Jene Zuwanderung, die man kritisieren darf

Autor: Wolfgang Maurer

Fundamente „Europäischer Bildung“

Autor: Josef Stargl

„Wer Antisemit ist, bestimmen wir!“

Autor: Elmar Forster

Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

"Waffenlager“

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

SN-Kontroverse: Bildungsvolksbegehren?

 Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Braucht Österreich ein Bildungsvolksbegehren?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Wenn nötig sogar eine Abstimmung

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Über die Ergebnisse des Programms zur internationalen Schülerbewertung (PISA-Test) der OECD kursiert bereits eine sarkastische Anmerkung. Falls die Leseschwäche der jungen Österreicher weiter sinke, so hätte dies wenigsten eine gute Seite: Die Aufregung über die Bildungsschwäche der Jugendlichen in der Alpenrepublik würde sich legen, denn die Österreicher könnten die Ergebnisse der PISA-Studie bald ohnedies nicht mehr lesen. Hmmm.

Die Studie hat einmal mehr gezeigt, dass Österreichs Bildungssystem am Ende ist und einer grundlegenden Reform bedarf. Österreich ist auf Platz 31 (!) von 34 OECD-Ländern abgestürzt. Wenn 28 Prozent der 15- und 16-jährigen Österreicher nicht sinnerfassend lesen können (unter den Burschen sind es sogar 35 Prozent), müssen alle Alarmglocken schrillen.
Bei der Mathematik und den Naturwissenschaften sieht es etwas besser aus, aber auch hier liegt Österreich bestenfalls im internationalen Mittelfeld.

Die Ursachen liegen auf der Hand: In Österreichs Schulen wird zu viel administriert, die Lehrer- und Lehrerinnenausbildung ist mangelhaft, die Gewerkschaften (rote und schwarze!) blockieren seit Jahrzehnten vernünftige Reformen, das Bildungssystem selektiert, statt Talente zu fördern, soziale Ungleichheiten werden nicht ausgeglichen, Integration wird nicht gelebt usf.

Die Rezepte gegen den Bildungsnotstand sind bekannt. Bildungsministerin Claudia Schmied hat sie in einem Zehn-Punkte-Programm zusammengefasst. Es ist zu hoffen, dass sie nicht wieder am Widerstand der organisierten Blockierer scheitert. Nicht zuletzt deshalb ist das angekündigte Bildungsvolksbegehren nötig. Und falls dieses schubladisiert wird, ist sogar eine Volksabstimmung über die Bildungsreform einzuleiten. Denn Bildung ist DER Schüssel für die Zukunft des Landes.


Fragen wir die Österreicher doch!

Andreas Unterberger

Um Österreichs Bildungssystem ist es schlecht bestellt. Von den Volksschulen bis zu den Universitäten. Ein Gesamtschul-Volksbegehren eines Altpolitikers, der als Steuerhinterzieher überführt ist, der als Erster die Staatsschulden explodieren hat lassen, und der nun der versagenden Parteifreundin im Unterrichtsministerium helfen will, schadet da jedoch nur noch mehr.

Auch wenn er dank einiger nahestehender Medien ein paar Hunderttausend Unterschriften bekommen sollte. Aber jene Millionen Österreicher, die keine gleichmacherische, sondern eine gute Schule für jeden nach seinen Fähigkeiten wollen, würden überfahren. Mehr Klarheit brächte eine direkte und bindende Volksbefragung zu folgenden Themen:

  • Soll das achtjährige Gymnasium weiterbestehen?
  • Soll jede Schule Aufnahmeprüfungen durchführen können?
  • Sollen Eltern und Lehrer statt parteipolitisch besetzter Ministerien und Landesregierungen einen neuen Schuldirektor auswählen?
  • Sollen Direktoren Lehrer aussuchen, gute belohnen und schlechten kündigen dürfen?
  • Sollen Kinder erst dann in den Regelunterricht kommen, wenn sie Deutsch können?
  • Sollen Unis Aufnahmetests durchführen können?
  • Sollen Unis Gebühren verlangen können?
  • Sollen Leistung und Disziplin wieder zu zentralen Prinzipien unserer Schulen werden?
  • Soll es für alle Schüler regelmäßige externe Leistungstests geben?
  • Sollen die Testergebnisse schulweise zusammengefasst als Hilfe für die Eltern veröffentlicht werden?
  • Soll es pädagogische Eignungstests für angehende Lehrer geben?
  • Kann die Familienbeihilfe gekürzt werden, wenn Kinder wiederholt schwänzen?
  • Sollen jene Eltern, die eine gute Erziehung für ihre Kinder wollen, diese wie in den meisten Gesamtschulländern auf Privatschulen schicken müssen?

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Dezember 2010 01:53

    KKP beginnt ihre Darstellung halbwegs normal, wer keine Informationen hat könnte meinen sie ist in der Lage eigenständig zu denken.
    Weit gefehlt, letztendlich verfällt sie wieder ihrer linken Indoktrinierung und beglückt uns mit deren Phrasen.

    Grenzt es nicht beinahe an ein Wunder, dass frühere Generationen nicht vollkommen verblödet aufgewachsen sind?

    Volksschullehrer absolvierten 1 Jahr an der Pädak, Hauptschullehrer 2, die Klassenschülerzahl reichte oftmals weit über 30 hinaus - aus heutiger Sicht eine Katastrophe.

    Grenzt es nicht beinahe an ein Wunder, dass Sprößlinge aus früheren Generationen, deren Eltern nicht gut situiert waren, schulische Höchstleistungen, Studium und Karriere schafften?

    Ohne Chancengleichheitsgebrabbel, sondern durch Disziplin, Leistungsbereitschaft und Fleiß war dies zu erreichen, Eigenschaften die heute anscheinend keine Gültigkeit besitzen.

    Es macht mich traurig zu sehen welch horrende Auswirkungen politische Einmischungen und Machtspielchen hervorrufen und ich finde dass Bildung, Medizin und Justiz von der Politik reinzuhalten seien, lediglich ein Minimum an Strukturen zu schaffen sollte den politischen Machthabern gestattet sein.

    Es wird den Linken nie gelingen die Gesellschaft gleinzuschalten, selbst nicht bei zwangsweiser Abwertsnivellierung - sprich Gesamt(verblödungs)schule, denn ich vertraue in die Intuition der Menschen, die gegebenenfalls ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen und der Politik "ungehorsam" den Rücken kehren.

  2. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Dezember 2010 01:11

    Beim Gendern ist die Frau Krawagna-Pfeifer ungefähr so geschickt wie ein toter Iltis beim Stepptanzen: Da schreibt sie mehrfach richtig von "Österreichern" und schließt die Frauen ein (indem sie die Männer einmal ausdrücklich als Teilmenge behandelt), aber zugleich ist von "Lehrer- und Lehrerinnenausbildung" die Rede. Warum werden dann nicht auch die "organisierten Blockierer" gegendert, Frau Krawagna-Pfeifer? Mit diesem sprachlichen Geschick musste sogar Ihre Zeit als Kommunikationschefin der SPÖ einmal zu Ende gehen, das verstehe ich schon - aber wollen Sie wirklich ausgerechnet im Journalismus weitertun?

  3. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Dezember 2010 10:43

    Österreich ist auf den hintersten Plätzen aber noch vor der Türkei? Die Integration mit unseren Lieblingsmigranten scheint tatsächlich noch nicht ganz abgeschlossen zu sein.

    Jetzt noch die Gesamtschule, dann packen wirs.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Dezember 2010 07:58

    Bis auf den letzten Absatz ist die Stellungnahme von KK-P ja ganz vernünftig und plausibel.
    Aber wenn sie dann mit dem 10-Punkte Programm ihrer Genossin Schmied kommt und gar erst mit dem Volksbegehren des Hannes-Dampf-in-allen-Gassen Subventionsprofiteurs und verurteilten Steuerhinterziehers, dann weiß man woher (bzw. wohin) der Wind weht:
    Zu einer weiteren Nivellierung des Bildungswesens nach unten, ein schwacher Trost, die PISA Ergebnisse haben nur mehr wenig Luft nach dorthin!

  5. Ausgezeichneter KommentatorDoppeladler
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Dezember 2010 08:23

    Nicht das von Dr. Krawagna-Pfeifer angesprochene 10 Punkteprogramm der Unterrichtsministerin sollte umgesetzt werden, sondern die 13 Punkte von Dr. Unterberger. Diese wäre aber um einen 14. Punkt zu ergänzen:

    Sollen die Schulen von allen ideologisch motivierten Inhalten befreit werden (inkl. Gender Mainstreaming) und somit Wissen und Bildung wieder ideologiefrei vermittelt werden?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Dezember 2010 10:59

    Ich möchte hier einen Leserbrief von einem Herrn Ing. Wilhelm Weinmeier aus der heutigen Kronen-Zeitung auszugsweise zitieren, dem es nichts hinzuzufügen gibt:

    „…..Denn die Ursachen für den schlechten Bildungsstand der Schulabgänger liegen ganz woanders:

    1. Die Familien wurden in den letzten Jahren immer mehr zerstört und der Staat hat als Ersatz für Erziehung naturgemäß kläglich versagt.

    2. Computer (Internet) und Fernsehen tragen immer mehr zur Verdummung, Verrohung und Isolierung unserer Kinder bei.

    3. Game-Boy und Spielkonsolen als Ersatz für Liebe und Zuwendung haben jedes eigenständige und kreative Denken unserer Kinder abgetötet.

    4. Die Lehrpläne und Schulbücher sind wirklichkeitsfremd und mit sinnlosem Stoff überfüllt, dadurch kommt das Wesentliche, nämlich Logik und Hausverstand, völlig zu kurz.

    5. Eine völlig unkontrollierte Zuwanderung ohne jedwede sprachliche und kulturelle Integration macht eine Grundschulbildung im städtischen Bereich unmöglich…..

    Solange die Eltern den Kindern lieber ein Handy als ein Buch kaufen, solange Kindererziehung dem Staat noch immer nichts wert ist (Beispiel: Die Anrechnung der Kindererziehung auf die Pension), solange linke Träumer noch immer glauben, der Staat kann eine Familie ersetzen und Erziehung übernehmen, werden wir von viele solcher PISA-Studien erleben, es wird sich nichts ändern.“

  7. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Dezember 2010 14:15

    Die Schüler sollen tunlichst nicht mehr benotet werden, dafür werden jetzt ganze Schulsysteme nach der Methode eines obskuren Herrn Schleicher über einen Leisten gezogen.

    Klar ist durch den Linksschock der Ära Kreisky in Österreich nicht nur die Moral das Recht, die Wirtschaft, die Kultur, in einem Prozeß der inneren Zersetzung begriffen, sondern als ein Hauptangriffspunkt der Neuen Barbarei auch das ganze System der Bildung. Dafür haben die Kresikynauten, angefangen bei Androsch, Gratz, Firnberg, Blecha, Broda, etc. gesorgt.

    DENNOCH wurden durch das Bildungssystem in Österreich bis zum heutigen Tag genügend Persönlichkeiten hervorgebbracht, sodass Österreich in Europa den Status eines Nettozahlers hat und nicht den eines Kostgängers. Dasselbe gilt für Deutschland und gilt dort insbesondere für jene Bundesländer, die keine Gesamtschule haben.
    Wieso soll also gerade das Bildungssystem der Erfolgreichen zerstört werden,
    und ausgerechnet nach dem Muster linker Chaoten, die mit ihren bisherherigen Experimenten die Welt schon hundertfach mit Leid, Armut und Not "beglückt" haben.

    Es ist zu hoffen, dass genügend Schulen diesen Affenzirkus, der da aufgeführt wird ,überstehen, damit nach dem Ende der Gaukler immer noch ausreichend gut ausgebildete und qualifizierte Menschen vorhanden sind um den verfahrenen Karren aus dem Dreck zu ziehen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcarlo soziale
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Dezember 2010 12:53

    Gestern feierte ein Jugendfreund einen runden Geburtstag. Er ist wie ich in der Wohlfühlbranche tätig, aber in einer anderen Nische. Trotzdem haben wir viele gemeinsame Kunden.
    Bei dieser Feier trank ich nur Tee, um nicht einem seiner Mittelchen ausgesetzt zu werden. Während eines Toilettenbesuchs muss mir jedoch jemand etwas Bewusstseinserweiterndes in die Teekanne geschüttet haben. Meine Müdigkeit war nach dem Genuss der folgenden Tasse blitzartig verschwunden.
    Es folgte eine unruhige Nacht mit unglaublich realistischen Träumen, die zudem komplett in meiner Erinnerung haften blieben.
    Mein Traum spielte anfangs in den 1970er-Jahren. Ein Unterrichtsminister Unsinnschwatz kam vor, der den Schulversuch "Proletengymnasium" startete, speziell um geistige Größen wie Michi H., Freddy G., Werner F., Glauddia S., Laura R. und viele andere mehr, zu fördern.
    Hier erwachte ich zwischenzeitlich, um aber anschließend doch wieder von diesem Thema weiterzuträumen.
    Die weitere Traumhandlung war im Jahr 2011 angesiedelt. Internationale Bildungsexperten hatten nach der letzten PISA-Studie empfohlen, die vielen Schulversuche, die sich seit Unsinnschwatz angehäuft hatten, endlich zu evaluieren. Dafür wurde der Output (die Absolventen) dieser Bildungsanstalten näher durchleuchtet.
    Eines hat sich eindeutig herausgestellt, das Proletengymnasium lieferte schlechte Ergebnisse und wird deshalb nicht ins österreichische Regelschulwesen übernommen.


alle Kommentare

  1. Saed (kein Partner)
    23. Januar 2015 20:03

    You've really captured all the esnlatises in this subject area, haven't you?

