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Grün ist wieder gleich Kriminell

Langsam war in den letzten Jahren die Gleichung Grün=Kriminell in den milden Schatten der Geschichte zurückgesunken. Die aggressiven Proteste – vor allem – der Grünen gegen die sogenannten Castor-Transporte machen zumindest in Deutschland diese Gleichung aber wieder brandaktuell.

Daran kann der Umstand nichts ändern, dass die deutschen Grünen zuletzt etliches dazugewonnen haben. Freilich, wie schon oft, nur bei Meinungsumfragen.

Wie immer man über Atomenergie und die dadurch regelmäßigen Atommüll-Transporte denkt: Tatsache ist, dass sie in Deutschland absolut rechtmäßig sind. Sogar in der Zeit der grünen Regierungsbeteiligung ging, da es keine Alternativen gibt, die Nutzung der Atomkraft ebenso weiter wie die regelmäßigen Castor-Transporte von radioaktivem Material.

Rot-Grün hat damals lediglich eine Laufzeiten-Beschränkung für die Atomkraftwerke beschlossen, die nun wieder verlängert werden soll. Freilich wäre die grün-rote Beschränkung erst zu einem Zeitpunkt lange nach dem Ende der Lebenserwartung von Rot-Grün in Kraft getreten. 2001 hatte der damalige grüne Minister Jürgen Trittin seine grüne Parteibasis sogar aufgefordert, nicht gegen die Castor-Transporte zu demonstrieren.

Jetzt hingegen stehen Trittin und die Grünen an der Spitze der Proteste. Und zugleich sind diese heuer besonders aggressiv geworden. Es gibt schon 1000 Verletzte. Der notwendig gewordene Sicherheitseinsatz kostet die deutschen Steuerzahler mindestens 25 Millionen Euro. Die Demonstranten versuchten nicht nur, sich an Schienen zu ketten, sondern auch Polizeifahrzeuge anzuzünden und den Schotter unter den Bahngeleisen zu entfernen.

Das hat nichts mehr mit friedlichem Demonstrieren zu tun. Das ist rein kriminell – auch wenn viele linksgrüne Medien wie immer so tun, als ob die Gewalt Schuld der Polizei wäre.

Freilich muss sich auch der deutsche Rechtsstaat fragen, ob er konsequent genug ist. Wer Schotter aus dem Bahngeleise entfernt, der hat normalerweise wegen Mordversuchs auf der Anklagebank zu landen. Auch wenn es möglicherweise Hunderte getan haben (von denen man aber nur einen Bruchteil erwischt). Aber es kann nicht sein, dass ein politisch motivierter Mordversuch plötzlich keiner mehr ist. Klar ist jedenfalls: Wer Schotter entfernt, nimmt das Entgleisen eines Zuges und den Tod von Menschen zumindest in Kauf.

Ein Rechtsstaat, der sich ernst nimmt, müsste aber auch klar zwischen dem Recht auf Demonstrationen – bei denen man so laut man will, seine Meinung sagen kann, – und einem nirgendwo festgehaltenen Recht auf Erpressung und Blockade fremder Menschen unterscheiden. Viele andere Staaten tun das auch sehr konsequent. Denn nirgendwo sonst wird das Demonstrationsrecht so überspitzt interpretiert wie in Deutschland und Österreich.

Wenn für alle anderen sogar die Meinungsfreiheit immer stärker erdrosselnd eingeengt wird, dann kann es doch nicht für die Grünen eine absolute Straflosigkeit von Gewalttaten geben. Das geht nur dann, wenn sich ein Staat selbst abschaffen will. Was freilich Thilo Sarrazin der Bundesrepublik bereits diagnostiziert hat.

Wenn die Grünen aber meinen, dass Deutschland ein Unrechtsstaat geworden sei, gegen den man mit Gewalt vorgehen dürfe, dann sollen sie das auch laut sagen. Weil das heißt dann nichts anderes als Bürgerkrieg. Dann haben aber auch die anderen das moralische und auch juristische Recht, selbst gegen die grünen Gewalttäter Gewalt anzuwenden. Etwa jene, denen dieser demokratische Rechtsstaat bei allen Fehlern noch tausende Male lieber ist als eine grüne Republik.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2010 08:10

    In Europa gibt es zwischen Grünen und nationalsozialisten viele erstaunliche parallelen:

    1. Beide sind weniger eine partei, sondern mehr eine Bewegung
    2. Beide sind bereit, zur durchsetzung ihrer ziele, kriminelle taten zu begehen
    (Störung der versammlung andersdenkender, schwere sachbeschädigungen,
    brandstiftungen, körperliche angriffe)
    3. der demokratischen Auseinandersetzung stellen sie die Ideologie der "Tat"
    gegenüber, andersdenkende werden gerne als kriminelle diffamiert
    4. sie verfügen über ein spitzel- und zuträgerwesen..die braun/grünen block-
    warte denunzieren gern andersdenkende bei gericht
    5. ganz wichtig ist für beide die naturtümelei, das vermeintliche "bewahren" der
    natur, das ablehnen des technischen fortschritts in der landwirtschaft
    6. beide sind antisemitisch bzw. "antizionistisch" und bekämpfen das "jüdische"
    bzw "amerikanische " Kapital ("plutokraten", "multis")
    7. Sie versuchen eine gleichschaltung der medien zu erreichen, indem sie diese
    durch ihre parteigänger unterwandern und andersdenkende aus
    den medien davonjagen und diffamieren...
    ebenso werden die unis mit teilweise kriminellen methoden unterwandert
    (hörsaalbesetzungen, attacken auf andersdenkende professoren)
    8. Nazis und grüne haben keine weltanschaung, sondern ihre ideologie ist
    eindeutig eine religion und duldet keine abweichenden meinungen neben
    sich.

    und so weiter und so fort.........

  2. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2010 04:01

    Die Motive dieser Demonstranten sind keineswegs rational Es ist zunächst die unheimliche, amorphe, noch ziellose Eigendynamik der anonymen Masse, die dem Einzelnen ein “Identifizierungsangebot“ macht, irgendwo ohne echte Qualifikation „dazuzugehören“ und auch augenscheinlich (destruktiv) wirksam zu sein. Masse exponiert den Einzelnen als potentiellen „Straftäter“ nicht mehr, exkulpiert gewissermaßen a priori, stärkt vorgeblich kraft des Eingegliedert-Seins in diese, verleiht – wenigstens zerstörende – Macht. (Vgl:. Elias Canetti: Masse und Macht).

    Erinnern nicht diese Gutmenschen an Bilder aus unseligen Zeiten, gegen die sie - antifaschistisch und friedliebend wie immer - aufzutreten vorgeben? Geht es ihnen nicht eher um eine Destabilisierung unseres Systems? Energie ist Lebensader unseres technischen Fortschrittes. Steht sie nicht verlässlich disponierbar, permanent, leistbar und langfristig zur Verfügung, reagiert die Wirtschaft - auch aus psychologischen Gründen – enorm sensibel. Vor allem im derzeitigen globalen Kontext der Konkurrenz mit Schwellenländern zieht Mangel an Energie (und sei er nur durch „Self-Fulfelling-Prophecy“ herbeigeredet) in Verein mit extremer (und oft heuchlerisch verwendeten) unsymmetrischer „Umweltschutz-Hypertrophierung“ Massenarbeitslosigkeit nach sich, die schnell Radikalisierung nach sich zieht.

    Daher ist kein Zufall, dass diese Gruppierungen nicht nur gegen Atomkraft protestieren (weil sie „keine nachhaltige Energie“ sei), sondern auch regelmäßig als Verhinderer der diesbezüglich unverdächtigen Wasserkraft-Energie auftreten (die Paradebeispiel erneuerbarer Energie ist); oder dass sie gebetsmühlenartig CO2-Phobien nähren, gleichzeitig den Kampf gegen die unbestritten weitestgehend CO2-freie Kernenergie besonders intensiv betreiben, oder sich lautstark artikulierend gegen „rückgewandte Ideologien“ auftreten – um selbst die Menschheit in vorindustrielle Stadien zurückwerfen.

    Tschernobyl passte diesen Gruppen durchaus ins Konzept. Rational analysiert ist diese Katastrophe trotz seiner verhängnisvollen Auswirkungen kein wirkliches Beleg gegen friedliche Nutzung der Atomkraft, wenn man die unfassbaren Regelwidrigkeiten kennt, die zu dieser Unfall führen mussten. Dann muss man auch gegen Kraftfahrzeuge sein (weil so mancher Betrunkene sich und andere in den Tod fährt), und somit gegen jeden zivilisatorischen Fortschritt. Optimierten Technologien ist immanent, an sich neutrale Potenziale freizusetzen, die konstruktiv oder destruktiv eingesetzt werden können, je nachdem, wie man sie kanalsiert. Sie aber deswegen zu verwerfen, hieße das Kind mit dem Bade auszuschütten.
    Freigesetzte zerstörerische Energien der Masse können Schlimmeres anrichten als die Kernkraft, die vorgeblich zu verhindern sie sich zusammenrottet. „Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken, gefährlich ist des Tigers Zahn - jedoch der Schrecklichste der Schrecken – das ist der MENSCH in seinem Wahn!“ ?

    Technischer Fortschritt hatte es immer an sich, mit Opfern erkauft zu werden. In der Antike gab es den Mythos von Dädalos und Ikarus für das notgedrungene Scheitern der Pioniere, die Grenzen ausloten: Sie waren die ersten „Flieger“ - und scheiterten. So erging es jeder zukunftsweisenden Technologie in ihren Anfängen: Die legendären Katastrophen von Hindenburg (Luftfahrt) über Titanic (Schifffahrt), Challenger (Weltraum-Shuttle), ICE-Eschede (Bahn- Hochgeschwindigkeitsverkehr) sind der Preis für den Fortschritt, der auf die noch fehlerträchtigen Frühstadien aufbaut. Wir sind wieder bei Karl Popper: Fortschritt ist „trial and error“, schmerzliches Lernen am Scheitern, jede vermeintlich endgültige Erkenntnis ist nur vorläufig und trägt immer die Möglichkeit ihrer Falsifikation in sich, der sie sich auch öffnen muss.

    Der Wunschtraum dieser vorgeblich fortschrittlich-.innovativen, realiter rückwärts gewandten Kräfte: Zuerst Ruinen zu schaffen (einer auch wirtschaftlich nicht mehr konkurrenzfähigen Kultur), damit „neues Leben aus ihnen ... (nach ihren Vorstellungen) ... erblühe“ Steht nicht dahinter das unheimliche Naturgesetz des regelmäßigen Ablösens von Hochkulturen infolge Schwächung durch zerstörerische Kräfte aus dem Inneren in deren dekadenten Zivilisationsphase, sodass diese dem Eindringen anderer Kulturen nichts mehr entgegenzusetzen hatten.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2010 00:55

    Damit unterscheiden sich die Grünen in der Wahl ihrer Methoden durch nichts, was mit solchen Anfängen in totalitären Systemen endet.
    Wenn der Rechtsstaat hier weiter mit zweierlei Maß mißt, kommt es mit Sicherheit wieder zu instabilen, bürgerkriegsähnlichen Zuständen - noch dazu wenn die drohende Wirtschaftskrise tatsächlich eintritt - und danach wird die entnervte Bevölkerung einmal mehr nach dem "starken Mann" rufen.
    Dann wissen wir endgültig, wie es "dazu kommen konnte"! :-(

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2010 01:29

    Der ORF hat gestern in den Nachrichten einen Beitrag, samt Interview einer Demonstrantin gezeigt, wo die Entfernung des Schotters demonstriert und selbstverständlich für gut befunden wurde.

    Bewußte öffentliche Zerstörung, zur Schau gestellt, und natürlich ist das für die GrünInnen und LinkInnen völlig in Ordnung und mit den Folgen dürfen sich natürlich andere befassen.

    Das ist ein rechtsbrecherisches Gesindel, welches der Allgemeinheit in jeglicher Form Schaden zufügt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2010 10:59

    Der ORF jubelt mit den Rechtsbrechern: "Der längste Castortransport, den es je gab". Wortwörtlich! So viele Waggons oder der längstdauernde ....?

    Was haben die Deutschen jetzt von der Verzögerung und zig-Millionen Kosten?
    Was gibt's da eigentlich zu feiern? Das Ende des Rechtsstaates? Den Beginn der Zivilgesellschaftsdiktatur = Diktatur des geistigen Proletariats?

    Voraussetzung dafür ist die allgemeine Verdummung und speziell das fachliche Nichtskönnen, welche Position man auch immer innehat: Jede(r) kann alles.

    Köstlich (bzw. erschütternd) z.B. die leider glaubwürdige Empörung der Frau Rudas ("Unverschämtheit") zur Trivialität zum Thema Überwälzung der Bankensteuer (Rothensteiner) und des Finanzstaatssekretärs (!) Schieder. Vielleicht müssen die Banken zum Nachweis der Nichtüberwälzung jeweils einen Jahresverlust in Höhe der Bankensteuer ausweisen, dann ist's klar!? Oder trixen die neoliberalen Banken ja doch wieder herum??.....?
    Herr AK-Direktor Muhm wird's klären. Der kennt sich mit Banken aus.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGraf Berge von Grips
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2010 08:44

    Nr. 293
    Grüne demonstrieren, im Gleichschritt marsch!
    Besser wär', sie träten den Trittin in den A....

  7. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2010 07:09

    FAZ: Tausende Gewalttäter behinderten den Atommülltransport nach Gorleben.

    Nur in der FAZ wurden die Gewalttäter auch als solche benannt. Es gibt noch eine Zeitung in Deutschland, die sich nicht scheut, die Dinge beim Namen zu nennen. Natürlich war das dem österreichischen Staatsfernsehen nicht der Rede wert.

    Wenn unter dem Ehrenschutz der Creme de la Creme der Grünen und der Linkspartei von Trittin, Claudia Roth über Gysi als Clowns verkleidete Aktivisten um Polizisten herumtänzeln, um sie zu provozieren, bevor mit Molotow-Cocktails geworfen wird, wenn „Schotterer“ die Gleise unterhöhlten und einen Räumpanzer der Polizei in Brand stecken, indem noch Leute sitzen, dann ja dann ist wieder mal der Teufel los und zumindest ein Teil Deutschlands, das Wendland, fest in der Hand der Grünen und Linken. Aber das sind keine Chaoten. Alles fein säuberlich geplant in Zelten mit nur auf den ersten Blick harmlos anmutenden Namen wie „Clownplenum“ oder „Schotterinfo“. Man kann sich ausmalen, was passiert, wenn die Linkslastigen an der Macht sind. Der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Landtag von Niedersachsen zur FAZ: Er kann den Aufruf zum Schottern nicht unterstützen. Aber sich davon distanzieren auch nicht – das sei immerhin ein mutiges Vorgehen. Die deutsche Staatsanwaltschaft sieht das ein bißchen anders: nach deren Überzeugung geht es um einen gefährlichen Eingriff in den Schienenverkehr: Den 1800 Unterzeichnern des Aufrufs wurde die Eröffnung eines strafrechtlichen Verfahrens zugestellt.

    Die Linken und die Grünen müssen verboten werden, weil staatsumstürzlerische Gesinnung eindeutig nachgewiesen werden kann.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFriedrich Lehmann Partner Homepage
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2010 23:02

    Die permanente Hochstilisierung linker Demonstranten zu legitimen Vertretern der Gesellschaft ist ein demokratiepolitisch gefährliches Instrument.

    Aber auch in anderen Bereichen wird immer wieder Vertretern ohne jede Legitimation von Medien und Politik Einflussnahme ermöglicht, die ihnen keinesfalls zustehen dürfte.

    Vom illegitimen Interessensvertreter zum selbstherrlichen Interessensverräter

    Der institutionalisierte Kuhhandel um Macht und Einfluss

    http://denkanstoesse.twoday.net/stories/vom-illegitimen-interessensvertreter-zum-selbstherrlichen-interessensv/


alle Kommentare

  1. Loran (kein Partner)
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  8. Esperanza (kein Partner)
    20. Januar 2015 16:20

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  9. C.Blocker (kein Partner)
    11. November 2010 20:03

    "Tatsache ist, dass sie in Deutschland absolut rechtmäßig sind......"

    Tatsache ist auch, dass in einer Demokratie das Volk entscheidet was rechtmässig ist!! ( im weiteren Sinne )
    Tatsache ist auch, dass es kriminell ist unser Nachfolgegenerationen bis 1000 Jahre nach uns den radioaktiven Mist zu hinterlassen !!!
    Möglicherweise werden wir einmal als die kriminellste Generation in die Geschichte eingehen. Aber die Chancen stehen gut, dass wir die Welt ohnehin vorher zerstören.

  10. Gerhard (kein Partner)
    11. November 2010 14:15

    Der Hang zur Gewalt ist auch den Ösi Grünen nicht fern. Wenn auch schlampig und halbherzig, wie wir Ösis sympathischerweise halt so sind. Zum Beispiel die rabiaten und außerordentlich gewaltbereiten Tierschützer werden ja von unseren Grünen liebevoll in Schutz genommen.

  11. Friedrich Lehmann (kein Partner)
    10. November 2010 23:02

    Die permanente Hochstilisierung linker Demonstranten zu legitimen Vertretern der Gesellschaft ist ein demokratiepolitisch gefährliches Instrument.

    Aber auch in anderen Bereichen wird immer wieder Vertretern ohne jede Legitimation von Medien und Politik Einflussnahme ermöglicht, die ihnen keinesfalls zustehen dürfte.

    Vom illegitimen Interessensvertreter zum selbstherrlichen Interessensverräter

    Der institutionalisierte Kuhhandel um Macht und Einfluss

    http://denkanstoesse.twoday.net/stories/vom-illegitimen-interessensvertreter-zum-selbstherrlichen-interessensv/

  12. DerTurm
    10. November 2010 22:37

    Das passende Buch zum Artikel:

    Oliver Geden
    Rechte Ökologie.
    Umweltschutz zwischen Emanzipation und Faschismus
    Espresso Verlag, ISBN 3885207591

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. November 2010 08:14

      Die synonyme Verwendung von Ökologie und Umweltschutz schon im Titel macht aber auch nicht gerade Lust auf mehr...

    • Gennadi (kein Partner)
      11. November 2010 08:20

      Das passende Buch -
      um das Fehlen einer eigenen Meinung zu ersetzen?

  13. Reinhard (kein Partner)
    10. November 2010 19:54

    OT
    "Unter dem Vorwand, Gutes zu tun, entstehen die abscheulichsten Verbrechen!"

    http://www.krone.at/Welt/Betrugsskandal_um_Holocaust-Fonds_in_USA_aufgeflogen-42_Mio._$_Schaden-Story-229647

    Jeder Cent, der dort hinterzogen wurde, ist ein neuerliches Verbrechen an den wirklichen Opfern des Holocaust und ebenso eines am deutschen Volk, das mit seinen hart erarbeiteten Steuergeldern nicht nur für eine ewig während scheinende Erbschuld zu sühnen, sondern auch noch gierige Betrüger durchzufüttern hat.

    "Keine gute Tat bleibt unbestraft!"

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. November 2010 20:16

      Ich bitte um Rechtsberatung von berufener Seite:
      Ist dieser Artikel jetzt

      a) Wiederbetätigung
      b) Verhetzung
      c) Ausdruck von latentem Antisemitismus
      d) simpler Alltagsrassismus
      e) tendenziöse Darstellung
      f) wahrheitsgemäßer Sachverhalt oder
      g) alles zusammen?

    • Segestes (kein Partner)
      10. November 2010 20:38

      Ob das Leitmedium ORF darüber berichten wird?
      Bisher kein Wort dazu, im Gegensatz zu RTL.

      Heute hat uns der SPÖ-Hansel Tittenbacher, ja auch erst in der ZiB wenig
      subtil erklärt, das der überdrehte Türkenbotschafter inhaltlich eigentlich ganz recht hat,
      wenn er uns vor die Füße rotzt und quasi als latente Bösmenschen
      abqualifiziert.

    • fosca
      10. November 2010 23:24

      @Segestes

      "Tittenbacher" ist nicht schlecht! *lol*

    • Reinhard (kein Partner)
      11. November 2010 06:31

      Bisher kann ich online weder bei ORF, noch bei Presse oder Kleiner Zeitung etwas darüber finden.
      Wird in den Redaktionsstuben noch um die politisch korrekte Formulierung gerungen, um von den Fakten ignorierenden Gutmenschen nicht als rassistisch, antisemitisch oder verhetzend angeklagt werden zu können? Oder sind Milliardenbetrügereien bei den einen schwere Verbrechen und bei den anderen Kavaliersdelikte, höchstens eine Randnotiz wert?

    • Gennadi (kein Partner)
      11. November 2010 08:25

      Milliardenbetrügereien? Ich lese oben 42 Millionen Dollar. Ein verschwindender Klacks zu jenen Beträgen, die hierzulande untergingen. Verschwindend selbst zu den 750 Millionen Euro, die von der EU letztes Jahr als Schutzgeld an die Terror-Gruppen Fatah und Hamas flossen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. November 2010 11:50

      Vielleicht war hier die Metapher "Eisberg" der Algorithmus zur Ermittlung der Größenordnung dieser Summe, Gennadi.

      Übrigens hat es noch nie einen "Saldenabgleich" gegeben.
      Eine sonst übliche Form der Kontenabstimmung hinsichtlich aushaftender Schuld(en).

  14. Segestes (kein Partner)
    10. November 2010 15:51

    Die alter Leier der Konservativen: Wenn die ideologische Gegenseite demonstriert, spielt man den Paragraphenreiter und hohen Priester des Rechtsstaates.
    Und das alles nur, weil die eigenen Anhängerschaft keine Protestkultur besitzt bzw. ihren feisten Allerwertesten, aufgrund einer gewissen (intellektuellen?) Trägheit, nicht hochbekommt, um für bestimmte Ziele auf die Straße zu gehen (schade eigentlich).

    Sicher, ich persönlich finde folgende Art des Protestes auch weitaus intelligenter als zu randalieren:
    http://derstandard.at/1288659923929/Hacker-kaperten-Homepage-der-deutschen-Atomlobby

    Aber bitte, Herr Unterberger, nehmen Sie es doch zur Kenntnis, dass auch die Polizei sagt (sind die auch links-grün?), dass die Demonstrationen im Großen und Ganzen friedlich verlaufen sind (Sie sollten sich nicht von zusammengeschnittenen TV-Bildern in die Irre führen lassen).

    Was man den Verantwortlichen höchstens zum Vorwurf machen kann ist, dass man die in homöopathischen Dosen eingesickerten, vermummten Chaoten nicht mittels eigener Ordner entfernt hat. Aber andererseits, die FPÖ bringt es ja auch nicht zusammen, bei Kundgebungen Hirnis in Bomberjacken den Zugang zu verwehren.
    Und Sie wissen ja: "Es ist alles sehr kompliziert".

    Wenn man sich übrigens darüber aufpudelt, dass diese Demos dem Steuerzahler weiß Gott wie viel Geld kosten, dann sollte man sich jedoch vor Augen führen, dass ein nicht unerheblicher Teil dieser "Geldgeber" mit den Zielen der Demonstranten grundsätzlich sympathisiert. Auch wäre es eine Überlegung wert, die Profiteure der Atompolitik, nämlich die Energiekonzerne, an den Kosten zu beteiligen.

    Und Herr Unterberger, Sie wissen ganz genau, dass diese Demonstrationen nicht bloß den Castor-Transporten galten, sondern auch in sehr starkem Maße auch der jüngst gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung beschlossenen AKW-Laufzeitverlängerung.
    Gerade ein so großer Freund der direkten Demokratie (immer wieder bemühen Sie das Beispiel Schweiz) sollte doch Verständnis dafür haben, dass ein Volk dem man überhaupt keine direkt-demokratischen Mitspracherechte gewährt, gegen dessen Willen man aber seitens der Politik ständig Beschlüsse fasst, sich seine Ventile zum Dampf ablassen suchen muss.

    PS: Die österr. Konservativen sind sowieso ein ganz spezielles Grüppchen.
    Insgeheim sympathisieren nicht wenige dieser Herren, aus einer Art notorischen Trotzreaktion, längst mit der Atomkraft.
    Sagen trauen sie es sich aber nicht laut, da man genau weiß, dass sie nicht nur die Krone dafür massiv abwatschen würde, sondern dass so eine Haltung bei den nächsten Wahlen die ÖVP auch zu einer Zwergenpartei schrumpfen ließe.
    Denn vor allem die Bauern, aber davon kennt der urbane Herr Unterberger wohl keine, können sich noch genau erinnern, was Tschernobyl für sie einst bedeutet hat.

    • Segestes (kein Partner)
      10. November 2010 15:58

      Nachtrag: Die Ironie an der Geschichte ist ja aber folgende: Die Grünen waren es, die mit ihrer Klimahysterie die Renaissance der Atomkraft, inklusive Laufzeitverlängerung, erst ermöglicht haben.
      Fazit: Eigentor.

    • Ferdinand (kein Partner)
      10. November 2010 17:14

      Wir wissen, dass Sie aus der GRÜNEN Steiermark sind. Sie müssen das nicht immer so betonen.

    • Segestes (kein Partner)
      10. November 2010 17:36

      Danke dass du mich drauf aufmerksam machst, Multi-Nick, der du deinen Namen wechselst, wie andere Leute die Unterhosen.

    • Peter (kein Partner)
      11. November 2010 14:03

      Schön, dass die Demonstranten "im Großen und Ganzen" friedlich waren. Die vermummten Gestalten, die Schotter unter den Gleisen herausbuddelten sind dann wahrscheinlich provokative Angenten der Atomlobby gewesen....
      Falls sie doch echt waren, auch nicht weiter schlimm, war ja nur eine verfrühter Faschingsscherz. Was macht schon ein entgleister Zug? Hauptsache wir haben ein demokratisches Ventil für unseren Unmut.
      Gibts eigentlich irgendwelche Hinweise, dass die Mehrheit (=50,1%) der Stimmberechtigten tatsächlich gegen die Verlängerung der Laufzeit der AKWs stimmen würde? Auch in Ö ist das nicht so sicher. Die "Krone" als Indikator zu nehmen ist etwas verwegen, die hat schon öfter auf das falsche Pferd gesetzt.

  15. APM (kein Partner)
    10. November 2010 14:31

    Was es "Freiheit" und "Recht" zu tun hat sich altertümliche Kernkraftwerke aufschwatzen zu lassen bleibt mir schleierhaft. Ob es rechtens ist, Eisenbahnschienen zu entschottern, kann daher nur mit der Gegenfrage beantwortet werden, ob es rechtens ist, dem Volk gegen seinen Willen - obige Kraftwerke zu verpassen. All das nur deswegen, um scheinheilig - "die Klimabilanz" zu verbessern. Die rauhe Wirklichkeit lautet da anders: Jetzt, wo wir endlich Geld scheffeln können, jetzt sollen wir diese AKW zusperren. Nie und Nimmer! Nirgendwo auf Welt kann irgendjemand eine gangbare und vertretbare Lösung der Endlagerung anbieten. Alle "Lösungen" basieren nur auf der Sichtweise: Hinter uns die Sintflut, sollen sich doch unsere Nachkommen damit herumschlagen. Fazit: Nur Idioten nehmen dies ohne Widerspruch hin.
    An sich müsste dieses Thema ja zu den Grundsätzen "der Grünen" gehören. Würden sie sich vorwiegend um solche Dinge kümmern, wäre es gut und schön und sie wären ein politisch und menschlich achtbarer Gegner. Doch die Mehrzahl ihrer Ideen lässt eher vermuten, dass es in ihren Gehirnen trist und trostlos aussieht ähnlich den Gehirnen, die AKW "Lösungen" ohne Wenn und Aber bejubeln.
    Selbst Sonnenkönig Bruno schlitterte gramgebeugt in das politische Nirwana als er einstens verkündete: ....Ohne AKW Zwentendorf müssen wir uns morgen wieder nass rasieren.....

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. November 2010 14:45

      Ja, ja, der gute Bruno sel. hat von etlichen Dingen nichts verstanden.
      Das war das "Grüne" an ihm.

    • APM (kein Partner)
      10. November 2010 15:04

      Eben lese ich im "Teletext" einen Beweis meiner Ansicht über "Die Grünen". Sie streiten sich gemeinsam mit Regierung und türkischem Botschafter, der - höchst diplomatisch große Töne von sich gibt - darum, WER denn nun am intelligentesten von allen dreien ist. Und das nach dem Wiener Wohnen sich so rührend um das türkische Autistenkind inkl. Anhang gekümmert hat.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      10. November 2010 15:49

      Tja, 'hinter uns die Sintflut', was bei Sozialausgaben vom wertkonservativer Mob umgehend gegeißelt wird, ist bei den Umweltfolgekosten eben gar kein Problem.

    • Walter (kein Partner)
      10. November 2010 17:21

      Es gibt keine Umweltfolgekosten. Am besten wäre es, das Zeug den Russen zu verkaufen. Die können es dann in einem sibirischen Hinterhof parken, bis es eine endgültige Lösung dafür gibt.

  16. Telmo (kein Partner)
    10. November 2010 14:00

    Na ja, die Grünen halt. Das kennt man ja. Die Macht der Straße - oder Schiene.
    Selbstbewußt sind sie, die Grünen. Gute Umfrageergebnisse. Auf dem Weg nach oben. Vielleicht gar bis zur Kanzler_in und nicht mehr Vize wie damals der beleibte Joschka.
    Man wird sehen. Vielleicht ist es aber auch nur eine große Blase.

  17. Neppomuck (kein Partner)
    10. November 2010 12:35

    Der prototype Grüne.

    Von Mielke hat er das Konzept,
    von Karl Marx das Unterfutter,
    ansonsten ist er nur Adept
    der Komsomolzen Übermutter,
    der bolschewikisierend dort,
    wo die Genossen weich geworden,
    das Chaos lehrt als Massensport
    und Übungsplatz für jene Horden,
    die schon vor beinah’ hundert Jahren
    die halbe Welt ins Unglück stürzten,
    als sie mit weltfremdem Gebaren
    den wirtschaftlichen Braten „würzten“.
    Die Farbe ist komplementär
    dem blut’gen Rot der Gründerväter,
    und wenn die Industrie nicht wär,
    bliebe er schlicht ein Schreibtischtäter.
    Als „IM Ochsenfrosch“ jedoch
    warf er sich, laut und aufgeblasen,
    für Wandervögel einst ins Joch,
    heut’ trocknen Stengel in der „Vasen“.
    So sucht er sich in seiner Nische
    des Weltanschauungsangebots
    stets neue Nahrung, denn – capiche?
    ohn’ alle jene Krumen Brots,
    die ihm die Wähler freundlich spenden,
    die einfältig, voll Kurzsicht sind
    und leider auch sehr leicht zu blenden,
    wäre er längst verstreut vom Wind.
    So freut ihn jedes Unbehagen,
    das peripher im Bürger keimt,
    und spannt den gleich vor seinen Wagen,
    der nicht gewahr, dass er geleimt.
    So bleibt denn letztlich nur zu hoffen,
    dass der nicht krache an die Wand,
    doch dies’ Ergebnis ist noch offen.
    Wie’s enden mag? Ich bin gespannt.

  18. hoffmann (kein Partner)
    10. November 2010 11:48

    Wenn man liest, was die "Zeit" über diese Proteste schreibt, sind 3 Dinge zurechtzurücken:
    1. Trittin hat zu friedlichen Protesten aufgerufen. Das ist absolut keine strafbare Handlung.
    2. Die Zahl der gewaltbereiten Demonstranten war im Vergleich zu ihrer Gesamtzahl verschwindend gering. Es gibt einen gewissen %-Satz, damit hat auch die Polizei gerechnet, und der muss ausgeschaltet werden. Deswegen aber die Proteste an sich als illegal zu bewerten ist einfach keine Relation. Auch die Kosten sind kein Argument, denn mit solchen Kosten muss eine Demokratie leben. Eine Demokatie kann sich nicht aussuchen, wann wogegen und mit welchen Ausmaß demonstriert wird.
    3. Wenn man weiß, dass dieser Castorzug immer mit Schrittgeschwindigkeit fährt (auch bei freier Strecke), kann man die Sache mit dem Schotter nur schwer als Mordversuch bezeichnen. Was anderes wäre es, wäre das eine Nacht- und Nebelaktion und am nächsten Tag donnern die Schnellzüge über diese Strecke.

    • brechstange
      10. November 2010 14:28

      Sabotage mit Gefährdungspotential für die Züge, die die Strecke am nächsten Tag mit Normalgeschwindigkeit passieren, ist es allemal. Das kann man drehen und wenden, wie man will.

      Trittin ist ein Mensch, der die Macht möchte, dem jedes Mittel Recht ist. Blöd würde er sein, zu Gewalt aufzurufen, dass machen seine Chaoten auch ohne Ruf. Auch das weiß er, der Ex-RAF-Anwalt.

    • hoffmann (kein Partner)
      10. November 2010 14:49

      brechstange

      Interessant, wie gut Sie Trittin kennen. Haben Sie Ihn getroffen?

      Wenn man will, dass der Zug weiterkommt, muss diese Strecke repariert werden. Und es war die einzig mögliche Strecke für den Zug. Die Chance, dass der Schaden bleibt und andere Züge deswegen entgleisen, war also gleich null.

    • karl murx (kein Partner)
      10. November 2010 18:03

      Dieses scheinheilige "Keine Gewalt!" von Trittin ist das typische Doppelpassspiel von Anhängern totalitärer Systeme - er weiß ja, dass die Drecksarbeit ohnehin verlässlich von anderen gemacht wird.
      Und nun zu ihrer Weiterbildung: Trittin kann sich bis heute nicht durchringen, sich von den Morden der RAF zu distanzieren.

    • Gennadi (kein Partner)
      11. November 2010 08:17

      "Die Zahl der gewaltbereiten Demonstranten war im Vergleich zu ihrer Gesamtzahl verschwindend gering."
      Damit gehen sie am liebsten hausieren. Obwohl doch gerade dieser Umstand zu denken geben sollte. Eine harte Kerntruppe von gewaltbereiten Berufsdemonstranten zieht, gut bezahlt, von Ereignis zu Ereignis. Ihnen geht es um Zerstören, nichts weiter. Nach außen verbreitet der politische Hintergrund dieser Leute das Märchen, es gehe um Umweltschutz - und lockt damit eine breite Masse nichtdenkender Menschen an, die dann (wie gerade in Deutschland historisch beliebt), einfach "mitlaufen". Themen sind diesen Mitläufern egal; sie hören "Umweltschutz" und schalten alle Vorgänge ab, mit denen auch nur der leiseste Denkvorgang angeregt werden könnte.

      Die Statistik ist damit verbessert, über die Gewalttäter braucht nicht gesprochen zu werden, denn ihre Zahl ist ja nur "verschwindend gering". Dieses Vorgehen schönzureden, ist vieles. Demokratisch mit Sicherheit nicht.

  19. *g* (kein Partner)
    10. November 2010 11:01

    Wann wird der ORF ausgeliedert aus der Gesellschaft?
    Im Wiederwald wäre noch sehr viel Platz frei...

  20. Roberto (kein Partner)
    10. November 2010 10:41

    Ich glaube wir brauchen wieder Vorbilder (keiner will sich aber tatsächlich opfern), wie einmal Moses oder Jesus, obwohl man diese so glaube ich, ziemlich nach eigenem Interesse verfälscht und manipuliert hat, die helfen aus der Falle zu kommen.
    Fallensteller gefällt es gut andere in die Falle zu locken aber tatsächlich tun sie sich auch selbst nichts GUTES dabei sowie der Allgemeinheit...
    Ja dann wird man wohl mit dem Klimawandel, der die Schuld trägt fertig werden müßen...
    Früher waren die Juden schuld sagt man!!

    • * (kein Partner)
      10. November 2010 10:43

      Früher waren die Juden schuld sagt man - Heute ist es der Klimawandel!
      Sparen und nix mehr einkaufen wäre die beste Lösung...

  21. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    10. November 2010 10:07

    Immer noch tun sich neue Vorteile der Inhaftierung aller Grünen als Kriminelle durch Andreas 'Judge' Unterberger auf. So könnten wir ohne linkslinksgrüne Verhinderer endlich in den Genuss der Segnungen von Atom-, Gen- und Klontechnik kommen.

    Castortransporte werden überflüssig, da Zwischenlager leicht in Wohnungen in ehemals knallgrünen, nunmehr entvölkerten Gegenden wie Wien Neubau oder dem Küniglberg eingerichtet werden können. Endlager für hoch radioaktiven Müll brauchen wir nicht mehr, die kämen den wirtschaftsliberalen Energiemultis ohnehin viel zu teuer und würden bloß die Wettbewerbsfähigkeit von Atomstrom verzerren.

    Mit Maiskolben groß wie wertkonservative Schwengel könnten Adelsgeschlechter, Diözesen und Klöster endlich ohne linksgrüne Agrarsubventionsalmosen leben, ohne am Hungertuch zu nagen. Die immer schon unangenehm rotgrün-orientierten Berg- und Kleinbauern wären auf einen Schlag überflüssig.

    Durch die Fortschritte der Klonforschung könnte Darth Unterberger endlich Chefredakteur aller Redaktionen des Landes werden. Und rural-intellektuelle Regionalpotentaten wie Erwin Pröll könnten flächendeckend durch rural-intellektuelle Klone von Sarah Palin ersetzt werden.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      10. November 2010 10:12

      Danke für den Lacher!

      PS: Was haben Sie gegen Gentechnik???

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      10. November 2010 10:37

      Eh nix. Aber die Grünen.

    • socrates
      10. November 2010 10:41

      Sie sind so hilflos, es ist unglaublich.

    • TCM (kein Partner)
      10. November 2010 10:46

      @STF
      gelungene Polemik

      ad Gentechnik:
      Die Vorbehalte gegen Gentechnik in der Landwirtschaft sind für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Die moderne Landwirtschaft ist ohnehin nicht natürlich. Das Saatgut, das auf den Feldern landet, ist kein Produkt der jahrmillionen alten Evolution, sondern eine spezielle Züchtung, die in irgendwelchen Versuchsanstalten entwickelt worden ist, auf die der Produzent ein Patent hat. Gentechnik ist einfach ein weiteres Werkzeug der Biotechnologie, das sogar besser funktioniert als alles andere.

      Gentechnik mit Atomkraftwerken gleichzusetzen zeugt von einer generellen Technikfeindlichkeit.

    • socrates
      10. November 2010 10:55

      Was Sie als "Aufzählung von Tatsachen" bezeichnen, ist für mich das Herstellen von sehr abenteuerlichen und unzulässigen Verbindungen. Aber diese Methode der Denuziation ist bekannt. Die Aufregung liegt immer wieder bei den "üblichen Verdächtigen". Abwink.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      10. November 2010 10:57

      Bitte geißeln Sie mich nicht wenn ich ab und an die humorfreie Zone durchbrechen versuche.

    • brechstange
      10. November 2010 10:58

      Wie kommen sie drauf, dass die Klein- und Bergbauern hauptsächlich rot-grün orientiert seien? Das halte ich für ein starkes Gerücht.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      10. November 2010 11:00

      Zumindest rot-grüner als die Gesamtheit der Bauernschaft. Das war Kreisky ein Anliegen, auch eine Fuß in den Agrarbereich setzen zu können.

    • hoffmann (kein Partner)
      10. November 2010 11:27

      socrates

      bitte schreiben Sie Ihre eigenen Texte. Das Kopieren anderer ist letztklassik. Danke.

    • hoffmann (kein Partner)
      10. November 2010 11:28

      corr. letztklassig.

    • socrates
      10. November 2010 17:43

      Hoffmann
      Nein! " Alles was man sagt, ist man selber" habe ich von den roten Falken gelernt. Ein vernünftiger Text ist gegen diese Methode immun, versuchen Sie es bei meinen ernst gemeinten Beiträgen. Solange Sie mich anpöbeln, beleidigen untd mir Dinge unterstellen, halte ich mich an "Return tu sender". Bei einer klaren und exakten Schreibweise ist das nicht möglich, Beschimpfungen treffen den Sender. Deshalb liebt rot - grün den ORF: Er berichtet rot - grün, niemand kann zurückreden, also ist es richtig. Wenn jemand etwas mehr als 5x macht, spricht die Behörde von "gewerbsmäßig". Sie stänkern viel öfter, offenbar werden Sie dafür bezahlt.

    • socrates
      10. November 2010 17:45

      Return to sender (Elvis, the King"

    • hoffmann (kein Partner)
      11. November 2010 11:51

      socrates

      Wenn Sie schon nach dem "return to sender" - Prinzip vorgehen, sollten Sie sich zuerst vergewissern, wer der "sender" ist. Sie haben einen Text von mir kopiert, um damit jemandem anderen zu antworten. Das ist nicht "return to sender", das ist peinlich.

    • socrates
      11. November 2010 18:31

      hoffmann
      Schön daß Ihnen Ihre Texte peinlich sind. Sie ähneln sehr der systemfehler, tauchen zugleich auf und haben dieselbe Vorgangsweise und Schreibweise , abwink. Sie haben Ihre Genossen auch noch nie kritisiert. Für mich wirkt das wie eine professionelle Bande von bezahlten politischen Intriganten, wie ich sie schon lange kenne. Soviel Zufall gibt es nicht. Versuchen Sie es beim Falter, TATblatt oder beim Standard dort ist ihresgleichen zu Hause und sie bekommen keinen Widerspruch. Wozu stänkern Sie hier, wenn Sie so empfindlich sind, wo Sie bei den Linkspostillen Ruhm und Ehre zusätzlich beziehen können. Gleiches Pack wird gleich behandelt, solange Sie mich nicht vom Gegenteil überzeugen. So verdienen Sie Ihr Geld schwerer.

  22. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    10. November 2010 10:02

    Die Linken haben sich noch nie um Gesetze geschert. Hoffentlich werde ich es noch erleben, dass eine liberal-intellektuell-christliche Partei das Ruder in Österreich und Deutschland übernimmt. Dann wird vielleicht nicht alles gut, aber vieles besser!

    Österreich hat endlich wieder "rechte" Politik verdient.

    PS: Wenn man aufgrund meines Nics nicht auf einen ironischen Kommentar schließen würde, müsste dieser Kommentar eigentlich in guter alter liberaler Tradition die meisten Sterne bekommen. Über den Kamm scherend und nichts sagend, so muss es sein!

  23. TCM (kein Partner)
    10. November 2010 09:00

    Hier muss ich A.U. recht geben, auch wenn ich nicht unbedingt von Mordversuch reden würde, gemeingefährlich ist es allemal, wenn man Gleisanlagen sabotiert. Versammlungsfreiheit und Demonstrationsrecht sind zwar wichtige Bestandteile der Demokratie, es kann aber nicht toleriert werden, dass eine zunehmend gewaltbereite außerparlamentarische Opposition die Grundfesten des Rechtstaates unterwandert. Dass ein Politiker, der in seinem Amtseid geschworen hat, "das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes zu wahren und verteidigen", an der Spitze solch "autonomer" Bewegungen steht, ist mehr als delikat.

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. November 2010 09:19

      Du scheinst vergessen zu haben, dass dieser Politiker absolut nichts ungesetzliches getan hat.

    • brechstange
      10. November 2010 09:45

      @systemfehler
      Er hat den Tatbestand der Volksverhetzung getan.
      Dieser wird ja so gerne Richtung rechts angewandt, warum nicht auch gegen links?

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. November 2010 09:47

      *lach* -> Was für ein Schwachsinn :-)

    • Reinhard (kein Partner)
      10. November 2010 09:57

      Lerne, Brechstange:
      Wenn ein linker Führer Parolen ausgibt, die junge Menschen dazu verführen, Straftaten zu begehen, die den Steuerzahler Millionen kosten, dann ist das gut und legitim und im Abwehrkampf gegen die ausbeuterische Kapitalistenklasse immer gerechtfertigt.
      Würde ein rechter Führer so handeln, würde sofort von den linken Krakeelern nach der vollen Härte des Gesetzes geschrien und wenn diese nicht anwendbar wäre, sogar neue Gesetze gefordert, unter Androhung von Selbstjustiz.
      Linke Straftaten sind immer gute Taten und deswegen ist jedes gesetzliche Vorgehen gegen linke Straftäter Politjustiz eines reaktionären Verbrecherregimes. Rechte Straftaten sind Schwerstverbrechen und bestenfalls mit lebenslänglich Karzer zu ahnden.
      Das Weltbild der Systemfehler dieser Welt ist so einfach: Ich habe immer recht, weil ich zur Gruppe der Ausprinzipimmerrechthaber gehöre, und jede andere Meinung ist Schwachsinn und gehört aus dem selben Prinzip verboten, unterdrückt und diffamiert.
      Selig sind die geistig Armen...

    • Systemfehler (kein Partner)
      10. November 2010 10:03

      Nö, ich habe natürlich nicht immer recht, aber eure hilflosen Versuche, Trittin Straftaten umzuhängen, die sind an Lächerlichkeit echt nicht mehr zu überbieten. :-)

    • Reinhard (kein Partner)
      10. November 2010 10:09

      Syssi, alter Blitzgneißer, öffentlicher Aufruf zu einem Protest, der Straftaten einschließt, ist natürlich nur von Rechts eine Straftat, von Links geht das alles OK.
      Ihre Versuche der Verharmlosung sind nicht minder lächerlich als der Vorwurf des "Mordversuchs". Für jemanden, der sich in moralischen Höhen zu bewegen glaubt, haben Ihre Kommentare erstaunlich wenig Tiefe.

    • socrates
      10. November 2010 10:42

      Systemfehler
      Sie sind so hilflos, es ist unglaublich.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      10. November 2010 11:03

      socrates, Ihre Einheitskommentare sind so hilfreich, es ist ebenso unglaublich.

    • socrates
      10. November 2010 18:38

      Systemfehler
      Wenn jemand 2 Tage wartet um den Herausgeber und die Teilnehmer eines Blogs zu beschimpfen, kann man eine Menge lernen. Alle Beschimpfungen und Unterstellungen kann man recyklen, die Erfinder sind aber sehr wehleidig. Es ist wenig Arbeit, andere zu beschimpfen, wenn sie selbst die Munition liefern und den Trollem macht es das Geldverdienen schwerer. Korrekte und sinnvolle Beiträge helfen dem Blog, die unterstütze ich gerne.
      Ein gnädiger Unterberger möge allen Unsinn löschen!

  24. Systemfehler (kein Partner)
    10. November 2010 08:51

    "politisch motivierter Mordversuch [...] Wer Schotter entfernt, nimmt das Entgleisen eines Zuges und den Tod von Menschen zumindest in Kauf."

    Was für ein Unsinn. Ich finde zwar auch, dass das Entfernen des Schotters unnötig war, als Mordversuch kann man das trotzdem nicht betrachten, denn das wäre nur der Fall, wenn der betreffende Lokführer davon keine Kenntnis hätte und mit hoher Geschwindigkeit über die betreffende Stelle gefahren wäre.

    Hier wusste man aber genau, an welchen Stellen diese Sabotagemassnahme stattfand, weil sie 1. unter den Augen der Polizei stattfand und weil 2. die Strecke vor der unmittelbaren Durchfahrt des Zuges von einer Hundertschaft von Polizisten inspiziert wurde. Dazu kommt, dass der betreffende Zug mit Schrittgeschwindigkeit fuhr, eine Entgleisung der Lok also niemals zu einem einzigen Toten geführt hätte - die Lok wäre einfach 5 cm neben der Schiene zum stehen gekommen.

    Herr Unterberger, verbreitens bitte nicht ständig so einen polemischen Unsinn, sie machen sich damit von Tag zu Tag lächerlicher.

    • Reinhard (kein Partner)
      10. November 2010 10:10

      Es stimmt, Mordversuch war das nicht einmal andeutungsweise.
      Aber das mit Polizeihundertschaften und Schrittgeschwindigkeit zu argumentieren ist falsch. Diese sind nämlich nicht automatisch festgelegt sondern ergeben sich eben erst aus den kriminellen Handlungen einiger Demonstranten. Ursache und Wirkung bitte nicht verwechseln wie es gerade passt.
      Ansonsten möchte ich allen anderen auch etwas Kritik zukommen lassen: Nicht alle Atomkraftgegner sind automatisch Grüne - die Dannenberger Landwirte sind ganz normale konservative Bauern, die trotzdem ihre Schafherden auf die Straße getrieben und Traktorsperren errichtet haben, da jede andere und legitime Form des Protestes überheblich abgeschmettert wurde. Gerade Konservative haben ein starkes Interesse daran, das Land ihren Kindern und Enkeln in ordnungsgemäßem Zustand zu übergeben und nicht als verstrahlte Müllkippe.
      Verlogen an den Grünen ist nur, dass sie, nachdem sie gegen Atomkraft, Freileitungen, Wasserkraftwerke und kalorische Kraftwerke demonstriert haben, dafür eintreten, durch massiven Einsatz von Elektrofahrzeugen den Stromverbrauch zu vervielfachen. Im weststeirischen Voitsberg z.B. haben die Grünen (medienwirksam kurz vor der LTW) erst gegen das Kraftwerk demonstriert und dann eine "Stromtankstelle" für E-Fahrräder jubelnd befeiert. Entweder sind das alles Vollidioten, was ich bei einem so hohen Akademikeranteil nicht annehmen kann, oder sie verarschen und verraten ihre Wähler und den Rest des Volkes ganz bewusst.

    • Logiker
      10. November 2010 11:24

      werter Hr. Reinhard,
      hören sie bitte auf dieses Brett zu bohren, es ist schade die wertvolle Zeit damit zu verblempern, wir brauchen Sie noch für anspruchsvollere und geistreichere Aufgaben, ausser es macht Ihnen Spass.

    • Reinhard (kein Partner)
      10. November 2010 18:45

      Werter Logiker, danke, Sie haben Recht.
      Ich lote trotzdem immer noch gerne aus, ob hinter dämlichen Parolen auch ein Geist steht, der des Begreifens mächtig ist. Manchmal erlebt man da schon eine positive Überraschung. Bei Systemfehler und Hoffmann habe ich heute die letzte Hoffnung aufgegeben. Kein einziger Satz kann sinnerfassend gelesen werden, Politparolen stehen über Fakten, diese werden wie gerade genehm erfunden, verdreht oder ignoriert - mit Angehörigen einer (bezahlten oder aus gutmenschlichem Retterkomplex freiwilligen) Propagandaabteilung kann man nicht diskutieren; deren Hirne sind so gewaschen, dass sie täglich eine Flasche Pril absondern...

    • socrates
      10. November 2010 18:49

      Systemfehler
      Durch die Fortschritte der Klonforschung könnte Systemfehler endlich Chefredakteur aller Redaktionen des Landes werden. Und rural-intellektuelle Regionalpotentaten wie Michael Häupl könnten flächendeckend durch rural-intellektuelle Klone von Eva Glawitschnig ersetzt werden.

  25. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    10. November 2010 08:47

    Grün sind alle Kriminelle, ja klar, sonst noch was. Am besten alle einsperren, ohne Verhandlung, wie Unterberger ja das auch bei anderen Kulturfremden schätzt, dann wird das auch nichts mit der Vizebürgermeisterin. Statt dessen könnte Wolfgang Schüssel als Dritter in einer Minderheitsregierung neuen Zuschnitts mit Herrn Gudenus Jr. Bürgermeister werden, Frau Marek seine ÖAAB-Quotensekretärin.

    Den grünen ORF-Stiftungsrat kann man dann praktischerweise durch einen schwarzen ersetzen, z.B. den ausgewiesenen Medienexperten Josef Müller, der den Weg für Andreas Unterberger zum ORF-Chefredakteur für totale wertkonservative Information ebnen kann. Die grüne Volksanwältin am besten durch einen deutschnationalen politisch-katholischen Ökonomen wie Friedrich Romig ersetzt. Rudolf Gehring könnte den Klubvorsitz der Grünen, die ja dann alle eingesperrt sind, im Parlament übernehmen, eine Handvoll Erzengel ersetzen die grünen Abgeordneten.

    • Jacky (kein Partner)
      10. November 2010 08:54

      @Schnabeltierfresser: Hervorragender Kommentar. So manches, was A.U. hier von sicht gibt, scheint tatsächlich darauf hinauszulaufen...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      10. November 2010 09:16

      Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil: die ganzen Linksgrünen aus den Printredaktionen wären über Nacht verschwunden und können nach und nach durch konservativ-objektive CVler und Rotarier ersetzt werden.

      Alternativ zum Gefängnis könnte Unterberger aber auch vermitteln, dass Rupert Murdoch die knallgrünen Redaktionen von 'Standard', 'Österreich - die Zeitung' und 'News' aufkauft und zur Belustigung in seinem Privatzoo in Australien ausstellt.

    • Reinhard (kein Partner)
      10. November 2010 10:19

      Danke für dieses hervorragende Beispiel, wie linke Denkweise funktioniert.
      Aber als böse menschenverachtende reaktionäre Ultrarechte würden wir eben auf diese linke Vorgehensweise verzichten und uns einfach auf die Gesetze berufen, sie für alle und jeden gleich eingesetzt verlangen, egal welcher Nation oder politischen Richtung sie angehören und - da steigt der linke Geist wahrscheinlich komplett aus, wie man so etwas nur andenken kann - den Stiftungsrat auflösen sowie den ganzen ORF gleich mit.
      Linke Denkweise ist es nämlich, Machtpositionen zu übernehmen und an jedem Schalthebel eigene Funktionäre zu installieren, zur Not mit Mitteln bis zur Rechtsbeugung. Unsere Denkweise ist es, Machtpositionen abzubauen bis hin zur Beschränkung des Staates auf das Notwendigste, um die persönliche Freiheit der Bürger wiederherzustellen.
      Deswegen nochmal mein Dank für die bereitwillige Darstellung Ihrer Denkweise, die war, da muss ich Jacky Recht geben, hervorragend.
      Ein hervorragender Schuss ins Knie.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      10. November 2010 10:36

      Linke Denkweise ist es nämlich, Machtpositionen zu übernehmen und an jedem Schalthebel eigene Funktionäre zu installieren, zur Not mit Mitteln bis zur Rechtsbeugung.

      Ich lache mich tot, haben Sie gestern den ORF-Artikel gelesen und das Unterberger auch geschrieben?
      http://www.andreas-unterberger.at/2010/11/der-orf-medienstrategen-und-keine-strategie

    • socrates
      10. November 2010 18:41

      Schnabeltierfresser,
      verbreitens bitte nicht ständig so einen polemischen Unsinn, sie machen sich damit von Tag zu Tag lächerlicher.

  26. Jacky (kein Partner)
    10. November 2010 08:20

    Naja. Unterberger mag sich diesmal mit seinen Beschimpfungen etwas zurückgehalten haben, aber es ist dennoch noch immer genug Unsinn in diesem Artikel enthalten:

    1. „Tatsache ist, dass sie in Deutschland absolut rechtmäßig sind“: dass die Atommülltransporte im Gesetz verankert sind, hat niemand bestritten. Das heißt aber noch lange nicht, dass man sie ohne Protest zur Kenntnis nehmen muss.

    2. „Der notwendig gewordene Sicherheitseinsatz kostet die deutschen Steuerzahler mindestens 25 Millionen Euro.“ Wow, das ist ja wirklich ungeheuerlich. Bei einer Bevölkerung von ungefähr 80 Millionen entfallen so auf jeden Deutschen ganze 20 Cent. Wenn einem das Demonstrationsrecht noch nicht einmal diesen Betrag wert ist...

    3. „Die Demonstranten versuchten nicht nur, sich an Schienen zu ketten, sondern auch Polizeifahrzeuge anzuzünden und den Schotter unter den Bahngeleisen zu entfernen.“ Nein, Herr Unterberger, mindestens 95 Prozent der Demonstranten haben das NICHT gemacht. Und schon gar nicht Jürgen Trittin.

    4. „Das ist rein kriminell“ – so: kriminell ist es in Ihren Augen also nicht, radioaktiven Müll zu produzieren und zu lagern, der über Jahrhunderte hinweg radioaktiv sein wird und eine große Gefahr für unsere Kinder, Enkel und deren Enkel darstellen wir – nein: kriminell ist es laut Ihnen vielmehr, dies verhindern zu wollen. Seltsam, wo Sie doch, wenn es um das Thema Staatsschulden geht, ständig betonen, man möge nicht auf Kosten zukünftiger Generationen leben. Gilt dies beim Umweltschutz nicht?

    5. „Wenn die Grünen aber meinen, dass Deutschland ein Unrechtsstaat geworden sei, gegen den man mit Gewalt vorgehen dürfe, dann sollen sie das auch laut sagen. Weil das heißt dann nichts anderes als Bürgerkrieg.“ Erstens könnte ich mich nicht erinnern, dass die Grünen von einem „Unrechtsstaat“ gesprochen oder zu Gewalt aufgerufen hätten. Ganz besonders, wenn man bedenkt, dass den Grünen gerade von Ihnen ständig „Gutmenschentum“ vorgeworfen wird. Gutmenschen, die einen Bürgerkrieg anzetteln wollen? Herr Unterberger, kommt Ihnen das denn kein bisschen absurd vor, was Sie da von sich geben?

    6. „Etwa jene, denen dieser demokratische Rechtsstaat bei allen Fehlern noch tausende Male lieber ist als eine grüne Republik.“ Stilistisch gesehen, muss ich hier meinen Hut ziehen: denn hier schaffen Sie es mithilfe einer raffinierten sprachlichen Konstruktion, die Grünen als Antidemokraten zu denunzieren – ohne das aber direkt zu sagen.

    Abschließend lade ich noch zu einem kleinen Gedankenexperiment ein: was würde passieren, wenn ein Atommülllager direkt vor der Haustür Unterbergers und seiner Claqueure errichtet würde? Wäre interessant, ob A.U. dann nicht zufällig ganz plötzlich seine Meinung ändern würde.

    • Josef Maierhofer
      10. November 2010 09:21

      Verhindern kann man im Gesetz verankerte Transporte nicht. Auch nicht mit den berichteten Maßnahmen, die kriminell sind.

      Wenn man was verbessern will in diesem Sinn, dann müsste man in der deutschen Regierung über den Atomausstieg diskutieren und diesen beschließen.

      Es wird in Deutschland dafür aber keine Mehrheiten dafür geben. In Österreich hat es das damals gegeben bei der Zwentendorfabstimmung.

      Da kann man nur demonstrieren, das ist richtig. Aber demonstrieren heißt nicht Vandalismus, Sachbeschädigung und Gefährdung der öffentlichen Sicherheit.

      Wenn auch nur 5% kriminelle Taten gesetzt haben und sich die anderen nicht davon distanzieren, dann befürworten sie Gesetzesbruch und stellen sich auf die kriminelle Seite. Sie werden zu Mittätern.

      Ich wiederhole mein Statement dazu. Warum gehen die Organisatoren der Aktion nicht friedlich zum Parlament oder Kanzeleramt in Berlin, zeigen ihre mitgebrachten Transparente, ersuchen die Frau Bundeskanzler um einen Termin und benehmen sich wie Menschen ?

    • miguel (kein Partner)
      10. November 2010 09:31

      Auch die Nazis waren der Meinung, über Recht und Gesetz zu stehen bzw. selbst darüber zu bestimmen ..
      So gesehen schreibt Herr A.U. völlig zutreffen.

    • Jacky (kein Partner)
      10. November 2010 09:53

      @miguel: Ich kann nur noch einmal wiederholen: diese ständigen Versuche, die Grünen als Nazis zu denunzieren, finde ich zum Kotzen.

    • Logiker
      10. November 2010 12:29

      @ Jacky, 09:53
      grundsätzlich ist es egal, ob man sie als Nazi oder Kommunisten im grünen Gewande bezeichnet, beide Richtungen akzeptieren nicht die demokratisch zustande gekommene Recht und Ordnung bzw. die demokratischen Möglichkeiten deren Veränderungen. Ihr Verständnis von Demokratie ist, dass Recht und Ordnung von ihnen ausgeht und ihre Meinung die einzige Richtige und Wahre ist. Nicht die Mehrheit bestimmt in ihrer Demokratie, sondern die Minderheit. Man nennt das schlicht und einfach Anarchie bzw. Ochlokratie.

  27. R.B. (kein Partner)
    10. November 2010 07:44

    Zu wenig Zeit auf den Unsinn genau einzugehen daher nur kurz:
    Hat U. nicht Rechtswissenschaft studiert? Das Delikt ist bei den dummen Schotteraktionen irgendetwas mit gefährliche Störung des Schienenverkehrs, kein Mordversuch.
    Die Atomgegner sind nicht "die Grünen", das ist ein sehr breiter Protest und die Mehrheit war völlig friedlich. Wegen soetwas einen Bürgerkrieg an die Wand zu malen ist höchst unsinnig und zeugt nur vom Wahn des U.

  28. fosca
    09. November 2010 23:32

    @Wertkonservativer

    "Wenn die Sonne der politischen Kräfte tief steht, werfen auch Zwerge riesige Schatten"!

    Das ist die nämliche Gefahr, denn dann braucht es nicht eines fähigen, intelligenten, charismatischen, veranwortungsvollen Politikers - den wir uns alle wünschen, sondern leider nur eines größenwahnsinnigen Populisten und schon passiert es wieder!
    So ist das gemeint und das beste Beispiel ist nun mal der GRÖFAZ! :-(

    • fosca
      09. November 2010 23:36

      Pardon, dieser Kommentar gehört natürlich weiter unten zu >>>
      @Wertkonservativer 9. Nov. 13:37 Uhr!

  29. byrig
    09. November 2010 21:52

    im übrigen hat reinhard frauscher,den ich ganz besonders schätze,v.a.seine blogs,einen sehr lesenswerten kommentar diesbezüglich im kurier verfasst.
    was mich bei der links angehauchten blattlinie dieses raiffeisen-konrad-produkts überrascht und gefreut hat.
    grüne bleiben linke übelster natur:wer hätte gedacht,dass auch die deutschen obergrünen wie dieser anarchist trittin und die ach so wählbare grünen-chefin künast völlig locker bei verbrechen mitmachen.

  30. terbuan
    09. November 2010 19:27

    Es gibt wieder einen neuen Gastkommentar:
    "Wohin geht die Türkei?"

  31. Brigitte Imb
    09. November 2010 19:20

    OT - EU Beamte kassieren doppelt, da ist es ja nur logisch, dass die EU Bürger dafür sparen.
    Was diese Gauner, jawohl, man kann die ruhig so bezeichnen, verprassen und verludern geht doch auf keine Kuhhaut mehr. Die EU ist der reinste Selbstbedienungsladen, unmöglich zu kontrollieren und korrupt.

    http://www.krone.at/Welt/EU-Beamte_kassieren_doppelte_Familienbeihilfe-Abgezockt-Story-229606

    Insgesamt schätzt der EU- Rechnungshof, dass die Fehlerquote bei den Zahlungen im EU- Haushalt zwischen 2 Prozent und 5 Prozent liegt. Bei einem Ausgabenumfang von 118,4 Milliarden Euro im Jahr 2009 macht dies zwischen 2,4 und 5,9 Milliarden Euro aus.

    So sieht das "Die Presse"

    http://diepresse.com/home/politik/eu/608988/Offene-Tuer-fuer-Sozialmissbrauch-durch-EUBeamte?_vl_backlink=/home/politik/eu/index.do

    • fosca
      09. November 2010 23:12

      @Brigitte Imb

      Dafür wurde nun ganz rasch von höchster Stelle beschlossen, daß wegen des Datenschutzes keine Subventionsempfänger mehr ins Internet gestellt werden dürfen. Wieder ein Stück weniger TRANSPARENZ, damit man es sich besser richten kann und das dumpe Volk zwar zahlen, aber kuschen darf!

  32. Simpson
    09. November 2010 16:32

    Als Grünwähler der ersten Stunde blutet einem das Herz, wenn man betrachtet was aus den anfangs guten Grünmotiven geworden ist.Heute haben die meisten Parteien ganz brauchbare Umweltkonzepte welche durchaus mit den grünen Positionen vergleichbar wären. Trotzdem würden die Grünen,wenn sie bei Umweltmotiven geblieben wären heute noch durchgehend bei Wahlen 25% erhalten.Nicht weil sie so gut sind, sondern weil die anderen Parteien so schlecht sind.
    Je weiter sich die Grünen entwicklungsmäßig vom Hainburger Geist entfernt haben, um so weniger haben in den Grünkadern Umweltmotive Bedeutung gehabt.
    Den Tiefpunkt der Grünentwicklung hat Günther Nenning bestätigt "Zitat: Die Grünen haben mit der Umwelt nichts mehr am Hut". So weit so schlecht,nun könnte man meinen, dass die Grünwählerschaft die Umgewichtung von Umwelt auf Ethno mitträgt oder auch nicht.
    Vielmehr ist es so, dass mit einem gemütlichen Professoropa als Fassade und ein Anklang an Sirtaki, noch immer 30% der grünen Speckgürtelwähler glauben, sie würden etwas für die Umwelt mit einer Grünstimme ereichen, das ist unehrlich.
    Wenn jemand kommunistisch wählt dann bekommt er den Kommunismus, das ist ehrlich.
    Wenn jemand grün wählt , dann bekommt er eine Mogelpackung aus Daniel Cohn-Bendit / Boumediennedoktrin und einen antiösterreichischen Grundton der jungen Grünen: Nimm dein Flaggerl für`s ....... oder die Forderung zur Abschaffung des österr.Nationalstaats ( Georg Prack stv. Landessprecher der Wr. Grünen 2009 in WZ).

    All das ist unehrlich bis zu dem Zeitpunkt in dem sich Frau Glawischnig auch öffnentlich dazu bekennt. Kein Journalist bringt sie je in die unangenehme Lage solche Fragen zu beantworten, da sämtliche Medien durch sozialistische Inseratenförderungen auf Kosten der Steuerzahler gefügig gemacht wurden.
    Bei der Überbewertung der Grünen in verschiedene Medien wie z.B. ORF liegt es daran, dass idiologisch der linke Rand der Sozialisten nahtlos ins " Grüne " übergeht und durch die in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Grünwählerstimmen aufgewerteten Grünpositionen die Eigeninteressen der Sozalisten gedient werden.

    Zusammenfassend: Es ist in Interesse Österreichs die " Grüne " Identität so darzustellen wie sie tatsächlich ist.

    Simpson

    • Josef Maierhofer
      09. November 2010 17:53

      Wie überhaupt die Wahrheit in allen Belangen und Parteien das bessere wäre.

  33. Anton Volpini
    09. November 2010 16:29

    Die deutschen Grünen haben bereits gleich nach dem Regierungsantritt den Rechtsstaat mit Füßen getreten, indem Umweltminister Trittin die aufrechten und langfristig gültigen Verträge mit Frankreich für die Wiederaufbereitung der deutschen radioaktiven Abfälle aufgekündigt hat. Begründet hat er das damals damit, daß ein Volksentscheid, wie die Neuwahl einer Rot/Grünen Regierung, "Höhere Gewalt" sei, und damit alte Verträge nicht mehr gültig seien. Der Grundsatz,"pacta sunt servanda" hatte damit für die damalige deutsche Regierung keine Gültigkeit mehr.

    Im Übrigen kann man gerade dieser Tage beobachten, wie die Linken/Grünen die Rechten (radikalen) massiv zu kriminalisieren versuchen, wohl um von der eigenen Gewaltbereitschaft abzulenken. Grünsprecher Öllinger hat heute im Mittagsjournal der österreichischen Korruptionsstaatsanwaltschaft schwere Vorwürfe der Untätigkeit vorgehalten, und in diesem Zusammenhang auch gefordert, daß die Gewaltstatistik über die Links/Rechten Straftaten "korrigiert" werden muß. Nach dieser Statistik nehmen seit Jahren die Straftaten der Rechtsradikalen ab, die der Linksradikalen aber stark zu.

    Und derweil verschicken Linksradikale aus Griechenland Paketbomben nach ganz Europa.

    • Josef Maierhofer
      09. November 2010 17:55

      Das klingt alles so nach Eskalation für mich.

    • Anton Volpini
      09. November 2010 18:25

      Josef Maierhofer

      Ohne da irgendeine Verschwörungstheorie strapazieren zu wollen, ich fürchte, es ist so.

  34. P. Weiser
    09. November 2010 16:08

    Für alle, die sich fragen, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland für das "Schottern" aussehen, kann ich diesen Artikel und die daran anhängende Diskussion empfehlen:

    http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/11/07/schottern-bringt-knast/http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/11/07/schottern-bringt-knast/

    • Philipp Starl
      09. November 2010 18:00

      Manche hier wollen ja den Schotterern versuchten Mord anhängen...

    • CHP
      09. November 2010 19:21

      @Philipp Starl 18:00
      Moralisch gesehen ist das Schottern versuchter Mord.
      Sie dürfen nicht alles nur einseitig von den Paragraphen aus sehen.
      Gesetzlich legales ist oft nicht moralisch. (was jetzt aber nicht heißen soll, daß Schottern legal wäre.

      lg

    • Philipp Starl
      09. November 2010 20:32

      @ CHP

      Da haben Sie Recht. Dann sollte man aber auch klarstellen, dass man aus Sicht der Moral argumentiert.

  35. RR Prof. Reinhard Horner
    09. November 2010 15:35

    reinhard.horner@chello.at

    Zumindest die Kosten veröffentlichen

    Der Unterschied zwischen der Wahrnehmung des Demonstrationsrechts und kriminellen Aktionen kann nicht deutlich und oft genug herausgestrichen werden.

    Den Verursachern der Kosten diese abzuverlangen, wird wohl kaum gelingen. Die Kosten zu ermitteln und zu veröffentlichen, sollte aber nicht verabsäumt werden. (Das von „Grünen“ geäußerte Verlangen, dass die Atomkraftwerke das zahlen sollen, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten.)

    Das ungelöste Problem der Endlagerung des Atommülls – übrigens nicht nur der Atomkraftwerke – müsste unverzüglich ernsthaft in Angriff genommen werden.

    Im Übrigen sollten die Verfechter des beschlossenen Atomausstiegs und nunmehrigen Gegner der Laufzeitverlängerungen in Deutschland eine Antwort finden und geben, wie sie es damit halten wollen, den Müll während der seinerzeit beschlossenen Restlaufzeit unterzubringen und hernach reichlich Atomstrom zu importieren.

  36. Celian
    09. November 2010 15:25

    Für Josef Haslinger ist ein neues Sujet gefunden: Der "Castor-Transport" wird von militanten Rechtsradikalen angegriffen und die gefährden so die Sicherheit der Bürger! Das Motiv hat sich ja schon beim Bestseller "Opernball" bewährt. Ein gefundenes Fressen für Haslinger.

  37. Alfred E. Neumann
    09. November 2010 14:58

    OT, aber auch nicht schlecht: die Zeitung mit dem großen Horizont titelt neudeutsch und ungelenk.

    "Kassasturz: Die überbezahltesten Schauspieler".

  38. Philipp Starl
    09. November 2010 13:38

    OT: Und wieder wird ein Stück Rechtsstaat zu Grabe getragen:

    http://diepresse.com/home/recht/rechtallgemein/608635/Keine-Anklage-bei-leichten-Verkehrsunfaellen?_vl_backlink=/home/recht/index.do

    Anderes, nicht minder brisantes OT: Irland ist pleite!

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/608778/Finanznot_Irland-ist-faktisch-insolvent?_vl_backlink=/home/index.do

    Währenddessen eilt der Goldkurs in Rekordtempo zu einem neuen Allzeithoch und steht aktuell bei knapp 1.420 Dollar!

    • terbuan
      09. November 2010 14:34

      Irland ist das nächste Griechenland. Ganz im Sinne der FED-Politik wird es wieder Rettungspakete mit ungedecktem Geld geben, ein Dominostein nach dem anderen fällt und die Menschen werden weiterhin belogen nach der Devise:
      "Die Lage ist hoffnungslos aber nicht ernst!"
      Die Keller können gar nicht groß genug sein, um alle Leichen dort zu verstecken!

    • brechstange
      09. November 2010 14:48

      "Der Europäische Gerichtshof hält die Veröffentlichung der Empfänger von EU-Agrarbeihilfen für unzulässig. Der Datenschutz wird dabei nicht genügend berücksichtigt."

      Hier wird Transparenz für die Verwendung öffentlicher Gelder zu Grabe getragen. Anstatt weiter auf Transparenz zu pochen, wird den Lobbyisten Recht gegeben. Meine Meinung dazu: Wer öffentliche Gelder nimmt bzw. braucht, muss auch eine Veröffentlichung ertragen. Das hat mit Vernaderung nichts zu tun. Die Vernaderer sind dann am schlimmsten, wenn eben Transparenz nicht gegeben ist.

    • Josef Maierhofer
      09. November 2010 18:00

      @ brechstange

      Wie ist den das übrigens jetzt mit der österreichischen Transparanzdatenbank ? Ist die fiedlich, heimlich, still und leise entschlafen, weil es rein gar nichts mehr gibt, was man veröffentlichen kann ?

    • brechstange
      09. November 2010 18:47

      Sg. Herr Maierhofer,
      möglicherweise hat man dieses Urteil abgewartet, um eine Ausrede zu haben. Doch Scherz beiseite. Das letzte, was ich dazu gehört habe, ist, dass wir künftig einen Quasi-Kontoauszug über unsere Subventionen zugesandt bekommen, ähnlich der Aufstellung der Krankenkassen. Mehr weiß ich nun auch nicht.

    • Brigitte Imb
      09. November 2010 19:42

      In Schweden sind alle öffentlichen Gelder allen Bürgern öffentlich zugängig.

      Da bin ich aber schon einmal gespannt ob auch dort etwas geändert wird, denn die Schweden finden diese Transparenz selbstverständlich.

    • fosca
      09. November 2010 23:16

      @brechstange

      Absolute Zustimmung, aber Österreich hat hier wieder einmal untertänigst reagiert und die entsprechende Seite rasch vom Netz genommen.

    • brechstange
      09. November 2010 23:32

      @fosca
      Wahrlich schnelle Reaktion, wäre schön, wenn zB Asylanträge auch so schnell abgewickelt werden würden.
      Eine Frechheit sondergleichen. Unsere Politiker haben nicht begriffen, dass Transparenz trotz aller Neider wichtig ist und immer wichtiger werden wird, denn nur so kann Populisten Wind aus den Segeln genommen werden.
      Jahrelang wurde den Bauern von ihren Vertretern eingeredet, welche Neiddebatte ausgelöst werden würde, bis uns die Transparenzdatenbank zeigte, dass ja gar nicht die Bauern die Hauptprofiteure waren.

      "Der EuGH sieht es als unverhältnismäßig an, dass alle Empfänger von EU-Agrarsubventionen mit personenbezogenen Daten ins Internet gestellt werden. Es gebe allerdings auch ein Recht der Steuerzahler auf Transparenz. Vorsorglich nahmen Deutschland und Österreich ihre Transparenzdatenbanken vom Netz – ohne Empfehlung der EU-Kommission."

      VORAUSEILENDER GEHORSAM IN EIGENER SACHE?

  39. Reflecting
    09. November 2010 12:26

    Von den Teilnehmern am heutigen Thema ist schon soviel in richtiger und zutreffender Weise gesagt worden, dass man nur noch nach Nischen suchen kann, wenn man einen weiteren Beitrag leisten will.
    Eine derartige Nische könnte in den folgenden Ausführungen gefunden worden sein:
    Der gleichen Geisteshaltung, die in Verleugnung demokratischer Prozesse und Einrichtungen zuletzt gerade in Deutschland ihre „Aktivitäten“ mit Hilfe so mancher Medien publikumswirksam zur Schau gestellt hat, genügt es offensichtlich nicht, dass sie zum Untergang des Staatsvolkes laufend massiv beiträgt, nun geht es um die zügige Vernichtung der Staatsgewalt in allen Bereichen, um die Vorstellung und den Sinn des Staatsgebietes endlich als Relikt einer nicht menschenrechtskonformen Denkweise erfolgreich anprangern zu können.
    Die erwähnte Geisteshaltung ist nicht zuletzt auch das Resultat einer Reihe von Gedanken und Überlegungen, die im Laufe der Zeit zwar zunächst aus dem einem oder anderen diskussionswerten Grund Aufmerksamkeit gefunden haben, aber sehr bald nach ideologischer Aufbereitung für andere Zwecke dienstbar gemacht wurden. So sind daraus Irrlehren großen Ausmaßes geworden, die in zelotenhafter Weise und undemokratisch vertreten werden.
    Man müsste eine Syllabus errorum in temporibus nostris zusammenstellen – es müssen ja nicht 80 Thesen wie bei Pius IX werden – 20 würden auch genügen, um die grössten Irrtümer und Irrlehren unserer Tage bewusst zu machen. So ein Syllabus würde zeigen, wie weit wir uns moralisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich, philosophisch und kulturell von dem entfernt haben, wo wir stehen sollten, wenn wir uns selbst ernst nehmen und eine Zukunft für unsere Nachkommen sichern wollen.
    Ob auch das Versäumnis der nicht erfolgten Weiterentwicklung der Demokratie, das Werden eines allgegenwärtigen Neofeudalsystems oder der Umstand, dass man den Beginn des 21. Jahrhunderts übersehen zu haben scheint, weil man sich vom 19. Jahrhundert nicht zu trennen vermag, zu den Irrtümern oder Verirrungen gezählt werden sollten, ist diskutabel, der gewaltige Impact bleibt jedoch so oder so erhalten.

  40. Wolfgang Bauer
    09. November 2010 10:59

    Der ORF jubelt mit den Rechtsbrechern: "Der längste Castortransport, den es je gab". Wortwörtlich! So viele Waggons oder der längstdauernde ....?

    Was haben die Deutschen jetzt von der Verzögerung und zig-Millionen Kosten?
    Was gibt's da eigentlich zu feiern? Das Ende des Rechtsstaates? Den Beginn der Zivilgesellschaftsdiktatur = Diktatur des geistigen Proletariats?

    Voraussetzung dafür ist die allgemeine Verdummung und speziell das fachliche Nichtskönnen, welche Position man auch immer innehat: Jede(r) kann alles.

    Köstlich (bzw. erschütternd) z.B. die leider glaubwürdige Empörung der Frau Rudas ("Unverschämtheit") zur Trivialität zum Thema Überwälzung der Bankensteuer (Rothensteiner) und des Finanzstaatssekretärs (!) Schieder. Vielleicht müssen die Banken zum Nachweis der Nichtüberwälzung jeweils einen Jahresverlust in Höhe der Bankensteuer ausweisen, dann ist's klar!? Oder trixen die neoliberalen Banken ja doch wieder herum??.....?
    Herr AK-Direktor Muhm wird's klären. Der kennt sich mit Banken aus.

    • Josef Maierhofer
      09. November 2010 18:09

      Vernetztes Denken ist den Kleingeistern nicht zu eigen, sie gehen nach dem Wiener Rohrstaberlprinzip vor.

      Da treten die wahren 'Experten' auf, die, die das Kapital mit den Zinsen verwechseln, aber macht nichts, in 100 Jahren wird das ohnehin egal sein ...

      Wenn jemand ein Leben lang im Bankwesen gelernt hat, so wird doch wohl die Henne dann mehr wissen als das Ei.

      Es ist doch egal, wie das gezahlt wird, wir alle müssen das zahlen, denn auch die Banken sind wir alle. Ich weiß nicht, was dieses Kasperltheater soll, das die linken Kleingeister da aufführen.

  41. Brigitte Imb
    09. November 2010 10:35

    OT - Die Moslems wollen sich nicht registrieren und was hat Schakfeh dazu als Ausrede? Natürlich, die Nazikeule. - Einfach unerträglich der Typ!

    "Zum anderen hätten viele Muslime Bedenken, sich zu registrieren – aus Angst, dass ihnen daraus Nachteile erwachsen könnten, „wenn so etwas passiert wie mit den Juden vor dem Zweiten Weltkrieg“, so Schakfeh wörtlich."

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/608688/MuslimeWahl-mit-Hindernissen?from=suche.intern.portal

    • Undine
      09. November 2010 10:44

      @Brigitte Imb

      Und bei den Ausreden SCHAKFEHS nicht zu vergessen:

      "Eine Mentalität der NACHLÄSSIGKEIT, die dieMUSLIME aus dem ORIENT mitgenommen haben."
      Eine Aussage, zu der Schakfeh im Gespräch mit der "Presse" nach wie vor steht.

      "Dafür schäme ich mich nicht, das ist eine innere Kritik"

      Und mit dieser "MENTALITÄT der ORIENTALISCHEN NACHLÄSSIGKEIT" müssen wir Österreicher, wir Europäer offensichtlich leben und sie noch dazu FINANZIEREN!!!

    • inside
      09. November 2010 11:06

      na Hauptsache der Schaassfeh ist bei den Linken registriert...

    • Josef Maierhofer
      09. November 2010 12:12

      Es gibt ein Gesetz für alle und das IST EINZUHALTEN, egal, welche Namen die Menschen tragen und welcher Religion sie sich zuzählen.

    • brechstange
      09. November 2010 14:53

      Auf die Idee, dass sich mancher Moslem, der ja häufig aufgrund von Repressalien in ihren Heimatländern zu uns kamen, wegen der von Saudi Arabien und der Arabischen Liga unterstützen Islamischen Glaubensgemeinschaft nicht registrieren lassen will, kommt er wohl nicht.

    • byrig
      09. November 2010 21:33

      ich weiss,absolut politisch incorrect:aber die tatsache,dass dieser syrische moslem,mit schwerem akzent versehen,österreicher sein soll,bzw ist!,verursacht mir unangenehme gefühle.noch dazu übt dieser mann eine nicht unbeträchtliche macht in unserem land aus.
      und scheut sich überhaupt nicht,bei jeder gelegenheit österreich und seine bewohner zu kritisieren und -wie zuletzt-diffamieren.

    • fosca
      09. November 2010 23:19

      Paßt genau dazu, wie arm und diffamiert die Moslems in Österreich sind und trotzdem hält ihr Zustrom an - *tststs*:

      http://www.orf.at/#/stories/2024593/

  42. Josef Maierhofer
    09. November 2010 09:39

    Europäische Gesetzlosigkeit. Der Fisch stinkt vom Kopf.

    Da sitzen in Brüssel unzählige Abgeordnete, die betreiben 'Lobbyismus' (auf Deutsch: Selbstbedienung) und scheren sich einen Dreck um Gesetze.

    Da sitzt ähnliches Gesindel in den Parlamenten der Nationalstaaten.

    Den Gipfel der Gesetzlosigkeit und Gewaltanwendung haben immer schon die Roten und die Grünen gebildet und den Rechtsstaaten (nicht den anarchischen) schon Unsummen gekostet.

    Ich muß Dr. Unterberger zustimmen, es gibt ein Demonstrationsrecht, aber kein Recht Schaden anzurichten, Transporte aufzuhalten, Schienen zu beschädigen. Sobald dort die ersten kriminellen Taten ausgeführt werden ist das für mich ein Akt der Agression und die ganze Meute, egal wie viele, wegen Mittäterschaft zu verhaften ohne wenn und aber.

    Komisch, je mehr man über Rechtsextremismus hört, heute in den Radionachrichten wurde über eine rechtsextreme Homepage berichtet, die in den USA betrieben wird und die man nicht blockieren kann, weil sie dort erlaubt ist, desto mehr linker und in diesem Fall grüner Terror passiert. Eine konzertierte Aktion ?

    Aktionismus ist OK, man darf auf die Straße gehen, aber man darf nicht Kriegshandlungen setzen und absichtlich Schäden anrichten, devastieren, etc., das steht unter Strafe und muß exekutiert werden.

    Dagegen steht aber das Gleichnis vom Fisch, der immer vom Kopf aus zu stinken beginnt, und in Gorleben gewaltig.

    Ein Monsterprozeß gegen etwa 20 000 Täter, die man auf frischer Tat ertappt oder bei der Mittäterschaft und vergaftet hat, würde diesen Unsitten vermutlich ein für alle Mal einen Riegel vorschieben. Oder definieren sich die Grünen als kriminell ?

    Warum marschieren die Demonstranten nicht in Berlin vor das Kanzleramt oder vors Parlament und zeigen ihre Transparente, ersuchen um eine Termin mit der Frau Bundeskanzler und benehmen sich wie Menschen ?

  43. mike1
    09. November 2010 09:14

    leider alles alles sehr sehr wahr, was a.u. schreibt!

    und ausserdem gibt es schon so viele gute beiträge, dass ich nur mehr wiederholen könnte, was gesagt wurde - das erspar ich mir heute.

    hier nur ein link zum kurier:

    http://kurier.at/interaktiv/kommentare/2048200.php

  44. inside
    09. November 2010 09:11

    Paulus Manker gewinnt den Publikumspreis bei der Nestroy-Verleihung. Der linke Ungustl! Da Volk ist einfach zu blöd für Veränderungen.
    So gesehen ergibt die gegenwärtige Lage durchaus (Un)Sinn.

    • Brigitte Imb
      09. November 2010 09:56

      Das ist doch der, der sich über den Tod Prokops ziemlich ungustiös zu Wort gemeldet hat, od.?

    • inside
      09. November 2010 10:27

      Der ist immer ungustiös ...

    • Wertkonservativer
      09. November 2010 10:41

      Dieser P. Manker ist für mich ein absolut unangenehmer Mensch!
      Wie haben sich die äusserst seriösen und sympathischen Eltern diesen Sohn verdient?

    • Celian
      09. November 2010 10:56

      Die Selbstbeweihräucherung der politisch korrekten Schausteller-Kaste ist eines der unwürdigsten Schauspiele in diesem Land. Nestroy würde sich im Grab umdrehen, wenn er das wüßte. Dieser Preis gehört abgesetzt.

  45. Graf Berge von Grips
    09. November 2010 08:44

    Nr. 293
    Grüne demonstrieren, im Gleichschritt marsch!
    Besser wär', sie träten den Trittin in den A....

  46. terbuan
    09. November 2010 08:22

    Gewalttätige und parasitäre Berufsdemonstranten, die zumeist keiner geregelten Arbeit nachgehen und ihr Einkommen vom Staat beziehen sind dabei, unter dem Beifall der gleichgeschalteten Medien nicht nur die Gefährdung von Menschenleben in Kauf zu nehmen und Sachbeschädigungen in großem Stile durchzuführen sondern auch die Rechtsgrundlagen des Staates zu zerstören.

    Diese Leute wollen den Bürgerkrieg und der Staat sieht ohnmächtig dabei zu!

    • brechstange
      09. November 2010 09:27

      Hatten wir ähnliche Situation schon mal, außer dass damals die wirtschaftliche Perspektive erdenklich schlecht war und durch Arbeitslosigkeit, Geldentwertung und Betrug Elend herrschte.

      Oft fragte ich mich schon, ob das "laue, anbiedernde" Verhalten der heutigen ÖVP mit damals zu tun haben könnte, weil die "Opfer" bereits in den Startlöchern scharen.

    • brechstange
      09. November 2010 09:29

      Verzeihung

      .. in den Startlöchern scharren.

    • M.S.
      09. November 2010 13:24

      @terbuan @brechstange
      Gott bewahre uns vor einem plötzlichen wirtschaftlichen Zusammenbruch mit Massenarbeitslosigkeit und starkem Absinken des allgemeinen Lebensstandards. Die Unruhen und das Chaos der 30-iger Jahre wäre ein Lüftchen gegen den Sturm, der heute bei der in unserer Gesellschaft niedrig liegenden Aggressionsschwelle eine exzessive Gewaltorgie auslösen würde. Da bliebe kein Stein auf dem anderen.

    • M.S.
      09. November 2010 13:25

      "wären ein Lüftchen" muss es richtig heissen!

    • Wertkonservativer
      09. November 2010 13:28

      Lieber Terbuan,

      ich hoffe zwar (und Du sicher auch), dass Deine düstere Prognose (Bürgerkrieg und Chaos) schlußendlich durch den Sieg der Vernunft vermieden werden kann,
      doch die Gefahr besteht sicher, derzeit wohl latent, in nächster Zeit möglicherweise auch real!

  47. thomas lahnsteiner
    09. November 2010 08:10

    In Europa gibt es zwischen Grünen und nationalsozialisten viele erstaunliche parallelen:

    1. Beide sind weniger eine partei, sondern mehr eine Bewegung
    2. Beide sind bereit, zur durchsetzung ihrer ziele, kriminelle taten zu begehen
    (Störung der versammlung andersdenkender, schwere sachbeschädigungen,
    brandstiftungen, körperliche angriffe)
    3. der demokratischen Auseinandersetzung stellen sie die Ideologie der "Tat"
    gegenüber, andersdenkende werden gerne als kriminelle diffamiert
    4. sie verfügen über ein spitzel- und zuträgerwesen..die braun/grünen block-
    warte denunzieren gern andersdenkende bei gericht
    5. ganz wichtig ist für beide die naturtümelei, das vermeintliche "bewahren" der
    natur, das ablehnen des technischen fortschritts in der landwirtschaft
    6. beide sind antisemitisch bzw. "antizionistisch" und bekämpfen das "jüdische"
    bzw "amerikanische " Kapital ("plutokraten", "multis")
    7. Sie versuchen eine gleichschaltung der medien zu erreichen, indem sie diese
    durch ihre parteigänger unterwandern und andersdenkende aus
    den medien davonjagen und diffamieren...
    ebenso werden die unis mit teilweise kriminellen methoden unterwandert
    (hörsaalbesetzungen, attacken auf andersdenkende professoren)
    8. Nazis und grüne haben keine weltanschaung, sondern ihre ideologie ist
    eindeutig eine religion und duldet keine abweichenden meinungen neben
    sich.

    und so weiter und so fort.........

    • thomas lahnsteiner
      09. November 2010 08:16

      erstaunlich ist auch, dass beide "religionen" in weit überdurchschnittlichem ausmass
      junge frauen ansprechen

    • Alfred E. Neumann
      09. November 2010 09:26

      Völlig richtig, Herr Lahnsteiner. Ich pflichte Ihnen in alen Punkten bei und ergänze:

      10. Nur der Pöbel geht auf die Straße.

    • papi66
      09. November 2010 09:39

      Bravo, kurz und bündig in acht Punkten zusammengefasst, was und wie die Grüninnen sind und handeln. Mit wenigen Worten alles gesagt was über diese Sektierer zu sagen ist.
      meine Hochachtung

    • mike1
      09. November 2010 09:52

      vollkommen richtig ! leider....

    • Celian
      09. November 2010 10:02

      Exzellente Aufzählung!

      Aber: Der Nationalsozialismus hat junge Frauen angesprochen? Das ist mir neu.

    • Wertkonservativer
      09. November 2010 10:38

      Den acht Punkten ist kaum etwas hinzuzufügen!
      Nur zum Thema "junge Frauen" bin ich bei Celian; dieser Befund scheint mir nicht sehr schlüssig.
      Die jungen Frauen in der "Nazizeit" (die ich als Kind und Jugendlicher noch miterlebt habe) mussten vielfach um das Leben ihrer an der Front befindlichen Freunde, Brüder und Ehemänner bangen. Da war wohl nicht viel Platz für ausufernde NS-Sympathien!

    • thomas lahnsteiner
      09. November 2010 10:52

      @wertkonservativer:
      ich kenne es nur aus filmen, aber schauen sie sich die anbetung und die verzückung
      die vor allem die jungen frauen und "mädels" ihrem führer entgegenbrachten an....er war ihr gott und wurde wie ein pop-star gefeiert..es gibt da etliche dokumentationen zB auf youtube
      da wird einem richtig gruselig zu mute..

    • papi66
      09. November 2010 11:18

      Ich nenne nur einen Namen Leni Riefenstahl.

    • Jacky (kein Partner)
      10. November 2010 09:25

      Die Art und Weise, wie das konservative Gesocks hier versucht, die Grünen als Nazis zu denunzieren, ist schlicht und ergreifend zum Kotzen!

    • Patriot
      10. November 2010 10:52

      @thomas lahnsteiner

      ich kenne es nur aus filmen, aber schauen sie sich die anbetung und die verzückung die vor allem die jungen frauen und "mädels" ihrem führer entgegenbrachten an....er war ihr gott und wurde wie ein pop-star gefeiert..es gibt da etliche dokumentationen zB auf youtube

      Lustig, das ist mir auch aufgefallen. Und zwar als Obama in Berlin zu Gast war! Solche verzückten Gesichter, und zwar bei Frauen und bei Männern, hat man wirklich das letzte mal gesehen, als Hitler durch die Straßen fuhr.

      Man könnte die Parallele einer gewissen "Führergläubigkeit" ziehen. Die Grün-Bewegung hat immer besonders von charismatischen "Führungspersönlichkeiten" gelebt. Joschka Fischer, Daniel Cohn-Bendit usw. Die österreichischen Grünen werden seit Jahrzehnten von denselben Führungskadern gelenkt.

      Und auch bei grünen Vorfeldorganisationen tun sich immer wieder merkwürdige Führerpersönlichkeiten hervor, man denke nur an die zwielichtige Figur von "Wikileaks" Julian Assange:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Assange

      Der wurde ja sofort von allen linken Medien kritiklos als der neue Messias gegen das böse USA-Imperium gefeiert.

    • LePenseur (kein Partner)
      10. November 2010 12:27

      @Thomas Lahnsteiner:

      Exzellente Zusammenfassung. Ich erlaube mir, Sie auf meinem Blog zu zitieren.

    • georg tomandl (kein Partner)
      10. November 2010 20:49

      @ thomas lahnsteiner:
      womit sie recht haben ist, dass grüne zu ihren überzeugungen stehen
      das ist aber eher eine tugend als etwas, was sie mit nationalsozialisten verbindet
      ansonsten finde ich ihren kommentar erbärmlich...

  48. brechstange
    09. November 2010 07:54

    Es ist der Kampf der Ideologien, der diese Auswüchse fördert und unterstützt. Wieder werden Massen benützt, um den "Thron der Macht" zu erringen.

    Trittin, der Anwalt der RAF, Cohn-Bendit, Gysi und weitere ungeschorene IM der SED und andere mehr setzen diese Chaoten, Frustrierten und Aufgehetzten gezielt dafür ein. Doch auch ihnen wird diese Masse entgleiten, spätestens dann, wenn die Wirtschaftskrise volle Fahrt bekäme, die noch durch massenhaften Einsatz von Steuergeldern abgewendet werden konnte. Offenbar reicht deren Verstand so weit nicht. Denn was diese Herrschaften nicht kapiert haben, ist, dass es noch einen anderen Teil der Masse gibt, der sich nicht enteignen und entmündigen lassen will, der weiß, dass Freie Marktwirtschaft und Wettbewerb den Wohlstand bringt, der weiß, dass Unruhen und Bürgekrieg Elend bringen.
    Diese "organisierenden und unterstützenden" Herrschaften schreien von Ungerechtigkeit und geben vor, wären sie an der Macht, wäre alles besser. Und hier setzt der große Irrtum an, denn dann wären nur alle gleicher, bis auf die "ausgewählte Elite".
    Wir sollten schnell beginnen, in unserem Umfeld aufzuklären, über die Umstände, die unweigerlich in totalitäre Regimes führen können.

  49. SuPa
    09. November 2010 07:52

    1. handelt es sich dabei um Brennstoffreste aus den deutschen Atomkraftwerken, welche via Frankreich nun in ein Zwischenlager verfrachtet werden. Ein Endlager gibt es ja noch nicht!
    2. solange Demonstrationen in einer Demokratie friedlich verlaufen und keinerlei Eigentum oder Personen zu Schaden kommen, ist dagegen nichts einzuwenden. Im Gegenteil, diese Art der Willensäusserung ist neben den Wahlen eine legitime Art.
    3. manche Demonstranten (z.T. Chaoten) nehmen diese Transporte nur zum Anlass, um gegen "die Herrschenden" ihren allgemeinen Unmut zum Ausdruck zu bringen, da schliessen sich dann schnell auch andere (z.B. die Grünbewegung!) an, welche mit den ursprünglichen Zielen der Demonstranten gar nichts gemein haben.
    4. die Regierenden zeigen mittels Polizeigewalt, dass man doch noch "Herr der Lage" ist.
    Traurig ist es, dass man nicht auf andere Art einen Meinungsaustausch führen kann.

  50. Johann Scheiber
    • brechstange
      09. November 2010 08:04

      Danke für den Link.

      Seit neuestem gibt es in der Volksschule das Unterrichtsfach "Glück".

    • Brigitte Imb
      09. November 2010 11:07

      Demnächst wird "Verdummung" noch zum Pflichtfach erklärt.
      Ich bin nur froh, dass meine Kinder bereits erwachsen sind und ich mich mit diesem Unfug nicht beschäftigen muß.
      Steht in den Glücksunterlagen hoffentlich drinnen, dass jeder das Recht auf Glück hat?
      Lehrer und Schüler können einem nur noch leid tun.

    • Undine
      09. November 2010 22:04

      @Johann Scheiber

      Danke für den Link!

      Mein jetzt 13 Jahre alter Enkel besuchte eine Volksschule in Döbling.

      In der 1. Kl. wurde jeder neu zu lernende Buchstabe mit großemTAMTAM mit einem Buchstaben-Geburtstag gefeiert. Jedesmal mußte von einer anderen Mutter eine Torte oder auch deren zwei herangeschafft werden (zumeist Fertigprodukte aus der Gefriertruhe irgendeines Geschäftes).

      An so einem Buchstaben-Geburtstag war natürlich wenig Unterricht möglich.

      Das Resümee: Als das Schuljahr zu Ende war, fehlte noch der eine oder andere Buchstabe---in Blockschrift wohlgemerkt!

      Wie war es bloß bei uns möglich, daß wir 50 (sic!) Schülerinnen zu Schulschluß die Lateinschrift beherrschten und auch des Lesens mächtig waren?

      Womit sich Kinder heutzutage in der Schule abgeben müssen, hat mit Schulunterricht nichts zu tun. Es scheint, als wäre in der Schweiz der Hausverstand noch nicht ganz verschüttet (siehe Linkvon Johann Scheiber!)

  51. Celian
    09. November 2010 07:09

    FAZ: Tausende Gewalttäter behinderten den Atommülltransport nach Gorleben.

    Nur in der FAZ wurden die Gewalttäter auch als solche benannt. Es gibt noch eine Zeitung in Deutschland, die sich nicht scheut, die Dinge beim Namen zu nennen. Natürlich war das dem österreichischen Staatsfernsehen nicht der Rede wert.

    Wenn unter dem Ehrenschutz der Creme de la Creme der Grünen und der Linkspartei von Trittin, Claudia Roth über Gysi als Clowns verkleidete Aktivisten um Polizisten herumtänzeln, um sie zu provozieren, bevor mit Molotow-Cocktails geworfen wird, wenn „Schotterer“ die Gleise unterhöhlten und einen Räumpanzer der Polizei in Brand stecken, indem noch Leute sitzen, dann ja dann ist wieder mal der Teufel los und zumindest ein Teil Deutschlands, das Wendland, fest in der Hand der Grünen und Linken. Aber das sind keine Chaoten. Alles fein säuberlich geplant in Zelten mit nur auf den ersten Blick harmlos anmutenden Namen wie „Clownplenum“ oder „Schotterinfo“. Man kann sich ausmalen, was passiert, wenn die Linkslastigen an der Macht sind. Der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Landtag von Niedersachsen zur FAZ: Er kann den Aufruf zum Schottern nicht unterstützen. Aber sich davon distanzieren auch nicht – das sei immerhin ein mutiges Vorgehen. Die deutsche Staatsanwaltschaft sieht das ein bißchen anders: nach deren Überzeugung geht es um einen gefährlichen Eingriff in den Schienenverkehr: Den 1800 Unterzeichnern des Aufrufs wurde die Eröffnung eines strafrechtlichen Verfahrens zugestellt.

    Die Linken und die Grünen müssen verboten werden, weil staatsumstürzlerische Gesinnung eindeutig nachgewiesen werden kann.

  52. Wertkonservativer
    09. November 2010 07:05

    Die diversen Weltverbesserungs-Theorien der Grünbewegung, verbunden mit den oft recht vordergründigen und extrem aktionistischen Protest-Manifestationen, verfolge ich seit Jahrzehnten mit einigem Unbehagen!

    Wie fast immer und überall, ist natürlich nicht alles falsch oder dumm, was diese Leute propagieren. Die Einseitigkeit einerseits, das peinlich zur Schau getragene Sendungsbewusstsein andererseits, das macht die Sache eher ungustiös!
    Dazu kommt der Hang zum Einsatz offen gesetzwidriger Mittel, in unseren Demokratien so nicht akzeptierbar.
    Diesbezüglich (nicht immer und überall), haben die "Leut' " ja doch ein gesundes Rechtsempfinden: allein schon aus diesem Grunde werden die Grünen auch in Zukunft kaum über ihren derzeitigen Wahrnehmungsstand kommen!

  53. phaidros
    09. November 2010 05:14

    Naive Frage an die Juristen: Kann man nicht die Festgenommenen wie so eine Art Ges.b.R. sehen, und (zur ungeteilten Hand?) in die Pflicht nehmen? Sprich: ihnen die Rechnung für den Poilzeieinsatz und blockierten Schienenstrang schicken?

    Wenn ein StundentInlein mal so 1200€ abdrückt für den Blödsinn, wenn das 2 oder 3 mal passiert - das müsste schon läuternde Wirkung haben, denke ich mir.

    BG

    • Wertkonservativer
      09. November 2010 08:04

      @ phaidros:

      gute Idee, unter den gegebenen Verhältnissen, verseucht vom allgegenwärten p.c.-Virus, wohl kaum realisierbar!

    • phaidros
      09. November 2010 08:16

      Noch stehen ja p.c.-Prinzipien nicht im Gesetz. Und zur "Durschsetzbarkeit" gibt's schließlich eine "Exekutive".

      BG

    • Alfred E. Neumann
      09. November 2010 09:54

      @phaidros
      Grundsätzlich haften eigentlich eh alle ex delictu für den angerichteten Schaden. Nur muß man deren habhaft werden, was angesichts der Anzahl der Täter wahrscheinlich schwierig ist. Außerdem muß man die Durchsetzung wohl wollen, was ich durchaus zu bezweifeln wage.

    • Philipp Starl
      09. November 2010 11:49

      Wie niedlich, eine Ges.b.r.

      Dazu § 1175 ABGB: Durch einen Vertrag, vermöge dessen zwei oder mehrere Personen einwilligen, ihre Mühe allein, oder auch ihre Sachen zum gemeinschaftlichen Nutzen zu vereinigen, wird eine Gesellschaft zu einem gemeinschaftlichen Erwerbe errichtet.

      Beantwortet das Ihre Frage?

    • phaidros
      09. November 2010 14:21

      Ob Sie Ihre Überheblichkeit mittlerweile in den Griff gekriegt haben? Ja, danke - ist beantwortet.

      Allein der Anwendungsbereich der GesbR ist nach wie vor ein vielfältiger, mag auch die beträchtlich an Bedeutung verloren haben.

      Erwerbsgesellschaft
      Sie reicht immer noch von der Strassenbaulos-ARGE, über Bürgerinitiativen und verschiedene Interessengemeinschaften (zB von Mietern oder Wohnungseigentümern), bis zu den Bauwerbern eines Selbstbauprojektes.


      aus: "Zivilrecht online", http://www.uibk.ac.at/zivilrecht/buch/kap12_0.xml?section-view=true;section=7 , abgerufen am 9.11.2010

      BG/phaidros

    • Philipp Starl
      09. November 2010 14:37

      Schon merkwürdig, von jemandem, der einen gelehrten Rechtswissenschafter in Sachen Recht belehren will, Überheblichkeit vorgeworfen zu bekommen.

    • phaidros
      09. November 2010 14:37

      Alfred, deswegen meinte ich ja zur ungeteilten Hand (wenn das denn ginge). Und wenn es ein Offizialdelikt ist, stellt sich die Frage nach dem Wollen nicht. Dann *muss* es verfolgt werden (also: müsste halt). LG/ph.

  54. Karl Rinnhofer
    09. November 2010 04:01

    Die Motive dieser Demonstranten sind keineswegs rational Es ist zunächst die unheimliche, amorphe, noch ziellose Eigendynamik der anonymen Masse, die dem Einzelnen ein “Identifizierungsangebot“ macht, irgendwo ohne echte Qualifikation „dazuzugehören“ und auch augenscheinlich (destruktiv) wirksam zu sein. Masse exponiert den Einzelnen als potentiellen „Straftäter“ nicht mehr, exkulpiert gewissermaßen a priori, stärkt vorgeblich kraft des Eingegliedert-Seins in diese, verleiht – wenigstens zerstörende – Macht. (Vgl:. Elias Canetti: Masse und Macht).

    Erinnern nicht diese Gutmenschen an Bilder aus unseligen Zeiten, gegen die sie - antifaschistisch und friedliebend wie immer - aufzutreten vorgeben? Geht es ihnen nicht eher um eine Destabilisierung unseres Systems? Energie ist Lebensader unseres technischen Fortschrittes. Steht sie nicht verlässlich disponierbar, permanent, leistbar und langfristig zur Verfügung, reagiert die Wirtschaft - auch aus psychologischen Gründen – enorm sensibel. Vor allem im derzeitigen globalen Kontext der Konkurrenz mit Schwellenländern zieht Mangel an Energie (und sei er nur durch „Self-Fulfelling-Prophecy“ herbeigeredet) in Verein mit extremer (und oft heuchlerisch verwendeten) unsymmetrischer „Umweltschutz-Hypertrophierung“ Massenarbeitslosigkeit nach sich, die schnell Radikalisierung nach sich zieht.

    Daher ist kein Zufall, dass diese Gruppierungen nicht nur gegen Atomkraft protestieren (weil sie „keine nachhaltige Energie“ sei), sondern auch regelmäßig als Verhinderer der diesbezüglich unverdächtigen Wasserkraft-Energie auftreten (die Paradebeispiel erneuerbarer Energie ist); oder dass sie gebetsmühlenartig CO2-Phobien nähren, gleichzeitig den Kampf gegen die unbestritten weitestgehend CO2-freie Kernenergie besonders intensiv betreiben, oder sich lautstark artikulierend gegen „rückgewandte Ideologien“ auftreten – um selbst die Menschheit in vorindustrielle Stadien zurückwerfen.

    Tschernobyl passte diesen Gruppen durchaus ins Konzept. Rational analysiert ist diese Katastrophe trotz seiner verhängnisvollen Auswirkungen kein wirkliches Beleg gegen friedliche Nutzung der Atomkraft, wenn man die unfassbaren Regelwidrigkeiten kennt, die zu dieser Unfall führen mussten. Dann muss man auch gegen Kraftfahrzeuge sein (weil so mancher Betrunkene sich und andere in den Tod fährt), und somit gegen jeden zivilisatorischen Fortschritt. Optimierten Technologien ist immanent, an sich neutrale Potenziale freizusetzen, die konstruktiv oder destruktiv eingesetzt werden können, je nachdem, wie man sie kanalsiert. Sie aber deswegen zu verwerfen, hieße das Kind mit dem Bade auszuschütten.
    Freigesetzte zerstörerische Energien der Masse können Schlimmeres anrichten als die Kernkraft, die vorgeblich zu verhindern sie sich zusammenrottet. „Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken, gefährlich ist des Tigers Zahn - jedoch der Schrecklichste der Schrecken – das ist der MENSCH in seinem Wahn!“ ?

    Technischer Fortschritt hatte es immer an sich, mit Opfern erkauft zu werden. In der Antike gab es den Mythos von Dädalos und Ikarus für das notgedrungene Scheitern der Pioniere, die Grenzen ausloten: Sie waren die ersten „Flieger“ - und scheiterten. So erging es jeder zukunftsweisenden Technologie in ihren Anfängen: Die legendären Katastrophen von Hindenburg (Luftfahrt) über Titanic (Schifffahrt), Challenger (Weltraum-Shuttle), ICE-Eschede (Bahn- Hochgeschwindigkeitsverkehr) sind der Preis für den Fortschritt, der auf die noch fehlerträchtigen Frühstadien aufbaut. Wir sind wieder bei Karl Popper: Fortschritt ist „trial and error“, schmerzliches Lernen am Scheitern, jede vermeintlich endgültige Erkenntnis ist nur vorläufig und trägt immer die Möglichkeit ihrer Falsifikation in sich, der sie sich auch öffnen muss.

    Der Wunschtraum dieser vorgeblich fortschrittlich-.innovativen, realiter rückwärts gewandten Kräfte: Zuerst Ruinen zu schaffen (einer auch wirtschaftlich nicht mehr konkurrenzfähigen Kultur), damit „neues Leben aus ihnen ... (nach ihren Vorstellungen) ... erblühe“ Steht nicht dahinter das unheimliche Naturgesetz des regelmäßigen Ablösens von Hochkulturen infolge Schwächung durch zerstörerische Kräfte aus dem Inneren in deren dekadenten Zivilisationsphase, sodass diese dem Eindringen anderer Kulturen nichts mehr entgegenzusetzen hatten.

    • Celian
      09. November 2010 07:19

      Selten ist die Grün-Bewegung so einsichtig und klar entlarvt worden. ein äußerst präziser Artikel!

    • brechstange
      09. November 2010 07:23

      Dazu möchte ich anmerken, sg Herr Rinnhofer:

      Zum Unglück von Eschede, da gibt es einen Auspruch eines verantwortlichen Vorstands zu Einsparungen bei Instandhaltungsaufwendungen, "Wir rationalisieren bis zur Schmerzgrenze." Es war ein eindeutiger, zuordenbarer Fehler eines hochbezahlten Vorstands, der trotz Warnungen diese Einsparungen bis zur Schmerzgrenze durchzog und es war nicht das Gebrechen einer zukunftsweisenden Technologie. Schnellzüge gab es zu dieser Zeit bereits in Japan und Frankreich, mit vielen Erfahrungswerten.

      Zur Atomkraft möchte ich anmerken, dass die Atomkraft in keiner Weise konsequent durchgerechnet ist, die Endlagerung ungelöst, Gorleben ist ein Zwischenlager, Uran ist knapp. Es ist und bleibt eine nicht ausgereifte Methode Energie zu erzeugen, das Problem ist halt nur, dass die Energie nicht aus der Steckdose kommt und schnelle Alternativen nicht zur Verfügung stehen.

      Außerdem tritt nun die technikfeindliche Erziehung offen zu tage, die in den 70ern begann. Seitdem haben wir mehr Geisteswissenschaftler als Techniker, die uns bereits spürbar abgehen.

    • ProConsul
      09. November 2010 09:17

      exzellenter Kommentar!

    • Wertkonservativer
      09. November 2010 10:20

      Da möchte ich mich dem Chor der Gratulanten gerne anschließen: meine Hochachtung, s.g. Herr Rinnhofer!

    • terbuan
      09. November 2010 11:03

      Gratulation Karl, hervorragender Kommentar! (und so früh am Morgen :-)! )

    • Karl Rinnhofer
      10. November 2010 01:40

      @ Brechstange (Weitere Blogpartner bitte um Verständnis für die "bilatgeraal-ausführlich-spezifische Angtwrot; einfach "übergehen)

      I. Ad „Eschede“: IA) Vorgeschichte: Natürlich gab es bereits zuvor Bahn-Schnellverkehr. SHINKANSSEN), TGV (Frankreich); in Deutschland punktuelle Vorläufer durch „Henschel-Wegmann-Zug“ und „Fliegenden Hamburger“ (30-er Jahre), die von der 103 gezogenen 200 km/h-Schnellzüge München - Augsburg. „Paradigmenwechsel“ durch integratives Konzept sollte der ICE bringen:
      Vorläufer: konventionelle Technik, bloße Leistungsmaximierung, unvollkommen-aufwändige Wartungs- und Umlaufpläne, kaum Innovation.
      (a) Shinkanssen: (Damals) „nur“ für 200 -230 km/h ausgelegt, mittlerweile 5. Generatgion. Setzte auf Hochbeschleunigung durch hohen Energieeinsatz und Allachsantrieb, konnte auf 25000 kV-Wechselstromnetz Japans zurückgreifen.
      (b) TGV: Veraltertes 4000 V – Gleichstromnetz, sehr hoher Energieeinsatz; keine Energierückgewinnung bei Bremsvorgängen, extrem kurzfristige Wartungspläne, aerodynamisch suboptimal, Radreifen nach kurzen Kilometerleisttung neu abzudrehen, um geforderte Konnizität zu wahren; mittlerweile „Hybridformen“ (z.B, mit ICE).
      (c) ICE sollte für Verkauf im internationalen Kontext innovativ sein: Argument: Extrem lange Wartungsintervalle, „Schadensvorausmeldung“ an Kopfstationen München / Hamburg, Nacht-Wartung, 15000-Wechselstrom mit Energierückspeisung, aerodynamische Optimierung, hoher Elektronikanteil (mit vielen Störfaktoren), sehr enge Zugdichte möglich (da sich Züge gegenseitig steuern). Stand von vorne herein in Konkurrenz zum TGV (wegen internationalen Verkaufsmöglichkeit), sollte v.a. durch Wartungsarmut „glänzen“, die zu optimieren im Fokus stand. Wartungserfordernis innerhalb der Tageszeiten (mit Laufleistung von über 2000 km) musste vermieden werden, Tendenziell „Anlassservice“ statt „Regelservice“: Auch wollte man die sehr aufwändigen „Monoblock-Räder“ vermeiden. (Vgl. österreichische1044: Auch hier traten – sehr bedenkliche Haarrisse an Radreifen auf; und es mussten wieder Monoblockräder verwendet werden).
      „Pionier“ war ICE 1: Viele Stehzeiten auf freier Strecke wegen Elektronikausfällen, erst schrittweise adaptiert.
      IB Die ICE1-Katastrophe von Eschede.
      Unfallhergang: 6 km vor eigentlichen Unfallstelle bricht Radreifen infolge übermäßiger Abnutzung und Unwucht, innerer Zusatzspannung durch Gummiring, Teile durchschlagen Wagenboden, bleiben in Waggondecke stecken – Herzstück einer Weiche getroffen, steckt im unterem Wagenboden – stellt Weiche auf Abzweig – hinterer „unbeschädigter) Zugteil fährt in Abzweigung - prallt gegen Autobrückenpfeiler – Brücke stürzt ein - „beschädigter“ vorderer Zugteil hält nach 2 km- Hinterer Zugteil zieharmonikarrtig zusammengeschoben: 106 Tote. ....
      IC;: Unfallkausalität:
      Keineswegs nur eine Ursache, Vieles falsch kolportiert, tw. interne Intrigen mit Schuldzuweisungen; Realiter: Wertvolle Erkenntnisse über Schwachstellen bei ICE 1 als „Pionierfahrzeug mit mangelhaften Wartungsplänen.:
      Konkrete Zuggarnitur „Konrad Röntgen“ :Zur Vibrationsminderung exklusiv kurzfristig eingesetzte, nur aus Straßenbahntechnik bekannte Gummiringe zwischen Radreifen und Radkörper bedingen Umwucht und zusätzliche Zentrifugalbelastung der Radreifens bei hohen Geschwindigkeiten.
      Folgen: Zunächst 160 km/h-Beschränkung; (statt 280; in Regelbetrieb allerdings nur 250), Radsätze zunächst durch „Monoblock-Räder, dann durch konventionelle Radreifen ohne Gummiringe ersetzt; Vibrationsminderung erfolgte durch flankierende Maßnahmen (Eigenschwingverhalten geändert, vgl. gazer Neu-Straßenbahn „Wstadler Variobahn“)
      (b) Das System „schiebender und ziehender Triebkopf“ des ICE 1 ist - wenn nicht mit Jacobs-Drehgestellen (wie bei TGV) verbunden, problematisch (Zusammenschieben von Garnituren bei Aufprall): ICE2 – verkürzt - mit 1 Triebkopf fuhr und ICE 2, 4011 haben Vielachsantrieb statt Triebköpfe. Der „Österreich-ICE = ICE T“ (4011): Alle Achsen angetrieben außer - mit Ausnahme der des „Trafowaggons“
      (c) Reduzierung von Achsdruck und Verkleinerung der Wagenkästen (schmäler) bei Nachfolgeserien.
      (d) Hochgeschwindigkeits-Weichen in Abzweige nicht mehr in Zonen sein, in denen Aufprall nicht auszuschließen ist (Eschede: Brücke!)
      (e) Überarbeitung ausgereizter, „weltrekordverdächtiger“– Wartungspläne
      (f) Optimierung innere Betriebsinformation (Wartung), um Toleranzgrenzenüberschreitungen zu vermeiden,.
      Auch ICE 3 und 5 Probleme (Haarrisse in Radsätzen nach Entgleisung in Frankfurt entdeckt);
      Besonders Diesel-ICE (viele Entgleisungen)

      II. Ad „Atomkraft“: Zweifellos Bedenken angemeldet; Zwischentechnologie; „Unheimlich“ infolge Mangels an menschlichem „Direktsensor“ für schädliche Strahlung, Assoziation zu Waffentechnologie. Grundsätzlich beherrschbar, beiFehlbedienung Fogen bsonders katastrophal. Keine nachhaltige Energieform, CO2-frei..
      Energiesparen geboten; „Wegwerfgesellschaft“ zu hinterfragen. Fossile Energien im Endstadium (wenn auch noch einige Jahrzehnte realistisch), Atomenergie dzt. unverzichtbar, Fusion noch lange nicht ausgereift. Blockaden bringen nichts. Eher Denkressourcen auf Optimierung und Alternativen richten! Motto: „Konstruktion statt Destruktion!“

      III. Ad „Technologiefeindlichkeit“. : Teile Ihre Ansicht, ist – auch – ideologiebegründet. Stundenkürzungen in Höheren Schulen betrafen vor allem mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer (von geringem Niveau ausgehend!); daher werden mangels Kompetenz der Maturanten und hoher Anforderungen technischer Studien vorwiegend – nicht marktfähige – Massenstudien statt Technik / Montanistik / Naturwissenschaft gewählt.

    • Karl Rinnhofer
      10. November 2010 01:45

      Danke allen bezugnehmenden Blogpartnern für die mich ehrende positive Kenntnisnahme meiner Gedanken.

    • Reinhard (kein Partner)
      10. November 2010 07:50

      Herr Rinnhofer,
      Hut ab und danke für die präzisen Ausführungen.

      Anmerken möchte ich, dass die Abkehr von Monoblocrädern und die Montage von bisher nur im Niedriggeschwindigkeitsbereich hinreichend erprobten Rädern mit gummigefederten Radreifen durchaus einen Einsparungsgrund besaß:
      Die ursprüngliche Entwicklung eines Hochgeschwindigkeitsfahrwerkes sah vor, die Drehgestelle mit einer regelbaren Pneumatikfederung an die Unebenheiten der Streckenführung anzupassen und somit eventuelle Vibrationen abzufangen.
      Aus Kostengründen entschied man sich zur konventionellen Federung, was in Verbindung mit starren Monobloc-Radkörpern zur verstärkten Weiterleitung auftretender Vibrationen (Gleisschwingungen, Stauch- und Streckvibrationen bei Bremsung und Beschleunigung) führte. Anstatt in einer sehr teuren und aufwändigen Kehrtwende mit Pneumatikdrehgestellen nachzurüsten, wurde der preiswertere Weg der Radreifentechnologie gewählt, wobei die Gummibeschichtung die Abfederung der Vibrationen übernehmen sollte. Der Erfolg war mäßig, aber ausreichend. Zum Hochgeschwindigkeitsverhalten von Straßenbahnrädern gab es ausschließlich Computersimulationen und einzelne Tests, keine Langzeiterfahrungen.
      Bei der Wartung am ICE "Konrad Röntgen" fielen angeblich ungewöhnliche Messergebnisse zum Schwingungsverhalten eines Drehgestelles auf, es gibt nämlich Sensoren zur Überwachung der Werte. Auf Grund der Unwahrscheinlichkeit dieser Messwerte wurden sie zu "Ausreißern" erklärt und die Funktionstüchtigkeit der Sensorik Infragegestellt.
      Ein tödlicher Fehler.

      Anmerken muss man auch, dass Geschwindigkeiten wie die des ICE natürlich dazu führen, dass ähnlich dem Fliegen bei Unfällen die Opferzahl extrem nach oben schnellt. Andererseits führte und führt genau das zu Entwicklungen in der Sicherungstechnik, aus denen auch der Regionalverkehr profitiert. Die meisten Unfälle geschehen noch immer an kleinen Nebenbahnen, auf nieveaugleichen Bahnübergängen, in Bahnhöfen. Und tausend Unfälle mit einem Toten sind nur Randnotizen, ein Unfall mit hundert Toten aber eine Katastrophe. Deswegen sind auch alle entsetzt, wenn ein Flugzeug abstürzt, aber nehmen täglich am Straßenverkehr teil...

    • Karl Rinnhofer
      10. November 2010 08:12

      @ Reinhard
      Vielen Dank für die interessante und wichtige Ergänzung.
      Die Wertungen - etwa hinsichtlich der ((Über-) Bewertung singulärer Katastrophen - sehe ich genau so.

  55. Brigitte Imb
    09. November 2010 01:29

    Der ORF hat gestern in den Nachrichten einen Beitrag, samt Interview einer Demonstrantin gezeigt, wo die Entfernung des Schotters demonstriert und selbstverständlich für gut befunden wurde.

    Bewußte öffentliche Zerstörung, zur Schau gestellt, und natürlich ist das für die GrünInnen und LinkInnen völlig in Ordnung und mit den Folgen dürfen sich natürlich andere befassen.

    Das ist ein rechtsbrecherisches Gesindel, welches der Allgemeinheit in jeglicher Form Schaden zufügt.

    • Celian
      09. November 2010 07:29

      Für die GrünInnen ist alles in Ordnung, um diesen Rechtsstaat außer Kraft zu setzen, von Hausbesetzungen bis zum Recht für Ausländer sich die Anwesenheitsbewilligung nach X Jahren Aufenthalt in Österreich ersessen zu haben. Unheimlich ist, daß auch unser Herr Bundespräsident für Letzteres ist. Für was der noch so alles ist, möcht ich gar nicht wissen.

  56. Philipp Starl
    09. November 2010 00:58

    Nunja Mordversuch ist das nicht, Herr Unterberger. Normaler Vorsatz laut StGB: Man muss einen Erfolg ernstlich für möglich halten und sich damit abfinden. Nicht umsonst werden auch Autounfälle mit fahrlässiger Tötung bestraft (außer jemand handelt in ernsthafter Selbstmordabsicht und fährt aus diesem Grund anderen Autos hinein) und nicht mit Mord. Soviel dazu.

    Bestraft gehören diese unwissenden PC- Fanatiker allerdings allemal. Vor allem wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit, denn wenn einer dieser Waggons entgleist, weil der Schotter fehlt und der Behälter wider Erwarten bricht, ist Feuer am Dach.

    Die verweichlichte, von der linken Faschistengilde qua Medienindoktrination eingeschüchterte Gesellschaft kann sich aber offensichtlich nicht durchringen, diese Verbrecher hart zu bestrafen, wie es sich gehörte. Vor allem scheuen alle vor medialen Repressalien zurück, wie es scheint.

    Indes sind nicht nur die Methoden dieser Fundamentalisten zu hinterfragen, sondern auch deren Gründe. Die Lagerung des Atommülls ist in keinem Maße gefährlich, die strahlenden Substanzen kommen in der Natur in viel größerem Ausmaß vor. Noch immer wird uns eine Lüge von Tschernobyl aufgetischt, derweil Wasserkraft noch immer Zigtausende Tote fordert!

    Es ist Zeit, harte Fakten sprechen zu lassen und die lauten nunmal so, dass Atomkraft nicht einmal ein Tausendstel der Menschenleben forderte, wie sie so genannte Alternative Energie forderte und fordert. Es ist ein Wahnsinn wie blind Menschen sein können, wie beeinflusst von einem einzigen Unfall und dessen hochgebauschte Berichterstattung.

    Der linke Faschismus bedient sich der Medien, um ein Bauchgefühl zu transportieren und fordert damit massenhaft Menschenleben.

    Es wäre höchst an der Zeit, diesen linken Faschisten Manieren beizubringen und sie mit der vollen Härte des Gesetzes zu bestrafen!

    • Celian
      09. November 2010 07:21

      MIt allem einverstanden. Aber warum fordert Wasserkraft tausende Tote? Beim Kraftwerksbau Kaprun waren einige Todesopfer zu beklagen, aber tausende?

    • phaidros
      09. November 2010 07:41

      Herr Starl, ned bös sein, aber das ist zur Abwechslung mal daneben gegangen: Wer ein Gleisbett beschädigt tut das mit der Absicht, einen Zug aufzuhalten. Warum? Weil der Zug entgleisen könnte, wenn er weiterfährt. Da das Weiterfahren sich aber der Kontrolle des Attentäters entzieht, muss er davon ausgehen, dass der Zug nicht angehalten werden könnte.

      Also nimmt er schn mal ein Entgleisen billigend in Kauf. Dass bei einem entgleisenden Zug Menschen zu Schaden kommen oder gar getötet werden können, nimmt der Attentäter in weiterer Folge also auch billigend in Kauf.

      Und wer eine Handlung setzt und dabei den Tod eines Menschen billigend in Kauf nimmt, ist zu bestrafen wie für einen vorsätzlichen Mord, oder hab' ich da was falsch?

      BG/phaidros

    • Philipp Starl
      09. November 2010 11:43

      @ Celian

      Schauen Sie nach Indien oder China, wieviele Tote die Staudämme fordern: 11.8.1979 Machhu Staudamm in Indien, an die 15.000 Tote. Laut Münchner Rück wurden in China 1975 am Huai Fluss mindestens 26.000 Menschen getötet, usw.

      @ phaidros

      Das ist, mit Verlaub, so unjuristisch wie falsch. Halten Sie sich an den Gesetzestext: Wer den Erfolg für ernstlich möglich hält und sich damit abfindet.

      Der Vorsatz der Aktivisten dürfte daher so gut wie unmöglich nachzuweisen sein, denn wie Sie schon so schön schreiben, hatten sie "die Absicht, den Zug aufzuhalten". Hier hält niemand den Erfolg für ernstlich möglich, weil alle davon ausgehen, dass die Züge angehalten werden, vor allem mit dem Polizeischutz.

      Das "billigend in Kauf nehmen", wie Sie es ausdrücken, ist irrelevant.

    • phaidros
      09. November 2010 14:26

      Ob ich damit rechne, dass es passieren wird, halte ich wiederum für irrelevant.

      Das würde ja den Vorsatz ausmachen. Ob es passieren könnte, ich das weiß, und es mir wurscht ist - das ist billigend in Kauf nehmen, und darum geht's.

      S.g. Hr. Starl, bitte machen Sie sich nicht die Mühe einer Antwort - danke.

      BG/phaidros

  57. fosca
    09. November 2010 00:55

    Damit unterscheiden sich die Grünen in der Wahl ihrer Methoden durch nichts, was mit solchen Anfängen in totalitären Systemen endet.
    Wenn der Rechtsstaat hier weiter mit zweierlei Maß mißt, kommt es mit Sicherheit wieder zu instabilen, bürgerkriegsähnlichen Zuständen - noch dazu wenn die drohende Wirtschaftskrise tatsächlich eintritt - und danach wird die entnervte Bevölkerung einmal mehr nach dem "starken Mann" rufen.
    Dann wissen wir endgültig, wie es "dazu kommen konnte"! :-(

    • Wertkonservativer
      09. November 2010 13:37

      Da sieht man's wieder, werte Fosca: "the early bird catches the worm"!

      Hinsichtlich des - bei Eintreten unüberschauberer und desaströser Verhältnisse - wahrscheinlich herbeigesehnten "starken Mannes" kann ich nur sagen: der muss erst geboren werden! Da sehe ich zumindest derzeit weit und breit keinen ernstzunehmenden Kandidaten (gegenwärtig vornehmlich " Flaschen" am Werk!).

    • brechstange
      09. November 2010 14:57

      Sg Wertkonsverative,

      Dachten nicht damals auch viele, dies ist kein starker Mann?

    • M.S.
      09. November 2010 15:54

      @Brechstange
      Ganz genau. Solche "starken Männer" verbergen sich oft hinter der Maske des Biedermannes. Im entscheidenden Moment lassen sie dann plötzlich die Maske fallen.

    • Wertkonservativer
      09. November 2010 16:26

      @ Brechstange
      @ M.S.

      Ich wollte hier aber wirklich keinen "starken Mann" hervorzaubern!
      Bessere Spitzenpolitiker in allen Parteien (auch der FPÖ!) wären derzeit gefragt!
      Bitte mich nicht misszuverstehen! Danke!

    • M.S.
      09. November 2010 17:40

      @Wertkonservativer
      Nein, ich habe Sie nicht missverstanden. Natürlich wäre zu wünschen, das unsere bestehenden Parteien wieder verantwortungsbewußte, charismatische und befähigte Parteifunktionäre hervorbringen. Sie wollten berechtigterweise darauf hinweisen, dass die derzeitigen politischen Verhältnisse doch gewisse Gefahren von Entwicklungen in sich bergen, die vor nicht allzu langer Zeit eine globale Katastrophe ausgelöst haben.

    • brechstange
      09. November 2010 17:49

      Sg Herr WK,

      das Sie einen "starken Mann" suchen, habe ich nicht angenommen.
      Ich denke, wir alle würden uns über einen im Leben stehenden Charismatiker freuen, dem der Staat mit seiner Bevölkerung vor jedem Eigeninteresse und jeder Parteiräson steht.

    • Anton Volpini
      09. November 2010 18:55

      Und es läuft vor unseren Augen ab, während linke und rechte Kräfte immer noch die Vergangenheit bemühen.....

    • M.S.
      09. November 2010 20:07

      @Anton Volpini
      Ähnlichkeiten mit der Weimarer Republik und der Wirtschaftskrise der 30-iger Jahre lassen sich schon feststellen.





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