Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Fußnote 151: Niki allein in Paris

Gerade habe ich über eine Unterrichtsministerin geschrieben, die sich über alle für das gemeine Volk geltenden Gesetze erhaben dünkt, da fällt auch der Umweltminister wegen desselben Verhaltens auf.

Er hatte beim Flug zur 999. Klimakonferenz in Cancun den Anschlussflug versäumt. Ursache war schlechtes Wetter. Wem ist solches noch nie passiert? Ärgerlich, aber unvermeidbar. Aber der sich Niki nennende Berlakovich hält jede Stunde seines Auchdabeiseins in Cancun für so wichtig, dass er wirklich geglaubt hat, die österreichische Botschaft in Paris könne für ihn die Anschlussmaschine aufhalten. Was vielleicht im Burgenland – wo die Partei Berlakovichs ja auch Wahlkarten zu manipulieren pflegt – und noch in ein paar anderen Entwicklungsländern vorstellbar ist, im modernen Flugverkehr, wo jeder „Slot“ Goldes wert ist, aber völlig undenkbar ist. Dennoch hat Berlakovich von unterwegs die Botschaft in Paris alarmiert und verlangt, dass ihn die Diplomaten abholen und zum zuvor aufgehaltenen Anschlussflug geleiten. Jedoch am Flughafen fand sich kein Diplomat, um den wackeren Umweltretter zu retten. Aber das ist noch lange nicht alles: Berlakovich entblödet sich nicht, das alles empört mehreren Zeitungen zu erzählen, die ihn etwa mit den Worten zitierten: „Mir graut davor, was einem Normalbürger auf Reisen passieren kann, wenn unsere Diplomaten schon Ministern so wenig helfen. Das muss Konsequenzen haben.“ Und er ließ im gleichen Atemzug auch die in Paris tätige Agrardiplomatin nach Wien einberufen. Noch irgendwelche Fragen? Höchstens die eine an Josef Pröll: Wie lange will sich seine Partei noch diesen Minister leisten? Und die andere an Michael Spindelegger: Wann teilt er einmal seinen Ministerkollegen mit, dass unsere Botschaften keine Reisebüros sind, – oder sagt uns, dass er diese teuren Reisebüros umgehend schließt?

 

 

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2010 08:44

    Wenn der Herr Niki schon unbedingt bei der Klimakonferenz "adabei" sein möchte und das Nervenkostüm für CDG und Air France nicht mitbringt, dann soll er eben früher aufstehen oder über Frankfurt fliegen!
    So hat er sich nicht nur persönlich als völlig indiskutable Person erwiesen sondern wieder einmal ein Mitglied dieser miserablen Regierung international der Lächerlichkeit preisgegeben.
    Der eine hat kein Benehmen, der andere beherrscht keine fremden Sprachen, eben eine laienhafte und provinzielle Truppe der Versager.

  2. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2010 09:06

    Mich, was das liebliche Burgenland betrifft, dem werten Wertkonservativen vollinhaltlich anschließend kann ich dennoch nicht umhin festzuhalten, daß der Burgenländer allgemein als Archetyp des österreichischen Dodels gilt; er ist nun einmal für uns das, was der Ostfriese für Deutschland ist. Und das, wie ja auch die derzeitigen burgenländischen Regierungsmitglieder beweisen (auch wenn sie in dieser Regierung niveaumäßig nicht so sehr abfallen), wohl nicht ganz zu unrecht. Wohlgemerkt: der Burgenländer, nicht die Burgenländerin! Hier wäre "gendern" fehl am Platz! Denn vor einer Ottilie Matysek, die mit ihrer Mitschrift der Waldheim-Vernaderung des Fred Sinowatz (auch so ein burgenländischer Archetyp, man erinnert sich: "ohne Partei sind wir nichts!") diesen "aufgeblattelt" und ihm zu einer Verurteilung wegen falscher Zeugenaussage verholfen hat, habe ich heute noch größte Hochachtung.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2010 20:27

    Hier wird wirklich ein cultural lag zwischen Wien und dem Burgenland sichtbar.
    Man sollte einfach zur Kenntnis nehmen, dass der Agrar-Niki und Verteidigungs-Norbert im Burgenland wirkliche Alpha-Tiere sind. Ist zwar schwer vorstellbar, aber es ist so.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHaargenau
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2010 15:56

    Also ganz ehrlich, das ist jetzt das erste Mal, dass mir der Herr Minister Niki nachhaltig aufgefallen ist.

    Bisher hat er durch Farblosigkeit geglänzt aber jetzt entwickelt er Statur. Ein bisserl aufgeblasen und weltfremd ist die Statur halt, aber wenn man nicht so oft reist kann ich mir schon vorstellen, dass es nicht leicht ist binnen 20 Minuten das nächste Gate zu finden.

    Ich sehe da schon den nächsten Briefeschreiber, der mit den Worten "the world in Burgenland is to small for me" um einen Posten bei einem englischen Minister bettelt.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2010 15:07

    berlakovich ist ein weiteres beispiel für prölls unfähigkeit,die richtigen leute auszuwählen:am schlimmsten ist wohl die nichtssagende,linksangehauchte(besser angestürmte) wissenschaftsministerin karl,deren oberstes ziel es offenbar ist,claudia schmied zu gefallen und dafür ihr wahrscheinlich eh unbekannte bürgerliche einstellungen über bord zu werfen.
    kaum besser,aber weniger deletär fr. bandion-ortner:nett,aber nicht ministrabel.
    die unfähige gewaltlächlerin marek konnte umständehalber nach wien entsorgt werden-zum schaden wiens.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2010 12:14

    der niki würde eigentlich sehr gut zur niederösterreichischen övp passen, denn dumm-dreiste, von keinem fachwissen getrübte typen, rennen dort zuhauf herum. allen voran der arrogante, geistig völlig beschränkte diktator, der nach dem motto agiert: wenn dumme eitelkeit einen namen hätte, müßte sie erwin pröll heißen...gerade habe ich mir auf youtube das viele Jahre alte, aber dafür umso bessere video mit dem hauptdarsteller erwin pröll angeschaut...man muss sagen, dass er in der zwischenzeit nichts, aber rein gar nichts dazugelernt hat, im gegenteil, er ist noch einfältiger, noch präpotenter, noch abgehobener geworden........da er aber fest im sattel sitzt, eifern ihm anscheinend die nikis nach...
    http://www.youtube.com/watch?v=GxOnpOAZXyQ

  7. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Dezember 2010 21:56

    Solcherart Größenwahn erinnert fatal an die Justizministerin die per Sondergenehmigung die Busspur auf der Neustiftgasse benutzen wollte. Und der postwendend eine Abfuhr erteilt wurde.

    Wann kommts endlich zur Götterdämmerung unserer abgehobenen Politikerkaste, die da meinen, der Otto Normalbürger ist das arme Würstchen das für sie die Extrawürstchen zu braten hat , nach dem Motto: Hupf wann i sog spring.

    Abwählen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPeter
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Dezember 2010 00:20

    Die Burgenländerisierung Österreichs schreitet seit Sinowatz unaufhaltsam voran (stammt nicht von mir, kann mich an den Urheber nicht mehr erinnern Bronner? Wehle?). Bis auf Vorarlberg hat sie bereits ganz Österreich erfaßt und die kleinen grauen Zellen im Kopf vernichtet. Unsere Staatslenker sind der beste Beweis. Ganz besonders ein weiterer Vertreter der pseudo-schwarzen Chaostruppe: Reini Mitterlehner. Er und sein Mentor, Grinsekatze Leitl, sind Prototypen burgenländerisierter Oberösterreicher. Vermutlich die schlimmste Form, gleich nach den Burgenländern selbst.

    PS War auch Burgenländer, lebe jetzt im Exil


alle Kommentare

  1. Amit (kein Partner)
    23. Januar 2015 20:41

    Thank God! Soomnee with brains speaks!

  2. Lucicleidy (kein Partner)
    22. Januar 2015 08:42

    I have been so beeilderwd in the past but now it all makes sense! http://pixrqnyzzrb.com [url=http://jgklonn.com]jgklonn[/url ] [link=http://dyuteobfo.com]dyuteobfo[/link ]

  3. Adel (kein Partner)
    21. Januar 2015 17:30

    Deep thinking - adds a new dimniseon to it all.

  4. Michelle (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:36

    Why does this have to be the ONLY realbile source? Oh well, gj!

  5. Daniel (kein Partner)
    20. Januar 2015 16:37

    How neat! Is it really this sieplm? You make it look easy.

  6. Kesar (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:36

    No qustoien this is the place to get this info, thanks y'all.

  7. J.A. (kein Partner)
    10. Dezember 2010 13:52

    dazu ein passender burgenländer-witz gefällig?

    ein burgenländischer TISCHLER kommt von einer wochendreise aus paris zurück und erzählt seinem freund, wie intelligent die franzosen doch sind.
    "stell dir vor, ich treff eine bildhübsche französin in einer bar. ich schnapp mir eine serviette, zeichne eine flasche und zwei gläser drauf und schieb sie ihr rüber.
    "sie wußte sofort, daß ich sie auf einen drink einladen wollte!!!"
    "nachdem wir ausgetrunken hatten, schnappe ich mir eine weitere serviette, zeichne diesmal einen teller mit besteck drauf und schieb sie ihr wieder rüber".
    "sie wußte sofort, daß ich sie zum essen einladen wollte!!!"
    wir wechselten das lokal und hatten ein zauberhaftes dinner. nachdem wir mit dem essen fertig waren, schnappt sie sich eine serviette, zeichnet ein bett drauf und schiebt sie mir rüber.
    "sie war so intelligent und wußte sofort, daß ich ein TISCHLER bin !!!"

    • DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
      11. Dezember 2010 11:45

      Ein Ostfriesen-Witz, der sich auf Niki B. umdichten läßt:
      Was passiert, wenn sich ein Ostfriese an eine Wand lehnt? - Die Wand fällt um.

  8. Rado (kein Partner)
    10. Dezember 2010 12:00

    Berlakovich passt eigentlich hervorragend ins Ministerteam. Bandion-Ortner wollte ja auch auf der Busspur vorfahren dürfen.

    • Josef Maierhofer
      11. Dezember 2010 20:52

      Richtig, genau so sind sie, unsere 'Chrsistkindln', egoistisch und eitel, das hat nicht mit Coleur zu tun, eher mit Eigendünkel.

  9. Peter (kein Partner)
    10. Dezember 2010 00:20

    Die Burgenländerisierung Österreichs schreitet seit Sinowatz unaufhaltsam voran (stammt nicht von mir, kann mich an den Urheber nicht mehr erinnern Bronner? Wehle?). Bis auf Vorarlberg hat sie bereits ganz Österreich erfaßt und die kleinen grauen Zellen im Kopf vernichtet. Unsere Staatslenker sind der beste Beweis. Ganz besonders ein weiterer Vertreter der pseudo-schwarzen Chaostruppe: Reini Mitterlehner. Er und sein Mentor, Grinsekatze Leitl, sind Prototypen burgenländerisierter Oberösterreicher. Vermutlich die schlimmste Form, gleich nach den Burgenländern selbst.

    PS War auch Burgenländer, lebe jetzt im Exil

  10. Herby (kein Partner)
    09. Dezember 2010 22:47

    OFF TOPIC:

    Unser gebührenfinanziertes Fernsehen ORF hat sich heute in der ZIB einen redaktionellen Schnitzer erlaubt und zwar beim "Flaggschiff der ORF-Information", der ZIB um 19:30 Uhr:

    Es ging ums Thema: PISA und da besonders der Aspekt dass die Schüler der Dorfschulen besonders schlecht abschnitten:

    http://tvthek.orf.at/programs/1203-Zeit-im-Bild/episodes/1772985-Zeit-im-Bild--OeGS-/1773011-PISA-Leistung-regional-verschieden

    (Meldungsdauer: 2:10)

    Bei dieser Meldung über die Dorfschulen wurde nur die HALBE WAHRHEIT berichtet, denn auch im ORF müsste man wissen dass man bei einer Statistik und deren Auswertung nicht Äpfel mit Birnen vergleichen darf.

    Am gleichen Tag, nämlich bereits um 17:45 Uhr also 1 Std. und 45 Min. vorher hatte der 'Standard' diese Sache mit den Dorfschulen bereits recherchiert und zwar direkt beim Bifie Salzburg. Jedenfalls war seit 17:45 Uhr auf der Standard-Webseite eine klare Erklärung bezüglich dieser Dorfschul-Sache zu finden:

    Des Dorfschulrätsels Lösung:

    http://derstandard.at/1291454737110/Klein-aber-bei-Pisa-nicht-fein
    (vom 09. Dezember 2010, 17:45)

    In den ORF-Hauptnachrichten 1 Std. und 45 Min. später wurden den Zusehenern nur irreführende und zu falschen Schlüssen verleitenden Zahlen (über die Dorfschulen) vorgesagt.

