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Die Abtreibungsklinik, ein Zuhälter und die 13-Jährigen

Lesezeit: 1:30

Es sind oft kleine Nachrichten und scheinbare Einzelfälle, die ganze Ideologien zum Einsturz bringen können. Das dürfte jetzt in Sachen Abtreibung eine im Internet kursierende Videodokumentation zum Thema Abtreibung sein.

Auf dem zuerst in YouTube und dann auf katholischen Homepages kursierenden Video sah man ein Pärchen, das bei der amerikanischen Abtreibungsorganisation Planned Parenthood vorsprach, und dessen Gespräch heimlich mitgefilmt worden ist. Das Pärchen gab vor, als Zuhälter 13- bis 14-jährige Prostituierte zu betreuen. Sofort wurden ihnen jede Hilfe in Sachen Kontrazeptiva und Abtreibungen angeboten. Die Mädchen sollten über ihr Alter lügen und bräuchten auch keine Personalausweise. Auf die Frage, wann die Mädchen danach wieder „arbeiten“ könnten, wurde eine Frist von 14 Tagen angegeben.

Das Video hat einen Entrüstungssturm ausgelöst, obwohl die Beraterin entlassen wurde, nachdem ein Staatsanwalt zu recherchieren begonnen hat. Nach Angaben von Abtreibungsgegnern wird „Planned Parenthood“ mit 360 Millionen Dollar aus amerikanischen Steuermitteln finanziert.

Diese Gelder werden nun gewaltig wackeln. Und die amerikanischen Meinungsumfragen, die schon seit einiger Zeit erstmals seit Jahrzehnten wieder eine Mehrheit für ein Abtreibungsverbot zeigen, werden sich wohl noch weiter drehen.

Da diese Debatte mit Sicherheit auch nach Österreich herüberkommen wird, wird es recht spannend, wie sich ÖVP und Kirche verhalten werden, die in den 70er Jahren noch vehement gegen die Fristenlösung und das unbefristete Recht der Abtreibung behinderter Kinder gekämpft hatten. Beide sind jedoch inzwischen dem Thema in einem kilometerweiten Bogen ausgewichen. Oder werden sie insgeheim mit einer Stellungnahme warten, bis in ein paar Jahrzehnten eine moslemische Mehrheit das Thema lösen wird?

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorPhilipp Starl
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2011 16:11

    Nein Herr Unterberger, in Europa ticken die Uhren anders. Erst kürzlich wurde festgestellt, dass Abtreibung ein Menschenrecht sei:

    http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?item=1&portal=hbkm&action=html&highlight=ireland&sessionid=66174265&skin=hudoc-en

    Zwar hält der EGMR fest, dass Artikel 8 kein Recht auf Abtreibung begründe, stimmte den Ausführungen der Beschwerdeführerin aber insofern zu, als dass Artikel 8 EMRK (Artikel 8.
    Gebot der Achtung der Privatsphäre

    (1) Jedermann hat Anspruch auf Achtung seines Privat- und Familienlebens, seiner Wohnung und seines Briefverkehrs.)

    die Pflicht von Staaten beinhalte, Möglichkeiten zur Lebensentfaltung zu schaffen, also auch eine Abtreibemöglichkeit. Diese wirklich perverse und abartige Rechtssprechung, die auf schon zuvor ergangenen Urteilen aufbaut (die jedoch allesamt nichts mit dem aktuellen Sachverhalt gemeinsam haben), bedeutet also, dass die Staaten den Bürgern eine freie Lebensentfaltung zu ermöglichen haben! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, die Staaten müssen den Tod von Leben ermöglichen. Hier wird also ein Menschenleben gegen ein anderes aufgewogen, was den absoluten Grundprinzipien europäischem Rechtsverständnisses zuwiderläuft. Schon der BGH hielt in einer richtungsweisenden Entscheidung fest, dass man niemals Leben mit Leben aufwiegen könne und verneinte damit die Abschussmöglichkeit von Flugzeugen, die von Terroristen entführt wurden.

    Dei Rechtssprechung des EGMR wird immer diffuser, immer mehr verlässt er den Gedanken der EMRK (bitte das Recht auf Privatleben wird hier als Begründung missbraucht, abtreiben lassen zu dürfen!).

    Es ist daher von Seiten Österreichs sofort die Kündigung der EMRK zu verlautbaren!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2011 21:00

    Die ganze Perversität dieser Gesellschaft ist nur mehr zum kotzen, wir brauchen keine Vergleiche mehr mit dem Untergang des Römischen Reiches zu suchen, wir bekommen sie täglich serviert.
    Und der Staatsrotfunk versucht uns täglich einzustimmen auf den Tanzgenuss mit der Haider-Schwuchtel, wir können es gar nicht mehr erwarten (den Fernseher nicht einzuschalten). Es ist ekelerregend, Genossen!

  3. Ausgezeichneter KommentatorAndreas Unterberger
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2011 15:45

    Ein dringender Appell und eine submisseste Bitte: Der Tonfall auf dieser Plattform droht sich signifikant zu verschlechtern. Das ist eine sehr unerfreuliche Entwicklung, die wir alle gemeinsam revidieren sollten, damit sich dieses Forum auch künftig von den diversen Mainstream-Blogs unterscheidet.
    Ich verstehe voll, dass man bei sehr grundsätzlichen Themen auch sehr emotional werden kann. Nur wird durch Ausfälligkeiten kein Argument besser - ganz im Gegenteil. Das muss auch ich mir immer wieder ins Bewusstsein rufen, weil natürlich auch ich bisweilen dieser Gefahr unterliege. Ich bitte alle, gemeinsam daran zu arbeiten.
    a.u.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2011 14:03

    Der Mensch ist pervers und schlecht.

    Der Mensch versucht sich gegen die Natur zu stellen und fliegt permanent auf die Nase.

    Nur Frauen sind Mütter und verdienen als solche ihren Stellenwert in der Gesellschaft. Sie verdienen auch den Schutz des Ungeborenen und den Schutz des Geborenen und den Schutz durch ihre Ehemänner und nicht durch ihre 'Beschützer'. Diese 'Beschützer' sind nämlich so was ähnliches wie Parteien und Politiker, sie liefern die Menschen aus, ans Messer, an die Schuldenversklavung, an die fremdem Kulturen, an die 'Freier', die nur das Vergnügen, den Spaß suchen und die Verantwortung ablehnen und oft gar nicht wissen (wollen), welches Leid sie damit anrichten.

    Zuhälterei ist verboten, so hoffe ich doch noch zumindest in Österreich.

    Die Bevölkerung nimmt ab und die Abtreibungskliniken töten in Europa jährlich so viele Menschen in den Mutterbäuchen, zweimal so viel wie München Einwohner hat, pro Jahr !!. Die Ärzte verschreiben die Pille, damit 'nichts passiert', was aber die Natur zur Fortpflanzung vorgesehen hat, also die Frauen (die 'emanzipierten') fressen barv das Unfruchtbarkeitsfutter, die Pille, wie ihnen die Parteien und die Kirche im Einheitschor vorsingen. Diese verhinderten Kinder kann man gar nicht zählen.

    Abscheulich, pervers ist das.

    Die Frage Dr. Unterbergers ist völlig richtig, wie sich da wohl die 'Dulder' und die 'Wegschauer' und die 'Unverantwortlichen' (indem sie meinen sie wären nicht verantwortlich) drehen werden, wenn Moral und Ethik wiederkehren nach den 40 Jahren der verluderten Spaßgesellschaft, nachdem man wohl schön langsam successive erkennen muß, daß man 40 Jahre lang das Falsche getan hat.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2011 14:31

    Wie verlogen muß eine Firma sein, die ihre Untaten mit einem Firmennamen wie „Planned Parenthood“ zu verschleiern versucht. Unter diesem Namen würde man ein Kinderwunschzentrum vermuten, das Eltern, die aus welchem Grund auch immer kein Kind bekommen, doch noch zu einem verhilft. Das nenne ich geplante Elternschaft. Nur wer das Wunder des Lebens nicht schätzt, kann eine Abtreibungsklinik so nennen und dem blanken Zynismus nicht gewahr werden, der in diesem Namen steckt. Da wundert es auch nicht weiter, daß ein und die selbe Klinik Kinderprostitution unterstützt. Ist das nicht schon organisierte Kriminalität, wenn die einen die Betriebsunfälle für die „Operativen“ rasch und geräuschlos beseitigen?

    Und diese „Organisation“ wird neben der amerikanischen Regierung unter anderen von Bill Gates mit horrend hohen Beträgen unterstützt. Das sind Verbrechen gegen die Menschheit im Auftrag der ...

  6. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2011 08:48

    Philipp Starls außerordentlich wichtiges Argument, dass die rigorose Ablehnung der Abtreibung an sich nichts mit christlichem Fundamentalismus zu tun hat, ist leider durch eine Stildiskussion verdrängt worden.

    Tatsächlich hat die Demokratie mit der Legitimierung der Abtreibung ihre Grenze im Recht überschritten und wird daran zu Grunde gehen. Die durch Mehrheitsentscheid etablierte, willkürliche und massenhafte Tötung von menschlichen Leben hat den Grundpfeiler Europas, das Recht, zerstört. Alles andere, was wir sonst noch an Verfallserscheinungen beklagen ist sekundär.

    In dieser Tiefendimension hängt das Recht mit den ethnologischen, universellen Kategorien von Tabu, Frevel und Strafe zusammen. Im Finale dieser Logik befinden wir uns längst.

    Man kann da natürlich Planned Parenthood anführen, das sich offenbar in diesem Verbrechen eingenistet hat, oder Bill Gates und Konsorten, die mit der Unterstützung dieses Verbrechens ihre Ziele verfolgen, aber der Damm ist bei uns gebrochen, unter Bundeskanzler Kreisky und Kardinal König.

    Wir heute sind zwar willens das Klima und die ganze Erde zu retten und uns vor Fröschen niederzuknien, aber das zentrale Unrecht unserer Zeit bleibt beinahe unangetastet.

  7. Ausgezeichneter KommentatorHarry
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2011 19:05

    (Die Tagespost, 28.12.2004) "Mehr als dreihundert Personen haben wenige Tage vor Weihnachten an einer „Lichterkette“ teilgenommen, mit der vor dem Salzburger St. Johann-Spital gegen die Pläne von Landeschefin Gabi Burgstaller (SPÖ) protestiert werden sollte, in dem Landeskrankenhaus künftig Abtreibungen vornehmen zu lassen. ...

    Vor der zweihundert Meter langen Lichterkette und gut fünfzig Gegendemonstranten meinte die Vorsitzende der „Jugend für das Leben“, Jutta Lang: „Abtreibung ist keine Dienstleistung. Abtreibung ist der sichere Tod eines unschuldigen Kindes. Sie ist das Ende der Zukunft unserer Gesellschaft.“ ...

    Kritik zogen sich die Demonstranten vom Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, zu, der für eine „Koalition der Besonnenen“ in der Abtreibungsfrage plädierte. Den „Aktionismus“, den manche Gruppen im laufenden Konflikt um Abtreibungen in Salzburger Landeskrankenhäusern an den Tag legen, halte er „ganz und gar nicht für zielführend“, sagte der Wiener Erzbischof am vergangenen Donnerstag im ORF-„Mittagsjournal“. Polemik sei hier „nicht hilfreich“."

    Frage an Herrn Schönborn: Was ist – 4000 Abtreibungstote später – aus seiner „Koalition der Besonnenen“ geworden? Was? Ein wenig lauter Herr Kardinal. Niemand kann sie und ihre „Koalition der Besonnenen“ hören!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHarry
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Februar 2011 19:05

    (Die Tagespost, 28.12.2004) "Mehr als dreihundert Personen haben wenige Tage vor Weihnachten an einer „Lichterkette“ teilgenommen, mit der vor dem Salzburger St. Johann-Spital gegen die Pläne von Landeschefin Gabi Burgstaller (SPÖ) protestiert werden sollte, in dem Landeskrankenhaus künftig Abtreibungen vornehmen zu lassen. ...

    Vor der zweihundert Meter langen Lichterkette und gut fünfzig Gegendemonstranten meinte die Vorsitzende der „Jugend für das Leben“, Jutta Lang: „Abtreibung ist keine Dienstleistung. Abtreibung ist der sichere Tod eines unschuldigen Kindes. Sie ist das Ende der Zukunft unserer Gesellschaft.“ ...

    Kritik zogen sich die Demonstranten vom Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, zu, der für eine „Koalition der Besonnenen“ in der Abtreibungsfrage plädierte. Den „Aktionismus“, den manche Gruppen im laufenden Konflikt um Abtreibungen in Salzburger Landeskrankenhäusern an den Tag legen, halte er „ganz und gar nicht für zielführend“, sagte der Wiener Erzbischof am vergangenen Donnerstag im ORF-„Mittagsjournal“. Polemik sei hier „nicht hilfreich“."

    Frage an Herrn Schönborn: Was ist – 4000 Abtreibungstote später – aus seiner „Koalition der Besonnenen“ geworden? Was? Ein wenig lauter Herr Kardinal. Niemand kann sie und ihre „Koalition der Besonnenen“ hören!

  2. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2011 17:43

    Erlauben Sie einen, schon in einem anderen Diskussionsstrang gebrachten Kommentar auszugsweise nochmals in Erinnerung zu rufen. Auch gewissermaßen in ERgänzung zu Herrn Starls Beitrag.

    ... Wie weit und seit wann diese meist unbemerkten, schleichenden Änderungen ... unserer Denken vergiften, weil in den Wirkungen nicht erkannt, möchte ich am Punkt II. (behinderte Kinder als Schadens- bzw. Sozialfall) zeigen.

    Die sich „kritische Philosophie“ nennende, angeblich aufgeklärte Betrachtung über Leben und Schutz des Lebens kommt zu diesen "Einsichten":

    ....„Die Situation ist paradox: Peter Singers Argumente im Rahmen der sogenannten Euthanasie-Debatte sind ausgesprochen rational. Die Reaktionen darauf sind aber ausgesprochen emotional, oft sogar irrational. Und dies, obwohl Singer in seinem Buch "Muß dieses Kind am Leben bleiben?" das methodische Minenfeld des Utilitarismus ebenso geschickt wie konsequent meidet. .....
    Singers Forderung: "Wenn man sich schon einmal aus humanitären Gründen dazu entschlossen hat, ein schwerstbehindertes Kind sterben zu lassen (= zu ermorden!) - eben weil sein ganzes Leben aller Voraussicht nach nur aus dauerndem, unerträglichem Leiden bestehen würde -, dann sollte der Tod nicht langsam und qualvoll, sondern möglichst schnell und schmerzfrei herbeigeführt werden. ....

    „Diese These soll anhand von zwei Aspekten der Singerschen Position verdeutlicht werden. ...

    „Stichwort: "Recht auf Leben". Voraussetzung für das Recht auf Leben ist nach Singer das Personsein. Das heißt, daß das betreffende Individuum Selbstbewußtsein hat, daß es einen Begriff von (der eigenen) Vergangenheit und Zukunft hat, daß es sich als kontinuierliches Selbst erlebt, das an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten identisch ist. Aus dieser Forderung nach dem Personsein als Voraussetzung für das Recht auf Leben folgt, daß auch gesunde Neugeborene kein Recht auf Leben haben. Denn Selbstbewußtsein entwickelt sich erst im Laufe des ersten Lebensjahres, also deutlich nach der Geburt.
    „Auch der Umstand, daß aus gesunden Neugeborenen einmal Personen werden, verleiht ihnen nach Singer kein Recht auf Leben. Denn: Potentialitäten sind moralisch irrelevant, sie konstituieren keine Rechte. Den Grund hierfür sieht Singer in der moralischen Bedeutungslosigkeit der Unterscheidung von Handlungen und Unterlassungen.

    „Diese Nichtunterscheidung von Handlungen und Unterlassungen hat in der Tat einiges für sich. Ob ich jemanden in den Fluß stoße oder ob ich einem Ertrinkenden nicht helfe, macht faktisch wie moralisch kaum einen Unterschied. In beiden Fällen bin ich verantwortlich für den Tod eines Menschen. Umgelegt auf das Thema Euthanasie stellt sich die Nichtunterscheidung von Handlung und Nichthandlung so dar:

    .... Tötung und Nichtfortpflanzung, Handlung und Unterlassung, haben die gleiche Konsequenz - und sind daher moralisch vergleichbar.
    „Sich fortzupflanzen halten wir aber nicht für eine moralische Pflicht, Nichtfortpflanzung für völlig legitim. Deshalb, so die Argumentation, dürfen wir auch die Tötung (einer Nichtperson) nicht verurteilen, da sie nichts anderes zur Folge hat wie unterlassener Geschlechtsverkehr, eben das Nichtentstehen einer Person. ....“

    Betrachten wir die sogen. Grundrechts-Charta der Europäischen Union:

    Manche meinen, der Streit um Begriffe wäre eine Schlacht der Vergangenheit. Das ist aber weit gefehlt. Vor einiger Zeit hat die Europäische Union eine neue „Grundrechts-Charta“ vorgelegt, ...

    Ein CDU-Abgeordneter des EU-Parlamentes bemerkte, daß in dieser Charta nicht mehr vom Menschen, sondern von Personen die Rede ist. – Wem wäre das schon aufgefallen, halten wir doch für gewöhnlich Menschsein und Personsein für synonyme Begriffe. - Und auf solch unscheinbaren Begriffsfälschungen werden dann Konstruktionen errichtet, die zu den ORF-Debatten und merkwürdigen Gesetzentwürfen führern.

    In dem an Afterphilosophie nicht überbietbaren Artikel, dem die Ansagen des Juden Peter Singer, wie ja der Vorsitzende Batz der ehrenwerten Gesellschaft h e r v o r z u h e b e n für angebracht hielt, entnommen wurden, hat auch ein g e s u n d g e b o r e n e s Kind nicht automatisch ein Lebensrecht, weil es ja noch keine, sich seiner selbst bewußte Person sei. – Hier schießt sich der Kreis.

    Warum sollte sich da noch wer aufregen, wenn die Emanzen und Vernichter krakeelen: "Der Bauch gehört mir!"

    Finis Europae.

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  1. Johann Scheiber
    10. Februar 2011 03:44

    Niemand von den Befürwortern der Abtreibung kann hier der Argumentation von Philipp Starl et al. auch nur ansatzweise etwas engegensetzen. Ehrlich gesagt find ich auch Starls Ton angemessen, den frei nach Aristoteles kann man den Verächtern des Lebens nicht mit Argumenten antworten, sondern nur mit Hieben.

    Wenn ich von "BefürWORTern der Abtreibung" gesprochen habe, so erscheint mir diese Wortkombination schon als Skandal, denn wie kann das Wort, der Sitz des Geistes, in den Dienst des Todes und der Vernichtung gestellt werden?

    Wie schon öfter, sehen wir auch hier die Identität der Positionen der Linken und der Radikalliberalen. Gleichzeitig ist aber auch zu erkennen, dass der überwiegende Anteil der Blogteilnehmer hier auf dem Boden des abendländischen Denkens und dessen Ausformungen in der europäischen Kultur fest verankert ist.

    Für die Verteidigung des Rechts möchte ich Philipp Starl danken.

  2. Nashwin Fuller (kein Partner)
    09. Februar 2011 20:36

    Das Recht eine Abtreibung unter klinischen Bedingungen durchzuführen und nicht im Hinterhof mit einer Stricknadel ist eine große Errungenschaft, die auch schon viele Leben gerettet hat.

    Es gibt wenig andere Themen, zu denen die Diskussion so von Heuchelei gezeichnet sind, wie das Thema Schwangerschaftsabbruch.

    Wissenschaftlichen Studien zu Folge gehen mehr als 50% (je nach Alter der Frau) der befruchteten Eizellen vorzeitig ab (vor und nach der Einnistung).
    Somit wäre Gott der größte Abtreibungsarzt.

  3. Harry (kein Partner)
    09. Februar 2011 19:05

    (Die Tagespost, 28.12.2004) "Mehr als dreihundert Personen haben wenige Tage vor Weihnachten an einer „Lichterkette“ teilgenommen, mit der vor dem Salzburger St. Johann-Spital gegen die Pläne von Landeschefin Gabi Burgstaller (SPÖ) protestiert werden sollte, in dem Landeskrankenhaus künftig Abtreibungen vornehmen zu lassen. ...

    Vor der zweihundert Meter langen Lichterkette und gut fünfzig Gegendemonstranten meinte die Vorsitzende der „Jugend für das Leben“, Jutta Lang: „Abtreibung ist keine Dienstleistung. Abtreibung ist der sichere Tod eines unschuldigen Kindes. Sie ist das Ende der Zukunft unserer Gesellschaft.“ ...

    Kritik zogen sich die Demonstranten vom Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, zu, der für eine „Koalition der Besonnenen“ in der Abtreibungsfrage plädierte. Den „Aktionismus“, den manche Gruppen im laufenden Konflikt um Abtreibungen in Salzburger Landeskrankenhäusern an den Tag legen, halte er „ganz und gar nicht für zielführend“, sagte der Wiener Erzbischof am vergangenen Donnerstag im ORF-„Mittagsjournal“. Polemik sei hier „nicht hilfreich“."

    Frage an Herrn Schönborn: Was ist – 4000 Abtreibungstote später – aus seiner „Koalition der Besonnenen“ geworden? Was? Ein wenig lauter Herr Kardinal. Niemand kann sie und ihre „Koalition der Besonnenen“ hören!

  4. Undine
    09. Februar 2011 19:02

    Eines wundert mich bei der ganzen Polemik: mir fehlt der Begriff VERANTWORTUNG. Eine Schwangerschaft "holt" man sich ja nicht rein zufällig so im Vorbeigehen wie einen Schnupfen oder die Masern. Könnte man nicht von den Menschen verlangen, daß sie rechtzeitig, also "vorher", von ihrem Hirn Gebrauch machen und auch wissen, was sie tun und welche Folgen dieses Tun zeitigen kann?

    Bereits die Kleinkinder sind heute genau informiert, wie Kinder entstehen, es gibt eine Vielzahl an Verhütungsmitteln; wie KANN es da überhaupt noch zu unerwünschten Schwangerschaften kommen? Der vielgepriesene Sex-Koffer hat also weder dazu beigetragen, Vergewaltigungen noch unerwünschte Schwangerschaften zu verhindern. Es scheinen VERANTWORTUNGSGEFÜHL und VERSTAND und GEWISSEN völlig zu fehlen.

  5. Philipp Starl
    09. Februar 2011 15:28

    Jedem, der sich der Materie nähern möchte, empfehle ich folgende hervorragende Dissertation:

    http://www.juridicum.at/fileadmin/dissertationen/unterlerchner_abtreibung_grundrechte.pdf

    Vor allem Seite 164 ff. sei all jenen nahegelegt, die meinen, das Leben beginne erst ab Geburt.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      09. Februar 2011 16:08

      Lieber Herr Starl,

      schon gelesen, danke! We see eye to eye on that.
      Ich habe bereits gestern hier bescheiden (aber knapper formuliert) zu Protokoll gegeben, dass wir auch unter Ausklammerung ethischer, moralischer, religiöser und legistischer Erwägungen ganz einfach sagen können:
      Eine Abtreibung war, ist und bleibt Mord. Dieser Mord ist um so barbarischer in Zeiten wie unseren, die uns empfängnisverhütende Mittel und Wege, einfach und preiswert zu erhalten, fast 100%ig verlässlich und bequem, zur Verfügung stellen.

      "Die oide Engelmacherin vom Diamantengrund" (Bronner & Qualtinger, 50er Jahre) hat ausgedient. Aber eine Kamarilla von selbsternannten Beglückern, Allesverstehern und approbierten Medizinern (die ihren hippokratischen Eid, dem Mammon zuliebe, mit zusammengeklemmtem Auspuff geschworen haben) haben deren Erbe angetreten ... und verteidigen es mit Zähnen und Klauen, inkl. Kürettierschaber.

    • Philipp Starl
      09. Februar 2011 16:43

      Werter Marcus Aurelius,

      Es freut mich, dass Sie es genauso sehen. Es gibt heutzutage ganz einfach keine Begründung mehr für Abtreibung:

      1) Wenn die Gesundheit der Frau gefährdet ist, wägt man damit unzulässigerweise Leben mit Leben ab.

      2) Wurde die Frau vergewaltigt, kann sie das Kind noch immer zur Adoption freigeben, niemand hindert sie daran.

      3) Das Argument mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frau könnte perverser nicht sein. Ich habe hier gestern schon polemisch gemeint, dann könnte man den Mord an einem senilen Komapatienten (das Beispiel ist neu) genauso rechtfertigen.

      Die Argumentation des VfGH damals (die man in der Dissertation nachlesen kann) ist ziemlich dürftig (wie auch der Autor anmerkt) und sieht verdächtig nach "politischer Entscheidung" aus.

    • marandjosef (kein Partner)
      09. Februar 2011 16:57

      Jetzt steigert's euch wieder gegenseitig rein.

      Dieses möchtegern intellektuelle Herumgeseier ist ja erbärmlich. Das kommt halt, wenn Hackenstade einen auf großen Denker machen.

      Biologisch, weil der Starl so auf dem Unterschied herumreitet, den er nicht findet: wo ist der Unterschied zwischen befruchteten und unbefruchteten Ei? Die Erbinformation. Und der zwischen befruchteten Ei und einer anderen Zelle? Gar keiner. Jede andere kann ohne weiteres entfernt werden. Und was?

      Fazit: Blödsinn.

      (Jetzt kommt gleich, was ich für ein Spast bin, weil aus der Eizelle kann sich ein Mensch entwickeln, als ob das irgendeine großartige Erkenntnis wär. Genau. KANN sich entwicklen. Und das heißt auch, dass es das erst muss und noch gar kein Mensch ist. Und außerdem: ohne Versorgung kann sich keiner entwickeln).

      Und der Erich Bauer hat ein paar sehr einleuchtende Unterschiede genannt. Einer noch dazu: Das geborene Baby ist draußen, atmet selbst, hat seine eigenen Sinneseindrücke, erlebt seine eigenen Hormone und ist nicht fremdgesteuert, das ungeborene nicht. Das begreift eigentlich jeder.

      Was noch fehlt: Psychologie. Der Mensch wird erst Mensch durch das was er lernt, seine Eindrücke und Erfahrungen. Im Mutterleib durchläuft der Embryo eine Art Parallele zur Artenentwicklun. Der Mensch ist eine physiologische Frühgeburt, also zum Zeitpunkt der Geburt eher einem Tier verleichbar. Klingt nicht nett, aber das ist der Natur völlig wurscht, es ist einfach so. Und Tieren spricht gerade dieser Troll Starl alle Rechte und Fähigkeiten ab.

      Juristisch: das Recht geht immer noch vom Volk aus. Recht ist nur ein Rahmen, wie Dinge zu handhaben sind, hat keinerlei eigenen Substanz. Wenn ein bestimmter Teil der Leute das macht, dann wollen die das so. Dann ist das natürlich auch kein Mord, ihr überheblichen Nullpeiler. Wenn jetzt gleich gesagt wird, dass die meisten es aber nicht machen: die meisten gehen auch nicht Mountainbiken oder Klettern. Deswegen ist beides trotzdem nicht verboten.

      Fazit: auch Blödsinn.

      Ihr seid einfach nur unglaublich aufgeblasene Nullerln!

      So, und jetzt blasts euch schön weiter gegenseitig auf.

    • marandjosef (kein Partner)
      09. Februar 2011 17:03

      Von wegen zur Adoption freigeben. Jetzt kenn ich mich aus. Du bist einfach ein Kind ohne jede Ahnung. Hast null Durchblick, was eine Frau er- und durchlebt, wenn Sie ein Leben unter ihren Herzen trägt. Spuckst hier aber große Töne. Komm wieder, wenn Du groß bist, Bub.

    • Philipp Starl
      09. Februar 2011 17:14

      Hach wie schön einfach kann die Welt sein. Es is so und aus. Wie süß.

      Ich darf dir mal die Lücken deiner Argumentation aufzeigen:

      "(Jetzt kommt gleich, was ich für ein Spast bin, weil aus der Eizelle kann sich ein Mensch entwickeln, als ob das irgendeine großartige Erkenntnis wär. Genau. KANN sich entwicklen. Und das heißt auch, dass es das erst muss und noch gar kein Mensch ist. Und außerdem: ohne Versorgung kann sich keiner entwickeln)."

      Das hier von Ihnen Geschrieben trifft auch auf einen Säugling zu. Richtigerweise sagst du, dass man Tiere schützen müsste. Im Umkehrschluss heißt das aber, dass man Säuglinge töten dürfen soll, wenn man Tiere töten darf.

      Dann zu deinen Unterschieden: wahnsinn, es atmet selbst (eigene Sinneseindrücke hat es auch schon vor der Geburt, bzw. entwickeln sich manche Sinne sogar erst Monate nach der Geburt: http://de.wikipedia.org/wiki/Wahrnehmung#Die_Entwicklung_der_Wahrnehmung_in_der_Ontogenie_des_Menschen ) und?
      Von sachlicher Rechtfertigung hat so ein Dilettant wie du natürlich keine Ahnung. Ein Unterschied muss schon eine sachliche Rechtfertigung haben. Es gilt ja auch ex lege, dass Mann und Frau gleich sind, obwohl wir Schwänze haben.
      Deine hirnlose Feststellung ist also irrelevant, noch dazu weil wie oben beschrieben manche Sinne erst weit nach der Geburt ausgeprägt sind.

      Zu deinem wirklich primitiven Exkurs zur Demokratie kann man nur lächelnd den Kopf schütteln. Dass du weder von Demokratie noch vom Rechtsstaat Ahnung hast merkt wahrhaft bei jedem von dir geschriebenem Wort.

    • Philipp Starl
      09. Februar 2011 17:18

      Und was eine Frau bei einer Abtreibung durchmacht, weißt wohl du dämlicher Klugscheißer nicht, hm? Fragt sich nur was schwerer wiegt du Trottel. Und dass man die Entscheidung über Leben und Tod nicht einem Menschen übergeben darf, das verstehen halt linke Trottel wie du nicht. Studier lieber was gscheits du Koffer, lang zahl ich dein Studium nicht mehr.

    • phaidros
      09. Februar 2011 17:22

      Es gibt dinge, da kann man genau sagen, ob man auf der einen Seite steht oder auf der anderen. Und trotzdem muss man scheitern, wenn man die Granze dazwischen suchen geht. "Säugling" ist auf der einen Seite. "Zellen" auf der anderen.

      Aber das kapierst Du nicht.

      Und vom Recht (wer redet von Demokratie?) hab ich vielleicht wirklich keine Ahnung. Aber wenn das heißt, dass nur Juristen überhaupt was sagen können, dann hast Du was nicht kapiert, und nicht ich. Die Juristerei ist ein Hilfsdienst, um Zusammenleben zu ermöglichen, und nicht das höchste Ziel.

      Aber das kapierst Du auch nicht. Komm wieder, wenn Du groß bist, Bub.

    • phaidros
    • Philipp Starl
      09. Februar 2011 17:26

      *LOL* Kein Kommentar.

    • phaidros
      09. Februar 2011 20:49

      »Und was eine Frau bei einer Abtreibung durchmacht, weißt wohl du dämlicher Klugscheißer nicht, hm? Fragt sich nur was schwerer wiegt du Trottel. Und dass man die Entscheidung über Leben und Tod nicht einem Menschen übergeben darf, das verstehen halt linke Trottel wie du nicht. Studier lieber was gscheits du Koffer, lang zahl ich dein Studium nicht mehr.«

      Das habe ich ja ganz überlesen.

      Nach vielen und stundenlangen Gesprächen mit einer Betroffenen ahne ich dämlicher Klugscheißer wenigstens, im Gegensatz zu Ihnen, wie es scheint. Aber eben auch, was eine Schwangerschaft bedeutet, und dass keine Frau das von Ihr geschenkte Leben "noch immer zur Adoption freigeben" kann. Es beschleicht mich das unbestimmte Gefühl, dass von uns beiden ich möglicherweise doch nicht der dämliche Klugscheißer bin.

      Übrigens: "no comment" ist zwar sehr amüsant, ändert aber nichts daran, dass Recht eine Hilfskonstruktion für reibungsloses Zusammenleben war, ist und immer sein wird. Auch und gerade für Nichtjuristen gemacht. Ich glaube nicht, dass Sie da etwas anderes als einen weiteren unflätigen Kommentar dazu abgeben können.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      09. Februar 2011 21:17

      @marandjosef:
      Alles "locker vom Hocker", was Sie hier daherplaudern.
      Allein: Nicht wir "aufgeblasene Nullerln" steigern uns in irgendwas rein; die Befürworter (warum eigentlich? Wem dienen Sie oder sie mit diesen kategorischen Freisprüchen von Mördern?) der Hinrichtung ungeborenen Lebens sitzen ihrerseits auf einem hauchdünnen Ast — und sollten ihren Eltern dafür danken, daß diese anders dachten als sie; ansonsten fänden Sie heute nicht statt.

      Denn es ist zu allen Zeiten bequemer und billiger, ein Kind im Mutterleib "wegzumachen", als es zur Welt zu bringen und etwa zwei Jahrzehnte lang zu ernähren, zu hüten, zu begleiten, zu ermutigen, zu trösten ... "zu erziehen" zähle ich bewußt nicht dazu, zumal Eltern von ihren Kindern stets mehr lernen als umgekehrt — sofern man miteinander frei und ohne Scheuklappen umgeht. Auch dies ist eine Erfahrung, die in Fötus-Krematorien à la Flötzersteig vernichtet wird und abtreibende Eltern oft jahrzehntelang heimsucht.

      Es liegt mir fern, zu moralisieren. Aber haben Sie in Ihrem Freundeskreis auch Frauen, die abgetrieben haben, vielleicht auch die Männer, die zugestimmt haben? Können Sie mit ihnen offen reden, ohne Party-Geschwätz?

      Tun Sie das einmal, in einer ehrlichen Minute aller Anwesenden. Sie werden seelische Qualen präsentliert bekommen und Tränen, die salziger sind als das Tote Meer. Denn eine Abtreibung ist mehr als eine Hühneraugenoperation; sie hinterläßt tiefe Narben in der Psyche jeder Frau. Und oft auch der beteiligten Männer.

    • marandjosef (kein Partner)
      09. Februar 2011 22:09

      Das habe ich gemacht. Sie auch? Ich bezweifle es nach Ihren Aussagen.

      Ein Verbot ist keine Lösung, denn es treibt die Frauen in die Illegalität und das vergrößert die Gewissenskonflikte nur noch weiter. Jemand, der so verantwortungslos ist, "es" wegen eines Urlaubstermins "wegmachen" zu lassen, fährt auch irgendwohin dafür.

      Und es gibt auch solche, für die das die absolut richtige Entscheidung war und es nach 30 Jahren immer noch so ist.

      Denn: Abtreibung soll möglich sein, aber doch nicht verpflichtend oder so, das wird von der Ablehnungsfraktion übersehen. Derselbe Denkfehler, den Regulierer immer machen: sie glauben, dass etwas nicht getan würde, weil es verboten ist.

      Ich persönlich stehle nicht, weil es sich nicht mit meiner Vorstellung von Moral deckt, aber nicht, weil es verboten ist. Würde ich nichts dabei finden, würde ich stehlen. Und so ist es mit allem. Nicht die Vorschrift fehlt, sondern die sittliche Bildung, die durch eine Vorschrift niemals ersetzt werden kann.

      Das heißt natürlich nicht, dass alles in Ordnung ist. Alle Arten von Begleitung können überlegt werden (die aber erfahrungsgemäß gerne irgendwann in irgendeine Richtung entgleisen). Daher auch hier: anbieten, aber nicht gebieten.

      Und zu glauben, dass eine Adoption eine wesentlich einfachere Alternative ist, ist gelinde gesagt unbedarft. Wer abgetrieben hat, kann Abschied nehmen und das Ereignis verarbeiten. Wer sein Kind weggab, lebt in völliger Ungewissheit über das Schicksal des eigenen Kindes. Zu beurteilen, was da das schlimmere Schicksal ist, maßen sich nur dumme Menschen an.

      Also: nicht immer hat man die einzige wahre, strahlende und richtige Antwort. Es gibt nicht nur schwarz und weiß, das Leben besteht aus Grautönen.

      Und wer das alles ganz offensichtlich nicht bedacht hat, aber hier herumposaunt, der sollte sich etwas zurücknehmen und in Demut üben. Auch wenn das schmalzig klingt.

    • Johann Scheiber
      10. Februar 2011 03:01

      Und wenn eben die sittliche Bildung fehlt, dann hat das Gesetz den pädagogischen Nutzen, der Barbarei Grenzen aufzuzeigen und den politischen Nutzen, Verbrecher von ihrer Tat abzuhalten.

      Wir haben offenbar nicht mehr die Scheu des Naturmenschen und nicht mehr die sittliche Bildung des Kulturmenschen. Ein Fötus ist unserem Staat nicht mehr als ein Kohlkopf oder ein Schluck Wasser.

  6. Wolfram Schrems (kein Partner)
    09. Februar 2011 15:06

    Diese Enthüllung ist gar nicht so überraschend. Man hätte das schon auf dem Wege von Schlußfolgerungen erkennen können.

    Wer sich nämlich für die Tötung ungeborener Kinder einsetzt und davon profitiert, wird sich auch sonst nicht viel um die 10 Gebote oder die naturgesetzliche Moral scheren. Wer ungeborene Menschen legal töten lassen will, wird früher oder später auch gegenüber geborenen Menschen nicht zimperlich vorgehen.

    Der "Entrüstungssturm" ist also eher geheuchelt. Das, worüber man sich hier echauffiert, wurde schon im großen und ganzen im "Sexkoffer" der famosen Ministerin Havlicek im Jahr 1988 propagiert. Daß Minderjährigen Kontrazeptiva gegeben werden und daß über deren Alter "gelogen" wird, ist einfach eine Folge der gewollten Verrohung, für die die Fristentötung Pate steht.

    • Erich Bauer
      09. Februar 2011 17:02

      Wolfram Schrems,
      "...nicht viel um die 10 Gebote oder die naturgesetzliche Moral scheren..."

      Ich hoffe, Sie nehmen es mir nicht übel, wenn ich zu den 10 Geboten einen Gedanken einfließen lasse.

      Nach meiner Kenntnis und den Übersetzungen, die mir geläufig sind, heißt es dort im 5. Gebot: "Du SOLLST nicht töten!" und nicht: "Du DARFST nicht töten!"

      Ich fürchte, DER da Oben kennt sein "Produkt". Wenn er nämlich das rigidere "Du DARFST nicht" zum Gebot erhebt, müßten dann die Sanktionen relativ unmittelbar erfolgen, will er nicht die Glaubwürdigkeit in kürzester Zeit vollends verlieren. Weil dieses "Produkt" sich sowieso nicht vom Töten abhalten ließe.

      So aber, bleibt es ein Ratschlag, der den "freien Willen" berücksichtigt. Und versucht, dem potentiellen Mörder verständlich zu machen, daß eine solche Tat ihm bereits im "Diesseits" elendigliche Qualen bereitet...

      Dieser Beitrag steht zur gefälligen "Zerpflückung" und "Vernichtung" bereit...

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      10. Februar 2011 15:41

      @Erich Bauer
      Einerseits ist Ihre Überlegung zum "freien Willen" und die Schwäche des Menschen ist grundsätzlich bedenkenswert. Andererseits vermute ich den desaströsen Einfluß der "Theologischen Kurse" oder sonstiger häretischer Indoktrinationen.
      Ich gebe Ihnen daher folgendes zu bedenken:

      Die "Sanktionen", für das Übertreten der Gebote sind eindeutig in Aussicht gestellt: Apk 21, 8 u. v. a.
      Aufgrund des allgemeinen Heilswillens Gottes (1 Tim 2, 4) bekommt aber jeder, auch ein Abtreiber oder sonstiger Mörder genug Zeit, sich eines besseren zu besinnen. Dazu hilft das schlechte Gewissen (das sich heute in Form psychischer Störungen aller Art manifestiert und gleichsam verkleidet).

      Daß aus dem "Du sollst nicht" ein "Du darfst nicht" folgt, erschließt sich mir ohne viel Spitzfindigkeit. (Sie haben schon recht, das "Du sollst" appelliert an den freien Willen. Es ergibt sich daraus aber keine Legitimität der Übertretung des Gebotes.) Ein Hebräisch-Professor (mittlerweile verstorben) betonte auch, die hebräische Form des "Du sollst nicht" ist ein grammatikalisch nicht stärker zu fassender Inhibitiv (was ich nicht beurteilen kann).

      Eine Gesellschaft, die die 10 Gebote lächerlich macht, wird einen hohen Preis dafür zu zahlen haben. Wir erleben das ohnehin schon.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      10. Februar 2011 15:42

      Korrigiere: "Einerseits ist Ihre Überlegung zum "freien Willen" und zur Schwäche des Menschen grundsätzlich bedenkenswert."

    • Erich Bauer
      10. Februar 2011 16:41

      Wolfram Schrems,
      "...Es ergibt sich daraus aber keine Legitimität der Übertretung des Gebotes..."

      Ich nehme mal an, ich darf das als Zusatz Ihrerseits betrachten, um festzuhalten, daß es nichts gibt, was es erlaubt, einen Mord zu begehen. Völlige Übereinstimmung.

      "Theologische Kurse" hab ich noch nie besucht. Ich wüßte nicht einmal wo solche stattfinden. "Häretische Indoktrination"... naja, ob das ein theologischer Begriff ist, Ich hoffe nicht. Auch daß die Gesellschaft die 10 Gebote lächerlich macht, kann ich auch so nicht behaupten. Sogar Erzrote weisen gerne darauf hin, so wie auch auf die Bergpredigt...

      Ich persönlich kenne auch niemand, der sich für die "Tötung ungeborener Kinder" EINSETZT. In der Blog-Debatte hier, ist mir jedenfalls auch niemand derartig aufgefallen. Mit Schaudern muß ich allerdings zu Kenntnis nehmen, daß von der "Tötung ungeborener Kinder" viele PROFITIEREN. Daß das Aussetzen der Strafverfolgung als Erlaubtheit umgedeutet wurde ist in der Tat verhängnisvoll...

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      10. Februar 2011 17:11

      @Erich Bauer
      Leider gibt es sehr wohl Menschen, die sich z. B. bei Demonstrationen mit haßverzerrten Gesichtern sehr wohl FÜR die Tötung ungeborener Kinder einsetzen.
      Ich habe auch schon ein T-Shirt mit einem durchgestrichenen Embryo (wie ein Verkehrszeichen) gesehen.

      Es gibt auch Leute, die sich aus finanziellen Gründen dafür einsetzen.

      Nachdem viel Pro-Abtreibungspropaganda aus den Reihen der SPÖ und ihrer Vorfeldorganisationen kommt, muß ich die Schlußfolgerung ziehen, daß es dort - im Gegensatz zu Ihrer Mutmaßung - mit der Anerkennung der 10 Gebote nicht weit her sein kann.

    • Erich Bauer
      10. Februar 2011 17:26

      Wolfram Schrems,

      Wenn irgendwo solche Demonstrationen, wie von Ihnen geschildert, stattfinden, sollte man sie filmen und ins "You Tube" stellen. Am Besten wäre es überhaupt, das in unseren Blog zu stellen. Das wäre ziemlich entlarvend. Die Anstifter und Unterstützer solcher "Aktionen" müßten dann nämlich vor den "Vorhang". Ich glaube nicht, daß Derartiges von einer breiten Masse goutiert wird. Möglicherweise kämen die alten, "sexuell Andersorientierten" aus dem Frauenministerium in Erklärungsnotstand. Wenn es nämlich so stattfindet, wie Sie sagen, hat das überhaupt nichts mehr mit den Intentionen der "Fristenlösung" zu tun...

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      10. Februar 2011 18:19

      @Erich Bauer
      Ich glaube, Sie haben da ganz recht, daß die breite Masse den unglaublich aggressiven Pro-Abtreibungsmob nicht goutieren würde. Er taucht immer dann auf, wenn es eine Veranstaltung von Lebensschützern gibt.

      Aber es gibt praktisch keine Berichterstattung darüber, weil - wie Sie richtig sagen - früher oder später die Anstifter vor den Vorhang müßten.

      Allerdings haben die Jusos sich auf ihrer Homepage mit entsprechenden Aktionen gebrüstet.
      Im Zeitalter der wundervollen "Versöhnung" von Kirche und "Arbeiterschaft" sind das natürlich höchstens bedauerliche "Einzelfälle". ("Wenn das der Führer wüßte...", sagte man früher.)

      Ich garantiere Ihnen aber, daß es einen gewaltbereiten Mob gibt, der gut organisiert ist (und von irgendwo ja Logistik und Geld bekommen muß).

      Ab und zu hält es einer von denen aber nicht aus, weil ihn - wie Sie weiter oben angedeutet haben - das Gewissen dermaßen peinigt, daß er sich bekehrt. Manchmal passiert es auch, daß sie, wenn man sie direkt anspricht, zugeben, daß es ihnen schlecht geht. No na.

      Es gab in Wien spektakuläre Bekehrungen von Abtreibungsprofiteuren, dsgl. in den USA (Bernard Nathanson) und in Serbien (Stojan Adasovic). Leider ist auch hier die Berichterstattung nicht sehr üppig.

    • Erich Bauer
      11. Februar 2011 16:04

      Wolfram Schrems,
      zu Ihrer Frage nach dem Inhibitiv... (SOLL nicht, DARF nicht...)

      PRÄVENTIVE Verbote (Darf nicht) sollen eine Handlung von vornherein verhindern, INHIBITIVE (Soll nicht) sollen eine schon im Verlauf befindliche Handlung unterbinden."

      Ich fürchte, ich bin da gar nicht so schlecht gelegen. DER da oben wußte schon, daß der VERLAUF im Gange ist...
      Wegen Ihnen machte ich mich auf die Suche... Danke, auch für meinen persönlichen Erkenntnisgewinn... Ganz ohne Theologie (freundliches grins).

  7. Philipp Starl
    09. Februar 2011 14:16

    Ich möchte hier echt einmal von jemandem ein sachliches Argument dafür hören, was den Geborenen vom Ungeborenen unterscheidet.

    Ich sage Ihnen etwas, meine Damen und Herren, es gibt keinen Unterschied! Warum behandeln wir dann aber bitte beide unterschiedlich? Interessant wäre eine Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof bezüglich des Gleichheitsgrundsatzes. Demnach muss ja Gleiches gleich behandelt werden. Wenn aber der Nasciturus dem Geborenen gleich ist, ist die aktuelle Gesetzeslage schlicht eines: ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz.

    • Erich Bauer
      09. Februar 2011 15:52

      Lieber Herr Starl,

      Ich werde den Versuch wagen. Das Ungeborene ist völlig abhängig von der Nabelschnur. Wie ein Taucher von seinem Gerät. Versorgung und Ausscheidung erfolgt ohne "aktives" Zutun - also, unwillkürlich. Das Geborene wird ins "Paradies" geschmissen und der Obsorge seiner Eltern bzw. eines Elternteils überantwortet. Auch der Willkür. Nicht nur den Eltern, sondern auch den äußeren Umständen gegenüber. Und das Geborene bleibt nun sehr lange abhängig von seinen Eltern. Heutzutage, in unserem Gemeinwesen, kann das sogar sehr lange Zeit andauern. Die "psychische Nabelschnur" is a Hund... Sie wird auch gern an den STAAT angeschlossen... Soviel zu Ihrer Frage, was denn den Unterschied vom Geborenen und Ungeborenen betrifft. Es ist sogar ein sehr wesentlicher Unterschied, wie ich meine.

      Für Sie ist naturgemäß von weitaus größerem Interesse, wie denn ein Nichtjurist die rechtliche Situation des Ungeborenen sieht, versteht, oder auch missversteht. Nun denn, eigentlich sollte kein Zweifel darüber bestehen, dass der Rechtsstaat das Ungeborene Leben zu schützen beabsichtigt. Auch mittels Strafverfolgung. Auch hierzulande. So, dann kam die "Fristenlösung". Und der GESETZGEBER verfuhr da ziemlich schlau, indem er nicht den rechtlichen Schutz "aushebelte", sondern nur die Strafverfolgung innerhalb einer gewissen Frist. Da schaut jeder Vollblutjurist zwar ziemlich blöd, kann aber nichts machen. Der Schwangerschaftsabbruch wurde innerhalb der Gesellschaft zur "Gewohnheit". Nicht zuletzt durch Indoktrination, aus welchen Gründen immer. Dass sich dadurch das "Rechtsbewusstsein" der breiten Masse änderte, war zu erwarten, vielleicht sogar beabsichtigt. Die "gnadenhalber" erwiesene Straffreiheit war dem Volke zuwenig. Psychologisch verständlich. Das Problem bei der Abtreibung ist, auch wenn es ein "Normalvorgang" wurde... man will trotzdem die ABSOLUTION. Über die "Menschenrechts-Institutionen" will man nun, wie ich meine, den rechtlichen Schutz des Ungeborenen endgültig "aushebeln". Ich bin da nicht sehr zuversichtlich, dass diese Entwicklung von der "Juristerei" abgewendet werden kann.

      Wir führten schon öfters den Diskurs über die Unumstößlichkeit juristischer Grundsätze. Unsere Meinungsverschiedenheit wird sich auch heute nicht auflösen. Denn ich glaube nach wie vor nicht an die Unumstößlichkeit, sonder vielmehr an die Willfährigkeit der Juristen... Die Rechtsgeschichte hat da sehr viele Beispiele. Und sei es nur, dass man mit einfallsreichen "Winkelzügen" Grundgesetze einfach "umschifft"... für eine gewisse Zeit... Daher ist es auch vor "Verfassungsrichtern" völlig "Powidl", ob da irgendein Gleichheitsgrundsatz verletzt wird. Wenn es opportun ist und ein starker (auch vermeintlich) Vertreter die "Juristerei" für sich benützen möchte. Stets zu Diensten...

    • Philipp Starl
      09. Februar 2011 16:54

      Werter Herr Bauer,

      Ich kann Ihr Argument nicht ganz nachvollziehen. Welche Bedeutung sollte es für die Definition von Leben haben, ob die Nahrungszufuhr nun direkt über Nabelschnur oder indirekt durch die Brust der Mutter vollzogen wird?
      Das Argument der Abhängigkeit kann eine sachliche Rechtfertigung nicht herstellen ist doch der Säugling auch oder gerade nach der Geburt von der Mutter so abhängig wie zuvor.
      Die moderne Technik verdeutlicht diesen Umstand sehr stark. Denn was ist dann ein Brutkasten? Ist das Kind dann schon geboren? Warum ist es dann schon geboren? Oder was wäre, wenn die Technik eines Tages ermöglicht, ein Kind außerhalb der Gebärmutter zu zeugen? Ab wann ist dann das Kind geboren?

      Alle Versuche, einen Unterschied zwischen Säugling und Embryo bzw. Phoetus herauszufiltern sind mit der Technik ad absurdum geführt.

      Das Kind im Bauch und außerhalb des Bauches ist völlig ident, es ist außerhalb des Bauches nur weiterentwickelt. Diese Entwicklung ist dann aber trotzdem bei Weitem nicht abgeschlossen. Konsequenterweise müsste man dann auch ein Lebensgeborenes töten dürfen.

      Der Versuch, hier zu differenzieren kann nur scheitern.

    • Erich Bauer
      09. Februar 2011 17:14

      Lieber Herr Starl,

      Ich wollte nur auf die "Schnittstelle" (Trennung der Nabelschnur) hinweisen, was keinen "rechtlichen Unterschied" bedeutet. So, wie Sie Ihre Frage gestellt haben: "...was den Geborenen vom Ungeborenen unterscheidet."

      Und diese "Schnittstelle" ist eine entscheidende Zäsur in der Menschwerdung. Eben Ihre Frage nach dem "Unterschied". Dafür braucht es keine "Juristerei".

      Wie ich die juristische "Menschwerdung" sehe, verstehe oder auch mißverstehe, habe ich nachfolgend versucht darzustellen.

    • Philipp Starl
      09. Februar 2011 17:24

      Ja aber warum ist das eine entscheidende Zäsur in der Menschwerdung? Nur weil es ein sichtbarer Vorgang ist und das Kind ein paar Fähigkeiten mehr hat? Das Kind hat nach einem Lebensjahr noch mehr Fähigkeiten wissen Sie. Und nach ca. 1 1/2 Jahren fängt es schön langsam an zu laufen. Auch eine sichtbare Zäsur, unterscheidet sich doch der Mensch vom Tier u.a. durch den aufrechten Gang. Demnach kann man die Todesgrenze also bis zum aufrechten Gang ansetzen.

    • Erich Bauer
      09. Februar 2011 17:32

      Die Trennung der Nabelschnur schmeißt den Menschen in die Willkür, in die unabwägbaren Zufälligkeiten, in die Schutzlosigkeit, in das Leben... Wenn das keine Zäsur ist? Und das Alles geschieht auch ganz ohne Juristen und Rechtsstaat...

    • Erich Bauer
      09. Februar 2011 17:41

      Lieber Herr Starl,

      Ich hätte da eine juristische, eigentlich rechtsgeschichtliche Frage. Wann wurde, sagen wir mal in Österreich, zum letztenmal eine Frau oder Mädchen, welches eine Abtreibung vornahm, des MORDES für schuldig gesprochen und verurteilt. Ich weiß es wirklich nicht...

    • Philipp Starl
      09. Februar 2011 23:38

      Vielleicht hilft Ihnen diese recht gute Quelle:

      http://www.human-life.ch/news/berichte/doku_05.htm

    • Erich Bauer
      10. Februar 2011 09:24

      Werter Herr Starl,

      Danke für den Link. Er hilft mir tatsächlich weiter. Und zwar im Verständnis für alle sog. "Abtreibungsgegner". Und deren eigentlichen Wunsch der dahintersteht, den aber kein Einziger klar und deutlich ausgesprochen hat. Dabei wäre es ganz einfach...

      In meinem obigen Beitrag habe ich versucht meine Sicht über die "rechtliche" Problematik darzulegen. Es ist mir offensichtlich nicht gelungen.

      Ich habe oben festgehalten, daß der "juristische" Schutz des Lebens - auch des Ungeborenen - nach wie vor beabsichtigt und aufrecht ist. Ist das so?

      Dann hat der Gesetzgeber die Strafverfolgung der Abtreibung innerhalb einer bestimmten Frist ausgesetzt. Ich habe das als ziemlich "schlau" bezeichnet. Warum. Einerseits kann sich der Gesetzgeber als "milder Herrscher" feiern lassen und andererseits bleibt der gesetzliche Schutz des Lebens erhalten und der Jurist kann - wie immer - seine Hände in Unschuld waschen... Wenn man die launige Bildbeschreibungen wegläßt... Ist das so?

      Gegenüber der kommenden Entwicklung, die sich abzuzeichnen beginnt, habe ich jedenfalls tatsächlich größte Bedenken. Wenn nämlich über die "Menschenrechte" der gesetzliche Schutz des Lebens "ausgehebelt" werden soll. Ich denke schon, daß sich da jemand hinstellen sollte, um den lieben "Staatskindern" zu sagen: "Die ABSOLUTION holt euch bitte in der Kirche... aber nicht bei uns!" Ob dann allmonatlich vor dem Wiener Rathaus ein "Lossprechungs-Event" stattfinden sollte... muß die "Baddei" entscheiden. Ist das so? Oder sehe ich das falsch?

      Jetzt wieder zurück zu Ihrem Link. Aber nicht nur. Vorher möchte ich eine Sache klären. Wenn irgendjemand es wagt, mich einen "Abtreibungs-Befürworter" zu nennen, müßte ich das für eine unerträgliche, dummdreiste SOPHISTEREI halten. Ich hasse nichts mehr, als das.

      Also, um was geht es in der Debatte. Was wollen "Abtreibungsgegner"? Die Abschaffung der Fristen-"Lösung" (hier als Abtreibung zu verstehen) kann es eigentlich nicht wirklich sein. Denn nach dieser "Frist" wird es medizinisch ein "Ritt über den Bodensee". Es kann einzig und allein um die Frage gehen: GENERELLE STRAFVERFOLGUNG JA ODER NEIN! Sämtliche Fragen nach dem Wert oder Beginn des Lebens sind natürlich zu stellen. Grundsätzlich. Und man könnte diese Fragen als Begründung für die Wiedereinführung der Strafverfolgung heranziehen. Aber... dann bitte sagen Sie es einfach! Und diese Aufforderung ist nicht nur an Sie gerichtet, Herr Starl.

      Ich darf wohl annehmen, daß die Sanktionstraditionen aus älteren Kulturkreisen, wie in dem Link beschrieben, nicht als Vorbild dienen sollen. Jedenfalls wenn die Abtreibung aus Ihrer Sicht (durchaus respektabel) MORD ist, so sind die Sanktionen ja vorgegeben. In dem Fall das "österreichische Lebenslänglich". Also 20 oder 25 Jahre Gefängnis...

    • Philipp Starl
      10. Februar 2011 13:50

      Der Link sollte lediglich darlegen, dass die Völker dieser Erde Abtreibung schon immer als Mord bezeichneten, bzw. ihn mit Mord gleichsetzten (cum grano salis natürlich).

    • Erich Bauer
      10. Februar 2011 15:17

      "...dass die Völker dieser Erde Abtreibung schon immer als Mord bezeichneten..."

      Diese Behauptung kann ich nicht bestätigen. Auch die "Gleichsetzung" mit MORD halte ich eher als ungenaue Feststellung.

      Dazu eingie Auszüge aus dem Link:

      Römer:
      …die Abtreibung als ein Delikt gegen den Ehemann und die patria potestas ansah. Eine ganze Reihe heidnischer Schriftsteller der Römer VERURTEILTEN die Abtreibung.

      Bibel:
      Die Septuaginta ändert diesen Text in dem Sinne ab, dass sie sagt, so lange die Leibesfrucht noch nicht VOLL ausgebildet ist, soll für Abtreibung eine Busse bezahlt werden, ansonsten gilt die Todesstrafe. (Fristenregelung?) Das Neue Testament erwähnt die Abtreibung nicht.

      Kirchenrecht:
      In einer früheren Zeit unterschied man zwischen beseelter und unbeseelter Frucht. Strafrechtlich sah man die Abtreibung der BESEELTEN (?) Frucht als Mord, jene der UNBESEELTEN (?) als geringeres, mit einer Busse zu bestrafendes Delikt an.

      Die kleinasiatische Synode von Ancyra sagt im Jahre 314 (can. 21), dass das frühere Gesetz Frauen, die abgetrieben haben, bis zum Lebensende von der Kirche ausschloss, dass sie aber eine zehnjährige Busszeit in den festgesetzten Stufen anordne.

      Mittelalter:
      Die mittelalterlichen Rechte nennen Tötung eines Kindes im Mutterleib "Kindverderben" und stellen sie unter Strafe. Man sah im Mittelalter die Abtreibung vielfach als einen Fall der schädlichen Zauberei an.

      Die Lex BAIVARIORUM, das bayerische Stammesrecht, spricht von Mord, wenn die MUTTER bei der Abtreibung stirbt.

      Das Stammesrecht der ALEMANNEN setzte auf Abtreibung die gleiche Strafe wie auf den MORD.

      Der Kirchenvater und Jurist Tertullian (um 160-220) bezeichnete die Vernichtung des ungeborenen Kindes als MORD; er vollzog damit einen Umbruch der antiken Rechtslehre und schuf eine Grundlage für ein christliches Strafrecht. Auch Athenagoras von Athen (177), Minucius Felix (um 200-250), Hippolyt von Rom (gest. 235), Johannes Chrysostomus (344/354-407) und Basilius der Grosse (gest. um 459) nannten die Fruchtabtreibung "MORD".

      Die weiterfolgende Entwicklung kann der Linkbesucher selbst ersehen. Als MORD wurde jedenfalls, wie aus dem Link hervorgeht, die Abtreibung nicht so durchgehend und eindeutig betrachtet. Fest steht natürlich, daß die Abtreibung in all den genannten Kulturen unter STRAFE stand. Also, welche STRAFE soll man aussprechen. Denn wie am Schluß des Links festgestellt ist, wurde das Aussetzen der STRAFE als ERLAUBTHEIT umgedeutet... War auch irgendwie zu erwarten, wenn auch nicht unbedingt so gewollt...

    • Philipp Starl
      10. Februar 2011 17:33

      Da haben Sie uns jetzt aber einiges unterschlagen:

      Germanische Rechte behandeln die Abtreibung wie ein Tötungsverbrechen, wie älteste nordische Quellen zeigen. Bei den Westgoten stand auf Abtreibung die Strafe des Todes oder der Blendung. Die Lex Ribuaria, ein fränkisches Gesetz, setzte auf die Tötung eines Ungeborenen die gleiche Strafe wie auf die Tötung eines Römers. (Hier wird also mit Mord gleichgesetzt).

      Die mittelalterlichen Rechte nennen Tötung eines Kindes im Mutterleib "Kindverderben" und stellen sie unter Strafe. Einzelne von ihnen, wie z. B. die Schwyzer Hochgerichtsordnung, drohten der "Kindsverderberin" lebendiges Begraben als Strafe an. Ähnliche Strafen kannten Luzem, die Freien Ämter, Thurgau, Zürich, Elsass, Überlingen. In England, Sizilien und Spanien wurde die Vernichtung einer belebten Frucht mit der Todesstrafe geahndet. (Wieder wird mit dem Töten eines Menschen gleichgesetzt, da die Strafe dieselbe war).

      Die Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V. aus dem Jahre 1532 wurde für die folgenden Gesetzgebungen richtungsweisend. Sie führt den vorsätzlichen Schwangerschaftsabbruch unter den Tötungsdelikten auf; ein Mann der mithilft, soll mit dem Schwert und die Frau durch Ertränken oder sonst hingerichtet werden. Bis Ende des 18. Jahrhunderts verfolgte man Mord, Kindsmord und Abtreibung vielfach mit gleichem Strafmass.

      Die Betonung liegt hier auf folgenden Gesetzgebungen richtungweisend und hier wird expressis verbis Abtreibung mit Mord gleichgesetzt.

      Beim Rest wird, wie auch von Ihnen richtigerweise festgehalten, zwar nicht expressis verbis von Mord gesprochen, aber das ist Rabulistik, denn wer das Abtreiben mit Pfählen, mit Feuertod, mit lebenslangem Kerker, Hinrichtung mit Schwert usw. ahndet, dessen Rechtsverständnis drückt ja implicite aus, dass eine Abtreibung so schlimm wie Mord ist.

      Meine Aussage kann daher als untermauert angesehen werden, außer Sie wollen wirklich so argumentieren, dass ein anderer Terminus für Mord gleichbedeutend mit anderem Rechtsverständnis ist. Diese Argumentation müssten Sie aber wirklich fundiert anführen, denn einer Rechtsordnung verschiedenartige Kategorisierung anzudichten, wenn diese Rechtsordnung für zwei verschiedenartige Termini die gleiche Strafe androht, ist nun wirklich fast unmöglich will ich meinen.

    • Erich Bauer
      10. Februar 2011 18:11

      Nun, ich habe auf den von Ihnen, in dankenswerter Weise zur Verfügung gestellten Link, hingewiesen. Ein jeder solle diesen Text lesen. Ich gebe auch gerne zu, daß der Kirchsenausschluß dazumals wesentlich mehr Bedeutung hatte und auch höchst unangenehme existentielle Konsequenzen nach sich zog.

      Aber, ich habe auch erwähnt, wie in dem Link zu Schluß festgehalten wird, daß das Aussetzen der Strafe als Erlaubtheit umgedeutet wurde... Es scheint Faktum zu sein, daß genau dadurch das Unrechtsbewußtsein wegfiel. Ich will hier gar nicht beurteilen ob das ein gewünschter Effekt war. Könnte auch das "Zauberlehrling-Syndrom" sein.

      Es bieten sich meiner Meinung nach drei Optionen an, die vielleicht wieder zur Besinnung führen könnten.

      1.) Wiedereinführung der Strafverfolgung (Vorschläge für einen Sanktionekatalog bitte zu nennen)

      2.) Fundamentalpositionen (wird wahrscheinlich so wahrgenommen) kommunizieren. Auf diese Weise ein Bewußtsein zu schaffen. Und diese Positionen dann auch gesetzlich durchsetzen.

      3.) Eine MENSCHLICHE Beratung und Begleitung anzbieten - möglicherweise auch "verpflichtend". So wie es eigentlich auch vorgesehen war. Dabei wäre es natürlich wesentlich, daß diese Stellen weder von "sexuell Andersorientierten" aus dem Frauenministerium, noch von eifernden "Fundamentalisten" (mir fällt in der Eile kein anderes Wort ein), bestückt werden. Einfach von ehrlich meinenden Menschen, die mit Zuneigung und Herzenswärme der Verzweifelten begegnen und ihr Mut machen.

    • Philipp Starl
      10. Februar 2011 18:39

      Ich bin der Meinung, dass man es nicht als barbarisch ansehen kann, Abtreibungen generell zu pönalisieren. Es muss auch ein wirkungsvolles Strafmaß festgelegt werden, etwa 5- 10 Jahre Haft. Selbstverständlich können Strafmilderungsgründe eingeführt werden, etwa wenn die Gesundheit der Frau gefährdet ist, oder die Schwangerschaft auf Grund einer Vergewaltigung entstand. Hier könnte so weit abgemildert werden, dass das Strafmaß unter zwei Jahre beträgt und somit bedingt verhängt werden kann.

      Gerade in Zeiten von massenhaft vorhandenen Kontrazeptiva inklusive der Pille danach darf es einer Frau einfach nicht passieren, ungewollt schwanger zu werden. Eine Frau muss eben insoweit verantwortungsbewusst sein.

      Begleitet werden muss diese Maßnahme selbstverständlich schadenersatzrechtlich. Haftungen für Kondomhersteller, Pillenhersteller, Ärzte, usw. müssen eingeführt werden, wenn etwa nicht die gebotene Sorgfalt bei der Beratung oder Herstellung an den Tag gelegt wird. Bitte, nicht dass wieder der Vorwurf des Kindes als Schaden kommt, ein Arzt oder Kondomhersteller soll lediglich den finanziellen Schaden ausgleichen. Eine Unterhaltspflicht bis zur Volljährigkeit wäre etwa denkbar.

    • Erich Bauer
      11. Februar 2011 15:47

      Lieber Herr Starl,

      Vielen Dank für die klare Antwort. Ich respektiere sie.

  8. Cellist (kein Partner)
    09. Februar 2011 11:49

    Ein graues Kapitel hierzulande:
    Abtreibungskliniken bestätigen, dass immer mehr Mädchen ab (oder unter) 14 Jahren zur Abtreibung kommen. Viele davon sind Heimkinder, unter der Aufsicht der Jugendwohlfahrt, die solche Abtreibungen an Kindern befürwortet und bewilligt.

    • Erich Bauer
      09. Februar 2011 11:52

      Cellist,
      "...sind Heimkinder..."

      Interessant, Staatliche oder parteinahe Heime? Ein Schelm der Böses denkt...

  9. H.Raaberau (kein Partner)
    09. Februar 2011 07:58

    Die Geburt als initiale Menschwerdung anzusehen, das Ungeborene dagegen als bloßes Wimmerl, das auszudrücken - als Menschenrecht (!) - gestattet sein muß, ist doch auch zu früh angelegt.
    Ich würde die Eintragung ins Geburtenregister oder am besten die Einschreibung bei den Roten Falken als das Ereignis ansehen, ab dem Mord am betroffenen Wesen (?) erstmals strafrechtliche Relevanz erhält.

    • Francois Villon (kein Partner)
      09. Februar 2011 09:05

      Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Der "Philosoph" Peter Singer beglaubigt diesen Ansatz, wie ich weiter unten schon gezeigt habe.

