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Wie man Herrn Hundstorfer künftig einzuladen hat

Der Sozialminister kürzt Ehepaaren die Pensionen und reduziert den Zugang zum Pflegegeld. Er schmeißt aber gleichzeitig das Geld für ärgerliche Broschüren hinaus. Die man nur sofort ins Altpapier werfen kann. Würde man sie nämlich ernst nehmen, dann würde ihr Inhalt eine wohl noch schlimmere Einengung der Rede- und Ausdrucksfreiheit bedeuten, als sie unter totalitären Regimen der Fall war.

Herr Hundstorfer mag es ja als sozial empfinden, linksradikale Feministinnen („Sozialwissenschaftlerinnen“) mit fetten Aufträgen zu bedienen. Schließlich ist dieser Output unserer heftig subventionierten Universitäten auf dem Arbeitsmarkt nicht nachgefragt. In Zeiten heftiger Einschnitte in das Pflege- und Pensionssystem sind solche Aufträge aber dennoch eine skandalöse Provokation, wenn jemand für eine an George Orwell erinnernde Ansammlung von Sprech- und Schreibverboten hoch subventioniert wird.

Das neueste Produkt aus der linken Subventionsproduktion heißt „Leitfaden für diskriminierungsfreie Sprache, Handlungen, Bilddarstellungen“. Der teuer gestaltete Leitfaden für das neueste Diktat der politischen Korrektheit ist nicht weniger als 94 Seiten lang. Er ist komplett vom Hundstorfer-Ministerium finanziert worden. Und er kommt fast gleichzeitig mit einem ähnlichen Mist aus dem Hause der Unterrichtsministerin heraus, mit dem sich das Tagebuch vor kurzem befasst hatte.

Zunehmend wächst damit aber auch der ÖVP die Mitverantwortung als Koalitionspartnerin zu, wenn sie weiterhin mit dieser SPÖ regiert (oder besser: zu regieren versucht). Da macht uns der Finanzminister – zu Recht – in dramatischen Worten klar, wie schlecht es um die Staatsfinanzen steht, und wie sehr gespart werden muss. Und dann werfen die SPÖ-Minister das Geld für solche Indoktrinierungsbroschüren heraus. Was zunehmend zeigt: Die ÖVP sollte dieses Bündnis schon aus Selbsterhaltungstrieb heraus dringend überdenken.

Zu den unglaublichen Details, welche Formulierungen man alle gemäß der Broschüre des Sozialministers  künftig nicht mehr sagen und schreiben (und denken?) darf: „muslimische Attentäter“, „Familientragödie“, „Muslime werden ausgewiesen wegen Terrorverdacht“, „Ost-Mädchen“, „Fußballerfrauen“, „Sekte“, „Schwulenehe“, „Gewalt in der Familie“, „Ausländer haben eine andere Kultur“, „schwarze Drogendealer“, „an einer Behinderung leiden“, „Überalterung“, „an den Rollstuhl gefesselt“ und und und.

Die Begründung für all diese Verbote läuft immer auf dieselbe linke Denke hinaus: Wenn man ein Problem nicht mehr beim Namen nennen darf, dann ist es auch nicht mehr vorhanden. So versuchen ja auch kleine Kinder mit der Realität umzugehen.

Daher sollen Zeitungen auch keine Photos von muslimischen Frauen mit Kopftüchern bringen. Daher soll man nicht mehr „Einladungen an den Gatten beziehungsweise die Gattin ergehen“ lassen, weil dadurch „gleichgeschlechtliche Lebenszusammenhänge in vielen Lebenslagen ignoriert werden“. (Dass das Wort "Gatte" überhaupt nur noch im Hausmeister-Sprachgebrauch üblich ist, wollen wir nicht weiter thematisieren, sonst bekomme ich ja noch eine Strafverfahren wegen Verhetzung gegen Hausmeister).

Daher also: Wer Herrn Hundstorfer einladen will, darf künftig nur noch folgende Formulierung verwenden: „Rudolf Hundstorfer mit Gattin beziehungsweise Freundin beziehungsweise schwulem Lebensgefährten beziehungsweise sonstiger Begleitperson welcher Orientierung immer“. Sonst beleidigen Sie ihn. Und er gibt gleich noch eine weitere Broschüre um unser Geld in Auftrag, um die extremistische Gehirnwäsche zu intensivieren.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2010 13:57

    offener brief von herrn tL an minister hundstorfer:

    Sehr geehrter Herr Bundesminister !

    Betr.: die broschüre, die für sich spricht

    Besonders dankbar bin ich ihren damen, dass sie als einzige offizielle stelle in europa den islamisten endlich von seinem schlechten ruf befreien…
    Indem es für ihre damen den islamismus überhaupt nicht gibt….
    Denn der begriff islamismus ist laut ihren damen eine kriminelle konstruktion, wahrscheinlich von männlichen christen erfunden
    terror, mord und unterdrückung andersdenkender haben lt hundstorfer nichts mit dem islam zu tun und schon gar nicht mit den islamisten…
    eine tolle these !!!
    Aber als einen skandal allererster ordnung betrachte ich, dass ihre damen vom „islamisten“ reden…das ist geschlechterdiskriminierung allerersten ranges…selbstverständlich ist von Islamisten/innen zu reden, noch besser wäre der begriff islamista..analog zur muslima. So wären islamistische frauen endlich auch als terroristen/innen und mörder/innen gleichberechtigt.

    Einen 2. Skandal stellt dar, dass ihre genderfrauen nicht gegen den weitverbreiteten begriff des „taliban“ protestieren
    So werden tausende frauen, die segensreich als taliban/innen wirken
    diskriminiert. eventuell könnte man auch hier als politisch korrekte bezeichnung „talibana“ einführen.

    Toll finde ich auch ihre verteidigung das begriffs „ Ayatollah (Zeichen Gottes)“ gibt es doch 1000e liebenswürdige , aufgeschlossene Ayatollahs.
    Leider haben ihre damen wieder die gendergerechte bezeichnung für diesen begriff unterlassen…
    Nämlich ayatollah/in oder ayatollahahaha

    Toll finde ich auch ihr eintreten für rollstuhlfahrer, indem sie fotos mit menschen die um den rollstuhlfahrer HERUMSTEHEN, kritisieren.
    Denn natürlich ist es diskriminierend von oben herab mit rollstuhlfahrern zu kommunizieren. Die gesunden sollen sich gefälligst hinhocken.
    Vielleicht könnte ihr ministerium den rollstuhlfahrern ein stöckchen zur verfügung stellen, mit dem sie jedem, der um sie herumsteht einmal kräftig in den bauch hauen…na die würden dann wohl einknicken…..

    Trotzdem vielen dank für diese segensreiche broschüre…sie war notwendiger denn je und brachte mir viele tolle, neue erkenntnisse

    Ihr
    T.Lahnsteiner, ausgewiesener fan ihrer genderweiber

  2. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Renneberg
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2010 09:49

    und wer hat die broschüre gedruckt? die REMA print.

    Rema übersetzt heißt: REvolutionäre MArxisten.

    ja, soeine druckerei gibt es tatsächlich, und die wird von den grünen und linken wunderbar gefördert. öhmmm, sagen wir mit aufträgen versorgt.
    man sollte sich die ausschreibungen mal genau ansehen, und möglicherweise relevante gegenofferte einholen.

    möglicherweise könnte man da, wenn man genau schaut.....vielleicht..... ;-)

  3. Ausgezeichneter KommentatorPaige
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2010 07:51

    Jetzt warte nur noch darauf, dass alle alten Filme zensiert bzw. neu synchronisiert und alle alten Bücher eingezogen und verbrannt werden...

  4. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2010 00:33

    Nein, also wenn man es nicht hier in einem seriösen Forum nachlesen könnte, ginge
    der ganze Wahnsinn glatt als Faschingsscherz durch.
    Als nächstes warte ich auf eine Broschüre von Hundstorfer um viele Steuermillionen in Auftrag gegeben: "Leitfaden für diskriminierungsfreie Sprache, Handlungen und Bilddarstellungen im Umgang mit unseren Haustieren “. Der Name des Ministers steht schon fürs Programm! UUPPS - ich fürchte, tetzt habe ich gleich eine Verhetzungsklage am Hals".
    Und bei "Gatte" denke ich überhaupt nurmehr an den legendären Edmund Sackbauer, der es mit "Unter-" in einem ganz anderen Zusammenhang verwendet hat und das ist gut so, denn in der Umgangssprache weiß sowieso niemand mehr, was erlaubt ist und was nicht! :-(

  5. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2010 18:43

    Eine traurige G'schicht, das Ganze...
    Es könnte aber auch Grundlage ganzer Kabarettprogramme sein...wenn sich die Staatskünstler drübertrauen würden. Im privaten Kreis ist die gemeinsame Lesung dieses Unsinns jedenfalls zu empfehlen.

    Man entdeckt dabei noch Lücken, z.B.: Die korrekte Verwendung der in die Luft gezeigten Gänsefüßchen. Das gehört ergänzt, sonst bleibt Unsicherheit.

    "Schwarze Drogendealer" darf man nicht sagen. Vor etwa einem Jahr wurde die Wiener Polizei medial schwer angegriffen, da sie sich bei ihrer Suche nach einem bekannten Dealer auf schwarzhäutige Menschen konzentriert und einen falschen schwarzen Mann festgenommen hat - "typisch!! rassistische Polizei!!". Der Polizeipräsident hat dem Spuk in einer TV-Disussion ein Ende gesetzt mit dem Aufschrei: "Ja, sollen wir um Himmels Willen hautfarbenneutral suchen, wenn wir wissen, dass der Dealer schwarz ist???" Oh. gäbe es doch öfter solche Aufschreie, alle Leute - sogar die paar SoziologInnen und PolitikwissenschaftlerInnen, die im Innersten schon ihre seinerzeitige Studienwahl verfluchen und deshalb chronisch 'frustriert sind - würden sich wohler fühlen.

