dem Floriani-Prinzip. Also sind auch bei uns die Alternativen rar, obwohl auch Österreich längst in hohem Umfang (ausländischen) Atomstrom produziert.

Fünftens: Vieles spricht dafür, dass der nun – wegen der Zerstörung von Leitungen und dem Hinunterfahren von Atomkraftwerken – offenbar längere Zeit bevorstehende Strommangel Japan noch ein weiteres erkleckliches Maß nicht nur an Verarmung, sondern auch an Todesfällen bescheren wird (Ausfall von Gesundheits- und Sicherheits-Einrichtungen, von Telefonen, Panik in steckenbleibenden Liften usw).

Sechstens: Natürlich ist jedes Todesopfer rund um ein AKW zu viel. Aber jede andere Form der Energiegewinnung fordert ebenfalls Todesopfer (beim Bau von Staumauern, beim Bruch von Staumauern, bei Katastrophen aus Öl- und Gasfeldern usw.). Vieles deutet darauf hin, dass umgerechnet auf die Kilowattstunde der Strom aus AKW der sicherste sein dürfte. Die Unsicherheit stammt aus Tschernobyl: Nach der dortigen Katastrophe haben die Regierungen von Belarus und der Ukraine vielen Anzeichen zufolge zeitweise die Folgen heftig übertrieben, um die internationale Hilfe zu vermehren. Nach den Studien internationaler Organisationen hat Tschernobyl deutlich weniger Todesopfer gefordert als der österreichische Straßenverkehr – in einem Jahr. Trotz einer starken Reduktion als Folge der stark verbesserten Sicherheitstechnik und Medizin.

Siebentens: Was ist mit den derzeit von manchen heftig herbeiverlangten und in Europa sich auch rasch ausbreitenden Windrädern und Solaranlagen? Abgesehen davon, dass sie bei weitem nicht imstande sind, den Strombedarf zu decken, sollte man sich eine ähnliche Katastrophe wie die japanische in einem mit solchen Anlagen vollgepflasterten Land vorstellen: Tausende Windräder würden umstürzen (und mancherorts jemanden erschlagen); Solaranlagen würden vom Dach donnern; und das ist noch das geringere Problem im Vergleich zu Bränden infolge von massenweisen Kurzschlüssen in solchen Anlagen.

Achtens: Eine Konsequenz aus den japanischen AKW-Schäden ist aber sicher zu ziehen: Entweder man umgibt alle Kraftwerke mit 15 Meter hohen wasserdichten Mauern oder man siedelt sie in den Tsunami-gefährdeten Gebieten vom Meer ab, damit die Notstromaggregate nicht von einer Flutwelle ausgeschaltet werden können.

Neuntens: Den Japanern ist höchstes Lob zu zollen, wie sehr sie imstande waren, ihre Gebäude wirklich extrem erdbebensicher zu gestalten. In anderen dichtbesiedelten Gebieten hätte ein so starkes Beben zweifellos in die Hunderttausende gehende Opferzahlen gefordert. Gegen einen Tsunami dieser Wucht ist freilich außer Frühwarnsystemen bisher kein Mittel gewachsen.

Zehntens: Die gefährlichsten Scharlatane sind jene, die jetzt wieder einmal von einem Zurück zur Natur faseln. Dazu müssten sie zuerst die Erdbevölkerung um ein paar Milliarden reduzieren und den verbleibenden Rest zu einem Leben voller Einschränkungen zwingen.

Respekt nötigt mir jedenfalls Angela Merkel ab. Sie wagte es am Sonntagabend zu sagen (obwohl man damit derzeit wahrlich keine Populismus-Punkte sammeln kann): „Unser Kernkraftwerke sind nach Maßgabe dessen, was wir wissen, sicher." Hingegen werden sich die österreichischen Politiker wohl in den nächsten Tagen vom Boulevard in immer aggressivere Töne gegen die tschechischen, deutschen oder slowakischen Kraftwerke peitschen lassen. Bis dann nur noch eine Kriegserklärung als nächste Eskalationsstufe möglich sein wird.

PS.: Überhaupt keinen Respekt nötigt hingegen die AUA ab: Die lässt - aus Rücksicht auf die Crew! - den Flug nach Japan einfach ausfallen. Obwohl andere Fluglinien dorthin fliegen. Offenbar lesen die AUA-Mitarbeiter allzuviele Schreckensgeschichten im heimischen Boulevard und fürchten sich nun zu Tode. Eine seltsame Truppe.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2011 07:55

    Besonders widerwärtig ist das verhalten der deutschen: dort haben grüne atomkraftgegner am wochenende freudenfeste veranstaltet
    (menschenketten gegen akw mit la ola wellen), während sich das mediale deutschland in panikmeldungen und der üblichen ökologischen besserwisserei ergeht. In den diskussionssendungen werden zum großteil wahlkämpfe geführt und vertreter des offiziellen japan arrogant niedergemacht........
    die medienstrolche haben die japanische regierung und die japanischen "behörden" im visier und grüne hysteriker haben oberwasser.
    Was aber in deutschland überhaupt nicht interessiert, ist die betroffene japanische bevölkerung und deren schicksal......so schaut das mitgefühl des links-grünen packs aus.....(gesehen gestern bei Anne Will)...
    in deutschland also demagogie, in österreich eher naivität (dumme fragen von Ingrid Thurnherr)

  2. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2011 12:14

    Tag 2 nach der Jahrhundertkatastrophe in Japan und noch immer keine Spendenaufrufe, keine Caritas, kein Nachbar in Not und kein Licht ins Dunkel, keine NGO, keine ORF-Spots mit tief bewegter ernster Stimme, mitleiderregenden Mädchenkulleraugen, um Spenden zu erwinseln für die tausenden Erdbebenopfer, Spenden, um die verheerende Tragödie zu lindern, die genauso wie in Haiti oder anderswo durch die Urgewalt der Natur ausgelöst wurde. Stattdessen La Ola-Welle bei Anti-Atomkraft-Demonstrationen und Geifer aus den Mundwinkeln der Atomkraft-Gegner, die zur größten Naturkatastrophe in Japan auch noch eine Atom-Katastrophe herbeiwünschen. Denn dann, so ihr billiges Kalkül, würden sie der Atomenergie den endgültigen Todesstoß versetzen können. Für dieses Ziel sind ihnen die tausenden Erdbebenopfer so egal, wie es seinerzeit ihrem Allzeit-Idol, dem Terroristen Che Guevara im Guerillakrieg die Ermordeten waren, dessen Konterfei sie so gerne auf ihrer Brust tragen und mit dem sie offenbar nicht nur die menschenverachtende Ideologie gemeinsam haben sondern auch sonst so einiges.

    Die Linken zeigen uns dieser Tage ihr grausames Antlitz. Nur wer ihresgleichen ist, kann auf ihr Mitleid und Solidarität hoffen. Japan zählen sie nicht dazu. Wie abstoßend.

  3. Ausgezeichneter KommentatorDr. Dieter Zakel MA Partner Homepage
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2011 09:32

    Im von einer roten Krone und ein paar schwarzen Zwergen regierten Österreich wird nach einer Naturkatastrophe am anderen Ende der Welt ängstlich und demagogisch die Atomenergie beerdigt, obwohl jeder Hauptschüler weiß, daß keine Erdbeben an der Donau und keine Tsunamis am Neusiedlersee drohen. Eine Weltmacht wie China hält dagegen ungerührt an der Atomkraft fest. Sie wird bis 2015 verdoppelt! Das ist der riesige Unterschied zwischen einem Land, das politisch, militärisch und wirtschaftlich in die völlige Bedeutungslosigkeit abgleitet und einer kommenden Weltmacht! Ein Ende des Atomzeitalters gibt es nur in den rotgrünen Fieberträumen des "profil", selbst wenn ganz Fukishima in die Luft fliegt!

  4. Ausgezeichneter KommentatorRupert Wenger
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2011 09:55

    Beim Studium der japanischen Medien fällt sofort auf, dass der Störfall im AKW Fukushima dort als relativ geringes Problem gesehen wird. Angesichts der rund 10 Verletzten im AKW im Vergleich mit den Opferzahlen der anderen Ursachen scheint dies nachvollziehbar. Was Folgeschäden betrifft, hat man in Japan wohl mehr Erfahrungen, als bei uns. Nagasaki und Hiroshima waren 10 Jahre nach der Zerstörung durch A-Bomben wieder blühende Städte. Soweit zu der Aussage, die verstrahlten Räume seien Jahrhunderte nicht bewohnbar. Aus dieser Erfahrung wird die Ruhe der Japaner vielleicht etwas verständlicher.
    Im Vergleich zur Atomkraft hat ein anderer Energieträger wesentlich mehr Opfer gekostet, ist also ungleich gefährlicher: Fast überall in Japan wird mit Gas geheizt und gekocht. Wer die Bilder von den dem Tsunami folgenden Feuersäulen und die umfangreichen Brände im Katastrophenraum aber auch die brennenden Raffinerien weit außerhalb gesehen hat, weiß, welche Gefahren hier lauern. Ich würde vorschlagen, die Diskussion eher auf diesen Enegrieträger zu verlagern.
    Der ORF hat am Wochenende ein Reporterteam nach Japan entsandt, einer der befragten Österreicher teilte mir in einem Telefonat verwundert mit, das Team hätte ihn ausschließlich zur Gefahr des AKW befragt und sei mit seiner wenig angstvollen Antwort keineswegs zufrieden gewesen. Panik ist gewünscht und wird damit wohl auch erzeugt. Ein Schelm, der dahinter politische Absichten in eine Richtung vermutet, die dem ORF ja nicht ganz fremd ist.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2011 15:49

    Zuerst: mein höchster Respekt vor dem Japanischen Volk – auch in der größten Katastrophe vermag es seine Würde zu bewahren. In all diesem Chaos sieht man absolut keine Panik, keine Hysterie, keine Plünderungen. Die Menschen stehen ruhig Schlange bis sie an die Reihe kommen um sich z.B. Strahlentests zu unterziehen oder um zu erfahren, daß es im Supermarkt kein Wasser, kein Brot mehr gibt. Höchster Respekt auch vor den Technikern, die in den Reaktoren versuchen eine provisorische Kühlung in Gang zu bringen in völligem Bewußtsein, daß sie in jedem Augenblick mit der gesamten Anlage in die Luft fliegen können. In allem sehe und schätze ich die Bereitschaft dem Dharma (das alle Facetten von Ethik, Moral, Pflichterfüllung einschließt) zu folgen ohne an das eigene Wohl zu denken!

    Völlig d’accord gehe ich mit der Kritik AU’s an den entbehrlichen, völlig unobjektiven Äußerungen von Medien und (Nicht-Nur-Grün-) Politikern, die im wesentlichen nur ein Ziel haben, nämlich Hysterie und Verunsicherung weitester Teile der Bevölkerung zu erzeugen und zum Sturm auf alle technischen Errungenschaften der westlichen Welt aufzurufen. Naturgemäß bringen alle Arten von Energiegewinnung Gefahren mit sich: Hätte Prometheus doch nur nicht das höchstgefährliche Feuer vom Himmel geholt –w elche unmittelbare Katastrophe am Brandort, welche Auswirkungen der toxischen, cancerogenen Verbrennungsprodukte auf die Umwelt! Hätte man doch auch die gesundheits-bedenklichen Auswirkungen selbst von Pechfackeln in Betracht gezogen! Hätte Prometheus doch – im Nachhinein - auf Epimetheus gehört! Würde man doch auch alle Verbrennungen von Müll unterlassen, weil Dioxine erzeugt werden (auch, wenn der Abfall kein PVC enthält), dafür aber im eigenen Dreck ersticken!

    Hätten Prometheus und auch wir auf die Überzahl aller dieser EpimetheusInnen und ParametheusInnen hören sollen????

    Vor allem, wenn wir die Radioaktivität betrachten – man sieht sie nicht, man hört sie nicht. Man atmet sie vielleicht ein, wie zB in den Kurstollen zahlreicher, auch österreichischer , Radonbäder – wo sie aber als „höchst gesundheitsfördernd“ angepriesen wird - oder inkorporiert sie an Orten erhöhter natürlicher Radionuklidkonzentration in Gestein und Boden. Langzeitfolgen derartiger Strahlenbelastung mit niedrigen Dosen an „Bio-radioaktivität“ haben bis jetzt allerdings noch nie ein gesteigertes Interesse der ParametheusInnen (=GrünInnen) erregt, umso weniger als einige von denen sich ja selbst in derartig „gefährdeten“ Gebieten angesiedelt haben. Langzeitschäden durch den massiven, weltweiten radioaktiven Fallout, dem wir auf Grund der Atombombenversuche in den frühen 60-er Jahren ausgesetzt waren, konnten auch bis heute noch nicht eindeutig festgestellt worden (“Exposure of the American Population to Radioactive Fallout from Nuclear Weapons Tests: A Review of the CDC-NCI Draft Report on a Feasibility Study of the Health Consequences to the American Population from Nuclear Weapons Tests Conducted by the United States and Other Nations http://www.nap.edu/catalog/10621.html? ??). Bisher beziehen sich praktisch alle Studien zu „Radiation and cancer risk“ auf Personen, die sehr hohen Dosen an radioaktiver Strahlung ausgesetzt waren (zB in Hiroshima, Nagasaki) aber nicht einem „low-dose fallout“.

    Japan – als das Land, welches bisher die grundlegendsten Erfahrungen an positiven und negativen Auswirkungen der Radioaktivität aufzuweisen hat – zeigt es uns gerade jetzt vor: Leben ist immer eine Gratwanderung, Weiterleben ist aber nicht möglich, wenn wir Zurufen von Epi-und-Parametheusen Folge leisten.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2011 01:20

    Nein, da muß ich leider widersprechen, denn bei Aufzählung aller Vor- und Nachteile anderer Energiequellen gegenüber Atomkraftwerken, sind nur letztere dazu angetan, nach einem Störfall mit Austritt von Radioaktivität - und nach menschlichem Ermessen muß in jeder Einrichtung mit Unfällen gerechnet werden - nicht nur Tote zu verursachen, sondern die Umgebung auf Jahrhunderte unbenutzbar zu machen. Außerdem ist bei allen Atomkraftwerken das Problem der Endlagerung noch nicht gelöst und bei Stilllegung bleibt eine verstrahlte Ruine zurück, deren Entsorgung ebenfalls ungelöst ist.
    Und wenn man alle diese Kosten für Risiken und Schäden in Form einer Versicherung o. ä. in den Strompreis einrechnen müßte, was nach dem kaufmännischen Prinzip selbstverständlich sein sollte, dann kann von billigem Strom keine Rede mehr sein.
    Wie schon zuletzt bei den Banken, streift bei AKWs Gewinne der Betreiber ein, aber Schäden in ungeahnten Ausmaßen muß die Allgemeinheit tragen.
    Irgendwie typisch für unsere Zeit.
    Es bleibt nach wie vor dabei - der billigste und sauberste Strom ist immer noch der EINGESPARTE und da sollten wir uns alle bei der Nase nehmen!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorefrinn2
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. März 2011 01:44

    @plusminus:
    Ihre Aufzählung entspricht genau jener Panikmache, wie sie in den Medien gebracht wird und nicht richtig ist. Weder die befürchtete horrende Anzahl von Toten noch die auf "jahrhunderte" verstrahlte Umgebung, die Endlagerung und die Demontage. Fachleute wissen das, bei "Experen" bin ich da immer skeptisch. Lesen Sie Fachliteratur und sie werden staunen. Nur ein Beispiel: derzeit wird gerade das alte AKW von Greifswald (ex-DDR) demontiert und entsorgt. Und so könnte man alles Widerlegen. Wissenschaftlich.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorArturo Merzario
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2011 07:20

    Ja bei der Lektüre der ganzen heimischen Gutmenschenpostillen (samt den dazugehörigen Postings - siehe standard.at) bekommt man den Eindruck, dass die linken Ökofaschsten den "Super-GAU" regelrecht herbeisehnen und herbeischreiben.

    Das ist zwar nicht neu, die selben Leute haben uns bereits x andere Horrorszenarien prophezeit (Anstieg des Meeresspiegels, infolge der Kilamerwärmung um 50 Meter....)

    Schlimm daran ist aber, dass die Panikmache der linken Mainstremmedien zumindest bei einem Teil der Bevölkerung (wahrscheinlich vorwiegenmd Alte ohne Internet und gehirngewaschene Grünmitläufer) tatsächlich zu funktionieren scheint. So sind alle Geigerzähler in Österreich plötzlich ausverkauft (da muss man schon eine ordentliche Paranioa aufgerissen haben, um in Östereich mit einem Geigerzähler rumzulaufen, weil es in Japan einen Störfall gegeben hat).

    Das Merkl Lob sollte Herr unterberger aber schnell wieder zurückziehen. Der weibliche Aal hat gestern die (vorübergehende) Abschaltung einiger deutscher AKW angekündigt. Soviel zum Mut dieses ehemaligen Stasispitzels.


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  1. jak (kein Partner)
    22. März 2011 15:47

    die intelligenzia am werk:
    "Ebenfalls am Montag stellte sich heraus, dass die Pumpen zur Kühlung des Reaktors 2 nicht mehr funktionsfähig sind. Tepco erklärte, man habe neue Geräte angefordert. Wann diese eintreffen, war jedoch unklar. Behörden und Betreiber hatten gehofft, mit der Wiederherstellung der Stromversorgung die Kühlsysteme der überhitzten Reaktoren wieder in Gang zu bringen. Diese Hoffnung hat sich zumindest für Block 2 nun zerschlagen."

    • libertus
      22. März 2011 18:57

      Hat man die Richtwerte endlich auf 10 erhöht, damit man Fukushima nach diesem Super-Gau endlich richtig einordnen wird können?
      Da bleibt wohl Tschernobyl mit Stufe 7 weit abgeschlagen zurück!

  2. november_rain (kein Partner)
    22. März 2011 09:22

    "Siebentens: [...] sollte man sich eine ähnliche Katastrophe wie die japanische in einem mit solchen Anlagen vollgepflasterten Land vorstellen. Tausende Windräder würden umstürzen (und mancherorts jemanden erschlagen)"

    Die japanischen Windräder haben das Erdbeben und den Tsunami unbeschadet überstanden:

    http://www.huffingtonpost.com/kelly-rigg/battleproof-wind-farms-su_b_837172.html

    Was für eine Katastrophe für naive Atomenergiegläubige.

    • libertus
      22. März 2011 18:58

      Die Japaner werden sich wohl noch mehr Windräder wünschen, als sie sich je erträumt hatten!

  3. Automatenspiele (kein Partner)
    20. März 2011 21:01

    Ich bemerke jetzt in diesem Moment, dass ich www.andreas-unterberger.at deutlich häufiger besuchen sollte :) - da kommt der Leser echt auf Einfälle

  4. Spielautomaten Cheats (kein Partner)
    20. März 2011 13:38

    Da frage ich mich beim Lesen ja schon, ob man doof ist. Herzlichen Dank für eure Einsichten

    • Johnke (kein Partner)
      20. März 2011 14:42

      Bleiben Sie lieber bei Ihren Automatentricks, Herr Betrüger.

  5. phaidros
    19. März 2011 14:14

    Die Ladezeit dieses Threads ist zwar schon beträchtlich, aber hier wurde direkt über den Atomunfall diskutiert, daher ergänze ich das Folgende hier:

    Die GRS hat wieder einen Zwischenstand veröffentlicht, der wert ist, näher betrachtet zu werden:

    http://www.grs.de/informationen-zur-lage-den-japanischen-kernkraftwerken-fukushima-onagawa-und-tokai

    Speziell die 6 PDFs im oberen Bereich beschreiben ganz kurz und prägnant die Situation, die sich irgendwie seitwärts zu bewegen scheint, aber langsam erste Erfolge der unermüdlichen Bemühungen erkennen lässt.

    BG/phaidros.vie@gmail.com

  6. Grüner Gutmensch (kein Partner)
    18. März 2011 17:09

    ANTI ATOM LICHTERKETTE VOR DEM STEPHANSDOM IN WIEN
    Heute Freitag, 18. März · 19:00 – 20:00 Ort: 1010 Wien, Stephansplatz
    Bitte zahlreich kommen und ein Zeichen setzen!

  7. phaidros
    18. März 2011 05:47

    Folien eines nach meinem Dafürhalten sehr guten Vortrags eines Prof. Monreal(UCSB):

    http://online.itp.ucsb.edu/online/plecture/bmonreal11/oh/01.html

    Es ist zwar »nur« die Diashow ohne viel (englischen) Text, aber die Aussagen sind klar und gut verständlich aufbereitet. Der Professor erklärt, warum der Unfall von der Schwere her zwischen zwischen Three Mile Island und Tschernobyl einzuordnen ist, wieso er dessen Ausmaß aber nach menschlichem Ermessen gar nicht erreichen kann.

    BG/phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      18. März 2011 06:26

      ... und hier gibt's den kompletten 50' Vortrag (+30' Q&A) als Video (auch gestreamt):

      http://online.itp.ucsb.edu/online/plecture/bmonreal11/

      Tenor: Beruhigung (nicht Verharmlosung!)

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      18. März 2011 09:33

      Tut leid, Darwin-Award

      Sie haben das Problem nicht annähernd Verstanden.

      Die japanische Kultur in toto hat versagt. Mein Kenntnisstand ist, dass die besten internationalen Projektmanager kontaktiert werden. Japan agiert nur mehr als Marionette.

      Ich bin nicht einsatzfähig, ich habe Magen- und Nierenschmerzen und ahne was kommt.

      Es ist ein planetares Desaster - Verantwortungsethik diktiert Regionalisierung.

      Alles andere ist Larifari der mit Blindheit geschlagenen.

  8. jak (kein Partner)
    18. März 2011 04:34

    in der kontroverse kommt alles raus - die hoffnung: dinosaurier sind auch ausgestorben - nur hoffentlich nehmen sie uns nicht gleich mit !

    http://mein.salzburg.com/blog/kontroverse/

  9. Wertkonservativer
    17. März 2011 21:25

    Ich fass' es nicht: 576 Subkommentare!
    Gewiss, das Thema ist - im wahrsten Wortsinn - heiss, doch, werte Freunde, ist das nicht ein wenig übertrieben, was hier vorgeht (und inzwischen tota!l unüberschaubar)?

    Ich poste zu fast allen A.U.-Kommentaren, wende jedoch täglich maximal 20 bis 30 Minuten dafür auf (zusätzlich noch einmal soviel zum Nachlesen).

    Manche meiner verehrten Mitposter müssen jedoch halbe Tage am Laptop hängen, anders wären derartige Streitgespräche (mit oft ewigen Wiederholungen und Bosniglheiten) wohl nicht erklärbar.

    Ganz kann ich das nicht verstehen (geht mich eigentlich ja auch nichts an)!

    "Zeit ist ein kostbar' Ding (Rosenkavalier)" !

    Nichts für ungut, werte Freunde!

    • contra
      17. März 2011 23:44

      Und trotzdem steht er nur an 2. Stelle der meistgelesenen Einträge.
      Wie geht das?

  10. F.V. (kein Partner)
    17. März 2011 14:22

    Nachrichten zum Status:

    Nuclear Watchdog IAEA Confirms Partial Meltdown of Reactors 1 to 3

    By NewsCore

    March 16, 2011 "Pocno Record" - -"TOKYO -- The UN's nuclear watchdog the IAEA warned Japan's nuclear crisis was "very serious" Wednesday as Tokyo resorted to increasingly desperate measures to cool overheated reactors and fuel pools at the stricken Fukushima plant.

    International Atomic Energy Agency (IAEA) head Yukiya Amano confirmed reactors No. 1, No. 2 and No. 3. had partially melted down. He added that Japanese authorities had also reported concerns about the spent nuclear fuel pools of reactors No. 3 and No. 4.

    The deep tanks contain used fuel rods which are extremely radioactive and normally kept immersed in cooling water. Unlike the fuel rods that are used in the reactor ves-sel, the spent rods are not surrounded by a steel-and-concrete containment vessel. If water in the pools evaporated, the spent rods would be exposed to the air and radioac-tive material would be released into the atmosphere.

    Amano also announced he would travel to Japan as early as Thursday to observe the situation and report back first hand.

    Earlier Wednesday, following the cancellation of a helicopter mission to pour water on No. 3 reactor due to high radiation levels, a water cannon normally used by riot police arrived at the plant to pump water into the spent fuel pool of No. 4 reactor.

    The US military said it had delivered high-pressure water pumps to Japan to help with the operation at Fukushima.

    "High-pressure water pumps were offloaded from USNS Safeguard in Yokosuka last night and delivered to Yokota Air Force Base for further transfer to the government of Japan for employment at the Fukushima power plant," the US Pacific Fleet said in a statement.

    The US military also increased its own operational exclusion zone around the Fuku-shima plant to 50 miles. The Pentagon also confirmed some flight crews were issued with potassium iodide tablets to combat the possible effects of radiation.

    Earlier US Energy Secretary Steven Chu told a House of Representatives hearing that the crisis appeared "to be more serious than Three Mile Island," referring to the 1979 accident in Pennsylvania.

    French Industry Minister Eric Besson said the situation at the plant appeared to be get-ting out of control. "Let's not beat about the bush. They have visibly lost the essential control [of the situation]. That is our analysis, in any case, it's not what they are say-ing," Besson told French news channel BFM.

    France, Europe's leader in nuclear power, earlier said its nationals should leave Tokyo, which is 155 miles (250km) south of the plant.

    Besson's comments were echoed by the European Union's energy commissioner, Guenther Oettinger, who told a European Parliament committee the site was "effec-tively out of control."

    "In the coming hours there could be further catastrophic events which could pose a threat to the lives of people on the island," he said.

    The crisis has sparked international concerns over the safety of nuclear power, and French president Nicolas Sarkozy said he would call a special meeting of G-20 energy and economy ministers to discuss energy strategy. France holds the G-20 presidency.

    Russia said it would begin evacuating dependents of its diplomatic and commercial personnel from Tokyo on Friday.

    The Chinese government ordered safety inspections of all nuclear facilities in the wake of Japan's atomic crisis, and said it was freezing approval of all new plants. China is one of the fastest-growing consumers of nuclear power as it seeks to meet energy de-mands of its booming economy.

    Japan's Chief Cabinet Secretary Yukio Edano, the government's spokesman, said ra-diation levels posed no immediate health threat outside a 12-mile (20-kilometer) ex-clusion zone that has already been evacuated.

    Workers returned to the plant after an evacuation order due to a spike in radiation, al-though a spokesman for the embattled operator Tokyo Electric Power Co. (TEPCO), told Fox News the plant was never totally abandoned and workers outside were told to take cover indoors.

    Edano later said that the alert was designated as a false alarm due to a misreporting of the radiation levels at the plant's gate. He said that a decimal point was placed incor-rectly, giving a reading of 100 millisieverts instead of 10 millisieverts.

    A single dose of 1,000 millisieverts – or one sievert – causes temporary radiation sick-ness such as nausea and vomiting.

    Engineers have been battling a nuclear emergency at the 40-year-old plant since a 9.0-magnitude earthquake and tsunami – which left more than 3,700 dead and thousands more unaccounted for across Japan – knocked out cooling systems last Friday and fuel rods began overheating.

    There have been four explosions and two fires at four of the plant's six reactors, releas-ing radioactive material into the atmosphere.

    See also –

    US Energy Chief Says Partial Meltdown Has Occurred At Fukushima, Urges All Us Citizens Within 80 KM To Evacuate: We urge Japanese readers who have not already done so, to follow Chu's advice and to get the hell away from Dodge, and evacuate to a minimum 50 mile safe distance.

    Nuclear Meltdown in Japan Could Make Major Impact in America: The nuclear meltdown in Japan has become a greater crisis by the day. With the potential melt-down now ruled as a level six, according to Reuters, preventing total disaster is getting harder.

    Japan's Growing Nuclear Calamity Compounded By History of Neglecting Safety, Downplaying Accidents: Russian nuclear accident specialist Iouli Andreyev put the blame on corporations and United Nations' International Atomic Energy Agency, saying they had “willfully ignor[ed] lessons from the world's worst nuclear accident 25 years ago to protect the industry's expansion.

    Dangers Of General Electric's Mark 1 Reactors Known For 40 Years : The New York Times reported this week that the Mark 1 nuclear reactors were developed in the 1960s by General Electric

    GE Scientist Quit Over Troubled Reactor’s Design: Scientist Dale Bridenbaugh and two colleagues at General Electric quit their jobs in the 1970s to express their concern about the company’s Mark 1 nuclear reactor — the design of the troubled reactors at the Fukushima Daiichi plant in Japan.

    'We're not afraid to die': Extraordinary courage of the Fukushima Fifty as they re-turn to stricken power plant to fight nuclear disaster.

  11. november_rain (kein Partner)
    17. März 2011 12:43

    Während in Japan ein paar arme Deppen in den Reaktorräumen herumkriechen und die Ventile händisch auf und zu machen, damit die restlichen Japaner nicht verseucht werden, sitzen im fernen Österreich einige Obergscheite und machen sich daüber lustig. Es ist immer noch möglich, dass sich nacher herausstellen wird, dass die Strahlenbelastung für Japan weitgehend unbedenklich gewesen ist, aber das weiß man jetzt noch nicht, und das ist kein Trost für die Atomtechniker, die das nicht überleben werden.

    Ich bin grundsätzlich bereit, auch nicht unter Zwang als Wehrdiener, bei Naturkatastrophen mitzuhelfen, aber sicher nicht, wenn eine AKW-Katrastophe im Laufen ist. Diejenigen, die meinen, dass alles sicher ist, sollen eine AUA-MAschine chartern und samt ihrem Mentor nach Fukushima düsen.

  12. Anton Volpini
    17. März 2011 12:06

    Vielleich ist folgender Artikel eine Erklärung für das teilweise seltsame Verhalten einiger Teilnehmer an dieser Diskussion........

    http://www.nzz.ch/nachrichten/blogs/nach_fukushima_risiko/fuerchte_dich_aber_richtig_1.9927577.html

    • jak (kein Partner)
      17. März 2011 12:19

      warum sollte sich hier wer fürchten ? wir beobachten nur aus der ferne die absolute idiotie der experten (akw nur bis 7 und überhaupt sicher) und die verzweifelten fehlversuche helfer.
      und rekapitulieren: das alles haben die politiker dem volk ABSICHTLICH eingeredet.
      jeder kann seinen schluss daraus ziehen - oder es auch nicht erkennen - das sind dann die ignoranten.
      nicht vergessen: auch der sonnenkönig kreisky reihte sich da ein ...

  13. jak (kein Partner)
    17. März 2011 12:01

    in japan werden momentan helfer (selbstmörder) für die freiräumung der zufahrt für die wasserwerfer gesucht - 20 haben sich schon gemeldet - namen wurden nicht bekanntgegeben - aber fliegt die böse aua überhaupt noch hin ?

  14. Francois Villon (kein Partner)
    17. März 2011 10:42

    Ich weiß nicht, ob dieser Link schon bekannt ist. Er zeigt Satellitenbilder vor und nach der Tsunami bzw. den Explosionen im AKW. WEr hier noch gesundbeten kann, lebt in einer verkehrten Welt.

    http://www.nytimes.com/interactive/2011/03/13/world/asia/satellite-photos-japan-before-and-after-tsunami.html?hp

    • Neppomuck (kein Partner)
      17. März 2011 11:42

      Man glaubt es kaum, wie Radioaktivität und Meerwasser die Farben verändert.

      Mit "orare" allein wird da nicht viel zu machen sein, "laborare" ist angesagt.

    • strahlemann (kein Partner)
      17. März 2011 12:08

      neppomuck, eine tsunami besteht auch aus haufenweise dreck und schlamm, und - oh wunder! - nach einer überschwemmung ist alles braun und schlammig. wer hätte damit gerechnet? bei uns passiert sowas nie; nach den letzten hochwassern gab es immer nur sauber gespülte straßen und persilweiß ausgewaschene keller. der rest waren üble manipulationen der medien.

    • Neppomuck (kein Partner)
      17. März 2011 12:25

      Die natürlichen "Hochwassermarken" enden dort, wo der Höchststand des (dreckigen) Wassers war.
      Genauer schauen, strahlemann.

    • strahlemann (kein Partner)
      17. März 2011 13:28

      beachten sie die aufnahmedaten - fotos zu verschiedenen jahreszeiten, unter verschiedenen atmosphärischen lichtverhältnissen und verschiedenen winkeln von verschiedenen kameras (satelliten) müssen farbabweichungen aufweisen.
      das fehlen der farbabweichungen wäre ein hinweis auf retuschierarbeiten, der unterschied macht es glaubwürdiger.

  15. THJ (kein Partner)
    17. März 2011 09:08

    Was ich an der hiesigen Diskussion bewundere, ist, daß es in Österreich offenbar absolut unmöglich geworden ist, rein inhaltlich und sachorientiert über Kernkraftwerke und Kernenergie zu diskutieren.
    Das ist ein schöner (Verblödungs-) Erfolg der Grünen.
    Derlei absolute Dogmen finden sich nicht einmal in Religionen.
    Na ja, vielleicht im Islam, aber der ist in seiner Art ja durchaus mit den Grünen verwandt.

  16. tourist of death (kein Partner)
    17. März 2011 06:19

    Manche hier können es gar nicht erwarten, dass in Japan ein Super-GAU passiert. Nur, damit sie recht haben.

    Wir alle wissen, dass das passieren kann, aber kein normaler Mensch würde sich das auch noch wünschen. Phaidros und Jak: Get a life!

    • strahlemann (kein Partner)
      17. März 2011 07:10

      nein, das wünscht sich niemand. es wird nur darauf hingewiesen dass die gefahr sehr groß ist, weil:
      nein, das wissen nicht alle. einige negieren trotzig jede gefahr, die durch kkw-unfälle bestehen könnte. immerhin hat noch kein kkw-unfall jemals österreich geschadet und starben im hiesigen straßenverkehr bisher mehr menschen als durch verstrahlung, das reicht für geistige schrebergärtner vollkommen aus um atomkraft generell als harmlos und ungefährlich zu deklarieren.
      macht ja auch nichts wenn sie sich irren, denn die folgen müssen eh nur deren kinder und enkel tragen; da ist es den alten knochen vollkommen egal, wenn sich noch ein bißchen cäsium und strontium darin ablagert. es ist einfach so, dass über atomkraft und energiepolitik hier leute entscheiden, die so alt sind, dass die folgen, falls sie irren, ihnen nichts mehr antun. und verantwortung ist denen ein fremdwort. dafür kennen sie kollateralschaden.

    • Heri (kein Partner)
      17. März 2011 08:32

      @Strahlemann,

      der Vergleich mit anderen Risiken gilt nicht, da er die Atomenergie zu positiv darstellen würde. Also Risiko durch Strahlung ist viel "schlimmer" (gemessen in "Gefühlen" und nicht in Prozent) als Risiko beim Starten eines Autos. Das ist ja eh logisch.
      Das gleiche gilt beim Fliegen: Das Risiko abzustürzen ist zwar geringer aber viel "schlimmer" als Auto-fahren. Daher steigt bitte nicht in ein Flugzeug.

    • jak (kein Partner)
      17. März 2011 11:30

      lächerlich - so wie die deutsche bundeskanzlerin "es gibt eine neue lage" - wir wissen schon immer, dass jedes unglück möglich ist - nur die atombefürwortenden ignoranten kapieren es noch immer nicht !

      es ist vorbei - jetzt wird klardeutsch gesprochen:

      atombefürworten ist vorsätzlicher mordversuch - so ist es !

      und den prozentsatz des erfolges wird stündlich gemessen.

  17. phaidros
  18. jak (kein Partner)
    16. März 2011 22:13

    wieder mal kabaret im tv !

    ein hilfloser bis desaströser wolf mit inkompetenten am tisch !

  19. Norbert Mühlhauser
    16. März 2011 21:58

    Studie eines Verhetzungsrituals:

    Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich von diesem Subforum, freilich nicht ohne den einen oder anderen bedachten Durchschreiter virtueller Welten auf die Schlangengruben der Internet-Basij-Brigaden, die unserer verstandesbegründeten Ordnung durch Verhetzungsrituale ein schnelles Ende zu bereiten trachten, aufmerksam zu machen.

    Nochmals meine Aussagen vom 16. März: 15:04 :

    Achtung, Achtung - Ignoranteninfo!

    Für diejenigen, die nicht glauben wollen, dass zumindest in Randzonen des Tschernobyl-Sperrgebietes wieder gesiedelt wird. Dort (=peripher) nur mehr 0,1 Mikrosievert pro StundeStrahlenbelastung:

    www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2006/0411/003_tschernobyl.jsp>

    ---------------------------------

    und mein Nachtrag von 15:36 :

    [...]

    Vielleicht wissen Sie auch nicht, dass die natürliche Strahlenbelastung bei 0,3 Millisievert pro Jahr liegt ( - einmal abgesehen von relativ durchaus beträchtlichen regionalen Schwankungen)?


    ---------------------------------------------

    Taucht ein notorischer "Troootllll"-Skandierer aus der Versenkung auf und gibt zu erkennen, dass er nicht einmal zwischen Grenzwert und Durchschnittsbelastung, und zwischen Mikro- und Millisievert zu unterscheiden versteht (16:02 Uhr):

    Büro für Korrekturen:

    Grenzwert:[sic!] 0,1 Millisievert pro Jahr, nicht 0,3.

    Aus dem Artikel, denn Du uns Ignoranten hier - Achtung, Achtung - nur so um die Ohren schnalzt, dass uns unsere Ignoranz im Halse stecken bleibt:

    Gemessen in der Siedlung: 0,1 Mikrosievert [sic!] pro Stunde, nicht pro Jahr, also rd. 9x höher als Grenzwert erlaubt.

    [...]


    ------------------------------------------------

    Ein anderer Bedenkenträger, dem bekanntermaßen das überschießende Wachstum am Herzen liegt, dessen wir in den letzten 15 Jahren in Europa angeblich gewahr wurden, übersieht geflissentlich, dass mein Eingangsstatement nur aussagt, dass die Strahlenbelastung am Rande der 30 km-Tschernobyl Zone nach 20 Jahren auf ein erträgliches Maß abgeklungen ist, und nicht erst - wie unermüdlich insinuiert - nach tausenden Jahren diese Schwelle erreicht - nicht mehr und nicht weniger! (16:02 Uhr):

    [...]

    Nach diesem Erreignis wird es halt schwer sein, die Menschen davon zu überzeugen, daß es in der Nähe von Tschernobyl oder den TEPCO-AKWs in Japan eigentlich ganz gemütlich ist.


    --------------------------------------

    Der Dritte im Bunde stellt sich gleichfalls dümmer als er ist und übersieht geflissentlich, dass ich lediglich von den Randzonen gesprochen habe (17:16 Uhr):

    [...] wie aus dem vollen Artikel hervorgeht sind die laufenden Belastungen eben alles andere als unbedenklich.

    --------------------------------------

    Ein ORF&Co Strahlenopfer namens Strahlemann bekennt sich stolz zu seinem funktionalen Analphabetismus, wohl weil er von der Diktatur des neuen Proletariats träumt, dessen wir gelegentlich (noch!) als Taxifahrer und Pizzaverkäufer gewahr werden, aber bald als Blockwarte oder kommissarische Gesinnungskapos - je nachdem, von wo der Elfer kommen wird, ertragen werden müssen - als hätte ich Milli- oder Mikrosievert ohne Zeitangaben angeführt! (17:37 Uhr):

    der eine ist zu blöd, zu erkennen, dass der wert sievert immer in beziehung zur zeit aussagefähig ist und ignoriert beharrlich den unterschied zwischen pro jahr und pro stunde. [...]

    ------------------------

    usw usf

    Gute Nacht! Euroland ist abgebrannt !

    • strahlemann (kein Partner)
      16. März 2011 22:52

      wenn man einem herumpöbelnden analphabeten klar macht, dass er nicht lesen kann, ist das also verhetzung. konservativliberale a-beamte sind ja noch empfindlicher als schwule und feministinnen. erst unsinn verbreiten, und wenn man diesen als unsinn bezeichnet, heulend wie ein kleines kind in der sandkiste wälzen.
      was für eine memme.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      17. März 2011 08:11

      Um Gottes Willen, Herr Mühlhauser, nehmen Sie rasch Ihre Tabletten! Oder drehen Sie eine Entspannungsrunde in Ihrer Blechschüssel, aber überschreiten Sie besser nicht die Geschwindigkeitsbeschränkung.

    • (kein Partner)
  20. jak (kein Partner)
    16. März 2011 21:21

    auch einstein : Das Weltall wird der Menschheit keine Träne nachweinen.

    wollen wir darauf hoffen, dass manche ihr leben nicht unnot vorzeitig riskieren.

  21. c.Blocker (kein Partner)
    16. März 2011 21:07

    Herr Unterbergerm,

    ihnen muss es wohl schon ganz schlecht gehen.
    Mit fortlaufender Dauer wird deutlich wie menschenverachtend ihr Beitrag ist.
    Angesichts der scshrecklichen Schicksale ist es fast zynisch darüber zu diskutieren.
    Menschlich haben sie nur noch eine Chance aus der Sache herauszukommen.
    Sie mobilisieren die AKW Fans in ihrer Comunity und stellen eine schlagkräftige Hilfstruppe auf , welche dann tatkräftig das kleine Restrisiko in Fuksima beseitigen.
    Sie könnten z.B. dann mit ihren Freunden Wasser auf die Reaktoren sprühen.
    ( so wie es jetzt von Polizisten verlangt wird )

    P.S. Ich bin sicher die AUA organisiert für sie und ihre Freunden den Flug ins Krisengebiet.

    • F.V. (kein Partner)
      17. März 2011 07:16

      Die Diskussion wäre nicht zynisch, wenn nicht die Beiträge mancher GEsundbeter so voller mieser Untergriffe wären.

      Der Stil ist erbärmlich und er beweist, daß diese Gschaftlhuber obendrein niveaulos und reichlich beschränkt sein müssen.

      Man erkennt auch, daß die Anonymität bei vorgeblich "Gebildeten" diese auf Proletenniveau verkommen läßt.

  22. Odin Nr. 948837 (kein Partner)
    16. März 2011 20:26

    Am Sonntag ist es soweit.
    Also freut euch!

  23. phaidros
    • jak (kein Partner)
      16. März 2011 20:07

      das kanns doch nicht geben - wos das doch gar nicht geben kann ...

      jegliche aussage jeglicher experten ist jedenfalls müll

      es ist ganz einfach alles möglich !

      und der, der dann nicht überrascht sein will, weiss das eben schon jetzt.

    • strahlemann (kein Partner)
      16. März 2011 20:32

      keine sorge, unsere blog-fachleute basteln schon an der erklärung, dass diese nie gemessene häufung von radionukleiden gar nichts bedeutet und eigentlich alles in ordnung ist. und die zamg nur ein grünverseuchtes und von rot gesteuertes machtinstrument der ultralinken fortschrittsverweigerer. oder sowas in der richtung. hauptsache die aussage ist eindeutig.

  24. jak (kein Partner)
    16. März 2011 19:24

    "Uzi Even, israelischer Chemieprofessor und Atomanlagen-Ingenieur, sagt: „Wenn es ein Fallout von Plutoniumoxid gibt – eine hochgiftige Substanz, die in dem explodierten Reaktor verwendet wird – dann wird für Tausende von Jahren niemand mehr die Stätte betreten können.“"

    aber das ist sicher nur die jüdische verschwörung - und ausserdem hab ja no den mann im mond - und das all is sowieso unendlich !

    • bernie (kein Partner)
      16. März 2011 19:52

      ...und die linxlinken Fuzzys = auch Grüne, haben da in dieser Prognose sicherlich auch ihre ekelig roten pratzen drinn!

  25. november_rain (kein Partner)
    16. März 2011 19:18

    Absolut unverständlich, wie manche angesichts der drohenden Katastrophe immer noch flotte Sprüche absondern und die Situation herunterspielen. Sind wohl Alphamännchen auf der Suche nach dem nächsten Adrenalinkick. Vielleich wollen ja sie in die vielleicht nichtverstrahlte Zone und den Tsunamiopfern helfen. Andere Hilfstruppen haben nämlich nicht den Mumm. Mag sein, dass alles gut ausgeht, aber das wird a****knapp.

  26. jak (kein Partner)
    16. März 2011 17:48

    na, haben die lieben hubis schon alles weggelöscht ? sind die wasserwerfer artfremd in stellung gebracht worden und löschen sie mehr als unmut ? oder hat das, der vielen hier anwesenden linux'e, schmusedeckerl alles beruhigt ? oder ist auch nur irgendetwas situatuionsberuhigendes eingetreten ?

    ... aber auf einstein werden die hier und sonstwo so sehr gelehrten doch sicher hören :

    Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

    und rätseln wer damit gemeint sein sollte ...

    • strahlemann (kein Partner)
      16. März 2011 19:01

      jetzt wissen wir wenigstens, wer hinter der atompanikmache steckt!
      die linxgrünen fortschrittsfeinde haben das ganze kraftwerk mit ihren joints zugeraucht, bis der staat hilflos alle wasserwerfer dorthin entsandt hat. so können sie ungestört anti-atom-demos organisieren und die entwaffnete staatsgewalt muss hilflos zuschauen...

    • Alexander Renneberg
      16. März 2011 19:17

      da haben sie recht jak und strahlemann, auf subjekte wie sie beide bezogen hat einstein völlig recht.
      es ist ganz interessant, dass wir hier mit subjekten wie ihnen im normalen leben nur rudimentär zu tun haben. maximal wenn wir daran denken was uns die grundsicherung kostet um sowas wie sie zu unterstützen.

      schaukeln sie sich nur gegenseitig die eier, sonst ist niemand da der das je tuen wird.

      wirklich schlimm ist jedoch, dass es dermaßen eindimensionale wie sie auch ohne einrauchen gibt.
      oder sind sie das womöglich, das wäre eine erklärung für ihre retardierten sätze.

    • strahlemann (kein Partner)
      16. März 2011 19:23

      herrlich wie leute reagieren, wenn sie sich angepinkelt fühlen.
      für mich als geschäftsführer eines privatunternehmens zahlen leute wie sie gar nichts, renneberg. sie kosten mich höchstens was, und zwar bauchweh vom zwerchfell, wenn ich über sie und ihre ergüsse hier lachen muss.
      sie glauben wirklich der einzig denkende mensch auf der welt zu sein und alle anderen sind zu blöd, ihre realität als die einzig wahre zu erkennen. dabei können sie und ihr herrchen weiter unten nicht mal mit der einheit sievert irgendetwas anfangen und palavern nur schwachsinn daher. überheblichkeit und selbstherrlichkeit gepaart mit ahnungslosigkeit und dummheit - sind sie höherer beamter oder politiker? da frag ich mich, wer hier wessen grundsicherung bezahlt.

    • Alexander Renneberg
      16. März 2011 19:33

      geschäftsführer einer epu, nicht übel strahlemann,
      aber lassen sie sich doch bitte von anderen die eier schaukeln, wir leben zwar auf einer gemeinsamen welt aber wir haben nicht den gleiche horizont, herr geschäftsführer eines privatunternehmens....

      leut die sowas behaupten im internet gibt es genug, alleine, dass sie sowas tun müssen um beachtung zu erlangen zeigt, dass sie das nicht sind...
      sehr peinlich...."herr" geschäftsführer
      aber danke fürs mitspielen.....

    • jak (kein Partner)
      16. März 2011 19:37

      angelehnt - wie sagte schon mal jemand ähnlich: ich kann gar nicht soviel "trinken" wie ich "..." müsst !
      das würde sicher dem reaktor mehr helfen als dem "subjektierer", der gottseidank ein aussterbendes objekt ist.

    • strahlemann (kein Partner)
      16. März 2011 20:12

      herr a-beamter, wer nicht einmal den unterschied zwischen einem geschäftsführer eines privatunternehmens und einem einpersonenunternehmen ("epu") kennt, kann auch nicht den gleichen horizont haben, da er ihnen anscheinend komplett fehlt. aber was will man erwarten von leuten, die den unterscheid zwischen millisievert und mikrosievert nicht begreifen, oder den zwischen stunde und jahr.
      wenn jemand wie sie das wort "peinlich" verwendet, schüttelt mich gleich der nächste lachkrampf.
      außerdem behaupten sie hier mehrmals, fachmann auf dem gebiet der radioaktivität zu sein. wie darf ich sie so treffend plagiieren:
      leut die sowas behaupten im internet gibt es genug, alleine, dass sie sowas tun müssen um beachtung zu erlangen zeigt, dass sie das nicht sind...

    • Alexander Renneberg
      16. März 2011 20:42

      strahlemann, herr geschäftsführer, wo habe ich behauptet fachmann für radioaktivität zu sein?
      wenn sie das tatsächlich unter dem genauen wortlaut wo ich genau das behaupte hier hereinkopieren können, freue ich mich.
      wenn es den wortlaut: "ich alexander renneberg bin fachmann..." nicht gibt schlage ich vor, wenn sie unbedingt das letzte wort haben wollen, herr geschäftsführer, dass sie eingfach ein ! machen. das kann auch nicht inhaltsbefreiter sein als ihre lustigen geschäftsführerpostings.
      nebenher ist es putzig zu sehen wie sie auf die schaufel hupfen und wild mit behauptungen um sich schlagen weil sie nicht mehr weiter wissen.
      sagen sie uns doch allen hier, wie binden sich subjekte wie sie des morgens die schuhe zu? können sie damit im zirkus auftreten?
      und nur nebenbei auch eine epu, herr geschäftsfüher, ist ein privatunternehmen, das hätten sie jetzt nicht erwartet, gell. aber jetzt wissen sie wenigstens dass es nicht so schlimm ist alleine zu arbeiten, herr geschäftsführer....
      und vergessens das rufzeichen nicht, es wird ihrem rudimentären ego gut tun.

    • Segestes (kein Partner)
      16. März 2011 20:42

      Apropos "einrauchen", Alexander Renneberg:
      Wenn die geschätzten Altherren hier wüssten, wie weit verbreitet diese Betätigung längst auch beim rechtskonservativen Nachwuchs ist, dann würden sie kein Auge mehr zutun.

      Demnach bitte diese ausgelutschten Stereotype, wieder ins Abstellkämmerchen packen.
      Denn es saufen nicht nur die zugewanderten Moslems, nein, es kiffen auch die FPÖVPler.
      Die Welt ist eben kompliziert.

      PS: Ich vermisse einen Artikel von Herrn Unterberger, zum Thema "böses Haschisch".

    • strahlemann (kein Partner)
      16. März 2011 20:51

      @renneberg. als geschäftsführer bin ich angestellter und ein epu ist ein selbstständiger, aber was will man von der elite dieses landes erwarten als ahnungsfreiheit? flotte sprüche und absolut null inhalt - gratulation, sie leuchte, ihre weisheit schafft es selbst über einen explodierenden reaktorkern hinweg noch zu strahlen.
      mit behauptungen um sich schlagen? mir ist es einfach zu mühselig, all ihre untergriffigen postings aus diesem blog zu kopieren, vor allem, da sie einen spiegel nicht mal dann erkennen, wenn man sie davor festbindet.
      das ihrem ego gegenüber jedes andere als rudimentär erscheint wundert mich nicht. sie bestehen nur aus ego. da hat nichts anderes mehr platz.

    • Alexander Renneberg
      16. März 2011 20:59

      schön wenn geschäftsführer immer wieder auf das schauferl hupfen....
      aber keine beweise für ihr panikartiges um sich schlagen anführen können.

      es bewahrheitet sich immer wieder dass dumme subjekte wie sie, herr geschäftsführer, auf ganz einfach fragen, die sogar sie selbst, herr geschäftsführer, aufgeworfen haben, nämlich, dass ich geschrieben haben soll ich sei fachmann, einen beweis liefern können.

      tja, nicht weil es ihnen zu mühsam ist, herr geschäftsführer, sondern ganz einfach weil sie es zum einen nicht können und zum anderen zu dumm dazu sind.
      jetzt dürfen´s das rufzeichen machen um ihr ego einigermaßen wieder auf gleich zu bringen, herr geschäftsführer....
      danke für´s mitspielen.....

    • strahlemann (kein Partner)
      16. März 2011 21:04

      erstaunlich, was ein a-beamter alles braucht, um sich gut zu fühlen.
      jedem tierchen sein pläsierchen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      17. März 2011 09:37

      Haha, Renneberg weiß genug Geschäftsführer, bei denen er mit seinem noblen VP-Parteibuch was reißt... der braucht keinen Strahlemann.

    • H. Richter (kein Partner)
      17. März 2011 11:36

      Trotzdem ist Herr Renneberg ein aufgeblasener Wichtigmann. Wenn's mal im eigenen Vorgarten kracht, dann verstummte aber die Spreche schnell und ein Tröpferl ging ins Hoserl. Aber Hauptsache mann ist gscheit und alle anderen dumm.

  27. Norbert Mühlhauser
    16. März 2011 15:04

    Achtung, Achtung - Ignoranteninfo!

    Für diejenigen, die nicht glauben wollen, dass zumindest in Randzonen des Tschernobyl-Sperrgebietes wieder gesiedelt wird. Dort (=peripher) nur mehr 0,1 Mikrosievert pro Stunde Strahlenbelastung:

    www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2006/0411/003_tschernobyl.jsp

    • H. Richter (kein Partner)
      16. März 2011 15:29

      Ja eh, alles ganz harmlos, warum dann überhaupt diese teuren Stahl- und Betonmäntel bauen? Sicher wird dort gesiedelt, aber die Langzeitfolgen sind bei weitem nicht absehbar. Krebserkrankungen und grauenhafte Mutationen sind noch weniger erfreulich als akute tausende Tote bei Unglücksfällen.

    • Norbert Mühlhauser
      16. März 2011 15:36

      Sie sind mit dem Umgang der Strahlungsdosis-Einheit Sievert wohl nicht vertraut?

      Vielleicht wissen Sie auch nicht, dass die natürliche Strahlenbelastung bei 0,3 Millisievert pro Jahr liegt ( - einmal abgesehen von relativ durchaus beträchtlichen regionalen Schwankungen)?

    • Norbert Mühlhauser
      16. März 2011 15:38

      Stilistische Korrektur - sollte heißen:

      "Sie sind im Umgang mit der Strahlungsdosis-Einheit ..."

    • Tro(tte)lfresser (kein Partner)
      16. März 2011 16:02

      Büro für Korrekturen:

      Grenzwert: 0,1 Millisievert pro Jahr, nicht 0,3.

      Aus dem Artikel, denn Du uns Ignoranten hier - Achtung, Achtung - nur so um die Ohren schnalzt, dass uns unsere Ignoranz im Halse stecken bleibt:

      Gemessen in der Siedlung: 0,1 Mikrosievert pro Stunde, nicht pro Jahr, also rd. 9x höher als Grenzwert erlaubt.

      Andere Messungen aus Deinem Artikel:
      "17 Mikrosievert pro Stunde (300x erhöht)"
      "0,13 Mikrosievert pro Stunde"
      "bis zu 32 Mikrosievert pro Stunde"
      "470 Mikrosievert pro Stunde!"

      Und noch der Schlussatz daraus für uns Ignoranten: "Experten gehen davon aus, dass wohl noch 100 Jahre vergehen werden, bis das Wrack endgültig demontiert und dekontaminiert ist."

      Muss phantastisch sein, als einziger den einzigen Halbsatz zu erkennen, der in einem Artikel Sinn hat!

    • Francois Villon (kein Partner)
      16. März 2011 16:02

      Herr Mühlhauser, sie kommen mir wie Don Quichote vor.

      Die Risiken und Langzeit-Probleme sind physikalischer Natur. Die Unmöglichkeit eine stabile Ordnung in der Dimension der Halbwertszeiten der Brennstabreste zu gewährleisten sind menschlicher Natur - und damit erst recht unlösbar.

      Ihr "nichts-als-Tatsachen-Glaube" - überdies nur bezüglich eigentlich nebensächlicher technischer Details - macht die Sache nicht besser. Man sagt dazu auch: den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.

      Alles was jetzt - wieder einmal - ad oculos vorgeführt wurde, wußte man längst. Man konnte sich das vielleicht nicht so recht vorstellen, obwohl Dank der auf Hiroshima und Nagasaki zu Versuchszwecken geworfenen Atombomben durch die einzig dem Frieden, der Freiheit, den Menschenrechten und der Dämokratie ergebenen USA man doch eine nicht ganz unbegründete Ahnung von den Langzeitgefahren bekommen hat.

      Nach diesem Erreignis wird es halt schwer sein, die Menschen davon zu überzeugen, daß es in der Nähe von Tschernobyl oder den TEPCO-AKWs in Japan eigentlich ganz gemütlich ist.

    • Alexander Renneberg
      16. März 2011 16:50

      Herr mühlhauser, lassen sie es gut sein. Mit fakten können sie diesen leuten nicht kommen. Fakten anzunehmen und zu überdenken würde hausverstand voraussetzte.

      Man stelle sich vor, bein uns in der firam glauben tatsachlich menchen, dass sie in einem jahr in einem neuen handy einen versuchten bauteil aus japan haben könnten...
      Und nein, das sind keine kleinen dummen leutchen, sondern durchaus sehr gut bezahlte damen im mittleren management.

      Lgar

    • H. Richter (kein Partner)
      16. März 2011 17:16

      Nur weil am Rand des Sperrgebietes von Tschernobyl ein paar Verzweifelte siedeln, ist also alles gar nicht so schlimm? Herr Mühlhauser hat doch wohl sehr einseitig zitiert, -- wie aus dem vollen Artikel hervorgeht sind die laufenden Belastungen eben alles andere als unbedenklich. Nur weil jemand nicht sofort tot umfällt, sagt das noch gar nichts über längerfristige Risiken aus.

    • strahlemann (kein Partner)
      16. März 2011 17:37

      der eine ist zu blöd, zu erkennen, dass der wert sievert immer in beziehung zur zeit aussagefähig ist und ignoriert beharrlich den unterschied zwischen pro jahr und pro stunde. und wenn er auf diesen schwachsinn hingewiesen wird, faselt sein begeistertes schoßhündchen vom annehmen und überdenken von fakten, obwohl beide gerade bewiesen haben, dass sie selbst dazu nicht in der lage sind.
      wer nicht einmal eine ahnung der verwendeten einheiten und ihrer anerkannten grenzwerte hat, sollte endlich aufhören, zu versuchen, anderen den eigenen glauben zu indoktrinieren. ihr technikglaube einer heilen, strahlenden welt sei den beiden atomlobbyisten unbenommen, immerhin müssen sie um den wert ihrer edf-aktien bibbern, aber glauben heißt nun mal nichts wissen. und mit priestern kann man nicht über ihre gottheit diskutieren.
      oh du heiliges atom, das du bist im reaktor, geheiligt sei deine strahlung, gesegnet dein fruchtbares wirken...

    • Observer
      16. März 2011 18:16

      Wenn alles so harmlos ist, warum haben dann sowohl die USA als auch die ehemalige UdSSR in den 50er-Jahren ganz plötzlich alle oberirdischen Atom- und Wasserstoffbombenversuche eingestellt und nur mehr unterirdische Tests durchgeführt?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. März 2011 18:35

      Man muss sich nicht mit Sievert auskennen, Herr Mühlhauser, aber Stunde und Jahr und sogar Mikro- und Milli- sind doch gängige Begriffe.

    • Alexander Renneberg
      16. März 2011 19:29

      lstrahlemann, nachdem sie des sinnerfassenden lesens nicht mächtig sind, wie ihr letztes posting beweist, schlage ich vor, sie schaulen gemeinsam mit schnabeltier (den man auch bei ortner nicht ernst nimmt) und den anderen grundsicherungsempfängern die eier.
      das ist für subjekte wie sie eh voll fein, und es hört ihnen auch endlich jemand zu, außer ihre ams betreuerin, nur weiter so, sie werden es noch weit bringen. ganz sicher.

    • strahlemann (kein Partner)
      16. März 2011 20:43

      argumentationsfreies herumpöbeln, wenn man mit heruntergelassener hose erwischt wird - hier sind wirklich kräftige blutzer unterwegs. die gefühlte staatselite auf ihren a-beamten-posten lebt eben in einem paralleluniversum.
      ist eben bequem, wenn man vom steuerzahler nicht nur die schnöde grundsicherung bekommt sondern einen fetten ruhegenuss. das erhebt einen gleich moralisch über alle anderen. man ist halt etwas besseres, wenn man kein kleiner schmarotzer ist sondern ein großer.

  28. numerus clausel (kein Partner)
    16. März 2011 14:40

    Nur mal kurz die MittagsZiB angesehen, also was ist da jetzt? Ein "Experte" sagt, die IAEA hält noch immer bei Stufe 4 fest, der Moderatorin fällt daraufhin fast das Gesicht herunter, aber ein anderer "Experte" meinte dann wohlwollend, dass man hier dann doch wieder nicht nach festen Kriterien vorgehen soll, denn die Dramatik um die Kernkraftwerke sei schon schlimm genug. Heißt das jetzt also, dass man doch noch mit einem blauen Auge davonkommen wird?
    Außerdem, in Japan bebt nach wie vor die Erde mit Werten, die anderswo alles in Schutt und Asche legen würden, aber was passiert dort? Die haben ihre Bauwerke offensichtlich ziemlich perfekt konstruiert und nichts fällt ein. Einfach unglaublich und sensationell. Meine höchste Achtung vor diesem Land und seinen Bewohnern.
    Auch ist es wohl einmalig, mit welcher Ordnung und Gesittetheit die Menschen sich an die Aufräumarbeiten und die Wiederrichtung machen. Wenn man solche dramatischen und traurigen Bilder anderswo gesehen hat, dann wurde gezeigt, dass alle dortstehen und warten, bis von wo anders jemand kommt, der die Überreste wegräumen soll.
    Darum bin ich mir sicher, dass Japan extremst gestärkt aus dieser Krise hervortreten wird und ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl erzeugt wird, im Gegensatz zu anderen Ländern, die dann flüchten oder nach einer erfolgreichen Revolution auch mit dem erstbesten Schifferl das Land verlassen. So etwas wird man in Japan in diesem Ausmaß sicher nicht finden.

    • Norbert Mühlhauser
      16. März 2011 14:46

      Sympathischer Beitrag, nur gibt's in Japan keine Revolutionen. Also bitte nicht Kraut und Rüben vergleichen und politische Flüchtlinge nicht desavouieren.

    • socrates
      16. März 2011 16:34

      sophokles
      und anderen Laien der Rot-Grün-Front gewidmet

    • numerus clausel (kein Partner)
      16. März 2011 19:58

      Keine Sorge, ich habe nichts vermischt, sollte das so rüberkommen, dann hab ich es wohl doch nicht so eindeutig geschrieben. Ich meinte lediglich, dass die Revolutzer aus Tunesien und Ägypten flüchten, obwohl es dort doch jetzt eh Friede-Freude-Eierkuchen ist, aber sie sehen, dass es anderswo mit weniger Arbeit mehr zu holen gibt. So etwas würde der japanischen Mentalität meines Wissens nach schwerstens widersprechen. Ich hoffe, damit einige Unklarheiten beseitigt zu haben.

  29. sophokles (kein Partner)
    16. März 2011 13:44

    An alle Atom -"Techniker" dort in der Steinzeit! :::

    Die mittlere Leistung (Sonneneinstrahlung) pro Fläche wird Solarkonstante genannt.
    Sie beträgt auf der Erde im Mittel: 1,367 KW / m2.

    Und liebe Grüße aus der Zukunft!

    Leidet weiter dort, ihr Dummis, in der Vergangenheit!
    Ihr habt wahrlich nichts besseres verdient!

    • Norbert Mühlhauser
      16. März 2011 14:43

      Toll, aber nur ohne Berücksichtigung der Atmosphäre, also der Wolken.

      Aber vielleicht wachsen Ihnen Flügeln, dann können Sie Solarpanele über die Wolken tragen. Zugleich müssten Sie allerdings mit Ihrem Popscherl auch das Erdreich warmhalten, weil dieses auch nicht gänzlich zugunsten der Solarpanele auf Wärme verzichten kann, ohne dass der Erntewuchs gefährdet wäre.

      Lei, Lei !!!

    • sophokles (kein Partner)
      16. März 2011 14:59

      Hier ist jede weitere, tiefere und detailiertere Erkärung absolut sinnlos!
      ... Reine Energieverschwendung also!

      Heute schon den Schabstein geschärft???

      Gruß auch an Wilma :-)))

    • Norbert Mühlhauser
      16. März 2011 15:06

      @ Sophokles:

      Nette Ausrede, um sich nicht fachlich auseinandersetzen zu müssen.

      Aber nicht überzeugend.

    • sophokles (kein Partner)
      16. März 2011 15:45

      So schreiben Leute, welche tatsächlich "bildungsfern" in dieser Welt herumirren...

      Die Gesamtschule wird daran wohl nicht schuld sein...
      ...oder ? lieber Norbert?

      *g*

    • Norbert Mühlhauser
      16. März 2011 15:57

      Erstens sind wir nicht per DU, und zweitens konnten Sie noch immer nicht klarmachen, weshalb ausgerechnet ich, und nicht etwa Sie, bildungsfern sein sollte?

      Die Bildungsfernen greifen nämliche immer auf nichtsachliche Repliken zurück - es drängt sich bei Ihnen der sprichwörtlichen Mundl als Schreckgespenst auf.

    • socrates
      16. März 2011 16:31

      An alle Atom -"Techniker" dort in der Steinzeit! :::

      Die mittlere Leistung (Sonneneinstrahlung) pro Fläche wird Solarkonstante genannt.
      Sie beträgt auf der Erde im Mittel: 1,367 KW / m2.
      Das habt ihr also schon geschnallt und ich brauche es nichtmehr zu wiederholen!
      Und liebe Grüße aus der Zukunft! Danke! War auch schon in der Vergangenheit so!
      Leidet weiter dort, ihr Dummis, in der Vergangenheit!
      Ihr habt wahrlich nichts besseres verdient!
      Alles hat Grenzen, nur die Dummheit ist grenzenlos. Zum Lernen:

      http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/harrisburg-tschernobyl-fukushima/

    • socrates
      16. März 2011 16:35

      sophokles
      und anderen Laien der Rot-Grün-Front gewidmet

    • sophokles (kein Partner)
      16. März 2011 16:40

      Erstens:
      Du kannst mich ruhig mit Sie anschreiben...ich hab nix dagegen!
      Ich bleibe Dir gegenüber beim DU. :-)

      Zweitens kannst Du, auf Grund Deiner hier wirklich offensichtlichen, (auf Faulheit begründeten) "Bildungsferne" eben wirklich nicht verstehen, dass es bei Dir, so wie bei sovielen anderen hier drinnen, reine Energieveschwendung bedeutet, sich hier (für Dich) näher über diese und andere Sachlagen auszulassen.

      Du scheinst noch jung zu sein, also verkürze Deine Entferung zur Bildung nach Maßgane Deiner Möglichkeiten, dann wird sich all dies erklären, was Du von mir hier verlangst oder erwartest!
      (Wie komme ich dazu mich mit Dir hier weiter herumzuplagen)
      Sieh doch selber zu dass Du gscheiter wirst!
      ... Es werden Dir die Augebn aufgehen und du wirst staunen wie ein kleines Kind!

      Oder aber lasse es!
      Es ist ja eh nur Dein Leben! :-)

      Übrigens:
      Das Wort "Bildungsferne" stammt für mich zumindest aus der Nähe eines gewissen Unterberger, welcher selber von den Anzeichen dieses Syndroms (wenn auch aus ganz anderen Gründen) mehr als angehaucht schon die längste Zeit auf seiner Tatstatur herumtorkelt!

    • socrates
      16. März 2011 18:02

      sophokles
      Bildungsfeindlich wie die SchmiedknechtInnen!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. März 2011 18:41

      socrates liest die taz? Wurde er etwar von Linken ins Forum eingeschleust?

    • socrates
      16. März 2011 22:00

      STF
      Ich las: Arbeiterzeitung, Express, Kurier, Neues Österreich, Salzburger Nachrichten, Krone, SDZ, NZZ, Liberation (Links), Volksstimme, Ouest France (Links), TAZ, usw. Nur so kommt man zu einer unparteiischen Ansicht. Nicht: Fellnerprodukte, Falter, Augustin (trotz Kauf), Standard, etc und nie ORF.

    • socrates
      16. März 2011 23:47

      sophokles
      Erstens:
      Du kannst mich ruhig mit Sie anschreiben...ich hab nix dagegen!
      Ich bleibe Dir gegenüber beim DU. :-)

      Beides habe ich nicht gesagt. Sophokles gibt stets sein Bestes, daher gilt für ihn:

      Zweitens kannst Du, auf Grund Deiner hier wirklich offensichtlichen, (auf Faulheit begründeten) "Bildungsferne" eben wirklich nicht verstehen, dass es bei Dir, so wie bei sovielen anderen hier drinnen, reine Energieveschwendung bedeutet, sich hier (für Dich) näher über diese und andere Sachlagen auszulassen.

      Du scheinst noch jung zu sein, also verkürze Deine Entferung zur Bildung nach Maßgane Deiner Möglichkeiten, dann wird sich all dies erklären, was Du von mir hier verlangst oder erwartest!
      (Wie komme ich dazu mich mit Dir hier weiter herumzuplagen)
      Sieh doch selber zu dass Du gscheiter wirst!
      ... Es werden Dir die Augebn aufgehen und du wirst staunen wie ein kleines Kind!

      Oder aber lasse es!
      Es ist ja eh nur Dein Leben! :-)

      Übrigens:
      Das Wort "Bildungsferne" stammt für mich zumindest aus der Nähe eines gewissen Unterberger, welcher selber von den Anzeichen dieses Syndroms (wenn auch aus ganz anderen Gründen) mehr als angehaucht schon die längste Zeit auf seiner Tatstatur herumtorkelt!

      Basiliskenliteratur!

    • sophokles (kein Partner)
      17. März 2011 09:17

      lieber socraterl...

      Du solltest Dich nicht immer gleich angesprochen fühlen!
      So wichtig bist Du auch wieder nicht! :-)

      Über Dir, da unten irrt nämlich auch noch der Bertl Mühlhauser herum...
      ... aber bei dem ist eh auch schon alles zu spät und vergeblich! :-)))

  30. max (kein Partner)
    16. März 2011 13:30

    Mich verwundert etwas, wieviele Leute hier die Folgen dieses Vorfalls bereits kennen. Sollte hier jemand an seriösen Informationen interessiert sein, empfehle ich den Blog "Zettels Raum".

    • F.V. (kein Partner)
      16. März 2011 13:37

      Das liegt wahrscheinlich daran, daß diese etwas klüger sind als Sie.

    • max (kein Partner)
      16. März 2011 14:25

      Sind Sie nicht der besonders Kluge, der für nix Quellen nachweisen kann? Sozusagen der Universalgelehrte par excellence? Lächerliche Figur!

    • max (kein Partner)
      16. März 2011 14:36

      Noch was, lieber F.V.: auf was genau stützen sich denn diese klügeren Leute? Auf Empirie? Nicht möglich, da es keine vergleichbaren Vorfälle gibt (ausser vielleicht three miles island, aber das können Sie betreffend apokalyptischer Folgeszenarien wohl kaum meinen). Zudem haben wir es mit einer "situation in progress" zu tun.

      Also, ich bin ganz Ohr, lieber F.V.

    • F.V. (kein Partner)
      16. März 2011 14:37

      Nur ein Physikstudium und ein paar Quellen, die ich gelegentlich auch hier nachweise.

      Im übringen: Was man am nachhaltigsten nachweisen muß, ist der Augenschein. Aber es sit so langweilig. (F. Nietzsche)

      Wenn Dummheit weh täte, müßten Sie wahrscheinlich Morphium bekommen.

    • max (kein Partner)
      16. März 2011 14:52

      Was Sie hier vor allem nachweisen, ist ein Mangel an Argumenten. Da helfen auch Verbalinjurien nicht viel weiter. Aber das ist vielleicht wieder Ihre vielgeliebte Haarspalterei.
      Aber selbstverständlich befähigt Sie ein allfällig absolviertes Physikstudium zu differenzierteren Angaben als die rudimentäre Ausbildung z.B. eines Herrn Prof. Prasser (ETH Zürich). Vielleicht sollten Sie den mal anrufen und auf den neusten Stand bringen.

  31. phaidros
    16. März 2011 13:19

    Das ZAMG veröffentlicht Simulationen, was Verdünnung und Transport der Wolke betrifft:

    http://www.zamg.ac.at/aktuell/index.php?seite=1&artikel=ZAMG_2011-03-16GMT09:50

  32. Jusstudent (kein Partner)
    16. März 2011 12:42

    Selbstverständlich muss man bei der ganzen Atomdiskussion am Boden bleiben und darf nicht die Tatsachen aus den Augen verlieren.

    Die Gefährlichkeit von Atomenergie ist trotzdem nicht mit einem gebrochenen Staudamm oder umstürzenden Windrädern zu vergleichen, da ja auch die Langzeitfolgen nicht außer acht gelassen werden dürfen (jahrelange Strahlenbelastung im Falle einer Kernschmelze, Endlagerung etc.).

    Ein großes Problem sind natürlich jene Heuchler, die auf der einen Seite Atomkraftwerke verteufeln, auf der anderen Seite aber auch keine Wasser-,Kohle-oder Gaskraftwerke wollen. Diesen Leuten sollte man ans Herz legen, einmal ein technisches Studium zu absolvieren, damit ihnen klar wird, dass es zur Zeit nicht im Bereich des möglichen liegt den Energiebedarf auf diesem Planeten allein mit Wind-oder Solarenergie zu decken.

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. März 2011 13:46

      "Als die größte Energiequelle liefert die Sonne pro Jahr eine Energiemenge von etwa 3,9 · 1024 J(oule), das entspricht 1,08 · 1018 kWh, auf die Erdoberfläche. Diese Energiemenge entspricht mehr als dem 7.000-fachen des Weltprimärenergiebedarfs."
      wiki

      10 % der Erdoberfläche besteht aus Wüste. Der Fortbestand der Wüstensöhne, die seit vielen Jahrzehnten schon von "fossiler Sonnenenergie" leben, scheint gesichert.

      Das Problem ist "nur" die (noch) nicht gefundene Supraleitfähigkeit des "Verlängerungskabels".
      Und der strategische Vorteil für die "eigentümlichen Eigentümer" der Schürfrechte, die sich mit jedem erdenklichen Mittel in den Besitz des leicht allokierbaren Energieträgers "Sprit" setzen.

      Das Gewicht der Batterie eines Düsenfliegers etc. würde nämlich denselben verunmöglichen, Panzer mit Stromzuführungseinrichtungen ihren taktischen Schrecken verlieren.
      Was das Ende des Weltherrschaftsanpruches bedeuten würde.

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. März 2011 13:51

      "1024" soll heißen "10 hoch 24" und füglich "1018" auch "10 hoch 18"

  33. Neppomuck (kein Partner)
    16. März 2011 11:46

    Wenn man es nicht besser wüsste könnte man meinen, dass die CO2-Hysterie ein Erdbeben mit anschließendem Tsunami ausgelöst hat, um wieder einen argumentativen Gleichstand herzustellen.

    • APM (kein Partner)
      16. März 2011 12:47

      Es ist traurig, dass Sie, von dem ich noch immer vermute das der IQ oberhalb der Graugrenze angesiedelt ist, dieses Bonmot von sich geben, das zur Thematik so wie die viel zitierte Faust aufs Auge passt.
      Ohne in Hysterie auszubrechen ist ein auf 100 Generationen verseuchte(s)r Land/Boden doch ein (kleines) bisschen dramatischer ist als irgendwelches künstlich hochstilisiertes Mediengeheul.
      Und ganz ehrlich: Bei gewissen Passagen in Unterbergers "Beurteilung der Sachlage" kommt da nicht fast automatisch Sarkasmus auf?

  34. Patriot
    16. März 2011 11:27

    Deutschland stellt 23% seines Strombedarfs mittels Atomkraft her:

    http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article12825393/AKW-Abschaltungen-wuerden-Stromversorgung-nicht-gefaehrden.html

    Dieser Anteil ist ersetzbar. Durch Einsparungen, alternative Energien und effizientere Kraftwerke.

    Politisch ist die Atomkraft tot. Wenn man weiter für die Atomkraft argumentiert, dann hilft man nur den Grünfaschisten, und bekommt obendrein linkslinken Gender- Multikulti- und Schwulen-Wahnsinn mitgeliefert.

    Besser man geht das Thema offensiv an. Technik, Fortschritt und Entwicklung sind "rechte Themen". Man sollte die Gelegenheit benutzen, um linkslinken Bedenkenträgern die Atomkeule vor die Nase zu halten, und endlich ein paar sinnvolle Großprojekte wie neue Kraftwerke, Stromleitungen und auch bessere Koordinierung ohne Datenschutzbedenken zu verwirklichen.

    Die Grünen sollen wissen, daß es zukünftig den Olm-Schutz nur noch im Paket mit Fukushima gibt.

    • strahlemann (kein Partner)
      16. März 2011 12:11

      nicht jeder, der bedenken trägt, ist ein linkslinker. aber der ansatz, endlich mit dem gewinsel nach alternativloser atomkraft aufzuhören, deren ausstieg eh schon beschlossen war bis sich die staatsratsvorsitzende ein körberlgeld von der e-wirtschaft verdient hat, und sich um andere energiegewinnungsformen zu kümmern.
      und die grünen sollen ihre (d)olme selbst schützen, aber wissen, dass es ihre neuen fetische, die e-autos, sonst nur im paket mit kernkraft geben kann.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. März 2011 12:14

      Zumal Deutschland übrigens Stromexporteur ist.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. März 2011 12:19

      @ strahlemann

      Wie, kommen Sie darauf, dass es E-Autos nur im Paket mit Kernkraft geben kann? Der Wirkungsgrad von E-Motoren unter Einbeziehung des Primärenergieeinsatzes ist höher als der von Verbrennungsmotoren, wenn auch noch nicht viel höher. Durch den technischen Fortschritt der Stromerzeugung steigt er außerdem weiterhin.

    • strahlemann (kein Partner)
      16. März 2011 12:29

      stf, weil der blödsinn dann ein ende hat - e-autos speichern ihren strom wo? aus welchem material besteht das? wo kommt das her und wie wird es recyclet?
      strom sparen statt verschwenden, die anzahl der fahrzeuge bedenken - es geht um millionen - und dann die anzahl der akkus hochrechnen. der mehrbedarf an strom ist nicht mit ein paar windrädern gedeckt und lithium wächst nicht am baum, vor allem nicht ein paar hunderttausend tonnen davon. aber diese tatsache hat grüne genausowenig abgeschreckt nach mehr e-verbrauchern zu brüllen wie die tatsache, dass strom nicht aus der steckdoese kommt.

    • strahlemann (kein Partner)
      16. März 2011 12:35

      wo sind die grünen gleich blind wie die schwarzen?
      ganz einfach: wenn es nicht um den eigenen schrebergarten geht.
      die einen jubeln den kkw zu, solange die katastrophen nur beim russen oder beim japaner passieren; ist weit weg und interessiert uns nicht.
      die anderen lassen jubelnd in südamerika ganze gebirge plattmachen für das lithium ihrer e-autos und akku-rasenmäher.
      dumm und dümmer.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. März 2011 13:14

      Sie haben nicht genau aufgepasst, es gibt keinen Mehrbedarf an Primärenergie durch Elektroautos.

      Akkus werden meines Wissens nach nicht aus radioaktiven Stoffen hergestellt. Weiß nicht genau, worauf Sie hinaus wollen. Auch die Energiespeichertechnologie bleibt übrigens nicht stehen.

    • strahlemann (kein Partner)
      16. März 2011 13:29

      nein, akkus werden nicht aus radioaktiven stoffen hergestellt, das habe ich auch nicht behauptet, aber sie benötigen ein material, das nur an einer stelle der erde abgebaut werden kann. das führt zu massiven umweltschäden und der zerstörung einer ganzen region - egal, ist ja so weit weg wie die aus dem urwald gebrannten sojafelder für den guten biosprit. danke an die grünen.
      "die technologie bleibt nicht stehen" ist das argument jener, die glühlampen verbieten weil sowieso bald bessere leuchtmittel erfunden werden und uns dann mit hochgiftigen quecksilberlampen im kinderzimmer beglücken. oder die behaupten, endlagerung ist nicht so schlimm, weil wir sowieso bald alles in die sonne schießen. und solaranlagen müssen gefordert werden, weil sie irgendwann so verbessert sein werden dass sie auch in unseren trüben breiten mit positiver energiebilanz funktionieren könnten.
      statistisch brauchen e-autos nicht mehr energie als benzinautos, nur real müsste ich für dieses gleichgewicht benzinkraftwerke bauen, um den strom herzustellen. sie sehen, statistik hinkt. der e-energiebedarf würde massiv ansteigen, nur die raffinerien würden blöd durch die finger schauen und die großen energieanbieter ihren angeblich billigen atomstrom anbieten...

  35. Waltraut Kupf (kein Partner)
    16. März 2011 11:15

    Daß sich die Medien „fast nur“ für die Schäden an Atomreaktoren interessieren, die „bisher …zu überschaubaren Folgen geführt haben“ ist ein seltsames Statement. Was ist dann eine unüberschaubare Folge? Eigentlich gerade das, denn erstens konnte man die Tragweite technisch anscheinend wirklich nicht überschauen, zweitens sind die Folgen abhängig von Imponderabilien wie dem Wetter, der Einschätzung der maßgeblichen Personen, letztlich auch vom späteren Gesundheitszustand eventuell zu spät evakuierter Leute usw. usw. Aber Gratulation, wenn Herr Unterberger die Folgen „überschaut“.

    Die Frage, ob Zerstörungen an den japanischen AKWs wirklich zur Infragestellung dieser Technologie veranlassen, werde erst in ein paar Monaten zu beantworten sein. Welcher neue Gesichtspunkt soll denn in ein paar Monaten dazukommen? Etwa der, dass Fehleinschätzungen diverser Gegebenheiten in Europa (oder sonstwo) natürlich niemals vorkommen könnten? Daß unsere Technologie unfehlbar sei? Daß Naturgewalten bei uns schon nicht in vollem Umfang in Erscheinung treten würden? Daß Flugzeugabstürze, Terroranschläge und dergleichen unseren AKWs natürlich nichts anhaben könnten?

    Das unter „zweitens“ angeführte Argument grenzt an eine Chuzpe. Das Erdbeben hätte die AKWs nicht beschädigt, der Stromausfall sei schuld. Der allerdings ist ja wohl als Folge des Erdbebens eingetreten. Falls nicht: wieso hat man bei der Errichtung nicht einen Stromausfall, egal welcher Genese, einkalkuliert und für diesen Fall vorgekehrt? Auch der Tsunami hängt ja mit dem Erdbeben unmittelbar zusammen. „Die Erdbebensicherheit war also auch bei einem 40 Jahre alten Kraftwerk …gegeben.“ Tsunami werden wir hier zwar wohl keinen bekommen, vielleicht kriegen wir aber einen Stromausfall auch ohne Erdbeben, sagen wir einmal, durch einen Terroranschlag.

    Daß Japan mangels Erdöls und Erdgases die Atomenergie dringend braucht, kann wohl nicht geleugnet werden. Wenn man aber schon daran glaubt, dass alles machbar sein sollte, könnte über Alternativen nachgedacht werden, und man würde langfristig sicher fündig werden oder zumindest bereits bestehende Möglichkeiten in weiter entwickeltem Zustand zur Anwendung bringen. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen; die dabei verstreichende Zeit lässt man aber lieber für die Atomkraft arbeiten.

    Daß eine regionale Abstimmung in Tirol gegen den Ausbau eines neuen Wasserkraftwerks ausgegangen ist und jeder gegen alles ist, stimmt wohl leider. Es dürfte damit zusammenhängen, dass der Bürger denkfaul ist und von der Politik und den Medien auch in dieser Hinsicht bestärkt wird, da man allgemein überfahren, indoktriniert und gegängelt wird und die Leute das Gefühl haben, ihre Willensäußerungen blieben sowieso unberücksichtigt, weshalb man anscheinend einen gedankenlosen Justamentstandpunkt einnimmt. Johanna Christina Grund, ehemalige EU-Parlamentariern, äußerte vor Jahren nach einem Vortrag die Meinung, die Schweizer seien an die Übernahme von Verantwortung für das Gemeinwesen gewöhnt, die Österreicher hingegen nicht, weshalb sie von einer möglichen direkten Demokratie keinen sinnvollen Gebrauch machen könnten. Es ist Augenauswischerei, sich auf den Willen der Bevölkerung zu berufen und sich zum Schein nolens volens diesem zu beugen, während einem das ganz gut in den Kram passt.

    Daß der bevorstehende Strommangel in Japan zusätzliche Armut und weitere Todesfälle bewirken würde, stimmt zwar vermutlich bis zu einem gewissen Grad, aber die Relationen lassen dieses Argument doch etwas kraftlos erscheinen. Der fehlende Strom würde wahrscheinlich nicht den Krankenanstalten entzogen werden, sondern eher den Klimaanlagen und anderem zivilisatorischen Luxus. Daß beim Bau oder Betrieb anderer technischer Einrichtungen ebenfalls viele Leute zu Tode kommen gipfelt faktisch in der Feststellung, dass das Leben generell lebensgefährlich sei, was einerseits richtig, andererseits doch auch recht zynisch ist. Lächerlich wird es, wenn die Gefahr umstürzender Windräder und vom Dach fallender Solaranlagen beschworen wird. In der Diskussionssendung Kontakt auf ORF 1 sah der Energieexperte Schleicher von der TU Graz in erneuerbaren Energien durchaus eine Alternative, da man ja Windräder z.B. auch ins Meer stellen könne etc.

    Die Absiedlung der AKWs ins Landesinnere klingt praktikabel, wie würde es aber dann mit dem Kühlwasser für die Reaktoren aussehen? Aber bitte, wahrscheinlich weiß Herr Unterberger die Antwort.

    Punkt neun : da der Tsunami ja eine unmittelbare Reaktion auf ein Erdbeben ist, hätte man – bei allem Respekt für die erdbebensicheren Hochhäuser – die entsprechenden Vorkehrungen auch für Kernkraftwerke treffen müssen, da man ja in Japan seit jeher mit Erdbeben und Tsunamis unterschiedlicher Stärke zu leben gewohnt war. Und wenn die Richterskala bis 10 reicht (wobei bisher nur Beben bis ca. 9 registriert wurden), so wäre eben für Atomkraftwerke das worst case scenario anzunehmen gewesen. Da helfen jetzt die Verbeugungen der Firma Tepco, die schon vor der Katastrophe einige Zwischenfälle vertuscht haben soll, wenig.

    Zu Punkt zehn: die Reduzierung der Erdbevölkerung wird durch die Atomlobby früher oder später erzielt werden, wenn sich die AKWs signifikant vermehren, der mangelnde Weitblick, die Gewissenlosigkeit und die Fahrlässigkeit ebenfalls. Der Respekt vor Merkel, die inzwischen mit Blick auf die nächsten Wahlen bereits zurückgerudert ist, ist wohl auch nicht ernst zu nehmen.

    Zur AUA: bekanntlich hat auch die Lufthansa Flüge eingestellt, gleich anfangs drehte ein amerikanischer Flugzeugträger vor der Küste ab. Die Unternehmen fühlen sich naheliegenderweise der Gesundheit ihrer Belegschaft verpflichtet. Herr Unterberger kann ja nach Japan fahren um dort zu erklären, wie paletti doch alles ist. Der Nuklearmediziner Kurtaran von der Rudolfsstiftung, der in der ZIB 24 ein Interview gab, sagte jedenfalls, er hätte Angst, an den Schauplatz des Geschehens zu fahren.

    • Francois Villon (kein Partner)
      16. März 2011 13:34

      Sg Frau Kupf, Sie haben ebenfalls die 10 Punkte Dr. Unterbergers in richtiger Weise zurecht gerückt. An sich ist ein Kommentar dieser Art eigentlich unglaublich, oder besser gesagt überhaupt nicht der Rede wert. Es ist auch das Ereignis, das zu Diskussionen Anlaß gibt, nicht der Unfug des Artikels.

      Als ich zu Beginn meiner Beobachtungen dieses Tagebuchs schon feststellte, daß die Zahl der Beiträge im reziproken Verhältnis zu deren Qualität/Relevanz steht, hatte ich noch keine Ahnung, daß diese Feststellung sich in dieser Weise sich beim japanischen Katastrophenfall unwiderlegbar bestätigen würde.

      Am schlimmsten ist die neoliberale Verbohrtheit und falsche Gutgläubigkeit alles aus einer ÖVP-Sicht zu betrachten und die wie Pawlow´sche Reflexe kommenden Abwertungen von allem, das als von links kommend verdächtigt wird.

      Auf diese Weise ist keine Diskussion möglich – und es wird unleidlich.

      Ich weiß, Sie wie ich sind alles andere als links, und die Kritik an der Atomenergie ist keineswegs eine nur von links oder grün her kommende.

  36. Norbert Mühlhauser
    16. März 2011 11:09

    IAEA ALERT LOG

    Japanese Earthquake Update (16 March 03:55 UTC)

    16 March 2011

    Announcements, Featured

    Japanese authorities have informed the IAEA that a fire in the reactor building of unit 4 of the Fukushima Daiichi nuclear power plant was visually observed at 20:45 UTC of 15 March. As of 21:15 UTC of the same day, the fire could no longer be observed.

    Fire of 14 March
    As previously reported, at 23:54 UTC of 14 March a fire had occurred at unit 4. The fire lasted just over two hours and was confirmed to be extinguished at 02:00 UTC of 15 March.

    Water level in unit 5
    Japanese authorities have also informed the IAEA that at 12:00 UTC of 15 March the water level in unit 5 had decreased to 201 cm above the top of the fuel. This was a 40 cm decrease since 07:00 UTC of 15 March. Officials at the plant were planning to use an operational diesel generator in unit 6 to supply water to unit 5.

    The IAEA continues to liaise with the Japanese authorities and is monitoring the situation as it evolves.


    Quelle: www.iaea.org/press/?p=1317

  37. CRT (kein Partner)
    16. März 2011 10:35

    Wie sehr die Argmunentation der beharrlichen ANTI-Atom-Genossen hinkt sei durch ein einfaches Denkexperiment aufgezeigt:

    Würde die (bis vor kurzem noch) zweit größte Weltwirtschaftsmacht zur Gänze auf die friedliche Nutzung der Kernenergie verzichten - was wären die Alternativen? Realistisch und wirtschaftlich vertretbar sind dann lediglich mit Kohle, Öl oder Erdgas befeuerte Kraftwerke. Warum? Weil ich in einer modernen Volkswirtschaft weder auf den Wind, noch auf die Sonne spekulieren kann - jede solcherart installierte Megawattstunde bedarf der parallelen Deckung durch genannte (Lauf-)Kraftwerkstypen. Dass die geographischen Gegebenheiten Japans ein "Speichern" der Energie kaum zulassen, von diesem Wissen wird hier ausgegangen.

    Wenn wir nun dieses erste Ergebnis unseres Denkexperments etwas weiterspinnen, so stellt sich die Frage, woher die Japaner genannte fossile Energieträger nehmen? Natürlich - vom Weltmarkt. Der Preis für das Barell Rohöl würde dann in neue Sphären gehievt werden und da nun einmal wesentliche Grundstoffe unserer Volkswirtschaft ihre Ausgangsbasis in Kohlenwasserstoffen haben bzw das Transporterfordernis in nahezu jedem Wirtschaftskreislauf exisitert verteuert sich alles.

    Wozu nun das wieder führt sehen wir am besten an unserem südlichen Nachbarkontinent.

    • Alexander Renneberg
      16. März 2011 10:56

      völlig richtig. dem ist nichts hinzuzufügen.

      außer, dass es für viele unmöglich ist ein einfaches denkexperiment durchzuführen.

      all diesen rate ich zum billa zu gegen, vielleicht gibt es da ein wenig hausverstand.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. März 2011 10:56

      Würde die (bis vor kurzem noch) zweit größte Weltwirtschaftsmacht zur Gänze auf die friedliche Nutzung der Kernenergie verzichten - was wären die Alternativen?

      Geothermie. Japan liegt, wie wohl jeder kürzlich bemerken konnte, auf einer tektonischen Bruchlinie. Hochenthalpe Lagerstätten sind zahlreich, ein großes Potential für die japanische Energieversorgung.

      Zugegebenerweise ist es im dünn besiedelten Island leichter, wie derzeit ca. 60% des Energiebedarfs aus Geothermie zu decken, aber die 30 Prozent, die jetzt die Atomkraftwerke decken, sind mittelfristig denkmöglich. Nicht umsonst gibt es diesbezüglich zahlreiche Aktivitäten in Japan. Die technischen Hochschule für Erdwärme der UNO befindet sich daher auch in Tokio.

    • Francois Villon (kein Partner)
      16. März 2011 11:00

      Wenn man Probleme lösen will, muß man u. U. die ausgetretenen Pfaden verlassen.

      Die conditio die Sie herstellen stimmt, wenn wir unser Verhalten nicht ändern. Da wir aber auch wissen, daß die genannten Alternativen einerseits begrenzt andrerseits mit anderen Nachteilen verbuden sind, die Atomenergie nicht beherrschbare Risiken birgt, muß unser wirtschaftliches Paradigma einmal überdacht werden.

      Diese hat als Dogma (im Sinn einer nicht weiter hinterfragbaren Wahrheit) das ewige Wachstum festgeschrieben.

      Soweit mehr Menschen zu ernähren und zu behausen sind, mag ein so begründetes Wachstum notwendig sein, aber u n s e r e s ist induziert von der exponentiellen Vermehrung des Kapitals, das wiederum als Kreditgeld in die Wirtschaft fließt und somit als innerste Antriebskraft des Wachstums alles andere bewirkt. U. a. auch den ständig wachsenden Energiebedarf.

      Ich würde auch gerne den neuesten Porsche fahren "weil er so viel sicherer" ist, als mein alter Wagen, aber gespielt wird es nicht. Wir werden uns an die Gegebenheiten anpassen müssen, das heißt die Verschwednungswirtschaft und den uns inzwischen zur Gewohneheit gewordenen Luxus langsam wieder abgewöhnen müssen.

      Von heute auf morgen geht es nicht, das ist klar. Drum sinsd die wahlpolitisch motivierten Reaktionen in Deutschland keine Strategie, sondern Gefälligkeits-Dämokratie, also Dummheit. Die wirkliche diskussion hat auf enderem Gebiet stattzufinden.

    • sophokles (kein Partner)
      16. März 2011 11:12

      CRT: Einfach und buchstäblich "umwerfend":

      Im Vergleich zu den " Argmunentation der beharrlichen ANTI-Atom-Genossen" hinkt CRT´s "Denkexperiment" längst nicht mehr, sondern geht nur mehr eindeutig und "saftig" in hoffentlich nur seine Hose.

      Von wegen: "paralelle Deckung" usw!
      Demnach müsste jedes Atomkraftwerk "paralell gedeckt" werden durch ÖL und Kohle... (wie man ja jetzt ganz augenscheinlich sehen kann, "da drüben"!

      Selbsternannte "Experten" wie CRT sind genau jene Schlaumeier, welche allenfalls zur Bevölkerung der Stammtische dieser Welt taugen.

      Darüber hinaus reicht ihre Urteilsfähigkeit gerade einmal dazu, die Vor- und Nachteile zwischen Nass- und Trockemrasur auseinanderzudividieren!

      Hier, in diesem Forum, Weiteres anmerken zu wollen zu den Möglichkeiten und Chancen und vor allem Not-Wendigkeiten aus dem Bereich der sogenannten Alternativen Energieressourcen aufzeigen zu wollen, heisst bereits tatsächlich Perlen vor die Säue zu schmeissen.

    • phaidros
      16. März 2011 11:14

      Und Uran ist gratis?

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. März 2011 11:16

      Am Rande:

      Wer auch den Begriff "friedliche Nutzung der Kernenergie" erfunden haben mag, es gebührt ihm eine anständige Watschn dafür

    • strahlemann (kein Partner)
      16. März 2011 11:20

      wer redet hier vom sofortigen abschalten aller meiler? ein ausstiegskonzept gehört her und fertig. nur weil ein paar lernresistente wirtschaftswundergläubige anbeter ihrer e-on-aktien aus der notwendigkeit höheren energiebedarfs ableiten wollen, dass kernkraft sicher ist weil es so sein muss, denn sonst würde ja die steinzeit wieder ausbrechen, wird hier um fakten herumdiskutiert, die ganz eifach lauten: leute, die keine ahnung haben, welche faktoren die funktion eines kkw beeinflussen und welche folgen eine kernschmelze größeren stils überhaupt haben kann (weil noch nie passiert) fabulieren sich hier den wolf und zicken jeden an, der nicht ihrer wirtschaftsliberalen menschen-sind-auch-nur-material-sichtweise anhängt und der atomlobby standing ovations zollt, nur weil unterberger seinen busenfreund schüssel nicht enttäuschen mag.
      kernkraft setzt energien frei, die wir nur unter größter anstrengung überhaupt bändigen können. zu behaupten, das wäre sicher, gefahrlos und harmlos mit der zusatzbegründung alternativlos, ist fahrlässig.

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. März 2011 11:26

      Sicher ist, dass nichts sicher ist - und dass Murphy recht hatte.

    • CRT (kein Partner)
      16. März 2011 21:14

      @ phaidros
      Natürlich ist die Urangewinnung auch ein aufwendiger und zT schmutziger Vorgang. Aber spätestens seit Deep-Water-Horizon wissen wir das auch vom Erdöl. Übrigens ist es ein übliches Verfahren, um auch bei stärker ausgebeutete Quellen noch fördern zu können, das Wasser (welches in die Quelle gepumpt wird) radioaktiv anzureichern - um dessen Dichte zu vergrößern und so besser das Öl verdrängen zu können. Oder sind sie wirklich so naiv zu glauben, dass Öl halt so aus der Erde kommt?

      Im übrigen bin ich erstaunt, wie emotional hier viele reagieren. Nehmen Sie es doch gelassen - laut Niki Berlakowitsch "ist Österreich sicher"..

  38. Francois Villon (kein Partner)
    16. März 2011 09:42

    Ich weiß, es ist fast vergebliche Mühe einen wissenswerten Beitrag in dieser "Diskussion" einzubrinbgen. Aber versucht sei es dennoch. Er ist in jeder Hinsicht aufschlußreich.

    Published on Truthout (http://www.truth-out.org )
    ________________________________________
    Tokyo Electric to Build US Nuclear Plants: The No BS Info on Japan's Disastrous Nu-clear Operators

    http://www.truth-out.org/tokyo-electric-build-us-nuclear-plants-the-no-bs-info-japans-disastrous-nuclear-operators68457

  39. phaidros
    16. März 2011 08:42

    Meinungen sind wie Nägel: je stärker draufgehaut wird, desto fester sitzen sie.

    Ich mag das gar nicht glauben, was sich in dieser Diskussion abspielt(e): im 12h-Takt kommen Meldungen, die auch bei weggeblendeter Sensationsgeilheit, welche leider von den Medien unbestreitbar betrieben wird, ganz klar zeigen, dass es unbeherrschbare Situationen gibt, und dass diese auch eintreten – wenn auch selten. Aber auch diese Evidenz genügt nicht, wenigstens einen Beobachtungs- oder gar Nachdenkprozess auszulösen. Nein, was die »richtige« Meinung zu sein hat, steht von vorn herein fest, alle Vertreter abweichender Meinungen sind einfach nur Idioten. Und selbst wenn ein Physiker sich äußert*), wird ein Fallfehler in seinem Post gefunden. Geht's eigentlich noch?

    »Bevor ihr euch streitet, klärt die Begriffe«, sagt Konfuzius, und ein ganz wesentlicher Begriff ist in diesem Zusammenhang jener der Sicherheit. Wenn man »sicher« so definiert, das nie etwas passiert, dann sind Atomkraftwerke nicht sicher [1],[2],[3]. Wäre es so, dann gäbe es nur die Belege 2 und 3, nicht aber 1.

    Definiert man »sicher« so, dass ein System sich selbst überlassen in einen Zustand übergeht, in dem es keinen Schaden stiften kann, dann sind Atomkraftwerke ganz klar und offensichtlich nicht sicher: auch nach dem Niederfahren der Anlage muss aktive, effiziente Kühlung unter allen Umständen aufrecht erhalten werden, denn sonst... Auch nach dem Ausbrennen müssen die Stäbe über Jahre hinweg (kumuliert Risiko, wie man derzeit leider erkennen muss) aktiv gekühlt werden, denn sonst...

    Was gibt es da eigentlich noch zu diskutieren?

    Nun sehen Manche in den entsetzlichen Ereignissen in Japan den Beleg dafür, »was Atomkraftwerke alles abkönnen«, aber die eigentliche Lehre ist, dass auch über 800 Mann im 24h-Einsatz es nicht verhindern konnten, dass alle 6 Anlagen mittlerweile aus dem Ruder liefen, und Abklingbecken dazu. Ich bin selbst von Naturwissenschaft und Technik begeistert, und daher darüber betroffen, ent?etzt, enttäuscht, niedergeschlagen - aber ich habe auch Augen im Kopf um zu sehen, wo Grenzen unüberwindlich sind. Die Notwendigkeit der aktiven Kühlung unter allen Umständen ist so eine Grenze.

    Da wird »triumphiert«, dass es doch »nur« ein Stufe IV-Unfall wäre (was im Klartext immerhin Reaktortotalschaden heißt). Lassen wir mal außen vor, dass diese französischen (selbstverständlich völlig inkompetenten) Betreiber von über 50 Anlagen die Vorkommnisse mittlerweile mit VI einstufen. Da wird jede noch so kleine, unbedeutende und tw. bewusst die Tatsachen verdrehende Meldung als Anlass zu großer Genugtuung genommen: »die Werte sind wieder zurückgegangen«. Wow! Jubel! Nur, dass man sich klarmachen muss, wieso: weil das strahlende Material fort getragen wurde. Zum Glück, wie es derzeit aussieht, auf den offenen Ozean.

    Da werden Argumente geliefert, die einfach nur haarsträubend sind: »Endlager ist kein Problem, das machen wir mit Spezialglas«, »das bisschen Cäsium-Pfütze im Lager ist doch wurscht«, »die natürliche Radioaktivität im Erdreich ist viel höher«, »nach Tschernobyl haben wir auch kaum was gemessen« und Ähnliches kommt da. Vorgetragen mit einer Sicherheit, als ob wir es mit Materialtechnikern, Geologen oder Kernphysikern zu tun hätten.

    Oberflächlich betrachtet sogar richtig (und fertig ist die Meinung), aber extrapoliert auf 10000 Jahre einfach nur falsch. Und wenn wir genauer schauen, wird dann nicht mal richtig Lachgas von Knallgas unterschieden, oder zwischen m³ und kg (»in einem Kubikmeter finden wir 100000 becquerel/kg« - wie bitte?). Und auch, wenn man über solche – formulieren wir einmal freundlich - Schwächen in der Argumentationskette noch hinweg sieht, sind die Aussagen gemacht ganz offensichtlich ohne im einen Fall zu verstehen, dass becquerel lediglich Zerfallsprozesse zählen, was die feste Bindung ins Gestein nicht berücksichtigt, und als Maßeinheit vollständig und in jeder Hinsicht zur Abschätzung von Konsequenzen irrelevant sind**). Und im andern Fall wird nicht verstanden, dass strahlendes Material ins Grundwasser fortgetragen werden könnte (das erst in ein in ein paar 100 oder 1000 Jahren an die Oberfläche tritt), und auf einmal das Potenzial hat, inkorporiert zu werden. Was bei natürlichen, fest im Erz gebundenen Uranvorkommen nicht der Fall ist. Und Plutonium ist inkorporiert bereits im µg-Bereich durch seine Radioaktivität tödlich.

    Zur Diskussion generell: Wenn diese Art von Betrachtungen über einen scheinbaren/anscheinenden Nebenaspekt der Tsunami-Katastrophe angesichts des ausgelösten menschlichen Leids herzlos erscheint, seien Sie bitte versichert: was mich betrifft, ist das einzig meiner persönlichen Ansicht geschuldet, öffentliche Foren nicht als Plattform zu betrachten, private Gefühle auszudrücken. Womit ich umgekehrt niemandem nahetreten möchte, der das tut – jeder auf seine Weise eben.

    Ein ganz stiller, betroffener Gruß von
    phaidros.vie@gmail.com

    *) Was leider selten genug passiert, dass sich Leute zu Wort melden, die von der jeweiligen Sache wirklich etwas verstehen – ich persönlich würde mir wünschen, dass das viel häufiger der Fall wäre.

    **) Wichtig sind die „sievert“ (früher rem – Roentgen equivalent man), die die Strahlungstypen (alpha, beta, gamma) aufschlüsseln und auf ihre jeweiligen Auswirkungen auf Gewebe gewichtet bewerten.

    Beleg:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Unf%C3%A4lle_in_kerntechnischen_Anlagen
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_St%C3%B6rf%C3%A4llen_in_europ%C3%A4ischen_kerntechnischen_Anlagen
    [3]http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_meldepflichtiger_Ereignisse_in_deutschen_kerntechnischen_Anlagen

    • phaidros
      16. März 2011 08:48

      Die »Belege« [1]-[3] im Text beziehen sich auf die Links ganz unten, aber dort habe ich wohl irgendwie die Nummern 1 und 2 verbummelt...

    • cmh (kein Partner)
      16. März 2011 09:18

      Gut gebrüllt, phaidros!

    • Alexander Renneberg
      16. März 2011 10:12

      phaidros, sie wissen viel, keine frage, doch ihr wissen ist eintheoretisches, ein angelesenes. das ist gut und wichtig.

      aber der unterschied zwischen praktikern & theoretikern ist ein großer.

      wir waren damals draußen und haben gemessen, sie waren drinnen.
      sie mögen die messwerte anzweifen, das ist vom warmen stübchen auch ganz großartig wenn man davor ein bißchen wikipedia gelesen hat.

    • Norbert Mühlhauser
      16. März 2011 10:51

      Was soll an der Idee haarsträubend sein, abgereichertes Kernmaterial zur Endlagerung in Spezialmaterialien einzuschmelzen, die - wie Glas - säurebeständig und formstabil sind, unempfindlich gegen Strahlung, und durch Spezialdotierungen hitzeresistent gemacht?

      Was soll daran verwerflich sein, aus Belastungproben unter um Potenzen höherer Strahlungsintensität auf jahrtausendlange Resistenz bei schwächerer Strahlungsintensität zu schließen bzw hochzurechnen?

      Wo bleibt da Ihre Wissenschaftlichkeit?

      Schlagen Sie auf mich ein, weil ich keine Patentformel ausgearbeitet und auch keine diesbezügl Reaktor-Belastungstests durchgeführt habe?

      Und wenn Sie's schon so genau nehmen: Ich habe nicht Lachgas mit Knallgas verwechselt, sondern nur die Bezeichnung. Ich schrieb nämlich in Klammer von "(H+O)".

      Aber natürlich: Jemand der von 0-24 Uhr vor dem Bildschirm lauert, um in Echtzeit alle Gegenargumente zurückzuweisen, der schlachtet so eine Fehlbezeichnung natürlich genüßlich und auf 30.000 Jahre aus.

      Hoppala: Natürlich nur 3.000 Jahre - kann nur nicht tippen und habe Sehschwäche ....

    • phaidros
      16. März 2011 10:59

      Ich will Ihnen nicht nahetreten, sg. Herr Renneberg, aber dass Sie 1986 ein eingeschaltetes Messgerät durch die Gegend getragen haben, macht Sie zum Praktiker in Sachen Atomphysik? (Nur zur Klarstellung: ich selbst bin weder das eine noch das andere, aber ich habe schon etwas mehr als nur »ein bisschen Wikipedia gelesen«. Eine gedankliche Nagelprobe, die aber jeder für sich durchführen sollte, der sich mit vermeintlich endrichtigen Meinungen in die Diskussion einschaltet)

      Bitte schauen Sie sich mal
      http://images.derstandard.at/2011/03/14/1297903205776.gif
      an, und Sie werden sehen, dass das ganz genau mit dem übereinstimmt, was Sie berichten (woran ich nicht den geringsten Zweifel hatte).

      Bei anderer Wetter-/Niederschlagslage hätte aber auch das gesamte Bundesgebiet dunkelrot sein können auf dieser Karte - und darauf bezieht sich meine Kritik. Es stimmt freilich, dass Sie im Waldviertel nichts Weltbewegendes gemessen haben, es sagt nur nichts aus! Die Wolke ging im Wesentlichen über uns drüber, aber das hätte auch ganz anders sein können. Muss immer alles tatsächlich passieren, bevor geglaubt wird, dass es passieren kann?

      Selbst falls ja, dann sollten wir nach Tschernobyl spätestens jetzt nach Fukushima zur Kenntnis nehmen: es können jederzeit Umstände eintreten, die innerhalb von Minuten die Kontrollierbarkeit eines Kernkraftwerks als das entlarven, was sie ist: eine Illusion.

      Es gibt Bereiche, in denen man nur mit angelesenem Wissen an die Sache herangehen kann, und zwar bevor man anfängt Praxis zu sammeln. Fahrradmechanik gehört nicht dazu, dass geht ohne Weiteres mit Trial and Error. Atomtechnik ganz klar schon.

      Übrigens: kennen wir einander von früher? Woher meinen Sie zu wissen, wo ich 1986 war?

      LG/phaidros.vie@gmail.com

    • Jungundbrauchedasgeld (kein Partner)
      16. März 2011 11:02

      Ah und der Herr Renneberg ist praktischer Atomphysiker, weil er einmal ein Jahr bei der ABC-Einheit war, ja klar...

    • phaidros
      16. März 2011 11:12

      Sg. Herr Mühlhauser, ich schlage überhaupt nicht auf Sie ein. Sie sind es, der sich diesen Schuh anzieht.

      Ich stelle aber fest, dass Sie - wo Sie's mir schon nicht glauben, das ist ja auch ok - auch die Aussage von Prof. Tomiska (»Wir kennen bis dato kein Material, das länger als 30-50 Jahre dicht bleibt gegenüber radioaktiver Strahlung.«) einfach nicht zur Kenntnis nehmen.

      Ob und unter welchen Umständen kurzzeitige Hochbelastungen zu gültigen Aussagen über niedrigere Langzeitbelastungen führen und unter welchen nicht, und wie weit man Zeiträume gültig extrapolieren kann und wie weit nicht, das erfragen Sie bitte an einem Institut für Werkstoffkunde, ich bin da überfragt.

      Aber eines kann ich Ihnen mit Sicherheit sagen: so einfach sind die Dinge nicht: Sie nicht in 1min bei 10800° rausfinden, dass ein Hendel im Backrohr 1h bei 180° braucht. Und das ist nur ein Zeitfaktor 60.

      Auf die übrigen »Argumente« - bitte um Nachsicht - gehe ich nicht näher ein, da sie nur persönlich sind.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • socrates
      16. März 2011 11:18

      phaidros
      Fachliche Stellungsnahmen sind bei soviel emotionaler Gewalt nicht möglich. Schließlich konnten die Roten nicht gegen den roten Opernball Gewalt ablassen. Allerdings kann man links weiterreichen die zum Nachdenken (Bei klugen Leuten) einladen:http://de.wikipedia.org/wiki/Windscale-Brand .
      Die Macht der Medien sieht man, wenn Windscale in Sellafield umbenannt wurde, gemäß "ach wie gut daß niemand weiß, daß ich Rumpelstilzchen heiß".
      Obama hat sich, ebenso wie die Chinesen, zum Ausbau der Atomkraft bekannt.
      Israel hat noch nie Probleme gemeldet.
      Die Verlierer bekommen die Antiatomkampagne voll aufs Aug gedrückt.
      Gratuliere zum ersten Satz!

    • Norbert Mühlhauser
      16. März 2011 11:24

      @ Jungundbrauchedasgeld:

      Sie lernen erstmal sinnerfassend lesen!

      Renneberg hat niemals behauptet, praktischer Atomphysiker zu sein.

      Er hat sich nur erfrecht, die Relevanz von Geigerzähler-Messungen geltend zu machen.

    • Norbert Mühlhauser
      16. März 2011 11:27

      @ Phaidros:

      Beim Backhenderl braucht es keine nachfolgende Rasterelektronen-Untersuchung.

      Sachlich genug?

    • socrates
      16. März 2011 11:32

      phaidros
      Auch stauseeinduzierte Erdbeben sind ein wichtiger Faktor, vor allem wenn Stauseeen bei uns gebaut werden sollen, damit die Nordseespekulanten ihre grüne Energie bei uns speichern können. Für uns Alpentrotteln ist ein Reaktorunfall in Holland allemal weniger gefährlich wie ein stauseeinduziertes Erdbeben bei uns:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Kariba-Talsperre

    • Norbert Mühlhauser
      16. März 2011 11:42

      @ Phaidros:

      "Die Wolke ging im Wesentlichen über uns drüber, aber das hätte auch ganz anders sein können. Muss immer alles tatsächlich passieren, bevor geglaubt wird, dass es passieren kann?"

      Und wo ging diese Wolke jetzt tatsächlich nieder, um das Dogma der kritischen Telegefährdung über abertausende Kilometer zu rechtfertigen?

    • Jungundbrauchedasgeld (kein Partner)
      16. März 2011 12:10

      @ Mühlhauser

      Na was denn sonst? Lesen Sie doch noch mal bei Renneberg: "wir waren damals draußen". Das heißt im Klartext, "ICH bin der Praktiker, SIE NICHT, Herr phaidros, SIE sind nur Theoretiker".

    • phaidros
      16. März 2011 12:14

      Sg. Herr Mühlhauser, bitte schauen Sie zB hier: http://www.gidf.de , ich bin doch nicht Ihr Rechercheur.

      BG

    • Norbert Mühlhauser
      16. März 2011 12:22

      @ Phaidros:

      Sie brauchen auch nicht recherchieren, wenn Sie keine Behauptungen aufstellen.

      Ich verweise nur in aller Bescheidenheit auf mein politisches Allgemeinwissen, dass nirgends in Europa ein tatsächlicher, katastrophaler Fallout in Aktionismus gegen Atomenergie umgemünzt wurde.

      Ist doch komisch, nicht? Schließlich sind die AKW-Gegner auch organisiert, schlafen nicht und haben Zugriff auf Geigerzähler ...

    • Norbert Mühlhauser
      16. März 2011 12:27

      @ Jungundbrauchedasgeld:

      "Na was denn sonst? Lesen Sie doch noch mal bei Renneberg: "wir waren damals draußen". Das heißt im Klartext, "ICH bin der Praktiker, SIE NICHT, Herr phaidros, SIE sind nur Theoretiker".

      Aha. Und wenn Sie als Laienkoch eine besondere Kreation gegen Chefköche und deren Kochbuchwissen verteidigen - dann behaupten Sie demzufolge damit implizit auch, praktischer Chef de Cuisine zu sein ... ?

  40. socrates
    16. März 2011 01:04

    http://www.ustream.tv/channel/nhk-world-tv#utm_campaigne=synclickback&source=deniedbyhost&medium=7497266
    Statt die Rotfrontstänkerer zu beachten und dem ORF zu sehen/hören, ist es besser die japanischen Originalnachrichten zu sehen/hören (leider nur in englisch)!

    • H. Richter (kein Partner)
      16. März 2011 09:18

      Weil die beruhigen und beschönigen wie es offizielle Medien eben tun, im Falle Japans fast wie zu alten Sowjetzeiten? Kritik in den Medien scheint dort in dieser Kultur ja nicht sehr ausgeprägt zu sein ... Darüber könnte Unterberger mal schreiben ... Dort sind viel schlimmere Jasager und Abnicker am Wer als hierzulande.

    • socrates
      16. März 2011 10:42

      H. Richter
      Verbotsgesetze haben sie nicht und von der Sache verstehen sie mehr wie alle österreichischen Journalisten zusammen.

    • H. Richter (kein Partner)
      16. März 2011 10:49

      Na dann sind Sie ja bestens informiert, Hauptsache es gibt keine Verbotsgesetze ... :-)

  41. jak (kein Partner)
    16. März 2011 00:24

    am 16. März 2011 um 00:02 hat das ignorantentum seinen weiteren verlauf genommen !

    einstein irrt nicht !

  42. Echter Bürgerlicher (kein Partner)
    15. März 2011 23:55

    Hat Herr Unterberger als DER Atom-Fachmann schlechthin eigentlich schon das Problem der Atommüll-Endlagerung gelöst? Immerhin gibt es bis heute kein einziges Endlager, für das man eine sichere Aufbewahrung des verstrahlten Materials für einige 100.000 Jahre garantieren kann. Oder ist ihm das wurscht, weil er dann eh nicht mehr lebt?

    • Norbert Mühlhauser
      16. März 2011 00:12

      Gähhhn!

      Lesen sie weiter unten, bzw auch im Blog "Die Lehren einer Katastrophe".

      Und noch etwas verrate ich Ihnen: Selbst wenn die Endlagerung absolut gelöst und als solche anerkannt wäre, würden gewisse Kreise das Argument mit dem "Kometen" (zB 300 Meter Asteroiden) aus dem Talon ziehen, gegen den das Endlager auch noch erst gesichert werden müsste. Wetten dass ...?

    • Echter Bürgerlicher (kein Partner)
      16. März 2011 06:28

      Die Frage stellt sich (noch) gar nicht, solange nichtmal die Frage des Endlagers gelöst ist. Also? Wie stellt sich der kleine Atomkraftbefürworter das vor?

    • H. Richter (kein Partner)
      16. März 2011 09:20

      ad Mühlhauser
      Ebenfalls gäähn! Im Klartext heißen Ihre Argumente nur so: Wir wollen weiter billigen Strom um jeden Preis!! Das ist unser Recht als Bürger etc.
      An kommende Generationen wird sowieso kein Gedanke verschwendet.

    • november_rain (kein Partner)
      16. März 2011 10:02

      Es wurde hier schon öfters erwähnt, dass Atomstrom so billig nicht ist. Deutschland überlegt, auf Brennstäbe Steuern einzuheben, damit die AKW-Betreiber auf diese Art an der Sanierung von Altlasten beteiligt werden. Das ist nur fair, würde allerdings die Stromkosten erhöhen - auch für die schmarotzenden Ösis.

    • Norbert Mühlhauser
      16. März 2011 10:36

      @ Echter Bürgerlicher:

      Nochmals für den kleinen Bürgerlichen, den mein letzter Absatz offenbar durcheinandergebracht hat:

      Gähhhn!

      Lesen sie weiter unten, bzw auch im Blog "Die Lehren einer Katastrophe".

  43. november_rain (kein Partner)
    15. März 2011 23:41

    Es scheint, die meisten AKW-Fans haben virtuellen Seppuku begangen. Von denen hört man ja überhaupt nichts mehr.

  44. ViennaCodePoet (kein Partner)
    15. März 2011 23:31

    Falls ich irgendwelchen Trotteln den Darwin-Award nicht persönlich ausgestellt habe - mach ich es jetzt pauschal.

    Finde es erfreulich, dass sich ein paar angeschlossen haben und hoffnungslose Trotteln auch als solche bezeichnen

    Der morgige Tag wird die Welt verändern, gute Nacht!

  45. Antianti (kein Partner)
    15. März 2011 23:28

    Die diversen Antis, Versachlicher, jaks et al mögen doch bitte folgenden Rat eines schon Ergrauten beherzigen:

    Die Erniedrigung eines anderen Menschen ist immer eine Angleichung an das eigene Niveau.

    (Michael Richter)

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine Gute Nacht. Überschlafen Sie es...

  46. jak (kein Partner)
    15. März 2011 22:56

    APOCALYPSE - Japan Nuclear Situation "Out of Control"

    The European Union's energy commissioner Guenther Oettinger said today that the Japanese nuclear disaster is a lot worse than what Japan is declaring. In fact, he believes it could be an apocalypse:

    There is talk of an apocalypse and I think the word is particularly well chosen [...] I hope that it doesn't happen, but we can't rule out that the worst case scenario [a complete meltdown a la Chernobyl] happens in the next few hours or days.

    found: GIZMODO

    • mischu
    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 23:05

      Ja, und rechtzeitig umschalten in ein, zwei Tagen nicht vergessen, wenn sich herausgestellt haben wird, dass aus dem Supergau doch nichts wird und allenfalls ein weiteres "Harrisburg" zurückbleibt.

      Dann nicht vergessen immer schön einzublenden: "Aber es hätte doch ... wo wir uns doch so beeindruckend um Panik bemüht haben ....."

      Regie ist wichtig!!!

    • jak (kein Partner)
      15. März 2011 23:18

      warum panik - realität ! = realität "harrisburg" ist also alltag ? = alltag ist Fukushima ! = Fukoshima macht viele augen blind = blind sogar hier !

    • Segestes (kein Partner)
      15. März 2011 23:20

      Wie "super" soll es denn noch werden, Mühlhauser?
      Hmmm? Hunderttausende werden gerade evakuiert und flüchten - darfs aber vielleicht ein bisserl mehr sein, damit der Herr zufrieden ist?

      In Japan ist eine nicht mehr kontrollierbare Kernschmelze im Gang.
      Ergo: Super-Gau.
      Die Allwissende Müllhalde hilft dem Unwissenden aber gerne weiter.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Auslegungsst%C3%B6rfall

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 23:23

      @ Segestes:

      Ist das denn so schwer zu verstehen? Auch wenn 5 Milliarden flüchten, sagt das nichts über die Bedrohung aus, sondern nur über die "Qualität" der Panikmache.

      See you later ...

    • jak (kein Partner)
    • Segestes (kein Partner)
      15. März 2011 23:40

      @Mühlhauser:

      Wäre es nicht so traurig, dann müsste man über die These, Japans Regierung versetze die eigene Bevölkerung bewusst in Panik, ja geradezu in schallendes Gelächter ausbrechen.

    • Norbert Mühlhauser
      16. März 2011 00:20

      @ Segestes:

      Die Regierung muss auf den schlimmsten Fall vorbereiten.

      Sie hat niemanden angewiesen, Tokio strahlungshalber in Richtung Süden zu verlassen.

  47. jak (kein Partner)
    15. März 2011 22:41

    "Hubschrauber sollen Wasser auf Reaktor schütten."

    high-tech bitte auch hier !

  48. kpax (kein Partner)
    15. März 2011 22:20

    die ganzen alten sch****er hier, die anti-atom mit "linksgrün" gleichsetzen sind zum erbrechen. man könnt sich schämen. ich bin selbst weder grün noch rot, studier chemie und weiß, dass im grünen bereich eine gewisse technikfeindlichkeit herrscht. aber diese vertr***elten typen hier orten überall ihren lieblingsfeind.

    das immer wieder bemühte argument, gewisse staaten seien abhängig von der atomkraft mag stimmen, aber nur weil man vor 60 jahren den weg in richtung atom eingeschlagen hat und somit sämtliche forschung im erneuerbaren bereich beiseite gelegt hat. man stelle sich nur vor, welche sonnenkraftwerke wir heute bauen könnten, währen die gelder und die forschung der letzten jahrzehnte statt in kernkraftwerke in diesen bereich geflossen! kernkraftwerke dürften überhaupt nicht existieren, hätten die verantwortlichen einen funken ethik im blut.

    abgesehen davon: würden unterberger und sein ganzer anhang der "partner" sich im moment des schreibens ihrer wertvollen beiträge 50 km von fukushima entfernt befinden, wäre es ziemlich derselbe inhalt, nur 180° verdreht. von der distanz lassen sich nämlich leicht 10 theoretische punkte über atomkraft abarbeiten, wieso, warum und überhaupt. nur wenn das cäsium dann unterm fenster mitm regen reintröpfelt wirds halt ein bisserl ungut.

    erbärmlich.

    • werauchimmer
      15. März 2011 23:00

      Wenn ich mir die Qualität der Argumentation der meisten Strahlungshysteriker hier so ansehe, die sich ausgerechnet vor der Strahlenexposition auf Flugreisen nicht fürchten und uns tatsächlich "high-tech" Sonnenenergie gerade in den energiehungrigsten Zeiten wolken- und nebelverhangener Winter mit 8 stündiger Tagesdauer verkaufen wollen, dann -

      ja dann verstehe ich erst so richtig, weshalb die chinesisch-konfuzianische Zivilisation die Verehrung der erfahrenen, besonnen Alten hochhält und auf "megageile" Gefühlslagen der Jugend sch...

  49. Antidummquatsch (kein Partner)
    15. März 2011 22:10

    Wo ist eigentlich der User "NERV" geblieben, der vor 2 Tagen noch cholerisch rumgelabert hat, dass an den Kernkraftwerken alles in Ordnung ist? Ist er etwa schon am Weg nach Japan um den Japanern zu erklären, dass alles gut ist?

  50. c.Blocker (kein Partner)
    15. März 2011 22:07

    Herr Unterberger,

    sie können schreiben was sie wollen!! Ihre neoliberale Traumwelt geht den Bach runter !!
    Ihr Niveau ist normalerweise höher. Angesichts dieser großen Not und tötlichen Bedrohungen der Menschen in Japan sollte man etwas in sich gehen und hinterfragen ob tatsächlich alles erlaubt ist, was der Wirtschaft und dem " Wohlstand " einiger dient.

    • c.Blocker (kein Partner)
      15. März 2011 22:12

      P.S. wenn sie schon keinen Respekt für die AUA Leute haben die ihre Mitarbeiter schützen wollen, dann zeigen sie uns doch wie furchtlos sie sind.
      Rettungskräfte werden dringend benötigt. Vielleicht wollen sie auch den verwaisten Platz im Kraftwerksleitstand übernehmen.

    • Der Versachlicher (kein Partner)
      15. März 2011 22:13

      Unterbergers Zeit ist vorbei. Seine Entfernung von der Wiener Zeitung dürfte eine schwere Psychose ausgelöst haben, anders ist die Verbreitung dieser Trotteleien nicht zu erklären.

  51. werauchimmer
    15. März 2011 22:03

    Werter Zeitgenosse,

    vergessen Sie alles, was vor der Freischaltung dieses Blogs für die nichtzahlende Plebs, am 15. März um 00:42 Uhr, hier geschrieben wurde!

    Den reaktionären Unterberger-Gefolgsleuten sei gesagt: Hunde, wollt ihr ewig gut leben? Verzichtet, ihr Sünder! Es kommt auf die innere Strahlung an - der Strom kommt aus der Steckdose und die Industrieproduktion aus China. Holt euch euer inneres Strahlen besser über häufige Flugreisen in wärmere Gefilde! Dort braucht es keine Heizung.

    Mit besten Empfehlungen,

    Ihre Geigerzähler-Industrie

    in Kooperation mit Raiffeisen, Greenpeace & und der antireaktionären Volxfront

    p.s. Wir haben auch Geigerzähler mit Kurbeldynamos im Angebot!

  52. Antipolemik (kein Partner)
    15. März 2011 21:59

    Selten so einen saudepperten Beitrag gelesen. Unterberger läuft Polemik-Amok. Da krepieren tausende von Menschen an Erdbeben und Tsunami, Millionen sind von einer Atom-Katastrophe bedroht und Unterberger betreibt hier seine pro-Atom-Lobby Agitation verbunden mit seinem grauslichen Grünen-Bashing.

    DER Beitrag ist wohl DER Tiefpunkt in der "journalistischen" Tätigkeit Unterbergers. Vertrottelter geht kaum. Menschenverachtender auch nicht.

    • jak (kein Partner)
      15. März 2011 22:11

      "der beitrag ist ..." und ob es nicht auch sein letzter ist ?! charaktevoll müßte er nach solcheinem tag seine grenzen erkennen und zukünftiglich vielleicht kinderbücher oder sonstwas schreiben, wenn er schon wirklich seinem unüberwindlichen schreibdrang nachgeben muss, aber er wird nie wieder einen glaubwürdigen artikel zusammenbringen !
      es ist vorbei, hr dr unterberger.

    • Antipolemik (kein Partner)
      15. März 2011 22:16

      Bitte diesen Schwachsinnigen nicht auf Kinder loslassen.

  53. sophokles (kein Partner)
    15. März 2011 21:29

    Da schreibt er: (neben all dem anderen Ebenbürtigem)

    "Zweitens: Nach allem, was man derzeit weiß, hat das Erdbeben selber trotz seiner historischen Zerstörungskraft keine Schäden an den AKW angerichtet. Das waren vielmehr zum ersten der Stromausfall und zum zweiten der Tsunami, die Flutwelle, die meeresnahe Kraftwerke überspülte. Die Erdbebensicherheit war also auch bei einem 40 Jahre alten Kraftwerk, das knapp vor der Einmottung stand, gegeben."

    Man muss schon ein ordentlicher Dodel sein, um Derartiges von sich zu geben!
    Anders kann man ihn hier wirklich nicht mehr bezeichenen, gerade ihn, der sich doch so gerne so nahe dem journalistischen Olymp wähnt...oder schon drinn...vor Allem!

    Das was da "Zweitens" steht, ist in etwa ziemlich exakt das Gleiche wie:

    .................................................................................................................................

    "Das Auto (Marke X) ist aus unerfindlichen Gründen mit 260 Sachen gegen einen Baum geknallt!... Aber es hat sich (wie eh erwartet) herausgestellt...:
    Die Sicherheitsgurte und der Airbag waren nicht die Ursache des tötlichen Rindenaufstriches!"

    "Schön!"

    "Und? ... Was lernen wir daraus??"

    "Folgendes:"

    "Also liebe Leute:
    Kauft weiter fröhlich das Auto (Marke X), denn bei diesem ist jetzt wirklich sicher (weil soeben unter härtesten Bedingungen frisch geprüft), > die Sicherheitsgurte und der Airbag funktionieren!"

    "Und wir könne Ihnen jetzt noch begründeter als zuvor garantieren:
    >>> Keiner kommt schneller mit funktionierendem Sicherheitsgurt und pfiffigerem Airbag von A nach B als: SIE!!!!!
    Allein vorausgesetzt: Sie fahren das Auto der Marke X > und der Marke X !!!???"

    "Ach! ... und nur schnell noch und auch nur nebenbei:"

    "Ohne unserem phantastischen Auto der Marke X werden sie Ihr Leben nie und nimmer mehr bewältigen!!!"

    "Dies wenigstens sollten Sie schon bedenken!!!!"

    ................................................................................................................................

    Er muß schon ein wahrer Dodel sein, der, der einen "Zweiten Absatz" wie dort oben, neben all dem anderen Ebenbürtigem, von sich gibt!

    Zu diesem Schluss muss man kommen, ohne Ausweg, gerade weil er sich doch selbst so gerne und so nahe dem journalistischen Olymp wähnt, ... oder schon drinn, ... vor Allem!!

    • sophokles (kein Partner)
      15. März 2011 21:44

      Ebenbürtig ist nur ebenbürtig,
      wenn es richtig,
      nämlich "...neben all dem anderen Ebenbürtigen...",
      geschrieben wird.

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 23:12

      Altbekannte Taktik: Auf den Esel einschlagen und den Reiter meinen.

      Hier also: Auf das Auto einschlagen und den ungebunden verkehrenden Bürger meinen bzw in Kollektivhaftung nehmen.

    • sophokles (kein Partner)
      16. März 2011 08:16

      Es ist hier schon der Reiter gemeint, der tatsächlich ein ausgewachsener Esel ist. ... So wie Du eben auch!

  54. jak (kein Partner)
    15. März 2011 20:30

    jetzt hab ich den leibhaftigen (blogübervater) gesehn ! helmuth böck, tu-wien - bei seinem kabaret'haften auftritt im tv in der (trauer-)spasskonfrontation mit dem wolf !
    solche verharmlosungsshow gibts kein zweitesmal !

    • jak (kein Partner)
      15. März 2011 20:39

      sogar technische fragen dürfen während der sendung gestellt werden !
      wie sich der orf noch unglaubwürdiger darstellen könnte ist schon undenkbar.

  55. libertus
    15. März 2011 20:04

    Und außerdem gehört die IAEA sofort aufgelöst. Nichts was diese hochbezahlten "Beamten" vollbracht haben, wurde nicht durch die Medien kolportiert.
    Die sind doch selber nur vorm Computer und vorm Fernsehgerät gesessen, wie wir alle und haben der Dinge geharrt.
    Da wäre es besser, sie mit dem na..en Fe..en davonzujagen und ihre Gehälter den leidgeprüften Opfern zugute kommen zu lassen.
    Unfähigere Leute wie bei der IAEA habe ich noch nicht erlebt!

  56. NC (kein Partner)
    15. März 2011 19:44

    Waren Sie besoffen, als Sie das geschrieben haben?

  57. Paige
    15. März 2011 19:23

    Ich war immer eine Atomkraftgegnerin. Im Prinzip ist nämlich gar nichts sicher auf dieser Welt und es ist immer die Frage, was man riskiert. Was kann passieren, wenn es schief geht? Die Folgen eines GAUs sind furchtbar und vor allem auch sehr nachhaltig. Dennoch habe ich im Laufe der Jahre gelernt, dass wir diese "Krot" wohl noch eine Weile "schlucken" müssen. Zwar glaube ich nicht an den CO2-Schmäh, dennoch bin ich der Meinung, dass wir uns vom Erdöl emanzipieren sollten. Die Verbrennung ist generell eine steinzeitliche Form der Energiegewinnung.

    Die Kernspalterei betrachte ich als eine Übergangslösung, bis die Fusion ausgereift sein wird. Sog. "alternative" Formen der Energiegewinnung mögen fallweise als Ergänzung sinnvoll sein, können aber niemals den Bedarf unserer Gesellschaft gänzlich decken. Nicht jedes Land ist zudem so privilegiert wie Österreich, dass es die Wasserkraft so ausgiebig nützen kann. Dafür ist die Nützung der Sonnenenergie hierzulande nicht viel mehr als ein weltverbesserischer Spleen.

    In der Zeit des Wartens kann man nur hoffen und beten, dass nicht mehr allzu viel passiert. Ich schätze, es werden noch ca. 30 Jahre sein. Vielleicht kann auch das Unglück in Japan dazu beitragen, dass sich die Wissenschaftler im Iter mehr engagieren. Zur Zeit dürfte es wohl eher ein Milliardengrab sein. Viele Nasenbohrer bereichern sich. Wenn es ernst wird, kann die Menschheit aber auch ganz anders. Es ist nur die Frage, wann die Wohlstandsverwahrlosten begreifen, dass es ernst ist.

    Ev. ist auch die Energiegewinnung mit Antimaterie eine Möglichkeit. Schon vor Jahren ist es dem Cern gelungen, eine Falle zu bauen. Zur Zeit ist leider noch viel mehr Energie zur Herstellung nötig, als man damit gewinnen würde.

    Die Energiefrage ist neben der Überbevölkerung ein Hauptproblem der Menschheit. Sie muss gelöst werden, wenn wir den Standard, den wir jetzt haben, halten wollen.

  58. jak (kein Partner)
    15. März 2011 19:18

    aber wir hier dürfen wenigstens noch (wenn vielleicht auch sinnlos) diskutieren - bei den nachbarn dürfen's nichteinmal beim diskutiern zuschaun !
    "Bundesumweltminister Röttgen verbot Live-Übertragung: Der Umweltausschuss des Bundestages hat die Live-TV-Übertragung der Befragung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) vor dem Gremium verboten"

    • Francois Villon (kein Partner)
      16. März 2011 09:15

      Wahrscheinlich ist in D Dummheit bereits strafbar. Bei uns noch nicht, darum kann sie híer unzensuriert abgeladen werden.

      Aber langsam tut´s weh.

  59. terbuan
    15. März 2011 19:16

    Das Niveau hier in diesem Forum hat einen noch nie erreichten Tiefpunkt erreicht, es erübrigt sich jeder weitere Kommentar, schade!

  60. jak (kein Partner)
    15. März 2011 19:04

    aber sonst gibts nix neu's: "Atom-Alarm jetzt schon für 12 (!) Reaktoren"

  61. Wertkonservativer
    15. März 2011 18:45

    Die ausufernde Diskussion zu diesem tragischen Thema sprengt inzwischen alle Grenzen, jedoch auch die des guten Tones.
    Was sich da inzwischen - jenseits vieler sachlich fundierter Beiträge - an Bosheiten, Aversionen und sonstigen Untergriffen angesammelt hat, spottet jeder Beschreibung.

    Wenn hier, angesichts der wirklich tragischen Ereignisse, viele mehrheitlich hochintelligente Leute nichts anderes im Sinn haben, als sich gegenseitig zu beflegeln, ist das recht traurig und sicher nicht im Sinn einer hochwertigen Diskussion.
    Mein Vorschlag: etwas mehr Mitleid mit dem leidgeprüften japanischen Volk, und etwas weniger Hahnenkämpfe zwischen weit vom Schuss befindlichen und extrem klugsch...... Fachleuten!

    • Lol (kein Partner)
      15. März 2011 18:54

      [...]hier[...]viele mehrheitlich hochintelligente Leute[...]

      Hihihi

    • Lachkrampf (kein Partner)
      15. März 2011 22:17

      Die zahlenden User kann er nicht gemeint haben.

  62. Ihre Atom-Lobby (kein Partner)
    15. März 2011 18:04

    Ganz ruhig bleiben Freunde, ist alles nicht so tragisch. Selbst Tschernobyl war harmlos, schließlich laufen dort wieder Tiere herum, alles ganz gemütlich. Herrliche Natur dort, aber psst... nur für euch wertkonservative Befürworter: nicht in den Boden graben.
    Genau so wirds in Japan auch aussehen, vielleicht ein paar Tote aber die fordert ja jede Energieform. Man denke sich nur aus wie die schweren Windräder den Menschen um die Ohren fliegen würden. So ein harmloser Zwischenfall bietet auch Vorteile. Vielleicht werden ein paar Linkslinksgrünkommunisten dahingerafft, die halten ja nichts aus. Ausserdem gibts vielleicht bald richtig großes Gemüse. Und sollten ein paar Kinder mutieren - was solls, vielleicht bringt das sogar evolutionäre Vorteile. Wer hätte denn nicht gerne ein drittes Bein?

    Reden wir lieber über etwas anderes, nämlich über die vielen Toten durch Tsunami und Erdbeben, das ist ganz wichtig denn denen hilft es bestimmt wenn wir uns auf sie fokussieren. Ausserdem können wir dann die ganze linke Anpatze gegen die beste, sicherste und nachhaltigste Form der Energiegewinnung vergessen.

  63. Norman Bates
    15. März 2011 17:55

    Das waren sicher wieder die Amerikaner mit diesem HAARP Projekt und ihren Tesla-Waffen: http://diestandard.at/1265852135844/Interview-Kapitalismus-ein-Zerstoerungsprojekt

    • Anton Volpini
      15. März 2011 18:43

      @Norman Bates

      Es ist doch unglaublich, was an Idiotie unser Steuergeld so alles bezahlen muß.
      Und dabei hat die gute Dame scheinbar keine Ahnung, daß die Alternative, die sie Ökofeminismus nennt, in Wirklichkeit Permakultur heißt!

    • Die Rote Melone
      15. März 2011 20:02

      Permakultur? Das kann nicht sein! Die wurde ja von M ä n n e r n erfunden!
      Igitt!

  64. Grüner Gutmensch (kein Partner)
    15. März 2011 16:54

    Mahnwache gegen Atomkraft: Heute Dienstag 15.März, 18:30 Uhr, vor dem Parlament. Hinkommen, Kerze mitbringen!

    • Heri (kein Partner)
      15. März 2011 16:58

      und Jute bzw. "Gras" nicht vergessen!!

    • Liberalkonservativer Schlechtmensch (kein Partner)
      15. März 2011 17:00

      Als Gegenveranstaltung schlage ich ein Treffen unter einer dieser hässlichen und gefährlichen Windmühlen im liberalkonservativen Niederösterreich vor. Wer ist dabei? Herr Unterberger?

    • Ishiro Honda (kein Partner)
      15. März 2011 17:04

      PS.: Die AUA fliegt jetzt doch nach Tokio. Unterberger nötigt Respekt ab. Er hat keine Zeit für Windmühlenkämpfe, er sitzt mit Godzillakostüm im Flieger.

    • Verweichlichter Grünmensch (kein Partner)
      15. März 2011 17:07

      Achtung Änderung!

      Nicht auf der Rampe vor dem Parlament (Baustelle!)

      Wir treffen uns in der alten Uni! Da ist es gemütlicher. :)

    • tom (kein Partner)
      15. März 2011 17:50

      Ohne Kerzen! Der CO2-Ausstoß wäre unverantwortlich!!!

    • Norman Bates
      15. März 2011 17:51

      ... wir könnten nach Japan fliegen und das AKW "besetzen", so als Protest gegen den Kapitalismus! ;-)

    • Erich Bauer
      15. März 2011 18:30

      Ishiro Honda,
      "...er sitzt mit Godzillakostüm im Flieger..."

      Fasching ist schon vorbei. Es ist Fastenzeit. "Wir fahren mit n'ner Honda... alles geht so schnell..." (links der Berg und rechts die Schlucht und über uns der Himmel so blau, blau blau...)

    • Erich Bauer
      15. März 2011 18:33

      Verweichlichter Grünmensch,
      "...Wir treffen uns in der alten Uni!..."

      Gibt's dort den "Bätschlor"-Brief? Dann komm ich auch...

    • Verweichlichter Grünmensch (kein Partner)
      15. März 2011 19:51

      @Erich Bauer

      Daraus wird nichts. Ich hab sie auf den Holzweg geschickt. Jetzt stehen sie dort mutterseelenallein, ein armseliges Häuflein GrünInnen, wenn ich sie mir jetzt so vorstelle, mit nichts als mit diesem lächerlichen Kerzerl in der Hand, könnte ich fast Mitleid kriegen. Aber nur fast.

      Und da ich kein garstiger Mensch bin, hab ich sie in die alte Uni geschickt. Dort können sie in Ruhe Trübsal in ein Gläschen oder zwei blasen und ihren Kummer über die ach so böse Welt ertränken. Das war doch lieb von mir...

      ...ich hätte sie ja auch in die Wüste schicken können.

  65. Samtpfote
    15. März 2011 16:52

    Bitte noch vier Trolle vor den Vorhang.
    Dann wäre dieser Tagebucheintrag unter den 5 Meistkommentierten.
    Aber bitte nur Blödsinn absondern.
    Denn wie lautet der Wahlspruch der Linxen?
    Quantität vor Qualität.
    So schaut's aus.

    • mahler (kein Partner)
      15. März 2011 17:22

      kein Problem. Sie voran!

    • Freund artiger Trolle (kein Partner)
      15. März 2011 18:31

      Früher waren die Trolle etwas intelligenter.

    • cmh (kein Partner)
      15. März 2011 18:40

      Ich glaube mahler ist nur eines der Aliase unserer wenigen Trolle. Denn tatsächlich gibt es viel weniger als die Namen nahelegen würden.

      Wenn also einer so viel zu schreiben hat, kann er nicht immer so gut sein, dass man nicht merkt, dass er überhaupt nicht gut ist.

    • Norman Bates
      15. März 2011 18:41

      @cmh

      Dabei beim Echo?

  66. inside
    15. März 2011 16:28

    Wenn man sich die unzähligen Postings hier zu diesem tragischen Thema durchliest, dann bleibt nur eine Frage offen:
    Warum sind die unzähligen, hier sich als Fachleute outenden Poster noch nicht in der AUA-Maschine nach Tokyo oder Osaka?

    Selbstdarstellung über Trauer. Das lob' ich mir :-(

    • Segestes (kein Partner)
      15. März 2011 18:28

      Meinungen sind wie A...löcher: Jeder hat eines.
      Dirty Harry

    • Hermann Schachner (kein Partner)
      15. März 2011 18:32

      Pflichte ich Ihnen bei. Es mag ja wirklich viel Hysterie und unreflektierte Angstmache in Sachen Atomkraft geben - aber anläßlich der Situation in Japan gleich mal präventiv auf die Kritiker der Atomenergie hinzuhauen:
      Das ist genau das an's Pawlow'sche grenzende Verhalten, das der Herr Unterberger auf der linken Seite so gerne kritisiert.

    • byrig
      15. März 2011 23:50

      eines meinung?oder eine arschloch?
      musst du philosophisch lösen,segestes!

    • Segestes (kein Partner)
      16. März 2011 20:47

      @Byrg:
      Der Philosoph darf sich solche stilistischen Freiheiten herausnehmen.
      Und Dirty Harry sowieso.

  67. APM (kein Partner)
    15. März 2011 16:24

    Zur leichteren Differenzierung der Begriffe "gefährlich" oder "ungefährlich" ein Gschichterl aus "dem Leben" das tatsächlich passiert ist:
    Als etwas später dazu gekommener gekommener Zeuge eines Autounfalles höre ich folgenden Dialog. Eine Dame, die bereits vor mir da war, ruft die Rettung. Der am Telefon diensthabende Rettungsmann fragt dieses Helferengelchen (ich konnte mithören, da das Telefon ob des Lärms auf Lautsprecher geschaltet war): Ist es eine sehr gefährliche Verletzung? Antwort: "Nein, er lebt noch!"
    So, oder ähnlich kommen mir die Debatten über die Folgen dieser Atom-Katastrophe vor!

  68. Norman Bates
    15. März 2011 16:07

    Statt Jod-Tabletten sollte man besser Fukitol http://bit.ly/fx7Qbw oder Pokined http://bit.ly/dCgmuM einnehmen.

    • Erich Bauer
      15. März 2011 16:27

      Vielen herzlichen Dank. Es wirkt schon. Schon spüre ich stillgelegte...

  69. jump (kein Partner)
    15. März 2011 15:26

    Herr Unterberger! Angesichts der aktuellen Ereignisse wäre ein kleines Update zu diesem Kommentar höchst angebracht.

  70. plusminus
    15. März 2011 15:24

    Abseits jeder Polemik die den Japanern im Moment am wenigsten hilft, frage ich mich, wenn der GAU eintritt (was nach den letzten Meldungen nicht mehr aufzuhalten scheint), was mit dem gesamten Müll und Schutt vor Ort nach Erdbeben bzw. Tsunami geschieht? Wie geht man mit diesen Tonnen KONTAMINIERTEN Material um? Das wird eine ganz neue Erfahrung für die Menschheit, denn da kann es sein, daß wir alle noch etwas davon abbekommen, obwohl ich hoffe, daß die Japaner denn doch nicht alles im Meer verklappen, oder doch?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. März 2011 15:43

      Na ob's jetzt der Schutt oder der oberste Meter Scholle ist... den Schutt hätte man ohnehin wegräumen müssen.

    • plusminus
      15. März 2011 15:45

      @Schnabeltierfresser

      Schon, schon, aber ab jetzt hat der Schutt und die Scholle von Stunde zu Stunde eine neue Qualität, oder?
      Wo entsorgt man tausende Tonnen von strahlendem Material?

    • jak (kein Partner)
      15. März 2011 15:57

      ins meer - es nimmt sich alles - denn dorthin geht niemand schutträumen !
      oder glaubst die japaner haben für diesen job ägypter ? - denen bleib in kairo oft auch nichts anderes übrig ;-( die welt wird umdenken müssen !

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. März 2011 15:58

      Was weiß ich, nach Dubai verkaufen und wirtschaftsliberale Palmeninseln aufschütten?

    • Erich Bauer
      15. März 2011 16:36

      "...Palmeninseln aufschütten?..."

      Hoffentlich haben diese Typen diese Sch...palmeninseln schon bezahlt...

  71. Francois Villon (kein Partner)
    15. März 2011 15:17

    Nochmals zu Dr. U.s Punkten.

    Zu Pkt. 1
    Die Diskussion ist bereits im Gang, unabhängig davon, ob jetzt von einigen auch Kleingeld gewechselt wird.

    Zu Pkt. 2
    In meiner Zeit in Pretoria hatte ich einen Garten-Boy, der diesen pflegte. Eines Tages kam er mit verbundenem Kopf daher. Er hatte im Streit um ein Mädchen von seinem Kontrahenten eine mit der Machete rübergezogen bekommen; ein Glück daß er´s überlebte. Als ich ihn fragte was denn passiert sei, antwortete er: „Is nit sier nie, Baas, ist net die koppie“ (Ist nichts Ernstes, Chef, es ist nur der Kopf.)
    So ähnlich argumentiert Dr. Unterberger. Als ob ein AKW nur aus dem Kern mit den Brennstäben bestünde.

    Zu Pkt. 3
    Das stimmt nur bedingt. Von heute auf morgen können nirgends auf der Welt die AKWs abgeschaltet werden, ohne den Zusammenbruch der heutigen industrialisierten Welt zu verursachen. Aber „keine Alternative“ ist ein besonders mieses Argument, wenn man in ernster Situation nach gerade diesen zu suchen hat. Man wird hier weniger die technischen Alternativen allein betrachten müssen, als vielmehr das Wachstumsdogma heutiger Wirtschaftsdoktrin in Frage stellen müssen.

    Zu Pkt 4
    Diese Beispiele beweisen nur, daß existenzielle Fragen nicht „demokratisch“ gelöst werden (können) – und sowohl die Beschränktheit der Frager wie der Befragten. Schiller: … Verstand ist nur bei wenigen.

    Zu Pkt. 5
    Damit hat Dr. U. recht. Aber die Konsequenz dieses Befundes, der doch die existenzielle Bedrohung der Massen-Städte vor Augen führt, ist doch eine andere, als sie hier nahegelegt wird. Das Menetekel vom Ende des technischen Machbarkeits-Wahns wurde hier nochmals an die Wand geschrieben.

    Zu Pkt 6
    Das ist einfach dumme „Poesie“.

    Zu Pkt 7
    Eine dumme Pseudo-Alternative von jenen, die mit grünem Larifari ihre politischen Geschäfte machen. Wer sich auf diesen Unsinn einlässt, begibt sich genau auf dasselbe Niveau.

    Zu Pkt 8
    Eine pseudo-gescheite Maßnahme eines Schwätzers. So klingen die Argumente für die Mitzi-Tant´ aus Mistelbach.

    Zu Pkt. 9
    Offenbar einziger Punkt, dem man zustimmen kann.

    Zu Pkt 10
    Das ist Propaganda, Meinung und dumme Unterstellung. Man wird aber darüber zu reden haben, wie man den Wachstums- und Konzentrations-Wahnsinn beendet.

  72. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    15. März 2011 15:06

    Also sind auch bei uns die Alternativen rar, obwohl auch Österreich längst in hohem Umfang (ausländischen) Atomstrom produziert.

    Darf ich hier "produziert" durch "konsumiert" ersetzen?

  73. jak (kein Partner)
    15. März 2011 15:06

    zurück in die steinzeit: "EXPERTEN" geben tipps: möglichst in geschlossenen räumen (höhlen mit stein davor) bleiben, wenn raus : haut bedecken (ev. tierfell) nur durch feuchten lappen atmen - kein wasser aus leitung - also naturquelle aus dem boden. nichtverstrahlte vorräte (aus den erdbunkern) verwenden.
    das war doch eine meldung des ganznormalen alltags - oder ?!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. März 2011 15:09

      Wenn's ganz blöd kommt mit der Atomkraft, kommt zurück zu Natur übrigens eh automatisch. ;)

    • jak (kein Partner)
      15. März 2011 15:10

      zurück in die steinzeit: also die zeit der atomlobby !

  74. miguel (kein Partner)
    15. März 2011 14:58

    MbE ist die Betrachtung von Herrn A.U. sachlich und vernünftig.
    Was sie von vielen aufgeregten "Super-GAU" Schreibern angenehm unterscheidet.

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      15. März 2011 15:10

      Noch einer...

      Bist ein Trottel, bleibst ein Trottel und ein Anwärter auf den Darwin-Award.

  75. libertus
    15. März 2011 14:54

    Wenn Deutschland jetzt 7 AKWs vom Netz nimmt, wird es dann in die Steinzeit versinken und keine Computer mehr bedienen können?
    Welches Horrorszenario, das noch viel schrecklicher als in Japan sein muß, kommt mit dieser Maßnahme auf die Bevölkerung zu?
    Ohne Atomstrom steht doch die Welt still, wie kann sich Deutschland das leisten?
    So und Ähnliches erwarte ich jetzt von den Atomlobbyisten, aber rasch bitte!

  76. simplicissimus
    15. März 2011 14:31

    selbst wenn es sich herausstellen sollte, dass au hier etwas vorschnell von einem beweis der sicherheit von akw usw gesprochen, sehe ich es schon als ziemlich zynisch an, eine solche katastrophe umgehend für die gewinnung von politischem kleingeld zu nutzen.
    der atomkraft sollte man mit konstruktiver skepsis begegnen, keine frage, triumphierendes jubelgeheul der atomkraftgegner ist jedoch fehl am platz:
    die explodierende weltbevölkerung im verein mit aufstrebenden staaten wie china werden ihre atomprogramme höchstens verbessern, kaum jedoch abschaffen.
    wir schizophrenen europäer werden weiterhin atomstrom importieren und von antiatomkraft faseln.
    ich habe damals auch gegen zwentendorf gestimmt, allerdings im irrglauben, dass wir in mitteleuropa von der atomkraft verschont blieben. was ist letztlich daraus geworden?
    unsere gesellschaftspolitik macht uns in den augen vieler entscheidungsträger in schwellenländern zunehmend zu etwas lächerlichen zwutschgerln. ob man auf unser befinden in hinsicht auf atomstrom rücksicht nehmen wird, kann angezweifelt werden.

    • jak (kein Partner)
      15. März 2011 14:41

      es ist doch so simpel - und nur durch ignorieren zu verdrängen: atom war und wird nie beherrschbar sein .

    • Anton Volpini
      15. März 2011 14:44

      @simplicissimus

      Ich hab auch gegen Zwentendorf gestimmt, aber nur, weil der Kreisky versprochen hat, bei einer Niederlage zurückzutreten....

    • simplicissimus
      15. März 2011 14:55

      @jak: nie und immer nehm ich nicht gern in den mund, geht meist nach hinten los.
      was verstehen sie unter "beherrschbar"? 100% perfektion ist kaum zu erreichen.
      atom hat einen enorm hohen gefährdungsgrad, aber weitgehende beherrschung würde ich nicht so ad priori ausschliessen. das ist jetzt angesichts der sich anbahnenden katastrophe auch ein bisserl übers ziel geschossen.

    • simplicissimus
      15. März 2011 15:01

      @volpini: bei mir war beides im spiel: bedenken gegen die atomkraft und kreiskys keckes auftreten.

    • Kato (kein Partner)
      15. März 2011 15:08

      Es ist deshalb nicht beherrschbar, weil das Zeug ja nicht einfach aufhört zu strahlen. Sie können ein Atomkraftwerk nicht einfach abdrehen wie jedes andere. Die Kühlung muss aufrecht erhalten werden. Und das muss im Falle einer Katastrophe, wodurch auch immer, Erdbeben, Terror usw., gewährleistet sein, sonst droht eine nukleare Verseuchung großer Gebiete. Das ist das Problem. Das können Sie auch durch noch so moderne Atommeiler nicht beseitigen.

    • jak (kein Partner)
      15. März 2011 15:16

      "100% perfektion ist kaum zu erreichen." - das ist aber schwer untertrieben: ist NIE zu erreichen ! wenns zum mond fliegen gibts risiko für 10 - 100.000 - bei atom 0 - alle ! das ist der unterschied.

    • simplicissimus
      15. März 2011 15:30

      @kato und jak, natürlich ist es eine sehr bedenkliche technologie, die so rasch wie möglich durch bessere ersetzt werden soll. ich warne jedenfalls vor naiven gedanken, mit der atomkraft wär jetzt schluss. solange länder sie weiterbetreiben, ist es daher ratsam, die schutzmechanismen zu verbessern und dies nicht nur diesen ländern zu überlassen. und (deutliche) verbesserungen werden mit hoher wahrscheinlichkeit möglich sein, 100 % schutz natürlich nicht.

    • jak (kein Partner)
      15. März 2011 16:32

      so simpel es ist : ausstiegbeginn JETZT ! und diese bereitschaft ist noch NICHT zu erkennen - fürchterlich !
      darum müsen wir darum kämpfen !

  77. jak (kein Partner)
    15. März 2011 14:14

    seit 00:52 wird nicht mehr agiert - schon verdampft ? oder beim recherchieren untegegangen ???

    • Ishiro Honda (kein Partner)
      15. März 2011 14:58

      Vorsprechen für eine Rolle im neuesten Godzilla-Film.

    • Sagfred (kein Partner)
      15. März 2011 15:16

      Angeblich haben sich Unterberger, Schüssel, sowie Bartenstein freiwillig als Liquidatoren gemeldet. Sehr vorbildlich, nicht wahr?

    • Erich Bauer
      15. März 2011 15:53

      Ishiro Honda,
      "...Vorsprechen für eine Rolle im neuesten Godzilla-Film..."

      Auch das Hollywood Schönheitsideal wird sich möglicherweise ändern müssen. Ich denke da an die die "O' Timmys"..., oder waren es die "O'Haras"? In Lucky Luke. Jedenfalls die mit den Riesenohren...

    • cmh (kein Partner)
      15. März 2011 18:43

      Die mit den Löchern drinnen?

  78. Radio Eriwán (kein Partner)
    15. März 2011 14:13

    Nur mal ne Frage:

    Soweit ich sehe haben alle Medien nur Männer als Sonderberichterstatter gesandt; wäre da nicht so kurz nach dem 8. März eine Frauenquote angebracht?

    • jak (kein Partner)
      15. März 2011 14:17

      matscho - dass'd des grad jetzt anred'st - bestehst halt nur aus äther ...

  79. cmh (kein Partner)
    15. März 2011 14:04

    Ich wundere mich, warum dieser Thread so ausgesprochen untergriffig geführt wird.

    Entweder haben die Trolle heute alle frei bekommen und es ihnen fad im Hirn oder sie sind sprachlos für Argumente und ihre nachgeordneten Geiferzentren haben sich selbständig gemacht.

    Vielleicht liegen aber wirklich die Nerven blank, liegt doch die existenzielle Wunde unserer Zivilisation hier offen: Die Schäden und Verwüstungen, die wir anrichten um zu wachsen, können nur durch beständiges und immer schnelleres Wachstum ausgeglichen werden. Und das Exsistenzielle ist einer Diskussion nicht zugänglich.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. März 2011 14:14

      Hüpfen wir doch auf die zuständige Meta-Ebene und fragen uns, was dieses wichtige Wachstum so unglaublich nötig erscheinen lässt.

      Schrumpfen dürfte verboten sein.
      Siehe "demoskopische Entwicklung".

    • cmh (kein Partner)
      15. März 2011 18:19

      Es gibt keine gedankliche Alternative zum Wachstum. Das Problem ist, dass wir uns keine Wirtschaft wie wir sie heute kennen ohne MAdoffsche Wechselreiterei überhaupt auch nur vorstellen können.

      Die realen Alternativen, die es natürlich gibt, sind alle mit Wohlstandsverlusten verbunden. Oder kennen Sie ein ökonomisches Modell, dass ohne Wachstum auskommt?

    • cmh (kein Partner)
      15. März 2011 18:22

      Das verstärkte Auftreten der Trolle ist schon bemerkenswert. Warum frage ich mich.

    • Norman Bates
      15. März 2011 18:38

      @cmh

      Dabei beim Echo?

    • cmh (kein Partner)
    • Norman Bates
      15. März 2011 18:46

      ... der himmelschreienden ...

    • cmh (kein Partner)
    • Norman Bates
      15. März 2011 19:49

      ... Diskriminierung usw. usf.

      Na geh aber ... ;-)

  80. dingsda (kein Partner)
    15. März 2011 13:53

    Kurier online Live-Ticker
    13:16 Dramatische Entwicklung im AKW Fukushima: Die Strahlung ist in den letzten Stunden so stark gestiegen, dass das dort arbeitende Personal abgezogen werden musste, berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Bis zuletzt hatten rund 50 Arbeiter unter Lebensgefahr in den sechs Reaktorblöcken gearbeitet, um das Schmelzen der Brennstäbe zu verhindern.

    was genau heißt das?
    dort ist keiner mehr. alle weg. keine versuche noch irgendwas zu kühlen vorbei. pumpe aus und weg.
    die stufe 7 ist nur noch eine frage der zeit, und es bleibt zu hoffen, dass nicht eine achte stufe erfunden werden muss, wenn 200t uran eine party feiern.

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 14:30

      ZDF-liveticker [sinngemäß]:

      13:37 Uhr: Im beschädigten AKW befinden sich nach Tepco-Angaben noch immer 70 Mitarbeiter.

      [Und zum Drüberstreuen, waaaahnsinnig glaubwürdig:]

      ZDF-liveticker, 13:36 [sinngemäß:]:
      Nach Einschätzung eines Atom-EXPERTEN, der sich wiederum auf die französische Atomsicherheitsbehörde und deren INES-6 Einstufung beruft [die sich wiederum ... worauf beruft?] liege der Reaktorkern offen.

      Quelle:
      www.heute.de/ZDFheute/inhalt/1/0,3672,8221793,00.html?dr=1

    • Gerald (kein Partner)
      15. März 2011 14:54

      Bei der Presse steht genauer: "13.17 Uhr MEZ: Die Radioaktivität ist im Kontrollraum von Reaktor 4 des AKW Fukushima Eins einem Medienbericht zufolge so hoch, dass dort nicht mehr normal gearbeitet werden kann. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo. 150 Menschen sind unter Beobachtung, bei 23 Menschen wurden Maßnahmen zur Dekontaminierung eingeleitet."

      Zur Erinnerung: Reaktor 4 ist schon Wochen vor dem Erdbeben wegen Wartungsarbeiten abgeschalten worden. Dort ist heute morgen aber ein Brand ausgebrochen der leider Radioaktivität freigesetzt und offenbar den Kontrollraum verstrahlt hat. Eine Kernschmelze ist aber von einem seit Wochen abgeschalteten Reaktor wohl nicht zu erwarten.

    • simplicissimus
      15. März 2011 15:38

      also ich würde mich wundern, wenn die japaner angesichts einer möglichen totalen verstrahlung tokios etc, ihre arbeiter trotz höchster gefährdung von den, den gau-verhindernden arbeiten abzögen. entspricht absolut nicht der japanischen mentalität. weiters glaube ich, dass sich auch freiwillige finden würden, unter der voraussetzung, dass sie eine chance haben, das allerschlimmste zu verhindern.

    • dingsda (kein Partner)
      15. März 2011 16:36

      gerald, brennstäbe können noch nach monaten verschmelzen, wenn sie nicht gekühlt werden; das abkühlen auf transporttemperatur dauert sogar über 3 jahre.

  81. Eric Cartman (kein Partner)
    15. März 2011 13:43

    Und der Unterberger reibt sich wahrscheinlich ob der großen Resonanz die Hände. Es ist ja eh egal welchen Unsinn er schreibt, die Zahler zahlen und finden es toll (großteils) und der Rest schüttelt eben den Kopf etwas heftiger als sonst. Verteidiger finden sich immer, man soll doch bitte dagegen argumentieren fordern sie. Wisst ihr meine lieben Bezahltrolle, das mit der Argumentation funktioniert nur bis zu einem gewissen Punkt. Irgendwann fragt sich selbst der Geduldigste warum man an solch einen Unsinn noch Argumente verschwenden soll. Umstürzende Windräder und steckengebliebene Aufzüge mit der Gefahr von Strahlen vergleichen, dazu irgendetwas über die Besiedelungsdichte von Japan zusammengedichtet - super. Einer der dümmsten Artikel von A.U. und das was davor schon kam war durchaus nicht leicht zu toppen, das schafft nur ein echter Leistungsträger.

    Man kann den Leuten hier noch so oft sagen wie stark die ach so billige Atomkraft subventioniert wird, böse sind nur die Subventionen in "alternative" Energiegewinnung.

    Man kann über die Problematik der Endlagerung referieren - dann sind natürlich nur linkslinke Demonstranten beim Transport das Problem.

    Man kann Strahlenopfer anführen, dann war es natürlich eine Scheinkorrelation, liegt sicher an der Siedlungsform.

    Man kann über den Uranabbau und die Endlichkeit des Rohstoffes reden usw. - alles egal.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. März 2011 14:03

      Es müssen ja nicht unbedingt nur Windräder oder Aufzüge sein ...

      Ab 1959, bei möglicher Unvollständigkeit der aufgezählten Ereignisse, hält man bei etwa 240.000 Todesopfern durch Staudammbrüche.
      Das Leben scheint grundsätzlich lebensgefährlich zu sein.

      http://tinyurl.com/5wzehou

    • Dagmar V. (kein Partner)
      15. März 2011 15:24

      habt ihr schreiberlinge nicht verstanden, was sich in japan abspielt?
      wie kann man staudammbrüche , oder umgefallene windräder mit dieser atom- katastrophe vergleichen. sich mit einem zitat von erich kästner zu trösten finde ich irre!

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. März 2011 15:55

      Es mag zynisch klingen, aber im Prinzip ist es egal, ob man an angereichertem oder abgereichertem Uran zugrunde geht, Daggi.

      Oder ob einem ein Tsunami wegschwemmt oder das Wasser aus einem geborstenen Staudamm.

    • Guiscard (kein Partner)
      15. März 2011 16:49

      Hier kann man A.U. und seiner weiteren Verteidigung bzw. Verharmlosung der Atomkraft nicht zustimmen. Je mehr sich die Lage zuspitzt, desto mehr muss man sich fragen, was von den anfänglichen Informationen überhaupt stimmte. Waren die jetzt betroffenen Blöcke wirklich nicht beschädigt oder wusste bzw. sagte man nichts davon? Ich las immerhin, dass japan. AKWs Beben der Stärke 8,25 ausgelegt sein müssen - dieses hatte 8,9 oder mehr. War es wirklich die Flutwelle, die die Stromversorgung unterbrach, oder hätte das auch eine direkte Folge des Bebens sein können? Man wusste und weiß offenbar nicht - oder sagt es nicht -, was wirklich los ist, doch das Schlimmste ist zu befürchten. Eine Verstrahlung, die weite Landstriche auf Jahrhunderte unbewohnbar macht; vermutlich wird das die ohnedies schon gigantischen Kosten der Naturkatastrophe noch um ein Vielfaches übersteigen. Diese Kosten müssen in den Preis des Atomstroms eingerechnet werden.
      Derzeit kommen jedenfalls immer schlimmere Meldungen.
      In Europa kann das natürlich nicht passieren. Auch die Japaner glaubten, dass sie sichere Atomkraftwerke hätten. Bloß weil wir nicht mit einem entsprechend starken Erdbeben rechnen, muss sich die Erde noch lange nicht an unsere Erwartungen halten.

    • Guiscard (kein Partner)
      15. März 2011 17:07

      Für den einzelnen Toten mag es tatsächlich egal sein, ob er bei einem Staudammbruch oder ein AKW-Katastrophe umgekommen ist. Bei einem Erdbeben wie dem in Japan hätte man wohl auch keine Zeit, die Gefährdeten zu warnen.
      Abgesehen von tragischen Einzelschicksalen - mögen es auch noch so viele sein -, gibt es doch einen massiven Unterschied. Der brechende Staudamm tötet und verwüstet einmal. Danach kann wieder aufgebaut werden. Das explodierende AKW ist für die nächsten 10000 Jahre eine Gefahrenquelle. Im betroffenen Gebiet wird man für viele Generationen nicht wohnen können, Langzeitfolgen für die Gesundheit auch nur leicht Verstrahlter und Erbgutschäden gehen von Staudämmen nicht aus.
      Was ich nicht verstanden habe: Ist die Gefahr derzeit nur, dass radioaktives Material durch die Witterung weit verteilt wird, oder ist es möglich, dass die generell ja schon gestoppte atomare Kettenreaktion wieder unkontrolliert in Gang kommt?

  82. grumpf (kein Partner)
    15. März 2011 13:14

    Originalposting eines gewissen "daniel4free" in der Presse:

    "Schade, dass es nicht in Europa zur Katastrophe gekommen ist

    ...

    Deswegen freue ich mich jetzt schon, auf das große Leid und Elend, dass auch mal über Europa kommen könnte. Hunger und Elend für die Menschen, Machtverlust für die Regierung ist die einzige Sprache die verstanden wird. Alles andere ist Zeitverschwendung und sinnlos."

    Ein Öko-Gutmensch also.

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      15. März 2011 13:21

      Bist ein Trottel, bleibst ein Trottel und ein Anwärter auf den Darwin-Award.
      Für daniel4free gilt das gleiche.

    • november_rain (kein Partner)
      15. März 2011 13:22

      Idioten gibt es da wie dort. Seit ein paar Tagen wird von einigen befürchtet, dass die Situation schlimmer werden könnte. Ich habe immer auf das Beste gehofft, tue es jetzt auch noch.

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 13:34

      @ n_r:

      Beachtliches Argumentationsniveau.

      Und geht soooo leicht über die Tastatur. Können Sie offenbar schon auswendig ...

    • november_rain (kein Partner)
      15. März 2011 13:36

      habe ich ja von ihnen gelernt :-)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. März 2011 15:50

      Dachte, die Regierungen bestehen aus lauter Öko-Gutmenschen? Die wollen Machtverlust?

  83. november_rain (kein Partner)
    15. März 2011 13:14

    Der AKW-Unfall wird bereits mit Stufe 6 von 7 der INES-Skala bewertet. Was werden wohl die Schönredner dazu sagen?

    • diewelt (kein Partner)
      15. März 2011 13:42

      http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12828965/Alte-Brennstaebe-in-Fukushima-sind-die-neue-Gefahr.html

      "Es sei nicht bekannt, in welchem Zustand sich die Becken befinden, in denen die alten Brennstäbe gekühlt werden. Nach Schneiders Informationen liegen 50, 81 und 88 Tonnen alte Brennstäbe in den Becken der Reaktorgebäude 1 bis 3. „Die sind wahnwitzig heiß, die müssen mehrere Jahre abklingen und abkühlen, bevor man sie überhaupt nur in einen Castor-Behälter laden kann“, sagte Schneider.

      Nach Meldungen der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo soll das Wasser im Abklingbecken von Reaktor 4 bereits „kochen“. Der Wasserstand soll sinken. „Das könnte darauf hinweisen, dass auch dort das Kühlsystem beschädigt ist oder dass es ein Leck gibt“, sagte Schneider.“ Falls die Kühlung komplett versagt, drohe die Selbstentzündung der alten Brennstäbe.

      Die Brennstäbe liegen ohne Schutzhülle in den Becken. Das Becken 4 wird soll die Quelle der stark angestiegenen Strahlung im Bereich des Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi sein. Sie liege derzeit mit 400 Millisievert 400fach über der erlaubten Jahreshöchstdosis, bestätigte die japanische Regierung am Dienstag. Es besteht akute Gesundheitsgefahr für die Einsatzkräfte. “Die können nur noch im Vollschutz arbeiten„, sagte Experte Schneider. "

    • diewelt (kein Partner)
      15. März 2011 13:43

      “Die Abklingbecken bereiten mir allergrößte Sorgen. Man kann sie nicht einfach flicken, wenn sie ein Leck haben.“ Eine Notmaßnahme könnte die Kühlung mit Meerwasser über Schläuche sein. Verseuchtes Meerwasser, das zur Reaktorkühlung genutzt wird, leiten Einsatzkräfte schon jetzt ins Meer zurück. “Das ist nur noch Desaster-Management“, sagte Schneider. “Die Rettungsmaßnahmen sind längst jenseits von Gut und Böse.“

    • strahlemann (kein Partner)
      15. März 2011 13:48

      bevor nicht stufe 8 erreicht wird ist es eh nicht so schlimm - und dann auch nicht, weil es nur schlitzaugen betrifft. nur weniger thunfisch essen und alles wird gut.

  84. Anton Volpini
    15. März 2011 13:11

    "Am Ende haben immer die Kleinbürger das Wort"
    Maxim Gorki

    Es ist schon erstaunlich, welche Gestalten da heute aus ihren Höhlen gekrochen kommen....
    Aber lassen wir sie vorerst einmal austoben, es muß schon frustrierend sein, solange Empörung gegen Dr. Unterberger aufstauen zu müssen.
    Und trotzdem, auch dieser Tag wird am Ende neue Erkenntnisse gebracht haben!

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      15. März 2011 13:18

      @Und trotzdem, auch dieser Tag wird am Ende neue Erkenntnisse gebracht haben
      Darauf werde sie Jod nehmen können

      Bist ein Trottel, bleibst ein Trottel und ein Anwärter auf den Darwin-Award.

      Ich werd net leicht persönlich, aber heute habe ich keine Hemmungen.

    • Norman Bates
      15. März 2011 13:26

      @VCP

      Job verloren?
      Frau weg?

      Nehmen sie das mal, das hilft: http://www.funnyearth.com/Photos/FUKITOL_1000mg.jpg

    • mahler (kein Partner)
      15. März 2011 13:42

      Anton Volpini

      Sie halten sich wohl irgendwie für etwas Besseres, scheint mir. Naja, Einbildung ist auch eine Bildung.

  85. Aua-Basher (kein Partner)
    15. März 2011 13:11

    Zum AUA-Bashing (und ich bin bei Gott kein AUA-Fan): Seit heute Mittag fliegt auch die Lufthansa Tokio nicht mehr an. Sowas aber auch!

  86. Märzen (kein Partner)
    15. März 2011 12:48

    Jetzt hilft nur noch eins: Blog schließen, Unterberger und Schüssel ab nach Japan und die Atommeiler stabilisieren!

    • Sagius (kein Partner)
      15. März 2011 12:56

      Richtig, das wäre eine angemessene Reaktion auf die Geschehnisse. Unterberger rettet Japan.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. März 2011 15:52

      Und zufällig kommt gerade wieder mal Godzilla aus dem Meer, und Unterberger und Schüssel retten Japan gleich auch vor dieser Gefahr.

  87. Norbert Mühlhauser
    15. März 2011 12:46

    IAEA ALERT LOG:

    Japanese Earthquake Update (15 March 11:25 UTC)

    15 March 2011

    Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant Update

    Radiation Dose Rates Observed at the Site

    The Japanese authorities have informed the IAEA that the following radiation dose rates have been observed on site at the main gate of the Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant.

    At 00:00 UTC on 15 March a dose rate of 11.9 millisieverts (mSv) per hour was observed. Six hours later, at 06:00 UTC on 15 March a dose rate of 0.6 millisieverts (mSv) per hour was observed.

    These observations indicate that the level of radioactivity has been decreasing at the site.

    As reported earlier, a 400 millisieverts (mSv) per hour radiation dose observed at Fukushima Daiichi occurred between units 3 and 4. This is a high dose-level value, but it is a local value at a single location and at a certain point in time. The IAEA continues to confirm the evolution and value of this dose rate. It should be noted that because of this detected value, non-indispensible staff was evacuated from the plant, in line with the Emergency Response Plan, and that the population around the plant is already evacuated.

    About 150 persons from populations around the Daiichi site have received monitoring for radiation levels. The results of measurements on some of these people have been reported and measures to decontaminate 23 of them have been taken. The IAEA will continue to monitor these developments.

    Evacuation of the population from the 20 kilometre zone is continuing. The Japanese have asked that residents out to a 30 km radius to take shelter indoors. Japanese authorities have distributed iodine tablets to the evacuation centres but no decision has yet been taken on their administration.

    Background on Radiation

    A person’s radiation exposure due to all natural sources amounts on average to about 2.4 millisievert (mSv) per year. A sievert (Sv) is a unit of effective dose of radiation. Depending on geographical location, this figure can vary by several hundred percent.

    Since one sievert is a large quantity, radiation doses are typically expressed in millisievert (mSv) or microsievert (µSv), which is one-thousandth or one millionth of a sievert. For example, one chest X-ray will give about 0.1 mSv of radiation dose.

    For further information on radiation: http://www.iaea.org/Publications/Factsheets/English/radlife.html

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      15. März 2011 13:30

      Bist ein Trottel, bleibst ein Trottel und ein Anwärter auf den Darwin-Award.

      Für Insider - es gab eine Spitze bei den Messergebnissen. Die "Sache" ist "drucklos" aus dem "Loch" gepurzelt, und vor dem Reaktor "liegen geblieben". Wie genügend Kübel, Besen und Schaufeln vorhanden sind wird zusammen gekehrt.

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 13:36

      @ n_r:

      Flotter Spruch. Es geht aber noch kürzer. Mein Vorschlag:

      "Trooootlllllllll ...."

    • n_r (kein Partner)
      15. März 2011 13:50

      Ich war bei der Atomenergie immer ein "skeptischer Pragmatiker". Wenn aber selbst der Betrieb eines westlichen AKWs nicht sicher ist (auch ein Notfall muss kontrollierbar bleiben!), und es zu einem Bruch des Containments kommt, dann waren die Annahmen über die Sicherheit komplett falsch. Möglicherweise haben die "Antiatomchaoten" doch irgendwie recht gehabt. Was meinen Sie?

    • mischu
      15. März 2011 14:34

      @n_r 13:50

      Ja, sie behalten recht!

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 14:36

      @ n_r:

      Sicher drängt sich einem auf, dass die AKW-Sicherheit noch verbesserungswürdig sein dürfte.

      Vor allem für den Notfall des Ausfalls jeglicher Steuerungskontrollen könnten redundante(!) mechanische Vorkehrungen getroffen werden, um etwa Druck abzulassen und - zugleich(!) - borhaltiges Wasser zu injizieren.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. März 2011 16:42

      Oh, manche Kommentatoren setzen auf eine komplizierte Art Wörter kursiv oder fett und heben Zitate heraus. Das hilft oft zu höherer Lesbarkeit!

  88. Gennadi (kein Partner)
    15. März 2011 12:40

    Tschernobyl...

    Schreckgespenst für alle, die gläubig der Antiatom-Lobby lauschen.

    Tschernobyl? War eine Plutonium-Fabrik, die Strom nur als Nebenprodukt lieferte. In der zu Testzwecken, auf Weisung von "ganz oben", die Sicherheitssysteme abgeschaltet wurden, und dann der Reaktor hochgefahren.

    Keinem anderen Gesellschaftssystem, als eben jenem von der Antiatom-Loby hochgelobten, würde ein solch perverses und unmenschliches Verhalten einfallen. In keinem "westlichen" Kernkraftwerk wäre solches möglich. Doch darf man das nicht laut sagen, sonst fließen weniger Spenden an Greenpeace & Co.

    • Gennadi (kein Partner)
      15. März 2011 12:41

      Bevor wieder viele ??? kommen:
      Die ehemals geheimen KGB-Archive sind sehr aufschlussreich.

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      15. März 2011 12:42

      Bist ein Trottel, bleibst ein Trottel und ein Anwärter auf den Darwin-Award.

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 12:48

      @ Gennadi:

      Sie meinen sicher die Unterstützung der ÖKO-Bewegung durch KGB & Co ... ?

  89. Gennadi (kein Partner)
    15. März 2011 12:35

    Gerade passend steigen sie hier aus ihren Erdbehausungen. Die Neandertaler der Antiatom-Lobby.

    Verwunderlich ist nur ihre Internet-Präsenz. Die nur mit Strom funktioniert. Der vom europäischen Verbundnetz gekauft wird. Das zu ca. 40% mit günstigem Strom aus Kernkraftwerken gespeist wird. Pharisäer also.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. März 2011 15:54

      Äh, zu 13% mit günstigem Strom aus Kernkraftwerken.

  90. Otto (kein Partner)
    15. März 2011 12:22

    Typisch Stammtisch.
    "...wird erst in ein paar Monaten seriös zu beantworten sein..." Solange nur über die Katastrophe und nicht über die Endlagerung diskutiert wird, ist die Diskussion ohnehin nicht seriös!
    "Daher ist für Europa jede diesbezügliche Panik nicht legitim." Als ob es in Europa überhaupt keine Natukatastrophen gäbe. Sicher sind es keine Erdbeben der Stärke 9, aber mit dem haben die Japaner ja selbst nicht gerechnet!
    "Japan hat mit seiner dichten Besiedlung, seiner hochentwickelten Industrie und ohne jedes Erdöl oder Erdgas absolut keine Alternative zur Atomkraft." Wieso? Die meisten Länder sind nicht autark. Auch ist Japan bezüglich spaltbares Material kein Selbstversorger.
    "...obwohl auch Österreich längst in hohem Umfang (ausländischen) Atomstrom produziert." konkrete Beispiele?
    Fünftens ist tatsächlich ein Argument gegen Atomkraft, obwohl es der Autor wahrscheinlich nicht so gemeint hat.
    Sechstens: Bitte keine Vergleiche mehr mit dem Straßenverkehr! Das pflücken von Gänseblümchen ist nämlich statistisch gesehen am sichersten... ;-)
    Siebentens:...
    "...Entweder man umgibt alle Kraftwerke mit 15 Meter hohen wasserdichten Mauern..." ...und dann im nächsten Absatz "Gegen einen Tsunami dieser Wucht ist freilich außer Frühwarnsystemen bisher kein Mittel gewachsen."
    Zehntens: Jaja die "Scharlatane"... das vermutlich auch diejenigen, die am meisten von solchen Katastrophen profitieren?
    Respekt für Merkel kann ich nicht nachvollziehen. Sie hat ja im Zuge dieser Katastrophe ihre Haltung um 180° gedreht.
    Und der AUA crew Vorwürfe zu machen, nötigt mir übrigens auch überhaupt keinen Respekt ab...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. März 2011 12:41

      "Japan hat mit seiner dichten Besiedlung, seiner hochentwickelten Industrie und ohne jedes Erdöl oder Erdgas absolut keine Alternative zur Atomkraft."

      Vor allem stimmt es nicht sondern ist wieder mal nur Unterberger'sches Bauchgefühl.

      Erstens setzt Japan schon länger stark auf Wasserkraft, zweitens ist das japanische Potential für Energieformen wie Windkraft, Solarenergie und v.a. Geothermie (gerade wegen der Lage an einer geologischen Bruchlinie) ausgesprochen hoch. Japan investiert auch fleißig in erneuerbare Energien. Man muss nur rechtzeitig schauen, dass man's hat wenn man's braucht.

  91. ViennaCodePoet (kein Partner)
    15. März 2011 12:13

    Blog schließen und Darwin-Award an Unterberger und eine Dutzend anderer Idioten.

    Die These der Atom-Industrie ist widerlegt: "Schmelze fraktioniert nicht zu kritischer Masse"

    Genau das ist passiert.

    • Erich Bauer
      15. März 2011 13:18

      ViennaCodePoet,
      "...zu kritischer Masse..."

      Die "Kritische Masse" braucht man zur Zündung der Atombombe. In weiterer Folge braucht man die Atombombe zur Zündung der Wasserstoffbombe. Wurde bereits 1000fach (auch unterirdisch) erprobt. Das hat aber mit einem AKW gar nichts zu tun... Die "Sache" kühlt jetzt ab. Die feststofflichen Ergebnisse einer ev. Schmelze werden wieder "aufbereitet"...

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      15. März 2011 13:28

      Sie sind kein Trottel und kein Anwärter auf den Darwin-Award - und hoffentlich bleibt es so;)

    • Erich Bauer
      15. März 2011 14:43

      ViennaCodePoet,
      "...sind kein Trottel..."

      Vielen Dank für das Kompliment. Ich weiß nicht, was Sie dazu veranlaßt, aber trozdem möhcte ich ein "Lanze" für Darwin brechen. Immerhin war er der Erste, der den Glauben an einen "Schöpfergott" ganz schön ins Wanken brachte.

      Zu dieser Katastrophe in Japan, die in erster Linie das Erdbeben in dieser gewaltigen Stärke ist, kann ich nur mein Mitgefühl und Anteilnahme für dieses tapfere Volk aussprechen. Ich kann nur hoffen, daß diese enormen geologischen, tektonischen Kräfte sich nicht weltweit auswirken. Was nur eine logische Konsequenz wäre.

      Zur Zeit höre ich gerade "Hansi Lang" (umgekommen durch ein Überdosis - nicht druch Strahlung): Keine Angst, keine Angst...

  92. wischiwaschi (kein Partner)
    15. März 2011 12:12

    Erste Reaktorhülle bricht: Strahlung steigt an

    Tokio (dpa) - Die Atomkatastrophe in Japan hat eine neue Dimension erreicht. Bei einer erneuten Explosion im Kernkraftwerk Fukushima wurde nach Regierungsangaben erstmals eine innere Schutzhülle eines Reaktorblocks beschädigt. Die AKW-Betreibergesellschaft Tepco sprach von einer "sehr schlimmen" Lage. Die Strahlung in der Umgebung steige dramatisch.

    weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/nachrichten/erdbeben/847d4z0-erste-reaktorhuelle-bricht

    kann man unsere jubelnden atombefürworter nicht alle in der verstrahlten zone ansiedeln? da soll es jetzt super billige grundstücke geben und der gemüsegarten gibt extra großen salat her.

  93. jak (kein Partner)
    15. März 2011 12:07

    wird jetzt wegen wirklichkeitsignoranz der blog geschlossen ?
    oder steigt ein geläuterter unterberger aus der atomasche ?

  94. Josef Karl (kein Partner)
    15. März 2011 11:25

    Herr Unterberger, ein ehrlich gemeinter Rat an Sie: Gehen Sie in Pension, lesen Sie, gehen Sie spazieren, kümmern Sie sich um Ihre Enkelkinder, machen Sie dies oder das, aber BITTE HÖREN SIE AUF SO EINEN SCHWACHSINN ZU SCHREIBEN!!!
    Danke und viel Vergnügen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. März 2011 12:27

      Was in den von A. U. ausgeführten 10 Punkten wäre jetzt "Schwachsinn"?
      Ich kann da nichts entdecken.

      Ein wesentlicher Punkt dazu ist sicher die Problematik der Endlagerung, die vom Autor nirgends erwähnt wurde.
      Aber etwas "nicht" zu sagen ist noch nicht Ausdruck eines mit Recht anzukreidenden Schwachsinns. Da wäre die Welt ausschließlich Spielwiese von Schwachsinnigen.

      Man kann natürlich gegen eine (dämonisierte) Art der Energiegewinnung sein, warum auch nicht, aber gute Gründe sollte man dafür angeben können.

      Und Schätzungen, die von 56 bis weit über 200.000 Opfer reichen, werden wohl nicht ernsthaft Grundlage einer derart (Atomkraft - ja oder nein?) weitreichenden Willensbildung sein.

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      15. März 2011 13:49

      @Neppomuck

      Hätte ich fast einen Trottel übersehen - damit es gerecht zugeht auf der Welt:
      Bist ein Trottel, bleibst ein Trottel und ein Anwärter auf den Darwin-Award.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. März 2011 13:58

      Mit dieser ihrer Einschätzung kann ich durchaus leben, Kot-Poet.

  95. mahler (kein Partner)
    15. März 2011 11:24

    zu Dr. Zakel weiter oben

    "Ein Ende des Atomzeitalters gibt es nur in den rotgrünen Fieberträumen des "profil", selbst wenn ganz Fukishima in die Luft fliegt".

    Da wäre ich mir nicht so sicher. Ich denke eher, dass beim Worst Case in Japan ein neues Zeitalter beginnt. Innerhalb der nächsten 2-3 Generationen werden AKWs dann wohl Geschichte sein.

  96. Pedare (kein Partner)
    15. März 2011 10:24

    Der Irrweg, in den sich AU hier in Bezug auf die Atomenergie verrennt, ist mir unerklärlich. Gerade gestern hat der ehem. Direktor des KKW Tschernobyl erklärt, dass man alleine für die Sicherungsarbeiten am zerstörten Reaktor rund 35.000 Arbeiter in den sicheren Tod geschickt hat!!!!!! Da ist noch kein einziges ziviles Opfer erfasst, keine Krebserkrankung, keine Geburt behinderter Kinder! Im Österreichischen Straßenverkehr sterben jährlich ca. 600 Menschen - wie dieser Vergleich einer derartigen Aussage, wie sie AU trifft, standhalten kann, entzieht sich mir jeder Vorstellung.
    Und natürlich ist die Gefahr eines umstürzenden Windrades, das womöglich auch noch eine Mutterkuh erschlägt, ungleich größer, als eine unbedeutende radioaktive Wolke!? Bitte wachen Sie auf Herr Unterberger, Japan und die Welt steht vor dem Super-GAU!

    • Erich Bauer
      15. März 2011 10:48

      Es gibt Statistiken die "beweisen", daß die Krebsrate im näheren Umkreis von Kirchen stark erhöht ist. Stochastik könnte man das auch nennen...

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 11:00

      Was soll das? Wenn Sie glauben, dass es Geburten behinderter Kinder nur infolge AKWs gibt, dann tun Sie mir leid. Behinderte von Geburt an hat es schon vor AKWs gegeben.

      Tschernobyl:
      Es gibt genügend Studien, die belegen, dass alle von gewissen Kreisen eifrig repetierten Opferzahlen übertrieben sind. Mittlerweile ist es offizielle (Zeit-)Geschichtsschreibung, dass von hunderttausenden Opfern oder auch "nur" Folgeopfern keine Rede sein kann.

      Und dass die Strahlenbelastung in Ö durch Tschernobyl in etwa im Bereich derjenigen von Vielfliegern war, das scheinen Sie auch standhaft zu ignorieren.

    • Pedare (kein Partner)
      15. März 2011 11:03

      Sie meinen also Herr Bauer, die Krebserkrankungen in und um Tschernobyl sind rein zufällig? Und radioaktiver Abfall, der zu tausenden Tonnen gegen den Widerstand der jeweiligen Bevölkerung zwischengelagert wird, weil man nicht weiß was man damit tun soll, strahlt nicht vor sich hin bis zum St. Nimmerleinstag?

    • Erich Bauer
      15. März 2011 11:11

      Pedare,
      "...in und um Tschernobyl sind rein zufällig?..."

      Es gibt keine "Zufälle". Leider bleiben die Ursachen, die zu den Wirkungen führen im Dunkeln. Außer man wäre "erleuchtet". oder sonst irgendwie ".....belichtetet"...

    • phaidros
      15. März 2011 11:13

      Zur nachweislich erhöhten Kinderkrebsrate:
      http://www.bfs.de/de/kerntechnik/kinderkrebs/kikk.html

      Eine persönliche Anmerkung: vor kurzem lief "Thank you for smoking". Die Argumentationen, die hier tw. ins Treffen geführt werden (bishin zu grammatikalisch fehlerhaft vorgetragenen Korrekturen an der Grammatik anderer) kommen mir mittlerweile recht ähnlich vor. Bloß, dass Nick Nayler (oder wie er hieß) so sein Geld verdiente.

    • Pedare (kein Partner)
      15. März 2011 11:16

      S. g. Herr Mühlhauser!
      Ich habe nicht behauptet, dass es Krebserkrankungen ausschließlich im Umfeld von KKWs gibt, aber der Zusammenhang und die Häufigkeit sind zweifelsfrei signifikant! Auch habe ich nicht von Hunderttausenden von Opfern gesprochen, sondern den ehem. Direktor des AKW´s Tschernobyl zitiert, der zugab, dass man keine Ahnung von der Strahlungsintensität gehabt hat und die Arbeiter (35.000!) dadurch in den sicheren Tod geschickt hat. Faktum ist und bleibt, dass die Technologie der AKW´s im Störungsfall vom Menschen nicht mehr beherrschbar ist und die Langzeitfolgen und Belastungen für Mensch und Natur enorm sind. Dies ist sonst bei keiner anderen Form der Energiegewinnung gegeben.

    • brechstange
      15. März 2011 11:23

      Es ist grob fahrlässig, eine unbeherrschbare Technologie schönzureden. Das wir wenig Alternativen zur Atomkraft haben, ist ein Fakt. Doch schönzureden, steht uns nicht zu, angesichts der leidenden Opfer aufgrund radioaktiver Strahlung. Auch wenn es nur 10 wären, finde ich das anmaßend.

    • Erich Bauer
      15. März 2011 11:25

      Tschernobyl entwickelt sich bereits zu einem "Gruseltourismus"-Magnet. Nach bereits verstrichenen 300.000 Jahren ist ohnehin schon die "Halbwertszeit" schon erreicht...

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 11:30

      @ Phaidros:

      Das Problem bei derartigen Studien ist, dass sie monokausal ausgelegt sind, dh sie fokusieren darauf, eine Korrelation zu beweisen.

      Könnte sein, dass etwa die Kinder, die weiter von AKWs entfernt leben, "zufällig" häufiger Landleben genießen. Denn schließlich ist eine nachlässig gepflegte Wohnung, in die man sich in der Stadt eher als am Land "verkriecht", ziemlich feinstaubhaltig - mehr als die Stadtluft außerhalb von Wohnungen.

    • Pedare (kein Partner)
      15. März 2011 11:32

      @ Bauer

      Sie haben sich auf die "Stochastik" berufen, nicht ich! Über die Ursachen, die zu den nun auftretenden Auswirkungen führen, mag man geteilter Meinung sein, fest steht, dass diese der Mensch nun nicht mehr beherrschen kann. Und auf den jeweiligen "Belichtungsgrad" möchte ich hier nicht näher eingehen.

    • phaidros
      15. März 2011 11:39

      Herr Mühlhauser, lesen Sie bitte durch, bevor Sie schon wieder zerpflücken: eben, weil ältere Daten so unbrauchbar waren, wurde KIKK gemacht. Mit Kontrollfallstudien, Riesenaufwand, völlig belastbar.

    • Erich Bauer
      15. März 2011 11:53

      Pedare,
      "...fest steht, dass diese der Mensch nun nicht mehr beherrschen kann..."

      Werte(r) Pedare,

      ich habe Ihnen nie vorgeworfen, daß Sie sich auf die "Stochastik" berufen haben. "Fest" steht gar nichts. Früher glaubte man "fest", daß alles was über 50 km/h fährt für den Menschen tödlich ist.

    • simplicissimus
      15. März 2011 12:22

      @pedare: wenn ich mich hier einmischen darf. ich war relativ kurz nach der tschernobyl-katastrophe eine zeitlang in kiev und war dort in kontakt mit direkt betroffenen, die teilweise auch ihre kinder zur behandlung nach cuba sendeten.
      der hass auf die eigene politische nomenklatura war gross: die information über den radioaktiven staub kam (aus anfänglichen vertuschungsversuchen) viel zu spät, man hätte tausende kinder in der ukraine und weissrussland sonst viel besser schützen und unzählige erkrankungen vermeiden können.

    • dingsda (kein Partner)
      15. März 2011 12:33

      simpli, sie vergessen, dass das alles lügenpropaganda linxgutmenschlicher fortschrittsverweigerer ist. die krebsrate um tschernobyl resultiert nur aus verdorbenem brokkoli aus mit gülle gedüngtem biologischen anbau und beweist nur, dass das radioaktive bestrahlen des gemüse viel gesünder ist als das düngen mit scheiße.

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 12:42

      @ Phaidros

      Ich habe mir die Mühe genommen, die von Ihnen verlinkte website ganz durchzulesen. Nirgends findet sich ein Hinweis, dass auf andere mögliche Korrelationen, wie Wohndichte/ländlicher Siedlungsraum, Bedacht genommen wurde. Lediglich die Lebensumstände einer Teilgruppe der Kontrollgruppe wurde hinterfragt, die Kontrollgruppe selbst wurde aus - unter anderem - vergleichbaren Regionen gebildet, was noch keine Beobachtung möglicher Zusammenhänge zw städt. od. ländlichem Siedlungsgebiet und Erkrankung erlaubt.

      Für das Vertiefen in weitere Unterebenen ihrer verlinkten website fehlt mir leider die Zeit.

    • simplicissimus
      15. März 2011 16:20

      @dingsda: so hab ich es nicht gemeint. tschernobyl ist keinesfalls der westlichen atomkraftlobby vorzuwerfen sondern in erster linie verantwortungslosen technokraten der ehem. sowjetunion und deren politikern.
      ausserdem ist so ein bad im verstrahlten dnjepr schon ziemlich kribbelnd-erfrischend.
      soll die spermien anregen, sagen die kiever. ach, vergessen sie den blöden witz ...

  97. dieba (kein Partner)
    15. März 2011 10:09

    Sie lasen eine Belangsendung der Atomkraftlobby.

  98. IAEA (kein Partner)
    15. März 2011 10:06

    IAEA: Japan hat über direkten Austritt von Strahlen informiert
    Dienstag, 15. März 2011, 09:16 Uhr

    Wien (Reuters) - Japan hat die Internationale Atomenergiebehörde IAEA über den "direkten" Austritt von Radioaktivität in die Atmosphäre informiert.

    Dies teilte die UN-Atombehörde am Dienstag mit. Die Belastung rund um das beschädigte Atomkraftwerk Fukushima im Nordosten Japans betrage bis zu 400 Millisievert pro Stunde, teilte die Behörde unter Berufung auf Angaben aus Japan mit. Die IAEA nannte keine "zulässigen Grenzwerte".

    Die Radioaktivität breitet sich zudem offenbar aus. Bereits rund 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Tokio war die Strahlenbelastung nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo um bis zu zehnmal höher als normal. Die Agentur berief sich auf die örtlichen Behörden. Das Atomkraftwerk Fukushima I liegt rund 240 Kilometer von Tokio entfernt.

    Unterdessen berichtete auch Russland von erhöhten Strahlenwerten in östlichen Teilen des Landes. In Wladiwostock rund 800 Kilometer nordwestlich von Fukushima wurden erhöhte Werte gemessen, wie die örtlichen Behörden mitteilten.

  99. Univ.-Prof. Dr. J. Tomiska (kein Partner)
    15. März 2011 09:59

    Ich bin - da Physiker - offensichtlich hier deplatziert, dennoch die Ansicht eines Unwissenden:
    1-Die Kühlung ist doch integraler - Bestandteil eines Kernkraftwerks. Wenn diese ausfällt, dann ist das KKW beschädigt!
    2-Viele nukleare Dinge benötigen etwas Zeit - also abwarten, wie sich die Situation weiter entwickelt, bevor man allzu kluge Kommentare verfasst.
    3-Nach einer traditionellen Katastrophe kann man bald wieder am Ort des Geschehens wohnen; bei radioaktiv verseuchten Gebieten kann es bis zu hunderten - sogar tausenden - von Jahren dauern, je nachdem, welche Isotopen die Verschmutzung hervorgerufen haben.
    4-Die Frage einer halbwegs sicheren Endlagerung ist bis dato ungelöst.
    Das Dilemma ist ein materialtechnisches: Wir kennen bis dato kein Material, das länger als 30-50 Jahre dicht bleibt gegenüber radioaktiver Strahlung.
    5-Der Strompreis von KKWs wir OHNE DEN KOSTEN für die Endlagerung berechnet!
    6-Die menschliche Gewinnsucht setzt sich sehr oft über technische Sicherheitserfordernisse hinweg. Beispiel: Dieselaggregate für Notstrom, die nicht gegen Flutwellen gesichert sind. Letztere sind in Japan doch wohl bekant, haben sie doch sogar ein eigenes Wort dafür: Tsunami.

    • Torres (kein Partner)
      15. März 2011 10:21

      Physiker und auch noch "Univ.-Prof"! Na, dann sollte man ja meinen, dass Sie zumindest Deutsch auf Hauptschulniveau sprechen können. "Ohne DEN Kosten" ist jedenfalls nicht einmal Volksschulniveau. Zur Info (falls der Groschen immer noch nicht gefallen ist: das Vorwort "ohne" verlangt den Akkusativ, also den 4. Fall, und das sind "die" Kosten). Nehme also eher an, dass Sie bestenfalls ein Hilfsarbeiter sind. Oder vielleicht doch mit "Migrationshintergrund"? Migranten lernen allerdings normalerweise korrektes Deutsch. Und übrigens: "bekannt" schreibt man mit 2 "n".

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
    • november_rain (kein Partner)
      15. März 2011 10:40

      Torres, sie sind ein Depp. Tomiska ist tatsächlich ein Univ.Prof., und einer der wenigen, die hier wirklich etwas beitragen können. Tippfehler können in der Geschwindigkeit jedem passieren.

    • Jacky (kein Partner)
      15. März 2011 10:41

      Tja - wer hier etwas Sinnvolles oder gar Sachliches schreibt, das nicht hunderprozentig mit den Ansichten des großen Obergurus überein stimmt, der braucht auf solche Pöbeleien wie hier von Torres nicht lange zu warten. Das ist halt das Niveau, auf dem sich ein Großteil von Unterbergers Claqueuren bewegt.

    • jump (kein Partner)
      15. März 2011 10:55

      Extra für den lieben Torres:http://www.univie.ac.at/tomiska/

      Zuerst Hirn einschalten und dann erst in die Tasten hämmern!

    • brechstange
      15. März 2011 11:28

      Torres, Ihr Kommentar ist wirklich das Letzte vom Letzten. Hoffentlich sind Sie nicht Lehrer.

    • Francois Villon (kein Partner)
      15. März 2011 12:36

      Herr Professor, was stört es den Mond, wenn die Schakale ihn anheulen.

      Und schon Nietzsche sagte: was man am nachhaltigsten beweisen muß, ist der Augenschein. Aber es ist so langweilig.

      Hier, im Unterberger TB, wird unter dem Gesichtspunkt "diskutiert" welcher Partei der Diskutant nahezustehen scheint. Es muß zwar nicht stimmen, aber es gilt der Bobby-Witz: Er vermißt etwas und verdächtigt eine bestimmte Person. Schließlich findet er das Vermißte, insistiert aber, daß es, wenn es gestohlen worden wäre, eben jener gestohlen haben würde.

      Wenn den Jakobinern nichts mehr einfällt, sofern ihnen überhaupt etwas einfällt, werden sie beleidigend. Die einzige Möglichkeit, die Dummköpfen zur Verfügung steht.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      15. März 2011 15:04

      PHYSIK, GOTT UND DIE MATERIE
      -Warum Wissenschaft und Glaube kein Widerspruch sind-

      -> Hätte ich den Buchtitel früher entdeckt, hätte ich Ihr gutes Post nicht gelesen. ;)

      Do not judge a book by it´s cover and do not judge a post by it´s author!

    • A.K.
      15. März 2011 15:10

      @Torres und Univ.-Prof. Dr. J. Tomiska
      Die Art wie „Torres“ den Beitrag von Dr. Tomiska „zerpflückt“ erscheint mir geradezu typisch. Mein Freundeskreis umfaßt sowohl Naturwissenschaftler als auch Geisteswissenschaftler. Selten kommt es vor, daß „typische“ Angehörige aus der einen „Klasse“ gut mit einem der anderen „Klasse“ - abweichend von alltäglichen - Themen sprechen können. „Klassisch“ Gebildete, sich manchmal als „Humanisten“ bezeichnend, finden Rechtschreibfehler, Wissenslücken bei historischen Fragen, etc. meist gräßlich, können aber selbst kaum einfachste Mathematik auf Mittelschulniveau anwenden. (Dementsprechend katastrophal schauen dann Entscheidungen solcher Mächtiger aus).
      Durch die Informationstheorie (Shannon, 1947) wurde der Grundstock dessen, was man heute u.a. „Digitalisierung“ nennt, gelegt. Sie ist eine mathematische Theorie (Wahrscheinlichkeitstheorie, Statistik) und beschäftigt sich mit Begriffen wie Information, Informationsübertragung, Kodierung, Kanalkapazität, etc.. U.a. zeigt sie, daß man zur schriftlichen Wiedergabe der Sprache mehr „Buchstaben“ (etwa 64) bräuchte, als das gültige Alphabet anbietet. Dies ist u.a. auch Grund dafür, daß man Vereinbarungen (=Rechtschreibregeln) treffen mußte, um Gesprochenes schriftlich festzuhalten. Buchstabenanordnungen wie „sch“, „ie“, „ei“, „ai“, usw. könnten eben eindeutiger durch Symbole aus einem größeren Angebot, als dem von A,B,...Z. charakterisiert werden. Nur ist der Zug dafür längst abgefahren und Änderungen sind praktisch nicht durchsetzbar. Wenn Kommissionen über Rechtschreibregeln jahrelang streiten und dann Änderungen - wie von „daß“ zu „dass“ - hervorbringen, dann ist dies in meinen Augen ein Beweis, daß die dafür Verantwortlichen vielleicht gute Schüler waren, „brav aufgepaßt“ haben und gut auswendig lernen konnten, aber zum selbständigen Denken nur selten kommen. Dies überlassen sie meist Naturwissenschaftlern, die sich manchmal halt nicht ganz perfekt die Rechtschreibregeln (=Vereinbarungen) eingeprägt haben.

    • Torres (kein Partner)
      16. März 2011 11:00

      @jump
      Das ist ja tatsächlich zum Fürchten, mit welch niederem Sprachniveau (Volksschule wäre hier schon übertrieben) man in Österreich Universitätsprofessor werden kann. Vorausgesetzt natürlich, derjenige, der unter diesem Titel schreibt, ist es auch tatsächlich und hat nicht nur etwa den Namen usurpiert. Da versteht man auch gleich die PISA-Ergebnisse für Österreich (war früher - vor PISA - offenbar ähnlich). Verstehen Sie mich richtig: ich meine hier keineswegs Tippfehler (die natürlich immer passieren können - kein Problem) oder Stilfragen (Stil ist ja auch Geschmackssache); nein, es geht hier ganz einfach um schlechtes, falsches Deutsch (Fallfehler), mit dem ein Volksschüler wohl nicht einmal in die Hauptschule aufgenommen würde.

    • A.K.
      16. März 2011 11:58

      @Torres und Jump
      Liebe(r) Torres.. Ihr Pseudonym löste bei mir den Versuch aus, es zu übersetzen: In Italienisch könnte eventuell „torre“ – der Turm eine Assoziation sein und in Spanisch ist „torres“ eine Konjugation von „torrar“, was „rösten“ bedeutet. In Darstellungen des Jüngsten Gerichtes gehört das Rösten am Spieß zu den Höllenqualen. Auch wenn Sie Fallfehler als Beweis deutlicher Unbildung betrachten, werden Sie doch hoffentlich nicht Univ.-Prof. Dr. J. Tomiska Höllenqualen verordnen wollen. Wie Sie vermutlich wissen, verlangt manche Formulierung in anderen Sprachen einen anderen Fall verglichen mit Deutsch. Von unseren Dialekten will ich gar nicht reden. Solche Unterschiede resultieren aus anderen Gewohnheiten und Regeln aber nicht aus unterschiedlicher Intelligenz. Bei Ihnen dürfte die Einhaltung (mehr oder weniger bedeutender) Regeln mehr im Vordergrund stehen, als der Austausch von Gedanken und Erkenntnissen. Bevorzugen Sie bei einem Geschenk die Verpackung oder den Inhalt?

    • Torresfresser (kein Partner)
      16. März 2011 13:06

      Torres, da Du augenscheinlich ein Volltrottel bist, der sich auch noch in dem Fettnapf suhlt, in den er ohne Aufforderung hineinspringt, doch eine Antwort:

      Du legst ja solchen Wert auf korrektes Deutsch. Also bitte, dann:

      Du schreibst: "Nehme also eher an, dass Sie bestenfalls ein Hilfsarbeiter sind."
      Subjekt fehlt.

      "Oder vielleicht doch mit "Migrationshintergrund"?"
      Subjekt und Prädikat fehlen.

      "dann sollte man ja meinen, dass Sie zumindest Deutsch auf Hauptschulniveau sprechen können."
      Indikativ ist falsch, Konjunktiv wäre richtig.

      Also, Du Idiot, wer pissen will, der achte darauf, den Wind im Rücken zu haben.

    • Der Demaskierte (kein Partner)
      16. März 2011 17:04

      An „Torres“!
      Haben Sie tatsächlich so wenige Erfolgserlebnisse, dass Sie sich dermaßen auf einen - bedauerlichen - Fallfehler und einen Tippfehler stürzen müssen? Wie viel Hass muss in Ihnen aufgestaut sein, damit solche Tiraden aus Ihnen herausbrechen können?
      Übrigens haben Sie mich durchschaut, ich stamme tatsächlich von Einwandern ab, die nicht einmal alle Indogermanen waren, denn eine Großmutter war Ungarin.
      Ich freue mich, dass auch Sie unseren Niveauunterschied konstatiert haben und hoffe, dass es Ihnen jetzt etwas besser geht, denn zur Sachdiskussion konnten Sie ja nichts beitragen.

      Eine ungehörige Frage zum Abschluss: Wissen Sie noch, was der Drehimpuls ist und wie die Zinseszinsrechnung geht? Oder sind Sie ausschließlicher „OHNE“-Spezialist?
      P.S.: Ihnen ist ein weiterer Tippfehler entgangen: Vor dem „OHNE“ steht statt „wird“ bloß „wir“!

    • phaidros
      16. März 2011 18:21

      *Bitte*, sg. Hr. Professor, ärgern Sie sich nicht! Das wäre definitiv ein Podest, auf das dieser Einfaltspinsel nicht gehört: Sie haben es mit einem zu tun, der den Unterschied zwischen »nieder« und »niedrig« nicht kennt, aber andere über die deutsche Sprache belehrt.

      Bitte, schreiben Sie doch häufiger - es gibt hier einige, die es zu schätzen wüssten!

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • A.K.
      16. März 2011 21:12

      Das Buch „Physik,Gott und die Materie;".... bringt sehr schön verständlich (und nicht falsch!) moderne Physik u.a. mit den Begriffen/Größen: Impuls, Energie und Drehimpuls. Ähnlich wie "Der Demaskierte" schreibt, gibt es leider mehr Rechtschreibe (z.B. „ohne“)-Spezialisten als mathematisch/ naturwissenschaftlich Gebildete. Wer nicht weiß, wann Caesar ermordet wurde, gilt als ungebildet, wer [Masse x Geschwindigkeit] erwähnt, langweilt die „Gebildeten“. In einer großen internationalen Firma müssen Ingenieure "Stundennachweise" noch immer für Ihre R&D-Aktivitäten ausfüllen, damit der Kaufmann ihre Kosten verrechnen kann. Letzterer muß „natürlich“ für seine Arbeiten keine Aufzeichnungen führen, sie ist ja „gehobene“ Tätigkeit. Naturwissenschaftler sind leider meist zu sehr an ihrer - zugegeben interessanten - Arbeit und zu wenig an Karriere interessiert und lassen sich solches gefallen. Naturwissenschaftler, die „Karriere machen“ wollen, dürfen selber nicht mehr forschen, sie müssen „Experten“ werden, die den Mächtigen Forschungsergebnisse in Form von Werbeslogans vorsetzen. „Gebildete Mächtige“ wie Rechtsanwälte, Ökonomen, Historiker, höhere Beamte, etc. erwarten, daß ihr tägliches Leben den standesgemäßen Komfort aus Anwendungen der Naturwissenschaften erfährt. Dazu sind Ingenieure, Chemiker, etc., ja schließlich da. Reden können „Gebildete“ mit ihnen nicht wirklich, das zeigen schon ihre Rechtschreibkenntnisse. Ich hoffe, diese Bemerkung ist stark überzeichnet.

  100. Burli (kein Partner)
    15. März 2011 09:54

    Selten so einen Schwachsinn gelesen. Ich schlage vor sich bei einem AKW anzusiedeln - es gibt sicher unzählige die ihre Häuser zum Tausch hergeben und vergleichsweise liebendgerne unter einem Windkraftwerk leben würden wenn man so nahe überhaupt siedeln könnte. Andererseits muss man nicht zum AKW siedeln - es kommt eh alles auch früher oder später zu uns...
    Atomenergie kassiert Förderungen, soviel zum Thema günstig und um die Kosten die nach einer SUPERGAU für ewig viele Jahre bestehen abzuschätzen muss nicht einmal rechnen können sofern man etwas Hausverstand hat.
    Vonwegen zurück zur Natur, die Menschheit schickt sich eh selbst ins Neandertal :(

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 10:33

      Ja, ja, beim Windkraftwerk leben und Atomstrom beziehen - ist doch optimal!

      Denn woher soll es kommen, wenn 24 h europaweit kein spürbarer Wind weht und der kurze Wintertag wolkenbehangen ist ...

    • brechstange
      15. März 2011 11:30

      Herr Mühlhauser, man muss halt schon kreativer denken. Atomstrom ist hochsubventioniert und somit die teuerste Art Strom zu erzeugen. Nur wird das halt verschwiegen.

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 12:55

      @ brechstange:

      Endlagerung ist teuer, weil die ÖKO-Bewegung die Endlagerung sabotiert und in der Tat der Poilzei- und Sicherheitseinsatz vom Stpfl bezahlt werden darf.

      Dass die Kosten der Endlagerungsstätten selbst vom Stpfl, und nicht von der Atomindustrie, getragen würden, wäre mir neu. - Aber bitte, wenn Sie diesbezügl links vorzuweisen haben, lerne ich gerne dazu ...

    • dingsda (kein Partner)
      15. März 2011 13:08

      Auszug aus der Novelle des Atomgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.
      "Die Kosten für den Weiterbetrieb und die Stilllegung trägt der Bund."
      Als Begründung wird knapp ausgeführt: "Die Regelung dient der Klarstellung, dass der künftige Weiterbetrieb und die Stilllegung der Schachtanlage Asse – wie bislang – als Bundesprojekt betrieben und finanziert wird."
      Wer ist der Bund? Der Steuerzahler! QED

    • dingsda (kein Partner)
      15. März 2011 13:12

      http://www.fau-aachen.net/nachrichten/atomgesetz-geaendert-bund-kommt-fuer-die-kosten-zur-stilllegung-des-atommuellagers-asse-auf.html

      Am gestrigen Freitag (30.01.2009) hat der Bundestag den Weg zur Stilllegung des niedersächsischen Atommülllagers Asse freigemacht. Mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und FDP wurde gegen 14.30 Uhr die Änderungen des Atomgesetzes beschlossen und das Verursacherprinzip ausgehebelt. Nunmehr ist der Bund - also die SteuerzahlerInnen - dafür verantwortlich und hat die Kosten in Höhe von rund 2,5 Milliarden Euro alleine zu tragen. In der einsturzgefährdeten Schachtanlage bei Wolfenbüttel liegen 125 000 Fässer mit schwach und mittel radioaktiven Abfällen, die dort vor Jahrzehnten eingelagert wurden.

    • dingsda (kein Partner)
    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 13:55

      @ Dingsda:

      Danke für Ihre Bemühungen, aber ich habe von der Kostentragung bei der Endlagerung im Normalbetrieb gesprochen.

      Und was Asse anlangt, so ist aus ihrem Text selber ersichtlich, dass hier "nunmehr" übernommen wird, um stilllegen zu könen. Vorher war's offensichtlich nicht Bundessache.

  101. Dr. Dieter Zakel MA
    • Erich Bauer
      15. März 2011 10:44

      Dr. Dieter Zakel MA ,

      Herzlichen Dank für diesen aufschlußreichen Link-Hinweis. Dachte schon, daß alles, was ich je von den Elementen über der Kernladungszahl von Blei gehört habe, eine Fehlinformation gewesen war.

      Ich denke, daß man derartige Informationen auch hier in diesem Blog publizieren sollte. Ob's was nützt...?

  102. Francois Villon (kein Partner)
    15. März 2011 09:46

    Der Prophet Daniel deutet dem Herrscher Belšazar dies Schrift an der Wand: Mene mene tekel u-parsin; sie bedeuten:
    mene: Gezählt hat Gott die Tage deiner Herrschaft und macht ihr ein Ende.
    tekel: Gewogen wurdest du auf der Waage und zu leicht befunden.
    u-parsin: Geteilt wird dein Reich und den Medern und den Persern gegeben.
    Noch in derselben Nacht wird Belšazar getötet (Dan 5,25).

    Lange vor Tschernobyl und jetzt Japan, kam mir die Konzentration der Menschen-massen in urbanen Ballungsräumen als tödliche Entwicklung bzw. Bedrohung vor. In den vergangenen 15 Jahren bin ich regelmäßig nach Rußland gereist, einerseits um die Sprache zu lernen, andererseits um mir ein eigenes Bild über Land, Leute, Kultur, Wirtschaft und Politik zu machen. Motiv dafür waren die westlichen Propagandabe-richte über Rußland, die den feindseligen Ton des kalten Kriegs eher verschärft hat-ten, und denen man 10 km gegen den Wind ansah, daß sie reine Desinformation wa-ren. Was ich sah war bemerkenswert.

    Die Größe Moskaus, offiziell ca. 12 Millionen, tatsächlich eher mehr als 20 Mio., die unerhörte Ausdehnung und die aus dem Boden gestampften Satellitenstädte er-schienen mir weniger als positive Entwicklung, sondern als immer größere Gefahr im Falle von Krisen.
    Als ich dann über Land fuhr, war ich noch mehr entsetzt, weil es de facto menschen-leer schien. Die kleinen Dörfer waren heruntergekommen, etwa ein Viertel der Häu-ser devastiert und unbewohnt, keine oder nicht nennenswerte Stallungen und Scheunen für Vieh und Futter und bestenfalls vereinzelte Rinder auf weiter Flur. Die etwas größeren Ansiedlungen waren ärmlich und schäbig, man konnte sich kaum vorstellen, womit die Leute ihren Unterhalt verdienten, noch weniger, wie aus die-sem Umland die Megastädte Moskau oder St. Petersburg ernährt werden könnten. Tatsächlich kommt ja ein Großteil aus den südlichen – islamischen – ehemaligen Sowjet-Republiken, die obendrein mit den Russen kein allzu gutes Verhältnis haben.

    Mir kam vor, daß bereits der Stromausfall über eine kurze Periode einen Kollaps auslösen müßte, der die nackte Versorgung in Frage stellen würde. Da Millionen auch nicht „auf´s Land flüchten können“, sind sie in einer tödlichen Falle. Abgesehen davon, daß die Transportkapazität nicht ausreicht, die Reichweite eines Tanks ist vielleicht 4 – 500km, aber auch da ist nichts, außer versteppte, verkrautete Wiesen oder Buschwerk, nichts was Millionen ernähren könnte.

    Wenn man dies gedanklich auf Japan überträgt, wo Tokyo 34 Mio. Einwohner ha-ben soll, wäre der Zusammenbruch der technischen Infrastruktur im Grunde schlimmer als die ganzen unmittelbaren Kriegseinwirkungen des 2. WK. Die jetzt angekündigten Stromabschaltungen, die ja unvermeidlich sind, wenn einige der AKWs ausfallen, ändern bereits den Takt dieser Megastadt. Hier ist die kleinste Stö-rung bereits der größte denkbare Unfall, und dieses Beben war keine kleine Störung, sondern eine apokalyptische Katastrophe für Japan schlechthin.

    Wenn das erst ins Bewußtsein der Menschen gedrungen ist, ist die Welt nicht mehr dieselbe. Und es ist dies nicht nur ein auf Japan beschränktes Unglück, sondern es koinzidiert mit der „Kernschmelze“ des Finanzsystems, also dem Zusammenbruch der $-basierten Weltwirtschaft, dem schon seit einigen Jahren diskutierten „Peak-Oil“, also der weltweiten Verknappung des „Blutes der westlichen Industriezivilisa-tion“ und dem nach wie vor ungebremsten Wachstum der Menschenmassen.

    Wir sind aber weder mental/geistig darauf vorbereitet, noch materiell. Unsere „Staatenlenker“ sind überwiegend unfähige, einer aus dem Hintergrund agierenden ANONYMA verpflichtete Lakaien, womit auch die Krise und die von ihr ausgehenden Herausforderungen weder politisch noch praktisch/organisatorisch bewältigt wer-den können.

    Es scheint mir, daß Tschernobyl ein Menetekel war, aber das japanische Erdbeben mit den Folgeproblemen in den AKWs markiert den Beginn eines Niedergangs des technischen Machbarkeitsglaubens.

  103. mahler (kein Partner)
    15. März 2011 09:38

    Herr Unterberger - abwink! Wenn die radioaktive Wolke Tokyo erreicht und Millionen Menschen verstrahlt werden, können noch so viele umstürzende Windräder (!!!) weltweit diese Zahl an Todesopfern nicht erreichen. Und wo Sie das herhaben, dass nicht die Erdbeben selbst, sondern der Tsunami oder Stromäusfälle diese Schäden verursacht haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Erstens war die Gegend um Fukushima vom Tsunami gar nicht betroffen, und 2. sind japanische AKW für Erdbeben dieser Stärke nicht ausgelegt gewesen. Das haben die Japaner selbst zugegeben.
    Nur ein unverbesserlicher Ignorant kann jetzt noch für die Atomkraft sein.
    Und Herr Unterberger - wie wär's mit einem Ausflug nach Japan? Trauen Sie sich! Sie muten anderen Leuten schon sehr viel zu - aber selbst? Ab zum Flughafen, rein in den Flieger nach Tokyo, zeigen Sie den Leuten von der AUA, wie schön es dzt. in Japan ist. Sie können doch nur groß daherplappern. Frau Scholl hatte im Club 2 schon recht - Sie sind niederträchtig.

    • Die Rote Melone
      15. März 2011 10:24

      Woher haben Sie das, dass der Tsunami der durch den Pazifik rollte, ausgerechnet um Fukushima einen großen Bogen gemacht hat?

      zu ihrem "niederträchtig": Die Gelassenheit, der sich die Japaner in diesem Stunden in so hohem Maße auszeichnen, fehlt Ihnen gänzlich.

    • Max Lang (kein Partner)
      15. März 2011 10:27

      Ich habe es längst aufgegeben, Unterberger irgendwie noch ernst nehmen zu können. Ich frage mich, wie jemand, der mal Chef einer führenden Qualitätszeitung Österreichs war, derart absacken kann. Die Art seiner Argumentation ist meist lächerlich und dumm-dreist. Auch verstehe ich diesen unbändigen Hass auf die Sozis nicht.
      Nun, wie auch immer, wer sich die Situation in Japan anschaut, muss eigentlich zum Schluss kommen, dass Atomkraft eine problematische Form der Energiegewinnung ist. Das Grundproblem ist, dass man in einem Notfall ein Atomkraftwerk nicht einfach abschalten und davonlaufen kann. Nein, selbst wenn ein Land durch was auch immer halb zerstört ist und im Chaos zu versinken droht, MUSS gewährleistet sein, dass die Kühlung in Atomkraftwerken aufrecht erhalten werden kann, da sonst viel schlimmeres droht. Und genau hier ist der Knackpunkt. Gelingt dies nicht, kann eine Zivilisation von heute auf morgen den Bach hinunter gehen.

    • mahler (kein Partner)
      15. März 2011 10:36

      rote Melone

      haben Sie auf den TV - Bildern von den AKWs in Fukushima irgendwelche Tsunami - Zerstörungen erkennen können? Also ich nicht. Und es gab schon viele Bilder von diesem Bereich zu sehen. Die vom Tsunami betroffenen Gebiete sind weiter nördlich.
      Und ob selbst ein Japaner bei dem Geschreibsel gelassen bleibt, bin ich mir nicht so sicher. Vielleicht würde A.U. dort auch nur belächelt. Ich bin aber kein Japaner, deshalb kann es sein, dass mir die Gelassenheit tatsächlich fehlt.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. März 2011 10:44

      Mich wundert auch, dass Unterberger nicht themtisiert, dass die derzeitige Regierungspartei Japans, die ???, ein Spross der einstigen Sozialistische Partei ????? ist. Die sind doch sicher schuld am Disaster?

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 11:12

      @ Mahler

      Wer hat behauptet, dass es in Japan schön ist, Sie funktionaler Analphabet Sie!

      (Meine erste Beschimpfung in diesem Forum, tut mir leid)

      Winke, Winke!

    • mahler (kein Partner)
      15. März 2011 11:16

      N. Mühlhauser

      Wenn Unterberger irgendjemanden dafür beschimpft, dzt. nicht nach Tokyo zu fliegen, so soll er es doch selbst tun. Niemand kann dazu gezwungen werden, sich im Rahmen seiner Berufsausübung einer unkalkulierten Gefahr auszusetzen. Auch Piloten und Flugbegleiter nicht. Ende der Durchsage.

    • DerTurm
      15. März 2011 11:28

      Also wenn die Gegend um Fukushima gar nicht vom Tsunami betroffen war, dann sind die Bilder hier: http://www.abc.net.au/news/events/japan-quake-2011/beforeafter.htm , bzw. der Schlamm darauf sicherlich eine Fälschung irgendeiner Verschwörung.

      Das Ausmaß der Zerstörung ist niederschmetternd, mir fehlen angesichts dieser Bilder schlicht die Worte.

      Und ich finde diese - zum jetzigen Zeitpunkt - völlig deplatzierte Überhöhung der Geschehnisse in den Atomkraftwerken angesichts der hundertausenden Opfer und zentausenden Toten einfach nur widerlich. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich etliche Protagonisten der Natur-ist-atom-und-genfrei Clique nichts sehnlicher wünschen, als dass endlich ein Reaktor in Japan durch geht, damit sie ihren Endsieg feiern können...

    • mahler (kein Partner)
      15. März 2011 12:33

      der Turm

      Niemand erhöht hier die Geschehnisse in den AKWs. Ich beziehe mich auf das, was in den Medien bis dato gemeldet wurde. Und die bisherigen Fernsehbilder gaben schlimme Eindrücke von der Flut in Sendai (nördlich der AKWs), aber nicht von der unmittelbaren Gegend rund um die AKWs selbst). Die von Ihnen verlinkte Fotostrecke läßt zwar erahnen, dass die Flut auch die AKWs erreicht hat, aber die äußere Zerstörung an den Gebäudekomplexen ist soweit erkennbar bei weitem nicht so hoch wie z.b. in Sendai. Das läßt wiederum darauf schließen, dass die Schäden an den AKWs mehr im Inneren der Komplexe sind und durch die Erschütterungen hervorgerufen wurden und nicht durch die Flutwelle. Denn Wasser dringt nicht nach innen, wenn ein Gebäude entsprechend gebaut ist, bei Erderschütterungen ist das ab einer gewissen Stärke aber ziemlich wurscht. Und diese Stärke wurde bei dem Erdbeben erreicht.
      Und ich wünsche mir, dass der atomare Teil dieser Katastrophe glimpflich ausgeht; Unterstellungen, ich oder andere AKW-Skeptiker würden sich eine umfassende atomare Verseuchung wünschen, weise ich zurück. Dennoch sollte das ein Anlaß sein, über die Zukunft von AKWs nachzudenken. Sie sind nie 100% sicher. Und wenn was passiert, ist nirgendwo sonst die Gefahr von umfassenden, extrem nachhaltigen Schäden und einer unüberschaubaren Anzahl von vor allem mittelbaren Toten so groß wie bei einem Atomunfall.

  104. APM (kein Partner)
    15. März 2011 09:21

    In der Tat trägt Punkt 7 des unterbergerischen Geistesergusses kabaretthafteZüge. Dass uns die "Alternativen" allein nicht aus dem Schneider helfen ist bei minimalen Vorhandensein von Lernerfolgen in Mathematik (zumindest der Vor-Pisazeit) zu begreifen. Die "Argumente" aber dagegen, lassen jedoch Schlimmstes vermuten. Ebenso die Feststellung, es gebe keine "gravierenden" Schäden an den AKWs.
    Es stellt sich die Frage: Was kann die wahre Motivation für derartiges Geschreibsel, das in solcher "Form" - zu Unterbergers Ehrenrettung sei das erwähnt - noch nie zu lesen war, sein?
    Ps: Ein Vorschlag: Wenn Unterberger glaubt, dass Alles so harmlos und übertrieben sei, könnte er den Beweis antreten und dorthin (zum AKW) fliegen (mit Umweg über die USA) und den armen Schweinen dort in ihren letzten Stunden beistehen.

  105. Jacky (kein Partner)
    15. März 2011 08:41

    Wenn ich Punkt 7 lese, frage ich mich schon, ob Unterberger das ernst meint, oder ob ich aus Versehen im Kabarett gelandet bin. Ja, klar, erneuerbare Energien sind natürlich voll abzulehnen. Weil vielleicht täten ja die Windräder irgendwann umfallen und wen erschlagen. Meine Güte, was muss man rauchen, um auf solche Ideen zu kommen???

    Und natürlich nötigt Frau Merkel Herrn Unterberger Respekt ab. Es ist ja schließlich gar nicht populistisch, dass sie fürs Erste die Laufzeitverlängerung der deutschen AKW aussetzt - wobei "fürs Erste" wohl bedeutet: so lange, bis die nächsten Landtagswahlen (davon finden im März nämlich noch etliche statt) überstanden sind...

    • Freund artiger Trolle (kein Partner)
      15. März 2011 09:08

      Meine Güte, was muss man rauchen, um auf solche Ideen zu kommen???

      ...

      Jacky sags Du uns.

    • APM (kein Partner)
      15. März 2011 09:27

      an den "Freund"

      Welcher Trottel muss man sein, um eine derartige "Bemerkung" zu schreiben!
      Es fällt mir wirklich nicht leicht so ausfallend zu werden aber...

    • Freund artiger Trolle (kein Partner)
      15. März 2011 19:49

      APM

      Ich wollte nicht so direkt werden.

  106. Tertullian (kein Partner)
    15. März 2011 08:36

    Frankreich besitzt 58 AKWs - und man hört keinerlei Panikreaktion, warum?

    http://www.youtube.com/watch?v=860Zu0LMNYc

    eine Erklärung? vielleicht!

    • november_rain (kein Partner)
      15. März 2011 08:42

      Nein, Frankreich hat seinen Bürgern nur empfohlen, Japan zu verlassen. Wahrscheinlich aufgund von Salmonellen im Fugufisch.

    • november_rain (kein Partner)
      15. März 2011 08:48

      Die französische Atomsicherheitsbehörde ASN ist übrigens der Meinung, dass der Unfall in Fukushima schwerer einzuschätzen ist als in Three Mile Island (Stufe 5 von 7).

    • DerTurm
      15. März 2011 11:44

      Jawohl! Das ganze war ein Anschlag neokommunistischer Geheimbünde, die im Auftrag der Maya (welche sich tief unter die Antarktis zurückgezogen haben) den Weltuntergang vorbereiten.

      Es ist kein Zufall, sondern ein höchst perfider Plan:

      9/11 erfolgte der Angriff auf die USA
      3/10 erfolgte der Angriff auf Japan

      Wenn man die beiden Daten 11.09.01 und 10.03.11 addiert, erhält man den 21.12.12 - das Datum der unausweichlich bevorstehenden Apokalypse.

      Das alles ist kein Zufall, sondern wird schon seit Jahrhunderten im Geheimen vorbereitet...

  107. jump (kein Partner)
    15. März 2011 08:29

    Unterberger at his worst, mehr ist dazu echt nicht mehr zu sagen! Nach den Ereignissen der letzten Stunden ist ihnen dieser Kommentar vielleicht(hoffentlich) doch schon etwas peinlich!

    • AEK (kein Partner)
      15. März 2011 09:07

      das "vielleicht" können Sie getrost streichen Herr Kollege

  108. november_rain (kein Partner)
    15. März 2011 08:03

    Irgendwie muss man wohl A.U. recht geben, auch wenn ich nicht unbedingt ein Freund der Atomkraft bin. Wenn man den Klimawandel bekämpfen möchte, was Unterberger allerdings anzweifelt, und eine stabile Stromversorgung möchte, wird man zumindest vorübergehend nicht ohne AKWs auskommen. Wenn es möglich ist, verbesserte Krafterke zu bauen, die noch sicherer sind und deutlich weniger Atommüll produzieren, könnte ich vielleicht damit leben.

    Mir geht auch auf die Nerven, dass man ständig nur mehr über den Unfall im AKW hört, was bisher ein Nebenschauplatz ist und hoffentlich bleibt (Es gibt heute allerdings wieder schlechtere Nachrichten). Die eigentliche Tragödie tritt in den Hintergrund.

    • Alexander Renneberg
      15. März 2011 08:46

      genau so ist es n_r

      man stelle sich nur jene überlebenden vor, die ohne wasser, nahrung und vielfach auch dach über dem kopf auskommen müssen.

      viele der wasserletungen sind geplatzt, die helfer müssen das wasser also in flaschen verteilen, nahrung kann vielfach durch die kaputten straßen und brücken sowie das zerstörte schienennetz nicht transportiert werden.
      tausenden sind gestorben, tausende werden vermißt.

      das ist im moment die tatsächliche katastrophe, in den mdien wird seit samstag nur mehr über den gau geredet den es bewiesenermaßen - gott sei dank- noch nicht gibt.
      meiner ansicht nach sollte man alle anstrengung darauf richten zu überlegen wie man diesen menschen helfen kann, durch spenden etc. etc. anstelle eine im moment völlig unnütze atomdiskussion zu beginnen.

  109. Heri (kein Partner)
    15. März 2011 07:59

    Wirklich interessant ist, dass niemand hier den Gedankengang entkräften kann, dass Atomenergie eine effektive Energiegewinnung ist und dass sie "relativ" umweltfreundlich ist.
    Das einzige was man hört: "Sie ist teuflisch. Der Mensch beherrscht sie nicht."
    Aber echte Atlernativen (ausser "Jute statt Plastik" Aufrufen) gibt es kaum.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. März 2011 08:03

      Atomenergie ist keineswegs umweltfreundlich. Ganz im Gegenteil, so sind z.B. deutlich erhöhte Krebsraten im Umfeld von AKWs längst und vielfach nachgewiesen. Atomenergie ist höchstens klimafreundlich, aber das kann ja im Anti-Klimaverschörer-Blog auch kein Argument sein.

      Dass es kaum echte Alternativen gibt, damit haben Sie in Ihrer Genialität aber schon recht.

    • november_rain (kein Partner)
      15. März 2011 08:31

      Genau, diese gewisse Klimafreundlichkeit ist ein Argument, aber das zählt hier ja nicht. Erhöhte Krebsraten gibt es übrigens auch um Kohlekraftwerke. Vor allem ältere Modelle haben mehr Radioaktivität emittiert als AKWs, wie es heute ist, weiß ich nicht. Kohlekrafterke sind allerdingsr auch wegen ihrer Klimaschädlichkeit abzulehnen, aber das versteht hier ja auch keiner.

    • Strahlemann (kein Partner)
      15. März 2011 09:15

      @ effektive Energiegewinnung:
      Wirkungsgrad AKW 30-35%, Steinkohle-KW 40-45%.
      Energieverfügbarkeit pro Jahr AKW 75%, KohleKW 90%.
      Brennstoffgehalt des Erzes: Uranerz 0,1 Promille Uran, Kohletagebau ca. 20% Kohle zu 80% Abraum; Energiebedarf für den Betrieb eines KohleKW (Brennstoffgewinnung und Ascheentsorgung) 10%, Energiebedarf AKW (Urangewinnung, Anreicherung, Wiederaufbereitung, Endlagerung) 25%.
      Aber alles keine Argumente für unsere Strahlemänner.

    • DerTurm
      15. März 2011 11:37

      Erhöhte Krebsraten gibt es auch rund um Bio-Anbaugebiete (u.a. aufgrund der verwendeten Schwermetalle zur Unkrautbekämpfung). Ebenso wie Populationen, welche sich hauptsächlich von Bio-Produkten ernähren, vermehrt gesundheitliche Probleme haben (Mutterkorn im Speziellen, Schimmel und Fäkalkeime im Allgemeinen).

  110. georg tomandl (kein Partner)
    15. März 2011 07:47

    ad: ''Zehntens: Die gefährlichsten Scharlatane sind jene, die jetzt wieder einmal von einem Zurück zur Natur faseln. Dazu müssten sie zuerst die Erdbevölkerung um ein paar Milliarden reduzieren und den verbleibenden Rest zu einem Leben voller Einschränkungen zwingen.''

    herr unterberger !

    ich blicke nur noch gelegentlich auf ihren skurilen täglichen blog, um mich dann wieder kopfschüttelnd abzuwenden
    eigentlich fehlen mir ja die worte, um das zu kommentieren, was sie da publizieren
    es ist auch relativ egal, ob ich etwas schreibe, da ihre fangemeinde sowieso in geradezu hündischer hingabe alles hochpreisen, was sie voller wut und frust so von sich geben....
    aber gerade dieser punkt 10 zeigt, dass überhaupt keine ahnung haben, wie eine welt in der zukunft gestaltet werden kann
    gäbe es nur menschen die so denken wie sie, dann wäre es tatsächlich notwendig, dass sich die erdbevölkerung halbieren müsste, um weiterexistieren zu können
    vielleicht sind all die 'dummen' (das scheint ja ihr lieblingsausdruck zu sein) menschen doch nicht ganz so dumm, wenn sie sich gedanken machen, wie wir unsere welt gestalten können, ohne uns dabei von diesem planeten selber wegzuwischen ...

    • Heri (kein Partner)
      15. März 2011 07:55

      Wow, wieder einmal eine starke Argumentation von Hr. Tomandl. Da ist ja auf so vielen Zeilen kein einziges sachliches Argument zu finden.
      Wirklich beeindruckend ;-)

    • simplicissimus
      15. März 2011 12:26

      herr tomandl, ich bin auch sehr beeindruckt von ihren so inhaltsreichen vorschlägen. ich beschäftige mich mit überbevölkerung und damit auch mit ähnlichen fragen. und nach ihrem kommentar muss ich sagen: ahaa? mhmm?
      sehr würde ich mich über argumente freuen.

    • georg tomandl (kein Partner)
      19. März 2011 08:29

      um es deutlicher auszudrücken: ich befürchte, dass wir die erdbevölkerung ungewollt selber reduzieren werden, wenn wir den uns gegebenen verstand nicht einsetzen, da wir durch überhöhte emissionen schädlicher abgase und den einsatz von technologien, die wir offensichtlich nicht annähernd beherrschen (atomenergie) uns selber nachhaltig schädigen
      auch kriegerische auseinandersetzungen um bodenschätze sind ja jetzt bereits realität
      au regt sich ja so gerne über dummheit auf - das ist tatsächlich dummheit, wenn wir nicht realisieren wollen, dass es auch eine zeit nach unserer generation gibt
      dass es eine zeit nach erdöl und uran gibt - was passiert eigentlich mit den verstrahlten überresten der atomkraftwerke ? - naja, sind ja nur ein paar zigtausend jahre, die wir dann bewältigen müssen (geht das eigentlich in die kalkulation des atomstrompreises ein ??)
      ich denke, wir werden gut daran tun und uns mit der natur zu arrangieren - dh unsere lebensform langsam aber stetig entsprechen unserer erkenntnisse 'intelligent' anpassen, damit es uns auch übermorgen noch gibt ...
      ich hoffe, dass sie nun verstanden habe, was ich meine

  111. Arturo Merzario (kein Partner)
    15. März 2011 07:20

    Ja bei der Lektüre der ganzen heimischen Gutmenschenpostillen (samt den dazugehörigen Postings - siehe standard.at) bekommt man den Eindruck, dass die linken Ökofaschsten den "Super-GAU" regelrecht herbeisehnen und herbeischreiben.

    Das ist zwar nicht neu, die selben Leute haben uns bereits x andere Horrorszenarien prophezeit (Anstieg des Meeresspiegels, infolge der Kilamerwärmung um 50 Meter....)

    Schlimm daran ist aber, dass die Panikmache der linken Mainstremmedien zumindest bei einem Teil der Bevölkerung (wahrscheinlich vorwiegenmd Alte ohne Internet und gehirngewaschene Grünmitläufer) tatsächlich zu funktionieren scheint. So sind alle Geigerzähler in Österreich plötzlich ausverkauft (da muss man schon eine ordentliche Paranioa aufgerissen haben, um in Östereich mit einem Geigerzähler rumzulaufen, weil es in Japan einen Störfall gegeben hat).

    Das Merkl Lob sollte Herr unterberger aber schnell wieder zurückziehen. Der weibliche Aal hat gestern die (vorübergehende) Abschaltung einiger deutscher AKW angekündigt. Soviel zum Mut dieses ehemaligen Stasispitzels.

  112. Segestes (kein Partner)
    15. März 2011 07:18

    Schwere Erdbeben gibt es auch in Europa - siehe Italien, das unter Berlusconi wieder voll auf die Kernenergie setzt.

    Mal davon abgesehen, ein einziger Brand in einem AKW, der, aus welchen Gründen auch immer (z.B. Flugszeugabsturz durch Terror-Anschlag) an der falschen Stelle auftritt, und wir haben den Salat.
    Denn wenn dann die Stromversorgung für den Kühlkreislauf total ausfällt, ist das Ergebnis ähnlich wie in Japan. Beben braucht man dafür keines, ebenso wenig einen Tsunami. Es gab schon einige Störfälle in Europa, wo man ähnliche Szenarien nur im letzten Moment hatte abwenden können.

    Der Vergleich mit der Staumauer ist, mit Verlaub gesagt, in seiner intellektuellen Schlichtheit nicht mehr zu unterbieten, Herr Unterberger.
    Ja da öffnet sich nicht einmal mehr die unterste Schublade!
    Sie wissen genau, dass die Konsequenzen nach einem Dammbruch lokal begrenzt sind, und nicht wie bei einem schweren AKW-Unfall, über zig Ländergrenzen hinweg, Millionen von Menschen gesundheitlich auf Jahrzehnte und Jahrhunderte hinaus beeinträchtigt werden.
    Es gibt Gegenden in Österreich, da empfiehlt es sich selbst heute noch, keine Früchte, Pilze usw. zu verzehren, da dort die radioaktiven Partikel, die 1986 als Fallout über unserem Land nieder gingen, sich besonders zahlreich im Boden abgelagert haben ^^

    Unterbergers Problem, sowie auch das seiner Hardcore-Fans, ist es, dass sie notorische Gegenredner sind.
    Egal was aus dem vermeintlich links-grünen Winkerl kommt, es wird grundsätzlich verteufelt.
    So verbohrt ist jedoch nicht einmal die FPÖ, die, da sie genau weiß wie das Volk über die Sache denkt, ebenfalls eine klare Anti-AKW-Linie fährt und kein Problem damit hat, in der Frage mit der linken Reichshälfte einer Meinung zu sein.

    Den "Grünen" (ich bin übrigens keiner, und trotzdem gegen die Kernenergie) nun vorzuwerfen, sie würden die Gelegenheit in schändlicher Absicht nutzen, bloß um ihre Interessen medial durchzudrücken, ist absurd.
    Wenn hierzulande eine Bande orientalischer Neoösterreicher einen Ehrenmord begeht, dann verordnet Unterberger, samt seinen Gesinnungsgenossen, ja auch nicht, man solle gefälligst eine Schweigeminute einlegen, anstatt das Problem sofort, wenn es akut ist, anzusprechen.

    Und wenn man hier schon lamentiert, warum nicht darüber, das Kernkraftwerksbetreiber z.B. in Deutschland nur mit lächerlich geringen, zweistelligen Millionenbeträgen, für Störfälle haften?
    Müsste man eine Versicherung abschließen, die die massiven Gefahren auch nur annähernd berücksichtigt, dann wäre diese Art der Energiegewinnung vollkommen unrentabel.
    So aber haften wir alle mit unserem Geld - und vor allem mit unserer Gesundheit.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. März 2011 07:29

      Na sehen Sie Segestes, und genau, um einen Flugzeugabsturz durch Terror-Anschlag zu verhindern, brauchen wir die Wehrpflicht.

      Wundert mich, dass das bei Unterberger nicht vorkommt.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. März 2011 07:40

      Viele Dinge gäbe es noch zu diskutieren, z.B., warum es schändlich ist, das Sozialfüllhorn auf Kosten künftiger Generationen auszuschütten, bei der Nutzung der Kernenergie ist das hingegen schwer in Ordnung. Haha, alleine der Portier eines Atommüll-Endlagers würde auf Preisbasis 2011 an die 50 Milliarden Euro kosten...

      Ich weiß auch nicht woran das liegt, muss eine Mischung aus 60-Jahre-Technologieverständnis und der Tätigkeit von Unterbergers Oberschatzi als Aufsichtsrat eines AKW-Betreibers sein...

  113. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    15. März 2011 07:12

    Herr Unterberger, reden Sie Sich da nicht in so eine wirre Verteidigung der Atomkraft rein. Das kann sich bei neuen Entwicklungen binnen Stunden zum GAZ - größten anzunehmenden Zynismus - auswachsen. Das haben Sie doch nicht nötig, Ihr Gebiet ist die Politik.

    • Heri (kein Partner)
      15. März 2011 07:49

      Hey, das ist ja mal ein wirklich argumentativ wertvolles Posting von STF. Hut ab! ;-)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. März 2011 07:57

      Sie müssen verstehen Herr, mit Argumenten wie "jede andere Form der Energiegewinnung fordert ebenfalls Todesopfer" komme ich einfach nicht mit. Dafür bin ich ein viel zu armes, dummes Würstchen.

    • socrates
      15. März 2011 10:38

      STF
      Kaprun hat einen eigenen Friedhof. Frejus war ein Dammbruch, in N-Italen gabs das auch (ich weiß nicht mehr wo), Tote gab es genug. Wenn ober mir die Förderungsprofis einen Stausee bauen, der mich und die Meinen bedroht, speziell bei Erdbeben oder Terrorakten, bin ich dagegen. Three mile island zeigt in den USA, daß man mit AKW´s trotz Kernschmelze gut leben kann.

    • miguel (kein Partner)
      15. März 2011 14:23

      @STF:
      " Dafür bin ich ein viel zu armes, dummes Würstchen. "
      Sie sprechen ein wahres Wort ..

  114. Konservativliberalrechts (kein Partner)
    15. März 2011 07:04

    Auch ich halte die steckenbleibenden Liften für eine überaus schwerwiegende Gefahr. Ich hoffe es werden bald viele neue Atomkraftwerke gebaut um sie in den Griff zu bekommen. Wie die überaus klugen Menschen hier richtig festgestellt haben, ist die Atomkraft die beste und sicherste Form der Energiegewinnung. Jeden tag sterben unzählige Menschen, was machen da die paar Toten der Atomkraft die ohnehin von der Schickeria der linkslinken Medienstrolche übertrieben werden.
    Da wir wertkonservativliberalen Familienmenschen sind haben wir mit der Atomkraft die einmalige Chance unseren Kindern sowie vielen Nachfolgegenerationen ein schönes Geschenk zu hinterlassen während das Solarzellenerbe auf den Dächern der linksgrünen verrottet - ohnehin egal die treiben ihre Kinder sowieso ab.
    Die kluge Leistungselite aus Technikern wird in Zukunft Wege finden das wunderbar strahlende Material in schöne Sachen zu verwandeln - Kinderspielzeug, Marienfiguren, Gold usw.

    Einer der besten Punkte der Atomkraft soll nicht unerwähnt bleiben: Der Rohstoff Uran ist unendlich verfügbar und kann umweltschonend abgebaut werden.

    Vielen Dank Herr Unterberger, für einen ihrer klügsten Artikel bisher.

  115. novoline spiele (kein Partner)
    15. März 2011 03:22

    Ich merke jetzt in diesem Moment, dass ich diese Seite deutlich häufiger lesen müsste :-) - da kommt man echt auf krasse Ideen

  116. Elmar Leimgruber (kein Partner)
    15. März 2011 03:20

    Auch wenn ich auch bei dieser Analyse in manchen Punkten mit Ihnen einer Meinung bin (z.B. man kann nicht gleichzeitig gegen Atomkraft sein und gegen jegliche Errichtung von alternativen oder gar Wasserkraftwerken auftreten):
    Würden Sie genauso schreiben und argumentieren, wenn die aktuellen Vorfälle in unmittelbarer Nähe zu Österreich auftreten würden?
    Es mag sein, dass das alles weit weg ist und wir eigentlich auf die Tagesordnung übergehen könnten.
    Aber wäre es richtig?
    Ich meine nein: sowohl aus Solidarität den direkt Betroffenen gegenüber als auch, weil Atomunfälle passieren können. Und wenn es der Fall ist, geht es leider tragisch für die Menschen in der Region aus.
    Die Zukunftsvision kann also nicht im Ausbau und in der Aufrechterhaltung der Atomenergie liegen. Der Atomlobby sich so anzubieten ist mir unnachvollbarbar.
    Meine Meinung zu diesem Thema ist hier nachzulesen:
    http://www.redakteur.cc/zukunft-der-energie/

  117. jak (kein Partner)
    15. März 2011 03:02

    wie sagte einmal kk: zu dem fällt mir nichts ein.

    so geht es einem schön langsam auch zu den atomgläubigen - nur, dass das damals nicht das zielführede rezept war - und jetzt sicher auch nicht sein wird.
    die zahl der krüppel- und todesopfer wird sich jedenfalls schneller angleichen als vermutet ... auch wenn viele krampfhaft vorbeischau'n.

    also: kampf den ignoranten - wer nicht kämpft hat schon verloren !
    6 ganz und gar unmögliche GAU's hats schon gegeben !

  118. Norbert Mühlhauser
    15. März 2011 01:55

    letzte Meldung vom ZDF-liveticker:

    Die japanische Atombehörde widerspricht um 01:40 CET Berichten über mögliche Schäden am Mantel des Reaktor 2 (der eben explodierte).

    Um 01:11 meldet die Agentur Kyodo unter Berufung auf TEPCO, dass es doch gelungen ist, den Wasserstand des Unglücksreaktors 2 wieder etwas anzuheben.

    Quelle:
    www.heute.de/ZDFheute/inhalt/20/0,3672,20,00.html?dr=1

    ----------------------------

    Gute Nacht, und ich wünsche denjenigen, die die Ankunft eines SUPER-Gaus kaum erwarten können, um ihre Konzepte durchzusetzen, eine tödliche mediale Blamage nach etlichen - für alle wohl: noch qualvollen - Wochen!

    • contra
    • jak (kein Partner)
      15. März 2011 02:39

      nix contra - es kann nicht sein, was nicht sein darf !

      mancher welt ist so klein, wie sie selbst ...

    • diewelt (kein Partner)
      15. März 2011 05:03

      Welt Online 4:21

      "Die Lage im Atomkraftwerk Fukushima I gerät immer mehr außer Kontrolle. Am Dienstag ereignete sich eine neue Explosion. Betroffen war diesmal Reaktor 2.
      ...
      In einzelnen Bereichen des Kraftwerks wurden nach seinen Angaben 400 Millisievert gemessen – dies übersteigt den Grenzwert der Strahlenbelastung für ein Jahr um das 400fache, schrieb die Nachrichtenagentur Kyodo.
      ...
      Die AKW-Betreibergesellschaft Tepco erklärte, dass bei der Detonation im Reaktor 3 im Unterschied zu den beiden ersten Explosionen der Reaktor selbst beschädigt worden sei. Es handle sich um eine „sehr schlimme“ Lage. Ein Tepco-Sprecher teilte mit, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einer Kernschmelze komme.
      ...
      Zum Zeitpunkt der neuen Explosion herrschte nach Angaben von Meteorologen Nordwind. Dies würde bedeuten, dass radioaktive Teilchen auch nach Süden in Richtung Tokio gelangen könnten. In Ibaraki – südlich von Fukushima – wurde Kyodo zufolge bereits erhöhte Strahlung gemessen."

    • jak (kein Partner)
      15. März 2011 09:38

      auch wenn "diewelt" noch so fundierte beiträge schreibt, bleibt doch zweifelhaft, dass mit der auf "ja, atom" begrenzten auffassungsgabe etwas begriffen werden könnte.

  119. jak (kein Partner)
    15. März 2011 01:42

    weiss wirklich niemand wie man mit den ignoranten umgehen kann ? sie schaffen es nicht vor ort alle gleichzeitig die ungefährlichkeit zu inspizieren !

  120. plusminus
    15. März 2011 01:22

    Letzte Meldungen aus Japan:
    Alle 3 Reaktoren explodiert, Reaktorschutzhülle beschädigt, Super-GAU steht bevor, Wind dreht Richtung Tokyo.
    GN8 Japan!

  121. socrates
    15. März 2011 00:04

    O.T. : So sieht die wahre Gefahr aus!
    http://www.godlikeproductions.com/forum1/message1251064/pg1
    Die Medien schweigen!

  122. terbuan
    14. März 2011 20:53

    Es tut mir wirklich leid es jetzt hier schreiben zu müssen, aber diese bisher 113 Kommentare zu dem Thema Japan, Erdbeben, Tsunami und SuoerGAU bei den AKWs waren - von Ausnahmen abgesehen - meiner bescheidenen Meinung nach zumeist die bisher schlechtesteten Beiträge zu einem derart bewegenden Thema.

    Hier wird nicht den unzähligen Opfern und dem unsagbaren Leid gedacht welches über das japanische Volk gekommen ist, hier werden Nebenschauplätze der Medien aufgebauscht um den Linken und Grünen wieder einmal etwas auszuwischen, Leute, das ist nicht das Thema in dieser Situation!

    Die Menschen haben geglaubt, die Natur zu beherrschen und sie sich untertan zu machen. Die Natur, oder die Erde, oder Gott haben zurückgeschlagen und uns gelehrt, wir sind nur arme Würstchen auf der Suche nach der Vollkommenheit!

    Wir sind es nicht und wir werden in immer kürzeren Abständen belehrt, dass die Welt nicht von uns, den Menschen gemacht und gestaltet werden kann, sosehr wir uns auch bemühen!

    Ich wollte in keiner Weise viele der heutigen erstklassigen Beiträge entwerten, aber so manche gingen mir einfach zu weit (daneben).

    • Observer
      14. März 2011 21:04

      Bravo teruban, nicht immer der Mensch beherrscht die Technik, manchmal ist es auch umgekehrt. Dies sollte uns bei dem verheerendem Unglück zu denken geben. Wir sind für eine limitierte Zeit nur Verwalter einer uns zur Verfügung gestellten Erde. Manchmal wird die Aussage "machet euch die Erde untertan" missverstanden. Zwischen gebrauchen, missbrauchen und verbrauchen ist eben ein gewaltiger Unterschied.

    • Norbert Mühlhauser
      14. März 2011 21:26

      @ Terbuan:

      "Hier wird nicht den unzähligen Opfern und dem unsagbaren Leid gedacht welches über das japanische Volk gekommen ist, ..."

      Dieser Unterberger-Blog handelt von der Atomkraft, und somit nicht von den durch Erdbeben und Tsunami verursachten Leichenbergen und dem damit zusammenhängenden sonstigen Elend.

    • Alexander Renneberg
      14. März 2011 21:28

      herr terbuan
      die unzähligen opfer des erdbebens, des tsunamis werden von den grünen und linken zynisch mißbraucht indem sie nichtmehr von den katastrophen sondern von einem bisher gott sei dank nicht stattgefunden gau faseln.
      gleiches gilt hier auch für einige poster.

      diese manipulation haben einige aufrechte hier herinnen erkannt und sind dagegen aufgestanden.
      und es ist wichtig gegen die manipulation aufzustehen. heute notwendiger denn je!

      das mitgefühl und der respekt gilt den opfern sowie jenen mutigen die nahe der akws die strahlung messen und unter einsatz ihrer gesundheit versuchen die reaktoren mit meerwasser zu kühlen.
      sie gilt keineswegs jenen die versuchen aus diesem furchtbaren ereignis kapital zu schlagen.

    • terbuan
      14. März 2011 21:38

      Norbert Mühlhauser
      So beginnt der Kommentar von AU:

      "10.000 Todesopfer hat die japanische Erdbeben/Tsunami-Katastrophe bereits gefordert. Aber viele Medien und Politiker interessieren sich fast nur für die Schäden an Atomreaktoren, die bisher jedoch zum Glück zu überschaubaren Folgen geführt haben. Man merkt die Absicht. Und muss um Objektivität kämpfen."

      Was soll jetzt dieser Einwand, Sie haben den Kommentar offensichtlich nicht ganz gelesen?

    • Alexander Renneberg
      14. März 2011 21:45

      herr terbuan,

      herr mühlhauser und einige andere aufrechte hier kämpfen um die von ihnen eben zitierte objektivität.

      was genau meinen sie ist daran falsch?

      weil leut die völligen unsinn posten wie reinhard, soks etc, widerlegt werden?

      das kann doch nicht in ihrem sinne sein herr terbuan.

    • plusminus
      14. März 2011 21:59

      @Oberserver

      Bravo, einer der besten Beiträge zum Thema! *********

    • terbuan
      14. März 2011 21:59

      Alex Rennebarg
      Ich glaube wir sind uns völlig einig, mein Ansatz war nur etwas von der anderen Seite. ich wehre mich vor allem gegen die politischen Kleingeldmacher!

    • Alexander Renneberg
      14. März 2011 22:17

      herr terbuan, das sollte ja auch keine belehrung sein von meiner seite.

      das ganze thema ist zum einen so traurig, dass man es am besten garnicht in dieser foram debattieren sollte und zum anderen aber wieder so wichtig um aufzuzeigen wo die manipulation beginnt.
      vorallem die des gesunden menschenverstandes.

      wo ich nicht mit ihnen konform gehe ist das zurückschlagen der natur, gottes oder der erde.
      ich bin ein großer anhänger der eigenverantwortung und dem freien willen die der mensch damals laut at bekommen hat. sie wissen schon die g´schicht mit dem apfel und so.
      gott kann philosophisch gesehen nicht zurück schlagen, denn da würde er seine allmächtigkeit ad absurdum führen, sprich sich selbst korrigieren.
      und das wäre der totale widerspruch.
      wie das beispiel zeigt: gott, kannst du einen stein machen?
      klar, jederzeit!
      gott, kannst du ihn schwerer machen, den stein.
      sicherlich, kein problem.
      gott, kannst du den stein so schwer machen, dass du ihn selbst nicht mehr heben kannst?
      und das wäre die korrektur der allmächtigkeit die unmöglich ist.

    • Norbert Mühlhauser
      14. März 2011 22:20

      @ Terbuan:

      Was soll denn Ihr Einwand? - kann ich da nur erwidern.

      Sie zitieren aus dem ersten Absatz, der tatsächlich Bezug zu den Naturkatastrophen nimmt, und scheinen damit belegen zu wollen, dass die insgesamt 14 Absätze des Blogs von den Tragödien durch die Naturkatastrophen handeln.

      Lesen Sie weiter! Ansonsten schreibt AU nämlich über "Zurück zur Natur und weg mit Atomkraft!" [ - oder besser doch nicht?]

    • terbuan
      14. März 2011 22:25

      Norbert Mühlhauser,
      verzeihen Sie bitte, aber dies ist EIN Thema!

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 00:15

      @ Terbuan:

      Ich wüsste nicht, was Erdbeben und Tsunami spezifisch mit der Frage der - merk's: ganze allgemeinen (!) - Sicherheitsverträglichkeit von Atomkraftwerken zu tun haben könnte.

      Genausogut könnte auch eine Verbindung zu Staukraftwerken, Erdgasgebrauch, Leben in Häusern oder nahe an der Küste konstruiert werden.

      Und Ernte hat der Tod - derzeit zumindest - mittels Erdbeben und Tsunami eingefahren, u. zw. ausschließlich damit.

    • brechstange
      15. März 2011 08:15

      @Mühlhauser

      Ist halt das heimtückische an Verstrahlung, dass man da nicht schnell stirbt, vielleicht auch nur krank wird irgendwann oder Gendefekte vererbt. Aber ist doch nicht egal, was wir nicht sehen, ist uns egal.

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 11:20

      @ brechstange:

      Ich verrate Ihnen was:

      Strahlenexposition lässt sich messen. (!!!)

      Genau deshalb halte ich nichts von diesem Tschernobyl-Gegacker, zumindest soweit es die Auswirkungen auf Ö betraf. Und genau deshalb sind mir umliegende AKWs wurscht, solange ich oder zumindest die auch von mir beanspruchte Industrie deren Energie billiger als Öko-Energie beziehen und auf Sicherheitsauflagen von ohnedies schon übermächtigen staatl Behörden vertrauen kann.

      Kommt es zum Supergau, dann muss halt der Wohnsitz aufgegeben werden. Shit happens. Auch nicht schlimmer als Erdbeben und Tsunami a la Japan.

    • i (kein Partner)
    • i (kein Partner)
  123. Gerhard Pascher
    14. März 2011 19:51

    Ich muss gestehen, bei dem heutigen Tagesthema habe ich viel dazugelernt.
    Zuerst hat mich AU in Pkt. 2 aufgeklärt, dass es gar keine Schäden an den japanischen AKWs gibt. Unter Pkt. 6 habe ich auch erfahren, dass Weißrussland und die Ukraine die Folgen der Tschernobylkatastrophe übertrieben haben, um mehr Hilfe zu bekommen. Schließlich wird mit Pkt. 8 die Übersiedlung der japanischen AKWs weg vom Meer empfohlen, um Tsunamiüberschwemmungen zu vermeiden.

    Herr Mühlhauser wiederum sieht in der Endlagerung der Abfälle keine Unterschiede zu dem natürlich vorkommenden Uran in der Erde. Und weiters sagt er, in Tschernobyl lässt es sich wieder gut leben, da sich dort wieder Leute ansiedeln. Dr. Zackel erklärt uns, dass 20 % des österr. Energiebedarfs aus Atomstrom besteht und wir bei dessen Verzicht nur mehr jeden zweiten Tag etwas zum Essen haben. Auch lobt er China mit seiner fortschrittlichen AKW-Politik.
    Paige glaubt auch, dass es ohne Atomstrom nicht geht, allerdings räumt er ein, dass der Rohstoff bald zur Neige geht. Sogrates und Wenger sehen die Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki nicht so tragisch, da sie heute wieder blühende Großstädte sind. NERV nervt uns mit seiner Information, dass es in Nagasaki und Hiroshima keine späteren Todesopfer im Zusammenhang mit den Bombenabwürfen gegeben hatte. Nach seinen Worten gibt es im Naturparadies Tschernobyl wieder fast ausgestorbene Arten, welche dort gedeihen.
    Phaidos und Observer versuchen zwar, auf den Unterschied von Atombomben und Material in AKWs mit den verschiedenen Halbwertzeiten sowie dem lokalem Fallout hinzuweisen, scheinbar aber vergeblich. Lahnsteiner relativiert mögliche 2 Millionen Tote und vergleicht diese mit den jährlich weltweiten Unfalltoten. Durga schließlich behauptet, dass keine Langzeitschäden aufgrund der oberirdischen Atom- und Wasserstoffbomben vor 50/60 Jahren nachweisbar sind. Samtpfote klingt auch in das Konzert ein, dass alles nicht so schlimm sein.

    Ich war der Ansicht, der Fasching ging vergangenen Mittwoch zu Ende. Nun muss ich aber feststellen, dass es noch viele Zeitgenossen gibt, welche uns weiter mit viel Schmähs versorgen.

    • thomas lahnsteiner
      14. März 2011 20:28

      na gut, dass wir wenigstens einen fan der verlogenen medienstrolche haben, die zwar keine ahnung von wirklichen gegebenheiten haben aber immerhin panik verbreiten und die leute aufhetzen können......
      anne will, ingrid thurnherr, claudia roth, sigmar gabriel, eva glawischnig das sind die wahren experten, die kennen sich beim atom aus und werden uns wie bei der klimakatastrophe sicher auf den richtigen weg führen und auch der gerhard pascher weiß, wo es lang geht.....ist das nicht toll ?

    • Gerhard Pascher
      14. März 2011 20:53

      Werter Thomas Lahnsteiner,
      ich bin weder ein Fan der Medienstrolche, identifiziere mich auch nicht mit den Aussagen von Will, Thurherr, Roth, Gabriel, Glawischnig usw. und bin auch kein Fachmann über negative Auswirkungen von Unfällen mit radioaktivem Material. Ich wollte nur aufzeigen, wie leichtsinnig manche persönliche und wissenschaftlich unbegründete Meinungen wiedergeben werden. Sie können weiterhin alles verharmlosen, wie auch die von Ihnen zitierten 2 Millionen an möglichen Opfern. Warum übersiedeln Sie nicht nach Tschernobyl, Kyschtym, Fukuschima oder auf das Bikiniatoll, wenn es sich dort so toll leben lässt?

    • Norbert Mühlhauser
      14. März 2011 21:22

      Jawoll!!!

      Ich wagte es, das Augenmerk darauf zu lenken, wie wenig das in zigtausenden Kubikkilometern des Erdreichs vorkommende natürliche Uran Trinkwasser und Ernten beeinträchtigt.

      Es hat sehr wohl eine Aussagekraft, wenn natürliches, weniger strahlungsintensives, aber nichtsdestotrotz gleichfalls giftiges Uran nachweislich zu derart geringen Grundwassereinträgen führt.

      Und vergessen Sie nicht: Trotz Erdbeben und Tsunami ist Fukushima nicht Gefahrenstufe 7, wie es Tschernobyl war!

    • Der kleine Nick
      14. März 2011 21:47

      @ Gerhard Pascher:

      Ich kann mich Ihren Worten nur anschließen. Bei diesem Thema zeigen viele Poster ein erstaunlich hohes Maß an Ignoranz: Obwohl nicht einmal sooo viel Sinnesschärfe und Einfühlungsvermögen notwendig sind, um zu erkennen, was die - anders als Erdbeben und Tsunamis - von Menschen (!) geschaffenen Atomkraftwerke an Leid über Tausende Menschen und an Verwüstung über weite Landstriche bringen. Der Umstand, dass sensationslüsterne Medien in ihrer sattsam bekannten Skrupellosigkeit zusätzliche Dramatik erzeugen, ändert nichts daran, dass schon die realen Vorgänge - soweit bekannt - dramatisch genug sind. Jedenfalls zeugt es von einem - gelinde gesagt - gedämpften Realitätssinn, außer Kontrolle geratene oder geratende Atomkraftwerke als Dreistigkeit irgendwelcher "Medienstrolche" abzutun.

    • Markus Theiner
      14. März 2011 21:48

      Alles was Sie getan haben war einige Aussagen (teilweise falsch) zu zitieren und dann ohne auch nur den Ansatz eines Argumentes zu behaupten, dass sie absurd wären.

      Und nein, ich will damit nicht behaupten, dass alle diese Aussagen korrekt wären (ich hab sie auch nicht alle gelesen). Und ich wäre auch sehr dankbar, wenn jemand aufzeigt wo die falsch liegen.

      Aber mit Ihrem Kommentar zeigen Sie garnichts auf - außer dass Sie anderer Meinung sind. Und das ist halt für sich genommen nicht sehr überzeugend.

      Vor allem hätte ich hier beim drüber schauen auch keinen Beitrag gefunden der behaupten würde dass es alles okay wäre und Fukushima als Wohnort oder als Ausflugsziel empfehlen würden. Aber zwischen dem Garten Eden und dem Weltuntergang gibt es doch noch Abstufungen. Zumindest außerhalb der Medien.

      Jeder Tote ist einer zuviel, aber es nützt niemandem etwas, wenn man die Tragödie noch schlimmer darstellt als sie ohnehin schon ist. Vor allem wenn man versuchen will etwas daraus zu lernen. Und das sollte man versuchen.

    • durga
      15. März 2011 01:11

      Lieber Herr Pascher,

      In meiner Aussage bezog ich mich auf radioaktiven Fallout, dem wir vor rund 50 Jahren ausgesetzt waren (und der insgesamt höher war als nach Tschernobyl, siehe unten). Sehr viele Studien haben bis jetzt versucht Korrelationen zwischen möglicher Exposition und dem Risiko verschiedener Krebserkrankungen herzustellen - dies hat nicht einmal in den USA zu einigermaßen zweifelsfreien Ergebnissen geführt, vor allem, weil wegen der Inhomogenität des Fallouts lokale/individuelle Expositionen nicht eruierbar sind (im ganzen Land gab es insgesamt nur rund 100 Meßstellen) - ich zitiere das National Cancer Institute: "Scientists estimate that about 25 percent of the radioactive materials released during atomic bomb testing in Nevada reached the ground somewhere in the United States. But information about where the wind carried these materials is not precise."

      In Österreich gab es, wenn ich mich recht erinnere, 7 Meßstellen, die im wesentlichen Gesamt-gamma-Aktivität, Sr-90, Cs-137 und I-131 bestimmten. In unseren Breiten konnte man in dieser Zeit mit einer durchschnittlichen jährlichen Belastung durch Fallout von 0.15 mSv rechnen, entsprechend rund 8 % der natürlichen Strahlenexposition (United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation (UNSCEAR):Ionizing Radiation: Sources and Biological Effects. UNSCEAR 1982). Die Strahlenbelastung nach Tschernobyl war im Schnitt 0,11 mSv in 1986 und sank danach rasch ab.

      Ich überlasse es Ihnen auch das Folgende als Faschingsschmäh zu betrachten: Im Auftrag der österreichischen Strahlenschutzkomission (damals Sozialministerium) habe ich 1964 eine Studie zum Fallout verfaßt "Versuch zur Lösung der Frage der zulässigen Konzentrationen radioaktiver Substanzen in Lebensmitteln - Aufstellung von Relationen zwischen Bodenkontamination und Kontamination von Lebensmitteln".

  124. Celian
    14. März 2011 17:21

    Es werden Jod-Tabletten gekauft, Geiger-Zähler, das Stück immerhin zu 300 bis 500 Euro, ein sofortiges Abschalten der von AKWs älterer Bauart wird gefordert (SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel). Andere Nachrichten, wie der Bürgerkrieg in Libyen und selbst die Erdbeben-Katastrophe in Japan, werden an den Rand gedrängt. Jedermann blickt nur mehr gebannt auf die drei Reaktoren in Fukushima, die von der Kernschmelze bedroht sind.

    Durch die Anti-Atomkraft-Hysterie ist offenbar jegliche Vernunft abhanden gekommen. Selbst Merkel muß der allgemeinen Massenpanik Tribut zollen und ein 3 monatiges Moratorium der Laufzeitverlängerung der AKWs in Deutschland einräumen. Vor allem wohl mit Hinsicht auf des kommende Wochenende, wenn der Reigen der Landtagswahlen in Deutschland mit Sachsen-Anhalt eröffnet wird. Man überlegt sogar, ob man nicht AKWs in Baden-Württemberg noch vor den Wahlen (27. März) abschalten soll. Ob dadurch Rotgrün noch zu stoppen ist, ist mehr als fraglich. Es steht zu befürchten, daß am Wahlsonntag die Rotgrünen auf dem Tsunami der Massenpanik, den sie selbst losgetreten haben, als Erste einreiten werden.

    • Martin Bauer
      14. März 2011 17:48

      Genau so ist es. Die von mir als Alternative zum ORF über 3-Sat zu empfangenen ARD- und ZDF Nachrichten sind mittlerweile so erbärmlich, dass selbst der dümmste Wähler alles durchschauen müsste.

      Was die Dummheit der Menschen betrifft, bin ich für die Einführung einer nach unten offenen Richterskala, welche bereits ab der 2.Klasse Kindergarten gelehrt werden müsste.

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 00:39

      @ Martin Bauer:

      Samstags sagte ein befragter (echter) Fachmann im Internet-ZDF noch, dass in wenigen Tagen alles entschieden sein wird, heute Nacht spricht in einem ZDF-Video-Clip ein Journalist meuchlings aus dem OFF schon davon, dass erst nach etlichen Wochen Gewissheit über den Erfolg der Fukushima-Abschaltung herrschen wird.

      Da können wir uns noch auf etwas gefasst machen. Man wird das möglichst lange am Köcheln halten!

  125. NERV
    14. März 2011 16:27

    Zur Frage der Endlagerung empfehle ich diesen ausgezeichneten, wissenschaftlichen Artikel eines ehemaligen Strahlenschutzbeauftragten von Siemens:

    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo99_43/

    • mischu
      14. März 2011 16:39

      @Nerv

      ....Strahlenschutzbeauftragten von Siemens! ;-)

    • Samtpfote
      14. März 2011 16:43

      Danke NERV.
      Hier für die Lesefaulen :-)

      Mittlere Aktivität von 1 km³ der Erdkruste 2 x 10 hoch 15 Becquerel
      Aktivität der 15 km tiefen Erdkruste unter Deutschland 1 x 10 hoch 22 Becquerel
      Aktivität der 15 km tiefen Erdkruste der Erde 4 x 10 hoch 25 Becquerel
      Bis 2000 angefallener hochaktiver Abfall aller deutschen Kernkraftwerke nach 500 Jahren Abklingzeit 3 x 10 hoch 16 Becquerel
      Natürlicher Eintrag von Radon in die Lufthülle weltweit im Jahr 3 x 10 hoch 19 Becquerel

      Interessant wäre Ihre Einschätzung der aktuellen Lage, analog zu der gelisteten Aufstellung.

      Aktivität aller Menschen auf der Erde 5 x 10 hoch 13 Becquerel
      Aktivität von 1 km³ Carnallit 4 x 10 hoch 15 Becquerel
      Aktivität in einem Kernkraftwerk in Betrieb ~ 10 hoch 21 Becquerel
      1 Jahr nach Abschalten ~ 10 hoch 19 Becquerel
      10 Jahre nach Abschalten ~ 10 hoch 18 Becquerel
      100 Jahre nach Abschalten ~ 10 hoch 17 Becquerel
      1000 Jahre nach Abschalten ~ 10 hoch 15 Becquerel

    • NERV
      14. März 2011 16:59

      Hier noch ein weiterer ausgezeichneter Artikel zur Sache. Uvm auf der HP des Magazins, das, so muss ich ausdrücklich betonen, versucht, Fakten zu sammeln und die Welt zu betrachten, wie sie ist und nicht, wie wir sie wahrnehmen!

    • NERV
    • NERV
    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 02:05

      @ Mischu:

      Klingt vielleicht Strahlenschutzbeauftragter von Greenpeace besser?

      Oder Regierungsstrahlenschutzbeauftragter, der sich niemals konkret mit der Frage der Energiegewinnung auseinandersetzen musste, aber dafür hunderte Konferenzen absolviert hat?

  126. mischu
    14. März 2011 16:25

    Die japanische Katastrophe ist das Ergebnis menschlicher Hybris, nämlich eine Technologie, die wir bei einem GAU nicht mehr beherrschen, trotzdem schamlos nutzen, grenzt an bodenlose Dummheit. Mein Mitgefühl gehört den Betroffenen.

    • jak (kein Partner)
      15. März 2011 01:51

      und mein mitleid an all die obrigkeitshörigen, technikgläubigen und gottvertrauenden

  127. Alexander Renneberg
    14. März 2011 16:16

    für alle soks, reinhards, und natürlich für die berliner jodtablettenkäufer.

    quelle orf.at

    Wolke erreicht Europa in zwei Wochen
    Für eine Verbreitung der radioaktiven Partikel steht der Wind in Japan derzeit günstig: Bis zum Wochenende weht in dem Gebiet um das beschädigte Atomkraftwerk Fukushima I fast permanent kräftiger Westwind und trägt Schadstoffe auf den Pazifik. Das sagt Martin Jonas, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

    Dafür rechnen die schwedische Strahlensicherheitsbehörde damit, dass radioaktives Material aus Japan über den nordamerikanischen Kontinent in etwa zwei Wochen Schweden erreichen werden. Aufgrund der bisherigen Emissionen erwartet die schwedische Strahlenschutzbehörde eine geringe Konzentration der Partikel und daher nur geringe Auswirkungen in Europa. Das bedeute in der Praxis lediglich, dass eine Erhöhung der Strahlenwerte messtechnisch erfasst werden könne, sagte der Strahlenexperte Robert Finck gegenüber der Stockholmer Tageszeitung „Dagens Nyheter“ (Montag-Ausgabe).

    Die radioaktive Wolke werde wegen der bisher herrschenden Südostwinde auf der Nordhalbkugel der Erde voraussichtlich via Nordamerika nach Schweden gelangen. Auch in den von dieser Ausbreitung betroffenen USA erwartet Finck für die Bevölkerung nur ein geringes Strahlenrisiko.
    ---------------------------------------------------------------------------------------------

    und nicht viel anders war es damals bei uns nach tschernobyl, man konnte eine leicht erhöhte strahlung messen. nicht mehr. nicht weniger.
    und tschernobyl ist nur 1600 km entfernt.

  128. durga
    14. März 2011 15:49

    Zuerst: mein höchster Respekt vor dem Japanischen Volk – auch in der größten Katastrophe vermag es seine Würde zu bewahren. In all diesem Chaos sieht man absolut keine Panik, keine Hysterie, keine Plünderungen. Die Menschen stehen ruhig Schlange bis sie an die Reihe kommen um sich z.B. Strahlentests zu unterziehen oder um zu erfahren, daß es im Supermarkt kein Wasser, kein Brot mehr gibt. Höchster Respekt auch vor den Technikern, die in den Reaktoren versuchen eine provisorische Kühlung in Gang zu bringen in völligem Bewußtsein, daß sie in jedem Augenblick mit der gesamten Anlage in die Luft fliegen können. In allem sehe und schätze ich die Bereitschaft dem Dharma (das alle Facetten von Ethik, Moral, Pflichterfüllung einschließt) zu folgen ohne an das eigene Wohl zu denken!

    Völlig d’accord gehe ich mit der Kritik AU’s an den entbehrlichen, völlig unobjektiven Äußerungen von Medien und (Nicht-Nur-Grün-) Politikern, die im wesentlichen nur ein Ziel haben, nämlich Hysterie und Verunsicherung weitester Teile der Bevölkerung zu erzeugen und zum Sturm auf alle technischen Errungenschaften der westlichen Welt aufzurufen. Naturgemäß bringen alle Arten von Energiegewinnung Gefahren mit sich: Hätte Prometheus doch nur nicht das höchstgefährliche Feuer vom Himmel geholt –w elche unmittelbare Katastrophe am Brandort, welche Auswirkungen der toxischen, cancerogenen Verbrennungsprodukte auf die Umwelt! Hätte man doch auch die gesundheits-bedenklichen Auswirkungen selbst von Pechfackeln in Betracht gezogen! Hätte Prometheus doch – im Nachhinein - auf Epimetheus gehört! Würde man doch auch alle Verbrennungen von Müll unterlassen, weil Dioxine erzeugt werden (auch, wenn der Abfall kein PVC enthält), dafür aber im eigenen Dreck ersticken!

    Hätten Prometheus und auch wir auf die Überzahl aller dieser EpimetheusInnen und ParametheusInnen hören sollen????

    Vor allem, wenn wir die Radioaktivität betrachten – man sieht sie nicht, man hört sie nicht. Man atmet sie vielleicht ein, wie zB in den Kurstollen zahlreicher, auch österreichischer , Radonbäder – wo sie aber als „höchst gesundheitsfördernd“ angepriesen wird - oder inkorporiert sie an Orten erhöhter natürlicher Radionuklidkonzentration in Gestein und Boden. Langzeitfolgen derartiger Strahlenbelastung mit niedrigen Dosen an „Bio-radioaktivität“ haben bis jetzt allerdings noch nie ein gesteigertes Interesse der ParametheusInnen (=GrünInnen) erregt, umso weniger als einige von denen sich ja selbst in derartig „gefährdeten“ Gebieten angesiedelt haben. Langzeitschäden durch den massiven, weltweiten radioaktiven Fallout, dem wir auf Grund der Atombombenversuche in den frühen 60-er Jahren ausgesetzt waren, konnten auch bis heute noch nicht eindeutig festgestellt worden (“Exposure of the American Population to Radioactive Fallout from Nuclear Weapons Tests: A Review of the CDC-NCI Draft Report on a Feasibility Study of the Health Consequences to the American Population from Nuclear Weapons Tests Conducted by the United States and Other Nations http://www.nap.edu/catalog/10621.html? ??). Bisher beziehen sich praktisch alle Studien zu „Radiation and cancer risk“ auf Personen, die sehr hohen Dosen an radioaktiver Strahlung ausgesetzt waren (zB in Hiroshima, Nagasaki) aber nicht einem „low-dose fallout“.

    Japan – als das Land, welches bisher die grundlegendsten Erfahrungen an positiven und negativen Auswirkungen der Radioaktivität aufzuweisen hat – zeigt es uns gerade jetzt vor: Leben ist immer eine Gratwanderung, Weiterleben ist aber nicht möglich, wenn wir Zurufen von Epi-und-Parametheusen Folge leisten.

  129. Anton Volpini
    14. März 2011 15:33

    In der ganzen Debatte um den Ausstieg aus der Atomkraft, die ja seit dem tragischen Ereignissen in Japan bei uns alle anderen wichtigen Themen überlagert, sollte man den finanziellen Aspekt so einer Umstellung nicht aus den Augen verlieren.
    Und wenn man folgenden Artikel liest, wird einem sehr schnell klar, wo es in der Realität entlang geht!

    http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/die_usa_stehen_schlechter_da_als_griechenland_1.9841323.html

  130. Wertkonservativer
    14. März 2011 14:36

    Ich kann die Skepsis und allgegenwärtig spürbare Ablehnung der Atomkraft durchaus nachvollziehen; auch ich, bisher eher Atomkraft-Anhänger, bin ein wenig ins Wigl-Wagl geraten.
    Allerdings sollten wir uns alle - und das geht vor allem an die Atomkraft-Gegner - auch über die Folgen der jetzt so vielfach verlangten Sofort-Abschaltung der hunderten Kraftwerke auf der ganzen Welt so richtig klarwerden:
    Stromkollapse größten Ausmaßes wären wohl unvermeidlich, alle mit Beleuchtung, Beheizung und dem Verkehrswesen zusammenhängende technische Einrichtungen würden in größte Probleme kommen; ungeahnte Verteuerungen würden eintreten.

    Die Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas - mit allen politischen und ökonomischen Folgen - würde Europa in vieler Hinsicht erpressbar machen; auch hier Verteuerungen aus jeder Richtung erwartbar.

    Also, liebe Atom-Gegner und Skeptiker: Hirn einschalten, nachdenken und nachrechnen!
    Für und Wider sachlich diskutieren; alle Risken dieser Welt ausschalten ist jedoch unmöglich, der Glaube daran ist weltfremd und naiv!
    Ich wiederhole mich:
    es kann jederzeit ein Stern vom Himmel fallen!

    • phaidros
      14. März 2011 16:15

      Wie ich das einschätze stellt sich eine Frage nach Sofortabschaltung gar nicht, schlicht weil nicht machbar.

      LG/phaidros

    • jak (kein Partner)
      15. März 2011 01:58

      also : lieber tot als "rot" - in anderer version: "verglüht" - schön atomelektrisch !

  131. thomas lahnsteiner
    14. März 2011 14:33

    Der dummheit eine gasse:
    So schlimm es in japan noch werden wird....
    ich kann mir nicht vorstellen, dass 2 (in Worten: zwei) millionen menschen sterben werden....
    So viele menschen sterben aber laut UN-Berichten weltweit jährlich an verkehrsunfällen aller art (Motorrad-Moped, Fahrradunfälle inclusive)....tendenz infolge zunehmender motorisierung in schwellenländern natürlich steigend
    Das ist jedem bei uns aber herzlich egal...dafür trudelt gerade eine meldung ein: Berliner kaufen jodtabletten !!!!!!

    • libertus
      14. März 2011 15:17

      Nicht alles, was ein Vergleich ist hinkt!
      Wie kann man Verkehrstote, deren Hinterbliebene ohne Strahlenverseuchung eine neue Zukunft aufbauen können, mit GENSCHÄDIGENDER Jahrtausendverstrahlung vergleichen.
      Sie sollten sich die Bilder von Nach-Tschernobylreportagen ansehen und wie die Kinder dort zur Welt kommen und noch in weiteren Generationen kommen werden, dann würden Sie endlich den Unterschied begreifen.
      Aber egal, ist ja weit weg, geht uns nichts an und es gibt immer Opfer unter der Zivilbevölkerung und sei es über Jahrhunderte hinweg.

      Nachdem der Mensch die Kettenreaktion nicht beherrscht, sollte er die Finger davon lassen, bis zu dem Zeitpunkt, wo man Radioaktivität neutralisieren kann.

    • thomas lahnsteiner
      14. März 2011 15:59

      @libertus
      2 millionen tote jährlich sind ja eine lächerliche zahl...wie dumm und wie zynisch muss man sein, derartige horrorzahlen kleinzureden

    • libertus
      14. März 2011 16:08

      @thomas lahnsteiner

      Bitte, mich nicht zum Selbstzweck umzuinterpretieren bzw. für einen sprachlichen "fall out" zu nutzen:
      Ich meinte nicht, daß 2 Mio Tote eine lächerliche Zahl sind - wo steht das bei mir, sondern ich meine, wenn ich bei einem Autounfall ums Leben komme, dann können meine Kinder und Kindeskinder ohne Lebensqualitäteinbuße weiterleben, aber wenn es Tote durch radioaktive Umweltverseuchung gibt, dann sind Kinder und Kindeskinder mit möglichen genetischen Dauerschäden konfrontiert und das hat mit Verantwortung für die Zukunft zu tun.
      Schreibe ich so verworren, daß man meine Ansichten dazu mißverständlich auslegen kann?

    • DerTurm
      14. März 2011 21:54

      Ich habe schon a.a.O geschrieben, dass unsere romantische Umwelt jedes Jahr über 13 Millionen Menschen tötet:

      Durch Erdbeben, Stürme, Überschwemmungen, Kälte, Hitze, gefräßige Raubtiere, krank machende Moskitos und auf viele andere kreative Weisen.

      Die schützenswerte Umwelt ist und bleibt ein Killer und eine der am meisten unterschätzten Gefahren für die Menschheit.

    • libertus
      14. März 2011 22:43

      Der größte Killer jedoch an sich bleibt die Menschheit selbst, denn egal wieviele Menschen jedes Jahr sterben, es kommen auch Millionen wieder zur Welt und die hätten ein Anrecht auf eine nicht radioaktiv verseuchte Umwelt, weil sich damit gesunde Nachkommenschaft auf diesem Planeten bald von selbst erledigt!

  132. Ritter vom Kapall
    14. März 2011 14:08

    Ein paar Anmerkungen zu Andreas Unterbergers zehn Punkten:

    Ad 1: Das ist sicher richtig, setzt man voraus in unserer schnelllebigen Mediengesellschaft gibt es noch seriöse Auseinandersetzungen mit Themen – wie sieht es denn mit einer seriösen Diskussion über die Ölförderung im Meer aus 11 Monate nach der BP-Katastrophe im Golf von Mexiko? Leider ist das Gedächtnis in unserer Gesellschaft kurz – sehr kurz ...

    Ad 2: Und wodurch wurde der Tsunami ausgelöst? Durch japanische Fischerboote, die alle gleichzeitig gewendet haben oder so? Diese Anmerkung entbehrt nicht eines gewissen Zynismus. Es mag schon sein, daß die Atomkraftwerke das Beben ausgehalten haben, aber sie nicht die Folgen ausgehalten. Und ich dadurch habe keine Garantie, daß Atomkraftwerke in Europa überhaupt das Beben aushalten ...

    Ad 3: Es ist eine nicht widerlegbare Tatsache, daß Japan ohne Kernkraft nicht die drittgrößte Volkswirtschaft der Erde wäre.

    Ad 4: Der heilige Florian läßt grüßen.

    Ad 5: ... und bei Kreuzungen wird es Unfälle geben, weil die Ampelanlagen ausfallen.

    Ad 6: Jede Technologie fordert ihre Opfer und es ist viel Psychologie im Spiel. Die Atomkraft hat etwas Unheimliches an sich. Bei Staumauern gibt es real greifbar Gefahren (Bruch und Flutwelle ...) lösen also Furcht aus – Atomkraftwerke machen Angst, also Du undifferenzierte und somit unheimliche Form der Furcht. Und wie sicher Kernkraftwerke sind, sieht man erst im Ernstfall ...

    Ad 7: Siehe 6 – nur die zynische Variante.

    Ad 8: Scheinbar haben die ach so tollen Japaner doch eine Sicherheitslücke übersehen ...

    Ad 9: Ja, die Japaner haben bewiesen, daß man erdbebensicher bauen kann ... Aber wenn man schon mit ungeheuren Tsunamis rechnen muß (das Wort ist japanischen Ursprungs!!!) muß man auch die Kernkraftwerke dagegen sichern – wäre wesentlich einfacher als Reaktoren erdbebensicher zu bauen, denn man müßte die Dieselgeneratoren nur wasserdicht abkapseln – das geschieht in jedem U-Boot ...

    Ad 10: Die Genialität des menschlichen Geistes und der menschlichen Schaffenskraft wird darin zu finden sein, wie man mit und der und durch die Hochtechnologie zurück zur Natur findet ...

    Ad Merkel: Heute gibt es bereits ganz andere Aussagen. (14.3.11, 14:00 Uhr)

    Ad P.S.: Die fliegt nun doch wieder täglich nach Tokyo.

  133. NERV
    14. März 2011 13:47

    Hier wird oft das "Argument" gebracht, etwaige Unfälle machen "auf Jahrhunderte unnützbar" und "belasten nachfolgende Generationen".

    Komisch, ich wüsste nicht, dass Hiroshima und Nagasaki unbewohnt sind.

    Auffällig ist, dass die Atomgegner immer Tschernobyl als Negativbeispiel nehmen. Hallo liebe Weltverbesserer, wieviel Strahlung haben wohl die zwei Atombomben freigesetzt?

    In dem Zusammenhang sollte man sich auch vor Augen halten, dass bei Nagasaki und Hiroshima alle Todesopfer auf die Explosion zurückzuführen sind. Selbst als die Bewohner später wieder ansiedelten, gab es keine Meldungen über Tote pder tausende verkrüppelte Babys und das obwohl hier bitte eine gewaltige Mende radioaktiven Materials freigesetzt wurde!

    • NERV
      14. März 2011 14:06

      libertus Sie sollten sich hier besonders angesprochen fühlen, verbreiten Sie doch hier mehrfach die dummdreiste Lüge, dass Generationen belastet würden. Meinen Sie so wie in Hiroshima und Nagasaki oder meinen Sie das Naturparadies Tschernobyl, indem schon fast ausgestorbene Arten wieder wachsen und gedeihen?

    • phaidros
      14. März 2011 14:21

      Diese Bomben wurden jeweils mehrere hundert Meter über dem Boden gezündet. Explosion, harte Strahlung, aber kaum Fallout. Und ganz im Gegenteil: vergleichsweise kaum radioaktives Material, das freigesetzt werden konnte. Die Bomben enthielten jeweils rund 65kg Uran, von dem in der Explosion schätzungsweise etwa 1kg zur Spaltung gebracht (und wenn ich mich recht erinnere, etwa 4g im Massedefekt verstrahlt wurden).

      Völlig unvergleichbar mit dieser Situation, denn richtig dreckig wird's erst, wenn man nach Aufschlag mit Verzögerung unterirdisch zündet.

      Zum Thema Kernreaktor, nur um eine Größenordnung zu erhalten: Kursk I, zB, von den Leistungsdaten etwa 30% größer als Fukushima, enthält 193000kg Uran.

    • NERV
      14. März 2011 14:41

      Dieser Beitrag dürfte jeden interessieren. Die Wahrheit über Atomkraft!

    • NERV
    • Norbert Mühlhauser
      14. März 2011 15:37

      @ Phaidros:

      Wenn Sie schon gerne alles besonders wissenschaftlich beleuchten, sollten Sie auch nicht unerwähnt lassen, dass, nach meinem nicht derart spezifischen Allgemeinwissen, Kernwaffen besonders angereichertes Uran und Plutonium enthalten, das mit der Intensität von Spaltmaterial für die friedliche Kernkraftnutzung nicht zu vergleichen ist. Oder nicht ?

      Bin schon auf Ihre Unterrichtung gespannt ...

    • phaidros
      14. März 2011 16:09

      Naja, es tut mir leid, wenn Fakten Illusionen zunichte machen, Hr. Mühlhauser, aber genau deswegen sind sie so wichtig.

      So gravierend scheint der Unterschied übrigens auf den ersten Blick auch wieder nicht:

      Über 99% natürliches Vorkommen von Uran238*): 4.4 Mrd Jahre Halbwertszeit, Waffenfähiges U235 (natürliches Vorkommen 0,7%): Halbwertszeit 700 Mio Jahre. In der Waffe auf >40% oder noch höher angereichert.

      Was ist daran jetzt extra so erwähnenswert? Die Differenz zwischen 65kg und 193t ist es schon, meine ich.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      *) Zur Erklärung: die Zahl, die beim Element dabei steht, gibt das »Isotop« an. Das Element (»Uran«) richtet sich ausschließlich nach der Anzahl von Protonen im Atomkern, der aus Protonen und Neutronen besteht. Die Neutronenanzahl kann in gewissen Grenzen variieren - man spricht von »Isotopen«, die zwar unterschiedliches Gewicht haben, aber chemisch dasselbe Element bilden. Es gibt auch Kerne mit gleichem Gewicht aber unterschiedlicher Protonen- und Neutronen-, aber identischer Gesamtzahl: »Isobare«. (zB gibt es auch ein Plutonium 238: 94 Protonen, 144 Neutronen. Zum Vergleich Uran: immer 92 Protonen, 146 Neutronen: Uran238. )

    • Norbert Mühlhauser
      14. März 2011 20:17

      "Die Differenz zwischen 65kg und 193t ist es schon, meine ich."

      Diese Differenz zu evaluieren, dem galt meine Frage. Angereichertes Uran hat eine höhere Strahlungsintensität, Plutonium, das in Kernwaffen massierter als im AKW eingesetzt wird, ebenfalls.

      Es kommt also nicht auf einen Vergleich der Massen an, sondern auch auf jenen der Bestandteile.

    • phaidros
      14. März 2011 20:30

      Da ist was dran! Ohne das im Detail analysieren zu können (versuche bei Gelegenheit, diesbezüglich was rauszukriegen - kann aber derzeit nicht) kann ich aber sagen, dass »man sagt«, dass Tschernobyl etwa 500x mehr Radioaktivität freisetzte als Little Boy. Bei etwa 30000x mehr spaltbaren Material im Reaktor klingt das auf den ersten Blick jedenfalls nicht völlig unplausibel.

    • phaidros
      14. März 2011 21:15

      3000x mehr, natürlich - kann schon dividieren, nur nicht tippen!

    • libertus
      14. März 2011 22:03

      @NERV 14:06

      Sie nerven und sind außerdem mit Blindheit geschlagen.
      Bitte, informieren Sie sich über menschliche Nachkommenschaft von radioaktiv verseuchten Gebieten. Man sieht Bilder, die einem die Tränen in die Augen treiben von schwerst deformierten Kindern und die werden, wenn sie nicht rechtzeitig sterben, ebensolche zeugen.
      Aber Ihrer Ansicht nach blühen Landschaften mit radioaktiver Verseuchung erst richtig auf. Ich glaube, ich bin im falschen Film.
      Besitzen Sie AKW-Aktien, mir scheint so!

    • Norbert Mühlhauser
      14. März 2011 22:50

      @ libertus:

      Behindertengeburten gab es schon immer. Bilder geben kein vollständiges Bild, ihr Informationsgehalt reicht nur bis zu den vier Rahmenrändern.

      Wird zB im TV die mildtätige medizin. Behandlung hierorts von Tschernobyl-Kindern gezeigt/vermittelt, kann niemand wissen, ob

      a) diese Kinder überhaupt aus Russland sind
      b) diese Kinder überhaupt infolge Tschernobyl Krebs hatten.

      Krebsfälle im Kindesalter gibt's nämlich auch ohne Nuklearkatastrophen.

    • libertus
      14. März 2011 23:51

      @Norbert Mühlhauser

      Genau diese Ihre Argumente führen zu dem Desaster, das immer mehr auf uns zukommt und zu keinerlei Umdenken führt.
      Betonköpfe haben den Menschen noch nie eine bessere Zukunft gebracht!

    • Norbert Mühlhauser
      15. März 2011 10:26

      @ libertus:

      Wenn Sie an die vorgekaute Information und an die Werthaltigkeit v Bildern glauben, deren Aussagekraft und Tragweite im TV zwangsläufig auf die Bildrahmen zugeschnitten ist, dann stellt sich wirklich die Frage, wer hier der Betonkopf ist?

      Vor allem scheinen Sie nicht zu verstehen, dass die Informationspolitik einiger TV-Anstalten, die auf die Überzeugungskraft v vorgegebenen Perspektiven, primitiven Texten (grammatikalisch, strukturell und auch sonst), und rührseliger Hintergrundmusik bauen, eine Vorstufe von Gehirnsonden zwecks Fernsteuerung der Normunterworfenen abgibt.

  134. thomas lahnsteiner
    14. März 2011 12:27

    das Mitgefühl der grünen gauner....oder wie man den tod zigtausender menschen für seine schäbigen polirtischen zwecke missbraucht, panik sät und sich eigentlich ziemlich offen über die reaktorkatastrophe freut.
    Und außerdem -am deutschen wesen soll die welt genesen- den japanischen behörden beine machen will:

    Claudia Roth und Cem Özdemir:

    „Die Nachrichten zum Zustand des AKW Fukushima machen uns große Sorgen. Offenbar droht den Japanerinnen und Japanern nach der furchtbaren Naturkatastrophe jetzt auch noch ein atomarer GAU. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Japan, wir denken auch an die Rettungskräfte in unmittelbarer Nähe zum Reaktor, die unter Einsatz ihrer Gesundheit und womöglich ihres Lebens gegen die Katastrophe ankämpfen.

    Hier bahnt sich offensichtlich eine Katastrophe von unfassbaren Ausmaßen an. Die Kernschmelze hat womöglich schon stattgefunden oder ist im Gange. Offenbar steht eine Freisetzung von Radioaktivität in großem Ausmaß bevor.

    Nach dem Erdbeben sind viele Wohnungen in Japan undicht, Fensterscheiben zerbrochen. Das bedeutet, dass die Bevölkerung sich nur schwer gegen radioaktiven Fallout wird schützen können.

    Die Informationspolitik der japanischen Behörden ist desaströs. Sie müssen jetzt schleunigst alle Fakten zum Zustand des AKW Fukushima auf den Tisch legen und sofort alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einleiten. Die Jahrhundert-Naturkatastrophe in Japan hat alle Regeln außer Kraft gesetzt. Aber der drohende GAU im AKW Fukushima zeigt, dass Atomkraft selbst in einem für alle Eventualitäten gewappneten High-Tech-Land wie Japan eine von Menschen nicht beherrschbare hochgefährliche Risikotechnologie ist. Vorschnell und unüberlegt sind die Beteuerungen von Umweltminister Röttgen, den Menschen in Deutschland drohe selbst bei einem GAU in Japan keinerlei Gefahr und seine unhaltbare Behauptung, die Atomkraftwerke in Deutschland seien sicher.“

    • plusminus
      14. März 2011 13:41

      Von den Grünkommunisten war nichts Anderes zu erwarten und sie instrumentalisieren sogar Katastrophen für ihre schäbige Botschaften.
      Erinnert an religiöse Fundamentalisten, die dann auch immer von "Gottesstrafen" faseln und auf den Zulauf warten.
      Das Verhalten dieser Spezies wie immer höchst UNAPPETITLICH!

    • terbuan
      14. März 2011 16:52

      Claudia Roth und Cem Özdemir mit deutschem Wesen gleichzusetzen ist ungefähr so wie Elfriede Jelinek und Claus Peymann als Repräsentanten des österreichischen Kulturschaffens in einem Atemzug zu nennen, was haben Sie sich dabei gedacht Herr Lahnsteiner?

  135. Celian
    14. März 2011 12:14

    Tag 2 nach der Jahrhundertkatastrophe in Japan und noch immer keine Spendenaufrufe, keine Caritas, kein Nachbar in Not und kein Licht ins Dunkel, keine NGO, keine ORF-Spots mit tief bewegter ernster Stimme, mitleiderregenden Mädchenkulleraugen, um Spenden zu erwinseln für die tausenden Erdbebenopfer, Spenden, um die verheerende Tragödie zu lindern, die genauso wie in Haiti oder anderswo durch die Urgewalt der Natur ausgelöst wurde. Stattdessen La Ola-Welle bei Anti-Atomkraft-Demonstrationen und Geifer aus den Mundwinkeln der Atomkraft-Gegner, die zur größten Naturkatastrophe in Japan auch noch eine Atom-Katastrophe herbeiwünschen. Denn dann, so ihr billiges Kalkül, würden sie der Atomenergie den endgültigen Todesstoß versetzen können. Für dieses Ziel sind ihnen die tausenden Erdbebenopfer so egal, wie es seinerzeit ihrem Allzeit-Idol, dem Terroristen Che Guevara im Guerillakrieg die Ermordeten waren, dessen Konterfei sie so gerne auf ihrer Brust tragen und mit dem sie offenbar nicht nur die menschenverachtende Ideologie gemeinsam haben sondern auch sonst so einiges.

    Die Linken zeigen uns dieser Tage ihr grausames Antlitz. Nur wer ihresgleichen ist, kann auf ihr Mitleid und Solidarität hoffen. Japan zählen sie nicht dazu. Wie abstoßend.

    • Undine
      14. März 2011 14:16

      @Celian

      Sie haben meine Gedanken in Worte gefaßt!

      Die Japaner sind aus einem anderen Holz geschnitzt als die Bewohner anderer erdbebengeplagter Regionen. Ich gehe jede Wette ein, daß man aus Japan mit Sicherheit in einem Jahr nach dieser unfaßbaren Katastrophe keine Bilder von untätig herumlungernden, auf Spenden aus aller Welt wartenden Menschen sehen wird, die ihnen ihre zerstörte Heimat aufbauen.

    • simplicissimus
      14. März 2011 14:51

      undine: so ist es. die japaner sind seit langer zeit gewohnt ihr schicksal selbst in die hand zu nehmen. daher haben sie auch aus einem kleinen steinigen eiland eines der reichsten länder der welt gemacht. welch unterschied zu den bedauernswerten almosenempfängern in der dritten welt.
      nach heutiger pc-korrekter stimmungslage ist es daher ganz normal, dass japaner anders, nämlich geringschätziger behandelt werden, als diejenigen, die bisher nur wenig zu ihrem eigenen wohlergehen getan haben. diesen armen hascherln muss sofort und ausgiebig geholfen werden, können ja nix für ihr elend, sind ja die reichen nationen schuld. ausserdem klebt auch an den japanern der mangel der wk2-erbsünde.

    • Erich Bauer
      14. März 2011 16:15

      Celian,
      "...Tag 2 nach der Jahrhundertkatastrophe in Japan und noch immer keine Spendenaufrufe, keine Caritas, kein Nachbar in Not und kein Licht ins Dunkel, keine NGO, keine ORF-Spots..."

      Ob das irgendwie mit den "Achsenmächten" zu tun hat...?

    • Rosi
      15. März 2011 10:18

      Das hier Geschriebene ist richtig, und es ist in meinen Augen unfair und schlicht ärgerlich.
      Auch Chile, wo es ein Erdbeben unmittelbar nach Haiti gab, wurde von den Gutmenschen ignoriert, ebenso wie Neuseeland, wo es vor dem Erdbeben in Japan ein Erdbeben und Tote gab. Wen eine Berichterstattung darüber interessierte, konnte sich diese mühsam irgendwo im Kleingedruckten suchen.
      Das Ärgerlichste an der Berichterstattung über Japan im Radio ist die süffisante Art, mit der über die Atomprobleme berichtet wird - jedenfalls in 'Radio Wien', als auch in der 'Antenne'.

    • brechstange
      15. März 2011 16:19

      Für alle die Spenden wollen, die Spendenkonten aus der Presse:

      Caritas: PSK 7.700 004, BLZ 60.000, Kennwort: Erdbeben Japan, Online-Spenden: http://www.caritas.at

      World Vision Österreich: PSK 90 890 000, BLZ 60.000, Kennwort: Erdbeben Japan

      Diakonie: PSK 23.13.300, BLZ 60.000, Kennwort: Erdbeben Japan, Online Spende: http://www.diakonie.at/katastrophenhilfe

      Care: PSK 1.236.000, Kennwort: Japan

      Arbeiter Samariter Bund Österreich (ASBÖ): PSK 00001-834-000, BLZ 60000

      Hilfswerk Austria International: PSK 90.001.002, BLZ 60.000, Kennwort: Erdbeben Japan

      Bundesvertretung 9 Gesundheits- und Pflegeberufe Gewerkschaft Öffentlicher Dienst: BAWAG 43410 011558, BLZ 14000

      "St. Pölten hilft Japan": Sparkasse NÖ Mitte-West AG, Kontonummer 922005, BLZ 20256

    • Antipolemik (kein Partner)
      15. März 2011 20:41

      Somit wurde Celians primitive Linkenhetze Lügen gestraft.

    • Rosi
      16. März 2011 09:40

      @brechstange

      Vielen Dank für die Informationen.
      Es ist diesmal ohnehin schwierig, diese zu finden ...

    • phaidros
      16. März 2011 10:10

      Liebe brechstange, vielen Dank! Ich werde mir erlauben, die von Ihnen zusammengetragene Liste auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Wenn Sie als Redakteurin genannt werden möchten (selbstverständlich gerne), kontaktieren Sie mich bitte - danke!

      BG/phaidros.vie@gmail.com

  136. Josef Maierhofer
    14. März 2011 11:38

    Österreich hat sich gegen die Nutzung der Atomkraft entschieden.

    Darum ist es verständlich, daß ein Hetzen gegen Atomkraftwerke stattfindet.

    Ungelöst ist natürlich die Entsorgung von Atommüll und auch der Rückbau von Atomkraftwerken.

    Ich gebe Herrn Dr. Unterberger darin Recht, daß die Japaner sehr viel für die Sicherheit getan haben, aber den Tsunami haben sie nicht eingeplant, anläßlich eines solchen gab es ja noch gar nicht so lange her 220 000 Tote im indischen Ozean. Das waren in Japan sicher weniger wegen des Warnsystems. Daß die Reaktoren trotz des Supergaus (Ausfall aller Kühlsysteme und Notstromaggregate) nicht in Kettenreaktion übergegangen sind, ist sicher eine gewaltige Leistung der dortigen Ingenieure.

    Ich wage zu behaupten, daß wir hier in Mitteleuropa wesentlich unsicherer bezüglich der uns umgebenden Reaktortypen sind als dies in Japan der Fall ist. Tschernobil hat es gezeigt und man mußte dort als letztes neutralisierendes Mittel amerikanische Borbomben einsetzen um den Supergau zu verhindern. Tschenobil hat ganz Europa radioaktiv verseucht mit dem radioaktiven Staub in der Luft, die zufällig so ging, daß alles über Europa gelandet ist. Noch Jahre danach konnte ich in Klimaanlagenfiltern der TU Wien vielfach unzulässige Radioaktivität nachweisen. Es war zum Glück nur radioaktiver Staub damals.

    Ein Hetzen gegen die Atomkraft an sich kann sich höchstens gegen mangelnde Sicherheiten richten und gegen die problematische Endlagerung von strahlendem Müll mit Halbwertszeiten bis zu 300 000 Jahren. Deshalb, weil man in Japan den Tsunami nicht eingeplant hatte, kann man dort sicher nicht von unsicheren Kernkraftwerken reden, wenn wir zum Vergleich unzählige europäische Schrottmeiler haeranziehen, von denen sogar jüngst in Deutschland die Einmottungsfristen um Jahrzehnte verländert wurden, anstatt für die Sicherheit zu sorgen.

    Es hilft ganz sicher ein österreichischer Protest gegen AKWs nichts, wie wir ja aus der jüngsten Geschichte wissen. Wir sitzen im gleichen Boot und rudern mit, ob wir wollen oder nicht, ob wir protestieren oder nicht, ob wir uns fürchten oder nicht.

  137. Interessierter Leser
    14. März 2011 11:24

    Also, wenn die Atomkraftwerke in Japan diese unheimliche Naturkatastrophe ohne Gau oder größere Strahlungsschäden für die Bevölkerung überstehen, höre ich auf, mich vor Atomkraftwerken zu fürchten. Denn schlimmer kann es eigentlich (jedenfalls in Europa) wirklich nicht mehr kommen. Wir werden sehen, noch ist die Krise nicht ausgestanden.

  138. HJR
    14. März 2011 10:31

    Wie schon Norbert Mühlhauser ausführt, ist die bekannte Geschichte voller Beispiele, in denen der Mensch für den angestrebten Fortschritt oder ein vorgestelltes "Besseres" unsägliche Anstrengungen, Entbehrungen und auch z.T. hohen Blutzoll in Kauf genommen hat - nicht zuletzt auch in der Gestalt von Kriegen (die ja meines Wissens selten Friedensmissionen waren), deren letzter je nach Quelle Todesopfer im hohen 2-stelligen Millionenbereich gefordert hat.

    Dabei spielt in der praktischen Auseinandersetzung kaum eine Rolle, dass Todesopfer oft nur die Folge eines Verzichts auf unerschwingliche Sicherheitsmaßnahmen darstellen. Vielleicht sollte man einmal die Experten fragen, welche Kosten es verursacht hätte, die japanischen Meiler auf Beben der Stärke 9,5 (statt 8,2) auszulegen bzw. um wieviel diese Kosten (auf eine Amortisation von z.B. 20 Jahre gerechnet) die Lebenshaltungskosten jedes Einzelnen erhöht hätte.

    Die Alternative lautet (wie hier auch schon ausgeführt) degressive Demographie (und zwar auch in der Türkei, in Ägypten, in Indien und in Afrika!) und TECHNIKVERZICHT - nicht nur für Regierungsmitglieder, Abgeordnete, etc. sondern für jeden Menschen.

    • HJR
      14. März 2011 10:41

      Nachtrag
      Inwieweit an unserer anscheinend ohne obere Schranke waltenden Gier nach dem nächst Besseren oder einfach Neueren unsere Mediengeilheit und unsere sinkende Urteilsfähigkeit (40-ige Quote an funktionellen Analphabeten) nebst anderen bedauerlichen Zeiterscheinungen (ORF, KRONE, PROFIL) verursachend beteiligt sind, wäre wahrscheinlich auch mal einen Thread von AU Wert.

    • Norbert Mühlhauser
      14. März 2011 10:48

      @ HJR:

      Ich habe von der Zähmung des Feuers gesprochen. Wollten Sie darauf verzichten? Weshalb sollte erhöhter Eigennutz schlichtweg "Gier" sein?

      Nur in in faschistischen oder theokratischen Ordnungen ist dem Menschen der Anspruch auf Eigennutz genommen.

    • libertus
      14. März 2011 11:51

      Alle diese Argumente relativieren sich, wenn man bedenkt, daß die Menschheit erstmals eine Technologie nutzt, die mit ihrem Abfall GENERATIONEN von Nachkommen noch belasten wird und ebenso nach einem Unfall mit radiaoktiven Emissionen.
      Der Mensch hat aufgehört an seine Nachkommenschaft zu denken, sondern plant nurmehr für das Hier und Jetzt sowie jeder für sich selbst - das ist die eigentliche Katastrophe.
      Für diese Kurzsichtigkeit bekommt der "Homo sapiens" bald die Rechnung präsentiert - er rottet sich selbst aus!

  139. Rupert Wenger
    14. März 2011 09:55

    Beim Studium der japanischen Medien fällt sofort auf, dass der Störfall im AKW Fukushima dort als relativ geringes Problem gesehen wird. Angesichts der rund 10 Verletzten im AKW im Vergleich mit den Opferzahlen der anderen Ursachen scheint dies nachvollziehbar. Was Folgeschäden betrifft, hat man in Japan wohl mehr Erfahrungen, als bei uns. Nagasaki und Hiroshima waren 10 Jahre nach der Zerstörung durch A-Bomben wieder blühende Städte. Soweit zu der Aussage, die verstrahlten Räume seien Jahrhunderte nicht bewohnbar. Aus dieser Erfahrung wird die Ruhe der Japaner vielleicht etwas verständlicher.
    Im Vergleich zur Atomkraft hat ein anderer Energieträger wesentlich mehr Opfer gekostet, ist also ungleich gefährlicher: Fast überall in Japan wird mit Gas geheizt und gekocht. Wer die Bilder von den dem Tsunami folgenden Feuersäulen und die umfangreichen Brände im Katastrophenraum aber auch die brennenden Raffinerien weit außerhalb gesehen hat, weiß, welche Gefahren hier lauern. Ich würde vorschlagen, die Diskussion eher auf diesen Enegrieträger zu verlagern.
    Der ORF hat am Wochenende ein Reporterteam nach Japan entsandt, einer der befragten Österreicher teilte mir in einem Telefonat verwundert mit, das Team hätte ihn ausschließlich zur Gefahr des AKW befragt und sei mit seiner wenig angstvollen Antwort keineswegs zufrieden gewesen. Panik ist gewünscht und wird damit wohl auch erzeugt. Ein Schelm, der dahinter politische Absichten in eine Richtung vermutet, die dem ORF ja nicht ganz fremd ist.

    • simplicissimus
      14. März 2011 15:01

      ach wo, der orf ist vollkommen unpolitisch, neutral, ein ausbund an journalistischer objektivität, der seinesgleichen sucht, in rotchina zb....

    • phaidros
      14. März 2011 16:11

      Natürlich ist das so, simplicissimus, denn der hat immerhin einen gesetzlichen Auftrag!

      Auf die Frage des Schutzmanns, ob der Radfahrer tatsächlich geklingelt hätte, bevor der Unfall mit dem Fußgänger passierte, antwortete Karl Valentin angeblich: »Natürlich hat er! Wozu hätte er denn sonst die Klingel auf dem Fahrrad?«

  140. Dr. Dieter Zakel MA
    14. März 2011 09:32

    Im von einer roten Krone und ein paar schwarzen Zwergen regierten Österreich wird nach einer Naturkatastrophe am anderen Ende der Welt ängstlich und demagogisch die Atomenergie beerdigt, obwohl jeder Hauptschüler weiß, daß keine Erdbeben an der Donau und keine Tsunamis am Neusiedlersee drohen. Eine Weltmacht wie China hält dagegen ungerührt an der Atomkraft fest. Sie wird bis 2015 verdoppelt! Das ist der riesige Unterschied zwischen einem Land, das politisch, militärisch und wirtschaftlich in die völlige Bedeutungslosigkeit abgleitet und einer kommenden Weltmacht! Ein Ende des Atomzeitalters gibt es nur in den rotgrünen Fieberträumen des "profil", selbst wenn ganz Fukishima in die Luft fliegt!

    • thomas lahnsteiner
      14. März 2011 10:54

      sie sprechen bzw schreiben mir aus der seele.....

    • Wertkonservativer
      14. März 2011 18:43

      So einfach, werter Herr Dr. Zakel, wird sich das in nächster Zeit bei uns in Europa aber nicht abspielen.
      China hin oder her, allein aus der heutigen Rede von Frau Merkel kann man schon erkennen, dass zumindest in unseren Breiten politisch kein Stein auf dem anderen bleiben wird.

      Alle kommenden Wahlen werden von den Grünbewegten, Green Peace bei uns wird die Vernunft "Urlaub" haben!

    • Wertkonservativer
      14. März 2011 18:54

      Da hat sich aus meinem Sub-Beitrag einiges "fortgeschlichen":
      ich meinte, dass bei allen kommenden Wahlen hier in Europa die Grünbewegten, Green Peace die Politiker aller Couleurs werden dem Volk nach dem Mund reden!

    • Wertkonservativer
      14. März 2011 19:56

      Ich geb's auf; irgendwie ist da der Wurm drin!

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      15. März 2011 16:32

      Wie man immer wieder sieht, lohnt es sich, den steinigen Weg einer Promotion auf sich genommen zu haben: Es hat Hand und Fuß, was Sie schreiben, Dottore.
      Wenn ich mir den Eiertanz, von keinerlei Sachkenntnis getragen, in Deutschland anschau', und in Österreich geht's offenbar ähnlich blümerant zu ...
      Man erblickt und vernimmt ausschließlich opportunistische Politkasperln, die aus Sorge um ihre Pfründen in Panik geraten und ihr Mäntelchen noch flinker in den Wind hägen als sonst.
      Und die Staatsratsvorsitzende, Genossin Merkelowa, angeblich eine promovierte Physikerin, läßt ihren unsäglichen Hosenanzug in demselben flattern.

    • sophokles (kein Partner)
      16. März 2011 11:48

      Lieber Dieter!
      Wo und wie Du Deinen Dr. "aufgeklaubt" hast, das möchte ich schon noch gerne wissen.

      Im Weiteren ist wohl jeder Kommentar zum Inhalt Deiner Zeilen überflüssig.
      Diese alleine sprechen schon Bände über Deine geistige Raffinesse! :-)

  141. cicero
    14. März 2011 09:25

    Auch Wasserkraft ist gefährlich: 1943 wurden durch britische Bomber die Möhnetalsperre und die Edertalsperre zerstört. Dadurch gab es tausende Tote.

    • Undine
      14. März 2011 10:01

      @cicero

      Gut, daß Sie diese Katastrophe erwähnen. Bei Wikipedia fand ich folgenden Satz sehr bemerkenswert, der zeigt, welche Gedanken man 1937 in GB wälzte.

      "Britische Militärs hatten bereits 1937 die Vernichtung der deutschen Talsperren diskutiert"

      Ein Krieg schien bereits in der Luft zu liegen.....

    • libertus
      14. März 2011 11:17

      @cicero

      Die Überlebenden konnten jedoch wieder aufbauen und eine neue Lebensqualität finden, was bei radioaktiver Verstrahlung nicht möglich ist.
      Da bleiben Erkrankungen, Gendefekte und daher Not und Elend über GENERATIONEN bestehen und einer solchen Technologie bedient sich die Menschheit erstmals.
      Ist der Unterschied wirklich so schwer zu begreifen?

    • socrates
      14. März 2011 16:37

      libertus
      Ja. Tot ist tot. Die Betroffenen können sich nicht am Wiederaufbau beteiligen, haben aber dafür keine Gendefekte, Krankheiten und Nachfolger.

  142. Wertkonservativer
    14. März 2011 09:11

    Die Hybris des Menschengeschlechtes trägt seit jeher den Keim endzeitlicher Ent- und Verwicklungen in sich! So ist auch die Kernkraft - wie manche andere technische Hochleistungen - einerseits ein Spitzenprodukt der Ingenieurkunst, andererseits jedoch ein unheimliches Gefahrenpotential für das Weiterbestehen unserer Zivilisation.

    All das ist aber nichts gegen die immer wieder hervorbrechenden Naturgewalten, seien es Erdbeben, Vulkane, einhergehende Tsunamis oder andere Ereignisse, die uns immer wieder beweisen, wie klein und hilflos der Mensch im Endeffekt ist.

    Mit wilden Anti-Manifestationen ist es wohl nicht getan! Gehen wir mit Gleichmut und Augenmaß an die Dinge heran; wägen wir klug ab, was sinnvoll und dem Menschen gemäß ist.
    Alles andere liegt nicht in unserer Hand!

    • HJR
      14. März 2011 09:53

      Da kann ich nur vollumfänglich zustimmen, besonders was Gleichmut und Augenmaß anbelangt - und das in alle Richtungen. Schließlich ist es nicht zuletzt unser eigener "Energiehunger", der an der Wiege der immer schneller zunehmenden Erschließung, Ausbeutung und auch Erschöpfung von Energiequellen stand und steht.

    • libertus
      14. März 2011 11:21

      Und nochmals:

      Daß eine von Menschen hausgemachte Katastrophe, nämlich die eines atomaren GAUs, nicht nur ein paar Menschenleben fordert, sondern darüber hinaus GENERATIONEN mit schwersten Erkrankungen, Gendefekten etc. in Not und Elend stürzt und die somit nur sehr, sehr schlechte Chancen auf einen Neubeginn vorfinden, das gab es seit Menschengendenken nicht.
      Daher sollte man die friedliche, radioaktive Nutzung doch anders einordnen und nicht als "gottgebenes Schicksal"!

  143. A.K.
    14. März 2011 09:07

    Zum Beitrag von Dr. Unterberger „Zurück zur Natur und weg mit der Atomkraft!“ :
    Bravo und volle Zustimmung
    – im Gegensatz zur „Unterberger Notiz“ „Der Kardinal und die Politik“ vom 13. März 2011!

  144. pehers
    14. März 2011 09:00

    Und was macht Ö1 im Abedjournal um 18.00 Uhr? Da wird ein "Atomfachmann" von Global 2000 befragt, der natürlich nun das Ende der Technologie Atomkraft postuliert! Die Objektivität der Ö1 Nachrichten Redaktion hat sich wieder einmal eindrucksvoll bestätigt!

    Ich frage mich immer, ob auch das Ende der Wasserkraft ausgerufen worden wäre, wenn ein Staudamm wegen des Erdbebens gebrochen wäre und die Flutwelle die darunter liegenden Siedlungen zerstört und wesentlich mehr Todesopfer gefordert hätte?

    • Norman Bates
      14. März 2011 09:25

      Ja, vermutlich.

      Wir fahren dann alle kiffend, mit Dreadlocks und in Sack und Asche gekleidet mit dem Jutte-Sackerl auf unserem Fahrrad zum Bio-Laden in den 7. Bezirk.

    • HJR
      14. März 2011 09:56

      Wer den ORF einschaltet ist selbst schuld! Und auch wenn ich die Inhalte und Diktion der wesentlich besseren deutschen Sender resumiere, komme ich zu der Erkenntnis, dass man als erste Maßnahme zur Energie-Einsparung auf dieses Verblödungsmedium ganz verzichten sollte.

    • Norman Bates
      14. März 2011 10:22

      @HJR

      D'accord. Ich drehe das fast nur noch auf, wenn Unterberger, Köppel oder Broder in einer Diskussion sitzen.

      Was beim ORF extrem störend ist, dass Meinung und Information durchgängig vermischt wird (auch in der ZiB) und darüber hinaus auch noch Meinung in Richtung bessermenschlicher Initiativen gemacht, respektive manipuliert werden soll.

  145. MJM
    14. März 2011 08:56

    Völlig OT - Ein Artikel zum Kopfschütteln.

    Die Freundschaft zwischen SPÖ auf Raiffeisen wächst und wächst. Raiffeisen-Logos finden sich auf Straßenbahnen, in allen SPÖ-Jubelzeitungen, etc. etc.

    Auch beim Thema Integration ist man völlig auf einer Linie:

    http://www.ots.at/presseaussendung/OBS_20110311_OBS0005

    Geht es darum, den innerösterreichischen Hoffnungsmarkt Migranten nicht den ex-roten Banken zu überlassen? Soll dem Wiener Migrationsvertrag gleich ein Raiffeisen-Formular beiliegen?

    • Norman Bates
      14. März 2011 09:17

      Kommt das in die Anti-Gender-Beilage oder in die Rubrik "Politisch unkorrekt - na und!"?

    • HJR
      14. März 2011 09:59

      Die wollen doch Hoffnungsmärkte mit gigantischen Wachstumsraten nicht liegen lassen! Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

  146. socrates
    14. März 2011 08:16

    Bad news are good news!
    Die Panikmache in den Medien ist ebenso unerträglich wie ferngesteuert.
    Die größte atomare Katastrophe war Hiroshima und Nagasaki. Beide Städte sind heute bewohnte Großstädte.
    Der erste AKW-Unfall war "three mile island" in den USA. Er wird, im Gegensatz zu Tschernobyl, totgeschwiegen.
    Die Sensationsreporter mit geringer Bildung untersuchen Gesundheitsschäden in Japan, die unserer Schüler in der HTL Rosensteingasse nicht.

  147. GOP
    14. März 2011 08:09

    Das ist eben typisch für die heutige Medienwelt - und da gehört auch dieser Blog dazu: jeder Journalist und sonstiger Wortspender betrachtet sich als Fachperson und hat ohnehin schon immer alles besser gewusst. Egal wie gross die Ausmaße der derzeitigen Katastrophe sein werden, jeder findet dabei weitere Argumente zur Bestätigung seiner Meinungen.
    Besser wäre es, den Geschädigten schnellstens zu helfen.

  148. thomas lahnsteiner
    14. März 2011 07:55

    Besonders widerwärtig ist das verhalten der deutschen: dort haben grüne atomkraftgegner am wochenende freudenfeste veranstaltet
    (menschenketten gegen akw mit la ola wellen), während sich das mediale deutschland in panikmeldungen und der üblichen ökologischen besserwisserei ergeht. In den diskussionssendungen werden zum großteil wahlkämpfe geführt und vertreter des offiziellen japan arrogant niedergemacht........
    die medienstrolche haben die japanische regierung und die japanischen "behörden" im visier und grüne hysteriker haben oberwasser.
    Was aber in deutschland überhaupt nicht interessiert, ist die betroffene japanische bevölkerung und deren schicksal......so schaut das mitgefühl des links-grünen packs aus.....(gesehen gestern bei Anne Will)...
    in deutschland also demagogie, in österreich eher naivität (dumme fragen von Ingrid Thurnherr)

    • simplicissimus
      14. März 2011 09:24

      volle zustimmung mit einer korrektur: "besonders widerwärtig ist das verhalten gewisser deutscher politischer kreise ...."

    • thomas lahnsteiner
      14. März 2011 10:51

      @ simplicissimus
      völlig richtig, war auch so gemeint....danke !

    • Segestes (kein Partner)
      15. März 2011 06:43

      Die Menschenkette gegen Atomkraft, war schon Wochen vorher angekündigt worden...

    • Waxolunist (kein Partner)
      15. März 2011 07:59

      Glauben Sie in der Schweiz ist es besser. Da fordern linke Atomgegner die Schliessung des AKWs Mühleberg, weil es baugleich mit dem AKW in Japan ist. Aus Sicherheitsgründen, als ob in der Schweiz ein Tsunami auftreten würde.

      Dazu lässt sich die Bundesrätin Leuthard von den linken Medien treiben und stellt die Gesuche für neue (und sicherere) AKWs ein.

      Berlakovich müsste übrigens sagen, dass die AKWs, aus denen Österreich seinen Strom bezieht, sicher seien.

      Dazu gestern der ORF mit der sehr objektiven Diskussion: "Bedroht die Atomkraft unseren Planeten?" Der Titel verrät doch schon was hier herauskommen wird. Und auch die ZIB berichtet in linker Selbstsucht nur über das AKW anstatt auch wenigstens etwas über den Rest des Landes und der Zerstörung, welche tragisch genug ist.

    • HJR
      15. März 2011 13:26

      Wie ich höre, fordern unseren Grünen heute die eu-weite Stilllegung [mit wievielen "l" muss man das jetzt eigentlich schreiben?] ALLER Atomkraftwerke. Die Deutschen begnügen sich damit nicht, sondern sehen das eher "weltweit".

      Offenbar können nicht nur einige Radionukleine Kettenreaktionen hervorbringen sondern auch menschliche (Un)vernunft. Wie sagte Einstein angeblich: Den Weltraum halt ich für begrenzt, die menschliche Dummheit aber ist unendlich.

  149. brechstange
    14. März 2011 07:50

    Das hysterische Geplärre im ORF ist unsäglich, die wünschen sich ja den Supergau. Diesen Eindruck gewann zumindest ich.

    Auf der anderen Seite ist die Atomkraft ein schwer subventionierte Energieform mit unabsehbaren Folgen ohne Lösund der Endlagerung va kann man die körperlichen Schäden nicht zuordnen. Sehr praktisch für die Atomlobby. Eine Lüge jagt die nächste. Das ist ein Faktum. Eines steht jedenfalls fest als Faktum, die Schilddrüsenerkrankungen in der Bevölkerung sind stark gestiegen seit Tschernobyl. Dies alles ist eine langfristige Angelegenheit und schwer zuordenbar. Doch den Verdacht abzuweisen, ist GROB fahrlässig.

  150. Dr. Dieter Zakel MA
  151. simplicissimus
    14. März 2011 07:02

    bei allen bedenken an möglichen langfristigen verstrahlungsschäden: wie lösen wir die diskrepanz zwischen humaner zuverfügungstellung von medikamenten für die 3. welt und die damit verbundene bevölkerungsexplosion, die förmlich nach energie schreit? abholzung in den tropen und subtropen schreitet voran, der baumbestand ist endlich und das verbrennungs-co2 wollen wir auch nicht. die entwickelte welt befindet sich zwar in einem schrumpfungsprozess, der aber bei weitem nicht die zuwachsraten in der 3. welt kompensiert. hier schrumpfen technisierte völker, die ihre probleme in den griff kriegen könnten, würden sie nur die richtige politik betreiben. dort proliferieren ungebildete massen, die hunderte jahre von dem entwicklungsstadium entfernt sind, das ihnen ermöglichte, die strukturen zu bilden, die für diese bevölkerungszahlen notwendig wären.
    das ist der stoff, aus dem zuküftige, schwere konflikte gemacht sind.
    das energiethema wird uns zunehmend und immer intensiver beschäftigen. konstruktive skepsis, jedoch keine panikmache sind im hinblick atomenergie angebracht.
    ich gebe au vollinhaltlich recht.

    • simplicissimus
      14. März 2011 07:49

      noch ein nachsatz: den grössten menschlichen schaden im fall tschernobyl haben indirekt kommunistische politiker verursacht, die rechtzeitige warnungen an die bevölkerung unterliessen und sie ungeschützt dem staub überliessen. hätte man kinder für ein paar wochen nicht auf die strasse gelassen oder evakuiert, hätte man viele fälle von blutkrebs vermeiden können. so wurde es mir jedenfalls von betroffenen in der ehemaligen sowjetuinon geschildert, deren kinder nach kuba zur mehr oder weniger wirkungslosen behandlung geflogen worden waren.

  152. Anton Volpini
    14. März 2011 07:01

    Diese Leute, die die Erdbevölkerung um um paar Milliarden Menschen reduzieren wollen, können gleich einmal bei sich selber anfangen, mit der Reduktion.

    • simplicissimus
      14. März 2011 07:04

      tun sie eh, die emanzis, gutis, schwulis und sonstigen kinderlosen progressiven.
      nur leider hilft das nix, denn ihre fehlenden kinder werden zum quadrat durch kinder aus entwicklungsländern ersetzt.
      eine unheimlich "gesunde" entwicklung.

    • Anton Volpini
      14. März 2011 07:11

      @simplicissimus

      Nein, das meine ich viel radikaler, im Sinne von, mit gutem Beispiel vorangehen.
      Die werden dann relativ schnell schmähstat, wenn es um ihr eigenenes Leben geht.

    • simplicissimus
      14. März 2011 07:25

      da werden sie wohl recht haben.

  153. Paige
    14. März 2011 06:49

    Bei der Debatte werden tatsächlich zwei Dinge verwechselt. Das eine ist die Frage, ob AKWs "sicher" sind und das andere ist, sind AKWs in Tsunamigebieten sicher?

    Die gestrige Sendung "Im Zentrum" hätte etwas anderes diskutieren müssen: Wird es bei uns in Mitteleuropa derart heftige Erdbeben geben oder gar Tsunamis? Sollten wir daher unsere AKWs tsunamisicher bauen und wie geht das überhaupt? Das wäre freilich weniger spektakulär gewesen und die Zuschauer hätten sofort erkannt, wie unnötig solche Bedenken sind. So aber hat man so getan, als wäre das, was jetzt mit den AKWs in Japan passiert, ein Problem der AKWs an sich und jederzeit überall auf der Welt genauso möglich.

    Ich meine daher, erst wenn Merkel gesagt hätte, sie lässt jetzt alle deutschen AKWs darauf untersuchen, ob sie tsunamisicher sind, könnte man wirklich beruhigt sein...

    Die EU schickt sich an, Benzin-Autos zu verbieten. Benzin wird wegen der enormen Staatsverschuldung unter dem Deckmäntelchen CO2-Vermeidung immer teurer. Als mögliche Alternative gelten E-Autos. Selbstverständlich werden wir für die Aufrechterhaltung des Individualverkehrs und für die Industrie/Wirtschaft noch sehr viel mehr Strom brauchen als bisher. Ohne Kernspaltung geht das wohl gar nicht. Zukunft hat sie wohl keine, denn auch die Uranvorkommen sind beschränkt. Hier können wir nur auf die Kernfusion hoffen.

    Den Japanern bringe ich tiefstes Mitgefühl und Respekt entgegen. Da muss jetzt alles getan werden, ihnen zu helfen.

  154. Dr. Dieter Zakel MA
    14. März 2011 06:42

    Also wenn das Beben eines gezeigt hat dann dass Atomkraft sicher ist. Wir importieren 80% unserer Energie. 20% davon ist Atomstrom. Stoppen wir die Atomkraft heisst das automatisch 20% (und mehr) weniger Wirtschaftsleistung. Die aktuelle "Krise" hat grad mal 4% gekostet. 1929 ca 40%.
    KEine Atomkraft bedeutet: Kein Individualverkehr. Gemeinschaftswohnungen, Gemeinschaftsküchen, nur ein Zimmer heizen, jeden 2ten Tag essen, auf Fleisch verzichten.
    Das schau ich mir an ob die Maulhelden auf so viel Verzicht stehen :-)

    • brechstange
      14. März 2011 09:10

      Machen Sie es sich nicht zu einfach?

    • ProConsul
      14. März 2011 09:58

      Dr. Dieter Zakel

      100% Zustimmung, aber so weit denken die Leute halt nicht, wenn sie nach dem Ende von Atomstrom schreien.

  155. phaidros
    14. März 2011 06:20

    Auch weniger Phantasievollen müssten seit 9/11 Argumentationen etwas eigentümlich anmuten, die die prinzipielle Sicherheit der Atomkraft beschwören.

    Das eigentliche - auch nach 60 Jahren nicht einmal in Ansätzen gelöste! - Problem ist in meinen Augen aber das der Endlagerung: Salzstöcke, die uns vor 30 Jahren als vollkommen sicher für 1000e Jahre verkauft werden sollten, stehen heute unter Wasser. Diese Entdlager müssten 1000e Jahre lang aktiv überwacht werden (und die Kosten dafür freilich dem produzierten Strom zugeschlagen). Schon das wird nicht passieren, wie wir wissen.

    Und wer sagt nebenbei, dass unsere Wissenschaft und Technnik nicht untergehen wird? Und in diesem Fall würden wir Konsequenzen für Generationen stiften, die diese nicht verursacht haben, sie nicht beherrschen können aber auch die Vorteile davon nicht lukriert haben.

    Sollte uns das nicht zu denken geben?

    Mein persönliches Fazit lautet: der Mensch mit seinen schlauen Spielzeugen vermag gegen die Naturgewalten nichts auzurichten. Der Planet strengt sich nicht mal an, um uns das vor Augen zu führen: schon 2010 zeigte der Ausbruch des Eyjafjallajökull das ganz deutlich. Und wer das nicht glaubt, weil Fernsehübertragungen nicht unmittelbar genug sind, begebe sich nur einmal bei schlechten Witterungsverhältnissen in die Berge oder auf See.

    BG/phaidros.vie@gmail.com

    • HJR
      14. März 2011 10:10

      Also zurück zur Steinzeit? Schließlich sind Faustkeile unter gesellschaftlichem Aspekt kaum mit sozialem Gefährdungspotential ausgestattet. Und das kann man z.B. von Sensen nicht mehr behaupten, denn schließlich haben die Tiroler 1809 den Franzosen (und Bayern) damit gezeigt, was man damit noch alles machen kann.

    • phaidros
      14. März 2011 10:41

      Wer sagt denn sowas? Nur, wer keine Phantasie hat denkt, dass der Weg auf dem er jeweils geht, der einzig mögliche ist.

      Nur so ein paar Beispiele:

      http://www.iter.org/
      http://www.shortnews.de/id/826820/Durchbruch-bei-Bioelektrizitaet-Pflanze-liefert-Strom oder
      http://www.bmbf.de/de/12360.php
      http://www.youtube.com/watch?v=BbauzHi6QXQ
      http://www.pelamiswave.com/

      Und dabei lasse ich bewusst Wind aus (obwohl offshore-Windfarmen mE sehr vielversprechend sein dürften) und die Sonne, die mit einer Einstrahlung von ~1kW/m² alle Probleme für die nächsten 4 Mrd Jahre gratis lösen kann - und wird: der Mensch greift erst zur klugen Lösung, nachdem er alle anderen durchprobiert hat. In dem Zusammenhang sei der interessante und spannende SF-Roman "The Skyfall" von Harry Harrison empfohlen (der abgesehen von diesem einen und "Make Room! Make Room!" ein rechter Schmieranski war)

      "Tatsachen hören nicht auf zu bestehen, nur weil sie ignoriert werden." (Aldous Huxley)

      BG/phaidros.vie@gmail.com

  156. Baldur Ainarin
    14. März 2011 06:12

    Diesmal kann ich den Ausfühungen des von mir gschätzten Dr. Unterberger leider überhaupt nicht zustimmen. In Anbetracht der Gestehungskosten , der Kosten für Sicherheit und Entsorgung und der Gefahren ,ist Atomenergie weder sauber noch günstig.Die Schäden nach einem Unfall haben Generationen zu tragen!
    Die Gewinnung des Stromes aus atomarer Energie führt in eine Sackgasse der Menschheitsentwicklung !

  157. Norbert Mühlhauser
    14. März 2011 03:24

    Bevor der Mensch das Feuer zähmte, hatte er ein schutzloses, armseliges Leben, dass nicht dazu angetan war, die eigene "Unschuld" schöngeistig zu genießen.

    Nachdem unfallhalber die ersten Rauchgas- und Kohlenmonoxidvergiftungen eintraten, und die ersten Hütten und Zelte abbrannten, ist die Menschheit nicht zurückgeschreckt, sondern hat aus widerfahrenem Unglück Lehren gezogen, indem sie die Beherrschung des Feuers kultiviert hat.

    Auch in unserer Zeit gibt es genug Möglichkeiten, die Sicherheit der AKWs zu verbessern bzw daran zu forschen.

    Merkwürdig auch, weshalb die Mahner der Endlagerung, die stets Gefahren des Anbaus im kontaminierten Erdreich und solche des kontaminierten (Grund-)Wasserkreislaufes bemühen, nicht durch Uranminen (Vorkommen) im Berg gleichfalls beunruhigt sind? Diese bergen zwar Material geringerer Strahlungsintensität, aber dafür großvolumiger, als weniger konzentriert. Konsequent wäre daher nur, alles Uran dieser Erde "auszubuddeln" und in den Weltraum zu schießen.

    Außerdem ließe sich in Spezialglas eingeschmolzenes Kernmaterial sicherlich hunderttausende Jahre sicher im Berg aufbewahren.

    Und Harrisburg, das ja auch eine Kernschmelze hatte, ist nicht wie Tschernobyl evakuiert, es blüht und gedeiht, es gibt dort keine außerordentliche Strahlenexposition mehr. Auch in Tschernobyl siedeln in der Randzone des 30-Km Umkreises wieder Leute an - gegen behördliche Vorschriften, aber geduldet, nicht zuletzt wegen der geringen Strahlungsbelastung am Rande.

    • efrinn2
      14. März 2011 06:34

      HEUTE im n-tv-panorama u.a.: Erinnerungen an Three Mile Island
      In dem Kraftwerk war es am 28. März 1979 zu einer teilweisen Kernschmelze gekommen. ... Zwar funktionierte die Notabschaltung, aber der Reaktor war überhitzt. .... Dessen Kern war schon zum großen Teil geschmolzen. .... eine radioaktive Wolke stand über der Region ....>>> Direkte Todesfälle gab es nicht und nach einer Langzeitstudie auch keine Folgeerkrankungen

    • efrinn2
    • brechstange
      14. März 2011 09:08

      efrinn2

      Solange man nicht betroffen ist, kann man dem natürlich Glauben schenken. So einfach kann man es sich machen.

  158. efrinn2
    14. März 2011 01:44

    @plusminus:
    Ihre Aufzählung entspricht genau jener Panikmache, wie sie in den Medien gebracht wird und nicht richtig ist. Weder die befürchtete horrende Anzahl von Toten noch die auf "jahrhunderte" verstrahlte Umgebung, die Endlagerung und die Demontage. Fachleute wissen das, bei "Experen" bin ich da immer skeptisch. Lesen Sie Fachliteratur und sie werden staunen. Nur ein Beispiel: derzeit wird gerade das alte AKW von Greifswald (ex-DDR) demontiert und entsorgt. Und so könnte man alles Widerlegen. Wissenschaftlich.

    • plusminus
      14. März 2011 15:37

      @efrinn2

      Bei Experten bin ich auch schon sehr skeptisch geworden, denn man findet halt für jede Position Fachleute und am Ende blickt der Laie wieder nicht durch.
      Schau ma mal wie es in Japan 1:1 ausgeht und ich fürchte, alle Vorteile von Atomstrom werden dort soeben zunichte gemacht.
      Wenn man jedenfalls Reportagen aus Tschernobyl sieht, sind die Spätfolgen entsetzlich und im Umkreis von 30 km gibt es keinerlei menschliches Leben mehr - bis heute. Ob der Nutzen dieses Kraftwerks so groß wie der eingetretene Schaden war? Ich bezweifle es und das muß ja noch erlaubt sein!

  159. plusminus
    14. März 2011 01:20

    Nein, da muß ich leider widersprechen, denn bei Aufzählung aller Vor- und Nachteile anderer Energiequellen gegenüber Atomkraftwerken, sind nur letztere dazu angetan, nach einem Störfall mit Austritt von Radioaktivität - und nach menschlichem Ermessen muß in jeder Einrichtung mit Unfällen gerechnet werden - nicht nur Tote zu verursachen, sondern die Umgebung auf Jahrhunderte unbenutzbar zu machen. Außerdem ist bei allen Atomkraftwerken das Problem der Endlagerung noch nicht gelöst und bei Stilllegung bleibt eine verstrahlte Ruine zurück, deren Entsorgung ebenfalls ungelöst ist.
    Und wenn man alle diese Kosten für Risiken und Schäden in Form einer Versicherung o. ä. in den Strompreis einrechnen müßte, was nach dem kaufmännischen Prinzip selbstverständlich sein sollte, dann kann von billigem Strom keine Rede mehr sein.
    Wie schon zuletzt bei den Banken, streift bei AKWs Gewinne der Betreiber ein, aber Schäden in ungeahnten Ausmaßen muß die Allgemeinheit tragen.
    Irgendwie typisch für unsere Zeit.
    Es bleibt nach wie vor dabei - der billigste und sauberste Strom ist immer noch der EINGESPARTE und da sollten wir uns alle bei der Nase nehmen!

    • Norbert Mühlhauser
      14. März 2011 03:02

      Mit dem Verfassen Ihrer Nachricht haben Sie aber nicht Strom eingespart, sondern in Ihrem Sinne genutzt.

    • Observer
      14. März 2011 07:08

      Plusminus:
      Vergessen Sie nicht, die von AU aufgezähltenen 10 Punkte geben seine persönliche und subjektive Meinung wieder, welche durch keinerlei Fakten hinterlegt ist. Aus der Katastrophe in Japan versucht halt jeder, sich Argumente für seine Sichtweise "herauszulesen".

    • gaberl
      14. März 2011 08:00

      ja, ja da gibts den bösen kapitalisten, der inhaber eines akw ist und gewinne einstreift und die bevölkerung vergiftet...noch dümmer und primitiver gehts wohl nicht....

    • Norbert Mühlhauser
      14. März 2011 10:33

      " ... sondern die Umgebung auf Jahrhunderte unbenutzbar zu machen. "

      Harrisburg nach der Kernschmelze? Wie bringen Sie das mit Ihrer Aussage im Einklang?

      "Außerdem ist bei allen Atomkraftwerken das Problem der Endlagerung noch nicht gelöst ..."

      Weshalb sollte die Endlagerung im Vergleich zu den natürlichen Uranvorkommen, mit ihrer zwar geringeren Intensität aber wesentlich höheren Kubatur/größeren Ausbreitung, ein Problem darstellen? Auch natürliches Uran ist "Gift".

    • libertus
      14. März 2011 11:26

      @Norbert Mühlhauser

      Harrisburg war erstens nur eine BEINAHE Kernschmelze, allerdings mit Austritt von Radioaktivität und zweitens interessiert viele Jahre danach niemanden mehr die Opfer bzw. stellt bei Gendefekten niemand mehr den ursächlichen Zusammenhang her.
      Jedenfalls steht Amerika bei Krebserkrankungen an führender Stelle, soviel steht fest.

    • libertus
      14. März 2011 11:31

      Ich korrigiere: in Harrisburg gab es eine PARTIELLE Kernschmelze und es gab keinen Super-GAU.
      Da hatte Tschernobyl schon eine andere Qualität, wo es sehr wohl zu den geschilderten Auswirkungen kam und noch immer kommt.
      Allerdings fließen die Informationen aus Weißrußland nurmehr spärlich!

    • Observer
      14. März 2011 12:32

      Norbert Mühlhauser's Zitat:
      Weshalb sollte die Endlagerung im Vergleich zu den natürlichen Uranvorkommen, mit ihrer zwar geringeren Intensität aber wesentlich höheren Kubatur/größeren Ausbreitung, ein Problem darstellen?

      Da sie scheinbar das Problem der Restmengen an hochradioaktiven Material (nach Aufbereitung) gelöst haben, sollten Ihre Erkenntnisse allen interessierten Stellen zur Verfügung gestellt werden. Denn man sucht noch immer mit hohen finanziellen Aufwand europaweit nach völlig gefahrlosen Lagerstätten - bisher vergeblich. Und für den nächsten Nobelpreis werden Sie auch nominiert.

    • Norbert Mühlhauser
      14. März 2011 12:44

      Harrisburg war nach meinem Informationen eine teilweise Kernschmelze.

      Wenn Sie Genaueres wissesn, dann bitte mit Angaben von Internet-Quellen.

    • Norbert Mühlhauser
      14. März 2011 12:52

      @ Observer:

      Haben Sie auch Argumente, oder replizieren Sie nur die Argumente derjenigen, die als Staatsbedienstete dank Biennialsprüngen oder KV-Anhebungen zwecks Neutralisierung von Öko-Belastungen nicht mehr Wachstum brauchen?

      Wenn natürliches und nichtsdestotrotz giftiges Uran mit einer Kubatur von zigtausenden Quadratkilometern im Erdreich nicht die Menschheit vergiftet hat, so wird es das durch Gebrauch zwangsläufig abgereicherte, wenn auch "rafinierte" Kernmaterial, das außerdem beim Abbau die Bodenbelastung erstmal verringert hat, in Quarzglasgebinden (o.ä.) bei der Ablagerung auch nicht können.

    • Norbert Mühlhauser
      14. März 2011 12:55

      Nachtrag/Berichtigung:

      Sollte natürlich "repetieren" und nicht "replizieren" heißen.

    • Norbert Mühlhauser
      14. März 2011 12:58

      @ libertus:

      Tschernobyl hatte deshalb eine andere Qualität, weil der Reaktormantel geborsten war. Weiters, weil Graphit abbrannte.

      (Unsere Beiträge überschnitten sich.)

    • phaidros
      14. März 2011 13:01

      Sg. Hr. Mühlhauser, und wir wissen, dass Quarzglas seine protektiven Eigenschaften unter harter Bestrahlung (die einzig aufgrund der hohen Konzentration in dieser Intensität stattfindet - im Gegensatz zu natürlichen Vorkommen) über Jahrzehntausende beibehält, weil... ?

    • Norbert Mühlhauser
      14. März 2011 13:16

      @ Phaidros:

      Wir wissen jedenfalls, dass die Strahlungsintensität spätestens nach Jahrtausenden abnimmt.

      Auch habe ich von Quarzglas oder ähnlichem ("o.ä.") geschrieben.

      Fossilieneinschlüsse in Halbedelsteinen beweisen jedenfalls, dass gewisse Materialien Jahrmillionen überdauern; und dass Strahlung glasartige Gebinde nicht zerstören kann, sondern allenfalls Nuklearwärme, das lässt sich sicher leicht beweisen. Die Konkretisierung von Lösungskonzepten obliegt überdies den Wissenschaftern, die aber medial nur als Bedenkenträger, die von Bedenken leben wollen, zu Wort kommen.

    • Observer
      14. März 2011 13:26

      Norbert Mühlhauser:
      In Harrisburg gab es 1979 eine teilweise Kernschmelze (wie auch in Canada 1952 und das misslungene Schweizer Experiment 1969). Die Katastrophe von Harrisburg wird von Fachleuten mit Gefahrenstufe 5 bezeichnet, während Tschernobyl (1986) mit der höchsten Stufe 7 genannt wird. Entscheidend für die Umwelt und uns Menschen ist einerseits die Ausbreitung einer radioaktiven "Wolke" (mit Cäsium-137, Strontium-90, Plutonium) und die Fläche der langfristigen Bodenkontaminierung. Wichtig ist es aber auch, welche Art von Stoffen freigesetzt werden, da es dabei sehr unterschiedliche "Halbwertzeiten" gibt. Auch die Wiederaufbereitungsanlagen sind von Unfällen nicht völlig verschont, so erinnere ich mich noch an die Kathastrophe von Sellafield (GB) mit Dutzenden von Toten und der 30 Jahre von der UdSSR vertuschte sog. Majak-Unfall (1957) im südlichen Ural. Dort blieb die "Wolke" am Boden und hat so ein Gebiet von der Grösse Niederösterreichs verseucht. Über die Anzahl der Todesfälle wurden bisher keine genauen Zahlen veröffentlicht, man geht aber von zirka 10.000 aus.
      Alle diese Informationen findet man auf seriösen Webseiten.

    • Observer
      14. März 2011 13:31

      Korrektur:
      die genannten Substanzen Cäsium-137 usw. wurden 1957 in Kyschtym/Ural freigesetzt und nicht unbedingt bei den anderen Unglücken.

    • plusminus
      14. März 2011 15:50

      @Norbert Mühlhauser 03:02

      Ok, ich verbessere:

      ".......der billigste und sauberste Strom ist immer noch der KLUG EINGESPARTE......."

    • Norbert Mühlhauser
      14. März 2011 20:52

      @ Observer:

      "Die Katastrophe von Harrisburg wird von Fachleuten mit Gefahrenstufe 5 bezeichnet, während Tschernobyl (1986) mit der höchsten Stufe 7 genannt wird."

      Und Fukushima ist nach meinem derzeiten Wissenstand trotz Erdbeben und Tsunami noch immer Gefahrenstufe 4. Freilich gilt es noch die nächsten zwei Tage abzuwarten ....





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