    Wenn ich's krass formulieren würde, würde ich es so ausdrücken: "Desinformation durch den ORF".

    • TCM (kein Partner)
      10. Dezember 2010 00:03

      Interessant, dass die Sitzenbleiber in den Dorfhauptschulen und Polytechnischen Schulen nicht wesentlich unter den durchschnittlichen Wiener Schüler liegen, von denen aber 70% die AHS besucht haben.

  11. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    09. Dezember 2010 17:13

    Mich wundert nicht, dass die österr. Botschaft in Paris den Berlakovich ignoriert.

    Der auf schwul geschminkte "Lebensminister" wird ja nicht einmal im eigenen Landwirtschaftsministerium ernst genommen.

    • Trollala (kein Partner)
      09. Dezember 2010 17:30

      Daher auch der Witz:
      "Wie nennt sich das, wenn unser Landwirtschaftsminister nach seiner Diplomatin sucht?
      Bauer sucht Frau!"

  12. pour le merite (kein Partner)
    09. Dezember 2010 14:00

    Ich weiß nicht was ihr alle so schimpft.

    Dieser Minister paßt doch perfekt ins Bild unserer gewählten Regierungszaubertruppe.

    Wenn ihr eine andere wollt, müßt ihr eine andere wählen.

    • Gennadie (kein Partner)
    • Reinhard (kein Partner)
      09. Dezember 2010 19:55

      Es geht nicht um eine andere - was anderes findet man immer irgendwo.
      Wir wollen eine bessere.
      Aber die steht nirgends zur Wahl...

  13. Anton Volpini
    09. Dezember 2010 10:58

    Oh ja, ich hätte da noch eine Frage: Wozu hält sich Österreich in Frankreich eine Frau Agrarattachée? Haben wir diese Posten in anderen Ländern auch? Welche anderen Posten ähnlicher Art werden sonst noch von unseren Steuergeldern bezahlt??

    • Josef Maierhofer
      11. Dezember 2010 20:57

      Eine sehr gute Frage, die wir uns vermutlich selbst beantworten werden müssen.

      Ein Punkt für die Reduktion der Verwaltung, ob sich daran was schrauben ließe.

  14. DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
    09. Dezember 2010 09:58

    In den USA ist der Handel mit Klima-Schutzgeld-„Zertifikaten“ geplatzt

    Der Climate Exchange (CCX) oder Klimabörse in Chicago hat verkündet, sie wird den Handel mit CO2 (Zertifikaten) bis Ende 2010 einstellen. Der Grund, das Handelsvolumen ist seit Februar 2010 auf Null gesunken und seit dem so geblieben. Niemand in den USA hat ein Interesse CO2-Zertifikate zu handeln. Im November ist der PREIS FÜR EINE TONNE CO2 BIS AUF 5 CENTS GEFALLEN. …
    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/search/label/Klima#ixzz16f9vw6eg
    Vor Ca: einer Woche berichten die OÖN ein Interview mit dem „Umwelt“-Minister Niki BERLAKOVICH. Die erste Frage traf den Nagel auf den Kopf: Was entgegnen Sie, wenn … es den Klimawandel … gar nicht gibt? Die Antwort eines offensichtlich völlig Inkompetenten wiederholt die Propaganda-Sprüche jener, die sich damit eine goldene Nase zu verdienen gedachten. Und er beschönigt mit dummen Schalmeien, daß es sich nicht um 500 Millionen an Schutzgeld-Erpressung handelt, sondern „nur“ um 45 Mio. pro Jahr.
    Wer sich – als Repräsentant Österreichs und Minister der Regierung - schon öffentlich immer als „Niki“ apostrophieren läßt, als wäre er jedermanns oder –frau G´schamsterer, erscheint uns bereits ziemlich lächerlich. Wenn dieser Niemand sein Ministerium statt wie ehedem „für Land- und Forstwirtschaft“ nun für „Umwelt“ nennt, signalisiert er, daß obendrein keine Ahnung von den wirklichen Prioritäten hat. Anscheinend glaubt er sich als Trittbrettfahrer einer modisch-zeitgeistigen Strömung besser ins Bild setzen zu können. Er „kämpft“ auch (wie die grünen Marxisten) auf einem Nebenkriegsschauplatz, wenn nicht einem überhaupt nur virtuellen.
    Die OÖ-Provinzpolitiker feilschen gerade mit der „Regierung“ um die Finanzierung der Westumfahrung für Linz, und sie können die Kosten von 570 Mio. (ohne Finanzierungskosten) nicht aufbringen. Aber Niki hat die Spendierhosen an. (Vielleicht führt er sich doch einmal obige Meldung zu Gemüte.)
    Die unter Bruch der Gesetze, Verfassung und internationaler Verträge von Finanz-Jongleur Josef Pröll am Wochenende gebilligte Irland-„Hilfe“ von insgesamt 85 Mrd. Euro (Österreich-Anteil: ca. 800 Mio.) hätte man zu anderen Zeiten als Landesverrat und Betrug am Volk bezeichnet; aber wir haben´s ja. Wie kommt er dazu ohne Gesetz Geld hinauszuwerfen? Ist das nicht ein Verbrechen und schwer kriminell?

    DI Gerhoch Reisegger

    PS: Die jüngste Aufregung über Nikis verhinderten Fluganschluß könnte, wie schon geargwöhnt wurde, doch einen tieferen Grund haben. Vielleicht hat man seine Anwesenheit verhindern wollen, weil er obige Mitteilung am Ende ausgeplaudert hätte? - Nicht auszudenken wie geschäftsschädigend das für´s Klima-„business“ und die Trittbrettfahrer wäre.

    • pc-think
      09. Dezember 2010 10:23

      Welche Mitteilung meinen Sie? Die Schließung dieser Börse ist doch weltweit bekannt!

    • DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
      09. Dezember 2010 12:50

      Eben die. Aber das war doch nicht meine "Mitteilung". Die (rhetorische) Frage war doch nur, wieso es noch Dummköpfe gibt, die trotzdem jährlich 45 Mio. berappen wollen, und zwar bis die Gesamtsumme von 500 Mio. erreicht ist.

    • Reinhard (kein Partner)
      09. Dezember 2010 20:33

      1. Weil es nicht ihr Geld ist, das sie hinauswerfen und 2. weil das Tragen weitgeschnittener Spendierhosen bei den geradezu religiös-fanatischen Gutmenschen mit ihrer Ansicht, man könne Geld essen und mit Geldspenden (die man natürlich den anderen abpressen muss) die Welt retten, zum gewissensberuhigenden Ablasshandel gehört.
      Eigentlich sind diese Menschen arme Pessimisten, die fest daran glauben, dass sowieso alles den Bach runtergeht, sie sich aber vor den Spiegel aufbauen, auf die Schulter klopfen und inbrünstig das Mantra herunterbeten können: "Ich habe alles getan, um es zu vermeiden, nur die bösen anderen sind schuld!"
      Der Vorteil dieser Anschauung ist: Sollte es nicht den Bach runtergehen, können sie noch herumstolzieren und tönen: "Wir haben die Welt gerettet!"
      Wer oder was dabei auf der Strecke bleibt, ist diesen gutmenschlichen Verrätern am eigenen Volk egal. Außer es geht ans eigene Geldtäschel, dann sieht es anders aus...

  15. aw70 (kein Partner)
    09. Dezember 2010 08:58

    Bei aller Zurückhaltung gegenüber den meist recht schwachen Gestalten, die die ÖVP in den letzten Jahrzehnten auf Ministersessel gehievt hat... (siehe meine zahlreichen Lästereien zu diesem Thema in diversen Tagebuch-Kommentaren)

    Aber das, was hier mit Herrn Berlakovich aufgeführt wird, ist auch nicht in Ordnung. Absolut nicht in Ordnung. Und es wundert mich, dass A.U. da so bereitwillig mitmacht, und auch auf ihn hinhaut.

    Es ist nämlich sehr wohl vernünftig, dass sich ein Minister der Republik Österreich bei der Durchreise im Ausland im Bedarfsfall Unterstützung seitens der Botschaft erwartet. Das ist *nicht* abgehoben, denn er ist (hoffentlich) nicht zum Vergnügen unterwegs. Egal ob die Klimakonferenz an sich vernünftig war, aber eine offizielle Reise ist eine offizielle Reise.

    Outgoing Slots sind für Transatlantikflüge meist nicht das Problem, also hätte er vermutlich noch ohne Probleme einsteigen können, wenn die Maschine noch am Gate war - der Abhebe-Zeitpunkt so eines Fluges ist zeitlich nicht ganz so kritisch wie auf einer der überlasteten Kurzstrecken innerhalb Europas. Das Einsteigen hätte auch nicht lange gedauert, und im Grunde niemand echte Umstände gemacht - so flexibel sind Fluglinien schon. Es hätte nur wer was sagen müssen. Bzw. mit den entsprechenden Stellen Kontakt aufnehmen müssen. Und man will ja hoffen, dass das Personal der Botschaft in Paris a) die entsprechenden Telefonnummern hat, und b) des Französischen ausreichend mächtig ist.

    Wenn der Herr Minister wirklich einen Tobsuchtsanfall bekommen hat, nun, das ist dann eine Frage des persönlichen Stils. Absolut unverständlich ist es aber nicht.

    Dass das überhaupt in der Form in den Medien Niederschlag gefunden hat, liegt doch nur daran, dass die durch und durch monochrom roten Medien in Österreich eine hoch willkommene Gelegenheit gesehen haben, einen schwarzen Minister blöd aussehen zu lassen. Da lässt man natürlich nichts anbrennen, für eine gute Sache wird da aus jeder noch so kleinen Mücke ein Elefant gemacht.

    Oder kann sich jemand von euch vorstellen, dass wir auch nur ein Sterbenswort von der ganzen Sache gehört hätten, wenn exakt dasselbe mit einem roten Minister passiert wäre?

    Ausser parteipolitisch gefärbtem Sudel-Journalismus der übelsten Sorte gibt es hier eigentlich nichts zu sehen...

    LG

    A.

    • pc-think
      09. Dezember 2010 10:28

      Wie schön, wenn so ein Slot-Experte die Dinge ins richtige Licht rückt ...

    • Gennadi (kein Partner)
      09. Dezember 2010 19:52

      Nein, aw70, das ist nicht vernünftig. Jedes Ministerium hat dafür einen eigenen Stab. Botschaften sind absolut nicht dafür da, die Aufgaben dieses Stabes zu erledigen.
      Bei roten Ministern gab es das übrigens schon öfters. Aber Sie kennen ja die Journaille...

    • aw70 (kein Partner)
      09. Dezember 2010 22:40

      @Gennadi:

      Gut, es stimmt schon, im Normalfall sollte ein Minister gar keine Unterstützung vor Ort brauchen, weil sein Stab die Dinge im Griff haben sollte. Eine Reise ist schliesslich eine Angelegenheit enden wollender Komplexität - das sollte der Stab zusammenbringen. Da haben Sie zweifellos recht.

      Nur: wenn etwas schief geht, dass sich auf normalem Weg nicht mehr in Ordnung bringen lässt, dann kann und soll der Stab ggf. sehr wohl auch kurzfristig auf die Botschaft zurückgreifen. Die dann auch nach Tunlichkeit und besten Kräften zu helfen hat.

      Ob dieser Fall in letztere Kategorie fällt, ist fraglich - eigentlich sollten die Leute aus seinem Stab Air France auch so klar machen können, dass ein Minister an Bord ist, der seinen Anschlussflug zu einer wichtigen (?) Konferenz unbedingt erreichen sollte. Und die Frage ist natürlich, ob die Botschaft es in der kurzen Zeit geschafft hätte, eine bockige Air France zur Vernunft zu bringen, wenn der Stab das in Wien und Paris vor Ort nicht von selber schafft.

      Aber der Aufreger war ja auch nicht so sehr, dass die von der Botschaft es nicht zusammengebracht haben (das wäre ja noch eher auf Verständnis gestossen), sondern dass sie es den Medienaussagen nach gar nicht erst probiert haben. Und da würde ich verstehen, wenn der Minister sauer ist.

      So verkommen wie unseren werten Medien mittlerweile sind, kann es aber auch sein, dass der Grossteil der bekannten Fakten nicht so wirklich stimmt, und dass das alles sowieso eher in die Kategorie "Weihnachtsente" fällt, als sonstwas.

    • Hugo (kein Partner)
      10. Dezember 2010 17:49

      Endlich einmal ein vernünftiges Posting.
      mfg
      H.

  16. Reinhard (kein Partner)
    09. Dezember 2010 07:10

    Über welche Aussage der US-Diplomaten haben sich die offiziellen HerrschaftInnen so alteriert? Dass sinngemäß österreichische Politiker kollektiv den Fehler begehen, die eigene globalpolitische Unwichtigkeit zu ignorieren und das dadurch entstandene Loch mit übersteigertem Selbstwertgefühl zu füllen?
    Anstatt sich über die Kabel der US-Diplomaten aufzuregen, sollten wir den USA gratulieren, dass sie in ihren diplomatischen Kreisen so gute Beobachter haben.

  17. Leopold Koller (kein Partner)
    09. Dezember 2010 04:17

    Vier in der Frueh ist's. Meine Mutter hat mich gerade geweckt. "De Klane?" "Na, woat no a bissl". Nach der Brause weck ich meine Tochter auf, sie ist viereinhalb, wie die Uhrzeit. Mein Vater laedt die Koffer ins Auto. "Hear auf, Papa, de san da jo z'schwah!" "Schpaet wird's, s'is scho noch fuenfe".

    Mein Vater faehrt, ich bin noch ein Bisserl uebernachtig vom Verabschieden am Vorabend, meine Mutter ist wie immer nervoes, meine Tochter schlaeft schon wieder. Um halb acht sind wir am Schwechater Flughafen.

    Einchecken. Kaffee. Verabschieden. Neun Uhr ist's.

    Der Flieger soll um halb elf abheben. Delay. Meine Tochter ist jetzt munter, ich muede. Um zwei am Nachmittag ist sie muede und ich durstig. Um vier fliegen wir endlich. Nach Frankfurt. Dort muss neu gechecked werden. Leider ist es so ueberbucht, dass nur ich einen boarding pass bekomme. "Was ist mit meiner Tochter?" "Die muss hier bleiben." "Geht's Ihnen nicht ganz gut, sie ist vier?". Eine nette Dame ueberhoert das Gespraech und gibt ihren Sitz zurueck zu Gunsten meiner Tochter.

    Um sieben geht's endlich weiter. Im Flugzeug sitz ein Idiot vor mir, der pausenlos den Sitz zurueckschiebt. Sogar waehrend dem Essen. Der Tochter wird schlecht. Sie muss sich uebergeben. Gut, dass ich im Handgepaeck vorgesorgt habe. Um zehn landen wir in Toronto, das ist vier in der Frueh zuhause.

    Eine Stunde durch die Einwanderungsbehoerde und die Gepaecksabholung ohne Gepaeck verstreicht nur mit einer neuerlichen Uebergabe meiner Tochter. Mit schmutzigen Kleidern geht's zum Parkplatz, den ich um zwoelf verlasse. Um zwei in der Frueh sind wir endlich zu Hause, das ist acht am Morgen in Oesterreich.

    Nach 28 Stunden fall ich fast bewusstlos ins Bett.

    Der Berlakovich braucht sowas nicht, um bewusstlos zu sein!

    • terbuan
      09. Dezember 2010 10:04

      Armer Leo,
      schade, dass wir uns nicht getroffen haben in Wien!
      Aber man muß es auch positiv sehen, stellen Sie sich vor Sie wären über CDG geflogen, bei dem Schneechaos wären Sie heute noch in Europa!
      Herzliche Grüße
      terbuan@aon.at

    • Leopold Koller (kein Partner)
      10. Dezember 2010 02:47

      @ terbuan

      Das war vor 15 Jahren, also bevor wir das Klimaproblem hatten. Darf ich annehmen, dass CDG der Flughafen von Paris ist?

    • terbuan
      10. Dezember 2010 22:44

      So ist es werter Leo,
      es ist der verrufene Flughafen Charles de Gaulle in Paris,
      habe mir schon gedacht, dass da mit dem Alter etwas nicht stimmen kann!
      liebe Grüße
      terbuan@aon.at
      (Wir kennen uns von früher!)

  18. fosca
    08. Dezember 2010 23:15

    Dieser Vorfall bestätigt einmal mehr die Fußnote 150. Unsere Regierungskaste hat bereits jegliches Augenmaß verloren und als Burgenländer glaubt halt der Niki, daß die Uhren im Ausland genauso ticken müssen wie zu Hause in unserer "Bananenrepublik".
    Wie soll sich auch seine Perspektive ändern, wenn er nie gelernt hat über den Tellerrand hinauszublicken? Damit ist er ein bezeichnendes Abbild unserer regierenden Politiker, bei denen mich bald gar nichts mehr verwundert.
    Bald wird Wikileaks alle Burgenländerwitze ins Programm aufnehmen, weil sie nicht erfunden sind, sondern ganz einfach der Wahrheit entsprechen, welches sich dieses Format angeblich verpflichtet fühlt! *g*

  19. Celian
    08. Dezember 2010 21:56

    Solcherart Größenwahn erinnert fatal an die Justizministerin die per Sondergenehmigung die Busspur auf der Neustiftgasse benutzen wollte. Und der postwendend eine Abfuhr erteilt wurde.

    Wann kommts endlich zur Götterdämmerung unserer abgehobenen Politikerkaste, die da meinen, der Otto Normalbürger ist das arme Würstchen das für sie die Extrawürstchen zu braten hat , nach dem Motto: Hupf wann i sog spring.

    Abwählen.

  20. Johann Scheiber
    08. Dezember 2010 20:27

    Hier wird wirklich ein cultural lag zwischen Wien und dem Burgenland sichtbar.
    Man sollte einfach zur Kenntnis nehmen, dass der Agrar-Niki und Verteidigungs-Norbert im Burgenland wirkliche Alpha-Tiere sind. Ist zwar schwer vorstellbar, aber es ist so.

  21. Josef Maierhofer
    08. Dezember 2010 19:54

    Ein 'Ösi'-Minister kommt zum Flieger zu spät, na so was.

    Vielleicht hätte es genügt, wenn er der ganzen Veranstaltung in Form einer Videokonferenz beigewohnt hätte.

    Ich stehe auf dem Standpunkt, daß man mit einer Videokonfernz mit Videoabstimmung in irgendeinem Studio der Welt das Gleiche ohne diese enormen Spesen und die zusätzlichen CO2 Ausstösse hätte abführen können.

    Was mich stört ist sein Bonzengehabe. Natürlich ist es unangenehm, den Flieger zu versäumen, aber nehmen wir UHBP, der ist erst gleich einmal überhaupt nicht nach Polen geflogen zum Staatbegräbnis des in Russland verünglückten Präsidenten. Wie ein 'aufgestellter Mausdreck' hätte meine Mutter das genannt.

    Daß Botschaften Reisebüros sind und was sie alles wirklich zu tun haben, weiß ich nicht so genau, aber auch dort können Fehler passieren.

  22. socrates
    08. Dezember 2010 19:46

    Die Sache hat auch etwas gutes: Ö leistet sich eine Menge Agrarattachés, auch in D und anderen EU Staaten, die niemand braucht. Wenn diese alle abgeschafft werden, hat es eine positive Wirkung für uns alle!
    Was macht die Dame eigentlich dort?

  23. Philipp Starl
    08. Dezember 2010 19:21

    Halbes OT, neues aus Cancun:

    Wie radikal Klimafaschisten sind, sieht man hier:

    http://www.cfact.tv/2010/12/08/un-climate-kooks-want-to-cripple-us-economy-and-ban-h2o/

    • Josef Maierhofer
      08. Dezember 2010 19:40

      Danke !

      Ich weiß das, wie Sekten vorgehen und reich werden.

    • socrates
      08. Dezember 2010 19:51

      Monohydrogendioxid ist eine gefährliche Substanz, die, zuviel oder zuwenig eingenommen, jährlich vielen Menschen das Leben kostet.

    • socrates
      11. Dezember 2010 13:35

      corr: Di hydrogen mon oxid (H2O) ist die gefährliche Substanz.

  24. Vayav Indrasca
    08. Dezember 2010 18:22

    Mir ist Berlakovich persönlich völlig wurscht, aber diese durchgehende Verurteilung finde ich nach dem derzeitigen Stand der Informationen nicht in Ordnung:

    1. wer weiß, ob Manipulationen bei Flügen wichtiger Personen getätigt werden können
    oder gar üblich sind? ich weiß es jedenfalls nicht.
    2. wenn die Botschaft um Assistenz am Flughafen gebeten wurde, dann hat jedenfalls
    jemand da zu sein, das ist ja klar.
    3. die Botschaft sagt, sie wusste von nichts. Ich vermute, Berlakovich hat den
    Agrarattachee direkt kontaktiert, und diese Dame war nicht da. Das ist freilich eine
    Unverschämtheit, auf die jeder andere Firmenboss auch mit Relegation/
    Rausschmiss reagieren würde. – es sei denn, es gab einen triftigen Grund wie
    Krankheit.

    Also: Vorsicht vor Spontanverurteilungen!

    • Johann Scheiber
      08. Dezember 2010 20:20

      Natürlich wird bei wichtigen Personen manipuliert, aber Niki gehört nicht zu diesen.

    • socrates
      08. Dezember 2010 20:29

      Wenn die Dame schon eine Sinecure in so einer tollen Stadt aufgerissen hat und das ohne Arbeitsprogramm, sollte sie ihren Chef pflegen und ehren und sich dafür Zeit nehmen. Schließlich braucht sie niemand, sie kann durch NICHTS ersetzt werden.
      Ich erwarte jemand morgen früh aus den USA. Da bin ich sicherheitshalber schon vorher auf dem Flughafen und habe mir den Vormittag frei genommen. Natürlich wäre das nicht notwendig, aber es ist ein "G´hörtsich".

    • Gennadi (kein Partner)
      09. Dezember 2010 19:56

      "wenn die Botschaft um Assistenz am Flughafen gebeten wurde, dann hat jedenfalls jemand da zu sein"

      Na holla! Die Botschaft ist dafür nicht zuständig und "hat" schon überhaupt nicht. Außerdem wurde sie vorher (Betonung auf rechtzeitig) nicht informiert.

  25. Martin Bauer
    08. Dezember 2010 17:39

    Die heutige ZIB um 17.00 entblödet sich nicht, den Berli-Vorfall um 19.30 in der ZIB gross anzukündigen.
    Ein Muss für alle Masochisten unter uns.
    Ich bitte um Kommentare - werde es mir sicherlich nicht ansehen...

  26. Patriot
    08. Dezember 2010 16:03

    Die Szene ist nicht wahr, oder?

    Die Figur des Umweltministers Berlakovich würde nämlich auch sehr gut in die neuen Kinofilme "Kottan - Rien ne va plus" oder auch "Echte Wiener 2 – Die Deppat`n und die Gspritzt`n" passen.

  27. Haargenau
    08. Dezember 2010 15:56

    Also ganz ehrlich, das ist jetzt das erste Mal, dass mir der Herr Minister Niki nachhaltig aufgefallen ist.

    Bisher hat er durch Farblosigkeit geglänzt aber jetzt entwickelt er Statur. Ein bisserl aufgeblasen und weltfremd ist die Statur halt, aber wenn man nicht so oft reist kann ich mir schon vorstellen, dass es nicht leicht ist binnen 20 Minuten das nächste Gate zu finden.

    Ich sehe da schon den nächsten Briefeschreiber, der mit den Worten "the world in Burgenland is to small for me" um einen Posten bei einem englischen Minister bettelt.

  28. Brigitte Imb
    08. Dezember 2010 15:30

    Sollten deratige "Sauereien" sich mehren, wird´s bestimmt bei uns in Esterreich Stimmen geben, die eine Anschaffung einer "Airforce One" für notwendig halten.

    Die Fiona könnt´s ausstatten - mahh, wie das die Wirtschaft beleben würde - ein echtes Regierungsvorzeigeprojekt der Superlative.

    • schreyvogel
      08. Dezember 2010 15:54

      Man könnte unsere AirForce One rundum mit Swarowski-Kristallen schmücken - die putzen ganz ungemein!

    • terbuan
      08. Dezember 2010 16:44

      Ein herrliches Projekt für unseren Ziwi Darabos, eine Flugbereitschaft des Bundesheeres! Da können sich dann die Minister auf sehr bequeme Art in ihre Urlaubsdestinationen befördern lassen, so wie einst die deutsche Gesundheitsministerin Ulla Schmidt!

    • Gennadi (kein Partner)
      09. Dezember 2010 19:57

      Klar!! Berli fliegt mit der Hercules nach Cancun. Na da hätt er erst geschaut.

  29. byrig
    08. Dezember 2010 15:07

    berlakovich ist ein weiteres beispiel für prölls unfähigkeit,die richtigen leute auszuwählen:am schlimmsten ist wohl die nichtssagende,linksangehauchte(besser angestürmte) wissenschaftsministerin karl,deren oberstes ziel es offenbar ist,claudia schmied zu gefallen und dafür ihr wahrscheinlich eh unbekannte bürgerliche einstellungen über bord zu werfen.
    kaum besser,aber weniger deletär fr. bandion-ortner:nett,aber nicht ministrabel.
    die unfähige gewaltlächlerin marek konnte umständehalber nach wien entsorgt werden-zum schaden wiens.

  30. schreyvogel
    08. Dezember 2010 14:16

    Zitat aus der heutigen Krone: "Der Minister soll laut Medienberichten auf dem Flughafen einen regelrechten Tobsuchtsanfall bekommen haben ...". Mein Gott, da ist ihm halt der Gizi aufgestiegen und hat ihn wegen des Versagens seiner Attacheuse zu einer öffentlichen Abreaktion veranlasst. Auch ein Niki Berlakovich ist nur ein Mensch, wem ist so etwas ähnliches noch nie passiert? Denken wir nur an Herrn Schäuble, der mit seinem Pressesprecher aus viel geringerem Anlass ebenfalls in aller Öffentlichkeit sehr hart Schlitten gefahren ist!
    Ich hoffe, seine Peers in Cancun haben ihm sein verspätetes Eintreffen nicht nachgetragen und das Ansehen Österreichs im Auslands wurde dadurch nicht nachhaltig geschädigt.
    Unverständlich bleibt mir allerdings, warum Spitzenpolitiker vom Range eines Niki B. Linienflüge buchen statt einen Business-Jet zu chartern! Sonst sind sie ja auch nicht so verschämt.

  31. Brigitte Imb
    08. Dezember 2010 12:16

    Zur Präpotenz des Hrn. Ministers gibt es weiter nichts zu sagen, außer dass er sich schämen soll.

    Die "Klimasetzlinge", die sämtliche Regierungen dieser Welt ziehen, kann ich nur mit Verachtung betrachten, denn wer 40 MioT CO² zusätzlich und unnötigerweise produzieren läßt, dazu weitere Mio der Steuerzahler vergeudet, hat m.M. das Recht verwirkt, sich zu "Klimaprophylaxeuren" zu gerieren.

    Wie wäre es z.B. mit einer klima- u. kostenfreundlichen Videokonferenz?

  32. thomas lahnsteiner
    08. Dezember 2010 12:14

    der niki würde eigentlich sehr gut zur niederösterreichischen övp passen, denn dumm-dreiste, von keinem fachwissen getrübte typen, rennen dort zuhauf herum. allen voran der arrogante, geistig völlig beschränkte diktator, der nach dem motto agiert: wenn dumme eitelkeit einen namen hätte, müßte sie erwin pröll heißen...gerade habe ich mir auf youtube das viele Jahre alte, aber dafür umso bessere video mit dem hauptdarsteller erwin pröll angeschaut...man muss sagen, dass er in der zwischenzeit nichts, aber rein gar nichts dazugelernt hat, im gegenteil, er ist noch einfältiger, noch präpotenter, noch abgehobener geworden........da er aber fest im sattel sitzt, eifern ihm anscheinend die nikis nach...
    http://www.youtube.com/watch?v=GxOnpOAZXyQ

  33. mike1
    08. Dezember 2010 10:18

    Kopie aus dem lebensministerium;

    "Agrar- und Umweltattachés
    Das Lebensministerium setzt auf direkte Information über landwirtschaftliche Themen und Umweltbelange durch Fachkräfte vor Ort." - ist das jetzt alles wurscht ?

    frankreich ist ja so klein und unwichtig, da braucht man eh nicht dort sein....und die air france wartet auch nicht.... so eine pimperlfluglinie !

    • schreyvogel
      08. Dezember 2010 15:47

      Bei dieser Aufgabenbeschreibung der Attachés fehlt folgendes: "Sicherstellung des reibungslosen Umstieges österreichischer Lebensminister von einem Flug auf einen anderen durch diplomatische Einflußnahme auf das Flughafenpersonal, die beteiligten Luftlinien und die Flughafenpolizei".
      Ob allerdings die fehlbare Attacheuse für diese Aufgabe entsprechend geschult war, bleibt fraglich.

  34. Graf Berge von Grips
    08. Dezember 2010 09:26

    Nr.315 - in Fortsetzung von:
    http://www.andreas-unterberger.at/2010/07/die-niki-okonomie/#comment-68881
    164.

    Niki nannte früher eine Stoffart sich,
    warf schöne Schatten, strich man gegen den Strich.
    Ein anderes Kapitel ist der Berlakovich
    bei dem ziag's an nur de' Schuach aus, denke ich.

  35. Xymmachos
    08. Dezember 2010 09:06

    Mich, was das liebliche Burgenland betrifft, dem werten Wertkonservativen vollinhaltlich anschließend kann ich dennoch nicht umhin festzuhalten, daß der Burgenländer allgemein als Archetyp des österreichischen Dodels gilt; er ist nun einmal für uns das, was der Ostfriese für Deutschland ist. Und das, wie ja auch die derzeitigen burgenländischen Regierungsmitglieder beweisen (auch wenn sie in dieser Regierung niveaumäßig nicht so sehr abfallen), wohl nicht ganz zu unrecht. Wohlgemerkt: der Burgenländer, nicht die Burgenländerin! Hier wäre "gendern" fehl am Platz! Denn vor einer Ottilie Matysek, die mit ihrer Mitschrift der Waldheim-Vernaderung des Fred Sinowatz (auch so ein burgenländischer Archetyp, man erinnert sich: "ohne Partei sind wir nichts!") diesen "aufgeblattelt" und ihm zu einer Verurteilung wegen falscher Zeugenaussage verholfen hat, habe ich heute noch größte Hochachtung.

    • Wertkonservativer
      08. Dezember 2010 09:44

      Danke, werter Xymmachos,
      für den politischen und burgenlandbezogenen Gleichklang.
      (Das mit den Dodeln will ich aber nicht gehört haben!)
      Schönen Feiertag!

    • Brigitte Imb
      08. Dezember 2010 11:30

      Naja, sieht man sich unsere Regierungstruppe + NR an, und das muß nicht einmal genau sein, kommt man sehr rasch zu dem Schluß, dass nicht nur das Bgld. "Dodeln" hervorbringt, sondern das ganze Bundesgebiet dazu in der Lage ist.
      Sträflich ist, dass ausgerechnet die Unfähigsten befugt sind über unser Land zu bestimmen und dabei, die ohnehin leeren Schatullen, mit weiteren Schulden auffüllen.

    • Xymmachos
      08. Dezember 2010 12:38

      Kann man zusammenfassen: die Verburgenländerung Österreichs schreitet unaufhaltsam fort?

    • Leopold Koller (kein Partner)
      09. Dezember 2010 02:20

      Jetzt hoert's aber g'schwind auf, Buben und Maederln! Tut's mir da ja nicht unsere Volkszertreter vernadern! Unsere 183 plus Reigierung sind ja unsere 200! In Montevideo (=auslaendisch fuer Kueniglberg) wird schon das Drehbuch geschrieben. 200!

      Und ausserdem bin ich ganz sauer! Ihr habt's schon wieder einen Feierteg und ich muss hackeln!

    • Xymmachos
      09. Dezember 2010 08:57

      @Leopold Koller
      Die Übersetzung von Küniglberg in Montevideo verdient einen Sonderpreis! Werde mir erlauben, sie - selbstverständlich mit Quellenangabe - in Hinkunft zu verwenden. Danke, Herr Koller!

    • mck (kein Partner)
      12. Dezember 2010 11:15

      Sehe ich genauso d%$ =?%72 §"

  36. terbuan
    08. Dezember 2010 08:44

    Wenn der Herr Niki schon unbedingt bei der Klimakonferenz "adabei" sein möchte und das Nervenkostüm für CDG und Air France nicht mitbringt, dann soll er eben früher aufstehen oder über Frankfurt fliegen!
    So hat er sich nicht nur persönlich als völlig indiskutable Person erwiesen sondern wieder einmal ein Mitglied dieser miserablen Regierung international der Lächerlichkeit preisgegeben.
    Der eine hat kein Benehmen, der andere beherrscht keine fremden Sprachen, eben eine laienhafte und provinzielle Truppe der Versager.

    • Alexander Renneberg
      08. Dezember 2010 09:45

      hast hat ja quasi mehr "stil" als die busspur unserer unabhängigen justizministerin....

      echt lieb ist aber auch sein kabinett, die leut würden in der freien wirtschaft maximal als portier angestellt, aber im kabinett dürfen´s sich ein bißl wie die erzengel fühlen, also ganz knapp bei gott.

    • mike1
      08. Dezember 2010 10:22

      und jetzt muss eine vollständig unschuldige junge dame in der botschaft draufzahlen, nur weil niki und seine zaubertruppe sich nicht benehmen können !
      es ist wahrlich unglaublich, mit welchen größenwahnsinnigen dümmlingen in der regierung wir uns herumschlagen müssen.

      und vor allem genieren müssen !!

  37. Wertkonservativer
    08. Dezember 2010 06:02

    Zunächst eine kleine Liebeserklärung: das Burgenland ist - nicht nur dank seiner Nähe - eines der mir liebsten Bundesländer: der schöne See, der gute Wein, die freundlichen Menschen, all das nimmt mich ungemein für dieses schöne Stück Erde ein.

    Seit einiger Zeit fällt da und dort ein Wermutstropfen in meine Jubel-Melange: die Aktivitäten zweier Minister, die es aus dem Burgenland in unsere derzeitige (erwiesenermaßen schwache) Regierung geschafft haben:
    der eine als eigentlich ja wirklich nicht kompetenter Heeresmminister wirkend, der andere als unser oberster Agrarier zwar einigermaßen fachkompetent, doch andererseits auch recht naiv, und, wie wir nun hören, auch hochgradig präpotent!

    Und dass mir bitte jetzt niemand mit der Minderheiten- und p.c.-Masche kommt:
    seit ich in Istrien mein Häuschen am Meer habe, achte und liebe ich die kroatischen Menschen wegen ihrer vielen Vorzüge: direkte Ehrlichkeit, liebenswürdige Mitmenschlichkeit, Gesangesfreude usw. usf. !
    Dass die beiden genannten Herren von einem Fettnäpfchen ins andere treten, kann man diesem sympathischen Menschenschlag ja doch wirklich nicht anlasten; das meinen Sie doch auch, oder?

    • mike1
      08. Dezember 2010 09:44

      lieber wertkonsevativer !

      ich - der ich wiener bin - bin fast alle 14 tage im burgenland und liebe land und leute (auch istrien ist mir aus meiner "seglerkarriere" gut bekannt und hab mich dort auch sehr wohl gefühlt).

      die genannten niki und darabos könnten genauso gut aus wien sein, blödsein beschränkt sich leider nicht auf grenzen und bundesländer.

      beide hätten schon längst abberufen werden müssen, weil sie völlige versager in ihren ämtern sind. man möge sie auf den freien markt werfen, dort sollten sie sich umsehen, wie sie weiterkommen.

      liebe feiertägliche grüße !

    • mike1
      08. Dezember 2010 09:52

      tschuldigung ! wertkonseRvativer !!

    • Wertkonservativer
      08. Dezember 2010 11:28

      Lieber mike1,

      auch Ihnen Dank für Ihre so freundliche Reaktion!
      Ihre Entschuldigung hinsichtlich des fehlenden "r": danke, aber wirklich nicht notwendig; wir alle (auch die größten Geistesriesen unter uns) machen da und dort unsere Flüchtigkeitsfehler!
      Was soll's? Immerhin sind wir hier im Forum eine Gemeinschaft, deren Deutsch wohl weit über dem Durchschnitt angesiedelt ist. Halten wir unsere Sprache weiterhin in Ehren, um unseren Nachkommen auch hier ein gutes Vorbild sein zu können!

    • Dr. Milos Paul Mladek (kein Partner)
      09. Dezember 2010 15:02

      Sehr geehrter "Wertkonservativer",

      in der gestrigen Diskussion über unsere Schulen haben Sie sich in eine Diskussion mit einem "Philipp Starl" eingelassen, an deren Ende Sie angekündigt haben, "Philipp Starl" in Zukunft zu ignorieren.

      Das verstehe ich, und ich möchte hiemit Ihre Partei ergreifen.

      In meiner Jugend habe ich irrtümlicherweise gedacht, jeder intelligente Mensch müßte eo ipso auch ein wertvoller Mensch sein. Dem ist nicht so. Intelligenz, Kompetenz und Durchblick, das haben viele Menschen, und weitaus nicht alle sind wertvoll. Es kommt darauf an, was man damit macht. Auf eigene Klugheit ausdrücklich stolz zu sein, das zeigt Unreife.

      Eine Aussage nach der Art "ich bin ein kompetenter Flegel, aber Sie, Sie sind vielleicht ein netter Mann, aber inkompetent" braucht sich niemand etwas einzubilden. Es sei denn, er wäre gezwungen, sich durch dauerndes Betonen der eigenen Kompetenz wie in einer Zwangsneurose alle Augenblicke von den anderen Menschen abzuheben.

      Ihre Beiträge werde ich jedenfalls weiterhin mit Freude lesen, lieber "Wertkonservativer".

    • Wertkonservativer
      10. Dezember 2010 14:19

      @mike1: Nochmals Danke!

      @ Dr. Milos Paul Mladek:
      falls sie das noch lesen: vielen herzlichen Dank für Ihre freundlichen Zeilen!!

      Ihr Eingehen auf das Problem mit unserem "Wunderknaben" ist Bestätigung für meine Haltung, und überdies "Balsam für meine Seele"!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung