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Fußnote 172: Nicht-Doktor Karl-Theodor

Der deutsche Verteidigungsminister führt also seinen Doktortitel nicht mehr. Vorläufig wie er sagt.

Damit lässt er die Angriffe gegen seine Person ins Leere laufen. Damit bliebt aber die eigentlich weit über Guttenberg hinausreichende zentrale Frage offen, ob diese Dissertation nicht angenommen worden wäre, wenn er alle Fußnoten gesetzt hätte. Meinen Erfahrungen nach hätte das am Ergebnis absolut nichts geändert. Denn vor allem geisteswissenschaftliche oder juristische Dissertationen sind in aller Regel eine Ansammlung von gewaltigen Massen fremder Texte, die nun durch einen Fleischwolf eines Autors gedreht worden sind, der sich unter vielen kursierenden Meinungen halt für eine bestimmte entscheidet. Viele Dissertationen, die ich durchgeblättert habe, sind überhaupt völlig frei von einer eigenen Interpretation. Sie sind langweilig, unergiebig und unoriginell. Und wichtig ist nur die große Quanität an Fußnoten. Die Guttenberg aber ohnedies hatte. Dabei möchte ich aber gleich meinen Respekt vor anderen, etwa naturwissenschaftlichen Arbeiten betonen. Davon verstehe ich nur wenig, aber sie erwecken den Eindruck einer ganz anderen Arbeits-Intensität.

PS.: Ich habe keine einzige Fußnote gesetzt und man kann mir dennoch den Doktortitel nicht aberkennen. Denn Juristen haben das zu meiner Zeit nicht müssen. Daher habe ich mich auch immer geniert, wenn Amerikaner die beiden Buchstaben Dr auf meiner Visitenkarte für eine sonderliche Qualifikation gehalten haben. Daher bin ich auch ganz der Meinung, dass Titel nur sehr wenig über den Wert und das Können eines Menschen aussagen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2011 12:48

    Dem kann man nur zustimmen....als absolvent der wu kann ich nur sagen, dass bei den schriftlichen arbeiten dort oft pseudowissenschaftlicher schrott produziert wird und selbst bei habilitationsschriften abgeschrieben wird, dass sich die balken biegen..halt mit quellenangaben...
    Und arbeiten bestehen oft aus fünf zeilen text pro seite und sonst aus unmengen von fussnoten und zitaten..grauenhaft...dieser schwachsinnige zirkus nennt sich dann wissenschaftliches arbeiten....
    Aber das ist wichtig..denn als ich ein rein praktisches thema für meine diplomarbeit bearbeiten wollte mußte ich unmengen unnötiger bücher voll von theorieschwachsinn lesen und zitieren...sonst wäre das keine "wissenschaftliche" Arbeit gewesen.......
    Ausnehmen muss ich aber den bereich des gesamtem rechnungswesens an der WU, hier wird meiner meinung nach sehr seriös und effizient gearbeitet.
    Leider rennen in österreich genug top-manger herum, die nicht einmal imstande sind, ein kassabuch zu lesen und noch darauf stolz sind, dass sich ihnen von ihrem intellekt her nicht einmal einfache buchungssätze erschließen.....
    Das niveau der österreichischen universitäten wird ja durch den dekan der juridischen fakultät wien bestens repräsentiert, der sich nicht entblödet, lehrveranstaltungen mit drittklassigen kabarettisten zu veranstalten, in denen dann gestohlene daten einem gröhlenden akademischen pöbel präsentiert werden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorGraf Berge von Grips
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2011 12:27

    Nr.358
    Die Grünen Gutmenschen, Vernaderer und Wichte,
    sind hoffentlich bald Fussnoten der Geschichte.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2011 13:59

    in wirklichkeit geht es hier doch nur darum, dass der dr. zu guttenberg den sozis als zu gut erscheint, deshalb entsprechende gegenmaßnahmen gesetzt werden. schlicht und einfach.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2011 12:22

    Die weltweit grassierende Neidgesellschaft kotzt mich an!
    Von geilen Medien und profiliersüchtigen "Fachleuten" aufgeputscht, urteilen Hinz und Kunz über "missliebige" Zeitgenossen, wie im alten Rom:

    Finger nach unten, abtreten!

  5. Ausgezeichneter KommentatorDr. Dieter Zakel MA Partner Homepage
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2011 13:49

    Bei 450 Seiten ist die Arbeit mehrfach umgeschrieben worden. Da kann schon mal eine Fussnote unter den Tisch fallen. Die Frage ist: Was ist der Gehalt der Arbeit. Und das hat die Universität bereits geprüft.
    Da kommt sicher nix raus ausser ein Imageschaden. Ein Patzer auf der zu weissen Weste.
    Und sein wir uns ehrlich. Wer kocht sowas auf? Jemand der Schmutzwäsche waschen will. Wer könnte das wohl sein? :::

  6. Ausgezeichneter KommentatorViktor
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2011 18:05

    Es ist Marxisten,Kommunisten,Sozialisten,Grünen und den linkslinken Gutmenschen in ihrer Charakterlosigkeit kein Mittel zu schlecht,um einen poitischen Gegner zu schwächen.
    Und für die linksdrallige Journaille ist es Pflicht,dazu Medienhinrichtungen vorzunehmen.
    Da lobe ich mir das neue ungarische Mediengesetz,welches in solchen Fällen
    rigorose Schadenersatzforderungen vorsieht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2011 17:03

    Man darf nicht vergessen, dass in Deutschland diverse Wahlen vor der Tür stehen (z.B. nächsten Sonntag in Hamburg). Da ist dem politischen Gegner jedes Mittel recht, den anderen eines auszuwischen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Februar 2011 14:33

    "Vivat academia, pereat, o Zores."

    Doktor werden ist zwar schwer,
    es zu bleiben noch viel mehr.
    Hast der Vornamen nur zehn,
    findest „Gio“ als nicht schön,
    ist der „Master“ dir zu bieder,
    „Bakkalaureus“ zu nieder,
    dann muss es ein „Doktor“ sein.
    Doch was fließt noch alles ein?
    Ist dein Name dir zu minder,
    willst am End’ du keine Kinder,
    mustert man dich gar verstört,
    wenn man nicht „Herr Doktor“ hört?
    Ist es „honoraris causa“,
    dass manch unbetamter Lauser
    nach dem schwarzen Hute greift,
    ist es Hoffnung, dass gereift
    man den Wissenschaften diene;
    oder auf der ehern’ Schiene
    der Beamtenlaufbahn steuert,
    ist es, dass er angeheuert
    werden will von dem Büro
    eines Kanzlers oder so?

    Dabei ist die Frage simpel:
    Ist man gut oder ein Gimpel?
    „Homo doctus“ wird man dann,
    wenn man "weiß", aber auch "kann".
    „Bildung“ als Kriterium
    (Spezialisten sind oft dumm),
    sei dein allerhöchstes Ziel;
    wer nichts weiß, der kann nicht viel.
    Darum frage man sich immer
    in des Lebens Wartezimmer:
    Ist man „Doktor“ oder rennt
    man herum als „Patient“?
    Trifft jetzt „Zweitens“ auf dich zu,
    neigst dazu du zum Filou,
    lass den „Doktor“ am Papier,
    „handgehoben“ wegen mir,
    und dräng’ nicht in Funktionen,
    die dich fordern statt zu schonen.
    Sonst verliert die Wissenschaft
    viel von ihres Segens Kraft.


alle Kommentare

  1. Suzyn (kein Partner)
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  2. Chris (kein Partner)
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  7. Elmar Leimgruber (kein Partner)
    22. Februar 2011 03:32

    Ich bin genauso wie Sie "ganz der Meinung, dass Titel nur sehr wenig über den Wert und das Können eines Menschen aussagen" und sogar davon überzeugt, dass Titel überbewertet werden.
    Dennoch, und das stört mich im Fall Guttenberg ganz gewaltig:
    Er wird seit Jahren als DER politische Strahlemann und das grosse Vorbild und (selbst von konservativen Medien gegen die von mir hochgeschätzte Merkel) als deutscher Wunschkanzler medial aufgepauscht. Es wird also ein Image erzeugt, das offenbar nicht gegeben ist.
    Und genau so, wie mich Verlogenheit bei Linken stört, stört es mich auch in seinem Fall:
    http://www.redakteur.cc/die-zukunft-der-deutschen/
    Also: wenn schon Adel und Titel, dann verdientermaßen.
    Summa Cum Laude erschwindelt hingegen: nein danke.

  8. bernie (kein Partner)
    21. Februar 2011 22:01

    Soeben die Meldung im Spiegel:
    "Guttenberg wird den Doktortitel endgültig auf Dauer zurücklegen."

    Man wird als alt gelernter und noch mehr geplagter Österreicher geradezu neidisch gegenüber den Deutschen, wenn man sich im Vergleich zu diesem letztlich sicherlich schmerzlichen Schritt ansieht, welche tatsächlichen und längst als solche überführten Knilche hierzulande in Österreich seit Jahr und Tag die politische und gesellschaftliche Landschaft an oberster Posizionen verunstalten und aufs Ärgste malträtieren, missbrauchen und verludern.

    Namen braucht man hiezu wohl keine mehr zu nennen....
    Die sind ja bestens bekannt und berüchtigt.

    Herr zu Guttenberg jedoch hat sich meines Erachtens ein ordentlcihes Eck Respekt (zurück) verdient.

  9. Francois Villon (kein Partner)
    21. Februar 2011 19:28

    Die FAZ vom 20. 2. hat den Freiherrn zum Abschuß freigegeben. Titel: "Ein geschönter Lebenslauf" auf Seite 1.

    Hat alles so gut ausgesehen.

  10. Robert Bond (kein Partner)
    21. Februar 2011 11:18

    Das bislang beste zum Thema Guttenberg aus einer wahrlich nicht rot-grünen Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/bochum_statt_bayreuth/

    Die Parallele zu Grasser springt ins Auge. Die jungen, schönen, reichen, konservativen Polit-Überflieger können ja nicht an alles denken. Da vergisst man dann schon mal auf ein paar zigtausend Euro in einem Aktienfond oder eben auf ein paar hundert (!) Fußnoten in der Diss.
    Besonders lächerlich ist der Vorwurf der "Jagdgesellschaft". Wenn unsereiner sowas macht sind Titel und Job weg bzw. pickt der Kuckuck an der Türe.

    • libertus
      21. Februar 2011 23:16

      Auch bei NICHTKONSERVATIVEN Politikern kommen Unebenheiten vor, nur werden sie nicht sooft aufgedeckt, wenn die Jugend, die Schönheit und das Reichsein fehlt.
      Der Neid ist halt ein Luder und wenn Sie persönlich glauben, daß es linke Überflieger nicht tun, dann tragen Sie Scheuklappen.

  11. bernie (kein Partner)
    20. Februar 2011 17:39

    Soso...!!
    Und wozu dann die ganze Anstrengung und Mühe.... bei einer "ehrlichen" Dissertation???

    Dass Karl Theodor mehr als seitenweise fremde Textauszüge zu seiner "Diss" zusammen-"gesampelt" hat, das steht fest.
    Für eigene, "originäre" Gedanken ist da wohl kein Platz mehr geblieben.

    Schon die Einleitung, ein geradezu höchst persönlicher beinahe intimer Abschnitt
    hat er nicht aus Eigenem heraus zustande gebracht.

    Wenn dies "Wissenschaft" sein sollte, dann schlage ich vor, die Unis zu schliessen und das Internet als alleinige Basis fürs "Studium" anzuerkennen.
    Die heutige Generation ist bestens befähigt mit diesem Medium und "Wissensschatz" umzugehen und darin zu schürfen...

    Es steht ja eh alles in "Wiki", "Google", und massenhaft zugänglichen Archiven ...

    Ach ja..!

    ...Der Strom kommt aus der Steckdose;
    ...Das Wasser aus dem Wasserhahn;
    ...Das Fleisch aus dem Kühlregal
    ...Das Geld aus dem Bankomaten
    ...und eben die Wissenschaft aus (Zeitungs) Archiven.

    Mann oh Mann... !!! Die "vielen Doktorarbeiten" die der Andreas, wie er oben so latent altvaterisch daherschreibt, schon duerchgeblättert hat, die möchte ich erst einmal sehen...

    Tatsache ist:
    Wenn zu Gutenberg mit seiner Auffassung von "Wissenschaft" ohne Aberkennung senes Titels durchkommen sollte, dann dürgfen sich alle
    bis jetzt um eine erfolgreiche "Diss" redlich Bemühte zu recht von oberster Stelle
    gründlich verarscht wiederfinden.

    Und jeder, der weiter im hehren Bemühen um eigentständig erarbeitete wissenschaftliche Qualität verweilt, der hat sich schon im Ansatz als Anwärter für den DR. - Titel disqualifiziert.

    Er ist nämlich tatsächlich und von Grund auf ein hoffnungsloser Depp!

  12. Sehr Geehrte!
    20. Februar 2011 13:12

    "Linker Linxlinker" und "Trollfresser" scheinen identisch zu sein.
    Verwendung von "Jagt" statt "Jagd".

  13. Jeremias (kein Partner)
    20. Februar 2011 04:00

    Das ganze Theater mit den Dissertationen begann, als Frau BK Merkel dem Spiegel die Einsicht in ihre Dissertation verweigerte. Ich weiß ja nicht, welch kompetente Rechtsberater sie hat. Aber ein Kenner bezüglich akademischer Grade hätte sie darüber aufklären müssen, daß sie mit dieser Auffassung bei einem Verwaltungsgericht hochkantig scheitern wird.
    Im Frühjahr 2010 hat das Verwaltungsgericht Berlin verfügt, daß der SPIEGEL Einsicht in die Dissertation zu bekommen hat.
    Dies ist anscheinend in linken Kreisen als Kampfmittel entdeckt worden.

    • Neppomuck (kein Partner)
      20. Februar 2011 12:43

      Nicht nur in "linken" Kreisen oder bei den "mittigen Jung-Greisen".
      Ein allzu "logischer Nachfolger" hat auch in den eigenen Reihen nicht nur Freunde.

      Wie das ganze Theater typisch ist für die Politik.
      Da "verlangen" alle Figuren ohne Fehl und Tadel und vergessen dabei, worum es in der Politik geht.

      Sicher nicht um Anständigkeit oder spezifisches Fachwissen.
      Sonst wäre selbst ein DDr. Dipl.Ing. Mag. N. Darabos, Hauptmann der Reserve und verlässlich wie der legendäre Fels in der Brandung, für dieses Amt völlig ungeeignet.

    • Triebig (kein Partner)
      20. Februar 2011 14:37

      es ist jeder liebevoll der keinen hunger ha, man sollte es nur verstehen dann hat man auch ein anderes bild von der politik.

  14. xRatio (kein Partner)
    19. Februar 2011 22:51

    @Marcus Aurelius 19. Februar 2011 14:17

    Was Sie über Jurastudium, beinharte Examina und Promotionsvoraussetzungen schreiben, kann ich aus eigener Erfahrung (auch als Prüfer) bestätigen.

    Ihre Sympathie für Guttenberg ist mir trotzdem nicht ganz verständlich.

    Positiv hervorstechen tut BvG schon. Aber das heißt nicht viel in der heutigen Polit-Kloake billigster Kasper_innen und Kriminell_innen in der Politik.

    Aber vielleicht meinen Sie es ja ebenfalls in diesem -relativen- Sinn.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      20. Februar 2011 11:51

      Lieber xRatio,
      herzlichen Dank für Ihre Replik. Ich teile Ihre Meinung über die cloaca maxima heutiger Politik, rechne aber die Medienlandschaft gern dazu.
      Meine Sympathie für den Baron hat während der jüngsten 48 Stunden Kurs auf den Nullpunkt genommen; es scheint auch Zuwendungen des Adelshauses an jene Alma Mater gegeben zu haben, selbstverständlich "zur Förderung von Forschung und Lehre". Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

    • Josef Maierhofer
      20. Februar 2011 18:37

      @ Marcus Aurelius

      Ich habe da gefühlsmäßig schon auch daran gedacht, daß da was Wahres dran sein kann, Sie haben mir das hier bestätigt.

  15. M.U. Shrooms (kein Partner)
  16. Erwin Tripes (kein Partner)
    19. Februar 2011 19:20

    Versteh die Aufregung nicht. Der Guttenberg soll doch unseren Hahn fragen, wie man so etwas applaniert.

  17. cmh (kein Partner)
    19. Februar 2011 17:48

    Eine methodische Bemerkung:

    Wenn ich sage, dass eine Arbeit inhaltlich schlecht ist, muss ich auch sagen warum das so sein sollte. Das ist dann möglicherweise im Boulvard schlecht zu tranportieren.

    Wenn ich aber sage "Plagiat", dann sind dazu keine weiteren Sachkenntnisse mehr erforderlich. Jeder Österreichleser ist in der Lage, das mit ein paar Meuchelbildern versehen auch nachzuplappern.

    Noch eine:

    Jeder der in der Schule abgeschrieben hat (das gehört zum guten Ton), streitet das immer vehement ab, genau weil er weiss, dass der Vorwurf richtig ist. Er entrüstet sich aber bei jedem, dem das scheinbar nachgewiesen werden konnte, einfach um von seinem eigenen schlechten GEwissen abzulenken. "Abschreiber" versteht daher jeder und jeder schießt sich dem Chor an.

    Und eine letzte:

    Abschreiben und plagiieren sind meines Wissens nach zwei unterschiedliche Dinge. Plagiieren kann man auch mit eigenen Worten. Plagiieren kann man auch sich selber.

    Und seitenweise ohne Zitat Abgeschriebenes kann durch ein einziges richtig plaziertes Wort etwas ganz anderes sagen.

    Was bedeutet z.B.

    Wartet nicht hängen! dem Henker zugerufen? Was wird der tun?

  18. Obertroll (kein Partner)
    19. Februar 2011 17:28

    Was da wieder Sternchen bekommt...

    Grüne Gutmenschen und Vernaderer...Guttenberg erscheint den Sozis zu gut...

    Eh klar, wieder die bösen Vernaderer. Wahrscheinlich wurde der arme Guttenberg sowieso von den Linkslinken zum Abschreiben oder schreiben lassen gezwungen. Ist ja auch wirklich eine Frechheit, dass sich jemand erdreistet seine Arbeit durchzusehen. Wo kommen wir denn da noch hin?

    • Trollfresser (kein Partner)
      19. Februar 2011 17:33

      Und schnapp!

      Bitte gib Dir mehr Mühe. Ein bisserl Jagt muss schon auch sein. sonst komme ich um meinen Spaß.

    • Trollfresser (kein Partner)
      19. Februar 2011 17:36

      Warum ärgern sich die Trolle eigentlich immer, wenn man sie ein wenig anschüttet?

    • Obertroll (kein Partner)
      19. Februar 2011 17:37

      Es macht dir Spass wie ein infantiler Depp dazustehen und vermeintliche Trolle zu fressen?

    • Trollfresser (kein Partner)
      19. Februar 2011 17:51

      Einsweilen schon. Es geht gerade so gut.

      Und der Depp ist natürlich das Sahnehäubchen auf meinem Teller.

      Vielen Dank - Du bester aller Trolle.

    • chm (kein Partner)
      19. Februar 2011 18:07

      Ein etwaiger Sohn von Udo Proksch wäre von diesem mit folgenden Namen versehen worden:

      Drusus Magnus Ingomar Proksch

      Auf die Frage warum gleich drei seltene Namen habe der gute Udo gesagt: Wegen der Abkürzungen:

      Dr. Mag. Ing. Proksch

      Übrigens weil wir gerade in der Mottenkiste wühlen:

      Hat der Dr. Kreisky eigentlich seinen Doktor in Jus gemacht oder musste er eine Geschichte vom Dr. Kreisky erzählen?

  19. cmh (kein Partner)
    19. Februar 2011 17:18

    Solange der Genosse der Bosse bei Putin konsutierender Weise ein und aus geht und solange unser Sandkastenkanzler sich als Stütze diktatorischer Regime profiliert, sehe ich keine Veranlassung, mich über die Zitate, in wissenschaftlichen Arbeiten, die ich nie lesen würde aufzuregen.

    Sprechen wir nicht über KTG - sprechen wir über den Universitätsbetrieb!

  20. Univ.-Prof. Dr. Josef Tomiska (kein Partner)
    19. Februar 2011 17:13

    ... bin ich schon etwaskonsterniertüber die Nonchalance, mit dr in einigen Studienrichtungen Doktorarbeiten betrachtet werden!
    Vielleicht sollte man der Fairness wegen in einigen Studienrichtungen darauf verzichten, einen Doktorgrad zu verleihen!

  21. JEZ (kein Partner)
    19. Februar 2011 16:55

    Ich zitiere : (damit ich nicht einen Plagiatsvorwurf bekomme !)

    Aus einem Buch abschreiben, gibt : ein Plagiat,
    Aus zwei Büchern abschreiben,gibt : einen Essay,
    Aus drei Büchern wird : eine Doktordissertation
    Aus vier Büchern : ein fünftes gelehrtes Buch.
    Roda Roda.

    Diesen Vierzeiler stellte
    Dr. phil, Adalbert Duschek – o. Professor der Mathematik an der Technischen Hochschule (heute TU) Wien
    An den Beginn seines Vorwortes zum „Pflichtbuch“ für fast alle Studenten an der TH Wien ( meine Matr. Nr. war nnn/51 )
    Vorlesungen über höhere Mathematik (Erster Band), Springer Verlag Wien 1949

    Ist dem noch etwas hinzuzufügen ?

  22. cmh (kein Partner)
    19. Februar 2011 16:51

    Es drängt mich noch daran zu erinnern, dass an der Akademie das Schild zu lesen war, dass jeder der Geometrie Unkundige draußen zu bleiben habe.

    Da ist heute wieder zu bedenken, da die Mathematik ihren Schrecken als Hauptfach mit Sitzenbleibendrohung weitgehend verloren hat.

    Bei Platon waren nicht die GeiWi-Quassler gefragt, sondern diejenigen, die die Haltung, die es für die Lösung geometrischer Probleme braucht mitbrachten.

  23. Trollfresser (kein Partner)
    19. Februar 2011 16:46

    Ein tolles Thema!

    Da kann man so richtig persönlich werden. Und jeder Hieb, dere den KTG verfehlt, trifft vielleicht den AU. Oder sonst jemanden, denn der Akademiker sind viele.

    Die Troll tragen daher alle ein Taferl vor sich, auf dem in großen Lettern TROLL draufsteht.

    Wenn in einem Posting ein Name abfällig genannt wird, ist er meist von einem Troll.

    Fette Beute.

  24. Eric Cartman (kein Partner)
    19. Februar 2011 16:41

    Klar, in den Naturwissenschaften gibt es eine ganz andere Arbeitsintensität. GEWI ist nämlich was für Transferempfänger, Linkslinke, Grüne, Asylanten, Moslems, Gutmenschen, Bessermenschen, Ökos usw. während in den NAWI die zukünftige Wirtschaftselite arbeitet und baut. Jede Bachelorarbeit ein technischer Durchbruch der Wirtschaftskraft und der Garant für das überleben im Wettkampf mit den Tigerstaaten die uns aufkaufen und versklaven wollen. Voller Arbeitseifer machen sich die fleissigen NAWI-Bienen an die Arbeit und werkeln bis in die finsterste Nacht an der überlebenssichernden Technologie während der Geisteswissenschaftler mit Bier und Joint (Zigarette mit Drogenfüllung) in der Hand auf seiner Gebrauchtcouch liegt und versucht den kategorischen Imperativ fehlerfrei rülpsend aufzusagen. Während der tugendhafte Naturwissenschaftler höchstens einmal im Monat zur Bude geht um mit seinen Kameraden ein süffiges wertkonservatives Bier zu trinken und ein paar Lieder zu singen besucht der Geisteswissenschaftler mit hoher Frequenz Feste mit basslastiger linker Technomusik und bewegt sich in Kopolationsrythmen auf dem Dancefloor (Tanzboden)

    Guttenberg ist hier gewissermaßen als Grenzfall zu sehen - Frisur, Name und Gehabe legen eine Kompatibilität mit dem liberalsuderantischen Wertkonservativismus nahe aber ein halb-geisteswissenschaftliches (also eher wenig arbeitsintensives!) Studium und dabei noch abschreiben? Nun da lobe ich mir doch eher unseren hübschen Ex-Finanzmister, den GRÖFIZ KHG, dem heute alle Linkslinken Schönheit, Weib und Gehalt neiden.

    Schwierig ist die Bewertung auch bei jungen Menschen die der sogenannten alternativen Energie nachhängen. Einerseits ist das auch als Naturwissenschaft zu sehen, andererseits ist es natürlich Teil der Klimaverschwörung die nun so gar nicht wertkonservativ und konservativliberal ist. Vielleicht ist bei diesen jungen Menschen noch nicht alles verloren und man könnte sie zu Bohringenieuren oder Verbrennungsmotortechnikern umschulen.

    • Konrad Loräntz
      20. Februar 2011 12:44

      Herrlich ! Sie sind vermutlich selbst Naturwissenschafter oder Techniker. Es ist wohl völlig objektiv, die Gewi und Sowi Studien im Wesentlichen als Kulturbolschewismus = 68er Workshops zu sehen. Dass ich mit meinen Steuergeld diesen gesellschaftszersetzenden Unfug finanzieren muss, ärgert mich täglich.
      Das schlimme an der Sache: 1.) Werden in diesen Realitätsverweigerungsanstalten auch die Lehrer unserer Kinder gehirngewaschen.
      2.) Kommt es zum Etikettenschwindel mit Dr.-Titeln, obschon ein Dr. ein Medizin, in Physik und in Politologie jeweils ähnlich viel gemeinsam haben wie das Wort Liebe in Liebe machen, Mutterliebe oder Weinliebhaber (auch wenn man sich zu den drei Worten schöne Geschichten ausdenken könnte).

  25. Linker Linxlinker (kein Partner)
    19. Februar 2011 16:27

    Ich schütte jetzt den nächsten an weil ich das ausgezeichnet kann.

    Ich kann kann halt schmutzkübeln nur - denn das ist meine linxlinke Natur.

    Ich will machen nur das eine - Jagt auf rechtlose Faschistenschweine.

    • inside
      19. Februar 2011 19:05

      Danke für die Definition von : DILETTANTISMUS

    • Undine
      19. Februar 2011 21:23

      Lieber Linker Linxlinker

      Nur der Ordnung halber: meinten Sie bei Zeile Nummer drei mit dem Wort JAGT den IMPERATIV oder das SUBSTANTIV; in diesem Falle hieße es allerdings JAGD. Das Ganze ergibt dann natürlich einen ganz anderen Sinn.
      Die deutsche Sprache ist schon ein Hund, gell!

  26. Francois Villon (kein Partner)
    19. Februar 2011 16:23

    Drei Anekdoten zum Thema:

    Als Lorenz Böhler, der Begründer der modernen Unfallchirurgie, schon in zahllose Weltsprachen und auch weniger bekannte Idiom übersetzt war, er schon längst an vielen renommierten Universitäten zum Dr. h.c. gekürt war, stand seiner Berufung an die Universität Wien nur eine „Kleinigkeit“ im Wege: die medizinische Fakultät. Als es langsam peinlich wurde, empfahl ihm die Uni er möge doch wenigstens pro forma eine Habilitationsschrift einreichen. Lorenz Böhler lehnte ab mit dem Bemerken, da müßte er ja zuvor den Herrn Professoren sagen, was sie ihn fragen sollen.

    Als ich dem Ordinarius einer Informatik Lehrkanzel den Vorschlag machte, ihm ein oder zwei wissenschaftliche Hilfskräfte (also Studenten, die an der Diplom- oder Dr.-Arbeit schrieben) mit einem befristeten Stipendium zu finanzieren (und bei Bewährung dieses Modell auch auszudehnen), ich aber dafür einige für´s Marketing für mich wichtige technische Aspekte untersucht haben wollte – und ihm nahelegte diese als Thema für eine Diplomarbeit zu vergeben – lehnte der Herr Professor, mit Hinweis auf die „Wissenschaft“ und ähnliche dummer Sprüche, ab. Ich wollte für das Unternehmen eine in Form und Inhalt nützliche Arbeit, die ich selbst mit begrenztem Headcount nicht oder nur schwer machen konnte, und glaubte dem Institut und Studierenden damit auch zu dienen.

    Einer anderen Lehrkanzel stellte ich (zeitlich unbegrenzt und gratis) einem Hochleistungs-Minicomputer zur Verfügung (damals im Wert von ca. 1,5 Mio öS) gegen die vertraglich vereinbarte Mitgestaltung an einem Kongress über „offene Systeme“. Jene dumme Gans, die diesen Kongress von Seiten der Uni organisierte, die von sich selbst immer als „the chair“ sprach, sich also als SESSEL vorstellte, strich – vertragswidrig - die meisten unserer Referenten (durchwegs Akademiker und erfahrene Praktiker der IT) mit der Begründung mangelnder Wissenschaftlichkeit. Als ich sie zitierte und ihr die Leviten las, meinte diese Gans: was sind schon ein paar Millionen für die Industrie. Ich warf sie schließlich hinaus und dem Ordinarius teilte ich mit, daß ich wegen Nichterfüllung unserer Vereinbarung in 14 Tagen den Computer wieder abholen lasse.

    Nun, die Arroganz ist oft/meist im umgekehrten Verhältnis proportional zur tatsächlichen Kompetenz und Leistung.

    Was den Freiherrn betrifft, so hat er sich inzwischen selbst demontiert, denn "zurücklegen" muß man nur, wenn was dran ist. Sozusagen aus vermeintlich taktischen Gründen. Nur nun glaubt niemand mehr das Versehen.

    Aber wie gesagt: das Getue um die Wissenschaftlichkeit die im Zitieren besteht, ist auch nichts weiter als akademischer Weihrauch - ohne oft rechten Grund

    • cmh (kein Partner)
      19. Februar 2011 16:30

      Es stellt sich immer mehr heraus, dass eigentlich die Wissenschaft nun in ihrer nackten Schönheit darsteht.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      19. Februar 2011 17:39

      Mon cher Francois,

      ich war einmal Kassenprüfer bei einem sozialen Verein. Derselbe bestand aus lauter Akademikern. Als ich im zweiten Jahr darauf hinwies, dass die Fortsetzung der gegenwärtigen Praxis in den Konkurs führen würde und dies auch begründete, wurde ich entlassen. Der Verein wurde kurz darauf von der Landesregierung aus Steuergeldern vor dem Konkurs gerettet.

      Eine Dame aus dem Verein bat mich später um meine Unterlagen für ihre BWL-Diplomprüfung. Ich überliess sie ihr.

      Später zeigte sie mir die Diplomarbeit. Darin war zu sehen, wie sie einen sozialen Verein saniert. Es war von Anfang bis zum Ende ein Märchen, aber es reichte für den BWL-Abschluss vollauf.

  27. M.U. Shrooms (kein Partner)
    19. Februar 2011 16:14

    Den Wert einer Zitatensammlung, oder anders gesagt, Leseliste, kann ich nicht erkennen. Allerdings bin ich kein Akademiker.

  28. Torres (kein Partner)
    19. Februar 2011 15:58

    Ja, zur Zeit von Unterbergers Doktorarbeit gab es aber auch kein Internet, wo alles leicht zu überprüfen ist, da konnte man es sich auch leisten, keine Fußnoten oder Zitate ohne Angabe des Autors zu setzen. Was ich natürlich Unterberger keineswegs unterstellen will, doch waren es halt andere Zeiten.

    • Helmut HGR.
      19. Februar 2011 21:03

      @Torres
      Was soll der schleimige Untergriff?
      Die Methode "...keineswegs unterstellen will, ..." ist drittklassig, aber von unseren drittklassigen Politikern -- sind die ihr Vorbild -- häufig angewendet.

    • Viktor
      21. Februar 2011 15:40

      Sie scheinen den Artikel von Dr.Unterweger gar nicht oder nur schlampig gelesen zu haben (was beides nicht für Sie spricht),sonst hätten sie erfassen müssen,daß
      Herr Dr.Unterweger keine "Doktorarbeit"geschrieben hat,weil das in der damaligen Studienordnung für Juristen nicht vorgesehen war (es gab nur mündliche "Staatsprüfungen" und mündliche "Universitätsprüfungen-genannt Rigorosen").

  29. harry (kein Partner)
    19. Februar 2011 15:55

    Über den Plagiatsfall Johannes Hahn heisst es auf Wikipedia:

    "Im Juni 2009 veröffentlichte Hrachovec einen Forschungsbericht, in dem er die ersten 100 Seiten der Doktorarbeit analysiert. Demnach enthält Hahns Arbeit zahlreiche weitere abgeschriebene Passagen, die über die bereits von Weber aufgefundenen Stellen hinausgehen und die Beurteilbarkeit der Arbeit in Frage stellen würden.

    Es handelt sich um eine Arbeit minderer Qualität, die stellenweise an das Banale und sogar Peinliche grenzt. In ihrer Abfassung sind elementare Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens vielfach mißachtet worden. Die Schlamperei grenzt an Fahrlässigkeit. Mit Wissenschaft hat das nur als abschreckendes Beispiel zu tun.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Hahn_%28Politiker%29

    • phaidros
      19. Februar 2011 16:10

      Es ist aber jedenfalls bemerkenswert, dass der Text zwar anmerkt, dass Uni Zürich und Uni Wien Hahn entlasten, aber trotzdem nur diese vierzeilige (etwas gehässige) Zitat gebracht wird.

      Scheint mir nicht allzu ausgewogen.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      19. Februar 2011 16:16

      Gehässig oder nicht, Phaidros, so etwas ist wertlos.

    • phaidros
      19. Februar 2011 16:25

      Prinzipiell ganz meine Meinung. Trotzdem haben zwei Universitäten ihn entlastet und Unausgewogenes ist mindestens ebenso wertlos.

    • Linker Linxlinker (kein Partner)
      19. Februar 2011 16:34

      Ich bin beeindruckt von Eurer gesamten moralischen Aufgeblasenheit.

      Bitte ladet mich ein, wenn ihr vor dem nächsten Karrieresprung in Eurer Partei (ÖPGN/FLM: österreichische Partei der geistigen Nackerpazeln/Fraktion linke Moralisten) steht. Es wird sicher ein Erlebnis werden, wenn Ihr Euren Doktorvätern und sonstigen Mentoren (ups: Fremdwort) (sch*****e: nicht gegendert) einmal so richtig die Meinung sagt.

    • Hawlik (kein Partner)
      19. Februar 2011 17:01

      Hatte Hahn für seine Diss einen Ghostwriter oder stammt sein hochgradig lapidares Gequatsche sogar von ihm selbst?

  30. Michael K. (kein Partner)
    19. Februar 2011 15:16

    Ich stimme Herrn Unterberger zu, dass ein Titel in keiner Weise Auskunft gibt über den WERT eines Menschen. Über sein KÖNNEN schon eher - denken wir nur an den Doktortitel des Mediziners. Beides, Wert und Können, ist nicht in einem Atemzug zu nennen, meiner Meinung nach. Bei der Causa "Guttenberg" geht es aber wohl um etwas anderes: Es erhärtet sich von Tag zu Tag der Verdacht, dass er nicht nur "geirrt" hat im einen oder anderen Fall der 1500 Fußnoten seiner Dissertation, sondern dass die ganze Arbeit eine Schummelei, nämlich das Gemächte eines Ghostwriters (oder mehrerer) ist. Und da stellt sich schon die Frage: Wer in der Öffentlichkeit so für "Grundwerte" und ethische Sauberkeit eintritt, muss der nicht damit rechnen, dass er selbst diesbezüglich durchleuchtet wird?

    • mschoss (kein Partner)
      19. Februar 2011 16:12

      Ich bin da ganz ihrer Meinung, für so dumm, daß er schon in der Einleitung abschreibt halte ich Ihn nicht. Er sollte sich hinstellen und zugeben „Ich habe ein Manuskript an einen professionellen Dr. Arbeitsdienst gegeben, der dann gegen entsprechende Bezahlung ein komplettes Werk ablieferte“ Ich wette, das Beispiel Guttenberg ist kein Einzelfall, bei ihm hat man halt gesucht und ist fündig geworden. Eigentlich wirft das ein breites gesellschaftliches Problem auf, Bildung ist heute nicht mehr dazu da seine geistigen und kulturellen Fähigkeiten und Kompetenzen zu erweitern sondern Bildung ist vielfach nur mehr Mittel zum Zweck

    • cmh (kein Partner)
      19. Februar 2011 16:41

      Also ich hätte mit dieser Vorgangsweise kein Problem. Dies entspricht ja auch der Arbeitsweise der Universitätsprofessoren.

      Seinerzeit war an meiner SOWI-Fakultät der Wöhe: Allgemeine BWL in der 13. Auflage die Bibel. Als ich dann auf die Prüfung lernte, musste ich zu meinem Schrecken feststellen, dass die 15. auflage von meiner 13. stark abwich.

      Beim näheren Lernen stellte sich dann heraus, dass das Buch lediglich nur dadurch entstellt war, dass ganze Absätze von einem Kapitel in ein anderes gewandert waren, eines in dem man sie nicht vermutet hätte. Einzig ein Teilkapitel war gänzlich neu.

      Also, wie der Herr so das Gscherr.

      Vielleicht könnte man nicht noch untersuchen ob KTG vielleicht eine Hammerzehe hat. Oder vielleicht einen Mongolenfleck? Oder vielleicht hat sich einer seiner Vorfahren bei der Schlacht bei Tours ungeschickt angestellt?

      Wer weiß, es gibt überall was an anderer Leute Zeug zu flicken.

    • durga
      19. Februar 2011 18:36

      Ja, offensichtlich hat Guttenberg auch bei der Auswahl potentieller Helfer geirrt! Hätte er eine doch nur eine Firma wie z.B. "PhD-Dissertations.com" gewählt, die damals schon bestanden hat! Diese beschreibt ihr Potential:

      "It is a recognized FACT that over 94% of "thesis" and "dissertation" services hire unskilled, amateur, low-paid, foreign writers who steal sources and plagiarize text from published documents. Rest assured, however, that our American company is among the legitimate 6%. If you order one of our services, a professional and qualified researcher will write a one-of-a-kind, original dissertation or thesis ... that is based on the exact specifications YOU provide. Prior to delivery, we will scan the completed document with our plagiarism-detection software to further ensure that all text is original and all sources are properly cited throughout the paper and on a bibliography, works cited, and/or references page. "
      Das Ganze hätte sich Guttenberg durchaus leisten können ($ 18 per page) und die Bezahlung wäre sehr diskret erfolgt: "If you choose to pay with a credit card, the charge on your bill or statement will appear as "Student Network Resources Inc" or "Pay Systems Inc."

      Spaß beiseite, Ghostwriter wurden und werden in der Pharma eingesetzt um in high-ranking journals effizient Werbung für ihre Produkte zu machen ohne, daß der Name der Firma als Urheber aufscheint. Die Ghostwriter verfassen die Publikatikation entsprechend den Unterlagen und Direktiven, die sie von der Firma bekommen. Für die Seriosität der Publikationen bürgen dann namhafte (willige) Kliniker/Wissenschafter, die als Autoren fungieren (möglicherweise die entstandenen Texte aber erst nach Drucklegung zu Gesicht bekommen). Die Ausmaße dieses Sumpfs werden erst in den letzten Jahren mehr und mehr bekannt - Francis Collins, Direktor des National Institutes of Health (NIH, US) hat sich (vor etwas mehr als einem Jahr) darüber schockiert gezeigt: "I was shocked by that revelation that people would allow their names to be used on articles they did not write, that were written for them, particularly by companies that have something to gain by the way the data is presented," Collins said in the interview, referring to reports of ghostwriting among NIH-funded researchers that have recently surfaced."

      Bei dem Trend "Studium für alle", auch für Studenten, die nicht "sinnerfassend" recherchieren/experimentieren und die Ergebnisse in Worte kleiden können, ist zu befürchten, daß Betrügereien via Ghostwriter enorm zunehmen werden!

    • Undine
      19. Februar 2011 21:39

      @Michael K.

      ".... nämlich das Gemächte eines Ghostwriters (oder mehrerer) ist."

      Beim Wort "Gemächt(e)" denke ich wohl an etwas Anderes als Sie; Sie meinten vermutlich in diesem Zusammenhang eher ein "Machwerk", stimmt's? :-)

  31. Neppomuck (kein Partner)
    19. Februar 2011 14:33

    "Vivat academia, pereat, o Zores."

    Doktor werden ist zwar schwer,
    es zu bleiben noch viel mehr.
    Hast der Vornamen nur zehn,
    findest „Gio“ als nicht schön,
    ist der „Master“ dir zu bieder,
    „Bakkalaureus“ zu nieder,
    dann muss es ein „Doktor“ sein.
    Doch was fließt noch alles ein?
    Ist dein Name dir zu minder,
    willst am End’ du keine Kinder,
    mustert man dich gar verstört,
    wenn man nicht „Herr Doktor“ hört?
    Ist es „honoraris causa“,
    dass manch unbetamter Lauser
    nach dem schwarzen Hute greift,
    ist es Hoffnung, dass gereift
    man den Wissenschaften diene;
    oder auf der ehern’ Schiene
    der Beamtenlaufbahn steuert,
    ist es, dass er angeheuert
    werden will von dem Büro
    eines Kanzlers oder so?

    Dabei ist die Frage simpel:
    Ist man gut oder ein Gimpel?
    „Homo doctus“ wird man dann,
    wenn man "weiß", aber auch "kann".
    „Bildung“ als Kriterium
    (Spezialisten sind oft dumm),
    sei dein allerhöchstes Ziel;
    wer nichts weiß, der kann nicht viel.
    Darum frage man sich immer
    in des Lebens Wartezimmer:
    Ist man „Doktor“ oder rennt
    man herum als „Patient“?
    Trifft jetzt „Zweitens“ auf dich zu,
    neigst dazu du zum Filou,
    lass den „Doktor“ am Papier,
    „handgehoben“ wegen mir,
    und dräng’ nicht in Funktionen,
    die dich fordern statt zu schonen.
    Sonst verliert die Wissenschaft
    viel von ihres Segens Kraft.

  32. Segestes (kein Partner)
    19. Februar 2011 14:03

    Es wäre noch anzumerken, dass in den meisten Dissertationen,
    Magisterarbeiten usw., sowieso nur das Rad immer wieder neu
    erfunden wird (=akademische Beschäftigungstherapie).

    Meine eigene Diplomarbeit ist da auch so ein Fall. Ein bloßes
    Sammelsurium an längst bekannten Fakten. Wieso hätte ich mir
    den Allerwertesten aufreißen sollen, wenn sich bei meiner
    Bewerbung doch sowieso kein Mensch für diese fein
    gedrechselten Wortkaskaden interessiert, sondern
    Berufserfahrung und vor Ort abgefragtes Fachwissen den
    Ausschlag geben?
    Ich darf außerdem behaupten, dass keiner meiner Kollegen
    es anders gehandhabt hat. Im Prinzip war es auch kaum möglich,
    Bahnbrechendes in seine Arbeit einfließen zu lassen.
    Dazu taugen unsere Unis und FHs einfach in den meisten Fällen
    nicht - sprich es mangelt an Ressourcen.

    Mein Ego hat es auch nicht nötig, dass ich den von mir
    erworbenen akademischen Grad, auf irgendwelche
    Visitenkarten drucke.
    Ich finde es charakterlich geradezu erbärmlich, wenn man
    auf diese Weise um soziale Anerkennung heischt.

    Zu Amerika: "Dr." nennen sich dort im Alltag fast
    ausschließlich Ärzte.
    Den absonderlichen Titelfetisch österr. Prägung, kennt man
    jenseits des Großen Teichs nicht.

  33. cmh (kein Partner)
    19. Februar 2011 14:00

    In Wirklichkeit sind diese und zahlreiche ähnliche Qerelen um die akademischen Grade von potentiores (Mächtigen) eigentlich nur ein Hinweis darauf, dass sich viel zuviele auf den Unversitäten herumteiben, um dann überflüssige Titel nachgeschmissen zubekommen.

    Pikanterweise können diese Universitäten dann ihrem eigenen Begriff der universtias magistrorum et studiorum nicht mehr gerecht werden. Deshalb auch die neuerlich wie Schwammerl aus dem Boden sprießenden "Privatuniversitäten". solche hölzerne Eisen schaden der Idee mehr als man im ersten Augenblick für möglich hält.

    Tatsächlich sind wir auf dem besten Wege unsere Universitäten zu besseren Lyceen verkommen zu lassen.

    Ehrlicher wäre es daher, der Titelsucht auf andere Weise nachzukommen, etwa durch die Wiedereinführung des persönlichen Adels (bitte vor dem Lachen nocheinemal darüber nachdenken) oder die Beigabe eines Titels zu einer erneuerten Matura, oder aber auch die Vermehrung der zur Titelvergabe berechtigeten Stellen (hier könnte sich die WKO eine neue Daseinsberechtigung verdienen und bitte auch hier vor dem Lachen nocheinmal nachdenken):

    • Segestes (kein Partner)
      19. Februar 2011 14:10

      In Wirklichkeit ist jeder Titel überflüssig.
      Ein abgeschlossenes Studium, ist ein abgeschlossenes Studium.
      Titel sollen nur der persönlichen Eitelkeit ihrer Träger schmeicheln.

      Übrigens eine Kuriosität, die wir vor allem dem 19. Jh. verdanken,
      als sich das aufstrebende, von Minderwertigkeitskomplexen geplagte
      Großbürgertum, auf diese Weise selbst zu "adeln" versucht hat.

      "Akademische Grade" - Adelstitel für Komplexler, sozusagen ^^

    • cmh (kein Partner)
      19. Februar 2011 14:29

      Grundsätzlich ja.

      Die universitären Grade sind schon wichtig, sollten aber nur an den Universitäten verwendet werden - also nur von den Leuten, die wissen worum es geht.

      Denn die Leute wissen meistens sehr gut, was sie voneinander zu halten haben.

      Das ist aber nicht die soziologische Realitat im täglichen Lebe.

  34. H. Richter (kein Partner)
    19. Februar 2011 13:17

    Ich werde den Verdacht nicht los, dass Herr Guttenberg ein ganzes Team an Mitarbeitern beschäftigt hat, die ihm lästige Sammel- und Kompilierungsarbeiten für die Diss abgenommen haben. Nichts liegt näher, wenn ich a) keine Zeit habe, b) vermögend bin und c) 10 oder 15k im Monat verdiene und solche "Hilfskräfte", auch absolvierte Juristen und BWLer, an jeder Ecke für unter 10 Euro die Stunde haben kann.

    • cmh (kein Partner)
      19. Februar 2011 14:08

      Irgendwo (Presse?) habe ich gelesen, richtige Berteilung der eingereichten Arbeiten sei in erster Linie die Aufgabe der graduierenden Universität.

      Das scheint mir richtig zu sein.

      Die betreffende Universität ist daher meiner Meinung nach eigentlich verpflichtet, die erteilten Graduierungen auch zu verteidigen und das nicht nur dem Graduierten überlassen.

      Im Misslingensfall bliebe ihr noch die Möglichkeit, durch eine Erteilung eines Grades h.c. ohne Gesichtsverlust aus der Affaire zu kommen.

  35. Pannonicus
    19. Februar 2011 11:05

    Es war immer schon taktisch klug, den eigenen Doktorvater und ihm nahestehende Autoren zu zitieren, auch wenn die zitierten Werke mit dem eigenen Thema wenig bis nichts zu tun haben. Das nämlich deshalb, weil in den meisten Fällen ein Professor gar nicht die Zeit hat, mehr als nur Vorwörter und Quellenverzeichnisse anzusehen, und weil die eigentliche "Begutachtung" durch seine Unterläufel erfolgt, die ihrerseits wegen des eigenen Dienstverhältnisses und der eigenen Habilitationsschrift sicherstellen stellen wollen, den Alten nicht zu verärgern.

    All das hindert aber keinen, trotzdem einen gute Diss liefern.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      19. Februar 2011 14:17

      @Pannonicus:

      Generell zum Jurastudium in Deutschland:
      Das Erste Staatsexamen besteht aus sechs (meist innerhalb einer einzigen Woche stattfindenden) je fünfstündigen schriftlichen Klausuren, je zwei zum Strafrecht, Öffentlichen und Zivilrecht. Darauf folgen zwei je vierstündige mündliche Prüfungen, die ebenfalls alle Rechtsgebiete umfassen.
      Dieses Staatsexamen ist beinhart und kann nur einmal wiederholt werden; im langjährigen Schnitt "fliegen" 48% der Kandidaten.
      Zur Promotion wird nur zugelassen, wer ein Prädikatsexamen hingelegt hat, also mindestens ein "vollbefriedigend". Das klingt nach wenig, ist es aber nicht: Nur 4% aller Prüflinge schaffen das.

      Das Volumen einer Dissertation ist hinderlich, sobald sie 200 Seiten überschreitet — wer etwas Substantielles zu sagen hat, kann das besser auf 150, sagen die Professoren (die freilich auch keine Lust haben, "Krieg und Frieden" nochmals zu lesen).
      Ist man schwach auf den Beinen, sucht man sich einen betagten Doktorvater, der kurz vor der Emeritierung ... und mit dem Internet sowie Computern auf Kriegsfuß steht, was den geistigen Diebstahl des Dissertanten erleichtert. (Den Zweit- und Drittgutachter kann man sich aber nicht aussuchen, was das Risiko wieder erhöht.)

      Zu Guttenberg hat sich den Häberle geholt, der sich kurz nach Begutachtung des Guttenberg-Werks in den Ruhestand verabschiedete (2007). Dass die zwei weiteren, jüngeren Gutachter das simple Kompilat ebenfalls mit Höchstnote durchwinkten, ist das Seltsame an der Geschichte. Denn sowohl mit als auch ohne unredlichen Inhalt (ich hab' das Buch 2009 gekauft) ist das Werk nur ein Sammelsurium von Altbekanntem — Pseudowisscenschaft ohne jeden eigenen Gedanken. In der Einleitung versteigt sich der Autor sogar dazu, Hauptschulwissen zu verbreiten, indem er lang und breit die Herkunft des Namens "Amerika" erklärt.

      Weiterhin seltsam: Zu Guttenberg hat nach eigenem Bekunden "mindestens" sieben Jahre an seiner Dissertation gearbeitet, und im Druck erschien sie erst drei Jahre nach Annahme durch die Uni Bayreuth, die im übrigen einen höchst mäßigen Ruf genießt; sie gilt als Auffangstation von Studenten, die es an der Münchner LMU nicht gepackt haben.
      Zum Zweiten Staatsexamen, das erst zum Richter oder Anwalt befähigt, ist Guttenberg nie angetreten.

      Andererseits: zu Guttenberg (der mir als Mensch und Minister sehr sympathisch ist) ist zu intelligent, um eine solche Vielzahl plumper Copy-and-paste-Einfügungen als unerheblich zu betrachten. Die Vermutung liegt nahe, dass er guten Glaubens einem Lohnschreiber auf den Leim ging, ohne das Elaborat gründlich zu lesen.
      Auch die Uni Bayreuth wird nicht umhin können, diese Lektüre nachzuholen. Würde sie Guttenberg den Doktorgrad nicht aberkennen, wäre ihr akademischer Ruf vollends im Eimer.
      Und auch ohne "Dr. iuris" kann zu Guttenberg ein besonderer Politiker bleiben, der aus der Masse der Graugesichtigen hervorsticht.

  36. plusminus
    18. Februar 2011 23:53

    Als besonders befremdend empfinde ich, daß zum politischen Halali auf Guttenberg vermutlich aus den eigenen Reihen geblasen wurde, was eventuell von schlimmen Grabenkämpfen innerhalb der Partei zeugt, oder von solchen in der Koalition wenn es sich um die FDP handeln sollte.
    Kein gutes Zeugnis für die deutsche Regierung und ich hoffe, daß Guttenberg dieser Jagdgesellschaft die Stirne bieten kann!

  37. Johann Scheiber
    18. Februar 2011 22:29

    Das ist der Journalist der dem Leichtmatrosen KTG die Anweisung erteilt hat, wie in Sachen Gorch Fock vorzugehen ist. Man lese nur den letzten Satz seiner Kolumne. Was für noble Berater der Freiherr hat!
    http://www.bild.de/BILD/news/standards/post-von-wagner/2011/02/17/post-von-wagner.html

  38. Brigitte Imb
    18. Februar 2011 22:12

    Grundsätzlich muß einem Akademiker präzise zu arbeiten abverlangt werden können und es gibt rein gesetzlich keine Entschuldigung für fehlende "Gänsefüßchen". Moralisch betrachtet, bei '18 zu 457' Seiten, erweist sich meine Sicht differenziert.

    Meinem Empfinden nach findet hier eine politische Hatz statt, eine mittlerweile, beinahe, alltägliche Wahlkampfveranstaltung aus untersten Schubladen.

  39. Baldur Einarin
    18. Februar 2011 22:06

    Liebe Diskutanten !
    Ein Doktorat bedingt keinen Titel sondern -soviel mir bekannt isr- einen akademischen Grad.
    Titel sind ersessen, wie Kommerzialrat, Baurat, Schulrat, Medizinalrat etc.
    Magister und Doktor sind akademische Grade.
    Über die Sinnhaftigkeit einer Dissertation am Ende eines Studiums läßt sich wahrlich streiten. Gerade historische, juridische und philosophische Arbeiten müssen zwangslläufig Quellen benutzen.
    Bis vor wenigen Jahren gab es z.B. aus guten Gründen für das Medizinstudium und für das Jusstudium keine Dissertation.

    • cmh (kein Partner)
      19. Februar 2011 14:16

      Eigentlich sollte am Ende eines Studiums der akademische Lehrer jedem einzelnen seiner Schüler sagen können, mit welchem Thema und wie, oder auch ob überhaupt er sich eine Graduierung verdienen kann.

      Wenn die akademischen Lehrer ihre Schüler aber gar nicht kennen, wird eine Abschlussarbeit erforderlich. Eine Abschlussarbeit, deren Leküre keine intellektuellen Anstrengungen erfordert - die also am besten gleich ganz abgeschrieben ist. Denn eine neue abweichende Meinung kann ein Student nicht vertreten, wenn er nicht entweder genial oder selbstbeschädigend stur ist.

      Je mehr Arbeiten also post festum zum Gegenstand von Querelen des Neides und der Missgunst durch Leute, die ihre Qualifikation ebenfalls in einer Universitätslotterie gewonnen haben werden, desto mehr werden die eigentlichen Probleme des heutigen Universitätsbetriebes offenbar.

      Daher nochmals. Die Universitäten und die Doktorväter sind hier in ihren Fähigkeiten und in ihrer Reputation existenziell gefordert.

  40. durga
    18. Februar 2011 22:02

    Ich begrüße eine Diskussion um Plagiate und Fälschungen in Diplom-und-Doktorarbeiten. Nicht nur des Schadens wegen, der für betroffene Institutionen entstehen kann. Es muß auch klar sein, welche Verpflichtungen ein Doktorvater eingeht, wenn er einen Doktoranden annimmt und welche Anleitungen er zu geben hat.
    Es ist mir ein Rätsel wieso der Doktorvater und der Zweitgutachter (beide renommierte Staatslehrer und Europarechtler) nicht Verdacht geschöpft haben und die Arbeit mit "Summa cum laude" beurteilten. Es fiel ihnen offensichtlich nicht auf, daß Guttenberg neben parlamentarischer/politischer Tätigkeit, Familie, gesellschaftlichen Aktivitäten (und Verwaltung seines Besitzes) in relativ kurzer Zeit ein Konvolut von insgesamt 475 Seiten und 1500 Zitaten geschafft hat, inclusive der vorangegangenen Recherchen und deren Aufarbeitung. Noch dazu in exzellenter, anspruchsvoller Sprache. Da hätte doch der Verdacht einer Selbsthilfe durch copy paste und/oder durch einen ghostwriter kommen können. Zu dieser Zeit gab es doch auch schon die Möglichkeit im Internet auf Plagiate zu testen!

    Im Falle zu Guttenberg ist das Plagiieren (durch ihn selbst oder durch einen ghostwriter) offensichtlich. Die website: http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate lädt ein kopierte Stellen ohne Zitierung des eigentlichen Autors zu dokumentieren und deren Zahl nimmt laufend zu. Zur Zeit finden sich bereits auf mehr als 30 % der Textseiten kopierte Stellen, wobei - vor allem im hinteren Teil der Thesis - seitenweise Texte übernommen wurden.

    Ich hoffe, daß diese web-aktivitäten nicht auf zu Guttenberg beschränkt bleiben. Vielleicht könnte das zu einwandfreierer Qualität der Arbeiten führen ebenso wie vermehrten/effizienteren Anstrengungen der Betreuer dieser Arbeiten.

    • Brigitte Imb
      18. Februar 2011 22:23

      @ durga

      Hier liegt der Hund begraben, an der Laxheit vieler Doktorväter. Dieser Zustand durchzieht leider bereits alle wichtigen Bereiche unseres Lebens - es wird die Mittelmäßigkeit bis Untauglichkeit protegiert.

    • Johann Scheiber
      18. Februar 2011 22:34

      " es wird die Mittelmäßigkeit bis Untauglichkeit protegiert."

      Sie sagen es, sehr geehrte Frau Imb!

    • Brigitte Imb
      18. Februar 2011 22:52

      @ Johann Scheiber

      Der Fachausdruck dafür ist "Chancengleichheit".

    • byrig
      18. Februar 2011 23:46

      wenn es überhaupt einen skandal bezüglich guttenberg gibt,betrifft es wohl den "doktorvater"
      ad brigitte imb:sind sie nicht DKS?insofern wundert mich ihre teilnahme an dieser diskussion schon etwas.

    • Brigitte Imb
      19. Februar 2011 00:20

      @ byrig

      Darf ich als DKS dazu keine Meinung haben od. sind Ihrer Ansicht zu dieser Diskussion lediglich Akademiker zugelassen?

    • A.K.
      19. Februar 2011 11:38

      @byring; @Brigitte Imb:
      die Formulierung von "byring" (Zitat): "...sind sie nicht DKS?insofern wundert mich ihre teilnahme an dieser diskussion schon etwas" (Zitatende) habe ich zunächst wegen der Abkürzung DKS nicht verstanden. Nach einigen Nachdenken habe ich dieses Zitat derartig bösartig empfunden, wie es mir bei Kommentaren zu den Tagebuchseiten noch nicht untergekommen ist. Wenn DKS Diplom-Krankenschwester bedeutet, dann verneige ich mich vor einer solchen. Wissen, Gesunder Hausverstand und Lebensweisheit ist nicht genuin und ausschließlich bei Akademikern zu finden!

    • Florin
      19. Februar 2011 13:55

      @ A.K.

      Danke, daß Sie sich der peinlichen Entgleisung "byrings" angenommen haben. Frau Imb hat oft genug in ihren Kommentaren bewiesen, daß Sie all die Eigenschaften die Sie ihr zuschreiben in großem Maße besitzt. Ich würde noch Witz hinzufügen. Also zweifelsohne ein "DKS" (blödes Kürzel) die sich zu jedem Thema äußern könnte und sollte das ihr konveniert.

      @ byring.

      Aus div. Äußerungen Ihrerseits glaube ich entnehmen zu können, daß Sie auch Mediziner sind? Sollte ich mich nicht täuschen, frage ich mich wirklich wie in aller Welt Sie im Krankenhaus ohne kompetente Hilfe von tüchtigen DKSn oder DKPn getan hätten (oder tun)? Womit begründen Sie diese Arroganz?

    • cmh (kein Partner)
      19. Februar 2011 14:23

      Laxheit ist schon auch richtig.

      Wieviele Arbeiten soll und kann man aber überhaut lesen.

      Möglicherweise haben die Assisten der Professoren die von den Assistenen des Minsters geschriebene Arbeit so lala gelesen. Etliche andere warteten noch.

      Das ist ein Problem des Universitätsbetriebes nicht der Involvierten. Das Problem is, dass durch die viel zu vielen Involvierten die Person zu kurz kommt.

    • Wertkonservativer
      19. Februar 2011 16:08

      Ich bin auch ärgerlich gegenüber @byrig, wirklich!
      Das ist überhebliche Präpotenz pur!
      Ich bin - widriger Umstände wegen - auch nicht Akademiker geworden
      (meine drei Söhne sind es!), doch derartige Töne zeigen einfach, dass es solche und solche Menschen gibt!

    • phaidros
      19. Februar 2011 16:13

      ... was uns wieder zu AUs Postulat zurück bringt: es hat mit einer akademischen Graduierung einfach nicht das Geringste zu tun.

    • Brigitte Imb
      19. Februar 2011 18:24

      Zu viel der Ehr´, gleich 5 Adjutanten - Mille grazie!

      Lassen Sie mich zu "byrigs" Wertikeit einen Vergleich mit dem Ägyptischen Volk herstellen. Ohne eine breite Meinung hätte sich dort GAR NICHTS geändert. Also, wer hat das Sagen?

      Stolz bin ich darauf, Dank der Erziehung meines Vaters ( Dr. med.vet.), dass ich wertschöpfende Menschen - vom "Kanalräumer" bis zum "Generaldirektor" - nicht in verschiedene Kisten packe, sondern JEDE Tätigkeit als wertvoll erachte, somit auch deren pers. Meinungen respektiere.

      Naja, als geschwätzige WeibIn fällt´s mir schwer die Tastatur ruhen zu lassen.....

      Übrigens, ich hab´am Standesamt promoviert.......*lol*

      @ Florin
      Das neuste Kürzel ist "DGKS" od. "DGKP" d. "gesundheits.u.KS/Pfl. - brrrrrrrrr.
      Sollt gegendert werden...DGKPIn....bRRRRRRRRRRR

    • byrig
      20. Februar 2011 02:20

      um nicht als feigling dazustehen,möchte ich doch stellung nehmen.gleich vorweg,ich schätze die beiträge von frau imb sehr,sie entsprechen auch mehrheitlich meiner meinung.mitnichten wollte ich sie beleidigen,was ich aber offenbar getan habe.was mir umsomehr leid tut,als frau imb so oft genau das ausdrückt,was meiner meinung entspricht.
      dks habe ich immer sehr geschätzt,und ohne sie wäre das gesunheitssystem aufgeschmissen.
      mein kommentar war rückblickend gesehen flapsig,voreilig.begründet durch die vorstellung,dass man eben selbst eine doktorarbeit geschrieben haben muss,um detailliertere kritikpunkte abgeben zu können.da habe ich geglaubt,zu später stunde,einen kommentar abgeben zu müssen.zumal ich selbst nicht wirklich mitreden kann,da ich nie eine dissertation abgeben musste.
      sorry,frau imb.

    • Wertkonservativer
      20. Februar 2011 05:07

      Das ist ein gutes und mutiges Wort! Nicht wahr, liebe Brigitte?

      Da wollen wir dem Herrn Doktor seinen Ausritt zu später Stunde wohl verzeihen!
      Er hat sich mir gegenüber einmal zur nach seiner Meinung grundsätzlichen Feigheit der Konservativen geäußert.
      Also, feig ist er nicht! Ist er trotzdem irgendwie ein Konservativer ?

      Guten Morgen!

    • Brigitte Imb
      20. Februar 2011 12:02

      @ byrig

      Seind ma wieder gut! Entschuldigung angenommen! ( So richtig bös´war ich ohnehin nicht, das würde sich ganz anders gestalten.)
      Insgeheim hab´ich ohnehin gehofft, dass sie Ihre Kritik so meinen wie zuletzt beschrieben, denn auch ich schätze Ihre Kommentare grundsätzlich.

      Haben wir nicht alle Bekannte, Verwandte..., die entsprechende Auskünfte bzgl. Dissertationen, Publikationen, geben und man sich daraus ein Bild machen kann, auch wenn man den "Betrieb" nicht von innen kennt?

      Schönen Tag u. LG
      brigitteimb@yahoo.de

    • byrig
      20. Februar 2011 22:12

      danke für die reaktion,brigitte imb und auch w.k.es hätte mich belastet,gegen menschen anzuschreiben(eigentlich ein blödes wort-anzuschreiben),die fast immer meine meinung vertreten.zumal ich aus beruflichen gründen oft nicht in der lage bin,dem blog zu folgen(nachtdienste etc.)
      aber-ehrlich gesagt-die grössere belastung wäre gewesen,dass ich sie persönlich beleidigt habe.dass das aus der welt ist,beruhigt mich sehr.

    • Florin
      21. Februar 2011 16:46

      @ byrig und @ Brigitte Imb

      Entschuldigen Sie auch, daß ich mich eingemischt habe und Sie, bying, "angeherrscht" habe. Ich will mich hier nicht als Beschützer gerieren. Also: Ende gut, alles gut! ;)

    • Brigitte Imb
      22. Februar 2011 18:58

      Piep, piep, piep, wir ham uns alle lieb. *lol*

  41. phaidros
    18. Februar 2011 20:32

    Zu Guttenberg wurde offenbar 2007 promoviert. Da war automatisierte Plagiatssuche aber bereits bestens etabliert.

    Vielleicht sollte, wenn wir schon bei Erklärungen sind, die Uni Bayreuth mal erklären, wieso sie die Arbeit eigentlich angenommen hat.

    • phaidros
      18. Februar 2011 21:31

      An den etwas kindlichen Sternderlklicker hier, der sich in der Rolle gefällt, seit ca. 2 Dutzend meiner Posts praktisch jeden einzelnen mit ½ Sternderl »runterziehen« zu wollen (»Aber nein, ein halbes Sternderl ist ja auch positiv gemeint«, gell?):

      Ich stehe nicht an zuzugeben, dass mich das ärgert, aber ich kann versichern: ich lasse mich von solchen Trotteleien nicht im Mindesten beeindrucken. Und es wird ja auch längst durchschaut wird, was hier läuft*).

      Es wird auch keine weitere Reaktion meinerseits auf diese »Strategie« (die eigentlich welches erwachsene Ziel verfolgen könnte?) geben, aber ich wollte das loswerden.

      phaidros

      *) http://www.andreas-unterberger.at/2011/02/katastrophe-durch-globale-erwaermung/#comment-104243

    • Johann Scheiber
      18. Februar 2011 21:37

      Es ist eine linke Uni und hat die Korrektur bewußt unterlassen um KHG, nein, natürlich KTG zu gegebener Zeit über die Klinge springen zu lassen.

    • phaidros
      18. Februar 2011 21:53

      Links oder rechts, kannte man dort 2007 Dienste wie http://www.checkforplagiarism.net/ nicht?

    • phaidros
      18. Februar 2011 22:12

      Es ist allerdings wirklich viel!

      Trotzdem möchte ich ausnahmsweise einen Text von eben dieser Seite hier einstellen
      (http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Seite_015/Differenzen ):

      »Diese Passagen sind ein schönes Beispiel dafür, wie Guttenberg vorgegangen sein muss. Er hat offenbar zu Beginn seiner Arbeit eine Menge Zitate von anderen Autoren zusammengetragen und in Form von Textbausteinen gesammelt, wie es viele Doktoranden machen. Bei einigen dieser Textbausteine vergaß er wohl, die Quelle zu notieren. Zudem dürfte er zahlreiche Passagen aus der eigenen Feder in Form solcher Textbausteine gesammelt haben, um sie später in den passenden Kapiteln zu verwenden. Da er mehrere Jahre an seiner Arbeit schrieb, war ihm zum Schluss bei diesen Textstellen nicht mehr bewusst, ob der betreffende Text auf seinem eigenen Mist gewachsen ist oder von anderen wörtlich übernommen wurde. Bei der Schlussdurchsicht hat er noch einige textliche Verbesserungen gegenüber dem Original vorgenommen, wahrscheinlich in der Annahme, dass er einen eigenen Text verbessert. Da der Text mit dem Original fast identisch ist, dürfte ein Ghostwriter auszuschließen sein, denn dieser hätte den kompletten Text so umformuliert, dass das Plagiat nicht mehr zu erkennen gewesen wäre. (Und Guttenberg hätte die finanziellen Mittel gehabt, einen Spitzen-Ghostwriter zu engagieren!) Fazit: Guttenberg selbst hat unbewusst und vor allem wohl unter Zeitdruck geschlampt. Diesen Vorwurf muss er sich gefallen lassen, und zu diesem Urteil wird wohl jede objektive Untersuchungskommission gelangen. Ähnliches dürfte für alle anderen aufgefundenen Plagiate gelten. Wichtig ist auch noch, ob die verwendete Quelle im Literaturverzeichnis steht oder nicht. Und da scheinen nur sehr wenige Quellen nicht genannt worden zu sein.«

      (Hervorhebungen durch mich)

      Rein gefühlsmäßig würde ich meinen, dass der sowas einfach nicht nötig hat. Und das klingt durchaus wie ein mögliches Ergebnis, zu dem eine Kommission kommen könnte. Schaumermal.

      BG/phaidros.vie¹gmail.com

    • Johann Scheiber
      18. Februar 2011 23:05

      Letztendlich ist aber doch die Uni schuld, die das dem Karl-Theodor hat durchgehen lassen.
      Die Umstände sind schuld, nicht der Einzelne - das ist der Kern der linken Weltsicht!

    • phaidros
      19. Februar 2011 05:31

      Selbstverständlich ist er selber schuld. Aber eben keineswegs nur er selber.

      Entweder haben seine Betreuer gewusst, dass plagiiert wurde und es durchghen lassen, weil sie ihm freundlich helfen wollten. Dann gilt. was Frau Imb bereits gesagt hat: der Mittelmäßigkeit wird Vorschub geleistet.

      Oder sie haben es nicht gewusst, dann gilt für sie selbst, was Frau Imb bereits gesagt hat: der Mittelmäßigkeit wird Vorschub geleistet. Denn das ginge meines Erachtens nur durch Schlamperei (»wird schon passen«) oder Inkompetenz (»weiß eh, dass ich nachprüfen müsste - aber ich weiß nicht, wie das geht«). Eine dritte Möglichkeit fällt mir nicht ein.

      In meinen Augen ist der stille Schaden am akademischen Image der Universität Bayreuth und der Akademia allgemein (»da siehst' es wieder: die richten sich's alle, wie sie's brauchen«) viel schlimmer als eine einzelne unlautere Einzelleistung. Oder sind Sie der Meinung, dass es sich um die ersten unterlassenen expliziten Zitatnennungen in der deutschen Dissertationsgeschichte handle? In dem Fall würde ich mich fragen, wieso wir überhaupt ein Wort »Plagiat« haben.

      Es ist etwas nicht falsch, nur weil es Linke sagen. Hören wir also bitte mit diesem gestrigen Lagerdenken auf, das hat schon genug Schaden in diesem Land angerichtet.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      19. Februar 2011 05:48

      Nachsatz, weil dieser Nebenaspekt nicht klar heraus gekommen sein dürfte: die ganze Sache beschädigt ja die Reputation aller Dissertationen an der Uni Bayreuth.

    • H. Richter (kein Partner)
      19. Februar 2011 13:15

      Ich werde den Verdacht nicht los, dass Herr Guttenberg ein Team an Mitarbeitern beschäftigt hat, die ihm lästige Sammel- Kompilierungsarbeiten abgenommen haben. Nichts liegt näher, wenn ich 10 oder 15k im Monat verdiene und solche Leute an jeder Ecke für unter 10 Euro die Stunde haben kann.

    • Undine
      19. Februar 2011 22:26

      @phaidros 21:31

      "..... den etwas kindlichen Sternderlklicker hier, der sich in der Rolle gefällt, seit ca. 2 Dutzend meiner Posts praktisch jeden einzelnen mit ½ Sternderl »runterziehen« zu wollen (»Aber nein, ein halbes Sternderl ist ja auch positiv gemeint«, gell?)":

      Auch mir ist aufgefallen, daß Ihre Postings in letzter Zeit häufig mit einer "Sternderlhälfte" bedacht werden. Es muß sich da um jemanden mit einem ---sagen wir---sehr kindlichen Gemüt handeln, der glaubt, Ihnen auf diese Weise eins auswischen zu können. :-)

    • Wertkonservativer
      20. Februar 2011 16:48

      Miese Typen, die Halbsternderln zwecks Verunglimpfung vergeben!

      Im übrigen halte ich die ganze Bewertungs-Technik für etwas unglücklich, da "Zwischen-Sternderln" (1/2 bis 2.5) zur Besten-Bewertung ja überhaupt nicht herangezogen werden. Das verhindert die abgestufte Zustimmung je nach persönlicher Wahrnehmung. die Durchschnitts-Wertung ist mir bis heute nicht einsichtig (wer klärt mich nochmals auf?)

      Die Blockade oft guter Postings durch Halbstern-Vergabe ist in meinen Augen jedenfalls eine effektive Gemeinheit. Shame on You!

  42. socrates
    18. Februar 2011 20:14

    "Daher bin ich auch ganz der Meinung, dass Titel nur sehr wenig über den Wert und das Können eines Menschen aussagen."
    Richtig, er sagt aber sehr viel über einen Menschen aus, der ihn sich erschlichen hat!

    • phaidros
      18. Februar 2011 21:36

      1200 Zitate, 30 oder 40 nicht ordentlich ausgewiesen - nach einem Studienerfolg summa cum laude.

      Meinen Sie, dass ohne die 40 die Arbeit abgelehnt worden wäre? In dem Fall wäre es erschlichen.

      BG/phaidros

    • Johann Scheiber
      18. Februar 2011 21:46

      phaidros, sie sollten sich mit der Dimension auseinandersetzen, bevor sie hier den Pflichtverteidiger spielen!

      http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki

    • phaidros
      18. Februar 2011 21:55

      Zitat daraus: »Dies ist eine kollaborative Dokumentation der Plagiate – jeder ist eingeladen, hier mitzuarbeiten.«

      Das klingt für Sie nicht irgendwie nach Menschenhatz?

      Wieviele Dissertationen würden es aushalten so seziert zu werden?

    • phaidros
      18. Februar 2011 21:56

      Das Zitat stammt übrigens von dieser Subseite:
      http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate

    • socrates
      19. Februar 2011 09:59

      phaidros
      Es sind einige Zitate mehr! Wir, Physiker und Chemiker, aus der Grundlagenforschung kommend, haben diese Probleme nicht.

    • phaidros
      19. Februar 2011 10:06

      Lieber socrates, ganz genau: diese Dissertationen kapiert außer dem jeweiligen Doktorvater sowieso keiner! Dadurch stellt sich die Problematik gar nicht. ;-)

      LG/ph.

      P.S. Habe weiter oben eh schon eingeräumt, dass es tatsächlich ziemlich viel ist. Aber das ebenfalls o.a. Zitat von der Plagiats-Seite ist jedenfalls auch interessant.

  43. Severinus
    18. Februar 2011 19:07

    Zitat AU: "Daher bin ich auch ganz der Meinung, dass Titel nur sehr wenig über den Wert und das Können eines Menschen aussagen."

    Ich stimme dem zwar grundsätzlich zu, nur muss man eben aufpassen, dass man gewissen (nichtakademischen) Kreisen damit nicht eine Steilvorlage für den Umkehrschluss bietet: "Akademiker können außer ihrem Titel nichts und sind nur aufgeblasene Wichtigtuer." (Was AU sicher nicht sagen wollte!)

    Tatsache ist sicher: Wer sich heute durch ein halbwegs seriöses Studium zu kämpfen vermag (ich lasse jetzt mal Richtungen a la "vergleichende Theaterwissenschaften und Genderaspekte" (von mir frei erfunden) weg, der hat doch bewiesen, dass er einiges an Stehvermögen hat. Sprichwörtlich dann, wenn man an überfüllte Hörsäle in den Eingangssemestern denkt. Weiters, dass er sich durch einen Wust an akademischer Literatur (Lehrbücher, Skripten, Mitschriften etc.) kämpfen und am Ende womöglich sogar mit ganz erträglichen Noten abschneiden kann. (Die von mir nicht sonderlich geschätzte "Ich lerne mal auf nen 4er-Fraktion und wiederhole zur Not jede Prüfung dreimal lasse ich mal sicherheitshalber außen vor.)

    So gesehen ist es vor allem das Fachwissen, dass man einem Doktor der Rechtswissenschaften, Medizin, Theologie, Wirtschaftswissenschaften durchaus abnehmen kann. Wobei freilich zu bedenken ist, dass dieses Wissen erst durch Praxiserfahrung richtig geadelt werden kann.

    Fraglicher erscheinen mir die Qualifikationen heutiger Absolventen eher bei den "menschlichen, sozialen Fähigkeiten" zu sein. Einfühlungsvermögen, soziale Intelligenz, Anstand und Altruismus lernt man auf heutigen Unis - wo der Ellbogen-Karrierekampf oft seinen Anfang nimmt - nicht unbedingt. Denn in diesem Punkt ist ein akademischer Grad in keinster Weise ein Gradmesser, kann also der berühmte "Busfahrer der Wiener Linien" ein herzensbesserer Mensch sein, als der dekorierteste Universitätsprofessor. DIESE Werte sind immer höchst subjektive Eigenschaften und vom Bildungsgrad meist völlig unabhängig.

  44. Xymmachos
    18. Februar 2011 18:18

    Und wer nimmt sich, bitte, gelegentlich einmal der Dissertation des Herrn Dr. Vranitzky auf der WU an? Ich könnte mir vorstellen, es stünde dafür...

    • Undine
      19. Februar 2011 23:59

      Hat sich der Viktor Klima---wer erinnert sich noch an ihn?---nicht auch gaaanz schön Zeit gelassen mit seinem Studium? :-)

  45. Viktor
    18. Februar 2011 18:05

    Es ist Marxisten,Kommunisten,Sozialisten,Grünen und den linkslinken Gutmenschen in ihrer Charakterlosigkeit kein Mittel zu schlecht,um einen poitischen Gegner zu schwächen.
    Und für die linksdrallige Journaille ist es Pflicht,dazu Medienhinrichtungen vorzunehmen.
    Da lobe ich mir das neue ungarische Mediengesetz,welches in solchen Fällen
    rigorose Schadenersatzforderungen vorsieht.

  46. Gerhard Pascher
    18. Februar 2011 17:03

    Man darf nicht vergessen, dass in Deutschland diverse Wahlen vor der Tür stehen (z.B. nächsten Sonntag in Hamburg). Da ist dem politischen Gegner jedes Mittel recht, den anderen eines auszuwischen.

  47. Celian
    18. Februar 2011 16:22

    Als obs nichts anderes gäbe. Die arabische Welt brennt und die Linke regt sich furchtbar über ein paar vergessene Anführungsstricherln auf.

    Da wird vermutet, intrigiert und Doktorhüte zurückgelegt. Dabei ist die Sache nicht mehr wert als eine Fußnote einer Randnotiz im Feuilleton der Sonntagsausgabe der Süddeutschen.

  48. Dr. Dieter Zakel MA
  49. Helmut Oswald
    18. Februar 2011 15:16

    Der umtriebige Dr oder nicht Guttenberg hat sich leider als ein Mann vieler Worte, vorschneller Taten und als gnadenloser Selbstdarsteller herausgestellt.
    Sein Selbstbildnis vom Macher kommt bei mir seit der Gorch Fock Entscheidung - von der er gerade als Jurist wissen muß, daß hier ein Sündenbock herhalten mußte, lange bevor Fragen von Schuld und Verantwortung tatsächlich ausreichend geklärt wurden, nicht mehr an. Seit er die Wehrpflicht für die Bundeswehr aussetzte, ist er nicht mehr Macher - sondern Schlechtmacher.
    Ab mit ihm nach Darabosnien, dort kriegt er sicher Asyl. Seine politische Zukunft sollte er mit einer Bewerbung für das Amt des amerikanischen Verteidigungsministers weiterentwickeln. Auch der Großherzog von Hessen verkaufte seine Landeskinder für den Kriegsdienst in den Vereinigten Staaten.
    Amerikansische Lobbyisten gibt es schon genug in der Bundesrepublik - Deutschland braucht Politiker, die sich für deutsche Interessen einsetzen. Keine medien- und karrieregeilen Geisterfahrer.

    • Johann Scheiber
      18. Februar 2011 16:03

      Ja, große Ähnlichkeiten zwischen von Gutenberg und von Minihof! Wird aber nicht zur Kenntnis genommen, weil der eine ein guter, rechter Liberaler ist, der andere ein böser, linker Sozi.

    • H. Richter (kein Partner)
      19. Februar 2011 13:21

      Aber Guttenberg (KTG) hat mehr Stil und die feschere Frau wie der Darabos. Darauf kommts heute an, nicht links oder rechts :-) wie der KHG ex-FinMin beweist.

    • Trollfresser (kein Partner)
      19. Februar 2011 14:36

      Aber Darabos hat die schöneren Brillen.

      Steigt er vor mein geistiges Auges, sehe ich zuerst seine Brille, dann sein vollmondiges Gesicht, das dann im Bgl wieder abnimmt und zuletzt mit der Brille verschwindet.

      PS

      Dieses ist ein Plagiat!

      Wer kennt den richtigen Autor?

  50. Josef Maierhofer
    18. Februar 2011 14:43

    Ein Titel ohne Mittel.

    Heute hatte ich einige Diplomanden bei mir. Es kam zufällig auch dieses Thema zur Sprache, der Titel und die Mittel.

    Ich habe gemeint, daß unabhängig von Titeln es heute und in Zukunft immer mehr darauf ankommen wird, was einer kann und nicht was er bestätigt hat auf einem Papier.

    Ich kenne das aus Schweden (dort war zum Beispiel der technische Leiter ein Mittelschulabgänger bei uns HTL - ohne Titel), Kanada, Großbritannien und USA, dort werden die Titel in den allermeisten Fällen überhaupt weggelassen.

    Deutschland, Österreich, und östliche und südliche Staaten, ja bei denen gelten die Titel was und die protzigen Visitenkarten und oft ist es eine Verlegenheitsfrage, wenn man fragt, 'und was können Sie ?'.

    Es wird aber auch bei uns immer enger um die Systemerhalter per Titel, es wird auch bei uns immer mehr das Können, die Qualifikation wichtig.

    Darum wird auch bei uns die Qualität und die Leistung und die Auslese in der Schule immer wichtiger und nicht das Gegenteil davon.

    • Johann Scheiber
      18. Februar 2011 15:12

      Sagt jemand beim Einchecken auf einem Flughafen irgendwo: Dr. Sowieso
      Darauf die Rückfrage: Sind sie Arzt oder Österreicher?

    • Schani
      18. Februar 2011 21:45

      Ich kann mich noch gut daran erinnern,als nach der Wende die unter dem Sonnenkönig an die sozialistischen Brüder in der SBZ (DDR)großzügigst verteilten Ehrendoktorate österreichischer Hochschulen sehr eilig und quasi unter der Tuchend wieder aberkannt wurden!Scheinbar schätzen die Genossen derartige Würden nur,wenn sie an sie selbst und ohne wissenschaftliche Voraussetzungen-außer der "wisssenschaftliche Marxismus" zählt als solche- verliehen werden (wurden).

  51. Ritter vom Kapall
    18. Februar 2011 14:39

    Wie heißt es so schön:

    Schreibt man von einer Arbeit ab, so ist es ein Plagiat.

    Schreibt man von vielen ab, so wird eine wissenschaftliche Arbeit!

    QED

  52. Vayav Indrasca
    18. Februar 2011 14:23

    Es ist wieder einmal unerträglich, wie in diesem Forum gegen die Geisteswissenschaften gehetzt wird (wozu auch Jus gehört). Das Bildungsbürgertum schneidet sich selber den Ast ab, auf dem es sitzt. Bravo!

    • phaidros
      18. Februar 2011 15:05

      Es ist aber nicht so, dass der Ast gekappt werden soll, weil ihn keiner mag.
      Sondern er ist ganz einfach morsch, und dann gehört das unbedingt zur richtigen Baumpflege!

    • Josef Maierhofer
      18. Februar 2011 15:12

      Na, ja, so ganz kann ich da nicht zustimmen.

      Ich sehe das selbst auch, man muß doch nicht für die eigene Arbeit jedes Rad neu erfinden, man muß sie aber tun, die Arbeit, und auch referenzieren. Ich habe einmal gesagt bei einem Studenten, alleine für das Finden und Zusammentragen dieses Materials gebührt ihm schon eine gute Note.

      Spitzig formuliert wird Bildungsbürgertum bald kein Gebrauchswort mehr sein können, eher Wissenschaft, etc., denn die Doktoren werden aus den Parteien kommen, die Spin(n)-Doktoren, und vom Parteibuch über die Gesamtschule.

  53. Rosi
    18. Februar 2011 14:18

    Eine Dissertation ist ein eigenständiges, wissenschaftliches Werk mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
    Wenn das jemand schafft, hat er meines Erachtens nach den Doktortitel sehr wohl verdient.

    • Rosi
      18. Februar 2011 15:37

      Oder zumindest: sollte es sein - alles andere ist keine Dissertation.

    • Schani
      18. Februar 2011 21:32

      Mein Vater war Arzt aus Berufung und auch an (Geistes)Wissenschaften sehr interessiert,was früher bei Medizinern sehr oft der Fall war.Billroth beklagte sich in einer Monographie über die schlechten Latein-und Griechischkenntnisse der damaligen Studenten-das nur nebenbei.
      Mein Vater studierte in den sechziger und siebziger Jahren "berufsbegleitend" -horribile dictu-Byzantinistik in der Mindeststudienzeit,und seine mittlerweile natürlich veraltete Dissertation gehört jedoch noch immer zu den byzantinistischen Standartwerken.
      Soviel zu akademischen Graden-nicht Titeln!

    • phaidros
      18. Februar 2011 21:44

      Ich glaube, dass jedermann die größte Hochachtung vor denen hat, die Gesiteswissenschafften studieren aus Interesse an den Geisteswissenschaften. Die werden sich auch in der Lage sein, ein Maximum »herauszuholen«.

      Dass aber leider möglich wurde, einzelne Fächer zu studieren, weil sich dadurch die Buchstaben auf der Geschäftskarte mit vergleichsweise wenig Aufwand vermehren lassen, ist kaum zu bestreiten.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Rosi
      18. Februar 2011 22:34

      Zur Zeit meines Studiums gab es die Unterscheidung zwischen einer Diplomarbeit, die auch ein Aufarbeiten/Zusammenstellen von Bestehenden inklusive eigenständigen Schlußfolgerungen sein konnte, und der Dissertation, die - ursprünglich als erste Stufe der wissenschaftlichen Laufbahn gedacht - etwas wissenschaftlich Neues bringen mußte.
      Möglicherweise ist das jetzt nicht mehr so ...

    • Undine
      20. Februar 2011 14:28

      @Schani

      ".Billroth beklagte sich in einer Monographie über die schlechten Latein-und Griechischkenntnisse der damaligen Studenten-das nur nebenbei."

      In unseren Bücherregalen befindet sich ein medizinisches Lehrbuch aus dem Besitz eines Vorfahren meines Mannes (damals Bader und Wundarzt in Kleinmünchen) aus dem Jahr 1785 in LATEINISCHER Sprache. Soviel ich weiß, wurde Medizin an der Uni in latein. Sprache gelehrt. Ob's zu Billroths Zeiten noch üblich war, weiß ich nicht, wäre aber leicht zu eruieren. Auch an Gymnasien war es im 19. Jhdt. üblich, in den oberen Klassen in manchen Fächern sich der lateinischen Sprache zu bedienen.

  54. mike1
    18. Februar 2011 13:59

    in wirklichkeit geht es hier doch nur darum, dass der dr. zu guttenberg den sozis als zu gut erscheint, deshalb entsprechende gegenmaßnahmen gesetzt werden. schlicht und einfach.

    • Segestes (kein Partner)
      19. Februar 2011 14:19

      Wahrscheinlich.
      Ein unehrlicher Schleimer, der sich permanent an Untergebenen abputzt (Kundus, Gorch Fock) bleibt er aber trotzdem.

  55. Dr. Dieter Zakel MA
    18. Februar 2011 13:49

    Bei 450 Seiten ist die Arbeit mehrfach umgeschrieben worden. Da kann schon mal eine Fussnote unter den Tisch fallen. Die Frage ist: Was ist der Gehalt der Arbeit. Und das hat die Universität bereits geprüft.
    Da kommt sicher nix raus ausser ein Imageschaden. Ein Patzer auf der zu weissen Weste.
    Und sein wir uns ehrlich. Wer kocht sowas auf? Jemand der Schmutzwäsche waschen will. Wer könnte das wohl sein? :::

    • RB (kein Partner)
      19. Februar 2011 14:06

      @Dr. Zakel
      "Ein Patzer auf der zu weissen Weste"...
      Ich habe bereits viele deutsche Zeitungsartikel gelesen, vom Spiegel bis zur FAZ,
      alle blasen in das selbe Horn.
      Der Mann ist anders als die anderen, er gibt sich anders, das stört und das ruft Neid und Eifersucht hervor. Alleine die Tatsache, dass häufig die Latte seiner
      Vornamen angeführt wird, soll zur Verhöhnung dienen. Er ist eloquent, hat ein
      anderes (ist halt seine Erziehung) Auftreten, sieht gut aus und ist perfekt gekleidet. Und wie muss das viele schmerzen, dass er aus altem Adel stammt und noch dazu reich ist. Auweh, das schmerzt.
      Er ist eitel, andere Politiker nicht? Er ist machtbewusst? Die anderen Politiker nicht? Er ist beliebt? Auweh, das schmerzt noch mehr.
      Er ist vernetzt - von den Bilderbergern bis zu Henry Kissinger - auweh, das sind ja bereits unerträgliche Schmerzen, vor allem für die linke Reichshälfte.
      Es muss doch etwas geben, um seinen Höhenflug zu stoppen! Ja genau, seine
      "erschwindelte" Dissertation. Endlich, endlich, jetzt ist der Typ überführt und kann zum Abschuss frei gegeben werden. Wer trifft ihn (oder doch nicht?) beim
      Spießrutenlauf?

  56. Johann Scheiber
    18. Februar 2011 13:42

    Mir persönlich hat das gereicht, was der Herr von Gutenberg im Auftrag der BILD mit der Gorch Fock aufgeführt hat. Das ist einfach eine Schande.

    Wenn jemand so auf Hochglanz poliert, glatt gegelt und demonstrativ jenseitig ist, dann fallen solche Kratzer ( Diss., Arbeitspraxis) halt umso mehr auf.

    Ein wenig befremdlich ist es schon, welche Typen hier im Forum als Charimatiker gehandelt werden und mit welcher Affenliebe man ihnen die Treue hält. Und auch im Fall Gutenberg, diese Polarisierung: Kratzen am Superstar ist Neid!
    Es ist leider auch wahr, wenn linke Bazillen dahinter kommen und die Absicht durchscheint!

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/der-luegen-baron-guttenberg-hat-nicht-nur-den-doktortitel-erschlichen.html

    • cmh (kein Partner)
      19. Februar 2011 17:15

      Was wollen wir eigentlich? Auf einen Heiligen warten?

      Oder sollen wir uns auch aufmachen, den linken Mächtigen in die Suppe zu spucken. Braucht ja nicht zu stimmen. Es genügt wenn einer studiert hat.

      Das war ja schon bei Schüssel (möglicherweise auch kein Genehmer), dem man eine illegale Krankenhelferin angedichtet hat. Die Linken brauchen nur in den Schmutzkübel fahren und schon entrüsten sich die Rechten.

      Man braucht sich gar nicht über die Linken aufregen, dass die so gerne anschütten - es funktioniert halt immer so gut.

    • Johann Scheiber
      19. Februar 2011 20:29

      Mir ist ziemlich egal, ob einer ein Linker oder ein Rechter ist, denn diese Kategorisierung dient längst schon nur noch dazu Scheingefechte zu führen die mit der politischen Realität nichts zu tun haben.

      http://www.zeitgeist-online.de/exklusivonline/dossiers-und-analysen/632-das-guttenberg-dossier-teil-2.html

  57. Dr. Dieter Zakel MA
    18. Februar 2011 13:13

    Eben. Faymann hat auch keine Dr. Titel :-)

    • Brigitte Imb
      18. Februar 2011 13:50

      Für den wird noch ein sozialistischer Grad geschaffen werden - das "Fay" - für den größten Lächler aller Zeiten.

  58. Observer
    18. Februar 2011 13:08

    In mancher Hinsicht erinnert mit der deutsche Verteidigungsminister an unseren KHG. Gute Karriere, gutes Auftreten, zweifelhafate Vergangenheit und Versuche, alles nun zu bagatellisieren.
    Zu den Dissertationen: es können in der heutigen Zeit bei solchen Arbeiten keine weltbewegenden, einmaligen Erkenntnisse mehr gefunden und publiziert werden. Da gibt es schon viele Vorgänger, welche die jeweiligen Themen von allen Seiten beleuchtet haben. Das "Vergessen" von Quellenangaben müsste man aber auch dem "Doktorvater" ankreiden, welcher sich bei solchen Vergehen mit verantwortlich gemacht hatte.
    Übrigens: nicht überall, wo Doktor d'rauf steht, ist auch Doktor drinnen.

    • M.S.
      18. Februar 2011 19:39

      @Observer

      Die Parallelen zwischen Guttenberg und KHG bestehen nicht nur in der Ähnlichkeit des Typus der beiden sondern auch in der Vorgangsweise ihrer Verfolger. Linke Denunzianten, die für sie unliebsame politische Gegner mit allen Mitteln vernichten wollen. Wir in Österreich kennen doch diese Methoden nur zu gut (Waldheim). Anschuldigungen erheben, Behauptungen aufstellen, Vorverurteilungen vornehmen, bis etwas hängenbleibt. Die Ergebnisse seriöser Untersuchungen werden natürlich nicht abgewartet. Bis dann die Schuldlosigkeit oder die Harmlosigkeit einer etwaigen Verfehlung vorliegt, ist der Verfolgte bereits erledigt.

    • Schani
      18. Februar 2011 21:36

      Bitte um nähere Auskunft über die zweifelhafte Vergangenheit beider Politiker.

    • Undine
      19. Februar 2011 23:05

      @M.S.

      Ja, so ist es! Die Linken (ROT und GRÜN gleichermaßen) beherrschen das Metier meisterhaft! Da wird knapp vor Wahlen in die stets bereitstehenden Schmutzkübel großzügigst hineingegriffen und der Gegner angepatzt. Da wird ein Riesenwirbel veranstaltet, die Zeit zur Rehabilitierung ist zu kurz. Leider funktioniert diese niederträchtige linke Masche immer wieder. Rückblickend scheint es so zu sein, daß in den letzten Jahrzehnten (seit Waldheim) die SOZIS ihre Wahlgewinne hauptsächlich durch Vernaderungen und Lügen gewonnen haben.

    • M.S.
      19. Februar 2011 23:16

      @Undine

      Sie sagen es!

      Mfr.Gr. M.S.

    • Undine
      19. Februar 2011 23:27

      @M.S.

      Sollten Sie Lust haben, weiterzuplaudern, böte sich als Gelegenheit das BIÖ-Treffen am 3.3.! Näheres finden Sie unter "Tipps und Hinweise"!
      LG Undine

    • M.S.
      20. Februar 2011 00:19

      @Undine

      Herzlichen Dank für den Hinweis. Habe mich soeben angemeldet und hoffe, dass die Anmeldung nicht zu spät erfolgt ist.
      M.f.Gr. M.S.

    • Wertkonservativer
      20. Februar 2011 12:21

      Liebe Undine,

      ich würde auch gerne am 3.3. zum BIÖ-Treff kommen, kann aber leider nicht, da ich mit meiner lieben Frau (erstmals wieder seit 50 Jahren) am 27.2 auf eine dreiwöchige Kur fahre (Gelenk-Wehwehchen)!

      Also dann: gute Gespräche und Einsichten! Ein andermal wieder!

    • Undine
      20. Februar 2011 14:40

      @M.S.

      Das freut mich! Und Sie haben sich auch rechtzeitig genug angemeldet!

      @Wertkonservativer

      Genießen Sie und Ihre Frau die Kur! Möge sie Sie von Ihren Gelenk-Wehwehchen restlos befreien! Beim nächsten BIÖ-Treffen dürfen wir Sie beide dann begrüßen; fein!

    • Wertkonservativer
      20. Februar 2011 18:10

      Danke, liebe Undine!

      Sie sind ein Schatz!

  59. A.K.
    18. Februar 2011 13:06

    Interessant an der von Dr. Unterberger aufgegriffenen Titelproblematik betreffend Karl-Theodor zu Guttenberg ist folgendes Detail im zugehörigen Bericht in der „Wiener-Zeitung“(18.2.2011): Zitat:“...Fischer-Lescaro, der auch Vertrauensdozent der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung ist, wirft Guttenberg in der Fachzeitschrift „Kritische Justiz“ vor, gegen die Promotionsordnung der Universität Bayreuth verstoßen zu haben. ...Nach den Vorwürfen haben andere Plagiatjäger...auch der Plagiatexperte Volker Rieble sieht...Fremdtexte wortwörtlich abgeschrieben,...sagte der Arbeitsrecht-Professor.
    Wieder habe ich dazu gelernt. Es gibt also die Begriffe „Vertrauensdozent“ (copyright WZ) und „Plagiatexperte“ beide mit dem Hintergrund SPD und Arbeitsrecht.
    Die Qualifikation gewisser Linker im sogenannten „Anschütten“, kann man wirklich nicht anzweifeln, darin sind sie unzweifelhaft Experten. Auch in diesem Zusammenhang bin ich Dr. Unterbergers Meinung, Zitat (möchte ja keine Schwierigkeiten bekommen)„...dass Titel nur sehr wenig über den Wert und das Können eines Menschen aussagen.“

  60. thomas lahnsteiner
    18. Februar 2011 12:48

    Dem kann man nur zustimmen....als absolvent der wu kann ich nur sagen, dass bei den schriftlichen arbeiten dort oft pseudowissenschaftlicher schrott produziert wird und selbst bei habilitationsschriften abgeschrieben wird, dass sich die balken biegen..halt mit quellenangaben...
    Und arbeiten bestehen oft aus fünf zeilen text pro seite und sonst aus unmengen von fussnoten und zitaten..grauenhaft...dieser schwachsinnige zirkus nennt sich dann wissenschaftliches arbeiten....
    Aber das ist wichtig..denn als ich ein rein praktisches thema für meine diplomarbeit bearbeiten wollte mußte ich unmengen unnötiger bücher voll von theorieschwachsinn lesen und zitieren...sonst wäre das keine "wissenschaftliche" Arbeit gewesen.......
    Ausnehmen muss ich aber den bereich des gesamtem rechnungswesens an der WU, hier wird meiner meinung nach sehr seriös und effizient gearbeitet.
    Leider rennen in österreich genug top-manger herum, die nicht einmal imstande sind, ein kassabuch zu lesen und noch darauf stolz sind, dass sich ihnen von ihrem intellekt her nicht einmal einfache buchungssätze erschließen.....
    Das niveau der österreichischen universitäten wird ja durch den dekan der juridischen fakultät wien bestens repräsentiert, der sich nicht entblödet, lehrveranstaltungen mit drittklassigen kabarettisten zu veranstalten, in denen dann gestohlene daten einem gröhlenden akademischen pöbel präsentiert werden.

    • Johann Scheiber
      20. Februar 2011 00:48

      @susa

      Nachdem nun auch sie und auch Francois Villon meinen, dass meine Attacken scharf sind, scheint an dem Vorwurf wohl etwas dran zu sein.
      Aufgehetzt hat mich niemand. Was mich stört ist aber, dass hier pauschal gegen die Linken vom Leder gezogen wird und jeder Linker gleich als Troll gekennzeichnet wird, während phaidros hier den Platzhirschen spielt, in Wirklichkeit aber die zentralen Positionen der Linken teilt. Diskutiert wurden da im wesentlichen die Klimalüge und die Wehrkraftzersetzung, heute ist es implizit um den nicht unwesentlichen Punkt der Atlantikbrücke gegangen, über welche Exponenten wie der Herr Gutenberg die letzten Souveränitätsfetzen der europäischen Nationen unseren amerikanischen Kolonialherren quasi frei Haus liefern.
      Da auch ich Partner des AU-Blogs bin versuche ich den permanenten Vereinnahmungsversuchen von phaidros und eventuell auch der biö - ich weiß nicht wie homogen der Club ist und wer in Wahrheit danintersteht - aus konservativer Sicht engegenzuhalten. In der Form wohl nicht immer ganz sauber, was mir leid tut.

      Die falschen Freunde sind gefährlicher als die erkannten Feinde.
      Es ist ein ganz markantes Problem der Bürgerlichen, dass sie ihre Feinde nicht zu identifizieren vermögen - weil sie sich ihnen dadurch ausliefern.
      Unter Feind verstehe ich nach Carl Schmitt nicht jemanden derm ich an den Kragen will, sondern jemanden der meine gewohnte Lebensweise existentiell in Frage stellt und gegen den ich mich daher wehren muss.

    • phaidros
      20. Februar 2011 09:47

      Ad », in Wirklichkeit aber die zentralen Positionen der Linken teilt. (gefolgt von ein paar plakativen Propagandapunzen wie »Klimalüge« und »Wehrkraftzersetzung«, was freilich nicht den geringsten Anspruch auf Sachlichkeit erheben kann)

      Dazu halte ich fest:

      Eine »Verteidigung« zu Guttenbergs ist meinem Verständnis nach kein zentrales Anliegen der Linken. Die ich nebenbei erwähnt auch gar nicht betreibe indem ich sage, dass ich diesen Konservativen beeindruckend finde und dass er so etwas nicht nötig hat (inklusive mieser Ghostwriter). Die ich auch nicht betreibe wenn ich sage, dass die Uni eine Mitverantwortung trägt. Die ich auch nicht betreibe, wenn ich sage, dass jetzt alle Dissertationen beschädigt sind – wie Sie es hier im Blog ja bereits nachlesen können. Aber es kann nicht sein, was nicht sein darf.

      @Klima: Wissenschaftliche Ergebnisse kümmern sich meines Wissens nicht um Lagerdenken. Wenn sich aber Lagerdenken beginnt um wissenschaftliche Ergebnisse zu kümmern, wie BEIDE Fraktionen in diesem idiotischen Klimastreit es im Grunde fordern, dann wird's erfahrungsgemäß wirklich gefährlich. »Klimalüge« kann bestenfalls Ihre Meinung sein, aber Ihre Meinung ist per se nicht maßgeblicher als jede andere - wie zum Beispiel meine. Umgekehrt natürlich ebenso.

      Aber meine argumentiere ich aber sorgfältig , und prügle sie niemandem mit der Keule ein, der sie nicht teilt. Was verstehen Sie nicht an meinem Stehsatz: »lassen wir die Wissenschaft arbeiten«? Den Sie ohne Abweichung seit einem guten Jahr in dieser Sache von mir hören? Bei Ihnen kann halt nicht sein, was nicht sein darf.

      @Wehrdebatte: was Sie da so heftig verteidigen ist die Position der Linken, Herr Scheiber (die natürlich ebenfalls zu kurz gegriffen und geradezu falsch ist – aber nicht aus den vorgetragenen Gründen)! Und zwar bis zu dem Zeitpunkt, an dem Wampo beschloss, sie für ein bisschen politisches Kleingeld zu verraten - woraufhin die ÖVP ihren Pawlowschen Schwenk vollführt hat um wieder hyperventilierend das Gegenteil behaupten zu können (und letztendlich umzufallen).

      Tagespolitik ändert aber keine Realitäten, auch nicht die, dass unser Wehrbudget um einen Faktor zu niedrig ist, als dass ein Wehrpflichtigenheer sinnvoll aufstellbar wäre. Oder dass es dazu eine Dienstzeit von 12-14 Monaten bräuchte. Aber lassen wir Inhaltliches hier außen vor. Es kann ohnehin nicht sein, was Sie sich nicht wünschen.

      Trotzdem bleibt bei näherer Betrachtung realiter nichts von Ihrer Kritik übrig, Herr Scheiber. Und abschließend kann ich Ihnen noch schmunzeld versichern, dass Ihr Anwurf, ich wäre ein Linker – formulieren wir es folgendermaßen: der Grundlage entbehrt.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Johann Scheiber
      20. Februar 2011 10:29

      Ich habe nicht behauptet, dass sie ein Linker sind, sondern dass sie zentrale Positionen der Linken teilen. Degenerierter Sozialismus und degenerierter Liberalismus sind sich eben ziemlich ähnlich und beides dient den Feinden unserer nationalen Souveränität und Freiheit.

    • phaidros
      20. Februar 2011 11:00

      »habe nicht behauptet, dass sie ein Linker sind, «

      Nein, unterstellen aber immer wieder Dinge wie »wer weiß, wer dahinter steht« u.ä.

      »beides dient den Feinden unserer nationalen Souveränität und Freiheit.«

      Es entsteht langsam ein Bild, glaube ich.

    • Susa
      20. Februar 2011 22:05

      @Johann Scheiber

      Ich will keineswegs @phaidros verteidigen; der hat das sicher nicht nötig. Wenn Sie nur flüchtig den Blog durchforsten, dann werden Sie sehr selten Beiträge von ihm finden, soviel zum Thema "Platzhirsch". :-) Die beiden von Ihnen genannten Themen scheinen ihm aber ein Herzensanliegen zu sein. Ich habe die Diskussion kaum verfolgt, weil ich zu beiden Themen nichts zu sagen habe.

      Sie schreiben:

      "Da auch ich Partner des AU-Blogs bin versuche ich den permanenten Vereinnahmungsversuchen von phaidros und eventuell auch der biö - ich weiß nicht wie homogen der Club ist und wer in Wahrheit danintersteht - aus konservativer Sicht engegenzuhalten. In der Form wohl nicht immer ganz sauber, was mir leid tut."

      Da könnte Ihnen geholfen werden, lieber Herr Scheiber: Es genügt, wenn Sie die Homepage der BIÖ anschauen; Vielleicht finden Sie diesen Club gar nicht so uninteressant. :-)
      Ich weiß nicht, welche der vielen Mitposter Sie besonders schätzen; aber ich kann mir gut vorstellen, daß Sie überrascht wären, wenn Sie wüßten, daß eine ganze Reihe von denen im BIÖ-CLUB vertreten ist. Und ich wollte Ihnen wirklich nicht nahetreten.

  61. phaidros
    18. Februar 2011 12:41

    Zu Guttenbergs Souveränität ist beeindruckend.

    Das ist jemand, der nicht lange falckelt und weiß worauf's ankommt.

    • Johann Scheiber
      18. Februar 2011 20:13

      Ist aber nicht wirklich eine Überraschung, dass sie ein Fan der Freiherrn sind, phaidros!

    • phaidros
      18. Februar 2011 20:52

      Herr Scheiber.

      Ich habe - soweit es mir erinnerlich ist, Ihnen nichts getan.

      Falls doch, stehe ich nicht an, mich zu entschuldigen.

      Und jetzt ersuche ich Sie höflich und in aller Form, meine Posts in Zukunft einfach zu ignorieren und bitte Sie insbesondere, nur noch sachlich zu antworten. Was Sie oder andere Poster oder Leser an meinen Einstellungen überrascht und was nicht, dürfte kaum von allgemeinem Interesse sein.

      Vielen Dank.

      phaidros

    • Wertkonservativer
      19. Februar 2011 07:38

      Werter Johann Scheiber,

      ich weiß, es geht mich nichts an: doch was veranlasst Sie, mit derart alttestamentarischer Härte speziell gegen diesen Mitdiskutanten vorzugehen?
      Ihre Kommentare sind üblicherweise brilliant, tiefschürfend und daher rundum hochklassig.

      Warum gerade hier dauernd abwertende Bemerkungen, scharfe Repliken, blanker Hohn? Der Mann hat Ziele, ist bei deren Verfolgung ausdauernd, doch immer um Ausgleich bemüht, und vor allem überaus höflich!

      Nichts für ungut, wehrhafter Zeitgenosse aus dem Süden!

    • Johann Scheiber
      19. Februar 2011 09:00

      Werter Wertkonsevativer, wenn ich mir umgekehrt vorstelle, dass ich mich vollmundig und überzeugt hinter jemanden stelle und jemand sagt mir dann, diese Unterstützung wundere ihn nicht, so würde ich mir genau gar nichts dabei denken. Ich fühlte mich vielleicht geehrt, weil die Gleichsetzung meiner Person mit einer Person die ich achte mich selbst erheben würde.

      Dass da ganz anders reagiert wurde, läßt auf verborgene Motive für die Bemerkung schließen. Sachlich läßt sich die Behauptung von KTG's Souveränitat, wie die Ereignisse zeigen, jedenfalls nicht halten.

      Dialektik ist die Algebra der Revolution! (GFH)

      Und abschließend, werter Wertkonsevativer, wir sind doch hier nicht in einem Mädchenpensionat!

      Herzliche Grüße.
      Johann Scheiber

    • phaidros
      19. Februar 2011 09:07

      »Dass da ganz anders reagiert wurde, läßt auf verborgene Motive für die Bemerkung schließen.«

      Auf welche verborgenen Motive lässt das bitte schließen?

      (Mal abgesehen davon, dass das eine etwas krude Chronologie war, die Sie da verfasst haben)

    • phaidros
      19. Februar 2011 09:10

      Nein, die Chronologie hat schon gepasst, das hatte ich nur missverstanden, wie ich gerade sehe. Bleibt die Frage nach den verborgenen Motiven, die da Ihrer Meinung nach zu orten sind.

    • Johann Scheiber
      19. Februar 2011 10:25

      Sehr geehrter phaidros, darüber wollte ich doch die Forumsteilnehmer im Lichte ihrer Ausführungen im AU-Blog und vielleicht sogar sie selbst zum Nachdenken anregen!

    • Francois Villon (kein Partner)
      19. Februar 2011 16:18

      SG Wertkonservativer:

      Ich denke jeder der die vergangenen Stränge verfolgt hat kennt den Grund der scharfen Attacken:die ideologisch begründete Destruktion der Wehrpflicht, die Advokatur für weltweite Schutzgelderpressung durch "ich-rette-das-Klima" Aktivisten und hier die Vertreidigung für eine Kriegsminister in US-Diensten, der aber die eigene BW verkommen läßt, sozusagen in ideologischer Gleichschaltung mit dem ersten Punkt.

    • phaidros
      19. Februar 2011 16:27

      Wenn das Gründe für persönliche Attacken für Sie sind, Villon, dann haben Sie die Grundprinzipien einer Diskussionskultur nicht begriffen.

    • Wertkonservativer
      19. Februar 2011 16:41

      Werter Francois Villon,
      nach 3/8 guten istrianischen Merlots kann ich Ihre Beweisführung nicht mehr richtig nachvollziehen; ich werde demnächst phaidros einmal ganz kritisch befragen, warum er dies und jenes befürwortet und anderes eher ablehnt.

      Lassen Sie mich nun mit meinen Freunden bei Frühlingssonne, Prsut und Merlot noch einen schönen Nachmittag und Abend geniessen!
      Danke!

    • phaidros
      19. Februar 2011 17:05

      Es lässt sich ganz leicht zusammenfassen, lieber Wertkonservativer: es hat in beiden Fällen mit dem zur-Kenntnis-Nehmen von (auch unerwünschten) Realitäten zu tun.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Susa
      19. Februar 2011 23:16

      @Johann Scheiber

      Auch mir ist aufgefallen, daß sich Ihre Kommentare und Repliken etwa seit dem Jahreswechsel gravierend verändert haben; Sie hatten schon bessere Zeiten! Während ich mich früher über Ihre Postings gefreut habe und sie mit Sternen bedacht habe, befleißigen Sie sich neuerdings eines völlig anderen Stils. Auch der Inhalt schwächelt .Und noch etwas: Sollte Sie jemand explizit gegen @phaidros aufgestachelt haben??? In diesem Licht sehe ich den "neuen Johann Scheiber".

  62. Graf Berge von Grips
    18. Februar 2011 12:27

    Nr.358
    Die Grünen Gutmenschen, Vernaderer und Wichte,
    sind hoffentlich bald Fussnoten der Geschichte.

    • cmh (kein Partner)
      19. Februar 2011 17:01

      Über's Niederträchtige Dich nicht beklage, denn es ist Mächtige, was man Dir auch sage.

      JWG

  63. Wertkonservativer
    18. Februar 2011 12:22

    Die weltweit grassierende Neidgesellschaft kotzt mich an!
    Von geilen Medien und profiliersüchtigen "Fachleuten" aufgeputscht, urteilen Hinz und Kunz über "missliebige" Zeitgenossen, wie im alten Rom:

    Finger nach unten, abtreten!

    • M.S.
      18. Februar 2011 23:04

      @Wertkonservativer

      Kurz und treffend auf den Punkt gebracht. Wahlen stehen vor der Tür. Man erkennt die Absicht und ist verstimmt.

      MfGr. MS

    • RB (kein Partner)
      19. Februar 2011 14:14

      @Wertkonservativer
      Genau SO ist es.





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