  2. Yassine (kein Partner)
    21. Januar 2015 23:29

    What a joy to find such clear thkniing. Thanks for posting! http://kgyffghwrp.com [url=http://qponshas.com]qponshas[/url ] [link=http://vkpkonnd.com]vkpkonnd[/link ]

  3. Kwstantinos (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:18

    I've been lonokig for a post like this for an age

  4. Bari (kein Partner)
    21. Januar 2015 04:57

    Shiver me timbers, them's some great innafmotior.

  5. Sunuk (kein Partner)
    20. Januar 2015 14:42

    What a joy to find such clear thginkni. Thanks for posting!

  6. Selva (kein Partner)
    20. Januar 2015 12:07

    God help me, I put aside a whole aftnoeron to figure this out.

  7. Achso (kein Partner)
    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Dezember 2010 10:00

      Konspirativer, ja nachgerade rechtsradikaler Darwinismus, mit stark verhetzerischer Attitüde.
      Alle Menschen sind gleich (blöd) oder haben es zu sein, und wenn doch nicht, dann werden sie auf niedrigstem Niveau gleich gemacht.

      Man muss ja auch an Wahlen denken.

  8. zwacki (kein Partner)
    11. Dezember 2010 14:38

    ...Na dann stell sie einmal öffentlich!.. deine Fragen! lieber Andy!
    Das was Du hier treibst, ist nix anderes als theoretisches, belangloses und vor allem höchst einseitiges Herumgefuchtel um deines eigenen Bartes Willen!

    Der Frage um die Vorzüge der Gesamtschule entkommst Du dennoch nicht!

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Dezember 2010 15:53

      Welche Vorzüge?

    • zwacki (kein Partner)
      11. Dezember 2010 17:30

      ....wie sie das Ergebnis der Pisa - Studie so eindeutig zeigt...

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Dezember 2010 18:38

      Mit falschen Angaben wird man nie zum richtigen Ergebnis kommen.

    • Reinhard (kein Partner)
      11. Dezember 2010 20:09

      Die Fragen hat der liebe Andy öffentlich gestellt, lieber Zwacki, denn wie sonst bezeichnen Sie eine Veröffentlichung in einem öffentlichen Medium wie den "Salzburger Nachrichten"?
      Warum er der Frage um die Vorzüge der Gesamtschule nicht entkommt, ist auch unklar, denn dazu müssten erst einmal solche beweisbar sein; bis jetzt wurden sie zwar gebetsmühlenartig hergebetet, aber nirgends nachgewiesen. Herr Unterberger und auch die Postergemeinde hier werden sich gern den hieb- und stichfesten Argumenten und nachweisbaren Sachverhalten stellen, die die Vorzüge der Gesamtschule im Hinblick auf die Verbesserung des Ergebnisses der Schulabgänger beweisen, wenn sie denn einmal erkennbar wären. Aber außer Polemik und dem Herunterleiern der von den Politbüros vorgekauten Parolen haben wir noch nichts dergleichen hier erlebt.
      Ändern Sie das, überzeugen Sie uns!
      Sonst ist das, was Sie hier treiben, nix anderes als theoretisches, belangloses und vor allem höchst einseitiges Herumgefuchtel um des eigenen Bartes Willen.

    • zwacki (kein Partner)
      11. Dezember 2010 21:02

      Reinhard! :-)
      Es ist alles bestens belegt und (im Internetzeitalter) gut zugänglich und abrufbar.
      Weitere Aufsätze hierzu sind aber hier vor allem auch deshalb überflüssig, weil sie dumpfen Dünkelbürgerorgiastikern wie dem Andreas Unterberger und seiner ihm geistig geradezu hörigen Sektengemeinschaft in keiner Weise zugänglich sein kann, nachdem sie nicht zugänglich sein darf!
      So ist dies eben mit den Sekten und ihren Gurus.
      Eigentlich eh ganz normal und daher auch nicht weiter schlimm!
      Es lebe der träg wabbernde Schwachsinn!

    • Reinhard (kein Partner)
      12. Dezember 2010 07:44

      Warum nur habe ich keine konkreten Quellen erwartet?
      Ach ja, weil die linken Allesbesserwisser zwar alle Argumente haben, sie aber nicht nennen brauchen, weil es sowieso nichts nützt.
      Dumpfes präpotentes Geschwurbel ohne Inhalt, wie erwartet. Träg wabernder Schwachsinn, ja, damit kennen sie sich aus, die linken argumentationsfreien Parolendrescher.
      "Die Partei, die Partei, die hat immer Recht / und wenn sie sagt sie hat Recht / ja dann hat sie Recht!" Freundschaft!

  9. carlo soziale (kein Partner)
    11. Dezember 2010 12:53

    Gestern feierte ein Jugendfreund einen runden Geburtstag. Er ist wie ich in der Wohlfühlbranche tätig, aber in einer anderen Nische. Trotzdem haben wir viele gemeinsame Kunden.
    Bei dieser Feier trank ich nur Tee, um nicht einem seiner Mittelchen ausgesetzt zu werden. Während eines Toilettenbesuchs muss mir jedoch jemand etwas Bewusstseinserweiterndes in die Teekanne geschüttet haben. Meine Müdigkeit war nach dem Genuss der folgenden Tasse blitzartig verschwunden.
    Es folgte eine unruhige Nacht mit unglaublich realistischen Träumen, die zudem komplett in meiner Erinnerung haften blieben.
    Mein Traum spielte anfangs in den 1970er-Jahren. Ein Unterrichtsminister Unsinnschwatz kam vor, der den Schulversuch "Proletengymnasium" startete, speziell um geistige Größen wie Michi H., Freddy G., Werner F., Glauddia S., Laura R. und viele andere mehr, zu fördern.
    Hier erwachte ich zwischenzeitlich, um aber anschließend doch wieder von diesem Thema weiterzuträumen.
    Die weitere Traumhandlung war im Jahr 2011 angesiedelt. Internationale Bildungsexperten hatten nach der letzten PISA-Studie empfohlen, die vielen Schulversuche, die sich seit Unsinnschwatz angehäuft hatten, endlich zu evaluieren. Dafür wurde der Output (die Absolventen) dieser Bildungsanstalten näher durchleuchtet.
    Eines hat sich eindeutig herausgestellt, das Proletengymnasium lieferte schlechte Ergebnisse und wird deshalb nicht ins österreichische Regelschulwesen übernommen.

  10. RR Prof. Reinhard Horner
    10. Dezember 2010 19:44

    reinhard.horner@chello.at

    Österreich braucht konkrete Schulreformschritte als zukunftsweisende und zukunftstaugliche Bildungsreform

    AU: „Um Österreichs Bildungssystem ist es schlecht bestellt. Von den Volksschulen bis zu den Universitäten.“
    Auf dieser Grundlage empfiehlt er eine „direkte und verbindliche Volksbefragung“. Seine 13 „Themen“ hierzu sind angesichts der tatsächlich anstehenden Probleme der Unterrichts- und Erziehungsarbeit sowie der Gestaltung des Schullebens leider sehr verkürzt und von deutlich unterschiedlicher Qualität.

    KKP: „Die Studie hat einmal mehr gezeigt, dass Österreichs Bildungssystem am Ende ist.“ „Die Rezepte gegen den Bildungsnotstand sind bekannt, Bildungsministerin Claudia Schmied hat sie in einem Zehn-Punkte-Programm zusammengefasst.“

    Hören wir doch auf, das österreichische Schulwesen pauschal zu verteufeln, um es uns mit Reformvorschlägen allzu leicht machen zu können! Und hören wir damit auf, aus PISA-Interpretationen in projektiver Wahrnehmung wohlfeile Unterstützungen für vorgefasste Veränderungswünsche abzuleiten!

    Für die Studie 09 soll im Übrigen der skandalöse Versuch persönlicher Ausfratschelung mit dem dadurch verursachten Boykottaufruf ebenso wenig weggeleugnet werden wie die außerordentlichen Fragwürdigkeiten der internationalen Vergleiche an sich.

    Geht’s bei PISA gut, geht’s uns allen gut?

    Die 10 Punkte von Frau BM Schmied, deren entscheidendes Anliegen der bald hundertjährige Wunsch nach einer Fortsetzung der Gesamtschule über das Volksschulalter hinaus ist, sollen genügen?

    Die vorgebliche „Bildungswissenschafterin“ Christa Koenne, die ihre in der Mehrheit skurrilen Vorstellungen und Wünsche schon länger so gerne medienpräsent ausstreut, hat neuerdings (Wiener Zeitung vom 9.12.2010) wissen lassen, dass sie bei den 15- und 16-Jährigen das „total zersplitterte Schulsystem, das eine gemeinsame Anstrengung nicht zulässt“, verändert haben möchte. Nun, die Forderungen nach einer einheitlichen Sekundarstufe 2 mit eingebauten Spezialisierungen sind allzu bekannt. Matura für alle, Hochschulabschlüsse für alle, das sind ja auch bekannte Wunschvorstellungen. Dass alle anderen Bildungs- und Lebenszuschnitte damit als unzureichend abqualifiziert werden, wird entweder nicht begriffen oder es stört nicht. Als Fachkräfte aller Art werden dann halt Hochschulabsolventen aller Art tätig sein.

    Bei einer „direkten und verbindlichen Volksbefragung“ sollte das jüngste Wiener Beispiel nachdenklich machen. Auch in der derzeit rechtsgültigen Unverbindlichkeit kommt es auf zulängliche, nicht bloß polemische Fragestellungen an.

    Ebenso wenig wäre gegen eine Volksabstimmung einzuwenden, wenn der einer solchen unterzogene Gesetzbeschluss eine klar durchschaubare Entscheidung ermöglicht.

    Auch ein Volksbegehren ist ein geeignetes Instrument, um einen Fortschritt zu erzielen. Erraten, wieder kommt es auf die Qualität an. Ob Hannes Androsch dafür der geeignetste Proponent ist, kann unterschiedlich beurteilt werden.

  11. Brockhaus
    10. Dezember 2010 19:43

    Zum Aufsatz von Hr. Dr. Unterberger 13 mal JA !

  12. RR Prof. Reinhard Horner
    10. Dezember 2010 19:42

    reinhard.horner@chello.at

  13. Undine
    10. Dezember 2010 16:55

    Als unsere größere Tochter die 1. Kl. VS hinter sich gebracht hatte, konnte sie so gut lesen, daß sie von nun an die Rolle der "Vorleserin" von mir übernehmen wollte.Sie tat dies mit großer Freude.

    Auch erinnere ich mich daran, daß mir gegen Ende der 1. Kl. VS die Lehrerin unserer jüngeren Tochter einmal erzählte, daß die Mitschüler immer wollten, daß nicht sie, sondern unsere Tochter vorlesen sollte, weil sie so schön betone.

    Unser Sohn hatte bereits von seiner um zwei Jahre älteren Schwester vor der Schule so viel lesen gelernt, daß ihm die sehr kluge Lehrerin Bibliotheksbücher zu lesen gab, damit er sich nicht langweile, während die anderen unterrichtet wurden.

    Sowohl für meinen Mann als auch für mich war das eigentlich selbstverständlich, daß unsere Kinder gerne lasen, waren wir doch beide geborene Leseratten aus "Leserattenfamilien".

    Umso größer ist meine Verblüffung, wenn ich höre, daß Absolventen der 4. Kl. VS nicht nur nicht sinnerfassend lesen können, sondern sogar ohne diese selbstverständlichen Fertigkeiten in eine HS oder gar in eine AHS kommen können.

    • Reinhard (kein Partner)
      11. Dezember 2010 06:45

      Werte Undine, es ist sogar noch schlimmer: nicht nur zu Beginn der HS, nein, auch an deren Ende können immer weniger Jugendliche sinnerfassend lesen, einfache mathematische Aufgaben lösen oder auch nur eigenständig denken.
      Die "Gesamtschule" VS hat nachhaltifg ebenso versagt wie das "Auffangbecken" HS und bereits eine ganze Generation zukünftiger Eltern mit den geistigen Fähigkeiten einer Amöbe gezüchtet - wie schwer bis unmöglich es sein wird, deren Kindern einst noch irgend etwas beizubringen, mag sich jeder selbst fragen.

    • Undine
      11. Dezember 2010 09:48

      @Reinhard

      Drei grundlegende Dinge fallen mir so im Moment ein, die innerhalb nur einer einzigen Generation durch SOZIALISTISCHEN Einfluß systematisch zerstört wurden und wohl nie mehr rückgängig gemacht, bzw. auf den Stand von---sagen wir--- 1975 gebracht werden können:

      1.) Die geringe Geburtenrate: Um die (einheimische!) Bevölkerungszahl konstant zu halten, müßten die Frauen durchschnittlich zwei Kinder bekommen; dadurch würden gerade einmal die Eltern ersetzt.
      Um beispielsweise auf den Stand von 1975 zu kommen, müßte von den wenigen Kindern, die jetzt geboren werden, jedes später einmal vielleicht vier bis fünf Kinder bekommen.

      2.) Der Verlust der "Nestwärme", die vielen Kindern heute verweigert wird, weil diese z. T. schon im Krabbelalter, zumindest aber mit drei Jahren außerhalb der Familie ihre Tage verbringen, also "fremderzogen"werden. Zu Hause erwartet viele von ihnen gerade einmal ein Abendessen und eine Schlafstelle. Die vielen "Tanten" in Krabbelstube und Kindergarten, bzw. Spielgefährten sollen Eltern und nicht vorhandene Geschwister ersetzen.
      Abgesehen von der so überaus notwendigen Nestwärme, die den Kindern heute nicht mehr geboten wird, können den Kindern auch viele Werte für's Leben nicht mitgegeben werden.

      3.) Der Verfall des Schulsystems: Um an den Bildungsstand (damit meine ich das, was man einst unter gutem Allgemeinwissen verstand) von früher heranzukommen, ist nahezu unmöglich, weil bald niemand mehr dasein wird, ihn zu vermitteln.

      Ein Beispiel aus der Sendung "Wer wird Millionär" mit Günther Jauch zur Illustration: Eine junge Lehrerin bekommt folgende Fragen:
      Wer kommt beim "ERLKÖNIG" ums Leben:
      1. Der Vater
      2. Das Kind
      3. Der Erlkönig
      4. Das Pferd
      Nach langem Überlegen entschied sie sich für das Pferd.

    • M.S.
      11. Dezember 2010 13:04

      @Undine
      Sie sprechen drei wesentliche Gründe für die meisten derzeitigen und zukünftigen Probleme unserer Gesellschaft an.
      Auch ich schaue mir oft "Wer wird Millionär" mit Günther Jauch an (auf den Assinger kann ich verzichten) und bin immer wieder sprachlos über den merkbar progressiv fortschreitenden Verlust der Allgemeinbildung.

    • Rainer (kein Partner)
      11. Dezember 2010 16:04

      "Umso größer ist meine Verblüffung, wenn ich höre, daß Absolventen der 4. Kl. VS nicht nur nicht sinnerfassend lesen können, sondern sogar ohne diese selbstverständlichen Fertigkeiten in eine HS oder gar in eine AHS kommen können."

      Nun ja: Es wäre auch ungerecht, wenn die einen mehr können als die anderen.
      Meiner Ansicht nach wäre die Bildungsmisere ganz rasch und simpel zu lösen: Privatschulen verstaatlichen! Wenn die Kinder unserer HerrInnen Politiker plötzlich dem staatlichen "Bildungs"system ausgesetzt wären, würden ganz rasch die nötigen Reformen eingeleitet werden, wetten?

    • M.S.
      11. Dezember 2010 17:56

      @Reinhard
      Ein s c h w a r z e r !! Landesschulratspräsident hat diesen Vorschlag schon gebracht. Vielleicht hat er eigene Kinder in einer Privatschule und will damit diesen das Leben in der Schule erleichtern.......

    • M.S.
      11. Dezember 2010 17:58

      @Rainer
      Vezeihung die Antwort war auf Ihren Beitrag gemünzt.

    • Undine
      11. Dezember 2010 19:11

      @M.S.

      Den Assinger halte ich auch nicht aus! Mir reicht's schon, daß dieses Liebkind des ORF ständig irgendwo, ob's paßt oder nicht, blöd herumgrinst.
      Zwischen Günther Jauch und A.A. liegen WELTEN! Jauch ein hochgebildeter Mann, Assinger eher eine g'scherte Null.

    • Undine
      11. Dezember 2010 19:17

      @Rainer

      Es wäre höchst interessant, in welche Schulen unsere Politiker und alle, die in irgendeiner Weise zu diesem Tross gehören, ihre Kinder schicken.
      Selbst unsere gutmenschlichen, ausländerliebenden Grünen haben bestimmt ihre Kinder nicht in einer Schule sitzen, in der 80% Ausländeranteil ist.

  14. M.S.
    10. Dezember 2010 15:07

    "....das Bildungssystem selektiert, statt Talente zu fördern......."
    Na da ist ja die Gesamtschule genau richtig um Talente zu fördern.

    ".....soziale Ungleichheiten werden nicht ausgeglichen ........"
    Noch nie hat der Staat so viel für soziale Zwecke ausgegeben als in den letzten Jahren (33% des BIP, das sind eine der höchsten Ausgaben weltweit). Wieso werden dann die Pisa-Ergebnisse im gleichen Zeitraum immer schlechter?
    Weil soziale Ungleichheiten als Grund für schlechte Schulleistungen anzuführen totaler ideologischer Quatsch ist.

    • Reinhard (kein Partner)
      11. Dezember 2010 06:47

      Für Sozialisten ist Schule keine Bildungsanstalt sondern ein politisches Indoktrinierungsinstrument. Das trieft auch aus den Zeilen der KKP.

  15. Johann Scheiber
    10. Dezember 2010 14:15

    Die Schüler sollen tunlichst nicht mehr benotet werden, dafür werden jetzt ganze Schulsysteme nach der Methode eines obskuren Herrn Schleicher über einen Leisten gezogen.

    Klar ist durch den Linksschock der Ära Kreisky in Österreich nicht nur die Moral das Recht, die Wirtschaft, die Kultur, in einem Prozeß der inneren Zersetzung begriffen, sondern als ein Hauptangriffspunkt der Neuen Barbarei auch das ganze System der Bildung. Dafür haben die Kresikynauten, angefangen bei Androsch, Gratz, Firnberg, Blecha, Broda, etc. gesorgt.

    DENNOCH wurden durch das Bildungssystem in Österreich bis zum heutigen Tag genügend Persönlichkeiten hervorgebbracht, sodass Österreich in Europa den Status eines Nettozahlers hat und nicht den eines Kostgängers. Dasselbe gilt für Deutschland und gilt dort insbesondere für jene Bundesländer, die keine Gesamtschule haben.
    Wieso soll also gerade das Bildungssystem der Erfolgreichen zerstört werden,
    und ausgerechnet nach dem Muster linker Chaoten, die mit ihren bisherherigen Experimenten die Welt schon hundertfach mit Leid, Armut und Not "beglückt" haben.

    Es ist zu hoffen, dass genügend Schulen diesen Affenzirkus, der da aufgeführt wird ,überstehen, damit nach dem Ende der Gaukler immer noch ausreichend gut ausgebildete und qualifizierte Menschen vorhanden sind um den verfahrenen Karren aus dem Dreck zu ziehen.

  16. Celian
    10. Dezember 2010 12:29

    Rund um die Schule werden einem Gschichtln aufgetischt, eine nach der anderen, da sollte mal der Assenge/Wikileaks dreinfahren.

    1. Gschichtl: Gesamtschule ist besser!

    Die Volksschule ist bereits eine Gesamtschule. Trotzdem sind die Bildungserfolge der Tafelkläßler immer schwächer. Gesamtschule ist also das falsche Rezept.

    2. Gschichtl: Bildung ist DER Schüssel für die Zukunft des Landes.

    Stimmt auch nicht. Denn: Bildung bringt wenig an produktivitätsorientierten Bildungsinhalten. In vielen Bereichen zählen allgemeine Intelligenz, Disziplin und die Fähigkeit zu organisiertem Arbeiten weit mehr als Spezialwissen, welches man sich zum großen Teil erst im Berufsleben aneignet.

    Soviel zur Bildung. Und wenn man die Lieblingsfächer der Frauen anschaut, Publizistik, Psychologie, Soziologie usw, sieht man, daß das so seine Richtigkeit hat. Wichtig ist vielmehr, daß die Leute Schreiben, Lesen, Rechnen können. Das sind aber grundlegende Kulturtechniken, das hat nichts mit Bildung zu tun. Leider läßt die Schule aber genau hier völlig aus. Beim täglichen Einmaleins.

    Bildung – welch hochtrabender Anspruch, wenn schon das Grundlegende fehlt.

  17. terbuan
    10. Dezember 2010 10:59

    Ich möchte hier einen Leserbrief von einem Herrn Ing. Wilhelm Weinmeier aus der heutigen Kronen-Zeitung auszugsweise zitieren, dem es nichts hinzuzufügen gibt:

    „…..Denn die Ursachen für den schlechten Bildungsstand der Schulabgänger liegen ganz woanders:

    1. Die Familien wurden in den letzten Jahren immer mehr zerstört und der Staat hat als Ersatz für Erziehung naturgemäß kläglich versagt.

    2. Computer (Internet) und Fernsehen tragen immer mehr zur Verdummung, Verrohung und Isolierung unserer Kinder bei.

    3. Game-Boy und Spielkonsolen als Ersatz für Liebe und Zuwendung haben jedes eigenständige und kreative Denken unserer Kinder abgetötet.

    4. Die Lehrpläne und Schulbücher sind wirklichkeitsfremd und mit sinnlosem Stoff überfüllt, dadurch kommt das Wesentliche, nämlich Logik und Hausverstand, völlig zu kurz.

    5. Eine völlig unkontrollierte Zuwanderung ohne jedwede sprachliche und kulturelle Integration macht eine Grundschulbildung im städtischen Bereich unmöglich…..

    Solange die Eltern den Kindern lieber ein Handy als ein Buch kaufen, solange Kindererziehung dem Staat noch immer nichts wert ist (Beispiel: Die Anrechnung der Kindererziehung auf die Pension), solange linke Träumer noch immer glauben, der Staat kann eine Familie ersetzen und Erziehung übernehmen, werden wir von viele solcher PISA-Studien erleben, es wird sich nichts ändern.“

  18. Celian
    10. Dezember 2010 10:43

    Österreich ist auf den hintersten Plätzen aber noch vor der Türkei? Die Integration mit unseren Lieblingsmigranten scheint tatsächlich noch nicht ganz abgeschlossen zu sein.

    Jetzt noch die Gesamtschule, dann packen wirs.

    • Undine
      10. Dezember 2010 23:23

      @Celian

      "Jetzt noch die Gesamtschule, dann packen wir's".

      Wenn man die Namen der Unterrichtsminister nach 1945 anschaut, wird einem vieles klar.
      Den Ernst Fischer, diesen Erzkommunisten, kann man vergessen. Der trieb sein Unwesen zum Glück nur einige Monate.
      Sein Nachfolger, Felix Hurdes war auch keine Lichtgestalt ("Hurdestanisch" ist alles, was von ihm im Gedächtnis blieb!)

      Interessant wird's, als 1954 Dr. Heinrich Drimmel, ein hochgebildeter, höchst integrer Mann, ein Herr von Format, Verfasser einiger Bücher, die Bühne betritt.

      Diese Zeit, als Drimmel Unterrichtsminister war, war wohl die Blütezeit.

      Sein Nachfolger Dr. Theodor Piffl- Percevic war ein würdiger Nachfolger.
      Dr. Alois Mock war zu kurz im Amt, um Spuren zu hinterlassen.

      Dann kam das Unterrichtsministerium in sozialistische Hände, und von da an ging's bergab, stetig bergab mit unserem einst über die Grenzen unseres Landes hinaus vielbewunderten Schulsystem.

      Was da seither herumgemurkst wird, geht auf keine Kuhhaut.

      Socrates schrieb dieser Tage einmal, wie gut wir doch damals waren, wir Kriegskinder, die, als nach dem Krieg wieder geregelter Unterricht begonnen hatte, mit NULL finanziellem Aufwand am Ende der 1. Kl. VS LESEN konnten im Gegensatz zu heute. Und am Ende der 4. Klasse machten wir Satzanalysen! Undenkbar, daß ein Kind in die 4. Kl. gerutscht wäre, ohne LESEN zu können.

      Während uns wider bessere Vernunft die Gesamtschule eingeredet wird, wachsen im Fernen Osten Kinder heran, die uns mit Leichtigkeit in den Sack stecken werden.