  10. xRatio (kein Partner)
    09. Februar 2011 00:16

    Die in Abtreibungsdebatten immer wieder (auch hier) anzutreffende Behauptung, was ein Mensch werden könnte, sei bereits ein Mensch ist ein Widerspruch in sich - also offensichtlicher Unsinn.

    Bin zwar kein Bibelforscher, aber Abtreibung ist mW auch durch AT, NT oder 10 Gebote nicht verboten. Abtreibung zu verbieten ist mit der erwähnten, logisch verfehlter Begründung erst den Pfaffen eingefallen.

    Rechtlich galt und gilt überall, daß der Mensch frühestens mit Vollendung der Geburt beginnt.

    Ethisch wird das heute mit dem Überlebensinteresse gerechtfertigt, das weder bei Tieren noch Föten vorhanden sei (vgl. Peter Singer, Norbert Hoerster usw.).

    Die Grenze "Vollendung der Geburt" dient der Rechtsklarheit und Rechtssicherheit.

    Was geboren ist, wird rechtlich bis ans Ende seiner Tage als Mensch behandelt.

    • contra
      09. Februar 2011 00:30

      @xRatio

      Rechtlich gesehen ist auch das Ungeborene bereits ein Mensch, denn es ist rechtlich möglich, das Kind im Mutterleib als Erben einzusetzen.
      So ganz kann ich daher Ihrer Argumentation nicht folgen!

    • xRatio (kein Partner)
      09. Februar 2011 00:57

      @contra

      Man kann auch noch gar nicht gezeugte Menschen, etwa seine KÜNFTIGEN Kinder oder Enkel zu Erben einsetzen.

      Erben werden aber auch die immer nur, wenn sie geboren werden.

      Auch (künftige) juristische Personen können Erben sein, sind aber deswegen keine Menschen. ;-)

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. Februar 2011 09:29

      Es gibt eine Menge Leut', die keine Menschen sind.

    • Gennadi (kein Partner)
      09. Februar 2011 11:45

      Rechtlich gesehen, ist ein Mensch ab Geburt ein Mensch.

      "Was geboren ist, wird rechtlich bis ans Ende seiner Tage als Mensch behandelt."
      Wäre schön, spielt es aber nicht. Im österreichischen Rechtssystem werden Kindern keine Rechte aus der EMRK zugestanden.

    • Philipp Starl
      09. Februar 2011 14:02

      Natürlich Gennadi, und auf wessen juristische Meinung stützen Sie diese Aussage? Denn rechtlich hat schon der Ungeborene Rechte, seien sie auch durch die Lebendgeburt bedingt. Wie kann also etwas Rechte haben, wenn es sich dabei nicht um einen Menschen handelt?

      Aber Gennadi, dass Sie für Ihre Behauptungen nie Quellen oder Fakten anführen können, dafür sind Sie bekannt.

    • kaffka (kein Partner)
      14. Februar 2011 15:36

      Angenommen, man entnimmt dem Uterus einer Frau ein "ungeborenes " (Etwas)Das ist also kein "Vollendet geborenes Etwas".
      Wenn man dieses Etwas nach den Regeln der Kunst "aufzieht" wird dadurch niemals ein Mensch. Wenn der das dann 60 Jahre aushält hat er dann Anspruch auf eine Pension?

      Sehr einfach ist damit xRatios Argumentation widerlegt? Oder was?
      (Ein Kaiserschnitt ist keine "vollendete Geburt", sondern eine chirurgische Operation.)
      Zwei meiner Enkelkinder sind also keine Menschen?

  11. libertus
    08. Februar 2011 23:54

    Man muß sich nur wundern, worüber sich Menschen mit engem Horizont ereifern können. Große Geister sollten doch über solche Nebensächlichkeiten erhaben sein und viel mehr dem Grundsatz frönen:

    "Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen."

    Daher ein Hoch der Vielfalt und nieder mit der EINFALT!

  12. M.U. Shrooms (kein Partner)
    08. Februar 2011 23:44

    Ein wahrhaft passender Kommentar. Er ist so entbehrlich wie die Umtriebe der Asyl-Mafia, die auch immer einen passenden Vater mit einer 15-jährigen Tochter bei der Hand haben.

    Unterste Schublade, und Grund genug, dass A.U. niemals Breitenwirkung erreichen wird.

  13. Johann Scheiber
    08. Februar 2011 23:41

    Erich Bauer hat unten den ungemein wichtigen Hinweis gegeben, dass Frauen vielfach zum Leben ja sagen wollen, aber von ihren Angehörigen in das Krankenhaus "geschickt" werden.
    Da ist der große Unterschied: Vor der Legalisierung der Abtreibung hatten die Frauen die geballte Macht des Rechtsstaates hinter sich, nun sind sie ihren Bedrängern, brutalen ökonomischen Interessen und mörderischen Ideologien hilflos ausgesetzt und müssen die Folgen alleine tragen.

    • Erich Bauer
      09. Februar 2011 10:24

      "...aber von ihren Angehörigen in das Krankenhaus "geschickt"..."

      Von der "Abtreibungsmöglichkeit" zum "Abtreibungs-Menschenrecht" zur "Abtreibungspflicht"?

      JURISTISCH ist alles möglich. Zumal sich die Rechtssprechung, immer offensichtlicher, ergebenst an beliebig aufgestellte "Menschrechte" lehnt. "It's a living document", wie es die Democrats in USA so gerne haben. Sehr praktisch für eine "moralische" Gesetzgebung und Rechtssprechung. Führt direkt in die Tyrannei. Könnte mir daher durchaus vorstellen, daß in naher Zukunft ein Mann eine Frau "verklagt", weil sie sein Kind geboren hat und damit einen "Kostenfaktor" bereitet, der seine "Selbstbestimmung" gefährdet. Die Chancen auf Prozeßgewinn stehen dann wahrscheinlich gar nicht mehr so schlecht: "Die Beklagte hat keinen Anspruch auf Alimentenzahlung!!!"

      Das "Schweigen der Frauen" in dieser Debatte war weithin hörbar. Brigitte Imb ist mir da in Erinnerung. Mit ihrem grundsätzlichen Einverständnis zur Fristenlösung erscheint sie mir als wohltuende Stimme der Vernunft. Zumal sie darauf hinwies, daß Begleitung und Gespräch im Vorfeld geschehen muß. Das war auch der Grundgedanke beim Entstehen der gesetzlichen Regelung, die - wohlgemerkt - STRAFFREIHEIT innerhalb einer bestimmten FRIST in Aussicht stellte. Also, die straffreie ABTREIBUNGSMÖGLICHKEIT...

      Naja, wie ging's nun weiter? Die begleitenden Maßnahmen und Gespräche, im Vorfeld der Entscheidung, fanden kaum statt. Die vorgesehenen Stellen waren bestenfalls "Insidern" bekannt. Anstatt dessen schuf man ein "Frauenministerium". Die "Frauenrechte" wurden ausgerufen. Interessanterweise war das "Recht auf Abtreibung" (Mein Bauch gehört mir) ziemlich vordringlich. Daß sich dieses "Frauenministerium" sukzessive zu einem Netzwerk von "sexuell Andersorientierten" entwickelte, sie nur am Rande erwähnt. Wenngleich es folgerichtig einfach so kommen mußte. Gleichzeitig aber begann man mit der gesetzlichen und politischen Desavouierung der Familie. Und zwar, ohne einen ERSATZ dafür bereit zu halten. Mit dem Effekt, daß allein erziehende Mütter die Regel wurde. Und die Frauen wurden allein gelassen. Mit allen existentiellen Problemen. Vom "Frauenministerium" kam da nicht sehr viel. Außer das "ABTREIBUNGS-MENSCHENRECHT".

      Wer da meint, das wäre schon der Gipfel der Absurdität, hat sich getäuscht. Ich erinnere nur an das Gekreische und Geschnatter über die "Heldentat" Elton John's. Ein "sexuell Andersorientierter" hat ein Kind bekommen!!!!!! Völlig wurscht, daß man zu diesem Zweck eine Frau auf eine "kalbende Kuh" reduzieren mußte. Da man darüber nicht das Geringste aus dem "Frauenministerium" hörte, nehme ich an, daß man diese "Reduzierung" wohlwollend zu Kenntnis nahm. Irgendwie verständlich. Alten, "sexuell Andersorientierten" geht das Kinderkriegen ohnehin so was von hinten vorbei... Kann natürlich sein, daß das Elton John-Beispiel Schule macht. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß in dieser - unserer - Gesellschaft ein Kind nur dann akzeptiert wird, wenn es der alten, stupiden Seitenblicke-Partie zum Fraß vorgeworfen werden kann. Manch „feiner Herr“ wird natürlich mit der einen oder anderen „Magd“ einen „Fehltritt“ begehen. Unnötig zu erwähnen, dass natürlich die „Magd“ dafür verantwortlich ist. Der STAAT wird für diesen „Balg“ bald nicht mehr aufkommen können. Damit die „Magd“ nicht in die selbstverschuldete Armut fällt besteht dann ABTREIBUNGSPFLICHT…

      Als Optimist bin ich überzeugt, dass diese Gesellschaft sich um 180 Grad drehen wird – oder sie verschwindet einfach. Ich stehe beiden Optionen positiv gegenüber.

  14. november_rain (kein Partner)
    08. Februar 2011 22:24

    Es wurde bereits mehrmals angesprochen, aber ein Problem dieses Blogs ist, dass Dr. Unterberger teilweise selbst Außenseitermeinungen vertritt, oder in der Rubrik Gastkommentare Leute auftreten läst, die weit außerhalb des Mainstreams stehen. Alles unter dem Motto der Meinungsfreiheit. Zusammen mit der teilweise überspitzten Polemik führt dies zu einer starken Polarisierung der Leserschaft, die trotz allem größtenteils nicht-links sein dürfte (das gilt auch für die nicht zahlenden Leser). Bei manchen läßt dies eben mehrere Sicherungen durchbrennen.

    Ich bewundere den Langmut einiger hier, die versuchen Sachlichkeit in Diskussionen zu bringen, was mir leider nicht immer gelingt. Ein Blog lebt natürlich auch von den Kommentaren und so ergibt sich bedauernswerterweise ingesamt ein eher zwiespältiger Eindruck.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 22:31

      Ma das tut mir aber leid, dass Dr. Unterberger in deine one world- one human being- Suppe spuckt. Du Armer. Wieso könn ma ned alle gleich intelligent wie du sein, hm? Wir sind wirklich dumm, einfach zu unreif für dich.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 22:36

      Ist dir schonmal aufgefallen, dass gerade so brave "Mainstreammenschen" das Unheil herbeigewählt haben, dem wir in Zukunft begegnen müssen? Danke vielmals. Ein liberaler Staat muss unbedingt her, dann kannst deine Gleichschaltungsphantasien mit eigenem Geld finanzieren, viel Spaß dabei, dann werd ich sicher nicht mehr stören, wird dann deine Sache sein.

    • november_rain (kein Partner)
      08. Februar 2011 22:46

      Ich bin ein Liberaler und du hast keine Ahnung wovon du redest. Kaum ist man bereit, seine Meinung über dich zu revidieren, verdirbst du wieder alles.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 22:47

      Ein Liberaler, der andere Meinungen nicht zulassen will? *lol* Begriffsvergewaltigung, du hast einen neuen Namensgeber.

    • november_rain (kein Partner)
      08. Februar 2011 22:53

      Ich habe nie gesagt, dass ich andere Meinungen nicht zulasse. Jeder kann sich lächerlich machen, soweit er will. Aber das ist oft weder seriös noch hilfreich. Ach was, das führt ja doch zu nichts.

    • Cavit (kein Partner)
      08. Februar 2011 22:54

      Es geht nicht um irgendeinen Mainstream (was auch immer das genau sein soll) sondern darum, dass dieses Blog auf alle möglichen Extremisten und Spinner so anziehend wirkt, wie Exkremente auf Fliegen.
      Das wird auch dadurch gefördert, dass hier völlig jenseitige Leute ihren Senf als Gastkommentar publizieren dürfen. Dabei ist es egal wie "mainstream" ihre Meinung ist, in vielen Fällen ist sie einfach haarsträubender Unsinn. Diverse Autoren haben sich in einem einseitigen Artikel schon selbst widersprochen, von Dingen wie der Forderung nach einem Gottesstaat fange ich ja gar nicht an. Da hier aber alles geschätzt und beklatscht wird, was gegen den imaginierten Mainstream geht, passt das auch und A.U. verdient gut damit.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 22:55

      Übrigens spricht es nicht gerade für deine Menschenkenntnis, wenn du bei jedem Kommentar deine Meinung änderst. Ich kann sehr hart sein, und? Wenn es sachlich ist, bin ich sachlich. Bei Menschen, die ungeborenes, schützenswertes Leben töten wollen und dies als Recht sehen, hört sich die Sachlichkeit auf. Mit anderen Worten: wenn mit mir jemand auf hohem Niveau diskutieren will, gerne. Wenn er aber der Meinung ist, dass Menschen versklavt gehören wird er puren Hass zu spüren bekommen, falls derjenige dann auch noch Staatsgewalt innehat, muss man mit fast allem rechnen.

    • Cavit (kein Partner)
      08. Februar 2011 23:00

      Uuuuh unser harter Starl haut wieder mal kräftig auf die Kacke. Blas dich nur weiter auf, im Internet kannst du das ja machen.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      08. Februar 2011 23:45

      Der starl hat keine Ahung von liberalem Gedankengut. Null, nicht das geringste.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 23:59

      Geh Schwammerl erklär uns doch alle einmal die liberale Welt. Komm bitte. Natürlich steht es dem Liberalismus nicht entgegen, wenn man als Privater andere Meinungen nicht zulässt. Sich selbst kann man dann aber wohl kaum als Liberalen bezeichnen. Zu kompliziert für dein Schrumpfhirn Schwammerl? Ich warte auf deine ausführlichen Erläuterungen.

    • Francois Villon (kein Partner)
      09. Februar 2011 09:01

      EI, ei, der Wolf hat Kreide gefressen und faselt von Sachlichkeit.

      Gerade vor kurzem hat dieser Gerechte – obwohl nicht der geringste Zusammenhang mit dem Thema bestand – die Faschismuskeule geschwungen, um a. einen vollkommen sachlichen und mit mathematischer Exaktheit geführtes Beitrag zum Staatsbankrott zu desavouieren und b. einen völlig unbescholtenen und ehrenhaften Mann mit kriminalisierenden Vorwürfen zu verleumden.

      Solche Lumpereien von Leuten, die sich schamlos als Gerechte aufspielen finde ich unerträglich. Der „feine“ Herr kehre erst einmal vor seiner Haustüre.

    • november_rain (kein Partner)
      09. Februar 2011 14:49

      Das ist mein allerletzter Kommentar zu diesem Thema. Ich habe nicht versucht, irgendjemanden zu kriminalisieren. Die Tatsachen sind ja ohnehin belegt und kann jeder nachlesen, der "Report" geistert heute noch durchs Internet. Ich habe die Expertise eines Mannes in Frage gestellt, der bei der Interpretation so vieler anderer Themen vollkommen daneben liegt. Und nur darauf habe ich hingewiesen. Desavouieren kann er sich schon selbst, dazu braucht niemandes Hilfe.

  15. Philipp Starl
    08. Februar 2011 22:21

    Ich finde es bedenklich und merkwürdig, dass hier die naheliegendste Diskussion nicht stattgefunden hat. Ist großteils auch meine Schuld, mea maxima culpa, gebe ich gerne zu.

    Trotzdem, ab wann ist Leben schützenswert? Um sich dieser Fragestellung zu nähern, muss man zuerst klären, warum menschliches Leben überhaupt schützenswert ist. Die Antwort ist in tausenden Werken mehrmals detailliert diskutiert und erklärt worden. Der Grundkonsens scheint mir, ist, dass der Mensch ein besonderes Lebewesen ist. Es ist als einziges Wesen zur Reflexion, zum Denken, zum rationalen Handeln fähig, da er als einziges Wesen sich, seine Umwelt, die Vergangenheit, also auch die Gegenwart wahrnehmen kann und befähigt ist, rationale Schlüsse so zu ziehen, dass er auch zukünftige Ereignisse voraussehen kann. Kein Wesen sonst der Welt weiß , dass am nächsten Tag die Sonne aufgeht, kein Wesen der Welt trifft sonst auf Grund dieser Erkenntnis Entscheidungen oder kann sein Verhalten diesen Erkenntnissen anpassen. Manche Tiere passen ihr verhalten höchstens automatisch geänderten Verhältnissen an. Sie tun dies aber nicht auf Grund rationaler Überlegungen, sondern schlicht weil sie es müssen um zu überleben. Am stärksten kommt die Person des Menschen beim Selbstmord zum Ausdruck. Kein Wesen der Erde außer dem Menschen ist in der Lage, sein Leben absichtlich zu beenden, es ist auch kein Tier auf der Erde dazu fähig, eine Beute nicht zu töten.

    Genau diese besonderen Eigenschaften machen den Menschen zu diesem besonders schützenswerten Wesen.

    Argumentiert man jedoch, dass nur dieses besondere Wesen schützenswert ist, so müsste man konsequenterweise auch das Töten von Säuglingen erlauben, denn schließlich besitzen diese solche Eigenschaften noch nicht. Das kann also wohl kaum der Ansatz sein.

    Der Grund, warum auch oder gerade Kinder als schützenswert betrachtet werden, ist jener, dass man weiß, dass diese Kinder eines Tages diese Fähigkeiten haben werden. Es wird also eine vorausgesehene Entwicklung geschützt. Argumentiert man auf dieser Basis, muss man konnsequenterweise fragen, aber wann man denn sicher sein kann, dass ein Kind diese Eigenschaften haben wird, sich also zu einem menschlichem Lebewesen entwickeln wird. Dies kann man vor einer Befruchtung keinesfalls behaupten. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich beim Gechlechtsverkehr ein menschliches Leben entwickelt, ist zu gering, um hier anzusetzen. Ab der Befruchtung der Eizelle aber grenzt die Wahrscheinlichkeit, dass daraus dieses besondere Lebewesen entstehen wird an Sicherheit. Das heißt, es entsteht mit der größtmöglichen Wahrscheinlichkeit ein vollwertiger Mensch.

    Argumentiert man oben genannte Position konsequent durch, muss man zwangsläufig zu dem Ergebnis kommen, dass das Leben ab dem Zeitpunkt der Befruchtung schützenswert ist, da ab diesem Zeitpunkt die Entwicklung zu einem Menschen vorhergesehen werden kann. Jedes andere Ergebnis ist inkonsequent und somit wissenschaftlich nicht haltbar. Man müsste schon einen Unterschied zwischen Säugling und Phoetus finden, der eine ungleiche Behandlung des Sachverhalts rechtfertigt.

    • ProConsul
      08. Februar 2011 22:39

      Philipp
      genau das ist die Frage, die auch der User "Segestes" schon weiter unten angesprochen hat. Er schreibt: "ab wann ist der Embryo ein fühlendes Wesen und bis wann nur ein Zellhaufen. Das ist keine philosophische, sondern eine medizinische Frage - die bereits beantwortet wurde."
      Ich würde mich freuen, wenn "Segestes" uns hier näheres über diese Forschungen mitteilt.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 22:42

      @ Proconsul

      Segestes will ja den fühlenden Menschen schützen. Dafür gibt es aber keine sachliche Rechtfertigung, da (wie ich unten bereits schrieb) auch Tiere "fühlen". Wenn man die Argumentation also auf dem Fühlen aufbaut, muss man auch tierisches Leben schützen.

    • Johann Scheiber
      08. Februar 2011 22:57

      Der Mensch ist von der Zeugung an Mensch der Möglichkeit nach und bleibt dies als Kind, als Jugendlicher als Erwachsener, als Greis, ja, er bleibt es bis zu seinem letzten Atemzug.

    • Anton Volpini
      09. Februar 2011 11:27

      @Phillip Starl
      Das ist wirklich die Frage, die es zu klären gilt. Und dazu müßte man einmal alle Religionen an einen Tisch bringen.
      Die Christliche Religion geht vom schützenswerten Menschen ab der Befruchtung des Ei´s aus, währen die Jüdische Religion meines Wissens nach den Mensch erst ab der Geburt anerkennt.
      Weiß jemand hier, wie es bei den anderen Religionen ausschaut?

    • Anton Volpini
      09. Februar 2011 11:47

      Sollte ich mit meinem Wissensstand bezüglich der Jüdischen Religion geirrt haben, dann bitte ich, mich zu widerlegen!

    • quelle (kein Partner)
      09. Februar 2011 23:34

      @ProConsul

      http://www.schwangerschaft-online.com/foetus.php

      kein Vorschlag, nur eine Obergrenze: vor der 16. Woche müsste es schon sein.

    • ProConsul
      10. Februar 2011 06:47

      danke für den Link

      "Erste EEG-Aktivitäten (Elektroenzephalografie) hingegen können erst in der 12. Woche der Schwangerschaft festgestellt werden." - eine Indikation auf das Vorhandensein eines Geistes (Seele). Allerdings können "bereits ab dem 54 Tag nach der Empfängnis Aktivitäten des Stammhirn gemessen werden."

  16. xRatio (kein Partner)
    08. Februar 2011 22:01

    Abtreibung

    Der Mensch beginnt nach überall und zu allen Zeiten geltendem Recht frühestens mit der Vollendung der Geburt.

    Abtreibung mag man demnach zwar als reichlich unappetitlich empfinden, ist aber kein Delikt, schon gar kein "Mord".

    Außerdem ist niemand gehindert, das einfach bleiben zu lassen.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 22:28

      Und darf man fragen, warum der Mensch ab der Geburt "beginnt"? Na da bin ich einmal gespannt.

    • xRatio (kein Partner)
      08. Februar 2011 22:58

      @Philipp Starl

      Wollen Sie etwa bestreiten was ich in Kenntnis und Richtigstellung Ihres hier abgelaichten juristischen Blödsinns geschrieben habe?

      Und sparen Sie sich jedweden juristischen Belehrungsversuch. Ich bin im Unterschied zu Ihnen vom Fach. Die Fiktion im Erbrecht ist kein Argument.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 23:01

      Aso, Sie haben die Frage nicht verstanden, auch ok.

    • xRatio (kein Partner)
      08. Februar 2011 23:14

      @Philipp Starl

      Sie irren. Sie sind vom Thema abgewichen und haben meine diesbezügliche Frage nicht verstanden.

      Ich frage Sie also erneut:

      Wollen Sie bestreiten was ich in Kenntnis und Richtigstellung Ihres unten abgelaichten juristischen Blödsinns geschrieben habe?

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 23:56

      ABGB:

      § 22. Selbst ungeborne Kinder haben von dem Zeitpuncte ihrer Empfängniß an, einen Anspruch auf den Schutz der Gesetze. In so weit es um ihre und nicht um die Rechte eines Dritten zu thun ist, werden sie als Geborne angesehen; ein todtgebornes Kind aber wird in Rücksicht auf die ihm für den Lebensfall vorbehaltenen Rechte so betrachtet, als wäre es nie empfangen worden.

      Vom Fach? Bist du dir nicht zu blöd für den von dir produzierten Schwachsinn?

    • Philipp Starl
      09. Februar 2011 00:28

      *lol* Ja ich bin ein Laie und du zitierst das deutsche BGB? Was für ein Behinderter bist du denn? Das österreichische ABGB hat nur 1502 Paragraphen.

      Ich zitiere Peter Bydlinski, die Koriphäe des Zivilrechts:

      Das ABGB trägt darüber hinaus der Tatsache Rechnung, dass vor der Geburt eines Menschen ebenfalls schon individuelles Leben vorhanden ist; wenn zunächst auch nur im Bauch der Mutter (oder gar als Embryo in vitro). Deshalb werden dem noch Ungeborenen (Nasciturus) durch §22 bereits ab seiner Zeugung(=Vereinigung von Ei- und Samenzelle) Rechte ebenso wie einem Geborenen zuerkannt;...
      Mit den "für den Lebensfall vorbehaltenen" Rechten sind Vermögensrechte, vor allem Erbrechte, aber auch Persönlichkeitsrechte gemeint.

      Bydlinski, Bürgerliches Recht I, Allgemeiner Teil, 3. Auflage, 31, 2/8

      Sag mal ehrlich, bist du behindert, nein ernsthaft jetzt.

    • Philipp Starl
      09. Februar 2011 00:57

      Danke das hätte ich ohne dich nie gewusst, super bist. Erstens hab ich auch nie etwas anderes behauptet, siehe Zitat:

      Philipp Starl
      Kommentar als bedenklich melden
      08. Februar 2011 13:49

      Rein rechtlich besteht das Leben eines Menschen schon bei der Zeugung. Schon zu Beginn der Schwangerschaft, wird das Kind Erbe, falls z.b. der Vater verstirbt (natürlich bedingt durch eine Lebendgeburt).

      und zweitens ändert das nichts an der Tatsache, dass der Nasciturus folglich schon als Mensch gesehen wird. Komm mach ma weiter, ich find dich lustig, wie ein kleines dummes Äffchen.

    • xRatio (kein Partner)
      09. Februar 2011 01:29

      @Starl

      Diagnose: Volle Bauchlandung. Von Ihren Mord-Delirien ist nichts übrig geblieben.

      Wie sagt man so schön: Hochmut kommt vor dem Fall

    • Philipp Starl
      09. Februar 2011 01:33

      Ich möcht nicht wissen, wieviele dich hier schon ausgelacht haben. Köstlich auch der letzte Post. Ich weise nach, dass der Nasciturus als Mensch gesehen wird und du redest von Morddelirien. Was schluckst du?

    • xRatio (kein Partner)
      09. Februar 2011 02:13

      @Philipp Starl

      Wie bitte?

      Sie sind mit Ihren Mord-Delirien vollständig widerlegt, auch was Ihre "zweitausend Jahre" Rechtstradition und den ganzen anderen Quatsch angeht, den Sie hier abgesondert oder besser hoch aggressiv ausgekotzt haben.

      Dummköpfe wie Sie merken nicht einmal das. Also selig die Armen im Geiste. Volltrotteln ist halt nicht zu helfen.

    • xRatio (kein Partner)
      09. Februar 2011 02:16

      Um es mal mit Ihren eigenen Worten zu sagen, Starl:

      Philipp Starl 08. Februar 2011 16:44
      Nochmal, Sie sind absolut übergeschnappt. Ab in die Klapsmühle mit solchem Gesindel wie Ihnen.

    • THJ (kein Partner)
      09. Februar 2011 05:09

      Oh je, die zwei Winkelschreiber lassen mal wieder die Sau raus.

    • Philipp Starl
      09. Februar 2011 11:15

      Danke xRatio, du hast gerade Peter Bydlinski, und ich kann dir gar nicht sagen wie hoch seine Stellung im Zivilrecht ist, als Dilettanten und Geisteskranken bezeichnet.

      Nunja...

  17. ProConsul
    08. Februar 2011 21:47

    Es gibt nur wenige Punkte bei denen ich mit Andreas Unterberger NICHT einer Meinung bin, eines davon ist die heute so hitzig diskutierte Frage der Abtreibung (das andere seine Vorliebe für die katholische Kirche, dies ist aber heute nicht das Thema.

    a) für mich ist ein Mensch zuallererst ein Wesen, welches von einer Seele bzw. Geist beseelt ist. Und hier kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Seele bereits bei der Verschmelzung von Samen und Eizelle in diesen Zellhaufen schlüpft; daher ist die Gleichsetzung von Abtreibung (zumindest in einem frühen Stadium) mit Mord für mich eine fundamentale Haltung, vergleichbar mit der von radikalen Tierschützern. Wer so hart argumentiert, dürfte auch keine Tiere töten bzw. essen.

    b) ein idealer Start ins Leben bedeutet für mich, dass ein Kind der Wunsch beider Elternteile ist und in Liebe gezeugt wird. Das klingt so selbstverstädlich und trifft doch wahrscheinlich n i c h t auf die Mehrheit der geborenen Kindern zu. Und genau hier sehe ich eine verkannte und unerforschte Problematik, insofern, als dass die Möglichkeit besteht, dass diese Menschen psychische und spirituelle Defizite entwickeln haben. Für mich ist Abtreibung hier eine (Not-)Lösung um die schlimmsten solcher Fälle zu vermeiden, und zwar auch im Interesse der ungeborenen Seelen!

  18. phaidros
    08. Februar 2011 20:42

    Es reicht mir.

    Ich mach mal Pause, denn ich habe offen gesagt genug davon, ununterbrochen von ein paar Wichtigtuern mit Spott und auch Beschimpfungen überzogen zu werden! Wie komme ich eigentlich dazu?!

    Sie können sich jetzt anschließend gerne das Maul zerreißen und sich gegenseitig beteuern, wie sehr Sie damit nichts zu tun haben und wie wehleidig ich nicht wäre (es weiß eh jeder selber, ob er mich anlasslos angegangen ist oder nicht), aber es ist schlicht und einfach so: ich habe das nicht im Mindesten nötig.

    Dass an Konzepten in Wirklchkeit nicht das geringste Interesse besteht konnte man auch gut erkennen: Fr. Imb fragte wörtlich "warum alles durch den Dreck gezogen wird". Ich ergänze: genau von den Leuten, die selber nicht das Geringste zustande bringen, außer andere Reihenweise zu Idioten zu erklären. Und sich für wahnsinnig schlau halten, wenn sie eine Vervierfachung des Verteidigungsbudgets fordern, und alles wär gut. Und nicht einmal erkennen, wie düddelütt so eine Forderung ist.

    Das einzige, was hier wichtig ist, ist irgendjemanden ans Zeug zu flicken. Das macht ja so viel Spaß! Nur, dass dieses Bassenaniveau auch nicht weiterhilft.

    Wer selber groß ist, macht andere nicht klein.

    Bis bald,

    phaidros.vie@gmail.com

    P.S: insbesondere enttäuscht mich, dass es keinen erkennbare "Selbstregulierung" gibt. Ein Schweinderl grunzt los, und die anderen fallen johlend ein. Ein Verhalten wie im Kindergarten.

    P.P.S. Ich bedanke mich für viele niveauvolle und einsichtsreiche Unterhaltungen - es weiß jeder selbst, in welche Gruppe er gehört.

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. Februar 2011 21:10

      Wer gern in den Wald geht, sollte das Rauschen der Bäume nicht fürchten.

    • phaidros
      08. Februar 2011 21:13

      Ich fürchte das Rauschen der Bäume nicht. Aber wem das Rauschen zu blöd wird, der geht halt aus dem Wald raus. BG

  19. phaidros
    08. Februar 2011 19:11

    Täuscht das, oder hat sich bislang nur unsere wackere Brigitte als Frau zu Wort gemeldet?

    Offen gesagt würde mich das viel mehr interessieren, was die wirklich Betroffenen zum Thema zu sagen haben. Denn es sind die Frauen, die physische wie psychische Konsequenzen zu tragen haben. Es wurde hier ja bereits mehrmals angemerkt.

    Ich als Mann habe zwar eine Meinung zum Thema, maße mir aber nicht an, hier herumzutäönen, was "Mord" ist und dergleichen. Also behalte ich sie für mich, eingedenk der Möglichkeit, dass hier womöglioch eine Schwangere mitliest und gerade durch die 7 Kreise der Gewissenshölle geht.

    Meine Damen - Ihr Auftritt, bitte!

    BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      08. Februar 2011 19:38

      Gibt's auch eine Damenspende? (Huch! Das "S" líegt gleich neben dem "D".) Oder wenigstens Damenwahl vor dem unsterblichen "Donauwalzer"?

    • phaidros
      08. Februar 2011 20:00

      Was habe ich Ihnen eigentlich getan?

    • RB (kein Partner)
      08. Februar 2011 20:43

      @Phaidros
      Danke, auf DIESE Bühne möchte ich nicht treten.
      Heute scheinen ein paar Poster - insbesondere Herr Ph. Starl außer Rand und
      Band geraten zu sein. Was nützt schon Bildung, wenn sie zu solcher Rage führt?
      ***
      Wirre Gedanken und stockkonservative Ideen haben sich heute hier breit
      gemacht, mehr als schade. Obwohl ich selbst konservativ bin, hat mich doch
      manches Wort mehr als befremdet. Zum Beispiel, die Pille als "Unfruchtbarkeitsfutter" zu bezeichnen ist schon ein starkes Stück.
      Ich gehe davon aus, dass viele Männer, die hier geschrieben haben, mindestens
      4 bis 5 Kinder haben und Sex auch nur vollziehen, wenn sie wieder ein Kind haben wollen.
      Gute Nacht, aber bitte ohne Sex und wenn, dann ohne Pille und ohne Kondom, außer Sie wollen Nachwuchs, dann ist es erlaubt.

    • phaidros
      08. Februar 2011 20:48

      Her Starl hat durchaus ein gewissen Wissen (es wäre mal interessant, die Meinung einen Juristen zu seinen Äußerungen zu hören), Bildung hat er mE keine.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Brigitte Imb
      08. Februar 2011 21:49

      Aus der med. Ecke kommend befürworte ich grundsätzlich die Möglichkeit zur straffreien Schwangerschaftsunterbrechung, bedingt u. im Einzelfall. Einen Freibrief u. ein Recht dafür auszusprechen, halte ich für eine gravierende ethische Verfehlung des Gesetzgebers.

      Verantwortlicher Umgang mit den "Folgen" der geschlechtlichen Liebe dürfte in Zeiten, wo es Kontrazeptiva zuhauf gibt, eigentlich gar kein Thema sein.

      @phaidros

      Ohne pers. Erfahrung und nur nach meinem Empfinden, muß eine Interruptio für jede Frau ein Trauma darstellen.

      Desweiteren sind die fertilen Weibchen hier im Blog bestimmt nicht überrepräsentiert.

    • Francois Villon (kein Partner)
      09. Februar 2011 08:19

      Ich wußte nicht, daß die Frage des Tötens geschlechtsabhängig sei.
      Erst durch den klugen Kommentar phaidros´ wurde ich aufmerksam, welcher Anmaßung ich mich schuldig machte hier eine Meinung kundzutun.

    • phaidros
      09. Februar 2011 08:38

      Dann ist es ja gut. Selbsterkenntnis ist der erste und wichtigste Schritt zur Besserung.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Meine Aussage enthält das exakt selbe Ausmaß an Spott und Sarkasmus wie Ihre. Null oder mehr - Ihre Entscheidung.

    • Undine
      09. Februar 2011 14:56

      @Phaidros

      Wäre ich nicht durch einige Tage Fieber sowohl am Lesen, als auch am Schreiben gehindert gewesen, hätte ich mich sehr wohl zum Thema Abtreibung zu Wort gemeldet, weil es mir ganz besonders am Herzen liegt. Vielleicht sollten sich die Befürworter manchmal die Frage stellen, ob es ihnen lieber gewesen wäre, abgetrieben worden zu sein oder ob sie ev. doch froh sind, daß ihre Mutter sie geboren hat und ihnen somit das Leben ermöglicht hat.

      Auf jeden Fall ist die Tatsache, daß es dieses Thema überhaupt gibt, eine Bankrotterklärung für die gesamte AUFKLÄRUNGSARBEIT der SCHULE der letzten Jahrzehnte! Der AUFKLÄRUNGSKOFFER, der mit großem TAMTAM über die Schulkinder "hereingebrochen" ist, war also völlig FÜR DIE KATZ' !Was hat er gebracht? Eine einzige Vergewaltigung weniger? Eine einzige unerwünschte Schwangerschaft weniger?

      Das Hauptproblem ist m.M.n., daß die Achtung vor werdendem Leben immer geringer wird. In der NS-Zeit war der Stellenwert ungeborenen Lebens, aus welchen Gründen auch immer, sehr, sehr hoch. Diese Tatsache alleine scheint schon für die Antifaschisten Grund genug zu sein, das Gegenteil zu wollen. Daß man in jener Zeit "Unwertes Leben" vernichtet hat, scheint heute grausam. Damals sah man das anders. Man sah es als richtig an, genauso wie heute eine Abtreibung als "richtig" angesehen wird. Es ist also immer eine Frage des jeweiligen ZEITGEISTS. Und das dürfte eben nicht so sein!

      Es ist also die Frage des Stellenwerts, den wir werdendem Leben geben. An dieser "Haltung" werden wir einmal gemessen werden.

    • Undine
      09. Februar 2011 14:59

      @Brigitte Imb

      Wie immer kann ich auch diesmal Ihrem Beitrag voll und ganz zustimmen!

    • Francois Villon (kein Partner)
      09. Februar 2011 18:48

      Undine, damals betrachtete man geistig Behinderte als als "unwertes Leben", aber anscheinend war man sich der allgemeinen Zustimmung zur Tötung doch nicht sicher, weswegen diese Morde wohl auch sehr im Verborgenen stattfanden.

      Heute, AUFGEKLÄRT UND MORALISCH wie wir sind, bedarf es keiner geistigen Behinderung mehr. Auch ein völlig gesundes, noch ungeborenes Kind ist nicht sicher geboren zu werden, und alte Menschen, deren medizinische Kosten zu hoch erscheinen, werden zum wegzurationalisierenden Kostenfaktor, denen man - selbstverständlich nur einvernehmlich - per Giftspritze den "Gnadentod" gewährt.

      Dr. Romig sagte vor Jahren anläßlich einer Podiumsdiskussion in Linz, daß die Schreibtisch- bzw. Abstimm-Mörder im Parlament mit der Freigabge der Abtreibung mehr Menschenleben vernichtet hätten als Hitler während seiner ganzen Herrschaft Juden umgebracht hätte. - Kein Ton eines Widerspruchs damals, erst ein paar Tage später versuchten ein paar linke Blätter daraus einen Skandal zu inszenieren, den sie aber blitzschnell wieder abbliesen, weil dieses Bild doch zu plastisch und die ganze Abscheulichkeit heutiger Pseudo-Moral zeigend gewesen wäre.

    • Undine
      09. Februar 2011 20:45

      @Francois Villon

      Dazu kommt dann noch bei dieser heuchlerischen MEIN-BAUCH-GEHÖRT-MIR-FRAKTION, daß sie Abtreibung nicht goutiert, wenn der Fötus Behinderungen aufweist. Irgendein Politiker beklagte schon einmal, er vermisse sehr das freundliche Lächeln von Kindern mit Down-Syndrom, weil diese nun häufig abgetrieben würden. Das Lächeln der zahllosen GESUNDEN Kinder,denen das Recht auf Leben verweigert wird, die "vorzeitig in den Himmel geschickt werden",fehlen ihm anscheinend nicht. Dafür haben wir ja als "Ersatz"ausreichend MOSLEMKINDER.

  20. Francois Villon (kein Partner)
    08. Februar 2011 17:43

    Erlauben Sie einen, schon in einem anderen Diskussionsstrang gebrachten Kommentar auszugsweise nochmals in Erinnerung zu rufen. Auch gewissermaßen in ERgänzung zu Herrn Starls Beitrag.

    ... Wie weit und seit wann diese meist unbemerkten, schleichenden Änderungen ... unserer Denken vergiften, weil in den Wirkungen nicht erkannt, möchte ich am Punkt II. (behinderte Kinder als Schadens- bzw. Sozialfall) zeigen.

    Die sich „kritische Philosophie“ nennende, angeblich aufgeklärte Betrachtung über Leben und Schutz des Lebens kommt zu diesen "Einsichten":

    ....„Die Situation ist paradox: Peter Singers Argumente im Rahmen der sogenannten Euthanasie-Debatte sind ausgesprochen rational. Die Reaktionen darauf sind aber ausgesprochen emotional, oft sogar irrational. Und dies, obwohl Singer in seinem Buch "Muß dieses Kind am Leben bleiben?" das methodische Minenfeld des Utilitarismus ebenso geschickt wie konsequent meidet. .....
    Singers Forderung: "Wenn man sich schon einmal aus humanitären Gründen dazu entschlossen hat, ein schwerstbehindertes Kind sterben zu lassen (= zu ermorden!) - eben weil sein ganzes Leben aller Voraussicht nach nur aus dauerndem, unerträglichem Leiden bestehen würde -, dann sollte der Tod nicht langsam und qualvoll, sondern möglichst schnell und schmerzfrei herbeigeführt werden. ....

    „Diese These soll anhand von zwei Aspekten der Singerschen Position verdeutlicht werden. ...

    „Stichwort: "Recht auf Leben". Voraussetzung für das Recht auf Leben ist nach Singer das Personsein. Das heißt, daß das betreffende Individuum Selbstbewußtsein hat, daß es einen Begriff von (der eigenen) Vergangenheit und Zukunft hat, daß es sich als kontinuierliches Selbst erlebt, das an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten identisch ist. Aus dieser Forderung nach dem Personsein als Voraussetzung für das Recht auf Leben folgt, daß auch gesunde Neugeborene kein Recht auf Leben haben. Denn Selbstbewußtsein entwickelt sich erst im Laufe des ersten Lebensjahres, also deutlich nach der Geburt.
    „Auch der Umstand, daß aus gesunden Neugeborenen einmal Personen werden, verleiht ihnen nach Singer kein Recht auf Leben. Denn: Potentialitäten sind moralisch irrelevant, sie konstituieren keine Rechte. Den Grund hierfür sieht Singer in der moralischen Bedeutungslosigkeit der Unterscheidung von Handlungen und Unterlassungen.

    „Diese Nichtunterscheidung von Handlungen und Unterlassungen hat in der Tat einiges für sich. Ob ich jemanden in den Fluß stoße oder ob ich einem Ertrinkenden nicht helfe, macht faktisch wie moralisch kaum einen Unterschied. In beiden Fällen bin ich verantwortlich für den Tod eines Menschen. Umgelegt auf das Thema Euthanasie stellt sich die Nichtunterscheidung von Handlung und Nichthandlung so dar:

    .... Tötung und Nichtfortpflanzung, Handlung und Unterlassung, haben die gleiche Konsequenz - und sind daher moralisch vergleichbar.
    „Sich fortzupflanzen halten wir aber nicht für eine moralische Pflicht, Nichtfortpflanzung für völlig legitim. Deshalb, so die Argumentation, dürfen wir auch die Tötung (einer Nichtperson) nicht verurteilen, da sie nichts anderes zur Folge hat wie unterlassener Geschlechtsverkehr, eben das Nichtentstehen einer Person. ....“

    Betrachten wir die sogen. Grundrechts-Charta der Europäischen Union:

    Manche meinen, der Streit um Begriffe wäre eine Schlacht der Vergangenheit. Das ist aber weit gefehlt. Vor einiger Zeit hat die Europäische Union eine neue „Grundrechts-Charta“ vorgelegt, ...

    Ein CDU-Abgeordneter des EU-Parlamentes bemerkte, daß in dieser Charta nicht mehr vom Menschen, sondern von Personen die Rede ist. – Wem wäre das schon aufgefallen, halten wir doch für gewöhnlich Menschsein und Personsein für synonyme Begriffe. - Und auf solch unscheinbaren Begriffsfälschungen werden dann Konstruktionen errichtet, die zu den ORF-Debatten und merkwürdigen Gesetzentwürfen führern.

    In dem an Afterphilosophie nicht überbietbaren Artikel, dem die Ansagen des Juden Peter Singer, wie ja der Vorsitzende Batz der ehrenwerten Gesellschaft h e r v o r z u h e b e n für angebracht hielt, entnommen wurden, hat auch ein g e s u n d g e b o r e n e s Kind nicht automatisch ein Lebensrecht, weil es ja noch keine, sich seiner selbst bewußte Person sei. – Hier schießt sich der Kreis.

    Warum sollte sich da noch wer aufregen, wenn die Emanzen und Vernichter krakeelen: "Der Bauch gehört mir!"

    Finis Europae.

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. Februar 2011 18:00

      Was ja der Sinn der Übung ist.

      (Finis E.)

    • Erich Bauer
      08. Februar 2011 18:44

      Francois 1er

      Als Franzose wissen Sie sicher, daß die "Rassentheorie" ihren Ursprung in Frankreich nahm. Nun, das war vielfach "Spielerei".

      Andere Länder ließen sich jedoch davon "inspirieren". In der Tat fragte man sich - wissenschaftlich - gegen Ende des 19. Jh., bedingt durch "koloniale Erlebnisse", wie man denn die motorischen Vorzüge des "Negers" mit den "intellektuellen" Vorzügen des "Weißen" zu einer "Verbesserung" der Menschheit führen könnte. Tatsächlich entstand die, naja... vielleicht gar nicht so abwegige Theorie, daß es förderlich wäre, starke "Neger" mit "blonden Weißen Weibchen" zu vermischen. Damit aber die "Neger" nicht ungebührlich schnell durch zu viel "Intellektualität!" ihre "motorischen" Fähigkeiten verlieren, kam man zu dem Schluß, sie nicht mit den unbedingt "hellsten" Blondinen zusammen zu bringen. Das ist wirklich kein "Blondinenwitz"...

      Wie dem auch sei. Irgendwie geriet diese Experiment wieder in Vergessenheit. Allerdings blieb dieser gesamte "Neuer Mensch-Komplex" im kollektiven Unterbewußtsein verhaftet. Rothschild war ganz besonders davon angetan. In den 20er Jahren schon sponserte die Familie 50 (iin Worten Fünfzig) der führenden amerikanischen Universitäten für die Eugenik-Forschung. Auch die Universität in Berlin wurde bedacht. Und auch die schwedische Universität in Uppsala. In Schweden wurden aus volkshygienischen Gründen in den 30er Jahren 60.000 Zwangssterilisierungen vorgenommen...

      Daß die deutschen "Mengele"-Forschungen gerne weitergeführt wurden (so wie auch die Raketentechnik) sollte zu denken geben...

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. Februar 2011 19:14

      Auch Dr Julius Tandler, nach wie vor eine Ikone der Sozialdemokratie, hat sich in dieser "Disziplin" hervorgetan, Herr Nauer.

      Da steckt vielleicht einiges drin, in diesem "Versuchsfeld", aber es ist wie mit der Atomkraft - wer an Grenzen geht, könnte den Rand überschreiten und abstürzen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. Februar 2011 19:14

      Pardon - Bauer.

    • Francois Villon (kein Partner)
      08. Februar 2011 19:54

      Herr Bauer, die Herkunft der Rassentheorie aus Frankreich war mir nicht bekannt, auch nicht die von Ihnen erwähnten "Experimente". Das ist nicht mein Revier.

      Überdies bin ich - mit Herder, Fichte und zahlreichen Enzykliken von Päpsten - der Ansicht, daß Völker "Gedanken Gottes" sind, daher ihre Auslöschung durch Vermischung/Umvolkung oder auf die amerikanische Methode (mit den Indianern) ein Verbrechen wäre. Unter dieser Rubrik vermerke ich auch den "Praktischen Idealismus" des Grafen Coudenhove-Kalergi, der zwecks besserer Ermöglichung einer Welt-Regierung die europäisch-negroide Mischrasse propagierte, ein hehres Ziel, das über die unkontrollierte Immigration von Angehörigen fremder Kulturkreise in die EU offenbar nach wie vor praktisches Programm ist.

      Aber das nur nebenbei; das Thema war ja die geistig-moralische Verwahrlosung an einem (vermutlich symptomatischen) Fall, die aber ihre Ursache in einer sich liberal und aufgeklärt tarnenden Philosophie hat, die ob ihrer Perversion natürlich den Namen Philosophie gar nicht verdient.

      Es ist eben nicht in jeder Flasche, auf der "Aufklärung" steht auch ein weiser Geist drinnen.

      Wahrscheinlich ist heute sogar die Abwandlung eines biblischen Spruches zutreffender: "Eher geht ein Kamel durch ein Nadelör, als ein vernünftiger Gedanke durch ein aufgeklärtes Gehirn."

      PS: Neppomuck, ich weiß, F. E. ist angesagt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. Februar 2011 21:15

      Man sollte zeitgerecht eine Gegenreform einleiten.
      Auch ein schleichender Genozid ist einer.

  21. Andreas Unterberger
    08. Februar 2011 15:45

    Ein dringender Appell und eine submisseste Bitte: Der Tonfall auf dieser Plattform droht sich signifikant zu verschlechtern. Das ist eine sehr unerfreuliche Entwicklung, die wir alle gemeinsam revidieren sollten, damit sich dieses Forum auch künftig von den diversen Mainstream-Blogs unterscheidet.
    Ich verstehe voll, dass man bei sehr grundsätzlichen Themen auch sehr emotional werden kann. Nur wird durch Ausfälligkeiten kein Argument besser - ganz im Gegenteil. Das muss auch ich mir immer wieder ins Bewusstsein rufen, weil natürlich auch ich bisweilen dieser Gefahr unterliege. Ich bitte alle, gemeinsam daran zu arbeiten.
    a.u.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 15:49

      "Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt", Thomas Mann.

      Man kann bei Menschen, die das Leben schützen Wollende christliche Fundamentalisten schimpfen nicht mit Argumenten kommen.

      Herr Unterberger, auch wenn ich Ihr Privatrecht respektiere, hier zu zensieren, aber Ihre Bitte klingt so, als würden Sie auf den Tahrirplatz gehen und den Demonstranten einen höflichen Ton nahelegen.

      Ich stehe zu dieser Form; es steht Ihnen aber natürlich frei, diese Kommentare zu entfernen, oder mich zu sperren.

    • Wertkonservativer
      08. Februar 2011 17:04

      Durch diesen Einwurf unseres A.U. finde ich meine heute unter "Oberschummler Darabos" gemachte Anmerkung zum teilweise eingerissenen rüden Tonfall mehrerer Blog-Diskutanten in letzter Zeit bestätigt.
      Da sollten manche wirklich ein wenig an sich arbeiten!

    • Systemfehler (kein Partner)
      08. Februar 2011 19:22

      Herr Unterberger, das sollten auch Sie beherzigen. Ihre einseitigen Polemiken, die von Unterstellungen und Verdrehungen strotzen, sind nicht dazu angetan, das von Ihnen gewünschte Diskussionsklima zu erzeugen. So ist zB der Seitenhieb auf den Islam in Zusammenhang mit diesem Thema absolut entbehrlich. Er trägt nichts zur Sache bei und dient lediglich dazu, einmal mehr Emotionen gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe zu schüren.

      Was Sie hier betreiben, ist oftmals sehr unsachliche und zutiefst unchristliche Beflegelung von 4-5 stereotypen Sündenböcken. Bevor Sie an Anderen Kritik üben, sollten Sie sich selbst an der Nase nehmen und ihre niveaulosen Polemiken einstellen.

      Warum besinnen Sie sich nicht auf Ihre früheren journalistischen Qualitäten?

    • Harry (kein Partner)
      09. Februar 2011 19:04

      (Die Tagespost, 28.12.2004) "Mehr als dreihundert Personen haben wenige Tage vor Weihnachten an einer „Lichterkette“ teilgenommen, mit der vor dem Salzburger St. Johann-Spital gegen die Pläne von Landeschefin Gabi Burgstaller (SPÖ) protestiert werden sollte, in dem Landeskrankenhaus künftig Abtreibungen vornehmen zu lassen. ...

      Vor der zweihundert Meter langen Lichterkette und gut fünfzig Gegendemonstranten meinte die Vorsitzende der „Jugend für das Leben“, Jutta Lang: „Abtreibung ist keine Dienstleistung. Abtreibung ist der sichere Tod eines unschuldigen Kindes. Sie ist das Ende der Zukunft unserer Gesellschaft.“ ...

      Kritik zogen sich die Demonstranten vom Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, zu, der für eine „Koalition der Besonnenen“ in der Abtreibungsfrage plädierte. Den „Aktionismus“, den manche Gruppen im laufenden Konflikt um Abtreibungen in Salzburger Landeskrankenhäusern an den Tag legen, halte er „ganz und gar nicht für zielführend“, sagte der Wiener Erzbischof am vergangenen Donnerstag im ORF-„Mittagsjournal“. Polemik sei hier „nicht hilfreich“."

      Frage an Herrn Schönborn: Was ist – 4000 Abtreibungstote später – aus seiner „Koalition der Besonnenen“ geworden? Was? Ein wenig lauter Herr Kardinal. Niemand kann sie und ihre „Koalition der Besonnenen“ hören!

  22. numerus clausel (kein Partner)
    08. Februar 2011 15:29

    Was dort mit Minderjährigen passiert ist eine Sauerei.
    Aber was kann man hier noch herauslesen? Wenn eine Frau schwanger wird, dann ist sie mehr oder weniger selbst Schuld und soll das Kind auch austragen müssen.
    Welche "Christen-Fundis" laufen hier denn herum?
    Offensichtlich haben viele hier unglaubliche Angst vor den Frauen, vor allem wenn sie selbstbewusst und zielstrebig sind. Nur immer alle kleinhalten, den großen Macker spielen, vielleicht auch noch mit Zucht und Tadel zuhause herrschen.
    Keine Sorge, ich bin kein "Gender-Depp", der die Spaltentierchen hochhebt und sie quotenmäßig zwangsbeglückt sieht, aber gewisse Einstellungen hier sind mit dem Islamismus vergleichbar, obwohl sich genau diejenigen, die hier so bejahend agieren, gegen denselben hetzen. Auch hier wieder, ich bin kein Muselmann.
    Weshalb soll eine Frau nicht bis zu einem gewissen Zeitpunkt entscheiden können, ob sie ein Kind bekommen möchte oder nicht??? Wer dem entgegensteht ist wohl wirklich von vorgestern, hat kein Selbstwertgefühl und sieht Frauen nur als Gebärmaschinen, die unterdrückt gehören, zu Hause am Herd stehen müssen und kuschen, wenn der Depp nach Hause kommt und jammert, warum nicht alle so geistig beschränkt wie er selbst sind.
    Es ist wirklich ein sehr trauriges Bild, was viele hier von sich geben.
    Insgeheim wünschen sich hier eh viele, dass ihre Frauen auch eingewickelt herumlaufen sollen, wenn sie vor die Tür gehen müssen, am liebsten ist es ihnen doch, wenn sie zu Hause eingesperrt sind.....

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 15:41

      Vielleicht stehen Sie ja meiner Selbstbestimmung im Wege, also soll mir der Staat bitte das Recht einräumen Sie zu töten, danke.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 15:42

      Und bitte verweigern Sie mir das jetzt nicht, Sie Ewigvorgestriger.

    • Reinhard (kein Partner)
      08. Februar 2011 15:46

      Die freie Entscheidung existiert bis zu genau jenem Zeitpunkt, wo sich eine Frau dafür entscheidet, Sex zu haben. Sex ist ein biologischer Vorgang zum Zweck der Vermehrung. Wenn wider Erwarten der Zweck wirklich erfüllt wird, ist das Austragen eines Kindes plötzlich zu einer Belastung und jemand, der sich für das Recht auf Leben dieses Kindes einsetzt, wird von Leuten wie Ihnen unflätig beschimpft und auf verhetzerische Art und Weise verunglimpft?! "Nur immer alle kleinhalten, den großen Macker spielen, vielleicht auch noch mit Zucht und Tadel zuhause herrschen." sind sehr großmäulige Sprüche für jemanden, der den Mord an ungeborenem Leben bejubelt!
      Und btw ich bin kein Christ; man kann auch ohne Religionszugehörigkeit Achtung vor dem Leben haben.

    • numerus clausel (kein Partner)
      08. Februar 2011 15:58

      Offensichtlich wurde mein Ansatz nicht verstanden, andererseits wurde er auch wieder bestätigt. Eine Frau ist offensichtlich selbst Schuld, wenn sie Sex hat, keine Verhütungsmethode ist 100%ig sicher.
      Dass sich hier auch der Jus-Student so vehement auf eine gewisse Seite schlägt, obwohl er doch immer vorgibt sich in den Gesetzestexten so gut auszukennen, verwundert mich.
      Meine Meinung dazu: Eine Schwangerschaft ist ein tiefgreifender Einschnitt in ein Leben, wenn es jedoch zu einem gänzlich unpassenden Zeitpunkt stattfinden sollte, dann muss man den Betroffenen die Möglichkeit geben, entsprechend handeln zu können.
      I

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 16:03

      Moi nc, schön sind Sie jetzt meinem Argument ausgewichen. Sie können es offensichtlich nicht widerlegen, Ihre Ansicht ist somit eine subjektive Betrachtung von Fakten und nicht mehr als Argument zu behandeln.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 16:05

      Übrigens: gerade weil ich das Recht kenne, vor allem das jahrtausendlange, beziehe ich diese Position. Sie selbst sind ja nichtmal zu sapere aude fähig, da kann ich gleich mit meiner Katze diskutieren.

    • Nerd (kein Partner)
      08. Februar 2011 16:18

      Meine Güte Starl...
      Erwachsener Mensch = Selbstbewusstes, leidensfähiges Wesen
      Fetus = Kein Bewußtsein, keine Leidensfähigkeit
      Also lassens ihre dümmlichen Vergleiche.

      Und natürlich sollten Tiere auch endlich Rechte bekommen, das Konzept dafür nennt sich Präferenzutitlitarismus, bin sehr dafür das in die Rechtsordnung aufzunehmen. Konzepte dafür gibt es genug. Sie setzen wie immer ihre Prämissen absolut. "Man kann nicht von der Leidensfähigkeit ausgehen weil man dann auch Tiere schützen muss" Ja? Und? Ein bisschen weiter denken würde nicht schaden. Nur weil Ihnen der Gedanke nicht in den Kram passt muss er nicht falsch sein, die Welt dreht sich weiter.

    • Josef Maierhofer
      08. Februar 2011 16:39

      Ich verstehe schon, daß Sie das Selbstbestimmungsrecht des Menschen ansprechen wollen.

      Wenn wir aber die Natur betrachten (ein Religöser würde sagen, das Gottgewollte), dann sollten wir aber schon erkennen, daß wir Teil dieser Natur sind und immer wieder bestraft werden, wenn wir abschweifen wollen vom geraden (wenn Sie so wollen, bestimmten) Weg.

      Selbstbestimmung, Emanzipazion, etc. sind keine Unwörter und haben ihre Richtigkeit, das sehe ich auch so. Nur, wenn die Natur einen neuen Menschen erzeugt hat, dann kann ich ihn nicht ermorden oder ermorden lassen, da muß ich die Frau schützen, ihr beistehen, ihr helfen, das Leben zu bewahren.

      Schnabelteirfresser war einmal in diesem Forum mein Diskussionspartner und hat auch gemeint, er weiß, daß das Leben einer Frau durch Abtreibung gestört bis zerstört wird und darin haben wir übereingestimmt.

      Es gibt genug Möglichkeiten, das Zusammenleben zu regeln und es ist ein Armutszeugnis dieser Spaßgesellschaft, daß ein Familienerhalter nicht mehr reicht, was in meiner Kindheit (vor 1960) noch gereicht hat, auch als ein Arbeitergehalt. Es ist ein Armutszeugnis, daß Frauen gezwungen werden müssen arbeiten zu gehen, trotzdem sie Kinder haben. Es ist die falsche Politik, die den Frauen einredet, ihr seid nur was wert, wenn ihr quotenmäßig (möglichst ohne Kinder) in der Chefetage als Vorstandsvorsitzende fungiert. Ihr seid nur für Euch selbst zuständig und nicht für die Gesellschaft verantwortlich.

      Die Frauen sind das Wertvollste, was wir haben und allein mit ihrer Hilfe gibt es eine gesellschaftliche Zukunft. Diese Funktion ist unbestreitbar und muß geschützt werden und darf nicht verraten werden.

      Meine Mutter hat noch mit Stolz in den Meldeschein geschrieben 'Haushalt', sie hatte 8 Kinder.

    • Josef Maierhofer
      08. Februar 2011 16:44

      Pardon: Sollte eins tiefer kommen !

      Ich schreibe das nochmals dorthin.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 16:44

      Nerd dass bei Ihnen Hopfen und Malz verloren ist, weiß ich seit Ihrem ersten Kommentar. Sinnlos mit jemandem zu diskutieren, der Tieren ein Selbstbewusstsein andichtet. Sie sind wohl übergeschnappt. Vielleicht fangen Sie wieder in der Volksschule an und lernen, wie Selbstbewusstsein definiert wird.

      Schauen'S ich helfe Ihnen nach:

      Philosophisch versteht man unter Selbstbewusstsein die seit Descartes einsetzende und im deutschen Idealismus gipfelnde Begründung der Wahrheit aus der Reflexion auf das Selbst. Nach Hegel ist Selbstbewusstsein die Identität von Wirklichkeit und Wahrheit, die in einem dialektischen Prozess des Sichselbstfindens im anderen entsteht.

      Nochmal, Sie sind absolut übergeschnappt. Ab in die Klapsmühle mit solchem Gesindel wie Ihnen.

    • Josef Maierhofer
      08. Februar 2011 16:45

      Nochmals bitte um Entschuldigung, ist an der richtigen Stelle.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 16:51

      Übrigens nerd, um Ihnen Ihre wirklich dumme Argumentation zu zerlegen:

      Ein Komapatient hat weder Leidensfähigkeit noch Bewusstsein. Den darf man also auch töten Ihrer Meinung nach. Solchem Abschaum wie Ihnen muss man die eigene Unzulänglichkeit ständig vor Augen halten.

    • Nerd (kein Partner)
      08. Februar 2011 16:58

      Wenn sie verstehen was der Interessensutilitarismus ist dann dürfen Sie wieder mit mir sprechen. Er ist weder an ein Selbstbewusstsein gebunden, noch rechtfertigt er die Tötung von komatösen Menschen.
      Einem Komapatienten können logischerweise Interessen unterstellt werden, nämlich jene, nicht getötet zu werden um eines Tages aufzuwachen. Einem Tier kann das Interesse unterstellt werden, nicht getötet, gefangen, gequält usw. zu werden. Das ganze lässt sich durch Schmerzempfinden und Bewusstsein, kurz durch wissenschaftliche Erkenntnis begründen. Nicht endgültig und wie jede Erkenntnis nur mit vorläufiger Sicherheit. Das nur mal in aller Kürze und Einfachheit damit auch Sie es verstehen können.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 17:05

      Sie unterstellen Tieren tatsächlich ein Interesse an etwas? Meine Güte, das Wagner Jauregg vermisst Sie sicher schon.

      Tiere haben keinen Willen, sie wissen nichts, ihr Gehirn reagiert lediglich auf Reize. Bistu, Sie haben echt einen Schaden.

      Und Ihren pseudophilosophischen Müll stecken Sie sich sonstwohin.

    • Nerd (kein Partner)
      08. Februar 2011 17:16

      Gratulation, Sie haben ungefähr die letzten 100 Jahre Hirn und Verhaltensforschung verschlafen. Super gelernt haben sie hingegen Beleidigungen die sie natürlich im Internet fleissig um sich spucken können. Im realen Leben vermutlich immer der Fußabtreter.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 17:17

      Genau, Hirn- und Verhaltensforschung bei Tieren. Wie wär's wenn Sie Quellen für Ihre dümmlichen Behauptungen nennen?

    • Nerd (kein Partner)
      08. Februar 2011 17:25

      Denken Sie ernsthaft ich würde eure Trolligkeit füttern? Es gibt praktisch niemanden der eine ausgeprägte Leidensfähigkeit von Säugetieren bestreiten würde - Gehirn, Nerven, Neocortex usw.
      Davon abgesehen gibt es bei verschiedensten "höheren" Tieren unzählige Hinweise auf ein Selbstbewusstsein.
      Wenn Sie das noch immer nicht mitbekommen haben dürfen sie selbst suchen, das ist als würden sie nach einem Beleg dafür fragen, dass ein Gegenstand der Schwerkraft gemäß fällt. Ich lasse mich doch nicht von Ihnen verarschen, die Diskussion ist von meiner Seite beendet, trollen Sie jemand anderen an.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 17:28

      Sagte der dumme Troll, nachdem er keine Quellen nennen kann. Ihr scheiß Bauchgefühl stecken Sie sich bitte dahin, wo ich es bei Ihnen tun würde.

    • Erich Bauer
      08. Februar 2011 17:37

      Philipp Starl,
      "...da kann ich gleich mit meiner Katze diskutieren..."

      Ist Ihre Katze kastriert? Verzeihen Sie diese Frage, sie ist in diesem Zusammenhang wahrscheinlich wirkliich völlig unpassend. Aber... trotzdem... und genau in diesem Zusammenhang... dieses Bild ist ein "aufg'legter Elfer". Zumal das generelle Haustiervebot gefallen ist.

      Im übrigen finde ich Ihre persönlichen Angriffe auf geschätzte Mitposter gar nicht so schlimm. Ich hoffe sehr, daß diese das unbeschadet überstehen. Man muß ihnen jedoch zugute halten, daß gegen Ihre ARGUMENTE kaum anzukommen ist. Und wenn man gegen ARGUMENTE nicht gut ankommen kann, probieren es manche mit SOPHISTEREI. Das hassen Sie. Genau wie ich. Ein SOPHIST ist ein leichtes Opfer für einen ARGUMENTIERER. Sokrates brachte es den Schierlingsbecher...

      "Tötet Schüssel" war ein allgemein anerkannter p.c. Aufruf. Sie haben den Wunsch geäußert einen geschätzten Mitposter, der ihnen "im Wege steht", mit staatlicher Absolution töten zu wollen... Das ist nicht sehr fein.

      Ich fürchte allerdings, daß der Aufruf zur Mäßigung auch meinen Beitrag weiter unten betreffen könnte. Denn ich habe geschrieben, daß "alte Schwuchteln und Lesben", in gesetzgebender Funktion, die Abtreibung nicht nur "legalisieren", sondern auch bewußtseinsbildend "legitimieren" wollen. Wenn ich könnte, würde ich das gerne umändern in: alte "sexuell Andersorientierte". Irgendwie fände ich das sogar noch besser...

      Sie, mein lieber Herr Starl, sind ein "Kampftiger". Wenn ich, der Himmel möge das verhüten, mich irgendwann vor einem hohen Gericht verantworten muß... Sie müssen mein Anwalt sein... Ich mein das wirklich ernst.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 17:39

      Ähm, ja ist kastriert. Ich Tierverbrecher ich, ich sie doch glatt Schmerzen ausgesetzt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. Februar 2011 17:40

      "Bevor ihr streitet, klärt die Begriffe."
      Konfuzius

      Leidensfähigkeit bloß als die Fähigkeit, Schmerzen zu empfinden einzuschätzen, ist zu kurz gesprungen.
      Sehr weit zu kurz.
      Also "gscheit deppert", würde der Bajuware sagen.

      Ansonsten: "Suaviter in modo, fortiter in re."
      Wie einen "Thread" weiter oben gefordert.

      Übrigens: Es heißt "Interessenuntilitarismus" (siehe "Präferenzutilitarismus"), wie ich mich eben überzeugen konnte. Und der Gesamtkomplex "Utilitarismus", weitgehend mit "Hedonismus" gleichzusetzen, sollte für denkende Menschen, auch bzw. vor allem in ihrer Rolle als "zoon politikon", keine brauchbare Lebensphilosophie abgeben.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 17:48

      Zu Ihrem restlichen Kommentar Herr Bauer. Ich betrachte mich durchaus als Menschen, der Emotionen beherrschen kann. Bei manchen Menschen sind solche Emotionen jedoch nicht nur angebracht, sondern auch nötig. Jegliche milde Äußerung wirkt dann immer so, als respektiere man die Meinung des anderen und das ist in so einem Fall wahrlich und wahrlich ein Verbrechen!

      Übrigens: wir wollen doch alle das Volk endlich wachrütteln und ihnen mitteilen, dass es da jemanden gibt, der es vertreten will und kann. Und das Volk, das ist nunmal Realität, begreift keine subtilen, feingeschliffenen Argumente. Was das Volk versteht sind Emotionen, Werte, Rückgrat, Härte, kurzum: Führerfähigkeiten! Man kann mich für diesen Ausdruck ganz im Sinne des PC- Faschismus tadeln, das ist mir egal, das Volk interessiert mich und nur das Volk; Partikularinteressen sind für mich schlicht egal.

    • Erich Bauer
      08. Februar 2011 17:56

      Neppomuck,
      "...Konfuzius..."

      Ah! Konfuzius! Ist das nicht der, der gesagt hat: "Was ich dir tu, was du nicht tust, das füg' auch allen andern zu"?

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. Februar 2011 18:05

      Der hat viel gesagt, aber das sicher nicht.

      Meines Wissens stammt diese Aufforderung aus dem Film "waterhole # 3":
      The Rule of the west ..

      "... do unto others, before they do it unto you".

      Song interpreted by Roger Miller.

    • Erich Bauer
      08. Februar 2011 18:07

      Philipp Starl,
      "...begreift keine subtilen, feingeschliffenen Argumente..."

      Natürlich nicht, mein lieber Herr Starl. Ganz im Gegenteil. Gustave le Bon (1868) hat das in seinem Buch "Die Psychologie der Massen" eingehendst beschrieben. Die MASSE will BILDER. Wenn Sie vor einer Versammlung auftreten dürfen Sie NIEMALS "argumentieren". Der TOOOOOR Schrei... oder der Schrei nach GERECHTIGKEIT!!! Irgendwie bin ich schon verzweifelt... und manchmal wär' ich gern eine Katze...

    • Erich Bauer
      08. Februar 2011 18:09

      Neppomuck,
      "...Roger Miller..."

      James Bond....?

    • noveber_rain (kein Partner)
      08. Februar 2011 18:32

      @Starl

      Die Philosophie ist tot, wie Stephen Hawking es polemisch gesagt hat. Gemeint hat er damit, dass es der Philosophie nicht gelungen ist mit der Naturwissenschaft Schritt zu halten. Dinge wie Wirklichkeit, Ursprung des Universums, und auch Bewusstsein, die jahrhundertelang Themen der Philosophie und Theologie waren, sind heute wissenschaftliche Untersuchungsgebiete.

      Das Bewusstsein kann man als Epiphänomen elektrochemischer Vorgänge im Gehirn betrachten, und es ist nicht mehr so weit hergeholt, dass auch andere höher entwickelte Tiere eine Art von Bewusstsein besitzen. Die Dinge sind nicht mehr schwarz und weiß, die Grenzen verwischen und es wird in diesem Bereich noch viele neue Entdeckungen geben.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 18:50

      n_r Ich möchte hier gar nicht näher auf das Thema Wissenschaft als Machtfaktor und Legitimation eingehen. Heutzutage sind so genannte "Wissenschafter" nämlich allzu oft nicht mehr ihrem "Eid" verbunden, die Wahrheit zu erforschen, sondern richten ihre Arbeiten eher nach dem schnöden Mammon aus. Die Wissenschaft wird politisiert und somit verliert sie ihren Anspruch auf Wahrheit. Die logische Konsequenz dieses Umstands erleben wir täglich hautnah: hundert Millionen "Studien" geistern durch die Medien, einzig und allein zu dem Zweck, einer Lobby eine Geschäftsbasis zu liefern.

      Das Gefährliche an dieser Wissenschaft als Machtfaktor ist, dass man plötzlich mehr dem "Wissenschafter" vertraut, als seinem eigenen Denkvermögen. Die Wissenschaft befindet sich somit in einem theologischen Prozess, sie beansprucht als einzige Institution die Wahrheit zu wissen.
      Die Folgen sind dann solche komischen Kommentare wie der Ihre.

      Wenn Sie aber einmal Ihr Hirn einschalten würden und sich fragen, ob z.b. ein Tiger seine Umwelt begreifen kann, sie zu seinem Vorteil ändern imstande ist, ob er seine Taten reflektieren und bewerten kann, kurzum: sich selbst als Wesen begreift, müssen Sie diese Fragen stets verneinen, denn würde dies zutreffen, würden sich Tiger nicht ständig gleich verhalten, man könnte sie nicht dressieren z.b.

      Aber zum Hirn einschalten und zur Faktenreflexion sind Menschen wie Sie offenbar unfähig. Sie lesen irgendeinen Scheiß im Feuilleton der "Zeit" und kommen sich dann unheimlich schlau und wissend vor.

    • Erich Bauer
      08. Februar 2011 18:57

      noveber_rain,
      "...Die Philosophie ist tot..."

      Ich bitte Sie. Die modernen Teilchenphysik ist überhaupt nur noch "philosophisch" zu verstehen.

      Heisenberg hat in einem seiner letzten Intverviews auf die Frage des Interviewers nach den "techninschen Möglichkeiten" der Physik gesagt, daß er überhaupt nicht verstehen könne, daß die "technischen Möglichkeiten" von so großem Interesse sind. Die philosophischen Konsequenzen wären für die Menschheit viel bedeutender...."

    • november_rain (kein Partner)
      08. Februar 2011 18:58

      Starl, verzeihen Sie mir bitte, aber Sie sind ein arroganter Trottel und ein Hauptgrund, warum dieses Forum den Bach hinuntergeht. Ich würde nicht Hawking zitieren, wenn ich ihn nicht gelesen hätte. Wissenschaft ist eine Methode, die der Annäherung an die Wirklichkeit dient, welche selbst modellabhängig ist. Wenn wir z.B. über Atome reden, tun wir das durch die Brille der Quantenmechanik, aber ich habe nicht den Eindruck, dass Sie irgendetwas verstehen.

    • november_rain (kein Partner)
      08. Februar 2011 19:00

      Teilchenphysik mag für viele wie eine Philosophie erscheinen, tatsächlich liefert sie eine Unzahl an Vorhersagen, die sich experimentell überprüfen lassen. Die Grenze ist für mich bei der String-Theorie und der daraus abgeleiteten M-Theorie erreicht, zumindest in diesen Punkten widerspreche ich Hawking.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 19:05

      Sie kommen hier mit einem Zitat eines Mannes daher und glauben, Sie könnten argumentieren? Was sind denn Sie für ein Kind? Gerade die Physik ist schon seit Einstein nicht in der Lage, die Wahrheit zu erforschen und da reden Sie vom Fortschritt?

      Und ich Trottel argumentier hier auch noch mit dem Tigerbeispiel, auf das Sie natürlich nicht eingegangen sind, weil es Ihrem in Ihrem Feuilletonteil zusammengeschusterten Weltbild widerspricht.

      Wie gesagt, das Hirn einschalten können Sie nicht, Sie zitieren einfach nur Meinungen, denen zahlreiche Gegenmeinungen entgegenstehen und das soll Argumentation sein? Gehen'S in den Kindergarten, dort können Sie die Kleinen mit Ihrem Pseudowissen beeindrucken.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 19:08

      Oh und Sie widersprechen Hawking, größenwahnsinnig sind Sie eh nicht, oder?

    • numerus clausel (kein Partner)
      08. Februar 2011 21:37

      Hmmmm, Starl möchte mich töten? Damit hat er sich jetzt wohl selbst entlarvt. Wie ist das jetzt mit Ihren juristischen Kenntnissen? Fertig studiert, oder auch nur wie Faymann in seinem Lebenslauf seine paar Semester als Studium bezeichnet? Von Ihren Auftritten her sind Sie sicher nur ein verkappter Student, ohne Freunde, dem sogar die eigene Katze zeigt wo die Grenzen sind (Katzen sind einfach sehr, sehr schlau und sehr eigenständig und haben einen starken Charakter), ohne "bessere Hälfte" schon seit immer durchs Leben gehen muss und hier nur den Wichtigtuer raushängen lässt, weil ihm sonst niemand zuhört, aber hier doch einige darauf reinfallen.
      Starl, ich schäme mich für Sie. Das ist jetzt kein Fremdschämen, sondern weil Sie behaupten Jus studiert zu haben, dieses Studium aber offensichtlich nicht beendet haben. Maßen Sie sich daher nicht ein Wissen an, das Sie nicht haben.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 21:50

      nc Sie sind offensichtlich selbst für Polemik zu dämlich. Lassen wir's, von Vollidioten hab ich für heute genug.

    • numerus clausel (kein Partner)
      09. Februar 2011 08:00

      Starl: Studienabbrecher ja/nein. So schwer ist diese Frage doch nicht.
      Als "Idiot" lass ich mich von Ihnen sicher nicht bezeichnen.
      Ihr Umgangston erinnert einen an den Wiener Bürgermeister, vielleicht sollten sie bei ihm Karriere machen.

  23. Jeremias (kein Partner)
    08. Februar 2011 14:29

    Josef Maierhofer 07. Februar 2011 14:03

    Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

    Einen Fehler einzugestehen, wird vielen von denen schwerfallen oder unmöglich sein. Diese Größe kennen die nicht. Aber sie verlangen es von den anderen.

    Siehe Muslime - Kreuzzüge: Haben sich die Muslime für ihre zuvor stattgefundenen Eroberungszüge je entschuldigt?! Im Islam herrscht die reinste Apartheid: Gläubige - Ungläubige, Männer - Frauen, Imame - Gläubige. Man zeigt auf die anderen und deren Apartheid: SüdAfrika, Nazi, Geborene - Abgetriebene. Aber daß drei Finger zurückzeigen, wird nicht wahrgenommen.
    Kinderschänder: Priester - Odenwaldschule(TAZ, HU, Cohn-Bendit usw.)
    Ausländer: Cem Özdemir: Je nachdem, wie es einem ins Zeug passt: Einmal Deutscher - einmal Türke.

    http://www.pi-news.net/2011/02/oezdemir-schwingt-die-nazi-keule/#more-175894

    • Josef Maierhofer
      08. Februar 2011 16:19

      Das war aber nicht mein Thema um 14:03.

      Fehler einzugestehen kann man nur, wenn man sie als solche erkennt. Argumente zu bringen allerdings sollte die Erkenntnis erleichtern.

      Mein Thema war die zerstörerische Perversität der heutigen Spaßgesellschaft, die Morde an ungeborenen Kindern, das Fressen von Unfruchtbarkeitsfutter, die Selbstzerstörung und Sie haben hier den Mißbrauch des Menschen ergänzt.

      Ja, traurigerweise kann fast niemand mehr ausgenommen werden aus der Täterschaft, auch Wegschauen ist eine Tat. Ich möchte aber schon jene große Mehrheit von Menschen erwähnen, die sehr wohl Moral und Ethik kennen und zumindest selbst pflegen, die werden aber auch immer weniger und die Täter immer mehr, das Gewissen immer flacher und die Schiksale immer schlimmer.

      Die Verbindung zu dem Deutschen Grünen Cem Özdemir verstehe ich aber nicht, da komme ich nicht mit.

  24. bart (kein Partner)
    08. Februar 2011 14:10

    Die Politik in Österreich (aber auch international) ist besonders Stolz auf die Errungenschaft der industriellen Massenabschlachtung ungeborener Menschen, die hierzulande im Namen der Freiheit häufig zu Hackfleisch verarbeitet werden.

    Die skrupellos sozialistische Politikerin und Abtreibungspäpstin Renate Brauner hatte als Gesundheits-Stadträttin die Möglichkeit der Diskont-Kinderabschlachtung in den Krankenhäusern und Tötungsanstalten Wiens eingeführt und wurde vom Wiener Kardinal Schönborn (der alles vertritt, nur nicht Jesus Christus) mit dem päpstlichen Verdienstorden „Kommandeurin des Gregoriusordens“ ausgezeichnet:

    Hochwürdigster Herr Kardinal - Brauner geht es gar nicht.

    Schönborn ist ein Diplomat, aber kein Hirte, eher trägt er das Blut Unschuldiger statt das Märtyrerblut. Nur gegen romtreue Katholiken setzt sich Schönborn zur Wehr.

    Bis vor kurzem war das Establishment geschlossen gegen die industrielle Massenvernichtung von Menschen...

    "Jugend für das Leben", die einzig erstnzunehmende und oft mit Weihbischof Laun auftretende Lebensrechtsbewegung in Österreich, wurde an der Universität in Wien mit einem Veranstaltungsverbot belegt - auf Grund der glorreichen Bemühungen des berühmten und anerkannten Theo-Logen und damaligen Dekans Paul Zulehner.

    Die kirchliche und politische Position zum Schutz des nackten Lebens in Österreich schließt sich einer faschistischen Tradition in diesem Lande an. Das Establishment ist nicht einmal in der Lage, das nackte Überleben vor dem Geschäft mit der willkürlichen Massentötung zu beschützen. Die Schande über die moderne Politik und Kirche ist unermesslich und himmelschreiend.

  25. Froschkönig (kein Partner)
    08. Februar 2011 13:42

    Offenbar hat die Gruppe "Live Action" bei mindestens 10 weiteren Kliniken von "Planned Parenthood" vorgesprochen. Der Verein hat offenbar den Braten gerochen und von sich aus die Behörden kontaktiert. Der Sinn dieses Aktionismus ist offenbar, einen Skandal zu erzeugen und damit eine bevorstehende Gesetzesänderung zu beinflussen.

    Das Problem ist, das die Menschen nun einmal so sind wie sie sind. Selbst wenn man Abtreibung verbietet, wird sie weiterhin praktiziert werden - illegal, in irgendwelchen Hinterzimmer, mit teilweisen schweren gesundheitlichen Folgen bis hin zum Tod.

  26. Segestes (kein Partner)
    08. Februar 2011 13:36

    Tut mir leid, aber die vom Blogger in diesem Artikel angestrebte Argumentation, ist extrem wirr und unglaublich fadenscheinig.

    Herr Unterberger, sagen Sie doch endlich einmal unmissverständlich, dass Sie aufgrund der Ihnen eigenen Moralvorstellungen, die definitiv religiös inspiriert sind, für ein totales Abtreibungsverbot in Österreich eintreten.
    Warum stattdessen nur immer dieses wenig subtile Spiel über die Bande?
    Haben Sie Angst davor, als frömmelnder Jesus-Taliban abgestempelt zu werden,
    so dass Sie Ihresgleichen daraufhin unter Party-Quarantäne stellt?

    Ich halte mich bei meiner Entscheidungsfindung in der Frage, anders als Sie, jedenfalls nicht primär an den Heiligen Geist, sondern an wissenschaftliche Fakten - sprich: ab wann ist der Embryo ein fühlendes Wesen und bis wann nur ein Zellhaufen. Das ist keine philosophische, sondern eine medizinische Frage - die bereits beantwortet wurde.
    Deshalb bin ich für eine drastische Verkürzung jener Frist, binnen derer abgetrieben werden darf - aber sicher nicht für ein totales Verbot.
    Mit letzterem würde man definitiv über das Ziel hinausschießen.

    Aber ich weiß schon, Sie, zumindest aber Teile Ihres Anhanges, bilden sich ja auch ein, durch ein totales Abtreibungsverbot könnte man die Geburtenrate der autochthonen Bevölkerung signifikant nach oben treiben.
    Demnach kommt wohl als nächstes die Forderung nach einem Verbot der Pille und des Kondoms, um nicht gegenüber den Muselmannen ins demografische Hintertreffen zu geraden.
    Mein Gegenvorschlag dazu: Wie wäre es, wenn Sie stattdessen Ihren konservativen Wirtschaftskapitänen nahe legen, nicht ständig auf den Import eines gebärfreudigen, orientalischen Proletariats, zwecks Verwendung als Billigarbeitskräfte, zu beharren?

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 13:49

      Rein rechtlich besteht das Leben eines Menschen schon bei der Zeugung. Schon zu Beginn der Schwangerschaft, wird das Kind Erbe, falls z.b. der Vater verstirbt (natürlich bedingt durch eine Lebendgeburt).

      Zu klären ist, ab wann man etwas Mensch nennen kann. Und wenn die Befruchtung der Eizelle stattgefunden hat, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein lebendiger Mensch daraus.

      Ihre hohle Argumentation, die von Gefühlen ausgeht, ist ziemlich absurd. Würde man dem folgen, wäre auch das Töten von Tieren Mord.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      08. Februar 2011 14:29

      Die Zeit, in der wir leben, stellt empfängnisverhütende Mittel und Wege in reicher Zahl zur Verfügung, einfach anzuwenden, preiswert und leicht zugänglich. Da ist der Mord an ungeborenem Leben noch barbarischer, als er eh schon immer war.
      Dazu kommt, daß eine Abtreibung sich keineswegs auf die Physis einer Frau beschränkt, sondern in der Mehrheit der Fälle auch schwere, langwierige psychische Probleme zur Folge hat.

    • Segestes (kein Partner)
      08. Februar 2011 15:11

      @ P. Starl: "rein rechtlich" - eine vollkommen irrelevante Paragraphenreiterei, die bei dieser Diskussion einfach nur ein Klotz am Bein ist. Gesetze kann man ändern, wissenschaftliche Fakten nicht.

      Im Übrigen, es ist in der Tat von zentraler Bedeutung, ob die Zellenansammlung im Bauch der Frau bereits Schmerz empfinden kann bzw. auf äußere Reize reagiert, oder eben nicht.
      So etwas als "hohl" zu bezeichnen, ist zynisch.

      @Marcus Aurelius:
      Es liegt zweifellos in der Eigenverantwortung der Frau, ob sie sich selbst - durch eine Abreibung - möglicherweise psychischem Leid aussetzt.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 15:22

      Wenn eine Zellansammlung mit Gefühlen schützenswert ist, ist auch ein Tier schützenswert, sehen Sie den Fehler in dieser Argumentation nicht?

      Und verzeihen Sie, aber der Grundstock unseres Rechts ist Zweitausend Jahre alt. Ich denke, da müssen Sie schon besser argumentieren, um gegen die großen Rechtsgelehrten der Antike, gegen die Glossatoren, Kommentatoren und die Persönlichkeiten der Aufklärung anzukommen. Außer Sie meinen, Ihre Meinung ist erhaben, ohne sich mit der Argumentation dieser Gelehrten auseinandersetzen zu müssen. Dann erübrigt sich jeglicher Kommentar.

    • november_rain (kein Partner)
      08. Februar 2011 15:33

      Seien Sie nicht so theatralisch. Es ist vollkommen egal, wie alt die juristische Tradition ist, und was irgendjemand in der Antike gesagt hat, ist ohne Belang zu aktuellen Situationen. Sie können doch nicht erwarten, dass man jedesmal, wenn irgendein neues Problem auftaucht, sich mit der gesamten Rechtsgeschichte auseinandersetzt.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 15:44

      Natürlich november_rain, das Wunder der Geburt, das ist ein Privileg der Neuzeit, davon hatten die Römer ja noch überhaupt keine Ahnung und auch von Abtreibung nicht, nein. Diese verstaubten Römer, die sollen sich gefälligst raushalten aus unseren modernen Angelegenheiten wie Recht des nasciturus (ist ein lateinischer Terminus, ups!).

    • november_rain (kein Partner)
      08. Februar 2011 15:54

      Natürlich, die Römer waren auch nicht dumm. Mater semper certa est, etc.
      Wenn man aber ab der Zeugung von einem neuen Menschen spricht, wird man gewisse Probleme mit der Stammzellenforschung bekommen. Das war den alten Römern noch nicht bewusst.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 16:00

      Natürlich ist die Stammzellenforschung an werdenden Menschen strikt abzulehnen; es wäre schlicht inkonsequent, würde man dies tolerieren.

      Stammzellenforschung ist aber nicht auf das Gebiet von Embryonen begrenzt. Kazutoshi Takahashi und Shinya Yamanaka haben ja schon aus adulten Zellen embryonale gewonnen.

  27. Nerd (kein Partner)
    08. Februar 2011 12:45

    Wenn der tägliche Tiergenozid an leidenfähigen, vollentwickelten und teils selbstbewussten Lebewesen abgeschafft ist können wir uns gerne mit der Frage beschäftigen ob man (noch) nicht leidensfähige Lebewesen auch in größerem Ausmaß schützen muss.

  28. Johann Scheiber
    08. Februar 2011 08:48

    Philipp Starls außerordentlich wichtiges Argument, dass die rigorose Ablehnung der Abtreibung an sich nichts mit christlichem Fundamentalismus zu tun hat, ist leider durch eine Stildiskussion verdrängt worden.

    Tatsächlich hat die Demokratie mit der Legitimierung der Abtreibung ihre Grenze im Recht überschritten und wird daran zu Grunde gehen. Die durch Mehrheitsentscheid etablierte, willkürliche und massenhafte Tötung von menschlichen Leben hat den Grundpfeiler Europas, das Recht, zerstört. Alles andere, was wir sonst noch an Verfallserscheinungen beklagen ist sekundär.

    In dieser Tiefendimension hängt das Recht mit den ethnologischen, universellen Kategorien von Tabu, Frevel und Strafe zusammen. Im Finale dieser Logik befinden wir uns längst.

    Man kann da natürlich Planned Parenthood anführen, das sich offenbar in diesem Verbrechen eingenistet hat, oder Bill Gates und Konsorten, die mit der Unterstützung dieses Verbrechens ihre Ziele verfolgen, aber der Damm ist bei uns gebrochen, unter Bundeskanzler Kreisky und Kardinal König.

    Wir heute sind zwar willens das Klima und die ganze Erde zu retten und uns vor Fröschen niederzuknien, aber das zentrale Unrecht unserer Zeit bleibt beinahe unangetastet.

  29. Spiegelfechter
    08. Februar 2011 03:12

    Na, endlich einmal eine temperamentvolle Diskussion, nicht immer nur die abgelutschten Literaturzitate, heute fliegen die Fetzen!

  30. contra
    07. Februar 2011 23:38

    Wenn man sich die Verkommenheit dieser Spezies ansieht, dann ist es doch ein Segen, wenn sich solche Menschen nicht mehr weitervermehren. Think positiv!

  31. Dr. Otto Ludwig Ortner
    07. Februar 2011 22:14

    Pslam 137:
    An den Strömen von Babel, /da saßen wir und weinten, /wenn wir an Zion dachten.
    ....
    Tochter Babel, du Zerstörerin! / Wohl dem, der dir heimzahlt, was du uns getan hast!
    Wohl dem, der deine Kinder packt / und sie am Felsen zerschmettert!"
    Ich lege diesen Psalm so aus, daß Gott den Gottlosen den Kindersegen verwehrt -denn in welches Elend würden sie geboren! Von der Aktion Leben, die ich seit 40 Jahren unterstütze, habe ich erfahren, daß wöchentlich ein Container mit den Leichnamen in Wien im Mutterschoß ermordeter Kinder zur "Müllverbrennungsanstalt" Flötzersteig zu Kremiierung gebracht wird (Ausschwitz, schau oba!). Doch kann man mit Strafddrohungen gegen unglückliche Frauen nur die Preise von Engelmacherinnen hochtreiben. Man muß ihnen wirksame Hilfe zur Entscheidung zur Mutterschaft - geistig und materiell - geben und sie von verbrecherischen Erpressungen schützen!

  32. terbuan
    07. Februar 2011 21:00

    Die ganze Perversität dieser Gesellschaft ist nur mehr zum kotzen, wir brauchen keine Vergleiche mehr mit dem Untergang des Römischen Reiches zu suchen, wir bekommen sie täglich serviert.
    Und der Staatsrotfunk versucht uns täglich einzustimmen auf den Tanzgenuss mit der Haider-Schwuchtel, wir können es gar nicht mehr erwarten (den Fernseher nicht einzuschalten). Es ist ekelerregend, Genossen!

  33. Vayav Indrasca
    07. Februar 2011 20:55

    "Ich rate Ihnen, hauen Sie ab, bevor mir noch ein Wort rausrutscht, das Abschaum wie Sie adäquat tituliert."

    "Bravo, meine Hochachtung, Herr Starl, lassen Sie die Sauworte raus, sagen Sie diesen Arschlöchern, dass es nur ein einziges gleichwertiges Leben für alle gibt."

    Wo sind wir hier eigentlich? Soll das konservativ oder liberal sein? Diese Gesprächs(un)kultur ist ja unfassbar. Entspricht den Umgangsformen der tiefsten bildungsfernen Proll-Schicht, speziell zu beobachten bei (jungen) Mitbürgern mit Migrationshintergrund ("Ey, hast du ein Problem?").

    Beobachte schon einige Zeit, dass dieses Forum immer mehr von autoritären Extremisten beherrscht wird. Der gewöhliche Intellektuelle zieht sich zurück. Schade, hätte etwas werden können. Aber langsam muss man sich schämen, in so einer Gesellschaft zu posten.

    • terbuan
      07. Februar 2011 21:10

      Werter Vayav Indrasca,
      ich bin ja auch für gepflegte Umgangsformen und schlüpfe auch immer wieder in die Mediatorenrolle, aber nehmen Sie es gelassener, das sind hervorragende Poster, da gibt es eben manchmal auch "Kollateralschäden"!
      mfG
      terbuan@aon.at

    • phaidros
      07. Februar 2011 22:09

      Völlig richtig, Vayav, bin vollkommen bei Ihnen!

      Wenn so etwas einmal herausrutscht (was es keinesfalls sollte, völlig unprovoziert wie in diesem Fall schon gar nicht), so ist das natürlich nichts anderes als eine Aussage über den, der sie macht. Keinesfalls über den Angesprochenen!

      Die zweite Aussage folgt etwas imliziter: nämlich, wenn so etwas ohne Entschuldigung im Raum stehen bleibt. Wieder erfahren wir nur etwas über den Aussager, nicht über den Angesprochenen.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      07. Februar 2011 22:14

      terbuan, wenn ich Sie frage, wo die konstruktive Komponente eines Posts ist, beklagen Sie sich über billige Polemik meinerseits, aber »Abschaum« und »Arschlöcher« können eben manchmal passieren?

      Das kann ich offen gesagt nicht nachvollziehen.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Philipp Starl
      07. Februar 2011 22:36

      Ge bitte Indrasca, verschonen Sie mich mit Umgangsformen gegenüber Mord Tolerierenden. Wenn es Ihnen nicht passt, dann lesen Sie es nicht.

    • terbuan
      07. Februar 2011 22:36

      Nein phaidros, das wollte ich auch gar nicht und vergessen Sie das Scharmützel von damals, Ihre Antwort war das Problem, ich habe einen Zustand beschrieben und Sie wollten eine konstruktive Lösung. Nicht immer hat man eine zur Hand!
      Auch Sie, werter phaidros, haben nicht immer eine endgültige Lösung parat, zumeist gibt es noch viel Arbeit, Korrekturen und Feinabstimmungen.
      Meine Wortspende von heute war ganz allgemein formuliert, ohne die einzelnen "Unhöflichkeiten" und "Ausfälle" überhaupt genau gelesen zu haben.
      Ich wollte einfach nur an allgemeine Gelassenheit appellieren und daran ist ja nichts schlecht zu finden oder?
      Herzliche Grüße
      terbuan@aon.at

    • Philipp Starl
      07. Februar 2011 22:39

      Im Übrigen, wenn solche "Menschen" wie Sie und phaidros in ihrer feigen Anonymität Mörder in Schutz nehmen und für solche Taten Form einmahnen, kann man Sie getrost mit solchen Gestalten gleichsetzen.

      Ich habe für solche Gestalten mehr als nur Verachtung übrig und behalte mir ebenso das Recht vor, diese Unmenschen als das zu bezeichnen, was sie sind, Abschaum, der das Töten schutzwürdigen Lebens fordert.

    • phaidros
      07. Februar 2011 22:41

      OK, Scharmützel vergessen. BG

    • Wertkonservativer
      08. Februar 2011 05:32

      Werte Herren!

      muss das alles sein? Wir sollten - bei allen Unterschieden im Denken und Fühlen - doch Freunde bleiben!

    • phaidros
      08. Februar 2011 05:35

      Herrn Philipp Starl:

      Die dritte Aussage entsteht, wenn 1 & 2 noch unterstrichen wird: junger Mann es ist eine arrogante Frechheit, mir Schutz von Mördern in den Mund zu legen.

      Mit Ihrer Verachtung lebe ich bestens: sie ist irrelevant.

      Gewichtiger ist da schon der Vorwurf der Anopnymität: da sie mich namentlich kennen ist er im konkreten Fall erlogen, und da ich mit wenigen Klicks recherchierbar bin, ebenfalls: irrelevant.

      BG/phaidros.vie@gmail.com

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 10:12

      phaidros ich frage mich, wie Sie reagieren würden, wenn in Wien ein Mord passiert und hier im Forum jemand diejenigen des Fundamentalismus bezichtigt, die den Mörder Abschaum nennen. Würden Sie mich dann noch immer tadeln?

      Wenn Ihre Antwort ja ist, tun Sie mir leid, dann möchte ich bitte wirklich nie wieder ein Wort mit Ihnen wechseln, wenn die Antwort nein ist, dann sind vorangegangene Kommentare Ihrerseits nur eines: die pure Heuchelei.

      Sie sind also entweder extrem verlogen, oder extrem...lassen wir das.

      Lassen Sie sich das Ganze noch einmal durch den Kopf gehen. Wenn Sie wollen, entschuldigen Sie sich bei mir, ich würde es gerne annehmen, wenn nicht, dann sind Sie für mich ad acta gelegt.

    • riddler (kein Partner)
      08. Februar 2011 13:21

      Ethisch betrachtet würde ich das Wort Abtreibung nicht mit Mord beschreiben, weil diesem Wort rein rechtlich gesehen eine niedere Motivation, nennen wir sie Niedertracht, inneliegt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Frauen, die eine Abtreibung vornehmen lassen, diese Motivation in sich tragen, sondern vielmehr verzweifelt, oder genötigt werden zu einem Schritt von dem sie intuitiv wissen, dass er nicht der Richtige ist.
      Diese Frauen auf die Stufe eines Jack Unterwegers (als Beispiel) zu stellen ist nicht richtig, ganz gleich wie man zum Thema Abtreibung steht (ich bin auch ein Gegner dieses Geschäftes). Ebenso würde ich den handelnden Ärzten großteils diese Niedertracht nicht zuschreiben, sondern das Bedürfnis, einem Menschen in einer Notlage zu helfen. Somit passt auch hier der Termnus Mord nicht, um Abtreibung zu beschreiben. Kindstötung zeigt genauso den Schrecken dieses Vorganges.
      Bitte dies zu Bedenken.

    • Philipp Starl
      08. Februar 2011 13:44

      @ riddler

      Sry, aber nicht einmal das StGB fordert Niedertracht. Es gibt zwar Milderungsgründe bis hin zum Tatbestand des Totschlags, aber für einen lupenreinen Mord benötigt es nicht einer subjektiven Tatseite.

    • Erich Bauer
      08. Februar 2011 14:42

      riddler,
      "...sondern vielmehr verzweifelt, oder genötigt werden zu einem Schritt..."

      Sie haben recht. Mein Bruder tat eine zeitlang als Pfleger in einer Gyn-Abteilung seinen Dienst. Die meisten Frauen und Mädchen, denen er wohl vergeblich "Trost" spenden sollte, hatten eine ziemlich starke "Motivation" für diesen Schritt. Die Familie. In etwa: "Schau wo du bleibst, mit deinem Balg", oder weniger drastisch: "Wir unterstützen dich natürlich weiterhin, wenn du dich ins Spital legst..."

      Nach all diesen Erfahrungen ist sich mein Bruder sicher, daß die meisten Frauen und Mädchen dieser "Schritt" ein Leben lang verfolgt. Eine ziemlich harte "Strafe"...

      Wahrscheinlich ist die Abtreibung "legaler" Mord. Aber, die Frauen und Mädchen kann ich, einfach aufgrund dieser "Legalität", nicht als "Mörderinnen" sehen. Der "Mörder" kann eigentlich nur der Gesetzgeber sein. Wie man weiß, regelte die Fristenlösung lediglich die "Straffreiheit". Der Gesetzgeber ahnte noch irgendwie, daß der Vorgang irgendwie "nicht recht ist". Heute aber, reicht die "Legalität" nicht mehr. Nein, es muß sogar eine allgemein, bewußtseinsbildende "Legitimität" hergestellt werden... Das ist ein Quantensprung. Wenn die Abtreibung gewissermaßen ein "Menschenrecht" wird, dann hat sich der Gesetzgeber als Massenmörder deklariert.

      Ich habe den Eindruck, daß solche "Gesetze" vorwiegend von alten Sch.....Innen beschloßen werden. Mit von der Partei auch alte Schwuchteln und Lesben... Daher ist die Gefahr, ältere Menschen durch Euthanasie... einigermaßen gering.

      Wenn heute eine 20jährige ein Baby erwartet, muß sie schon ziemlich gefestigt sein um sich über die, "bist deppert, warte doch bis 35!"-Zurufe hinwegzusetzen. Und wenn sie dann 35 oder 40 ist, entscheiden die "pränatalen" Untersuchungen, ob dieses "Ding" überhaupt den "Katalogvorgaben" entspricht und ausreichend "gesellschaftsfähig" ist. Wenn dieses "Ding" Glück hat, entspricht es... Jetzt muß es nur noch, während der nächsten Monate, die "High-Tech.-Medizin" überstehen...

      So! Schluß jetzt! Ich rauche zwar noch immer vor Zorn... Nur noch ganz zuletzt: Der "Gesetzgeber" ist kein "Ding". Er hat Namen.

  34. Brigitte Imb
    07. Februar 2011 19:06

    Pöhse Gedanken: Versucht die Linke hier etwa die Altersgrenze herabzusetzen? Den Islamisten würd´s bestimmt gefallen.
    Wirklich aufregend für die linken Weltverbesserer sind nur 17jährige u. Berlusconi.

    • terbuan
      07. Februar 2011 21:14

      Brigitte,
      hatten wir ja alles schon einmal, wäre nur eine Rückkehr zu früheren Gepflogenheiten!
      Das Dumme ist nur, wir werden so alt heutzutage, da gehen sich ja mindestens 5 Ehen aus, na ja, die Seitenblickegesellschaft zeigt es uns ja vor, jeden Tag!

  35. Wertkonservativer
    07. Februar 2011 18:31

    Also bitte: mit vorauseilenden Negativ-Beurteilungen allfälliger Reaktionen von Kirche und ÖVP auf irgendwelche "hurtige" oder abtreibungsfördernde Aktivitäten jeglicher Art sollte man nicht übertreiben.
    Immerhin sind die christlichen Kirchen noch immer an vorderster Front der Abtreibungsgegner zu finden, und auch die Mehrheit der ÖVP-Verantwortlichen ist immer für den Schutz ungeborenen Lebens eingetreten; wenn H.C. Strache auch dieser Meinung ist und dies auch mit Taten belegt, wird die Abwehrfront in unserem Land sicher erheblich gestärkt sein!

    Nun ja, Fristenlösung und Abtreibungsparagraph sind Realität; die Zeit lässt sich diesbezüglich wohl nicht mehr zurückdrehen.
    Auswüchse und Übertreibungen der geschilderten Art werden wir in Österreich mit Hilfe der verbündeten Mitte/Rechten jedoch wohl verhindern können, oder?

    Auch die Gefahr der "Muslimisierung" sollte nicht übertrieben dargestellt werden.
    Im Zeitrahmen von Jahrzehnten und Jahrhunderten können ethnische und religiöse Verschiebungen und Verwerfungen wohl nicht ausgeschlossen werden: alles schon dagewesen!
    Wenn die Völker Europas ihre inzwischen etablierte Dekadenz-Geisteshaltung ein wenig hintanhalten, besser noch revidieren; wenn wir und unsere Nachkommen unsere abendländischen Werte tatkräftig leben, bewahren und verteidigen, dann sollten wir uns um die Zukunft nicht allzu viele Sorgen machen.

    Wenn's anders läuft? Nicht nur, aber auch: selber schuld!

  36. Nickel
    07. Februar 2011 17:04

    wird das Tagebuch jetzt zum Sprachrohr des christlichen Fundamentalismus ?

    • M.S.
      07. Februar 2011 18:03

      @Nickel
      "Tatsächlich lässt sich das Leben klar definieren. Es beginnt mit der Empfängnis, der Befruchtung und von da ab ist die empfangene Person ein menschliches Wesen. Es gibt keinen Punkt, an dem ein Wechsel stattfinden würde von einem Nichts zu einem Etwas, von einer Unperson zu einer Person.
      Ich bin mir sicher, dass die Zulassung der Abtreibung die planmässige Zerstörung dessen bedeutet, was unbestreitbar und eindeutig menschliches Leben ist. Ich glaube, dass es ein unentschuldbarer Akt tödlicher Gewalt ist. Man muss zugeben, dass eine ungewollte Schwangerschaft ein sehr schwieriges Dilemma ist. Aber die Lösung in der vorsätzlichen, aktiven Zerstörung zu suchen heisst, den grossen Erfindungsreichtum menschlichen Geistes wegzuwerfen;
      Als Wissenschaftler weiss ich –ich glaube nicht, ich weiss- dass das menschliche Leben mit der Empfängnis beginnt. Ich glaube dass es eine göttliche Existenz gibt, die von uns verlangt, diesem unendlich traurigen und unsagbar schändlichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein endgültiges und unwiderrufliches „Halt“ zu gebieten"

      Dr. Bernard Nathanson (Auszüge aus einem Vortrag von Dr. Bernard Nathanson anlässlich der Verfassungsänderung in Irland)

      Leider ist der Vortrag dieses Wissenschafters zu lange um ihn hier komplett hereinzustellen, sonst würden sie auch noch erfahren, wie ein Kind seine Abtreibung erlebt.

  37. Philipp Starl
    07. Februar 2011 16:11

    Nein Herr Unterberger, in Europa ticken die Uhren anders. Erst kürzlich wurde festgestellt, dass Abtreibung ein Menschenrecht sei:

    http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?item=1&portal=hbkm&action=html&highlight=ireland&sessionid=66174265&skin=hudoc-en

    Zwar hält der EGMR fest, dass Artikel 8 kein Recht auf Abtreibung begründe, stimmte den Ausführungen der Beschwerdeführerin aber insofern zu, als dass Artikel 8 EMRK (Artikel 8.
    Gebot der Achtung der Privatsphäre

    (1) Jedermann hat Anspruch auf Achtung seines Privat- und Familienlebens, seiner Wohnung und seines Briefverkehrs.)

    die Pflicht von Staaten beinhalte, Möglichkeiten zur Lebensentfaltung zu schaffen, also auch eine Abtreibemöglichkeit. Diese wirklich perverse und abartige Rechtssprechung, die auf schon zuvor ergangenen Urteilen aufbaut (die jedoch allesamt nichts mit dem aktuellen Sachverhalt gemeinsam haben), bedeutet also, dass die Staaten den Bürgern eine freie Lebensentfaltung zu ermöglichen haben! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, die Staaten müssen den Tod von Leben ermöglichen. Hier wird also ein Menschenleben gegen ein anderes aufgewogen, was den absoluten Grundprinzipien europäischem Rechtsverständnisses zuwiderläuft. Schon der BGH hielt in einer richtungsweisenden Entscheidung fest, dass man niemals Leben mit Leben aufwiegen könne und verneinte damit die Abschussmöglichkeit von Flugzeugen, die von Terroristen entführt wurden.

    Dei Rechtssprechung des EGMR wird immer diffuser, immer mehr verlässt er den Gedanken der EMRK (bitte das Recht auf Privatleben wird hier als Begründung missbraucht, abtreiben lassen zu dürfen!).

    Es ist daher von Seiten Österreichs sofort die Kündigung der EMRK zu verlautbaren!

  38. Celian
    07. Februar 2011 14:31

    Wie verlogen muß eine Firma sein, die ihre Untaten mit einem Firmennamen wie „Planned Parenthood“ zu verschleiern versucht. Unter diesem Namen würde man ein Kinderwunschzentrum vermuten, das Eltern, die aus welchem Grund auch immer kein Kind bekommen, doch noch zu einem verhilft. Das nenne ich geplante Elternschaft. Nur wer das Wunder des Lebens nicht schätzt, kann eine Abtreibungsklinik so nennen und dem blanken Zynismus nicht gewahr werden, der in diesem Namen steckt. Da wundert es auch nicht weiter, daß ein und die selbe Klinik Kinderprostitution unterstützt. Ist das nicht schon organisierte Kriminalität, wenn die einen die Betriebsunfälle für die „Operativen“ rasch und geräuschlos beseitigen?

    Und diese „Organisation“ wird neben der amerikanischen Regierung unter anderen von Bill Gates mit horrend hohen Beträgen unterstützt. Das sind Verbrechen gegen die Menschheit im Auftrag der ...

    • A.K.
      08. Februar 2011 11:19

      @Celian:
      Danke für Ihre Anmerkung (Zitat) "...Wie verlogen muß eine Firma sein, die ihre Untaten mit einem Firmennamen wie „Planned Parenthood“ zu verschleiern versucht."
      In Wien gibt es für Abtreibungsfirmen - in Bezug auf Zynismus und Verlogenheit - vergleichbare Firmennamen. Deren Betreiber werden von der herrschenden Rathauspartei sogar von Zeit zu Zeit gefeiert. Weiterer Kommentar wohl überflüssig.

    • Celian
      08. Februar 2011 12:25

      An A.K.
      So wie das Propagandaministerium bei George Orwell Wahrheitsministerum heißt, so verhält es sich der Namensgebung der Abtreibungskliniken. Dabei ist selbst diese Bezeichnung noch ein Euphemismus. Kindertötungsklinik käme der Wahrheit schon näher.

  39. Josef Maierhofer
    07. Februar 2011 14:03

    Der Mensch ist pervers und schlecht.

    Der Mensch versucht sich gegen die Natur zu stellen und fliegt permanent auf die Nase.

    Nur Frauen sind Mütter und verdienen als solche ihren Stellenwert in der Gesellschaft. Sie verdienen auch den Schutz des Ungeborenen und den Schutz des Geborenen und den Schutz durch ihre Ehemänner und nicht durch ihre 'Beschützer'. Diese 'Beschützer' sind nämlich so was ähnliches wie Parteien und Politiker, sie liefern die Menschen aus, ans Messer, an die Schuldenversklavung, an die fremdem Kulturen, an die 'Freier', die nur das Vergnügen, den Spaß suchen und die Verantwortung ablehnen und oft gar nicht wissen (wollen), welches Leid sie damit anrichten.

    Zuhälterei ist verboten, so hoffe ich doch noch zumindest in Österreich.

    Die Bevölkerung nimmt ab und die Abtreibungskliniken töten in Europa jährlich so viele Menschen in den Mutterbäuchen, zweimal so viel wie München Einwohner hat, pro Jahr !!. Die Ärzte verschreiben die Pille, damit 'nichts passiert', was aber die Natur zur Fortpflanzung vorgesehen hat, also die Frauen (die 'emanzipierten') fressen barv das Unfruchtbarkeitsfutter, die Pille, wie ihnen die Parteien und die Kirche im Einheitschor vorsingen. Diese verhinderten Kinder kann man gar nicht zählen.

    Abscheulich, pervers ist das.

    Die Frage Dr. Unterbergers ist völlig richtig, wie sich da wohl die 'Dulder' und die 'Wegschauer' und die 'Unverantwortlichen' (indem sie meinen sie wären nicht verantwortlich) drehen werden, wenn Moral und Ethik wiederkehren nach den 40 Jahren der verluderten Spaßgesellschaft, nachdem man wohl schön langsam successive erkennen muß, daß man 40 Jahre lang das Falsche getan hat.

  40. feirefiz
    07. Februar 2011 14:00

    Wer das Thema Abtreibung wirklich ernst nimmt, wurde in den letzten 30 Jahren von der Scheinheiligkeit der Volkspartei so enttäuscht, dass er ihr wohl kaum noch - bei sonstiger ideologischer Übereinstimmung - dieser seine Stimme geben wird. Fakt ist, dass Wolfgang Schüssel als letzter Politiker dieser Partei wenigstens eine Verbesserung der Gesetzgebung in puncto Diskriminierung Behinderter zu lancieren versuchte, gegen die Phalanx der linksliberalen Lobby in und außerhalb der ÖVP aber offensichtlich keine Chance sah und von da an zu diesem Thema schwieg. Ein Faktum ist es auch, dass H.C. Strache auf seiner HP (zumindest über mehrere Monate des vergangenen Jahres) ein zweiminütiges Videoansprache hatte, in der er sich sehr klar gegen Abtreibung aussprach. Ob er im Fall seiner Regierungsbeteiligung solche dort geäußerten Ideen auch umsetzen würde, bleibt abzuwarten. Jedenfalls gibt es m.E. für alle die die menschenrechtliche Bedeutsamkeit des Themas erkannt haben bei der nächsten Wahl nur zwei Möglichkeiten: Entweder Strache glauben, der möglicherweise in dieser Sache etwas voranbringen könnte oder die Christenpartei wählen, die sicher etwas unternehmen würde, aber wahrscheinlich nicht ins Parlament kommen würde. Es gilt "Umsetzungswahrscheinlichkeiten" mit "Wahlwahrscheinlichkeiten" zu multiplizieren.

    • Systemfehler (kein Partner)
      08. Februar 2011 19:24

      Strache ist ein Heuchler. Man kann nicht auf der einen Seite gegen Abtreibung sein und auf der anderen Seite ständig gegen bestimmte Menschen hetzen. Jesus hätte derartige Pharisäer aus dem Tempel getrieben.

  41. Erich Bauer
    07. Februar 2011 12:54

    "...wann die Mädchen danach wieder „arbeiten“ könnten..."

    Was werden wohl die "Ethik-Kommissare" sagen, wenn Sie, Herr Unterberger, diese 13-14 jährigen Mädchen NICHT abtreiben lassen wollen?





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