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Wikipedia: Die Meinungsmanipulatoren

Das angeblich durch gleichberechtigte pluralistische Beiträge von Millionen Usern entstandene Internet-Lexikon Wikipedia wird in Wahrheit von einer sehr linken Gruppe kontrolliert. Dies zeigt sich immer mehr in allen ideologisch relevanten Bereichen.

Ich habe selbst zweimal versucht, Fehler beziehungsweise massiv ideologisch gefärbte Formulierungen in Wikipedia zu korrigieren: Die Eintragungen wurden sofort wieder rückkorrigiert. Mir war die Sache dann keine weiteren Bemühungen mehr wert. Ich habe nur für mich selbst beschlossen, mich wieder mehr des Brockhaus-Lexikons zu bedienen, da mein Vertrauen in Wikipedia weitgehend geschwunden ist.

Jetzt aber gibt es massive Beweise, dass einer der privilegierten Wikipedia-Administratoren alle Beiträge in seinem Bereich einseitig manipuliert hat. Und zwar geht es dabei wieder einmal um die These, es gäbe eine globale Erwärmung, die schlecht für die Erde und vom Menschen verursacht sei. Einer aus dem Wikipedia-Olymp hat beispielsweise die Biographie jedes Wissenschafters massiv umgeschrieben, der sich kritisch mit der Global-Warming-These auseinandersetzt. Er konnte sein Unwesen jahrelang treiben, bis er jetzt aufgeflogen ist.

Inzwischen hat Wikipedia aber eine unglaubliche globale Macht erreicht, trotz der vielen Fehler, die dort nicht nur Manipulatoren, sondern auch Scherzbolde einfügen konnten. Es gibt tatsächlich schon Urteile österreichischer Strafrichterinnen, in denen Wikipedia als relevante Beweisquelle verwendet wird. Was ein bezeichnendes Urteil über die Qualität der heimischen Justiz darstellt. Warum eigentlich nächstens nicht auch einen Kommentar aus „Heute“ oder „Österreich“ als Beweis zitieren?

Verdächtig oft findet man in Wikipedia bei „liberal“ die pejorativ gemeinte Vorsilbe „neo-“ und vor „konservativ“ das ebenfalls abwertend gemeinte „erz-“ oder „rechts-“. Die überaus erfolgreiche amerikanische „Tea Party“ wird natürlich sofort als „rechtspopulistisch“ abgestempelt, und ihr wird in den ersten vier Zeilen der Definition gleich zweimal attestiert, dass sie sich gegen „Rettungs“-Unternehmungen der Regierung stelle; ihr grundlegender Kampf gegen Schulden und hemmungslosen Druck von Dollar-Noten wird hingegen nicht erwähnt. Die Texte über die schwarz-blaue Wende klingen überhaupt so, als wären sie in der Falter-Redaktion entstanden.

Womit sich wieder einmal ein altes wissenschaftliches, aber auch journalistisches Prinzip bestätigt, das vielerorten außer Mode gekommen ist: Jede Recherche sollte auch mindestens einen Gegencheck haben. Dieses Prinzip beruht auf dem Wissen: Jede Quelle kann irren, und wenn es monopolartige Quellen gibt, ist zusätzlich die Versuchung zu Manipulationen besonders groß. Es ist ja allzu faszinierend, sich die von aller Welt zitierte Wirklichkeit gemäß dem eigenen Wunschdenken zurechtbasteln zu können.

 

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