    Entlarvend auch die Wortwahl im Verlauf der 'Arbeit': Betitelt ist ein Kapitel zwar mit "Gewünschte Wortwahl", im Text heißt es aber schon bald: ..."...ist zu verwenden...". Das entsprechende Verbots- und Gebotsgesetz ist also nicht mehr weit. "Es braucht" - wie man heutzutage sagt - nur mehr ROTGRÜN im Bund. Die EU-Grundlagen dürften im Programm PROGRESS (s. Seite 94 ) gegeben sein. Unglaublich, was die nichtlinke Mehrheit in Brüssel und Strassburg zulässt.

    Apropos Seite 94: Das 6-Jahres Rahmenprogramm hat u.a. die Aufgabe, "die Auffassungen der beteiligten Akteure und der Gesellschaft insgesamt zu kanalisieren."

    Dorthin gehört das ganze Machwerk!
    Zerstörerisch und menschenverachtend, den Stammtisch der normalen Menschen missachtend und diskriminierend, wie es ist.

  6. Ausgezeichneter KommentatorDr. Dieter Zakel MA Partner Homepage
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2010 06:57

    Die Antwort darauf ist genau diese Wörter zu verwenden….
    z.B. "Ich liebe alle NegerInnen", "Ich helfe gerne KrüppelInnen", "Die HunddorferIn ist eine Spreewaldgurke" :-)

  7. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2010 16:23

    Letztendlich läuft es ja nur darauf hinaus, daß Frau Irmtraud Voglmayr, die Autorin dieses Pamphlets sich zurückgesetzt fühlt, weil sie beim Frisör für den gleichen Haarschnitt mehr zahlen muss als ein Mann (Seite 57). Gleichzeitig 5 Jahre früher in Pension gehen können, darüber aber kein Sterbenswörtchen. Ach wie gender-ungerecht die Welt doch ist. Dieses weinerliche Gesudere Frau Voglmayrs, ist einfach nur erbärmlich. Es zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Pamphlet: die armen Frauen werden zurückgesetzt und unterdrückt, wo es nur geht.

    Diese arme Frau sollte mal überlegen, wie sie in diese mißliche Situation geraten ist: Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und Soziologie. Hätts halt was Gescheites studiert, was am Markt nachgefragt wird, z.B. was mit Technik dann müßte sie uns hier nicht die Ohren voll heulen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorReinhard
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2010 08:20

    Von solchem Schrott zur entsprechenden Gesetzgebung ist es nur ein kleiner Schritt.
    Man schafft die Kultur ab, die Sprache, die nationale Identität, das Volk.
    Das Ergebnis ist nicht nur Geldverschwendung, denn verschwendet wird nichts; nein, es wird gezielt eingesetzt. Die Steuerzahler finanzieren aktionen, die sich gegen sie selbst richten.
    ein weiterer Fall von Verrat am Volk.


alle Kommentare

  1. Jennis (kein Partner)
    11. Februar 2015 10:29

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  2. Eeii (kein Partner)
  3. Metio (kein Partner)
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  4. Jhanenuj (kein Partner)
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  5. CHP
    08. Dezember 2010 13:47

    Als (hoffentlich) anständiger Mensch weigere ich mich strikt Hundsstorfer einzuladen.

  6. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    07. Dezember 2010 23:19

    Die Broschüre ist wirklich ein besonders widerlicher Versuch einer Gehirnwäsche durch linxlinke GesinnungsterroristInnen. Man möchte instinktiv zum nassen Fetzen greifen um diese Damen (natürlich sanft und alternativ) auf den rechten Weg zu geleiten und sie zu motivieren, jeden Euro Steuergeld wieder herauszugeben, den sie sich mit der Broschüre, diesem Machwerk, ergaunert haben. Unglaublich!

  7. DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
    07. Dezember 2010 13:54

    Ich weiß nicht, warum Ihr Euch alle so aufregt.
    Die Dummheit der Gegner ist doch unsere stärkste - wenn nicht einzige - Waffe.
    Mit solchem Müll wird sogar der Mitzi-Tant´ in Mistelbach klar, wie vertrottelt das alles ist.
    Wer von uns hätte solche Reichweite und Überzeugunskraft dies auch der ganzen Spaßgesellschaft nahezubringen?
    Und wenn einer noch gar behauptet, der Herr Sowieso ist ein Trottel, weil ... kriegt er eine Ehrenbeleidigungsklage. Wenn einer aber selbst dies tut und die Gründe gleich mitliefert, so ist der betreffende als geistiger Taglöhner ein für allemal festgestellt - und uns hat´s nicht einmal was gekostet (außer ein bißchen Steuergeld, von dem es ohnedies inzwischen egal ist, wer und wohin es verplempert.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      07. Dezember 2010 23:31

      Sehr geehrter Herr D.I. Reisegger, Sie haben natürlich recht, aber: es gibt immer gutwillig-naive Gemüter, die (etwa auch auf Grund ihres jugendlichen Alters) geneigt sind, alles für bare Münze zu nehmen, was als Hochglanzbroschüre daherkommt, also auch so einen selbstentlarvenden Mist! Und die einen dann ganz blauäugig und lieb darauf aufmerksam machen "sowas sagt man doch heute nicht mehr!"

  8. Michael S. (kein Partner)
    07. Dezember 2010 12:26

    Tu Felix Austria

    Was sind € 200 Mia Budgetdefizit (exkl. € 38 Mia ÖBB und Asfinag), jährliche Zinszahlungen von € 8 Mia, ein kollabierendes Pensions- und Pflegesystem,
    sowie lese- und rechenunkundige Schüler im Vergleich zu den Problemen im Genderbereich? Wir sind die Insel der Seligen, der Staat hat alles zu richten und im Notfall drucken wir das Geld im Keller.
    Also, wozu sich aufregen. Somit bekommt die neue Broschüre von Sozialwissenschaftlerinnen eine neue Gewichtung.
    Ist doch schön in so einem Land zu leben, wo sich engagierte Frauen rund um die Uhr Gedanken für ein friedvolles Miteinander
    machen und dafür noch Förderungen bekommen. Es ist ja alles in Ordnung und Gott sei Dank (Darf ich Gott noch sagen???)
    haben wir diese KrampusInnen und NikolausInnen-Zeit gut überstanden.
    Stellt sich die Frage, was machen wir mit dem Begriff der "Heiligen Familie" am 24. Dezember?
    Denke, hier wäre ein langjähriger, hochdotierter Forschungsauftrag ganz gut angebracht.

  9. Civil Qurage (kein Partner)
    07. Dezember 2010 11:21

    Aber die Broschüre hat etwas ganz Neues und sehr Wichtiges vergessen. Die Deutschen sind da viel weiter. Der Deutsche Grüne Parteivorsitzender Cem Özdemir will auch gar nichts mehr von der Existenz einer christlich-abendländischen Kultur hören. "Ich denke, dass die christlich-abendländische Kultur als solche nicht existiert." Nicht ganz so logisch meint er dann allerdings, der Begriff sei konstruiert, um andere Gruppen auszuschließen. Eigentlich muss ja etwas vorhanden sein, um etwas anderes ausschließen zu können, aber wer wird's denn genau nehmen, wenn es um das Korrekte geht? Bald wachen bestimmt auch Herr Hundstorfer und Kolleginnen auf und fabrizieren dann ein Update der Broschüre. Siehe unter: kath.net. Artikel ID 29243. Lesenswert auch die Belehrungen Herrn Özdemirs über den Inhalt der christlichen Bibel. Da wird es dann wirklich lustig. Ich dachte bislang nicht, dass er so ungebildet ist und hielt ihn auch für ziemlich intelligent. Aber da hat er mich eines Besseren belehrt.

  10. Stachel (kein Partner)
    06. Dezember 2010 16:13

    Betreffend "Gatte/Gattin": vielleicht darf man "Gemahl/Gemahlin" sagen? ;-)
    Das "Werk" selbst könnte man ja 1:1 als Kabarettprogramm übernehmen; wer weiß, vielleicht ist es ja auch dafür gedacht? Und Hundstorfer ein Mensch mit viel hintergründigem Witz?

  11. A.E.I.O.U (kein Partner)
    06. Dezember 2010 15:31

    Bei Hundsdorfer wird eines ganz deutlich. Als Bundesminister braucht man keinerlei besondere Qualifikation. Und die hat er auch nicht.

    Im Übrigen sollte man den "Hundi" nicht allzu ernst nehmen. Das verdient er wirklich nicht.

    Und: Wer wird sich schon von so einem Papierl bevormunden lassen?

    Ich ganz sicher nicht.

    Für mich ist ein Neger immer noch ein Neger und ein Zigeuner ein Zigeuner.
    Die religiöse Volksverblödung unter den Islamisten ist mir immer noch mehr zu wider als jene unter den Katholisten. Das hat nichts damit zu tun, dass derzeit die röm-kat Kirche in Ö noch die größere Sekte ist. Sondern mit der Radikalität und Beschränktheit der Islamisten und der häufiger anzutreffenden Islamterroristen. Obwohl ich die kath. Kinderschänder und Sexstrolche im Priestergewand auch zum Kotzen finde.

    Die muslimischen Zwangsverheiratungen und dadurch von muslimischen Attentäter herbeigeführten Familientragödien machen diese geistig behinderten Religionsfanatiker auch nicht sympathischer.

    So viel zum Hundsdorfer´schen Sprachverbot.

    • Systemfehler (kein Partner)
      07. Dezember 2010 06:41

      Für mich ist ein Rassist auch immer ein Rassist, auch wenn du dich darüber natürlich beschweren wirst.

  12. TCM (kein Partner)
    06. Dezember 2010 13:40

    Mir bleibt die Luft weg. Ist diese Broschüre ernst gemeint?! Wenn nein, wäre sie ein sehr teurer Spaß und mindestens 35 Jahre zu spät. Die Monty Pythons hätten das weit besser hingekriegt.

  13. THJ (kein Partner)
    06. Dezember 2010 13:28

    Ich habs.

    Aus der sexuell frustrierten Quotentussi machen wir dann ganz einfach die/den glücks- und Hormontätigkeitsbenachteiligte / -Benachteiligten Erfüllerin / Erfüller der gendergerechten Berufschancenverteilung.

    Ich bin bereit für Orwell und sein Neusprech.

  14. Neppomuck (kein Partner)
    06. Dezember 2010 13:14

    Entdiskriminierungsanleitung.

    Schrecklich sind die Ungleichheiten,
    da sie Unlust nur bereiten.
    Schon im Kreißsaal wird es klar,
    was des Übels Ursach’ war:
    Manchem Säugling fehlt ein Stück
    zum bedingungslosen Glück.
    Diese Ungerechtigkeit
    drückt sich aus im Penisneid
    und ein herzhaftes Gebrülle
    stört die aseptische Stille.
    Was der Urknall sozusagen
    aller 'Gleichbehandlungs-Klagen'.
    Dieser Schrei fiel wie ein Samen
    in die „Erde“ mancher Damen,
    und er keimte, welch ein Graus,
    dort zum Lebensinhalt aus.
    Mangels bess’rer Ambitionen,
    die manch' Menschen innewohnen,
    widmen sie sich mit Geschrei
    dämlicher Gleichmacherei.
    Schon im zarten Kindergarten-
    Alter darf man nicht drauf warten,
    dass „kind“ gar „geschlechtsspezifisch“
    sich entwickeln kann, akribisch
    merzt man aus in Sprache, Lied,
    selbst den „klein(st)en Unterschied“.
    In der Schule angekommen,
    wird die Leistungslust genommen,
    schließlich sind wir alle gleich,
    sei die Birne noch so weich.
    Noten sind „no go“-Methoden
    und entziehen dir den Boden
    jeglicher Selbstwertgefühle,
    sei’s beruflich, sei’s beim Spiele;
    also weg mit dem Ballast,
    welche Eignung du auch hast.
    Später auch, im „Arbeitsleid“,
    um zu hemmen Missgunst, Neid,
    Dünkel oder Großmannssucht,
    sei „Disparität“ verflucht.
    Jeder Buschmann kriegt ein Mascherl
    und ein schlankes Laptop-Tascherl,
    reiche Eltern sowieso
    und dazu ein eig’nes Klo.
    Die Struktur wird reduziert,
    bis nur noch ein Weibchen führt
    und beteiligt am Verlust
    wird nur der, wo nicht gewusst,
    dass wir aus dem Vollen schöpfen,
    wie zet.Be. aus Schuldentöpfen.
    Dann ist uns’re Affenbande
    gänzlich im Schlaraffenlande.
    Keiner wird diskriminiert,
    nicht am Nasenring geführt
    (weder transzendent noch physisch)
    alles lebt „parasitisisch“,
    kein’s ist Biene, alle Drohnen.

    Doch wer wollte dort schon wohnen?

    • RB (kein Partner)
      06. Dezember 2010 13:26

      @Neppomuck
      Gratulation, tolles Gedicht!

    • Celian
      06. Dezember 2010 13:49

      Herrliches Gedicht!
      Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, Neppomuck!

    • Segestes (kein Partner)
      06. Dezember 2010 13:54

      Sehr hübsch.
      Aber wenn sich hinter "Neppomuck" nicht (ein Nestroy-Fan?) namens Wolf Martin verbirgt, dann fress ich einen Besen bzw. Staubsauger.

      PS: Das heutige "Wetten dass"-Verslein fand ich übrigens besonders amüsant :)

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. Dezember 2010 15:12

      Das Schöne an der Anonymität ist, dass einen keiner kennt.

      Dennoch empfehle ich ihnen, einen begabten Zuckerbäcker zu suchen, der die besagten Reinigungsgeräte in Marzipan herzustellen in der Lage ist, Hr. @segestes.

      Zu @Neppomuck:
      Ich mucke auf, alsbald ich mich geneppt fühle.

      J. N. Nestroy sehe ich als unerreichbares Vorbild, mit dem ich bestenfalls nur gemein habe, in einer Zeit der wachsenden Restriktionen hinsichtlich freimütiger Meinungsäußerungen zu leben. Natürlich bin ich auch ein Anhänger all seiner Fröhlichkeiten, die ein immer noch gültiger Spiegel unserer, heute allerdings schaumgebremsten, "Vormärz-Stimmung" sind.

      Einige Gustostückerln aus seinem zwar kritischen, aber damals (wie das heute gesehen wird, wage ich gar nicht anzusprechen) doch mit dem herrschenden Äquivalent Metternichs zu unseren 'Anti-Terror-Gesetzen' (meinetwegen noch "in statu nascendi", aber früher oder später wird man Rechtsgeltung durchsetzen) zu vereinbarendem Repertoire:

      "Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition."

      "Die Phönizier haben das Geld erfunden - aber warum so wenig?"

      "Kunst ist, wenn man’s nicht kann, denn wenn man’s kann, ist’s keine Kunst."

  15. M.U. Shrooms (kein Partner)
    06. Dezember 2010 12:00

    Ich hatte mir von der Krise mehr erhofft.

  16. Segestes (kein Partner)
    06. Dezember 2010 11:30

    OT: Gestern bei "Im Zentrum" (passender wäre eigentlich, "In Klein-Anatolien"):

    http://tvthek.orf.at/programs/1279-Im-Zentrum

    Als Gäste waren natürlich lauter Euro-Extremisten, wie sie geradezu im Buche stehen, geladen: Allen voran der Phrasendrescher Schieder von der SPÖ und der EU-Hofberichterstatter Raimund Löw vom ORF (toll übrigens, wenn der ORF so quasi mit sich selbst diskutiert....).

    Jedoch, eine unglaublich positive Ausnahme stellte der für ORF-Diskussionen bereits obligatorische Quotenpiefke dar: Hans-Olaf Henkel (BDI), der spürbar als einzige der anwesenden Personen, seinen Verstand einsetzte, über den Tellerrand blickte und einen kritischen Geist aufwies.

    Womit wieder einmal folgendes auffällt: In Österreich wird man so gut wie keine namhafte Persönlichkeit finden, die über Alternativen zum Euro nachdenkt.
    Von Schwarz bis Rot-Grün ist man sich in einer Sache einig: Nibelungentreue zum Euro und zur EU! Alleine schon deshalb, weil es hierzulande unter den selbsternannten Eliten geradezu verpflichtend ist, die EU nicht allzu kritisch zu hinterfragen. Da würde man ja womöglich noch Gemeinsamkeiten mit dem Dritten Lager entdecken - Gott bewahre!
    Lieber fährt man, quasi der "bella figura" zuliebe, den Karren noch weiter in den Dreck. Noch dazu wo die Konservativen feucht von einem möglichst aufgeblasenen Wirtschaftsraum träumen, den sie den Wanderheuschrecken gleich durchwandern können, während das linke Winkerl es sich in den Kopf gesetzt hat, die österreichische Identität durch eine europäische zu ersetzten, auf dass dann endlich der Weltfriede Einzug hält.
    Was soll man bei so einer geballten Ansammlung von Dummheit noch machen?
    Zornbebend die Hand in der Hosentasche ballen?

    • Josef Maierhofer
      06. Dezember 2010 11:59

      Die Antwort auf den Wahlzettel schreiben, wäre eine Möglichkeit, die Einleitung eines Volksbegehrens eine zweite, Demonstration eine dritte und Posten, das haben Sie ja getan. Die Einleitung eines Volksbegehrens 'Austritt aus der EU' kann man in den Gemeinden und Magistraten unterstützen, es liegt auf.

      Ich wäre auch dafür, daß es Zeit wäre, daran zu denken, daß der Euro uns viel mehr kostet, als er uns bringt, oder sind etwa die 20 Milliarden für Griechenland, die zig Milliarden für Irland, Portugal, Spanien, Italien, etc., die noch kommen werden, eine 'Bereicherung' des Euro.

      Die ganze EU hat zu viel gewollt und ist damit abgestürzt.

      Wir müssen wieder uns selbst die Schuld für das prasserische Leben unserer Spaßgesellschaft geben. Damit verbunden ist auch der Gedanke an einen Schilling, den wir wieder nehmen werden müssen, weil die EU hat versagt und wird in der Form nicht mehr weitergehen. In der Form eines Handelsvertrages könnte sie noch weitergehen, aber das Europaexperiment ist gescheitert an den Nationen, an der Bürokratieblase, an der EU Politik, an der Spekulation und Amerikahörigkeit, etc. und nicht zuletzt an den exzessiven Schulden.

    • Celian
      06. Dezember 2010 12:13

      Hans-Olaf Henkel (BDI) war auch dabei? Schade, daß ich den versäumt habe. Da "Im Zentrum" sonst nie einen Gast dabei hat, der es würdig wäre, die Sendung anzuschauen, drehe ich das nie auf.

    • Segestes (kein Partner)
      06. Dezember 2010 12:29

      "Spaßgesellschaft" trifft es auf den Punkt:
      Alle zwei Jahre muss beim Durchschnittsverdiener ein neuer Fernseher her, möglichst billig, also möglichst nicht im Inland produziert, sondern in einem Billiglohnland.
      So transferieren wir Know-How, Arbeitsplätze und Wohlstand ins Ausland.
      Um dies zu fördern, ist die EU da.
      Umverteilung zu Ungunsten vieler und Profitmaximierung zu Gunsten weniger Leute.

      Das mit dem Wahlzettel hat leidern den Hacken, dass die meisten Leute hierzulande es für unstatthaft halten, gewisse Parteien zu wählen - nicht mal in einem Akt von Notwehr.
      Und da schließt sich der Kreis und wir sind wieder beim ORF angelangt, dem wir dies hauptsächlich durch seine massive Meinungsmanipulation verdanken.
      Apropos Manipulation: Am Ende der oben verlinkten Sendung liest Turnherr noch rasch, quasi als Abschlusswort das sich dem Seher in den Verstand brennen soll, eine eMail vor, in welcher der Verfasser vom Europa der Bundesstaaten fantasiert.
      Diese Vorgehensweise ist wieder einmal so unglaublich typisch für den Ostmärkischen Rundfunk. Subtil aber wirkungsvoll, wird so ständig an einem total verzerrten Meinungsbild gearbeitet.

    • Segestes (kein Partner)
      06. Dezember 2010 12:30

      "Haken", sollte das natürlich heißen...

  17. cmh (kein Partner)
    06. Dezember 2010 11:15

    Oh Göttin - scheiß Hirn!

  18. DSMVW (kein Partner)
    06. Dezember 2010 11:01

    "Milchmädchenrechnung" und "kesse Bienen" werden, weil "geschlechterdiskriminierend", als "unerwünschte Bezeichnung" aus dem reichen Wortschatz der deutschen Sprache verbannt (und wohl noch viel mehr, mir ist bei "kesse Bienen" aber endgültig das Hirn stehengeblieben...); geht es nach dem Willen der Verfasserinnen dieser bemerkenswerten Indoktrinierungsbroschüre.

    Ahhh, der Duft von Stasi, ZK, DDR....man hat verwirrte FrauInnen mit wirrem Haar oder der roten Strähne im Kampflesbenbürstenhaarschnitt vor Augen die in steuergeldgepamperten geschützten Werkstätten - dem grün-sozialistischen Unterschlupf für sonst arbeitslose Soziologinnen/Politologinnen etc. - an diesem großen Wurf, naja, "arbeiten".

    "Wann endlich", so möchte man beinahe rufen, "wann kommt endlich die Krise und kippt all diesen pc-Schwachsinn in den Gulli?"

    • Josef Maierhofer
      06. Dezember 2010 11:11

      Ich fürchte, die Krise ist schon da und es wird vermutlich Ihr Wunsch bald übererfüllt sein. Denn soviel Krise wollten wir nicht, die hat uns die politische Parallelwelt eingehandelt, die wir zugelassen haben, indem wir uns selbst bedient haben mit Parteibuch, mit Sozialschmarotzertum, mit Sozialzuwanderungsförderung, mit Genderblödsinn, mit ...

      Die können wir jetzt kaum mehr abmildern, wir knallen mit voller Geschwindigkeit an die Wand.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      06. Dezember 2010 14:19

      Eine weitere himmelschreiende Diskriminierung des holden Geschlechts ist das Wort "Krise", das weiblich ist. Als würden Krisen jemals von Frauen verursacht! Zumal ausschließlich Männer für alles Leid der Welt verantwortlich sind, gell?
      Also ist es höchste Eisenbahn, "Krise" zu gendern — in "KriserIn"? Nein!
      Somit schlicht umtaufen in "der Kriser". Weibliche Form ab sofort bei Strafe verbieten!

    • Josef Maierhofer
      06. Dezember 2010 15:01

      @ Marcus Aurelius

      Tja ! Ich bin geschieden, da gab es vorher auch die Krise.

      Ich habe Hundstorfer's Emanzen-Gender-PC Broschüre nicht gelesen, aber vielleicht fehlt genau die Krise dort. Da wäre dann eine Auflage einzuziehen und eine neue herauszugeben ....

  19. RB (kein Partner)
    06. Dezember 2010 10:10

    Dieser schneereiche Nikolaustag ist gerettet! Habe den Leitfaden durchgelesen,
    puuuuh, jetzt habe ich etwas Sinnvolles gelernt, bin dankbar für diese Belehrungen und werde sie mir sehr zu Herzen nehmen :-)
    Bis jetzt war ich ein schlechter Mensch, ab jetzt gehts mit mir bergauf, toll!
    Und das Wort "Queer" hat meinen Wortschaft bereichert.
    Bei meiner Geburt wurde mein Geschlecht festgelegt, na so was, dachte immer
    das haben die Chromosen gemacht, ja, so kann man sich irren.
    Aber zum Glück gibt es die superintelligenten, hochgebildeten Sozialwissenschaftlerinnen, sie seien gelobt und gepriesen.

  20. APM (kein Partner)
    06. Dezember 2010 09:45

    @ Zu Unterberger (letzter Absatz)

    >>Daher also: Wer Herrn Hundstorfer einladen will, darf künftig nur noch folgende Formulierung verwenden: „Rudolf Hundstorfer mit Gattin beziehungsweise Freundin beziehungsweise schwulem Lebensgefährten beziehungsweise sonstiger Begleitperson welcher Orientierung immer“. Sonst beleidigen Sie ihn. Und er gibt gleich noch eine weitere Broschüre um unser Geld in Auftrag, um die extremistische Gehirnwäsche zu intensivieren.

    • APM (kein Partner)
      06. Dezember 2010 09:50

      Da ging was daneben:

      Es sollte "RICHTIG"heißen:

      Rudolf Hundstorfer mit FRAU GattinINNEN beziehungsweise FRAU FreundinINNEN beziehungsweise schwulem LebensgefährtenINNEN beziehungsweise sonstiger BegleitpersonINNEN...

      Wenn schon, denn schon...

  21. carlo soziale (kein Partner)
    06. Dezember 2010 09:18

    Wie mir meine Pferdchen versichern, sind gerade diese politisch Korrekten aller Richtungen besonders an Praktiken interessiert, die ihnen die ordinärsten Bezeichungen für Menschen und deren Körperteile entlocken.

    • Samtpfote
      06. Dezember 2010 09:57

      .. und haben diese PC-Gerechten alles schon so verinnerlicht, dass sie ihn höchster Erregung politisch korrekt stöhnen?
      Ein diesbezüglicher Situationsbericht aktuellster Natur würde uns hier sehr interessieren.
      Oder sollen wir unter WikiLeaks nachschlagen? Seite 696969 würde sich anbieten - denke ich.

    • carlo soziale (kein Partner)
      06. Dezember 2010 10:41

      Meine Pferdchen berichten, dass im Moment des "kleinen Todes", das sozialistische Ideal erreicht wird. Alle Menschen sind gleich.
      Dies gilt auch im Moment des echten Todes. Zumindest für den Verbleichenden, für dessen Angehörige gibt es natürlich Unterschiede.

    • Samtpfote
    • Josef Maierhofer
      06. Dezember 2010 11:16

      @ carlo soziale

      Ein echter und wahrer 'carlo soziale'.

      Es besteht aber die Gefahr, daß manche glauben, sie würden 'übrig bleiben' und ewig leben.

  22. Warum?? (kein Partner)
    06. Dezember 2010 09:00

    es tut so weh wenn man diese gender-broschüre liest...wahnsinn....die einschätzung der amerikaner/INNEN zu unseren politikern/INNNNEN ist eigentlich falsch....sie sind noch viel dümmer als angenommen...und verkaufen mit "inbrunst" die österreichischen bürger/INNNNNEN.

    darf man eigentlich "dumm" sagen....ist doch eigentlich auch schon diskriminierend ?

    • Geralöd Fauland (kein Partner)
      06. Dezember 2010 10:08

      Nein, unsere Politiker als "dumm" zu bezeichnen ist keine Diskriminierung, denn es stellt eine Verbesserung des Ist-Zustandes dar.

      Wenn ich könnte, wie ich wollte würde ich sie als "kleinkriminelle Vollidioten" bezeichnen. Tue ich aber nicht!

      Herzlichst

  23. inside
    06. Dezember 2010 08:53

    Soviel zu diesem Machwerk aus der Dogvillager-Werkstatt:
    man muss Sch... nicht sehen, es reicht wenn man sie riecht.

  24. THJ (kein Partner)
    06. Dezember 2010 08:48

    Sehr geehrter Herr Minister,

    ich darf Sie und Ihre Gattinger recht herzlich zu einer PC Diskussion zum Thema "Männin" einladen.
    Wir werden einander für zumindest eine Stunde lang anschweigen um keine Regeln der PC zu brechen.

    Passt das jetzt?

  25. Reinhard (kein Partner)
    06. Dezember 2010 08:20

    Von solchem Schrott zur entsprechenden Gesetzgebung ist es nur ein kleiner Schritt.
    Man schafft die Kultur ab, die Sprache, die nationale Identität, das Volk.
    Das Ergebnis ist nicht nur Geldverschwendung, denn verschwendet wird nichts; nein, es wird gezielt eingesetzt. Die Steuerzahler finanzieren aktionen, die sich gegen sie selbst richten.
    ein weiterer Fall von Verrat am Volk.

    • MJM
      06. Dezember 2010 08:44

      Ganz ihrer Meinung!

      Dazu kommt noch, dass die "unterstützten" marxistischen Vereinchen, Plattformen und Netzwerke dann wieder kräftig Widerstand leisten werden, wenn die nächste Regierung eine Blau/Schwarze ist.

  26. Segestes (kein Partner)
    06. Dezember 2010 05:39

    Was auffällt: Hundsdorfer wurde von der Kronenzeitung immer schon mit Samthandschuhen angefasst, ja geradezu gestreichelt. Innenpolitikheini Claus Pandibär, duzt sich mit dem Herrn sogar (aber gut, mit welchem Politiker ist der eitle Geck eigentlich nicht per du?).

    Seltsam jedenfalls, dass die Krone zu dem extremen Linksaußen-Krempel den der Sozialminister da regelmäßig vom Stapel lässt, kein kritisches Wort findet.
    Warum also diese Liebe der Krone zu Hundsdorfer?
    Gehts bloß um teure Anzeigen der SPÖ bzw. irgendwelcher der SPÖ nahe stehenden Staatsunternehmen?
    Oder steckt hier mehr dahinter?
    Sieht die Krone in Hundsdorfer bereits den nächsten Kanzler, oder zumindest SPÖ-Chef, wenn Faymännchen endgültig Schiffbruch erleidet?

  27. Neppomuck (kein Partner)
    06. Dezember 2010 00:54

    Also gut.
    Dann hab' ich eben fortan eine Muskelkatze statt eines Muskelkaters.

    Katzenideen ...

    • fosca
      06. Dezember 2010 01:08

      *lol* - der ist gut!

      Dann handelt man sich in Zukunft nach einem übermäßigen Alkoholgenuß wohl eine veritable Katze ein und keinen Kater mehr.
      Obwohl "a guate Katz" in früheren Zeiten eine andere Bedeutung hatte, aber die sind mit den politisch korrekten Maßnahmen wohl ein für allemal vorbei! :-)

  28. byrig
    05. Dezember 2010 23:42

    solange die övp nicht bereit ist,solche dinge zu untebinden und zu ihren konservativen,rechten wurzeln zurückzukehren,wird sie zu recht schrumpfen und stimmen an die fpö verlieren.punkt.

  29. mike1
    05. Dezember 2010 22:53

    mir fällt nur mehr ein: ES REICHT !!!!!

    alles andere wurde eh schon gesagt, aber das musste raus aus mir (laut !!), unglaublich dieses sozigrünpack !

  30. Brigitte Kashofer
    05. Dezember 2010 20:18

    Ich bin schon lang nicht mehr "brav" und lebe ganz gut damit, denn: Ist der Ruf mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
    Auch A. U. möchte ich empfehlen, von der ÖVP nicht als Koalitionspartnerin, sondern als Koalitionspartner zu schreiben. Denn Partner sind männlich UND weiblich. Die PC greift wie eine Seuche um sich. Und viel schneller, als man glaubt, ist man infiziert!

  31. Wolfgang Bauer
    05. Dezember 2010 18:43

    Eine traurige G'schicht, das Ganze...
    Es könnte aber auch Grundlage ganzer Kabarettprogramme sein...wenn sich die Staatskünstler drübertrauen würden. Im privaten Kreis ist die gemeinsame Lesung dieses Unsinns jedenfalls zu empfehlen.

    Man entdeckt dabei noch Lücken, z.B.: Die korrekte Verwendung der in die Luft gezeigten Gänsefüßchen. Das gehört ergänzt, sonst bleibt Unsicherheit.

    "Schwarze Drogendealer" darf man nicht sagen. Vor etwa einem Jahr wurde die Wiener Polizei medial schwer angegriffen, da sie sich bei ihrer Suche nach einem bekannten Dealer auf schwarzhäutige Menschen konzentriert und einen falschen schwarzen Mann festgenommen hat - "typisch!! rassistische Polizei!!". Der Polizeipräsident hat dem Spuk in einer TV-Disussion ein Ende gesetzt mit dem Aufschrei: "Ja, sollen wir um Himmels Willen hautfarbenneutral suchen, wenn wir wissen, dass der Dealer schwarz ist???" Oh. gäbe es doch öfter solche Aufschreie, alle Leute - sogar die paar SoziologInnen und PolitikwissenschaftlerInnen, die im Innersten schon ihre seinerzeitige Studienwahl verfluchen und deshalb chronisch 'frustriert sind - würden sich wohler fühlen.

    Entlarvend auch die Wortwahl im Verlauf der 'Arbeit': Betitelt ist ein Kapitel zwar mit "Gewünschte Wortwahl", im Text heißt es aber schon bald: ..."...ist zu verwenden...". Das entsprechende Verbots- und Gebotsgesetz ist also nicht mehr weit. "Es braucht" - wie man heutzutage sagt - nur mehr ROTGRÜN im Bund. Die EU-Grundlagen dürften im Programm PROGRESS (s. Seite 94 ) gegeben sein. Unglaublich, was die nichtlinke Mehrheit in Brüssel und Strassburg zulässt.

    Apropos Seite 94: Das 6-Jahres Rahmenprogramm hat u.a. die Aufgabe, "die Auffassungen der beteiligten Akteure und der Gesellschaft insgesamt zu kanalisieren."

    Dorthin gehört das ganze Machwerk!
    Zerstörerisch und menschenverachtend, den Stammtisch der normalen Menschen missachtend und diskriminierend, wie es ist.

  32. terbuan
    05. Dezember 2010 17:21

    Passend auch zu Mr. dogsvillager!
    Aufgrund der in wikileaks veröffentlichten Dokumente über Österreich resumiert Spiegel-Online:

    Insgesamt bescheinigen die US-Diplomaten ihrem Gastland eine "Kluft zwischen dem Bild, das Österreich sich selbst von seiner Rolle in der Welt macht, und seiner tatsächlichen, zunehmend bescheidenen Leistung".

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,731743,00.html

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2010 21:57

      Dran ist die bescheidene Intelligenz, die unser Land seit einigen Jahrzehnten präsentiert und produziert, schuld.
      Die Rückschraubung der eigenen Qualität trifft klarerweise auch die politische Ebene.

  33. Celian
    05. Dezember 2010 16:23

    Letztendlich läuft es ja nur darauf hinaus, daß Frau Irmtraud Voglmayr, die Autorin dieses Pamphlets sich zurückgesetzt fühlt, weil sie beim Frisör für den gleichen Haarschnitt mehr zahlen muss als ein Mann (Seite 57). Gleichzeitig 5 Jahre früher in Pension gehen können, darüber aber kein Sterbenswörtchen. Ach wie gender-ungerecht die Welt doch ist. Dieses weinerliche Gesudere Frau Voglmayrs, ist einfach nur erbärmlich. Es zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Pamphlet: die armen Frauen werden zurückgesetzt und unterdrückt, wo es nur geht.

    Diese arme Frau sollte mal überlegen, wie sie in diese mißliche Situation geraten ist: Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und Soziologie. Hätts halt was Gescheites studiert, was am Markt nachgefragt wird, z.B. was mit Technik dann müßte sie uns hier nicht die Ohren voll heulen.

    • Celian
      05. Dezember 2010 17:00

      Abgesehen davon, ist es höchst seltsam, daß eine Frau einen Männerhaarschnitt verlangt. Warum sollte sich eine Frau sowas antun wollen? Und auf einen beträchtlichen Teil der Weiblichkeit freiwillig verzichten? Welche Frau macht denn sowas? Das widerspricht doch der Natur. Und sowas wird uns als Diskriminierung der Frau verkauft? Frau Voglmayr führt hier vielmehr einen Privatkrieg auf dem Buckel der Frauen, die sie für sich und ihre abstrusen Ideen zu vereinnahmen versucht.

      Und außerdem: Für solche Sonderwünsche, bei denen sich jeder Frisör überwinden muß, um sie zu erfüllen, muß man halt mehr zahlen, ist doch klar.

    • terbuan
      05. Dezember 2010 17:28

      Aber die hat doch einen Wuschelkopf, vielleicht wollte sie eine Dauerwelle zum Männerpreis, blöd gelaufen!
      http://www.123people.at/s/irmtraud+voglmayr

    • papi66
      05. Dezember 2010 18:24

      Werter, werte Celian!

      Sie haben es anscheinend geschafft den ganzen Leitfaden zu lesen!
      Das freut mich für Sie!
      Ich schaffte dieses nicht!
      Ich wollte diesen Leitfaden lesen, aber mich verließ als alter Mann meine Kraft und mein Geist!
      Als ich dieses Pamphlet las, war ich sprachlos über so viel Dummes, soviel Sprachlosmachendes in einer Broschüre eines österreichischen Ministeriums. Ich habe mich bis zu dieser Stunde davon nicht erholt.

      Diese Frau, wie heißt sie gleich, die eine Frau oder Weißgottwas ist, verzapft auf etwas weniger als hundert Seiten so viel Scheiße (der Herr verzeihe mir diesen Ausdruck). Sie schreibt so viel Scheiße, die eigentlich in Simmering von den Entsorgungsbetrieben, um keinen Schaden in der Bevölkerung anzurichten, entsorgt gehörte.

      Weit haben wir es gebracht, wir sprechen bereits von Bücherverbrennungen!

      Das Mittelalter und das dritte Reich lässt uns alle schön grüßen.

      Nix für ungut Papi66

  34. Reflecting
    05. Dezember 2010 16:01

    Eine Analyse der Unwesenmanifestationen des p.c. bedingt ja geradezu, bei der Schlacht am Weißen Berg anzufangen, weil ohne die Aktivitäten der Gegenreformation mit ihren positiven und negativen Folgen die heutigen Wunderlichkeiten publizistischer und legislativer Natur gar nicht begriffen werden könnten. Dass sich gerade die weniger erfreulichen Entwicklungen neben der durchaus erfreulichen Gestaltung der barocken Welt der Österreicher trotz vieler Schicksalsschläge, Irrlehren etc. bis zur Gegenwart nicht nur erhalten haben, sondern sich sogar verfestigt und umfassender vertieft haben, damit müssen wir wohl oder übel leben.
    Die im trauten Einvernehmen zwischen Thron und Altar praktizierte Repression und Bevormundung der „Untertanen“ in allen Lebensbereichen hat seit Beginn der Gegenreformation dazu beigetragen, den homo austriacus nachhaltig zu prägen. Dabei ist eine Mentalität entstanden, die es mit sich brachte, dass viele (vielleicht allzu viele) anfingen, einer angepassten Lebensweise zu huldigen und in einer Art virtueller Welt Zuflucht zu finden. Hand in Hand damit hat sich eine richtiggehende Anpassungsphilosophie mit einem biederen Augenaufschlag entwickelt, die aktiv und passiv das Augenmerk auf Äußerlichkeiten lenkte, um damit wahrscheinlich einen schwachen Glauben und möglicherweise einen verborgenen Groll zu überdecken. Aus der Philosophie der Anpassung wurde mit der Zeit eine Daseinsphilosophie, die in ihren Auswirkungen gar nicht so selten auch heute noch erkennbar ist. Daran ändert auch die zunehmende und immer selbstverständlicher werdende Entreligionisierung der Menschen wenig.
    Die diktatorische Agitation der political correctness will scheinbar mit allen Mitteln die einst den Gesamtmenschen umfassenden Praktiken der Kirche in repressiver Bevormundung übertreffen und glaubt, es auf der leider noch immer nicht überwundenen Mentalität ungestraft und erfolgreich tun zu können.
    Während die Kirche nach dem Prozess der Läuterung zu einer Vorzeigeinstitution geworden ist, fallen die Klein- und Großwesire der p.c. um nahezu Jahrhunderte in der Menschheitsentwicklung zurück. Verglichen mit der heutigen Versuchen und Praktiken der Knebelung von Geist und Sprache war ja das „finstere“ Mittelalter ein Ausbund an „enlightenment“.

    P.S. Die an Wunderlichkeiten reiche Broschüre hat auch den unsprachpuristischen Begriff „Ageismus“ aufgelistet; wäre interessant zu hören, wie das Wort ausgesprochen wird. Es wird als Übersetzung des als englisch bezeichneten Wortes „ageism“ geboten. „ageism“ wieder dürfte einer Wortvergewaltigung, wie sie in gewissen Geisteswerkstätten nicht unüblich ist, entsprungen sein. Vielleicht ist den Verfassern kein passendes deutsches Wort eingefallen oder sie wollten sich mit einem korrespondierenden windigen Ausdruck nicht lächerlich machen.

  35. thomas lahnsteiner
    05. Dezember 2010 13:57

    offener brief von herrn tL an minister hundstorfer:

    Sehr geehrter Herr Bundesminister !

    Betr.: die broschüre, die für sich spricht

    Besonders dankbar bin ich ihren damen, dass sie als einzige offizielle stelle in europa den islamisten endlich von seinem schlechten ruf befreien…
    Indem es für ihre damen den islamismus überhaupt nicht gibt….
    Denn der begriff islamismus ist laut ihren damen eine kriminelle konstruktion, wahrscheinlich von männlichen christen erfunden
    terror, mord und unterdrückung andersdenkender haben lt hundstorfer nichts mit dem islam zu tun und schon gar nicht mit den islamisten…
    eine tolle these !!!
    Aber als einen skandal allererster ordnung betrachte ich, dass ihre damen vom „islamisten“ reden…das ist geschlechterdiskriminierung allerersten ranges…selbstverständlich ist von Islamisten/innen zu reden, noch besser wäre der begriff islamista..analog zur muslima. So wären islamistische frauen endlich auch als terroristen/innen und mörder/innen gleichberechtigt.

    Einen 2. Skandal stellt dar, dass ihre genderfrauen nicht gegen den weitverbreiteten begriff des „taliban“ protestieren
    So werden tausende frauen, die segensreich als taliban/innen wirken
    diskriminiert. eventuell könnte man auch hier als politisch korrekte bezeichnung „talibana“ einführen.

    Toll finde ich auch ihre verteidigung das begriffs „ Ayatollah (Zeichen Gottes)“ gibt es doch 1000e liebenswürdige , aufgeschlossene Ayatollahs.
    Leider haben ihre damen wieder die gendergerechte bezeichnung für diesen begriff unterlassen…
    Nämlich ayatollah/in oder ayatollahahaha

    Toll finde ich auch ihr eintreten für rollstuhlfahrer, indem sie fotos mit menschen die um den rollstuhlfahrer HERUMSTEHEN, kritisieren.
    Denn natürlich ist es diskriminierend von oben herab mit rollstuhlfahrern zu kommunizieren. Die gesunden sollen sich gefälligst hinhocken.
    Vielleicht könnte ihr ministerium den rollstuhlfahrern ein stöckchen zur verfügung stellen, mit dem sie jedem, der um sie herumsteht einmal kräftig in den bauch hauen…na die würden dann wohl einknicken…..

    Trotzdem vielen dank für diese segensreiche broschüre…sie war notwendiger denn je und brachte mir viele tolle, neue erkenntnisse

    Ihr
    T.Lahnsteiner, ausgewiesener fan ihrer genderweiber

  36. Brigitte Imb
    05. Dezember 2010 13:37

    Na bitte, da haben wir den Salat, das Ausland bestätigt die Unzulänglichkeiten unseres "Führungsrudels" und man kann ihnen nur beipflichten.
    Faymann interessiert sich in erster Linie für sich selbst, in weiterer Folge für seine Partei, aber in keiner Weise für "sein" Volk.

    Leider kann man sich nur noch schämen für unsere Staatsspitzen.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/615957/USDiplomaten-extrem-enttaeuscht-von-Oesterreich?_vl_backlink=/home/index.do

    Bei uns bekommt jeder Asyl, warum bietet man Assange dies nicht an?

  37. Brigitte Imb
    05. Dezember 2010 13:30

    Sie, die Politiker, können das Wort "Scheiße"(pardon) verbieten, die Menschen werden dafür ein Synonym finden, soviel Einfallsreichtum ist vorhanden.

    Dass es selbst denen, die sich daran halten wollen, aufgrund der Emotionalität, trotzdem noch entfleuchen wird, steht auf einer anderen "Broschüre".

    Geht es eigentlich noch darum, einen Zustand beschreiben zu können, oder muß in Zukunft alles in irgend einer Form beschönigt werden?

    Wer bitte sieht z.B. im Wort "Windel" eine Diskriminierung, wohl nur "hirnkranke" Politiker.
    Statt Windeln: Einlagen, Inkontinenzschutz ?
    Statt Füttern: beim Essen behilflich sein ?

    Diesen geballten Schwachsinn werden Intelligente und Gebildete von vornrherein ablehnen und weniger Begabte werden gar nicht in der Lage sein, die vorgeschriebenen Phrasen anzuwenden.

    Da bleibt nur zu sagen: Es reicht!
    Statt Lätzchen: Serviette ?

  38. Amtsbekannt
    05. Dezember 2010 13:09

    VIELLEICHT KANN MIR HEUTE JEMAND HELFEN:

    im Rahmen einer Diskussion wurde behauptet, der erste Asylbescheid ergeht so ca. in 6 Monaten und die Verzögerung auf 6,7,8 Jahre entsteht durch die vielen Einsprüche.

    nun meine Frage: wo kann ich nachlesen, -schauen ob dies mit den 6 Monaten so ungefähr hinkommt bzw. gibt es stat. Zahlenmaterial

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2010 13:42

      Fragen Sie Philipp Starl, der ist doch sehr versiert in rechtlichen Belangen.

      Egal was gilt, die NGOs werden das alles untererlaufen und handhaben wie bisher.

    • Philipp Starl
      05. Dezember 2010 15:19

      Das weiß ich ehrlich gesagt selbst nicht. Es gibt meines Wissens nach auch keine Verordnung, oder ein Gesetz, die/das die Dauer eines solchen Verfahrens festlegt. Sowas weiß man immer erst, wenn man es ausprobiert.

      Meistens ist von angemessener Dauer die Rede und in Anbetracht der komplizierten Materie erscheinen mir sechs Monate durchaus realistisch. Sie meinen aber wohl, dass dies sehr kurz ist. Ich kann Ihnen jedenfalls versichern, dass die Länge der Asylfahren immer mit Rechtsmitteln zu tun hat (deshalb wurde ja der Verwaltungsgerichtshof als letzte Instanz gekappt, dafür muss sich nun der VfGH damit herumschlagen).

  39. Laura R.
    05. Dezember 2010 12:55

    Der Werner hat g`sagt, daß das eh bald wurscht is. Weil wenn ma die Schmid no a zeitlang Ministerin blei`m lass`n, kann sowieso keiner mehr lesen und schreib`n. Und echt, hat er g`sagt, die ganzen zuagrasten Analphabetiker oder wie das heißt, wer`n dann eh nur mehr stammeln und unser Pisa-Ergebnis no weiter runier`n.

    Da hat er ja recht, der Werner, des ganze tepperte Correctsprech (wo er des wieder her hat?), was der Rudi und seine Menscher uns da vorschreib`n woll, versteht dann sowieso keiner`mehr, weil so Wörter wie Schwulenehe und Neger gibt`s im Anatolischen gar net.

