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Wie hilft man Sozialhilfe-Empfängern wirklich?

„Weltfremd“ sei es, so der oberösterreichische Sozialdemokrat Josef Ackerl, wenn der Rechnungshof „ausgabendämpfende Maßnahmen“ im Bereich Mindestsicherung und Sozialhilfe verlangt. Für seine Welt hat Ackerl zweifellos recht, wenn er diese Forderung für Welt-fremd erklärt. In anderen Welten ist man hingegen mit solchen Maßnahmen sehr erfolgreich.

In Ackerls Welt gibt es immer nur eines: ständig mehr Sozialausgaben, ständig mehr Schulden. Und viele Experten prophezeien ja auch schon, wenn auch noch hinter vorgehaltener Hand, dass am Ende des Jahres die Ausgaben für die neueingeführte Mindestsicherung alle Schätzungen weit übertroffen haben werden.

Von der Schweiz bis Amerika gibt es hingegen Beispiele, wie man die explodierenden Wohlfahrtskosten sehr wohl und auf eine sehr humane Weise wieder in den Griff bekommt. Dazu muss man freilich erst den Mut haben, ein paar Wahrheiten einzugestehen. Wider das in steinerne Hirne gemeißelte linke Weltbild.

So fällt es linken Sozialdemokraten wie Ackerl unsagbar schwer zuzugeben, dass allzu großzügige Sozialsysteme immer zu allzu intensivem Missbrauch verleiten. Gleichzeitig zeigt sich: Wenn man den Menschen allzu leicht den Aufenthalt in einer sozialem Hängematte ermöglicht,  dann verlernen sie es, sich außerhalb solcher „Sicherungssysteme“ zu bewegen. Wer jahrelang von Sozialhilfe lebt, der ist nachher weniger denn am Beginn imstande, in der Früh aufzustehen, um sich rechtzeitig an seinem Arbeitsplatz einzufinden. Er verlernt es, übernommene (und an sich durchaus zumutbare) Aufgaben auch zu erfüllen. Auch Tugenden wie Grüßen, Kundenfreundlichkeit und Höflichkeit gehen vielfach verloren, unabhängig davon, wie weit sie einst vorhanden waren. Das Schlimmste aber: Die Menschen verlieren den Respekt vor sich selbst.

Längst haben auch die Sozialtechnokraten solches entdeckt – und sich einen riesigen Markt entwickelt, in dem sie in staatlich bezahlten Kursen Sozialhilfeempfängern solche Tugenden wieder beizubringen versuchen. Ihre Erfolge halten sich aber in engen Grenzen (außer dass es halt wieder jede Menge Arbeitsplätze für Absolventen progressiver Studienrichtungen gibt).

Denn solche Tugenden erwirbt man sich nur in der realen Welt, weil manches halt nur unter Zwang und Druck gelernt wird. Dieses Wissen ist in vielen Familien verloren gegangen. Gleichzeitig hat man aber auch den Lehrern fast alle Möglichkeiten genommen, Kindern Disziplin zu vermitteln; und wer es dennoch versucht, bekommt oft Probleme mit seinen Vorgesetzten, mit ideologietrunkenen linken Direktoren, mit Stadt- und Landesschulräten sowie den diversen Schul-Inspektoren.

Die USA haben daher noch im vorigen Jahrhundert mit großem Erfolg beschlossen, dass niemand mehr (außer nachweislich körperlich Behinderte) länger als fünf Jahre von der Wohlfahrt leben darf. Der allergrößte Erfolg zeigt sich bei den Betroffenen selbst: Die alleinerziehenden schwarzen Mütter – eine der größten Gruppen unter den Wohlfahrtsempfängern – zeigen einen ungeahnten Zuwachs an Selbstbewusstsein, seit sie nun an Supermarktkassen oder sonstwo ihr eigenes Geld verdienen (müssen), statt lebenslang von Wohlfahrtsschecks leben zu können. Und fast keine klagte in der Manier unserer Linken über einen menschenunwürdigen Arbeitszwang.

Ähnliches hat vor rund zehn Jahren die Schweizer Stadt Winterthur eingeführt. Alle Sozialhilfeempfänger wurden zu einem Arbeitseinsatz verpflichtet; es sei denn, sie sind krank oder müssen nachweislich ihre Kinder betreuen. Die Ergebnisse sind eindrucksvoll: Von 300 Antragstellern landeten am Ende nur 131 beim Sozialhilfebezug. Vom Rest fanden manche auf diesem Weg rasch wieder einen normalen Job; über Fünfzig der ursprüngliche Antragsteller kamen aber gar nicht zum Arbeitseinsatz und verzichteten solcherart auf die Unterstützung.

Und deren Verhalten hängt wohl in hohem Ausmaß mit einer anderem Folge des Arbeitseinsatzes zusammen. Er verhindert jedenfalls eine nicht ganz so seltene Form des Missbrauchs: die Verbindung von Sozialhilfe und ertragreicher Schwarzarbeit. Daher wurde auch in etlichen anderen Schweizer Städten ein ähnliches Modell eingeführt. Was übrigens auch die großen Vorteile des Föderalismus zeigt: Man kann sich immer anschauen, welches Muster funktioniert, und dieses dann nachmachen. Geht aber einmal eine Reform schief, dann ist nicht gleich das ganze Land auf eine schiefe Bahn geraten. Aber das ist heute ein anderes Thema.

Zurück zur Arbeitspflicht: Abgesehen davon, dass diese Modelle von der Linken gefürchtet werden wie die Meinungsfreiheit von Gaddafi, sollten Arbeitspflicht-Modelle auch in Österreich intensiv erprobt werden. Anstelle immer breiter und unkontrollierter die soziale Gießkanne einzusetzen. Das Arbeitspflicht-Modell ist angesichts schuldenschwerer Staatsbudgets sparsamer, es ist aber vor allem menschenwürdiger. Denn allen Bürgern wird gezeigt, dass sie von der Gesellschaft gebraucht werden, dass sie nicht Almosen-Empänger sein müssen, sondern einen bezahlten Beitrag für das Allgemeinwohl leisten können. Ob der nun im Rasenmähen, im Betreuen alter Menschen, im Waldsäubern oder im Renovieren der desolaten Wiener Spitäler besteht.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2011 13:38

    Ackerl, das ist der Alt-Kommunist der immer noch bei der SPÖ Oberösterreich sein Unwesen treibt. Der für Einkommen, die heute schon keine Lohnsteuer bezahlen müssen, auch noch einen Inflationsausgleich verlangt hat. Der eine Millionärssteuer fordert, weil Umverteilung eine „Frage der Gerechtigkeit“ sei. Der allen Ernstes eine Anhebung des Spitzensatzes der Lohnsteuer auf 70 % forderte. Ackerl, das ist einer jener Beutelschneider, die schuld daran sind, daß Armut sich bezahlt macht, da von den „Reichen“ finanziert. Daß immer mehr Menschen es sich in ihrer Armut gemütlich einrichten. Daß die Motivation, in der Früh aufzustehen, fehlt. Der den Faulen auch noch recht gibt, daß sie faul sein dürfen, sind doch eh die anderen Schuld an der eigenen Misere.

    Er, der Sozialist ist schuld daran, daß Menschen arm sind und arm bleiben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2011 12:14

    OT - Irre!!!
    http://diepresse.com/home/panorama/religion/637704/Staat-im-Staat_Volksbegehren-gegen-Kirchenprivilegien?direct=637704&_vl_backlink=/home/panorama/religion/637705/index.do&selChannel=399

    Wer macht so etwas? Ich konnte keine Angaben dazu finden, außer einer e-mail Adr.
    Dazu sollte ein Gegenpart gestartet werden und sämtliche staatl. Förderungen, z.B. an "Gutmenschenorganisationen" beleuchtet werden.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorphaidros
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2011 08:04

    Als reiche Gesellschaft, die wir allem Gejammer zum Trotze ganz zweifellos sind, sind wir ebenso zweifellos in der Pflicht, auch Einzelnen über individuelle Notsituationen zu helfen.

    ABER:

    eine »Notsituation« kann doch schon per Definition nicht länger als ein, max. zwei Jahre Dauern. Hat man sich dann noch immer nicht daraus befreit, dann ist es doch keine »Notsituation« mehr, sondern ein Dauerzustand. Sei man also großzügig, und helfe drei Jahre lang - von mir aus auch fünf, wie die das offenbar die USA tun. Aber dann muss Schluss sein: es kann nicht Aufgabe eines Sozialsystems sein, Dauerzustände zu finanzieren; es muss den Zeitpunkt geben, ab dem man ausgesteuert ist.

    Und was das Wichtigste dabei wäre: Notstandshilfe dürfte kein Geld ausschütten. Es soll eine Hilfe sein, und nicht das Potenzial haben, das Problem zu vergrößern, auch wenn das paradox klingt.

    Will ich etwa jemandem unter die Arme greifen. dem das Geld zwischen den Fingern zerrinnt, so bezahle ich ihm bspw. die Miete - aber gebe ihm kein Geld. Hilfe darf an Bedingungen geknüpft werden, das hat nichts mit Härte oder Zynismus zu tun. Das kann im Gegenteil den Unterschied ausmachen zwischen Gewissensberuhigung (bei gleichzeitigem noch-tiefer-in-die-Scheiße-Reiten des Empfängers, aber seht her: was bin ich ja nicht ach so gut! Schecks übergeben wir vor laufender Kamera!) und echter Hilfe.

    Also sollte Hilfe mit einem System höchstpersönlicher Gutscheine und Bezahlleistungen organisiert werden - im EDV-Zeitalter sicher eine Herausforderung, aber das müsste doch möglich sein. Zur Klarstellung: das betrifft nicht die Zeit des Arbeitslosengeldes, das dem Wesen nach eine Versicherungsleistung ist.

    Aber wie dem auch sei: man darf Menschen in ausweglosen Situationen - egal, wie diese entstanden sind - nicht sich selbst überlassen. Die berühmte »Marienthalstudie« zeigt was dann passiert: völliges, unvermeidliches Abgleiten in restlose Apathie. Namentlich dass alle gepolterten: »dann muss man halt nur Dies oder Das!« einfach zu kurz greifen und nicht funktionieren.

    BG/phaidros.vie@gmail.com

  4. Ausgezeichneter Kommentatorstachel
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2011 17:33

    Ich stimme ihren Feststellungen vollinhaltlich zu. Gestern hatte ich ein Gespräch mit dem Bürgermeister der Gemeinde Blumau-Neurißhof, der beklagte, daß die Anzahl der Anträge auf Mindestsicherung seit Jahresbeginn geradezu explodiert sind. Verheerend ist, wie er bemerkte, daß die Antragsteller zu einem großen Teil auch Leute zwischen 25 und 30 Jahren sind, die offenbar den Weg in die soziale Hängematte suchen.

    Verheerend wenn es zuträfe, daß es keine Altersgrenze für die Antragstellung gibt. D.h. wohl im Klartext, daß ein Großteil z.B. türkischer Migrantenabkömmlinge der 2. und 3. Generation, die mangels Deutschkenntnissen und Bildung keine Chance am Arbeitsmarkt haben, lebenslänglich dem österr.Steuerzahler zur Last fallen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2011 18:18

    ja,in unserem sozialsystem sind groteske dinge möglich.ich kenne(beruflich bedingt) einen mazedonier,der für sich beschlossen hat,heuer nicht arbeiten zu gehen.("zu viel stress,bin schon 41,will pause").
    und das geht.er nimmt 1 jahr auszeit-wir alle bezahlen das!
    anderer fall:24-jähriger serbe,automechaniker,arbeitet 2 jahre nicht,lebt vom ams.voll gesund,nebenbei.als trost:seit 2 monaten freuts ihn wieder.d.h,er arbeitet gnadenhalber wieder.

  6. Ausgezeichneter KommentatorReflecting
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2011 16:09

    Im heutigen Tagebuchbeitrag und in den bisher gebrachten Kommentaren wurde soviel Richtiges und Wahres gesagt, dass es schwer fällt, einen neuen Gedanken zu bringen. Ich will es trotzdem versuchen und die Problematik von einer ganz anderen Seite beleuchten.

    Ich behaupte gleich einleitend, dass die Grundsicherung à la longue eine höchst unsoziale Maßnahme sein wird, weil sie sich als gesellschaftspolitische Bankrotterklärung erweisen wird. Mit der Grundsicherung wird auch der Blick für das Erkennen der Erfordernisse für das 21. Jahrhundert nachhaltig verbaut und der Eifer zum Nachdenken über die Erfordernisse minimiert. Es ist ja viel einfacher, das Betreuungssyndrom zu pflegen und auszubauen sowie sich als streitbarer Anwalt des vielzitierten und politisch missbrauchten „kleinen Mannes“ zu positionieren, wie es in new speak lautet.

    Den Befürworten ist offensichtlich nicht aufgefallen, dass der Widerstand seitens bestimmter Teile der Wirtschaft und vor allem des anonymen Kapitals als sehr zurückhaltend zu qualifizieren war. Das hat natürlich handfeste Gründe, die leicht nachvollziehbar sind. Sie hier anzuführen würde zu weit führen. In diesem Zusammenhang sei nur auf die Beweglichkeit des globalisierten Kapitals mit allen Folgen verwiesen. Sogar die altehrwürdige Arbeiterbank, die zur BAWAG umbenannt wurde, weil man sich offensichtlich des Namens Arbeiterbank schämte, hat nun einen Eigentümer, der zum Grad der Erzengel unter den kapitalistischen Heerscharen gehört. Die kapitalistischen Heerscharen kümmern sich zum Unterschied der bodenständigen Klein- und Mittelbetriebe in Wirklichkeit um gar nichts außer um Profit. Und die bodenständigen Unternehmer werden durch immer höhere Lasten und Forderungen an die Wand gedrückt und geben auf. Und wer tritt meist an ihre Stelle? Kapitalgesellschaften. Sobald alles fest unter Kontrolle des anonymen Kapitals ist, wird sich niemand mehr um soziale und gesellschaftliche Verantwortung kümmern. Erhöhung der Produktivität um jeden Preis, und dafür braucht man möglichst wenig Spitzenkräfte. Der Rest der work force kann ja auf die Grundsicherung ausweichen.

    Und dann sind wir am besten Weg zur verbreiteten Schaffung der plebs, wie zur Kaiserzeit in Rom. Die plebs entspricht sowieso dem marxistischen Begriff der Masse, daher braucht man kein besonders neues Vokabular strapazieren. Wie im alten Rom wird man, was heute ja schon fleißig geübt wird, Brot und Spiele bieten. Aber plötzlich wird es für die in riesige Dimensionen angewachsene Grundsicherung nicht mehr die benötigten Mittel geben, das anonyme Kapital wird eine wirtschaftlichem Wüste hinterlassen und abziehen (kennt ja laut Marx kein Vaterland!) und die Verelendung auf breiter Basis wird die Folge sein.

    Statt Milliarden in eine fragwürdige Grundsicherung mit allen Auswüchsen zu stecken, wäre es vor allem sinnvoller gewesen, mit vereinten Kräften für die wirtschaftlichen Erfordernisse des 21.Jahrhundert zu rüsten. Dafür ist in erster Linie Bildung, Bildung und wieder Bildung erforderlich. Und was tun wir? Eine umfassende Bildung als Grundstock einer auf echter humanitas und nicht verboser Menschlichkeitsfloskeln beruhenden breitestmöglichen Partnerschaft. Das wäre eine Zukunftsoption!

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2011 20:37

    Womöglich müssen wir uns gar keine allzu großen Gedanken machen um die (zugewanderten) Sozialhilfeempfänger, denn ein "Tag des Zornes", weil es der steuerzahlenden Schicht einfach zuviel wird und der autochthonen das Übriggebliebene zuwenig sein wird, ist auch bei uns denkbar. (S. Vertreibung der Muslime aus Europa)
    Wie viel fiele da gleich einmal weg, weiß das jemand?

    Die Geschehnisse in N-Afrika, wo das Volk zu bestimmen beginnt, müssen unweigerlich auch nördl. des Mittelmeeres div. Suggestionen auslösen.

    Das Volk muß sich seiner Souveränität bewußt werden und die Politiker zu wirklichen Dienern bestellen, die z.B. keine "Hängemattengesetze" beschließen dürfen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCC
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2011 09:36

    Ich kenne aus meiner Familie einen Fall von schwerem Sozialmissbrauch, bei dem die Konstruktion einer sozialen Hängematte nicht einmal das schlimmste ist. Es handelt sich dabei um ein (geschiedenes) Ehepaar, das sich mit den folgenden Stichwörtern zusammenfassen lässt:
    - Arbeitsloses Einkommen x 2 (unabhängig davon, ob das jetzt Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Mindestsicherung heißt oder hieß).
    - 2 Kinder (Kinderbeihilfe + Zuschüsse x2).
    - Günstig gemietetes Haus(!) in den Tiefen Niederösterreichs.
    - Besitzen 2 Autos.
    - Besitzen aktuelle Handys.
    - Haben selbstverständlich einen Computer mit Internetanschluss.
    - Sind meines Wissens nach Kettenraucher.
    - Besaßen zuletzt mehrere Hunde, inkl. 2 deutscher Doggen (!).
    - Beide sind komplett arbeitsfähig, aber unwillig. Er war jahrelang in gut bezahlten Positionen in namhaften internationalen Hotelketten tätig, hatte dann keine Lust mehr.
    - Wenn auf Grund der Unfähigkeit der beiden dann doch der Strom wieder einmal abgeschaltet wird (was bei der EVN eine unvorstellbare Vorlaufzeit hat), dann wird entweder die Bezirkshauptmannschaft ein bisschen angebettelt (die in der Regel ein paar Hunderter aus dem Ärmel schüttelt, sind doch die Kinder ohne Licht, siehe unten) oder die Dame geht ein Wochenende lang dem horizontalen Gewerbe nach, wenn es unbedingt sein musst.

    Doch das schlimmst ist, dass die Kinder völlig verwahrlost sind. Beide weisen deutlich erkennbare Defizite in Motorik und Sprache auf, niemand beschäftigt sich mit ihnen, sie werden nicht gefördert und wirken leicht unterernährt. Teilwese haben die Kinder keine Kleidung. Der ältere Sohn wurde von der Mutter aus dem Kindergarten genommen, weil eine der dort angestellten Damen es gewagt hatte, ihr zu sagen, dass man sich dringend mit dem Kind beschäftigen müsste. Bis kurz vor Schulbeginn hatte der ältere keinen Schulplatz (dieser wurde vom Jugendamt erst organisiert).

    Das von mir eingeschaltete Jugendamt (das rechtskonform handeln muss), teilte mir ungefähr mit: »Die Kinder wurden untersucht, es konnte keine unmittelbaren gesundheitlichen Beeinträchtigungen festgestellt werden und es ist daher keine "Gefahr im Verzug", wodurch die Kinder derzeit bei den Eltern verbleiben dürfen. Außerdem könne man niemanden zum Arbeiten zwingen.«

    Zwar stehen sie unter Beobachtung und werden von einer Sozialarbeiterin betreut und ebenso ist die Schule verpflichtet, Auffälligkeiten des Kindes sofort an die Behörde zu melden. Ich habe mittlerweile allerdings erkannt, dass der Toleranzmaßstab, der hier angelegt wird, sehr groß ist.

    Vor einiger Zeit hatte ich einmal die Gelegenheit, die Kinder beim Spielen zu erleben, als sie bei ihrer Großmutter waren. Ich habe mit dem jüngeren (damals ungefähr 2 Jahre alt) ein bisschen Ball gespielt und ihm die Farben Schwarz und Weiß (des Balls) gezeigt. Seine unbeschreibliche Freude an dieser kleinen Beschäftigung brach mir das Herz.


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  1. Francois Villon (kein Partner)
    01. März 2011 11:18

    Der LR Ackerl wurde vor Jahren nicht zum LR gewählt, weil ihm die Genossen im LANDTAG die Stimmen versagten. Wenn ich mich recht erinnere, schaffte er es schließlich im 3. Durchgang mit den Stimmen der Partei des Religionslehrers Josef Pühringer.

    Die Frage ist nur, auf wen sich das Bibelwort "Selig die Armen im Geiste ..." in diesem Fall bezieht.

  2. Trollala (kein Partner)
    28. Februar 2011 23:50

    Es klingt wie ein schlechter Witz: Der Sohn von Thilo Sarrazin ist Hartz-IV-Empfänger, lebt in einem Plattenbauhochhaus im Osten Berlins und sagt von sich, er sei gern arbeitslos. Es ist aber kein Witz. "Es ist eigentlich ganz gut, einfach nur arbeitslos zu sein und nicht gebraucht zu werden, weil man dann sein Leben selbst bestimmen kann", wird der 30-Jährige in der Bunten zitiert.

    Ein Reporter des Magazins hat den traurig blickenden jungen Mann, der ihm Auskunft über sein zerrüttetes Verhältnis zu seinen Eltern gab, in dessen Wohnung aufgesucht. Nach einer Ausbildung zum Bürokaufmann arbeitet der Älteste der beiden Sarrazin-Söhne heute als Ein-Euro-Jobber, etwa als Gartenhelfer auf einem Friedhof. "Ich bin für meinen Vater der Sündenbock, das schwarze Schaf der Familie", sagt er über den Exbundesbank-Vorstand, zu dem er wenig Kontakt hat. Und über seine Mutter Ursula, die umstrittene Grundschullehrerin, meint er: "Sie ist gern zu streng und übertreibt es mit Verboten und Aufsicht. Das ging mir tierisch auf die Nerven."
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    Das alles wäre kaum berichtenswert, wäre Thilo Sarrazin nicht durch abfällige Äußerungen über Hartz-IV-Empfänger berühmt geworden, denen er die Hauptschuld an ihrer eigenen Lage zuschreibt. Auch seine Forderung, deutsche Akademiker müssten mehr Kinder bekommen, um Deutschlands Abstieg zu verhindern, erscheint nun in neuem Licht. Hat er nicht in der eigenen Familie ein lebendes Beispiel dafür, dass eine Herkunft aus bürgerlichem Elternhaus nicht vor Hartz-IV-Karrieren schützt? Und wie verroht muss man sein, mit solchen Thesen hausieren zu gehen, die dem eigenen Sohn wie blanker Hohn vorkommen müssen?

    • Trollala (kein Partner)
      28. Februar 2011 23:50

      Die Einblicke, die der Sohn ins Familienleben der Sarrazins gibt, lassen die Erinnerungen von Walter Kohl, die derzeit die deutschen Bestsellerlisten anführen, fast harmlos wirken. Deutlich ist, dass es dem Sohn nicht gutgeht. In den letzten Monaten, in denen Thilo Sarrazin von Lesung zu Lesung eilte und auch seine Mutter, Ursula Sarrazin, in Boulevardzeitungen und Talkshows auftrat, scheint sich sein Gemütszustand weiter verdunkelt zu haben. Das Berliner Boulevardblatt BZ berichtet sogar, dass Sarrazins Sohn im Krankenhaus liege. Dorthin soll ihn bereits vor zwei Wochen die Polizei gebracht haben, die wegen nächtlicher Ruhestörung gerufen worden war. Man sollte ihn wohl besser in Ruhe lassen.

    • plusminus
      01. März 2011 00:19

      Außerdem hat Sarrazins Sohn betont, daß er so leben möchte, wie er lebt und ein Leben, wie seine Eltern gerne bei ihm sehen würden, total ablehnt.
      Man sollte daher Ursache und Wirkung analysieren und nicht das Elternhaus.
      Es sind die total mißratene Sozialhilfegesetze, welche diesen jungen Menschen solche Lebensentwürfe ermöglichen, oder?

    • bernie (kein Partner)
      01. März 2011 01:12

      plusminus...

      Du bist relativ exakt das, was ich selbst hier nicht schreiben darf!

      ... und das ist Dein (Haupt) Problem

    • plusminus
      01. März 2011 01:19

      @bernie

      Deine (Haupt-) Probleme wage ich schon hier zu benennen:
      Geifer, Into(l)leranz und Engstirnigkeit?
      Oder gar Hartz IV-Empfänger, dann ist alles klar!

    • Reinhard (kein Partner)
      01. März 2011 04:32

      Erstens ist es ja wohl ein von den Sozen bis zum Erbrechen wiederholtes Märchen, dass nur die Reichenkinder auch Karrierechancen haben während der Weg des armen Arbeiterkindes durch die Schuld der bösen kapitalistischen Ausbeuter nach unten führen muss, das hier eindrucksvoll widerlegt wird: Es ist der persönliche Charakter eines Menschen, der ihn in Faulheit und Versagertum führt (an dem natürlich alle anderen Schuld sind).
      Und zweitens wundert es mich gar nicht, wie die Sarrazin-Basher hier genüsslich auf seinem Sohn rumtrampeln wie einst auf den Kindern einer Frau Rosenkranz, denn Sippenhaftung und Niedertracht gegen Familienangehörige unliebsamer Geister liegt den Linken eben in ihrem erzroten Blut.
      Wer da die wirkliche ekelhafte Bagage ist, kann jeder selbst erkennen.

    • cmh (kein Partner)
      01. März 2011 10:13

      Ist die Laura samt ihrer Buberlpartie jetzt auch ein Arbeiterkind?

  3. plusminus
    28. Februar 2011 23:48

    Sozialhilfeempfängern hilft man am besten, in dem man ihnen bis zum Antritt eines geregelten Arbeitsplatzes die Möglichkeit zu gemeinnützigen Diensten einräumt.
    Damit gibt man ihnen das Gefühl für die Unterstützung durch die Gemeinschaft auch etwas zurückgeben zu können und dadurch einen Beitrag zu einem sinnvollen Lebensinhalt zu leisten. So einfach ist das!

    • Trollfresser (kein Partner)
      28. Februar 2011 23:51

      Das sieht Sarrazin aber nur bei anderen so. Bei seinem Sohn nicht. Warum?

    • plusminus
      01. März 2011 00:16

      @Trollfresser

      Lesen UND verstehen!
      Thilo Sarrazin hat mit seinem Sohn jegliche Kontakte abgebrochen, weil er eben mit seiner Lebensführung nicht einverstanden ist.
      Alles Weitere liegt wohl an den verrückten Sozialhilfegesetzen, die solche Lebensplanungen überhaupt erst ermöglichen.
      Schande über die Verfasser solcher gesetzliche Mißgeburten!!!

    • plusminus
      01. März 2011 00:16

      Na, gut: ein "n" muß ich wohl nachreichen!

    • Trollala (kein Partner)
      01. März 2011 06:10

      Anstand solltest du auch nachreichen, du kleines verklemmtes Würmchen.

    • plusminus
      01. März 2011 22:16

      Trollala

      Du hast es grad notwendig in Deinem armseligen Argumentationsnotstand!

  4. Trollfresser (kein Partner)
    28. Februar 2011 21:51

    Ah, heute ist Sozialhilfe-Empfänger-Bashing Tag. Na dann passt ja DAS sehr gut zum Thema:

    Obwohl Thilo Sarrazin mit seinen heftig umstrittenen Thesen über Hartz-IV-Empfänger Millionen Euro verdient, lebt der Sohn des früheren Bundesbank-Vorstands offenbar von Transferleistungen. Der älteste Sohn (30) von Thilo (66) und Ursula (59) Sarrazin bestreitet seinen Lebensunterhalt laut Zeitungsberichten immer wieder von Hartz IV und wohnt auf der 14. Etage eines Plattenbaus im Ost-Berliner Stadtteil Lichtenberg.

    Dort hatte er der Zeitschrift "Bunte" ein Interview gegeben, in dem er sich negativ über das Verhältnis zu seinen Eltern äußert. Vater Thilo Sarrazin, sonst überaus auskunftsfreudig, schweigt gegenüber den Medien dazu. Stattdessen soll nun eine Berliner Rechtsanwaltskanzlei im Auftrag der Sarrazins die Weiterverbreitung des "Bunte"-Interviews verhindern, da die Einwilligung dazu nicht rechtswirksam erteilt worden sei.

    Die Berliner "B.Z." berichtet, der Sohn habe trotz finanzieller Unterstützung durch seine Eltern immer wieder Hartz IV beantragt. Der entlassene Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin wäre trotz der Rekord-Verkäufe seines Buchs nicht verpflichtet, für die Kosten aufzukommen, die aus den Sozialkassen an seinen Sohn fließen sollen. "Eltern sind für den Unterhalt volljähriger Kinder nur zuständig, wenn sie sich noch in der Ausbildung befinden", erklärt der Krefelder Familienrecht-Experte Jochem Schausten. Hätten die Eltern eine erste Ausbildung bereits bezahlt, werde davon ausgegangen, dass ein gesunder Volljähriger seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten könne: "Es ist dann egal, wie hoch das Einkommen der Eltern ist", so der Rechtsanwalt.

    Bereits als Berliner Finanzsenator hatte Thilo Sarrazin mit einem "Hartz-IV-Menü" und der Empfehlung, Hartz-IV-Empfänger könnten mit dicken Pullovern Heizkosten sparen, empörte Diskussionen ausgelöst. Im vergangenen Jahr legte er mit dem Buch "Deutschland schafft sich ab" nach. Dort heißt es über Hartz-IV-Empfänger unter anderem: "Wenn die Alternative zum Spargelstechen der Hartz-IV-Bezug ist, erscheint den meisten das Grenzleid einer körperlich anstrengenden Akkordarbeit einfach zu hoch im Verhältnis zum Mehreinkommen gegenüber der Grundsicherung." Einen Hinweis auf den eigenen Sohn sucht man in Sarrazins Buch, das nicht zuletzt immer wieder Eltern am Hartz-IV-Bezug ihrer Kinder die Schuld gibt, allerdings vergeblich.

  5. Sophokles (kein Partner)
    28. Februar 2011 20:02

    Was da alles an Unsäglichem geschrieben steht, beginnend beim gewohnt rezent - dümmlichen Ausfluss des hiesigen Hausmeister selber, bis hin zur "Tante Mitzi" (alias "Rosi") welche eh eher schon wieder rührend /peinlich / harmlos rüberkommt.

    Einer der Leuchten hier drinn ist dabei auch bestens geeignet, für so gut wie alle hier drinn sein Licht auf den Scheffel zu stellen und Sie zu beleuchten!

    Da schreibt:

    "Anton Volpini 27. Februar 2011 11:44
    Armut ist in erster Linie ein geistiges Problem; es ist daher nicht verwunderlich, wenn die Sozialisten die Armut zu ihrem zentralen Thema machen."

    Da sieht man dann, in welchen braunen Löchern sie hocken, die Armen im Geiste..., und sich zu wärmen versuchen an solch lauwarmen Blutzern wie Unterberger.

    Dabei lechzt dieser selber schon seit Jahr und Tag nach (Rück-)Strahlung aus dem Kreise seiner Jüngerinnen.
    Was wäre er ohne Diese (hier)?

    Und so belohnt er die Besten und Artverwandtesten hier auch reichlich mit Krönchen und Sternderln.
    ...Das waren noch Zeiten, damals im Kindergarten...

