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Warum Berlusconis Sieg gut ist

Wenn man ausländische Medien verfolgt, dann kann man überhaupt nicht begreifen, warum Silvio Berlusconi nicht nur bei Wahlen, sondern auch bei Misstrauensabstimmungen alle Leichenreden putzmunter überlebt hat, ohne dass in Italien eine kollektive Geisteskrankheit ausgebrochen wäre. So triumphierte er auch am Dienstag zu Recht und wider alle medialen Hoffnungen. Denn diese Medien verschweigen die zwei Hauptgründe seiner Erfolge.

Dabei stimmt im Wesentlichen alles, was gegen Berlusconi vorgebracht wird. Und es mag auch stimmen, dass er sich einige Oppositionsabgeordnete gekauft hat, damit er in beiden Kammern des italienischen Parlaments wieder einmal überleben konnte, wenn auch in der zweiten Kammer nur mit drei Stimmen Vorsprung. Freilich könnten auch einige für ihn gestimmt haben, die spüren, dass sie auf der Liste seines neuen Opponenten Fini rasche Neuwahlen nicht überleben werden.

Es stimmt sicher auch, dass Berlusconi trotz seiner 74 Jahre vor allem deshalb so sehr an seinem Amt klammert, weil er sonst noch mehr Prozesse wegen unsauberer Geschäfte in seiner Vergangenheit am Hals hätte. Berlusconi ist auch alles andere als ein Anhänger der innerparteilichen Demokratie. Und seine diversen privaten Affären sind zwar privat, aber dennoch vor allem unappetitlich.

Es wäre nun falsch zu sagen, dass den Italienern das gleichgültig ist. Auch wenn sie ein viel unverkrampfteres persönliches Verhältnis zur Korruption haben, ärgern sie sich über die Korruption an der Staatsspitze.

Mehr Verständnis haben sie schon für Berlusconis Attacken auf die Justiz. Denn diese ist in Italien noch viel mehr politisiert als etwa in Österreich. Manche der Verfahren gegen Berlusconi scheinen mehr von parteipolitischem Eifer vorangetrieben als von objektiven Bestrebungen um Gerechtigkeit. Manche, wenn auch nicht alle.

Mehr Verständnis als ausländische Medien haben die Italiener zweifellos auch für Berlusconis lockere bis geschmacklose Scherzleins. Gerade die unpolitische Hälfte des Landes empfindet tiefe Sympathie dafür, dass da einer relativ normal kommuniziert und nicht in der ganzen juristisch-eitlen Gespreiztheit der sonstigen Führungsschicht Italiens, die bei jedem Auftritt Cicero zum rhetorischen Analphabeten stempeln will. Und schon gar nicht in der Verkrampftheit der politischen oder frömmelnden Korrektheit.

Entscheidend für Berlusconis Dauererfolg sind jedoch zwei ganz andere Faktoren. Der eine sind die Oppositionsparteien. Sie verkörpern weiterhin das alte Italien der in Dutzende Einzelmeinungen zerstrittenen politischen Klasse. Die oppositionellen Linksparteien haben zum Teil so radikale Ideen, dass mit ihnen ein verantwortungsbewusstes Regieren nicht möglich ist, wie sich in den Phasen zwischen Berlusconis Regierungszeiten immer wieder gezeigt hat. Sie haben weder klare Führungspersönlichkeiten noch ein gemeinsames, geschweige denn überzeugendes Programm.

Und der zweite Grund liegt darin, dass Berlusconi sehr wohl einen vernünftigen wirtschaftspolitischen Kurs gefahren ist. Auch wenn das viele Medien verschweigen, die jeweils nur über die aufgeregten Gewerkschaftsproteste dagegen geschrieben haben.

Berlusconi hat den überbordenden italienischen Wohlfahrtsstaat ein wenig beschneiden können, sodass das Budgetdefizit in den letzten Jahren sehr kontrolliert blieb. Während der letzten vier Jahre einschließlich des Krisenjahres 2009 betrug es: 3,4; 1,5; 2,7; und 5,3 Prozent – im Vergleich zu den anderen Krisenländern ist das durchaus harmlos. Und bisher sind keine statistischen Manipulationen nach griechischer Art bekannt geworden.

Wohl ist die Staatsverschuldung mit 116 Prozent (Ende 2009, am Tiefpunkt der Krise) exorbitant; sie betrug aber Ende 1999 (also am Gipfel einer Hochkonjunktur!)  auch schon 114 Prozent. Die Verbrechen an der italienischen Wirtschaft und Zukunft sind also schon lange vorher begangen worden.

Es ist traurig, aber wahr: Berlusconi ist eine zutiefst unsympathische Figur. Ohne ihn und seine cäsarischen Attitüden, aber auch ohne seine mutige Gestaltungskraft stünde jedoch das Land noch viel schlechter da. Und das sollte man auch im Ausland begreifen und nicht nur blind hetzen. Denn Linkschaoten und gutmenschliche Romantiker haben in Italien bis heute keinerlei Alternative geboten.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2010 14:44

    Dr. Unterbergers „Warum Berlusconis Sieg gut ist“ ist eine sehr gute Darstellung und steht in erfreulichem Kontrast zum linken Blickwinkel des ORF, aber auch fast aller – nach deren Eigendefinition – „Qualitäts“-Medien. Wir sind ja leider in Österreich bereits so weit, daß man eine Auslandsnachricht nicht nur nach Inhalt lesen, sondern auch entsprechend dem Übermittler der Botschaft beurteilen muß.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2010 14:58

    eine ohrfeige für die sogenannten "qualitätsmedien", allen voran natürlich den linksextremen ORF, die sich ja in der widerwärtigen, manipulitaven berichterstattung und hetze ja gegenseitig überboten.....
    sie alle haben ja schadenfroh schon leichenreden für berlusconi verfasst....

    jetzt bleibt nur noch der blindwütige, gefährliche fanatiker di prieto, der der beste beweis dafür ist, wie sehr man die justiz manipulieren und vor den eigenen politischen karren spannen kann. der ist im wahrsten sinne des wortes als staatsanwalt über leichen gegangen um seine eigene, politische karriere
    zu fördern

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2010 14:57

    Meine Meinung, kurz gefasst:
    obwohl Herr Berlusconi mit Sicherheit ein rechter Filou ist, machtbewusst, eitel bis zum gehtnichtmehr, gerissen, sozusagen mit allen (auch unsauberen Wassern) gewaschen.
    Ich mag ihn trotzdem! Schon wegen seiner geifernden Gegnerschaft in Italien und im Ausland, besonders von Seiten der linken Medien Europas (wobei der ORF
    natürlich - wie fast immer - an vorderster Front steht.

    Insofern ist der A.U.-Kommentar sicher schlüssig, auch schon deswegen, weil Herr Berlusconi in Italien und im Rahmen der EU ja nicht ausschließlich Dummheiten produziert.

    Also lassen wir ihm seine diversen Vorlieben, seine manchmal etwas peinliche Outriertheit: als Nichtitaliener können wir ja sowieso kein wirklich seriöses Urteil über ihn abgeben.

    Im italienischen Volk scheint er weiterhin beliebt zu sein; die Italiener haben zu gegebener Zeit in demokratischemr Abstimmung über sein künftiges Polit-Schicksal zu richten!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2010 15:15

    Macht beinhaltet auch "machen" und das Berlusconi aus Macht etwas "machen" kann, hat er auf seinem Lebensweg bewiesen und tut dies ebenso als Regierungschef. Dazu kommt noch - trotz aller Skandale und Skandälchen - eine gehörige Portion Charisma >>> was fast allen Politikern in Italien fehlt.
    Dafür mögen ihn die Mehrzahl der Italiener, lassen sich von seinen linken Feinden nicht verführen und machen Berlusconi voraussichtlich zum längstdienenden Ministerpräsidenten ihres Landes und das ist gut so, weil Kontinuität derzeit besonders wichtig wäre.
    Die österreichische Berichterstattung neidet dem Rechtspopulisten seine Erfolge - das hat bei uns bereits Tradition - weil es hier weit und breit kein einziges Regierungsmitglied seines Formates gibt. Man merkt die Absicht und ist verstimmt, weil ein politischer "Macher" wäre in Österreich längst notwendig!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorpapi66
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2010 19:19

    Ja, ja, der Italiener, der Berlusconi oder wie dieser infame Bursche heißt, das ist schon einer, ein so ein Ferkel, ein so ein Schweinchen, treibt sich seit Jahren auf Europas Polittheaterbühne herum und verarscht die linke Mischpoche nach Strich und Faden. Der Typ hält wie einst Till Eulenspiegel diesen linken Arschlöchern einen Spiegel vor, auf dass sie sich endlich selbst erkennen als das was sie sind, als eine miese Bande von Heuchlern und Lügnern.
    Und die Linken Europas von Nord nach Süd und von Ost nach West stimmen ein Geheul an als würde Morgen die Welt explodieren.
    Forza Italia!

  6. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2010 20:56

    Kaum habe ich Zeit gehabt, mich über Berlusconis Bleiben zu freuen, da kommt mir die Pressekonferenz von unserer Regierungs“Spitze“ vor die Augen und ins Ohr. Es wird von einem Kuhhandel Gesamtschule gegen Sozial gestaffelte Studiengebühren gesäuselt, man ist ja so geistreich und humorvoll angesichts der Kameras und Mikrofone, es ist wie bei allem, was uns Staatsbürger betrifft, ob Steuern, Justiz oder Sonstiges, was eben unser Leben und Überleben ausmacht und von uns nicht ignoriert werden kann.
    In meinem Déjà-vu fühle ich mioch wie eine Nussschale auf offener See bei hohem Wellengang ausgesetzt; was da rund um mich schäumt und hochbrandet liegt hoffnungslos ausserhalb meiner Einflusssphäre. Die gegnerischen Wellen donnern gegeneinander, aber siehe da, sie vernichten und schaden einander nicht, zu guter letzt ist alles wieder ein einig Meer. Der einzige, der untergeht, bin ich.
    Mein Gott, mir ist so schrecklich übel; ich sollte keine Nachrichten mehr anschauen, schon gar nicht im ORF.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAmtsbekannt
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2010 21:11

    .auch auf N-TV wurde nur kurz über linksextremen terror. angriffe gegen privates und öffentliches gut in rom berichtet - nachdem der gladiator bleiben durfte.

    aber diese linxlinken terr. zellen haben schon im vorfeld gedroht randale zu machen, wenn die regierung nicht fällt.

    ja, so sieht die linxlinke demokratie aus: entweder wir bekommen, was WIR wollen oder es gibt gewalt.
    gewalt - das argument der gutmenschen.

    ...und den orf schau ich schon längst nicht mehr. privatfernsehen für die spö interessiert mich nicht - meiner subejektiven meinung zu folge.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSegestes
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2010 15:24

    Die außer- wie auch inneritalienischen Intelligenzmedien, sind sich im Fall von Berlusconi nicht zu blöd, ständig seine privaten Beziehungs- und Erotikeskapaden zu wahren Monsterskandalen aufzublasen, da ihnen ansonsten offenbar nichts anderes mehr einfällt.

    Das sind dann jedoch die gleichen Medien, welche einst über Bill Clintons Spielchen im Oral Office, bestenfalls höflich lächelten und die Kampagne welche die Republikaner infolge inszeniert hatten, angewidert bekrittelten.

    Hier werden bewusst unterschiedliche, moralische Maßstäbe angelegt, abhängig von der politischen Ausrichtung einer Person.

    Außerdem: Was für einen Assange gilt, muss auch für einen Berlusconi gelten.
    Einschlägige Anschuldigungen alleine sind zu wenig.
    Vor allem wenn diese, wie in beiden Fällen, absolut fadenscheinig sind.
    Berlusconi hat sicher Dreck am Stecken, aber dann sollte man gefälligst dort nachbohren und sich nicht der Einfachheit halber, in absolut boulevardesker Manier über sein Privatleben hermachen.
    Wie passt dieses Vorgehen überhaupt zur intellektuellen Attitüde der heimischen "Qualitätsmedien"?


alle Kommentare

  1. Nena (kein Partner)
    21. Januar 2015 23:50

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  2. Aljay (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:16

    ?? December 17, 2012 5:50 pm hhhhhhhhhh chofi rhiro chtetek dima tab3ah!!!!!!ach lah fadiha dial 2010-2011 ll khotba dialo2012-2013 wella khassek dima tjebdi lmrhareba ya nono hhhhhhhhhhhhhhhhhh

  3. Jesus (kein Partner)
    20. Januar 2015 14:22

    Got it! Thanks a lot again for heipnlg me out!

  4. francesco (kein Partner)
    18. Dezember 2010 12:26

    lustig. ich frage mich welche werte andreas unterberger eigentlich vertritt? wie er schon selbst ausführt darf ein politiker die regeln der demokratie missachten, die medien kontrollieren, abgeordnete kaufen, ... was auch immer. solange er gute wirtschaftspolitik macht. aha. dann erwarte ich mir demnächst loblieder auf den iran & seine freunde.

    laut aktuellen osce bericht stieg italien gerade zum land mit der 3. stärksten steuerbelastung der welt auf. wo ist also der abbau von dem unterberger spricht?

    laut studie der confindustria ist italien von allen osce ländern vorletzter im bereich der beschäftigung von jugendlichen und jungen menschen bis 25 jahren.

    laut studie die auch in "die presse" veröffentlicht wurde ist italien das land in eurpa dessen gebildete jugend im grössten ausmass das land verlässt und emigriert.

    wie unterberger selbst sagt lag ende der 90iger jahre die verschuldung italiens bei 114% vom bip. anfang der 90iger bei über 120 %. das heisst dass vor allem d'alema schulden abbaute. wie nicht unschwer zu erraten, da berlusconi ab 2001 bis auf 2 jahre immer an der macht war stiegen seitdem die schulden wieder. prodi baute in den 2 jahren schulden durch steuererhöhungen ab.

    welche reformen sind das von denen hier gesprochen werden?

    zur erinnerung für herrn u. mister b. ist seit anfang der 90iger jahre in der politik (um seine firma und seine rechtlichen probleme zu lösen).

    weil sie von der "politisierten" justiz sprachen. nach fast 20 jahren berlusconi in der italienischen politik findet sich die effizienz der italienischen judikatur laut weltbank auf dem weltweit 156 platz von 182 ländern. warum? wenn verjährungsfristen verkürzt werden und die prozessdauer verlängert wird kommen sogar menschen die unterberger offenbar schätzt nicht ins häfen.

    wer ist also schuld an der politisierten justiz falls es die gibt? wer ist schuld an der politisierten medienlandschaft falls es die gibt? wer ist schuld an den miserablen wirtschaftsdaten?

    ein mann wie berlusconi dessen engster verbündeter seit den 60iger jahren, marcello dell'utri, wirtschaftlicher weggefährte und gründer von forza italia, gerade wegen mafiaverbindungen zu einer mehrjährigen haftstrafe verurteilt wurde. ein solcher mann hat offensichtlich ein interesse die justiz zu schwächen und nicht zu stärken. ein mann im übrigen der einen verurteilten mafioso, mehrfachmörder und drogenboss wie vittorio mangano offiziell zum helden macht.

    ich erwarte mir demnächst artikel darüber, warum es gut ist dass giovanni falcone und paolo borsellino nicht mehr sind, warum es gut ist warum dell'utri oder andreotti noch immer im parlament sitzen, ...

    vor allem erwarte ich mir einen artikel darüber warum all jene mafiaopfer, korruptionsopfer, freunderl-und misswirtschaftsopfer die ihr land verlassen müssen weil sie dort keine zukunft mehr haben idioten sind und den begriff von demokratie nicht verstanden haben.

    demokratie ist nämlich nach anerkannter definition von herrn unterberger. diejenige staatsform in der ein einzelner alles machen kann solange er seine handlungen mithilfe seiner monopolstellung im medienbereich verschweigen, mit lügen überdecken oder verniedlichen kann.

    http://www.ilsole24ore.com/art/SoleOnLine4/Italia/2009/01/cassazione-inaugurazione-anno-giudiziario.shtml

    http://www.asca.it/copertina-OCSE__PRESSIONE_FISCALE__L_ITALIA_SALE_AL_3*_POSTO_NEL_MONDO_(43_5_PERCENTO_)-3778.html

    • francesco (kein Partner)
      18. Dezember 2010 15:16

      dem gilt es folgendes anzuschliessen. während berlusconis regierung seit 2008 die staatsverschuldung nur auf ca. 120% des bip anwachsen haben lassen weil sie in den jahren davor schulden machten statt schulden abzubauen und somit im gegensatz zu den anderen ländern gar keine möglichkeiten und spielräume mehr hatten neue schulden zu machen ... ist dank ihrer politik die durchschnittliche verschuldung italienischer privathaushalte im vergleich zu september 2008 um sagenhafte 28,7% auf ca. 20.000 € gestiegen.

      andreas unterberger und die mehrheit seiner leser finden das und oben genanntes gut.

      http://www.lastampa.it/redazione/cmsSezioni/economia/201012articoli/61564girata.asp

  5. ekel (kein Partner)
    17. Dezember 2010 18:37

    menschen ohne moral und ethischen werten wie unterberger und manchen seiner leser kann es natürlich auch manchmal recht sein dass jemand wie berlusconi weiter im amt verharrt.

    ein mann dessen politische rechte hand und parteigründer gerade im 2. grad wegen verbindungen zur mafia verurteilt wurde. ein mann der vor wenigen monaten indirekt wegen steuerhinterziehung zu lasten italiens verurteilt wurde. der sein wirtschaftsimperium dank korruption und missbrauch seiner politischen macht aufgebaut hat und zum nachteil der freien marktwirtschaft aufrecht erhalten kann.

    in einem land in dem die mafia seit meiner geburt ca. 10.000 menschen umgebracht hat und das wirtschaftlich am boden liegt wird berlusconis engster verbündeter wegen mafiaverbindungen verurteilt. berlusconi hat in seiner vorigen legislaturperiode weitere schulden gemacht. prodi hatte schulden abgebaut, nicht berlusconi. d'alema hatte schulden abgebaut. berlusconi machte weiter schulden und keine einzige reform um italiens wirtschaft zu stärken.

    berlusconi & seine freunde haben es geschafft nach 20 jahren italiens rechtssystem hinter das niveau mancher bananenrepubliken abzustufen. ein mann der die italienischen medien kontrolliert und korrumpiert um die regeln der demokratie ausser kraft zu setzen. ein land das aufgrund fehlender reformen, korruption und freunderlwirtschaft die gebildete jugend auswandert.

    in einem solchen land stellt sich unterberger auf die seite berlusconis.

  6. georg tomandl (kein Partner)
    16. Dezember 2010 08:04

    ein zitat über berlusconi: 'Berlusconi erklärt, das Prinzip seiner Politik sei es, die Führungsmethoden eines großen Unternehmens in der Regierung eines Landes anwenden zu wollen' (wikipedia)
    wenn dem so sei, und ich bezweifle das nicht, dann ist das wohl das große problem seiner politik
    einen staat zu führen, bedeutet eben viel mehr, als einen betrieb möglichst gewinnträchtig zu leiten (was man angesichts der schuldenlage ja von italien ohnehin nicht behaupten kann)
    es gab in den letzten 15 jahre 4 regierungen unter berlusconi, und da ist es wohl legitim, ihn zumindest eine mitschuld an der extrem hohen staatsverschuldung zu geben
    in einem staat zählt nicht nur, dass die hauptaktionäre (industriebetriebe und große wirtschaftsbetriebe im allgemeinen) in wirtschaftlicher sicht zufiedengestellt sind, sondern dass ein interessensausgleich in der gesamten bevölkerung stattfindet, um allgemeinen sozialen frieden und damit allgemeinen möglicht hohe lebensqualität zu gewährleisten
    dass dabei nicht die dynamik aus der wirtschaft gezogen werden darf, ist allerdings auch klar (sozialer friede steht aber auch nicht in einem widerspruch zu wirtschaftlichkeit, vorausgesestzt die gesellschaft ist bereit dazu - ein großer vorteil der vielzitierten skandinavischen ländern)
    über all dem sollte aber aus meiner sicht ein regierungschef stehen, der über alle zweifel der korruption oder der kriminalität im allgemeinen erhaben ist
    das ist wohl bei berlusconi nicht nur nicht der fall, sondern geradezu eine perversion
    ein regierungschef, der die meiste zeit seiner arbeit damit verbringen muß, sich selber durch einflußnahme aller art an der macht zu halten, ist möglicherweise geeignet, einen wirtschaftsbetrieb zu führen, aber kaum verantwortung für das wohlergehen einer ganzen nation zu übernehmen
    das einzige, was ihn auszeichnet (und es fällt mir schwer, das überhaupt zu erwähnen) ist, dass durch ihn die halbwertszeiten der regierungen italiens drastisch erhöht wurden....
    ihn in hinblick auf seine politischen inhalte mit dr schüssel (wie es in diesem block immer wieder passiert) in verbindung zu vergleichen, halte ich (und ich bin kein anhänger des konservativen lagers) für eine zumutung, da es um seine persion nie den verdacht von illegalem treiben aufgetaucht ist, und er, soweit ich das weiß, politik aus ambition und gestaltungswillen betreibt und nicht, um seinen reichtum zu vermehren
    seine 'zuneigung' zu khg allerdings werde ich nie ganz nachvollziehen können - der passt eher nach italien .....
    dass AU berlusconi verteidigt und die art wie er das argumentiert, genauso wie er ununterbrochen erschreckend unqualifiziert auf die grünen, die linke, die gutmenschen und alle anderen, die er nicht begreifen kann losgeht, bestätigt die medienlandschaft in österreich, die es ihm nicht mehr gestattet, relevante redaktionelle verantwortung zu übernehmen ausser in kontroversiellen blocks, wo er extremmeinungen vertritt...
    schade

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. Dezember 2010 11:11

      Das war weniger die "Medienlandschaft Österreichs", als mehr ein gewisser Herr Faymann, der ihm (A. U.) nicht mehr "gestattete" ...

  7. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    15. Dezember 2010 23:53

    Es wird zwar viel von "Medien" geschrieben, aber die italienischen Medien werden komischerweise nicht thematisiert. Als Punkt 3 z.B.. Die sind vermutlich maßgeblicher für Berlusconis Erfolge als ausländische.

  8. Neppomuck (kein Partner)
    15. Dezember 2010 19:46

    Also wenn man „gen Italien“ fährt und dann ins Landesinnere vorstößt, begegnet man immer mehr einem grundsätzlichen Verständnis für Triebe, inklusive dem „politischen Johannistrieb“.

    Von Camorra und „Hitzen“ etwas im demokratischen Bewusstsein behindert, von einem eher schlampigen Verhältnis zu Behörden (inkl. „Steuerbehörden“) geprägt, bringt, ist erst einmal der Rubicon überschritten, der vor allem im „Mezzogiorno“ gereifte und von Pizza und „Frutti del mare“ nachhaltig geprägte Nachfahre der Caesaren ausreichend Verständnis für den gleichnamigen Wahn mit.

    An sich eine sehr pragmatische Haltung.
    Denn wie „alt“ immer die Regierungen werden, und das ist nicht sehr alt, immerhin gab es 24 Regierungen innerhalb der letzten dreißig Jahre, viel geändert hat sich seit Mussolinis Zeiten nicht.

    Von den „ehernen“ (ha, ha) Gesetzen der Euro-Stabilität genötigt, glich man den Abwertungsreigen der Lira durch Staatsverschuldung aus und fuhr damit gar nicht einmal so schlecht. Was kümmern einem kollektive Schulden, wenn andere dafür gradezustehen haben?

    Was soll also dem 'Halbinsulaner des mediterranen Stiefels' eine "politische Moral" (?) der Galionsfiguren, die auch sonstwo mehr von den willfährigen Medien als von den Trägern der Ämter bestimmt und beurteilt wird?

    Da wird man dem alten, gleichermaßen Schluck- wie Geilspecht doch Sympathien entgegenzubringen in der Lage sein.
    Schließlich kann man von dem nostalgischen Bewusstsein, einmal eine Weltmacht gewesen zu sein, sichtlich ganz gut leben. Mag es auch schon länger her sein.

    Zumal man keine künstlich generierten Schuldkomplexe auf Auge gedrückt bekommt.

  9. Michael K. (kein Partner)
    15. Dezember 2010 18:07

    Und noch etwas: Heute in der Früh war auf der ORF-Seite im Internet noch die "dramatische" Szenerie der Reaktion auf den Nicht-Abgang Berlusconis bestimmend: schwarze Rauchschwaden über Rom, "hunderte" Demonstranten in Mailand (ist das eigentlich viel?). Jetzt, am Abend des 15.102010, sucht man bereits vergebens nach Berichten dieser Art. Ist es in Italien zu kalt für den Gang auf die Straße - oder ist die Erregung der italienischen Seele über diese Causa eine schneller enden wollende, als von heimischen Medien ursprünglich ersehnt?

  10. Michael K. (kein Partner)
    15. Dezember 2010 17:59

    Die Selbstsicherheit, mit der am Vortag der italienischen Abstimmungen über Berlusconis Politik in österreichischen Medien der Abgang Berlusconis als mehr oder weniger sichere Angelegenheit prognostiziert worden ist, erinnert in mancher Hinsicht an ähnlich großspurige Ankündigungen diverser "Anklagen" gegen den früheren Finanzminister K.H. Grasser: Wenn man da die Internetseite des ORF etwa anschaut, hat man jedes Mal den Eindruck: "JETZT hat es ihn aber erwischt!" In den Tagen darauf schmilzt dann alles wieder weg wie ein Schneemann im Frühling. So auch bei Berlusconi - nach dem Prinzip: "Jetzt MUSS es ihm aber den Kopf kosten!" Der (linke) Wunsch ist der Vater des Gedankens bzw. einer von Wunschträumen gefärbten Berichterstattung...

  11. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    15. Dezember 2010 16:23

    Interessanter Kommentar von AU dem ich Ihm so nicht zugetraut hätte. Allerdings weiß ich immer noch nicht ob unser Blogger es mit seinem Gewissen vereinbaren könnte, einen Schwerverbrecher, der mit Mafiamethoden in Italien regiert, zu wählen, nur weil er die vernünftigste Politik anbietet!

    Denn eines muss klar sein, wenn Berlusconi untergeht, heißt das nicht, dass auch seine Partei und deren Politik in Italien totgeweiht sind!

    • papi66
      15. Dezember 2010 18:22

      Werter redaktionsbekannter Reaktionär!

      Den italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi einen Schwerverbrecher zu nennen ist ein starkes Stück. Gut, das ist ihre Meinung, die sei Ihnen unbenommen.
      Die Meinungsfreiheit ist ja bis zum heutigen Tage noch in Ordnung, wie es morgen sein wird mit der Freiheit des Wortes, das wissen die Götter oder der giftig grüne Pilz.

      Berlusconi ist ein Schlitzohr, ein Weiberer, ein Rechtbeuger, ein Mafioso, ein Italiener eben, na und!

      Aber dieses Schlitzohr, dieser Weiberer hat es geschafft ein unregierbares Land neun Jahre lang zu regieren und zu stabilisieren, auch zu unserem Nutzen!

      Wenn Sie schon Berlusconi einen Schwerverbrecher nennen, wo würden Sie denn die nordkoreanische Führung einordnen?
      Oder die Chinas?
      Oder die des Iran?
      Oder, oder, oder?

      Berlusconi besticht Politiker, Richter und Zeitungen, dieser Schwerverbrecher O.k.

      Der Faymann und der Häupl bestechen seit Jahren österreichische Medien mit Steuergeldern, das ist in Ordnung oder was?

    • fosca
      15. Dezember 2010 22:24

      @papi66

      Bravo - absolut d'accord!

  12. Segestes (kein Partner)
    15. Dezember 2010 15:24

    Die außer- wie auch inneritalienischen Intelligenzmedien, sind sich im Fall von Berlusconi nicht zu blöd, ständig seine privaten Beziehungs- und Erotikeskapaden zu wahren Monsterskandalen aufzublasen, da ihnen ansonsten offenbar nichts anderes mehr einfällt.

    Das sind dann jedoch die gleichen Medien, welche einst über Bill Clintons Spielchen im Oral Office, bestenfalls höflich lächelten und die Kampagne welche die Republikaner infolge inszeniert hatten, angewidert bekrittelten.

    Hier werden bewusst unterschiedliche, moralische Maßstäbe angelegt, abhängig von der politischen Ausrichtung einer Person.

    Außerdem: Was für einen Assange gilt, muss auch für einen Berlusconi gelten.
    Einschlägige Anschuldigungen alleine sind zu wenig.
    Vor allem wenn diese, wie in beiden Fällen, absolut fadenscheinig sind.
    Berlusconi hat sicher Dreck am Stecken, aber dann sollte man gefälligst dort nachbohren und sich nicht der Einfachheit halber, in absolut boulevardesker Manier über sein Privatleben hermachen.
    Wie passt dieses Vorgehen überhaupt zur intellektuellen Attitüde der heimischen "Qualitätsmedien"?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      15. Dezember 2010 23:57

      Um das wirklich zu verstehen, muss man den italienischen Medienmarkt ein bisschen beurteilen können. Das Wort "Boulevard" hätte dort erfunden werden können. Intimitäten interessieren sie am meisten, und daran sind Berlusconis eigene Medien nicht ganz unschuldig.

  13. eiskasten
    15. Dezember 2010 11:54

    Ich denke, ein wichtiger Punkt wurde noch vergessen:
    Wenn es Neuwahlen gibt und Berlusconi verliert sie, dann müssten sich alle Gegner - also Neofaschisten bis Kommunisten - zu einer Regierung zusammen finden.
    Das halte ich für eher ausgeschlossen.

    Damit ist das Szenario Belgiens - also einer fehlenden Regierung - durchaus wahrscheinlich. Ob das der Euro überleben würde?
    Als Nicht-Italiener muss ich daher schon alleine aus diesem Grund - damit sie uns nicht in den Abgrund reißen - für Berlusconi sein.

  14. Senfspender
    15. Dezember 2010 10:50

    Berlusconi, wer denn sonst? Der Südtiroler Abgeordnete im ZIB2 Interview hat es zwar nicht gesagt, aber erkennen lassen: Was hätte es gebracht, Berlusconi zu stürzen? Die Antwort gaben noch am selben Tag die empörten Enttäuschten in Rom.

    Und die Liederlichkeiten und Geschmacklosigkeiten, über die sich die politisch Korrekten in den Medien ereifern, halte ich für eine kalkulierte Ablenkung der unvermeidlichen Kritik auf ein Nebengleis. Den Sympathisanten signalisiert er mit diesen Geschichtchen Vitalität, die Kritiker beissen sich daran fest. Das schafft ihm den Freiraum für sein politisches Handeln.

    • cmh (kein Partner)
      16. Dezember 2010 09:51

      Das ist ein interessanter Aspekt der Mediendemokratie - der Oberflächlichkeit pur, bei der das "Kopfkino" außer Rand und Band gerät. Denn was soll bei einer "Massenorgie" mit einem 74jährigen schon groß geschen, was es nicht auch schon mit weniger Aufwand billiger zu haben gäbe?

      Wesentlich ist, dass dieses Kopfkino über diesen Nachrichten mit dem Barwert Null Vitalität signalisiert. Und zwar Vitalität in Bereichen, die jede/r hirnlose HeinIn problemlos kapiert, die aber für die Position als Regierungschef gänzlich irrelevant ist.

      Moral: Die Leute müssen nur glauben, sie hätten etwas verstanden und sich gut dabei fühlen. Ob es tatsächlich das, etwas anderes oder gar nichts zu verstehen gibt ist gänzlich nebensächlich.

      Dazu ein link:
      http://www.youtube.com/watch?v=9TbCMG9GPag

      Und ganz zwanglos assoziert sich hier ein Teil eines Textes von Valerie:

      Mann, bist du ein süßer Junge
      Von Kopf bis Fuß ein Kavalier
      Schenkst mir tausend rote Rosen
      Bis ich dich abservier
      Hey du solltest endlich lernen
      wie wir Frauen funktionieren
      Sei doch mal ein echter Arsch
      Dann kann ich an dich mein Herz verliern

      (Dieser Teil passt hier, in der weiteren Folge überrascht Valerie mit einer intelligenten Wendung - also keine voreiligen Schlüsse)

  15. Undine
    14. Dezember 2010 22:53

    Vorhin in der ZIB1 berichtete Mathilde SCHWABENEDER mit leidvoller Miene von der Spur der Verwüstung, von schweren Ausschreitungen vor dem Parlament in ROM. Sie erwähnte "RADIKALE GRUPPEN", vergaß aber hinzuzufügen, daß es sich um LINKS-Radikale gehandelt hat.

    Wären die Radikalen von "rechts" gekommen, hätte sie sicher nichts dran gehindert, dies explizit zu erwähnen. Aber die Bezeichnungen LINKSEXTREMISTEN, bzw. LINKSRADIKALE kommen unseren stramm LINKS stehenden ORF-Leuten nicht über die Lippen.

    • Brigitte Imb
      15. Dezember 2010 00:42

      Ja liebe Undine, versteh´n Sie doch, ob so viel Rechtspopulismus sind die Linken ja quasi gezwungen dagegen aufzutreten.

    • fosca
      15. Dezember 2010 01:20

      @Undine

      Die einzige Steigerung zu (Links-)Radikalen, die der ORF kennt ist "Autonome" und sonst nix. :-(

  16. Amtsbekannt
    14. Dezember 2010 21:11

    .auch auf N-TV wurde nur kurz über linksextremen terror. angriffe gegen privates und öffentliches gut in rom berichtet - nachdem der gladiator bleiben durfte.

    aber diese linxlinken terr. zellen haben schon im vorfeld gedroht randale zu machen, wenn die regierung nicht fällt.

    ja, so sieht die linxlinke demokratie aus: entweder wir bekommen, was WIR wollen oder es gibt gewalt.
    gewalt - das argument der gutmenschen.

    ...und den orf schau ich schon längst nicht mehr. privatfernsehen für die spö interessiert mich nicht - meiner subejektiven meinung zu folge.

  17. Maria Kiel
    14. Dezember 2010 20:56

    Kaum habe ich Zeit gehabt, mich über Berlusconis Bleiben zu freuen, da kommt mir die Pressekonferenz von unserer Regierungs“Spitze“ vor die Augen und ins Ohr. Es wird von einem Kuhhandel Gesamtschule gegen Sozial gestaffelte Studiengebühren gesäuselt, man ist ja so geistreich und humorvoll angesichts der Kameras und Mikrofone, es ist wie bei allem, was uns Staatsbürger betrifft, ob Steuern, Justiz oder Sonstiges, was eben unser Leben und Überleben ausmacht und von uns nicht ignoriert werden kann.
    In meinem Déjà-vu fühle ich mioch wie eine Nussschale auf offener See bei hohem Wellengang ausgesetzt; was da rund um mich schäumt und hochbrandet liegt hoffnungslos ausserhalb meiner Einflusssphäre. Die gegnerischen Wellen donnern gegeneinander, aber siehe da, sie vernichten und schaden einander nicht, zu guter letzt ist alles wieder ein einig Meer. Der einzige, der untergeht, bin ich.
    Mein Gott, mir ist so schrecklich übel; ich sollte keine Nachrichten mehr anschauen, schon gar nicht im ORF.

    • Johann Scheiber
      14. Dezember 2010 21:57

      Wenn dieser Kuhandel zu Stande kommt, dann sind die Bauern der VP auch schon zu Kuhandeln zu dumm. Was für ein lächerlicher Preis für die Zerstörung des Bildungssystems. Ist eher ein Judaslohn!
      Ich kann mit ihnen mitfühlen, Frau Kiel, wir sind scheinbar ohnmächtig gegen diese Verräter und Bankrotteure.

    • Brigitte Imb
      15. Dezember 2010 01:06

      Dann müssen wir Andersdenkende uns eben auch zusammenrotten.

      http://www.biö.at/ ...auf der Suche nach Gleichgesinnten.

  18. brechstange
    14. Dezember 2010 19:24

    Nach außen halten die Italiener zusammen wie Pech und Schwefel. Das fehlt den Österreichern.

  19. papi66
    14. Dezember 2010 19:19

    Ja, ja, der Italiener, der Berlusconi oder wie dieser infame Bursche heißt, das ist schon einer, ein so ein Ferkel, ein so ein Schweinchen, treibt sich seit Jahren auf Europas Polittheaterbühne herum und verarscht die linke Mischpoche nach Strich und Faden. Der Typ hält wie einst Till Eulenspiegel diesen linken Arschlöchern einen Spiegel vor, auf dass sie sich endlich selbst erkennen als das was sie sind, als eine miese Bande von Heuchlern und Lügnern.
    Und die Linken Europas von Nord nach Süd und von Ost nach West stimmen ein Geheul an als würde Morgen die Welt explodieren.
    Forza Italia!

  20. Philipp Starl
    14. Dezember 2010 18:51

    Und schon wieder frohlockt der "liberale" Dr. Unterberger, nur weil ein Mann ein paar Dinge auf den ersten Blick richtig macht.

    Eine Gegendarstellung:

    Silvio Berlusconi, das bestreitet noch nicht einmal Herr Unterberger, ist ein korrupter, mediengeiler, den Rechtsstaat missachtender Machtpolitiker, der sich die Medien erkauft und gnadenlos manipuliert. Alleine diese Liste würde genügen, um ihn vor ein Strafgericht zu stellen und allein dies würde reichen, um ihn seines Amtes zu entheben und lebenslanges Berufsverbot auszusprechen. Aber wenn einer ein bisschen spart, dann ist der Dr. Unterberger schon zufrieden, der Berlusconi ist halt ein Konservativer, da drücken wir schon einmal ein- zwei Äuglein zu. Unglaublich und da wundern Sie sich, wenn die Linken über Sie herfallen wie die Geier über die heuchelnde Beute.
    Wer den Rechtsstaat, Liberalismus und Demokratie verteidigt, der darf Berlusconis Machenschaften nicht gutheißen, egal was dieser Mann ansonsten macht.

    Jetzt kommt aber der schwerwiegendste Fehler Dr. Unterbergers. Er lobt Berlusconis Wirtschaftspolitik. Es ist einfach nicht zu fassen.

    Wenn dieser Mann schonmal die Medien, die Justiz und die Hälfte der politischen Landschaft unter seiner Fuchtel hat, dann könnte er viel viel weiter gehen. Ein Mann mit Berlusconis Macht könnte das Land von Grund auf umkrempeln, er könnte zahlreiche Reformen durchdrücken, er könnte einen eisernen Sparkurs durchziehen, er könnte das Wahlrecht reformieren, sodass Splitterparteien keine Chance mehr haben.
    Berlusconi hätte mit seiner Macht das Land von Grund reformieren können, aber er zog es vor, den gemütlichen Weg zu gehen und das ist diesem Mann mindestens genauso schwer anzukreiden wie seine sonstigen Machenschaften!

    • HDW
      15. Dezember 2010 18:56

      Nur die tendenziösen Artikel korrupter exkommunistischer südtiroler Journalisten nachbeten gilt zwar in Ö. als politische Analyse, geht aber an der Realität total vorbei. Seit dem Eintritt der halbgebildeten Massen als Protagonisten in die Geschichte seit dem "levee en masse" der franz. Revolution immer derselbe Mechanismus: Die Linke Chimäre kräht nach Revolution in Krähwinkel, Rousseau statt Voltair, ruft dadurch die Rechte Chimäre auf den Plan, beide verbünden sich gegen das Zentrum. Funktionieren tun beide Idealmodelle der Freunde der geschlossenen Gesellschaft natürlich nicht, aber ein Mythos lässt sich nicht demaskieren! Die Folgen sind bekannt: Bonapartismus, Bolschewismus, Faschismus und als Extrem den Hitlerismus. Mit anthropophagen Opferzahlen und null Wirtschaftserfolg ausser Schulden und Krieg als Lösung. In Italien heute: Altkommunisten, Linkskatholen und Neofaschisten gegen das bürgerlich-liberale Zentrum! Gewinnen daraus tut Gott sei Dank noch immer die Lega Nord, die überhaupt keinen TV Auftritt hat, keine Korruptionsvorwürfe der Justizialisten befürchten muss und auch nicht dem globalisierten Kapitalismus das Wort redet sondern die fiskalische Verschweizerung Italiens anstrebt (welche die autonome Region Südtirol für sich schon erreicht hat, aber den anderen Regionen nicht gönnen will) Schon tauchen aber die Dämonen auf, deren Gewalt von links und rechts dann sofort mit der "Untätigkeit" der Zentrums gerechtfertigt wird (Quatschbude Parlament, Nachtwächterstaat u.s.w.) Aber Herr Starl weiß natürlich wie man das Land von Sizilien bis zum Brenner "umkrempeln" kann samt "eisernem Sparkurs" in der Euro und Globalisierungkrise! Macht hat B. übrigens sehr wenig, weder kann er Minister austauschen noch gibt es in Italien den Klubzwang der österreichischen Partei und Kammerdiktatur und was die überfällige Hochschulreform bereits an Unruhen auslöst sieht man ja!
      Man kann für Europa in der kommenden schweren politischen Krise nur hoffen, dass uns die Starls diesmal erspart bleiben, das Zentrum welches die Gesellschaft durch seine produktive Arbeit überhaupt erst trägt, aus der eigenen Mitte eine solche politische Schutzmacht findet wie seit der Implosion des Marxismus-Leninismus, also seit zwanzig Jahren Italien und dass die Dämonen von links und rechts ohnmächtig weiter krähend in ihren Löchern bleiben!

  21. Celian
    14. Dezember 2010 17:04

    Die Überlebenschance eines Berlusconi in Österreich kann man leicht an der Amtsdauer eines Schüssels an fünf Fingern ausrechnen. Nämlich: gar keine.

    Der grüne Mob hätte bei so einer breiten Angriffsfläche wie Berlusconi sie mit seinen Eskapaden bietet, in Kooperation mit den hiesigen Medien leichtes Spiel gehabt. Schüssel war im Vergleich zu Berlusconi nicht angreifbar, wenn man von seinem Finanzminister absieht, der den Linken dadurch verhaßt war, daß er in der Bevölkerung insbesondere bei den sich als seine Schwiegermutter Wünschenden äußerst beliebt war. Das genügte, um ihn für die Linke zum Feindziel Nummer 1 zu machen. Ganz ohne zweifelhaften Affären Bettgeschichten, Justizskandale, Medienskandalen wegen schräger Berichterstattung durch eigene Privatsender wie Berlusconi.

    Das Kesseltreiben der Linken samt Donnerstag-Demos hat Schüssel 7 Jahre ausgehalten. Berlusconi kommt in Italien auf eine Gesamtregierungszeit von 9 Jahren. Und sie läuft immer noch. In Österreich hätte ihn der Ungeist der Demokratiefeinde rasch erledigt.

    • ProConsul
      15. Dezember 2010 00:03

      dazu muss man aber schon sagen, dass Berlusconi bereits Milliardär war und über ein großes Medienkonglomerat verfügt. Mit so einer Macht und seinen guten Kontakten zu gewissen Kreisen (haben sie gelesen, wer Berlusconi angeblich das Stargeld für sein Wirtschaftsimperium gegeben hat) kann man ihn mit Schüssel nicht vergleichen.

  22. nescio
    14. Dezember 2010 16:27

    "Und der zweite Grund liegt darin, dass Berlusconi sehr wohl einen vernünftigen wirtschaftspolitischen Kurs gefahren ist. Auch wenn das viele Medien verschweigen, die jeweils nur über die aufgeregten Gewerkschaftsproteste dagegen geschrieben haben."
    Ich muss mich wiederholen: Gerade das schätze ich an Dr. Unterberger, dass er Objektivitätversucht und Argumente bringt, die von fast allen Medien verschwiegen werden, wenn sie dem Mainstream nicht gerecht werden. Leider nicht nur der linken, sondern auch der bürgerlichen (gibt es die überhaupt noch) Medien. Nur so werden Ereignisse bei unseren Nachbarn verständlich.

  23. Josef Maierhofer
    14. Dezember 2010 16:20

    Eines ist bei Berlusconi schon anders, er hat auch eigene Medien, die ihn sicher nicht ganz fallen lassen.

    Ich anerkenne die Finanzdisziplin (wenn sie wahr ist) und sage 114% auf 116% ist sicher zumindest ein Fast-Stillstand. Aber eine Verbesserung ist es auch nicht gewesen.

    Wenn wir mutmaßen, daß die Kommunisten wesentlich schlechtere Zahlen geliefert hätten, so kann man ja die Vergangenheit als Vergleich hernehmen und da war es so, daß Italien auf wahnsinnige 114% gekommen ist.

    Bei uns wurde auch zwischen 1970 und 1990 die Staatsverschuldung mehr als verzehnfacht und seither noch einmal verdreifacht.

    Dr. Schüssel haben die kurzsichtigen 'Ösis' abgewählt, weil er ein einziges Jahr ein fast ausgeglichenes Budget versucht hat. Die anderen haben wir gewählt, die, die die meisten Schulden dazu gemacht haben.

    Man stelle sich das Gejammer und Gejohle, die Kerzerlprozessionen und Arbeitsniederlegungen bei uns vor, wäre ein Berlusconi mit ähnlicher Macht bei uns ausgestattet.

    Wir werden das dann erleben, wenn Strache Kanzler sein wird, denn wenn unsere Unfähigen so weitermachen, dann gibt es bei uns eine Verzweiflungswahl.

  24. donnerlütchen
    14. Dezember 2010 15:48

    Wie sich die Linksfaschisten wegen Berlusconi bei uns in Österreich aufpudeln ist doch ungeheuerlich, darweil ist er mir lieber als so manches Armgesicht von unseren Politikern.

  25. fosca
    14. Dezember 2010 15:15

    Macht beinhaltet auch "machen" und das Berlusconi aus Macht etwas "machen" kann, hat er auf seinem Lebensweg bewiesen und tut dies ebenso als Regierungschef. Dazu kommt noch - trotz aller Skandale und Skandälchen - eine gehörige Portion Charisma >>> was fast allen Politikern in Italien fehlt.
    Dafür mögen ihn die Mehrzahl der Italiener, lassen sich von seinen linken Feinden nicht verführen und machen Berlusconi voraussichtlich zum längstdienenden Ministerpräsidenten ihres Landes und das ist gut so, weil Kontinuität derzeit besonders wichtig wäre.
    Die österreichische Berichterstattung neidet dem Rechtspopulisten seine Erfolge - das hat bei uns bereits Tradition - weil es hier weit und breit kein einziges Regierungsmitglied seines Formates gibt. Man merkt die Absicht und ist verstimmt, weil ein politischer "Macher" wäre in Österreich längst notwendig!

  26. Graf Berge von Grips
    14. Dezember 2010 15:08

    Nr.320
    Und wie bei Cäsar, kein Nachfolger zu erkennen.
    Ich wünschte, wir könnten ihn Augustus nennen....

  27. thomas lahnsteiner
    14. Dezember 2010 14:58

    eine ohrfeige für die sogenannten "qualitätsmedien", allen voran natürlich den linksextremen ORF, die sich ja in der widerwärtigen, manipulitaven berichterstattung und hetze ja gegenseitig überboten.....
    sie alle haben ja schadenfroh schon leichenreden für berlusconi verfasst....

    jetzt bleibt nur noch der blindwütige, gefährliche fanatiker di prieto, der der beste beweis dafür ist, wie sehr man die justiz manipulieren und vor den eigenen politischen karren spannen kann. der ist im wahrsten sinne des wortes als staatsanwalt über leichen gegangen um seine eigene, politische karriere
    zu fördern

  28. Wertkonservativer
    14. Dezember 2010 14:57

    Meine Meinung, kurz gefasst:
    obwohl Herr Berlusconi mit Sicherheit ein rechter Filou ist, machtbewusst, eitel bis zum gehtnichtmehr, gerissen, sozusagen mit allen (auch unsauberen Wassern) gewaschen.
    Ich mag ihn trotzdem! Schon wegen seiner geifernden Gegnerschaft in Italien und im Ausland, besonders von Seiten der linken Medien Europas (wobei der ORF
    natürlich - wie fast immer - an vorderster Front steht.

    Insofern ist der A.U.-Kommentar sicher schlüssig, auch schon deswegen, weil Herr Berlusconi in Italien und im Rahmen der EU ja nicht ausschließlich Dummheiten produziert.

    Also lassen wir ihm seine diversen Vorlieben, seine manchmal etwas peinliche Outriertheit: als Nichtitaliener können wir ja sowieso kein wirklich seriöses Urteil über ihn abgeben.

    Im italienischen Volk scheint er weiterhin beliebt zu sein; die Italiener haben zu gegebener Zeit in demokratischemr Abstimmung über sein künftiges Polit-Schicksal zu richten!

  29. terbuan
    14. Dezember 2010 14:57

    Wie Martin Bauer im Medici-Blog schon berichtet hat, gab es heute im italienischen Parlament eine Prügelei zwischen 2 Abgeordneten!
    Solche Szenen kennt man sonst eigentlich nur aus der Ukraine, aus Argentinien, aus Südkorea und anderen Ländern mit eher unterentwickeltem Demokratieverständnis.
    Wenn die Argumente nicht mehr reichen, dann hilft eben nur mehr die nackte Gewalt, draußen vor dem Parlament hat der linksautonome Mob dazu wieder einmal eine Galaaufführung abgeliefert!

    • phaidros
      14. Dezember 2010 15:44

      Das ist wenigstens bemerkenswert aus der Feder dessen, der mich hinter diesen Kulissen, aber öffentlich vor einer anderen Gruppe verbal ohrfeigte, weil meine Gangart wörtlich »aggressiver und auch sogar populistischer« sein könnte.

      Ich kenn mich nicht aus. Indianer würden sagen, Sie sprechen mit gespaltener Zunge, terbuan.

      Aber keine Sorge: ich lasse Sie auch schon wieder in Frieden. Aber das konnte ich mir nicht verkneifen.

      BG und auch auf diesem Wege alles Gute
      phaidros

      P.S. Gut, ich gestehe, ich wollte es mir nicht verkneifen.

    • signoraeva
      14. Dezember 2010 21:13

      phaidros
      wenn Sie mit dem terbuan ein problem haben dann tragen Sie diesen konflikt gefälligst außerhalb dieses threads aus und stören sie hier nicht die diskussion
      trolle kommen übrigens erst morgen zu wort
      ....gähn.... :x

  30. A.K.
    14. Dezember 2010 14:44

    Dr. Unterbergers „Warum Berlusconis Sieg gut ist“ ist eine sehr gute Darstellung und steht in erfreulichem Kontrast zum linken Blickwinkel des ORF, aber auch fast aller – nach deren Eigendefinition – „Qualitäts“-Medien. Wir sind ja leider in Österreich bereits so weit, daß man eine Auslandsnachricht nicht nur nach Inhalt lesen, sondern auch entsprechend dem Übermittler der Botschaft beurteilen muß.

    • Undine
      14. Dezember 2010 16:00

      @A.K.

      Da fällt mir augenblicklich die LEICHENBITTERMIENE der Frau Mathilde SCHWABENEDER in Rom ein! Die sollte man lieber einmal zum Karneval nach RIO schicken,damit die Bedauernswerte auch einmal etwas zum Lachen hat, sonst verfestigt sich diese Miene gar zu sehr, da sie aus Italien nur Unerquickliches (von ihrer linken Warte aus gesehen) zu melden hat.

    • socrates
      14. Dezember 2010 16:16

      A.K.
      Deshalb verzuichte ich auf ORF und QM als Informationsquelle. Besonders schön fand ich den Artikel in der Presse über Digitale Zeitungen mit der Behauptung, daß der Kunde mehr bezahlen würde als für Printausgaben. Als Nutzer digitaler echter Zeitungen, wie NZZ, empfehle ich dem Schreiber wieder einmal Recherche, bevor er Unsinn schreibt.

    • Franz L
      15. Dezember 2010 15:04

      @ Undine
      Ausgezeichneter Kommentar!

  31. MJM
    14. Dezember 2010 14:36

    Seit Jahren "wundere" ich mich, warum im ORF über Herrn Berlusconi gar so intensiv berichet wird. Auch Sarkozy ist ein Dauergast im heimischen TV. Und wie Schwarzenegger noch im Amt war, da wurde selbst die kleinste Lapalie im fernen Kalifornien als für ihn potentiell amtsenthebend hochgespielt.

    Dabei gäbe es doch bei uns so viel zu berichten und aufzudecken. Ganz ohne Spesen von Auslandskorrespondenten bräuchte man nur zu senden, was eh jeder weiß ...

    • brechstange
      14. Dezember 2010 19:20

      Ist doch ungefährlicher über Auswärtige zu schimpfen. Opportunisten überall.

    • Undine
      14. Dezember 2010 21:05

      @MJM

      Wie recht Sie doch haben!

      Vorhin in der ZIB1 berichtete Mathilde Schwabeneder von der Spur der Verwüstung, von schweren Ausschreitungen vor dem Parlament in ROM. Sie erwähnte "RADIKALE GRUPPEN", vergaß aber dazuzufügen, daß es sich um LINKS-RADIKALE gehandelt hat.
      Wären die Radikalen von "rechts" gekommen, hätte sie sicher nichts dran gehindert, dies explizit zu erwähnen. Aber die Bezeichnungen LINKSEXTREMISTEN, bzw. LINKSRADIKALE kommen unseren linken ORF-Leuten einfach nicht über die Lippen.

    • terbuan
      14. Dezember 2010 21:35

      Links ist eben wo RECHT ist und rechts sind nur die NAZIS!
      Wir werden dazu gezwungen nur mehr links zu fahren, eben als Geisterfahrer!

    • MJM
      14. Dezember 2010 22:21

      @Undine:

      Habe im ZIB-Flash auch die objektive Berichterstattung über die Randale in Rom genossen. Man fragt sich, wann ist eigentlich im ORF zuletzt das Wort "linksradikal" gefallen?

      Und ORF.at hat auch wieder die Orientierung gefunden: "Sieg ohne Zukunft - Berlusconis Zukunft wackelt weiter." Man wird uns also erfreulicherweise auch weiterhin am Laufenden halten. Na dann ...

    • fosca
      15. Dezember 2010 01:21

      @terbuan

      Genau so - großartig kommentiert!





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