  40. Wertkonservativer
    05. Dezember 2010 12:21

    Heute wieder einmal zum zweiten Mal: ziemlich o.t., aber aus voller Begeisterung!

    Manche von Ihnen werden wohl die heutige Pressestunde mit dem LH Südtirols, Luis Durnwalder, gesehen und gehört haben:
    für mich eine Sternstunde angewandter volksnaher und trotzdem intelligenter Politik, pragmatisch, jeweils auf den Punkt kommend, trotzdem mit Herzwärme und scharfem Verstand!
    Durnwalder, aus knorrigem Südtiroler Bauernstand, sicher ohne jegliche akadamische Weihen, aber ein Mann mit Herz, Verstand und mit einem unglaublichen Gespür für das Mögliche hinsichtlich Gegenwart und Zukunft Südtirols, und das am Nordrand eines Staates, fast pleite und von einem Harlekin angeführt.
    Wenn ich da an unsere beiden obersten Staatslenker denke (Sie wissen: Dick und Doof!), da habe ich wirklich ein Gefühl echten Bedauerns, dass bei uns Persönlichkeiten dieser Statur, Seriosität und Ausstrahlung derzeit praktisch nicht "vorkommen"!
    Entschuldigen Sie bitte meine Themen-Abweichung!

    • M.S.
      05. Dezember 2010 15:20

      @ Wertkonservativer
      Wohltuend war auch der ausgezeichnete Stil der Interviews durch die beiden Redakteure Pfeifer und Vahrner. Dass man so etwas wieder einmal im ORF erlebt, ist als besondere Seltenheit schon erwähnenswert.
      Durnwalder, jedenfalls ein authentisch wirkender Mensch, keiner von den glatten Apparatschiks wie wir sie täglich ertragen müssen.

  41. papi66
    05. Dezember 2010 11:57

    Haben eigentlich diese EU - Gleichbehandler, die alles neu erfinden (incl. sich selbst) schon an die Möglichkeit gedacht, dass sie mit ihrem Beschützen und Erfinden von diskriminierungsfreier Sprache, Handlungen und Bilddarstellungen Menschen, die sich anders ausdrücken - nämlich mit Herz und Hirn - diskriminieren? mit den neuen und doch ewig alten Regeln.
    Ich fühle mich diskriminiert und in meiner Freiheit eingeschränkt!
    mami66

    • Josef Maierhofer
      06. Dezember 2010 10:43

      Würden sie gleich behandeln, hätten wir diese Probleme ja nicht.

      Es ist die Ungleichbehandlung, die die Probleme schafft.

  42. Celian
    05. Dezember 2010 11:49

    Und wenn ich es nicht mit eigenen Augen lesen könnte, ich würde es nicht glauben.

    Auch A.U. ist schon infiltriert worden: „…der ÖVP die Mitverantwortung als Koalitionspartnerin…“, das grammatikalische Geschlecht der ÖVP wird zum natürlichen Geschlecht. Müssen wir in Zukunft wirklich aus allen Wörtern mit genus masculin eine Frau machen? Oder reichts vielleicht, daß der Koalitionspartner eine Partei ist. Man macht ja auch nicht aus Wörtern mit genus feminin krampfhaft einen Mann. Niemand sagt: der Spracherich ist auf den Hund gekommen.

    Richtig aber ist: Die Sprache ist auf die Hündin gekommen.

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2010 12:26

      Sie haben schon recht, werter Celian;
      auch ich wurde kürzlich von einem sehr intelligenten Mit-Diskutanten - im Gefolge meiner öffentlichen Ankündigung, in Hinkunft auf Gender-Kasperliaden zu verzichten - des Wortbruches geziehen!
      Und wenn schon unser allseits verehrter A.U. da und dort in die Gender-Falle gerät, warum sollte ich, kleiner Wertkonservativer, mich da genieren müssen?

  43. papi66
    05. Dezember 2010 11:30

    Werter Herr Dr. Unterberger!

    Ich habe mir diesen Leitfaden oder was diese schwachsinnige Broschüre auch sein soll kurz angeschaut und mir wurde schlecht dabei. Ich musste die paar Sätze, die ich gelesen habe mehrmals lesen so unglaublich, so unverständlich war deren Inhalt.
    Ich dachte mir während dem Atemholen immer wieder „das gibt´s doch nicht!“ „ja gibt´s denn das?“

    So einen Schwachsinn produziert und verbreitet eine EU Institution und ein österreichisches Ministerium.

    Ich nenne nur einen Punkt aus diesem Leitfaden für irregeleitete Politiker und deren Berater, nur einen Punkt, der mich betrifft:

    Alte Menschen

    Stereotype Darstellung Seite 70

    Durch die Abbildung dieses alten, gebückten Mannes mit Stock, der auf einer Parkbank sitzt und Zeitung liest, wird ein abwertendes Klischee älterer Menschen bedient.

    Dieses Klischee ist für mich nicht abwertend!

    Nach dem Lesen der folgenden Sätze und der Betrachtung der dazugehörenden Bilder, blieb mir die Spucke aus.

    Für wie blöd halten uns eigentlich Hundsdorfer und Konsorten?

    Nach der Durchsicht der Literaturliste von Seite 88-91 war es dann soweit, ich ging….an die frische Luft.

    Ich ging in den Währinger Park Krähen füttern.

    Haben sie das gewusst? Krähen fressen am liebsten Frolic aus Rindfleisch, Karotten und Getreide. Erdnüsse schmecken ihnen auch!

  44. Josef Maierhofer
    05. Dezember 2010 11:09

    Wir wollen und dürfen diesen Blödsinn nicht unterstützen.

    Solange ich nicht absichtlich jemanden beleidige, fühle ich mich nicht einer Tat schuldig. Das wollen wir mit solchen von sündteurem Schuldengeld finanzierten Broschüren nicht finanzieren, daß wir die Sprache damit vergewaltigen.

    Herr Hundstorfer, einmal habe ich Sie für vernünftig und realistisch gehalten.

    Die Ansage von Dr. Unterberger, daß eine ÖVP das auch nicht unterstützen dürfe und wir sparen müssen, ist sehr ernst. Als Dr. Pröll würde ich so einen unnötigen Schmarren verbieten und die Geldverschwendung gleich von der Parteiförderung abziehen, denn was anderes ist das ja nicht, was Hundstorfer, Schmied und sonstige solchene da tun als Geldverschwendung für Unnötiges, statt Geld für Nötiges, wie Föderalismusreform, Gesetzesreform, Verfassungsreform, Verwaltungsreform, Budgetdisziplin, Subventionsabbau, Privilegienabbau, etc. in die Hand zu nehmen, um endlich wirklich zu sparen.

    Damit hat Hundtorfer den Ärmsten der Armen Millionen von Euros weggenommen, nur damit 'Gender' gelebart wird. Ein feiner Sozialminister, wahrlich.

  45. Amtsbekannt
    05. Dezember 2010 10:04

    BESTENS!!!

    Gratulation Herr Unterberger!

    Die Einladungsformel ist/war 1 A !!!

  46. Graf Berge von Grips
    05. Dezember 2010 09:58

    Nr.313
    Man packt jetzt alles in pc-gerechte Watte -
    ich bleib' dabei: Unterhose heisst Untergatte!

  47. Alexander Renneberg
    05. Dezember 2010 09:49

    und wer hat die broschüre gedruckt? die REMA print.

    Rema übersetzt heißt: REvolutionäre MArxisten.

    ja, soeine druckerei gibt es tatsächlich, und die wird von den grünen und linken wunderbar gefördert. öhmmm, sagen wir mit aufträgen versorgt.
    man sollte sich die ausschreibungen mal genau ansehen, und möglicherweise relevante gegenofferte einholen.

    möglicherweise könnte man da, wenn man genau schaut.....vielleicht..... ;-)

    • Amtsbekannt
      05. Dezember 2010 10:28

      Unglaublich, aber wahr.

      "Nicht nur die schillernden Beschreibungen der Studentzeit
      der Nach-68-Studenten, Viktors Mitgliedschaft bei den
      Trotzkisten und die Beschreibungen der Aktivitäten der
      Wiener REMA-Print (REvolutionäre MArxisten) oder..."

      ....und wenn man dann noch nach auftraggebern sucht findet man(n)/frau (=linxer genderwahnsinn) sehr oft ministerien.........hm

    • Celian
      05. Dezember 2010 13:52

      Putzig was auf www.remaprint.at unter Information/knitting room zu finden ist:

      "Als Ausgangspunkt der Vernetzungsarbeit von Grafikerinnen, KünstlerInnen und Frauen aus verschiedenen Sparten wurde er zum Platz für das Verstricken von Kunst- und Gesellschaftsprojekten."

      Was, Frauen auch? Nicht nur Grafikerinnen und KünstlerInnen?
      Solche Häufungen von immer wieder demselben nennt man im Fachchinesischen Tautologie.
      Falls es also noch jemand nicht verstanden hat, die revoluitionären Marxisten sind ein Frauenverein, Männer unerwünscht. Aber auf diesen eigenbrötlerischen Verein kann man auch leicht verzichten. Das einzige was an dem Verein staatstragend ist, ist die Subvention vom Staat. Ansonsten eine Lachnummer. Tschuldigung, Lachnummerin.

    • CHP
      05. Dezember 2010 15:40

      @Celian 13:52
      die Kunden von REMA:

      MUMOK/Museumsquartier
      Museum für angewandte Kunst / MAK
      Tanzquartier
      Secession
      Albertina
      Kunsthalle Wien
      Künstlerhaus
      Falter Verlag
      Verlag Brandstätter
      Springerin
      Filmmuseum
      Schauspielhaus
      Thyssen Bornemisza
      Fotohof Salzburg
      Weleda
      Kulturkontakt Austria
      Südwind
      IWM// Institut f.d.Wissenschaften am Menschen
      Diagonale
      Viennale
      Unido
      Literaturhaus
      Pelpharma
      Echoraum
      Kinderkrebshilfe
      Bawag Foundation
      Österreichische Nationalbibliothek
      Industriellenvereinigung
      div. Buch- u. Kunstverlage
      ÖBV (Österr. Beamtenversicherung)
      Ärzte ohne Grenzen
      ÖGB Verlag

      Wirklich interessanter Link

    • inside
      05. Dezember 2010 16:04

      CHP

      Und alle verdienen ihr Geld auf dem freien Markt, ohne Staatszuschüsse, Subventionen verschiedenster Art, Bankenhilfspakete etc., nur Kraft ihrer Leistungen ....
      Das Who is who der österreichischen top-Wirtschaft.

      Leopold Koller: "man kann gar nicht ..."

    • Alexander Renneberg
      05. Dezember 2010 16:11

      vorallem die industriellenvereinigung stimmt mich nachdenklich.....

    • Celian
      05. Dezember 2010 16:34

      Das hat mich auch nachdenklich gemacht. Aber wenn man sich schon einen Fehltritt bei den revolutionären Marxisten geleistet hat, was ja vorkommen kann, in einem Anfall von P.C.-Vergessenheit, dann sollte man wenigstens seinen Namen aus dieser Liste streichen lassen.
      Man sollte diese Information mal der IV zukommen lassen, vielleicht weiß sie ja davon nicht einmal.

    • Alexander Renneberg
      06. Dezember 2010 08:45

      @elian,

      die meisten wissen nicht was REAM bedeutet. denken das sei eine gaaaaanz normale druckerei.

    • A.K.
      06. Dezember 2010 13:06

      @ Alexander Renneberg und "... man sollte sich die Ausschreibungen mal genau ansehen..." .
      Ein wirklich guter Vorschlag. Daher:
      Frage an die Fachleute: Welche Stelle ist zuständig?

    • Alexander Renneberg
      06. Dezember 2010 18:57

      welche stelle zuständig ist kann ich leider nicht beantworten, aber ich hole gerne die gegenofferte bei tatsächlich namhaften druckereien ein.

      mal sehen was da rauskommt.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      07. Dezember 2010 23:47

      REMAprint wird vom Ministerium angefüttert, na sowas. Die Revolutionären MarxistInnen. Wird es demnächst Broschüren der EVoEReEFü-Druck geben? Als Ausgleich?

  48. Wolfgang Bauer
    05. Dezember 2010 09:43

    Wie kann man diese Broschüre am einfachsten anfordern? Das muss ich mir geben!

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2010 13:50

      Ich drucke diesen Schwachsinn gerade aus und morgen liegt das in unserer Ordi auf.
      Unsereren Gemeindevätern schicke ich das auch und wenn mich der "Gache" packt, dann kommt´s auch in unsere Gasthäuser.

      Wieviel hat dieser Wahnsinn gekostet?

      Liebe Mitposter, helft bitte mit diesen Schwachsinn zu hinterfragen, die Politiker sollen uns gefälligst Rede und Antwort stehen!

  49. socrates
    05. Dezember 2010 08:51

    Wie schön waren für die Politiker die Zeiten des "Volksempfängers": Jeder konnte sich ein Radio leisten, was 1938 ein Luxusgegenstand war. Dafür war er aber nur zum Inlandsempfang geeignet. Bessere Geräte mit Kurzwelle erregten den Unmut der Behörde, man war verdächtig Auslandssender zu empfangen. "Feind hört mit" lautete die Propaganda zum Verbot. Vernaderer konnten ihre mißliebigen Nachbarn anzeigen, dann kam die Gestapo.
    Endlich sind wir wieder soweit, daß die Politiker nicht mehr sagen müssen: "unter Hitler war alles einfacher", sondern selbst das Heft in die Hand nehmen und die Wahrheit verbieten. Zensur ist für sie alles.
    Hundsdorfer als Nichtmaturant ohne besondere Kenntnisse weiß es nicht besser. Trotzdem sollte man die Partisanen nicht unterschätzen: In Hemmingways "Wem die Stunde schlägt" setzt er Pablo ein Denkmal: bester Kämpfer, zivil ungeeignet.
    Wahrheit ist die beste Waffe gegen WikiLeaks!

  50. SuPa
    05. Dezember 2010 08:15

    Wann wird uns Josef Pröll mit dem Ausruf "Es reicht!" (Copyright Wilhelm Molterer) von dieser erbärmlichen Koalition befreien?

    • Markus Theiner
      05. Dezember 2010 09:04

      Warum sollte Pröll dem Beispiel folgen? Es hat sich für Molterer ja nicht gerade ausgezahlt.

    • M.S.
      05. Dezember 2010 11:36

      Für Pröll wird es sich aber noch weniger auszahlen, wenn er dem Beispiel nicht folgt.

  51. terbuan
    05. Dezember 2010 07:51

    Dazu fällt einem ja direkt der Lumpazivagabundus ein

    "Jetzt krieg'n ma an' Dreck und dazu a Kontroll'!
    Da wird einem halt angst und bang,
    Die Welt steht auf kein' Fall mehr lang lang lang lang lang lang
    Die Welt steht auf kein' Fall mehr lang".

    Als nächster Schritt geht die Broschüre dann an das Justizministerium, wo derartige Äußerungen als Tatbestände in das Strafgesetzbuch eingearbeitet werden.

    Das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda läßt grüßen!

  52. Paige
    05. Dezember 2010 07:51

    Jetzt warte nur noch darauf, dass alle alten Filme zensiert bzw. neu synchronisiert und alle alten Bücher eingezogen und verbrannt werden...

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2010 13:57

      Jaaaa, die Bibel g´hört dringend umgeschrieben, da ist noch die Rede von "Weibern"!

      "Jesa Christa"!

      Und mein Mann beschwert sich, dass "Joseph" immer als "Weichei" dargestellt wird.

  53. Dr. Dieter Zakel MA
    05. Dezember 2010 06:57

    Die Antwort darauf ist genau diese Wörter zu verwenden….
    z.B. "Ich liebe alle NegerInnen", "Ich helfe gerne KrüppelInnen", "Die HunddorferIn ist eine Spreewaldgurke" :-)

  54. Wertkonservativer
    05. Dezember 2010 05:10

    Der letzte Absatz, werter A.U., zergeht einem, nachgesprochen, auf der Zunge!
    Herrlich satirisch, wenn auch mit ernstem Hintergrund.

    Zum Thema selbst: fast unglaublich, was sich vom österreichischen Volk gewählte hohe Würdenträger so alles einfallen lassen! Da wird die Meinungs- und Wahlfreiheit in einem Maße eingeschränkt, die nun wirklich bald an andere, düstere Zeiten erinnern lässt!

    Was bilden sich diese teils präpotenten, teils geistig sowieso inferioren Leute eigentlich ein? Das ist von oben verordneter p.c.- Wahn (und -Unsinn) zur Potenz! Irgendwie glaubt man da langsam, im falschen Film zu sitzen!

    Ein Minister? Primitive Arroganz, gewollt "weltmännisches" Gehabe: ein Parvenu der Extraklasse!
    Eine Ministerin? Unsicher herumrudernd, peinlich überfordert bis zum gehtnichtmehr!

    Und diese Leute wollen uns erklären, wie wir uns zu benehmen haben ?!
    Lächerlich, einfach lächerlich!

  55. Philipp Starl
    05. Dezember 2010 00:52

    Der faschistische Staat zeigt seine hässliche Fratze immer deutlicher. Machthaber haben schon immer die Salamitaktik angewandt, manche nennen es auch "Die Politik des Möglichen".

    Genauso macht es die EU, genauso macht es das faschistische Österreich.

    Warten Sie nur ab, Herr Dr. Unterberger, der Verhetzungsparagraph wird (so oder in leicht abgeänderter Form) trotzdem kommen. Die Elite sucht nur noch nach einem geeigneten Zeitpunkt dafür, darauf setze ich 10.000 Euro.

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2010 05:27

      Bitte, bitte! Übertreiben Sie doch nicht so, werter Philipp Starl!
      Faschistisch ist Österreich noch lange nicht (bestenfalls diesbezüglich ein wenig "angehaucht"). Bleiben wir doch am Boden der Realität!

      Gestatten Sie meine Einschätzung Ihrer Person. Sie sind ein blendender Kopf, vielleicht noch ein wenig "abschleifbedürftig". Aber bitte, im Wesentlichen, weiter so!

    • Philipp Starl
  56. fosca
    05. Dezember 2010 00:33

    Nein, also wenn man es nicht hier in einem seriösen Forum nachlesen könnte, ginge
    der ganze Wahnsinn glatt als Faschingsscherz durch.
    Als nächstes warte ich auf eine Broschüre von Hundstorfer um viele Steuermillionen in Auftrag gegeben: "Leitfaden für diskriminierungsfreie Sprache, Handlungen und Bilddarstellungen im Umgang mit unseren Haustieren “. Der Name des Ministers steht schon fürs Programm! UUPPS - ich fürchte, tetzt habe ich gleich eine Verhetzungsklage am Hals".
    Und bei "Gatte" denke ich überhaupt nurmehr an den legendären Edmund Sackbauer, der es mit "Unter-" in einem ganz anderen Zusammenhang verwendet hat und das ist gut so, denn in der Umgangssprache weiß sowieso niemand mehr, was erlaubt ist und was nicht! :-(





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