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Rettet die Kinder: Claudia Schmied reitet wieder

Österreich steht in den nächsten Tagen ein besonders katastrophales Ergebnis der internationalen Pisa-Vergleichstests über die Lese- und Rechen-Fähigkeiten der Jugendlichen ins Haus. Und was tut da die seit Ende 2006 zuständige Unterrichtsministerin? Claudia Schmied überzeugt uns nicht nur, dass alle anderen schuld sind außer ihr. Sie hat in der vergangenen Woche auch schon kräftig gegengesteuert – freilich mit dem überflüssigsten wie dümmsten Erlass ihrer ganzen Dienstzeit.

Während also eine Diskussion dringend nötig wäre, wie wir wieder mehr Leistung und Disziplin in all unsere Schulen bringen, wie wir den Lehrern wieder mehr Rechte geben, wie wir den Direktoren mehr Rechte bei der Lehreraus- und abwahl geben, wie wir die immer zahlreicher werdenden Zuwanderer aus Südosten zum Lesen und zum Schreiben der deutschen Sprache veranlassen können, in dieser Stunde wagt es Schmied, die Schulen mit einem seitenweisen Gewäsch über den „Geschlechtergerechten Sprachgebrauch in Texten“ zu belästigen.

Das kann man nicht einmal mehr damit rechtfertigen, dass Frau Schmied halt von Natur aus nur Frauen im Sinn hat. Das ist einfach ein Skandal. Und in vieler Hinsicht überdies noch inhaltlich falsch beziehungsweise duden-widrig.

Aber wahrscheinlich liegt genau darin ein Hauptproblem unserer Schulen: Statt dass dort unsere Kinder auf die Herausforderungen der „Hochleistungsgesellschaft“ (© Alfred Gusenbauer - Ehre wem Ehre gebührt) vorbereitet werden, werden sie von dieser knalllinken Unterrichtsministerin mit immer mehr ideologischem Müll zugeschüttet. Wie etwa dem Global-Warming-Propagandafilm Al Gores, der mehr faktische Fehler enthält als Walt Disney Produkte, oder wie das Klassenkampf-Pamphlet „Let‘s make money“. In beide Unsinns-Filme wurden auf Schmieds Anordnung die Schüler geschickt.

Die von ihr so forcierte „Geschlechtergerechte Sprache“ verschwendet nicht nur wertvolle Unterrichtszeit, sondern sie macht naturgemäß jeden Text viel schlechter lesbar. So wie es ja einst auch schon der Wegfall vieler Beistriche durch die ähnlich schwachsinnige Rechtschreibreform bewirkt hat (die Elisabeth Gehrer zu verantworten hatte).  Lesen hat nämlich primär den Zweck, einen Sinn zu erfassen. Und wenn kein Beistrich mehr Orientierung über Satzstrukturen wie etwa eine Infinitivgruppe gibt, dann liest man halt mit mehr Problemen. Denselben Effekt haben Texte, die gespickt sind mit lauter der/die, –er/innen, Lernende, „Schüler und Schülerinnen“ oder MitgliederInnen (auch die letzteren wurden schon gesichtet).

Genau die schlechten Lesefähigkeiten stehen aber im Zentrum des Pisa-Debakels, und daher trägt die Genderei kräftig Mitschuld daran (auch wenn die Pisa-Ergebnisse natürlich noch viele andere Ursachen haben, über die wir uns in den nächsten Tagen unterhalten sollten).

Seit nicht mehr eindeutig klar ist – wie es das bis zum Beginn der feministischen Sprachzerstörung vor rund 20 Jahren noch war –, ob mit „Schülern“ alle oder nur die Hälfte der „Lernenden“ gemeint ist, seit nun gar einige Radikallinke (und ein paar besonders dumme Bürgerliche) von „Schülerinnen“ reden, obwohl sie eigentlich alle Schüler meinen, seit das grammatikalische Geschlecht mit dem biologischen verwechselt wird (also ob "das Genie" eine Sache wäre) , kommt es „immer wieder zu unstimmigen Aussagen und logischen Widersprüchen“. Wie das Schmied-Papier selbst  zugibt. Freilich will die Ministerin in ihrer eigenen Logik diese Widersprüche mit noch mehr Sprachzerstörung bekämpfen. Was irgendwie dem alten sozialistischen Rezept gleicht, eine Schuldenkrise mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.

Aber zurück zur Schmied-Groteske und einigen Kostenproben aus dem, was diese Frau allen Ernstes unseren Kindern eintrichtern lassen will.

So sollen Lehrer künftig kranke Kinder in folgender Form wegschicken: „Geh zur Schulärztin oder zum Schularzt!“

Lehrer sollte man nach Schmieds Wünschen zu „Lehrenden“ machen.

Ein weiteres Schmankerl: „Ein Schulteam besteht aus 12 SchülerInnen und einer BegleitlererIn.“ Anmerkung: Das „h“ habe nicht ich gestohlen, aber vor lauter feministischer Artistik kann das hohe (oder hoe?) Ministerium halt nicht auf jede Kleinigkeit Rücksicht nehmen.

Oder „LehrerInnen für den pflegerischen Fachunterricht“. Wenn schon Genderwahn, dann bitte konsequent, dann müsste es ja auch „pflegerInisch“ heißen.

An anderer Stelle empfiehlt die Unglücksministerin, weil sie dann irgendwie doch spürt, dass der ganze Schrägstrich- und Binnen-I-Krampf „problematisch“ ist, Menschen einfach als Institution anzusprechen. Also: „Rektorat statt Rektor/in“. Das ist aber nicht nur juristisch ein heilloser Schwachsinn, denn der Organträger ist etwas ganz anderes als das Organ, die Institution. Das ist auch entwürdigend, wenn der Mensch nicht mehr vorkommen darf.

Absurd ist auch, dass Schmied für die Sekundarstufe I (also Hauptschulen und Unterstufen) und die Sekundarstufe II unterschiedliche Geschlechtergerechtigkeitsregeln vorschreibt. Die einen sollen keine Sparschreibungen verwenden, bei den anderen sollen sie hingegen thematisiert werden. Und in anderen Fächern ist dann überhaupt alles erlaubt; dort können „die in der Öffentlichkeit üblichen Formen der geschlechtergerechten Schreibweise verwendet werden“.

Statt Lesen soll den Kindern und Kinderinnen damit Chaos pur beigebracht, ihnen die Sprache bis zum Brechreiz verleidet werden. Nur weil man noch immer nicht bereit ist zuzugeben, dass die "Geschlechtergerechte Sprache" der größte Flop seit Esperanto ist.

Wenn man das alles so liest, dann kann man eigentlich nur zu einem einzigen Schluss kommen: Jede andere Organisationsform, auch die einer Verländerung der Schule, wäre besser für unsere Kinder, als eine, in der diese Frau weiter ihren Unfug treiben darf. Selbst wenn es die Länder nicht, wie sie behaupten, billiger machen sollten.

Freilich werde ich im nächsten Augenblick schon wieder skeptisch: Der dümmliche Neusprech wird nämlich von sprachunkundigen Bürokraten auch schon in so manchen anderen Bundesländern verbreitet.

PS.: siehe dazu auch einen hochinteressanten und gleichzeitig erscheinenden Gastkommentar über das Schulsystem eines Landes, das sowohl bei Pisa wie auch beim Wirtschaftswachstum Österreich weit übertrifft.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2010 14:47

    Eines muss man schon sagen, die Neobolschewiken aus der sogenannten Sozialdemokratie sind den Dorfdeppen aus der Volkspartei dialektisch turmhoch überlegen. Einfach genial, die klassenlose Gesellschaft und die restlose Zerstörung der bürgerlichen Kultur und Religion über die politische Geschlechtsumwandlung anzustreben. Für den Ruin der Wirtschaft sorgt die bürgerliche Chaotentruppe im Zuge ihrer EU- und Bankenhörigkeit selbst.

    Einfach faszinierend, Georg von Lukac hat nach dem 2. Weltkrieg den antifaschistischen Kampf ausgerufen, weil der Marxismus/Leninismus selbst so weit kompromittiert war, dass man ihn nicht mehr direkt vertreten konnte. So war man zwar nicht mehr in der Lage die linke Revolution zu preisen, aber immerhin alles unter Faschismusverdacht zu stellen, was rechts von links war, letztlich auch den Konservatismus und selbst die Mitte. Die Saat des Verdachtes, der Aggression und letztlich des Hasses ist voll aufgegangen. Und die bürgerlichen Schlafschafe aus Politik und Religion sind eifrigste Mitläufer in der längst selbst faschistischen antifaschistischen Front. Niemand muckst mehr auf.

    Mit Hilfe der Massenmedien ist es dann gelungen der 68er-Faschingsveranstaltung von Studienabbrechern und semi- und vollkriminellen Politrabauken - und Innen natürlich - den Anstrich einer zukunftverheißenden Vision zu geben.
    Heute sehen wir, es ist die alte- pardon - Scheisse wieder.

    Die Umprogrammierung des Menschen durch die bolschewistische Revolution in den frühen zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde von Lenin abgebrochen, weil er, aber auch viele andere erkannt haben, dass durch die Zerstörung der Familie und der Geschlechterbeziehungen auch die Sowjetunion vor die Hunde geht.

    Aber die Skrupel eines Wladimir I. Lenin, oder irgendwelche affirmativen Gefühle plagen Schmied und Genossinnen nicht. Ihnen steht keine, wie immer geartete Utopie vor Augen, nur das Nichts das uns nichtet. Der Nihilismus der Radikalemanzipatorinnen geht sogar so weit, nicht einmal eine strategische Allianz mit dem atavistischen hyperpatriarchalischen Islam zu scheuen, um die bürgerliche Kultur zu zerstören.

    Damit aber haben die GenossInnen sich in eine Situation verrannt, in der sie nur noch verlieren können.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2010 17:39

    Unter der Ägide der Schmiedin wurde 2008 das Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des österreichischen Schulwesens eingeweiht (http://www.bifie.at/bifie ), das von den politisch völlig unverdächtigen Personen G.Haider und J.Lucyshyn geleitet wird. Ich lege allen interessierten Mitpostern die Lektüre dieser Einrichtung ans Herz und garantiere, dass sie kein Activia oder andere Verdauungs-anregende Mittel mehr benötigen werden!

    Dieser Organisation liegt u.a. die Qualitätssicherung der Bildung am Herzen und es werden entsprechende Bildungsstandards festgelegt, Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende einer bestimmten Schulstufe vorweisen sollen. Die Bildungsstandards in Mathematik und Deutsch – 8. Schulstufe - wurden bereits vielenorts erprobt und vermutlich bald implementiert. Daraus einige Beispiele:

    Mathematik (8. Schulstufe!!!!!!!):
    „Welche Ziffer steht an der Hunderterstelle: 23453 – schreib die Lösung auf die Linie“.

    Oder: „Nenn mir eine Zahl zwischen 11 und 20. Die zwei Ziffern dieser Zahl müssen zusammengezählt 7 ergeben“

    Oder: „Ein Tisch und ein Sessel kosten zusammengezählt 700 €. Zwei Sessel kosten zusammen 400 €. Wieviel kostet der Tisch?“

    Ein Beispiel in Deutsch (8. Schulstufe!!!!!!!):

    Standard 27: Eigenschaften, Verhaltensweisen und Handlungsmotive von Figuren in altersgemäßen literarischen Texten reflektieren
    „Der folgende Text stammt aus einem Roman von Christoph Mauz.
    Das Spiel ist auch eins zu eins ausgegangen, und alle haben mir gratuliert, und meine Schwester Babsi ist zu jedem hingelaufen und hat erzählt, dass ich ihr Bruder bin, und der „Tschango“ hat allen erklärt, dass er der Freund der Schwester des Torschützen ist und dass er mir alles beigebracht hat. Das stimmt zwar nicht, aber an einem so wunderschönen Tag war mir das auch völlig Wurscht."

    Wer erzählt in der Ich-Form?
    Kreuze die zwei richtigen Buchstaben im Antwortbogen an.
    A ein Fußballspieler
    B ein Zuschauer
    C ein Freund der Schwester
    D Tschangos Bruder
    E ein Torschütze”

    Derartige und schwierigere Beispiele mußte meine Generation bereits bei der Aufnahmsprüfung ins Gymnasium lösen!

    ZumGlück befinden sich die Bildungsstandards in den – für unser Land völlig nebensächlichen- naturwissenschaftlichen Fächern (Physik, Chemie und Biologie) derzeit im Entwicklungsstadium und werden hoffentlich nie das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Ansonsten: Für Kosten und Nebenwirkungen garantiert das BmuKK und seine Lakaien.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2010 08:18

    wo die schmied auftaucht, hinterläßt sie eine spur der verwüstung...
    ob in der kommunalkreditbank oder im unterrichtsministerium gilt:
    was sie macht, das macht sie gründlich...
    de facto bastelt sie ja sehr erfolgreich an der ideologischen umorientierung der schulen...
    ohne rücksicht auf verluste wird mit hilfe der neuen mittelschule die ideologie der gleichmacherei beinhart durchgesetzt, der von A.U. dargestellte genderwahnsinn rundet das bild der ideologischen umerziehung der jugend nur ab. Claudia schmied ist die margot honecker des österreichischen schulwesens.

    dem hat die övp nichts entgegenzusetzen, im gegenteil, etliche ihrer grün angehauchten, mediengeilen schulideologen sind schon zu schmid übergelaufen und verzapfen innbrünstig den gesamtschulunsinn.
    und sonst beschäftigt sich die övp im schulwesen hauptsächlich mit der vergrößerung des machtbereichs des einfältigen diktators von niederösterreich, der scharf auf die totale macht über die lehrer ist, den aber die schulentwicklung, soweit sie die kinder betrifft, völlig kalt läßt.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2010 18:05

    "Zur Zeit": Josef Pasteiner: Der schwarz–rote Schulstreit
    Ein FPÖ - Professor berichtet, was uns die QM verschweigen.
    Die Volksschule ist eine Gesamtschule. Danach kann ein Großteil der Schüler weder lesen noch schreiben noch rechnen. Soweit zur Gesamtschule und ihren Standards.
    Die Direktoren werden nach der politischen Situation bestimmt: In Wien sind 90% SPÖ, 10% ÖVP, in NÖ umgekehrt. Parteilose oder Blaue Direktoren gibt es nicht.
    All das ist nur zum Wohl der Kinder, wie egal welcher Experte/Politiker versichert.
    Direktoren für AHS - BHS werden von einer immergleichen Beratungsfirma ausgesucht und bis vor 2 Jahren dann auch ernannt. Seither weigert sich die tiefrote Schmied, im Interesse der Schüler, zu unterschreiben. Die bestqualifizierte FRAU Prof. Hrubesch für die Fremdenverkehrsschule Krems wird, weil von der FPÖ, nicht anerkannt, im Interesse der Schüler??
    Die Direktorenstelle der HTL Mödling, der größten Schule Ö, ließ Schmied contra legem ein zweites Mal ausschreiben, im Interesse der Schüler??
    Alles was mit " im Interesse der Schüler" beginnt, ist gelogen, es geht um Macht pur. Das sollten alle Diskutanten berücksichtigen, ebenso wie das Versagen der Gesamtschule, der Volksschule.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2010 01:08

    Da wird einem ja als Erwachsener beim Durchlesen schon schwindelig, wie soll dann erst ein Kind mit diesem Schwachsinn zurechtkommen?
    Zuerst eine total verunglückte Rechtschreibreform, dann dieser Genderwahnsinn, dazu noch Klassenzimmer voller Schüler, die nicht der deutschen Sprache mächtig sind, überforderte Lehrer, Orientierungslosigkeit bei der Politik und nicht zuletzt volles Versagen bei der zuständigen Ministerin = die Summe dieser Kardinalfehler ergibt ein Chaos, welches sich dann in den desaströsen Pisa-Ergebnissen niederschlägt, wobei Pisa nicht das Gelbe vom Ei ist, aber immerhin ein Gradmesser.
    Und anstatt das Übel bei den aufgezählten Wurzeln zu packen, wird das Schulwesen immer weiter mit neuem Unsinn und ideologischem Müll überfrachtet.
    Wir alle werden die Früchte dieses Versagens in zukünftigen, hoffnungslosen Sozialfällen ernten.
    Aber vielleicht liegt genau das in der Absicht der linken Gumenschen, weil sie daraus das größte Wählerpotential schöpfen?
    Wer da nicht resigniert, sollte in die Politik gehen! ;-)

  6. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2010 15:15

    In allen ministerien wimmelt es von orgeinheiten, die den genderwahnsinn
    bürokratisch verwalten...

    zB nährt der genderunfug eine ganze abteilung in schmieds reich...
    besetzt mit 5 weiblichen akademikerInnen und 2 männlichen vertragsbedienstInnen
    was die den ganzen lieben tag tun, zeigt sich anhand des erlasses und der tätigkeitsüberschriften:

    Abteilung GM

    (Gender Mainstreaming/Gender und Schule)Mainstreaming/Gender und Schule)

    Gender Mainstreaming für das Gesamtressort; Koordinierungsgruppe Gender Budgeting; Vertretung des Ressorts in der Interministeriellen AG GMB; Unterrichtsprinzip „Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern“; Geschlechtssensible Pädagogik; Koedukation; Mädchen- und Frauenbildung; Bubenförderung
    Referat GM/a
    Geschlechtssensible Berufsorientierung und Technikförderung für Mädchen; Förderung von Mädchen- und Frauenprojekten sowie von Projekten zur Bubenförderung; Mädchen mit Migrationshintergrund;

    entlarvend ist, dass man sich immerhin schon zu einer "bubenförderung" herabläßt......damit die "buben" wenigstens vertragsbedienstInnen werden können

  7. Ausgezeichneter KommentatorAmtsbekannt
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2010 21:26

    EXKURS:

    Heute sollte eine Frau aus Tschetschenien nach d. Dublin-Abkommgen gemäß nach Polen abgeschoben werden.

    Und jetzt ratet mal wo sie angekommen ist....

    RICHTIG:

    IN DER PSYCHIATRIE

    SIE BEKAM BEIM EINTREFFEN DER FREMDENPOLIZEI EINEN ANFALL

    Warum kommt mir das bekannt vor?
    Wiederholt sich dies nun täglich?
    Jede Abschiebung wird zur Tragödie?
    Wir Österreicher sind doch die größten....

    oder besser gesagt unsere Volksvertreter!

    Danke Herr Pröll und Faymann!

    Was ist aus meiner Volkspartei geworden?
    Ein Vizekanzler der jede Orientierung verloren zu haben scheint.

    Quo vadis, ÖVP!

    DIE NÄCHSTEN WAHLEN KOMMEN BESTIMMT!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2010 12:41

    Wenn ein diktatorisches Wahnsystem die Sprache verunstaltet, um die Gehirne zu waschen, muß die Sprache erst recht gepflegt werden. Dafür sollten Schüler und Lehrer auch disziplinäre Schwierigkeiten auf sich nehmen. Das ist die Sache allemal wert.

    Sprachpflege als Subversion sozusagen.

    Diese Subversion richtet sich dann gegen illegitime Autoritäten bzw. Verbreiter von Geisteskrankheiten.


alle Kommentare

  1. bart (kein Partner)
    04. Dezember 2010 17:41

    Es geht nicht, dass wir die besten Schüler haben wollen, während wir zugleich die armseligsten Politiker haben.

  2. c.blocker (kein Partner)
    02. Dezember 2010 21:39

    Also ich bin auch der Meinung, dass der Unsinn von Frau Schmied kaum zu überbieten ist.
    Aber den Film " Lets make Money " finde ich sehr lehrreich!
    Verstehe nicht warum sich da ein Hayek-Liberaler so darüber aufregen kann. Ist doch gut zu sehen wie die unsichtbare Hand des Marktes alles regelt.
    Besonders lehrreich war der Beitrag von unserem "Allerbesten" Mirko K.
    Richtig Schade, dass er jetzt auf Grundeis geht.

    P.S. Sein Buch " Die Sowjets hatten recht " dürfte es nun zum Occasionspreis geben.

  3. S.S. (kein Partner)
    02. Dezember 2010 12:03

    "Lesen hat nämlich primär den Zweck, einen Sinn zu erfassen." - Und auch wenn gar kein Sinn vorhanden, läßt es sich zur Not immer noch darüber hinweggendern.
    ;-)

  4. Appollonio (kein Partner)
    02. Dezember 2010 11:16

    Auch die FAZ amüsiert sich über Gender-Sprech!
    Aus der Ausgabe v. 29.11.: um ja keine Frau zu unterdrücken müßte man korrekterweise Bürgerinnen- und Bürgermeister (zu Häupl, in der FAZ zu Chirac) sagen. Wenn dann dieser vor einer Versammlung von lauter Bürgermeistern spräche müßte man sagen:

    "Liebe Bürgerinnen- und Bürgermeisterinnen, liebe Bürgerinnen- und Bürgermeister". Wirklich toll!

    Auch empfiehlt uns die FAZ, sich die französische Finanzministerin als Beispiel zu nehmen. Diese legte Wert auf die Anrede "Madame le ministre" (Frau Minister). Andere wollten mit "Madame la ministre", also als Frau Ministerin angesprochen werden. Setzt man letzteres konsequent fort müßte man eine Rechtsanwältin statt mit "le maitre" mit "la maitresse" ansprechen. Ob das unsere Überemanzen erfreuen würde?

  5. THJ (kein Partner)
    02. Dezember 2010 11:12

    Der Grund für das schlechte Abschneiden Österreichs ist bei diesem Test, daß diesmal nicht die Schüler sondern die Lehrer getested wurden.

  6. Civil Qurage (kein Partner)
    02. Dezember 2010 10:16

    Die Hündin liegt wo anders begraben. "Der" Mensch gehört abgeschafft, dann erübrigt sich alles andere.
    Man müsste sagen: "Das" Mensch, so wie "das" Kind. Oder so wie bei uns am Land die Frauen heißen: "Das Mensch hat sich heut' wieder aufpuddelt" oder "Das Mensch macht sich wieder nur wichtig, weil sie nix anders zu tun hat". In der Mehrzahl heißt es dann logischerweise "die Menscha". Wie man aber die ländliche Umganssprache zuvor ausrottet und verhindert, dass sich mit diesem Begriff dann nicht Männer ausgegrenzt fühlen, das weiß ich auch nicht. Ein bisschen Erziehungsunterricht schafft vielleicht Abhilfe. Aber es müsste rechtzeitig geschehen, nicht erst in der Kinderkrippe, wo die Menscha in die Obhut der Staatinnen kommen.
    CQ - übrigens bin ich weiblich und der frühen Frauenbewegung wirklich zu Dank verpflichtet

    • S. Oberreit (kein Partner)
      02. Dezember 2010 12:11

      Da hat die Realität die Staire bereits überholt. In der EU gab es tatsächlcih Bestrebungen die begriffe Mutter und Vater duch das geschlechtsneutrale "Elter" zu erstetzen.
      Davon hat man (vorerst) Abstand genommen. Aber in spätestens zwwei jahren (falls es da die EU noch gibt) wird das sicher durchgedrückt werden.

    • Neppomuck (kein Partner)
      02. Dezember 2010 14:06

      "Edel sei das Mensch, hilfreich und gut."

      frei nach Goethe

    • Logiker
      02. Dezember 2010 14:25

      S.Oberreit, 12:11

      meine Vermutung zur Einführung von geschlechtsneutrale Elternbezeichnung ist einfach die zukünftige Notwendigkeit von Bezeichnungen für gleichgeschlechtliche Eltern, also Adoption von Kindern für Homo bzw. Lesbenehen, den Mutter und Vater geht halt schlecht bei diesen Verbindungen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      02. Dezember 2010 14:47

      Und wegen dieser verschwindenden Minderheit (an "gleichgeschlechtlichen Eltern") soll unsere Sprache bis zur totalen Verwirrung verunstaltet werden, Herr Logiker?

    • Logiker
      02. Dezember 2010 15:18

      Neppomuck,
      sorry, war überhaupt nicht als Rechtfertigung, sondern nur als mögliche Erklärung gedacht. Die Sprachverwirrung ist ohnehin nur mehr ein Ausdruck der westlichen Degenerierung anzusehen.

    • Logiker
      02. Dezember 2010 15:20

      "als" natürlich

  7. Friedrich Röhrbacher (kein Partner)
    02. Dezember 2010 08:21

    Mich wundert, daß es noch immer Bezirkshauptmannschaft heißt
    und nicht Bezirksfrauschaft oder noch besser Bezirkshauptmänninschaft.
    Auch der/die Mensch(in) geht mir noch ab!

    • Undine
      02. Dezember 2010 09:02

      Der/die VIZE zur "Landeshauptfrau" ist dann logischerweise die "LandesNEBENFRAU", ein weiblicher Hauptmann beim Heer müßte sich dann "HAUPTFRAU" nennen. Ob's dort auch "Nebenfrauen" gibt, weiß ich nicht so genau.

  8. S. Oberreit (kein Partner)
    01. Dezember 2010 22:54

    Zur Wortschöpfung MitgliederInnen fällt mir ein alter Bud Spencer Witz ein. Bud Spencer will in einen Club, fragt der Türsteher: Sind sie Mitglied. Darauf Spencer: S8icher, sonst hätte ich eine höhere Stimme....

    • Gennadi (kein Partner)
      01. Dezember 2010 23:09

      Vor der Burg Kapfenberg hängt ein Schild:
      Liebe Gästinnen und Gäste...

      Der Erzbischof von Salzburg wählte bei seiner Antrittsansprache vor gläubigen Ordensschwester (vor laufender Kamera):
      Lieber Schwesterinnen und Schwestern...

    • Gennadi (kein Partner)
      01. Dezember 2010 23:11

      Pardon, "liebe" natürlich.

    • Undine
      02. Dezember 2010 08:56

      @Gennadi

      Für die männlichen Krankenschwestern bietet sich die Bezeichnung "Krankenschwesterich" an, der dann zum "Oberschwesterich" avancieren kann. :-)

  9. SOKs (kein Partner)
    01. Dezember 2010 22:02

    Dazu fällt mir nur ein: ca 56 % der LehrerInnen sind weiblich.

    • Nora (kein Partner)
      01. Dezember 2010 22:36

      Und 10% der Volksschullehrerinnen sind männlich.

    • Punschkrapferl (kein Partner)
      02. Dezember 2010 07:54

      Nur leider dürfen Männer - obwohl in diesem Beruf ebenso wie in der Gesamtbevölkerung - sich nicht auf den Minderheitenschutz berufen.
      Dass sie früher sterben ist ja auch als biologische Eigenart abgehakt, während das weibliche Monopol aufs Gebären ja gesellschaftspolitisch kompensiert werden muss...
      Politik ist immer mehr gelebte Idiotie.
      Was solls. So regiert wenigstens die Mehrheit.

  10. ViennaCodePoet (kein Partner)
    01. Dezember 2010 20:45

    Schöne Schwarz-Weiß Welt - und immer alles entlang der Links - Rechts Achse analysieren falls es zu mehr nicht reicht.

  11. Frondeuse (kein Partner)
    01. Dezember 2010 18:38

    PISER für HERREN - PISA für DAMEN ....

  12. Frondeuse (kein Partner)
    01. Dezember 2010 18:36

    PISER für HERREN - PISA für DAMEN ....

  13. carlo soziale (kein Partner)
    01. Dezember 2010 18:29

    Glücklicherweise kann ich in meinem Reitstall zwischen Stuten und Hengsten unterscheiden. PerdInnen bzw. Wallachen arbeiten bei mir nicht.

    • Albert (kein Partner)
      01. Dezember 2010 20:02

      Eins Ihrer Pferde sollte Ihnen mal in den Hintern treten, Sie Sozialschmarotzer.

    • carlo soziale (kein Partner)
      01. Dezember 2010 20:53

      @Albert
      Ihren Neid habe ich mir ehrlich verdient.

    • Punschkrapferl (kein Partner)
      02. Dezember 2010 07:56

      @Albert
      Gibt es alles bei Carlos Pferdchen, das kostet dann aber extra, Sie Lustmolch!

  14. RB (kein Partner)
    01. Dezember 2010 14:40

    Frage an die werten Poster:
    Sollte das gesprochene Hochdeutsch nicht ident sein mit der hochdeutschen
    Schriftsprache?
    Will man jetzt das gesprochene Wort auch durchgehend gendern?
    Was passiert mit der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts?
    Wird sie - die Literatur - als generell frauendfeindlich in den Schulen beurteilt, weil sie nicht gendergerecht ist? Werden die Texte von Nestroy, Goethe, Grillparzer etc. im Theater von den Schauspielern gendergerecht gesprochen oder gesprochen werden?

    • Reinhard (kein Partner)
      01. Dezember 2010 17:50

      "Werden die Texte von Nestroy, Goethe, Grillparzer etc. im Theater von den Schauspielern gendergerecht gesprochen oder gesprochen werden?"

      Bitte bitte bringen Sie die Fanatiker nicht auch noch auf solche Ideen!!!

    • Systemfehler (kein Partner)
      01. Dezember 2010 21:02

      Die "Elite" des Landes wird wiedermal von ihren Genderneurosen gebeutelt ...

    • Brigitte Imb
      02. Dezember 2010 01:25

      »In die EckIn,
      BesIn! BesIn!
      Seid’s gewesen.
      Denn als GeisterIn
      Ruft euch nur, zu ihrer ZweckIn,
      Erst hervor die alte MeisterIn.«

      Klingt doch gut, oder?

    • Punschkrapferl (kein Partner)
      02. Dezember 2010 07:59

      Richtig, Systemfehler, die feministische Emanzenelite beutelt es täglich, ihren Männerhass in jeden Text hineinzureklamieren. Deshalb die täglichen genderneurotischen Auswüchse dieser "Elite", von denen sogar eine Alice Schwarzer schon die Nase voll hat und normale Frauen sich verarscht fühlen.

  15. Stachel (kein Partner)
    01. Dezember 2010 14:04

    Man kann die "Genderwahnsinnigen" sofort zum Schweigen (oder auch zur Weißglut) bringen, wenn man - ganz konsequent und korrekt - auch "Verbrecher und Verbrecherinnen", "Diebe und Diebinnen", "Räuber und Räuberinnen" usw. sagt und schreibt.

    • Undine
      01. Dezember 2010 14:46

      @Stachel

      .....oder überhaupt nur von "VerbrecherInnen", "DiebInnen", "RäuberInnen"....spricht! :-)

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      01. Dezember 2010 15:34

      Besonders lustig wird's dann, wenn man von VergewaltigerInnen spricht.

      Im übrigen praktiziere ich das schon seit einige Zeit.

      Wenn ich seriös bin oder sein muss, lasse ich konsequent die Endung "-in" weg, also Frau Zahnarzt, Frau Sopranist, ...

      Wenn ich zynisch bin, verwende ich bei negativen Begriffen die geschlechtergerechte Binnen-I-Version (MörderInnen, SteuerhinterzieherInnen, PolitikerInnen, ...),
      bei den restlichen Begriffen das generische Maskulinum (Pazifist, Bäcker, ...)

      Gruss

    • Gennadi (kein Partner)
      01. Dezember 2010 23:13

      Seien wir systemkonform.
      Alles mit -in. Nur das große I ist wirklich falsch.

    • kpax (kein Partner)
      01. Dezember 2010 23:30

      Stachel, Sie haben recht. Aber schauen sie mal auf standard.at, oder irgendeine andere Zeitung, wenn sich mal wieder ein Islamist in die Luft sprengt - wenn überhaupt im standard darüber berichtet wird. Niemand wird jemals das Wort "TerroristInnen" lesen in einem Medium. Obschon es nachweislich muslimische Selbstmodattentäterinnen gibt, vor einigen Monaten gab es so einen Fall. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass einmal im Zusammenhang mit der RAF von ehemaligen "TerroristInnen" gesprochen wird. Denn das sind "unsere"; bei Einheimischen werden die Regeln des Gutmenschsprechs nicht angewandt (abgesehen davon, dass ich es bezweifle dass der standard das Wort "Terrorist" bei Linksextremen in the Mund nimmt - das sind dann nämlich immer "Linksautonome")

    • DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
      04. Dezember 2010 18:12

      Diese Methode empfiehlt sich auch beim Gebrauch von Pidgin: immer wenn ich Negatives aussagen will nehme ich Pidgin, im Positiven natürlich Deutsch.
      Z. B. "peace-making" wenn ein etwa eine afghanische Hochzeitsgesellschaft mit Lenkraketen ausgelöscht wird, oder "collateral damage" wenn man mit Uran-Munition ganze Landstriche verseucht.
      Auch auf diesem Feld wurde ja schon seit Jahren die Verhunzung der Sprache zum Programm erhoben (bessonders eifrig vom Wolferl Schüsserl) und von öffentlích-rechtlichen Anstalten perfektioniert.

  16. Roter Teppich
    01. Dezember 2010 13:30

    OT - Warum eigentlich die ganze Aufregung über den gestrigen Zwischenfall in der U4?

    Während dem zweistündigen Aufenthalt im U4-Wagon konnten die FahrgästInnnen wenigstens einmal in Ruhe im neuen Vormagazin schmökern. Da verging die Zeit sicher wie im Flug. Womöglich nahmen dann manche LESERiNNEN sogar das benutze Exemplar heimlich mit, um die vielen interessanten Inserate zu studieren.

    Der eingestandene Kommunikationsfehler kann schon mal vorkommen. Wer so viel kommuniziert, z.B. vor der Wahl oft und ungebeten um unser Geld Kundenzeitungen mit Häupl-Bildern verschickt, dem kann schon mal so ein kleiner Lapsus passieren.

  17. Wolfram Schrems (kein Partner)
    01. Dezember 2010 12:41

    Wenn ein diktatorisches Wahnsystem die Sprache verunstaltet, um die Gehirne zu waschen, muß die Sprache erst recht gepflegt werden. Dafür sollten Schüler und Lehrer auch disziplinäre Schwierigkeiten auf sich nehmen. Das ist die Sache allemal wert.

    Sprachpflege als Subversion sozusagen.

    Diese Subversion richtet sich dann gegen illegitime Autoritäten bzw. Verbreiter von Geisteskrankheiten.

  18. Geheimrat
    01. Dezember 2010 12:37

    Aber ich bitte Sie, Lesekompetenz, was ist denn das?
    Die Wirklichkeit kann doch durch nichts übertroffen werden.
    Soetwas gehört in den PISA-Test, wer das schafft ist fürs Leben geeignet:

    Arbeitsrecht-Hinweis zur Ausländerbeschäftigung, ARD-Betriebsdienst:

    "Die Diskussion um die Frage, ob im Falle des Bundeshöchstzahlenüberziehungsverfahren (i. Folgenden BHZÜZV) bei gleichzeitig überzogener Landeshöchszahl (LHZ), wie das BMAGS verfügt (vgl. Erlaß des BMAGS 35.601/4-7/97), auch zusätzlich (additiv) das erschwerte Zulassungsverfahren bei Überziehung des LHZ nach §4 Abs.6 AuslBG (i. Folgenden: EZVLHZ) anzuwenden sei oder nicht, hält weiterhin an. Das BMAGS scheint im Judikat VwGH 96/09/0137 v. 15.4.1998 seine Ansicht bestätigt zu sehen........

    Wir Normalbürger, nicht PISA geschädigt, sind doch wirklich arme Hascherln.......

    • Undine
      01. Dezember 2010 14:41

      @Geheimrat

      Wenn der Schweizer Finanzminister beim Vorlesen eines ziemlich "normalen" Gesetzestextes coram publico schon seinen legendären Lachanfall bekommen hat, möchte ich gerne noch einmal mitlachen können, wenn er den von Ihnen angeführten Text verlesen müßte!

  19. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    01. Dezember 2010 12:34

    A.U. zeigt wieder einmal, dass ein Vielschreiber nicht viel Ahnung von der Materie hat.

    Lesen lernen die Kinder in der Volksschule, oder auch nicht. Ganz egal, wer jetzt gerade U-Minister ist.

    Zum Teil liegen die Defizite beim Lesen sicher auch bei den Lehrer. Viele von ihnen sind nicht wirklich engagiert. Vielen ist es völlig egal, ob die Kinder etwas lernen. Folgen hat das in der Regel für diese Lehrer keine. Das liegt einerseits am Dienstrecht und anderseits an der schützenden Lehrergewerkschaft.

    Bekannt sein dürfte auch, dass Lehrer ihre Aufgabe aus Bequemlichkeitsgründen, aus Frust über ihre empfundene Unterbezahlung, aus Ärger über die aufmüpfigen Kinder, etc. an die Eltern delegieren.

    Und wenn sich die Eltern nicht Zeit nehmen, mit dem Kind zu lernen, dann bekommt das Kind gerade noch einen Vierer und der ist noch geschenkt.

    Mit der Ministerin Schmied hat das alles nicht viel zu tun.

    • Reinhard (kein Partner)
      01. Dezember 2010 12:43

      Die Lehrer delegieren die Bildung an die Eltern?
      Wohl nur, weil die Eltern die Erziehung an die Lehrer delegieren.
      Kaum ein Kind wird heute noch erzieherisch von den Eltern auf den sozialen Umgang ín der Schule und die Situation des Lernens vorbereitet. Lehrer dürfen dann 40 Minuten lang das elterliche Versagen an inzwischen mehr als der Hälfte der Kinder ausbügeln und dann in 10 Minuten Wunder wirken.
      Wen wundert da die Demotivation der Ausbilder unserer Kinder??

    • Neppomuck (kein Partner)
      01. Dezember 2010 13:26

      Diese durch und durch vertrottelte "sprachliche Genderei" mit ihren diversen Auswüchsen wie dem "Binnen-I" abzuschaffen läge im Zuständigkeitsbereich der "Frau Minister".
      "Sprache" dient zur Verständigung (siehe "verständlich) und nicht, um Verwirrung zu stiften.
      So weit sollte selbst eine "BanksterIn" denken können.

      Wenn sich jetzt Eltern (also 'Vater und Mutter' und nicht "Elter 1 und Elter 2") um die Menschwerdung ihrer Sprösslinge kümmern, gehört das Beibringen der Muttersprache*/Unterrichtssprache (* nach Vorschlägen des Europarates nunmehr bald "Elter 1 - Sprache" - oder doch "Elter 2 -Sprache"?, das ist noch nicht ausdiskutiert) dazu. Also sind Änderungen kontraproduktiv, insbesondere dann, wenn sie logisch nicht "ableitbar" sind (wie etwa einige Änderungen im Zuge der Rechtschreibreform 1996) und vor allem, wenn die Erziehungsberechtigten diesen Blödsinn selbst noch nicht eingetrichtert bekommen haben.
      Wenn die Sprachkennntisse der Eltern (siehe Zuwanderung) nicht ausreichen, haben sie sich dennoch um die Vermittlung von deutschen Sprachkenntnissen an ihre hoffnungsvollen Sprösslinge zu kümmern. Möglichkeiten bestehen.

      Dass die Erziehung Aufgabe der Eltern ist, sollte gar nicht erst zur Diskussion stehen. Damit wäre auch die nötige Disziplin im Unterricht einigermaßen sichergestellt und die Lehrer müssten nicht von einer Depression in die andere verfallen.

      Man könnte sogar so weit gehen und aus der "Erziehungsberechtigung" eine "Erziehungsverpflichtung" machen, was (bis zur Strafmündigkeit des Nesthäkchens) eine volle Ersatzpflichtigkeit seitens der Eltern (siehe Regress) für verursachte Schäden einschließt.
      Schon wäre die Jugendkriminalität marginalisiert.

    • Logiker
      01. Dezember 2010 13:34

      Reinhard 12:43

      früher als die Lehrer noch Leistung, Disziplin und Benehmen verlangten, kamen die linken 68er Gesellschaftsverbrecher und zertrümerten diese Werte und ersetzten sie durch Respektlosigkeit, Aufmüpfigkeit, Disziplinlosigkeit usw. Diese Generationen sind nun auch Lehrer aber auch Eltern. Das Bildungs- und Leistungsniveau aber auch Gesellschaftsverhalten ist am Boden. Und genau jene, welche diese (degenerierte) Geisteshaltung pflegen und pflegten, regen sich nun über diesen Zustand auf. Eine komische Gesellschaft nicht war.

    • Reinhard (kein Partner)
      01. Dezember 2010 13:42

      @Logiker
      Dem kann ich nur hundertprozentig zustimmen.

    • Undine
      01. Dezember 2010 15:10

      @A.E.I.O.U.

      Und was sollen Lehrer mit Kindern Ihrer Meinung nach machen, die--- jetzt gar nicht PC-konform ausgedrückt--- DUMM sind?
      Daß die Dummheit abgeschafft ist, wenn man sie PC-gerecht wohlmeinend anders bezeichnet, werden ja wohl die verstocktesten Gutmenschen nicht abstreiten können.

    • socrates
      01. Dezember 2010 15:50

      A.E.I.O.U.
      Das läßt sich mit Geld alles gut machen, wie bei den Aufsichtsrätinnen, Politikerinnen, Bankerinnen (da nutzt es offenbar nix), Ministerinnen, Sektionschefinnen, Stadträtinnen, Präsidentinnen.....usw.

    • Undine
      01. Dezember 2010 19:23

      Muß oben heißen: Daß die Dummheit NICHT abgeschafft ist,wenn man sie PC-gerecht wohlmeinend anders bezeichnet,.....

  20. der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    01. Dezember 2010 10:48

    So, jetzt heißt es Frau Schmied auslachen und da bin ich gerne dabei! Nun folgt allerdings Unterbergers Analyse zum PISA Debakel, auf die ich sehr gespannt bin. Linke Ideologie im Unterrichtsministerium wird da wohl nicht als einzige Ausrede herhalten!

    • Reinhard (kein Partner)
      02. Dezember 2010 06:52

      Natürlich nicht, aber als ultrarechtsextremer Neoliberalkonservativnationalist wird er wieder verschweigen, dass die Schulen und die Lehrerschaft in Wirklichkeit trotz des heroischen Abwehrkampfes der antifaschistischen Ritter des Lichtes von Nazi-Ideologen infiltriert wurden, die einer künstlichen Verdummung Vorschub leisten, um bei den gezüchteten Deppen mehr glatzköpfige Springerstiefeltruppen rekrutieren zu können.
      Gut, dass die Redaktion Leute kennt, die immer wieder offen und mutig, trotz drohender politischer Verfolgung durch die rechtsextreme und menschenverachtende Politjustiz und die verlogene Menschenhatz durch diffamierende Rechtsextreme ihre Stimme erheben und dem Volk die Augen öffnen, damit es seinen Abwehrkampf gegen die bösen Nazis verstärkt.
      Danke, tausendmal Danke, oh großmütiger Held!

  21. Gennadi (kein Partner)
    01. Dezember 2010 10:39

    Eine kleine Kritik an A.U.:
    Der Duden interessiert in Österreich nicht. Österreich besitzt das amtliche Österreichische Wörterbuch, der Duden hingegen ist ein - jederzeit veränderbares - Produkt einer deutschen Privatfirma.

    • Helmut Oswald
      01. Dezember 2010 11:21

      Ja, ja, als nächsten lernen wir dann Hurdistanisch und nicht mehr deutsch.

    • Undine
      01. Dezember 2010 11:49

      @ Gennadi

      Finden Sie es allen Ernstes SO schlimm oder peinlich oder was auch immer, daß wir Österreicher "gezwungen" sind, dieselbe Sprache zu sprechen wie unsere deutschen Nachbarn, oder stört Sie---sollten Sie Wiener sein---auch beispielsweise bereits das "Vorarlbergische" oder "Tirolerische"?
      Ist für Sie der Tellerrand gleichbedeutend mit der österreichischen Grenze?
      Und verwenden Sie außer den "österreichischen" Wörtern auch ganz bestimmt keine englischen?

      Ich will Sie mit meinen Fragen ganz bestimmt nicht ärgern, aber ist Ihre Einstellung nicht fast ein bisserl rassistisch?

    • Celian
      01. Dezember 2010 12:39

      1. Da die Austriazismen im Duden naturgemäß nicht oder zu wenig vorkommen, gibt es das österreichische Wörterbuch. Die Rechtschreibung hingegen orientiert sich am Duden. Insofern interessiert der Duden doch.

      2. Da sich das österreichische Wörterbuch wie gesagt eher auf die Austriazismen konzentriert, ist es wenig dienlich als Nachschlagewerk, diese Austriazismen sind mir als Österreicher eh ein Begriff. Darüber hinaus ordne ich derlei eher der Umgangssprache hinzu: Ein Wörterbuch, das sich so wichtig nimmt wie dieses, dürfte ein Wort wie "Dulliähstimmung" nicht enthalten. Das ist mir nicht ernsthaft genug. So ein Wort ist in einem Mundart-Wörterbuch besser aufgehoben.

      Fürs Schriftdeutsch hat sich deshalb der Duden als das Nachschlagewerk schlechthin erwiesen. Auch und vor allem in Ermangelung einer echten Alternative in Österreich.

    • Undine
      01. Dezember 2010 14:02

      @Gennadi

      Ich, als schon etwas ältere Österreicherin, bin sozusagen mit dem "Großen DUDEN" noch aus der Vorkriegszeit (deshalb in gotischer Schrift), aufgewachsen. Dieser bestand aus vier Bänden:
      dem "Rechtschreib-Duden", dem "Grammatik-Duden", dem "Stilwörterbuch" und dem "Bildwörterbuch", wobei mir (als Kriegskind hatte man leider nicht das große Glück, viele Bücher zu bekommen!) besonders letzteres viel Vergnügen bereitete. Da war ich stundenlang damit beschäftigt, die Bilder zu betrachten.
      Für mich ist also der DUDEN keineswegs ein "Fremdwörterbuch"!

      Für spezifisch Österreichisches gibt's das "Wörterbuch der oö Mundart", in dem ich oft mit großem Vergnügen schmökere.

      Das "Österreichische Wörterbuch" ist in meinen Augen ein ziemlich verkrampfter Versuch, Unterschiede zw. dem deutschen Deutsch und dem österreichischen Deutsch hervorzukramen. Soll sein, schadet ja niemandem!

      Wenn ich ein Wörterbuch brauche, hole ich nach wie vor den "DUDEN" hervor, allerdings eine jüngere Ausgabe.

    • Gennadi (kein Partner)
      01. Dezember 2010 23:07

      Undine, Ihre deutschnationalistischen Tendenzen ziehen sich durch diese ganze Seite. Sie sind mir relativ egal, denn als gebürtiger Österreicher habe ich mit Deutschland und seiner ausländischen Spraceh nicht das geringste "am Hut". Sie könne gerne Ihrem Duden nachträumen. Gegen entsprechende Bezahlung nimmt diese Firma gern auch selbstgewählte Wörter in ihr "Wörterbuch" auf. Wenn Ihnen die Regelung der österreichischen Sprache verkampft vorkommt, nun, angesichts der Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU steht Ihnen der Weg nach Deutschland schrankenlos frei.
      Wir Österreicher gewöhnten uns die Deutschen allerspätestens 39-45 ab.

    • terbuan
      02. Dezember 2010 09:48

      Gennadi
      Wie hat der alte Kreisky so schön gesagt: "Lernens Geschichte Herr...."
      Wenn Ihnen die deutsche Sprache und Kultur so auf die Nerven geht, dann legen Sie sich halt eine andere Muttersprache zu!
      Die Amtssprache der Republik Österreich ist deutsch und nicht "Unterrichtssprache", wie es Leute wie Sie nach dem Krieg in die Zeugnisse der Schüler schrieben.
      Und das wir hier deutsch sprechen ist kein Zufallsergebnis sondern entspringt Jahrhunderten gemeinsamer Geschichte und bitte verallgemeinern Sie Ihre antideutschen Reflexe nicht mit "Wir Österreicher gewöhnten uns...." Danke!

    • Lisa
      02. Dezember 2010 13:14

      @Gennadi

      ".....mit Deutschland und seiner ausländischen Sprache....."

      Mit diesem Satz hätten Sie, verehrter Gennadi, dem Bruno Kreisky nicht kommen dürfen!
      Ich weiß noch gut, wie er sich mit seiner brummelnden Stimme dem "Deutschen Kulturkreis zugehörig" bezeichnet hat und dann noch bekräftigend meinte, er möchte nicht Goethe, den er offenbar überaus schätzte, als Ausländer betrachten müssen.

    • terbuan
      02. Dezember 2010 15:09

      undine&lisa
      Der Deutschenhasser gennadi sollte sich einmal den Atlas der deutschen Mundarten ansehen, damit er endlich erkennt, wo die Grenzen der deutschen Dialekte verlaufen:
      http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Deutsche_Dialekte.PNG&filetimestamp=20091215102806

  22. cmh (kein Partner)
    01. Dezember 2010 10:23

    Das Gendermainstreamin ist nicht Feminismus und auch nicht der Wunsch nach Gleichbehandlung gleichwertiger Menschen, sondern ein schlichtes und wirkungvolles Disziplinierungsinstrument.

    NAchdem die Nazikeule mangels alter und intelligenter neuer Nazis immer wirkungsloser wird, musste dafür Ersatz geschaffen werden. Voilà.

  23. mahler (kein Partner)
    01. Dezember 2010 09:32

    Da sind ja zwei Lieblingsthemen von Hrn Unterberger vereint: Fr. Schmied mit ihrer Schulpolitik und die Gendergeschichte. Besser kann es Herr Unterberger nicht treffen, wenn es darum geht, seiner Klientel etwas zum verbalen Fraß vorzuwerfen.
    Zum Thema Schule habe ich aber eine interessante Anmerkung: in der gestrigen Talkshow zum Thema Sarazzin in der ARD hat ein Kriminalexperte aus Hannover von seinen Erfahrungswerten berichtet: In seinem Zuständigkeitsbereich sei die Kriminalität unter türkisch - stämmigen Jugendlichen weit weniger stark ausgeprägt als im gesamtdeutschen Durchschnitt. Warum? Er führt das auf die Existenz der Gesamtschule zurück, die die Möglichkeit bietet, diese Jugendlichen mit 10 dort abzuholen, wo sie sind und Ihnen eine bessere Förderung und damit ein höheres Bildungsniveau angedeihen zu lassen. In jenen Gegenden Deutschlands, wo Migrantenkinder mit 10 in die dortigen Hauptschulen abgeschoben werden, ist der Anteil an kriminellen Jugendlichen aus dieser Gruppe besonders hoch.
    Und wenn ich Sarrazin gestern richtig verstanden habe, spricht sogar er sich für die auch von Frau Schmied forcierte und in diesem Forum schon oft heftig kritisierte Ganztagsschule aus. Sie sei der einzige Weg, um Migrantenkinder aus ihrer Kultur nachhaltig herauszulösen.

    • cmh (kein Partner)
      01. Dezember 2010 10:20

      Soferne man Laxative als Lieblingsspeise bzw. -getränk bezeichenen möchte hat mahler recht.

      Ansonsten sind seine Ansichten jedoch geistige Wüste, denn die einheitlich roten Plänzchen, die dort wachsen kann man nicht einmal Monokultur nennen.

      Pikant ist allerdings die Ansage, dass die völlig verfehlte linke Infiltrationspolitik nun durch die geleichfalls völlig verfehlte Schulpolitik behoben werden könne.

      Ich bitte daher das folgende zur KEnntnis zu nehmen:

      Wenn nicht nur die menschlichen Qualitäten sondern auch die kulturellen Eigenheiten der Zuwanderer hier im Lande so beachtenswert wären, wie sich die Sozeln aller Parteien das wünschen, dann würde ich doch nicht hier bleiben. Ich würde im Gegenteil sofort nach Ostanatolien oder Kurdistan auswandern, wo ich bestimmt mit offenen Händen empfangen werden würde. Mein kultureller Gewinn wäre immens.

      So ist es aber nicht. Denn nicht wir wandern aus, sondern die wandern ein.

      Die höhere Kriminalität der Zuwanderer, die mahler in seinem Posting ja auch selbst zugibt, ist daher auch nicht mit schulischen MAßnahmen, sondern mit kriminal- und sicherheitspolizeilichen Maßnahmen zu beheben. Und unter kriminal- und sicherheitspolizeilichen Maßnahmen verstehe ich nur gelinde Konsequenzen wie unsere Gefängnishaft oder auch eine Abschiebung in ein sicheres Drittland und nicht die nach der Sharia bereits für jeden Hendeldieb vorgesehenen blutigen Körperstrafen.

      Auch die Verstrickung in mafiose Strukturen in den Heimatländern kann kein Grund für Schulpolitik sein.

      Also kurz: wenn jemand zu uns kommen will, dann soll er uns jederzeit willkommen sein, aber es kann nicht unsere Aufgabe sein, jeden Zuwanderungswilligen auch zuwanderungsfähig in den meistenDetails zu machen und uns im übrigen an den Zuwanderer anzupassen. Das bei aller Freundschaft und ohne Schulpolitik.

      Lassen wir also mahler dort wo er gerne sein möchte und holen wir ihn nicht von dort ab.

    • Gennadi (kein Partner)
      01. Dezember 2010 10:36

      Peinlich, wenn diese überschäumenden Apparatschiks sogar Gesamtschule mit Ganztagsschule verwechseln.

    • mahler (kein Partner)
      01. Dezember 2010 11:24

      @cmh

      Ihr Zugang zur Kriminalität ist offenbar der, dass Sie sie zunächst zulassen wollen, um dann Menschen zu haben, die Sie einsperren oder abschieben können. Mein Zugang ist der, dass man es erst gar nicht zu kriminellen Handlungen kommen läßt. Das beste Mittel gegen Jugendkriminalität sind ordentliche und für jedermann offenstehende Bildungsmöglichkeiten. Das ist eine Binsenweisheit, die offenbar in Deutschland wieder einmal bewiesen wurde. Ich bitte Sie zur Kenntnis zu nehmen, dass kriminelle Energie nicht angeboren ist sondern in den allermeisten Fällen und vor allem bei Jugendlichen durch die Umstände entsteht. Wenn Sie z.B. Ihr Kind völlig mittellos auf die Straße setzen, wird es irgendwann ebenfalls kriminell.

      @gennadi

      Niemand hat Gesamtschule und Ganztagsschule miteinander verwechselt. Diese Begriffe wurden bei der gestrigen ARD - Diskussion genauso getrennt wie ich es in meinem Posting getan habe.

    • cmh (kein Partner)
      01. Dezember 2010 12:08

      Da unterscheidet sich unser Menschenbild ganz gewaltig und hier scheint auch der Hund begraben zu liegen.

      mahler:

      Auch wenn ich meine Kinder mittellos auf die Straße setzte erwarte ich dennoch von ihnen, dass sie sich zu ordentlichen Menschen entwickeln. Ich erwarte auch von meinen Kindern, dass sie schulische Leistungen erbringen, ohne dass ich ihnen permanent nachwassern muss.

      Denn es ist genauso falsch, zu meinen, ein mittelloses Kind auf der Straße wird zwangsläufig zu einem schlechten Menschen wie zu meinen, mit ausreichend Geld für Bildung wird aus jedem Deppen ein Nobelpreisträger. Das bedeutet schlicht, die Rechnung ohne die Person des jungen Menschen gemacht zu haben, der in den besten wie in den schlechtesten Verhältnissen selbstverantwortlich das beste allein aus sich machen muss.

      mahler, da differieren wir schon im MEnschenbild von einander!

    • Hansi Glaser (kein Partner)
      01. Dezember 2010 12:41

      > Und wenn ich Sarrazin gestern richtig verstanden habe,
      > spricht sogar er sich für die auch von Frau Schmied
      > forcierte und in diesem Forum schon oft heftig kritisierte
      > Ganztagsschule aus. Sie sei der einzige Weg, um
      > Migrantenkinder aus ihrer Kultur nachhaltig
      > herauszulösen.

      Und sie ist obendrein der oktroyierte Weg, um auch alle Inländerkinder aus ihrer Kultur herauszulösen, und aus ihnen stramme Sozis zu machen...

      Bye
      Hansi

    • mahler (kein Partner)
      01. Dezember 2010 12:44

      @cmh

      Dass es wirksame Methoden der Kriminalprävention gibt, beweisen Unterlagen und Statistiken dazu in aller Welt. Das "Kriminalitäts - Gen" gibt es schlicht und einfach nicht. Ob jemand kriminell wird oder nicht, ist eine Sache der Erziehung und/oder der Umstände und nur in wenigen Fällen eine Frage der Persönlichkeit des einzelnen Menschen. Letzteres trifft am ehesten auf Leute wie Josef Fritzl zu oder auch allgemein auf Sexualattentäter. Das geht dann in Richtung psychische Krankheiten. Man kann Jugendkriminalität verhindern, man kann sie aber leider auch fördern. Die größte Förderung von Jugendkriminalität ist Ignoranz dem gegenüber, was junge Menschen brauchen. Und speziell was Migranten betrifft, ist dieser Hang zur Ignoranz bei vielen Menschen leider sehr groß.

    • Roter Teppich
      01. Dezember 2010 13:12

      @Mahler:

      Würden wirksame Methoden zur Kriminalprävention existieren, dann gäbe es Kriminalität nur mehr als Ausstellungsthema im Museum. Das genaue Gegenteil ist aber der Fall.

      Also: Nicht alles was man bei einem Besuch in Nordkorea lernt, ist auch wirklich wahr.

    • mahler (kein Partner)
      01. Dezember 2010 13:56

      Es gibt diese Methoden. Sie fallen nur oft der Ignoranz und Selbstherrlichkeit jener Leute zum Opfer, die sie anwenden sollten, es aber nicht tun.

    • Undine
      01. Dezember 2010 15:40

      @mahler

      Zum Thema Gesamtschule:
      Als einer der Gründe für diese Einrichtung wird angeführt, daß es für Kinder mit 10 Jahren unmöglich sei, die Weichen für eine Berufsausbildung so frühzeitig zu stellen.

      So viel ich weiß, wissen aber sehr viele junge Menschen, 18Jährige also, die bereits das "Reifezeugnis"(!) in der Hand haben, noch IMMER NICHT, welchen Beruf sie ergreifen sollen. Selbst nach mehreren Semestern an der Universität wissen viele der Studenten nicht, was sie eigentlich wollen!

      Wenn nicht die Steuerzahler zwangsweise diese "Ungewißheit" finanzieren müßten, ging's ja noch. Aber so, wie sich's in der Realität verhält, ist dieses Geld vielfach so gut wie beim Fenster hinausgeschmissen. Schade um das gute Geld!

    • mahler (kein Partner)
      01. Dezember 2010 16:16

      @undine

      Wenn es so ist, wie Sie schreiben, dass manche 18jährige noch immer nicht wissen, welchen Beruf sie ergreifen sollen, warum verlangt unser Schulsystem dann von 10jährigen, zu wissen, welche Vorstellung sie von ihrem Leben als Erwachsene haben?

    • numerus clausel (kein Partner)
      01. Dezember 2010 17:20

      Warum schaffen es dann andere sogar schon mit 14 sich zu entscheiden, welchen Beruf sie lernen möchten? Seltsamerweise wird denen, die keine weiterführende Schule besuchen immer angelastet, weniger intelligent zu sein, aber diese wissen interessanterweise sehr wohl, was sie später in ihrem Leben machen wollen. Die aufgeregten Demonstranten der letzten Tage und Wochen auf den Unis, die ja angeblich soooo intelligent sind, vermögen es nicht, sich zu entscheiden, welchen Weg sie einschlagen sollen.

    • mahler (kein Partner)
      01. Dezember 2010 18:11

      @numerus clausel

      Können Sie zwischen dem Alter von 10 Jahren und jenem von 14 Jahren unterscheiden? Wenn alle Kinder bis 14 in die gleiche Schule gehen, stehen allen Kindern ab 14 die gleichen beruflichen Möglichkeiten offen. Die einen enscheiden sich für einen Lehrberuf, die anderen für den Besuch einer weiterführenden Schule, an der sie eine Studienberechtigung erwerben. Derzeit wird genau diese Entscheidung schon 10jährigen Kindern abverlangt, denn die wenigsten, die eine Hauptschule besuchen, gehen nachher in eine weiterführende Schule. Da können die ganzen Befürworter der Trennung mit 10 noch so sehr und den ganzen Tag von der angeblichen Durchlässigkeit zwischen den Schultypen reden, die gibt es de facto nur auf dem Papier.

    • Undine
      01. Dezember 2010 19:48

      @mahler

      Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, was wäre---vorausgesetzt, die Intelligenz wäre gleichmäßig über alle Menschenkinder verteilt---wenn ALLE studieren wollten???
      Die Intelligenz ist aber eher SEHR ungleichmäßig verteilt; für manche Menschen fällt fast gar nichts davon ab. Daß dem so ist, hängt nicht ausschließlich von den äußeren Bedingungen ab, ein bißchen sind da sehr wohl die GENE beteiligt. Diese Tatsache muß man einfach zur Kenntnis nehmen.
      Daß so viele junge Menschen so häufig nicht wissen, welchen Beruf sie einmal ergreifen werden, hängt zum Teil auch damit zusammen, daß den Kindern heute nahezu jeder Wunsch erfüllt wird. Die Kinder bekommen kaum ein NEIN von ihren Eltern zu hören. Warum sollen sie sich in der Schule, im Studium anstrengen, wenn sie bisher alles mühelos bekommen haben? Manche kapieren ihr Leben lang nicht, daß es im allgemeinen für keine Leistung auch keinen Lohn gibt. Die verlassen sich dann auf den Vater Staat, der diesen Nieten unser Steuergeld überläßt.

    • mahler (kein Partner)
      01. Dezember 2010 20:45

      @undine

      Und Sie wollen alle "neins", die Ihnen offenbar in der heutigen Erziehung abgehen, in dem einen einzigen "nein" bündeln, das manche 10jährige Kinder von ihren Eltern und/oder ihren VS - Lehrern zu hören oder zu lesen bekommen, nämlich dass man ihnen die Fähigkeit zu höherer Bildung abspricht? Und selbst wenn Sie tatsächlich die ganze vorhandene Intelligenz dieser Erde auf alle Kinder gleichmäßig verteilen, werden Sie deswegen nicht mehr Studenten bekommen - da brauchen Sie keine Angst zu haben. Denn bei der Berufswahl geht es nicht nur um Intelligenz, sondern auch ums Interesse. Und es soll auch Automechaniker u dgl. geben, die sehr intelligent sind. In dem Zusammenhang muss ich Ihnen sagen, dass Sie eigentlich in Ihrem Posting die Lehrberufe ziemlich heruntermachen. Das haben sich jene Leute, die sich dafür entschieden haben, nicht verdient.
      Mir geht es darum, dass es niemanden gibt, weder ein Lehrer noch die Eltern, der einem Kind die Berufsentscheidung quasi abnimmt, weder direkt durch unmittelbaren Zwang noch indirekt durch das Verunmöglichen eines gewissen Bildungstandards. Aber genau das geschieht in Österreich. "Du gehst auf die Uni" oder "du machst eine Lehre" heisst es schon mit 10. Das halte ich für unverantwortlich, verwerflich und krank.
      Und wenn Sie schon von Leistung reden: unser Schulsystem ist absolut leistungshemmend: viele Kinder, die in eine AHS-Unterstufe gehen, werden dort von Klasse zu Klasse getragen, bauchen keine Angst zu haben, dass Ihnen irgendetwas passiert, solange sie nur die Mindestvoraussetzungen erfüllen. Diese Kinder lernen fürwahr keine Leistung kennen. Die Anforderungen in der Hauptschule sind indes viel höher. Dort zittern alle Kinder, die eine weiterführende Schule besuchen wollen, vor dem Semesterzeugnis in der 4. Klasse. Das muss positiv sein, sonst gibt es keinen weiteren Schulbesuch. In der AHS ist dieses Zeugnis hingegen wurscht. Da kann man es sich im 2. Semester noch immer irgendwie richten. Und diese Ungleichheit besteht, obwohl in der 1. Leistungsgruppe HS und in der AHS-Unterstufe der Lehrstoff ident ist. Wenn Sie wirklich den Leistungsgedanken in die Schule tragen wollen, sollten Sie diese Ungleichheiten beseitigen und ALLEN Kindern im Halbjahr der 4. Klasse die Rute ins Fenster stellen. Das geht aber für alle Kinder gleichermaßen nur dann, wenn sie davor unter denselben Voraussetzungen unterrichtet werden.

    • Undine
      01. Dezember 2010 22:21

      @mahler

      Diesmal muß ich Ihnen gleich bei mehreren Dingen rechtgeben. Ich finde ja auch, daß es, wie Sie sagen, intelligente Automechaniker geben muß! Auch sollte/müßte es in anderen Handwerkszweigen intelligente Leute geben. Hut ab vor denen! Die gab es auf jeden Fall früher, als auch intelligente Kinder nicht die Möglichkeit hatten, ins Gymnasium zu gehen, weil es nicht wie heute in jedem Nest eines gab; und im Alter kam bei diesen klugen Handwerkern noch eine gute Portion Weisheit hinzu!

      Wegen des Heruntermachen des Lehrberufes liegen Sie ziemlich falsch; nur so viel: in dieser Branche kenne ich mich ziemlich gut aus.

      Was ich nur grundsätzlich falsch finde ist die Tatsache, daß junge Leute mit dem Maturazeugnis in der Hand ohne Studiengebühr zu bezahlen---auf Steuerzahlers Kosten also---ein paar Semester dies, ein paar Semester das studieren und dann womöglich das Studium abbrechen. Solche Studienabbrecher rennen zuhauf herum. So etwas kann man doch mit dem Geld anderer Leute nicht machen. Das ist veranwortungslos, rücksichtslos und unanständig. Wenn der oder die Betreffende das Studium selber finanziert, soll er studieren können, solange er/sie will.

      Wie kommt beispielsweise ein Chef eines kleinen Handwerksbetriebes dazu, daß sein Steuergeld ein Bummelstudent verpraßt.

      Nun noch kurz ein paar Worte zum Thema Beruf.
      Früher wurde ein Beruf erwählt, den die Menschen dann meist ein Leben lang ausgeübt haben. Noch weiter zurück gab's Berufe, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, sowohl bei den Handwerkern, aber auch bei Akademikern.
      Heute ist es doch schon oft so, daß manche Menschen nur noch JOBS ausüben: ein paar Jahre dies, ein paar Jahre das. Wozu also nimmt man heute die Berufswahl überhaupt so wichtig, wenn alle paar Jahre etwas Anderes gemacht wird?

    • mahler (kein Partner)
      02. Dezember 2010 08:59

      undine

      ad intelligente Handwerker: ja es soll und muss sie geben, und die meisten, die erfolgreich sind, die Meisterprüfung machen und diesen Beruf ihr Leben lang ausüben, sind es auch. Aber es spießt sich wieder im Detail: ich will nicht, dass es deswegen gescheite Handwerker gibt, weil die Leute zuvor als 10jährige Kinder nicht die Möglichkeit hatten, auf ein Gymnasium zu gehen (warum auch immer), sondern weil sie sich im Laufe ihrer Kindheit bzw. Jugend selbst bewusst dafür entschieden haben. Und diese freie Wahl gibt es nur dann, wenn alle Kinder bis 14 (jenem Alter, wo man einem Jugendlichen eine Berufswahl zutrauen kann) die gleichen schulischen Voraussetzungen haben. Und das geht nur mittels einer gemeinsamen Schule für alle 10 - 14jährigen. Die kann ruhig heißen "Gymnasium für alle" (copyright Beatrix Karl), es muss nur die Trennung der Kinder mit 10 endlich ein Ende finden.

      Studiengebühren sind dann ok, wenn wirklich sichergestellt ist, dass trotzdem jeder, der es will, studieren kann. Das geht aber nur dann, wenn Stipendienbezieher das Geld zuerst erhalten und dann davon die Gebühren zahlen (bzw. diese ihnen vom Stipendium gleich abgezogen werden). Bei jener Regelung, die es unter Schüssel gab, war es umgekehrt - zuerst zahlen, dann bekommen. Und das ist - mit Verlaub - Schwachsinn. Allerdings sollte der Staat, bevor er wieder Gebühren einführt, die Unis in Ordnung bringen. Andernfalls würden Gebühren den Eindruck erwecken, als müssten Studenten deswegen zahlen, um die Unfähigkeit der Regierung wettzumachen.

      Und Sie schreiben woanders, dass Sie schon etwas älter sind. Nun, Fakt ist, dass es jene Welt, in der Sie aufgewachsen sind, nicht mehr gibt. Nicht einmal die Welt aus meiner Kindheit gibt es mehr und ich bin in meinen 40ern. Der technische Fortschritt hat alles revolutioniert. Die Welt ist kurzlebiger geworden, das Gesellschaftsbild hat sich verändert, Traditionen haben nicht mehr diesen Wert wie früher. Positiv ist, dass viele Zwänge gefallen sind und der Mensch als Individuum freier wurde. Das alles hatte auch gravierende Auswirkungen auf die Arbeitswelt, und zwar auf Arbeitgeber wie Arbeitnehmer gleichermaßen. Es gibt so viele Berufe, die lernt man am besten mittels "learning by doing". Deswegen aber den Wert einer ordentlichen Ausbildung in Frage zu stellen, halte ich für falsch. Eine ordentliche Ausbildung ist Rückhalt, persönlichkeitsbildend und eine Visitenkarte, unabhängig davon, ob der spätere Job dieser Ausbildung entspricht oder nicht.

    • cmh (kein Partner)
      02. Dezember 2010 12:44

      mahler

      Die untergegangene Welt ist doch Topfen. Fakt(um) ist, dass wir es immer noch mit den geleichen Menschen mit den geleichen Stärken und Schwächen wie immer handelt. Oder glauben Sie, dass sich irgendetwas ändert, wenn jemand etwas mit dem Computer schreibt oder mit der Schreibmaschine. Glauben Sie, dass jemand weniger unterdrückt ist, wenn er statt Bürodiener Assistent der Geschäftsleitung gerufen wird?

      Sicher hat sich das eine oder andere verändert - aber die wesentlichen Dinge sind gelich geblieben. Und wenn etwas nicht gleich geblieben ist, findet sich eine Parallele irgendwann in der Geschichte. Also mehr Demut.

      Und es gibt natürlich ein ganz probates Mittel der Kriminalprävention: Menschen die Jugendlichen ein Selbstwertgefühl geben, die ihnen vermitteln, dass sie eine einzigartige Person sind. Die es auch noch schaffen, diesen geleichen Jugendlichen als Vorbild zu dienen (!) und ihnen auch Manieren beibringen. Die ihnen vermitteln, dass es wichtig ist, darauf zu schauen, dass man ein besserer MEnsch wird.

      Das ist schließlich der Grund, warum ich gegen Einheitsschulen bin - wie immer die jetzt heißen: Wenn jemand in eine Einheitsschule geht wird im immer vor Augen geführt, dass er bestenfalls eine einheitliche Erziehung bekommt. Bei Blöden ist das wurscht, aber die Intelligenteren bekommen das mit. Wenn sie Leute kasernieren bekommen sie Soldaten. Haben Sie das schon einmal so gesehen?

    • mahler (kein Partner)
      02. Dezember 2010 13:59

      cmh

      Also dieser Tage bekommen wir mittels wikileaks die Veränderungen der Welt sehr anschaulich vor Augen geführt. Aber es ist nicht nur dieser noch vor 20 Jahren unmöglich gewesene Informationsfluss via Internet, der die Welt verändert hat. Es ist auch die Mobilität der Menschen, es ist die weltweite Vernetzung der Wirtschaft und der Leute, die die Welt verändert. Im Guten wie im Schlechten. Da gibt es zu früher keine Parallele.

      Und man vermittelt sicher keinem Jugendlichen das Gefühl, etwas Besonderes zu sein, wenn man ihm mit 10 verbietet, eine bestimmte Schule zu besuchen. Nichts anderes geschieht aber in Österreich derzeit. Und auch deswegen bin ich dafür, dass diese Trennung fällt. Das hat mit Einheitsschule nichts zu tun. Dieses Prädikat trifft dzt. auf die AHS zu, in der alle Schüler einer Klasse über einen Kamm geschert werden, weil es keine innere Differenzierung gibt. Informieren Sie sich über das Schulsystem in Schweden. Die wissen, wie man das macht und sind damit sehr erfolgreich. Und schwedische Kinder sind nicht anders als österreichische.

  24. Wahrheit (kein Partner)
    01. Dezember 2010 09:16

    OT: Unser Chef hat gestern auf Puls4 einen Caritas-Menschen mit gemeinen Argumenten derart zerlegt, dass Puls4 genötigt wurde, den Zusehern das Umfrageergebnis am Schluss der Sendung vorzuenthalten!
    Ich hoffe sie laden ihn jetzt in Zukunft noch ein:
    http://www.puls4.com/video/play/958432

    • mahler (kein Partner)
      01. Dezember 2010 09:42

      Herr Unterberger ist Ihr Chef? Arbeiten Sie für Ihn? Werden Sie von ihm bezahlt?

    • Trollfresser (kein Partner)
      01. Dezember 2010 10:39

      mahler

      für das billige Postings gibts sicher auch von deiner Organistion keinen roten Heller.

    • brechstange
      01. Dezember 2010 22:26

      Also ich muss sagen, eine faire Diskussion in Puls 4, würde man sich vom ORF auch wünschen.

  25. TCM (kein Partner)
    01. Dezember 2010 09:00

    Da hilft nur noch Binnen-I be gone. Funktioniert leider nur im Internet und nicht im wirklichen Leben.

    https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/6822/

  26. Roter Teppich
    01. Dezember 2010 08:39

    Werte Kommentatoren!

    Was wäre Ihrer geschätzen Meinung nach zu nachfolgedem Text die korrekte Schreibweise?

    Die Mitglieder der neuen Stadregierung ...

    Die MitgliederInnen der neuen Stadtregierung ...

    Die OhneOderMitGliederInnen der neuen Stadtregierung ...

    • Reinhard (kein Partner)
      01. Dezember 2010 09:29

      DIE Stadtregierung?
      Ich fühle mich als Mann diskriminiert! Immerhin sitzen genug Männer in diesem Gremium, also bitte die/der StadtregierungEr!

    • Gennadi (kein Partner)
      01. Dezember 2010 10:38

      Politisch korrekt wäre:
      Die Mitgliederinnen der neuen Stadtregierungin.

    • Reinhard (kein Partner)
      01. Dezember 2010 12:37

      Gennadi, DIE Stadtregierung ist doch schon weiblich - was in Graz z.B. die Entscheidungen zum Fuhrparkmanagement in einem verständlicheren Licht erscheinen lässt - also verlange ich eine Maskulingenderisierung!
      Wo ist meinErIn GleichstellungsbeauftragterInErIn für MännerfragenInnen? Steht der gerade als MitgliedIn einer Terrorgruppe oder eines Terrortrupps vor dem oder der KadiIn, oder ist Männerdiskriminierung nach dem/der gleichen Grundsatz/Grundsätzin erlaubt, nach dem der oder die DiskriminierungIn von FrauInnen verboten ist?
      HIILFEEE!!!

    • Roter Teppich
      01. Dezember 2010 13:19

      @Reinhard:

      Das habe ich nicht gewollt :)

  27. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    01. Dezember 2010 08:08

    Mit Freude stimme ich Ihrer Meinung zur Sprachverhunzung diesmal zu, aber bitte nehmen gerade Sie nicht Wörter wie "duden-widrig" in den Mund, solange Sie Sich keine Heerschaar an Lektoren leisten können.

    • H. Richter (kein Partner)
      01. Dezember 2010 09:55

      @Stf
      "Heerschar", bitte schön, alles andere wäre "dudenwidrig", das Wort hat mich übrigens auch gleich angesprungen -- was wird das erst für ein Gezeter werden, wenn 2014 das Binnen-I in die neue Duden-Auflage kommt. :-) Da werden wohl viele an gebrochenem Herzen sterben. Hach, und diese Verbildung unserer unverderbten Jugend erst ...

    • Josef Maierhofer
      01. Dezember 2010 11:37

      @ H.Richter

      Es scheint Ihnen das Binnen-I wichtig zu sein. Meiner Meinung nach wird damit die Sprache zerstört und es ist ja noch nie notwendig gewesen. Offenbar sollen damit die Leute gequält werden.

      Deshalb hoffe ich darauf, daß sich bald die Vernunft durchsetzt und wenn es nicht anders geht, eben durch Abwahl und eine mehrheitsfähige FPÖ, die als einzige diesen (meiner Meinung nach) Blödsinn nicht mitmacht.

  28. helpy (kein Partner)
    01. Dezember 2010 03:15

    Ich sehe leider nicht, ob Sie in Ihrem Text Binnen-Is verwenden, denn falls es noch nicht bekannt ist: es gibt für den Firefox eine nette Applikation, die tatsächlich die Binnen-Is in Texten/auf Homepages verschwinden lässt.

    http://binnenibegone.awardspace.com/

    • Reinhard (kein Partner)
      01. Dezember 2010 06:10

      Da unsere Kinder (oder heißt das jetzt KinderInnen?) mit "tausenden Apps" so hervorragend zurechtkommen (besser als mit Texten), wäre eine Applikation hilfreich, die genderwahnsinnigen Sprachschrott wie Binnen-I's und wortinterne Schrägstriche aus allen Schultexten tilgt.
      Das geradezu fanatische Toben der linken Kampfemanzen liegt daran, dass es eine wirkliche Benachteiligung der Frauen nur noch in gefälschten Statistiken gibt; da müssen die weltfremden und von der Realität kaum berührten Kämpferinnen gegen die Knechtschaft der Frau, ( meist studierte Töchterlein aus Gutem Hause, deren einzige Erfahrung mit dem bösen Patriarchat darin bestand, dass der unterdrückerische Papa das Studium allein finanzierte) schnell ein Nebenschlachtfeld eröffnen, das sich leicht vom warmen Schreibtisch aus verwüsten lässt.
      Mit Erfolg, wie es scheint.

    • schlechter Geschmack (kein Partner)
      01. Dezember 2010 10:56

      Ich zumindest fühle mich durch dieses "Binnen-I" sexuell belästigt. Bereits beim Lesen harmloser Texte kommt man mir mit diesem sexistischen Zeug. Es wird mir unterstellt, dass ich beim bloßen Betrachten von Dreiecken und hängenden schlaffen Gegenständen meine Männlichkeit unbewußt repetierte.

      Das ist sowas von grauslich und anmaßend, dass ich in Zukunft auf die bessere (!???) Hälfte der Menschheit dankend verzichte, dieser zum Trost den folgenden link hinterlasse

      http://de.wikipedia.org/wiki/Dildo

      und ihr nahelegend in Hinkunft statt des Begriffes "Binnen-I" den des "Umschnall-Is" zu verwenden.

    • schlechter Geschmack (kein Partner)
      01. Dezember 2010 10:58

      nahelegend ---> nahelege

    • Reinhard (kein Partner)
      01. Dezember 2010 12:40

      Schwulsein als Protest gegen das Binnen-I?
      Das erinnert mich an die Toten Hosen: "Kein Alkohol ist auch keine Lösung!"
      :o)

    • schlechter Geschmack (kein Partner)
      02. Dezember 2010 10:18

      Reinhard

      Von Schwulsein war nie die Rede.

      Ich wollte lediglich auf die Parallelität zweier Phänomene (Dildo und Umschnall-I aka Binnen-I) hinweisen. Und die Parallelität geht sogar so weit, dass der besseren Hälfte des Menschengeschlechtes eine gewisse, nicht unbeträchtliche Autarkie ermöglicht wird. Nur lassen muss man sie halt.

  29. fosca
    30. November 2010 23:52

    Soweit mußte es kommen, daß man geistigen Notstand auch schon "gendern" muß! *bbrr*

  30. M.S.
    30. November 2010 23:23

    OT.
    Habe soeben die Sendung "Am runden Tisch" ausgeschalten um nicht meine Verdauungsorgane aus dem Lot zu bringen. Ich glaube, dass es in keinem anderen europäischen Land derzeit solche Politiker gibt, die nicht im Stande sind, eine disziplinierte Diskussionskultur einzuhalten und keine Moderatorin, die so unfähig ist diesen schreienden Haufen zur Raison zu bringen. Bei den wenigen Worten, die man aus dem allgemeinen Geplärre vernehmen konnte, handelte es sich um die üblichen, bis zum Überdruss bekannten, nichtssagenden Floskeln, die an den wirklichen Problemen unsers Staates und unserer Gesellschaft vorbeigehen.
    Bei diesem politischen Personal kann uns vor derZukunft wirklich bange sein.

  31. Brigitte Imb
    30. November 2010 22:55

    OT - Runder Tisch

    Kopf Cap, Glawischnigg, Strache u. Bucher - alle reden durcheinander u. Thurnher schaut zu.
    Die üblichen Selbstbeweihräucherungen und Ankündigungen v. Kopf u. Cap, die wir bereits seit Jahrzehnten kennen.
    Nur sozial gerecht, blablabla.... einfach zum Speiben.
    Glawischnigg ereifert sich gegen die Kürzungen der Familienbeihilfe, v.a. bei Familien mit 4 - 5 Kindern. Na, wer hat denn in Ö noch 4 - 5 Kinder? Richtig - die Anatolier.

    • Gennadi (kein Partner)
      01. Dezember 2010 10:41

      Irgendein Zusammenhang mit diesem Beitrag? Oder nur wieder der übliche Versuch, durch gänzlich anderes Wischiwaschi das Thema zu verschlammen.

    • cmh (kein Partner)
      01. Dezember 2010 11:23

      Brigitte Imb:

      Danke, sie haben den Knopf bei mir gelöst. Irgendwas ist mir bei den von Grünen protegierten 4-5Kindfamilien spanisch vorgekommen. Jetzt ist es mir klar.

      Wo ist das Pferd, das für mich speibt?

  32. thomas lahnsteiner
    30. November 2010 22:29

    SKANDAL,SKANDAL,SKANDAL

    Soeben finde ich in meiner post eine einladung der österreichischen gesellschaft für Heereskunde (mitgliedschaft äußerst empfehlenswert) zu einem vortrag von -man lese und staune-

    Frau HAUPTMANN Dr. Karoline Resch über die Schlacht von Marathon
    Frau Hauptmann Dr Resch ist "Feuerleitoffizier im Aufklärungs- und Artillerie-bataillon 3 in Mistelbach.......

    Frau Resch ist in ihrem job äußerst tüchtig und hat daher anscheinend das ganze gender-brimborium nicht notwendig...
    und sie und die gesellschaft für heereskunde sind anscheinend auch nicht oder noch nicht in die fänge der genderweiber von frau schmied gefallen.

    zu befürchten ist aber, dass aus der tüchtigen frau doktor bald

    die Frau Hauptfrau Dr.in ReschIn, FeuerleitoffizierIn im BataillonInnen 3 wird.

    • Gennadi (kein Partner)
      01. Dezember 2010 10:42

      Die gendergerechte Version wäre doch sicher Hauptmann mit angeschlossenem hochgestellten "a".

    • APM (kein Partner)
      01. Dezember 2010 13:16

      Vor den Vorhang mit der Frau Hauptmann. Aber meine persönliche Meinung ist trotzdem, dass Frau Hauptmann besser Kinder bekommen sollte. Man will gar nicht glauben, dass das österr. Heer seit hunderten Jahren ohne Damen auskam!?

  33. Amtsbekannt
    30. November 2010 22:13

    ENTSCHULDIGUNG ABER ICH MUSS AUS AKTUELLEM ANLASS MEINEN KOMMENTAR NOCH EINMAL POSTEN:

    hm?hm?

    warum müssen in österreich wohl viele der vor der abschiebung stehenden frauen in die psychiatrie eingew. werden und gesunden dann sehr schnell auf wundersame weise?

    hm?hm?
    Genau. Das Wundermittel ist gefunden.
    ASYL in Österreich. .......und jede psych. Krankheit ist damit geheilt.

    Vor unerwünschten Nebenwirkungen informiert ihr Arzt und der Wähler bei der nächsten Wahl.

    • Brigitte Imb
      30. November 2010 22:28

      Eigentlich muß man sich bereits fragen, ob es nicht besser wäre die Politiker zu psychiatrieren, wenigstens die, die derartig unsinnige Gesetze beschließen und diese dann noch brechen.

    • fosca
      30. November 2010 23:40

      @Brigitte Imb

      Das wird wenig nützen, weil die Asylwerber mit ihren Beratern immer neue Komplikationen erfinden, gegen die selbst psychiatrierte Politiker machtlos sind, wie z. B. derzeit ganz aktuell = in jeder Familie ein autistisches Kind!
      Wer traut sich da noch Gesetze exekutieren? :-(

    • mahler (kein Partner)
      01. Dezember 2010 08:51

      @amtbekannt, imb, fosca

      stimmt's, Sie kennen die Frau persönlich und wissen daher, dass sie kerngesund ist und simuliert? Anders kann ich mir Ihre lückrenlose Kenntnis des Sachverhalts nicht erklären.

      Woher nehmen Sie eigentlich die Frechheit, über Leute, die Sie noch nie gesehen haben, in einer derartigen Weise herzuziehen? Mit demselben Recht schreibe ich jetzt: Sie posten in diesem Forum so viel, Sie haben offenbar keine Arbeit, weil die zum Posten nötige Zeit, Sie sind alle drei Tachinierer und liegen dem Staat auf der Tasche.
      Das ist meine Wahrnehmung Ihrer Person.

    • Trollfresser (kein Partner)
      01. Dezember 2010 11:05

      mahler

      Woher nimmst Du eigentlich die Präpotenz? STF hätte für die geliche Menge seiner Präpotenze sicher mehr als einen Blogeintrag benötigt.

      In der Sache kann ich Dir aber versichern, dass zumal psychisch Kranke nicht in der Gegend herumirren und dann zufällig mitsamt ihrer Familie nach Österreich kommen.

      Aber das ist Dir ja klar, denn Du bist ja nicht blöde, nur präpotent. Deine abschließende Anschüttung beweist auch hier, dass Du anders denkst, aber so schreiben musst. Entweder Du postes hier jobmäßig von höherer Stelle bezahlt, o0der Du bist selbst ein Psycherl.

    • mahler (kein Partner)
      01. Dezember 2010 11:31

      @trollfresser

      also ob die Tschetschenin, um die es da geht, schon vor 5 Jahren psychisch krank war, entzieht sich meiner Kenntnis. Auf jeden Fall ist sie in den letzten 5 Jahren nicht herumgeirrt, sondern hatte in Österreich einen festen Wohnsitz. Aber nachdem Sie andere Leute als "Psycherl" bezeichnen, kennen Sie sich in der Materie offenbar aus. Dann sollten Sie aber wissen, dass psychische Erkrankungen auch bei davor komplett gesunden Menschen entstehen können, ausgelöst z.B. durch überdurchschnittlich großen Stress. Und dass die Angst vor einer Abschiebung einen solchen Stress verursacht, sollten Sie als offenbar psychologisch Geschulter ebenfalls wissen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      01. Dezember 2010 11:59

      jaja mahler, du guter mensch:

      Nicht der Täter, das Opfer ist schuld.

      Man kann auch sagen, dass dir selber nicht ganz klar ist, was du von dir gibst.

      Warum ziehen Menschen den nach Österreich, wenn sie hier durch den Stress und den psychischen Druck krank werden? Wenn du diese Frage ehrlich beantwortest, kommst du von selber drauf, dass da was nicht stimmen kann zwischen Schein und Sein.

      Aber ich habe nicht große Hoffnung mit Leuten, die andere als Tachinierer hinstellen, aber dann den Auszuck kriegen, wenn sie selber als Psycherln dastehen.

      Und nocheinmal die Frage - vielleicht hast du sie wieder vergessen: Warum sollen wir uns an die Kultur von Leuten anpassen, die psychiatriert werden müssen, wenn sie in das Land zurückgeschickt werden, an deren Kultur sie so hängen?

    • mahler (kein Partner)
      01. Dezember 2010 12:52

      Werter Trollfresser, wenn Sie mein Posting als "Auszuck" hinstellen, sind Sie aber nicht sehr belastbar. Da fällt mir der Satz ein "Wer austeilt, muss auch einstecken können".
      Mit so einem Stress rechnet niemand im Vorfeld. Es regiert immer das Prinzip Hoffnung.
      Und es geht in diesem Fall in keinster Weise darum, dass wir uns deren Kultur anpassen sollen. Die Tatsache, dass er jüngere Sohn Vorzugsschüler ist, spricht eher dafür, dass sie sich unserer Kultur angepasst haben.
      Und wer sind hier Täter und Opfer? Opfer sind für mich zuallererst die beiden Jugendlichen, deren Leben zerstört werden.

    • fosca
      02. Dezember 2010 00:18

      @mahler

      Die Chuzpe ist ja, daß diese Finten nicht auf dem Mist der Asylanten wachsen, sondern auf dem ihrer österreichischer Berater!

  34. Amtsbekannt
    30. November 2010 21:26

    EXKURS:

    Heute sollte eine Frau aus Tschetschenien nach d. Dublin-Abkommgen gemäß nach Polen abgeschoben werden.

    Und jetzt ratet mal wo sie angekommen ist....

    RICHTIG:

    IN DER PSYCHIATRIE

    SIE BEKAM BEIM EINTREFFEN DER FREMDENPOLIZEI EINEN ANFALL

    Warum kommt mir das bekannt vor?
    Wiederholt sich dies nun täglich?
    Jede Abschiebung wird zur Tragödie?
    Wir Österreicher sind doch die größten....

    oder besser gesagt unsere Volksvertreter!

    Danke Herr Pröll und Faymann!

    Was ist aus meiner Volkspartei geworden?
    Ein Vizekanzler der jede Orientierung verloren zu haben scheint.

    Quo vadis, ÖVP!

    DIE NÄCHSTEN WAHLEN KOMMEN BESTIMMT!

    • terbuan
      30. November 2010 21:56

      Wäre einen neuen Blog wert!
      Was zeichnet ein erfolgreiches Unternehmen aus?
      -ein gutes Produkt (Leben in angenehmer Umgebung und alles gratis)
      -eine entsprechende Zielgruppe (Millionen weltweit)
      -eine motivierte Belegschaft (NGOs, Anwälte und andere Gutmenschen)
      -ein effizientes Marketing (Medien, Politiker, Schlepperbanden etc.)
      Wenn es noch offene Fragen gibt, wendet man sich an einschlägige Berater und Internetforen wie z.B.
      http://www.proasyl.de/

  35. terbuan
    30. November 2010 20:05

    OT
    Der ORF meldet große Schwierigkeiten in Portugal und Spanien, die nächsten Pleitekandidaten werden angekündigt!
    Und der Neffe hält eine Budgetrede in der er dafür plädiert, den künftigen Generationen keine Schulden zu überlassen!
    Ist der Mann wirklich so blöd oder kann man es nur mehr als blanken Zynismus und Verhöhnung der Bürger betrachten. Ich plädiere für beides!

  36. papi66
    30. November 2010 19:44

    Ist unsere derzeitige „Kunstministerin“ Frau Claudia Schmied ein künstliches, uneheliches Kind von Helmut Schmidt und von Johanna Dohnal, ein Kind einer kurzen, aber herzlichen, einer lieben Liaison?
    Hat er, der deutsche Kanzler, die Lesbin Dohnal am falschen Fuß erwischt, über das Bett gezogen? Oder hat er sie bei einer kleinen Schwäche erwischt, die Johanna?
    Hat dieses Seitensprungkind aus lauter Geltungssucht den Namen ihres Erzeugers angenommen oder ist das Ganze eine Einbildung von mir, von einem Spinner, von einem Dümmling, kann mir da irgendwer weiterhelfen, kann mir da irgendwer Auskunft darüber geben?

    • terbuan
      30. November 2010 20:00

      Aber Papi66,
      bringen Sie doch nicht diese unsägliche Claudia mit dem ehrenwerten Altbundeskanzler in Verbindung, der einzige Sozialdemokrat vor dem man heute noch Achtung haben kann!
      Nein, die Schmied ist schon mit dem roten Stallgeruch auf die Welt gekommen, ihr Vater war doch ein umtriebiger Sozi und Finanzchef der OMV, was die Mutter betrifft, da schweigt allerdings die Chronik, angeblich war sie nur Schneiderin!

    • Wertkonservativer
      01. Dezember 2010 10:30

      @ papi66:
      weder Spinner noch Dümmling, vielleicht ein wenig zu viel Phantasie (was ja an sich nicht schlecht ist)!
      @ Terbuan:
      zunächst Gratulation zum exzellenten November-Ergebnis!
      Zu den Eltern von C.Schmied: bei dem prominenten Sozi-Vater wundere ich mich nicht mehr so über die diversen Karrieresprünge dieser Möchtegern-Lady!
      Was deren Mutter betrifft: Schneiderin ist (wenn's hier zutrifft) ja schon ein ehrenwerter Beruf!

  37. ProConsul
    30. November 2010 19:21

    OT - Bulgarin mit gefälschtem Diplom verwaltete EU-Agrarhilfen

    Eine Bulgarin mit einem efälschten deutschen Diplom hat in ihrem Land EU-Agrarhilfen in Milliardenhöhe verwaltet. Die betroffene Hochschule in Berlin habe die Fälschung bestätigt, teilte das bulgarische Landwirtschaftsministerium heute in Sofia mit. ´

    Kalina Iliewa habe zwar an der Hochschule studiert, allerdings keinen Abschluss gemacht. Bulgariens Behörden hatten das gefälschte Diplom offiziell anerkannt. Für die Fälschung müsse sich Iliewa nun in Deutschland sowie in Bulgarien verantworten.
    Einführung strengerer Kontrollen als Aufgabe

    Die junge Bulgarin war 2009 als Chefin der staatlichen EU-Auszahlungsagentur in Sofia eingestellt worden. Ihre Aufgabe war, strengere Kontrollen für die EU-finanzierten Projekte einzuführen, um das Vertrauen der Europäischen Union in Bulgarien zurückzugewinnen. Korruptionsaffären hatten Bulgariens Image heftig geschadet und zu einem Geldstopp aus Brüssel geführt.

    Nach gut einem Jahr wurde der Frau gekündigt - nicht etwa wegen des gefälschten Diploms, sondern wegen einer verschwiegenen Schwangerschaft. Die werdende Mutter hatte aus Angst, den Chef-Posten zu verlieren, Krankenscheine für andere Beschwerden vorgelegt. Der Betrug war kurz vor der Geburt enthüllt worden.
    (quelle. orf.at)

    war nicht vor kurzem die rede davon, dass sämtliche zertifikate/zeugnisse in ö. anerkannt werden sollen?!
    ps. als ich vor jahren einen russisch-kurs besucht habe, hat uns die lehrerin erzählt, man könne sich in moskau in der u-bahn einen doktor-titel kaufen.

  38. Martin P.
    30. November 2010 19:03

    Etwas Off-Topic aber eine Frage zu Kindern.....

    Die Frage: Wie viel soll der Staat an Kinderbeihilfe zahlen "pro Kind und Monat", dass alle kinderlosen Frauen in den nächsten 36 Monaten "ZWEI" Kinder bekommen und alle Frauen die nur "EIN" Kind haben in 18 Monaten ihr zweites bekommen? Wie gesagt, wie hoch soll die Kinderbeihilfe sein?

    Ein kleines Experiment, stellt die Frage an allen die keine Kinder haben und sich über die Kürzung bei Kinderbeihilfe aufregen! Ich bin gespannt......

    • Celian
      30. November 2010 19:15

      Laut Sarrazin pro Kind 50.000 Euro Geburtenprämie, wenns eine Akademikerin unter 30 sein soll, als bevorzugte aber bisher sträflich vernachläßigte "Quelle für Premiumachwuchs".

      Einwanderer machen die Gebärmaschine zu den dafür zur Zeit üblichen Tarifen des Sozialtransfers, wahrscheinlich auch für weniger, etwa einen Nasenraml.

    • Brigitte Imb
      30. November 2010 19:33

      Wie weit ist diese Gesellschaft bereits verludert, dass möglicherweise die Höhe der Kinderbeihilfe ausschlaggebend ist, ob u. wieviele Kinder eine Familie in die Welt setzt?

      Obwohl das Familieneinkommen in jungen Jahren nicht zu üppig ausfiel, verschwendeten wir keinen einzigen Gedanken an div. Beihilfen, wir wollten schlicht und einfach Kinder haben. Wer seine Kinder liebt, schafft es auch mit wenigen Mitteln, es kommt lediglich auf die pers. Einstellung und Einteilung an.

      3 sind´s geworden, und ich bin sehr glücklich sie zu haben. Darüberhinaus darf ich mich zu den Privilegierten zählen, ich habe Zwillinge.

    • Martin P.
      30. November 2010 20:56

      @Brigitte Imb
      Danke! Ja, Kinder sind primär keine Frage des Geldes sonder eine Frage des Wollens. Wir können machen Frauen Millionen bieten und sie werden und wollen nicht Mutter werden. Was bringt die Kinderbeihilfe wirklich.....

    • Undine
      30. November 2010 22:05

      @Brigitte Imb

      Beim Wunsch, Kinder zu kriegen, war die Kinderbeihilfe wirklich kein Thema, ebenso wenig allerdings auch die Tatsache, daß ich drei künftigen Steuerzahlern das Leben schenken würde.

      Drei Kinder kosten, wenn man die Anschaffungen berücksichtigt, kaum mehr als eines, wenn man nicht blindlings alles zusammenkauft, was heute für Kinder angeboten wird.

      Teuer würde es heute für uns, im Gegensatz zu früher, mit dem Schuleintritt.
      Heute würde ich die Kinder ausschließlich in eine Privatschule geben, koste es, was es wolle, wenn damit sichergestellt ist, daß sie eine gute Schulausbildung erhalten. Zum Glück war das zur Zeit, als unsere Kinder zur Schule gingen, noch kein Thema. Soweit ich mich erinnere, war bei der größeren Tochter ein einziges Ausländerkind in der VS-Klasse. Aber heute.....

  39. socrates
    30. November 2010 18:05

    "Zur Zeit": Josef Pasteiner: Der schwarz–rote Schulstreit
    Ein FPÖ - Professor berichtet, was uns die QM verschweigen.
    Die Volksschule ist eine Gesamtschule. Danach kann ein Großteil der Schüler weder lesen noch schreiben noch rechnen. Soweit zur Gesamtschule und ihren Standards.
    Die Direktoren werden nach der politischen Situation bestimmt: In Wien sind 90% SPÖ, 10% ÖVP, in NÖ umgekehrt. Parteilose oder Blaue Direktoren gibt es nicht.
    All das ist nur zum Wohl der Kinder, wie egal welcher Experte/Politiker versichert.
    Direktoren für AHS - BHS werden von einer immergleichen Beratungsfirma ausgesucht und bis vor 2 Jahren dann auch ernannt. Seither weigert sich die tiefrote Schmied, im Interesse der Schüler, zu unterschreiben. Die bestqualifizierte FRAU Prof. Hrubesch für die Fremdenverkehrsschule Krems wird, weil von der FPÖ, nicht anerkannt, im Interesse der Schüler??
    Die Direktorenstelle der HTL Mödling, der größten Schule Ö, ließ Schmied contra legem ein zweites Mal ausschreiben, im Interesse der Schüler??
    Alles was mit " im Interesse der Schüler" beginnt, ist gelogen, es geht um Macht pur. Das sollten alle Diskutanten berücksichtigen, ebenso wie das Versagen der Gesamtschule, der Volksschule.

  40. durga
    30. November 2010 17:39

    Unter der Ägide der Schmiedin wurde 2008 das Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des österreichischen Schulwesens eingeweiht (http://www.bifie.at/bifie ), das von den politisch völlig unverdächtigen Personen G.Haider und J.Lucyshyn geleitet wird. Ich lege allen interessierten Mitpostern die Lektüre dieser Einrichtung ans Herz und garantiere, dass sie kein Activia oder andere Verdauungs-anregende Mittel mehr benötigen werden!

    Dieser Organisation liegt u.a. die Qualitätssicherung der Bildung am Herzen und es werden entsprechende Bildungsstandards festgelegt, Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende einer bestimmten Schulstufe vorweisen sollen. Die Bildungsstandards in Mathematik und Deutsch – 8. Schulstufe - wurden bereits vielenorts erprobt und vermutlich bald implementiert. Daraus einige Beispiele:

    Mathematik (8. Schulstufe!!!!!!!):
    „Welche Ziffer steht an der Hunderterstelle: 23453 – schreib die Lösung auf die Linie“.

    Oder: „Nenn mir eine Zahl zwischen 11 und 20. Die zwei Ziffern dieser Zahl müssen zusammengezählt 7 ergeben“

    Oder: „Ein Tisch und ein Sessel kosten zusammengezählt 700 €. Zwei Sessel kosten zusammen 400 €. Wieviel kostet der Tisch?“

    Ein Beispiel in Deutsch (8. Schulstufe!!!!!!!):

    Standard 27: Eigenschaften, Verhaltensweisen und Handlungsmotive von Figuren in altersgemäßen literarischen Texten reflektieren
    „Der folgende Text stammt aus einem Roman von Christoph Mauz.
    Das Spiel ist auch eins zu eins ausgegangen, und alle haben mir gratuliert, und meine Schwester Babsi ist zu jedem hingelaufen und hat erzählt, dass ich ihr Bruder bin, und der „Tschango“ hat allen erklärt, dass er der Freund der Schwester des Torschützen ist und dass er mir alles beigebracht hat. Das stimmt zwar nicht, aber an einem so wunderschönen Tag war mir das auch völlig Wurscht."

    Wer erzählt in der Ich-Form?
    Kreuze die zwei richtigen Buchstaben im Antwortbogen an.
    A ein Fußballspieler
    B ein Zuschauer
    C ein Freund der Schwester
    D Tschangos Bruder
    E ein Torschütze”

    Derartige und schwierigere Beispiele mußte meine Generation bereits bei der Aufnahmsprüfung ins Gymnasium lösen!

    ZumGlück befinden sich die Bildungsstandards in den – für unser Land völlig nebensächlichen- naturwissenschaftlichen Fächern (Physik, Chemie und Biologie) derzeit im Entwicklungsstadium und werden hoffentlich nie das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Ansonsten: Für Kosten und Nebenwirkungen garantiert das BmuKK und seine Lakaien.

    • Brigitte Imb
      30. November 2010 19:15

      Das klingt eher nach Sonderschulstandard! Schrecklich, bei einem derartigen Anforderungsprofil braucht sich doch niemand wundern über das miese Abschneiden der Schüler bei PISA und ich frage mich, ob die Eltern ev. auch noch einen Beitrag leisten, od. ob lediglich die Schule zuständig ist. Kommt sicher auf die Nationalität der Eltern an und wie es scheint, dürfte sich ein "Bereicherungsanalphabetismus" durchsetzen.
      Es bleibt mir nur froh zu sein darüber, dass meine Kinder die Schulzeit bereits hinter sich gebracht haben und dass mein Mann u. ich uns eine Privatschule für unseren Nachwuchs leisten konnten.

      Eine kurze Geschichte noch. Unsere älteste Tochter besuchte das Gymnasium in Unterwaltersdorf, mit Nachmittagsbetreuung- vor 20 Jahren war das eine exzellente Schule,(hoffentlich auch heute noch)die das Kind wegen Übersiedlung nicht fertig machen konnte. ( Sie maturierte bei den Benediktinern.)
      Nun, als nach ca. 6 Wo. der erste Elternabend abgehalten wurde und Eltern wie Lehrer ihre Anliegen vorbringen durften meldete sich eine Mutter zu Wort und beklagte, dass die Schüler(10a) nicht lernen mit Messer u. Gabel zu essen.
      Die Schule kann doch nicht alle Defizite im Elternhaus korrigieren, ein Mindestmaß an Erziehung, dazu zähle ich auch anständiges Essen und gute Tischmanieren, müßten die Eltern wohl zusammen bringen.
      Der Schüler durfte, aufgrund grober, disziplinärer Verfehlungen, die Schule bereits zu Weihnachten verlassen. Hat nun die Schule versagt, od. das desolate Elternhaus?

    • cmh (kein Partner)
      01. Dezember 2010 11:10

      Also ich habe diesen Text auch mehrmals lesen müssen um ihn zu erfassen.

      Wenn der Text aber aus einem Roman (?!) stammt, und in dem Roman keine Bilder drinnen sein sollten, dann verstehe ich, warum die Kinder nicht mehr lesen.

  41. Brigitte Imb
    30. November 2010 17:38

    OT - Wieder Abschiebung "Unschuldiger" in ein anderes EU Land, wieder "kann" ein Asylant(22!) die Hauptschule nicht abschließen, wieder eine psychisch kranke Mutter.
    Das Thema geht mir schon ordentlich auf die Nerven, wofür wurden eigentlich Gesetze gemacht, für angeblich Rechte? Möglich, denn die Linken sind dagegen offensichtlich resistent.

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/614536/Wien_Tschetschenische-Familie-vor-Abschiebung?_vl_backlink=/home/panorama/index.do

    • Susa
      30. November 2010 17:54

      @Brigitte Imb

      Suizidbereitschaft scheint sich ja unter ausländischen Müttern schon zu einer EPIDEMIE auszuwachsen!

    • durga
      30. November 2010 17:58

      Liebe Brigitte,

      der Nachweis psychischer Erkrankungen ist halt äusserst problematisch, da es - zum Unterschied zu Stoffwechselerkrankungen- in den meisten Fällen keine konkret nachweisbaren/verfolgbaren klinischen Parameter für diese Defekte gibt. Wie sollte also festgestellt werden ob ein "armer Asylwerber" tatsächlich schwer depressiv/traumatisiert ist oder dies nur vorschützt. (In vielen Fällen können allerdings Simulanten auf Grund der medikamentösen Behandlung Folgeschäden erleiden bis hin zu Parkinsonoid syndromes.) Etwas, das in solchen, sich häufenden Fällen helfen könnte, wäre Arbeitstherapie in frischer Luft (etwa Säuberung von Parkanlagen).

    • ProConsul
      30. November 2010 19:26

      Mutter vor Abschiebung ins Krankenhaus gebracht

      Jene tschetschenische Mutter, die mit ihren zwei Söhnen heute nach Polen hätte abgeschoben werden sollen, ist kurz vor dem angekündigten Eintreffen der Fremdenpolizei Dienstagabend ins Krankenhaus eingeliefert worden. Laut dem Asylwerber-Betreuungsverein Purple Sheep, der sich der Familie angenommen hat, habe die Frau aufgrund ihres psychischen Zustandes einen Anfall bekommen.

      Auch Proteste habe es vor dem „Freunde Schützen“-Haus in Wien-Meidling gegeben, bestätigte der Verein. Von diesen habe man sich allerdings distanziert.
      2006 eingereist

      Die Familie ist laut Purple Sheep seit bald fünf Jahren in Wien. Im Jänner 2006 waren sie über Polen eingereist, dort sollen sie gemäß Dublin-Abkommen zurückgebracht werden. Die Mutter sei seit ihrer Ankunft in psychiatrischer Behandlung, der ältere Bruder habe die Hauptschule wegen drohender Abschiebung nicht abschließen können und kümmere sich während der Spitalsaufenthalte der Mutter um den Jüngeren.

      Der Fall erinnert an jenen der kosovarischen Familie Komani, bei dem Zwillingstöchter mit ihrem Vater abgeschoben wurden, obwohl deren Mutter bzw. Ehefrau wegen akuter Selbstmordgefahr im Spital lag. Kurz darauf lenkte Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) ein und ermöglicht der Familie Komani schon zwei Wochen später mittels eines humanitären Visums die Wiedereinreise. (quelle orf.at: hier wird die vorstrafe, der ladendiebstahl der mutter natürlich nicht erwähnt, aber vom orf ist man die einseitige berichterstattung ja gewöhnt.) von mir bekommt dieser trottel-verein seit jahren KEINEN CENT.

    • durga
      01. Dezember 2010 00:05

      Jetzt kommt wahrscheinlich noch der Vorwurf, man habe die arme muslimische Familie gerade zu Weihnachten abschieben wollen.

    • Undine
      01. Dezember 2010 08:08

      @Brigitte Imb

      Was mich immer von Neuem überrascht:

      Unsere Gutmenschen vergießen Tränen (Krokodilstränen?), wenn's um die "Trennung" AUSLÄNDISCHER Familien geht.
      Daß diese "Trennung" aber nur deshalb zustande kommt, weil die Mutter ganz einfach droht, sich umzubringen (auf gutmenschlichen Rat hin!), steht auf einem anderen Blatt und ist schlicht und ergreifend ERPRESSUNG.

      Daß die Gutmenschen auf der anderen Seite alles Menschenmögliche tun, was die klassische Familie zerstört, ist wohl eine andere Geschichte.

      Was kann man von dieser gutmenschlichen "Ungleichbehandlung" der Familie halten?

  42. thomas lahnsteiner
    30. November 2010 15:15

    In allen ministerien wimmelt es von orgeinheiten, die den genderwahnsinn
    bürokratisch verwalten...

    zB nährt der genderunfug eine ganze abteilung in schmieds reich...
    besetzt mit 5 weiblichen akademikerInnen und 2 männlichen vertragsbedienstInnen
    was die den ganzen lieben tag tun, zeigt sich anhand des erlasses und der tätigkeitsüberschriften:

    Abteilung GM

    (Gender Mainstreaming/Gender und Schule)Mainstreaming/Gender und Schule)

    Gender Mainstreaming für das Gesamtressort; Koordinierungsgruppe Gender Budgeting; Vertretung des Ressorts in der Interministeriellen AG GMB; Unterrichtsprinzip „Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern“; Geschlechtssensible Pädagogik; Koedukation; Mädchen- und Frauenbildung; Bubenförderung
    Referat GM/a
    Geschlechtssensible Berufsorientierung und Technikförderung für Mädchen; Förderung von Mädchen- und Frauenprojekten sowie von Projekten zur Bubenförderung; Mädchen mit Migrationshintergrund;

    entlarvend ist, dass man sich immerhin schon zu einer "bubenförderung" herabläßt......damit die "buben" wenigstens vertragsbedienstInnen werden können

    • Undine
      30. November 2010 17:22

      @thomas lahnsteiner

      Für solchen Schwachsinn wird unser Steuergeld verpulvert?
      Und die handelnden Personen nehmen sich auch selber noch ernst?
      Da gibt's keine Einsparmöglichkeit, um diesem teuren Treiben ein Ende zu setzen?
      Wissen die Leute dort in diesem Amt überhaupt noch, ob sie Mandl oder Weibl sind?

    • Gennadi (kein Partner)
      01. Dezember 2010 10:44

      Eine weibliche Akademikerin? Ist hier der Grundsatz der doppelten Negation anwendbar?

    • cmh (kein Partner)
      01. Dezember 2010 11:12

      Eine weibliche Akademikerin ist eine Akademikerin die ihren Abschluss am Standesamt gemacht hat. Das Geld verdient aber der Mann mit Taxifahren.

  43. A.K.
    30. November 2010 14:56

    Ich bin dafür auf den Erlaß betreffend den „Geschlechtergerechten Sprachgebrauch in Texten“ von Unterrichtsministerin Claudia Schmied mit einem "geschlechtergerechten" Aufruf zu ihrem Rücktritt zu antworten.

  44. Johann Scheiber
    30. November 2010 14:47

    Eines muss man schon sagen, die Neobolschewiken aus der sogenannten Sozialdemokratie sind den Dorfdeppen aus der Volkspartei dialektisch turmhoch überlegen. Einfach genial, die klassenlose Gesellschaft und die restlose Zerstörung der bürgerlichen Kultur und Religion über die politische Geschlechtsumwandlung anzustreben. Für den Ruin der Wirtschaft sorgt die bürgerliche Chaotentruppe im Zuge ihrer EU- und Bankenhörigkeit selbst.

    Einfach faszinierend, Georg von Lukac hat nach dem 2. Weltkrieg den antifaschistischen Kampf ausgerufen, weil der Marxismus/Leninismus selbst so weit kompromittiert war, dass man ihn nicht mehr direkt vertreten konnte. So war man zwar nicht mehr in der Lage die linke Revolution zu preisen, aber immerhin alles unter Faschismusverdacht zu stellen, was rechts von links war, letztlich auch den Konservatismus und selbst die Mitte. Die Saat des Verdachtes, der Aggression und letztlich des Hasses ist voll aufgegangen. Und die bürgerlichen Schlafschafe aus Politik und Religion sind eifrigste Mitläufer in der längst selbst faschistischen antifaschistischen Front. Niemand muckst mehr auf.

    Mit Hilfe der Massenmedien ist es dann gelungen der 68er-Faschingsveranstaltung von Studienabbrechern und semi- und vollkriminellen Politrabauken - und Innen natürlich - den Anstrich einer zukunftverheißenden Vision zu geben.
    Heute sehen wir, es ist die alte- pardon - Scheisse wieder.

    Die Umprogrammierung des Menschen durch die bolschewistische Revolution in den frühen zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde von Lenin abgebrochen, weil er, aber auch viele andere erkannt haben, dass durch die Zerstörung der Familie und der Geschlechterbeziehungen auch die Sowjetunion vor die Hunde geht.

    Aber die Skrupel eines Wladimir I. Lenin, oder irgendwelche affirmativen Gefühle plagen Schmied und Genossinnen nicht. Ihnen steht keine, wie immer geartete Utopie vor Augen, nur das Nichts das uns nichtet. Der Nihilismus der Radikalemanzipatorinnen geht sogar so weit, nicht einmal eine strategische Allianz mit dem atavistischen hyperpatriarchalischen Islam zu scheuen, um die bürgerliche Kultur zu zerstören.

    Damit aber haben die GenossInnen sich in eine Situation verrannt, in der sie nur noch verlieren können.

    • Johann Scheiber
      30. November 2010 17:23

      Im kurzlebigen kommunistischen Experiment zur Zerstörung von Familie, Ehe und Geschlechterbeziehungen spielte Alexandra Kollontai die hervorragende Rolle. Ein „Böser Geist“ im Sinne Dostojewskis. Großbürgerlich erzogen und gutsituiert, war ihr Leben gekennzeichnet, theoretisch durch vulgären Materialismus in Geschlechterangelegenheiten und praktisch durch raffinierten Luxus, der selbst einen Anton Kuh zu massiver Kritik veranlasste.
      Ihr Satz:„Nicht die sexuellen Beziehungen bestimmen das moralische Ansehen der Frau, sondern ihr Wert im Arbeitsleben, bei der gesellschaftlich-nützlichen Arbeit." ist bis zum heutigen Tag eine schwere Hypothek für zahllose Frauen, deren prägende Charaktereigenschaften Verantwortungslosigkeit und Selbstsucht nicht sind.
      Kollontai setzte in der SU das Recht auf Abtreibung durch, setzte sich für kollektive Kindererziehung in Krippen ein und forderte freie Sexualität in der sie nicht mehr sah als einen Schluck aus einem Glas Wasser.
      Lenin setzte dem Treiben ein Ende, er nannte Kollontais Ambitionen schlicht unsozial. Von ihm ist das Bonmot vorhanden: Wer mag schon aus einem Glas trinken, das fettig ist von vielen Lippen. Dann schickte er die Volkskomissarin in den Auswärtigen Dienst. Als Uschi Obermeier ist Kollontai dann in der 68-Bums-Kommune wieder auferstanden, eine gewisse Ähnlichkeit mit ihr hat auch Sarah Wagenknecht. Theoretisch lebt sie auch in Claudia Schmied weiter- mit sehr reduzierter Weiblichkeit.

      Nur um zu zeigen wo der ganze Spuk herkommt, und wie die Dämonen durch die Geschichte treiben.

    • Celian
      30. November 2010 19:05

      Johann Scheiber:

      Ihre Mitteilungen sind schlicht sensationell!
      Wo kann man das nachlesen?

    • Johann Scheiber
      30. November 2010 20:59

      Celian,da gebe ich wirklich den Tip ab, Dostojewskis "Dämonen" in der Übersetzung von Swetlana Geier "Böse Geister" zu lesen. Es geht da um die banale Bosheit von Menschen, die sich selbst nicht mehr spüren und die daher mit anderen experientieren. Da liegt der rote Faden, bis in die Gegenwart.
      Einer, dem es gelungen ist, der inneren roten Hölle, die eiskalt ist, zu entkommen, Manes Sperber, hat in seinem Buch "Eine Träne im Ozean" das Problem auf den Punkt gebracht: Sozialisten haben kein Erbarmen mit den einfachen Menschen. Das gilt wahrscheinlich besonders dann, wenn die Weltverbesserer von betuchter Herkunft sind.

    • harald18
      01. Dezember 2010 07:07

      @ Johann Scheiber:

      ................ ein Griff ans Herz des Themas.

      Wie immer man sich dem historischen Phänomen Sozialismus nähert, wie immer auch die Hörigkeit und Selbstvergessenheit gegenüber Ideologien bewertet werden, es bleibt oft die Frage nach dem menschlichen Motiv unbeantwortet. Warum zählt die familiäre Einbettung, die eigentlich ein Grundwesen unserer Spezies ist, im übertragenen Sinne des staatlichen Bereiches nicht mehr so ausgeprägt, ja zum Teil überhaupt nicht mehr? Was setzt sich emotionell an dessen Stelle? Warum vermag der begeisterte Mensch seine Erziehung über Bord zu schmeissen? Zählt die Sucht nach neuen politischen und gesellschaftlichen Ufern stärker als die zutiefst menschliche Anbindung?

      Dass all die feinen Sozialbeziehungen, die mitunter direkt mit der menschlichen Seele verbunden sind, auch in den roten Denkschulen nicht ganz unbekannt waren, ja sogar genutzt wurden, findet eigentlich nicht so richtig Beachtung. Die "Grobe-Hobel-Theorie" gehört nach wie vor zum Bewertungsinstrumentarium für totalitäre Epochen.

      Danke für Ihren Beitrag.

    • karl murx (kein Partner)
    • A.K.
      01. Dezember 2010 21:28

      @Johann Schreiber:
      Danke für Ihren informativen und hochqualitativen Beitrag. Sie dürften nur leider auch unter dem bekannten Problem leiden, daß Intellektuelle zwar die Einsicht in Probleme aber leider meist nicht genügenden Einfluß haben, entsprechend Ihrer Erkenntnis zu handeln und diese durchzusetzen. Sehr schade!

    • Johann Scheiber
      02. Dezember 2010 10:39

      @A.K.
      Intellektuelle haben schon ihren Einfluß, nämlich bei den Linken. Die bürgerliche Antwort darauf müßte eine "gebildete" sein.
      Gebildete Menschen sind immer auch intellektuell, während es den Intellektuellen meistens an Bildung fehlt. Sie leiden an einer Hypertrophie der Verstandesfunktion. Hölderlin nannte den Verstand einen "tödlichen Schergen".
      Und genau von diesen personifizierten tödlichen Schergen werden wir derzeit so attackiert. Viele meinen, die Genderei etwa, sei eine paradoxe Sache in Zeiten der Finanzkrise. Das Gegenteil ist der Fall, die Finanzkrise ist der Anlaß um unterhalb der Wahrnehmungsschwelle die tödliche Saat auszubringen.
      "Der Teufel, der ist alt, drum werde alt den Teufel zu verstehen,"

    • Zooropa (kein Partner)
      02. Dezember 2010 13:31

      Aber ihr Brennstoff, das Papiergeld, mit dem ihre Sozialsysteme und ihre Bürokratie zum Schaden der Leistungsträger befeuert werden verliert gerade an Brennwert. Das merken die Neobolschewiken in ihrer Naivität noch gar nicht. Und von dieser Seite werden sie überrumpelt werden.

      Einen schönen Artikel haben Sie abgeliefert.

    • HDW
      02. Dezember 2010 13:39

      Sie vergessen dabei, dass die Umkehrung des Basis-Überbau Schmähs seinen Ursprung bei Gramscis "Kultureller Hegemonie" ganz früh schon vor dem WKII hatte. Dann durch Max Adler, Hilferding und Bauer in den Austromarxismus Eingang fand sowie dann durch Grünberg in das sogenannte "Frankfurter Institut für Sozialforschung". In den 30ern vertrieben in die USA, rückimportiert nach Europa agitierten Adorno, Marcuse und Habermas nicht nur durch Philosophieren sondern auch durch Hollywoodideologie! Die Idee des deutschen Neomarxismus in den 60er Jahren machte daraus einen einträglichen Antifa-Stellvertreterkrieg ("wir sind die bessere Generation") als Marsch durch die Institutionen als sublimierten Klassenkampf und produziert sich heute als Karikatur in den Redaktionen z.B. der Fellner-Zeitungen und des ORF!

    • Johann Scheiber
      02. Dezember 2010 17:08

      @HDW,Zooropa

      Tolle Ergänzung. Ich gebe ihnen vollkommen Recht.
      Ich denke, wir haben uns hier über Gramsci schon einmal unterhalten - als Idol des Wiener Bürgermeisters.

      Bei aller Kritik am Sozialismus sollte man aber doch festhalten, dass es da auch sehr. sehr ernst zu nehmende Gestalten gegeben hat und gibt. In Österreich Franz Olah etwa oder Norbert Leser.

  45. Wertkonservativer
    30. November 2010 13:39

    Heute noch einmal (mache ich sonst nie!):

    nach Lesen des heutigen A.U.-Kommentars habe ich mir endgültig vorgenommen, ab sofort in allen meinen schriftlichen Äußerungen auf alle Verrenkungen hinsichtlich p.c.- und gendergerechter Schreibe zu verzichten, einfach zu verzichten!

    Falls ich zukünftig da und dort (und von wem auch immer) vielleicht einmal gescholten werde: das kratzt mich wenig!
    Also von mir werden Sie hier nie mehr SchülerInnen, LehrerInnen, (w/m), und ähnlichen p.c.-Stuß sehen bzw. hören!
    Das verspreche ich, so wahr ich mich "Wertkonservativer" nenne!

    • Brigitte Imb
      30. November 2010 14:02

      Da haben Sie ganz genau Recht, wir sollten uns alle dieser unsinnigen PC verweigern. Es ist schlimm genug, dass Studenten ihre Diplomarbeit schlechter bewertet bekommen, falls sie sich nicht an den Neusprech halten.

    • durga
      30. November 2010 16:45

      In meinem bisherigen-nun doch schon sehr langem- Leben habe ich nie Nachteile auf Grund meiner Zugehörigkeit zum weiblichen Geschlecht erfahren, weder in der Reputation und den damit verbundenen Möglichkeiten noch in der Besoldung (die höher war als die der meisten meiner männlichen Kollegen). Für meinen Teil lehne ich daher dezidiert die weibliche Form von Namen und Titeln ab. mit einer Ausnahme allerdings -um die Proponenten unserer Bildung nicht zu desavouieren- möchte ich anregen diese als "die Schmiedin" und "die Karla" zu titulieren.

    • Undine
      30. November 2010 17:48

      @Wertkonservativer
      @Brigitte Imb
      @durga

      Sie sprechen mir aus der Seele! Dieser ganze PC-Kram geht mir so auf die Nerven!

      Wie durga kann ich auch sagen: Ich hab' mich immer wohlgefühlt in meiner "Frauenrolle", ich hatte niemals Nachteile erlebt.

      Schon der "Einstieg" in mein Leben war ein überaus glücklicher: Ich wurde von zwei der liebsten Männer unter der Sonne freudigst begrüßt, von meinem Vater und von meinem großen Bruder. Mag sein, daß mir dieser erfreuliche Lebensbeginn später geholfen hat, auch noch den richtigen Mann zu bekommen.

      Zur Hölle mit dem ganzen durchgeknallten GENDERWAHNSINN!

    • Lisa
      30. November 2010 17:57

      @durga

      Gerade bei der "Schmiedin" würde ich doch eher die maskuline Form wählen, oder?

    • Wertkonservativer
      30. November 2010 18:27

      Ihre von Ihnen so adorierten Männer, liebe Undine, haben mit Ihnen sicher ein wirkliches Glückslos getroffen!
      So schön und liebevoll werden Männer wohl selten "vor den Vorhang geholt", wie von Ihnen! Da spricht jedes Wort von einem glücklichen Jugend- und Familienleben! Bei mir ging's in die andere Richtung: meine Mutter war mir stets überaus lieb und fürsorglich, Ich bedauere noch heute, ihr meine Liebe vielleicht nicht oft genug gezeigt zu haben!!

      Und meine liebe Frau war und ist sowieso der Glücksfall in meinem Leben!
      Nun aber genug, sonst beginne ich vor Glück noch zu plärren!

      Liebe Grüße!

    • Undine
      30. November 2010 18:58

      @Wertkonservativer

      Danke!!! Wegen Ihrer lieben Mutter brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen: Mütter SPÜREN, daß ihre Kinder sie lieben! Und umgekehrt auch!

  46. eudaimon
    30. November 2010 13:29

    Das Glück oder Unglück der Geburt entscheidet zu oft über den weiteren
    Bildungs-Ausbildungs -und Lebensweg unserer Kinder!Genau an diesem Punkt
    machen die Ideologen die Zukunft ihrer politischen Bewegung fest;nichts und niemand
    hält sie davon ab diese einzigartige Gelegenheit -Jahrhundertchance-brutalst zu nutzen,nachdem sie alle anderen Werte ,Tugenden,Traditionen sukkzessive
    mit gekauften Meinungsmultiplikatoren,bestellten pseudowissenschaftlichen
    Studien , Möchtegernexperten und leider auch mit Kunst -u-Kulturschaffenden aller Colleur bis zur Unkenntlichkeit zuplakatierten!!
    Es ist daher völlig egal welchen Schultyp eine Familie wählt -die Inhalte sind
    überall gleich mit dem Parteihobel bearbeitet worden,sodass Lehrer,Eltern und
    Kinder gemeinsam den gleichen Niveauverlust nicht schmerzhaft empfinden.
    In Zukunft wird es daher keine solchen "wertkonservativen"Aufregungen geben,
    weil jeder alles bekommt -mit und ohne seinem Zutun- unbedingtes
    Mittun allerdings wird bei Strafe massivst eingeforder!Sebstverantwortliches
    Ausgrenzen ist Wiederbetätigung im streng "Orwellschen" Sinn und wird mit
    Verfolgung geahndet,damit die reine" Lehre mit Karriere" nicht in Frage gestellt
    werden kann.

  47. papi66
    30. November 2010 13:18

    Schon länger geniere ich mich Frau zu sein, langsam schäme ich mich Mensch zu sein.
    Welche Verarmung sämtlicher Werte bringt diese Genderei noch?
    mami66

    • Wertkonservativer
      30. November 2010 14:04

      Verzeihen Sie, verehrte Papi66:

      Ihrem Pseudonym zufolge, habe ich Sie eher in die männliche Abteilung eingestuft! Also, das nächste Mal derf's nicht mehr sein!
      Genieren müssen Sie sich jedoch wirklich nicht, weder als Frau, noch als Mensch!
      Sie wissen:
      "Ehret die Frauen, sie flechten und weben
      himmlische Rosen ins irdische Leben"
      Das ist doch was, nicht?

    • Brigitte Imb
      30. November 2010 15:10

      @ WK,
      so wie ich das verstehe schreiben "papi und mami" hier. Heute war´s die "mami", papi macht keine Signatur.

    • Wertkonservativer
      30. November 2010 15:49

      Danke, liebe Brigitte!
      Jetzt kenne ich mich zwar auch noch nicht komplett aus, werde in Zukunft @papi66 jedoch ganz neutral ansprechen.

    • Samtpfote
      30. November 2010 16:32

      Werter Wertkonservativer

      Unter dem Nick papi66 schrieb "mami66" (siehe die Unterschrift in der letzten Zeile im Posting von papi66!)
      Alles klar auf der Andrea Doria? :-)

    • Wertkonservativer
      30. November 2010 18:45

      Danke, Samtpfote; habe ich übersehen!

  48. Viktor
    30. November 2010 13:02

    Wie wird Frau Schmied mit folgendem schwerwiegenden Problem fertig ?

    Ein Trottel wird immer ein Mann sein,Trottelin gibt es nicht.
    Ein Trampel ist immer eine Frau,Trampler habe ich noch nie gehört.

  49. Geheimrat
    30. November 2010 12:38

    Die Tussi Schmied hat einen Knall! So einfach ist die Sache.

    Freundschaft!!!!!!!!!!!

  50. Josef Maierhofer
    30. November 2010 11:02

    Nein so kann es nicht weitergehen. Der Titel ist richtig und Gefahr im Verzug.

    Bei allem Idealismus oder aller Ideologie, die Frau Bundesminister Schmid an den Tag legt, ihre Vorstellungen oder die Ihrer Partei, der sie glaubt als Bundesminister folgen zu müssen, obwohl sie Bundesminister für Österreich wäre, durchzudrücken, sie tut es zu Lasten unserer Kinder und zu Lasten unserer Gesellschaft.

    Das zu erkennen fällt ihr offenbar genauso schwer, wie es damals war mit der Bank.

    Für mich ist Frau Schid der personifizierte, österreichische Parteiapparatschik, der über Leichen geht, um seine apparatschikhaften Vorstellunge durchzudrücken.

    Früher hat Österreich von der Schulvielfalt gelebt und es ist Fakt, daß die heutigen Lernerfolge 37% der Lernerfolge von 1960 waren.

    Damals lagen den Schülern nicht an jeder Ecke Parteibonzen im Weg.

    Werte Frau Bundesminister !
    Versuchen Sie zu erkennen ! Versuchen Sie die Folgen und Konsequenzen Ihres Tuns und Handelns bis zum Ende durchzudenken ! Vielleicht kommen Sie drauf, daß die Schüler gute Lehrer brauchen, eine gute Schule, die ihre Fähigkeiten fördern kann, eine Oase der Ruhe und nicht Sie und Ihre Apparatschiks, die wirklich nichts anderes tun, als unsere Kinder zu zerstören und ihnen im Weg zu liegen. Nein nicht Sie sind wichtig, unsere Kinder sind es, nein nicht Sie unterrichten, die Lehrer unterrichten. Vielleicht können Sie da Ihre Funktion erkennen, nämlich zu vermitteln, zu verwalten und nicht sich einzumischen in etwas, was Sie nicht arbeiten müssen und auch nicht verstehen, wie Sie fast tagtäglich beweisen.

  51. Graf Berge von Grips
    30. November 2010 10:50

    Nr. 309
    Ich denke diese Bankerottteuse schaffte Know How in jene Richtung,
    die einem prädestiniert zur endgültigen Sprachvernichtung.

  52. Celian
    30. November 2010 10:50

    Soso " LererInnen" also.

    Frau Claudia SchmidIn , in Ideologie eine EinserIn, in Rechtschreiben einen Fünfer.

  53. thomas lahnsteiner
    30. November 2010 10:20

    zum genderwahnsinn der frau schmied und zur indoktrinierung der jugend durch
    die pc-faschisten:

    (aus "Neue antisoziale Rechtschreibung" blick.ch)

    Erst wird Mann und Frau gleich geschaltet, um in der nächsten Stufe zu einer Sache, einem beliebig benutzbaren empfindungslosen Ding herabgestuft zu werden.

    Die folgende Liste lässt das Schema eindeutig erkennen:

    Die Entmenschlichung der Sprache. Die direkte Bezeichnung der Person an sich wird strikt gemieden. Nur wenn es nicht anders möglich ist, wird der größtmöglich verallgemeinernde Überbegriff verwendet (z.B. aus Kunden wird Kundschaft, aus Einwohnerbefragung wird Bevölkerungsbefragung...):

    Mutter/Vater => Der Elternteil oder das Elter
    Mannschaft => Team
    Fussgängerzone => Flanierzone
    Anwenderbezogen => Praxisbezogen
    Benutzerhandbuch => Bedienungshandbuch
    Mitarbeitergespräch => Qualifikationsgespräch
    Einwohnerbefragung => Bevölkerungsbefragung
    Leserfreundlich => Lesefreundlich
    Arztpraxis => Praxis für Allgemeinmedizin
    Besucherparkplatz => Gästeparkplatz
    Buchhalterdiplom => Buchhaltungsdiplom
    Anfängerkurs => Einstiegskurs
    Lehrerzimmer => Pausenzimmer
    Patientenzimmer => Wartezimmer
    Kundenberatung => Kundschaftsberatung

    usw und so fort

    • Lisa
      30. November 2010 18:07

      Merkwürdig, der Begriff "FRAUENSCHAFT" will sich nicht und nicht durchsetzen.

    • cmh (kein Partner)
      01. Dezember 2010 11:20

      Nach dem in der Spanischen Hofreitschule jetzt auch BereiterInnen tätig sein sollen, stellt sich doch auch die Frage, ob die beiden Mädls auf Hengsten oder auf HengstInnen reiten.

      (Der Kalauer hat einfach sein müssen. Sorry)

  54. Der kleine Nick
    30. November 2010 09:28

    Schade, dass Frau Schmied ihren Frust über das eigene Scheitern ausgerechnet am verletzlichen Gut Sprache abreagiert! Wer den Unterschied zwischen biologischem und grammatikalischem Geschlecht ignoriert (oder nicht einmal versteht), wer die Sprache vorsätzlich ihrer Eleganz und Verständlichkeit beraubt und wer freie Bürger mit dümmlichem Sprachtotalitarismus behelligt, der ist schlicht ein Idiot. Wer mag, ist auch eine Vollidiotin.

    • Undine
      30. November 2010 18:17

      @Der kleine Nick

      "Schade, dass Frau Schmied ihren Frust über das eigene Scheitern ausgerechnet am verletzlichen Gut Sprache abreagiert"

      Zu diesem traurigen Satz möchte ich noch hinzufügen:

      .......und am verletzlichen Gut KINDER abreagiert!

  55. Xymmachos
    30. November 2010 09:14

    Abgesehen von den inhaltlichen Grauslichkeiten: für die Eleganz der Formulierung "...daß Frau Schmied halt von Natur aus nur Frauen im Sinn hat..." Herr A.U. bitte vor den Vorhang!!!

  56. SuPa
    30. November 2010 09:02

    Claudia Schmied ist eine brave Parteisoldatin und macht nun nur das, was ihr von Gabriele Heinisch-Hosek eingesagt wird. Die staatlich geprüfte Reitinstruktorin hat auch beigetragen, dass die Investkredit "zutodegeritten" wurde, so wird sie es nun auch mit unserem Bildungssystem machen.
    Ich vermisse bei unserem Schulsystem die Visionen und Umsetzung langfristiger Ziele, vielmehr wird seit Jahren (auch unter der unglücklichen ÖVP-Gehrer!) ständig herumexperimentiert und durch laufende Schulversuche alles kaputt gemacht. Obwohl ich die PISA-Tests nicht überbewerten möchte, so zeigen diese, wo in Österreich die Reise geht.

    • DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
      04. Dezember 2010 20:25

      "... unglückliche ÖVP-Gehrer": das ist falsch. Unglücklich müssen die von ihren "Reformen" beglückten sein. Für sie gilt: Selig die Armen im Geiste, denn ...
      In diesem Sinn scheint mir unbeschadet ihres neo-liberalen (eigentlich richtiger: wegen) Kurses die ÖVP trotzdem eine christliche Partei zu sein.

  57. MJM
    30. November 2010 08:53

    Meine Kinder besuchen derzeit die Gymnasium-Unterstufe und ich kann daher aus unseren leidvollen Erfahrungen berichten, dass die in der Realität größten Probleme von Herrn A.U. im zweiten Ansatz angerissen werden.

    Unfähige und demotivierte Lehrer sowie zahnlose Direktoren stehen immer mehr un- oder verzogenen Kindern gegenüber. Schon früh sich selbst überlassen, werden viele in Zukunft bestenfalls einen Platz in der virtuellen Spassgesellschaft finden .

    Begabtenförderungen finden nicht statt und scheinen auch nicht gewünscht. Stattdessen völlig sinnfreier Muttersprachenunterricht. Kenntnisse, die früher ohne große Aufwände gelehrt und gefestigt wurden, kommen heute trotz hohem, aber ineffizieten Ressoureneinsatz bei den Kindern nicht an oder sitzen einfach nicht.

    Zu allem Überfluss, erfasst einen im Hinblick auf die derzeit "handelnden" Personen, wie von Herrn Dr. A.U. und vielen Mitbloggern treffend beschrieben, leider nur das nackte Grauen.

    Zukunfts-Ruinierer wohin man schaut!

    P.S.: Den VSSTö-Kugelschreiber, der meinem Sohn vor der Schule "geschenkt" wurde, habe ich mit seinem Einverständnis entsorgt.

    • Wertkonservativer
      30. November 2010 18:34

      @MJM:

      Zwei meiner Enkelkinder gehen derzeit ins Piaristen-Gymnasium: da funktioniert es einigermaßen.
      Aber in den Schulen der anderen (ich habe neun): alles wie von Ihnen beschrieben!

  58. thomas lahnsteiner
    30. November 2010 08:18

    wo die schmied auftaucht, hinterläßt sie eine spur der verwüstung...
    ob in der kommunalkreditbank oder im unterrichtsministerium gilt:
    was sie macht, das macht sie gründlich...
    de facto bastelt sie ja sehr erfolgreich an der ideologischen umorientierung der schulen...
    ohne rücksicht auf verluste wird mit hilfe der neuen mittelschule die ideologie der gleichmacherei beinhart durchgesetzt, der von A.U. dargestellte genderwahnsinn rundet das bild der ideologischen umerziehung der jugend nur ab. Claudia schmied ist die margot honecker des österreichischen schulwesens.

    dem hat die övp nichts entgegenzusetzen, im gegenteil, etliche ihrer grün angehauchten, mediengeilen schulideologen sind schon zu schmid übergelaufen und verzapfen innbrünstig den gesamtschulunsinn.
    und sonst beschäftigt sich die övp im schulwesen hauptsächlich mit der vergrößerung des machtbereichs des einfältigen diktators von niederösterreich, der scharf auf die totale macht über die lehrer ist, den aber die schulentwicklung, soweit sie die kinder betrifft, völlig kalt läßt.

    • Wertkonservativer
      30. November 2010 13:51

      Da haben Sie ja wieder recht, werter T.L.:
      Sie und viele andere sind ja seit längerem auf bestem Wege, mir meine Lebenspartei ÖVP zu vermiesen.
      Der N.Ö.-Napoleon, seine teils sehr unsympathischen Landes-Trabanten, weiters die ÖVP-Bildungs-Gurus von Schilcher abwärts, die machen es mir zunehmend schwer, die ÖVP zu verteidigen.
      Eines noch zur heutigen Plenarsitzung im Parlament: den Blauen würde es wahrscheinlich sehr guttun, die Feindschaft mit dem BZÖ ad acta zu legen und die dort hoffnungslos werkenden Politiker Zug um Zug zu "inhalieren".
      Leute wie Stadler (haben Sie seine brilliante Rede zum Budget gehört?), Stadler, auch Buchner wären eine sehr notwendige Blutauffrischung für die Freiheitlichen.
      Ich weiß, da gibt es Feindschaften: der Spaltpilz im blauen Lager wirkt unheilvoll nach! Jedenfalls schade um die guten Leute!

    • fosca
      30. November 2010 23:49

      @Wertkonservativer

      Sehr richtig bemerkt, nach Haiders Tod sollte eine Wiedervereinigung ins Auge gefaßt werden, dann hätte man eine wirklich "schlagkräftige" Alternative zu den anderen drei Parteien.
      Aber ich fürchte, die Feindschaft einiger Protagonisten ist so unüberbrückbar, daß dies zum Tod des BZÖ führen wird. Schade!

  59. terbuan
    30. November 2010 07:50

    Alle diese Fehlsteuerungen des Schulwesens, vom Genderwahnsinn bis zum geschenkten Maturazeugnis, fördern ja nur weiter einerseits eine Nivellierung des Bildungswesens nach unten und gleichzeitig eine Elitenbildung bei all jenen, die sich dieser staatlichen Zwangsbeglückung soweit wie möglich entziehen können.
    Letzteres bedeutet allerdings ein hohes Maß an Flexibilität, Mobilität und Bereitschaft zu Verzicht.
    Meine Kinder haben bereits ihre Schulzeit und eine erfolgreiche akademische Ausbildung hinter sich und sind heute beruflich erfolgreich unterwegs.
    Der Weg dorthin war nicht leicht und nur mit großen Opfern zu erreichen, aber es hat sich gelohnt, nicht zuletzt auch durch ein Elternhaus, welches sie gegen verderbliche Zeitgeisteinflüsse weitgehend immun gemacht hat.
    Es hat sich im Grunde nichts geändert, bildungsferne Schichten mit geringem Interesse an der Ausbildung ihres Nachwuchses werden weiterhin nur Hilfsarbeiter in die Arbeitswelt einbringen. Es wird ihnen heute nur noch bequemer gemacht.
    Auf der Gegenseite wird es immer schwieriger, Kinder werteorientierter Eltern durch die Hürden dieses bildungsfeindlichen Systems hindurch zu schleusen und sie auf die zu erwartenden Herausforderungen des Lebens vorzubereiten.

  60. Wertkonservativer
    30. November 2010 05:40

    Danke, A.U. !
    Das ist wieder einmal "Wasser auf meine Mühlen"!

    Ungleichbehandlung, frühe Diversifizierung, Diskriminierung, wenn ich das nur höre!
    Fakt ist, dass ein erklecklicher Teil unserer lieben Gesamt-Volksschulabgänger nicht einmal reif für den zweiten Zug der Hauptschule sind: traurig, aber wahr!

    Und zur Leseschwäche: wer nicht von Haus aus gut Deutsch kann, wird auch nicht gut lesen können.

    Aus meiner Familie: wir haben unsere Kindern schon mit fünf, sechs Jahren zu täglichem Lesen in guten Büchern angehalten, und das geht bis heute so:
    unseren zahlreichen Enkeln schenken wir zu Weihnachten und Geburtstagen ausschließlich Bücher, nach jeweiligem Alter und erkennbarer Neigung ausgewählt.
    Eine Marotte? Treffen Sie Ihr Urteil!

    • Undine
      30. November 2010 20:10

      @Wertkonservativer

      Wenn es eine Marotte ist, dann bin ich auch von einer solchen befallen!
      Auch wir sind eine Familie von Leseratten. Wenn im Freundeskreis ein Kind geboren wird, gibt's von mir immer ein Kinderbuch, gewissermaßen als "Samen" für eine spätere Bibliothek.

  61. Philipp Starl
    30. November 2010 01:38

    Österreich anno 2010, eine Parallelwelt:

    Werte Mitkommentatoren, ich frage Sie alle: wie würden Sie das Schulsystem gestalten? Nein ernsthaft, welche Lehrmethoden würden Sie anwenden wollen, welches Auswahlverfahren für die Schüler? Welche Fächer würden Sie wollen, dass gelehrt werden und wie soll die Auswahl der Direktoren erfolgen?

    Frau Imb, wollen Sie für Ihr Kind (Anm.: da ich über die persönlichen Verhältnisse aller Kommentatoren nicht genau bescheidweiß, hoffe ich, falsche Annahmen seien verziehen) eine Schule, die strenge Disziplin fordert und nur die besten Lehrer anstellt? Bekommen Sie!

    Herr terbuan, wollen Sie für Ihr Kind eine Schule die nach Montessori unterrichtet und Schüler aktiv an der Unterrichtsgestaltung teilhaben? Kein Problem!

    Herr Bauer, wollen Sie für Ihr Kind eine Schule, die alle aufnimmt, schlecht wirtschaftet aber herzliche Lehrer hat? Nur zu, Sie brauchen nur anmelden!

    Herr Bates, wie wär's? Wollen Sie Ihr Kind vielleicht in eine Schule ohne Nachsitzen und ohne Benotung schicken? Selbstverständlich, machen wir!

    Wie das möglich ist und das auch noch günstiger als jetzt? Na ganz einfach, Sie vier repräsentieren Marktteilnehmer und investieren Geld, das andere haben wollen, nur in eine Schule. Das heißt, die Schule kann nicht überleben, wenn sie nicht danach handelt, was Sie Herr Bauer z.b. wollen und Sie bekommen es zu einem günstigen Preis, weil sonst nämlich Anbieter B ebenfalls eine Schule nach demselben Muster aufmachen würde, dafür aber weniger verlangt und dies der Ruin des Anbieters A wäre.

    So, wer will noch im heutigen System leben, wer will weiter für Kinder lernunwilliger anatolischer Bauern aufkommen, während das eigene Kind von denselbigen bedroht und gemobbt wird, während seine Leistungen in den Keller rasseln und Sie auch noch Unmengen für Nachhilfe ausgeben müssen? Bitte aufzeigen!

    • Philipp Starl
      30. November 2010 01:40

      P.S.: wie hier einige Kommentatoren, insbesondere der Blogbetreiber selbst, darauf kommen, besser zu wissen, wie Kinder anderer Familien ausgebildet werden sollen, bleibt schleierhaft.

      Vielleicht ist es Machtdurst? Vielleicht Gewohnheit? Man weiß es nicht, rational begründen kann man derart abstruse Positionen jedenfalls gar nicht.

    • Wertkonservativer
      30. November 2010 07:39

      Da ist Ihnen anscheinend wieder einmal der jugendliche Übermut durchgegangen, Herr Starl!

      Ich habe mir zwar vorgenommen, auf Ihre Kommentare und Subkommentare möglichst nicht mehr zu antworten, doch diesmal legen Sie's ja richtiggehend darauf an:

      Was macht Sie eigentlich so sicher, dass Ihre oft recht aggressiv und manchmal auch (wie hier wieder) unhöflich artikulierten Vorstellungen und Haltungen wirklich treffend und angebracht sind?
      Haben Sie selbst Kinder? Wohl kaum, sonst hätten Sie wohl auch andere Sorgen, als weit Ältere und damit Menschen mit weit größerer Lebenserfahrung derart brüsk abkanzeln zu können
      Also nochmals. nehmen Sie sich bitte ein wenig zurück, werter Herr Starl!

    • Markus Theiner
      30. November 2010 07:47

      Zum PS:
      Weil halt in diesem Block recht wenig Relativisten herumlaufen.
      Wahrheit ist absolut, und auch wenn man sich heutzutage gottseidank im Westen zum größten Teil abgewöhnt hat, das was man für die absolute Wahrheit hält mit Feuer, Schwert und Daumenschrauben anderen aufzuzwingen hält man es doch weiterhin für die Wahrheit.

      Der Grundsatz der Selbstverantwortung würde natürlich jede Einmischung in fremde Angelegenheiten verbieten. Soll sich doch wer anderer mit dem Blödsinn den er glaubt oder macht selbst ins Unglück treiben. Ein Ansatz, der aber hierzulande fast immer mit Einschränkungen vertreten wird und ganz besonders in Frage gestellt wird, wenn es um Kinder geht. Denn die stehen unter fremdem Einfluss. Warum sollten die Eltern ihre Kinder ungebremst ins Unglück stürzen dürfen? Was kann das Kind für die Blödheit der Eltern?
      Wenn aber die Eltern nicht entscheiden dürfen, wer dann? Da bleibt dann eben doch wieder nur der Staat mit Schulpflicht und Vorgaben hinsichtlich des Unterrichts. Ein Ansatz, der gegen Selbstverantwortung spricht, aber durchaus argumentierbar ist.
      Und dann muss halt jeder das Schulsystem, dass er für richtig hält, hinsichtlich ALLER Kinder vertreten, nicht nur für die eigenen.
      Beim freien Bildungsmarkt erübrigt sich das natürlich. Da muss man es aber auch hin nehmen, wenn manche Leute ihre Kinder garnicht in die Schule schicken oder Arbeitgeber die Abschlüsse mancher Schulen schlicht ignorieren.

      Rational begründen kann man die meisten Positionen darüber hinaus sehr wohl. Die Frage der Effizienz beim Lehren vorgegebener Inhalte oder der Vermittlung bestimmter Fähigkeiten (etwa Lesekompetenz) ist ja - theoretisch - einer empirischen Prüfung zugänglich. Was ja Studien wie PISA probieren - wenn auch in der Praxis mit sehr wenig Erfolg.

    • Martin Bauer
      30. November 2010 10:41

      Auf Ironie zu antworten ist nicht immer leicht.

      Man hat heute schon die freie Schulwahl, vorausgesetzt, man nützt den Privatschulbereich. Auch wenn dort die freie Lehrer/Direktioren-Wahl nach wie vor fehlt, sind diese Schulen (mit Öffentlichkeitsrecht) das kleinere Übel.
      Der ungebremste Zulauf zu diesen Bildungseinrichtungen zeigt ja, dass ein freier Markt funktionieren würde.

      Eine Schule, die sich ihren Lehrkörper und ihre Direktion selber aussuchen darf und keiner staatlichen Oktroyierung unterworfen ist, wäre mir sogar eine Verdreifachung des derzeitigen Schulgeldes wert (das wären sodann ca. 520,00 Euro p.m. im gegenständlichen Fall)

    • karl murx (kein Partner)
      01. Dezember 2010 18:17

      Der Starl kann kein Jugendlicher sein, der hat ja eine Diktion wie ein Hofrat in Pension.

  62. fosca
    30. November 2010 01:08

    Da wird einem ja als Erwachsener beim Durchlesen schon schwindelig, wie soll dann erst ein Kind mit diesem Schwachsinn zurechtkommen?
    Zuerst eine total verunglückte Rechtschreibreform, dann dieser Genderwahnsinn, dazu noch Klassenzimmer voller Schüler, die nicht der deutschen Sprache mächtig sind, überforderte Lehrer, Orientierungslosigkeit bei der Politik und nicht zuletzt volles Versagen bei der zuständigen Ministerin = die Summe dieser Kardinalfehler ergibt ein Chaos, welches sich dann in den desaströsen Pisa-Ergebnissen niederschlägt, wobei Pisa nicht das Gelbe vom Ei ist, aber immerhin ein Gradmesser.
    Und anstatt das Übel bei den aufgezählten Wurzeln zu packen, wird das Schulwesen immer weiter mit neuem Unsinn und ideologischem Müll überfrachtet.
    Wir alle werden die Früchte dieses Versagens in zukünftigen, hoffnungslosen Sozialfällen ernten.
    Aber vielleicht liegt genau das in der Absicht der linken Gumenschen, weil sie daraus das größte Wählerpotential schöpfen?
    Wer da nicht resigniert, sollte in die Politik gehen! ;-)

  63. Amtsbekannt
    30. November 2010 00:55

    Ja, ja. Nunmehr hat der SchwachsinnInnen einen Namen.





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