    • Üzgür Küküm (kein Partner)
      11. Dezember 2010 07:12

      Satzanalüse?
      Ei muss isch Dokter studieren in Volksschule oder was?
      Meine Bruder, der Ögür, hat sisch kaputtgesoffen Leber und Niere, ei, der muss alle Woche zu Analüse. Isse Dokter was gibt ihm. Hau isch nur deshalb nisch auf Schnauze weil Ögür ohne Analüse kriegt voll das Lebervergasen oder so. Kanner gehen kaputt. Aber wenn meine Bruder geht kaputt wegen Dokterarsch, hau isch ihm in Fresse! Übe schon jede Woche in Disco mit blöde Ösis Naziklatschen, ei, immer nach Häppi-Auer wo kriegst voll fett Saufen um ein Dingens, ei, Kohle, weißt schon.
      Aber Schule is voll fett, ei! Kannste kommen und gehen wie willst ei, und dumme Lehrerin nix kann machen. Hat sie gesagt will sprechen mit meine Vater, ei, so dumm is die ei, mein Vater spricht nix mit dumme Schlampe, ei, als ob eine Frau einem Mann was sagen könnte. Die muss den ganzen Tag tun was isch will, sonst mach isch Meldung bei mein Jugendbetreuer, sage ihm dass Alte misch igo... ikno... also voll nisch beachtet, ei, und denn kann die beim Direx antanzen und kriegt eine drüber ei, das iss so krass, ei, lustisch!
      Isch glaub isch werd auch mal Lehrer, Inti... Intriga... ei Scheiße man, dann bring isch meine türkisch Kinder nisch sone Scheißwörter bei und Analüse brauchen die auch nisch, aber die Ösis lass isch aufklatschen, ei, fett man!

    • Undine
      11. Dezember 2010 10:33

      @Üzgür Küküm

      Großartig!!! Mindestens 7 Sterne für Sie! :-)

  19. Josef Maierhofer
    10. Dezember 2010 10:13

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Ich möchte auf einige Ihrer Punkte eingehen.
    Sie haben recht, wir haben seit 1960 die Schulen verbürokratisiert, die Lehrer entmachtet statt gefördert und unterstützt und die Gewerkschaften in die Schulen als bestimmenden Faktor einziehen lassen. Herausgekommen ist eine heutige Schulabgangsleistung von 37% im Verhältnis zur Schulabgangsleistung von etwa 1960.

    Daß die Gewekschaften nicht blockieren sollen, das ist Ihr frommer Wunsch, real haben die schon fast ganz Österreich zerstört.

    Ungleichheiten können nicht ausgeglichen werden, auch aus Ihnen wird nie eine Formel 1 Fahrerin oder Schirennläuferin, es gibt keine gleichen Menschen und darum ist diese Ihre Aussage absurd.

    Integration wird nicht gelebt, beklagen Sie. Wenn ein Immigrant sich integrieren will, dann tut er es und findet es hier bei uns schön und auch uns als patente, aufgeschlossene Menschen, wie ich aus vielen Kontakten gehört habe, (auch ich war mit einer Ausländerin verheiratet) und leistet das Seine zur Integration, wenn ein Immigrant sich nicht integrieren will und eine Parallelwelt aufbauen will, dann ist das abzulehnen und nicht zu unterstützen, wie Sie das fordern. Ich kenne viele integrierte Ausländer, Hindus, Chinesen, Jugoslwawen, Russen, Ungarn, Südamerikaner (Brasilianer, Peruaner) und ich kenne solche, die sich nicht integrieren wollen. Die nicht Integrationswilligen, was suchen die hier ? Mit welchen Argumenten fordern Sie für solche noch mehr Mittel, als sie ohnehin schon bekommen ? Da sollten Sie eher fordern, daß sie sich entweder an unsere Gesetze halten und unsere Einrichtungen bestimmungsgemäß nutzen sollen und Deutsch lernen sollen, statt noch mehr Kosten zu verurschen für die Parallelwelt. Sie haben ja die Freiheit dorthin zu gehen, wo sie sich nicht integrieren müssen.

    @ Dr. Unterbeger

    Ihr Fragenkatalog für eine etwaige Volksbefragung ist sicher ein diskusionswürdiger Ansatz.

    Ich selbst vertrete die Meinung, wir sollten die Schulvielfalt lassen, wie Volksschule, Hauptschule, Gymnasium allgemeinbildend und berufsbildend, Universitäten mit dem Notausgang Bachelor, dem Normalabgang Master und dem PHD für selbständige Wissenschafter.

    Das war ja auch bis 1960 gut, wo 3x soviel Ergebnis für die Absolventen herauskam als heute.

    Es ist eigentlich nur notwendig, die Gewerkschafter und Parteien aus den Schulen ratzeputz zu entfernen, die Lehrer motiviert und frei (Lehr- und Lernfreiheit) arbeiten zu lassen und die Politik aus den Schulen herauszuhalten, die Bürokratie abzubauen und die Politik von den Schulen fernzuhalten. Das allein würde uns über Generationen hinweg wieder an das Niveau von 1960 heranführen.

    Schulreform ist notwendig, schreien die Minister und meinen Gesamtschule mit Nivellierung nach unten und meinen noch mehr Geld für Bürokratie, etc.

    Schulreform sage ich, halten wir uns an das, was 1960 uns zu den Besten gemacht hat: entpolitisierter, grundsätzlicher Schulstoff, entpolitisierte Lehrerschaft, keine Gewerkschaften, kein Schulkrieg, keine unfähigen Minister und bessere (parteifreiere) Direktoren.

  20. Alfred E. Neumann
    10. Dezember 2010 09:35

    Wahrscheinlich ungewollt passiert Frau KK-P ein fürchterlicher Freud`scher Fehltritt, indem sie schreibt:

    "Denn Bildung ist DER Schüssel für die Zukunft des Landes."

    RICHTIG, der SCHÜSSEL, wo bleibt er denn in diesen grimmigen politischen Zeiten? Ob die Autorin ein klammheimlicher Bewunderer des Herrn Altbundeskanzlers ist?

  21. Anton Volpini
    10. Dezember 2010 09:00

    Nehmen wir doch endlich den Politikern das Thema Bildung weg, dann beantworten sich alle Fragen von Dr. Unterberger von selbst.
    Die Zukunft unserer Kinder muß das zentrale Anliegen von uns Eltern sein, und die sollten wir nicht durch politische Kleinkrämerei, -Sandkastenspiele und sonstige -Dummheiten gefährden.
    Bauen wir ein Schulsystem auf, daß sich nach den vielfältigen Bedürfnissen unserer unterschiedlich ausgeprägten Kinder richtet, und ignorieren wir dieses System, in dem unsere Kinder nach unten nivelliert werden.

  22. Wertkonservativer
    10. Dezember 2010 08:48

    Ja, werter A.U. :

    zunächst eine Volksbefragung, im Wesentlichen Ihre angeführten Themenkreise berücksichtigend und bewerbend: das wäre ein Lackmustest zwecks Klarstellung der Rest-Intelligenz unseres Volkes!

    Sollte da eine nicht wirklich befriedigende und aussagefähige Zustimmungsrate herausschauen, dann stehen wir mit unseren Werthaltungen und Bildungsvorstellungen wohl auf verlorenem Posten! Sagen wir es sarkastisch:
    "gegen so viel Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens!

    Als einzige Alternative zum Einheitsbrei "neue Mittelschule = Gesamtschule) gäbe es dann nurmehr die Förderung finanziell einigermaßen erschwinglicher Privatschulen, mit motiviertem und auch gutbezahltem Lehrpersonal, Leistungsanreize und Werte vermittelnd!

    Klar, dass Eltern mit dem Antrieb, ihren Kindern und Jugendlichen eine bestmögliche Schul-Erziehung zukommen zu lassen, dann wohl tief in ihre Taschen greifen müssen; Verzichte auf viele nette Dinge werden sind da wohl vorprogrammiert.
    Die Gewissheit, ihren Kindern genügend Rüstzeug für ihr Erwachsenenleben ermöglicht zu haben, sollte ihnen jedoch Ansporn und Trost zugleich sein!

  23. Doppeladler
    10. Dezember 2010 08:23

    Nicht das von Dr. Krawagna-Pfeifer angesprochene 10 Punkteprogramm der Unterrichtsministerin sollte umgesetzt werden, sondern die 13 Punkte von Dr. Unterberger. Diese wäre aber um einen 14. Punkt zu ergänzen:

    Sollen die Schulen von allen ideologisch motivierten Inhalten befreit werden (inkl. Gender Mainstreaming) und somit Wissen und Bildung wieder ideologiefrei vermittelt werden?

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      11. Dezember 2010 18:32

      Ich bin ganz Ihrer Meinung, werter Doppeladler.

      Übrigens, da Sie doch über zwei (hoffentlich scharfe) Schnäbel verfügen: könnten Sie diese unsägliche Krawagna-PfeifferIn nicht einmal ordentlich pecken? Damit sie halbwegs zur Besinnung kommt? Wäre ein gutes Werk.

  24. terbuan
    10. Dezember 2010 07:58

    Bis auf den letzten Absatz ist die Stellungnahme von KK-P ja ganz vernünftig und plausibel.
    Aber wenn sie dann mit dem 10-Punkte Programm ihrer Genossin Schmied kommt und gar erst mit dem Volksbegehren des Hannes-Dampf-in-allen-Gassen Subventionsprofiteurs und verurteilten Steuerhinterziehers, dann weiß man woher (bzw. wohin) der Wind weht:
    Zu einer weiteren Nivellierung des Bildungswesens nach unten, ein schwacher Trost, die PISA Ergebnisse haben nur mehr wenig Luft nach dorthin!

  25. thomas lahnsteiner
    10. Dezember 2010 07:49

    3 mögliche ursachen des schlechten PISA-ergebnisses 2009:

    1. wurde der test nach unten manipuliert (lehrer-, schülerproteste)
    2. ist der test das genaue spiegelbild unserer migrationspopulation
    (überdurchschnittlicher anteil an bildungsfernen migranten, die teilweise gar nicht lernen wollen, und deren weg schnurstracks von der schulbank in die sozialhilfe führt).
    3. außerdem wird in lehrerkreisen kolportiert, dass speziell in skandinavischen ländern, die ergebnisse durch allerlei tricks nach oben manipuliert werden.

    im prinzip ist die PISA-studie in der form daher zum krenreiben.
    die ergebnisse werden von den linken in gebetsmühlenhafter form dazu
    mißbraucht, den gesamtschulschwindel zu legitimieren.

    ein starkes stück hat gestern wieder einmal der ORF mit einer besonders widerlichen propagandasendung für die gesamtschule geliefert, einer kriecherischen, völlig unkritischen jubelsendung über skandinavische schulen.

  26. LF
    10. Dezember 2010 06:24

    ad KKP: eine VolksABSTIMMUNG kann es erst geben, wenn eine Materie bereits als Gesetz vorliegt!
    ad A:U.: den Vorschlägen ist unbedingt zuzustimmen - da oder dort vielleicht mit kleinen Einschränkungen - z.B.: das Veröffnetlichen der externen Leistungstests führt sicher nur zu einem Wettlauf, wie wir ihn derzeit bei den diversen Rankings erleben; ob das wirklich zielführend ist?

  27. Brigitte Imb
    10. Dezember 2010 01:53

    KKP beginnt ihre Darstellung halbwegs normal, wer keine Informationen hat könnte meinen sie ist in der Lage eigenständig zu denken.
    Weit gefehlt, letztendlich verfällt sie wieder ihrer linken Indoktrinierung und beglückt uns mit deren Phrasen.

    Grenzt es nicht beinahe an ein Wunder, dass frühere Generationen nicht vollkommen verblödet aufgewachsen sind?

    Volksschullehrer absolvierten 1 Jahr an der Pädak, Hauptschullehrer 2, die Klassenschülerzahl reichte oftmals weit über 30 hinaus - aus heutiger Sicht eine Katastrophe.

    Grenzt es nicht beinahe an ein Wunder, dass Sprößlinge aus früheren Generationen, deren Eltern nicht gut situiert waren, schulische Höchstleistungen, Studium und Karriere schafften?

    Ohne Chancengleichheitsgebrabbel, sondern durch Disziplin, Leistungsbereitschaft und Fleiß war dies zu erreichen, Eigenschaften die heute anscheinend keine Gültigkeit besitzen.

    Es macht mich traurig zu sehen welch horrende Auswirkungen politische Einmischungen und Machtspielchen hervorrufen und ich finde dass Bildung, Medizin und Justiz von der Politik reinzuhalten seien, lediglich ein Minimum an Strukturen zu schaffen sollte den politischen Machthabern gestattet sein.

    Es wird den Linken nie gelingen die Gesellschaft gleinzuschalten, selbst nicht bei zwangsweiser Abwertsnivellierung - sprich Gesamt(verblödungs)schule, denn ich vertraue in die Intuition der Menschen, die gegebenenfalls ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen und der Politik "ungehorsam" den Rücken kehren.

  28. Der kleine Nick
    10. Dezember 2010 01:11

    Beim Gendern ist die Frau Krawagna-Pfeifer ungefähr so geschickt wie ein toter Iltis beim Stepptanzen: Da schreibt sie mehrfach richtig von "Österreichern" und schließt die Frauen ein (indem sie die Männer einmal ausdrücklich als Teilmenge behandelt), aber zugleich ist von "Lehrer- und Lehrerinnenausbildung" die Rede. Warum werden dann nicht auch die "organisierten Blockierer" gegendert, Frau Krawagna-Pfeifer? Mit diesem sprachlichen Geschick musste sogar Ihre Zeit als Kommunikationschefin der SPÖ einmal zu Ende gehen, das verstehe ich schon - aber wollen Sie wirklich ausgerechnet im Journalismus weitertun?





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung