Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Christentum dringender denn je gebraucht - nur wo ist es?

Zu Weihnachten sind die Kirchen voller denn je. Das heißt freilich noch nicht viel, werden sie doch von Jahr zu Jahr leerer. Dennoch haben die christlichen Kirchen mehr Chancen denn je, dass sich die Kirchen wieder füllen. Aus einer ganzen Reihe von Gründen werden die Menschen empfänglicher für die christliche Botschaft. Aus anderen, recht rätselhaften Gründen nutzen die Kirchen diese Chance aber nicht wirklich.

Die Krise der Kirchen – der katholischen wie der protestantischen – hängt vor allem mit einer inneren Unsicherheit zusammen. Mit einer Unsicherheit gegenüber allen Herausforderungen. Mit Unsicherheit über die eigene Identität.

Hat das Christentum jahrzehntelang in und aus der Konfrontation mit Marxismus und Kommunismus sowie früher Nationalsozialismus Kraft und Stärke gewonnen, so finden sich heute in kirchlich finanzierten Institutionen die letzten Vertreter eines marxistischen Weltbildes. Das reicht von der Sozialakademie über die Spitze der Caritas und der Diakonie (was nichts daran ändert, dass an der Basis der letzten beiden Organisationen ganz ideologiefrei sehr viel Wertvolles gemacht wird).

Das christliche (und wohl auch naturrechtliche) Gebot der Nächstenliebe sieht freilich anders aus: Das ist eine sehr persönliche Aufgabe, die überhaupt nichts mit ständigen Forderungen an den Staat und an ein nur noch mit Schulden finanzierbares Wohlfahrtssystem mit Weltrekorddimensionen zu tun hat.

Solche Exponenten verunsichern und vertreiben viele Christen. Dasselbe tut der beinahe masochistische Hang der Katholiken zur ständigen Selbstbezichtigung. War die Kirche der Gegenreformation eine barock-triumphalistische, so ist die nachkonziliare Kirche eine der ständigen Selbstbeknirschung, die sich nicht mehr gegen Attacken und Untergriffe zu wehren wagt.

Wo wagt es etwa heute noch ein Christ, dem ständigen „Aber die Kreuzzüge!“ entgegenzutreten? Diese werden vielfach als unprovozierte Angriffskriege gegen einen überaus menschenfreundlichen Islam dargestellt. Mindestens genauso legitim ist es aber auch, die Kreuzzüge als eine defensive Antwort auf das davor erfolgte Vordringen des Islam in die bis dahin fast rein christlichen Regionen des Nahen Ostens zu sehen. Wo wird davon gesprochen, dass der Islam davor auch schon den ganzen Süden Europas erobert und bedroht hatte? Nicht durch Mission und Überzeugung, sondern durch blutige Angriffskriege! Wo ist die Rede davon, dass Süditalien generationenlang von islamischen Sklavenjägern als freies Beutefeld missbraucht worden ist?

Gewiss: Besonders fromme Menschen, die sich lieber töten oder versklaven lassen, als sich zu wehren und zurückzuschlagen, haben das Recht, die Kreuzzüge zu verdammen. Alle anderen aber nicht.

Genauso wenig wagt es die Kirche, festzuhalten, dass Hexenverbrennungen und Inquisition zwar zum Teil Exponenten der Kirche anzulasten sind, dass aber der überwiegende Teil dieser Untaten von weltlichen Herrschern gegen den erklärten Willen des Papstes praktiziert worden ist. Das wird zwar von etlichen neuen Forschungen klar gezeigt, wird aber von der Kirche in ihrem Drang zur Selbstbezichtigung nie angesprochen.

Fast dasselbe spielte sich im abgelaufenen Jahr rund um die Missbrauchsfälle in der Kirche ab. Erstens sind durch diese plötzlichen Massenanschuldigungen viele dubiose Menschen aktiv geworden, die einfach die Chance auf leichtes Geld gesehen haben. Zweitens sind manche der Vorwürfe mehr als problematisch: War wirklich Missbrauch dahinter, wenn vier Jahrzehnte später ein Mann über – angebliche – lebenslange Traumatisierung klagt, weil ein Pater einem Buben beim Duschen zugeschaut hat? Sehen nicht pubertierende Jugendliche hinter Vielem eine oft gar nicht vorhandene sexuelle Dimension, weil sie eben selbst mit ihren Hormonstürmen nicht fertig werden?

Wie auch immer: Etliche Angehörige der Klasnic-Kommission zur Untersuchung der Missbrauchsvorwürfe, die sich in privaten Gesprächen über so manche Anschuldigungen (und Geldforderungen) wundern, bleiben öffentlich stumm. Denn die vorgegebene Linie ist, nur ja großzügig zu erscheinen und keinen Versuch eines kritischen Hinterfragens zu unternehmen.

Das heißt nun gewiss nicht, dass es nicht auch ganz schlimme Dinge gegeben hat, mit denen Kirchenmänner schwere Schuld auf sich geladen haben. Das heißt aber sehr wohl, dass es nach allen vorliegenden Fakten in kirchlichen Erziehungsanstalten keineswegs schlimmer zugegangen ist als in staatlichen Heimen. Die dafür verantwortlichen Bundesländer sind aber zum Unterschied von der Kirche nie monatelang ans Kreuz einer geilen Medienmeute genagelt worden.

Aber auch hier wieder tragen die Amtsträger kräftig Mitschuld. So wie viele von ihnen einst auf Grund des kirchlichen Sündenverständnisses den Fehler gemacht haben, sexuelle Triebtäter nach Schuldeingeständnis und Besserungsversprechen für geheilt gehalten und wieder auf Jugendliche losgelassen zu haben, so haben sie jetzt insbesondere in Österreich den umgekehrten Fehler begangen: Wenn der Kardinal ständig die Kirche als Täterin hinstellt, dann verwechselt er sich und seine Kollegen mit der Institution, die zumindest nach christlicher Auffassung von Gott gegründet worden ist. Und die noch nie in ihrer Lehre gesagt hat, dass man Kinder missbrauchen soll oder darf.

Die Eltern selber sehen das offensichtlich viel gelassener. Denn der Ansturm auf katholische Schulen hält völlig ungebremst an (woran natürlich der Verfall der öffentlichen Schulen durch zahlreiche leistungsfeindliche Reformen schuld ist und nicht ein religiöses Erwachen in der Bevölkerung).

Zu dieser inneren Unsicherheit zählt schließlich auch die oft recht eitle Anbiederung so mancher kirchlicher Würdenträger an die Politik. Die nicht einmal dadurch zu rechtfertigen ist, dass man in großen Geldnöten für alles Mögliche wie Kirchenrenovierungen Subventionen braucht.

All diese innere Verunsicherung lässt das Christentum die Chancen übersehen, welche sich ihm heute bieten.

Gerade in Zeiten eines moralischen Verfalls, einer zunehmend unglaubwürdigen Politik könnte eine selbstbewusst ihren Weg gehende Kirche an Attraktivität gewinnen. Wer innerlich sicher ist, Wahrheiten zu verkünden, der wird zum Gegenpol für den hohlen Zeitgeist. Wer auf geistige Werte setzt, der wird nach dem Zusammenbruch des marxistischen Materialismus, aber auch angesichts der unvermeidlichen Krisenanfälligkeit jedes anderen, etwa auch eines marktwirtschaftlichen Materialismus für die Menschen zunehmend anziehend.

Die größte Chance für ein neues Weihnachten der europäischen Christen ist aber absurderweise das neuerliche Vordringen des Islam. Denn das Christentum ist die Wurzel von fast allem, was heute den Wert der europäischen Kultur und Identität ausmacht. Auch die – wenigen – bekennenden Atheisten leben von diesen Wurzeln.

Christentum ist für die Europäer Heimat. Und die Angst vor einem Verlust von Heimat wird für die Europäer wohl bald die stärkste Motivation werden, da alle Analysen zeigen, dass noch in diesem Jahrhundert der Islam in weiten Teilen Europas die Mehrheit bilden wird.

Nur ganz naive Menschen können annehmen, dass das ohne tiefgreifende gesellschaftliche, rechtliche, politische, wirtschaftliche Folgen ablaufen könnte – wie in allen islamisierten Ländern der Erde. Insbesondere für die Nicht-Moslems. Aber von vielen Christen, Juden, Agnostikern und Atheisten Europas wird die Gefahr bewusst ignoriert. Die einen glauben, weil Abraham und Maria im Koran vorkommen, sei der Islam eine durchaus nette Religion. Die anderen sehen immer noch in den einstigen, aber längst entschwundenen Machtansprüchen der Kirchen die Hauptgefahr.

In Grobritannien plakatieren schon islamische Gruppen Hetzplakate gegen Weihnachten: "Die Übel von Weihnachten: Am ersten Tage von Weihnachten hat mich mein Liebhaber mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt." beginnt das Pamphlet, das den Christen sogar häusliche Gewalt (ausgerechnet die Moslems!), Heidentum, Heimatlosigkeit und die Behauptung, Gott hätte einen Sohn vorhält. Für Moslems sei es eine Pflicht, gegen Weihnachten zu kämpfen.

Ohne Rückbesinnung auf seine christlichen Wurzeln ist Europa aber sicher bald tot. Für diese Erkenntnis braucht man nicht einmal an Christus zu glauben. Denn sogar die Aufklärung hat ebenso wie alle wissenschaftlichen Revolutionen der letzten Jahrhunderte in christlich geprägten Ländern stattgefunden.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print


alle Kommentare

  1. Joeie (kein Partner)

    yourself http://drugssonline.com people often http://bestdrugustore.com hypertension prognosis flushing headache http://toppharamacy.com price most popular http://edtriallpacks.com mastery review



  2. Lucka (kein Partner)
  3. Lucka (kein Partner)
  4. Lucka (kein Partner)
  5. Beatrice (kein Partner)

    That's a sensible answer to a chiaelnglng question



  6. Happy (kein Partner)

    Why does this have to be the ONLY reillbae source? Oh well, gj!



  7. caroline (kein Partner)

    ich bin zu hören, um Zeugnis davon, wie ich mein Mann zurück zu geben, wir haben für mehr als 9 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder bekommen. wurden, was gut mit uns und wir sind immer glücklich. bis eines Tages mein Mann begann, in einer Weise, die ich nicht verstehen konnte, verhalten, ich war sehr beeindruckt von der Art, wie ich mich behandeln und die Kinder verwirrt. Später in diesem Monat habe ich nicht wieder nach Hause kommen und ich mich angerufen haben, dass ich will die Scheidung, fragte ich ihn, was habe ich falsch gemacht, dies von ihm zu verdienen, alles, was ich sagen will, ist, dass ich will die Scheidung, die ich hasse mich und nicht wollen mich in seinem Leben wieder z



  8. Helmut Zott (kein Partner)

    In den Dokumenten „Nostra aetate“ und „Lumen gentium“ des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) wird unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass die Christen zusammen mit den Muslimen den einen und denselben Gott anbeten.
    1.) Hier der entscheidende Satz aus dem Dokument „Nostra aetate“ des Konzils:
    „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Art.3).
    2.) In dem Dokument „Lumen gentium“ kommt die Identität von Allah und dem Christengott in der folgenden Passage zum Ausdruck:
    „Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16).
    3.) Papst Johannes Paul II. hat in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen stets bestätigt, wie das auch im folgenden Zitat aus ´Der Dialog ist heute nötiger denn je!´ von Mattias Kopp zum Ausdruck kommt: „Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: ´Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch´“.
    4.) In der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, ist zu lesen: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“.

    In dem folgenschweren Irrtum, der darin besteht, dass die Katholische Kirche und ebenso die Evangelische Kirche den islamischen Allah als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt hat, liegt die tiefere Ursache für die Erkenntnisblindheit der Kirchenoberen und ihr Versagen gegenüber dem Islam. Wenn sich der satanisch-böse Geist ein braunes Hemd überzieht, oder sich in das Mäntelchen einer Weltreligion einhüllt, ist offenbar das Erkenntnisvermögen der Kirche und der gesamten westlichen Welt restlos überfordert.
    Wie schon gesagt: Dieser Jahrtausendirrtum, und im Gefolge das Abküssen des Korans durch Papst Johannes Paul II., sowie die Fortführung dieser Linie durch Papst Benedikt XVI., bildet den geistige Boden für das heutige Versagen im Bezug auf den Islam, und stellt letztlich den Keim für den künftigen Untergang der Kirche dar. Es handelt sich nicht nur um einen Bruch mit der Tradition, sondern stellt einen Verrat, ja ein Verbrechen am christlichen Geiste dar.

    Die Muslime, die selbstverständlich nicht an diesen absurden Unsinn der Gottesidentität glauben und für die unumstößlich der Grundsatz gilt, dass Allah keinen Sohn hat, und die das fünfmal täglich im Gebet implizit zum Ausdruck bringen, begreifen diese historisch einmalige Gelegenheit als ein Geschenk Allahs, aber auch als eine Verpflichtung. Der Allmächtige gab ihnen, nach ihrer freudigen Erkenntnis, das Öl in ihren Ländern und beschenkte sie zusätzlich mit der Blindheit der Christen. Beides eröffnet ihnen heute ungeahnte Möglichkeiten des djihad, des Kampfes für die Sache Allahs mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, und führt sie zur angestrebten Dominanz und schließlich zur islamischen Weltherrschaft.



  9. Helmut Zott (kein Partner)

    Wenn erkannt und anerkannt werden würde, dass der Christengott nicht mit Allah identisch ist, entstünde das eigentliche Problem für die Kirche mit der Frage, wer denn Allah dann ist: Ein zweiter Gott, ein Anti-Gott, der Antichrist, ein Dämon im Gewande Gabriels oder eine Erfindung Mohammeds?
    Umgekehrt müsste natürlich auch die islamische Seite eine offene Antwort darauf geben, was die trinitarische Gottheit für sie bedeutet. „Allah hat keinen Sohn“ ist bekanntlich unumstößlich, und die christliche Behauptung, er habe einen, eine schwere unverzeihliche Gotteslästerung.
    Würde man auf beiden Seiten die offensichtliche Unvereinbarkeit anerkennen, wäre grundsätzlich keine Gemeinsamkeit mehr gegeben, und man würde nicht mehr miteinander reden, wie Ayyub Axel Köhler unmissverständlich zu erkennen gibt:
    „Wenn ein Christ(!) sagt, wir haben ja nicht einmal den gleichen Gott, dann ist praktisch ein Ende des Dialogs für uns gekommen“.
    Der Dialog, den man so sehr anpreist und für unabdingbar hält, wird also stillschweigend unter der Voraussetzung geführt, dass die Christen(!) anerkennen, dass sie zusammen mit den Muslimen den einzigen und den gleichen Gott anbeten.



  10. Helmut Zott (kein Partner)

    Wenn erkannt und anerkannt werden würde, dass der Christengott nicht mit Allah identisch ist, entstünde das eigentliche Problem für die Kirche mit der Frage, wer denn Allah dann ist: Ein zweiter Gott, ein Anti-Gott, der Antichrist, ein Dämon im Gewande Gabriels oder eine Erfindung Mohammeds?
    Umgekehrt müsste natürlich auch die islamische Seite eine offene Antwort darauf geben, was die trinitarische Gottheit für sie bedeutet. „Allah hat keinen Sohn“ ist bekanntlich unumstößlich, und die christliche Behauptung, er habe einen, eine schwere unverzeihliche Gotteslästerung.
    Würde man auf beiden Seiten die offensichtliche Unvereinbarkeit anerkennen, wäre grundsätzlich keine Gemeinsamkeit mehr gegeben, und man würde nicht mehr miteinander reden, wie Ayyub Axel Köhler unmissverständlich zu erkennen gibt:
    „Wenn ein Christ(!) sagt, wir haben ja nicht einmal den gleichen Gott, dann ist praktisch ein Ende des Dialogs für uns gekommen“.
    Der Dialog, den man so sehr anpreist und für unabdingbar hält, wird also stillschweigend unter der Voraussetzung geführt, dass die Christen(!) anerkennen, dass sie zusammen mit den Muslimen den einzigen und den gleichen Gott anbeten.



  11. Dox (kein Partner)

    Das Problem der Kirche ist dasselbe wie das der Staatstheater. Wer von Subventionen (Steuern) lebt und nicht auf Eintrittsgelder (Spenden) angewiesen ist, hat früher oder später ein Führungsproblem, weil nach und nach Zeitgeistliche sich alle gut dotierte Posten erobern und es auf gute Beziehungen zu Politikern nicht aber darauf ankommt, Anhänger aus dem Volk zu gewinnen.



  12. Andraus (kein Partner)

    Hallo Leute,
    also ich wurde von meinen Eltern christlich erzogen und das streng und ich finde es super. Ich stamme aus der Türkei und bin ein Aramäer, mein Dorf woher ich stamme ist aramäisch (christlich), aber außenrum waren es muslime, ihr könnt euch warscheinlich vorstellen was diese Barbaren mit christlichen minderheit anstellen. Sehen wir mal den Irak an, vor 2 Monate wurden 53 christen in einer katholischen Kirche erschossen und das im Namen Allahs, die europäischen Politiker schauen weg trotz proteste. Die sollten die Augen öffnen, nicht nur was außerhalb passiert, sondern vor allem was im eigenden land passiert. wenn heute schon viele europäische staaten und viele Mitbürger den christentum ablehnen, was wird die zukunft bringen? Deutschland schafft sich ab?

    Im Koran steht eindeutlich, dass die ungläubigen die chisten sind und die Ungläubigen muss man töten/beseitigen.

    Was mich jedoch noch mehr als die muslime aufregt sind diese anderen anti-christen, ich glaube die nennt man atheisten....

    wie dem auch sei, möge Gott den Leuten die augen öffnen und wahren weg zeigen, sowie die liebe und das frieden jesu geben, denn nur durch ihm kommt man ins paradis.



  13. francesco (kein Partner)

    ich glaube dass es keinen gibt der hier schreibt der auch nur annähernd irgendwas mit der botschaft von jesus christus gemein hat.
    ihr seid sowas von entgegengesetzt der botschaft christus' dass es schon fast komisch ist. oder eher tragikkomisch.
    jesus war ein hippie. ein linker gutmensch. ein radikaler pazifist und revolutionär. und vor allem war er jude.
    ihr dagegen seid verbissene nationalisten und soldaten irgendeiner extremen ideologie die das christentum in ihrem politischen kampf als waffe benutzen wollen.



    • fosca

      @francesco

      2 x 3 macht 4
      Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
      Ich mach' mir die Welt
      Widdewidde wie sie mir gefällt!

      Sie scheinen ein ähnlicher Realitätsverweigerer zu sein, denn anders sind Ihre verqueren Zeilen nicht zu verstehen.

    • francesco (kein Partner)

      entweder man wiederlegt mich mit fakten oder man lässt es bleiben.
      ich denke dass ich jede meiner behauptungen ausreichend belegen kann.

      und ich bin absolut davon überzeugt dass die lehre von jesus christus im krassen gegensatz zu dem steht was in diesem forum von der mehrzahl der user geschrieben wird. etwas antichristlicheres kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.
      aber dass man die religion versucht für die eigenen politischen ansichten zu missbrauchen ist ja kein neues phänomen.

    • socrates

      Behauptungen aufstellen und von anderen Beweise verlangen ist Hybris.
      1. Was Sie glauben, dagegen gibt es kein Argument.
      2. Wir sind entgegengesetzt der Botschaft Christi: Dumme Behauptung ohne Beweis, schließlich sind wir Menschen und keine Botschaft
      3. Jesus war Hippie: Dumme Behauptung ohne Begründung
      4. Linker Gutmensch: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist" hat noch nie ein linker Gutmenshc gesagt.
      5.

    • Paulus (kein Partner)

      @francesco
      "aber dass man die religion versucht für die eigenen politischen ansichten zu missbrauchen ist ja kein neues phänomen."
      Genau, und Du lieferst auch noch den Beweis dafür gleich mit, indem Du Jesus als "Hippie-Gutmenschen und Revolutionär" feierst, als Ikone der gleichen Deppen, die einen Massenmörder wie Che Guevara auf ihrem Shirt tragen, natürlich mit rotem Stern und Kalashnikov, Halleluja - Ihr linken "Revolutionären" Vollidioten seid die eigentlichen tzragikomischen Gestalten, die sich ihr Weltbild solange hindrehen, bis es passt.
      Jesus war kein Revolutionär sondern ein Prophet, Jesus war kein Hippie sondern Wanderprediger, er war kein Gutmensch sondern Realist und er war Pazifist bis es ihm reichte und er die Stände der Wucherer im Tempel verwüstete. Ihr linken Knalltüten könnt nur deswegen nicht zwischen einem religiösen Eiferer und einem linken Revolutionär unterscheiden, weil Ihr nur die Gestalten aus einem Hollywood-Bibelfilm mit den Vorbildern aus linken Propagandafilmen vergleicht und Euch denkt "Oh, die Hippies tragen Jesus-Latschen, also muss Jesus auch ein Hippie gewesen sein!"
      Das ist so niedrig, dass man sich weitere Argumente ersparen kann. Wenn Du Argumente haben willst, dann lies die Bibel, und zwar komplett, und dann noch die Vatikanischen Schriften, und denke über den Inhalt nach, bevor Du Dir die nächsten gehirnzellen weich kiffst.
      Ach ja, btw, Jesus war kein Kiffer, kein Junkie, hat nicht herumgevögelt, sich nicht die Leber kaputtgesoffen und nicht zu psychedelischer Musik das Hirn in LSD eingelegt. Also kein Hippie.

    • francesco (kein Partner)

      also gut. keiner hatte mir wiedersprochem dass jesus jude war. und er sah sich auch als jüdischen rabbi und nicht als religionsgründer. ich denke dass man das nicht weiter ausführen brauch.
      er war deshalb revolutionär weil er das judentum umkrempeln wollte. und dafür benutzte er unter anderem eine peitsche mit der er die anwesenden händler aus dem tempel jagte und stand im krassen gegensatz zum herrschenden system im judentum. strukturen verändern wollen ist per definition das gegenteil von konservatismus und somit als progressiv einzustufen was gemeinhin als links gilt.

      jesus war natürlich der klassische gutmensch. nehmen wir die ersten zeilen der bergpredigt und wem er sie widmet:
      die armen im geist, trauernden, sanftmütigen, nach gerechtigkeit hungern und dürsten, barmherzigen, die reinen herzens, friedensstifter, die um gerechtigkeit willens verfolgten.
      ok. zitieren wir weiter aus der bergpredigt:
      "ch aber sage euch: Widersteht nicht dem Bösen, sondern wenn jemand dich auf deine rechte Backe schlagen wird, dem biete auch die andere dar;
      und dem, der mit dir vor Gericht gehen und dein Unterkleid nehmen will, dem laß auch den Mantel.
      Und wenn jemand dich zwingen wird, eine Meile zu gehen, mit dem geh zwei.
      Gib dem, der dich bittet, und weise den nicht ab, der von dir borgen will.
      Ihr habt gehört, daß gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
      Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen."

      er verlangt von seinen jüngern dass sie ihre familie verlassen und mit ihm durch das land ziehen. es dürfen sich ihm, achtung skandal, frauen und männer anschliessen. meistens sind es gesellschaftliche aussenseiter und angehörige der unteren sozialen schichten. er kümmert sich vor allem um Arme und Ausgestoßene, um Huren und Gauner; er wirbt für einen geschwisterlichen Umgang der Menschen miteinander, eine vertrauensvolle Beziehung zu einem barmherzigen Gott und eine gerechte, friedliche Welt. er macht aus dem Umgang mit dem "Geringsten" den Maßstab für den Glauben.

      all das ist höchst gutmenschlich. praktisch eine definition für den begriff. und für mich sind hippies keine kiffer, für mich sind hippies leute die mit "peace and love"
      um sich schmeissen. wie auch immer ... hier habt ihr die verkündung der botschaft von jesus christus:

      http://www.youtube.com/watch?v=I-NRriHlLUk&feature=related

    • francesco (kein Partner)

      PS: und was jesus zu besitz und reichtum sagte muss man hoffentlich auch nicht weiter ausführen.
      sonst müsste man jesus noch als kommunisten bezeichnen.

    • fosca

      @francesco

      Erst wenn Sie Ihre absolut unseriösen Behauptungen, wie z.B.:

      "ihr dagegen seid verbissene nationalisten und soldaten irgendeiner extremen ideologie die das christentum in ihrem politischen kampf als waffe benutzen wollen."

      belegen können, denn das sind Sie bis jetzt schuldig geblieben, dann werden wir über das "WIDERLEGEN von Fakten" weiterreden!

      Übrigens was heißt: "und vor allem war er Jude"!
      Ja, und? Ein Mensch wie jeder andere, oder? *tststs*

    • francesco (kein Partner)

      dieser ganze artikel ist eine vermischung von politik mit religion.
      das christentum wird als politisches argument, als waffe, benutzt um das unterbergsche weltbild gegen angebliche gegner wie islam und sozialistische caritas zu verteidigen.
      was könnte weiter weg von der lehre christus' sein als die angst vor der sozialistischen caritas oder dem schon fast krankhaften schwachsinn dass weite teile europas noch in diesem jahrhundert mehrheitlich islamisch werden?

      ich stelle fest dass manche hier in diesem forum schon jetzt sich nicht mehr gross von den islamisten unterscheiden. nur dass sie halt nicht den islam sondern das christentum für ihr weltbild verpolitisieren.

    • fosca

      @francesco

      Sermon, Sermon, Sermon - denn Ihre absolut bösartigen Unterstellungen gegen andere Teilnehmer hier, konnten Sie damit keinesfalls untermauern.
      Sch(w)ach - matt! :-(

    • francesco (kein Partner)

      war vorauszusehen dass nicht mehr als 1 satz als antwort kommen wird. immerhin steht das wort von jesus christus gegen dass von herrn unterberger.
      das in diesem forum und in diesem artikel religion als politisches argument benutzt wird ist eine tatsache die ob ihrer offensichtlichkeit nicht diskutiert werden muss. es genügt die überschrift und den artikel zu lesen. und es setzt sich nahtlos in den kommentaren fort. wer nicht mal diese banale tatsache anerkennen will steht ohnehin abseits jeder diskussionsfähigkeit.

  14. Tertullian (kein Partner)

    Zusatzfrage: WAS ist es?
    Die Überwindung des Judentums durch die Frohbotschaft Jesu.
    Aber heute herrscht im Vatikan längst der "Antichrist".
    Von der Institution Kirche ist kein wehrhaftes Auftreten gegen den Islam mehr zu erwarten.
    Es bleibt einzig den aufrechten Gläubigen, gegen den Untergang zu kämpfen, wozu es ein gehörigen Maß an Zivilcourage bedürfte. Aber wer hat diesen Mut?



    • A.E.I.O.U. (kein Partner)

      Wer von falschen Voraussetzungen ausgeht, gelangt unweigerlich zu falschen Ergebnissen.

      Wenn Sie schon von philosophischen, religiösen u.a. Aussagen weitere Aussagen ableiten, dann sollten Sie zu aller erst deren Wahrheitsgehalt überprüfen.

      Sonst gelangen Sie in einen Strudel von Aussagen, die von mal zu mal hirnrissiger werden. Und natürlich können Sie von nicht-wahren Aussagen keine wahren ableiten.

      Eine Denke, die auf einen nicht existierenden Gott, auf den heiligen Geist, die Erbsünde, unbefleckte Empfängnis, die Hölle, den Himmel, das Paradies, den Teufel und den absoluten Schwachsinn, der Dreifaltigkeit, und all den anderen Holler aufbaut, die nicht einmal mehr als Methapfer zu retten sind, diese Denke bricht natürlich früher oder später wie ein Kartenhaus zusammen.

      Auch dann, wenn die röm-kath. Kirchenmafia quasi immer und überall Marketing für diesen Nonsens betreibt.

    • Gennadi (kein Partner)

      Auch hier die schüchterne Frage:
      Was ist eine Denke?

    • Denker (kein Partner)

      Wohl sowas ähnliches wie eine Metapfer.
      Manche fressen die Weisheit nicht mit dem Löffel sondern der Gabel - wirkt feiner, nur leider fällt das Essenzielle durch die Ritzen. Metapforisch gedenkt.

    • Undine

      @gennadi

      Eine "Denke" kann wohl nur die "gegenderte" Form von "das Denken" sein.

    • A.E.I.O.U (kein Partner)

      ad Denker:

      Der Druckfehler für "Metapher" ist nicht wirklich schlimm und ist leicht zu beheben.

      Von mir aus können Sie die religiösen Phantasiekonstrukte weiter für wahr halten.
      Das wäre aber wirklich arg.

      Wahrscheinlich können Sie gar nichts dafür. Sind halt von klein auf katholisch verseucht worden und bis heute nicht imstande, selbständig und richtig zu denken.

      Das bleibt des Denkers Wunschdenken, das er nie erreichen wird.

      Im Übrigen, wer Rechtschreibfehler findet, kann Sie behalten.

  15. Johann Jarisch (kein Partner)

    Mit den angestellten Überlegungen zur aktuellen Situation der christlichen Glaubensgemeinschaft in Europa gehe überwiegend konform.
    Zu der im letzten Absatz enthaltenen Ansicht, ohne Rückbesinnung auf seine christlichen Wurzeln wäre Europa bald tot, gestatte ich mir trotzdem eine Anmerkung.
    Der Begriff Rückbesinnung kann keinesfalls so aufgefasst werden, dass sich die mehrheitlich christlich geprägten Menschen im Europa der Gegenwart verstärkt den inzwischen größtenteils verlorenen Glaubensinhalten und auch wieder einem intensiveren kirchlichen Leben widmen sollten - mit dem Ziel, der heraufdämmernden islamitischen Übermacht ein ausreichendes Gegengewicht zu bieten. Dazu ist es zu spät. Man kann den sinkenden Einfluss des europäischen Christentums nicht durch eine verordnete Trendumkehr bei der Masse der Glaubensangehörigen ungeschehen machen. Es ist einfach ein unumkehrbarer Prozess. Darum ist es völlig verfehlt, immer nur den Gegensatz zwischen der Vorwärtsbewegung des Islams und der unübersehbaren Rückzugsbewegung der europäischen Christen zu thematisieren. Viel entscheidender ist doch der Ansprüche jener Masse der Europäer zu vertreten, die sich bewusst einem religiös ausgerichteten Leben entziehen und den sich der durch die Entwicklung der Aufklärung ermöglichten geistigen Freiheit erfreuen. Zu deren wesentlichen Merkmalen ein humanitäres Lebensbild gehört. Und für diesen wichtigen Teil des nicht glaubensmäßig verankerten Europas ist die Entstehung neuer Glaubensbastionen ein drohender Rückschritt, den es zu verhindern gilt. Daher: nicht um eine – völlig unrealistische - Stärkung des christlichen Gläubigenanteils als eine Art Gegengewicht kann es mehr gehen (der Rückgang ist unaufhaltsam) sondern um eine Verteidigung und Aufrechterhaltung des zivilisatorischen aufklärungsorientierten europäischen Erbes kann es gehen.
    Alle Zeichen des Rückschrittes sind zu beobachten und tabulos zum Gegenstand des Diskurses zu machen. Eine floskelhafte, wenn auch gut gemeinte Rückbesinnung auf christliche Werte wird zu wenig bewirken.



    • DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)

      Zu Johann Jarisch

      Ein Wolf im Schafspelz. Scheinbar diszipliniert argumentierend, ruft er doch zum Sturm auf die letzte Bastion, die Kirche, auf. Also doch ein Jakobiner: "Gegen Thron und Altar!" und "Liberté, Egalitté, Fraternité - au le Mort!" ... oder den Tod!, wie die Parole vollständig lautet.

      Ich glaube, daß die Konflikte zwischen Offenbarungs- und „rationalem“, wissenschaftlichen Wissen zu einer Verwirrung geführt haben, wobei die völlig in der Luft hängende naturwissenschaftliche „Tatsachen“ zum Beweise des Irrtums der geoffenbarten Lehren herangezogen werden. Wo Vertreter der Kirche – z.B. Teilhard de Chardin – die Evolution gegen die Genesis stellten ist dies eigentlich häretisch. Die scheinbaren Widersprüche liegen m.A. darin, daß man „endliche“ Wahrheit auf das räumlich Unendliche und zeitlich Ewige ausdehnt, was nicht richtig ist. Man erkennt das z.B. am Trinitäts-Dogma. Drei im Endlichen ist die Summe von drei je einer Entität, im Unendlichen ist die drei-einige (göttliche) Person ebenso unendlich, wie jede Person für sich. Die Regeln der Arithmetik sind also gar nicht anwendbar.

      Der Umstand, daß es kein Volk ohne Religion gibt, mag manchem als Beweis der Nicht-Aufgeklärtheit erscheinen, aber man könnte es auch positiv sehen: Es ist dies eines der stärksten Argumente, daß es sich um eine wirkliche Tatsache (und nicht abergläubische Erfindung unaufgeklärter Menschen) handelt, und daß diese Tatsache unmittelbar auf die Stiftung Gottes selbst zurück geht. Die kath. Kirche hat, trotz des universellen Wahrheitsanspruches übrigens erklärt, daß in jeder Religion ein Strahl Gottes zu erkennen sei, sie also auf den einen, wahren Gott zurückzuführen ist.

      Houston St. Chamberlain schrieb, daß viele Begriffe nur paarweise existieren: Mann und Frau, Art und Gattung, etc. so auch Gott und Mensch. Wird Gott abgeschafft, so verschwindet notwendigerweise auch der Mensch als Begriff, was man an den bestialischen Folgen der heutigen, atheistischen Zeit erkennen kann.

      Es wird zwar ständig von Humanität gefaselt, aber in Wahrheit herrscht weitgehend Bestialität - im Namen des Fortschritts, der "Westlichen Werte", etc.

      Ich halte die „autonome“ Begründung der Ethik für eine Schimäre. Ohne Bezug auf eine oberste Instanz, Gott, ist Ethik nicht möglich, weil damit genau das Prinzip der Franz. Rev. hereinkommt, positivistisch (= mehrheitlich) zu bestimmen was ethisch sei. Wohin es geführt hat, sieht man. Moderne Philosophen, wie Peter Singer, der dem vom verstorbenen Prof. Ernst Topitsch gegründeten Verein „rationaler Philosophen“ angehört, können so begründen, daß ein Mensch, selbst der bereits geborene, kein Lebensrecht besitzt, weil er noch über kein „Selbstbewußtsein“ verfüge und daher noch keine „Person“ sei. (Von ungeborenen Kindern ganz zu schweigen.) Jede positivistische Fixierung eines Normensystems ist daher willkürlich – und nicht legitimiert, weil es diese Legitimation nur von Gott bekommen könnte. Wenn manchmal solche „Ethiken“ trotzdem, gemessen an der christlichen Ethik, ethisch erscheinen, ist dies eher „zufällig“.

      Nietzsche meint zB daß die Unterscheidung Gut und Böse gar nicht getroffen werden kann.

      Was sind dann „objektive“ Kriterien? Hier sieht man das Problem: Objekt ist Gegenstand (Objekt einer Untersuchung, ..) Subjekt ist Person (... die einen Gegenstand untersucht). Dh der Begriff ist schon verräterisch und deutet die positivistische Verirrung an: etwas von der Sache und nicht von der Person her zu betrachten. Dies impliziert einen Materialismus im diametralen Gegensatz zu einem Menschenbild, das sich von Gott herleitet und Gottähnlichkeit beansprucht. In unserem Sprachgebrauch ist also „objektiv“ der Begriff für „richtig, wahr“ und „subjektiv“ für „falsch, und unwahr“, ja sogar für willkürlich. Aber es ist eben genau anders herum. Damit sind die impliziten Grundlagen einer solchen Betrachtung schon falsch und wir merken es meist nicht einmal.

      Was ist auch „Fortschritt“? – Hier haben sich Begriffe eingeschlichen, die alle materialistisch, positivistisch, biologistisch, kurz nihilistisch sind. Genau das ist das Ergebnis der „autonom“ begründeten Ethik, in der die Nützlichkeit – die nur materiell verstanden wird – zur obersten Richtschnur für ethisches Verhalten wird.

      Amen.

    • RB (kein Partner)

      @DI Gerhoch Reisegger
      Bin ich froh, doch nochmals die Kommentare gelesen und jetzt Ihren
      gefunden habe.
      Wunderbar, danke!

    • A.K.

      @DI Gerhoch Reisegger
      Gratulation zu Ihrem Kommentar.
      Aus Ihren Anmerkungen denke ich entnehmen zu dürfen, daß Sie gläubig sind. Wegen Ihres Titels vermute ich zusätzlich, daß Sie Naturwissenschaftler - und
      vielleicht - gerade deshalb gläubig sind. Solche Merkmale gelten auch für mich. Ich habe als Naturwissenschaftler z.B. keine Schwierigkeiten, die "...Auferstehung des Fleisches..." zu beten. Ein so unverständlich komplexes Wesen, wie der Mensch und die alltägliche Welt - wenn ich mich fikitiv außerhalb der Welt denke und sozusagen als "externer Beobachter" zuschaue, würde ich eine Erzählung darüber als völlig unglaubwürdig einschätzen - existiert tatsächlich. So muß dies also Gott schon einmal zu schaffen gelungen sein. Bezüglich der "...Auferstehung des Fleisches..." wird es dann Gott sicher möglich sein, diesen Schöpfungsakt (in vollendender Weise) am jüngsten Tag zu wiederholen. Dieser logische Schluß macht mir vieles glaubwürdig, was wenig denkende Menschen zunächst als unsinnig abtun. Nochmals Gratulation zu Ihrem Beitrag.

    • Ari (kein Partner)

      @ Reisegger

      Ihr Beispiel der Trinität zeigt, wohin es hinführt, wenn eine Religion nur in der formalen und nicht in der wirklichen Logik gefangen ist.

      Einem Phantasieprodukt folgt das nächste.
      Formal mag das vielleicht noch einigermaßen stimmig sein, nur mit der Wirklichkeit hat das alles nichts zu tun.

      Arg ist es, wenn diese phantastischen Denker das gar nicht mehr bemerken oder verdrängen und mit Zähnen und Klauen ihr krankes Konstrukt verteidigen.

    • Helmut Zott (kein Partner)

      @ DI Gerhoch Reisegger 27. Dezember 2010 13:04:
      "Ich halte die „autonome“ Begründung der Ethik für eine Schimäre. Ohne Bezug auf eine oberste Instanz, Gott, ist Ethik nicht möglich, weil damit genau das Prinzip der Franz. Rev. hereinkommt, positivistisch (= mehrheitlich) zu bestimmen was ethisch sei."

      Was sagen Sie zu einer Ethik, die sich zwar auf einen Gott bezieht, der aber wie im Islam ein zweifelhafter oder gar falscher Gott ist. Wo nehmen Sie den Maßstab für eine Beurteilung her, welche Gottesoffenbarung die richtige ist?
      Das Gottesbild bestimmt weitgehend das Bild des Menschen, das Menschenbild aber ist ausschlaggebend für seine Ethik.
      Allah und der Christengott sind nicht identisch. Auch Menschenbild und Moral sind unvereinbar. Wie aber schauen die Prinzipien der islamischen, im Gegensatz zur christlichen Ethik aus?
      Die islamische Ethik ist aufgeteilt, einerseits in eine, die für die Muslime untereinander Gültigkeit hat, und bei der beispielsweise nach dem Koran (4; 93 nach Ludwig Ullmann) gilt, dass ein Moslem einen anderen Moslem nicht töten darf, und andererseits in eine Ethik, die gegenüber den Ungläubigen ihre Gültigkeit hat, und bei der das Töten, unter bestimmten Bedingungen, zur religiösen Pflicht wird. Diesem Wertedualismus steht andererseits ein Werterelativismus, der sich auf den Umgang mit den Ungläubigen bezieht, gegenüber. Wenn es heute im Interesse der Sache Allahs geboten sein sollte, den Ungläubigen friedlich zu begegnen und sie freundlich zu behandeln, kann es aber morgen schon, unter veränderten „medinensischen“ Bedingungen, heilige Pflicht für jeden Gläubigen sein, den Ungläubigen die Köpfe abzuschlagen, ohne dass er dabei irgendeine persönliche Schuld auf sich laden oder Verantwortung für sein Tun übernehmen muss. Nicht der absolute Wert des menschlichen Lebens, nicht der Mensch als einmalige Person und Ebenbild Gottes, das er nach islamischer Auffassung nicht ist, setzt den Maßstab. Es sind vielmehr Allahs Wille, wie er im Koran offenbart ist, und Allahs wandelbare Sache, wie sie aus der Geschichte jederzeit erwachsen kann, die bestimmen, ob das Töten der Ungläubigen geboten ist oder nicht, und ob es als gut oder böse zu gelten hat. Gut ist immer, was der Sache Allahs dient. Gut ist, was dem Islam nützt.

      Der bekannte Moslemführer Nawab-Safavi klärt uns mit den folgenden Worten auf: „Wir kennen keine absoluten Werte außer der totalen Unterwerfung unter den Willen des Allmächtigen (Allahs). Es heißt: Du sollst nicht töten! Aber der Allmächtige selbst lehrt uns das Töten …. Wir sagen, dass Töten einem Gebet an Bedeutung gleichkommt, wenn es nötig ist, solche, die (dem Glauben) schaden, aus dem Weg zu räumen. Täuschung, Hinterlist, Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts als Mittel“ (Amir Taheri: „Morden für Allah“; S. 56).

      Wie also soll man bei einer solchen moralischen Haltung Verlässlichkeit beim Umgang mit Muslimen erwarten können, wie kann man Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit auf muslimischer Seite, etwa beim Dialog, voraussetzen, wenn diese in der islamischen Ethik nicht stabil und verbindlich verankert sind. Wie sollte auch Vertrauen durch den Dialog entstehen, wenn das Handeln eines Muslims offen ist und abhängig von dem Willen Allahs, und dieser Allah, der nach Angaben des Korans der beste Verschwörer und hinterlistigste Plänemacher ist, sogar zum Lügen und Ermordung der Ungläubigen auffordert, und damit selbst die Qualitäten eines Betrügers und Verbrechers hat.
      „In keiner anderen Kultur, geschweige denn Religion findet sich die Kodifizierung von Mord, Raub, Versklavung und Tributabpressung als religiöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Muhammad nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte“ (Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“; S. 71).
      Die Muslime stehen fest im eigenen Glauben, die absolute gottgeoffenbarte Wahrheit im Koran zu besitzen. Es steht islamische Glaubensaussage unversöhnlich gegen christliche Glaubensaussage. Beide können nicht gleichzeitig und gleichbedeutend wahr sein. Welchen absoluten Maßstab gibt es für die Wahrheitsfindung?

    • DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)

      Sg Herr Zott,

      soweit ich Ihre Beiträge verstehe, reden Sie vom dreifaltigen Gott. Wenn dies der wahre Gott ist, sind demnach andere "Götter" keine, sondern bestenfalls Götzen.

      Wie ich an anderer Stelle schon dargelegt habe handelt es sich im Islam eben nicht um Gott, und ich erklärte auch warum dessen Lehre falsch ist und, daß die Philosophie der Muslime nicht auf der Höhe abendländischer Philosophie ist, sie daher Probleme mit der Logik haben.

      Mein Beitrag bezog sich ausschließlich auf den wahren, dreifaltigen Gott des Christentums. Habe ich mich etwa nicht klar genug ausgedrückt?

  16. Alois Wolfmayr (kein Partner)

    Danke Herr Unterberger!

    Ja, das Selbstbewußtsein fehlt uns!

    Wohin die Reise geht, das sehen wir unter anderem am Beispiel Türkei:
    Dort lebten zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch ca. 20% Christen.
    Heute sind es nur mehr 0,2%!

    http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?f=18&t=1374&p=1548#p1548

    http://schreibfreiheit.eu/2010/11/14/turken-in-osterreich-wohin-die-reise-geht/



  17. Nelly (kein Partner)

    Die Frau Klasnic-Kommission von Herrn Kardinal Schönborn hat bewirkt, dass die Geistlichen generell als Kinderschänder angesehen werden. Dadurch verlieren die vielen guten Pfarrer ganz ohne ihre Schuld an Ansehen und Einfluss. Dieser Verlust an Ansehen und Einfluss scheint mir das Motiv für diese Kommission gewesen zu sein. Auch die Ausbildung der Religionslehrer ist so, dass der Verlust an Ansehen und Einfluss vorgesehen ist. Zieht man ein Resümee über die Zeit von Kardinal Schönborn, so wird man feststellen, dass er allen Grund hätte, ein trister und erfolgloser Kirchenfürst zu sein.



  18. black (kein Partner)

    Die "Spitze der Caritas":

    Noch nie habe ich von den Menschenrechtshysterikern Schüller, Landau oder Kübel auch nur ein schlechtes Wort über die Christenverfolger-Nationen gehört.

    Noch nie habe ich von den Menschenrechtshysterikern Schüller, Landau oder Kübel auch nur ein schlechtes Wort über die systematischen Massenabschlachtungen an Ungeborenen gehört.

    Noch nie habe ich von den Menschenrechtshysterikern Schüller, Landau oder Kübel auch nur ein schlechtes Wort über den Sowjetkommunismus gehört.

    Caritas = sozialistische Bigotterie.



  19. SOKs (kein Partner)

    In der Diskussion um Religion und Religiösität wird es hier haarig.

    Die, welche sich davon abgewendet haben, sind spritzige Diskutanten und Wissende um das alleinig seelig Machende.
    Sie verwenden viel Verve, ihre Meinung hier in facebook Manier unters Volk zu bringen.
    Darum gefällt mir der Beitrag von Göbbels so, weiter in einer Antwort. Nur, der Göbbels und Gleichgesinnte kamen auf die Erde und verschwanden gschwind wieder. Das tut, glaube ich, am meisten Weh.



  20. A.K.

    Kulturkampf gegen die katholische Kirche.
    In Dr. Unterbergers „Christentum dringender denn je gebraucht – nur wo ist es?“ werden zu Recht die plötzlichen Massenanschuldigungen rund um die Mißbrauchsfälle erwähnt. Dazu meine Meinung:
    Ohne Mißbrauch auch nur im geringsten verharmlosen oder gar zu akzeptieren, sollte sich die katholische Kirche doch wesentliche deutlicher gegen Verallgemeinerungen und Verunglimpfungen – sogar auch auf dem Rechtsweg - wehren. Nur einmal war in diesem Sinne etwas aus dem Vatikan zu vernehmen, wo es jemand wagte, von momentan gezieltem Geschwätz zu reden, dem allerdings kurz darauf eine Entschuldigung bezüglich dieser „unkorrekten“ Äußerung folgte. Derzeit werden nämlich objektiv extrem geringe (!) Zahlen von Mißbrauchsfällen in den vergangenen vierzig und mehr Jahren(!) von Gruppen aber auch von Journalisten wiederholt breit „vermarktet“, kaum aber Fakten, sondern primär Verdächtigungen aufgezählt.
    Hier wäre etwas mehr mathematisches Wissen um Statistik nützlich. Nur ein Vergleichsbeispiel betreffend die aktuell bekannt gewordenen Zahlen: Die extrem tragische Zahl von Verkehrstoten in Österreich pro Jahr liegt z.B. bei mehr als 700 Menschen. Das bedeutet in 40 Jahren mehr als 28000 extrem tragische Ereignisse die wohl jeder gerne verhindert hätte - und doch ist es dazu gekommen! Vergleicht man damit die bekannt gewordenen – sehr geringen - Zahlen von Mißbrauchsfällen im Umfeld der katholischen Kirche in ganz Europa(!), dann kann man schon jetzt voraussehen, daß solch extrem seltene (!) - aber furchtbare - Fehlleistungen auch zukünftig wieder auftreten werden. Tatsächlich war und ist meiner Meinung nach ein Kulturkampf, ausgehend von Deutschland gegen die katholische Kirche im Gange.



    • bart (kein Partner)

      "0,3 Prozent der Kinderschänder sind in der Kirche zu finden" (Gerichtspsychiater Reinhard Haller einmal im ORF).

      Resultat der Schönbornschen Opferkommission: Eine pauschale Selbstbeschuldigung der Hl. Kirche, deren Haupt Jesus Christus ist (das wird von Schönborn gerne übersehen) und die völlige Diskretion von 99,7 % "profan" missbrauchter Kinder.

      Durch die windelweiche Schönbornsche Opferkommission ist der Kindesmissbrauch zu einem Selbstläufer geworden, der - wie das Amen im Gebet - auf die Hl. Kirche angewandt wird, während der ganz "ordinäre" Missbrauch von Kindern unbehelligt weitergeht und die Kinder nach wie vor die Opfer sind - auch Opfer aus Feigheit.

      Durch die Schwachheit und fehlende Standhaftigkeit Schönborns wird nicht nur Ungeborenen das Lebensecht - wie das Amen im Gebet - aberkannt ("diese Wampe ist mein"), sondern der ganz normale, alltägliche und von den 68ern geforderte Kindesmissbrauch geht reibungsloser den je vonstatten.

      Dass mehr als 80 Prozent der Missbrauchsfälle in der Kirche wiederum von homosexuell lebenden Priestern an geschlechtsreifen Jungen vollzogen wurden, haben wir aus lauter "Mut zur Wahrheit" (Zitat Schönborn) nicht erfahren, denn am "Thema Homosexualität" (wiederum Zitat Schönborns) hält der Kardinal treu fest.

    • Gennadi (kein Partner)

      ...deren Haupt Jesus Christus ist? Verwechseln Sie das nicht mit dem Papst?

    • bart (kein Partner)

      @ Gennadi

      Dass Christus das Haupt der Kirche ist, ist biblisch (z.B. Eph 5) und Lehre der Hl. Kirche. Ich verwechsle hier nichts.

  21. A.E.I.O.U. (kein Partner)

    Aus heutiger Sicht muss man zum Ergebnis kommen, dass sowohl der Islam als auch die christliche Religion einerseits schädlich, ja gefährlich und andererseits für anständiges menschliche Verhalten ungeeignet und daher überflüssig sind.

    Deshalb sollte man den Einfluss der religiösen Organisationen weltweit soweit wie rechtlich möglich verbieten und bekämpfen.
    Zumindest passiv, durch nichtstaatliche Unterstützung und Nicht-Bevorzugung. Auch die totale Trennung von Kirche und Staat muss endlich vollzogen werden. Kreuze im Kindergarten und der Schule haben dort nichts verloren. Ebenso der Schulgottesdienst und der kath. Religionsunterricht. Und warum finanziert der Staat noch das geisteskranke Theologiestudium?

    Religion ist gefährliche Volksverdummung, mit der einfache Menschen instrumentalisiert werden. Die frühkindliche Indoktrination führt dazu, dass diese religös verseuchten Menschen oft ihr ganzes Leben lang brauchen,um von den religiösen Wahnvorstellungen los zu kommen. Und das alles, um diese Organisationen zu finanzieren und zur Gewinnung von deren Macht und Einfluss.

    Bei der ganzen Debatte sollte man unbedingt die religiösen Glaubensvorstellungen von den moralischen trennen. Denn für letzteres braucht es keine religiösen Organisationen.

    Jeder religiöser Glaube ist heute erwiesenermaßen völliger Unsinn. Entweder Irrtum, meist nur mehr Lüge. Beispiele:
    Gott, Paradies, unbefeckte Empfängnis, Himmel, Hölle, Schöpfungsakt, Teufel, Erbsünde, das alles sind Wahnvorstellungen. Wer diesen hinterher hinkt, disqualifiziert sich selbst, entweder als religiös verseuchter Dodl oder als Lügner und Betrüger, der direkt oder indirekt davon profitiert.

    Und für die Moral brauch ich keine Religion, kein Christentum, keinen Islam. Dafür gibt es weitgehendst Gesetze. Und selbst diese verpflichtenden Sollensvorschriften können das Verhalten der Menschen nur in gewissen Maß lenken. Religion noch viel weniger. Aktuellen Umfragen zufolge sollen die Aussagen des Papstes für weit mehr als 2/3 der Menschen von keiner Bedeutung sein. An sein Wort hält sich also fast niemand. Und es werden stündlich weniger.

    Und das ist auch nicht verwunderlich. Gehen doch Strichjungen und Edelnutten im Vatikan ein und aus. Und der irisch-katholische Sexskandal mit hunderten Kindermorden läßt die röm-kath. Kirche auch nicht glaubwürdiger werden. Aber selbst die wenigen hunderte katholischen Kinderschänder und Sexstrolche im Priestergewand in Österreich sind schon schädlich für das Ansehen dieser kriminellen Religionsmafia. Da muss man gar nicht auf die Kirchengeschichte zurückverweisen.

    Das, was der Papst und seine Gefolgschaft sagen und was sie tun, geht eben fast immer diametral auseinander. Das erkennen die Leute und nehmen den Papst und seine Kirche nicht ernst.

    Wie bereits gesagt, nicht vermischen sollte man auch Glauben, Moral insb. das Gute, dass die kirchlich nahe stehenden Organisationen, wie etwa die Caritas tun.

    Durch die Caritas werden die religiösen Lügengebäude der kath. Kirche auch nicht wahr.

    Wer diese professionelle Schnorrerorganisation von innen kennt, der weiß, dass das meiste Geld bei den Berufsschnorrer selbt landet. Das angebliche Geldeinsammeln für die Armen ist eine Linzenz zum Gelddrucken. Natürlich fällt auch etwas für die Armen ab, sonst würde man ja ganz unglaubwürdig. Aber mit Religion hat das ganze überhaupt nichts und mit Moral nur am Rande zu tun. Das sind vorwiegend wirtschaftliche Eigeninteressen dahinter. Da werden nicht nur die Spender abgezockt. Auch "eigene Leute" werden schamlos ausgenützt, die für die Caritas völlig gratis arbeiten dürfen, aber nur, wenn sie brav sind und wenn sie einmal in den Himmel kommen wollen.



    • gogol (kein Partner)

      Habe ich sie richtig vertanden?

      "Schließlich muß aber auch hier einmal festgestellt werden, wer denn überhaupt ein Recht hat, öffentlich von Moral zu reden und wer dieses Recht nicht besitzt.

      Ich kann mit allem Nachdruck vor dem deutschen Volk, das in dieser Stunde mein Zuhörer ist, betonen, daß diese Sexualpest [des katholischen Klerus] mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden muß und wird; und wenn die Kirche sich dazu als zu schwach erwiesen hat, so wird das der Staat besorgen.

      Ich kann als solcher die Gefühle der um die Seele und um den Körper ihrer Kinder betrogenen Eltern verstehen, deren kostbarstes Gut hier vertierten und skrupellosen Jugendschändern ausgeliefert gewesen sei.

      Ich glaube auch im Namen von Millionen deutscher Eltern zu sprechen, die es nicht wünschen, und die nur mit Angst und Abscheu daran denken, daß ihre unschuldigen Kinder einmal von gewissenlosen Verführern derartig seelisch und körperlich mißbraucht werden könnten.

      Denn einmal sind zahllose dieser Priester und Ordensgeistlichen im Beichtstuhl tätig und verderben durch ihre krankhafte Veranlagung unzählige gesunde Menschen.

      Und ferner sind ihnen vor allem mehr oder weniger hilflose Wesen als Kranke ausgeliefert, die überhaupt nicht in der Lage sind, sich dieser Scheußlichkeiten zu erwehren.

      Viel wichtiger ist es dagegen, zunächst einmal die himmelschreienden Skandale zu beseitigen, die in den Reihen dieser Moralprediger selbst seit langem offenkundig geworden sind.

      Wie dankbar können wir dem Führer sein, daß er diese Welt ausrottet und daß er als der berufene Beschützer der deutschen Jugend mit eiserner Strenge gegen die Verderber und Vergifter unserer Volksseele vorgeht."

      Zitat: Dr. Joseph Goebbels

    • ProConsul

      A.E.I.O.U.

      Sie haben in ihrer Kritik natürlich recht, aber wie das Zitat von "gogol" beweist, ist es mit einer kritischen Auseinandersetzung mit der katholischer Kirche und monotheistische Religionen im Allgemeinein nicht getan, denn sonst bewegen wir uns ungewollt auf den Spuren diverser Ideologien (Nationalsozialismus, Kommunismus etc.). Das ist es was unsere links-progressiven Dodeln von ORF, Standard etc. nicht verstanden haben. Im Moment ist es nämlich so, dass vereinfacht gesagt, der Kapitalismus die Religionen verdrängt. Viele Leute jubeln darüber und man kann es ihnen auch nicht verdenken, nach all den Jahrhunderten der priesterlichen Knechtschaft. Siehe auch dazu:

      http://www.freie-christen.com/reichtum_der_kirche_ist_blutgeld.html

      ABER: es muss etwas anderes, etwas Spirituelles nachkommen, denn sonst bleiben wir Konsumsklaven in einer materialistischen Welt. Und hier sieht man Gott-sei-Dank, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich mit spirituellen oder esoterischen Dingen beschäftigen, ihre Erfahrungen machen und sich weiterentwickeln. Es sind leider noch viel zu wenig um die zurückgebliebene Masse zu kippen. Mal schauen wie es weitergeht...

    • Neppomuck (kein Partner)

      Wäre heute „Al giorno delle Correggie “ (Der Tag des Furzes, Johann Heinrich Schmelzer), dann wäre dies sicher der "Furz des Tages", aeiou.

    • A.E.I.O.U. (kein Partner)

      ad Neppomuck:

      Mit ihrem inhaltlich nichtssagenden verbalen flatus können Sie aber nicht punkten.
      Das was Sie da von sich absondern, ist ja unter Stammtischniveau.

      Passt eh zu Ihnen!

  22. bart (kein Partner)

    A.U.: "so finden sich heute in kirchlich finanzierten Institutionen die letzten Vertreter eines marxistischen Weltbildes"

    Der Zusammenhang zwischen Caritas und Marxismus ergibt sich daraus, dass die Caritas Gott vom Thron gestoßen und den Menschen an seine Stelle gesetzt hat.

    An die Stelle der tätigen Gottesliebe ist eine abstrakte Nächstenliebe getreten (Menschenrechte, Humanität, ein inter-nationaler Sozialismus und wichtigtuerischer Pipapo).

    Die Caritas unter Schüller, Landau & Genossen hat die Gottesliebe auf eine bloße Nächstenliebe reduziert, deren Geltungsanspruch durch das Wort "Netiquette" vollständig wiedergegeben werden kann.

    Seit diesen genannten Herrn möchte die Caritas selbst das "Opium für das Volk" sein. Das Wort Gottes ist dem allzumenschlichen Marxismus als Heils-Ideologie gewichen.

    Der Caritas-Merksatz: Nicht Gott erlöst die Menschheit, sondern Landau, Küberl, Schüller und die anderen strammen Genossen. Ein Heil ihnen!

    Das Caritas-Prinzip: An die Stelle der liebenden Hilfe ist ein Apparat ideologischer Politagitation getreten. Die Caritas drängt - im Namen des Guten - Gott zurück, dass ist ihr eigentliches Wesen.



    • bart (kein Partner)

      "Ohne Rückbesinnung auf seine christlichen Wurzeln ist Europa aber sicher bald tot":

      The European Commission has come under fire for producing more than three million copies of an EU diary for secondary schools which contains no reference to Christmas but includes Jewish, Hindu, Sikh and Muslim festivities.

      http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/eu/8207411/European-Commission-criticised-for-omitting-Christmas-on-EU-school-diary.html

    • Gennadi (kein Partner)

      Auf eine bloße Nächstenliebe reduziert?
      Mitnichten. Caritas kassiert mit der einen Hand Spenden, Subventionen und vieles andere mehr. Mit der anderen Hand werden ganz offen Gesetze gebrochen. Unter anderem indem man illegale Ausländer versteckt und unterstützt.
      Das ist bloße Eigenliebe.

    • bart (kein Partner)

      Wenn man wissen will, was christliche Nächstenliebe bedeutet, muss man das Wirken von Mutter Teresa betrachten. Durch sie wurde deutlich: Wo Gott nicht geehrt wird, kann auch der Mensch nicht geehrt werden.

      Bei der Caritas hingegen geht es um die Umlenkung von Kirchengeldern in inter-national-sozialistischen Aktionismus.

    • Ron (kein Partner)

      Wie Mutter Theresa?
      http://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Teresa

      Einfach mal unter Kritik nachlesen, alles mit Belegen.

    • Harry (kein Partner)

      @ Ron: und die Kritik an "Mutter Theresa"

      Mutter Teresa wird ohne "h" geschrieben. Ich fürchte, sie haben von dieser selig gesprochenen Friedensnobelpreisträgerin nicht die geringste Ahnung.

      Wenn Mutter Teresa nicht durch und durch christlich gewesen wäre, gäbe es garantiert keine "Kritik" an ihrer Person (weshalb es keine offene Kritik an Landau, Schüller oder Küberl gibt). An diesen so genannten Kritikpunkten wird nur die Niedertracht der Kritiker sichtbar:

      "Ein weiterer Kritikpunkt ist Mutter Teresas entschiedene Ablehnung der Abtreibung".

      Soll eine "Missionarin der Nächstenliebe", die ihr Leben Gott geweiht hat, sich für die Tötung stark machen?

      Erklären sie sich! Die Rechtfertigung einer solchen "Kritik" kann nur strikt gegen den Willen Gottes gehen. Diese Schiene ist Mutter Teresa nicht gefahren.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Vielleicht wäre ein Vergleich mit "Mutter Terezija" passender gewesen, Ron.

    • Stoisits (kein Partner)

      @ Neppomuck

      Der war gut!

    • Mutter Teresa aka. Ron (kein Partner)

      Schön, wenn mir nicht mehr als ein Schreibfehler und einer der Kritikpunkte (über den man durchaus geteilter Meinung sein kann) angekreidet wird müssen die Punkte wohl ganz zutreffend sein.

      Mir gefällt am Besten: fehlende Transparenz (Umgang mit Medien, Angaben über die Verwendung von Spendengeldern, Verweigerung der Rückgabe illegaler Spenden)

      Das ist nämlich genau der Punkt der hier oft den Gutmenschenvereinen vorgeworfen wird, von denen haben die meisten allerdings das Spendengütesigel usw.
      Aber bei der Überchristin braucht es sowas natürlich nicht.

    • Harry (kein Partner)

      @ RON:

      Das mit dem "Schreibfehler" glaube ich ihnen nicht; man nennt das: aus der Not eine Tugend machen.

      Da sie ein Nichts-Vernehmender, was soll man sich mit noch mehr sg. "Kritikpunkte" auseinandersetzen? Wenn sie die Tötung Ungeborner für etwas halten, "über das man durchaus geteilter Meinung" sein kann, ist ihre Seele ohnehin verloren. Da schüttelt man sich nur den von ohnen verbreiteten Staub ab und geht weiter.

      "Mir gefällt am Besten: fehlende Transparenz" balblabla... Sie reden sich vom Lifeball.

    • Ron (kein Partner)

      Über den Lifeball kann man durchaus auch diskutieren, ich bin kein Fan dieser Lifesyleveranstaltung. Aber schüttel halt den Staub ab und geh. Um meine Seele mache ich mir auch keine Sorgen da es sich dabei um ein esoterisches Fantasiekonstrukt handelt.

  23. xRatio (kein Partner)

    Christentum und Islam sind nach Ansicht der Amtskirchen geistesverwandt ("Bruderreligion", "derselbe Gott" usw.).

    Here is a Picture of the Pope kissing the Qur’an.
    This is like kissing Satan! We are utterly shocked that any Christian would kiss the Koran.

    http://www.bible.ca/catholic-infallibility.htm

    Wer glaubt man könne Teufel mit Beelzebub austreiben, gerät vom Regen in die Traufe.



    • Merlenbach (kein Partner)

      Und was sagt uns diese papstzkritische Seite irgendwelcher US-Sektierer jetzt genau?
      Es gibt ja auch Gruppen, die alle Päpste seit dem Vatikanum als "Teufelsdiener" abkehnen. Unter diesen Sektierern gibt es beinahe ebenso viele Spinner wie im ISlam mit all seinen Spielarten.

  24. Steuerzahler (kein Partner)

    Wir achten unsere eigenen Traditionen nicht!

    An vielen Orten der Welt werden Christen mit dem Tode bedroht. Es ist beschämend, wie wenig das unsere Öffentlichkeit beunruhigt.

    http://www.welt.de/debatte/article11805258/Wir-achten-unsere-eigenen-Traditionen-nicht.html



    • Lösegeld (kein Partner)

      Die Christen sind für Reinheit oder so und die Menschlichkeit ist schon gestorben, wer soll sich da noch schämen.

  25. Celian

    Beati pauperes spiritu, quia ipsorum est regnum coelorum
    (Matth. 5, 3)

    Von diesem Zustand der Stille im Geiste und im Herzen sind hier noch einige "Katholiken" weit entfernt. Sie haben noch nicht die Wahrheit erfahren. Lasset uns beten für sie.
    Amen.



    • Scherzkind (kein Partner)

      Ein realistischer und einfühlsamer Blick auf unsere Welt tut gut.
      Im Bann der Unmenschlichkeit und warten auf Menschlichkeit, tut Christen sicherlich gut im Hut.
      Nur Mut!
      Im Namen des Vaters und des Sohnes...

  26. krampus (kein Partner)

    göttlich, göttlich, es war einmal und gab es kaum mehr danach = Christentum!



  27. horst (kein Partner)

    was ist christentum? wir wissen es, die primitivität ist nicht unbedingt schwach auf dieser welt - die aufklärung und bildung nicht unbedingt menschlich - die geld bildung so eine schizo bildung etc.
    christentum hat sich auf krankheit, viren etc. spezialisiert oder so...
    ich kann keine wärme, keine sonne, keine wirkliche liebe etc. von der zentrale vatikan erkennen - vielleicht täusche ich mich ja auch.
    die darstellungen sind für mich irgendwie kalt und nicht barmherzig.
    materialismus ist gut und schön, aber die kirche kann auch ohne diesen nicht leben und von daher kann eine sonne nicht erkannt werden.
    wahrscheinlich hat der jesus aus liebe gedient, aber kaum jemand kann sich soetwas heut zu tage vorstellen, weil es nicht möglich ist.
    menschliche und primitive bildungen waren immer schon so eine sache und eine klarheit gab es niemals wirklich!



    • simsalabim (kein Partner)

      jesus und seine familie hatten nicht viel was besitz, materialismus etc. betrifft und wahrscheinlich war es auch nicht ihre stärke und streben danach, weil sie eine andere berufung hatten.
      aber was sie hatten, war liebe, wenn man schon von liebe spricht.
      da sollte man sich schon fragen, was soll christentum darstellen.
      bei der brutalen entwicklung des materialismuses, kann man überlegen, sofern man denken möchte.
      jeder trägt seine eigene lebensgeschichte...

  28. Schalek (kein Partner)

    Die erleuchteten – Einakter – Thomas Bernhard würde einen Klassiker daraus machen.
    Darsteller:
    Oberguru der Ungustln Mitteleuropas, Dr. Andreas Unterberger; (Fachmann für eh alles) .
    * Wachtmeister der Reserve,
    * Träger der goldenen Wolfgang Schüssel – Korruptionsmedaille
    * Ethiklehrer an der K.H. Grasser- Wirtschaftsuniversität
    Darsteller (Requisiten):
    Brigitte Imb, Byrig , Celian, Fosca, FranzAnton, Gennadi, Graf Berge von Grips,
    Hellusier Johann Scheiber, Josef Maierhofer Karl Rinnhofer M.S., Markus Theiner
    Phaidros, ProConsul, RR Prof. Reinhard Horner, Samtpfote, Simplicissimus, Terbuan
    Thomas Lahnsteiner, Undine, Wertkonservativer



    • Geheimrat

      Sie sprechen mir wirklich aus der Seele! Bravo!

      Ich nehme an, Sie halten auch Werner Faymann für den weltweit grössten Staatsmann der letzten 1000 Jahre.

    • Brigitte Imb

      Ja , herrlich und die Löwelstrassler dürfen gratis zur Uraufführung.

    • Alfred E. Neumann

      Roter Plermpel!

    • fosca

      @Schalek

      Ich wäre schwer beleidigt gewesen, wenn ich in der Aufzählung nicht vorgekommen wäre. Vielen Dank und auf Wiedersehen im nächsten Leben! *lach*

    • Johann Scheiber

      Da scheint wer eine watch list zu führen: Die Ehrenlegion ist alphabetisch geordnet!

    • Undine

      Na, da befinde ich mich ja in bester Gesellschaft! Danke für die Ehre!

    • Heiliger Geist (kein Partner)

      Bravo, ganz nett, aber:
      Fehlen noch immer ein paar, zB der Jesuit W. Schrems und der bekannte Islamkritiker xratio

    • Storchenei (kein Partner)

      Der Beitrag von Herrn Dr. Andreas Unterberger können Sie Herr Schalek und Ihre mit signierenden Zauberlehrlinge nie verstehen. Schade, Ihre Bildung lässt es einfach nicht zu Erfahrungen und mahnende Worte anerkannter Persönlichkeiten aufzuarbeiten, zu Hinterfragen und in fairer Diskussion zu klären.
      So gilt zum Beispiel nach dem deutschen Pädagogen Hartmut von Hentig als gebildet, wer folgende Charaktereigenschaften bzw. Fähigkeiten aufweist: Abscheu und Abwehr von Unmenschlichkeit. Die Wahrnehmung von Glück Der Wille und die Fähigkeit sich zu verständigen. Ein Bewusstsein von der Geschichtlichkeit der eigenen Existenz. Wachheit für letzte oder unentscheidbare Fragen, .Selbstverantwortung und Verantwortung in der res publica. Sie agieren wie „Gebildete Muslime“(Muslime dürfen keine Fragen stellen, alle Fragen beantwortet der Koran) Sie hingegen dürfen Fragen stellen, aber Sie wollen nicht. Eine Allianz der Besserwisser streitet sich trefflich, aber mehr über ihre eigene Einbildung, ohne etwas von Ausbildung, Weiterbildung zu verstehen. Ihre scheinbaren unantastbaren und vorgefertigten Meinungen erzeugen ein Bild der Überheblichkeit und inneren Armut und im Grunde, ein kläglich kindisches Geschwätz. Zum Abschluss eine schlechte und eine gute Nachricht. Die Schlechte: Sie haben ein Brett vor dem Kopf! Die Gute: Es ist aus Mahagoni und 20 cm dick. Schmeißen Sie es in den Müll und versuchen Sie wie ein Mensch zu wirken und zu schreiben.

    • A.K.

      Sehr geehrte Herr/sehr geehrte Frau Schalek!
      Sie dürften große Probleme haben, sonst würden Sie am Hl. Abend (17:32 Uhr) nicht so einen - gegen Ungustln wie sie sagen - gerichteten Kommentar schreiben. Ich schlage Ihnen vor, lesen Sie sich das Weihnachtsevangelium unvoreingenommen langsam durch. Beachten Sie dabei nicht vorgefaßte Meinungen, sondern nur den Inhalt des Weihnachtsevangeliums. Und seien Sie dann gezielt egoistisch: Ziehen Sie daraus maximalen persönlichen Nutzen.

    • M.S.

      @Schalek
      Dass ich in ihrer Aufzählung vorkomme lese ich mit großer Freude. Ich dürfte doch etwas besser schreiben, als ich selbst geglaubt habe.
      Vielen Dank und alles Gute im neuen Jahr.
      MfGr. M.S.

    • Wertkonservativer

      Da bin ich als letzter Requisiteur ja gerade noch hereingerutscht!
      So wie M.S., sehe ich das angesichts Ihrer Geistesverfassung ja eher als Ehre an!
      Jedenfalls bin ich da in allerbester Gesellschaft! Sie dürften den hier öfter zitierten Trollen angehören, oder?

    • Undine

      @Wertkonservativer

      Dieser Schalek hat wenigstens eine Spur von Gerechtigkeitssinn; da er alle angeführten Poster für gleichermaßen böse und schädlich hält, ordnet er sie streng nach dem Alphabet. Drum sind Sie als letzter genannt!:-)

  29. Gennadi (kein Partner)

    Wenn man sich den Beitrag von A.U. so durchliest, bleiben Fragen offen.
    Was versteht A.U. unter Christentum? Die christliche Religion? Eher nicht. Meint er damit nur die katholische Kirche? Dann sollte das auch dort stehen. Oder, wenns um die Kirchenbefüllung geht, sind es nur Gebäude? Missbrauch - durch wen? Durch eine Religion? Eine Kirche? Oder doch nur durch Menschen?

    Irgendwie wundert es dann nicht, wenn es die Vertreter des radikalen Islam leicht haben, den losen Begriff Christentum so zu zerfetzen. Wissen sie doch ganz genau, dass niemand wirklich weiß, was darunter verstanden werden soll, kann, darf.

    Christentum ist für die Europäer Heimat, heißt es oben. Eine so wenig definierte, so vielfältig, oft so sinnfremd verstandene Heimat ist für niemanden tauglich. Wenn schon christliche Wurzeln, dann sollten die einmal wieder freigelegt werden.



    • Katholik (kein Partner)

      Der Begriff des Christentums wird von Unterberger schlicht für seine üblichen Rundumschläge und seine Aversion gegen des Islam missbraucht. Noch dazu in einer Weise, die den Intentionen des Christentums in keinster Weise entspricht. Das stört mich als Katholik, denn damit wird das Christentum in eine Rolle gezwängt, in der Jesus seine Nachfolgerschaft nie sehen wollte.

      Unterberger ist selbst gar kein Christ - das hat er in diesem unnötigen Beitrag leicht ersichtlich geoffenbart.

    • Geheimrat

      @Katholik

      Aversion gegen den Islam? Vorurteile???

      „In keiner anderen Kultur, geschweige denn Religion findet sich die Kodifizierung von Mord, Raub, Versklavung und Tributabpressung als religiöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Muhammad nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte.“ (Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“, München 2002, S.71).

    • Gennadi (kein Partner)

      Man kann A.U. kritisieren, das ist legitim. Man kann ihn aber auch ständig angreifen, aus rein politischen Gründen. Jedem das seine.
      Katholik, Sie sind Katholik? Na ja, dann haben sie einen sehr weiten Weg zurück, zum Christentum. Viel Glück und verdursten Sie nicht unterwegs.

    • Helmut Zott (kein Partner)

      @ Katholik vom 25. Dezember 2010 16:54
      "Der Begriff des Christentums wird von Unterberger schlicht für seine üblichen Rundumschläge und seine Aversion gegen des Islam missbraucht."

      Um das Geschehen der Gegenwart richtig bewerten und einordnen zu können, sollte man erkennen, dass ein neuer Totalitarismus im Gewande des Islam sich zu etablieren anschickt, ein Totalitarismus, der mächtiger und gefährlicher ist als Kommunismus und Nationalsozialismus. Wir stehen heute in Deutschland vor einer ähnlichen Situation wie seinerzeit, als der Nationalsozialismus heraufzog. Auf Grund einer merkwürdigen Erkenntnisblindheit und Erkenntnisverweigerung versagen Politik und Kirchen heute wieder.

  30. Katholik (kein Partner)

    Unterberger und das Christentum - ein Beitrag, über den man eigentlich laut lachen sollte, wenns nicht so tragisch wäre. Was Unterberger hier in seinem Blog täglich betreibt, ist nämlich derart verlogen, polemisch und von Hass erfüllt, dass man ihm den weihnachtlichen Christen leider nicht abnehmen kann. Solche Heuchler hätte Jesus damals mit einem nassen Fetzen aus dem Tempel verjagt.



    • mschoss (kein Partner)

      Warum lesen sie den Beitrag? Keiner zwingt sie!

    • Katholik (kein Partner)

      Im Unterschied zu - vermutlich - Ihnen lese ich nicht nur Texte, die meiner Weltanschauung entsprechen, sondern ich informiere mich umfassend. Nicht schweigen will ich, wenn jemand das Christentum oder den Katholizismus für seine Fehden missbraucht, ob das nun der Kreuzfuchtler Strache oder der Christentumbewahrer Unterberger ist. Unterbergers Ansichten sind denen des Christentum diametral entgegengesetzt. Er missbraucht das Christentum für seine üblichen polemischen Rundumschläge, das wars dann aber auch schon.

      Das ist armselig und geheuchelt.

      Im übrigen finde ich Ihren Beitrag wenig sinnvoll, denn statt etwas zum Inhalt meiner Kritik zu sagen, versuchen Sie, mich persönlich zu attackieren. Schade.

    • Neppomuck (kein Partner)

      Halten zu Gnaden, Herr Katholik, aber ein "Inhalt" ist da nicht erkennbar.
      Außer dass sie das tun, was sie Unterberger vorhalten.

      N.B.:
      Was bin ich Gott dankbar, Lutheraner zu sein.

    • byrig

      dieser "katholik" ist offenbar einer jener alt(oder neu) 68-er,die ihren linken geifer jetzt als vermeintliche christen ausspeien.

    • inside

      Katho,link würde besser passen....
      Schwachsinn gebündelt!

  31. Erwin Tripes (kein Partner)

    1) Josef Maierhofer (am 24.12. ,11:34 Uhr) bringt die Sache bezüglich Umgang mit dem Islam auf den Punkt.
    Aber da sind auch die ev. und. kath. Amtskirche nicht von Verantwortung frei, weil sie ganz offensichtlich den Begriff Nächstenliebe total missverstehen. Wer immer auch die andere Wange hinhält wird halt verprügelt. Das Wangehinhalten hat mit Güte und Liebe überhaupt nichts zu tun.
    2) Einige tieferstehende Aussagen sind vielleicht auch nicht gerade dazu angetan, für diese Lehre und die Amtskirchen zu schwärmen, wobei man gar nicht bis Giordano Bruno oder Galilei zurückgehen braucht.

    2.1 Zum Demokratieverständnis, das von den Schäfchen laufend eingefordert wird, erklärte etwa szt. die dt. Bischofskonferenz bezgl kath. Kirche: „ihre Demokratisierung im strengen Sinn des Wortes ist mit dem Auftrag Jesu nicht zu vereinbaren“.

    2.2 Zur Verbrüderung mit der Macht: der freiburger Erzbischof Dr. C. Gröber während der Hitler-Ära: „ Gegenüber der noch vielfach herrschenden Gleichgültigkeit und Untätigkeit hat der Führer Adolf Hitler den Weltkampf gegen den atheistischen Bolschewismus als Verteidigung europäischer Kultur gekennzeichnet. Kein Volk kommt um diese Auseinandersetzung zwischen seiner völkischen Überlieferung und dem von volksfremden, meist jüdischen Revolutionshetzern angeführten Marxismus herum“.
    Oder die Loyalitätserklärung der österr. Bischöfe 1939:“Die Bischöfe begleiten dieses Wirken für die Zukunft mit ihren besten Segenswünschen und werden auch die Gläubigen in diesem Sinne ermahnen. Am Tage der Volksabstimmung ist es auch für die Bischöfe selbstverständliche nationale Pflicht, uns als Deutsche zum Deutschen Reich zu bekennen“
    Der Leiter des Lagers Jasenovac, des „kroatischen Auschwitz“ war ein Franziskaner und Papst Pius XII wußte davon und stand der Ustascha freundlich gegenüber. Er bestellte sogar einen Legaten in Zagreb

    2.3. Zur Leibesfeindlichkeit:
    Mir als 12-järiger hat 1952 noch der Pater Direktor vom Schottenstiftes bei der Beichte erklärt, daß in der Frau der Teufel wohne. Offenbar war er besonders stark von Tertullian und Heronimus beeinflusst.
    Oder Luther: „Auch in der Ehe ist jeder Geschlechtsverkehr sündig, da stets mit böser „fleischlicher Brunst“ vermischt.“

    2.4. zur Toleranz: der Benediktiner Prof. Thomas Ohm 1960: „..Die Kirche verwirft die falsche Gewissensfreiheit des liberalen Autonomismus. Es kann nicht jedem erlaubt sein, zu reden und zu handeln, wie es ihm in seiner beschränkten Einsicht beliebt.“
    „ Als Ganzes sind der Buddhismus, der Hinduismus und der Islam nun einmal keine von Gott gewollten und geschaffenen Religionen“.
    Pius XII Weihnachtsansprache 1956: „…daß sich ein katholischer Bürger nicht auf das eigene Gewissen berufen dürfe, um sich zu weigern, Dienste zu leisten und die Pflichten zu erfüllen, die gesetzlich festgelegt sind“
    Papst Paul VI 1968 im Hinblick auf die Opposition gegen seine Enzyklika „Humanae vitae“:
    „..der Mensch dürfe der individuellen Gewissensentscheidung keinen übertriebenen Spielraum gewähren“.

    Könnte es also sein, daß noch immer eine ähnliche Geisteshaltung da und dort durch christliche Kirchen weht und die szt. Gläubigen immer mündiger werden, ausbleiben und bestimmte Riten nur mehr als Brauch benötigen?

    Die Menschen haben schon ein Gefühl dafür, daß sich das Christentum zu einer dogmatischen Priesterreligion entwickelt hat, mit einem auf das Messopfer zentrierten, obligaten, als heilsnotwendig betrachteten Ritus, von Anfang an mit der Tendenz, sich mit dem Purpur Roms zu bekleiden und dessen Nachfolge anzutreten.
    Vielleicht wäre es besser gewesen, hätte sich das Christentum in seinen Anfängen mehr nach Griechenland als nach Rom ausgerichtet und hätte dann nicht jede wahre und vorurteilsfreie Mystik gewaltsam unterdrückt.



  32. Neppomuck (kein Partner)

    Der unheilige iterative Prozess der Menschheitsgeschichte.

    Der Tanz ums goldene Kalb hat sich (wieder einmal) zu einem auf dem Vulkan ausgeheitert.
    Dass dabei vor allem immaterielle Werte und Primär-Tugenden unter die oft genagelten Stiefel der Tänzer gekommen sind, ist nicht weiter verwunderlich.
    Geht es doch hier mehr um materielle als um moralische Ansprüche.

    Natürlich lässt sich das schwer verkaufen, also werden aus Wirtschaftskriegen Religionskriege, Angriffskriege werden zur Vorwärtsverteidigung umgelogen, aus einseitigen hegemonialen Ansprüchen, die durch nichts gerechtfertigt sind, werden missionarische Expeditionen, denen die Verbreitung der Demokratie oder Allahs Allwissenheit zugrunde gelegt werden usw. und die „Moral“ der Chronisten manifestiert sich in Schuldzuweisungen dem jeweiligen Verlierer gegenüber.

    Und die Moral dieser Geschichten:
    Wer sie in Pacht, dem glaub’ mitnichten.
    Zu oft verkehren Brauch und Sitten
    die Werte, die von Gott gelitten.
    Und wer auf Tugendwächter macht,
    den schlage man in Bann und Acht.
    Haben doch diese Zeitgeist-Laffen
    mit Wert und Tugend nichts zu schaffen.



  33. Vaeinemoeinen

    Ob die Kirchen leer sind oder nicht, ist eine schwierige Frage: gestern war sie zumindest dort wo ich war voll, aber leider nur äußerlich. Dass die Kirchenbesucher zum Großteil mit dem Glauben nichts anfangen können, war augenscheinlich. Dies auf Kreuzzüge, Hexenverfolgung, Mißbrauchskandale oder ähnliches zurückzuführen halte ich allerdings für zu kurz gegriffen. Auch die Muslime tragen daran keine Schuld.

    Ehrlich gesagt, woran es wirklich liegt, kann ich überhaupt nicht sagen. Fakt ist jedoch, in Europa gibt es keine Kirche mehr. Es gibt nur noch vereinzelte Exoten inmitten tiefster Diaspora.



  34. mschoss (kein Partner)

    Ich frage mich ernsthaft, wer die Gestaltung der heutigen Ausgabe der „Presse“ zu verantworten hat! Wie kann einem so etwas einfallen? Ich bin entsetzt, leider wieder eine Zeitung, die man nicht mehr lesen kann.



    • Katholik (kein Partner)

      Ich find die Gestaltung durchaus gelungen - vielleicht sollte man wenigstens zu Weihnachten auch mal über sich selbst und seine Aversionen gegenüber dem Islam reflektieren. Schadet bestimmt nicht.

      Darüber kann jedenfalls nur erbost sein, dessen Vorurteile damit in Frage gestellt werden und der nicht in der Lage ist, weiter als bis zur eigenen Nasenspitze zu denken.

    • byrig

      mschoss,sie sollten halt auch den kommentar fleischhackers dazu lesen.mit der multi-kulti-islam-verherrlichung hat die gestaltung offenbar nichts zu tun,eher im gegenteil.
      allerdings gebe ich zu,dass das aus den üblichen wurstelsätzen fleischhackers nicht leicht herauszulesen ist.

    • mschoss (kein Partner)

      @byring Natürlich habe ich den Artikel von Fleischhacker gelesen und daß Hr. Fleischacker dazu so eine Erklärung abgeben muß zeigt ja schon, daß er sich seiner Sache nicht so ganz sicher war. Es ist schon richtig, daß wenn Symbole des Islams und des Christentums gemeinsam abgebildet werden wirft das wieder die alten Fragen der "Kompatibilität" auf, von der Fleischhacker in der Rezension der Holzschnitte schreibt. Ich bin im Gegensatz zu ihm nicht davon überzeugt, daß wir damit auf die Fragen, die uns wirklich bewegen, Antworten finden werden für mich hat das auch nichts speziell mit Weihnachten zu tun. Ich kenne und lebe meine Religion und achte die des anderen. Provokationen haben da nichts verloren und auf ein erschütterndes Weihnachtsfest, wie es Fleischhacker seinen Lesern auch wünscht kann ich verzichten!

    • byrig

      mschoss,von ihrer warte haben sie recht und ich kann mich ihrer argumentation durchaus anschliessen.der wihnachtsfriede wurde durch diese presseausgabe sicher nicht gefördert und ich sehe,dass offenbar dadurch zu recht irritiert sind.
      ich für mich habe dabei weniger an den weihnachtsfrieden gedacht,sondern als willkommene provokation um die zunehmende islamisierung weiter zu diskutieren und wenn geht,zu verhindern.

    • byrig

      sorry für die vielen tippfehler!

  35. Politicus1 (kein Partner)

    Die Kirchen sind leer....??
    So generell und verallgemeindernd kann ich das nicht sehen.
    Gerade in Wien nützen viele Katholiken die Möglichkeit der "Wahlkirche":
    Der sonntägliche Messbesuch wird nach persönlichen Vorlieben und Prioritäten gewählt.
    Der eine will eine spannende Predigt hören, der andere eine Hl. Messe mit schöner Musik, die Beginnzeit mag ebenso ein Kriterium sein, und für junge Familien ist das Zugehen des Pfarrers auf die Kinder in der Messe wichtig....
    Pfarrer und Kirchen, die hier dem einen oder anderen Wunsch entgegenkommen, werden über mangelnden Besuch der Kirchgeher nicht zu klagen haben.
    Die Herde jener Pfarrer, die ihren Pfarrmitgliedern wenig bieten, aber wird sich verlaufen und die Gemeinschaft in einer anderen Herde suchen...
    Die Diözesanbischöfe wären gut beraten, die Vorbereitung auf das Pfarramt (und nicht nur die priesterliche Ausbildung) sehr ernst und wichtig zu nehmen. Auch die Besetzung der Pfarrstellen muss besser überlegt und den Bedürfnissen und Erwartungen der Pfarrmitglieder entsprechend erfolgen.
    Dann wird eine gute Zusammenarbeit zwischen Pfarrer und Laien ein gedeihliches und einladendes Pfarrleben bewirken - mit einer vollen Kirche am Sonntag!



    • DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)

      Zu Politicus1

      Sie haben anscheinend verstanden worum es beim Christentum im Allgemeinen und dem röm.-katholischen Glauben im Besonderen geht.

      Die Befriedigung der Bedürfnisse ...
      Also eine Bedürfnisanstalt sollte Ihrer Ansicht nach die Kirche sein.

      Und ich dachte immer, daß es die wichtigste Aufgabe der Bischöfe und Priester sei, die wahre Lehre, die Glaubenswahrheit, also das Dogma, unverkürzt zu verkünden, wie es Aufgabe der Congregation für die Glaubenslehre sei - des Heiligen Officiums, wie es früher hieß - , die Lehre frei von schismatischen und/oder herätischen Abweichungen rein zu bewahren.

      Wahrscheinlich habe ich die Bedürfnisse der Spaß- und Event-Gesellschaft - altersbedingt - verschlafen, und bin halt altmodisch, obwohl mir die gestrige Christmette im Stift Kremsmünster mit der Pastoralmesse in A-Dur von Robert Führer (1807 - 1861) auch besser gefallen hat als ein Wortgottesdienst oder gar "Tschingle-Bell", das neuerdings auch als Kirchenmusik gilt.

  36. Eric Cartman (kein Partner)

    Jaja Herr Unterberger, die wenigen Atheisten...

    Ich kann das Christentum auch als kulturellen Einfluss würdigen ohne an den Unsinn zu glauben. Sagen und Mythen haben auch die Kultur mitgeprägt, das kann ein denkender Mensch akzeptieren ohne deswegen an Erdgeister, Trolle oder Zeus zu glauben.
    Mit Gott verhält es sich nicht anders, es gab und gibt eben eine Menge an Menschen die an übernatürliche Wesen glaubt. Mögen sie es weiter tun, ich werde sie bestimmt nicht daran hindern, allerdings werde ich mich auch nicht mit Kritik zurückhalten.

    Ein sinnvolles Bollwerk gegen einen Islamismus (nicht den Islam) ist sicher nicht das Christentum sondern eine aufgeklärte Gesellschaft. Es ist ja höchst absurd die eine Verrücktheit mit einer anderen zu bekämpfen.

    Mir sind gestern einige Muslime begegnet, keiner davon hat Weihnachten bekämpft, zwei haben sogar ein frohes Fest gewünscht.

    Und ja, auch Atheisten dürfen Weihnachten feiern und wenn es nur eine liebgewonnene Erinnerung ist - an eben die oben angesprochenen Mythen. Kultur ist wandelbar und auch die damit verbundenen Feste.



    • UFisch (kein Partner)

      Bei ihrer "Aufklärung" sollten sie aber daran denken, dass viele der aufklärenden Philosophen Christen waren, die sich wenn, dann höchstens so manchen kirchlich dekadenten Funktionären und so mancher unheilvollen Auswirkung entgegengestellt haben. Es gab zudem sogar Kirchenfürsten, die "aufklärerisch" agiert haben.

      Das Problem ist heute, dass vielen gar nicht bewusst ist, auf welchen Grundprinzipien unsere Gesellschaft und unser System beruht und dieses Bewusstsein erst wieder kommt, wenn all dies verloren gegangen sein wird. Da ist freilich viel röm.-griech. miteinverwoben, aber die wesentlichen Verhaltensweisen sind aus der Bibel entnommen und dies teils sogar entgegen manchen Kirchenoberen.

      Ein Verweis auf Vernunft oder gar einen Atheismus wird die Welt sicher nicht heiler machen, da Vernunft keine Naturkonstante, sondern selbst zu noch viel mehr Streit führen wird, wenn sie nicht innerhalb eines Wertesystems Anwendung findet, das seinem Namen auch gerecht wird bzw. wenn jeder "seine" Vernunft, sein System, wonach vernunftgemäß zu handeln sein wird, entwickelt.

      Es geht beim Christentum nicht um die "Mythen", die so gern von Kirchenfernen zitiert werden, sondern um den rechten Geist und die lebendige Gottesbeziehung, auf der Freiheit und Gerechtigkeit zur Realisierung drängen und jeder aufgerufen ist, sich in diesem Sinne für seine Umwelt einzusetzen.

    • Eric Cartman (kein Partner)

      Was beweist das jetzt? Natürlich waren viele "Aufklärer" Christen, es bestreitet ja niemand, dass das Christentum weit verbreitet war. Mit Sicherheit hat es auch auf vielfältige Weise das Denken beeinflusst. Ich habe den Atheismus zudem nicht als Heilslehre verkauft. Ein Atheist kann genauso ein guter oder böser Mensch sein wie ein Christ, Moslem, Agnostiker, Hindu oder sonst jemand.

      Jetzt würde mich allerdings interessieren in wie weit das Christentum als Wertsystem zu weniger Streit führen soll als eine entsprechende Ethik. Ich stelle mal eine These auf: Ethik kann universell angelegt werden, Religion ist immer mehr oder weniger partikular. Das wäre mal ein zugegeben recht offenes Gegenargument. Ethik kann Glaubensgrenzen überwinden, insofern halte ich eher das Gegenteil ihrer These für wahrscheinlich.

      Der letzte Absatz gibt dann überhaupt nicht mehr viel her. Eine lebendige Gottbeziehung, nun für mich ist das nicht mehr als eine spezifische Wahnvorstellung oder sagen wir es etwas weniger herablassend eine Fantasie. Diese ist meist harmlos, in vielen Fällen aber auch brandgefährlich. Was daran jetzt zu Freiheit und Gerechtigkeit führen soll ist mir nicht klar.

  37. sosheimat (kein Partner)

    SOS-Österreich ist nach einjährigem Bestehen nun sehr gut national aber auch international gut vernetzt! (über Parteigrenzen und Glaubensbekenntnissen hinweg!) - Wir glauben, dass so eine angesprochene Plattform in Österreich möglich wäre!!!

    http://sosheimat.wordpress.com



  38. bart (kein Partner)

    „Christentum dringender denn je gebraucht - nur wo ist es?“

    In Österreich wird das Christentum – und ich beziehe mich jetzt vor allem auf die röm.-kath. Kirche in Österreich, weil die Evangelische gesellschaftlich nicht relevant ist – von einem modern sein wollenden Klerus erstickt. Dieser Erstickungsversuch äußert sich u. a. in schismatischen Tendenzen und innerkirchlichen Machtansprüchen:

    a) Auf der einen Seite haben wir die Schismatiker, die vornehmlich Häresien verbreiten und die Kirche als ein kuscheliges Sammelbecken ansehen, das sich aus Gründen der Solidarität, der Humanität und des tausendjährigen Gemeinwohls dem Zeitgeist unterwirft (Faber, Friedl, Landau, Udo Fischer, Weinpfarrer Denk, Ex- GV Schuster, Ex-GV Schüller, Krätzl, Iby usw.). Der göttlichen Gnade bedürfen die Gläubigen nicht mehr, weil diese erwähnten Herren ohnehin schon so gnädig sind. Für die Anhänger dieses mächtigen Flügels gibt es an und für sich keinen Grund katholisch zu sein, sie nehmen aber den Namen Christi und Geld aus Erträgen des NS-Kirchensteuermodells in Anspruch und kreieren eine geile Sozial-Folklore, damit die Einnahmen aus den Beiträgen der vom Glauben meist Abgefallenen nicht noch weiter abflauen. Der wahre katholische Glaube gehört für die Modernisten zu den am besten gehüteten Geheimnissen, vielmehr lautet das Motto: Glaubt, was immer ihr wollt, Hauptsache ihr bezahlt die Kirchensteuer.

    Diese Dauerkarnevalisten verehren die jeweils aktuelle gesellschaftliche Macht und nicht die Wahrheit der Kirche Christi. Sie passen sich vorzüglich den Interessen und Neigungen der „gläubigen Kunden“ (Zitat des Wiener Dompfarrers) an. Deshalb stehen die Kirchen leer, weil Christus in ihnen nicht lebendig ist.

    Wer das gottlose Demutsverhalten einer solchen Priesterattrappe studieren möchte, möge sich folgendes Gespräch zwischen dem ehrfurchtsvoll ergebenen Herrn Faber und dem Ex-Großmeister der Großloge ansehen:

    http://www.tw1.at/jart/prj3/tw1/website.jart?rel=de&content-id=1283156447064

    Wenn es aber um den Heiligen Vater geht, dann lernen wir einen ganz anderen Dompfarrer kennen. Derselbe klingt dann plötzlich sehr zickig und vorlaut (Zitat aus einem Interview Fabers mit dem „Profil“):

    „In dem sonst gar nicht so konservativen neuen Buch des Papstes würde ich die Passage über Homosexualität an Ihrer Stelle besser überblättern."

    Auf der machtbesessenen Seite eines sinnlos gewordenen Klerus’ und einer sinnlos gewordenen Kirche herrscht geistliche Anarchie: neu aufgewärmte Luther-Forderungen, die nun als moderne „Dogmen“ von Iby, Krätzl, Faber, Schüller, Landau, „Wir sind Kriche“, „Laieninitiative“ und anderen (nicht einmal mehr primitiven) Zeitgeistsekten erhoben werden. Diese modern und zugleich lutherisch sein wollende katholische Kirche führt weg von Christus und hin zu einem zeitgemäßen und vor allem selbstgefälligen Klerus, der sich ausschließlich durch Substanzlosigkeit und Mitläufertum auszeichnet. Sieht man sich die Forderungen dieser Typen an, muss man sagen, dass sich die katholische Kirche im deutschsprachigen Raum zum Atheismus hin entwickelt. Was für einen Sinn hat die katholische Kirche überhaupt noch? Ein Tipp an Herrn Faber, der für die Wertschätzung der flüssigen Form der Kommunion bekannt ist: reichen sie doch bei der Messe zur Abwechslung einmal Döner-Taschen. Das würde vielleicht sogar neue Kundensegmente erschließen?

    Aber da haben wir z.B. auch das Phänomen der industriellen Massentötung in der Gegenwart. Was macht der Modernisten-Klerus, der eine massivere Kirchenaustrittswelle in Kauf nimmt als zur Zeit des Nationalsozialismus? Ein Beispiel:

    Als vor sechs Jahren Gabi Burgstaller die Einführung der Kinderabtreibung in der Salzburger Landesklinik beschlossen hatte und „Jugend für das Leben“ dagegen protestierte, geißelte Kardinal Schönborn diesen Protest als „Aktionismus“ und plädierte heroisch für eine österreichweite „Koalition der Besonnenen“. Frage an Herrn Schönborn: Was ist – 4000 Abtreibungstote später – aus seiner „Koalition der Besonnenen“ geworden? Was? Ein wenig lauter Herr Kardinal. Niemand kann sie und ihre „Koalition der Besonnenen“ hören. Ein weiterer guter Grund aus dieser Körperschaft öffentlichen Rechts (der römisch-katholischen Kirche) auszutreten.

    b) Auf der anderen Seite haben wir noch einige unbeugsame Verteidiger der Gottheit Christi und Seines irdischen Fortlebens (Pfarrer Wagner, WB Laun u. a.). Dieser Flügel, der das ewige Heil der Seelen im Blick hat, wird z.B. durch Rufmord bekämpft (Faber gegen Pfarrer Wagner, Schönborn gegen WB Laun usw.) oder totgeschwiegen (Pfarrer Wagner durch Bischof Schwarz oder WB Laun durch Herrn Kothgasser).

    Die einen beschäftigen sich z.B. mit der Befriedigung des Zeitgeistes und mit der Treulosigkeit Gott gegenüber (etwa beim „Thema Homosexualität“ [Zitat Schönborn] und/oder feiern „X-Mas-Specials“), die anderen wollen zu Jesus Christus und dem Wort Gottes hinführen – und genau diese Gruppe wird gezielt eliminiert.

    Solange die Gottesfürchtigen in der Kirche und von Teilen der Kirche bekämpft werden, solange ist die Kirche belanglos. Und: Es wird diesen Priesterattrappen nicht gelingen, die Hl. Kirche zu zerstören.

    Frohe Weihnachten!



    • DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)

      Christentum nötiger ...

      Ein bemerkenswerter Artikel von Dr. Unterberger. Und ein - leider - absolut zutreffender weiterer Kommentar von "bart".

      Was mich wundert ist das Nichterkennen der Ursachen für diesen Zustand.

      Der (verstorbene) Papst, Altbischof Krenn oder auch Romig u. a. haben oft und oft als die dringendste Aufgabe Europas seine Re-Evangelisierung bezeichnet, und im selben Zusammenhang von der Immunschwäche Europas gesprochen, die sie im (Neo-)Liberalismus erkannten.

      Wenn man den Bruch in der geistigen Tradition Europas nicht erkennt, der mit der "Moderne", also der "Großen Französischen Revolution" seinen Höhepunkt erreicht hatte, und glaubt mit den liberalen "Ewigen Wahrworten" von Freiheit, Gleichheit, Demokratie, Humanität, Blah-Blah, ... ein Aufgeklärter zu sein, so irrt der erstens und darf sich zweitens über den Zustand der Kirche ob modernistischen Priesterattrappen (bart) nicht wundern.

      Das herrschende Paradigma IST ein totalitärer Liberalismus, gelenkt von LIBINTERN - (WTO, GATT, GATS, IMF, ... EU, ... wie ehedem der kommunistische Ostblock vom Komintern), die heutige Herrschaftsform IST der demokratische (besser: dämokratische) Absolutismus (Kommissare, COREPER, ...) und die Wirtschaftsform die manipulierte kapitalistische Marktwirtschaft. Und in der Mitte, denkt man sich die vier Ingredienzien im Kreis angeordnet, befindet sich das all-sehende Auge des Antichrist (wie auch auf der US-1-Dollarnote symbolisch bereits angesagt).

      Daß mit dem oben skizzierten atheistischen Materialismus eine christliche Religion und die auf ihr aufbauende abendländische Kultur nicht zusammenpassen, müßte eigentlich einem denkenden, seine Vernunft gebrauchenden Menschen einleuchten. Darum wundere ich mich immer, wie Dr. Unterberger den (Neo-)Liberalismus glaubt "retten" zu können. Und, wie doch anscheinend kluge Leute, wie Xymmachos, mit eine paar Säulenheiligen der liberalen (individualistischen) Wirtschafts-Ideologie ihre leider falschen Dogmen zu retten suchen.

      Die oft vordergründigen Auseinandersetzungen mit "Roten", "Grünen", "Blauen", "Schwarzen", "Christlich-Sozialen", ... gehen am zentralen Problem doch vorbei: sie alle sind vom individualistischen, materialistischen, relativistischen, positivistischen ... (Un-)Geist durchzogen. Darum unterscheiden sie sich "programmatisch" nicht wirklich, und ihre Repräsentanten sind alle von ähnliche "Qualität": ihren Anteil am Futtertrog möchten sie.

      Trotzdem: Gesegnete Weihnachten

  39. Brigitte Imb

    Nun ist die Heilige Nacht beinahe vorbei und wir feierm noch immer das Christfest. Eine schöne Zeit!
    Ich wünsche der Bloggemeinde angenehme und geruhsame Feiertage und ich freue mich auf ein weiteres, reges Blogjahr.

    Alles Liebe,
    Brigitte

    http://www.youtube.com/watch?v=C7-4GC828rM



  40. fosca

    Mein frommer Wunsch an das Christkind:
    "Mögen endlich Totgesagte wirklich länger leben" - in Bezug auf das Christentum!

    In diesem Sinne wünsche ich ebenfalls allen Mitbloggern ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie frohe Feiertage.

    LG fosca



  41. Johann Scheiber

    "Welt ist verloren, Christ ist geboren, freuet euch!"

    Die Zustände waren nie wirklich besser, die Welt war immer in einem bedenklichen Zustand, wie das alte Kirchenlied zeigt.
    Alles was passiert, passiert nur, weil Gott es zuläßt, aber am Ende der Zeit steht nicht der Weltenbrand, sondern Christus der König, der hoffentlich in uns allen heute geboren wird.

    Danke und Frohe Weihnacht an Dr. Unterberger, alle Freunde, Mitposter und Leser. Dieser Blog ist ein sehr bereichernder Ort!



  42. Maria Kiel

    Daß sich AUs Wünsche an das Christentum erfüllen mögen, darum werde ich heute in der Christmette beten. Amen, so sei es.
    Ihnen allen Gesegnete Weihnachten.



  43. socrates

    A.U. beleuchtet die Probleme der Kirchen gut und richtig.
    Ein paar kleine Randbemerkungen: In politischen Kriesen kehren die Menschen zu Gott zurück. Auch im Ostblock war das die große Zeit der Kirchen, die freilich damals vom Westen unterstützt wurde. Danach hat man sie fallen lassen und zum Feindbild gemacht. Auch heute braucht die Kirche wieder die Konfrontation mit dem Neoliberalismus, um seine Irrtümer aufzuzeigen. Der Verzicht auf die Kanzel und die intellektuelle Stützung des Volkes fehlt.
    Die Berufung auf den Marxismus ist keine Begründung, nur eine besonders dumme Variante einiger Leute, die aber von den Medien hochgeputscht wird. Mein jüdischer Erzieher war glühender Marxist. Er erzählte mir vom Staat ohne Gefängnis, der freien Liebe und der freien Bildung. Für ihn brach eine Welt zusammen, wie er das rasche Scheitern seiner geliebten Ideen miterlebte und er erkannte, daß es so nicht geht. Auch Arbeiter in einem Arbeiterstaat begehen Verbrechen, freie Liebe verhinderte den Nachwuchs, Bildung wurde an Leistungsnachweis gekoppelt und obendrein mußte jeder arbeiten. So geschehen in der Sowjetunion.
    Der Marxismus dient diesen Gruppen als Ausrede und Feigenblatt.Sie zerstören unsere Gesellschaftform. Solches wurde und wird von zukünftigen Herrschern stets gefördert um das Volk nachher besser auszunehmen. Dieses Modell ist millionenfach gescheitert. Daran kann auch die Kirche zugrunde gehen.
    Der WAC war in meiner Kindheit ein Fußballverein im Prater. Plötzlich interessierte er sich nur mehr für Tennisspieler. Heute ist er ein Tennisclub.
    In einer Weihnachtspredigt erklärte der Pfarrer: Die heutige Variante der Herbergssuche ist Ausländer aufnehmen. Einige Leute verließen die Kirche. Siehe WAC!
    Frohe Weihnachten!



    • Xymmachos

      Frohe Weihnachten, mein Lieber!
      Aber: was bitte hat der "böse Neoliberalismus" mit all den Grauslichkeiten, die da von Dir so beredt geschildert werden, zu tun? Solltest Du allerdings damit meinen, daß der Keynesianismus die Wurzel allen Übels ist, und daß die Österreichische Schule der Nationalökonomie (Mieses, Hayek, Schumpeter, etc.) auf dem rechten (= richtigen) Weg war, müsste ich Dir freilich Recht geben.

  44. Alfred E. Neumann

    Danke, Herr Dr. Unterberger für Ihre dem heutigen Anlaß entsprechenden besinnlichen Zeilen zum Zustand der Kirche.

    Es gibt Gottlob aber auch Ausnahmen jenseits der Kirchenführung, also unten an der Basis, wo sich die Priester wirklich um ihre Schäfchen mühen. Ich besuche sonntags die Heilige Messe in einer kleinen Kirche am Stadtrand, zu welcher stets Gläubige aus allen Teilen Wiens zufahren, weil es dem Pfarrer scheint`s mühelos gelingt, den Menschen in der Predigt das Evangelium näher zu bringen. Das hat auch neue Freundschaften unter den Kirchgehern geschaffen.

    Und diese kleinen, aber starken Zellen werden hoffentlich weiterhin das Fundament der Kirche ganz abseits des mainstream und übergreifenden Säkularismus bleiben.

    In diesem Sinne darf ich allen Partnern des Tagebuchs ein gesegnetes Weihnachtsfest entbieten.



    • Gennadi (kein Partner)

      Neumann brachte es gut auf den Punkt.
      Oben steht Christentum. Neumann bezieht es auf den Zustand einer einzelnen Kirche. Die mit Christentum seit etlichen Jahrhunderten nur mehr wenig gemein hat. Rückbesinnung auf christliche Werte und Inhalte wäre gefragt. Statt Nebenbesinnung auf Zustand und Gebräuche veralteter Kirchenstrukturen.

  45. Laura R.

    Der Werner hat heut` tatsächlich g`meint, und das fast mit Wehmut in seiner lieben, klaren Stimme, daß es eigentlich schad` ist, daß er Agnostiker ist. Er tät` auch gern an was glauben, weil an die Solidarität glaubt er schon lang nimmer.



  46. SuPa

    Herr Unterberger: danke für den heutigen Beitrag. Auch ich bin der Meinung, dass erst die durch das Christentum geprägte Vergangenheit in Europa den heutigen Wohlstand und Frieden ermöglicht hat. Da erinnere ich mich an Johann Millendorfer (er war auch Berater von Kardinal König), welcher schon 1980 mit seiner "Religionslandkarte" den baldigen Untergang des kommunistischen Osteuropas voraussagte. Leider haben die großen Kirchen immer noch zuviel "alte Zöpfe", welche endlich einmal abgeschnitten werden sollten. Dazu sollte man sich ein Beispiel an manchen urchristlichen Gemeinden nehmen. Dies ist auch ein Grund, warum viele "suchende" Leute nun bei den sog. Freikirchen ihre "Heimat" gefunden haben. Trotzdem würde ich z.B. jedem wirklich gläubigen Katholiken empfehlen, bei "seiner" Kirche zu bleiben, denn nur solche Leute können beitragen, die Kirche von innen heraus zu erneuern. Die negativen Auswirkungen der Kreuzzüge, der Eroberung von Mittel- und Südamerika durch die Spanier als "christliche Mission" können durch nichts entschuldigt werden, wie auch andere Vergehen im Namen bzw. mit Toleranz der Kirchenleitungen. Da sollten sich alle Verantwortlichen der "Spielregeln" der Christenheit bedienen und um Vergebung bitten/beten.
    Ich selbst beteilige mich schon seit langem nicht mehr an der nun üblichen vorweihnachtlichen Hektik mit Kaufrausch usw. Vielmehr sollte es auch für die übrigen Zeitgenossen eine Zeit der Besinnung sein, wo man sich über das persönliche Dasein sowie die eigenen "Zukunftsaussichten" Gedanken machen kann. Dazu eignet sich Weihnachten - abseits vom kommerziellen Rummel - hervorragend.

    Daher wünsche ich Herrn Dr. Unterberger sowie den vielen Bloggern - denen nicht alles egal ist, was in unserem Land geschieht - ein besinnliches Weihnachtsfest und viel Zufriedenheit im kommenden Kalenderjahr.
    Ihre
    SuPa

    P.S.:
    im 6. Absatz von AU lese ich: ... menschenfreundlichen Islam .... Sollte es nicht "menschenfeindlich" lauten?



  47. Josef Maierhofer

    Es war einmal auch bei uns der Staat und die Politik an der christlichen Kirche orientiert, noch gar nicht so lange her.

    Wenn der Islam gegen Weihnachten kämpft, so kann ich das im 10. Bezirk von Wien daran messen, wie provokant verbotener weise Knallkörper geworfen werden, eigentlich das ganze Jahr über, aber zu Weihnachten und Silvester am meisten und um die Kirchen herum und in den Kirchen. Ich messe das daran, wie in der Favoritenstraße mitten am Weihnachtsmarkt Mistkübel 'abgefackelt' werden, eingetreten werden, Alkoholstandln beschädigt und besprüht werden, etc. Wer die Augen aufmacht, der kann das alles sehen.

    Es sind Türkenkinder zu 90%, die das tun, und deren Eltern.

    Es wird toleriert. Niemand verfolgt das. Einige habe ich abgeliefert bei der Polizei. Nichts geschah.

    Eine strenge Exekution des Gesetzes könnte diese Provokation mildern.

    Wenn der Islam gegen die christliche Kirche kämpft, so führe ich die Devastierungen durch Türkenkinder in der katholischen Kirche St. Anton von Padua am Antonsplatz, unweit der 'Al Kamii' - Moschee in der Ettenreichgasse an.

    Wie schon oft von mir gepostet, ist die Politik und Exekutive aufgefordert, ein einziges Gesetz an allen Bürgern in Österreich gleich zu exekutieren und nicht gegen die eigentliche Urbevölkerung in Österreich zu handeln, die christlich war. So ist es Fakt, daß die Moschee Förderung der Stadt Wien bekommen hat für einen Ausbau ohne Rampen, etc. während gleichzeitig die Pfarre St. Anton von Padua von der Stadt Wien ein sündteure Auffahrtsrampe für Behinderte als Auflage bekam, für die noch immer gesammelt wird, obwohl eigentlich das Dach der Kirche dringender gewesen wäre, repariert zu werden.

    Niemand verlangt von der Politik Bevorzugung, aber Gleichbehandlung und Gesetzesexekution, statt Ungleichbehandlung ('Toleranz') und Tatenlosigkeit, ja sogar Benachteiligung und Behinderung.

    Allein dieses kleine Beispiel mit den Knallkörpern und der Auflage zeigt die volle Wahrheit, nämlich die österreichische Politik ist gegen die Österreicher gerichtet.

    Die 'Granden' der katholischen Kirche, an der Spitze der rote Kardinal und seine Organisationsgehilfen aus der NGO-Szene, zu der eine Caritas verkommen ist, die biedern sich um Millionengehälter ihren Schlächtern an, statt daß sie diese zurechtweisen und ihnen den Mangel an Moral vorhalten und vorrechnen.

    Als Christ habe ich mich von dem vernichtenden (Geld)Treiben zurückgezogen und führe meine Nächstenliebe im Rahmen meiner Möglichkeiten selbst aus, betreue meinen 89-jährigen und die von der Gemeinde Wien benachteiligte alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern, der die Türken-Clans im Gemeindebau vorgezogen werden.

    Ich werde heute mit meinen 'Schutzbefohlenen' zur Christmette gehen und wünsche Ihnen allen auch ein frohes Fest.



    • Gennadi (kein Partner)

      Die christliche Kirche? Oder meinen Sie die katholische?

    • Josef Maierhofer

      @ Gennadi

      Die sind da nicht so wählerisch, die gehen auch gegen die armenische Kirche vor, gegen alles, was nicht türkisch oder islamisch ist, also unrein. Da hat mir mein Armenier einiges erzählt und hat gemeint in Armenien sind die Türken noch schlimmer als hier.

      Eines der Opfer ist eben St. Anton von Padua am Antonsplatz und das ist eine katholische Kirche, die immer geöffnet ist, trotzdem sie schon mehrere Male Gegenstand schlimmer Devastierungen wurde.

  48. ProConsul

    Das Christentum ist in in der ganzen westlichen Welt im Abnehmen begriffen. Wer ist denn heutzutage noch gläubiger Christ? Meistens sind es ältere Leute, die in wenigen Jahrzehnten tot sein werden. A.U. hat zwar Recht, dass das Erstarken des Islam eine Chance für die Profilierung und die Re-Evangelisierung sein mag, er verkennt jedoch, dass diese Chance rein theoretischer Natur ist. Denn die dekadenten Bewohner (ich nehme mich hier nicht aus) des demokratisch-kapitalistischen System machen keinerlei Anstalten sich an das Christentum rückzubesinnen.

    Die Konfrontation mit dem Islam wird also nicht zu einem Kampf der zwei Religionen werden, sondern stellt hauptsächlich eine Auseinandersetzung zwischen einem theokratischen Weltbild (Islam) und einem säkularen Weltbild dar. Bei dieser Auseinandersetzug können die Moslems langfrisitg nur verlieren, und zwar aus zwei Gründen: einerseits gibt es eine militärische Übermacht des Westens, und zweitens funktioniert das demokratisch-kapitalistische System einfach besser! Vor allem: es gefällt den Menschen besser. Wir dürfen nicht den Fehler machen zu glauben, dass die Mehrheit in den moslemische Ländern wirklich religiös ist. Diese Leute schauen genauso billige Soap-Operas (bereits in vielen moslemische Ländern), im Iran sind 60% des Internet-Traffics Pornographie, etc. Die religiöse Substanz der Masse ist auch dort sehr brüchig, und kann von einer amerikanischen Leitkultur und dem demokratisch-kapitalistischen System schnell ersetzt werden.

    Wenn die moslemischen Länder weiterhin dem Einfluß unserer westlichen Welt ausgesetzt werden, und das müssen sie zwangsläufig in einer globalisierten Welt, werden sie langfristig genauso wenig religiösen Eifer mehr zeigen, wie die Christen in der westlichen Welt, wo die Merheit auch nur pro forma in einer Kirche Mitglied ist (Stichwort: Taufscheinkatholiken). Ich glaube, dass sich langfristig das demokratisch-kapitalistische System in fast allen Ländern durchsetzen wird, inkl. den meisten moslemischen.



    • Josef Maierhofer

      Da halte ich mich an die unzähligen Mordberichte an den Christen und meine, das reicht, die wahren Absichten zu sehen.

      Solange wir hier ohne Not (nur hinausgeschoben, kommt aber ganz sicher bald) hier in der geheizten Stube sitzen, ist uns auch der Islam egal. Erst wenn es uns an den Kragen geht, dann wird gegackert werden. Ob das aber dann reicht ? Ob das dann rechtzeitig ist ?

    • ProConsul

      Josef Maierhofer

      Das demokratisch-kapitalistische System hat den Kommunismus besiegt, das Christentum des Abendlandes in die Bedeutungslosigkeit geschickt, und es wird auch den Islam niederringen.

    • Josef Maierhofer

      @ ProConsul

      Da wäre ich mir nicht so sicher, ob unser System da nicht von innen aufgerollt wird, Sie schreiben ja, demokratisch.

      Kapitslistisch sind auch die Islamisten und machen mit Geld alles, auch den Terror.

  49. Xymmachos

    WARNUNG: die heutige Ausgabe der "Presse" ist sozusagen das perfekte Gegenstück zu den heutigen Ausführungen unseres A.U. Wer das Blattl zu Gesicht bekommt, wird mir zustimmen müssen. Wem das erspart bleibt, der soll froh sein. Zweifellos das Erbärmlichste, was sich der Herr Fleischhacker bislang geleistet hat.



  50. Graf Berge von Grips

    Nr.328
    Man wird noch schreiben - sogar posthum!
    Die Blüte erlebte wir durch das Christentum.

    PS:
    Mein Weihnachtsgeschenk, hiermit frei Haus -
    Ich setze am Christtag mit dem Reimen aus. :-)



  51. Philipp Starl

    Frohe Weihnachten an alle und gesegnete Feiertage!

    Mit freundlichen Grüßen,

    Philipp Starl



  52. Celian

    Bei der Schnellbahn, wo tausende Leute vorbeikommen, ist ein Plakat mit dem Bild des Papstes affichiert auf dem geschrieben steht: „Dein Gott ist Piefke.“ Und darunter: „Kirchenaustritt jetzt!“. Drei nach unten zeigende Pfeile auf einem Kreis zeugten davon, wer sich diese Hetze geleistet hat.

    Im Bunde mit den Sozialisten ist der Islam die Geisel der Menschheit. Hier Toleranz zu zeigen, ist ein Zeichen von Schwäche. Und wäre grob fahrlässig gegenüber unseren Nachkommen.

    Aber heute bin ich mal sanft gestimmt, weil Heiliger Abend ist. Deshalb gibt es nun keine Erregung, obwohl diese mehr als angebracht wäre.

    Ich wünsche euch allen ein Frohes Fest!



  53. thomas lahnsteiner

    dieser artikel stimmt wehmütig, denn vielleicht werden wir bald um die ausübung des weihnachtsfestes kämpfen müssen.
    denn wenn den alt- und neu-68ern der marsch durch die institutionen voll gelungen ist, dann bei der katholischen und vor allem bei der evangelischen kirche.
    für mich präsentieren sich diese kirchen als total zerrüttete, von kommunisten durchsetzte organisationen, die sich feig an die political correctness anbiedern und dafür aber von den rot-grünen keine anerkennung, sondern weitere prügel erhalten,wenn sie zb nicht die schleichende islamisierung devot begrüßen.

    die rechnung erhalten die kirchen von ihren "mitgliedern" präsentiert.....
    je mehr sie nach links abdriften und sich vollkommen dem islam gegenüber aufgeben, umso mehr anhänger vertschüssen sich.

    Meine hoffnung für das christentum in österreich ruht auf den vielen, bestens integrierten serbischen und kroatischen mitbürgern, die gerade aus ihren eigenen erfahrungen mit moslems ein konsequentes christentum leben, in dem anbiederung an den islam ein fremdwort ist.

    In diesem sinne ihnen, herr unterberger und allen bloggern ein gesegnetes und frohes weihnachtsfest !



    • M.S.

      @Thomas Lahnsteiner
      Genau das ist der springende Punkt. Die Kirche biedert sich unverständlicherweise denen, die sie zerstören wollen liebedienerisch an. Merken die verantwortlichen kirchlichen Amtsträger nicht wohin das führt? Was erwarten sie sich von diesem Kurs?

  54. Wertkonservativer

    Wir stehen vor dem Heiligen Abend: vergessen wir kurz Unmut, Streit und Hader.
    Die Hast möge bald von uns abfallen, Frieden einkehren!

    Wir Gläubige fühlen uns im Hoffnungsgebot sicher geborgen; die Trostverheissung unseres Glaubens kräftigt uns und hilft uns zu leben!

    Den Zweiflern unter uns eine tiefe Strophe des von der p.c.Meute heute verfemten großen Lyrikers Josef Weinheber ("Symphonische Beichte"):

    "Der Eine, der es alles lenkt,
    die Stimmen ineinander mengt,
    er wird auch dich erkennen.
    Auf daß du, hält er's an der Zeit,
    nach Warten, Nacht und Einsamkeit
    ihn mögest Vater nennen."

    Ihnen Allen frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage!



  55. efrinn

    Danke an Andreas Unterberger und Reinhard Horner. Was ich gerade gelesen habe war eine "Erleuchtung zur Weihnachtszeit". Hab ich doch schon vor kurzer Zeit geschrieben, daß für mich die Lektüre des Tagebuchs zum schönen Ausklang eines Tages gehört, bevor ich zu Bett gehe. Heute trifft das ganz besonders zu.
    Gute Nacht! efrinn



  56. RR Prof. Reinhard Horner

    Weihnachten 2010
    Neujahr A. D. 2011
    20 C + M + B 11



  57. RR Prof. Reinhard Horner

    reinhard.horner@chello.at

    Gegenwart ist Geschichte und Zukunft
    Das heißt: In der Gegenwart wirkt vieles aus der Vergangenheit fort und es wird damit und neu vieles in die Zukunft hinaus bestimmt.
    Weil wir niemals nichts aus der Geschichte lernen können, sondern dies zwangsläufig unablässig tun, bleibt nur die Entscheidung, was und wie wir aus der (unserer) Geschichte lernen wollen. So erhebt sich die Frage, wie klar, umfassend und tief greifend wir die Fortwirkungen in der Gegenwart und in die Zukunft kritisch erfassen und damit zugleich höhere und zuverlässigere Ansätze für Neuerungen gewinnen wollen. Oder ob wir unkritisch, auch alle Fehler mitschleppend Gehabtes wiederholen bzw. schier trendhörig mitschwimmen möchten. Unversehens und oft gar unbewusst.
    Im Raum können wir uns in alle (drei) Richtungen bewegen. In der Dimension der Zeit jedoch nur in eine, vorwärts. Daraus erwächst die Herausforderung, wie weit wir die Gegenwart halten und in die Zukunft ausgreifen wollen und können. (Friedrich Schiller hat das im Einstieg zu weiterführenden Gedanken bekanntlich so gesehen: „Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, ewig still steht die Vergangenheit.“) In dem heute so gerne propagierten „Aufarbeiten“ der Vergangenheit werden immer wieder neue Einblicke und Sichtweisen Platz greifen, aber verfälschende Veränderungen der Fakten – quasi in einer korrigierenden „Zeitreise“ rückwärts – müssten ausgeschlossen bleiben.
    Der Mensch ist dreifach ein geschichtliches Wesen, von Natur, von Kultur aus und in der persönlichen Lebensführung. Sohin wäre ein Lernen ohne wiederverlebendigende Begegnungen und Auseinandersetzungen mit der Geschichte gar nicht möglich. Ungemein viel Ererbtes ist nach dem geläufigen Goethewort zu „erwerben, um es zu besitzen“. Die gelegentlichen Postulierungen eines gänzlich innovativen Lernens sind nichts anderes als eine unvernünftige Illusion. Nicht nur das Rad ist nicht neu zu erfinden.
    Was könnten und sollten wir für Weihnachten und Neujahr im Besonderen lernen? Bloß für ein „religiöses Bedürfnis“ oder auch mit religiösen Fähigkeiten?

    Wieder (noch einmal) Weihnachten
    Das Weihnachtsfest bietet uns aus Quellen christlichen Glaubens und aus vielerlei Brauchtum eine Fülle hochgemuter Tradition. Was wir daraus und aus dem hinzugetretenen geschäftlichen Gebrauch machen, steht jedes Jahr aufs Neue zur Entscheidung, im Empfinden, im Bedenken und im Handeln oder Unterlassen. Wollen wir „im Himmel auf Erden“ (K. Popper) darauf verzichten? Mit wem wollen wir feiern und wie? Wie steht es mit Geschenken für Menschen, die schon alles haben?
    Mit wem wollen wir teilen? Etwas mehr Freude und weniger Spaß! Und hinsichtlich der lebenswichtigen Ressourcen: Soll dieses Fest des Lebens auch ein besonderer Anlass zur Beteiligung an Hilfen für Benachteiligte sein – bis zur Beteiligung am global anstehenden „Aufstand des Gewissens“, der allein das aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Versagen zu korrigieren vermag. Etwa in persönlichem Zugehen auf Benachteiligte oder mit einer (für diesen steuerlich absetzbaren) Spenden-Quittung auf den Namen eines Beschenkten?
    Soll das Weihnachtsfest auch eine Gelegenheit zu Konfliktbereinigungen abgeben? Soll Schönes angestrebt werden? (Auch wenn wir laut BM Dr. Schmied kein „Volk, begnadet für das Schöne“ mehr sein sollen.)

    Der Jahreswechsel
    ist angetan zu kritischer Rückschau, aber viel mehr noch zum Vorausblick: mit Erwartungen und Prognosen, Beängstigungen und Zuversichten, mit Vorhaben und Vorsätzen unterschiedlicher Art, Intensität und Zuverlässigkeit. Was kommen kann und wird, hängt bei weitem nicht, aber ein Stück auch von uns selbst ab. Gemeinschaftlich und individuell.
    Beiden Anlässen stehen zwei Barrieren entgegen: Vereinzelung und Vermassung, doch liegt es in unserer Hand, der Ausdünnung und Verwilderung eine sinnbezogene Haltung entgegenzusetzen. Dazu mag Peter Rosegger (1843-1918) innig empfunden haben, was an unverzichtbaren Werten Not tut, als er schrieb:
    Ein bisschen mehr Frieden und weniger Streit,
    ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,
    ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass,
    ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre was!
    Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh’,
    statt immer nur „Ich“ ein bisschen mehr „Du“;
    statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
    und Kraft zum Handeln – das wäre gut!
    In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht,
    kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht;
    und viel mehr Blumen, so lange es geht,
    nicht erst an den Gräbern, da blüh’n sie zu spät.
    Ziel sei der Friede des Herzens. Besseres weiß ich nicht.

    Für Weihnachten 2010 sinnerfüllt bereichernde Festtage
    und für 2011 die persönliche Kraft zu reichlich Gutem und
    Schönem wie auch zur Bewältigung des unvermeidlich Schweren,
    tragfähige gemeinschaftliche Bindungen
    und insgesamt günstige Lebensumstände wünsche ich herzlich
    unserem Herrn Dr. Unterberger und allen Mitwirkenden an seiner Initiative

    Partner Reinhard Horner







Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung