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Die Geschlecht, die Politik und die Demokratie

Eine SPÖ-Politikerin türkischer Abstammung beschert uns mit der neuesten Sprachpeinlichkeit. Wobei nur offen ist, ob ihr Geschlecht, ihre Parteizugehörigkeit, ihre türkische Herkunft oder die Wiener Kuschelschulen, wo alles außer Lernen und Disziplin auf der Tagesordnung stehen, die Ursache sind.

Frau Gemeinderat Nurten Yilmaz dekretiert nämlich in einer Aussendung: „Menschen brauchen Wien als starke Partnerin.“ Ist da etwa der Fluss „die Wien“ gemeint? Wohl eher nicht. Die Stadt Wien hat jedoch bekanntlich (bekanntlich?) als einziges mögliches Geschlecht das sächliche. Nach der alten deutschen Sprache. Zugegeben, schon wieder ein erzkonservatives Argument.

Letztlich bleibt es gleichgültig, welche der vier genannten Gründe die Weiblich-Erklärung der Stadt Wien hat. Peinlich ist jede der vier Möglichkeiten. Ebenso wie der sonstige Inhalt der Yilmaz-Aussendung, in der sie heftig und mit einem drohend-verächtlichen Unterton gegen die letzten „zuwanderungsfreien Inseln in dieser Stadt“ polemisiert.

Fast gleichzeitig mit dieser Aussendung flattert ganz zufällig und ohne vordergründigen Zusammenhang eine neue – zutiefst erschreckende – Umfrage auf unseren Tisch: Peter Hajek hat erhoben, dass 60 Prozent der Österreicher die Art und Weise, wie die Demokratie in Österreich funktioniert, negativ bewerten.

Das ist aber historisch gesehen genau der Stoff, aus dem immer wieder neue Hitlers und Stalins mit allen katastrophalen Folgen entstehen konnten. Das hat zwar zweifellos primär mit der Politik der Bundesregierung zu tun, aber keineswegs ausschließlich. Denn solche Schwachköpfinnen wie die Frau Yilmaz tragen mit der Summe ihrer provokativen Blödheit ein ordentliches Stück zur Demokratiemüdigkeit bei.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2010 17:39

    Neues von unseren türkischen freunden:

    in der türkischen gewerkschaftszeitung "sendica" (dezember, österreichausgabe, u.a. tritt dort auch stadträtin sandra frauenberger als autorin auf) wird gefordert, die FPÖ zu verbieten.

    „Wird die Justiz oder Wikileaks die FPÖ schließen?“ Die FPÖ werde mit ihrer Politik gegen Türken, Moslems und Zuwanderer jeden Tag stärker. Sowohl Parteiobmann Strache als auch andere Funktionäre stellten seit 2007 in der Presse mehrmals das Verbotsgesetz in Frage, fabuliert das Blatt. In der letzten Zeit falle jedoch eine Kampagne gegen die FPÖ auf, die auf deren Verbot abziele, beispielsweise durch die Organisationen „Asyl in Not“ und „Feuerhaken“. Die „Junge Generation“ betreibe die Facebook-Seite „Volksbegehren FPÖ-Verbot“ mit bis jetzt ca. 5.000 Unterzeichnern.

    Fu?r die Zeitung geht das aber nicht schnell genug: „Wie wäre es, wenn alle Migranten zeitgleich einen Tag lang die Arbeit niederlegten? Dann wu?rde auch die Justiz dazu gezwungen werden, etwas gegen die FPÖ zu unternehmen.“ Ein Generalstreik zur Reduzierung der österreichischen Parteienlandschaft – wenn Tu?rken-Chauvis träumen… Aber sie haben noch mehr auf Lager: Man solle nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Vergangenheit der FPÖ unter die Lupe nehmen. Warum hatte sich Jörg Haider mit Saddam Hussein getroffen? Geheimkonten, Waffen, Geld, die Hinrichtung Saddam Husseins und der Unfalltod Jörg Haiders… Gibt es vielleicht in Wikileaks dazu etwas?
    (Quelle: www.unzensuriert.at)

    Na da steht uns noch einiges bevor !!!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2010 17:54

    Wahrscheinlich hat sie das deutsche Wort für "kent" oder "vilayet" nicht gewußt!
    Sie soll sich am besten mit einem Schinakel in DIE Wien setzen und hinunter rudern bis zum Schwarzen Meer, dann ist sie bald zu Hause und eyvallah! (tschüss)

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2010 23:57

    OT- Skylink

    Für wie dumm werden wir gehalten?
    Keine Millionenablöse geplant, aber ein Jahrersbruttogehalt v. 350 000 € ( fürs Daheimsitzen ) bis Ende 2014.

    Eine wahrlich "tolle" Leistung und gleichzeitig wird über Armut und übers Sparen diskutiert. Einfach erbärmlich, aber für die Vorstände hat sich die 14 Std. dauernde Sitzung gelohnt, für den Steuerzahler nicht.

    http://www.orf.at/stories/2031078/

  4. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2010 19:31

    Schlimm wird’s nur, wenn nicht nur die Stadt Wien Partnerin sein will, sondern auch das Land Wien Partner. Da kann es leicht zu zwitter-ähnlichen Verwicklungen kommen. Beißt sich quasi die Katze in den Schwanz.

    "Umfragen belegen, dass sich die deutliche Mehrheit der Zuwanderinnen und Zuwanderer für das politische System in Österreich interessiert, den Institutionen vertraut..“
    Was sollte daran so besonderes sein. Das Vertrauen er Einwanderer in die soziale Hängematte ist da. Deswegen kommen sie ja! Mein Gott wie oft will man uns noch sagen. Das wissen wir bereits.

    „Der Islam ist weder eine gefährliche noch frauenfeindliche Religion“
    Der Islam ist weder ungefährlich noch frauenfreundlich und vor allem: keine Religion. Sondern eine totalitäre Weltanschauung mit einem latenten Hang zum Terrorismus. Eine „Welt“, die sich mit westlichen Werten nicht arrangieren kann. Und nicht will. Und einen Eroberungsfeldzug gegen den Westen führt. Wie Wikileaks-Dokumente zeigen.

    Und so könnte man diese Aussendung Satz für Satz zerpflücken. Gääähn.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2010 22:39

    Was erwartet man von einer türkischen SPÖ-PolitikerIn, deren Vorbild sicher ihr hier akkreditierter Botschafter ist = seelenverwandte? ;-)

    Und um ein bißchen dieser österreichischen Demokratiemüdigkeit Abhilfe zu verschaffen, sollten wir denn doch ein starkes Zeichen setzen:

    http://www.botschafter-ade.at/index.php

    Möge die Übung gelingen! *hoff*

  6. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2010 18:04

    Wer meint, daß das dreigliedrige grammatikalische Geschlecht mit dem zweigliedrigen natürlichen Geschlecht ident ist, hat irgendwo ein Geschlecht ab.

    Der Rest der Aussendung ist von ähnlicher Qualität.

  7. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2010 16:56

    OT - schon wieder so eine Geschichte von unseren linken Dodeln

    Randalierer im Flugzeug verhinderten Abschiebung

    Die Abschiebung eines 22-jährigen Uni-Aktivisten nach Guinea ist im letzten Moment abgebrochen worden, weil laut Polizei Aktivisten im Flieger Krawall gemacht haben. Der Anwalt des Asylwerbers kündigte Beschwerde an.

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/618712/Randalierer-im-Flugzeug-verhinderten-Abschiebung?_vl_backlink=/home/index.do

    ps. ist die Nurten Yilmaz nicht die Frau mit der Häupl ein uneheliches Kind hat, oder ist das nur eine urban legend?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorjak
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2010 05:42

    was solls, unser aller guru - der täglich 4 1/4 eingspritze - mag halt sowas !


alle Kommentare

  1. Carlee (kein Partner)
    08. Februar 2015 12:33

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  2. Jesus (kein Partner)
  3. Xavier (kein Partner)
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  4. Kenneth (kein Partner)
    19. Januar 2015 16:18

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  5. jak (kein Partner)
    19. Dezember 2010 05:42

    was solls, unser aller guru - der täglich 4 1/4 eingspritze - mag halt sowas !

  6. Carolus (kein Partner)
    17. Dezember 2010 23:25

    Na ja, die Überschrift würde ich nicht so dramatisch nehmen; man könnte mit Nachsicht „Menschen brauchen (die Stadt) Wien als starke Partnerin.“ ergänzen. Ein Blick in den Originaltext (http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101214_OTS0084/wr-budget-sp-yilmaz-menschen-brauchen-wien-als-starke-partnerin ) bestärkt diesen ersten Gedanken. Kann durchaus sein, dass gar nicht Yilmaz selbst diese verqueere Konstruktion zusammengestoppelt hat.
    ABER, wenn ich da lese: „…Der Islam ist weder eine gefährliche noch frauenfeindliche Religion", so Gemeinderätin Yilmaz,…“: Da stellen sich meine Haare wohl zu Berge.

  7. socrates
    17. Dezember 2010 11:03

    Wenn es für Kurden (Bergtürken) in der Türkei auch gilt, kann man darüber reden, ansonst ist die Frau eine türkische Rassistin.

  8. ignaz (kein Partner)
    17. Dezember 2010 10:44

    Wunderts auch nur irgendwen. Folgende Werbung der Wiener Linien in der U-Bahn: "Wir wünschen unseren Fahrgästen fröhliche Weihnachten und eine gute Fahrt ins neues Jahr."
    Ironischerweise, war nebenan eine Werbung für Deutschkurse der Uni-Wien zu sehen. Das nenne ich einmal erfolgreiches Product-placement.

  9. xRatio (kein Partner)
    17. Dezember 2010 03:02

    Weibliche Ehre und das Eine

    Das weibliche Geschlecht verlangt und erwartet vom männlichen Alles, nämlich alles, was es wünscht und braucht: das männliche verlangt vom weiblichen zunächst und unmittelbar nur Eines, daher mußte die Einrichtung getroffen werden, daß das männliche Geschlecht vom weiblichen jenes Eine nur erlangen kann gegen Übernahme der Sorge für Alles und zudem für die aus der Verbindung entspringenden Kinder: Auf dieser Einrichtung beruht die Wohlfahrt des ganzen weiblichen Geschlechts.

    Um sie durchzusetzen muß notwendig das weibliche Geschlecht zusammenhalten und esprit de corps beweisen. Dann aber steht es als Ganzes und in geschlossener Reihe dem gesamten männlichen Geschlechte, welches durch das Übergewicht seiner Körper- und Geisteskräfte von Natur im Besitz aller irdischen Güter ist, als dem gemeinschaftlichen Feinde gegenüber, der besiegt und erobert werden muß, um mittels seines Besitzes, in den Besitz der irdischen Güter zu gelangen.
    Arthur Schopenhauer

    Hat sich an diesen zweifellos richtigen Feststellungen etwas geändert ?

    • Celian
      18. Dezember 2010 21:29

      Doch einiges. Die Institutionalisierung der Übernahme der Sorge für alles. Bei gleichzeitiger Auflösung der Ehe als Zweckgemeinschaft zur Erreichung des Einen.

      Alle Rechte - keine Pflichten.

  10. xRatio (kein Partner)
  11. NEIN (kein Partner)
    16. Dezember 2010 19:26

    was ist eine demokratie nur...
    ich bin staat oder wir sind staat...
    soll man ja sagen oder nein...
    alles ansichtsache!*

  12. Neppomuck (kein Partner)
    16. Dezember 2010 17:28

    Man muss da schon Verständnis dafür haben.
    Die Guteste ist ja schließlich erst seit 44 Jahren in Wien.
    Wie soll man da schon Deutsch können?

  13. ABertl
    16. Dezember 2010 10:08

    So sich Frau Yilmaz auf die Stadt bezieht, hat sie recht. Bezieht sie sich hingegen auf das Land, so hat sie unrecht.

    Im Sprachgebrauch wird hier durchaus das grammatikalische Geschlecht verwendet - so heisst es beispielsweise ja auch, die Infanterie sei die Königin der Waffengattungen, obwohl zumindest in Österreich zweifellos die Mehrheit der Teilnehmer männlich ist.

    Oder ist hier noch jemand für 'das König der Biere'? :-)

    • eiskasten
      16. Dezember 2010 11:06

      Entschuldigung, aber dann hätte sie „Menschen brauchen die Stadt Wien als starke Partnerin.“ schreiben müssen.
      Sie hat aber „Menschen brauchen Wien als starke Partnerin.“ geschrieben und das ist definitiv falsch.

    • cybercon
      16. Dezember 2010 15:23

      Um es Ihnen leichter zu machen:
      Was klingt richtig, was falsch?

      "Mein Wien"

      oder

      "Meine Wien"
      ?

    • LePenseur (kein Partner)
      17. Dezember 2010 09:35

      @cybercon:
      Exzellent beobachtet! Dieses Argument muß ich mir merken! Danke.

    • ABertl
      17. Dezember 2010 16:40

      @ cybercon

      Touché! Ich gebe mich geschlagen, das Argument überzeugt!

  14. Brigitte Imb
    15. Dezember 2010 23:57

    OT- Skylink

    Für wie dumm werden wir gehalten?
    Keine Millionenablöse geplant, aber ein Jahrersbruttogehalt v. 350 000 € ( fürs Daheimsitzen ) bis Ende 2014.

    Eine wahrlich "tolle" Leistung und gleichzeitig wird über Armut und übers Sparen diskutiert. Einfach erbärmlich, aber für die Vorstände hat sich die 14 Std. dauernde Sitzung gelohnt, für den Steuerzahler nicht.

    http://www.orf.at/stories/2031078/

  15. fosca
    15. Dezember 2010 22:39

    Was erwartet man von einer türkischen SPÖ-PolitikerIn, deren Vorbild sicher ihr hier akkreditierter Botschafter ist = seelenverwandte? ;-)

    Und um ein bißchen dieser österreichischen Demokratiemüdigkeit Abhilfe zu verschaffen, sollten wir denn doch ein starkes Zeichen setzen:

    http://www.botschafter-ade.at/index.php

    Möge die Übung gelingen! *hoff*

  16. schreyvogel
    15. Dezember 2010 22:03

    Die Regeln des Sprach-Genderns sind halt mit den Regeln der Grammatik sehr häufig in Konflikt. Und zwar so sehr, dass "Wien als starke PartnerIn" beim flüchtigen Lesen gar nicht mehr als falsch aufstoßt. Ich getraue mich zu wetten, dass es auch beinahe 100% der SPÖ-Politiker so geht. Warum soll man der Migrantin Nurten Yilmaz daraus einen Vorwurf machen?
    Die (heimliche) Regel lautet doch wohl: Wenn die Regeln des Genderns mit den Regeln der Grammatik kollidieren, dann ist den Regeln des Genderns der Vorzug zu geben.

  17. Celian
    15. Dezember 2010 19:31

    Schlimm wird’s nur, wenn nicht nur die Stadt Wien Partnerin sein will, sondern auch das Land Wien Partner. Da kann es leicht zu zwitter-ähnlichen Verwicklungen kommen. Beißt sich quasi die Katze in den Schwanz.

    "Umfragen belegen, dass sich die deutliche Mehrheit der Zuwanderinnen und Zuwanderer für das politische System in Österreich interessiert, den Institutionen vertraut..“
    Was sollte daran so besonderes sein. Das Vertrauen er Einwanderer in die soziale Hängematte ist da. Deswegen kommen sie ja! Mein Gott wie oft will man uns noch sagen. Das wissen wir bereits.

    „Der Islam ist weder eine gefährliche noch frauenfeindliche Religion“
    Der Islam ist weder ungefährlich noch frauenfreundlich und vor allem: keine Religion. Sondern eine totalitäre Weltanschauung mit einem latenten Hang zum Terrorismus. Eine „Welt“, die sich mit westlichen Werten nicht arrangieren kann. Und nicht will. Und einen Eroberungsfeldzug gegen den Westen führt. Wie Wikileaks-Dokumente zeigen.

    Und so könnte man diese Aussendung Satz für Satz zerpflücken. Gääähn.

  18. inside
    15. Dezember 2010 18:36

    Und so etwas schläft dem WamPro bei?

  19. Wertkonservativer
    15. Dezember 2010 18:27

    Dass sich eine türkischstämmige Landespolikerin, ein türkisches Gewerkschaftsblatt (siehe t.l.) und Frau Frauenberger (wer ist die eigentlich?) hin und wieder wichtig machen und nach "Popeye the Sailor"-Manier die Muskeln spielen lassen, sollte uns nicht allzusehr beunruhigen. Da sollten wir als Mehrheitsvolk schon noch genug Saft und Kraft haben, um derlei Dinge abzuwehren bzw. zu verhindern!

    Ein Streik der Türkischmänner und -frauen wäre wohl auch auszuhalten, die würden sehr bald wieder an die diversen Futtertröge kriechen!

    Wien als starke PartnerIN ist natürlich ein starkes Stück: Genderismus jetzt auch schon geographisch! Lächerlich und dumm!

    Alle diese und andere Vorkommnisse können der FPÖ (besonders, wenn von den "Großparteien" keine entsprechenden Reaktionen kommen) ja nur nützen!

    Soll mir recht sein! Nur leider habe ich den Eindruck, dass H.C. und seine Partei derzeit seltsam lethargisch und ohne eigentliche Vorwärts-Strategie dahinsimmerln, nur auf die vielen Hoppalas von Rot und Schwarz als Zubringer vertrauend!

    Das ist mir für eine Partei, die Anspruch auf Führerschaft im Staat erhebt, etwas zu wenig; da muss in nächster Zeit einfach mehr Drive hinein, um mich Wertkonservativen auf Blau umzustimmen!

    • Norman Bates
      15. Dezember 2010 18:37

      Strache kann sich zurück lehnen und muss in den Monaten bis zur nächsten NR-Wahl nur eine halbwegs solide Nummer nach Hause spielen.

      Hauptsache keine groben Fehler und Schnitzer.

      Den Rest der Arbeit erledigen Faymann und Pröll samt Parteiapparete ganz alleine für ihn.

      Christian Rainer hat in einem letzten Profil-Leitartikel ähnliches angemerkt und war dann ganz verwundert, dass keine heftigen Protestreaktionen kamen (da fast alle schon daran glauben, dass dies auch eintreten wird).

    • Josef Maierhofer
      15. Dezember 2010 18:48

      Da haben Sie recht, aus nichts wird nichts und von selber geht gar nichts, da steigen nicht einmal die Aktien.

      Richtig ist, daß man aber all die Fakten sammeln und aufzeigen muß, die der Alltag uns bringt, es werden immer mehr negative sein, weil der Zahltag immer näher rückt, auch für die Zündler und Hetzer, für alle.

    • M.S.
      15. Dezember 2010 19:15

      Die wichtigste Voraussetzung wäre eine Wiedervereinigung der gespaltenen drei freiheitlichen Gruppen im Parlament. Dann ein paar gute Leute aufstellen und mit einem rechtsliberalen bzw. konservativen Programm sich auf die nächsten Wahlen vorbereiten. Dann könnten sich die Linksparteien einschließlich der ÖVP warm anziehen.

    • Norman Bates
      15. Dezember 2010 19:21

      @M.S.

      Wenn das freiheitliche Lager das umsetzen würde, dann kämen sie vermutlich sogar über der absoluten Mehrheit zu liegen.

    • M.S.
      15. Dezember 2010 20:42

      @Norman Bates
      Ich behaupte, dass die Spaltung des freiheitlichen Lagers hauptsächlich die Ursache dieses seit dem Ende der Regierung Schüssel II beständigen desaströsen Linkskurses der rot-schwarzen Koalition ist. Die Linksparteien im Parlament sind in der Minderheit und trotzdem hat man den Eindruck, als ob die SPÖ mit absoluter Mehrheit regiere, da es ihr natürlich wie erwartet gelungen ist, die schwache ÖVP auf ein Minimum zu reduzieren . Wenn man bedenkt, dass die Querelen im freiheitlichen Lager vor allem auf persönliche Machtspiele und Animositäten zurückzuführen sind erkennt man wie leichtfertig die Chancen auf eine Änderung der politischen Landschaft in Österreich verspielt werden.

  20. Brigitte Imb
    15. Dezember 2010 18:12

    Haben wir´s nicht schon immer gewußt, dass die Bereicherer Sprachschwierigkeiten haben?
    Ev. ist besagte Weibin auch wo "aungrennt".

    P.s. Ist nun (ein) "Weiberer" die korrekte Genderform v. Weib?

    • Norman Bates
      15. Dezember 2010 18:31

      ... darf man noch blöder Trampel sagen oder heißt es TrampelIn?

    • Brigitte Imb
      15. Dezember 2010 18:36

      Zu normalen Trampeln ja, Grüntrampeln eher "inInieren".

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      17. Dezember 2010 00:28

      Liebe Frau Imb,
      das Wort "Weiberer" ist ungegendert und ungenderbar, weil rein maskulin. In Tirol, Kärnten und Salzburg werden mundartlich seit altersher alle Mannsbilder so genannt, die hwG* beglücken, also altsprachliche Schürzenjäger sind. Synonyme: Saisonbock, Schilehrer, Witwentröster.
      *juristisches Kürzel für "häufig wechselnde Geschlechtspartner".

  21. Celian
    15. Dezember 2010 18:04

    Wer meint, daß das dreigliedrige grammatikalische Geschlecht mit dem zweigliedrigen natürlichen Geschlecht ident ist, hat irgendwo ein Geschlecht ab.

    Der Rest der Aussendung ist von ähnlicher Qualität.

  22. terbuan
    15. Dezember 2010 17:54

    Wahrscheinlich hat sie das deutsche Wort für "kent" oder "vilayet" nicht gewußt!
    Sie soll sich am besten mit einem Schinakel in DIE Wien setzen und hinunter rudern bis zum Schwarzen Meer, dann ist sie bald zu Hause und eyvallah! (tschüss)

  23. thomas lahnsteiner
    15. Dezember 2010 17:39

    Neues von unseren türkischen freunden:

    in der türkischen gewerkschaftszeitung "sendica" (dezember, österreichausgabe, u.a. tritt dort auch stadträtin sandra frauenberger als autorin auf) wird gefordert, die FPÖ zu verbieten.

    „Wird die Justiz oder Wikileaks die FPÖ schließen?“ Die FPÖ werde mit ihrer Politik gegen Türken, Moslems und Zuwanderer jeden Tag stärker. Sowohl Parteiobmann Strache als auch andere Funktionäre stellten seit 2007 in der Presse mehrmals das Verbotsgesetz in Frage, fabuliert das Blatt. In der letzten Zeit falle jedoch eine Kampagne gegen die FPÖ auf, die auf deren Verbot abziele, beispielsweise durch die Organisationen „Asyl in Not“ und „Feuerhaken“. Die „Junge Generation“ betreibe die Facebook-Seite „Volksbegehren FPÖ-Verbot“ mit bis jetzt ca. 5.000 Unterzeichnern.

    Fu?r die Zeitung geht das aber nicht schnell genug: „Wie wäre es, wenn alle Migranten zeitgleich einen Tag lang die Arbeit niederlegten? Dann wu?rde auch die Justiz dazu gezwungen werden, etwas gegen die FPÖ zu unternehmen.“ Ein Generalstreik zur Reduzierung der österreichischen Parteienlandschaft – wenn Tu?rken-Chauvis träumen… Aber sie haben noch mehr auf Lager: Man solle nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Vergangenheit der FPÖ unter die Lupe nehmen. Warum hatte sich Jörg Haider mit Saddam Hussein getroffen? Geheimkonten, Waffen, Geld, die Hinrichtung Saddam Husseins und der Unfalltod Jörg Haiders… Gibt es vielleicht in Wikileaks dazu etwas?
    (Quelle: www.unzensuriert.at)

    Na da steht uns noch einiges bevor !!!

    • Brigitte Imb
      15. Dezember 2010 18:15

      Hallelujahhh - ham die Turks ein ausgeprägtes Demokratieverständnis!!

      FPÖ verbieten, im Gegenzug die Sharia einführen, od. wie?????

    • Josef Maierhofer
      15. Dezember 2010 18:36

      @ Brigitte Imb

      Ich nehme nicht an, daß da niemand dahinter steht. Sandra Frauenberger ist ja nicht türkischer Abstammung, wenn ich mich an ihr Foto auf den Hochglanzbroschüren des Wiener Wahlkampfes erinnere.

      Wenn man was verbieten sollte, dann so was, was diese Leute da treiben, nämlich hetzen mit Unwahrheit. Wie ist das mit dem angepeilten Verhetzungsparagraphen, stammt der nicht auch aus der Löwelstraße ?

      Die wissen nicht, was unter Demokratie zu verstehen ist und was Wahrheit ist und was Österreich ist.

      Und woher kommen diese Anschuldigungen, daß die FPÖ das Verbotsgesetz in Frage stellt ? Mehrmals wurde darauf hingewiesen, daß dieses gegen die Meinungsfreiheit verstößt. Das ist ja ganz was anderes und auch richtig, 65 Jahre nach dem Holocaust. Da muß ich die FPÖ schon in Schutz nehmen vor denen, die unter Kreisky als Bundeskanzler die wirklichen Nazis beherbergt und beschützt haben, wie Dr. Wiesenthal und sein Lebenslauf aufzeigen. Die Nazis gibt es nicht mehr, die sind bereits fast alle ausgestorben.

      Man nennt das Zündeln, was da so im Hintergrund passiert und manipuliert und gelogen wird.

      Und wieder ist es die Wiener SPÖ, die das tut, wenn solche Namen und solche Texte in solchen Zeitungen auftauchen.

      Ich hoffe, die Wiener werden bei der nächsten Wahl deutlicher sprechen.

      Klar, die ÖVP ist ausgefallen, die hätte ein Gegengewicht gegen solche Wahnsinnszündeleien bilden können, aber die gibt es in Wien nicht mehr wiklich.

    • Brigitte Imb
      15. Dezember 2010 18:47

      @ Hr. Maierhofer

      Ganz richtig, die ÖVP ist ausgefallen, könnte nun aber solches aufgreifen und würde dafür mehr pos. als neg. Stimmung ernten. Demokratische Regeln zu erklären stünde der ÖVP gut an, aber offenbar geht diese klammheimlich mit der SPÖ konform, denn es wäre auch den Schwarzen gedient, gäbe es keine FPÖ.

      Die Zustände in diesem Land gehen bald auf keine Kuhhaut, die "Ermächtigten" pfeifen sich einen Dreck um irgendwelches Recht, sondern handeln nur nach eigenem Gutdünken. Pfui!!

    • Josef Maierhofer
      15. Dezember 2010 19:33

      @ Brigitte Imb

      Vielleicht heißt der nächste Bundeskanzler wirklich H.C. Strache nach einer Verzweiflungswahl, weil so kann es nicht weitergehen.

    • Patriot
      16. Dezember 2010 00:19

      „Wie wäre es, wenn alle Migranten zeitgleich einen Tag lang die Arbeit niederlegten?

      Ich glaube nicht, daß andere Migranten mit Türken in einen Topf geworfen werden wollen. Und wenn die Türken einen Tag lang die "Arbeit" niederlegen, dann muß man maximal auf den Konsum von Kebabs verzichten, oder für das Abschließen von Sport- oder Hundewetten auf die verbliebenen reichlich vorhandenen Wettbüros zurückgreifen. Und wenn die nichtstuenden Türken an diesem Tag auf staatliche Ansprüche verzichten, dann macht der Staat sogar noch ein großes Geschäft!

    • Üzgür Küküm (kein Partner)
      16. Dezember 2010 18:03

      Ei, Streik mach isch gern, ei, bleib isch zuhause und mein Alta kann mir nisch verbieten mit ihm zu schauen türkisch Tevau. Mein Alta streikt imma, ei, und mein Bruda der Ögür sowieso. Isch werd auch mal Immerstreika. ei, wird eh gut bezahlt, und hastu imma Zeit für Rumhängen mit ali und so, voll krass ei!
      Aba den Strache vabieten sollens nisch, ei, der is schon supa, ei. Wennma den nisch mehr ham, müssma voll fett krass neue Feind suchen, ei, und neue Ausrede für Ösiklatschen, ei, so könnma imma sagen: War Strachefreund, hat provi... produ... ei, voll uns angemacht!

    • cmh (kein Partner)
      16. Dezember 2010 18:17

      Streiken ist gut - geben die dann auch das Geld für den ausgefallenen Arbeitslosentag wieder zurück?

  24. Josef Maierhofer
    15. Dezember 2010 17:38

    Für mich zwei Fehlermöglichkeiten.

    Der eine Grund für den Fehler könnte sein, daß sie noch einen Genderkurs bei Frau Vassilakou braucht.

    Der zweite Grund wäre schon fataler, der Diebstahl des Geschlechtes, dafür muß ihr die Hand abgehackt werden.

    Viel ernster aber ist der Text mit den zuwanderungsfreien Inseln. So weit sind wir also schon, daß wir uns von 5% der Zuwanderer terrorisieren lassen müssen ?

    Wenn Rot/Grün in Wien in dieser Weise provoziert, so hoffe ich, daß die Wiener und die Wähler eine deutliche Antwort geben bei der nächsten Wahl, da wäre eventuell noch eine letzte Chance einem solchen Treiben Grenzen zu setzen.

  25. MJM
    • Norman Bates
      15. Dezember 2010 17:46

      Danke für den Link.

      "Natürlich gibt es aber auch zuwanderungsfreie Inseln in dieser Stadt - aber selbstgewählte Isolation führt zu einem eingeschränkten Realitätsbild, da ein Teil der Realität ausgeblendet bleibt."


      Damit teilt mir Frau Yilmaz mit, dass ich ein Trottel mit eingeschränkter Wahrnehmungsfähigkeit aufgrund von selbstgewählter Isolation bin.

      Ach ja und der Islam ist eh ganz lieb zu Frauen.

      Seltsam. Wer schreibt dann nur diese ganzen erfundenen Geschichten von Steinigungen bei Ehebruch usw.?

      SPÖ, eine tolle Partei.

  26. ProConsul
    15. Dezember 2010 16:56

    OT - schon wieder so eine Geschichte von unseren linken Dodeln

    Randalierer im Flugzeug verhinderten Abschiebung

    Die Abschiebung eines 22-jährigen Uni-Aktivisten nach Guinea ist im letzten Moment abgebrochen worden, weil laut Polizei Aktivisten im Flieger Krawall gemacht haben. Der Anwalt des Asylwerbers kündigte Beschwerde an.

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/618712/Randalierer-im-Flugzeug-verhinderten-Abschiebung?_vl_backlink=/home/index.do

    ps. ist die Nurten Yilmaz nicht die Frau mit der Häupl ein uneheliches Kind hat, oder ist das nur eine urban legend?

    • Josef Maierhofer
      15. Dezember 2010 17:46

      Eventuell ist letzeres der Grund, warum sie so was sagen darf.

      Also das könnte auch der Grund sein, warum Häupl Wien ausliefert und übergeben läßt.

      Wir brauchen ein Entsatzheer, sonst können wir uns die Kugel geben.

    • Brockhaus
      15. Dezember 2010 19:15

      @ Josef Maierhofer

      "Wir brauchen ein Entsatzheer, sonst ..........." Aber bitte diesmal kein polnisches. ;-)

    • Xymmachos
      16. Dezember 2010 09:49

      @maierhofer/brockhaus
      Besser ein polnisches als gar keines!

    • Harry (kein Partner)
      16. Dezember 2010 19:04

      @ ProConsul

      Wenn sie die in ihrem Postskriptum enthaltene Frage in den Online-Ausgaben der österreichischen Zeitungen (die von der SPÖ-Steuergeld-Veruntreuung leben) posten, werden sie sehen, dass ein solches Posting zensuriert wird. Also können sie getrost davon ausgehen, dass diese Großstadtlegende nichts als die reine Wahrheit enthält.

      Fragen sie Ottakringer Bürger: der Sohn, den Michael H. mit Nurten Y. hat, ist nicht Bernhard, der für die Wiener SPÖ-Landesliste kandidierte, sondern einer, der nicht besonders gut deutsch spricht.

      In Ottakring bekommen Türken leichter einen Arbeitsplatz als Österreicher, sagen die Einheimischen.





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