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Autos, Parken und die schwarz-blauen Irrtümer

Es gibt wenig, wo Rot und Grün in Wien absolut richtig, Schwarz und Blau jedoch eindeutig falsch liegen. Aber in einem Punkt zumindest ist das sicher der Fall.

Nämlich beim blau-schwarzen Widerstand gegen flächendeckende Kurzparkzonen beziehungsweise deren Ausdehnung. Gewiss ist es unangenehm, dass die Bewohner für ein Bezirkspickerl alljährlich einen spürbaren Betrag zahlen müssen. Aber dafür erhöht sich ihre Chance kräftig, auch einen Parkplatz zu bekommen, wenngleich das Pickerl noch keine Garantie ist.

Umgekehrt leiden jene Bezirke, die außerhalb der Kurzparkgebiete liegen, zunehmend und schwer: Sie werden immer mehr von Autos zugeparkt, die dort tage- oder auch wochenweise abgestellt sind, ohne dass deren Besitzer irgendetwas in der Nähe des Parkplatzes zu tun hätten.

Die lieben Freunde aus ganz Österreich – in hohem Ausmaß offensichtlich Studenten –, aber auch aus ganz Mittel- und Südosteuropa lassen ihr Auto gratis stehen, während sie ganz wo anders wohnen, arbeiten oder studieren.

Das schafft dringenden Handlungsbedarf, den Blau und Schwarz aber offenbar nicht begreifen. Statt gegen das Pickerl zu kämpfen, sollten sie lieber die Grünen attackieren, die gegen fast jede neue Parkgarage nach dem Floriani-Prinzip in die Schlacht gehen. Obwohl jede neue Garage – nach einer unangenehmen Bauzeit – die Umgebung aufwertet. Freilich haben da auch die anderen Parteien in dieser Frage schwarze Flecken auf ihrer Weste: etwa die schwarze Vorsteherin des ersten Bezirks, welche die dringend notwendige Garage am Neuen Markt verhindert hat.

 

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