    So brauchen sie sich halt gegenseitig, hier drinn.
    Da ist es dann schon wieder von Vorteil, wenn man blind ist, das schützt recht gut vor den Schrecken der Finsternis.

    Dass die wenigsten von den Bedauernswerten hier materiell an der Armutsgrenze "hausen" ist jedoch wohl "ungschaut" anzunehmen.

    Womit die oben angeführte "Volpinische These" wohl auf das wissenschaftlichste und das Kürzeste widerlegt sein dürfte.

    Und um nix anderes als um diese Widerlegung gehts mir hier.

    • sophokles (kein Partner)
      28. Februar 2011 20:11

      > Falsch: "Einer der Leuchten" > Richtig: "Eine der Leuchten"
      ( Man muss dieser schon die verdiente Ehre lassen! :-) )

    • Undine
      28. Februar 2011 22:18

      Wie kann man nur den Namen des großen SOPHOKLES so mißbrauchen!

    • Sirene (kein Partner)
      28. Februar 2011 23:08

      Wie kann man nur den Namen des großen SOPHOKLES so mißbrauchen!


      Trollala!

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. Februar 2011 23:16

      "Image-transfer", Undine.

      Angesichts der dilettantischen "Beweisführung" allerdings ein Versuch mit untauglichen Mitteln.
      Die "geistige Armutsgrenze" lässt sich nicht so ohne weiteres überspringen ...

    • Trollfresser (kein Partner)
      28. Februar 2011 23:19

      Wenn es dem Neppomuck zu gut geht, geht er aufs Eis tanzen.

      Tri, tra, trollala.

    • Trollbuster (kein Partner)
      01. März 2011 10:15

      Was bedeutet eigentlich das Häusl nach dem Namen?

    • Trollpräsident (kein Partner)
      01. März 2011 10:37

      Dass man vorbereitet ist auf den Besuch des HBP!

  6. gast (kein Partner)
    28. Februar 2011 18:53

    Unterberger der alte Kapitalist und ewige Imperialist

    "Die USA haben daher noch im vorigen Jahrhundert mit großem Erfolg beschlossen, dass niemand mehr (außer nachweislich körperlich Behinderte) länger als fünf Jahre von der Wohlfahrt leben darf. Der allergrößte Erfolg zeigt sich bei den Betroffenen selbst:"

    Über 20% Arbeitslosigkeit, von den privat Schulden und öffentlichen Schulden braucht man gar nicht erst anzufangen, bevor man das Geldsystem der privaten Notenbank zerpflückt hat.
    Die Mordraten bzw. Kriminalität in den USA die mit Rio de Janiero oder Johannisburg vergleichbar.

    "Zurück zur Arbeitspflicht: Abgesehen davon, dass diese Modelle von der Linken gefürchtet werden wie die Meinungsfreiheit von Gaddafi, sollten Arbeitspflicht-Modelle auch in Österreich intensiv erprobt werden. Anstelle immer breiter und unkontrollierter die soziale Gießkanne einzusetzen."

    Dass die ÖVPler sehr, sehr große Fans von Sklavenarbeit sind, ist bei dem industriellen Hintergrund vollkommen logisch. Nur die verlogene Form in der Unterberger die Sklavenarbeit anpreist, vorallem die Argumente stinken zum Himmel.
    Zu Gaddafis Angst vor Meinungsfreiheit, wer hat nach 70 Jahren immer noch stalinistische Verbots und Volksverhetzungsgesetze? Wer hat Angst vor Meinungsfreiheit???
    Obwohl Gaddafi sicher ein guter Vergleich zu unsere SPÖVP Parteiendiktatur ist, doch Meinungsfreiheit gibt es in Libyen weit mehr als im "freien" Österreich.

    "Das Arbeitspflicht-Modell ist angesichts schuldenschwerer Staatsbudgets sparsamer, es ist aber vor allem menschenwürdiger."

    Wer hat die Schulden denn gemacht? Wir nicht!
    Wurde das Volk gefragt? NEIN!
    Es sind nicht unsere Schulden, warum sollen wir sie zahlen? Weil wir Sklaven sind?
    Warum müssen wir die Schulden der Griechen zahlen? Weil wir Verräter und Verbrecher in unsere Regierung setzten!
    Wurde seit dem 2WK sich selbst eine Verfassung gegeben? NEIN!
    Ist Österreich souverän? Offensichtlich nicht.
    Warum werden nur neue Steuern beschlossen, Ausgabenseitig ein Heer von Beamten und Günstlingen durchgefüttert und den Ärmsten soll jetzt noch die Sozialhilfe gestrichen werden, die gerade mal zum Essen und Heizen reicht?
    Unterberger zeigt sein wahres Gesicht.
    Er ist nicht weniger ein Verräter wie es Faymann oder Pröll sind.

    Es gäbe andere Möglichkeiten, die uns mehr Freiheit bringen, doch da braucht es Mut und nicht so polemische ÖVP Propaganda wie sie Unterberger in diesem Artikel hochjubelt. Dafür bräuchten wir vorher eine anständige Rückwanderungspolitik und einen souveränen Staat, mit eigenem Finanzsystem, alles mit Volksabstimmungen legitimiert bis zur Ablehnung der Staatsschuld.
    Dann könnte man etwas neues probieren, zB:

    Grundeinkommen - DER FILM

    Eine Müllabfuhr verrichtet an einem sonnigen Tag ihre Arbeit, emsig, ohne zu klagen. Tonne um Tonne rückt sie vor. Schön ihr zuzuschauen. Aber da ist kein Mensch mehr, der die Tonnen zuträgt. Maschinen verrichten unsere Arbeit, so die Stimme im Hintergrund. Das Grundeinkommen ergibt sich aus der „Logik einer Erfolgsgeschichte.“ „Ja aber, wer würde das denn bezahlen, so ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle? Würde das nicht dazu führen, dass alle nur noch auf der faulen Haut lägen?“ Wirklich? Und: „Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?“ Mit dieser Frage entwaffnen die beiden Filmemacher die Menschen, die sie auf der Strasse interviewen. Der erste Film zum Grundeinkommen lässt die Frau an der Kasse, Wirtschaftsexperten sowie Kritiker zu Wort kommen. Philosophisch, historisch als auch praktisch wird dargestellt, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen funktionieren könnte.

    Der Blick wird auf aktuelle gesellschaftliche Prozesse und Paradigmenwechsel geworfen, und es kommt faustdick auf den Tisch, wo keiner so recht hinschauen mag: Die Steuern. Wer zahlt sie eigentlich, die Steuern? Die Antwort lässt aufhorchen und weiterdenken. Da kommt etwas in Bewegung. Der Film fordert aktives mitdenken, gibt Anstoss zu Gespräch und Auseinandersetzung mit den eigenen Bildern, Gewohnheiten, Wünschen und Ideen, die wir in uns tragen. Ein Mutmacher, der zeigt, dass Umdenken möglich ist! Ein Kulturimpuls.

    http://www.youtube.com/watch?v=XqJjWe1QeUY

    • bernie (kein Partner)
      01. März 2011 01:18

      Damit , lieber Gast, bist Du hier (in diesem Forum) hoffnungslos fehl am Platze!

      Dich versteht hier, vom Hausmeister himself... bis runter zu dessen servilsten und im selben Maße denkunfähigsten Speichelleckern >>> exakt KEINER!

    • Reinhard (kein Partner)
      01. März 2011 04:41

      Ein volkswirtschaftlich unhaltbares ideologisches Machwerk, um jungen Menschen den Floh ins Ohr zu setzen, ihnen stehe ein leistungsfreies Einkommen zu, da ja Maschinen eh ihre Arbeit erledigten, ist keines Kommentares wert. Man muss nicht jeden pseudokommunistischen Schwachsinn zerlegen, man kann ihn auch einfach ignorieren und akzeptieren, dass es Menschen gibt, die solchen Schwachsinn glauben.

    • Trollbuster (kein Partner)
      01. März 2011 10:16

      Nur der Bernie, der hat's gecheckt, der Meckerchecker.

    • gast (kein Partner)
      05. März 2011 18:55

      Ach, ein paar Lächerliche die sich den Film nicht angesehen haben

  7. Gerhard (kein Partner)
    28. Februar 2011 15:38

    Gehört zwar nicht zum Thema, habe mir die Bücherliste angesehen und dort kann ich natürlich meine Meinung nicht kundtun da Unterberger weinerlich bedauert dass leider leider nur Partner weiterlesen und kommentieren dürfen: so tu ichs halt hier:
    Ich bin entsetzt darüber, dass Unterberger bzw. seine Partner das Buch von Hoppe; Demokratie ...
    als empfehlenswert anführt.
    Ich habs gelesen und kann nur sagen, dass ich mein Lebtag noch nie so einen Haufen Blödsinn auf einmal gelesen habe!
    Leider wird dieser Schwachsinn auch noch geglaubt und auch umzusetzen versucht.
    Dass so ein Schmarrn nicht in der Luft zerrissen und dann entsorgt wird ist das eigentlich Traurige und auch Gefährliche!
    Wahrscheinlich ist das was Hoppe verzapft genau das was Unterberger wirklich will und seine gesellschaftspolitischen Ansichten, die man für sich allein gesehen sehr begrüßen mag, dienen nur als Vorwand und Tarnung für das was er wirklich will.
    Frage an Unterberger und Gesinnungsgenossen: Wo ist der Platz der Arbeitnehmer in eurem Weltbild (Turbokapitalismus) und welches Leben geruht ihr ihnen zu gestatten?

    • Norman Bates
      28. Februar 2011 15:59

      Wo ist das Problem?

      Der Platz der Arbeitnehmer ist in der Arbeit und sie sollen natürlich ein gutes Leben haben.

      Es liegt nicht an uns, den Arbeitnehmern ein gutes Leben "zu gestatten". Die Arbeiternehmer "verdienen" sich hoffentlich ein gutes Leben, wie sich auch die Unternehmer eine Vergütung für ihr Risiko verdienen.

      Vielleicht sollten Sie Ihr Weltbild (ist es Sozialismus oder Kommunismus?) hinterfragen?

    • Alexander Renneberg
      28. Februar 2011 16:49

      lieber herr bates, füttern sie keine trolle. ist sinnlos! ;-)

    • Norman Bates
      28. Februar 2011 17:16

      ich nehme alles zurück ;-)

    • Trollfresser (kein Partner)
      28. Februar 2011 23:35

      Gerhard

      Eine Monarchie ist immer besser als eine Demokratie, weil ein König sein Land besitzt. Deswegen hat er kein Interesse, allzu hohe Steuern einzuheben, weil dadurch seine Untertanen, und in Folge natürlich er selbst, verarmen.

      Trolle wie du wissen das natürlich nicht.

      Trollala.

    • Gerhard (kein Partner)
      01. März 2011 11:38

      Lieber Trollfresser, wenn Sie wüßten was ich alles weiß!
      Die Steuerlast war in der k.u.k. Monarchie auch nicht von schlechten Eltern. Vor 1848 gabs Robot und Zehent und Leute stöhnten unter dieser Last.
      Das Sozialsystem sah so aus, dass die alten ausgedienten Knechte von Hof zu Hof als sogenannte Einleger geschoben wurden. Rente gabs natürlich nicht. Armenhäuser, ja die gabs und da wurde Essen vor die Tür gestellt, manchmal, in einem Napf so wie man heutzutage Hunden das Fressen hinstellt.
      Vom Elend in den Randbezirken Wiens will ich gar nicht reden. Auch auf dem Lande darbten jene die kein Gewerbe, keine Landwirtschaft, eben keinen Besitz hatten und von ihrer Hände Arbeit alleine leben mußten - Tagelöhner etc.!
      In Wien indessen errichtete man die Ringstraßenbauten mit ihrem Pomp und die Adeligen, hier besonders die Angehörigen des Herrscherhauses, lebten in Saus in Braus (nachzulesen auch bei Kaiserin Sissi).
      Wenn ich da so lese was Leute wie Hoppe, Kattinger, Unterberger und eine Gesinnungsgenosse schreiben, so kann ich nur zum Schluß kommen, daß sie es gerne so hätten wie es in der Monarchie war, daß die einen stinkreich und die anderen bettelarm seien, damit die Reichen stets jemanden haben den sie schikanieren und ausbeuten sowie sich gut vorkommen und auf sie hinunterspucken können.
      Es war nicht die feine Art wie mit der Monarchie Schluß gemacht wurde, es hatte aber gewichtige Gründe wie geschildert.
      Und auch den Kommunismus, der zweifellos viel Leid über die Menschen gebracht hat, entstand auch nur deshalb weil die Fabrikanten, die Adeligen, die Besitzenden, so grauslich zu den Arbeitern waren!
      So jetzt hab ich kurz ausgeführt wie die Dinge lagen und liegen. Sie freilich werden das sogleich leugnen, behaupten es sei das Paradies gewesen und mir unterstellen ich sei Kommunist. An und für sich könnte ich mich durchaus für die kath. Soziallehre erwärmen, erläge sie nicht dem tragischen Irrtum daß es genügt moralische Appelle an die Unternehmer zu richten. Damit ist leider nichts zu machen, vielmehr müssen diese mit gesetzlichen Maßnahmen gezwungen werden das zu tun was eigentlich sowieso ihre Pflicht ist!
      Und jetzt dürfen sie weiterschäumen!

    • Norman Bates
      01. März 2011 19:05

      @Gerhard

      Ich bin Unternehmer und ich komme alle meinen Pflichten nach.

      In der heutigen Zeit stöhne ich unter den Lasten dieser Bürde und sie kommen daher und wollen noch mehr Pflichten einführen?

      Ich darf aber jetzt auch schäumen, oder nicht?

    • Gerhard (kein Partner)
      02. März 2011 08:18

      Lieber Norman Bates,
      lesen Sie den heutigen Kurier. Da wird geschildert wie´s im Waldviertel so zugeht. Zum Beispiel wird ein Arbeiter einer Reinigungsfirma durch halb Österreich gehetzt, bringt sicher mehr als die gesetzlich zulässige Arbeitszeit zusammen und ist als geringfügig beschäftigt gemeldet und als er zum Arzt geht kommt man drauf dass er überhaupt nicht versichert ist!
      Oder der Bäckermeister der seinen Lehrling im Dezember vorigen Jahren 60 Überstunden zu machen zwang und dafür genau nichts bezahlte!
      Oder der Transportunternehmer, der mit der Lohnzahlung mind. 3 Monate im Rückstand ist!
      Oder der Tapezierer und Raumaustatter, der auch mit seinen Lohnzahlungen derart im Rückstand ist, dass die Arbeiter fürchten überhaupt keinen Lohn zu erhalten und daher im Betrieb zwar viel kaufen aber anschreiben lassen damit sie im Fall des Falles wenigstens irgendwas haben!
      Oder der Tischermeister, der in seine Werkstatt kommt, alle Machinen laufen, es ist laut; er tritt hinter einen arbeitenden Lehrling und plärrt ihn zusammen weil er nicht gegrüßt habe - er konnte seinen Chef weder hören noch kommen sehen!
      Oder der Installateurmeister, der seinen Arbeiter, nachdem er sich für die Firma die Wirbelsäule gebrochten hatte, unbedingt los werden wollte!
      Ich könnte diese Reihe noch lange fortsetzen!

      Ja, es gibt auch gute Unternehmer. Einen davon kenne ich. Er hats nicht leicht und macht sichs nicht leicht. Das Schwierigste für ihn ist wenn er trotz aller Anstrengungen doch einmal jemand entlassen muss. Das kostet ihn schlaflose Nächte!
      Ja, auch die gibts!

      Aber bei all dem was ich im Laufe meines Lebens von Unternehmern zu hören und zu sehen bekam läßt nur den einen Schluß zu, dass es sich bei den guten Unternehmern um Ausnahmen handelt.

    • Francois Villon (kein Partner)
      02. März 2011 09:02

      Gerhard, sie weisen wohl zurecht auf die Diskrepanz von Prunkbauten der Ringstraße und den kaum das Nötigste zum Überleben Habenden hin. Die einen stinkreich, die andern bettelarm.

      Nur was hätte sich hier geändert? Heute gibt es unzählige Milliardäre und Banksters, die ihren Reichtum institutionalisiertem Betrug zu danken haben und die Lichtjahre von irgend welchen sozialen oder altruistischen Ideen entfernt sind und es gibt ständig mehr werdende Arme. Daß die Sache n o c h nicht zur Explosion kam scheint daran zu liegen, daß man mit (betrügerischem) Schuldenmachen scheinbar die verarmenden Massen ruhigstellen kann. Nur die Rettungsschirme funktionieren in Wahrheit nicht und das Ende wird furchtbar sein.

      Früher wurde der Zehent und auch Robot gefordert, aber ich bezweifle, daß diese Steuerleistungen den heutigen Satz der Staatsquote von fast 50% erreicht haben dürfte.

      Es mag auch sein, daß das Verhältnis von „Herr und Knecht“ nicht dem heutigen Ideal der egalité entspricht und daß Adelige sich weit über dem „Volk“ dünkten, aber auch hier scheint es so zu sein, daß im Rahmen der existierenden Wirtschaftsordnung im allgemeinen ein, wenn auch bescheidenes, Auskommen die Regel war.

      Die Gestaltung des Landes, also all das, was wir heute voller Stolz als abendländische Kultur vermarkten, wurde in jener – ach so entsetzlich schlechten - Zeit geschaffen. Auch hier scheint es so zu sein, daß die Leute, die dies schufen es nicht als Sklavenarbeit empfunden haben dürften. In so einem Fall wäre wohl gar nichts zu schaffen gewesen. Ein emotional-geistiger Zusammenhalt des Volkes mit seiner (monarchischen) Spitze war wohl Tatsache, womit sich jene Zeit auch gravierend von der heutigen unterscheidet.

      Hier fallen nämlich die Habenden (d. h. sich´s richten Könnende) und Habenichtse erst wirklich auseinander

    • Gerhard (kein Partner)
      02. März 2011 10:13

      Leider kann ich Francois Villon nicht so sehr widersprechen (ich widerspreche nun mal gerne) wie ich möchte, insbesondere was die Ringstraßenbauten betrifft. Wiewohl sie errichtet wurden als große Teile des Volkes darbten, so stellen sie wenigstens was Ordentliches dar, ganz im Gegensatz zu den heutigen "Bauten"! Was wäre Wien ohne diese Bauten? Solange die nicht abgerissen werden bleibt ein Hauch von Kultur über Wien - wie lange noch, wer weiß?
      Auch heute wird dem Volk viel abgepreßt, aber ordentliche Bauten aufzuführen, die in 100 oder mehr Jahren Kulturdenkmäler sein werden, das bringen die heutigen Politiker mit ihrem Rattenschwanz an Künstlern und Architekten nicht zustande!
      "Schandmäler" wär für manches von denen "Geschaffene" wäre eine durchaus zutreffende Bezeichnung!

    • Norman Bates
      02. März 2011 12:03

      @Gerhard

      Ich bin in einer Branche tätig, in der ich viel mit anderen Unternehmen und Unternehmern zu tun habe und kann aus meiner langjährigen Erfahrung nur das Gegenteil behaupten.

      Natürlich gibt es die schwarzen Schafe, die Sie hier anführen.

      Die große und meist schweigend leidende Masse sind aber fleissige Einzel- und Kleinstunternehmer, die sich redlich bemühen und tw. sogar wenig verdienen.

      Nicht zu unterschätzen ist auch die hohe Zahl an Beschäftigen in Großkonzernen. Dort geht es in der Regel recht zivilisiert zu, da sich diese Konzerne die von Ihnen angeführten Schweinerein ohne Imageschaden grundsätzlich nicht leisten können.

      Was mir bei der ganzen Diskussion gegen den Strich geht ist, dass einzelne Beispiele immer ideologisch, oder politisch mißbraucht und benutzt werden.

  8. Kumpelblase (kein Partner)
    28. Februar 2011 13:32

    Nun grundsätzlich hört sich das ja sehr vernünftig an, wer arbeiten kann, also dazu fähig ist und eine Arbeit findet, sollte natürlich arbeiten.

    Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Diese Arbeitspflicht müsste entsprechend verwaltet werden. Man muss auf Arbeitsfähigkeit prüfen und diesen Menschen eine Arbeit zuweisen, da ist es u. U. schon fragwürdig ob man diese kleine Gruppe von arbeitsunwilligen nicht tatsächlich lieber am Minimalstandard durchfüttert.
    Die Möglichkeit ohne Verwaltung (nach x Jahren gibts einfach nichts mehr) birgt unabwägbare Risken. Da können durchaus Menschen darunter sein die, aus welchen Gründen auch immer, gar nicht fähig sind eine Arbeit zu finden. Unter entsprechendem Druck sind sie allerdings vielleicht durchaus fähig auf andere Art Geld zu "verdienen". Auch hier wäre abzuwägen ob es das Risiko wert ist. Ohne das jetzt näher beleuchtet zu haben würde ich sagen mir ist es lieber wenn man diese Gruppe durchfüttert, als wenn die morgen mein Auto klauen oder mir den Knüppel über den Kopf ziehen.
    ...und ja es gibt Extrembeispiele und es ist durchaus ärgerlich von Menschen zu hören, die tatsächlich ohne jegliche Not Sozialleistungen beziehen. In einer Diskussion sind solche Extremfälle allerdings nur sehr schlechte Argumente.
    Oft aus x-ter Hand und stark übertrieben, als Einzelfälle auch nur bedingt zur Systemkritik tauglich. Prüfung findet ja durchaus statt, einfach so gemütlich Sozialleistungen beziehen dürfte zumindest theoretisch nicht möglich sein. Inwieweit AMS und Co. da den Verpflichtungen zur Kontrolle nachkommen können entzieht sich leider meiner Kenntnis.

    Übrigens danke für den Hinweis auf das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien, das werde ich auf jeden Fall unterschreiben, das Bildungsvolksbegehren allerdings nicht. Ich hoffe der Herr Unterberger engagiert sich auch dafür, schließlich ist er ja auch sonst ein Vorkämpfer gegen staatliche Subventionen.

    • Heri (kein Partner)
      28. Februar 2011 14:07

      @Blase
      Bzgl: "Die Möglichkeit ohne Verwaltung (nach x Jahren gibts einfach nichts mehr) birgt unabwägbare Risken..." und dann Ihre gewohnten schwarzen Vorhersagen wie Gewalt und Auto klauen, etc:
      Genau das ist ja das Problem, wie A.U. bereits geschrieben hat: Da überwiegt bei den Linken (und bei Ihnen) sofort die Angst vor irgendetwas Nie-Da-Gewesenem. Das sind Vorhersagen ohne praktische Beispiele (Phantastereien).
      Aber praktische Beispiele, dass es sehr wohl funktioniert, wie in den USA und der Schweiz gibt es sehr wohl und werden ignoriert. Genau das ist ja die Essenz, die Sie hier ja wieder einmal unterstreichen

    • Reinhard (kein Partner)
      28. Februar 2011 14:20

      "...als wenn die morgen mein Auto klauen oder mir den Knüppel über den Kopf ziehen."

      ...und dann wirft man uns vor, wir wären menschenverachtend, wenn wir diese Leute zur Arbeit schicken wollen. Unter diesem Aspekt klingt ja "verpflichtende Sozialabgabe" wie "Schutzgelderpressung"!

    • Kumpelblase (kein Partner)
      28. Februar 2011 14:23

      Also die USA sind wohl ein denkbar schlechtes Beispiel, sehen Sie sich doch einmal die Kriminalitätsstatistiken an, oder die Menschen die inzwischen haufenweise in Zelten oder Wohnwägen neben der Straße hausen, die Ghettos in Großstädten. Genau darauf bin ich nicht im Geringsten scharf, das Geld das man sich dort an Steuern für den Wohlfahrtsstaat erspart muss man dafür in eine hässliche "Gated Community" oder in entsprechende Bewaffnung investieren. Selbst wenn man moralische Überlegungen völlig ausklammert und einem die persönlichen Schicksale (nicht jeder Langzeitarbeitslose findet einen Job) völlig egal sind, das Modell hat für mich auch keine gute Kosten/Nutzen Bilanz, zumindest nicht wenn man ein bisschen weiter denkt.

      Und in der Schweiz gibt es ja die verwaltete Arbeitspflicht, das ist ja grundsätzlich ok, nur denke ich nicht, dass das System wesentlich billiger ist(siehe oben), vom Gegenteil lasse ich mich allerdings gerne überzeugen. Da hat man dann soweit ich das sehe nur die Genugtuung, dass es keine wirklichen Schmarotzer gibt, weil man diese für irgendwelche, unter Umständen reichlich nutzlose, Arbeiten einteilt. Da werden die Langzeitarbeitslosen eben zur Pflichtarbeit herangezogen. In vielen Fällen wird das eine Arbeit sein die keinen oder einen geringen Mehrwert generiert, dafür allerdings Verwaltungsaufwand verursacht. Das System kann man aus den genannten emotionalen Gründen befürworten nur sollte man nicht darauf wetten, dass das viel an der Arbeitslosenproblematik an sich oder an den Kosten ändert.

    • Kumpelblase (kein Partner)
      28. Februar 2011 14:31

      @ Reinhard: Wenn sie es stark zuspitzen wollen ist es einerseits eine Art Schutzgeld, andererseits ein Akt der Solidarität mit dem nicht ganz uneigennützigen Hintergedanken, dass es einen selbst auch einmal erwischen könnte.

    • phaidros
      28. Februar 2011 15:35

      Kumpelblase, Solidarität ist eine schöne Sache! Was Sie da skizzieren entspricht dem Gedanken der Risikogemeinschaft, also der Versicherung.

      Aber leider hinkt das etwas: denn das Risiko ist allem Anschein nach sehr ungleich verteilt. Und die, die da mit Masse einzahlen sind die, die mit Abstand am wenigsten von dem Risiko betroffen sind.

      Etwa, wie wenn Sie die Prämien für Autohaftpflicht-Versicherungen zwangsweise von den Fußgängern eintreiben würden! Das ist nicht gerechtfertigt, da das Risiko, mit einem Auto schuldhaft einen Schaden zu verursachen schlicht und einfach nicht bei der Gruppe liegt, bei der eingetrieben wird.

      Natürlich ist die Abgrenzung im vorliegenden Fall nicht so scharf wie im Beispiel, aber ich hoffe, es wird trotzdem klar, was ich sagen möchte.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Kumpelblase (kein Partner)
      28. Februar 2011 15:53

      Die (teil) solidarische Versicherung ist ja wie gesagt nur ein Aspekt der Sache. Bei der Diskussion kommen wir allerdings schon auf eine Metaebene. Dass jene die es seltener betrifft mehr zahlen liegt irgendwie in der Natur der Sache, wieder zugespitzt: nur dem der etwas hat kann man etwas wegnehmen. Über die Frage ob und wem da jetzt zu viel oder zu wenig weggenommen wird kann man wunderbar ideologisch streiten, ggf. könnte man auf beiden Seiten wunderbare Extrembeispiele anführen.Ich muss allerdings anmerken, dass das nicht mehr recht viel mit meinen Postings zu tun hat.

  9. Peter (kein Partner)
    28. Februar 2011 12:26

    Im Zuge des Kreisky-Hypes der letzen Wochen wurde wieder daran erinnert:
    Kreisky und seine SPÖ waren es, die in den 1970ern erfolgreich den Begriff des unerträglichen Arbeistleids getrommelt haben.
    Die Sofortfolge waren Frühpensionierungen und absolute SPÖ-Mehrheiten. An den Spätfolgen leiden wir noch heute: Schuldenexplosion und Arbeitsunlust.

  10. Neppomuck (kein Partner)
    28. Februar 2011 10:42

    „Verantwortung“ ist ein ebenso charakterbildendes wie unverzichtbares (Erziehungs-)Element in jeder Gesellschaft. Wer nicht dazu erzogen wurde Verantwortung zu tragen wird naturgemäß verantwortungslos.
    „Verantwortungslosigkeit“ bringt jedes Gemeinwesen um.
    Mehr sollte man dazu nicht sagen müssen.

    Bei einigen wird man gezwungen sein, dies öfters zu tun (ohne Einhämmern geht es bei Nieten nicht), aber auf Sicht muss das sogar der Dümmste kapieren.
    Selbst wenn ihn ein „gütiges Geschick“ in die Position eines passabel verdienenden Landeshauptmannstellvertreters (oder Bundespräsidenten, Bundeskanzlers, Finanzministers, Verteidigungsministers etc. p.p.) gespült haben sollte.

    Die „politische Verantwortung“ ist damit allerdings nicht gemeint.

  11. CC (kein Partner)
    28. Februar 2011 09:36

    Ich kenne aus meiner Familie einen Fall von schwerem Sozialmissbrauch, bei dem die Konstruktion einer sozialen Hängematte nicht einmal das schlimmste ist. Es handelt sich dabei um ein (geschiedenes) Ehepaar, das sich mit den folgenden Stichwörtern zusammenfassen lässt:
    - Arbeitsloses Einkommen x 2 (unabhängig davon, ob das jetzt Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Mindestsicherung heißt oder hieß).
    - 2 Kinder (Kinderbeihilfe + Zuschüsse x2).
    - Günstig gemietetes Haus(!) in den Tiefen Niederösterreichs.
    - Besitzen 2 Autos.
    - Besitzen aktuelle Handys.
    - Haben selbstverständlich einen Computer mit Internetanschluss.
    - Sind meines Wissens nach Kettenraucher.
    - Besaßen zuletzt mehrere Hunde, inkl. 2 deutscher Doggen (!).
    - Beide sind komplett arbeitsfähig, aber unwillig. Er war jahrelang in gut bezahlten Positionen in namhaften internationalen Hotelketten tätig, hatte dann keine Lust mehr.
    - Wenn auf Grund der Unfähigkeit der beiden dann doch der Strom wieder einmal abgeschaltet wird (was bei der EVN eine unvorstellbare Vorlaufzeit hat), dann wird entweder die Bezirkshauptmannschaft ein bisschen angebettelt (die in der Regel ein paar Hunderter aus dem Ärmel schüttelt, sind doch die Kinder ohne Licht, siehe unten) oder die Dame geht ein Wochenende lang dem horizontalen Gewerbe nach, wenn es unbedingt sein musst.

    Doch das schlimmst ist, dass die Kinder völlig verwahrlost sind. Beide weisen deutlich erkennbare Defizite in Motorik und Sprache auf, niemand beschäftigt sich mit ihnen, sie werden nicht gefördert und wirken leicht unterernährt. Teilwese haben die Kinder keine Kleidung. Der ältere Sohn wurde von der Mutter aus dem Kindergarten genommen, weil eine der dort angestellten Damen es gewagt hatte, ihr zu sagen, dass man sich dringend mit dem Kind beschäftigen müsste. Bis kurz vor Schulbeginn hatte der ältere keinen Schulplatz (dieser wurde vom Jugendamt erst organisiert).

    Das von mir eingeschaltete Jugendamt (das rechtskonform handeln muss), teilte mir ungefähr mit: »Die Kinder wurden untersucht, es konnte keine unmittelbaren gesundheitlichen Beeinträchtigungen festgestellt werden und es ist daher keine "Gefahr im Verzug", wodurch die Kinder derzeit bei den Eltern verbleiben dürfen. Außerdem könne man niemanden zum Arbeiten zwingen.«

    Zwar stehen sie unter Beobachtung und werden von einer Sozialarbeiterin betreut und ebenso ist die Schule verpflichtet, Auffälligkeiten des Kindes sofort an die Behörde zu melden. Ich habe mittlerweile allerdings erkannt, dass der Toleranzmaßstab, der hier angelegt wird, sehr groß ist.

    Vor einiger Zeit hatte ich einmal die Gelegenheit, die Kinder beim Spielen zu erleben, als sie bei ihrer Großmutter waren. Ich habe mit dem jüngeren (damals ungefähr 2 Jahre alt) ein bisschen Ball gespielt und ihm die Farben Schwarz und Weiß (des Balls) gezeigt. Seine unbeschreibliche Freude an dieser kleinen Beschäftigung brach mir das Herz.

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      28. Februar 2011 11:13

      @Er war jahrelang in gut bezahlten Positionen in namhaften internationalen Hotelketten tätig, hatte dann keine Lust mehr.

      Die spannende Frage ist warum???

      Die Verhältnisse sind solche, dass man es für eine gesunde, angemessene Reaktion halten kann.

      Ich habe auch keine Lust mehr auf Hi-Tech - bin dann aber konsequent und pflücke Heidel- und Himbeeren bis mir das Kreuz abreißt. Was natürlich lange dauert, denn ich habe ja die Zeit für Yoga und Gymnastik.

      Wer den Mut nicht findet sein eigener Herr zu werden, ist zur Knechtschaft verdammt. Und wer Kapitalismus möchte sollte ihn ganz verstanden haben.

      Ich hole dann schnell einmal die Erdbeeren aus der Eiskammer und schäle die Erdäpfel. Mahlzeit!

  12. M.U. Shrooms (kein Partner)
    28. Februar 2011 08:16

    Epikur sagte schon vor 2000 Jahren:

    Es ist sinnlos, von den Göttern zu fordern, was man selbst zu leisten vermag.

  13. Frondeuse (kein Partner)
    28. Februar 2011 07:35

    Nimm ein Sackerl für den Ackerl....

  14. Trollfresser (kein Partner)
    28. Februar 2011 06:36

    Ah, heute ist Sozialhilfe-Empfänger-Bashing Tag. Na dann passt ja DAS sehr gut zum Thema:

    Obwohl Thilo Sarrazin mit seinen heftig umstrittenen Thesen über Hartz-IV-Empfänger Millionen Euro verdient, lebt der Sohn des früheren Bundesbank-Vorstands offenbar von Transferleistungen. Der älteste Sohn (30) von Thilo (66) und Ursula (59) Sarrazin bestreitet seinen Lebensunterhalt laut Zeitungsberichten immer wieder von Hartz IV und wohnt auf der 14. Etage eines Plattenbaus im Ost-Berliner Stadtteil Lichtenberg.

    Dort hatte er der Zeitschrift "Bunte" ein Interview gegeben, in dem er sich negativ über das Verhältnis zu seinen Eltern äußert. Vater Thilo Sarrazin, sonst überaus auskunftsfreudig, schweigt gegenüber den Medien dazu. Stattdessen soll nun eine Berliner Rechtsanwaltskanzlei im Auftrag der Sarrazins die Weiterverbreitung des "Bunte"-Interviews verhindern, da die Einwilligung dazu nicht rechtswirksam erteilt worden sei.

    Die Berliner "B.Z." berichtet, der Sohn habe trotz finanzieller Unterstützung durch seine Eltern immer wieder Hartz IV beantragt. Der entlassene Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin wäre trotz der Rekord-Verkäufe seines Buchs nicht verpflichtet, für die Kosten aufzukommen, die aus den Sozialkassen an seinen Sohn fließen sollen. "Eltern sind für den Unterhalt volljähriger Kinder nur zuständig, wenn sie sich noch in der Ausbildung befinden", erklärt der Krefelder Familienrecht-Experte Jochem Schausten. Hätten die Eltern eine erste Ausbildung bereits bezahlt, werde davon ausgegangen, dass ein gesunder Volljähriger seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten könne: "Es ist dann egal, wie hoch das Einkommen der Eltern ist", so der Rechtsanwalt.

    Bereits als Berliner Finanzsenator hatte Thilo Sarrazin mit einem "Hartz-IV-Menü" und der Empfehlung, Hartz-IV-Empfänger könnten mit dicken Pullovern Heizkosten sparen, empörte Diskussionen ausgelöst. Im vergangenen Jahr legte er mit dem Buch "Deutschland schafft sich ab" nach. Dort heißt es über Hartz-IV-Empfänger unter anderem: "Wenn die Alternative zum Spargelstechen der Hartz-IV-Bezug ist, erscheint den meisten das Grenzleid einer körperlich anstrengenden Akkordarbeit einfach zu hoch im Verhältnis zum Mehreinkommen gegenüber der Grundsicherung." Einen Hinweis auf den eigenen Sohn sucht man in Sarrazins Buch, das nicht zuletzt immer wieder Eltern am Hartz-IV-Bezug ihrer Kinder die Schuld gibt, allerdings vergeblich.

    • Reinhard (kein Partner)
      28. Februar 2011 07:44

      Noch ein Pluspunkt für Sarrazin: Er weiß sogar aus eigener Erfahrung, worüber er schreibt. Ein besseres Beispiel für die Krankhaftigkeit des Hartz-IV-Systems konnten Sie gar nicht liefern, Trollfresser.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      28. Februar 2011 08:18

      Ich hab den Sarrazin gekauft und ungelesen ins Bücherregal gestellt. Was drin steht weiss ich eh, der Kauf geschah aus Solidarität, und ich vergönne ihm das sinnvoll verdiente Geld.

    • Trollfresser (kein Partner)
      28. Februar 2011 10:04

      Ach wie gut dass jeder weiss, dass ich mir in den Hintern beiss.

      Gellt shit happens!

  15. Brigitte Imb
    27. Februar 2011 20:37

    Womöglich müssen wir uns gar keine allzu großen Gedanken machen um die (zugewanderten) Sozialhilfeempfänger, denn ein "Tag des Zornes", weil es der steuerzahlenden Schicht einfach zuviel wird und der autochthonen das Übriggebliebene zuwenig sein wird, ist auch bei uns denkbar. (S. Vertreibung der Muslime aus Europa)
    Wie viel fiele da gleich einmal weg, weiß das jemand?

    Die Geschehnisse in N-Afrika, wo das Volk zu bestimmen beginnt, müssen unweigerlich auch nördl. des Mittelmeeres div. Suggestionen auslösen.

    Das Volk muß sich seiner Souveränität bewußt werden und die Politiker zu wirklichen Dienern bestellen, die z.B. keine "Hängemattengesetze" beschließen dürfen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      28. Februar 2011 06:38

      Dein psychopathischer "Tag des Zorns" klingt schwer nach Rechskristallnacht.
      Kannst stolz auf dich sein mit deiner Nazischweinderldenke.

    • Reinhard (kein Partner)
      28. Februar 2011 07:46

      Ui, die Revolutionen in Nordafrika erinnern an die Reichskristallnacht? Und alle Ostdeutschen, die im Zorn ihr Regime hinweggefegt haben, waren wahrscheinlich auch alles Nazis?
      Ab einer bestimmten Stufe des Wahnsinns dürften auch die härtesten Medikamente versagen.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      28. Februar 2011 08:20

      Ist es zu fassen, Brigitte? Der Begriff Zorn wird verwendet? Dann bringt ihr Bürgerlichen vielleicht doch eines Tages etwas weiter. Ohne Zorn wird es nicht gehen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      28. Februar 2011 10:06

      Ach wie gut dass jeder weiss, dass ich mir in den linken Hintern beiss.

      Supi, dass die Welt vor 60 Jahren erschaffen wurde. Die Nazis sind Schweine und die Nona-Sozen haben die Welt gerettetetet

    • Peter (kein Partner)
      28. Februar 2011 12:04

      Schön wärs. Nur die Mehrheit zahlt eh kaum Steuern bzw. profitiert von den Transferzahlungfen. Die Minderheit, die diese Transfers ermöglichen, müssen dafür ziemlich hart arbeiten und haben keine Zeit für Demos.

  16. byrig
    27. Februar 2011 18:18

    ja,in unserem sozialsystem sind groteske dinge möglich.ich kenne(beruflich bedingt) einen mazedonier,der für sich beschlossen hat,heuer nicht arbeiten zu gehen.("zu viel stress,bin schon 41,will pause").
    und das geht.er nimmt 1 jahr auszeit-wir alle bezahlen das!
    anderer fall:24-jähriger serbe,automechaniker,arbeitet 2 jahre nicht,lebt vom ams.voll gesund,nebenbei.als trost:seit 2 monaten freuts ihn wieder.d.h,er arbeitet gnadenhalber wieder.

    • Observer
      27. Februar 2011 18:28

      Nicht das AMS hat den unterstützungsbeziehenden Geschäftsführer entdeckt, es war die Polizei:

      http://burgenland.orf.at/stories/501010/

    • phaidros
      27. Februar 2011 20:20

      »Nein! Wenn ich dir etwa gebe, bettelst du umso mehr. Der erste, der seine Hand auftut, ist schuld an deiner Gemeinheit, weil er dich zum Faulenzer machte.«

      Plutarch

      (Man muss ja sehr vorsichtig sein dieser Tage mir Anführungszeichen und Quellenangaben!)

    • Reinhard (kein Partner)
      28. Februar 2011 04:44

      Wie hat Konfuzius schon gesagt?

      "Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern."

      Und er wusste auch schon über die Mechanik des leistungsfreien Geldbezuges bescheid:

      "Unsere Wünsche sind wie kleine Kinder: je mehr man ihnen nachgibt, um so anspruchsvoller werden sie."

      Scheinbar waren die Menschen schon immer so, wie sie sind, und das einzige, was sich in den letzten paar tausend Jahren verändert hat ist der Nährwert ihrer Ernte, die Qualität ihrer Technik und die Effizienz ihrer Waffen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      28. Februar 2011 06:40

      Ja. solche Fälle gibts. Willst du uns allerdings tatsächlich weismachen, dass solche Faulpelze nur unter den dir so verhassten Ausländern zu suchen sind? Dann bist du entweder schrecklich naiv oder ein kleines rassistisches Trotterl.

    • Reinhard (kein Partner)
      28. Februar 2011 07:47

      Ja, mit naiven Trotteln kennt er sich aus, unser Trollfresser...

    • Josef Maierhofer
      28. Februar 2011 08:36

      @ Trollfresser

      Ich kann Ihnen stanta pede 20 solche ausländische 'Prachtexemplare' aus meiner unmittelbaren Umgebung (Nachbarschaft) nennen, der Spitzenreiter ist eine türkische Familie, die von den 38 Jahren, die sie in Österreich ist, 30 Jahre komplett (Vater, Mutter, 2 erwachsene Kinder) auf Sozialhilfe lebt, alle 4 gesund aber arbeitsunwillig und zahlungsunwillig, die haben schon 5 Jahre keine Miete bezahlt und schulden auch die Betriebskosten, sie fahren Mercedes und verbringen den Sommer im eigenen Haus am Meer in der Türkei, den 2. Platz in meiner 'Rangliste' nimmt eine armenische Familie ein (14-köpfig), von denen seit 2002 kein einziger gearbeitet hat (wegen Asylantrag teilweise nicht durfte) und von denen bereits 3 mehrere Jahre Krems/Stein und Strafanstalt St.Pölten hinter sich haben, wollen Sie noch mehr hören ? Ich lade Sie ein, die Leute alle selbst zu besuchen und zu interviewen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      28. Februar 2011 10:07

      Ach wie gut dass jeder weiss, dass ich mir politisch korrrrrekkt in den Hintern beiss.

    • Undine
      28. Februar 2011 15:54

      @Trollfresser

      Und Sie glauben tatsächlich, daß es irgend jemanden interessiert, ob Sie sich in den Hintern beißen oder nicht? Sie leiden an Selbstüberschätzung, würde ich sagen.

  17. Alfred E. Neumann
  18. stachel
    27. Februar 2011 17:33

    Ich stimme ihren Feststellungen vollinhaltlich zu. Gestern hatte ich ein Gespräch mit dem Bürgermeister der Gemeinde Blumau-Neurißhof, der beklagte, daß die Anzahl der Anträge auf Mindestsicherung seit Jahresbeginn geradezu explodiert sind. Verheerend ist, wie er bemerkte, daß die Antragsteller zu einem großen Teil auch Leute zwischen 25 und 30 Jahren sind, die offenbar den Weg in die soziale Hängematte suchen.

    Verheerend wenn es zuträfe, daß es keine Altersgrenze für die Antragstellung gibt. D.h. wohl im Klartext, daß ein Großteil z.B. türkischer Migrantenabkömmlinge der 2. und 3. Generation, die mangels Deutschkenntnissen und Bildung keine Chance am Arbeitsmarkt haben, lebenslänglich dem österr.Steuerzahler zur Last fallen.

    • Reinhard (kein Partner)
      28. Februar 2011 04:49

      Wir wiederholen (schon wieder) jubelnd die Fehler der Deutschen, wo "Hartzer" bereits ein immer öfter genannter "Berufswunsch" unter den Schulkindern ist. Ein System, dass inzwischen fast 10 Prozent der Menschen in Deutschland (Deutsche kann man nicht sagen, da diese nicht die Hälfte dieser Gruppe bilden) aufgenommen hat und weitere züchtet.
      Die Kosten der Mindestsicherung wurden von den gleichen Genossen vorgerechnet, die ihre Formelsammlung einem Darabos überlassen haben - den Rest kann man sich mit seinen zehn Fingern ausrechnen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      28. Februar 2011 06:42

      Apropos "Hartzer". Prominentestes deutsches Beispiel ist ausgerechnet der Sohn von Thilo Sarrazin:

      "Bereits als Berliner Finanzsenator hatte Thilo Sarrazin mit einem "Hartz-IV-Menü" und der Empfehlung, Hartz-IV-Empfänger könnten mit dicken Pullovern Heizkosten sparen, empörte Diskussionen ausgelöst. Im vergangenen Jahr legte er mit dem Buch "Deutschland schafft sich ab" nach. Dort heißt es über Hartz-IV-Empfänger unter anderem: "Wenn die Alternative zum Spargelstechen der Hartz-IV-Bezug ist, erscheint den meisten das Grenzleid einer körperlich anstrengenden Akkordarbeit einfach zu hoch im Verhältnis zum Mehreinkommen gegenüber der Grundsicherung." Einen Hinweis auf den eigenen Sohn sucht man in Sarrazins Buch, das nicht zuletzt immer wieder Eltern am Hartz-IV-Bezug ihrer Kinder die Schuld gibt, allerdings vergeblich."

    • Reinhard (kein Partner)
      28. Februar 2011 07:49

      Und was genau sagt das jetzt über das Hartz-System aus, außer das es krank ist, wie wir bösen rechtsextremen Schlechtmenschen wiederholt und scheinbar vollkommen zu Recht behaupten?

    • Trollfresser (kein Partner)
      28. Februar 2011 10:09

      Ach wie gut dass jeder weiss, dass ich mir in den Hintern beiss.

      Das tut so weh. Ich muss daher immer vor Schmerz immerzu posten.

    • Undine
      28. Februar 2011 16:01

      @Trollfresser

      Sie scheinen da eine ziemlich unangenehme Krankheit auszubrüten, Sie Ärmster.
      Ich empfehle Ihnen dringend eine SELBSTHILFEGRUPPE zu gründen.Das mit dem Zwang, sich in den Hintern beissen zu wollen, kann chronisch werden.

    • Trollbuster (kein Partner)
      28. Februar 2011 19:31

      Undine

      There is something strange in the blog - whom do you call?

      Trollbuster

      Es sind zwei Trollfresser die sich beißen.

  19. Reflecting
    27. Februar 2011 16:09

    Im heutigen Tagebuchbeitrag und in den bisher gebrachten Kommentaren wurde soviel Richtiges und Wahres gesagt, dass es schwer fällt, einen neuen Gedanken zu bringen. Ich will es trotzdem versuchen und die Problematik von einer ganz anderen Seite beleuchten.

    Ich behaupte gleich einleitend, dass die Grundsicherung à la longue eine höchst unsoziale Maßnahme sein wird, weil sie sich als gesellschaftspolitische Bankrotterklärung erweisen wird. Mit der Grundsicherung wird auch der Blick für das Erkennen der Erfordernisse für das 21. Jahrhundert nachhaltig verbaut und der Eifer zum Nachdenken über die Erfordernisse minimiert. Es ist ja viel einfacher, das Betreuungssyndrom zu pflegen und auszubauen sowie sich als streitbarer Anwalt des vielzitierten und politisch missbrauchten „kleinen Mannes“ zu positionieren, wie es in new speak lautet.

    Den Befürworten ist offensichtlich nicht aufgefallen, dass der Widerstand seitens bestimmter Teile der Wirtschaft und vor allem des anonymen Kapitals als sehr zurückhaltend zu qualifizieren war. Das hat natürlich handfeste Gründe, die leicht nachvollziehbar sind. Sie hier anzuführen würde zu weit führen. In diesem Zusammenhang sei nur auf die Beweglichkeit des globalisierten Kapitals mit allen Folgen verwiesen. Sogar die altehrwürdige Arbeiterbank, die zur BAWAG umbenannt wurde, weil man sich offensichtlich des Namens Arbeiterbank schämte, hat nun einen Eigentümer, der zum Grad der Erzengel unter den kapitalistischen Heerscharen gehört. Die kapitalistischen Heerscharen kümmern sich zum Unterschied der bodenständigen Klein- und Mittelbetriebe in Wirklichkeit um gar nichts außer um Profit. Und die bodenständigen Unternehmer werden durch immer höhere Lasten und Forderungen an die Wand gedrückt und geben auf. Und wer tritt meist an ihre Stelle? Kapitalgesellschaften. Sobald alles fest unter Kontrolle des anonymen Kapitals ist, wird sich niemand mehr um soziale und gesellschaftliche Verantwortung kümmern. Erhöhung der Produktivität um jeden Preis, und dafür braucht man möglichst wenig Spitzenkräfte. Der Rest der work force kann ja auf die Grundsicherung ausweichen.

    Und dann sind wir am besten Weg zur verbreiteten Schaffung der plebs, wie zur Kaiserzeit in Rom. Die plebs entspricht sowieso dem marxistischen Begriff der Masse, daher braucht man kein besonders neues Vokabular strapazieren. Wie im alten Rom wird man, was heute ja schon fleißig geübt wird, Brot und Spiele bieten. Aber plötzlich wird es für die in riesige Dimensionen angewachsene Grundsicherung nicht mehr die benötigten Mittel geben, das anonyme Kapital wird eine wirtschaftlichem Wüste hinterlassen und abziehen (kennt ja laut Marx kein Vaterland!) und die Verelendung auf breiter Basis wird die Folge sein.

    Statt Milliarden in eine fragwürdige Grundsicherung mit allen Auswüchsen zu stecken, wäre es vor allem sinnvoller gewesen, mit vereinten Kräften für die wirtschaftlichen Erfordernisse des 21.Jahrhundert zu rüsten. Dafür ist in erster Linie Bildung, Bildung und wieder Bildung erforderlich. Und was tun wir? Eine umfassende Bildung als Grundstock einer auf echter humanitas und nicht verboser Menschlichkeitsfloskeln beruhenden breitestmöglichen Partnerschaft. Das wäre eine Zukunftsoption!

    • Reinhard (kein Partner)
      28. Februar 2011 08:05

      Was immer wieder auffällt ist, dass besonders die Genossen Arbeitervertreter dem anonymen Kapital gerne in die Hand spielen - sind die nun besonders blöd oder ganz im Gegenteil besonders gewissenlose Verräter?
      In beiden Fällen ist es für mich unverständlich, wie es noch immer Arbeiter geben kann, die diesen Menschen ihre Stimme schenken, die sich mit billigen Versprechungen auf die Schlachtbank führen lassen, die nicht das ganze linke Gesocks zum Teufel jagen, von dem sie so verraten und verkauft werden - vorsätzlich oder aus Dummheit und Großmannssucht. Der Grund spielt keine Rolle mehr, denn der Schaden für die anständigen Arbeiter ist irreparabel.

  20. Celian
    27. Februar 2011 13:38

    Ackerl, das ist der Alt-Kommunist der immer noch bei der SPÖ Oberösterreich sein Unwesen treibt. Der für Einkommen, die heute schon keine Lohnsteuer bezahlen müssen, auch noch einen Inflationsausgleich verlangt hat. Der eine Millionärssteuer fordert, weil Umverteilung eine „Frage der Gerechtigkeit“ sei. Der allen Ernstes eine Anhebung des Spitzensatzes der Lohnsteuer auf 70 % forderte. Ackerl, das ist einer jener Beutelschneider, die schuld daran sind, daß Armut sich bezahlt macht, da von den „Reichen“ finanziert. Daß immer mehr Menschen es sich in ihrer Armut gemütlich einrichten. Daß die Motivation, in der Früh aufzustehen, fehlt. Der den Faulen auch noch recht gibt, daß sie faul sein dürfen, sind doch eh die anderen Schuld an der eigenen Misere.

    Er, der Sozialist ist schuld daran, daß Menschen arm sind und arm bleiben.

    • phaidros
      27. Februar 2011 13:46

      ... und die Linke liebt die Misere, wie man weiß. Ich erlaube mir, einen Buchtipp zu ergänzen, der Ihnen wohlbekannt ist, wie ich weiß: http://biö.at/?q=node/53

      Alles über Umverteilung in Ö, zusammengetragen und aufbereitet auf 60 oder so Seiten von der IV - aber keine Parteipolitik!

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Alexander Renneberg
      27. Februar 2011 13:47

      aber der bekommt mehr als die unten angegebenen 9,- die seine genossInnen im sozicafe verdienen.
      seltsam nicht, man sollte glauben er fühle sich solidarisch? oder?

    • Joachim (kein Partner)
      07. November 2015 01:24

      Was für ein Quatsch!

      Weil auch der Arzt schuld ist an der Blinddarmentzündung - und Sie auch noch AUFSCHNEIDEN WILL?

      Die Logik HINKT nicht nur - sie hat 2 Holzbeine!

  21. Brigitte Imb
    27. Februar 2011 12:14

    OT - Irre!!!
    http://diepresse.com/home/panorama/religion/637704/Staat-im-Staat_Volksbegehren-gegen-Kirchenprivilegien?direct=637704&_vl_backlink=/home/panorama/religion/637705/index.do&selChannel=399

    Wer macht so etwas? Ich konnte keine Angaben dazu finden, außer einer e-mail Adr.
    Dazu sollte ein Gegenpart gestartet werden und sämtliche staatl. Förderungen, z.B. an "Gutmenschenorganisationen" beleuchtet werden.

    • ProConsul
      27. Februar 2011 14:04

      ich bin sicher kein Freund der kath. Kirche, aber sie hat zumindest eine große kulturelle Relevanz für unser Land und BEVOR man ihr die Förderungen streicht, sollte man gefälligst bei den, wie Pilzen aus dem Boden sprießenden, NGOs, Asly- Homo/Lesbo/Transgender-Vereinen massiv Geld einsparen.

    • Brigitte Imb
      27. Februar 2011 14:28

      Genau das meine ich. Da bekommen Organisationen massenhaft Geld, die der Gesellschaft "Null" Wert bringen und am meisten ärgert mich dabei die Forderung, auch den kath. Schulen Förderungen zu entziehen.

      Auch ich bin alles andere als eine "Betschwester, od. Kirchenmaus", aber angesichts dieser ungustiösen Angriffe gegen die Kirche überlege ich mir sehr gewissenhaft ob ich mein Verhalten diesbezgl. ändere u. die Kirche wieder besuche.

    • Anton Volpini
      27. Februar 2011 15:16

      @Brigitte Imb

      ....Sie sollten auch aus einem anderen Grund die Kirche wieder besuchen. :-)

    • Brigitte Imb
      27. Februar 2011 16:14

      @ Anton Volpini

      Nein, da muß ich Sie enttäuschen, im Laufe der eigenen "Lebensjahrzehnte" bin ich zu "meiner" Überzeugung gekommen.
      Die Gebote der christl. Religionen bedeuten für mich soziale Hygiene, u. Erziehung, der Spiritualität bin ich weniger gewogen.
      Meine Religion ist Dienst am Menschen, so gut ICH es eben bewältigen kann, ohne andere dafür zu verpflichten.
      (Z.B.:Im Nachtdienst den Pat. bes. Aufmerksamkeit u. Versorgung zukommen zu lassen, bedeutete mir mehr als die Messe zu besuchen.)

      Die derzeitige Hetze gegen die Kirche, die zweifelsohne für sehr viele Menschen Gutes tut, nimmt beängstigende Ausmaße an und diesen Machenschaften sollte entschieden entgegnet werden.

    • Observer
      27. Februar 2011 16:27

      Der nun im Online-Kurier veröffentliche Text (link weiter unten) ist voll von nebulosen, nicht beweisbaren Aussagen und wird - wenn es überhaupt dazu kommt - sicher bezüglich Teilnehmerzahl unter den bisherigen über 30 Volksbegehren am unteren Ende landen. Volksbegehren haben, obwohl diese bei uns eine Art "direkte Demokratie" sein sollten, ohnehin kaum eine Chance, ohne Unterstützung einer Regierungspartei jemals das Ziel zu erreichen.

      http://kurier.at/nachrichten/2077144.php

    • Anton Volpini
      27. Februar 2011 17:02

      @Brigitte Imb
      Sie entäuschen mich überhaupt nicht, denn diesen anderen Grund müssen Sie sich ohnehin mit sich selber ausmachen.... :-)
      ....und da gibt es keinen Kompromiss, wie ich aus einer hervorragenden Predikt heute von unserem Kaplan lernen durfte!

    • terbuan
      27. Februar 2011 17:25

      Nur ein weiterer Angriff auf unsere christlich-abendländische Tradition, die Absicht ist so leicht durchschaubar wie alle anderen Aktionen des linken Abschaums zur Zerstörung unserer Kultur!

    • Florin
      27. Februar 2011 18:08

      Der Text dieses Volksbegehrens ist ein einziges "Gegeifere"!

    • Observer
      27. Februar 2011 18:23

      Da geht die Toleranz aber doch zu weit (neues Gesangsbuch für deutsche Grundschulen, herausgegeben von evangelischer und katholischer Seite):

      http://www.pi-news.net/2011/02/okumenisches-gebetsbuch-kein-gott-auser-allah/

    • Alfred E. Neumann
      27. Februar 2011 18:28

      Rotes, linkes, unglaublich ungebildetes, proletoides Xindl!!!

    • phaidros
      27. Februar 2011 20:27

      Es tut mir leid, wieder einmal muss ich dagegen halten:

      Ob es uns gefällt oder nicht - wir können unsere Kinder nicht fern halten von diesen Einflüssen. Und Unterdrückung von Information würde ich mir für mich selbst verbitten und hat nebenbei noch nie funktioniert.

      Nicht das Liederbuch, noch den darin abgedruckten Liedertext als solches empfinde ich also als verwerflich. Es kommt darauf an, was der Pädagoge daraus macht. (Und, zugegeben: da bin ich ebenfalls sehr skeptisch! Aber wir machen durch Weglassung von nicht genehmen Inhalten Pädagogen im Schnitt auch nicht besser)

      Will damit sagen: diese beiden Seiten kann man ebenso dazu benützen, Kinder zu lehren: »Seien wir tolerant, aber erkennen wir die Grenzen dieser eigenen Toleranz!«

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      27. Februar 2011 20:29

      Ich seh grad: ich bezog das eben auf das Liederbuch, nicht auf das Volksbegehren, das habe ich mir nicht angeschaut!

    • jak (kein Partner)
      28. Februar 2011 02:36

      "gegen die Kirche, die zweifelsohne für sehr viele Menschen Gutes tut" - mit solcher argumentation fiel schon haider (sein erstes mal) - und es waren (sind) sicher unzählig mehr, die der kirche argen !

    • cmh (kein Partner)
      28. Februar 2011 11:49

      B.I. und A.V.

      Sehen Sie den regelmäßigen Kirchgang als eine Art Supervision.

    • Brigitte Imb
      28. Februar 2011 12:13

      @ cmh

      Nicht für mich, mag sein dass d. Kirchgang für viele andere eine Supervision darstellt.

    • Waxolunist (kein Partner)
      01. März 2011 11:18

      Wer dahinter steckt:

      Die Domain "kirchen-privilegien.at" wurde von folgenden Personen gemietet:
      - Verein Betroffene kirchlicher Gewalt, Claudia Klier, Halbgasse 7, 1070 Wien

      Als Kontaktadresse für das Volksbegehren wurde folgender Verein genannt:
      Franz-Jakob Purkarthofer - Public Relations, Mariahilferstrasse 51/2/2, 1060 Wien (http://www.purkarthofer-pr.at/ )

      Der o.g. Verein (betroffen.at) ist ebenfalls in diesem Netzwerk.

      Klier und Purkarthofer können leicht via Google gefunden werden.

  22. Alexander Renneberg
    • Alexander Renneberg
      27. Februar 2011 12:02

      falls der link nicht funktioniert:

      Kellner*in

      Für den Service in einem neuen „StudiBeisl“ in Uninähe werden Kellner*innen gesucht.

      Wir bieten 5 Teilzeitstellen (15 Stunden/Woche) sowie 5 geringfügige Stellen (40 Stunden/Monat).

      Gehalt: netto 9 Euro/Stunde + Trinkgeld

      Anforderungen:

      Erfahrung in der Gastronomie und als Kellner*in
      Bereitschaft die Grundsätze des Vereins (basisdemokratisch, feministisch, antisexistisch, progressiv, antidiskriminierend, antirassistisch, emanzipatorisch, ökologisch-nachhaltig, antifaschistisch, antinationalistisch, antiklerikal, antipatriarchal, antiheteronormativ, antikapitalistisch und solidarisch) umzusetzen.
      Bereitschaft mit den Gremien des Vereins „StudiBeisl“ zusammen zu arbeiten
      Teamfähigkeit
      Bitte um Bewerbung bis zum 14.3.2011 per E-Mail mit folgenden Unterlagen:
      Motivationsschreiben
      Tabellarischer Lebenslauf

      Adresse:
      ÖH Uni Wien / Verein "StudiBeisl" - Verein zur Förderung der Emanzipation von Studierenden
      1090 Wien - Spitalgasse 2, Hof 1 - Österreich
      zHd. Janine Wulz
      E-Mail:wiref@oeh.univie.ac.at
      www.oeh.univie.ac.at

      Zusätzliche Infos:
      Dienstort: Wien 9
      Branche: NPO / NGO / Vereine
      Vom: 25.02.2011

    • Celian
      27. Februar 2011 13:42

      netto 9 Euro/Stunde + Trinkgeld

      Ein Nettogehalt kann man nur versprechen, wenn man plant, das Gehalt schwarz auszuzahlen. Steuerbetrug ist also basisdemokratisch, feministisch, antisexistisch, progressiv, antidiskriminierend, antirassistisch, emanzipatorisch, ökologisch-nachhaltig, antifaschistisch, antinationalistisch, antiklerikal, antipatriarchal, antiheteronormativ, antikapitalistisch und vor allem solidarisch...

      Sind wir da ein paar Betrügern auf der Spur.... Eine Betriebsprüfung ist wohl mehr als fällig.

    • Celian
      27. Februar 2011 13:57

      Pardon, ich meinte natürlich BetrügerInnen. Man will ja nicht, daß sich die Feministinnen zurückgesetzt fühlen....

    • Anton Volpini
      27. Februar 2011 15:23

      @Alexander Renneberg

      Bei all den Geisteshaltungen, die die für die Jobeignung vorschreiben, zeigt sich wieder einmal mehr, daß Sozialismus in die Diktatur führen muß!........... wenn man sie zwischendurch nicht immer wieder beseitigt!
      .......durch Wahl natürlich!

    • Reinhard (kein Partner)
      28. Februar 2011 09:06

      Erstaunlich, wieviel "anti" man zwischen 2 Klammern bekommt...
      Fragen bleiben:
      Heißt "basisdemokratisch", dass das Gehalt nur eine VB ist und am Ende von den KellnerInnen selbst festgelegt wird? Heißt antidiskriminierend, dass ein Kellner, der die Stelle zu Gunsten einer Kellnerin nicht bekommt, dagegen prozessieren und zwangsweise eingestellt werden kann? Heißt antikapitalistisch, eingenommene Gelder beiseitezuschaffen, um das System nicht zu unterstützen? Heißt solidarisch, dass man/frau sich gemütlich zurücklehnen kann, während die solidarischen KollegInnen emsig herumwuseln?
      Oder heißt diese stupide Aufllistung gutmenschlicher Visionen nur, dass sich jeder Kiffer und gerndergerechtermaßen jede Kifferin gebauchpinselt fühlen soll, für einen staatlich finanzierten Gutmenschenverein zum Billigtarif hakeln gehen zu dürfen?
      "ich bin zwar ein armes schwein und verdiene einen Dreck, aber dafür in einem Anti-Umfeld!"
      Welch Betätigungsfeld. welch lockender Arbeitsplatz!

    • Christoph Weber (kein Partner)
      28. Februar 2011 11:50

      Nur in links.kranken Hirnen verträgt sich femisnistisch mit antisexistisch.

    • Christoph Weber (kein Partner)
      28. Februar 2011 11:51

      Celian, vergiss nicht die Transsexuellen, also: Betrüger_Innen.

    • cmh (kein Partner)
      28. Februar 2011 11:52

      Basisdemokratisch sollte man auch mit Anti statt Basis lesen.

    • Guiscard (kein Partner)
      28. Februar 2011 12:28

      Und antiimperialistisch soll der/die/das Kellner*in nicht sein? Da möchte ich nicht speisen.

  23. Josef Maierhofer
    27. Februar 2011 11:50

    Lauter Behinderte.

    Mit dem Fakt zur Arbeitspflicht für gesunde Menschen gehe ich konform. Wer länger als 1/2 Jahr lang einen Job sucht und nicht findet, muß eine Arbeit annehmen, die ihm vorgestzt wird. Tut er das nicht, scheidet er aus dem Sozialfördersystem aus, mit Ausnahme weniger Gründe. Das sollte wohl klar sein in Österreich, sonst muß es der Wähler klar machen. Da sind die Parteien und die Ausführenden und Nutznießer (Mißbraucher) des 'Sozialbetterls' die Behinderten und für mich nicht mehr als normal einzustufen, das ist ja richtiggehend pervers, was da an Schaden absichtlich und mutwillig angerichtet wird.

    Ich möchte aber auf einen anderen Aspekt der Armut hinweisen, das Tachinierertum, die 'Behinderten' und die 'Kranken'.

    Viele 'können' ja gar nicht arbeiten, die verabschieden sich schon in jungen Jahren mit 'Behinderungen' in die 'wohlverdiente' 'Frühpension'. Menschen mit Krücke, die sie nur tragen, wenn sie sich beobachtet fühlen, sonst aber beim Bergwandern ganz sicher nicht, ich kenne solche Menschen mit 'psychischer' Behinderung, die ein Heer von Anwälten, Sozialbeamten, Sozialgerichten, etc. beschäftigen, um ihr 'Recht' ('Menschenrecht' wird von Grünen und vorgeschobenen Organisationen gesäuselt) 'durchzusetzen', manche greifen zur 'Selbsthilfe' und ermorden einfach ein Kind und werden lebenslänglich 'pensioniert', ... etc. es gibt im tägflichen Leben unzählige Beispiele und die Wahrheit sehen wir in den Arztpraxen, bei den Sozialgerichten, Gefängnissen (Hotels), etc. täglich in voller Breite. Es wird wirklich schwer die wirklichen Behinderten noch zu erkennen bei all dem Tachnierer- und Simulantentum, das bei uns da herrscht. Manche betreiben das wie einen Hauptberuf, das Tachinieren, Betrügen, Schwarzarbeiten, etc.

    Wenn einer bei uns nicht arbeiten will, sich erhalten lassen will, so hat er genug Gelegenheit dazu, das durchzusetzen oder einfach zu tun, die Gesellschaft wird dazu gezwungen solche Tachinierer zu erhalten.

    Nein, wertes Rot-Grün, nein, werte SPÖVP, so kann es nicht gehen. Sie sind mit Ihren Intentionen und gutmenschlichen Untaten in Gesetzesform am falschen Weg und müssen entweder umkehren, dazu hatten Sie jetzt 40 Jahre Zeit oder sofort abgewählt werden, bevor es zu spät ist für alle von uns Österreichern.

    Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Das muß stärker denn je in den Vordergrund treten und den Faulen unter uns sagen, daß es ernst wird mit dem Hunger für die, die nicht arbeiten wollen, die auf Kosten der Fleißigen leben wollen. Ich rede da nicht von den wirklichen Sozialfällen, denen wir vermutlich alle gerne helfen. Nur auch da kann Hilfe nur einmalig sein, eine Hilfe zur Selbsthilfe oder vorübergehend.

    Die soziale Hängematte ist unfinanzierbar und vieles andere bei uns auch.

    Die Parteien, die das fördern, fordern, durchsetzen und damit gegen das österreichische Volk handeln, müssen abgewählt werden.

    Wir wollen als Österreicher doch einander in die Augen sehen können und nicht den Blick abwenden müssen wegen Lug, Trug, Betrug, Faulheit, etc.

    Verantwortlich für sein Leben ist letztlich jeder für sich selbst.

    Wenn ich heute in die U-Bahn blicke sehe ich bei jeder Tür 4 'Behindertensitze', wenn die U.Bahn dann voll wird, an Vormittagen (nur Wochentags bis Donnerstag) so ab 10, da stehen die Tachinierer dann auf, weil sie zum Arzt, zum Sozialgericht, zum AMS müssen, ist die U-Bahn dann voll mit Techinierern und 'Behinderten'. Da denke ich mir öfter, warum deklarieren wir denn nicht alle U-Bahnsitze zu Behindertenplätzen, es fahren ja fast nur noch solche damit, weil es für sie gratis ist und für die arbeitenden Menschen, die das alles zahlen, laufend verteuert wird.

    Eine perverse Politik, die aus unserer Gesellschaft eine perverse macht und bestrebt ist, das österreichische Volk abzuschaffen. Weil dann im Inland offenbar nicht genug Tachinierer gefunden werden, braucht man dann noch ausländische Sozialzuwanderer, die man dann zusätzlich noch zu Österreichern macht.

    Weg mit dem Politgesindel, das das tut und duldet !

    • Josef Maierhofer
      27. Februar 2011 11:58

      Noch ein Beispiel dazu:

      Vor 1 Woche ein Gespräch mit einer Verkäferin in einer Ankerbrot Filiale:

      Sie verdient 900,- Euro netto für eine 40-Stundenwoche. Sie hat gesagt, wir haben einen Ausländer anteil von 60%. Sie hat gesagt, viele einheimische Kolleginnen (sind dort wirklich meist Frauen) haben was Besseres gefunden, das AMS. Da erhalten sie 744,- netto, TV Zuschuss, Radiozuschuß, Freifahrt bei den Öffis, Heizkosten zuschuß, etc. und kommen auf das Gleiche ohne 40 Stunden Arbeit.

      Ich kann dazu nur sagen verkommen und pervers die Gesellschaft und die Politik, die das fördert.

      Der Fisch stinkt vom Kopf.

    • Josef Maierhofer
      27. Februar 2011 12:14

      Noch ein Beispiel dazu:

      Eine Kleinunternehmerin:

      Sie verdient etwa 400,- Euro monatlich netto nach Abzug der Sozialversicherung, sie besitzt eine Eigentumswohnung. Sie erhält keinerlei Hilfe vom Staat, kann sie auch nicht, denn solche Kapitalisten sind von der Sozialhilfe ausgeschlossen. Sie kann 390,- EURO monatlich Hilfe bekommen aufs Grundbuch samt allen Zusatzkosten.

      So schaut das 'Sozialsystem' dann für Österreicher aus.

    • ProConsul
      27. Februar 2011 13:14

      am besten wäre es wohl man zahlt den Leuten die Miete + 300€ zum Essen (eventuell in Gutscheinen), ansonsten geben sie es wieder für Autos, Zigaretten, Alkohol, Drogen etc. aus.

    • Josef Maierhofer
      27. Februar 2011 14:46

      @ ProConsul

      Ja, noch besser wären Volksküchen, die, wie die Sozialmärkte nur mit Ausweis betreten werden dürfen, das habe ich schon im Oktober 2009 hier gepostet.

      Ein Gutschein für ein 2,25 € Frühstück beim Bäcker, ein Gutschein für Brot und Milch rationiert für einen Monat, Straßenbahnfahrscheine nur für wirklich notwendige Fahrten, viele 'wohnen' in der U-Bahn.

      Öfter habe ich schon daran gedacht, daß man allerbilligst Obdachlosenheime bauen kann, etwa leere Fabrikshallen und Rohre von Rehau Plastik oder ähnliches aufstapeln, fixieren und mit Zentralheizung, Wasser und Stiegen versehen. Schon kann man dann lauter Einzelappartements an 'sozial Bedürftige' vergeben. Wer hier auf Dauer verweilt, der kostet wenig und bekommt, was er zum Überleben braucht, Wohnung, Essen. Wer mehr will, muß arbeiten.

      Ich fahre öfter mit dem Bus 31A zu Siemens in die Siemensstraße. Da ist ganz in der Nähe das Obdachlosenheim von der Meldemannstraße hin übersiedelt worden. Ich habe mit den Leuten gesprochen, lauter Einzelappartements, Mindestsicherung und Alkoholverbot im Heim. Man hat aber genug Geld und Freifahrt, mit dem Bus einige Stationen zu einem bekannten Branntweiner zu fahren sich vollaufen zu lassen und dann wieder ins Heim zu kommen. Österreich ist ja so 'sozial'. Sie waren alle 3 schon mehrmals auf 'Entziehungskur' für viel Steuergeld, wirkungslos und sinnlos.

      Was wir nicht brauchen, die Drückeberger und Schmarotzer zu beschenken, das soll jeder 'Gutmensch' selber aus eigener Tasche tun, aber nicht mit unserem gemeinsamen Steuergeld. Alkoholismus darf nicht steuerlich gefördert werden.

    • Reinhard (kein Partner)
      28. Februar 2011 12:21

      Herr Maierhofer, es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Linkstrolle wieder ihr Lied von der "Menschenverachtung" jaulen...
      Das System ist sogar so krank, dass es z.B. in Graz vom Sozialamt verteilte Posten an Gratis-Brot und Lebensmitteln gibt, die (man fasst es kaum) wöchentlich kistenweise aufgestapelt und dann weggeworfen oder zum Viehfuttern verschenkt werden, weil es keiner unserer "Ärmsten der Armen" nötig hat, sich sein Brot kostenlos zu holen. Von den angeblich tausenden Hungernden und Darbenden finden sich pro Woche keine 5 Leute ein, die was zu essen brauchen.
      Solange diese Leute sich nicht nach Gratis-Lebensmitteln anstellen, weil sie keine Lust haben, einmal die Woche gratis quer durch die Stadt zu fahren, sondern lieber beim Bäcker vor der Tür die frischen Semmeln kaufen, haben sie zuviel Geld in der Tasche.
      Solange diese Leute nicht froh sind, für ein paar Euro Schnee schaufeln oder Eis picken gehen zu dürfen, bekommen sie zu leicht zu viel Geld.
      Solange Trafiken und Branntweiner ihren Hauptumsatz mit Sozialschmarotzern machen, haben diese Leute zu viel Geld.
      Wer einen Gutschein für ein Essen nicht annimmt, hat das Recht verwirkt, nach mehr Geld zu schreien, denn er hat es offensichtlich nicht nötig.

      Was die KU angeht (bin selbst EPU) sehe ich ein, dass sie nix bekommt, denn wenn sie nicht in der Lage ist, aus einem Unternehmen genug Geld zu lukrieren, soll sie es bleiben lassen. Was mir die Galle hochtreibt, ist dass Menschen die mit dem Versuch eines Unternehmens scheitern in der Gosse landen dürfen, während lebenslang Arbeitsfaule lächelnd über sie hinwegsteigen und sie anspucken dürfen.
      Wie soll ich heute einem Kind erklären, dass sich unternehmerisches Denken, Fleiß und Anstand lohnen, wenn es nur sieht wie Kleinunternehmer und Arbeiter sich die Haut vom Buckel roboten, während die faulen Maden im Sozialspeck sich wie die Kuckuckskinder fett werdend und nach mehr schreiend gütlich tun? Es sieht nur die Süße des alimentierten Nichtstuns als staatlich geförderte Kaufkraftklientel für Handys und Plasma-TVs und die Härte der Deppen, die das alles bezahlen und jährlich weiter ausgepresst werden.

      Der einzige Trost ist, dass es nicht mehr lange so bleiben wird, denn auch ein Kuckuckskind verreckt, wenn seine Erhalter sich totgearbeitet haben, denn es hat nie gelernt, sich selbst etwas zu besorgen.

  24. Anton Volpini
    27. Februar 2011 11:44

    Armut ist in erster Linie ein geistiges Problem; es ist daher nicht verwunderlich, wenn die Sozialisten die Armut zu ihrem zentralen Thema machen.

  25. mike1
    27. Februar 2011 11:26

    rot-grün ist halt das finanzielle sargnagelmodell - hier in österreich schafft man es offenbar nie, den richtigen weg einzuschlagen.

    die sozis erhöhen in wien die kinderbeihilfe - ohne das geld dafür zu haben, die sozis erfinden die neue mittelschule - ohne die dafür notwendigen lehrer und ohne das geld dafür zu haben. sie erfinden die mindestsicherung - ohne das geld dafür zu haben. berufsheer? - kein problem, wir haben kein geld dafür, also das ist die lösung.

    das sind ja nur wenige beispiele, wie sich finanzielle erfordernisse und linkes weltfremdes im weg stehen. den rot-grünen ist das aber egal: die reichen sollen zahlen (von denen haben wir ja genug?), hauptsache, wir haben bei den nächsten wahlen wieder die mehrheit und können das sozialistische leichentuch über östereich weiter ausbreiten.

    ein wahre trauerspiel. gott schütze österreich.

    schönen sonntag noch !

  26. eudaimon
    27. Februar 2011 10:54

    Mit Geldzuweisungen werden nur jene bedient,die im kalkulierten Notstand sich befinden;allen anderen hilft eine Arbeit in oder an der Gesellschaft viel viel mehr!
    Trotzdem bin ich gegen jede Denuntiationskultur,wie sie uns schon überall
    kritiklos in allen Medien täglich vorexerziert wird und erst recht halte ich nichts
    von Zwangsarbeitern in Altenheimen(dorthin gehören Menschen mit Gefühl
    und nicht Sozialspekulanten!!).
    Aber gerade Bettler,Notstandsempfänger,Mindestabgesicherte uam.sollten dort
    verpflichtend eingesetzt werden,wo sie verbal biopsychosozial immer Unterstützung finden -in der gesamten Medienlandschaft-aber auf Posten,dieVerlässlichkeit,Genauigkeit und Empathie erfordern ;auch im Sozial-
    ministerium und seinen tausenden unterstützten Gruppierungen,ebenso
    in den Parteibüros ua.vom Steuerzahler unterhaltenen wichtigen öffntlichen
    Büros!
    Nur so können die Betroffenen einen aufrechten Blick fürs" Ganze Solidarsytem"
    erhalten ,wenn sie Einblicke als Mitarbeiter dieses Sozialsystems im
    weitesten Sinne bekommen- unter dem Motto:Arbeit ist mehr als Geld

  27. Rosi
    27. Februar 2011 10:42

    Wenn jemand mit Zahlenmaterial belegte Aussagen zu diesem Thema möchte, und noch nicht das Buch von Thilo Sarrazin gelesen hat, sei dieses wärmstens empfohlen.

  28. Dr. Otto Ludwig Ortner
    27. Februar 2011 10:35

    Paulus: "Der zweite Brief an die 'Thessalonicher"-
    Zurechtweisung der Müßiggänger 3,6-12: Im Namen Jesu Christi, des Herrn, gebieten wir euch, Brüder: Haltet euch von jedem Bruder fern, der ein unordentliches Leben führt und sich nicht an die Überlieferung hält, die ihr von uns empfangen habt. Ihr selbst wißt, daß man uns nachahmen soll. Wir haben bei euch kein undordentliches Leben geführt und bei niemand unser Brot umsonst gegessen; wir haben uns gemüht und geplagt, Tag und Nacht haben wir gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen. Nicht, als hätten wir keinen Anspruch auf Unterhalt; wir wollten euch aber ein Beispiel geben, damit ihr uns nachahmen könnt. Denn als wir bei euch waren haben wir euch die Regel eingeprägt:
    Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen!"
    Als naher Zeuge des grotesken Mißbrauchs der "Sozialhilfe", die ein kleinbürgerliches Leben des Müßigganges gestattet, weiß ich, daß ein solches System unfinanzierbar ist, wie die Bibel mehrfach aussagt. Doch als Christ darf ich menschenunwürdige Not in meiner Gesellschaft nicht dulden. Die Lösung ist das altmodische "Armenhaus", daß dem Notleidenden eine geheizte Schlafstelle und ausreichende Nahrung bietet. Das wird niemand mißbrauchen, sondern trachten, sobald als möglich wieder auf eigenen Füßen zu stehen, wie es die christliche Religion unerbittlich verlangt.

    • Observer
      27. Februar 2011 12:52

      Paulus hatte neben seinem "Hauptberuf" als Missionar nebenbei auch sein gelerntes Gewerbe als Zeltmacher ausgeübt, um seinen Freunden nicht finanziell zur Last zu fallen.

  29. Cotopaxi
    27. Februar 2011 10:27

    Ich habe die Vermutung, zu vernünftigen Ergebnissen, gleichgültig in welcher gesellschaftspolitischen Frage, sind nur protestantisch geprägte Länder fähig.

    Das ist eine Theorie, die ich nicht untermauern zu vermag, sie entspricht meiner Wahrnehmung.

    Katholizismus, so wie wir ihn in Österreich kennen, vermischt mit linkem (linkischem) und gutenschlichem Gedankengut sind ein Teufelsgebräu.

  30. Rosi
    27. Februar 2011 09:47

    So gut mir dieser Tagebucheintrag auch gefällt, denn er enthält alle Tatsachen zu diesem wichtigen Thema, stimmt er mich auch wieder traurig und ich bin frustriert - WESHALB passieren die klugen Dinge immer nur im Ausland - nie in Österreich?

    • Geheimrat
      27. Februar 2011 12:13

      .....Weil bei uns nur Schwachköpfe und die ganz Blöden am Ruder sind und leider auch immer wieder gewählt werden.....

    • Rosi
      27. Februar 2011 14:44

      @Geheimrat

      Stimme voll zu - aber weshalb ist das so? Nämlich hier - man kann ja nicht einmal damit argumentieren, daß es an der Größe des Landes liegt, daß es anteilsmäßig zu wenig gescheite Politiker geben kann, denn die Schweiz ist noch kleiner. Es gibt sicher bei uns kluge Leute, aber die wollen sich anscheinend nicht mit der Politik die Hände schmutzig machen, aber das müßte ja in anderen Ländern ähnlich sein, würde man meinen.
      Ist der Anteil der Sozialisten und Kommunisten - sorry, der Grünen - so viel höher als in anderen Ländern?
      Sind die ÖVP, das BZÖ und die FPÖ besonders große Schlafmützen, daß sie es geschehen ließen, daß in Österreich alles den Bach hinunter geht? Oder liegt es daran, daß die Politiker der Mitte und rechts davon sich lieber gegenseitig und parteiintern herumstreiten, statt etwas für die Partei und letztendlich - das Wichtigste - das Land zu tun?
      Oder sind wir einfach schon 'am Balkan' ...

    • Josef Maierhofer
      27. Februar 2011 15:10

      @ Rosi

      Eigentlich sind wir weit unter dem Balkan.

      Ich bin aber zuversichtlich, daß es immer mehr Menschen auch bei uns gibt, die Vernunft annehmen (müssen) und die dann die ganze österreichische Parteipolitbagage so abwählen, daß sie pausieren müssen zum Nachdenken über ihre Sünden.

      Eine Österreichpartei haben wir ja noch und von einer anderen noch einen leider nur noch kleinen Anteil.

    • Rosi
      27. Februar 2011 15:56

      @Josef Maierhofer

      Hoffentlich tut sich bald was, bevor der österreichische Staat völlig pleite ist, aber Sie haben Recht, man hat schon den Eindruck, als ob immer mehr Leute zur Besinnung kommen.

    • Undine
      27. Februar 2011 20:23

      @Rosi

      Vielleicht haben Sie am 3. 3. 17h Zeit, Lust und Interesse, sich mit Gleichgesinnten, denen die Politikmisere made in Austria auch nicht gleichgültig ist, zu treffen. Wir sind eine Gruppe von Partnern aus dem A.U.-Blog, die sich seit etwa einem Jahr zusammengefunden hat. Sie finden Näheres bei A.U. unter "Tipps und Termine" und könnten sich da auch anmelden. Liebe Grüße, Undine

    • Rosi
      28. Februar 2011 09:47

      Danke, liebe Undine, für den Hinweis!

  31. phaidros
    27. Februar 2011 08:04

    Als reiche Gesellschaft, die wir allem Gejammer zum Trotze ganz zweifellos sind, sind wir ebenso zweifellos in der Pflicht, auch Einzelnen über individuelle Notsituationen zu helfen.

    ABER:

    eine »Notsituation« kann doch schon per Definition nicht länger als ein, max. zwei Jahre Dauern. Hat man sich dann noch immer nicht daraus befreit, dann ist es doch keine »Notsituation« mehr, sondern ein Dauerzustand. Sei man also großzügig, und helfe drei Jahre lang - von mir aus auch fünf, wie die das offenbar die USA tun. Aber dann muss Schluss sein: es kann nicht Aufgabe eines Sozialsystems sein, Dauerzustände zu finanzieren; es muss den Zeitpunkt geben, ab dem man ausgesteuert ist.

    Und was das Wichtigste dabei wäre: Notstandshilfe dürfte kein Geld ausschütten. Es soll eine Hilfe sein, und nicht das Potenzial haben, das Problem zu vergrößern, auch wenn das paradox klingt.

    Will ich etwa jemandem unter die Arme greifen. dem das Geld zwischen den Fingern zerrinnt, so bezahle ich ihm bspw. die Miete - aber gebe ihm kein Geld. Hilfe darf an Bedingungen geknüpft werden, das hat nichts mit Härte oder Zynismus zu tun. Das kann im Gegenteil den Unterschied ausmachen zwischen Gewissensberuhigung (bei gleichzeitigem noch-tiefer-in-die-Scheiße-Reiten des Empfängers, aber seht her: was bin ich ja nicht ach so gut! Schecks übergeben wir vor laufender Kamera!) und echter Hilfe.

    Also sollte Hilfe mit einem System höchstpersönlicher Gutscheine und Bezahlleistungen organisiert werden - im EDV-Zeitalter sicher eine Herausforderung, aber das müsste doch möglich sein. Zur Klarstellung: das betrifft nicht die Zeit des Arbeitslosengeldes, das dem Wesen nach eine Versicherungsleistung ist.

    Aber wie dem auch sei: man darf Menschen in ausweglosen Situationen - egal, wie diese entstanden sind - nicht sich selbst überlassen. Die berühmte »Marienthalstudie« zeigt was dann passiert: völliges, unvermeidliches Abgleiten in restlose Apathie. Namentlich dass alle gepolterten: »dann muss man halt nur Dies oder Das!« einfach zu kurz greifen und nicht funktionieren.

    BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Norbert Mühlhauser
      27. Februar 2011 11:07

      "Als reiche Gesellschaft, ..."

      Pardon, aber reich ist nur, wer weniger ausgeben kann als er einnimmt.

      Insofern sind "wir" bettelarm.

    • phaidros
      27. Februar 2011 11:13

      Sg. Hr. Mühlhauser, erzählen Sie das mal einem Afghanen oder Somalier. Das meine ich mit reich. Ersetzen Sie's durch »Bettelarm auf hohem Niveau«, wenn Ihnen das lieber ist.

      Nebenbei, und dann müsste der Schuh wieder passen: wir könnten ja weniger ausgeben als wir einnehmen, wir tun's bloß nicht.

      BG

    • Celian
      27. Februar 2011 14:37

      Man kann die Marienthalstudie auch so verstehen, daß Arbeitslosenunterstützung nach hinten losgeht. Die Arbeitslosen in Marienthal bekamen ja Arbeitslosenunterstützung. Jedenfalls wären sie wohl nicht im Marienthal verharrt und hätten darauf gewartet, daß jemand kommt und ihnen Arbeit gibt, wenn sie keine Arbeitslosenunterstützung erhalten hätten.

    • Norbert Mühlhauser
      27. Februar 2011 19:10

      @ Phaidros:

      Ob "wir" wirklich weniger ausgeben könnten, als wir einnehmen - das muss erst bewiesen werden.

      Falls nicht, zahlen "wir" von unserem Wohlstand einen immer größeren Anteil für den Zinsendienst; ein Anstieg jedesmal dann, wenn die Wachstumsprognosen sich nicht bewahrheitet haben.

      Und wer weiß, ob nicht in wenigen Jahrzehnten Chinesen und Afghanen viel wohlhabender sein werden als wir?

  32. terbuan
    27. Februar 2011 07:50

    Sozialhilfe in Kombination mit Schwarzarbeit ist zwar grundsätzlich zu verurteilen und zu bekämpfen, auf der anderen Seite ist es aber auch eine Methode des Steuerstreiks.
    Ein Teufelskreis, was die einen an Steuern hinterziehen, wird den Anständigen noch mehr aufgebürdet!

    • phaidros
      27. Februar 2011 08:05

      Ein Sozialhilfeempfänger, der bei Schwarzarbeiten erwischt wird, gehört mE wegen Steuerhinterziehung zivil, und wegen gewerbsmäßigem Betrugs strafrechtlich verfolgt.

    • Observer
      27. Februar 2011 15:59

      terbuan:
      wenn Steuern hinterzogen werden, dann werden - der Einfachheit halber - die Steuern erhöht und/oder neue Steuern erfunden. In jedem Fall wird der "brave" Steuerzahler bestraft, denn den Steuerhinterzieher belanagt man nicht und er/sie wird auch keine neuen Steuern zahlen.
      So funktioniert das eben.

    • Josef Maierhofer
      27. Februar 2011 17:16

      Da müßte man das halbe Parlament heranziehen, von denen 157 Abgeordnete 'Nebengschaftln' haben, die man einmal per Beschluß transparent machen wollte. Das ist aber wieder 'eingeschlafen' oder 'eingeschläfert' worden.

  33. Observer
    27. Februar 2011 07:39

    Natürlich gehören zu allererst die legalen Methoden zum erschwindeln von Unterstützungsgeldern abgeschafft. Wie wäre es, wenn man auch den befugten Kontrolloren für alle aufgedeckten Missbräuche im Sozialsystem Erfolgsprämien gewähren würde?

  34. Wertkonservativer
    27. Februar 2011 07:24

    Die Sozialausgaben-Hybris der Rot-Grünen wird uns bzw. unseren Nachfahren noch teuer zu stehen kommen!

    Zur "Arbeitspflicht". Jeder "normale" Mensch hat das Bedürfnis, etwas Nützliches zu tun! Wer dieses Bedürfnis nicht hat, ist menschlich irgendwie verbogen, gehört jedoch keinesfalls in seiner Dumpfheit noch gefördert!

    Kurz persönlich: ich bin - mit meiner lieben Frau - nun auf dem Wege zu einem Kuraufenthalt ((alt sollte man halt nicht werden!).
    Daher in den kommenden Wochen bestenfalls Wertkonservativer "light".
    Schönen Sonntag Ihnen allen!

    • terbuan
      27. Februar 2011 07:33

      ich wünsche eine erfolgreiche Kur und zum alt werden ein Trost, es bleibt keinem erspart!
      liebe Grüße
      terbuan

    • Wertkonservativer
      27. Februar 2011 07:56

      Danke, lieber Terbuan!
      (Jetzt geht's aber los nach Kärnten!)

    • Rupert Wenger
      27. Februar 2011 09:35

      Dann darf ich schönen Aufenthalt bei uns in Kärnten wünschen und wenn sie ein wenig mit offenen Augen durch das Land ziehen, werden hoffentlich einige Vorurteile, die man im Zentralraum so pflegt, die Drau hinunter gehen. Empfehle einmal den Besuch des Benediktinermarktes in Klagenfurt oder den Hauptplatz von Villach, den von Udine oder Kranj am Wochenende. Hier wächst eine Region zusammen!
      Herzlichen Gruß und gute Erholung!

    • Wertkonservativer
      27. Februar 2011 17:08

      Ebenfalls Dank, werter @Rupert Wenger!
      Ich bin seit langem ein Freund dieses schönen Landes und werde einige Ihrer Vorschläge (falls es die Kur-Anwendungstermine zulassen), gerne realisieren.

    • terbuan
      27. Februar 2011 18:39

      Falls Sie in Warmbad Villach kuren, dann müssen Sie unbedingt die Finkensteiner Nudelfabrik besuchen, ein Geheimtipp!
      lG/terbuan

    • light (kein Partner)
      28. Februar 2011 15:23

      werter konservativer,
      wünsche einen erholsamen kuraufenthalt. wie schön für sie ..und für uns die nächsten wochen.

    • Susa
      28. Februar 2011 22:35

      @light

      Meldet sich da ein "kleines Licht" zu Wort oder ein "Leichtgewicht"?





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