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Grüner Anschlag auf Bettler-Gesundheit

Graz war zuletzt doppelt in den Schlagzeilen. Diese hatten freilich leichte innere Widersprüche, auch wenn beide Anlässe grün inspiriert waren.

Zuletzt erregten sich die Grünen (und Teile der Kirche) lautstark über das Bettelverbot durch den steirischen Landtag, das dort von Rot, Schwarz und Blau beschlossen worden war. Graz wird ja so wie andere österreichische Städte von Heerscharen ostslowakischer Roma heimgesucht, die mit oder ohne den Vorwand, irgendeine verschmuddelte Zeitung zu verkaufen, vor jedem Supermarkt in wegelagerischer Manier betteln. Gleichzeitig aber schlagen die Grünen lautstark Alarm über die Feinstaubbelastung in Graz. Jetzt verstehe ich nur eines nicht: Wie können es die Grünen verantworten, die armen Gäste aus der Slowakei dieser gewaltigen Gesundheitsgefährdung auszusetzen?

PS: Es ist übrigens rechtlich noch gar nicht ausgestanden, ob das Bettelverbot auch dann gilt, wenn ein Bettler pro forma so tut, als ob er Zeitungen verkauft. Denn Hans Dichand hat vor rund 15 Jahren eine Befreiung der Zeitungs-Kolporteure und -Verteiler von allen Regelungen wie Beschäftigungsbewilligungen durchgesetzt. Wie so oft haben ihm auch damals die Parteien auf Pfiff gehorcht. Diese im Grund skandalöse Regelung könnten nun gefinkelte Juristen durchaus zugunsten der bettelnden Roma einmahnen. Und solche Juristen haben die Grünen ja durchaus in stolzer Zahl. Warum übrigens keine einzige Zeitung diesen Zusammenhang anspricht, ist ziemlich klar: Profitieren sie doch alle von diesen Billigverteilern.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKonrad Loräntz
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2011 10:56

    Für mich fällt auch die beinahe unausweisliche Spendensammlerei nach Kaberettabenden u.ä. in die Kategorie Bettelei. Was oder wer zwingt eigentlich all diese Künstler sich für die Finanzierung von Asylbetrug herzugeben ? Nur charakterlich sehr starke Menschen können diesem link(isch)en Druck widerstehen. Das schöne Gefühl des unterhaltsamen Abends ist durch diese Anmutung aber jedenfalls beeinträchtig.

  2. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2011 01:00

    Aha, jetzt verstehe ich, warum diese Bettler mit den ominösen Zeitungen in der Hand nicht mehr draußen vor der Tür sondern im Supermarkt die Leute anbetteln. Die Feinstaubbelastung ists, die sie dazu bringt. Ich warte ja nur mehr darauf, daß die Bettler vollends ins Geschäft gelassen werden und einem beim Einkaufen vorwurfsvoll zuschauen. In den Foyers vieler Supermärkte stehen mittlerweile Bankomaten. Beim Geldabheben die Blicke der ost-europäischen Bettler im Gnack, so stelle ich mir entspanntes Einkaufen vor. Aber offenbar ist es das Ziel von Billa, Spar und Co den zahlenden Kunden den Einkauf möglichst zu vermiesen. Denn sie tun nichts gegen diese Plage.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2011 08:12

    Sie sind auch schon in den Geschäften: in einer Billa-Filiale nahe Wiens ist einer dieser schmudeligen Typen bei schönstem Frühlingswetter direkt nach dem Eingang vor den Backwaren gestanden, um ihm ja nicht ausweichen zu können.

    Die Filialleiterin scheint es nicht gestört zu haben.

    Eine Beschwerde bei der Billa-Zentrale war die Folge mit der Frage, warum das Unternehmen auf ihrem Grund und Boden das Unwesen der organisierten Bettelei dulde und wie es mit der Hygiene aussehe?

    Antwort: sich krümmendes Herumgerede.

    Ich schätze, so ein "Bettler" nimmt an Tag mehr ein, als die Billa-Kassiererin in der Woche verdient.
    Meiner Beobachtung nach, zerschmilzt manchen Gutmenschen beim Anblick von "Bettler" das Herz derart, dass sie 10 oder 20 Euro "Almosen" geben.

    Vor allem ältere Menschen fühlen sich durch die offensiv vorgehenden Banden bedrängt und geben Geld, um Ruhe zu haben.

    Am Abend werde die "Außendienstmitarbeiter" der organisierten Bettlerbanden vermutlich vom Clan-Chef im Mercedes abgeholt und in Massenquartieren, wo sie unangemeldet leben, gebracht. So meine unbewiesene Vermutung.

  4. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2011 00:39

    So liebe ich meinen Unterberger am meisten - wenn er seinem Humor so richtig bissig die Zügel schiessen lasst! Captain at his best.............

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2011 11:11

    Bettelverbot.

    Ich bin dafür, daß wir allen diesen Bettlern, das geben, worum sie betteln, nämlich Essen. Geld kann man ihnen nicht geben, das wird diesen organisierten Bettlern von der Mafia abgenommen.

    Wenn so einer dahockt, gibt man ihm eine Zettel mit Adressen, wo er seine Klostersuppe bekommt (ist meist ohnehin ein Menü) und fordert ihn auf, den Platz zu verlassen und das Betteln einzustellen.

    Ich weiß von einem russischen Gastprozessor in den 1980-er Jahren bei uns am Institut, der täglich am Abend in Wien am Graben aufgespielt hat mit seinem Freund und damit pro Tag zwischen 600,- und 800,- Schilling gemacht hat. 6 Woche lang, so lange war er in Wien.

  6. Ausgezeichneter KommentatorNorbert Mühlhauser Partner Homepage
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2011 03:58

    Die "Milch der frommen Denkungsart" säugenden Juristen sind leider nicht mehr nur im grünen Lager zu verorten, weil sich auch das bürgerliche Lager anschickt, Versäumtes nachzuholen und derlei saftige Wiesen abzugrasen. Juristen gibt es ja immer mehr, da muss ja einmal der Druck raus, und zuerst kommt schließlich das Fressen.

    Genauso wie die ÖVP sich niemals zu einem ernsthaften Widerstand gegen die Gesamtschule aufraffen wird können, weil immer mehr UNI-Absolventen vom Staat alimentiert werden müssen, wofür sich die Gesamtschule ja bestens eignet. Was gibt es schließlich Schöneres als Staatsbediensteter zu sein, mit bestens geregelten Arbeitszeiten, einer ausdifferenzierten arbeitsrechtl Judikatur auch für Vertragsbedienstete, mit Quoten, mit dem Bewusstsein, von den Erträgen der Wirtschaft aus der feudalen Position des Bildungsaristokraten heraus leben zu können, und mit einem Neugebauer, der jede Öko-Belastung des gemeinen Volkes sofort mit Gehaltserhöhungen in Begleitung lautstarken Tischezertrümmerns für seine Staatsbediensteten neutralisiert.

    Ganz besonders die Lehrer können sich in ihrer stattlichen Freizeit aufopfernd der Sozialhygiene widmen, indem sie Internetforen überfluten und dort den Oberlehrer abgeben. Aber auch sonst können Staatsbedienstete unter mannigfachen Vorwänden die Gesellschaft in einer Weise infiltrieren, dass die Honecker-Ableger aus besseren Tagen grün und blau vor Neid geworden wären: Sei es nun die Suchtprävention (mit und ohne 'Gift'), die Rassismus- und Faschismusbekämpfung, die Beförderung feministischer Anliegen, die Kontrolle der zwischengeschlechtlichen Beziehungen, der familiären Lebensführung oder die Bekämpfung der Pädophilie, sei es der stramm geführte Klassen-, Quoten- und Genderkampf in der Arbeitswelt oder die Zügelung des entmenschten Wettbewerbs im Wirtschaftsleben (nicht zuletzt durch ein ausuferndes Markenrecht) - überall stehen den Anliegen der Psycho- und Sozialhygiene ein weites Feld offen.

    Da tut es schon fast nichts zur Sache, dass auch die Verfolgung von Umweltagenden einen sicheren Weg darstellt, von einem Diplom gut zu leben, ohne der Volkswirtschaft zu dienen. Rein zufällig gilt in Wien, wo die Umweltbewegung (neben Kalifornien) vor rd 35 Jahren ihren Anfang nahm, die Lebenserwartung von Stadtbewohnern als um ein Jahr verkürzt, obwohl derlei Statistiken über Köln, Düsseldorf und München wesentlich geringere Unterschiede zum Umland aufweisen (- ein Schelm, wer Böses dabei denkt)! Gibt es doch gerade in Wien enorme Pendlerströme, die das Ergebnis dadurch verwässern, das sich Pendler auf Arbeitssuche all die 162 Stunden einer Woche in dieser Smoghölle aufhalten, um an den Pforten der Geschäftsherren Mitleid zu erheischen - oder was ....

    Siehe dazu auch:

    http://www.t-y-a.at/Oekokratur%281-1%29.html

    Mahlzeit!

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2011 20:37

    "...Profitieren sie doch alle von diesen Billigverteilern..."

    Nur ganz kurz:

    In den Herkunftsländern werden diese Billigverteiler mittels mafiöser Strukturen dort "ausgewählt" und gegen Zahlung werden diese dann "hierherverschickt"...

    Im Sozialministerium, in den hohen Rängen, weiß man über diese Praxis ganz genau bescheid...

    Und auch STANDARD und sonstige "Qualitätszeitungen", samt Boulevard, denen das "Menscherecht" wie Honigseim von den "Arigona"-feuchten Lippen fließt, sind Systemerhalter der dortigen Mafia... Ob sie auch davon wissen? Ich bin mir ganz sicher...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatornobettler
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Februar 2011 14:07

    Das Betteln ist bei den SPAR-Filialen offiziell erlaubt. Siehe z.B. http://steiermark.orf.at/stories/498768/

    Ich habe mehrere Filialleiter darauf angesprochen, und es kamen nur faule Ausreden.

    Das Beste war folgender Dialog:

    Ich: Jetzt sitzen die Bettler schon IN Ihrer Filiale!
    SPAR: Ja, draußen ist es zu kalt.

    Seitdem fahre ich einfach zum nächsten Supermarkt weiter, wenn ich das Gesindel vor oder im Geschäft sehe.

    Die bekommen ja den Tagesablauf der Kunden mit, und wann jemand auf Urlaub ist... das finde ich nicht ungefährlich!


alle Kommentare

  1. Danuka (kein Partner)
    22. Januar 2015 15:56

    Thank you to all who've taken the time to read this. Thanks also to those who have taken the additional time to make a cemmont.I'm thinking that I'll name it, A New Name for Mr. Flightley. How does that sound?

  2. Alma (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:11

    Actually, Rhapsidiomite might be onto something with the Bradbury csriampoon. For some reason this story does have a similar tone or feel to it when I think about it.The first time I read this story, I didn't understand why a name mattered to this guy. Having re-read it, I understand a little better.I have to say with a last name like Bartholomew, I've sometimes wondered what it would be like to have a shorter last name.One question I have to ask is what criteria make up a classic or powerful name. I think of some of the celebrities that have changed their names.Robert Zimmerman -> Bob DylanNorma Jean Baker -> Marilyn MonroeI don't know many others off the top of my head. Sometimes it seems that some names are catchier than others and perhaps that does encourage more success. But there has to be something more to a person than just a great-sounding name.

  3. Gatot (kein Partner)
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  4. Norbert Mühlhauser
    25. Februar 2011 23:58

    Jeder Inländer hat bei echter Bedürftigkeit Anspruch auf Sozialhilfe.

    Zu meinen, man müsste dem globalen Wohlstandsgefälle durch milde Gaben an Bettler, die extra nach Österreich gekarrt werden, Tribut zollen, ist grotesk.

    Warum nicht gleich auch die Wohnverhältnisse an das globale Mittelmaß anpassen, etwa durch Zwangslogierung der angereisten Bettler?

  5. sophokles (kein Partner)
    23. Februar 2011 20:53

    Wer solch einen Satz:

    ..."Jetzt verstehe ich nur eines nicht: Wie können es die Grünen verantworten, die armen Gäste aus der Slowakei dieser gewaltigen Gesundheitsgefährdung auszusetzen?"...

    ...derartig "eindeutig" formuliert zwischen diese beiden von ihm auserkorenen "Themen" setzt; ... wer sich tatsächlich nicht entblödet, derart zynisch und schon längst nicht mehr nur beinahe in gemeinster nazistischer Manier derartiges aus seinem kranken Gehirn entlässt...

    ... der kann anscheinend nur mehr Andreas Unterberger, (ehem. Chefredakteur der Presse ) heißen.

    Dabei spielt es längst keine Rolle mehr, ob und wieviele Profibettler irgendwo umgehen und wieviel andere tatsächlich aus purer Not ums Dasein flehen.

    Das einzige was hier noch zählt, ist klar zu machen, ob hier ein sogenannter "Bildungsbürger" und selbsternannter Oberjournalist eigener Gnaden, entweder noch mehr von allen guten Geistern verlassen wurde, als dies ohnehin schon seit Jahren zu beobachten ist, oder aber letztlich dieser "Superbürger" einfach und "nur" (im halböffentliche Bereich) hundsgemeine, bewußte und strafbare Volksverhetzung begeht.

    Das ist alles!

    • socrates
      24. Februar 2011 11:08

      sophokles
      Wer solch einen Satz:
      ..."Jetzt verstehe ich nur eines nicht: Wie können es die Grünen verantworten, die armen Gäste aus der Slowakei dieser gewaltigen Gesundheitsgefährdung auszusetzen?", derartig "eindeutig" formuliert zwischen diese beiden von ihm auserkorenen "Themen" setzt, wer sich tatsächlich nicht entblödet, derart zynisch und schon längst nicht mehr nur beinahe in gemeinster nazistischer Manier derartiges aus seinem kranken Gehirn entlässt, der kann anscheinend nur mehr Sophokles (Neutroll) heißen.
      Dabei spielt es längst keine Rolle mehr, ob und wieviele Profibettler irgendwo umgehen und wieviel andere tatsächlich aus purer Not ums Dasein flehen.
      Das einzige was hier noch zählt, ist klar zu machen, ob hier ein sogenannter " Sophokles Bildungsbürger" und selbsternannter Oberjournalist eigener Gnaden, entweder noch mehr von allen guten Geistern verlassen wurde, als dies ohnehin schon seit Jahren zu beobachten ist, oder aber letztlich dieser "Superbürger" einfach und "nur" (im halböffentliche Bereich) hundsgemeine, bewußte und strafbare Volksverhetzung begeht.
      Wenn man nicht argumentieren kann, emotionalisiert man das Thema und argumenteirt ad hominem. Wenn jemand verlangt, daß sich Bettler an die Gesetze der Sieger gegen die Nazi´s halten, zu denen übrigens auch die Slowaken gehören, dann wird die Nazikeule ausgepackt und zugeschlagen.
      Das ist alles!

    • sophokles (kein Partner)
      24. Februar 2011 11:47

      an socrates..

      nur soviel noch:

      gegen menschenverachtende Agitation hilft, wenn deren "Betreiber" so wie hier tatsächlich schon geistig jenseits von Gut und Böse verweilen, keinerlei Argumentation mehr. So wie ganz augenscheinlich auch bei Dir...

      ... das war übrigens damals... bei den "Original" Nazis auch schon so...
      ... wie sollte dies heute anders sein... bei deren Nachfolgern...

      Das Einzige was bei derartig (Euch) kranken Typen hilft, sind klare Worte und Massnahmen...

    • socrates
      24. Februar 2011 12:23

      sophokles
      Gegen mich und die Alliierten, die gegen die Nazis gekämpft und gewonnen haben und bei denen Betteln verboten ist, sind Maßnahmen zulässig! Etwa so wie bei Hitler gegen die Juden?
      Wenn mit der Nazikeule alle erschlagen werden, in deren Staaten Betteleiverbot herrscht, hat Hitler gewonnen. Das ist offenbar Ihre Absicht!

    • sophokles (kein Partner)
      24. Februar 2011 14:15

      So wie Du hier daherquasselst, hast Du nur "gegen" Hitler gekämpft, weil es für Dich und Deinen Vorteil opportun war....

      (geschweige denn, dass überhaupt stimmt was Du behauptest...)

      Im Kern Deiner Seele bis Du längst (oder schon immer) sehr wesensverwandt mit diesem ...

      ...so wie man Dich hier von Beginn an und gerade erst jetzt auch immer wieder liest...

      ... Daher: siehe oben!

    • socrates
      24. Februar 2011 15:39

      sophokles
      Dein Feindbild scheint die Demokratie zu sein, Bildung stört Dich. Dafür schwingst Du gerne die Nazikeule. Auf solche Leute verzichte ich.

    • sophokles (kein Partner)
      24. Februar 2011 18:38

      sokrates....
      was verstehst Du unter "Demokratie"???

      Ist es dies?? >>> Einfach und ungestraft den größt denkbaren Blödsinn verzapfen
      und dies auf die denkbar abgründigste, gemeinste und menschenverachtentste Art und Weise??? (Eben im klassischen NAZI - Jargon)

      Denkst Du wirklich, dass in einer Demokratie sich jemand wie Du, und eben auch Unterberger, derartig dreckig benehmen und äußern können sollte, ohne das dagegen angegangen wird.
      Ja Du denkst es!!
      Das dies Dein Demokratieverständnis, das ist mir schon klar!

      Und damit kommen wir auch zu der von Dir erwähnten "Bildung"! >>>

      Hättest Du nur im Ansatz etwas von dergleichen, dann würde Dir inzwischen selber speiübel ob Deinem, und eben auch von Unterberger hier abgelassenen zynischen Dreck.

      Aber hier fehlt es Dir wirklich an allem, was man als wenigstens "grundlegend" bezeichnen könnte.

      Es kann nur tatsächlich primitiven , oder aber auch geistig kranken Existenzen möglich sein, sich an Derartigem im vollen Glauben um die Richtigkeit dieser Ausscheidungen, womöglich auch noch befriedigt selbst zu ergötzen.

      Bildung hast Du NULL!
      ... und Dein Verstand reicht wohl gerade um Deine leibliche Existenz zu sichern ...
      oder halt das was Du darunter verstehst. Erbärmlich.

      Damit ist es genug.
      Mir ekelt vor Dir.

  6. joergi (kein Partner)
    21. Februar 2011 20:10

    Sind sie wirklich so zynisch und hartherzig, wie dieser Artikel rüberkommt? Das ist doch eine Verhöhnung dieser Menschen, sie treten deren Würde mit Füssen. Einfach schlimm.

    An beide Seiten einige Bitten:

    An die Gegner des Bettelverbots Schaut Euch an, wer da letztendlich wirklich verdient! Könnt ihr ausschliessen, dass da (behinderte) Menschen und/oder Kinder gezielt ausgebeutet werden?

    Eine Bitte an die Befürworter des Bettelverbots: Hinterfragt bitte bei Eurem nächsten Einkauf bei H&M etc. warum der Fetzen nur ...1,99 kostet, wer da ausgebeutet wird und wer wirklich verdient.

    Eine Bitte an die Politiker, die dieses Gesetz beschlossen haben. Kommt bitte künftig nicht mehr zu mir, Ihr bettelt doch auch ständig, (zumindest vor jeder Wahl) um meine Stimme, und das empfinde ich als viel aggressiver als das Betteln dieser bemitleidenswerten Menschen. Auch da sollten wir uns anschauen wer die Hintermänner sind und wer an Euren Entscheidungen wirklich verdient. (Stichwort Bankenhilfspakete etc) Wo war Euer Mut, als die Banken bei Euch/uns gebettelt haben?

    Und noch eine Bitte an die Politiker, die das beschlossen haben: Schämt Euch! Wie vereinbaren Leute mit einem Einkommen von 5000 + eine deraritge Entscheidung mit ihrem Gewissen?

    Ps: Lieber wäre mir, wenn das Geld das wir(bitte beachten: wir) für Wahlplakate, Kugelschreiber, Luftballons und sonstigen Wahlkampf-Dreck ausgeben, für Projekte, eingesetzt wird, die die Lebenssituation bedürftiger Menschen im In- und Ausland verbessern.

    • phaidros
      22. Februar 2011 05:45

      Bitte nicht die »Hartherzigkeitskeule« auspacken: es gibt etliche institutionalisierte Hilfsorganisationen, an die man sich in schlimmen Lebenssituationen wenden kann. Auch wenn der Einzelfall natürlich entsetzlich und bedauernswert erscheint ist nicht auszuschließen, dass das Betrübliche von Verbrecherorganisationen schamlos ausgenutzt wird.

      Zwei Gegenfragen habe ich an Sie: wie, meinen Sie, hat es der an beiden Beinen Amputierte von z.B. Afghanistan auf die Meidlinger Hauptstraße in Wien geschafft?

      Und aus der Antwort auf diese Frage ergibt sich: Wie können Sie ausschließen, dass genau dieser arme Mensch genau in dieser bemitleidenswerten Sekunde von einer Verbrecherorganisation ausgebeutet wird?

      BG/phaidros.vie@gmail.com

  7. Feinentstauber (kein Partner)
    21. Februar 2011 15:06

    Nachdem die Stadt Graz nicht imstande ist, den Feinstaub wirkungsvoll zu bekämpfen, haben die Grazer Politiker die Abhilfe anscheinend privater Initiative überlassen. Wäre ja logisch: Je mehr Bettler, desto mehr Feinstaub bleibt in ihren Lungen hängen und der einheimischen Bevölkerung erspart. Damit erfüllen Bettler als Luftreinigungsorgane eine wichtige Funktion, um den von der EU geforderten Grenzwerten näherzukommen. Wenn sie zugleich sich auch noch auf Standfahrräder setzen und durch Kurbeln Alternativstrom erzeugen, wären zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, oder nicht? (Oder sogar drei, denn dann wären auch Arbeitsplätze geschaffen). Sollten die Bettler durch den Feinstaub aber die erwartbaren Lungenschäden bekommen und frühzeitig sterben, so hat ihr Leben in unserer an Sinnverlust leidenden Welt immerhin einen Sinn gehabt.

  8. nobettler (kein Partner)
    21. Februar 2011 14:07

    Das Betteln ist bei den SPAR-Filialen offiziell erlaubt. Siehe z.B. http://steiermark.orf.at/stories/498768/

    Ich habe mehrere Filialleiter darauf angesprochen, und es kamen nur faule Ausreden.

    Das Beste war folgender Dialog:

    Ich: Jetzt sitzen die Bettler schon IN Ihrer Filiale!
    SPAR: Ja, draußen ist es zu kalt.

    Seitdem fahre ich einfach zum nächsten Supermarkt weiter, wenn ich das Gesindel vor oder im Geschäft sehe.

    Die bekommen ja den Tagesablauf der Kunden mit, und wann jemand auf Urlaub ist... das finde ich nicht ungefährlich!

    • Segestes (kein Partner)
      21. Februar 2011 15:07

      Natürlich verbietet man es nicht,
      man befürchtet schließlich, dass ansonsten ein mediales
      Mobbing-Sturmgewitter losbricht und die Umsätze zurückgehen.
      Mit Menschenfreundlichkeit hat das demnach wenig zu tun.
      Nennen wir es eher eine absurde Form der PR.
      Damit ist Spar eine wohlwollende Berichterstattung im ORF und
      den meisten anderen Medien gewiss.

  9. Segestes (kein Partner)
    21. Februar 2011 12:54

    "Warum übrigens keine einzige Zeitung diesen Zusammenhang anspricht, ist ziemlich klar: Profitieren sie doch alle von diesen Billigverteilern."

    Ob's Herr Unterberger als Chefredakteur je angesprochen hat?

    • jak (kein Partner)
      21. Februar 2011 13:00

      man sagt zu solchem zustand auch: "2 seelen sind in seiner brust" ...

    • Segestes (kein Partner)
      21. Februar 2011 13:51

      Man könnte vielleicht auch sagen, das eigene berufliche Ausgedinge, ist einem oft wichtiger als die Moral.
      Nun gut, aber dann im Nachhinein den Zeigefinger zu erheben, wenn man seinen Popo bereits aus der Schusslinie bewegt und in die Pension gerettet hat, würde ich nicht gerade als vorbildhaft bezeichnen.

    • Florin
      21. Februar 2011 16:27

      ....aus der Schusslinie bewegt und in die Pension gerettet hat,..."...als ob das nicht zutiefst menschlich wäre! ;)

  10. jak (kein Partner)
    21. Februar 2011 12:06

    das schönste hier am tagebuch ist die zeile "weiterlesen leider nur für Partner" - denn sie verhindert die verleitung gleich dem leitwolf folgend kommentieren zu müssen ... und man kann in ruhe all anderes interesanntes lesen ;-)

  11. numerus clausel (kein Partner)
    21. Februar 2011 09:36

    Nicht umsonst gibt´s in Graz das "Reiseunternehmen Pucher"....

  12. Erich Bauer
    20. Februar 2011 20:37

    "...Profitieren sie doch alle von diesen Billigverteilern..."

    Nur ganz kurz:

    In den Herkunftsländern werden diese Billigverteiler mittels mafiöser Strukturen dort "ausgewählt" und gegen Zahlung werden diese dann "hierherverschickt"...

    Im Sozialministerium, in den hohen Rängen, weiß man über diese Praxis ganz genau bescheid...

    Und auch STANDARD und sonstige "Qualitätszeitungen", samt Boulevard, denen das "Menscherecht" wie Honigseim von den "Arigona"-feuchten Lippen fließt, sind Systemerhalter der dortigen Mafia... Ob sie auch davon wissen? Ich bin mir ganz sicher...

  13. Brigitte Imb
  14. Brigitte Imb
    20. Februar 2011 17:58

    Eine GrünInnen Aktion - weit unter der Gürtellinie - stellt eine Einladung zum "Grasser-Gschnas", bzw. zum "Korruptions-Clubbing" dar.
    Wer derart geschmackloses, persönliches Anschütten (s. Fönwelle) nötig hat um sich hervorzutun, kann doch wohl nicht verlangen ernst genommen zu werden.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/635415/Gruene-laden-zum-GrasserGschnas?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

    • ProConsul
    • Brigitte Imb
      20. Februar 2011 18:58

      Naja, die Guteste hat´s aber schon bunt getrieben.

      Wie stehn denn die Chancen für den bgld. Bauerngrafen "GrünInnenfutter" zu werden?

    • Undine
      20. Februar 2011 21:09

      @Brigitte Imb

      Da sieht man, was die GRÜNEN von Menschenwürde halten, wenn's drauf ankommt. Die Grünen scheinen ihr Herz nur für kriminelle Ausländer, Schwuchteln und Drogensüchtige zu haben, beim Grasser jedenfalls haben sie sich für den PRANGER entschieden, diese Guten!

    • Brigitte Imb
      20. Februar 2011 21:38

      @ Undine,

      diese Art, dieses Denunziantentum der Grünen ist einfach widerlich, letztklassig, charaketerlos und erinnert an bereits Gehabtes. Mosers Verhalten ähnelt einer puberdierenden, verwöhnten Göre, leider ist diese Frau beauftragt das Volk als NR zu vertreten - sie verhöhnt m.M. eher.

      Meine Aussage soll keineswegs parteiergreifend für KHG sein, der ist mir suspekt, sondern ich verwehre mich dieser penetranten Vorverurteilung.

      Wir dürfen auch gespannt abwarten, ob sich der Hr. Dekan Mayer unter den Besuchern dieser fragwürdigen Veranstaltungen finden wird.

    • Norbert Mühlhauser
      20. Februar 2011 23:30

      Spott und Witz ist eine erlaubte Waffe.

      Wenn die Jagdgesellschaft in ihren Ritualen aber darauf zurückgreift, aus einem unbewiesenen Anklagepunkt mit substanzlosen ( - daher auch nicht klagbaren -) Anspielungen eine unterschwellig vermittelte Schuldgewissheit zu konstruieren, so ist das Stadium der organisierten Diffamierung erreicht, die den Rechtsstaat außer Kraft zu setzen vermag und im Vorfeld von Revolutionen auch tatsächlich außer Kraft setzt.

    • Francois Villon (kein Partner)
      21. Februar 2011 09:30

      ProConsul:

      Wieso Gräfin? - War/ist sie nicht von irgendwo hergelaufen? Wie wird man in solchen Fällen Gräfin? Vielleicht indem man die Beine spreizt?

    • jak (kein Partner)
      21. Februar 2011 12:09

      francois - mit der erfrischend-wahren sprache ;-)

    • JEZ (kein Partner)
      21. Februar 2011 15:29

      @franzl vill .. auch
      also bitte , es gibt nur die 2 Möglichkeiten
      - in der Sippe bleiben ( also Inzucht ) oder
      - von irdendwo dahergelaufen

      ( Beine sprei.... beide Varianten )

  15. HJR
    20. Februar 2011 12:42

    Also, ich finde ja die hier monierten Zustände sehr zielführend - mit Blick auf die nächsten Wahlen. Bedauerlich nur, dass die Blauen sich nun gar nicht mehr anstrengen müssen.

    • Gerhild Baron
      20. Februar 2011 20:07

      ProConsul: denken Sie, daß die Gräfin zu Unrecht verurteilt wurde ?? Dann erkundigen Sie sich einmal in Graz , was man schon viel früher alles wußte ohne daß etwas geschah.
      Jedenfalls sollte man die Justiz wegen dieses Urteils nicht angreifen.

  16. Observer
    20. Februar 2011 11:55

    Ist der Schwarzafrikaner, welcher bei uns vor dem Supermarkt (Penny, Spar, Hofer) steht und eine Zeitung ("Augustin" - die Zeitung der Arbeitslosen) in der Hand hält auch ein Teil so einer Bettlerorganisation? Er grüßt alle Kunden immer sehr freundlich, ist nicht aufdringlich und freut sich über jeden gespendete Münze. Natürlich wäre es besser, wenn dieser bärestarke Mann einer regelmässigen Beschäftigung nachgehen würde.

    • Norbert Mühlhauser
      20. Februar 2011 12:23

      Die Leute haben genug Tristesse um sich herum zu bewältigen, als dass ihnen auch noch die Lektüre des "Augustin" zugemutet werden könnte.

    • HDW
      20. Februar 2011 23:42

      Allerliebst der letzte Satz!

  17. Josef Maierhofer
    20. Februar 2011 11:11

    Bettelverbot.

    Ich bin dafür, daß wir allen diesen Bettlern, das geben, worum sie betteln, nämlich Essen. Geld kann man ihnen nicht geben, das wird diesen organisierten Bettlern von der Mafia abgenommen.

    Wenn so einer dahockt, gibt man ihm eine Zettel mit Adressen, wo er seine Klostersuppe bekommt (ist meist ohnehin ein Menü) und fordert ihn auf, den Platz zu verlassen und das Betteln einzustellen.

    Ich weiß von einem russischen Gastprozessor in den 1980-er Jahren bei uns am Institut, der täglich am Abend in Wien am Graben aufgespielt hat mit seinem Freund und damit pro Tag zwischen 600,- und 800,- Schilling gemacht hat. 6 Woche lang, so lange war er in Wien.

    • cmh (kein Partner)
      21. Februar 2011 08:50

      Damit hat er aber wirklich einem Bedarf Genüge getan.

      Wer von unseren Künstlern ist sich nicht zu gut, in einem Lokal aufzuspielen?

      Reines Betteln hingegen können wir selber viel besser (---> Maurer, Blecha, etc.)

  18. Konrad Loräntz
    20. Februar 2011 10:56

    Für mich fällt auch die beinahe unausweisliche Spendensammlerei nach Kaberettabenden u.ä. in die Kategorie Bettelei. Was oder wer zwingt eigentlich all diese Künstler sich für die Finanzierung von Asylbetrug herzugeben ? Nur charakterlich sehr starke Menschen können diesem link(isch)en Druck widerstehen. Das schöne Gefühl des unterhaltsamen Abends ist durch diese Anmutung aber jedenfalls beeinträchtig.

    • Undine
      20. Februar 2011 16:36

      @Konrad Loräntz

      Alle "Künstler" sind GUTMENSCHEN und somit stramm linksgestrickt, andernfalls hätten sie nicht die geringste Chance auf Engagement und Erfolg, es ist ein "must". Wer sich als Gutmensch ( bes. mit Herz für alles Nichtösterreichische) "outet", hat schon gewonnen.

    • Celian
      20. Februar 2011 19:58

      Spendensammlerei nach Kabarettabenden u.ä.? Das wußt ich nicht.

    • Francois Villon (kein Partner)
      21. Februar 2011 09:23

      Zumutung! - Anmutig, Anmutung meint ja etwas Schönes, Erbauliches.

  19. Interessierter Leser
    20. Februar 2011 09:39

    Also ich finde das Bettelverbot (für organisiertes Betteln) auch ok. Aber dies Zeilen von AU sind entweder zu sarkastisch oder er meint es ernst, dann wären sie echt schlimm/unnötig/...........!

    • Florin
      20. Februar 2011 13:35

      "...entweder zu sarkastisch ...."

      Sie sind wohl schon durch die grassierende p.c. Ironie nicht mehr gewöhnt ?;) Jedenfalls tut es den Kommentaren gut, die heute auch bisweilen ohne den üblichen tierischen Ernst auskommen.

  20. Cotopaxi
    20. Februar 2011 08:12

    Sie sind auch schon in den Geschäften: in einer Billa-Filiale nahe Wiens ist einer dieser schmudeligen Typen bei schönstem Frühlingswetter direkt nach dem Eingang vor den Backwaren gestanden, um ihm ja nicht ausweichen zu können.

    Die Filialleiterin scheint es nicht gestört zu haben.

    Eine Beschwerde bei der Billa-Zentrale war die Folge mit der Frage, warum das Unternehmen auf ihrem Grund und Boden das Unwesen der organisierten Bettelei dulde und wie es mit der Hygiene aussehe?

    Antwort: sich krümmendes Herumgerede.

    Ich schätze, so ein "Bettler" nimmt an Tag mehr ein, als die Billa-Kassiererin in der Woche verdient.
    Meiner Beobachtung nach, zerschmilzt manchen Gutmenschen beim Anblick von "Bettler" das Herz derart, dass sie 10 oder 20 Euro "Almosen" geben.

    Vor allem ältere Menschen fühlen sich durch die offensiv vorgehenden Banden bedrängt und geben Geld, um Ruhe zu haben.

    Am Abend werde die "Außendienstmitarbeiter" der organisierten Bettlerbanden vermutlich vom Clan-Chef im Mercedes abgeholt und in Massenquartieren, wo sie unangemeldet leben, gebracht. So meine unbewiesene Vermutung.

  21. Wertkonservativer
    20. Februar 2011 05:48

    Ausgeschlafen, Gnädigste?
    Tre stelle und schönen Sonntag!

  22. Wertkonservativer
    20. Februar 2011 05:47

    Da haben mir andere Spätschlafengeher bzw. Frühaufsteher bereits "das Wort aus dem Mund genommen"!
    Das ist Journalistik auf höchstem Niveau (wie wir es von A.U. eben gewöhnt sind)!

  23. Norbert Mühlhauser
    20. Februar 2011 03:58

    Die "Milch der frommen Denkungsart" säugenden Juristen sind leider nicht mehr nur im grünen Lager zu verorten, weil sich auch das bürgerliche Lager anschickt, Versäumtes nachzuholen und derlei saftige Wiesen abzugrasen. Juristen gibt es ja immer mehr, da muss ja einmal der Druck raus, und zuerst kommt schließlich das Fressen.

    Genauso wie die ÖVP sich niemals zu einem ernsthaften Widerstand gegen die Gesamtschule aufraffen wird können, weil immer mehr UNI-Absolventen vom Staat alimentiert werden müssen, wofür sich die Gesamtschule ja bestens eignet. Was gibt es schließlich Schöneres als Staatsbediensteter zu sein, mit bestens geregelten Arbeitszeiten, einer ausdifferenzierten arbeitsrechtl Judikatur auch für Vertragsbedienstete, mit Quoten, mit dem Bewusstsein, von den Erträgen der Wirtschaft aus der feudalen Position des Bildungsaristokraten heraus leben zu können, und mit einem Neugebauer, der jede Öko-Belastung des gemeinen Volkes sofort mit Gehaltserhöhungen in Begleitung lautstarken Tischezertrümmerns für seine Staatsbediensteten neutralisiert.

    Ganz besonders die Lehrer können sich in ihrer stattlichen Freizeit aufopfernd der Sozialhygiene widmen, indem sie Internetforen überfluten und dort den Oberlehrer abgeben. Aber auch sonst können Staatsbedienstete unter mannigfachen Vorwänden die Gesellschaft in einer Weise infiltrieren, dass die Honecker-Ableger aus besseren Tagen grün und blau vor Neid geworden wären: Sei es nun die Suchtprävention (mit und ohne 'Gift'), die Rassismus- und Faschismusbekämpfung, die Beförderung feministischer Anliegen, die Kontrolle der zwischengeschlechtlichen Beziehungen, der familiären Lebensführung oder die Bekämpfung der Pädophilie, sei es der stramm geführte Klassen-, Quoten- und Genderkampf in der Arbeitswelt oder die Zügelung des entmenschten Wettbewerbs im Wirtschaftsleben (nicht zuletzt durch ein ausuferndes Markenrecht) - überall stehen den Anliegen der Psycho- und Sozialhygiene ein weites Feld offen.

    Da tut es schon fast nichts zur Sache, dass auch die Verfolgung von Umweltagenden einen sicheren Weg darstellt, von einem Diplom gut zu leben, ohne der Volkswirtschaft zu dienen. Rein zufällig gilt in Wien, wo die Umweltbewegung (neben Kalifornien) vor rd 35 Jahren ihren Anfang nahm, die Lebenserwartung von Stadtbewohnern als um ein Jahr verkürzt, obwohl derlei Statistiken über Köln, Düsseldorf und München wesentlich geringere Unterschiede zum Umland aufweisen (- ein Schelm, wer Böses dabei denkt)! Gibt es doch gerade in Wien enorme Pendlerströme, die das Ergebnis dadurch verwässern, das sich Pendler auf Arbeitssuche all die 162 Stunden einer Woche in dieser Smoghölle aufhalten, um an den Pforten der Geschäftsherren Mitleid zu erheischen - oder was ....

    Siehe dazu auch:

    http://www.t-y-a.at/Oekokratur%281-1%29.html

    Mahlzeit!

    • Norbert Mühlhauser
      20. Februar 2011 04:01

      Nachtrag/Korrektur:

      Sollte natürlich "... all die 168 Stunden einer Woche ... " heißen.

    • Norbert Mühlhauser
      20. Februar 2011 22:53

      Noch eine Berichtigung zwecks besserer Verständlichkeit:

      " ... Gibt es doch gerade in Großstädten enorme Pendlerströme, die das Ergebnis von Lebenserwartungsstatistiken dadurch verwässern, das sich Pendler auf Arbeitssuche all die 162 Stunden einer Woche in solchen Smoghöllen aufhalten, um an den Pforten der Geschäftsherren Mitleid zu erheischen - oder was ...."

    • socrates
      24. Februar 2011 10:51

      Generalisieren gegen Lehrer bringt nichts. Es gibt zur Zeit keine Mathematiker, Physiker und Chemiker mit universitärer Bildung. Wenn die von Ihnen geschilderten Vorteilen existierten, so ist das unverständlich. Wie dumm sollen Ihre Kinder und Enkel noch werden? Pensionierte Naturwissenschaftler gehen gerne wieder arbeiten, ins Ministerium und in die Stadt- und Landesschulräte, ohne Ferien, um dort vollgeprüften Lehrern die Chance auf viele Ferien und Freizeit zu geben. An die Front mit ihnen!
      Als liberaler Mensch wissen Sie : Nachfrage riesig, Angebot keines, was ist zu machen?

    • Norbert Mühlhauser
      25. Februar 2011 12:35

      @ Socrates:

      Eine Knappheit an studierten Physik-, Chemie- und Mathematiklehrern wird durch die Gesamtschule garantiert noch größer. Außerdem traue ich mich zu wetten, dass einer Knappheit auf diesem Sektor ein Überangebot an Deutsch-, Fremdsprachen-, Psychologielehrern gegenübersteht, evtl auch an Geographielehrern. Dieses Überangebot wird durch die Gesamtschule bestens "bedient".

  24. Celian
    20. Februar 2011 01:00

    Aha, jetzt verstehe ich, warum diese Bettler mit den ominösen Zeitungen in der Hand nicht mehr draußen vor der Tür sondern im Supermarkt die Leute anbetteln. Die Feinstaubbelastung ists, die sie dazu bringt. Ich warte ja nur mehr darauf, daß die Bettler vollends ins Geschäft gelassen werden und einem beim Einkaufen vorwurfsvoll zuschauen. In den Foyers vieler Supermärkte stehen mittlerweile Bankomaten. Beim Geldabheben die Blicke der ost-europäischen Bettler im Gnack, so stelle ich mir entspanntes Einkaufen vor. Aber offenbar ist es das Ziel von Billa, Spar und Co den zahlenden Kunden den Einkauf möglichst zu vermiesen. Denn sie tun nichts gegen diese Plage.

    • Josef Maierhofer
      20. Februar 2011 10:57

      Die Ketten tun schon was dagegen und es kostet viel.

      Nehmen wir das Beispiel der Sparfiliale in Wien am Ring schräg gegenüber der Oper, die haben 1 Detektiv und 2 Helfer ständig angestellt, um die Rauschgiftler vom Lokal und vom Eingang fernzuhalten. Bei meinem Zielpunkt ist es so, daß die jetzt einen 'Koloss' von Mann angestellt haben, der Ordnung schafft im Lokal und davor. Die Stadtwerke Verkehrsbetriebe müssten auch die Patroullien verstärken, um dieser Gesindelplage Herr zu werden. Als ich gestern in der U-bahn eine agressive rumänische Bettlerin getroffen habe und ihr gesagt habe, daß Betteln hier verboten ist, ist sie ausgestiegen und davongelaufen. Mit Schaudern erinnere ich mich an die Circle Lines in London (Heathrow Express ist zur nächtlichen Stunde nicht mehr gefahren), wo trotz Bettelverbots 2 Burschen eingestiegen sind, einer mit Gitarre und einer mit Pistole. Beim nächsten Stopp sind sie wie vom Erdboden verschwunden gewesen.

      Wir nähern uns neapolitanischen Verhältnissen.

    • Celian
      20. Februar 2011 19:52

      Als ich den Mann im Spar vis-a-vis vom Bankomat höflich aber bestimmt dazu aufforderte, das Foyer zu verlassen, tat er so, als ob er nicht die Bohne verstand. Und der Kassier schaute demonstrativ weg. Mag sein, daß die Supermärkte an neuralgischen Punkten, wo das Problem seit Jahren unübersehbar ist, Body-Guards aufstellen. Der Spar am Ring wird gerne von den Drogensüchtigen, die vom Karlsplatz, der in der Nähe ist, heimgesucht. Aber der neuen Plage der sich seuchenartig ausbreitenden Bettler-Mafia, die in ganz Wien vor jedem Supermarkt steht und mittlerweile in diese offen eindringt, steht sie machtlos gegenüber. Es ist verheerend!

  25. Maria Kiel
    20. Februar 2011 00:39

    So liebe ich meinen Unterberger am meisten - wenn er seinem Humor so richtig bissig die Zügel schiessen lasst! Captain at his best.............

    • cmh (kein Partner)
      21. Februar 2011 08:55

      O Captain! My Captain!

      Na hoffentlich bzw. leider sind wir noch nicht so weit.





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